V/0378/2016
Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das Wirtschaftsjahr 2014/2015
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Anhang + Lagebericht 2014-2015 Theater Münster
43307 Zeichen
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung
Theater Münster
Jahresabschluss
für das
Wirtschaftsjahr 2014/2015
2
Bilanz zum 31.08.2015
A K T I V A 31.08.2015 Vorjahr
=========== € €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 61.337,58 26.871,72
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.024.832,05 4.795.712,07
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 110.877,22 735.701,97
Summe Sachanlagen 5.135.709,27 5.531.414,04
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 644.188,60 485.418,84
2. Sonstige Ausleihungen 13.376,14 11.162,92
Summe Finanzanlagen 657.564,74 496.581,76
Summe Anlagevermögen 5.854.611,59 6.054.867,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 99.338,00 83.741,00
Summe Vorräte 99.338,00 83.741,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderung aus Lieferungen und Leistungen 82.643,70 52.974,84
Forderungen gegen die Stadt Münster
davon Forderungen gegen die Stadt Münster mit einer Laufzeit von über einem Jahr 1.278.259, 16 1.278.259,16
Übrige Forderungen gegen die Stadt Münster 41.542,73 1.457.527,16
2. Summe Forderungen gegen die Stadt Münster 1.319.801,89 2.735.786,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 742.980,00 785.565,53
Summe Forderungen 2.145.425,59 3.574.326,69
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.361.234,32 1.383.280,21
Gesamtsumme Umlaufvermögen 3.605.997,91 5.041.347,90
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 123.496,37 117.440,50
S U M M E A K T I V A 9.584.105,87 11.213.655,92
=======================
P A S S I V A 31.08.2015 Vorjahr
============= € €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklagen 4.244.893,79 4.244.893,79
III. Gewinnrücklage
IV. Verlustvortrag -205.334,51 -252.361,87
V. Jahresüberschuss 70.080,40 47.027,36
Summe Eigenkapital 4.159.639,68 4.089.559,28
B. Sonderposten für Zuwendungen 356.483,19 58.797,01
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.132.866,00 1.913.991,00
II. Sonstige Rückstellungen 1.038.730,87 1.310.849,00
Summe Rückstellungen 3.171.596,87 3.224.840,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 310.417,93 272.996,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 310.417,93 272.996,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
504.430,18
504.430,18
2.556.055,53
2.556.055,53
3. Sonstige Verbindlichkeiten
davon Steuerverbindlichkeiten 2.602,34 0,00
davon Verbindlichkeiten der sozialen Sicherheit 52.978,26 33.498,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 52.978,26 33.498,65
andere sonstige Verbindlichkeiten 551.562.12 682.939,15
Summe sonstige Verbindlichkeiten 607.142,72 716.437,80
Summe Verbindlichkeiten 1.421.990,83 3.545.490,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.421.990,83 3.545.490,18
E. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 474.395,30 294.969,45
S U M M E P A S S I V A 9.584.105,87 11.213.655,92
=========================
3
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2014 bis 31. August 2015
2014/2015 Vorjahr
€ €
1. Umsatzerlöse 3.236.796,82 3.292.574,04
2. Betriebskostenzuschüsse 19.683.503,67 19.375.505,69
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 186.450,31 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.194.250,13 1.048.589,69
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -765.669,09 -681.178,38
und bezogene Ware
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.458.096,14 -1.514.396,59
Summe Materialaufwand -2.223.765,23 -2.195.574,97
Rohergebnis 22.077.235,70 21.521.094,45
6. Personalaufwand
a) Löhne, Gehälter und Honorare -13.861.005,91
-13.833.462,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersvorsorgung und Unterstützung
davon für Altersversorgung -912.813,66
-834.311,07
für soziale Abgaben und Unterstützung -2.689.129,79 -2.532.009,22
Summe soziale Abgaben und Aufwendungen für -3.601. 943,45 -3.366.320,29
Altersvorsorgung und Unterstützung
Summe Personalaufwand -17.462.949,36
-17.199.782,69
Zwischenergebnis 4.614.286,34 4.321.311,76
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände -1.228.178,50 -694.699,28
des Anlagevermögens und Sachanlagen
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.323.018,72
-3.592.683,38
Zwischenergebnis 63.089,12 33.929,10
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon von der Stadt Münster
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.364,21
11.106,36
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.591,93 -35,22
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.861,40 45.000,24
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 4.004,31
13: Sonstige Steuern -1.781,00 - 1.977,19
14. Jahresüberschuss 70.080,40 47.027,36
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -205.334,51 -252.361,87
16. Bilanzverlust -135.254,11 -205.334,51
=============================================
4
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2014/15
A. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlust-
rechnung
1. Allgemeine Angaben
1.1. Der Jahresabschluss zum 31.8.2015 ist unter Be achtung der einschlägigen Vor-
schriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.) und den Grundsätzen ordnungsmä-
ßiger Buchführung aufgestellt worden.
1.2. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münster ist zum Abschlussstichtag
eine mittelgroße Gesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB und gem. Betriebssatzung
der Stadt Münster für das Theater Münster und § 21 Eigenbetriebsverordnung
NRW. Der Jahresabschluss ist aufgestellt nach den V orschriften für eine große Ka-
pitalgesellschaft.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie im Vorjahr angewandt.
2.2. Die Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstel-
lungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung
der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt (§ 253 Abs.1 und 3 HGB).
Die im Wirtschaftsjahr neu angeschafften abnutzbare n beweglichen Wirtschaftsgü-
ter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € (netto) wurden analog zum
Vorjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG als Sammelposten dar gestellt und innerhalb von
fünf Jahren abgeschrieben.
2.3. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsauf nahme ermittelt und zu Anschaf-
fungskosten bzw. fortgeführten Anschaffungskosten g emäß § 255 Abs. 1 HGB be-
wertet worden. Das Niederstwertprinzip ist beachtet . Bei der Bilanzierung des Mas-
kenfundus wurde eine Änderung vorgenommen: Der alte Bilanzwert, erstmalige
Bewertung zum 31.08.2012, wird um 50 % abgewertet, da die Altbestände zwar
noch vorhanden aber in aller Regel nicht mehr genut zt werden. In den folgenden 5
Jahren erfolgt eine jährliche Abwertung des Restwer tes von 20 %. Gleichzeitig er-
folgte eine Bewertung der selbst gefertigten und an geschafften Perücken und Mas-
ken für den Zeitraum 01.09.2012 bis 31.08.2015. Zuk ünftig erfolgt zum Stichtag ei-
nes Jahres eine Bewertung der Neuzugänge der abgelaufenen Spielzeit.
