V/0008/2006
Die Familienhebamme am Gesundheitsamt der Stadt Münster
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage
12421 Zeichen
V/0008/2006
DER OBERBÜRGERMEISTER
Gesundheitsamt
Betrifft
Die Familienhebamme am Gesundheitsamt der Stadt Münster
Ein Modellprojekt in der aufsuchenden Gesundheitshilfe für Flüchtlinge und sozial sowie
gesundheitlich Benachteiligte
- Anregung des Ausländerbeirates an den Rat Nr. AAB/0003/2005
Beratungsfolge
28.02.2006 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Vorberatung
01.03.2006 Ausländerbeirat Vorberatung
02.03.2006 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung
08.03.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung
16.03.2006 Kommission zur Unterbringung von Aussiedlern, Asylbewerbern u. ausländischen
Flüchtlingen Vorberatung
29.03.2006 Hauptausschuss Vorberatung
05.04.2006 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
Sachentscheidung:
1. Der Rat stimmt der Fortführung des Modellprojektes „Die Familienhebamme am Gesundheits-
amt der Stadt Münster“ für den Zeitraum 2006 bis 2008 zu.
2. Mit der Beschlussfassung zu Ziffer 1 ist die Anregung des Ausländerbeirates AAB/0003/2005
erledigt.
Kosten/Folgekosten
3. Es wird zur Kenntnis genommen, dass das Modellprojekt durch einen Zuschuss der Franz Brö-
cker-Stiftung in Höhe von jährlich jeweils 11.440 € für die Jahre 2006 bis 2008 gefördert wird und
dass Kosten und Folgekosten in Höhe von jährlich jeweils 31.000 € für die Jahre 2006 bis 2008
entstehen.
Finanzierung/Mittelbereitstellung
4. Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren:
Ausgaben
Vorlagen-Nr.:
V/0008/2006
Auskunft erteilt:
Frau Dr. Schwarte
Ruf:
492 53 03
E-Mail:
SchwartD@stadt-muenster
Datum:
04.01.2006
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0008/2006
Haush.-
stelle
Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€
Bemerkung
5000.655.0000.X Projektmittel
Familienhebamme
2006
2007
2008
31.000
31.000
31.000
Für das 1. Halbjahr
2006 wurden
15.500 € apl. zur
Verfügung gestellt.
Insgesamt Deckung
jeweils:
11.440 € Einnahm. s.u.
9.560 € Sperrung bei
5000.590.0000.9
10.000 € Sperrung bei
5000.663.0000.X
Insgesamt: 93.000
Einnahmen
Haush.-
stelle
Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€
Bemerkung
5000.178.0000.8 Zuschuss Franz Bröcker-
Stiftung
2006
2007
2008
11.440
11.440
11.440
Insgesamt: 34.320
Die entsprechenden Mittel werden über Veränderungsblätter in den Haushalt 2006 ff. eingestellt.
Begründung:
1. Ausgangssituation
Nach dem Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG) haben die Gesundheitsämter
Personen, die wegen ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes und aufgrund sozia-
ler Umstände besonderer gesundheitlicher Fürsorge bedürfen, Unterstützungen und Beratungen
anzubieten und bei Bedarf auch aufsuchende Hilfen zu leisten.
Das gesundheitliche Regelversorgungssystem in Münster selbst ist gut ausgebildet, doch längst
nicht alle Betroffenen sind in der Lage, die Angebote im ambulanten und stationären Bereich ei-
geninitiativ und eigenverantwortlich zu nutzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Bei Menschen mit
Migrationshintergrund stellen oft mangelnde Sprachkenntnisse und kulturelle Gründe eine Zu-
gangsbarriere dar. Aber auch bei deutschen Familien können fehlende Bildung, Überforderung
oder schlechte Erfahrungen mit Ärztinnen und Ärzten oder Hilfsinstitutionen den Zugang zum Ge-
sundheitssystem erschweren.
