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2025/0141

Finaler Schulentwicklungsplan Berufliche Schulen 2025 - 2030

Magistratsvorlage 02.05.2025

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2025 - 2030
Schulentwicklungsplan Schulentwicklungsplan
Berufliche SchulenBerufliche Schulen

Schulentwicklungsplan 
 Berufliche Schulen
     Verfasser:
     Abteilung Schulentwicklungsplanung des Stadtschulamts,
     in Zusammenarbeit mit dem 
     Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung,
     Abteilung Statistik und Stadtforschung,
     sowie der Gebit, Münster

Herausgeberin | Kontakt
     Wissenschaftsstadt Darmstadt
     Der Magistrat
     Dezernat V für Digitalisierung und Bildung
     Neues Rathaus Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt
     Stadtrat Holger Klötzner
     Telefon: + 49 (0)6151 13 2301
     E-Mail: dezernatV@darmstadt.de
     Stadtschulamt
     Stadthaus West, Mina-Rees-Straße 12, 64295 Darmstadt
     E-Mail: schulamt@darmstadt.de
     Internet: http://www.darmstadt.de/leben/bildung/schulen
     Beratung
     GEBIT Münster GmbH & Co. KG
     Gesellschaft für Beratung sozialer Innovation  
     und Informationstechnologie
     Correnstraße 80, 48149 Münster
     Telefon: +49 (0)251 20 888 250
     E-Mail: info@gebit-ms.de
     Internet: http://www.gebit-ms.de
     Gestaltung 
     Trouble.Shooter Media
      
 
     Alle Rechte vorbehalten 
     © 2025 Wissenschaftsstadt Darmstadt

Inhalt 
 
Vorwort                     5
 
1. Einführung          6
1.1. Gesetzliche Grundlagen und Rahmenbedingungen      6 
 der Schulentwicklungsplanung in Hessen      
1.2. Dialogisches Verfahren        8
1.3. Schulbesuche          9
1.4. Rahmenbedingungen Beruflicher Bildung      9
1.5. Entwicklung der Beruflichen Schulen und Prognose     10
1.6. Raumnutzungserhebung        12
 
2. Regionale Rahmenbedingungen Beruflicher Bildung     14 
 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt       
2.1 Bevölkerungsstruktur         14
2.2 Wirtschaftsstruktur und Arbeitsmarkt       18
2.3 Ausbildungsmarkt         27
2.4 Fachkräfteengpässe         35
 
3. Entwicklung der Beruflichen Schulen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 39
3.1 Ausgangslage          39
3.2 Aktuelle Fachklassen- und Landesfachklassenstandorte    46
3.3 Übergang Schule - Beruf        49
3.4 Inklusion          51
 
4. Die Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt 53
4.1 Lageplan aller Beruflichen Schulen       53
4.2 Entwicklungen am Berufsschulzentrum Nord      53
4.3 Friedrich-List-Schule         55
4.3.1 Bildungsgänge und Entwicklung Friedrich-List-Schule     56
4.3.2 Zusammensetzung Friedrich-List-Schule      61
4.3.3 Prognose Friedrich-List-Schule       66
4.3.4 Räumliche Situation Friedrich-List-Schule      68
4.3.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Friedrich-List-Schule    68
4.4 Martin-Behaim-Schule         70
4.4.1 Bildungsgänge und Entwicklung Martin-Behaim-Schule    71
4.4.2 Zusammensetzung Martin-Behaim-Schule      75
4.4.3 Prognose Martin-Behaim-Schule       78
4.4.4 Räumliche Situation Martin-Behaim-Schule      80
4.4.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Martin-Behaim-Schule    81
4.5 Heinrich-Emanuel-Merck-Schule       82
4.5.1 Bildungsgänge und Entwicklung  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule   83
4.5.2 Zusammensetzung Heinrich-Emanuel-Merck-Schule     87
4.5.3 Prognose Heinrich-Emanuel-Merck-Schule      91
4.5.4 Räumliche Situation Heinrich-Emanuel-Merck-Schule     92
4.5.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Heinrich-Emanuel-Merck-Schule   93
4.6 Entwicklungen am Berufsschulzentrum Mitte      94
4.7 Peter-Behrens-Schule         96
4.7.1 Bildungsgänge und Entwicklung Peter-Behrens-Schule    97

4.7.2 Zusammensetzung Peter-Behrens-Schule      103
4.7.3 Prognose Peter-Behrens-Schule       107
4.7.4 Räumliche Situation Peter-Behrens-Schule      109
4.7.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Peter-Behrens-Schule    113
4.8 Erasmus-Kittler-Schule        114
4.8.1 Bildungsgänge und Entwicklung Erasmus-Kittler-Schule    115
4.8.2 Zusammensetzung Erasmus-Kittler-Schule      119
4.8.3 Prognose Erasmus-Kittler-Schule       124
4.8.4 Räumliche Situation Erasmus-Kittler-Schule      126
4.8.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Erasmus-Kittler-Schule    129
4.9 Alice-Eleonoren-Schule        130
4.9.1 Bildungsgänge und Entwicklung Alice-Eleonoren-Schule    131
4.9.2 Zusammensetzung Alice-Eleonoren-Schule      135
4.9.3 Prognose Alice-Eleonoren-Schule       138
4.9.4 Räumliche Situation Alice-Eleonoren-Schule      139
4.9.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Alice-Eleonoren-Schule    147
 
5. Zusammenfassung und Fazit        148
5.1 Regionale Bedeutung         148
5.2 Entwicklung der Beruflichen Schulen       149
5.3 Veränderte Rahmenbedingungen durch die Kündigung der „Altkreisregelung“ 149
5.4 Unsicherheit der Prognose        150
5.5 Neue Herausforderungen für die Beruflichen Schulen     151
5.6 Zusammenfassung der schulorganisatorischen Maßnahmen nach §146 HSchG 152
 
6. Ausblick: Visionen Beruflicher Bildung für Darmstadt    155
6.1 Konsolidierung und inhaltliche Neuausrichtung der beruflichen Bildung  155
6.2 Sanierung des Berufsschulzentrums Mitte      158
6.3 Fachklassenstandorte und betreute Unterkunft     158
6.4 Stärkung und Ausbau des Beruflichen Gymnasiums     158
6.5 Europäische Ausrichtung und Internationalität     158
6.6 Engere Anbindung und Kooperation mit Schulen der Sekundarstufe I  159
6.7 Stärkung konsekutiver Fortbildungsstufen      159
 
Tabellen | Abbildungen         160
Tabellen           160
Abbildungen           161

Vorwort 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat als Schulträger die  
Aufgabe, eine bedarfsgerechte Infrastruktur für ihre Schulen  
zur Verfügung zu stellen. Anknüpfend an den bereits verabschie-
deten Schulentwicklungsplan für die Allgemeinbildenden Schulen 
legen wir nun den Schulentwicklungsplan für die Beruflichen 
Schulen vor. Dieser Plan analysiert die aktuellen Rahmenbedin-
gungen, Entwicklungsperspektiven sowie Herausforderungen 
der Beruflichen Schulen und skizziert eine klare Vision für eine 
auch in Zukunft qualitativ hochwertige berufliche Bildungsland-
schaft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Praxisnahe Berufliche Bildung ist kein Auslaufmodell –  
im Gegenteil! Die Unternehmen suchen händeringend nach  
qualifizierten Fachkräften. In diesem Zusammenhang werden 
sich die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in den nächsten Jahren immer wieder verändern 
(müssen). Damit dieser Wandel positiv unterstützt werden kann, braucht es berufliche Schulen 
(Berufsschulen ebenso wie berufliche Vollzeitschulformen) mit einem attraktiven Bildungsangebot 
und einer starken Anziehungskraft. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt sich an die Spitze 
des Wandels und wird in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Stakeholdern  
zukunftsfähige, berufsbildende Strukturen etablieren. 
Hierzu soll die Berufliche Bildung in Darmstadt bis zum Jahr 2035 auf eine neue Grundlage 
gestellt werden. Dies beinhaltet eine mit allen Beteiligten eng abgestimmte Reorganisation 
der bestehenden Beruflichen Schulen sowie die Bildung thematischer Schwerpunkte, um der 
gestiegenen Komplexität und Interdisziplinarität moderner Berufsbilder ein hochwertiges und 
passendes Angebot entgegenzusetzen. 
 
Um die „Vor-Ort-Trendwende“ in der Beruflichen Bildung einzuleiten und zu stabilisieren, wird 
es zukünftig stärker um Schwerpunktbildungen in den Berufsschulzentren Darmstadts gehen 
müssen; Berufsfelder bzw. Ausbildungsberufe der bisherigen Standorte können im Sinne der 
Förderung interdisziplinärer Kompetenzentwicklung langfristig neu strukturiert und inhaltlich 
ausgestaltet werden. 
 
Die in dem vorliegenden Schulentwicklungsplan dargestellten Vorhaben und Maßnahmen- 
planungen bilden den Status Quo der hiesigen Beruflichen Schulen ebenso ab wie die  
zukunftsweisenden Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Beruflichen Bildung in der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Ganz herzlich möchte ich unseren beruflichen Schulen und allen Personen danken, die bei der 
Entstehung des vorliegenden Plans zusammengearbeitet und sich bei den Sitzungen zur Schul-
entwicklung Darmstadts aktiv beteiligt haben.
 
Holger Klötzner, Stadtrat
Dezernent für Digitalisierung und Bildung
5

1. Einführung 
Im März 2022 haben der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung der Beruflichen Schulen auf den Weg gebracht. 
Damit sollte ein Einstieg in die regionale Betrachtung der Beruflichen Bildung in Südhessen 
vorgenommen werden. 
 
Der Fokus liegt auf den Ergebnissen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Da die Schulent-
wicklungsplanung gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg begonnen wurde und die 
Entscheidungen des Landkreises im Hinblick auf die Berufliche Bildung auch Auswirkungen auf 
die berufliche Schullandschaft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt haben, werden hier jedoch 
auch relevante Ergebnisse zur Beruflichen Schule im Landkreis Darmstadt-Dieburg dargestellt.  
In dieser Einführung werden zunächst auf die gesetzlichen Grundlagen der Schulentwicklungs-
planung und die Rahmenbedingungen in Hessen eingegangen. Danach werden die verschiede -
nen Bausteine der Berufsschulentwicklungsplanung dargestellt. 
 
1.1 Gesetzliche Grundlagen und Rahmenbedingungen  
      der Schulentwicklungsplanung in Hessen
Grundlage bildet das Hessische Schulgesetz, das die Schulträger in §145 zur Schulentwick-
lungsplanung verpflichtet: 
(1) Die Schulträger stellen Schulentwicklungspläne für Ihr Gebiet auf. In den Plänen 
werden der gegenwärtige und zukünftige Schulbedarf sowie die Schulstandorte ausge -
wiesen. Für den Schulort ist anzugeben, welche Bildungsangebote dort vorhanden sind 
und für welche Einzugsbereiche sie gelten sollen. Schulen in freier Trägerschaft können 
bei der Planung mit einbezogen werden, soweit ihre Träger damit einverstanden sind; 
die regelmäßige Zahl ihrer Schülerinnen und Schüler ist bei der Prognose des Schulbe-
darfs zu berücksichtigen. ES sind auch die Bildungsbedürfnisse zu erfassen, die durch 
Schulen im Gebiet des Schulträgers nicht sinnvoll befriedigt werden können. Die Schul-
entwicklungspläne müssen sowohl die langfristige Zielsetzung als auch die Durchfüh-
rungsmaßnahmen unter Angabe der Rangfolge ihrer Verwirklichung enthalten. Sie sind 
mit den benachbarten Schulträgern und mit anderen Fachplanungen, insbesondere der 
Jugendhilfeplanung abzustimmen. 
(2) …. Auf der Grundlage einer regionalen Konzeption ist… festzulegen, welche Berufs-
felder, Berufsgruppen oder Ausbildungsberufe in den beruflichen Schulen jeweils erfasst 
und welche Bildungsgänge angeboten werden (§43 Abs. 2). 
(3) Die regionale Schulentwicklungsplanung soll ein möglichst vollständiges und wohn-
ortnahes Bildungsangebot sichern und gewährleisten, dass die personelle Ausstattung 
der Schulen im Rahmen der Bedarfs- und Finanzplanung des Landes möglich ist.“
 
Relevant für die Schulentwicklungsplanung beruflicher Schulen ist zudem § 43 zur Zusammen-
fassung zu beruflichen Schulen. In Abs. 2 heißt es hier: 
1 Hessisches Schulgesetz (HSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2017 (GVBL S.150), zuletzt  
geändert durch das Gesetz vom 7. Dezember 2022 (GCBL. S. 734).
6

(2) Der Schulträger beschließt nach Maßgabe der §§ 144 bis 146, welche Berufsfelder,  
Berufsgruppen oder Ausbildungsberufe in den beruflichen Schulen jeweils erfasst und 
welche Bildungsgänge angeboten werden. Die Gesamtkonferenz entscheidet im Rahmen 
der personellen, räumlichen und sächlichen Möglichkeiten und dem Bedarf entspre-
chend, welche Fachrichtungen und Schwerpunkte (im Folgenden bezeichnet mit FR und 
SP) der einzelnen Bildungsgänge eingerichtet werden. Sie trifft die Entscheidung auf der 
Grundlage des Schulprogramms unter besonderer Berücksichtigung der überregionalen 
Bedürfnisse mit Zustimmung des Schulträgers und des Hessischen Ministeriums für 
Kultus, Bildung und Chancen.“ 
Des Weiteren gilt es die Vorgaben für die Bildung von Schulbezirken für Berufliche Schulen 
nach dem Schulgesetz zu berücksichtigen. In §143, Abs. 2f. ist geregelt:
 
(2) Schulbezirk einer Berufsschule ist das Gebiet des Schulträgers. Ist dieser Träger 
mehrerer Berufsschulen, hat er für jede von ihnen nach Ausbildungsberufen einen Schul-
bezirk durch Satzung zu bilden. Die Satzung ist bei Bedarf, spätestens aber jeweils nach 
fünf Jahren auf die Zweckmäßigkeit der Schulorganisation zu überprüfen und erforderli-
chenfalls fortzuschreiben. 
(3) Die Satzung bedarf der Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde. Diese ist zu versa-
gen, wenn die Satzung mit einer zweckmäßigen Schulorganisation nicht vereinbar ist.
 
(4) Bilden mehrere Schulträger nach §140 einen Schulverband als Träger einer Berufs-
schule oder eines Teils von ihr oder schließen sie eine öffentlich-rechtliche Vereinba-
rung ab, so ist das Gebiet des Schulverbandes oder das durch den Geltungsbereich der 
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung erfasste Gebiet der Schulbezirk. 
(5) Durch Rechtsverordnung können für einzelne Ausbildungsberufe die Gebiete mehre-
rer Schulträger im Benehmen mit ihnen zu einem Schulbezirk zusammengefasst werden, 
wenn anders eine ordnungsgemäße, den Anforderungen der Ausbildung genügende orga-
nisatorische Gestaltung des Unterrichts nicht gewährleistet ist. 
Während also außerhalb der dualen Berufsausbildung an den Berufsschulen für die
Schüler*innen freie Schulwahl besteht, gibt es für die Schüler*innen der Fachklassen klare 
Zuständigkeiten, die sich an der Betriebsstätte der Auszubildenden orientieren. So sind Auszu-
bildende mit einer Betriebsstätte in Darmstadt an eine der Beruflichen Schulen in Darmstadt 
verwiesen, sofern der entsprechende Ausbildungsberuf in Darmstadt angeboten wird. Zurzeit 
greift noch eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, die die Beschulung von Auszubildenden mit Betriebs-
stätte im sogenannten Altkreis an den Beruflichen Schulen in Darmstadt festlegt. Damit war 
der Landkreis Darmstadt-Dieburg bisher in zwei Schulbezirke aufgeteilt, wovon der östliche 
Teil der Landrat-Gruber-Schule und der westliche Teil den verschiedenen Schulen der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt zugeteilt war. Dies ist historisch gewachsen, da die Kommunen des 
Landkreises Darmstadt-Dieburg vor der Gebietsreform in den 1970er Jahren hauptsächlich den 
beiden Kreisen Darmstadt und Dieburg zugeordnet waren. 2023 wurden knapp 1.800 Aus-
zubildende mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg unterrichtet. Für etwas mehr 
als 700 dieser Schüler*innen gibt es entsprechende Fachklassen auch an der Landrat-Gruber-
Schule in Dieburg. 
 
 
7

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat diese öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit Wirkung 
zum Schuljahr 2026/27 jedoch aufgekündigt. Welche Folgen dies für die Beruflichen Schulen 
in Darmstadt hat, gilt es nicht zuletzt in diesem Schulentwicklungsplan genauer zu betrachten, 
zumal ab 2026 mit dem Verlust einer erheblichen Anzahl von Schüler*innen zu rechnen ist. 
 
Die Fachklassen der dualen Ausbildung stehen auch im Fokus des Projektes „Zukunftsfähige 
Berufsschule“, die das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen 2021 ins  
Leben gerufen hat. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Qualität der Ausbildungsberufe 
zu sichern und im Sinne aller Beteiligten – der Unternehmen wie der Auszubildenden – für 
langfristige Planbarkeit zu sorgen.2  Hierzu sollen die Berufsschulstandorte in Hessen sukzes -
sive neu ausgerichtet werden. Mit einer Absenkung der Mindestklassengröße von bisher 15 
Schüler*innen auf 12 im ersten, 9 im zweiten, 8 im dritten und 5 im vierten Aus-bildungsjahr 
sollen Standorte gesichert werden. Sollte die Zahl der Schüler*innen unter diese Mindestgröße 
absinken, sollen Auszubildende in regional gebündelten Fachklassen, in Landes- oder Bundes-
fachklassen zusammengefasst werden. Dabei sollen die Schulen in den Regionen jeweils  
thematische Schwerpunkte entwickeln, um sowohl die Berufsschulstandorte zu sichern, als 
auch den ländlichen Raum zu stärken. 
 
Hierzu haben seit Dezember 2022 Gespräche mit den Beruflichen Schulen im Landkreis Darm -
stadt-Dieburg sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt stattgefunden. Im Mittelpunkt standen 
dabei die Fachklassen, die an den einzelnen Schulen bereits 2021 nur mit einer geringen Zahl 
von Schüler*innen vertreten waren. Welche Folgen das Projekt „Zukunftsfähige Berufsschule“ 
für die Beruflichen Schulen in Darmstadt hat, ist gegenwärtig jedoch noch nicht abzusehen.
 
1.2 Dialogisches Verfahren
Schulentwicklungsplanungsprozesse tangieren die Interessen verschiedener Akteur*innen und 
erfordern gleichzeitig deren Expertise. Dies gilt besonders für Schulentwicklungsplanungen 
Beruflicher Schulen und insbesondere bei der Beteiligung zweier Schulträger. 
 
Aus diesem Grund wurde eine Begleitgruppe gebildet, in der neben Mitarbeiter*innen der 
Schulverwaltungen der beiden Schulträger die Schulleitungen der einzelnen Beruflichen Schu-
len in der Stadt und im Landkreis, des Staatlichen Schulamtes, Vertreter*innen der Industrie- 
und Handelskammer und der Handwerkskammer sowie der Bundesagentur für Arbeit vertreten 
waren. 
Insgesamt fanden vier Begleitgruppensitzungen statt, die abwechselnd im Zentrum Nord der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und an der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg tagte. Die Sitzun-
gen wurden von Mitarbeiterinnen der GEBIT Münster moderiert und dokumentiert. 
 
Der Begleitgruppe wurde zunächst das Konzept vorgestellt und Zwischenergebnisse der Ist-
Bestandsanalyse sowie der Prognose vorgestellt. Gemeinsam haben die Teilnehmenden Ein-
flussfaktoren auf die Entwicklung Beruflicher Schulen sowie Kriterien für die Bewertung von 
Doppelangeboten in Stadt und Landkreis sowie zu Fachklassen der Berufsschulen mit einer 
geringen Anzahl von Schüler*innen entwickelt.  
2 Hessen stärkt duale Ausbildung | kultus.hessen.de
8

1.3 Schulbesuche 
An allen Beruflichen Schulen in Darmstadt und der Beruflichen Schule in Darmstadt Dieburg 
fanden im Januar 2023 Schulbesuche statt. An diesen Begehungen und Gesprächen haben ne -
ben den Mitarbeiterinnen der GEBIT Münster Vertreter*innen der jeweiligen Schulleitung sowie 
Vertreter*innen der Schulverwaltung des jeweiligen Schulträgers teilgenommen. 
 
Ziel der Schulbesuche war es zum einen, sich ein konkretes Bild von den Räumlichkeiten und 
ihrer Ausstattung zu machen. Zum anderen wurde jeweils ein ausführliches Leitfadeninterview 
durchgeführt, in dem folgende Themen angesprochen wurden: 
 
• Vergangene Entwicklung der Schule 
• Rekrutierung von Schüler*innen 
• Zusammensetzung der Schüler*innenschaft
• Beratung und individuelle Förderung 
• (Räumliche) Ausstattung
• Kooperationen
• Einschätzung der zukünftigen Entwicklung und zukünftige Herausforderungen
 
Die Gespräche wurden von Mitarbeiterinnen der GEBIT Münster moderiert und dokumentiert. 
Die Ergebnisse fließen in die Gesamtbetrachtung der einzelnen Beruflichen Schulen ein. 
1.4 Rahmenbedingungen Beruflicher Bildung 
Bevölkerungsstruktur und -entwicklung, Wirtschaftsstruktur, Arbeits- und Ausbildungsmarkt 
stellen wichtige Rahmenbedingungen für die Entwicklung Beruflicher Schulen dar. 
 
Die vergangene Entwicklung der Bevölkerung und die erwartete zukünftige Bevölkerungsent-
wicklung sind eine zentrale Grundlage der Prognose zukünftiger Schüler*innenzahlen. Der 
zahlenmäßige Umfang der Nachwuchskohorten, die Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzi -
als und die Entwicklung der älteren Bevölkerung nehmen auch Einfluss auf die wirtschaftliche 
Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wirken sich konjunkturelle Schwankungen des Arbeitsmarktes 
auch auf die Zahl der Auszubildenden und damit auf die Zahl der Schüler*innen in den Fach-
klassen der Berufsschulen aus. Veränderungen der Wirtschaftsstruktur verändern auch das 
Angebot an Ausbildungsstellen und damit die Zusammensetzung der Schüler*innen der Be-
ruflichen Schulen. Aus diesem Grund war der regionale Arbeits- und Ausbildungsmarkt in die 
Betrachtung einzubeziehen. 
 
Grundlage für diese Analysen bilden Daten des Statistischen Landesamtes Hessen zur Bevölke-
rungsfortschreibung und Bevölkerungsvorausberechnung sowie Daten der Bundesagentur für 
Arbeit zur Entwicklung und Struktur des Arbeits- und Ausbildungsmarktes. Die Ergebnisse der 
Analysen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt werden in Kapitel Regionale Rahmenbedingun-
gen Beruflicher Bildung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (S. 15 f.) dargestellt.
 
9

1.5 Entwicklung der Beruflichen Schulen und Prognose 
Grundlage für die Fortschreibung der Schüler*innenzahl ist zunächst die vergangene Entwick-
lung der einzelnen Schulen. Hierfür haben die Schulträger entsprechende Daten für die Jahre 
2012 bis 2022 zur Verfügung gestellt. Des Weiteren wird hier auf die Bevölkerungsfortschrei-
bung und Bevölkerungsvorausberechnung des Hessischen Statistischen Landesamtes für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie den Landkreis Darmstadt-Dieburg zurückgegriffen. 
 
Zunächst wird die vergangene Entwicklung der Schüler*innenzahl an den einzelnen Beruflichen 
Schulen in Trägerschaft der beiden Gebietskörperschaften nach Fachbereichen und Bildungs-
gängen sowie nach Unterrichtsumfang analysiert. 
 
Grundlagen der Prognose sind die vergangene Entwicklung der Schüler*innenzahlen sowie die 
Zahl der Jugendlichen und jungen Heranwachsenden im Alter von 16 bis unter 22 Jahren, die 
die Kerngruppe der Beruflichen Schulen darstellen. 
In einem ersten Schritt der Prognose wird ermittelt, wie hoch der Anteil der 16- bis unter 
22-Jährigen ist, die sich in den 1. Jahrgängen Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt befinden. Da in den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Stadt ein 
hoher Anteil Schüler*innen mit Wohnort im Landkreis Darmstadt-Dieburg beschult wird (vgl. 
Abbildung 31, S. 45), wird für die Prognose der Beruflichen Schulen in Darmstadt die Bevöl-
kerung in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg zugrunde gelegt. Fortgeschrieben 
wird ein dreijähriger Mittelwert (Abbildung 1). 
Abbildung 1: Schritt I der Prognose
Fortschreibung 
des Anteils der 
16 bis unter 22-Jährigen im 
1. Jahrgang der Beruflichen Schulen in städt. 
Trägerschaft
(dreijähriger Mittelwert)
Schüler*innen im  
1. Jahrgang der  
Beruflichen Schulen
10

In einem zweiten Schritt der Fortschreibung geht es um die Verteilung der Schüler*innen im  
1. Jahrgang auf die einzelnen Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (Abbildung 2). Auch hier wird von einem dreijährigen Mittelwert ausgegangen. 
 
Abbildung 2: Schritt II der Prognose
Nachdem die zukünftige Zahl der Schüler*innen im 1. Jahrgang sechs Beruflichen Schulen 
in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf diese Weise berechnet wurde, geht 
es darum, zu ermitteln, wie sich diese Schüler*innenzahl auf die einzelnen Bildungsgänge 
verteilt. Hierzu wird der Anteil des 1. Jahrgangs eines Bildungsgangs – z.B. der Klassen für 
Friseur*innen – an allen Schüler*innen im 1. Jahrgang ermittelt (Abbildung 3). Fortgeschrieben 
wird auch hier ein mehrjähriger Mittelwert.
 
Abbildung 3: Schritt III der Prognose
Fortschreibung 
des Anteils der 
Schüler*innen im 1. Jahrgang der einzelnen 
Berufl. Schulen
(Mittelwert der letzten 3 Jahre)
Schüler*innen im  
1. Jahrgang der einzelnen 
Beruflichen Schulen  
Schüler*innen im 1. Jahrgang 
einer Beruflichen Schule insgesamt
Anteil Schüler*innen im 
1. Jahrgang der einzelnen Bildungsgänge
 (Mittelwert der letzten 3 Jahre)
11

In einem weiteren Schritt geht es darum, die zukünftige Gesamtzahl der Schüler*innen einer 
Beruflichen Schule zu ermitteln. Hierzu werden die Durchgangsquoten3 zwischen den ein-
zelnen Jahrgängen eines Bildungsgangs in der Vergangenheit ermittelt und ein dreijähriger 
Mittelwert fortgeschrieben. Zusammen mit der bereits ermittelten Zahl der Schüler*innen im 
1. Jahrgang ergibt sich daraus die Gesamtzahl der Schüler*innen einer Beruflichen Schule. 
Abbildung 4: Schritt IV der Prognose
 
1.6 Raumnutzungserhebung 
Da im Zuge der Generalsanierung und Neustrukturierung des Zentrums Nord bereits mit den 
drei dort angesiedelten Schulen Friedrich-List-Schule, Martin-Behaim-Schule und Heinrich-
Emanuel-Merck-Schule ein gemeinsames Raumprogramm entwickelt und umgesetzt wurde, 
wurde für diese drei Schulen auf eine Raumerhebung verzichtet. Eine Raumnutzungserhebung 
wurde jedoch an den übrigen drei Schulen des künftigen Zentrums Mitte, der Erasmus-Kittler-
Schule, der Peter-Behrens-Schule und der Alice-Eleonoren-Schule durchgeführt. Auf der Grund-
lage der vorhandenen Raumlisten konnten die Schulen angeben, wie die einzelnen Räume 
genutzt werden. Dabei konnten auch Mehrfachnutzungen angegeben werden. Berücksichtigt 
wurden hier neben Unterrichtsräumen auch Räume für Schüler*innen (z.B. Aufenthaltsräume 
oder Selbstlernzentren), Verwaltungsräume (z.B. Büros sowie Besprechungs- und Beratungs-
räume) sowie Funktionsräume (z.B. Lehrmittel- und Serverräume). 
3 Durchgangsquoten weisen das Verhältnis zwischen zwei Jahrgängen aus. Befinden sich beispielsweise 100   
Schüler*innen im 1. Jahrgang und im darauffolgenden Jahr ebenfalls 100 Schüler*innen im 2. Jahrgang, liegt die   
Durchgangsquote bei 100%. Befinden sich im darauffolgenden Jahr nur noch 50 Schüler*innen im 2. Jahrgang, 
entspräche dies einer Durchgangsquote von 50%. Da gerade an Beruflichen Schulen bestimmten Bildungsgängen 
und Fachrichtungen hohe Abbruchquoten zu verzeichnen sind, ist es wichtig, solche Durchgangsquoten bei der 
Fortschreibung zu berücksichtigen. Auch eine mögliche Verkürzung der Ausbildung führt zu einer Veränderung von 
Durchgangsquoten, die bei der Fortschreibung berücksichtigt werden muss. 
Durchgangsquoten zwischen 
den einzelnen Jahrgängen eines Bildungsgangs
(Mittelwert der letzten 3 Jahre)
Anzahl Schüler*innen
 in den Jahrgängen 2-4
Anzahl Schü-ler*innen  
im 1. Jahrgang
Anzahl Schüler*innen
 in den Jahrgängen 2-4
12

Auf eine Raumbilanz wurde jedoch auch bei den drei Schulen des Zentrums Mitte verzich-
tet, da im Rahmen der geplanten Generalsanierung auch eine Neustrukturierung der Räume 
vorgenommen und hierzu – analog zum Zentrum Nord – von den Schulen gemeinsam mit dem 
Schulträger ein eigenes Raumprogramm entwickelt werden soll. 
 
Bei der Konzepterstellung wird das Schulamt von einem externen Dienstleister unterstützt. 
Inzwischen liegen Angebote zum öffentlichen Ausschreibungsverfahren „Prozessbegleitung 
und Konzepterstellung Berufsschulzentrum Mitte“ vor. Auswertung und Beauftragung erfolgen 
zeitnah.
13

2. Regionale Rahmenbedingungen Beruflicher  
    Bildung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
In diesem Kapitel wird zunächst die Entwicklung der Bevölkerung sowie die Entwicklung der 
Wirtschaftsstruktur und des Arbeits- und Ausbildungsmarktes genauer betrachtet. Zum  
Abschluss werden vorliegende Erkenntnisse zu bestehenden und zukünftig zu erwartenden 
Fachkräfteengpässen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgestellt. 
2.1 Bevölkerungsstruktur
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt lebten 2023 rund 165.000 Einwohner*innen, fast 13.000 
mehr als 10 Jahre zuvor.4 Dies entspricht einem Bevölkerungswachstum von 8,5%. Das Be-
völkerungswachstum in Hessen insgesamt lag in diesem Zeitraum nur bei 4,9%. Nach den 
Ergebnissen der Demographietypisierung 2020 der Bertelsmann Stiftung gehört Darmstadt 
zu den „Großstädten und Hochschulstandorten mit heterogener sozioökonomischer Dynamik“ 
(Demographietyp 7), die u.a. durch ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum gekenn-
zeichnet sind.5 
 
Abbildung 5: Bevölkerung 2014 - 2023
4 Bevölkerungsfortschreibung auf der Basis des Zensus 2012.
5 Bertelsmann Stiftung (2020): Demografietypisierung 2020 – Typ 7: Großstädte und Hochschulstandorte mit hete -
rogener sozioökonomischer Dynamik. Gütersloh. https://www.wegweiser-kommune.de/documents/20125/132144/
Typ+7.pdf/0c94ae19-d800-f091-6b69-74d955bc08f0?t=1624448844898 
151.879
155.353
157.437
158.254
159.207
159.878
159.174
159.631
162.243
164.792
0
50.000
100.000
150.000
200.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
+ 8,5%
Quelle: Hessisches Statistisches
Landesamt 
| 
Berechnungen GEBIT Münster 
14

2. Regionale Rahmenbedingungen Beruflicher  
    Bildung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
In diesem Kapitel wird zunächst die Entwicklung der Bevölkerung sowie die Entwicklung der 
Wirtschaftsstruktur und des Arbeits- und Ausbildungsmarktes genauer betrachtet. Zum  
Abschluss werden vorliegende Erkenntnisse zu bestehenden und zukünftig zu erwartenden 
Fachkräfteengpässen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgestellt. 
2.1 Bevölkerungsstruktur
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt lebten 2023 rund 165.000 Einwohner*innen, fast 13.000 
mehr als 10 Jahre zuvor.4 Dies entspricht einem Bevölkerungswachstum von 8,5%. Das Be-
völkerungswachstum in Hessen insgesamt lag in diesem Zeitraum nur bei 4,9%. Nach den 
Ergebnissen der Demographietypisierung 2020 der Bertelsmann Stiftung gehört Darmstadt 
zu den „Großstädten und Hochschulstandorten mit heterogener sozioökonomischer Dynamik“ 
(Demographietyp 7), die u.a. durch ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum gekenn-
zeichnet sind.5 
 
Abbildung 5: Bevölkerung 2014 - 2023
Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt lag 2023 bei 
40,9 Jahren. Damit ist die Bevölkerung deutlich jünger als im Durchschnitt von Hessen. Hier 
liegt das Durchschnittsalter bei 44 Jahren. Dies ist ein typisches Merkmal von Universitäts -
städten. Als Hochschulstandort kann Darmstadt eine hohe Bildungszuwanderung in den Alters -
gruppen der 18- bis 24-Jährigen verzeichnen. Gleichzeitig geht diese Bevölkerungszusammen-
setzung mit einem besonders hohen Anteil an Einpersonenhaushalten einher. 
Die Alterszusammensetzung der Bevölkerung hat sich seit 2014 kaum verändert (Abbildung 6). 
Unter 20-Jährige machen 2023 18,3% der Einwohner*innen aus, 64,2% gehören zur Alters-
gruppe der 20- bis unter 65-Jährigen und 17,5% zu den 65-Jährigen und Älteren. 
Abbildung 6: Bevölkerung nach Altersgruppen 2014 und 2023
 
unter 20 Jahre
20 - unter 65 Jahre
64,5
65 Jahre und 
älter
17,7
2014 17,7
unter 20 Jahre
18,3
20 
-
unter 65 
Jahre
64,2
65 Jahre und 
älter
17, 5
2023
15

Nach der Bevölkerungsvorausberechnung des Hessischen Statistischen Landesamtes auf 
der Basis der Bevölkerungsdaten von 2021 wird bis 2025 zwar ein weiteres Ansteigen der 
Einwohner*innenzahl in Darmstadt erwartet, dieses fällt jedoch gering aus (Abbildung 7). 
Danach sinkt die Zahl wieder leicht ab. Tatsächlich wurden für 2023 in diesem Modell jedoch 
weniger Einwohner*innen prognostiziert als nach der Bevölkerungsfortschreibung auf der Basis 
des Zensus 2012 tatsächlich in Darmstadt lebten. Insofern wird die Bevölkerungsentwicklung 
in diesem Modell eher unterschätzt. 
 
Abbildung 7: Bevölkerung 2014 - 2033
Abbildung 8 zeigt noch einmal die Alterszusammensetzung der Bevölkerung in Darmstadt im 
Jahr 2023, hier im Vergleich zu 2033. Nach den Ergebnissen der Bevölkerungsvorausberech-
nung des Hessischen Statistischen Landesamtes wird der Anteil der unter 20-Jährigen und 
insbesondere der Anteil der ab 65-Jährigen an der Bevölkerung ansteigen. Gleichzeitig wird 
sich der Anteil der mittleren Altersgruppe verringern. Machte diese Altersgruppe 2023 noch 
64,2% der Bevölkerung aus, wird 2033 nur noch ein Anteil von 60,0% erwartet. Dies steht für 
eine Verringerung des zur Verfügung stehenden Erwerbspersonenpotenzials. 
Abbildung 8: Bevölkerung nach Altersgruppen 2022 und 2032
64,2
151.879
155.353
157.437
158.254
159.207
159.878
159.174
159.631
162.243
162.265
162.356
162.395
162.356
162.247
162.108
161.931
161.745
161.541
161.320
161 085
0
50.000
100.000
150.000
200.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt
Bevölkerungs
-
fortschreibung
Bevölkerungsvorausberechnung
unter 20 Jahre
18,3
20 
-
unter 65 
Jahre
64,2
65 Jahre und 
älter
17,5
2023
unter 20 Jahre
19,9
20 
-
unter 65 
Jahre
60,0
65 Jahre und 
älter
20,1
2033
16

Wirft man einen Blick auf die Entwicklung der für die Beruflichen Schulen relevanten Alters-
gruppe der 16- bis unter 22-Jährigen, zeigt sich folgende Entwicklung (Abbildung 9): Bis 2018 
ist ihre Zahl deutlich angestiegen, danach jedoch wieder gesunken. Ein deutlicher Einbruch 
zeigt sich zwischen 2019 und 2020, was ein Effekt der Kontaktbeschränkungen unter Corona 
sein dürfte, als viele Studierende die Stadt wieder verlassen haben, da auch an den Universitä-
ten nur noch online unterrichtet wurde. Insgesamt lebten in Darmstadt 2023 jedoch 14% mehr 
Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis unter 22 Jahren als 2014. 
Die Bevölkerungsvorausberechnung des Hessischen Statistischen Landesamtes auf der Basis 
der Bevölkerungsdaten von 2021 geht bis 2025 von einer sinkenden Zahl der 16- bis unter 
22-Jährigen aus.6  Danach steigt die Zahl jedoch sukzessive wieder an.
 
Abbildung 9: Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren 2014 - 2033
9.966
10.713
11.318
11.434
11.488
11.288
10.604
10.646
10.837
11.357
10.231
10.151
10.289
10.378
10.511
10.442
10.583
10.684
10.820
10.895
0
3.000
6.000
9.000
12.000
15.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
Bevölkerungsfortschreibung
Bevölkerungsvorausberechnung
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt
6  Hierbei ist zu beachten, dass die erhöhte Zuwanderung im Jahr 2022 noch nicht in die Datengrundlage der  
Bevölkerungsvorausberechnung des Hessischen Statistischen Landesamtes eingeht. Hier ist die kommende  
Aktualisierung der Vorausberechnung abzuwarten.
17

2.2 Wirtschaftsstruktur und Arbeitsmarkt 
Um sich ein Bild von der Wirtschaftsstruktur und -entwicklung in Darmstadt zu machen, werden 
hier Daten zur Zahl der Betriebe7 wie zur Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten8 
am Arbeitsort betrachtet. 
 
Wie Abbildung 10 zeigt, hat die Zahl der Betriebe in der Wissenschaftsstadt Darmstadt seit 
2014 zugenommen. 2022 waren knapp 5% mehr Betriebe in Darmstadt angesiedelt als 2014. 
Bis 2023 ist ihre Zahl jedoch wieder zurückgegangen. 
 
Abbildung 10: Anzahl Betriebe 2014 - 2022
4.583
4.655
4.689
4.740
4.725
4.741
4.712
4.736
4.802
4.675
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Quelle: Bundesagentur für Arbeit |
Berechnungen GEBIT Münster Münster
7 https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Grundlagen/Statistik-erklaert/Beschaeftigung-Nav.html
„Ein Betrieb in diesem Sinne ist stets eine regional und wirtschaftsfachlich abgegrenzte Einheit, in der mindestens 
ein sozialversicherungspflichtiges oder geringfügiges Beschäftigungsverhältnis besteht. Grundlage ist die Definition 
des Beschäftigungsortes in § 9 SGB IV, des Beschäftigungsbetriebes nach § 18i SGB IV und des Arbeitgeberbegriffes 
im SGB. In der Beschäftigungsstatistik kann ein eventueller Zusammenhang von Unternehmen und zugehörigen  
Be-trieben oder Betriebsstätten nicht abgebildet werden. Deshalb wird in dieser Statistik auch nicht der Begriff  
„Unternehmen“, sondern immer der des Betriebs, der Betriebsstätte oder des Beschäftigungsbetriebes verwendet.“
8 Damit werden Beamt*innen, aber auch Selbstständige nicht berücksichtigt, die ebenfalls zu den Erwerbstätigen 
zählen. Daten zu diesen Gruppen liegen jedoch auf dieser Ebene nicht vor.
18

Abbildung 11 zeigt zunächst die Verteilung der Betriebe in Darmstadt nach Größenklassen. Die 
große Mehrzahl der Betriebe hat demnach weniger als 10 Beschäftigte. Sie machen knapp drei 
Viertel aller Betriebe aus. Hier arbeiten jedoch nur etwa 10% der sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten. Ein Fünftel der Betriebe hat 10 bis unter 50 Mitarbeiter*innen, was etwa dem 
Anteil der Beschäftigten entspricht, die in Betrieben dieser Größenordnung arbeiten. 5,5% 
der Betriebe haben 50 bis unter 250 Mitarbeiter*innen. Hier arbeitet ein knappes Viertel der 
Beschäftigten. Betriebe mit mehr als 250 und mehr Mitarbeiter*innen machen zwar nur 1,5% 
aller Betriebe aus, hier arbeitet jedoch fast die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäf-
tigten in Darmstadt. 
 
Abbildung 11: Anzahl der Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach  
            Größenklasse 2023
unter 10 Beschäftigte
72,4
10 
-
unter 50 
Beschäftigte
20,6
50 
-
unter 250 
Beschäftigte
5,5
250 Beschäftigte 
und mehr 
1,5
Betriebe
unter 10 
Beschäftigte
9,3
10 
-
unter 50 
Beschäftigte
18,2
50 
-
unter 250 
Beschäftigte
23,8
250 Beschäftigte 
und mehr 
48,7
Sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte
Quelle: Bundesagentur für Arbeit | Berechnungen GEBIT Münster
19

Eine positive wirtschaftliche Entwicklung, die in der gestiegenen Zahl von Betrieben zum Aus-
druck kommt, zeigt sich auch, wenn man die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
betrachtet (Abbildung 12). Am Arbeitsort Darmstadt hat ihre Zahl seit 2014 um 16,5% zugenom-
men, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort sogar um 24,3%. 
 
Abbildung 12: Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigte  
  am Arbeits- und Wohnort 2014 - 2023
Wie Abbildung 12 bereits deutlich gemacht hat, arbeiten in Darmstadt mehr sozialversiche-
rungspflichtig Beschäftigte als in Darmstadt leben. Entsprechend gibt es einen Überschuss an 
Einpendler*innen (Abbildung 13). Ihre Zahl hat seit 2014 um 16,3% zugenommen, was in etwa 
dem Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Stadt insgesamt entspricht. Deutlich stärker gewachsen 
ist jedoch die Zahl derjenigen, die aus Darmstadt zur Arbeit auspendeln. Der Zuwachs liegt in 
dieser Gruppe bei 31,8%. D.h., ein Großteil der nach Darmstadt zugezogenen sozialversiche-
rungspflichtig Beschäftigten hat keinen Arbeitsplatz in der Stadt. 
Abbildung 13: Anzahl Ein- und Auspendler*innen 2014 - 2023 
94.837
95.572
98.551
101.012
103.308
105.338
105.790
108.152
110.711
110.507
53.988
55.789
58.409
60.564
62.497
63.820
63.639
65.001
66.986
67.092
0
20.000
40.000
60.000
80.000
100.000
120.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
+ 16,5%
Quelle: Bundesagentur für Arbeit | 
Berechnungen GEBIT Münster
Arbeitsort
Wohnort
+ 24,3%
65.751
66.098
67.990
69.744
71.233
72.603
72.819
74.867
76.492
76.437
25.053
26.343
27.893
29.340
30.465
31.121
30.708
31.803
32.841
33.032
0
20.000
40.000
60.000
80.000
100.000
120.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
+ 16,3%
Quelle: Bundesagentur für Arbeit | 
Berechnungen GEBIT Münster
Einpendler*innen
Auspendler*innen
+ 31,8%
20

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist dabei stärker angestiegen als die 
Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, es haben also mehr Menschen eine sozialversicherungs-
pflichtige Beschäftigung aufgenommen. Dies wird deutlich, wenn man den Anteil der sozial-
versicherungspflichtig Beschäftigten an der Bevölkerung im Alter von 15- bis unter 65 Jahren 
berechnet (Abbildung 14). Waren 2014 noch 51,4% dieser Altersgruppe in sozialversicherungs-
pflichtiger Beschäftigung, stieg dieser Anteil bis 2023 auf 59,0%. Allerdings ist auch hier fest-
zustellen, dass diese Beschäftigtenquote von 2022 auf 2023 leicht zurückgegangen ist. 
Abbildung 14: Anteil sozialversicherungspflichtig Beschäftigter am Wohnort  
            an der Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren 
51,4
51,7
53,5
55,3
56,7
57,7
58,0
59,2
59,9
59,0
30
40
50
60
70
80
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Prozent
21

Abbildung 15 zeigt das Qualifikationsniveau der Beschäftigten am Arbeitsort Darmstadt im 
Vergleich zu Hessen insgesamt sowie im Vergleich zum Landkreis Darmstadt-Dieburg im Jahr 
2021.9 Hierbei zeigen sich deutliche Unterschiede. In Darmstadt verfügte 2021 knapp die 
Hälfte der Beschäftigten über eine abgeschlossene Berufsausbildung. In Hessen lag dieser 
Anteil 2021 bei 61%, im Landkreis Darmstadt-Dieburg sogar bei fast zwei Drittel. Umgekehrt 
sind Beschäftigte mit (Fach-)Hochschulreife am Arbeitsort Darmstadt überdurchschnittlich 
vertreten. Sie stellen mehr als ein Drittel der Beschäftigten, im hessischen Durchschnitt jedoch 
lediglich bei 22%, im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei nur 16%. Damit ergibt sich für die 
Stadt eine völlig andere Qualifikationsstruktur. 
 
