SV-2021/0027
Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, Volt, SPD und FDP vom 27. Mai 2021 betr. Resolultion gegen Antisemitismus
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Punkt 20.5: Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, Volt, SPD und FDP vom 27. Mai 2021 betr. Resolultion gegen Antisemitismus (V-Nr. SV-2021/0027) Die 5 Punkte des Ursprungsantrags werden einzeln abgestimmt. Punkt 1 des Beschlussvorschlages wird einstimmig zugestimmt. Punkt 2 des Beschlussvorschlages wird einstimmig zugestimmt. Punkt 3 des Beschlussvorschlages wird zugestimmt. Gegenstimmen: Die Linke., UFFBASSE, 1 Stimme aus Bü90/Die Grünen und 2 Stimme aus UWIGA/WGD und 1 Stimme aus Die Partei Stimmenthaltung: 1 Stimme aus Die Partei und 1 Stimme aus UWIGA/WGD Punkt 4 des Beschlussvorschlages wird zugestimmt. Stimmenthaltung: Die Linke. und 1 Stimme aus Die Partei Punkt5 des Beschlussvorschlages wird zugestimmt. Gegenstimmen: Die Linke. Stimmenthaltung: 1 UWIGA/WGD und 1 Stimme aus Die Partei Damit ist dem Antrag zugestimmt.
SV-2021/0027
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Vorlage-Nr. SV-2021/0027 Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, Volt, SPD und FDP vom 27. Mai 2021 betr. Resolultion gegen Antisemitismus Dringlichkeitsantrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, Volt, SPD und FDP vom 27.Juni 2021 betr. Darmstädter Stadtverordnetenversammlung steht an der Seite der Jüdinnen und Juden DRINGLICHKEITSANTRAG Darmstädter Stadtverordnetenversammlung steht an der Seite der Jüdinnen und Juden. Die Stadtverordnetenversammlung stellt fest: 1. Die Angriffe auf Jüdinnen und Juden und jüdische Einrichtungen in den letzten beiden Wochen in Deutschland sind erschreckend und klar zu verurteilen. Wir stellen uns unmissverständlich gegen Antisemitismus jeglicher Couleur. Gleichzeitig werden wir alles dafür tun, dass Jüdinnen und Juden in Darmstadt in Sicherheit leben können und jüdisches Leben öffentlich und ohne Einschränkungen möglich ist. 2. Es ist beschämend, dass jüdische Einrichtungen nur mit einem umfassenden Polizeischutz vor Angriffen und Sachbeschädigungen geschützt werden können. Dennoch setzen wir uns auch in Zukunft dafür ein, dass ausreichend Polizei und Sicherheitsvorkehrungen an der Synagoge in Darmstadt vorhanden sind, um die Darmstädter Jüdinnen und Juden zumindest dort zu schützen. Gleichzeitig werden wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass dieser Schutz eines Tages nicht mehr notwendig sein wird. 3. Ausgangspunkt der jetzigen Kampfhandlungen ist der Angriff der terroristischen Hamas auf israelisches Staatsgebiet. Israel ist der historisch notwendige Schutzraum für Jüdinnen und Juden und hat das Recht auf Selbstverteidigung, um seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. 4. Das erneute Aufflammen des Nahostkonfliktes ist keine Begründung für antisemitische oder antiisraelische Entgleisungen. Sich in einem laufenden Konflikt mit der leidenden Zivilbevölkerung zu solidarisieren, die militärische Vorgehensweise einer Konfliktpartei zu kritisieren und für eine friedliche Konfliktlösung zu demonstrieren, ist ein völlig legitimes Anliegen. Wenn jedoch Israel dämonisiert und delegitimiert wird, Israel als monolithischer Block dargestellt, wenn der israelische Militäreinsatz als „Völkermord“ bezeichnet oder gar mit dem Holocaust gleichgesetzt wird, ist dies kein legitimer Protest, sondern antisemitische Propaganda. 5. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird auch in Zukunft die vielen freundschaftlichen Beziehungen nach Israel beibehalten und nach Möglichkeiten einer erweiterten Partnerschaft mit einer israelischen Stadt oder Region suchen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Zwei-Staaten-Lösung möglich ist und dort Menschen in Frieden ohne Terrorismus leben können.
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2021/0027
- Typ
- Antrag
- Datum
- 28.05.2021
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00