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2024/0264

Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Magistratsvorlage 05.09.2024

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2024/0264

3245 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
12.09.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Darmstädter Werkstätten  
und Wohneinrichtungen  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0264 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen  
 
Vorlage vom: 05.09.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Jahresabschluss 202 1 und der Lagebericht des Eigenbetriebes werden mit dem Testat der  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und  
zur Einsichtnahme ausgelegt.  
2. Der Jahresverlust 202 1 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen  
wird in Höhe von EUR 820.254,84 festgestellt. 
3. Der Jahresverlust wird auf neue Rechnung übertragen.  
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 202 1 entlastet. 
 
 
Anlagen: Beschluss 02_2024 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021  
Testat EB Werkstätten und Wohneinrichtungen DA JAP 2021

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  05.09.2024:  
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen (EDW) hat in der Sitzung vom 05.09.2024 den Bericht der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen, den mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk 
des Wirtschaftsprüfungsinstitutes versehenen Jahresabschluss 2021 festgestellt und die 
Betriebsleitung entlastet.  
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat die Kenntnisnahme und der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 
2021. 
 
Der EDW schließt das Wirtschaftsjahr 2021 mit einem Jahresverlust von 8 20.254,84 Euro. 
Damit ist die Folge von steigenden Verlusten der letzten Jahre durch den Abschluss neuer 
Kostensätze mit dem Kostenträger ab 2021 beendet. Für die Folgejahre zeichnet sich eine 
weitere Entspannung der wirtschaftlichen Situation ab.  
 
 
 
Darmstadt, 05.09.2024   
 
 
 
 
Dezernat II      Dezernat IV 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz      André Schellenberg  
Bürgermeisterin      Stadtkämmerer

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202 Zeichen

Punkt 13: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2024/0264) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: Stadtv. Klett

anlage 2

80889 Zeichen

Testatsexemplar 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Darmstadt 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 
und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 
31. Dezember 2021 
 
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN 
ABSCHLUSSPRÜFERS

Inhaltsverzeichnis Seite
LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 2021 1....................................................................
Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 1..............................
1.Bilanz zum 31. Dezember 2021 2..............................................................................................
2.Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2021 5...................................................
3.ANHANG FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 2021 7......................................................................
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS 1....................................
M4GenPDF V2.20

E I G E N B E T R I E B  D A R M S T Ä D T E R  W E R K S T Ä T T E N  U N D  
W O H N E I N R I C H T U N G E N  D E R  W I S S E N S C H A F T S S T A D T  
D A R M S T A D T ,  D A R M S T A D T 
 
L A G E B E R I C H T  F Ü R  D A S  W I R T S C H A F T S J A H R  20 2 1  
 
Vorbemerkung 
 
Nach § 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Verweis auf § 289 Abs. 2 HGB ist mit dem Jah-
resabschluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach § 27 EigBGes der Betriebskommission vor-
zulegen ist. 
 
Gründung des Eigenbetriebs 
 
Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Betriebszweige „Darmstädter Werkstätten 
für Behinderte“ und Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ zu einem neu gegründeten Eigenbe-
trieb als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammengeführt.  
 
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähig-
keit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen 
Einrichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch 
den Betrieb der Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen nach. 
 
Zweck und Aufgabe 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Geschäftsbereichen des Eigenbetriebs 
 
Werkstätten 
• Werkstatt für Menschen mit Behinderung im Schreberweg 2 sowie 
• Werkstatt für berufliche Rehabilitation im Heimstättenweg 99 
 
Wohneinrichtungen 
• Wohneinrichtung “Kurt-Jahn-Anlage“, 
• Wohneinrichtung „Pulverhäuserweg“ sowie 
• Betreutes Wohnen 
 
ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der Abgabenordnung. 
 
Der gesamte EDW ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. 
 
1

Umweltschutz und Nachhaltigkeit 
 
Der Eigenbetrieb leistet durch den Bezug von Ökostrom ebenso wie im Bereich der selbst her-
gestellten Produkte, z. B. die umweltfreundliche und biologisch abbaubare Teeverpackung, ei-
nen Beitrag zum aktiven Umweltschutz. 
Die Mitarbeitenden helfen mit der Benutzung von Jobticket und Fahrrädern den CO2-Ausstoß in 
der Stadt zu verringern. Seit 2021 wird die Mittagsverpflegung an Wochentagen entsprechend 
der Vorgaben des Magistratsbeschlusses 0375 aus 2019 hinsichtlich des Anteiles an Bio/Fair 
Trade/Regional umgesetzt. 
Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind fester Bestandteil der pädagogischen Ar-
beit. 
 
Ertragslage 
 
Der für das Wirtschaftsjahr 2021 geplante Jahresverlust von TEUR -2.222 wurde mit einem tat-
sächlichen Jahresverlust von TEUR -820 (davon Werkstätten TEUR -970 und Wohneinrichtun-
gen von TEUR +150) unterschritten. 
Ursächlich für die positive Entwicklung der Erträge sind in erster Linie die verhandelten Kosten-
satzsteigerungen. Außerdem wurden die Aufwendungen für die Schutzmaßnahmen zur Ein-
dämmung der Coronapandemie durch Kostenerstattungen der Leistungsträger weitgehend fi-
nanziell ausgeglichen. 
Zum besseren Ergebnis hat weiterhin die Unterschreitung der geplanten Personalkosten einen 
wesentlichen Beitrag geleistet. Diese ergeben sich zum Teil auch aus der Entlastung für die Al-
tersversorgung durch den Wechsel eines Beamten mit einer langen Dienstzeit vom Eigenbe-
trieb zur Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
2

Soll-/Ist-Vergleich Wirtschaftsplan 2021 
 
  Wirtschaftsplan 
Gewinn- und 
Verlustrech-
nung 
Abweichung 
  Euro Euro Euro 
Erträge       
Umsatzerlöse 923.100,00 845.491,92 -77.608,08 
Sonstige betriebliche Erträge 9.391.224,00 10.115.262,20 724.038,20 
Bestandsveränderungen 0,00 12.533,74 12.533,74 
Sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0,00 112.051,15 112.051,15 
Summe Erträge 10.314.324,00 11.085.339,01 771.015,01 
        
Aufwendungen       
Materialaufwand       
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- 
und Betriebsstoffe und für bezo-
gene Waren 
572.425,00 26.679,13 -545.745,87 
Aufwendungen f. bezogene Leis-
tungen 468.160,00 12.993,02 -455.166,98 
Personalaufwand       
Löhne und Gehälter 5.289.763,10 4.593.348,15 -696.414,95 
Soziale Abgaben und Aufwendun-
gen f. Altersversorgung und f. 
Unterstützung 
1.549.235,50 1.647.171,81 97.936,31 
Löhne für Menschen mit Behin-
derung 3.365.100,00,00 2.978.994,20 -386.105,80 
Übriger Personalaufwand 7.672,70 0,00 -7.672,70 
Abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände des An-
lagevermögens und Sachanlagen 
543.200,79 331.893,64 -211.307,15 
 
Sonstige betriebliche Aufwendun-
gen 701.520,00 2.169.875,23 1.468.355,23  
Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 39.320,00 141.394,27 102.074,27  
Sonstige Steuern 0,00 3.244,40 3.244,40  
Summe Aufwendungen 12.592.822,09 11.905.593,85 -687.228,24  
Jahresergebnis -2.222.073,09 -820.254,84 1.401.818,25  
 
 
Bei der Planung erfolgte eine von der Gewinn- und Verlustrechnung abweichende Zuordnung 
der Konten zu den Aufwandsarten, die im Soll-Ist-Vergleich zu Verschiebungen zwischen den 
Materialaufwendungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen führen.  
 
3

Entwicklung des Geschäftsbereichs Werkstätten: 
 
 
  Werkstätten  Delta 
  2021  2020   
  Euro  Euro  Euro 
1 Erlöse aus Kostensätzen 5.982.372,62  6.146.832,69  -164.460,07 
2 Umsatzerlöse 728.635,40  753.722,17  -25.086,77 
3 Erhöhung des Bestands an ferti-
gen Erzeugnissen 12.533,74  28.266,79  -15.733,05 
4 Erträge aus der Auflösung des 
Sonderpostens   76.368,34  74.634,70  1.733,64 
5 Sonstige betriebliche Erträge 203.931,64  80.274,45  123.657,19 
6 Materialaufwand 39.245,43  38.648,60  596,83 
7 Personalaufwand 6.236.618,88  7.018.786,68  -782.167,80 
8 
Abschreibung auf immaterielle 
Vermögensgegenstände und Sach-
anlagen 
218.224,44  198.546,22  19.678,22 
9 Sonstige betriebliche Aufwendun-
gen 1.462.247,58  783.066,15  679.181,43 
10 Sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 112.051,15  65.650,18  46.400,97 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 127.095,26  55.009,66  72.085,60 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit -967.538,70  -944.676,33  -22.862,37 
13 Sonstige Steuern 2.728,48  2.536,50  191,98 
14 Jahresverlust -970.267,18  -947.212,83  -23.054,35 
 
 
Die Werkstätten sind nach § 136 Abs. 1 SGB IX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliede-
rung in das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene Berufliche Bildung 
und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten.  
 
Der Geschäftsbereich Werkstätten hat das Berichtsjahr mit einem Jahresverlust von TEUR  970 
(Vorjahresverlust TEUR 947) abgeschlossen. Grund für den höheren Verlust ist die Ausbuchung 
nicht werthaltiger Forderungen. Die wesentlichen Veränderungen der Erträge und Aufwendun-
gen zum Vorjahr werden nachfolgend erläutert. 
 
Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch die Kostensätze der überörtlichen Sozialhilfeträ-
ger (Rentenversicherungen oder Agentur für Arbeit und LWV). Die Kostenerstattungen durch 
den LWV haben sich trotz des leichten Rückgangs an Beschäftigten erhöht. Die Leistungen zur 
Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und die Aufwendungen sind in verschiedenen 
Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart. 
 