Abbildung 15: Sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte  
            am Arbeitsort nach Qualifikationsniveau 2021
9 Aktuellere Daten liegen hierzu nicht vor.
16,0
49,0
36,0
20,0
65,0
16,0
17,0
61,0
22,0
0
20
40
60
80
ohne Berufsausbildung
mit Berufsausbildung
mit (Fach)-
Hochschulabschluss
Prozent
 Darmstadt
 Landkreis Darmstadt-Dieburg
 Hessen
Quelle: Hess. Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
22

Abbildung 16 macht deutlich, dass der Zuwachs an Arbeitsplätzen in Darmstadt insbeson-
dere auf die Schaffung von Teilzeitarbeitsplätzen zurückgeht. Seit 2014 ist die Zahl der so-
zialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Teilzeit um mehr als ein Drittel gestiegen. Im 
Vollzeitbereich liegt der Zuwachs bei 10,9%. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig 
beschäftigten Frauen in Darmstadt in 10 Jahren um 18% gestiegen ist, liegt der Zuwachs in 
der Gruppe der Männer nur bei 15,8%. Ein besonders deutlicher Anstieg zeigt sich bei den 
ausländischen Beschäftigten. Ihre Zahl ist 2023 fast 80% höher als 10 Jahre zuvor. Die Zahl 
der Beschäftigten mit akademischem Abschluss ist mit 56,8% ebenfalls stark angestiegen. 
Die Zahl der Beschäftigten mit anerkanntem Berufsabschluss ist dagegen lediglich um 3,8% 
gewachsen. 
Abbildung 16: Prozentuale Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen  
            Beschäftigung am Arbeitsort 2014 – 2023 Darmstadt 10 
10 Daten zum Stichtag 31. Dezember 2012 und 30. Juni 2022.
10,9
36,4
18,0
15,8
9,0
79,5
3,8
56,8
0
20
40
60
80
100
Vollzeit
T eilzeit
Frauen
Männer
Deutsche
Ausländer*-
innen
anerkann-
ter Berufs-
abschluss
akade-
mischer
Abschluss
Prozent
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
|
Berechnungen GEBIT Münster
23

Ein Viertel der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Darmstadt findet sich 2023 im 
produzierenden Gewerbe (Abbildung 17). Hierzu gehören die Bereiche verarbeitendes Gewerbe 
(21,5%) sowie das Baugewerbe (2,8%). Fast drei Viertel der Arbeitsplätze sind im Dienstleis-
tungsbereich angesiedelt. In diesem Bereich haben Beschäftigte im Bereich Immobilien, frei-
berufliche wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit 12,9% den höchsten Anteil. 
Der Bereich Information und Kommunikation ist mit 10,7% vertreten. Alle übrigen Kategorien 
im Dienstleistungsbereich machen jeweils weniger als 10% aus. Im landwirtschaftlichen Sektor 
arbeiten lediglich 0,1% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. 
Abbildung 17: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Arbeitsort  
            nach Wirtschaftsbereichen 2023 
Verarbeitendes 
Gewerbe
21,5
Baugewerb
e
…
Handel, 
Instandhaltung, 
Reparatur Kfz
8,5
Verkehr und 
Lagerei
2,5
Gastgewerbe
2,4
Information u. 
Kommunikation
10,7
Erbringung von Finanz
-
und 
Versicherungs
-
dienstleistungen
1,9
Immobilien, freiberufl., 
wissenschaftl., techn. 
Dienstleistungen
12,9
sonstige wirtschaftliche 
Dienstleistungen 
5,1
Öffentliche Verwaltung, 
Verteidigung, Sozialver
-
sicherung, ext. Organis.
5,5
Erziehung 
und Unterricht
8,3
Gesundheitswesen
5,9
Heime und 
Sozialwesen
6,4
sonstige 
Dienstleistungen, 
Private Haushalte
4,2
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
24

Betrachtet man die Entwicklung in den Sektoren im Zeitverlauf, zeigt sich, dass die Zahl der 
Beschäftigten im produzierenden Gewerbe in den letzten 10 Jahren stärker zugenommen hat 
als im Dienstleistungsbereich (Abbildung 18). Dies gilt hier insbesondere für das verarbeitende 
Gewerbe. Im Baugewerbe wie im Dienstleistungsbereich liegt der Zuwachs der Beschäftigten 
am Arbeitsort bei etwas über 11%. 
 
Abbildung 18: Prozentuale Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen  
            Beschäftigung am Arbeitsort nach Wirtschaftszweigen  
            2014 - 2023
Insgesamt zeigt sich damit in Darmstadt eine positive Entwicklung der Beschäftigung, die 
38,6
11,5
11,4
-10
0
10
20
30
40
50
Verarbeitendes Gewerbe
Baugewerbe
Dienstleistungsbereich
Prozent
Quelle: Bundesagentur für Arbeit | 
Berechnungen GEBIT Münster
25

nicht allein auf den Bevölkerungszuwachs zurückgeführt werden kann. Sowohl am Arbeitsort 
wie auch am Wohnort Darmstadt ist ein hoher Anteil Beschäftigter mit akademischen Ab -
schlüssen festzustellen. Gleichzeitig hat Darmstadt im Vergleich zum Hessischen Durchschnitt 
wie auch im Vergleich zum Landkreis Darmstadt-Dieburg jedoch auch eine höhere Arbeitslo-
sigkeit zu verzeichnen, wie folgende Abbildung 19 zeigt. Auch dies kann als Kennzeichen von 
Großstädten und Hochschulstandorten mit heterogener sozioökonomischer Dynamik gewertet 
werden, in denen „eine ausgeprägte soziale Problemlage unter der Bevölkerung innerhalb der 
Städte“ festgestellt wird.11 
Abbildung 19: Arbeitslosenquoten 2014 – 2023 im interkommunalen Vergleich 
11 Bertelsmann Stiftung (2020): Demografietypisierung 2020 – Typ 7: Großstädte und Hoch-schulstandorte mit hete -
rogener sozioökonomischer Dynamik. Gütersloh. https://www.wegweiser-kommune.de/documents/20125/132144/
Typ+7.pdf/0c94ae19-d800-f091-6b69-74d955bc08f0?t=1624448844898 
6,7
6,4
6,1
5,9
5,2
5,0
6,2
5,8
5,1
5,4
4,8
4,7
4,5
4,7
4,5
4,3
5,0
4,6
4,3
4,7
0
2
4
6
8
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Prozent
Jahresdurchschnitt. Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Hessen
Darmstadt 
Landkreis
Darmstadt
Dieburg
26

2.3 Ausbildungsmarkt
Mit der Betrachtung des Ausbildungsmarktes wird das Potenzial für das wichtigste Segment 
der beruflichen Schulen, nämlich die Fachklassen an den jeweiligen Berufsschulen, in den Blick 
genommen. Diese Auszubildenden machen in den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt die größte Gruppe aus. 
 
Zunächst ist festzustellen, dass in Darmstadt deutlich mehr Auszubildende ihren Arbeitsort 
haben als Auszubildende in Darmstadt leben (Abbildung 20).12 Da für den schulischen Teil der 
Ausbildung die Betriebsstätte ausschlaggebend ist, ist die Zahl der Auszubildenden am Ar-
beitsort für die Entwicklung Beruflichen Schulen in Darmstadt besonders relevant. Ihre Zahl 
ist im Zeitverlauf gesunken. Von 2014 bis 2023 ist ihre Zahl um etwas mehr als ein Fünftel 
zurückgegangen (21,2%). Gleichzeitig ist die Zahl der Auszubildenden am Wohnort jedoch seit 
2019 gestiegen und liegt 2023 um 10,4% höher als zehn Jahre zuvor. 
Abbildung 20: Anzahl Auszubildende an Wohn- und Arbeitsort Darmstadt
12 Auszubildende mit Wohnsitz Darmstadt, die ihre Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb außerhalb der Stadt 
absolvieren, sind in dieser Zahl nicht enthalten. Umgekehrt sind hier Auszubildende mitgezählt, die ihren Wohnsitz 
nicht in der Stadt haben, jedoch hier ausgebildet werden. Die Zahl der Auszubildenden in Darmstadt entspricht auch 
nicht der Zahl der Schüler*innen in den Fachklassen der Beruflichen Schulen in Darmstadt, da sie auch Fachklassen 
in anderen Gebietskörperschaften besuchen können. 
4.594
4.082
3.874
3.661
3.624
3.728
4.010
3.807
3.741
3.620
1.844
1.717
1.722
1.676
1.691
1.852
2.131
2.104
2.097
2.035
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Wohnort
Arbeitsort
-
21,2%
+ 10,4%
27

Abbildung 21 zeigt die Entwicklung der Zahl der Ausbildungsbewerber*innen und Ausbildungs-
stellen, die bei der Agentur für Arbeit in Darmstadt seit 2014 in den einzelnen Beratungsjahren 
gemeldet waren.13 Zunächst ist festzustellen, dass die Zahl der Bewerber*innen und die Zahl 
der Stellen nicht weit auseinanderliegen. 2023 waren 1.162 Ausbildungsbewerber*innen und 
1.165 Ausbildungsstellen registriert. Die Zahl der Ausbildungsstellen schwankt im Zeitverlauf 
leicht. 2023 waren 3,4% weniger Ausbildungsstellen in Darmstadt gemeldet als 10 Jahre zuvor. 
Bei den Ausbildungsbewerber*innen ist ein deutlicher Rückgang seit 2019, dem Jahr vor der 
Corona-Pandemie festzustellen. Von 2022 auf 2023 ist die Zahl zwar wieder etwas angestiegen 
und liegt 8% höher als 2014. 
 
Abbildung 21: Ausbildungsbewerber*innen und Ausbildungsstellen Darmstadt
13 Ein Beratungsjahr beginnt jeweils am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres. 
1.076
1.176
1.145
1.122
1.247
1.220
1.107
1.024
1.035
1.162
1.206
1.091
1.132
1.103
1.319
1.229
1.157
1.122
1.194
1.165
0
300
600
900
1.200
1.500
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Ausbildungsbewerber*innen
Ausbildungsstellen
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
28

Abbildung 22 weist aus, wie viele Bewerber*innen rechnerisch auf eine gemeldete Ausbil-
dungsstelle kommen. In Darmstadt wurden in der Vergangenheit teilweise mehr Ausbil-
dungsstellen registriert als Bewerber*innen aus der Stadt gemeldet waren. Teilweise liegt die 
Bewerber*innen-Stellen-Relation unter 1. 2023 sind hier ebenso viele Stellen gemeldet wie 
Bewerber*innen registriert sind. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind bis 2021 deutlich mehr 
Bewerber*innen als Stellen registriert. Seit 2022 liegt die Bewerber-Stellen-Relation nur noch 
bei 1,1. Das gleiche Verhältnis ergibt sich, wenn man den Ausbildungsmarkt von Stadt und 
Landkreis gemeinsam betrachtet. 
Abbildung 22: Bewerber*innen-Stellen-Relation Darmstadt und  
             Landkreis Darmstadt-Dieburg 
0,9
1,1
1,0
1,0
0,9
1,0
1,0
0,9
0,9
1,0
1,8
1,9
1,8
1,7
1,4
1,4
1,6
1,4
1,1
1,1
1,3
1,5
1,4
1,4
1,2
1,2
1,3
1,1
1,0
1,1
0,0
0,4
0,8
1,2
1,6
2,0
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Ausbildungsbewerber*innen pro 
Ausbildungsstelle
Landkreis Darmstadt
-
Dieburg
Darmstadt
Gesamt
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
29

Männer bewerben sich häufiger um eine Ausbildungsstelle als Frauen. Dies ist bundesweit 
festzustellen und zeigt sich auch für Darmstadt. Abbildung 23 zeigt die Entwicklung der 
Zahl weiblicher und männlicher Ausbildungsplatzsuchenden seit 2014. 2014 waren 44% der 
Bewerber*innen weiblich, 2023 lag der Frauenanteil nur noch bei 37%. Während die Zahl der 
Frauen, die sich um eine Ausbildungsstelle bewerben, im Zeitverlauf abgenommen hat, ist 
die Zahl der männlichen Bewerber seit 2014 sogar gestiegen. Allerdings wurde bei beiden 
Geschlechtern das Niveau vor der Corona-Pandemie nicht wieder erreicht. 
 
Abbildung 23: Ausbildungsbewerber*innen Darmstadt
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
473
502
493
474
474
446
385
375
411
431
603
674
652
648
773
774
722
649
623
731
0
200
400
600
800
1.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Männer
Frauen
30

Abbildung 24 zeigt die Verteilung der Schulabschlüsse in der Gruppe der 
Ausbildungsbewerber*innen in Darmstadt im Beratungsjahr 2023 sowie die Schulabschlüs-
se von Auszubildenden mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen 202114 Mehr als ein 
Viertel der Ausbildungsbewerber*innen verfügt demnach über einen Hauptschulabschluss, ein 
Drittel über einen Realschulabschluss und 28,4% über die (Fach-)Hochschulreife. 
 
Betrachtet man die Schulabschlüsse der Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Aus-
bildungsvertrag, zeigt sich eine etwas andere Verteilung. Während hier der Sitz des Aus-
bildungsbetriebes Grundlage für die Zuordnung ist, war bei der obigen Betrachtung der 
Ausbildungsbewerber*innen der Wohnort ausschlaggebend. Die beiden Gruppen sind also 
nicht direkt miteinander zu vergleichen. Unter den Auszubildenden in Darmstädter Betrieben 
zählen z.B. auch Personen mit Wohnsitz im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Der Anteil der Aus-
zubildenden mit (Fach-)Hochschulabschluss ist in dieser Gruppe mit 40,4% deutlich höher als 
unter den Ausbildungsbewerber*innen mit Wohnsitz in der Stadt, der Anteil der Auszubilden-
den mit Hauptschulabschluss mit einem Fünftel geringer als unter den Bewerber*innen. 
Abbildung 24: Schulabschlüsse von Ausbildungsbewerber*innen 2023 und  
  Auszubildenden mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen 2021
 
ohne 
Hauptschul
-
abschluss
1,8
Hauptschul
-
abschluss
27,5
Realschul
-
abschluss
32,8
(Fach
-
)Hoch
-
schulreife 
28,4
ohne 
Angabe
9,5
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Bewerber*innen
2023
ohne 
Hauptschul
abschluss
1,2
Hauptschul
-
abschluss
20,4
Realschul
-
abschluss
36,7
(Fach
-
)Hoch
-
schulreife 
40,4
Auszubildende 
2021
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
-
14 Aktuellere Daten hierzu liegen nicht vor
31

Damit ist eine Gruppe angesprochen, für die ein Übergang in Ausbildung ohnehin schwieriger 
geworden ist. Wie die Auswertungen des Monitors Ausbildungschancen 202315 gezeigt haben, 
gelingt Schulabgänger*innen ohne Abschluss der Übergang in Ausbildung ohnehin seltener 
und ist im Zeitverlauf noch zurückgegangen (Abbildung 25). So wächst die Zahl der jungen 
Menschen, die sich weder in Ausbildung, noch in Schule oder Arbeit befinden. Die Zahl der 
sogenannten NEETS – Not in Employment, Education or Training – ist deutschlandweit von 
492.000 Personen 2019 auf 630.000 Personen 2021 angestiegen. 
Auch für die Gruppe der Schulabgänger*innen mit Hauptschulabschluss ist die Wahrscheinlich-
keit eines Übergangs insbesondere in eine duale Ausbildung im Zeitverlauf gesunken. Damit 
kommt den Beruflichen Schulen zunehmende Bedeutung im Bereich der sozialen Integration 
zu. Umgekehrt hat die Studie gezeigt, dass die Zahl der Schulabgänger*innen mit Studienbe-
rechtigung, die in eine duale oder schulische Ausbildung übergehen, im Zeitverlauf angestiegen 
ist. Knapp die Hälfte von ihnen wechselt nach Erwerb des Abiturs in eine solche Ausbildung.
 
Abbildung 25: Übergangsquoten in duale und schulische Ausbildung
15 Dohmen, Dieter, Tamara Bayreuther, Matthias Sandor: Monitor Ausbildungschancen 2023. Bertelsmann Stiftung 
https://www.bertelsmann-Stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/
Gesamtbericht_Monitor_Ausbildungschancen2023_D.pdf
32

Auch wenn mehr Bewerber*innen vorhanden sind als Ausbildungsstellen, bedeutet dies nicht, 
dass alle Stellen besetzt werden können bzw. alle Bewerber*innen eine Ausbildungsstelle 
finden, da die Bewerber*innen bestimmte Berufswünsche mitbringen und Ausbildungsunter-
nehmen bestimmte Anforderungen an die Bewerber*innen richten, die nicht immer erfüllt 
werden. Die Beruflichen Schulen stellen als Partner der dualen Ausbildung fest, dass es für die 
Unternehmen zunehmend schwierig wird, ausreichend qualifizierte Bewerber*innen für die zu 
besetzenden Ausbildungsstellen zu finden. 
Abbildung 26 gibt die Zahl der Bewerber*innen in den 10 am häufigsten gewählten Ausbil-
dungsberufen in Darmstadt wieder. Hierbei bestehen deutliche Geschlechtsunterschiede. Nur 
wenige Ausbildungsberufe tauchen sowohl in der Liste der Frauen als auch der der Männer 
auf. Dazu gehören die Kaufleute für Büromanagement, die Kaufleute im Einzelhandel sowie 
die Verkäufer*innen. Alle übrigen Berufe tauchen in der Liste des jeweils anderen Geschlechts 
nicht auf. Bei Frauen steht an erster Stelle der Ausbildungsberuf der medizinischen Fachan-
gestellten, an zweiter Stelle die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Bei Männern 
führt der Fachinformatiker für Systemintegration, dicht gefolgt vom Kfz-Mechatroniker die Liste 
an. Es folgen die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und zum Verkäufer. 43% 
der männlichen Bewerber suchen einen Ausbildungsplatz der 10 am Häufigsten gewählten 
Ausbildungsberufe. Bei den Frauen liegt dieser Anteil bei fast 60%. Die Berufswüsche von 
Frauen konzentrieren sich damit auf ein kleineres Berufespektrum als die der Männer. 
Abbildung 26: Anzahl Ausbildungsbewerber*innen in den 10 am häufigsten  
  gewählten Ausbildungsberufen Darmstadt 2023
31
31
31
37
43
44
52
56
66
90
0
20
40
60
80
100
   Tischler*in
   Elektroniker*in- Energie-/Gebäudetechnik
   Friseur*in
   Fachinformatiker*in-
Anwendungsentwicklung
   Kfz-Mechatroniker*in - PKW-Technik
   Fachinformatiker*in - Systemintegration
   Kaufleute im Einzelhandel
   Verkäufer*in
   Medizinische*r Fachangestellte*r
   Kaufleute - Büromanagement
Anzahl
Insgesamt
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
33

11
11
11
12
16
22
23
25
54
63
0
10
20
30
40
50
60
70
80
   Flechtwerkgestalter*in
   Immobilienkaufleute
   Pharmazeutisch-kaufmänn. Angestellte*r
   Industriekaufleute
   Friseur*in
   Kaufleute im Einzelhandel
   Verkäufer*in
   Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r
   Kaufleute - Büromanagement
   Medizinischer Fachangestellte*r
Anzahl
Frauen
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
19
27
29
30
30
31
33
36
40
41
0
10
20
30
40
50
60
70
80
   Fachlagerist*in
   Tischler*in
   Anlagenmech. - Sanitär-/Heiz.-Klimatech.
   Fachinformatiker*in -
Anwendungsentwicklung
   Kaufleute im Einzelhandel
   Elektroniker*in- Energie-/Gebäudetechnik
   Verkäufer*in
   Kaufleute - Büromanagement
   Kfz-Mechatroniker*in - PKW-Technik
   Fachinformatiker*in - Systemintegration
Anzahl
Männer
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
34

2.4 Fachkräfteengpässe
Angesichts eines bereits bestehenden und sich zukünftig verschärfenden Fachkräftemangels 
kommt der beruflichen Ausbildung und damit den Beruflichen Schulen eine besondere Bedeu-
tung zu. Insbesondere die duale Ausbildung spielt hier eine wichtige Rolle. 
 
Abbildung 27 zeigt zunächst die Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials in Darmstadt 
seit 2012 und die Vorausberechnung bis 2032. Bis 2022 ist die Bevölkerung im Alter von 15 
bis unter 65 Jahre in Darmstadt gewachsen, wird in Zukunft jedoch kleiner werden. Bis 2033 
werden knapp 7% weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter in Darmstadt erwartet als 2022. 
Dies dürfte den bereits bestehenden Fachkräftemangel weiter verschärfen. Gleichzeitig wird 
jedoch insgesamt ein Bevölkerungswachstum erwartet. 
Abbildung 27: Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahre 
104.954
107.817
109.138
109.460
110.171
110.523
109.683
109.739
111.774
111.011
110.604
110.074
109.500
108.853
108.029
107.143
106.327
105.563
104.851
104.206
0
30.000
60.000
90.000
120.000
150.000
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
Bevölkerungsfortschreibung
Bevölkerungsvorausberechnung
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt
35

Wie Abbildung 28 zeigt, ergibt sich in Darmstadt bis 2028 ein Defizit an Fachkräften in einer 
Größenordnung von rund 4.900 Beschäftigten. Dies entspricht 4% der sozialversicherungs -
pflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigten in Darmstadt 2021 und ist niedriger als 
im hessischen Durchschnitt von 6%. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist das Defizit mit 8% 
der Beschäftigten doppelt so hoch wie in Darmstadt. 
Differenziert man zwischen den verschiedenen Qualifikationsniveaus, ergibt sich für die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt das größte Defizit bei Fachkräften mit (Fach-)Hochschulabschluss. Hier 
wird für 2028 ein Defizit von 3.520 Fachkräften prognostiziert. Für Fachkräfte mit Berufsausbil-
dung ergibt sich ein Defizit von 1.820 Personen. Wenn es um Arbeitskräfte ohne Berufsausbil-
dung geht, wird für Darmstadt ein Überschuss erwartet. Im Vergleich dazu besteht im Landkreis 
Darmstadt-Dieburg das größte Defizit im Hinblick auf Fachkräfte mit Berufsausbildung. 
Abbildung 28: Fachkräfte bis 2028 Darmstadt und  
  Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 
Betrachtet man den prognostizierten Bevölkerungszuwachs der Stadt sowie die Wirtschafts -
struktur vor Ort, lassen sich für die Wissenschaftsstadt Darmstadt in bestimmten Berufsfel -
dern erhöhte Bedarfe an Ausbildungsplätzen identifizieren. 
 
Darmstadt ist die viertgrößte Stadt in Hessen mit einem prognostizierten Wachstum auf rund 
175.000 Einwohner bis zum Jahr 2035 (Quelle: Bevölkerungsprognose 2035 des Amts für 
Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, s. S. 22). Aufgrund dieses 
Bevölkerungswachstums sind auch die Berufe in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern für 
die zukünftige Stadtentwicklung von großer Bedeutung. Der Ausbau des Betreuungsangebots 
für Kinder, der nicht zuletzt auch durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den 
Grundschulen steigen wird, bringt auch einen immer größeren Bedarf an pädagogischen Fach-
kräften mit sich. Deren Ausbildung zu sichern und das Angebot an Ausbildungsplätze auszu-
bauen ist daher einer der Schwerpunkte in der Weiterentwicklung der Berufsschullandschaft in 
Darmstadt. 
-
4.900
450
-
1.820
-
3.520
-
7.940
-
350
-
6.020
-
1.570
-10.000
-8.000
-6.000
-4.000
-2.000
0
2.000
Gesamt
ohne
Berufsausbildung
mit
Berufsausbildung
mit (Fach)-Hoch-
schulabschluss
Prozent
 Darmstadt
 Landkreis Darmstadt-Dieburg
Quelle: Hess. Ministerium für Arbeit,
Integration, Jugend und Soziales
36

Hessen ist zudem bekannt für seine große Dichte an Chemie- und Pharmakonzernen. Nicht 
zuletzt befindet sich in Darmstadt – neben anderen Chemieunternehmen – die Konzernzentrale 
der Firma Merck – mit ihrem größten Forschungs- und Produktionsstandort. Es kann davon 
ausgegangen werden, dass das Ausbildungsplatzangebot hier nach wie vor auf einem hohen 
Niveau bleiben wird und damit der Fachkräftebedarf in der Chemiebranche perspektivisch 
gesichert werden kann. 
 
Auch im Bereich der Informations- und Telekommunikationselektronik kann in Darmstadt 
aufgrund der Vielzahl ansässiger IT- und Technologieunternehmen mit einem konstant hohen 
Angebot an Ausbildungsplätzen gerechnet werden. Darmstadt ist Digitalstadt und auch in die-
ser Branche ein wichtiger Hochschulstandort. Einen Schwerpunkt für die Berufliche Bildung in 
diesem Bereich zu setzen, gilt als unabdingbar, zumal davon ausgegangen werden kann, dass 
die Ausbildungsnachfrage steigen wird. 
 
Darüber hinaus wird die Wissenschafts- und Digitalstadt Darmstadt als großer Verwaltungs-
standort in Südhessen auch weiterhin eine große Zahl an Ausbildungsplätzen im Bereich der 
Verwaltung anbieten und entsprechende Fachkräfte benötigen.
Perspektivisch kann noch erwähnt werden, dass es eine interessante Entwicklung hinsichtlich 
der Erschließung neuer Gewerbeflächen gibt. Die Stadt Darmstadt hat mit der Stadt Weiter-
stadt eine gemeinsame Absichtserklärung zur Entwicklung eines großen interkommunalen 
Gewerbegebiets zwischen der Autobahn A5 und dem Gehaborner Hof unterzeichnet. Lang -
fristig kann hier mit der Ansiedlung von verschiedenen Betrieben und nicht zuletzt mit einem 
Zuwachs an Ausbildungsstätten für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg 
gerechnet werden. 
Das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales hat für die Regionen 
in Hessen Arbeitsmarkt- und Berufsprognosen bis zum Jahr 2030 veröffentlicht.16 Hierin wird 
der zukünftige Fachkräftebedarf bzw. die zukünftige Fachkräftelücke für Darmstadt wie auch 
für den Landkreis Darmstadt-Dieburg ausgewiesen. Bei der Prognose wurde sowohl der alters-
bedingte Ersatzbedarf als auch konjunkturbedingter Veränderungsbedarf berücksichtigt. Ein 
Großteil des zukünftigen Bedarfs geht dabei auf Ersteres zurück. In den kommenden Jahren 
wird ein Großteil der Babyboomer-Generation das Rentenalter erreichen und aus dem Erwerbs-
leben ausscheiden. Es wird davon ausgegangen, dass sich der hier festgestellte Fachkräfte -
mangel mindestens bis 2040 weiter verschärfen wird. 
 
Die Studie des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Goetheuniversität Frankfurt am 
Main betrachtet auch die Ebene der Berufsgruppen (Tabelle 1). Hier zeigt sich für die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt eine besonders hohe Fachkräftelücke Sozialberufen (Erziehung,
Sozialarbeit, Heilerziehungspflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege), im Be-
reich der IT-, Elektro-, Forschungs- und Entwicklungsberufe sowie in den Berufsgruppen Verwal-
tung und Unternehmensorganisation und -strategie. Es fehlen jedoch auch Arbeitskräfte in weite-
ren technischen Berufsfeldern. Überhänge ergeben sich dagegen im Bereich der Verkaufsberufe.
16 Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen 
(Hrsg.) 2024: Arbeitsmarkt- und Berufsprognosen für Hessen und seine Regionen bis 2030. Regionaldossier Stadt 
Darmstadt. Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK)der Goetheuniversität Frankfurt am Main
https://www.hessische-berufsprognosen.de/wp-content/uploads/2024/11/20241120_Stadt-Darmstadt_Regional -
dossier-final.pdf
37

Quelle: Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. Stabsstelle Fachkräftesicherung in
Hessen (Hrsg.) 2024: Arbeitsmarkt- und Berufsprognosen für Hessen und seine Regionen bis 2030. Regionaldossier
Stadt Darmstadt. Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK)der Goetheuniversität Frankfurt am
Main 
Damit sind auch Berufe vom Fachkräftemangel betroffen, die in den Beruflichen Schulen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt ausgebildet werden. Zur Fachkräftesicherung ist es daher wich -
tig, diese Ausbildungsgänge attraktiv zu halten.
Tabelle 1: Prognostizierte Defizite an Fachkräften nach Berufsgruppen in der  
      Wissenschaftsstadt Darmstadt 
           Tabelle 5: Zahl der fehlenden oder überschüssigen Fach- und Arbeitskräfte  
                            in 16 ausgewählten Berufsgruppen in der Stadt DarmstadtA
Berufsgruppen B Beschäftigte 2023 C
Größe der Lücken und  
Überhänge zwischen  
2023 und 2030 D
Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege 5.157 -650
Informatik-, Informations- und  
Kommunikationstechnologieberufe 7.114 -860
Gesundheits- und Krankenpflege,  
Rettungsdienst und Geburtshilfe 3.812 -380
Altenpflege 1.096 -110
Verwaltung 4.457 -370
Technische Forschungs-, Entwicklungs-,  
Konstruktions- und Produktionssteuerungsberufe 5.922 -430
Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe 4.901 -320
Unternehmensorganisation und -strategie 9.390 -520
Chemie 4.089 -110
Lehrende und ausbildende Berufe 8.425 -180
Berufe in Finanzdienstleistungen,  
Rechnungswesen und Steuerberatung 4.186 -90
Einkaufs-, Vertriebs- und Handelsberufe 4.147 -80
Lagerwirtschaft, Post und Zustellung,  
Güterumschlag 3.881 -20
Büro und Sekretariat 8.456 -40
Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe 3.617 -10
Verkaufsberufe 5.587 +130
A Eine Übersicht der Prognosen und weiterer Daten zu allen Berufsgruppen, die in der Stadt Darmstadt im Jahr 
2023 mehr als 1.000 Beschäftigte hatten, findet sich im Anhang dieses Dossiers.  
B Die Bezeichnungen der Berufsgruppen sind hier und im Folgenden aus der Klassifikation der Berufe 2010 in der 
überarbeiteten Fassung von 2020 der Bundesagentur für Arbeit übernommen.   
C Beschäftigte bezeichnet die Summe der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der ausschließlich 
geringfügig Beschäftigten.  
D Negative Werte (-) entsprechen einem Mangel an Fach- und Arbeitskräften in der jeweiligen Berufsgruppe, 
während positive Werte (+) einem Überhang entsprechen.
38

3. Entwicklung der Beruflichen Schulen in der  
    Wissenschaftsstadt Darmstadt
In diesem Kapitel wird zunächst eine Gesamtbetrachtung der Landschaft der Beruflichen Schu -
len in der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgenommen. 
3.1 Ausgangslage
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist Trägerin von sechs Beruflichen Schulen mit unterschiedli-
cher Ausrichtung (Tabelle 2). Alle sechs Schulen arbeiten als „Selbstständige Berufliche Schule“. 
Tabelle 2: Berufliche Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Berufliche Schule Berufsfelder
Alice-Eleonoren-Schule
Körperpflege
Gesundheit
Ernährung und Hauswirtschaft
Textiltechnik und Bekleidung 
Sozialwesen
Erasmus-Kittler-Schule Metalltechnik
Fahrzeugtechnik
Peter-Behrens-Schule
Bautechnik
Holztechnik
Drucktechnik / Medien
Farbtechnik und Raumgestaltung
Chemie, Physik und Biologie
Ernährung und Hauswirtschaft
Martin-Behaim-Schule Wirtschaft und Verwaltung
Gesundheit
Friedrich-List-Schule
     
     Wirtschaft und Verwaltung
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Elektrotechnik
Informationstechnik
39

Neben den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Stadt gibt es in Darmstadt Angebote Beruf-
licher Schulen in privater Trägerschaft. Größtenteils handelt es sich hier um Angebote in den 
Bereichen Gesundheit, Pflege und Sozialwesen, aber auch im kaufmännischen Bereich.
Tabelle 3: Berufliche Schulen in privater Trägerschaft in Darmstadt 
Berufliche Schule Träger Berufsfelder
Akademie für Pflege- 
und Sozialberufe 
Mission Leben im Verbund der Diakonie, 
Darmstadt Sozialwesen
Fachschule für  
Sozialwesen F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH, Heidelberg
   
Sozialwesen
Pädagogische Akademie  
Elisabethenstift
Pädagogische Akademie Elisabethenstift 
gGmbH, Darmstadt Sozialwesen 
ProGenius  
Private Berufsschule
Gemeinnützige Institut für Berufsbildung 
Dr. Engel GmbH (ifb), Ulm
Sozialwesen
Wirtschaft und  
Verwaltung
40

Wie die folgende Abbildung 29 zeigt, ist die Zahl der Schüler*innen an den Beruflichen Schu-
len in der Wissenschaftsstadt Darmstadt seit 2012 zurückgegangen. 2023 wurden hier 2.068 
Schüler*innen weniger unterrichtet als 12 Jahre zuvor. Dies entspricht einem Rückgang von 
16,7%. Im Vergleich zu 2019 – vor der Corona-Pandemie – ist die Zahl der Schüler*innen 
allein um 10,5% zurückgegangen. Dieser Rückgang betrifft vor allem die Beruflichen Schulen 
in Trägerschaft der Stadt. Hier wurden 2023 2.122 weniger Schüler*innen unterrichtet, was 
einem Rückgang um 19,5% entspricht. Im Vergleich zu 2019 wurden 2023 11,2% weniger 
Schüler*innen an den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Stadt unterrichtet. 
 
Bei den beruflichen Schulen in privater Trägerschaft zeigt sich dagegen eine andere Entwick-
lung. Hier ist die Zahl der Schüler*innen bis 2017 zunächst angewachsen. Danach ist ein 
leichter Rückgang zu beobachten. 2023 wurden an den Beruflichen Schulen in privater Träger-
schaft aber immer noch 3,5% mehr Schüler*innen unterrichtet als 2012. Betrachtet man auch 
hier die Entwicklung seit 2019, zeigt sich ein Rückgang um 6,3%.
 
Abbildung 29: Anzahl Schüler*innen an Beruflichen Schulen in der 
  Wissenschaftsstadt Darmstadt 
10.872
10.876
10.750
10.694
10.676
10.415
10.147
9.858
9.337
9.119
8.847
8.750
1.548
1.561
1.701
1.735
1.719
1.797
1.731
1.709
1.747
1.666
1.470
1.602
12.420
12.437
12.451
12.429
12.395
12.212
11.878
11.567
11.084
10.785
10.317
10.352
0
3.000
6.000
9.000
12.000
15.000
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
DA Gesamt
-
16,7%
Trägerschaft 
DA 
-
19,5% 
Private Träger
-
schaft + 3.5%
41

Im Durchschnitt sind die Schüler*innen fast 20 Jahre alt, wenn sie in einen Bildungsgang einer 
Beruflichen Schule in Darmstadt eintreten. Je nach Bildungsgang ist das Eintrittsalter jedoch 
unterschiedlich (Abbildung 30). Am niedrigsten ist das Eintrittsalter in die Berufsfachschu-
len, in Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung und in das Berufliche Gymnasium. Hier sind die 
Schüler*innen etwa 17 Jahre alt, wenn sie den jeweiligen Bildungsgang beginnen. Auszubilden-
de in den Fachklassen der Berufsschule beginnen hier im Durchschnitt von etwa 20 Jahren. 
Deutlich älter sind die Schüler*innen der Fachschulen, insbesondere in den dortigen Bildungs-
gängen in Teilzeit. So liegt das Durchschnittsalter bei Eintritt in die Fachschule für Sozialwesen 
in Teilzeit bei 40 Jahren. 
Abbildung 30: Durchschnittliches Eintrittsalter in die Bildungsgänge  
  der Beruflichen Schulen Darmstadt 2023
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
16,9
19,5
16,4
16,4
19,4
18,6
16,8
18,0
20,2
17,7
21,2
23,6
40,1
23,5
26,1
24,9
Berufliches
Gymnasium
Berufsfachschule
mit
Berufsabschluss
Berufsfachschule
zum Übergang
in Ausbildung
Zweijährige
Berufsfachschule
Zweijährige
Höhere
Berufsfachschule
Bildungsgänge zur
Berufsvorbereitun
g (TZ)
Bildungsgänge zur
Berufsvorbereitun
g (VZ)
Seiteneinsteiger*-
innen
Berufsschule
T eilzeit
Fachoberschule
Form A
Fachoberschule
Form B
Fachschule für
Sozialwesen
teilintegriert
Fachschule für
Sozialwesen
TZ
Fachschule für
Sozialwesen
VZ
Zweijährige
Fachschule
TZ
Zweijährige
Fachschule
VZ
42

Betrachtet man die regionale Herkunft der Schüler*innen, die eine Berufliche Schule in Trä-
gerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt besuchen, zeigt sich, dass ein Großteil der 
Schüler*innen einpendelt (Abbildung 31). Lediglich ein Viertel der Schüler*innen hat einen 
Wohnsitz in der Stadt. 41% kommen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, ein weiteres 
knappes Viertel aus sonstigen Städten und Gemeinden in Südhessen. Schüler*innen aus weiter 
entfernten Teilen von Hessen machen noch 8% aus. 3% stammen aus anderen Bundesländern. 
Hierbei sind alle Bildungsgänge an den beruflichen Schulen berücksichtigt, also nicht nur die 
Schüler*innen der Berufsschule, die sich in dualer Ausbildung befinden. 
Abbildung 31: Wohnorte der Schüler*innen an Beruflichen Schulen  
  in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2023
Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man die Betriebsstätte der Auszubildenden in den Berufs-
schulen betrachtet (Abbildung 32). Fast die Hälfte der Auszubildenden hat demnach einen 
Ausbildungsplatz in der Stadt Darmstadt, knapp ein Drittel im Landkreis Darmstadt-Dieburg, 
größtenteils im sogenannten Altkreis. 15,6% entfallen auf Auszubildende mit Betriebsstätte in 
den drei südhessischen Kreisen Bergstraße, Groß-Gerau und Odenwaldkreis. 
Abbildung 32: Betriebsstätten der Schüler*innen in dualer Ausbildung  
            an Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2023
Darmstadt
48,4
Altkreis LaDaDi
23,6
Übriger Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
7,3
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
15,6
Sonst. Hessen
3,9
Andere 
Bundesländer
1,2
N=5.801
Darmstadt
25,7
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
40,9
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
23,2
Sonst.
Hessen
7,6
Andere
Bundesländer
2,7
N=9.119
43

Männliche Schüler machen die Mehrheit an den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt aus (Abbildung 33); 60% der Schüler*innen sind männlich, 40% 
weiblich. Bezüglich der Geschlechterverteilung bestehen große Unterschiede zwischen den 
einzelnen Beruflichen Schulen (vgl. Einzelschulen). 
Im Zeitverlauf zeigt sich, dass die Zahl der Schülerinnen deutlich stärker zurückgegangen ist 
als die Zahl der Schüler. 2023 wurden an den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt 27% weniger Frauen und 14% weniger Männer unterrichtet als noch 
2012. 
Abbildung 33: Anzahl Schüler*innen an Beruflichen Schulen in Trägerschaft  
  der Wissenschaftsstadt Darmstadt nach Geschlecht
4.710
4.771
4.653
4.562
4.428
4.272
4.238
4.096
3.935
3.754
3.567
3.455
6.162
6.105
6.097
6.132
6.248
6.143
5.909
5.761
5.401
5.360
5.274
5.288
0
2.000
4.000
6.000
8.000
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Frauen
-
26,6%
Männer
-
14,2%
44

Wie Abbildung 34 zeigt, ist der Anteil der ausländischen Schüler*innen an den Beruflichen 
Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt seit 2012 angestiegen. 2022 lag er 
mit 22% 7 Prozentpunkte höher als 12 Jahre zuvor. Betrachtet man die gesamte Gruppe der 
Schüler*innen mit Migrationshintergrund – also Ausländer*innen wie auch Schüler*innen mit 
mindestens einem Elternteil, das im Ausland geboren ist – ist ein noch stärkerer Anstieg zu 
verzeichnen. Machte diese Gruppe 2013 noch ein knappes Viertel aus, liegt der Anteil 2023 bei 
44%.17 
Vergleicht man diese Zusammensetzung der Schüler*innenschaft an den Beruflichen Schulen 
in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Schüler*innenschaft aller Schulen 
in Trägerschaft der Stadt, bezieht also die allgemeinbildenden Schulen mit ein,  zeigen sich 
nur kleine Unterschiede. So ist der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund dort 
mit 46% etwas höher, der Anteil der Ausländer*innen mit 19% etwas niedriger als an den Be-
ruflichen Schulen.  
Abbildung 34: Anteil Schüler*innen an Beruflichen Schulen in Trägerschaft  
  der Wissenschaftsstadt Darmstadt nach Migrationshintergrund 
23,3
25,7
26,7
30,6
32,7
36,1
38,0
39,2
39,9
41,9
44,2
14,6
14,5
15,6
16,3
18,8
19,6
19,7
20,7
20,0
19,9
20,7
22,1
0
10
20
30
40
50
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Migrationshintergrund
Ausländer*innen
17 Für 2012 liegen hierzu keine Daten vor.
45

3.2 Aktuelle Fachklassen- und Landesfachklassen- 
 standorte
Aktuell werden Fachklassen- und Landesfachklassenstandorte durch die „Verordnungen über 
die Bildung von schulträgerübergreifenden Schulbezirken für Fachklassen der Berufsschu-
len“ vom 17.07.2018 (ABl. S. 695) geregelt.18 Sie soll durch eine Neuregelung im Rahmen des 
Projektes „Zukunftsfähige Berufsschule“ abgelöst werden, dessen Umsetzung zum Schuljahr 
2026/2027 startet. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt befürwortet vollumfänglich den Erhalt der aktuell festgeleg-
ten Fachklassen- und Landesfachklassenstandorte. Durch die aktuell gültige Verordnung sind die 
im Folgenden genannten Fachklassenstandorte an den jeweiligen Beruflichen Schulen festgelegt: 
Alice-Eleonoren-Schule:
• Änderungsschneider*in  
Bezirke: 28-32, G+F, bis 31.07.2019 
• Maßschneider*in 
Bezirke: 28-32, G+F, bis 31.07.2020 
Erasmus-Kittler-Schule:
• Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in 
Bezirke: 22 (Westteil), 28-32; G+F, bis 31.07.2020  
• Kraftfahrzeugmechatroniker*in, SP Nutzfahrzeugtechnik 
Bezirke: 29 (Altkreis DA), 30, 31, F 
• Land- und Baumaschinenmechatroniker*in 
Bezirke: 17-32; G+F, Blockunterricht 
• Technischer Produktdesigner*in, FR Maschinen- und Anlagenkonstruktion 
Bezirke: 27-32, F 
• Technischer Systemplaner*in 
Bezirke: 28-32, G, bis 31.07.2020 
• Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik 
Bezirke: 28-32, G+F1, bis 31.07.2019 
Friedrich-List-Schule:
• Automobilkaufleute 
Bezirke: 28-32, G+F 
• Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen (auslaufend) 
Bezirke: 28-32, G+F 
• Fachkraft für Lagerlogistik 
Bezirke: 29-32, G+F 
• Fachlagerist*in 
Bezirke: 29-32, G+F
18 Sechste Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Bildung von schulträgerüber-greifenden Schulbezirken 
für Fachklassen an Berufsschulen vom 17.07.2018, ABl. 8/18, S. 695 (gültig bis 31.12.2025)
46

