2012/0280
Kompetenzpass für alle Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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2012/0280
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 05.09.2012 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I Frauenbüro Personalamt Gesamtpersonalrat an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Personal- und Struk- turentwicklung Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2012/0280 Magistratsbeschluss-Nr. Produkt-Nr.: Kostenstelle: Investitionsnummer: Kostenträger: Sachkonto: Betreff: Kompetenzpass für alle Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt Vorlage vom: 29.08.2012 Beschlussvorschlag: Der Magistrat beschließt die Einführung des Kompetenzpasses für alle Beschäftigten der Wissenschafts- stadt Darmstadt. Anlagen: Kompetenzpass, 10.08.2012 Datenschutzrelevante Anlage: Folgekosten: Ja Nein - 2 - Beschluss des Magistrats vom - 3 - Begründung zur Magistratsvorlage vom 29.08.2012 Die in dem gesamtstädtischen Personalentwicklungskonzept enthaltenen Personalentwicklungs- maßnahmen dienen unter anderem dem kontinuierlichen Ausbau und der Weiterentwicklung einer familienbewussten Personalpolitik und damit auch der Unternehmenskultur. Eines der genannten Personalentwicklungsinstrumente ist die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dazu gehört auch das vom Frauenbüro angestoßene Come-Back-Programm, das Berufs- rückkehrerinnen/Berufsrückkehrern den beruflichen Wiedereinstieg erleichtern soll. In der Praxis ist immer wieder festzustellen, dass Personen, die aus einer Beurlaubung zurückkehren, nicht bewusst ist, dass und welche Kompetenzen sie in der Zeit der Beurlaubung hinzu erworben haben. Tatsäch- lich erlangt man jedoch gerade in dieser Zeit wertvolle Fähigkeiten. So werden zwar auch im Beruf, vor allem aber innerhalb der Familie durch Famili enarbeit, im Rah- men von Hobbys, beispielsweise der Betätigung innerhalb eines Vereins oder der Ausübung eines Mannschaftssports, bei sozialem Engagement oder auch im Ehrenamt soziale Kompetenzen erwor- ben. Es ist wichtig, dass sich Frauen und Männer über ihre sozialen Kompetenzen bewusst werden. Denn in der heutigen Zeit liegt der Fokus im Berufsleben nicht mehr nur auf den fachlichen Qualifi- kationen, sondern zunehmend auch auf den sozialen und kommunikativen Fähigkeiten. Welche das sind und in welchem Umfang diese vorhanden sind, kann mittels eines Kompetenzpasses ermittelt werden. Im Mittelpunkt des Kompetenzpasses stehen folgende soziale Kompetenzen: /head2right Kommunikationsfähigkeit /head2right Teamfähigkeit /head2right Organisationsfähigkeit /head2right Kritikfähigkeit/Konfliktfähigkeit /head2right Flexibilität /head2right Verantwortungsbewusstsein /head2right Durchsetzungsvermögen /head2right Belastbarkeit /head2right Empathie/Einfühlungsvermögen /head2right Zielstrebigkeit/Disziplin /head2right Führungsfähigkeit Mit dem Kompetenzpass wird den Beschäftigten die Möglichkeit gegeben, sich in einer freiwilli gen Selbstevaluation der eigenen Kompetenzen bewusst zu werden. Der Kompetenzpass verfolgt zwei Ziele: 1. Durch die Einschätzung der eigenen Fähigkeit bekommt die Anwenderin/der Anwender die Möglichkeit, den eigenen Standort zu bestimmen und in einem Gespräch mit einer personalver- antwortlichen Person, etwa in einem Bewerbungsgespräch, einem Personalentwicklungsge- spräch oder auch einem Beschäftigten-Vorgesetzten-Gespräch die eigenen Kompetenzen klar benennen zu können. 