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V/0771/2019

Mosaik-Schule, bauliche Erweiterung zur 3-Zügigkeit mit der Option zur 4-Zügigkeit

Vorlagen 26.08.2019

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Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 09.10.2019, TOP 5

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

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771-2019-Anlage 2 Protokoll Preisgericht

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Ansehen

771-2019 Anlage 1 Wettbewerbsdokumentation

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Ansehen

Anlage A

1774 Zeichen

Anlage A zur V/0771/2019 
 
Kurzüberblick 
Die Mosaik-Schule soll baulich zur 3-Zügigkeit mit Option zur 4-Zügigkeit erweitert werden. Zur 
Vergabe der Architektenleistungen wurde ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Wettbewerb 
durchgeführt. In der Vorlage wird das Ergebnis dargestellt. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwickeln: 
  mit zeitgemäßen und gut ausgestatteten Schulen 
 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses und des Vergabever-
fahrens“ verfolgt. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. 0301  Leistungen für Schulen  
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Ratsbeschluss V/0224/2018/1 am 16.05.2018 – Errichtungsbeschluss zur baulichen Erweiterung 
zur 3-Zügigkeit mit der Option zur 4-Zügigkeit auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie. 
Beschluss des HaFi V/0611/2018/1 am 19.09.2018 zur Durchführung eines VgV-Verfahrens mit 
vorgeschaltetem Architektenwettbewerb  
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Bei der Planung werden Vorgaben zu folgenden Querschnittsthemen eingehalten:  
- Inklusion - Bauordnung NRW § 55 Absatz 1 im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention 
- Klimaschutz - Gebäudeleitlinien der Stadt Münster  
Die Nachweise werden mit dem Baubeschluss erfolgen.

Beschlussvorlage

5580 Zeichen

V/0771/2019 
V/0771/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Mosaik-Schule, bauliche Erweiterung zur 3-Zügigkeit mit der Option zur 4-Zügigkeit 
- Ergebnis des Wettbewerbes und des Vergabeverfahrens für die Architektenleistungen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   26.09.2019 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
   01.10.2019 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
   01.10.2019 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   09.10.2019 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
 
1. Das Ergebnis des nichtoffenen Architektenwettbewerbes und des im Anschluss erfolgten Verga-
beverfahrens der Architektenleistungen für die bauliche Erweiterung der Mosaik -Schule zur 3 -
Zügigkeit mit der Option zur 4 -Zügigkeit wird zur Kenntnis genommen. (s. Anlage 1 - Wettbe-
werbsdokumentation). 
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass aus dem Verfahren das Architekturbüro Gruppe MDK  
Architekten Ingenieure aus Münster als Sieger hervorgegangen ist. 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt, die Entwurfsplanung einschließlich Kostenberechnung auf der 
Grundlage der Angebotsplanung des Architekturbüros Gruppe MDK Architekten Ingenieure aus 
Münster zu erstellen und den Baubeschluss herbeizuführen. Der Beschluss zur Beauftragung 
der Architektenleistungen wird durch Beschluss des Ausschusses für Umweltschutz, Klim a-
schutz und Bauwesen zu der nichtöffentlichen Vorlage V/0772/2019 gefasst. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Amt für 
Immobilienmanagement 
 
10.09.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Uphaus 
Telefon: 492-2497 
Uphaus@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0771/2019 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die o.g. Maßnahme folgende Finanzmittel zur Verfügung 
stehen: 
 
Teilfinanzplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0301 Leistungen für Schulen    
Investitionsmaßnahme 4880 Erweiterung Mosaikschule    
Auszahlungen  für Baumaßnahmen 2019 970.000 bereitgestellt bis 
inkl. 2019 
   VE 2019 400.000  
   2020 2.500.000  
   2021 1.580.000  
   2022 600.000  
Summe der Auszahlungen  5.650.000  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2019 bei der o. g. Pr o-
duktgruppe veranschlagt.  
Die Finanzierung der o.g. Sachentscheidung ist in der nichtöffentlichen Beschlussvorlage 
V/0772/2019 dargelegt. 
 
 
Begründung: 
 
Bisherige Beschlüsse: 
Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 16.05.2018 mit der Vorlage V/0 224/2018/1 der 
Umsetzung der Erweiterung der Mosaik-Schule zur 3-Zügigkeit mit Option zur 4-Zügigkeit zugestimmt 
und die Verwaltung beauftragt, zur Vergabe der Architektenleistungen ein Vergabeverfahren mit vo r-
geschaltetem Wettbewerbsverfahren vorzubereiten. 
Der Haupt - und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 19.09.2018 mit d er Vorlage 
V/0611/2018/1 beschlossen, zur Erlangung eines Vorplanungskonzeptes für die Erweiterung der 
Mosaik-Schule zur 3-Zügigkeit mit der Option zur 4 -Zügigkeit einen nichtoffenen Architektenwettbe-
werb nach der RPW 2013 (Richtlinie für Planungswettbewerbe) durchzuführen. 
 
Zu 1 und 2: Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens und des anschließenden VgV-Verfahrens 
 
Aufgrund der europaweiten Veröffentlichung des Wettbewerbs gingen 42 Bewerbungen zur Teilna h-
me fristgerecht ein. Hiervon wurden 10 Büros ausgelost, die neben den 5 von Seiten der Stadt Müns-
ter vorab gesetzten Büros (s. Vorlage V/0612/2018)  zur Teilnahme aufgefordert wurden. Insgesamt 
wurden 12 Arbeiten eingereicht. 
 
Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 05.04.2019 den 1. Preis an das Architekturbü ro Gruppe 
MDK Architekten Ingenieure aus Münster vergeben. 
Der Entwurf positioniert einen klaren, einfachen, fast quadratischen Baukörper, der in seiner Ma ß-
stäblichkeit und Positionierung selbstverständlich den Schulhof abschließt. Durch einen angemess e-
nen Abstand zum Bestandsschulgebäude gewährleistet der Neubau zum einen, dass die bestehe n-
den Räumlichkeiten der Mosaikschule nicht beeinträchtigt werden, zum anderen ermöglicht diese 
Fuge eine großzügige Verbindung zum Landschaftsraum. Weitere Hinweise zum W ettbewerb sind 
der Anlage 1 – Wettbewerbsdokumentation zu entnehmen.

- 3 - 
V/0771/2019 
Die drei Preisträger wurden zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren nach Vergabeveror d-
nung (VgV) aufgefordert. Neben dem ersten Preisträger des Wettbewerbs, dem Architekturbüro 
Gruppe MDK Architekten Ingenieure aus Münster, haben auch der zweite Preisträger htarchitektur 
aus Münster und der dritte Preisträger Peter Bastian Architekten BDA aus Münster teilgenommen.  
 
Im Zuge des Verhandlungsverfahrens waren u. a. Ideen zur Optimierung der Wettbewerbsentwürfe 
darzustellen. Diese Überarbeitungshinweise wurden im Rahmen der Preisgerichtssitzung erarbeitet. 
 
Im Rahmen der Verhandlungsgespräche am 04.07.2019 unter Beteiligung von Vertretern der Politik 
und Verwaltung und des Preisgerichtsvor sitzenden stellten die drei Preisträger ihre optimierten Wet t-
bewerbsentwürfe und die geplanten Projektkonzepte (Kosten -, Terminkontrolle und Personaleinsatz) 
vor. 
 
Die Konzepte der drei Preisträger wurden nach vorab festgelegten Kriterien bewertet und zu e iner 
Gesamtpunktzahl addiert. Das Architekturbüro Gruppe MDK Architekten Ingenieure aus Münster hat 
die höchste Gesamtpunktzahl erhalten und wird damit für die Architektenleistungen beauftragt. 
 
