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V/0378/2016

Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das Wirtschaftsjahr 2014/2015

Vorlagen 03.05.2016

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Anhang + Lagebericht 2014-2015 Theater Münster

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anhang + Lagebericht 2014-2015 Theater Münster

43307 Zeichen

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
 
Theater Münster 
 
 
 
Jahresabschluss  
 
für das 
 
Wirtschaftsjahr 2014/2015

2
 
Bilanz zum 31.08.2015 
 
      
A K T I V A   31.08.2015  Vorjahr  
===========  €  € 
A. Anlagevermögen    
    I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Summe immaterielle Vermögensgegenstände  61.337,58  26.871,72  
    II. Sachanlagen    
1.  Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.024.832,05  4.795.712,07  
2.  Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 110.877,22  735.701,97  
Summe Sachanlagen  5.135.709,27  5.531.414,04  
    III. Finanzanlagen    
1.  Wertpapiere des Anlagevermögens  644.188,60  485.418,84  
2.  Sonstige Ausleihungen  13.376,14  11.162,92  
Summe Finanzanlagen  657.564,74  496.581,76  
Summe Anlagevermögen  5.854.611,59  6.054.867,52  
B. Umlaufvermögen    
    I. Vorräte    
        Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  99.338,00  83.741,00  
Summe Vorräte  99.338,00  83.741,00  
    II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
        1. Forderung aus Lieferungen und Leistungen 82.643,70  52.974,84  
            Forderungen gegen die Stadt Münster    
           davon Forderungen gegen die Stadt Münster mit einer Laufzeit von über einem Jahr 1.278.259, 16  1.278.259,16  
           Übrige Forderungen gegen die Stadt Münster 41.542,73  1.457.527,16  
        2. Summe Forderungen gegen die Stadt Münster 1.319.801,89  2.735.786,32  
        3. Sonstige Vermögensgegenstände  742.980,00  785.565,53  
Summe Forderungen  2.145.425,59  3.574.326,69  
    III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.361.234,32 1.383.280,21  
Gesamtsumme Umlaufvermögen  3.605.997,91  5.041.347,90  
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten  123.496,37  117.440,50  
    
S U M M E   A K T I V A  9.584.105,87  11.213.655,92  
=======================    
    
P A S S I V A   31.08.2015  Vorjahr  
=============   €   €  
A. Eigenkapital    
    I. Gezeichnetes Kapital  50.000,00  50.000,00  
    II. Kapitalrücklagen  4.244.893,79  4.244.893,79  
    III. Gewinnrücklage    
    IV. Verlustvortrag  -205.334,51  -252.361,87  
    V. Jahresüberschuss  70.080,40  47.027,36  
Summe Eigenkapital  4.159.639,68  4.089.559,28  
B. Sonderposten für Zuwendungen  356.483,19  58.797,01  
C. Rückstellungen    
    I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.132.866,00  1.913.991,00  
    II. Sonstige Rückstellungen  1.038.730,87  1.310.849,00  
Summe Rückstellungen  3.171.596,87  3.224.840,00  
D. Verbindlichkeiten    
1.  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  310.417,93  272.996,85  
         davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  310.417,93  272.996,85  
2.  Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster                                                                     
 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 
504.430,18             
504.430,18                                                                                                                   
  2.556.055,53                                                                                                       
2.556.055,53  
3.  Sonstige Verbindlichkeiten    
        davon Steuerverbindlichkeiten  2.602,34  0,00  
        davon Verbindlichkeiten der sozialen Sicherheit  52.978,26  33.498,65  
        davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 52.978,26  33.498,65  
        andere sonstige Verbindlichkeiten  551.562.12  682.939,15  
   Summe sonstige Verbindlichkeiten  607.142,72  716.437,80  
Summe Verbindlichkeiten  1.421.990,83  3.545.490,18  
   davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.421.990,83  3.545.490,18  
E. Passive Rechnungsabgrenzungsposten  474.395,30  294.969,45  
    
S U M M E   P A S S I V A  9.584.105,87  11.213.655,92  
=========================

3
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2014 bis 31. August 2015 
    
      
   2014/2015 Vorjahr  
   €   €  
      
1. Umsatzerlöse 3.236.796,82  3.292.574,04  
    
2. Betriebskostenzuschüsse 19.683.503,67 19.375.505,69  
   
3. Andere aktivierte Eigenleistungen                                                                                         186.450,31  0,00  
    
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.194.250,13  1.048.589,69  
    
5. Materialaufwand   
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -765.669,09  -681.178,38  
    und bezogene Ware   
    
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.458.096,14  -1.514.396,59  
Summe Materialaufwand -2.223.765,23  -2.195.574,97  
Rohergebnis                                                  22.077.235,70                                 21.521.094,45  
 
6. Personalaufwand   
a) Löhne, Gehälter und Honorare -13.861.005,91 
 -13.833.462,40  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für   
    Altersvorsorgung und Unterstützung   
    davon für Altersversorgung -912.813,66 
 -834.311,07  
    für soziale Abgaben und Unterstützung -2.689.129,79  -2.532.009,22  
Summe soziale Abgaben und Aufwendungen für  -3.601. 943,45  -3.366.320,29  
            Altersvorsorgung und Unterstützung   
Summe Personalaufwand -17.462.949,36 
 -17.199.782,69  
    
Zwischenergebnis 4.614.286,34  4.321.311,76  
    
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände  -1.228.178,50  -694.699,28  
   des Anlagevermögens und Sachanlagen    
   
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.323.018,72 
 -3.592.683,38  
    
Zwischenergebnis 63.089,12  33.929,10  
    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   
   davon von der Stadt Münster   
   sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.364,21 
 11.106,36  
    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.591,93  -35,22  
    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 71.861,40  45.000,24  
    
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00  4.004,31  
13: Sonstige Steuern                           -1.781,00                                         - 1.977,19  
14. Jahresüberschuss 70.080,40  47.027,36  
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr                                            -205.334,51  -252.361,87  
16. Bilanzverlust -135.254,11  -205.334,51  
 
                                                                                                      
=============================================

4
 
 
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2014/15 
 
A. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn-  und Verlust- 
rechnung 
1. Allgemeine Angaben   
1.1. Der Jahresabschluss zum 31.8.2015 ist unter Be achtung der einschlägigen Vor- 
schriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.) und den Grundsätzen ordnungsmä- 
ßiger Buchführung aufgestellt worden.  
 
1.2. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münster ist zum Abschlussstichtag 
eine mittelgroße Gesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB und gem. Betriebssatzung 
der Stadt Münster für das Theater Münster und § 21 Eigenbetriebsverordnung 
NRW. Der Jahresabschluss ist aufgestellt nach den V orschriften für eine große Ka- 
pitalgesellschaft. 
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
2.1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie im Vorjahr angewandt.  
 