2. Dadurch, dass die Anwenderin/der Anwender ein Bild davon bekommt, welche Kompetenzen ausgeprägt sind und welche nicht, welche aber auch wichtig für einen selbst sind und welche nicht, kann sich für die Person selbst ein Handlungsbedarf herauskristallisieren. Gegebenfalls - 4 - entsteht hier der Wunsch nach einer entsprechenden Fortbildung, um sich und die eigene Per- sönlichkeit weiterzuentwickeln. Zunächst wurde der Kompetenzpass entwickelt, um den aus einer Beurlaubung Zurückkehrenden die in dieser Zeit erworbenen Kompetenzen deutlicher vor Augen zu führen und damit den berufli- chen Wiedereinstieg zu erleichtern. Tatsächlich eignet er sich aber auch für alle anderen Beschäf- tigten, da es auch für sie wichtig ist, die eigenen sozialen Stärken zu kennen und auch zu erkennen, wenn es Defizite in für einen selbst wichtigen Bereichen gibt. Der Kompetenzpass gilt für alle Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt inklusive aller Eigenbetriebe und der Feuerwehr. Die Anwendung erfolgt auf rein freiwilliger Basis und ohne jeden Zwang, die Ergebnisse jemandem mitteilen zu müssen. Der Kompetenzpass wird ins städtische Intranet gestellt und ermöglicht damit den Zugriff der Be- schäftigten. Für Beschäftigte, die nicht über einen Intranet-Zugang verfügen, ist der Kompetenzpass vom Amt, Eigenbetrieb bzw. Verwaltungsstelle zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus ist er auch bei den Personalvertretungen sowie den Frauenbeauftragten erhältlich. Das Personalamt weist die Beschäftigten vor jedem Personalentwicklungsgespräch auf die Mög- lichkeit der Vorbereitung mit Hilfe des Kompetenzpasses hin und stellt diesen bei Bedarf zur Verfü- gung. Der Gesamtpersonalrat und die Frauenbeauftragten haben dem Kompetenzpass zugestimmt. Darmstadt, den 29.08.2012 Jochen Partsch Oberbürgermeister
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Personal- und Strukturentwicklung
Kompetenzpass
für alle Beschäftigten
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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Kompetenzpass
Die Verwaltung versteht sich mehr und mehr als Dienstleister/in. Das bedeutet zum einen,
dass sich im Umgang mit der Bürgerschaft de r Dienstleistungsgedanke widerspiegeln muss,
zum anderen bedeutet dies aber auch, dass si ch althergebrachte Arbeitsstrukturen ändern.
Daher stehen in der heutigen Zeit im Berufsleben nicht mehr nur die fachlichen Kenntnisse
im Vordergrund, sondern auch die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten. Es ist
zunehmend wichtig, im Team arbeiten zu könn en, selbstständig Entscheidungen treffen zu
können, flexibel und verant wortungsbewusst zu sein und im Kundenkontakt als
Dienstleister/in aufzutreten. Soziale Kompetenz befähigt eine Person dazu, andere Menschen
zu verstehen und klug und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Menschen mit sozialer
Kompetenz bekommen nicht nur Anerkennung als Experten ihres Fachs, sondern finden auch
Akzeptanz in der Rolle als Teamleiter/in, Be rater/in und Manager/in, denn sie können
andere überzeugen, motivieren, können Unterstü tzer/innen finden und gute Beziehungen zu
ihrem Umfeld aufbauen und pflegen.
Zwar ist noch immer das fachliche Können die Basis jeder Person alentscheidung, jedoch
stehen mittlerweile auch die sozialen Komp etenzen im Fokus. Und gerade die sozialen
Stärken und ihre Bedeutung we rden häufig unterschätzt.
In Unternehmen wird für die „soziale Kompetenz“ oft der Begriff „soft skills“ verwendet.
Tatsächlich meinen diese beiden Begriffe jedoch nicht dasselbe. Während unter „soft skills“
auch Kompetenzen fallen, die in recht enge m Bezug zum fachlichen Wissen stehen und
deren Erwerb durch Kurse und Seminare belegt werden kann (beispielsweise die
methodische Kompetenz, Präsentationstechniken oder auch Moderationst echniken), versteht
man unter sozialer Kompetenz Stärken, die in der Regel nicht in einem Zeugnis zu finden
sind, da sie über fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten hinausgehen.
