2465/2016/1
Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Friedrich-Naumann-Straße 2, 51149 Köln zu einer Unterkunft für Geflüchtete
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Anlage 2 - Friedrich-Naumann-Straße - Schrägluftbild
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E 32364728 N 5640516 E 32364558N 5640276 (C) ILV Fernerkundung 2014 Die Geoinformationen sind gesetzlich geschützt und nur für den Dienstgebrauch zu verwenden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit sind die jeweiligen Herausgeber verantwortlich. Diese sind auch für die Genehmigung weitergehender Nutzung zuständig. Auszug aus: BirdeyeN, Abfrageebene Maßstab 1:1000 Datum: 09.3.2017 KölnGIS 100 m
Anlage 1 - Friedrich-Naumann-Straße - Liegenschaftskarte
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E 32364797 N 5640633 E 32364457N 5640153 Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster Die Geoinformationen sind gesetzlich geschützt und nur für den Dienstgebrauch zu verwenden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit sind die jeweiligen Herausgeber verantwortlich. Diese sind auch für die Genehmigung weitergehender Nutzung zuständig. Auszug aus: Hintergrundfarbe (Nutzung), Flurstuecke, Gebaeude u.a. Maßstab 1:2000 Datum: 09.3.2017 KölnGIS 100 m
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/562/4 Vorlagen-Nummer 2465/2016/1 Freigabedatum 29.11.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Friedrich-Naumann-Straße 2, 51149 Köln zu einer Unterkunft für Geflüchtete Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschlussvorschlag: Der Rat beschließt die Weiterplanung für den Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Friedrich- Naumann-Straße 2, 51149 Köln (ehemaliger Praktiker-Baumarkt) zu einer Unterkunft für Geflüchtete mit maximal 232 Plätzen zur Sicherstellung der städtischen Unterbringungsverpflichtung. Die Weiter- planung erfolgt dabei mit der Maßgabe, dass Nutzungseinheiten mit jeweils eigenen Küchen und Bä- dern entstehen sollen. Das investive Gesamtvolumen dieser Ergänzungsplanung (nur Planungsleistung) beläuft sich voraus- sichtlich auf ca. 530.000 €. Für diese Weiterplanung beschließt der Rat die nachstehende Finanzierung: Im Haushaltsjahr 2017, Haushaltsplan 2017, Teilfinanzplan 1004 - Bereitstellung und Bewirt- schaftung von Wohnraum, werden die mit der Maßnahme verbundenen investiven Bedarfe wie folgt gedeckt: Teilfinanzplanzeile 08 - Auszahlungen für Baumaßnahmen: Hier ist bei der Finanzstelle 5620-1004-0-5999, Flüchtlings-Wohnheime, ein Budget von 70.000.000 € zur Errichtung diverser neuer Unterbringungskapazitäten im Bereich Geflüchtete veranschlagt. Für die Planung zur Herrichtung der Unterkunft können von dort investive Finanzmittel in Höhe von 530.000 € herangezogen werden. Die Mittel werden in entsprechender Höhe im Rahmen einer Sollumbuchung zur Finanzstelle 5620-1004-7-5177, Umbau Friedrich-Naumann-Straße (Verwal- tungsgebäude), umgeschichtet. Bezirksvertretung 7 (Porz) 14.12.2017 Integrationsrat 22.01.2018 Bauausschuss 29.01.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 30.01.2018 Finanzausschuss 05.02.2018 Rat 06.02.2018 2 Alternativer Beschlussvorschlag A: Der Rat beschließt den Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Friedrich-Naumann-Straße 2, 51149 Köln (ehemaliger Praktiker-Baumarkt) zu einer Unterkunft für Geflüchtete mit maximal 232 Plätzen zur Sicherstellung der städtischen Unterbringungsverpflichtung. Dabei werden, anders als oben beschrieben, zentrale Küchen und Bäder hergerichtet. Das investive Gesamtvolumen der Maßnahme beläuft sich auf 4.991.949,10 €. Hierzu beschließt der Rat ferner die nachstehend dargestellte Finanzierung: Im Haushaltsjahr 2016, Haushaltsplan 2016/2017, Teilfinanzplan 1004 - Bereitstellung und Be- wirtschaftung von Wohnraum, wurden bereits investive Auszahlungsermächtigungen in folgender Höhe in Anspruch genommen: Teilfinanzplanzeile 08 - Auszahlungen für Baumaßnahmen: Hier war bei der Finanzstelle 5620-1004-0-5999, Flüchtlings-Wohnheime, ein Budget von 70.000.000 € zur Errichtung diverser neuer Unterbringungskapazitäten im Bereich Geflüchtete veranschlagt. Für die Herrichtung der Unterkunft wurden von dort investive Finanzmittel in Höhe von 2.631,03 € heran- gezogen. Die Mittel wurden in entsprechender Höhe im Rahmen einer Sollumbuchung zur Finanzstel- le 5620-1004-7-5177, Umbau Friedrich-Naumann-Straße (Verwaltungsgebäude), umgeschichtet. Im Haushaltsjahr 2017, Haushaltsplan 2016/2017, Teilfinanzplan 1004 - Bereitstellung und Be- wirtschaftung von Wohnraum, werden die mit der Maßnahme verbundenen investiven Bedarfe wie folgt gedeckt: Teilfinanzplanzeile 08 - Auszahlungen für Baumaßnahmen: Hier ist bei der Finanzstelle 5620-1004-0-5999, Flüchtlings-Wohnheime, ein Budget von 70.000.000 € zur Errichtung diverser neuer Unterbringungskapazitäten im Bereich Geflüchtete veranschlagt. Für die Herrichtung