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2019/0220

Stärkung von Darmstadt als Standort für Unternehmensgründungen - Strategische Weiterentwicklung des Technologie- und Gründerzentrums HUB31 gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein-Main-Neckar (IHK)

Magistratsvorlage 19.09.2019

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2019/0220

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8613 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
27.09.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Amt für Wirtschaft 
und Stadtentwicklung  OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 15 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0220 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
378 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 571010 
Kostenstelle: 015-001-1000 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 5710-11 Sachkonto: 7128000 
 
Betreff: Stärkung von Darmstadt als Standort für Unternehmensgründungen - Strategische 
Weiterentwicklung des Technologie - und Gründerzentrums HUB31 gemeinsam mit 
der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein -Main-Neckar (IHK) 
 
Vorlage vom: 19.09.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Bericht zur Entwicklung des HUB31 seit seiner Eröffnung wird zur Kenntnis genommen.  
2. Die gemäß Begründung zur Umsetzung notwendigen zusätzlichen Finanzmittel in Höhe von 
125.000,00 € werden unter der Maßgabe der Haushaltsplanaufstellung zur Verfügung 
gestellt.  
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 16.10.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.09.2019  
 
Das Technologie- und Gründerzentrum HUB31 in der Hilpertstraße 31 wurde als 
gemeinsames Projekt der IHK und der Stadt Darmstadt im Dezember 2017 eröffnet. 
Seitdem stellt das HUB31 eine professionelle Infrastruktur für technologiebasierte Start -ups 
und Wachstumsunternehmen bereit. Innerhalb eines Gebäudes stehen unterschiedliche 
Nutzungsmöglichkeiten und Mietmodelle zur Verfügung. Durch die Kombination von Büro -, 
Labor-, Lager-, Werkstatt- und Produktionsflächen unterscheidet sich das HUB31 von 
anderen Anbietern und hat sich eine Alleinstellung innerhalb des regionalen 
Gründungsgeschehens erarbeitet. Hinzu kommt, dass eine enge Betreuung seitens der IHK 
und der Wirtschaftsförderung sichergestellt ist.  
 
Das HUB31 hat seinen Gesellschaftszweck, nämlich lokale und regionale 
Unternehmensgründungen durch ein umfassendes Miet - und Leistungsangebot anzuregen 
und zu unterstützen sowie als Knotenpunkt innerhalb der regionalen Start -up-Szene zu 
fungieren, in der Kürze seiner Existenz bereits exzellent erfüllt. Es ist e in Leuchtturmprojekt 
für die gesamte (Gründer-)Region. Das HUB31 ist als Marke gut eingeführt. Seine Kunden 
wirken als Multiplikatoren für das Zentrum.  
 
Das HUB31 beherbergt zwei gemeinnützige Vereine, den Makerspace Darmstadt e.V., der 
eine handwerkliche Werkstatt mit Schreinereielementen, Metallbearbeitung, Elektroniklabor, 
Laserschneider etc. betreibt, und den Lab³ e.V., der naturwissenschaftliche und technische 
Labormöglichkeiten zur Verfügung stellt, zu denen neben einer breiten Versuchsausstattung 
z.B. auch eine Palette von 3D-Druckern zählt. 
Beide Vereine verstehen sich als Plattformen, die ihre Leistungen den Gründern im HUB31 
bereitstellen, aber auch darüber hinaus für alle interessierten Menschen zugänglich sind. 
Insofern erbringen Makerspace und Lab³ nicht nur einen Beitrag für die Gründungsförderung 
sondern sind gesamtgesellschaftlich wirksam und tragen dazu bei, das HUB31 als nach 
Außen offenen Ort zu positionieren. Dies dokumentiert sich auch darin, dass sowohl der 
Makerspace als auch der Lab³ mit Dritten an Aus- und Weiterbildungsprojekten für am 
Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche mitwirken, was für das HUB31 einen weiteren 
Akzent setzt.    
 