So ist immer wieder festzustellen, dass manche Frauen die angebotenen Schwangerschaftsvor-
sorgen und Vorsorgeuntersuchungen für Kinder nicht oder nicht ausreichend in Anspruch nehmen.
Dies führt regelmäßig zu Komplikationen wie Frühgeburten nach Infektionen oder Krankheiten des
Kindes, die wiederum zahlreiche Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte nach sich ziehen. Ne-
ben der psychischen Belastung für die Familien entstehen dadurch erhebliche Kosten und Folge-
kosten, die durch eine bessere, frühzeitige und individuelle Betreuung vermieden werden könnten.
Um hier adäquat Hilfe leisten zu können, hat die Fachstelle für sozialmedizinische Beratung und
Hilfen des Gesundheitsamtes im Jahre 2004 das Projekt „Die Familienhebamme am Gesund-
heitsamt der Stadt Münster“ entwickelt und auf den Weg gebracht. Nach einer entsprechenden
- 3 -
V/0008/2006
Vorlaufphase soll das Modellprojekt nunmehr für den Zeitraum von 2006 bis 2008 abgesichert
werden.
2. Zielsetzung und Inhalt des Projektes
Ziel ist es, die Betreuung von Schwangeren und Neugeborenen mit Unterstützungsbedarf grundle-
gend zu verbessern. Eine optimale Unterstützung bietet hier die frühzeitige Betreuung der Betrof-
fenen durch eine Familienhebamme. Diese genießt aufgrund ihres Berufsbildes in allen Kulturen
hohes Ansehen und Vertrauen und findet Zugang auch zu den Frauen, die sonst den Kontakt mit
Ämtern eher vermeiden. Um möglichst viel e Frauen aus den unterschiedlichen Kulturen und Prob-
lembereichen erreichen zu können, wurde eine freiberufliche Hebamme auf Honorarbasis ver-
pflichtet, die über einen eigenen Migrationshintergrund und über eine hohe Sprach- und Fachkom-
petenz verfügt.
Die Hebamme nimmt alle üblichen Hebammentätigke iten wahr, die im Rahmen der Geburtsvorbe-
reitung sowie der Betreuung nach der Geburt angeboten werden, wie z.B. Schwangerschaftsvor-
sorgeuntersuchungen, Wochenbettbetreuung und Stillberatung bis 8 Wochen nach der Geburt.
Neben dieser medizinischen Betreuung bezieht die Familienhebamme in verstärktem Maße auch
soziale Gesichtspunkte mit ein. Die umfassende Betreuung beinhaltet auch die Vermittlung von
Informationen über Ernährung, Pflege, notwendige Vorsorgen etc. Die Familienhebamme sorgt
dafür, dass Mutter und Kind die weiteren Untersuchungen bei den niedergelassenen Ärztinnen und
Ärzten wahrnehmen, thematisiert ggf. auch Dinge wie Familienplanung, Gewalt in der Familie und
zeigt weitere Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten auf. Der Betreuungszeitraum wird indivi-
duell festgelegt und kann bei Bedarf das 1. Lebensjahr des Kindes umfassen. Die Profession der
Hebamme ist für diese Art der Betreuung äußerst günstig, da Hebammen in der Regel ein beson-
ders vertrauensvolles Verhältnis zu den Müttern und eine hohe Akzeptanz haben.
Schließlich arbeitet die Hebamme eng mit allen Diensten, die in der jeweiligen Familie tätig sind
sowie mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zusammen. Diese Kooperation ermöglicht
eine niedrigschwellige Betreuung von Problemfamilien. Die Familienhebamme ist den kooperie-
renden Institutionen als feste Ansprechpartnerin bekannt. Sie macht andere freiberuflich tätige
Hebammen, mit denen das Gesundheitsamt auch zusammenarbeitet, mit den unterschiedlichen
Kulturen bekannt und versucht, die Sensibilität ihrer Kolleginnen für die besonderen Problemlagen
dieser Frauen zu steigern. Ziel ist dabei immer eine Integration in das Regelversorgungssystem.