der Unterkunft können von dort investive Finanzmittel in Höhe von 4.989.318,07 € herangezogen werden. Die Mittel werden in entsprechender Höhe im Rahmen einer Sollumbuchung zur Finanzstelle 5620-1004-7-5177, Umbau Friedrich-Naumann-Straße (Verwaltungsgebäude), um- geschichtet. Der konsumtive Mittelbedarf für die Jahre ab 2018 verteilt sich gemäß der Anlage zu den haus- haltsmäßigen Auswirkungen und ist im Haushaltsplan 2018 und in der mittelfristigen Finanzplanung enthalten. Alternativer Beschlussvorschlag B: Der Rat beschließt, die Planungen für den Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Friedrich- Naumann-Straße 2, 51149 Köln (ehemaliger Praktiker-Baumarkt) zu einer Unterkunft für Geflüchtete mit maximal 232 Plätzen einzustellen. Er beauftragt die Verwaltung mit der Prüfung, inwieweit das Objekt – inklusive der aktuell als Unter- kunft genutzten Markthalle – anderweitig genutzt werden kann. Dies schließt die Möglichkeit ein, das Objekt wieder zu veräußern. Das Bestandsobjekt hat noch einen Restbuchwert von ca. 1,5 Mio. €. Die bis Ende 2017 angefallenen investiven Auszahlungen in Höhe von ca. 700.000 €, die für das Bestandsobjekt teils wertsteigernde Maßnahmen enthalten, sind bei einer Veräußerung wertmäßig zu berücksichtigen. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 530.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: siehe Anlagen a) Personalaufwendungen 0.00 € b) Sachaufwendungen etc. 0,00 € c) bilanzielle Abschreibungen 0,00 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: siehe Anlagen a) Erträge 0,00 € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten 0,00 € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: siehe Anlagen a) Personalaufwendungen 0,00 € b) Sachaufwendungen etc. 0,00 € Beginn, Dauer Begründung Allgemein Nach dem überproportionalen Anstieg zwischen 2014 und 2016 setzt sich seit Beginn des Jahres 2017 der Trend rückläufiger Zugangszahlen von Geflüchteten fort. Momentan sind in Köln rund 10.500 Geflüchtete untergebracht. Es gilt weiterhin ca. 1.600 Plätze in Notunterkünften und perspek- tivisch weitere Unterbringungsplätze in Objekten mit geringer Wohnqualität und hoher Kostenintensi- tät abzubauen, z.B. Hotels. Daher ist es erforderlich, vorhandene und zusätzliche Ressourcen zur Unterbringung von Geflüchteten in besserer Qualität herzurichten. Mit dem Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Friedrich-Naumann-Straße 2 zu einer Unterkunft könnte die bestehende Notunterkunft in der Verkaufshalle freigezogen werden. Die Freiziehung der bestehenden Notunterkunft in der ehemaligen Verkaufshalle würde einhergehen mit der Bevorratung von Plätzen an dieser Stelle, um auf einen unvorhergesehenen Anstieg der Zu- gangszahlen von Geflüchteten unmittelbar und angemessen reagieren zu können. Da sich der Ge- samtkomplex / Standort mit bzw. nach dem Umbau des Verwaltungsgebäudes weiterhin in Nutzung befindet, eignet er sich zur entsprechenden Vorhaltung. Die Vorhaltung von Notunterkunfts-Reserven ist Bestandteil des aktuellen Konzepts „Zukunfts- und bedarfsorientiertes Ressourcenmanagement für schutzsuchende Menschen“, das die Verwaltung im Oktober 2017 vorgestellt hat (vgl. Vorlage 3217/2017, Sitzung Ausschuss Soziales und Senioren am 09.11.2017). Lage des Objekts und planungsrechtliche Grundlagen: Das Objekt liegt in einem Gewerbegebiet an der Friedrich-Naumann-Straße 2, 51149 Köln-Eil; Ge- 4 markung Eil, Flur 4, Flurstücke 336, 338, 340, 382. Gemäß § 246 Abs. 10 BauGB gilt bis zum 31.12.2019, dass in Gewerbegebieten eine Befreiung für eine Flüchtlingsunterkunft erteilt werden kann (und damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Baugenehmigung gegeben sind), wenn nach dem vorhandenen Bebauungsplan an dem Standort Anlagen für soziale Zwecke als Ausnahme zugelassen werden können oder allgemein zu- lässig sind. Dies trifft für diesen Standort zu, da der Bebauungsplan entsprechend geändert wurde. Um eine Baugenehmigung nach diesem Tatbestand zu erhalten, muss ein entsprechender Bauantrag bis Ende 2019 gestellt werden. Historie: Das Objekt – ein damals leer stehender Baumarkt mit Verkaufshalle und Verwaltungsgebäude – wur- de Ende 2014 von der Stadt Köln beschlagnahmt, um es zur Unterbringung von Geflüchteten zu nut- zen. Daher wurde die Verkaufshalle bereits zwischen Oktober und Dezember 2014 mit Leichtbauwänden zu einer Notunterkunft für Geflüchtete umgebaut. Das Verwaltungsgebäude sollte später ebenfalls zu einer Unterkunft umgebaut werden. Im Frühjahr 2015 wurde das Grundstück, auf dem sich Verkaufshalle und Verwaltungsgebäude befin- den, von der Stadt Köln ersteigert. Das 7-geschossige Verwaltungsgebäude ist als Bürohaus im Jahr 1974 geplant und anschließend erbaut worden. Es wird im Erdgeschoss von der ehemaligen Verkaufshalle (jetzige Notunterkunft) umschlossen, d.h. das Bürogebäude ist in diesen Hallenbau integriert. Es besitzt jedoch einen eigen- ständigen