Neue Beleuchtung am Stamheimer Ufer
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates AN/0525/2024 vom 08.04.2024
Stand: Am 22.04.2024 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
Die KI fasst die Dokumente zusammen. Das dauert bis zu drei Minuten.
Dokumente
-
Anfrage 2 Neue Beleuchtung am Stammheimer Ufer
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Herrn Bezirksbürgermeister Stadtbezirk Mülheim Norbert Fuchs Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim Bezirksrathaus Köln- Mülheim Wiener Platz 2a 51065 Köln Köln, den 07.04.2024 Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates Neue Beleuchtung am Stammheimer Ufer Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, im März 2024 war sowohl im Kölner Stadtanzeiger als auch auf der Homepage der Stadt Köln zu lesen, dass die Rheinenergie im Auftrag der Stadt Köln die öffentliche Beleuchtung am Stammheimer Ufer in einer Länge von knapp drei Kilometern mit insgesamt 120 Leuchten ausgetauscht und durch moderne und energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt hat. https://www.ksta.de/koeln/muelheim/muelheim-veedel/koeln-stammheim-stadt-koeln- erneuert-beleuchtung-am-rheinufer-751338 https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mitteilungen/26537/index.html Es wird mitgeteilt, dass die neue Beleuchtung des Stammheimer Ufers ein besseres Sicherheitsgefühl und mehr Aufenthaltsqualität verspräche. Zudem würde ein weiterer wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Stadtbeleuchtung und die Erreichung des Ziels der Klimaneutralität bis 2035 geleistet werden. Die neuen Leuchten würden ein warmweißes Licht mit geringem Blaulichtanteil ausstrahlen und zu den Abend- und Nachtzeiten in der Regel auf 30 Prozent Leuchtkraft gedimmt werden. Damit würden sie siebenmal weniger Strom als die alten Leuchten verbrauchen. Des Weiteren wird berichtet, dass die neuen Leuchten kein UV-Licht ausstrahlen und somit besonders insektenfreundlich sind. Durch die verwendete Linsentechnologie wird das Licht direkt auf den Gehweg ausgerichtet. Zudem verhindere das Dach der Leuchte zusätzliche Lichtemissionen in den Nachthimmel. Nicht zuletzt wäre durch das Lampengehäuse das Eindringen von Insekten ausgeschlossen. Über ein Lichtmanagementsystem könnten die Parameter der Leuchte, beispielsweise die Dimmstufe und die Betriebszeiten, jederzeit optimiert und angepasst werden. Die Leuchten entsprächen damit den neuen Anforderungen des Bundesnaturschutzgesetzes. Anwohner*innen, die in den frühen Morgenstunden oder abends, also im Dunkeln am Stammheimer Ufer unterwegs sind, bemängeln die starke Leuchtkraft der Laternen, die ihnen zusätzlich zu den leuchtstarken Lampen der entgegen kommenden Fahrradfahrenden zu schaffen macht. Sie fragen sich, ob die entsprechende Dimmstufe wirklich eingehalten wird bzw. ob es noch weitere Optimierungsmöglichkeiten gibt. In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. In welchem zeitlichen Rahmen wird die Leistung der neuen Beleuchtung auf 30 Prozent gedimmt? 2. Wie würde eine weitere Optimierung der Dimmstufe bzw. der Betriebszeiten aussehen? 3. Was können Anwohner*innen und Spaziergänger*innen tun, die die aktuelle Leuchtkraft als zu stark empfinden, damit sich jemand um ihre Belange kümmert? 4. Wie wurde geprüft, dass die neue Beleuchtung auch das einhält, was sie verspricht- nämlich eine direkte Ausrichtung des Lichts auf den Gehweg? 5. Wieviel teurer ist eine neue LED-Lampe im Gegensatz zu den zuvor verwendeten und wie viel beträgt die gesamte jährliche Einsparung an Strom in Euro für die Laternen am Stammheimer Ufer? Mit freundlichen Grüßen gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf
Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz