2017/0168
Feststellung der Jahresabschlüsse 2015 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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2017/0168
4586 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
02.06.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0168
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2015 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 26.05.2017
Beschlussvorschlag :
1. Die Jahresabschlüsse 2015 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt
Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresgewinn 364.060,33 Euro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresgewinn 211.906,43 Euro
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Jahresverlust 5.596,32 Euro
2. Die Jahresgewinne bzw. der Jahresverlust 2015 der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung
vorgetragen.
3. Beim Eigenbetrieb Bäder wird der Verlust des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von
- 2 -
EUR 3.934.943,88 im Jahresabschluss 2016 mit der Rücklage verrechnet.
4. Die Jahresabschlüsse 2015 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtna hme
ausgelegt.
5. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2015 entlastet.
Anlagen: Eigenbetrieb Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2015
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2015
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2015
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 26.05.2017
Die jeweiligen Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt“, „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und Eigenbetrieb
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ haben in ihren Sitzungen am 26.01.2017
(Eigenbetrieb Bäder), 23.02.2017 (Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten) und 09.03.2017
(Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte) die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis ge-
nommen, die Jahresabschlüsse 2015 festgestellt und die Betriebsleitungen entlastet.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat die Kenntnisnahme und der Stadtverord-
netenversammlung die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2015.
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen
Zuschuss EUR 3.489.008,93 (Vorjahr: EUR 4.387.548,20).
Die aufgrund der Liquidität notwendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 3.853 wurden auf ein
separates Konto, Zuschuss der Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis
transparenter und führt zu einem Jahresgewinn von EUR 364.060,33, der auf das neue Ge-
schäftsjahr vorgetragen wird.
Der Verlust des Jahres 2011 (EUR 3.934.943,88) soll im Jahresabschluss 2016 mit der allge-
meinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes verrechnet werden.
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2015 ebenfalls mit einem Jahres-
gewinn ab. Der Jahresgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Vor der Verrechnung des städtischen Zuschusses erwirtschafte der Eigenbetrieb einen Jahres-
verlust in Höhe von EUR 528.093,57 (Vorjahr: EUR 2.436.321,69). Ausschlaggebend für den
niedrigeren Verlust war zum einen, dass dem „darmstadtium“ ab 2015 kein Zuschuss aus Mit-
teln des Eigenbetriebs mehr gewährt wird und die Erträge aus Beteiligung höher ausgefallen
sind.
Das operative Geschäft dieser beiden Eigenbetriebe wird immer defizitär sein.
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen verzeichnete im Jahr 2015
einen Jahresverlust, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2015 der Deloitte GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen.
Darmstadt, 26.05.2017
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 1
39953 Zeichen
Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2017/0168
Eigenbetrieb Bäder
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2015
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Eigenbetrieb Bäder der Wisgenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsiahr 20{5
2015
EUR
4.00/.877,48
721.615,il
2011
EUR
3.679.020,00
75.271,17
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
davon Auflösungen von Sonderposten mit
Rücklagenanteil EUR 26.861,55
(Vorjahr EUR 26.511,f 8)
3. Materialauñ,vand
a) Aufwendungen fflr Roh-, Hilfs- und
Beûiebsstoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen fflr bezogene Leistungen
4. Personalauñrand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersveßorgung und ftlr UnterstüEung
davon fOr Altersversorgung EUR 104.285,79
(Vorjahr EUR 7.569,36)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. ûlräge aus Beteiligungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertråge
9. Zinsen und åhnlicf¡e Aufwendungen
I 0. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
11. Sonstige Steuern
12. Jahresverlust vor städtischem Zuschuss
13. ZuschussderStadt
{4. Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr
16. Entnahme aus Rücklage
17. Bilanzverlust
4.726.493,02 3.7il.291,'17
u1.290,79
3.216.074,93
4.057.365,72
21.098,01
3.374.887.47
4.145.985,48
1.883.146,04 1.766.580,74
476.676,7sy7.657,92
_ _ ?.39s-.942179.2.114?98,S-
932.878,32
1.426.607,79
894.300,(x)
196.111,77
497.597.50
932.783,18
597.894,68
0,ü)
216.850,48
542665,O7
-3.457.367,33
31.641,60
4.ß2.4î25,1í¿
25.122,78
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--
3.853.069,26 4.563.811,00
364.060,33176.092,80
-2.475.240,14
0,00
-17.900.818,59
15.249.485,65
-2.111.179.81
-
-2.175.210.14
Nachrichtlich
Vorgeschlagene Behandlung des Jahresergebnisses nach stlldtischem Zuschuss:
Vortrag auf neue Recfinung in voller Höhe
,{nlage 1.3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
1. Vorbemerkungen
Nach g 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss ein Lagebericht
aufzustellen, der nach S 27 EigBGes der Betriebskommission vozulegen ist.
2. Geschäftsverlauf
2.1. Geschäftstätlglolt und Rahmenbedlngungen
Die Stärken des Bäderangebotes liegen im hohen Leistungsangebot an Bahnen und Lehrbecken
für Schulen, Vereine und Offentlichkeit sowie in einem überdurchschnittlichen
Wasserflåchenangebot von Frei- und Naturbadeseen. Der Eigenbetrieb betreibt drei Hallenbtlder
(Nordbad, Bezirksbad Bessungen und das Schul- und Trainingsbad), a,vei Freibäder (DSW-
Freibad und Eberstådter Mühltalbad) sowie aryei Naturfreibäder (Arheilger Mühlchen und Großer
Woog). Mit den S0m-Wettkamptuecken im Nordbad und DSW-Freibad liegt ein sportorientiertes
Angebot vor, das in der Region nur noch von wenigen Kommunen vorgehalten wird.
Kommunen mit einer Einwohnerzahla,vischen 100.000 und 150.000 Einwohnern bieten im Schnitt
2,M HalJenbåder an. Das Angebot der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Nordbad, dem
Bezirksbad Bessungen und dem Schul- und Trainingsbad (nur Schul- und Vereinsschwimmen)
bewegt sich hier im Schnitt.
Zusälzlich ist der Eigenbetrieb Båder Eigentümerdes Jugendstilbades Darmstadt, das über einen
Vertragspartner extern betrieben wird.
2.2. Geschäftsergebnls und Ertragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresverlust aus dem
operativen Geschäft in Höhe von TEUR 3.457 und einen Gewinn nach dem Zuschuss der
Wissenschaftsstadt Darmstadt in HÖhe von TEUR 364 aus. Mit dem getrennten Ausweis des
Zuschusses der Stadt wird das tatsåchliche Ergebnis dargestellt. Wie in diesem Berichtsjahr
festzustellen ist, hatte die Stadt mehr Mittelzur Verftlgung gestellt, als der Eigenbetrieb benötigt
håtte. Beidem ausgewiesenen Gewinn handelt es sich um eine Übezahlung der Stadt an den
Eigenbetrieb.
Der Eigenbetrieb ezielte im Jahr 2015 Umsatzerlöse in HÖhe von TEUR 4.005 (Vorjahr
TEUR 3.679). Davon entfallen auf Benutzungsgebühren TEUR 3.973 (Vorjahr TEUR 3.646), auf
Miet- und Pachterträge TEUR 32 (Yorjahr TEUR 33).
Die Besucherzahlen in den Freibädem liegen im Berichtsjahr mit rund 476.000 gegenüber dem
Vorjahr um rund 162.000 Besucher (+ 51%l aufgrund des sehr guten Sommenretters über dem
Vorjahresergebnis (314.000). Die Hallenbäderwurden2OlS von 325.000 Badegästen
(Öffentlichkeit, Schulen und Vereine) besucht. Dies ist eine leichte Verbesserung gegenüber dem
Anlagc l.l / I
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 20f5
Vorjahr um 17.000 Besucher (+ 5,6 o/ol.Der Trend verstårfiter Nachfragen aus dem Umland setzt
sich fort. lm Jugendstilþad waren mit222.000 Badegästen rund 6.500 Besucher C 3 %) weniger zu
vezeichnen. Die Nachfrage bleibt aber insgesamt auf hohem Niveau.
Die Benutzungsgebühren - ohne Jugendstilbad - sowie die wichtigsten hiezu gehörenden
Kennzahlen haben sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
20152014201320122011
Benutzungsgebühren
TEUR1.002869902815678
Besucher
Hallenbåder325.1v307.795297.692297.433308.856
- Freibäder476.474314.275428.638405.188329.624
Gesamt801.608622.070726.330702.158638.480
Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher in EUR
1,251,401,241,16106
Nurlbad
Auf die sonstigen betrieblichen Erträge entfielen in 2015 Erträge in Höhe von TEUR 722 (Voqahr
TEUR 75), die sich im Wesentlichen aus unentgeltlichen Wertabgaben der Jahre 2013'20',5
(TEUR 622), der Auflösung von Sonderposten, aus Investitionszuweisungen (TEUR 27
überwiegend for Bezirksbad Bessungen), den Spenden TEUR 31 und der Provisionsabrechnung
von Aquapark TEUR 20 zusammensetzen. Der Anstieg resultiert aus der Buchung der
unentgelüichen WertabgabeÍOr die Jahre 2013 -2015.
Die Ertråge aus Beteiligungen waren im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 894 zu verzeichnen
(Vorjahr EUR 0). Diese reichten nicht aus um das Jahresergebnis vor städtischem Zuschuss in die
Gewinnzone zu führen. Die Beteiligung ist nåher im Anhang unter der Position ll erläutert.
20122011 201520142013
2.0792.M3 2.1482.0682.267 Benutzungsgebühren
TEUR
217.419 228.591236/442v.027 Besucher Jugendstilbad222.039
8,889,40 9,679,059,59
Durchschnittliche
Benutzungsgeb0hr je
Besucher in EUR
Anlagc l.l / 2
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
Die wesentllchen Auftyendungen im Jahr 2015 haben sich wie folgt entwickelt:
ln TEUR201520142013z012
Materialauñrand4.0574.1463.9143.772
Löhne und Gehälter1.8831.7671.8',,2'1.755
Soziale Abgaben und Auf-
wendungen für Altersversorgung/
Unterstfitzung
477348417416
Abschreibungen933933960gl7
Sonstige betriebliche
Aufwendungen1.4275985831134
Der Materialaufwand ist zum Vorjahr um 88,6 TEUR gesunken. Überuiegend resultiert der
Rúckgang aus niedrigeren Ausgaben der Betriebskosten des Jugendstilbades.
Die Gesamtpersonalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 246 gestiegen. Bedingt durch
die vielen Sommertage wurde mehr Personal für die Freibåder benötigt.
Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich zusammen aus der
unentgeltlichen Wertabgabe von 2013 bis 2015 (TEUR 666), dem Venraltungskostenaufwand
(TEUR 2231, den Schadensersatzleistungen (TEUR 268) und die Personalkostenerstattung
(TEUR 69). Der Anstieg resultiert aus der Buchung der unentgeltlichen Wertabgabe der Jahre
2013 -2015.
2.3. Flnanzlage
Der Kostendeckungsgrad stådtischer Freibäder beträgt im Berichtsjahr 42,8 % (Vorjahr 28,9Vo),
begrgndet durch die positiven Sommersaison und der der Hallenbäde¡ 27,6 oÁ (VoÛahr 27,5%).
Die Freibäder liegen im Vergleich zu überörtlichen Bädervergleichen im Durchschnitt. Üblich s¡nd
Werte aryischen 30 und 4O o/o, bei den Hallenbtldern sind Kostendeckungsgrade ab 25 o/o die
Regel. Ahnlicfr wie bei den Freibädern steht der sportliche, gesundheitliche und freizeitorientierte
und auch soziale Aspekt bei der Preisbildung im Vordergrund, sodass eine etwas
unterdurchschnittliche Kostendeckung zu verzeichnen ist. Die Eintrittspreise sollten an die
gestiegenen Personal- und Materialkosten moderat angepasst werden.
Es gibt keine ausreichende, kostendeckende Erstattung durch Schulnutzung an den Eigenbetrieb
lm Rahmen der wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung wurde mit Wirkung Íür 2O13 eine
Erhöhung auf 1 € pro Sch0ler beschlossen und umgesetá. Die BenuEungsgebühren sind aus
diesem Bereich angestiegen. Die Anpassung an die ermäßigten Eintrittspreise für Schülerinnen
und Schüler auf der Basis Zehnerkarte ist anzustreben.
Anlagc Ll / J
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
Die Struktur der Eintrittspreise in den stådtischen Bädem ist generell nicht darauf ausgelegt, dass
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Dennoch wird seitens der Stadt eine strukturelle
Unterdeckung in Kauf genommen, um das breit gefächerte Schuþ, Sport-, Freizeit- und
Gesundheitsangebot mit übenegionaler Bedeutung anbieten zu können.
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmåßigen Anpassungen von Entgelten filr die Nutzung
der Båder voraussichtlich auch in Zukunft Verluste ezielen. Er wird weiterhin auf Zuschtlsse durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch die
HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondem je nach Geschäftslage
lediglich zur Ergebnisverbesserung führen.
