2019/0052
Feststellung der Jahresabschlüsse 2017 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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2019/0052
4651 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
19.02.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0052
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2017 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 12.02.2019
Beschlussvorschlag :
1. Die Jahresabschlüsse 2017 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt
Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 347.267,53 Euro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 860.736,81 Euro
2. Die Jahresverluste 2017 beider Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Beim Eigenbetrieb Bäder wird der Verlust des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von
EUR 2.893.429,36 im Jahresabschluss 2018 durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage
ausgeglichen.
Beim Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird der Verlustvortrag des Jahres 2013 in Höhe
von EUR 354.467,86 durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen.
- 2 -
4. Die Jahresabschlüsse 2017 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und
zur Einsichtnahme ausgelegt.
5. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2017 entlastet.
Anlagen: EB Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2017
EB Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2017
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.02.2019
Die jeweiligen Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt“ und „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ haben in ihren Sit-
zungen am 07.11.2018 (Eigenbetrieb Bäder) und 04.12.2018 (Eigenbetrieb Bürgerhäuser und
Märkte) die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis genommen, die Jahresabschlüsse
2017 festgestellt und die Betriebsleitungen entlastet.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat die Kenntnisnahme und der Stadtverord-
netenversammlung die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2017.
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen
Zuschuss EUR 5.832.313,53 (Vorjahr: EUR 3.599.965,01)
Die aufgrund der Liquidität notwendigen Zahlungen in Höhe von EUR 5.485.046 wurden auf ein
separates Konto, Zuschuss der Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis
transparenter und führt zu einem Jahresverlust von EUR 347.267,53, der auf das neue Ge-
schäftsjahr vorgetragen wird. Erträge aus Beteiligungen konnten im Jahr 2017 beim Eigenbe-
trieb Bäder nicht verzeichnet werden.
Der Verlust des Jahres 2013 (EUR 2.893.429,36) soll im Jahresabschluss 2018 mit der allge-
meinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) verrechnet werden.
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2017 ebenfalls mit einem Jahres-
verlust ab. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Vor der Verrechnung des städtischen Zuschusses erwirtschafte der Eigenbetrieb einen Jahre s-
verlust in Höhe von EUR 1.892.142,81 (Vorjahr: EUR 1.812.723,11). Wie schon im Vorjahr
konnten auch 2017 wieder keine Erträge aus Beteiligungen verbucht werden, so dass das Er-
gebnis sogar schlechter ausgefallen ist. Nach der Verrechnung des städtischen Zuschusses
ergibt sich ein Jahresverlust von EUR 860.736,81.
Gemäß Beschluss der Betriebskommission soll der Verlustvortrag aus 2013 in Höhe von EUR
354.467,86 durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage des Eigenbetriebs gemäß § 11
Abs. 6 Satz 3 EigBGes ausgeglichen werden.
Das operative Geschäft dieser beiden Eigenbetriebe wird immer defizitär sein.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2017 der PwC GmbH– Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen.
Darmstadt, 12.02.2019
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 5
230 Zeichen
Punkt 18: Feststellung der Jahresabschlüsse 2017 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2019/0052) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: Die Linke. und AfD
anlage 3
4701 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
19.02.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0052
Magistratsbeschluss-Nr.
83
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2017 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 12.02.2019
Beschlussvorschlag:
1. Die Jahresabschlüsse 2017 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt
Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 347.267,53 Euro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 860.736,81 Euro
2. Die Jahresverluste 2017 beider Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Beim Eigenbetrieb Bäder wird der Verlust des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von
EUR 2.893.429,36 im Jahresabschluss 2018 durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage
ausgeglichen.
- 3 -
Beim Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird der Verlustvortrag des Jahres 2013 in Höhe
von EUR 354.467,86 durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen.
4. Die Jahresabschlüsse 2017 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und
zur Einsichtnahme ausgelegt.
5. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2017 entlastet.
Anlagen: EB Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2017
EB Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2017
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 27.02.2019
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.02.2019
Die jeweiligen Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt
Darmstadt“ und „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ haben in ihren
Sitzungen am 07.11.2018 (Eigenbetrieb Bäder) und 04.12.2018 (Eigenbetrieb Bürgerhäuser
und Märkte) die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis genommen, die Jahresabschlüsse
2017 festgestellt und die Betriebsleitungen entlastet.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat die Kenntnisnahme und der
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr
2017.
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen
Zuschuss EUR 5.832.313,53 (Vorjahr: EUR 3.599.965,01)
Die aufgrund der Liquidität notwendigen Zahlungen in Höhe von EUR 5.485.046 wurden auf ein
separates Konto, Zuschuss der Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis
transparenter und führt zu einem Jahresverlust von EUR 347.267,53, der auf das neue
Geschäftsjahr vorgetragen wird. Erträge aus Beteiligungen konnten im Jahr 2017 beim
Eigenbetrieb Bäder nicht verzeichnet werden.
Der Verlust des Jahres 2013 (EUR 2.893.429,36) soll im Jahresabschluss 2018 mit der
allgemeinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) verrechnet
werden.
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2017 ebenfalls mit einem
Jahresverlust ab. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Vor der Verrechnung des städtischen Zuschusses erwirtschafte der Eigenbetrieb einen
Jahresverlust in Höhe von EUR 1.892.142,81 (Vorjahr: EUR 1.812.723,11). Wie schon im
Vorjahr konnten auch 2017 wieder keine Erträge aus Beteiligungen verbucht werden, so dass
das Ergebnis sogar schlechter ausgefallen ist. Nach der Verrechnung des städtischen
Zuschusses ergibt sich ein Jahresverlust von EUR 860.736,81.
Gemäß Beschluss der Betriebskommission soll der Verlustvortrag aus 2013 in Höhe von EUR
354.467,86 durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage des Eigenbetriebs gemäß § 11
Abs. 6 Satz 3 EigBGes ausgeglichen werden.
Das operative Geschäft dieser beiden Eigenbetriebe wird immer defizitär sein.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2017 der PwC GmbH– Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen.
Darmstadt, 12.02.2019
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 1
41073 Zeichen
Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2019/0052
Eigenbetrieb Bäder
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2017
5
2017
EUR
3.950.633,87
68.507,37
Anlage II
Vorjahr
EUR
3.975.245,æ
752.O50,28
-___!,1?-!_29_6_,W_
948.488,07
3.265.597 17
___-!_?_!l_,-o-9þ_2!-
1.852.629,20
491.526,21
----?,4!L?-5,71-
932.267,00
578.592,05
186.567,03
413.132,32
-3.568.368 91
31.596,10
a.599.965.01
4.000.000,00
400.034,99
-2.111.179,81
3.934.943,88
2.223.799,06
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2017
l. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Bekiebsstoffe
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalauñtrand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 210.845,47 (Vorjahr EUR 151.772,46)
5. Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon Aufwendungen aus Aufzinsung EUR 24.353,89 (Vorjahr EUR 25.944,63)
9, Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
10. Sonstige Steuern
11. Jahresverlust vor städtischem Zuschuss
12. Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt
13. Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss
14. Gewinn (VorjahrVerlust) aus dem Vorjahr
15. Entnahmen aus Rücklagen
16. Bilanzgewinn
4.O1 '141 .24
689.206,91
5.292.165,38
1.879.437,14
565.516,30
2.444.953,44
951.407,35
927.511,59
189.716,98
400.928,51
6.808. 108.05
24.205,48
6.832.313,53
5.485.046,00
-347.267,53
2.223.799,æ
4.558.814.70
6.435.346,23
Anlage II
,
E¡genbetrieb Bäder der lMssenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2017
AKTIVSEITE
EUR EUR
22.795.776,69
7.677 ,64
16.905.867
lll. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
7 31
3.739,00
23.225.88438
.---49.Q?-5r.39-9,9I-
Rechnungsabgrenzungsposten
993.21
504.468
22.057
1.516,
666.
17.565.0
't31
19.684.166,34
928.854,00
898.186,00
1.284.570,35
lll. Finanzanlagen
Beteiligungen
887.812,41
. 707,50
15.693.258,80
0,00
3.145,94
.--Lq.?91-e-2-L99-
193.'150,'18
.--L6-J-9_s,!P24!-
.-----L?-s.977-'!?-
-õ.zg36-3dffi
Anlagevermögen
l. lmmaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Elauten
2. Maschinen und maschinelle Anlagen
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Elau
Umlaufvermögen
l. Vorräte
Betriebsstoffe
ll. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt
4. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
5. Sonstige Vermögensgegenstände
19.480.795
1.079.169
Anlage II
3
PASSIVSEITE
EUR
17.000.000,00
25.308.815,77
12.20',16
EUR
Eigenkapital
l. Stammkapital
ll. Rücklagen
Allgemeine Rücklage
lll. Bilanzgewinn
't7
29.867
6.435.346,23
48.744.162,O0 49.091
Sonderposten f ür lnvestitionszuschüsse 1.4't0.382j2 1
Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrückstellungen
3. Sonstige Rtickstellungen
677.'t',t2,Oo
0,00 16.