und unabhängigen Zugang zur Theodor-Heuss-Straße, so dass die Erdgeschossfläche des Verwaltungsgebäudes unabhängig von der Erdgeschossfläche der Verkaufshalle genutzt werden kann. Das nicht unterkellerte Flachdach-Gebäude hat eine Bruttogrundfläche von ca. 4620 m². In seiner Sitzung am 01.06.2015 hat der Hauptausschuss die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob und wie der Umbau des Verwaltungsgebäudes mit dem Ziel möglich ist, eine langfristige Wohnungs- nutzung für maximal 270 Geflüchtete zu ermöglichen. Zur Prüfung künftiger Nutzungsmöglichkeiten des bisher leerstehenden Verwaltungsgebäudes wurde eine Machbarkeitsstudie bei einem externen Architekturbüro beauftragt. Hierbei wurden u.a. die Hei- zungs-, Sanitär-, Elektrotechnik untersucht, die Statik sowie eine mögliche Schadstoffbelastung. Die- se Machbarkeitsstudie wurde dem Hauptausschuss in der Sitzung am 26.10.2015 vorgelegt. Die weitere Verfolgung des Vorhabens wurde aufgrund der Priorisierung anderer, schneller zu reali- sierender Lösungen (u.a. Systembauten) zurückgestellt. Mitte 2016 wurde die Planung dann wieder aufgegriffen und bis zur HOAI-Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) fortgeführt, um im Bedarfs- fall kurzfristig nach entsprechendem Baubeschluss agieren zu können. Zur Zeit des Erwerbs und auch nach Wiederaufnahme der Planung stand im Vordergrund, schnell und günstig hohe Kapazitäten zu schaffen. Die o.g. Machbarkeitsstudie ging ebenfalls davon aus. Dementsprechend wurde der Umbau bislang so geplant, dass mit möglichst wenig Aufwand eine Un- terkunft entstehen könnte. Dies bedeutete insbesondere, dass die vorhandenen Gemeinschaftssani- täranlagen beibehalten und ausgebaut / ertüchtigt würden und es auch gemeinschaftliche Küchen geben würde. Da erst im März 2017 eine erste belastbare Kostenberechnung hierzu vorlag, verschob sich die Mög- lichkeit einer Beschlussfassung um mehrere Monate nach hinten. Mittlerweile ist die Planung so weit gediehen, dass mit dem Bau in Kürze begonnen werden könnte. Die Planung in dieser Form wurde durch das Rechnungsprüfungsamt auch bereits mit positivem Ergebnis geprüft. Dabei könnte die Verkaufshalle während der Umbauphase des Verwaltungsgebäudes zunächst wei- terhin als Unterkunft genutzt werden. 5 Erläuterung Beschlussvorschlag (Weiterplanung): Mittlerweile – das heißt gegenüber der Situation in 2015 bzw. bis Mitte 2016 – besteht allerdings hin- sichtlich der Unterbringung von Geflüchteten eine geänderte Bedarfslage. Es sollen vermehrt Unter- bringungsmöglichkeiten geschaffen werden, die den Bewohnern ein höheres Maß an Privatsphäre bieten. Die Unterkunft Friedrich-Naumann-Straße 2 (Verwaltungsgebäude) soll geeignet sein, Einzel- personen und Familien zumindest temporär adäquat unterzubringen, um sukzessive den Übergang in reguläre Wohnformen zu ermöglichen. Um diesem Ziel näher zu kommen, könnte das Objekt wie folgt umgeplant werden: Beabsichtigte Nutzung: Es sollen 3 verschiedene Einheiten entstehen, vorwiegend für Familien mit 4-6 Personen. Die Größe der Einheiten soll sich an der Gliederung der bestehenden Fensteranordnungen orientieren (2 bis 4 Fensterbänder pro Einheit). Bei den Nutzungseinheiten für 4 bzw. 6 Personen sind die Schlafbereiche vom Aufenthaltsbereich der Einheit abgetrennt. Im 1. Obergeschoss sollen bis zu 40 Personen untergebracht werden. Hier sind - 2 Einheiten für 6 Personen, - 6 Einheiten für 4 Personen und - 2 Einheiten für 2 Personen geplant. Es kann eine Belegung mit 6 Rollstuhlnutzern im 1. Obergeschoss erfolgen. Aufgrund der teilweise barrierefreien Ausführung und dem damit verbundenen erhöhten Flächenbedarf sind in diesem Ge- schoss weniger Plätze vorhanden. Im 2. bis 5. Obergeschoss sollen je bis zu 48 Personen untergebracht werden. Pro Etage sind - 3 Einheiten für 6 Personen, - 7 Einheiten für 4 Personen und - 1 Einheit für 2 Personen geplant. An dem Standort können nach einem entsprechenden Umbau voraussichtlich bis zu 232 Personen untergebracht werden. Sanitäranlagen: Es erfolgt eine Zuordnung je einer kompakten Sanitäreinheit zu jeder Wohneinheit. Die vorhandenen Sanitärbereiche aus der Zeit der Büronutzung werden zurückgebaut. Durch eine geschickte Anord- nung der Sanitärbereiche könnten Erschließungsflächen eingespart werden. Gleichzeitig könnte es gelingen, durch Anordnung der Bäder an der Fassade auf eine Lüftungsanlage zu verzichten. Da der Bedarf an behindertengerechten Unterkünften steigt, werden jedenfalls 4 Sanitäranlagen in der ersten Etage behindertengerecht ausgeführt. Küchen: Es erfolgt eine Zuordnung je einer Küche zu jeder Wohneinheit. Funktionsräume: Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich bereits Räume inklusive Sanitäranlagen, die für den Wachdienst und den sozialen Dienst genutzt werden können. Die Räume für Waschmaschinen und Trockner sowie für die Warenannahme und Essensvorbereitung der Sammelausgabe werden bereits für