Unter den Unternehmen, die sich im HUB31 niedergelassen haben, sind beispielhaft das 
vielfach preisgekrönte Cybersecurity Start -up IT-SEAL (u.a. bestes Cybersecurity Start -up 
2018 der IT-Security Messe IT-SA Nürnberg; TOP 10 Cyber Security Startup in Europa beim 
Wettbewerb der SBA Research, Wien) oder IoT Venture, das seine Kompetenz im Bereich der 
NarrowBand-Anwendungen z.B. für Diebstahlschutzlösungen und im Tracking von 
Warenlieferungen einsetzt, zu nennen.  
Als Mieter wurden bisher 50 Unternehmen betreut. Die Zahl der Arbeitsplätze im HUB31 
beläuft sich auf rund 125 – hinzukommen 20 Vorgründer im Zent rum. 
 
Die Bürofläche im HUB31 beträgt 2.000m². Die Werkstattflächen machen ca. 1.200m² aus. 
Der Coworking-Bereich ist 400m² groß. Besprechungsräume nehmen schließlich knapp unter 
300m² ein, so dass das HUB31 in Summe auf 3.900m² Fläche Angebote macht.  
Der Auslastungsstand hat sich sehr gut entwickelt. Bei den Büroflächen beträgt er derzeit 
83%, im Coworking-Bereich 33%, mit steigender Tendenz. Die Werkstattflächen sind zu 97% 
in Nutzung.

- 5 - 
 
Unter den Events, welche im HUB31 bisher stattgefunden haben, könne n (ebenfalls 
beispielhaft) folgende benannt werden:  
-  Hackathon „Act In Space“ der Cesah GmbH Centrum für Satellitennavigaton Hessen 
(bisher zwei Mal) 
-  HUB31 Netzwerkevents, unter den Titeln „Family and Friends“ und „Pitching Partners“  
-  „Frau Professors digitale Runde“ in Zusammenarbeit mit der Darmstadt Marketing GmbH 
und Digitalstadt Darmstadt GmbH  (im Oktober zum dritten Mal)  
-   Seminar der TU Darmstadt „Entrepreneurship“ (jeweils mehrere Tage, im dritten 
Semester) 
-  Teamevent „Hands-on High-Tech“ für 70 Mitarbeiter/innen der Deutsche Telekom AG  
 
Naturgemäß leiten sich aus den ersten rund eineinhalb Geschäftsjahren auch Erfahrungen 
ab und es ergeben sich Erkenntnisse, in welcher Hinsicht der Wirtschaftsplan und die 
Angebote im Zentrum gegenüber den Vorannahmen weiterzuentwickeln sind, um den Erfolg 
des HUB31 zu sichern und noch weiter zu erhöhen.  
 
Dazu zählt, dass die tatsächlich vermiet - und damit monetarisierbare Fläche von den 
Planunterlagen, die vor Umbau - und Renovierung des ehemaligen Deutsche Post -Objekts 
Hilpertstraße 31 vom Eigentümer an die IHK über geben worden waren, negativ abweicht.  
Hinsichtlich der Nachfragesituation hat sich erwiesen, dass die Mietgesuche für Einzelbüros 
deutlich über denen für Coworking -Plätze liegen. Darauf soll mit baulichen Anpassungen 
reagiert werden, um noch mehr Start -ups Raum bieten zu können. 
Dadurch, dass bei den Werkstatt - und Laborflächen mit gemeinnützigen Vereinen 
zusammengearbeitet wird, können die Erträge für diese Bereiche nicht mit einer vollständig 
kommerziellen Nutzung gleichgesetzt werden. Hier sind Abstriche  zu machen. Zugleich 
überwiegen aber die Vorteile der Kooperation (s.o.), indem die Vereine einen übergreifenden 
gesellschaftlichen Nutzen erzeugen und dazu beitragen, das HUB31 mit einem 
Alleinstellungsmerkmal auszustatten.  
Schließlich wird von den Start-ups im Zentrum die Rückmeldung gegeben, dass eine zu hohe 
Zahl von Events/Drittvermietungen im Haus (insbesondere dann, wenn kein ausreichender 
Bezug zur Gründer- und Technologieszene besteht) im Tagesgeschäft die Arbeit in den 
Unternehmen beeinträchtigt. An dieser Stelle sollten vor dem Hintergrund der Stärkung des 
Kerngeschäfts die Ziele angepasst werden, indem quantitativ weniger Veranstaltungen als 
geplant durchgeführt werden und qualitativ -thematisch eine Schärfung stattfindet. Zugleich 
muss die Geschäftsführung in der Eventorganisation personell stärker entlastet werden, z.B. 
um Kapazitäten für die Akquise und die Positionierung des Zentrums über Darmstadt hinaus 
zu entwickeln. 
 