Allgemein zählen zur sozialen Kompetenz folgende Stärken:
- Empathie (Mitgefühl bzw. Einfühlungsvermögen)
- Menschenkenntnis
- Organisationstalent
- Verantwortungsbewusstsein
- Teamfähigkeit
- Konfliktfähigkeit
- Flexibilität
- Belastbarkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Zielstrebigkeit, Selbstdisziplin
- Durchsetzungsvermögen
- Selbstvertrauen
- Kritikfähigkeit
- Engagement
Soziale Kompetenzen werden zumeist innerhalb der Familie, aber auch im Rahmen von
Hobbys, beispielsweise der Betätigung inne rhalb eines Vereins ode r der Ausübung eines
Mannschaftssports, bei sozialem Engageme nt oder auch im Ehrenamt erworben.
Soziale Kompetenzen hat jede/r. Welche das si nd und in welchem Umfang diese vorhanden
sind, kann mittels eines Kompetenzpasses er mittelt werden. Der Ko mpetenzpass gibt die
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Gelegenheit, mehr über sich und die eigenen so zialen Stärken herauszu finden. Er erleichtert
beim nächsten Gespräch mit einer/einem Pe rsonalverantwortlichen die Darstellung der
Fähigkeiten, weil so eben nicht nur die fachlichen Qualifikationen berücksichtigt werden,
sondern durch den Kompetenzpass auch die so zialen Fähigkeiten verdeutlicht werden.
Indem Sie für sich den Kompetenzpass erstellen, machen Sie sich Ihre sozialen
Kompetenzen (und Entwicklungsperspektiv en) bewusst und gehen mit einem anderen
Selbstbewusstsein ins nächste Personalgespräch. Auch für Personalverantwortliche wird es
leichter zu erkennen sein, welche besonder en Fähigkeiten der/die Bewerber/in außer der
beruflichen Qualifikation noch mitbringt.
Der Kompetenzpass eignet sich für alle Beschäftigten, um sich ein Bild von ihren sozialen
Kompetenzen zu machen. Oftmals ist man sich der sozialen Kompet enzen, über die man
verfügt, nicht wirklich bewusst und kann sie nicht klar benennen. Hat man sie sich jedoch
mittels eines Kompetenzpasses vor Augen geführt, so sind sie einem selbst viel präsenter
und es fällt leichter, sie in Worte zu fa ssen und als echte Kompetenz anzusehen.
Zum anderen richtet sich der Kompetenzp ass auch an Rückkehrer/innen aus einer
Beurlaubungszeit, da gera de diese sehr stark dazu neigen, si ch und ihre Fähigkeiten geringer
einzustufen, als sie tatsächlic h sind. Die Tatsache, dass insb esondere in Elternzeit die
Konzentration auf der familiären Betätigung und nicht auf der beruflichen lag, wird von vielen
aus einer Beurlaubung Zurückkehrenden oftmals dahingehend interpretiert, dass sie seit
dem Zeitpunkt, an dem sie in die Beurlaubung gingen, „nichts“ mehr getan haben, um ihre
Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Dies wird oft so gedeutet, dass es zu einem Stillstand in der
Weiterentwicklung kam. Dies ist jedoch nicht ri chtig! Gerade durch die Arbeit innerhalb der
Familie und des sozialen Umfeldes werden vi ele soziale Kompetenzen erworben. Die Familie
und das soziale Umfeld stellen besondere Ansprüche an die sozialen Stärken einer Person.
Soziale Kompetenzen wie beispielsweise Organisationsfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit
werden hier besonders geschult.
Der Kompetenzpass ist so aufgebaut, dass Sie ihn alleine ausfüllen und auswerten können.
