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2014/0496

Sonderprogramm '2000 vorbildliche Fahrradabstellplätze' 1. Umsetzungsphase 2014 mit 210.000 Euro 2. Umsetzungsphase 2015 mit 100.000 Euro

Magistratsvorlage 12.01.2015

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2014/0496

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2014/0496

8519 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
15.01.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Straßenverkehrs - 
und Tiefbauamt   OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2014/0496 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 541010 
Kostenstelle:  066-100-1000 Investitionsnummer:  08066-6090 
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto: 0619010 
 
Betreff: Sonderprogramm "2000 vorbildliche Fahrradabstellplätze"  
1. Umsetzungsphase 2014 mit 210.000 Euro  
2. Umsetzungsphas e 2015 mit 100.000 Euro  
 
Vorlage vom: 12.01.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Bericht des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes wird zur Kenntnis genommen. 
2. Dem Aufstellen der Stellhilfen der 1. Umsetzungsphase 2014 in Höhe von ca. 210.000 
Euro wird zugestimmt. Die Mittel sind der Kostenstelle 066-100-1000, Invest.-Nr. 
08066-6090 - Errichtung von Fahrradabstellhilfen im Stadtgebiet - zu entnehmen. 
3. Der Aufstellung von Abstellhilfen der 2. Umsetzungsphase 2015 in Höhe von ca. 
100.000 Euro wird zugestimmt. Die Mittel sind der Kostenstelle 066-100-1000, Invest.-
Nr. 08066-6090 - Errichtung von Fahrradabstellhilfen im Stadtgebiet - zu entnehmen. 
 
 
Anlagen: Übersichtsplan Schwimmbäder  
Übersichtsplan Schulen

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. Januar 2015 
 
 
Neben komfortablen und durchgängig geführten Radhauptrouten sind Fahrradabstellanlagen 
an Start- und Zielpunkten einer Fahrt gerade im Hinblick auf sichere Befestigung sowie Dieb-
stahlschutz ein entscheidendes Kriterium zur Förderung des Radverkehrs. Mangelnde, defekte 
oder schlecht zu erreichende Fahrradabstellanlagen sind jedoch oftmals die Realität. 
 
Im Zuge der Beratung zum Haushalt 2014 wurde die Einrichtung eines Sonderprogramms 
„2000 vorbildliche Fahrradstellplätze“ beschlossen und hierfür eine erste Rate im Jahr 2014 in 
Höhe von 200.000 Euro bereitgestellt. Zusammen mit den Mitteln für Kleinmaßnahmen im 
Haushalt 2014 (10.000 Euro) stehen 210.000 Euro zur Verfügung. 
 
Die Umsetzung soll vorwiegend an öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Schwimmbäder und 
städtischen Gebäuden etc. stattfinden, um die Vorbildfunktion der Stadt hervorzuheben. Zwar 
sind auch Fahrradstellhilfen in der Fußgängerzone und den Stadtteilzentren sowie an Halteste l-
len des Öffentlichen Personennahverkehrs zu erweitern und durch funktionsgerechte Stellhilfen 
zu ersetzen. Allerdings wurden hier bereits in der Vergangenheit viele der zur Verfügung st e-
henden Aufstellmöglichkeiten ausgeschöpft, so dass das dortige Verbesserungspotenzial be-
grenzt ist. 
 
Um das Potenzial weiterer Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt erfassen zu können, läuft 
derzeit eine Machbarkeitsstudie inklusive einer Bestands- und Bedarfsanalyse von Fahrradab-
stellanlagen in der Innenstadt. Diese betrachtet neben den öffentlichen Flächen auch private 
Flächen sowie Standorte für mögliche förderfähige überdachte Abstellanlagen und mö gliche 
Fahrradparkhäusern. 
 
Über die Ergebnisse kann jedoch erst 2015 berichtet werden. Jedoch können Aufstellmöglic h-
keiten im öffentlichen Bereich (z.B. Luisenstraße), die bereits abgestimmt wurden, in der er s-
ten Phase mit umgesetzt werden. 
 