Daraus ergibt sich insgesamt ein höherer Zuzahlungsbedarf, über den hier a bzustimmen ist. 
Es wird jedoch eindeutig davon ausgegangen, dass die mittel - und unmittelbaren Effekte, die 
sich daraus für Darmstadt ergeben, eindeutig den Aufwand überwiegen.  
Konkret wird vorgeschlagen, die Zuzahlung für 2019 um 85.000€ aufzustocken. 25.850€ aus 
diesem Betrag sind durch eine vorsorgliche Rückstellung aus 2018 abgesichert. Für die 
Restsumme wird im Haushalt des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung unter Sachkonto 
6179630 eine Deckung angeboten. Für den Haushalt 2020 wird der Ansatz um 125.000,00 € 
auf 259.500,00 Euro erhöht. Auf diese Weise wird die finanzielle und aufgabengemäße 
Handlungsfähigkeit des HUB31 gesichert.

Wenn sich das Geschäftsergebnis günstiger als angenommen entwickelt, behalten sich die 
beiden Gesellschafter Stadt und IHK eine Reduktion der Summen vor.  
Parallel werden bei der IHK Gremienbeschlüsse im gleichen Sinne getroffen.  
 
 
 
 
Dez. I        Dez. IV 
 
 
 
 
Jochen Partsch      André Schellenberg 
Oberbürgermeister      Stadtkämmerer

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368 Zeichen

Punkt 5: Stärkung von Darmstadt als Standort für Unternehmensgründungen - 
Strategische Weiterentwicklung des Technologie- und Gründerzentrums HUB31 
gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein-Main-Neckar 
(IHK) 
 (V-Nr. 2019/0220) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.  
  
Stimmenthaltung: UFFBASSE

anlage 3

399 Zeichen

Punkt 11: Stärkung von Darmstadt als Standort für Unternehmensgründungen - 
Strategische Weiterentwicklung des Technologie- und Gründerzentrums HUB31 
gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein-Main-Neckar 
(IHK) 
 (V-Nr. 2019/0220) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.  
  
Gegenstimmen: UFFBASSE  
Stimmenthaltung: AfD und UWIGA

2019/0220

8601 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
27.09.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Amt für Wirtschaft 
und Stadtentwicklung   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0220 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 571010 
Kostenstelle:  015-001-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5710-11 Sachkonto: 7128000 
 
Betreff: Stärkung von Darmstadt als Standort für Unternehmensgründungen - Strategische 
Weiterentwicklung des Technologie - und Gründerzentrums HUB31 gemeinsam mit 
der Industrie - und Handelskammer Darmstadt Rhein -Main-Neckar (IHK) 
 
Vorlage vom: 1 9.09.2019 
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Bericht zur Entwicklung des HUB31 seit seiner Eröffnung wird zur Kenntnis genommen.  
2. Die gemäß Begründung zur Umsetzung notwendigen zusätzlichen  Finanzmittel  in Höhe von 
125.000,00 €  werden unter der Maßgabe der Haushaltsplanaufstellung  zur Verfügung 
gestellt.  
 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.09.2019 
 
Das Technologie - und Gründerzentrum HUB31 in der Hilpertstraße  31 wurde als 
gemeinsames Projekt der IHK und der Stadt Darmstadt im Dezember 2017 eröffnet. 
Seitdem stellt das HUB31 eine professionelle Infrastruktur für technologiebasierte Start -ups 
und Wachstumsunternehmen bereit. Innerhalb eines Gebäudes stehen unter schiedliche 
Nutzungsmöglichkeiten und Mietmodelle zur Verfügung. Durch die Kombination von Büro -, 
Labor-, Lager-, Werkstatt- und Produktionsflächen unterscheidet sich das HUB31 von 
anderen Anbietern und hat sich eine Alleinstellung innerhalb des regionalen  
Gründungsgeschehens erarbeitet. Hinzu kommt, dass eine enge Betreuung seitens der IHK 
und der Wirtschaftsförderung sichergestellt ist.  
 