2.4. Die Wertansätze der Forderungen aus Lieferunge n und Leistungen, der Forderun-
gen gegen die Stadt Münster und der sonstigen Vermö gensgegenstände entspre-
chen ihren Nominalbeträgen.
2.5. Sämtliche Verbindlichkeiten der eigenbetriebsä hnlichen Einrichtung Theater Müns-
ter sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen wur-
den in Höhe des Betrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei-
lung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Die Passivierung der Rückstellungen für Pen-
sionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NRW i. V.
m. § 36 Abs. 1 GemHVO NRW.
2.6. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem na ch vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Rückstellungen für Alters-
teilzeitverpflichtungen wurden unter Berücksichtigu ng der individuellen Restlaufzei-
ten mit den durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre ab-
gezinst. Es wurde der Barwert der Altersteilzeitverpflichtungen ermittelt.
5
3. Erläuterungen zur Bilanz
3.1. Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlag evermögens wird auf den separat
dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang). Im Anlagen-
spiegel sind, ausgehend von den gesamten Anschaffun gs- und Herstellungskosten,
die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäf tsjahres gesondert aufge-
führt.
3.2. Bei den geleisteten Anzahlungen für Anlagen im Bau handelt es sich im Wesentli-
chen um Investitionen zur Herrichtung einer neuen Probebühne in der Oxfordkaser-
ne (65 T€), und Planungs- und Architektenleistung f ür Umbau Kantine und Arbeits-
räume (33 T€).
3.3. Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich u m Mitarbeiterdarlehen und um
Wertpapiere zur Absicherung der Pensionsbezüge. Die Anlage der Wertpapiere er-
folgte bei der Deka Investment Bank.
3.4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 867 T€
eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.278 T€ eine Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr.
3.5. Bei den Forderungen gegenüber der Stadt Münste r handelt es sich um eine Forde-
rung aus dem Personalbereich (Lohnsteuer der Beamte n) und Zinseinnahmen aus
Geldanlagen von insgesamt 8 T€. Die gebildete Rücks tellung für die Nebenkosten
an die Stadt Münster (Amt für Immobilienmanagement) weist zum Bilanzstichtag ei-
nen Betrag von 120 T€ für die Nebenkosten aus.
3.6. Das gezeichnete Kapital beträgt 50 T€. Es ist voll eingezahlt. Im Zuge der Ausglie-
derung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde wertmäßig höheres Vermö-
gen als Schulden abzüglich des Stammkapitals überno mmen. Daher bildet sich als
Gegenposten eine Kapitalrücklage von 4.245 T€.
3.7. Den Rückstellungen für die Pensionsverpflichtu ngen (Altfälle) steht wie in den Vor-
jahren eine Forderung an die Stadt Münster gegenüber.
3.8. Der Sonderposten für Zuwendungen hat sich zum Vorjahr um 298 T€ erhöht: Es
wurden 377 T€ für die Bestuhlung im Großen Haus zugeführt und 79 T€ aufgelöst.
3.9. Die Rückstellungen haben sich im Wirtschaftsjahr 2014/15 wie folgt entwickelt
Stand
01.09.2014
Inanspruch-
nahme /
Auflösung
Zuführung Stand
31.08.2015
T€ T€ T€ T€
Pensionsrückstellungen
Pension Aktive Beamte 1.598 0 182 1.780
Beihilfe 316 0 36 352
Gesamt Pensionsrückstellungen 1.914 0 218 2.132
Sonstige Rückstellungen
Mehrarbeit und ausstehender Urlaub 213 213 208 208
Anteilige Sonderzahlungen
267
267
270
270
Abfindungen 0 0 0 0
Leistungsabhängige Vergütung 145 145 146 146
Altersteilzeit 168 73 0 95
Unterlassene Instandhaltung 0 0 0 0
Archivierungskosten 47 0 0 47
6
Ausstehende Rechnungen 33 33 17 17
Beratungs- und Prüfungskosten 18 18 18 18
Prozesskosten und Strittiges Honorar 52 0 0 52
Nebenkostenabrechnung
331 331
150 150
Sonstige Rückstellungen 36 21 21 36
Gesamt sonstige Rückstellungen
ngen
1.310
1.101 830 1.039
Gesamt Rückstellungen 3.224 1.101 1.048 3.171
3.10. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus dem Sanierungs-
euro in Höhe von 262 T€ (Vorjahr: 462 T€) ausgewies en. Die Veränderung resul-
tiert mit 377 T€ aus der Umbuchung des Sanierungseu ro der für die Erneuerung
der Bestuhlung im großen Haus verwendet und entspre chend in den Sonderpos-
ten für Zuwendungen umgebucht wurde. Dagegen wurde die Einnahmen der ab-
gelaufenen Spielzeit aufgrund des Sanierungseuro in Höhe von 177 T€ den Ver-
bindlichkeiten zugeführt.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlust Rechnung
4.1. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB
in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung wurde um die Po-
sition Betriebskostenzuschüsse erweitert.
4.2. Umsatzerlöse und Statistik:
Umsatzerlöse T€
Einnahmen aus Vorstellungen 2.884
Auswärtige Gastspiele und Gastkonzerte 265
Nebeneinnahmen aus Vorstellungen 68
Sonstige Umsatzerlöse 20
3.237
4.3. Kostendeckungsgrad
Der Kostendeckungsbeitrag des Theater Münster stieg in der Spielzeit 2014/2015
auf 20,8 %. Bei der Berechnung wurden nur die Erträ ge berücksichtigt, die nicht
durch die Finanzformel abgedeckt sind. Somit kann d as Theater Münster aus er-
wirtschafteten Eigenmitteln (Umsatzerlöse, Sponsori ng, Landesmittel u.ä.) rd. ein
Fünftel zur Deckung der Aufwendungen beitragen.