2.4. Vermögenslage / Anlagen lm Bau und geplante lnvestltlonen
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 625, wobeiallein die
Abschreibungen TEUR 933 betragen. Die getåtigten lnvestitionen haben dies nicht ausgeglichen.
Geplante lnvestitionen sind:
Nordbad
Ein intern erstelltes Raum- und Funktionsprogramm wurde in mehreren Varianten erstellt. Die
weiteren Vorplanungen zur Erstellung einer Magistratsvorlage zur Finanzierung und Festlegung
weiterer Planungsschritte wurden vorangetrieben.
Mühltalbad
Aufgrund der weiterhin kritischen finanziellen Situation wurde das Projekt baulich-technische
Sanierung des Eberstädter Mühltalbades nach 2020 verschoben. Die Vorplanungen mussten
hinsichtlich der technischen Anforderungen angepasst werden. Die Gesamùnaßnahme beinhaltet
die denkmalschutzgerechte Sanierung des Mehra,veckbeckens, die Sanierung des
FunktionsgebÉludes und die Sanierung des Kinderplanschbeckens. Eine B0rgerbeteiligung mit
Mitgestaltungsmöglichkeiten ist nach wie vor vorgesehen. Zur Auswahl eines geeigneten
Architekturbtlros in Form eines lnteressenbekundungsverfahrens wurde eine externe
Planungsstudie beauftragt.
Gewåssersanieruno Großer Wooo
Zur Sicherstellung der Wasserqualität und NuEung als Naturbadesee wurde Mitte 2014 durch die
städtischen Gremien beschlossen, eine Vorsperre zu enichten sowie die erforderliche
Entschlammung in 2016 durchzuführen. Dartlber hinaus stehen Maßnahmen zum
Hochwasserschutz (Erneuerung von Ablassschiebern; Auftraggeber Straßen-, Verkehrs- und
Tieñauamt) und die Sanierung der Uferbefestigungen und Betonstege an.
Die Ausführung wurde an ein Fachbüro übertragen, damit aufgrund der komplexen
Zusammenhånge alle Maßnahmen in einer Hand liegen.
Anlagc l.l / 4
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
2.5. Ausbllck auf das Wlrtschaftslahr 2016
Aufgrund der Anforderungen aus dem Wettbewerb und dem ausgewåhlten Wettbewerbsentwurfes
des Architektenbüros Sacker Architekten, Freiburg, in Verbindung mit dem Landschafrsarchi-
tekturbüro Henne Korn, Freiburg, und der lngenieurgesellschaft Bannert filr die Schwimmbad-
technik, Bremen, sowie dem Statikbüro Prof. PÍeiÍer und Partner, Darmstadt, musste die
ursprüngliche Kostenschätzung deutlich angehoben werden.
Die Beschlussfassung des Gesamtprojektes mit Gesamü<osten von 37,9 Mio. Euro ist durch die
stttdtischen Gremien Ende September 2016 erfolgt. Die Planung und Umsetzung der Maßnahme
laufen an.
Unter der Voraussetzung, dass durch den Betrieb einer Traglufthalle tlber dem DSW-Freibad der
laufende Betrieb sichergestellt werden kann, besteht die Hoffnung, dass die im BÉlderkonzept
geforderte Nutzung ohne Einschränkung für Vereine, Schulen und Offentlichkeit weiterhin
gewährleistet werden kann.
2.6. Vorausslchtllche Entwlcklung des Unternehmens (Chancen und Rlslken)
Nach g 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungs-
fähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, soãalen, sportlichen und kulturellen
Einrichtungen bereiEustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Betrieb der
Hallen- und Freibåder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freib{lder zu
entrichten sind. Aufgrund der privatrechtlichen Form des Bäderbetriebes sind die Eintrittspreise in
einer gesonderten Preisliste festgeschrieben, die jeweils von der Betriebskommission beschlossen
wird. Eine endgültige Beschlussfassung erfolgt nach den Vorschrifren der HGO durch die
Stadtverordnetenversammlung. Das Angebot, der Betrieb und die Organisation im Bereich Båder
richtet sich vorwiegend an Offentlichkeit, Schulen und Technische Universität sowie Vereine und
umfasst Ausbildung, Breiten- und Leistungssport. Die Bereitstellung dieser lnfrastruktur genießt in
Darmstadt enormen Zuspruch und hoher Wertschåtzung, sie hat eine seit Jahrzehnten
gewachsene Tradition einer Sportstadt mit regionalem, nationalem und teilweise internationalem
Renommee.
Nach der Beschlussfassung der Gremien zum Neubau Nordbad als Sportbad unter Beibehaltung
des derzeitigen Leistungsspektrums veningert sich das Risiko der Einschrånkung des derzeitigen
Angebots durch einen Ausfall des technisch veralteten Nordbades. Um während der
Baumaßnahme unterbrechungsfreiden Betrieb aufrechterhalten zu können, wird das Freibad
durch eine Traglufthalle für den Winterbetrieb tauglich gemacht.
Dennoch muss von einem deutlichen Mehrbedarf bei Materialaufwand und lnstandhaltung
aufgrund veralteter Badtechnik im Nordbad, Eberstådter Mtlhltalbad und im Schul- und
Trainingsbad ausgegangen werden. Es muss in der Zukunft damit gerechnet werden, dass die
Personal- und Energiekosten weiter steigen.
Anlagc l.l / 5
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
Durch den Druck der Haushaltskonsolidierung wird das Gesamtbudget des Eigenbetriebs analog
mit den Kosten steigen, damit es zu keinen Leistungseinschränkungen kommen wird.
Nach der Inbetriebnahme des Neubaus Nordbad ist von einer Steigerung der AtfaktivitÍlt, erhöhten
Besucherzahlen und einem verbesserten Kosten-Nutzen-Verhältnis (ohne Berücksichtigung von
Abschreibungen und Zinsbelastung) auszugehen.
3. Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung
Über die weitere UmseEung der Vorschläge zur wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung ist
durch die Betriebskommission zu entscheiden:
Mittelfristig ist anzustreben, die Zeitspannen eines Parallelbetriebes ftlr die Sommersaison,
z.B. durch kürzere Sommeröfhungszeiten oder durch Schließen der Hallenbåder nach dem
Beginn der Sommersaison (in der Regel Mitte Maijeden Jahres) auch für Schulen und
Vereine auf ein Minimum zu reduzieren. Die Konsequenzen daraus führen allerdings zu
Leistungsreduzierungen ftlr Schulen, Vereine und Öffentlichkeit. Die UmseEung der
Maßnahme wird mit dem Regelbetrieb nach Neubau des Nordbades empfohlen.
Der Pachtvertrag zur längertristigen NuÞung des Arheilger Mühlchens konnte im Frühjahr
2013 abgeschlossen werden. Dadurch besteht Planungssicherheit zum Erhalt des
Naturfreibades. Mit dem FÖrderverein Arheilger Mühlchen wurden Absprachen getrofien, in
welcher Form Unterstützung durch den Verein geleistet werden kann (Arbeitseinsåtze,
finanzielle UnterstüEung). Seit 2013 wird das Freibadangebot im Arheilger Mtihlchen
weiterhin kostenfrei angeboten. Der Förderverein hat anr Verbesserung des
Betriebsergebnisses Arbeitsstunden und Materialkostenzuschüsse beigesteuert. Seit 2014
wird durch die Erhebung eines freiwilligen Eintritts (M0hlchenbox) das Ziel weiterverfolgt, das
Betriebsergebnis zu verbessern.
Nach lnbetriebnahme des Neubaus Nordbad ist die Aufgabe des Schul- und Trainingsbades
vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt kann ein Konsolidierungsbeitrag in HÖhe von EUR
225.000jährlich erreicht werden. Eine Vermarktung des Areals ist weiter zu prüfen, es
bestehen Vor0berlegungen, das Areal in die Planung der Landesgartenschau 2022
einzubinden.
Die Anpassung der Eintrittspreise um durchschnittlich +10olo wurde z';,leâ.zum Beginn der
Wintersaison29l4llS für den Eigenbetrieb Bäder umgesetzt. Die enrarteten
Mehreinnahmen betragen ca. TEUR 72 jâh¡lich. Weiterhin wurden die Eintrittspreise im
Jugendstilbad zum l. Juli 2014 zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftlichkeit und zum
Ausgleich der gestiegenen Betriebskosten um durchschnittlich +4oh angepasst. Es wird
empfohlen, eine Anpassung an die Kostenentwicklung in regelmåßigen Abstånden
vorzunehmen.
Anlagc l.l / 6
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
4. Risikoberichterstattung
Die Betriebskommission wird durch die Betriebsleitung regelmäßig über die Risikoentwicklung
untenichtet. Zur Risikobewertung wird ausgeführt, dass die Båder in Darmstadt sehr gut besucht
werden und bei dem von der Betriebsleitung eruarteten Fortbestand kein Marktrisiko und dadurch
auch kein untemehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist.
Der seit Jahren unveränderte Personalbestand mit wenig Fluktuation und eigener Ausbildung
garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungswirtschaftliches Risiko. Ein
Personalrisiko wird absehbar nicht erwartet.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und lnvestition werden absehbar nur die im Folgenden
aufgeführten Finanzrisiken erwartet.
1.1. Wesentllche Rlslken belden Hallenbädern
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen beiden technisch veralteten Hallenbådern
Nordbad und Schul- und Trainingsbad im hohen Auñ,vand für Roh-, Hilfs- und Betiebsstofie
(Energie)und für bezogene Leistungen (lnstandhaltung und -setzung technischer Anlagen).
Nordbad
Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad wird weiterhin gutachterlich übenvacht und durch
lnstandseEung gesichert. Die Problematik der TragfÉlhigkeit des Daches unter einer Schneelast ab
40 cm wird in jeder Wintersaison ståndig überuacht, um Gefdlhrdungen auszuschließen. Dartlber
hinaus erfilllt das Nordbad nicht mehr die heute üblichen brandschutzrechtlichen, baulich-
technischen und energetischen Standards.
Aufgrund einer schlechten energetischen Bauweise liegen die Kosten für die Wärmeenergie zum
Beispiel beim Nordbad um ein Fünffaches höher als die Durchschnittswerte eines vergleichbaren
Bades.
Durch den Neuþau verringert sich das beschriebene Risiko eines betrieblichen Ausfalls aufgrund
veralteter Technik. Ein Baukostencontrolling sowie die Beauftragung einer extemen
Projektsteuerung soll dem unternehmensstrategischen Risiko von Mehrkosten in der Bauphase
entgegen wirken.
Mühltalbad Eberstadt
Die Baumaßnahme Sanierung Ebersttldter Mühltalbad wurde laut lnvestitions-Priorisierungsliste
des Magistrats nach 2020 verschoben.
Aufgrund baulich-technischer Mtlngel (Undichtigkeiten und großflåchige Fliesenschåden) bis zur
Durchf0hrung der Sanierungsmaßnahme kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Freibad für
die Bevölkerung nur eingeschränkt zur Verftlgung steht.
Die Vorplanungen mussten hinsichtlich der technischen Anforderungen angepasst werden. Die
Gesamtmaßnahme beinhaltet die denkmalschuEgerechte Sanierung des Mehrzweckbeckens, die
Sanierung des Funktionsgebäudes und die Sanierung des Kinderplanschbeckens. Eine
Anlagc l.l / 7
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
Bürgerbeteiligung mit Mitgestaltungsmöglichkeiten ist nach wie vor vorgesehen. Zur Auswahl eines
geeigneten Architekturbüros in Form eines lnteressenbekundungsverfahrens wurde eine externe
Planungsstudie beauftragt.
Durch die Verschiebung des Projektes bleibt das beschriebene Risiko eines betrieblichen Ausfalls
aufgrund veralteter Technik sowie großflächig schadhafren Fliesenbelages weiter bestehen.
Durch Einrichtung eines Baukostencontrollings soll auch hier dem unternehmensstrategischen
Risiko von Mehrkosten in der Bauphase entgegen getreten werden.
Sicheruno der Wasserqualitåt Wooo
Für den Woog besteht weiterhin das Risiko, dass aufgrund des hohen Phosphor-Gehaltes im
ZulauÍ des Darmþachs, durch geringen Zulauf im Sommer, verbunden mit hoher Sonnenstrahlung
sowie einer seit Jahrzehnten ausstehenden Entschlammung gegen Ende der Badesaison die
Wasserqualitåt einen Badebetrieb gefährdet oder ausschließt.
Um die Wasserqualittlt am Woog zu sichern, wurde durch ein Fachbfiro in Abstimmung mit dem
Stra ßenverkehrs- und Tiefbauamt ein umfangreiches Maßnahmenpaket geplant:
o Entschlammung des Großen Woogs
o Einbau einer Vorspene
o Sanierung ba,v. Umbau der Einrichtungen des Hochwasserschutzes (zuständig
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt)
Nach der Beteiligung der Verbånde Ende 2015 erfolgte im April2016 eine umfassende
Bürgerinformation fiber alle Maßnahmen sowie die Vorbereitung der weiteren Genehmigungs- und
Aulflhrungsplanung.
Die Maßnahme befindet sich seit September 2016 in der Umsetzungsphase und soll bis zum
Beginn der Freibadsaison, im Mai 2017, abgeschlossen sein.
Dadurch verringert sich das Risiko, dass der Woog als Naturbadesee aufgrund schlechter
Wasserqualität temporär geschlossen werden muss.
4.2. AllgemelneRlslken
Besucherentwickluno
Zu den überwachungsbedürftigen Risiken zåhlen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden
im Sommer. Die Betriebsleitung begegnet dem durch die Einstellung von konservativen
Umsatzzahlen (5-Jahresschnitt). Grundsåtzlich sind Marketingmaßnahmen zu empfehlen, um troÞ
des spezifischen Angebotes für Schulen, Vereine und sportorientierte Freizeitschwimmer
nachwachsende und neue Kunden (eigene Kurse, Zusammenarbeit mit gesundheitsrelevanten
Organisationen) zu gewinnen und die Attraktivitåt des Båderangebotes zu steigern.
Steiqende Eneroiekosten
Pro Freibad wird von einem Mittelwert von plus TEUR 30 und pro Hallenbad mit plus TEUR 70 zu
rechnen sein. Unter der Pråmisse weiterer Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der
Druck auf das operative GeschÉ|ft im Eigenbetrieb Bäder weiter verschårfen. Die beschlossene
Maßnahme Neubau Nordbad und die vorgesehene baulich-technische Sanierung des Eberstädter
Mühltalbades werden sich arvar perspektivisch energetisch rentieren, in der Gesamtbilanz sind
Anlagc l.l i 8
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
aber Abschreibungen und Zinskosten gegenûbezustellen und werden somit an einem hÖheren
Zuschussbedarf f0hren.
Ziærisihs
Der Eigenbetrieb ist größtenteils flber Bankkredite finanziert. Es handelt sich hier um langrfristige
Kredite, die eine Laufzeit von 10 bis derzeit 25 Jahre haben. Daher besteht nur ein sehr geringes
Zinsänderungsrisiko. Kassenkredite liegen nicht vor.
1.3. RechtllcheRlslken
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbstËlndiges Sondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmst¡adt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge. Die Beitråge zu den Versicherungen werden vom Eigenbebieb anteilig
getragen. Die nachfolgend aufgefllhrten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigenbetriebes abgeschlossen :
VerslcherungVerslcherungssumme ln
EUR
1. Hafrpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflichtunbegrená
(Personen-, Sach- und
2. Eigenschadenversicherung
Für Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordneten-
125.000,00
mitqlieder. Ausschuss-und Betriebskommissionsmitqlieder125.000,00
3. Strafrechtssch uEve rsiche ru ng ( in kl. D ienstreise-Rechts-
schuE und Verkehrsrechtsschutz)
2.000.000,00
4. Sachversicherung "KRISTALL" (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Gebåude
ohne
fi eweils aktueller Neuwert)
und I
5. Kfz-FeuerversicherungFahrzeuge zum Neuwert
Eine Anderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen und
somit ist auch ein rechtliches Risiko nicht erfiennbar.
Anlagc l.l / 9
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
1.3.1. Sonstlge Rlslkovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Båder der Stadt Darmstadt seit dem Jahr 2A13 installiert.
1.3.2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2015
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.
1.1. Vorausslchtllche Entwlcklung des Betrlebes ln der Zukunft
Der Eigenbetrieb Båder wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten filr die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukilnfrig Verluste ezielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschtlttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesserungen fü hren.
Der Kredit, welcher fllr das Vivarium, beim EAD aufgenommen wurde, ist im Jahr 2016
zurückgezahlt und umgeschuldet worden.
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2016
Ertråge
Aufwendungen
operativer Verlust
2016
EUR
4.192.403
8.397.398
4.2U.995
2O15 Veränderung
EUR %
4.726.493 -11,3
8.808.316 4,7
4.081.823
Die Gegenüberstellung der Jahre 2015 und 2016 erfolgt ohne Berücksichtigung der Zinsen und
Ertråge aus Beteiligungen. Bei der Aufstellung der Beträge in 2016 handelt es sich um vorlåufige
Ertråge und Auñryendungen, die sich noch vertlndem werden.
Die Besucheranzahl in den Freibädern und im Jugendstilbad waren im Jahr 2016 leicht rücklätfig
Das Sommenvetter 2016 war nicht so beståndig schön wie im Jahr zuvor.
Die vorläufigen Energiekosten sind zum Vorjahr fast identisch. Der Materialautwand für Gebtlude
und Außenanlagen, überwiegend im Bereich des Nordbades, ist im Jahr 2016 hÖher als im
Berichtsjahr.
Die HEAG Holding hat im Jahr 2016 keine Dividendenausschüttung getätigt.
Voraussichtliche Verånderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2017:
Auf der Basis der jeÞigen Werte für das Jahr 20'17 und nach dem heutigen Kenntnisstand werden
sich die Ertråge und Auñ,vendungen zum Jahresende im Vergleich zu den Vorjahren wenig
verändem.
Anlagc l.l / l0
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
5. Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss in2015, nach Berücksichtigung des städtischen Zuschusses von
TEUR 3.853, mit einem Jahresgewinn in Höhe von TEUR 364 (Vorjahr: EUR 176.092,80, vor
stådtischem Zuschuss Jahresvefust von TEUR 4.388)ab.
5.1. EntwlcklungdesAnlagevermögens
Die Sachanlagen entwickelten sich wie folgt (Angaben in EUR):
20.100.577,30
Beidem Zugang handelt es sich um Natursteinarbeiten am Jugendstilbad. Die Abgänge resultieren
alle aus den Abschreibungen.
Grundstflcke. orundst0cksoleiche Rechte und Bauten:
Stand 01.01.2015
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12.2015
Technische Anlaqen und Maschinen
Stend 01.01.2015
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12.2015
Die Aþånge resultieren eus der geuöhnlichen Abschreibung
Betriebs- und Geschåftsausstrattuno
Stand 01.01.2015
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 3'1.12.20'15
oeleistete Anzahlunoen und Anlaoen in Bau
Stand 01.01.2015
Zugang/Abgang
Stand 31.12.2015
20.721352,y
514,70
-621.289,74
1.377.687,OO
0,00
-149.845,00
1.227.U2,0O
1.259.101,87
36.850,13
-161.743,58
0,00
360.797.45
1.1U.208,42
Die Zugänge seEen sich überwiegend aus Anschaffungen fflr das Jugendstilbad (ca. TEUR 8), der
Woog-lnsel (ca. TEUR 8), dem DSW-Freibad (ca. TEUR 6,3) und den GWG (ca. TEUR 9,8)
zusammen.
360.797,45
Anlagc Ll / ll
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
Hierbei handelt es sich übenviegend um Planungskosten für den Neubau des Nordbades
(TEUR 298) und die Entschlammung des Wooges (TEUR 38).
Die QgÞllgqgder Finanzanlagen sind zum Voriahr unveråndert geblieben:
HEAG Holding AG
Vorjahr
23.255.880,38
lm Anhang unter der Position ll Eläuterungen zu den Posten der Bilanz wird die Beteiligung näher
dargestellt.
5.2. Entwlcklung des Elgenkapltals (TEUR):
2015
23.255.880,38
Jahreeergebnls
Umgllederung nachstådt.
Zugchuss 2015
Entechuldungs-
2015 2015
TEUR TEUR
286
0
Stammlopltal
Allgemslns
Rücllrge
BllanzgewlnnÊ
Verlu¡t der
Vodahre
Sland
01.01.20152015
TEUR
17.000
TEUR
33.132
-2.650
hllfe
0 0
Stand
31.12.2015
0 0
0
176
TEUR
17.0fl)
33.417
-2.475 0
364 0 3æ GewlnnÂ/eíust176-176
47.6673U28648.306
Der Jahresgewinn in Höhe von TEUR 364 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hinsichtlich der Verånderungen im Bereich des Eigenkapitals venreisen wir auf die Ausftlhrung im
Anhang.
Mittel aus der Entschuldungshilfe wurden der allgemeinen Rücklage zugefllhrt. Die Mittelwurden
venvendungsgerecht zur Tilgung von Darlehen verwendet.
0
Anlsge l.l I 12
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2015
5.3. Entwlcklung der Rückstellungen {TEUR):
lm Jahr 2015 wurden weiterhin die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten im Bereich
der Pensions- und Beihilfertlckstellungen abgebildet, die durch den Wechselvon Beamten von /
zur Stadt oder einem anderen Eigenbetrieb entstehen.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht gemåß der Ermittlung aus dem Jahr 2003 eine
mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 2.163, die nicht in der Bilanz
ausgewiesen ist.
Die ZusammenseEung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle
ersichtlich (TEUR):
Rückstellungen fllrStand
01.01.15VerbrauchAuf-
/AbzinsungAnflösungZuführungStand
31.',12.15
Pensionen517,40,020,10,059,7597,3
Beihilfen52,20,02,00,07,261,5
Altersteilzeit148,5124,72,70,00,026,4
Uf aubsrückstellung19,719,70,00,07,37,3
Überstunden24,324,30,00,022,422,4
Abschlusserstellung
und Prflfung69,619,70,00,025,074,8
Prozesskosten104,00,00,00,0268,0372,O
Leistungsentgelt53,752,70,01,036,636,6
Lebensarbeits-
zeitkonto2,40,00,00,00,02,4
Archivierung und
andere
Aufwendungen
25,9',1,50,00,0o,414,8
R0ckstellungen fflr
ungewisse
Verbindlichkeiten
31,031,00,00,0103,0103,0
Steuerrückstellung529,4471,20,00,025,783,8
Summe:1.578,1754,824,81,0555,21.402,3
Anlagc l.l / 13
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Lagebericht 2015
5.¡0. Verglelch des Jahresabschlusses 2015 mlt den Werten des Wlrtschaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat gemåß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt. Zudem musste ÍlJr 2015 ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt werden.
lm Vergleich mit dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2015 ergeben sich sowohl bei den
Ertrågen als auch bei den Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und
Verlustrechnung.
Für die Darstellung des Soll-/ und lst-Vergleichs venveisen wir auf die Anlage, die dem Bericht bei
gefllgt ist.
5.1.1. SollJlst-Verglelch Erfolgsplan 201 5
Erläuterung der Dlfferenzen rylschen Ansatz und Rechnungsergebnls:
Bei den sonstigen befieblichen Ertr{lgen wird die VerlusEuweisung geplant (TEUR 3.853). Die
tatsåchlichen Zahlungen richten sich nach dem Liquiditdltsbedarf im Laufe des Jahres. Die
notwendigen Zahlungen in Höhe von (TEUR 3.853) wurden auf ein separates Konto gebucht.
Somit wird das Ergebnis transparenter.
Die Betriebskostenzahlung an Aquapark für das Jugendstilbad wird unter den ,Auñrendungen frir
bezogene Leistungen" geplant und gebucht.
Die Zinsertråge (TEUR 196) beinhalten in Höhe von TEUR 177 die Verzinsung des
Venechnungskontos und mit TEUR 19 die Vezinsung der Forderungen aus Pensions-
rückstellungen gegenüber der Stadt Darmstadt, die nicht planbar sind.
Elntrlttsprelse für Hallen- und Frelbäder ln Euro
Frelbad
G0ltþ seit
Sept.2014
Hallenbad
Gültig seit
Sept.2014
Jugendstllbad
Gtlltig seit Juli 2014
( 2 Stunden bis Tageskarte)
Einzelkarte
Env.3,303,90Bad6,00 - 10,40
Spa incl. Bad9,30 - 14,30
Sauna incl13.60 - 19.70
Einzelkarte
Ermäßiote1,602,20Bad4,20 -8,00
Spa incl. Bad7.10- 1 1.00
Sauna incl.13.60 - 19.70
Anlagc Ll / 14
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Lagebericht 2015
Personal- und Sozlalberelch
lm Geschtlftsjahr 2015 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäfrigt:
Löhne und Gehtllter
- davon Beamtenbezüge
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
Beamte/Beamtinnen
Taribeschåftigte
Auszubildende
1. lnvestitionen
2. Tilgung von Krediten
Anzahl Männlich Weiblich
,l
61
3
1.883,2
62,2
Vorjahr
Anzahl
1
57
3
1
3526
Die Personalaufwendungen betrugen (in TEUR):
476,7
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierftlr wird
Kostenersatz gezahlt.
5.1.2. Soll Jlst-Verglelch Vermö gensplan 2O1 5
AnsatzIST Abweichung
lm Nachtrag wurde die Neubaumaßnahme Nordbad und die Sanierung Mühltalbad abgeplant. Für
die restlichen kleinen lnvestitionen wurde kein KredÍt aufgenommen. Umschuldungen blieben bei
der Betrachtung der Kredittilgung außen vor.
Zu¡ Finatuierung von Mehrkosten beim Bau des Jugendstilbades wurde dem Eigenbetieb Bäder
ein inneres Darlehen in Höhe von 837 T€ durch den BgA Vivarium im Jahr 2009 gewåhrt.
