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2014/0384

Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014 zum Haushalt 2014

Magistratsvorlage 25.09.2014

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2014/0384

1668 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
30.09.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat        an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Dezernat IV 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0384 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:        
 
Betreff: Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014 zum Haushalt 2014 
 
Vorlage vom: 25.09.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling-Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die 
Stadtverordnetenversammlung weiter. 
 
 
 
 
Anlagen: FC-Bericht Q2 2014 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.09.2014 
 
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans 
der Gemeinde mit doppelter Buchführung (GemHVO-Doppik) ist die Stadtverordnetenver-
sammlung mehrmals jährlich über den Stand des Haushaltsvollzugs zu unterrichten. 
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014“ kann der Stand 
der Ausführung des Haushalts 2014 zum 30. Juni 2014 entnommen werden. 
 
Darmstadt, 25.09.2014 
 
 
Der Dezernent IV 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

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18067 Zeichen

Haushalt 2014 
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014

1
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht   2 
 
2 Überblick Ergebnishaushalt   3 
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.06.2014   3 
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen   5 
 
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand   8 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe   8 
3.2 Stand der Bürgschaften   8 
 
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen   9 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad   9 
4.2 Steuerertragsquote   9 
4.3 Personalquote   10 
4.4 Zuschuss- und Förderquote   10 
4.5 Transferaufwandsquote   11 
4.6 Transferdeckungsquote   11 
4.7 Zinslastintensität   12

2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 
 
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.06.2014. 
 
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert. 
 
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 01.09.2014. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des 
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein. 
 
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2014, teilweise wird eine Anpassung der Ansätze mit dem Nach- 
tragshaushalt 2014 erfolgen. 
 
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu- 
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu- 
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die 
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter  und Verwaltungsstellen dar. 
 
Budget = (HH-Ansatz 2014 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2013 – Sperre) / 2 
 
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die  Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe- 
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz- 
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt. 
 
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen 
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende  des Berichtszeitraumes abgebildet. 
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt  zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften  mitgeteilt. 
 
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus- 
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.

3
2 Überblick Ergebnishaushalt 
 
2.1  Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. Juni 2014 
 
 
Die Genehmigung des Haushalts 2014 wurde am 20.02.2 014 vom Regierungspräsidenten erteilt. Bis dahin ga lten die Grundsätze der vorläufigen 
Haushaltsführung. 
 
Die Entwicklung im Ergebnishaushalt stellt sich bis  zum 30.06.2014 mit einer Erfüllung der geplanten o rdentlichen Erträge (101%) und einer Un- 
terschreitung der geplanten ordentlichen Aufwendung en (93%) auch in diesem Jahr wieder positiv dar.  
 
 
Beschreibung HH-Ansatz 
2014  
Budget bis 
30.06.2014  
Ist bis 
30.06.2014  ÜPL  APL  MVS  HAR 2013  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
privatrechtliche Leistungsentgelte -6.667.640  -3.333.820  -3.242.007       -91.813  97%  
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -46.208.931  -23.104.466  -19.283.533       -3.820.933  83%  
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -15.1 00.598  -7.550.299  -9.301.046       1.750.747  123%  
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -121. 900  -60.950        -60.950   
Steuern und Steuerähnliche Erträge -278.845.400  -139.422.700  -143.457.869       4.035.169  103%  
   davon Gewerbesteuer -160.000.000  -80.000.000  -82.405.683       2.405.683  103%  
   davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -72. 541.500  -36.270.750  -40.350.592       4.079.842  111%  
   davon Grundsteuer B -30.768.100  -15.384.050  -12.875.792       -2.508.258  84%  
   davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -12.937 .500  -6.468.750  -6.295.849       -172.901  97%  
   davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -1.800.000  -900.000  -740.202       -159.798  82%  
   davon Zweitwohnungssteuer -350.000  -175.000  -313.657       138.657  179%  
Erträge aus Transferleistungen -20.770.190  -10.385.095  -8.932.851       -1.452.244  86%  
   davon SGB II / Hartz IV -10.000.000  -5.000.000  -6.060.417       1.060.417  121%  
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -105.275.390  -52.642.445  -54.296.394  -9.500      1.653.949  103%  
   davon Schlüsselzuweisungen -73.000.000  -36.500.000  -37.643.835       1.143.835  103%  
Erträge aus der Auflösung von SoPos -6.940.448  -3.470.224  -3.160.940       -309.284  91%  
sonstige ordentliche Erträge -9.543.950  -4.771.975  -6.030.215       1.258.240  126%  
Summe der ordentlichen Erträge -489.474.447  -244.741.974  -247.704.855  -9.500      2.962.881  101%

