1383/2026
Bericht des Büros für Diversity Management 01/2026
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161 Vorlagen-Nummer 22.05.2026 1383/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 26.05.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 28.05.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 02.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 Bericht des Büros für Diversity Management 01/2026 Zusammenfassung in einfacher Sprache Das Büro für Diversity Management berichtet, was es in den letzten Monaten gemacht hat und welche Pläne es für die nächsten Monate hat: 1. Diversity Tag Der Deutsche Diversity-Tag ist ein Aktionstag für Vielfalt. „Diversity“ bedeutet, dass alle Men- schen verschieden sind und wertgeschätzt werden. Der Tag ist wichtig, um Vorurteile abzu- bauen und für gleiche Chancen zu sorgen. Das Büro für Diversity Management bietet dazu zum Beispiel Workshops, Vorträge und Stadt- rundgänge an. Ein Höhepunkt ist der Vielfaltstag in den Kölner Museen am 2. Juli mit vielen kostenlosen Führungen. Die Stadt Köln zeigt gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften auch deutliche Zeichen für Vielfalt. Am Abend des Diversity-Tages leuchtet das RheinEnergieStadion in Regenbogenfar- ben. Überall in der Stadt wehen bunte Vielfaltsflaggen und in Video-Gesprächen können Mit- arbeitende die Vielfaltsflagge als Hintergrundbild nutzen. 2. Black History Month: Seit 2022 unterstützt die Stadt Köln den „Black History Month“, um die Geschichte und die Rechte schwarzer Menschen zu stärken. Zum großen 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2026 gab es in Köln ein besonders vielfältiges Programm. Ein wichtiger Höhepunkt war der Emp- fang im Rathaus am 2. Februar, bei dem der Oberbürgermeister die Arbeit schwarzer Grup- pen lobte, aber auch offen über Probleme wie Rassismus sprach. Über 1.000 Menschen besuchten die mehr als 30 Veranstaltungen, unter anderem Lesungen in Schulen über Sport-Diskussionen und Foto-Ausstellungen und besondere Museumsführun- gen. Mit einer bunten Mischung aus Musik und Literatur ging der Jubiläumsmonat erfolgreich zu Ende. 3. Rat der Religionen Im Kölner Rat der Religionen arbeiten 23 Glaubens-Gemeinschaften zusammen. Sie sorgen dafür, dass Menschen mit verschiedenen Religionen gut miteinander sprechen. Das Ziel ist 2 ein friedliches Zusammenleben mit gleichen Rechten für alle Religionen. Der Rat wendet sich gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt. Aus dieser Arbeit entstehen wichtige Aktionen. Ein Beispiel ist das jährliche „Gebet der Religionen“. Dabei beten alle Gemeinschaften zusammen für den Frieden. Auch der Oberbürgermeister zeigt seine Unterstützung. Während des Rama- dan hat der Oberbürgermeister an muslimischen abendlichen Fastenbrechen teilgenommen. 4. Förderprogramm NRWeltoffen 2026 Das Programm NRWeltoffen unterstützt Projekte gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Vereine können Geld für ihre Arbeit beantragen. In diesem Jahr gab es sehr viele Anträge: 58 Vereine haben Anträge gestellt. 60.000 Euro standen zur Verfügung. Eine Jury hat 7 Projekte ausgewählt. Diese Vereine bieten Workshops und Beratung an, um Menschen zu stärken und Vorurteile abzubauen. Damit setzen sie ein Zeichen für ein faires Miteinander in Köln. Bericht des Büros für Diversity Management - 01/2026 1. Diversity Tag 19.05.2026 Der Deutsche Diversity-Tag ist ein bundesweiter Aktionstag für Vielfalt und Wertschätzung in der Gesellschaft und Arbeitswelt. Er sensibilisiert für Chancengerechtigkeit und den Abbau von Vorurteilen und zeigt, dass unterschiedliche Perspektiven den Zusammenhalt und die In- novationskraft der Gesellschaft stärken. Die Stadt Köln war 2007 die erste Kommune, die die Charta der Vielfalt unterzeichnet hat. Anlässlich des Diversity-Tags hat das Büro für Diversity Management in Kooperation mit wei- teren städtischen Einrichtungen ein vielfältiges Rahmenprogramm zusammengestellt. Die Ver- anstaltungsreihe findet ihren Höhepunkt im Vielfaltstag in den Kölner Museen am 2. Juli, der den Kölner*innen ein breites Spektrum an kostenfreien Führungen bietet. Neben Führungen sind auch kreative Workshops, Stadtrundgängen und Vorträge Teil des Rahmenprogramms. Das Angebot bietet die Möglichkeit neue Perspektiven kennenzulernen und konkrete Impulse für ein diskriminierungsfreies Zusammenleben im Alltag mitzunehmen. Das Programm findet sich unter Deutscher Diversity-Tag - Stadt Köln. Neben dem Veranstaltungsprogramm setzt die Stadt Köln ein Zeichen für Vielfalt zusammen mit den Tochtergesellschaften. Am Abend des 14. Deutschen Diversity-Tages lassen die Köl- ner Sportstätten GmbH und die RheinEnergie AG gemeinsam das RheinEnergieStadion in Regenbogenfarben erstrahlen. Zudem wird erneut gemeinsam Flagge gezeigt, indem im ge- samten Stadtgebiet die Kölner Vielfaltsflagge gehisst wird. 2. Black History Month Im Rahmen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft sowie der Entscheidung