2014/0384
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014 zum Haushalt 2014
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2014/0384
1668 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
30.09.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0384
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014 zum Haushalt 2014
Vorlage vom: 25.09.2014
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling-Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die
Stadtverordnetenversammlung weiter.
Anlagen: FC-Bericht Q2 2014
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.09.2014
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans
der Gemeinde mit doppelter Buchführung (GemHVO-Doppik) ist die Stadtverordnetenver-
sammlung mehrmals jährlich über den Stand des Haushaltsvollzugs zu unterrichten.
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014“ kann der Stand
der Ausführung des Haushalts 2014 zum 30. Juni 2014 entnommen werden.
Darmstadt, 25.09.2014
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 1
18067 Zeichen
Haushalt 2014
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2014
1
Inhaltsverzeichnis
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 2
2 Überblick Ergebnishaushalt 3
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.06.2014 3
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 5
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand 8
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe 8
3.2 Stand der Bürgschaften 8
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 9
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 9
4.2 Steuerertragsquote 9
4.3 Personalquote 10
4.4 Zuschuss- und Förderquote 10
4.5 Transferaufwandsquote 11
4.6 Transferdeckungsquote 11
4.7 Zinslastintensität 12
2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.06.2014.
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert.
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 01.09.2014. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein.
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2014, teilweise wird eine Anpassung der Ansätze mit dem Nach-
tragshaushalt 2014 erfolgen.
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu-
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu-
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter und Verwaltungsstellen dar.
Budget = (HH-Ansatz 2014 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2013 – Sperre) / 2
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe-
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz-
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt.
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende des Berichtszeitraumes abgebildet.
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften mitgeteilt.
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus-
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.
3
2 Überblick Ergebnishaushalt
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. Juni 2014
Die Genehmigung des Haushalts 2014 wurde am 20.02.2 014 vom Regierungspräsidenten erteilt. Bis dahin ga lten die Grundsätze der vorläufigen
Haushaltsführung.
Die Entwicklung im Ergebnishaushalt stellt sich bis zum 30.06.2014 mit einer Erfüllung der geplanten o rdentlichen Erträge (101%) und einer Un-
terschreitung der geplanten ordentlichen Aufwendung en (93%) auch in diesem Jahr wieder positiv dar.
Beschreibung HH-Ansatz
2014
Budget bis
30.06.2014
Ist bis
30.06.2014 ÜPL APL MVS HAR 2013 Sperre Abweichung
Budget / Ist Ist in %
privatrechtliche Leistungsentgelte -6.667.640 -3.333.820 -3.242.007 -91.813 97%
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -46.208.931 -23.104.466 -19.283.533 -3.820.933 83%
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -15.1 00.598 -7.550.299 -9.301.046 1.750.747 123%
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -121. 900 -60.950 -60.950
Steuern und Steuerähnliche Erträge -278.845.400 -139.422.700 -143.457.869 4.035.169 103%
davon Gewerbesteuer -160.000.000 -80.000.000 -82.405.683 2.405.683 103%
davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -72. 541.500 -36.270.750 -40.350.592 4.079.842 111%
davon Grundsteuer B -30.768.100 -15.384.050 -12.875.792 -2.508.258 84%
davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -12.937 .500 -6.468.750 -6.295.849 -172.901 97%
davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -1.800.000 -900.000 -740.202 -159.798 82%
davon Zweitwohnungssteuer -350.000 -175.000 -313.657 138.657 179%