4

In den Jahren 2020 und 2021 waren in den Werkstätten folgende Plätze belegt: 
 
2021 2020   
28 26 Plätze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich 
222 228 Plätze im Arbeitsbereich 
12 11 Plätze in der Tagesförderstätte 
15 12 Außenarbeitsplätze 
277 277 Werkstattbeschäftigte insgesamt 
 
Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahlt und betrugen  
für die Jahre 2020 und 2021 in EUR: 
 
Hilfebedarfs - Tagesförderstätte Arbeitsbereich 
Gruppe (HBG) kalendertäglich kalendertäglich 
Darstellung in 
Euro 01.04.2021 2020 01.04.2021 2020 
HBG 1 30,95 30,55 24,27 23,96 
HBG 2 37,25 36,76 28,36 28,00 
HBG 3 58,10 57,33 42,04 41,49 
HBG 4 78,98 77,92 55,74 55,00 
HBG 5 93,57 92,31 65,32 64,45 
 
 
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich lagen mit TEUR 729 um TEUR 25 unter dem Vorjahresni-
veau. 
 
Die Umsatzerlöse entwickelten sich wie folgt: 
 
2018: TEUR 1.154 2019: TEUR 1.080 2020: TEUR 754 2021: TEUR 729 
 
Weiterhin resultiert der andauernde Rückgang der Umsatzerlöse maßgeblich aus dem durch 
die Pandemie bedingten anhaltenden Umsatzeinbrüchen von weiteren TEUR -25 in den Werk-
stätten und ferner durch komplett ausfallende Umsätze im Kaffeehaus.  
 
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind überwiegend Kostenerstattungen der Leistungsträ-
ger für durch die Corona-Pandemie entstandene Aufwendungen enthalten.  
 
Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 782 auf TEUR 6.237 
verringert. Grund hierfür ist eine geringere Zuführung zu den Pensionsrückstellungen im Ver-
gleich zum Vorjahr, der geringere Personalbedarf in den Werkstätten und den Außenarbeits-
plätzen sowie der seit dem Wirtschaftsjahr 2021 geänderte Ausweis der Verpflegungskosten für 
Beschäftigte mit Behinderungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Vorjahr 
TEUR 225). 
5

Werkstätten 2021 2020 Veränderung 
 Euro Euro Euro 
Aufwendungen für Tarifbeschäftigte 3.360.846,18 4.110.570,18 -749.724,00 
Aufwendungen für Werkstatt- 
beschäftigte 2.875.772,70 2.908.216,50 -32.443,80 
    
 6.236.618,88 7.018.786,68 -782.167,80 
 
Der leichte Rückgang bei den Aufwendungen für Werkstattbeschäftigte ist durch die pandemie-
bedingten Betretungsverbote, Schichtbetrieb und den Wegfall der Sonderzahlungen für die Be-
schäftigten bedingt. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 679 auf 
TEUR 1.462 gestiegen. Hauptursache sind die erhöhten Kosten für die Corona-Tests, Schutzar-
tikel Hygiene und die im Vergleich zum Vorjahr geänderte Zuordnung der Konten zu den Auf-
wandsarten. Die Verpflegungskosten für Beschäftigte mit Behinderungen mit TEUR 199 werden 
seit dem Wirtschaftsjahr 2021 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und nicht mehr in 
den Personalaufwendungen ausgewiesen. 
 
Entwicklung des Geschäftsbereichs Wohneinrichtungen 
 
 
   Wohnbereich  Delta 
   2021  2020   
   Euro  Euro  Euro 
1 Erlöse aus Kostensätzen  3.873.518,88  2.796.551,74  1.076.967,14 
2 Umsatzerlöse  26.536,18  25.218,98  1.317,20 
3 Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des 
Bestands an fertigen Erzeugnissen 
 0,00  0,00  0,00 
4 Erträge aus der Auflösung des Sonder-
postens   
 13.952,00  0,00  13.952,00 
5 Sonstige betriebliche Erträge  55.439,06  541,19  54.897,87 
6 Materialaufwand  426,72  220,72  206,00 
7 Personalaufwand  2.982.895,28  2.816.144,70  166.750,58 
8 Abschreibung auf immaterielle Vermö-
gensgegenstände und Sachanlagen 
 113.669,20  52.151,61  61.517,59 
9 Sonstige betriebliche Aufwendungen  707.627,65  507.179,93  200.447,72 
10 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  0,00  29.829,99  -29.829,99 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendungen  14.299,01  38.992,14  -24.693,13 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-
tätigkeit 
 150.528,26  -562.547,20  713.075,46 
13 Sonstige Steuern  515,92  516,52  -0,60 
14 Jahresgewinn/ Jahresverlust  150.012,34  -563.063,72  713.076,06 
 
Die Wohneinrichtungen „Kurt-Jahn-Anlage“, „Pulverhäuserweg“ und das Betreute Wohnen bie-
ten Menschen mit überwiegend geistiger oder psychischer Behinderung die Möglichkeit, unter 
Anleitung von Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständi-
ges Leben zu führen.  
 
6

In den stationären Wohneinrichtungen stehen 66 Plätze und im Betreuten Wohnen 25 Plätze 
für Menschen mit geistiger Behinderung zur Verfügung, die ihren Privatbereich selbst gestalten 
und weitgehend nach eigenen Vorstellungen leben. Ein Verbleib bis zum Lebensende ist vorge-
sehen. Hierbei handelt es sich um die vom Landeswohlfahrtsverband genehmigten Plätze. Im 
Zuge der "Dezentralisierung" der Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage wurden 15 der 63 im Jahr 
2020 in der Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ vorhandenen Plätze in die neue Wohneinrich-
tung „Pulverhäuserweg“ mit 18 Plätzen verlagert, so dass sich die Gesamtanzahl der Plätze 
um insgesamt drei Plätze erhöht hat. 
 
Im Jahr 2021 und in Vorjahren waren folgende Plätze belegt: 
 
 2021 2020 2019 
Wohneinrichtung 60 55 59 
Betreutes Wohnen 15 13 16 
Wohneinrichtung insgesamt: 75 68 75 
 
Der Bereich Wohneinrichtungen schloss im Berichtsjahr 2021 mit einem positiven Jahreser-
gebnis in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr TEUR -563) ab. 
 
Die Erlöse aus Kostensätzen lagen mit TEUR 3.874 über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.797).  
Ursachen dafür sind, neben den höheren Kostensätzen für die bestehende Wohneinrichtung, 
die deutlich höheren Kostensätze für die neue Wohneinrichtung im Pulverhäuserweg, die insge-
samt höhere Belegung sowie die Wiederbelegung freier Plätze im Betreuten Wohnen. 
 
Die Kostensätze entwickelten sich in den Jahren 2021 und 2020 wie folgt in EUR: 
 
Hilfebedarfs-    
Gruppe (HBG) 
Wohneinrichtung 
(KJA) Wohnbereich 
kalendertäglich 
Wohneinrichtung 
(KJA) Tagesstruktur 
kalendertäglich 
 
 
Darstellung in 
EURO 2021 2020 2021 2020  
HBG 1 58,34 62,01 9,32 9,12  
HBG 2 69,11 70,56 13,32 13,03  
HBG 3 105,00 99,09 26,64 26,09  
HBG 4 140,89 127,60 39,96 39,11  
HBG 5 166,01 147,59 49,28 48,25  
      
      
Hilfebedarfs-    
Gruppe (HBG) 
Wohneinrichtung 
(PHW) Wohnbereich 
kalendertäglich 
Wohneinrichtung 
(PHW) Tagesstruktur 
kalendertäglich 
 
 
 
Darstellung in 
EURO 2021 2020 2021 2020  
HBG 1 61,11 0,00 10,80 0,00  
HBG 2 73,73 0,00 15,43 0,00  
HBG 3 115,81 0,00 30,86 0,00  
HBG 4 157,89 0,00 46,29 0,00  
HBG 5 187,35 0,00 57,09 0,00  
7

Die Personalkosten sind zum Vorjahr (TEUR 2.816) um TEUR 167 auf TEUR 2.983 angestie-
gen. Hier sind anteilig Pensionsrückstellungen für Beamte umgelegt. Ebenfalls sind die Perso-
nalkosten für die neue Wohnanlage enthalten. 
 
 
Wohneinrichtung 2021 2020 Veränderung 
 Euro Eurp Euro 
Aufwendungen für Tarifbeschäf-
tigte 2.879.673,78 2.660.593,40 219.080,38 
Aufwendungen für Bewoh-
ner/innen 103.221,50 155.551,30 -52.329,80 
    
 2.982.895,28 2.816.144,70 166.750,58 
 
In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind TEUR 14 (Vorjahr TEUR 22) Zinsen für 
aufgenommene Kredite enthalten. Zinsen aus der Rückstellung und den Verbindlichkeiten für 
Pensionen und Beihilfen sind nicht enthalten (Vorjahr TEUR 17). 
 
Vermögens- und Finanzlage  
 
Die Bilanzsumme des Eigenbetriebs ist um TEUR 645 auf TEUR 20.737 gesunken.  
Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 1.063 auf TEUR 14.356 durch 
getätigte Investitionen (TEUR 520 davon entfallen auf die Heizungsanlage, die Lüftung, den In-
nenausbau der Gemeinschaftsflächen und den Bereich der Außenanlage der neuen Wohnanlage 
im Pulverhäuserweg), denen Abgänge und planmäßige Abschreibungen (TEUR 333) gegenüber-
stehen (siehe Anlagenspiegel).  
 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um 
TEUR 1.308 gestiegen. Davon sind die Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
auf TEUR 503 (Vorjahr TEUR 435) gestiegen. Die Forderungen gegen die Eigenbetriebe 
(TEUR 1.570) haben sich um TEUR 408 zum Vorjahr (TEUR 1.162) erhöht. Der Anstieg resul-
tiert im Wesentlichen aus der Verzinsung der in Vorjahren von den Eigenbetrieben durch Perso-
nalwechsel übertragenen Ansprüche aus Pensions- und Beihilfeverpflichtungen. Ebenso sind 
die Forderungen gegen Kostenträger nach SGB um TEUR 866 angestiegen. Die Forderungen 
aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 12 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 502 ge-
sunken. 
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 18 auf TEUR 144 
gesunken.  
 