3. Bisherige Erfahrungen und Vorberatungen in den Fachgremien des Rates
Die bisherigen Projekterfahrungen sind ausgesprochen positiv. Die Familienhebamme hat zu Be-
ginn des Projektes (2004) vorwiegend Frauen mit Migrationshintergrund, im zweiten Jahr (2005)
wegen des zunehmenden Bedarfs auch einige deutsche Frauen aus Stadtteilen mit besonderem
Förderbedarf betreut.
Die Anbindung der Hebamme an das Gesundheitsamt ist für beide Seiten gewinnbringend. Die
Arbeit der Hebamme ergänzt die aufsuchenden Gesundheitshilfen im Sektor Frauenarbeit und
Familienhilfe. Da die Fachstellenleiterin Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist, steht
sie der Hebamme als kompetente Beraterin zur Seite. Alle betreuten Fälle werden in regelmäßigen
Rücksprachen aufgerollt und diskutiert.
Im Laufe des Jahres 2005 wurden die Dienste der Hebamme verstärkt vom Amt für Kinder, Ju-
gendliche und Familien angefordert. Das Gesundheitsamt möchte daher die Einsatzzeit der He-
bamme ab 2006 ausweiten, um sowohl in den Übergangsheimen als auch in den Stadtteilen die
Versorgung von Schwangeren und Säuglingen mit Unterstützungsbedarf sicherzustellen und zu
verbessern. Durch eine Verdoppelung der Einsatzzeiten der Familienhebamme könnten ca. 90
Frauen und Kinder pro Jahr erreicht werden.
- 4 -
V/0008/2006
Mit der Vorlage V/0192/2005 hat die Verwaltung über das Modellprojekt der Familienhebamme in
den Fachgremien ausführlich berichtet. Da zum Zeitpunkt der Beratungen die Finanzierung des
Modellprojektes für den Zeitraum 2006 bis 2008 nicht gesichert war, hat der Ausländerbeirat am
31.08.2005 die Anregung an den Rat beschlossen, zur Fortführung des Modellprojektes ab 2006
die erforderliche Finanzierung sicherzustellen (Anlage). Noch während der Beratungsphase der
Vorlage hatte die Verwaltung Finanzierungsmöglichkeiten eruiert mit dem Ergebnis, dass die Stif-
tungsgremien der Franz Bröcker-Stiftung sich einvernehmlich für eine dreijährige Mitförderung des
Projektes ausgesprochen haben. Mit dieser Finanzierungszusage hatte die Verwaltung die Be-
schlussvorlage V/0937/2005 zur Sitzung des Hauptausschusses am 07.12.2005 vorgelegt, zu der
CDU- und FDP-Fraktion einen gemeinsamen Ergänzungsantrag (Anlage) eingebracht hatten, der
einstimmig bei Stimmenthaltungen angenommen wurde. Die Vorlage in der Fassung des Ergän-
zungsantrages wurde einstimmig beschlossen:
„1. Die Fortführung des Modellprojektes „Familienhebamme am Gesundheitsamt der Stadt Münster“ bis
einschließlich 30.06.2006 wird sichergestellt.
