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2014/0357

Beschluss des Rahmenplans für die Konversionsflächen West; Bebauungsplan W 46 -Kelley Barracks/Nathan Hale-Depot- (Änderung des Aufstellungsbeschlusses und Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung)

Magistratsvorlage 09.09.2014

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2014/0357

14980 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
15.09.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0357 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:  511020 
Kostenstelle:  061-010-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto:        
 
Betreff: Beschluss des Rahmenplans für die Konversionsflächen West; 
Bebauungsplan W 46   -Kelley Barracks/Nathan Hale-Depot-    (Änderung des 
Aufstellungsbeschlusses und Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung) 
 
Vorlage vom: 09.09.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1.  Den inhaltlichen Zielsetzungen und Ergebnissen der Rahmenplanung für die 
Konversionsflächen West (Anlagen 1 und 2)  wird zugestimmt. Die Rahmenplanung für die 
Konversionsflächen West ist der weiteren Planung für die Konversionsflächen ehemalige Kelley 
Barracks und Nathan-Hale-Depot und, in dem in Anlage 2 eingezeichneten Geltungsbereich, 
dem Bebauungsplan W 46  - Kelley Barracks/Nathan-Hale-Depot -  zugrunde zu legen. 
 
2.  Der Geltungsbereich des Bebauungsplans W 46  - Kelley Barracks/Nathan-Hale-Depot -  wird 
gegenüber dem Aufstellungsbeschluss vom 08.12.2005 geändert, wie in der Begründungsseite 
dargestellt (Änderung des Aufstellungsbeschlusses). Der Bebauungsplan W 46 ist gemäß § 30 
BauGB nunmehr für das Gebiet zwischen der Südseite der Eschollbrücker Straße, der 
Westseite der Bergschneise, der über den Wendeplatz hinaus nach Westen verlängerten

- 2 - 
Kleyerstraße, der Westseite der Kleyerstraße, der Nordseite der Hilpertstraße und der 
Westseite der Main-Neckar-Bahn aufzustellen. Die Zielsetzung ist die Entwicklung von 
Gewerbeflächen. 
 
3.  Die Anlagen 1 und 2  sind im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens W 46 auch der 
frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gem. § 3 (1) BauGB und der Behörden und 
sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 (1) BauGB zum Bebauungsplanverfahren W 46 
zugrunde zu legen. 
 
Die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (1) BauGB zum Bebauungsplan 
W 46 – Kelley Barracks/Nathan-Hale-Depot - erfolgt in Form einer öffentlichen Auslegung  der 
unter Punkt 1. genannten Planungsunterlagen bei der Stadtbauverwaltung 
- Stadtplanungsamt - auf die Dauer eines Monats. Während dieser Zeit ist Gelegenheit zur 
Äußerung und Erörterung gegeben. Die Auslegung der Planungsunterlagen zur frühzeitigen 
Öffentlichkeitsbeteiligung ist ortsüblich bekannt zu machen. Die frühzeitige Unterrichtung 
der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 (1) BauGB erfolgt parallel 
hierzu schriftlich. Zusätzlich erfolgt während der Auslegung zur frühzeitigen Unterrichtung der 
Öffentlichkeit am 01.10.2014  eine Bürgerinformationsveranstaltung , in der die Ziele und 
Zwecke der Planung vorgestellt werden sollen. 
 
 
Anlagen: Anlage 1: Konversionsflächen West - Rahmenplanung mit textlicher Erläuterung  
Anlage 2: Rahmenplan Konversionsflächen West, Stand: 28.08.2014 (wird zu den 
Sitzungen aufgehängt) 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage 2014/0357 vom 09.09.2014: 
 
 
 
Zu 1: 
 
 
1.  Planungsanlass 
 
Die US-Army hat die in Darmstadt stationierten Streitkräfte zum Jahresende 2008 abgezogen. 
Damit wurden die Flächen der Kelley-Barracks freigegeben und sind in das Eigentum des 
Bundes übergegangen. Die Fläche des Nathan-Hale-Depots war weiterhin in der Nutzung durch 
die amerikanischen Streitkräfte und wurde erst im Jahr 2011 freigegeben. Eine Nachnutzung 
der Bestandsgebäude und Erschließungsstrukturen ist nicht vorgesehen. 
 
2.  Bearbeitung und Planungsprozess 
 
Nach § 1 (3) BauGB haben Städte und Gemeinden Bauleitpläne aufzustellen, soweit es für die 
städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist. Der Aufstellungsbeschluss vom 
08.12.2005 für den Bebauungsplan W 46  - Kelley Barracks/Nathan-Hale-Depot -  sollte eine 
nachhaltige und geordnete städtebauliche Entwicklung einleiten. 
Diese Vorgaben wurden in dem vorliegenden Rahmenplanentwurf (Anlagen 1 und 2) als 
Grundzüge der weiteren Planung umgesetzt und weiter qualifiziert. 
Die Rahmenplanung wurde von drei Planungsbüros mit den fachlichen Schwerpunkten 
Stadtplanung (Federführung), Freiraum- und Landschaftsplanung sowie Verkehrsplanung 
erstellt und in einem kontinuierlichen Planungsprozess mit den Fachverwaltungen abgestimmt. 
Das Projektteam mit den beauftragten Büros und Vertretern der Fachämter tagte im Zeitraum 
von Mitte 2010 bis Mitte 2014 in unterschiedlichen Abständen. Die von der Rahmenplanung 
berührten Fachverwaltungen wurden in mehreren Ämterrunden einbezogen. Mit weiteren von 
der Planung berührten Behörden und Institutionen wurden Abstimmungsgespräche geführt. 
 
Grundlage der Planung ist eine umfassende Bestandsaufnahme auf der Basis zahlreicher 
Fachgutachten, u.a. zu Gebäudebestand, Baumbestand, Altlasten, Schadstoff- und 
Immissionsbelastungen, technischer Infrastruktur und Verkehrsflächen, Energieversorgung, 
Nahversorgung. Im ersten Planungsschritt wurden unterschiedliche Entwicklungsszenarien 
erarbeitet, bewertet, weiter entwickelt und zu einem Rahmenkonzept verdichtet. 
 
Die Anforderungen an die verkehrliche, technische und gewerbliche Infrastruktur sowie alle 
städtebaulichen, landschaftsplanerischen und verkehrlichen Maßnahmen, die Voraussetzung 
oder Folge der Flächenentwicklung sind, wurden gemäß den Bedarfen in die Planung 
aufgenommen. 
 
Im Rahmen einer ersten Bürgerinformationsveranstaltung am 16.08.2012 wurde die 
Rahmenplanung der Öffentlichkeit erläutert und zur Diskussion gestellt. 
 
Anregungen und Vorschläge aus dieser Bürgerinformationsveranstaltung, sowie in deren Folge 
Prüfauftrage im Zusammenhang mit dem übergeordneten Erschließungsstraßennetz an die 
Fachplaner, sind in die Planung mit eingeflossen. 
 
Im Verlauf des Planungsprozesses wurden durch den Magistrat und / oder die 
Stadtverordnetenversammlung folgende richtungweisende Beschlüsse gefasst: 
 
• Vorlage 2011/0460: Konversion, Beschluss zu vorbereitenden Untersuchungen – vom 
15.12.2011 
• Vorlage 2012/0147: Bürgerbeteiligung zum Konversionsbereich-West – vom 08.08.2012 
• Vorlage 2013/0225: Verkehrsuntersuchung zur Entwicklung der Konversionsgebiete West 
und der Erschließung Gewerbegebiet Südwest – vom 12.09.2013 
• Vorlage 2014/0004: Eckpunktepapier zur Verwertung und Entwicklung der 
Konversionsflächen West – vom 22.01.2014

- 4 - 
 
3.  Grundzüge des Rahmenplans Konversionsflächen West 
- Im Folgenden sind die Grundzüge der Rahmenplanung knapp zusammengefasst. - 
 
Stadtplanung: 
 
Die stadtentwicklungspolitischen Ziele formulieren für diesen Bereich einen gewerblichen 
Schwerpunkt. Wesentlicher konzeptioneller Ansatz ist die Ausweisung unterschiedlicher 
Gewerbeflächen. Ziel ist die Verknüpfung gleicher und ähnlicher Nutzungen sowohl im Gebiet 
selbst als auch mit denen der angrenzenden Umgebung. Unter Beachtung einer möglichst 
hohen Flächenflexibilität werden ein schlankes Erschließungsnetz und wirtschaftlich eingeteilte 
Baufelder entwickelt. 
 
In diesem Zusammenhang wird unterschieden in Gewerbe mit vorwiegender Büro- bzw. 
Verwaltungsnutzung (GE 1), Allgemeines Gewerbe (GE 2) und Produzierendes/Verarbeitendes 
Gewerbe (GE 3). Die Art und das Maß der Nutzung orientieren sich an den umgebenden 
Gewerbequartieren und deren diesbezüglicher Eigenart. Berücksichtigung finden in der 
Planung auch die Erweiterungswünsche verschiedener Anrainer. 
 
Als räumliches-, und stadtbildprägendes Konzept wird in Fortführung der Typologien der 
Umgebungsbereiche, abgesehen von besonderen Einzelsituationen, überwiegend eine offene 
Bebauung vorgeschlagen. 
 
Grün-, und Freiraumplanung: 
 
Hauptbestandteil und Merkmal des übergeordneten Grünkonzeptes ist die Verknüpfung 
vorhandener und zu erhaltender Grünräume mit den Beständen in den sich anschließenden 
Bereichen Westwald, Telekom-Quartier und Heimstättensiedlung sowie der sog. "Grünen Kante“ 
entlang der Bahnlinie. Hierbei werden gebietsübergreifende planerische Festlegungen aus 
bestehenden Gesamtplanungen ("Weststadt") berücksichtigt und ortstypisch weiterentwickelt. 
Im Konversionsbereich selbst bleibt der Paradeplatz als öffentliche Grünfläche bestehen und 
wird sowohl durch die neuen Baumreihen im Straßenraum als auch durch das 
Straßenbegleitgrün der privaten Bauflächen vernetzt und ergänzt. 
 
Verkehrsplanung: 
 
Die verkehrliche Erschließung der neuen Gewerbeflächen und die Ausbildung der Anbindung an 
das bestehende Verkehrsnetz wurden in detaillierten Gutachten umfangreich untersucht. Von 
Norden erfolgt die Verkehrsanbindung durch den Ausbau der Kleyerstraße und den Anschluss 
an die Erschließung zur Rheinstraße und Autobahn. Im Süden und Osten wird das Gebiet 
durch Eschollbrücker Straße und die Riedstraße erschlossen. Das geplante Straßennetz 
gliedert sich in einer Hierarchie von Haupt-, und Nebenerschließungsstraßen. Alle 
nachgeordneten Nebenerschließungsstraßen sollen als Tempo-30-Zone ausgebildet werden. 
 
Für die Anbindung und Integration der geplanten Fahrradwege an das städtische Radwegenetz 
werden unterschiedliche Maßnahmen ergriffen.  
Eine neue Radwegeverbindung, zwischen Hilpertstraße und Eschollbrücker Straße, wird über 
der bestehenden Trasse des Hauptabwassersammlers geplant.  
An den anderen Hauptverbindungen werden Radverkehrsanlagen in Form von Radfahrstreifen 
vorgesehen. Der innere Bereich der Konversionsflächen wird als Tempo 30 Zonen ausgebildet, 
so dass die inneren Erschließungswege dementsprechend keine gesonderten 
Radverkehrsanlagen erhalten müssen. Für die Fußgänger sollen die bestehenden Defizite 
behoben werden und bedarfsgerechte straßenbegleitende bzw. unabhängige kurze 
Wegeverbindungen geschaffen werden. 
 
Ein wichtiger Baustein der Verkehrsplanung ist ein betriebliches Mobilitätsmanagement, das 
konzeptionell entwickelt wurde und von Anfang an Bestandteil der weiteren Gebietsentwicklung 
sein soll. Ziel ist eine größtmögliche umweltverträgliche Abwicklung und Organisation des 
künftigen Verkehrs, u.a. auch zur Einhaltung der Vorgaben des Luftreinhalteplans der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt.

- 5 - 
Die Konversionsflächen sind zurzeit nicht erschlossen. Es fehlen ein Verkehrsstraßennetz und 
die Wasser-, und Abwasserleitungen sowie die Medien der unterschiedlichen 
Versorgungsträger. Die Rahmenplanung dient hierbei als Grundlage für die Planung und 
Durchführung der notwendigen Erschließungsmaßnahmen, die zügig erfolgen sollen. 
 
 
Zu 2: 
 
 
Der Geltungsbereich des Aufstellungsbeschlusses vom 08.12.2005 umfasst die 
Konversionsflächen der beiden ehemals getrennt genutzten Teilbereiche Kelley-Barracks und 
Nathan-Hale-Depot.  
 
 
 
Bisheriger Geltungsbereich des Bebauungsplans W 46  - Kelley Barracks/Nathan-Hale-Depot -   
laut Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 08.12.2005 
 
 
Für die Anbindung und Integration der Flächen an das städtische Siedlungs- und Straßennetz 
ist eine Erweiterung des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes notwendig.  
Die Inhalte der rechtskräftigen Bebauungspläne W 11 – Hilpertstraße -, W 20 - Kleyerstraße 
West -, W 20.1 - Verbindungsstraße Bergschneise Kleyerstraße - und W 36.1 - Eschollbrücker 
Straße 39 - werden abgeändert, durch die Erweiterung des Geltungsbereiches teilweise 
überlagert und durch die neuen Inhalte bereichsweise ersetzt, um das neue Erschließungsnetz 
in allen Teilen durchführen zu können. Städtebauliches Ziel ist es auch, dem dann neu 
entstehenden gesamten Gewerbegebiet einen einheitlichen Gebietscharakter zu ermöglichen.

- 6 - 
Gleichzeitig wird eine Teilfläche im Südwesten des Gebietes (zwischen Eschollbrücker Straße, 
Damenschneise, Stadtschneise und Bergschneise) aus dem bisherigen Geltungsbereich 
herausgenommen, da diese für die Planung nicht notwendig ist. 
Der Geltungsbereich ist daher durch Änderung des Aufstellungsbeschlusses zu ändern. 
 
 
 
Neuer Geltungsbereich des Bebauungsplans W 46  - Kelley Barracks/Nathan-Hale-Depot - 
 
 
Zu 3: 
 
 
Auf der Basis der Magistratsvorlage 2014/0004 - Eckpunktepapier zur Verwertung und 
Entwicklung der Konversionsflächen West – vom 22.01.2014 ist als nächster Verfahrensschritt 
im Bauleitplanverfahren die Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und 
sonstigen Träger öffentlicher Belange vorgesehen. 
 
Ziel ist die zeitnahe Aufstellung eines Bebauungsplans, um die Planung und Durchführung der 
notwendigen Erschließungsmaßnahmen zügig voranzubringen. Außerdem soll durch die 
Festlegung der städtebaulichen, gestalterischen sowie immobilienwirtschaftlichen bzw. 
gewerblichen Rahmenbedingungen mit dem Rahmenplan eine größtmögliche Verbindlichkeit 
bzw. Planungssicherheit für die Bürger und künftigen Eigentümer erreicht werden.

- 7 - 
 
Zu 4: 
 
 
Das BauGB schreibt in § 3 (1) zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung vor, die Öffentlichkeit 
über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung frühzeitig zu unterrichten und allgemein 
Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben. Dazu erfolgt eine einmonatige öffentliche 
Auslegung des vorliegenden Rahmenplans (Anlage 2)  und der Rahmenplanung 
Konversionsflächen West mit textlichen Erläuterungen (Anlage 1)  beim Stadtplanungsamt, mit 
der zugleich den Bürgern die Möglichkeit gegeben wird, ihre Stellungnahmen im 
Stadtplanungsamt vorzubringen und zu erörtern. Dies wird ortsüblich bekannt gemacht. 
 
Zusätzlich zur frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit erfolgt am 01.10.2014  eine 
Bürgerinformationsveranstaltung , in der die Ziele und Zwecke der Planung vorgestellt werden 
sollen. Hierzu wird über die Presse und Plakate eingeladen. 
 
Parallel zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung werden die Behörden und sonstigen Träger 
öffentlicher Belange gemäß § 4 (1) BauGB schriftlich von der Planung informiert. 
 
Nach Ablauf dieser frühzeitigen Beteiligung werden die eingegangenen Stellungnahmen geprüft 
und ggf. in der Planung berücksichtigt. Der Stadtverordnetenversammlung wird anschließend 
ein Bebauungsplanentwurf zum Beschluss der Offenlage des Bebauungsplans W 46 vorgelegt. 
 
 
Der Dezernent I: Die Dezernentin III:  
 
 
 
 
Jochen Partsch Cornelia Zuschke 
Oberbürgermeister Stadträtin  
 
 
Vorab werden übersandt: 
 
 
• 9 Exemplare des Rahmenplans Konversion West mit Geltungsbereich des 
Bebauungsplans W 46 für die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung  
(Der Rahmenplan wird auch zu den Sitzungen aufgehängt und ist als Datei in PARLIS 
enthalten) 
 
 
 
Darmstadt, den 09.09.2014 
61.1 ca Nst. 2111 
61.2 zim Nst. 2603

anlage 1

276678 Zeichen

Konversionsflächen West
Kelley-Barracks /
Nathan-Hale-Depot
 Rahmenplanung mit textlicher Erläuterung 
September 2012
Stand: 09.09.2014

Konversionsflächen West
Kelley-Barracks /
Nathan-Hale-Depot
Textliche Erläuterungen zur Rahmenplanung
September 2012
Ergänzung / Änderung: September 2014
Ve
rfasser:
Städtebauliche Planung: AG5
Dipl.-Ing. Architekten BDA
Arheilger Straße 52
64289 Darmstadt
Verkehrsplanung: Durth Roos Consulting GmbH
Nieder-Ramstädter-Straße 18 - 20
64283 Darmstadt
Grün- und Freiraumplanung: BHM Planungsgesellschaft mbH
Heinrich-Hertz-Straße 9
76646 Bruchsal
im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt
unter Mitwirkung von:
Stadtplanungsamt Darmstadt
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
Grünflächenamt
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt

Herausgeberin | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stadtplanungsamt
Bessunger Straße 125, Block D
64295 Darmstadt
Telefon (0 61 51) 13 – 20 92
Telefax (0 61 51) 13 – 20 88
E-Mail stadtplanungsamt@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de

Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen
Anlass und Ziel der Planung 8
Planungsbeteiligte 8
Grundlagen
Geltungsbereich 9
Plangebiet 9
Naturraum 10
Lage in der Gesamtstadt 10
Eigentumsverhältnisse 11
Entwicklungsbedarf, Anrainer 12
Bestand / Analyse
Historische Grundlagen 14
Übergeordnete Planungsvorgaben 16
Grün- und Freiflächen, Regionalplan 18
Grün- und Freiflächen, Flächennutzungsplan 19
Landschaftsplan 20
Rechtlich geschützte Gebiete und Objekte 20
Verkehrsplanung 21
Einbindung in die Gesamtstadt / Übergeordnete Strukturen und Stadtbild 22
Nutzung und Nutzungen im städtebaulichen Umgriff 23
Vorhandene Bausubstanz 25
Beschreibung und Bewertung der natürlichen Grundlagen 28
Landschaftsbild 28
Erholung 30
Arten und Biotope 32
Fauna 41
Boden 45
Wasser 46
Klima und Luft 48

Verkehrliche Erschließung 50
Verkehrssituation im Bestand 53
Technische Infrastruktur 54
Altlasten 55
Zielkonflikte / Entwicklungshemmnisse 56
Potenziale 59
Planerische Oberziele / Grundkonzeption
Leitbilder Zielvorstellungen 60
Planerische Oberziele und Leitbild 60
Grobkonzeption Städtebauliche Entwicklung 60
Grundkonzept Verkehrserschließung 61
Grundkonzept Grün- und Landschaftsraum 62
Bürgerversammlung / Weiterentwicklung der Rahmenplanung
Bürgerversammlung 63
Weiterentwicklung der Rahmenplanung 65
Weiterentwicklung Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption / Entwicklungskonzepte
Nutzungskonzept 66
Räumliches Konzept 67
Stadtbild 69
Städtebaulicher Vorentwurf / Einzelbereiche 71
Zusammenfassende Darstellung 72
Entwicklung der Anrainer 73
Baufelder Parzellierung 74
Infrastruktur 74
Entwicklungsabschnitte 75
Weiterentwicklung Rahmenplanung – Verkehr
Verkehrskonzepte 77
Gestaltung der Verkehrsanlagen Rahmenplan 85
Maßnahmen des Mobilitätsmanagements 88

Weiterentwicklung Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Entwicklungskonzepte 93
Bestandserhalt 95
Freiraumplanerische Vernetzung 97
Entwicklung und Förderung von Sandmagerrasen 99
Eingriffs-Ausgleichbetrachtung 99
Maßnahmenvorschläge und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung, Minderung und 
zum Ausgleich mögliche erheblicher nachteiliger Umweltauswirkungen 102
Impressum 106
Anlagenverzeichnis 107
Literaturverzeichnis 109

Vorbemerkungen
Vorbemerkungen
Anlass und Ziel der Planung
Anlass der Planung ist die im Jahr 2008 erfolgte Auflassung der ehemaligen amerikanischen 
Militärflächen durch die US-Streitkräfte. Der Bereich Kelley-Barracks und Nathan-Hale-Depot hat in 
diesem Zusammenhang herausragende Bedeutung für die Stadtentwicklung im Südwesten und im 
besonderen für die gewerblich-wirtschaftliche Entwicklung.
Ziel und Zweck der Planung ist die Entwicklung eines neuen Stadtbereiches mit überwiegend 
gewerblicher Nutzung, der sich unter Berücksichtigung der städtebaulichen, verkehrlichen und 
grünordnerischen Anforderungen sowie der Entwicklungsziele der Anrainer verträglich in das Stadtbild 
und die Gesamtstadt einfügt.
Auf Grundlage der Rahmenplanung erfolgt im Anschluss die verbindliche Bauleitplanung, ggf. auch 
vorhabenbezogene Bebauungsplanung. Die Rahmenplanung erfolgt in enger Abstimmung mit den 
kommunalen Gremien und Ämtern sowie den Anrainern.
Planungsbeteiligte
Der vorliegende Rahmenplan wurde im Auftrag bzw. in Zusammenarbeit mit folgenden 
Planungsbeteiligten erstellt:
Auftraggeber und Koordination:

Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Stadtplanungsamt

in Verbindung mit:

BIMA Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Frankfurt am Main
Planungsbeteiligte: 

Strassenverkehrs- und Tiefbauamt Darmstadt

Grünflächenamt Darmstadt

Amt für Wirtschaft- und Stadtentwicklung Darmstadt
Planung:

Stadtplanung: AG 5, Dipl.-Ing. Architekten und Stadtplaner, Darmstadt

Verkehrsplanung: Durth-Roos-Consulting GmbH, Darmstadt

Landschaftsplanung: Bresch-Henne-Mühlinghaus GmbH, Bruchsal
8

Grundlagen
Grundlagen
Geltungsbereich
Der Gesamt-Geltungsbereich umfasst die Konversionsflächen der beiden - ehemals getrennt genutzten - 
Teilbereiche 
• Kelley-Barracks mit einem Projekt-Gebiet von 47,6 ha inkl. Waldflächen 
• Nathan-Hale-Depot mit einer Projekt-Fläche von 13,2 ha.
Zusammen umfassen die beiden Gebiete ca. 60,8 ha Projektfläche (Quelle: Amt für Wirtschaft u. 
Stadtentwicklung 2009). 
Abb.: Lage des Gebietes in der Stadt / Geltungsbereiche
Plangebiet
Zur Berücksichtigung gesamtstädtischer Belange umfasst das Bearbeitungsgebiet bzw. der Unter-
suchungsbereich und der städtebauliche Umgriff darüber hinausgehende benachbarte
Stadtbereiche, um die Verknüpfung und Einbindungen an / in die Stadt zu gewährleisten. Der
engere Untersuchungsbereich wird begrenzt durch die Hilpertstraße im Norden, den Haardtring im
Osten, die Eschollbrücker Straße im Süden sowie die Bergschneise / Erschließung
Konversionsflächen West im Westen.
9

Grundlagen
Naturraum
Das Untersuchungsgebiet befindet sich im Oberrheingraben am Fuße der nordwestlichen Ausläufer
des Bergstraßenhanges und ist der naturräumlichen Einheit 225 "Hessische Rheinebene" und der
naturräumlichen Untereinheit 225.9 "Griesheim-Weiterstädter Sand" zuzuordnen.
Standortprägend sind insbesondere die während und nach der letzten Eiszeit vom Wind abgelagerten 
Sande (Flugsanddünen), auf welchen sich über quartären Schottern sandiger Hochflutsedimente 
überwiegend naturnahe, von Kiefern durchsetzte Waldbestände entwickelten. (AUSZUG BHMP)
Das Untersuchungsgebiet ist mit Ausnahme der Waldflächen im Westen ausschließlich durch 
Siedlungsflächen mit hohem Versiegelungsgrad gekennzeichnet
Bis zur offiziellen Auflösung des Standorts Darmstadt 2008 wurden die Kelley Barracks (ehemalige 
Leibgarde-Kaserne) und das Nathan Hale Depot (ehemaliges Heeresverpflegungslager) durch die US-
Streitkräfte genutzt. Die 1936 als Verpflegungshauptamt des Deutschen Reiches errichteten Gebäude 
und Gleisanlagen des Nathan Hale Depots wurden nach Übernahme durch die amerikanischen 
Streitkräfte 1945 als Umschlagplatz für Militärlogistik genutzt. Neben Anlagen für die 
Treibstofflagerung, Werkstätten sowie Lager- und Verwaltungsgebäuden befindet sich auch ein Heizwerk 
für die Fernwärmeversorgung beider Flächen auf dem Nathan-Hale-Depot.
Die angrenzenden noch im Untersuchungsgebiet gelegenen Gewerbeflächen beherbergen zumeist 
produzierendes Gewerbe. Sie werden stellenweise durch kleinere Grünflächen und Ruderalflächen  
(Bauerwartungsland) unterbrochen. Am östlichen Rand des Untersuchungsgebietes verläuft zwischen 
Gewerbegebieten und Bahnböschung eine wichtige Grünzug-Trasse. Sportflächen befinden sich sowohl 
innerhalb der Kelley-Barracks als auch westlich angrenzend in Form eines Baseballplatzes.
Lage in der Gesamtstadt
Das Planungsgebiet befindet sich in südwestlicher Stadt-Randlage. Insgesamt stellt es einen
Teilbereich der sog. "Weststadt" dar.
Es ist umgeben vom Technologiestandort "TZ Rhein Main“ bzw. Gewerbegebiet Hilpertstraße im Norden,
dem Industrie- bzw. Gewerbegebiet "Riedstraße" sowie dem sich dahinter anschließenden Wohn- und 
Mischgebiet Bessungen im Osten, dem Wohngebiet Heimstättensiedlung im Süden und dem Westwald 
bzw. Gewerbegebiet Kleyerstraße im Westen.
10

Grundlagen
Abb.: Bestand – Lage in der Gesamtstadt
Eigentumsverhältnisse
Die Konversionsflächen der Kelley-Barracks befinden sich unter der Verwaltung der Bundesanstalt
für Immobilienaufgaben BIMA.
Die umgebenden und direkt angrenzenden Flächen gliedern sich in diverse Eigentumsverhältnisse / 
Eigentümerschaften: 
• Nördlich des Nathan-Hale-Depots schließen sich entlang der Hilpertstraße private gewerbliche 
Flächen und Betriebe an, u.a Fa. Wiest und Fa. Lacher sowie T-Systems und andere. An der 
Westgrenze befindet sich die Firma Buchwerk, einige kleinere – teils leer stehende – 
Gewerbeeinheiten sowie ein im städtischen Besitz befindliches ehemaliges Tanklager 
(zwischenzeitlich abgebrochen). Zwischen diesen und dem Westwald liegen weitere private 
Gewerbebetriebe.
• Nordwestlich der Kelley-Barracks unterhält die Firma Döhler ein Hochregallager, im südwestlichen 
Anschluss daran befinden sich ein städtisches RÜB (Regenüberlaufbecken) und ein ehemals 
amerikanisches RRB (Regenrückhaltebecken).
11

Grundlagen
• Im Osten der Kelley-Barracks befindet sich im Bereich Riedstraße bis zur Bahnlinie ein Industrie- 
bzw. Gewerbegebiet mit diversen Eigentümern, u.a. Fa. Döhler und deren Tochtergesellschaften sowie
die Fa. Wiest.
• In einem Teilbereich des Nathan-Hale-Depots besteht bereits eine Vorvereinbarung zum 
Grundstückserwerb durch Fa. Döhler. Diese verfügt auch über eine zeitlich begrenzte Mietnutzung 
einer Teilfläche in den Kelly-Barracks an deren nordöstlicher Grenze. 
Abb.: Bestand /  Eigentumsverhältnisse
Entwicklungsbedarf, Anrainer
Schon frühzeitig haben diverse gewerbliche Anrainer Erweiterungswünsche und Entwicklungsbedarf
im Gebiet angemeldet, seitdem bekannt wurde, dass die amerikanischen Militärflächen aufgegeben
werden sollen.
12

Grundlagen
Hierbei handelt es sich im einzelnen um folgende Flächen und Firmen:

Fa. Döhler
Das derzeitige Firmengelände der Fa. Döhler (Herstellung von Essenzen und Nahrungs- bzw. 
Getränkezusätzen) mit Produktion und Verwaltung umfasst ca. 2,70 ha und liegt zwischen Riedstraße 
und Militärflächen. Einzelne Betriebsteile bzw. Tochtergesellschaften befinden sich im südlichen 
Riedstraßenbereich. Im Nordwesten des Planungsgebietes - jedoch außerhalb der Konversionsflächen - 
unterhält die Fa. Döhler an der südlichen Kleyerstraße ein Hochregallager, das aber aufgrund 
Überalterung und schlechter Bausubstanz nur noch suboptimal genutzt wird sowie zwei kleinere private 
Anwesen, die leer stehen.
Im 15 km entfernt liegenden Biebesheim am Rhein betreibt Fa. Döhler ein weiteres Hochregallager und 
ein Logistikzentrum.
Bereits im Jahr 2005 hat Fa. Döhler der Stadt Darmstadt Ihr Interesse an einer Firmenerweiterung auf 
den derzeitigen Konversionsflächen mitgeteilt und in einem ersten "Masterplan" dargestellt. Demnach 
besteht ein Bedarf von ca. 3,0 ha im direkten nordwestlichen Anschluss an das bestehende 
Firmengelände im Bereich Nathan-Hale-Depot. Zwischenzeitlich haben sich die Erweiterungsplanungen 
dahingehend konkretisiert, dass Bauanträge und Teilbaugenehmigungen vorliegen, die prinzipiell diese 
Vorstellungen aufgreift, allerdings unter Verzicht der Weiterführung der "Scheppallee" bzw. unter 
teilweise Überbauung dieser Achse. Das Biebesheimer Hochregallager sowie das dort befindliche 
Logistik-Zentrum sollen mittelfristig aufgegeben und in Darmstadt mit dem Firmensitz 
zusammengefasst werden.

Fa. Wiest
Die Fa.- Wiest GmbH (Kfz-Handel, Werksvertetung VW, Audi, Skoda, Porsche) unterhält nördlich bzw. 
östlich des Planungsgebiets die Standorte Hilpertstraße (PKW-Verkauf und -Werkstätten) und 
Riedstraße (Nutzfahrzeuge und Lackiererei). In einem Exposee vom September 2010 ist eine - 
abgestufte - Erweiterungsplanung mit einer Fläche von insgesamt ca. 3,0 ha dargelegt. Innerhalb dieser 
Flächen, die sich südlich und östlich dem Firmengelände anschließen und derzeit Teil des Nathan-Hale-
Depot sind, sollen unter Einbindung des Bestandes alle Firmenteile zusammengefasst werden. 
Haupterschließung und "Firmenadresse" soll die Hilpertstraße bleiben. Andienung / Erschließung / 
Anlieferung von Süden ist denkbar.
Fa. Lacher
Die in der Hilpertstraße Nr. 14 ansässige Fa. Lacher (Gastronomiebedarf) gibt ihren Erweiterungsbedarf 
mit ca. 4.000 qm Grundstücksfläche an. Erwünscht ist eine Fläche im Bereich Nathan-Hale-Depot in 
direktem südlichen Anschluss an das bestehende Grundstück.
Hilpertstraße 20, (Hauptzollamt)
Für die auf dem Eckgrundstück Hilpertstraße / Kleyerstraße gelegene Verwaltung besteht 
Erweiterungsbedarf in einer Größenordnung von ca. 1,0 ha Grundstücksfläche, möglichst in direktem 
südlichen Anschluss, auf dem derzeitigen Gelände des ehemaligen Tanklagers, das in städtischem 
Besitz ist (außerhalb Konversionsflächen).
Sonstige Bedarfsanmeldungen / Übernahme Bestandsgebäude
Es liegen diverse Anfragen zur Umnutzung bestehender Gebäude / Hallen / Werkstätten vor. 
Bedarfsinteresse besteht u.U. durch das Studentenwerk TUD/HDa für die an der Eschollbrücker Straße 
gelegenen Unterkunftsgebäude, die jedoch nicht alle in entsprechend verwertbarem Zustand sind (siehe 
Abschnitt "Vorhandene Bausubstanz").
13

Bestand / Analyse
Bestand / Analyse
Historische Grundlagen
Innerhalb der Stadtgeschichte Darmstadts nimmt der Bereich des heutigen Planungsgebietes eine 
Randstellung ein. 

Erste planerisch/bildhafte Erwähnung findet sich im sogen. "Hill´schen Prospect" von 1776, auf dem die
1715 angelegte "Scheppallee" (früher Stadtschneise) sowie die Holzhofallee und die Eschollbrücker 
Straße als vom damaligen Stadtrand strahlenförmig ausgehende Ausfallstrassen bzw. -wege dargestellt 
sind. Diese verbanden die Stadt bzw. den damals noch selbständigen Stadtteil Bessungen mit den 
westlichen Waldgebieten. Auch nach dem Bau der Bahnstrecke blieb das Gebiet Wald- und Wiesenfläche.
Erst in den 30-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts begann mit dem Bau der Kasernengebäude sowie 
mit den ersten Abschnitten der Heimstättensiedlung eine bauliche Entwicklung jenseits der Bahnlinie 
und des später angelegten Haardtringes. Die Gewerbeentwicklung im Bereich zwischen Kasernen und 
Bahn sowie die abschnittsweise weitere Ergänzung der Heimstättensiedlung im Süden waren die ersten 
baulichen Ergänzungen nach dem 2. Weltkrieg. 
Das Gewerbegebiet im Norden zwischen Hilpert- und Kleyerstraße entstand ab 1967 in Verbindung mit 
dem damaligen Post- bzw. Fernmeldetechnischen Zentralamt (PTZ/FTZ), heute Telekom. Die 
Umwandlung der ehemaligen PTZ/FTZ-Gebiete in das Telekom-Viertel erfolgte ab 2003. 
Der Konversionsbereich war durch die militärische Nutzung - vor allem seit Übernahme durch die 
amerikanischen Streitkräfte seit 1945 - ein in sich geschlossener Bereich, der durch Umzäunung und 
damit sozusagen "exterritorialer" Prägung außer durch KFZ-Verkehr nicht mit den übrigen Stadtteilen in 
Verbindung stand. Ein gesamtstädtischer Nutzungs- oder auch sozialer Austausch fand in den letzten 70
Jahren nicht oder nur in geringem Maße statt. Die Gebiete selbst sind bis heute für die Darmstädter 
Bevölkerung geschlossen.
14

Bestand / Analyse
Abb.: Historische Grundlage / Entwicklung des Gebietes seit dem 18. Jhd.
15

Bestand / Analyse
Übergeordnete Planungsvorgaben
Regionalplan 
Der überwiegende Teil des Gebietes ist - abgesehen von den westlichen Waldflächen - im gültigen 
Regionalplan Südhessen von 2010 als "Vorranggebiet Industrie und Gewerbe" ausgewiesen.
Flächennutzungsplan
Im Flächennutzungsplan (FNP) für die Stadt Darmstadt von 2006 ist der Untersuchungsbereich  
"Sonderbaufläche" bzw. bereichsweise als "Grün- und Waldfläche" dargelegt.
In beiden vorgenannten Planungsgrundlagen ist eine Variante der geplanten ICE-Trasse eingetragen 
(siehe auch S. 18 und 19).
Landschaftsplan
Die Leitbildkarte des Landschaftsplanes Darmstadt von 2004 verzeichnet für das Planungsgebiet die 
Maßgabe "Neuschaffung von Grün auf stark versiegelten Flächen bzw. Verbesserung der Grünqualität".
Abb.: Bestehende Planungen / Übergeordnete Planungsvorgaben
16

Bestand / Analyse
Für weite Bereiche des nordwestlich angrenzenden Gewerbegebietes Hilpertstraße / Kleyerstraße sowie 
der Heimstättensiedlung bestehen rechtsgültige Bebauungspläne. 
Die Konversionsflächen selbst sind aufgrund der bis 2008 währenden militärischen Nutzung durch die 
US-Armee nicht Gegenstand städtischer Planungen gewesen.
Abb.: Maß der baulichen Nutzung - Umgebungsbereiche.
17

Bestand / Analyse
Grün- und Freiflächen, Regionalplan
Im Regionalplan1 ist der Großteil des Untersuchungsgebietes als Siedlungsfläche bzw. industriell und 
gewerblich genutztes Gebiet dargestellt. Der Westwald wird als Vorranggebiet für Forstwirtschaft und als
Regionaler Grünzug gekennzeichnet. Von Seiten der Bahn wird eine breit angelegte Studie erstellt, die 
die Trassenführungen des Personen- und Güterverkehrs im Bereich zwischen Frankfurt und Mannheim 
grundsätzlich prüft. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die Planungsvariante 3 aus dem Raum-
ordnungsplan aus dem Jahr 2003 (Trasse, die das Planungsgebiet durchschneidet) nicht weiter verfolgt.
Abb.: Ausschnitt aus dem Regionalplan (Entwurf  2009) mit Auszug aus der Legende. 
Das Untersuchungsgebiet ist weiß umrandet dargestellt.
1 REGIERUNGSPRÄSIDIUM DARMSTADT (Entwurf 2010 - Vorlage zur Genehmigung): Regionalplan Südhessen 
(RPS). Darmstadt
18

Bestand / Analyse
Grün- und Freiflächen, Flächennutzungsplan
Im Flächennutzungsplan (FNP) der Stadt Darmstadt besteht das Untersuchungsgebiet aus Sonder-
flächen und Gewerblichen Bauflächen sowie zu geringeren Anteilen aus Grün- und Waldflächen. Quer 
durch das Gebiet läuft eine Trassenvariante für den ICE-Ausbau. Der historische Verlauf der Scheppallee
ist als ausgewählte Grünverbindung dargestellt. 
Von Seiten der Bahn wird eine breit angelegte Studie erstellt, die die Trassenführungen des Personen- 
und Güterverkehrs im Bereich zwischen Frankfurt und Mannheim grundsätzlich prüft. Nach derzeitigem 
Kenntnisstand wird die Planungsvariante 3 aus dem Raumordnungsplan aus dem Jahr 2003 (Trasse, die
das Planungsgebiet durchschneidet) nicht weiter verfolgt.
Abb.: Ausschnitt aus dem FNP (Fassung Dezember 2005) mit Auszug aus der Legende. 
Das Untersuchungsgebiet wurde weiß umrandet.
19

Bestand / Analyse
Landschaftsplan
Der Landschaftsplan der Stadt Darmstadt2 nimmt zum einen eine Bewertung der beschriebenen 
Biotope vor. Hierbei wird der Siedlungsbereich (Nathan-Hale-Depot und Kelley-Barracks) als gering bis 
sehr gering bewertet. Den Waldflächen wird ein hoher Biotopwert zugesprochen. 
Zum anderen wird für den Siedlungsbereich die Schaffung von Biotopen auf stark versiegelten 
Bauflächen als Leitbild der Biotopentwicklung formuliert. Die Neuschaffung von Stadtbiotopen soll laut 
Landschaftsplan unter anderem durch folgende Maßnahmen realisiert werden: 
 Neuschaffung von Grün auf stark versiegelten Bauflächen Schaffung neuer Lebensräume z.B. durch 
Vermehrung von Grünflächen, u.a. in Baulücken und auf Parkplätzen
 Erhalt der noch vorhandenen Freiflächen
 Entsiegelung und Vermeidung weiterer Versiegelung
 Duldung von Wildkräutern
Rechtlich geschützte Gebiete und Objekte
NATURA 2000-Gebiete
Mehr als 2 km westlich des Untersuchungsgebietes befinden sich die FFH-Gebiete „Beckertanne von 
Darmstadt mit angrenzender Fläche“ und „Ehemaliger August-Euler-Flugplatz von Darmstadt“. Das 
Vogelschutzgebiet „Griesheimer Sand“ liegt ebenfalls mehr als 2 km entfernt westlich des 
Planungsgebietes.
Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete
Das Landschaftsschutzgebiet „Stadt Darmstadt“ überschneidet sich im Südwesten im Bereich der 
Waldflächen zum Teil mit dem Untersuchungsgebiet. 
Die nächstgelegenen Naturschutzgebiete „Bessunger Kiesgrube“ im Osten und „Ehemaliger August-
Euler-Flugplatz von Darmstadt“ befinden sich in mehr als 2 km Entfernung westlich des 
Untersuchungsgebietes.
Wasserschutzgebiete
Wasserschutzgebiete befinden sich nicht im Untersuchungsgebiet.
Besonders geschützte Biotope
Im Untersuchungsgebiet kommen verschiedene Ausprägungen von Sandrasen-Komplexen vor. Zudem 
tritt innerhalb der Nathan-Hale-Depots stellenweise Besenginstergebüsch auf. Eine nähere Beschreibung
der Biotope findet sich in Kapitel „Schutzgut Arten und Biotope“.
2 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT (2004): Landschaftsplan Darmstadt - Kurzfassung. Grünflächenamt Darm-
stadt. S. 20 ff. sowie Leitbildkarte Karte 23
20

Bestand / Analyse
Verkehrsplanung
Im Rahmen der Verkehrsuntersuchung für die Konversionsflächen Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot in
Darmstadt ("Konversionsflächen West") soll ein ausreichend leistungsfähiges äußeres und inneres 
Erschließungssystem unter Berücksichtigung aller Verkehrsarten entwickelt werden, das dazu geeignet 
ist, die zu erwartenden Ziel- und Quellverkehre aufzunehmen. Ergebnis der Untersuchung ist ein 
verkehrlicher Rahmenplan, der auf die städtebauliche Konzeption des Gebiets abgestimmt ist. 
Entsprechend den bestehenden und angrenzenden Nutzungen sind vorwiegend gewerbliche Nutzungen 
geplant, die sich in Art und Maß der baulichen Nutzung in den Bestand der angrenzenden 
Quartiersstrukturen einpassen sollen.
Ein wichtiger Baustein bei den Betrachtungen ist ein Standort-Mobilitätsmanagement, das konzeptionell
entwickelt wurde und Bestandteil der weiteren Gebietsentwicklung sein soll. Ziel ist eine 
umweltverträglichen Abwicklung und Organisation des künftigen Verkehrs und die Berücksichtigung der 
Vorgaben des Luftreinhalteplans der Stadt Darmstadt.
Folgende Arbeitsschritte wurden im Rahmen der Untersuchung durchgeführt:
Analyse Bestandssituation
 Verkehrsanlagen im Bestand (Kfz-Verkehr, Fußgänger- und Radverkehr, ÖPNV)
 Nutzungen im Bestand
 Ermittlung des bestehenden Grundverkehrs aus Zählungen und Umlegungen
 Ermittlung der Verkehrsqualität im Bestand 
 Richtungsverteilung des bestehenden Verkehrs
Erschließungskonzept Rahmenplan
 Konzeption von Varianten für die innere und äußere Erschließung
 Untersuchung von Alternativkonzepten unter Berücksichtigung von Hauptsammelleitungen bzw. 
Alternativführung der "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" im Bereich der Konversionsflächen
 Erstellung von Konzepten für den Radverkehr und den ÖPNV in der Vorzugslösung
 Ermittlung des Verkehrsaufkommens der möglichen Nutzungen auf den Konversionsflächen
 Ermittlung der Verkehrsqualität verschiedener Planfälle in Abhängigkeit des Ausbaumaßes der 
"Erschließung Gewerbegebiet Südwest"
Verkehrlicher Rahmenplan
 Darstellung des verkehrlichen Rahmenplans in Lage und Querschnitten
Standortmobilitätsmanagement / Betriebliches Mobilitätsmanagement
 Entwicklung einer Mobilitätsstrategie für den Standort
 Qualitative Potenzialanalyse
21

Bestand / Analyse
Einbindung in die Gesamtstadt / Übergeordnete Strukturen und Stadtbild
Zwar befindet sich das Planungsgebiet in einer städtischen Randlage im Südwesten Darmstadts, 
zugleich bestehen aber einige gebietsübergreifende strukturelle Verbindungen zu den benachbarten 
Quartieren bzw. zur Gesamtstadt.
Bisher waren die entsprechenden Wechselwirkungen mit den umgebenden Quartieren  aufgrund der 
militärischen Nutzung in einer Art "splendid isolation" hauptsächlich beschränkt auf die umliegenden 
Straßen bzw. auf den seinerzeit durch die US-Armee verursachten MIV . 
In gewissem Umfang bestand ein nachbarlicher Austausch mit der Heimstättensiedlung durch 
Wohnnutzung in der Heimstättensiedlung bzw. Frequentierung des Verbrauchermarktes in der 
Eschollbrücker Straße und angeschlossener Randnutzungen.
Gebietsübergreifend bedeutsame Strukturen und Merkmale sind gleichwohl vorhanden, z.B. der das 
Gesamtgebiet begrenzende Westwald und die große grüne Freifläche im Quartier (ehemaliger 
Exerzierplatz bzw. Exerzierplatz), Knotenpunkte der Erschließung an Eschollbrücker Straße und 
Haardtring sowie die Fahrradverbindung entlang der Bahnlinie. 
Durch die kürzlich abgeschlossene Neuordnung der Telekom-Gebiete entstehen u.U. neue 
Verknüpfungsmöglichkeiten in Form von Nord-Südverbindungen (Telekom-Allee), die bisher unterbrochen
waren. 