Die flüssigen Mittel haben sich zum Vorjahr (TEUR 5.035) um TEUR 3.036 auf TEUR 1.999 
verringert. Die Reduzierung resultiert aus Kreditrückzahlungen und der Rückzahlung der kurz-
fristigen Ausleihung von der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Die Aktiven Rechnungsabgrenzungskosten haben sich um TEUR 6 auf TEUR 14 (Vorjahr 
TEUR 8) erhöht.  
 
Die Passivseite hat sich wie folgt verändert: Das Eigenkapital vermindert sich um den Jahres-
verlust 2021 von TEUR 820 auf TEUR 11.810 (siehe Eigenkapitalspiegel im Anhang). 
 
8

Der Sonderposten für Investitionen erhöhte sich um TEUR 392 auf TEUR 2.074. Für den Neu-
bau im Pulverhäuserweg wurde ein Zuschuss vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) in Höhe von 
TEUR 475 gewährt. Die planmäßigen Auflösungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 90. 
 
Die Rückstellungen für Pensionen sind um TEUR 434 auf TEUR 2.800 gesunken. Diese Redu-
zierung ist im Wesentlichen durch Personalwechsel von der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 
Eigenbetrieb und umgekehrt mit TEUR 734 bedingt. Die sonstigen Rückstellungen sind um 
TEUR 199 höher als im Vorjahr. Diese Position beinhaltet die Rückstellungen für Beihilfen, Ur-
laubsansprüche, Überstunden, sonstige Personalaufwendungen und die Abschlusskosten. Wir 
verweisen auf den Rückstellungsspiegel im Anhang.  
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten haben sich um TEUR 666 zum Vorjahr 
auf TEUR 794 reduziert. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen des LWV 
sind durch planmäßige Tilgungen um TEUR 16 auf TEUR 69 zurückgegangen. 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 101 gesunken, die Ver-
bindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Eigenbetrieben, im We-
sentlichen aus Personalwechsel, sind um TEUR 724 zum Vorjahr angestiegen. Die sonstigen 
Verbindlichkeiten sind um TEUR 56 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 346 gestiegen. 
 
Erläuterung zu den wesentlichen Abweichungen der Erträge und den Aufwendungen 
 
Die wesentlichen Erträge im Jahr 2021 haben sich wie folgt entwickelt: 
 
 2021 2020 
 EUR EUR 
Erlöse aus Kostensätzen 9.855.892 8.943.384 
Umsatzerlöse 755.172 778.941 
Bestandsveränderung +/- 12.534 28.267 
Sonstige betriebliche Erträge 259.371 80.816 
   
 10.882.969 9.831.408 
 
Die gesamten Erträge, einschließlich der Zinsen und der Erträge aus der Auflösung der Sonder-
posten, sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.084 gestiegen. Überwiegend resultiert der An-
stieg aus den Erlösen aus Kostensätzen und den gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen. 
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr etwas geringer. Im Berichtsjahr konnte bei den 
fertigen Erzeugnissen eine etwas geringere Bestandserhöhung (TEUR 13) im Vergleich zum 
Vorjahr (TEUR 28) verzeichnet werden 
 
Die wesentlichen Abweichungen bei den Aufwendungen sind wie folgt: 
 
 2021 2020 
 EUR EUR 
Materialaufwand 39.672 38.869 
Personalaufwand 9.219.514 9.834.931 
Abschreibungen 331.894 250.698 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.169.875 1.290.246 
   
 11.760.955 11.414.744 
 
9

Die gesamten Aufwendungen einschließlich Zinsaufwendungen und sonstigen Steuern sind ge-
genüber dem Vorjahr um TEUR 394 gestiegen. Hauptanteil daran haben die hohen Ausgaben 
im Zuge der Pandemie für Corona-Test sowie Schutz- und Hygieneartikel, die in den sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen enthalten sind.  
 
 
Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter 
 
 2021  2020 
 EUR  EUR 
Beamtenbezüge 137.594  161.384 
Löhne und Gehälter 4.455.754  4.379.999 
Löhne und Gehälter für Beschäftigte mit Behin-
derungen 1.100.278  1.276.971 
 5.693.626  5.818.355 
 
Die Ausgaben im Bereich Löhne und Gehälter für Beschäftigte mit Behinderungen sind um 
TEUR 177 gesunken. Ursache hierfür ist in der Hauptsache, dass die Verpflegungskosten der 
Beschäftigten mit Behinderungen nunmehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen abge-
bildet werden. 
 
 
Aufwendungen für soziale Abgaben, für die Altersvorsorge und für die Unterstützung  
 
 2021  2020 
 EUR  EUR 
AG- Anteil ges. Sozialversicherung 903.476  867.017 
Sozialaufwand für Beschäftigte mit Behinderun-
gen 1.858.474  1.774.118 
Beamtenversorgungsbezüge 100.803  96.960 
Versorgungskassen 349.115  345.711 
Veränderung Pensionsrückstellung 253.584  804.115 
Veränderung Beihilferückstellung 25.577  73.938 
Beiträge zur Berufsgenossenschaft 21.127  21.089 
Aufwendungen für Unterstützung und  
Personalnebenkosten 20.242  12.678 
Veränderung Lebensarbeitszeitkonto -8.938  18.786 
Beihilfe an Versorgungsempfänger 2.428  2.164 
 3.525.888  4.016.576 
 
 
 
 
10

Wesentliche Chancen und Risiken 
 
Aufgrund der gemeinnützigen Tätigkeit des Eigenbetriebs steht die kontinuierliche Erweiterung 
des Arbeitsangebots für Menschen mit Behinderung im Vordergrund sowie die Verbesserung 
deren Teilhabe am Arbeitsleben. Demnach wird auch zukünftig an einer Ausweitung des Ange-
bots von Geschäftsfeldern gearbeitet, um noch mehr Möglichkeiten für den Einsatz von Men-
schen mit Behinderung zu schaffen. 
Im Rahmen der Covid-19-Pandemie wurde die Übertragung des Virus innerhalb des EDW als 
großes Risiko mit gravierenden Auswirkungen bewertet. Durch entsprechende intensive Schutz-
maßnahmen konnten größere Ansteckungen und damit negative Auswirkungen auf Leben und 
Gesundheit der Menschen im EDW verhindert werden.  
Die weiteren wesentlichen Risiken betrafen nicht geplante Kostensteigerungen beim Bauvorha-
ben Pulverhäuserweg, die sich zwischenzeitlich durch die Fertigstellung der Baumaßnahme mi-
nimiert haben, die mögliche Nichtzertifizierung nach DIN 9001 und AZAV, die zwischenzeitlich 
erfolgt sind, den nicht kostendeckenden Betrieb des Eigenbetriebs sowie den Fachkräfteman-
gel. Weitere Risiken bestehen bei verschiedenen betrieblichen Abläufen. Den identifizierten Ri-
siken sind Maßnahmen zugeordnet, um zum einen deren Eintritt und zum anderen deren mög-
liche Auswirkungen zu minimieren. 
Chancen bestehen in der organisatorischen Nähe des Eigenbetriebs zur Stadtverwaltung und 
Stadtwirtschaft. Hierdurch entstehen gute Möglichkeiten, die Umsetzung des Bundesteilhabe-
gesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention voranzutreiben und damit eine inklusive 
(Stadt-)Gesellschaft zu fördern und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu verbessern.  
 
Versicherungen 
 
Versicherung Versicherungssumme 
  Euro 
   
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-, 
Sach- und Vermögens-Drittschäden) unbegrenzt 
   
2a. Eigenschadenversicherung                                                  
Für Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordnete 125.000,00 
2b. Ausschuss- und Betriebskommissionsmitglieder zusätzlich 125.000,00 
   
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz 
und Verkehrsrechtschutz) 2.000.000,00 
   
4. Sachversicherung (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl 
Gebäude und Inhalt) 
ohne                             
(jeweils aktueller Neuwert) 
   
5. Feuerversicherung Fahrzeuge zum Nennwert 
 
 
11

Ausblick auf die folgenden Wirtschaftsjahre 
 
Für das Wirtschaftsjahr 2022 wurde mit einem Jahresverlust in Höhe von TEUR 1.802 geplant, 
der aber mit einem voraussichtlichen Verlust von TEUR 223 deutlich geringer als geplant aus-
fällt. Damit wurde auch die Tendenz der steigenden Verluste der vergangenen Jahre beendet.  
Das Jahr 2023 wird voraussichtlich bedingt durch die ungeplant hohen Kosten für Leiharbeit 
mit einem Verlust in Höhe von TEUR 500 abschließen.  
 