 
 
 
I. V. 
 
 
gez. 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
 
 Anlage A 
 Anlage 1 – Wettbewerbsdokumentation 
 Anlage 2 – Protokoll Preisgericht

771-2019-Anlage 2 Protokoll Preisgericht

25131 Zeichen

Protokoll zur Preisgerichtssitzung 
Wettbewerb „Mosaik-Schule“ in Münster 
Nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2013 
V1.2-20160701 
assmann GmbH
Baroper Straße 237 
44227 Dortmund 
Fon 0231.75445.0 
Fax 0231.756010 
info@assmanngruppe.com 
www.assmanngruppe.com 
AG Dortmund HRB 3836 
Geschäftsführer 
Wolfgang Ußler, Ulrich Tillmann, 
Andreas Krebs, Ulrich Schneider 
assmann architekten GmbH 
Sitz 44227 Dortmund 
AG Dortmund HRB 4210 
Geschäftsführer  
Burkhard Grimm, Christian Cramer 
assmann frankfurt GmbH 
Sitz 60486 Frankfurt am Main 
AG Frankfurt am Main HRB 94095 
Geschäftsführer 
Mohamed Genedy 
assmann münster GmbH 
Sitz 48149 Münster 
AG Münster HRB 14735 
Geschäftsführer 
Ralf Uennigmann 
Wir planen und managen. 
Termin: 05.04.2019; 09:00 Uhr 
Ort: Aula, Freiherr-von Stein-Gymnasium 
Dieckmannstr. 141, 48161 Münster 
Teilnehmer: Siehe Unterschriftenliste 
Verteiler: Preisrichter und Teilnehmer 
Modellphoto des 1. Preisträgers 
Dortmund, 05.04.2019 
cwu 
PN-8531 
wunderlich-0101.docx  
V/0771/2019 Anlage 2

Seite 2 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
1. Vorbesprechung und Konstituierung des Preisgerichtes 
1.1. Eröffnung und Begrüßung 
Das Preisgericht tritt um 09:00 Uhr zusammen. 
Herr Paal begrüßt alle Anwesenden und bringt die Bedeutung des 
Wettbewerbs für den Auslober zum Ausdruck.  
Herr Paal wünscht der Sitzung einen guten Verlauf, dem Preisgericht 
eine glückliche Hand und gibt das Wort an Frau Dern mit der Bitte, 
durch die Veranstaltung zu führen. Frau Dern erläutert zunächst den 
Regelablauf der Preisgerichtssitzung und stellt namentlich die Anwe-
senheit des Preisgerichts fest. 
1.2. Feststellung der Vollzähligkeit des Preisgerichtes 
Entschuldigt sind folgende Mitglieder des Preisgerichts: 
x Prof. Hannes Hermanns, Architekt, Kleve (Ersatz: Herr Dejozé) 
x Susanne Schamp, Architektin, Dortmund (Ersatz: Frau Holling) 
Das Preisgericht setzt sich damit aus folgenden Mitgliedern zusam-
men: 
Stimmberechtigte Preisrichter 
Fachpreisrichter:  
x Achim Dejozé, Architekt, Münster 
x Maike Holling, Architektin, Münster 
x Jörg. A. Michel, Architekt, Technischer Leiter Amt für Immobilien-
management, Münster 
x Prof. Diana Reichle, Architektin, Köln 
x Eckhard Scholz, Architekt, Senden 
x Prof. Manuel Thesing, Architekt, Heiden 
Sachpreisrichter:  
x Stephan Brinktrine, Bezirksbürgermeister BV West, Stadt Münster 
x Thomas Paal, Stadtdirektor und Dezernent für Bildung, Jugend 
und Familie, Stadt Münster 
x Angela Stähler, Vertreterin CDU-Fraktion, Ratsfrau, Stadt Münster

Seite 3 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
Stellvertretende Mitglieder: 
x Jörg Hoffmann, Landschaftsarchitekt, Amt für Grünflächen, Um-
welt und Nachhaltigkeit, Münster 
x Karina Kuschewski, Vertreterin Bündnis 90/GAL-Fraktion, Stadt 
Münster 
x Dieter Sumbeck, Vertreter FDP-Fraktion, Stadt Münster 
x Ulrich Thoden, Vertreter DIE LINKE. Ratsfraktion, Stadt Münster  
Sachverständige Berater: 
x Fredon Salehian, Schulleiter Mosaik-Schule, Münster 
x Susanne Uphaus, Projektleitung, Amt für Immobilienmanagement, 
Stadt Münster 
x Ludger Watermann, Abteilungsleiter Amt für Schule und Weiter-
bildung, Stadt Münster 
x Thomas Werner, Abteilungsleiter Infrastrukturelles Gebäudema-
nagement Amt für Immobilienmanagement, Stadt Münster 
Vorprüfer (ohne Stimmrecht): 
x Claudia Carl, Architektin, Amt für Immobilienmanagement, Stadt 
Münster 
x Gerlinde Haase, Amt für Schule und Weiterbildung, Stadt Münster 
x Petra Zimmermann, Amt für Schule und Weiterbildung, Stadt 
Münster 
x Katrin Wagner, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, 
Stadt Münster 
x Christine Dern, Architektin, assmann GmbH, Dortmund 
x Christine Wunderlich, assmann GmbH, Dortmund 
Das Preisgericht wird als vollzählig und beschlussfähig erklärt  
(9 stimmberechtigte Preisrichter). 
Aus dem Kreis der Preisrichter/innen wird Herr Scholz zum Vorsitzen-
den des Preisgerichts bei eigener Stimmenthaltung gewählt. Frau 
Dern übernimmt die Protokollführung.

Seite 4 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
1.3. Versicherung der Anwesenden zur Wahrung der Unvoreinge-
nommenheit und Neutralität 
Die Anwesenden versichern, dass sie jeweils außerhalb von Kolloquien 
x keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die 
Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung geführt haben, 
x während der Dauer der Jurysitzung nicht führen werden, 
x bis zur Sitzung des Preisgerichts keine Kenntnis der Wettbewerbs-
arbeiten erhalten haben, sofern sie nicht in der Vorprüfung mit-
gewirkt haben, 
x das Beratungsgeheimnis gewahrt wird, 
x die Anonymität aller Arbeiten gewahrt ist und 
x es unterlassen wird, Vermutungen über den Verfasser einer Arbeit 
zu äußern. 
Der Vorsitzende fordert die Anwesenden auf, bis zur Entscheidung 
des Preisgerichts alle Äußerungen über vermutliche Verfasser zu un-
terlassen. Er versichert dem Auslober, den Teilnehmern und der Öf-
fentlichkeit die größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisge-
richts nach den Grundsätzen der RPW 2013 walten zu lassen. 
1.4. Persönliche Verpflichtung der Preisrichter auf eine objektive, al-
lein an der Auslobung orientierten Beurteilung 
Die Preisrichter erkennen die in der Überschrift genannte persönliche 
Verpflichtung auf eine objektive Beurteilung der eingegangenen Ar-
beiten an. Grundlage der Beurteilung bilden allein die in der Auslo-
bung genannten Kriterien. 
 
2. Preisgerichtssitzung in der Bearbeitungsphase 
Grundsatzberatung 
2.1. Allgemeiner Bericht der Vorprüfung 
Die assmann GmbH (Frau Dern) erläutert den Inhalt und Umfang der 
Vorprüfung. Ein detaillierter schriftlicher Vorprüfbericht wird dem 
Preisgericht zur Verfügung gestellt. Bei allen eingereichten Arbeiten 
wurde die Kennzahl mit einer vierstelligen Tarnzahl überklebt. Die 
Anonymität ist bei allen Arbeiten gewahrt, die Prüffähigkeit bei allen 
eingegangenen Wettbewerbsarbeiten gegeben.

Seite 5 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
Der Vorprüfbericht enthält eine Auflistung aller Arbeiten, die Mehr- 
oder Minderleistungen aufweisen. Alle Mehrleistungen wurden abge-
deckt. 
2.2. Entscheidung über die Zulassung der Arbeiten 
Von den 15 Teilnehmern am Wettbewerbsverfahren haben 12 Wett-
bewerbsbeiträge eingereicht. 
Alle 12 Arbeiten und alle 12 Modelle sind fristgerecht eingereicht 
worden. 
Alle 12 eingereichten Arbeiten werden unter Berücksichtigung der im 
Prüfbericht genannten Anmerkungen zur Beurteilung zugelassen. 
2.3. Ablauf 
Der Verfahrensweg wird wie folgt beschlossen: 
x Ausführlicher Informationsrundgang mit Erläuterung der Beiträge 
durch die Vorprüfer, 
x Diskussion wichtiger Beurteilungskriterien, 
x Bewertende Rundgänge, 
x schriftliche Bewertung der engeren Wahl, 
x Bestimmung der Rangfolge. 
Eine Ortsbesichtigung ist nicht erforderlich, da die Mitglieder des 
Preisgerichts das Wettbewerbsgebiet eigenständig besichtigt haben. 
 