Stadtbedeutsam sind die dem Gebiet direkt benachbarten Gewerbeflächen mit dort ansässigen Firmen, 
die sich verkehrlich wie baulich und wirtschaftlich auswirken. 
Bezüglich des Stadtbildes sind Zusammenhänge derzeit nur bereichsweise erkennbar und beschränken 
sich auf die für Kasernen charakteristische kammartige Anordnung von Unterkunftsbauten entlang der 
Eschollbrücker Straße. Diese Bautypologie und städtebauliche Prägung findet sich in Darmstadt auch 
an anderer Stelle (Rheinstrasse, ehem. Kasernen bzw. PTZ/Telekom, Wohnbauten der mittleren 
Rheinstraße sowie andere Entwicklungen der Wiederaufbau-Zeit). 
Ansonsten sind aus dem Plangebiet baulich-städtebaulich prägnante Erscheinungsbilder relativ gering 
wirksam, da sich die wesentlichen Flächen - vor allem das Nathan-Hale-Depot - in einer Art Rücklage 
befinden und wenig optischen Bezug zur Umgebung aufweisen. 
22

Bestand / Analyse
Abb.: Gebietsübergreifende Strukturen / Konzeptionale Ansätze
Nutzung und Nutzungen im städtebaulichen Umgriff
Durch seine Lage im Stadtgebiet ist die jetzige Nutzungsstruktur heterogen geprägt.
Die Konversionsbereiche selbst dienten bis 2008 militärischen Nutzungen der US-Armee. 

Kelley-Barracks:
In den Kelley-Barracks dominieren neben den Mannschaftsgebäuden an der Eschollbrücker Straße mit 
deren Nebennutzungen (Verwaltung / Versorgung) überwiegend Fahrzeughallen, Werkstätten, 
Waschanlagen und ähnliche Nutzungen. Weite Teile der Freiflächen sind versiegelt und dienten als 
Stellplatz für Militärfahrzeuge. Teile des Innenraumes sind begrünt (Exerzierplatz) und am westlichen 
Rand befinden sich im Übergang zum Westwald größere an diesen anknüpfende Wald- und Grünflächen 
sowie Sport- und Trainingsplätze. Im Bereich Kelley-Barracks befindet sich noch eine kleinere Sporthalle
sowie eine Kapelle.

Nathan-Hale-Depot:
Das Nathan-Hale-Depot war reine Lagerstätte mit Lagergebäuden aus den 30-iger Jahren, die in den 
letzten Jahren jedoch weitgehend ungenutzt waren. Die überwiegenden Freiflächen sind gepflastert.
23

Bestand / Analyse
Nutzungen im direkten Umgebungsbereich:
Südwestlich der Konversionsflächen schließen sich die ausgedehnten Waldbestände des Westwaldes an. 

Im Nordwesten und Norden grenzen die Konversionsgebiete an die reinen Gewerbegebiete Kleyerstraße 
und Hilpertstraße mit einem Nutzungsmix aus Handel, Büronutzung und Gewerbe bzw. verarbeitendem 
Gewerbe. 

Nördlich davon befindet sich der ausgedehnte Bereich der Telekom als herausragender IT-Standort 
sowie das Gebiet von Eumetsat.
Im Osten befinden sich zwischen Konversionsgebiet und Bahnlinie eine Reihe von produzierendem 
Gewerbe- bzw. Industriebetrieben, u.a. international aufgestellte Firmen der Lebensmittelbranche sowie 
Kfz-Gewerbe.
Südlich der Eschollbrücker Straße erstreckt sich die Heimstättensiedlung, die überwiegend aus der 
ersten Nachkriegszeit stammt und ein allgemeines Wohngebiet ist. An der Eschollbrücker Straße selbst 
liegen diverse Einzelhandelsunternehmen, u.a. ein großer Verbrauchermarkt.
Östlich der Bahnlinie und des Haardtringes befinden sich die überwiegend durch Wohnnutzung 
gekennzeichneten Stadtteile Bessungen bzw. Postsiedlung. 
Abb.: Einbindung in die Gesamtstadt – Bestehende Nutzungen im Umgebungsbereich des Untersuchungsraumes
24

Bestand / Analyse
Vorhandene Bausubstanz
Im Bereich der Konversionsflächen finden sich unterschiedliche Bebauungsformen und Typologien, 
deren Bausubstanz unterschiedlich gut erhalten ist.
Abb.: Luftbild
Die für die Kelley-Barracks prägende Zeilen an der Eschollbrücker
Straße dienten als Mannschaftsunterkünfte und sind teilweise in 
gutem - auch verwertbarem - Zustand und demnach - 
vorbehaltlich zu präzisierender Anforderungen - bedingt 
erhaltenswert. da sie erst vor ca. 6-7 Jahren modernisiert bzw. 
renoviert wurden. Andere sind sanierungsbedürftig. Die übrigen 
Gebäude sind überwiegend aufgrund des baulichen Zustandes 
bzw. ihrer Nutzungsart nicht erhaltenswert. Die weitläufigen Kfz-
Hallen und Werkstattgebäude im rückwärtigen Teil befinden sich 
in unterschiedlichen baulichen Zuständen, erscheinen aber i.d.R. 
nicht erhaltenswert.
25

Bestand / Analyse
Im Kasernengebiet nehmen - unabhängig von ihrem Bauzustand -
einige Einzelbauten aufgrund ihrer Lage, Nutzung und ehemalige 
Bedeutung eine Sonderstellung mit teilweise gebietsprägendem 
Charakter ein.

Hierzu zählen das Verwaltungsgebäude mit Dachreiter / 
Uhrtürmchen am östlichen Ende des Exerzierplatzes, die 
benachbarte Kapelle sowie eine kleinere Sporthalle. Ebenfalls von
zeichenhaftem Charakter ist der im westlichen Freibereich 
angeordnete Übungsturm.
Eine umfangreiche Untersuchung des baulichen Zustandes aller 
Gebäude durch das Hessische Baumanagement liegt seit 2009 
vor.
Die Gebäude des Nathan-Hale-Depots erscheinen insgesamt 
durch ihren Zustand bzw. Baustruktur (Lager- und Silo-Gebäude) 
nicht erhaltenswert, auch wenn einige wenige hiervon nach 
Umbauten in den 70-iger Jahren noch genutzt wurden. 
Das außerhalb der Konversionsflächen gelegene ehemalige 
Tanklager ist zwischenzeitlich abgebrochen.
26

Bestand / Analyse
Abb.: Analyse vorhandene Bausubstanz / Bewertung des Zustandes
27

Bestand / Analyse
Beschreibung und Bewertung der natürliche Grundlagen
Landschaftsbild
Unter dem Aspekt „Landschaftsbild“ werden die mit den menschlichen Sinnesorganen wahrnehmbaren -
also überwiegend visuellen - Eindrücke der Landschaft im Hinblick auf Vielfalt, Eigenart und Schönheit 
behandelt.
Das Relief des Untersuchungsgebietes ist weitgehend eben. Die Landschaft wird somit vor allem durch 
Bauwerke, Vegetation und andere anthropogene Geländestrukturen (Straßen, Fußwege, Plätze und 
Grünflächen) charakterisiert.
In Bezug auf das Schutzgut Landschaft wurde eine Untergliederung des Untersuchungsraums in drei 
Landschaftsbildeinheiten vorgenommen:
 Interne, zu den Kelley-Barracks und Nathan-Hale-Depots gehörige Flächen sowie Teile des 
angrenzenden Gewerbegebiets (Teilgebiet 1)
 Flächen mit Waldcharakter im Südwesten (Teilgebiet 2) 
 stark durch menschliche Nutzung geprägte Grünflächen und Freiraumbereiche (Teilgebiet 3)
Einteilung des Untersuchungsgebiets in Landschaftsbildeinheiten
28

Bestand / Analyse
Teilgebiet 1
Die Landschaft im ersten und größten Teilgebiet ist stark industriell überprägt und weist einen hohen 
Versiegelungsgrad auf. Die asphaltierten und gepflasterten Flächen sowie die sich darauf befindlichen 
Gebäude und Lagerhallen werden innerhalb und außerhalb der ehemals militärisch genutzten Flächen 
durch kleinere Grünflächen unterbrochen, welche vor allem entlang der Straßen und Gebäude platziert 
sind. Neben Ziergehölzen dominieren Bäume jüngeren und mittleren Alters, ein kleiner Teil wird zudem 
durch ältere Bäume, vor allem Eichen, Buchen und Linden, geprägt. Als raumbedeutsam und die 
Eigenart des Teilgebietes prägend ist zum einen der Gebäudekomplex mit den ehemaligen 
Wohnquartieren, einem Hauptgebäude mit historischem Uhrenturm und dazwischen eingestreuten 
Kieferngruppen rund um den Exerzierplatz in den Kelley-Barracks zu nennen. 
Zum anderen besitzen auch die hoch aufragenden Lagergebäude des Nathan-Hale-Depots aus den 30er 
Jahren einen besonderen Wiedererkennungswert. Während im Westen großflächig Lagerhallen und 
betonierte Freiflächen dominieren, wird der östliche Bereich durch kleinere gewerbliche Bauten und 
Anlagen der mittelständischen produzierenden Betriebe und Autohäuser bestimmt.
Teilgebiet 2
Ausschließlich durch größere Kiefern-Eichen-Mischwaldbestände des Westwaldes charakterisiert, wirkt 
das zweite Teilgebiet im Südwesten stärker als das erste Teilgebiet durch seine natürlichen Elemente. 
Auch die Reste von militärischen Anlagen werden durch Gehölzsukzession überprägt und kaum mehr als
technische Elemente wahrgenommen. Die Waldbestände sind gekennzeichnet durch lockere, mittelgroße
Kiefernstämme mit zunehmendem Laubholzanteil im Unterholz sowie einigen älteren Eichen und 
Linden. 
Teilgebiet 3
Der dritte Teilbereich stellt in diesem Sinne eine Übergangszone dar, in welcher sich einzelne 
Waldflächen bzw. Baumgruppen und größere Freiflächen mit Wiesen- oder Parkcharakter mit gewerblich
genutzten Bereichen durchdringen. Zu diesem Bereich
zählen der mit älteren Laubbäumen umstandene
Exerzierplatz auf dem Gelände der Kelley-Barracks, der
Gleisbereich, der angrenzende Grünzug entlang der
Bahntrasse am östlichen Rand, Sportflächen innerhalb und
außerhalb der Kelley-Barracks sowie eine größere, noch
unbebaute Freifläche blütenreicher Hochstaudenflur im
Nordwesten des Untersuchungsgebietes. Diese Flächen
weisen zum Teil eine besondere Vegetation auf (vgl. Kapitel
3.2) und tragen zur Auflockerung des überwiegend technisch
geprägten Stadtbildes bei. Besonders hohe
Aufenthaltsqualitäten neben dem Exerzierplatz weist eine
parkartige, östlich der Sportplätze der Kelley-Barracks
gelegene Freifläche mit Gräsern, lockerem Kiefernbestand
und einzelnen Spiel- und Sitzelementen auf. Neben einem
großen Findling ragt eine imposante Holz-Stahlkonstruktion,
der ehemalige Sprungturm, zwischen den Kiefern empor.
Abb. : Freifläche mit Gräsern, lockerem Kiefernbestand, Findling und Sprungturm im Westen der Kelley-Barracks 
29

Bestand / Analyse
Erholung
Bedeutsam für die Naherholung der Bevölkerung der angrenzenden Wohngebiete sind vor allem die zum
Westwald gehörigen Waldflächen im Westen. Sie werden zur Nah- und Feierabenderholung genutzt und 
von verschiedenen Bevölkerungsgruppen wie Eltern mit Kindern (Kinderwagen), Fahrradfahrern sowie 
älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern tagsüber, am Abend und am Wochenende zum Spazierengehen 
und Ausführen von Hunden aufgesucht.
Anlagen für die Erholung wie Sport- und Freizeitanlagen befinden sich darüber hinaus zum einen mit 
einer multifunktionalen Sportfläche innerhalb der Kelley-Barracks, zum anderen mit einer 
Baseballanlage im Südwesten des Untersuchungsgebietes. 
Große Bereiche des Planungsgebietes waren bislang durch die Einzäunung des Militärgeländes nicht 
zugänglich für die örtliche Bevölkerung. Auch nach Abzug der US-Streitkräfte sind diese ebenso wie ein 
Großteil der industriell und gewerblich geprägten Teilbereiche des Planungsgebietes nicht nutzbar für 
die Naherholung. Als potenziell für Erholungszwecke geeignete, jedoch derzeit nicht zugängliche 
Bereiche sind die parkartigen Freiflächen des Exerzierplatzes sowie eine mit lockerem Kiefernbestand 
durchsetzte Wiese östlich der Sportplätze der Kelley-Barracks anzusprechen.
Besonders hervorzuhebende Blickbeziehungen in die angrenzende Landschaft sind nicht vorhanden. Die
historische Wegeverbindung der Schepp-Allee in Richtung Stadtmitte ist durch die Nutzungen der 
vergangenen Jahrzehnte und die Einzäunung des Gebietes räumlich kaum mehr erkennbar. 
Durch die Einzäunung hat sich ein Erschließungsnetz für die Naherholung um das Planungsgebiet 
herum entwickelt. Hauptstrecken des örtlichen Radwegnetzes führen außerhalb des Planungsgebietes 
entlang von Eschollbrücker Straße und Haardtring. Darüber hinaus ist der Grünzug parallel zur 
Bahnlinie im Osten mit seiner für Radfahrer und Spaziergänger wichtigen Wegeverbindung von 
Bedeutung.
Vorbelastungen
Vorbelastungen des Landschaftsbildes auf dem Vorhabensstandort sowie in dessen unmittelbarer 
Umgebung bestehen durch
 Lärm- und Schadstoffimmissionen entlang der Eschollbrücker Straße, des Haardtrings und der 
Hilpertstraße3
 Gebäude und gewerbliche Tätigkeiten (mit in das Vorhabengebiet hinein wirkenden Lärm- und 
Geruchsemissionen) auf den Flächen der benachbart liegenden Dienstleistungs- und 
Gewerbegebäude
 technische Einrichtungen und Anlagen sowie Zäune, welche das Areal der Kelley-Barracks und der 
Nathan-Hale-Depots umgeben
 hohen Versiegelungsgrad besonders auf dem Gelände der Kelley-Barracks
Die genannten Vorbelastungen beschränken sich im Wesentlichen auf den Vorhabensstandort
ausschließlich des Westwaldes. Die Lärmemissionen der Haupterschließung betreffen darüber hinaus
auch die jenseits der Eschollbrücker Straße und des Haardtrings gelegenen Wohngebiete sowie Teile des
Westwalds.
3 Entsprechend Lärmkartierung der Stadt Darmstadt wurden vor allem entlang der genannten Straßen-
züge gemittelte Lärmbelastungen von 55 bis 75 dB (A) ermittelt, welche bis zu 400 m in das Planungs-
gebiet hinein wirken können (Berechnungszeitraum 24 h, Grundlage: Straßenverkehrsdaten von 2003). 
Quelle: http://www.darmstadt.de/software/cityguide/Laermkartierung/html/de/1280x1024.html
30

Bestand / Analyse
Bewertung
In die Bewertung des Schutzgutes Landschaftsbild und Erholung gehen die Aspekte Vielfalt, Eigenart 
und Schönheit von Natur und Landschaft ein. Beurteilungsrelevant sind die Ausprägung bzw. das 
Vorhandensein naturraumtypischer Strukturen und Elemente der Kulturlandschaft, die Ablesbarkeit 
naturräumlicher Zusammenhänge sowie die Gliederung der Landschaft durch räumlich wirksame, 
naturnahe Elemente, welche das Landschaftsbild prägen. Auch der Erholungswert der Landschaft wird 
berücksichtigt. Hier sind neben der Ausstattung an Erholungsinfrastruktur besonders die Erreichbarkeit 
und die Entfernung zu Wohngebieten sowie vorhandene Vorbelastungen wie bspw. Lärmimmissionen von
Bedeutung.
Das Areal hat in der Vergangenheit verschiedene Entwicklungen aufgrund anthropogener Einflüsse 
durchlaufen. Seine derzeitige Bedeutung für das Schutzgut Landschaftsbild und Erholung stellt sich wie 
folgt dar:
Auf den ehemals militärisch genutzten Flächen sowie in deren unmittelbarer Umgebung wird die 
Landschaft überwiegend von technischen Elementen und Infrastruktureinrichtungen geprägt (Teilfläche 
1). Verkehrs- und Stellflächen, Zufahrtswege und Straßen sind durch den Menschen geschaffene, 
großflächige, horizontale, technische Strukturen und von geringer Bedeutung für das Schutzgut. Die 
großen Gebäude und Lagerhallen tragen mit Ausnahme einzelner Baukörper und Gebäudegruppen nicht
zur Aufwertung der Landschaft bei. Im Gegensatz hierzu verkörpern die Kasernengebäude und die 
Lagergebäude des Nathan-Hale-Depots typische Elemente einer vergangenen Ära. 
Den genannten baulichen Einrichtungen stehen mit den blütenreichen Ruderalfluren und Sandrasen 
(Vielfalt und Schönheitsaspekt) sowie Gehölzgruppen, Alleen und Einzelbäumen (Bildung von 
Raumkanten, Naturnähe) sowie dem angrenzenden Westwald Elemente von mittlerer bis hoher 
Bedeutung für das Landschaftsbild gegenüber (Teilfläche 2 und 3). Bezüglich der Eigenart des Gebietes 
sind neben den o.g. baulichen Anlagen die folgen-den Elemente der Kelley-Barracks als bedeutsam 
einzustufen: der zentrale Exerzierplatz mit Uhrenturmgebäude an seiner Stirnseite, der Sprungturm im 
Westen mit angrenzenden
Freiflächen sowie die vor allem
zwischen den Kasernen
eingestreut liegenden,
überwiegend aus Kiefern
zusammengesetzten
Baumgruppen. Hinsichtlich ihrer
Bedeutung für die Erholung sind
alle gewerblich genutzten Flächen
sowie alle eingezäunten, nicht
zugänglichen Flächen aufgrund
ihrer eingeschränkten Nutzbarkeit
als nachrangig einzustufen. Mit
der Nähe zu den
Haupterschließungsstraßen
nimmt die Belastung durch
Lärmimmissionen in allen
Teilbereichen zu und schränkt den
Erholungswert entsprechend ein.
31
   Abb.: Kieferntrupps zwischen den Kasernen

Bestand / Analyse
Für die verschiedenen Teilbereiche ergibt sich folgende Einstufung:
Bewertung
Landschaftsbild
Bewertung
Erholung
Bewertung gesamt
Teilbereich 1 sehr gering sehr gering sehr gering
Teilbereich 2 mittel bis hoch hoch hoch
Teilbereich 3 mittel mittel bis hoch mittel
Tabelle: Bewertungsrahmen für das Schutzgut Landschaftsbild und Erholung
Die Bewertung der Bäume hinsichtlich ihrer Bedeutung für Stadtbild, Klima und Erholung ist der 
Anlage 3 zu entnehmen.
Arten und Biotope
Bestand Biotop- und Nutzungstypen
Die Biotop- und Nutzungstypen im Planungsgebiet wurden vor Ort auf Grundlage der Nutzungstypen 
der Kompensationsverordnung4 (KV-Schlüssel) differenziert und werden im Folgenden näher 
beschreiben.
Kiefern-Eichen-Mischwald
Der südwestliche Bereich des Untersuchungsgebiets ist Teil des Westwaldes, der das Stadtgebiet von 
Darm-stadt im Westen begrenzt, und wird durch einen Kiefern-Eichen-Mischwaldbestand geprägt (vgl. 
Abb. 5). Neben Eichen und einzelnen eingestreuten Kiefern bestimmen Linden, Bergahorn und Rotbuche
den Standort. Angepasst an die die unterschiedlichen Licht-verhältnisse und den Nährstoffeintrag in 
Abhängigkeit von der Entfernung zum Weg dominieren im Unterwuchs Brombeere (Rubus fruticosus agg.) 
und  Wurmfarn (Dryopteris filixmas), stellenweise auch begleitet vom Kleinen Springkraut (Impatiens 
parviflora). Auf größeren Lichtungen in
fortgeschrittenem Sukzessionsstadium
finden sich zudem Gewöhnliche
Traubenkirsche (Prunus padus),
Espenschößlinge (Populus tremula), 
Besenginster (Cytisus scoparius) und
Wald-Erdbeere (Fragaria vesca). Die
Wegränder werden durch 
Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata), 
Ruprechtskraut (Geranium robertianum), 
Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia)
und Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
gesäumt.
              Abb.: Blick in den Kiefern-Eichen-Mischwaldbestand im Westwald
4 Verordnung über die Durchführung von Kompensationsmaßnahmen, Ökokonten, deren Handelbarkeit und die 
Festsetzung von Ausgleichsabgaben (Kompensationsverordnung - KV) Vom 1. September 2005. zuletzt geän-
dert am 20. Dezember 2010
32

Bestand / Analyse
Robinienbestand
Zwischen der Bergschneise und dem Sportplatz im Westwald stockt ein kleinflächiger reiner 
Robinienbestand.
Kiefernbestand
Die starke Dominanz der Waldkiefer (Pinus sylvestris) an zwei Stellen entlang der Eschollbrücker Straße 
begründet die Zuordnung dieser Flächen zum Biotoptyp „Kiefernbestand“.
Besenginstergebüsch (geschütztes Biotop)
Im Osten des Untersuchungsgebietes am Rand der alten Schienen auf dem Gelände der Nathan-Hale-
Depots stocken Besenginstergebüsche (Cytisus scoparius). Zum Teil sind diese mit Brombeeren 
überwuchert, an anderer Stelle bilden sie aber auch trockenwarme Gebüschsäume entlang der Gleise.
Heimische Heckenpflanzung
Auf den ehemals militärisch genutzten Flächen wurden bewusst entlang der Straßen und in der Nähe 
von Gebäuden Hecken und Gebüsche angepflanzt, welche das Straßenbild auflockern sollten. Diese 
Pflanzungen bestehen aus vorwiegend heimischen Arten. Als dominierende Arten sind hier Rosen (Rosa 
spec.), Europäisches Pfaffenhütchen (Euonymus europaea) und Weißdorn (Crataegus spec.) zu nennen. 
Vereinzelt hinzu treten Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum), Wolliger Schneeball (Viburnum 
lantana), Liguster (Ligustrum vulgare),  Feldahorn (Acer campestre), Blutroter Hartriegel (Cornus 
sanguinea), Besenginster (Cytisus scoparius), Sanddorn (Hippophaë rhamnoides) sowie die nicht 
heimischen Arten Kartoffelrose (Rosa rugosa) und Götterbaum (Ailanthus altissima).
Ziergehölzhecken
Entlang der Straßen und Häuser sowie zwischen den Parkflächen sind sowohl auf dem Gelände der 
Kelley-Barracks als auch der Nathan-Hale-Depots Ziergehölze angepflanzt worden (vgl. Abb. 6). Im 
Industriegebiet nördlich der Kelley-Barracks und westlich der Nathan-Hale-Depots sind entlang der 
Straßen sind ebenfalls
unterschiedliche Hecken- und
Gebüschpflanzungen anzutreffen. Die
Artenzusammensetzung divergiert
stark zwischen den einzelnen
Grünstreifen. Vorwiegend sind
Ziergehölze wie Schneebeeren
(Symphoricarpos spec.), Kartoffelrose 
(Rosa rugosa), Heckenberberitze
(Berberis thunbergii), Mahonie
(Mahonia aquifolium), Zwergmispeln
(Cotoneaster spec.) oder verschiedene
niedrigwüchsige Zier-Koniferen 
anzutreffen. Eingestreut finden sich
auch Ziergehölzschösslinge von 
Götterbaum (Ailanthus altissima) oder
Robinien (Robinie pseudacorus).
Abb.: Zierhecke entlang der Kasernengebäude mit Schneebeere (Symphoricarpos albus) und Robinienschösslingen
33

Bestand / Analyse
Baumschule
Zwischen den Besenginstergebüschen im Nordosten des Untersuchungsgebiets befindet sich eine 
Fläche, welche mit unterschiedlichen Strauch- und Baumarten bepflanzt wurde. Hier wurden zum einen 
heimische Arten wie beispielsweise Lärche (Larix decidua), Linde (Tilia spec.), Silber- und Zitterpappel 
(Populus alba und P. tremula), Kiefer (Pinus sylvestris), Fichte (Picea abies), Weißdorn (Crataegus spec.), 
Blutroter Hartriegel und Kornelkirsche (Cornus sanguinea und C. mas) aber auch nichtheimische bzw. 
standortfremde Arten und Zuchtformen wie Blautanne (Abies procera), Lebensbaum (Thuja spec.), 
Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea), Hybridpappeln (Populus x canadensis), Lorbeerkirsche (Prunus 
laurocerasus), Robinie (Robinia pseudoacacia) und Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) in 
unterschiedlichem Alter in einem gemischten Bestand gepflanzt.
Feldgehölz
Am Eingangsbereich der Nathan-Hale-Depots an der Kurve der Bergschneise, auf welche die 
Stadtschneise zuläuft, stockt ein Feldgehölz. Die Artenzusammensetzung der Baumschicht ist geprägt 
durch Kirsche (Prunus avium), Ahorn (Acer pseudoplatanus, A. platanoides), Eiche (Quercus robur) und 
Linde (Tilia spec.). In der Strauchschicht wachsen Hartriegel (Cornus sanguinea), Liguster (Ligustrum 
vulgare), Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) und Hasel (Corylus avellana). Im Unterwuchs finden sich 
Klettkraut (Galium aparine), Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata), Brennnessel (Urtica dioica) und 
Ruprechtskraut (Geranium robertianum). 
Panzerwaschanlage
Die ehemalige Panzerwaschanlage auf dem Gelände der Kelley-Barracks ist mittlerweile trockengelegt. 
Die betonierten Becken weisen keine nennenswerte Vegetation auf.  
Magerrasen auf Schotter (geschütztes Biotop)
Auf dem Gelände der Nathan-Hale-Depots befinden sich zwischen den Schienen im Norden des 
Untersuch-ungsgebiets geschotterte Flächen. Auf einer größeren Fläche konnte sich eine 
Magerrasenvegetation mit Klei-nem Wiesenknopf (Sanguisorba minor) und Scharfem Mauerpfeffer 
(Sedum acre) entwickeln. Eingestreut wachsen hier auch ruderale Arten wie Gewöhnliches Leimkraut 
(Silene vulgaris) und Königskerze (Verbascum spec.).
Sandrasen-Pionierstadien (geschütztes Biotop)
In den Zwickeln der Schienen herrscht Sand-Rohboden vor, auf welchem sich Sandrasenvegetation 
etabliert hat (vgl. Abb.). Es handelt sich hierbei um ein Pionierstadium, welches von der Charakterart 
Silbergras (Corynephorus canescens) dominiert wird und sich zusätzlich durch das Vorkommen des in 
der Region seltenen Kegelfrüchtigen Leimkrauts (Silene conica) auszeichnet (vgl. Abb.). Eingestreut 
wachsen zudem einige ruderale Arten. Der sandige Untergrund ist sehr bemoost. Eine genaue 
floristische Kartierung erfolgte in diesem Zuge jedoch nicht. Das Vorkommen der Sand-Silberscharte 
(Jurinea cyanoides) kann dadurch nicht völlig ausgeschlossen werden.
34

Bestand / Analyse
Sandrasen - ruderalisiert (geschütztes Biotop)
Ein Großteil der Flächen auf dem Gelände der Nathan-Hale-Depots sowie der große Exerzierplatz auf 
dem Gelände der Kelley-Barracks wird durch das Vorkommen von Sandrasenarten wie Silber-Fingerkraut
(Potentilla argentea), Reiherschnabel (Erodium cicutarium), Feldklee (Trifolium campestre), Spitzwegerich 
(Plantago lanceolata), Zwerg-Schneckenklee (Medicago minima),  Hornkraut (Cerastium spec.) und 
stellenweise Silber-gras (Corynephorus canescens) sowie Hügel-Vergißmeinnicht (Myosotis ramosissima) 
bestimmt (vgl. Abb.). Diese Bestände sind jedoch in den meisten Bereichen stark beeinträchtigt bzw. 
weisen ein Mosaik aus Sand-rasen und trockenwarmer Ruderalflur oder anderen Magerkeitszeigern auf. 
So sind auf fast allen Flächen Arten wie Mäusegerste ( Hordeum murinum), Gewöhnliches Leimkraut 
(Silene vulgaris), Beifuß (Artemisia vulgaris), Weicher Storchschnabel (Geranium molle), Gemeine 
Nachtkerze (Oenothera biennis), Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobea), Oregano (Origanum vulgare), 
Schafgarbe (Achillea millefolium), Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum), Feinstrahl (Erigeron 
annuus), Rispen-Flockenblume (Centaurea stoebe), Zottige Wicke (Vicia villosa) und verschiedene 
Königskerzen (Verbascum lychnitis, V. densiflorum, V. spec.) anzutreffen.
 Abb.: Exerzierplatz der Kelley-Barracks mit einem Mosaik aus Sandrasen und Ruderalflur 
35
Abb.: Sandrasen-Pionierstadien zwischen den 
Gleisen auf  dem Gelände der Nathan-Hale-Depots
Abb.: Das sehr seltene Kegelfrüchtige Leimkraut (Silene conica) auf  
den Sandrasenflächen zwischen den Gleisen

Bestand / Analyse
Ruderalisierte Wiese
Die ruderalisierten Wiesen im Untersuchungsgebiet sind besonders auf die ehemaligen Vorgärten der 
Gebäude beschränkt (vgl. Abb. 10). Diese zeichnen sich durch ihren hohen Gräseranteil und das 
vereinzelte Auftreten von ruderalen Arten aus. Kennzeichnend ist zudem das Vorkommen von 
hochstämmigen Bäumen, welche diese Flächen zumindest stellenweise beschatten. 
Das Artenspektrum ist mit dem einer artenarmen, leicht verbrachten Glatthaferwiese zu vergleichen. So 
treten hier variierend mit den Lichtverhältnissen und der Nährstoffversorgung Glatthafer (Arrhenatherum 
elatius), Knaulgras (Dactylis
glomerata), Wiesen-Schwingel 
(Festuca pratensis), Schafgarbe 
(Achillea millefolium), Spitzwegerich 
(Plantago lanceolata), Jakobs-
Greiskraut (Senecio jacobaea), Weiße
Lichtnelke (Silene alba), Weicher
Storchschnabel (Geranium molle),
Löwenzahn (Taraxacum officinale),
Zottige Wicke (Vicia villosa), und
Zaun-Wicke (Vicia sepium),
Kriechendes Fingerkraut (Potentilla
reptans),  Weißklee (Trifolium repens),
Graukresse (Berteroa incana), Ampfer 
(Rumex spec.), Brennnessel (Urtica
dioica), Königskerze (Verbascum
spec.) in unterschiedlicher Dominanz
auf.
Trockenwarme ausdauernde Ruderalflur
Ein Großteil der Flächen im Untersuchungsgebiet ist mit mehrjährigen, ruderalen Arten bestanden. Die 
Bestände variieren je nach Pflegezustand und Standort in ihrer Artenzusammensetzung. Zum Teil haben
sich auf einigen Flächen Sandrasen-Arten wie Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea), Reiherschnabel 
(Erodium cicutarium) und Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella) in den Beständen angesiedelt. Die 
kennzeichnenden Arten der trockenwarmen Ruderalfluren sind verschiedene Königskerzen (Verbascum 
lychnitis, V. densiflorum, V. spec.) , Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis), Rispen-Flockenblume 
(Centaurea stoebe), Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris), Mäusegerste (Hordeum murinum), Weicher 
Storchschnabel (Geranium molle), Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum), Jakobs-Greiskraut 
(Senecio jacobea), Weiche Trespe (Bromus hordeaceus) und Graukresse (Berteroa incana). Hinzu treten 
verschiedene Gräser der Glatthaferwiesen und Versaumungszeiger wie Wolliges Honiggras (Holcus 
lanatus) und krautige Arten der Trittrasengesellschaften wie beispielsweise Weiß-Klee (Trifolium repens), 
Löwenzahn (Taraxacum sectio Ruderalia) und Gänseblümchen (Bellis perennis). An trockenen Stellen 
kommt zum Teil mit großer Deckung Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre) vor. Dieser Biotoptyp ist dem 
der ruderalisierten Wiese (9.130) stellenweise sehr ähnlich.
36
Abb.: Ruderalisierte Wiese mit Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea) auf dem Areal 
der Kelley-Barracks

Bestand / Analyse
 Abb.: Arten- und Blütenreiche trockenwarme Ruderalflur auf  der Freifläche neben der Deutschen Post
Vollversiegelte Flächen
Etwa 22,4 ha des Untersuchungsgebiets sind als Straßen und Plätze vollständig versiegelt (vgl. Abb. 
12). Dies sind mehr als ein Drittel des Gesamtareals. Hinzu kommt die Fläche, welche mit Bauwerken 
bestanden ist (vgl. Biotoptyp 10.710).
 Abb.: Vollversiegelte Flächen, große Lagerhallen und Gebäude auf  dem Gelände der Kelley-Barracks
37

Bestand / Analyse
Gepflasterte Flächen
Einige der Parkplatzflächen und der kleineren Wege, welche zu Häusern führen, sind nicht asphaltiert 
sondern gepflastert.
Sand- und Schotterflächen
Die Sportplätze im Untersuchungsgebiet weisen einen sandigen Belag auf. Hinzu kommen einige wenige
geschotterte Wege oder Parkplatze ohne bzw. mit nur spärlichem Bewuchs.
Gleisbereich mit Gehölzsukzession
Abb.: Gleisbereich mit Gehölzaufwuchs, v.a. der Götterbaum (Ailanthus altissima) bildet hier schnell Dominanzbestände.
Der Gleichbereich im Norden der Nathan-Hale-Depots ist mit verschiedenen Gehölzen bewachsen. 
Besonders die neophytischen Arten Götterbaum (Ailanthus altissima), Robinie (Robinia pseudoacacia), 
und Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) treten häufig auf (vgl. Abb. 13). Hinzu kommen 
Pionierarten wie Silber-Pappel (Populus alba), Hänge-Birke (Betula pendula) sowie 
trockenheitsverträgliche Arten wie Waldkiefer (Pinus sylvestris), Besenginster (Cytisus scoparius) und 
Felsenbirne (Amelanchier ovalis). Brombeerschößlinge überwuchern die Gleise stellenweise flächig.
Gebäude
Etwa 7,2 ha des Untersuchungsgebietes sind mit Gebäuden und ihren Nebenanlagen bestanden (vgl. 
Abb.). 
38

Bestand / Analyse
Kleine öffentliche Grünanlage, Ziergarten, Straßenbegleitgrün
Die Grünstreifen entlang von Straße und Gebäuden werden regelmäßig gepflegt bzw. geschnitten und 
sind durch einen hohen Ziergehölzanteil gekennzeichnet (vgl. Abb.). Im Untersuchungsgebiet sind diese 
Flächen auf den Bereich außerhalb der Kelley-Barracks und der Nathan-Hale-Depots beschränkt, da die 
meisten Vorgärten oder Rabatten innerhalb des Konversionsgeländes nicht mehr intensiv gepflegt 
werden und durch die voranschreitende Verbrachung und Ruderalisierung mittlerweile einem anderen 
Biotoptyp zuzuordnen sind. Die größeren Vorgärten mit zumeist baumartigen Ziergehölzen wurden dem
Biotoptyp 11.223 zugeordnet (s.u.).
 Abb.: Straßenbegleitgrün mit Zierarten, welches regelmäßig gepflegt wird.
Ziergarten mit Ziergehölz
Insbesondere auf dem Gelände der Kelley-Barracks sind einige Vorgärten um die Häuser mit 
nichtheimischen Ziergehölzen bestockt. Es handelt sich dabei um Robinien (Robinia pseudoacacia), 
Götterbaum (Ailanthus altissima), Gleditschien (Gleditsia spec.), Roteichen (Quercus rubra) und 
verschiedene Koniferen.
Intensivrasen
Die Sportplätze im Untersuchungsgebiet sind überwiegend durch intensiv gepflegte Rasenflächen 
gekennzeichnet.
Extensivrasen, Wiesenbrache
Viele der Flächen auf dem Gelände der Kelley-Barracks in direktem Anschluss an die Gebäude sind 
durch eine fortschreitende Verbrachung gekennzeichnet (vgl. Abb.). 
39

Bestand / Analyse
 Abb.: Durch unterlassene Pflege entstandene „Wiesenbrachen und Extensivrasen“ um die Barracks
Park
Zwischen den Kelley-Barracks und dem südwestlich angrenzenden Wäldchen befindet sich ein 
Parkgelände, welches derzeit aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Konversionsfläche für die Öffentlichkeit 
nicht zugänglich ist. Es ist geprägt durch einen Wechsel von Grünflächen, Bäumen und Wegen sowie 
verschiedenen kleineren Bauwerken und vereinzelten Sitzmöglichkeiten.
Im Osten des Untersuchungsgebietes verläuft ein öffentlicher Grünzug entlang der Bahntrasse parallel 
zum Haardtring, welcher vor allem von Fahrradfahrern stark frequentiert wird (vgl. Abb.). Durch den vor 
allem mit Ziergehölzen bepflanzten Park führt ein geschotterter Weg. Der Bewuchs der Rasenflächen 
entlang des Weges ist als
artenarmer Trittrasenbestand
anzusprechen mit
dominierendem Deutschem
Weidelgras (Lolium perenne)
und Einjährigem Rispengras
(Poa annua). Stellenweise tritt
Rotes Straußgras (Agrostis
capillaris) hinzu. Als krautige
Arten kommen vor allem
Gänseblümchen (Bellis 
perennis
), Löwenzahn
(Taraxacum sect. Ruderalia),
Kriechendes Fingerkraut
(Potentilla reptans), Wiesen-
Pippau (Crepis biennis) und
Braunelle (Prunella vulgaris)
vor.
40
  Abb.: Öffentlicher Grünstreifen im Grünzug entlang der Bahntrasse

Bestand / Analyse
Fauna
Ergebnis der Artenschutzrechtlichen Vorprüfung
Im Frühjahr 2011 wurde eine Begehung des Untersuchungsgebietes mit dem Ziel der Abschätzung der 
relevanten faunistischen Arten durchgeführt. Anschließend wurden die aufgrund der Habitatausstattung 
möglicherweise vorkommenden Arten in einer Artenschutzrechtlichen Vorprüfung5 zusammengetragen 
und auf ihre Relevanz geprüft. Das Fazit enthält die Empfehlung, in Bebauungsplanverfahren die 
folgenden Arten/Artengruppen in einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) zu untersuchen,
da Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG nicht auszuschließen sind:
 Fledermäuse
 Vögel
 Reptilien (Zauneidechse)
 Amphibien
 Insekten (Heldbock)
 Gefäßpflanzen (Sand-Silberscharte); siehe Bestand Biotop- und Nutzungstypen
Auswertung sonstiger Daten und Gutachten
Ergänzende Informationen zum potenziellen Artenspektrum liefert die folgende Auswertung vorliegender
Daten und Gutachten für angrenzende Flächen.
Fledermäuse: Bei Untersuchungen zur UVS „Westranderschließung Darmstadt“6 wurden im dortigen 
Untersuchungsgebiet, welches im Nordwesten an das vorliegende Untersuchungsgebiet anschließt, 
sechs Fledermausarten nachgewiesen (Fransen-, Zwerg-, Rauhaut-, Kleine Bartfledermaus, Großer und 
Kleiner Abendsegler). Es ist davon auszugehen, dass diese Arten auch Teilbereiche des 
Konversionsgeländes als Nahrungshabitat nutzen. Die Waldbereiche innerhalb und außerhalb der Kelly-
Barracks bieten zudem vermutlich für die Baumhöhlen bewohnenden Arten (alle außer der 
Zwergfledermaus) Quartier- und Wochenstubenpotenzial. Die Kasernengebäude und die Gebäude des 
Nathan-Hale-Depots sind prinzipiell als Quartierstandort der Zwergfledermaus geeignet.
Für das Untersuchungsgebiet der UVS „Westranderschließung Darmstadt“ wurde aufgrund der 
altholzreichen Waldbestände eine hohe Bedeutung als Lebensraum für Fledermäuse festgestellt. 
Gleiches kann vor allem aufgrund der Waldbestände innerhalb und außerhalb der Kelley-Barracks für 
das vorliegende Untersuchungsgebiet nicht ausgeschlossen werden, muss aber durch Kartierungen 
untermauert werden. 
Alle Fledermausarten sind in Anhang IV der FFH-Richtlinie geführt und somit streng geschützt. Bei zu 
erwartenden Beeinträchtigungen der jeweiligen lokalen Population bzw. der räumlichen Funktion im 
räumlichen Zusammenhang sind Ausgleichsmaßnahmen erforderlich, die ihre Funktion zwingend vor 
Baubeginn erfüllen müssen, um Verbotstatbestände zu vermeiden.
Vögel: Bei den im Untersuchungsgebiet zu erwartenden Vogelarten kann ebenfalls die o. g. UVS 
herangezogen werden. Dort wurden 37 Arten nachgewiesen, deren Vorkommen prinzipiell auch im 
Konversionsgelände möglich ist. Zudem sind weitere typische Arten des Siedlungsbereiches zu 
erwarten. Unter anderen wurden z. B. der in Hessen gefährdete Gartenrotschwanz, Buntspecht, 
5  Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung
6  Vorläufiger LBP und UVS Westranderschließung Darmstadt. 
41

Bestand / Analyse
Mittelspecht, Grünspecht, Schwarzspecht, Grauschnäpper und Trauerschnäpper in relativ hoher Anzahl 
nachgewiesen. Zudem wurden Arten der lichten Wälder und Offenlandübergänge, wie Pirol, Fitis, 
Stieglitz, Haussperling kartiert.
Wie bei den Fledermäusen wurde eine hohe Bedeutung als Lebensraum für die Avifauna festgestellt. Da 
große Teile der Konversionsfläche überbaut sind und die Vorbelastungen im Vergleich zur Westspange 
höher sind, ist hier von einer geringeren Bedeutung auszugehen.
Die Vogelvorkommen unterliegen der artenschutzrechtlichen Prüfungspflicht. Verbotstatbestände sind 
voraussichtlich relativ einfach durch eine Bauzeitenbeschränkung zu umgehen.
Zauneidechse: Aufgrund der Biotoptypen in den Konversionsflächen und wegen der Artnachweise bei 
der Westspange ist davon auszugehen, dass die Art auch hier siedelt. Ob bedeutende Bestände in den 
Konversionsflächen siedeln, ist vorab nicht einzuschätzen.
Maßnahmen zur Vermeidung von Verbotstatbeständen werden voraussichtlich erforderlich, sind aber in 
der Regel mit geringem Aufwand zu realisieren (Anreicherung geeigneter Ersatzlebensräume mit 
wichtigen Habitatelementen um die Lebensraumeignung zu optimieren).
Amphibien: Aufgrund der Standortbedingungen ist das Vorkommen von Knoblauch-, Kreuz- und 
Wechselkröte nicht auszuschließen. In der ehemaligen Panzerwaschanlage wurden Erdkröte, Berg- und 
Teichmolch nachgewiesen. Deren Bestände wurden in einen künstlichen Teich im Westwald 
umgesiedelt7. Da die Waschanlage seither trocken gehalten wird, stellt dieses Gewässer keinen 
geeigneten Lebensraum mehr dar.
Die Bedeutung des Untersuchungsgebietes für Amphibien kann erst nach einer Bestandserfassung 
beurteilt werden. Ob Kompensationsmaßnahmen erforderlich werden, ist ebenfalls von den Ergebnissen 
einer Kartierung abhängig.
Heldbock: Der Heldbock (Cerambyx cerdo) ist
vom Aussterben bedroht und nach der FFH-
Richtlinie (Anh.II und IV) der EU streng ge-
schützt. In Darmstadt sind
Heldbockvorkommen u. a. im Bereich des
o. g. Untersuchungsgebietes zur UVS
„Westranderschließung Darmstadt“ als auch
entlang der Rheinstraße bekannt8. Aufgrund
des Eichenbestandes im Konversionsgelände
und seiner Altersstruktur ist auch hier mit
dem Vorkommen der Art zu rechnen. Aus-
sagen zur Wertigkeit des Geländes für die Art
sowie zu Kompensationsmaßnahmen sind
ohne Bestandserfassungen nicht möglich.
Falls ein Kompensationsbedarf entsteht,
könnte sich dieser aufgrund des Fehlens
geeigneter Eichenbestände im Nahbereich
des Eingriffs als schwierig erweisen.
7 Monitoring und Umsiedlung der Amphibienpopulation der Kleyerstraße/US-Panzerwaschanlage. Bericht zum Am-
phibienschutz und Umsiedlung der Amphibien-Population des Darmstädter Westwalds.
8 Bestandsaufnahme und Bewertung einer Heldbockpopulation zwischen Rheinstraße und Robert-Bosch-Straße, 
Darmstadt.
42
     Abb.: Ein Vorkommen des Heldbocks kann im Untersuchungsgebiet 
     nicht ausgeschlossen werden.