Erträge aus Transferleistungen -20.770.190 -10.385.095 -8.932.851 -1.452.244 86%
davon SGB II / Hartz IV -10.000.000 -5.000.000 -6.060.417 1.060.417 121%
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -105.275.390 -52.642.445 -54.296.394 -9.500 1.653.949 103%
davon Schlüsselzuweisungen -73.000.000 -36.500.000 -37.643.835 1.143.835 103%
Erträge aus der Auflösung von SoPos -6.940.448 -3.470.224 -3.160.940 -309.284 91%
sonstige ordentliche Erträge -9.543.950 -4.771.975 -6.030.215 1.258.240 126%
Summe der ordentlichen Erträge -489.474.447 -244.741.974 -247.704.855 -9.500 2.962.881 101%
4
Beschreibung HH-Ansatz
2014
Budget bis
30.06.2014
Ist bis
30.06.2014 ÜPL APL MVS HAR 2013 Sperre
Abweichung
Budget / Ist Ist in %
Personalaufwendungen 86.925.910 43.462.955 40.483.268 2.979.687 93%
Versorgungsaufwendungen 19.779.840 9.889.920 6.259.339 3.630.581 63%
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 83.415. 257 40.372.940 34.515.615 29.000 -117.055 2.134.345 -4.715.667 5.857.325 85%
davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 29.914.395 14.957.198 14.957.198 100%
Abschreibungen 18.530.133 9.265.067 9.226.999 38.068 100%
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 131.095. 913 57.026.745 54.114.163 -77.842 596.197 -17.560.779 2.912.582 95%
davon Zuweisung Staatstheater 13.922.900 6.961.450 6.961.446 4 100%
davon Zuschuss DADINA 5.100.000 2.040.000 1.000.000 -1.020.000 1.040.000 49%
davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 12.724.000 5.089.600 -2.544.800 5.089.600
davon Zuschuss Darmstadtium 3.373.774 1.349.510 2.645.517 -674.755 -1.296.007 196%
davon Kita-Zuschuss kirchliche Träger 11.191.345 5.591.527 5.457.793 -8.292 133.734 98%
davon Kita-Zuschuss freie Träger 16.193.850 5.011.172 7.806.605 -9.550 -6.161.956 -2.795.433 156%
davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 21.093.800 10.546.900 10.701.238 -154.338 101%
davon Verlustabdeckung EB Kultur 8.922.740 3.569.096 5.350.000 -1.784.548 -1.780.904 150%
davon Verlustabdeckung EB Bäder 4.459.522 1.783.809 1.700.000 -891.904 83.809 95%
davon Verlustabdeckung EB Bürgerh. und Märkte 2. 301.628 920.651 1.050.000 -460.326 -129.349 114%
davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 7.432.650 2.973.060 -1.486.530 2.973.060
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 61.965.520 30.964.510 29.955.676 -36.500 1.008.834 97%
davon LWV-Umlage 32.222.520 16.111.260 15.246.762 864.498 95%
davon Gewerbesteuerumlage 26.540.000 13.270.000 13.163.553 106.447 99%
Transferaufwendungen 97.253.940 48.626.970 47.439.624 1.187.346 98%
davon SGB II / Hartz IV 35.095.000 17.547.500 15.875.697 1.671.803 90%
davon Jugendhilfe 18.570.873 9.285.437 11.156.558 -1.871.121 120%
sonstige ordentliche Aufwendungen 26.370 11.922 9.632 -2.527 2.290 81%
Summe der ordentlichen Aufwendungen 498.992.882 239.621.029 222.004.316 29.000 0 -194.897 2.730.542 -22.315.473 17.616.713 93%
Verwaltungsergebnis 9.518.435 -5.120.945 -25.700.538 19.500 0 -194.897 2.730.542 -22.315.473 20.579.593 502%
Finanzerträge -8.521.350 -4.260.675 -6.117.737 1.857.062 144%
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 18.807.950 8.542.272 9.103.746 -1.723.406 -561.474 107%
davon für Kassenkredite 5.819.660 2.618.847 2.392.175 -581.966 226.672 91%
Finanzergebnis 10.286.600 4.281.597 2.986.009 -1.723.406 1.295.588 70%
Ordentliches Ergebnis 19.805.035 -839.348 -22.714.529 19.500 0 -194.897 2.730.542 -24.038.879 21.875.181 2706%
5
Beschreibung HH-Ansatz
2014
Budget bis
30.06.2014
Ist bis
30.06.2014 ÜPL APL MVS HAR 2013 Sperre Abweichung
Budget / Ist Ist in %
Außerordentliche Erträge -25.500 -22.500 -1.645.600 -19.500 1.623.100 7314%
Außerordentliche Aufwendungen
Außerordentliches Ergebnis -25.500 -22.500 -1.645.600 -19.500 1.623.100 7314%
Jahresergebnis 19.779.535 -861.848 -24.360.129 0 0 -194.897 2.730.542 -24.038.879 23.498.281 2826%
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen
Ordentliche Erträge
Die ordentlichen Erträge liegen in Summe um 2,9 Mio . € über dem Budget, das bis zum 30.06. erreicht we rden soll, was einem Erfüllungsgrad von
101% entspricht.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den „Kostener satzleistungen und Kostenerstattungen“ die Kostener stattung für Leistungen nach dem Unter-
haltsvorschussgesetz sowie die Gastschulbeiträge gr ößtenteils bereits für das ganze Jahr enthalten sin d, wogegen in den Positionen „privatrechtli-
che Leistungsentgelte“ und „öffentlich-rechtliche L eistungsentgelte“ Erträge fehlen, die erst zum Jahr esende abgerechnet werden.
