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2025/0094

Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" - Kranichstein Abschlussbroschüre

Magistratsvorlage 19.03.2025

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2025/0094

3404 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
26.03.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0094 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-030-1300 Investitionsnummer:  08061-5401 
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 0953010 
  
 
Betreff: Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" - Kranichstein 
Abschlussbroschüre  
 
Vorlage vom: 19.03.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die Abschlussbroschüre für das Fördergebiet Kranichstein im Bund -Länder-Programm „Soziale 
Stadt“ wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: Abschlussdokumentation Kranichstein  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  19.03.2025 
 
Das Fördergebiet Darmstadt-Kranichstein wurde im Jahr 2000 in das Bund-Länder-Programm 
„Soziale Stadt“ aufgenommen (s. Vorlagen-Nr. 2001/0051). Das Förderprogramm endete 
offiziell zum 31.12.2023. Im Rahmen der 23 Jahre lang umgesetzten Städtebauförderung 
wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität mit einem finanziellen 
Volumen von über 10 Millionen Euro des Bundes, des Landes Hessens und der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt umgesetzt.  
 
Zur Dokumentation der im Rahmen der Städtebauförderung realisierten Projekte haben das 
Dezernat II und das Dezernat III in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt und dem 
Stadtteilmanagement die vorliegende Abschlussbroschüre erarbeitet.  
 
Während des Förderzeitraums wurden in regelmäßigen Abständen Jahresberichte der 
fertiggestellten und noch in Planung befindlichen Projekte und Maßnahmen erstellt und dem 
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnisnahme gegeben. Die nun 
vorliegende Dokumentation bildet den Abschluss des Gesamtförderzeitraums. In ihr werden die 
wichtigsten Projekte und Maßnahmen sowie weitere mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ 
vernetzte Maßnahmen im Zeitraum 2000 bis 2023 zusammenfassend dargestellt. 
 
Die Erstellung eines Abschlussberichts ist nach der Richtlinie für Städtebauförderung 
(Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung – RiLiSE vom 
28.11.2023) verpflichtend. Die für eine geringe Auflagenzahl angefallenen Druckkosten wurden 
aus noch vorhandenen Städtebaufördermitteln finanziert.    
 
 
Dezernat II    Dezernat III 
 
 
 
Barbara Akdeniz   Michael Kolmer 
Bürgermeisterin   Stadtrat

anlage 2

3487 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
26.03.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II  
III 61 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0094 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
126 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-030-1300 Investitionsnummer:  08061-5401 
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 0953010 
  
 
Betreff: Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" - Kranichstein 
Abschlussbroschüre  
 
Vorlage vom: 19.03.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die Abschlussbroschüre für das Fördergebiet Kranichstein im Bund -Länder-Programm „Soziale 
Stadt“ wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: Abschlussdokumentation Kranichstein  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 02.04.2025 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.03.2025  
 
Das Fördergebiet Darmstadt-Kranichstein wurde im Jahr 2000 in das Bund-Länder-Programm 
„Soziale Stadt“ aufgenommen (s. Vorlagen-Nr. 2001/0051). Das Förderprogramm endete 
offiziell zum 31.12.2023. Im Rahmen der 23 Jahre lang umgesetzten Städtebauförderung 
wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität mit einem finanziellen 
Volumen von über 10 Millionen Euro des Bundes, des Landes Hessens und der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt umgesetzt.  
 
Zur Dokumentation der im Rahmen der Städtebauförderung realisierten Projekte haben das 
Dezernat II und das Dezernat III in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt und dem 
Stadtteilmanagement die vorliegende Abschlussbroschüre erarbeitet.  
 
Während des Förderzeitraums wurden in regelmäßigen Abständen Jahresberichte der 
fertiggestellten und noch in Planung befindlichen Projekte und Maßnahmen erstellt und dem 
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnisnahme gegeben. Die nun 
vorliegende Dokumentation bildet den Abschluss des Gesamtförderzeitraums. In ihr werden die 
wichtigsten Projekte und Maßnahmen sowie weitere mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ 
vernetzte Maßnahmen im Zeitraum 2000 bis 2023 zusammenfassend dargestellt. 
 
Die Erstellung eines Abschlussberichts ist nach der Richtlinie für Städtebauförderung 
(Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung – RiLiSE vom 
28.11.2023) verpflichtend. Die für eine geringe Auflagenzahl angefallenen Druckkosten wurden 
aus noch vorhandenen Städtebaufördermitteln finanziert.    
 
 
Dezernat II    Dezernat III 
 
 
 
Barbara Akdeniz   Michael Kolmer 
Bürgermeisterin   Stadtrat

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Punkt 8: Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" - Kranichstein 
Abschlussbroschüre 
 (V-Nr. 2025/0094) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Soziales nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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'Soziale Stadt' Kranichstein
Abschlussdokumentation 2000 – 2023
'Soziale Stadt' Kranichstein
Abschlussdokumentation 2000 – 2023

'Soziale Stadt' Kranichstein
Abschlussdokumentation 2000 – 2023

2
Impressum
Herausgeberin | Kontakt
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stadtplanungsamt 
Mina-Rees-Straße 12
64295 Darmstadt
Ansprechpartnerin: 
Christina Illi 
Telefon 06151 – 13 2607
E-Mail stadtplanungsamt@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
Auftragnehmer | Kontakt
Stadtteilmanagement
Freischlad + Holz
Planung und Architektur
Spreestraße 3a
64295 Darmstadt
Ansprechpartnerin:
Brigitte Holz
Telefon 06151 – 331 31
E-Mail office@freischlad-holz.de
Internet www.freischlad-holz.de
Abbildungen / Fotos: © Freischlad + Holz
Sofern nicht anders angegeben

3
Inhalt
Vorwort e .......................................................................................................................................................4
Kranichstein im Profil ....................................................................................................................................6
Das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' ...............................................................................................10
Kommunikation – Kooperation – Vernetzung ..............................................................................................12
Wegweisende Planungen ...........................................................................................................................15
Schwerpunkte der Stadtteilentwicklung .....................................................................................................16
Wohnanlagen mit neuem Gesicht ..............................................................................................................26
Der westliche Stadtteileingang als Imagegeber .........................................................................................32
Die Bildungscluster .....................................................................................................................................34
Bildung und Qualifizierung ..........................................................................................................................42
Kleine Projekte im großen Programm.........................................................................................................44
Öffentlichkeitsarbeit ....................................................................................................................................46
Maßnahmen ...............................................................................................................................................50
Fazit ............................................................................................................................................................51
Chronologie ................................................................................................................................................52

4
Vorwort 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
mit großer Freude präsentieren wir Ihnen die Ab -
schlussbroschüre 'Soziale Stadt' Kranichstein, wel -
che die wesentlichen Meilensteine der städtebauli-
chen Erneuerung des Stadtteils dokumentiert.
In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam 
bedeutende Projekte realisiert, die sowohl das 
Stadtbild als auch das soziale Miteinander in Kra -
nichstein nachhaltig prägen. Städtebauliche Investi-
tionen  in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturaus -
stattung und in die Qualität des Wohnens sorgen 
für mehr Generationengerechtigkeit sowie Fami -
lienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die 
Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Inte -
gration. Damit wurden lebendige Nachbarschaften 
gefördert und der soziale Zusammenhalt gestärkt. 
In Kranichstein wurden Räume und Orte für den 
Ausbau bestehender, aber auch neuer Angebote im 
Stadtteil geschaffen, die das Zusammenleben von 
mehr als 80 Nationen  beflügeln. Insgesamt wur -
den mehr als 40 Projekte sowie unzählige weitere 
Maßnahmen umgesetzt, die das soziale Zusam -
menleben in Kranichstein bereichert und das Stadt-
teilimage sehr positiv verändert haben.  
Die damit verbundenen Erfolge wären ohne die 
wegweisenden Kooperationen mit sozialen Trä-
gern, lokalen Vereinen und Initiativen sowie Partne-
rinnen und Partnern aus der Wirtschaft nicht möglich 
gewesen. Hervorzuheben ist auch das kontinuier-
liche Engagement der Stadtteilrunde sowie unzäh -
liger Arbeitsgruppen. Beteiligung von Bürgerinnen 
und Bürgern wurde auf der einen Seite konsequent 
angewandt und andererseits auch rege von der  
Bevölkerung genutzt
Mein Dank gilt daher allen, die zum Gelingen der 
Städtebauförderung beigetragen haben. Das wun -
derbar etablierte, jährliche Stadtteilfest 'Bunte Wie-
se' steht beispielhaft für das Miteinander im ge -
samten Stadtteil. 
Seit dem formalen Ende der Städtebauförderung 
im Jahr 2023 befindet sich das Fördergebiet in der 
Verstetigungsphase, die durch das Sozialdezernat 
begleitet wird. Die Stadtteilwerkstatt Kranichstein 
als wichtige Anlaufstelle bleibt erhalten. Mit immer 
neuen Projektideen stellt sie die Bewohnerinnen 
und Bewohner ins Zentrum ihres Handelns und er -
möglicht Beteiligung und Teilhabe bzw. fordert die-
se ein.
Lassen Sie uns gemeinsam auch weiterhin an der 
positiven Entwicklung Kranichsteins arbeiten.
Barbara Akdeniz,
Bürgermeisterin der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Darmstadt, Dezember 2024

5
Michael Kolmer,
Planungsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Darmstadt, Dezember 2024
Vorwort 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser, 
über mehr als zwei Jahrzehnte hat die Städtebauför-
derung dazu beigetragen, Kranichstein zu einem 
attraktiven, lebens- und liebenswerten Stadtteil zu 
entwickeln. Leuchttürme im Fördergebiet selbst 
sind der Neubau des Jugendcafés Chillmo, die Um-
gestaltung der Brentano-Anlage zu einem Stadtteil-
park mit Sonnendeck auf dem Brentanosee sowie 
die Schaffung eines Stadtplatzes an der boulevard -
artig umgestalteten Bartningstraße. Hinzu kommen 
vielfältige Aufwertungen des öffentlichen Raums 
sowie Investitionen der Wohnungswirtschaft in ihre 
Gebäude und das Wohnumfeld. 
Besonders profitiert von der durch Bund, Land und 
Kommune getragenen Städtebauförderung haben 
auch die Freianlagen des Schlepperprüffeldes, des 
Horts, der Kindertagestätten, der Jugendeinrich -
tungen und der Schulen, in die bewusst investiert 
wurde, um die junge Generation an den Stadtteil 
zu binden. 
Ergänzend zur Städtebauförderung ist der Bau der 
Straßenbahn hervorzuheben, die eine direkte An -
bindung Kranichsteins an die Innenstadt ermög -
licht. Die Realisierung des neuen Baugebiets K 6 als 
autoarme, ökologische Siedlung stellt einen weite -
ren wichtigen Schritt dar, der das Umfeld der Hoch- 
haussiedlung als Kern der Stadtentwicklung deut -
lich verändert hat.
Der Erfolg dieser Entwicklungen ist das Ergebnis 
des leidenschaftlichen Engagements vieler Bewoh-
nerinnen und Bewohner sowie lokaler Akteurinnen 
und Akteure für ihren Stadtteil. Bei Ihnen allen be -
danke ich mich sehr.
Mein besonderer Dank gilt dem sehr engagierten 
Stadtteilmanagement, der wertvollen Arbeit der 
Stadtteilwerkstatt und den Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern der Verwaltung. Ihr Einsatz hat maß-
geblich dazu beigetragen, dass Kranichstein heute 
ein lebenswertes Zuhause für viele Menschen bie -
tet.
Die Investitionen der 'Sozialen Stadt' haben die 
Grundlage dafür gelegt, dass unser Engagement für 
ein attraktives Stadtquartier auch in Zukunft Früchte 
tragen wird. Ich lade Sie ein, sich in dieser Broschü-
re noch einmal von den vielfältigen Projekten und 
ihren positiven Auswirkungen auf die Entwicklung 
Kranichsteins zu überzeugen.