• Justizfachangestellte*r 
Bezirke: 28-32, G+F, bis 31.07.2020 
• Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, FR Großhandel 
Bezirke: 30, 32, G+F 
• Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r 
Bezirke: 28-32, G+F
 
Peter-Behrens-Schule:
• Ausbaufacharbeiter*in Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten 
Bezirke: 26-32, F, bis 31.07.2020 
• Bäcker*in 
Bezirke: 29, 30, G+F, bis 31.07.2020 
• Bauzeichner*in  
SP Architektur, SP Ingenieurbau 
Bezirke: 28-32, G+F, bis 31.07.2020 
• SP Tief-, Straßen- und Landschaftsbau 
Bezirke: 28-32, G+F1, bis 31.07.2020 
• Biologielaborant*in 
Bezirke: 26-32, G+F 
• Buchbinder*in 
(gemeinsame Beschulung mit Medientechnolog*in Druckverarbeitung) 
Bezirke: 19-23, F, bis 31.07.2020 
Bezirke: 26-32, G+F, bis 31.07.2020 
• Dachdecker*in, SP Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik und SP Reetdachtechnik 
Bezirke: 28-32, G+F 
• Fahrzeuglackierer*in 
Bezirke: 28-32, F 
• Fleischer*in 
Bezirke: 25, 28-30, G+F, bis 31.07.2019 
• Fliesen-, Platten und Mosaikleger*in  
Bezirke: 26-32, F, bis 31.07.2020 
• Hochbaufacharbeiter*in, SP Beton- und Stahlbetonarbeiten 
Bezirke: 29, 30, 32, F, bis 31.07.2020 
• Koch/Köchin 
Bezirke: 28-30, G+F 
• Maler*in/Lackierer*in, FR Gestaltung und Instandhaltung 
Bezirke: 29 (Altkreis DA), 30, F / 32, F, bis 31.07.2020 
• Maurer*in 
Bezirke 29,30, 32, F, bis 31.07.2020 
47

• Mediengestalter*in Digital und Print, FR Konzeption und Visualisierung 
Bezirke: 28-32, G+F 
• Raumausstatter*in  
Bezirke: 28-32, G+F, bis 31.07.2020 
• Tischler*in 
Bezirke: 29, G+F, bis 31.07.2020 / 30, G+F 
• Zimmerer*in 
Bezirke: 29, 30, 32, F, bis 31.07.2020 
Landesfachklassen:
• Fachkraft für Lebensmitteltechnik 
Bezirk: 1, G+F, Blockunterricht 
• Medientechnolog*in Siebdruck  
Bezirk: 1, G+F, Blockunterricht, bis 31.07.2020 
 
Martin-Behaim-Schule:
• Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen 
Bezirke: 29-32, G+F 
• Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen 
Bezirke: 28-32, G+F 
• Medizinische*r Fachangestellte*r 
Bezirke: 29,30, G+F 
• Personaldienstleistungskaufmann/-frau 
Bezirke: 28-32, G+F, Blockunterricht, bis 31.07.2020 
• Pharmazeutisch-kaufmännische*r Angestellte*r 
Bezirke: 28-32, G+F 
• Tourismuskaufmann/-frau  
Bezirke: 28-32, G+F, bis 31.07.2020 
• Steuerfachangestellte*r 
Bezirke: 29-31, G+F 
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule:
• Elektroniker, FR Energie- und Gebäudetechnik 
Bezirke: 29 (Altkreis DA), 30, F 
• Elektroniker*in für Geräte und System 
Bezirke: 29-32, F, bis 31.07.2020 
• Elektroniker*in für Betriebstechnik, FR Energie- und Gebäudetechnik  
Bezirke: 29 (Altkreis DA), 30, F
48

3.3 Übergang Schule - Beruf
Ab dem Schuljahr 2026/27 wird an allen Beruflichen Schulen die Berufsfachschule zum Übergang 
in Ausbildung (BÜA) eingeführt. Darin werden die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung sowie die 
Zweijährige Berufsfachschule (zum Mittleren Abschluß) aufgehen. Primäres Ziel der BÜA ist es, 
Schüler*innen dabei zu fördern und zu unterstützen, bereits nach einem Schuljahr – mit Haupt-
schulabschluß – ein möglichst paßgenaues Ausbildungsverhältnis beginnen zu können. Das Ange-
bot richtet sich damit genau an die Gruppe junger Menschen, für die der Übergang in Ausbildung 
besonders schwer ist. Ziel der Beruflichen Schulen ist es, den Schüler*innen in diesem Bereich 
eine möglichst differenzierte und qualifizierte Berufsorientierung/-vorbereitung anzubieten. 
In Darmstadt nehmen bereits seit dem Schuljahr 2021/2022 die Peter-Behrens-Schule sowie 
die Erasmus-Kittler-Schule am Modellprojekt zu BÜA - in Kooperation - teil und bieten Einblicke 
in ihre jeweiligen beruflichen Schwerpunkte der Fachrichtungen Wirtschaft und Technik. An der 
Peter-Behrens-Schule sind dies Chemie-, Druck-, Farb-, Holztechnik und Ernährung/Gastronomie/
Hauswirtschaft; an der Erasmus-Kittler-Schule sind es Fahrzeug- und Metalltechnik. Mit der hes-
senweiten Einführung ab dem Schuljahr 2026/2027 wird BÜA auch am Berufsschulzentrum Nord 
angeboten. In Kooperation aller drei Schulen können Schüler*innen dort zukünftig die beruflichen 
Schwerpunkte der Fachrichtungen Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Sozialwesen kennen-
lernen: Wirtschaft/Verwaltung (Büromanagement, Handel, Logistik), Elektro- und Informationstech-
nik, Medizinisch-technischer/Krankenpflegerischer Schwerpunkt. Die Alice-Eleonoren-Schule plant 
in der Fachrichtung Gesundheit und Sozialwesen ein Konzept, welches auf das Tätigkeitsfeld eines 
„Alltagsbetreuers/einer Alltagsbetreuerin“ vorbereiten könnte. Die jeweilige räumliche und sächli-
che Ausstattung ist an den einzelnen Schulen ausreichend vorhanden.
Das schulische Sprachförderprogramm Integration durch Anschluss und Abschluss (InteA) zielt 
ebenfalls auf einen Einstieg in die Berufliche Bildung ab. Durch die Einrichtung von Intensivklassen 
an Beruflichen Schulen werden Seiteneinsteiger*innen, die über keine oder geringe Deutschkennt-
nisse verfügen, auf den Einstieg in einen weiteren Bildungsgang – oder in eine Berufsausbildung 
– vorbereitet. Da die Schüler*innenzahlen schwankend sind, besteht die Problematik einer genauen 
Prognose. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt das Ziel, die Beruflichen Schulen in ihrer Trä-
gerschaft bei der Einrichtung von InteA-Klassen mit einem entsprechenden Raumangebot (auch) 
kurzfristig zu unterstützen. Die InteA-Klassen sollen möglichst gleichmäßig auf alle Beruflichen 
Schulen in Darmstadt verteilt werden.
Auch das Konzept der Mittelstufenschule wird als zukunftsfähige Maßnahme zur mittel- und 
langfristigen Stärkung der dualen Ausbildung gesehen, auch hier ist die zentrale Zielsetzung das 
Gelingen des Übergangs von der Schule in eine Berufsausbildung. Die Genehmigung zur Umwand-
lung der Wilhelm-Leuschner-Schule, einer 4-zügigen ehemaligen Haupt- und Realschule, in eine 
Mittelstufenschule liegt seitens des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen vor. 
Seit dem Schuljahr 2024/25 ist die Wilhelm-Leuschner-Schule eine von fünf Mittelstufenschulen 
in Südhessen. Berufsorientierung, Einbindung beruflicher Bildung sowie Förderung der Ausbil-
dungsreife sind wesentliche Bestandteile des Unterrichts. Die Bildungsstandards und Inhalte des 
hessischen Kerncurriculums in der Unterrichtspraxis werden gezielt durch eine große Auswahl 
49

berufsrelevanter Schwerpunkte erweitert. Ab Jahrgang 7 beginnt der berufsbezogene Unterricht. 
Auch dieses Angebot erfolgt in Kooperation mit den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Stadt 
Darmstadt. Alle sechs Beruflichen Schulen in Darmstadt haben eine Absichtserklärung zur Zusam-
menarbeit erteilt. Die weiterführenden Konzepte befinden sich in Vorbereitung.
Durch die Kooperation werden den Schüler*innen der Wilhelm-Leuschner-Schule Einblicke in die an 
den jeweiligen Schulen vorhandenen Fachrichtungen und Schwerpunkte ermöglicht:
Erasmus-Kittler-Schule: 
FR Technik, SP Fahrzeug- und Metalltechnik
Peter-Behrens-Schule: 
FR Wirtschaft, SP Ernährung/Gastronomie/Hauswirtschaft 
FR Technik, SP Bautechnik, Chemie/Physik/Biologie, Drucktechnik, Farbtechnik und Raumgestal-
tung, Holztechnik
Alice-Eleonoren-Schule:
FR Gesundheit und Sozialwesen, SP Körperpflege und Sozialpflegerischer/ Sozialpädagogischer SP
Friedrich-List-Schule:
FR Wirtschaft, SP Wirtschaft/Verwaltung (Büromanagement, Handel, Logistik)
Martin-Behaim-Schule:
FR Wirtschaft, SP Wirtschaft/Verwaltung (Büromanagement) sowie FR Gesundheit und Sozialwe-
sen, SP Medizinisch-technisch/Krankenpflegerisch
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule:
FR Technik, SP Elektro- und Informationstechnik
Die Anzahl der Schüler*innen in den jeweiligen Schwerpunkten der Beruflichen Schulen kann 
zum derzeitigen Zeitpunkt nicht aussagekräftig dargestellt werden. Dies hängt von der Wahl der 
Schwerpunkte durch die Schüler*innen zum Schuljahr 2026/2027 ab. 
Des Weiteren unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit mehreren Jahren junge Menschen 
mit der OloV-Strategie beim Übergang in eine Ausbildung. OloV steht für „Optimierung der lokalen 
Vermittlungsarbeit im Übergang Schule–Beruf“ und bietet individuelle Unterstützung und Beglei-
tung. Unter dem Dach der OloV-Region Darmstadt kooperieren alle relevanten Institutionen, die für 
die Gestaltung dieses Übergangs verantwortlich sind. Übergeordnetes Ziel dieser Strategie ist, jun-
gen Menschen eine berufliche Zukunft zu ermöglichen und ortsansässige Betriebe bei der Gewin-
nung von Nachwuchskräften zu unterstützen. Die Koordination der Aktivitäten in der OloV-Region 
Darmstadt liegt in den Händen der OloV-Koordination, angesiedelt bei der Kinder- und Jugendför-
derung des Jugendamtes der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
50

19 https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/was-ist-inklusion
3.4 Inklusion
„Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Oder anders: Inklusion ist, wenn alle 
mitmachen dürfen.“ – so beschreibt die Aktion Mensch Inklusion.19 Da mit der Unterzeichnung 
der UN-Behindertenrechtskonvention außer Frage steht, dass gleiche Chancen auf Bildung und 
ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen zu realisieren sind, wird es auch für Unterneh-
men immer relevanter, die Potentiale von allen Arbeitskräften auszuschöpfen. Auch potentielle 
Auszubildende sind eine wichtige Ressource der Fachkräftesicherung; entsprechende, inklusive 
Ausbildungs- bzw. Arbeitsbedingungen sind daher unerlässlich.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde zum Schuljahr 2016/17 vom Hessischen Ministerium 
für Kultus, Bildung und Chancen als eine von fünf Modellregionen zur Einführung regionaler 
„Inklusiver Schulbündnisse (iSB)“ ausgewählt. Neben den Allgemeinbildenden Schulen sind 
hier auch die Beruflichen Schulen vertreten. Übergänge im Bildungsweg, auch in die Berufliche 
Schule, werden durch die inklusiven Schulbündnisse begleitet und somit eine durchgängige 
inklusive Schulbiographie gefördert.
Für die Beruflichen Schulen stellt die Beantragung von iSB-Ressourcen, entsprechend der 
jeweiligen Kooperationsvereinbarung, für spezielle Projekte eine gute Möglichkeit zum Erhalt 
von Förder-Ressourcen dar. Hier gilt es, die Aufmerksamkeit der Beruflichen Schulen auf diese 
Möglichkeiten zu richten und bei der Beantragung zu beraten.
Die Peter-Behrens-Schule kooperiert umfänglich und intensiv mit der Aumühle und den „Darm-
städter Werkstätten für Menschen mit Behinderung“. Der Unterricht findet zum Teil an der Pe-
ter-Behrens-Schule statt, zum Teil in den jeweils (dortigen) eigenen Werkstätten. Ebenso beste-
hen Kooperationen mit den Justizvollzugsanstalten Eberstadt und Weiterstadt. Ergänzend wird 
anlaßbezogen und in Entsprechung der jeweiligen Anforderungen mit den jeweiligen Beruflichen 
Schulen kooperiert, deren Schüler*innen an der Peter-Behrens-Schule in ein Vollzeitangebot der 
Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) aufgenommen werden können. Während 
diese Vollzeitangebote in BÜA aufgehen werden, soll das Teilzeitangebot der Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung für die Schüler*innen mit Förderschwerpunkt GE dort erhalten bleiben.
Die Friedrich-List-Schule arbeitet im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung mit den 
Schüler*innen, die Förderbedarf haben, in den Tätigkeitsfeldern des Berufsfeldes Wirtschaft 
und Verwaltung berufsorientierend mit Praxisbezug. Geplant wird in diesem Zusammenhang 
eine Kooperation mit den „Darmstädter Werkstätten für Menschen mit Behinderung“, vergleich-
bar zur Peter-Behrens-Schule.
Eine Kooperation aller Beruflichen Schulen besteht im übrigen mit der Ernst-Elias-Niebergall-
Schule, die als zuständiges Beratungs- und Förderzentrum ausgewiesen ist.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt begreift die Verwirklichung eines inklusiven Bildungswesens 
auch für die Beruflichen Schulen als zentrale Herausforderung und Aufgabe, die in folgenden 
Schritten angegangen wird:
• Barrierefreiheit nach dem 3-Sinne-Prinzip aller Funktionsbereiche
• Ausbau von Kooperationen zu Förderschulen (bspw. Auslagerung einzelner BO-Klassen der
Christoph-Graupner-Schule an das Berufsschulzentrum Nord)
• Ausbau von Kooperationen zu anderen Einrichtungen (bspw. Darmstädter Werkstätten für
Menschen mit Behinderung und Darmstädter Werkstatt für berufliche Rehabilitation).
51

Die bauliche Ertüchtigung einer inklusiven Schulkultur findet bei allen aktuellen und geplanten 
Schulbausanierungen und Schulerweiterungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt Berücksich-
tigung; so auch bei den Beruflichen Schulen. Das Berufsschulzentrum Nord mit der Friedrich-
List-Schule, der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und der Martin-Behaim-Schule ist seit seiner 
umfassenden Sanierung vollständig barrierefrei. Die Maßnahmen sind - wie im übrigen bei allen 
Darmstädter Schulen - mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt Darmstadt abgestimmt.
Die Peter-Behrens-Schule, die Erasmus-Kittler-Schule und die Alice-Eleonoren-Schulen sind 
derzeit auf verschiedene Standorte innerhalb der Stadt verteilt. Perspektivisch sollen sie mit 
ihren jeweiligen Außenstellen im neuen Berufsschulzentrum Mitte etabliert werden, das wieder-
um ebenfalls dem Anspruch einer umfassenden Barrierefreiheit entsprechen wird. Die notwen -
digen Sanierungsarbeiten sind seit Herbst 2024 begonnen worden; die Neubauplanungen in 
Vorbereitung.
52

4. Die Beruflichen Schulen in Trägerschaft der  
    Wissenschaftsstadt Darmstadt
Im Folgenden wird die vergangene und erwartete zukünftige Entwicklung der einzelnen Be-
ruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt dargestellt. Hierzu 
werden jeweils die dort angesiedelten Bildungsgänge vorgestellt, die Zusammensetzung der 
Schüler*innenschaft betrachtet und die räumliche Situation der jeweiligen Beruflichen Schule 
dargestellt. Nach einer Prognose der zukünftigen Schüler*innenzahl wird jeweils auf die ge-
planten Entwicklungsperspektiven der einzelnen Schule eingegangen.
4.1 Lageplan aller Beruflichen Schulen
4.2 Entwicklungen am Berufsschulzentrum Nord
Das in den 1970er Jahren erbaute Berufsschulzentrum Nord sollte seinerzeit neue Räume für 
die drei Beruflichen Schulen Friedrich-List-Schule, Martin-Behaim-Schule und Heinrich-Emanu-
el-Merck-Schule bieten. Der Gesamtkomplex wurde daher in drei gleichförmigen Riegeln konzi-
piert, die über die sogenannte Magistrale räumlich miteinander verbunden waren. 
 
Das BSZN ist direkt am Bürgerpark gelegen und ein Teil des „Bildungscampus Bürgerpark“, 
ein offener Campus, der sich aus sechs Schulen mit verschiedenen Schulformen zusammen -
setzt (Grundschule, Förderschulen, Integrierte Gesamtschule, Gymnasiale Oberstufe, Be -
rufliche Schulen). Die räumliche Nähe der Schulen fördert deren Vernetzung und somit die 
Durchlässigkeit innerhalb des Bildungssystems; dadurch kann das Erreichen verschiedener 
Bildungsabschlüsse über unterschiedliche Wege ermöglicht werden. 
53

In den Jahren 2018 – 2024 wurde das BSZN neu strukturiert, umfassend saniert und moder-
nisiert. Die den Baumaßnahmen vorangegangenen Überlegungen stellten den Zentrumsgedan -
ken als konzeptionelles Leitbild in den Mittelpunkt. Die drei Beruflichen Schulen sollten auch in 
der Nutzung zusammenwachsen, was durch die Zentralisierung von Funktionsräumen und die 
gemeinschaftliche Nutzung z. B. von Lernlandschaften umgesetzt werden soll.  
Verwaltungs- und Lehrerarbeitsräume sind nun zentral verortet, die Unterrichtsräume wurden in 
Cluster mit Lehrerstützpunkten aufgeteilt. Die Beruflichen Schulen nutzen ein gemeinsames Raum- 
und Stundenplanprogramm. Es konnten dadurch nicht nur räumliche Synergien geschaffen wer-
den, sondern auch die Zusammenarbeit der drei Schulen gefördert und weiter ausgebaut werden.  
Bereits in den letzten Jahren sind verschiedene Kooperationen entstanden, die nunmehr intensi-
viert und weiterentwickelt werden können, z. B. der Verbund LIMES von Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule und Friedrich-List-Schule zur gemeinsamen Ausbildung von Schüler*innen der IT-Berufe 
oder das sogenannte BEST-Projekt, bei dem es um die Zusammenarbeit der Martin-Behaim-
Schule und der Friedrich-List-Schule geht, und zwar bei der Aufnahme, der Unterrichtsplanung 
und der Beschulung der Kaufleute für Büromanagement im Verbund. Darüber hinaus wird ab 
dem Schuljahr 2026/2027 die Schulform BÜA in Kooperation aller drei Schulen angeboten.  
Parallel zur Sanierung wurde das Berufsschulzentrum Nord um den Neubau M2 mit Mensa 
und Mediathek erweitert. Zwischen den Gebäuden ist ein gemeinsamer Außenbereich entstan -
den. Das Konzept eines öffentlichen Kiosks im Erdgeschoss des M2 beabsichtigt die Öffnung 
des Gebäudes auch in den Bürgerpark hinein.  
  
Bereits seit 2022 ist auch die Volkshochschule (vhs) mit einem breiten Bildungsangebot im 
M2 vertreten. Das Abendgymnasium soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 ebenfalls in das 
Berufsschulzentrum Nord einziehen. VHS und alle Berufsbildenden Schulen Darmstadts sind 
Verbundpartner im HESSENCAMPUS; sie verfolgen gemeinsam das Ziel, ihr Fachwissen und 
ihre Kompetenzen zu bündeln und zu vernetzen, um Erwachsenen vielfältige Bildungszugänge 
zu erleichtern und ihnen damit neue Bildungschancen zu eröffnen. In diesem Zusammenhang 
ist auch die Agentur für Arbeit Darmstadt als Kooperationspartner beteiligt.
Gerade die jüngste Initiative „Bildungspunkt“ als Anlaufstelle für Berufliche Bildung, Beratung 
und Qualifizierung im Gebäude M2 am BSZN bietet die regionale Chance zur Organisation all-
gemeiner und beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie auch zur individuellen Nachqualifizie-
rung.  In diesem Zusammenhang bietet der „Bildungspunkt“ auch Kooperationsmöglichkeiten 
mit den Schulen für Erwachsene, wenn es beispielsweise um das Nachholen von Haupt- bzw. 
Realschulabschluss zum Einstieg in eine berufliche Grundbildung geht.
Die Agentur für Arbeit Darmstadt, die IHK Darmstadt, die VHS Darmstadt, die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und der HESSENCAMPUS Darmstadt bilden somit künftig eine Netzwerkpartnerschaft 
des (beruflichen) lebenslangen Lernens im Berufsschulzentrum Nord. Diese neue Möglichkeit des 
kooperativen Verbundes wird seitens der Berufsbildenden Schulen mittel- und langfristig konzep-
tionell und inhaltlich mitgestaltet werden – eine herausfordernde Entwicklungsperspektive.
 
Neben der Einbindung der Mittelstufenschule wären für die Zukunft des BSZN weitere Koope-
rationen mit Schulen des Bildungscampus Bürgerpark denkbar, z. B. mit der BO-Stufe der 
Christoph-Graupner-Schule (Förderschule) oder auch mit der Bernhard-Adelung-Schule als 
Integrierter Gesamtschule. 
54

4.3 Friedrich-List-Schule
Selbstständige Berufliche Schule mit Schwerpunkt
Wirtschaft/Verwaltung
Friedrich-List-Schule | 6283 
Alsfelder Straße 23, 64289 Darmstadt
06151 - 13 4897 00
www.fls-da.de
1795 Schülerinnen und Schüler
Schuljahr 2023/2024
 
 
1335 in Dualer Berufsausbildung
460 in Vollschulischen Bildungsgängen
74 % 26 %
55

4.3 Friedrich-List-Schule
Die Friedrich-List-Schule ist als Kaufmännische Berufs- und Berufsfachschule heute im Berufs-
schulzentrum Nord angesiedelt. Namensgeber ist der Wirtschaftstheoretiker des 19. Jahr-
hunderts, Vorkämpfer für den Deutschen Zollverein und das Eisenbahnwesen in Deutschland 
Friedrich List.  
Die Friedrich-List-Schule geht auf die städtische Handelsschule zurück, der 1939 dieser Name 
zuerkannt wurde. 1948 wurde die Schule in eine kaufmännische Vollzeitschule – die frühere 
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule – und die Teilzeitberufsschule aufgeteilt. 1959 erfolgte auf-
grund stark gestiegener Schüler*innenzahlen eine Ausgliederung von „dienstleistungs- und um -
satzbetonten Ausbildungsberufen“ in die neu gegründete Martin-Behaim-Schule. „1962 wurde 
der kaufmännischen Berufsschule II anlässlich des Einzuges in das renovierte Schulgebäude 
in der Julius-Reiber-Straße der Name „Friedrich-List-Schule“ verliehen. Nach Fertigstellung des 
zweiten Riegels im Berufsschulzentrum Nord erhielt die Friedrich-List-Schule zusammen mit 
der Heinrich-Emanuel-Merck- Schule ab August 1979 ihren neuen Standort in der Alsfelder 
Straße.“20 Ifolge der Grundsanierung des Berufsschulzentrums Nord musste die Friedrich-List-
Schule vorübergehend in der Hilpertstraße untergebracht werden. Zum Beginn des Schuljahres 
2024/25 konnte die Schule wieder in das Berufsschulzentrum Nord zurückziehen. 
4.3.1 Bildungsgänge und Entwicklung  
   Friedrich-List-Schule 
An der Friedrich-List-Schule werden kaufmännische Berufsbilder in Bildungsgängen zur Berufs-
vorbereitung, der Zweijährigen Berufsfachschule und der Zweijährigen Höheren Berufsfach-
schule sowie in der Berufsschule ausgebildet (Tabelle 4). Seit 2022 sind hier auch Klassen mit 
Seiteneinsteiger*innen angesiedelt. 
Für sieben Ausbildungsberufe ist die Friedrich-List-Schule Fachklassenstandort für Südhessen 
(FK SH). 
Die Ausbildungsberufe Kaufleute für Digitalisierungsmanagement/IT-System-Management, 
Fachinformatiker*in Fachrichtung Anwendungsentwicklung und Systemintegration sowie IT-
System-Elektroniker*in werden gemeinsam mit der benachbarten Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule im Verbund LIMES angeboten. Die Ausbildung erfolgt seit 20 Jahren in Kooperation mit 
der Nachbarschule, wobei der Unterricht im ersten und zweiten Ausbildungsjahr im Fachunter-
richt mit einer technischen Lehrkraft der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und einer kaufmän-
nischen Lehrkraft der Friedrich-List-Schule doppelt besetzt ist. Hierbei können Lernsituationen 
geschaffen werden, die „gemeinsam von Auszubildenden im kaufmännischen und technischen 
IT-Bereich bearbeitet werden“, die die Arbeitswelt simulieren. Dieses Beschulungskonzept ist 
mit den jeweiligen Ausbildungsbetrieben entwickelt worden. Zwar kann die Heinrich-Emanuel-
Merck-Schule die Ausbildung der IT-Berufe alleine stemmen, damit gingen der Friedrich-List-
Schule jedoch anspruchsvolle Ausbildungsberufe verloren; außerdem bereichert dieses päda-
gogische Konzept die Qualität der einzelnen Ausbildung. 
20 https://fls-da.de/geschichte/ 
56

Tabelle 4: Ausbildungsgänge an der Friedrich-List-Schule  
Bildungsgang Fachrichtung / Ausbildungsberuf Vollzeit 
Teilzeit
Dauer 
in  
Jahren
FK
Bildungsgänge zur  
Berufsvorbereitung Wirtschaft und Verwaltung Vollzeit 1
Zweijährige Berufs-
fachschule Wirtschaft und Verwaltung Vollzeit 2
Zweijährige Höhere 
Berufsfachschule
Bürowirtschaft
Fremdsprachensekretariat Vollzeit 2
Berufsschule 
Kaufleute für Digitalisierungsmanage-
ment/ IT-System Management Teilzeit 3
Fachinformatiker*innen (Systemintegrati-
on/Anwendungsentwicklung) Teilzeit 3
Fachkräfte für Kurier-, Express- und Post-
dienstleistungen21 Teilzeit 3 FK 
SH
Fachkräfte Lagerlogistik/Fachlagerist*in Teilzeit 3 FK 
SH
Automobilkaufleute Teilzeit 3 FK 
SH
Fachpraktiker*in Bürokommunikation Teilzeit 3
Kaufleute Büromanagement Teilzeit 3
Kaufleute Groß- und Außenhandel/Groß- 
und Außenhandelsmanagement Teilzeit 3 FK 
SH
Kaufleute Einzelhandel/Verkäufer*in Teilzeit 3/2
Rechtsanwalts-/Justiz-/
Notariatsfachangestellte*r Teilzeit 3 FK 
SH
Justizfachangestellte*r Teilzeit 3 FK 
SH
Verwaltungsfachangestellte*r  
(Kirche/ Kommune/Land) Teilzeit 3 FK 
SH
Seiteneinsteiger*innen  
(InteA)    Vollzeit 1 1  
 
Des Weiteren bestehen an der Friedrich-List-Schule berufsbegleitende Zusatzangebote zum 
Erwerb der Fachhochschulreife, des Mittleren Abschlusses sowie des Hauptschulabschlusses 
in enger Anbindung an die duale Ausbildung:  
• Das berufsbegleitende Zusatzangebot zur Erlangung der Fachhochschulreife richtet sich an 
Auszubildende in Darmstadt sowie im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Zusätzlich kann die 
Fachhochschulreife an der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule (Fachrichtungen Büro-
wirtschaft und Fremdsprachensekretariat) erworben werden. 
• Ausbildungs- und berufsbegleitender Erwerb des Mittleren Abschlusses.  
• In den Fachrichtungen Handel und Büromanagement der Bildungsgänge zur Berufsvorbe-
reitung kann der Hauptschulabschluss sowie das DSD 1 pro Sprachzertifikat Deutsch  
neben beruflichen Basisqualifikationen erworben werden.
21 Zum 01.08.2024 aufgelöst. 
57

82% der Schüler*innen der Friedrich-List-Schule besuchen die Berufsschule im Rahmen der 
dualen Ausbildung (Abbildung 35). Die übrigen vier Bildungsgänge stellen jeweils weniger als 
10% der Schüler*innen. 
Abbildung 35: Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen der  
  Friedrich-List-Schule 2023
Abbildung 36 zeigt die Gesamtentwicklung der Schüler*innenzahl an der Friedrich-List-Schule 
seit 2012. In diesem Zeitraum hat die Schule ein Fünftel der Schüler*innen verloren. Insgesamt 
wurden 2023 463 Schüler*innen weniger an der Friedrich-List-Schule unterrichtet. In den Fach-
klassen der Berufsschule lag der Rückgang bei 21,5%. 
 
Abbildung 36: Anzahl Schüler*innen der Friedrich-List-Schule 
Berufsschule
82,5
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung (VZ)
2,2
Zweijährige Berufs
-
fachschule
5,7
Zweijährige 
Höhere Berufs
-
fachschule
…
Seiteneinsteiger*innen
5,1
2.258
2.212
2.256
2.199
2.170
2.162
2.136
2.097
1.984
1.876
1.821
1.795
956
918
897
910
927
980
894
869
784
733
824
773
1.887
1.863
1.886
1.819
1.733
1.738
1.809
1.770
1.663
1.541
1.431
1.481
703
685
655
658
621
685
689
665
536
534
551
593
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Duale 
Ausbildung
-
21,5%
Gesamt
-
20,5% 
1. Jahrgang
-
19,1%
Duale 
Ausbildung
1. Jg. 
–
15,6%
Anzahl
58

Tabelle 5 verdeutlicht noch einmal den Rückgang der Schüler*innen in der dualen Ausbildung 
der Berufsschule. Die Berufsschule hat seit 2018 mehr als 300 Schüler*innen verloren. Die 
Zahl der Schüler*innen in den vollschulischen Bildungsgängen ist gestiegen, was jedoch mit 
der Einrichtung von InteA-Klassen für Seiteneinsteiger*innen 2022 begründet werden kann. In 
allen übrigen vollschulischen Bildungsgängen ist die Schüler*innenzahl gesunken. 
 
Tabelle 5: Schüler*innen in den Bildungsgängen der Friedrich-List-Schule  
Friedrich-List-Schule 
Anzahl Schüler*innen
Bildungsgang 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Berufsschule 1.809 1.770 1.663 1.541 1.438 1.481
Vollschulische Bildungsgänge 
gesamt 305 303 301 322 383 314
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung 46 38 42 37 36 40
Zweijährige Berufsfachschule 117 115 115 153 136 103
Zweijährige Höhere Berufs-
fachschule 142 150 144 132 101 79
Seiteneinsteiger*innen – – – – 110 92
GESAMT 2.136 2.097 1.984 1.863 1.821 1.795
59

Tabelle 6 zeigt die Anzahl der Auszubildenden in den 17 Ausbildungsberufen, die an der Be-
rufsschule der Friedrich-List-Schule unterrichtet werden. Bei der Mehrzahl handelt es sich um 
Ausbildungsberufe mit einer großen Anzahl von Auszubildenden. In nur wenigen Fachklassen 
wird die Mindestklassenstärke nicht erreicht. 2021 wurden vom Hessischen Kultusministerium 
zwei Ausbildungsberufe an der Friedrich-List-Schule wegen zu geringer Schüler*innenzahlen 
beobachtet, die zwischenzeitlich ausgelaufen sind.22 
 
Tabelle 6: Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Friedrich-List-Schule  
nach Ausbildungsberufen 2023 
Friedrich-List-Schule
Ausbildungsberuf Anzahl 
Schüler*innen
Verkäufer*in 221
Fachkraft für Lagerlogistik 208
Kaufleute im Einzelhandel 197
Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement -  
FR: Großhandel 123
Kaufleute für Büromanagement 116
Fachlagerist*in 96
Fachinformatiker*in - Fachrichtung: Systemintegration 93
Automobilkaufleute 85
Verwaltungsfachangestellte*r -  
Fachrichtung: Kommunalverwaltung 85
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte*r 48
Justizfachangestellte*r 45
Verwaltungsfachangestellte*r - Fachrichtung: Landesverwaltung 37
Rechtsanwaltsfachangestellte*r 29
Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen 19
Fachinformatiker*in - Fachrichtung: Anwendungsentwicklung 19
Kaufleute für Digitalisierungsmanagement 19
Kaufleute für IT-System-Management 15
Fachpraktiker*in für Büromanagement 13
Verwaltungsfachangestellte*r -  
Fachrichtung: Kirchenverwaltung 6
Kaufleute im Groß- und Außenhandel - FR: Großhandel *
Notarfachangestellte*r *
Gesamt 1.481
 
22 Hierzu gehören die Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen sowie die Patentanwaltsfachange -
stellten.
60

4.3.2 Zusammensetzung Friedrich-List-Schule 
An der Friedrich-List-Schule sind männliche Schüler*innen in der Mehrheit (Abbildung 37), 
2023 machen sie knapp 60% aus. Ihr Anteil ist damit im Zeitverlauf leicht angestiegen, der 
Frauenanteil leicht gesunken.
Abbildung 37: Frauen- und Männeranteil an der Friedrich-List-Schule 
40,9
43,7
44,2
45,6
44,3
43,1
42,4
44,2
44,2
46,0
47,7
48,8
59,1
56,2
55,7
54,4
55,7
56,9
57,6
55,8
55,8
54,0
52,3
51,2
0
20
40
60
80
100
2023
2022
2021
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
 Frauen
 Männer
Prozent
61

Wie Abbildung 38 zeigt, stellt sich das Geschlechterverhältnis in den verschiedenen Bildungs-
gängen unterschiedlich dar. Überdurchschnittlich hoch ist der Frauenanteil in der zweijährigen 
Berufsfachschule sowie der höheren Berufsfachschule. 
 
Abbildung 38: Frauen- und Männeranteil an der Friedrich-List-Schule  
  nach Bildungsgängen 2023
Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund lag an der Friedrich-List-Schule 2023 
bei insgesamt 46% (Abbildung 39). Dazu gehören alle Schüler*innen, die im Ausland gebo-
ren sind, mindestens ein Elternteil haben, das im Ausland geboren ist und/oder zu Hause eine 
andere Sprache als Deutsch sprechen. Hierbei bestehen Unterschiede zwischen den verschie-
denen Bildungsgängen. Unterrepräsentiert sind Schüler*innen mit Zuwanderungsgeschichte 
in der Berufsschule. In den vollschulischen Bildungsgängen liegt der Anteil der Schüler*innen 
mit Zuwanderungsgeschichte über dem Gesamtdurchschnitt. Am höchsten ist dieser Anteil 
mit mehr als drei Viertel der Schüler*innen in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung. Bei 
Seiteneinsteiger*innen befinden sich ausschließlich Schüler*innen mit Zuwanderungsgeschichte.
Abbildung 39: Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der  
  Friedrich-List-Schule nach Bildungsgängen 2023
35,9
51,9
57,3
35,0
39,7
40,9
64,1
48,1
42,7
65,0
60,3
59,1
0
20
40
60
80
100
Seiteneinsteiger*innen
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Zweijährige Berufsfachschule
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
Berufsschule
GESAMT
 Frauen
 Männer
Prozent
100,0
59,5
63,1
77,5
39,8
46,0
0
20
40
60
80
100
Seiteneinsteiger*innen
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Zweijährige Berufsfachschule
Bildungsgänge zur
Berufsvorbereitung
Berufsschule
GESAMT
Prozent
62

Etwa ein Viertel der Schüler*innen der Friedrich-List-Schule hat einen Wohnsitz in Darmstadt, 
43,2% leben im Landkreis Darmstadt-Dieburg (Abbildung 40). Ein weiteres Viertel kommt aus 
den drei südhessischen Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau oder dem Odenwaldkreis. 
Abbildung 40: Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Friedrich-List-Schule 2023
Betrachtet man nur die Schüler*innen in der Berufsschule an der Friedrich-List-Schule, zeigt 
sich, dass der Anteil der Darmstädter*innen hier noch einmal niedriger ist (Abbildung 41). Nur 
etwas mehr als ein Viertel der Schüler*innen hat den Wohnsitz in Darmstadt. Die größte Grup -
pe bilden mit etwas mehr als 40% Auszubildende, die im Landkreis Darmstadt-Dieburg leben. 
Auszubildende mit Wohnsitz in den drei weiteren südhessischen Kreisen machen knapp 30% 
aus. 
Abbildung 41: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der  
  Friedrich-List-Schule 2023
Darmstadt
24,2
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
43,0
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
25,3
Sonst.
Hessen
5,7
Andere
Bundesländer
1,7
N=1.795
Darmstadt
20,9
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
41,1
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
29,6
Sonst.
Hessen
6,5
Andere
Bundesländer
1,9
N=1.481
63

Ein ganz anderes Bild ergibt sich, wenn man die Betriebsstätte der Auszubildenden an 
der Berufsschule der Friedrich-List-Schule betrachtet (Abbildung 42). Fast die Hälfte der 
Schüler*innen hat demnach einen Ausbildungsplatz in Darmstadt. Etwas mehr als ein Drittel 
wird im Landkreis Darmstadt-Dieburg ausgebildet, und zwar zum Großteil im sogenannten 
Altkreis. Sie machen allein fast 30% der Auszubildenden aus. Auszubildende mit Betriebsstät-
te im sonstigen Südhessen – den Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau- und Odenwaldkreis – 
machen 14% aus. 
 
Abbildung 42: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule an der Friedrich-List-Schule  
  nach Betriebsstätte 2023
Doppelangebote der Friedrich-List-Schule bestehen mit der Martin-Behaim-Schule23 sowie der 
Landrat-Gruber-Schule in Dieburg (Tabelle 7). Kaufleute für Büromanagement werden an allen 
drei Schulen unterrichtet, Kaufleute im Einzelhandel und Verkäufer*innen sowohl an Friedrich-
List-Schule als auch an der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg. Die Größe dieser Fachklassen 
liegt an allen drei Schulen deutlich über der Mindestklassenstärke. 
Darmstadt
46,9
Altkreis LaDaDi
29,5
Übriger Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
8,2
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
13,6
Sonst. Hessen
1,6
N=1.481
23 Die Aufteilung der Auszubildenden Kaufleute für Büromanagement ist zwischen den beiden Darmstädter Schulen 
durch eine Neuordnung bzw. Zusammenführung der Ausbildungsberufe Fachangestellte für Bürokommunikation 
(MBS), Kaufleute für Bürokommunikation (MBS) und Bürokaufleute (FLS) zum gemeinsamen Beruf Kaufleute für 
Büromanagement entstanden. Bis zur Neuordnung wurden in den alten Ausbildungsberufen jeweils die Hälfte der 
Auszubildenden an der MBS und die andere Hälfte an der FLS ausgebildet. Seit der Neuordnung werden die Aus -
zubildenden gemeinsam aufgenommen und auf die beiden Schulen verteilt. Diese Kooperation BEST (Behaim/List) 
fördert aus Sicht der beiden Schulen ein Zusammenwachsen im Berufsschulzentrum Nord in Darmstadt.
64

Betrachtet man nur die drei Ausbildungsberufe, die auch an der Landrat-Gruber-Schule unter-
richtet werden, zeigt sich, dass insgesamt fast die Hälfte der Auszubildenden in den entspre-
chenden Klassen der Friedrich-List-Schule ihre Betriebsstätte im Landkreis haben (Tabelle 7). 
Bei den Kaufleuten für Büromanagement sind es etwas mehr als ein Drittel, bei den Kaufleuten 
im Einzelhandel 46% und bei den Verkäufer*innen sogar 53%. Mit Aufhebung der Altkreisrege-
lung können diese Schüler*innen nicht mehr an der Friedrich-List-Schule aufgenommen werden. 
Trotz dieses zu erwartenden Verlustes an Auszubildenden ist aber davon auszugehen, dass 
diese Ausbildungsberufe auch zukünftig an der Friedrich-List-Schule gehalten werden können. 
Tabelle 7: Schüler*innen nach Ausbildungsberufen und Betriebsstätten an der Friedrich-List- 
      Schule im Doppelangebot mit der Landrat-Gruber-Schule 2023 
Friedrich-List-Schule
Anzahl Schüler*innen
Anteil Land-
kreis Darm-
stadt-Dieburg Darmstadt
Landkreis 
Darmstadt-
Dieburg Sonstige Gesamt
Kaufleute für Büromanagement 73 41 * 116 35,3
Kaufleute im Einzelhandel 99 92 6 197 46,2
Verkäufer*in 97 117 7 221 52,9
GESAMT 269 250 15 534 46,8
 
 
 
65

4.3.3 Prognose Friedrich-List-Schule 
In Tabelle 8 sind die Annahmen zur Prognose der Schüler*innenzahl an der Friedrich-List-Schule 
zusammengefasst. 
Tabelle 8: Annahmen Prognose Friedrich-List-Schule 
Friedrich-List-Schule
	 12,8% der Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg beginnen einen Bildungsgang an einer 
Beruflichen Schule in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
	 21,3% hiervon beginnen einen Bildungsgang an der Friedrich-List-Schule.
	 Mit Kündigung der Altkreisregelung zum 1.8.2026 können ab diesem Zeitpunkt an der 
Friedrich-List-Schule keine Auszubildenden zu
•  Kaufleuten für Büromanagement
•  Kaufleuten Einzelhandel sowie 
•  Verkäufer*innen 
mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg mehr aufgenommen werden.
 
Mit Aufkündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Altkreisregelung ab 2026 können 
Auszubildende mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg nicht mehr aufgenommen 
werden, wenn ein entsprechendes Angebot an der Landrat-Gruber-Schule besteht. Berück-
sichtigt man zunächst die bereits existierenden Doppelangebote in den Ausbildungsberufen 
der Kaufleute für Büromanagement und im Einzelhandel sowie der Verkäufer*innen, geht 
die Schüler*innenzahl ab 2026 bis 2028 sukzessive zurück und steigt danach entsprechend 
der Bevölkerungsentwicklung wieder an (Abbildung 43). Maximal werden 2033 noch 1.713 
Schüler*innen an der Friedrich-List-Schule erwartet, etwas weniger als 2023. Nach wie vor 
wäre die Zahl der Auszubildenden in den drei von der Kündigung der Altkreisregelung betroffe-
nen Ausbildungsberufen jedoch ausreichend, um dieses Angebot an der Friedrich-List-Schule 
zu halten. 
Abbildung 43: Prognose Friedrich-List-Schule 
2.136
2.097
1.984
1.876
1.821
1.795
1.751
1.738
1.672
1.620
1.599
1.613
1.635
1.662
1.691
1.713
1.000
1.400
1.800
2.200
2.600
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
66

Die Veränderungen infolge der Aufkündigung der Altkreisregelung betreffen nur die Berufs-
schule. Betrachtet man nur diese Bildungsgänge, ergibt sich folgendes Bild (Abbildung 44). 
Werden an der Landrat-Gruber-Schule keine weiteren Ausbildungsberufe mehr angesiedelt, die 
bereits an der Friedrich-List-Schule angeboten werden, ergeben sich bei Aufkündigung der Alt-
kreisregelung für die Berufsschule am Ende des Prognosezeitraums noch 1.334 Schüler*innen. 
 