Kostendeckungsgrad
Spielzeit 2014/2015 S pielzeit 2013/2014
20,80% 20,10%
Besucherzahlen
2011/2012 2012/2013 2013/2014 2014/2015
Theater 142.572 150.082 156.752 149.074
Konzert 39.603 36.142 37.567 37.069
Besucher insgesamt 182.175 186.224 194.319 186.143
Anzahl der Vorstellungen 541 672 662 675
Besucher je Vorstellung 337 277 294 276
7
Aufführungen Platzaus-
Theater Stücke insgesamt Besucher nutzung
Premieren
Musiktheater 7 74 43.848 77,43%
Schauspiel 12 144 37.072 68,83%
Tanztheater 4 33 10.834 69,90%
Junges Theater 8 82 23.139 74,40%
Gesamt 31 333 114.893 73,14%
Wiederaufnahmen
Musiktheater 1 7 5.954 95,36%
Schauspiel 6 33 1.956 83,09%
Junges Theater 6 44 2.791 77,53%
Gesamt 12 84 10.701 87,73%
Sonderveranstaltungen 14 105 8.140 65,85%
fremde Gastspiele 13 65 15.340 83,01%
Gesamt Theaterbereich 70 587 149.074 70,40%
Konzert
Sinfoniekonzerte 10 29 19.857 77,32%
Kinderkonzerte 5 27 6.285 76,14%
Rathauskonzerte 6 6 850 59,03%
Erbdrostenhofkonzerte 5 5 923 98,19%
Gesamt 26 67 27.915 75,14%
Sonderveranstaltungen 7 11 3.936 86,64%
fremde Gastkonzerte 5 10 5.218 83,58%
Gesamt Konzertbereich 38 88 37.069 78,70%
Gesamt Theater Münster 108 675 186.143 75,29%
Aufführungszahlen nach Spielstätten
2011/2012 2012/2013 2013/2014 2014/2015
Veränderung
zum Vorjahr
Theater
Grosses Haus 173 191 167 158 -9
Kleines Haus 164 188 162 154 -8
Fremde Spielstätten 64 173 169 209 40
Fremde Gastspiele 40 33 63 66 3
Gesamt 441 585 561 587 26
Konzert
Grosses Haus 35 32 35 33 -2
Kleines Haus 32 32 25 27 2
Fremde Spielstätten 21 15 26 18 -8
Fremde Gastkonzerte 12 8 15 10 -5
Gesamt 100 87 101 88 -13
Gesamt Theater Münster 541 672 662 675 13
8
Abonnementsentwicklung
Veränderung Stand
2012/2013 2013/2014 2014/2015 Gegenüber 2015/2016
Vorjahr 02.01.2016
Theater
Großes Haus
Premieren-Abo 218 226 251 25 280
Großes Abo
Dienstag A 181 156 165 9 174
Dienstag B 473 505 530 25 543
Mittwoch 203 203 207 4 195
Donnerstag 145 139 132 -7 143
Freitag A 146 145 130 -15 123
Freitag C 215 196 193 -3 190
Samstag A 195 181 178 -3 180
Kleines Schauspiel-Abo 328 312 322 10 176
Großes Schauspiel-Abo 16 27 59 32 76
Kennenlern-Abo 389 437 471 34 318
Geschenk-Abo 472 458 376 -82 472
So.-Nachmittag 197 180 158 -22 324
Misch-Abo 39 99 176 77 210
Kleines Haus
Premieren- Abo 77 76 80 4 74
Schauspiel-Abo 10 20 27 7 29
Mittwoch 80 64 64 0 90
Freitag 100 111 126 15 58
Kennenlern-Abo 80 88 76 -12 87
Geschenk-Abo 83 71 66 -5 137
Samstag 53 58 67 9 63
Gesamt Theater 3.700 3.752 3.854 102 3.942
Konzert
Sinfoniekonzerte
Abo A 360 333 332 -1 331
Abo B 375 361 346 -15 377
Abo C 581 589 565 -24 596
Abo K 99 94 81 -13 26
Rathauskonzerte 19 20 26 6 103
Erbdrostenhofkonzerte 96 106 95 -11 80
Gesamt Konzerte 1.530 1.503 1.445 -58 1.513
Gesamt Theater Münster 5.230 5.255 5.299 44 5.455
9
Entwicklung der Besucherorganisationen
Veränderung Stand
2011/2012 2012/2013 2013/2014 2014/2015 Gegenüber 2015/2016
Vorjahr 02.01.2016
Theaterring Volksbühne 687 636 589 594 5 599
Christl. Theatergemeinde 716 653 682 609 -73 624
ver.di 657 412 414 380 -34 358
Theaterjugendring 2064 1335 1566 1633 67 1.663
Gesamt 4.124 3.036 3.251 3.216 -35 3.244
4.4. Zusammensetzung der Betriebskostenzuschüsse:
T€
Stadt Münster 18.623
Land NRW 1.061
Gesamt Zuschüsse 19.684
4.5. Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen i m Wesentlichen aus einem AFA-
Zuschuss der Stadt Münster i.H.v. 649 T€, Erlösen a us Sponsoring i.H.v.109 T€,
Auflösung von Sonderposten 80 T€ und Auflösung von Rückstellungen für Neben-
kosten der Theatergebäude und Mieträume in Höhe von 180 T€.
4.6. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen s ind insbesondere die Positionen
Beiträge, Gebühren und Versicherungen i.H.v. 206 T€ , Werbung und Druckkosten
i.H.v. 357 T€, Unterhaltung der technischen Ausstat tung i.H.v. 548 T€, Dienstleis-
tungen durch die Stadt Münster einschließlich IT-St ruktur i.H.v. 798 T€, Verlust aus
Abgang von Vermögensgegenständen i.H.v. 25 T€, sowi e Gebäudemiete und Ne-
benkosten i.H.v. 1.004 T€ zu nennen.
B. Sonstige Angaben
1. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB werden
auf Grund von Unwesentlichkeit nicht angegeben. Haf tungsverhältnisse gemäß
§ 251 HGB bestehen nicht.
2. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Gesch äftsjahr 2014/2015 betrug:
Angestellte 309,0
Beamte 6,5
315,5
Die Beschäftigten verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche innerhalb des The-
aters Münster:
Verwaltung 11,5
Kasse 5,5
Hausdienste 19,0
Bühnentechnischer Dienst 82,0
Werkstätten 28,0
Schauspieler 19,0
10
Sänger 10,0
Chor 26,0
Orchester 67,0
Tanz 15,0
Künstlerisches Funktionspersonal 32,5
Die einzelnen Arbeitsverhältnisse werden durch nach stehende Regelungen be-
stimmt:
Beamtenrecht
Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD)
Normalvertrag Bühne (NV Bühne)
Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) .
Zusätzlich zu den fest angestellten Mitarbeitern, sind bei den nicht ständig Beschäf-
tigten (Ersatz für abwesende eigene Kräfte, Aushilf en, Gastverpflichtungen etc.) rd.
3.150 Abrechnungsfälle angefallen.
3. Die Betriebsleitung bildeten die Verwaltungsdire ktorin Rita Feldmann und Generalin-
tendant Dr. Ulrich Peters. Die Vergütung erfolgt be i der Verwaltungsdirektorin nach
Besoldungsgruppe A16 und beim Generalintendanten nach Sondervertrag.
Gemäß § 24 Abs. 1 EigVO NRW i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB sind für die Mitglieder der
Betriebsleitung die Gesamtbezüge für das jeweilige Wirtschaftsjahr anzugeben. Für
die Verwaltungsdirektorin sind im Wirtschaftsjahr V ergütungen i.H.v. 82.474,20 €
und für den Generalintendanten i.H.v. 158.968,39 € inkl. Sonderhonorare angefal-
len.
4. Mit der Prüfung des Jahresabschlusses wurde nach Beschluss des Kulturausschus-
ses am 23.04.2015 und erteilter Zustimmung der Ge meindeprüfungsanstalt Nord-
rhein-Westfalen (GPA) vom 13.02.2015 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr.
Schumacher & Partner GmbH beauftragt. Im Wirtschaft sjahr 2014/2015 wurden
Aufwendungen für die Beratungs- und Prüfungskosten der Jahresabschlussprüfung
2014/2015 in Höhe von 19.635 € erfasst.
5. Der Betriebsausschuss setzte sich zum Bilanzstic htag wie folgt zusammen:
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (CDU), Dipl.-Chemiker
Ratsherr Bruno Kleine Borgmann (CDU), Lehrer a.D.
Ratsfrau Dr. Maria Galen (CDU), Kunsthändlerin
Ratsherr Jan Leiße (CDU), Immobilienmakler
Ratsherr Josef Schliemann (CDU), Gemeindedirektor a. D.
Dr. Wolfgang Weikert (CDU), Studienrat
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), Lehrerin i.R.
Philipp Gabriel (SPD), Jurist
Ratsherr Marius Herwig (SPD), Student
Ratsfrau Dr. Cornelia Jäger (SPD), Rechtsreferendarin
Renate Weidenfeller (SPD), Lehrerin i.R.
Ratsherr Tim Rohleder (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Politologe, wiss. Mitarbeiter
Christa Nonhoff (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Lehrerin
Martin Schulte (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Soziologe
Ratsfrau Annette Kemper (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Lehrerin
Heinrich Götting (FDP), Kaufmann
Katharina Geuking (DIE LINKE)
Martin Gutsch (Piraten/ÖDP), Kaufmann im Gesundhei tswesen
11
6. Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten für ihre Tätigkeit vom Theater
Münster keine Bezüge.
7. Der Jahresüberschuss 2014/2015 in Höhe von 70.08 0,40 € soll nach dem Ergebnis-
verwendungsvorschlag der Betriebsleitung auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Münster, 29. Februar 2016
Rita Feldmann
Verwaltungsdirektorin
Theater Münster
Entwicklung des Anlagevermögens 2015
Bezeichnung Anschaffungs-/ Anschaffung-/ Buchwert e Buchwerte
Herstellungs- Herstellungs- Abschreibung Abschreibung Abschreibun g Abschreibung
kosten Brutto Brutto Brutto Umbuchung kosten Brutto kumuliert
01.09.2014 Zugänge Abgänge 31.08.2015 01.09.2014 Zugänge Abgänge 31.08.2015 31.08.2015 31.08.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.973,89 56.213,74 -5.268,31 0,00 123.919,32 -46.102,17 -21.747,88 5.268,31 -62.581,74 61.337,58 26.871,72
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.199.248,14 766.412,03 -174.441,48 693.808,82 9.485.027,51 -3.4 03.536,07 -1.206.430,62 149.771,23 -4.460.195,46 5.024.832,05 4.795.712,07
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 735.701,9 7 68.984,07 0,00 -693.808,82 110.877,22 0,00 0,00 0,00 0,00 110.877,22 735.701,97
Summe Sachanlagen 8.934.950,11 835.396,10 -174.441,48 0,00 9.595.904,73 -3.403.536,07 -1.206.430,62 149.771,23 -4.460.195,46 5.135.709,27 5.531.414,04
III. Finanzanlagen
Wertpapiere 485.418,84 158.769,76 0,00 0,00 644.188,60 0,00 0,00 0,00 0,00 644.188,60 485.418,84
Ausleihungen 11.162,92 16.300,00 -14.086,78 0,00 13.376,14 0,00 0,00 0,00 0,00 13.376,14 11.162,92
Summe Finanzanlagen 496.581,76 175.069,76 -14.086,78 0,00 657.564,74 0,00 0,00 0,00 0,00 657.564,74 496.581,76
Summe Anlagevermögen 9.504.505,76 1.066.679,60 -193.796,57 0,00 10.377.388,79 -3.449.638,24 -1.228.178,50 155.039,54 -4.522.777,20 5.854.611,59 6.054.867,52
13
Lagebericht zum 31. August 2015
1. Geschäftsgrundlagen
Das Theater Münster ist seit dem 01.09.2008 eine ei genbetriebsähnliche Einrichtung der
Stadt Münster entsprechend den Vorschriften der Gem eindeordnung für das Land Nord-
rhein-Westfalen. Sie wird gemäß der Eigenbetriebsve rordnung sowie nach den Bestimmun-
gen der Betriebssatzung für das Theater Münster gef ührt (Hinweis: Die Städtischen Bühnen
Münster wurden zur Spielzeit 2012/2013 umbenannt in „Theater Münster“, s. Vorlage
V/0086/2012).