Die für das Wirtschaftsjahr 2024 geplante weitere Reduzierung des Verlustes wird durch die 
Ausgabensteigerung aufgrund der allgemeinen Kostenentwicklung und steigende Personalkos-
ten aufgrund des Fachkräftemangels belastet werden. Um die Betreuungsleistungen im Wohn-
bereich sicherzustellen, müssen Fachkräfte im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung einge-
setzt werden. Im Zuge der Umsetzung der Geschäftsverteilung, kann im Jahr 2024 mit der 
Umsetzung kostenreduzierender Maßnahmen im Bereich der Personalkostenstruktur begonnen 
werden. Ebenfalls ist eine weitere Verbesserung der Belegung im Wohnbereich und eine Steige-
rung bei den Werkstattplätzen angestrebt.  
Als weitere wesentliche Maßnahme werden vom Landeswohlfahrtsverband für den Bereich der 
Besonderen Wohnform höhere Kostensätze für die Zeit ab 01.02.2022 gezahlt. Die tarifliche 
Steigerung der Kostensätze für alle Geschäftsbereiche wurde zudem 2023 umgesetzt und sind 
für 2024 vereinbart und fortgeschrieben.  
In beiden Werkstätten sind die Betreuungsplätze derzeit nicht voll belegt. Es ist mit steigender 
Nachfrage vor allem von Menschen mit höherem Hilfebedarf bei geringerer Nachfrage von Men-
schen mit geringerem Hilfebedarf zu rechnen. Dies erfordert künftig eine starke Flexibilisierung 
und Individualisierung der Angebote. 
Eine im Zeitraum von September 2020 bis Juli 2021 durchgeführte Organisationsuntersuchung 
konnte weitere Ansätze zur Effizienzsteigerung und Modernisierung in den Verwaltungsabläu-
fen und -strukturen aufzeigen. Die sich daraus ergebenden strukturellen und inhaltlichen Ver-
änderungen beim Eigenbetrieb sind teilweise realisiert oder befinden sich aktuell in der Umset-
zung.  
Das erste Dezentralisierungsprojekt des Eigenbetriebes im Bereich der Besonderen Wohnform 
im Pulverhäuserweg 48 ist seit Juni 2021 in Betrieb. Leider stockt die Umsetzung der geplan-
ten Wohneinrichtung auf dem Gebiet der „Lincolnsiedlung“. Das Bauvorhaben wurde aufgrund 
der gestiegenen Kosten von Seiten des projektentwickelnden Bauträgers gestoppt. Gespräche 
zur Realisierung sind angestoßen. Damit verzögert sich die Neustrukturierung des gesamten 
Wohnbereiches inkl. der Vermarktung der vorhandenen Gebäude und Grundstücksflächen. So 
ist für einen Teilbereich der Kurt-Jahn-Anlage in direkter Nachbarschaft ein Mietwohnungsneu-
bau mit Flächen für die Nutzung durch den Eigenbetrieb geplant.  
Die pandemiebedingten Maßnahmen aus 2020 haben sich in 2021 und 2022 mit unterschiedli-
cher Ausprägung fortgesetzt. Seit November 2021 wird wieder im Vollbetrieb gearbeitet. Durch 
die erstellten Hygienekonzepte in allen Bereichen des EDW kam es nur vereinzelt zu Corona in-
fektionen, die jedoch weder zur Quarantäneanordnung für die besondere Wohnform noch zur 
Schließung der Werkstätten führten. Seit dem Frühjahr 2023 hat sich die Situation in Bezug 
auf die Pandemie weitgehend normalisiert. 
12

Aufgrund des widerrechtlichen Überfalls Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 kommt es zu 
einer weiteren Verunsicherung der wirtschaftlichen Lage. Große Unsicherheiten konnten auf-
grund von bundesweiten Maßnahmen in 2023 auf allgemeine Kostensteigerungen begrenzt 
werden. 
Die Krise in Nahost verstärkt aktuell die Verunsicherung mit noch nicht abzuschätzenden Fol-
gen. 
Die durch die Pandemie reduzierten Dienst- und Produktionsleistungen konnten auch auf 
Grund des durch die Kriege ausgelösten Rückgangs der allgemeinen Wirtschaftslage nicht auf 
das Vorpandemieniveau gesteigert werden. Teilerfolge konnten durch die Ausweitung von Ak-
quisetätigkeiten erzielt werden. Kostensteigerungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage und 
die Veränderungen in der Eingliederungshilfe führen auch künftig zu Anpassungen im Ge-
schäftsmodell. 
Zum Jahresbeginn 2024 konnte das Betriebsbistro im Stadthaus in der Frankfurter Str. seinen 
Betrieb aufnehmen. Mit der Genehmigung des Geschäftsverteilungsplanes zum Jahresbeginn, 
kann im laufenden Geschäftsjahr die Umstrukturierung der Personalstellen aktiv gemäß den 
Vorschlägen der Organisationsuntersuchung umgesetzt werden.  
 
Darmstadt, den 19. Juli 2024 
 
 
 
 
Wolfram Cuntz 
Betriebsleiter 
13

Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
M4PDFUtilities V1.10
1

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2021
AKTIVSEITE
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 16.810,00 19.565,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 13.203.700,50 9.693.605,50
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 627.285,75 187.280,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.402,00 183.531,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 3.208.843,16
14.339.388,25 13.273.259,66
14.356.198,25 13.292.824,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 41.964,27 41.684,63
2. Fertige Erzeugnisse 139.044,96 126.511,22
181.009,23 168.195,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 502.232,44 514.151,97
2. Forderungen gegen Kostenträger nach SGB 1.467.160,95 600.937,86
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 503.174,03 434.564,24
4. Forderungen gegen Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1.569.867,51 1.162.075,07
5. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 5.052,45
6. Sonstige Vermögensgegenstände 143.975,97 161.843,19
4.186.410,90 2.878.624,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.999.028,60 5.035.057,36
6.366.448,73 8.081.877,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.307,31 7.595,72
20.736.954,29 21.382.298,37
2

PASSIVSEITE
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Rücklagen
Allgemeine Rücklagen 15.201.660,44 15.357.700,70
III. Verlustvortrag -3.570.954,61 -2.216.718,32
IV. Jahresverlust -820.254,84 -1.510.276,55
11.810.450,99 12.630.705,83
B. Sonderposten für Investitionen 2.074.317,00 1.682.406,35
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.800.099,00 3.233.801,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.322.594,27 1.123.970,19
4.122.693,27 4.357.771,19
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 793.690,06 1.459.244,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 159.287,22 259.920,25
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1.395.616,55 675.896,81
4. Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben 30.965,09 26.594,88
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.962,75 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 345.971,36 289.758,18
davon aus Steuern EUR  38.602,60 (Vorjahr EUR 38.968,84)
2.729.493,03 2.711.415,00
20.736.954,29 21.382.298,37
3

2021 Vorjahr
EUR EUR
1. Erlöse aus Kostensätzen 9.855.891,50 8.943.384,43
2. Umsatzerlöse 755.171,58 778.941,15
3. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 12.533,74 28.266,79
4. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionen 90.320,34 74.634,70
5. Sonstige betriebliche Erträge 259.370,70 80.815,64
10.973.287,86 9.906.042,71
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 26.679,13 34.179,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.993,02 4.689,87
39.672,15 38.869,32
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.593.348,15 4.541.383,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.647.171,81 2.229.779,92
davon für Altersversorgung EUR 697.698,66 (Vorjahr EUR 1.243.269,39)
c) Aufwendungen für Werkstattbeschäftigte (Menschen mit Behinderung) 2.978.994,20 3.063.767,80
9.219.514,16 9.834.931,38
8. Abschreibung auf immaterierelle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 331.893,64 250.697,83
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.169.875,23 1.290.246,08
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.051,15 95.480,17
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 51.913,15
(Vorjahr EUR 59.646,98) 141.394,27 94.001,80
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -817.010,44 -1.507.223,53
13. Sonstige Steuern 3.244,40 3.053,02
14. Jahresverlust -820.254,84 -1.510.276,55
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2021
5

EI G E N B E T R I E B  D A R M S T Ä D T E R  W E R K S T Ä T T E N  U N D  
W O H N E I N R I C H T U N G E N  D E R  W I S S E N S C H A F T S S T A D T  
D A R M S T A D T ,  D A R M S T A D T 
 
A N H A N G  F Ü R  D A S  W I R T S C H A F T S J A H R  20 21 
 
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 
Der Jahresabschluss des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen zum 
31. Dezember 2021 wird gemäß § 22 EigBGes nach den Vorschriften des 
Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) in Verbindung mit den Rechnungslegungsvorschriften für 
große Kapitalgesellschaften in den aktuellen Fassungen aufgestellt.  
Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgen nach den für alle Kaufleute 
geltenden Grundsätzen der §§ 238 bis 256a HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für 
Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 bis 288 HGB. Bei der Gliederung der Bilanz und der 
Gewinn- und Verlustrechnung wurden Formblätter für den Jahresabschluss der Eigenbetriebe 
beachtet, die durch eine Verordnung zum EigBGes Hessen bestimmt wurden. Das 
Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 24 Abs1 EigBGes um 
eine Anpassung der Postenbezeichnungen erweitert, um die Erlöse aus Kostensätzen zur 
Förderung der beruflichen Teilhabe von Mitarbeitenden mit Behinderungen transparent 
darzustellen. 
Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr. 
Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im 
Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben weitestgehend in den Anhang 
aufgenommen. 
Der Eigenbetrieb dient ausschließlich und unmittelbar mildtätigen Zwecken im Sinne der 
§§ 51 ff. AO und ist daher steuerbefreit. Einer Bilanzierung von latenten Steuern kommt daher 
keine Bedeutung zu. 
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert 
geblieben. 
Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet: 
1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten 
(Rechnungspreise zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti) und, soweit abnutzbar, 
vermindert um die linearen planmäßigen Abschreibungen, mit wirtschaftlicher 
Nutzungsdauer zwischen drei und 50 Jahren, bewertet. Bei dauernder Wertminderung 
wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei einem 
Wegfall der Gründe werden erforderlichenfalls Zuschreibungen vorgenommen. 
Geringwertige Anlagegüter von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einem 
Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. 
7

2. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu 
Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. 
Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten 
umfassen neben den Einzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie 
planmäßige Abschreibungen. Gemeinkosten und Abschreibungen sind auf Basis der bei 
normaler Beschäftigung und unter wirtschaftlichen Bedingungen anfallender Kosten 
ermittelt. Zinsen auf Fremdkapital und Verwaltungskosten werden nicht in die 
Herstellungskosten einbezogen. 
3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme der Forderungen 
gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt und andere Eigenbetriebe der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt aus der Übernahme der Verpflichtungen für Pensionen 
und Beihilfen für Beamte, die mit dem Barwert bilanziert sind, werden mit dem 
Nennwert oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei 
Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden 
angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden 
abgeschrieben.  
4. Die Bewertung der Kassenbestände sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu 
Nominalwerten. 
5. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag 
angesetzt, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem 
Zeitpunkt darstellen. 
6. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. 
7. Erhaltene Investitionszuschüsse werden nach § 23 Abs. 3 EigBGes in den Sonderposten 
für Investitionszuschüsse eingestellt und entsprechend der betriebsgewöhnlichen 
Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände über die sonstigen 
betrieblichen Erträge aufgelöst. 
8. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erfolgt mit 
dem Erfüllungsbetrag, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt 
wurde. 
Die Ermittlung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach dem 
versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der 
Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. 
Das Ruhegeld wird mit Ruhestandseintritt (zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr) 
gemäß § 33 Abs. 1 und 3 HBG oder bei vorzeitiger Invalidität gezahlt. 
Die Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Bezüge der 
Aktiven von 2 % und einer voraussichtlichen Rentendynamik von 2 % und ohne die 
Berücksichtigung einer Fluktuationsrate. 
Die Abzinsung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB 
pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen 
Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt 
der von der Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte Zinssatz 
auf Basis des 10-Jahres-Durchschnittszins für Dezember 2021 von 1,87 % (Vorjahr 
2,30 %), zugrunde. 
8

Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen. 
Der Eigenbetrieb hat für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen TEUR 2.800 
zurückgestellt. Die Entwicklung der Pensionsrückstellung ist im Rückstellungsspiegel 
dargestellt. Der Zinsaufwand beträgt TEUR 47. 
Der Unterschiedsbetrag zwischen der Verzinsung auf der Basis des 7-Jahres-
Durchschnittszins und der Basis des 10-Jahres-Durchschnittszins beträgt TEUR 297 
(Vorjahr TEUR 467). Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt, sofern nicht ausreichend freie 
Rücklagen vorhanden sind. 
Bei der Ermittlung der Beihilferückstellung wurde ebenfalls das 
versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Die 
voraussichtliche Dynamik der Kosten der Beihilfeleistungen wurde mit 2 % 
berücksichtigt. Die Fluktuationsrate wurde mit 0 % angenommen. Der Berechnung liegt 
ein Basisbetrag je Versorgungsempfänger von unverändert TEUR 5 zugrunde. 
Die Abzinsung der Beihilfeverpflichtung erfolgte nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal 
mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen 
Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt, 
der von der Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte Zinssatz 
auf Basis des 7-Jahres-Durchschnittszins für Dezember 2021 von 1,35% 
(Vorjahr 1,60 %), zugrunde. 
Die Ermittlung der Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen erfolgte 
nach der Stellungnahme des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer 
vom 19.06.2013 – IDW RS HFA 3. Die Rückstellungen betreffen nur genehmigte Anträge 
auf Altersteilzeit. Die Aufstockungsbeträge für die abgeschlossenen 
Altersteilzeitvereinbarungen wurden als solche mit Abfindungscharakter klassifiziert. Die 
Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Bezüge der 
Berechtigten von 2 %. Als biometrische Rechengrundlage wurden die Richttafeln 2018 G 
von Klaus Heubeck verwendet. 
Die Abzinsung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen erfolgte auf Basis des 
7- Jahres-Durchschnittszins nach § 253 Abs. 2. S. 2 HGB pauschal mit dem 
durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 
fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt der von der 
Deutschen Bundesbank für Dezember 2021 verbindlich festgesetzte und veröffentliche 
Zinssatz von 1,35 % (Vorjahr 1,60 %) zugrunde.  
9. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen 
Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer 
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 
Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden 
künftige Preis- und Kostensteigerungen mitberücksichtigt und eine Abzinsung auf den 
Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der 
Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen 
sieben Wirtschaftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß 
Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden. 
10. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert 
(§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 
9

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss 
I. Erläuterung der Bilanz 
Anlagevermögen 
Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im 
Wirtschaftsjahr sind im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. 
Die Zugänge zu den Sachanlagen sind mit TEUR 1.396 zu beziffern. Die wesentlichen Zugänge 
betreffen den Neubau der Wohneinrichtung im Pulverhäuserweg mit TEUR 1.212, einen 
Entstauber mit TEUR 12 und einen Schredder mit Schneidwerk in Höhe von TEUR 11 für die 
Aktenvernichtung in der Reha-Werkstatt. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind überwiegend Forderungen an 
Firmenkunden für Dienstleistungen der Werkstattbeschäftigten im Arbeitsbereich enthalten. 
Die Forderungen gegen Kostenträger betreffen im Wesentlichen die Erlöse aus Kostensätzen 
nach Bedarfsgruppen, Sozialversicherungsanteile Bund/Land und die Erstattung von 
Fahrtkosten. 
Die Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt und andere Eigenbetriebe 
beinhalten mit TEUR 1.981 (Vorjahr TEUR 1.549) Forderungen aus der Übernahme der 
Verpflichtung für Pensionen und Beihilfen für Beamte, davon entfallen TEUR 414 (Vorjahr 
TEUR 391) auf die Stadt und TEUR 1.566 (Vorjahr TEUR 1.158) auf zwei Eigenbetriebe. Diese 
Forderungen haben eine Restlauzeit von mehr als einem Jahr und werden mit 6 % p.a. 
(Pensionen) bzw. 5,5 % p.a. (Beihilfen) verzinst. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 
resultiert mit TEURO 321 aus dem Wechsel von Beamt*innen und mit TEURO 111 aus der 
Verzinsung. 
In den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 144) sind mit TEUR 73 (Vorjahr TEUR 42) 
debitorische Kreditoren enthalten. 
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 
Die liquiden Mittel beinhalten neben dem Kassenbestand von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 6), das 
Guthaben bei der Sparkasse Darmstadt von TEUR 1.992 (Vorjahr TEUR 4.029) und die 
Geldanlage bei der VW-Bank von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1.000). 
Eigenkapital 
Das Stammkapital des Eigenbetriebs beträgt TEUR 1.000. 
Das Eigenkapital verringert sich durch den Jahresverlust in Höhe von TEUR 820 (Vorjahr 
TEUR 1.510) im Vergleich zum Vorjahr. 
Es wurde eine Umgliederung in Höhe von TEUR -156 nach § 11 EigBGes (Ausgleich des im 
Verlustvortrag enthaltenen Jahresverlusts 2016 durch Entnahme aus der Allgemeine Rücklage) 
durchgeführt. Dadurch verringert sich die Position Verlustvortrag und die Position der 
allgemeinen Rücklage wird niedriger. 
10

Die Entwicklung des Eigenkapitals im Berichtsjahr stellt sich wie folgt dar: 
 
  
Stand Umgliederung 
Verlustver- 
rechnung 
gem. §11(6) 
EigBGes für 
2016 
Jahresverlust Stand 
   01.01.2021 2021 2021 2021 31.12.2021 
  EUR EUR EUR EUR EUR 
Stammkapital 1.000.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000.000,00 
Kapitalrücklagen           
Allgemeine Rücklage 11.427.145,21 0,00 -156.040,26 0,00 11.271.104,95 
Entschuldungshilfe 17.324,44 0,00 0,00 0,00 17.324,44 
  11.444.469,65 0,00 -156.040,26 0,00 11.288.429,39 
Zweckgebundene 
Rücklagen 3.913.231,05 0,00 0,00 0,00 3.913.231,05 
  15.357.700,70 0,00 -156.040,26 0,00 15.201.660,44 
Verlustvortrag (-) -2.216.718,32 -1.510.276,55 156.040,26 0,00 -3.570.954,61 
Jahresverlust -1.510.276,55 1.510.276,55 0,00 -820.254,84 -820.254,84 
  12.630.705,83 0,00 0,00 -820.254,84 11.810.450,99 
 
Sonderposten für Investitionen 
Der Sonderposten für Investitionen beinhaltet Zuschüsse von privaten Personen und 
Unternehmen. Im Zugang sind mit TEUR 475 ein Zuschuss vom Landeswohlfahrtsverband 
Hessen (LWV) als überörtlicher Träger der Sozialhilfe der hessischen Landkreise und Städte für 
die Errichtung der neuen Wohneinrichtung „Pulverhäuserweg“ (PHW) und mit TEUR 7 private 
Zuschüsse enthalten. Alle Sonderposten werden über die Laufzeit der bezuschussten 
Anlagegüter aufgelöst. 
 
Darstellung in 
Euro 
Stand                   
01.01.202 
Zugang            
2021 
Umgliederung 
2021 
Abgang/ 
Auflösung 
2021 
Stand 
31.12.2021 
SoPo von Bund 21.721,35 0,00 0,00 3.585,35 18.136,00 
SoPo vom Land 1.648.230,00 0,00 0,00 79.546,00 1.568.684,00 
SoPo priv. 
Unternehmen 12.455,00 482.230,99 0,00 7.188,99 487.497,00 
  1.682.406,35 482.230,99 0,00 90.320,34 2.074.317,00 
 
11

Rückstellungen 
Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: 
 
Konto Bezeichnung Stand 
01.01.2021 Verbrauch Auf-/  
Abzinsung 
Auflös-
ung  
Wechsel 
von 
Beamten 
Zuführung Stand 
31.12.2021 
3700010 
Rü f. Pensionen und 
andere Verpfl. 3.233.801,00 16.132,24 46.745,68 0,00 734.032,00 269.716,56 2.800.099,00 
  Summe 3.233.801,00 16.132,24 46.745,68 0,00 734.032,00 269.716,56 2.800.099,00 
Personalrückstellungen               
3901000 Überstunden 184.917,29 184.917,29 0,00 0,00 0,00 273.767,98 273.767,98 
3902000 Urlaubsansprüche 149.141,50 149.141,50 0,00 0,00 0,00 118.726,78 118.726,78 
3904010 Beihilfen 374.763,00 3.284,61 5.028,84 0,00 2.257,00 28.861,77 403.112,00 
3904020 ATZ 10.269,00 7.791,63 138,63 0,00 0,00 46.205,00 48.821,00 
3909030 
sonst. Personal-
aufwendungen 138.766,57 103.705,18 0,00 0,00 0,00 93.922,95 128.984,34 
davon Lebensarbeitszeitkonto 40.213,08 8.938,07 0,00 0,00 0,00 0,00 31.275,01 
  Leistungsentgelte 2019 6.244,26 6.244,26 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 
  Leistungsentgelte 2020 92.309,23 88.522,85 0,00 0,00 0,00 0,00 3.786,38 
  Leistungsentgelte 2021 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 93.922,95 93.922,95 
  Summe 857.857,36 448.840,21 5.167,47 0,00 2.257,00 561.484,48 973.412,10 
3990000 
Rü für sonstige 
Aufwendungen (GBA) 38.803,83 38.607,63 0,00 196,20 0,00 71.873,17 71.873,17 
3994000/ 
3994100 
Rü für 
Abschlusskosten 227.309,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00 277.309,00 
davon Abschluss 2017 48.049,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 48.049,00 
  Abschluss 2018 59.260,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 59.260,00 
  Abschluss 2019 60.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 60.000,00 
  Abschluss 2020 60.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 60.000,00 
  Abschluss 2021 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00 50.000,00 
  Gesamtsumme 4.357.771,19 503.580,08 51.913,15 196,20 736.289,00 953.074,21 4.122.693,27 
 