des Verwaltungsvorstandes der Stadt Köln zur Aufarbeitung des (post)kolonialen Erbes (1723/2021) beteiligt sich das Amt für Integration und Vielfalt seit dem Jahr 2022 an der Durchführung des Black History Month (BHM). Die Stadt Köln unterstützt in diesem Zusam- menhang das Engagement zahlreicher Schwarzer Initiativen, die jährlich ein vielfältiges Pro- gramm gestalten, um die Perspektiven Schwarzer Menschen sichtbar zu machen und deren Empowerment zu fördern. Zum 100-jährigen Jubiläum des von Carter G. Woodson in den USA begründeten Black His- tory Month im Jahr 2026 bot Köln ein vielfältiges Programm mit über 30 Formaten zu Schwar- zer Geschichte und Gegenwart an. Bereits im Vorfeld gab es eine stadtweite City-Light-Kam- pagne, die in Kooperation mit der ISD Köln e.V. realisiert wurde, die auf den Black History Month 2026 hingewiesen hat. Ein besonderer Höhepunkt war der feierliche Empfang im Histo- rischen Rathaus am 2. Februar 2026, der das 100-jährige Bestehen dieses wichtigen Monats würdigte. Dabei schlug der Oberbürgermeister eine Brücke zwischen der feierlichen Anerken- nung Schwarzer Geschichte und dem wertvollen Engagement der Communities sowie der notwendigen Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen wie Rassismus und struk- tureller Benachteiligung. 3 Das Programm, das mehr als 1.000 Menschen erreichte, umfasste Lesungen, Workshops, Filme und Ausstellungen. Das Amt für Integration und Vielfalt realisierte dabei 14 Kooperatio- nen mit Partnern wie der Theodor Wonja Michael Bibliothek, ISD Köln e.V., Afrotopia e. V., dem Deutschen Sport- und Olympiamuseum und dem Afrika Film Festival. Zu den Highlights zählten Schullesungen mit Helen Yigzaw, die Sport-Diskussion „Schwarz. Rot. Gold.“, die Fo- toinstallation #KIMUNTU sowie afrodiasporische Führungen im Rautenstrauch-Joest-Mu- seum. Den Abschluss markierte die literarisch-musikalische Veranstaltung „Black Morocco“. 3. Rat der Religionen Als freiwilliger Zusammenschluss von aktuell 23 in Köln aktiven Religions- und Glaubensge- meinschaften stellt der Kölner Rat der Religionen die Förderung des interreligiösen Dialogs und das friedliche Miteinander in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Das Gremium engagiert sich aktiv für ein friedliches sowie gleichberechtigtes Miteinander der Kölner Stadtgesellschaft, während es sich gleichzeitig entschieden von jeglicher Form der Diskriminierung, des Terrors und der Gewalt distanziert. Ein zentrales Anliegen ist dabei der Aufbau verlässlicher Kommu- nikations- und Kooperationsstrukturen, die Religion gezielt als integratives Element und ver- bindenden Faktor stärken. Aus dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit sind über die Jahre wegweisende, regelmäßige Formate wie das jährliche „Gebet der Religionen“ sowie als Basis der gemeinsamen Arbeit die „Kölner Friedensverpflichtung“ hervorgegangen. Im September 2026 wird an das 20. Jubiläum der Unterzeichnung der Kölner Friedensverpflichtung im feierlichen Rahmen erinnert. 4. Förderprogramm NRWeltoffen 2026 Das Landesrogramm fördert NRWeltoffen die Entwicklung lokaler Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Durch die gezielte Unterstützung zivilgesellschaftlicher Projekte schafft das Programm eine wichtige Basis für demokratische Werte und den Schutz vor Diskriminierung. Gemeinnützige Vereine konnten für ihr Projekt einen Antrag auf Förde- rung aus den Mitteln von NRWeltoffen stellen. In diesem Jahr sind 58 Anträge eingegangen, was den hohen Bedarf an Projektförderung im Bereich Antidiskriminierung und Intersektionali- tät aufzeigt. Insgesamt überstieg das beantragte Fördervolumen um ein Vielfaches die zur Verfügung ste- henden 60.000 € Fördermittel. Die Jury hat 7 Projekte ausgewählt, die nun in die Umsetzung gehen: - Shahrzad e. V . mit dem Projekt “Offene Hände – Gebärden gegen Diskriminierung“ - Afroconnexions e. V . mit dem Projekt “Dialog verbindet – Intersektionale Perspektiven für eine offene Gesellschaft“ - Act(s) for Humanity e. V . mit dem Projekt “Storch Sessions – Monatliche V eranstal- tungsreihe für Menschlichkeit (Gegen Diskriminierung)“ - Erfolg e. V. mit dem Projekt “Demokratie im Dialog – Handlungskompetenz gegen Rassismus stärken“ - Giish e. V . mit dem Projekt “ALENA+ – Intersektionales Empowerment und Antidiskri- minierungsarbeit in Köln“ - Sozialdienst muslimischer Frauen-Köln e. V . mit dem Projekt “Feminismus neu den- ken: Rassismuskritische Perspektiven“ - SOFRA e. V . mit dem Projekt “Aus Liebe Werden Wir Mehr“ Die Projekte fördern durch Workshops, Bildungs- und Beratungsangebote den Abbau von Bar- rieren sowie die Stärkung diskriminierter Gruppen. Durch den Fokus auf Dialog und Empower- ment setzen sie gemeinsam ein starkes Zeichen für eine inklusive Stadtgesellschaft und ge- gen Rassismus. Gez. Burmester
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1383/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.05.2026
- Erstellt
- 07.05.2026 15:43