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2013/0278

Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2013 zum Haushalt 2013

Magistratsvorlage 14.08.2013

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2013/0278

1677 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
19.08.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat IV  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Dezernat IV 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0278 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Finanzcont rolling-Bericht Januar bis Juni 2013 zum Haushalt 2013 
 
Vorlage vom: 14.08.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontro lling-Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die Stadt-
verordnetenversammlung weiter. 
 
 
 
Anlagen: Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2013 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 14.08.2013:  
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans der 
Gemeinde mit doppelter Buchführung (GemHVO-Doppik) ist die Stadtverordnetenversammlung 
mehrmals jährlich über den Stand des Haushaltsvollzugs zu unterrichten. 
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2013“ kann der Stand der 
Ausführung des Haushalts 2013 zum 30. Juni 2013 entnommen werden. 
 
Darmstadt, 14.08.2913 
 
Dezernat IV 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

anlage 1

18663 Zeichen

Haushalt 2013 
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2013

1
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht   2 
 
2 Überblick Ergebnishaushalt   3 
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.06.2013  3 
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen   5 
 
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand   8 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe   8 
3.2 Stand der Bürgschaften   8 
 
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen   9 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad   9 
4.2 Steuerertragsquote   9 
4.3 Personalquote   10 
4.4 Zuschuss- und Förderquote   10 
4.5 Transferaufwandsquote   11 
4.6 Transferdeckungsquote   11 
4.7 Zinslastintensität   12

2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 
 
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.06.2013. 
 
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert. 
 
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 07.08.2013. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des 
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein. 
 
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2013, teilweise wird eine Anpassung der Ansätze mit dem Nach- 
tragshaushalt 2013 erfolgen. 
 
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu- 
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu- 
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die 
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter  und Verwaltungsstellen dar. 
 
Budget = (HH-Ansatz 2013 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2012 – Sperre) / 2 
 
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die  Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe- 
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz- 
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt. 
 
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen 
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende  des Berichtszeitraumes abgebildet. 
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt  zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften  mitgeteilt. 
 
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus- 
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.

3
2 Überblick Ergebnishaushalt 
 
2.1  Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. Juni 2013 
 
 
Die Genehmigung des Haushalts 2013 wurde am 08.03.2 013 – verbunden mit Auflagen und Einsparvorgaben – vom Regierungspräsidenten erteilt. 
Bis dahin galten die Grundsätze der vorläufigen Hau shaltsführung. 
 
Die Entwicklung im Ergebnishaushalt stellt sich bis  zum 30.06.2013 mit einer Übererfüllung der geplant en ordentlichen Erträge (113%) und einer 
Unterschreitung der geplanten ordentlichen Aufwendu ngen (94%) durchaus positiv dar. 
*) Dabei ist bei den Gewerbesteuererträgen die Auflösu ng 
der Gewerbesteuerrückstellung, die erst im Rahmen d es Jahresabschlusses erfolgt, manuell eingerechnet.  Ansonsten ergäbe sich ein falsches Bild 
über die tatsächliche Ertragssituation. 
 
 
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
30.06.13  
Ist bis 
30.06.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
privatrechtliche Leistungsentgelte -6.098.010  -3.049.005  -2.214.062       -834.943  73%  
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -45.586.940  -22.793.470  -22.836.428       42.958  100%  
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -13.7 67.612  -6.883.806  -7.337.412       453.606  107%  
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -63.4 00  -31.700        -31.700   
Steuern und Steuerähnliche Erträge -248.054.000  -124.027.000  -148.467.226       24.440.226  70%  
davon Gewerbesteuer -135.000.000  -67.500.000  -76.106.613  *)     8.606.613  113%  
davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -68.500 .000  -34.250.000  -36.086.016       1.836.016  105%  
davon Grundsteuer B -29.870.700  -14.935.350  -28.927.885       13.992.535  194%  
davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -12.500.00 0  -6.250.000  -6.081.421       -168.579  97%  
Erträge aus Transferleistungen -21.644.000  -10.822.000  -13.398.576       2.576.576  124%  
davon SGB II / Hartz IV -11.365.000  -5.682.500  -5.777.707       95.207  102%  
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -85.689.720  -42.844.860  -43.722.905       878.045  102%  
davon Schlüsselzuweisungen -59.569.000  -29.784.500  -29.784.557       57  100%  
Erträge aus der Auflösung von SoPos -6.986.440  -3.493.220  -3.229.419       -263.801  92%  
sonstige ordentliche Erträge -9.981.850  -4.990.925  -6.320.006       1.329.081  127%  
Summe der ordentlichen Erträge -437.871.972  -218.935.986  -247.526.034       28.590.048  113%