3. Bewertung der zugelassenen Arbeiten 
3.1. Informationsrundgang 
In einem ausführlichen Informationsrundgang (09:20 Uhr bis 
10:50 Uhr) durch die Vorprüfer Frau Dern und Frau Wunderlich wer-
den alle Teilnehmer/innen des Preisgerichts auf einen umfangreichen 
Sach- und Kenntnisstand der Arbeiten gebracht. 
Danach erfolge eine vertiefende Diskussion der Beurteilungskriterien. 
Es gelten die in der Auslobung fixierten Kriterien.

Seite 6 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
Besonderheiten der Aufgabenstellung: 
x Eingriff ins Kitagelände, Umgang mit der Topografie; 
x Architektonische und räumliche Qualitäten auch im Anschluss an 
das Freigelände; 
x Verbindung der Erschließungsebenen; 
x Lage der Klassenräume, Dimension und Qualität der Erschlie-
ßungsflächen; 
x Bauablauf / Baustellenherrichtung unter Berücksichtigung der 
beiden Bauabschnitte. 
3.2. Wertende Rundgänge 
1. Rundgang: 
Nach der ausführlichen Vorstellung der einzelnen Arbeiten durch die 
Vorprüfung erfolgt der erste wertende Rundgang (11:20 Uhr bis 12:00 
Uhr) mit einer kritischen Beurteilung der Bearbeitungsergebnisse und 
der Feststellung von grundsätzlichen und schwerwiegenden Mängeln 
durch das Preisgericht.  
Im 1. Rundgang werden folgende sechs Arbeiten einstimmig ausge-
schieden: 
x Arbeit 1002 
x Arbeit 1004 
x Arbeit 1005 
x Arbeit 1007 
x Arbeit 1008 
x Arbeit 1012 
Es verbleiben sechs Arbeiten im weiteren Verfahren. 
 
2. Rundgang: 
Das Preisgericht führt im zweiten Bewertungsrundgang (12:05 Uhr bis 
13:00 Uhr) eine eingehende Diskussion über die einzelnen Arbeiten 
und ihre angebotenen Konzepte und zwar im Hinblick auf die in der 
Auslobung definierten Kriterien unter Anlegung eines verschärften 
Beurteilungsmaßstabes.

Seite 7 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
Das Preisgericht stimmt darüber ab, welche Arbeiten im Verfahren 
verbleiben und welche Arbeiten aufgrund von deutlichen Mängeln bei 
den zuvor benannten Kriterien ausscheiden. 
Folgende drei Arbeiten werden ausgeschieden (mit Angabe des 
Stimmenverhältnisses): 
x Arbeit 1003 9 : 0 Stimmen  
x Arbeit 1006 9 : 0 Stimmen  
x Arbeit 1009 8 : 1 Stimmen  
Somit verbleiben folgende drei Arbeiten in der Wertung: 
x Arbeit 1001 
x Arbeit 1010 
x Arbeit 1011 
Es folgt eine Mittagspause von 13:00 Uhr bis 13:45 Uhr. 
3.3. Festlegung der Rangfolge der Arbeiten 
Die oben genannten Arbeiten bilden die engere Wahl. 
Anschließend erfolgt eine ausführliche Diskussion über die Vor- und 
Nachteile der verbliebenen drei Arbeiten, die entsprechend den Aus-
schreibungskriterien zusammengefasst werden. Zur schriftlichen Be-
wertung werden Preisrichter zu Gruppen zusammengefasst, welche 
die Arbeiten unter Berücksichtigung der genannten Kriterien als Glie-
derungsrahmen und unter Beachtung der Erläuterungsberichte der 
Teilnehmer schriftlich beurteilen. Die Vorprüfer und Sachverständigen 
stehen für Rückfragen bzw. für ihren jeweiligen Fachbereich unter-
stützend zur Verfügung. Ab 14:15 Uhr werden die Texte verlesen, er-
gänzt und korrigiert sowie einstimmig vom Preisgericht verabschie-
det. Das Preisgericht beschließt, dass der Vorsitzende und die Proto-
kollführer diese Texte ohne Eingriff in ihre substanziellen Aussagen 
redigieren, damit sie später druckreif vorliegen.

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V1.2-20160701 
Die ab 14:40 Uhr stattfindende Diskussion hinsichtlich der Rangfolge 
über die Vorzüge und Nachteile der verbleibenden Arbeiten führt zu 
folgendem einstimmigem Ergebnis (mit Angabe des Stimmenverhält-
nisses): 
x 1. Preis  Arbeit 1010 
x 2. Preis  Arbeit 1001 
x 3. Preis  Arbeit 1011 
Das Preisgericht beschließt anschließend einstimmig, die Verteilung 
der Preissumme (unter Beibehaltung der Gesamtwettbewerbssumme 
von 27.500 EUR) wie folgt zu ändern: 
x 1. Preis: 12.500 Euro 
x 2. Preis: 9.000 Euro 
x 3. Preis: 6.000 Euro 
3.4. Empfehlung für die weitere Bearbeitung 
Die Vorsitzende erläutert, dass anschließend ein Verhandlungsverfah-
ren mit allen Preisträgern durchgeführt wird. Vorbehaltlich dieses Ver-
fahrens wird einstimmig empfohlen, die Arbeit des 1. Preises zu einer 
weiteren Bearbeitung zu beauftragen. Dabei sind die im Beurteilungs-
text erwähnten Punkte zu berücksichtigen bzw. zu prüfen. 
 
4. Verfasser der Arbeiten 
Nach der Öffnung der unversehrten Umschläge werden die Namen 
der Verfasser festgestellt: 
 
1. Preis (12.500 Euro) – Arbeit 1010 
Büro:  Gruppe MDK Münster Architekten Ingenieure, 
Münster 
Verfasser:  Dirk Kaminski, Hendrik Nettels 
Mitarbeiter:  Brigitte Faust, Mike Grupp, Anke Kuhn,  
Magdalena Schulz 
Sonderfachleute: Nees Ingenieure GmbH, Münster (Brandschutz)

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V1.2-20160701 
2. Preis (9.000 Euro) – Arbeit 1001 
Büro:  htarchitektur BDA, Münster 
Verfasser:  Henrike Thiemann 
Mitarbeiter:  David Beurich, David Rieke 
Sonderfachleute: Frank Iker (Statik, Brandschutz) 
 
3. Preis (6.000 Euro) – Arbeit 1011 
Büro:  Peter Bastian Architekten BDA, Münster 
Verfasser:  Peter Bastian 
Mitarbeiter:  Marco Münsterteicher, Carl von Oy,  
Karen Schwenner, Stephanie Keinemann,  
Nils Bieker, Marie Schniggendiller,  
Anna-Lena Krüger, Costantino Da Pieve,  
Michelle Pieper 
Sonderfachleute: Modellbau Monath & Menzel GmbH  
 
2. Rundgang – Arbeit 1003 
Büro:  e4architekten PartGmbB / Frericks-Wullers ,  
Münster 
Verfasser:  Manfred Frericks 
Mitarbeiter:  Inés Croce Frericks, Marilena Chrysomallis 
 
2. Rundgang – Arbeit 1006 
Büro:  Weicken Architekten, Unna 
Verfasser: Barbara Weicken 
Mitarbeiter:  Michael Gockel, Adam Kolodziej, Stephanie Klar, 
Paula Kokot, Anika Podgorny (Innenarchitektur)

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V1.2-20160701 
2. Rundgang – Arbeit 1009 
Büro:  Fritzen + Müller Giebeler Architekten BDA,  
Münster 
Verfasser: Matthias Fritzen  
Mitarbeiter:  Titus Wiehagen, Sebastiano Stilla,  
Ludmila Schlytschkowa, Marie Tertilt,  
Constanze Schmidt 
 
1. Rundgang – Arbeit 1002 
Büro:  Steinweg Claus Architekten PartGmbB;  
Architekturbüro Andreas Bodem, Münster 
Verfasser: Martin Claus, Klaus Steinweg, Andreas Bodem 
Mitarbeiter:  Juliette Schmidt, Melanie Biermann 
 
1. Rundgang – Arbeit 1004 
Büro:  Halfmann Architekten Partnerschaft mbB, Köln 
Verfasser:  Ulrike Halfmann, Martin Halfmann 
Mitarbeiter:  Constantin Kessler, Felix Sieker 
Sonderfachleute: Architekturmodelle Thomas Halfmann 
 
1. Rundgang – Arbeit 1005 
Büro:  Hilger Architekten, Münster 
Verfasser:  Jörg Hilger 
Mitarbeiter:  Ciro Cirillo, Yvonne Malcherek 
Sonderfachleute: Modellbau Wolfgang Mosler