Bestands- und Bedarfsanalyse 
Eine wesentliche Grundlage der Bestands- und Bedarfsanalyse im Stadtgebiet der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt ist die Erhebung, die im Zuge des Projektes Schülerradroutenplaner 
Hessen im Mai 2013 erstellt wurde. Der Schülerradroutenplaner ist Bestandteil mehrerer Ma ß-
nahmen zur Förderung des Radverkehrs bei Kindern und Jugendlichen:  
Zunächst ließ die ivm (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt 
RheinMain) unter Mitwirkung der Stadt Darmstadt geeignete Radrouten für den Weg zur Schule 
erkunden, die seit 2013 über den Radroutenplaner Hessen veröffentlicht sind.  
 
Neben den Radroutenempfehlungen wurden auch Hinweise zur Radverkehrssituation und Ana-
lysen zu den jeweiligen Fahrradabstellanlagen an weiterführenden Schulen ab Klasse 5 in so 
genannten Steckbriefen erarbeitet.  
 
Die an den weiterführenden Schulen vorhandenen Abstellanlagen wurden anhand folgender 
Kriterien bewertet: 
 
 Art der Abstellanlage (Felgenklemme, Anlehnbügel etc.) 
 Lage von Abstellanlagen 
 Auslastungsgrad der Abstellanlagen 
 Wild geparkte Fahrräder

- 4 - 
 Lage der wild geparkten Fahrräder 
 Zugänglichkeit der Abstellanlagen 
 Art der Anschließmöglichkeiten  
 Sicherheit der Fahrräder 
 Schutz gegen Vandalismus und Beschädigung 
 Untergrundverhältnisse 
 Witterungsschutz 
 Platzverhältnisse zum Abstellen sowie Ein- und Ausparken der Fahrräder  
 
Neben die über den Schülerradroutenplaner erhobenen Abstellanlagen an Schulen wurden vom 
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt im gesamten Stadtgebiet weitere Bestands- und Bedarfsana-
lysen der vorhandenen Fahrradabstellanlagen an  
 
 Freibäder und Hallenbäder, 
 Verwaltungseinrichtungen, 
 öffentliche Einrichtungen (z. B. Bibliothek, Museen, Theater, Veranstaltungsorte etc.), 
 Friedhöfe 
 
durchgeführt. 
 
Nach dem Abschluss der Bestandserhebung wurden auf Grundlage des Bedarfs die Umset-
zungsstufen festgelegt. 
 
1. Stufe  
 weiterführende Schulen 
 Freibäder und Hallenbäder 
 Verwaltungseinrichtungen 
 Fußgängerzone und Stadtteilzentren 
 Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs (Bike&Ride-Standorte mit  
Überdachung) 
 
2.  Stufe 
 öffentliche Einrichtungen  
(z. B. Bibliothek, Museen, Theater, Veranstaltungsorte etc.) 
 
Aufgrund der hohen Umsetzungskosten können in der ersten Umsetzungsphase vorerst folgen-
de Standorte aus dem Sonderprogramm „2000 vorbildliche Fahrradstellplätze“ mit Stellhilfen 
ausgestattet werden: 
 
Schulen: 
 Stadtteilschule Arheilgen, 
 Ludwig-Georgs-Gymnasium, 
 Viktoriaschule, 
 Justus-Liebig-Schule 
 
Bäder: 
 Mühltalbad Eberstadt

- 5 - 
 
 
 
Fußgängerzone und Stadtteilzentren: 
 
 Luisenstraße 
 Riegerplatz 
 
 
Die Einzelmaßnahmen sind mit den Eigenbetrieben Immobilienmanagement (Schulen) bzw. 
Bäder (Schwimmbäder) sowie mit der Dadina abgestimmt. 
 
Kostenberechnung Fahrradabstellanlagen erste Umsetzungsphase: 
Stadtteilschule Arheilgen (110 Abstellbügel)  ca. 45.000 Euro 
Ludwig-Georgs-Gymnasium (95 Abstellbügel) ca. 40.000 Euro 
Viktoriaschule (120 Abstellanlagen) ca. 50.000 Euro 
Justus-Liebig-Schule (20 Abstellbügel)  ca. 10.000 Euro 
Mühltalbad Eberstadt (200 Abstellbügel) ca. 40.000 Euro 
Luisenstraße / Fußgängerzone (25 Abstellbügel) ca. 12.000 Euro 
Riegerplatz (20 Abstellbügel) ca. 10.000 Euro 
Unvorhergesehenes ca. 3.000 Euro 
 
 
Die Gesamtkosten der Maßnahme der ersten Umsetzungsphase (590 Abstellbügel) belaufen 
sich auf ca. 210.000,00 Euro. 
 