2.2. Die Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstel- 
lungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Berücksichtigung 
der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt (§ 253 Abs.1 und 3 HGB). 
Die im Wirtschaftsjahr neu angeschafften abnutzbare n beweglichen Wirtschaftsgü- 
ter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € (netto)  wurden analog zum 
Vorjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG als Sammelposten dar gestellt und innerhalb von 
fünf Jahren abgeschrieben. 
 
2.3. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsauf nahme ermittelt und zu Anschaf- 
fungskosten bzw. fortgeführten Anschaffungskosten g emäß § 255 Abs. 1 HGB be- 
wertet worden. Das Niederstwertprinzip ist beachtet . Bei der Bilanzierung des Mas- 
kenfundus wurde eine Änderung vorgenommen: Der alte  Bilanzwert, erstmalige 
Bewertung zum 31.08.2012, wird um 50 % abgewertet, da die Altbestände zwar 
noch vorhanden aber in aller Regel nicht mehr genut zt werden. In den folgenden 5 
Jahren erfolgt eine jährliche Abwertung des Restwer tes von 20 %. Gleichzeitig er- 
folgte eine Bewertung der selbst gefertigten und an geschafften Perücken und Mas- 
ken für den Zeitraum 01.09.2012 bis 31.08.2015. Zuk ünftig erfolgt zum Stichtag ei- 
nes Jahres eine Bewertung der Neuzugänge der abgelaufenen Spielzeit. 
 
2.4. Die Wertansätze der Forderungen aus Lieferunge n und Leistungen, der Forderun- 
gen gegen die Stadt Münster und der sonstigen Vermö gensgegenstände entspre- 
chen ihren Nominalbeträgen.  
 
2.5. Sämtliche Verbindlichkeiten der eigenbetriebsä hnlichen Einrichtung Theater Müns- 
ter sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen wur- 
den in Höhe des Betrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei- 
lung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Die Passivierung der Rückstellungen für Pen- 
sionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NRW i. V. 
m. § 36 Abs. 1 GemHVO NRW.     
 
2.6. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem na ch vernünftiger kaufmännischer 
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Rückstellungen für Alters- 
teilzeitverpflichtungen wurden unter Berücksichtigu ng der individuellen Restlaufzei- 
ten mit den durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre ab- 
gezinst. Es wurde der Barwert der Altersteilzeitverpflichtungen ermittelt.

5
3. Erläuterungen zur Bilanz    
3.1. Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlag evermögens wird auf den separat 
dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage  zum Anhang). Im Anlagen- 
spiegel sind, ausgehend von den gesamten Anschaffun gs- und Herstellungskosten, 
die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäf tsjahres gesondert aufge- 
führt.  
 
3.2. Bei den geleisteten Anzahlungen für Anlagen im  Bau handelt es sich im Wesentli- 
chen um Investitionen zur Herrichtung einer neuen Probebühne in der Oxfordkaser- 
ne (65 T€), und Planungs- und Architektenleistung f ür Umbau Kantine und Arbeits- 
räume (33 T€). 
 
3.3. Bei dem Finanzanlagevermögen handelt es sich u m Mitarbeiterdarlehen und um 
Wertpapiere zur Absicherung der Pensionsbezüge. Die  Anlage der Wertpapiere er- 
folgte bei der Deka Investment Bank. 
 
3.4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 867 T€ 
eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe  von 1.278 T€ eine Restlaufzeit 
von mehr als einem Jahr.  
 
3.5. Bei den Forderungen gegenüber der Stadt Münste r handelt es sich um eine Forde- 
rung aus dem Personalbereich (Lohnsteuer der Beamte n) und Zinseinnahmen aus 
Geldanlagen von insgesamt 8 T€. Die gebildete Rücks tellung für die Nebenkosten 
an die Stadt Münster (Amt für Immobilienmanagement)  weist zum Bilanzstichtag ei- 
nen Betrag von 120 T€ für die Nebenkosten aus. 
 
3.6. Das gezeichnete Kapital beträgt 50 T€. Es ist voll eingezahlt. Im Zuge der Ausglie- 
derung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde  wertmäßig höheres Vermö- 
gen als Schulden abzüglich des Stammkapitals überno mmen. Daher bildet sich als 
Gegenposten eine Kapitalrücklage von 4.245 T€.  
 
3.7. Den Rückstellungen für die Pensionsverpflichtu ngen (Altfälle) steht wie in den Vor- 
jahren eine Forderung an die Stadt Münster gegenüber. 
 
3.8. Der Sonderposten für Zuwendungen hat sich zum Vorjahr um 298 T€ erhöht: Es 
wurden 377 T€ für die Bestuhlung im Großen Haus zugeführt und 79 T€ aufgelöst.   
 
3.9. Die Rückstellungen haben sich im Wirtschaftsjahr 2014/15 wie folgt entwickelt 
 
 
 
Stand 
01.09.2014 
Inanspruch- 
nahme / 
 Auflösung 
Zuführung Stand 
31.08.2015 
 
 T€ T€ T€ T€ 
Pensionsrückstellungen     
Pension Aktive Beamte 1.598  0 182  1.780  
Beihilfe 316  0 36 352 
Gesamt Pensionsrückstellungen 1.914  0 218  2.132  
Sonstige Rückstellungen     
Mehrarbeit und ausstehender Urlaub 213  213  208  208  
Anteilige Sonderzahlungen 
 
267  
  
267 
 
270 
 
270 
 Abfindungen 0 0 0 0 
Leistungsabhängige Vergütung 145  145  146 146 
Altersteilzeit 168  73  0 95  
Unterlassene Instandhaltung 0 0 0 0 
Archivierungskosten 47  0 0 47

6
     
Ausstehende Rechnungen 33  33  17  17  
Beratungs- und Prüfungskosten 18  18  18  18  
Prozesskosten und Strittiges Honorar 52  0 0 52  
Nebenkostenabrechnung 
 
331  331  
 
150 150 
 Sonstige Rückstellungen 36  21  21 36 
Gesamt sonstige Rückstellungen 
ngen  
1.310  
 
1.101 830  1.039  
 Gesamt Rückstellungen 3.224  1.101 1.048  3.171  
     
3.10. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus dem Sanierungs- 
euro in Höhe von 262 T€ (Vorjahr: 462 T€) ausgewies en. Die Veränderung resul- 
tiert mit 377 T€ aus der Umbuchung des Sanierungseu ro der für die Erneuerung 
der Bestuhlung im großen Haus verwendet und entspre chend in den Sonderpos- 
ten für Zuwendungen umgebucht wurde. Dagegen wurde die Einnahmen der ab- 
gelaufenen Spielzeit aufgrund des Sanierungseuro in  Höhe von 177 T€ den Ver- 
bindlichkeiten zugeführt.   
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlust Rechnung 
 
4.1. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB 
in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung wurde um die Po- 
sition Betriebskostenzuschüsse erweitert.   
 
