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AN/1116/2026

Museumsstadt Köln 2040 – Entwicklung einer integrierten Strategie für die Kölner Museumslandschaft

Gem. Antrag nach § 3 (Rat) 22.06.2026

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 02.07.2026, TOP 3.1

Gem. Antrag nach § 3 (Rat)

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Gem. Antrag nach § 3 (Rat)

7265 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An den Oberbürgermeister 
Herrn Torsten Burmester 
 
 
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 22.06.2026 
 
AN/1116/2026 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 02.07.2026 
 
Museumsstadt Köln 2040 – Entwicklung einer integrierten Strategie für die Kölner Mu-
seumslandschaft 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Rats-
sitzung am 02.07.2026 zu setzen: 
 
 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam durch Kultur- und Bauverwaltung, unter enger 
Beteiligung der städtischen Museen sowie unter Einbeziehung der Stadtgesellschaft, der 
Kulturszene und gegebenenfalls externer Fachleute eine „Museumsstrategie Köln 2040“ zu 
erarbeiten und dem Rat zur Beratung vorzulegen. 
Die Verwaltung wird ferner gebeten, die Sachstände bereits beschlossener Maßnahmen und 
Konzepte insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Organisationsentwicklung, Syner-
gien sowie Investitions- und Sanierungsplanung darzustellen und bei der Erarbeitung der 
Museumsstrategie zu berücksichtigen. 
 
Ziel ist die Entwicklung eines langfristigen strategischen Gesamtkonzepts für die Weiterent-
wicklung der Kölner Museumslandschaft. Die Museumsstrategie soll dabei insbesondere 
Entscheidungsgrundlagen für zukünftige politische Prioritätensetzungen schaffen und aufzei-
gen, in welchen Bereichen durch stärkere Zusammenarbeit, gemeinsame Infrastrukturen, or-
ganisatorische Synergien und strukturelle Veränderungen die Leistungsfähigkeit der Kölner 
Museumslandschaft gestärkt und Ressourcen für die museale Kernarbeit freigesetzt werden 
können. Im Rahmen der Strategie sollen insbesondere folgende Aspekte untersucht und dar-
gestellt werden: 
 
1. Möglichkeiten einer stärkeren Vernetzung, Kooperation und Bündelung innerhalb der 
städtischen Museumslandschaft hinsichtlich Sammlungen, Forschung, Programmge-
staltung, Vermittlungsangeboten, Besucheransprache und gemeinsamer strategi-
scher Entwicklung. Dabei sind konkrete Einsparpotentiale zu benennen. Dabei sollte 
insbesondere auch eine gesamthafte strategische Öffentlichkeitsarbeit eine zentrale

- 2 - 
 
Rolle spielen. Im Bereich der Sammlungen sollen dabei insbesondere Synergien 
durch eine transparente Entsammlungsstrategie sowie Kooperationen mit privaten 
Sammler*innen, die ihre Bestände öffentlich zugänglich machen wollen, geprüft wer-
den.  
2. Potenziale einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen 
Ticketing, Besucherinformation, digitale Vermittlung, Marketing, Datenmanagement, 
digitale Sammlungszugänge sowie weiterer digitaler Serviceangebote. Dabei sollen 
auch die Möglichkeiten einer erweiterten digitalen Zugänglichkeit von Sammlungsbe-
ständen geprüft werden. 
3. Möglichkeiten zur Optimierung organisatorischer und administrativer Prozesse sowie 
zur Bündelung von Aufgaben durch die Prüfung gemeinsamer Strukturen in den Be-
reichen Personalmanagement, Beschaffung, IT, Marketing, kaufmännische Verwal-
tung, Museumsshops und -Gastronomie sowie weiterer Querschnittsaufgaben. Dabei 
sollen auch Potenziale einer Weiterentwicklung bestehender Organisations- und 
Steuerungsstrukturen untersucht werden. 
4. Die Ermittlung des mittel- und langfristigen Investitions-, Sanierungs-, Flächen- und 
Depotbedarfs der städtischen Museen sowie die Entwicklung von Szenarien zur Prio-
risierung, Bündelung und finanziell tragfähigen Umsetzung zukünftiger Investitionen. 
Dabei soll die Museumslandschaft insgesamt in den Blick genommen und es sollen 
infrastrukturelle Synergien identifiziert werden. 
5. Potenziale und Synergien zur Stärkung kultureller Bildung, kultureller Teilhabe und 
der Funktion von Museen als offene kulturelle Orte. Dabei sollen insbesondere Er-
wartungen, Bedarfe und Zugangsbarrieren bestehender und potenzieller Besucher-
gruppen untersucht sowie Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Museumsdiens-
tes betrachtet werden. 
6. Möglichkeiten der nationalen und europäischen Vernetzung, des Wissenstransfers 
mit vergleichbaren Museumsstandorten sowie der Erschließung externer Fördermit-
tel. 
7. Darstellung bestehender Umsetzungshemmnisse bei bereits beschlossenen Maß-
nahmen in den Bereichen Digitalisierung, Organisationsentwicklung und Zusammen-
arbeit innerhalb der Museumslandschaft sowie Entwicklung möglicher Lösungsan-
sätze. 
 