Abbildung 44: Prognose Berufsschule Friedrich-List-Schule 
Für die vollschulischen Bildungsgänge an der Friedrich-List-Schule ergibt sich folgende Ent-
wicklung (Abbildung 45): hier steigt die Zahl der Schüler*innen entsprechend der demographi-
schen Entwicklung an. 2033 werden 379 Schüler*innen in diesen Bildungsgängen erwartet.
 
Abbildung 45: Prognose vollschulische Bildungsgänge Friedrich-List-Schule 
Sollte es gelingen, die Perspektiven wie z. B. die Ansiedlung neuer Ausbildungsberufe, die 
Konzentration der Ausbildung von Kaufleuten und Fachpraktiker*innen für Büromanagement 
an der Friedrich-List-Schule sowie die Einrichtung von Fachklassenstandorten umzusetzen 
(vgl. Kapitel 4.3.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Friedrich-List-Schule, S. 68), könnte der 
Verlust an Schüler*innen infolge der Aufkündigung der Altkreisregelung zumindest teilweise 
kompensiert werden.
1.809
1.770
1.663
1.541
1.438
1.481
1.409
1.396
1.329
1.272
1.246
1.259
1.275
1.294
1.318
1.334
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
305
303
301
322
383
314
342
342
343
348
353
354
360
368
373
379
0
100
200
300
400
500
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
67

4.3.4 Räumliche Situation Friedrich-List-Schule 
Während der Generalsanierung und Neustrukturierung des Berufsschulzentrums Nord war die 
Friedrich-List-Schule in ein Interimsgebäude im Westen der Stadt ausgelagert. Zum Beginn des 
Schuljahres 2024/25 ist die Schulgemeinde wieder in das sanierte Gebäude zurückgezogen. 
 
Für die Neustrukturierung der Gebäude wurde gemeinsam mit den dort angesiedelten drei 
Beruflichen Schulen (Friedrich-List-Schule, Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und Martin-Behaim-
Schule) ein eigenes Raumprogramm entwickelt und umgesetzt. Dieses Konzept sieht eine ge-
meinsame Nutzung der Räume vor, die flexibel je nach Bedarf der einzelnen Schulen gebucht 
und genutzt werden. Lernlandschaften sind Teil des Raumprogramms, das Lernfeldkonzept Be-
ruflicher Bildung kann nun beispielhaft umgesetzt werden. Durch die Neustrukturierung wurde 
ein gemeinsames Sekretariat und auch ein gemeinsames Lehrkräftezimmer geschaffen. Die 
Schaffung der neuen Mensa sowie der Mediathek gilt als Zugewinn. Die Ausstattung des neuen 
Zentrums Nord kann prinzipiell als zukunftsweisend im berufspädagogischen Sinne bezeichnet 
werden - inklusive eines neuen, hochmodernen Übungslagers für die Friedrich-List-Schule. 
Durch die gemeinsame Nutzung von Räumen können vielfältige Möglichkeiten der Kooperatio-
nen entstehen, was wiederum zu Synergieeffekten im Berufsschulzentrum Nord führt.
Aufgrund des mit den Schulen gemeinsam entwickelten und umgesetzten Raumprogramms, 
das den modernen Anforderungen der Beruflichen Bildung genügt, wurde im Rahmen der 
Schulentwicklungsplanung keine Raumerhebung im Zentrum Nord vorgenommen. 
4.3.5 Geplante Entwicklungsperspektiven  
    Friedrich-List-Schule 
• Grundsätzlich wird der Erhalt der bereits festgelegten Fachklassenstandorte für die entspre-
chenden Ausbildungsberufe befürwortet. Für den Ausbildungsberuf „Automobilkaufmann/-
frau“ soll die Friedrich-List-Schule auch Fachklassenstandort für die Stadt und den Landkreis 
Offenbach werden; ein entsprechender Antrag wird von der Schule gestellt. 
• Der Ausbildungsberuf „Verwaltungsfachangestellte*r“ wird für das Einzugsgebiet Süd-
hessen (Landkreis Bergstraße, Odenwaldkreis und Landkreis Darmstadt-Dieburg) an der 
Friedrich-List Schule angeboten; dort ist das erforderliche Fachpersonal vorhanden und es 
besteht eine langjährige Kooperation mit dem hier ansässigen Verwaltungsseminar. Des-
halb wird für diesen Ausbildungsberuf die Friedrich-List-Schule als künftiger Fachklassens-
tandort favorisiert. Ein entsprechender Antrag wird gestellt. 
• Mit Einführung der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) zum Schuljahr 
2026/27 werden im Rahmen der FR Wirtschaft die Schwerpunkte „Logistik, Handel und 
Büromanagement“ angeboten. Die Umsetzung des Bildungsangebots in BÜA ist im Schulver-
bund mit der Martin-Behaim-Schule und der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule vorgesehen. 
• Ab dem Schuljahr 2024/25 besteht die Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Schule als 
Mittelstufenschule in der FR Wirtschaft, SP Wirtschaft und Verwaltung („Logistik, Handel 
und Büromanagement“). 
68

• Zur Stärkung des vollzeitschulischen Bildungsangebotes, aber besonders mit Blick auf eine 
interessante Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung, wird die Schule einen Antrag auf 
Einrichtung der „Zweijährigen Fachschule, FR Betriebswirtschaft, SP Logistik“ stellen. Gera-
de dieser Schwerpunkt bietet eine inhaltlich-aufbauende Perspektive nach abgeschlossener 
Ausbildung bzw. einschlägigen Berufserfahrungen in den affinen Ausbildungsberufen, die an 
der Friedrich-List-Schule – und der Martin-Behaim-Schule – angeboten werden, so dass der 
Fachschul-Schwerpunkt „Logistik“ gemeinsam im Schulverbund zu realisieren ist. 
69

4.4 Martin-Behaim-Schule
Selbstständige Berufliche Schule mit Schwerpunkt
Wirtschaft/Verwaltung, Gesundheit
Martin-Behaim-Schule | 6284
Alsfelder Straße 23, 64289 Darmstadt
06151 13 4896 00
www.behaimschule.org
1729 Schülerinnen und Schüler
Schuljahr 2023/2024
 
 
1283 in Dualer Berufsausbildung
460 in Vollschulischen Bildungsgängen
74 % 26 %
70

Martin-Behaim-Schule | 6284
Alsfelder Straße 23, 64289 Darmstadt
06151 13 4896 00
www.behaimschule.org
4.4 Martin-Behaim-Schule
Die kaufmännische Berufsschule Darmstadt, die seit 1959 den Namen Martin-Behaim-Schule 
trug, wurde 1962 aufgrund steigender Auszubildendenzahlen geteilt. Ein Teil verblieb in der 
Mornewegstraße, der andere Teil erhielt anlässlich des Umzugs in die Julius-Reiber-Straße 
den Namen Friedrich-List-Schule. Namensgeber der Schule ist der Seefahrer und Kosmograph 
Martin Behaim, der im 15. Jahrhundert lebte. Die Schule ist 1976 in das Berufsschulzentrum 
Nord eingezogen. 
4.4.1 Bildungsgänge und Entwicklung  
    Martin-Behaim-Schule 
An der Martin-Behaim-Schule werden - wie an der Friedrich-List-Schule - kaufmännische Be-
rufsbilder ausgebildet. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Fachbereich Gesundheit. Hier finden 
sich Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, die Zweijährige Höhere Berufsfachschule, die 
Berufsschule, die Fachoberschule sowie die Fachschule in Teilzeit und Vollzeit (Tabelle 9).  
Des Weiteren werden hier auch Klassen mit Seiteneinsteiger*innen unterrichtet.
 
Tabelle 9: Ausbildungsgänge an der Martin-Behaim-Schule  
Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberuf Vollzeit 
Teilzeit
Dauer 
in Jah-
ren
FK
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung Gesundheit Vollzeit 1
Zweijährige Höhere 
Berufsfachschule Informationsverarbeitung – Wirtschaft Vollzeit 2
Berufsschule 
Kaufleute für Büromanagement Teilzeit 3
Kaufleute für Versicherungen und  
Finanzen Teilzeit 3 FK SH
Tourismuskaufleute Teilzeit 3 FK SH
Personaldienstleistungskaufleute Teilzeit 3 FK SH
Steuerfachangestellte*r Teilzeit 3 FK SH
Bankkaufleute Teilzeit 3
Industriekaufleute Teilzeit 3
Kaufleute für Spedition und Logistik-
dienstleistungen Teilzeit 3 FK SH
Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r Teilzeit 3
Medizinische*r Fachangestellte*r Teilzeit 3 FK SH
Pharmazeutisch-kaufmännische*r 
Angestellte*r Teilzeit 3 FK SH
Fachoberschule Form 
A
Gesundheit Vollzeit 2
Wirtschaft: 
• SP Wirtschaft und Verwaltung Vollzeit 2
• SP Wirtschaftsinformatik Vollzeit 2
71

Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberuf Vollzeit 
Teilzeit
Dauer 
in Jah-
ren
FK
Fachoberschule Form 
B
Gesundheit Vollzeit 1
Wirtschaft:
• SP Wirtschaft und Verwaltung
Vollzeit 1
• SP Wirtschaftsinformatik Vollzeit 1
Zweijährige Fachschu-
le Teilzeit
Betriebswirtschaft:
• SP Controlling
Teilzeit 3-3,5
• SP Marketing Teilzeit 3-3,5
• SP Personalwirtschaft Teilzeit 3-3,5
• SP Touristik Teilzeit 3-3,5
Zweijährige Fachschu-
le Vollzeit
Betriebswirtschaft:
• SP Controlling
Vollzeit 2
• SP Marketing Vollzeit 2
• SP Personalwirtschaft Vollzeit 2
Vollzeit 1
Seiteneinsteiger*innen  
(InteA)  Vollzeit 1 1  
Die größte Gruppe an Schüler*innen besucht die Berufsschule der Martin-Behaim-Schule 
(Abbildung 46). Sie machen mehr als 70% der Schüler*innen aus. 16% der Schüler*innen 
besuchen die Fachoberschule Form A. Die Schüler*innen aller übrigen Bildungsgänge machen 
jeweils weniger als 5% aus, Seiteneinsteiger*innen 6%.
 
Abbildung 46: Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der   
  Martin-Behaim-Schule 2023
Berufsschule
71,6
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung (VZ)
0,6
Fachoberchule 
Form A
16,5
Fachoberschule 
Form B
1,4
Zweijährige
Fachschule
T eilzeit
2,4
Zweijährige 
Fachschule 
Vollzeit
1,9
Seiten
-
einsteiger*
-
innen
5,7
N=1.729
72

Abbildung 47 zeigt die Gesamtentwicklung der Schüler*innenzahl an der Martin-Behaim-Schu-
le seit 2012. In diesem Zeitraum hat die Zahl der Schüler*innen um etwas mehr als ein Fünftel 
abgenommen. In den Fachklassen der dualen Ausbildung in der Berufsschule liegt der Rück-
gang bei 13%. 2023 sind mehr als ein Drittel weniger Schüler*innen in einen Bildungsgang der 
Martin-Behaim-Schule eingetreten. In der dualen Ausbildung liegt dieser Rückgang mit nur 6% 
deutlich niedriger. 
Abbildung 47: Anzahl Schüler*innen an der Martin-Behaim-Schule 
 
Wie Tabelle 10 zeigt, ist insgesamt seit 2018 in allen Bildungsgängen ein Rückgang der 
Schüler*innenzahl zu verzeichnen. Von 2022 auf 2023 ist jedoch die Zahl der Schüler*innen in 
denn Fachklassen der Berufsschule wieder angestiegen. In den vollschulischen Bildungsgängen 
ist jedoch weiterhin ein Rückgang zu verzeichnen. Lediglich die Zahl der Seiteneinsteiger*innen, 
die seit 2022 an der Martin-Behaim-Schule unterrichtet werden, hat zugenommen.  
Tabelle 10: Schüler*innen in den Bildungsgängen der Martin-Behaim-Schule  
Martin-Behaim-Schule 
Anzahl Schüler*innen
Bildungsgang 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Berufsschule 1.322 1.332 1.224 1.202 1.159 1.238
Vollschulische Bildungsgänge 
gesamt 663 557 527 518 515 491
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung 43 52 29 25 15 11
Zweijährige Höhere  
Berufsfachschule 23 20 23 25 10  – 
Fachoberschule Form A 397 336 339 322 302 285
Fachoberschule Form B 37 39 40 44 19 24
Fachschule Vollzeit 34 34 30 28 28 32
Fachschule Teilzeit 93 76 66 74 76 41
Seiteneinsteiger*innen
(InteA) 36 – – – 65 98
GESAMT 1.985 1.889 1.751 1.720 1.674 1.729
2.204
2.315
2.254
2.245
2.192
2.091
1.985
1.889
1.751
1.720
1.674
1.729
1.024
974
895
961
944
973
822
760
654
723
678
653
1.419
1.442
1.407
1.361
1.322
1.311
1.322
1.332
1.224
1.202
1.159
1.238
532
488
478
463
463
489
491
471
389
435
417
501
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Duale 
Ausbildung
-
12,8%
Gesamt
-
21,6% 
1. Jahrgang
-
36,2%
Duale 
Ausbildung
1. Jg. 
-
5,8%
73

Tabelle 11 zeigt die Zahl der Auszubildenden in den 17 Ausbildungsberufen der Berufsschule 
der Martin-Behaim-Schule 2023. Zum größten Teil handelt es sich hierbei um Ausbildungsbe-
rufe mit einer Zahl von Auszubildenden, die eine Klassenbildung in Mindestklassenstärke ohne 
Weiteres ermöglichen. Lediglich der Ausbildungsberuf der Tourismuskaufleute stand 2021 auf 
der Liste der „zu beobachtenden“ Fachklassen des Hessischen Kultusministeriums. 
Tabelle 11: Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Martin-Behaim-Schule  
        nach Ausbildungsberufen 2023 
Martin-Behaim-Schule
Ausbildungsberuf Anzahl 
Schüler*innen
Medizinische*r Fachangestellte*r 238
Kaufleute für Büromanagement 165
Industriekaufleute 160
Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r (VO 2022) 141
Steuerfachangestellte*r 107
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung 73
Steuerfachangestellte*r 70
Bankkaufleute 69
Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellte*r 67
Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r 60
Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen 50
Kaufleute für Versicherungen und Finanzen -  
FR: Versicherung 27
Personaldienstleistungskaufmann/-frau *
Tourismuskaufleute  
(Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen) 9
Kaufleute für Versicherungen und Finanzen -  
FR: Finanzberatung *
Gesamt 1.238
74

4.4.2 Zusammensetzung Martin-Behaim-Schule 
An der Martin-Behaim-Schule werden mehrheitlich Frauen unterrichtet (Abbildung 48). Sie ma-
chen etwa zwei Drittel der Schüler*innen aus. Im Zeitverlauf ist dieser Anteil relativ konstant.
 
Abbildung 48: Frauen- und Männeranteil an der Martin-Behaim-Schule 
Wie Abbildung 49 zeigt, sind Frauen insbesondere in den Fachklassen der Berufsschule stark 
vertreten. Hier machen sie fast drei Viertel der Schüler*innen aus. Umgekehrt stellen sie in der 
Fachoberschule Form A nur knapp die Hälfte der Schüler*innen. In der Fachschule machen sie 
jeweils etwas mehr als die Hälfe aus.
 
Abbildung 49: Frauen- und Männeranteil an der Martin-Behaim-Schule  
  nach Bildungsgängen 2023
66,2
67,5
68,3
68,2
66,5
66,0
64,5
60,5
63,3
65,2
66,8
66,3
33,8
32,4
31,7
31,8
33,5
34,0
35,5
39,5
36,7
34,8
33,2
33,7
0
20
40
60
80
100
2023
2022
2021
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
 Frauen
 Männer
Prozent
66,7
56,1
53,1
66,7
49,1
72,9
66,2
33,3
43,9
46,9
33,3
50,9
27,1
33,8
0
20
40
60
80
100
Seiteneinsteiger*innen
Zweijährige Fachschule Teilzeit
Zweijährige Fachschule Vollzeit
Fachoberschule Form B
Fachoberschule Form A
Berufsschule
GESAMT
 Frauen
 Männer
Prozent
75

Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund lag an der Martin-Behaim-Schule 2023 
bei 54%% (Abbildung 50). Dazu gehören alle Schüler*innen, die im Ausland geboren sind, min-
destens ein Elternteil haben, das im Ausland geboren ist und/oder zu Hause eine andere Spra-
che als Deutsch sprechen. Hierbei bestehen deutliche Unterschiede zwischen den verschiede -
nen Bildungsgängen. Unterrepräsentiert sind Schüler*innen mit Zuwanderungsgeschichte in 
der Fachschule, aber auch in der Berufsschule. In der Fachoberschule Form A liegt der Anteil 
mit mehr als zwei Drittel über dem Durchschnitt. 
 
Abbildung 50: Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der   
  Martin-Behaim-Schule nach Bildungsgängen 2023
Abbildung 51 gibt die Verteilung der Schüler*innen der Martin-Behaim-Schule nach Wohnor-
ten wieder. Etwas mehr als ein Viertel der Schüler*innen lebt demnach in Darmstadt, 46% im 
Landkreis Darmstadt-Dieburg und 22% in den Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau oder dem 
Odenwaldkreis.
 
Abbildung 51: Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Martin-Behaim-Schule 2023
100,0
26,8
43,8
58,3
68,8
47,5
53,9
0
20
40
60
80
100
Seiteneinsteiger*innen
Zweijährige Fachschule Teilzeit
Zweijährige Fachschule Vollzeit
Fachoberschule Form B
Fachoberschule Form A
Berufsschule
GESAMT
Prozent
Darmstadt
26,4
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
45,6
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
22,3
Sonst.
Hessen
Andere
Bundesländer
3,1
N=1.729
3,9
76

Eine ähnliche Verteilung der Wohnorte ergibt sich, wenn man nur die Gruppe der Auszubilden-
den in der Berufsschule an der Martin-Behaim-Schule betrachtet (Abbildung 52). Der Anteil der 
Darmstädter*innen ist hier mit etwas niedriger, Schüler*innen aus den südhessischen Land-
kreisen Bergstraße, Groß-Gerau oder dem Odenwaldkreis sind dagegen mit in der Berufsschu -
le mit mehr als einem Viertel stärker vertreten als in der Schüler*innenschaft insgesamt. 
Abbildung 52: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der Martin-Behaim- 
  Schule 2023
Betrachtet man die Betriebsstätte, zeigt sich, dass etwas mehr als die Hälfte der Auszubilden-
den an der Berufsschule der Martin-Behaim-Schule eine Betriebsstätte in Darmstadt hat. Ein 
Drittel der Schüler*innen absolviert die Ausbildung im Landkreis Darmstadt-Dieburg, davon 
23% im sogenannten Altkreis. Weitere 15% haben eine Ausbildungsstätte außerhalb von Stadt 
oder dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, vorwiegend in Südhessen. 
Abbildung 53: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte an der Martin- 
  Behaim-Schule 2023
Darmstadt
22,5
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
45,1
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
26,0
Sonst.
Hessen
4,4
Andere
Bundesländer
2,0
N=1.238
Darmstadt
51,9
Altkreis LaDaDi
22,6
Übriger Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
10,3
Südhessen
12,9
Sonstige
2,2
N=1.238
77

Fachklassen für Auszubildende zu Kaufleuten im Büromanagement werden in Darmstadt auch an 
der Friedrich-List-Schule24 und im Landkreis Darmstadt-Dieburg auch an der Landrat-Gruber-Schu-
le unterrichtet Doppelangebote von Martin-Behaim-Schule und Landrat-Gruber-Schule bestehen 
zudem in den Ausbildungsberufen Industriekaufleute und Bankkaufleute. In allen drei Berufen sind 
die Schüler*innenzahlen an der Martin-Behaim-Schule deutlich über der Mindestklassenstärke. 
 
Betrachtet man die drei Ausbildungsberufe, die auch an der Landrat-Gruber-Schule unterrich-
tet werden, zeigt sich, dass insgesamt ein Viertel der Auszubildenden in den entsprechenden 
Fachklassen der Martin-Behaim-Schule ihre Betriebsstätte im Landkreis hat (Tabelle 12). Bei 
den Kaufleuten für Büromanagement und den Industriekaufleuten liegt dieser Anteil bei knapp 
30%, bei den Bankkaufleuten bei 7%. Mit Kündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung 
ab 2026 könnten diese Schüler*innen nicht mehr an der Martin-Behaim-Schule aufgenommen 
werden. Trotz dieses zu erwartenden Verlustes an Auszubildenden ist davon auszugehen, dass 
diese Ausbildungsberufe auch zukünftig an der Martin-Behaim-Schule gehalten werden können.
Tabelle 12: Schüler*innen nach Ausbildungsberufen und Betriebsstätten an der Martin- 
        Behaim-Schule im Doppelangebot mit der Landrat-Gruber-Schule 2023 
Martin-Behaim-Schule
Anzahl Schüler*innen Anteil 
Landkreis 
Darmstadt-
Dieburg 
Darm-
stadt
Landkreis 
Darmstadt-
Dieburg 
Sonstige Gesamt
Kaufleute für Büromanagement 113 47 5 165 28,5
Industriekaufleute 109 47 4 160 29,4
Bankkaufleute 63 5 – 69 7,2
GESAMT 285 99 10 394 25,1
 
4.4.3 Prognose Martin-Behaim-Schule 
In Tabelle 13 sind die Annahmen zur Prognose der Schüler*innenzahl an der Martin-Behaim-
Schule zusammengefasst. 
Tabelle 13: Annahmen Prognose Martin-Behaim-Schule  
Martin-Behaim-Schule 
 • 12,8% der Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren in der Wissenschaftsstadt   
   Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg beginnen einen Bildungsgang an einer  
   Beruflichen Schule in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
 • 20,2% hiervon beginnen einen Bildungsgang an der Martin-Behaim-Schule.
 • Mit Kündigung der Altkreisregelung zum 1.8.2026 können ab diesem Zeitpunkt an der  
   Martin-Behaim-Schule keine Auszubildenden zu
   • Kaufleuten für Büromanagement
   • Industriekaufleuten sowie
   • Bankkaufleuten
      mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg aufgenommen werden.
 
24 Martin-Behaim-Schule und Friedrich-List-Schule kooperieren in der Ausbildung der Kaufleute für Büromanagement 
und haben hierzu das Projekt BEST (für Behaim und List) implementiert.
78

Mit Kündigung der Altkreisregelung ab 2026 werden Auszubildende in den bereits bestehenden 
Doppelangeboten mit Betriebsstätte im Landkreis nicht mehr aufgenommen werden können. 
Damit geht die Zahl der Schüler*innen von 2026 bis 2028 sukzessive leicht zurück (Abbildung 
54). Danach steigt die Zahl entsprechend der Bevölkerungsentwicklung sukzessive wieder an. 
Maximal werden dann 2033 noch 1.812 Schüler*innen an der Martin-Behaim-Schule erwartet. 
Dies sind immer noch etwas mehr als 2023.  
Abbildung 54: Prognose Martin-Behaim-Schule 
Die Veränderungen infolge der Aufkündigung der Altkreisregelung betreffen nur die Berufs-
schule (Abbildung 55). Werden an der Landrat-Gruber-Schule keine weiteren Ausbildungsbe-
rufe angesiedelt, die auch an der Martin-Behaim-Schule angeboten werden, ergeben sich bei 
Aufkündigung der Altkreisregelung für die Berufsschule am Ende des Prognosezeitraums noch 
1.295 Schüler*innen. Dies wären etwas mehr als 2023.
 
Abbildung 55: Prognose Berufsschule Martin-Behaim-Schule 
1.985
1.889
1.751
1.720
1.674
1.729
1.709
1.762
1.728
1.702
1.689
1.703
1.722
1.751
1.782
1.812
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2.400
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
1.415
1.408
1.290
1.276
1.235
1.238
1.255
1.293
1.257
1.227
1.208
1.219
1.232
1.251
1.273
1.295
0
300
600
900
1.200
1.500
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
79

Für die vollschulischen Bildungsgänge an der Martin-Behaim-Schule ergibt sich folgende Ent-
wicklung (Abbildung 56). 
 
Abbildung 56: Prognose vollschulische Bildungsgänge Martin-Behaim-Schule 
4.4.4 Räumliche Situation Martin-Behaim-Schule 
Die Martin-Behaim-Schule konnte bereits 2020 in die generalsanierten und neustrukturierten 
Räume am Berufsschulzentrum Nord einziehen. 
 
Für die Neustrukturierung der Gebäude wurde gemeinsam mit den dort angesiedelten drei 
Beruflichen Schulen (Friedrich-List-Schule, Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und Martin-Behaim-
Schule) ein eigenes Raumprogramm entwickelt und umgesetzt. Dieses Konzept sieht eine ge-
meinsame Nutzung der Räume vor, die flexibel je nach Bedarf der einzelnen Schulen gebucht 
und genutzt werden. Lernlandschaften sind Teil des Raumprogramms, das Lernfeldkonzept Be-
ruflicher Bildung kann nun beispielhaft umgesetzt werden. Durch die Neustrukturierung wurde 
ein gemeinsames Sekretariat und auch ein gemeinsames Lehrkräftezimmer geschaffen. Die 
Schaffung der neuen Mensa sowie der Mediathek gilt als Zugewinn. Die Ausstattung des neuen 
Zentrums Nord kann prinzipiell als zukunftsweisend im berufspädagogischen Sinne bezeichnet 
werden. Durch die gemeinsame Nutzung von Räumen können vielfältige Möglichkeiten der Ko-
operationen entstehen, was wiederum zu Synergieeffekten im Berufsschulzentrum Nord führt. 
Aufgrund des mit den Schulen gemeinsam entwickelten und umgesetzten Raumprogramms, 
das den modernen Anforderungen der Beruflichen Bildung genügt, wurde im Rahmen der 
Schulentwicklungsplanung keine Raumerhebung im Zentrum Nord vorgenommen. 
557
527
518
515
491
454
469
471
475
481
484
490
500
509
517
0
100
200
300
400
500
600
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
80

4.4.5 Geplante Entwicklungsperspektiven  
    Martin-Behaim-Schule 
• Grundsätzlich wird der Erhalt der bereits festgelegten Fachklassenstandorte für die ent-
sprechenden Ausbildungsberufe befürwortet. 
• Für den Ausbildungsberuf „Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r“ wird beantragt, Fach-
klassenstandort in Südhessen zu werden (Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis 
Darmstadt-Dieburg). 
• Mit der hessenweiten Einführung der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) 
zum Schuljahr 2026/27 wird dieser Bildungsgang als neue Vollzeitschulform beantragt. Die 
Umsetzung des Bildungsangebots in BÜA ist im Schulverbund mit der Friedrich-List-Schule 
und der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule vorgesehen. Im Rahmen der FR Wirtschaft und 
Verwaltung wird der SP Informationstechnik angeboten; in der FR Gesundheit und Sozial-
wesen der SP Medizinisch-technisch/Krankenpflegerisch. 
• Ab dem Schuljahr 2024/25 besteht die Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Schule 
als Mittelstufenschule für die FR Wirtschaft sowie Gesundheit und Sozialwesen; in diesem 
Zusammenhang werden die entsprechenden Schwerpunkte angeboten. 
81

4.5 Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
 
Selbstständige Berufliche Schule mit Schwerpunkt
Elektro- und Informationstechnik
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule | 6285
Alsfelder Straße 23, 64289 Darmstadt
06151 13 4898 00
www.hems.de
1202 Schülerinnen und Schüler 
Schuljahr 2023/2024
 
 
398 in Dualer Berufsausbildung
804 in Vollschulischen Bildungsgängen
33% 67 %
82

4.5 Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
Die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule wurde 1985 als Berufliche Schule für Elektrotechnik und 
mit Beruflichem Gymnasium neu gegründet und im Berufsschulzentrum Nord angesiedelt. 
Unter dem Dach der neuen Heinrich-Emanuel-Merck-Schule wurden das Berufliche Gymnasi-
um der alten Merck-Schule, die zu diesem Zeitpunkt aufgelöst wurde, die Fachoberschule, die 
Berufsfachschule, die Technikerschule sowie die Teilzeit-Berufsschule der früheren Elektro-
Abteilung der Erasmus-Kittler-Schule zusammengefasst. Die Schule ist nach dem Gründer des 
gleichnamigen Pharmakonzerns benannt.  
4.5.1 Bildungsgänge und Entwicklung  
   Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
Der Schwerpunkt der Angebote der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule liegt im Bereich der 
Elektro- und Informationstechnik. Sie ist die einzige Berufliche Schule in Trägerschaft der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt mit einem Beruflichen Gymnasium (Tabelle 14). Der Bildungs-
gang zur allgemeinen Hochschulreife kann hier in den Fachrichtungen Ernährung, Wirtschaft, 
Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt: Gesundheit) sowie Technik (Schwerpunkte: Praktische 
Informatik und Elektrotechnik) absolviert werden. Des Weiteren sind an dieser Schule die Bil-
dungsgänge zur Berufsvorbereitung, die Zweijährige Berufsfachschule, die Zweijährige Höhere 
Berufsfachschule, die Fachoberschule Form A und B, Fachrichtung Technik mit dem Schwer-
punkt Elektrotechnik, sowie die Zweijährige Fachschule angesiedelt. An der Berufsschule wer-
den Auszubildende im Bereich der Elektrotechnik und der Informatik unterrichtet. 
Tabelle 14: Ausbildungsgänge an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  
Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberuf Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren FK
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung Elektrotechnik Vollzeit 1
Berufsschule Elektroniker*in FR Energie- und Gebäudetech-
nik
Elektroniker*in für Betriebstechnik 
Elektroniker*in für Geräte und Systeme
Teilzeit 3,5 FK 
SH
Industrieelektriker*in FR Betriebstechnik
Industrieelektriker*in FR Geräte und Systeme Teilzeit 2
Elektroanlagenmonteur*in Teilzeit 3
Fachinformatiker*in 
• FR Anwendungsentwicklung
• FR Systemintegration
Teilzeit 3
• IT-System-Elektroniker*in Teilzeit 3
Fachoberschule 
Form A FR Technik SP Elektrotechnik Vollzeit 2
Fachoberschule 
Form B FR Technik SP Elektrotechnik Vollzeit 1
Zweijährige Berufs-
fachschule FR Technik SP Elektrotechnik Vollzeit 2
83

Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberuf Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren FK
Zweijährige  
Fachschule Teilzeit
Fachbereich Technik 
• FR Elektrotechnik SP Informations-  
und Kommunikationstechnik
• FR Informationstechnik SP  
Computersystem- und Netzwerktechnik
Teilzeit 4
Zweijährige  
Fachschule Vollzeit
Elektrotechnik:
• SP Informations- und Kommunikations-
technik
Vollzeit 2
Informationstechnik:
• SP Computersystem- und Netzwerk-
technik
Vollzeit 2
Zweijährige Höhere 
Berufsfachschule FR Informationsverarbeitung - Technik Vollzeit 2
Berufliches  
Gymnasium
FR Technik
• SP Praktische Informatik
• SP Elektrotechnik
Vollzeit 3
FR Ernährung Vollzeit 3
FR Gesundheit und Soziales
• SP Gesundheit Vollzeit 3
FR Wirtschaft Vollzeit 3
 
2023 besuchte die Hälfte der Schüler*innen eine Fachklasse der Berufsschule und ein Drittel 
das Berufliche Gymnasium (Abbildung 57). Alle übrigen Bildungsgänge umfassen jeweils weni-
ger als 5% der Schüler*innen.
 
Abbildung 57: Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der  
  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023
Berufliches 
Gymnasium
33,5
Zweijährige 
Berufsfachschule
3,6
Zweijährige Höhere 
Berufsfachschule
2,9
Berufsschule
49,9
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung 
(Vollzeit)
1,4
Fachoberchule Form A
4,6
Fachoberschule Form B
0,2
Zweijährige 
Fachschule 
T eilzeit
2,7
Zweijährige 
Fachschule 
Vollzeit
1,2
84

Abbildung 58 zeigt die Gesamtentwicklung der Schüler*innenzahl an der Heinrich-Emanuel-
Merck-Schule seit 2012. In diesem Zeitraum hat die Zahl der Schüler*innen um 8,8% abge-
nommen. Der Rückgang fällt damit deutlich geringer aus als an den anderen Beruflichen Schu-
len in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Unter der Corona-Pandemie ist hier 
die Schüler*innenzahl zwar ebenfalls zunächst leicht zurückgegangen, hat sich jedoch wieder 
erholt und lag 2023 kaum unter dem Niveau von 2019. 
Zwar ist die Zahl der Schüler*innen, die in einen Bildungsgang der Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule eintreten, im Zeitverlauf gesunken, dies gilt jedoch nicht für die Auszubildenden in der 
Berufsschule. Ihre Zahl hat bis 2017 zugenommen, ist danach zwar wieder zurückgegangen, 
liegt 2023 jedoch höher als noch 2012. Auch insgesamt ist die Zahl der Schüler*innen in dua-
ler Ausbildung an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule angestiegen.
 
Abbildung 58: Anzahl Schüler*innen an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
Berufsschule und vollschulische Bildungsgänge halten sich an der Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule in etwa die Waage. Im Zeitraum von 2018 bis 2023 ist die Zahl der Schüler* um insge-
samt um 7% zurückgegangen. Dies betrifft insbesondere die kleineren Bildungsgänge an der 
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (Tabelle 15). An der Berufsschule liegt der Rückgang mit 4,9% 
unter dem Durchschnitt, bei den vollschulischen Bildungsgängen mit 9,1% etwas darüber. Die 
Zahl der Schüler*innen am Beruflichen Gymnasium ist in diesem Zeitraum sogar um 13,5% 
gewachsen - bei gleichzeitiger Deckelung der Aufnahmezahl (400 Schüler*innen). Auch in der 
Fachschule in Teilzeit hat die Zahl der Schüler*innen deutlich zugenommen. 
1.318
1.326
1.302
1.250
1.304
1.359
1.294
1.210
1.173
1.196
1.203
1.202
521
522
515
537
568
605
526
455
434
457
462
448
555
556
536
498
544
619
631
639
572
579
578
600
128
153
130
165
190
210
178
190
151
161
179
176
0
250
500
750
1.000
1.250
1.500
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Duale 
Ausbildung
+8,1%
Gesamt
-
8,8% 
1. Jahrgang
-
14,0%
Duale 
Ausbildung
1. Jg. +37,5%
85

Tabelle 15: Schüler*innen in den Bildungsgängen der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
Anzahl Schüler*innen
Bildungsgang 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Berufsschule 631 639 572 579 578 600
Vollschulische Bildungsgänge 
gesamt 663 571 601 617 625 602
Bildungsgänge zur Berufsvorberei -
tung 74 15 13 18 17 17
Berufliches Gymnasium 355 350 369 374 389 403
Zweijährige Berufsfachschule 72 80 71 67 66 43
Zweijährige Höhere  
Berufsfachschule 32 29 38 39 39 35
Fachoberschule Form A 72 59 68 59 54 55
Fachoberschule Form B 6 0 6 5 3 2
Fachschule Vollzeit 35 22 21 25 27 14
Fachschule Teilzeit 17 16 15 30 30 33
Gesamt 1.294 1.210 1.173 1.196 1.203 1.202 
Tabelle 16 gibt die Zahl der Schüler*innen in den acht Ausbildungsberufen an der Berufsschu-
le der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023 wieder. In fast allen Ausbildungsberufen ist eine 
Klassenbildung in Mindestklassenstärke möglich. 2021 wurde lediglich der Ausbildungsbe-
ruf der Elektroanlagenmonteur*innen vom Hessischen Kultusministerium wegen zu geringer 
Schüler*innenzahlen beobachtet. 
Tabelle 16: Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  
        nach Ausbildungsberufen 2023 
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
Ausbildungsberuf Anzahl Schüler*innen
Elektroniker*in für Betriebstechnik 184
Elektroniker*in-  
FR: Energie- und Gebäudetechnik 173
Fachinformatiker*in -  
Fachrichtung: Systemintegration 141
Fachinformatiker*in -  
Fachrichtung: Anwendungsentwicklung 52
Elektroniker*in für Geräte und Systeme 38
IT-System-Elektroniker*in 8
Elektroanlagenmonteur*in *
Fachinformatiker*in - Fachrichtung: Digitale Vernetzung *
Gesamt 600
 
86

4.5.2 Zusammensetzung  
   Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
Frauen sind an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule in der Minderheit (Abbildung 59). 2023 war ein 
Fünftel der Schüler*innen weiblich. Im Vergleich zu 2012 ist der Frauenanteil leicht angestiegen. 
Abbildung 59: Frauen- und Männeranteil an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023
Wie Abbildung 60 zeigt, bestehen jedoch deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen 
Bildungsgängen im Hinblick auf den Frauenanteil. Am Beruflichen Gymnasium machen Frauen 
fast die Hälfte der Schüler*innen aus, in den übrigen Bildungsgängen liegt der Frauenanteil 
zum Teil deutlich unter 5%.  
Abbildung 60: Frauen- und Männeranteil an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  
  nach Bildungsgängen 2023
20,0
18,6
18,1
17,9
15,9
19,2
17,5
17,4
17,3
16,9
16,2
15,3
80,0
81,4
81,9
82,1
84,1
80,8
82,5
82,6
82,7
83,1
83,8
84,7
0
20
40
60
80
100
2023
2022
2021
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
 Frauen
 Männer
Prozent
7,1
6,7
48,1
20,0
97,0
92,9
98,2
93,3
97,1
95,3
51,9
80,0
0
20
40
60
80
100
Zweijährige Fachschule Teilzeit
Zweijährige Fachschule Vollzeit
Fachoberschule Form A
Berufsschule
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Zweijährige Berufsfachschule
Berufliches Gymnasium
GESAMT
 Frauen
 Männer
Prozent
87

Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund liegt an der Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule 2023 bei insgesamt 41,6% (Abbildung 61). Dazu gehören alle Schüler*innen, die im 
Ausland geboren sind, mindestens ein Elternteil haben, das im Ausland geboren ist und/oder 
zu Hause eine andere Sprache als Deutsch sprechen. Hierbei bestehen deutliche Unterschiede 
zwischen den verschiedenen Bildungsgängen. Unterrepräsentiert sind Schüler*innen mit Zu -
wanderungsgeschichte in der Berufsschule. Hier liegt der Anteil der Schüler*innen mit Migrati -
onshintergrund bei lediglich 31,5%. In der Fachschule ist der Anteil noch niedriger. Umgekehrt 
machen Schüler*innen mit Zuwanderungsgeschichte in der Zweijährigen Berufsfachschule und 
den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung mehr als 70% aus. Auch am Beruflichen Gym-
nasium und der zweijährigen Höheren Berufsfachschule sind sie mit einem Anteil von etwas 
mehr als der Hälfte überrepräsentiert. Das gleiche gilt für die Fachoberschule Form A, an der 
Schüler*innen mit Zuwanderungsgeschichte 60% ausmachen. 
Abbildung 61: Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der   
  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule nach Bildungsgängen 2023
14,3
21,2
60,0
31,5
51,4
72,1
51,6
70,6
41,7
0
20
40
60
80
100
Zweijährige Fachschule Vollzeit
Zweijährige Fachschule Teilzeit
Fachoberschule Form A
Berufsschule
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Zweijährige Berufsfachschule
Berufliches Gymnasium
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
GESAMT
Prozent
88

Etwas mehr als ein Drittel der Schüler*innen der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule hat ihren 
Wohnsitz in Darmstadt, der Anteil der Schüler*innen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg 
liegt mit 38,4% nur wenig darüber. 15,1% kommen aus den übrigen Landkreisen Südhessens 
(Abbildung 62). 
Abbildung 62: Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der  
  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023
Betrachtet man die Wohnorte der Auszubildenden in der Berufsschule, ergibt sich ein etwas 
anderes Bild (Abbildung 63). Lediglich ein knappes Viertel dieser Schüler*innen hat einen 
Wohnsitz in Darmstadt, ähnlich groß ist der Anteil der der Schüler*innen mit Wohnsitz in ei-
nem der Landkreise Bergstraße, Groß-Gerau oder dem Odenwaldkreis. Mehr als ein Drittel der 
Auszubildenden lebt im Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
Abbildung 63: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der  
  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023
Darmstadt
34,4
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
38,4
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
15,1
Sonst.
Hessen
7,8
Andere
Bundesländer
4,2
N=1.202
Darmstadt
22,8
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
35,8
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
23,7
Sonst.
Hessen
11,5
Andere
Bundesländer
6,2
N=600
89

Betrachtet man die Betriebsstätte, zeigt sich, dass mehr als die Hälfte der Auszubildenden 
in den Fachklassen der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule eine Betriebsstätte in Darmstadt hat 
(Abbildung 64). Ein knappes Viertel absolviert die Ausbildung im Landkreis Darmstadt-Dieburg, 
zum Großteil im Altkreis. 9% hat eine Ausbildungsstätte in den anderen Kreisen in Südhessen 
– Bergstraße, Groß-Gerau oder Odenwaldkreis und 12% in sonstigen Kreisen in Hessen oder 
anderen Bundesländern. 
Abbildung 64: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte  
  an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023
Doppelangebote mit anderen Beruflichen Schulen bestehen an der Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule nicht. Jedoch erfolgt die Ausbildung der IT-Berufe (Fachinformatiker*in mit Fachrich-
tung Systemintegration und Fachrichtung Anwendungsentwicklung) im ersten und zweiten 
Ausbildungsjahr in Kooperation mit der Friedrich-List-Schule.  
Hierdurch werden Lernsituationen geschaffen, die gemeinsam von Auszubildenden im kauf-
männischen und technischen IT-Bereich bearbeitet werden. So können komplexe, zunehmend 
hybride Aufgabenstellungen abgebildet, die auch in der Arbeitswelt in multifunktionalen Teams 
bearbeitet werden. Dieses Beschulungskonzept ist gemeinsam mit den entsprechenden Ausbil-
dungsbetrieben entwickelt worden. 
Darmstadt
56,2
Altkreis LaDaDi
20,0
Übriger Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
2,8
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
9,0
Sonstige
12,0
N=600
90

4.5.3 Prognose Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
In Tabelle 17 sind die Annahmen zur Prognose der Schüler*innenzahl an der Heinrich-Emanuel-
Merck-Schule zusammengefasst. 
Tabelle 17: Annahmen Prognose Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
•  12,8% der Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren in der Wissenschaftsstadt   
   Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg beginnen einen Bildungsgang an einer  
   Beruflichen Schule in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
•  12,3% hiervon beginnen einen Bildungsgang an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule.
•  Die Aufkündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Altkreisregelung mit dem 
   Landkreis Darmstadt-Dieburg zum 1.8.2026 betrifft die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule    
   nicht, da hier keine Doppelangebote mit der Landrat-Gruber-Schule bestehen.
 
Nach den Ergebnissen der Prognose bleibt die Schüler*innenzahl an der Heinrich-Emanuel-
Merck-Schule auch zukünftig relativ konstant (Abbildung 65). Entsprechend der Bevölkerungs-
entwicklung kann bis 2033 ein leichter Anstieg der Zahl der Schüler*innen erwartet werden.
 
Abbildung 65: Prognose Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
1.294
1.210
1.173
1.196
1.203
1.202
1.205
1.182
1.177
1.185
1.197
1.208
1.225
1.244
1.267
1.284
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
91

Die folgende Abbildung 66 zeigt die prognostizierte Entwicklung der Berufsschule und der 
vollschulischen Bildungsgänge an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule. 
 