Bestand / Analyse
Weitere Artengruppen: Aufgrund der Biotopausprägung sind zudem Wert gebende Arten aus den 
Artengruppen der Wildbienen und sonstigen Stechimmen sowie der Tagfalter und Heuschrecken zu 
erwarten, die im Rahmen des Umweltberichtes zu einem Bebauungsplan abgehandelt werden müssen. 
Die Erfassung dieser Artengruppen wird deshalb ebenfalls empfohlen, um eine Bewertung der Flächen 
für diese Artengruppen vornehmen und um Maßnahmen zur Kompensation ableiten zu können.
Vorbelastungen
Vorbelastungen für Pflanzen und Tiere resultieren im Untersuchungsgebiet vor allem aus folgenden 
Gegebenheiten:
 hoher Versiegelungsgrad
 Veränderung der Flora durch Anpflanzungen von Ziergehölzen und nicht einheimischen bzw. 
standortfremden Arten
 Einträge von Schadstoffen aus Industrie und Verkehr
Bewertung
Die Ermittlung des Werts und der Empfindlichkeit der Biotop- und Nutzungstypen erfolgt gemäß 
Kompensationsverordnung (KV). Die vorläufige Bewertung ist Tab. 1 zu entnehmen. Hinzu kommen über
1000 Bäume, welche in Habitus und Vitalität stark divergieren. Die Bewertung der Bäume erfolgte 
hauptsächlich nach dem Kriterium der Vitalität, nachgeordnet beurteilt wurden zudem auch 
raumwirksame und klimatische Aspekte (siehe Plan 2). Die ökologische Wertigkeit der Bäume wurde 
nicht ermittelt.
43

Bestand / Analyse
Bewertung der Biotopen
Tabelle: Bewertung der Biotoptypen im Untersuchungsgebiet nach KV Hessen
44

Bestand / Analyse
Boden
Bestand
Das geologische Ausgangsgestein bilden Flugsande, welche zwischen den Eiszeiten im Pleistozän gen 
Osten verweht wurden und sich in der Rheinebene vor dem Bergstraßenanstieg ablagert haben. Die 
Mächtigkeiten können aufgrund des Reliefs, der Genese und der mehrmaligen Umlagerung stark 
variieren. Die Flugsande weisen stellenweise lehmige Horizonte auf, welche in unterschiedlicher Tiefe 
anzutreffen sind. Die Unterschiede der Horizonte, welche je nach Bodenart stauend oder drainierend 
wirken, bedingen einen gestörten Bodenwasserhaushalt. Meist ist der Oberboden von Dürre und 
Austrocknung geprägt. Der Untergrund kann jedoch bedingt durch eine lehmige bis tonige Schicht 
Staunässe aufweisen. Oberflächlich sind die Flugsande größtenteils entkalkt und damit nährstoffarm. 
Sie sind zudem aufgrund ihres Korngefüges der Winderosion ausgesetzt. Die Bodentypen sind bei einer 
geringen Bodenentwicklung als Pararendzinen und bei einer fortschreitenden Entwicklung der Böden als
Bänder-Braunerden zu bezeichnen. Hinzu kommen Übergangsformen zwischen diesen Bodentypen: 
Pararendzina- Braunerden und Braunerde-Pararendzinen. 
Die genannten Bodentypen sind auf allen größeren unbebauten und unversiegelten Flächen im 
Untersuchungsgebiet wie den Waldflächen im SW und den parkartigen Grünflächen anzutreffen. 
Aussagen zum Bodentyp für die verbleibenden, anthropogen überformten Flächen können nicht 
getroffen werden.
Vorbelastungen
Die Vorbelastungen für das Schutzgut Boden bestehen im Untersuchungsgebiet durch den hohen 
Versiegelungsgrad und den Eintrag von Schadstoffen aus den umliegenden Nutzungen (Reifenabrieb, 
Abgase, Öle u.ä.). 
Dem Regierungspräsidium Darmstadt sind mindestens zwei Altlastenstandorte und zwei 
Grundwasserschadensfälle im Konversionsgebiet bekannt.
Bewertung
In Anlehnung an § 2 BBodSchG werden folgende Bodenfunktionen unterschieden:
 Funktion als Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen
 Funktion der Böden als Ausgleichskörper im Wasserhaushalt: Bestandteil des Naturhaushalts 
(Wasser- und Nährstoffkreisläufe)
 Funktion als Filter und Puffer für Schadstoffe und zum Schutz des Grundwassers
 Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte
 Nutzungsfunktion als Rohstofflagerstätte; Fläche für Siedlungen, Verkehr etc.; Land- und 
Forstwirtschaft
Hinsichtlich ihrer Lebensraumfunktion bedeutsame Böden zeichnen sich durch besonders trockene oder
feuchte Standorte und einen hohen Hemerobiegrad aus. Somit sind diesbezüglich vor allem die 
innerhalb der ehemaligen Militärstützpunkte gelegenen Sandrasenflächen von Bedeutung. 
Eine wichtige Funktion als Ausgleichskörper im Wasserhaushalt übernehmen alle nicht bebauten bzw. 
durch Altlasten o.ä. gestörten Böden, welche durch die Aufnahme von Niederschlagswasser eine 
Abflussverzögerung oder Abflussminderung (Verzögerung oder Minderung oberflächiger Abflüsse in das 
Grundwasser) unterstützen. Da ein Großteil der Flächen versiegelt ist, sind die Böden in dieser Hinsicht 
nur von untergeordneter Bedeutung. Die nicht versiegelten Böden weisen aufgrund ihres sandigen 
45

Bestand / Analyse
Bodengefüges eine gute Wasserleitfähigkeit auf, die nutzbare Feldkapazität (der Anteil der 
pflanzenverfügbaren Menge am gespeicherten Wasser) ist jedoch entsprechend gering.
Weitere Aussagen zur Funktion der Böden als Filter und Puffer lassen sich aus der Bodenart ableiten. 
Die sandigeren, unversiegelten Böden sind hinsichtlich ihrer Leistung als Filter und Puffer von mittlerer 
Bedeutung.
Werden im Hinblick auf die Nutzungsfunktion für die Land- und Forstwirtschaft nur die Böden 
betrachtet, so weisen die Flächen im Planungsgebiet nur eine geringe Eignung für die Ackernutzung auf. 
Anstelle dessen wird auf den sandigen Böden die forstwirtschaftliche Nutzung empfohlen (vgl. FNP). 
Werden für die Bewertung darüber hinaus weitere Standortfaktoren wie Klima und Relief 
hinzugenommen, ergibt sich im Hinblick auf die Ertragsfähigkeit und landwirtschaftliche Nutzbarkeit 
eine mittlere Bedeutung.
Informationen zur Abschätzung der Archivfunktion des Bodens als naturgeschichtliche Urkunde liegen 
für das Untersuchungsgebiet nicht vor. 
Der noch unbebaute Boden besitzt gegenüber einer Bebauung eine hohe Empfindlichkeit, da alle 
Bodenfunktionen durch die Flächenversiegelung/Überbauung verloren gehen.
Wasser
Für die Aussagen zum Schutzgut Wasser wurden Daten aus dem Landschaftsplan der Stadt Darmstadt9 
ausgewertet.
Bestand
Die Abhängigkeit des Grundwasserstands von der Grundwasserneubildung, der Grundwasserentnahme 
sowie den geologisch-morphologischen Verhältnissen führt zu einem mittleren Grundwasserabstand von 
mehr als 10m im Untersuchungsgebiet. Die Grundwasserfließrichtung ist nach Westen zum Rhein hin 
gerichtet. 
Aufgrund der klimatischen Verhältnisse ist die Grundwasserneubildung im Kreis Darmstadt sehr gering. 
Die Grundwasserneubildungsraten liegen im Großteil des Untersuchungsgebietes bei 50-100 
mm/Jahr10. Die Region zählt zu den trockensten Gebieten in Deutschland. Das Niederschlagsmittel liegt
bei etwas über 700 mm/a. Die Niederschläge sind ungefähr zur Hälfte auf Sommer und Winter verteilt. 
Im Sommer resultiert aus den geringen Niederschlägen und der hohen Verdunstungsrate eine negative 
Wasserbilanz für das Untersuchungsgebiet. Die Grundwasserentnahme sowie die durchlässigen Sande 
und Schotter verschärfen die Sommertrockenheit im Untersuchungsgebiet.
Die gute Durchlässigkeit der vorwiegend sandigen Deckschichten ist jedoch im Hinblick auf die  
Grundwasserneubildung als günstig anzusehen. 
9  WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT (2003): Landschaftsplan Darmstadt - Grundlagenteil. Grünflächenamt 
Darmstadt. S. 27ff.
10  HLUG (2004): Hydrologisches Kartenwerk Hessische Oberrheinebene - "Hessisches Ried". Grundwas-
serneubildung aus Niederschlag. Mittelwerte der Jahre 1961 - 1991
46

Bestand / Analyse
Natürliche Oberflächengewässer kommen im Untersuchungsbereich nicht vor. Einzig die 
Panzerwaschanlage ist als künstliches Oberflächengewässer zu nennen. Dieses wurde jedoch in den 
letzten Jahren trockengelegt und ist damit nicht mehr als Gewässer zu betrachten.
Vorbelastungen
Die Versickerungsrate ist aufgrund des hohen Versiegelungsgrades und der starken Sommertrockenheit 
des Untersuchungsgebietes ganzjährig stark eingeschränkt.
Vorbelastungen für das Schutzgut Wasser bestehen darüber hinaus durch:
 die Verringerung der Grundwasserneubildung durch den Anteil bereits versiegelter und 
teilversiegelter Böden (Gebäude, Straßen, Wege und Lagerflächen)  
 einen möglichen Eintrag von Luftschadstoffen durch den Straßenverkehr auf den angrenzenden, viel 
befahrenen Straßen (Eschollbrücker Straße, Haardtring) sowie den Eintrag von Betriebsmitteln über 
den Boden in das Grundwasser
Dem Regierungspräsidium Darmstadt sind mindestens zwei Altlastenstandorte und zwei 
Grundwasserschadensfälle im Konversionsgebiet bekannt.
Bewertung Grundwasser
Hinsichtlich relevanter Funktionen des Schutzgutes Wasser bestehen enge Wechselbeziehungen zum 
Schutzgut Boden.
Wichtigstes Kriterium ist die Durchlässigkeit des Untergrunds, um die landschaftsplanerischen 
Funktionen Grundwasserdargebot und -neubildung beschreiben zu können. Für die 
Grundwasserneubildung spielen neben der Durchlässigkeit des Untergrunds weitere Kriterien wie z.B. 
die Nutzungsart eine wichtige Rolle. 
Die Vorhabensfläche selbst hat aufgrund des hohen Versiegelungsgrades in Verbindung mit den 
Klimabedingungen momentan eine geringe Bedeutung für die Grundwasserneubildung.
Die Grundwasserverschmutzungsempfindlichkeit ist aufgrund der geringen Filter- und 
Puffereigenschaften der sandig-kiesigen Böden als hoch einzustufen. 
Bewertung Oberflächengewässer
Nach der Trockenlegung der Panzerwaschanlage sind keine Oberflächengewässer im 
Untersuchungsgebiet  anzutreffen.
47

Bestand / Analyse
Klima und Luft
Bestand
Das Regionalklima11 wird von der Lage der Vorhabensfläche im Übergangsbereich zwischen dem 
trocken-warmen Oberrheingraben und dem kühlen, niederschlagsreichen Odenwald geprägt. Die Region 
gehört zum Klimabezirk "Rhein-Main" und „westlicher Odenwald“. Das Regionalklima ist gekennzeichnet 
durch milde Winter und heiße Sommer mit relativ hohen Jahresdurchschnittstemperaturen von 9°, 
geringe Niederschläge (600–650 mm ), ein häufiges Auftreten von Inversionswetterlagen sowie eine hohe
Anzahl von Nebel- und Schwületagen. Charakteristisch ist ein hoher Anteil von so genannten 
Schwachwind-Wetterlagen (etwa 20 %). Im Mittel treten über 40 Sommertage (Tage mit einer 
Höchsttemperatur über 25° C) auf.
Der gesamte Oberrheingraben zeichnet sich klimatisch durch sommerliche Hitze, geringe Durchlüftung, 
hohe Luftfeuchtigkeit und Schwülebelastung aus. Das Klima wird in Bezug auf das Wohlbefinden des 
Menschen daher als "bioklimatisch intensiv belastend" bewertet. 
Geländeklimatisch zeichnen sich die Flächen des Planungsgebietes dadurch aus, dass sie in 
Abhängigkeit von der Jahreszeit unterschiedlich auf das Geländeklima wirken. 
Während die Waldflächen ebenso wie alle größeren Grünflächen mit älterem Baumbestand durch hohe 
Verdunstungsraten und die Bildung von Kalt- und Frischluft geländeklimatisch ausgleichend wirken, 
verursachen Siedlungs- und Verkehrsflächen eine geländeklimatisch belastende Wirkung und 
Erwärmung. Auch die zwischen den Bauwerken gelegenen zum Teil nur schütter bewachsenen 
Sandflächen wärmen sich mit abnehmender Vegetationsbedeckung und -vitalität tagsüber zunehmend 
auf. Biotoptypen, die höchste Verdunstungsleistungen erzielen wie bspw. Feuchtwiesen, Röhrichte und 
ähnliche, dichte, gut wasserversorgte Vegetationstypen befinden sich nicht im mittelbaren und 
unmittelbaren Umfeld der Konversionsflächen.
Als Folge der beschriebenen unterschiedlichen thermischen Eigenschaften der Teilflächen können sich 
zwischen den versiegelten Flächen im Osten des Untersuchungsgebiets und  dem Waldbereich im 
Westen in den frühen Abendstunden und nachts schwache horizontale Strömungen von geringer 
Reichweite einstellen, die als Flurwinde bezeichnet werden (siehe Abb.). Über den tagsüber stark 
erhitzten Bereichen der Siedlungs- und Verkehrsflächen steigt die erwärmte Luft auf, Frisch- und Kaltluft
wird von benachbarten und weniger erhitzten Waldflächen angesogen. Aufgrund der jedoch auch durch 
Gehölzbestände stark behinderten Strömungsvoraussetzungen, spielen die Flurwinde im 
Untersuchungsgebiet allerdings nur eine nachgeordnete Rolle. Vor allem die Waldflächen des 
Westwaldes tragen darüber hinaus über ihre Produktion von Frischluft sowie die Filterung von Stäuben 
und Luftschadstoffen zur wirksamen Belüftung des Stadtgebietes von Darmstadt bei. 
Großräumige Lokalwindströmungen treten dagegen im Gebiet nicht auf. 
11  Für die Aussagen zum Schutzgut Klima wurden unter anderem Daten aus dem Landschaftsplan der 
Stadt Darmstadt ausgewertet. WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT (2003): Landschaftsplan Darmstadt - 
Grundlagenteil. Grünflächenamt Darmstadt. S. 39ff.
48

Bestand / Analyse
Vorbelastungen
Vorbelastungen des Schutzgutes Klima und Luft bestehen auf dem Vorhabensstandort und dessen 
unmittelbarer Umgebung aufgrund:
 der verhältnismäßig großen Anzahl an Tagen mit Wärme- und Schwülebelastung, welche zu 
Beeinträchtigungen des Wohlbefindens der Menschen führen kann
 der allgemeinen Belastung (Hintergrundbelastung) mit Luftschadstoffen aufgrund von Hausbrand, 
Gewerbe, Industrie, Verkehr im Umfeld sowie aufgrund von Schadstoffeinträgen von außerhalb des 
Untersuchungsgebietes liegenden Emissionsquellen 
 einer erhöhten, in Verbindung mit dem Flugverkehr auf dem Flughafen Frankfurt in Zusammenhang 
stehenden Immission von Luftschadstoffen
 der bestehenden versiegelten und bebauten Flächen innerhalb des militärischen Geländes und der 
gewerblich genutzten Flächen
Bewertung
In die Bewertung des Schutzguts Klima fließen bioklimatische, geländeklimatische und lufthygienische
Aspekte ein. Damit sollen die Wirkungen des Lokalklimas und von Luftschadstoffen sowie die 
vorhabensbedingten Veränderungen derselben insbesondere im Hinblick auf das Wohlbefinden und die 
Gesundheit des Menschen erfasst und beurteilt werden. Maßgeblich diesbezüglich sind Temperatur (und
über diese die relative Luftfeuchte) sowie Durchlüftungsverhältnisse, insbesondere soweit sie durch 
lokalklimatisch unterschiedlich wirkende Biotop- und Nutzungstypen geprägt oder beeinflusst werden. 
Wie die Flächenangaben in Kapitel 3.2.1 deutlich machen, ist das Vorhabengebiet mit insgesamt ca. 30 
ha durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil versiegelter bzw. ganzjährig vegetationsloser Flächen 
gekennzeichnet, von denen eine geländeklimatisch belastende Wirkung ausgeht. Hierzu zählen alle 
Gebäude, Asphalt- bzw. Beton-, Sand- und Schotterflächen. Die verbleibenden Flächen entfalten 
hingegen eine überwiegend ausgleichende Wirkung im Hinblick auf die klima-ökologische 
Ausgleichsfunktion. Dabei kommt den Waldflächen im Westen sowie allen größeren Grünflächen eine 
hohe Wertigkeit zu. Kleinere Grünflächen und von älterem Baumbestand überstandene Verkehrsflächen 
sind darüber hinaus von mittlerer Bedeutung.
Hinsichtlich der Ausfilterung von Luftschadstoffen kommt allen größeren Wald- und Gehölzbeständen, 
wie sie im Untersuchungsgebiet in größerem Umfang vor allem im Westen vorhanden sind, eine 
besondere Bedeutung zu.
49

Bestand / Analyse
Verkehrliche Erschließung
MIV:

Das Gebiet ist  über eine - derzeit gesperrte - ehemalige Zufahrt an der Eschollbrücker Straße 
gegenüber der Einmündung "Am Pelz" sowie durch die ehemalige Hauptzufahrt an der Bergschneise an 
das städtische Straßennetz angeschlossen. Weitere Zufahrten bestehen nicht. Die ehemalige Zufahrt in 
der Verlängerung der Scheppallee sowie in der Kleyerstraße sind schon lange vor Abzug der US-Armee 
geschlossen worden. Innerhalb des Gebietes besteht ein dichtes Strassennetz mit angeschlossenen 
umfangreichen Hof- und Stellplatzflächen und extrem hohen Versiegelungsgrad.
Seit Abzug der US-Truppen besteht derzeit keinerlei Individualverkehr im Gebiet bzw. vom Konversions-
Gebiet her in den Stadtbereich.
Stellplätze:

Wie vorgenannt bestehen - abgesehen von den genannten Grünflächen und Gleisbereichen - nahezu alle 
Freiflächen aus Stellplatzflächen, da das Gebiet u.a. als Kfz-Depot und Abstellgelände genutzt wurde. 
Darüber hinaus bestehen Stellplätze an nahezu allen sonstigen Straßenräumen im Gelände.

Schienenverkehr:

Der Konversionsbereich ist durch eine große Gleisharfe mit dem Schienenenetz der Bahn verbunden. 
Der Anschluss erfolgt von Norden her im Bereich Hilpertstraße in das Nathan-Hale-Depot und diente 
früher zur direkten Anlieferung der Lagergebäude. Der Schienenbestand im Gebiet ist jedoch in 
schlechtem Zustand. In Verlängerung der Gleisharfe besteht ein Gleis bis in die Riedstraße hinein. 
Im Nahbereich zum Konversionsgebiet liegt in ca. 500 m Entfernung an der Bahnstrecke Darmstadt-
Mannheim der Darmstädter Südbahnhof als Haltepunkt für Einpendler, vorwiegend aus dem Raum 
Bergstrasse.

ÖPNV:

Im Umgebungsbereich bestehen Busverbindungen mit Haltestellen im Bereich Hilpert- und 
Kleyerstrasse sowie im Süden in der Heimstättensiedlung.
Ausführliche Angaben zum verkehrlichen Bestand sind der nachfolgenden Verkehrsuntersuchung zum 
Rahmenplan zu entnehmen (Durt-Roos-Consulting GmbH).
Kfz-Verkehr
Das Untersuchungsgebiet (siehe Übersicht in Anlage Verkehr 1 und Verkehrsführung in Anlage Verkehr 
2) wird im Süden durch die Eschollbrücker Straße begrenzt, die die Verbindung von Darmstadt nach 
Südwesten mit Pfungstadt-Eschollbrücken und weiter zur BAB A 67 herstellt. Die bisherige Gebietsan-
bindung erfolgt im Westen über die Bergschneise und im Osten über die Riedstraße. In die Escholl-
brücker Straße mit je einem Fahrstreifen pro Richtung münden auf der Südseite drei Erschließungsstra-
ßen der Heimstättensiedlung und die Zu-/Ausfahrten großflächigen Einzelhandels ein. Auf der Nordseite
mündet die Riedstraße ein. Alle Anbindungen sind vorfahrtgeregelt.
Im Osten des Untersuchungsgebiets verläuft der Haardtring, eine Haupterschießungsachse von Darm-
stadt, der von der Eschollbrücker Straße gekreuzt wird. Dieser Knotenpunkt ist signalgeregelt. Das Ge-
biet ist im Osten über die Schepp Allee an den Haardtring (vorfahrtgeregelt) angebunden. Das Linksein-
biegen in und das Rechtsabbiegen aus dem Haardtring sind verboten. Der Haardtring ist vierstreifig aus-
gebaut.
50

Bestand / Analyse
Abb.: Verkehrlicher Rahmenplan_Lageplan
Im Norden wird das Untersuchungsgebiet von der zwei- bis dreistreifigen Hilpertstraße begrenzt. Diese 
Straße dient als Erschießungsstraße für die vorhandenen Nutzungen, die mit dem Bereich rund um das 
Technologiezentrum TZ Rhein-Main (nördlich des Untersuchungsgebietes) eine besondere Verkehrsbe-
deutung haben. Im Osten kreuzt die Hilpertstraße den Haardtring (signalgeregelt) und stellt in Verlänge-
rung über die Holzhofallee sowie über den Haardtring die Verbindung zum Zentrum Darmstadts und an-
deren Stadtteilen her. 
Die im Norden in die Hilpertstraße einmündenden Straßen Am Kavalleriesand (vorfahrtgeregelt) und T-
Online-Allee (signalgeregelt) stellen die Verbindung zur Rheinstraße und damit zum Autobahnnetz (BAB 
A 5 und A 67) her. 
Im Westteil des Untersuchungsgebiets besteht über den Straßenzug Kleyerstraße - Bergschneise eine 
Verbindung zwischen der Hilpertstraße und der Eschollbrücker Straße, die den Charakter eines 
Schleichwegs hat. Vornehmlich dient die Bergschneise als Anbindung des Nathan-Hale-Depots.
Ruhender Verkehr
Im Untersuchungsgebiet ist entlang der Hauptachsen in der Regel kein öffentliches Parken möglich. Im 
Zuge der Eschollbrücker Straße befinden sich keine öffentlichen Stellplätze, auch das Parken entlang 
der Haardtrings ist weitgehend eingeschränkt. In der Bergschneise ist ebenfalls kein Parken möglich.
51

Bestand / Analyse
Entlang der Hilpertstraße ist im westlichen Abschnitt Senkrechtparken und zum Teil Längsparken im öf-
fentlichen Raum möglich, ansonsten sind die Stellplätze häufig hinter dem Gehweg auf den Privatgrund-
stücken angeordnet. In den nachgeordneten Straßen des Gebiets ist zum Teil Parken im öffentlichen 
Raum möglich. Insbesondere die westliche Riedstraße ist dadurch geprägt, dass Senkrechtstellplätze im
privaten Bereich hinter dem Gehweg angeordnet sind. In der östlichen Riedstraße wird hingegen längs 
im Fahrbahnbereich geparkt.
Fahrradverkehr und Fußgänger
Durch das Untersuchungsgebiet führen verschiedene wesentliche Radrouten (siehe Radverkehrsanlagen 
in Anlage Verkehr 3 und Radverkehrsnetz in Anlage Verkehr 4):
 die Eschollbrücker Straße auf der Gesamtstrecke zwischen Eschollbrücken und der Heidelberger 
Straße in Darmstadt mit beidseitigen Radfahrstreifen, Ein-Richtungs-Radwegen oder gemeinsamen 
Rad-/Gehwegen,
 die beidseitigen Ein-Richtungs-Radwege entlang des Haardtrings,
 der Straßenzug Hilpertstraße - Holzhofallee, der nur im Abschnitt von der Kleyerstraße bis zur T-
Online-Allee einen Radfahrstreifen aufweist und in dem der Radverkehr ansonsten mit dem Kfz-
Verkehr geführt ist, und
 die Rad-/Gehwegachse auf der Westseite der Bahnstrecke zwischen der Heimstättensiedlung und 
dem Hauptbahnhof. Diese ist jedoch nicht durchgängig mit Radverkehrsanlagen ausgestattet.
Innerhalb des Untersuchungsgebietes weisen diese Radrouten folgende Konfliktstellen auf:
 Die Qualität der Radwegeführung ist im Zuge der Eschollbrücker Straße in Höhe der 
Bahnüberführung unterbrochen. Im Brückenbereich liegen die Breiten an den Engstellen der 
Gehwege, die vom Radverkehr jeweils auch in Gegenrichtung genutzt werden, erheblich unter den 
Mindestwerten.
 Bei der Querung des Haardtrings fehlen Aufstellflächen, insbesondere im Bereich der Dreiecksinsel. 
Weiter erfolgt die Verbindung vom Haardtring über die Eschollbrücker Straße in Richtung 
Heimstättensiedlung und dem dort liegenden Einkaufsmarkt ungesichert und, wegen fehlender 
Ausschilderung, auch nicht legalisiert über den südlichen Rad-/Gehweg.
 Im Zuge der Radwegachse auf der Westseite der Bahnstrecke fehlen gesicherte Querungen über die 
Eschollbrücker Straße sowie über die Hilpertstraße.
 Im Zuge der Hilpertstraße fehlen durchgehende Radverkehrsanlagen.
 Die historische Verbindung von der Schepp Allee nach Westen bis zur Bergschneise in Ost-West-
Richtung durch das Untersuchungsgebiet ist aufgrund der bestehenden Nutzungen auf den 
Konversionsflächen nicht durchgängig befahrbar.
Hinsichtlich des Fußgängerverkehrs sind straßenbegleitende Gehwege die Regel (siehe Anlage Verkehr 
3). Folgende Straßenabschnitte weisen allerdings keine Gehwege auf:
 Eschollbrücker Straße entlang des Geländes der Kelly-Barracks,
 Westseite des Haardtrings zwischen Hilpertstraße und Eschollbrücker Straße und
 Bergschneise zwischen Kleyerstraße und Eschollbrücker Straße
Am westlichen Rand zieht sich ein Wegenetz durch das angrenzende Waldgebiet. In nördlicher Verlänge-
rung der Bergschneise und in westlicher Verlängerung der Schepp Allee befinden sich Wege mit beson-
derer Bedeutung für den Rad- und Fußgängerverkehr.
52

Bestand / Analyse
ÖPNV
Die bestehenden Nutzungen im Untersuchungsgebiet werden von den Buslinien der HEAGmobiBus bzw. 
der DADINA (Darmstadt Dieburger Nahverkehrsorganisation) erschlossen (siehe Anlage Verkehr 5), die 
neu zu entwickelnden Flächen weisen ein ÖPNV-Erschließungsdefizit auf.
Das Gebiet an der Hilpertstraße und der Kleyerstraße ist durch die Buslinie K im 15-Minuten-Takt direkt 
über den Darmstädter Hauptbahnhof mit der Darmstädter Innenstadt verbunden. Es besteht eine gute 
Erreichbarkeit, da die heute genutzten Flächen innerhalb von 300-m-Radien um die Haltestellen liegen. 
Das Gebiet an der Riedstraße ist durch die Buslinie H im 15-Minuten-Takt direkt über den Darmstädter 
Hauptbahnhof mit der Darmstädter Innenstadt verbunden. Da diese Linie das Untersuchungsgebiet nur 
punktuell am Knotenpunkt Haardtring / Eschollbrücker Straße berührt, befindet sich die erreichbare 
Haltestelle (Haardtring) außerhalb des Untersuchungsgebiets. 
Darüber hinaus stellt die Linie R mit ihren beiden Haltestellen (Haardtring und Philipp-Röth-Weg) am 
Haardtring die Verbindung zum Norden Darmstadts / Nordbahnhof sowie zu den weiterführenden Lini-
en nach Süden / Böllenfalltor und in den Osten her. Die Linie R verkehrt in der Hauptverkehrszeit im 15-
Minuten-Takt, sonst im 30-Minuten-Takt. Über den Straßenzug Eschollbrücker Straße Ost - Haardtring 
Nord verlaufen die beiden Regionalbuslinien K59 und K62. Beide stellen die Verbindung zwischen dem 
Darmstädter Hauptbahnhof und dem westlich liegenden Ried (Riedstadt sowie Gernsheim) jeweils in ei-
nem annähernden Stunden-Takt her. 
Das Untersuchungsgebiet liegt des weiteren im Einzugsbereich des Bahn-Haltepunktes Darmstadt Süd 
(Südbahnhof) mit einer nahezu stündlichen Verbindung in Richtung Norden (Darmstadt Hbf, Frankfurt 
am Main) sowie in Richtung Süden (Weinheim, Heidelberg, Pfungstadt). Etwa die Hälfte der Entwick-
lungsfläche liegt innerhalb eines fußläufigen 800-m-Radius um den Bahnhof.
Verkehrssituation im Bestand
Für alle Knotenpunkte innerhalb des Untersuchungsgebietes wurde die Verkehrsqualität in der Be-
standssituation (Analysefall) ermittelt. Grundlage für die Leistungsfähigkeitsnachweise sind die Ver-
kehrsbelastungen in den beiden Tagesspitzenstunden (Anlage Verkehr 6 und 7). Die Nachweise der Leis-
tungsfähigkeit basieren auf dem Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) 
(FGSV , 2005). Der Verkehr wird dabei in Qualitätsstufen eingeteilt, welche den Ablauf des Kraftfahrzeug-
verkehrs beschreiben. Gute Verkehrsqualitäten reichen von Stufe A (ungehindert) bis D (noch stabil). Die
Stufen E (Kapazität ist erreicht mit allmählichem wachsendem Stau) und F (Überlastung mit stetig 
wachsendem Stau) sind als schlecht einzuordnen. Für Neubaumaßnahmen ist mindestens die Qualitäts-
stufe D anzustreben.
Die signalgeregelten Knotenpunkte weisen im Bestand eine hohe Verkehrsqualität auf. Dem gegenüber 
sind alle vorfahrtgeregelten Knotenpunkte in den Spitzenstunden meist über die Leistungsfähigkeits-
grenze hinaus belastet. Die in die Hauptstraßen einmündenden Verkehrsströme müssen hohe Wartezei-
ten in Kauf nehmen (siehe Anlage Verkehr 8 bzw. Tabelle 1).
53

Bestand / Analyse
Qualitätsstufe des Knotenpunkts 
Knotenpunkt Vormittag Nachmittag
Haardtring / Hilpertstraße / Holzhofallee (signalgeregelt) C B
Haardtring / Eschollbrücker Straße (signalgeregelt) B B
Hilpertstraße / T-Online-Allee (signalgeregelt) B B
Hilpertstraße / Am Kavalleriesand (vorfahrtgeregelt) E E
Haardtring / Schepp Allee (vorfahrtgeregelt) E E
Eschollbrücker Straße / Riedstraße (vorfahrtgeregelt) C E
Eschollbrücker Straße / Am Pelz (vorfahrtgeregelt) C C
Eschollbrücker Straße / Pulverhäuserweg (vorfahrtgeregelt) C B
Eschollbrücker Straße / Bergschneise (vorfahrtgeregelt) E D
Tabelle 1: Verkehrsqualität der Knotenpunkte im Bestand
Technische Infrastruktur 
Das Plangebiet ist über alle notw. Infrastruktur mit der Stadt verbunden und innerhalb des Gebietes 
versorgt.

Diese umfassen Strom- und Telekommunikationsversorgung (Anm.: Überwiegend nach US-Standard), 
Wasserversorgung, Entwässerung.  Anschluss an das Erdgasnetz besteht nicht. 

Die Heiz- bzw. WW-Versorgung erfolgte bisher durch ein eigenes Heizkraftwerk.

Im Gebiet selbst dominiert insbesonders aufgrund des hohen Versiegelungsgrades ein weit verzweigtes 
Oberflächen-Entwässerungssystem.
Durch das Gebiet verlaufen gebietesübergreifend mehrere Hauptsammler der Stadtentwässerung und 
Trinkwasserleitungen, die auch die umliegenden Stadtteile versorgen und die in ihrer Lage 
unveränderlich sind bzw. erhalten bleiben müssen. Im Gebiet selbst und westlich davon im Grenzbereich
bestehen  mehrere Regenrückhaltebecken. Das städtische RÜB (Regenüberlaufbecken) Kleyerstraße 
muss erhalten bleiben.
Insgesamt wird davon ausgegangen, dass - abgesehen von den vorgenannten Einrichtungen - alle 
übrigen Leitungsnetze abgängig sind und neu geordnet werden. Ein Entwässerungskonzept ist im Zuge 
der weiteren Bauleitplanung noch zu erarbeiten.
Die genaue diesbezügliche Bestandsaufnahme und Erstempfehlungen zur Infrastruktur sind dem 
separaten Gutachten des Büros Bullermann-Schneble GmbH von 2008 zu entnehmen.
54

Bestand / Analyse
Altlasten
Eine Bestandsaufnahme bzw. genauere Untersuchung über Altlasten liegt bisher nicht vor. 
Nachstehende Angaben basieren auf Aussagen des Gutachtens Bullermann-Schneble vom Oktober 2008
bzw. Annahmen, die noch zu belegen und konkretisieren sind. 
Aufgrund der vorherigen Nutzung als Depot- bzw. Kfz-Depot und Kfz-Wartung im Gebiet sind Altlasten 
und Bodenverunreinigungen in weiten Teilen zu vermuten wie folgt:
 Bereich ehem. Tanklager 

- Bereich Gleisharfe und Gleisbette
 Be
reich Kfz-Hallen, Tankstelle  und Abstellflächen

 Bereich Panzer - und LKW-Waschanlage
 Bereich ehem. Lackierwerkstatt
Dem Regierungspräsidium Darmstadt sind mindestens zwei Altlastenstandorte und zwei 
Grundwasserschadensfälle im Konversionsgebiet bekannt. Weitere Altlastenuntersuchungen sind 
erforderlich.
Abb.: Plan: Bullermann-Schneble
55

Bestand / Analyse
Zielkonflikte / Entwicklungshemmnisse
Eingebettet zwischen Gewerbegebieten im Norden und Westwald im Westen sowie der 
Heimstättensiedlung im Süden und begrenzt von Bahnlinie und Haardtring im Osten sind die 
Konversionsflächen einerseits erschlossen und angebunden, waren jedoch aufgrund ihrer 
jahrzehntelangen Nutzung als amerikanischer Militärstandort gleichzeitig in isolierter Lage.
Aus dieser Situation heraus ergeben sich einerseits Zielkonflikte und Entwicklungshemmnisse, 
andererseits auch Potenziale zur Neuordnung und städtebaulichen Entwicklung.

Erschließung


Hinsichtlich der verkehrlichen Erschließung stellen vor allem die Knotenpunkte an Eschollbrücker 
Strasse bzw. Haardtring - hier auch die Brückenbereiche über die Bahnlinie - Problemzonen dar, da hier 
vorauss. erhöhter Sanierungsbedarf besteht. Hier sind in jedem Fall Umstrukturierungen erforderlich.

In diesem Zusammenhang wird voraussichtlich die Scheppallee im westlichen Teil jenseits der Bahnlinie
nicht mehr weitergeführt, da dem Entwicklungsansätze zur Firmenerweiterung entgegenstehen.

Der Knoten Eschollbrücker Straße/Haardtring/Riedstraße/Bessunger Straße muss komplett neu 
geordnet und gebaut werden.

Die übrigen Anschlüsse sind als unproblematisch einzustufen. Einer internen Nord-Süd-Verbindung mit 
Anschluss an die Telekom-Allee stehen die Bebauung im Gebiet sowie einzelne Nutzungen und 
Bebauungen im Bereich Hilpertstraße entgegen. 
Die Verkehrsflächen innerhalb des Gebietes müssen insgesamt neu geordnet werden, auch wenn Teile 
hiervon übernommen werden.
Die Gleisharfe kann insgesamt nicht erhalten bleiben. Ein Bahnanschluss für den Konversionsbereich ist 
voraussichtlich nicht mehr erforderlich.

Bebauung


Innerhalb des Gebietes stellen weite Teile der vorhandenen Bebauung Entwicklungshindernisse dar, da 
sie entweder in schlechtem Zustand sind, schwer verwertbar oder aber einer angemessenen 
Verkehrsentwicklung voraussichtlich im Wege stehen. Erhaltenswerte Bebauung ist hiervon kaum 
betroffen.
56

Bestand / Analyse
Kanaltrassen


Bereichsweise Zielkonflikte bestehen derzeit noch im Zusammenhang mit bestehenden
Infrastruktureinrichtungen - hier überörtliche Kanaltrassen, da i.d.R. davon ausgegangen wird, daß
diese unveränderlich sind und gleichzeitig öffentlich zugänglich bleiben müssen. 

Hierbei handelt es sich im wesentlichen um eine in N-S-Richtung verlaufende Trasse, die parallel
zur Westgrenze des Nathan-Hale-Depots verläuft, das Gebiet der Kelley-Barracks nahezu diagonal
quert und damit dem bestehenden und geplanten orthogonalen Straßensystem entgegen steht.
Die übrigen Trassen stellen in dieser Hinsicht kein Problem dar, da sie in bestehenden und zu 
erhaltenen bzw. zukünftigen öffentlichen Straßenräumen verlaufen. Die im Gebiet vohandenen RR-
Becken sind zukünftig gem. noch zu erstellendem Entwässerungs- bzw. Versickerungskonzept 
entbehrlich. Das städtische RÜB (Regenüberlaufbecken) Kleyerstraße muss erhalten bleiben.
Abb.: Zielkonflikte / Potentiale – Kanaltrassen
57

Bestand / Analyse
Grün- und Freiräume


Die wesentlichen Grün- und Freiräume "Westwald" mit Teilbereichen in den Kelley-Barracks sowie der 
zentrale Exerzierplatz werden in die Entwicklungsplanung integriert und sollen erhalten bleiben.