6
Das Fördergebiet in der Entstehungszeit
Das im Nordosten Darmstadts gelegene Förderge -
biet im Stadtteil Kranichstein hat eine Größe von 
ca. 63 ha und umfasst weitaus mehr als das Hoch -
hausquartier der 1970er Jahre. Es wird durch die 
Kranichsteiner Straße, Teilbereiche des Pfannmül -
lerwegs, die Theodor-Reh-Straße, Teilbereiche der 
Bartningstraße sowie die Jägertorstraße begrenzt.
Der erste Bauabschnitt des Stadtteils Kranichstein 
aus den Jahren 1965 / 68 wurde einst von Ernst 
May geplant. Bis zu 17-geschossige Hochhäuser 
prägen im Wechsel mit teppichartig angelegten Ein-
familienhausquartieren das Stadtbild Kranichsteins. 
Im Süden befindet sich ein Grünzug mit integrier -
ten Seen. Der überwiegende Teil der Wohnungen 
wurde im Rahmen des geförderten sozialen Woh -
nungsbaus durch die damalige Neue Heimat Hes -
sen, einer gemeinnützigen Wohnungs- und Sied -
lungsgesellschaft errichtet. Ein Großteil der Ge -
bäude befindet sich heute im Eigentum der GWH 
Wohnungsgesellschaft mbH Hessen. 
Kranichstein im Profil 
Das Quartier aus den 1970er Jahren als Nukleus der Stadtteilentwicklung
Der Paradigmenwechsel
Nach der Fertigstellung in den 1970er Jahren gab 
es massive Kritik an den Großformen der Bebauung 
sowie der fehlenden Infrastruktur. Daher wurde bei 
den weiteren Bauabschnitten nördlich der Seenket-
te in einem offenen Planungsprozess der Fokus auf 
eine innovative Mischung aus drei- bis viergeschos-
sigen Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhäusern 
als Reihen- oder Kettenhäuser gelegt. 
Ab 1972 verbesserte sich mit dem Bau von zwei 
städtischen Kindertagesstätten, dem Fasanerie-
zentrum sowie dem Zentrum am See die Ausstat -
tung des Stadtteils mit Betreuungseinrichtungen, 
Ladenlokalen und sonstigen Dienstleistungen deut-
lich. Das durch städtische und kirchliche Träger ge-
schaffene Angebot an Schulen, Kindertagesstätten 
und Jugendeinrichtungen wurde mit dem Bau der 
Sekundarstufe I der Stadtteilschule 1997 weiter 
komplettiert. Der 2002 fertiggestellte dritte Bauab -
schnitt der Schule schaffte eine Stadtteilbibliothek, 
Räume für die Familienbildungsstätte sowie für 
bürgerschaftliche Nutzungen. Ein weiterer wichti -
ger Schritt war die Erweiterung der Erich Kästner-
Grundschule im Jahr 2017 .
Abb. 1: Brentano-Anlage mit Blick auf das Einkaufszentrum am See
Abb. 2: Hochhausensemble Gruberstraße, 2001

7
Der Imageverlust
Über den Sozialbericht Kranichstein 19961  und den 
Sozialatlas Darmstadt 2002 2, der innerhalb des 
Stadtteils Kranichstein Quartiere mit hohen sozialen 
Belastungen darstellte, wurde deutlich, dass viele 
Problemlagen des zwischenzeitlich gewachsenen 
Stadtteils im dichtbebautesten Hochhaus-Teil zu -
sammentrafen. Positiv bewertet wurde lediglich 
das friedliche Nebeneinanderleben von 76 Nationali-
täten. Negativ gesehen wurden Konfliktsituationen 
zwischen alteingesessener deutscher und ausländi-
scher Bevölkerung sowie die nicht gelungene Inte -
gration von männlichen Jugendlichen aus Spätaus -
siedlerfamilien. 
Insgesamt entstand über die Jahre ein hohes Maß 
an subjektiv empfundener Bedrohung, ein Gefühl 
von Anonymität, das durch fehlende nachbarschaft-
liche Bindungen, fehlende Strukturen gegenseitiger 
Hilfe, zunehmende Vereinsamung und eine festzu -
stellende Fluktuation der Bewohnerinnen und Be -
wohner verstärkt wurde. 
1   Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialdezernat, Sozialbericht 
     Kranichstein, Beiträge zur Sozialberichterstattung 1/1996,  
     Darmstadt 1997 
2   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Der Oberbürgermeister  
     (Hrsg.), Sozialatlas Darmstadt - Bildung eines Sozialindex,  
     Beiträge zur Sozialberichterstattung 1/2002,  
     Darmstadt 2002 
 Abb. 4: Einkaufszentrum am See mit Bebauung Mirjam-Pressler-Straße
Abb.3: Luftbild Kranichstein (Foto: Nikolaus Heiss)

8
Kontinuierlich verfolgtes Ziel der Städtebauförde -
rung war, die Wohn- und Lebensbedingungen im 
Stadtteil über quartiersbezogene Modernisierungs-, 
Sanierungs-, Umnutzungs- und Neubaumaßnah -
men aber auch gezielte Maßnahmen im Wohnum -
feld zu verbessern. 
Die soziale Situation
Im Quartier lebten zu Beginn der Aufnahme in das 
Förderprogramm 'Soziale Stadt' ca. 7 .000 Einwoh-
nerinnen und Einwohner aus mehr als 70 Nationen. 
Der Anteil der Migrantinnen und Migranten lag mit 
ca. 25 % deutlich über dem Durchschnittswert der 
Gesamtstadt (15,5 %). Der Anteil der Arbeitslosen 
übertraf mit 7 ,3 % ebenfalls den gesamtstädtischen 
Durchschnitt von 5,1 % (Sozialatlas 2002).
In Reaktion auf die vorhandenen sozialen, städ -
tebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Prob-
lemlagen wurde im Rahmen des Bund-Länder-
Programms 'Soziale Stadt' seit Beginn des Erneu-
erungsprozesses in die Stärkung von Netzwerken 
und in den Ausbau der Raumangebote für die Stadt-
teilarbeit mit Bewohnerinnen und Bewohnern, in 
den öffentlichen Raum des Stadtteils sowie in Ein -
richtungen für Kinder und Jugendliche und in Ausbil-
dungs- und Beschäftigungsprojekte investiert. 
Zusammenfassend wurde befürchtet, 'dass sich 
infolge der Belegung mit Problemfamilien ein Stadt-
teil entwickeln könnte, in dem Probleme schneller 
wachsen als sie abgebaut werden können' (Zitat 
Sozialbericht).
Gravierende Handlungsbedarfe zeigten sich in der 
Notwendigkeit zur weiteren Verbesserung der so -
zialen Angebote für alle Altersgruppen und der Auf-
wertung der sozialen Infrastruktur.
Die städtebauliche und bauliche Situation
Städtebaulich bestanden gravierende Mängel im ge-
samten Wohnumfeld, das vielfach eine nicht mehr 
zeitgemäße Ausstattung aufwies. Besonders unat -
traktiv zeigten sich das Außenareal der Grundschule 
sowie die fehlende Gestaltung öffentlicher Räume, 
insbesondere des zentralen Grünzugs. Funktional 
fehlten Räume für Jugendliche, aber auch Treffpunk-
te für Erwachsene. Mängel bildeten sich, trotz des 
Fasaneriezentrums und des Einkaufszentrums am 
See, auch in der Nahversorgung ab. Baulich auffällig 
war der umfangreiche Sanierungsbedarf nahezu al-
ler Wohngebäude, die energetische und gestalteri -
sche Mängel sowie Sicherheitsmängel insbesonde-
re in den Eingangsbereichen aufwiesen. 
Abb. 5: Wohnbebauung Bartningstraße, 2002

9
Die besonderen Aufgaben in der Gesamtstadt
In Kranichstein leben heute insgesamt ca. 11 .860 
Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 30.06.2023), 
davon allein im Fördergebiet ca. 7 .000 Menschen. 
Der Stadtteil präsentiert sich als junger, moderner 
und multikultureller Teil der Stadt Darmstadt mit 
mehr als 100 Nationen, Menschen aller Altersgrup-
pen, aus unterschiedlichen sozialen Schichten, mit 
und ohne Zuwanderungsgeschichte. Kranichstein 
übernimmt als wichtiger Wohnstandort für die Ge -
samtstadt seit Jahrzehnten wesentliche Integrati -
onsaufgaben.
Um zu erreichen, dass Deutsche wie Migrantinnen 
und Migranten aus sozial und wirtschaftlich starken 
Milieus den Stadtteil nicht verlassen, sondern ihn 
gezielt aufsuchen, wurde Bildung und Ausbildung 
neben der durch das Programm geförderten städ -
tebaulichen Aufwertung ein sehr hoher Stellenwert 
eingeräumt. Ziel war, über eine optimale Infrastruk-
tur und öffentliche Einrichtungen hoher Qualität 
dem Bleibewunsch der im Quartier lebenden Be -
wohnenden ausdrücklich Rechnung zu tragen. 
Abb. 6: Wohnbebauung  Mirjam-Pressler-Straße (ehemals Grundstraße), 2001

10
Das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt'
Investitionen in die Zukunft des Stadtteils
Das Programm
Der Stadtteil Kranichstein wurde im Jahr 2000 in 
das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' auf-
genommen. Ziel war, den Stadtteil mit besonde -
rem Erneuerungsbedarf durch gezielte Förderung 
und durch die Kooperation der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt mit lokalen Akteurinnen und Akteuren 
über Maßnahmen und Projekten so zu stabilisie -
ren, dass er sich zu einem Stadtteil mit positiven 
Zukunftsaussichten entwickelt.
Im Rahmen der Städtebauförderung wurden in 24 
Jahren Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens-
qualität mit über 10 Millionen EUR des Bundes, des 
Landes Hessens und der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt umgesetzt. In Kooperation mit freien Trägern, 
der Wohnungswirtschaft sowie Privaten und der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt kamen Drittmittel in 
Höhe von über 40,5 Millionen EUR für die Stadtteil-
entwicklung hinzu.
Abb. 7: Lageplan des Fördergebiets, ohne Maßstab

11
Die Projektorganisation 
Die Federführung des Projektes lag im Stadtpla -
nungsamt, das in enger Vernetzung mit dem So-
zialdezernat, dem Stadtteilmanagement und der 
Stadtteilwerkstatt agierte. 
Im Magistrat sowie in der Stadtverordnetenver -
sammlung erfolgte der Grundsatzbeschluss zur 
Aufnahme in das Programm 'Soziale Stadt' sowie 
Beschlüsse zu allen umgesetzten Maßnahmen und 
Projekten.
Inhaltliche Entscheidungen wurden in der regel -
mäßig tagenden Projektkoordination mit Vertrete-
rinnen und Vertretern des Stadtplanungsamtes, der 
Sozialverwaltung (heute Büro für Sozialplanung), 
der planenden Fachämter, des Stadtteilmanage -
ments sowie der Stadtteilwerkstatt und der Woh -
nungswirtschaft vorbereitet. Beratend tätig für die 
Projektkoordination waren die Stadtteilrunde und 
die AG 'Soziale Stadt'.
Im Rahmen der Projektkoordination wurden sämt -
liche Projekte und Maßnahmen im Stadtteil disku -
tiert, koordiniert, strukturiert und abgestimmt. Das 
Stadtteilmanagement bereitete die Sitzungen in -
haltlich vor, moderierte diese und führte ein ergeb -
nisorientiertes Protokoll. 
Die Vorbereitung, Koordination und Begleitung von 
Projekten und Maßnahmen in der Umsetzungspha-
se erfolgte durch das Stadtteilmanagement und die 
Stadtteilwerkstatt, deren Arbeitsschwerpunkt die 
Gemeinwesenarbeit und zielgruppenspezifische Be-
teiligung war. Projekt- und themenbezogen erfolgte 
eine Zusammenarbeit mit städtischen Fachämtern, 
Beschäftigungsträgern sowie lokalen Einrichtungen 
unter intensiver Beteiligung der durch Bewohnerin-
nen und Bewohner gebildeten Arbeitsgruppen.
Das Fördergebiet im Austausch
Die Projektkoordination vertrat den Förderstandort 
bei örtlichen wie überörtlichen Veranstaltungen. Die 
Teilnahme an Veranstaltungen der Bundesministe -
rien, an Arbeitstreffen im Rahmen der Hessischen 
Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) 
sowie an themenbezogenen Veranstaltungen und 
Mitgliederversammlungen gewährleistete, dass die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt über alle hessen- 
und bundesweiten Entwicklungen des Bund-Län -
der-Programms unterrichtet war. Im Rahmen der 
kontinuierlichen Projektarbeit, der Fortbildungsver -
anstaltungen sowie der Evaluierung fand ein regel -
mäßiger Austausch statt.
Abb. 9: Projektkoordination 2017
Abb. 8: Projektkoordination 2011

12
Kommunikation – Kooperation – Vernetzung 
Gemeinsames Engagement für die Entwicklung
Die Projektkoordination nahm an den Sitzungen der 
Stadtteilrunde teil und informierte regelmäßig über 
den aktuellen Stand des Bund-Länder-Programms 
'Soziale Stadt'. Anstehende Projekte sowie die 
Abstimmung des jährlichen Förderantrags wurden 
nach Vorabstimmung in der AG 'Soziale Stadt' eben-
falls in der Stadtteilrunde behandelt.
Vielfältige Arbeitskreise und Runde Tische
Über die Stadtteilrunde gründeten sich verschieden-
ste Arbeitsgruppen und Arbeitskreise wie die AG 
Kojak ('Kooperation offene Jugendarbeit in Kranich-
stein'), die AG Wohnen und Wohnumfeld, die AG 
Kinder und die AG Senioren aber auch Hiergeblie -
ben e.V ., die AG Klimaschutz und der Arbeitskreis 
Asyl. 
Über die Laufzeit des Programms 'Soziale Stadt' 
haben sich insbesondere der 'Arbeitskreis Migran -
tinnen und Migranten in Kranichstein' (AK MiKra), 
die 'AG Kommunikation' und die 'AG Gepflegter 
Stadtteil' als feste Gruppen im Stadtteil etabliert. 
Kontinuierlich unterstützt wurde ihre Arbeit durch 
die Stadtteilwerkstatt. 
Gewerbliche Leerstände in den beiden Einkaufs -
zentren des Stadtteils, dem Fasaneriezentrum und 
dem Einkaufszentrum am See, gaben den Anlass 
zur Einrichtung von 'Runden Tischen', an denen der 
Gewerbeverein, Gewerbetreibende, Eigentümerin -
nen und Eigentümer der Immobilien sowie Vertrete-
rinnen und Vertreter der Verwaltung beteiligt waren. 
Im Kontext der 'Runden Tische' wurden Handlungs-
empfehlungen und Perspektiven für die städtebauli-
che, bauliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung 
der Zentren erörtert, abgestimmt und umgesetzt. 
Die Stadtteilrunde
Für Kranichstein war die Stadtteilrunde im Förder -
programm 'Soziale Stadt' das zentrale Gremium zur 
Vernetzung der Bewohnerinnen und Bewohner mit 
den vor Ort tätigen Institutionen, der Stadtverwal -
tung sowie den politischen Gremien. Die Stadtteil -
runde besteht aus Bewohnerinnen und Bewohnern 
sowie Expertinnen und Experten, die in Einrichtun -
gen, Vereinen und Organisationen aktiv tätig sind. 
Die Runde, die kontinuierlich zusammentritt, um 
Probleme und Entwicklungsperspektiven des Stadt-
teils zu erörtern, versteht sich als Forum der stadt -
teilbezogenen Projektplanung und wirkt bis heute 
als Stadtteilkoordinierungs- und Planungsgremium. 
Um eine größtmögliche Aktivierung für die Mit -
wirkung an der Stadtteilentwicklung zu erreichen, 
wurde die Arbeitsgruppe 'Soziale Stadt' gegründet, 
die aus Mitgliedern der Stadtteilrunde und aktiven 
Bewohnerinnen und Bewohnern bestand. 
Abb. 11:  AG 'Soziale Stadt', 2011
Abb. 10: Stadtteilrunde Kranichstein, 2011