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V1.2-20160701 
1. Rundgang – Arbeit 1007 
Büro:  Berg Planungsgesellschaft mbH, Münster 
Verfasser: Sven F. Berg 
Mitarbeiter: S. Schnoor, B. Rose, M. Piehl, Isabelle Worpenberg, 
Iris Rummel, Dominik Pille, Mathias Wittkowski 
 
1. Rundgang – Arbeit 1008 
Büro:  Jan Kallert Architekten, Münster 
Verfasser: Jan Kallert 
Sonderfachleute: Christian Jochheim Modellbau 
 
1. Rundgang – Arbeit 1012 
Büro:  Atelier Schmelzer Weber mit Höhne Fitschen + 
Partner, Dresden 
Verfasser: Peter Weber, Matthias Höhne 
Mitarbeiter:  Sandra Esslinger 
 
Nach Verlesung der Verfasser dankt der Vorsitzende der Vorprüfung, 
insbesondere auch deren anwesenden Mitarbeitern für ihre sehr gute 
Arbeit und bittet gleichzeitig das Preisgericht um deren Entlastung. 
Das Preisgericht entlastet die Vorprüfung einstimmig. Danach be-
dankt sich der Vorsitzende im Namen des Preisgerichts bei der Aus-
loberin für die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens und 
wünscht ihr ebenfalls im Namen des Preisgerichts viel Erfolg bei der 
Umsetzung des wichtigen Vorhabens. Der Vorsitzende, Herr Scholz, 
gibt den Vorsitz um 15:00 Uhr an die Ausloberin zurück. Herr Paal 
dankt allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und die 
ergebnisorientierte Diskussion.  
Die Preisträger werden durch die Ausloberin umgehend informiert.  
Die Ausstellung aller eingereichten Arbeiten findet vom 10.04. bis 
03.05.2019 in der Glashalle im Stadthaus III, Albersloher Weg 33 in 
Münster statt.

Seite 12 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind: 
Montag – Mittwoch 08 – 16 Uhr 
Donnerstag  08 – 18 Uhr 
Freitag    08 – 13 Uhr 
Am 1. Mai ist das Stadthaus geschossen. 
 
5. Abschluss der Preisgerichtssitzung 
Nach der Verlesung und Unterzeichnung der Niederschrift beenden 
der Vorsitzende sowie Herr Paal die Sitzung um 15:05 Uhr. 
 
Dortmund, den 05. April 2019 
 
Eckhard Scholz, Preisgerichtsvorsitzender 
Christine Dern, Protokollführung

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V1.2-20160701 
6. Beurteilungstexte 
1. Preis – Arbeit 1010 (12.500 Euro) 
Die Verfasser positionieren einen klaren, einfachen, fast quadratischen 
Baukörper, der in seiner Maßstäblichkeit und Positionierung selbstver-
ständlich den Schulhof abschließt. Durch einen angemessen Abstand 
zum Bestandsschulbau gewährleistet der Neubau zum einen, dass die 
bestehenden Räumlichkeiten der Mosaikschule nicht beeinträchtigt 
werden, zum anderen ermöglicht diese Fuge eine großzügige Verbin-
dung zum Landschaftsraum.  
Der Erweiterungsbau wird folgerichtig vom Schulhof über einen gut 
dimensionierten, in den Kubus eingeschnittenen, überdachten und 
gut auffindbaren Eingangsbereich erschlossen. Das ebenerdig zum 
Schulhof gelegene Foyer geht überzeugend in einen sich in Nord-
Süd-Richtung aufspannenden, gut belichteten Erschließungsraum 
über. Von hier werden vielfältige Blickbezüge zu den leicht erhöht lie-
genden OGS-Räumen sowie zu der sich im Gartengeschoss befinden-
den Mensa möglich. Eine offene, zum Teil auch mit Sitzstufen verse-
hene Splitleveltreppe verbindet die Geschosse. Diese attraktive Trep-
penanlage lässt sich in das schulische Leben vielschichtig einbinden 
und ist somit eindeutig mehr als nur Erschließung. 
Positiv wird die Transparenz zu den OGS-Räumen hervorgehoben so-
wie die gut auffindbare Lage der Verwaltung. 
Der klar organisierte Speisesaal öffnet sich großzügig und eindeutig 
zum Landschaftsraum und bildet mit seiner einladenden Glasfassade 
eine Adresse zur Gievenbecker Reihe aus. Gewürdigt wurde die Flexi-
bilität der Mensa, die in Kombination mit der Treppenanlage eine 
Mehrfachnutzung möglich macht. Küchen- und Lagerflächen wurden 
logisch angeordnet. Die Anlieferungszone als schmale, in das Gelände 
eingeschnittene Fuge wird kritisch diskutiert. 
Der 2. BA erfolgt durch eine Aufstockung. Auch nach der Erweiterung 
behält der Baukörper eine ausgewogenen Proportion und Anmutung. 
Die Programmfläche für den 2. BA wurde geringfügig unterschritten.  
Der Neubau zeigt sich mit seinen großzügigen Verglasungen offen 
und freundlich. Die vorgeschlagenen Materialien Sichtbeton, Holz und 
Glas wirken angemessen und gliedern angenehm die Fassade. 
Kritsch wird die vorgeschlagene Lage von Schulleitung und Sekretariat 
im 1. OG des Bestandsgebäudes gesehen. Eine barrierefreie Zugäng-

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V1.2-20160701 
lichkeit ist hierdurch nicht gegeben, obwohl sie für diese Räume drin-
gend notwendig erscheint. 
Die Wirtschaftlichkeit liegt hinsichtlich der BGF und des BRI leicht 
über dem Durchschnitt, aber noch im vertretbaren Rahmen. 
Insgesamt stellt der Beitrag einen aus städtebaulicher und pädagogi-
scher Sicht sehr überzeugenden und wertvollen Beitrag zur gestellten 
Aufgabe dar. 
 
 
Modellphoto 1. Preis

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V1.2-20160701 
2. Preis – Arbeit 1001 (9.000 Euro) 
Die Leitidee des Entwurfes ist sich mit einem kompakten, schlichten 
Baukörper von der Heterogenität des Bestandes abzusetzen. In der 
kompakten Kubatur wurde das im Wettbewerb geforderte Raumpro-
gramm weitestgehend erfüllt. Es fehlt ein Kopierraum. Die Erschlie-
ßung erfolgt auf drei Ebenen: Erdgeschossig zum Bestand mit einem 
verglasten Gang und einem zurückversetzten, dem Schulhof zuge-
wandten Haupteingang, sowie auf der Ebene der Obstwiese. 
In diesem Souterrain-Geschoss gibt es zwei Zugänge, einen zum 
Mensabereich und einen seitlichen Eingang zur Erschließungszone. 
Die Erschließung von der Obstwiese zum Schulhof erfolgt in einer 
ausreichend dimensionierten Fuge zum Bestand. 
Die Treppe auf das Schulhofniveau wird durch Sitzstufen aufgelockert 
und ermöglicht so einen Aufenthalt in diesem Bereich. 
Dem Mensabereich wird in Richtung Obstwiese ein Mittagsgarten mit 
hohen Aufenthaltsqualitäten zugeordnet. Der Mensa sind sämtliche 
dienenden Räume angegliedert. Die Anlieferung erfolgt im Norden 
neben der Rampe im Bestand. 
Die Mensa kann aufgrund der getrennten Zugänglichkeit auch sepa-
rat zum Schulbetrieb z.B. für Abendveranstaltungen genutzt werden. 
Das Erdgeschoss verfügt über ein großes Foyer mit Aufenthaltsquali-
täten. Hier gliedern sich sehr funktional und schlüssig die Verwal-
tungsbereiche und OGS-Räumlichkeiten an. Die Garderobenflächen 
im Bereich der OGS werden als zu klein dimensioniert bewertet. 
Im 2. BA wird das Gebäude um ein Geschoss aufgestockt. Hier befin-
den sich vier Unterrichtsräume und ein Mehrzweckraum. Die Rauman-
forderungen an die Klassenräume und den Mehrzweckraum werden 
erfüllt. Die Erschließungsfläche ist zur Bespielung der Räumlichkeiten 
allerdings zu klein dimensioniert. Darüber hinaus fehlen auch Flächen 
für Garderoben sowie Stundentoiletten. 
Der zweite Rettungsweg der zum Schulhof gelegenen Räume ist im 
Weiteren zu prüfen.  
Die Fassade ist klar und ruhig gegliedert und bringt Ruhe in die sonst 
heterogene Gestaltung der umliegenden Gebäude.