Satzungsmäßiger Zweck und Gegenstand einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe
ist die Förderung des kulturellen Lebens durch den Betrieb des Theater Münster. Das Sinfo-
nieorchester Münster ist Bestandteil des Betriebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung des
Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitä-
ten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielset-
zung der Stadt Münster, individueller Zielvereinbar ungen sowie unter Beachtung einer wirt-
schaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen
.
Die Einrichtung verfolgt ausschließlich und unmitte lbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenor dnung. Sie ist selbstlos tätig und ver-
folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Einrichtung dürfen nur für die
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf ke ine Person durch Ausgaben, die
dem Zweck der Einrichtung fremd sind, oder durch un verhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der Einrichtung oder bei Wegfall ihres
bisherigen Zwecks hat die Stadt Münster ihr Vermöge n, soweit es den Wert der Sach- und
Kapitaleinlagen übersteigt, ausschließlich für die Förderung der Kunst und Kultur zu verwen-
den.
Die Gemeinnützigkeit der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung Theater Münster wurde im
Rahmen der Konzernbetriebsprüfung der Stadt Münster aberkannt. Dies ist jedoch, da die
Stadt Münster als juristische Person des öffentlich en Rechts Spenden für kulturelle Zwecke
entgegen nehmen darf und hierfür Zuwendungsbeschein igungen ausstellen kann, unschäd-
lich.
Das Theater Münster umfasst folgende Sparten:
• Musiktheater
• Sprechtheater
• Tanztheater
• Junges Theater
• Konzerte
Die Betriebsleitung im Sinne der EigVO NW bilden de r Generalintendant Dr. Ulrich Peters
und die Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann.
2. Geschäftsverlauf / Spielzeitenüberblick
Das Wirtschaftsjahr 2014/2015 war in finanzieller H insicht wiederum durch einen positiven
Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahresüber-
schuss von 70 T€ aus.
14
Die wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt als stabil
dar.
Die Besucherzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % leicht verringert. Insgesamt
besuchten 186.143 Theater- und Konzertinteressierte die Vorstellungen des Theater Müns-
ter. Dies ist ein Rückgang von 8.176 Besuchern gegenüber der Spielzeit 2013/2014.
Im Verlauf der Spielzeit wurden im Musiktheater, Schauspiel, Junges Theater und Tanzthe-
ater 31 Premieren und 12 Wiederaufnahmen gezeigt. I m Konzertspielplan des Sinfonieor-
chesters standen neben 10 Sinfoniekonzerten zahlrei che weitere Auftritte in den einzelnen
Konzertreihen. Das Programm des Theater Münster wur de ergänzt durch die Produktion der
Niederdeutschen Bühne, zahlreiche Gastspiele und –k onzerte, Lesungen, Vorträge und
Ausstellungen. Die Anzahl der Aufführungen hat sich mit 675 im Vergleich zur vorherigen
Spielzeit um 13 Vorstellungen ein wenig erhöht.
Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater- und Konzertbereich ist ein wiederum ein
steigendes Besucherinteresse zu verzeichnen. Es wur den 5.299 Abonnements abgeschlos-
sen. Damit erhöhte sich die Anzahl der Abonnements um weitere 44. In der aktuellen Spiel-
zeit 2015/2016 bestätigt sich dieser Trend deutlich mit dem Abschluss von 156 neuen Abon-
nements.
Bei den Besucherorganisationen ist bei einem Rückga ng von 35 Abonnements bei insge-
samt 3216 Abonnements ein konstanter Bestand zu verzeichnen.
Das Theater Münster nutzt für die Veranstaltungen n eben den eigenen Spielstätten, Großes
und Kleines Haus, U2 und Theatertreff, auch externe Aufführungsorte.
Musiktheater
Mit Bizets „Carmen“ und Smetanas „Verkaufter Braut“ betraten zwei starke Frauen die
Opernbühne im Großen Haus, doch während die andalus ische Zigeunerin Carmen tragisch
durch den Messerstich Don Josés stirbt, findet Mari e – allen Widerständen zum Trotz – ihr
Glück schließlich in den Armen des Geliebten Hans. Als Münstersche Erstaufführung prä-
sentierte das Musiktheater zu Jahresbeginn Detlev Glanerts Oper „Joseph Süß“, die Aufstieg
und Fall eines jüdischen Finanzmanns am Hof des Her zogs von Württemberg in einer bewe-
genden Szenenfolge schildert und bestürzende Einbli cke in den Antisemitismus des 18.
Jahrhunderts liefert. Auf eine beschwingte Seereise lud Cole Porters Musical „Anything Go-
es“ ein, das – Abbild der vergnügungssüchtigen amerikanischen Gesellschaft der 30er Jahre
– eine illustre Reisegesellschaft auf einem Luxusli ner versammelt und in turbulente Aben-
teuer auf hoher See verwickelt. Freunde der Barockm usik kamen mit Georg Friedrich Hän-
dels Oper „Ariodante“ auf ihre Kosten: Um Liebe und die zerstörerische Kraft der Intrige (die
dann doch zugunsten eines Happyends unterliegt) dre ht sich das Ritterdrama am schotti-
schen Königshof, das in einer multimedialen Inszenierung von Kobie von Rensburg die baro-
cke Stoffvorlage als zeitgemäßes Welttheater in sch illernder Pop-Ästhetik umsetzte. Glanz
und Elend gesellschaftlich erfolgloser Künstler sch ilderte Giacomo Puccinis Oper „La
Bohème“, die eine scharfe Sozialkritik mit der trag ischen Liebe des Dichters Rudolfo zu der
Näherin Lucia verbindet. Weiterhin im Programm war Mozarts ZAUBERFLÖTE die auch
wieder in der laufenden und auch kommenden Spielzeit zu sehen ist.