409.598,12
1.086.710,12 I .313.386
Verbindlichkeiten
'1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
4. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
5. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 11.375,71 (Vorjahr EUR 12.432,54)
10.510.3',13,72
.721.544,32
25.031,50
't0.400.256,1
299.926,
424.888,81
13.633,08
375.'t'l
't1 .695.411,43
62.936.665.67
Anlage I
Eigenbetrieb Bäder der V/issenschattsstadt Darmstadt
- Betrieþsleitung -
Lagebericht 2017
1. Vorbemerkungen
Nach S 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Verweis auf $ 289 Abs. 2 HGB ist mit dem
Jahresabschluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission
vozulegen ist.
2. Wiñschaftsbericht
2.1. WirtschaftlicheGrundlagen
Nach S 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und
kulturellen Einr:ichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe
durch den Betrieb der Bäder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind.
2.2. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
Die Stärken des Bäderangebotes liegen im hohen Leistungsangebot an Bahnen und Lehrbecken
für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit sowie in einem überdurchschnittlichen
Wasserflächenangebot von Frei- und Naturbadeseen. Der Eigenbetrieb betreibt drei Hallenbäder
(Nordbad, Bezirksbad Bessungen und das Schul- und Trainingsbad), zwei Freibäder (DSW-
Freibad und Eberstädter Mühltalbad) sowie zwei Naturfreibäder (Arheilger Mühlchen und Großer
Woog). Mit den 5Om-Wettkampfbecken im Nordbad und DSW-Freibad liegt ein sportorientiertes
Angebot vor, das in der Region nur noch von wenigen Kommunen vorgehalten wird.
Der Eigenbetrieb ist sehr darauf bedacht seinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
So werden die Hallen- und Freibäder mit Ökostrom betrieben. Vereinzelt helfen kleine
wirtschaftlich genutzte Blockkraftheizwerke ganzjährig Hallenbäder und die daran
angeschlossenen Schulen mit zu beheizen.
Die Mitarbeiter unterstützen mit der Benutzung des Jobtickets den CO2 Ausstoß in der Stadt zu
verringern.
Zusätzlich ist der Eigenbetrieb Bäder Eigentümer des Jugendstilbades Darmstadt, das über einen
Vertragspartner extern betrieben wird.
1
Anlage I
2
2.3. Geschäftsergebn¡s und Ertragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist im Wirtschattsjahr 2017 einen Jahresverlust aus dem
opêrativen Geschäft in Höhe von TEUR 5.832 und einen Verlust nach dem Zuschuss der
\Mssensstadt Darmstadt in Höhe von TEUR 347 aus. Mit dem getrennten Ausweis des
Zuschusses der Stadt von TEUR 5.485 wird das tatsächliche Ergebnis dargestellt. 'Das
Jahresergebnis ist durch die Aufwendungen für die Entschlammung des ,,Großen Woog" mit TEUR
1.103 belastet, die im Wirtschaftsplan als investive Maßnahme und nicht als
lnstandhaltungsmaßnahme enthalten war. Wie in diesem Berichtsjahr festzustellen ist, hätte der
Zuschuss der Stadt höher sein müssen, damit der Verlust ausgeglichen ist. Der hohe Zuschuss
der Stadt ist auch darin begründet, dass die HEAG Holding AG im zweiten Jahr hintereinander
keine Dividende ausgeschüttet hat.
Der Eigenbetrieb erzielte im Jahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 3.951 (Vorjahr
TEUR 3.975). Davon entfallen auf Benutzungsgebühren und Nebengeschäftserlöse TEUR 3.920
(Vorjahr TEUR 3.942), auf Miet- und Pachterträge TEUR 31 (Vorjahr TEUR 33).
Die Besucherzahlen in den Freibäderri lagen 2017 mit 390.000 Besuchern um 17.000 Badegäste
über dem Vorjahresergebnis (+4,6o/o). lnsbesondere in den Monaten Mai und Juni konnten
aufgrund der Wetterlage überdurchschnittlich viele Besucher in den Bädern empfangen werden.
Die Hallenbäder wurden 2017 von rund 283.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und Vereine)
besucht. Das ist gegenuber dem Vorjahr ein Rückgang um 19.000 Besucher (-6,20/o). Der
Rückgang ist im Wesentlichen durch die vozeitige Schließung des Nordbades zur Sommersaison
begründet.
lm Jugendstilbad waren mit 218.000 Besuchern rund 9.000 Besucher weniger als im Vorjahr
vezeichnen (-3,9 %). Dieser Rückgang ist mit umfangreichen Fliesenarbeiten im Außenbereich
begründet. Hierdurch ergaben sich Einschränkungen für die Besucher. Der Zuspruch bleibt aber
auf hohem Niveau.
Anlage I
Die Benutzungsgebühren - ohne Jugendstilbad - sowie die wichtigsten hierzu gehörenden
Kennzahlen haben sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
2017 2016 2015 2014 2013
Benutzungsgebühren
TEUR 960 966 1.402 869 902
Besucher
- Hallenbäder 282.916 301.715 303.357 307.795 297.692
- Freibäder 389.836 372.866 476.474 314.275 428.638
Gesamt 672.752 674.581 779.831 622.070 726.330
Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher in EUR
1,43 1,43 1,28 1,40 1,24
Nur J endstilbad
Die wesentlichen sonstigen þetrieblichen Erträge resultieren aus Erträgen aus der Auflösung von
Sonderposten TELR2T,Erträgen aus Spenden TEUR21 und Erträgen aus derAuflösung von
Rückstellungen TEUR 7. lm Vorjahr wgren einmalige periodenfremde Erträge von TEUR 628
enthalten.
Eine Ausschüttung von Dividenden fand in 2017 nicht statt. Die Beteiligung ist näher im Anhang
unter der Position ll erläutert.
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2017 haben sich wie folgt entwickelt:
ln TEUR 2017 2016 2015 2014
Materialaufwand 5.292 4.214 4.057 4.146
Löhne und Gehälter 1.879 1.853 't.883 1.767
Soziale Abgaben und Auf-
wendungen für Altersversorg ung/
Unterstützung
566 492 477 348
Abschreibungen 951 932 933 933
Sonstige betriebliche
Aufwendungen 928 579 1.427 598
3
20132016 2015 20142017
2.068 2.2672.426 2.051 2.148Benutzungsgebühren
TEUR
226.910 222.039 228.591 236.444Besucher Jugendstilbad 218.098
o49, 9,67 9,05 9,59
Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher in EUR
9,28
Anlage I
Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg resultiert überwiegend aus
der Entschlammung des Großen Woogs.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahresverglich deutlich gestiegen. Der
Anstieg ist im Wesentlichen auf den Aufbau und die monatlichen Mietkosten der Traglufthalle, die
im Nordbad über dem Trainingsbecken aufgebaut wurde, in Höhe von TEUR 241 zurückzuführen.
Des Weiteren sind die Autwendungen für Gebäudeversicherung aufgrund der Preissteigerung um
TEUR 61 gestiegen.
2.4. Finanzlage
Der Kostendeckungsgrad städtischer Freibäder sinkt im Berichtsjahr auf 19,1 o/o (Vorjahr 35,8 %),
begründet durch die Entschlammungsmaßnahme des Woog. Der Kostendeckungsgrad der
Hallenbäder ist mit 26,4 o/o nahezu unverändert (Vorjahr 28,8 o/o). Die Freibäder liegen im Vergleich
zu überörtlichen Bädervergleichen im Berichtsjahr unter dem Durchschnitt. Üblich sind Werte
zwischen 30 % und 4O o/o, bei den Hallenbädern sind Kostendeckungsgrade ab 25 % die Regel.
Ähnl¡cn wie bei den Freibädern steht der sportliche, gesundheitliche und freizeitorientierte und
auch soziale Aspekt bei der Preisbildung ¡m Vordergrund, sodass eine etwas
unterdurchschnittliche Kostendeckung zu verzeichnen ist. Die Eintrittspreise werden regelmäßig an
die gestiegenen Personal- und Materialkosten moderat angepasst.