13
Soziales Leben und Kultur
Das soziale und kulturelle Leben im Stadtviertel 
wurde im Förderzeitraum maßgeblich von den Ak -
tivitäten der vielfältigen Kinder- und Jugendeinrich -
tungen, der Schulen, der Arbeitsgruppen, des För -
dervereins Kranichstein und des Gewerbevereins, 
der Stadtteilwerkstatt sowie des ökumenischen 
Gemeindezentrums geprägt. 
Unter dem Dach der 'Sozialen Stadt' wurden u.a. 
Reinigungsaktionen, Fahrradkurse für Frauen, Früh-
stücke, Neujahrstreffen, Stadtteilfeste aber auch 
Vorträge, Theateraufführungen und Ausstellungen 
wie 'Ernst May in Deutschland – Kranichstein nach 
Ernst May' umgesetzt.
Zur Anlaufstelle für viele Bewohnerinnen- und Be -
wohnerarbeitsgruppen, die sich sozial und kulturell 
engagieren, etablierten sich die Räumlichkeiten der 
Stadtteilwerkstatt in der Mirjam-Pressler-Straße 21 
sowie der Bürgersaal im Luise-Büchner-Haus.
Abb. 12: Reinigungsaktion, 2011

14
In Kranichstein feierte das Stadtteilfest 'Bunte 
Wiese' im Jahr 2023 seinen 20. Geburtstag. Das 
federführend durch den Förderverein Kranichstein, 
das Sozialdezernat und dem ehemaligen Interkultu-
rellen Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 
Unterstützung der Stadtteilwerkstatt und des Stadt-
teilmanagements organisierte Fest war und ist eine 
wichtige Begegnungsplattform für die Bewohne -
rinnen und Bewohner des Stadtteils. Neben einem 
umfangreichen Bühnenprogramm bietet das Fest 
die Möglichkeit, sich über lokal ansässige Vereine, 
Initiativen, Gruppierungen und Institutionen aber 
auch Vermieter ebenso zu informieren wie über die 
Aktivitäten der 'Sozialen Stadt'. Die Bedeutung des 
Festes als Imagegeber für den Stadtteil wird zuneh-
mend deutlich.
Abb. 13: Stadtteilfest 'Bunte Wiese', 2014
Zum Stadtteiljubiläum – 50 Jahre Kranichstein 2018 
organisierten das Stadtteilmanagement und die 
Stadtteilwerkstatt unter dem Motto 'Bühnen der 
Sozialen Stadt' einen Kulturrundgang, in dessen 
Verlauf Kulturbeiträge von Tanz bis Theater, von 
Musik bis zu Lesungen deutlich machten, wozu 
die Bühne am JugendKlub Kranichstein, das Son -
nendeck am Brentanosee, die 'Neue Mitte' an der 
Bartningstraße und die Terrasse des Jugendcafés 
Chillmo geschaffen wurden. 
Ein weiteres Highlight war die Teilnahme des Stadt-
teils am Darmstädter Architektursommer im Jahr 
2008 mit dem Motto 'Kranichstein innovativ – Stadt-
teilrundgang mit Performance'.

15
Abb. 15: Kulturrundgang und Einweihung Sonnendeck, 2018
Wegweisende Planungen
Visionen für eine neue Identität
Werkstätten der Stadtentwicklung
Im Jahr 2006 wurden in mehreren quartiersbezo -
genen Arbeitsgruppen die Herausforderungen und 
Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung des Stadt-
teils unter Berücksichtigung umgesetzter sowie ge-
planter Projekte der 'Sozialen Stadt' diskutiert. Ziel 
war es, über Planungswerkstätten konkrete Projek-
te für Grün- und Freiflächen, bauliche Investitionen 
und eine Optimierung der Verkehre aufzuzeigen und 
in einem Rahmenplan 'Leitbild Öffentlicher Raum' 
zusammenzuführen. 
Abb. 14: Planungswerkstatt 'Leitbild Öffentlicher Raum', 2009
Relevant war ebenfalls die Ausarbeitung eines Pfle-
gekonzeptes für den öffentlichen Raum, das bis 
heute die Grundlage für Unterhaltungsarbeiten des 
Grünflächenamtes sowie der Wohnumfeldgruppe  
(s. Kapitel Bildung und Qualifizierung) ist. Konzeptio-
nell wurden sowohl stadträumliche als auch funktio-
nale Bezüge sowie gestalterische und ökologische 
Wertigkeiten berücksichtigt. 
Kranichstein zeigte über die Planungswerkstätten, 
dass eine nachhaltige Stadtentwicklung und eine 
intensive Bürgerbeteiligung Hand in Hand gehen 
können.
Quartiersrundgänge als Impulsgeber
Die AG 'Gepflegter Stadtteil', die sich insbesondere 
für die Erhaltung von Sauberkeit und Ordnung im 
Stadtteil sowie die Herstellung und Bewahrung ei -
nes gepflegten Erscheinungsbildes des öffentlichen 
Raumes und des Wohnumfeldes einsetzte, organi -
sierte mehrmals jährlich Rundgänge mit dem Eigen-
betrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistun-
gen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD), den 
zuständigen Umweltdezernenten und bedarfsweise 
weiteren Institutionen. Da auch die Sensibilisierung 
der Bewohnerinnen und Bewohner für ihr Wohn -
umfeld von besonderem Stellenwert war, wurden 
regelmäßig gemeinsam mit der Stadtteilwerkstatt 
Reinigungsaktionen durchgeführt, an denen bis zu 
100 Kinder und Erwachsene teilnahmen. 
2009 wurden drei Landschaftsplanungsbüros ein -
geladen, innovative und umsetzbare Konzepte 
insbesondere für den Freiraum zu entwickeln. Im 
Ergebnis wurde das Landschaftsarchitekturbüro 
Thomanek Duquesnoy Boemans (TDB) aus Berlin 
beauftragt, einen Masterplan für die Schaffung ei -
nes Quartiersplatzes und die Aufwertung der Seen-
kette, der Stadtteileingänge sowie wichtiger Stra -
ßenzüge auszuarbeiten.

16
Schwerpunkte der Stadtteilentwicklung
Schaffung von Identifikationsorten
Die Brentano-Anlage als Stadtteilpark
Der gemeinsam mit den Großwohnbauten Ende 
der 1960er Jahre entstandene Grünzug rund um 
die Seenkette bietet eine hohe Aufenthaltsqualität 
im Bereich des Brentanosees. Die Vielzahl der hier 
realisierten Projekte verfolgte das Ziel, in der Mitte 
des Stadtteils einen für alle Generationen attrakti -
ven Stadtteilpark zu schaffen. 
In Abstimmung mit den Gremien des Stadtteils 
wurde die Brentano-Anlage ab dem Jahr 2006 zum 
Stadtteilpark umgebaut. Der westliche Bereich 
des Grünzugs wurde durch das beauftragte Land -
schaftsarchitekturbüro Adler & Olesch aus Mainz als 
naturnaher Aufenthalts- und Spielbereich konzipiert. 
Abb. 16: Brentano-Anlage, 2006
Abb. 17: Skateparkour Brentano-Anlage

17
Projektdaten
Projektzeitraum: 2002 - 2023  
Projektkosten: 611 .581 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 455.791 EUR 
Eigenmittel Wissenschaftsstadt Darmstadt:  
ca. 155.790 EUR
Im zuvor ungestalteten Mittelteil laden heute ein 
Beachvolleyballfeld, ein Parcours für Skater sowie 
Tischtennisplatten zur sportlichen Betätigung ein. 
Ein leicht vertieftes Sportfeld bietet die Möglichkeit, 
sich zum Ballsport zu treffen. Im Jahr 2023 wurde 
eine Calisthenics-Anlage, auf der Grundlage der 
Planung vom Landschaftsarchitekturbüro Dittmann 
+ Komplizen aus Frankfurt a.M., ergänzt. Der östli -
che Teil der Anlage behielt seinen funktionsoffenen 
Charakter und wurde so gestaltet, dass Stadtteilfe-
ste stattfinden können. Eine Baumreihe bildet die 
natürliche Begrenzung zum Straßenraum der Gru -
berstraße. Sitz- und Verweilmöglichkeiten bieten 
unter dem schattenspendenden Baumdach Raum 
für nachbarschaftliche Begegnungen. 
Abb. 19: Brentano-Anlage, 2006
Abb. 18: Weg am Brentanosee

18
Das Jugendcafé Chillmo
Als Initialprojekt der 'Sozialen Stadt' entstand in pro-
minenter Lage am Brentanosee das 'Jugendcafé 
Chillmo'. Das im Rahmen eines Architekturwettbe-
werbs entstandene pavillonartige, lichtdurchflutete 
Gebäude umfasst einen großen teilbaren Saal mit 
Bühne, ein Bistro, ein Internet- und Soundstudio 
sowie diverse Arbeitsräume. Die Einrichtung bietet 
neben berufsqualifizierenden Bildungsmaßnahmen 
freizeitpädagogische Angebote für Jugendliche ab 
14 Jahren.
Um ihre frühzeitige Beteiligung an der Entwick -
lung des pädagogischen Konzepts der Einrichtung 
sicherzustellen, wurde während der Bauzeit in un -
mittelbarer Nähe der Baustelle ein Baustellentreff 
eingerichtet mit dem Ziel, die inhaltliche Konzeption 
und das innere und äußere Erscheinungsbild des 
Hauses gemeinsam mit den Architekten Waechter 
+ Waechter aus Darmstadt und dem Internationalen 
Bund (IB) als Träger der Einrichtung auszuarbeiten. 
Die zukunftsweisende Partizipation und das Gebäu-
de wurden 2008 mit dem 1 . Preis im Wettbewerb 
'Zusammen gebaut' der Landesinitiative Baukultur 
in Hessen ausgezeichnet.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2003 - 2006 
Projektkosten: 1 .107 .423 EUR  
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 659.413 EUR 
Eigenmittel Wissenschaftsstadt Darmstadt:  
ca. 373.000 EUR 
Martin-Brackelsberg-Stiftung: ca. 72.000 EUR  
Spenden: ca. 3.010 EUR 
Abb. 20: Jugendcafé Chillmo auf der Brentano-Anlage
Abb. 21: Innenraum Jugendcafé

19
Das Sonnendeck
Neben der Schaffung des Stadtteilplatzes an der 
Bartningstraße und der Umsetzung des Pflegekon -
zeptes 'Öffentlicher Raum' war ein wichtiges Anlie-
gen des Stadtteils, seine Wasserlage zu inszenieren 
und die Ufer der Seenkette besser als bislang zu -
gänglich zu machen. 
Der Übergang zur Gruberstraße 
Der Stadtteilpark ist ein hochfrequentierter Spiel- 
und Erholungsort für den Stadtteil, insbesondere für 
die südlich gelegenen Wohnhochhäuser in der Gru-
berstraße. Die Zugänglichkeit aus der Gruberstraße 
sowie die Vernetzung mit dem Vorfeld der gegen -
überliegenden Wohnbebauung wurden zunehmend 
durch wildes Parken auf der Nordseite der Gruber -
straße beeinträchtigt. 
Zur Verbesserung der Situation hat sowohl die AG 
Fußgängerverkehr als auch die Projektkoordination 
'Soziale Stadt' vorgeschlagen, das Parken im Be -
reich des Gehwegs und der Entwässerungsmulden 
auf der Nordseite der Straße zu unterbinden, die 
Gehwege beidseitig der Gruberstraße freizustellen 
und ein geordnetes Parken im Straßenraum zu er -
möglichen. Zur Verhinderung des wilden Parkens 
auf der Nordseite wurden Granitstelen gestellt.
Projektdaten 
Projektzeitraum: 2013 - 2018 
Projektkosten:  152.759 EUR  
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 152.759 EUR
Der Rahmenplan 'Leitbild Öffentlicher Raum' schlug 
hierzu den Bau eines Sonnendecks am Brentano -
see vor, mit dem Ziel, die Attraktivität des unmittel-
bar angrenzenden Stadtteilparks weiter zu erhöhen. 
Ein Plateau, das bislang eine Treppenanlage zum 
See aufwies, wurde erweitert, im Niveau auf die 
Höhe des Sonnendecks gehoben, an den Rändern 
neu gefasst und mit einer neuen Oberfläche ver -
sehen. Vorhandene Betonpflanzgefäße wurden ge-
reinigt, mit einer Holzabdeckung versehen und zu 
attraktiven Sitzelementen umgebaut. Diese Sitzele-
mente, ergänzt durch ein langgestrecktes Sitzele -
ment auf dem Deck, laden zum Verweilen und zum 
Blick über den See ein.
Im Kontext der Brentano-Anlage entstand ein neuer 
Ort am Wasser, der von vielen Bewohnerinnen und 
Bewohnern zu allen Tageszeiten aufgesucht wird. 
Er erfreut sich nicht nur als Treffpunkt, sondern auch 
als Bühne für kulturelle Veranstaltungen großer Be-
liebtheit. 
Abb. 23: Neuordnung Straßenraum Gruberstraße
Abb. 22: Sonnendeck

