Mandari Insight

SV-2017/0036

Antrag der Fraktion Die Linke. vom 21.03.2017 betr. Keine Abschiebungen nach Afghanistan

Antrag 21.03.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

SV-2017/0036

76.5 KB · application/pdf

Ansehen

SV-2017/0036

1880 Zeichen

Landgraf-Philipps-Anlage 32 
64283 Darmstadt 
Telefon 06151 / 66 90 310 
Telefax 06151 / 66 90 533 
info@linksfraktion-darmstadt.de 
www.linksfraktion-darmstadt.de 
 
Vorlage-Nr. SV-2017/0036 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Darmstadt, den 21.03.2017 
 
Antrag 
 
Keine Abschiebungen nach Afghanistan 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 
 
1. Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat sowie die Ausländerbehörde 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf, all e vorhandenen rechtlichen Spielräume zu 
nutzen, um Abschiebungen in das Bürgerkriegsland Afghanistan zu verhindern.  
2. Den Geflüchteten soll der Zugang zu den Integrationsleistungen, insbesondere 
Sprachkursen, auch während des laufenden Asylverfahrens, gewährt werden. 
 
Begründung: 
Der Afghanistan -Bericht des hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen stellt fest, 
dass „das gesamte Staatsgebiet Afghanistans von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt im 
Sinne des Art. 15c der EU -Qualifizierungsrichtlinie betroffen“  ist. Auch die Terroranschläge in 
Kabul (21. November 2016, mindestens 27 Tote) oder im von der Regierung zuvor als sicher 
eingestuften Mazar-i-Sharif (10. November 2016, mindestens 4 Tote, 128 Verletzte, deutsches 
Konsulat in Trümmern) zeigen ganz klar: Afghanistan ist nicht sicher! 
 
Allein im ersten Halbjahr 2016 waren 1.600 tote und mehr als 3.500 verletzte Zivilisten zu 
beklagen. Trotz dieser lebensgefährdenden Verhältnisse wurde am 14. Dezember 2016 die 
erste Sammelabschiebung aus der Bundesrepublik nach Afghanistan vollzogen. 
 
Wenn eine Regierung Menschenrechte verletzen will, indem sie Schutzsuchende in 
Kriegsgebiete zurückschickt, dann müssen Menschen auf anderen Ebenen Verantwortung 
übernehmen – ganz besonders auch vor Ort in den Kommunen. 
 
 
Karl-Heinz Böck 
Martina Hübscher Paul 
Kris Hartmann 
Katharina Grabitz 
Werner Krone

Beratungsverlauf (3)

TOP 22.17
TOP 20.1
TOP 46.4

Orte (1)

  • Landgraf-Philipps-Anlage 32

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
SV-2017/0036
Typ
Antrag
Datum
21.03.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00