Es ist wichtig, dass Sie möglichst ehrlich antworten, nur dann ist eine realistische
Einschätzung Ihrer sozialen Kompetenzen möglich. Es kann hierbei auch hilfreich sein, eine
weitere Person hinzuzuziehen, die Sie gut kenn t und der Sie vertrauen. Diese kann Ihnen eine
Rückmeldung geben, ob Ihre eigenen Einschätzungen hinsichtlich Ihrer sozialen Fähigkeiten
so auch nach außen hin wirken oder ob sich für Außenstehende ein anderes Bild ergibt.
Geben Sie, wenn Sie das möchten, einer Pers on Ihres Vertrauens den Kompetenzpass und
bitten Sie sie, anhand der vorgegebenen Beis piele und Kategorien ei ne Einschätzung Ihrer
Stärken und Fähigkeiten vorzunehmen. Sollten Ihre Ergebnisse und die der Person Ihres
Vertrauens auseinanderklaffen, so wundern Sie sich nicht. Zum einen entdecken
Außenstehende oftmals ganz andere Fähigkei ten an einem als man selbst, zum anderen
gelingt es auch nicht immer, eine Fähigkeit, die man hat, auch so nach außen zu
transportieren. Nehmen Sie also eventuell auftretende Unterschiede in der Auswertung als
Denkanstoß und überdenken Sie Ihre Stärke n und die Art, wie Si e sie zeigen. Ob Sie
jemanden hinzuziehen möchten und, wenn ja, wen, bleibt aber ganz Ih nen selbst überlassen.
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Im Folgenden werden Ihnen die einzelnen sozial en Kompetenzen zunächst kurz beschrieben.
Nach der Beschreibung finden Sie einen Teil mit Aussagen, den Sie selber ausfüllen und bei
dem Sie entscheiden müssen, ob die Aussage entw eder völlig, meistens, teils-teils, eher nicht
oder gar nicht auf Sie zutrifft. Zudem gibt es bei jeder Auss age eine Spalte, in der Sie
ankreuzen können, ob die Fähigkeit für Sie wich tig oder eher unwichtig ist. Wenn Sie Ihnen
wichtig ist, die Einschätzung jedoch ergibt, dass Sie hier ei n Defizit haben, sollten Sie
überlegen, ob Sie an dem Zustand etwas ändern möchten und, wenn ja, was.
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Kommunikationsfähigkeit
Ein Aspekt der Kommunikationsfähigkeit ist di e Bereitschaft, auf Menschen zuzugehen, das
Gespräch zu suchen und sich gerne mitzuteile n. Ist eine Person kommunikationsfähig, so
kann sie Botschaften klar und deutlich formulieren, die für die anderen
Gesprächsteilnehmenden einfach und richtig zu verstehen sind. Kommunikationsfähigkeit
beinhaltet aber auch die Fä higkeit, anderen zuzuhören, auf sie einzugehen und ihre
Botschaften richtig zu verstehen und zu interpretieren. Hierbei kommt es nicht nur auf das
Gesagte, sondern auch auf die Mimik und Gestik an.
Wer über Kommunikationsfähigkeit verfügt, kann seine Meinung anderen gegenüber
vertreten, mit Argumenten untermauern un d auch mit Gegenargumenten umgehen. Des
Weiteren beinhaltet Kommunikationsfähigkeit, sich auch in schwierigen Gesprächssituationen
passend ausdrücken zu können.
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teils
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eher
nicht
zu
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gar
nicht
zu
Ist mir
wichtig
Ich kann auf andere Menschen zugehen
und mit ihnen ins Gespräch kommen
Ich kann anderen aktiv zuhören
Ich kann komplizierte Dinge einfach
und verständlich darstellen
Ich kann auf Argumente eingehen
Ich kann meine Meinung vertreten
Ich kann unterschiedliche Meinungen
zulassen
Ich kann meine Gefühle mitteilen
Ich verstecke mich nicht hinter
anderen
Ich bin schlagfertig und kann mich
nachhaltig und höflich gegen verbale
Angriffe wehren
Ich gerate nicht ins Stottern, auch
unter Druck fehlen mir nicht die Worte
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Teamfähigkeit
Als Teamfähigkeit bezeichnet man die Fähigkei t, sich einer Gruppe Menschen anschließen
und in diese einfügen zu können. Es bedeutet aber auch, sich mit anderen zusammen für
eine Sache gemeinsam einsetze n und sich und seine Fähigkeiten optimal einbringen zu
können, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Wer teamfähig ist, ist in der Lage, sozial zu
agieren und ist bemüht, im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten einer Gruppe den
größtmöglichen Nutzen zu bringen, um einen positiven Einfluss auf das Arbeitsergebnis zu
erzielen.