20
Der Boulevard Bartningstraße mit neuem  
Stadtteilplatz
In mehreren Planungswerkstätten (s. Kapitel Werk-
stätten der Stadtentwicklung) haben sich Bürgerin -
nen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter der 
Verwaltung sowie eingeladene Landschaftsarchi -
tektinnen und Landschaftsarchitekten, moderiert 
durch das Stadtteilmanagement, mit der Umge -
staltung der Bartningstraße als wichtiger Quartier -
sachse, der Schaffung einer Quartiersmitte und der 
Verflechtung des Hochhausquartiers mit seinen um-
gebenden Quartieren auseinandergesetzt. 
In Realisierung des Entwurfs des Landschaftspla -
nungsbüros Thomanek Duquesnoy Boemans (TDB) 
aus Berlin wurde die Ostseite der Bartningstraße 
durch die Zusammenfassung von Fußweg, beglei -
tender Baumreihe und Radweg sowie Umsetzung 
verkehrsberuhigender Maßnahmen im Straßen -
raum zu einem Boulevard entwickelt. Er verbindet 
großzügig das Fasaneriezentrum und das Einkaufs-
zentrum am See als wichtige Orte der Nahversor -
gung. Auch das 'Bunte Haus' an der Kranichstei -
ner Straße wird deutlich besser mit dem Kern des 
Hochhausquartiers verknüpft.
Projektdaten 
Projektzeitraum: 2011 - 2014 
Projektkosten: 1 .293.177 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 1 .293.177 EUR
Abb. 24: Boulevard zwischen Fasaneriezentrum und Einkaufszentrum am See
Abb. 25: Stadtteilplatz 'Neue Mitte', 2015

21
Angrenzend an den Boulevard wurde in zentraler 
Lage ein Stadtteilplatz mit hoher Aufenthaltsqualität 
und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten geschaffen, 
der alle Generationen anspricht. Der differenziert 
gestaltete Platz wird durch die vorhandene Hoch -
hausbebauung räumlich gefasst. Sein besonderes 
Flair ist auf den vorhandenen Baumbestand zurück-
zuführen, der in die Platzgestaltung integriert wur -
de. In den Sommermonaten erfreut sich der Platz 
mit unterschiedlichen Sitz- und Spielmöglichkeiten 
sowie einem Trinkbrunnen großer Beliebtheit. Die 
Bespielung des neuen Quartiersplatzes wurde 
maßgeblich von der aus der Stadtteilrunde entstan-
denen AG Platzgestaltung (später AG Markt) initiiert 
und begleitet. Bis heute bringt der jährlich stattfin -
dende Flohmarkt viele Menschen zusammen.
Abb. 27: Stadtplatz 'Neue Mitte', 2015
Abb. 26: Eröffnung Stadtteilplatz, 2014

22
Die Stadtteilzentren
Das Fasaneriezentrum und das Einkaufszentrum 
am See befinden sich in enger Nachbarschaft.
Das Fasaneriezentrum
Das zu Beginn der Städtebauförderung deutlich 
untergenutzte Fasaneriezentrum mit Nahversor-
gung in den Erdgeschossen und Wohnungen in den 
Obergeschossen wurde in Abstimmung mit den 
Eigentümerinnen und Eigentümern sowie lokalen 
Gewerbetreibenden gestalterisch und funktional 
aufgewertet. 
In einem ersten Schritt wurden die Eingangsberei -
che des Wohnhochhauses inklusive Beleuchtung 
und Briefkastenanlagen neugestaltet. Danach er -
folgte die Aufwertung der Einkaufspassage selbst, 
die ein neues, weithin sichtbares Signet und eine 
eigene Corporate Identity erhielt. Renoviert wurden 
auch ihre Zugänge. Durch die Ansiedlung eines in -
ternationalen Lebensmittelmarktes gelang es, vor -
handenen Leerstand nachhaltig zu beseitigen.
Abb. 28: Fasaneriepassage von Westen, 2009
Abb. 30: Temporäre Nutzung Ladenlokal Fasaneriepassage, 2009
Abb. 29: Nachnutzung Ladenlokal Fasaneriepassage, 2011

23
Um die Anbindung der Einkaufspassage an einen 
etablierten Lebensmittel-Discounter westlich der 
Passage sicherzustellen, wurde an der Grundstücks-
grenze eine neue Treppen- und Rampenanlage ge -
baut. Von hier führen Fußwege zur Kranichsteiner 
Straße, zur Siemensstraße sowie zum beliebten, 
seit dem Jahr 2000 entstandenen Quartier K 6.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2006 - 2010 
Projektkosten: 577 .500 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 107 .000 EUR
Abb. 31: Vernetzung Lebensmitteldiscounter und Fasaneriezentrum, 2007
Abb. 32: Wegeverbindung K6 / Fasanieriezentrum, 2007

24
Das Kickboxstudio 'Sharks' Gym' 
In leerstehenden Obergeschossräumen des 'Fa -
saneriezentrums' an der Bartningstraße wurde im 
Jahr 2002 das Kickboxstudio 'Sharks' Gym,' heute 
SportKlub Kranichstein, eingerichtet, das seit seiner 
Eröffnung einen festen Platz in der Kinder- und Ju -
gendarbeit im Stadtteil einnimmt.
Um den Betrieb der Jugendeinrichtung langfristig 
zu gewährleisten, wurde die Immobilie 2006 mit 
Mitteln des Bund-Länder-Programms erworben. 
Im Jahr 2012 erfolgte ihre energetische Sanierung 
sowie die Instandsetzung des Treppenzugangs. 
Heute trainieren in der zeitgemäßen Sporteinrich -
tung regelmäßig 60 bis 70 Kinder und Jugendliche 
mit Migrationshintergrund. 40 bis 50 weitere jun -
ge Menschen aber auch Seniorinnen und Senioren 
nutzen die Einrichtung temporär. Der SportKlub Kra-
nichstein ist damit nicht nur ein Ort für sportliche 
Betätigung, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2002 - 2013 
Projektkosten: 397 .794 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 273.537 EUR 
Abb. 33: Kickboxstudio, 2012
Abb. 35: Sanierter Innenraum Kickboxstudio, 2012
Abb. 34: Sanierte Treppenanlage Kickboxstudio, 2017

25
Das Einkaufszentrum am See
Die Flaniermeile Bartningstraße führt vom Fasane -
riezentrum zum in Sichtweite gelegenen Einkaufs -
zentrum am See (EKZ), das sich aufgrund seines 
vielfältigen Angebots an Nahversorgung und Ga -
stronomie als wichtiger Treffpunkt im Stadtteil eta-
bliert hat.
Nichts lag daher näher, als die langjährig als Rück -
seite des EKZ empfundenen Freiflächen am Grün -
zug entlang der Seenkette neu zu gestalten. Heu -
te laden geschwungene Wege, amorph gestaltete 
Vegetationsflächen und neue Sitzgelegenheiten 
zum Verweilen ein. Seit der Neugestaltung wird 
auch der Weg entlang des nicht gefluteten mittle -
ren Sees zwischen der Brentano-Anlage und dem 
Erich-Kästner-See intensiv genutzt.
Auch dieses Projekt war, wie die Pflege des umge-
benden Baumbestands, ein Baustein des Rahmen -
plans 'Leitbild Öffentlicher Raum'.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2019 - 2020 
Projektkosten: 394.865 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 394.865 EUR 
Abb. 37: Sitzgelegenheiten am Einkaufszentrum am See, 2020
Abb. 36: Freifläche am Einkaufszentrum am See, 2020
Abb. 38: Blick auf das Einkaufszentrum am See von Süden

26
Wohnanlagen mit neuem Gesicht
Die Wohnungswirtschaft als starke Partnerin
Die Wohnungswirtschaft war über die GWH Woh -
nungsgesellschaft mbH Hessen und die stadtei -
gene bauverein AG in die 'Soziale Stadt' eingebun -
den. Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen 
nahmen regelmäßig an den Sitzungen der Projekt -
koordination sowie an der Stadtviertelrunde teil. 
Hierdurch wurden Investitionen der Wohnungswirt-
schaft frühzeitig mit dem Bund-Länder-Programm 
verflochten und wichtige Sanierungs- und Moderni-
sierungsmaßnahmen abgestimmt.
Gemeinsames Ziel war es, den Wohnungsbestand 
mit mehr als 1 .200 Wohnungen sukzessive aufzu -
werten und insbesondere das Wohnumfeld an heu-
tige Wohn- und Lebensvorstellungen anzupassen. 
Relevant war auch, eine sozialverträgliche Belegung 
sowie die Bildung von funktionsfähigen Nachbar -
schaften zu erreichen. 
Abb. 39: Modernisiertes Wohnensemble 'Buntes Haus'

27
Die Einbindung der Mieterinnen und Mieter in den 
Aufwertungsprozess war von hoher Bedeutung für 
das Projekt. Über den Dialog und die Zusammen -
arbeit wurde nicht nur attraktiverer Wohnraum ge -
schaffen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl 
innerhalb des Stadtteils gestärkt.
Die Kosten der zielgruppenspezifischen Beteiligung 
wurden mit Mitteln des Förderprogramms 'Soziale 
Stadt' finanziert, die Ausführungskosten trug die 
GWH.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2001 - 2002 
Projektkosten: 11 .498.792 EUR Sanierung  
Wohnhochhaus Eigenmittel GWH 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 17 .800 EUR  
Adressatenbeteiligung 
Auf die grundlegende und erfolgreiche Sanierung 
des 'Bunten Hauses' durch die GWH im Jahr 2002 
folgten Sanierungsmaßnahmen in der Gruber- und 
Mirjam-Pressler-Straße (ehemals Grundstraße) so -
wie in der Bartningstraße und der Esselbornstraße. 
Hier standen neben der Neugestaltung von Ein -
gangsbereichen Aufwertungen im Wohnumfeld und 
die Attraktivierung von Spielräumen im Vordergrund. 
Vom 'Solitär' zum 'Bunten Haus'
Der westliche Stadtteileingang Kranichsteins wur -
de bis 2001 maßgeblich durch ein weit sichtbares, 
unsaniertes Wohnhochhaus des Architekten Ernst 
May geprägt, in dem viele Wohnungen leer standen. 
Die durch die GWH vorgenommene grundlegende 
baulich-technische Modernisierung sowie die Neu -
gestaltung der Fassade, aber auch die Schaffung 
von Gemeinschaftsräumen und die Etablierung ei -
nes Hausmeisterdienstes führten in kurzer Zeit zu 
einer Vollvermietung und zu einer deutlichen Ima -
geaufwertung für den Stadtteil. Folgerichtig wurde 
aus dem ehemaligen 'Solitär' das 'Bunte Haus'.
Für die 'Soziale Stadt' war es mehr als naheliegend, 
nach der grundlegenden Sanierung des Hochhauses 
die Neugestaltung seines Außenareals zu unterstüt-
zen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanage -
ment, der Stadtteilwerkstatt und dem Arbeitskreis 
Migrantinnen und Migranten in Kranichstein (AK 
MiKra) wurden Workshops mit Bewohnerinnen und 
Bewohnern zur Ideensammlung durchgeführt und 
Planungsskizzen mit dem beauftragten Büro Baga -
ge gGmbH aus Freiburg diskutiert und abgestimmt. 
Letztendlich entstand unter Mitwirkung von Kin -
dern und Jugendlichen ein attraktiver Vorplatz und 
ein grundlegend neugestaltetes Spielareal an der 
Fasaneriemauer. 
Abb. 40: Vorplatz 'Buntes Haus' Abb. 41: Spielraum 'Buntes Haus'

28
Bauliche Aufwertungen in der Gruberstraße 2-18
Die Brentano-Anlage wird im Süden durch das lang-
gestreckte Hochhausensemble Gruberstraße 2-18 
gefasst. Mängel im Erscheinungsbild der Gebäude 
und ihrer Freianlagen wirkten sich nicht nur negativ 
auf die Akzeptanz der Wohnanlage selbst, sondern 
auch auf den unmittelbar angrenzenden öffentlichen 
Raum aus.
Erste Abhilfe schaffte die Sanierung und farbliche 
Akzentuierung der Treppenhäuser mit ihren weithin 
sichtbaren Fluchtbalkonen auf der Nordseite. Hier -
durch wurde die Massivität der Hochhausbauten 
deutlich reduziert. 
Besonders relevant für die Identitätsbildung war, die 
neun vorhandenen Eingangsbereiche grundlegend 
umzugestalten. Die zuvor schlecht auffindbaren Zu-
gänge wurden geöffnet, verglast und in den Innen -
räumen ansprechend farblich gestaltet. Beleuchtun-
gen und Briefkastenanlagen wurden ausgetauscht. 
Im Wohnumfeld wurden Aufenthalts- und Spielbe -
reiche geschaffen, denen mit künstlerischen Ele -
menten einen identitätsstiftenden Charakter verlie-
hen wurde. Gleiches gilt für die Schaffung von Sitz-
gelegenheiten im Vorfeld der Gebäude sowie die 
umfangreiche Pflanzung von Bäumen und Stauden. 
Die Stellplätze und Müllsammelanlagen wurden 
neu geordnet und verkleinert. 
Die Aufwertung des Gebäudeensembles trug zur 
Steigerung der Wohnqualität bei und förderte auch 
das Gesamterscheinungsbild des öffentlichen 
Raums im Übergang zum Stadtteilpark am Brenta -
nosee.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2009 - 2011 
Projektkosten GWH: 1 .246.046 EUR 
Fördermittel: 'Soziale Stadt': ca. 298.000 EUR
Abb. 43: Neugestalteter Vorbereich, 2012
Abb. 42: Neugestaltung  Wohnumfeld Gruberstraße 2 - 18, 2012