Verbindlichkeiten 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Darlehen, die 
planmäßig getilgt werden.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt resultieren im 
Wesentlichen aus Verpflichtungen durch Personalwechsel von TEUR 1.304 (Vorjahr TEUR 174) 
und Lieferungen und Leistungen von TEUR 92 (Vorjahr TEUR 2). Unterjährige kurzfristige 
Bereitstellungen von Geldmitteln im Rahmen eines Cashpoolings von der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wurden zum 31.12.2021 komplett ausgeglichen (Vorjahr TEUR 500). In den 
sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehen des LWV in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr TEUR 85) 
und Durchlaufende Posten von Löhnen und Gehälter, die sich unterjährig verändern, enthalten. 
Die Restlaufzeit der Darlehen und der übrigen Verbindlichkeiten sind aus der nachfolgenden 
Tabelle ersichtlich. 
Alle anderen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 
12

Darstellung in Euro Gesamtbetrag 
31.12.2021 
davon 
Restlaufzeit bis 
zu einem Jahr 
davon 
Restlaufzeit 
über einem 
Jahr 
davon 
Restlaufzeit 
mehr als fünf 
Jahre 
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
Kreditinstituten 
793.690,06 
(1.459.244,88) 
686.838,26 
(679.088,04) 
106.851,80 
(780.156,84) 
21.891,66     
(33.559,44) 
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und 
Leistungen 
159.287,22 
(259.920,25) 
159.287,22 
(259.920,25) 
0,00            
(0,00) 
0,00                        
(0,00) 
Verbindlichkeiten 
gegenüber der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
1.395.616,55 
(675.896,81) 
1.222.034,16 
(512.004,29) 
173.582,39 
(163.892,52) 
0,00                        
(0,00) 
Verbindlichkeiten 
gegenüber anderen 
Eigenbetrieben der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
30.965,09 
(26.594,88) 
30.965,09 
(26.594,88) 
0,00            
(0,00) 
0,00                        
(0,00) 
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
verbundenen 
Unternehmen 
3.962,75           
(0,00) 
3.962,75          
(0,00) 
0,00            
(0,00) 
0,00                         
(0,00) 
Sonstige 
Verbindlichkeiten 
345.971,36 
(289.758,18) 
285.254,55 
(220.898,69) 
60.716,81 
(68.859,49) 
26.476,17     
(35.293,53) 
Summe 2.729.493,03 
(2.711.415,00) 
2.388.342,03 
(1.698.506,15) 
341.151,00 
(1.012.908,85) 
48.367,83    
(68.852,97) 
 
II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 
Die Erlöse aus Kostensätzen von TEUR 9.856 (Vorjahr TEUR 8.943) beinhalten die nach SGB 
abgerechneten Leistungssatzeinnahmen, die auf der Grundlage von Vergütungsvereinbarungen 
nach § 75 ff SGB XII mit dem LWV erzielt wurden. 
In den Umsatzerlösen von TEUR 755 (Vorjahr TEUR 779) sind überwiegend die Werkstatterlöse 
und Umsätze aus diversen Dienstleistungen, z. B. Aktenvernichtung, Bewirtung Friedhofscafé 
und Grabpflege enthalten.  
Im Wirtschaftsjahr wird eine Bestandserhöhung der Vorräte von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 28) 
ausgewiesen. Die Bestandserhöhung resultiert aus der Vorratsproduktion von 
Dübelverschlussstopfen. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 259 (Vorjahr TEUR 81) setzen sich überwiegend 
aus Nachzahlungen von Pflegekosten durch den LWV aus Vorjahren und Kostenerstattungen 
der Leistungsträger für Aufwendungen der Corona-Pandemie zusammen.  
In der Position Materialaufwand von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 39) sind unter anderem 
Materialien, Transport- und Verpackungskosten zur Ausübung der Dienstleistungen, 
Lebensmittel und Handelswaren für den Verkauf enthalten.  
13

Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 9.220 (Vorjahr TEUR 9.835) setzt sich aus den 
Löhnen und den Gehältern von TEUR 4.594 (Vorjahr TEUR 4.541), aus den Sozialabgaben und 
den Aufwendungen für die Altersversorgung von TEUR 1.647 (Vorjahr TEUR 2.230) sowie aus 
den Aufwendungen für die Werkstattbeschäftigten mit Behinderung von TEUR 2.979 (Vorjahr 
TEUR 3.064) zusammen. Die deutliche Reduzierung der Aufwendungen für Altersversorgung ist 
durch die Rückkehr eines Beamten mit einer langen Dienstzeit vom Eigenbetrieb zurück zur 
Kernverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bedingt, da die im Vorjahr übertragene 
Pensionsrückstellung bei der Stadt mit einem Zinssatz von 6 % nach den steuerlichen 
Vorschriften bewertet wurde und beim Eigenbetrieb nach den handelsrechtlichen Vorschriften 
anzusetzen war. Im Vorjahr waren in den Personalaufwendungen die Verpflegungskosten für 
Beschäftigte mit Behinderungen mit TEUR 225 enthalten, die seit dem Wirtschaftsjahr 2021 in 
den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 2.170 (Vorjahr TEUR 1.290) beinhalten 
hauptsächlich die Verwaltungskostenbeiträge an die Stadt, Energie-, Kommunikationskosten, 
Versicherungen und Beratung. Zusätzlich erhöhten sich die Aufwendungen durch notwendige 
Corona-Schutzmaßnahmen, wie Schnelltests, Mundschutz und Hygieneartikel. Zudem sind mit 
TEUR 199 erstmals die Verpflegungskosten für Beschäftigte mit Behinderungen, die bis zum 
Vorjahr in den Personalaufwendungen ausgewiesen wurden, enthalten 
III. Ergänzende Angaben 
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
Im Rahmen des Bauvorhabens Pulverhäuserweg mit Baubeginn am 3. Dezember 2018 wurden 
in 2021 Aufträge in Höhe von TEUR 96 erteilt. 
Aus Leasingverträgen für EDV-Geräte bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 
TEUR 42 (Vorjahr TEUR 37). 
Aufgrund der Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse Darmstadt besteht eine mittelbare 
Pensionsverpflichtung, die aufgrund der Ausübung des Passivierungswahlrechts nach 
Art. 28. Abs. 1 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesen ist. Gemäß Art. 28 
Abs. 1 Satz 2 EGHGB hat der Eigenbetrieb diese mittelbaren Verpflichtungen im 
Jahresabschluss nicht passiviert. 
Die Beiträge zur Zusatzversicherung werden für alle Tarifbeschäftigten entrichtet. 
Versicherungsfrei sind lediglich 
• kurzfristig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 SGB IV 
• Beschäftigte vor Vollendung des 17. Lebensjahres und  
• Beschäftigte, die die Wartezeit von 60 Beitragsmonaten bis zum Rentenbeitritt nicht 
mehr erfüllen können. 
Die Versorgungszusage regelt sich nach § 18 TV V bzw. nach dem Altersvorsorge TV-
Kommunal (ATV K) 
Der Umlagesatz beträgt 6,20 %, wobei 5,70 % vom Arbeitgeber und 0,50 % von den 
Beschäftigten getragen werden. Zusätzlich führt der Arbeitgeber zur Sicherung der 
14

Rentenauszahlung ein steuerfreies Sanierungsgeld von derzeit unverändert 2,30 % ab. Für 
2021 beträgt die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter EUR 4.325.262,00.  
Abschlussprüferhonorar 
Das vom Abschlussprüfer für das Wirtschaftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt 
TEUR 25. Das Honorar entfällt hauptsächlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 
Personalstand 
Die Auswertung der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeitenden wurde auf Basis der Köpfe 
zu den Stichtagen der Quartalsenden in 2021 durchgeführt, da eine Auswertung nach 
Vollzeitäquivalenten jeweils stichtagsbezogen zum 30.06. durchgeführt wird.  
Die Zahl der Mitarbeiter/innen ohne die Betriebsleitung betrug im Jahresdurchschnitt 
insgesamt 121,5 Personen. Diese verteilen sich auf den Bereich Werkstätten mit 53,5 (Vorjahr 
55,75) Personen, auf den Bereich Wohnen mit 58 (Vorjahr 53) Personen und 10 (Vorjahr 10) 
Personen im Bereich zentrale Verwaltung. 
Werkstättenverordnung 
Nach § 12 Werkstättenverordnung ist der Eigenbetrieb verpflichtet für den Geschäftsbereich 
Werkstätten das Arbeitsergebnis zu ermitteln und die Verwendung des Arbeitsergebnisses 
festzulegen (vgl. Anlage 2 zum Anhang).  
Sonstige Pflichtangaben 
Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden 
Unternehmen und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB bestanden im Wirtschaftsjahr 2021 nicht. 
 