Abbildung 66: Prognose Berufsschule und vollschulische Bildungsgänge an der  
  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
Die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule strebt zum einen die Einrichtung von Fachklassenstandor-
ten für verschiedene Berufe an, zum anderen eine Aufhebung der Aufnahmeobergrenze für das 
Berufliche Gymnasiums (vgl. Kapitel 4.5.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Heinrich-Emanuel-
Merck-Schule, S. 92). Hier sollen in Kooperation mit anderen Beruflichen Schulen in Darmstadt 
neue Fachrichtungen angesiedelt werden. Sollten diese beiden Vorhaben umgesetzt werden, 
könnten sowohl Teilzeit- wie Vollzeitbildungsgänge an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule zu-
künftig stärker wachsen als aufgrund der demographischen Entwicklung zu erwarten wäre. 
4.5.4 Räumliche Situation  
    Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
Die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule konnte bereits 2022 in die generalsanierten und neustruk-
turierten Räume am Berufsschulzentrum Nord einziehen.  
Für die Neustrukturierung der Gebäude wurde gemeinsam mit den dort angesiedelten drei 
Schulen (Friedrich-List-Schule, Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, Martin-Behaim-Schule) ein 
eigenes Raumprogramm entwickelt und umgesetzt. Dieses Konzept sieht eine gemeinsame 
Nutzung der Räume vor, die flexibel je nach Bedarf der einzelnen Schulen gebucht und ge-
nutzt werden können. Lernlandschaften sind Teil des Raumprogramms, das Lernfeldkonzept 
Beruflicher Bildung kann künftig beispielhaft umgesetzt werden. Die Neustrukturierung sieht 
ein gemeinsames Sekretariat sowie ein gemeinsames Lehrkräftezimmer der drei Beruflichen 
Schulen vor. Neu geschaffen wurden eine Mensa sowie eine Mediathek, die allen drei Schulen 
zur Verfügung steht. 
Hervorzuheben ist die neue Ausstattung mit insgesamt 4 Werkstätten und 7 Laboren, die mit 
modernsten Maschinen, Werkzeugen und Messvorrichtungen eingerichtet sind. Hinzu kommt 
ein „Zentrum Erneuerbare Energien“, wodurch auch neue Ausbildungsinhalte in Bezug auf die 
Energiewende im praktischen Unterricht umgesetzt werden können. 
 
663
571
601
617
625
602
610
597
597
602
609
614
623
633
645
653
631
639
572
579
578
600
595
585
580
583
588
594
602
611
622
631
0
200
400
600
800
1.000
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
Berufsschule
Vollschulische
Bildungsgänge
92

Aufgrund des mit den Schulen gemeinsam entwickelten und umgesetzten Raumprogramms, 
das den modernen Anforderungen der Beruflichen Bildung genügt, wurde im Rahmen der 
Schulentwicklungsplanung keine Raumerhebung im Zentrum Nord vorgenommen. 
4.5.5 Geplante Entwicklungsperspektiven  
   Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
• Grundsätzlich wird der Erhalt der bereits festgelegten Fachklassenstandorte für die ent-
sprechenden Ausbildungsberufe befürwortet. 
• Für den Ausbildungsberuf „Elektroniker*in für Geräte und Systeme“ soll die Heinrich-Ema-
nuel-Merck-Schule auch Fachklassenstandort für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
den Landkreis Offenbach werden; ein entsprechender Antrag wird von der Schule gestellt. 
• Für den Ausbildungsberuf „Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker*in“ 
wird die Schule Darmstadt als Fachklassenstandort für Südhessen beantragen (Wissen -
schaftsstadt Darmstadt und Landkreis Bergstraße). 
• Das Bildungsangebot im Beruflichen Gymnasium soll erweitert werden. An erster Stelle 
einer Erweiterung steht die FR Erziehungswissenschaften, und zwar in fachlicher Koopera -
tion mit der Alice-Eleonoren-Schule; die Antragstellung erfolgt über die Heinrich-Emanuel-
Merck-Schule. 
Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Mehrbedarf an Gymnasialzügen in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (vgl. Schulentwicklungsplan für die weiterführenden Schulen) bietet 
das Berufliche Gymnasium die gleichen Chancen einer gymnasialen Oberstufe wie die im 
allgemeinbildenden Bereich (z.B. Bertolt-Brecht-Schule oder an einer IGS); allerdings mit dem 
Angebot einer beruflichen Fachrichtung, was i.d.R. für die Schüler*innen einen interessanten 
Bildungsweg eröffnet. Auch hier kann die Allgemeine Hochschulreife erreicht werden. Insofern 
soll im Rahmen der mittel- und langfristigen Planungsvorhaben die Erweiterung des Beruf-
lichen Gymnasiums um die FR Technik, SP Bau- und Umwelttechnik sowie Gestaltungs- und 
Medientechnik in den Fokus genommen werden. Im Zuge der Neugestaltung des Berufsschul-
zentrums Mitte als Bildungscampus wird darüber hinaus geprüft, ob dort ein eigener Standort 
„Berufliches Gymnasium“ eingerichtet wird, also ein zweiter neben dem der Heinrich-Emanuel-
Merck-Schule im Berufsschulzentrum Nord. Dies würde dem erwähnten Mehrbedarf eines 
gymnasialen Angebots (Oberstufe) in der Wissenschaftsstadt Darmstadt gerecht werden und 
die inhaltliche Angebotspalette erweitern. 
• Mit Einführung der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) zum Schuljahr 
2026/27 werden im Rahmen der FR Technik die Schwerpunkte „Elektrotechnik und Infor-
mationstechnik“ angeboten. Die Umsetzung des Bildungsangebots in BÜA ist im Schulver-
bund mit der Friedrich-List-Schule und der Martin-Behaim-Schule vorgesehen. 
• Ab dem Schuljahr 2024/25 besteht die Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Schule als 
Mittelstufenschule für die FR Technik; in diesem Zusammenhang werden die Schwerpunkte 
Elektrotechnik und Informationstechnik angeboten.
93

4.6 Entwicklungen am Berufsschulzentrum Mitte
Aktuell sind am Berufsschulzentrum Mitte in der Mornewegstraße die Erasmus-Kittler-Schule 
und die Peter-Behrens-Schule verortet. Die Hauptgebäude der beiden Schulen wurden in den 
1960er Jahren erbaut und stehen gemeinsam unter Ensembleschutz. In den letzten Jahrzehn-
ten folgte der Bau weiterer Werkstatthallen und des sogenannten Interimsbaus mit Unter-
richtsräumen. 2015 wurde als Bindeglied eine Werkhalle zwischen den beiden Hauptgebäuden 
errichtet. 
Das Berufsschulzentrum Mitte befindet sich in Nähe des Darmstädter Hauptbahnhofs, auf 
einem Gebiet nördlich der Rheinstraße. Im Gegensatz zum Zentrum Nord stellt sich das Zen-
trum Mitte strukturell eher als Campus dar, der sich aus verschiedenen Bauten mit diversen 
Funktionen zusammensetzt. Auf dem Gelände sind Frei- und Entwicklungsflächen vorhanden. 
Eine städtebauliche Studie wurde von der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Auftrag gegeben. 
Angestrebt wird eine synergetische Nutzung dieser Flächen für die dort ansässigen Schulen.
 
Wie der in diesem Bericht verfassten Beschreibung zur räumlichen Situation entnommen wer-
den kann, sind beide Hauptgebäude sanierungsbedürftig. Auch die fachliche Ausstattung der 
Räumlichkeiten muss dringend modernisiert werden, um die Qualität der Ausbildungen zu si-
chern und um auf die Veränderungen, die nicht zuletzt durch die Digitalisierung in den gewerb-
lich-technischen und handwerklichen Berufen stattgefunden haben, zu reagieren. Die Raumbe -
darfserhebung zeigt zudem, dass an beiden Schulen Unterrichtsräume und auch Fachräume 
(z. B. Computer- und Medienräume, Labore und Werkstätten) fehlen. Die naturwissenschaftli-
chen Fachräume der Peter-Behrens-Schule befinden sich derzeit komplett an der Außenstelle 
in der Martin-Buber-Straße. Dem gesamten Berufsschulzentrum Mitte fehlt es außerdem an 
einer Sporthalle und an einem Aufenthaltsbereich für die Schüler*innen inkl. eines Bistros bzw. 
einer Mensa. Ein zeitgemäßes pädagogisches Konzept (z. B. offene Formen der Lehr- und Lern-
gestaltung) kann aufgrund der veralteten Lernräume und des generellen Raummangels nicht 
adäquat umgesetzt werden; es fehlen weitere Vorbereitungs- und Differenzierungsräume. 
Nach den erfolgreichen Baumaßnahmen am Berufsschulzentrum Nord plant die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt aktuell auch die Sanierung und Modernisierung des Berufsschulzen -
trums Mitte. Hier soll ebenfalls der Zentrumsgedanke maßgeblich sein für alle weiteren Pla-
nungsüberlegungen. 
Im ersten Schritt findet seit Beginn des Schuljahres 2024/25 die Sanierung der Erasmus-Kitt-
ler-Schule statt; nachdem die Schulgemeinde in die Interimsgebäude in der Hilpertstraße und 
am Paul-Gerhardt-Platz ausgelagert wurde, wird 2025 am Hauptgebäude mit der Schadstoffsa-
nierung und dem Rückbau des Obergeschosses begonnen. Nach dem Abriss der alten Werkhal -
le wird das Hauptgebäude um den sogenannten Südflügel erweitert. Diese Maßnahmen sollen 
2028 abgeschlossen werden. 
 
Parallel startet 2025 die Konzeptphase zur generellen Weiterentwicklung des Berufsschulzen-
trums Mitte (Neu-/Erweiterungsbauten). Das städtische Schulamt wird in Abstimmung mit 
den Schulen und unterstützt durch ein externes Planungsbüro ein Konzept erarbeiten, das als 
Grundlage für die bauliche Sanierung und Erweiterung des Standorts Mitte dient. In der soge-
nannten vorbereitenden Planungsphase 0 sollen alle Grundlagen ermittelt werden, die als Aus-
lobung für ein Vergabeverfahren der Planungsleistungen benötigt werden. Dies schließt eine 
Bestandsanalyse mit ein sowie die räumliche und sachliche Bedarfsermittlung. Des Weiteren 
wurden Prüfaufträge formuliert, die sich u.a. auf die Neustrukturierung der Ausbildungsgänge 
94

an den Darmstädter Beruflichen Schulen beziehen. Ziel ist langfristig die Konsolidierung und 
inhaltliche Neuausrichtung der beruflichen Bildung in beiden Berufsschulzentren, Mitte und 
Nord. Durch eine Schwerpunktsetzung und Profilierung sollen diese nachhaltig gestärkt und 
eine moderne Berufsschullandschaft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt etabliert werden. 
Als Vision entsteht durch Sanierung und Modernisierung der Bestandsgebäude sowie deren 
städtebaulich durchdachten bauliche Ergänzungen bis zum Jahr 2035 am Standort Mitte ein 
zweites Berufliches Schulzentrum, das eine gelungene Weiterentwicklung der traditionsreichen 
Darmstädter Schulen abbildet. Analog zum BSZ Nord soll auch dieses Zentrum auf höchstem 
technischem Niveau ausgestattet sein und ein zeitgemäßes, praxisorientiertes Lernen ermög -
lichen. Eine der Kernaufgabe wird sein, die Abteilungen Chemie, Biologie und Physik mitsamt 
den Fachräumen an das Zentrum Mitte umzuziehen.  
Das Berufsschulzentrum Mitte soll sich generell durch eine hohe Aufenthaltsqualität auszeich-
nen und von den Schüler*innen als Lern- und Lebensraum wahrgenommen werden, an dem sie 
sich entwickeln und ihre beruflichen Fähigkeiten individuell entfalten können.  
In der genannten Konzeptphase soll auch die Situation der Alice-Eleonoren-Schule beleuch-
tet werden, die als einzige der sechs Beruflichen Schulen aktuell weder am BSZ Nord noch 
am BSZ Mitte vertreten ist. Die Alice-Eleonoren-Schule bildet an drei Standorten innerhalb 
Darmstadts in Sozial- und Gesundheitsberufen sowie in den Berufsfeldern Körperpflege und 
Textiltechnik/Bekleidung aus. Erste gemeinsame Überlegungen zur Zusammenarbeit der Alice-
Eleonoren-Schule, der Erasmus-Kittler-Schule und der Peter-Behrens-Schule in dem künftigen 
Berufsschulzentrum Mitte haben bereits stattgefunden. 
Perspektivisch soll der derzeitige Hauptstandort sowie die Außenstellen der Alice-Eleonoren-
Schule, als auch die aktuellen Außenstandorte der Erasmus-Kittler-Schule und der Peter-Beh-
rens-Schule sukzessive aufgegeben werden. 
 
95

4.7 Peter-Behrens-Schule
Selbstständige Berufliche Schule mit Schwerpunkt
Bau/Holztechnik, Druck-/Medientechnik,  
Farbtechnik/Raumgestaltung,  
Ernährung/Hauswirtschaft, Naturwissenschaften
Peter-Behrens-Schule | 6281
Mornewegstraße 18, 64293 Darmstadt 
(Hauptstelle)
Martin-Buber-Straße 32, 64287 Darmstadt 
(Außenstelle)
06151 13 4858 11
www.peter-behrens-schule.de
1757 Schülerinnen und Schüler
Schuljahr 2023/2024
 
 
1340 in Dualer Berufsausbildung
417 in Vollschulischen Bildungsgängen
76 % 24 %
96

4.7 Peter-Behrens-Schule
Die Peter-Behrens-Schule wurde 1965 gegründet und ist aus der Gewerblichen Berufsschule 
II hervorgegangen. Namensgeber ist der deutsche Architekt, Maler, Designer und Typograph 
Peter Behrens, der als ein Pionier des modernen Industriedesigns gilt und um die Jahrhundert-
wende des 19. und 20. Jahrhunderts der Darmstädter Künstlerkolonie angehörte. 
Die Peter-Behrens-Schule ist zusammen mit der Erasmus-Kittler-Schule an der Mornewegstra-
ße angesiedelt. Zusätzlich unterhält die Schule einen Außenstandort in der Martin-Buber-Stra-
ße, dort sind der Fachbereich Chemie, Physik, Biologie und die Bildungsgänge zur Berufsvor-
bereitung in Teilzeit untergebracht. 
4.7.1 Bildungsgänge und Entwicklung  
   Peter-Behrens-Schule 
Die Peter-Behrens-Schule bietet Bildungsgänge in verschiedenen Berufsfeldern an: Chemie/
Physik/Biologie, Bau- und Holztechnik, Druck- und Medientechnik, Farbtechnik und Raumge-
staltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft. Hierzu gibt es Angebote in Bildungsgängen zur 
Berufsvorbereitung, der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA), in der Berufs-
schule, der Fachoberschule und der Fachschule (Tabelle 18). 
Im Bereich der Berufsschule ist die Peter-Behrens-Schule für viele Ausbildungsberufe Fachklas-
senstandort für Südhessen (FK SH). Für die Ausbildung der Fachkräfte für Lebensmitteltechnik 
und Medientechnolog*in Siebdruck ist die Peter-Behrens-Schule Standort einer Landesfach-
klasse (FK L). 
Tabelle 18: Ausbildungsgänge an der Peter-Behrens-Schule  
Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberufe Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren FK
Bildungsgänge zur  
Berufsvorbereitung Werkstatt für Behinderte Teilzeit 2
Berufsfachschule zum 
Übergang in  
Ausbildung (BÜA)
Technik 
Wirtschaft Vollzeit 2
Zweijährige Höhere  
Berufsfachschule Chemietechnik Vollzeit 2
Berufsschule Ausbaufacharbeiter*in Fliesen-, Platten- 
und Mosaikarbeiten Teilzeit 2 FK SH
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger*in Teilzeit 3 FK SH
Bauzeichner*in (Architektur/Ingenieur-
bau/Tief- und Straßenbau) Teilzeit 3 FK SH
Dachdecker*in (Abdichtungs-/ 
Dachdeckungs-/Energietechnik  
an Dach und Wand)
Teilzeit 3 FK SH
Hochbauarbeiter*in SP Maurerarbeiten Teilzeit 2 FK SH
97

Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberufe Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren FK
Berufsschule Maurer*in Teilzeit 3 FK SH
Trockenbaumonteur*in Teilzeit Stufe 10
Rohrleitungsbauer*in Teilzeit Stufe 10
Tiefbaufacharbeiter*in  
SP Straßenbauarbeiten Teilzeit Stufe 10
Straßenbauer*in Teilzeit Stufe 10
Kanalbauer*in Teilzeit Stufe 10
Zimmerer*in Teilzeit 3 FK SH
Tischler*in Teilzeit 3 FK SH
Biologielaborant*in Teilzeit 3,5 FK SH
Chemielaborant*in Teilzeit 3 FK SH
Chemikant*in Teilzeit 3,5 FK SH
Produktionsfachkraft Chemie Teilzeit 2 FK SH
Fahrzeuglackierer*in Teilzeit 3 FK SH
Maler*in und Lackierer*in Teilzeit 3
Raumausstatter*in (Boden/Licht, Sicht- 
und Sonnenschutz/Polstern/Dekoration) Teilzeit 3 FK SH
Mediengestalter*in (Digital und Print, 
Fachrichtung: Konzeptualisierung und 
Visualisierung)
Teilzeit 3 FK SH
Medientechnolog*in (Buchbinder, 
Druck, Druckverarbeitung, Siebdruck) Teilzeit 3
FK L
(Sieb-
druck)
Maschinen- und Anlagenführer*in 
(Buchbindung/Lebensmittel) Teilzeit 3 FK SH
Fachkraft für Lebensmitteltechnik Teilzeit 3 FK L
Fleischer*in Teilzeit 3 FK SH
Bäcker*in Teilzeit 3 FK SH
98

Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberufe Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren FK
Berufsschule Fachverkäufer*in im Lebensmittelhand-
werk (Bäckerei/Fleischerei) Teilzeit 3 FK SH
Konditor*in Teilzeit 3
Fachkraft für Gastronomie (Systemgas-
tronomie/Restaurantservice/Veranstal-
tungsgastronomie/Restaurant)
Teilzeit 3 FK SH
Fachkraft im Gastgewerbe/Hotelfach-
kraft Teilzeit 3 FK SH
Fachkraft Küche Teilzeit 2
Fachpraktiker*in Küche Teilzeit 3 FK SH
Koch/Köchin Teilzeit 3 FK SH
Fachoberschule Form A
Gestaltung
Technik:
• SP Bautechnik
• SP Medienproduktionstechnik
Wirtschaft:
SP Ernährung und Hauswirtschaft
Vollzeit 2
Fachoberschule Form B
Gestaltung
Technik:
• SP Bautechnik
• SP Medienproduktionstechnik
Wirtschaft
• SP Ernährung und Hauswirt-
schaft
Vollzeit 1
Zweijährige Fachschule 
Wirtschaft
• SP Hotel- und Gaststättenge-
werbe
Teilzeit 4
Seiteneinsteiger*innen  
(InteA)  Vollzeit 1 1  
 
99

Schüler*innen in der Berufsschule der Peter-Behrens-Schule stellen etwas mehr als drei Viertel 
aller Schüler*innen (Abbildung 67). Die zweitgrößte Gruppe sind Schüler*innen der Fachober-
schule Form A, die 7,7% der Schüler*innen ausmachen. An dritter Stelle folgt die Berufsfach-
schule zum Übergang in den Beruf (BÜA) mit 6,5%. Der Anteil der Schüler*innen der übrigen 
Bildungsgänge liegt jeweils unter 5%.  
Abbildung 67: Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der   
  Peter-Behrens-Schule 2023
Abbildung 68 zeigt die Gesamtentwicklung der Schüler*innenzahl an der Peter-Behrens-Schule 
seit 2012. Bis 2023 ist die Zahl der Schüler*innen um ein Viertel zurückgegangen. Dies ent-
spricht insgesamt fast 600 Schüler*innen. Auch in der dualen Ausbildung liegt der Rückgang 
bei einem Viertel. Die Zahl der Schüler*innen, die in einen Bildungsgang der Peter-Behrens-
Schule eingetreten ist, ist um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Die Zahl der neu aufge-
nommenen Auszubildenden sank um ein Fünftel.  
Abbildung 68: Anzahl Schüler*innen an der Peter-Behrens-Schule
Berufsschule
76,3
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung (TZ)
1,6
BÜA
6,5
Zweijährige 
Fachschule (TZ)
2,8
Höhere 
Berufsfachschule
2,1
Fach
-
oberschule 
Form A
7,7
Fach
-
oberschule 
Form B
1,0
Seitenein
-
steiger*innen
2,1
2.348
2.310
2.233
2.222
2.171
2.097
1.989
2.007
1.923
1.844
1.771
1.757
943
897
874
885
877
839
757
796
666
711
702
617
1.800
1.771
1.682
1.647
1.576
1.566
1.511
1.533
1.462
1.427
1.373
1.340
592
542
531
538
518
521
515
539
480
496
490
475
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Duale 
Ausbildung
-
25,6%
Gesamt
-
25,2% 
1. Jahrgang
-
34,6%
Duale 
Ausbildung
1. Jg. 
–
19,8%
100

Wie Tabelle 19 zeigt, ist in allen Bildungsgängen ein Rückgang der Schüler*innenzahl zu ver-
zeichnen. Die Zahl der Schüler*innen in der Berufsschule hat seit 2018 um 11% abgenommen, 
in den vollschulischen Bildungsgängen sind es 13%. Besonders stark ist der Rückgang in der 
Fachoberschule Form B und der zweijährigen Fachschule  
Tabelle 19: Schüler*innen in den Bildungsgängen der Peter-Behrens-Schule 
Peter-Behrens-Schule
Anzahl Schüler*innen
Bildungsgang 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Berufsschule 1.511 1.533 1.462 1.427 1.373 1.340
Vollschulische Bildungsgänge 
gesamt 478 474 461 417 399 417
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung 34 36 25 28 20 28
Berufsfachschule zum Über-
gang in Ausbildung (BÜA) 140 151 167 138 124 114
Zweijährige höhere  
Berufsfachschule 42 38 43 34 38 37
Fachoberschule Form A 151 157 150 141 139 135
Fachoberschule Form B 41 26 25 24 20 17
Zweijährige Fachschule 70 66 51 52 58 49
Seiteneinsteiger*innen  –  –  –  –  – 37
GESAMT 1.989 2.007 1.923 1.844 1.771 1.757
In Tabelle 20 ist die Anzahl der Auszubildenden in den mehr als 50 Ausbildungsberufen an der 
Peter-Behrens-Schule 2023 ausgewiesen. Hierbei zeigt sich, dass neben großen Ausbildungs-
berufen mit einer großen Zahl von Auszubildenden auch zahlreiche kleinere Ausbildungsberufe 
mit nur wenigen Auszubildenden an der Peter-Behrens-Schule angesiedelt sind, in denen die 
Mindestklassenstärke unterschritten wird. 2021 wurden von Seiten des Hessischen Kultusminis-
teriums 18 Ausbildungsberufe an der Erasmus-Kittler-Schule aufgeführt, die die Mindestklassen-
stärke unterschreiten, drei dieser Berufe werden 2023 nicht mehr an der Peter-Behrens-Schule 
unterrichtet.25 Betroffen sind hierbei Ausbildungsberufe in den Bereichen Ernährung und Haus-
wirtschaft, Bautechnik, Drucktechnik sowie Farbtechnik und Raumausstattung. Lediglich Ausbil-
dungsberufe aus dem Berufsfeld Chemie/Physik/Biologie sind nicht betroffen.  
Die Schule betrachtet auch die Ausbildungsberufe mit geringen Schüler*innenzahlen als Teil 
des Schulprofils. Eine affine Beschulung wird ähnlicher Ausbildungsberufe wird bereits kon-
zeptionell umgesetzt, sodass zumindest in der Grundstufe eine Zuweisung von Lehrpersonal 
gesichert ist. Zudem bestehen Bezüge zu den vollschulischen Bildungsgängen an der Schule. 
 
25 Der Ausbildungsberuf zur Konditor*in, zur Fachpraktiker*in Küche (Beikoch) sowie zur Raumausstatter*in  
– SP Polstern werden 2023 nicht mehr an der Erasmus-Kittler-Schule unterrichtet.
101

Tabelle 20: Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Peter-Behrens-Schule 
         nach Ausbildungsberufen 2023 
Peter-Behrens-Schule
Ausbildungsberuf Anzahl 
Schüler*innen
Chemikant*in 108
Chemielaborant*in 102
Dachdecker*in - SP: Dachdeckungstechnik 95
Köchin/Koch 93
Hotelfachleute 74
Tischler*in 71
Maler und Lackierer*in - FR: Gestaltung und Instandhaltung 70
Fachkraft für Lebensmitteltechnik 69
Fahrzeuglackierer*in 68
Biologielaborant*in 48
Zimmerer*in 47
Mediengestalter*in Digital und Print  
FR: Gestaltung und Technik (alte Verordnung) 39
Fachverkäufer*in im Lebensmittelhandwerk - SP: Bäckerei 32
Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie 31
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger*in 29
Produktionsfachkraft Chemie 29
Hotelfachleute 26
Maurer*in 25
Fleischer*in 23
Fachkraft Küche 22
Bauzeichner*in - SP: Ingenieurbau 20
Maschinen- u. Anlagenführer*in  
SP: Lebensmitteltechnik 19
Bauzeichner*in - SP: Architektur 18
Bäcker*in 17
Medientechnolog*in Siebdruck 15
Raumausstatter*in - SP: Boden 15
Medientechnolog*in Druckverarbeitung 14
Fachleute für Systemgastronomie 12
Fachverkäufer*in im Lebensmittelhandwerk - SP: Fleischerei 9
Maschinen- u. Anlagenführer*in  
SP: Druckweiter- u. Papierverarbeitung 9
Mediengestalter*in Digital und Print - FR Printmedien 9
Restaurantfachleute 9
Medientechnolog*in Druck 8
Fachkraft für Gastronomie SP: Restaurantservice 7
Fachkraft für Gastronomie SP: Systemgastronomie 6
Raumausstatter*in - SP: Raumdekoration 6
Tiefbaufacharbeiter*in - SP: Straßenbauarbeiten 6
102

Peter-Behrens-Schule
Ausbildungsberuf Anzahl 
Schüler*innen
Bauzeichner*in - SP: Tief-, Straßen- und Landschaftsbau 4
Dachdecker*in - SP: Abdichtungstechnik 4
Fachkraft im Gastgewerbe 4
Mediengestalter*in Digital und Print - FR Digitalmedien 4
Bau- und Metallmaler*in *
Hochbaufacharbeiter*in - SP: Maurerarbeiten *
Mediengestalter*in Digital und Print - FR: Konzept. und Visual. *
Tiefbaufacharbeiter*in - SP: Kanalbauarbeiten *
Ausbaufacharbeiter*in -  
SP: Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten *
Buchbinder*in *
Rohrleitungsbauer*in *
Dachdecker*in - SP: Energietechnik an Dach und Wand *
Mediengestalter*in Digital und Print - FR Designkonzeption *
Mediengestalter*in Digital und Print - FR Projektmanagement *
Mediengestalter*in Digital und Print -  
FR: Beratung und Planung *
Raumausstatter*in -  
SP: Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen *
Straßenbauer*in *
Gesamt 1.370
 
4.7.2 Zusammensetzung Peter-Behrens-Schule 
An der Peter-Behrens-Schule werden mehrheitlich Männer unterrichtet (Abbildung 69).  
Der Frauenanteil lag 2023 bei etwa einem Drittel und ist seit 2012 leicht zurückgegangen. 
 
32,7
33,1
33,1
34,6
35,6
36,3
35,3
36,4
38,1
38,6
39,0
38,6
67,3
66,8
66,9
65,4
64,4
63,7
64,7
63,6
61,9
61,4
61,0
61,4
0
20
40
60
80
100
2023
2022
2021
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
 Frauen
 Männer
Prozent
103

Abbildung 69: Frauen- und Männeranteil an der Peter-Behrens-Schule 
Abbildung 70 zeigt, dass die Geschlechterverteilung in den verschiedenen Bildungsgängen 
unterschiedlich ist. Der höchste Frauenanteil findet sich an der Fachoberschule Form A, an 
der sie mehr als die Hälfte der Schüler*innen ausmachen. Ebenfalls überdurchschnittlich ist 
der Frauenanteil in der BÜA, der höheren Berufsfachschule und der zweijährigen Fachschule. 
Der niedrigste Frauenanteil findet sich in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung und der 
Berufsschule mit jeweils 29%.  
Abbildung 70: Frauen- und Männeranteil an der Peter-Behrens-Schule  
  nach Bildungsgängen 2023
2023 hatten 39% der Schüler*innen der Peter-Behrens-Schule einen Migrationshintergrund, 
d.h. sie sind selbst im Ausland geboren, haben mindestens ein Elternteil, das im Ausland gebo-
ren ist und/oder sprechen zu Hause eine andere Sprache als Deutsch (Abbildung 71). Hierbei 
bestehen Unterschiede zwischen den verschiedenen Bildungsgängen. Während an der BÜA 
60% der Schüler*innen eine Zuwanderungsgeschichte hatte, ist es an der Zweijährigen Fach-
schule in Teilzeit lediglich ein Viertel.  
Abbildung 71: Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der   
            Peter-Behrens-Schule nach Bildungsgängen 2023
46,9
55,6
43,2
40,4
28,6
29,3
32,7
53,1
44,4
56,8
59,6
71,4
70,7
67,3
0
20
40
60
80
100
Zweijährige Fachschule Teilzeit
Fachoberschule Form A
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Berufsfachschule zum Übergang in
Ausbildung (BÜA)
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
(T eilzeit)
Berufsschule
GESAMT
 Frauen
 Männer
Prozent
100,0
24,5
40,0
43,2
60,5
35,7
36,0
38,9
0
20
40
60
80
100
Seiteneinsteiger*innen
Zweijährige Fachschule Teilzeit
Fachoberschule Form A
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Berufsfachschule zum Übergang in
Ausbildung (BÜA)
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
(T eilzeit)
Berufsschule
GESAMT
Prozent
104

2023 hatte etwas mehr als ein Fünftel der Schüler*innen der Peter-Behrens-Schule ihren Wohn-
sitz in Darmstadt und etwa ein Drittel im Landkreis Darmstadt-Dieburg (Abbildung 72). Ein 
weiteres knappes Drittel lebt in den Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau oder dem Odenwald -
kreis und 10% kommen aus weiteren Teilen von Hessen. 
Abbildung 72: Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Peter-Behrens-Schule 2023
Betrachtet man nur die Gruppe der Schüler*innen in der Berufsschule an der Peter-Behrens-
Schule, ergibt sich hinsichtlich des Wohnortes eine ähnliche Verteilung (Abbildung 73).  
Abbildung 73: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort  
  an der Peter-Behrens-Schule 2023
Darmstadt
21,2
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
32,6
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
31,1
Sonst.
Hessen
10,4
Andere
Bundesländer
4,8
N=1.757
Darmstadt
19,0
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
30,7
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
34,9
Sonst.
Hessen
11,4
Andere
Bundesländer
4,0
N=1.340
105

Betrachtet man den Standort der Betriebsstätten der Auszubildenden an der Peter-Behrens-
Schule, ergibt sich eine andere Verteilung (Abbildung 74). Eine Mehrheit von 44,3% hatte 
2023 eine Betriebsstätte in Darmstadt. Etwas mehr als ein Fünftel absolviert die Ausbildung 
im Landkreis Darmstadt-Dieburg, größtenteils im Altkreis. Etwas mehr als ein Viertel hat die 
Betriebsstätte in einem der drei Kreise in Südhessen. 
Abbildung 74: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte  
  an der Peter-Behrens-Schule 2023
An der Peter-Behrens-Schule gibt es lediglich einen Ausbildungsberuf, die auch an der Landrat-
Gruber-Schule unterrichtet wird. Hierbei handelt es sich um die Fachklassen für Maler- und 
Lackierer*innen. 2023 wurden 70 Auszubildende an der Peter-Behrens-Schule in diesem Aus-
bildungsberuf unterrichtet. Hiervon hatten 44,3% ihre Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-
Dieburg. Mit Wegfall der Altkreisregelung ab 2026 wird die Peter-Behrens-Schule damit einen 
Teil der Schüler*innen in diesem Ausbildungsberuf verlieren. 
Tabelle 21: Schüler*innen nach Ausbildungsberuf und Betriebsstätten an der  
        Peter-Behrens-Schule im Doppelangebot mit der Landrat-Gruber-Schule 2023 
Peter-Behrens-Schule 
Anzahl Schüler*innen
Anteil 
Landkreis 
Darmstadt-
Dieburg Darmstadt
Landkreis 
Darm-
stadt-
Dieburg Sonstige Gesamt
Maler*in und Lackierer*in –  
FR Gestaltung und Instandhaltung 20 31 19 70 44,3
Darmstadt
44,3
Altkreis 
LaDaDi
14,4
Übriger Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
8,0
Sonst. 
Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
27,2
Sonst. Hessen
5,0
Andere 
Bundesländer
1,0
N=1.340
106

4.7.3 Prognose Peter-Behrens-Schule
In Tabelle 22 sind die Annahmen zur Prognose der Schüler*innenzahl an der Peter-Behrens-
Schule zusammengefasst. 
 
Tabelle 22: Annahmen Prognose Peter-Behrens-Schule  
Peter-Behrens-Schule 
 •  12,8% der Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren in der Wissenschaftsstadt   
    Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg beginnen einen Bildungsgang an einer 
    Beruflichen Schule in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt
 •  20,1% hiervon beginnen einen Bildungsgang an der Peter-Behrens-Schule.
 •  Mit Kündigung der Altkreisregelung zum 1.8.2026 können ab diesem Zeitpunkt an der 
    Peter-Behrens-Schule keine Auszubildenden zum/zur Maler*in und Lackierer*in mit Be
    triebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg mehr aufgenommen werden.
 
Wie Abbildung 75 zeigt, bliebe die Zahl der Schüler*innen an der Peter-Behrens-Schule relativ 
konstant, auch wenn durch Aufkündigung der Altkreisregelung ab 2026 Auszubildende zur 
Maler*in und Lackierer*in mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg nicht mehr auf-
genommen werden können. Sie machen nur einen sehr kleinen Teil der Berufsschüler*innen an 
der Peter-Behrens-Schule aus. Entsprechend der Bevölkerungsentwicklung steigt die Zahl der 
Schüler*innen insgesamt bis 2033 auf etwas über 1.900.
 
Abbildung 75: Prognose Peter-Behrens-Schule 
1.989
2.007
1.923
1.844
1.771
1.757
1.791
1.785
1.779
1.784
1.790
1.803
1.824
1.855
1.888
1.917
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2.400
2.800
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
107

Differenziert man nach Berufsschule und vollschulischen Bildungsgängen, zeigt sich noch 
einmal der hohe Stellenwert der dualen Ausbildung an der Peter-Behrens-Schule (Abbildung 
76). Entsprechend der Bevölkerungsentwicklung würde die Zahl der Auszubildenden an der Be-
rufsschule bis 2033 auf über 1.400 steigen, die Zahl der Schüler*innen in den vollschulischen 
Bildungsgängen auf über 500.
 
Abbildung 76: Prognose Berufsschule und vollschulische Bildungsgänge  
  Peter-Behrens-Schule 
An der Berufsschule der der Peter-Behrens-Schule gibt es verschiedene Ausbildungsberufe 
mit geringen Schüler*innenzahlen, die aufgrund dessen „unter Beobachtung“ des Hessischen 
Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen stehen. 2021 betraf dies insgesamt 18 Ausbil-
dungsberufe mit insgesamt 228 Schüler*innen. Auch wenn die Schule davon ausgeht, dass 
diese Klassen aufgrund von Affinitäten weiterhin zumindest in der Grundstufe und der Fach-
stufe 1 beschult werden können, stellt dies eine zentrale Unsicherheit der Prognose für diese 
Schule dar. Sollten diese Fachklassen oder nur ein Teil davon im Rahmen des Landesprojekts 
„Zukunftsfähige Berufsschule“ an einer Schule außerhalb von Darmstadt angesiedelt werden, 
würde die Peter-Behrens-Schule Schüler*innen verlieren. Insofern ist die hier berechnete Prog-
nose eher als ein Best-Case-Szenario zu betrachten. 
478
474
461
417
398
417
427
429
441
460
478
479
484
495
501
508
1.511
1.533
1.462
1.427
1.375
1.340
1.364
1.356
1.349
1.347
1.347
1.359
1.375
1.396
1.423
1.446
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
Berufsschule 
Vollschulische Bildungsgänge
108

4.7.4 Räumliche Situation Peter-Behrens-Schule
Die Peter-Behrens-Schule hat zwei Standorte: der Hauptstandort befindet sich im Berufsschul-
zentrum Mitte an der Mornewegstraße, der Außenstandort in der Martin-Buber-Straße. Dort 
sind das Berufsfeld Chemie/Physik/Biologie sowie die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung 
in Teilzeit untergebracht. Die Peter-Behrens-Schule teilt sich dieses Gebäude zurzeit noch mit 
dem Abendgymnasium. Das Abendgymnasium zieht in der zweiten Jahreshälfte 2025 in das 
Berufsschulzentrum Nord, sodass die vom Abendgymnasium genutzten Räume am Stand -
ort Martin-Buber-Straße künftig der Peter-Behrens-Schule zur Verfügung stehen. Mittel- bis 
langfristig soll jedoch der gesamte Standort Martin-Buber-Straße aufgegeben werden und alle 
Angebote der Peter-Behrens-Schule am Berufsschulzentrum Mitte angesiedelt werden. 
Am Standort Mornewegstraße stehen der Peter-Behrens-Schule 29 Räume für den berufsüber-
greifenden Unterricht zur Verfügung (Tabelle 23). 6 dieser Unterrichtsräume befinden sich im 
Interimsgebäude. Des Weiteren gibt es hier 4 Computerräume, 15 Werkstatträume sowie 10 
Räume für den hauswirtschaftlichen Bereich. Differenzierungsräume wurden von der Schule 
nicht ausgewiesen. Wie auch der Erasmus-Kittler-Schule steht auch der Peter-Behrens-Schule 
keine Aula für Veranstaltungen zur Verfügung. Ebenso fehlt dem gesamten Zentrum Mitte eine 
Sporthalle. Der Sportunterricht wird in verschiedenen Sporthallen im Stadtgebiet abgehalten. 
 
Im neuen Werkstattgebäude kann der Lernfeldgedanke räumlich umgesetzt werden. Hier befin -
den sich Theorie- und Praxisräume in unmittelbarer Nähe zueinander. Allerdings muss ein Teil 
des alten Werkstattgebäudes zum Zuschnitt für den Holzbereich genutzt werden. Hier müssen 
bei einem zukünftigen Wegfall der alten Werkstattgebäude und dem Bau des neuen Südriegels 
andere Lösungen gefunden werden. 
Zum Aufenthalt der Schüler*innen der Peter-Behrens-Schule wie auch der Erasmus-Kittler-Schule 
steht im Zentrum Mitte ein Raum zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung, in dem auch ein 
Kiosk untergebracht ist. Ein Selbstlernzentrum steht für die Schüler*innen nicht zur Verfügung. 
Als Hauptstandort ist die Peter-Behrens-Schule im Zentrum Mitte mit 2 Sekretariatsräumen so-
wie 8 Büros für die Schulleitung und weitere Leitungsfunktionen ausgestattet. Zudem stehen hier 
2 Besprechungsräume, 3 Lehrkräftearbeitszimmer sowie 2 Lehrkräftezimmer zur Verfügung. 
An verschiedenen Stellen des Schulgebäudes besteht Renovierungs- und Sanierungsbedarf.
 
109

Tabelle 23: Raumnutzung Peter-Behrens-Schule Mornewegstraße   
        Hauptnutzung  
Peter-Behrens-Schule - Mornewegstraße
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Unterricht
Unterrichtsraum  
– berufsübergreifender Unter -
richt
29 1.747,9 60,3 25,9 81,1
Fachraum Naturwissenschaften
reiner Computerfachraum 26 4 259,3 64,8 63,7 66,0
Musikraum
Kunstraum
Raum für fachpraktischen Unter -
richt  
– Werkstatt
15 1691,7 112,8 10,6 300,0
Raum für fachpraktischen Unter -
richt  
– Lehrküche27
6 431,9 72,0 41,0 97,4
Raum für fachpraktischen Unter -
richt  
– zugehörige Räume zur Lehrkü-
che28
3 125,3 41,8 19,0 78,7
sonstiger Raum für fachprakti -
schen Unterricht 29 1 55,9 55,9 55,9 55,9
Vorbereitungs-, Sammlungs- 
oder Maschinenraum
Differenzierungsraum
Aula / Forum
Schüler* 
innenräume
Schüler*innenaufenthalt
Kiosk 2 168,4 84,2 16,1 152,2
SV-Raum30
Selbstlernzentrum /  
Schüler*innenbücherei
sonst. Schüler*innenraum 
Verwaltung 
Sekretariat 2 64,8 32,4 27,3 37,5
Besprechungs-/ Beratungsraum 2 46,9 23,4 23,4 23,4
Lehrkräftearbeitsraum 3 63,3 21,1 17,2 24,4
Lehrkräftezimmer 2 83,9 41,9 28,9 54,9
Büro Schulleitung 4 114,4 28,6 24,5 40,2
Büro weitere Leitungsfunktionen 4 57,4 14,3 8,8 17,1
Büro Schulsozialarbeit 2 59,6 29,8 16,1 43,5
26 Ein Raum Fachraum der Druck- und Medientechnik. 
27 Ein Raum Restaurant, ein Raum Metzgerei.  
28 Ein Raum Thekenbereich des Restaurants. 
29 Bäckerei. 
30 Für die SV wird einer der Besprechungsräume genutzt.
110

Peter-Behrens-Schule - Mornewegstraße
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Funktionsräume
Kopierraum 1 25,3 25,3 25,3 25,3
Lehrmittelraum / Lagerraum 27 590,6 21,9 7,2 77,0
Serverraum
Sanitätsraum31
Hausmeister*in 1 26,9 26,9 26,9 26,9
sonst. Funktionsraum32 5 79,2 15,8 3,2 38,6
 
Der Standort in der Martin-Buber-Straße liegt ca. 8 Autominuten vom Hauptstandort entfernt. 
Dort sind das Berufsfeld Chemie/Physik/Biologie und die Bildungsgänge zur Berufsvorbe -
reitung in Teilzeit für ihren Theorieunterricht untergebracht. Praktische Unterrichtsstunden 
werden von dieser Gruppe am Hauptstandort wahrgenommen. Zusätzlich nutzt dieser Stand -
ort einzelne Räume im „Vereinsheim“, das sich in unmittelbarer Nähe befindet.33 Die Peter-
Behrens-Schule teilt sich das Gebäude zurzeit noch mit dem Abendgymnasium. Sobald das 
Abendgymnasium ausgezogen ist, können die freiwerdende Lehrkräftezimmer von der Peter-
Behrens-Schule genutzt werden.
 
An diesem Standort stehen der Schule 18 Räume für den berufsübergreifenden Unterricht in 
zwei Gebäudeteilen zur Verfügung (Tabelle 24). Ein Großteil der Klassenräume im Gebäudeteil 
A sind dabei nach Aussage der Schule aufgrund der Raumgröße für maximal 16 Schüler*innen 
nutzbar. Für die hier unterrichteten Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung wünscht sich die 
Schule zusätzlich Ausweich- bzw. Differenzierungsräume, um diese Schüler*innen gezielt för-
dern zu können und ihnen Auszeiten zu ermöglichen. 
 