Schauspiel
Der „Urfaust“, Goethes erste Bearbeitung des Stoffs , und das packende Königinnendrama
„Maria Stuart“ von Friedrich Schiller, das den politischen Konflikt um den Anspruch auf den
englischen Thron mit dem konkurrierenden Nebeneinan der zweier machtbewusster Frauen
unheilvoll verbrämt. Ibsens „Platonow“ entwarf demg egenüber ein Panorama der zaristi-
schen Gesellschaft, die in rauschhafter Ekstase lan gsam aber sicher ihrem Untergang ent-
gegentaumelt. Das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 brachte Wolfgang
15
Borcherts Heimkehrerdrama „Draußen vor der Tür“ auf die Bühne des Kleinen Hauses und
entließ den Zuschauer in die bedrückende Szenarien einer zerstörten Welt, in der eine von
Krieg, Holocaust und Vertreibung traumatisierte Ges ellschaft anklagend die Frage nach
Schuld und Verantwortung für das Unfassbare stellt. Mit der Deutschsprachigen Erstauffüh-
rung „Licht unter Tage“, einem Sozial- und Familien drama im Bergarbeitermilieu, setzte
Schauspieldirektor Frank Behnke seine Auseinanderse tzung mit dem amerikanischen Dra-
matiker Tennessee Williams fort. Nach Frankreich fü hrte die Deutschsprachige Erstauffüh-
rung „Der extravagante Liebhaber“ von Pierre Cornei lle, eine autobiographisch motivierte
Komödie des 17. Jahrhunderts, in der es dem Dramati ker gelingt, ganz verschiedene, erfri-
schend aktuelle Liebes- und Lebensentwürfe junger M enschen zu zeichnen. Das Recher-
cheprojekt „Auch Deutsche unter den Opfern“ von Tu ğsal Mo ğul setzte sich mit den Morden
des NSU auseinander und schuf ein beklemmendes Stüc k dokumentarisches Theater über
den wachsenden Rechtsradikalismus in Deutschland.
Junges Theater
BEI DEN WILDEN KERLEN erlebten junge und ältere Zus chauer des Familienstücks eine
aufregende und fantasievolle Geschichte, in der die Grenzen zwischen Alltag und innerer
Traumwelt verwischen, und werden Teil dieser wunder samen, witzigen Abenteuergeschich-
te. Das Junge Theater entführte seine Zuschauer an den „Einsamsten Ort der Welt“ und
schickte sie in den Weiten des isländischen Winters mit dem sechsjährigen Nonni und der
Hirtenhündin Titla auf die Suche nach dem verlorene n Schaf Gullbra. Der Erfolgsfilm „Die
fetten Jahre sind vorbei“ (2004) bildete die Vorlag e für das gleichnamige Theaterstück, in
dem drei Jugendliche in den Wohnungen wohlhabender Mitbürger die wohlbehütete Ord-
nung durcheinander bringen, um sie und uns zum Nach denken über Haben und Sein zu
zwingen. Mit dem „Mondraketenmassaker“, einem Retro futuristical, bot das Junge Theater
eine Uraufführung der besonderen Art: Auf den ebens o fantasievollen wie denkbar schlecht
umgesetzten Ideen der amerikanischen Science-Fictio n-Filme der 1950er und 1960er Jahre
aufbauend, traten die Akteure des TheaterJugendOrch esters (TJO) jungen Zuschauer eine
lustvolle und parodistische Rückreise in eine verga ngene Zukunftsvision an, um gleichzeitig
die Frage nach den heutigen Träumen vom Morgen zu stellen.
Tanztheater
Die Choreographie nach Frank Wedekinds Monstretragödie „Lulu“ ließ die vielen Bildern, die
Lulus Liebhaber von ihr entwerfen, durch verschiedene Tänzerinnen interpretieren, um somit
dem Facettenreichtum der Figur gerecht zu werden. Mit Thomas Noone setzte wiederum ein
Gastchoreograph neue Akzente im Tanztheater: Noones „Descent“ interpretierte die Ge-
schichte von Orpheus’ Reise in die Unterwelt und dessen Scheitern bei dem Versuch, seine
geliebte Frau Eurydike zurück ins Reich der Lebenden zu holen. Hans Henning Paar, Leiter
des TanzTheaterMünster, entdeckte in der Choreografie „In Eremo“ die Wüste als Ort der
Verunsicherung und Orientierungslosigkeit, aber auch der Mediation, des Gebets und der
göttlichen Erfahrung und Freiheit. Im Rahmen der 3. Benefiz-Tanzgala gastierten zahlreiche
internationale Solisten und Kompanien in Münster und boten dem Publikum ein hochkaräti-
ges und abwechslungsreiches Programm zugunsten der Aidshilfe Münster.
Theater Extra
Unter dem Titel „Die Künste unter dem Hakenkreuz“ setzte das Theater Münster seine Trilo-
gie zur Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts mit e inem umfassenden Vortrags- und Film-
programm zur nationalsozialistischen Kunst- und Kulturpolitik fort.
Sinfonieorchester Münster
Herzstück des Konzertprogramms sind die zehn Sinfoniekonzerte pro Saison, die jeweils drei
16
Mal im Großen Haus des Theaters Münster gespielt we rden. Im März entstand dabei in Ko-
operation mit dem Sinfonieorchester Hagen ein beson ders eindrucksvoller Abend mit Ale-
xander Skrjabins selten aufgeführten Werken LE POÈM E DE L‘EKSTASE und PROME-
THÈE – LE POÈME DU FEU. Ein weiteres außergewöhnlic hes Sinfoniekonzert erfolgte im
Mai, als Fabrizio Ventura Robert Schumanns erlesene Schauspielmusik MANFRED unter
Mitwirkung der Chöre, von Gesangssolisten und Schau spielern des Theaters Münster diri-
gierte. Im Sommer überraschte das Sinfonieorchester Münster sein Publikum mit einer Auf-
führung der originalen Filmmusik zum Stummfilm DER ROSENKAVALIER von Richard
Strauss nach dessen gleichnamiger Oper. Die Produkt ion mit dem rekonstruierten Film führ-
te das Sinfonieorchester im Juli zu einem Gastspiel beim Richard Strauss-Festival in Gar-
misch Partenkirchen. Aus Anlass der Neuinszenierung von Händels Oper Ariodante richtete
das Theater Münster im Frühjahr an verschiedenen Spielstätten die Tage der Barockmusik
aus . Erneut einen großen Zuschauerzuspruch erhielt das Open-Air-Konzert im Rahmen der
jährlich stattfindenden Aaseerenaden kurz vor der Sommerpause.