Im westlichen Grenzbereich des Nathan-Hale-Depots befindet sich eine Freifläche mit älterem 
Baumbestand, die aufgrund der angetroffenen Eigenart (siehe Bestandsuntersuchung bhm) eine 
gewisse Wertigkeit besitzt und für die weiteren Entwicklungen (Firmenerweiterungen/Erschließung) zu 
beachten ist.
Abb.: Zielkonflikte / Potentiale – Grün und Freiflächen / Stadtbild / Baustruktur
58

Bestand / Analyse
Potenziale
Wesentliches Potenzial der Konversionsflächen ist ihre gut erschlossene Lage im Stadtgebiet bzw. 
Stadtrandbereich mit guter Anbindungsmöglichkeit an überörtliche Erschließungen (Autobahn/Bahn) 
innerhalb der sie umgebende Gewerbegebiete. Aus diesen Lagebedingungen und aufgrund der bisher 
schon gewerbe-ähnlichen Nutzung (Depot/Kfz-Lager etc.) bestehen große Potenziale im Hinblick auf 
Erweiterungen benötigter Gewerbeflächen in Darmstadt sowie auf den Bedarf bereits in der Umgebung 
ansässiger Firmen. 
Wohnnutzungen sind dementsprechend von untergeordneter Priorität, jedoch besteht die Möglichkeit, 
aufgrund von geeignetem Baubestand auch diese - zumindest in Gestalt besonderer Wohnformen - 
bereichs- und zeitweise zu integrieren. Darüber hinaus besteht die Möglickkeit, bisher getrennt 
verlaufende Entwicklungen in Verkehr, Grünraum und Nutzung quartiersübergreifend zu vernetzen - z.B. 
mit dem Telekomgebiet. 
Gleichzeitig kann eine Quartiersentwicklung erfolgen, die der Sicherung der Wohn- und 
Aufenthaltsqualität im Süden sich anschließende Heimstättensiedlung förderlich ist, da die verkehrliche 
Entwicklung zu deren Entlastung optimiert werden kann.
Einbezogen werden in diesem Zusammenhang auch Bereiche und Elemente, die nicht im unmittelbaren 
Nahbereich der Konversionsflächen liegen, z.B. der Südbahnhof, die Fuß- und Radweg-Verbindungen, 
der Grünzug Main-Neckar-Bahn/Am Kavalleriesand im Bereich Bahnlinie etc.
Darüber hinaus bilden die neue Öffnung bisher nicht zugänglicher Grün- und Freiflächenbestände die 
Möglichkeit gesamtstädtischer Einbindung in diesem Bereich und eine Optimierung des 
Naherholungsbedarfs der Anrainer.
Abb.: Zielkonflikte / Potentiale – Infrastruktur, Erschließung
59

Planerische Oberziele / Grundkonzeption
Planerische Oberziele / Grundkonzeption
Leitbilder / Zielvorstellungen
Die vorliegende Rahmenplanung umfasst folgende Beiträge:
 Städtebauliches Entwicklungskonzept: Nutzung, Stadtbild, Baustruktur
 Verkehrsuntersuchung und -Planung

 Landschaftsplanerischer Beitrag
Zentrale Aspekte der künftigen Entwicklung sind hierbei die be
darfsorientierte Gesamtentwicklung, die 
Ermöglichung von Erweiterungen für ansässige Betriebe sowie die Realisierung geeigneter Bauflächen 
zur
 Neuansiedlung von Gewerbebetrieben unter Berücksichtigung der Belange einer angemessenen 
Verkehrserschließung und des Schutzes von Natur und Umwelt.
Im Rahmen einer Grobkonzeption wurden in Abstimmung mit den Fachplanungen folgende planerische 
Oberziele bzw. Leitbilder formuliert, die aus dem Bestand, den Rahmenbedingungen und 
Anraineranforderungen sowie vorhandenen Potenzialen wie vorbeschrieben entwickelt worden sind.
Planerische Oberziele und Leitbild 
 Entwicklung eines attraktiven neuen Stadtquartiers und Wirtschaftsstandortes 
 Verknü
pfung mit übergeordneten Stadtstrukturen 
 Be
rücksichtigung bestehender übergeordneter planerischer Grundlagen 
 En
twicklung des Gebietes gemäß heutiger Anforderungen 
 Berücksichtigung von Bestand und Ortscharakteristik 
 Ein
fügen in die Umgebung in Bezug auf Nutzung, Bebauung, Verkehr und Grünraum 
Au
s vorgenannten Leitbildern wurden die nachstehenden Grundkonzepte entwickelt:
Grundkonzept Städtebauliche Entwicklung
Nutzung
 Verknüpfung gleicher und ähnlicher Nutzungen (Art und Maß) mit der Umgebung 
 Be
darfsgerechte Ausweisung von neuen attraktiven Gewerbeflächen 
 Angemessene Berücksichtigung des Erweiterungsbedarfs benachbarter Firmen 
 Be
reitstellung von Gewerbeflächen unterschiedlicher Art und Größenordnungen 
 Vermeidung von Monostruktur 
 Verzicht auf großfl ächigen Einzelhandel 
 Stadtbild 
 Aufgelockertes, durchgrüntes Stadtbild entsprechend der Umgebung 
 We
iterentwicklung der historisch-ortstypischen Merkmale ("Campus"-Struktur) und Typologien 
(Kamm-Struktur) 
 Schaffung einer Quartiersmitte (ehem. Exerzierplatz) mit Bezug zur Heimstättensiedlung 
 Neugestaltung der Quartierszugänge 
 Harmonisierung der städtebaulichen Entwicklung mit Verkehrs- bzw. Grünraumentwicklung
60

Planerische Oberziele / Grundkonzeption
Baustruktur 
 Überwiegend offene Bebauung 
 Erhalt ortsbildprägender bestehender Gebäude im Einzelfall 
 Betonung ausgewählter Zonen durch bereichsweise geschlossene Raumkanten
 Maximal viergeschossige Bauweise
Grundkonzept Verkehrserschließung
Im Rahmen der Verkehrsuntersuchung für die Konversionsflächen Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot in
Darmstadt ("Konversionsflächen West") soll ein ausreichend leistungsfähiges äußeres und inneres 
Erschließungssystem unter Berücksichtigung aller Verkehrsarten entwickelt werden um die zu 
erwartenden Ziel- und Quellverkehre entwickeln zu können. Die angestellten verkehrlichen 
Untersuchungen machen die Erfordernis einer leistungsfähigen Ertüchtigung des Verkehrsnetzes 
deutlich. Das vorhandene Straßennetz ist bereits heute an verschiedenen Punkten überlastet und nicht 
in der Lage, das prognostizierte Verkehrsaufkommen der Konversionsflächen aufzunehmen. 
Insbesondere fehlt eine leistungsfähige Anbindung der Konversionsflächen an die Rheinstraße und somit
zum übergeordneten Autobahnnetz. Ergebnis der Untersuchung ist ein verkehrlicher Rahmenplan, der 
auf die städtebauliche Konzeption des Gebiets abgestimmt ist. Entsprechend den bestehenden und 
angrenzenden Nutzungen sind vorwiegend gewerbliche Nutzungen geplant, die sich in Art und Maß der 
baulichen Nutzung in den Bestand der angrenzenden Quartiersstrukturen einpassen sollen.
Ein wichtiger Baustein bei den Betrachtungen ist ein Standort-Mobilitätsmanagement, das konzeptionell
entwickelt wurde und von Anfang an Bestandteil der weiteren Gebietsentwicklung sein soll. Ziel ist eine 
größtmögliche umweltverträglichen Abwicklung und Organisation des künftigen Verkehrs, u.a. auch zur 
Einhaltung der Vorgaben des Luftreinhalteplans der Stadt Darmstadt.
Die Bearbeitung der Rahmenplanung wurde 2010 begonnen und hatte 2012 einen ersten Entwurf als 
Ergebnis, der in einer Bürgerversammlung vorgestellt wurde. Aus der Diskussion mit den Bürgerinnen 
und Bürgern wurden verschiedene Aspekte aufgegriffen und in die aktuelle, modifizierte Rahmenplanung
integriert. Darüber hinaus wurden folgende Entwicklungen bzw. Entscheidungen berücksichtigt:
 Als maßgebendes Element der äußeren Erschließung wurde die Erschließungsstraße Gewerbegebiet 
Südwest (EGSW) definiert. Im Norden soll diese bebauungsnah, bereits über ein planungsrechtlich 
als bebaubar festgesetztes Gelände, die Rheinstraße mit der Hilpertstraße verbinden. Die 
Fortführung nach Süden bis zur Eschollbrücker Straße verläuft über die Kleyerstraße sowie deren 
geradliniger Verlängerung bis zum Waldpark an der Eschollbrücker Straße, um dann nach Westen auf
die vorhandene Trasse der Bergschneise zu schwenken.
 Der Verlauf von öffentlichen Kanälen wurde bei der Konzeption des Netzes der Verkehrsflächen 
stärker berücksichtigt.
 Im Bereich der Konversionsflächen wurden seit dem Arbeitsstand der Rahmenplanung 2012 von der 
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verschiedene Grundstücke verkauft, was Einfluss auf 
die generelle Grundstückseinteilung und den Straßenverlauf der modifizierten Rahmenplanung hat. 
Im Einzelnen sind dies folgende Entwicklungen:
 Verkauf der Flächen nördlich der Riedstraße bis zur Kleyerstraße im Westen an die Firmen Döhler,
Autohaus Wiest und Lacher Großküchen
 Verkauf der Flächen nördlich und östlich des Waldparks an der Eschollbrücker Straße an die 
Firma Alnatura
 Keine öffentliche Nutzung der Flächen in Verlängerung der Riedstraße westlich der Kleyerstraße 
aufgrund der bestehenden bzw. geplanten Nutzungen durch die Firmen Burda und Deutsche Post
61

Planerische Oberziele / Grundkonzeption
Grundkonzept Grün- und Landschaftsraum
Klassische Campus-Landschaft als südliche Fortsetzung zum TZ Rhein Main mit großzügigen Rasen-
und Wiesenflächen in den Straßenräumen. Sie werden überstellt von lockeren Baumgruppen und Einzel-
bäume, die im Gegensatz zu den formal strengen Baumalleen in den Hauptstraßen stehen. 
Bestandserhalt wertvoller Grünstrukturen  im Konversionsbereich wie den ehemaligen Exerzierplatz,
wertvoller Baumbestände und den Waldbereichen im Westen.
Freiraumplanerische Vernetzung des Konversionsbereiches mit vorhandenen Grünstrukturen der an-
schließenden Bereiche Westwald, TZ Rhein Main und Heimstättensiedlung sowie Grünzug Main-Neckar-
Bahn / Am Kavalleriesand entlang der Bahnlinie.
Erhalt und Entwicklung wertvoller Sandmagerrasenbestände  auf öffentlichen und privaten Freiflächen;
Erstellung eines Konzeptes zur Entwicklung und Förderung von Sandmagerrasen
62

Bürgerversammlung / Rahmenplananpassung
Bürgerversammlung /
Weiterentwicklung der Rahmenplanung
Bürgerversammlung vom 16. August 2012
Abb. Vorentwurf  Rahmenplan Konversionsflächen West, Zusammenfassende Darstellung, 
        Planstand zur Bürgerversammlung August 2012 
Am 16. August 2012 wurde ein mit allen städtischen Fachämtern abgestimmter Vorentwurf zum 
Rahmenplan 'Konversion West' auf einer Informationsveranstaltung erstmals der Öffentlichkeit 
vorgestellt. Viele der dort diskutierten Ansätze und Problemstellungen wurden im Zuge der 
Weiterbearbeitung der Planung geprüft und berücksichtigt. Der letzte Stand des Rahmenplans wurde 
am
 2. Oktober 2013 im Rahmen einer Bürgerversammlung im Justus-Liebig-Haus präsentiert. 
63

Bürgerversammlung / Rahmenplananpassung
Abb.: Titelblatt der Dokumentation zur Öffentlichkeitsbeteiligung / Bürgerversammlung am 16.08.2012
64

Bürgerversammlung / Rahmenplananpassung
Weiterentwicklung der Rahmenplanung
Grundzüge geänderter Anforderungen und Rahmenbedingungen
Unter der Maßgabe einer möglichst bedarfsgerechten Flexibilität hat die Stadt Darmstadt die 
Entwicklung der bisherigen Rahmenplanung weitergeführt. Hierbei machten insbesondere die 
no
twendige Klärung der konkreten Nachfragesituation sowie erschließungstechnische Restriktionen eine 
permanente Überprüfung und Anpassung der Planungen erforderlich. Zwischenzeitlich konnten sowohl 
Neu
ansiedlungen als auch die Bedarfe ansässiger Betriebe weiter konkretisiert werden. Diese konnten in
die Rahmenplanung integriert werden, wobei die vorgenannten zentralen stadtentwicklungspolitischen 
und städtebaulichen Ziele aufrechterhalten worden sind.
Wesentliche Gründe für eine Überarbeitung des Vorentwurfes zum Rahmenplan ergaben sich im 
Einzelnen aus folgenden Teilaspekten und deren Überprüfung: 
 Trassenlage und Straßenführung der westlichen Erschließung des Gebietes aufgrund örtlicher 
Untersuchungen im Nord- und Mittelabschnitt
 Artenschutzrechtliche Vorprüfung für das Gesamtgebiet von Juni 2011 und Grundzüge des 
artenschutzrechtlichen Gutachtens von April 2014 (Verfasser: Bresch-Henne-Mühlinghaus) und 
dessen Auswirkungen auf die Erschließung
 Verkehrliche Variantenuntersuchung aufgrund vorgenannter Untersuchungsergebnisse und Kriterien
 Einzelaspekte aus der Bürgerversammlung
 Geänderter und erweiterter Flächenbedarf ortsansässiger Firmen (Fa. Döhler, Fa. Wiest)
 Aktueller Flächenbedarf mit besonderem Anforderungsprofil im südwestlichen Teilbereich des 
Planungsgebiet
 Lage, Bestandssituation und Sicherung zentraler Ver- bzw. Entsorgungsanlagen (Hauptsammler, RR-
Becken) 
Planerische Schlussfolgerungen 
Aus vorgenannten veränderten Rahmenbedingungen ergaben sich geänderte Trassenführungen im 
Straßen- und Erschließungsnetz und damit verbundene neue Block- und Quartiersbildungen in den 
westlichen und nördlichen Teilbereichen. Darüber hinaus wurde die Nutzungsverteilung und die damit 
verbundene stadträumliche Gliederung diesen Maßgaben bereichsweise angepasst und neu entwickelt. 
Im Einzelnen sind dies:
 Verzicht auf eine durchgehende westliche Randerschließung im mittleren Abschnitt sowie Anpassung 
der westlichen Straßenführung (Planstraße West in Fortführung der Kleyerstraße) und der 
Platzerschließung  
 Berücksichtigung des Hauptsammlers bezüglich Zugänglichkeit durch Anordnung öffentlicher 
Verkehrsflächen in dessen Trassenlage (Planstraße Nord, Fahrradwegverbindung)
 Änderung / Anpassung / Ausdehnung der Erweiterungsflächen bestehender Firmen im Nord- und 
Mittelbereich Zusammenfassung zu jeweils einem Blockbereich 
 Arrondierung der Grundstücksflächen entsprechend der geänderten Trassenlage im Südwestbereich
 geänderte Verteilung der Nutzungsarten
Diese Anpassungen und Änderungen sind in den folgenden Ausführungen zur städtebaulichen, 
landschaftsplanerischen und verkehrsplanerischen Konzeption jeweils berücksichtigt und in die 
Rahmenplanung integriert worden.
65

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Weiterentwicklung Rahmenplanung
Städtebauliche Konzeption / Entwicklungskonzepte 
Unter Berücksichtigung weitergehender Untersuchungen im Zuge der Fachplanungen sowie 
Abstimmungen mit Anrainern ergibt sich im Folgenden eine Synthese diverser Untersuchungs-Varianten,
die die Grundlage der weiteren städtebaulichen Planung bildet. 
Nutzungskonzept
Überwiegende Nutzungsart ist Gewerbe. 
In diesem Zusammenhang wird unterschieden in 
 Gewerbe mit vorwiegender Büro- bzw. Verwaltungsnutzung (GE 1)
 Allgemeines Gewerbe (GE 2)
 Produzierendes/Verarbeitendes Gewerbe (GE 3) 
Art und Maß der Nutzung orientieren sich an den umgebenden Quartieren (Städtebaulicher Umgriff) 
und deren diesbezügliche Eigenart.
Insgesamt gliedert sich das Gesamtgebiet der Konversionsflächen in drei Bereiche:
Nordbereich:
Im Nordbereich zwischen Hilpertstraße und Planstraße Nord werden – bereichsweise als Erweiterung 
bestehender Firmen – Gewerbeflächen gem. GE 2 mit GRZ 0,6 / GFZ 1,8 ausgewiesen.
Mittelbereich:
Im mittleren Bereich zwischen  Kleyerstraße und Riedstraße ist eine Zone mit überwiegend produ-
zierendem Gewerbe GE 3 vorgesehen. Hier liegen die Obergrenzen bei GRZ 0,6 / GFZ -1,6 / BMZ 9,0. 
Auch diese Flächen beinhalten einen großen Anteil von Erweiterungsbedarf umliegender Firmen und 
arrondieren so bisher schon ähnlich geprägte Bereiche. 
Süd- und Südwestbereich:
Dieser Teil der Konversionsflächen ist aufgrund der vorhandenen Anschlussbereiche, der vorhandenen 
Freiflächen und der evtl. zu erhaltenden bzw. analog vorzusehenden Bebauung unterschiedlich 
gegliedert.
Südlich der westlichen Planstraße Mitte (Riedstraße) und westlich des zentralen Rad- und Fußweges ist 
Allgemeines Gewerbegebiet (GE 2) vorgesehen, das sich entlang der verlängerten Kleyerstraße und bis 
zur Eschollbrücker Straße erstreckt. Nördlich der bestehenden Rückhaltebecken bleibt die Art der 
Nutzung entsprechend der gültigen Bebauungspläne bestehen (außerhalb Konversionsflächen). 
Im mittleren Teil  zwischen Haupterschließung Planstraße Ost, Hauptrad- und Fußweg sowie 
Eschollbrücker Straße  ist eine Art "Kernzone" um den großen Platz herum als Gewerbe mit 
überwiegender Büronutzung gem. GE 1 mit GRZ 0,6 / GFZ -2,4. vorgesehen. In Arrondierung der östlich
hiervon zwischen Riedstraße und Eschollbrücker Straße gelegenen bestehenden Gewerbeflächen 
(außerhalb der Konversionsflächen) und entlang der neuen Planstraße Ost wird diese Nutzung als GE 2  
(Allgemeines Gewerbe) fortgesetzt.
Im Bereich Eschollbrücker Straße ist zu prüfen, ob hier im Bereich der bestehenden Gebäude 
"Besonderes Wohnen" in einem Übergangszeitraum ausgewiesen werden kann – ansonsten gelten die 
vorgenannten Nutzungsformen. Die Flächen des bestehenden waldartigen Gebietes werden als 
„Waldpark“ im Sinne einer öffentlichen Grün- und Pflanzfläche ausgewiesen.
66

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Abb.: Art und Maß der baulichen Nutzung / Nutzungskonzept
Räumliches Konzept 
Allgemein
In Fortführung der Typologien der Umgebungsbereiche wird - abgesehen von besonderen 
Einzelsituationen - überwiegend offene Bebauung vorgeschlagen.
Bestandsbebauung
Zwar ist im Gebiet im engeren Sinne keine schützenswerte Bebauung vorhanden, dennoch können bzw. 
sollen einzelne Baugruppen - z.B. die kammartigen Baukörper an der Eschollbrücker Straße erhalten 
bzw. bei Neubebauung diese Typologie beibehalten und aufgegriffen werden, da sie stadtbildprägend ist.
Gleiches gilt für die Baukörper am östlichen Platzrand des ehem. Exerzierplatzes sowie für die kleine 
dort vorhandene Kapelle. Die Erhaltung weiterer Einzelbauten bedarf ggf. zusätzlicher Prüfung und 
Untersuchung. Im wesentlichen ist für die restlichen Flächen von Neubebauung auszugehen.
Baumassenverteilung
Wesentliches stadtbildprägendes Element ist das im Gesamtbereich angewandte Grundprinzip eines 
angemessenen begrünten Bauwichs (Abstandsfläche zw. Straßenbegrenzungslinie/Grundstücksgrenze 
und Baugrenze). Dieser variiert vom Rand des Gebietes hin zu dichteren Zonen im Zentral- und 
Ostbereich zwischen 12,5 und 8,00 Metern und bildet eine grüne Vorzone, die auch bereichsweise zur 
Parkierung dient.
67

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Bezüglich der Baumassen werden ansonsten keine weiteren Vorgaben getroffen, um die weitere 
Entwicklung offen zu gestalten. Hinsichtlich der zulässigen Anzahl der Geschosse sollten 4 
Vollgeschosse nicht überschritten werden. Ausnahmen hierzu können nur im Einzelfall mit besonderer 
Begründung zugelassen werden.
Bauweise,  Stellung und Anordnung
Bezüglich Stellung und Anordnung der Baukörper bzw. der Bebauungsarten wird unterschieden in 
(mehrheitlich) offene Bebauung, bereichsweise halboffene Bebauung bzw. halboffene Raumkanten und 
bei besonderen Einzelbereichen geschlossene Bebauung/Raumkante.
Mehrere dieser Einzelbereiche sollen durch besondere Bauformen bzw. Stellung und Anordnung der 
Gebäude prägnant gestaltet werden können. Hierzu zählen der Bereich an der Bahnbrücke 
Eschollbrücker Straße (außerhalb Konversionsfläche), der Bereich ehem. Exerzierplatz sowie zentrale 
Bereiche der Haupterschließung /Nordverbindung im Anschluss an die relativ neue und repräsentative 
best. Bebauung an der Riedstraße. Im Falle einer Neubebauung soll an der Eschollbrücker Straße dem 
dortigen Leitbild (Kamm-Bebauung/Zeilen) gefolgt werden, und so die Offenheit des Quartiers zur 
Strasse hin gewährleistet sein.
Abb.: Entwicklungskonzept – Räumliches Konzept 
68

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Stadtbild
Bauliche Struktur, Stadtbild
In einem Vorentwurf zum sogen. Städtebaulichen Entwurf sind unter Einbeziehung der Fachplanungen 
(Verkehr / Grünraum) beispielhaft Vorschläge zur baulichen Gestaltung des Gesamtgebietes sowie von 
Einzelbereichen enthalten, die einen ersten Gesamteindruck im Rahmen der vorgenannten Zielsetzungen
darstellen. 
Diese beinhalten noch keine verbindlichen Aussagen zur Entwicklung des Gebietes. Sie liefern vielmehr 
generelle Planungsabsichten und Visionen, nach denen das Gebiet zukünftig zu entwickeln ist und 
bereiten die Bauleitplanung vor. Eine Konkretisierung, bspw. bezüglich Maß und Qualität der baulichen 
Anlagen, erfolgt erst im nächsten Schritt im Zuge der Bauleitplanung.
Die Aussagen zur Bebauungsformen, Geschossigkeit, Straßen-  und Grünraumgestaltung stellen eine 
Möglichkeit dar, die nur beispielhaft im Rahmen der bisherigen Setzungen zu verstehen ist. Gleichwohl 
soll hiermit der Charakter und die Identität des Gebietes als Campusartiges Gewerbeareal deutlich 
gemacht werden. 
Ausgehend von bestehenden Baustrukturen bzw. deren strukturelle Ordnung und in Fortführung und 
Antizipation der Ausbaupläne der Anrainer werden in den unterschiedlichen Teilbereichen der Nutzung 
entsprechend unterschiedliche Bauformen, Stellungen  und Baumassen vorgeschlagen. Diese reichen 
von Zeilenbebauung, straßenbegleitender geschlossener Raumkanten, Einzelbaugruppen  bis zu 
repräsentativer Solitärbebauung. 
Kern- und Orientierungspunkt sind die zu erhaltende große zentrale Grünfläche und die neue 
Haupterschließung, aus der sich die Bebauung im weiteren Straßenverlauf jeweils nutzungsbezogen 
entwickelt. Während sich in Quartiersmitte trotz im Prinzip offener Bauweise eher kompaktere 
Bauformen mit höherer Dichte ergeben sollen, nimmt diese zu den westlichen Randbereichen hin ab. In 
Fortführung bestehender Baubereiche in der Riedstraße, Kleyerstraße und an der Eschollbrücker wird 
angestrebt, diese Entwicklung in einem insgesamt harmonischen Gesamtrahmen einzubetten.
69

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Abb.: Entwicklungskonzept / Städtebaulicher Entwurf  (modellhafte Ausgestaltung der Bauformen)
70

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Städtebaulicher Vorentwurf / Einzelbereiche
Im Sinne der allgemeinen städtebaulichen Intentionen bestehen für einzelne, wesentliche Teilbereiche 
nachstehende Leitgedanken, die die besondere Situation und Bedeutung innerhalb des Gesamtbereiches
baulich und räumlich definieren.
Zentralbereich ehem. Exerzierplatz
Für ausgewählte Teilbereiche sind zur Veranschaulichung möglicher Entwicklungen die nachstehenden 
Vertiefungen des städtebaulichen Vorentwurfs skizzenhaft dargestellt. 
Als ehemaliger „Exerzierplatz“ stell dieser zentrale Bereich eine besondere städtebauliche Qualität dar, 
die stark zur Identität des Quartiers beitragen kann. Diese Fläche soll im wesentlichen erhalten bleiben 
und sowohl dem Gebiet selber als auch den umliegenden Stadtquartieren – hier Heimstättensiedlung – 
als Naherholungszone zur Verfügung stehen.Die umliegende Bebauung sollte daher besonders 
qualitätsvoll in Form von raumbegrenzenden Solitärbauten mit erheblichem Repräsentationspotenzial 
gestaltet werden. 
Aussagen zu Bebauungsformen, Geschossigkeit, Straßen-  und Grünraumgestaltung sollen hiermit den 
Charakter und die Identität des Gebietes als Campus-artiges Gewerbeareal deutlich machen.
Im zugehörigen Grünentwicklungskonzept zum Rahmenplan sind diese Zielsetzungen und Maßgaben 
ergänzend und vertiefend separat dargelegt (Bresch-Henne-Mühlinghaus GmbH).
 Abb.: Entwicklungskonzept / Städtebaulicher Entwurf  / Vertiefung Zentralbereich
71

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Zusammenfassende Darstellung
Die vorgenannten planerischen Aussagen und Darstellungen sind in zusammengefassten Form im Plan 
„Entwicklungskonzept - Zusammenfassende Darstellung“ dargestellt. 
Abb. : Entwicklungskonzept 
72

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Entwicklung der Anrainer
Die Konversionsflächen liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu bestehenden Gewerbe- und 
Produktionsbetrieben. Von diesen sind mehrere bestrebt, sich zu erweitern und Gelände im 
Konversionsbereich zu erwerben. Die Rahmenplanung gewährleistet für folgende Firmen die Möglichkeit 
einer direkten Erweiterung:
Fa. Döhler
Nach derzeitigen Stand ist durch Fa. Döhler im direkten nördlichen Anschluss an das bestehende 
Firmenareal ein Gesamtgelände von ca. 7,8 ha erworben worden, um dies zu bebauen. Vorgesehen ist 
eine Erweiterung der Produktion, ein Hochregallager, Logistikeinrichtungen und der Neubau von 
Büroeinheiten.

Das Gelände wird künftig im Westen und im Norden durch die in Ost-West-Richtung verlaufende 
Planstraße Nord, die gleichzeitig die Bereiche Döhler und Wiest trennt und parallel zum Hauptrad- und 
Fußweg in die Haupterschließung (Planstraße Mitte Riedstraße) einmündet, erschlossen. Für diese 
Erschließung kann eine Einzelfallregelung hinsichtlich der Zuständigkeit des Ausbaus erfolgen. In jedem 
Fall sollte die Trassenlage in geeigneter Form im Bauleitverfahren öffentlich-rechtlich gesichert werden. 
Hinweis: Die Ausbauplanungen der Fa. Döhler verlaufen in Abstimmung mit der Rahmenplanung. 
Fa. Wiest
Die Erweiterungsmöglichkeiten der Firma mit insgesamt ca. 3,0 ha können im südlichen direkten 
Anschluss an das bestehende Firmengelände realisiert werden. Die Erschließung erfolgt teilweise über 
die Hilpertstraße, hauptsächlich aber über die Planstraße Nord und bestehende Riedstraße. Konkretere 
Planungsüberlegungen seitens Fa. Wiest sind derzeit in Bearbeitung.
Fa. Buchwerk
Im Bereich der Fa. Buchwerk besteht die Möglichkeit einer Erweiterung in einer Größenordnung von ca. 
1,0 ha im direkten nördlichen Anschluss an das bestehende Firmengelände (ehem. Tanklager). Bei einer
Nutzung und Bebauung ist zu berücksichtigen, das gemäß Eintrag/Baulast eine Überbauung des 
parallel zur Nord-Süd verlaufenden derzeitigen Grundstücksgrenze vorhandenen städtischen 
Kanals/Hauptsammlers, nicht gestattet ist bzw. dieser in Gänze frei zugänglich bleiben muss. Der in 
diesem Bereich vorhandenen Baumbestand ist zu schützen bzw. ein Ausgleich hierfür zu gewährleisten.
Fa. Lacher
Im direkten südlichen Anschluss an das bestehende Grundstück kann Fa. Lacher eine Erweiterung im 
vorgesehenen Umfang von ca. 0,8 ha. realisieren. Die Erschließung ist durch die Planstraße Nord 
gesichert. 
Hilpertstraße 20, (Hauptzollamt)

Eine Erweiterungsmöglichkeit für die auf dem Eckgrundstück Hilpertstraße / Kleyerstraße gelegene 
Verwaltung besteht in einer Größenordnung von ca. 1,0 ha  in direktem südlichen Anschluss, auf dem 
derzeitigen Gelände des ehemaligen Tanklagers, das in städtischem Besitz ist (außerhalb 
Konversionsflächen).
Hinweis: Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor. Mögliche Erweiterungswünsche müssten mit 
dem Bedarf der Anrainer abgestimmt werden. 
73

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
Baufelder Parzellierung
Im vorliegenden Entwicklungskonzept des Rahmenplanes werden keine detaillierten Vorgaben zu 
Grundstücksgrenzen im Sinne einer Parzellierung gemacht. Dargestellt werden Grundstücksgrenzen an 
der öffentlichen Verkehrsfläche (Straßenbegrenzungslinie) sowie die Begrenzung der Baufelder zum 
öffentlichen Straßenraum hin. Hierdurch wird ein Bauwich von unterschiedlicher Tiefe festgelegt. Außer 
der Übernahme vorhandener Katasterdarstellungen werden darüber hinaus keine Grundstücksteilungen 
innerhalb der Baufelder dargestellt, jedoch ist eine Parzellierungsmöglichkeit unterschiedlicher 
Grundstücksgrößen gegeben und durch Erschließung gesichert. 
Infrastruktur 
Innerhalb der Rahmenplanung ist die gebietsübergreifende vorhandene Infrastruktur berücksichtigt und 
dargestellt. Hierbei handelt es sich – neben der verkehrlichen Infrastruktur – um bestehende städtische 
Kanäle und Hauptsammler, die gem. Aussage der kommunalen Ämter und Versorger nicht verlegt 
werden können und deren Erhalt in Lage und Anordnung bei weiteren Entwicklungen durch entspr. 
Regelungen gesichert werden müssen. 

Im wesentlichen handelt es sich hierbei innerhalb der Konversionsflächen um einen in Nord-Süd-
Richtung verlaufenden gesamtstädtischen Hauptsammler, der den Bereich Kelley-Barracks quert. 
Dessen Zugänglichkeit ist durch Ausweisung von öffentlichen Verkehrsflächen (Planstraße Nord) bzw. 
öffentlichen Fahrrad- und Fußwegflächen im Verlauf der Trassenlage gesichert. Auf privatem Gelände 
wird dies wie bisher durch Ausweisung entspr. Baulasten (Grün- und Abstandsbereiche) planungs- und 
baurechtlich gesichert
Die im westlichen Bereich außerhalb der Konversionsflächen gelegenen Kanal- und Regenrückhalte-
Anlagen sollen auch in Zukunft nach Erfordernis öffentlich rechtlich gesichert werden. 
Der Bestand sonstiger Infrastruktur im Konversionsgebiet und dessen Beurteilung ist der 
entsprechenden Untersuchung des Büros Bullermann-Schneble von 2008 zu entnehmen. Im 
wesentlichen wird davon ausgegangen, dass - abgesehen von zur Ver- und Entsorgung erhaltenswerter 
Bebauung notwendige Anlagen - die gesamte vorhandene Infrastruktur abgängig ist bzw. bedarfsgerecht 
neu hergestellt wird.
Im Rahmen des weiteren Procedere sind vorab grundlegende Maßnahmen zum Herrichten und 
Freimachen des Geländes insgesamt notwendig, davon u.a. (ohne Gewähr der Vollständigkeit) wie 
nachstehend: 
 Historische bzw. orientierende Altlastenuntersuchung auf den gesamten ehemaligen 
Kasernenflächen.
 Umwelttechnische und abfalltechnische Detailuntersuchungen in den Altlastenverdachtsflächen, 
einschließlich Herstellung von Grundwasserpegeln für die Untersuchung des Grundwassers auf 
möglichen Verunreinigungen (mit Kostenschätzung über die zuentsorgenden bzw. aufzufüllenden 
Böden und ggf. Grundwasserreinigung). Wegen der vorzusehenden (vollständigen) Versickerung des 
Niederschlagswassers ist vollständige Altlastenfreiheit erforderlich.
 Rückbau- und Entsorgungskonzept über die abzureissenden Gebäude und auszubauenden 
befestigten Flächen mit Kostenschätzung.
 Überprüfung auf Vorhandensein von Kampfmitteln durch den RP und ggf. Kampfmitteluntersuchung 
mit Bergung und Entsorgung der Kampfmittel.
 Baugrund- und Bodengutachten für den Kanalbau mit detaillierten Angaben zu den 
Versickerungsmöglichkeiten in den einzelnen Baufeldern.
74

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
 Entwässerungskonzepte für alle Baufelder mit Festlegungen zur vollständigen 
Niederschlagswasserbewirtschaftung.
 Sollten Gebäude, z.B. an der Eschollbrücker Straße erhalten bleiben, so sind die dort vorhandenen 
Grundstücksentwässerungsanlagen und Sammelkanäle durch TV-Untersuchung auf Ihren Zustand zu 
prüfen. Ggf. können die Kanäle saniert oder teilerneuert und somit erhalten werden.
 Aufgrund der vorgesehenen Neuordnung der Konversionsfläche sind im Hinblick auf die neue 
entwässerungstechnische Erschließung alle befestigten Flächen und Gebäude, die nicht erhalten 
werden sollen, vorher abzureissen, damit die anfallenden Regenwassermengen dieser Flächen bei der
Dimensionierung der neuen Kanäle unberücksichtigt bleiben können. Nach der Entsiegelung können 
höchstwahrscheinlich die 4 Regenrückhaltebecken der ehem. Kasernen rückgebaut werden. Eine 
abschnittsweise Entwicklung des Gebietes unter Berücksichtigung befestigter Flächen, die erst später
durch andere Investoren abgerissen werden sollen, würde im Endzustand zu überdimensionierten 
Kanalabschnitten führen und ist daher auszuschließen.
 Die Überplanung öffentlicher Abwasseranlagen/-kanäle durch Gewerbegrundstücke soll vermieden 
werden bzw. muss unter Berücksichtigung und Regelung eines Gestattungsvertrages für die 
betreffenden Grundstücke sowie einer Dienstbarkeit nach Kanalrecht erfolgen.
(Quelle: Straßenverkehrs- und Tiefbauamt)
Entwicklungsabschnitte
Für die Entwicklung des Gebietes bestehen innerhalb des Gesamtbereiches unterschiedliche zeitliche 
Anforderungen und Prioritäten der Umsetzung. Grundsätzliche Priorität haben in diesem 
Zusammenhang die Bedürfnisse der Anrainer. Darüber hinaus wurden bauliche Verhältnisse, 
Anforderungen der Erschließung und gesamtstädtische Rahmenbedingungen der Aufgliederung in 
Entwicklungsabschnitte zugrunde gelegt. Innerhalb der vorl. städtebaulichen Planung geben diese nur 
einen groben Rahmen vor, der in Einzelbereichen und -Maßnahmen zu präzisieren und ggf. 
modifizierend anzupassen ist. Für die verkehrliche Rahmenplanung liegt ein separater Vorschlag mit 
detaillierten Angaben zur Umsetzung durch die Fachplaner vor (vgl. Durth-Roos- Consult GmbH). 
Die Gesamtentwicklung wird vorläufig in voraussichtlich folgende 4 Abschnitte unterteilt:


1. Entwicklungsabschnitt
Bedingt durch dringende Erweiterungsvorhaben der Anrainer (u.a. Fa. Döhler) und durch die vorhandene
Erschließung, wird der gesamte Nordbereich als 1. Abschnitt ausgewiesen. Die Erweiterungen im 
Bereich Döhler sind zwar vorerst auch ohne neuen Straßenbau realisierbar und somit vorläufig 
erschlossen. Jedoch ist der Bau bzw. die Vorhaltung der Planstraße Nord zwingend notwendig, um 
sowohl die Erschließung der nördlich angelagerten Erweiterungsflächen zu gewährleisten als auch die 
Sicherung und Erhaltung des Zuganges zum vorhandenen Hauptsammler in diesem Bereich. 
Für die Erweiterung der Fa. Döhler wird ein auf das Rahmenplankonzept abgestimmtes 
Bebauungskonzept erstellt. 