Bei den Steuererträgen liegen Gewerbesteuer und Gem eindeanteil an der Einkommenssteuer über Plan, dage gen erfüllt die Grundsteuer B nur zu
84% das „Soll“. Auch die Spielapparatesteuer kann d en für den Berichtszeitraum geplanten Wert nicht er reichen und bei der Zweitwohnungssteuer
sind ebenfalls bereits Jahresbeträge enthalten.
Ordentliche Aufwendungen
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 222 Mio. € und so mit um 17,6 Mio. € niedriger als ge-
plant.
Im Bereich der Personal- und Versorgungsaufwendunge n fehlen die anteiligen Rückstellungsbeträge, die s tets erst zum Jahresabschluss zu buchen
sind und auch bei den vertraglich festgelegten Aufw endungen für Zuweisungen und Zuschüsse richten sich die Zahlungen nicht nach fixen Fällig-
keiten, sondern nach konkretem Finanzbedarf. In bei den Fällen ist davon auszugehen, dass bis zum Ende des Haushaltsjahres die Budgets wei-
testgehend ausgeschöpft werden.
6
Es sind Haushaltssperren in Höhe von insgesamt 22,3 Mio. € bei der Berechnung des Budgets berücksichti gt. Davon entfallen allerdings
17,6 Mio. € auf Zuweisungen und Zuschüsse, die aufg rund vertraglicher Verpflichtungen zu einem großen Teil noch benötigt werden.
Bis zum Jahresende wird es jedoch voraussichtlich m öglich sein, über die Sperren eine Verbesserung des Ergebnisses um ca. 6 Mio. € zu errei-
chen.
Damit ist die Einhaltung des Schutzschirm-Abbaupfad es, der im ordentlichen Ergebnis einen Fehlbetrag v on maximal 22,17 Mio. € für 2014 vor-
sieht, nicht in Gefahr.
Finanzergebnis
Das Budget der Finanzerträge wurde mit 144% bereits übererfüllt, das der Finanzaufwendungen zu 107% in Anspruch genommen.
Die Finanzerträge bestehen neben den Ausschüttungen verbundener Unternehmen zum Großteil aus der Verzi nsung von Steuernachforderungen
sowie den Risikoprämien für Bürgschaften. Diese sin d jeweils zu Jahresbeginn fällig und daher bereits für das ganze Jahr enthalten.
Im Finanzergebnis für das 2. Quartal ergibt sich ei n Erfüllungsgrad von 70% (bzw. auf den Planansatz b ezogen von 58%).
Das weiterhin niedrige Zinsniveau wirkt sich vor al lem im Bereich der Kassenkredite auf die Zinsaufwen dungen aus, mittlerweile aber auch immer
mehr auf die Zinsen für neue langfristige Kredite. Gleichzeitig kann jedoch die Zinsentwicklung nie zu verlässig eingeschätzt werden, so dass es in
diesem Bereich immer Abweichungen zum Ansatz geben wird.
7
Außerordentliches Ergebnis
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich im Berich tszeitraum nur außerordentliche Erträge. Dies sind in aller Regel zweckgebundene Erträge aus
Spenden, Nachlässen und Schenkungen sowie Sponsorin g. Da es sich oft um besondere Einmaleffekte handel t, ist eine Planung in diesem Bereich
nicht besonders aussagekräftig. So ist auch das Bud get von 23 T€ mit tatsächlichen Erträgen von 1,6 Mi o. € weit übererfüllt.