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Ist mir
wichtig
Ich biete gerne meine Unterstützung
an
Ich bin in der Lage, Hilfe von anderen
anzunehmen
Ich kann auf andere zugehen
Ich kann meine eigenen Bedürfnisse
einem gemeinsamen Ziel unterordnen
Ich kann mich und meine Fähigkeiten
ganz in den Dienst einer Sache stellen
Ich kann Kompromisse schließen
Ich kann persönliche Animositäten im
Rahmen einer gemeinsamen Sache
ausblenden
Ich kann mit anderen gemeinsam
planen und Abmachungen treffen
Ich bin fähig und bereit,
Verantwortung zu übernehmen
Ich kann den Gedanken anderer folgen
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Organisationsfähigkeit
Organisationsfähigkeit ist die Ga be, Termine und Arbeitsabläufe so zu planen und zu ordnen,
dass die eigene Arbeitskraft möglichst optima l genutzt wird. Im Idealfall wird dabei das
Wichtigste zuerst erledigt. Ein Zeichen für Organisationsfähigkeit ist es, wenn der
Tagesablauf von einem festen Konzept bestimmt wird.
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Ist mir
wichtig
Ich kann wichtige von unwichtigen
Aufgaben unterscheiden
Ich kann unterschiedliche Aufträge
koordinieren
Ich kann eine Aufgabe sinnvoll planen
und durchführen
Ich kann Zeitpläne aufstellen und
Termine setzen und halte diese in der
Regel ein
Ich kann Ziele im Auge behalten
Ich kann Prioritäten setzen
Ich kann reflektieren, ob Aufträge auch
schneller hätten erledigt werden
können
Ich kann improvisieren
Ich behalte auch in stressigen
Situationen einen ruhigen Kopf
Ich kann Aufgaben delegieren
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Kritikfähigkeit/Konfliktfähigkeit
Unter Kritikfähigkeit ist einerseits die Fähigkeit zu verstehen, sinnvoll und
situationsangemessen in einer passenden Art und Weise Kritik zu üben. Kritikfähig ist eine
Person in diesem Sinne dann, wenn sie Kritik auf eine Weise übt, die andere nicht verletzt,
sie nicht vor anderen bloßstellt und eine sachliche Basis hat. Persönliche Beweggründe für
Kritik haben hierbei außen vor zu bleiben. Ande rerseits ist unter Kritikfähigkeit die Gabe zu
verstehen, Kritik entgegenzunehmen und verarb eiten zu können. In diesem Sinne ist eine
Person dann kritikfähig, wenn sie in der La ge ist, Rückmeldungen über Unzulänglichkeiten
der eigenen Person oder des Verhaltens entgegenzunehmen, ohne darauf mit einer
persönlichen Anfeindung zu reagieren.
Unter Konfliktfähigkeit versteht man die Fähigkeit, auch mit heiklen Themen umgehen zu
können, sie ansprechen zu können und nach eine r sinnvollen, für alle Seiten befriedigenden
Lösungsmöglichkeit zu suchen. Wichtig ist hier bei, dass Konflikte frühzeitig erkannt werden,
dass man sich nicht vor Konflikten scheut, dass man Einfühlungsvermögen und Verständnis
füreinander zeigt und dass ein gesundes Maß an Selbstbehauptung gezeigt wird.
Konfliktfähig sind die Personen, die in der Lage sind, aus einem Konflikt eine Verbesserung
der Situation zu erwirken.