29
Aufwertungen Mirjam-Pressler-Straße 25-29
Auch die im Besitz der GWH befindlichen Wohn -
gebäude in der Mirjam-Pressler-Straße (ehemals 
Grundstraße) wiesen erhebliche Mängel in der 
Gestaltung sowie im Sicherheitsgefühl der Be-
wohnenden auf. Durch gezielte Maßnahmen wie 
die Neugestaltung und Öffnung der Eingänge, die 
Verbesserung der Beleuchtung sowie die Moderni-
sierung der Briefkasten- und Sprechanlagen wurde 
eine grundlegende Aufwertung der Eingangsberei -
che erreicht. 
Eine farbliche Neugestaltung der Fluchtbalkone und 
eine Aufwertung des stark beanspruchten Sockel -
bereichs trugen auch hier zur Imageaufwertung der 
gesamten Wohnanlage bei.
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurde auch 
hier das Wohnumfeld neugestaltet. Die Überarbei -
tung der Wegeflächen, die Schaffung barrierefreier 
Zugänge sowie die Neugestaltung von Spielflächen 
und Müllsammelplätzen führten zu einem deutlich 
ansprechenderen Erscheinungsbild. 
Besonders hervorzuheben ist die Neuordnung der 
Tiefgaragenzufahrt, die in den Randbereich des Ge-
ländes verlagert wurde. In einem weiteren Bauab -
schnitt wurde auch das straßenabgewandte Außen-
areal aufgewertet. 
Hier erfolgte die gestalterische und funktionale 
Verbindung der Spielplatzflächen der GWH mit 
den angrenzenden Spielflächen der Wohnanlage 
Mirjam-Pressler-Straße 31/33, die sich im Besitz 
der bauverein AG befinden. Die Verbesserung der 
Wegeführung mit Beleuchtung sowie die Neupflan-
zung von Bäumen führten insgesamt zu einer er -
heblichen Aufwertung des Wohnumfeldes. 
Projektdaten
Projektzeitraum: 2007 - 2019 
Projektkosten:  655.944 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 221 .222 EUR 
Eigenmittel Wohnungswirtschaft: 434.722 EUR 
Abb. 45: Einladender Treffpunkt 
Abb. 44: Aufgewertetes Wohnumfeld Mirjam-Pressler-Straße

30
Aufwertung der Wohnanlage 
Mirjam-Pressler-Straße 31/33 
Nach ihrer Sanierung prägt die einladende Wohn -
anlage Mirjam-Pressler-Straße 31/33 den östlichen 
Stadtteileingang. Das im Eigentum der bauverein 
AG befindliche Wohngebäude wurde im Jahr 2009 
umfassend modernisiert. Nach erfolgreicher Ge -
bäudesanierung wurde das Wohnumfeld sowohl 
funktional als auch visuell umfassend aufgewertet. 
Deutlich wird dies insbesondere über die Umge -
staltung der Erschließungs- und Grünflächen in den 
Vorgartenzonen, die Neuordnung der Abfallsam -
melstellen sowie die Bepflanzung der Stellplatzan -
lage. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die 
Bedürfnisse und Wünsche der Kinder gelegt, die in 
der Wohnanlage und der Umgebung leben. Ein mul-
tifunktionaler Kletter- und Rutschturm mit Wackel -
brücke, Stämmen, Felsen und eine Wippe sorgen 
für abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten, insbe-
sondere für kleinere Kinder. 
Projektdaten
Projektzeitraum: 2009 - 2010 
Projektkosten: 177 .525 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 56.808 EUR 
Eigenmittel bauverein AG: 120.717 EUR
Abb. 47: Neugestaltete Vorzone Mirjam-Pressler-Straße 31
Abb. 46: Neugestaltete Vorzone Mirjam-Pressler-Straße 33

31
Neue Wertschätzung des  
Backsteinensembles K 4
Die Wohnqualität der im Eigentum der bauverein AG 
befindlichen Wohnanlage K 4 in der Esselbornstraße 
wurde durch die Modernisierung der Hauseingänge 
sowie die Aufwertung der Eingangsbereiche deut -
lich verbessert. Mit dem Ziel, den Bleibewunsch 
von Mieterinnen und Mietern zu erhöhen, wurden 
Briefkastenanlagen sowie Beleuchtungen erneuert 
und Vordächer in den Eingangsbereichen ergänzt. 
Die authentische Sanierung der Beleuchtungsstelen 
im Wohnumfeld rundete die Modernisierungsmaß-
nahme gelungen ab. 
Projektdaten
Projektzeitraum: 2011 - 2013  
Projektkosten: 486.384 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 94.893 EUR 
Eigenmittel bauverein AG: 391 .491 EUR
Abb. 49 : Wohnumfeld Quartier K 4
Abb. 48: Hauseingang Quartier K 4

32
Der westliche Stadtteileingang als Imagegeber 
Betonung der besonderen Stadtteillage
Die besondere räumliche Lage Kranichsteins als 
'Waldsatellit' wird am westlichen Stadtteileingang 
deutlich, wo die Kranichsteiner Straße als Verbin -
dung zur Innenstadt den Blick auf die Fasaneriemau-
er und den dahinter liegenden Fasaneriewald lenkt. 
Das Erscheinungsbild des Stadtteileingangs prägt 
das äußere Image des Stadtteils entscheidend.
Renaturierung der Parkplätze Pfannmüllerweg 
Die als 'wilder' Parkplatz genutzte städtische Fläche 
zwischen der Kranichsteiner Straße im Norden, dem 
Pfannmüllerweg im Osten und der Fasaneriemauer 
im Süden wurde als Teil des Stadtteileingangs Kra -
nichsteiner Straße / Bartningstraße renaturierend 
neugestaltet. Hierzu wurde die Fläche vor der Fa -
saneriemauer aufgearbeitet und mit einer Wiesen -
einsaat versehen. Hochwertige Granitstelen verhin-
dern das Abstellen von Autos. Der Fußgänger- und 
Fahrradweg wurde in Anknüpfung an das bestehen-
de Wegenetz zur Kranichsteiner Straße verbreitert.
 
Projektdaten 
Projektzeitraum: 2009 
Projektkosten: 11 .070 EUR 
Ausgleichszahlungen  
Ansiedlung Lebensmitteldiscounter: 11 .070 EUR
Abb. 50: Stadtteileingang Kranichsteiner Straße, 2011

33
Renaturierung des Areals vor der Fasaneriemauer
Ein weiteres Ergebnis der Rahmenplanung 'Leitbild 
Öffentlicher Raum' ist die Aufwertung des westli -
chen Stadtteileingangs an der unter Denkmalschutz 
stehenden Fasaneriemauer.
Um die zunehmende Nutzung der Fläche in pro -
minenter Lage als 'wilde' Lagerfläche sowie nicht 
genehmigten Parkplatz zu unterbinden, wurde die 
vorhandene Schotterfläche zugunsten einer Wie -
senfläche mit Solitärbäumen zurückgebaut. Zur Ein-
friedung wurde eine Versickerungsmulde mit Gra -
nitstelen angelegt. Der Einmündungsbereich der 
Straße an der Fasaneriemauer wurde zur Verbesse-
rung der Radwegeführung umgestaltet.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2020 
Projektkosten: 23.987 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 19.197 EUR 
Eigenmittel Wissenschaftsstadt Darmstadt:  
ca. 4.790 EUR
Abb. 51: Stadtteileingang vor der Fasaneriemauer, 2024
Abb. 52: Neugestaltung des westlichen Stadtteileingangs, 2024

34
Die Bildungscluster 
Lernen in neuem Umfeld
Die Schaffung einer guten Lernumgebung vom 
Kindes- bis zum Erwachsenenalter war ein Kern-
anliegen der Städtebauförderung. Mit Investitionen 
in die Bildungseinrichtungen und ihr Umfeld wurde 
nicht nur das Bildungsangebot deutlich erweitert, 
sondern auch die Teilhabe am sozialen, ökonomi -
schen und politischen Leben gefördert. 
Erich Kästner-Grundschule und 
Integrierte Gesamtschule
Die Erich Kästner-Schule (EKS) mit zwei Standorten 
in Kranichstein bietet Kindern die Möglichkeit, von 
der Vorklasse bis zum Ende der 10. Klasse an ei -
ner Schule zu verbleiben. Ein zentraler Bestandteil 
des schulischen Profils ist die Öffnung der Schule 
zum Stadtteil sowie die enge Zusammenarbeit mit 
Institutionen und Vereinen. Ein herausragendes 
Beispiel für die Vernetzung ist die Gestaltung des 
Schulhofes der Grundschule und die Errichtung von 
Spielstationen auf dem Verbindungsweg zwischen 
Grundschule und Integrierter Gesamtschule (IGS). 
Beispielhaft war, dass die Schülerinnen und Schüler 
intensiv in die Planung des Büros Bagage gGmbH 
und auch in den Umbau des Schulhofs und die Ge -
staltung der Spielpunkte eingebunden waren. Krea-
tiv aufgegriffen wurden Ideen, die sich an den Moti-
ven Erich Kästners orientieren, wie etwa ein 'Schla-
raffenland für Kinder und Tiere' und eine 'Mutmach-
säule'. Auch Rückzugs- und Beobachtungsplätze, 
inspiriert durch 'Emil und die Detektive', fanden 
großen Anklang bei Kindern, Lehrenden, Eltern und 
den Akteurinnen und Akteuren der 'Sozialen Stadt'.
Abb. 53: 'Das fliegende Klassenzimmer', 2002 (Foto: Albrecht Haag)
Abb. 55: Schaukel, 2002
Abb. 54: Wasserspiel, 2002 (Foto: Albrecht Haag)

35
Neben den Bedürfnissen von Kindern wurden auch 
die Wünsche von Jugendlichen nach einem 'eige -
nen Ort' berücksichtigt. Im Rahmen des Projektes 
'Plätze für Jugendliche' wurden auf dem Schulhof 
der IGS zwei Solarleuchten aufgestellt und ein Treff-
punkt für Jugendliche gestaltet. 
Projektdaten
Projektzeitraum 2006 - 2009 
Projektkosten 8.813 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 8.813 EUR 
Aufgrund steigender Schülerzahlen sowie veränder-
ter Anforderungen, u.a. der Entwicklung zur Ganz -
tagsschule, hatte die Grundschule ihre Kapazitäts -
grenzen im Jahr 2015 deutlich überschritten. Der 15 
Jahre lang intensiv genutzte Schulhof wurde daher 
zugunsten eines Schulneubaus verkleinert und neu 
konzipiert.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2001 - 2002 
Projektkosten: 256.361 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 256.361 EUR
Abb. 58: Treffpunkt für Jugendliche IGS, 2011
Abb. 57: Mutmachsäule 2003
Abb. 56: Insektenhotel, 2002

36
Umfeld der Kita Am See
Die Grünanlage Mirjam-Pressler-Straße (ehemals 
Grundstraße) ist Teil des zusammenhängenden, ost-
west-verlaufenden 'Erholungsraumes Kranichstein' 
und gleichzeitig wichtiges fußläufiges Scharnier in 
Nord-Süd-Richtung zur Seenkette. Die behutsame 
(Neu-) Gestaltung der Fläche erfolgte zur Attraktivie-
rung ihrer bisherigen Nutzung sowie zur Integration 
des westlich angrenzenden Kita-Neubaus in die Ge-
samtsituation. 
In die großzügige, multifunktional nutzbare Rasen -
fläche wurden kleine Treffpunkte und Sitzbänke so-
wie Spielgeräte integriert. 
Projektdaten
Projektzeitraum: 2009 - 2013 
Projektkosten: 130.992 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 130.982 EUR 
Abb. 59: Grünanlage zwischen Kita Am See und Erich Kästner-Grundschule
Abb. 60: Grünanlage zwischen Kita Am See und Grundschule

37
Außengelände Kita Am See
Im direkten Gegenüber der Erich Kästner-Grund -
schule und der Grünanlage an der Mirjam-Pressler-
Straße befindet sich in zwei Gebäuden die Kinderta-
gesstätte 'Kita Am See'. 
Im Rahmen einer umfassenden naturnahen Neu -
gestaltung ihres Außenareals wurden die vorher 
getrennten Spielbereiche über einen Rundweg ver-
bunden. Ein zentraler Hügel wurde zum Spielwald 
umgestaltet, der verschiedene Klettermöglichkeiten 
bietet und Abenteuerlust anregt. 
Raum für Bewegung und Kreativität bieten ein Was-
serspielbereich und eine weitläufige Spielwiese. 
Komfortable Sitzgelegenheiten und Hochbeete er -
gänzen das Angebot. 
Im Rahmen der Umsetzung der Planung des Büros 
AO Landschaftsarchitekten aus Mainz nutzten die 
Kinder die Möglichkeit Insektenhotels und Nistkä -
sten zu bauen. 
Projektdaten
Projektzeitraum: 2021 - 2023 
Projektkosten 586.087 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 406.599 EUR 
Eigenmittel Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
179.488 EUR
Abb. 61: Neugestaltung Außenareal Kita Am See