Das HUB31 hat seinen Gesellschaftszweck, nämlich lokale und regionale 
Unternehmensgründungen durch ein umfassendes Mie t- und Leistungsangebot anzuregen 
und zu unterstützen sowie als Knotenpunkt innerhalb der regionalen Start -up-Szene zu 
fungieren, in der Kürze seiner Existenz bereits exzellent erfüllt. Es ist ein Leuchtturmprojekt 
für die gesamte (Gründer -)Region. Das HUB 31 ist als Marke gut eingeführt. Seine Kunden 
wirken als Multiplikator en für das Zentrum.  
 
Das HUB31 beherbergt zwei gemeinnützige Vereine, den Makerspace Darmstadt e.V., der 
eine handwerkliche Werkstatt mit Schreinereielementen, Metallbearbeitung, Elektr oniklabor, 
Laserschneider etc. betreibt, und den Lab³ e.V., der naturwissenschaftliche und technische 
Labormöglichkeiten zur Verfügung stellt, zu denen neben einer breiten Versuchsausstattung 
z.B. auch eine Palette von 3D -Druckern zählt.  
Beide Vereine vers tehen sich als Plattformen, die ihre Leistungen den Gründern im HUB31 
bereitstellen, aber auch darüber hinaus für alle interessierten Menschen zugänglich sind. 
Insofern erbringen Makerspace und Lab³ nicht nur einen Beitrag für die Gründungsförderung 
sondern sind gesamtgesellschaftlich wirksam und tragen dazu bei , das HUB31 als nach 
Außen offenen Ort zu positionieren. Dies dokumentiert sich auch darin, dass sowohl der 
Makerspace als auch der Lab³ mit Dritten an Aus - und Weiterbildungsprojekten für am 
Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche mitwirken, was für das HUB31 einen weiteren 
Akzent setzt.    
 
Unter den Unternehmen, die sich im HUB31 niedergelassen haben, sind beispielhaft das 
vielfach preisgekrönte Cybersecurity Start -up IT-SEAL (u.a. bestes Cybersecu rity Start-up 
2018 der IT-Security Messe IT -SA Nürnberg; TOP 10 Cyber Security Startup in Europa beim 
Wettbewerb der SBA Research, Wien) oder IoT Venture, das seine Kompetenz im Bereich der 
NarrowBand-Anwendungen z.B. für Diebstahlschutzlösungen und im Tra cking von 
Warenlieferungen einsetzt, zu nennen.  
Als Mieter wurden bisher 50 Unternehmen betreut. Die Zahl der Arbeitsplätze im HUB31 
beläuft sich auf rund 125 – hinzukommen 20 Vorgründer im Zentrum.  
 
Die Bürofläche im HUB31 beträgt 2.000m². Die Werkstattfl ächen machen ca. 1.200m² aus. 
Der Coworking -Bereich ist 400m² groß. Besprechungsräume nehmen schließlich knapp unter 
300m² ein, so dass das HUB31 in Summe auf 3.900m² Fläche Angebote macht.  
Der Auslastungsstand hat sich sehr gut entwickelt. Bei den Büroflä chen beträgt er derzeit 
83%, im Coworking -Bereich 33%, mit steigender Tendenz. Die Werkstattflächen sind zu 97% 
in Nutzung.

- 4 - 
 
Unter den Events, welche im HUB31 bisher stattgefunden haben, können (ebenfalls 
beispielhaft) folgende benannt werden:  
-  Hackathon „Act In Space“ der Cesah GmbH Centrum für Satellitennavigaton Hessen 
(bisher zwei Mal)  
-  HUB31 Netzwerkevents, unter den Titeln „Family and Friends“ und „Pitching Partners“  
-  „Frau Professors digitale Runde“ in Zusammenarbeit mit der Darmstadt Marketi ng GmbH 
und Digitalstadt Darmstadt GmbH  (im Oktober zum dritten Mal)  
-   Seminar der TU Darmstadt „Entrepreneurship“ (jeweils mehrere Tage, im dritten 
Semester) 
-  Teamevent „Hands -on High-Tech“ für 70 Mitarbeiter/innen der Deutsche Telekom AG  
 
Naturgemäß leiten sich aus den ersten rund eineinhalb Geschäftsjahren auch Erfahrungen 
ab und es ergeben sich Erkenntnisse, in welcher Hinsicht der Wirtschaftsplan und die 
Angebote im Zentrum gegenüber den Vorannahmen weiterzuentwickeln sind, um den Erfolg 
des HUB31 zu sichern und noch weiter zu erhöhen.  
 
