V/0228/2020
Antrag der SPD Fraktion an den Rat Nr. A-R/0087/2018 "Abbau prekärer Beschäftigung bei der Stadt Münster fortführen!"
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Anlage A
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Anlage A zur V/0228/2020 Kurzüberblick Der Antrag der SPD Fraktion „Abbau prekärer Beschäftigung bei der Stadt Münster fortführen!“ wird nicht aufgegriffen und ist damit erledigt. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Der Antrag der SPD Fraktion wird nicht aufgegriffen, da es zum Grundprinzip des Weiterbil- dungsangebot der Volkshochschule gehört, dass Kursleitungen mit breitgefächerten und indivi- duell sehr unterschiedlichen Qualifikationen nachfragegerecht eingesetzt werden. Insgesamt werden sehr wenig Kursleitungen in größerem Umfang eingesetzt, lediglich neun sind mit mehr als 15 Unterrichtsstunden tätig, davon sind einige für mehrere Auftraggeber tätig, ande- re üben die Kursleitung im Ruhestand aus. Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig x vollständig frei- willig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Beschlussvorlage
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V/0228/2020 V/0228/2020 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Antrag der SPD Fraktion an den Rat Nr. A-R/0087/2018 "Abbau prekärer Beschäftigung bei der Stadt Münster fortführen!" Beratungsfolge 24.03.2020 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government nimmt zur Kenntnis, dass auch zukünftig bei der Volkshochschule keine Eingliederung von auf Honora r- basis beschäftigten Dozentinnen und Dozenten in den TVöD erfolgt. 2. Der Antrag Nr. A-R/0087/2018, eingegangen am 04.12.2018, „Abbau prekärer Beschäftigung bei der Stadt Münster fortführen!“ ist hiermit erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Durch den vorgenannten Entscheidungsvorschlag entstehen keine zusätzlichen Aufwendungen. Begründung: Mit Beschlussvorlage V/0285/2018 an den Rat, beschlossen am 04.07.2018, wurde bereits ausfüh r- lich über den Einsatz von Honorarkräften bei der Stadt Münster berichtet. Zum Einsatz von Hon o- rarkräften gilt dabei der Grundsatz, dass aufgrund der feh lenden sozialen Absicherung entspreche n- de Verträge auf ein Mindestmaß reduziert werden sollten. Für eine Überführung von Honorarbeschäftigungen in reguläre Arbeitsverhältnisse spricht dabei vor allem die Nachhaltigkeit von Angeboten, wie sie z.B. in der W estfälischen Schule für Musik gegeben ist. Im Gegensatz dazu sind die Angebote der Volkshochschule anders zu bewerten. Unverzichtbare Grundlage des Weiterbildungsangebots von Volkshochschulen ist die Zusammenarbeit mit freiberufl i- Personal- und Organisationsamt 11.03.2020 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Espenkotte Telefon: 492-1104 Espenkotte@stadt- muenster.de - 2 - V/0228/2020 chen Kursleitungen, die i hre breitgefächerten und individuell sehr unterschiedlichen Qualifikationen anderen Menschen vermitteln wollen. Dieses Grundprinzip ermöglicht es, das Programmangebot j e- derzeit aktuell und inhaltlich attraktiv zu gestalten. Es werden keine schulischen Le hrgänge (wie z. B. Schulabschlusskurse) und Integrationskurse durchgeführt, bei denen aufgrund der starken Reglementierung ggf. die Einstellung von Lehrkräften in Erwägung gezogen werden müsste. Die Eingliederung von Kursleitungen in den TVöD liegt daher nicht im Interesse der Volkshochschule. Um ein bedarfsgerechtes und dynamisches Angebot vorzuhalten, ist eine hohe Flexibilität erforde r- lich. Ebenso ist davon auszugehen, dass eine Eingliederung auch nicht im Interesse der Honorarkräfte liegt. Der weit überwiegende Teil der in der Volkshochschule tätigen Kursleitungen übt diese Beschäf- tigung nebenberuflich aus oder ist für verschiedene Auftraggeber tätig. So sind aktuell von den Kur s- leitungen der Volkshochschule lediglich neun mit mehr als 15 Unterrichtss tunden/Woche tätig. Die betroffenen Kursleitungen sind in verschiedenen Fachbereichen der Volkshochschule aktiv. Bei me h- reren ist bekannt, dass sie auch für andere Träger tätig sind. Andere üben die Kursleitung aus dem Ruhestand heraus aus. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung hatte am 23.02.2010 auf Antrag der Kursleitenden der Volkshochschule beschlossen, dass die Honorarentwicklung an die Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst gekoppelt wird. Die Höhe der Honorare für die freiberuflichen Kursleite nden im Bereich des Weiterbildungsgesetzes wird daher jährlich geprüft und ggf. zu Beginn des jeweiligen Studienjahres prozentual angepasst. Als Referenzrahmen gilt die tarifliche Entwicklung im öffentlichen Dienst. In den Planansätzen 2019 – 2022 sind dah er entsprechende Steigerungsraten bei den Honoraren en t- halten. Insgesamt wurden im Jahr 2019 Honorarzahlungen im Umfang von 1.082.548,53 € an 459 Dozentin- nen und Dozenten geleistet, die für die Volkshochschule in einem Umfang von einmalig 1- 2 Unter- richtsstunden bis maximal 28 Unterrichtsstunden wöchentlich tätig waren. Die Honorare bewegen sich in einem Rahmen von 24,00 € - 34,90 €/Stunde. In Vertretung gez. Wolfgang Heuer Stadtrat Anlage: Antrag der SPD Fraktion „Abbau prekärer Beschäftigung bei der Stadt Münster fortführen!“ vom 03.12.2018, Nr. A-R/0087/2018
Antrag SPD_Fraktion A-R_0087_2018
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Antrag an den Rat Nr.: A-R/0087/2018 Abbau prekärer Beschäftigung bei der Stadt Münster fort- SPD-Fraktion . im Rat der Stadt Münster führen! ; Ratsantrag - Bahnhofstraße 9 48143 Münster Tel. (0251) 45 314 Fax (0251) 511 750 www.spd-muenster.de 03.12.2018 Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Verfahren zu entwickeln für eine zeitnahe, stufenwei- se Eingliederung von auf Honorarbasis beschäftigten Lehrkräften der Volkshochschule in den TVöD. Dieses soll dem APOSOE im Frühjahr 2019 zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. Hierbei sind die Kosten für eine stufenweise Eingliederung darzustel- len. Es sollen insbesondere solche Honorarbeschäftigten berücksichtigt werden, die eine ho- he Zahl an Wochenstunden in der Volkshochschule leisten und ein Interesse an einem Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis nach den Bestimmungen des TVöD bekunden. 2. Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept, wie sie die Honorarbeschäftigung bei der Stadt Münster in.den kommenden Jahren schrittweise abbauen will. Dieses Konzept soll dem APOSOE in 2019 vorgelegt werden. Begründung: Nach der erfolgreichen Eingliederung von auf Honorarbasis beschäftigten Lehrkräften der West- fälischen Schule für Musik in den TVöD muss der Abbau von Honorarbeschäftigten bei der Stadt Münster fortgesetzt werden. Die Volkshochschule beschäftigt eine hohe Anzahl von Lehrkräften auf Honorarbasis, insbeson- dere die Zahl der Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache (Integrationskurse) ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen. Ausbildung und Art des Einsatzes im Unterrichtsbetrieb sind da- bei vergleichbar mit denen von festangestellten Lehrkräften. Jedoch befinden sich die Hono- rardozentinnen und -dozenten in einem ungeschützten Arbeitsverhältnis, sie verdienen i. d. R. weniger als ihre angestellten Kolleginnen und Kollegen. ö Gemäß dem Grundsatz, dass gute Arbeit auch eine gute Bezahlung und eine gesicherte Beschäf- tigungssituation erfordert, soll daher die Eingliederung von Honorarbeschäftigten der Volks- hochschule in den TVöD in Gang gesetzt und die unverhältnismäßig hohe Anzahl an Honorar- verträgen deutlich reduziert werden. Ziel soll es sein, diese Art von prekärer Beschäftigung bei der Stadt Münster in Zukunft schritt- weise einzuschränken. Sozialdemokratische Partei Deutschlands Fraktion im Rat der Stadt Münster Dr. Michael Jung Stephan Brinktrine Doris Feldmann Philipp Hagemann Marius Herwig Dr. Cornelia Jäger Mathias Kersting Michael Kleyboldt Marianne Koch Katharina Köhnke Thomas Kollmann Gaby Kubig-Steltig Hedwig Liekefedt Anne Schulze Wintzler Petra Seyfferth Ludger Steinmann Beate Vilhjalmsson Robeft von Olberg Maria Winkel
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Bahnhofstraße 9
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Details
- Aktenzeichen
- V/0228/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 10.03.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37