4
Beschreibung HH-Ansatz 
2014  
Budget bis 
30.06.2014  
Ist bis 
30.06.2014  ÜPL  APL  MVS  HAR 2013  Sperre  
Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Personalaufwendungen 86.925.910  43.462.955  40.483.268       2.979.687  93%  
Versorgungsaufwendungen 19.779.840  9.889.920  6.259.339       3.630.581  63%  
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 83.415. 257  40.372.940  34.515.615  29.000   -117.055  2.134.345  -4.715.667  5.857.325  85%  
   davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 29.914.395  14.957.198  14.957.198        100%  
Abschreibungen 18.530.133  9.265.067  9.226.999       38.068  100%  
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 131.095. 913  57.026.745  54.114.163    -77.842  596.197  -17.560.779  2.912.582  95%  
   davon Zuweisung Staatstheater 13.922.900  6.961.450  6.961.446       4 100%  
   davon Zuschuss DADINA 5.100.000  2.040.000  1.000.000      -1.020.000  1.040.000  49%  
   davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 12.724.000  5.089.600       -2.544.800  5.089.600   
   davon Zuschuss Darmstadtium 3.373.774  1.349.510  2.645.517      -674.755  -1.296.007  196%  
   davon Kita-Zuschuss kirchliche Träger 11.191.345  5.591.527  5.457.793    -8.292    133.734  98%  
   davon Kita-Zuschuss freie Träger 16.193.850  5.011.172  7.806.605    -9.550   -6.161.956  -2.795.433  156%  
   davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 21.093.800  10.546.900  10.701.238       -154.338  101%  
   davon Verlustabdeckung EB Kultur 8.922.740  3.569.096  5.350.000      -1.784.548  -1.780.904  150%  
   davon Verlustabdeckung EB Bäder 4.459.522  1.783.809  1.700.000      -891.904  83.809  95%  
   davon Verlustabdeckung EB Bürgerh. und Märkte 2. 301.628  920.651  1.050.000      -460.326  -129.349  114%  
   davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 7.432.650  2.973.060       -1.486.530  2.973.060   
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 61.965.520  30.964.510  29.955.676      -36.500  1.008.834  97%  
   davon LWV-Umlage 32.222.520  16.111.260  15.246.762       864.498  95%  
   davon Gewerbesteuerumlage 26.540.000  13.270.000  13.163.553       106.447  99%  
Transferaufwendungen 97.253.940  48.626.970  47.439.624       1.187.346  98%  
   davon SGB II / Hartz IV 35.095.000  17.547.500  15.875.697       1.671.803  90%  
   davon Jugendhilfe 18.570.873  9.285.437  11.156.558       -1.871.121  120%  
sonstige ordentliche Aufwendungen 26.370  11.922  9.632      -2.527  2.290  81%  
Summe der ordentlichen Aufwendungen 498.992.882  239.621.029  222.004.316  29.000  0 -194.897  2.730.542  -22.315.473  17.616.713  93%  
Verwaltungsergebnis 9.518.435  -5.120.945  -25.700.538  19.500  0 -194.897  2.730.542  -22.315.473  20.579.593  502%  
Finanzerträge -8.521.350 -4.260.675  -6.117.737       1.857.062  144%  
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 18.807.950  8.542.272  9.103.746      -1.723.406  -561.474  107%  
   davon für Kassenkredite 5.819.660  2.618.847  2.392.175      -581.966  226.672  91%  
Finanzergebnis 10.286.600  4.281.597  2.986.009          -1.723.406  1.295.588  70%  
Ordentliches Ergebnis 19.805.035  -839.348  -22.714.529  19.500  0 -194.897  2.730.542  -24.038.879  21.875.181  2706%

5
Beschreibung HH-Ansatz 
2014  
Budget bis 
30.06.2014  
Ist bis 
30.06.2014  ÜPL  APL  MVS  HAR 2013  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Außerordentliche Erträge -25.500  -22.500  -1.645.600  -19.500      1.623.100  7314%  
Außerordentliche Aufwendungen           
Außerordentliches Ergebnis -25.500  -22.500  -1.645.600  -19.500          1.623.100  7314%  
Jahresergebnis 19.779.535  -861.848  -24.360.129  0 0 -194.897  2.730.542  -24.038.879  23.498.281  2826%  
 
 
2.2  Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 
 
Ordentliche Erträge 
 
Die ordentlichen Erträge liegen in Summe um 2,9 Mio . € über dem Budget, das bis zum 30.06. erreicht we rden soll, was einem Erfüllungsgrad von 
101% entspricht.  
 
Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den „Kostener satzleistungen und Kostenerstattungen“ die Kostener stattung für Leistungen nach dem Unter- 
haltsvorschussgesetz sowie die Gastschulbeiträge gr ößtenteils bereits für das ganze Jahr enthalten sin d, wogegen in den Positionen „privatrechtli- 
che Leistungsentgelte“ und „öffentlich-rechtliche L eistungsentgelte“ Erträge fehlen, die erst zum Jahr esende abgerechnet werden. 
 
Bei den Steuererträgen liegen Gewerbesteuer und Gem eindeanteil an der Einkommenssteuer über Plan, dage gen erfüllt die Grundsteuer B nur zu 
84% das „Soll“. Auch die Spielapparatesteuer kann d en für den Berichtszeitraum geplanten Wert nicht er reichen und bei der Zweitwohnungssteuer 
sind ebenfalls bereits Jahresbeträge enthalten. 
 
 
Ordentliche Aufwendungen 
 
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 222 Mio. € und so mit um 17,6 Mio. € niedriger als ge- 
plant. 
 
Im Bereich der Personal- und Versorgungsaufwendunge n fehlen die anteiligen Rückstellungsbeträge, die s tets erst zum Jahresabschluss zu buchen 
sind und auch bei den vertraglich festgelegten Aufw endungen für Zuweisungen und Zuschüsse richten sich  die Zahlungen nicht nach fixen Fällig- 
keiten, sondern nach konkretem Finanzbedarf. In bei den Fällen ist davon auszugehen, dass bis zum Ende des Haushaltsjahres die Budgets wei- 
testgehend ausgeschöpft werden.

6
Es sind Haushaltssperren in Höhe von insgesamt 22,3  Mio. € bei der Berechnung des Budgets berücksichti gt. Davon entfallen allerdings 
17,6 Mio. € auf Zuweisungen und Zuschüsse, die aufg rund vertraglicher Verpflichtungen zu einem großen Teil noch benötigt werden. 
Bis zum Jahresende wird es jedoch voraussichtlich m öglich sein, über die Sperren eine Verbesserung des  Ergebnisses um ca. 6 Mio. € zu errei- 
chen. 
 
Damit ist die Einhaltung des Schutzschirm-Abbaupfad es, der im ordentlichen Ergebnis einen Fehlbetrag v on maximal 22,17 Mio. € für 2014 vor- 
sieht, nicht in Gefahr. 
 
 
Finanzergebnis  
 
Das Budget der Finanzerträge wurde mit 144% bereits  übererfüllt, das der Finanzaufwendungen zu 107% in  Anspruch genommen. 
Die Finanzerträge bestehen neben den Ausschüttungen  verbundener Unternehmen zum Großteil aus der Verzi nsung von Steuernachforderungen 
sowie den Risikoprämien für Bürgschaften. Diese sin d jeweils zu Jahresbeginn fällig und daher bereits für das ganze Jahr enthalten.  
 
Im Finanzergebnis für das 2. Quartal ergibt sich ei n Erfüllungsgrad von 70% (bzw. auf den Planansatz b ezogen von 58%). 
 
Das weiterhin niedrige Zinsniveau wirkt sich vor al lem im Bereich der Kassenkredite auf die Zinsaufwen dungen aus, mittlerweile aber auch immer 
mehr auf die Zinsen für neue langfristige Kredite. Gleichzeitig kann jedoch die Zinsentwicklung nie zu verlässig eingeschätzt werden, so dass es in 
diesem Bereich immer Abweichungen zum Ansatz geben wird.

7
Außerordentliches Ergebnis  
 
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich im Berich tszeitraum nur außerordentliche Erträge. Dies sind in aller Regel zweckgebundene Erträge aus 
Spenden, Nachlässen und Schenkungen sowie Sponsorin g. Da es sich oft um besondere Einmaleffekte handel t, ist eine Planung in diesem Bereich 
nicht besonders aussagekräftig. So ist auch das Bud get von 23 T€ mit tatsächlichen Erträgen von 1,6 Mi o. € weit übererfüllt. 
 