Es gibt keine ausreichende, kostendeckende Erstattung durch Schulnutzung an den Eigenbetrieb.
Die Erhöhung in Anlehnung an die ermäßigten Eintrittspreise für Schülerinnen und Schüler auf der
Basis Zehnerkarte wurde im Frühjahr 2017 von den Gremien ab dem Wirtschaftsjahr 2018
beschlossen.
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassungen von Entgelten für die Nutzung
der Bäder voraussichtlich auch in Zukunft Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch die
HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern je nach Geschäftslage
lediglich zur Ergebnisverbesserung führen.
2.5. Vermögenslage /Anlagen im Bau und geplante lnvestitionen
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 48 auf TEUR 62.937 gesunken. Das
Eigenkapital wurde durch den Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der den Jahresverlust
zum großen Teil gedeckt hat, gestärkt.
Zukünftig sind folgende lnvestitionen und Sanierungsmaßnahmen geplant:
Nordbad
Die Planungen des Neubaus des Nordbades sind abgeschlossen. Ein Antrag auf
Baugenehmigung wurde gestellt. Der Neuþau soll im lV. Quartal 2018 beginnen.
4
Anlage I
Mühltalþad
Die baulich-technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades wurde aufgrund der weiterhin
kritischen finanziellen Situation verschoben. Die Gesamtmaßnahme beinhaltet die
denkmalschutzgerechte Sanierung des Mehrzweckbeckens, die Sanierung des
Funktionsgebäudes und die Sanierung des Kinderplanschbeckens. Eine Bürgerbeteiligung mit
Mitgestaltungsmöglichkeiten ist vorgesehen. Zur Vorbereitung weiterer Planungsschritte wurde
eine Planungsstudie erstellt.
Arheiloer Mühlchen
Analog der Entschlammung des ,,Großen Woog" in 201612017 ist auch im Arheilger Mühlchen
mittelfristig eine Entschlammung notwendig, um die Wasserqualität nachhaltig zu gewährleisten.
Wooqsinsel
h 2A2012021 ist eine bauliche und technische Komplettsanierung des Kinderplanschbeckens
geplant.
Darüber hinaus ist in allen Bädern mit lnbetriebnahme des Nordbades die Einführung eines
einheitlichen Kassen- und Zugangssystems vorgesehen.
3. Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
Seit 2013 wird das Freibadangebot im Arheilger Mühlchen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Der Förderverein hat zut Verbesserung des Betriebsergebnisses Arbeitsstunden und
Materialkostenzuschüsse beigesteuert. Seit 20'14 wird durch die Erhebung eines freiwilligen
Eintritts (Mühlchenbox) das Zielweiterverfolgt, das Betriebsergebnis zu verbessern.
Zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftlichkeit und zum Ausgleich der gestiegenen
Betriebskosten wurden die Eintrittspreise mit Wirkung zum 14. Mai 2017 für die Freibäder
sowie zum 11. September 2017 für die Hallenbåder um durchschnittlich 5 % erhöht.
Für das neu errichtete Nordbad wird derzeit ein Betriebs- und Nutzungskonzept erstellt, das
insþesondere Einnahmepotenziale durch neue, zusätzlich zu schatfende Angebote aufzeigen
soll.
Parallel zum Betriebs- und Nutzungskonzept soll ein Bäderkonzept für alle städtischen Bäder
aufgestellt werden. Durch die Schaffung neuer zielgruppenadåquater Angebote sollen
m ittelfristig zusätzliche Einnahmepotenziale geschaffen werden.
5
Anlage I
4. Risikoberichterstattung
Die Betriebskommission wird durch die Betriebsleitung regelmäßig über die Risikoentwicklung
unterrichtet. Zur Risikobewertung wird ausgeführt, dass die Bäder in Darmstadt sehr gut besucht
werden und bei dem von der Betriebsleitung en¡rarteten Fortbestand, der durch die Zuschüsse der
Wissenschaftsstadt Darmstadt bedingt ist, kein Marktrisiko und dadurch auch kein
unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Durch den Betrieb der Traglufthalle über dem
bisherigen Freiþad, sind die Umsatzerwartungen durch die öffentliche Nutzung geringer einzustufen.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und lnvestition werden absehbar nur die im Folgenden
aufgef ührten Finanzrisi ken en¡rartet.
4.1. Wesentliche Risiken bei den Hallenbädern
Nordbad
Das Nordbad ist in 2017 außer Betrieb genommen. Beim Neubau ergeben sich neben
Vergaberisiken insbesondere Risiken beim Nachtragsmanagement sowie durch
Konjunktureinflüsse.
Mühltalbad Eberstadt
Das Mühltalbad ist stark sanierungsbedürftig. Bis zur derzeit zurückgestellten Sanierung kann nicht
ausgeschlossen werden, dass das Freibad aufgrund baulich-technischer Mängel (Undichtigkeiten
und großflächige Fliesenschäden) für die Bevölkerung nur eingeschränkt zur Verfügung steht.
Schul- und ïraininosbad
Das Schul- und Trainingsbad ist technisch veraltet und soll mit der lnbetrieþnahme des neuen
Nordbades außer Betrieb genommen werden. Es ist besteht das Risiko, dass das Trainingsbad
aufgrund auftretender technischer Störungen temporär außer Betrieb genommen werden muss.
4.2. AllgemelneRisiken
Besucherentwickluno
Zu den allgemeinen Risiken zählen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden im Sommer
Steiqende Eneroiekosten
Pro Freibad wird in den nächsten Jahren von einem Mittelwert von plus TEUR 30 und pro
Hallenþad mit plus TEUR 70 zu rechnen sein. Unter der Prämisse weiterer
Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der Druck auf das operative Geschäft im
Eigenbetrieb Bäder weiter verschärfen. Der Neubau des Nordþades und die spätere baulich-
technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades werden sich zwar perspektivisch energetisch
rentieren, in der Gesamtbilanz sind aber Abschreibungen und Zinskosten gegenüberzustellen und
werden somit zu einem höheren Zuschussþedarf führen.
6
Anlage I
Personalwi rtschaftl iches Risiko
Es besteht ein zunehmendes personalwirtschaftliches Risiko, da in 2017 nicht alle Stellen in der
Wasseraufsicht zur Sommersaison besetzt werden konnten. Die Gründe hierfür liegen in einem
bundesweiten Fachkrättemangel,
Zinsrisiko
Der Eigenbetrieb ist größten Teils über Bankkredite finanziert. Es handelt sich hier um langfristige
Kredite, die eine Laufzeit von 10 bis dezeit 25 Jahre haben. Daher besteht nur ein sehr geringes
Zinsänderungsrisiko. Kassenkredite liegen nicht vor.
4.3. RechtlicheRisiken
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge. Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig
getr:agen. Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigenbetriebes ab$eschlossen:
Versicherung Versicherungssumme in
EUR
7
1 Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthattpflicht (Personen-,
Sach- und Vermögens-Drittschäden) unbegrenzt
2a,
2b.
Ei genschadenversi cherung
Fur Vertrauenspersone n des M ag i strats, Stadtverord nete,
Ausschuss- und Betriebskommissionsmitglieder
125.000,00
zusätzlich'l 25.000,00
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz
und Verkehrsrechtschutz)
4. Sachversicherung "KRlSTALL" (Feuer, Leitungswasser,
Einbruchdiebstahl Gebäude und I nhalt)
2.000.000,00
ohne
fi eweils aktueller Neuwert)
5. KFZ.Feuerversicheruno Fahzeuoe zum Nennwert
Eine Änderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen und
somit ist auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
4.4. SonstigeRisikovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Båder der Stadt Darmstadt seit dem Jahr 2013 installiert.
Anlage I
5. Chancenberichterstattung
Die Chancen im Eigenbetrieb Bäder liegen in dem þreiteren Besucherangebot und der über das
Stadtgebiet verteilten Frei- und Hallenbäder. Durch den Neubau des Nordbades können neue
Kundengruppen erschlossen werden.
6. Entwicktung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss in2017 mit einem Jahresverlust in Höhe von TEUR -347
(Vorjahr TEUR +400), bei einem Jahresverlust vor dem Zuschuss der Wissenschaftsstadt
Darmstadt von TEUR -5.832 (Vorlahr TEUR -3.600).