2. Zur Sicherung einer Übergangsregelung bis zur abschließenden Entscheidung über die Fortführung
des Modellprojektes bis 2008 wird die Kämmerin gebeten, die erforderlichen Mittel in Höhe von
15.500 € für 2006 außerplanmäßig gem. § 82 Abs. 1 GO NW wie folgt bereitzustellen:
HHSt. 5000.655.0000.X – Projektmittel Familienhebamme 15.500 €
Deckung:
Einnahme HHSt. 5000.178.0000.8 – Zuschuss Franz Bröcker-Stiftung 5.720 €
Sperrung
HHSt. 5000.590.0000.9 – Allg. Betriebskosten 4.780 €
Sperrung HHSt. 5000.663.0000.X – ÖGDG-Umsetzung 5.000 €“
Die Anregung des Ausländerbeirates an den Rat ist mit diesem Beschluss des Hauptausschusses
noch nicht erledigt. Zur Sicherung der Übergangsregelung des Modellprojektes hat die Kämmerin
die erforderlichen Haushaltsmittel bis zum 30.06.2006 außerplanmäßig bereitgestellt. Mit dieser
Vorlage kommt die Verwaltung dem Auftrag des Hauptausschusses nach und bittet den Rat zur
abschließenden Entscheidung über die Fortführung des Modellprojektes bis 2008.
4. Leistungs-, Kosten- und Finanzierungsübersicht
Leistungsumfang
► Personaleinsatz: Familienhebamme, Stadtärztin
► Betreute Frauen: ca. 90 pro Jahr
► Betreuungsumfang: je Klientin durchschnittlich 8 Hausbesuche (im konkreten Einzelfall 2 bis
20 Hausbesuche erforderlich)
► Betreuungszeitraum: vor und bis zu einem Jahr nach der Geburt jeweils im konkreten Einzel-
fall.
► Leistungsträger
: - für den Aufwand der Familienhebamme
vor und bis 8 Wochen nach der Geburt:
Krankenkassen bzw. Sozialamt für Migrantinnen (Abrechnung durch die
Familienhebamme direkt mit den Trägern)
ab der 9. Woche
:
Gesundheitsamt (Abrechnung mit dem Gesundheitsamt)
- für den Aufwand der Stadtärztin (Begleitung des Projektes)
Gesundheitsamt
► Vergütung der Leistungen der Familienhebamme
(durch das Gesundheitsamt): 24,50 € je
Hausbesuch bzw. Stundenvergürung in Anlehnung an die Hebammengebührenordnung.
Kosten
► Familienhebamme: Arbeit mit den Klientinnen: 90 Klientinnen x 8 Hausbesuche
durchschnittlich je Klientin x 24,50 € Vergütung je Hausbesuch 17.640 €
Organisation der Arbeit etc.: 1,5 Stunden x 48 Arbeitswochen x 24,50 € 1.800 €
► Sachkosten: Untersuchungsmaterial, Medikamente u.a. 2.000 €
► Stadtärztin: 4,75 Stunden wöchentlich 9.560 €
Gesamtbetrag: 31.000 €
- 5 -
V/0008/2006
Finanzierung
► Stadt Münster 19.560 €
► Franz Bröcker-Stiftung 11.440 €
31.000 €
5. Abschließende Bemerkung
Die Verwaltung wird in den Fachgremien des Rates rechtzeitig vor Beendigung des Modellprojek-
tes die Erfahrungen in dieser Arbeit auswerten und rechtzeitig Vorschläge zur weiteren Entwick-
lung unterbreiten.
In Vertretung
gez.