Jahresergebnis
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen sieht das Bud get für den Betrachtungszeitraum durch die gesetzte n Sperren einen errechneten Über-
schuss in Höhe von 860 T€ vor. Tatsächlich konnte e in Überschuss in Höhe von 24 Mio. € erwirtschaftet werden.
Mit dem Nachtragshaushaltsplan 2014 wird sich der g eplante Jahresfehlbetrag nochmals um ca. 1,5 Mio. € verbessern.
Im Haushaltsvollzug ist damit zu rechnen, dass das Rechnungsergebnis auch nach Berücksichtigung sämtli cher Sondereffekte und Jahresab-
schlussbuchungen diese geplante Verbesserung noch m indestens um die Höhe der realisierbaren Sperren (c a. 6 Mio. €) übertrifft.
Trotz der im Berichtszeitraum positiven Zahlen wird also im gesamten Jahr zwar kein Überschuss erwirts chaftet werden können, dennoch zeigt
sich ein positiver Trend.
8
3 Kreditaufnahme und Schulden
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.06.2014
Investitionskredite Kassenkredite Gesamt
Kernhaushalt 266.772.359,74 € 325.000.000,00 € 591.772.359,74 €
EB Kulturinstitute 9.045.281,26 € 0,00 € 9.045.281,26 €
EB Bäder 12.390.402,16 € 0,00 € 12.390.402,16 €
EB Bürgerhäuser und Märkte 6.374.919,88 € 0,00 € 6.374.919,88 €
EB EAD 28.353.140,38 € 0,00 € 28.353.140,38 €
EB DWuW 599.323,11 € 0,00 € 599.323,11 €
EB IDA 85.363.382,71 € 3.000.000,00 € 88.363.382,71 €
Summe 408.898.809,24 € 328.000.000,00 € 736.898.809,24 €
In diesen Summen sind zwei innere Darlehen (Vivariu m an EB Bäder über 711.768 € und Kernhaushalt an ID A über 3.004.758 €) enthalten.
Durch den Kommunalen Entschuldungsfonds wurden bish er Kredite in Höhe von 118.008.382 € abgelöst.
3.2 Stand der Bürgschaften
Zum 31.12.2013 betrug die Summe der übernommenen Bü rgschaften 349,03 Mio. €.
Bis zum Stichtag 30.06.2014 sind keine weiteren Bür gschaften hinzugekommen.
9
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen
4.1 Aufwandsdeckungsgrad
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis.
Formel:
ordentliche Erträge + Finanzerträge
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 253.822.559 €
231.108.062 €
Wert zum 30.06.14 109,83% (30.06.13: 121,58%)
4.2 Steuerertragsquote
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer-
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes.
Formel:
Steuererträge
ordentliche Erträge + Finanzerträge
Berechnung (Ist): 143.457.869 €
253.822.559 €
Wert zum 30.06.14 56,52% (30.06.13: 57,78%)
10
4.3 Personalquote
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in-
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor.
Formel:
Personal- und Versorgungsaufwendungen
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 46.742.901 €
231.108.062 €
Wert zum 30.06.14 20,23% (30.06.13: 21,15%)
4.4 Zuschuss- und Förderquote
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen, Träger von Kindertageseinrichtungen
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu-
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken.
Formel:
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 54.114.163 €
231.108.062 €
Wert zum 30.06.14 23,42% (30.06.13: 26,04%)
11
4.5 Transferaufwandsquote
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer).
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken.
Formel:
Transferaufwendungen
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 47.445.305 €
231.108.062 €
Wert zum 30.06.14 20,53% (30.06.13: 21,36%)
4.6 Transferdeckungsquote
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind
Formel:
Erträge aus Transferleistungen
Transferaufwendungen
Berechnung (Ist): 8.932.951 €
47.445.305 €
Wert zum 30.06.14 18,83% (30.06.13: 29,68%)
12
4.7 Zinslastintensität
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige
Quote ist daher anzustreben.
Formel:
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen
ordentliche Erträge + Finanzerträge
Berechnung (Ist): 9.103.746 €
253.822.559 €
Wert zum 30.06.14 3,59% (30.06.13: 2,35%)
Darmstadt, 25.09.2014
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0384
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 25.09.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00