Darüber hinaus kann die Umnutzung bzw. Neubebauung im Bereich Eschollbrücker Straße erfolgen. 
Diese ist u.U. auch unter partiell und provisorisch hergerichteter Erschließung von der Eschollbrücker 
Straße aus vorgezogen möglich. 
75

Rahmenplanung – Städtebauliche Konzeption
2. Entwicklungsabschnitt
Nach Fertigstellung der Haupterschließung Planstraße Mitte mit Anschluss an die Kleyerstraße und den 
Eifelring und bzw. deren Fortsetzung bis an die Planstraße Süd können im nächsten Abschnitt die 
Bereiche südwestlich des zentralen Platzes umgesetzt werden. Teile hiervon können u.U. auch 
vorgezogen realisiert werden im Anschluss an den bestehenden Waldpark, da die Erschließung durch 
den Bestand gesichert ist. Parallel können nördlich der Planstraße Nord die Gebietserweiterungen 
anderer  Unternehmen erfolgen (Wiest, Lacher, Buchwerk).
3. Entwicklungsabschnitt
Im dritten Abschnitt erfolgt die weitere verkehrliche Erschließung innerhalb des Quartiers (Planstraße 
Süd und Ost), sodass der südwestliche Bereich insgesamt entwickelt werden kann. 
4. Entwicklungsabschnitt
Nach Anschluss der Planstraße Süd an die Haupterschließung kann die Entwicklung abschließend im 
Zentralen Bereich erfolgen.
Hinweis: Die jeweilige Entwicklung der Abschnitte benachbarter Quartiere, die nicht im 
Konversionsbereich liegen, kann u.U. unabhängig und parallel erfolgen, da deren Erschließung i.d.R. 
gesichert ist. 
Abb.: Entwicklungskonzept Entwicklungsabschnitte / mögliche Ausbaustufen, Vorzugsvariante
76

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Weiterentwicklung – Rahmenplanung – Verkehr
Verkehrskonzepte
Variantenuntersuchung
Für die Konzeption der inneren und äußeren Erschließung wurden verschiedene Bausteine untersucht 
(siehe Übersicht in Anlage Verkehr 9). Darauf aufbauend wurden diese zu Gesamtvarianten zusammen-
gefügt.
Primäres Unterscheidungsmerkmal ist die Ausbildung der "Erschließung Gewerbegebiet Südwest", die 
einen Anschluss des Gewerbegebietes an die Rheinstraße darstellt. Diese wird wie folgt differenziert:
 kurze "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" nördlich Hilpertstraße (Stufe 1)
 verlängerte "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" bis zur Kleyerstraße und Fortführung durch das 
Gebiet
 lange "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" bis zur Eschollbrücker Straße (Gesamtausbau, Stufe 2)
In der Variante mit langer "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" wurden darüber hinaus zwei 
Untervarianten aufgezeigt, die eine alternative Anbindung an die Eschollbrücker Straße beinhalten. 
Die bisherigen Planungen sehen eine Trassierung in Lage der heutigen Bergschneise vor. Alternativ 
wurden Möglichkeiten diskutiert, bestehende Waldflächen zusammenzuführen bzw. zu vergrößern. 
Darüber hinaus wurde differenziert, ob das Gebiet an zwei Punkten oder einem zentralen Punkt an 
die "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" angebunden werden soll.
Zu diesen Grundvarianten hinsichtlich der "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" wurden verschiedene 
Bausteine im Planungsprozess kombiniert:
 Varianten zur Anbindung der Riedstraße und der Schepp Allee an das Gebiet bzw. an die 
Eschollbrücker Straße und den Haardtring
 Varianten zur Anbindung an die Eschollbrücker Straße (zuzüglich zur Anbindung über die 
"Erschließung Gewerbegebiet Südwest")
 Varianten zur Anzahl der Anbindungen an die "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" 
Darüber hinaus wurden im Rahmen der Bearbeitung zwei Detailaspekte diskutiert und deren Auswirkun-
gen auf die Vorzugsvariante untersucht:
 Berücksichtigung der Lage der Hauptsammlers im Bereich der Konversionsfläche
Es wurden Möglichkeiten untersucht, wie der Straßenverlauf so angepasst werden kann, dass die 
bestehenden Hauptsammler sich innerhalb von öffentlichen Flächen befinden. Im Rahmen des 
Planungsprozesses wurde zunächst definiert, in den Bereichen, in denen der konzipierte 
Straßenverlauf aus städtebaulichen Gründen geboten ist, diesen nicht, sofern erforderlich, dem 
Leitungsverlauf anzupassen. Hier wären auf den betroffenen Grundstücken die freizuhaltenden 
Leitungsbereiche zu sichern. In der aktuellen Modifizierung der Rahmenplanung wurde hierauf 
jedoch unter betrieblichen sowie Aspekten der Grundstücksvermarktbarkeit verstärkt Rücksicht 
genommen.
77

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
 Führung der "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" (EGSW)
Unter dem Aspekt der Zusammenführung der Waldfläche am Südwestrand der Konversionsfläche mit
dem restlichen, westlich gelegenen Waldgebiet wurde untersucht, ob in diesem Bereich eine 
Verlegung der EGSW nach Osten sinnvoll ist. Durch die Verschiebung nach Osten wird allerdings der 
Verkehr der "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" stärker in bewohntes Gebiet gezogen. Weiter 
werden die an der "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" gelegenen attraktiven Grundstücksflächen 
stark verkleinert und zerteilt. Der heutige gewachsene Waldrand würde aufgegeben und es ergäbe 
sich eine Tangierung des Waldparks östlich der Bergschneise. Unter diesen Aspekten wurde eine 
Verlegung nach Osten verworfen. Zwischenzeitlich wurden die Grundstücke östlich des Waldparks 
verkauft, so dass diese Option generell nicht mehr zur Diskussion steht.
Straßennetz / Kfz-Verkehr
Aus der Variantenuntersuchung ergab sich im Rahmen der Bearbeitung bis 2012 die Variante 3.4c als 
geeignetste Lösung für die Gebietserschließung (siehe Anlage Verkehr 10.1). Die Variante 3.4c stellte 
unter verkehrlichen Aspekten die Vorzugslösung und die Basis für die weitere Untersuchung dar. Die Va-
riante sah jedoch perspektivisch den Gesamtausbau der EGSW zwischen Rheinstraße und Escholl-
brücker Straße vor. Eine durchgehende Führung der EGSW entlang des Waldes zwischen Hilpertstraße 
und heutiger Bergschneise ist aufgrund der Eingriffe in den Waldbereich nicht wünschenswert. Es wur-
den alternativ verschiedene Varianten für die Führung südlich der Kleyerstraße untersucht, aus denen 
die Variante 7 (siehe Anlage Verkehr 10.2) als geeignetste Lösung hervorging. Diese sieht eine geradlini -
ge Verlängerung der Kleyerstraße bis zur Planstraße Süd vor, um von dort aus nach Westen auf die Lage
der bestehenden Bergschneise bis zur Eschollbrücker Straße zu führen.
Das Gebiet wird an zwei Anbindungspunkten an die EGSW angebunden. Die nördliche stellt die Haupt-
achse in Ost-West-Richtung dar und wird durch die Riedstraße und deren Verlängerung (Planstraße Mit-
te) gebildet. Die südliche ist die Planstraße Süd, welche im Westen in die EGSW übergeht.
An die Eschollbrücker Straße erfolgt die Anbindung über die EGSW selbst sowie mittels einer weiteren 
Anbindung nach Osten versetzt zur Straße Am Pelz (Planstraße Ost).
Der Bereich der bestehenden Nutzungen wird aus Richtung Osten über die Riedstraße als Einbahnstra-
ße angebunden. Zum Verlassen des Gebiets ist die östliche Erschließungsstraße (Planstraße Ost) an die 
Eschollbrücker Straße zu befahren. Die Anbindung über die Schepp Allee an den Haardtring entfällt hin-
gegen.
Die Planstraße Mitte / Riedstraße West, die Planstraße Ost sowie die Planstraße West / Süd stellen die 
Haupterschließungsstraßen des Gebietes dar. Die Planstraße West / Süd überlagert sich mit der EGSW. 
Nachgeordnet zur Erschließung der einzelnen Grundstücke sind die Planstraße Süd, die Planstraße Ex-
erzierplatz und die Planstraße Nord. Alle nachgeordneten Erschließungsstraßen einschließlich der östli-
chen Riedstraße sollen als Tempo-30-Zone ausgebildet werden.
Radwege- und Fußgängernetz
Im Bestand weisen lediglich die Eschollbrücker Straße sowie der Haardtring relevante Radverkehrsan-
lagen auf. Im Zuge der Erschließung des Gebietes gilt es, die bestehenden, auf das Gebiet zulaufenden 
Radwegeverbindungen aufzunehmen und in bzw. durch das Gebiet hindurch zu führen.
Die wichtigste Verbindung in der Planung (siehe Anlage Verkehr 11) stellt die Ost-West-Beziehung in Ver-
längerung der Bessunger Straße über die Riedstraße durch das Gebiet bis an die "Erschließung Gewer-
78

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
begebiet Südwest" dar. Von dort aus kann in der Fortführung das bestehende Radverkehrsnetz im Wald-
bereich erreicht werden. Im Bereich der östlichen Riedstraße ist ein Radweg entgegen der Einbahnstra-
ßenrichtung des Kfz-Verkehrs vorgesehen, um das Gebiet per Rad auf kurzem Wege erreichen bzw. ver-
lassen zu können.
Als weitere Hauptradwegeverbindung dient die Nord-Süd-Beziehung. Diese beginnt im Süden östlich ver-
setzt zum Pulverhäuserweg und führt durch das Gebiet in Richtung Hilpertstraße und ist auf Höhe der 
Riedstraße mit der Ost-West-Beziehung verknüpft. Die ursprüngliche Rahmenplanung sah eine Führung 
weiter östlich in Verlängerung der Planstraße Ost vor, die Verbindung zur Hilpertstraße ist derzeit noch 
durch andere Nutzungen belegt. Die Radwegeachse in der modifizierten Rahmenplanung befindet sich 
hingegen in Lage des Hauptsammlers und kann über unbebaute Grundstücksteile bis zur Hilpertstraße 
geführt werden. Nach einem Versatz von 250 m wird die Verbindung über die T-Online-Allee weiter bis 
an die Rheinstraße fortgeführt. Die Hilpertstraße ist dementsprechend auch mit geeigneten Radver-
kehrsanlagen auszubauen. An der Rheinstraße ist des Weiteren die Realisierung einer Fuß- und Radwe-
gebrücke über die Rheinstraße beabsichtigt, wodurch die Verbindung des westlichen Bahnhofsbereichs 
mit den Gebieten südlich der Rheinstraße gegenüber der heutigen Situation deutlich verbessert werden 
kann. Die Radverkehrsanlagen im Zuge der Eschollbrücker Straße sind an die neuen Anbindungspunkte 
anzupassen, insbesondere der Bereich der Bahnquerung bzw. des Anschlusses an den Haardtring ist 
radverkehrs- und fußgängergerecht auszubauen. Entlang der "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" wird
auf der Ostseite ein gemeinsamer Geh- und Radweg vorgesehen, der nach Norden hin weiter am Wald-
rand bzw. in den Wald führt.
An den Hauptverbindungen (Tempo 50) werden Radverkehrsanlagen in Form von Radfahrstreifen vorge-
sehen. Der innere Bereich der Konversionsflächen wird als Tempo 30 Zonen ausgebildet, so dass die in-
neren Erschließungswege dementsprechend keine gesonderten Radverkehrsanlagen erhalten müssen 
bzw. dürfen.
Für die Fußgänger sollen die bestehenden Defizite behoben werden und bedarfsgerechte straßenbeglei-
tende bzw. unabhängige kurze Wegeverbindungen geschaffen werden.
ÖPNV-Netz
Aufbauend auf dem bestehenden ÖPNV-Konzept wurde ein Konzept (Anlage 5) zur Verlängerung der in 
das Gebiet einfahrenden Buslinien entwickelt (siehe Anlage Verkehr 12, 18). Maßgebend ist hier die Bus-
linie K, die von der TU-Lichtwiese über den Luisenplatz und den Hauptbahnhof zur Kleyerstraße führt. 
Die folgenden zwei Varianten mit einer Verlängerung der Bus-Linie K wurden entwickelt:
 Die ÖPNV-Variante 1 sieht eine Verlängerung der Linie K durch die Konversionsflächen bis 
Exerzierplatz vor. Zunächst wird die Linie über die verlängerte Kleyerstraße geführt und erhält hier 
eine neue Haltestelle. Anschließend knickt die Linie nach Osten ab und verläuft über die Planstraße 
Süd bis zum Exerzierplatz mit einer weiteren neuen Haltestelle. Um den Exerzierplatz herum kann 
eine Wendefahrt durchgeführt werden, die End- bzw. Anfangshaltestelle befindet sich an der Ostseite 
des Platzes in der Planstraße Ost.
 Die ÖPNV-Variante 2 sieht ebenfalls eine Verlängerung der Linie K durch die Konversionsflächen bis 
Exerzierplatz vor. Von dort kann die Buslinie K in die Heimstättensiedlung geführt werden. Über die 
Planstraße Ost erfolgt die Anbindung an die Eschollbrücker Straße. Denkbar ist hier eine Führung 
über den Pulverhäuser Weg, dem aktuellen Linienweg der Linie H folgend (Heimstättenweg - Anne-
Frank-Straße - Klausenburger Str. - Pulverhäuserweg) mit Bedienung der dort vorhandenen 
Haltestellen.
79

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Die ÖPNV-Variante 1 stellt aufgrund der optimalen ÖPNV-Erschließung für die Konversionsflächen die 
Vorzugslösung dar. Mit der ÖPNV-Variante 2 ist eine sinnvolle und wirtschaftliche Lösung zur ergänzen-
den ÖPNV-Erschließung der Heimstättensiedlung insbesondere in der Hauptverkehrszeit zur Entlastung 
der stark frequentierten Linie H möglich.
Anhand von 300 m-Einzugsradien wurden die Haltepunkte im Gebiet platziert. Demnach ist eine gute 
ÖPNV-Erreichbarkeit gegeben. Die genaue Linienführung und Festlegung der Haltestellenlage ist nicht 
Teil der Rahmenplanung. Es wird des Weiteren vorgeschlagen, die Nähe des Südbahnhofes zu nutzen 
und die fußläufige Verbindung zu verbessern. Dazu ist ein Zugang zum Bahnsteig von der Westseite der 
Gleisanlagen zu schaffen. Über die Riedstraße, Am Blauen Stein und den bahnparallelen Rad-/Gehweg 
wäre eine Verbindung zwischen den Konversionsflächen und dem Südbahnhof hergestellt.
Neben den Busvarianten bestehen seitens der HEAGmobilo Überlegungen, eine Straßenbahnlinie aus 
Richtung Rheinstraße in das Gebiet hinein oder über die Eschollbrücker Straße am Gebiet entlang zu 
führen. Verschiedene Möglichkeiten zur Führung einer Straßenbahnlinie wurden diskutiert, der Schwer-
punkt liegt jedoch auf einer Trassenführung entlang der Eschollbrücker Straße, da hier auch die Heim-
städtensiedlung durch die neue Straßenbahn bedient werden könnte. Eine Straßenbahnführung durch 
die Konversionsflächen hindurch wird derzeit nicht verfolgt, da sich die Anbindungssituation an die 
Rheinstraße baulich und verkehrstechnisch als äußerst schwierig darstellt. Weitergehende Untersuchun-
gen zu einer Straßenbahn entlang der Eschollbrücker Straße erfolgen zeitnah.
Verkehrssituation in der Planung
Drei grundsätzliche übergeordnete Netzfälle wurden betrachtet. Basis für alle Netzfälle ist das entwi-
ckelte innere Straßennetz. Die wesentliche Unterscheidung der Netzfälle besteht im Ausbaugrad der "Er-
schließung Gewerbegebiet Südwest":
 Der Planfall 0 sieht keine "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" vor und stellt damit den Prognose-
Nullfall dar. Die Bergschneise mit ihrer Anbindung an die Kleyerstraße bleibt unverändert erhalten. 
 Der Planfall 1 sieht eine kurze "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" als Verlängerung des Eifelrings 
bis zur Hilpertstraße vor. Die Bergschneise mit ihrer Anbindung an die Kleyerstraße bleibt in ihrer 
heutigen Lage erhalten; die verkehrliche Funktionalität dieser Netzelemente entspricht jedoch einer 
bis zur Eschollbrücker Straße durchgängigen "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" und erfordert 
einen bedarfsgerechten Ausbau (insbesondere für die heutige Bergschneise bzw. Panzerstraße).
 Der Planfall 2 beinhaltet die komplette "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" in Verlängerung des 
Eifelrings bis zur Eschollbrücker Straße im Gesamtausbau. Dieser stellt den maßgebenden Planfall 
der Untersuchung dar.
Das Prognoseverkehrsaufkommen setzt sich aus dem heutigen Grundverkehr des jeweils betrachteten 
Verkehrsnetzes und dem darauf überlagerten Gebietsverkehr, der durch die Nutzungen auf den Konver-
sationsflächen erzeugt wird, zusammen.
Grundverkehr
Es wurden folgende Auswirkungen des künftigen Erschließungsnetzes der Konversionsflächen im Grund -
verkehr berücksichtigt:
 Durch die Verlängerung der Riedstraße bis zur Kleyerstraße verlagert sich Verkehr, der vom 
Knotenpunkt Haardtring / Eschollbrücker Straße in Richtung Kleyerstraße fährt, auf die Riedstraße. 
 Der Verkehr der bestehenden Nutzungen an der Riedstraße (Döhler, Wiest u.a.) passt sich der 
geänderten Verkehrsführung an.
80

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Bezogen auf einen Planungshorizont 2020 wurden für den Grundverkehr keine Verkehrszunahmen 
gegenüber den heutigen Verkehrsbelastungen berücksichtigt, da hier Zählungen eine Stagnation 
vermuten lassen. Basis für den Verkehr auf der EGSW sind die Verkehrsumlegungen der Netzfälle und 
Verkehrsbeziehungsmatrizes zur "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" (HABERMEHL FOLLMANN 
INGENIERGELLSCHAFT MBH, Verkehrsuntersuchung Westranderschließung in Darmstadt, Darmstadt, 
September 2010).
Gebietsverkehr
Das aus den geplanten Nutzungen (siehe Städtebauliches Konzept des Rahmenplans, AG5) zu erwarten-
de Verkehrsaufkommen wurde auf Basis des hessischen Leitfadens zur Verkehrserzeugung ("Leitfaden 
zur Abschätzung der Verkehrserzeugung durch Vorhaben der Bauleitplanung", Hessisches Landesamt für
Straßen- und Verkehrswesen, HLSV , Dietmar, Bosserhoff, Juni 1999), den Hinweisen zur Abschätzung 
des Verkehrsaufkommens von Gebietstypen (FGSV , 2006) sowie vergleichbarer Gebiete prognostiziert. 
Über nutzungsspezifische Tagesganglinien wurden die für die Leistungsfähigkeitsbetrachtungen relevan-
ten Spitzenstunden ermittelt. Mittels der Kenngrößen und der geplanten nutzungsbezogenen Bruttoge-
schossflächen (BGF) wurde das Verkehrsaufkommen, das durch die im Rahmenplan festgelegten Nut-
zungen auf den Konversionsflächen erzeugt wird, berechnet. Der Anteil des motorisierten Individualver-
kehrs (MIV) der Beschäftigten entspricht in etwa der Untersuchung "Mobilität in Darmstadt" (Stadt 
Darmstadt, 2010). Bei den Beschäftigten ist zunächst zur Berücksichtigung der Einpendler von einem 
höheren MIV-Anteil ausgegangen worden, als bei den MID-Ergebnissen, die sich auf die Darmstädter Be -
völkerung bezieht. Ziel ist jedoch, durch Maßnahmen des Standort-Mobilitätsmanagements diesen auf 
den städtischen Durchschnittswert bzw. darunter zu senken. Das Entwicklungsgebiet ist in homogene, 
durch die Straßen und die Nutzungsarten abgegrenzte Flächen gegliedert, diese Flächen stellen ver-
kehrserzeugende Zellen dar. Deren Richtungsverteilung ergibt sich aus Analogieschlüssen zu Auswertun -
gen zum Bestand (siehe Anlage Verkehr 13). Für den Bereich Hilpertstraße / Kleyerstraße stellen die 
Richtungen Autobahn (Darmstädter Kreuz) sowie Darmstadt Zentrum / Ost  die Hauptrichtungen mit je 
ca. 25 % in Analyse und Prognose dar. Die südliche Verkehrszelle rund um die Riedstraße ist hingegen 
deutlich stärker in Richtung Darmstadt mit je ca. 30 % Richtung Darmstadt-Zentrum/Ost und Darm-
stadt-Süd orientiert. Nur ca. 13 % entfallen auf die Richtung Autobahn zum Darmstädter Kreuz.
Die nutzungsbezogenen BGF wurden aus den Eckwerten des städtebaulichen Konzepts (Grundflächen 
und Geschossflächenzahl GFZ) (siehe Tabelle 2) ermittelt. Für das gesamte Entwicklungsgebiet ist zu-
sätzlich zum bestehenden Verkehr von ca. 2.000 Kfz pro Tag mit einem neuen Verkehrsaufkommen im 
Ziel- sowie im Quellverkehr von je ca. 11.500 Kfz pro Tag zu rechnen (siehe Tabelle 3). Ohne Berücksich-
tigung von Maßnahmen des Standort-Mobilitätsmanagements ist von einem Verkehrsaufkommen von 
ca. 12.800 Kfz pro Tag auszugehen.
81

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Verkehrszel-
le
Grundfläche GFZ BGF [m2]
[m2] Büro Gewerbe Produktion Summe
1 24.000 2,0 48.000 48.000
2 45.000 1,5 67.500 67.500
3 9.000 1,5 13.500 13.500
4 12.000 1,5 18.000 18.000
5 75.000 1,5 112.500 112.500
6 37.000 2,0 74.000 74.000
7 41.000 2,0 82.000 82.000
8 49.000 1,2 59.000 59.000
9 28.000 1,2 33.500 33.500
10 60.000 1,2 72.000 72.000
Gesamt 400.000  - 204.000 250.000 126.000 580.000
Tabelle 2: Nutzungsbezogene BGF der Verkehrszellen
Verkehrs-
zelle
Tagesverkehr  Spitzenstundenverkehr [Kfz / Stunde]
Vormittag Nachmittag
Kfz / Tag und Ri. Zielverkehr Quellverkehr Zielverkehr Quellverkehr
1 1.284 120 72 30 152
2 1.500 148 90 52 146
3 128 12 8 4 14
4 396 38 24 14 38
5 811 80 50 30 78
6 1.786 166 100 42 208
7 1.978 184 112 48 230
8 296 128 78 46 126
9 737 72 44 26 72
10 1.582 156 96 56 154
Summe 
Neuverkehr
ca. 11.500 1.104 674 348 1.218
Bestand ca. 2.000 178 47 44 188
Tabelle 3: Verkehrsaufkommen der Verkehrszellen
82

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Verkehrsqualitäten im Vorzugskonzept
Analog zur Ermittlung der Verkehrsqualität im Bestand wurden die Knotenpunkte der Vorzugsvariante 
anhand der Verkehrsmengen in den Spitzenstunden (siehe Anlage Verkehr 14 und 15) nachgewiesen 
bzw. dimensioniert. Bei nicht ausreichender Verkehrsqualität wurde ein leistungsfähiger Ausbau vorge-
schlagen.
Die neuen Knotenpunkte wurden so dimensioniert, dass mindestens die Qualitätsstufe D erreicht wird. 
Generell wurde bei der Dimensionierung signalgeregelter Knotenpunkte unter Berücksichtigung der örtli-
chen Bedingungen geprüft, ob diese als Kreisverkehrsplatz ausgebildet werden können. 
Nachfolgende Tabelle 4 gibt die Ergebnisse der Untersuchung wieder (siehe auch Anlage Verkehr 16).
Qualitätsstufe des 
Knotenpunkts
Knotenpunkt Vormittag Nachmittag
Umbau Haardtring / Hilpertstraße / Holzhofallee (signalgeregelt) C C
Bestand Haardtring / Eschollbrücker Straße (signalgeregelt) E C
Bestand Hilpertstraße / T-Online-Allee (signalgeregelt) B B
Umbau Hilpertstraße / Am Kavalleriesand (signalgeregelt) C C
Entfall Haardtring / Schepp Allee (entfällt) - -
Entfall Eschollbrücker Straße / Riedstraße (Einbahnstraße nach Westen) - -
Umbau Eschollbrücker Straße / Am Pelz / Planstraße Ost (signalgeregelt) C C
Bestand Eschollbrücker Straße / Pulverhäuser Weg (vorfahrtgeregelt) B C
Bestand Eschollbrücker Straße / Erschließung Gewerbe SW (vorfahrtgeregelt) F F
Ausbau Eschollbrücker Straße / Erschließung Gewerbe SW (signalgeregelt) C C
Ausbau Haardtring / Eschollbrücker Straße (signalgeregelt) C B
Ausbau Hilpertstraße / Kleyerstraße (signalgeregelt) C C
Neubau Kleyerstraße / Riedstraße (signalgeregelt) C C
Neubau Kleyerstraße / Planstraße Süd (signalgeregelt) C C
Tabelle 4: Verkehrsqualitäten der Knotenpunkte im Planfall 2
Die Knotenpunkte Haardtring / Holzhofallee / Hilpertstraße und Hilpertstraße / Am Kavalleriesand 
werden im Rahmen der Brückenerneuerung Hilpertstraße unter Berücksichtigung der Verkehrsdaten 
dieser Verkehrsuntersuchung neu und ausreichend leistungsfähig ausgebaut. Die Knotenpunkte 
Eschollbrücker Straße / Pulverhäuser Weg und Hilpertstraße / T-Online-Allee bleiben unter Beibehaltung
der heutigen Geometrie und Verkehrsregelung leistungsfähig. Dem gegenüber sind die übrigen 
Knotenpunkte auszubauen bzw. neu zu erstellen. Die leistungsgerechte Geometrie und Verkehrsregelung
der Vorzugsvariante sind in der Tabelle „Umbau- bzw. Neubaumaßnahmen der Knotenpunkte“ 
zusammengestellt (siehe auch Anlage Verkehr 16).
Generell ist darauf hinzuweisen, dass die durchgeführten Nachweise sich auf das Untersuchungsgebiet 
im unmittelbaren Umfeld der Konversionsflächen beschränken. Nicht Teil dieser Untersuchung ist die 
Betrachtung der Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Fortführung bis zu den übergeordneten 
Anbindungen, beispielsweise an die Rheinstraße. Der Anbindungspunkt der "Erschließung Gewerbege-
biet Südwest" an die Rheinstraße ist in seiner heutigen bzw. ursprünglich geplanten Form schon ohne 
83

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
die künftigen Nutzungen auf den Konversionsflächen nicht leistungsfähig. Die durchgeführten Untersu -
chungen machen die Erfordernis einer leistungsfähigen Ertüchtigung des Verkehrsnetzes deutlich. Das 
vorhandene Straßennetz ist nicht in der Lage, das prognostizierte Verkehrsaufkommen der Konversions-
flächen aufzunehmen. Insbesondere fehlt eine leistungsfähige Anbindung der Konversionsflächen an die 
Rheinstraße und somit zum übergeordneten Autobahnnetz. Hierfür wurde in einer anderen Verkehrsun-
tersuchung des Verfassers ("Dimensionierung der Anbindung verlängerter Eifelring - Rheinstraße", Durth 
Roos Consulting GmbH, Darmstadt, April 2012) der erforderliche Ausbau der Verkehrsanlagen unter-
sucht und aufgezeigt.
Knotenpunkt (neue) Verkehrsregelung Zusatzfahrstreifen
Eschollbrücker Straße / Erschließung 
Gewerbe SW
Signalisierung Linksabbieger aus Ri. Westen
Linksabbieger aus Ri. Norden
(Rechtsabbieger aus Ri. Osten)
Haardtring / Eschollbrücker Straße Signalisierung Rechtsabbieger aus Ri. Westen
Hilpertstraße / Kleyerstraße Signalisierung 2 Linksabbieger aus Ri. Süden
Rechtsabbieger aus Ri. Süden
Linksabbieger aus Ri. Osten
Rechtsabbieger aus Ri. Westen
2 Streifen in Ri. Westen
Eschollbrücker Straße / Am Pelz / Planstraße Ost Signalisierung Rechtsabbieger aus Ri. Osten
Linksabbieger aus Ri. Osten
Linksabbieger aus Ri. Westen
Linksabbieger aus Ri. Norden
Hilpertstraße / Riedstraße Signalisierung Linksabbieger aus Ri. Osten
Linksabbieger aus Ri. Süden
Linksabbieger aus Ri. Norden
Hilpertstraße / Planstraße Süd Signalisierung Linksabbieger aus Ri. Westen
Linksabbieger aus Ri. Norden
Eschollbrücker Straße / Pulverhäuser Weg Vorfahrt Linksabbieger aus Ri. Osten
Tabelle 5: Umbau- bzw. Neubaumaßnahmen der Knotenpunkte
Neben den oben dargestellten Maßnahmen kann auch der bestehende Knotenpunkt mit dem 
Pulverhäuserweg in Abhängigkeit der geplanten Anbindung der Firma Alnatura an die Eschollbrücker 
Straße voraussichtlich nicht mehr als vorfahrtgeregelte Einmündung verbleiben.
84

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Gestaltung der Verkehrsanlagen Rahmenplan
Querschnitte
Aufbauend auf den Ergebnissen der Variantenuntersuchungen sowie den Leistungsfähigkeitsberechnun-
gen wurden die innere und äußere Erschließung im Sinne eines verkehrlichen Rahmenplanes umgesetzt.
In einem ersten Schritt wurden die erforderlichen Querschnittsbreiten untersucht und festgelegt. Unter-
schieden wurde nach Haupt- und Nebenstrecken und sonstigen Querschnitten. Die verschiedenen Quer-
schnittsvarianten basieren auf den aktuellen Regelwerken RASt 06 (Richtlinien für die Anlage von Stadt-
straßen, FGSV , Köln, 2007) und EAR 05 (FGSV , Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs, FGSV ,
Köln 2005). In Überlagerung mit dem städtebaulichen Konzept wurden diese im verkehrlichen Rahmen-
plan eingebunden (siehe Anlage Verkehr 17).
Das auf Verkehrsflächen anfallende Niederschlagswasser ist in den seitlich angrenzenden Grünflächen 
zu versickern. Dies ist bei der weiteren Planung zu berücksichtigen.
Hauptstrecken
Als Hauptstrecke durch das Gebiet wurde die Verbindung von der Eschollbrücker Straße in das Gebiet 
bis zum zentralen Knotenpunkt (Planstraße Ost) sowie von dort aus die Verlängerung der Riedstraße bis
zur "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" (Planstraße Mitte) eingeordnet. Als übergeordnete Verbin-
dung und damit ebenfalls als Hauptstrecke ist die EGSW in Verlängerung der Kleyerstraße, dem westli-
chen Teil der Planstraße Süd sowie der Bergschneise zu sehen. Die Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr er-
halten generell eine Breite von 3,25 m.
Auf dieser Strecke ist gemäß dem ÖPNV-Konzept Linienbusverkehr vorgesehen.  Hier werden geeignete 
Radverkehrsanlagen vorgesehen. Es wurden Radfahrstreifen (b= 1,85 m) als geeignetste und sicherste 
Führungsform definiert, da sie von den Radfahrern im Einrichtungs-Verkehr genutzt werden und die 
Radfahrer wegen des Fahrens auf Fahrbahnniveau von ab- und einbiegendem Kfz-Verkehr besser 
wahrgenommen werden. In der Kleyerstraße kann dieses Prinzip aufgrund der bestehenden 
Grundstücksgrenzen und Bäume nicht durchgezogen werden. Im Rahmenplan ist auf der Westseite ein 
Schutzstreifen mit Mindestmaßen (1,25 m) und auf der Ostseite ein Radweg vorgesehen. Details sind 
im weiteren Planungsprozess in Abhängigkeit der vorhandenen Bäume zu prüfen.
Weiter wird generell ein mittlerer Fahrstreifen (b= 3,00 m) vorgesehen, welcher verschiedene Funktionen
übernehmen kann:
 Abbiegestreifen vor Knotenpunkten
Hierdurch ist eine konstante und harmonische Querschnittsbreite ohne mäandrierende Aufweitungen 
vor den Knotenpunkten möglich.
 Zufahrten zu Grundstücken
Insbesondere bei Nutzern mit hoher Verkehrsfrequenz kann der mittlere Fahrstreifen zum Ein- und 
Ausfädeln dienen, ohne dass der nachfolgende Verkehr behindert wird. Weiter wird die Vorbeifahrt an
haltenden Bussen erleichtert.
 Grünstreifen
Wo kein Mittelstreifen notwendig ist, kann auf kurzen Abschnitten der Bereich als Grünfläche 
ausgeführt werden (z.B. im Bereich Exerzierplatz)
85

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Weiter wurde differenziert, ob sich Stellplätze (Längsparker) und ein Grünstreifen innerhalb des öffentli-
chen Straßenraumes befinden sollen. Bezüglich des Parkens wurde festgelegt, dass im Zuge der Haupt-
strecken generell kein Parken stattfinden soll. Diese Festlegung erfolgt unter den Aspekten, dass:
 Parken auf dem Privatgrundstück stattfinden soll,
 der fließende Verkehr nicht durch Ein- und Ausparkvorgänge behindert werden soll,
 Radverkehrsstreifen und Längsparken Konflikte bergen,
 im Sinne des Standort-Mobilitätsmanagements die Verkehrsarten des Umveltverbundes gefördert 
werden sollen.
Sofern Parken im öffentlichen Straßenraum stattfinden soll, so muss dies im Bereich der Nebenstrecken
stattfinden. 
Die Herstellung von Grünflächen soll, um die zu unterhaltenden Flächen zu minimieren, weitgehend auf 
die privaten Grundstücksflächen verlagert werden. Im Bereich der Hauptstrecken wurde jedoch die Fest-
legung getroffen, Baumpflanzungen in einem Grünstreifen (b= 3,00 m) zwischen Gehweg (b= 2,00 m) 
und Radfahrstreifen vorzunehmen.
Nebenstrecken
Alle anderen Strecken außerhalb der beschriebenen Hauptverbindungen werden als "Tempo 30-Zonen" 
ausgebildet. Dementsprechend sind keine Radverkehrsanlagen vorzusehen. 
Im Planungsprozess wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie und ob Stellplätze im Straßen-
raum untergebracht werden sollen. Folgende Möglichkeiten wurden untersucht:
 Längsparken im öffentlichen Raum
 Senkrechtparken im öffentlichen Raum (vor und hinter dem Gehweg)
 Senkrechtparken auf dem Privatgrundstück mit Zufahrt über abgesenkte Gehwege auf eingegrenzten
Breiten der jeweiligen Grundstücksfront (analog der Bestandsituation in der Riedstraße)
 Kein Parken im öffentlichen Raum
Es wurde festgelegt, dass Längsparken im öffentlichen Straßenraum lediglich im Bereich des Exerzier-
platzes stattfinden soll. Dieser Bereich hat einen öffentlichen Charakter und Funktionen, die ggf. nicht 
einzelnen Grundstücken und deren Stellplätzen zuzuordnen sind. Die Stellplätze werden durch Baum-
pflanzungen unterbrochen 
Alle anderen Nebenstrecken werden hingegen ohne Parkstände im öffentlichen Straßenraum ausgebil-
det. Im Sinne des Standort-Mobilitätsmanagements soll das Parken auf den Grundstücken selbst erfol-
gen. Dazu ist auf ausgewiesenen Abschnitten der Planstraßen Süd, Nord 1 (westlich der Planstraße Ost)
sowie der bestehenden Riedstraße Senkrechtparken mit zwischengelagertem Grün auf Privatgelände 
hinter dem Gehweg vorzusehen. In den übrigen Nebenstraßen ist kein Parken, auch nicht hinter dem 
Gehweg vorgesehen. Generell soll im Zusammenspiel mit Mobilitätsmanagementmaßnahmen eine 
Parkraumbewirtschaftung im öffentlichen Straßenraum stattfinden.
Sonstige Querschnitte
Für unabhängige Geh-/Radwege wurde eine Gesamtbreite von 10 m innerhalb eines Grünzuges mit einer
nutzbaren Breite von 4,00 m definiert.
86

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Lageplan
Der zentrale Knotenpunkt im Gebiet war ursprünglich als Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser 
von 36 m konzipiert. Aufgrund der Entwicklungsabsichten im Bereich des Grundstücks der Firma Döhler
entfällt der vierte, nördliche Arm; eine Grundstückzufahrt ist ebenfalls nicht vorgesehen. Dementspre-
chend entfällt der Kreisverkehr. Dieser und alle anderen Knotenpunkte innerhalb des Gebiets sind vor-
fahrtgeregelte Knotenpunkte der Regelfall, sofern sie nicht aus Leistungsfähigkeitsgründen signalisiert 
werden müssen. Die Anbindung der Kleyerstraße an die Hilpertstraße muss durch Überlagerung der Er-
schließungsfunktion mit der EGSW ebenfalls signalisiert erfolgen.
Die Anbindungen an die Eschollbrücker Straße müssen generell künftig signalisiert erfolgen. Auch der 
bestehende Knotenpunkt mit dem Pulverhäuserweg kann in Abhängigkeit der geplanten Anbindung der 
Firma Alnatura voraussichtlich nicht mehr als vorfahrtgeregelte Einmündung verbleiben. Der Knoten-
punkt zur Anbindung der Planstraße Ost wird als ein versetzter und mit der Straße Am Pelz zu koordi-
nierender Knotenpunkt ausgebildet. Die erforderlichen Rückstaulängen sind hierfür gegeben.
Der Knotenpunkt der Eschollbrücker Straße mit dem Haardtring wird im Zusammenhang mit dem erfor-
derlichen Rechtsabbiegestreifen so optimiert, dass sich künftig eine bedarfsgerechte Situation für Fuß-
gänger und Radfahrer ergibt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass im Zuge der erforderlichen Sanie-
rung bzw. Erneuerung des Brückenbauwerkes über die Bahnstrecke eine Verbreiterung möglich ist. Eine 
Ausbildung des Knotenpunktes als Kreisverkehrsplatz war unter stadtgestalterischen Aspekten zu prü-
fen. Ein Kreisverkehrsplatz kann jedoch an dieser Stelle nicht leistungsfähig dargestellt werden, ein si-
gnalisierter Kreisverkehrsplatz ist aufgrund der Enge des Raumes und der Anzahl der notwendigen Fahr-
beziehungen ebenfalls nicht möglich.
Westlich der Bahn ist im Zuge der Geh-/Radwegroute entlang der Bahnstrecke eine Querungsmöglich-
keit (FÜ) über die Eschollbrücker Straße vorgesehen.
Linienführung des ÖPNV
Die Aufgabenträgerin Wissenschaftsstadt Darmstadt definiert für die ÖPNV-Erschließung des Gebiets 
eine Verlängerung der Buslinie K bis zum Exerzierplatz als Endhaltestelle als Vorzugsvariante. Die Abde-
ckung des ÖPNV-Einzugsgebietes wird künftig verbessert. Innerhalb der Konversionsflächen sind in die-
sem Konzept zwei zusätzliche Haltestellen vorgesehen:
 Kleyerstraße / Planstraße Mitte
 Planstraße Ost / Exerzierplatz
Zusammen mit den bestehenden Haltestellen decken diese die Erschließung des Gebietes ab. 
Die Ausbildung und Planung der Haltestellen ist nicht Teil der Rahmenplanung. Der ÖPNV-Linienplan ist 
in Anlage Verkehr 12 bzw. 18 dargestellt und gibt die empfohlene Lage der Haltestellen wieder.
87

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Maßnahmen des Mobilitätsmanagements 
Grundgedanken
Mit dem Ziel einer umweltverträglichen Abwicklung und Organisation des Verkehrs wird ein Grundkon-
zept für ein Standort-Mobilitätsmanagement für die heutigen und künftigen Nutzungen im Bereich der 
Konversionsflächen erarbeitet. Vor dem Hintergrund des stark belasteten bestehenden Straßennetzes 
(Eschollbrücker Straße, Haardtring, Rheinstraße, etc.) soll der Autoverkehr zugunsten von Verkehrsmit-
teln des Umweltverbundes (ÖPNV , Rad, Fuß) und unter Berücksichtigung der Vorgaben des Luftreinhal-
teplans der Stadt Darmstadt reduziert werden.
Der Einsatz eines Mobilitätsmanagementkonzeptes soll und kann das Verhalten und die Verkehrsmittel-
wahl der Verkehrsteilnehmer dahingehend beeinflussen, ihre Mobilität mit einem möglichst geringen An-
teil an Kfz-Verkehr abzuwickeln. Dabei setzt Mobilitätsmanagement direkt an der Entstehung des Ver-
kehrs an und kann z.B. über verschiedene Dienstleistungen und Maßnahmen direkt die Verkehrsnachfra-
ge beeinflussen. Dies kann sowohl verkehrspolitische Strategie als auch praktische Vorgehensweise sein 
bzw. eine Kombination von beidem. Aufgrund der überwiegend gewerblichen geplanten Nutzungen in 
den Konversionsflächen West kommt dem betrieblichen Mobilitätsmanagement eine besondere Bedeu-
tung zu.
Mobilitätsmanagement beinhaltet insbesondere "weiche" Maßnahmen, die keine oder nur geringe infra-
strukturelle Auswirkungen ("harte Maßnahmen") voraussetzen, wie z.B. organisatorische Maßnahmen 
oder ökonomische Anreizstrukturen. Die Bedeutung des Mobilitätsmanagement nimmt mehr und mehr 
zu und wird als Strategie zur Ergänzung der Verkehrsplanung angesehen.
Bisherige Erfahrungen (Deutsche Energie-Agentur GmbH, Effizient mobil - Das Aktionsprogramm für Mo-
bilitätsmanagement, Berlin, 2009 / EcoLibro GmbH, Haushaltsentlastung und Klimaschutz durch intelli-
gente Mobilitätskonzepte, Siegburg, 2010) zeigen ein Potential zur Verringerung von Pkw-Alleinfahrten 
zwischen 10 bis 20 Prozent je nach Maßnahmenbündel des Mobilitätsmanagements. Dabei ist die Bün-
delung der Maßnahmen entscheidend für den Erfolg des Mobilitätskonzeptes. Die Maßnahmenbündel 
können zu einer Senkung der Kosten für Mobilität um bis zu 30 Prozent beitragen. Diese Einsparungen 
setzten wiederum Haushaltsmittel zur Finanzierung der kommunalen Pflichtaufgaben (u. a. Infrastruktur
und Umweltschutz) bzw. von weiteren Mobilitätsmaßnahmen frei. 
Ein gezieltes Mobilitätsmanagement-Konzept schafft die notwendigen Voraussetzungen, damit sich auch
andere Akteure, wie z.B. Firmen, Organisationen, Mobilitätsdienstleistungsanbieter u.v.a. dem Konzept 
einer intelligenten (nachhaltigen) Mobilität anschließen. Darüber hinaus kann das Image der Stadt oder 
einzelner Unternehmen bzw. Institutionen durch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz gefördert wer-
den. Für die Stadt Darmstadt sind Maßnahmen zum Mobilitätsmanagement bereits im Luftreinhalteplan
festgeschrieben, da die Einhaltung der Grenzwerte besonders beim NO²-Ausstoß noch Probleme auf-
weist.
Folgende Schritte sind im Rahmen der Entwicklung eines Standort-Mobilitätsmanagement erforderlich:
 Entwicklung einer Gesamtstrategie
 Potentialanalyse
 Erfolgskontrolle und Nachsteuerung nach Umsetzung
Die Untersuchung beinhaltet die Entwicklung einer Gesamtstrategie und Teile der Potentialanalyse.
88

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Entwicklung einer Mobilitätsstrategie für den Standort
Bei der Erstellung eines intelligenten Standort-Mobilitäts-Konzeptes ist zu berücksichtigen, dass ein 
ganzheitliches Konzept unter Einbeziehung aller Mobilitätsarten zu erstellen ist. Die Berücksichtigung 
der Belange der Beschäftigten führt bei dem betrieblichen Mobilitätsmanagement zur Erreichung einer 
hohen Akzeptanz. Auch die Organisation des Fuhrparks, der Dienstfahrten/-reisen sowie die Berücksich-
tigung der Kundenverkehre sollen im Mobilitätsmanagement-Konzept Berücksichtigung finden.
Die Steuerung durch ein gezieltes Standort-Mobilitätsmanagement soll frühzeitig, möglichst vor Ansied-
lung neuer Firmen in dem Gebiet erfolgen. Die Voraussetzungen wie die Bereitstellung einer geeigneten 
Infrastruktur (ÖPNV-Trasse, Radverkehrsanlagen, usw.) am Standort sind rechtzeitig zu schaffen. Dabei 
sind die jeweiligen Unternehmen bei der Umsetzung der Maßnahmenprogramme zu fördern und zu be-
gleiten. Unterstützung bei der Umsetzung findet sich im Programm "Südhessen effizient mobil". Da auf 
den Konversionsflächen West ein neues Gebiet entwickelt wird, sind hier sowohl die Stadt mit der Schaf-
fung der infrastrukturellen und organisatorischen Voraussetzungen als auch die Betriebe selbst gleicher-
maßen gefordert.
Bereits ansässige Unternehmen wollen sich teilweise auf den Konversionsflächen erweitern, diese soll-
ten im Sinne einer Vorbildfunktion für sich neu ansiedelnde Unternehmen frühzeitig in das Mobilitäts-
management-Konzept integriert werden. Die Ausgangslage im Bereich der Konversionsflächen ist daher 
sehr günstig, da die Flächen derzeit ungenutzt sind. Es ist davon auszugehen, dass sich neu ansiedelnde
Unternehmen und sich erweiternde Unternehmen leichter im Sinne des Mobilitätsmanagements moti-
vieren lassen. Die zukünftigen Beschäftigten werden größtenteils neu eingestellt und müssen ggf. umzie -
hen, so dass sich eine neue Lebenssituation einstellt, auf die hinsichtlich der Mobilität mit dem Konzept
Einfluss genommen werden kann. Erfahrungen haben gezeigt, dass eine veränderte Lebenssituation eine
höhere Bereitschaft sich einer neuen Situation anzupassen mit sich zieht, die sich auch auf die Wahl 
des Verkehrsmittels auswirken kann (Neuorientierung).
Durch den "Anreiz" einer Reduktion des privaten Stellplatzangebotes, die auch durch die aktuelle Überar-
beitung der Stellplatzsatzung (derzeit in Bearbeitung), welche auch Ansätze des Mobilitätsmanage-
ments berücksichtigen soll, verstärkt wird, kann das Verkehrsverhalten zugunsten der Verkehrsmittel 
des Umweltverbundes positiv beeinflusst werden. Parallel hierzu wird der Parkraum im öffentlichen Stra-
ßenraum bewirtschaftet werden, was ebenfalls eine Grundlage für ein erfolgreiches Mobilitätsmanage-
ment darstellt.
Zu Beginn sind mittels einer ersten qualitativen Potentialanalyse die Handlungsfelder zu ermitteln, in 
denen zugeschnitten auf die Kommune / das Quartier / die Unternehmen die Mobilität ökonomisch und
ökologisch optimiert werden kann.
Folgende Handlungsfelder werden dabei unterschieden:
 Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit
 Information / Beratung
 Finanzielle Anreize
 Dienstleistungen organisieren
89

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Das Mobilitätsmanagement-Konzept für die Konversionsflächen zielt auf die folgenden vier 
Maßnahmenbereiche ab, für die sich dann verschiedene Einzelmaßnahmen ergeben:
 Mobilitätsmanagement-Maßnahmen für den Kfz-Verkehr
 Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
 Förderung des Radverkehrs und der Fahrradnutzung
 Förderung des Fußverkehrs
Die möglichen Maßnahmen sind im weiteren im Abgleich mit einer Potentialanalyse in der Tabelle 7
„Mobilitätsmanagement-Maßnahmen und Zielgruppen“ aufgelistet.
Qualitative Potenzialanalyse 
In Bezug auf die konkrete Planungssituation für die Konversionsflächen wurden Potenziale der einzelnen
Maßnahmen mit dem prognostizierten Verkehrsaufkommen bzw. der Anzahl Personen der einzelnen 
Nutzergruppen abgeglichen. Generell bestehen noch keine längeren Erfahrungen und Evaluationen zur 
Potentialabschätzung im Vorfeld von Mobilitätsmanagement-Maßnahmen. Es sind hier daher Erfahrun-
gen und Einschätzungen des Verfassers aufbauend auf Gesprächen, anderen Projekten und der aktuel-
len Literatur zum Thema eingeflossen.
Bewohner Beschäftigte Lieferverkehr Kunden
Büro Gewerbe Produktion Büro Gewerbe Produktion Büro Gewerbe Produktion
Pers. 0     6.100 3.700     1.200                       1.800 2.600     200     
Kfz/d/Ri 0     4.100 2.600     300     200     1.300     400     1.400 2.100     100     
Reduktion 0%     -20% -15% -10% -1% 0% 0% -5% -3% -1%
Tabelle 6: Potenzial für das Standort-Mobilitätsmanagement im Bereich der Konversionsflächen 
Das größte Potenzial besteht demnach im Bereich der Beschäftigten und hier insbesondere bei der Bü-
ronutzung, welche etwa 60 Prozent der Beschäftigten des Gebiets der Konversionsflächen West bilden 
werden. Generell wird bei den Beschäftigten eines Gewerbegebiets die größte Wirkungstiefe im Vergleich
zum Lieferverkehr und gewerblichen Kunden gesehen. Beschäftigte können im Vergleich zu diesen ge -
zielter angesprochen und gefördert werden, während insbesondere im Gewerbe- und Produktionsbereich
die Fahrzeugnutzung aufgrund der Einsatzzwecke häufig die einzige Wahl ist. Die Beschäftigten umfas -
sen etwa 54 Prozent der täglichen Gesamtpersonenzahl, die das Gebiet der Konversionsflächen West 
aufsuchen. Insgesamt ergibt sich ein Potenzial zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens um ca. 1.300 
Kfz/Tag (siehe Tabelle 7) von 12.800 Kfz/Tag auf 11.500 Kfz/Tag. Dieses diente als Basis für die Be-
rechnungen der vorliegenden Untersuchung.
90