Die Verwaltung wird gebeten, eine Projektstruktur zu entwickeln, die die aufgeführten Unter-
suchungsfelder integriert, die Zielsetzungen des Vorhabens konkretisiert und den weiteren 
Projektverlauf einschließlich Beteiligungs- und Abstimmungsformaten skizziert, und sie dem 
Ausschuss Kunst und Kultur zur Entscheidung über das weitere Vorgehen vorzulegen. 
 
 
Begründung:

- 3 - 
 
Köln verfügt über eine der bedeutendsten Museumslandschaften Deutschlands. Die städti-
schen Museen bewahren herausragende Sammlungen, leisten wichtige Beiträge zur kulturel-
len Bildung und Erinnerungskultur und prägen die nationale wie internationale Wahrnehmung 
der Stadt. 
Gleichzeitig stehen Museen in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Digitalisierung, 
veränderte Erwartungen des Publikums, Anforderungen an kulturelle Teilhabe und Barriere-
freiheit, neue Formen der Vermittlung sowie der Fachkräftebedarf verändern die Rahmenbe-
dingungen musealer Arbeit. Hinzu kommen erhebliche Anforderungen an Gebäude, Depots 
und technische Infrastruktur. 
In den vergangenen Jahren standen vielfach einzelne Projekte, Standorte oder Baumaßnah-
men im Mittelpunkt kulturpolitischer Debatten. Die Herausforderungen der Museumsland-
schaft betreffen jedoch nicht einzelne Häuser isoliert, sondern das Gesamtsystem der Kölner 
Museen. 
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, die Entwicklungsperspektiven der Museums-
landschaft erstmals in einer integrierten Strategie zusammenzuführen. Dabei sollen sowohl 
die kulturellen Aufgaben der Museen als auch organisatorische, digitale, personelle und inf-
rastrukturelle Fragestellungen betrachtet werden. 
Die Museumsstrategie soll dabei nicht allein Entwicklungsbedarfe einzelner Häuser beschrei-
ben, sondern insbesondere Potenziale gemeinsamer Strukturen, Kooperationen und Syner-
gien innerhalb der Museumslandschaft identifizieren.  
Ziel ist es, vorhandene Ressourcen möglichst wirksam einzusetzen und Spielräume für die 
eigentlichen Kernaufgaben der Museen – Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln und 
Ausstellen – zu erweitern und viel stärker als dritte Orte zu öffnen. 
Zugleich soll die Museumsstrategie eine Grundlage schaffen, um den mittel- und langfristi-
gen Investitions- und Sanierungsbedarf der Museumslandschaft gesamtstädtisch in den Blick 
zu nehmen und daraus Prioritäten abzuleiten, die eine finanziell tragfähige Weiterentwick-
lung ermöglichen. 
Die Museumsstrategie Köln 2040 soll dazu beitragen, eine gemeinsame Perspektive für die 
Weiterentwicklung der Museumsstadt Köln zu entwickeln und die Museen fachlich, organisa-
torisch und wirtschaftlich zukunftsfest aufzustellen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Pascal Pütz      gez. Lucas Sickmöller 
SPD-Fraktionsgeschäftsführer    VOLT-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

02.07.2026 Rat
TOP 3.1 Antrag / Anfrage

Beschluss: endgültig zurückgezogen

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Details

Aktenzeichen
AN/1116/2026
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (Rat)
Datum
22.06.2026
Erstellt
22.06.2026 11:02