4
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
30.06.13  
Ist bis 
30.06.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Personalaufwendungen 83.807.230  41.903.615  38.468.396       3.435.219  92%  
Versorgungsaufwendungen 19.577.770  9.788.885  6.219.115       3.569.770  64%  
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 79.217. 202  36.154.259  33.683.844    27.071  697.680  -7.633.435  2.470.415  93%  
   davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 29.180.500  13.160.775  14.692.478    59.100   -2.918.050  -1.531.703  112%  
Abschreibungen 17.638.470  8.819.235  8.129.679       689.556  92%  
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 121.061. 132  51.240.537  55.037.437  37.500   -776.050  143.923  -17.985.432  -3.796.900  107%  
   davon Zuweisung Staatstheater 13.891.700  6.945.850  6.945.846       4 100%  
   davon Zuschuss DADINA 5.246.000  2.623.000  2.600.000       23.000  99%  
   davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 11.617.400  4.646.960       -2.323.480  4.646.960   
   davon Zuschuss Darmstadtium 3.073.774  1.229.510  2.000.000      -614.755  -770.490  163%  
   davon Kita-Zuschuss kirchliche Träger 11.296.425  4.492.777  5.137.000    -51.587   -2.259.285  -644.223  114%  
   davon Kita-Zuschuss freie Träger 12.806.822  5.122.729  103.900      -2.561.364  5.018.829  2%  
   davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 21.700.000  8.680.000  10.850.000      -4.340.000  -2.170.000  125%  
   davon Verlustabdeckung EB Kultur 6.683.160  3.416.580  5.846.000    150.000    -2.429.420  171%  
   davon Verlustabdeckung EB Bäder 4.008.850  1.603.540  2.000.000      -801.770  -396.460  125%  
   davon Verlustabdeckung EB Bürgerh. und Märkte           
   davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 7.455.080  2.952.482  2.500.000    -59.100   -1.491.016  452.482  85%  
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 47.241.000  23.620.500  18.606.368       5.014.132  79%  
   davon LWV-Umlage 31.284.000  15.642.000  15.674.490       -32.490  100%  
   davon Gewerbesteuerumlage 12.500.000  6.250.000  1.112.332       5.137.668  18%  
Transferaufwendungen 94.087.598  47.045.082  45.145.242    -285  2.850   1.899.840  96%  
   davon SGB II / Hartz IV 35.815.000  17.907.500  17.909.403       -1.903  100%  
   davon Jugendhilfe 18.050.216  9.025.108  7.920.560       1.104.548  88%  
sonstige ordentliche Aufwendungen 28.001  12.601  11.993      -2.800  608  95%  
Summe der ordentlichen Aufwendungen 462.658.403  218.584.713  205.302.074  37.500   -749.263  844.453  -25.621.667  13.282.639  94%  
Verwaltungsergebnis 24.786.431  -351.273  -42.223.960  37.500    -749.263  844.453  -25.621.667 41.872.687  12020%  
Finanzerträge -12.408.132  -6.204.066  -9.407.551       3.203.485  152%  
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 20.233.510  9.027.667  6.032.297  -137.500   -150.000   -1.890.676  2.995.370  67%  
   davon für Kassenkredite 6.323.460  2.751.807  377.163  -37.500   -150.000   -632.346  2.374.644  14%  
Finanzergebnis 7.825.378  2.823.601  -3.375.254  -137.500    -150.000    -1.890.676  6.198.855  -120%  
Ordentliches Ergebnis 32.611.809  2.472.328  -45.599.214  -100.000    -899.263  844.453  -27.512.343  48.071.542  -1844%

5
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
30.06.13  
Ist bis 
30.06.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  
Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Außerordentliche Erträge -154.356  -77.178  -1.461.111       1.383.933  1893%  
Außerordentliche Aufwendungen   3.781       -3.781   
Außerordentliches Ergebnis -154.356  -77.178  -1.457.330            1.380.152  1888%  
Jahresergebnis 32.457.453  2.395.150  -47.056.544  -100.000    -899.263  844.453  -27.512.343  49.451.694  -1965%  
 
 
2.2  Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 
 
Ordentliche Erträge 
 
Die ordentlichen Erträge liegen in Summe um gut 28 Mio. € über dem Budget, das bis zum 30.06. erreicht  werden soll, was einem Erfüllungsgrad 
von 113% entspricht.  
 
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Grundsteuer B zum größten Teil bereits für das ganze Jahr entha lten ist, wogegen in den Positionen „privat- 
rechtliche Leistungsentgelte“ und „öffentlich-recht liche Leistungsentgelte“ Erträge fehlen, die erst z um Jahresende abgerechnet werden. 
 