Darmstiadt, den 15. Dezember 2016
EUR
12.020.000,00
1.087.140,00
EUR
398.162,28
1.055.206,11
Beate Konradt
kaufm. Betriebsleiterin
EUR
11.621.837,72
31.933,89
Torsten Rasch
1. Betriebsleiter
Anlagc Ll / 15
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstedt
Abwelchung€n zur Planung Soll-/lst-Verglelch 2015
Anlaç zumlagcbcricht
WirtschafbplanGew¡nn- und
VerlustechnunqAbweichung
EuroEuroEuro
Erûäge
UmseÞerlöse3.181.900,004.00ø..877,48822.977,48
Sonstige beùiebliche Ertråge4.718.515,1072',1.615,54-3.996.899,56
Ertäge aus Beteiligungen894.300,0089t.300,0c0,00
Sonstiqe Znsen und ähnliche Ertåqe5.000,00196.111,77191.111.77
Erräge aus wenpaprcren des
Umlaufvermlloens0,000,000,00
Summe Erträge8.799.715,105.816.904,79-2.982.810,31
Auñflendunsen
Materialauñ,vand
Aúwendungen rur Kon-, Htrs- und
Betriebsstoffe und fflr bezooene Waren837.820,00u1.290,793.470,79
Auñrendungen f. bezogene Le¡stungen3.414.990,003.216.074,93-198.915,07
Personalauñiland
Löhne und Gehälter1.910.830,001.883.146,04-27.683,96
soz¡aþ Aþgaben und Aufivendungen f.
Altersversorouno und f. UnterstflEuno547.570,00474.ø76,75-70.893,25
Ub(¡er Personalauñrand5.520,000,00-5.520,00
ADscnrerþufigen auf ¡mmalenelle
Vermögensgegenstånde des
Anlaoevermöoens und Sachanlaoen954.755,10932.878,32-21.876,78
Sonstþe bebiebliche Aufwendungen490.940,001.426.807,79935.667,7€
Aþschreibungen aul Flnanzanlagen und
ar.tf Wertoaoiere des Umlaufoermöoens0,000,000,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen664.790,00497.597,50-167.f 92,50
Steuem vom Einkommen und vom Ertrag0,000,000,00
Sonstige Steuem0,0031.641,6031.641,60
Summe Aufwendungen8.827.215,1Q9.305.913,72478.698,62
Außerordentliche Ertäge27.500,000.00-27.500,00
Außerordentliche Aufurendungen0,000,000,00
Jahresergebnis0,00-3.489.008,93-3.489.008.93
Zuschuss der Stadt0,003.853.069,2€3.853.069,2€
Jahrerergebnis nach städtischem
Zuschugs0,00364.060,3336{.060,33
Anlagc l.l / 16
Beståtlgungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir baben den Jabresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlusnechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchfllhnmg und den Iagebericht des Eigenbetriebs Båder der
Wissenschaffsstadt Damst¡dt, Damstadt, fflr das Geschäffsjahr vom l. Januar bis 31. Dezember 2015
geprüfr. Die Buchfftluung urid die Außtellung von Jabresabschluss und Lagebericht der gemäß
g 22 EigtsGes Hessen sinngemäß ananwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in
der Verannr¡ornmg der Beriebsleinrng des Eigenbeniebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage
der von uns durchgeffllnten Prtlñrng eine Beruteilrurg llber den Jahresabschluss unter Einbeziehung
der Buchfllhnrng und tlber den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahrcsabschlussprtlfung gemäß $ 317 HGB und $ 27 EigtsGes Hessen unter Beach-
n¡ng der vom lnsüut der Wirtschaffsprttfer festgestellteu deutschen Grundsätze ordnungsmåßiger Ab-
schlussprtlfung vorgenoüxnen. Danach ist die Prtlfrmg so zu planen und dtmhzufllhren, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des druch den JahresabscNuss unter Beachn¡ng
der Grundsätze ordnungsmåßiger Buchfflhrung und druch den tagebericht vermittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prllfrrngshandlungen werden die Kennürisse {lber die Geschäfrstätig-
keit und llber das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenberiebs sowie die Enrartungen tlber
mögliche Fehler berflcksichtig¡. ûn Rahmen der Prttñrng werden die rüirlcsamkeit des rechnungsle-
gungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise fttr die Angaben in Buchfllhrung, Jabres-
abschluss und kgebcricht flbenriegend auf der Basis von Stichproben bcurteilt. Die Prttñmg umfasst
di€ Beurteilnng der angewandten Bilnnzien¡ngsgnrndsäEe und der wesentlichen Einschätanngen der
Beuiebsleinrng sowie die Wtlrdigung der Gesamtdarstellung des Jabresabschlusses und des Lagebe-
richts. Wir sind der Auffassrurg, dass unsere Prtlñrng eine hinreichend sicherc Grundlage f{h unsere
Beurteilung bildet.
Anlagc 1.5 / I
Unsere Pr{lfung hat an keincn Einwendungen gefilhrt.
Nach rmscrcr Beurteilung aufgund d€r bei der Prflñmg gEwonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss des Eigcnbericbs Bäder der lVissenschaffssadt Darmstadt, f)amrstadt, den gemäß
$ 22 EigBGes Hcssen sinngcmåß ananwcndenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
verminelt unt€r Bcachhmg dcr Grundsätze ordnungsmlßiger Buchfllhrung ein den taßächlichen Ver-
håltnissen entsprcchendes Bild dcr Vermögens-, Finnnz- und Erüagslage dcs Eigenbeniebs. Der
Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein a¡reffendes Bild von
der Lage dcs Eigcnbeniebs und stellt die Chancen und Risiken dcr a¡lflnftigen Eût\ñ¡icklung antef-
fend dar.
Mannheir¡¡, den23. Dezember 2016
Deloltte GmbE
Wirtschafr qprllfr mgsgesellschafr
lilry.l¡:g.l dl.¡.r PDF-E ôt.l d.3 Pro?unt3lt.rlc]ìt3 h.nd.lt .3
¡lch l.daallch um.ln .
fvl¡l33.ba¡ch l¡t .ur3ch¡l.l3lach d.r ln P.pl.rtorm
ar3tallta und .ut¡alt.tart- Pr(¡tunS¡lt-rlchtl
Krämer
Wirtschafrsprflfer
Harst
Wirtschafrspr{lfer
Anlrye 1.5 l2
sNR20l6ll87ló
anlage 6
304 Zeichen
Punkt 8: Feststellung der Jahresabschlüsse 2015 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2017/0168) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 4
4672 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
02.06.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
II 520
IV 20 419
V 519
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0168
Magistratsbeschluss -Nr.
216
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2015 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 26.05.2017
Beschlussvorschlag :
1. Die Jahresabschlüsse 2015 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt
Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresgewinn 364.060,33 Euro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresgewinn 211.906,43 Euro
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Jahresverlust 5.596,32 Euro
2. Die Jahresgewinne bzw. der Jahresverlust 2015 der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung
vorgetragen.
- 3 -
3. Beim Eigenbetrieb Bäder wird der Verlust des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von
EUR 3.934.943,88 im Jahresabschluss 2016 mit der Rücklage verrechnet.
4. Die Jahresabschlüsse 2015 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtna hme
ausgelegt.
5. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2015 entlastet.
Anlagen: Eigenbetrieb Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2015
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2015
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2015
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 14.06.2017
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis .
Begründung zur Magistratsvorlage vom 26.05.2017
Die jeweiligen Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt
Darmstadt“, „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und Eigenbetrieb
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ haben in ihren Sitzungen am 26.01.2017
(Eigenbetrieb Bäder), 23.02.2017 (Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten) und 09.03.2017
(Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte) die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis
genommen, die Jahresabschlüsse 2015 festgestellt und die Betriebsleitungen entlastet.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat die Kenntnisnahme und der
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr
2015.
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen
Zuschuss EUR 3.489.008,93 (Vorjahr: EUR 4.387.548,20).
Die aufgrund der Liquidität notwendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 3.853 wurden auf ein
separates Konto, Zuschuss der Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis
transparenter und führt zu einem Jahresgewinn von EUR 364.060,33, der auf das neue
Geschäftsjahr vorgetragen wird.
Der Verlust des Jahres 2011 (EUR 3.934.943,88) soll im Jahresabschluss 2016 mit der
allgemeinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes verrechnet werden.
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2015 ebenfalls mit einem
Jahresgewinn ab. Der Jahresgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Vor der Verrechnung des städtischen Zuschusses erwirtschafte der Eigenbetrieb einen
Jahresverlust in Höhe von EUR 528.093,57 (Vorjahr: EUR 2.436.321,69). Ausschlaggebend für
den niedrigeren Verlust war zum einen, dass dem „darmstadtium“ ab 2015 kein Zuschuss aus
Mitteln des Eigenbetriebs mehr gewährt wird und die Erträge aus Beteiligung höher ausgefallen
sind.
Das operative Geschäft dieser beiden Eigenbetriebe wird immer defizitär sein.
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen verzeichnete im Jahr 2015
einen Jahresverlust, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2015 der Deloitte GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen.
Darmstadt, 26.05.2017
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 3
20204 Zeichen
Anlage 3 zur Magistratsvorlage 2017/0168
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten
und Wohneinrichtungen Darmstadt
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2015
BltAÌ.lZ
Elgenbetrleö Darm¡tädter Werk¡tåtù¡n und Wohnelnrlchtungen, Darun¡tadt
zum 31. De¿ember 2016
31i2.2o15
EuroEuroEuro
3',1.12.2014
AKTIVA
A. Anlagevermögen
l. lmmaþrielþ VernÖgpnsgegensùånde
Enþelülch erwonbene Softrae
ll. Sachanlagen
1. Grundsü¡cl(e und grundst0cks-
glelche Rêchte mlt Geeclråþ,
Bôtrl€bs- und anderen Bauþn
2. Maschlnen und maschlnelþ
Anlagen
3. Beülebe- und Geechäffs-
ausstattung
4. GelebþteAnzahlungen und
Anlagen ln Bau
B. Umlaufvermögon
l. Vonäþ
1. Rotr, Hllß- und BêülebsstoúÞ
2. Ferüge Ezeugnlsse
ll. Forderungên und smstlge
Vomögsnsgpgenstânde
1. Forderungen aus Lleferungen
und Lålstungen
2. Forderungen an dþ Kosten-
täçr nach SGll
3. Fordêrungen en dle Wbsen-
schafrstadt Darmstâdu
andera ElçnbebÞbe
- daron mlt eliltr Rêstleufze¡t
ron mehrals ellpm Jahr
Eurc 491.908,31 $. Euro 3,10.208,58)
4. Sonaüge VemÖgonsgegeßtånde
lll. Werþaplere
Soßtlgp Wênp¡plers
lV. Kassonbostand und Guhaben
bel Krcditlnetlû¡bn
C. Rechnungoabgrcmungpposþn
10.539.rF6,00
157.0æ,41
223.i'42,19
¿16.188,78
2.811,00
10.966.296,æ
10.712.118,00
180.035,58
250.522.æ
35.435,58
Euro
4.763,00
11.178.111,52
40.080,86
5.ir19.æ
45.515,07
7.792,æ
95.7',20,U
754.€t01,48
497.7',æ,2E
133.7'34,43
45.300,16
1.¿182.138,53
218.460,43
7.53ô.450,83
ø.282,42
14E.010,04
589.æ8,94
344.873,æ
117.14.æ
53.307,07
1.1æ.290,91
214.619.æ
7.575.124.74
9.115,55
20.234.337,E5 m.267.7û,76
Anlage 1.2 / I
PASSIVA
À Elgpnl¡plt¡!
l. Stsnmkepltel
ll. R0ddagür
Allgemêlno R0cltlage
lll. Ga¡lm/Verlut
1. G€urlnnvortrag
2. Jahf€sËñlbebæ
B. Sondcfposùon au¡ Zr¡wcl¡ungcn und
Zr¡¡chlb¡en zur Flnemlentng dee
Anlteflemögpo!