Seit nunmehr vier Jahrzehnten nehmen die Kinderkonz erte des Sinfonieorchesters Münster
einen besonderen Stellenwert im Spielplan des Sinfo nieorchesters ein. Die jährlich rund 25
Konzerte für Kinder ab etwa 6 Jahren haben sich als Publikumsmagnet erwiesen
Neben dem umfänglichen Konzertprogramm wirkte das S infonieorchester Münster bei sämt-
lichen Aufführungen des Musiktheaters mit und konnt e dabei seine Kompetenz in den unter-
schiedlichsten musikalischen Epochen und Genres unter Beweis stellen.
3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme beziffert sich zum 31.08.2015 auf 9.584 T€.
Auf der Aktiva wird ein Anlagevermögen i.H.v. 5.855 T€ und ein Umlaufvermögen, ein-
schließlich Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 3.729 T€ geführt. Zum Anlagevermögen
gehören vorwiegend als Sachanlagen geführte betrieb sspezifische Anlagegüter, die mit
Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung The ater Münster übertragen wurden. Das
Umlaufvermögen besteht vorwiegend aus Forderungen g egenüber der Stadt Münster aus
Pensionen und Transferleistungen von der Stadtsparkasse an die Stadt Münster.
Die Passiva weist ein Eigenkapital i.H.v. 4.160 T€ auf. Die Eigenkapitalquote beträgt damit
43,41 %. Ein weiterer größerer Posten der Passiva sind Rückstellungen mit einer Gesamt-
höhe von 3.172 T €.
4. Finanzlage
Durch die festgelegten Zuschusszahlungen der Stadt Münster, die kontinuierlichen Einnah-
men aus dem Verkauf von Eintrittskarten und die Bet riebskostenzuweisungen des Landes
NRW, ist die Liquidität im Wirtschaftsjahr 2014/2015 jederzeit gesichert gewesen.
Im Wirtschaftsjahr 2014/2015 sind neben den übliche n Instandhaltungs- und Wartungsarbei-
ten folgende größere Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen:
• Erneuerung der Bestuhlung im Kleinen Haus
• Herrichtung einer Probebühne in der Oxford-Kaserne
• Erneuerung Leistungssteuerung Punktzüge Großes Haus
In den darauf folgenden Jahren sind neben investive n Ersatzbeschaffungen insbesondere
Investitionen in die Bühnentechnik geplant. Weitere Maßnahmen werden entsprechend einer
Prioritätenliste kurzfristig geplant und umgesetzt. Diese Maßnahmen werden jeweils aus ei-
genen Mitteln finanziert.
Im Theater Münster sind in den kommenden Jahren umf angreiche Sanierungsmaßnahmen
in der Bühnenausstattung erforderlich; neben Maßnah men aus betriebs- und sicherheits-
technischer Sicht, die über den Vermögensplan bzw. als Sondermaßnahme finanziert wer-
den müssen.
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Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münst er ist nicht Eigentümerin der vom Amt
für Immobilienmanagement überlassenen Gebäude. Die direkt an den Gebäuden anstehen-
den Investitionen und Instandsetzungen werden von d er Eigentümerin Stadt Münster in en-
ger Abstimmung mit dem Theater Münster vorgenommen.
5. Ertragslage
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des T heaters und Orchesters sind im Ver-
gleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse
und Bewilligungsbescheide um 308 T€ gestiegen. Dies e Erhöhung erklärt sich durch die ta-
rifbedingten Mehraufwendungen, die auf Grundlage de s Managementkontrakts, inkl. 6. Fi-
nanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, Vo rlage V/0240/2013/1 eine entspre-
chende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster beinhal-
tet.
Mit der Vorlage V0702/2012/1.Ergänzung hat der Rat der Stadt Münster das Handlungspro-
gramm 2012 bis 2017 beschlossen, welches für das Th eater Münster folgende Einzelmaß-
nahme festgelegt hat:
„Das Theater Münster leistet im Rahmen des Handlung sprogramms 2012 bis 2017 einen
Konsolidierungsbeitrag, der bis zur Spielzeit 2016/ 17 eine Gesamthöhe von 700 T€ in der
Ergebnisrechnung erreicht. Dieser setzt sich zusamm en aus zurzeit noch nicht finanzierten
Tarifsteigerungen der Spielzeit 2013/14 in Höhe von 563 T€ sowie einem zusätzlichen Kon-
solidierungsbeitrag in Höhe von 137 T€. Dazu sind E rtragssteigerungen sowie Aufwandsre-
duzierungen bis zur geforderten Höhe stufenweise um zusetzen. Die Verwaltung wird beauf-
tragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.“
Die Umsetzung dieses Konsolidierungsbeitrages durch das Theater Münster (Vorlage
V/0165/2013/1) ist ab der Spielzeit 2013/2014 konse quent durchgeführt worden und hat so-
mit zum positiven Jahresergebnis beigetragen.
Für die Erhöhungen der Tarifrunde 2014 ab dem 01.03 .2014 und alle weiteren Tarifsteige-
rungen im öffentlichen Dienst während der Laufzeit des gültigen Managementkontrakts, inkl.
6. Finanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, hat der Rat der Stadt Münster mit der
Vorlage V/0240/2013/1 eine entsprechende Erhöhung d es Zuschusses an das Theater
Münster durch die Stadt Münster beschlossen. Auf de r Basis dieser Finanzierungregelung,
war der Etat für die Personalbewirtschaftung in der Spielzeit 2014/2015 insgesamt ausrei-
chend. Innerhalb des Personaletats haben sich die ü blichen vom Spielplan abhängigen Ver-
schiebungen ergeben.
Im Rahmen der dezentralen Etatverwaltung innerhalb des Theater Münster sind Steigerun-
gen bei einzelnen Positionen durch Einsparungen an anderen Stellen ausgeglichen worden.
6. Nachtragsbericht
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres
2014/2015 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö-
gens-, Finanz- und Ertragslage haben.