Aufgrund der hohen Gewerbesteuererträge im Jahr 201 2 und der bereits bekannten drohenden Rückzahlung e ines Teils davon wurde zum Jahres- 
ende eine Rückstellung für diese Rückzahlung gebild et. Diese Rückstellung kann aus technischen Gründen  erst im Rahmen des Jahresabschlusses 
2013 wieder aufgelöst werden, da für die Berechnung  der Gewerbesteuerumlage die Ist-Beträge maßgebend sind und diese sonst teilweise doppelt 
gezahlt werden müsste. Dennoch wurde der Rückstellu ngsbetrag für den Quartalsbericht rechnerisch berüc ksichtigt, da in der hier angegebenen 
Höhe tatsächlich Gewerbesteuererträge im ersten Hal bjahr 2013 eingegangen sind. 
 
 
Ordentliche Aufwendungen 
 
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 205,3 Mio. € und somit um 13,2 Mio. € niedriger als 
geplant. 
 
Da sich die Rückzahlung der Gewerbesteuererträge au f die Gewerbesteuerumlage entsprechend mit einer Rü ckerstattung ausgewirkt hat, liegt die- 
se derzeit noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Be i der Planung der Gewerbesteuerumlage wurde diese B esonderheit für die Jahre 2012 und 
2013 jedoch bereits berücksichtigt, so dass das Bud get bis zum Jahresende zu 100% erreicht werden wird .

6
 
Es sind Haushaltssperren in Höhe von insgesamt 27,5  Mio. € bei der Berechnung des Budgets berücksichti gt. 
 
Das Rechnungsergebnis zum 30.06.2013 liegt - auch u nter Berücksichtigung des Planbudgets bei der Gewer besteuerumlage - deutlich unter dem 
Budget, was darauf hindeutet, dass die Auflage des RP, das im Vertrag zum Kommunalen Entschuldungsfond s gemeldete ordentliche Ergebnis in 
Höhe von 27,9 Mio. € einzuhalten, über das Rechnung sergebnis erreicht werden kann. 
 
Im Bereich der Personal- und Versorgungsaufwendunge n fehlen die anteiligen Rückstellungsbeträge, die s tets erst zum Jahresabschluss zu buchen 
sind und auch bei den vertraglich festgelegten Aufw endungen für Zuweisungen und Zuschüsse richten sich  die Zahlungen nicht nach fixen Fällig- 
keiten, sondern nach konkretem Finanzbedarf. In bei den Fällen ist davon auszugehen, dass bis zum Ende des Haushaltsjahres die Budgets ausge- 
schöpft werden. 
 
Finanzergebnis  
 
Das Budget der Finanzerträge wurde mit 152% weit üb ererfüllt, während die geplanten Finanzaufwendungen  nur zu 67% in Anspruch genommen 
werden mussten. So stellt sich das Finanzergebnis i m 2. Quartal mit einem Überschuss von 3,4 Mio. € st att einem Fehlbetrag von 2,8 Mio. € dar. 
 
Das weiterhin niedrige Zinsniveau wirkt sich vor al lem im Bereich der Kassenkredite auf die Zinsaufwen dungen aus (-2,37 Mio. €). Dieser Effekt 
wird durch die Ablösung von Kassenkrediten in Höhe von 91 Mio. € durch den kommunalen Entschuldungsfon ds noch verstärkt. Gleichzeitig kann 
die Zinsentwicklung nicht eingeschätzt werden. 
 
Die Finanzerträge bestehen neben den Ausschüttungen  verbundener Unternehmen zum Großteil aus der Verzi nsung von Steuernachforderungen 
sowie den Risikoprämien für Bürgschaften. Diese sin d jeweils zu Jahresbeginn fällig und daher bereits für das ganze Jahr enthalten. Bei der Ver- 
zinsung von Steuernachforderungen ist derzeit ebenf alls der geplante Jahresbetrag schon erreicht, alle rdings werden auf diesem Konto auch die 
anfallenden Zinsen für Rückerstattungen gebucht, so  dass es hier noch Bewegung in beide Richtungen geb en kann.

7
Außerordentliches Ergebnis  
 
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich überwiege nd außerordentliche Erträge. Dies sind in aller Reg el zweckgebundene Erträge aus Spenden, 
Nachlässen und Schenkungen sowie Sponsoring. Da es sich oft um besondere Einmaleffekte handelt, ist ei ne Planung in diesem Bereich nicht be- 
sonders aussagekräftig. So ist auch das Budget von 77 T€ mit tatsächlichen Erträgen von 1,4 Mio. € wei t übererfüllt. 
Außerordentliche Aufwendungen sind durch Verluste a us dem Abgang von Sachanlagen entstanden. 
 