Seite 16 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
Die Keramikfassade greift in ihrer Farbigkeit und Struktur die Holzver-
schalung des Bestandes auf und schafft so einen gelungenen Brü-
ckenschlag zum Bestand. 
Der Neubau begrenzt die vorher offene Schulhofsfläche wie selbstver-
ständlich und bietet zudem so einen dreiseitig geschützten Schulhof. 
Insgesamt stellt diese Arbeit eine Bereicherung zum Gesamtensemble 
dar. 
Die Erreichbarkeit der oberen Schulhoffläche ist nicht eindeutig dar-
gestellt. Hier ist die Position der Rampe im Bestand zu prüfen. 
Im zweiten BA werden das Sekretariat und der Schulleiter ins Oberge-
schoss des Bestandes verlagert. Dies ist Mangels Barrierefreiheit und 
auch aufgrund der Tatsache, dass diese Räume in der Schule als erste 
Anlaufstelle dienen eine denkbar ungünstige Position. 
Die Wirtschaftlichkeit liegt hinsichtlich der BGF und des BRI leicht 
über dem Durchschnitt, aber noch im vertretbaren Rahmen. 
  
 
Modellphoto 2. Preis

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V1.2-20160701 
3. Preis – Arbeit 1011 (6.000 Euro) 
Der Verfasser schlägt städtebaulich einen materialgerecht und klar 
gegliederten Baukörper vor, der gut zur Mosaik-Schule platziert ist 
und mit seiner eigenen, strengen Architektursprache einen gelunge-
nen Abschluss des Schulhofs bildet. Die innere Struktur ist ebenso klar 
gegliedert und richtig angeordnet, so dass auch der 2. Bauabschnitt 
mit dem ersten eine Einheit bildet. 
Im ersten Bauabschnitt zeigt die Architektur klare Raumkanten und 
öffnet sich zum Schulhof, hierdurch ergeben sich schöne Blickbezie-
hungen von Innen nach Außen und umgekehrt. 
Diese Qualität geht beim 2. Bauabschnitt leider gänzlich verloren. 
Die inneren Aufenthaltszonen erscheinen dann weder kindgerecht 
noch schaffen sie lichtdurchflutete Räume. Das Spiel zwischen Licht 
und Schatten bleibt aus. 
Dadurch, dass ein zusätzlicher Raum aus der Erweiterung schon im 
ersten Bauabschnitt mit gebaut wird, liegt das Volumen und die Flä-
che hier über dem Durchschnitt. Zusammen mit dem 2. Bauabschnitt 
liegen die Kenndaten dann wieder im Durchschnitt. 
Im Ganzen ist es ein guter Beitrag zur Architektur, der auch in der 
Realisierung des 2. Bauabschnitts gut durchdacht ist. 
 
Modellphoto 3. Preis

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V1.2-20160701 
2. Rundgang – Arbeit 1003 
Die Ausformulierung der Treppenanlage und die einleitende Figur des 
Baukörpers zur Obstwiese werden positiv gewürdigt. Kritisch werden 
die zu schmalen Erschließungsflächen im 2. Bauabschnitt, die Orien-
tierung vieler Klassen zur Kita und die unruhige Gestaltung der Fassa-
den gesehen. 
 
2. Rundgang – Arbeit 1006 
Die Organisation des 1. Bauabschnittes in 2 Ebenen führen zu einem 
spannungsvollen Raumkonzept, das die Abgrabung zum Schulhof ei-
gentlich nicht benötigt. Die Fugen um das Gebäude sowie der unan-
gemessene Aufwand für den 2. Bauabschnitt und die dann gegebene 
räumliche Qualität können nicht überzeugen. 
 
2. Rundgang – Arbeit 1009 
Die zunächst klar erscheinende Gliederung des Gebäudes führt zu 
hohen Verkehrsflächenanteilen, die dennoch im 2. Bauabschnitt nicht 
zu einer guten Aufenthaltsqualität führen. Die Fassadengestaltung 
und die Materialwahl werden kritisch für die gestellte Aufgabe gese-
hen. 
 
1. Rundgang – Arbeit 1002 
Die Arbeit weist Mängel auf in der räumlichen Qualität der Fuge zwi-
schen den Gebäuden, in der Erschließung vor allem im 2. BA und 
durch die Orientierung aller Klassenräume zur Kita. Die Umbaumaß-
nahmen im Bestand führen zu einer fehlenden barrierefreien Erschlie-
ßung der Verwaltung. 
 
1. Rundgang – Arbeit 1004 
Die Idee die Schulhoffläche im 1. Bauabschnitt durch ein abgesenktes 
Tiefgeschoss mit Abgrabungen zum Schulhof und die erheblichen 
Eingriffe in den Bestand werden kritisch gesehen.

Seite 19 von 19 \ WUNDERLICH-0101.docx 
V1.2-20160701 
1. Rundgang – Arbeit 1005 
Die Leichtigkeit des Entwurfes kann das vollständige Fehlen der neuen 
OGS-Räume nicht ausgleichen. 
 
1. Rundgang – Arbeit 1007 
Die Arbeit ist knapp organisiert und lässt innenräumlich in Bezug auf 
den Luftraum und die Orientierung der Mensa ein gutes Raumange-
bot erwarten. Sehr kritisch werden die deutlich zu kleinen Klassen-
räume des 2. Bauabschnitts gesehen. 
 
1. Rundgang – Arbeit 1008 
Die Aufnahme der Gestaltungselemente der Schule wird positiv gese-
hen, jedoch vermag die Arbeit in Bezug auf die grenzständige Bebau-
ung des 2. Bauabschnittes mit Orientierung zur Kita und die zur Men-
sa und zu den Fluren offene Treppe nicht zu überzeugen. 
 
1. Rundgang – Arbeit 1012 
Die klare Gliederung des Baukörpers und die wohlproportionierten 
Fassaden können die fehlende Anbindung von Aufenthaltsräumen zu 
den Freiflächen und zur Obstwiese aus Sicht des Preisgerichtes nicht 
ausgleichen.

771-2019 Anlage 1 Wettbewerbsdokumentation

21292 Zeichen

V/0771/2019 Anlage 1

STADT ||| MÜNSTER

we;

N

Inhaltsverzeichnis

Luftbild des Plangebiets
Aufgabenstellung
Plangrundstück
Erschließung

Grün- und Freiraum
Pädagogisches Konzept
Wettbewerbsbedingungen
Die Teilnehmer

Ablauf des Wettbewerbs
Besetzung des Preisgerichts
Der 1. Preis

Der 2. Preis

Der 3. Preis

2. Rundgang

1. Rundgang

Impressum

12
16
20
23
29

4

Die Wettbewerbsaufgabe

Planungsaufgabe und Ziele

Münster ist deutschlandweit die am stärksten wach-
sende Großstadt. Mehr als 300.000 Menschen leben
zurzeit in Münster, bis zum Jahre 2030 wird die Stadt
laut Statistischem Landesamt NRW um rund 30.000
Menschen wachsen. Dies gilt ebenfalls für den Stadt-
teil Gievenbeck, so dass sich für die Mosaik-Schule
Münster seit Jahren ebenfalls wachsende Schüler-
prognosezahlen ergeben.

Neue pädagogische Anforderungen und ein stark
angestiegener Bedarf der Betreuung im öffentlichen
Ganztag haben dazu geführt, dass die vorhandenen
Räumlichkeiten am Schulstandort bei Weitem nicht
mehr ausreichen und für eine volle Dreizügigkeit
ausgebaut werden müssen. Um eine angemessene
Lösung zu finden, ist mit 15 Architekturbüros ein
Planungswettbewerb durchgeführt worden. Insbe-
4

sondere die vom Rat der Stadt Münster beschlosse-
nen Ausbaustandards für die Betreuung im offenen
Ganztag sollen am Standort Mosaik-Schule in Müns-
ter-Gievenbeck und mit diesem Planungswettbewerb

geschaffen werden.

Plangrundstück

Die Schule liegt in unmittelbarer Nähe zum sog.
„Grünen Finger“, einer öffentlichen Grünfläche und
Sportanlage u.a. mit Skateanlage, Abenteuerspiel-
platz, Beachvolleyball- und Basketballfeldern.