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Tabelle 7: Mobilitätsmanagement-Maßnahmen und Zielgruppen 
In Tabelle 7 ist dargestellt, wie die Wirkungstiefe bzw. Erreichbarkeit der einzelnen Personengruppen in 
Bezug auf die Bereiche der Mobilitätsmanagement-Maßnahmen eingeschätzt werden.
91

Rahmenplanung – Verkehrskonzept
Umsetzung des Mobilitätskonzepts
Vor dem Start von Marketingmaßnahmen ist zunächst ein Mobilitätskonzept bzw. ein Mobilitätsplan, der
die für den Standort bzw. das Unternehmen relevante Maßnahmenbündel beschreibt, zu erstellen. Be-
triebliche Mobilitätsmanagementkonzepte in den einzelnen Betrieben sollten von den Betrieben eigen-
verantwortlich erstellt werden bzw. deren Erstellung durch die Betriebe veranlasst werden, weil nur sie 
ihre eigenen Randbedingungen, Bedürfnisse und Wünsche kennen. 
Unterstützung finden sie durch das Programm "Südhessen effizient mobil", das 2014 bereits in die 4. 
Runde geht. Ziel ist die Beratung und Unterstützung von Unternehmen bei der Entwicklung und Umset-
zung von betrieblichen Mobilitätsmanagement-Konzepten. Die städtische Verwaltung der Stadt Darm-
stadt ist einer der Initiatoren und zugleich Teilnehmer an dem Programm. Verschiedene Firmen im 
Randbereich des Konversionsgebietes West wie bspw. die Fa. Döhler, welche sich auf den Konversionsflä-
chen vergrößern will, wurden bereits über das Programm informiert. Durch die Teilnahme von Unterneh-
men in der Nachbarschaft kann eine Vorbildfunktion für andere Unternehmen, die sich in dem Gebiet 
der Konversionsflächen West ansiedeln wollen, erreicht werden.
Durch eine quartiersinterne Vernetzung verschiedener Unternehmen und Akteure können Mobilitätskon-
zepte gemeinsam erstellt bzw. die Einzelnen aufeinander abgestimmt werden. Neben den Firmen selbst 
ist dann eine federführende (möglicherweise öffentliche) Institution sinnvoll.
Nach Erarbeitung von gemeinsamen Vorstellungen (Kommune und Betriebe) können die einzelnen Maß-
nahmen wie z.B. Pendlerportale, Quartiersstellplätze für Car-Sharing-Fahrzeuge, Fahrradabstellanlagen 
und Fahrradverleihmöglichkeiten bspw. am Hauptbahnhof bzw. Südbahnhof, vorangetrieben werden. Die
Betriebe sollten maßgeblich an der Vermarktung des Konzeptes beteiligt werden. Durch frühzeitige In-
formationsweitergabe an die Mitarbeiter, noch vor Ansiedlung der Firma an dem neuen Standort, kann 
eine hohe Akzeptanz der einzelnen Maßnahmen geschaffen werden.
Eine Abschätzung des Kosten- und Personalressourceneinsatzes für die einzelnen Handlungsfelder ist in 
weiteren Planungsschritten vor dem konkreten Anwendungsfall möglich. Grundlage für die Maßnahmen-
zusammenstellung im Rahmen der weiteren Potenzialanalyse ist eine detaillierte Erhebung der Be-
stands- bzw. Ausgangslage zur Unternehmensstruktur und zum Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter.
92

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Weiterentwicklung Rahmenplanung 
Grün- und Freiflächenkonzepte
Entwicklungskonzepte
Klassische Campuslandschaft
Im Kontext der historischen Nutzung des Geländes durch die amerikanischen Streitkräfte sowie 
vorhandener Landschaftsrelikte besteht die Idee, das Gebiet mit Bildern einer klassischen Campus-
Landschaft zu entwickelt. Die Straßenräume, in welche die durchgängig 10 m breiten privaten 
Grünflächen entlang der Gebäude integriert sind, schaffen einen großzügigen und offenen Eindruck. 
Überstellt durch Einzelbäume und Baumgruppen erweitern die Rasen- und Wiesenflächen den 
verkehrstechnischen Stadtraum hin zu einem charakteristischen Freiraum mit campusartigem 
Haincharakter und dienen darüber hinaus als Kaltluftentstehungs- und -leitbahnen.
Die privaten Grünflächen zwischen Verkehrswegen und Gebäudefassade können unterschiedliche 
Nutzungen aufnehmen wie auch dezentrale Versickerungsanlagen. Gemäß der verkehrlichen 
Rahmenplanung sind in den definierten Bereiche außerhalb der Haupterschließungsstraßen Parkräume 
möglich, wobei die Parkstände gemäß Stellplatzordnung der Stadt Darmstadt durch Bäume und / oder 
niedrige Hecken gegliedert werden. Die Freiräume der Haupt- und Nebenstraßen werden durch die 
Verwendung von jeweils zwei bis drei unterschiedlichen Baumarten geprägt. Die Vielfalt wird durch 
Wiederholung von einzelnen Arten wieder gestalterisch zusammengebunden.
Abb.: Nebenerschließung
93

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Im Kontrast stehen die formalen linearen Baumalleen im öffentlichen Straßenraum, welche die 
Haupterschließungsstraßen und dem ehemaligen Exerzierplatz begleiten. 
Abb.: Haupterschließung
Der ehemalige Exerzierplatz wird zum zentralen Quartierspark weiterentwickelt. Der formale Rahmen 
aus Baumreihen wird soweit möglich erhalten und mit Neupflanzungen ergänzt. Auf der Nord- und 
Ostseite wird der Platz durch die Verkehrserschließung gerahmt. In den Randbereichen des Platzes 
(unter den Bäumen) werden Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen, die durch Hecken 
abgegrenzt und mit Sitzbänken ausgestattet als attraktive Rückzugsorte z.B. für die Beschäftigten der 
Firmen im Quartier dienen können. Die zentrale Wiesen-/Rasenfläche kann auch den Bewohner der 
angrenzenden Wohngebiete als großzügiger Raum für informelle Nutzungen und als 
Naherholungsflächen dienen. 
94

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Abb.: Exerzierplatz
Der Waldpark findet seine Fortführung nach Osten in Form von Baumhainen, Baumgruppen und 
Einzelbäumen entlang der Eschollbrücker Straße bis hin zur neuen Zufahrt ins Quartier an der Bahnlinie
Die Bäume begleitend ist auf der Nordseite der Straße ein neuer Fuß- und Radweg vorgesehen. 
Bestandserhalt
Ehemaliger Exerzierplatz
Der ehemalige Exerzierplatz wird in seiner Grundform und der Biotopstruktur mit seinen 
Magerrasenbeständen erhalten und kann auch gleichzeitig in seiner Funktion als zentraler Quartierspark
für extensive Freizeitbeschäftigungen genutzt werden. 
Grünfläche Ecke Riedstraße / Eschollbrücker Straße
Durch die Verlegung der Zufahrtsstraße im Osten entsteht ein neues Entree in das Quartier. Hier wird 
der vorhandene Gehölzbestand ausgelichtet, einzelne Bäume erhalten und neue gepflanzt, so dass der 
Leitgedanke der Campus-Landschaft bereits am Eingang wahrgenommen werden kann. 
95

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Abb.: Grünfläche Riedstraße
Baumstandorte
Der Gehölbestand wurde 2011 durch das Büro BHM aufgenommen und bewertet. Insbesondere die 
absolut erhaltungswürdigen Bäume sind in Hinblick auf eine qualitätsvolle Entwicklung in den weiteren 
Planungen besonders zu berücksichtigen. 
Die hoch bewerteten Baumbestände mit Winterlinden und amerikanischen Eichen um den ehemaligen 
Exerzierplatz werden so weit wie möglich im Kontext des zentralen Quartierparks erhalten. Weitere 
wertvolle Baumbestände im Konversionsgebiet können in der Rahmenplanung nur im Zusammenhang 
mit dem Bestandserhalt bestimmter Gebäudegruppen und Gebäude berücksichtigt werden. Im 
Rahmenplan gilt dies für die Kieferngruppen zwischen den Mannschaftsblöcken und die Kiefergruppe 
südlich des ehemaligen Verwaltungsgebäudes am Kopfende des Exerzierplatzes. Östlich der Firma 
Buchwerk befinden sich eine Reihe wertvoller alter Eichen, die erhalten bleiben und als öffentliches 
Straßenbegleitgrün einen von der Straße separierten Fuß- und Radweg begleiten.
In der Grünstruktur entlang der Eschollbrücker Straße können teilweise bestehende Baumgruppen 
integriert werden, weitere werden in Verbindung mit einem geplanten Fuß- und Radweg ergänzt.
Waldflächen
Die Waldfläche im Südwesten bildet den Übergang zum angrenzenden Naherholungswald. Sie bleiben in
ihrer Größe und Struktur erhalten ebenso wie der Bereich des Westwaldes westlich der Bergschneise, 
der im Geltungsbereich des Konversionsgebietes liegt.
96

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Abb.: Waldpark
Freiraumplanerische Vernetzung
Hauptbestandteil und -Merkmal des übergeordnetes Grünkonzeptes ist die Verknüpfung vorhandener 
und zu erhaltender Grünräume mit den Beständen in den sich anschließenden Bereichen Westwald, 
Telekom-Quartier und Heimstättensiedlung sowie Grünzug Main-Neckar-Bahn / Am Kavalleriesand 
entlang der Bahnlinie. Hierbei werden gebietsübergreifende planerische Festlegungen aus bestehenden 
Gesamtplanungen ("Weststadt") berücksichtigt und ortstypisch weiterentwickelt.
Eine freiraumplanerische Vernetzung des Geländes mit den umliegenden Gebieten wird durch 
verschiedene Anknüpfungspunkte erreicht. Zum einen ist dies die Aufnahme der städtebaulichen 
Achsen. So wird der Grünzug der Telekom-Allee aufgrund der Grunstückserweiterung der Firma Döhler 
nach Westen versetzt fortgeführt. 
Richtung Osten wird eine Verbindung des Geländes zum Grünzug Main-Neckar-Bahn / Am 
Kavalleriesand entlang der Bahnlinie geschaffen. Hier entsteht auch der neue Auftakt/Eingangsbereich, 
der über die Umgestaltung des Knotenpunkts Eschollbrücker Straße/Bahnbrücke/Haardtring die 
Verbindung über die Bahnlinie hinaus darstellt.
97

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Zum anderen erfolgt die Vernetzung durch die Gestaltung öffentlicher Grünflächen. Der ehemalige 
Exerzierplatz als parkähnliche Anlage wird zum wichtigen Baustein des Freiflächensystems im 
Darmstädter Westen, der auch für die Menschen der umliegenden Bereiche, wie der 
Heimstättensiedlung, als Naherholungsgebiet attraktiv wird. Hierdurch lösen sich die alten Grenzen auf 
und das neue Viertel wird in die Umgebung integriert. Der Waldpark im südwestlichen Bereich der 
Konversionsfläche bildet die Verbindung zum Westwald.
Abb.: Entwurf  Grünplanung / weiterentwickelter Plan
98

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Entwicklung und Förderung von Sandmagerrasen
Sandmagerrasen sind geprägt von niedrig wüchsigen, krautigen Pflanzen zwischen denen meist offener 
Boden sichtbar ist. Sie zeichnen sich durch einen hohen Artenreichtum aus; es handelt sich durchweg 
um geschützte Biotope im Sinne des Naturschutzrechts.
Ein Großteil der unbefestigten Flächen auf dem Gelände der Nathan-Hale-Depots sowie der große 
Exerzierplatz auf dem Gelände der Kelly-Barracks werden durch das Vorkommen von 
Sandmagerrasenarten in einem Mosaik mit Ruderalfluren bestimmt. Im Nordosten im Bereich der 
Gleisharfe haben sich auf den Schotterflächen und Sand-Rohböden in den Zwickeln besonders wertvolle 
Magerrasenbestände etabliert (s. Kapitel Biotop- und Nutzungstypen).
Durch ein Konzeptes zur Förderung und Entwicklung von Sandmagerrasenbeständen sollen über einen 
Biotopverbund im öffentlichen und privaten Raum neben dem Schutz zu erhaltener Flächen auch 
Neuentwicklungen auf sandigen Böden gefördert werden (s. Anhang: Sandrasenkonzeption). So erfolgt 
die Planung und Gestaltung öffentlicher Grünflächen im Hinblick auf die Entwicklung von Sandrasen-
Biotopkomplexen. Dabei ist u.a. bereits in der Bauphase geeigneter Sandaushub zu sichern, um ihn 
dann an geeigneter Stelle für die Sandrasenregeneration und -entwicklung aufzubringen. Auch auf 
privaten Grünflächen ist die Entwicklung dieser Biotope auf geeigneten Freiflächen durch entsprechende
Festsetzungen auf der Ebene des Bebauungsplans zu sichern. 
Eingriffs-Ausgleichsbetrachtungen
Eine Eingriffs- Ausgleichsbilanzierung innerhalb der Rahmenplanung, in welcher die Biotoptypen des 
Bestandes und der Planung flächenmäßig gegenübergestellt werden, erweist sich als schwierig. Zum 
jetzigen Stand sind zwar die Flächen für die Erschließung sowie öffentliche Grünflächen und 
Waldflächen festgelegt, für die Baufelder mit dem größten Flächenanteil jedoch nur die nach außen 
wirksamen privaten Grünflächen.
99

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Abb. Grünflächen des Konversionsbereiches (Grünflächenbestand: dunkelgrün, Neuanlage von öffentlichen und privatem Grün: 
hellgrün, Bauflächen: grau)
Ungeachtet der im Bebauungsplan möglichen Festsetzungen bezüglich der Freiflächenanteile und –
qualitäten innerhalb der Baufelder ergibt sich durch die Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung nach der 
Hessischen Kompensationsverordnung ein überschlägiges Defizit von 200.400.000 Wertepunkten. 
Grundlage hierzu bildeten der Bestand aus der Biotopkartierung von 2011 und die aktuelle 
Rahmenplanung. Auch wenn der Anteil an versiegelter Fläche im Bestand bereits sehr hoch ist und die 
Waldflächen und der Exerzierplatz weitgehend erhalten bleiben, ergeben sich im Bereich der wertvollen 
Mager- und Halbtrockenrasen, Wiesenbrachen und Ruderalfluren wie auch sonstigen Rasenflächen 
erhebliche Eingriffe.
Dieses Defizit lässt sich im Konversionsgebiet selber nur in einem sehr geringen Maß ausgleichen. Im 
Rahmen des Bebauungsplan-Verfahrens sind hierzu im naturräumlichen Zusammenhang geeignete 
Kompensationsflächen zu finden. Zur nachhaltigen Sicherung der Entwicklungsmaßnahmen ist ein sach-
und fachkundliches Pflegemanagement erforderlich.
100

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Tabelle Eingriffs-Ausgleichsbilanz
101

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Maßnahmenvorschläge und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung, Minderung und
zum Ausgleich möglicher erheblicher nachteiliger Umweltauswirkungen
Abschätzung voraussichtlichen Wirkungen 
Die Ergebnisse der Rahmenplanung enthalten noch keine verbindlichen Aussagen zur Entwicklung des 
Gebietes. Sie liefern vielmehr das Grundgerüst sowie generelle Planungsabsichten und Visionen, nach 
denen das Gebiet zukünftig zu entwickeln ist und bereiten die Bauleitplanung vor. Eine Konkretisierung 
bspw. bezüglich Maß und Qualität der baulichen Anlagen erfolgt erst im nächsten Schritt im Zuge der 
Bauleitplanung, so dass abschließende Prognosen über die voraussichtlich zu erwartenden, 
wesentlichen Wirkungen auf die Bestandteile des Naturhaushaltes zum derzeitigen Zeitpunkt  nur 
bedingt möglich sind.
Um dennoch frühzeitig auch die Ziele und Grundsätze des Naturschutzes und der Landschaftspflege in 
der Stadtplanung berücksichtigen zu können, wird im Folgenden zunächst eine erste grobe Abschätzung
der voraussichtlichen Wirkungen und Potenziale vorgenommen, um im Anschluss daran Maßnahmen 
vorzuschlagen, die dazu beitragen können, nachteilige Wirkungen zu vermeiden, zu mindern bzw. 
auszugleichen. 
Die Abschätzung der Wirkungen beruht auf der Annahme, dass die Entwicklung zum Gewerbegebiet als 
gesetzt anzusehen ist, ebenso die Haupterschließung. Alle weiteren Planungsabsichten, bspw. die 
nachgeordnete Erschließung oder die Lage und Größe der Grünflächen, können sich im weiteren 
Planungsverlauf noch ändern. Sie werden daher zunächst nicht berücksichtigt bzw. in die allgemeinen 
Maßnahmenvorschläge übernommen.
Aufgrund des geringen Anteils bereits feststehender Entwicklungsszenarien ist die Spanne der 
möglichen voraussichtlichen Wirkungen entsprechend groß und schwankt zwischen der „Worst Case“ 
-Betrachtung und optimalen Entwicklungstendenzen.
Schutzgut Landschaft und Erholung
Die zunehmende Lärmbelastung infolge eines erhöhten Verkehrsaufkommens mit möglichen 
nachteiligen Wirkungen hinsichtlich der für die Naherholung hochwertigen Bereiche im Westwald sowie 
bezüglich der südlich und östlich des Untersuchungsgebietes angrenzenden Wohnviertel
 Ausschließliche Ansiedlung gewerblich-funktionaler Zweckbauten ohne Berücksichtigung bestehender
bzw. zu entwickelnder Wegeverbindungen und Freiraumqualitäten (worst case)
Schutzgut Arten und Biotope
Eine Abschätzung des tatsächlichen Umfangs der Wirkungen auf im Untersuchungsgebiet lebende Tier- 
und Pflanzenarten kann auf Grundlage der vorliegenden Daten nicht dargestellt werden. Vor allem eine 
umfangreiche floristische und faunistische Kartierung wird im Verlauf der weiteren Planung auf Ebene 
der Bauleitplanung zwingend erforderlich. 
 Verlust von teilweise naturschutzfachlich hochwertigen Biotopbeständen und Lebensräumen sowie 
von teilweise besonders und streng geschützten Tier- und Pflanzenarten durch den Abriss von 
Gebäuden, die Rodung von Bäumen, die Überbauung von Gebüschen und Brachflächen sowie Sand- 
und Magerrasen sowie die Umwandlung von derzeit extensiv unterhaltener Sand- und Magerrasen in 
102

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
intensiv gepflegte Grünanlagen.
 Eingriffe in gesetzlich geschützte Biotope: Die Sand- und Magerrasen fallen ebenso wie die 
Besenginstergebüsche zwischen den Gleisen unter den Schutz von § 30 BNatSchG. Für eine 
Überplanung ist im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen ein Antrag auf Ausnahme bzw. 
auf Befreiung von den Bestimmungen des § 30 BNatSchG Abs. 2 zu stellen. Ein Antrag auf 
Ausnahme kann zugelassen werden, wenn die Beeinträchtigungen ausgeglichen werden können.
 Erhöhung der Zerschneidungswirkung durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen
 Vergrößerung der potenziell als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und Wanderkorridor nutzbaren 
Flächen durch Entsiegelung, Dachbegrünung und den Rückbau von Zäunen
Schutzgut Boden
 Versiegelung, Abgrabung und Verdichtung von Böden, Störung und Veränderung des 
Bodenwasserhaushaltes
 Entsiegelung von Böden und somit Reinitialisierung von Bodenbildungsprozessen
Schutzgut Wasser
 Verringerung oder Unterbindung der Grundwasserneubildung und Erhöhung des 
Oberflächenabflusses von Niederschlagswasser durch Neuversiegelung
 Gefahr des Eintrages von Schadstoffen (Eintrag von verkehrsbedingten Luftschadstoffen über den 
Luftpfad, Eintrag von Schmiermitteln, Betriebsmitteln und Reifenabrieb) in das Grundwasser
 Entsiegelung von Böden und somit Erhöhung der Grundwasserneubildung und Verminderung des 
Abflusses
Schutzgut Klima und Luft
Absehbare Wirkungen auf das Schutzgut Klima wie zunehmende Überwärmung und Luftverschmutzung 
können resultieren aus 
 der Beseitigung von lufthygienisch und klimatisch ausgleichend wirkenden kleinen Waldbeständen 
und Grünanlagen innerhalb des Untersuchungsgebietes,
 der Vergrößerung thermisch belastender Strukturen, insbesondere durch den Bau unbeschatteter 
versiegelter Flächen und Gebäude in vormals bewaldeten bzw. von Ruderalflächen, Extensivrasen 
oder Baumgruppen dominierten Bereichen sowie 
 erhöhten Schadstoffemissionen (Ruß, Feinstaub, Stickstoffoxide, Benzol) aufgrund erhöhten 
Verkehrsaufkommens.
103

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
Für die Rahmenplanung zur Neuordnung des Stadtgebietes Darmstadt West/ Konversionsflächen 
„Nathan-Hale-Depot“ und „Kelly-Barracks“ werden u.a. die folgenden Hinweise und Empfehlungen12 
relevant:
Maßnahmen Schutzgut 
 Entwicklung neuer Fußgänger- und Radwegeverbindungen und Einbindung 
in das bestehende Wegenetz
L
 Erhalt hochwertiger bestehender Grünflächen. Hierzu zählen neben den 
Waldflächen und dem Exerzierplatz mit seiner Einfassung aus 
verschiedenen, überwiegend heimischen Laubbaumarten auch die 
parkartigen Grün- und Waldflächen im Westen der Kelley-Barracks.
L, F , B, K
 Durchgrünung des Straßenraumes entsprechend Gestaltungskonzept. 
Aufwertung der erlebbaren Stadtlandschaft durch eine differenzierte 
Gestaltung des Straßenraumes bspw. durch unterschiedliche Anordnung 
und Zusammensetzung von Baumreihen bzw. Alleen
L, K
 Verwendung insektenfreundlicher Lampen mit ausschließlich gelbem Licht 
(z.B. Natriumdampflampen, LED) und insektendichter, nur nach unten 
abstrahlender Lampengehäuse für Außenbeleuchtungen zumindest an vom 
Wald aus einsehbaren Standorten
F
 Gärtnerische Gestaltung der nicht überbaubaren Flächen der 
Baugrundstücke
L, F , B, W, K
 Begrünung von Dachflächen L, F , B, W, K
 Entsiegelung bisher versiegelter Flächen L, F , B, W, K
 Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen: 
Neuanlage von Sandlebensräumen durch ein zu erstellendes Konzept zur 
Entwicklung und Förderung von Sandmagerrasen auf öffentlichen und 
privaten Freiräumen
F
 Ggf. erforderlich werdende Artenschutzrechtliche Vermeidungs- und 
Ausgleichsmaßnahmen: 
 Vermeidung eines Baubeginns in der Brutzeit von Vögeln und 
anderen besonders betroffenen Arten (März bis Juli)
 Untersuchung von Gebäuden auf Fledermaus- und Brutvogel-
vorkommen vor dem Abriss, Kontrolle der Bäume vor dem Fällen auf 
Fledermaus- und Käferbesatz
 Zauneidechse: Schaffung geeigneter Ersatzlebensräume und  
Anreicherung mit wichtigen Habitatelementen
 Heldbock: die Schaffung von Ersatzlebensräumen könnte sich  
aufgrund des Fehlens geeigneter Eichenbestände als schwierig 
F
12 Schutzgüter L = Landschaftsbild, F = Arten und Biotope (Flora und Fauna), B = Boden, W = Wasser, K = Klima und Luft. 
Für die vollständigen Maßnahmenvorschläge sei auf Kap. 4.3 verwiesen.
104

Rahmenplanung – Grün- und Freiflächenkonzepte
erweisen und sollte daher ggf. frühzeitig angegangen werden.
 Festsetzung eher niedriger Grundflächenzahlen (GRZ) und eher hoher 
Geschossflächenzahlen (GFZ) bzw. Gebäudehöhen
B, W, K
 Dezentrale Versickerung von auf befestigten Flächen anfallendem 
Niederschlagswasser über bewachsene Bodenschichten bspw. in 
Sickermulden entlang von Straßen
L, B, W, K
 Verwendung versickerungsfähiger Bauweisen (Schotterrasen, 
Rasengitterstein, Rasenfugenpflaster) für die Befestigung von 
Verkehrsflächen mit geringerem Verkehrsaufkommen bzw. ruhendem 
Verkehr (Stellplätze, Feuerwehrzufahrten, Lagerplätze für nicht 
wassergefährdende Stoffe usw.) 
B, W, K
 Verschattung von Verkehrsflächen mit großkronigen Laubbäumen oder 
begrünten Pergolen, bevorzugte Pflanzung von Straßenbäumen auf der 
Süd- und Westseite der Straßen mit Ausnahme der Flächen für die 
Entwicklung von Sandmagerrasen
L, K
 Nutzung von Photovoltaik und anderen Sonnenenergie umwandelnden 
Anlagen auf den Dachflächen. Eine Kombination von  Photovoltaik und 
Dachbegrünung ist möglich und erhöht zudem die Leistungsfähigkeit der 
PV-Anlage.
K
105

Impressum
Vorliegender Erläuterungsbericht zur Rahmenplanung wurde erstellt durch:
AG 5 Architekten + Stadtplaner BDA, Darmstadt

Projektleitung: Dipl.-Ing. Architekt + Stadtplaner Joachim Klie 

Bearbeitung:   Dipl.-Ing. Architekt,  Christoph Kornmayer 

Dipl.-Ing. Architekt,  Andres Krause
Assistenz:       Ralph Hempelmann
Fotos: Luftphoto: Stadtplanungsamt Darmstadt
Bestandsfotos: AG 5, Stadtplanungsamt Darmstadt, bhm Planungsgesellschaft mbH
Quellen: Stadtplanungsamt Darmstadt 

Vermessungsamt Darmstadt
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Darmstadt

Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt

GVD Grundstücks- u. Verwertungsgesellschaft Darmstadt

Hessisches Baumanagement, Niederlassung Süd, Darmstadt mit 

  
Hen
ning + Partner, Frankfurt/Main
Darmstadt, im September 2014

Anlagen
Anlagenverzeichnis 
Anlagen Stadtplanung
Anlage R-00: Luftbild
Anlage R-01: Lage des Gebietes in der Stadt, Übersichtskarte
Anlage R-02: Lage des Gebietes in der Stadt, Geltungsbereiche
Anlage R-03: Bestand / Historische Grundlage, Entwicklung des Gebietes seit dem 18. Jh.
Anlage R-04: Bestand / Maß der baulichen Nutzung - Umgebungsbereiche
Anlage R-05: Bestand / Einbindung in die Gesamtstadt, bestehende Nutzungen im 
Umgebungsbereich des Untersuchungsraumes
Anlage R-06: Rahmenplan, zusammenfassende Darstellung; Planstand: Bürgerbeteiligung
Anlage R-07: Bestehende Planungen / Übergeordnete Planungsvorgaben
Anlage R-08: Grundlagen / Bestand, Eigentumsverhältnisse
Anlage R-09: Bestand / Analyse, vorhandene Bausubstanz, Bewertung des Zustandes
Anlage R-10: Bestand / Analyse / Ziele –  Zielkonflikte / Potentiale, Grün- und Freiflächen, 
Stadtbild / Baustruktur / Erschließung
Anlage R-11: Bestand / Analyse / Ziele –  Zielkonflikte / Potentiale, Infrastruktur, 
Erschließung
Anlage R-12: Bestand / Analyse / Ziele –  Kanal- / Leitungsführung, Grunddienstbarkeiten
Anlage R-13: Bestand / Analyse / Ziele –  Gebietsübergreifende Strukturen
Konzeptionale Ansätze
Anlage R-14: Entwicklungskonzept, Entwicklungsabschnitte
Anlage R-15: Entwicklungskonzept, Städtebaulicher Entwurf, Übersicht
Anlage R-16: Entwicklungskonzept, Städtebaulicher Entwurf, Vertiefung
Ausschnitt Zentralbereich
Anlage R-17: Entwicklungskonzept, Vorschlag Nutzung
Anlage R-18: Entwicklungskonzept, Räumliches Konzept
Anlage R-19: Entwicklungskonzept, Zusammenfassende Darstellung
Anlagen Grün- und Freiflächenplanung
Anlage G-01: Bestand Biotop- und Nutzungstypen 
(Kap. Arten und Biotope / Bestand Biotop- und Nutzungstypen)
Anlage G-02: Artenschutzrechtliche Vorprüfung 
(Kap. Fauna / Ergebnis der artenschutzrechtlichen Vorprüfung)
Anlage G-03: Bestand und Bewertung der Bäume (Kap. Arten und Biotope / 
Auswertung sonstiger Daten und Gutachten/Bewertung)
Anlage G-04: Sandrasenkonzept 
(Kap. Entwicklung und Förderung von Sandmagerrasen)
107

Anlagen
Anlagen Verkehrsplanung
Anlage K-01: Untersuchungsraum
Anlage K-02: Analyse - Verkehrliche Bestandssituation - Verkehrsführungsplan MIV
Anlage K-03: Analyse - Verkehrliche Bestandssituation - Rad- und Fußwege
Anlage K-04: Analyse - Verkehrliche Bestandssituation - Radwegenetz
Anlage K-05: Analyse - Verkehrliche Bestandssituation - Verkehrsführungsplan ÖPNV
Anlage K-06: Analyse - Analysebelastungen, vormittägliche Spitzenstunde
Anlage K-07: Analyse - Analysebelastungen, nachmittägliche Spitzenstunde
Anlage K-08: Analyse - Qualitätsstufen des Verkehrs - Analysefall
Anlage K-09: Erschließungskonzept - Anbindungsvarianten - Übersicht
Anlage K-10.1: Erschließungskonzept - Straßennetz - Vorzugsvariante 3.4c
Anlage K-10.2: Erschließungskonzept - Straßennetz - modifizierte Vorzugsvariante 
Anlage K-11: Erschließungskonzept - Radverkehrsnetz - Vorzugsvariante 3.4c
Anlage K-12: Erschließungskonzept - ÖPNV-Konzept - Vorzugsvariante - 
ÖPNV-Variante 1, Buslinie K bis Exerzierplatz 
Anlage K-13: Prognose - Richtungsverteilung des Quell- und Zielverkehrs durch neue 
Büronutzung bzw. bei Gewerbeansiedlung im Untersuchungsgebiet
Anlage K-14: Prognose - Prognosebelastungen Planfall 2 - Gesamtausbau "Erschließung 
Gewerbegebiet Südwest" - vormittägliche Spitzenstunde
Anlage K-15: Prognose - Prognosebelastungen Planfall 2 - Gesamtausbau "Erschließung 
Gewerbegebiet Südwest" - nachmittägliche Spitzenstunde
Anlage K-16: Prognose - Qualitätsstufen des Verkehrs - Planfall 2 - Gesamtausbau 
"Erschließung Gewerbegebiet Südwest"
Anlage K-17: Verkehrlicher Rahmenplan - Lageplan - Maßstab 1:2.500
Anlage K-18: Verkehrlicher Rahmenplan - ÖPNV-Linienplan
108

Literatur
Literaturverzeichnis
AG 5 - DIPL.-ING ARCHITEKTEN BDA
Konversionsflächen West - Kelley Barracks - Nathan Hale Depot - Entwicklungskonzept
Darmstadt, September 2012, fortgeschrieben im August 2014
DURTH ROOS CONSULTING GMBH 
Verkehrsuntersuchung Konversionsflächen Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot in Darmstadt - Auszug 
Erhebungsergebnisse -
Darmstadt, 26.10.2010, ergänzt im Februar 2011
DURTH ROOS CONSULTING GMBH 
Dimensionierung der Anbindung Verlängerter Eifelring - Rheinstraße"
Darmstadt, September 2012
DURTH ROOS CONSULTING GMBH 
Qualitative Variantenuntersuchung zur Lage einer "Erschließung Gewerbegebiet Südwest" in Darmstadt
Darmstadt, September 2012
DURTH ROOS CONSULTING GMBH 
Brückensanierungen im Zuge der DB-Strecke Heidelberg - Frankfurt a.M. in Darmstadt- 
Verkehrsuntersuchung zur verkehrlichen Abwicklung
Darmstadt, März 2013
DEUTSCHE ENERGIE-AGENTUR GMBH (DENA) (HRSG.)
Effizient mobil. Das Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement
Berlin, 2009
ECOLIBRO GMBH
Haushaltsentlastung und Klimaschutz durch intelligente Mobilitätskonzepte
Siegburg, 2010
FORSCHUNGSGESELLSCHAFT FÜR STRASSEN- UND VERKEHRSWESEN e.V .
Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs EAR 05
Köln, 2005
FORSCHUNGSGESELLSCHAFT FÜR STRASSEN- UND VERKEHRSWESEN e.V .  FGSV
Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS)
Köln, 2005
FORSCHUNGSGESELLSCHAFT FÜR STRASSEN- UND VERKEHRSWESEN e.V .  FGSV
Hinweise zur Abschätzung des Verkehrsaufkommens von Gebietstypen
Köln, 2006
FORSCHUNGSGESELLSCHAFT FÜR STRASSEN- UND VERKEHRSWESEN e.V .  FGSV
RaSt06 - Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen
Köln, 2007
109

Literatur
HABERMEHL FOLLMANN INGENIERGELLSCHAFT MBH
Verkehrsuntersuchung Westranderschließung in Darmstadt
Darmstadt, September 2010
HESSISCHES LANDESAMT FÜR STRASSEN- UND VERKEHRSWESEN (HLSV)
Leitfaden zur Abschätzung der Verkehrserzeugung durch Vorhaben der Bauleitplanung
Wiesbaden, 1999
PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER UND JÜNGER
Vorplanung Westranderschließung (Bereich TZ Rhein-Main)
Darmstadt, Juni 2009
STADT DARMSTADT , STRASSENVERKEHRS- UND TIEFBAUAMT
Signallagepläne und - programme der Knotenpunkte Eschollbrücker Straße / Haardtring und Haardtring
/ Holzhofallee / Hilpertstraße
Darmstadt, 2006-2008
STADT DARMSTADT , STRASSENVERKEHRS- UND TIEFBAUAMT
Ergebnisse der Verkehrserhebungen an verschiedenen Knotenpunkten im Untersuchungsgebiet
Darmstadt, 2006-2008
STADT DARMSTADT , AMT FÜR WIRTSCHAFT UND STADTENTWICKLUNG
Mobilität in Darmstadt, Ergebnisbericht für interessierte Bürger und Bürgerinnen
Darmstadt, 2010
INTERNETQUELLEN
http://www.effizient-mobil.de, Stand: August 2011
http://www.effizient-mobil.de/index.php?id=rhein_main#c2374, Stand: August 2011
http://www.mobilitaet21.de/stadt-und-ballungsraum/oepnv.html, Stand: Januar 2012
110

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Legende
!( Einzelbäume
Untersuchungsgebiet
Biotop- und Nutzungstypen
 
01.122/01.212 Kiefern-Eichen-Mischwald
01.180 Robinienbestand
Ξ Ξ Ξ
Ξ Ξ Ξ
Ξ Ξ Ξ
01.219 Kiefernbestand
02.100 Besenginstergebüsch
02.400 heimische Heckenpflanzung
½ ½ ½ ½½ ½½ ½½ ½ ½ ½ 02.500 Ziergehölzhecke
03.300 Baumschule
/FL0070/FL0070
/FL0070/FL007004.600 Feldgehölz
05.342 Panzerwaschanlage
06.400 Magerrasen auf Schotter mit Sanguisorba minor
06.410 Sandrasen - Pionierstadium mit Silene conica
06.420 Sandrasen - ruderalisiert
09.130 ruderalisierte Wiese
09.220 trockenwarme ausdauernde Ruderalflur
10.510 vollversiegelte Flächen
10.520 gepflasterte Flächen
10.530 Schotter-, Kies- und Sandflächen und - wege
10.540 Gleisbereich mit Gehölzsukzession 
10.710 Gebäude
11.221 kleine öffentliche Grünanlage, Ziergarten, Straßenbegleitgrün mit Zierarten
11.223 Ziergarten, Garten mit Ziergehölz
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-----11.224 Intensivrasen auf Sportplätzen
11.225 Extensivrasen
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11.231 Park
ALK
1
Konversion Darmstadt West
Bestand Biotop- und Nutzungstypen
22.09.2011
m
o, jr
Projekt
Planinhalt
Datum
Bearbeiter Maßstab
Nummer
Originalformat: 594 x 735 P rojektnummer: 201041
1:2.500
BHM Planungsgesellschaft mbH
Heinrich-Hertz-Straße 9     76646 Bruchsal    tel 07251-98198-0    fax-29      www.bhmp.de
R
heinstraße 99.4     64295 Darmstadt      tel 06151-81297-768      fax-769   info@bhmp.de
´
!.
0 100 200 300 40050
Meter

Bearbeiter: Dipl. Biol. Michael Renz, Dipl.-Ing. Juliane Rausch, Dipl.-Ing. Jochen Bresch 
Projekt 201041 22.06.2011 
Bresch Henne Mühlinghaus  BHM Planungsgesellschaft mbH  BDLA
Heinrich-Hertz-Straße 9  •  76646 Bruchsal • fon 07251-98198-0 • fax -29 • info@bhmp.de
Rheinstraße 99.4     • 64295 Darmstadt • fon 06151-81297-767 • fax -769 • www.bhmp.de
 
 
 
 
Konversionsgelände Darmstadt West 
- Artenschutzrechtliche Vorprüfung - 
 
 
Tabellen zur Ermittlung des zu prüfenden Artenspektrums

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Inhalt 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
Inhalt 
1. Einleitung ______________________________________________________________1  
2. Methodik _______________________________________________________________2 
3. Abschichtungstabelle _____________________________________________________4  
3.1 Tierarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie 4 
3.2 Gefäßpflanzenarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie 6 
3.3 Europäische Vogelarten 7 
4. Fazit _________________________________________________________________13

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 1 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
1. Einleitung 
Im Folgenden wird für die im Westen Darmstadts gelegenen Konversionsgelände „Nathan-
Hale-Depot“ und „Kelly-Barracks“ eine artenschutzrechtliche Vorprüfung durchgeführt 
(Abbildung 1). 
In dieser ist zu ermitteln, ob und in welchem Umfang im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens 
relevante Tier- und Pflanzenarten artenschutzrechtlich zu prüfen sind. 
Prüfungsrelevant sind alle europäischen Vogelarten und Arten des Anhang IV der FFH-Richt-
linie. 
Als Grundlage zur Ermittlung der zu prüfenden Arten wird eine an die hessischen Verhältnisse 
angepasste Abschichtungstabelle des Bayerischen Landesamtes für Umwelt sowie Kar-
tierungen verwendet, die im Rahmen anderer Pl anungen im Stadtgebiet von Darmstadt durch-
geführt wurden (s. u.).  
 
Abbildung 1: Lage der Konversionsflächen im Westen von Darmstadt

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 2 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
2. Methodik 
Die Arten der Abschichtungstabelle werden in einem ersten Schritt anhand von Kriterien 
beurteilt. Zunächst erfolgt eine Relevanzprüfung, die überprüft, ob die entsprechende Art 
• aufgrund ihres Verbreitungsgebietes 
• aufgrund von Habitatausprägungen innerhalb des Wirkraums des Eingriffs 
• aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegenüber dem Eingriff 
durch das Vorhaben beeinträchtigt werden kann. Abschichtungskriterien sind somit: 
 
Schritt 1: Relevanzprüfung 
V: Wirkraum des Vorhabens liegt: 
 X  = innerhalb des bekannten Verbreitungsgebi etes der Art in Hessen (auf Grundlage 
 der Roten Listen Hessens bzw. der Beiträge zur Pflanzenwelt in Hessen1) 
 oder keine Angaben zur Verbreitung der Art in Hessen vorhanden.  
 0  = außerhalb des bekannten Verbreitungsgebietes der Art, bzw. Art in Hessen 
 ausgestorben. 
L: Erforderlicher Lebensraum/Standort der Art im Wirkraum des Vorhabens (Lebensraum- 
Grobfilter nach z.B. Feuchtlebensräume, Wälder, Gewässer): 
 X  = vorkommend; spezifische Habitatansprüche  der Art voraussichtlich erfüllt (u.a. auf 
 Grundlage des Landschaftsplans Darmstadt 2, Kartierungen zu LBP/UVS West- 
 spange Darmstadt 3, der Heldbockkäferkartierung Rheinstraße4, der Amphibien- 
 kartierungen im Rahmen einer Populations-Umsiedlung 5) oder keine Angaben 
 möglich. 
 0  = nicht vorkommend; spezifische Habitata nsprüche der Art mit Sicherheit nicht erfüllt. 
E: Wirkungsempfindlichkeit der Art: 
 X  = gegeben, oder nicht auszuschließen, dass Verbotstatbestände ausgelöst werden 
 können. 
 0  = projektspezifisch so gering, dass mi t hinreichender Sicherheit davon ausgegangen 
 werden kann, dass keine Verbotstatbest ände ausgelöst werden können (i. d. R.  
 weitverbreitete, ungefährdete Arten). 
 
                                            
1  Veröffentlichte Liste im Internet: h ttp://www.botanik-hessen.de/Pflanzenwelt/ 
2  Landschaftsplan Darmstadt. Grünflächen- und Umweltamt (2004) 
3  Westranderschließung Darmstadt, LBP mit int egrierter UVS - unveröffentlichter Vorabzug. 
4  Bestandsaufnahme und Bewertung einer Heldbock- Population ( Cerambyx cerdo ) zwischen Rheinstraße und 
Robert-Bosch-Straße, Darmstadt - unveröffentlicht. 
5  Monitoring und Umsiedlung der Amphibienpopulation der Kleyerstraße/US-Panzerwaschanlage. Bericht zum 
Amphibienschutz und Umsiedlung der Amphibien-Population des Darmstädter Westwalds.

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 3 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
Arten, bei denen eines der o. g. Kriterien mit "0" bewertet wurde, sind zunächst als nicht rele-
vant identifiziert und können damit von weiteren Prüfschritten ausgeschlossen werden.  
Alle übrigen Arten sind als prüfungsrelevant identifiziert. 
Schritt 2: Bestandserfassung 
Für diese (in der Abschichtungstabelle rot hinterlegten) Arten muss in Schritt 2 eine Bestands-
erfassung erfolgen. 
Diese wird im Rahmen der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) im Bebauungs-
planverfahren durchgeführt. 
Dort wird dann überprüft, ob die jeweilige Art tatsächlich im Wirkungsraum der Maßnahme 
vorkommt bzw. ihr Vorkommen aufgrund der Habitatausprägung nicht auszuschließen ist 
(potenzielles Vorkommen).