 
Jahresergebnis  
 
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen sieht das Bud get für den Betrachtungszeitraum durch die gesetzte n Sperren einen errechneten Über- 
schuss in Höhe von 860 T€ vor. Tatsächlich konnte e in Überschuss in Höhe von 24 Mio. € erwirtschaftet werden. 
 
Mit dem Nachtragshaushaltsplan 2014 wird sich der g eplante Jahresfehlbetrag nochmals um ca. 1,5 Mio. €  verbessern. 
Im Haushaltsvollzug ist damit zu rechnen, dass das Rechnungsergebnis auch nach Berücksichtigung sämtli cher Sondereffekte und Jahresab- 
schlussbuchungen diese geplante Verbesserung noch m indestens um die Höhe der realisierbaren Sperren (c a. 6 Mio. €) übertrifft. 
 
Trotz der im Berichtszeitraum positiven Zahlen wird  also im gesamten Jahr zwar kein Überschuss erwirts chaftet werden können, dennoch zeigt 
sich ein positiver Trend.

8
3 Kreditaufnahme und Schulden 
 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.06.2014 
 
 Investitionskredite  Kassenkredite  Gesamt  
Kernhaushalt 266.772.359,74 € 325.000.000,00 €  591.772.359,74 €  
EB Kulturinstitute 9.045.281,26 €  0,00 €  9.045.281,26 €  
EB Bäder 12.390.402,16 €  0,00 €  12.390.402,16 €  
EB Bürgerhäuser und Märkte 6.374.919,88 €  0,00 €  6.374.919,88 €  
EB EAD 28.353.140,38 €  0,00 €  28.353.140,38 €  
EB DWuW 599.323,11 €  0,00 €  599.323,11 €  
EB IDA 85.363.382,71 €  3.000.000,00 €  88.363.382,71 €  
Summe 408.898.809,24 €  328.000.000,00 €  736.898.809,24 €  
 
In diesen Summen sind zwei innere Darlehen (Vivariu m an EB Bäder über 711.768 € und Kernhaushalt an ID A über 3.004.758 €) enthalten. 
Durch den Kommunalen Entschuldungsfonds wurden bish er Kredite in Höhe von 118.008.382 € abgelöst. 
 
3.2 Stand der Bürgschaften 
 
Zum 31.12.2013 betrug die Summe der übernommenen Bü rgschaften 349,03  Mio. €. 
Bis zum Stichtag 30.06.2014 sind keine weiteren Bür gschaften hinzugekommen.

9
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 
 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 
 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die 
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis. 
 
Formel: 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 253.822.559 €  
   231.108.062 €  
   
      Wert zum  30.06.14  109,83%  (30.06.13:  121,58%)  
 
 
4.2 Steuerertragsquote 
 
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer- 
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes. 
 
Formel: 
 Steuererträge 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 143.457.869 €  
   253.822.559 €  
   
      Wert zum  30.06.14  56,52% (30.06.13:  57,78%)

10 
4.3 Personalquote 
 
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in- 
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor. 
 
Formel: 
 Personal- und Versorgungsaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 46.742.901 €  
   231.108.062 €  
   
      Wert zum  30.06.14  20,23%  (30.06.13:  21,15%)  
 
 
4.4 Zuschuss- und Förderquote 
 
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen,  Träger von Kindertageseinrichtungen 
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu- 
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken. 
 
Formel: 
 Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 54.114.163 €  
   231.108.062 €  
   
      Wert zum  30.06.14  23,42%  (30.06.13:  26,04%)

11 
4.5 Transferaufwandsquote 
 
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer). 
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken. 
 
Formel: 
 Transferaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 47.445.305 €  
   231.108.062 €  
   
      Wert zum  30.06.14  20,53%  (30.06.13:  21,36%)  
 
 
4.6 Transferdeckungsquote 
 
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind 
 
Formel: 
 Erträge aus Transferleistungen 
 Transferaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 8.932.951 €  
   47.445.305 €  
   
      Wert zum  30.06.14  18,83%  (30.06.13:  29,68%)

12 
4.7 Zinslastintensität 
 
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen  zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil 
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige 
Quote ist daher anzustreben. 
 
Formel: 
 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 9.103.746 €  
   253.822.559 €  
   
      Wert zum  30.06.14  3,59%  (30.06.13:  2,35%)  
 
 
 
 
Darmstadt, 25.09.2014 
 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 23
TOP 459
TOP 11

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0384
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.09.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00