Dr. Klein
Stadträtin
Anlage:
Anregung des Ausländerbeirates an den Rat AAB/003/2005
Ergänzungsantrag zur Vorlage 0937/2005
Anregung Ausländerbeirat
2294 Zeichen
Sep-O05 14:43 Stadt Sep MS 00.5 +49 251 492 7704 Aulape Anregung des Ausländerbeirates AAB/0003/2005 an den Rat vom 31.08.2005 Beschluss des Ausländerbeirates vom 31.08.2005 (Anregung an den Rat) „Der Rat möge beschließen! Zur Fortführung ‘des Modellprojektes „Die Familienhebarmme am Gesundheitsamt der Stadt Münster“ werden ab dem Haushaltsjahr 2006 jährlich 22.000 EUR bereitgestellt.” Begründung: Die Arbeit der Famillenhebamtme, die im Rahmen der Vorlage V/0192/2005 in der letzten Sitzung des Ausländerbeirates anschaulich vorgestellt wurde, stellt eıne wesentliche Un- terstützung für viele Menschen ausländischer Herkunft und für sozial und gesundheitlich Benachteiligte dar. Aus vielfältigen Gründen haben diese Frauen und Familien bisher kei- nen Zugang zum eigentlich guten Gesundheitsvorsorgesystem in Münster gefunden. Durch das niedrigschwellige Angebot der Familisnhebamme in Munster und die extrem hohe fachliche, soziale und interkulturelle Kompetenz der Stelleninhaberin wurden wichti- ge Hilfestellungen geleistet. Durch die getroffenen Maßnahmen konnten zudem weitaus höhere Folgekosten, die ohne die Unterstützung der Familienhebamme nicht nur gesamt- gesellschaftlich im Gesundheitssystem, sondern auch konkret für die Stadt Münster ange- fallen wären, vermieden werden. So führt beispielsweise die Unwissenheit vieler Mütter über eine vernünftige Pflege und Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern immer wie» der zu Komplikationen, die häufig mit zahlreichen Arztbesuchen und Krankenhausaufent- halten verbunden sind. Neben der psychischen Belastung für die Familien, insbesondere für die Kinder, entstehen hier erhebliche Kosten, die durch die individuelle Betreuung si- cher zu vermeiden sind. Da nach den Angaben in der Vorlage Nr. V/0192/2005 die Finanzierung des Projektes nur bis Ende 2005 gesichert ist, muss schon jetzt nach Wegen und Möglichkeiten gesucht werden, um die Arbeit übergangslos fortführen zu können. Der Ausländerbeirat hält das Modellprojekt in besonderem Maße für wichtig und dies aus der langjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Stelleninhaberin heraus. Es sollte langfristig im Gesundheits- amt verankert werden. Dürch die Einsparungen ergeben sich in erheblichem Maße Einsparungen durch die 0.9. vermiedenen Folgekosten.
Ergänzungsantrag
1387 Zeichen
COM... RATSFRAKTION Ratsfraktion 05. Dezember 2005 bm Ergänzungsantrag zur Vorlage 0937/2005 Die Familienhebamme am Gesundheitsamt der Stadt Münster Der Hauptausschuss möge beschließen: 1. Die Fortführung des Modellprojekts „Familienhebamme am Gesundheitsamt der Stadt Münster“ bis einschließlich 30.6.2006 wird sichergestellt. 2. Zur Sicherung einer Übergangsregelung bis zur abschließenden Entscheidung über die Fortführung des Modellprojektes bis 2008 wird die Kämmerin gebeten, die erforderlichen Mittel in Höhe von 15.500 € für 2006 außerplanmäßig gem. 82 Abs. 1 GO NW wie folgt be- reitzustellen: HHSt 5000.655.0000.X — Projektmittel Familiennebamme 15.500,00 € Deckung: Einnahme HST 5000.178.0000.8 Zusch.Franz-Bröcker-Stiftung 5.720,00 € Sperrung HST 5000.590.0000.9 Allg. Betriebskosten 4.780,00 € Sperrung HST 5000.663.0000.X ÖGDG-Umsetzung 5.000,00 € Begründung: Da die Verabschiedung des Haushaltplanes 2006 erst für April 2006 vorgesehen ist, die finanziel- len Mittel für das Modellprojekt aber nur bis zum 31.12.2005 gesichert sind, soll mit dieser Über- gangsregelung die Arbeit der Familienhebamme am Gesundheitsamt der Stadt Münster gewähr- leistet werden. Über eine Fortführung des Modellprojektes ab 01.07.2006 wird im Rahmen der Haushaltsplanberatungen entschieden. jez. H.-Dieter Sellenriek gez. Carola Möllemann-Appelhoff g CDU-Fraktion FDP-Fraktion
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0008/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 20.01.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37