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Ist mir
wichtig
Ich kann Kritik so formulieren, dass sie
nicht verletzend ist
Ich nehme sachliche Kritik an, ohne
beleidigt zu sein und setze mich mit der
Frage auseinander, ob sie berechtigt ist
oder nicht
Ich lasse auch andere Meinungen als nur
die meine zu
Ich kann Fehler zugeben und daraus
lernen
Ich kann Kompromisse schließen
Ich kann meinen Standpunkt verteidigen
Ich kann Nein sagen oder et was ablehnen
Ich kann heikle Themen ansprechen
Ich kann Probleme erkennen und mich
ihnen stellen
Ich bleibe auch in Kritik- oder
Konfliktsituationen sachlich und höflich
und werde nicht persönlich
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Flexibilität
Flexibel zu sein bedeutet, in der Lage zu sein , sich auf die Umwelt und auf sich häufig oder
ständig verändernde Bedingungen einstellen zu können. Flexible Menschen können sich
schnell auf andere Menschen und neue Situationen einstellen, sind offen gegenüber
Innovationen und können schnell richtige Entscheidungen treffen und Pläne ändern.
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Ist mir
wichtig
Ich kann mich schnell auf neue
Aufgaben einstellen
Ich freue mich auf und über neue
Aufgaben
Ich kann mich schnell auf neue
Situationen einstellen und umdenken
Ich kann mich schnell auf andere
Personen einstellen
Ich sehe in Veränderungen neue
Chancen
Ich bin in der Lage, es zu sehen, wenn
Veränderungen notwendig sind
Ich kann Veränderungen anstreben
und umsetzen
Ich bin bereit und in der Lage, Dinge
zu machen, für die ich nicht zuständig
bin
Ich kann Ziele an neue Situationen
anpassen
Ich kann mehrere Dinge gleichzeitig
erledigen
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Verantwortungsbewusstsein
Verantwortungsbewusstsein ist die Bereitschaft, die Konsequenzen für das eigene Handeln
zu übernehmen und darüber Rechenschaft abzu legen. Dazu gehört auch, dass man die
Folgen des Handelns einschätzen kann. Ein ve rantwortungsbewusster Mensch macht sich die
Konsequenzen seines Handelns bewusst und fühlt sich verpflichtet, alles Notwendige zu tun,
um eventuelle durch sein Handeln be dingte negative Folgen abzuwenden.
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Ist mir
wichtig
Ich bin mir dessen bewusst, dass mein
Handeln Konsequenzen hat
Ich bin bereit, die Konsequenzen für mein
Handeln zu tragen
Ich scheue mich nicht davor, auch für
etwas, das schief gegangen ist, die
Konsequenzen zu übernehmen
Wenn ich sehe, dass das Handeln anderer
Schaden verursacht, greife ich ein
Ich verstecke mich nicht hinter anderen
Ich gebe Fehler offen zu
Ich bin in der Lage, mein Handeln
ausreichend zu begründen
Ich nehme Warnsignal e meiner Umwelt
wahr, die verantwort ungsvolles Handeln
erfordern
Auch in ausgelassener Stimmung bin ich
mir meiner Verantwortung bewusst
Ich gehe mit Dingen, die mir überlassen
wurden, verantwortungsbewusst um
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Durchsetzungsvermögen
Unter Durchsetzungsvermögen versteht man di e Fähigkeit, unterschiedliche Methoden,
Techniken und Strategien einzusetzen, um auch trotz Widerstände andere Menschen für die
eigenen Ziele zu gewinnen. Durchsetzungsverm ögen kommt in Situationen zum Ausdruck, in
denen sich widersprechende Interessen unterschiedliche Verhaltens- und
Argumentationsmuster erfordern.