C. Rl¡ck3bllungpn
1. Rüd(stdluruen ftrPenslorpn
und ähnl¡cñe vofpûlctúung€n
2. Somüæ R0ckrtellungen
D. Verblndl¡chlclten
l. Verblndllcûrkdten gpætf¡ber
K€dtlnsütuten
- deìron mlt dner RestleuËolt
bls a¡ elnem Jdrr
' Eum@.036,,18
M. Euro47.490,23)
2. Vorblnd¡dîlolþn au8 Lþferungen
md [sþlungÊn
- davon mlt elner ResthuËelt
bls a¡ elnem Jahr
Euroæ.211,51
(Vl. Euro 121.905,54)
3. Verblndl¡ûkelten gÊg€n0b€r
der Wbsenschefrsetadt Damstadt
- dar¡on mlt elnen Reatlaufzelt
blg zu elnem Jahr
Euro 29.313,77
(ll.EutoZ7.671,úl
4. Somtg€ VelUndlldtþltcn
- davon mlt elner Resüaui¿elt
bls zu ehem Jehr Euro 134.356,61
(Vf. Eum 111.124,il1
- davon aug Sbæm: EUR 29.891.49
M. Euro 38.236,90)
- devon lm Rafmen der
eelalen Slcñeñelt Euro 8.747, 74
M. Euro5.15/,01)
BILANZ
Elgmbetrleö Darm¡6dler Wert¡tlttm und Wohnelnrlclrü¡ngen, f}¡nn¡ttdt
zum 31. Dozembcr 2016
9ll2.m15
fiumEuloEuro
1.000.000.00
11.893.253,16
31.12.2014
3.452.719,42
€,500,32
3.678.153,82
-n6.4U,Q
Euro
1.000.0(x¡.00
11.893.2ã1,16
3.152.715A2
1.5iì1.918,q)
1.¿[95.505,51
860.941,76
æ.23¡L337,86
3.47.123,',10
1.337.004,00
392.t70,ú
l.¿165.006,00
1.609.104,54
1.163.620,00
.879-51
538.312,06
83.21r.51
29.3l3,n
134.356,61
570.&19,76
121.905,54
n.571,92
.124.il
78f¡.193,95
20.267.7ß,76
tunlryel.2l2
GEWNN. UND VEIRLUSTRECHNUNG
Elgenbetrloô Demottdisr Werl¡gttm und WohnelnrlclÌùngcn' O.nmtadt
Yom 01.01.20'116 bls 3'l.l¿2016
Euro
m15
Gæcñåfr8þhr
Eu¡o
8.198.513.72
761.835,89
-2.572,70
68.35r.8r
332.ffi,24
n.w,42
1.336,06
2014
Vorletr
Euro
7.783.662,03
807.107,69
3.æ3,72
68.060,93
317.311,52
15.368,61
6.012,(Xt
21.38{r,56
3.n5.W,77
1.006.301.37
2.592.@2,45
7.n1.W,59
288.899,20
1.121.7il,10
73.058,¡O
09.45ô,65
-zãl,.g:m,21
2.4'14,19
-226,1{,0
-
1. ErlÖseaus Kost€nsätzen
2. UmsaEerlosê
3. Vemlndenng M. EñÖhurU) d€s B6stands en
Ërüçn Erzoqgnlssen
4. EfträgÞ aus derAufösung d€s Sorxþrpætong
aß Zu¡r€lsufìgen und Zuech0esen ajr
FlnaubrurB des Anlegewmögens
5. SonEllæ b€ûl€bllchs Ertråge
0. Meterlelauñ^rand
a) Arñrcndunçn lllr Roh-, Hllß- und Betrl€bs-
stoft und fllr bezogene Waf€n
þ) AJñrcndungpn fllr bezogene Lslstung€n
7. P€rsonalauñffand
a) Lôhns md Gdrålt€r
b) eozlale Abgaben und AuñrendungÊn for
Atersv€Êorguru und fl¡r Unt€ßt0ta¡ng
{aron ñr Altenwrsorgung
Euro430.4,11,&4
l.Vf. Euro 319.257,@,
c) Auñ¡€ndungon Or W€rkstaltbeschåûlgte
(Mensclpn m¡t B€hlndert.rlgen)
8. Absúrelþuryen
auf lmmaterlelþ Vormögonsgegengtånde des
Anlegev€mt¡g€ns und Sachanlagen
9. Sornüge b€trþbllche A¡ftændungen
10. Sort8tg€ Zlns€n und åtmllche Erfåga
- davon atre derAbdnaur¡
Eu¡o27.@5,72
l. Vl. Euro 19.075,04
11. Znsen tnd ähnllcheAt¡tuefilung€n
- davon aue der AÍzlnsung
Euro S1.875,,1íl
l. Vl. Euro 55.815,63
I e Ergþbnl¡ dcr gcwöhnllchen Oe.chtlttttlügl(elt
13. Sonstþe Sta¡eÍr
28.376.48
3.8¿5.033.ô3
1.176.037,99
3.085.8ü¡,84
8.080.872,4ô
2æ.t23,m
988.335,66
ü.s24,57
q.q5,52
.1.003,79
4.532,53
la. J.hrcdþhlbeûflg-5.690,32
Anlage 1.3
EIGENBETRIEB DARMSTATFFI WFRKSTÄTTEN UND
WOHNEINRICHTUNGFN DÂRMSTADT
LAcEBERtcHT FüR DAs GEScHÄrrsJAHR 2015
Gründung des Eigenbetriebs
Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Betriebszweige Unterabschnitt 4330 ,,Darmstädter
Werkstätten für Behinderte" und Unterabschnitt 4335 Wohneinrichtung ,,Kurt-Jahn-Anlage" zu einem
neu gegründeten Eigenbetrieb als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammenge-
führt.
Zweck und Aufgab
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Behinderteneinrichtungen
Hauptwerkstatt im Schreberweg 2
Zweigstelle im Heimståttenweg 99
Wohneinrichtung ,,Kurt-Jahn-Anlage" mit den Außenwohngruppen und dem Betreuten Wohnen
ausschließlich und unmittelbar mildtåitige Zwecke gemäß der AO.
Es existieren 2 Geschäftsbereiche Werkstätten (Hauptwerkstatt und Zweigwerkstatt) und Wohneinrich-
tungen.
Die Werkstätten, sowohl die Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 als auch die Zweigstelle, die Reha-
Werkstatt im Heimstättenweg 99, sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Geschäftsverlauf
TEURWerkståttenWohneinrichtunqenE¡qenbetrleb
GUV-Pos¡t¡on20152014Delte20152014Delta20152014
1. Erlöse aus Kostensälzen
2. Umsatzerlöse
3. Bestandswränderungen
4. Erträge aus derAuflösung des Sonderpostens
5. sonst¡ge betriebliche Ertråge
6. Materialaufrruand
7. Personalaufwand
8. Abschreibungen
L sonstige betriebliche Aufwendungen
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
11. Znsen und åhnliche Aufwendungen
12. Sonstiqe Steuern
5.512
762
-?
ot
289
29
5.740
198
630
54
48
2
5.275
807
3
67
305
21
5 553
205
805
61
49
2
237
45
€
0
-16
I
187
-7
175
-7
-1
0
2.æ7
0
0
1
44
0
2.U7
58
358
13
19
3
2.509
0
0
1
12
0
2.221
u
316
12
20
1
178
0
0
0
32
0
126
-26
42
1
-1
2
199
762
-3
68
333
29
087
256
988
67
67
5
8.
I
7.7U
807
3
68
317
21
7.774
289
1.121
73
69
3
14. Untêrnehmensergebnisu-'117l5t40-108684-225
Anlage l.l i I
Entwicklu n g des Geschäfts bereic hs Werkstätten
Die Werkstätten sind nach $ 136 Abs. 1 SGB lX Einrichtungen zurTeilhabe und::ur Eingliederung in
das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene beruflich¡l Bildung und eine
Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten.
Der Geschäftsbereich Werkstätten hat das Berichtsjahr mit einem positiven llahresergebnis von
TEUR 34 abgeschlossen, was um TEUR 151 über dem Ergebnis des Vorjahres liegt. ln der Berichter-
stattung des Vorjahres wurde ein ausgeglichenes Jahresergebnis prognostiziert.
Die Verbesserung des Jahresergebnisses ist zum einen durch die um TEUR 237 ¿tuf TEUR 5.512 ge-
stiegenen Erlöse aus Kostensätzen zurückzuführen, Diese Entwicklung wurde im Vorjahr prognostiziert.
Positiv wirkten sich die leicht angehobenen Kostensätze und die gestiegene Anzarhl der Werkstattbe-
schåftigten aus.
ln den Jahren 2014 und 2015 waren in den Werkstätten folgende Plätze belegt:
Die Einrichtungen finanzieren sich hauptsächlich durch die Kostensätze der übertirtlichen Sozialhilfe-
träger. Die Leistungen der Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und die Aufwendungen sind
in verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart.
Am 30.12.2014 wurde eine Vergütungsvereinbarung für den Leistungszeitraum 2015 abgeschlossen.
Die Leistungs- bzw. Kostensätze der Haupt- und der Reha-Werkstatt wurden erhöht. Gleichzeitig wurde
eine separate Vergütungsvereinbarung für die Betriebsintegrierten Beschäftigungsplätze (BlB) abge-
schlossen. Für die behinderten Beschäftigten, die solche Außenarbeitsplätze haben, werden separate
Kostensätze gezahlt.
Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahlt und betrugen für die Jahre 2014 und 2015:
Die UmsatzerlÖse im Arbeitsbereich lagen mit TEUR 762 unter dem Vorjahresnive¿¡u.
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich entwickelten sich wie folgt:
2013: TEUR 803 2014: TEUR 807 2015: TEUR 762
Die Umsatzerlöse werden vor allem durch die Aufträge mit den Großkunden bestimmt, die im Vergleich
zu 2014 rückläufig waren.
20152014
3429Plätze im Einqanqs- und Berufsbildungsbereich
234233Plätze im Arbeitsbereich
1211Plåtze in der Tagesförderstätte
97Außenarbeitsplätze
289280Werkstattbeschäftigte insgesamt
Hauptwerkstatt
Tagesförderstätte
kalendertäqlich
Hauptwerkstatt u nd Reha-Werkstatt
Arbeitsbereich
kalendertäolich
Hilfebed
OTUDDE
Betrag €Betrag €
2014- 02t2015ab 03/20152014- 02t2015ab 0312015
HBG 128,4128,9622.8623,30
HBG 233,7034,3526.3526,86
HBG 351,1952,1837.9838,72
HBG 468,7170,0449.6250,58
HBG 580,9582,5257.7658,88
Anlage l.l / 2
Wie im Anhang beschrieben wurden Aufwendungen für Werkstattbeschäftigte (Menschen mit Behin-
derungen) aus dem Materialaufwand in den Personalaufwand umgegliedert. Die Vorjahresbeträge
wurden angepasst. Nachfolgend sind die angepassten Beträge für den Bereich Werkstätten:
Der Personalaufwand ist um TEUR 187 auÍ TEUR 5.740 gestiegen, was zum einen mit höheren Auf-
wendungen für Werkstattbeschäftigte (Menschen mit Behinderungen) zusammenhängt. Zum anderen
führten Tariferhöhungen zu einem Anstieg der LÖhne und Gehälter und der sozialen Abgaben.
Der Rückqanq der sonstigen betrieblichen Aufwendunqen um TEUR 175 auf TEUR 630 ist auf hohe
lnstandhaltungsaufwendungen im Geschäftsjahr 2014 zurückzuführen, die für die Sanierung der
Reha-Werkstatt angefallen sind.
Entwicklunq des Geschäftsbereichs Wohneinrichtunoen
Die Wohneinrichtungen ,,Kurt-Jahn-Anlage", mit Außenwohngruppen und Betreutem Wohnen bieten
Menschen mit überwiegend geistiger oder psychischer Behinderung die Möglichkeit, unter Anleitung
von Fachpersonalaus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständiges Leben zu füh-
ren.
lm Wohnbereich, dem stationären Wohnen, mit 68 Plätzen und im Betreuten Wohnen mit 15 anerkann-
ten Plätzen wird Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit gegeben, ihren Privatbereich
selbst zu gestalten und weitgehend nach eigenen Vorstellungen zu leben. Ein Verbleib bis zum Lebens-
ende ist vorgesehen.
Die Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage wurde per 31 .12.2009 von der Darmstädter Bürgerstiftung für
1 EUR gekauft. Zusätzlich zum Kaufpreis sind auf den Eigenbetrieb Darmstådter Werkstätten und
Wohneinrichtungen die Darlehensverpflichtungen übergegangen. Sowohldie Aktivierung der Gebäude,
als auch die Passivierung der Darlehen wurde per Stichtag 31.12.2009 durchgeführt.
Der Geschåiftsbereich schloss das Jahr2015 mit einem negativen Jahresergebnis von TEUR 40, das
um TEUR 68 über dem Vorjahresniveau liegt. ln der Berichterstattung des Vorjahres wurde ein ausge-
glichenes Ja h resergebnis prognostiziert.
Die Erlöse aus Kostensätzen lagen mit TEUR 2.687 über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.523), was der
im Vorjahr prognostizierten Entwicklung entspricht. Positiv wirkten sich die Kostensätze aus, die ab April
2015 für alle Hilfebedarfsgruppen erhöht wurden.
Die Kostensätze entwickelten sich in den Jahren 2014 und 2015 wie folgt:
Wohneinrichtung
Wohnbereich
kalendertäqlich
Wohneinrichtung
Tagesstruktur
kalendertäslich
Hilfebed
oruDDe
Betrag €Betrag €
2014201520142015
HBG 149,6355,597,908.05
HBG 256,2563,1 211,2911.51
HBG 378,3288,2322,6023.04
HBG 4100,38113,3433.8834.54
HBG 51 15,83130.9141.7942.60
20152014Veränderung
Materialaufwand28.376,4821.380,566.995,92
Aulivendungen fiJr Werkstattbeschäfr igte
(Menschen mit Behinderungen)2.818.642,332.726.878,7591.763,58
Personalauñ¡land sonsliqe2.921.192,832.825.794,7495.398,09
Pe rsona laufwa nd gesamt5.739.835,165.552.673,49187.161,67
Ânlage l.l / 3
Ergebnismindernd wirkte sich der Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 126 auf TEUR 2.347
aué, der in erster Linie aus Tariferhöhungen resultiert. Nachfolgend sind die angepassten Vorjahresbe-
träge ftir den Bereich Werkstätten dargestellt.