4.2. Umsatzerlöse und Statistik:  
 
Umsatzerlöse T€ 
Einnahmen aus Vorstellungen 2.884  
Auswärtige Gastspiele und Gastkonzerte 265  
Nebeneinnahmen aus Vorstellungen 68  
Sonstige Umsatzerlöse 20  
 3.237  
4.3. Kostendeckungsgrad 
Der Kostendeckungsbeitrag des Theater Münster stieg  in der Spielzeit 2014/2015 
auf 20,8 %. Bei der Berechnung wurden nur die Erträ ge berücksichtigt, die nicht 
durch die Finanzformel abgedeckt sind. Somit kann d as Theater Münster aus er- 
wirtschafteten Eigenmitteln (Umsatzerlöse, Sponsori ng, Landesmittel u.ä.) rd. ein 
Fünftel zur Deckung der Aufwendungen beitragen. 
 
Kostendeckungsgrad   
Spielzeit 2014/2015                               S pielzeit 2013/2014 
        20,80%   20,10%   
 
 
    Besucherzahlen     
  
    2011/2012  2012/2013  2013/2014  2014/2015  
Theater 142.572  150.082  156.752  149.074  
Konzert 39.603  36.142  37.567  37.069  
Besucher insgesamt 182.175  186.224  194.319  186.143  
Anzahl der Vorstellungen 541  672  662  675  
Besucher je Vorstellung 337  277  294  276

7
      Aufführungen    Platzaus- 
Theater Stücke insgesamt Besucher nutzung 
Premieren            
Musiktheater 7 74 43.848  77,43%  
Schauspiel   12 144 37.072  68,83%  
Tanztheater 4 33 10.834  69,90%  
Junges Theater 8 82 23.139  74,40%  
Gesamt 31 333 114.893  73,14%  
Wiederaufnahmen           
Musiktheater   1 7 5.954  95,36%  
Schauspiel 6 33 1.956  83,09%  
Junges Theater 6 44 2.791  77,53%  
Gesamt   12 84 10.701  87,73%  
 Sonderveranstaltungen   14 105 8.140  65,85%  
fremde Gastspiele   13 65 15.340  83,01%  
Gesamt Theaterbereich   70 587 149.074  70,40%  
Konzert           
Sinfoniekonzerte 10 29 19.857  77,32%  
Kinderkonzerte   5 27 6.285  76,14%  
Rathauskonzerte 6 6 850  59,03%  
Erbdrostenhofkonzerte   5 5 923  98,19%  
Gesamt   26 67 27.915  75,14%  
Sonderveranstaltungen 7 11 3.936  86,64%  
fremde Gastkonzerte   5 10 5.218  83,58%  
Gesamt Konzertbereich 38 88 37.069  78,70%  
Gesamt Theater Münster 108 675 186.143  75,29%  
 
Aufführungszahlen nach Spielstätten 
  2011/2012  2012/2013  2013/2014  2014/2015  
Veränderung 
zum Vorjahr 
Theater 
Grosses Haus 173 191 167 158 -9 
Kleines Haus 164 188 162 154 -8 
Fremde Spielstätten 64 173 169 209 40 
Fremde Gastspiele 40 33 63 66 3 
Gesamt   441 585 561 587 26 
Konzert 
   
  
Grosses Haus 35 32 35 33 -2 
Kleines Haus 32 32 25 27 2 
Fremde Spielstätten 21 15 26 18 -8 
Fremde Gastkonzerte 12 8 15 10 -5 
Gesamt   100 87 101 88 -13 
     Gesamt Theater Münster 541 672 662 675 13

8
 
Abonnementsentwicklung   
        Veränderung  Stand  
  2012/2013  2013/2014  2014/2015  Gegenüber 2015/2016 
    Vorjahr 02.01.2016 
Theater 
Großes Haus       
Premieren-Abo 218 226 251 25 280 
Großes Abo       
Dienstag A 181 156 165 9 174 
Dienstag B 473 505 530 25 543 
Mittwoch 203 203 207 4 195 
Donnerstag 145 139 132 -7 143 
Freitag A 146 145 130 -15 123 
Freitag C 215 196 193 -3 190 
Samstag A 195 181 178 -3 180 
Kleines Schauspiel-Abo 328 312 322 10 176 
Großes Schauspiel-Abo 16 27 59 32 76 
Kennenlern-Abo 389 437 471 34 318 
Geschenk-Abo 472 458 376 -82 472 
So.-Nachmittag 197 180 158 -22 324 
Misch-Abo 39 99 176 77 210 
    
Kleines Haus       
Premieren- Abo 77 76 80 4 74 
Schauspiel-Abo 10 20 27 7 29 
Mittwoch 80 64 64 0 90 
Freitag 100 111 126 15 58 
Kennenlern-Abo 80 88 76 -12 87 
Geschenk-Abo 83 71 66 -5 137 
Samstag 53 58 67 9 63 
Gesamt Theater 3.700 3.752 3.854 102 3.942 
          
Konzert 
  
  
 Sinfoniekonzerte         
Abo A 360 333 332 -1 331 
Abo B 375 361 346 -15 377 
Abo C 581 589 565 -24 596 
Abo K 99 94 81 -13 26 
Rathauskonzerte 19 20 26 6 103 
Erbdrostenhofkonzerte 96 106 95 -11 80 
Gesamt Konzerte 1.530 1.503 1.445 -58 1.513 
          
Gesamt Theater Münster 5.230 5.255 5.299 44 5.455

9
 
Entwicklung der Besucherorganisationen 
          Veränderung  Stand 
 2011/2012 2012/2013  2013/2014  2014/2015  Gegenüber 2015/2016  
  Vorjahr 02.01.2016 
  
Theaterring Volksbühne 687  636  589  594  5 599 
Christl. Theatergemeinde  716  653  682  609  -73 624 
ver.di 657  412  414  380  -34 358 
Theaterjugendring 2064  1335  1566  1633  67 1.663 
      
Gesamt 4.124  3.036  3.251  3.216  -35 3.244 
 
4.4. Zusammensetzung der Betriebskostenzuschüsse:  
 T€ 
Stadt Münster 18.623 
Land NRW 1.061 
Gesamt Zuschüsse 19.684 
 
4.5. Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen i m Wesentlichen aus einem AFA-
Zuschuss der Stadt Münster i.H.v. 649 T€, Erlösen a us Sponsoring i.H.v.109 T€, 
Auflösung von Sonderposten 80 T€ und Auflösung von Rückstellungen für Neben- 
kosten der Theatergebäude und Mieträume in Höhe von 180 T€. 
 
4.6. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen s ind insbesondere die Positionen 
Beiträge, Gebühren und Versicherungen i.H.v. 206 T€ , Werbung und Druckkosten 
i.H.v. 357 T€, Unterhaltung der technischen Ausstat tung i.H.v. 548 T€, Dienstleis- 
tungen durch die Stadt Münster einschließlich IT-St ruktur i.H.v. 798 T€, Verlust aus 
Abgang von Vermögensgegenständen i.H.v. 25 T€, sowi e Gebäudemiete und Ne- 
benkosten i.H.v. 1.004 T€ zu nennen. 
 