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Ist mir
wichtig
Ich kann in Diskussionen meine
Meinung gut vertreten
Ich kann geschickt argumentieren
Ich kann Menschen überzeugen und
mitreißen
Ich kann auch gegen Widerstände
ankämpfen und knicke nicht so leicht
ein
Ich kann mich selbst behaupten
Mir fehlen nie die Worte
Ich kann geschickt auf
Gegenargumente kontern
Ich setze mich entschlossen für eine
Sache ein, wenn ich wirklich von ihr
überzeugt bin
Ich sehe Widerstände als
Herausforderungen
Ich lasse mich nicht so leicht
entmutigen
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Belastbarkeit
Belastbarkeit ist die Fähigkeit einer Person, auch in Zeiten erhöhter physischer, sozialer oder
psychischer Beanspruchung arbe its- und leistungsfähig zu bleiben, ohne nachhaltige
psychische und /oder physische Beeinträchti gungen davon zu tragen. Menschen, die ein
hohes Maß an Belastbarkeit haben, können auch bei erhöhtem Arbeits- oder Zeitdruck
sinnvolle Entscheidungen treffen, Ressou rcen mobilisieren und haben geschickte
Bewältigungsstrategien.
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Ist mir
wichtig
Ich behalte auch bei
Mehrfachbelastungen einen kühlen Kopf
Ich bin nicht so schnell aus der Ruhe zu
bringen
Ich setze, wenn ich unter (Zeit-)Druck
arbeiten muss, Prioritäten und arbeite
dann meine Aufgaben nacheinander ab
Ich kann meine Aufgaben und die dafür
benötigte Zeit real istisch einschätzen
Ich kann meine Aufgaben geschickt
strukturieren
Ich kann mich selbst vor Überbelastungen
schützen und nein sagen
Ich kenne die Grenzen meiner
Belastbarkeit
Ich gehe verantwort ungsvoll mit mir um
und achte darauf, mir genügend
Ausgleich für Belastungen zu suchen
Ich kann, wenn ich ohnehin unter Druck
bin, weiteren Druck von außen abblocken
Nach einem stressreichen Tag fällt es mir
trotzdem leicht, abends abzuschalten
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Empathie/Einfühlungsvermögen
Empathie/Einfühlungsvermögen ist die Fähigkeit und die Bereitschaft, Emotionen,
Bedürfnisse und Interessen anderer Menschen wahrzunehmen und in das eigene Verhalten
angemessen einzubeziehen. Dies beinhaltet, si ch in andere Personen hineinversetzen zu
können, dabei aber auch die notwendige Distanz zu wahren und die eigene
Handlungsfähigkeit erhalten zu können.
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wichtig
Es fällt mir leicht, mich in andere
hineinzuversetzen
Ich versuche immer, Dinge nicht nur
von meinem Standpunkt aus zu sehen
Ich bin rücksichtvoll
Wenn ich einen Raum betrete, nehme
ich schnell die Stimmung darin wahr
Ich bin hilfsbereit
Ich bin feinfühlig
Ich muss nicht immer auf meinem
Recht beharren
Ich kann gut auf andere Menschen
zugehen
Ich kann meine Gefühle zeigen
Ich bin emotional stabil
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Zielstrebigkeit, Selbstdisziplin
Zielstrebigkeit und Selbstdisziplin sind die Fähigkeit, ein Ziel ins Auge zu fassen und das
Erreichen dieses Ziels systematis ch zu verfolgen. Menschen, die zielstrebig sind, zeigen auch
bei unangenehmen Aufgaben Durchhaltevermögen und nehmen Schwierigkeiten in Kauf, um
ein angestrebtes Ziel zu erreic hen. Sie setzen Prioritäten und stellen andere Dinge, an denen
sie vielleicht erheblich mehr Spaß hätten , zurück, um ihrem Ziel näher zu kommen.
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wichtig
Wenn ich mir etwas vorgenommen habe,
dann mache ich es auch
Um ein Ziel zu erreic hen, nehme ich auch
Entbehrungen oder Unannehmlichkeiten
in Kauf
Ich kann meinen inneren Schweinehund
besiegen
Ich nehme mir oft Dinge vor, an deren
Umsetzung ich dann auch konsequent
arbeite
Es fällt mir leicht, mich zu motivieren
Es fällt mir leicht, standhaft zu bleiben
Ich kann mich auf eine Aufgabe
konzentrieren
Ich kann eine Sache zügig erledigen, auch
wenn sie nicht zu meinen
Lieblingsbeschäftigungen gehört
Ich kann die Durchführung einer Aufgabe
planen und organisieren
Wenn ich mir ein Arbeitsziel gesetzt habe,
lasse ich mich auch von Vergnügungen
nicht davon ablenken
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Führungsfähigkeit
Um Führungsaufgaben erfolgreich wahrnehmen zu können, bedarf es eines hohen Maßes an
Verantwortungsbewusstsein und Durchset zungsfähigkeit, ebenso wie Empathie,
Kritikfähigkeit und Teamfähigkeit.