Im Gebäudeteil B sind sowohl Räume für den berufsübergreifenden Unterricht als auch 7 
naturwissenschaftliche Fachräume bzw. Labore sowie 2 Computerräume untergebracht. Einem 
Teil der Klassenräume wie auch dem Lehrkräftezimmer in diesem Gebäudeteil fehlt dabei ein 
zweiter baulicher Fluchtweg. 
Auch der Außenstandort verfügt nicht über eine Sporthalle. Hier ist lediglich eine Gymnastik-
halle im Untergeschoß vorhanden.  
Für den Aufenthalt der Schüler*innen steht zwar im Untergeschoß ein Aufenthaltsraum zur 
Verfügung, dieser wird jedoch nicht mehr bewirtschaftet. Zudem wird der Raum als kaum 
attraktiv für den Schüler*innenaufenthalt betrachtet. Auch auf dem kleinen Schulhof gibt es für 
die Schüler*innen wenige Sitzgelegenheiten. 
31 Die beiden Büros für die Schulsozialarbeit dienen auch als Sanitätsraum. 
32 Verschiedene Depots (Lebensmittellager) und Heizraum  
33 Diese Räume sind in der Raumerhebung nicht erfasst.
111

Ein Sekretariat steht nur am Hauptstandort an der Mornewegstraße zur Verfügung. Für die 
Lehrkräfte stehen neben einem Lehrkräftearbeitsraum, der allerdings nicht mit Wlan ausge -
stattet sei, 4 kleinere Räume als Lehrkräftezimmer zur Verfügung. Bei Umzug des Abendgym -
nasiums soll dessen Lehrkräftezimmer übernommen werden. Des Weiteren bestehen hier 6 
Büros für Lehrkräfte mit Leitungsfunktionen und 2 Büros für die Schulsozialarbeit. 
Bei einer Umsiedlung an den Hauptstandort wird neben zusätzlichen Unterrichtsräumen für 
den berufsübergreifenden Unterricht dort auch die Infrastruktur - insbesondere für den Be -
reich Chemie - geschaffen werden müssen. Dies erfordert u.a. die Einrichtung einer Neutrali -
sationsanlage zur Abwasserreinigung sowie ein/zwei Chemielager für feste und flüssige Stoffe, 
die hohe Standards erfüllen müssten. 
Tabelle 24: Raumnutzung Peter-Behrens-Schule Martin-Buber-Straße  
        Hauptnutzung  
Peter-Behrens-Schule – Martin-Buber-Straße
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Unterricht
Unterrichtsraum  
– berufsübergreifender Unterricht34 18 850,9 47,3 35,1 60,1
Fachraum Naturwissenschaften 7 465,5 66,5 58,5 67,8
reiner Computerfachraum35 2 98,2 49,1 38,1 60,1
Musikraum
Kunstraum
Raum für fachpraktischen Unterricht  
– Werkstatt
Raum für fachpraktischen Unterricht  
– Lehrküche
Raum für fachpraktischen Unterricht  
– zugehörige Räume zur Lehrküche
sonstiger Raum für fachpraktischen 
Unterricht 
Vorbereitungs-, Sammlungs- oder 
Maschinenraum
Differenzierungsraum
Aula / Forum
Schüler*- 
innenräume
Schüler*innenaufenthalt
Kiosk 2 k.A. k.A. k.A. k.A.
SV-Raum
Selbstlernzentrum / 
Schüler*innenbücherei 2 86,9 43,4 16,0 70,9
sonst. Schüler*innenraum 
34 Für 2 Räume liegen keine Flächenangaben vor. 
35 Ein Raum Fachraum der Druck- und Medientechnik
112

Peter-Behrens-Schule – Martin-Buber-Straße
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Verwaltung 
Sekretariat
Besprechungs-/ Beratungsraum
Lehrkräftearbeitsraum 1 27,9 27,9 27,9 27,9
Lehrkräftezimmer36 4 66,3 22,1 10,3 37,1
Büro Schulleitung
Büro weitere Leitungsfunktionen 6 153,0 24,5 19,1 38,5
Büro Schulsozialarbeit 2 35,4 17,7 17,6 17,8
Funktionsräume
Kopierraum 1 18,6 18,6 18,6 18,6
Lehrmittelraum / Lagerraum37 10 315,6 52,6 17,2 96,4
Serverraum
Sanitätsraum
Hausmeister*in 2 20,3 10,2 10,1 10,2
sonst. Funktionsraum38 1 15,2 15,2 15,2 15,2
 
4.7.5 Geplante Entwicklungsperspektiven  
   Peter-Behrens-Schule
Erhalt der Landesfachklasse für den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“; 
hier ist eine Ausbildungskooperation mit der Hochschule Geisenheim geplant, das heißt pa-
rallel zur berufsschulischen Ausbildung sollen Auszubildende die Hochschule besuchen, um 
dann nach vier Jahren sowohl den Berufsabschluss als auch den Bachelor erreichen zu können 
(Voraussetzung ist die individuelle Hochschulzugangsberechtigung!). Ein solches Kooperati-
onsmodell ist nicht zuletzt auch von großem Interesse für die betroffenen Ausbildungsbetriebe 
(Maschinenhersteller), gerade im Hinblick auf die entsprechende Nachwuchssicherung. 
Ab dem Schuljahr 2024/25 wird die Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Schule als Mittel-
stufenschule für die an der Schule vorhandenen Berufsfelder geplant. 
Die Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums in Kooperation mit der Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule wird langfristig vorgesehen für die FR Technik, Schwerpunkte Bau- und Umwelttechnik 
sowie Gestaltungs- und Medientechnik. Die Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums um die 
genannten Fachrichtungen wird weiterhin in die künftigen Planungen einbezogen. 
 
36 Ein Raum ohne Flächenangabe. 
37 4 Räume ohne Flächenangabe. 
38 Bikeschool (Möglichkeiten zur Fahrradreparatur).
113

4.8 Erasmus-Kittler-Schule
Selbstständige Berufliche Schule mit Schwerpunkt
Metall-/Fahrzeugtechnik,  
Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik,  
Gebäudetechnik
Erasmus-Kittler-Schule | 6282
Mornewegstraße 20, 64293 Darmstadt  
(aktuell in Sanierung)
Hilpertstraße 31, 64295 Darmstadt  
(Interims Haupstelle) 
Paul Gerhardt Platz 5, 64293 Darmstadt 
(Interims Außenstelle)
06151 13 4821 11
www.erasmus-kittler-schule.de
1273 Schülerinnen und Schüler
Schuljahr 2023/2024
 
 
1056 in Dualer Berufsausbildung
217 in Vollschulischen Bildungsgängen
83 % 17 %
114

4.8 Erasmus-Kittler-Schule
Die Erasmus-Kittler-Schule ist nach dem Elektrotechniker Erasmus Kittler benannt, der im 19. 
Jahrhundert an der Technischen Hochschule Darmstadt das Institut für Elektrotechnik errichtet 
hat. Die Schule entstand 1959 als Neubau in der Mornewegstraße. Sie umfasste damals alle Me-
tall- und Elektroberufe. 1986 wurde das Berufsfeld Elektrotechnik ausgegliedert und als Teilzeit-
berufsschule der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule dem Berufsschulzentrum Nord zugeordnet. 
Heute sind in der Erasmus-Kittler-Schule neben der Ausbildung in den traditionellen Metallbe-
rufen im Rahmen der Berufsschule weitere Vollzeitschulformen vorhanden.39 
4.8.1 Bildungsgänge und Entwicklung  
    Erasmus-Kittler-Schule
Die Erasmus-Kittler-Schule bietet Bildungsgänge in Bereichen Metall- und Informationstechnik 
in Bildungsgängen der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA), der Berufsschu-
le, der Fachoberschule sowie der Zweijährigen Fachschule an. Die folgende Tabelle 25 gibt 
zunächst einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsgänge an der Erasmus-Kittler-
Schule. Für die Ausbildungsberufe Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in Fachrichtung 
Karosserieinstandhaltungstechnik sowie Land- und Baumaschinenmechatroniker*in ist die 
Erasmus-Kittler-Schule Fachklassenstandort in Südhessen. 
Tabelle 25: Ausbildungsgänge an der Erasmus-Kittler-Schule  
 
Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberufe
Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren
FK
Berufsfachschule zum 
Übergang in Ausbil-
dung (BÜA)
Technik Vollzeit 2
Berufsschule Anlagenmechaniker*in für Sanitär-,  
Heizungs- und Klimatechnik Teilzeit 3,5
Fachkraft für Metalltechnik (Konstruktionstech-
nik/Montagetechnik/ Zerspanungstechnik) Teilzeit 2
Fachpraktiker*in für Metallbau Teilzeit 3,5
Metallbau FR Konstruktionstechnik Teilzeit 3,5
Feinwerkmechaniker*in SP Feinmechanik Teilzeit 3,5
Feinwerkmechaniker*in SP Maschinenbau Teilzeit 3,5
Industriemechaniker*in Teilzeit 3,5
Maschinen- und Anlagenführer*in SP: Metall 
und Kunststofftechnik (Feinwerkmechanik/ 
Industriemechanik)
Teilzeit 2
Werkzeugmechaniker*in Teilzeit 3,5
Zerspannungsmechaniker*in Teilzeit 3,5
Konstruktionsmechaniker*in Teilzeit 3,5
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in Teilzeit 3,5 FK 
SH
39 https://www.erasmus-kittler-schule.de/geschichte-der-eks-2/
115

Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberufe
Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren
FK
Kfz-Mechatroniker*in (Karosserietechnik/ 
Nutzfahrzeugtechnik/Pkw-Technik/System- 
und Hochvolttechnik)
Teilzeit 3,5
Land- und Baumaschinenmechatroniker*in Teilzeit 3,5 FK 
SH
Mechatroniker*in Teilzeit 3,5
Techn. Systemplaner*in Teilzeit 3,5
Techn. Produktdesigner*in Teilzeit 3,5
Kunststoff- und Kautschuktechnologe*in Teilzeit 3
Fachoberschule  
Form A
Technik: SP Informationstechnik
Maschinenbau
Vollzeit 2
Fachoberschule  
Form B
Technik: SP Informationstechnik
Maschinenbau
Vollzeit 1
Zweijährige Fachschule Maschinentechnik: SP Maschinenbau Teilzeit 4
Zweijährige Fachschule
Maschinentechnik: 
SP Maschinenbau
SP Technische Betriebswirtschaft 40
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Vollzeit 2
 
Abbildung 77 zeigt, dass die Schüler*innen in den Berufsschulklassen an der Erasmus-Kittler-
Schule die größte Gruppe darstellen. Sie machten 2023 83% der Schüler*innenschaft aus. 
17% der Schüler*innen besuchten einen vollschulischen Bildungsgang an der Erasmus-Kittler-
Schule. 
 
Abbildung 77: Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der   
            Erasmus-Kittler-Schule 2023
Berufsschule 
T eilzeit
83,0
Berufsfachschule 
zum Übergang in 
Ausbildung
4,8
Zweijährige 
Fachschule 
T eilzeit
1,7
Zweijährige 
Fachschule 
Vollzeit
5,8
Fachoberschule 
Form A
3,9
Fachoberschule 
Form B
0,8
N=1.273
40 Bei der Technischen Betriebswirtschaft handelt es sich um eine Zusatzqualifikation, die ein halbes Jahr dauert. 
Hierbei wird mit der Friedrich-List-Schule und der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule kooperiert, die jeweils die entspre -
chenden Lehrkräfte abordnen. Der Bildungsgang wird nur angeboten, wenn genügend Bewerber*innen vorhanden 
sind, daher nicht jedes Jahr. 
116

Abbildung 78 zeigt die Gesamtentwicklung der Schüler*innenzahl an der Erasmus-Kittler-
Schule seit 2012. Wie deutlich wird, ist die Zahl der Schüler*innen in diesen 12 Jahren um 
19,3% zurückgegangen. 2023 wurden 304 Schüler*innen weniger unterrichtet als 2012. Mit 
der Corona-Pandemie hat ein deutlicher Einbruch der Anmeldungen stattgefunden. In den 
Fachklassen der dualen Ausbildung wurde das Niveau der Anmeldungen von 2012 mittlerweile 
wieder erreicht, insgesamt ist jedoch festzustellen, dass die Zahl der Schüler*innen, die in ei-
nen Bildungsgang der Erasmus-Kittler-Schule eintreten, seit 2019 um 16,5% abgenommen hat. 
Abbildung 78: Anzahl Schüler*innen an der Erasmus-Kittler-Schule 
Wie Tabelle 26 zeigt, ist die Zahl der Schüler*innen sowohl an der Berufsschule als auch in den 
vollschulischen Bildungsgängen seit 2018 zurückgegangen ist.  
Tabelle 26: Schüler*innen in den Bildungsgängen der Erasmus-Kittler-Schule  
Erasmus-Kittler-Schule 
Anzahl Schüler*innen
Bildungsgang 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Berufsschule 1.193 1.177 1.130 1.095 1.062 1.056
Vollschulische  
Bildungsgänge 
gesamt
314 276 248 248 263 217
Berufsfachschule zum Über -
gang in Ausbildung (BÜA) 91 85 88 83 76 61
Zweijährige Fachschule Vollzeit 85 64 80 74 88 74
Zweijährige Fachschule Teilzeit 42 38 19 27 25 22
Fachoberschule Form A 71 64 53 51 63 50
Fachoberschule Form B 25 25 8 13 11 10
GESAMT 1.507 1.453 1.378 1.343 1.325 1.273
1.577
1.524
1.499
1.519
1.516
1.488
1.507
1.453
1.378
1.343
1.325
1.273
568
473
474
540
576
540
552
553
392
468
478
462
1.235
1.164
1.172
1.181
1.144
1.183
1.193
1.177
1.130
1.095
1.062
1.056
377
296
307
351
349
384
387
373
296
316
321
377
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Duale 
Ausbildung
-
14,5%
Gesamt
-
19,3% 
1. Jahrgang
-
18,7%
Duale 
Ausbildung
1. Jg. +/
-
0%
117

Tabelle 27 gibt die Zahl der Auszubildenden in den einzelnen Ausbildungsberufen an der 
Erasmus-Kittler-Schule 2023 wieder. Neben großen Ausbildungsberufen wie Anlagenmechanik 
für Sanitär-, Heizung und Klimatechnik werden hier auch Berufe mit einer geringen Zahl von 
Auszubildenden unterrichtet. 10 dieser Ausbildungsberufe standen daher 2021 „unter Beob-
achtung“ des Hessischen Kultusministeriums. 
 
Tabelle 27: Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Erasmus-Kittler-Schule  
        nach Ausbildungsberufen 2023 
Erasmus-Kittler-Schule
Ausbildungsberuf
Anzahl 
Schüler*innen
Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik 195
Kraftfahrzeugmechatroniker*in -  
SP: Personenkraftwagentechnik 171
Land- und Baumaschinenmechatroniker*in 140
Mechatroniker*in 130
Industriemechaniker*in 125
Kraftfahrzeugmechatroniker*in  
SP: Nutzfahrzeugtechnik 35
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in  
FR: Karosserieinstandhaltungstechnik 34
Konstruktionsmechaniker*in 29
Metallbauer*in 
FR: Konstruktionstechnik 22
Feinwerkmechaniker*in 
SP: Feinmechanik 17
Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik  
FR: Formteile 16
Technischer Produktdesigner*in -  
FR: Maschinen- und Anlagenkonstruktion 15
Fachkraft für Metalltechnik 
FR: Konstruktionstechnik 12
Kraftfahrzeugmechatroniker 
SP: System- und Hochvolttechnik 11
Kunststoff- und Kautschuktechnologe*in 
FR Formteile 10
Maschinen- und Anlagenführer*in 
SP: Metall- und Kunststofftechnik 10
Feinwerkmechaniker*in 
SP: Maschinenbau 9
Zerspanungsmechaniker*in 9
Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik  
FR: Halbzeuge 8
Fachpraktiker*in für Metallbau 7
Kunststoff- und Kautschuktechnologe*in 
FR Halbzeuge 7
118

Erasmus-Kittler-Schule
Ausbildungsberuf
Anzahl 
Schüler*innen
Kunststoff- und Kautschuktechnologe*in 
FR: Mehrschichtkautschukteile 6
Technischer Produktdesigner*in 
FR: Produktgestaltung und -konstruktion 6
Technischer Systemplaner*in 
FR: Versorgungs- und Ausrüstungstechnik 5
Fachkraft für Metalltechnik 
FR: Montagetechnik 4
Maschinen- und Anlagenführer*in 
SP: Metall- und Kunststofftechnik 4
Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik  
FR: Mehrschichtkautschukteile 4
Fachkraft für Metalltechnik - FR: Zerspanungstechnik *
Kraftfahrzeugmechatroniker*in - SP: Karosserietechnik *
Werkzeugmechaniker*in *
Kunststoff- und Kautschuktechnologe - FR Bauteile *
Maschinen- und Anlagenführer*in 
SP: Metall- und Kunststofftechnik *
Technischer Systemplaner*in - FR: Stahl- und Metallbautechnik *
Gesamt 1.056
 
4.8.2 Zusammensetzung Erasmus-Kittler-Schule
An der Erasmus-Kittler-Schule werden in der überwiegenden Mehrheit Männer unterrichtet 
(Abbildung 79). Der Frauenanteil liegt im gesamten betrachteten Zeitraum unter 5%. 2023 ist 
der Anteil von Frauen auf den niedrigsten Wert von 3,5% gesunken. Unterschiede zwischen 
verschiedenen Bildungsgängen bestehen hier nicht. 
 
Abbildung 79: Frauen- und Männeranteil an der Erasmus-Kittler-Schule
3,5
4,4
4,2
4,1
4,5
4,6
4,0
4,6
4,3
3,7
4,1
3,7
96,5
95,5
95,7
95,9
95,5
95,4
96,0
95,4
95,7
96,3
95,9
96,3
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
2023
2022
2021
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
 Frauen
 Männer
Prozent
119

2023 hatte etwas mehr als ein Drittel der Schüler*innen der Erasmus-Kittler-Schule einen Mi-
grationshintergrund, d.h. sie sind selbst im Ausland geboren, haben mindestens ein Elternteil, 
das im Ausland geboren ist und/oder sprechen zu Hause eine andere Sprache als Deutsch (Ab-
bildung 80). Hierbei bestehen deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Bildungs-
gängen. In den Fachklassen der Berufsschule entspricht der Anteil etwa Durchschnitt, an der 
BÜA liegt der Anteil mit 70% deutlich darüber. Auch an der Fachoberschule Form A werden mit 
fast der Hälfte überdurchschnittlich viele Schüler*innen mit Migrationshintergrund unterrich-
tet. An der zweijährigen Fachschule ist ihr Anteil jedoch unterdurchschnittlich.
 
Abbildung 80: Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der   
  Erasmus-Kittler-Schule nach Bildungsgängen 2023
Abbildung 81 zeigt, dass nur etwa ein Fünftel der Schüler*innen der Erasmus-Kittler-Schule in 
Darmstadt lebt. 40% haben ihren Wohnort im Landkreis Darmstadt-Dieburg und ein knappes 
Viertel kommt aus den weiteren südhessischen Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau oder dem 
Odenwaldkreis.  
Abbildung 81: Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Erasmus-Kittler-Schule 2023
17,6
27,3
48,0
70,5
35,5
36,4
0
20
40
60
80
100
Zweijährige Fachschule Vollzeit
Zweijährige Fachschule Teilzeit
Fachoberschule Form A
Berufsfachschule zum Übergang
in Ausbildung
Berufsschule
GESAMT
Prozent
Darmstadt
20,7
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
40,4
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
22,9
Andere
Bundesländer
3,3
N=1.273
Sonst.
Hessen
12,8
120

Betrachtet man nur die Gruppe der Schüler*innen in der Berufsschule an der Erasmus-Kittler-
Schule, ergibt sich hinsichtlich des Wohnortes eine ähnliche Verteilung (Abbildung 82).
 
Abbildung 82: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der   
  Erasmus-Kittler-Schule 2023
Betrachtet man dagegen die Verteilung der Betriebsstätten der Schüler*innen in den Fach-
klassen der Erasmus-Kittler-Schule, zeigt sich eine andere Verteilung (Abbildung 83). Mit 45% 
bilden Schüler*innen mit Betriebsstätte in Darmstadt die größte Gruppe. Auszubildende mit 
Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg machen etwas mehr als ein Drittel aus. Ein 
Großteil von ihnen, 31%, hat dabei eine Betriebsstätte im Altkreis. Etwa jede*r achte Auszubil-
dende absolviert eine Ausbildung in einem der drei südhessischen Kreise Bergstraße, Groß-
Gerau oder dem Odenwaldkreis. 
Abbildung 83: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte an der Erasmus- 
  Kittler-Schule 2023
Darmstadt
18,1
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
41,2
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
23,5
Sonst.
Hessen
14,5
Andere
Bundesländer
2,7
N=1.056
Darmstadt
44,9
Altkreis 
LaDaDi
30,9
Übriger Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
4,5
Sonst. 
Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
11,6
Sonst. 
Hessen
8,0
Andere 
Bundesländer
0,3
N=1.056
121

Verschiedene Ausbildungsberufe werden sowohl an der Berufsschule der Erasmus-Kittler-Schu-
le wie auch der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg unterrichtet. Wie Tabelle 28 zeigt, gehören 
dazu große Ausbildungsberufe wie die Anlagenmechanik für Sanitär, Heizungs- und Klima-
technik, Industriemechanik, Mechatronik und KFZ-Mechatronik Personenkraftwagentechnik. 
Daneben betreffen die Doppelangebote auch kleinere Ausbildungsberufe im Bereich Metall wie 
Werkzeug- oder Zerspanungsmechanik. Diese kleineren Ausbildungsberufe erfüllen auch die 
abgesenkte Mindestklassengröße nicht. Dies gilt auch für weitere Ausbildungsberufe, die nur 
an der Erasmus-Kittler-Schule unterrichtet werden.41  
Tabelle 28: Doppelangebote Erasmus-Kittler-Schule und Landrat-Gruber-Schule 2023 
Ausbildungsberuf
Anzahl 
Schüler*innen
Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und  
Klimatechnik 195
Kraftfahrzeugmechatroniker*in  
SP: Personenkraftwagentechnik 171
Mechatroniker*in 130
Industriemechaniker*in 125
Kraftfahrzeugmechatroniker*in  
SP Nutzfahrzeugtechnik 35
Metallbauer*in 
FR Konstruktionstechnik 22
Feinwerkmechaniker*innen  
SP Feinmechanik 17
Zerspanungsmechaniker*in 9
Werkzeugmechaniker*in *
Fachkraft Metalltechnik 
FR Zerspanungstechnik *
Nach den Plänen des Landkreis Darmstadt-Dieburg sollen einige kleinere Ausbildungsberufe aus 
dem Metallbereich an der Landrat-Gruber-Schule zukünftig aufgegeben werden, sodass Auszu-
bildende mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg zukünftig an der Erasmus-Kittler-
Schule unterrichtet würden. Dazu gehören die Ausbildungsberufe zur Industriemechaniker*in, 
zum/zur Feinmechaniker*in SP Feinmechanik, Zerspanungsmechaniker*in und die Fachkraft 
Metalltechnik– FR Zerspanungstechnik. Da die Zahl der Auszubildenden an der Landrat-Gruber-
Schule in diesen Berufen sehr gering war, ist nicht davon auszugehen, dass sich die Zahl der 
Schüler*innen an der Erasmus-Kittler-Schule damit erheblich erhöht. Auch an der Erasmus-Kitt-
ler-Schule sind diese Ausbildungsberufe nur gering vertreten Dies dürfte sich auch bei Hinzukom-
men von Schüler*innen aus dem Landkreis kaum verändern. 
Auf der anderen Seite möchte der Landkreis Darmstadt-Dieburg die Ausbildungsberufe der 
Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Mechatronik, Kraftfahrzeugmecha-
tronik SP Personenkraftwagentechnik sowie Metallbauer*in FR Konstruktionstechnik an der 
Landrat-Gruber-Schule stärken. Mit Aufhebung der Altkreisregelung würde die Erasmus-Kittler-
Schule damit Schüler*innen mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg verlieren.
41 2021 zählten hierzu die Berufe der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in in FR Karosserieinstandhaltung, 
Technische Produktdesigner*in in FR Maschinen- und Anlagenkonstruktion sowie in Fachrichtung Stahl und Metall -
bautechnik sowie Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnologie.
122

Die folgende Tabelle 29 zeigt die Anzahl der Schüler*innen in diesen Doppelangeboten nach
Betriebsstätte 2023. 47% der Auszubildenden in diesen fünf Berufen absolvieren demnach ihre 
Ausbildung in einem Betrieb mit Sitz im Landkreis Darmstadt-Dieburg; im Ausbildungsberuf 
der Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik sind es sogar mehr als die 
Hälfte. Um die Schülerzahlen in diesem Ausbildungsberuf verhältnismäßig auf die Beruflichen 
Schulen in Dieburg und Darmstadt zu verteilen, beabsichtigen die Schulträger des Landkreis 
Darmstadt- Dieburg und der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam eine Vereinbarung zu 
treffen. Demnach sollen Schüler*innen im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker*in für 
Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik mit Betriebsstätte in Erzhausen, Griesheim und 
Weiterstadt weiterhin von der Erasmus-Kittler-Schule in Darmstadt aufgenommen werden. 
Tabelle 29: Schüler*innen nach Ausbildungsberufen und Betriebsstätte an der  
        Erasmus-Kittler-Schule im Doppelangebot mit der  
        Landrat-Gruber-Schule 2023 
Erasmus-Kittler-Schule 
Landkreis 
Darmstadt-
Dieburg 
Sonsti-
ge Gesamt
Anteil Landkreis 
Darmstadt- 
Dieburg 
Anlagenmechaniker*in für Sanitär-,  
Heizungs- und Klimatechnik 106 5 195 54,4
Kraftfahrzeugmechatroniker*in -  
SP: Personenkraftwagentechnik 102 4 220 46,4
Mechatroniker*in 43 * 130 33,1
Metallbauer*in -  
FR: Konstruktionstechnik 14  – 21 63,6
Werkzeugmechaniker*in * – * 100,0
GESAMT 268 11 569 47,1
123

4.8.3 Prognose Erasmus-Kittler-Schule 
In Tabelle 30 sind die Annahmen zur Prognose der Schüler*innenzahl an der Erasmus-Kittler-
Schule zusammengefasst. 
Tabelle 30: Annahmen Prognose Erasmus-Kittler-Schule  
Erasmus-Kittler-Schule 
•     12,8% der Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren in der Wissenschaftsstadt 
      Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg beginnen einen Bildungsgang an einer 
      Beruflichen Schule in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
•     13% hiervon beginnen einen Bildungsgang an der Erasmus-Kittler-Schule.
•     Nach den Plänen des Landkreises werden folgende Fachklassen an der Landrat-Gruber- 
      Schule aufgegeben und die Schüler*innen zukünftig an der Erasmus-Kittler-Schule  
      unterrichtet:
 
• Fachkraft Metalltechnik - FR Zerspanungstechnik
• Feinwerkmechanik - SP Feinmechanik
• Feinwerkmechanik - SP Werkzeugbau
• Industriemechanik
• Zerspanungsmechanik
 
•     Bei Aufkündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Altkreisregelung werden ab  
      1.8.2026 Auszubildende der folgenden Berufe mit Betriebsstätte im Landkreis Darm
      stadt-Dieburg nicht mehr an der Erasmus-Kittler-Schule unterrichtet:
 
• Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
• Kraftfahrzeugmechatroniker*in - SP: Personenkraftwagentechnik
• Mechatroniker*in
• Metallbauer*in - Fachrichtung: Konstruktionstechnik
• Werkzeugmechaniker*in
 
Wird die Altkreisregelung ab 2026 aufgehoben, wird die Erasmus-Kittler-Schule sukzes-
sive Schüler*innen verlieren, da im 1. Ausbildungsjahrgang der betroffenen Berufe keine 
Schüler*innen mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg mehr aufgenommen werden 
könnten (Abbildung 84). Da dies an der Erasmus-Kittler-Schule größere Ausbildungsberufe 
betrifft, ist an der Schule jährlich mit einem Verlust von bis zu 270 Schüler*innen weniger 
zu rechnen. Gleichzeitig kämen Auszubildende hinzu, deren Ausbildungsberufe ab diesem 
Zeitpunkt nicht mehr an der Landrat-Gruber-Schule angeboten werden. Da deren Zahl jedoch 
gering ist, nimmt die Gesamtzahl der Schüler*innen an der Erasmus-Kittler-Schule sukzessi-
ve ab. Ab 2030, wenn alle Jahrgänge der betroffenen Ausbildungsberufe, in denen sich noch 
Schüler*innen aus dem Landkreis befunden haben, durchlaufen sind, steigt die Zahl der Aus-
zubildenden entsprechend der Bevölkerungsentwicklung wieder leicht an. 2033 werden wieder 
1.155 Schüler*innen erwartet. 
124

Abbildung 84: Prognose Erasmus-Kittler-Schule 
Aufgeschlüsselt nach Berufsschule und vollschulischen Bildungsgängen wird der Rückgang der 
Schüler*innenzahl infolge der Aufhebung der Altkreisregelung noch einmal deutlicher (Abbil-
dung 85). 2029 werden 261 Auszubildende weniger an der Erasmus-Kittler-Schule erwartet als 
2025. Danach steigt die Zahl entsprechend der Bevölkerungsentwicklung wieder leicht an. Bei 
den vollschulischen Bildungsgängen, die nicht von der Altkreisregelung betroffen sind, ergibt 
sich dagegen ein leichter Anstieg der Schüler*innenzahl aufgrund der demographischen Ent-
wicklung.  
Abbildung 85: Prognose Berufsschule und vollschulische Bildungsgänge  
  Erasmus-Kittler-Schule 
Sollte es gelingen, wie geplant drei neue Ausbildungsberufe an der Erasmus-Kittler-Schule 
anzusiedeln (vgl. Kapitel 4.8.5 Geplante Entwicklungsperspektiven Erasmus-Kittler-Schule, S. 
125), könnte der Verlust an Schüler*innen infolge der Aufkündigung der Altkreisregelung zu-
mindest zum Teil zu kompensiert werden. 
1.507
1.453
1.378
1.343
1.325
1.273
1.324
1.342
1.288
1.191
1.142
1.090
1.104
1.122
1.141
1.155
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
314
276
248
248
263
217
229
235
245
238
244
244
248
252
258
259
1.193
1.177
1.130
1.095
1.062
1.056
1.095
1.107
1.043
953
898
846
856
870
883
896
0
300
600
900
1.200
1.500
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
Berufsschule
Vollschulische Bildungsgänge
125

4.8.4 Räumliche Situation Erasmus-Kittler-Schule
Die Erasmus-Kittler-Schule ist Teil des Berufsschulzentrums Mitte an der Mornewegstraße. Auf 
diesem Gelände befindet sich auch die Peter-Behrens-Schule. Das Werkstattgebäude und das 
sogenannte „Interimsgebäude“ werden von beiden Schulen genutzt. 
Der Erasmus-Kittler-Schule standen zum Zeitpunkt der Raumbestandserhebung im Berufs-
schulzentrum Mitte 37 Unterrichtsräume für den berufsübergreifenden Unterricht, 9 Fachräu-
me, davon 7 Computerräume sowie 17 Werkstätten zur Verfügung (Tabelle 31). Als Differen-
zierungsräume wurden 3 Räume in Hauptnutzung angegeben. Aus Sicht der Schule fehlten 
in den Bestandsgebäuden 3 Unterrichtsäume für den berufsübergreifenden Unterricht, 2 
Computerräume, 9 Lager-, Medien- und Vorbereitungsräume sowie 2 Labore oder Hallen. 
 
Zum Aufenthalt der Schüler*innen der Erasmus-Kittler-Schule wie auch der Peter-Behrens-
Schule steht ein Raum zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung, in dem auch ein Kiosk unter-
gebracht ist. Nach Aussagen der Schule verbringen die Schüler*innen ihre Pausen daher meist 
in den Unterrichtsräumen. 
 
Die Beratungsangebote, die größtenteils im Bereich der Peter-Behrens-Schule angesiedelt sind, 
stehen beiden Schulen zur Verfügung. An der Erasmus-Kittler-Schule stehen 2 Räume für die 
Schulsozialarbeit zur Verfügung. 
Am Berufsschulzentrum Mitte steht keine Aula für Veranstaltungen zur Verfügung. Ebenso 
fehlt dem gesamten Zentrum Mitte eine Sporthalle. Der Sportunterricht wird in verschiedenen 
Sporthallen im Stadtgebiet abgehalten. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 2024 mit der Kernsanierung des Hauptgebäudes und 
dem Abriss der alten Werkhalle der Erasmus-Kittler-Schule begonnen. Die Maßnahme umfasst 
außerdem die Erweiterung des Südflügels. Hier werden vor allem allgemeine Unterrichtsräume 
entstehen. Im Hauptgebäude werden insbesondere die Fachräume auf den neuesten Stand der 
Technik gebracht. Zudem ermöglicht der Abriss und Neuaufbau des obersten Geschosses die 
Raumstrukturen für individualisiertes und selbstorganisiertes Lernen anzupassen und Aufent-
haltsbereiche für Schüler*innen zu schaffen. Dieses Prinzip ist auch im Untergeschoss konzep -
tionell berücksichtigt. 
Der Sanierungsbeginn machte eine Auslagerung der Schule erforderlich: seit den Herbstferien 
des Schuljahres 2024/2025 befindet sich die Schule nun am Interimsstandort in der Hilpert-
straße, der mit einem Großteil der Unterrichtsräume sowie der Verwaltungsräume bis zum 
Abschluss der Bauphase als neue Hauptstelle fungiert. Als Außenstelle stehen in der ehemali-
gen Lessingschule am Paul-Gerhardt-Platz, etwa 10 Minuten mit dem Auto entfernt, insgesamt 
vier Unterrichtsräumen sowie Projekträume der Fachschule zur Verfügung. Am eigentlichen 
Standort in der Mornewegstraße wird der Unterricht im Werkstattgebäude in Verbindung mit 
dem Interimsgebäude und den Containeranlagen fortgesetzt.  
Bei der anstehenden Sanierung und Erweiterung der Erasmus-Kittler-Schule sind umfassende 
Maßnahmen der Barrierefreiheit bereits in die Planung eingeflossen, wie beispielsweise der 
Bau eines neuen Aufzugs im Bereich des Südflügels um auch die Klassenräume im Unterge-
schoss barrierefrei zu erschließen. 
126

Tabelle 31: Raumnutzung Erasmus-Kittler-Schule Hauptnutzung  
Erasmus-Kittler-Schule
Art 
des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Unterricht
Unterrichtsraum  
– berufsübergreifender  
Unterricht42
37 2.525,5 68,3 22,0 97,7
Fachraum Naturwissenschaften 2 149,4 74,7 73,2 76,2
reiner Computerfachraum 7 525,2 75,0 65,0 84,1
Musikraum
Kunstraum
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– Werkstatt
17 1.663,2 97,8 56,4 185,8
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– Lehrküche
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– zugehörige Räume zur Lehrkü-
che
sonstiger Raum für fachprakti-
schen Unterricht43 1 69,7 69,7 69,7 69,7
Vorbereitungs-, Sammlungs- oder 
Maschinenraum 11 388,1 35,3 17,5 123,3
Differenzierungsraum 3 42,5 14,2 10,2 16,2
Aula / Forum
Schüler*- 
innenräume
Schüler*innenaufenthalt44
Kiosk
SV-Raum
Selbstlernzentrum/ 
Schüler*innenbücherei
sonst. Schüler*innenraum 
Verwaltung 
Sekretariat 1 55,8 55,8 55,8 55,8
Besprechungs-/ Beratungsraum
Lehrkräftearbeitsraum45
7 189,1 27,0 15,8 37,5
Lehrkräftezimmer 7 189,1 27,0 15,8 37,5
Büro Schulleitung 2 72,5 36,2 28,5 44,0
Büro weitere Leitungsfunktionen 4 93,3 23,3 19,5 27,4
Büro Schulsozialarbeit 1 26,8 26,8 26,8 26,8
42 2 rund 70 m² große Räume lassen sich miteinander verbinden.  
43 Laborraum Elektrotechnik  
44 Gemeinsame Nutzung mit der Peter-Behrens-Schule, siehe dort. 
45 Ein Raum Nebenraum-/Aufsichtsraum innerhalb der Werkstatt („Meisterbude“)
127

Erasmus-Kittler-Schule
Art 
des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Funktionsräume
Kopierraum
Lehrmittelraum / Lagerraum 1 50,4 50,4 50,4 50,4
Serverraum 1 10,4 10,4 10,4 10,4
Sanitätsraum 1 9,8 9,8 9,8 9,8
Hausmeister*in 2 44,8 22,4 21,8 23,0
sonst. Funktionsraum46 2 50,5 25,3 9,8 40,7
 
Es bestehen folgende Raumbedarfe: 
• Flexibel nutzbarer Räume, um auch Differenzierung innerhalb eines Unterrichtsraums zu 
ermöglichen. 
• Zurzeit müssen die Wagen, LKWs, Traktoren oder andere landwirtschaftliche Geräte, die 
für die Ausbildung zur Kfz-Mechatronik benötigt werden, zwischen den Werkstattgebäuden 
geparkt werden. Teilweise sind die Geräte auch zu hoch, um in die Werkstatt gefahren zu 
werden und müssen draußen bearbeitet werden. Hierfür ist eine überdachte Halle erforder-
lich. 
• Da beiden Schulen – der Erasmus-Kittler-Schule wie der Peter-Behrens-Schule - eine Men-
sa wie auch eine Aula bzw. ein Veranstaltungsraum fehlen, ist dies einer der wichtigsten 
genannten Raumbedarfe. 
• Weder die Erasmus-Kittler-Schule noch die Peter-Behrens-Schule verfügen über eine Sport-
halle. Um den Sportunterricht ohne große Wegezeiten zu gewährleisten, ist eine Sporthalle 
auf dem Gelände des neuen Zentrums Mitte in einzuplanen. 
• Da aktuell die Lehrmittel und Anschauungsmaterialien teilweise in Schränken in den Klas-
senräumen untergebracht werden müssen, sind mehr Vorbereitungsräume erforderlich. 
 
Renovierungs- bzw. Sanierungsbedarfe sieht die Schule im Hinblick auf die Flure sowie im Hin-
blick auf Klassenräume im Keller mit offenen Installationen an der Decke des Ganges. Teilweise 
dringe Wasser ein.  
46 Raum Schul-IT und Papierlager. 
128

4.8.5 Geplante Entwicklungsperspektiven  
    Erasmus-Kittler-Schule
• Grundsätzliche Bemerkungen: Die Sparten der Erasmus-Kittler-Schule Metalltechnik, Kraft-
fahrzeugtechnik sowie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind im Kontext von Industrie 
4.0 und neuer Antriebstechnologien sowie mit Blick auf erneuerbare Energien und nicht zu-
letzt auf Nachhaltigkeit zukunftsweisend. Die zunehmende Automatisierung und fortschrei-
tende Digitalisierung in Industrie und Handwerk führen zu einem wachsenden Bedarf an 
Fachkräften, die für den Bau, die Wartung und Instandhaltung moderner Maschinen quali-
fiziert sein müssen – insbesondere in der Metalltechnik. Ein weiterer, wachsender Bereich 
in der Metalltechnik ist die additive Fertigung (3D-Druck), die zunehmend an Bedeutung 
gewinnt. 
      Die Fahrzeugentwicklung hat sich mit den neuen Antriebstechnologien, von Fahrrädern und        
      E-Bikes bis hin zu Lkw und Nutzfahrzeugen, teils grundlegend gewandelt. Dies erfordert 
      eine steigende Anzahl an Fachkräften, die auf diese modernen Antriebssysteme spezia-
      lisiert sind. Auch in der Gebäudetechnik wird der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften 
      weiter steigen, da energieeffiziente Sanierungen, der Bau und Betrieb von Gebäuden unter      
      Berücksichtigung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Technologien immer wichtiger 
      werden, insbesondere in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. 
      Diese Entwicklungen unterstreichen das große Zukunftspotenzial der genannten Berufsfel
      der und heben die Bedeutung des berufsschulischen Bildungsangebotes an der Erasmus-
      Kittler-Schule in der Wissenschaftsstadt Darmstadt hervor – für die Fachkräfte von morgen. 
• Der Erhalt als Fachklassenstandort für die nachfolgend genannten Ausbildungsberufe wird 
deshalb unabdingbar – auch wenn vorübergehend in einigen Ausbildungsberufen nur eine 
geringe Nachfrage in der Region Südhessen besteht: Feinwerkmechaniker, Konstruktions-
mechaniker, Metallbauer, Technischer Produktdesigner, Technischer Systemplaner, Werk-
zeugmechaniker und Zerspanungsmechaniker. Die personellen Fachkompetenzen sowie 
die erforderliche Ausstattung für eine qualitativ hochwertige Ausbildung sind an der Schule 
gegeben. 
 