Dazu zählt, dass die tatsächlich vermiet - und damit monetarisierbare Fläche von den 
Planunterlagen, die vor Umbau - und Renovierung des ehemaligen Deutsche Post -Objekts 
Hilpertstraße  31 vom Eigentümer an die IHK übergeben worden waren, negativ abweicht.  
Hinsichtlich der Nachfragesituation hat sich erwiesen, dass die Mietgesuche für Einzelbüros 
deutlich über denen für Coworking -Plätze liegen. Darauf soll mit baulichen Anpassungen 
reagiert werden, um noch mehr Start -ups Raum bieten zu können.  
Dadurch, dass bei den Werkstatt - und Laborflächen mit gemeinnützigen Vereinen 
zusammengearbeitet wird, können die Erträge für diese Bereiche nicht mit einer vollständig 
kommerziellen Nutzung gleichg esetzt werden. Hier sind Abstriche zu machen. Zugleich 
überwiegen aber die Vorteile der Kooperation (s.o.), indem die Vereine einen übergreifenden 
gesellschaftlichen Nutzen erzeugen und dazu beitragen, das HUB31 mit einem 
Alleinstellungsmerkmal auszustatte n. 
Schließlich wird von den Start -ups im Zentrum die Rückmeldung gegeben, dass eine zu hohe 
Zahl von Events/Drittvermietungen im Haus (insbesondere dann, wenn kein ausreichender 
Bezug zur Gründer - und Technologieszene  besteht) im Tagesgeschäft die Arbeit i n den 
Unternehmen beeinträchtigt. An dieser Stelle sollten vor dem Hintergrund der Stärkung des 
Kerngeschäfts die Ziele angepasst werden, indem quantitativ weniger Veranstaltungen als 
geplant durchgeführt werden und qualitativ -thematisch eine Schärfung sta ttfindet. Zugleich 
muss die Geschäftsführung in der Eventorganisation personell stärker entlastet werden, z.B. 
um Kapazitäten für die Akquise und die Positionierung des Zentrums über Darmstadt hinaus 
zu entwickeln.  
 
Daraus ergibt sich insgesamt ein höherer  Zuzahlungsbedarf, über den hier abzustimmen ist. 
Es wird jedoch eindeutig davon ausgegangen, dass die mittel - und unmittelbaren Effekte, die 
sich daraus für Darmstadt ergeben, eindeutig den Aufwand überwiegen.  
Konkret wird vorgeschlagen, die Zuzahlung für  2019 um 85.000€ aufzustocken. 25.850€ aus 
diesem Betrag sind durch eine vorsorgliche Rückstellung aus 2018 abgesichert. Für die 
Restsumme wird im Haushalt des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung unter Sachkonto 
6179630 eine Deckung angeboten.  Für den Haushalt 2020 wird der Ansatz um 125.000,00 € 
auf 259.500,00 Euro  erhöht. Auf diese Weise wird die finanzielle und aufgabengemäße 
Handlungsfähigkeit des HUB31 gesichert.

- 5 - 
 
Wenn sich das Geschäftsergebnis günstiger als angenommen entwickelt, behalten sich die 
beiden Gesellschafter Stadt und IHK eine Reduktion der Summen vor.  
Parallel werden bei der IHK Gremienbeschlüsse im gleichen Sinne getroffen.  
 
 
 
 
Dez. I        Dez. IV 
 
 
 
 
Jochen Partsch      André Schellenberg  
Oberbürgermeister       Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (4)

TOP 5
TOP 378
TOP 11
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Orte (1)

  • Hilpertstraße 31

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Details

Vorlagen-Nr.
2019/0220
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.09.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00