Die erforderlichen Mittel stehen unter der Kostenstelle 066-100-1000, Investitionsnummer 
08066-6090 – Errichtung von Fahrradabstellhilfen im Stadtgebiet – zur Verfügung. 
 
Weitere ca. 700.000 Euro sind für weitere Umsetzungsstufen an den verbleibenden 7 staatl i-
chen weiterführenden Schulen, an weiteren Bädern (z.B. Woog, Arheilger Mühlchen, Bezirk s-
bad Bessungen), städtische Sporteinrichtungen, öffentlichen Einrichtungen sowie in der Fuß-
gängerzone und in Stadtteilzentren und an Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs 
erforderlich. 
 
Für eine zweite Umsetzungsphase im Jahr 2015 sind Mittel von 80.000 Euro vorzusehen, z u-
nächst für: 
 
Eleonorenschule (20 Abstellbügel)     ca. 10.000 Euro 
Georg-Büchner-Schule (90 Abstellbügel)   ca. 40.000 Euro 
Arheilger Mühlchen (90 Abstellbügel)    ca. 20.000 Euro 
Bezirksbad Bessungen (20 Abstellbügel)   ca. 10.000 Euro

- 6 - 
 
 
 
Die verbleibenden Mittel von ca. 20.000 Euro sind für Kleinmaßnahmen bzw. eine 3. Umset-
zungsphase vorgesehen.  
 
Die Maßnahmen unterliegen nicht der Beitragspflicht. Die Maßnahmen sind nicht zuwendungs-
fähig. 
 
 
Darmstadt, 12.01.2015 
III-66/2 S Tb 1174 -Bro-Wg 
Nst.  2767 
 
 
 
Der Dezernent II    Die Dezernentin III    Der Dezernent IV  
i. V. 
 
 
André Schellenberg    Cornelia Zuschke    André Schellenberg 
Stadtkämmerer   Stadträtin    Stadtkämmerer

anlage 1

799 Zeichen

0KOWDOEDG
Nordbad,
DSW Freibad
*UR‰HU
Woog
Schul- und
Trainingsbad
Bezirksbad
Bessungen
Arheilger
0KOFKHQ
500m 1000m0m
Legende
6WDQGRUWH3ULRULWlW
6WDQGRUWH3ULRULWlW
N
*HSUIWArt Nr. Datum Bearbeitet
bQGHUXQJHQ
=XU$XVIKUXQJIUHLJHJHEHQ
Planung abgeschlossen
Darmstadt.........................
Datum: 
M.  =  
Gezeichnet:
Plan-Nr.  
Z. Mitzeichnung
Anlage
Planart
SB SGL ABL.
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
der Magistrat
6WUD‰HQYHUNHKUVXQG7LHIEDXDPW
Dezemberber 2014Darmstadt, 6WUD‰HQYHUNHKUVXQG
Tiefbauamt
Edelmann
18.12.2014
hEHUVLFKWVSODQ
1 : 25 000
III-66/2S        TB - 1174Dezernat III
Fahrradabstellanlagen
DQ6FKZLPPElGHUQ
2?$EWBB?BB6?B352-(.7(?B)DKUUDGDEVWHOODQODJHQ?B-6RQGHUSURJUDPP?B3OlQH?hEHUVLFKWVSODQBBBGZJ
gez. Brockhoff gez. Mertens gez. Ranly

anlage 3

8549 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
15.01.2015 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III Dezernat II 
Dezernat IV 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Straßenverkehrs- 
und Tiefbauamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
II 40 52 
III 66 
IV 20 
Stvv 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0496 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
18 
 
Produkt-Nr.:  541010 
Kostenstelle:  066-100-1000 Investitionsnummer:  08066-6090 
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto:  0619010 
 
Betreff: Sonderprogramm "2000 vorbildliche Fahrradabstellplätze" 
1. Umsetzungsphase 2014 mit 210.000 Euro 
2. Umsetzungsphase 2015 mit 100.000 Euro 
 
