3414/2023
Überplanmäßiger Aufwand im Teilergebnisplan 0212 Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Rat
6185 Zeichen
Dezernat, Dienststelle I/370/20 Vorlagen-Nummer 3414/2023 Freigabedatum 10.11.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Überplanmäßiger Aufwand im Teilergebnisplan 0212 Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt gemäß § 83 GO NRW überplanmäßige, zahlungswirksame Aufwendungen im Teilergebnisplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölke- rungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 300.000 € sowie in der Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen in Höhe von 1.500.000 € im Haushaltsjahr 2023 bereitzustellen. Die Deckung erfolgt in Höhe von 1.800.000 € durch zahlungswirksame Wenigeraufwendun- gen im Teilergebnisplan der Kämmerei in der Produktgruppe 1601, Allgemeine Finanzwirt- schaft in der Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen. Gesundheitsausschuss 21.11.2023 Finanzausschuss 04.12.2023 Rat 07.12.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 1.800.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung Es zeichnet sich ab, dass die für 2023 im Teilergebnisplan 0212, Brand- und Bevölkerungs- schutz, Rettungsdienst bis Jahresende zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichen wer- den, um den Aufwands- sowie Auszahlungsbedarf des Amtes für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz sicherzustellen. Um die Zahlungsfähigkeit bis Jahresende für die Pflichtaufgaben der Berufsfeuerwehr sicherzustellen und wirtschaftliche Nachteile für die Stadt Köln durch die sonst drohende Zahlung von Verzugszinsen abzuwenden, ist es zwingend not- wendig, kurzfristig zusätzliche Mittel überplanmäßig bereitzustellen. Gemäß § 6 Abs. 1 RettG NRW sind die Kreise und kreisfreien Städte als Trägerinnen des Rettungsdienstes verpflichtet, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Be- völkerung mit Leistungen der Notfallrettung einschließlich der notärztlichen Versorgung im Rettungsdienst und des Krankentransports sicherzustellen. Weiterhin ist die Stadt Köln ge- mäß § 2 i. V. m. §§ 3 und 4 BHKG verpflichtet, eine den örtlichen Verhältnissen entspre- chende leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten. Hieraus und aus den seit Jahren steigenden Einsatzzahlen auf dem Kölner Stadtgebiet ergibt sich unter anderem die Notwendigkeit Feuer- und Rettungswachen sowie Fahrzeuge, feuer- 3 wehrtechnische und medizinische Geräte sowie die DV-technische Ausstattung (Funk, Spezi- alsoftware, etc.) instand zu halten. Unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften, u. a. zu Betreiberpflichten im Bereich der Bauunterhaltung und vorgeschriebenen Wartungs- und Prüfintervallen im Bereich der Fahrzeuge und technischen Geräte sowie notwendiger Repara- turen und Ersatzbeschaffungen, ergibt sich der dargestellte Mehrbedarf. Der Mehrbedarf verteilt sich auf folgende Teilplanzeilen: Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Mehrbedarf 300.000 € Für die Unterbringung der Löschgruppe Longerich wird ein neues Gerätehaus in der Hugo- Junkers-Str. angemietet. Für die Nutzung als Gerätehaus sind erhebliche Umbaumaßnahmen erforderlich. Der Mietvertrag sieht vor, dass diese Umbaumaßnahmen bis zu einem festen Be- trag durch den Vermieter zu finanzieren sind. Im Zusammenhang mit den Umbaumaßnahmen kommt es zu Mehrkosten von rd. 300.000 €, die laut Mietvertrag durch die Stadt Köln zu tra- gen sind. Teilplanzeile 16 – sonstige ordentliche Aufwendungen Mehrbedarf 1.500.000 € Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels besteht im Rahmen der Personaloffen- sive ein erhöhter Ausbildungsbedarf insbesondere zur Sicherstellung des Einsatzdienstes. Aufgrund nicht ausreichender eigener Ressourcen in den Schulen der Berufsfeuerwehr Köln muss die Ausbildungsleistung zunehmend mit externen Kooperationspartnern durchgeführt werden. Für die externen Ausbildungen sowie Kostensteigerungen bei der internen Ausbil- dung (Dozenten, Unterrichtsmaterial, Fahrschulausbildung, etc.) kommt es zu einem Mehrbe- darf von rd. 600.000 €. Durch den Abschluss neuer Reinigungsverträge zur Reinigung und Desinfektion der Einsatz- kleidung sowie Kostensteigerungen bei der Beschaffung der Dienst- und Schutzkleidung wer- den zusätzliche Mittel von rd. 200.000 € benötigt. Aus den Verzögerungen im Bereich der Fahrzeugbeschaffungen, aufgrund global gestörter Lieferketten, ergibt sich die vorübergehende Notwendigkeit, Einsatzfahrzeuge wie z. B. den Feuerwehrkran oder eine Drehleiter zur Kompensation von Ausfällen anzumieten. Dazu kom- men diverse Preissteigerungen durch Mietpreiserhöhungen. Die Anmietungen zur Kompensa- tion von Ausfällen und Mietpreissteigerungen führen zu einem Mehraufwand in Höhe von rd. 400.000 €. Darüber hinaus sind durch die notwendige Erneuerung der Telekommunikationstechnik an den Standorten der Freiwilligen Feuerwehr sowie durch die verstärkte Förderung des ehren- amtlichen Engagements im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr weitere Kostensteigerungen von rd. 300.000 € entstanden. Deckung der Mehraufwendungen Die Deckung erfolgt durch zahlungswirksame Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan der Kämmerei in der Produktgruppe 1601, Allgemeine Finanzwirtschaft in der Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen.
Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit
547 Zeichen
Anlage 0: Begründung der Dringlichkeit Da für die Erstellung der Vorlage umfängliche Detailprüfungen und Abstimmungen innerhalb des Amtes für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz erforderlich waren, war eine frühere Einbringung in die politischen Gremien nicht möglich. Eine Beschlussfassung noch in 2023 ist jedoch zwingend erforderlich, insbesondere mit Blick auf die laufenden Zahlungsverpflichtungen bis zum Jahresende. Es drohen ansonsten wirtschaftliche Nachteile für die Stadt Köln durch die Zahlung von Verzugszinsen.
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3414/2023
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 10.11.2023
- Erstellt
- 24.10.2023 13:08