38
Schlepperprüffeld mit JugendKlub, Hort und  
Freier Comenius-Schule 
Nach der Einstellung der Nutzung des Schlepper -
prüffeldes als Prüffeld für Traktoren, wurden auf 
dem Areal Gemeinbedarfseinrichtungen wie die 
Freie Comenius Schule, ein Jugendhaus sowie ein 
Kinderhort angesiedelt.
Sanierung JugendKlub Kranichstein
Der JugendKlub Kranichstein hat seit seiner Ent -
stehungszeit eine bemerkenswerte Wandlung 
durchlaufen und präsentiert sich heute als moder -
nes Jugendhaus. Der Umbau des JugendKlubs in 
den ehemaligen Büroräumen der Schlepperprüfung 
begannen im Rahmen einer Qualifizierungsmaß -
nahme, bei der die innere Raumaufteilung des Ju -
gendhauses modifiziert und die Haustechnik sowie 
die sanitären Einrichtungen erneuert wurden. Die 
Fertigstellung des Projekts mit der energetischen 
Sanierung der Gebäudehülle und der Schaffung 
notwendiger Fluchtwege erfolgte unter der Feder -
führung des Eigenbetriebs Immobilienmanagement 
(IDA). 
Projektdaten
Projektzeitraum 2004 - 2011 
Projektkosten: 454.053 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 376.429 EUR 
Eigenmittel Agentur für Arbeit: 77 .624 EUR
Abb. 62: Sanierter Jugendklub, 2012
Abb. 63: Sanierter Jugendklub, 2012

39
Aufwertung Außenanlagen Hort 'Jägertorstraße'
Während der Sanierung des JugendKlubs wurde 
das in direkter Nachbarschaft befindliche Außen-
gelände des städtischen Horts 'Jägertorstraße' 
aufgewertet. Unterschiedlich gestaltete, pädago -
gisch differenzierte Bereiche machen das Areal bis 
heute sehr attraktiv. Ein Bewegungsbereich mit 
Holzplattform, Hüpfpollern, Wackelbrücke, Klet -
terwand, Trampelpfad und Bogenbrücke und das 
in eine Spielwiese eingebettete Wasserspiel mit 
Wasserpumpe, Wasserbecken, Wasseradern und 
Matschpodest sowie eine Sportfläche zum Fußball-, 
Basketball- und Tischtennisspielen spiegeln die 
wichtigsten Wünsche der Kinder wider. Sowohl die 
Analyse und Planung des Außengeländes als auch 
die Umsetzung der Baumaßnahmen wurde in die 
pädagogische Arbeit des Horts integriert.
Die Kinder wurden durch das beauftragte Büro Die 
Werkstatt-Spielart Heidelberg eG in vorbereitende 
Arbeiten einbezogen und bei der Gestaltung einzel-
ner Spielgeräte beteiligt.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2004 - 2006 
Projektkosten: 197 .294 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 197 .294 EUR 
Abb. 65: Neugestaltung Außenareal Hort 'Jägertorstraße'
Abb. 64: Partizipation Neugestaltung Außenareal Hort

40
Neugestaltung Schlepperprüffeld
Die Neugestaltung des Außenareals des ehemali -
gen Schlepperprüffelds ist ein bedeutender Schritt 
für die angrenzenden Einrichtungen. Nach einer be-
hutsame Flächenneuordnung wurde ein übersicht -
licher und für alle vielseitig nutzbarer Freiraum mit 
klaren Adressen für die Anrainerinnen und Anrainer 
geschaffen. Darüber hinaus wurde die Verknüpfung 
des gesamten Areals mit dem Stadtteil verbessert. 
Neugestaltung Schlepperprüffeld
Die Neugestaltung des Außenareals des ehemali -
gen Schlepperprüffelds war ein bedeutender Schritt 
für die angrenzenden Einrichtungen (Hort, Jugend -
Klub und Freie Comenius-Schule). Nach einer be -
hutsamen Flächenneuordnung des ursprünglich 
nahezu vollständig versiegelten Areals wurde ein 
übersichtlicher und für alle vielseitig nutzbarer Frei-
raum mit klaren Zugängen für die nahegelegenen 
Institutionen geschaffen. Darüber hinaus wurde die 
Verknüpfung des gesamten Areals mit dem Stadt -
teil verbessert. Die Grundlage der Neugestaltung 
bildete eine im Jahr 2004 erarbeitete Rahmenpla -
nung des Landschaftsarchitekturbüros Dittmann  + 
Komplizen aus Frankfurt a.M., die mit den Nutzerin-
nen und Nutzern des Geländes abgestimmt wurde.
Zwischen dem Kinderhort, dem JugendKlub und 
einem ehemals von der DLRG genutzten Gebäude 
entstand ein differenziert gestalteter Raum, der mit 
Basketballfeld, Tischtennisplatten und einer Holz -
bühne ausgestattet ist. Darüber hinaus wurde ein 
bislang kaum zugänglicher Teil des Kranichsteiner 
Grünzugs im Bereich der Schleifmühle mit den so -
zialen Einrichtungen verbunden und sensibel sowie 
nachhaltig aufgewertet. 
Ein angelegter Rundweg ermöglicht, die attraktiven 
Landschaftsräume – darunter Baumhaine, Streu -
obstwiesen und Auenlandschaften – zu erleben. 
Die Schaffung des Weges, der sich zwischen den 
Bahngleisen im Westen und der Jägertorstraße im 
Osten erstreckt, trägt auch zur Erhöhung der so -
zialen Kontrolle des Areals bei. Eine neue Brücke 
über den Ruthsenbach verbindet den neu gestalte -
ten Bereich vor den Einrichtungen nicht nur mit der 
Schleifmühle, sondern ermöglicht auch Anwohne -
rinnen und Anwohnern der umgebenden Quartiere, 
das 'Schlepperprüffeld' und die 'Schleifmühle' be -
quem zu erreichen.  
Abb. 67: Neugestaltung Schlepperprüffeld, 2011
Abb. 66: Brücke über den Ruthsenbach, 2011

41
Modernisierung Hort 'Jägertorstraße'
Auch das in die Jahre gekommene Gebäude des 
Hortes wurde mit Mitteln des Kita-Sanierungspro -
gramms sowie der 'Sozialen Stadt' modernisiert. Zu 
den umgesetzten Maßnahmen gehören die Moder-
nisierung der WC-Bereiche sowie der Haustechnik. 
Außerdem erfolgte eine energetische Sanierung 
der Gebäudehülle sowie die Neugestaltung des Ein-
gangsbereichs. Dabei wurde besonderes Augen -
merk auf die harmonische Anpassung des Erschei -
nungsbildes an den bereits sanierten JugendKlub in 
unmittelbarer Nachbarschaft gelegt. 
Projektdaten
Projektzeitraum: 2023 - 2024 
Projektkosten: 528.7 47 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 400.000 EUR  
Eigenmittel Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
128.7 47 EUR
Nach der Aufgabe der Nutzung von zwei nicht mehr 
sanierbaren Gebäuden durch die Deutsche Lebens-
Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurden diese im Jahr 
2023 zurückgebaut. Die neu entstanden Freiflächen 
südwestlich des Basketballplatzes sind mit Baum -
pflanzungen und Sitzelementen gestaltet, die zum 
Verweilen und Entspannen einladen. Das Büro AO 
Landschaftsarchitekten aus Mainz hatte hierzu eine 
Planung unter Beteiligung der Kinder und Jugend -
lichen der angrenzenden Einrichtungen erarbeitet.
Projektdaten
Projektzeitraum 2004 - 2023 
Projektkosten: 1 .118.093 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 1 .007 .132 EUR  
Eigenmittel Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
100.000 EUR  
Eigenmittel Freie Comenius Schule: 10.960 EUR
Abb. 68: Holzbühne am JugendKlub, 2011
Abb. 69: Sanierung Hort 'Jägertorstraße', 2024

42
Bildung und Qualifizierung
Nutzung von Chancen
Förderung der lokalen Ökonomie
Das Fehlen von Arbeitsplätzen vor Ort, der durch 
den Strukturwandel bedingte Rückgang von nied -
rigschwelligen Arbeitsplätzen sowie der Wunsch, 
erwerbslose Bewohnerinnen und Bewohner 
an den Arbeitsmarkt heranzuführen, führte zur 
Durchführung von Beschäftigungs- und Qualifizier-  
ungsprojekten, die den Teilnehmenden eine Pers -
pektive auf dem Arbeitsmarkt eröffnen sollten. 
Im Rahmen der Programmumsetzung wurden 
in der Zusammenarbeit sozialer Träger, des Job -
centers, der Agentur für Arbeit, der Integrierten  
Gesamtschule sowie der Stadtteilwerkstatt insbe -
sondere Erfolge bei der Qualifizierung von Jugendli-
chen und Frauen, aber auch von langzeitarbeitslosen 
Männern erreicht. Über eine Vielzahl an umgesetz -
ten Projekten wurden die Chancen der Teilnehmer-
innen und Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt nach -
haltig erhöht. Dabei standen sozialraumorientierte Programme 
wie 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' (LOS),  
'Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier' (BIWAQ), 
'Jugend stärken im Quartier' (JUSTIQ) und das 
Modellprojekt 'Schule neu positionieren' im Vor -
dergrund. Die damit verbundenen Beratungs- und  
Qualifizierungsangebote zur Beschäftigungs -
förderung wurden durch Förderprogramme des 
Europäischen Sozialfonds (ESF), des Bundes sowie 
des Landes unterstützt. 
Abb. 70: Neugestaltung Eingangsbereich / Fluchtweg JugendKlub, 2011
Abb. 71: Uferpflege Brentanosee

43
Aufwertungen des Wohnumfelds
Die im Jahr 2002 in Darmstadt erfolgreich etablierte 
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) 'Wohnum -
feld' (Träger: Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V ., 
ehemals Ketteler-Cardijn-Werk) hatte das Ziel, Lang-
zeitarbeitslose mit der Instandsetzung und Pflege 
des Wohnumfeldes zu betrauen. 
Die Maßnahme wurde 2006 in das Programm 
'Passgenau in Arbeit' (PiA) und ab 2015 in das 'Aus-
bildungs- und Qualifizierungsbudget' (Arbeitsmarkt-
förderprogramm des Hessischen Ministeriums für 
Soziales und Integration) transferiert. Kofinanziert 
wurde die Maßnahme durch das Jobcenter Darm -
stadt. Die Sachkosten des Projektes wurden aus 
Mitteln der 'Sozialen Stadt' finanziert.
Zur Definition des Aufgabenbereichs der sogenan -
nten Wohnumfeldgruppe fanden in regelmäßigen 
Abständen Abstimmungsgespräche mit dem Grün-
flächenamt, dem Stadtteilmanagement sowie der 
Initiative Arbeit e.V . statt. Eine Vielzahl an umge -
setzten Maßnahmen basierte auf Vorschlägen und 
Anregungen von Bewohnerinnen und Bewohnern 
des Stadtteils. 
Von den Arbeiten der Gruppe profitierte insbesonde-
re das Erscheinungsbild der Brentano-Anlage, von 
Grünanlagen und Wegeflächen sowie Spielpunk -
ten im Stadtteil sowie das Areal des ehemaligen 
Schlepperprüffelds an der Jägertorstraße.
Abb. 73: Vorbereitende Arbeiten 'Internationale Gärten', 2008
Abb. 72: Einbau Bänke

44
Kleine Projekte im großen Programm
Geringe Investitionen mit nachhaltiger Wirkung
Im Rahmen des Förderprogramms 'Soziale Stadt' 
wurde über die Leuchtturmprojekte hinaus eine 
Vielzahl an kleinen Projekten initiiert und umge -
setzt, die eine große Wirkung auf die Lebensquali-
tät im Stadtteil haben. 
Modernisierung der Spiel- und Sportanlage 
Meißnerweg 
Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die Moder -
nisierung des Ballfanggitters am Spiel- und Sport -
platz am Meißnerweg, wo sich Anwohnerinnen und 
Anwohner immer wieder über Lärm aufgrund der 
defekten Einzäunung beschwerten.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2003 - 2006 
Projektkosten: 16.444 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 16.444 EUR 
Internationale Gärten
Nach der formalen Erweiterung des Fördergebietes 
entstanden auf einem städtischen Areal südlich des 
Fasaneriewaldes im Rahmen der Programme 'Loka-
les Kapital für soziale Zwecke' sowie der 'Sozialen 
Stadt' die 'Internationalen Gärten' mit 16 Parzellen 
und einer großen Obstbaumwiese. Darüber hinaus 
wurde ein Wasseranschluss gelegt, eine Kompost-
toilette aufgestellt und ein Spielbereich für Kleinkin-
der angelegt. Zur Unterbringung von Gartengeräten 
dient ein Bauwagen.
Dem eigens gegründeten Verein 'Internationale 
Gärten Kranichstein e.V .', bestehend aus Mitglie-
dern aus über 10 verschiedenen Nationen, wurde 
die Bewirtschaftung des Gartenareals anvertraut. 
Seit seiner Anerkennung als gemeinnütziger Verein 
im Frühjahr 2008 hat sich der Verein mit Unterstüt-
zung der Stadtteilwerkstatt fortlaufend weiterent -
wickelt. Er bietet Familien und Einzelpersonen ei -
nen Ort, um sich auszutauschen und gemeinsam 
zu gärtnern.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2007 - 2009 
Projektkosten: 34.57 4 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 18.053 EUR 
Europäischer Sozialfonds (ESF): ca. 14.055 EUR 
Spenden: ca. 2.466 EUR 
Abb. 75: Grüne Oase 'Internationale Gärten', 2011
Abb. 7 4: Spiel- und Sportanlage Meißnerweg, 2007

