Sachstand zum Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2026/27
Mitteilung Ausschuss 1821/2026 vom 19.06.2026
Stand: Am 25.06.2026 im Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 19.06.2026 1821/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 25.06.2026 Sachstand zum Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2026/27 Die Aufstellung des Wirtschaftsplanes für die Spielzeit 2026/27 erfolgt vor dem Hintergrund des Neustarts der Bühnen Köln am Offenbachplatz. Die Eröffnungsspielzeit soll bewusst ein starkes programmatisches Signal setzen und den Offenbachplatz als kulturelles Zentrum der Stadt etablieren. Für zentrale Parameter des künftigen Regelbetriebs – etwa Auslastung, Er- lösstrukturen, Betriebsabläufe, Personalressourcen und tatsächliche Kostenentwicklungen – liegen aufgrund der erstmaligen Inbetriebnahme noch keine belastbaren Erfahrungswerte vor. Die wirtschaftliche Situation der Bühnen Köln ist in den kommenden Jahren maßgeblich durch die finanziellen Folgen der Sanierung des Bühnenensembles am Offenbachplatz sowie durch die angespannte Haushaltslage der Stadt Köln geprägt. Seit dem Grundsatzbeschluss vom Juni 2023 (Vorlage 1126/2023) haben sich die Rahmenbedingungen wesentlich verändert: Die Bühnen mussten zwei weitere Spielzeiten im Interim bestreiten, zugleich haben sich die Gesamtkosten der Sanierung deutlich erhöht. Ab Inbetriebnahme des Offenbachplatzes füh- ren diese Mehrkosten zu einer zusätzlichen Belastung durch Zinsen und Abschreibungen. Für die Spielzeit 2026/27 werden diese Aufwendungen mit rund 49,7 Mio. € veranschlagt und lie- gen damit um etwa 12,5 Mio. € über den Annahmen des Grundsatzbeschlusses. Die darin festgelegten Betriebskostenzuschüsse bilden bislang jedoch verbindliche Obergrenzen der Finanzierung durch die Stadt Köln. Zur Begrenzung des Defizits wurden im Spielbetrieb bereits Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von über 5 Mio. € umgesetzt. Hierzu zählen insbesondere Kürzungen im Bereich des Depots sowie die Zurückstellung der Tanzsparte. Die zusätzlichen Belastungen können hier- durch jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Vor diesem Hintergrund befindet sich die Betriebsleitung der Bühnen Köln seit Monaten in ver- waltungsinternen Abstimmungen über den Umgang mit den absehbaren Mehrbelastungen und den daraus resultierenden Defiziten. Die erforderliche Klärung führt zu einer Verzögerung bei der Aufstellung des Wirtschaftsplans. Die Vorlage erfolgt nach Abschluss der laufenden Abstimmungen. Gez. Charles
Beratungsverlauf
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25.06.2026
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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