• Ab dem Schuljahr 2024/25 besteht die Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Schule als 
Mittelstufenschule für die Berufsfelder Metall- und Fahrzeugtechnik.
129

4.9 Alice-Eleonoren-Schule
Selbstständige Berufliche Schule mit Schwerpunkt
Sozialpädagogik/-pflege, Körperpflege, 
Textiltechnik/Bekleidung
Alice-Eleonoren-Schule | 6280
Kapellplatz 2, 64283 Darmstadt  
(Hauptstelle)
Martinstraße 140, 64285 Darmstadt  
(Außenstelle)
Heinrichstaße 78, 64283 Darmstadt  
(Außenstelle)
06151 13 4804 00
www.alice-eleonoren-schule.de
994 Schülerinnen und Schüler
Schuljahr 2023/2024
 
 
83 in Dualer Berufsausbildung
911 in Vollschulischen Bildungsgängen
8 % 92 %
130

4.9 Alice-Eleonoren-Schule
„Die Alice-Eleonoren-Schule ist die älteste Berufliche Schule Hessens. Sie ist mehr als 145 
Jahre alt und steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung von Frauenberufen. Tradi-
tionell war das die Ausbildung in den Berufsfeldern Textiltechnik und Bekleidung, Ernährung 
und Hauswirtschaft sowie im Berufsfeld Körperpflege, die es den Frauen ermöglichten, ihren 
Broterwerb ähnlich wie Männer zu gestalten und damit gesellschaftlich unabhängig zu sein.“47 
Heute liegt der Ausbildungsschwerpunkt im sozialpädagogischen und sozialpflegerischen  
Bereich. Seit 2019 ist die Alice-Eleonoren-Schule selbstständige Berufliche Schule. 
Die Alice-Eleonoren-Schule ist an drei verschiedenen Standorten untergebracht. Der Haupts-
tandort befindet sich am Kapellplatz. Hier sind die meisten Unterrichts- und Verwaltungsräume 
angesiedelt. Daneben nutzt die Alice-Eleonoren-Schule einzelne Räume im Alten Pädagog und 
hat Außenstellen in der Martinstraße und in der Heinrichstraße. 
4.9.1 Bildungsgänge und Entwicklung  
    Alice-Eleonoren-Schule 
An der Alice-Eleonoren-Schule werden die Berufsfelder Körperpflege, Ernährung und Hauswirt-
schaft, Textiltechnik und Bekleidung sowie Gesundheit und Sozialwesen in Bildungsgängen zur 
Berufsvorbereitung, an der Zweijährigen Berufsfachschule, als vollschulische Berufsausbildung 
an der Mehrjährigen Berufsfachschule mit Berufsabschluss sowie der Zweijährigen Höheren 
Berufsfachschule, der Fachoberschule sowie der Fachschule unterrichtet. Des Weiteren werden 
hier Schüler*innen in der dualen Ausbildung an der Berufsschule sowie Seiteneinsteiger*innen 
beschult. Die folgende Tabelle 32 gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Ausbil-
dungsgänge an der Alice-Eleonoren-Schule (Stand 2022). 
Tabelle 32: Ausbildungsgänge an der Alice-Eleonoren-Schule  
Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberuf
Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren
Bildungsgänge zur  
Berufsvorbereitung
Ernährung und Hauswirtschaft
Körperpflege
Pflege integriert (PfIn)
Vollzeit 1
Mehrjährige Berufsfachschule 
mit Berufsabschluss
Textiltechnik und Bekleidung: 
Maßschneider*in Vollzeit 3
Zweijährige Berufsfachschule Med.-technisch/krankenpflegerisch
Sozialpflegerisch/sozialpädagogisch
Vollzeit 2
Zweijährige Höhere  
Berufsfachschule
Sozialpädagogik
Sozialpflege 
Vollzeit 2
Berufsschule Fachpraktiker*in Hauswirtschaft Teilzeit 3
Friseur*in Teilzeit 3
Änderungsschneider*in
Maßschneider*in Damen
Maßschneider*in Herren
Textil- u. Modeschneider*in
Teilzeit 3
Fachoberschule Form A
Sozialwesen
Technik:  
SP Textiltechnik und Bekleidung
Vollzeit 2
47 https://alice-eleonoren-schule.de/ueber-die-alice-eleonoren-schule/
131

Bildungsgang Fachrichtung/Ausbildungsberuf
Vollzeit 
Teilzeit
Dauer in 
Jahren
Fachoberschule Form B
Sozialwesen
Technik: SP Textiltechnik und  
Bekleidung
Vollzeit 1
Fachschule für Sozialwesen SP Sozialpädagogik (PivA) Vollzeit 3
SP Sozialpädagogik Teilzeit 4
Sozialpädagogik
Heilerziehungspflege
Vollzeit 3
Seiteneinsteiger*innen (InteA) Vollzeit 2
 
Abbildung 86 zeigt den Anteil der Schüler*innen in den einzelnen Bildungsgängen im Schul-
jahr 2023/24. Schüler*innen in dualer Ausbildung in der Berufsschule machen an der Alice-
Eleonoren-Schule weniger als 10% aus, mehr als 90% der Schüler*innen besuchen einen 
vollschulischen Bildungsgang. Etwa ein Drittel werden an einem der Bildungsgänge an der 
Fachschule für Sozialwesen (Voll-/Teilzeit oder PivA als praxisintegrierte vergütete Ausbildung) 
unterrichtet. Schüler*innen der Fachoberschule (Form A und B) machen knapp ein Fünftel 
der Schüler*innenschaft aus, auf die höhere Berufsfachschule entfallen 15%. Schüler*innen 
der zweijährigen Berufsfachschule sowie Seiteneinsteiger*innen machen jeweils etwa 8% aus. 
Schüler*innen in Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung stellen einen Anteil von weniger als 5%. 
Abbildung 86: Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der Alice-Eleonoren-Schule 2023
 
Abbildung 87 zeigt die Gesamtentwicklung der Schüler*innenzahl an der Alice-Eleonoren-
Berufs
-
schule 
8,4
Berufsfachschule mit 
Berufsabschluss
5,1
Zweijährige 
Berufs
-
fachschule
7,8
Höhere 
Berufsfach
-
schule
15,0
Bildungsgänge zur 
Berufsvorbereitung 
(VZ)
3,9
Seiten
-
einsteiger*innen
8,4
Fachoberschule 
Form A
16,9
Fachoberschule 
Form B
1,8
Fachschule für 
Sozialwesen 
(PivA)
8,6
Fachschule 
Sozialwesen 
(TZ)
10,1
Fachschule 
Sozialwesen 
(VZ)
14,1
132

Schule seit 2012. Wie deutlich wird, ist die Zahl der Schüler*innen bis 2016 angestiegen und 
danach zurückgegangen. Im Vergleich zu 2016, dem Jahr mit der höchsten Schüler*innenzahl, 
werden 2023 329 Schüler*innen weniger unterrichtet. Im Vergleich zu 2012 hat die 
Schüler*innenzahl um 14,8% abgenommen. Zieht man einen Vergleich mit dem Jahr 2019, 
also dem Jahr vor der Corona-Pandemie, liegt der Rückgang der Schüler*innenzahl sogar bei 
17,3%. Wie die Abbildung ebenfalls deutlich macht, ist die Schüler*innenzahl in den Fachklas-
sen der dualen Ausbildung besonders stark vom Rückgang betroffen. Ihre Zahl hat sich seit 
2012 insgesamt fast halbiert, im 1. Jahrgang ist ihre Zahl um ein Drittel gesunken. 
Abbildung 87: Anzahl Schüler*innen an der Alice-Eleonoren-Schule 2012 – 2023 
1.167
1.189
1.206
1.259
1.323
1.218
1.236
1.202
1.128
1.140
1.053
994
534
605
509
573
610
568
577
601
526
550
490
487
156
127
136
124
122
114
127
128
107
92
72
83
56
54
11
41
46
44
42
50
36
26
28
37
0
250
500
750
1.000
1.250
1.500
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
Anzahl
Duale 
Ausbildung
-
46,8%
Gesamt
-
14,8% 
1. Jahrgang
-
8,8%
Duale 
Ausbildung
1. Jg. 
-
33,9%
133

Wie Tabelle 33 zeigt, haben sich die verschiedenen Bildungsgänge an der Alice-Eleonoren-Schule 
unterschiedlich entwickelt. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Schüler*innen insbesondere 
an der Berufsschule. 2023 wurde hier ein Drittel weniger Schüler*innen unterrichtet als 2018. 
An der Fachschule für Sozialwesen liegt der Rückgang bei mehr als einem Viertel. Von 2022 auf 
2023 ist die Schüler*innenzahl hier um ein Fünftel gesunken. Die Fachoberschule hat in die-
sem Zeitraum ein Fünftel ihrer Schüler*innen verloren. Mit Ausnahme der InteA-Klassen ist die 
Schüler*innenzahl an allen Bildungsgängen der Alice-Eleonoren-Schule zurückgegangen.
 
Tabelle 33: Schüler*innen in den Bildungsgängen der Alice-Eleonoren-Schule  
Alice-Eleonoren-Schule 
Anzahl Schüler*innen
Bildungsgang 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Berufsschule 127 128 107 92 72 83
Vollschulische Bildungsgänge 
gesamt 1.108 1.074 1.021 1.048 981 911
Mehrjährige Berufsfachschule 
mit Berufsabschluss 58 56 60 58 49 51
Zweijährige Berufsfachschule 91 87 88 108 94 78
Zweijährige Höhere Berufs-
fachschule 177 173 178 193 150 149
Berufsvorbereitung 42 41 35 28 23 39
Fachoberschule Form A 188 151 140 135 152 168
Fachoberschule Form B 32 33 25 22 23 18
Fachschule Sozialwesen 442 438 430 418 410 325
Seiteneinsteiger*innen (InteA) 78 95 65 86 80 83
GESAMT 1.235 1.202 1.128 1.140 1.053 994
 
Innerhalb der Berufsschule erreichen lediglich die Fachklassen für Friseur*innen die erforderli-
che Mindestklassenstärke (Tabelle 34).  
Bei der Ausbildung zum/zur Fachpraktiker*in Hauswirtschaft handelt es sich um eines der wenigen 
inklusiven Ausbildungsangebote in Darmstadt, die einen Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt 
ermöglichen; dies entspricht dem Gedanken der Teilhabe und einer inklusiven Gesellschaft.  
Die Ausbildung zum/zur Maßschneider*jn erfolgt in Kooperation mit der mehrjährigen Berufs-
fachschule mit Berufsabschluss.  
Tabelle 34: Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Alice-Eleonoren-Schule nach  
        Ausbildungsberufen 2023 
Alice-Eleonoren-Schule
Ausbildungsberuf Anzahl Schüler*innen
Friseur*in 73
Fachpraktiker*in Hauswirtschaft 7
Maßschneider*in SP Damen 3
Gesamt 83
134

4.9.2 Zusammensetzung Alice-Eleonoren-Schule 
Wie die folgende Abbildung 88 zeigt, werden an der Alice-Eleonoren-Schule vorwiegend Frauen 
unterrichtet. Sie stellen 2023 knapp drei Viertel der Schüler*innenschaft. Im Zeitverlauf hat 
der Anteil der Männer allerdings zugenommen. Er lag 2023 12 Prozentpunkte höher als 2012.
 
Abbildung 88: Frauen- und Männeranteil an der Alice-Eleonoren-Schule
 
Abbildung 89 zeigt, dass die Geschlechterverteilung in den verschiedenen Bildungsgängen 
unterschiedlich ist. In der Gruppe der Seiteneinsteiger*innen sind Männer mit 84% in der 
Mehrheit, in allen anderen Bildungsgängen dominieren Frauen. Der höchste Frauenanteil mit 
94% findet sich in der Fachschule für Sozialwesen in Teilzeit. An der Berufsschule und in den 
Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung sind es 86%. 
Abbildung 89: Frauen- und Männeranteil an der Alice-Eleonoren-Schule  
  nach Bildungsgängen 2023
72,0
73,3
76,1
80,1
78,1
78,1
79,6
79,7
82,7
83,7
83,3
84,1
28,0
26,6
23,9
19,9
21,9
21,9
20,4
20,3
17,3
16,3
16,7
15,9
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
2023
2022
2021
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
 Frauen
 Männer
Prozent
72,9
94,0
74,3
61,1
75,6
15,7
71,8
75,6
59,0
85,5
85,5
72,0
27,1
6,0
25,7
38,9
24,4
84,3
28,2
24,4
41,0
14,5
14,5
28,0
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
Fachschule für Sozialwesen (PivA)
Fachschule für Sozialwesen Teilzeit
Fachschule für Sozialwesen Vollzeit
Fachoberschule Form B
Fachoberschule Form A
Seiteneinsteiger*innen
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Zweijährige Berufsfachschule
Mehrjährige BFS mit Berufsabschluss
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
Berufsschule
GESAMT
 Frauen
 Männer
Prozent
135

2023 haten 46% der Schüler*innen der Alice-Eleonoren-Schule einen Migrationshintergrund, d.h. 
sie sind selbst im Ausland geboren, haben mindestens ein Elternteil, das im Ausland geboren 
ist und/oder sprechen zu Hause eine andere Sprache als Deutsch. Wie Abbildung 90 zeigt, ist 
dieser Anteil je nach Bildungsgang unterschiedlich hoch. An der Fachschule für Sozialwesen in 
Teilzeit macht die Gruppe der Schüler*innen mit Migrationshintergrund lediglich ein Viertel aus, 
in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung liegt der Anteil dagegen bei über drei Viertel.  
Abbildung 90: Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund  
  an der Alice-Eleonoren-Schule nach Bildungsgängen 2023
Betrachtet man den Wohnort der Schüler*innen der Alice-Eleonoren-Schule insgesamt, zeigt 
sich, dass 44% im Landkreis Darmstadt-Dieburg leben (Abbildung 91), ein knappes Drittel hat 
den Wohnsitz in Darmstadt. Schüler*innen mit einem Wohnort im sonstigen Südhessen ma-
chen ein knappes Fünftel der Schüler*innen aus.  
Abbildung 91: Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Alice-Eleonoren-Schule 2023
30,6
28,0
25,0
55,6
52,4
100,0
42,3
37,6
41,2
76,9
62,7
46,5
0
20
40
60
80
100
Fachschule für Sozialwesen (PivA)
Fachschule für Sozialwesen Teilzeit
Fachschule für Sozialwesen Vollzeit
Fachoberschule Form B
Fachoberschule Form A
Seiteneinsteiger*innen
Zweijährige Höhere Berufsfachschule
Zweijährige Berufsfachschule
Mehrjährige BFS mit Berufsabschluss
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
Berufsschule
GESAMT
Prozent
Darmstadt
30,4
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
44,3
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
18,1
Sonst.
Hessen
5,9
Andere
Bundesländer
1,3
N=994
136

Betrachtet man nur die Gruppe der Berufsschüler*innen an der Alice-Eleonoren-Schule, zeigt 
sich eine etwas andere Verteilung (Abbildung 92). Der Anteil der Auszubildenden mit Wohnsitz 
im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist mit 48% etwas höher als bei der Schüler*innenschaft 
insgesamt. Auszubildende aus dem sonstigen Südhessen sind mit einem Anteil von 13% etwas 
weniger vertreten. 
 
Abbildung 92: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort  
  an der Alice-Eleonoren-Schule 2023
Richtet man die Aufmerksamkeit auf die Verteilung der Betriebsstätten der Auszubildenden an 
der Berufsschule, liegt der Anteil der Ausbildenden mit Betriebsstätte in Darmstadt insgesamt 
bei mehr als drei Viertel (Abbildung 93). Aus dem Altkreis kommen 17% der Auszubildenden. 
Eine ähnliche Verteilung ergibt sich, wenn man nur die Klassen der Friseur*innen betrachtet, 
für die auch an der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg ein Angebot existiert. 
 
Abbildung 93: Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte an der  
  Alice-Eleonoren-Schule 2023
Darmstadt
32,5
Landkreis 
Darmstadt
-
Dieburg
48,2
Sonst. Südhessen 
Bergstraße
Groß
-
Gerau
Odenwaldkreis
13,3
Sonst.
Hessen
6,0
N=83
Darmstadt
77,0
Altkreis 
LaDaDi
17,2
Sonstige
5,7
Gesamt
N=83
Darmstadt
78,1
Altkreis
LaDaDi
19,2
Sonstige
2,7
Doppelangebot 
LGS
N=73
137

An der Berufsschule der Alice-Eleonoren-Schule werden ebenso wie an der Landrat-Gruber-
Schule in Dieburg Friseur*innen im Rahmen der dualen Ausbildung unterrichtet. Dies soll nach 
den Plänen des Landkreis Darmstadt-Dieburg auch weiterhin der Fall sein. Mit Aufhebung 
der Altkreisregelung ab 2026 werden damit zukünftig Auszubildende mit Betriebsstätte im 
Landkreis an der Landrat-Gruber-Schule unterrichtet. Dies wird an der Alice-Eleonoren-Schule 
jedoch nur zu einem geringen Rückgang der Schüler*innenzahl führen, sodass der Standort 
für diesen Ausbildungsberuf auch zukünftig erhalten werden kann. Zudem strebt die Schule an, 
Fachklassenstandort für Südhessen zu werden.
 
4.9.3 Prognose Alice-Eleonoren-Schule 
Für die Prognose der Schüler*innenzahl der Alice-Eleonoren-Schule wurde von folgenden An-
nahmen ausgegangen (Tabelle 35):
Tabelle 35: Annahmen Prognose Alice-Eleonoren-Schule 
  
Alice-Eleonoren-Schule
•  12,8% der Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren in der Wissenschaftsstadt 
   Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg beginnen einen Bildungsgang an einer 
   Beruflichen Schule in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
•  13% hiervon beginnen einen Bildungsgang an der Alice-Eleonoren-Schule.
•  Mit Aufkündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Altkreisregelung werden ab 
   1.8.2026 Auszubildende zum/zur Friseur*in mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-
   Dieburg nicht mehr an der Alice-Eleonoren-Schule aufgenommen werden.
Entsprechend der erwarteten Bevölkerungsentwicklung nimmt die Zahl der Schüler*innen 
an der Alice-Eleonoren-Schule zukünftig leicht zu (Abbildung 94). Da die Berufsschu-
le der Alice-Eleonoren-Schule nur klein ist und lediglich die Ausbildung zur Friseur*in von 
der Aufhebung der Altkreisregelung betroffen ist, hat dies nur geringe Auswirkungen auf 
die Gesamtschüler*innenzahl an der Alice-Eleonoren-Schule. Maximal werden 2033 1.105 
Schüler*innen an der Alice-Eleonoren-Schule erwartet. 
Abbildung 94: Prognose Alice-Eleonoren-Schule 
1.236
1.202
1.128
1.140
1.053
994
1.036
993
991
1.019
1.032
1.038
1.054
1.074
1.094
1.105
800
900
1.000
1.100
1.200
1.300
1.400
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
138

Aufgeschlüsselt nach vollschulischen Bildungsgängen und Berufsschule ergibt sich folgen-
des Bild (Abbildung 95). Aufgrund der Aufhebung der Altkreisregelung geht die Zahl der 
Schüler*innen an der Berufsschule der Alice-Eleonoren-Schule noch weiter zurück. In den voll-
schulischen Bildungsfängen steigt die Schüler*innenzahl entsprechend der demographischen 
Entwicklung. 
Abbildung 95: Prognose Teilzeit- und Vollzeitbildungsgänge  
  Alice-Eleonoren-Schule 
Angesichts der angedachten Veränderungen der Alice-Eleonoren-Schule (vgl. Kapitel 4.9.5 
Geplante Entwicklungsperspektiven Alice-Eleonoren-Schule, S. 142) ist diese Prognose, die 
vom gegenwärtigen Angebot an Bildungsgängen und der demographischen Entwicklung der 
relevanten Altersgruppen ausgeht, mit zahlreichen Unsicherheiten behaftet. Auf die Darstel-
lung einer Prognose der einzelnen Schulformen an der Alice-Eleonoren-Schule wird daher an 
dieser Stelle verzichtet. Durch die Einführung der BÜA und die Kooperation mit der Mittel-
stufenschule ab 2026, der angedachten Ansiedlung eines weiteren Ausbildungsberufes sowie 
des Programm „Pflege Integriert“ (PfIn) könnte die Zahl der Schüler*innen über das hier 
prognostizierte Maß hinausgehen. Sollte es gelingen, Fachklassenstandort für den Ausbil-
dungsberuf der Friseur*innen in Südhessen zu werden, würde der Teilzeitbereich noch einmal 
leicht anwachsen. Potenzial besteht auch im Hinblick auf die Fachschule für Sozialwesen, in 
der die Ausbildung zum/zur Erzieher*in angeboten wird. Angesichts der hohen Nachfrage nach 
Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen, sowohl im Rahmen der Kindertagesbetreuung 
als auch im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe, wäre eine Erwei-
terung des Angebots machbar. 
4.9.4 Räumliche Situation Alice-Eleonoren-Schule
Die Alice-Eleonoren-Schule ist an drei verschiedenen Standorten untergebracht. Der Haupts-
tandort befindet sich am Kapellplatz. Hier sind die meisten Unterrichts- und Verwaltungsräume 
angesiedelt. Am Kapellplatz werden zudem einzelne Räume im Alten Pädagog genutzt. Dane-
ben hat die Alice-Eleonoren-Schulen einen Standort in der Martinstraße und einen weiteren in 
der Heinrichstraße. 
 
1.109
1.074
1.021
1.048
981
911
956
914
924
953
971
976
991
1.010
1.029
1.039
127
128
107
92
72
83
80
79
67
66
61
62
63
64
65
66
0
300
600
900
1.200
1.500
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
Anzahl
Berufsschule
Vollschulische Bildungsgänge
139

Am Standort Kapellplatz nutzt die Schule insgesamt 34 Unterrichtsräume, größtenteils  
handelt es sich hierbei um Räume für den berufsübergreifenden Unterricht (Tabelle 36).  
Für die Schüler*innen stehen hier außerhalb des Unterrichts lediglich zwei Aufenthaltsräume 
zur Verfügung. Im Bereich der Verwaltung sind hier insgesamt 9 teilweise sehr kleine Büros 
untergebracht. Des Weiteren stehen hier ein Lehrkräftezimmer, ein Raum für das Sekretariat 
sowie ein Besprechungsraum zur Verfügung. 
Tabelle 36: Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Kapellplatz Hauptnutzung  
Alice-Eleonoren-Schule – Kapellplatz 
Art 
des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Unterricht
Unterrichtsraum  
– berufsübergreifender Unterricht 20 1.338 66,9 37,7 168,7
Fachraum Naturwissenschaften 1 75,2 75,2 75,2 75,2
reiner Computerfachraum 1 58,4 58,4 58,4 58,4
Musikraum
Kunstraum
Raum für fachpraktischen Unterricht  
– Werkstatt 1 46,3 46,3 30,2 62,5
Raum für fachpraktischen Unterricht  
– Lehrküche 2 145,6 72,8 72,8 72,8
Raum für fachpraktischen Unterricht 
– zugehörige Räume zur Lehrküche48 3
sonstiger Raum für fachpraktischen 
Unterricht49 3 98,7 32,9 30,4 36,8
Vorbereitungs-, Sammlungs- oder 
Maschinenraum 3 29,6 9,9 4,1 14,1
Differenzierungsraum
Aula / Forum 1 147,4 147,4 147,4 147,4
Schüler*- 
innenräume
Schüler*innenaufenthalt 2 114,8 57,4 56,9 58,0
Kiosk
SV-Raum
Selbstlernzentrum/ 
Schüler*innenbücherei
sonst. Schüler*innenraum 
Verwaltung 
Sekretariat 1 24,5 24,5 24,5 24,5
Besprechungs-/ Beratungsraum 1 19,5 19,5 19,5 19,5
Lehrkräftearbeitsraum 1 19,5 19,5 19,5 19,5
Lehrkräftezimmer50 1 23,1 23,1 4,6 58,1
Büro Schulleitung 2 50,8 25,4 13,1 37,7
Büro weitere Leitungsfunktionen 3 48,6 9,7 4,1 13,3
Büro Schulsozialarbeit 2 15,5 7,7 4,7 10,8
48 2 Räume Umkleideräume, für die keine m²-Angaben vorlagen.  
49 Bewegungsraum, Fachpraxisraum Kosmetik, Fachpraxisraum Friseure, Fachpraxisraum Wäschepflege, Kranken- 
   pflegeraum Praxis.  
50 Lehrkräftezimmer, Teeküche und Garderobe.
140

Alice-Eleonoren-Schule – Kapellplatz 
Art 
des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Funktionsräume
Kopierraum
Lehrmittelraum / Lagerraum51 20 413,8 13,8 4,0 83,7
Serverraum 1 12,3 12,3 12,3 12,3
Sanitätsraum 1 9,0 9,0 9,0 9,0
Hausmeister*in 1 17,6 17,6 17,6 17,6
sonst. Funktionsraum52  
Im Alten Pädagog, in unmittelbarerer Nähe zum Kapellplatz, nutzt die Alice-Eleonoren-Schule 
aktuell 4 Räume (Tabelle 37). Die übrigen Räume sind von der Stadt Darmstadt anderweitig 
vermietet. Die Schule hat hier die Werkstätten für den fachpraktischen Unterricht im Bereich 
Textil untergebracht. Räume, die dem Aufenthalt der Schüler*innen dienen oder sonstige 
Verwaltungsräume sind hier nicht vorhanden. Für Lehrkräfte steht 1 Lehrkräftearbeitsraum zur 
Verfügung. Auch Funktionsräume werden in diesem Gebäude nicht genutzt.  
Tabelle 37: Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Altes Pädagog Hauptnutzung  
Alice-Eleonoren-Schule – Altes Pädagog 
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Unterricht
Unterrichtsraum  
– berufsübergreifender Unterricht
Fachraum Naturwissenschaften
reiner Computerfachraum
Musikraum
Kunstraum
Raum für fachpraktischen Unterricht  
– Werkstatt 3 153,9 51,3 32,8 82,4
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– Lehrküche
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– zugehörige Räume zur Lehrküche
Sonstiger Raum für fachpraktischen 
Unterricht53
Vorbereitungs-, Sammlungs- oder 
Maschinenraum
Differenzierungsraum
Aula / Forum54
51 Für einen Lagerraum im Keller am Standort Kapellplatz lagen keine m²-Angaben vor.  
52 Ein Raum Putzmittelraum, ein Raum Vorraum/Zubereitungsraum Kiosk. Der Kiosk wird jedoch als solcher nicht 
(mehr) genutzt. 
53 Gymnastikhalle nicht vorhanden.  
54 Die Aula wird auch für Gruppenarbeiten und Gesamtkonferenzen genutzt.
141

Alice-Eleonoren-Schule – Altes Pädagog 
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Schüler 
innenräume
Schüler*innenaufenthalt
Kiosk
SV-Raum
Selbstlernzentrum/ 
Schüler*innenbücherei
sonst. Schüler*innenraum 
Verwaltung 
Sekretariat
Besprechungs-/ Beratungsraum
Lehrkräftearbeitsraum 2 39,5 19,8 19,8 19,8
Lehrkräftezimmer
Büro Schulleitung
Büro weitere Leitungsfunktionen
Büro Schulsozialarbeit
Funktionsräume
Kopierraum
Lehrmittelraum / Lagerraum
Serverraum
Sanitätsraum
Hausmeister*in
sonst. Funktionsraum55 
 
55 Teeküche.
142

Am Standort Martinstraße, an der die Fachschule für Sozialwesen untergebracht ist, werden 
insgesamt 19 Räume für den Unterricht genutzt, bei 12 von ihnen handelt es sich um Räume 
für den berufsübergreifenden Unterricht (Tabelle 38). Für die Schüler*innen stehen hier 5 Räu-
me für die Einzel- und Gruppenarbeit zur Verfügung. Explizit für Aufenthalt von Schüler*innen 
sind hier keine Räume ausgewiesen. Im Bereich der Verwaltung stehen der Schule hier 1 
Büroraum, 1 Sekretariatsraum, ein Lehrkräfteraum mit kleiner Bibliothek sowie ein kleiner 
Besprechungsraum zur Verfügung.  
Tabelle 38: Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Martinstraße Hauptnutzung  
Alice-Eleonoren-Schule – Martinstraße 
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Unterricht
Unterrichtsraum  
– berufsübergreifender Unterricht 12 678,0 56,5 20,0 88,6
Fachraum Naturwissenschaften
reiner Computerfachraum 1 68,8 68,8 68,8 68,8
Musikraum 1 62,9 62,9 62,9 62,9
Kunstraum 1 34,3 34,3 34,3 34,3
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– Werkstatt
1 91,8 91,8 91,8 91,8
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– Lehrküche
Raum für fachpraktischen  
Unterricht  
– zugehörige Räume zur Lehrküche
sonstiger Raum für  
fachpraktischen Unterricht56 1
Vorbereitungs-, Sammlungs- oder 
Maschinenraum 1 12,8 12,8 12,8 12,8
Differenzierungsraum
Aula / Forum57 1 213,1 213,1 213,1 213,1
Schüler*- 
innenräume
Schüler*innenaufenthalt
Kiosk
SV-Raum
Selbstlernzentrum/
Schüler*innenbücherei (ehem. 
Hausmeisterwohnug)
1 81,8 16,4 11,4 20,2
sonst. Schüler*innenraum 
56 Gymnastikhalle. Hierzu liegen keine Angaben zur Fläche vor. 
57 Die Aula wird auch für Gruppenarbeiten und Gesamtkonferenzen genutzt.
143

Alice-Eleonoren-Schule – Martinstraße 
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Verwaltung 
Sekretariat 1 26,1 26,1 26,1 26,1
Besprechungs-/ Beratungsraum 1 14,0 14,0 14,0 14,0
Lehrkräftearbeitsraum
Lehrkräftezimmer58 2 49,7 24,9 10,2 39,5
Büro Schulleitung 1 30
Büro weitere Leitungsfunktionen 1 35,2 35,2 35,2 35,2
Büro Schulsozialarbeit 1 8,0 8,0 8,0 8,0
Funktionsräume
Kopierraum
Lehrmittelraum / Lagerraum
Serverraum 1 20,6 20,6 20,6 20,6
Sanitätsraum
Hausmeister*in 1 41,6 41,6 41,6 41,6
sonst. Funktionsraum59 1 11,6 11,6 11,6 11,6
 
58 Lehrkräftezimmer und Bibliothek. 
59 Teeküche.
14 4

Zum Beginn des Schuljahres 2024/25 ist der Bereich Heilerziehungspflege und Sozialassis-
tenz der Alice-Eleonoren-Schule in das ehemalige Gebäude der Heinrich-Hoffmann-Schule in 
der Heinrichstraße 78 eingezogen. Das renovierte zweigeschossige Gebäude steht der Schule 
als alleinigem Nutzer zur Verfügung. Das Gebäude ist von einem großzügigen Außenbereich 
umgeben und verfügt auch über eine eigene kleine Turnhalle. Insgesamt gibt es hier 10 Unter-
richtsräume (Tabelle 39). Für den Aufenthalt der Schüler*innen steht die Aula im Erdgeschoß 
des Gebäudes zur Verfügung. Für die Lehrkräfte gibt es am Standort 3 Aufenthalts-/Bespre-
chungsräume. 1 Raum im Obergeschoß wird als Bücherei mit Selbstlernzentrum genutzt. Des 
Weiteren gibt es 1 Besprechungsraum für die Schulsozialarbeit sowie 2 Büroräume für die 
Fachbereichsleitung. 
Tabelle 39: Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Heinrichstraße 
        Hauptnutzung  
Alice-Eleonoren-Schule – Heinrichstraße 
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Unterricht
Unterrichtsraum  
– berufsübergreifender Unterricht 7 476 68 64 72
Fachraum Naturwissenschaften
reiner Computerfachraum 1 37,5 37,5 37,5 37,5
Gymnastikhalle 1 120
Kunstraum 1 48 48 48 48
Raum für fachpraktischen Unter-
richt  
– Werkstatt
Raum für fachpraktischen Unter-
richt  
– Lehrküche
Raum für fachpraktischen Unter-
richt  
– zugehörige Räume zur Lehrkü-
che
sonstiger Raum für fachprakti-
schen Unterricht60 1 64 64 64 64
Vorbereitungs-, Sammlungs- oder 
Maschinenraum
Differenzierungsraum
Aula / Forum 1 142 142 142 142
Schüler*- 
innenräume
Schüler*innenaufenthalt
Kiosk
SV-Raum 1 15 15 15 15
Selbstlernzentrum / Bücherei 1 29 29 29 29
sonst. Schüler*innenraum 
60 Krankenpflegeraum Praxis.
145

Alice-Eleonoren-Schule – Heinrichstraße 
Art des 
Raums Hauptnutzung Anzahl
Raumgröße in qm
Summe
Mittel-
wert
Mini-
mum
Maxi-
mum
Verwaltung 
Sekretariat
Besprechungs-/ Beratungsraum
Lehrkräftearbeitsraum 1 16
Lehrkräftezimmer 1 23
Büro Fachbereichsleitung 1 30 30 30 30
Büro weitere Leitungsfunktionen 1 17 17 17 17
Büro Schulsozialarbeit 1 15 15 15 15
Funktionsräume
Kopierraum 1 9 9 9 9
Lehrmittelraum / Lagerraum
Serverraum 1 9 9 9 9
Sanitätsraum 1 5,4
Hausmeister*in 1 10 10 10 10
sonst. Funktionsraum
Die Aufteilung der Räume auf verschiedene Standorte stellt die Schule vor verschiedene Her-
ausforderungen. Zum einen sind zwischen dem Hauptstandort am Kapellplatz und dem Stand-
ort Martinstraße etwa 2 km zurückzulegen. Hier ergeben sich für Schüler*innen wie Lehrkräfte 
Wegezeiten. Legt man die Strecke zu Fuß zurück, müssen mehr als 20 Minuten eingeplant 
werden. Zum anderen ist die Schule durch Aufteilung auf verschiedene Standorte in ihrer 
pädagogischen Weiterentwicklung eingeschränkt. Eine räumliche Umsetzung von Clusterstruk-
turen ist aufgrund der Aufteilung kaum möglich. Aus Sicht der Schule fehlen zudem Räume 
für die Beratung von Schüler*innen, Differenzierungsräume, Flächen zum Selbstlernen der 
Schüler*innen sowie Räume für flexiblen Lernfeldunterricht. Häufig seien Theorie- und Praxis-
räume zu weit voneinander entfernt. 
146

4.9.5 Geplante Entwicklungsperspektiven  
    Alice-Eleonoren-Schule
• Seit dem Schuljahr 2024/25 wird das Programm „Pflege in Hessen integriert“ (PFIN) an 
der Alice-Eleonoren-Schule angeboten.61 Es handelt sich um eine integrierte Bildungsmaß-
nahme zur Berufsvorbereitung mit dem Ziel „Erwerb des Hauptschulabschlusses“ und 
Ausbildung zur Altenpflegehelferin bzw. zum Altenpflegehelfer in Teilzeit in Kooperation mit 
der Altenpflegeschule „Mission Leben“. Für den Erwerb praktischer Erfahrungen der Auszu-
bildenden sind entsprechende Pflegeeinrichtungen eingebunden.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt das Ausbildungsmodell mit großem Interesse, 
insbesondere unter dem Aspekt des zunehmenden Fachkräftebedarfs in diesem Arbeits -
feld.  
• Die Erweiterung des Ausbildungsangebots an der Fachschule für Sozialwesen (Ausbildung 
zur Erzieherin/zum Erzieher und Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerzie-
hungspfleger) ist dringend notwendig – insbesondere angesichts des mittel- und langfristi -
gen gesellschaftlichen Bedarfs an qualitativ gut ausgebildeten pädagogischen Fachkräften, 
sowohl im Rahmen der Kindertagesbetreuung der betreuenden Grundschule (Rechtsan -
spruch), als auch im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe.  
 
Die entsprechende Nachfrage ist vorhanden; auch die Raumkapazitäten für eine solche 
Angebotserweiterung sind gegeben. 
• Die Kooperation mit dem Beruflichen Gymnasium der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule in 
der FR Ernährung hat sich bewährt; eine Erweiterung des Bildungsangebots um den SP 
Erziehungswissenschaften in der FR Gesundheit und Soziales wird mit Blick auf den wach-
senden Arbeitsmarkt bzw. Fachkräftebedarf im Bereich der Sozialen Arbeit befürwortet. 
Die notwendige Antragstellung erfolgt seitens der BG-Standortschule, der Heinrich-Emanu -
el-Merck-Schule, in Kooperation mit der fachlich zuständigen Alice-Eleonoren-Schule zum 
nächstmöglichen Termin.  
• Nach Umwandlung der Zweijährigen Berufsfachschule in die „Berufsfachschule zum Über-
gang in Ausbildung (BÜA)“ – mit Beginn des Schuljahres 2026/27 – plant und entwickelt 
die Alice-Eleonoren-Schule im Rahmen dieses vollschulischen Angebotes, unter anderem in 
der FR Gesundheit und Soziales ein Konzept, welches auf das Tätigkeitsfeld eines „Alltags-
betreuers/einer Alltagsbetreuerin“ vorbereiten könnte. Damit wird ein künftig wachsender, 
gesellschaftlicher Bedarf in den Blick genommen, der nicht zuletzt auch den zunehmenden 
multikulturellen Anforderungen des zu betreuenden Klientels gerecht werden soll. 
• Ab dem Schuljahr 2024/25 besteht die Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Schule als 
Mittelstufenschule in der FR Gesundheit und Soziales, SP Körperpflege und Sozialpflege-
risch/Sozialpädagogisch, sowie in der FR Technik, SP Textiltechnik und Bekleidung.
 
61 https://hlfgp.hessen.de/pflegefachberufe/altenpflegehilfe-in-teilzeit
147

5. Zusammenfassung und Fazit 
Berufliche Schulen erfüllen wichtige ökonomische und soziale Funktionen. Ihre Bildungsan-
gebote tragen dazu bei, den Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu decken und bieten der nach -
wachsenden Generation ein auswahlfähiges Ausbildungsangebot. Damit leisten sie auch einen 
wichtigen Beitrag zur sozialen Integration. Diese Aufgaben können die Beruflichen Schulen 
jedoch nicht alleine erfüllen. Hier bedarf es des Zusammenwirkens aller relevanten Akteure: 
der Wirtschaft mit ihrem Angebot an Ausbildungsplätzen, der allgemeinbildenden Schulen 
mit ihren Angeboten zur Berufsorientierung, des Schulträgers, der mit der räumlichen und 
technischen Ausstattung der Beruflichen Schulen eine wichtige Grundlage für eine qualifizierte 
Ausbildung sicherstellt und durch Maßnahmen der Wirtschaftsförderung die wirtschaftlichen 
Rahmenbedingungen vor Ort mitgestaltet. Nicht zuletzt ist die Berufliche Bildungslandschaft 
in die jeweilige Region eingebettet, die über die Schulträgerschaft hinausgeht. Der Diskurs und 
die Zusammenarbeit zwischen allen Schulträgern in Südhessen sind daher aus Sicht der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt unabdingbar. 
5.1 Regionale Bedeutung
Das Angebot der Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 
Bedeutung über die Stadt hinaus. Hier werden nicht nur Schüler*innen unterrichtet, die in der 
Stadt leben, sondern auch aus den angrenzenden Landkreisen in Südhessen, insbesondere aus 
dem Landkreis Darmstadt-Dieburg einpendeln. Tatsächlich machen Schüler*innen mit Wohnort 
in Darmstadt lediglich etwa ein Viertel aller Schüler*innen aus, Schüler*innen mit Wohnort im 
Landkreis Darmstadt-Dieburg fast 40%. Ein weiteres Viertel kommt aus den südhessischen 
Landkreisen Groß-Gerau, Bergstraße und Odenwaldkreis. Darmstadt ist damit ein wichtiges 
Berufsbildungszentrum für die nachwachsende Generation in der Region, insbesondere in den 
Bereichen Sozialpädagogik, Verwaltung, Chemie sowie Informations- und Telekommunikations-
elektronik. 
Ähnliches gilt auch für die ausbildenden Betriebe in der Region. Nur knapp die Hälfte der 
Auszubildenden, die den schulischen Teil ihrer Ausbildung an einer der Berufsschulen in Trä-
gerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt absolvieren, hat ihre Betriebsstätte auch in der 
Stadt. Knapp 30% absolvieren ihre Ausbildung in einem Betrieb im Landkreis Darmstadt-Die-
burg, knapp ein Fünftel in den anderen südhessischen Landkreisen. Darmstadt leistet damit 
einen wichtigen Beitrag für die Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Region. 
Auch vor dem Hintergrund dieser regionalen Bedeutung hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
in den vergangenen Jahren hohe Investitionen in die berufliche Bildungslandschaft der Stadt 
vorgenommen. Mit der Generalsanierung und Neustrukturierung des Berufsschulzentrums 
Nord wurde ein Zentrum beruflicher Bildung geschaffen, das modern ausgestattet ist und den 
pädagogischen Anforderungen einer praxis- wie zukunftsorientierten Berufsbildung entspricht. 
Die Entwicklung des Berufsschulzentrums Mitte soll die Qualität der dort angesiedelten Beruf-
lichen Schulen weiter verbessern. 
14 8

5.2 Entwicklung der Beruflichen Schulen
Die Zahl der Schüler*innen an den Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissenschafts -
stadt Darmstadt ist von 2012 bis 2022 um 17% zurückgegangen. Damit ist Darmstadt vom 
Rückgang der Schüler*innenzahlen an Beruflichen Schulen stärker betroffen als im hessischen 
Durchschnitt. Einem zunehmenden Fachkräftebedarf steht demnach auch in Darmstadt eine 
sinkende Zahl von Auszubildenden gegenüber. 
Die sechs Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Stadt sind von dieser Entwicklung unter-
schiedlich betroffen. Während die Peter-Behrens-Schule und die Martin-Behaim-Schule seit 
2012 etwa ein Viertel der Schüler*innen verloren haben, haben Alice-Eleonoren-Schule und 
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule weniger als 10% der Schüler*innen eingebüßt. In der Erasmus-
Kittler-Schule und der Friedrich-List-Schule entspricht der Rückgang etwa dem Durchschnitt.  
5.3 Veränderte Rahmenbedingungen durch die  
 Kündigung der „Altkreisregelung“
Durch die Kündigung der „Ergänzung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Schul-
bezirksgrenzen zur Schülerlenkung an beruflichen Schulen“ zum 31.07.2026 durch den Land-
kreis Darmstadt-Dieburg zum Schuljahr 2026/27 haben sich die Rahmenbedingungen für die 
Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt deutlich verändern; sie 
werden zukünftig weitere Schüler*innen verlieren. Von der Aufhebung der Altkreisregelung sind 
die sechs Beruflichen Schulen in Darmstadt unterschiedlich betroffen. Während die Heinrich-
Emanuel-Merck-Schule keinerlei Doppelangebote mit der Landrat-Gruber-Schule vorhält und an 
der Alice-Eleonoren-Schule und der Peter-Behrens-Schule jeweils lediglich ein Ausbildungsberuf 
betroffen ist, haben die Erasmus-Kittler-Schule, die Friedrich-List-Schule und die Martin-Be-
haim-Schule mit teilweise erheblichen Einbußen zu rechnen, wenn ab 2026 keine Auszubilden-
den mit Betriebsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg mehr aufgenommen werden können, 
da ein entsprechendes Angebot an der Landrat-Gruber-Schule vorgehalten wird.  
Für zahlreiche Auszubildende wird dies längere Schulwege bedeuten, da die öffentlichen 
Verkehrsverbindungen für viele Auszubildenden - vor allem aus dem westlichen Altkreis - über 
Darmstadt führen. Zudem werden gewachsene Netzwerke und Kooperationsstrukturen zwi -
schen Ausbildungsbetrieben und Beruflichen Schulen verlorengehen. Beides könnte dazu 
beitragen, die duale Ausbildung in der Region weiter zu schwächen. 
Im Zusammenhang mit der Aufhebung der „Altkreisregelung“ sei auch noch auf die Frage ver-
wiesen, wie Ausbildungsbetriebe künftig auf die Neuregelung zu den Wegezeiten ihrer Auszubil-
denden reagieren werden. Denn nach der aktuellen Fassung des Berufsbildungsgesetzes 2024 
zählen die Wegezeiten zwischen Berufsschule und Ausbildungsstätte, neben der Berufsschulun-
terrichtszeit (einschließlich Pausen), ausdrücklich zur Arbeitszeit (s. BBiG - §15 Abs. 2). Es ist 
nicht auszuschließen, dass die Betriebe ihre Ausbildungsbereitschaft hinterfragen könnten, wenn 
die Berufsschulwege ihrer Auszubildenden unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nehmen. 
Sofern die „Altkreisregelung“ – wenn auch nur für bestimmte Ausbildungsberufe – zwischen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg neu definiert wer -
den sollte, ist die Neufassung einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung erforderlich. 
149

5.4 Unsicherheit der Prognose
Geht man alleine von der demographischen Entwicklung aus, ist ab 2026 mit einem An-
wachsen der für die Beruflichen Schulen relevanten Altersgruppen in der Region zu rechnen. 
Damit könnte auch die Zahl der Schüler*innen an den Beruflichen Schulen in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt wieder leicht ansteigen. So kann an dieser Stelle erwähnt werden, 
dass die Schüler*innenzahl im laufenden Schuljahr 2024/2025 insgesamt bereits um 171 
Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Eine Fortschreibung des Status quo 
bedeutet, dass davon ausgegangen wird, dass auch künftig ein ebenso hoher Anteil an jungen 
Menschen in eine Berufliche Schule eintreten wird wie im Durchschnitt der vergangenen Jahre. 
Steigt dieser Anteil wieder an oder kommt es durch vermehrte Zuwanderung zu einer höheren 
Zahl von jungen Menschen, könnte dies zu einem Anstieg der Schüler*innenzahlen führen. 
Sinkt allerdings dieser Anteil – und die jungen Menschen schlagen andere Berufsbildungswege 
ein als den über die Berufliche Schule – würde die Zahl der Schüler*innen weiter sinken. 
Bei der Fortschreibung musste zudem von einem konstanten Angebot an Bildungsgängen an den 
Beruflichen Schulen ausgegangen werden. Wie die Betrachtung der einzelnen Schulen gezeigt 
hat, sind hier jedoch Veränderungen geplant. Neue Ausbildungsberufe sollen angesiedelt werden, 
Fachklassenstandorte erhalten und neue in einzelnen Ausbildungsangeboten angestrebt werden. 
Ebenso sollen Fachrichtungen in vollschulischen Bildungsgängen erweitert werden. Dadurch 
könnten zurzeit minderfrequente Angebote evtl. zukünftig wegfallen. Eine solche Veränderung 
des Angebots kann auch die Nachfrage der jungen Menschen verändern. Die Auswirkungen die-
ser Veränderungen auf das Bildungsverhalten sind jedoch kaum zu quantifizieren, zumal gegen-
wärtig noch offen ist, inwieweit diese Pläne auch umgesetzt werden können.  
Die Prognose zukünftiger Schüler*innenzahlen ist in Darmstadt zudem mit besonderen Un -
sicherheiten behaftet. Zum einen ist zurzeit nicht absehbar, ob die Pläne des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg für den Ausbau der Landrat-Gruber-Schule tatsächlich umgesetzt werden.  
Zum anderen sind die Auswirkungen des Projekts „Zukunftsfähige Berufsschule“ des Landes 
Hessen zurzeit für Darmstadt nicht absehbar. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, insbesonde-
re bei rückläufigen Schüler*innenzahlen die duale Ausbildung in allen Regionen zu stärken, um 
alle hessischen Berufsschulstandorte zu sichern. Neue Standortfestlegungen können „einer 
Konzentration der Beschulung von Auszubildenden in den großen Ballungsräumen“ entgegen-
wirken und den ländlichen Raum stärken.62 Darmstadt kann dabei als Ballungsraum gesehen 
werden, sodass neue Standortfestlegungen dazu führen können, dass Darmstadt für bestimm -
te Ausbildungsberufe den Status „Fachklassenstandort“ verliert oder nicht erhält. Es bleibt 
allerdings festzustellen, dass Darmstadt im Landesentwicklungsplan Hessen 2020 als „Ober-
zentrum im hochverdichteten Raum“ festgelegt ist, womit der Stadt eine zentrale Bedeutung in 
der Region zugesprochen wird, die entsprechend auch zu fördern ist. Im Zusammenhang mit 
der künftigen Umsetzung des Projektes „Zukunftsfähige Berufsschule“ und der damit einher -
gehenden Bildung regionaler und/oder landesweiter Schulzentren ist es wichtig, dass eine ko-
ordinierte und abgestimmte Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulträgern in Südhessen 
und der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfolgt. 
62 https://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/6/10876.pdf 
https://landesplanung.hessen.de/landesplanung/landesentwicklungsplan-lep
150