20152014Veränderung
Materialaufwand0,000,000,00
Auñlrrendungen fi.rr Werkstattbes chäft i gte
(Menschen mit Behinderungen)267.158,51265.2ß,741.94,81
Pers onalauñ¡¡and sonsti ge2.079.878,791 .956.153,40123.725,39
Personalaufwa nd gesamt2.U7.037,302.22',1.367,'|'0125.670,20
Vermöqens- und Finanzlaqe
Die Bilanzsumme ist um TEUR 23 auf TEUR 20.258 angestiegen. Auf der Aktivseite verringerten sich
die Sachanlagen bedingt durch planmäßige Abschreibungen um TEUR 212 auf TEUR 10.996. Gegen-
läufig entwickelten sich die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die um TEUR 283 ge-
stiegen sind. Die Erhöhung der Forderungen an die Wissenschaftsstadt DarmstadUandere Eigenbe-
trieb=e um TEUR 153 auf feUn 498 ist im Wesentlichen auf die Forderungen aus der Übernahme der
Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen frir Herrn Beilstein zurückzuführen. Herr Beilstein wech-
selte vom Eigenbetrieb lmmobilienmanagement zum Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und
Wohneinrichtungen im Geschäftsjahr 2015. Die Forderungen an die Kostentråger sind stichtagsbedingt
und aufgrund der Erhöhung der ErlÖse aus Kostensätzen um TEUR 166 auf TEUR 755 gestiegen.
Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen für Pensionen um TEUR 173 aul TEUR 1.337,
was mit der oben beschriebenen Übernahme der Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen für Herrn
Eeilstein zusammenhängt, Gegenläufig verringerten sich die Verbindlichkeiten um TEUR 78. Der
Sonderposten aus Zuweisungeñ und Zuschüssen ging durch planmäßige Auflösung um TEUR 67 auf
TEUR 1.465 zurück.
Wesentliche Chancen und Risiken
Die Verabschiedung des Bundesteilhabegesetztes (BTHG) sowie des Pflegestärkungsgesetztes (PSG)
werden weitreichende Auswirkungen auf die Aufgabenstellung und die Finanzierung der Tätigkeitsfelder
des Eigenbetriebs haben. lm Bereich ambulanten Wohnens wird die Einführung des PSG zu einer stär-
keren Beteiligung der Kranken- und Pflegekassen und der damit verbundenen Regularien und Finanz-
mittelführen. Hier müssen neue Angebote durch den Eigenbetrieb geschaffen werden.
Das BTHG wird in allen bisher stationären und teilstationËiren Einrichtungen in den Bereichen Arbeiten
und Wohnen zu einer verstärkten Konkurrenz und damit zu einer Erhöhung des Kosten- und Qualitäts-
drucks führen.
Die Zielvereinbarungen mit dem Landeswohlfahrtsverband konnten nicht erreicht werden. Damit befin-
det sich aber der Eþenbetrieb in einer landesweit mit anderen Trågern vergleichbaren Situation, die
zunächst keine Auswirkungen auf die zur Verfügung gestellten Mittel hat. Es wurde eine neue Zielver-
einbarung für die Jahre bis 2020 getroffen.
Sollten die Zielvereinbarungen mit der Agentur für Arbeit im Berufsbildungsbereich nicht eingehalten
werden, droht der Entzug der Zulassung AZAV und damit der Werkstättenzulassung.
Organisatorische Nähe des Eigenbetriebs zur Stadtverwaltung und Stadtwirtschaft schafft gute Mög-
lichkeiten, eine inklusive (Stadt-)Gesellschaft zu fördern und Teilhabe für Menschen mit Behinderun-
gen zu verbessern.
Ânlagc l.l / 4
Vo¡ausslchülche Entwilcklung
F0rdaE Geechåfrsþhr2016wlrd lm Geechäfub€rcbh Werkståtten beigleicherBeþgungszahlaufgrund
der pauechalen Bãsieko¡rektr¡r mlt lelcht eteigenden Eirlöeen aue den l(oetensåtsen verglichen mit dem
eerËne¡anr gerechnet. rdtfrrund wn eruartbten Kosilensteþrung€n in allen Berelchen wird ein Jah-
resergebnls auf dem Nir¡oau dee Jahres 2015 erueilrrt. Fllr den Geechåfrsb€reich Wohnelnrichtungen
werden für dae Geechåflsjahr 2016 aufgrund zurflckEahender Benohnezahþn einerceltE und der pau-
schaþn Baelskonektur r¡ndercrseib leicht rtlckgängige ErlÖse aus den Kostensåtsen prcgnoatizleil.
AuErund gleichbleibendrar bis leidrt ansteþnder Penrnalauftrcndungen wird mit elnem leicht höheren
Defizlt aþ im Jahr2015 ¡prechnet.
Beide Weftsffien Eind dezeit voll beþlt. Ee bt we¡h¡rñin mit steþender Nachftage zu iechnen.
Dñngendstee Vorhaben ietw€iterhin die Dezenüalbierung der Kuil-Jahn-Anlage. Dþ Planulgen scht€¡-
ten voran, mlt dem Baubraginn derWohnein/rchtung Pulwrhäußemeg wird lm Sommer20l7 gerechnd.
Weitere Planungen wenlen fflr eine rærgleichbare Wohneindchtung auf dem Gebiet der,Llncolnsþ&
lung' in Angrlfi genomman. Das Inræstitionsvolumen beträgt rund 3,0 M¡o. EUR. Das Projekt wid von
dem LandeswohlfahrbvoËand bis um 80 % gefötderlt
Zukltnfüg wird dae r¡ollertatlonåre Wohnen deuüich nlduzlert rveden. lm Gegenang dazu solldas be'
treute Wohnen ausgebat¡t werden.
Darmetadt, 22. Dezembt¡r 2016
Beûleboleitung
Anlagc l.l /5
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbezielhung der Buchfìihrung, die Erfolgsi.ibersicht und den Lagebericht des
Eigenbetrieb Darmstädterr Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, fìir das Geschäftsjahr vom
l. Januar bis 31. Deze¡nlber20l5 geprüft. Die Buchfìihrung und die Aufstellung von Jahresabschluss,
Erfolgsübersicht und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergän'
zenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des
Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgefÌihrten Pri.ifung eine Be-
urteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung, über die Erfolgsübersicht
und llber den Lageberichrt abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemtiß $ 3l? HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beach-
tung der vom Institut den rWirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfunrg so zu planen und durchzuflihren, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, rCie sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss sowie die Erfolgs-
fibersicht unter Beachtung der Grundsätze ordnungsnnäßiger Buchfrihrung und durch den Lagebericht
vermittelten Bildes der \/ermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der t'rflfungshandlungen werden die Kenntnisse liber
die Geschäftstätigkeit umd über das wirtschaftliche urrd rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prilfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbe:zogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise fÌir die Angaben in Buch-
flihrung, Jahresabschluss, Erfolgsübersicht und Lageìbericht überwiegend auf der Basis von Stichpro-
ben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusseso der E)rfolgsübersicht und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichencl sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Anlage 1.6 / I
Unsere Prüfun¡! hat zu keinen Einwendungçn geftlhrt.
Nach unserå Beurteilung aufgrund der.bei der Pr0fung gervonnenen Erkenntnisse entsprechen der
Jahrcqabschluss und die Erfolgsllbersicht zl,¡m 3l.Dezember20l5 des Eigenbetrieb Darmstådter
rilerkståtten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, derr gesetzlichen Vorschriften und.den ergänzenden
Bestimmungen der Beriebssatzung und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchfllhrung ein den tatsächlichen Verhåltnissen enßprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein a¡treffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken
der zuktlnftigen Entrricklung zutreffend dar.
Mannheim, den 20. Januar 2017
Deloltte GmbH
WirtschaftsprllferWirtschafrsprllfer
lun,lqe 1.612
sNR 20171 tE770
Bê¡ dleser PDF-Datel dcs Prllfungsbcrlchts handelt e3
lchlêdlgllchumeln@
Maß6iebllch lst ausschlleßlhh d.r ln Paplcrform
crst€lltr und au¡tcllaÍrrtc Pr0fu nSsbcr¡chtl
Ëlmh:
anlage 5
345 Zeichen
Punkt 6: Feststellung der Jahresabschlüsse 2015 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(V-Nr. 2017/0168)
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage
zuzustimmen.
Stimmenthaltung: AfD-Fraktion
anlage 2
24158 Zeichen
Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2017/0168
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2015
el eEqûV
Ft3¡do¡¡cÙ¡F-asn¡.9triliÊr¡Þ uÞ r(nl¡.¡arnp|¡æry\
(¡do¿¡r¿er uÈ ¡ll¡il r)'ctr rær rn¡t ¡ttulcr¡¡3¡ìa¡nll|||¡¡D 4 lF¡uo |rqrrrtÀ !p ¡(tJ.!aÛ üFrP|¡qq¡$
QoEtl ¿ uft¡ ¡ËE ¡ ra¡}f ¿¡ ùNt
¡¡]î Ðl Ern ¡r!ìtD.allrlp|l¡r râ¡9
r¡$¡r¡a¡rfì (Fr¡q¡¡alaôrærptFlq¡l\
e¡:ôcz¡zr ulì3 ¡¡lÞtJ ¿oT¿o'¡e ufE¡
¡tl wtdm|¡¡.¡¡Ù¡/|.¡uw9¡-rltr| F¡ útnfÍ n q.tFstq¡r\
(sr'!s'¿g ùfE ¡tfq^) ¡¿'¡rt'¡s utEt
r.g¡gcgrrs(þ'ECù9'rÉ
'TWCE'O}
LJ'¿'¿TûL
lr'Íûse¿r rt'Ér¡f¡9t ffi_ Effi_
tøær¿t æ!?æ
al¡co¡¿'l ¿o'c,¿'ot'!
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(æ'r¿.9¿ èfE ¡t¡C^) g0 ¡tC g Un! '¡r¡æ t¡ (q
b?slggr ÈfE ¡rlD^) r¿l¿r'¡r urEt
¡f r¡¡a{aû Tl lq¡¡F¡ ¡t lr¡¡ (r
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râ¡qfG Z
[!f.¡!nr¡Frtn[¡¡oinfit¡Y'!EtÇeryJ ril
00lo ¡tì:l ¡fÎÐt.t¡¡r¡¡u¡nlrEl n!.uù 0rÞ a¡æ¡aôaùrrtotsa\dF¡s t
mfo llì3 ¡tî u¡¡ tt¡toqlnltFË nÞ¡p¡ q?
|n¡¡ro¡Þa!¡rF¡I|s¡plmrÈq¡¡ç¡ðr¡t¡.4¡l C
0010 ìtì3 ¡ft Gt.f rFU n¡Ê¡rFU r.4!¡¡¡¡ rn¡p
rroIrf¡n'qnrfi¡ùOr¡ûn.Ðsj ¿
u.qw ãt¡ãtr¡96ürp-Ê¡æo¡tut rnúf tr.rrÇ¡a Ð þ¡l¡|l!.(¡t
t¡.tfu¡¡¡v ì
u.tri¡¡¡S tl
t¡^ Frf¡ru¡rq¡Ðle¡.¡E
ÈncAnnDJ 'l
ralo¡rnrn 'l
r¡t¡WlFnt¡atnqf'¡nuaû¡¡+ÞJ t,
gtotr¡¡¡c<t ttwÐt€ g¡0lr.q¡Do'18 wnÈrFlf
¡tf r¡üOlÞlf¡rF tÐqì Fnrrr|¡!æCrÐq¡qB
Elgenbetrhb B0rgerhåuser und Mårkte der Wbsenschaftsgt¿dt D,amstadt
Jahresôbschlurs zum 31. lþzember 2015
Gewlnn- und Verlustrechnung fflr das @schåffsfahr 2015
1. Umsatredðce
2. Sonslts betrlebllóe Ert¡ãæ
2015
EUR
ffigm,n
74.125,78
VorJahr
EUR
593.233,05
734.446,X8
68.3[3,54
6É.1.T16,59
3. Mat¡d¡laufuvand
a) Aufr¡endungen fOr Rol¡-, Hllft- und Betdebsstoffe
b) Auñrenduryen ú0r bezogene Lebtungen
315.298,39
:t08.155,17
--_9ä.-19-ff-
256.904,58
tt7.tto,47
574.015,(E
4. Penon¡l¡rlû¿nd
al LöhneundGehãlter
bl Sozlale Abgtben und Aufuændungen
for Altersr/eßor8ung und ú0r Untentlltzung
davon f{lr Alterweßorgung EUR 141.05¿98 (Vorlahr EUR 170.12478)
783.3æ,ß810.21r,60
321.629,1O 2:tL.224,24
--L0Jl.-531Â2-1.131.840,7n
5. Abcdrrelbung auf Sachanlegen
6. .Soßtlge betrlebllche Auñrendungen
7. Ertråge aus Betelllgungen
davon au¡ verbundenen Untemehmen
E. Sonstlge Znsen und åhnllche Ertråge
9, Zlnsen und åhnllche Auftvendungen
davon Auñrendungen our der Abzlnrury EUR 53.847,69
(Vodahr EUR 52.2n,t21
10. Ergebn¡r der gaÉhnlldren Gerchåftstãüglelt
lt- SoßüteSteuem
1¿ r¿hresredut vor städtlsdrem Zuschusg
399.203,84
4ts.125,40
39',..0''¿,42
791.059,(D
ß5!r.!t8,82
155.3&0,92
253.2433t
455,70
115.82¿st
tüt.4?5r,xt
-517.57953@
8"939,6s
-2.4ß.32\æ.-
10.514,(N
lil, Zusch¡ss der Wssenrhaftsstadt tlarmrtadt
tA r.hrr .rlÉnl¡ nrdr ltldtbdt¡n A¡.dü¡¡¡
7¡m.(m,m2.365.15Em
-7L163,6Ð
15. Verlust aw dem VorJahr
16, Entnôhrflen aus Rflcllagen
21LS¡s
{.173.06¿38
1.491.¡t(E,90
4a6e.750.6d
-7.492.498,15
1.3fn599,46
17. Dll¡n¿vrrlu¡t{.173.06¿98
-
Anlsgp 1.3
Eigenbetrieb Bllrgerhäuser und Märkte der Wissenschafbstadt Darmstadt
- Betriebsleitung -
Lageberlcht 2015
l. Allgemeines
Nach g 20 des Eigenbetiebsgesezes (EigBGes) mit Venveis auf $ 289 Abs. 2 HGB ist mit dem JahresaÞ
schluss ein Lagebericht at¡2ustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
2. tlVirtschaftsbericht
2.1 Wirtschaftliche Grundlagen
Nach g 1g Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die frir
ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sporüichen und kulturellen Einrichtungen bereitru-
stellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den Betieb der Bürgerhäuser und
Märkte nach.
