AN/1322/2018
TOP 4.1: Verbot der Nutzung von Pferden im Kölner Rosenmontagszug und allen Karnevalszügen, 0902/2018
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Grüne Änderungsantrag nach § 13
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www.gruenekoeln.de FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Rathaus Spanischer Bau, 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Tel: +49 (221) 221-25919 Fax: +49 (221) 221-24555 gruene-fraktion@stadt-koeln.de An den Vorsitzenden des Ausschusses Anregungen und Beschwerden Herrn Horst Thelen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 13.09.2019 AN/1322/2018 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 13.09.2018 TOP 4.1: Verbot der Nutzung von Pferden im Kölner Rosenmontagszug und allen Karnevalszügen, 0902/2018 Sehr geehrter Herr Vorsitzender, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktion Bündnis90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 4.1 in die Tagesordnung des Ausschusses Anregungen und Beschwerden aufzunehmen: Beschluss: Der Beschlussvorschlag der Verwaltung (0902/2018) soll durch folgenden Beschluss ersetzt werden: Die Verwaltung wird beauftragt, folgende Maßnahmen umzusetzen: 1. Erlass eines Verbots von pferdegezogenen Kutschen in den Kölner Karnevalszügen. 2. Reduzierung der Anzahl der mitgeführten Pferde um 50% ausgehend vom laut Nie- derschrift des Ausschusses Anregungen und Beschwerden (24.01.17) dargestellten ist-Status, wonach bei fester Obergrenze derzeit 500 Pferde im Einsatz sind. 3. Folgende Auflagen und Maßnahmen werden umgesetzt und von der Verwaltung strikt kontrolliert: 0,0 % Alkohol für Reiter*innen, - 2 - 10 % der Pferde werden auf Sedativa und Schmerzmittel kontrolliert, zusätz- lich anlassbezogene Kontrollen der Pferde, Nachweis des Reitabzeichens für alle Reiter*innen Reiter/in plus Ausrüstung darf nicht mehr als 20 % des Pferdegewichtes wie- gen. Pulsobergrenze der Pferde 64 Schläge pro Minute; bei Überschreitung: 15 Mi- nuten Pause; bei erneuter Überschreitung Aussonderung des Pferdes. Schulung aller amtlichen Tierärzte bezüglich Leistungsphysiologie des Pfer- des. Kontrolle der Tiere im Heimatstall durch amtliche Tierärzte am Tag vor und am Tag nach dem Zug. Transportzeit max. 1 Stunde; bei längeren Transportzeiten: Aufstallung der Pferde am Tag vor bis zum Tag nach dem Zug. Pferd-Reiter-Paar stärken: 10 Reitstunden auf diesem Pferd in den letzten 3 Monaten vor dem Zug. Bei Verstößen gegen diese Regeln lebenslange Sperre des/der Reiter/in für die berittene Teilnahme an Karnevalszügen. Frühzeitige Kommunikation dieser Maßnahmen und Regeln durch die Verwal- tung Begründung: Die Antragsteller schlagen diese Maßnahmen als Kompromiss vor, um damit einen deutli- chen Fortschritt für die Sicherheit in Karnevalszügen und für den Tierschutz zu erreichen. Die Begründung erfolgt mündlich. Mit freundlichen Grüßen gez. Jörg Frank GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1322/2018
- Typ
- Grüne Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 13.09.2018
- Erstellt
- 13.09.2018 15:27