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses 
Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden: 
Vortrag auf neue Rechnung gem. § 11 Abs. 6 Satz 2 EigBGes (EUR – 820.254,84). 
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses aus 2016 
Die Entnahme des im Verlustvortrag enthaltenen Jahresverlusts aus der allgemeinen Rücklage 
des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohnungseinrichtungen 
(§ 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes) für das Jahr 2016 (EUR -156.040,26) soll im Jahresabschluss 
2021 durchgeführt werden. 
Betriebsleitung 
Im Wirtschaftsjahr gehörte der Betriebsleitung an:  
Herr Wolfram Cuntz, Diplom-Sozialarbeiter 
15

Bezüge der Betriebskommission und der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung betrugen im Wirtschaftsjahr TEUR 77. Ehemalige Mitglieder der 
Betriebsleitung erhielten im Wirtschaftsjahr Bezüge (Pensionen) in Höhe von TEUR 95. Zum 
31. Dezember 2021 bestanden für ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung 
Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.564. Die Betriebskommission hat im Berichtsjahr 
keine Bezüge erhalten. 
Betriebskommission 
 
Der Betriebskommission des Eigenbetriebes gehören in 2021 an: 
 
Vorsitzende der Betriebskommission 
Frau Stadträtin Barbara Akdeniz,   bis  01.06.2021 
Frau Bürgermeisterin Barbara Akdeniz    ab  02.06.2021 
 
Mitglieder des Magistrats 
Herr Stadtkämmerer André Schellenberg 
Herr Stadtrat Gerhard Busch     bis  01.06.2021 
Herr Stadtrat Uwe Schneider    ab  02.06.2021 
 
Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung 
Herr Stadtverordneter Axel Eppich   bis   01.06.2021 
Herr Stadtverordneter Alexander Schleith  bis   01.06.2021 
Herr Stadtverordneter Philip Krämer   bis   01.06.2021 
Frau Stadtverordnete Sabine Heilmann   bis  01.06.2021 
Herr Stadtverordneter Karl-Heinz Böck   bis  01.06.2021 
Frau Stadtverordnete Sandra Seeger   ab 02.06.2021 
Frau Stadtverordnete Stella Stegmann   ab 02.06.2021 
Frau Stadtverordnete Eda Kurt    ab 02.06.2021 
Frau Stadtverordnete Sasha Young   ab 02.06.2021 
Frau Stadtverordnete Dr. Ursula Blaum   ab 02.06.2021 
 
Mitglieder des Personalrates 
Frau Inge Egner  
Frau Melanie Mohr     bis 01.06.2021 
Frau Nicole Meurer     ab 02.06.2021 
 
Sonstige Mitglieder 
Herr Florian Sitzmann, Sportler und Buchautor  bis 01.06.2021 
Herr Dr. med. Ernst-Ullrich Vorbach, Psychiater  bis 01.06.2021 
Frau Nadja Soukup, freischaffende Schauspielerin ab 02.06.2021 
Herr Björn Lehn, Theaterwissenschaftler   ab  02.06.2021 
Herr Gerd Wieber, Betriebswirt  
- Prokurist der HEAG Holding AG  
  (als wirtschaftlich besonders erfahrene Person gem. § 6 Abs. 3 EigBGes)- 
Im Berichtsjahr fanden 3 Sitzungen der Betriebskommission statt. 
 
16

Nachtragsbericht 
 
In beiden Werkstätten waren die Betreuungsplätze im Wirtschaftsjahr voll belegt. Bedingt 
durch die Pandemie und deren Spätauswirkungen hat sich die Entwicklung in den Folgejahren 
bis dato jedoch verändert, so dass der EDW über einige freie Werkstattplätze verfügt. 
Renteneintritte und eine sich verändernde Nachfragesituation führen zu diesem Umstand. Die 
Plätze in der Tagesförderstätte für Menschen mit sehr hohem Hilfebedarf sind dagegen voll 
belegt. Hier ist weiterhin mit steigender Nachfrage zu rechnen, die wir zukünftig durch eine 
Erweiterung dieses Bereiches bedienen wollen. Dies erfordert auch eine starke Flexibilisierung 
und Individualisierung der Angebote des EDW. 
 
Das erste Dezentralisierungsprojekt des Eigenbetriebes im Bereich der Besonderen Wohnform 
im Pulverhäuserweg 48 wurde im Juni 2021 eröffnet. Die Einrichtung mit bis zu 18 Plätzen war 
bis Dezember 2021 mit 9 Bewohner*innen und Bewohnern bezogen. Eine Vollbelegung ist 
aktuell noch nicht erreicht, wird aber kurzfristig angestrebt. Grund hierfür ist auch der akute 
Mangel an qualifizierten Betreuungspersonal, welches auch die Bereitschaft zur Arbeit im 
Schichtdienst und an Wochenenden mitbringen muss. Weiterhin befindet sich in 2021 eine 
vergleichbare Wohneinrichtung auf dem Gebiet der „Lincolnsiedlung“ und „Messplatz“ in der 
Umsetzung bzw. der Planung. Erschwert wird die Entwicklung derzeit durch massive 
Verzögerungen und akute Unterbrechungen von Bauprojekten, die bis heute anhalten. Bedingt 
durch die Coronapandemie und die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine 
haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit gestiegenen Zinssätzen, höheren 
Baukosten und hohen Energiekosten deutlich verschlechtert, so dass im Bausektor nach wie 
vor eine starke Unsicherheit besteht.  
 
Weiterhin hält der EDW an einer Neustrukturierung des gesamten Wohnbereiches fest. Ziel ist 
die nachhaltige Verbesserung von Teilhabemöglichkeiten. Die vorhandenen Gebäude und 
Grundstücksflächen sollen zur Teilfinanzierung der Maßnahmen vermarktet werden. Dabei wird 
die Entwicklung in der Besonderen Wohnform künftig verstärkt Wohnangebote für Menschen 
mit höherem Hilfebedarf bei gleichzeitigem Ausbau des Betreuten Wohnens anzubieten, 
voranschreiten. Mit einer weiteren Reduzierung von Plätzen in besonderen Wohnformen, bei 
gleichzeitiger Ausweitung der Unterstützung im ambulant betreuten Wohnen, führen diese 
Maßnahmen zu der zuvor erwähnten Neustrukturierung des gesamten Wohnbereiches.  
Für den Bereich der Besonderen Wohnform werden seit 2021 vom Landeswohlfahrtsverband 
höhere Kostensätze gezahlt. Die Verhandlungen für die Kostensätze in den Werkstätten 
konnten zum Ende 2022 ebenfalls abgeschlossen werden. Eine dynamische Fortschreibung 
aller Sätze der abgerechneten Leistungen bis zum Dezember 2024 ist bereits verhandelt und 
umgesetzt. 
 
In 2021 wurden die Corona bedingten Mehrkosten in Teilen vom Landeswohlfahrtsverband 
erstattet. Die Mehrkosten der vorzunehmenden Testungen im Bereich Wohnen und Werkstatt 
wurden ebenfalls im Rahmen der Bundesregelungen übernommen. Kurzarbeitergeld konnte 
nicht in Anspruch genommen werden. Ertragseinbußen im Jahr 2021 konnten durch die 
geschilderten Maßnahmen weitgehend vermieden werden. Durch die erstellten 
Hygienekonzepte in allen Bereichen des EDW kam es nur vereinzelt zu Corona Infektionen. 
Nach Quarantäneanordnungen führten diese für die besondere Wohnform und die Werkstätten 
zu keiner weiteren Schließung. 
17

Durch die Anpassung der Kostensätze und die Umsetzung erster struktureller und 
organisatorischer Maßnahmen konnte die negative Entwicklung bei den Jahresergebnissen des 
Jahres 2020 gebremst werden. 
 
Die Umsätze 2022 konnten gesteigert werden, erreichen aber das Niveau vor der Pandemie 
nicht. Im März 2022 wurde eine langjährige Kooperation von Seiten der Vertragspartner wegen 
firmeninterner Umstrukturierung aufgelöst. Nun werden verstärkt die Betriebsfelder 
weiterentwickelt. Des Weiteren werden aktiv Kontakte zu potenziellen Kunden aufgenommen, 
um deren Interesse an den offerierten Leistungen oder Produkten zu wecken. Das Ziel der 
Akquisition ist die Gewinnung von Neukunden. 
Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Wirtschaftliche 
Folgen des Krieges treffen den Eigenbetrieb im Rahmen der allgemeinen Preissteigerungen. 
In 2023 wurden Sätze der Leistungsvergütung durch den LWV deutlich erhöht und für 2024 
unter der Berücksichtigung der allgemeinen Kostensteigerung fortgeschrieben. Die neue 
Leistungs- und Vergütungssystematik, die eine stärkere Personenzentrierung in der 
bedarfsgerechten Unterstützung gewährleisten soll, wurde zwischenzeitlich umgesetzt und 
wird angewandt. Eine große Herausforderung ist die Gewinnung von Fachpersonal im 
Betreuungs- und Pflegebereich. Eine ausreichende Anzahl an Personal ist insbesondere im 
Wohnbereich in 24/7-Besetzung notwendig, um die Wohnbereiche mit einer auskömmlichen 
Belegung zu bewirtschaften. Unter dieser Voraussetzung kann die positive Ergebnisentwicklung 
fortgeführt und wieder Gewinne erwirtschaftet werden. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2021 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Darmstadt, den 19. Juli 2024 
 
 
Wolfram Cuntz 
Betriebsleiter 
18

Anlage II 
(Anlage 1 zum Anhang) 
19 
 
 
Entwicklung des Anlagevermögens 2021

Anlage II
(Anlage 1 zum Anhang)
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohnungseinrichtungen, Darmstadt
Entwicklung des Anlagevermögens 2021
1.1.2021 Zugänge Abgänge Umbuchung Zuschreibung 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I.  Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 45.811,85 0,00 0,00 0,00 0,00 45.811,85
45.811,85 0,00 0,00 0,00 0,00 45.811,85
II.  Sachanlagen
14.054.011,65 10.355,70 0,00 3.715.170,35 0,00 17.779.537,70
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.392.500,08 25.330,19 44.433,84 447.373,89 0,00 1.820.770,32
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.163.349,90 148.378,57 41.260,01 258.466,69 0,00 1.528.935,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 3.208.843,16 1.212.167,77 0,00 -4.421.010,93 0,00 0,00
19.818.704,79 1.396.232,23 85.693,85 0,00 0,00 21.129.243,17
19.864.516,64 1.396.232,23 85.693,85 0,00 0,00 21.175.055,02
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit 
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
Anschaffungs- und Herstellungskosten
20