Auf dem Grundstück befinden sich das bestehende
Schulgebäude, eine Dreifach-Sporthalle und die Kita
Lichtblick. Prägend für das Erscheinungsbild der

Mosaik-Schule ist ein eingeschossiger Baukörper mit

großem Dachüberstand, der von zweigeschossigen
Baukörpern mit Pultdach durchdrungen wird. Das
Plangebiet für den Erweiterungsbau befindet sich auf
der jetzigen Spielfläche des Schulhofes, die im Ver-
gleich zur befestigten Schulfläche ca. drei Höhenme-
ter tiefer angelegt ist und sich am Niveau der Fuß-
und Radwegverbindung, sowie der anschließenden

Obstwiese angleicht.

Erschließung

Eine Anlieferung für die Mensa über die Schulhofflä-
chen von der Dieckmannstraße aus ist aus schulor-
ganisatorischen Gründen nicht möglich. Die Anlie-
ferung soll über die „Gievenbecker Reihe” erfolgen.
Zusätzlich muss die benachbarte Kita weiterhin mit

Pflegefahrzeugen erreichbar sein.

Die Wettbewerbsaufgabe ee

Grün- und Freiraum

Die Planung der Freianlagen ist nicht Bestandteil des
Wettbewerbs. Die Positionierung und Raumauftei-
lung des Gebäudekörpers muss jedoch eine funk-
tionale Freianlagenplanung ermöglichen und ist ein

Bewertungskriterium.

Pädagogisches Konzept

Der neue Speisesaal soll multifunktional nutzbar
sein. Zwischen Alt- und Neubau muss unter Beach-
tung des Brandschutzes ein trockener Übergang mit
Hausschuhen möglich sein. Bei der optionalen Erwei-
terung (2. BA) soll der 4. Zug größere OGS - Klas-
sen erhalten, auf zusätzliche Betreuungsräume wird
seitens der Schule zugunsten der größeren Klassen-
räume verzichtet. Bei der baulichen Umsetzung ist

grundsätzlich auf eine flexible Ausrichtung sowie auf

Lärmverhinderung/-reduzierung zu achten.

-—] Die Wettbewerbs verfahren

Wettbewerbsbedingungen

Auslober des Wettbewerbs war die Stadt Münster.
Die Organisation und Betreuung des einstufigen
nichtoffenen Wettbewerbs nach RPW 2013 erfolgt

durch die assmann GmbH aus Dortmund.
Die Teilnehmer

Die Gesamtzahl wurde auf 15 Teilnehmer beschränkt.
Neben fünf eingeladenen Büros wurden weitere 10
Teilnehmer durch ein vorgeschaltetes EU-weit aus-
geschriebenes Losverfahren gemäß den Regelungen
der VOF ermittelt.

Folgene fünf Büros wurden direkt zur Teilnahme
am Wettbewerb zugeladen:

- Fritzen + Müller-Giebeler, Münster

- Hahn Helten Architekten, Aachen

- Halfmann Architekten, Köln

- Hilger Architekten, Münster

- Gruppe MDK, Münster

Die 10 folgenden Büros wurden zur Teilnahme am
Wettbewerb ausgelost:

- Peter Bastian Architekten BDA

- Berg Planungsgesellschaft mbH

- e4 Architekten PartGmbB

- htarchitektur

- Jan Kallert Architekten

- Steinweg Claus Architekten PartGmbB / Andreas
Bodem

- RiegerArchitektur

- Atelier Schmelzer Weber / Höhne Fitschen + Partner

- Tusker, Ströhle Freie Architekten BDA

- Weicken Architekten

Ablauf des Wettbewerbs

Die Teilnehmer erhielten Mitte November 2018 die
Planunterlagen. Anfang Dezember fand eine Preis-
gerichtsvorbesprechung statt, in welcher die Jurymit-
glieder ihre Anregungen an die Auslobung anbrin-
gen konnten. Rückfragen und Diskussionen zwischen
den Teilnehmern und den Vertretern der Ausloberin
sowie den Jurymitgliedern wurden im Anschluss an

die Preisgerichtsvorbesprechung erörtert.

Die Plangrundlagen mussten bis zum 13., die Model-
le bis zum 27. Februar 2019 eingereicht werden. Am

05. April tagte das unabhängige Preisgericht zur Be-

urteilung der Arbeiten.

Besetzung des Preisgerichtes

Stimmberechtigte Preisrichter

Fachpreisrichter:

- Achim Dejoze, Architekt, Münster

- Maike Holling, Architektin, Münster

- Jörg. A. Michel, Architekt, Technischer Leiter Amt
für Immobilienmanagement, Münster

- Prof. Diana Reichle, Architektin, Köln

- Eckhard Scholz, Architekt, senden

- Prof. Manuel Thesing, Architekt, Heiden

Sachpreisrichter:
- Stephan Brinktrine, Bezirksbürgermeister BV West,
Stadt Münster

- Thomas Paal, Stadtdirektor und Dezernent für

Bildung, Jugend und Familie, Stadt Münster
- Angela Stähler, Vertreterin CDU-Fraktion, Ratsfrau,
Stadt Münster

-Jörg Hoffmann, Landschaftsarchitekt, Amt für
Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, Münster

- Karina Kuschewski, Vertreterin Bündnis 90/GAL-
Fraktion, Stadt Münster

- Dieter Sumbeck, Vertreter FDP-Fraktion, Stadt

Münster

Die Wettbewerbsaufgabe ee

- Ulrich Thoden, Vertreter DIE LINKE. Ratsfraktion,
Stadt Münster

Sachverständige Berater:

- Fredon Salehian, Schulleiter Mosaik-Schule,
Münster

- Susanne Uphaus, Projektleitung, Amt für Immobi-
lienmanagement, Stadt Münster

- Ludger Watermann, Abteilungsleiter Amt für
Schule und Weiterbildung, Stadt Münster

- Thomas Werner, Abteilungsleiter Infrastrukturel-
les Gebäudemanagement Amt für Immobilienma-

nagement, Stadt Münster

Vorprüfer (ohne Stimmrecht):

- Claudia Carl, Architektin, Amt für Immobilien-
management, Stadt Münster

- Gerlinde Haase, Amt für Schule und Weiterbildung,
Stadt Münster

- Petra Zimmermann, Amt für Schule und Weiter-
bildung, Stadt Münster

- Katrin Wagner, Amt für Grünflächen, Umwelt und
Nachhaltigkeit, Stadt Münster

- Christine Dern, Architektin, ssmann GmbH,
Dortmund

- Christine Wunderlich, assmann GmbH, Dortmund

——-Z Das Ergebnis

Der 1. Preis

Auszüge aus dem Beurteilungstext des Preisge-
richts:

Die Verfasser positionieren einen klaren, einfachen,
fast quadratischen Baukörper, der in seiner Maßstäb-
lichkeit und Positionierung selbstverständlich den
Schulhof abschließt. Durch einen angemessenen Ab-
stand zum Bestandsschulbau gewährleistet der Neu-
bau zum einen, dass die bestehenden Räumlichkei-
ten der Mosaikschule nicht beeinträchtigt werden,

zum anderen ermöglicht diese Fuge einen

oben: Lageplan

großzügigen Abgang zum Landschaftsraum. Der Er-
weiterungsbau wird folgerichtig vom Schulhof über
einen großzügigen, in den Kubus eingeschnittenen
überdachten, gut auffindbaren Eingangsbereich er-
schlossen. Das ebenerdig zum Schulhof gelegene
Foyer geht überzeugend in einen sich in Nord-
Süd-Richtung aufspannenden, gut belichteten Er-
schließungsraum über. Von hier werden vielfältige
Blickbezüge zu den leicht erhöht liegenden OGS-
Räumen sowie zu der sich im Gartengeschoss be-
findenden Mensa möglich. Eine offene, zum Teil auch
mit Sitzstufen versehene Splitleveltreppe verbindet
die Geschosse. Diese attraktive Treppenanlage lässt
sich in das schulische Leben vielschichtig einbinden
und ist somit eindeutig mehr als nur Erschließung.

links: Modellfoto

Positiv wird die Transparenz zu den OGS-Räumen
hervorgehoben sowie die gut auffindbare Lage der
Verwaltung. Der klar organisierte Speisesaal öffnet
sich großzügig und eindeutig zum Landschaftsraum
und bildet mit seiner einladenden Glasfassade eine
Adresse zur Gievenbecker Reihe aus. Gewürdigt wur-
de die Flexibilität der Mensa, die

tion mit der Treppenanlage eine Mehrfachnutzung

in Kombina-

möglich macht. Küchen- und Lagerflächen wurden
logisch angeordnet. Die Anlieferungszone als schma-
le, in das Gelände eingeschnittene Fuge wird kritisch
diskutiert. Der 2. BA erfolgt durch eine Aufstockung.
Auch nach der Erweiterung behält der Baukörper
eine ausgewogene Proportion und Anmutung. Die
Programmfläche für den 2. BA wurden geringfügig
unterschritten. Der Neubau zeigt sich mit seinen
großzügigen Verglasungen offen und freundlich. Die
vorgeschlagenen Materialien Sichtbeton, Holz und
Glas wirken angemessen und gliedern angenehm die
Fassade. Kritisch wird die vorgeschlagene Lage von
Schulleitung und Sekretariat im 1. OG gesehen. Eine
barrierefreie Zugänglichkeit ist hierdurch nicht gege-
ben, obwohl sie für diese Räume dringend notwen-
dig erscheint. Insgesamt stellt der Beitrag einen aus
städtebaulicher und pädagogischer Sicht sehr über-

zeugenden und wertvollen Beitrag dar.