Wirtschaflliche Grundlage sind die Entgelte, die durch den Betrieb der Messen und Märkte, der Verpachtung
von Gaststätten und der Vermietung von Wohnungen, Vergammlungsstiltten und Btirgerhäusem für ver-
schiedene Veranstaltungen vereinnahmt werden.
22 Wichtige Ereignisse in dem Geschäftsiahr
2,2.1 Versammlungsstätten und Bilrgerhäuser
lm Geschäfrsjahr wurden insgesamt durch Verpachtungen und -mietungen TEUR 326,3 (Vorjahr
TEUR z}},2\enrvirtschaftel. Zum Vorjahr ergibt dies eine Einnahmensteigerung von I 1,3%.
Die Erträge sind in allen Versammlungsstätten im Berichtsjahr a¡m Vorjahr gestiegen.
tn der Versammlungsstlitte Orangerie werden alle avei Jahre Ferienkurse für Neue Musik veranstaltet. Die
Versammlungsstätte Orangerie ist im Jahr weit voraus an nahean allen Wochenenden vermietet und erfreut
sich auch an den Wochentagen einer guten Auslastung. Hier zeigt sich anm Vorjahr (TEUR 152,61eine Um-
saÞsteigerung von 8,5% (TEUR 105,6), obwohl in2015 keine Ferienkurse abgehalten wurden.
Das Justus-Liebig-Haus konnte durch die günstige Lage in der lnnenstadt in dem Geschäfbjahr (IEUR 63,7)
einen UmsaÞzuwachs von 12,1Vo zum Vorjahr (TEUR 56,8) vezeichnen-
Das Bürgermeister-Pohl-Haus war auch 2015 sehr stark frequentiert, was sich in den UmsaÞzahlen wieder-
spþgett. Die Einnahmen von TEUR 40,3 sind zum Vorjahr (TEUR 36,6) um 10,1% gestiegen, was aber auch
dem Umstand geschuldet ist, dass ab September 2015 Erstattungsleistungen des Landes Hessen fär die
NuÞung des Hauses als Flilchtlingsnotunterkunft erfolgtt sind.
Anlagc l.l / I
Die Mieteinnahmen im Bürgezentrum zum Goldenen Löwen, Arheilgen, und dem Emst-Ludwig-Saal,
Eberstadt, sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls angestiegen.
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich in den letzten 3 Jahren wie blgt dar:
Versammlungsståtten
Blirgerhäuser
201t
EUR
2014
EUR
2015
EUR
Veränderung
2015 gegen-
flber dem
Voriahr
EUR
Veränderung
2015 gegen-
llber dem
Voriahr
%
Orangerie158.719152.570165.61013.0408,5
Bürgermeister-Poh l-Haus40.90236.57640.3163.74010,2
Justus-Liebig-Haus56.36756.81763.6976.88012,1
Emst-Ludwig-Saal24.18521.56227.4315.86927,2
Zum Goldnen Löwen27.83625.03729.2283.59114,0
Mþteinnahmen insge-
samt308.009293.182326.28333.12111,3
2.2.2]tes*n und Märkte
Die Abteilung Messen und Märkte ist ein weiterer Teil des Eigenbefiebs und insbesondere filr die Vergabe
des MessplaÞes, Alsfelder Straße, bspw für Frühjahrsmess, Herbsûness, Zirkusveranstalfungen sowie für
den MarktplaÞ in der lnnenstadt, f{lr den wochentäglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter
Weihnachtsmarkt, gastronomische SondemuEungen, Pråsentationen u. a. und a¡dem ftlr die Durchftlhrung
der Kirchweihveranstaltungen zuständig.
Die Gesamteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2015 aus dem Veranstaltungsbetrieb MessplaE, den Nutzungs-
gebühren f0r den MarktplaE und den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen in den Stadtteilen Arheil-
gen, Eberstadt, Wixhausen, Bessungen und Martinsviertel belaufen sich auf TEUR 269 (Vorjahr TEUR 264).
Die Einnahmen sind gegenüber dem Vorjahr um2,1o/o gestiegen.
2.3 lnvestitionen
lm Berichtsjahr sind lnvestitionen erfolgt, die nachfolgend kurz beschrieben werden:
lm Justus-Liebig-Haus wurden fftr die Beschallungsanlage diverse Sender in Höhe von TEUR 5,3 eingebaut.
Des Weiteren wurde eine Poliermaschine in Höhe von TEUR 2,2 für den Parkettboden und ein Beamer in
Höhe von TEUR 1,7 angeschafft.
Für die Abteilung Messen und Märkte wurden neue Fahnenstangen in Höhe von TEUR 1,5 gekauft.
Anlagc t.l /2
2.4Finanzlage
Der Eigenbetieb kann seine Aufwendungen ohne den Verlustausgleich derWissenschafbstadt Darmstadt
nicht decken. Auch wenn, wie oben gezeigt, eine Einnahmensteigerung zu vezeichnen ist, liegt der Kosten-
deckungsgrad der Bürgerhäuser bei 28,83o/o. Beiden Märkten sieht das Ergebnis des Kostendeckungsgra-
des positiver aus, dieser l¡egt bei 104,33o/o.ln diesen Kostendeckungsgraden sind allerdings die allgemeinen
Verwaltungskosten, die separat auf eine Kostenstelle gebucht werden, nicht mit eingerechnet. Die Grundla-
ge der Berechnungen sind die direkt zugeordneten Einnahmen und Ausgaben.
Werden alle Aufwendungen und Ertråge des Eigenbetiebs zur Grundlage genotnmen, um den Kostende'
ckungsgrad zu ermifieln, errechnet sich ein Wert in Höhe von 81,10o/o.ln diesem Wert sind die Erüäge aus
Beteiligungen mit berücksichtigt worden.
2.5 Chancen und Risiken
Hinsichtlich der Risikobewertung ist anzuführen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr
gute Auslastung in den Versammlungsst¿ltten und Bürgerhäusem und auch im Bereich Messen und Märkte
blicken kann und beidem von der Betriebsft¡hrung enrarteten Fortbestand kein Markûisiko und damit auch
kein untemehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der seit Jahren unveränderte Personalbestand
garantÞrt die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungswirtschafrliches Risiko. Ein Personalri-
siko wird absehbar nicht enrartet.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und lnvestition werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet.
Eine Anderung der rechtlichen und verüaglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen, und somit ist
auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
3. Erläuterung von wesentlichen Abweichungen
3,1 Vergleich des Jahresabschlusses 2015 mit den Werten des Wirtschaftsplans
Der Eigenbefieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) einen Wirtschafisplan erstellt.
tn der gesonderten Anlage (1.1 I 11), die dem Lagebericht beigefügt ist, werden die eirzelnen Positionen mit
ihren Abweichungen zum Wirtschaftsplan aufgezeigt.
Die Gewinn- und Verlusüechnung des Eigenbetriebs weist ein positives Jahresergebnis von TEUR 212nach
dem Verlustausgleich durch die Stadt aus, während in der Planung von einem ausgeglichenen Ergebnis
ausgegangen wurde. Die Wissenschafùsstadt Darmstadt zahlte dem Eigenbetieb zur Ergebnisverbesserung
einen Zuschuss von TEUR 740, der in der Planung unter der Position sonstige betriebliche Erbäge ausge-
wiesen wird.
AnlagÊ l.l / 3
3,1,2 Erllluterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Erträge
Die wesentlichen Erträge im Jahr 2015 haben sich wie folgt entwickelt:
Die UmsaÞerlöse sind gegenüber zum Vorjahr gestiegen, in Höhe von 67 TEUR. Der Anstieg resulliert dar-
aus, dass die Mieten ab dem 01 .01 .201 5 um ce. 10oó angehoben wurden.
Die sonstigen betrieblichen Erlräge sind im Vergleich zum Jahr 2014um TEUR 6 gestiegen. Grund hierfür ist
u.a. die Kostenerstattung f0r die NuEung des Bürgermeister-Pohl-Hauses als Flüchtlingsnotunterkunfi und
die unterschiedlichen Belegungsarten der Häuser.
lm Berichtsjahr hat die HEAG Holding eine Dividende in Höhe von 1.359.148,82 EUR ausgeschilttet.
Dadurch hat sich das Ergebnis zum Vorjahr deutlich verbessert.
3.1,3 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Aufwendungen
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2015 haben sich wie folgt entwickelt:
UmsaÞerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Materialauñrvand
Personalauñryand
Abschreibungen
Sonstþe betriebliche Aufwendungen
Beamtenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubs- und Überstunden-
rüd<stellung
2015
EUR
660.320
74.',126
2015
EUR
623.453
1.074.533
399.2M
416.125
2014
EUR
593.233
68.544
2013
EUR
599.s43
79.045
2013
EUR
653.r97
1.049.499
416.M7
841.501
2014
EUR
96.986
704.188
9.038
2014
EUR
574.015
1.131.U1
399.092
791.059
Der Materialar¡ñrand ist a¡m Vorjahr um TEUR 49 gestiegen. Ursache ist der erhöhte Verbrauch an Energie,
Gas und Wasser durch die Raumnuta¡ng des Bürgermeister-Pohl-Hauses als Flüchtlingsnotunterkunft.
Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1.075 setzen sich aus den Auñ¡¡endungen flir Löhne und
Gehälter sowie für soáale Abgaben, Altersvorsorge und fftr UntersttlÞung wie folgtt zusammen:
Aufwendungen f0r Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
2015
EUR
96.600
699.255
-12.il6
783.309810.212
Anlaç l.l /4
Aufwendungen ftir soáale Abgaben und für Altersvorsoge und frlr UnterstilÞung:
AG- Anteil ges. Sozialversicherung
Beamtenversorgungsbezüge
Versorgungskassen
Veränderung Pensionsr0ckstellung
Veränderung Beihilferückstellung
Beitåge zur Berufsgenossenschafr
Aufwendungen ftlr UnterstüEung und Perso-
nalnebenkosten
Beihilfe an Versorgungsempfänger
291.224321.629
Die Personalkosten haben sich veningert, weilzweiMitiarbeiter in den Ruhestand eingetreten sind und die
Stellen erst späterwieder beseÞt wurden.
Der drastische Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 375 im Vergleich zum Vor-
jahr, resultiert daraus, dass das "darmstadtium" ab 2015 keinen Zuschuss mehr (Vorjahr TEUR 339) aus
Mitteln des Eigenbeûiebs erhält.
3.2 sonstige Pfl ichtangaben
3.2.1 Ausweis der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau
DieZ¿- und Aþänge der Anlagen in Bau betrafen das B{irgermeister-Pohl-Haus. Die AktMerung bestand
aus dem Einbau von Revisionsklappen in der Decke und die damit verbundenen Reparatur- und Umbauar-
beiten.
3.2.2Finanzanlagen
2015
EUR
141.500
69.549
57.235
4.353
8.737
3.150
5.521
3.178
2014
EUR
141.986
69.172
58.102
37.550
5.301
3.241
6.277
0
2015
EUR
2014
EUR
HEAG Holding AG
Wissenschafis- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG
39.100.328,2439.100.328,24
1.001.00
39.100.329.2439t00329¿t
Beiden Ausleihungen an verbundene Untemehmen in Höhe von TEUR 5.214 (Vorjahr TEUR 5.063) handelt
es sich um ein Darlehen an das Klinikum mit einem ZinssaÞ von 30,6 p.a..