Vorlage vom: 12.01.2015 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1.  Der Bericht des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes wird zur Kenntnis genommen. 
2.  Dem Aufstellen der Stellhilfen der 1. Umsetzungsphase 2014 in Höhe von ca. 210.000 
Euro wird zugestimmt. Die Mittel sind der Kostenstelle 066-100-1000, Invest.-Nr. 
08066-6090 - Errichtung von Fahrradabstellhilfen im Stadtgebiet - zu entnehmen. 
3.  Der Aufstellung von Abstellhilfen der 2. Umsetzungsphase 2015 in Höhe von ca. 
100.000 Euro wird zugestimmt. Die Mittel sind der Kostenstelle 066-100-1000, 
Invest.-Nr. 08066-6090 - Errichtung von Fahrradabstellhilfen im Stadtgebiet - zu 
entnehmen.

- 3 - 
 
Anlagen: Übersichtsplan Schwimmbäder 
Übersichtsplan Schulen 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 21.01.2015 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. Januar 2015  
 
 
Neben komfortablen und durchgängig geführten Radhauptrouten sind Fahrradabstellanlagen 
an Start- und Zielpunkten einer Fahrt gerade im Hinblick auf sichere Befestigung sowie 
Diebstahlschutz ein entscheidendes Kriterium zur Förderung des Radverkehrs. Mangelnde, 
defekte oder schlecht zu erreichende Fahrradabstellanlagen sind jedoch oftmals die Realität. 
 
Im Zuge der Beratung zum Haushalt 2014 wurde die Einrichtung eines Sonderprogramms 
„2000 vorbildliche Fahrradstellplätze“ beschlossen und hierfür eine erste Rate im Jahr 2014 in 
Höhe von 200.000 Euro bereitgestellt. Zusammen mit den Mitteln für Kleinmaßnahmen im 
Haushalt 2014 (10.000 Euro) stehen 210.000 Euro zur Verfügung. 
 
Die Umsetzung soll vorwiegend an öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Schwimmbäder und 
städtischen Gebäuden etc. stattfinden, um die Vorbildfunktion der Stadt hervorzuheben. Zwar 
sind auch Fahrradstellhilfen in der Fußgängerzone und den Stadtteilzentren sowie an 
Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs zu erweitern und durch funktionsgerechte 
Stellhilfen zu ersetzen. Allerdings wurden hier bereits in der Vergangenheit viele der zur 
Verfügung stehenden Aufstellmöglichkeiten ausgeschöpft, so dass das dortige 
Verbesserungspotenzial begrenzt ist. 
 
Um das Potenzial weiterer Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt erfassen zu können, läuft 
derzeit eine Machbarkeitsstudie inklusive einer Bestands- und Bedarfsanalyse von 
Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt. Diese betrachtet neben den öffentlichen Flächen auch 
private Flächen sowie Standorte für mögliche förderfähige überdachte Abstellanlagen und 
mögliche Fahrradparkhäusern. 
 
Über die Ergebnisse kann jedoch erst 2015 berichtet werden. Jedoch können 
Aufstellmöglichkeiten im öffentlichen Bereich (z.B. Luisenstraße), die bereits abgestimmt 
wurden, in der ersten Phase mit umgesetzt werden. 
 
Bestands- und Bedarfsanalyse  
Eine wesentliche Grundlage der Bestands- und Bedarfsanalyse im Stadtgebiet der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt ist die Erhebung, die im Zuge des Projektes 
Schülerradroutenplaner Hessen im Mai 2013 erstellt wurde. Der Schülerradroutenplaner ist 
Bestandteil mehrerer Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs bei Kindern und 
Jugendlichen:  
Zunächst ließ die ivm (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt 
RheinMain) unter Mitwirkung der Stadt Darmstadt geeignete Radrouten für den Weg zur Schule 
erkunden, die seit 2013 über den Radroutenplaner Hessen veröffentlicht sind. 
 
Neben den Radroutenempfehlungen wurden auch Hinweise zur Radverkehrssituation und 
Analysen zu den jeweiligen Fahrradabstellanlagen an weiterführenden Schulen ab Klasse 5 in 
so genannten Steckbriefen erarbeitet.  
 
