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A-R/0047/2016

Gemeinschaftsorientiertes und genossenschaftliches Wohnen in Münster fördern

Antrag an den Rat 08.11.2016

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 16.11.2016, TOP 29.5

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Antrag an den Rat Nr. A-R/0047/2016  
 
 
 
 
 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU 
Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster 
 
 
Ratsantrag 
zur Verweisung an den zuständigen Fachausschuss 07.11.2016  
 
Gemeinschaftsorientiertes und genossenschaftliches Wohnen in Münster 
fördern  
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:  
 
 
Beschlusspunkt: 
 
Die Verwaltung erhält den Auftrag, dem Rat einen Vorschlag zur Abstimmung vorzulegen, 
dass ein Verfahren aufzeigt, wie Projekte des gemeinschaftsorientierten und 
genossenschaftlichen Wohnens im größeren Umfang gefördert werden können. Hierzu soll 
soweit möglich geeignete beratende externe Unterstützung hinzugezogen werden.  
In dem Förderkonzept ist sicherzustellen, dass die Regelungen von SOBOMÜ Anwendung 
finden. 
Als ein erstes Pilotprojekt im Sinne der Förderung gemeinschaftsorientierten und/oder 
genossenschaftlichen Wohnens wird vorgeschlagen, den Komplex der ehemaligen 
Josefschule auszuwählen, dessen schulische Nutzung in zwei Jahren beendet ist. 
 
Begründung: 
 
Der Druck auf den Wohnungsmarkt wird auch durch die anhaltenden Zuzüge von 
Neubürger*innen immer höher. Gleichzeitig wird das Interesse an gemeinschaftsorientiertem 
und genossenschaftlichem Wohnen in Münster – wie auch in anderen Städten – immer 
größer. 
Die Stadt Münster hat die Aufgabe, Lösungen für das Wohnungsproblem zu erarbeiten.  
Gemeinschaftsorientierte und genossenschaftliche Wohnprojekte können dabei ihren Beitrag 
leisten, wie Beispiele aus anderen Städten zeigen. In der Vergangenheit haben wir mit 
derartigen Projekten auch in Münster schon gute Erfahrungen machen können. 
Erfahrungsgemäß können gemeinschaftsorientierte wie auch genossenschaftlich 
organisierte Bewohnergruppen wirtschaftlich und nutzergerecht bauen. Für selbst 
bestimmtes, aktives und zukunftssicheres Wohnen muss auch in Münster Raum vorhanden 
sein. 
Zur Unterstützung soll hier möglichst geeignete externe Beratung hinzugezogen werden, um 
auch neue Wege eines strukturierten Verfahrensablaufes einer umfangreicheren Förderung 
zu prüfen. Ein Schritt in diese Richtung soll die Umnutzung der Josefschule sein, wo jetzt mit 
der Planung begonnen werden kann, da die schulische Nutzung in zwei Jahren beendet sein 
wird. 
 
 
gez. Otto Reiners gez. Stefan Weber   
und Fraktion und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

16.11.2016 Rat
TOP 29.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0047/2016
Typ
Antrag an den Rat
Datum
08.11.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37