Anlag€ l.l / 5
3.2.3 Entwicklung des Eigenkapitals im Berichtsiahr
StandUmgllederung
Jahreaerçbnla
nach stådl.
Zu¡chuss 2015
Enbchuldungs-
hlfê
Verlustver-
rechnung
æm. 511(6)
EþBCresftir
2010
2015
St!nd
01.01.20f 5201520'15201531.12.2015
EUR
8.m0.000,fi)
EUREUREUREUREUR
8.000.000,00 SbmmkÐltal0,000.000,000,00
Allgemelne
Rûcklage40.469.946,880,000.00 3.029.360,91 -1.491.405,90 42.007.901,89
Bllaægewlnn/-
Veduct der
Vorlahre
€.101.898.69 -71.163,690,ü)0,00 1.491.405,90 .4.681.656,48
Gowlnn^/€rlust -71.163,59 71.163,69 2'11.ffi,430,000,00 211.906,43
42.296.W,öO0,00 2f .n6,43 3.029.360,910.00 45.538.151,84
lm Rahmen des SdruEschimverfiehrens wurde eine Entrschutdungshilfe den allçmeinen R{ld<laçn a¡ge
fllhrt. Diese wurde anr Tilgung von Verbindlichkeiten gegenûber Kreditinstih¡þn e¡ngeseEt.
Der Jahresgewinn in Höhe von EUR 211.90913 soll auf neue Rechnung vorgetagen werden.
Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eþenkapitals venreisen w¡r auf die AuslTlhrung im Anhang.
A¡I¡æ l.l / 6
3.2.4 Entwicklung der Rllckstellungen
3.2.5 Personalentwicklung
Für die Darstellung der Entwicklung der Belegschaft verweisen wir auf den Anhang.
KtoBezeichnuns
Stand
01.01.2015Verbrauch
Auf-
lAbzinsunsAuflösunqZufilhrung
Stand
31.12.2015
3700010
Rti f. Pensionen und
andere Verpfl.1.109.786,000.0047.831,780.004.353.221.161.971,00
Summe1.109.786.000,0047.831.780,004.353.221.161.971.00
3891000Rü für Steuem72.060,5017.923.350,000.(x)3.757,5057.894.65
Summe72.060.5017.923.350.000,003.757.5057.894,65
3900005
Rtl f. unterlassene
lnstandhaltunq0.000,000.000,000.000,00
Summe0.000,000,000,000.000,00
3901000
3902000
3904010
3904020
3909030
davon
Personalrtick-
stellungen
Überstunden
Urlaubsansprüche
Beihilfen
ATZ
sonst. Personal-
auñrendungen
Leistungsentgelte
2013
Leistungsentgelte
2014
Leistungsentgelte
2015
22.105,21
9.673,75
139.441,00
0,00
22.014,81
10.657,50
11.357,31
0,00
22.105,21
9.673,75
0,00
0,00
21.ø82,57
10.057,50
11.025,07
0.00
0,00
0,00
6.009,91
0,00
0,00
0,00
0,00
0.00
0,00
0,00
0,00
0,00
332,24
0,00
332,24
0.00
12.115,06
7.118,49
6.737,09
0,00
15.570,68
0,00
0,(x)
15.570,68
12.115,06
7.118,49
152.188,00
0,00
15.570,68
0,00
0,00
15.570.68
Summe193.234.7753.461.536.009.91332.2441.541.32186.992,23
3990000
davon
3994100
davon
Rfl fllr sonstige Auf-
wendungen
EAD/ IDA
Archivierung
Grundsteuer
Rü ftlr Abschlusskos-
ten
Abschluss 2013
Abschluss 2014
Abschluss 2015
11.300,00
0,00
11.300,00
0,00
54.000,00
27.000,00
27.000,00
0.00
0,00
0,00
0,00
0,00
18.727,81
'18.694,47
33,34
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,(N)
0.00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
300,00
0,00
300,00
0,(x)
27.000,00
0,00
0,00
27.000.00
11.600,00
0,00
11.600,00
0,00
62.272,19
8.305,53
26.966,66
27.000.00
1.4d/0.381,2790.fl2.6953.8¡11,69332.2476.952.04l.¡180.730.07
Anlage l.l / 7
¡f, Risiko und Risikoconbolling
4.1 Versicherungen
Der Eigenbetieb ist ein rechtlich unselbstilndiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher
weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverùäge'
Die Beitäge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend agfgefohrten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebes abge-
schlossen:
Versicherungssumme
Euro
1. Ha@ichtversicherung ink!. Umwelthafrpflicht (Personen-, Sach- und
Vermögens- D rittschäden )
2. Eigenschadenversicherung
Fflr Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordnetenmitglieder,
Ausschuss- und Betiebskommissionsmitglieder
3. Straftechtsschutryersicherung (inkl. Diensteise-RechtsschuÞ und Ver-
kehrsrechtschutz)
4. Sachversicherung "KRISTALL" (Feuer, Leitungswasser, EinbruchdieÞ
stahl Gebäude und lnhalt)
unbegrenzt
125.000,00
125.000,00
2.000.000,00
ohne
fieweils akt¡eller Neuwert)
4.2 Risikovorsorge
Ar¡f Grund von Umstellungsprozessen im Kemhaushalt und fehlenden personellen Kapazitilten wird eine
Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokonûollsystems im Bereich des Eigenbeüiebs Bürgerhäuser
und Märkte dezeit nicht weiterverfolgrt.
Die Beüiebsleitung des Eigenbetriebs nutzt jedoch alle Möglichkeiten, das Risiko so gering wie möglich an
halten und beobachtet sowohl die Liegenschaften als auch die Buchführung permanent und kritisch'
Der zuständige Dezement und dþ Betriebskommission werden zeitrah von etwaigen Veränderungen unter-
richtet.
4.3 Vorgänge von begonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2015
Vorgånge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.
Anlagc l.l /8
5. Ausblick auf die folgenden Wirtschaftsiahre
ln der Versammlungsstätte Orangerie werden Pflasterarbeiten im direkten Umfeld des Gebäudes Nordseite
zur Vermeidung von Wasserschäden notwendig.
ln der VersammlungsstÌltte Justus-Liebig-Haus steht eine Grundemeuerung der automatischen Türanlage
Eingangsbereich Erdgeschoss an. ln naher Zukunft soll ein öffentlicher WLAN-Anschluss eingebaut werden'
Für die Unterbringung der Flüchtlinge wurde das Bürgermeister-Pohl-Haus zur Verfügung çstellt' Die Un-
terbringung dauerte bis Ende Januar 2016. lm Anschluss daran wurden zur Herstellung der ursprtlnglichen
Nutzung Renovierungsarbeiten durchgeftlhrt, die im Juli 2016 abgeschlossen waren. Die Aufwendungen aus
Anlass der Notunterbringung von Flüchüingen wurden in Höhe von TEUR 176 erseEt.
ln allen Versammlungsstätten und Bürgerhäusern, außer Bürgermeister-Pohl-Haus, sind die geseÞlich vor-
geschriebene Frequenzänderung und damit der Austausch der Mikrobntechnik erforderlich'
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2016
Erträge
Aufwendungen
2016
EUR
721.300
2,.576.800
2015
EUR
7U.M6
2.513.316
Veränderung
oh
-1,8
2,5
Die Gegenüberstellung der Jahre 2015 und 2016 erfolgte ohne Berücksichtigung der Zinsen und Ertäge aus
Beteilþungen. Bei der Aufstellung der Beträge in2O16 handelt es sich um vorlärfige Erüäge und Aufwen-
dungen.
Die Erträge werden sich voraussichtlich, wenn nicht unvorhersehbare Ereignisse stattfinden, nur wenig ver-
ändem.
Zwar wurden in 2016 weniger Reparaturen durchgelilhrt, allerdings werden die Aufwendungen steigen durch
den stetigen Preisanstieg der Energiekosten. Die Renovierungskosten, die durch die FltichtlingsnuEung des
Btirgermeister-Pohl-Hauses entstanden sind, werden zum Teilvom Land ersetzt.
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2017:
Auf der Basis der jetzigen Werte flir das Jafu 2016 und nach dem heutigen Kennhisstand werden sich die
Ertäge und Aufwendungen zum Jahresende im Vergleich zu den Vorjahren wenig verändem.
Der Eþenbefieb Btirgerhäuser und Märkte wird toE der regelmäßigen Anpassung von Entgelten filr die
NuÞung von Märkten, Messen und Versammlungsstätten voraussichtlich auch zuktinfrig Verluste im bisherl
gen Umfang ezielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch die Wissenschafrsstadt Darmstadt angewiesen
sein, wenn Dividendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG nicht a¡ einem ausgeglichenen Ergeb
nis, sondern nur ar Ergebnisverbesserungen filhren.
Anlagc l.l /9
Dlc Beülebsþltung erwerþtfllrdar GeschffiJah¡2010 elne l¡onünuledlcùeWeiþrcnü¡id¡lung dec Ge'
sdrffibeülebee.
Dümlt¡dt, 28. Novdnb q ?fJ16
BrG¡dcrt
E¡¡br BethbddÞ¡
Kåppþr
l€ufrnünbdte Beüiebsþ¡Hn
A¡l¡go l.l / l0
Bestätlgungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jaluesabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlushechnung sowie
Anhang - unter Einbeziehung der Buchfflhn¡ng und den Lagebericht des Eigenbehiebs Bflrgerhliuser
und Märkte der Wissenschaftsstadt Darnstadt, Darmstadt, fftr das Geschäflsjahr vom l. Januar bis
31. Dezember 2015 geprtlfr. Die Buchfllhn¡ng und die Aufstellung von Jahresabschluss und lagebe-
richt nach den gemäß g 22 EigtsGes Hessen sinngemeß a¡zuwendenden deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantworh¡ng der Betiebsleinrng des Eigenbeniebs. Unsere Aufgabe ist
es. auf der Grundlage der von uns druchgefltbrten Prtlfung eine Ber¡rteilung tlber den Jaluesabschluss
unter Einbeziehung der Buchfflhrung und fiber den Lagebericht abangeben'
Wir haben rnsere Jabresabschlusqprfiflrng gemäß $ 317 HGB und $ 27 EigtsGes Hessen unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftqprfifer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schftssprüfing vorgenom¡nen. Danach ist die Prüñrng so zu planen r¡nd ùuchzuflthren, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellturg des dr¡rch den Jahresabschluss unter Beâchnmg
der Gnmdsätze ordnungsmäßiger Buchftihnrng und dtuch den Lagebericht verrrittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Erûaplage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prttfirngshandlungen werden die Kenntnisse ilber die Geschäffstätig-
keit und ttber das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetiebs sowie die Enrartungen tlber
mögliche Febler ber{lclcsiclrtigt. ûn Rahmen der PrUñrng werden die Wirksamkeit des rechnungsle-
gungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise flir die Angaben in Buchfrlhrung, Jahres-
abschluss und Lagebericht ubenrriegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prtlfung umfasst
die Beruteilung der angewandten Bilanzien¡ngsgrundsätze und der wesentlichen Einschätanngen der
Betiebsleitr¡ng sowie die Wtirdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe-
richts. rüir sind der Auffassung, dass unsere Prtlñurg eine hinreichend sichere Gnrndlage ftlr unsere
Beurteilung bildet.
Anlage 1.5 / I
Unsere Prttfirng hat an keinen Einwendungen gefflhrt.
Nach unserer Beurteiluûg aufgund der bei der Prtlûmg gewofirenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss des Eigenbetiebs Bflrgerhåuser und Märkte der Wissenschafrsstadt Darmstndt,
Darmstadt, den gemåß $ 22 EigtsGes Hesæn sinngemåß ananwendenden deutscheo handels-
rechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der GruodsäEe ordnugsmeßiger Buch-
fllhrung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Fhanz- und Er-
ragslage des Eigenbeüiebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein anfeffendes Bild von der Lage des Eigenbetiebs und stellt die Chancen und Risiken
dø atkunfrigen Entwicklung anûeffend dar.
Mannhein, den 16. Dezember 2016
Deloltte GmbH
$rfu tschafr qprltfr ngsgesellschaft
Ëtqll:B.¡ dl.a.r PDF-E'.t.l d.r Prfltuna.b.r¡chtt h.ñd.lt .r
rlch ¡.dlal¡cllum.ln@fvrrßa.bllch l.t .uschll.ßllch d,t¡ ln P.Þl.rtom
.rut.¡lt. und .u.a.ll.t rt. Prcltuñatb.rlclrtl
Krämer
Wirtschafrqprllfer
Harst
lVirtschaftsprtlfer
ìrolurgel,5l2
sNR2016118617
Beratungsverlauf (5)
Orte (3)
- Alsfelder Straße
- Schreberweg 2
- Heimstättenweg 99
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2017/0168
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 26.05.2017
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00