B. Sonstige Angaben 
 
1. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen  gemäß § 285 Nr. 3a HGB werden 
auf Grund von Unwesentlichkeit nicht angegeben. Haf tungsverhältnisse gemäß 
§ 251 HGB bestehen nicht. 
 
 
2. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Gesch äftsjahr 2014/2015  betrug: 
 
Angestellte 309,0  
Beamte 6,5  
 315,5  
 
Die Beschäftigten verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche innerhalb des The- 
aters Münster: 
 
Verwaltung 11,5  
Kasse 5,5  
Hausdienste 19,0  
Bühnentechnischer Dienst 82,0  
Werkstätten 28,0  
Schauspieler 19,0

10 
  
Sänger 10,0  
Chor 26,0  
Orchester 67,0  
Tanz 15,0  
Künstlerisches Funktionspersonal 32,5  
 
Die einzelnen Arbeitsverhältnisse werden durch nach stehende Regelungen be- 
stimmt: 
 
 Beamtenrecht 
 Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) 
 Normalvertrag Bühne (NV Bühne) 
 Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) . 
 
 Zusätzlich zu den fest angestellten Mitarbeitern, sind bei den nicht ständig Beschäf- 
tigten (Ersatz für abwesende eigene Kräfte, Aushilf en, Gastverpflichtungen etc.) rd. 
3.150 Abrechnungsfälle angefallen. 
 
3. Die Betriebsleitung bildeten die Verwaltungsdire ktorin Rita Feldmann und Generalin- 
tendant Dr. Ulrich Peters. Die Vergütung erfolgt be i der Verwaltungsdirektorin nach 
Besoldungsgruppe A16 und beim Generalintendanten nach Sondervertrag. 
 
Gemäß § 24 Abs. 1 EigVO NRW i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB sind für die Mitglieder der   
Betriebsleitung die Gesamtbezüge für das jeweilige Wirtschaftsjahr anzugeben. Für 
die Verwaltungsdirektorin sind im Wirtschaftsjahr V ergütungen i.H.v. 82.474,20 €   
und für den Generalintendanten i.H.v. 158.968,39 € inkl. Sonderhonorare angefal- 
len. 
 
4. Mit der Prüfung des Jahresabschlusses wurde nach  Beschluss des Kulturausschus- 
ses   am 23.04.2015 und erteilter Zustimmung der Ge meindeprüfungsanstalt Nord- 
rhein-Westfalen (GPA) vom 13.02.2015 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. 
Schumacher & Partner GmbH beauftragt. Im Wirtschaft sjahr 2014/2015 wurden 
Aufwendungen für die Beratungs- und Prüfungskosten der Jahresabschlussprüfung 
2014/2015 in Höhe von 19.635 € erfasst. 
 
5. Der Betriebsausschuss setzte sich zum Bilanzstic htag wie folgt zusammen: 
 
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (CDU), Dipl.-Chemiker 
Ratsherr Bruno Kleine Borgmann (CDU), Lehrer a.D. 
Ratsfrau Dr. Maria Galen (CDU),  Kunsthändlerin 
Ratsherr Jan Leiße (CDU), Immobilienmakler 
Ratsherr Josef Schliemann (CDU), Gemeindedirektor a. D. 
Dr. Wolfgang Weikert (CDU), Studienrat  
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), Lehrerin i.R. 
Philipp Gabriel (SPD), Jurist 
Ratsherr Marius Herwig (SPD), Student 
Ratsfrau Dr. Cornelia Jäger (SPD), Rechtsreferendarin 
Renate Weidenfeller (SPD), Lehrerin i.R. 
Ratsherr Tim Rohleder (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Politologe, wiss. Mitarbeiter  
Christa Nonhoff (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Lehrerin 
Martin Schulte (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Soziologe 
Ratsfrau Annette Kemper (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Lehrerin 
Heinrich Götting (FDP), Kaufmann 
 Katharina Geuking (DIE LINKE) 
 Martin Gutsch (Piraten/ÖDP), Kaufmann im Gesundhei tswesen

11 
 
6. Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten für ihre Tätigkeit vom Theater 
Münster keine Bezüge. 
 
7. Der Jahresüberschuss 2014/2015 in Höhe von 70.08 0,40 € soll nach dem Ergebnis- 
verwendungsvorschlag der Betriebsleitung auf neue Rechnung vorgetragen werden.   
 
 
 
 
Münster,   29. Februar 2016 
 
 
 
Rita Feldmann         
Verwaltungsdirektorin

Theater Münster 
Entwicklung des Anlagevermögens 2015 
Bezeichnung Anschaffungs-/       Anschaffung-/         Buchwert e Buchwerte 
  Herstellungs- Herstellungs- Abschreibung Abschreibung Abschreibun g Abschreibung     
  kosten Brutto Brutto Brutto Umbuchung kosten Brutto    kumuliert     
  01.09.2014 Zugänge Abgänge   31.08.2015 01.09.2014 Zugänge Abgänge 31.08.2015 31.08.2015 31.08.2014 
              
              
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.973,89  56.213,74 -5.268,31 0,00 123.919,32  -46.102,17  -21.747,88 5.268,31 -62.581,74  61.337,58  26.871,72  
              
II. Sachanlagen             
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.199.248,14  766.412,03 -174.441,48 693.808,82 9.485.027,51 -3.4 03.536,07  -1.206.430,62 149.771,23 -4.460.195,46 5.024.832,05  4.795.712,07  
              
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 735.701,9 7  68.984,07 0,00 -693.808,82 110.877,22  0,00  0,00 0,00 0,00  110.877,22  735.701,97  
              
Summe Sachanlagen 8.934.950,11  835.396,10 -174.441,48 0,00 9.595.904,73  -3.403.536,07  -1.206.430,62 149.771,23 -4.460.195,46  5.135.709,27  5.531.414,04  
              
III. Finanzanlagen             
Wertpapiere 485.418,84  158.769,76 0,00 0,00 644.188,60  0,00  0,00 0,00 0,00  644.188,60  485.418,84  
Ausleihungen 11.162,92  16.300,00 -14.086,78 0,00 13.376,14  0,00  0,00 0,00 0,00  13.376,14  11.162,92  
Summe Finanzanlagen 496.581,76  175.069,76 -14.086,78 0,00 657.564,74  0,00  0,00 0,00 0,00  657.564,74  496.581,76  
              
                        
Summe Anlagevermögen 9.504.505,76  1.066.679,60 -193.796,57 0,00 10.377.388,79  -3.449.638,24  -1.228.178,50 155.039,54 -4.522.777,20  5.854.611,59  6.054.867,52

13 
 
Lagebericht zum 31. August 2015 
 
 
 
1. Geschäftsgrundlagen 
 
Das Theater Münster ist seit dem 01.09.2008 eine ei genbetriebsähnliche Einrichtung der 
Stadt Münster entsprechend den Vorschriften der Gem eindeordnung für das Land Nord- 
rhein-Westfalen. Sie wird gemäß der Eigenbetriebsve rordnung sowie nach den Bestimmun- 
gen der Betriebssatzung für das Theater Münster gef ührt (Hinweis: Die Städtischen Bühnen 
Münster wurden zur Spielzeit 2012/2013 umbenannt in  „Theater Münster“, s. Vorlage 
V/0086/2012). 
 