die Notunterkunft in der Halle genutzt. Für den Betrieb der Unterkunft im Verwaltungsgebäude müssen diese Räume nicht in Anspruch genommen werden, da die Unterkunft mit eigenen Räumlich- keiten für diese Zwecke geplant ist. Lediglich der Eingang mit Zugang zum Treppenhaus, Aufzug und Wachdienstbereich ist für die oberen Stockwerke relevant. Zudem sind im Erdgeschoss noch diverse Technik- und Funktionsräume (Heizung, Elektro, Sprinklerzentrale) vorhanden. Im Lagerbereich und im Bereich der Mensa wird jeweils ein Raum als Treppenhaus abgetrennt, das die oberen Etagen 6 erschließt und als zweiter Rettungsweg dient. Im Lagerbereich werden ebenfalls zwei weitere Räume als Lager abgetrennt. Im Zwischengeschoss sind Lager- und technische Räume vorhanden, die nach einem Technikrück- bau insgesamt als Lagerfläche genutzt werden. Die im Erdgeschoss begonnenen Fluchtwegtreppen werden auch hierdurch geführt. Im 1. Obergeschoss, in Ergänzung zu den dort geplanten Nutzungs- einheiten, sind auch drei Büroräume für den sozialen Dienst vorgesehen. Waschmaschinen und Trockner befinden sich außerhalb der Nutzungseinheiten. Es wird aber auf jeder Etage einen Wasch- und Trockenraum geben, in dem die für diese Etage erforderlichen Geräte untergebracht werden können. Haustechnik: Die vorhandene Heizungsanlage wird beibehalten und teilweise erneuert. Der Aufzug wird grundsätz- lich in Betrieb bleiben und genutzt werden. Zudem wird gem. dem Beschluss des Ausschusses Sozia- les und Senioren vom 17.09.2015 ein WLAN-Hotspot installiert. In jeder Einheit soll ein Satellitenan- schluss installiert werden. Die Unterkunft wird eine Brandmeldeanlage erhalten, die auf die Leitstelle der Feuerwehr aufgeschaltet wird. Außenanlagen: Im Bereich vor dem ehemaligen Gartencenter sind einige Spielgeräte (Stufenreck und Schaukel) ge- plant sowie Sitzgruppen. Sichtschutz ist bereits vorhanden. Der vorhandene Mülltonnenstellplatz muss erweitert werden und wird auch Flächen für Sperrmüllzwischenlagerung bieten. Die Umzäu- nung soll insgesamt mit einem eingeflochtenen Sichtschutz ausgestattet werden. Auf dem Gelände sind 44 PKW-Stellplätze vorhanden. Dies genügt den Anforderungen an eine solche Anlage. Auch für Fahrradstellplätze ist genügend Fläche vorhanden. Herrichtungsaufwand: Die Architektur des Gebäudes lässt in den Etagenflächen eine freie Innenraumgestaltung zu. In den zurückliegenden Betriebsjahren wurde der Gebäudekomplex mehrfach umgebaut und teilweise ener- getisch ertüchtigt. Aufgrund der vorherigen Nutzung und der Grundkonzeption als Bürogebäude sind die Stockwerke sehr flexibel einzurichten und umzubauen, da in den Etagen kaum tragende Wände vorhanden sind. Aufgrund der vorhandenen Fensterbänder sind die jeweiligen Räume gut zu belich- ten und zu belüften. Die freitragende Statik und die unabhängige Erschließung des Bürogebäudes sind eine gute Grundlage für die geplante Umnutzung des Gebäudes zu einer Unterkunft für Geflüch- tete. Der Leitgedanke des Entwurfskonzeptes beruht darauf, die vorhandene Gebäudestruktur und die vorhandenen Innenwände weitestgehend zu erhalten, um die erforderlichen Ausbau- und Sanie- rungsmaßnahmen und somit die entstehenden Kosten auf das Nötigste zu beschränken. Nach der Analyse des Gebäudes und nach erfolgten Abstimmungsgesprächen mit der Haustechnik und der Feuerwehr ist dies nur bedingt möglich, denn im Bereich der haustechnischen Gewerke müssen z.B. Leitungen und technische Komponenten erneuert und ergänzt werden, um die heutigen technischen Anforderungen zu erfüllen. Untersuchungen bzgl. asbesthaltiger Bauteile, Pilzbefall, PCB wurden durchgeführt und notwendige Sanierungen aufgezeigt. In einigen Teilbereichen müssen Änderungen vorgenommen werden, um das geplante Raumprogramm und die geforderten brandschutztechni- schen Qualitäten zu erfüllen. All diese notwendigen Maßnahmen sind in die Kostenberechnungen und Planungsannahmen der Verwaltung eingeflossen. Das Objekt würde nach abgeschlossener Weiterplanung und baulicher Umsetzung voraussichtlich im ersten Quartal 2019 bezugsfertig sein. Finanzierung: Das investive Gesamtvolumen der zusätzlich erforderlichen Planungsleistungen beläuft sich voraus- sichtlich auf ca. 530.000 €. 