Die an den weiterführenden Schulen vorhandenen Abstellanlagen wurden anhand folgender 
Kriterien bewertet: 
 
• Art der Abstellanlage (Felgenklemme, Anlehnbügel etc.) 
• Lage von Abstellanlagen

- 5 - 
• Auslastungsgrad der Abstellanlagen 
• Wild geparkte Fahrräder 
• Lage der wild geparkten Fahrräder 
• Zugänglichkeit der Abstellanlagen 
• Art der Anschließmöglichkeiten  
• Sicherheit der Fahrräder 
• Schutz gegen Vandalismus und Beschädigung 
• Untergrundverhältnisse 
• Witterungsschutz 
• Platzverhältnisse zum Abstellen sowie Ein- und Ausparken der Fahrräder  
 
Neben die über den Schülerradroutenplaner erhobenen Abstellanlagen an Schulen wurden vom 
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt im gesamten Stadtgebiet weitere Bestands- und 
Bedarfsanalysen der vorhandenen Fahrradabstellanlagen an  
 
• Freibäder und Hallenbäder, 
• Verwaltungseinrichtungen, 
• öffentliche Einrichtungen (z. B. Bibliothek, Museen, Theater, Veranstaltungsorte etc.), 
• Friedhöfe 
 
durchgeführt. 
 
Nach dem Abschluss der Bestandserhebung wurden auf Grundlage des Bedarfs die 
Umsetzungsstufen festgelegt. 
 
1.  Stufe  
• weiterführende Schulen 
• Freibäder und Hallenbäder 
• Verwaltungseinrichtungen 
• Fußgängerzone und Stadtteilzentren 
• Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs (Bike&Ride-Standorte mit  
Überdachung) 
 
2.   Stufe 
• öffentliche Einrichtungen  
(z. B. Bibliothek, Museen, Theater, Veranstaltungsorte etc.) 
 
Aufgrund der hohen Umsetzungskosten können in der ersten Umsetzungsphase vorerst 
folgende Standorte aus dem Sonderprogramm „2000 vorbildliche Fahrradstellplätze“ mit 
Stellhilfen ausgestattet werden: 
 
Schulen: 
• Stadtteilschule Arheilgen, 
• Ludwig-Georgs-Gymnasium, 
• Viktoriaschule, 
• Justus-Liebig-Schule 
 
Bäder: 
• Mühltalbad Eberstadt

- 6 - 
 
 
 
Fußgängerzone und Stadtteilzentren: 
 
• Luisenstraße 
• Riegerplatz 
 
 
Die Einzelmaßnahmen sind mit den Eigenbetrieben Immobilienmanagement (Schulen) bzw. 
Bäder (Schwimmbäder) sowie mit der Dadina abgestimmt. 
 
Kostenberechnung Fahrradabstellanlagen erste Umsetzungsphase: 
Stadtteilschule Arheilgen (110 Abstellbügel)  ca. 45.000 Euro 
Ludwig-Georgs-Gymnasium (95 Abstellbügel) ca. 40.000 Euro 
Viktoriaschule (120 Abstellanlagen) ca. 50.000 Euro  
Justus-Liebig-Schule (20 Abstellbügel)  ca. 10.000 Euro 
Mühltalbad Eberstadt (200 Abstellbügel) ca. 40.000 Euro 
Luisenstraße / Fußgängerzone (25 Abstellbügel) ca. 12.000 Euro 
Riegerplatz (20 Abstellbügel) ca. 10.000 Euro 
Unvorhergesehenes ca. 3.000 Euro 
 
 
Die Gesamtkosten der Maßnahme der ersten Umsetzungsphase (590 Abstellbügel) belaufen 
sich auf ca. 210.000,00 Euro. 
 
Die erforderlichen Mittel stehen unter der Kostenstelle 066-100-1000, Investitionsnummer 
08066-6090 – Errichtung von Fahrradabstellhilfen im Stadtgebiet – zur Verfügung. 
 
Weitere ca. 700.000 Euro sind für weitere Umsetzungsstufen an den verbleibenden 7 
staatlichen weiterführenden Schulen, an weiteren Bädern (z.B. Woog, Arheilger Mühlchen, 
Bezirksbad Bessungen), städtische Sporteinrichtungen, öffentlichen Einrichtungen sowie in der 
Fußgängerzone und in Stadtteilzentren und an Haltestellen des Öffentlichen 
Personennahverkehrs erforderlich. 
 