Satzungsmäßiger Zweck und Gegenstand einschließlich  etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe 
ist die Förderung des kulturellen Lebens durch den Betrieb des Theater Münster. Das Sinfo- 
nieorchester Münster ist Bestandteil des Betriebes.  Die Einrichtung kann zur Erfüllung des 
Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstellen, als auch die Bestrebungen und Aktivitä- 
ten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielset- 
zung der Stadt Münster, individueller Zielvereinbar ungen sowie unter Beachtung einer wirt- 
schaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen 
. 
 
Die Einrichtung verfolgt ausschließlich und unmitte lbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenor dnung. Sie ist selbstlos tätig und ver- 
folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Einrichtung dürfen nur für die 
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf ke ine Person durch Ausgaben, die 
dem Zweck der Einrichtung fremd sind, oder durch un verhältnismäßig hohe Vergütungen 
begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der  Einrichtung oder bei Wegfall ihres 
bisherigen Zwecks hat die Stadt Münster ihr Vermöge n, soweit es den Wert der Sach- und 
Kapitaleinlagen übersteigt, ausschließlich für die Förderung der Kunst und Kultur zu verwen- 
den. 
 
Die Gemeinnützigkeit der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung Theater Münster wurde im 
Rahmen der Konzernbetriebsprüfung der Stadt Münster  aberkannt. Dies ist jedoch, da die 
Stadt Münster als juristische Person des öffentlich en Rechts Spenden für kulturelle Zwecke 
entgegen nehmen darf und hierfür Zuwendungsbeschein igungen ausstellen kann, unschäd- 
lich. 
 
Das Theater Münster umfasst folgende Sparten: 
 
• Musiktheater 
• Sprechtheater 
• Tanztheater 
• Junges Theater 
• Konzerte 
 
Die Betriebsleitung im Sinne der EigVO NW bilden de r Generalintendant Dr. Ulrich Peters 
und die Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann. 
 
2. Geschäftsverlauf / Spielzeitenüberblick 
 
Das Wirtschaftsjahr 2014/2015 war in finanzieller H insicht wiederum durch einen positiven 
Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Jahresüber- 
schuss von 70 T€ aus.

14 
 
Die wirtschaftliche Situation des Theater Münsters stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt als stabil 
dar.  
 
Die Besucherzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % leicht verringert. Insgesamt 
besuchten 186.143 Theater- und Konzertinteressierte  die Vorstellungen des Theater Müns- 
ter. Dies ist ein Rückgang von 8.176 Besuchern gegenüber der Spielzeit 2013/2014. 
 
Im Verlauf der Spielzeit  wurden im Musiktheater,  Schauspiel, Junges Theater und Tanzthe- 
ater 31 Premieren und 12 Wiederaufnahmen gezeigt. I m Konzertspielplan des Sinfonieor- 
chesters standen neben 10 Sinfoniekonzerten zahlrei che weitere Auftritte in den einzelnen 
Konzertreihen. Das Programm des Theater Münster wur de ergänzt durch die Produktion der 
Niederdeutschen Bühne, zahlreiche Gastspiele und –k onzerte, Lesungen, Vorträge und 
Ausstellungen. Die Anzahl der Aufführungen hat sich  mit 675 im Vergleich zur vorherigen 
Spielzeit um 13 Vorstellungen ein wenig erhöht. 
 
Bei der Entwicklung der Abonnements im Theater- und  Konzertbereich ist ein wiederum ein 
steigendes Besucherinteresse zu verzeichnen. Es wur den 5.299 Abonnements abgeschlos- 
sen. Damit erhöhte sich die Anzahl der Abonnements um weitere 44. In der aktuellen Spiel- 
zeit 2015/2016 bestätigt sich dieser Trend deutlich mit dem Abschluss von 156 neuen Abon- 
nements. 
 
Bei den Besucherorganisationen ist bei einem Rückga ng von 35 Abonnements bei insge- 
samt 3216 Abonnements ein konstanter Bestand zu verzeichnen. 
 
Das Theater Münster nutzt für die Veranstaltungen n eben den eigenen Spielstätten, Großes 
und Kleines Haus, U2 und Theatertreff, auch externe Aufführungsorte.   
 
Musiktheater 
 
Mit Bizets „Carmen“ und Smetanas „Verkaufter Braut“  betraten zwei starke Frauen die 
Opernbühne im Großen Haus, doch während die andalus ische Zigeunerin Carmen tragisch 
durch den Messerstich Don Josés stirbt, findet Mari e – allen Widerständen zum Trotz – ihr 
Glück schließlich in den Armen des Geliebten Hans. Als Münstersche Erstaufführung prä- 
sentierte das Musiktheater zu Jahresbeginn Detlev Glanerts Oper „Joseph Süß“, die Aufstieg 
und Fall eines jüdischen Finanzmanns am Hof des Her zogs von Württemberg in einer bewe- 
genden Szenenfolge schildert und bestürzende Einbli cke in den Antisemitismus des 18. 
Jahrhunderts liefert. Auf eine beschwingte Seereise  lud Cole Porters Musical „Anything Go- 
es“ ein, das – Abbild der vergnügungssüchtigen amerikanischen Gesellschaft der 30er Jahre 
– eine illustre Reisegesellschaft auf einem Luxusli ner versammelt und in turbulente Aben- 
teuer auf hoher See verwickelt. Freunde der Barockm usik kamen mit Georg Friedrich Hän- 
dels Oper „Ariodante“ auf ihre Kosten: Um Liebe und die zerstörerische Kraft der Intrige (die 
dann doch zugunsten eines Happyends unterliegt) dre ht sich das Ritterdrama am schotti- 
schen Königshof, das in einer multimedialen Inszenierung von Kobie von Rensburg die baro- 
cke Stoffvorlage als zeitgemäßes Welttheater in sch illernder Pop-Ästhetik umsetzte. Glanz 
und Elend gesellschaftlich erfolgloser Künstler sch ilderte Giacomo Puccinis Oper „La 
Bohème“, die eine scharfe Sozialkritik mit der trag ischen Liebe des Dichters Rudolfo zu der 
Näherin Lucia verbindet. Weiterhin im  Programm war  Mozarts ZAUBERFLÖTE die auch 
wieder in der laufenden und auch kommenden Spielzeit zu sehen ist.   
 
Schauspiel 
 
Der „Urfaust“, Goethes erste Bearbeitung des Stoffs , und das packende Königinnendrama 
„Maria Stuart“ von Friedrich Schiller, das den politischen Konflikt um den Anspruch auf den 
englischen Thron mit dem konkurrierenden Nebeneinan der zweier machtbewusster Frauen 
unheilvoll verbrämt. Ibsens „Platonow“ entwarf demg egenüber ein Panorama der zaristi- 
schen Gesellschaft, die in rauschhafter Ekstase lan gsam aber sicher ihrem Untergang ent- 
gegentaumelt.  Das Gedenken an das Ende  des Zweiten Weltkriegs 1945 brachte Wolfgang

15 
 
Borcherts Heimkehrerdrama „Draußen vor der Tür“ auf die Bühne des Kleinen Hauses und 
entließ den Zuschauer in die bedrückende Szenarien einer zerstörten Welt, in der eine von 
Krieg, Holocaust und Vertreibung traumatisierte Ges ellschaft anklagend die Frage nach 
Schuld und Verantwortung für das Unfassbare stellt.  Mit der Deutschsprachigen Erstauffüh- 
rung „Licht unter Tage“, einem Sozial- und Familien drama im Bergarbeitermilieu, setzte 
Schauspieldirektor Frank Behnke seine Auseinanderse tzung mit dem amerikanischen Dra- 
matiker Tennessee Williams fort. Nach Frankreich fü hrte die Deutschsprachige Erstauffüh- 
rung „Der extravagante Liebhaber“ von Pierre Cornei lle, eine autobiographisch motivierte 
Komödie des 17. Jahrhunderts, in der es dem Dramati ker gelingt, ganz verschiedene, erfri- 
schend aktuelle Liebes- und Lebensentwürfe junger M enschen zu zeichnen. Das Recher- 
cheprojekt „Auch Deutsche unter den Opfern“ von Tu ğsal Mo ğul setzte sich mit den Morden 
des NSU auseinander und schuf ein beklemmendes Stüc k dokumentarisches Theater über 
den wachsenden Rechtsradikalismus in Deutschland. 
 
 
Junges Theater 
 
BEI DEN WILDEN KERLEN erlebten junge und ältere Zus chauer des Familienstücks eine 
aufregende und fantasievolle Geschichte, in der die  Grenzen zwischen Alltag und innerer 
Traumwelt verwischen, und werden Teil dieser wunder samen, witzigen Abenteuergeschich- 
te. Das Junge Theater entführte seine Zuschauer an den „Einsamsten Ort der Welt“ und 
schickte sie in den Weiten des isländischen Winters  mit dem sechsjährigen Nonni und der 
Hirtenhündin Titla auf die Suche nach dem verlorene n Schaf Gullbra. Der Erfolgsfilm „Die 
fetten Jahre sind vorbei“ (2004) bildete die Vorlag e für das gleichnamige Theaterstück, in 
dem drei Jugendliche in den Wohnungen wohlhabender Mitbürger die wohlbehütete Ord- 
nung durcheinander bringen, um sie und uns zum Nach denken über Haben und Sein zu 
zwingen. Mit dem „Mondraketenmassaker“, einem Retro futuristical, bot das Junge Theater 
eine Uraufführung der besonderen Art: Auf den ebens o fantasievollen wie denkbar schlecht 
umgesetzten Ideen der amerikanischen Science-Fictio n-Filme der 1950er und 1960er Jahre 
aufbauend, traten die Akteure des TheaterJugendOrch esters (TJO) jungen Zuschauer eine 
lustvolle und parodistische Rückreise in eine verga ngene Zukunftsvision an, um gleichzeitig 
die Frage nach den heutigen Träumen vom Morgen zu stellen.  
 
Tanztheater 
 
Die Choreographie nach Frank Wedekinds Monstretragödie „Lulu“ ließ die vielen Bildern, die 
Lulus Liebhaber von ihr entwerfen, durch verschiedene Tänzerinnen interpretieren, um somit 
dem Facettenreichtum der Figur gerecht zu werden. Mit Thomas Noone setzte wiederum ein 
Gastchoreograph neue Akzente im Tanztheater: Noones „Descent“ interpretierte die Ge- 
schichte von Orpheus’ Reise in die Unterwelt und dessen Scheitern bei dem Versuch, seine 
geliebte Frau Eurydike zurück ins Reich der Lebenden zu holen. Hans Henning Paar, Leiter 
des TanzTheaterMünster, entdeckte in der Choreografie „In Eremo“ die Wüste als Ort der 
Verunsicherung und Orientierungslosigkeit, aber auch der Mediation, des Gebets und der 
göttlichen Erfahrung und Freiheit. Im Rahmen der 3. Benefiz-Tanzgala gastierten zahlreiche 
internationale Solisten und Kompanien in Münster und boten dem Publikum ein hochkaräti- 
ges und abwechslungsreiches Programm zugunsten der Aidshilfe Münster.  
 
Theater Extra 
 
Unter dem Titel „Die Künste unter dem Hakenkreuz“ setzte das Theater Münster seine Trilo- 
gie zur Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts mit e inem umfassenden Vortrags- und Film- 
programm zur nationalsozialistischen Kunst- und Kulturpolitik fort. 
 
 
Sinfonieorchester Münster 
 
Herzstück des Konzertprogramms sind die zehn Sinfoniekonzerte pro Saison, die jeweils drei

16 
 
Mal im Großen Haus des Theaters Münster gespielt we rden. Im März entstand dabei in Ko- 
operation mit dem Sinfonieorchester Hagen ein beson ders eindrucksvoller Abend mit Ale- 
xander Skrjabins selten aufgeführten Werken LE POÈM E DE L‘EKSTASE und PROME- 
THÈE – LE POÈME DU FEU. Ein weiteres außergewöhnlic hes Sinfoniekonzert erfolgte im 
Mai, als Fabrizio Ventura Robert Schumanns erlesene  Schauspielmusik MANFRED unter 
Mitwirkung der Chöre, von Gesangssolisten und Schau spielern des Theaters Münster diri- 
gierte. Im Sommer überraschte das Sinfonieorchester  Münster sein Publikum mit einer Auf- 
führung der originalen Filmmusik zum Stummfilm DER ROSENKAVALIER von Richard 
Strauss nach dessen gleichnamiger Oper. Die Produkt ion mit dem rekonstruierten Film führ- 
te das Sinfonieorchester im Juli zu einem Gastspiel  beim Richard Strauss-Festival in Gar- 
misch Partenkirchen. Aus Anlass der Neuinszenierung  von Händels Oper Ariodante richtete 
das Theater Münster im Frühjahr  an verschiedenen Spielstätten die Tage der Barockmusik 
aus . Erneut einen großen Zuschauerzuspruch erhielt das  Open-Air-Konzert im Rahmen der  
jährlich stattfindenden Aaseerenaden kurz vor der Sommerpause. 
Seit nunmehr vier Jahrzehnten nehmen die Kinderkonz erte des Sinfonieorchesters Münster 
einen besonderen Stellenwert im Spielplan des Sinfo nieorchesters ein. Die jährlich rund 25 
Konzerte für Kinder ab etwa 6 Jahren haben sich als Publikumsmagnet erwiesen 
Neben dem umfänglichen Konzertprogramm wirkte das S infonieorchester Münster bei sämt- 
lichen Aufführungen des Musiktheaters mit und konnt e dabei seine Kompetenz in den unter- 
schiedlichsten musikalischen Epochen und Genres unter Beweis stellen.  
 