Auszüge aus dem Erläuterungstext des Verfassers:
Eingefasst von vorhandener Schulbebauung und der
gegenüberliegenden Mehrfach-Sporthalle, bildet ein
zusätzlicher Baukörper den räumlichen Abschluss
des Schulhofgeländes und den baulichen Übergang

zum angrenzenden Landschaftsraum.

rechts: Fassadenschnitt

Das Ergebnis Fe

2 ET nd
‚s

Pc

oben: Modellfoto

Gruppe MDK Münster Architekten
Ingenieure, Münster

Dirk Kaminski, Hendrik Nettels

Mitarbeiter: Brigitte Faust, Mike Grupp,
Anke Kuhn, Magdalena Schulz

Sonderfachleute: Nees Ingenieure GmbH

Dachaufbau

BE 3:5 Ergebnis
Der 1. Preis - 1. BA

links: Grundriss EG rechts: Grundriss UG

oben: Ansicht Schulhof

unten: Ansicht Obstwiese

10

Das Ergebnis —
Der 1. Preis - 2. BA

Ebenerdig zum Schulhofsgelände werden die ge-
wünschten Funktionen der Verwaltung und die Er-
gänzungsräume des Offenen Ganztages organisiert.
Über eine geschützte Vordachfläche entwickelt sich

] en [ die Erschließung über eine Freitreppe innerhalb eines

I 7 u a I zentralen Luftraumes, welcher alle Ebenen transpa-

ehe

rent und nachvollziehbar miteinander verbindet.

I} Im ı [} a4 }
N Ober

N -— 08 Al j N Der Übergang vom Bestandsschulgebäude aus er-
- - folgt in diesem Bereich ebenfalls ebenerdig und

I 7 7 I überdacht. Der eigenständige Neubaukörper selbst
| = I ® | ist durch eine - auch zum Verweilen einladende
Freitreppe gestalterisch wie konstruktiv von der Be-

standsbebauung getrennt. Dieser Abstand gewähr-

leistet eine problemlose Gründung der unteren Ebe-

ne.

rechts: Grundriss 2.BA

unten: Ansicht Obstwiese

11

—- Das Ergebnis

Der 2. Preis

Auszüge aus dem Beurteilungstext des Preisge-
richts:

Die Leitidee des Entwurfes ist es, sich mit einem
kompakten, schlichten Baukörper von der Hete-
rogenität des Bestandes abzusetzen. In der kom-
pakten Kubatur wurde das im Wettbewerb geforder-
te Raumprogramm weitestgehend erfüllt. Es fehlt
ein Kopierraum. Die Erschließung erfolgt auf drei
Ebenen: erdgeschossig zum Bestand mit einem ver-

glasten Gang, einem zurückversetzten, dem Schulhof

oben: Lageplan

zugewandten Haupteingang, sowie auf der Ebene
der Obstwiese. In diesem Souterrain-Geschoss gibt
es zwei Zugänge, einen zum Mensabereich und
einen seitlichen Eingang zur Erschließungszone.

Die Erschließung von der Obstwiese zum Schulhof
erfolgt in einer ausreichend dimensionierten Fuge
zum Bestand. Die Treppe auf das Schulhofniveau
wird durch Sitzstufen aufgelockert und ermöglicht so
einen Aufenthalt in diesem Bereich. Dem Mensabe-
reich wird in Richtung Obstwiese ein Mittagsgarten
mit hohen Aufenthaltsqualitäten zugeordnet. Der
Mensa sind sämtliche dienenden Räume angeglie-
dert. Die Anlieferung erfolgt im Norden neben der

Rampe im Bestand. Die Mensa kann aufgrund der

getrennten Zugänglichkeit auch separat zum Schul-

links: Modellfoto

Das Ergebnis en

betrieb z.B. für Abendveranstaltungen genutzt wer-
den. Das Erdgeschoss verfügt über ein großes Foyer
mit Aufenthaltsqualitäten. Hier gliedern sich sehr
funktional und schlüssig die Verwaltungsbereiche
und OGS-Räumlichkeiten an. Die Garderobenflä-
chen im Bereich der OGS werden als zu klein dimen-

sioniert bewertet. Im 2. BA wird das Gebäude um ein

Geschoss aufgestockt. Hier befinden sich vier Unter-
richtsräume und ein Mehrzweckraum. Die Rauman-
forderungen an die Klassenräume und den Mehr- oben: Modellfoto
zweckraum werden erfüllt. Die Erschließungsfläche
ist zur Bespielung der Räumlichkeiten allerdings zu

klein dimensioniert. Darüber hinaus fehlen auch Flä- .
htarchitektur BDA, Münster

Henrike Thiemann

chen für Garderoben sowie Stundentoiletten. Die
Fassade ist klar und ruhig gegliedert und bringt

Ruhe in die sonst heterogene Gestaltung der umlie- . j . . u
Mitarbeiter: David Beurich, David Rieke

genden Gebäude. .
Sonderfachleute: Frank Iker (Statik, Brandschutz)

Die Keramikfassade greift in ihrer Farbigkeit und
Struktur die Holzverschalung des Bestandes auf

und schafft so einen gelungenen Brückenschlag

zum Bestand. Der Neubau begrenzt die vorher of- = ==
fene Schulhoffläche wie selbstverständlich und bie- oa
tet zudem so einen dreiseitig geschützten Schulhof. Fußbodenaufbau

15 mm Fliesen
85 mm _ Heizestrich

Insgesamt stellt diese Arbeit eine Bereicherung zum

60 mm

htung
Stahlbetondecke

Gesamtensemble dar. Die Erreichbarkeit der oberen 1somm _ Abhangdeske

Schulhoffläche ist nicht eindeutig dargestellt. Hier

ist die Position der Rampe im Bestand zu prüfen. Im na
zweiten BA werden das Sekretariat und der Schullei- 1m Fiese j
85 mm Heizestre
. . . Trennlage
ter ins Obergeschoss verlagert. Dies ist mangels Bar- Sy um num
200 mm Stahlbetondecke
rierefreiheit und auch aufgrund der Tatsache, dass u a

diese Räume in der Schule als erste Anlaufstelle

dienen, eine denkbar ungünstige Position. Die Wirt-
schaftlichkeit liegt hinsichtlich der BGF und des

Fußbodenaufbau

15 mm Fliesen

85 mm _ Heizestrich
Trennlage

120mm _ Wärmedämmung
Bodenabdichtung

200mm  Stahlbetonsohle

BRI leicht über dem Durchschnitt, aber noch im ver-

tretbaren Rahmen.
rechts: Fassadenschnitt

13

BE 3:5 Ergebnis
Der 2. Preis - 1. BA

© Umklelde
’ Hrke Küchenbereich___

Lagerflächen I >
’ >
Zu I |

Technikfläche

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1° Spelseraum

Rn)

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R\: !