Jahresergebnis  
 
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen konnte statt dem für den Betrachtungszeitraum errechneten Fehlbe trag in Höhe von 2,4 Mio. € ein Über- 
schuss in Höhe von 47 Mio. € erwirtschaftet werden.  
 
Nach Berücksichtigung sämtlicher Sondereffekte und Jahresabschlussbuchungen, wird das geplante Jahrese rgebnis des Haushalts 2013 jedoch 
nahezu erreicht werden. Eine besonders positive Ent wicklung zeichnet sich also trotz der auf den erste n Blick positiven Zahlen derzeit nicht ab. 
Dies bestätigen auch die Kennzahlen, die im Verglei ch zu den Vorjahreswerten in fast allen Bereichen s chlechter sind.

8
3 Kreditaufnahme und Schulden 
 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.06.2013 
 
 Investitionskredite  Kassenkredite  Gesamt  
Kernhaushalt 272.814.286,58 € 339.000.000,00 €  611.814.286,58 € 
EB Kulturinstitute 9.727.577,30 €  0,00 €  9.727.577,30 €  
EB Bäder 13.151.312,97 €  0,00 €  13.151.312,97 €  
EB Bürgerhäuser und Märkte 6.847.556,14 €  0,00 €  6.847.556,14 €  
EB EAD 26.603.851,36 €  0,00 €  26.603.851,36 €  
EB DWuW 645.159,20 €  0,00 €  645.159,20 €  
EB IDA 98.912.817,37 €  0,00 €  98.912.817,37 €  
Summe 428.702.560,92 € 339.000.000,00 €  767.702.560,92 € 
 
In diesen Summen sind zwei innere Darlehen (Vivariu m an EB Bäder über 739.681 € und Kernhaushalt an ID A über 2.362.644 €) enthalten. 
Durch den Kommunalen Entschuldungsfonds wurden bish er Kredite in Höhe von 95.437.290 € abgelöst. 
 
3.2 Stand der Bürgschaften 
 
Zum 31.12.2012 betrug die Summe der übernommenen Bü rgschaften 347,32  Mio. €. 
Bis zum Stichtag 30.06.2013 sind keine weiteren Bür gschaften hinzugekommen.

9
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 
 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 
 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die 
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis. 
 
Formel: ordentliche Erträge + Finanzerträge 
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
   
Berechnung (Ist): 256.933.585 €   
211.334.371 €   
   
Wert zum 30.06.13: 121,58% (30.06.12: 114,03%)  
 
 
4.2 Steuerertragsquote 
 
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer- 
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes. 
 
Formel: Steuererträge 
ordentliche Erträge + Finanzerträge 
   
Berechnung (Ist): 148.467.226 €   
256.933.585 €   
   
Wert zum 30.06.13: 57,78% (30.06.12: 61,48%)

10 
4.3 Personalquote 
 
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in- 
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor. 
 
Formel: Personal- und Versorgungsaufwendungen 
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
   
Berechnung (Ist): 44.687.511 €   
211.334.371 €   
   
Wert zum 30.06.13: 21,15% (30.06.12: 20,29%)  
 
 
4.4 Zuschuss- und Förderquote 
 
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen,  Träger von Kindertageseinrichtungen 
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu- 
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken. 
 
Formel: Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
   
Berechnung (Ist): 55.037.437 €   
211.334.371 €   
   
Wert zum 30.06.13: 26,04% (30.06.12: 22,89%)

11 
4.5 Transferaufwandsquote 
 
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer). 
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken. 
 
Formel: Transferaufwendungen 
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
   
Berechnung (Ist): 45.145.242 €   
211.334.371 €   
   
Wert zum 30.06.13: 21,36% (30.06.12: 19,47%)  
 
 
4.6 Transferdeckungsquote 
 
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind 
 
Formel: Erträge aus Transferleistungen 
Transferaufwendungen 
   
Berechnung (Ist): 13.398.576 €   
45.145.242 €   
   
Wert zum 30.06.13: 29,68% (30.06.12: 30,09%)

12 
4.7 Zinslastintensität 
 
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen  zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil 
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige 
Quote ist daher anzustreben. 
 
Formel: Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 
ordentliche Erträge + Finanzerträge 
   
Berechnung (Ist): 6.032.297 €   
256.933.585 €   
   
Wert zum 30.06.13: 2,35% (30.06.12: 2,92%)  
 
 
 
 
Darmstadt, 12.08.2013 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

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Details

Vorlagen-Nr.
2013/0278
Typ
Magistratsvorlage
Datum
14.08.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00