3. Vermögenslage 
Die Bilanzsumme beziffert sich zum 31.08.2015 auf  9.584 T€.  
 
Auf der Aktiva wird ein Anlagevermögen i.H.v. 5.855  T€ und ein Umlaufvermögen, ein- 
schließlich Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 3.729  T€ geführt. Zum Anlagevermögen 
gehören vorwiegend als Sachanlagen geführte betrieb sspezifische Anlagegüter, die mit 
Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung The ater Münster übertragen wurden. Das 
Umlaufvermögen besteht vorwiegend aus Forderungen g egenüber der Stadt Münster aus 
Pensionen und Transferleistungen von der Stadtsparkasse an die Stadt Münster.  
 
Die Passiva weist ein Eigenkapital i.H.v. 4.160 T€ auf. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 
43,41 %.  Ein weiterer größerer Posten der Passiva sind Rückstellungen mit einer Gesamt- 
höhe von 3.172 T €. 
 
4. Finanzlage 
Durch die festgelegten Zuschusszahlungen der Stadt Münster, die kontinuierlichen Einnah- 
men aus dem Verkauf von Eintrittskarten und die Bet riebskostenzuweisungen des Landes 
NRW, ist die Liquidität im Wirtschaftsjahr 2014/2015 jederzeit gesichert gewesen. 
 
Im Wirtschaftsjahr 2014/2015 sind neben den übliche n Instandhaltungs- und Wartungsarbei- 
ten folgende größere Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen zu erwähnen: 
 
• Erneuerung der Bestuhlung im Kleinen Haus 
• Herrichtung einer Probebühne in der Oxford-Kaserne 
• Erneuerung Leistungssteuerung Punktzüge Großes Haus 
 
In den darauf folgenden Jahren sind neben investive n Ersatzbeschaffungen insbesondere 
Investitionen in die Bühnentechnik geplant. Weitere Maßnahmen werden entsprechend einer 
Prioritätenliste kurzfristig geplant und umgesetzt.  Diese Maßnahmen werden jeweils aus ei- 
genen Mitteln finanziert. 
 
Im Theater Münster sind in den kommenden Jahren umf angreiche Sanierungsmaßnahmen 
in der Bühnenausstattung erforderlich; neben Maßnah men aus betriebs- und sicherheits- 
technischer Sicht, die über den Vermögensplan bzw. als Sondermaßnahme finanziert wer- 
den müssen.

17 
 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Theater Münst er ist nicht Eigentümerin der vom Amt 
für Immobilienmanagement überlassenen Gebäude. Die direkt an den Gebäuden anstehen- 
den Investitionen und Instandsetzungen werden von d er Eigentümerin Stadt Münster in en- 
ger Abstimmung mit dem Theater Münster vorgenommen. 
   
5. Ertragslage 
 
Die Gesamtzuschüsse (Stadt, Land) zum Betrieb des T heaters und Orchesters sind im Ver- 
gleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr entsprechend der festgelegten, gültigen Beschlüsse 
und Bewilligungsbescheide um 308 T€ gestiegen. Dies e Erhöhung erklärt sich durch die ta- 
rifbedingten Mehraufwendungen, die auf Grundlage de s Managementkontrakts, inkl. 6. Fi- 
nanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, Vo rlage V/0240/2013/1 eine entspre- 
chende Erhöhung des Zuschusses an das Theater Münster durch die Stadt Münster beinhal- 
tet. 
 
Mit der Vorlage V0702/2012/1.Ergänzung hat der Rat der Stadt Münster das Handlungspro- 
gramm 2012 bis 2017 beschlossen, welches für das Th eater Münster folgende Einzelmaß- 
nahme festgelegt hat:  
 
„Das Theater Münster leistet im Rahmen des Handlung sprogramms 2012 bis 2017 einen 
Konsolidierungsbeitrag, der bis zur Spielzeit 2016/ 17 eine Gesamthöhe von 700 T€ in der 
Ergebnisrechnung erreicht. Dieser setzt sich zusamm en aus zurzeit noch nicht finanzierten 
Tarifsteigerungen der Spielzeit 2013/14 in Höhe von  563 T€ sowie einem zusätzlichen Kon- 
solidierungsbeitrag in Höhe von 137 T€. Dazu sind E rtragssteigerungen sowie Aufwandsre- 
duzierungen bis zur geforderten Höhe stufenweise um zusetzen. Die Verwaltung wird beauf- 
tragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.“ 
 
Die Umsetzung dieses Konsolidierungsbeitrages durch  das Theater Münster (Vorlage 
V/0165/2013/1) ist ab der Spielzeit 2013/2014 konse quent durchgeführt worden und hat so- 
mit zum positiven Jahresergebnis beigetragen. 
 
Für die Erhöhungen der Tarifrunde 2014 ab dem 01.03 .2014 und alle weiteren Tarifsteige- 
rungen im öffentlichen Dienst während der Laufzeit des gültigen Managementkontrakts, inkl. 
6. Finanzformel, Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018, hat der Rat der Stadt Münster mit der  
Vorlage V/0240/2013/1 eine entsprechende Erhöhung d es Zuschusses an das Theater 
Münster durch die Stadt Münster beschlossen. Auf de r Basis dieser Finanzierungregelung, 
war der Etat für die Personalbewirtschaftung in der  Spielzeit 2014/2015 insgesamt ausrei- 
chend. Innerhalb des Personaletats haben sich die ü blichen vom Spielplan abhängigen Ver- 
schiebungen ergeben.  
 
Im Rahmen der dezentralen Etatverwaltung innerhalb des Theater Münster sind Steigerun- 
gen bei einzelnen Positionen durch Einsparungen an anderen Stellen ausgeglichen worden.  
 
6. Nachtragsbericht 
 
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres 
2014/2015 eingetreten, die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermö- 
gens-, Finanz- und Ertragslage haben. 
 
