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2012/0325

Stadion Sportpark Böllenfalltor hier: Beauftragung zu einer Machbarkeitsstudie

Magistratsvorlage 29.08.2012

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2012/0325

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2012/0325

4541 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
12.09.2012 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Sportamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2012/0325 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.: 424010 
Kostenstelle: 052-010-1140 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 4240-11 Sachkonto: 6779000 
 
Betreff: Stadion Sportpark Böllenfalltor 
hier: Beauftragung zu einer Machbarkeitsstudie 
 
Vorlage vom: 29.08.2012 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Das Institut für Sportstättenberatung GmbH, Dr. Claus Binz, wird mit der Durchführung einer Machbar-
keitsstudie für ein künftiges Stadion in Darmstadt beauftragt. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 29.08.2012:  
 
 
Das städtische Stadion am Böllenfalltor, welches vom SV 98 Darmstadt für dessen Training und 
Meisterschaftsspiele genutzt wird, entspricht in vielerlei Belangen nicht mehr den einschlägigen 
Vorschriften des Deutschen Fußballbundes und der Deutschen Fußball-Liga. Bereits in den vergan-
genen Jahren mussten hier, je nach sportlichem Erfolg, erhebliche finanzielle Aufwendungen durch 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt getätigt werden, damit in vielerlei Hinsicht durch Kompromisse 
der Spielbetrieb sichergestellt werden konnte.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt sucht deshalb nach tragfähigen Lösungen, die jetzt finanziell 
höchst fordernde Situation und die fachlichen Ansprüche hier zusammenzubringen, und hat nach 
geeigneter fachlicher Unterstützung gesucht, damit ein ganzheitliches Projektmanagement für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt als Bauherr und möglicherweise künftiger Betreiber eines solchen 
neuen Stadions in Darmstadt auf den Weg gebracht werden kann. 
 
Unter Beteiligung des Amtes für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung, der Dezernenten I und 
II und des Sportamtes hat die Arbeitsgruppe das Institut für Sportstättenberatung GmbH als Bera-
tungsunternehmen für den Betrieb und den Bau von Stadien und Veranstaltungsstätten ausgewählt. 
Dies deshalb, weil dieses Institut interdisziplinär aufgestellt ist, unabhängig und neutral und mit 
ganzheitlichem Ansatz über etliche Erfahrung im Stadionbau verfügt und überwiegend für Kommu-
nen und kommunale Unternehmen Aufträge in dieser Hinsicht erfolgreich bearbeitet hat. So werden 
als nationale ausgewählte Referenzen in Sachen Stadionbau die Städte Rostock, Erfurt, Magde-
burg, Hamburg/St. Pauli, Offenbach, Duisburg, Mainz, Leipzig genannt und aktuell stehen Koopera-
tionsprojekte mit Saarbrücken und Fürth in der Umsetzung. 
 
Das Institut für Sportstättenberatung GmbH soll beauftragt werden, ein Bedarfs- und Nutzungskon-
zept zu entwickeln und hier insbesondere Nutzungs- und Betreiberlösung zu operationalisieren. Für 
eine erste Phase der Konzeptentwicklung Machbarkeitsuntersuchung werden ca. 2 – 3 Monate an-
gesetzt, damit ein schlüssiges Konzept für Nutzung, Betrieb, Raumprogramm und insbesondere 
Budgetbildung für eine mögliche Entscheidung der städtischen Körperschaft erarbeitet werden. 
 
Projektauftrag, Konzept und Entwicklung und Machbarkeitsuntersuchung sollen folgende Schritte 
beinhalten: 
 
– Markt- und Bedarfsanalyse 
– Entwicklung eines konkreten Nutzungskonzeptes 
– Entwicklung eines Betreiberkonzeptes für die Wissenschaftsstadt Darmstadt/SV 98 Darmstadt 
– Beschreibung eines Raum- und Bauprogramms 
– Wirtschaftsplan und Finanzierungskonzept für die hiesi gen Bedingungen 
– Entwicklung des Realisierungsweges 
 
 
 
…

- 4 - 
Die Konzeptentwicklung und Machbarkeitsuntersuchung für den o. g. Zeitraum wird mit pauschal 
59.500 € veranschlagt. Dies bedeutet eine Ausweitung des Haushaltes 2012. Die erforderlichen Mittel 
werden über die Schwebeliste in der 2. Lesung im Nachtrag 2012 eingepflegt.  
 
Die 1. Phase wird als Beratungsvertrag mit der IFS GmbH nach entsprechender formeller Entschei-
dung durch den Magistrat umgesetzt. 
 
 
Darmstadt, 29.08.2012 
52 ras-scha  
 
 
Dezernat I    Dezernat II    Dezernat IV 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch   Rafael Reißer    André Schellenberg 
Oberbürgermeister   Bürgermeister    Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (4)

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Details

Vorlagen-Nr.
2012/0325
Typ
Magistratsvorlage
Datum
29.08.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00