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nicht
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Trifft
gar
nicht
zu
Ist mir
wichtig
Ich kann mich durchsetzen
Ich kann andere für eine Aufgabe
begeistern
Ich kann Entscheidungen treffen und weiß
um ihre Konsequenzen
Ich kann Aufgaben planen und
organisieren
Ich bin bereit, für mir anvertraute
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter die
Verantwortung zu übernehmen
Ich scheue mich nicht davor, bei
Konflikten und Streitigkeiten
einzuschreiten
Um ein Ziel zu erreic hen, nehme ich auch
Widerstände in Kauf
Ich erkenne die Fähigkeiten anderer und
setze Vertrauen in diese Fähigkeiten
Ich kann Aufgaben sinnvoll delegieren
Wenn ich merke, dass eine Aufgabe keine
Aussicht auf Erfolg hat, scheue ich mich
nicht, sie abzubrechen
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Auswertung
Die fünf Spalten, in denen Si e ankreuzen können, in welchem Maße die Eigenschaft auf Sie
zutrifft, sind mit den Punkten 1 bis 5 zu berechnen, wobei auf die Wertung „trifft voll zu“ 5
Punkte anzurechnen sind und dies dann absteigend gewertet wird bis zu „trifft gar nicht zu“
mit 1 Punkt.
Lassen Sie sich von dieser absteigenden Reihenfolge nicht abschrecken: natürlich ist eine
soziale Kompetenz umso ausgeprä gter vorhanden, je mehr Punk te Sie erreichen. Bewerten
Sie sich trotzdem realistisch und ehrlich, nur dann ergibt sich ein tatsächliches Bild über
Ihre Kompetenzen. Sollten Sie bei einer sozi alen Kompetenz einmal nur wenige Punkte
erzielt haben, so ist dies kein Beinbruch! Si e können und müssen nicht über jede Kompetenz
gleichermaßen verfügen.
In diesem Zusammenhang ist die Spalte wich tig, in der Sie ankreuzen konnten, ob eine
Aussage über eine Eige nschaft für Sie wichtig ist oder eher nicht. Größtenteils werden Sie
sehen, dass Sie bei den Aussag en, die Ihnen wichtig sind, auch gut sein werden. Umgekehrt
werden Sie bei Eigenschaften, die Ihnen nicht besonders wichtig sind, wahrscheinlich auch
etwas weniger Punkte erreichen. Wenn Sie jedoc h bei der Auswertung feststellen, dass Sie
bei einer Aussage, die Ihnen wichtig ist, ein nich t ganz so gutes Ergebnis erzielt haben, dann
sollten Sie sich überlegen, ob Sie etwas ma chen möchten, um speziell diese soziale
Kompetenz zu verbessern. Dies dient Ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Das kann im
Rahmen eines Kurses oder Seminares geschehen. Beispielsweise könnten Sie, wenn Ihre
Zielstrebigkeit nicht in dem Ma ße ausgebildet ist, wie Sie si ch das wünschen würden, ein
Seminar zur Selbstmotivation und Stärkung der Willensstärke besuchen. Denkbar wäre auch
ein Seminar zur Stärkung des eigenen Wi llens, wenn Sie au f dem Gebiet der
Durchsetzungsfähigkeit gerne über mehr Kompetenz verfügen würden. Ob Sie jedoch etwas
machen möchten, um sich im Rahmen einer Kompetenz zu verbessern, oder nicht, liegt
allein bei Ihnen.
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2012/0280
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 29.08.2012
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00