7. Risiko- und Prognosebericht 
 
Die aktuelle 6. Finanzformel (Vorlage/0240/2013/1),  die bis zum Ende der Spielzeit 
2017/2018 gültig ist, garantiert eine entsprechende Erhöhung des Zuschusses an das Thea- 
ter Münster durch die Stadt Münster für die nachfol genden Tarifsteigerungen im öffentlichen 
Dienst. Dem Theater Münster wird mit diesem Zuschus sverfahren eine verlässliche Finanz- 
basis und finanzielle Planungssicherheit gegeben. H ierzu zählt auch die Bewilligung von 
Zuschüssen durch das Land NRW, die seit Jahren eine weitere konstante und somit verläss- 
liche Größe der finanziellen Basis des Theater Münster bildet.

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Die Parteien, Stadt Münster und Theater Münster, haben sich im Rahmen des Management- 
kontraktes verpflichtet, die Verhandlungen über eine Fortschreibung des Kontraktes u.a. we- 
gen der personalrechtlichen Regelungen (Verfahren f ür die Nichtverlängerungsmitteilungen 
zur Beendigung von Arbeitsverträgen im Solo-Bereich  § 61 NV-Bühne) spätestens ab dem 
01.01.2017 zu beginnen und bis zum 15.05.2017 abzus chließen. Die Theaterleitung wird 
daher im Herbst 2016 mit den vorbereitenden Gespräc hen für eine Fortschreibung des Kon- 
traktes beginnen. 
 
Das Konsolidierungskonzept auf Basis des Handlungsp rogramms 2012 bis 2017 der Stadt 
Münster, Vorlage V0702/2012/1. Ergänzung, wird vom Theater Münster seit der Spielzeit 
2013/2014 stufenweise erfolgreich umgesetzt (Vorlag e V/0165/2013/1. Erg.) Dadurch bleibt 
jedoch der finanzielle Handlungsspielraum des Theat er Münster weiter eingeschränkt. Der 
Erhalt aller Sparten ist jedoch auch unter den redu zierten finanziellen Rahmenbedingungen 
sichergestellt.  
 
Unter Berücksichtigung des aktuell deutlich gestieg enen Besucheraufkommens in der lau- 
fenden Spielzeit 2015/2016  und der konsequenten Um setzung der beschlossenen Konsoli- 
dierungsmaßnahmen, erwartet die Theaterleitung auch in den folgenden Jahren einen leich- 
ten Jahresüberschuss.  
 
Eine eventuelle Kürzung der Zuschüsse von Stadt und  Land hätte kurzfristig Auswirkungen 
auf die Struktur des Theater Münster. 
  
8. Angabe zu den Feststellungen der Prüfung nach § 53 HGrG für 2014/2015   
Der mit der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageb erichtes für das Wirtschaftsjahr 
2014/2015 beauftragte Abschlussprüfer hat seine Prü fung auftragsgemäß um die Prüfung 
nach § 53 HGrG erweitert und die wesentlichen Fests tellungen in seinem Prüfungsbericht 
dargestellt. Es ergaben sich keine Feststellungen, aus denen sich für die Betriebsleitung die 
Notwendigkeit zum Handeln ergeben hätte.  
 
 
 
Münster, 29. Februar 2016 
 
Rita Feldmann       
Verwaltungsdirektorin

Beschlussvorlage

4277 Zeichen

V/0378/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Theater Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Theater Münster für das 
Wirtschaftsjahr 2014/2015 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
07.06.2016 Kulturausschuss Vorberatung 
29.06.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
29.06.2016 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 201 4/2015 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster, best e-
hend aus der Bilanz, der Gewinn - und Verlustrechnung, dem Anhang sowie dem Lagebericht der 
Betriebsleitung, wird zur Kenntnis genommen und festgestellt. 
 
2. Es wird z ur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 201 4/2015 
nebst Anhang und dem Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster am 
14.03.2016 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner Gm bH, 
Münster, der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. 
 
3. Die Gewinn - und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 201 4/2015 weist einen Jahres über-
schuss von 70.080,40 € aus. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
4. Der Betriebsleitung des Theater Münster wird für das Wirtschaftsjahr 2014/2015 Entlastung erteilt. 
 
5. Zur Prüfung des Jahresabschlusses 2015/2016 des Theater Münster wird die Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH , 48143 Münster, An der Apostelkirche 4, 
bestellt.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Kosten der Prüfung des Jahresabschlusses 2014/2015  im 
Wirtschaftsplan 2014/2015 berücksichtigt sind. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0378/2016 
Auskunft erteilt: 
Herr Braun 
Ruf: 
59 09 121 
E-Mail: 
Braun@stadt-muenster.de  
Datum: 
03.05.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0378/2016 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH  aus Münster hat im Auf-
trag des Theater Münster mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nor drhein-Westfalen den 
Jahresabschluss und Lagebericht des Wirtschaftsjahres 2014/2015 geprüft. Die geprüften Unterlagen 
sind gemäß gem. § 13 der Betriebssatzung des Theater Münster dem Betriebsau sschuss und dem 
Rat vorzulegen. 
 
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung NRW in Verbindung mit 
den handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt worden. 
 
Zum Lagebericht wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Par tner 
GmbH festgestellt, dass dieser entsprechend § 25 EigVO aufgestellt worden ist, im Einklang mit dem 
Jahresabschluss steht und die sonstigen Angaben im Lagebericht keine falsc he Vorstellung von der 
Lage des Eigenbetriebes vermitteln und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutre f-
fend dargestellt sind. 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH erteilt dem Theater Müns-
ter für das Wirtschaftsjahr 2014/2015 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss 20 14/2015 können den beigefügten Unterlagen en t-
nommen werden. 
 
Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse vom zuständigen Wirtschaftsprüfer, He rrn Dr. M i-
chael Kaufmann, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH  in der 
Betriebsausschusssitzung am 07.06.2016 im Einzelnen erläutert. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Theater Münster obliegt 
gem. §106 Abs. 2 GO NW der Gemeindeprüfungsanstalt. Diese bedient sich zur Durchfü hrung der 
Jahresabschlussprüfung eines Wirtschaftsprüfers oder einer Wirtschaftsprüfungsgesel lschaft. Das 
Theater Münster kann einen Vorschlag unterbreiten, dem die G emeindeprüfungsanstalt Nordrhein-
Westfalen folgen soll.  
 
Gem. § 5 EigVO benennt der Betriebsausschuss die Prüferin oder den Prüfer für den Jahresa b-
schluss.  
 
In Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen und dem AWR sowie der am 19.04.2016 
erteilten Zustimmung durch die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein -Westfalen wird vorgeschlagen, 
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HLB Dr. Schumacher & Partner GmbH  mit der Prüfung des Jah-
resabschlusses 2015/2016 zu beauftragen.  
 
 
Gez. 
 
 
 
Wilkens 
Stadträtin

Beratungsverlauf (3)

07.06.2016 Kulturausschuss
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.06.2016 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 21.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.06.2016 Rat
TOP 24.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • An der Apostelkirche 4

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Details

Aktenzeichen
V/0378/2016
Typ
Vorlagen
Datum
03.05.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37