45
Beschilderungskonzept
Im Rahmen der kontinuierlichen Imageaufwertung 
des Stadtteils wurde ein Beschilderungskonzept 
initiiert und umgesetzt. Ziel war, die Identität des 
Stadtteils zu stärken und die Sichtbarkeit sozialer 
Einrichtungen sowie kultureller Angebote zu erhö -
hen.
Zu den Inhalten gehört die grafische Ausarbeitung 
eines Stadtteilplans, der die wichtigsten sozialen 
Einrichtungen und Museen hervorhebt, sowie ei -
nes einheitlichen Layouts für Objektschilder, die auf 
soziale Einrichtungen, Kinder- und Jugendeinrich -
tungen sowie Schulen aufmerksam machen. Basis 
des Konzeptes ist das 'Handbuch grafisches Kon -
zept Darmstadt', entwickelt vom Büro Bohm und 
Nonnen aus Darmstadt.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2010 - 2013 
Projektkosten: 19.956 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 19.956 EUR 
Aufwertung Grünstreifen Siemensstraße
In Umsetzung des 'Leitbildes Öffentlicher Raum' 
erfolgte auch die Neugestaltung des straßenbeglei-
tenden Grünstreifens entlang der Siemensstraße. 
Ziel war nicht nur eine Aufwertung des Straßen -
raums, sondern auch die Erhöhung des Sicherheits-
gefühls der zu Fuß gehenden und Radfahrenden. 
Die Umsetzung des Projekts erfolgte durch die 
Wohnumfeldgruppe.
Projektdaten
Projektzeitraum 2016 - 2017 
Projektkosten 18.067 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 18.067 EUR 
Abb. 76: Stadtteilplan als Teil des Beschilderungskonzeptes, 2013
Abb. 77: Straßenbegleitgrün Siemensstraße, 2017

46
Öffentlichkeitsarbeit
Kranichstein im Rampenlicht
Projekte und Maßnahmen des Förderprogramms 
'Soziale Stadt' Kranichstein wurden während der 
gesamten Zeit der Städtebauförderung intensiv in 
der Öffentlichkeit kommuniziert. Um eine klare Wie-
dererkennung zu gewährleisten, wurde für Ankün -
digungen und Veröffentlichungen ein einheitliches 
Layout entwickelt.
Über eine Vielzahl an Veranstaltungen, die sowohl 
vor Ort als auch regional und bundesweit stattfan -
den, wurde das Fördergebiet der 'Sozialen Stadt' 
aktiv präsentiert. Die Veranstaltungen boten eine 
Plattform zur Information, zur Vernetzung und zum 
Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern und 
Projektverantwortlichen.
Zusätzlich zur persönlichen Ansprache der Men -
schen vor Ort wurde kontinuierlich über Printmedi -
en, die Tagespresse und das Internet auf das Pro -
gramm und seine Projekte aufmerksam gemacht. 
Die vielseitige Öffentlichkeitsarbeit stellte sicher, 
dass die Initiativen und Fortschritte im Stadtteil 
auch außerhalb von Kranichstein wahrgenommen 
wurden. Besonders hervorzuheben ist dabei die 
Plakatausstellung zu den Aktivitäten der 'Sozialen 
Stadt' im Jahr 2006.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Öffentlichkeitsar-
beit war die erfolgreiche Teilnahme an städtebauli -
chen, hochbaulichen und sozial orientierten Wettbe-
werben. Viele dieser Wettbewerbe wurden eigen -
ständig von Trägern platziert, was die aktive Rolle 
der Stadtteilgesellschaft in der Weiterentwicklung 
des Stadtteils unterstreicht.
Projektdaten
Projektzeitraum: 2000 - 2023 
Projektkosten: 83.628 EUR 
Fördermittel 'Soziale Stadt': ca. 83.628 EUR 
Abb. 78: Ausstellung 'Kranichstein nach Ernst May', 2007
Abb. 79: Ausstellung 'Soziale Stadt' Stadtfoyer, 2010

47
Auszeichnungen
Der Stadtteil und seine Akteurinnen und Akteure 
wurden mehrfach ausgezeichnet.
2002
Sauberhafter Vereinspreis des Hessischen Mi -
nisteriums für Landwirtschaft, Umwelt und For-
sten
2003 
Deutscher Städtebaupreis, Kategorie 'Auch Kin-
dern gehört die Stadt', Sonderpreis
2004
'Ludwig-Metzger-Preis' an die Bewohnerinnen- 
und Bewohnerarbeitsgruppen des Arbeitskrei-
ses Migrantinnen und Migranten in Kranich -
stein - AK MiKra und die Arbeitsgruppe Kom -
munikation
2008
Wettbewerb 'Zusammen Gebaut' der Landes-
initiative + Baukultur in Hessen, 1 . Preis für 
das 'Jugendcafé Chillmo' an die Kooperation 
Waechter + Waechter Architekten, Stadtpla-
nungsamt, Sozialverwaltung, Stadtteilmanage -
ment Freischlad + Holz, Internationaler Bund, 
AG KOJAK
2009
Europäische Auszeichnung 'City for Children',  
1 . Preis für die kinder- und jugendgerechte städ-
tebauliche Entwicklung des Stadtteils Kranich -
stein in der Kategorie 'Freiraumgestaltung und 
Spielflächen' für das Projekt 'Kinder als Bauher-
ren – Wegweisende Projekte in einem kinder -
freundlichen Stadtteil' 
2015
Hiergeblieben e.V ., Bürgerpreis
Abb. 80: Ausstellung 'Soziale Stadt' Eberstadt Süd und Kranichstein – Potentiale, Projekte, Perspektiven Sparkasse, 2006

48
Ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit war 
auch die Vorstellung abgeschlossener Projekte im 
Rahmen von Eröffnungen, Festen, Rundgängen 
sowie Tagen der offenen Tür. 
In der Zusammenschau wurden diese ebenfalls bei 
HEGISS-Treffen und Veranstaltungen, Vertreterin -
nen und Vertretern des Ministeriums sowie anderer 
hessischer Kommunen präsentiert.
Abb. 81: HEGISS Arbeitstreffen, 2014
Abb. 83: Übergabe Wohnumfeld Mirjam-Pressler-Str. 25 -29, 2017
Abb. 82: Übergabe Jugendcafé Chillmo, 2006

49
Abb. 84: Kindertheater auf der Brentano-Anlage, 2009
Abb. 88: Einweihung Neue Mitte Bartningstraße, 2014
Abb. 86: Kulturrundgang mit Einweihung Sonnendeck, 2018
Abb. 85: Tanzaufführung Sonnendeck, 2018
Abb. 89: Tag der offenen Tür Internationale Gärten, 2009
Abb. 87: Event Bühne am ehemaligen Schlepperprüffeld, 2018

50
Maßnahmen
Eine Zusammenschau
Neugestaltung Brentano-Anlage, 1. BA / 2. BA
Neugestaltung Schlepperprüffeld, 2. BA / Umfeld Schleifmühle
Internationale Gärten
Renaturierung Parkplätze Pfannmüllerweg / Kranichsteiner Straße
Maßnahmen grüne Infrastruktur
21
22
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Nördliche Freifläche EKZ
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Siemensstraße
23
DETAIL GENEHMIGUNG ENTWURF ÜBERBLICK GRUNDLAGEN
Neubau Jugendcafé 'Chillmo'
Sanierung JugendKlub Kranichstein 
Modernisierung Eingangsbereiche Fasaneriezentrum 
Grunderwerb / Sanierung Sharks' Gym (heute: SportKlub Kranichstein) 
Baumaßnahmen
1
2
3
4
Modernisierung Einkaufspassage / Aufwertung Umfeld Fasaneriezentrum 5
Modernisierung Geschossbauten Gruberstraße 2 - 18 
Modernisierung Geschossbauten Grundstraße 25 - 29
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
6
7
Aufwe
rtung Schulhof EKS - GS
Spielstationen EKS - GS/IGS
Neugestaltung Grünanlage Grundstraße (heute: Mirjam-Pressler-Straße)
Maßnahmen öffentliche Freiflächen
10
11
12 Aufwertung Spielanlage Meißnerweg
13 Aufwertung Außenanlagen Hort 'Jägertorstraße'
14
15
16
Umsetzung Pflegekonzept 'Öffentlicher Raum'
17
18
Plätze für Jugendliche EKS - IGS
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Sonnendeck 
Aufwertung Wohnumfeld 'Sol
itär' / 'Buntes Haus'
Aufwertung Müllsammelplätze
Aufwertung Wohnumfeld Gruberstraße 2 - 18
Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 - 29, 1. BA
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - 'Neue Mitte' Bartningstraße
Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 - 29, 2. BA inkl. 31 - 33
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
Neuordnung Parkierung Gruberstraße - Abpollerung Brentano-Anlage
Neugest
altung Schlepperprüffeld, 1. BA
Aufwertung Eingangsbereiche K48
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Aufwertung Stadtteileingang
25
Umsetzung Beleuchtungskonzept K4 
Maßnahmen ABM / Wohnumfeldgruppe
Wohnumfeldmaßnahmen
AUFTRAGGEBER:
P L A N U N G  U N D  A R C H I T E K T U R
F R E I S C H L A D   +   H O L Z
PLANUNG:
S T A D T  D A R M S T A D T
S  T  A  D  T  P  L  A  N  U  N  G  S  A  M  T
MINA-REES-STRASSE 12
TEL. 06151 / 132092
64295 DARMSTADT
FAX 06151 / 132088
SPREESTRASSE 3A
TEL. 06151 / 30988
64295 DARMSTADT
FAX 06151 / 33132
STAND: 25.07.2024M 1 : 5.000
0 50020
2024
MASSNAHMENPLAN
ABSCHLUSSBERICHT
S O ZIA L E S T A D T
D A R M STA D T K R A NIC H STEIN
Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 31 - 33
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)Maßnahmen Verkehr
41
32
40
19
Umgestaltung Parkplätze Hort 'Jägertorstraße'
25050 100
Neubau Calisthenics-Anlage
26
20
Neugestaltung Freifläche Westhalle
Aufwertung Freianlagen Kita 'Am See'
33
Energetische Sanierung Hort 'Jägertorstraße'9
28
27
29
35
36
Gewerbliche Neuansiedlung / Wegeverbindungen24
Aufwertung Wohnumfeld / Spielraumgestaltung Grundstraße 21 - 23
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
34
30
31
37
38
39
26
23
32
17
25
31
3
3
5
3
5
4
16
12
31
38
37
7
38
36
33
31
31
31
31
31
31
31
31
31
29
10
11
28
29
11
11
29
29
29
21
15
34
41
6
33
29
22
22
19
18 2
13 40
14
39
8
8 39
39 8
8
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9
20
1
24
27
29
29
29
30
35
34 41
18
Abb. 90: Lageplan Maßnahmen, 2024