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 4 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
3. Abschichtungstabelle 
RLD: Rote Liste Deutschland (Kategorien wie RLB für Tiere):  
 für Wirbeltiere: Bundesamt für Naturschutz (2009)6 
 für wirbellose Tiere: Bundesamt für Naturschutz (1998) 
 für Gefäßpflanzen: KORNECK ET AL. (1996) 
3.1 Tierarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie 
(Für das Vorhaben prüfungsrelevante Arten sind rot hinterlegt) 
V L E Art Art RLD 
   Fledermäuse   
x x x Abendsegler Nyctalus noctula V 
x x x Bechsteinfledermaus Myotis bechsteinii 2 
x x x Braunes Langohr Plecotus auritus V 
x x x Breitflügelfledermaus Eptesicus serotinus G 
x x x Fransenfledermaus Myotis nattereri - 
x x x Graues Langohr Plecotus austriacus 2 
x x x Große Bartfledermaus Myotis brandtii V 
x x x Große Hufeisennase Rhinolophus ferrumequinum 1 
x x x Großes Mausohr Myotis myotis V 
x x x Kleine Bartfledermaus Myotis mystacinus V 
x x x Kleine Hufeisennase Rhinolophus hipposideros 1 
x x x Kleiner Abendsegler Nyctalus leisleri D 
x x x Mopsfledermaus Barbastella barbastellus 2 
x x x Mückenfledermaus Pipistrellus pygmaeus D 
x x x Nordfledermaus Eptesicus nilssonii G 
x x x Rauhautfledermaus Pipistrellus nathusii - 
x x x Wasserfledermaus Myotis daubentoni - 
x x x Weißrandfledermaus Pipistrellus kuhlii - 
x x x Wimperfledermaus Myotis emarginatus 2 
x x x Zweifarbfledermaus Vespertilio murinus D 
x x x Zwergfledermaus Pipistrellus pipistrellus - 
   Säugetiere ohne Fledermäuse  
x O  Baumschläfer Dryomys nitedula R 
O   Wolf Canis lupus 0 
                                            
6  Bundesamt für Naturschutz (2009, Hrsg.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. 
Band 1: Wirbeltiere. - Naturschutz und Biologische Vielfalt 70(1). Bonn - Bad Godesberg

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 5 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E Art Art RLD 
x O  Biber Castor fiber V 
O   Birkenmaus Sicista betulina 2 
O   Europäischer Nerz Mustela lutreola 0 
x O  Feldhamster Cricetus cricetus 1 
x O  Fischotter Lutra lutra 3 
x O  Haselmaus Muscardinus avellanarius G 
O   Luchs Lynx lynx 2 
x O  Wildkatze Felis silvestris 3 
O   Mufflon Ovis gmelini ssp. musimon  
O   Braunbär Ursus arctos 0 
   Kriechtiere   
O   Europ. Sumpfschildkröte Emys orbicularis 1 
O   Äskulapnatter Elaphe longissima 1 
O   Mauereidechse Podarcis muralis V 
O   Schlingnatter Coronella austriaca 2 
O   Östliche Smaragdeidechse Lacerta viridis 1 
x x x Zauneidechse Lacerta agilis V 
O   Smaragdeidechse Lacerta viridis 1 
O   Würfelnatter Natrix tessellata 1 
   Lurche   
O   Alpensalamander Salamandra atra R 
x O  Geburtshelferkröte Alytes obstetricans 3 
x O  Gelbbauchunke Bombina variegata 2 
O   Rotbauchunke Bombina bombina 1 
x O  Kammmolch Triturus cristatus 3 
x O  Kleiner Wasserfrosch Pelophylax lessonae G 
x x x Knoblauchkröte Pelobates fuscus 3 
x x x Kreuzkröte Bufo calamita 3 
x O  Laubfrosch Hyla arborea 3 
x O  Moorfrosch Rana arvalis 3 
x O  Springfrosch Rana dalmatina - 
x x x Wechselkröte Pseudepidalea viridis 2 
   Fische   
O   Stör Acipenser sturio 0 
O   Nordsee-Schnäpel Coregonus oxyrhinchus 0 
O   Sandfelchen Coregonus nasus-Formenkreis 3 
   Libellen   
x O  Grüne Mosaikjungfer Aeshna viridis 1

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 6 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E Art Art RLD 
x O  Asiatische Keiljungfer Gomphus flavipes G 
O   Östliche Moosjungfer Leucorrhinia albifrons 1 
x O  Zierliche Moosjungfer Leucorrhinia caudalis 1 
x O  Große Moosjungfer Leucorrhinia pectoralis 2 
O   Gekielte Smaragdlibelle Oxygastra curtisi 0 
x O  Grüne Keiljungfer Ophiogomphus cecilia  2 
O   Sibirische Winterlibelle Sympecma paedisca (S. braueri) 2 
   Käfer   
O   Goldstreifiger Prachtkäfer Buprestis splendens 0 
x x x Heldbock Cerambyx cerdo 1 
O   Scharlach-Plattkäfer Cucujus cinnaberinus 1 
x O  Breitrand Dytiscus latissimus 1 
O   Schmalbindiger Breitflügel-Tauchkäfer Graphoderus bilineatus 1 
x O  Eremit, Juchtenkäfer Osmoderma eremita 2 
O   Alpenbock Rosalia alpina 2 
   Schmetterlinge   
x O  Wald-Wiesenvögelchen Coenonympha hero 1 
O   Moor-Wiesenvögelchen Coenonympha oedippus 0 
O   Kleiner Maivogel  Euphydryas maturna 1 
x O  Schwarzfleckiger Feuerfalter  Maculinea arion 2 
x O  Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling Maculinea nausithous 3 
x O  Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling Maculinea teleius  2 
x O  Gelbringfalter Lopinga achine 1 
O   Großer Feuerfalter Lycaena dispar 2 
x O  Apollo Parnassius apollo 1 
x O  Schwarzer Apollo Parnassius mnemosyne 1 
x O  Nachtkerzenschwärmer Proserpinus proserpina V 
   Muscheln   
x O  Bachmuschel, Gemeine Flussmuschel Unio crassus 1 
3.2 Gefäßpflanzenarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie 
V L E  Art  Art RLD 
O   Wasserfalle Aldrovanda vesiculosa 1 
O   Sumpf-Engelwurz Angelica palustris 2 
O   Kriechender Sellerie Apium repens 1 
O   Einfacher Rautenfarn Botrychium simplex 2 
O   Dicke Trespe Bromus grossus 1 
O   Herzlöffel Caldesia parnassifolia 1

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 7 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E  Art  Art RLD 
O   Scheidenblütgras Coleanthus subtilis 3 
x O  Europäischer Frauenschuh Cypripedium calceolus 3 
x x x Sand-Silberscharte Jurinea cyanoides 2 
O   Sumpf-Glanzkraut Liparis loeselii 2 
O   Froschkraut Luronium natans 2 
O   Kleefarn Marsilea quadrifolia 0 
O   Bodensee-Vergissmeinnicht Myosotis rehsteineri 1 
O   Biegsames Nixkraut Nayas flexilis 1 
O   Schierlings-Wasserfenchel Oenanthe conioides 1 
O   Finger-Küchenschelle Pulsatilla patens 1 
O   Moor-Steinbrech Saxifraga hirculus 1 
O   Sommer-Wendelähre Spiranthes aestivalis 2 
O   Bayerisches Federgras Stipa pulcherrima ssp. bavarica 1 
O   Vorblattloses Leinblatt Thesium ebracteatum 1 
3.3 Europäische Vogelarten 
V L E Art Art RLD 
O   Alpenbraunelle Prunella collaris R 
O   Alpendohle Pyrrhocorax graculus R 
O   Alpenschneehuhn Lagopus mutus R 
x x x Amsel*
)
 Turdus merula - 
O   Auerhuhn Tetrao urogallus 1 
x x x Bachstelze*
)
 Motacilla alba - 
O   Bartmeise Panurus biarmicus - 
x x x Baumfalke Falco subbuteo 3 
x x x Baumpieper Anthus trivialis V 
x O  Bekassine Gallinago gallinago 1 
O   Berglaubsänger Phylloscopus bonelli - 
O   Bergpieper Anthus spinoletta - 
x O  Beutelmeise Remiz pendulinus - 
O   Bienenfresser Merops apiaster - 
x O  Birkenzeisig Carduelis flammea  - 
x O  Birkhuhn Tetrao tetrix 2 
x O  Blässhuhn*
)
 Fulica atra - 
x O  Blaukehlchen Luscinia svecica V 
x x x Blaumeise*
)
 Parus caeruleus - 
x O  Bluthänfling  Carduelis cannabina V 
x O  Brachpieper Anthus campestris 1

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 8 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E Art Art RLD 
O   Brandente Tadorna tadorna - 
x O  Braunkehlchen Saxicola rubetra 3 
x x x Buchfink*
)
 Fringilla coelebs - 
x x x Buntspecht*
)
 Dendrocopos major - 
x O  Dohle*
)
 Corvus monedula - 
x x x Dorngrasmücke*
)
 Sylvia communis - 
O   Dreizehenspecht Picoides tridactylus 2 
x O  Drosselrohrsänger Acrocephalus arundinaceus V 
x x x Eichelhäher*
)
 Garrulus glandarius - 
O   Eiderente*
)
 Somateria mollissima - 
x O  Eisvogel Alcedo atthis - 
x x x Elster*
)
 Pica pica - 
x O  Erlenzeisig*
)
 Carduelis spinus - 
x O  Feldlerche Alauda arvensis 3 
x O  Feldschwirl*
)
 Locustella naevia V 
x O  Feldsperling Passer montanus V 
O   Felsenschwalbe Ptyonoprogne rupestris R 
x O  Fichtenkreuzschnabel*
)
 Loxia curvirostra - 
O   Fischadler Pandion haliaetus 3 
x x x Fitis*
)
 Phylloscopus trochilus - 
x O  Flussregenpfeifer Charadrius dubius - 
O   Flussseeschwalbe Sterna hirundo 2 
x O  Flussuferläufer Actitis hypoleucos 2 
x O  Gänsesäger Mergus merganser 2 
x x x Gartenbaumläufer*
)
 Certhia brachydactyla - 
x x x Gartengrasmücke*
)
 Sylvia borin - 
x x x Gartenrotschwanz Phoenicurus phoenicurus - 
x O  Gebirgsstelze*
)
 Motacilla cinerea - 
x x x Gelbspötter Hippolais icterina - 
x O  Gimpel*
)
 Pyrrhula pyrrhula - 
x x x Girlitz Serinus serinus - 
x O  Goldammer*
)
 Emberiza citrinella - 
x O  Grauammer Miliaria calandra 3 
x O  Graugans Anser anser - 
x O  Graureiher Ardea cinerea - 
x x x Grauschnäpper*
)
 Muscicapa striata - 
x x x Grauspecht Picus canus 2 
x O  Großer Brachvogel Numenius arquata 1

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 9 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E Art Art RLD 
x x O Grünfink*
)
 Carduelis chloris - 
x x x Grünspecht*
)
 Picus viridis - 
x x x Habicht Accipiter gentilis - 
O   Habichtskauz Strix uralensis R 
O   Halsbandschnäpper Ficedula albicollis 3 
x O  Haselhuhn Bonasa bonasia 2 
x O  Haubenlerche Galerida cristata 1 
x O  Haubenmeise*
)
 Parus cristatus - 
x O  Haubentaucher Podiceps cristatus - 
x x x Hausrotschwanz*
)
 Phoenicurus ochruros - 
x x x Haussperling Passer domesticus V 
x x x Heckenbraunelle*
)
 Prunella modularis - 
x O  Heidelerche Lullula arborea V 
x O  Höckerschwan Cygnus olor - 
x x x Hohltaube Columba oenas - 
x O  Jagdfasan*
)
 Phasianus colchicus - 
x O  Kanadagans Branta canadensis - 
x O  Karmingimpel Carpodacus erythrinus - 
x O  Kernbeißer*
)
 Coccothraustes coccothraustes - 
x O  Kiebitz Vanellus vanellus 2 
x x x Klappergrasmücke Sylvia curruca - 
x x x Kleiber*
)
 Sitta europaea - 
O   Kleines Sumpfhuhn Porzana parva 1 
x x x Kleinspecht Dendrocopos minor V 
x O  Knäkente Anas querquedula 2 
x x x Kohlmeise*
)
 Parus major - 
x O  Kolbenente Netta rufina - 
x O  Kolkrabe Corvus corax - 
x O  Kormoran Phalacrocorax carbo - 
O   Kranich Grus grus - 
x O  Krickente Anas crecca 3 
x x x Kuckuck Cuculus canorus V 
x O  Lachmöwe Larus ridibundus - 
x O  Löffelente Anas clypeata 3 
O   Mauerläufer Tichodroma muraria R 
x O  Mauersegler Apus apus - 
x x x Mäusebussard*
)
 Buteo buteo - 
x O  Mehlschwalbe Delichon urbicum V

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 10 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E Art Art RLD 
x x x Misteldrossel*
)
 Turdus viscivorus - 
x O  Mittelmeermöwe Larus michahellis - 
x x x Mittelspecht Dendrocopos medius - 
x x x Mönchsgrasmücke*
)
 Sylvia atricapilla - 
x x x Nachtigall*
)
 Luscinia megarhynchos - 
O   Nachtreiher Nycticorax nycticorax 1 
x x x Neuntöter*
)
 Lanius collurio - 
O   Ortolan Emberiza hortulana 3 
x x x Pirol Oriolus oriolus V 
O   Purpurreiher Ardea purpurea R 
x x x Rabenkrähe*
)
 Corvus corone - 
x O  Raubwürger Lanius excubitor 2 
x O  Rauchschwalbe Hirundo rustica V 
x O  Raufußkauz Aegolius funereus - 
x O  Rebhuhn Perdix perdix 2 
x O  Reiherente*
)
 Aythya fuligula - 
O   Ringdrossel Turdus torquatus - 
x x x Ringeltaube*
)
 Columba palumbus - 
x O  Rohrammer*
)
 Emberiza schoeniclus - 
O   Rohrdommel Botaurus stellaris 2 
x O  Rohrschwirl Locustella luscinioides - 
x O  Rohrweihe Circus aeruginosus - 
x O  Rostgans Tadorna ferruginea - 
x x x Rotkehlchen*
)
 Erithacus rubecula - 
x O  Rotmilan Milvus milvus - 
x O  Rotschenkel Tringa totanus V 
x O  Saatkrähe Corvus frugilegus - 
x O  Schellente Bucephala clangula - 
x O  Schilfrohrsänger Acrocephalus schoenobaenus V 
x O  Schlagschwirl Locustella fluviatilis - 
x x x Schleiereule*
)
 Tyto alba - 
x O  Schnatterente Anas strepera - 
O   Schneesperling  Montifringilla nivalis R 
x O  Schwanzmeise*
)
 Aegithalos caudatus - 
x O  Schwarzhalstaucher Podiceps nigricollis - 
x O  Schwarzkehlchen Saxicola torquata V 
O   Schwarzkopfmöwe Larus melanocephalus - 
x O  Schwarzmilan Milvus migrans -

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 11 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E Art Art RLD 
x x x Schwarzspecht*
)
 Dryocopus martius - 
x O  Schwarzstorch Ciconia nigra - 
O   Seeadler Haliaetus albicilla - 
O   Seidenreiher Egretta garzetta - 
x x x Singdrossel*
)
 Turdus philomelos - 
x x x Sommergoldhähnchen*
)
 Regulus ignicapillus - 
x x x Sperber*
)
 Accipiter nisus - 
x x x Sperbergrasmücke*
)
 Sylvia nisoria - 
x O  Sperlingskauz Glaucidium passerinum - 
x x x Star*
)
 Sturnus vulgaris - 
O   Steinadler Aquila chrysaetos 2 
O   Steinhuhn Alectoris graeca 0 
x x x Steinkauz Athene noctua 2 
O   Steinrötel Monzicola saxatilis 1 
x O  Steinschmätzer Oenanthe oenanthe 1 
x x x Stieglitz Carduelis carduelis - 
x O  Stockente Anas platyrhynchos - 
x x O Straßentaube*
)
 Columba livia f. domestica - 
O   Sturmmöwe Larus canus - 
x O  Sumpfmeise*
)
 Parus palustris - 
O   Sumpfohreule Asio flammeus 1 
x O  Sumpfrohrsänger*
)
 Acrocephalus palustris - 
x O  Tafelente Aythya ferina - 
x O  Tannenhäher Nucifraga caryocatactes - 
x O  Tannenmeise*
)
 Parus ater - 
x O  Teichhuhn Gallinula chloropus V 
x O  Teichrohrsänger Acrocephalus scirpaceus - 
x x x Trauerschnäpper Ficedula hypoleuca - 
x O  Tüpfelsumpfhuhn Porzana porzana 1 
x x x Türkentaube Streptopelia decaocto - 
x x x Turmfalke*
)
 Falco tinnunculus - 
x x x Turteltaube Streptopelia turtur 3 
x O  Uferschnepfe Limosa limosa 1 
x O  Uferschwalbe Riparia riparia - 
x O  Uhu Bubo bubo - 
x x x Wacholderdrossel Turdus pilaris - 
x O  Wachtel Coturnix coturnix - 
x O  Wachtelkönig Crex crex 2

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 12 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
V L E Art Art RLD 
x x x Waldbaumläufer*
)
 Certhia familiaris - 
x x x Waldkauz*
)
 Strix aluco - 
x x x Waldlaubsänger Phylloscopus sibilatrix - 
x O  Waldohreule Asio otus - 
x O  Waldschnepfe Scolopax rusticola V 
O   Waldwasserläufer Tringa ochropus - 
x O  Wanderfalke Falco peregrinus - 
x O  Wasseramsel*
)
 Cinclus cinclus - 
x O  Wasserralle Rallus aquaticus V 
x O  Weidenmeise*
)
 Parus montanus - 
O   Weißrückenspecht Dendrocopos leucotus 2 
x O  Weißstorch Ciconia ciconia 3 
x O  Wendehals Jynx torquilla 2 
x O  Wespenbussard Pernis apivorus V 
x O  Wiedehopf Upupa epops 2 
x O  Wiesenpieper Anthus pratensis V 
x O  Wiesenschafstelze*
)
 Motacilla flava - 
x O  Wiesenweihe Circus pygargus 2 
x O  Wintergoldhähnchen*
)
 Regulus regulus - 
x x x Zaunkönig*
)
 Troglodytes troglodytes - 
x x x Ziegenmelker Caprimulgus europaeus 3 
x x x Zilpzalp*
)
 Phylloscopus collybita - 
x O  Zippammer Emberiza cia 1 
O   Zitronenzeisig Carduelis citrinella  3 
x O  Zwergdommel Ixobrychus minutus 1 
O   Zwergohreule Otus scops - 
x O  Zwergschnäpper Ficedula parva - 
x O  Zwergtaucher Tachybaptus ruficollis - 
*)  . Hessische Brutvogelarten in günstigem Erhaltungszustand,  für die eine vereinfachte Prüfung durchgeführt 
werden kann.

Konversionsgelände Darmstadt West - Artenschutzrechtliche Vorprüfung Seite 13 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
4. Fazit 
Nach oben aufgeführter Abschichtungstabelle sind im weiteren Bebauungsplanverfahren die 
Arten/Artengruppen 
• Fledermäuse 
• Vögel 
• Reptilien (Zauneidechse) 
• Amphibien 
• Insekten (Heldbock) 
• Gefäßpflanzen (Sand-Silberscharte) 
in einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) abzuarbeiten, da Verbotstatbestände 
nach § 44 BNatSchG nicht auszuschließen sind. 
Aufgrund der Biotopausprägung sind zudem Wert gebende Arten aus den Artengruppen der 
Wildbienen und sonstigen Stechimmen sowie der Tagfalter  und Heuschrecken  zu erwarten, 
die im Rahmen des Umweltberichtes zum Bebauungsplan abgehandelt werden müssen. Die 
Erfassung dieser Artengruppen wird deshalb ebenfalls empfohlen.

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2
Konversion Darmstadt West
Bestand und Bewertung der Bäume
16.09.2011
mo, jr
Projekt
Planinhalt
Datum
Bearbeiter Maßstab
Nummer
Originalformat: 594 x 735 P rojektnummer: 201041
1:2.500
BHM Planungsgesellschaft mbH
Heinrich-Hertz-Straße 9     76646 Bruchsal    tel 07251-98198-0    fax-29      www.bhmp.de
Rheinstraße 99.4     64295 Darmstadt      tel 06151-81297-768      fax-769   info@bhmp.de
´
0 90 180 270 36045
Meter
Bäume innerhalb des Untersuchungsgebiets
V
orabzug
Standorte nicht eingemessen
Untersuchungsgebiet
Bäume außerhalb des Untersuchungsgebiets
!H ohne Wertung
Standorte entsprechend Kataster
nicht standortheimische Gehölze©
Bewertung der Bäume hinsichtlich ihrer Bedeutung für 
S
tadtbild, Klima und Erholung
Absolut erhaltungswürdig: 
Baum mit guter Vitalität, sehr prägnant im Wuchs, 
kurz bis mittelfristig nicht wiederherstellbar
Erhaltungswürdig: 
vitale Bäume mit keinen oder nur geringen Schäden, 
kurz- bis mittelfristig wiederherstellbar
Nicht erhaltenswert: 
Bäume mit großen Schäden oder abgängig, 
ungünstiger Standort hinsichtlich der Wuchs- und 
Sicherheitsbedingungen
!(
!(
!(
Zusatzbewertung

Bearbeiter: Dipl. Geoökol. Mira Maniyar 
Projekt 201041 14.08.2014 
 
Konversionsgelände Darmstadt West 
Sandrasenkonzeption

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Inhalt 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
Inhalt 
1. Einführung .......................................................................................................................  1 
1.1 Anlass und Aufgabenstellung 1 
1.2 Abgrenzung und Größe des Untersuchungsgebietes 1 
2. Magerrasen ......................................................................................................................  1 
2.1 Verbreitung von Magerasen im Untersuchungsgebiet 2 
2.2 Gefährdung von Sandmagerrasen 5 
2.3 Wiederherstellbarkeit von Sandmagerrasen 5 
3. Maßnahmenkonzeption................................................................................................... 6  
3.1 Bestandserhaltung 6 
3.2 Bauphase 6 
3.3 Baumbestand 6 
3.4 Öffentliches Grün 7 
3.5 Privates Grün 8 
3.6 Externer Ausgleich 9 
3.7 Pflegemanagement zur Sicherung 11

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 1 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
1. Einführung 
1.1 Anlass und Aufgabenstellung 
Die Stadt Darmstadt beabsichtigt, die weitere Entwicklung und Neuordnung der im Westen 
Darmstadts gelegenen Konversionsflächen „Nathan-Hale-Depot“ und „Kelly-Barracks“ frühzeitig 
über eine städtebauliche Rahmenplanung zu steuern. In Ergänzung zum parallel zu entwickeln-
den städtebaulichen Konzept wurde eine landschafts- und freiraumplanerische Rahmenplanung 
einschließlich einer artenschutzrechtlichen Vorprüfung in Auftrag gegeben. Ein Ergebnis dieser 
Studien war, dass das Gebiet naturschutzfachlich von Sandrasen geprägt wird. Im Rahmen der 
vorliegenden Konzeption sollen die Möglichkeiten, Sandrasen in der Siedlungsentwicklung zu 
berücksichtigen, aufgezeigt werden. 
1.2 Abgrenzung und Größe des Untersuchungsgebietes 
Das Untersuchungsgebiet umfasst eine Fläche von etwa 73 ha. Neben dem Gelände der 
Kelley-Baracks mit ca. 47 ha einschließlich Westwald-Anteil und der Nathan-Hale-Depots mit 
ca. 14 ha wurde in Teilbereichen der angrenzenden Gewerbegebiete auch das nähere Umfeld 
einbezogen (siehe Abbildung 1). 
2. Magerrasen 
Magerrasen sind durch Nährstoffarmut oder geringe Nährstoffverfügbarkeit gekennzeichnete 
Biotope. Im Untersuchungsgebiet handelt es sich um Sandmagerrasen. Neben weitgehend 
vegetationsfreien Sanden und unterschiedlichen Magerrasentypen umfasst ein  vollständiger 
Sandmagerrasen-Lebensraumkomplex auch lichte Kiefernwälder. 
Sandmagerrasen sind ertragsarm und geprägt von niedrigwüchsigen, krautigen Pflanzen, 
zwischen denen meist offener Boden sichtbar ist. Sie sind gekennzeichnet durch einen hohen 
Artenreichtum. Der Anteil der dort vorkommenden gefährdeten Arten ( z. B. seltene 
Pflanzenarten, Schmetterlinge, Heuschrecken, Wildbienen, Zauneidechsen) ist außerordentlich 
hoch: Viele von ihnen finden sich auf der Roten Liste. Daraus leitet sich der hohe 
Naturschutzwert dieses Lebensraumtyps ab. 
Sandmagerrasen werden durch gelegentliche bis einmal jährliche Mahd mit Abfuhr des 
Mähguts zur Verhinderung von Gehölzaufwuchs und Ruderalisierung gepflegt. Eine 
wirtschaftliche Nutzung gibt es nicht (mehr). Entscheidend für den Fortbestand des 
Lebensraumtyps ist die Nährstoffarmut und die Trockenheit/Besonnung.

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 2 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
 
Abbildung 1: Abgrenzung des Untersuchungsgebietes: Konversionsflächen und angrenzende Gebiete im 
Westen von Darmstadt 
2.1 Verbreitung von Magerasen im Untersuchungsgebiet 
Die 2011 erfolgte Bestandsaufnahme differenziert die Biotop- und Nutzungstypen im Plangebiet 
auf Grundlage der Nutzungstypen der Kompensationsverordnung (KV-Schlüssel). Die 
nachfolgenden Beschreibungen in Bezug auf das Sandrasenkonzept relevanter Biotoptypen 
sind diesem Gutachten entnommen: 
06.400 Magerrasen auf Schotter 
Auf dem Gelände der Nathan-Hale-Depots befinden sich zwischen den Schienen im Norden 
des Untersuchungsgebiets geschotterte Flächen. Auf einer größeren Fläche konnte sich eine 
Magerrasenvegetation mit Kleinem Wiesenknopf ( Sanguisorba minor)  und Scharfem 
Mauerpfeffer ( Sedum acre ) entwickeln. Eingestreut wachsen hier auch ruderale Arten wie 
Gewöhnliches Leimkraut (Silene vulgaris) und Königskerze (Verbascum spec.).

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 3 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
06.410 Sandrasen-Pionierstadien 
In den Zwickeln der Schienen herrscht Sand-Rohboden vor, auf welchem sich 
Sandrasenvegetation etabliert hat (vgl. Abbildung 2 ). Es handelt sich hierbei um ein 
Pionierstadium, welches von der Charakterart Silbergras ( Corynephorus canescens) dominiert 
wird und sich zusätzlich durch das Vorkommen des in der Region seltenen Kegelfrüchtigen 
Leimkrauts (Silene conica) auszeichnet (vgl. Abbildung 3). Eingestreut wachsen zudem einige 
ruderale Arten. Der sandige Untergrund ist sehr bemoost. 
Eine Vegetationsaufnahme erfolgte nicht, so dass das Vorkommen der Sand-Silberscharte 
(Jurinea cyanoides) nicht völlig ausgeschlossen werden kann. 
06.420 Sandrasen - ruderalisiert (geschütztes Biotop) 
Ein Großteil der Flächen auf dem Gelände der Nathan-Hale-Depots sowie der große 
Exerzierplatz auf dem Gelände der Kelley-Barracks wird durch das Vorkommen von 
Sandrasenarten wie Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea) , Reiherschnabel (Erodium 
cicutarium), Feldklee (Trifolium campestre) , Spitzwegerich ( Plantago lanceolata ), Zwerg-
Schneckenklee (Medicago minima) , Hornkraut (Cerastium spec.)  und stellenweise Silbergras  
(Corynephorus canescens)  sowie Hügel-Vergißmeinnicht (Myosotis ramosissima)  bestimmt 
(Abbildung 2). Diese Bestände sind jedoch in den meisten Bereichen stark beeinträchtigt bzw. 
weisen ein Mosaik aus Sandrasen und trockenwarmer Ruderalflur oder anderen 
Magerkeitszeigern auf. So sind auf fast allen Flächen Arten wie Mäusegerste ( Hordeum 
murinum), Gewöhnliches Leimkraut (Silene vulgaris) , Beifuß (Artemisia vulgaris ), Weicher 
Storchschnabel (Geranium molle) , Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) , Jakobs-
Greiskraut (Senecio jacobea), Oregano (Origanum vulgare), Schafgarbe (Achillea millefolium), 
Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum) , Feinstrahl (Erigeron annuus) , Rispen-
Flockenblume (Centaurea stoebe ssp. australis), Zottige Wicke (Vicia villosa) und verschiedene 
Königskerzen (Verbascum lychnitis, V. densiflorum, V. spec.) anzutreffen. 
 
Abbildung 2: Sandrasen-Pionierstadien 
zwischen des Gleisen auf dem Gelände der 
Nathan-Hale-Depots 
 
Abbildung 3: Das sehr seltene Kegelfrüchtige Leimkraut 
(Silene conica) auf den Sandrasenflächen zwischen den 
Gleisen

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 4 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
 
Abbildung 4: Exerzierplatz der Kelley-Barracks mit einem Mosaik aus Sandrasen und Ruderalflur 
09.220 Trockenwarme ausdauernde Ruderalflur 
Ein Großteil der Flächen im Untersuchungsgebiet ist mit mehrjährigen, ruderalen Arten 
bestanden. Die Bestände variieren je nach Pflegezustand und Standort in ihrer Artenzusam-
mensetzung. Zum Teil haben sich auf einigen Flächen Sandrasen-Arten wie Silber-Fingerkraut 
(Potentilla argentea), Reiherschnabel (Erodium cicutarium) und Kleiner Sauerampfer (Rumex 
acetosella) in den Beständen angesiedelt. Die kennzeichnenden Arten der trockenwarmen 
Ruderalfluren sind verschiedene Königskerzen (Verbascum lychnitis, V. densiflorum, V. spec.) , 
Gemeine Nachtkerze ( Oenothera biennis ), Rispen-Flockenblume (Centaurea stoebe ssp. 
australis), Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris) , Mäusegerste ( Hordeum murinum ), Weicher 
Storchschnabel (Geranium molle) , Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum) , Jakobs-
Greiskraut (Senecio jacobea), Weiche Trespe (Bromus hordeaceus) und Graukresse (Berteroa 
incana). Hinzu treten verschiedene Gräser der Glatthaferwiesen und Versaumungszeiger wie 
Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)  und krautige Arten der Trittrasengesellschaften wie 
beispielsweise Weiß-Klee (Trifolium repens) , Löwenzahn (Taraxacum sectio Ruderalia)  und 
Gänseblümchen (Bellis perennis). An trockenen Stellen kommt zum Teil mit großer Deckung 
Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)  vor. Dieser Biotoptyp ist dem der ruderalisierten Wiese 
(9.130) stellenweise sehr ähnlich.

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 5 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
 
Abbildung 5: Arten- und blütenreiche trockenwarme Ruderalflur auf der Freifläche neben der Deutschen 
Post 
2.2 Gefährdung von Sandmagerrasen 
Magerrasen sind allgemein stark vom Rückgang betroffen. Zu den Gefährdungsursachen 
zählen: 
 Überbauung: Durch Bebauung und Versieglung stehen weniger magere Standorte zur 
Verfügung. 
 Intensivierung und Eutrophierung : Durch Nährstoffeinträge durch die Luft/Regen, 
Düngung und intensivere Bewirtschaftung werden konkurrenzstarke, starkwüchsige 
Arten gefördert. Typische Magerarten werden dadurch zurückgedrängt. 
 Nutzungsaufgabe und Sukzession : Bleiben Bewirtschaftung und Bodenstörungen 
aus, kommt es zu Verbuschung und allmählich zur Wiederbewaldung der Flächen. 
 Bepflanzungen, Einsaaten und Aufforstungen : Verhindern eine Besiedlung offener 
Sandflächen mit typischen Pflanzenarten.  
 Erholungs- und Freizeitnutzung : Führt durch teilweise massive Trittbelastung und 
Nährstoffeintrag (Abfälle, Hundekot) zu einer starken Beeinträchtigung magerer 
Sandrasenbiotope.  
Im Untersuchungsgebiet ist neben den oben genannten Gefährdungen auch mit einer starken 
Fragmentierung bestehender Sandrasenbiotope zu rechnen.  
2.3 Wiederherstellbarkeit von Sandmagerrasen 
Sandmagerrasen und verwandte Biotoptypen sind unter Verwendung geeigneter Methoden und 
Materialien an geeigneten Standorten innerhalb einiger Jahre vegetationskundlich 
regenerierbar. Die Besiedelung durch die charakteristische Fauna hängt zusätzlich vom

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 6 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
Störungsregime der Flächen sowie von der Lage und Größe einer Einzelfläche innerhalb des 
Biotopverbunds ab. Je kleiner und verinselter eine Teilfläche ist, desto unvollständiger wird die 
Biozönose sein. Dennoch können gerade beim Biotoptyp Sandrasen auch sehr kleine Flächen 
innerhalb von Siedlungen eine hohe naturschutzfachliche Bedeutung besitzen, insbesondere 
wenn sie durch geeignete Trittsteine zu einem Biotopverbundsystem vernetzt werden können. 
3. Maßnahmenkonzeption 
Aus den Ausführungen der vorangegangenen Kapitel lassen sich für das Untersuchungsgebiet 
konkrete Maßnahmenschwerpunkte identifizieren, die geeignet sind, die naturschutzfachlich 
wertvollen Sandrasenbiotope in der Siedlungsentwicklung mit zu berücksichtigen. 
3.1 Bestandserhaltung 
Soweit in der Bebauungsplanung Grünflächen im Bereich aktueller Sandrasenvorkommen 
geplant sind, sollten die Möglichkeiten geprüft werden, die erfassten hochwertigen Biotope 
insbesondere z.B. im Bereich der Gleisharfe sowie am Exerzierplatz direkt zu erhalten und zu 
sichern. 
 Gleisharfe: Sicherung der am Rand des UG gelegenen Schotterflächen im Gleisbereich, 
z.B. durch Granitstelen, die ein Einfahren von KfZ verhindern. 
 Exerzierplatz: Erhalt der zentralen Sandrasenflächen. Schaffung von Aufenthaltsflächen 
auf die Randbereiche (unter den Bäumen) beschränken. 
 Ruderalisierte Wiese im Nordwesten: Sicherung der naturschutzfachlich wertgebenden 
Baumstrukturen sowie der ruderalisierten Wiese im Westen des Nathan-Hale-Depots. 
3.2 Bauphase 
Oberboden vorhandener Sandrasenbiotope, die nicht erhalten bleiben können, ist zu sichern 
und für die Neuanlage von Sandrasen zu verwenden.  
 Sicherung des für eine Sandrasenentwicklung geeigneten Sandaushubs im Rahmen der 
Erschließung und Bebauung des Areals und Verwendung für die Sandrasenregeneration 
und -entwicklung. 
 Sicherung des Oberbodens vorhandener Sandrasen und sandrasenähnlicher 
Biotoptypen im Planungsgebiet und Verwendung für die Sandrasenregeneration und -
entwicklung. 
 Ökologische Baubegleitung bei den Erschließungsarbeiten durch sowohl gestalterisch 
wie auch in der Sandrasenregeneration und –neuanlage versierte Fachkräfte 
3.3 Baumbestand 
Der wertgebende Baumbestand soll erhalten bleiben . Als Folge der notwendigen 
Baumaßnahmen im Wurzelraum der vorhandenen Bäume werden dennoch in der Bauphase 
und vor allem in den sich anschließenden Jahren erhebliche Baumverluste zu verzeichnen sein.

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 7 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
Vor diesem Hintergrund sollte die Gestaltung des Gebiets sich nicht zu sehr am vorhandenen 
Baumbestand orientieren. Bei der Planung muss berücksichtigt werden, dass sich Sandrasen in 
durch Bäume beeinflussten Bereichen nur eingeschränkt entwickeln lassen. Bei 
Neupflanzungen in der Nachbarschaft zu geplanten Sandrasenflächen sollten möglichst Arten 
des Biotopkomplexes Sandrasen verwendet werden: 
 Waldkiefer (Pinus sylvestris) bzw. die naturraumtypische „Mainzer Sandkiefer“ (Pinus 
sylvestris, var. haguensis) 
 Sandbirke  ( Betula pendula) 
 Stieleiche  ( Quercus robur) 
Diese Baumarten können auch zur Beschattung eingesetzt werden und sind demzufolge auch 
als Alleebäume entlang der „Fahrradstraße“ zu empfehlen. 
3.4 Öffentliches Grün 
Die Planung und Gestaltung öffentlicher Grünflächen erfolgt im Hinblick auf die Entwicklung von 
Sandrasen-Biotopkomplexen. Durch die Sicherung bestehender Strukturen im Bereich von 
Gleisharfe, Exerzierplatz und Grünstreifen im Nordwesten sowie der Neuanlage auf öffentlichen 
Grünflächen werden Vernetzungen zum lichten Kiefernwald im Westen geschaffen (siehe 
Abbildung 6). 
 Gestaltung Öffentlicher Grünflächen mittels Vegetationsformen und -typen des 
Sandrasen-Biotopkomplexes wie Sandrasen, Magerrasen, Heideflächen, 
Ginstergebüsche, standortheimische Baumarten (s.u.), ggf. auch offene Sandfluren. 
 Planung durch sowohl gestalterisch wie auch in der Sandrasenregeneration und –
neuanlage versierte Fachkräfte 
 Pflegekonzept und –management zur dauerhaften Erhaltung der Funktionsfähigkeit 
auch im Hinblick auf Vorkommen seltener und gefährdeter Arten.

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 8 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
 
Abbildung 6: Grünflächen des Konversionsbereichs (Grünflächenbestand: dunkelgrün, Neuanlage von 
öffentlichem und privatem Grün: hellgrün, Bauflächen: grau) 
3.5 Privates Grün 
Auch in privaten Grünflächen kann die Gestaltung der für eine entsprechende Entwicklung 
geeigneten (nicht z.B. durch Gebäude beschatteten) Freiflächen analog den öffentlichen 
Grünflächen durch entsprechende Festsetzungen im B-Plan gesichert werden.  
 Dachbegrünungen: Die Lebensraumtypen üblicher extensiver Dachbegrünungen sind 
mit Sandrasen verwandt und eignen sich daher gut als Ergänzung des Sandrasen-
Biotopkomplexes sowie als Trittsteine im Biotopverbund der Sandrasen. Durch die 
Auswahl geeigneter Substrate und Begrünungsmethoden können auch typische Arten 
der Sandrasen auf Dachflächen angesiedelt werden. Hierzu ist bisher eine

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 9 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
einzelfallbezogene Planung erforderlich, da passende Begrünungssysteme noch nicht 
als Standard angeboten werden. 
 Bewässerungsverbot: Für private Grünflächen wird ein Bewässerungsverbot festgesetzt. 
In Verbindung mit der Verwendung von Sand und Oberboden aus dem Baufeld bzw. 
entsprechender Materialien für die Grünflächen werden so die Voraussetzungen für die 
Entstehung von  Sandrasen gewährleistet. 
 Als Oberboden muss sandiger Oberboden mitmaximal 20% Schluff- und Tonanteil 
verwendet werden.  
 Schutz- und Entwicklungsflächen: nicht überbaubare Privatflächen sowie Öffentliche 
Grünflächen werden nach § 9 (1) 20 BauBG zum Schutz, zur Pflege und zur 
Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft festgesetzt. 
3.6 Externer Ausgleich 
In Tabelle 1 sind überschlägig die Flächenanteile der betroffenen Biotop- und Nutzungstypen 
gemäß der Abgrenzung in Kapitel 1.2
 nach Hessischer KV1 bilanziert. Eine Eingriffs- 
Ausgleichsbilanzierung innerhalb der Rahmenplanung, in welcher die Biotoptypen des 
Bestandes und der Planung flächenmäßig gegenübergestellt werden, erweist sich als schwierig. 
Zum jetzigen Stand sind zwar die Flächen für die Erschließung sowie öffentliche Grünflächen 
und Waldflächen festgelegt, für die Baufelder mit dem größten Flächenanteil jedoch nur die 
nach außen wirksamen Grünflächen. Ungeachtet der im Bebauungsplan möglichen 
Festsetzungen bezüglich der Freiflächenanteile und –qualitäten wird für die Baufenster der 
Biotoptyp 10.510 („Sehr stark oder völlig versiegelte Fläche“) zu Grunde gelegt.  
Für das Konversionsgebiet ist mit einem überschlägigen Defizit von 2.400.000 Wertpunkten zu 
rechnen. Dieses Defizit lässt sich im Konversionsgebiet selber nur in einem sehr geringen Maß 
ausgleichen. Auch wenn der bestehende Anteil an versiegelter Fläche bereits sehr hoch ist und 
die Waldbestände und der Exerzierplatz in ihren Flächen weitgehend erhalten bleiben, ergeben 
sich im Bereich der wertvollen Mager- und Halbtrockenrasen, Wiesenbrachen und 
Ruderalfluren wie auch sonstigen Rasenflächen erhebliche Eingriffe. 
Um den Verlust von bisher vergleichsweise störungsarmen Sandrasenbiotopen auszugleichen, 
sind im Rahmen des B-Plan-Verfahrens im naturräumlichen Zusammenhang Kom pensations-
flächen, die sich zur Neuanlage von Sandrasen- Biotopkomplexen eignen, erforderlich. 
Entwicklungsziel wäre ein an seltenen und gefährdeten Arten reicher Biotopkomplex aus 
Sandmagerrasen, Ackerbrachen und Ginstergebüschen. Die Pflege der Flächen ist 
insbesondere auf die durch das Baugebiet beeinträchtigten streng geschützten sowie seltenen 
und gefährdeten Tierarten auszurichten. 
                                            
1Verordnung über die Durchführung von Kompensationsmaßnahmen, Ökokonten, deren Handelbarkeit und die 
Festsetzung von Ausgleichsabgaben (Kompensationsverordnung - KV)  Vom 1. September 2005

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 10 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
Tabelle 1: Eingriffs-Ausgleichsbilanz nach KV (* die Flächendifferenzen entstehen durch unterschiedliche 
Kartiergrundlagen) 
 
Die Auswahl muss sich in erster Linie an den Nährstoff- und Bodenverhältnissen orientieren. 
Erforderlich sind nährstoff- sowie schluff- und tonarme Standorte, die bisher naturschutzfachlich 
geringerwertige Vegetationstypen tragen. Auch durch Düngung bisher nährstoffreiche Standorte 
(insbesondere Äcker) lassen sich bei geeigneter Bodenart relativ schnell ausmagern oder durch 
Bodenabtrag bzw. Profilumkehr als schnell funktionsfähige Kompensationsflächen aufbereiten.  
Die Vegetationsentwicklung sollte durch Übertragung von diasporenreichem Materials von 
geeigneten Spenderflächen gestartet werden. Entscheidend für den Erfolg ist ein gezieltes 
Pflegemanagement in den ersten fünf bis zehn Jahren nach Anlage der Flächen. 
Bestand Planung
1.122
Eichenmischwälder (forstlich überformt) (Als Ausgleichs-/Ersatztyp nur 
durch Änderung der Bewirtschaftung bestehender geeigneter 
Nutzungstypen)
41 21.565 21.565 884.183 884.183
1.212
Andere naturnahe Kiefern-/Kiefernmischwälder (Als Ausgleichs-/Ersatztyp 
nur durch Änderung der Bewirtschaftung bestehender geeigneter 
Nutzungstypen)
55 21.565 21.565 1.186.099 1.186.099
1.219 Sonstige Kiefernbestände 24 1.818 43.621
2.100 Trockene bis frische, saure, voll entwickelte Gebüsche, Hecken, Säume 
heimischer Arten 36 776 27.940
2.400 Hecken-/Gebüschpflanzung (heimisch, standortgerecht, nur 
Außenbereich), Neuanlage von Feldgehölzen 804
2.500 Hecken-/Gebüschpflanzung (standortfremd, Ziergehölze) 23 3.916 90.077
3.300 Baumschulen 16 598 9.562
4.600 Feldgehölz (Baumhecke), großflächig 56 998 55.905
5.342 Kleinspeicher, Teiche 27 1.306 35.270
6.400 Mager- und Halbtrockenrasen (Als Ausgleichs-/Ersatztyp nur durch 
Entbuschung geeigneter Flächen) 69 8.920 6.801 615.480 469.269
6.410 Mager- und Halbtrockenrasen (Als Ausgleichs-/Ersatztyp nur durch 
Entbuschung geeigneter Flächen) 69 1.258 86.823
6.420 Mager- und Halbtrockenrasen (Als Ausgleichs-/Ersatztyp nur durch 
Entbuschung geeigneter Flächen) 69 13.868 956.876
9.130
Wiesenbrachen und ruderale Wiesen (Mehrere Schnitte müssen 
unterblieben sein; als Ausgleichs-/Ersatztyp nur durch Änderung der 
Bewirtschaftung bestehender geeigneter Nutzungstypen)
39 23.144 9.553 902.616 372.567
9.220 Wärmeliebende ausdauernde Ruderalfluren meist trockener Standorte 36 15.980 575.265
10.510 Sehr stark oder völlig versiegelte Flächen (Ortbeton, Asphalt), Müll-Deponie 
in Betrieb oder nicht abgedeckt, unbegrünte Keller, Fundamente usw. 3 213.390 301.817 640.171 905.451
10.520 Nahezu versiegelte Flächen, Pflaster 3 10.718 32.153
10.530
Schotter-, Kies- u. Sandwege, -plätze oder andere wasserdurchlässige 
Flächenbefestigung sowie versiegelte Flächen, deren Wasserabfluss 
versickert wird
6 2.568 15.409
10.540 Befestigte und begrünte Flächen, (Rasenpflaster, Rasengittersteine o. ä.) 7 5.179 36.251
10.710 Dachfläche nicht begrünt 3 48.671 5.869 146.012 17.607
11.221
Gärtnerisch gepflegte Anlagen im besiedelten Bereich (kleine öffentliche 
Grünanlagen, innerstädtisches Straßenbegleitgrün etc., strukturarme 
Grünanlagen, Baumbestand nahezu fehlend), arten- und strukturarme 
Hausgärten
14 851 71.670 11.917 1.003.380
11.223 Kleingartenanlagen mit überwiege ndem Ziergartenanteil, hoher Anteil 
Ziergehölze, Neuanlage strukturreicher Hausgärten 20 5.046 100.925
11.224 Intensivrasen, (z. B. in Sportanlagen) 10 8.429 84.294
11.225
Extensivrasen, Wiesen im besiedelten Bereich, (z. B. Rasenflächen alter 
Stadtparks)  (Als Ausgleichs-/Ersatztyp nur durch dauerhafte Änderung der 
Bewirtschaftung bestehender geeigneter Nutzungstypen)
21 18.211 382.422
11.231 Park- und Waldfriedhöfe, Waldsiedlungen, Parks, Villensiedlungen mit 
Großbaumbestand (nicht versiegelte Flächen) 38 8.436 320.586
438.017 438.841 7.239.858 4.838.557
zu kompensieren: 2.401.301
weiterer Kompensationsbedarf
Gesamtwert im UG  [WE]Biotopwert 
gem. KV
 [ÖP/m²]
Bestand 
[m²]
Planung 
[m²]
Biotoptyp
Vorhabensfläche
*

Konversionsgelände Darmstadt West: Sandrasenkonzeption Seite 11 
Bresch Henne Mühlinghaus Projekt 201041 
3.7 Pflegemanagement zur Sicherung 
Zur Sicherung der o. g. Maßnahmen ist ein sach- und fachkundiges Pflegemanagement 
erforderlich. Insbesondere sind Pflegemaßnahmen jeweils an den aktuellen Entwicklungsstand 
der Artenzusammensetzung angepasst auszuführen. Erst wenn die Magerrasenvegetation sich 
stabilisiert hat können zur Habitatverbesserung für die Fauna Teilflächen durch unregelmäßige 
Mahd als junge Brachestadien entwickelt werden.

Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Riedstraße
Bessunger
Straße
Real
Am Pelz
Am Blauen Stein
Pulverhäuserweg
Kron-
städter
Weg
T-Online-Allee
Wittichstraße
Am Kavalleriesand
Eschollbrücker Straße
Südbahnhof
Nathan-Hale-Depot
TZ Rhein-Main
Heimstättensiedlung
Kelly-Barracks
0 m 250 m
Anlage 2
Untersuchungsraum
Untersuchungsgebiet
Konversionsflächen West
Quelle:
Orthophotokarte - Stadt Darmstadt
unmaßstäblich
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Anlage Verkehr 1
Untersuchungsraum
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Riedstraße
Bessunger
Straße
Real
Am Pelz
Am Blauen Stein
Pulverhäuserweg
KronstädterWeg
T-Online-Allee
Wittichstraße
Am Kavalleriesand
Eschollbrücker Straße
Südbahnhof
TZ Rhein-Main
Nathan-Hale-Depot
Kelly-Barracks
Heimstättensiedlung
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
eingeschränktes Halteverbot
Mo bis Fr von 10 bis 16 Uhr
absolutes Halteverbot
von 9 bis 16 Uhr
Anwohnerparken
von 6 bis 9 Uhr
Anwohnerparken
Anwohnerparken
bzw. 2 Stunden-Parken
Bus- und Taxi-Spur
0 m 250 m
Anlage 3
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Verkehrsführungsplan MIV
unmaßstäblich
Untersuchungsgebiet
Konversionsflächen
Quelle:
Orthophotokarte - Stadt Darmstadt
Verkehrsführung
unzulässige aber genutzte
Verkehrsführung
Senkrechtparken
Längsparken (markiert)
Längsparken
Lichtsignalanlage
Untersuchungsgebiet
Konversionsflächen West
Anlage Verkehr 2
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Verkehrsführungsplan MIV
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Riedstraße
Bessunger
Straße
Real
Am Pelz
Am Blauen Stein
Pulverhäuserweg
KronstädterWeg
T-Online-Allee
Wittichstraße
Am Kavalleriesand
Eschollbrücker Straße
Südbahnhof
TZ Rhein-Main
Nathan-Hale-Depot
Kelly-Barracks
Heimstättensiedlung
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Anlage 5.1
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Rad- und Fußwege
unmaßstäblich
Untersuchungsgebiet
Konversionsflächen West
Quelle:
Orthophotokarte - Stadt Darmstadt
Radweg / Radfahrstreifen
Fußweg
gemeinsamer Geh- und Radweg
Verbindungsstrecke
ohne Radverkehrsanlage
Historische Wegeverbindung
Waldweg, fahrradgeeignet
Waldweg
Reitweg
0 m 250 m
Anlage Verkehr 3
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Rad- und Fußwege
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Riedstraße
Bessunger
Straße
Real
Am Pelz
Am Blauen Stein
Pulverhäuserweg
KronstädterWeg
T-Online-Allee
Wittichstraße
Am Kavalleriesand
Eschollbrücker Straße
Südbahnhof
TZ Rhein-Main
Nathan-Hale-Depot
Kelly-Barracks
Heimstättensiedlung
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Anlage 5.2
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Radwegenetz
unmaßstäblich
Untersuchungsgebiet
Konversionsflächen West
Quelle:
Orthophotokarte - Stadt Darmstadt
Radweg, Radfahrstreifen
gemeinsamer Geh- und Radweg
Straße ohne Radverkehrsanlage
0 m 250 m
Waldweg, fahrradgeeignet
Anlage Verkehr 4
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Radwegenetz
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

TZ Rhein-Main
Heimstättensiedlung
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Riedstraße
Bessunger
Straße
Real
Am Pelz
Am Blauen Stein
Pulverhäuserweg
KronstädterWeg
T-Online-Allee
Wittichstraße
Am Kavalleriesand
Eschollbrücker Straße
Südbahnhof
Anlage 4
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Verkehrsführungsplan ÖPNV
- Haltestellen Einzugsbereiche im
Untersuchungsgebiet
unmaßstäblich
0 m 250 m
unmaßstäblich
Quelle:
Orthophotokarte - Stadt Darmstadt
Untersuchungsgebiet
Flächen außerhalb des
Einzugsbereiches
Konversionsflächen
Verkehrsführung Bus
Haltestelle
Bahnstrecke
H
Einzugsbereiche
- Städtische Linien
- Regionallinie
- Bahn
H
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Nathan-Hale-Depot
Kelly-Barracks
H
H
H
H
H
H
H
H
H
HH
H
H
H
H
H
H
H
H
H
HH
H
H
H
H
T-Online-Allee Phillip-Röth-Weg
K
K R
K59
K62
R
K59
K62
von□T
axis
Hilpertstraße□/□GDP
KK
K
K
K
K
Kleyerstraße
Hochschule□West
HochschuleMina-Rees-
Straße
K
AIR
K
H
H
R
K59
K62
H
R
H
R
K59
K62
K59
K62
K59
K62
K59
K62
Riedstraße
Forstweg
Haardtring
H
H
H
Pulverhäuserweg
Am□Kaiserschlag
Südbahnhof
H
H
Anlage Verkehr 5
Analyse
Verkehrliche Bestandssituation
- Verkehrsführungsplan ÖPNV
- Haltestellen Einzugsbereiche im
Untersuchungsgebiet
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Anlage 8.1
Analysebelastungen
vormittägliche Spitzenstunde
unmaßstäblich
Angaben in Kfz/h
Hinweis:
Spitzenstunden der einzelnen Knotenpunkte können
zeitversetzt sein, dargestellt sind absolute Spitzenstunden
Maria-Goeppert-
Straße
Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Ida-Rhodes-
Straße Mina-Rees-Straße
Hilpertstraße
Schepp Allee
Holzhofallee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Maria-Goeppert-
Straße
Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Rheinstraße
Pupinweg
Hilpertstraße
Kleyerstraße
Bergschneise
Riedstraße
Holzhofallee
Am Pelz
Pulver-
häuserweg
T-Online-
Allee
Deutsch-Telekom-
Allee
Am KavalleriesandZweifalltorweg
Haardtring
Berliner AlleeGoebelstraße
Groß-Gerauer Weg
EschollbrückerStraße
EschollbrückerStraße
198
830
64
855
910
261
249
30
325
4
367
0
120
0
2
0
18
36 2
26
1
878
289
234
605
596
195
113
31
39
315
325
858
823
54
65
203
121
117
98
116
192
337
315
108
100
1
0
22
4
7
9
1130
430
19
63
3
26
550
96
354221 15
865
59329
161 48
88
629
118
219
149
218
65
379
252
260
103
252 95
53
31
5
10
3
31     65
18     93
Real
73
26
41
182
5
114
1128
28
6 1
5
361 3208
47
136
10
26 32
314
74
159
8
588
47
625
294
14
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
unmaßstäblich
Angaben in Kfz/h
nach: Erhebungsdatum:
mociety consult
GmbH, Wiesbaden 09.06.06
geovista, 15.06.10
geovista, 23.10.08
DRC, 28.09.10
DRC, 24.02.11
Anlage Verkehr 6
Analyse
Belastungen
vormittägliche Spitzenstunde
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Maria-Goeppert-
Straße
Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Ida-Rhodes-
Straße Mina-Rees-Straße
Hilpertstraße
Schepp Allee
Holzhofallee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Maria-Goeppert-
Straße
Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Rheinstraße
Pupinweg
Hilpertstraße
Kleyerstraße
Bergschneise
Riedstraße
Holzhofallee
Am Pelz
Pulver-
häuserweg
T-Online-
Allee
Deutsch-Telekom-
Allee
Am KavalleriesandZweifalltorweg
Haardtring
Berliner AlleeGoebelstraße
Groß-Gerauer Weg
EschollbrückerStraße
EschollbrückerStraße
665
346
36
183
39
47
824
0
26
5
35
0
59
5 7
87
3
514
640
542
376
368
345
138
75
69
150
158
433
320
45
62
165
123
105
79
232
207
723
606
272
258
1
2
16
32
6
26
552
1060
16
11
6
20
857
30
131185 37
520
1252
172 73
239
163
513
84
49
284
118
135
448
40
98
144 209
122
34
0
Real
134
113
6
147
655
19
12 12
4
218 3477
31
417
7
50 145
87
350
89
10
223
52
72
161
71
363
395
682
699
30
10
19     42
38     61
55
97
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Anlage 8.2
Analysebelastungen
nachmittägliche Spitzenstunde
unmaßstäblich
Angaben in Kfz/h
nach:      Erhebungsdatum:
mociety consult GmbH, Wiesbaden
09.06.06
geovista, 15.06.10
geovista, 23.10.08
DRC,      28.09.10
DRC,      24.02.11
Anlage Verkehr 7
Analyse
Belastungen
nachmittägliche Spitzenstunde
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Maria-Goeppert-
Straße
Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Ida-Rhodes-
Straße Mina-Rees-Straße
Hilpertstraße
Schepp Allee
Holzhofallee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Maria-Goeppert-
Straße
Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Rheinstraße
Pupinweg
Hilpertstraße
Kleyerstraße
Bergschneise
Riedstraße
Holzhofallee
Am Pelz
Pulver-
häuserweg
T-Online-
Allee
Deutsch-Telekom-
Allee
Am KavalleriesandZweifalltorweg
Haardtring
Berliner AlleeGoebelstraße
Groß-Gerauer Weg
EschollbrückerStraße
EschollbrückerStraße
C
C
B
C
B
B
C
C
E
E
E
B
B
B
E
E
D
E
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Anlage 10
Qualitätsstufen des Verkehrs
- Analyse
unmaßstäblich
Qualitätsstufen des Verkehrsablaufs
nach HBS
B = Der Verkehrsfluss ist nahezu frei
A = Der Verkehrsfluss ist frei
C = Der Verkehrszustand ist stabil
D = Der Verkehrszustand ist noch stabil
E = Die Kapazitätsgrenze ist erreicht
F = Die Verkehrsanlage ist überlastet
vormittags
nachmittags
X
Y
Vorfahrt Regelung
LSA Regelung
Anlage Verkehr 8
Analyse
Qualitätsstufen des Verkehrs
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Bergschneise
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Am Pelz
Am Blauen Stein
PulverhäuserwegT-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
unmaßstäblich
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Anlage 13
Erschließungskonzept
Anbindungsvarianten
- Übersicht
Bergschneise
Hilpertstraße
PulverhäuserwegT-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
1
Bergschneise
Hilpertstraße
PulverhäuserwegT-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
2
Bergschneise
Hilpertstraße
PulverhäuserwegT-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
3
Bergschneise
Am Pelz
Pulverhäuserweg
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
Bergschneise
Am Pelz
Pulverhäuserweg
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
A
B
Bergschneise
Am Pelz
Pulverhäuserweg
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
a
Bergschneise
Am Pelz
Pulverhäuserweg
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
Bergschneise
Am Pelz
Pulverhäuserweg
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
c
Bergschneise
Am Pelz
Pulverhäuserweg
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
db
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Am Pelz
Am Blauen Stein
T-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
1
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Am Pelz
Am Blauen Stein
T-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
2
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Am Pelz
Am Blauen Stein
T-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
3
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Am Pelz
Am Blauen Stein
T-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Kleyerstraße
4
Bezeichnung: Variante
Variante .yz(i)
Variante .yz
Variante .yz
Variante x.y
Variante x.y
Variante x.y
: Abschnitte der
kurze Erschließung Gewerbegebiet Südwest nördlich
Hilpertstraße
verlängerte Erschließung Gewerbegebiet Südwest bis zur
Kleyerstraße und Fortführung durch das Gebiet
lange Erschließung Gewerbegebiet Südwest in Randlage
bis zur Eschollbrücker Straße
: V
arianten zur Anbindung der Konversionsfläche über Riedstraße / Schepp Allee
- : keine Anbindung Riedstraße an die Konversionsfläche
- : Sperrung der Anbindung Riedstraße an dier Eschollbrücker
Straße, Anbindung über Schepp Allee an die Konversions-
fläche
- : Anbindung Riedstraße an die Eschollbrücker Straße als
Einbahnstraße in Richtung Westen und Anbindung an die
Konversionsfläche; Einmündung der Schepp Allee mit
Einrichtungsverkehr auf den Haardtring
- : Anbindung der Riedstraße an die Eschollbrücker Straße als
Einbahnstraße in Richtung Westen und Anbindung an die
Konversionsfläche; keine Anbindung / Entfall der Schepp
Allee
Varianten zur Anbindung der Konversionsfläche an die Eschollbrücker Straße
2 Hauptanbindungen im Bereich Am Pelz und Pulver-
häuserweg
zentrale Hauptanbindung
1 dezentrale Haupt-Anbindungen Am Pelz
-
-
-
-
-
-
:
:
:
:
:
(i)
(i)
(i)
(i)
(i)
(i)
(i)
(i)
(i)
Variante x.y
(i)
Variante x.yz( ):
Variante x.yz( ):
Variante x. z
Variante x.
z
Variante x. z
Variante x. z
:
: 1
-
-
: dezentrale Haupt-Anbindung im Bereich Pulverhäuser
Weg
:
1
Anbindung
- 2
Anbindungen
x
1
2
3
x
y
y
1
2
3
4
z
a
b
c
z
( )
Erschließung Gewerbegebiet Südwest
i
i
A
B
d
Anzahl der Anbindungen der Konversionsfläche an die Erschließung Gewerbegebiet
Südwest
Erläuterungen
Abschnitte der Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Varianten zur
Anbindung der Konversionsfläche
über Riedstraße / Schepp Allee
Varianten zur Anbindung der Konversionsfläche an die Eschollbrücker Straße
Anzahl der Anbindungen der Konversionsfläche
an die Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Anlage Verkehr 9
Erschließungskonzept
Übersicht Anbindungsvarianten
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Anlage 17.2
Erschließungskonzept
Straßennetz
Vorzugslösung Variante 3.4c
Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Äußere Erschließung
Innere Erschließung
Haupt-Radwegenetz mit / ohne
Radverkehrsanlage
Anbindung an äußere Erschließung
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Maßstab 1: 5.000
Erschließung Gewerbegebiet Südwest (EGSW)
Planstraße Nord
Planstraße Mitte
Planstraße Süd
Planstraße West
Planstraße Ost
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Kleyerstraße
Am Pelz
Am Blauen Stein
PulverhäuserwegT-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
BessungerStraße
Anlage Verkehr 10.1
Erschließungskonzept
Straßennetz
Vorzugsvariante 3.4c
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -
Riedstraße

Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Maßstab 1: 5.000
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Kleyerstraße
Am Pelz
Am Blauen Stein
PulverhäuserwegT-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
BessungerStraße
Anlage 17.2
Erschließungskonzept
Straßennetz
Vorzugslösung Variante 3.4c
Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Äußere Erschließung
Innere Erschließung
Ergänzung (evtl.)
Haupt-Radwegenetz mit / ohne
Radverkehrsanlage
Anbindung an äußere Erschließung
EGSW-Süd
EGSW-Nord
Planstraße Nord
Planstraße Mitte
Riedstraße
Planstraße Süd 2
Planstraße Exerzierplatz
Planstraße Süd 1
Planstraße West
Planstraße Ost
Anlage Verkehr 10.2
Erschließungskonzept
Straßennetz
Vorzugsvariante - modifiziert
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Davon seperater (Geh-) Radweg
Haupt-Radwegenetz mit / ohne
Radverkehrsanlage
Sonstige Straßen ohne
Radverkehrsanlagen,
innerhalb der Konversionsflächen
Tempo 30 Zone ohne Radverkehrs-
anlagen
Planstraße Nord
Planstraße Süd
Planstraße Mitte
Planstraße Ost
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Maßstab 1: 5.000
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Am Pelz
Riedstraße
BessungerStraße
Am Blauen Stein
PulverhäuserwegT-Online-Allee
Eschollbrücker Straße
Anlage Verkehr 11
Erschließungskonzept
Radverkehrsnetz
Vorzugsvariante
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -
EGSW-Süd
EGSW-Nord

TZ Rhein-Main
Heimstättensiedlung
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Riedstraße
Real
Am Pelz
Am Blauen Stein
Pulverhäuserweg
KronstädterWeg
T-Online-Allee
Wittichstraße
Am Kavalleriesand
Eschollbrücker Straße
Heimstättenweg
Südbahnhof
unmaßstäblich
0 m 250 m
unmaßstäblich
Quelle:
Orthophotokarte - Stadt Darmstadt
Untersuchungsgebiet
Flächen außerhalb des
Einzugsbereiches
Konversionsflächen
Bahnstrecke
Straße Planung
Straße Bestand
H
- Bus (300 m - Radius)
Verkehrsführung ÖPNV
Bestand / Planung
Verlängerung
Haltestelle
K neue Haltestelle für Linie K
Einzugsbereiche
- Bahn 1.000 m - Radius)
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
H
H
H
H
H
H
H
H
H
HH
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
RH
RK59
K62
K59
K62
K59
K62
K K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
AIR
K
H
H
R
K59
K62
R
K59
K62
R
K59
K62
H
H
von□Taxis
Hilpertstraße□/□GDP
T-Online-Allee
Hochschule□West
Hochschule
Phillip-Röth-Weg
Riedstraße
Riedstraße
Forstweg
Pulverhäuserweg
Am□Kaiserschlag
Südbahnhof
Haardtring
Mina-Rees-
Straße
Planung
Planung
Fortführung bis Endpunkt
Linie H (Anne-Frank-Straße)
Schaffung einer
Verbindung zum
Südbahnhof
Nathan-Hale-Depot
Kelly-Barracks
Anlage Verkehr 12
Erschließungskonzept
Vorzugsvariante
ÖPNV - Buslinie K mit Verlängerung
bis Heimstättensiedlung
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Schepp Allee
Holzhofallee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Maria-Goeppert-
Straße
Eifelring
Robert-Bosch-Straße
Rheinstraße
Rheinstraße
Hilpertstraße
Kleyerstraße
Bergschneise (Erschließung Gewerbegebiet Südwest)
Riedstraße
Holzhofallee
Eschollbrücker Straße
Eschollbrücker   Straße
Am Pelz
Pulverhäuser Weg
Heimstätten-
Siedlung
T-Online-
Allee
Deutsche-
Telekom-
Allee
Am KavalleriesandZweifalltorweg
Haardtring
Berliner AlleeGoebelstraße
Groß-Gerauer Weg
Pupinweg
Ida-Rhodes-Straße Mina-Rees-Straße
Stirnweg
8 %
20 %
20 %
3 %
6 %
7 %
20 %4 %10 % Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Untersuchungsgebiet
Verkehrszelle
Büro
Produktion
Gewerbe
Zellanbindung
Nutzungsarten:
1
10s
10n
Bestand
2
8
5
5
7
3
4
9 6
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -
Grundlage:
Prognose Planfall 2, Habermehl & Follmann
Verkehrsuntersuchung
Westranderschließung Darmstadt, August 2010
Anlage Verkehr 13
Prognose
Richtungsverteilung des Quell- und
Zielverkehrs durch neue Büronutzung
bzw. bei Gewerbeansiedlung
im Untersuchungsgebiet
unmaßstäblich

Planstraße Ost
Rheinstraße
Schepp Allee
Eifelring
Rheinstraße
Rheinstraße
Pupinweg
Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Ida-Rhodes-Straße
Mina-Rees-Straße
Stirnweg
Am Pelz
Pulver-
häuserweg
Deutsche
-Telekom-
Allee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Groß-Gerauer Weg
EschollbrückerStraße
Bergschneise
EschollbrückerStraße
Planstraße Nord
Riedstraße
Hilpert-
straße
Hilpert-
straße
Kleyer-
straße
Riedstraße
HaardtringHaardtring
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
660
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -
Anlage Verkehr 14
Prognose
B
vormittägliche Spitzenstunde
elastungen
unmaßstäblich
unmaßstäblich
560
350
10
840
710
20
340 440
320
230 70
130
20 50
40
180 740
850
110 230
50
80 220
20
340
220
380
420
20
750
190
140
30
160
180
350
80
250
200 120 230
120
20
200
180
60
100
90
830
520
330
340
40
100
130 20
230
440
30
450
630
20270 30
1020 10
60 340
5050
350
320
170
260
580
560
Gesamtverkehr in Kfz/h
3050
40620
350 90

Planstraße Ost
Rheinstraße
Schepp Allee
Eifelring
Rheinstraße
Rheinstraße
Pupinweg
Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Ida-Rhodes-Straße
Mina-Rees-Straße
Stirnweg
Am Pelz
Pulver-
häuserweg
Deutsche
-Telekom-
Allee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Groß-Gerauer Weg
EschollbrückerStraße
Bergschneise
EschollbrückerStraße
Planstraße Nord
Riedstraße
Hilpert-
straße
Hilpert-
straße
Kleyer-
straße
Riedstraße
HaardtringHaardtring
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
660
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -
unmaßstäblichunmaßstäblich
Anlage Verkehr 15
Prognose
B
nachmittägliche Spitzenstunde
elastungen
Gesamtverkehr in Kfz/h
Rheinstraße
Schepp Allee
Eifelring
Rheinstraße
Rheinstraße
Pupinweg
Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Ida-Rhodes-Straße
Mina-Rees-Straße
Stirnweg
Am Pelz
Pulver-
häuserweg
Deutsche
-Telekom-
Allee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Groß-Gerauer Weg
EschollbrückerStraße
Planstraße Nord
Riedstraße
Hilpert-
straße
Hilpert-
straße
Kleyer-
straße
Riedstraße
HaardtringHaardtring
840
510
470180 40
240170 140
70
2010
150
240
130
550
2040
140
260
40
130
580
180
250
280
150
610
390
820
20
10
69060 90
47010 20
670
620
40
330
110
90 70
460
60 380
70
460
410
50
180
40
510
750
0 35050
1060 20
50 100
2010
600
300
62060 80
470130 340
200 190
80200
40100
20580
540 30

Rheinstraße
Schepp Allee
Eifelring
Rheinstraße
Rheinstraße
Pupinweg
Erschließung Gewerbegebiet Südwest
Ida-Rhodes-Straße
Mina-Rees-Straße
Stirnweg
Am Pelz
Pulver-
häuserweg
Deutsche
-Telekom-
Allee
Am Kavalleriesand
Berliner Allee
Groß-Gerauer Weg
EschollbrückerStraße
Bergschneise
EschollbrückerStraße
Planstraße Nord
Riedstraße
Hilpert-
straße
Hilpert-
straße
Kleyer-
straße
Riedstraße
HaardtringHaardtring
E
C
F
C
C
C C C
C
B
B
C
C
B
F
C
C
C C C
C
B
C
C
120 m
100 m
60 m
70 m 40 m
90 m
60 m
70 m100 m
80 m
40 m
20 m
20 m
100 m
100 m
80 m
Durth Roos
Consulting GmbH
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
unmaßstäblich
Qualitätsstufen des Verkehrsablaufs
nach HBS
erforderliche Rückstaulänge
Vorfahrt Regelung
LSA Regelung
Umplanung im Zuge
der Brückenerneuerung
vormittags
nachmittags
Alternativer Ausbau
B = Der Verkehrsfluss ist nahezu frei
A = Der Verkehrsfluss ist frei
C = Der Verkehrszustand ist stabil
D = Der Verkehrszustand ist noch stabil
E = Die Kapazitätsgrenze ist erreicht
F = Die Verkehrsanlage ist überlastet
20 m
Anlage Verkehr 16
Prognose
Qualitätsstufen des Verkehrs
Verkehrsuntersuchung
Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

Amselweg
Heimstättenweg
Heimstättenweg
Heimstättenweg
Heinestraße
Moltkestraße
Moltkestraße
Schiebelhuthweg
Binger Straße
Haardtring
Haardtring
Oppenheimer Straße
Danziger Platz
Haardtring
Haardtring
Wormser Straße
Wormser Straße
Nachtigallenweg
Nachtigallenweg
Nachtigallenweg
Nachtigallenweg
Am Sandacker
Am Sandacker
Finkenweg
Finkenweg
Finkenweg
Am Blauen Stein
Am Blauen Stein
Am Pelz
Am Pelz
Am Pelz
Reichenberger Weg
Reichenberger Weg
Reichenberger Weg
An der Flachgewann
Karlsbader Straße
Karlsbader Straße
Am Kaiserschlag
Am Kaiserschlag
Am Sandacker
In der Köhlertanne
In der Köhlertanne
In der Köhlertanne
Forstweg
Forstweg
Forstweg
Unter den Golläckern
Unter den GolläckernPulverhäuserweg
Eschollbrücker Straße
Bessunger Straße
Groß-Gerauer Weg
Groß-Gerauer Weg
Am Hopfengarten
Am Hopfengarten
Schrautenbachweg
Thylmannweg
Haardtring
Philipp-Röth-Weg
Philipp-Röth-Weg
Riedstraße
Eschollbrücker Straße
Eschollbrücker Straße
Eschollbrücker Straße
Schepp Allee
Schepp Allee
Holzhofallee
Holzhofallee Schrautenbachweg
Haardtring
Riedstraße
Hilpertstraße
Haardtring
Wittichstraße
T-Online-Allee
Weg
Weg
Weg
Weg
Weg
Weg
Weg
Weg
Weg
Weg
WegWeg
Am Sandacker
Eschollbrücker Straße
Forstweg
RiedstraßeRiedstraße
Riedstraße
Hilpertstraße
Hilpertstraße
Haardtring
Wittichstraße
T-Online-Allee
Weg
Weg
Musterdetail
Heimstätten-
siedlung
+LOSHUWVWUD‰H
.OH\HUVWUD‰H(*6:
(VFKROOEUFNHU6WUD‰H
(VFKROOEUFNHU6WUD‰H
5LHGVWUD‰H
3ODQVWUD‰H2VW
3ODQVWUD‰H1RUG
Am Pelz
(VFKROOEUFNHU6WUD‰H
3ODQVWUD‰H0LWWH5LHGVWUD‰H
(VFKROOEUFNHU6WUD‰H
5LHGVWUD‰H(QWIDOO
optional Planweg 4
Nathan Hale Depot
Schepp Allee (Entfall)
TZ Rhein-Main
Kelly-Barracks
2,00
2,502,503,25 3,25 1,00
Anschlussan Bestand
Anschlussan Bestand
Anschluss an Bestand
Anschluss
an Bestand
Anschluss
an Bestand
Waldpark
Q 1
Q 1
Q 2
Q 2
Q 2
Q 2
Q 5
Q 5
Q 1
Q 1
Q 3
Q 3
Q 1
Q 1
3ODQVWUD‰H6G(*6:
Schepp Allee
Q 3
Q 3
Schepp Allee
Q 3
Q 3
Q 3
Q 6
Q 6
15,00
Schepp Allee
Q 3
Q 3
Q 3
2,50
7,02
7,50
2,50
 Bergschneise
Q 6
Q 6
Q 7b
Q 7b
Q 7a
Q 7a
Q 8
Q 8
Q 4
Q 4
Q 3
Q 9
Q 9
(UVFKOLH‰XQJ*HZHUEHJHELHW6GZHVW(*6:$EVFKQLWW1RUG
1,25
3,253,003,25 3,50
3,25
3,553,643.25
2,00
6,50 2,50
3,00
6,50 2,50
6,50
2,50
2,00
2,00
1,60
1,85
1,85
3ODQVWUD‰H6G(*6:
3ODQVWUD‰H([HU]LHUSODW]
Anschlussan Bestand
Anschlussan Bestand
Anschlussan Bestand
Anschlussan Bestand
Q 6
Q 6
Durth Roos
Darmstadt, August 2014
Consulting                    GmbH
0D‰VWDE
Legende
Fahrbahn (Asphalt)
Gehweg 
z.T. Geh- u. Radweg / Radweg, 
*UQ|IIHQWOLFK
Sicherheitsstreifen 
Radfahrstreifen
*UXQGODJH6WUD‰HQYHUNHKUVXQG7LHIEDXDPW
Darmstadt
mit Zweirichtungsverkehr
Senkrechtparken gem. Detail 1 (privat)
4XHUVFKQLWW+DXSWHUVFKOLH‰XQJ
0D‰VWDE
4XHUVFKQLWW:HJHYHUELQGXQJIU)X‰JlQJHUXQG5DGIDKUHU
0D‰VWDE
4XHUVFKQLWW5LHGVWUD‰H2VW
0D‰VWDE
Querschnitt 3-3 - Nebenstrecken ohne Parken
0D‰VWDE
Querschnitt 2-2 - Nebenstrecken mit Senkrechtparken
0D‰VWDE
4XHUVFKQLWW(UVFKOLH‰XQJ*HZHUEHJHELHW6GZHVW5DQGODJH
0D‰VWDE
Musterdetail
*UQIOlFKHJHPVWlGWHEDXOLFKHU
Rahmenplanung (privat)
*UHQ]HQ.RQYHUVLRQVIOlFKHQ
Tempo 30-Zone
Tempo 30-Zone
Tempo 30-Zone
.RQVHQVWUDVVHIU,&(1HXEDXVWUHFNH
JHPl‰5HJLRQDOSODQ6GKHVVHQ
Anlage Verkehr 17
Verkehrlicher Rahmenplan
4XHUVFKQLWWDD.OH\HUVWUD‰H
0D‰VWDE
4XHUVFKQLWW(UVFKOLH‰XQJ*HZHUEHJHELHW6GZHVW9HUELQGXQJ
0D‰VWDE
4XHUVFKQLWW3ODQVWUD‰H([HU]LHUSODW]
0D‰VWDE
Verkehrsuntersuchung
.RQYHUVLRQVIOlFKHQ
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -
4XHUVFKQLWWEE3ODQVWUD‰H:HVW
0D‰VWDE

TZ Rhein-Main
Heimstättensiedlung
Haardtring
Hilpertstraße
Holzhofallee
Schepp Allee
Bergschneise
Kleyerstraße
Riedstraße
Real
Lidl
Fa. Döhler
Am Pelz
Am Blauen Stein
Pulverhäuserweg
Kronstädter 
Weg
T-Online-Allee
Wittichstraße
Am Kavalleriesand
Eschollbrücker Straße
Südbahnhof
Untersuchungsgebiet
Konversionsflächen
Bahnstrecke
H
H
- Buslinien
Verkehrsführung ÖV 
Bestand /Planung
Haltestelle BestandH
Haltestelle PlanungK
Einzugsbereiche innerhalb 
des Untersuchungsgebietes
- Bahn
Untersuchungsgebiet außerhalb
der Haltestelleneinzugsbereiche
durch Linie K neu erschlossene
Flächen der Heimstättensiedlung
Darmstadt, August 2014
Verkehrsuntersuchung
 Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
Durth Roos
Consulting GmbH
Grundlage: 
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
Darmstadt
Maßstab  1:2.500
H
H
H
H
H
H
H
H
H
HH
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
H
R
H
RK59
K62
K59
K62
K59
K62
K59
K62
K59
K62
KK K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
AIR
K
HH
R
K59
K62
R
K59
K62
R
K59
K62
H
H
Hilpertstraße / GDP
von Taxis
T-Online-Allee
Hochschule West
Hochschule
Phillip-Röth-Weg
Riedstraße
Riedstraße
Forstweg
Pulverhäuserweg
Fünfkirchner Straße
Am Kaiserschlag
Südbahnhof
Haardtring
Mina-Rees-
Straße
Schaffung einer 
Verbindung zum 
Südbahnhof
Nathan-Hale-Depot
Kelly-Barracks
Anlage Verkehr 18
Verkehrlicher Rahmenplan
ÖPNV-Linienplan
Verkehrsuntersuchung
 Konversionsflächen
Kelly-Barracks / Nathan-Hale-Depot
in Darmstadt
- Kurzfassung -

anlage 2

3204 Zeichen

Heimstättenweg
T.+K
Südbahnhof
T.
Haardtring
Haardtring
Wormser
 Straße
Nachtigallenweg
Nachtigallenweg
T
TGa
Am
 Sandacker
Am
 Sandacker
Finkenweg
Finkenweg
Finkenweg
T.
T.
(NG)
Tiefga
.
(NG)
Keller
T.
Am
 Blauen
 Stein
Am
 Blauen
 Stein
K
TGa
Eschollbrücker
 Straße
Eschollbrücker
 Straße
Eschollbrücker
 Straße
Eschollbrücker
 Straße
Am
 Pelz
Am
 Pelz
Am
 Pelz
Weg
T
(NG)
(NG)
Reichenberger
 Weg
Reichenberger
 Weg
An der Flachgewann
Karlsbader
 Straße
T.
T
Am
 Kaiserschlag
Am
 Kaiserschlag
T
Weg
T.
T.
T.
T.
T.
T.
Am
 Sandacker
T.
T.
T.
In
 der
 Köhlertanne
In der
 Köhlertanne
T.
T.
T
Forstweg
Forstweg
Forstweg
T.
T.
T.
Unter
 den
 Golläckern
Weg
garage
TGa
T.
T.
Pulverhäuserweg
Eschollbrücker
 Straße
(NG)
Rückhaltebecken
unterirdisches
(NG)
Bessunger Straße
TGa
TGa
TGa
TGa
TGa
TGa
Am
 Hopfengarten
Am
 Hopfengarten
Thylmannweg
K
K+T.
Schrautenbachweg
Haardtring
Philipp-Röth-Weg
Philipp-Röth-Weg
K
Fl.48
Fl.48
Fl.48
Fl.48
Fl.48
Fl.48
Fl.48
Fl.48
Riedstraße
Riedstraße
Riedstraße
Eschollbrücker
 Straße
T
Schepp
 Allee
Holzhofallee
Holzhofallee Schrautenbachweg
Haardtring
T.
Schepp
 Allee
Riedstraße
Weg
R
Tanks
Hilpertstraße
R
Tank
R
Öltank
R
Fl.47
Fl.47
Fl.47
Hilpertstraße
R
Öltank
Kleyerstraße
Kleyerstraße
Kleyerstraße
Kleyerstraße
(NG)
(NG)
Haardtring
Weg
Wittichstraße
TGa
TGa
TGa
TGa
TGa
TGa
TGa
TGa
Parkhaus
T-Online-Allee
TGa
(NG)
Wurftaubenstand Nimrod
Fl.17
Fl.43
Fl.44
Fl.49
Fl.49
Fl.49
Fl.50
Fl.18
Fl.18
Fl.18
Fl.18
( aus Stadtkarte )
Schepp
 Allee
Park
Park
Weg
Parkdeck G
Bergschneise
Reitschneise
Spielplatz
Sportplatz
Waldfläche
Anschluss
 
an
 Bestand
Anschluss
 
an
 Bestand
Anschluss
 
an
 Bestand
Anschluss
 
an
 Bestand
 Riedstraße
 (Entfall)
TZ Rhein-Main
 Bergschneise
optional
 Planweg
 4
Anschluss
 an
 Bestand
Eschollbrücker
 Straße
Riedstraße 
Riedstraße
Planstraße
 Ost
Planstraße
 Exerzierplatz
Eschollbrücker
 Straße
Planstraße
 West
 (Kleyerstraße
)
Eschollbrücker
 Straße
Planstraße
 Süd 1
Hilpertstraße
Kleyerstraße
Planstraße
 Nord 
Am
 Pelz
Planstraße
 Mitte (Riedstraße)
Hilpertstraße
Q 3
Q 3
Q 3
Q 3
Q 3
Q 3
Q 3
Q 3
Q 3
Q 3
Planstraße
 Süd 2
Q 1
Q 1
Q 2
Q 2
Q 6
Q 6
Q 2
Q 2
Q 5
Q 5
Q 1
Q 1
Q 1
Q 1
Q 6 Q 6
Q 6
Q 6
Q 7b
Q 7b
Q 7a
Q 7a
Q 8
Q 8
Q 4
Q 4
Q 9
Q 9
Straßenquerschnitte o. M.
KELLEY BARRACKS
NATHAN HALE DEPOT
WISSENSCHAFTSSTADT  DARMSTADT
AG 5
Dipl.-Ing. Architekten BDA
Arheilger Straße 52
64289 Darmstadt
Tel :
Fax :
e-mail : ag5@ag5-architekten.de
0 61 51 - 7 94 04
0 61 51 - 7 71 74
N
GE 1  Gewerbe, vorw. Büronutzung
GE 2  Gewerbe
GE 3  Gewerbe, vorw. produzierend 
Überbaubare Fläche
Öffentliche Straßen und Wege / optional
Gebäude: Erhaltung möglich
Gebäude: Erhaltung empfohlen
Bestehende Gebäude
Grün- und Pflanzflächen, privat
Grün- und Pflanzflächen, öffentlich:
Park-, Wald- und Straßengrünflächen
Grundstücksgrenzen
Legende / Planzeichen:
DIN A1 / M1:2500
Entwicklungskonzept
Zusammenfassende Darstellung
Stand: 28.08.2014
Best. Gebäude, vorauss. Abbruch
Rückbau Brücke
vorw. Gebäudeausrichtung
Fuß- und Radweg
Grenze Untersuchungsgebiet
Grenze Konversionsgebiet
Baum Bestand / Erhalt
Baum Neu (Baumreihen, Alleen)
Geltungsbereich Bebauungsplan W46
Hauptsammler
Kfz.-Stellplätze, straßenbegleitend
Quelle: Durth Roos Consulting GmbH

Beratungsverlauf (5)

TOP 10
TOP 6
TOP 17
TOP 427
TOP 4

Orte (60)

  • Kleyerstraße 1
  • Rheinstraße 99
  • Eschollbrücker Straße 39
  • Riedstraße
  • Hilpertstraße 20
  • Arheilger Straße 52
  • Nieder-Ramstädter Straße 18
  • Heinrich-Hertz-Straße 9
  • Holzhofallee
  • Schepp Allee
  • Bessunger Straße 125
  • Klausenburger Straße
  • Panzerstraße
  • Robert-Bosch-Straße
  • Anne-Frank-Straße
  • Mina-Rees-Straße
  • Wormser Straße
  • Haardtring
  • Pulverhäuserweg
  • Eifelring
  • Luisenplatz
  • Heimstättenweg
  • Groß-Gerauer Weg
  • Philipp-Röth-Weg
  • Am Kavalleriesand
  • Am Blauen Stein
  • Am Sandacker
  • Am Kaiserschlag
  • Am Hopfengarten
  • Heidelberger Straße
  • Maria-Goeppert-Straße
  • Ida-Rhodes-Straße
  • Deutsche-Telekom-Allee
  • Oppenheimer Straße
  • Reichenberger Weg
  • An der Flachgewann
  • Karlsbader Straße
  • In der Köhlertanne
  • Unter den Golläckern
  • Schrautenbachweg
  • Fünfkirchner Straße
  • Bergschneise
  • Damenschneise
  • Stadtschneise
  • Am Hauptbahnhof
  • Wittichstraße
  • Berliner Allee
  • Heinestraße
  • Moltkestraße
  • Schiebelhuthweg
  • Binger Straße
  • Danziger Platz
  • Nachtigallenweg
  • Kronstädter Weg
  • Reitschneise
  • Forstweg
  • Pupinweg
  • Stirnweg 8
  • Amselweg
  • Finkenweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0357
Typ
Magistratsvorlage
Datum
09.09.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00