7 Das Ergebnis der Weiterplanung würde dem Rechnungsprüfungsamt vorgelegt und als Anlage zu einem folgenden Baubeschluss beigefügt. Sollte der Rat nach Abschluss der Planungen einen ent- sprechenden Baubeschluss für die Maßnahme fassen, ergibt sich ein voraussichtliches investives Gesamtvolumen von ca. 6.710.000 €. Erläuterung Alternativer Beschlussvorschlag A (Baubeschluss Umbau): Gegenüber dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Weiterplanung gelten die nachstehenden Rahmenbedingungen bzw. ergeben sich folgende Veränderungen: Sanitäranlagen: Die Anordnung der vorhandenen zentralen Sanitärbereiche wird auf allen Etagen beibehalten, wobei sie ertüchtigt werden müssen. Die WC-Bereiche werden durch zusätzliche Duschbereiche ergänzt. Da der Bedarf an behindertengerechten Unterkünften steigt, werden 4 Sanitäranlagen in der ersten Etage behindertengerecht ausgeführt. Die WC-Kabinen und die Duschkabinen sollen einzeln abge- trennt und abschließbar ausgeführt werden, um eine Zuordnung und Übertragung von Verantwortung auf die Nutzer zu ermöglichen. Küchen: Jede Etage soll zwei Gemeinschaftsküchen zu je 11 m² mit je 2 Kochstellen, 2 Spülen und einem Ausgussbecken erhalten. Speisen sollen selbstständig von den Bewohnern zubereitet werden. Der Verzehr der Speisen und Mahlzeiten soll in den jeweiligen Zimmern erfolgen. Eine der beiden Ge- meinschaftsküchen im 1. Obergeschoss wird analog zu den dortigen Sanitäranlagen barrierefrei aus- geführt. Die Küchentüren sollen mit Schließzylindern abschließbar ausgeführt werden, damit sie je- weils konkreten Einheiten zugewiesen werden können. Fertigstellung: Das Objekt wird bei entsprechender Beschlussfassung voraussichtlich zum 01.12.2018 bezugsfertig sein. Finanzierung: Die jährlich mit der Maßnahme verbundenen haushaltsmäßigen Auswirkungen wurden ermittelt. Die hierzu beigefügte Anlage zu den haushaltsmäßigen Auswirkungen bezieht sich explizit auf diesen alternativen Beschlussvorschlag A. Das investive Gesamtvolumen wird demnach bei 4.991.949,10 € liegen. Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes zu dieser Beschlussalternative ist ebenfalls als Anlage beigefügt. Erläuterung Alternativer Beschlussvorschlag B (Einstellung): Die Vorhaltung von Notunterkunfts-Reserven ist Bestandteil des aktuellen Konzepts „Zukunfts- und bedarfsorientiertes Ressourcenmanagement für schutzsuchende Menschen“, das die Verwaltung im Oktober 2017 vorgestellt hat (vgl. auch Vorlage 3217/2017). Dafür soll auch die ehemalige Verkaufs- halle der Friedrich-Naumann-Straße genutzt werden. Neben den Reserven sollen perspektivisch Unterkunftsplätze errichtet werden, die in allen Punkten den vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlin- gen in Köln entsprechen. Hierzu zählt ebenfalls, dass Einrichtungen eine Kapazität von 80 Plätzen nicht übersteigen sollen. Dieser Maßgabe würde das Objekt Verwaltungsgebäude Friedrich- Naumann-Straße nicht gerecht. Das Bestandsobjekt hat noch einen Restbuchwert von ca. 1,5 Mio. €. Die bis Ende 2017 angefallenen investiven Auszahlungen in Höhe von ca. 700.000 €, die für das Bestandsobjekt teils wertsteigernde Maßnahmen enthalten, sind bei einer Veräußerung wertmäßig zu berücksichtigen. Anlagen
Anlage 3 - Friedrich-Naumann-Straße - Grundrisse, Schnitte
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7
0.35
Trafo Station
F:17.0m2
U:17.13m
Fr 0.20
Bu Hausmeister
3 F:10.3m?
U:14.48m
feuerbeständig (F90O) T30 RS
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o5 Telefonzentr.
@:
3 n F:16.8m?
U:20.38m
Theke
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Zugang
Flüchtlings-
52.20 NN
ren
unterkunft + 0.00 OKFF
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automatische Zuluft co | S Eingangshalle
für Treppenraum 42| A «—
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Zugang
BMZ
0.13
Personaleingang Flur
F:58.9m?
U:65.08m
0.12
Sprinklerzentrale
F:49.0m?
U:29.54m
6.00
RWA-Taster
0.19
Batterie
F:4.3m?
U:8.42m
T30
0.18
Flur
0.38
Treppenhaus
0.17
Elektro
F:28.4m?
U:21.42m
F:3.7m2
U:7.97m
F:6.5m2
U:10.20m
0.15
Umkleide Herren
F:13.6m?
U:21.80m
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Umkleide Damen
F:12.3m?
U:35.04m
0.11
Sanitätsraum
F:22.8m?
U:24.86m
7.50
0.22
Heizung
F:31.0m?
U:27.28m
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x
o 5 5 5 8 5 5
12 2.37 12 2.38 12 2.72 29
vor Ort zu prüfen! Maße abweichend! | | |
5.71 1.55
7.70 m?
_ Tr 6.21 _
Flur
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2
N
IN
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| 3023| 1.80 | 35° ab 39° | 1.80 | 527 |2o|
0.23
WC Damen
F:11.2m2
U:19,41m
Perum-1\
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mn => Essensvorbereitung F:28.4m? , F:12.0m
\ Cateringbereich U:28.65m F:28.5m U:14.25m
N PVC beschichtet U:28.68m PVC beschichtet .
F:149.3m? PVC beschichtet
U:57.09m
0.24
WC Herren
F:11.2m?
U:19.43m
Treppenhaus B |
bis zum EG, einschließlich
0.16
Putzmittel
F:6.1m?
U:9.96m 0.25 0.29
Dusche WC Beh.
F:4.5m2 F:4.9m2
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0.26 0.27 + I
WC Herren WC Damen }
F:5.8m? F:5.7m2
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F:37.5m? \
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Rettungsflur 5
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F:26.5m? F:54.4m? F:91.5m2 /
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Zaun
7.50
Lüftungsanlage
Zaun
7.50
Zaun
7.30
Feuerwehraufstellfläche
0.32
große Halle
F: 4.100 m2
4
7.40
> + 52.20 NN
+ 0.00 OKFF
1a oun
4.40
A
7.51
19.75
Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
7.70
0.04
Büro DDK
F:17.1m2
U:16.90m
Brh. = 0.95 m
VORABZUG!