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beislıe Te] 39%
Raumearri W

2
—
I 3 A
i EB
links: Grundriss EG rechts: Grundriss UG

14

Das Ergebnis —
Der 2. Preis - 2. BA

Auszüge aus dem Erläuterungstext des Verfassers:
Das Schulhaus verknüpft selbstverständlich und
barrierefrei die Ebenen der Pausenhoffläche an der

Dieckmannstraße mit dem niedriger gelegenen Gar-

Unterrichteraum

tenspielbereich an der Obstwiese im Bereich der Gie-
venbecker Reihe. Die Flächen für den Offenen Ganz-
tag im Hofgeschoss und die Mittagsverpflegung im

Gartengeschoss werden durch einen kompakten

zweigeschossigen Baukörper direkt über eine Pas-

serelle an den bisherigen Ganztagsbereich des Be-

standes angebunden. Eine Freitreppe als Spiel- und

Aufenthaltsfläche verknüpft zusätzlich die Hof- und

Gartengeschossflächen im Außenbereich. Im optio-

nalen 2. Bauabschnitt wird dieses Konzept durch eine

direkt angebundene Aufstockung nahezu ohne die

Erfordernis von Umbauten konsequent fortgesetzt.

rechts: Grundriss 2.BA

oben: Ansicht Kita

—- Das Ergebnis

Der 3. Preis

Auszüge aus dem Beurteilungstext des Preisge-
richts:

Der Verfasser schlägt städtebaulich einen material-
gerecht klaren Baukörper vor, der gut zur Mosaik-
Schule platziert ist und eine eigene Architekturspra-
che zeigt. Die innere Struktur ist klar gegliedert und
richtig angeordnet, so dass auch der 2. Bauabschnitt
mit dem Ersten eine Einheit bildet. Im ersten Bau-

abschnitt zeigt die Architektur klare Raumkanten

oben: Lageplan

und hochwertige Außenräume zur Seite des Schul-
hofs sowie schöne Blickbeziehungen von Innen nach
Außen und umgekehrt. Diese Qualität geht beim 2.
Bauabschnitt gänzlich verloren. Die inneren Aufent-
haltszonen sind weder kindgerecht noch schaffen sie
lichtdurchflutete Räume. Das Spiel zwischen Licht
und Schatten bleibt aus. Im Ganzen ist es ein guter

Beitrag zur Architektur.

Auszüge aus dem Erläuterungstext des Verfassers:
Im ersten Bauabschnitt bildet ein einhüftiger Ge-
bäuderiegel die geforderte Nutzung ab. Der Bau-
körper besteht aus insgesamt drei Geschossen! ei-

nem Sockelgeschoss auf dem Niveau der Obstwiese,

links: Modellfoto

Das Ergebnis ee

einem Erdgeschoss auf dem Erdgeschossniveau der
bestehenden Schule und einem Obergeschoss. Der
Baukörper ist orthogonal zur Turnhalle und zum Be-
standsgebäude der Mosaikschule ausgerichtet. Die
östliche Außenkante des neuen Baukörpers nimmt
die Flucht der Außenwand des Bestandsgebäudes
auf und bildet so einen einheitlichen Abschluss der

Schulgebäude. Der Raum zwischen dem Neubau und

dem Bestandsgebäude wird sinnvoll um eine Trep-
penanlage ergänzt, um hier eine gute Anbindung zur oben: Modellfoto
Obstwiese zu ermöglichen.

Die erforderlichen Abstandsflächen zum Rad- und Peter Bastian Architekten BDA, Münster
Fußweg werden eingehalten und die Baumasse Peter Bastian

des Neubaus korreliert mit den Volumina der Um-

gebung. Die Ausbildung des Platzes vor der Mensa Mitarbeiter: Marco Münsterteicher, Carl von Oy,
ermöglicht auch weiterhin die Andienung der Au- Karen Schwenner, Stephanie Keinemann, Nils Bie-
ßenanlagen der Kita Lichtblick. Im Sockelgeschoss ker, Marie Schniggendiller, Anna-Lena Krüger,
befindet sich der reich belichtete Speiseraum Costantino Da Pieve, Michelle Pieper

mit den dazugehörigen Nebenräumen. Im Erdge- Sonderfachleute: Monath&Menzel GmbH (Modell)
schoss sind die Verwaltungsräume angeordnet und

im Obergeschoss die drei Betreuungsräume.

unten: Fassadenschnitt

Ark
ausı ar

8 Kinkerfergte OF
ausT BR

Sichberonsänze
Forigie NEU

3,0

Klnkarlrigial OF aus 1 BA
Seh auf Sltzen
Aitgelagen

n4

Raffstreanagen aus DA

Stentsetonemze
Forte NEU

17

BE 3:5 Ergebnis
Der 3. Preis - 1. BA

links: Grundriss UG rechts: Grundriss EG/OG

TOT
NEED EINIINIHIR

oben: Ansicht Schulhof

unten: Ansicht Obstwiese

III IT
IHM

18

Das Ergebnis —

Der 2. Preis - 2. BA

oben: Grundriss 2.BA

unten: Lageplan 2.BA

—-- Das Ergebnis
2. Rundgang

oben: Lageplan

oben: Ansicht Obstwiese

e4architekten PartGmbB / Frericks-Wullers,
Münster

Manfred Frericks

Mitarbeiter: Ines Croce Frericks,

Marilena Chrysomallis

links: Modellfoto

20

Das Ergebnis —

2. Rundgang

oben: Ansicht Obstwiese

Weicken Architekten, Unna

Barbara Weicken

Mitarbeiter: Michael Gockel, Adam Kolodziej,
Stephanie Klar, Paula Kokot, Anika Podgorny

links: Modellfoto

21

— Das Ergebnis
2. Rundgang

22

oben: Ansicht Obstwiese

Fritzen + Müller Giebeler Architekten BDA,
Münster, Matthias Fritzen

Mitarbeiter: Titus Wiehagen, Sebastiano_ Stilla,
Ludmila Schlytschkowa, Marie Tertilt, Constanze
Schmidt

links: Modellfoto

Das Ergebnis De

1. Rundgang

oben: Ansicht Obstwiese

Steinweg Claus Architekten PartGmbB,
Architekturbüro Andreas Bodem, Münster
Martin Claus, Klaus Steinweg, Andreas Bodem

Mitarbeiter: Juliette Schmidt, Melanie Biermann

links: Modellfoto

23

—- Das Ergebnis
1. Rundgang

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oben: Lageplan

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oben: Ansicht Obstwiese

Halfmann Architekten Partnerschaft mbB, Köln
Ulrike Halfmann, Martin Halfmann
Mitarbeiter: Constantin Kessler, Felix Sieker

Sonderfachleute: Thomas Halfmann (Modell)

links: Modellfoto

Das Ergebnis
1. Rundgang

4

oben: Lageplan

oben: Ansicht Obstwiese

Hilger Architekten, Münster
Jörg Hilger
Mitarbeiter: Ciro Cirillo, Yvonne Malcherek

Sonderfachleute: Wolfgang Mosler (Modell)

links: Modellfoto

25

—o Das Ergebnis
1. Rundgang

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oben: Ansicht Obstwiese

Berg Planungsgesellschaft mbH, Münster

Sven F. Berg

Mitarbeiter:S. Schnoor, B. Rose, M. Piehl, Isabelle
Worpenberg, Iris Rummel, Dominik Pille, Mathias

Wittkowski

links: Modellfoto

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oben: Ansicht Obstwiese

Be Jan Kallert Architekten, Münster
Jan Kallert

Sonderfachleute: Christian Jochheim Modellbau

links: Modellfoto

oben: Lageplan

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links: Modellfoto

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Peter Weber, Matthias Höhne
Mitarbeiter: Sandra Esslinger

Partner, Dresden

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1. Rundgang

| Das Ergebnis

Das Ergebnis ee

Impressum

Herausgeber und
Wettbewerbsauslober

Stadt Münster
Albersloher Weg 33
48155 Münster

Ansprechpartner:
Claudia Carl

Fon: 02 51/492 2458
Fax: 492 7734
Mobil: 0151-51502930
Mail: carl@stadt-muenster.de Wettbewerbsbetreuung und
Web: www.stadt-muenster.de Dokumentation
assmann GmbH
Baroper Straße 237
44227 Dortmund
Ansprechpartnerin:
Christine Dern
Fon: 0231 / 75445 - 333
Fax: 0231 / 75445 - 5333
Mail: dern@assmanngruppe.com
Web: www.assmanngruppe.com
Wettbewerbsbetreuung:
Christine Dern, Christine Wunderlich
Dokumentation
Redation, Layout und Satz:
Christine Wunderlich
Fotonachweis:

assmann GmbH

ssmann
gruppe

29

Beratungsverlauf (4)

26.09.2019 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 6.5 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
01.10.2019 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
01.10.2019 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 5.13 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.10.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Dieckmannstraße 141
  • Albersloher Weg 33
  • Gievenbecker Reihe

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0771/2019
Typ
Vorlagen
Datum
26.08.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37