6.1. Entwicklung desAnlagevermögens
Anhand des Anlagespiegels (Anlage zum Anhang) wird die Entwicklung der einzelnen
Anlagegruppen für das Berichtsjahr dargestellt
6.1.f . lmmaterielle Vermögensgegenstände
lm Berichtsjahr gab es keine Zugänge für lmmaterielle Vermögensgegenstände.
6.1.2. Veränderung der Sachanlagen
Für den Naturbadesee ,,Großer Woog" wurde eine Vorsperre eingebaut in Höhe von TEUR 836.
Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung setzen sich überwiegend aus Anschaffungen
für das Jugendstilbad (ca. TEUR 72) und geringwertigen Anlagegütern (ca. TEUR 7) zusammen.
Die Abgänge betreffen im Wesentlichen voll abgeschriebene geringwertige Anlagegüter. Die
Abschreibungen erfolgten planmäßig.
6.1.3. Ausweis der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau
Bei den Zugängen handelt es sich um die Planungskosten für den Neubau des Nordbades
(TEUR 965,9).
Die Vorsperre wurde im Berichtsjahr fertiggestellt und in den fertigen Sachanlagen aktiviert.
6.1.4. Finanzanlagen
Die Beteiligung der Finanzanlagen ist zum Vorjahr unverändert geblieben:
B
2017
23.255.880,38
Vorjahr
23.255.880,38HEAG Holding AG
lm Anhang unter der Position ll Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung wird die Beteiligung näher dargestellt.
Anlage I
6.2. Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Der Jahresverlust in Höhe von TEUR -347 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden
Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals verweisen wir auf die Ausführung,
Eigenkapitalspiegel, im Anhang.
6.3. Entwicklung der Rückstellungen (TEUR):
lm Jahr 2017 wurden weiterhin die gegenseitigen Ansprüche und Verpflichtungen im Bereich der
Pensions- und Beihilferückstellungen abgebildet, die durch den Wechsel von Beamten vonl zur
Stadt oder einem anderen Eigenbetrieb entstehen.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und damit auch ihre Eigenbetriebe sind Mitglied der
Zusatzversorgungskasse. Aus dieser Mitgliedschaft besteht eine mittelbare
Pensionsverpflichtung, die in der Bilanz nicht auszuweisen ist.
Die Zusammensetzung der Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich (ÏEUR)
9
Rückstellungen für Stand
01.01.17 Verbrauch Auf-
/Abzinsung Auflösung Zuführung Stand
31.12.17
Pensionen 608,4 2,4 22,4 0,0 48,7 677,1
Beihilfen 70,1 0,8 2,0 0,0 5,0 76,3
Urlaubsrückstellung 10,8 10,8 0,0 0,0 1 1,9 1'1,9
Überstunden 27,5 27,5 0,0 0,0 31,5 31,5
Abschlusserstellung
und Prüfung 47,0 21,9 0, 0 0,0 30,0 55,1
Prozesskosten 372,0 299,1 0,0 7,4 0,0 65,5
Leistungsentgelt 40,9 39,8 0,0 0,1 39,4 40,4
Lebensarbeits-
zeitkonto 2 4 0,0 0,0 0,0 0,0 2,4
Archivierung und
andere
Autwendungen
1 5, 1 0,0 0,0 0,0 33,4 48,5
Rückstellungen für
ungewisse
Verbindlichkeiten
103,0 103,0 0,0 0,0 78,0 78,O
Steuerrückstellung 16,2 16,2 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe 1.313,4 521,5 24,4 7 5 277,9 1.086,7
Anlage I
10
6.4. Vergleich des Jahresabschlusses 2017 mit den Werten des Wirtschaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
\Mrtschaftsplan erstellt. Zudem musste für 2017 ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt werden.
lm Vergleich mit dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2017 ergeben sich sowohl bei den
Erträgen als auch bei den Aufwendungen Abweichungen gegenuber der Gewinn- und
Verlustrechnung.
Für die Darstellung des Soll-/ und lst-Vergleichs venrueisen wir auf die Anlage, die dem Bericht
beigefügt ist.
6.4.1. Soll-/lst-Vergleich Erfolgsplan 2017
Erläuterung der Differenzen zwischen Ansatz und Rechnungsergebnis:
Bei den sonstigen betrieþlichen Erträgen wird der Zuschussbedarf durch die Wissenschaftsstadt
Darmstadt geplant (TEUR 5.866, lt. Nachtragshaushalt geplanter Zuschuss durch die
Wissenschattsstadt Darmstadt).
Die tatsächlichen Zahlungen der Stadt richten sich nach dem Liquiditätsbedarf des Eigenbetriebs
im Laufe des Jahres. Die erfolgten Zahlungen in Höhe von (TEUR 5.485) werden in der Gewinn-
und Verlustrechnungen in dem Posten Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt separat
ausgewiesen. Somit wird das Ergebnis transparenter.
Die Differenz zwischen Plan und lst bei den übrigen Erträgen 2017 in Höhe von TEUR -42
entstand durch Sanierungsarbeiten im Jugendstilþad in den Monaten Juli und August. ln dieser
Zeit waren nur Teilbereiche geöffnet und die Eintrittspreise wurden gesenkt.
Bei den Aufwendungen ist ein Unterschied zwischen den Planwerten und dem lst in Höhe von
TEU R -76 zu verzeichnen.
Die Betriebskostenzahlung an Aquapark für das Jugendstilbad wird unter den "Aufwendungen für
bezogene Leistungen" geplant und gjebucht.
Die Zinserträge (TEUR 190) beinhalten im Wesentlichen die Vezinsung des Verrechnungskontos
in Höhe von TEUR 167 und die Verzinsung der Forderungen aus Pensionsrückstellungen
gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von TEUR 20, die nicht planbar sind.
Anlage I
11
Eintrittspreise für Hallen- und Freibäder in Euro
Personal- und Sozialbereich
lm Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschättigt (incl. Aushilfskrätte)
Vorjahr
Anzahl Anzahl Männlich Weiblich
Beamte/Beamtinnen
Tarifbeschäftigte
Auszubildende
1
63
4
30
1
34
1
64
4
Die Personalaufwendungen betrugen (in TEUR)
Löhne und Gehälter
- davon Beamtenbezüge
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
1.879
63
566
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierfur wird ein
Kostenersatz gezahlt, der in den sonstigen betrieþlichen Aufwendungen ausgewiesen wird.
Freibad
Gültig seit Mai
2017
Hallenbad
Gültig seit Mai
2017
Jugendstilbad
Gültig seitMär22017
(2 Stunden bis Tageskarte)
Einzelkarte
Erw. 3,50 4,10 Bad 6,30 - 10,90
Spa incl. Bad 9,80 - 15,00
Sauna incl 14,84 -21,30
Einzelkarte
Ermäßigte
1 70 2,30 Bad 4,40 - 8,40
Spa incl. Bad 7,50-11,60
Sauna incl 14,80 - 21,30
Anlage I
L2
6.4.2. So ll -/lst-Verg lei ch Vermö gens plan 201 7
Ansatz IST Abweichung
lm Nachtrag wurde die Sanierung Mühltalbad abgeplant, die Entschlammung Woog in den
Erfolgsplan umgeplant und die lnvestitionen für das Nordbad dem Planungsstand angepasst.
Umschuldungen blieben bei der Betrachtung der Kredittilgung außen vor.
Die Planabweichung bei der Tilgung von Krediten resultiert daraus, dass die zur Finanzierung des
Nordbades geplante Kreditaufnahme nicht in voller Höhe aufgenommen wurde.
7. Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes in der Zukunft
Ausblick auf das folgende Wirtschaftsjahr
Der Eigenbetrieþ Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukünftig Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesserungen führen.
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2018
1. lnvestitionen
2. Tilgung von Krediten
Erträge
Aufwendungen
EUR
14.551.000,00
849.320,00
EUR
1.694.948,05
716.992,21
EUR
12.856.051,95
132.327,79
2018
Plan
EUR
8 017.210
8.750.000
2017 Veränderung
lst
EUR o/o
4.019.141 99,5
9.640.243 -9,2
Die Gegenüberstellung der lst-Zahlen des Jahres 2Q17 mit den Plan-Zahlen für das Jahr 2018
erfolgt ohne Berücksichtigung der Zinsen, ohne den Zuschuss der Stadt und ohne Erträge aus
Beteiligungen. Bei der Aufstellung der Beträge in 2018 handelt es sich um Erträge und
Aufwendungen aus dem Wirtschaftsplan 2018 (ohne Nachtrag).