5.5 Neue Herausforderungen für die Beruflichen   
      Schulen
Hinzu kommen weitere, kaum quantifizierbare Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Be-
ruflichen Schulen. Dazu gehört die wirtschaftliche Entwicklung in der Region, ein verändertes 
Anforderungsprofil von Fachkräften z.B. im Kontext von Digitalisierung und Energiewende. 
Technische Entwicklungen und wirtschaftlicher Strukturwandel führen zu einer zunehmenden 
Interdisziplinarität. Auf der einen Seite entstehen neue Berufsbilder und neuen Anforderungen 
an die Fachkräfte, auf der anderen Seite führt dies aber auch dazu, dass andere Berufsbil-
der weniger nachgefragt werden. Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Zahl der 
Schüler*innen an Beruflichen Schulen haben wird, ist kaum quantifizierbar. Für die Beruflichen 
Schulen bringt dies die Herausforderung mit sich, ihr Angebot in enger Vernetzung mit Kam-
mern und Wirtschaft stetig weiterzuentwickeln, um weiterhin attraktive Berufsbildungsangebo -
te machen zu können. 
Auf Seiten der nachwachsenden Generation ist seit Jahren eine abnehmende Ausbildungs-
neigung, insbesondere bei Frauen zu beobachten. Ob sich dieser Trend fortsetzt, kann heute 
kaum abgeschätzt werden. Auf der anderen Seite führt die Tendenz zu höheren Bildungsab-
schlüssen auch zu einem Anstieg der Schüler*innenzahlen im Vollzeitbereich.  
Gleichzeitig verweist die zunehmende Zahl junger Menschen in Deutschland, die sich weder 
in Ausbildung, noch in Schule oder Arbeit befinden63 auf die Funktion der Sicherung sozialer 
Integration, der Berufliche Schulen in besonderer Weise verpflichtet sind. Es ist eine ihrer Auf-
gaben, Zugangs-, Teilhabe- und Realisierungschancen zu gewährleisten und dazu beizutragen, 
„dass Benachteiligungen z.B. aufgrund sozialer Herkunft vermieden bzw. kompensiert werden 
und die Teilhabe in Bildung und Beschäftigung reibungslos gelingt.“64 Angesichts dieser Anfor-
derungen gilt es, gerade für benachteiligte junge Menschen ein attraktives Bildungsangebot zu 
machen, das eine Integration in den Arbeitsmarkt bestmöglich unterstützt. Diese pädagogi -
schen und didaktischen Herausforderungen müssen die weiterverfolgen. Der Schulträger kann 
die Schulen hierin höchstens indirekt unterstützen. 
Eine immer wieder genannte Herausforderung ist die Zusammensetzung der 
Schüler*innenschaft. An den Beruflichen Schulen werden Schüler*innen ganz unterschied -
licher Herkunft und mit unterschiedlichem Leistungsniveaus gemeinsam unterrichtet. Das 
aktuelle Deutsche Schulbarometer65 zeigt, dass das Verhalten und die Heterogenität der 
Schüler*innenschaft gegenwärtig eine der größten Herausforderungen für die Lehrkräfte gera -
de an Beruflichen Schulen darstellt. Die vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote 
werden daher von den Schulen als besonders wichtig erachtet. 
63 NEETS: Not in Employment, Education or TrainingDohmen, Dieter, Tamara Bayreuther, Matthias Sandor: Monitor 
Ausbildungschancen 2023. Bertelsmann Stiftung  
https://www.bertelsmann-Stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/Gesamtbericht_Moni -
tor_Ausbildungschancen2023_D.pdf 
64 Euler, Dieter (2022): Die Rolle des Berufskollegs im nordrhein-westfälischen Bildungssystem. Leistungspotenziale, 
Herausforderungen und Ansätze zur Weiterentwicklung. Unter besonderer Berücksichtigung des Ruhrgebiets, S.12. 
65 Robert Bosch Stiftung (2024). Deutsches Schulbarometer: Befragung Lehrkräfte. Ergebnisse zur aktuellen Lage an 
allgemein- und berufsbildenden Schulen. Robert Bosch Stiftung.
https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/das-deutsche-schulbarometer/lehrkraefte 
151

5.6 Zusammenfassung der schulorganisatorischen  
      Maßnahmen nach §146 HSchG
Die sechs Beruflichen Schulen in Trägerschaft der Stadt haben angesichts der alten und neuen 
Herausforderungen bereits eine Weiterentwicklung ihrer Bildungsangebote angedacht. Neben 
der Ansiedlung neuer Ausbildungsberufe gehört dazu auch die Bewerbung um Fachklassen-
standorte. Bereits in der Vergangenheit haben sich einzelne Berufliche Schulen als Landes-
fachklassenstandort beworben. Diese Bewerbungen wurden jedoch aufgrund fehlender Un -
terkunftsmöglichkeiten bisher abschlägig beschieden. Die Schaffung betreuter Unterkünfte in 
Darmstadt ist daher für die Schulen von zentraler Bedeutung. 
Weitere Perspektiven sehen die verstärkte Kooperation der Beruflichen Schulen untereinander 
vor. Insbesondere in eine Ausweitung des Angebots des Beruflichen Gymnasiums möchten sich 
die verschiedenen Fachbereiche der einzelnen Beruflichen Schulen einbringen. Bereits beste-
hende Kooperationen insbesondere innerhalb des neustrukturierten Berufsschulzentrums Nord 
sollen weiter ausgebaut werden. Hierzu sehen die Schulen sehr gute Voraussetzungen. 
Folgende Durchführungsmaßnahmen werden - unter Angabe der Rangfolge – seitens des 
Schulträgers beantragt:
Friedrich-List-Schule 
Vollschulische Bildungsgänge:
• Einrichtung der Zweijährigen Fachschule, Fachrichtung Betriebswirtschaft, Schwerpunkt 
Logistik zum Schuljahr 2026/2027. 
• Umwandlung der Zweijährigen Berufsfachschule in die „Zweijährige Berufsfachschule zum 
Übergang in Ausbildung (BÜA)“, die zum Schuljahr 2026/2027 im Schulverbund mit den 
beiden anderen Schulen des Berufsschulzentrums Nord umgesetzt werden soll.
 
Berufsschule:
• Grundsätzlicher Erhalt des Fachklassenstandortes für die in der Verordnung vom 
17.07.2018, ABl. S. 695 festgelegten Ausbildungsberufe. 
• Erweiterung des Fachklassenstandortes für den Ausbildungsberuf „Automobilkaufmann/-
frau“ auch für die Stadt und den Landkreis Offenbach. 
• Neuer Fachklassenstandort für den Ausbildungsberuf „Verwaltungsfachangestellte*r“ für 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Bergstraße und den 
Odenwaldkreis. 
Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 
Vollschulische Bildungsgänge:
• Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums um die „Fachrichtung Erziehungswissenschaf-
ten“ zum Schuljahr 2026/2027 in fachlicher Kooperation mit der Alice-Eleonoren-Schule. 
• Umwandlung der Zweijährigen Berufsfachschule in die „Zweijährige Berufsfachschule zum 
Übergang in Ausbildung (BÜA)“, die zum Schuljahr 2026/2027 im Schulverbund mit den 
beiden anderen Schulen des Berufsschulzentrums Nord umgesetzt werden soll.
152

Berufsschule:
• Grundsätzlicher Erhalt des Fachklassenstandortes für die in der Verordnung vom 
17.07.2018, ABl. S. 695 festgelegten Ausbildungsberufe. 
• Neuer Fachklassenstandort für die Ausbildungsberufe 
• „Elektroniker*in für Geräte und Systeme“ (Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis 
Offenbach) 
• „Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker*in“ (Wissenschaftsstadt Darm-
stadt und Landkreis Bergstraße). 
Martin-Behaim-Schule
 
Vollschulische Bildungsgänge:
• Einrichtung der „Zweijährigen Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)“; die 
zum Schuljahr 2026/2027 im Schulverbund mit den beiden anderen Schulen des Berufs-
schulzentrums Nord umgesetzt werden soll. 
Berufsschule:
• Grundsätzlicher Erhalt des Fachklassenstandortes für die in der Verordnung vom 
17.07.2018, ABl. S. 695 festgelegten Ausbildungsberufe. 
• Neuer Fachklassenstandort für den Ausbildungsberuf „Zahnmedizinische*r 
Fachangestellte*r“ (Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg). 
Erasmus-Kittler-Schule 
Berufsschule:
• Grundsätzlicher Erhalt des Fachklassenstandortes für die in der Verordnung vom 
17.07.2018, ABl. S. 695 festgelegten Ausbildungsberufe. 
Peter-Behrens-Schule
 
Berufsschule: 
• Grundsätzlicher Erhalt des Fachklassenstandortes für die in der Verordnung vom 17.07.2018, 
ABl. S. 695 festgelegten Ausbildungsberufe sowie für die beiden Landesfachklassen.
 
Alice-Eleonoren-Schule 
Vollschulische Bildungsgänge:
• Erweiterung des Ausbildungsangebots an der Fachschule für Sozialwesen (Ausbildung 
zum/zur Erzieher*in und zum/zur Heilerziehungspfleger*in) ist dringend notwendig – ins-
besondere angesichts des mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Bedarfs an qualitativ 
gut ausgebildeten pädagogischen Fachkräften. 
• Fachliche Kooperation nach Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums an der Heinrich-
Emanuel-Merck-Schule um die Fachrichtung Erziehungswissenschaften.
153

Berufsschule:
• Grundsätzlicher Erhalt des Fachklassenstandortes für die in der Verordnung vom 
17.07.2018, ABl. S. 695 festgelegten Ausbildungsberufe. 
Darüber hinausgehende weitere Planungsmaßnahmen: 
Die Abstimmungen mit den jeweils betroffenen Schulträgern zu den geplanten schulträgerüber-
greifenden Fachklassenstandorten sind hinsichtlich der zu treffenden öffentlich-rechtlichen 
Vereinbarungen in Vorbereitung. 
Hinsichtlich der bereits vorhandenen sowie der geplanten Landesfachklassenstandorte steht 
derzeit die hiesige Jugendherberge als Unterbringungsmöglichkeit zur Verfügung; der Bau 
eines eigenen Wohnheimes bzw. die Nutzung freier / freiwerdender städtischer Liegenschaften 
wird geprüft. 
Mittel- und langfristig sind nach entsprechender Prüfung folgende Weiterentwicklungen – ins-
besondere bezogen auf das Berufliche Gymnasium an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule – 
geplant: 
• Prüfung der Einrichtung der FR Wirtschaft „bilingual“ im Beruflichen Gymnasium;  
• Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums um die FR Technik, Schwerpunkt Bautechnik in 
fachlicher Kooperation mit der Peter-Behrens-Schule; 
• Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums um die FR Technik, Schwerpunkt Umwelttechnik 
in fachlicher Kooperation mit der Peter-Behrens-Schule;  
• Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums um die FR Technik, Schwerpunkt Gestaltungs- 
und Medientechnik in fachlicher Kooperation mit der Peter-Behrens-Schule.
Die „Satzung über die Bildung von Schulbezirken für die Berufsschulen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt“ aus dem Jahr 1996 soll nach dem In-Kraft-Treten der neuen Verordnung im Rah-
men der Umsetzung „Zukunftsfähige Berufsschule“ entsprechend neu formuliert werden. 
Im Zuge dessen werden auch die beiden Doppelangebote bezüglich der Ausbildungsberufe 
„Fachinformatiker/-in, FR Anwendungsentwicklung und FR Systemintegration“ und „Kauffrau 
oder Kaufmann für Büromanagement“ – aktuell jeweils noch bei den Angaben zur Heinrich-
Emanuel-Merck-Schule, Friedrich-List-Schule sowie zur Martin-Behaim-Schule aufgeführt – wie 
folgt neu geregelt: 
Standort des Ausbildungsberufs „Fachinformatiker/-in, FR Anwendungsentwicklung und FR 
Systemintegration“ wird künftig die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule sein; der Ausbildungsbe-
ruf „Kauffrau oder Kaufmann für Büromanagement“ wird künftig ausschließlich am Standort 
Friedrich-List-Schule angeboten.
154

6. Ausblick: Visionen Beruflicher Bildung 
   für Darmstadt 
Ziel ist es, die Berufliche Bildung bis zum Jahr 2035 auf eine neue Grundlage zu stellen. Die hier 
geplanten Maßnahmen beziehen sich im Wesentlichen auf die folgenden Punkte des Konzepts:  
„Berufliche Bildung DA-2035 – Politische Vision einer modernen Berufsschullandschaft in Darmstadt“  
6.1 Konsolidierung und inhaltliche Neuausrichtung  
      der beruflichen Bildung
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat von 2018 – 2024 am Berufsschulzentrum Nord um-
fassende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen. Die nun anstehenden 
Sanierungs- und Baumaßnahmen am Berufsschulzentrum Mitte machen eine grundlegende 
organisatorische und inhaltliche Auseinandersetzung mit der beruflichen Bildung in Darmstadt 
erforderlich, insbesondere mit Blick auf die längerfristigen Zukunftsperspektiven der Berufli -
chen Bildung in Darmstadt. 
Die Berufsbilder der Zukunft sind deutlich interdisziplinärer als heute, was auf die steigende 
Komplexität der Produkte und Dienstleistungen zurückzuführen ist und auch auf die IT-Kompe-
tenzen, die inzwischen in allen Berufsbildern benötigt werden. 
Ziel ist daher die Konsolidierung und inhaltliche Neuausrichtung der beiden Darmstädter Be-
rufsschulzentren unter dem Aspekt von Synergien und der Qualitätssicherung von Ausbildungs-
gängen. Die Zukunft liegt in einer Berufsschullandschaft, die klare Schwerpunkte hat, durch 
Kooperation flexibel neue Berufsbilder einrichten kann und individuelle Spezialisierungen 
ermöglicht. In Darmstadt bieten sich aufgrund der bestehenden Rahmenbedingungen und der 
wirtschaftlichen Anforderungen folgende vier Schwerpunkte an:
• IT- und Elektroberufe
• Kaufmännische Berufe
• Gewerblich-technische Berufe 
• Sozial- und Gesundheitsberufe
 
Konzeptionell erscheint die gleichmäßige Verteilung der Schwerpunkte auf die beiden Zentren 
sinnvoll – im Folgenden werden zwei mögliche Varianten der Zuordnung vorgestellt. 
155

„Variante A“ beschreibt dabei ein Verteilungs-Szenario, das die höchsten Synergieeffekte aufweist: 
• Zentrum für IT, Elektro- und gewerblich-technische Berufe Darmstadt (Zentrum Mitte) 
• Zentrum für kaufmännische, Sozial- und Gesundheitsberufe (Zentrum Nord) 
In der Folge kann beispielsweise der Bereich „Elektrotechnik/IT“ der Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule an das Zentrum Mitte verlagert um die Angebote von Erasmus-Kittler-Schule und Peter-
Behrens-Schule zu ergänzen. Die Sozial- und Gesundheitsberufe der Alice-Eleonoren-Schule 
würden gemeinsam mit den Gesundheitsberufen der Martin-Behaim-Schule diesen neuen 
Schwerpunkt am Berufsschulzentrum Nord gestalten.   
„Variante B“ orientiert sich hingegen an der bereits bestehenden Verteilung: 
• Zentrum für IT, Elektro- und kaufmännische Berufe Darmstadt (Zentrum Nord) 
• Zentrum für gewerblich-technische, Sozial- und Gesundheitsberufe (Zentrum Mitte) 
Die „Fachoberschule Gesundheit“ der Martin-Behaim-Schule sowie alle medizinischen Aus-
bildungsgänge der Schule können gemeinsam mit den Sozial- und Gesundheitsberufen der 
Alice-Eleonoren-Schulen am Zentrum Mitte verortet werden. Einzelne Ausbildungsgänge der 
Erasmus-Kittler-Schule und der Peter-Behrens-Schule werden dann bei dieser Variante am Zen-
trum Nord angesiedelt. 
Die Verteilung der Schwerpunkte auf die beiden Zentren muss im weiteren Planungsverlauf 
umfassend geprüft werden, sowohl inhaltlich, als auch räumlich. Ausbildungsgänge, die klar 
einem Schwerpunkt zuzuordnen sind, die aktuell aber an verschiedenen Standorten angeboten 
werden, müssten der Logik nach an einem der beiden Zentren zusammengeführt werden. Was 
dies hinsichtlich der Schüler*innenzahlen der einzelnen Schulen bedeutet (Stichwort Min-
destgröße) und auch hinsichtlich der Gesamtschüler*innenzahlen an den beiden Zentren ist 
ebenfalls zu prüfen. In diesem Zusammenhang muss auch eine organisatorische Zusammen-
führung beruflicher Schulen in den Blick genommen werden, sodass zum Beispiel aus derzeit 
sechs Einheiten durchaus auch langfristig vier entstehen können. Hinsichtlich der räumlichen 
Auslastung, aber auch mit Blick auf die inhaltlichen Angebote der Zentren sind sowohl die 
Schüler*innenzahlen als auch die berufsbezogenen Zusammenhänge in den Vollschulischen 
Ausbildungsgängen denen in der Berufsschule gegenüber zu stellen.
156

Für die Konzepterstellung, die als Grundlage für die bauliche Sanierung und Erweiterung des 
Berufsschulzentrums Mitte dienen soll und die für das Jahr 2025 angesetzt ist, sind im Einzel-
nen folgende Prüfaufträge formuliert worden: 
Thema Schwerpunktbildung:
Ermittlung sinnvoller Schwerpunkte (z.B. „gewerblich-technische Berufe, IT-Berufe“ oder 
„Wirtschaft und Verwaltung, Elektrotechnik“ oder „Erneuerbare Energien, Digitalisierung“) inkl. 
Prüfung verschiedener, in Frage kommender Begrifflichkeiten/Schwerpunktbezeichnungen.
 
Thema Neustrukturierung:
Prüfung einer Neustrukturierung der Ausbildungsgänge im Hinblick auf die o.g. Schwerpunkt-
bildung an den beiden Berufsschulzentren Mitte und Nord unter Berücksichtigung der vorhan-
denen räumlichen Kapazitäten sowie der Ausstattung der Räume am bereits fertiggestellten 
BSZ Nord.
 
Thema Schüler*innenzahlen:
Prüfung der Schüler*innenzahlen an den beiden Zentren Mitte und Nord je nach Verteilungs-
szenario. Duale Ausbildung / Vollschulische Bildungsgänge sind jeweils separat zu betrachten, 
auch in deren inhaltlicher Abhängigkeit.
 
Thema Funktionsschema Berufsschulzentrum Mitte:
Prüfung, welche Funktionsbereiche zur gemeinsamen Nutzung geeignet sind und somit zentra-
lisiert werden könnten.
 
Thema weitere Nutzer:
Beispielsweise Prüfung der Integration von Räumen für die Darmstädter Werkstätten am Zent-
rum Mitte. Welche weiteren Nutzer wären denkbar?
 
Thema Dependancen:
Prüfung der Idee von Dependancen des jeweils anderen Berufsschulzentrums inklusive der 
Bedarfsanalyse hinsichtlich Räumlichkeiten und Ausstattung.
 
Thema Interimsstandorte/Außenstellen:
Prüfung der sukzessiven Schließung aller Außenstellen und Interimsstandorte und deren zeitli-
cher und organisatorischer Abhängigkeiten untereinander.
 
Thema Landesfachklassenstandort:
Umfang und Anforderungen an ein Wohnangebot für Auszubildende („Azubi-Werk“) als Alterna-
tive zur Kontingentlösung in der Jugendherberge Darmstadt sind ebenfalls zu prüfen. Prüfung 
von Nutzungsmöglichkeiten städtischer Liegenschaften. 
 
Thema ÖPNV:
Prüfung der Anbindung beider Berufsschulzentren miteinander über den ÖPNV sowie Klärung 
der Nutzung des Parkhauses in der Mornewegstraße.
157

6.2 Sanierung des Berufsschulzentrums Mitte 
Die Sanierung und Erweiterung des Zentrums Mitte hat für den Schulträger eine hohe Priorität, 
vor allem im Hinblick auf die Zusammenführung der Standorte von Alice-Eleonoren-Schule und 
Peter-Behrens-Schule. Im Sinne der Attraktivitätssteigerung sind die zentralen Standorte mit 
ihrer guten Erreichbarkeit per ÖPNV die beste Wahl. Die derzeitigen Außenstandorte der Beruf-
lichen Schulen sollen auf lange Sicht sukzessive aufgegeben werden. 
Langfristig strebt die Wissenschaftsstadt Darmstadt eine Schwerpunktbildung an den beiden 
Zentren Mitte und Nord an (vgl. 6.1 Konsolidierung und inhaltliche Neuausrichtung der beruf-
lichen Bildung). Um interdisziplinäre Berufsbilder optimal schulisch abbilden zu können und 
um die Kooperationen zwischen den Zentren zu erleichtern und Wege kurz zu halten, soll die 
Einrichtung von Dependancen am jeweils anderen Zentrum geprüft werden.
 
6.3 Fachklassenstandorte und betreute Unterkunft 
Die Bildung von Fachklassenstandorten auf Landes- oder Regionalebene soll hochwertige 
Bildungsangebote für Ausbildungsberufe sichern, die aufgrund der Nachfrage nicht mehr 
oder noch nicht in jedem Schulträgerbezirk angeboten werden können. Durch die stärkere 
Zentralisierung entstehen jedoch auch längere Fahrtwege, welche auf viele Auszubildende 
abschreckend wirken. Um die Frequenz der Fahrten möglichst kurz zu halten, wird in einigen 
Ausbildungsgängen auf Blockunterricht gesetzt, was wiederum eine betreute Unterkunft für die 
Auszubildenden notwendig machen wird.
Um die Bewerbung der Schulen um Fachklassenstandorte zu unterstützen und damit die 
Attraktivität des Berufsschulstandorts Darmstadt zu steigern, beabsichtigt die Wissenschafts -
stadt Darmstadt die Bereitstellung einer möglichst skalierbaren betreuten Unterkunft wie bei-
spielsweise eine Kontingentlösung in der ortsansässigen Jugendherberge zu schaffen. Alterna -
tiv wird auch die Nutzung von städtischen Liegenschaften geprüft. 
6.4 Stärkung und Ausbau des Beruflichen  
      Gymnasiums
Um in Darmstadt individuelle und passgenaue Bildungswege zu ermöglichen, soll das Beruf-
liche Gymnasium als Alternative zur klassischen, allgemeinbildenden gymnasialen Oberstufe 
erweitert werden. Hierzu sollen in Kooperation der sechs Beruflichen Schulen schrittweise 
weitere Fachrichtungen eingerichtet werden. Eine Bedarfsanalyse ist geplant. Vorschläge 
hierzu liegen von den Schulen bereits vor. Personelle wie räumliche Voraussetzungen sind 
in den beiden Berufsschulzentren vorhanden. Über die bisher bestehende Deckelung der 
Schüler*innenzahl im Beruflichen Gymnasium muss daher neu verhandelt werden. 
 
Schulträger und Berufliche Schulen werden eine Kampagne entwerfen, um das Berufliche 
Gymnasium als Bildungsangebot in Darmstadt zu stärken. 
 
6.5 Europäische Ausrichtung und Internationalität
Angesichts der europäischen Ausrichtung der Wirtschaft sind interkulturelle Kompetenzen der 
nachwachsenden Generation von essenzieller Bedeutung. Der Schulträger und die Beruflichen 
Schulen möchten daher europäische und internationale Austauschprogramme wie Erasmus+ 
sowie den Erwerb interkultureller Kompetenzen weiter ausbauen. Hierzu werden entsprechen-
de Beratungsangebote entwickelt.
158

6.6 Engere Anbindung und Kooperation mit Schulen  
      der Sekundarstufe I 
Um die Berufsorientierung an allen Schulen der Sekundarstufe I weiter zu verbessern, strebt 
der Schulträger zusammen mit den Beruflichen Schulen eine enge Anbindung und Kooperati-
on mit diesen Schulen an. Neben der bereits geplanten Vernetzung mit der Mittelstufenschule 
Wilhelm-Leuschner-Schule, die bereits konzeptionell eine enge Kooperation mit Beruflichen 
Schulen vorsieht, soll auch die Zusammenarbeit mit den anderen abgebenden Schulen, ins-
besondere auch mit Gymnasien gestärkt werden, um die Angebote der Beruflichen Schulen 
bekannter zu machen und den Schüler*innen eine breitere Berufsorientierung anzubieten. 
 
6.7 Stärkung konsekutiver Fortbildungsstufen 
Für Personen mit bestehenden Ausbildungsabschlüssen sind die neuen konsekutiven Fort-
bildungsstufen, die mit der Änderung des Berufsbildungsgesetzes 2020 eingeführt wurden, 
von hohem Interesse. Hierdurch werden Abschlüsse, die bisher als “geprüfte Fachwirte” oder 
“geprüfte Meister” bezeichnet wurden, in eine neue Terminologie überführt (einheitliche Ab-
schlussbezeichnungen) und inhaltlich überarbeitet worden. Dadurch soll die Gleichwertigkeit 
von beruflicher und akademischer Bildung zum Ausdruck gebracht und zugleich die Praxisnä-
he der Berufe unterstrichen werden. Für viele junge Menschen wird dies eine ernstzunehmende 
Alternative zum Hochschulstudium sein. Für die beruflichen Schulen kann die bisherige 
Zielgruppe für höherwertige, berufsbezogene Qualifizierungen auf diese Weise erweitert wer -
den. Die Möglichkeiten, die sich für die Beruflichen Schulen daraus ergeben, sollen in Abspra-
che mit den Kammern und Innungen geprüft werden.  
159

Tabellen | Abbildungen 
 
Tabellen
Tabelle 1:    Prognostizierte Defizite an Fachkräften nach Berufsgruppen in der  
        Wissenschaftsstadt Darmstadt       38
Tabelle 2:    Berufliche Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt  39
Tabelle 3:    Berufliche Schulen in privater Trägerschaft in Darmstadt   40
Tabelle 4:    Ausbildungsgänge an der Friedrich-List-Schule     57
Tabelle 5:    Schüler*innen in den Bildungsgängen der Friedrich-List-Schule   59
Tabelle 6:    Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Friedrich-List-Schule nach  
        Ausbildungsberufen 2023       60
Tabelle 7:    Schüler*innen nach Ausbildungsberufen und Betriebsstätten an der  
        Friedrich-List-Schule im Doppelangebot mit der Landrat-Gruber-Schule 2023 65
Tabelle 8:    Annahmen Prognose Friedrich-List-Schule     66
Tabelle 9:    Ausbildungsgänge an der Martin-Behaim-Schule     71
Tabelle 10:  Schüler*innen in den Bildungsgängen der Martin-Behaim-Schule  73
Tabelle 11:  Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Martin-Behaim-Schule 
        nach Ausbildungsberufen 2023       74
Tabelle 12:  Schüler*innen nach Ausbildungsberufen und Betriebsstätten an der  
        Martin-Behaim-Schule im Doppelangebot mit der Landrat-Gruber-Schule 2023 78
Tabelle 13:  Annahmen Prognose Martin-Behaim-Schule     78
Tabelle 14:  Ausbildungsgänge an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule   83
Tabelle 15:  Schüler*innen in den Bildungsgängen der  Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 86
Tabelle 16:  Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der  
                   Heinrich-Emanuel-Merck-Schule nach Ausbildungsberufen 2023  86
Tabelle 17:  Annahmen Prognose Heinrich-Emanuel-Merck-Schule    91
Tabelle 18:  Ausbildungsgänge an der Peter-Behrens-Schule     97
Tabelle 19:  Schüler*innen in den Bildungsgängen der Peter-Behrens-Schule  101
Tabelle 20:  Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Peter-Behrens-Schule   
        nach Ausbildungsberufen 2023       102
Tabelle 21:  Schüler*innen nach Ausbildungsberuf und Betriebsstätten an der  
        Peter-Behrens-Schule im Doppelangebot mit der Landrat-Gruber-Schule 2023 106
Tabelle 22:  Annahmen Prognose Peter-Behrens-Schule     107
Tabelle 23:  Raumnutzung Peter-Behrens-Schule Mornewegstraße   Hauptnutzung  110
Tabelle 24:  Raumnutzung Peter-Behrens-Schule Martin-Buber-Straße Hauptnutzung 112
Tabelle 25:  Ausbildungsgänge an der Erasmus-Kittler-Schule    115
Tabelle 26:  Schüler*innen in den Bildungsgängen der Erasmus-Kittler-Schule  117
Tabelle 27:  Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Erasmus-Kittler-Schule  
        nach Ausbildungsberufen 2023       118
Tabelle 28:  Doppelangebote Erasmus-Kittler-Schule und Landrat-Gruber-Schule 2023 122
Tabelle 29:  Schüler*innen nach Ausbildungsberufen und Betriebsstätte an der  
        Erasmus-Kittler-Schule im Doppelangebot mit der Landrat-Gruber-Schule 2023  123
Tabelle 30:  Annahmen Prognose Erasmus-Kittler-Schule     124
Tabelle 31:  Raumnutzung Erasmus-Kittler-Schule Hauptnutzung    127
Tabelle 32:  Ausbildungsgänge an der Alice-Eleonoren-Schule    131
Tabelle 33:  Schüler*innen in den Bildungsgängen der Alice-Eleonoren-Schule  134
Tabelle 34:  Anzahl Schüler*innen der Berufsschule an der Alice-Eleonoren-Schule  
        nach Ausbildungsberufen 2023       134
Tabelle 35:  Annahmen Prognose Alice-Eleonoren-Schule     138
Tabelle 36:  Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Kapellplatz Hauptnutzung            140 
160

Tabelle 37:       Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Altes Pädagog Hauptnutzung  141
Tabelle 38:       Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Martinstraße Hauptnutzung  143
Tabelle 39:       Raumnutzung Alice-Eleonoren-Schule Heinrichstraße Hauptnutzung  145
Abbildungen
Abbildung 1:    Schritt I der Prognose        10
Abbildung 2:    Schritt II der Prognose       11
Abbildung 3:    Schritt III der Prognose       11
Abbildung 4:    Schritt IV der Prognose       12
Abbildung 5:    Bevölkerung 2014 - 2023       14
Abbildung 6:    Bevölkerung nach Altersgruppen 2014 und 2023    15
Abbildung 7:    Bevölkerung 2014 - 2033       16
Abbildung 8:    Bevölkerung nach Altersgruppen 2022 und 2032    16
Abbildung 9:    Bevölkerung im Alter von 16 bis unter 22 Jahren 2014 - 2033  17
Abbildung 10:  Anzahl Betriebe 2014 - 2022       18
Abbildung 11:  Anzahl der Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten  
             nach Größenklasse 2023       19
Abbildung 12:  Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeits- und  
             Wohnort 2014 - 2023        20
Abbildung 13:  Anzahl Ein- und Auspendler*innen 2014 - 2023    20
Abbildung 14:  Anteil sozialversicherungspflichtig Beschäftigter am Wohnort   
            an der Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren   21
Abbildung 15:  Sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte 
             am Arbeitsort nach Qualifikationsniveau 2021    22
Abbildung 16:  Prozentuale Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen  
             Beschäftigung am Arbeitsort 2014 – 2023 Darmstadt   23
Abbildung 17:  Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Arbeitsort  
             nach Wirtschaftsbereichen 2023      24
Abbildung 18:  Prozentuale Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen  
             Beschäftigung am Arbeitsort nach Wirtschaftszweigen  2014 bis 2023 25
Abbildung 19:  Arbeitslosenquoten 2014 – 2023 im interkommunalen Vergleich  26
Abbildung 20:  Anzahl Auszubildende an Wohn- und Arbeitsort Darmstadt   27
Abbildung 21:  Ausbildungsbewerber*innen und Ausbildungsstellen Darmstadt  28
Abbildung 22:  Bewerber*innen-Stellen-Relation Darmstadt und  
             Landkreis Darmstadt-Dieburg       29
Abbildung 23:  Ausbildungsbewerber*innen Darmstadt     30
Abbildung 24:  Schulabschlüsse von Ausbildungsbewerber*innen 2023 und 
             Auszubildenden mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen 2021 31
Abbildung 25:  Übergangsquoten in duale und schulische Ausbildung   32
Abbildung 26:  Anzahl Ausbildungsbewerber*innen in den 10 am häufigsten  
             gewählten Ausbildungsberufen Darmstadt 2023    33
Abbildung 27:  Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahre    35
Abbildung 28:  Fachkräfte bis 2028 Darmstadt und  Landkreis Darmstadt-Dieburg  36
Abbildung 29:  Anzahl Schüler*innen an Beruflichen Schulen in der    41
Abbildung 30:  Durchschnittliches Eintrittsalter in die Bildungsgänge 
  der Beruflichen Schulen Darmstadt 2023     42
Abbildung 31:  Wohnorte der Schüler*innen an Beruflichen Schulen   
             in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2023   43
 
161

Abbildung 32:   Betriebsstätten der Schüler*innen in dualer Ausbildung  an Beruflichen  
              Schulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2023  43
Abbildung 33:   Anzahl Schüler*innen an Beruflichen Schulen in Trägerschaft  
   der Wissenschaftsstadt Darmstadt nach Geschlecht    44
Abbildung 34:   Anteil Schüler*innen an Beruflichen Schulen in Trägerschaft   
              der Wissenschaftsstadt Darmstadt nach Migrationshintergrund  45
Abbildung 35:   Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen der  Friedrich-List-Schule 2023 58
Abbildung 36:   Anzahl Schüler*innen der Friedrich-List-Schule    58
Abbildung 37:   Frauen- und Männeranteil an der Friedrich-List-Schule   61
Abbildung 38:   Frauen- und Männeranteil an der Friedrich-List-Schule  
              nach Bildungsgängen 2023       62
Abbildung 39:   Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der  
              Friedrich-List-Schule nach Bildungsgängen 2023    62
Abbildung 40:   Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Friedrich-List-Schule 2023 63
Abbildung 41:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der  
              Friedrich-List-Schule 2023       63
Abbildung 42:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule an der Friedrich-List-Schule  
              nach Betriebsstätte 2023       64
Abbildung 43:   Prognose Friedrich-List-Schule      66
Abbildung 44:   Prognose Berufsschule Friedrich-List-Schule     67
Abbildung 45:   Prognose vollschulische Bildungsgänge Friedrich-List-Schule  67
Abbildung 46:   Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der  
              Martin-Behaim-Schule 2023       72
Abbildung 47:    Anzahl Schüler*innen an der Martin-Behaim-Schule    73
Abbildung 48:   Frauen- und Männeranteil an der Martin-Behaim-Schule   75
Abbildung 49:   Frauen- und Männeranteil an der Martin-Behaim-Schule   
              nach Bildungsgängen 2023       75
Abbildung 50:   Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der  
              Martin-Behaim-Schule nach Bildungsgängen 2023    76
Abbildung 51:   Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Martin-Behaim-Schule 2023 76
Abbildung 52:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der  
              Martin-Behaim-Schule 2023       77
Abbildung 53:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte  
              an der Martin-Behaim-Schule 2023      77
Abbildung 54:   Prognose Martin-Behaim-Schule      79
Abbildung 55:   Prognose Berufsschule Martin-Behaim-Schule    79
Abbildung 56:   Prognose vollschulische Bildungsgänge Martin-Behaim-Schule  80
Abbildung 57:   Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der  
             Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023     84
Abbildung 58:   Anzahl Schüler*innen an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  85
Abbildung 59:   Frauen- und Männeranteil an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023 87
Abbildung 60:   Frauen- und Männeranteil an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule  
              nach Bildungsgängen 2023       87
Abbildung 61:   Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der  
              Heinrich-Emanuel-Merck-Schule nach Bildungsgängen 2023  88
Abbildung 62:   Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der  
             Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023     89
Abbildung 63:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der  
              Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023     89
 
 
162

Abbildung 64:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte  
   an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule 2023     90
Abbildung 65:   Prognose Heinrich-Emanuel-Merck-Schule     91
Abbildung 66:   Prognose Berufsschule und vollschulische Bildungsgänge an der  
              Heinrich-Emanuel-Merck-Schule      92
Abbildung 67:   Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der 
              Peter-Behrens-Schule 2023       100
Abbildung 68:   Anzahl Schüler*innen an der Peter-Behrens-Schule    100
Abbildung 69:   Frauen- und Männeranteil an der Peter-Behrens-Schule   103
Abbildung 70:   Frauen- und Männeranteil an der Peter-Behrens-Schule 
              nach Bildungsgängen 2023       104
Abbildung 71:   Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der  
              Peter-Behrens-Schule nach Bildungsgängen 2023    104
Abbildung 72:   Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Peter-Behrens-Schule 2023 105
Abbildung 73:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort 
             an der Peter-Behrens-Schule 2023      105
Abbildung 74:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte  
              an der Peter-Behrens-Schule 2023      106
Abbildung 75:   Prognose Peter-Behrens-Schule      107
Abbildung 76:   Prognose Berufsschule und vollschulische Bildungsgänge   
              Peter-Behrens-Schule        108
Abbildung 77:   Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der  
              Erasmus-Kittler-Schule 2023       116
Abbildung 78:   Anzahl Schüler*innen an der Erasmus-Kittler-Schule    117
Abbildung 79:   Frauen- und Männeranteil an der Erasmus-Kittler-Schule   119
Abbildung 80:   Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der  
              Erasmus-Kittler-Schule nach Bildungsgängen 2023    120
Abbildung 81:   Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Erasmus-Kittler-Schule 2023 120
Abbildung 82:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort an der  
              Erasmus-Kittler-Schule 2023       121
Abbildung 83:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte  
              an der Erasmus-Kittler-Schule 2023      121
Abbildung 84:   Prognose Erasmus-Kittler-Schule      125
Abbildung 85:   Prognose Berufsschule und vollschulische Bildungsgänge   
              Erasmus-Kittler-Schule       125
Abbildung 86:   Anteil Schüler*innen nach Bildungsgängen an der  
              Alice-Eleonoren-Schule 2023       132
Abbildung 87:   Anzahl Schüler*innen an der Alice-Eleonoren-Schule 2012 – 2023  133
Abbildung 88:   Frauen- und Männeranteil an der Alice-Eleonoren-Schule   135
Abbildung 89:   Frauen- und Männeranteil an der Alice-Eleonoren-Schule  
              nach Bildungsgängen 2023       135
Abbildung 90:   Anteil Schüler*innen mit Migrationshintergrund an der  
              Alice-Eleonoren-Schule nach Bildungsgängen 2023    136
Abbildung 91:   Anteil Schüler*innen nach Wohnort an der Alice-Eleonoren-Schule 2023 136
Abbildung 92:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Wohnort   
              an der Alice-Eleonoren-Schule 2023      137
Abbildung 93:   Anteil Schüler*innen in der Berufsschule nach Betriebsstätte  
              an der Alice-Eleonoren-Schule 2023      137
Abbildung 94:   Prognose Alice-Eleonoren-Schule      138
Abbildung 95:   Prognose Teilzeit- und Vollzeitbildungsgänge  Alice-Eleonoren-Schule 139
163

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Herausgeberin | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Der Magistrat
Dezernat V für Digitalisierung und Bildung
Neues Rathaus Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt
Stadtrat Holger Klötzner
Telefon: + 49 (0)6151 13 2301
E-Mail: dezernatV@darmstadt.de

anlage 4

132 Zeichen

Punkt 9: Finaler Schulentwicklungsplan Berufliche Schulen 2025 - 2030 
 (V-Nr. 2025/0141) 
 
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

2025/0141

2527 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.05.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Schulamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0141 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Finaler Schulentwicklungsplan Berufliche Schulen 2025 - 2030 
 
Vorlage vom: 02.05.2025 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die beiliegende finale Fassung des Schulentwicklungsplans Berufliche Schulen 2025  - 2030 wird 
zur Kenntnis genommen und die umgehende Einreichung im Hessischen Ministerium für Kultus, 
Bildung und Chancen beschlossen. 
 
 
 
Anlagen: 250502_Stadt -Darmstadt-Berufsschulentwicklungsplan -2025-2030 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.05.2025 
 
 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom 19.02.2025 den 
Entwurf des Schulentwicklungsplans Beruflichen Schulen zur Kenntnis genommen und der 
Durchführung eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens zugestimmt. 
 
Das Beteiligungsverfahren hat vom 24.02. – 13.03.2025 stattgefunden. Die im Zuge dessen 
beim städtischen Schulamt eingegangen Rückmeldungen erforderten keine umfassenden 
Änderungen. Der Bericht liegt somit in seiner finalen Fassung vor und kann auf dem Dienstweg 
über das Staatlichen Schulamt beim Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen 
eingereicht werden.  
 
 
Darmstadt, 02.05.2025 
 
SEP -40- spa/zi 
Dezernat V  
 
 
 
 
Holger Klötzner 
Stadtrat

anlage 2

2589 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.05.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Schulamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
V 40 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0141 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
186 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Finaler Schulentwicklungsplan Berufliche Schulen 2025 - 2030 
 
Vorlage vom: 02.05.2025 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die beiliegende finale Fassung des Schulentwicklungsplans Berufliche Schulen 2025  - 2030 wird 
zur Kenntnis genommen und die umgehende Einreichung im Hessischen Ministerium für Kultus, 
Bildung und Chancen beschlossen. 
 
 
 
Anlagen: 250502_Stadt -Darmstadt-Berufsschulentwicklungsplan -2025-2030 
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 21.05.2025 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.05.2025  
 
 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom 19.02.2025 den 
Entwurf des Schulentwicklungsplans Beruflichen Schulen zur Kenntnis genommen und der 
Durchführung eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens zugestimmt. 
 
Das Beteiligungsverfahren hat vom 24.02. – 13.03.2025 stattgefunden. Die im Zuge dessen 
beim städtischen Schulamt eingegangen Rückmeldungen erforderten keine umfassenden 
Änderungen. Der Bericht liegt somit in seiner finalen Fassung vor und kann auf dem Dienstweg 
über das Staatlichen Schulamt beim Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen 
eingereicht werden.  
 
 
Darmstadt, 02.05.2025 
 
SEP -40- spa/zi 
Dezernat V  
 
 
 
 
Holger Klötzner 
Stadtrat

anlage 3

204 Zeichen

Punkt 17: Finaler Schulentwicklungsplan Berufliche Schulen 2025 - 2030 
 (V-Nr. 2025/0141) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung 
einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

Beratungsverlauf (4)

TOP 6
TOP 17
TOP 186
TOP 9

Orte (12)

  • Mina-Rees-Straße 12
  • Alsfelder Straße 23
  • Julius-Reiber-Straße
  • Hilpertstraße 31
  • Mornewegstraße 18
  • Rheinstraße
  • Martin-Buber-Straße 32
  • Martinstraße 140
  • Heinrichstraße 78
  • Paul-Gerhardt-Platz 5
  • Kapellplatz 2
  • Luisenplatz 5

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Details

Vorlagen-Nr.
2025/0141
Typ
Magistratsvorlage
Datum
02.05.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00