7.50
Umnutzung Bürohaus
Friedrich-Naumann-Straße 2, Köln
Bauherr: Stadt Köln
Amt für Wohnungswesen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
pagelhenn Kolpingstraße 11 D-40721 Hilden
architektinnenarchitekt Telefon +49 (0) 2103 - 41763-0
Telefax +49 (0) 2103 - 41763-29
E-Mail info@pagelhenn.de
Internet www.pagelhenn.de
1629
Ausführungsplanung
EG (Bereich Treppenhaus B)
9L\
Grundriss (DIN AO) M. 1/50
Blatt: A100 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
EG
ZG
Technik
0.34
Tagesaufenthailt
für 270 Personen
F: 1.088 m2
Treppenhaus A
bis zum EG, ohne Erschließung
des ZG
ı OK +/- 0.00
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siehe Statik f 1.00
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Mensabereich für 200 Personen
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Treppenhaus A
bis zum EG, ohne Erschließung
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siehe Statik
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Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
VORABZUG!
Umnutzung Bürohaus
Friedrich-Naumann-Straße 2, Köln
Bauherr: Stadt Köln
Amt für Wohnungswesen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
pagelhenn Kolpingstraße 11 D-40721 Hilden
architektinnenarchitekt Telefon +49 (0) 2103 - 41763-0
Telefax +49 (0) 2103 - 41763-29
E-Mail info@pagelhenn.de
Internet www.pagelhenn.de
1629
Ausführungsplanung
EG / ZG (Bereich Treppenhaus A)
Grundriss (DIN AO) M. 1/50
Blatt: A11 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
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Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
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Friedrich-Naumann-Straße 2, Köln
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1629
Ausführungsplanung
ZG
(DIN AO) M. 1/50
Grundriss
Blatt: A12 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
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bis zum EG, einschließlich
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Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
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Ottmar-Pohl-Platz 1
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Ausführungsplanung
1. Obergeschoss
Grundriss (DIN AO) M. 1/50
Blatt: A13 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
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Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
VORABZUG!
Umnutzung Bürohaus
Friedrich-Naumann-Straße 2, Köln
Bauherr: Stadt Köln
Amt für Wohnungswesen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
pagelhenn
Kolpingstraße 11
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archiiektinnenarchitekt Telefon +49 (0) 2103 - 41763-0
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1629
Ausführungsplanung
2. Obergeschoss
Grundriss (DIN AO) M. 1/50
Blatt: A14 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
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« Trennwände zwischen Bewohnerzinmern und Küchen feuerbeständig und in wesentlichen Teilen aus nichtbrennbaren Stoffen (F9O-AB)
* Trennwände zwischen den "Flügeln" feuerbeständig und in wesentlichen Teilen aus nichtbrennbaren Stoffen (F9O-AB)
* Trockenbauwände mit Tapetenvlies
«* Oberflächengestaltung der Außenwände von Sanitär-Küchen-Waschbereiche
* Mauerwerk verputzt
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* Sanitärobjekte auszuführen gem. Liste Büro gebatec
* Anschlüsse für Spülmaschinen vorzusehen
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* Pendelleuchten in den Wohnräumen, große Räume 2 Stck, kleine Räume 1 Stck
* Leuchten neben Eingangstüren zu Wohnungen
* Steckdosen in Küchen auch über Arbeitsflächen
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* Türen der Wohnungen zu den Fluren dicht- und selbstschließend
« Türen der Küchen zu den Fluren T30-RS, abschließbar
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« Linoleum in den Fluren und Wohnräumen
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Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
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4.75
VORABZUG!
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12.48
Umnutzung Bürohaus
Friedrich-Naumann-Straße 2, Köln
Bauherr: Stadt Köln
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architektinnenarchitekt
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Ausführungsplanung
3. Obergeschoss
34
Grundriss
(DIN AO) M. 1/50
Blatt: A15
Datum: 15.05.2017
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Schnitt 1
7.50
7.50
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7.50
Sprinklerung
Eingangsbereich
Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
VORABZUG!
Umnutzung Bürohaus
Friedrich-Naumann-Straße 2, Köln
Bauherr: Stadt Köln
Amt für Wohnungswesen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
pagelhenn Kolpingstraße 11 D-40721 Hilden
architektinnenarchitekt Telefon +49 (0) 2103 - 41763-0
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Ausführungsplanung
Schnitt 1
Schnitt (DIN AO) M. 1/50
Blatt: A 20 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
Treppenhaus B Treppenhaus A
bis zum EG, einschließlich bis zum EG, ohne Erschließung
Erschließung des ZG „Sohba des ZG
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Umnutzung Bürohaus
Bauherr: Stadt Köln
Amt für Wohnungswesen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Kolpingstraße 11 D-40721 Hilden
pagelhenn "028 17.2
architektinnenarchitekt
Telefax +49 (0) 2103 - 41763-29
E-Mail info@pagelhenn.de
Internet www.pagelhenn.de
1629
Ausführungsplanung
Schnitt 2
Schnitt (DIN AO) M. 1 / 50
Blatt: A 21 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
0.36
Telefonzentrale
ZG.14
Lager
6.00
Treppenhaus Bestand
bis zum EG, einschließlich
Erschließung des ZG
Aufzugsüberfahrt
5.06
4.06
3.06
2.0G
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ZG
Treppenhaus eo
7.50
Deckon- und Wandbakleidungen nicht brehnbar (A1/A2)
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ZG.18 Z6.23
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0.28
Essensvorbereitung
Schnitt 3
7.50
ZG.24 ZG.01
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0.30
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7.50
ZG.25
Lager
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0.31
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BH 95
5.0G
BH 95
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BH 95
3.0G
BH 95
2.0G
BH 120
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+58.28 NN
1.06 _
OKFF
+55.55 NN
ZG +3.35
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+52.
EG +0.00
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Rohbau
+76.63 NN
+24.43
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Rohbau
+75.61 NN
+23.4]
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Rohbau
+72.13 NN
+19.93
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+16.45
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+12.97
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Rohbau
+55.48 NN
+3.28
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-0.07
SZ
7.50
0.02
Sprinklerung
Eingangsbereich
Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen!