Der Verkauf des Trainingsbads wird geplant. Die Besuchezahlen im Nordbad werden trotz des
Umbaus auf dem bisherigen Niveau enruartet.
Die HEAG Holding wird im nachfolgenden Jahr wieder Dividendenausschuttungen tätigen.
Anlagel
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2019:
Auf der Basis der jetzigen Werte für das Jahr 2019 und nach dem heutigen Kenntnisstand werden
.sich die Erträge und Aufwendungen zum Jahresende im Vergleich zÛ den Vorjahren durch den
Neubau des Nordbades ùerändern.
Darmstadt, 27. September 2018
13
Beate Konradt
kaufm. Betriebsleiterin
Martin Westermann
1. Betriebsleiter
Anlage I
(Anlage zum Lagebericht)
15
Abwe ichungen zur Pla nung SollJlst-Ve rgleich 201 7
Wirtschafrsplan Gewinn- und
Verlustrechnung Abweichung
Euro Euro Euro
Erträge
Umsatzerlöse 3.325.460,00 3.950.633,87 625.173,87
Sonstige betriebliche Erträge 6.766.166,52 68.507,37 6.697.659,15
Erträge aus Beteiligungen 0,0c 0,00 0,00
Sonstige Znsen und ähnliche Erträge 500,0c 189.716,98 189.216,98
Erträge aus Wertpapieren des
Umlauñærmöoens
0,0c 0,00 0,00
Summe Erträge 10.092j26,52 4.208.858,22 -5.883.æ8,30
Aufwendungen
Materialaufruand
AuÍrvendungen fiJr Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und fiir bezooene Waren 870.900,00 689.206,91 -181.693,09
Aufrruendungen f. bezogene Leistungen 4.715.280,52 4.602.958,47 -112.322,05
Petsonalauñruand
Löhne und Gehälter 1.916.180,00 1.879.437 ,14 -36.742,86
Soziale Aþaben und Auñ¡¡endungen f.
Altesrærsorquno und f. Untestützuno 527.790,00 565.516,30 37.726,30
Übd ger P ersonalaufirvand 7.600,00 0,00 -7.600,00
Abschrei bungen auf i mmatedelle
Vermögensgegenstände des
Anlaoerærmöoens und Sachanlaoen 988.900,00 951.407,35 -37.492,65
Sonstige betriebliche Aufrruendungen 660.946,00 927.511,59 266.565,59
Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertoaoiere des Umlaufiærmöoens 0,00 0,00 0,00
Znsen und ähnliche Aufrvendungen 429.530,0C 400.929,51 -28.601,49
Steuem rom Einkommen und vom
Edrao 0,0c 0,00 0,00
Sonstige Steuern 0,0c 24.205,48 24.205,48
Summe Aufiryendungen 10.117.126,52 10.041.171,75 -75.954,77
Außerordentliche Erträge 25.000,00 0,00 -25.000,00
Außerordentliche Aufr¡¡endungen 0,00 0,00 0,00
Jahresergebnis 0,00 -5.832.313,53 -5.832.313,53
Zuschuss der Stadt 0,00 5.485.046,00 5.485.046,00
Jahrese rge bnis nach siädtischem
Zuschuss 0,00 -347.267,53 -347.267,53
PwC
F. Schlussbemerkung
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jaluesabschlusses des Eigenbetrieb Bäder der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, ftir das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 3L. Dezember
2017 und des Lagebericlrtes fär dieses Wirtschaftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den
geserzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Pnlfungsberich-
ten (IDWPS 450 n.F.).
Dervon uns erteilte Bestätigungsvermerk ist inAbschnitt B. unter "Wietlergabe des Bestätigungs-
vermerks" enthalten.
Frankfurt am Main, den 27. September 2018
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtsbhaft sprüfu n g¡s gesellschaft
Neutz
Wirrschaftsprüferin
w${fscl{Aglfï'
PRtiFuNcs-
cusffl.$cllAFT
*
T
'&rr*r*
0.0844488.001
PwC
10
Entsd¡lammung Badesee Großer Woog
10. Im Berichtsjahr wurde die Entschlammung und der Bau einerVorspeffe am Großen Woog abge-
sclrlossen (Gesamtwertumfang von rund T€ 2.720). Die Entschlammung verursachte im Berichts-
jahr Aufi,vendungen von T€ 1.L03, die im Materialaufwand enthalten sind. Bei der Entschlam-
mung des,,Großen Woog", die letztmals vor rund 50 Jahren erfolgte, handelt es sich um eine nicht
aktivierungsfähige Instandhaltungsmaßnahme.
Die aktivierungsfähigen Aufwendungen für die Errichtung derVorsperre beliefen sich im Berichts-
jahr auf T€ 567 (Vorjahr: T€ 139) und wurden, nach Abschluss der Maßnahmen im Mai 2017, aus
den Anlagen im Bau in die fertigen Anlagen umgebucht.
Darlehen
11. Im Berichtsjahr hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Helaba ein Darlehen zur Finanzie-
rung des Eigenbetriebs über T€ 830 aufgenommen. Das Darlehen mit einer Laufzeit bis zum
30. Septemb er 2047 ist mit 1,,86 o/o p.a. zuverzinsen und in monatlichen Raten von T€ 7 zu tilgen.
Im Berichtsjahr wurden Darlehen von insgesamt T€ 717 getilgt.
Zuschüsse
12. DieWissenschaftsstadt Darmstadt hat dem Eigenbetrieb einen Ertragszuschuss von T€ 5.485 (Vor-
jahr T€ 4.000) gewährt.
ru. Wiedergabe des Bestätigungsvennerks
13. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Pnifung haben wir mit Datum vom 27. September
20 1B den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
"BESTJITTGI.'NGSVERMERK DES I]NABHI|T.ICTCTTI ABSCHTUSSPRÛTER,S
An den Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darm-
stadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Wirtschaftsjahrvom 1. Januarbis zum 3L. Dezember20'1,7 sowie dem Anhang, einschließ-
lich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewerrungsmethoden - geprüft. Daräber hinaus haben
wir den Lagebericht des Eigenbetriebs für das Wirtschaftsjahr vom l-. Januar bis zum 31". Dezember
2017 gepruft.
0.0844488.001
PwC
a
11
Nach uhserer Beurteilung aufgrund derbei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie den er-
gänzenden Vorschriften der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfrihrung ein den tatsächlichenVerhältnissen entsprechen-
des Bild derVermögens- und Finanzlage des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 201"7 sowie sei-
ner Ertragslage ftir das Wirtschaftsjahr vom l-. Januar bis zum 3l-. Dezemb er 2017 und
a vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigen-
betriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Ent'wicklung zutreffend dar.
Gemäß $ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Pnirttngsurteile
Wirhaben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
$ 3 17 HGB und S 2 7 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftspnifer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßigerAbschlusspnifung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesenVorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt'Verantrnrortung des
Abschlussprüfers ftir die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestäti-
gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmu¡B mit diesen Anforderungen erfrillt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Pnifungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lageberidrt zu
dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und
den ergänzendenVorschriften der Betriebssatzung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
daftir, dass derJahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild derVermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich
frir die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungs-
mäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses
zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Dar-
stellungen ist.
0.0844488.001
PwC
1.2
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortun& Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortftihrung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Daniber hinaus sind sie dafirr verantwortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich fr.ir die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschrif-
ten entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Ent'wicklung zutreffend darstellt. Fer-
ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich ftir die Vorkehrungen und Maßnahmen (Sys-
teme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstim-
mung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende geeignete Nachweise ftir die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlusspnifers für die Pnifung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung isq hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist,
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
j.-.
Übereinstimmung mit $ 317 HGB und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften unter Be-
achtung dervom Institut derWirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlusspnifung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets
aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und wer-
den als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwaftet werden könnte, dass sie einzeln
oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirt-
schaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
0.0844488.00L
PwC
a
13
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Daniber hinaus
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Pni-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Pnifungsurteile zu dienen. Das
fusiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist beiVerstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, daVerstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem fúr die Prüfung des Jahresabsclrlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den fiir die Prüfung des Lageberichts relevantenVorkehrungen und
Maßnahmen, um Pnifungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Pnifungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des
Eigenbetriebs abzugeben.
a
a
a
a
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortftihrung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Pnifungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können..