Für eine zweite Umsetzungsphase im Jahr 2015 sind Mittel von 80.000 Euro vorzusehen, 
zunächst für: 
 
Eleonorenschule (20 Abstellbügel)     ca. 10.000 Euro 
Georg-Büchner-Schule (90 Abstellbügel)   ca. 40.000 Euro 
Arheilger Mühlchen (90 Abstellbügel)    ca. 20.000 Euro 
Bezirksbad Bessungen (20 Abstellbügel)   ca. 10.000 Euro

Die verbleibenden Mittel von ca. 20.000 Euro sind für Kleinmaßnahmen bzw. eine 3. 
Umsetzungsphase vorgesehen.  
 
Die Maßnahmen unterliegen nicht der Beitragspflicht. Die Maßnahmen sind nicht 
zuwendungsfähig. 
 
 
Darmstadt, 12.01.2015 
III-66/2 S Tb 1174-Bro-Wg 
Nst.  2767 
 
 
 
Der Dezernent II   Die Dezernentin III   Der Dezern ent IV 
i. V. 
 
 
André Schellenberg   Cornelia Zuschke   André Schel lenberg 
Stadtkämmerer   Stadträtin    Stadtkämmerer

anlage 2

1035 Zeichen

Justus Liebig
Schule
Ludwig Georgs
Gymnasium
Viktoriaschule
*HRUJ%FKQHU
Schule
Eleonorenschule
Bernhard Adelung
Schule
Gutenbergschule
Mornewegschule
Freie Waldorfschule
Edith Stein Schule
Lichtenbergschule
Sabine Ball Schule
(ULFK.lVWQHU6FKXOH
Stadtteilschule
Arheilgen
Wilhelm Leuschner
Schule
Berthold Brecht
Schule
500m 1000m0m
N
*HSUIWArt Nr. Datum Bearbeitet
bQGHUXQJHQ
=XU$XVIKUXQJIUHLJHJHEHQ
Planung abgeschlossen
Darmstadt.........................
Datum: 
M.  =  
Gezeichnet:
Plan-Nr.  
Z. Mitzeichnung
Anlage
Planart
SB SGL ABL.
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
der Magistrat
6WUD‰HQYHUNHKUVXQG7LHIEDXDPW
Dezemberber 2014Darmstadt, 6WUD‰HQYHUNHKUVXQG
Tiefbauamt
Edelmann
18.12.2014
hEHUVLFKWVSODQ
1 : 25 000
III-66/2S        TB - 1174Dezernat III
Fahrradabstellanlagen
an Schulen
Legende
6WDQGRUWH3ULRULWlW
6WDQGRUWH3ULRULWlW
weitere untersuchte Schule
2?$EWBB?BB6?B352-(.7(?B)DKUUDGDEVWHOODQODJHQ?B-6RQGHUSURJUDPP?B3OlQH?hEHUVLFKWVSODQBBBGZJ
gez. Brockhoff gez. Mertens gez. Ranly

anlage 5

337 Zeichen

Punkt 25:  Sonderprogramm "2000 vorbildliche Fahrradabstellplätze" 
1. Umsetzungsphase 2014 mit 210.000 Euro 
2. Umsetzungsphase 2015 mit 100.000 Euro 
 (V-Nr. 2014/0496) 
 
Gegen die Stimme der FDP-Fraktion, bei Stimmenthaltung der Fraktion Die Linke., 
empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.

anlage 4

348 Zeichen

Punkt 20:  Sonderprogramm "2000 vorbildliche Fahrradabstellplätze" 
1. Umsetzungsphase 2014 mit 210.000 Euro 
2. Umsetzungsphase 2015 mit 100.000 Euro 
 (V-Nr. 2014/0496) 
 
Gegen die Stimmen der Fraktionen SPD und FDP, bei Stimmenthaltung der Fraktion 
Die Linke., empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.

Beratungsverlauf (4)

TOP 20
TOP 18 beschließend
TOP 25
TOP 32

Orte (2)

  • Luisenstraße
  • Riegerplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0496
Typ
Magistratsvorlage
Datum
12.01.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00