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AN/0778/2026

Stand der Umsetzung der Gendergerechtigkeit bei Straßennamen

SPD Anfrage nach § 4 06.05.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 29.06.2026, TOP 1.11

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

3083 Zeichen

An 
Herrn Oberbürgermeister  
Torsten Burmester 
 
An die Vorsitzende des  
Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Jasna Ibrić 
 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 06.05.2026 
 
AN/0778/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 11.05.2026 
 
Stand der Umsetzung der Gendergerechtigkeit bei Straßennamen 
Sehr geehrter Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,  
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 
11.05.2026 aufzunehmen:  
 
Mit der Ergänzung der Richtlinien zur Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen hat 
der Rat das Ziel bekräftigt, Gendergerechtigkeit im öffentlichen Raum stärker zu berücksich-
tigen. So sollen insbesondere Frauen bei Neubenennungen bevorzugt berücksichtigt wer-
den, bis ein ausgewogenes Verhältnis erreicht ist. 
 
Die Umsetzung dieses Ziels wird jedoch von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu zäh-
len unter anderem die Berücksichtigung von Gewann- und Flurnamen sowie die Entschei-
dungszuständigkeit in den Bezirksvertretungen. Zudem lässt die Formulierung in den Richtli-
nien, wonach Straßen bevorzugt nach Frauen benannt werden sollen, einen gewissen Er-
messensspielraum in der praktischen Anwendung. 
 
Aufbauend auf der Antwort auf die Anfrage „Stand der Umsetzung der Gendergerechtigkeit 
bei Straßen(um)benennungen“ (AN/0391/2025) bittet die SPD-Fraktion um eine aktualisierte 
und vertiefende Darstellung des Umsetzungsstandes der Gendergerechtigkeit bei Straßen- 
und Platzbenennungen. 
 
Aktuelle öffentliche Bekanntmachungen zu Neu- und Umbenennungen von Straßen zeigen, 
dass Entscheidungen regelmäßig auf Grundlage historischer Gutachten sowie durch Be-
schlüsse der Bezirksvertretungen getroffen werden. Vor diesem Hintergrund ist von beson-
derem Interesse, inwieweit die bestehenden Verfahren und Kriterien – insbesondere die Ab-
klärung des Geschichtsbildes sowie der örtliche Bezug – die Umsetzung der Zielsetzung ei-
ner stärkeren Berücksichtigung von Frauen einschränken oder verzögern.

- 2 - 
 
Vor diesem Hintergrund stellt die SPD-Fraktion daher folgende Fragen: 
 
1. Wie hat sich der Anteil der nach Frauen benannten Straßen entwickelt (gesamtstädtisch 
sowie differenziert nach Stadtbezirken)?  
2. In welchen Fällen wurden seitdem Vorschläge zur Benennung nach Frauen nicht umge-
setzt, und aus welchen Gründen?  
3. Wie lange dauert das Verfahren zur Abklärung des Geschichtsbildes in der Regel?  
4. Nach welchen konkreten Kriterien wird der „örtliche Bezug“ in der Verwaltungspraxis be-
wertet?  
5. Welche weiteren Ansätze oder Überlegungen bestehen bereits, um die Sichtbarkeit von 
Frauen und nicht-binären Personen im Stadtbild künftig weiter zu stärken? 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
gez. Pascal Pütz   
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

29.06.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 1.11 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0778/2026
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
06.05.2026
Erstellt
06.05.2026 11:38