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksamzumachen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unserje-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage derbis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Ei$enbetrieb seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Pni-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei-
a
a
0.0844488.001
PwC
.J.4
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen gebenwir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
ktinftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen
Wir erörtern mit den für die ÜberwachungVerantr¡rortlichen unter anderem den geplanten Um-
fang und die Zeþlanung der Prüfung sowie bedeutsame Pnifungsfeststellungen, einschließlich
etr,rraigerMängel im internen Kontrollsystem, diewirwährend unsererPrüfung feststellen."
o.0844488.001
anlage 4
255 Zeichen
Punkt 19: Feststellung der Jahresabschlüsse 2017 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2019/0052) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 2
30138 Zeichen
Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2019/0052
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2017
5
852.838.87
305.485,84
364.928,19
670.414,O3
796.334,21
356.858,73
1.153.192,94
393.530,80
476.860,90
15,26
143.565,72
182.542,93
-1.880j21 75
12.021,06
-1.892.142,81
1.031.406.00
€60.736,81
-2.527.443,O4
2.200.994,81
-1.187.185,04
Anlage II
Vorjahr
EUR
692.951,65
323.758,44
1.016.710,09
345.161,43
5't2.391,O1
857.552,44
791 .905,63
341.265,93
1.133.171 56
402.OO2,26
418.738,28
66,40
189.600,21
198.329,67
-1.803.417,51
9.305,60
-1.812.723,11
1.700.000,00
-1'.t2.723,11
-4.469.750,05
2.055.030,12
-2.527.443,04
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2017
2017
EUR
706.166,66
146.672,21
1. UmsaÞerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Auñ,vendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehålter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und fi¡r Untersti¡tzung
davon für Altersversorgung EUR 188.038,19 (Vorjahr EUR'170.573,77)
5. Abschreibung auf Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Auñ,vendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Untemehmen EUR 15,26
(Vorjahr EUR 66,40)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon Aufwendungen aus derAufzinsung EUR 42.789,19
(Vo rjahr EU R 46.269,42)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
11. Sonstige Steuem
12. Jahresverlust vor städtischem Zuschuss
13. Zuschuss der Wissenschafrsstadt Darmstadt
14. Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss
15. Verlust aus dem Vorjahr
16. Entnahmen aus Rücklagen
17. Bilanzverlust
Anlage II
2
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2017
AKTIVSEITE
6
EUR
1,00
341.243,55
7.537.809,23
3.000.000,00
39.100.329,24
100.329
28.769,97
513.889,17
19.534,84
24.748,46
586.942,44
2.552.075,66
____9:1-3_e-.-019¡1-o_
9.068 90
52.786.226,47
7.196.565,68 7.553.873,
EUR
Anlagevermögen
l. lmmaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und GeschËìftsausstattung
lll. Finanzanlagen
'l . Ausle.ihungen an verbundene Unternehmen
2. Beteiligungen
Umlaufvermögen
l. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen an andere Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt
Darmstadt
4. Sonstige Vermögensgegenstände
ll. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Rech n u ngsabg renz un gs posten
1
39 52.401.01
376.009
7
5.370.806,
39.1 00
1.1
36227,1
0
31.408,11
377.266
1.025.533 90
1.470 55
10.493 95
3
Anlage II
PASSIVSEITE
Eigenkapital
l. Stammkapital
ll. Rücklagen
Allgemeine Rücklagen
lll. Bilanzverlust
Sonderposten für Investitionszuschüsse
C. Rückstellungen
1. Rtickstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrückstellungen
3. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegen{iber Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegenriber verbundenen Unternehmen
4. Verbi ndlich keiten gegen u ber der Wisse nschaftsstadt Darmstadt
5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
6. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 6.384,16 (Vorjahr EUR6.427,21)
EUR EUR
8.000.000,00 8.000.000,00
37,805.001,63
-1.187.185,04
I .1 80.631 ,00
0,00
40.005.996,44
-2.527.443 04
1.141.465,
31.593,
44.617.816 59 45.478.553 40
47.139,83 54.297,60
261.341 05 287.916
1.441.972.05 1.460.
2.087.132,84
47.690,28
5.214,71
4.448.083,52
2.435,928,
67.742,6
8.653,
4.348.017,57
82.135,45
9.041,20
19.1
8.674,
6.679.298,00
52.786.226 47
Anlage I
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- Betriebsleitung -
Lagebericht 2017
1. Allgemeines
Nach $ 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) mit Verweis auf $ 289 Abs. 2 HGB ist mit dem Jahresab-
schluss ein Lagebericht auZustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Wirtschaft liche Grundlagen
Nach g 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für
ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Einrichtungen bereitzu-
stellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den Betrieb der Bürgerhäuser und
Märkte nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die durch den Betrieb der Messen und Märkte, der Verpachtung
von Gaststätten und der Vermietung von Wohnungen, Versammlungsstätten und Bürgerhäusern für ver-
schiedene Veranstaltu ngen vereinnah mt werden.
2.2 Wichtige Ereignisse in dem Wirtschaftsjahr
2.2.1 Y ersamm I un gsstätten und Bürgerhäuser
lm Wirtschaftsjahr wurden insgesamt durch Vermietungen und Verpachtungen der Versammlungsstätten
und Bürgerhäuser TEUR 309,9 (Vorjahr TEUR 302,1) en¡¿irtschaftet. Zum Vo$ahr ergibt dies eine Einnah-
mensteigerung von 2,6 o/o.
Die Erträge sind in den Versammlungsstätten Orangerie und Bürgermeister-Pohl-Haus im Vergleich zum
Vorjahr gestiegen,
Die Erlöse derOrangerie sind im Berichtsjahr (TEUR 176,5) gegenüberdem Vorjahr(TEUR 161,1) um
TEUR 15,4 gestiegen. ln der Orangerie sind mehr private Veranstaltungen gebucht worden, und der Pacht-
preis der Gastronomen wurde erhöht. Ebenso konnte das Bürgermeister-Pohl-Haus nach der Sanierung
wieder voll ausgelastet werden. Die Vermietungen (TEUR 29,4) stiegen zum Vorjahr (TEUR 25,6) um
TEUR 3,8 an.
Das Justus-Liebig-Haus musste trotz der günstigen Lage in der lnnenstadt in dem Wirtschaftsjahr
(TEUR 57,2) einen Umsatzeinbruch von 13,5o/o zum Vorjahr (TEUR 66,1) verzeichnen. Dies ist zurückzufüh-
ren auf die Großveranstaltung der "Ferienspiele für neue Musik", die alle zwei Jahre im Justus-Liebig-Haus
1
Anlage I
2
stattfindet und in 2016 ca. TEUR 9 erbrachte. Durch die kurze Karnevalskampagne hatte der Karnevalverein
nur eine Sitzung durchgeführt, im Vorjahr 2 Sitzungen (e Sitzung TEUR 1).
Der Ernst-Ludwig-Saal und die Veranstaltungsstätte Zum Goldnen Löwen vezeichneten im Berichtsjahr
einen Umsatzrückgang (siehe Tabelle).
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich in den letzten 3 Jahren wie folgt dar:
2.2.2 Messen und Märkte
Die Abteilung Messen und Märkte ist ein weiterer Teil des Eigenbetriebs und insbesondere für die Vergabe
des Messplatzes, Alsfelder Straße, bspw. für Frühjahrsmess, Herbstmess, Zirkusveranstaltungen sowie für
den Marktplatz in der lnnenstadt, für den wochentäglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter
Weihnachtsmarkt, gastronomische Sondernutzungen, Präsentationen u. a. und zudem fürdie Durchführung
der Kirchweihveranstaltungen zuständig.
Die Gesamteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2017 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz, den Nutzungs-
gebühren für den Marktplatz und den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen in den Stadtteilen Arheil-
gen, Eberstadt, Wixhausen, Bessungen und Martinsviertel belaufen sich auf TEUR 284 (VoûahrTEUR 274)
Die Einnahmen sind gegenüber dem Vorjahr um 3,6 o/o gestiegen.
2.3 lnvestitionen
lm Berichtsjahrsind lnvestitionen erfolgt, die nachfolgend kuz beschrieben werden:
Für das Justus-Liebig-Haus wurde ein neues Rednerpult (TEUR 2,3) angeschafft. Darüber hinaus wurden
Bürostühle im Wert von TEUR 0,8 gekauft. Weitere lnvestitionen wurden nicht getätigt.