Titel Legende:
VORABZUG!
Umnutzung Bürohaus
Friedrich-Naumann-Straße 2, Köln
Bauherr: Stadt Köln
Amt für Wohnungswesen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Kolpingstraße 11 D-40721 Hilden
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architektinnenarchitekt
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Ausführungsplanung
Schnitt 3
Schnitt (DIN AO) M. 1/50
Blatt: A 22 Datum: 15.05.2017
Bauherr: Architekt:
Anlage 5 - Friedrich-Naumann-Straße - Stellungnahme RPA
4173 Zeichen
_
14 7.04.2017
443/1
56
Friedrich-Naumann-Straße 2
Umbau des Verwaltungsgebäudes zu einer Unterkunft für Flüchtlinge
Prüfinhalt: ! Entwurfsplanung mit Kostenberechnung (Stand 17.03.2017)
Eingereichte Kosten: rd. 4,192.704,-- € netto; rd. 4.849.618,-- € brutto
Geprüfte Kosten: rd. 4.192.704,-- € netto; rd. 4.849.618,-- € brutto
RPA-Nr.: KOB 2017/0564
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Kostenberechnung wurde von 56 am 06.04.2017 eingereicht. Zusätzlich fand mit der
Fachdienststelle am 12.04.2017 ein Erläuterungsgespräch zum Inhalt der vorgelegten Unter-
lagen statt. Ergänzende Unterlagen wurden nachgereicht.
Die vorgelegten Unterlagen wurden mit nachfolgendem Ergebnis geprüft:
In der Sitzung des Hauptausschusses am 01.06.2015 wurde die Verwaltung beauftragt, im
Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob das seit 2014 leerstehende Verwaltungsge-
bäude auf dem ehemaligen Grundstück des Praktiker-Baumarktes für eine langfristige quali-
tätsvolle Nutzung als Wohnungen für Flüchtlinge möglich ist. Die Studie wurde dem Haupt-
ausschuss am 26.10.2015 vorgelegt und dort zur Kenntnis genommen.
Mitte 2016 wurde die Planung aufgenommen und bis zur Leistungsphase 4 nach HOAI (Ge-
nehmigungsplanung) fortgeführt.
Das Bauvorhaben befindet sich in einem reinen Gewerbegebiet. Ein Befreiungsantrag zur
Nutzung des Gebäudes als Flüchtlingsunterkunft wurde am 16.03.2017 beim Bauaufsichts-
amt gestellt und befindet sich dort noch in der Prüfung.
Laut Mitteilung der. Fachdienststelle soll in der Ratssitzung am 18.05.2017 mit der vorgeleg-
ten Kostenberechnung ein Baubeschluss erwirkt werden.
Aufgrund der baulichen Maßnahmen wie z.B. Schadstoffsanierungen, der Anbau von zwei
zusätzlichen Rettungswegen (außenliegende Nottreppenhäuser), kompletter Rückbau der
Innenausstattung mit neuer Grundrissaufteilung, brandschutz- und schallschutztechnische
Ertüchtigung und nur z. T. neuer haustechnischer Ausstattung ist ein Kostenvergleich an-
hand des BKI nur sehr bedingt möglich.
Für die KG 100 (Grundstück) und KG 200 (Herrichten und Erschließen) wurden keine Kosten
eingestellt.
Bauwerkskosten (KG 300+400)
Die Bauwerkskosten werden mit rd. 3,37 Mio. € netto angegeben.
An der Gebäudehülle werden keine zusätzlichen wärmeschutztechnischen Maßnahmen
ausgeführt, Der Mindestwärmeschutz wird nach Angabe des Architekten erfüllt.
Die vorhandenen Heizkörper und Verteilleitungen bleiben erhalten. Aus den Unterlagen geht
nicht hervor, dass diese ohne Bedenken und Einschränkungen weiterverwendet werden
können. Die vorhandenen Grundleitungen wurden noch nicht untersucht.
2.
Die Fertigstellung und Belegung ist bis zum 01.03.2018 vorgesehen.
Die Schadstoffsanierungsarbeiten sind daher schon ausgeschrieben worden.
Entsprechend den angegeben Kosten ergeben sich zum jetzigen Zeitpunkt, bezogen auf die
angegebene Bruttogrundfläche von 4.620 m?, Investitionskosten von rund 870 €/m2. BGF:
Außenanlagen (KG 500)
Die Planung der Außenanlagen befindet sich, entgegen der übrigen Planungen, noch in der
Vorplanung (Leistungsphase 2). Angegeben wurden Kosten in Höhe von 89.000,-- € netto.
Ausstattung und Kunstwerke {KG 600)
Hier wurden keine Kosten eingestellt weil, nach Auskunft von -56-,.die Art der Belegung noch :
nicht-feststeht und zudem die Kosten vom Objektservice ermittelt'werden.
Baunebenkosten (KG 700)
Die Aufstellung der Kosten ist lückenhaft. Die Kosten für die erfolgte Machbarkeitsstudie in
Höhe von rd. 30.000,-- €, für Sachverständigenabnahmen und sonstige Nebenkosten sind
z.B. noch nicht enthalten. Es wird gebeten alle Baunebenkosten entsprechend DIN 276 auf-
zustellen. Hier sind Kostenerhöhungen noch möglich.
Für Bauherrenaufgaben (KG 710) wurden keine Kosten angesetzt.
Die angegebenen Baunebenkosten betragen, ohne Berücksichtigung der oben genannten
Punkte, rd.:735.000,-- € netto, Bezogen auf die Bauwerkskosten ergibt dies ca. 22 %.
Zusammenfassung/Fazit:
Aufgrund der vorstehenden Erläuterungen sind noch Kostenänderungen möglich.
Anhand der Baubeschreibungen und der bisher vorgelegten Kostenaufstellungen wurden
keine technischen Besonderheiten und unangemessene Kostenansätze festgestellt.