7. Risiko- und Prognosebericht
Die aktuelle 6. Finanzformel (Vorlage/0240/2013/1), die bis zum Ende der Spielzeit
2017/2018 gültig ist, garantiert eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Thea-
ter Münster durch die Stadt Münster für die nachfol genden Tarifsteigerungen im öffentlichen
Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus sverfahren eine verlässliche Finanz-
basis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. H ierzu zählt auch die Bewilligung von
Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit verläss-
liche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet.
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Die Parteien, Stadt Münster und Theater Münster, haben sich im Rahmen des Management-
kontraktes verpflichtet, die Verhandlungen über eine Fortschreibung des Kontraktes u.a. we-
gen der personalrechtlichen Regelungen (Verfahren f ür die Nichtverlängerungsmitteilungen
zur Beendigung von Arbeitsverträgen im Solo-Bereich § 61 NV-Bühne) spätestens ab dem
01.01.2017 zu beginnen und bis zum 15.05.2017 abzus chließen. Die Theaterleitung wird
daher im Herbst 2016 mit den vorbereitenden Gespräc hen für eine Fortschreibung des Kon-
traktes beginnen.
Das Konsolidierungskonzept auf Basis des Handlungsp rogramms 2012 bis 2017 der Stadt
Münster, Vorlage V0702/2012/1. Ergänzung, wird vom Theater Münster seit der Spielzeit
2013/2014 stufenweise erfolgreich umgesetzt (Vorlag e V/0165/2013/1. Erg.) Dadurch bleibt
jedoch der finanzielle Handlungsspielraum des Theat er Münster weiter eingeschränkt. Der
Erhalt aller Sparten ist jedoch auch unter den redu zierten finanziellen Rahmenbedingungen
sichergestellt.
Unter Berücksichtigung des aktuell deutlich gestieg enen Besucheraufkommens in der lau-
fenden Spielzeit 2015/2016 und der konsequenten Um setzung der beschlossenen Konsoli-
dierungsmaßnahmen, erwartet die Theaterleitung auch in den folgenden Jahren einen leich-
ten Jahresüberschuss.
Eine eventuelle Kürzung der Zuschüsse von Stadt und Land hätte kurzfristig Auswirkungen
auf die Struktur des Theater Münster.
8. Angabe zu den Feststellungen der Prüfung nach § 53 HGrG für 2014/2015
Der mit der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageb erichtes für das Wirtschaftsjahr
2014/2015 beauftragte Abschlussprüfer hat seine Prü fung auftragsgemäß um die Prüfung
nach § 53 HGrG erweitert und die wesentlichen Fests tellungen in seinem Prüfungsbericht
dargestellt. Es ergaben sich keine Feststellungen, aus denen sich für die Betriebsleitung die
Notwendigkeit zum Handeln ergeben hätte.
Münster, 29. Februar 2016
Rita Feldmann
Verwaltungsdirektorin
Beschlussvorlage
4277 Zeichen
V/0378/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER Theater Münster Betrifft Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das Wirtschaftsjahr 2014/2015 Beratungsfolge 07.06.2016 Kulturausschuss Vorberatung 29.06.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 29.06.2016 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss 201 4/2015 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster, best e- hend aus der Bilanz, der Gewinn - und Verlustrechnung, dem Anhang sowie dem Lagebericht der Betriebsleitung, wird zur Kenntnis genommen und festgestellt. 2. Es wird z ur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 201 4/2015 nebst Anhang und dem Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster am 14.03.2016 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner Gm bH, Münster, der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. 3. Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 201 4/2015 weist einen Jahres über- schuss von 70.080,40 € aus. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Der Betriebsleitung des Theater Münster wird für das Wirtschaftsjahr 2014/2015 Entlastung erteilt. 5. Zur Prüfung des Jahresabschlusses 2015/2016 des Theater Münster wird die Wirtschaftsprü- fungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH , 48143 Münster, An der Apostelkirche 4, bestellt. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Kosten der Prüfung des Jahresabschlusses 2014/2015 im Wirtschaftsplan 2014/2015 berücksichtigt sind. Vorlagen-Nr.: V/0378/2016 Auskunft erteilt: Herr Braun Ruf: 59 09 121 E-Mail: Braun@stadt-muenster.de Datum: 03.05.2016 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0378/2016 Begründung: Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH aus Münster hat im Auf- trag des Theater Münster mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nor drhein-Westfalen den Jahresabschluss und Lagebericht des Wirtschaftsjahres 2014/2015 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß gem. § 13 der Betriebssatzung des Theater Münster dem Betriebsau sschuss und dem Rat vorzulegen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung NRW in Verbindung mit den handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt worden. Zum Lagebericht wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Par tner GmbH festgestellt, dass dieser entsprechend § 25 EigVO aufgestellt worden ist, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und die sonstigen Angaben im Lagebericht keine falsc he Vorstellung von der Lage des Eigenbetriebes vermitteln und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutre f- fend dargestellt sind. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH erteilt dem Theater Müns- ter für das Wirtschaftsjahr 2014/2015 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss 20 14/2015 können den beigefügten Unterlagen en t- nommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse vom zuständigen Wirtschaftsprüfer, He rrn Dr. M i- chael Kaufmann, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH in der Betriebsausschusssitzung am 07.06.2016 im Einzelnen erläutert. Die Prüfung des Jahresabschlusses der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster obliegt gem. §106 Abs. 2 GO NW der Gemeindeprüfungsanstalt. Diese bedient sich zur Durchfü hrung der Jahresabschlussprüfung eines Wirtschaftsprüfers oder einer Wirtschaftsprüfungsgesel lschaft. Das Theater Münster kann einen Vorschlag unterbreiten, dem die G emeindeprüfungsanstalt Nordrhein- Westfalen folgen soll. Gem. § 5 EigVO benennt der Betriebsausschuss die Prüferin oder den Prüfer für den Jahresa b- schluss. In Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen und dem AWR sowie der am 19.04.2016 erteilten Zustimmung durch die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein -Westfalen wird vorgeschlagen, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH mit der Prüfung des Jah- resabschlusses 2015/2016 zu beauftragen. Gez. Wilkens Stadträtin
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- An der Apostelkirche 4
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Details
- Aktenzeichen
- V/0378/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 03.05.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37