Versammlungsstätten
Bürgerhäuser
2015
EUR
2016
EUR
2017
EUR
Veränderung
2017 gegen-
über dem
Vorjahr
EUR
Veränderung
2017 gegen-
über dem
Vorjahr
o/o
Orangerie 165.610 161.123 176.537 15.414 9,6
Bürgermeister-Pohl-
Haus 40.316 25.630 29.374 3.744 14,6
Justus-Liebig-Haus 63.697 66.071 57.1 50 -8.921 -13,5
Emst-Ludwig-Saal 27.431 22.412 20.816 -1.596 7 I
Zum Goldnen Löwen 29.228 26.842 25.973 -869 -3,2
Mieteinnahmen insge-
samt 326.283 302.079 309.851 7.773 2,6
Anlage I
2.4 Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1 .096 (2,03 o/o) auf TEUR 52.786 vermindert.
Auf derAktivseite sind die Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen auf Grund derTeilrückzahlung,
eines in Vorjahren der Darmstädter Klinikum GmbH gewährten Darlehens um TEUR 2.000 und das gesamte
Anlagevermögen um TEUR 2.763 zuruckgegangen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
um TEUR 514 gestiegen. Dieser Betrag enthält überwiegend die gesamten Zinsen (TEUR 512), die fürdie
Ausleihung an das Klinikum fällig geworden sind. Der Kassenbestand ist gegenüber dem Vorjahr um
TEUR 1 .526 durch die Teilrückzahlung des Darlehens gestiegen. Auf der Passiweite hat sich das Eigenka-
pital um TEUR 861 veningert und die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind um TEUR 349
gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind um TEUR 100 sowie die
Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben um TEUR 63 gestiegen.
Die Anlagenquote hat sich von 97,3 Vo im Vofahr auf 94,0 % verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt
84,5 Vo (Vorjahr 84,4 %) aufgrund der rückläufigen Bilanzsumme.
Der Rückgang des Eigenkapitals resultiert aus dem Jahresverlust von TEUR 861
Der Eigenbetrieb kann seine Aufiruendungen, trotz der regelmäßigen Anpassung der Entgelte, ohne den
Verlustausgleich der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht decken. Der Kostendeckungsgrad der Bürgerhäu-
ser liegt bei 21 ,91 o/o. Bei den Märkten sieht das Ergebnis des Kostendeckungsgrades positiver aus, dieser
beträgt 66,03 %. ln den Kostendeckungsgraden sind die Verwaltungskosten anteilig auf die jeweiligen Abtei-
lungen eingerechnet. Nicht mitberücksichtigt sind die Auñrvendungen für die Finanzgeschäfte, Abschreibun-
gen auf Sachanlagen und Buchungen für den Jahresabschluss (2. B. Bildung der Rückstellung) und Bera-
tungsleistungen.
Der Gesamtkostendeckungsbetrag des Eigenbetriebs beträg137 ,8 o/o.
2.5 Chancen und Risiken
Hinsichtlich der Risikobewertung ist anzuführen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr
gute Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusem und auch im Bereich Messen und Märkte
blicken kann und beidem dezeit kein Marktrisiko und damit auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu
befürchten ist. Der seit Jahren kaum veränderte Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität
und verh indert e in leistungswirtschaftliches Risiko.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und lnvestition werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet.
Die Prognose kann nur bis zum Ende des Wirtschafisjahres 2018 erstellt werden, da am 30.08.2018 in der
Stadtverordnetenversammlung der Beschluss gefasst wurde, dass der Eigenbetrieb am 31 .12.2018 aufge-
löst wird.
3
Anlage I
4
3. Erläuterung von wesentlichen Abweichungen
3.1 Gegenüberstellung des Jahresabschlusses 2017 mit den Werten des Wirtschaftsplans
Der Eigenbetrieb hat gemäß S 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) einen Wirtschaftsplan erstellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein negatives Jahresergebnis von TEUR 801
nach Verlustausgleich durch die Stadt aus, während ursprünglich in der Planung von einem ausgeglichenen
Ergebnis ausgegangen wurde. lm ercten Nachtrag 2018 wurde der Verlustausgleich aus Gründen der Haus-
haltskonsolidierung gekürá. Geplant war danach ein Fehlbetrag von TEUR 1.000. lnsoweit zeigt sich eine
Ergebnisverbesserung von TEUR 1 39.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zahlte dem Eigenbetrieb zur Ergebnisverbesserung einen Zuschuss von
TEUR 1.031, der in der Planung unter der Position sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wird.
3.1.1 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Erträge
Die wesentlichen Erträge im Jahr 2017 haben sich wie folgt entwickelt:
2017 2016
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalauñruand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Auñrvendungen
EUR
706.167
146.672
EUR
692.952
323.758
Die gesamten Erträge sind gegenüberdem Vorjahr gesunken (TEUR 163,9). Überwiegend resultiert die
Differenz aus,der Kostenerstattung des Landes Hessen für die Sanierung der Flüchtlingsnotunterkunft
(TEUR 149) im Jahr 2016.
3.1.2 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Aufwendungen
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2017 haben sich wie folgt entwickelt
2017
EUR
670.414
1 .1 53.1 93
393.531
476.861
2016
EUR
857.552
1.133.172
442.002
418.738
Anlage I
5
Die gesamten Aufwendungen sind zum Vorjahr um TEUR 117 gesunken. lm Berichtsjahr sind - anders als
im Vorjahr - keine großen Reparaturarbeiten angefallen.
Die Personalaufivendungen in Höhe von TEUR 1.153 setzen sich aus den Auñ¡¿endungen für Löhne und
Gehälter sowie für soziale Abgaben, Altersvorsorge und für Unterstützung wie folgt zusammen:
Aufivendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
Beamtenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubs- und Überstunden-
rückstellung
796.334 791.906
Aufiruendungen für Soziale Abgaben und für Altersvorsorge und für Unterstützung
AG-Anteil g es. Sozialversicherun g
Beamte nversorg ungsbezüge
Versorgungskassen
Veränderung Pensionsrückstellung
Veränderung Beihilferückstêllu ng
Beiträge zu r Berufsgenossensch aft
Auñrvendungen für Unterstützung und Perso-
rialnebenkosten
Beihilfe an Versorgungsempfänger
356.859 341.266
Die Personalkosten sind gestiegen, weilvakante Stellen wieder besetã wurden und es Tariferhöhungen
gab.
2017
EUR
98.693
693.656
3.985
2016
EUR
96.551
692.462
2.893
2017
EUR
137.425
49.611
s7.845
80.582
9.437
2.995
15.144
3.819
2016
EUR
140.045
67.037
58.473
45.064
20.191
3.055
2.893
4.508
Anlage I
6
3.2 sonstige Pflichtangaben
3.2.1 Finanzanlagen
2017
EUR
2016
EUR
HEAG Holding AG
Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co, KG
39.100.328,24 39.100.328,24
1.00 1.00
Beteiligungen 39.100329.24 39100-L2i24
Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.000 (Vorjahr TEUR 5.371) handelt
es sich um ein Darlehen an das Klinikum mit einer Verzinsung von 3 % p.a. Ende 2017 hal das Klinikum eine
Teiltilgung in Höhe von TEUR 2.000 vorgenommen, die aufgelaufenen Zinsen wurden in Rechnung gestelft.
3.2.2 Entwicklung des Eigenkapitals im Berichtsjahr
Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals verweisen wir auf die Ausführung im Anhang
Anlage I
7
3.2.3 Entwicklung der Rückstellungen
3.2.4 Personalentwicklung
Kto Bezeichnunq
Stand
01.01.2017 Verbrauch
Auf-/ Ab-
zinsuno Auflösunq Zuführunq
Stand
31.12.2017
370001 0
Rü f. Pensionen und
andere Verpfl. 1.141.465.00 4.020.00 39.044,95 80.461,00 84.602,05 1.180.631.00
Summe 1 141 465 00 4.020.00 39.044.95 80.461,00 84.602.05 1 .'1 80.631 ,00
3891 000 Rri für Steuern 31.593.99 0.00 0,00 31.593,99 0,00 0,00
Summe 31.593,99 0,00 0.00 31.593.99 0.00 0,00
3901 000
3902000
390401 0
3909030
davon
Personalrück-
stellungen
Überstunden
Urlau bsansprüche
Beihilfen
sonst. Personal-
aufwendungen
Leistungsentgelte
2016
Leistungsentgelte
2017
13.341,41
8.785,07
147.610,OO
14.750,62
14.750,62
0,00
13.341,41
8.785,07
646,00
14.750,62
14,750,62
0.00
0,00
0,00
3.744,24
0,00
0,00
0.00
0,00
0,00
13.887,00
0,00
0,00
0,00
16.156,74
9.954,94
10.082,76
15.235,37
0,00
15.235,37
16.156,74
9.954,94
146.904,00
15.235,37
0,00
15.235.37
Summe 184.487.10 37.523,10 3.744,24 13.887.00 51.429.81 188.251.05
3990000
davon
3994100
davon
Rü für sonstige Auf-
wendungen
GBA/ IDA
Archivierung
Grundsteuer
sonstige Aufwendun-
gen
Rü für Abschlusskos-
ten
Abschluss 2016
Abschluss 2017
76.429,40
39.222,40
11.900,00
9.007,00
16.300,00
27.000,00
27.000,00
0.00
63.922,40
39.222,40
0,00
9.007,00
15.693,00
6.760,00
6.760,00
0.00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
607,00
0,00
0,00
0,00
607,00
0,00
0,00
0,00
13.950,00
0,00
100,00
0,00
13.850,00
27.000,00
0,00
27 000 00
25.850,00
0,00
12.000,00
0,00
13.850,00
47.240,00
20.240,00
27.000.00
1.460.975,49 112.225,50 42.789,19 126.s48.99 176.981,86 1.441.972,05
Für die Darstellung der Entwicklung der Belegschaft verweisen wir auf den Anhang.
