Beantwortung einer mündlichen Anfrage des Bezirksvertreters Krüger (CDU-Fraktion) in der Sitzung vom 14.08.2023 zur Mitteilung 1535/2023 Projekt Streuobstwiesen
Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV) 3393/2023 vom 23.10.2023
Stand: Am 30.10.2023 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)
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Dezernat, Dienststelle I/02-9/0 Vorlagen-Nummer 3393/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 30.10.2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage des Bezirksvertreters Krüger (CDU-Fraktion) in der Sitzung vom 14.08.2023 zur Mitteilung 1535/2023 Projekt Streuobstwiesen In der Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim am 14.08.2023 stellt Herr Krüger (CDU - Fraktion) folgende Fragen: - Ist es möglich, die beiden Streuobstwiesen in Holweide auch ö ffentlich zugänglich zu machen ? - Wer ist Eigentümer dieser Flächen ? - Es wurden zwar aus Fördermitteln f inanzierte Streuobstwiesen angepflanzt, jedoch nicht weiter gepflegt. Wer ist für die Pflege hinterher zuständig ? Die Verwaltung nimmt zu den Fragen nachfolgend Stellung: Beide Flächen sind eigentlich Obstweiden, d.h. sie sind eingezäunt und werden beweidet. Die Fläche an der Ferdinand-Stücker-Straße mit Eseln und Pferden, die Fläche an der Kochwie- senstraße mit Rindern. Die Flächen sind städtisch und an eine ortsansässige Landwirtin ver- pachtet. Aufgrund der Beweidung der Flächen können diesen nicht öffentlich zugänglich ge- macht werden. Hier spielen beispielsweise Aspekte der Tiergesundheit aber auch Fragen von Unfallrisiko und Haftung eine Rolle. Die Pflege der Obstbäume obliegt der NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln, die diesbe- züglich eine Fördervereinbarung mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen abge- schlossen hat. Die Pflege der beiden genannten Obstweiden hat die Stadt Köln vor drei Jahren an die NABU- Naturschutzstation Leverkusen-Köln übertragen. Seitdem wurde an fast allen Bäumen mit den dringend erforderlichen Schnittmaßnahmen (Erstpflege) begonnen, da diese über einen län- geren Zeitraum nicht erfolgt ist. Bei einer solchen Regeneration ungepflegter Obstbäume muss zwingend darauf geachtet werden, dass die Bäume nicht „überfordert“ werden, weshalb die Schnitteingriffe über mehrere Jahre verteilt erfolgen müssen, teilweise wird auch ein Jahr ohne Schnitt eingefügt. Der gewünschte Wiederaufbau der Obstbaumkrone erstreckt sich folg- lich über mehrere Jahre, was für außenstehende Betrachter*innen möglicherweise während dieses Prozesses als „ungepflegt“ wahrgenommen wird. Darüber hinaus wurden auf der Fläche an der Kochwiesenstraße im letzten Winter in auf- wendiger Arbeit sämtliche eingewachsenen Dreiböcke abgebaut und die Stammausschläge entfernt. Diese Arbeiten stehen diesen Winter auch für die Fläche an der Ferdinand-Stücker- Straße an. 2 Aus Sicht der Verwaltung kommt die NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln ihrem Pfle- geauftrag vollumfänglich nach und es besteht kein Grund zur Beanstandung. Aufgrund ihrer hohen Fachexpertise im Themenkomplex „Obstwiesen/Obstweiden und deren Pflege“ genießt die NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln seitens der Verwaltung vollstes Vertrauen in ihr Tun und Handeln.
Beratungsverlauf
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