Mit ffeundlichen Grüßen
Anlage 4 - Friedrich-Naumann-Straße - Haushaltsmäßige Auswirkungen
3938 Zeichen
2016 2017 2018 2019 ff. Kto 432100 Gebührenerträge 0,00 0,00 0,00 0,00 TEP 1004 Z 04 öffentl.-rechtl. Leistungsentgelte 0,00 0,00 0,00 0,00 521200 Bauunterhaltung - Herrichtung 0,00 0,00 0,00 0,00 Bauunterhaltung - Demontage 0,00 0,00 0,00 0,00 lfd. Bauunterhaltung 0,00 0,00 6.375,00 76.500,00 Unterhaltung sonst. baulicher Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 524100 Energie, Wasser/Abwasser 0,00 0,00 13.999,50 167.994,00 524200 Winterdienst 0,00 0,00 800,00 2.000,00 Abfallentsorgung 0,00 0,00 1.829,51 21.954,16 524900 Sicherheitsdienst/Bewachung1 0,00 0,00 12.804,40 153.652,82 524900 Grundbesitzabgaben 0,00 0,00 0,00 0,00 525800 Trägerkosten Betreuung DRK, IB etc.2 0,00 0,00 21.630,00 259.560,00 529300 Honorarkosten für Planung 0,00 0,00 0,00 0,00 529900 Sonstige Dienstleistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 TEP 1004 Z 13 Aufw. für Sach- und Dienstl. 0,00 0,00 57.438,42 681.660,98 576100 Abschreibung Ausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 Abschreibung Einbauten 0,00 0,00 1.559,10 18.709,18 573300 Abschreibung Immobilien 0,00 0,00 24.514,58 294.174,94 TEP 1004 Z 14 Bilanzielle Abschreibungen 0,00 0,00 26.073,68 312.884,12 541200 Mieten Gebäude 0,00 0,00 0,00 0,00 Mieten Inventar 0,00 0,00 0,00 0,00 542200 Druck und Vervielfältigung 0,00 0,00 0,00 0,00 542620 Öffentlichkeits- und Pressearbeit 0,00 0,00 3.500,00 0,00 542900 Betriebs&Geschäftsausstattung < 60 € 0,00 0,00 92.772,40 0,00 TEP 1004 Z 16 sonstige ordentl. Aufwendungen 0,00 0,00 96.272,40 0,00 0,00 0,00 179.784,49 994.545,10 bereits hierfür erfolgte Auszahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 Deckungsmöglichkeit TEP 1004 0,00 0,00 179.784,49 994.545,10 Deckungsmöglichkeit TEP 1003 0,00 0,00 0,00 0,00 Deckungsmöglichkeit Dezernat 0,00 0,00 0,00 0,00 Mehrbedarf ungedeckt 0,00 0,00 0,00 0,00 Stadtteil Eil Szenario Umbau Variante Umbau zu einer Unterkunft mit gemeinschaftlichen Küchen und Sanitäranlagen Jahr Ergebnisrechnung Bedarf Teilergebnisplan 1004 Haushaltsmäßige Auswirkungen Projekt Friedrich-Naumann-Straße 2, 51149 Köln Stadtbezirk Porz Stand: 15.11.2017 Seite 1 TFP 1004 Z 01 Einzahlungen aus Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen 0,00 0,00 0,00 0,00 TFP 1004 Z 02 Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 100 - Grundstück 200 - Herrichten und erschließen 300 - Bauwerk - Baukonstruktionen 310 - Baugrube 320 - Gründung 330 - Außenwände 340 - Innenwände 350 - Decken 360 - Dächer 370 - Baukonstruktive Einbauten, 371 - Küchen 390 - Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen 400 - Bauwerk - Technische Anlagen 410 - Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 420 - Wärmeversorgungsanlagen 430 - Lufttechnische Anlagen 440 - Starkstromanlagen 450 - Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 490 - Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen 500 - Außenanlagen 510 - Geländeflächen 520 - Befestigte Flächen 530 - Baukonstruktionen in Außenanlagen 540 - Technische Anlagen in Außenanlagen 550 - Spielgeräte im Außenbereich 570 - Pflanz- und Saatflächen 590 - Sonstige Außenanlagen 600 - Ausstattung und Kunstwerke 700 - Baunebenkosten 730 - Architekten- und Ingenieurleistungen 740 - Gutachten und Beratung TFP 1004 Z 08 Auszahlung Neubau/Sanierung 2.631,03 700.000,00 4.289.318,07 0,00 Inventar durch 562/3 0,00 0,00 0,00 0,00 TFP 1004 Z 09 verm.-wirks. Besch. > 410 € und GWG 0,00 0,00 0,00 0,00 2.631,03 700.000,00 4.289.318,07 0,00 bereits hierfür erfolgte Auszahlungen 2.631,03 448.019,86 0,00 0,00 Deckungsmöglichkeit TFP 1004 0,00 251.980,14 4.289.318,07 0,00 Mehrbedarf ungedeckt 0,00 0,00 0,00 0,00 1 zuzüglich Preissteigerung i.H.v. 3,1% p.a. 2 zuzüglich Preissteigerung i.H.v. 3% p.a. Bedarf Teilfinanzplan 1004 Finanzrechnung 365.785,73 1.046.810,33 848.425,38 132.090,00 0,00 2.962.133,13 0,00 14.994,00 27.667,50 0,00 9.737,77 81.897,76 303.018,26 153.777,44 132.593,37 38.827,26 836.138,34 55.001,80 1.785,00 8.080,10 17.255,00 874.965,60 0,00 17.141,95 2.475,20 7.140,00 710.864,35 1.220.951,90 3.669,96 105.409,01 Stand: 15.11.2017 Seite 2
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2465/2016/1
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 29.11.2017
- Erstellt
- 19.10.2017 16:17