Anlage I
4. Risiko und Risikocontrolling
4.1 Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher
weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebes abge-
schlossen:
Versicherung Versicherungssumme
B
1 Haftpflichtversicheru ng inkl. Umwe lthaft pflicht (Personen-, Sach- u nd
Vermögens-Drittschäden)
2. Eigenschadenversicherung
Fü r Vertra u e nspe rsonen des Mag istrats, Stadtve rord n ete,
Ausschuss- und Betriebskommissionsmitglieder
zusätzlich
Strafrechtssch utzversich e ru n g (i n kl. Dienstreise-Rechtssch utz u nd Ve r-
kehrsrechtschutz)
4. Sachversicherung "KRlSTALL" (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdieb-
stahl Gebäude und lnhalt)
Euro
unbegrenzt
125.000,00
125.000;00
2.000.000,00
(eweils aktueller r.rili;
3
4.2 Risikovorsorge
Auf Grund von Umstellungsprozessen im Kernhaushalt und fehlenden personellen Kapazitäten wird eine
Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems im Bereich des Eigenbetriebs Bürgerhäuser
und Märkte dezeit nicht weiterverfolgt.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs nutzt jedoch alle Möglichkeiten, das Risiko so gering wie möglich zu
halten und beobachtet sowohldie Liegenschaften als auch die Buchführung permanent und kritisch (siehe
dazu auch ,,Bewertung der Betriebsleitung").
Der zuständige Dezernent und die Betriebskommission werden zeitnah von etwaigen Veränderungen unter-
richtet.
Anlage I
9
5. Ausblick auf die folgenden Wirtschaftsjahre
ln der Versammlungsstätte "Zum Goldnen Löwen" ist geplant, die historische Eingangstür zu renovieren und
die Wandverkleidung des großen Saals auszubessern.
Voraussichtliche Veränderungen der Erträge und Aufiruendungen im Jahr 2018
2018
EUR
725.234
2.609.504
2017
EUR
852.839
2.693.999
Veränderung
%
-15,0
-3,1
Die Gegenüberstellung der Jahre 2017 und 2018 erfolgt ohne Berücksichtigung der Zinsen und Erträge aus
Beteiligungen. Bei der Aufstellung der Beträge in 2018 handelt es sich um die Planzahlen des Wirtschafts-
plans für Erträge und Auf¡rendungen.
Die Erträge werden sich voraussichtlich, wenn nicht unvorhersehbare Ereignisse stattfinden, nurwenig än-
dern.
ln der Prognose wird davon ausgegangen, dass sich die Aufrrrrendungen in 2018 wie in 2017 entwickeln. Bis
Dato gibt es keine neuen Erkenntnisse über wesentliche Veränderungen in den Aufwendungen.
Die Betriebsleitung erwartet für das Wirtschaftsjahr 2018 eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Ge-
schäftsbetriebes.
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die
Nutzung von Märkten, Messen und Versammlungsstätten voraussichtlich auch zukünftig Verluste erzielen
Weiterhin wird man auf Zuschüsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Divi-
dendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG, die in den letzten beiden Jahren ausgeblieben sind,
nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zur Ergebnisverbesserungen führen.
Gemäß dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 30.08.2018 wird der Eigenbetrieb Ende des
Wirtschaftsjahres 20 1 I aufgelöst.
Darmstadt, 12. September 2018
Erträge
Auñruendungen
Breidert
Erster Betriebsleiter
Käppler
Kaufmän n ische Betriebsle iterin
1
a
BEsrÄTTcnNGsvERMERK DES LtNABuiittcIcrw ABScHLUSspnt¡rgRs
An den Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte derWissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt
Darmstadt, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 3l-. Dezember 2017 und der Gewinn- und
VerlustrechnungfürdasWirtschaftsjahrvom L. Januarbis zum 31. Dezember20IT sowie demAn-
hang, einschließlich der Darstellung der Bilanziemngs- und Bewertungsmethoden - gepnift. Dar-
überhinaus haben wir den Lagebericht des Eigenbetriebs für das Wirtschaftsjahr vom 1". Januar bis
zum 3l-. Dezember 2017 gepnift.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der beigefi.igte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und vermit-
telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild derVermögens- und Finanzlage des Eigenbe-
triebs zum 31. Dezember 20L7 sowie seiner Ertragslage ftir das Wirtschaftsjahr vom L. Januar
bis zum 31. Dezember2017.
o vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigen-
betriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß 5 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Pnirttngsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
g 317 HGB und $ 27 Abs. 2 EigBGes unter Béachtung dervom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßigerAbschlussprüfung durchgefrrhrt. Unsere
Verantwortung nach diesenVorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt,,Verantwortung des
Abschlusspnifgrs frir die Pnifung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestäti-
gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind derAuffassung, dass die von uns erlangten Pnifungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage ftir unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu
dienen.
0.0844875.001
2
Verantwoftung dergesetzlichen Vertreterfürden Jahresalsschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich ftir die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchflihrung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstim-
mung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchfi.ihrung als notwendig bestimmt
haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - be-
absichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei derAufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafürverantyrortlich, die
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortfîihrung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüberhinaus sind sie dafürverannvortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortfrthrung der Unternehmenstätigkeit
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich ftir die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschrif-
ten entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Fer-
ner ist die Betriebsleitung verantwortlich flir die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die
sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den
anzuwendenden deutschen gesetzlichenVorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeig-
nete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwoftung des Abschlusspnifers ñir die Pnifung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist,
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, derunsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit $ 317 HGB und $ 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der
0.0844875.001
3
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgefrihrte Pnifung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen,
wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidun-
gen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Pni-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Pnifungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist beiVerstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
a
a
a
gewinnen wir ein Verständnis von dem ftir die Pnifung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den ftir die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Pnifungsurteil zurWirksamkeit dieser Systeme des
Eigenbetriebs abzugeben. .
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichenVertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortft.ihrung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Pnifungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufi¡¡erfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgemngen auf der Grund-
lage derbis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilenwir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich derAngaben sowie ob derJahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichenVerhältnissen entsprechen-
des Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.
a
0.084487s.001
4
a
a
beurteilen wir den Einklang cles Lageberichts mit dem Jalu'esabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.
führen wir Pniftingshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunfisorientiefien Angaben von
den gesetzlichen Vertretem zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nadr und beurteilen
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu clen zukunftsorientiertenAngaben sowie zu den zugruncle lie-
genden Annahrnen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
känftige Ereignisse wesentlich von den zukunfuorientiertenAngaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die ÜberwachungVerannrvortlichen unter anclerem den geplanten Um-
fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prtifungsfeststellungen, einschließlictr
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
Frankfurt am Main, den 12. September 2018
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfu n gs gesellschaft
Christiane Lawrenz
Wirtsc}laftsprtiferin
Neutz
!!!!!!
WIRTSÇHATIT$.
PRUITJNGS-
GTSELLSffIATTT
tqm'*nnn o,t's
0.0844875.00L
anlage 6
254 Zeichen
Punkt 4: Feststellung der Jahresabschlüsse 2017 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2019/0052) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Alsfelder Straße
- Marktplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2019/0052
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.02.2019
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00