51
Über die Broschüre wird deutlich, dass das Bund-
Länder-Programm 'Soziale Stadt' in den vergange -
nen Jahrzehnten entscheidende Impulse für die 
Entwicklung und Stärkung Kranichsteins gegeben 
hat. Durch die gezielte Förderung sozialer, kulturel -
ler und wirtschaftlicher Projekte wurde nicht nur die 
Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner 
nachhaltig verbessert, sondern auch soziale Integra-
tion und Teilhabe gefördert.
Natürlich spiegelt die Veröffentlichung nicht alle Pro-
jekte und die Vielzahl von Terminen, Gesprächen 
und Abstimmungen wider, die notwendig waren, 
um das Stadtquartier zukunftsfähig zu machen. Im 
Resümee ist jedoch festzustellen, dass Aufwand 
und Erfolg in einer guten Balance zueinander ste -
hen.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Land, 
Kommune und lokalen Akteurinnen und Akteuren 
hat sich als Schlüssel zum Erfolg erwiesen. Vielfälti-
ge Maßnahmen und Initiativen haben gezeigt, dass 
gemeinsames Engagement und innovative Konzep-
te zu positiven und nachhaltigen Veränderungen 
führen.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt trägt über die 
Verstetigung der Stadtteilwerkstatt dazu bei, die ge-
wachsenen Strukturen zu sichern und die Entwick -
lung des Stadtteils weiter zu fördern.
FazitBaumaßnahmen
  1 Neubau Jugendcafé 'Chillmo'
  2 Sanierung JugendKlub Kranichstein
  3 Modernisierung Eingangsbereiche Fasaneriezentrum
  4 Grunderwerb / Sanierung Sharks' Gym  
     (heute: SportKlub Kranichstein)
  5 Modernisierung Einkaufspassage /  
     Aufwertung Umfeld Fasaneriezentrum
  6 Modernisierung Geschossbauten Gruberstr. 2-18
  7 Modernisierung Geschossbauten Grundstr. 25-29 
     (heute: Mirjam-Pressler-Straße)
  8 Aufwertung Eingangsbereiche K 4
  9 Energetische Sanierung Hort 'Jägertorstraße'
Maßnahmen öffentliche Freiflächen
10 Aufwertung Schulhof EKS Grundschule
11 Spielstationen EKS - GS / IGS
12 Aufwertung Spielanlage Meißnerweg
13 Aufwertung Außenanlagen Hort 'Jägertorstraße'
14 Plätze für Jugendliche EKS - IGS
15 Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Sonnendeck
16 Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - 'Neue Mitte'     
     Bartningstraße
17 Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Aufwertung  
     Stadtteileingang
18 Neugestaltung Schlepperprüffeld, 1 . BA
19 Neugestaltung Freifläche Westhalle
20 Aufwertung Freianlagen Kita 'Am See'
Maßnahmen grüne Infrastruktur
21 Neugestaltung Brentano-Anlage
22 Neugestaltung Schlepperprüffeld, 2. BA
23 Renaturierung Parkplätze Pfannmüllerweg
24 Gewerbliche Neuansiedlung / Wegeverbindung
25 Internationale Gärten
26 Umsetzung ' Leitbild Öffentlicher Raum' - Siemensstr.
27 Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' -  
     Nördliche Freifläche EKZ
28 Neugestaltung Grünanlage Grundstr.  
     (heute: Mirjam-Pressler-Str.)
29 Umsetzung Pflegekonzept 'Öffentlicher Raum'
30 Neubau Calisthenics-Anlage
31 Maßnahmen ABM / Wohnumfeldgruppe
Wohnumfeldmaßnahmen
32 Aufwertung Wohnumfeld 'Buntes Haus'
33 Aufwertung Müllsammelplätze
34 Aufwertung Wohnumfeld Gruberstr. 2-18
35 Aufwertung Wohnumfeld / Spielraumgestaltung 
     Grundstr. 21-23 (heute: Mirjam-Pressler-Str.)
36 Aufwertung Wohnumfeld Grundstr. 25-29, 1 . BA 
     (heute: Mirjam-Pressler-Str.)
37 Aufwertung Wohnumfeld Grundstr. 25-29, 2. BA 
     inkl. 31 - 33 (heute: Mirjam-Pressler-Str.)
38 Aufwertung Wohnumfeld Grundstr. 31-33 
     (heute: Mirjam-Pressler-Str.)
39 Umsetzung Beleuchtungskonzept K 4
Maßnahmen Verkehr
40 Umgestaltung Parkplätze Hort 'Jägertorstraße' 
41 Neuordnung Übergang Gruberstr. / Brentano-Anlage
Neugestaltung Brentano-Anlage, 1. BA / 2. BA
Neugestaltung Schlepperprüffeld, 2. BA / Umfeld Schleifmühle
Internationale Gärten
Renaturierung Parkplätze Pfannmüllerweg / Kranichsteiner Straße
Maßnahmen grüne Infrastruktur
21
22
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Nördliche Freifläche EKZ
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Siemensstraße
23
DETAIL GENEHMIGUNG ENTWURF ÜBERBLICK GRUNDLAGEN
Neubau Jugendcafé 'Chillmo'
Sanierung JugendKlub Kranichstein 
Modernisierung Eingangsbereiche Fasaneriezentrum 
Grunderwerb / Sanierung Sharks' Gym (heute: SportKlub Kranichstein) 
Baumaßnahmen
1
2
3
4
Modernisierung Einkaufspassage / Aufwertung Umfeld Fasaneriezentrum 5
Modernisierung Geschossbauten Gruberstraße 2 - 18 
Modernisierung Geschossbauten Grundstraße 25 - 29
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
6
7
Aufwe
rtung Schulhof EKS - GS
Spielstationen EKS - GS/IGS
Neugestaltung Grünanlage Grundstraße (heute: Mirjam-Pressler-Straße)
Maßnahmen öffentliche Freiflächen
10
11
12 Aufwertung Spielanlage Meißnerweg
13 Aufwertung Außenanlagen Hort 'Jägertorstraße'
14
15
16
Umsetzung Pflegekonzept 'Öffentlicher Raum'
17
18
Plätze für Jugendliche EKS - IGS
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Sonnendeck 
Aufwertung Wohnumfeld 'Sol
itär' / 'Buntes Haus'
Aufwertung Müllsammelplätze
Aufwertung Wohnumfeld Gruberstraße 2 - 18
Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 - 29, 1. BA
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - 'Neue Mitte' Bartningstraße
Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 - 29, 2. BA inkl. 31 - 33
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
Neuordnung Parkierung Gruberstraße - Abpollerung Brentano-Anlage
Neugest
altung Schlepperprüffeld, 1. BA
Aufwertung Eingangsbereiche K48
Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' - Aufwertung Stadtteileingang
25
Umsetzung Beleuchtungskonzept K4 
Maßnahmen ABM / Wohnumfeldgruppe
Wohnumfeldmaßnahmen
AUFTRAGGEBER:
P L A N U N G  U N D  A R C H I T E K T U R
F R E I S C H L A D   +   H O L Z
PLANUNG:
S T A D T  D A R M S T A D T
S  T  A  D  T  P  L  A  N  U  N  G  S  A  M  T
MINA-REES-STRASSE 12
TEL. 06151 / 132092
64295 DARMSTADT
FAX 06151 / 132088
SPREESTRASSE 3A
TEL. 06151 / 30988
64295 DARMSTADT
FAX 06151 / 33132
STAND: 25.07.2024M 1 : 5.000
0 50020
2024
MASSNAHMENPLAN
ABSCHLUSSBERICHT
S O ZIA L E S T A D T
D A R M STA D T K R A NIC H STEIN
Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 31 - 33
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)Maßnahmen Verkehr
41
32
40
19
Umgestaltung Parkplätze Hort 'Jägertorstraße'
25050 100
Neubau Calisthenics-Anlage
26
20
Neugestaltung Freifläche Westhalle
Aufwertung Freianlagen Kita 'Am See'
33
Energetische Sanierung Hort 'Jägertorstraße'9
28
27
29
35
36
Gewerbliche Neuansiedlung / Wegeverbindungen24
Aufwertung Wohnumfeld / Spielraumgestaltung Grundstraße 21 - 23
(heute: Mirjam-Pressler-Straße)
34
30
31
37
38
39
26
23
32
17
25
31
3
3
5
3
5
4
16
12
31
38
37
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31
31
31
31
31
31
29
10
11
28
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11
11
29
29
29
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15
34
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6
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22
22
19
18 2
13 40
14
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8
8 39
39 8
8
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9
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1
24
27
29
29
29
30
35
34 41
18

52
Chronologie
Ausgewählte Projekte und Aktionen
2000
- Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 
'Soziale Stadt'
2001
- Beauftragung des Büros Freischlad + Holz 
mit dem Stadtteilmanagement 
- Vorstellung des Programms 'Soziale Stadt' 
in der Stadtteilrunde 
- Beauftragung des Caritasverbandes Darm -
stadt e.V . / des Diakonischen Werks Darm-
stadt-Dieburg mit dem Quartiersmanage -
ment 
- Erste Versammlung von Bewohnerinnen 
und Bewohnern zur Information über das 
Bund-Länder-Programm 
- Gründung der Bewohnendenarbeitsgrup -
pen 'AG Wohnen / Wohnumfeld' und 'AG 
Nachbarschaft / Kommunikation'
- Eröffnung der Stadtteilwerkstatt 
- Durchführung des Träger-Konzeptwettbe -
werbs 'Jugendeinrichtung Kranichstein'
2002
- Grundlegende Modernisierung des Wohn -
hochhauses 'Solitär', heute 'Buntes Haus' 
- Beginn der Wohnumfeldgestaltung und 
-pflege durch die Wohnumfeldgruppe
- Konstituierung der Runden Tische 'Fasa -
neriezentrum', 'Wohnungswirtschaft' und 
'Teileigentum'
- Neugestaltung des Schulhofs der Erich 
Kästner-Grundschule
- Gestaltung von Spielstationen auf dem Ver-
bindungsweg zwischen den Schulstandor -
ten 
2003
- Diskurs in den Stadtteilgremien zur Ent -
wicklung des Integrierten Handlungskon -
zeptes
- Umgestaltung des Außengeländes des 
'Bunten Hauses'
- Umgestaltung der Brentano-Anlage, 1 . Bau-
abschnitt
- Erstmalige Teilnahme am Stadtteilfest 'Bun-
te Wiese'
2004
- Erarbeitung des Konzeptes zur Beteiligung 
von Bewohnerinnen und Bewohnern
- Einrichtung einer Sprechstunde des Stadt -
teilmanagements vor Ort
- 1 . Stadtteilrundgang Kranichstein
- Sanierung des JugendKlubs Kranichstein, 1 . 
Bauabschnitt
- Gründung der AG 'Image'
- Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd 
und Kranichstein – Zwei Stadtviertel im 
Wandel'
2005
- Modernisierung der Spiel- und Sportanlage 
Meißnerweg
- Umgestaltung der Brentano-Anlage, 2. Bau-
abschnitt
- Durchführung einer Gesundheitskonferenz
- Erwerb des Kickboxstudios

53
2006
- Übergabe 'Jugendcafé Chillmo' und 'Bren -
tano-Anlage'
- Übergabe Außengelände Hort 'Jägertor -
straße'
- Aufstellung von Bänken durch die Wohnum-
feldgruppe 
- Modernisierung JugendKlub, 2. Bauab -
schnitt
- Modernisierung des Fasaneriezentrums, 1 . 
Bauabschnitt
- Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd 
und Kranichstein – Potentiale, Projekte,  
Perspektiven'
- 1 . Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung 
Kranichstein'
2007
- Bewilligung des Projektes 'Gesundheit ak -
tiv gestalten', Umsetzung durch den Träger 
DRK
- Bewilligung des Projektes 'Die Schule neu 
positionieren', Umsetzung des Projekts 
durch die Trägergemeinschaft
- Ausstellung 'Wohnklima – Siedlungsplan-
ungen Ernst Mays in den Jahren 1954 - 
1970' und 'Kranichstein nach Ernst May'
- Gründung des Gewerbevereins Kranich -
stein
2008
- 2. Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung 
Kranichstein'
- Neugestaltung des Außenareals 'Schlep -
perprüffeld / Schleifmühle 
- Neuordnung und Umgestaltung des Sperr -
müllsammelplatzes Mirjam-Pressler-Straße 
25-29
- Modernisierung der Eingangsbereiche Gru-
berstraße 2-18
2009
- Umsetzung eines Treffpunktes für Jugendli-
che im Schulhof der IGS
- 1 . und 2. Planungswerkstatt 'Leitbild Öffent-
licher Raum'
- Ausstellung Planungswerkstatt 'Leitbild Öf-
fentlicher Raum'
- Projektbeginn Kinderkleider - Spielzeug - 
Laden (BIWAQ)
- Renaturierung einer Parkplatzfläche am 
Stadtteileingang
- Modernisierung JugendKlub, 3. Bauab -
schnitt
2010
- Erarbeitung und Umsetzung des Beschilde-
rungskonzeptes
- Abschluss der Modernisierung des Fasane-
riezentrums 
- Erarbeitung der Rahmenplanung 'Leitbild 
Öffentlicher Raum'
- Aufwertung Wohnumfeld Mirjam-Pressler-
Straße  21/23 und 31/33
- Ausstellung 'Soziale Angebote und Projekte 
für Kinder und Jugendliche in Darmstädter 
Stadtteilen'

54
2011
- Abschluss der Neugestaltung des Außen -
areals 'Schlepperprüffeld / Schleifmühle',  
2. Bauabschnitt 
- Neugestaltung Wohnumfeld Gruberstraße 
2-18
- Umsetzung von Modernisierungsmaßnah -
men Gruberstraße 2-18
2012
- Abschluss und Übergabe Wohnumfeld Gru-
berstraße 2-18
- Sanierung des Kickbox Studios Sharks' Gym
- Planung zur Umgestaltung der Bartning -
straße sowie zum Bau der Quartiersmitte 
- Umgestaltung der Freifläche Jägertorstraße 
/ Gruberstraße 
2013
- Abschluss Neugestaltung der Grünanlage 
Mirjam-Pressler-Straße
- Abschluss Modernisierung Wohnumfeld K 4 
- Sanierung der Treppenanlage zum Kickbox-
Studio Sharks' Gym 
- Abschluss Umsetzung des Beschilderungs-
konzeptes
2014
- Abpollerung der Brentano-Anlage / Umge -
staltung der Parkierung Gruberstraße 
- Modernisierung des Hochhausensembles 
Mirjam-Pressler-Straße 25-29
- Umgestaltung Müllsammelplatz Mirjam-
Pressler-Straße 25-29
- Übergabe Platz und Boulevard 'Neue Mitte' 
Bartningstraße, 
- Eröffnung des Wochenmarktes auf dem 
neuen Stadtplatz
2015
- Entwicklung eines Gestaltungskatalogs der 
GWH und der bauverein AG 
- Unterstützung des Baus einer Mountain -
bike-Strecke der EKS an der Schleifmühle
2016
- Aufwertung Wohnumfeld Mirjam-Pressler-
Straße 25-29, 1 . Bauabschnitt
- Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' – 
Grünstreifen Siemensstraße
2017
- Übergabe Wohnumfeld Mirjam-Pressler-
Straße 25-29, 1 . Bauabschnitt
2018
- Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' – 
Sonnendeck
- Machbarkeitsstudie Tagespflegeeinrichtung 
Deutsches Rotes Kreuz / Hiergeblieben e.V
- Aufwertung Wohnumfeld Mirjam-Pressler-
Straße 25-29, 2. Bauabschnitt
2019
- Übergabe Wohnumfeld Mirjam-Pressler-
Straße 25-29, 2. Bauabschnitt
2020
- Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' – 
Nördliche Freifläche EKZ
- Umsetzung 'Leitbild Öffentlicher Raum' – 
Aufwertung Stadtteileingang West
2021
- Planung Neugestaltung Außenanlagen 'Kita 
Am See'

55
2022
- Bau Calisthenics-Anlage 
- Neugestaltung Außenanlagen 'Kita Am 
See'
2023
- Übergabe Calisthenics-Anlage 
- Übergabe Außenanlagen 'Kita Am See'
- Umsetzung Neugestaltung Freifläche an 
der Westhalle
- Umsetzung Energetische Sanierung Hort 
Jägertorstraße
2024
- Abschlussfest 'Soziale Stadt' 10.10.2024

anlage 3

226 Zeichen

Punkt 5: Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" - Kranichstein 
Abschlussbroschüre 
 (V-Nr. 2025/0094) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung 
nimmt von der Vorlage Kenntnis.

Beratungsverlauf (3)

TOP 126
TOP 8
TOP 5

Orte (14)

  • Mina-Rees-Straße 12
  • Bartningstraße 17
  • Kranichsteiner Straße
  • Theodor-Reh-Straße
  • Jägertorstraße 2024
  • Mirjam-Pressler-Straße 21
  • Gruberstraße 2
  • Siemensstraße 23
  • Esselbornstraße
  • Pfannmüllerweg 24
  • Meißnerweg 13
  • An der Fasaneriemauer
  • An der Schleifmühle 2016
  • Spreestraße 3a

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2025/0094
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.03.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00