Anlage II
(Anlage 1 zum Anhang)
1.1.2021 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2021 31.12.2021 31.12.2020
Durchschnittl. 
Abschreibungs-
satz
Durchschnittl. 
Restbuchwert
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR v.H. v.H.
26.246,85 2.755,00 0,00 0,00 29.001,85 16.810,00 19.565,00 6,01 36,69
26.246,85 2.755,00 0,00 0,00 29.001,85 16.810,00 19.565,00 6,01 36,69
4.360.406,15 215.431,05 0,00 0,00 4.575.837,20 13.203.700,50 9.693.605,50 1,21 74,26
1.205.220,08 32.698,33 44.433,84 0,00 1.193.484,57 627.285,75 187.280,00 1,80 34,45
979.818,90 81.009,26 40.295,01 0,00 1.020.533,15 508.402,00 183.531,00 5,30 33,25
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.208.843,16 0,00 0,00
6.545.445,13 329.138,64 84.728,85 0,00 6.789.854,92 14.339.388,25 13.273.259,66 1,56 67,87
6.571.691,98 331.893,64 84.728,85 0,00 6.818.856,77 14.356.198,25 13.292.824,66 1,57 67,80
Restbuchwerte KennzahlenKumulierte Abschreibungen
21

23
Anlage  II
(Anlage 2 zum Anhang)
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Ermittlung des Arbeitsergebnisses gemäß § 12 WVO
Nach § 12 WVO werden Rechnungslegungsvorschriften für Werkstätten für Menschen mit 
Behinderungen festgelegt. Außer dass alle Werkstätten unabhängig von ihrer Rechtsform nach 
kaufmännischen Grundsätzen zu führen sind, soll nach Abs. 4 eine Ermittlung des Arbeits-
ergebnisses vorgenommen werden, um die Verwendung des Arbeitsergebnisses, insbesondere 
die Zahlung der Arbeitsentgelte, festzulegen.
2021 2020
€ €
I. Erträge
1. Umsatzerlöse des Arbeitsbereichs 651.852,80 699.964,91
2. Zins- und sonstige Erträge aus wirtschaftlicher Tätigkeit des Arbeitsbereichs 62.690,18 43.627,25
3. Summe der von den Rehabilitationsträgern im Arbeitsbereich gezahlten Kostensätzen 2.958.936,95 3.274.065,57
Summe der Erträge ( 1. - 3.) 3.673.479,93 4.017.657,73
II. Notwendige Kosten des laufenden Betriebs im Arbeitsbereich der Werkstatt
1. Personalaufwand zur Erfüllung der fachlichen Anforderungen 3.019.592,52 2.621.133,89
2. Personalaufwand zur Erfüllung der werkstattspezifischen wirtschaftlichen Betätigung 0,00 0,00
3. Personalaufwand zur unternehmensüblichen wirtschaftlichen Betätigung 314.080,12 677.221,01
4. Sachkosten zur Erfüllung der fachlichen Anforderungen 1.432.586,96 794.322,57
5. Sachkosten zur Erfüllung der werkstattspezifischen wirtschaftlichen Betätigung 0,00 0,00
6. Sachkosten zur unternehmensüblichen wirtschaftlichen Betätigung 196.550,89 36.134,01
7. Betrag aus Periodenabgrenzung (sofern entstanden und nicht aus anderen Trägermitteln 
ausgleichbar) 0,00 0,00
Summe der notwendigen Kosten ( 1. - 7.) 4.962.810,49 4.128.811,48
III. Ermittlung des Arbeitsergebnisses
1. Summe der Erträge ( Summe I.) 3.673.479,93 4.017.657,73
2. Summe der notwendigen Kosten ( Summe II.) 4.962.810,49 4.128.811,48
Arbeitsergebnis -1.289.330,56 -111.153,75
IV. Verwendung des Arbeitsergebnisses
1. Arbeitsentgelte 427.203,12 460.141,93
2. Entwicklung der Ertragsschwankungsrücklage 
2.1. Stand zum 1.1. 0,00 0,00
2.2. Zuführung zur Rücklage 0,00 60.000,00
2.3. Entnahme aus Rücklage 0,00 -60.000,00
2.4. Stand zum 31.12. 0,00 0,00
2.5. 6-Monatsbeitrag der Arbeitsentgelte 230.070,96 262.372,54
3. Entwicklung der Ersatz- und Modernisierungsrücklage 
3.1. Stand zum 1.1. 944.960,24 1.027.342,49
3.2. Zuführung zur Rücklage 0,00 0,00
3.3. Entnahme aus Rücklage -38.141,45 -82.382,25
3.4. Stand zum 31.12. 906.818,79 944.960,24
V. Darstellung der Auswirkungen der Vergütung auf das Arbeitsergebnis
1. Summe der Erträge nach I.3. 2.958.936,95 3.274.065,57
2. Aufwendungen der fachlichen Anforderungen sowie werkstattspezifische Aufwendungen der 
wirtschaftlichen Betätigung (Summe aus II. 1., 2.,4.,5. und 7.) -4.452.179,48 -3.415.456,46
3. Überschuss / Verlust -1.493.242,53 -141.390,89
1)
2)
Der Ertragsschwankungsrücklage wurde der Betrag entnommen, um den die gezahlten Arbeitsentgelte das Arbeitsergebnis überschreiten, 
bzw. bis diese vollständig aufgebraucht war.
Der Ersatz- und Modernisierungsrücklage wurden die Aufwendungen für Ersatzinvestitionen entnommen.

25
Anlage II
(Anlage 3 zum Anhang)
Eigenbetrieb Werkstätten Wohnbereich
EUR EUR EUR
1. Erlöse aus Kostensätzen 9.855.891,50 5.982.372,62 3.873.518,88
2. Umsatzerlöse 755.171,58 728.635,40 26.536,18
3. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 12.533,74 12.533,74 0,00
4. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionen 90.320,34 76.368,34 13.952,00
aus Zuweisungen und Zuschüssen zur 
Finanzierung des Anlagevermögens
5. Sonstige betriebliche Erträge 259.370,70 203.931,64 55.439,06
10.973.287,86 7.003.841,74 3.969.446,12
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 26.679,13 26.574,68 104,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.993,02 12.670,75 322,27
39.672,15 39.245,43 426,72
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.593.348,15 2.329.323,00 2.264.025,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.647.171,81 1.031.523,18 615.648,63
davon für Altersversorgung EUR 697.698,66 (Vorjahr EUR 1.243.269,39)
c) Aufwendungen für Werkstattbeschäftigte (Menschen mit Behinderung) 2.978.994,20 2.875.772,70 103.221,50
9.219.514,16 6.236.618,88 2.982.895,28
8. Abschreibung auf immaterierelle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 331.893,64 218.224,44 113.669,20
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.169.875,23 1.462.247,58 707.627,65
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.051,15 112.051,15 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 51.913,15
(Vorjahr EUR  59.646,98) 141.394,27 127.095,26 14.299,01
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -817.010,44 -967.538,70 150.528,26
13. Sonstige Steuern 3.244,40 2.728,48 515,92
14. Jahresverlust / Jahresüberschuss -820.254,84 -970.267,18 150.012,34
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
Erfolgsübersicht nach Geschäftsbereichen

1 
DEE00020473.1.1 
 
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS 
An den Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt 
Prüfungsurteile 
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtun-
gen, Darmstadt, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlust-
rechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, 
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber 
hinaus haben wir den Lagebericht des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrich-
tungen für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.  
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und vermit-
telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der lan-
desrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-
mögens- und Finanzlage des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage 
für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und 
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzli-
chen Vorschriften zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs. In allen wesentlichen Be-
langen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen 
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-
treffend dar.  
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen 
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 
§ 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes (Hessen) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschafts-
prüfer (IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge-
führt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verant-
wortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unse-
res Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig 
in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften 
und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforde-
rungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausrei-
chend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und 
zum Lagebericht zu dienen.

2 
DEE00020473.1.1 
 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften 
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung 
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschrif-
ten ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertrags-
lage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die in-
ternen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger 
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu er-
möglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstel-
lungen ist. 
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die 
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, 
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit 
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der 
insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften zutreffendes Bild von der 
Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss 
in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken 
der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verant-
wortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, 
um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen 
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aus-
sagen im Lagebericht erbringen zu können. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, 
und ob der Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften 
zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen 
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang 
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu-
künftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der un-
sere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

3 
DEE00020473.1.1 
 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes (Hessen) unter Beachtung der vom 
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche 
Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich 
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die 
auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Ent-
scheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die 
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das 
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner 
Kontrollen beinhalten können.  
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und 
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des 
Eigenbetriebs abzugeben. 
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. 
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im 
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine 
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen

4 
DEE00020473.1.1 
 
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des 
Eigenbetriebs vermittelt. 
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs. 
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von 
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen 
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass 
künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um-
fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich 
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Frankfurt am Main, den 19. Juli 2024 
PricewaterhouseCoopers GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Christiane Lawrenz ppa. Michael Neutz 
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer

Leerseite aus bindetechnischen Gründen

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M4PDF-Engine V24.20

anlage 3

3331 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
12.09.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb  
Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 519 
IV 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0264 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
322 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen  
 
Vorlage vom: 05.09.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Jahresabschluss 202 1 und der Lagebericht des Eigenbetriebes werden mit dem Testat der  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und  
zur Einsichtnahme ausgelegt.  
2. Der Jahresverlust 202 1 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen  
wird in Höhe von EUR 820.254,84 festgestellt. 
3. Der Jahresverlust wird auf neue Rechnung übertragen.  
4. Die Betriebsleitung wird für da s Wirtschaftsjahr 202 1 entlastet.

- 3 - 
 
Anlagen: Beschluss 02_2024 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021  
Testat EB Werkstätten und Wohneinrichtungen DA JAP 2021  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 25.09.2024 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 05.09.2024:  
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen (EDW) hat in der Sitzung vom 05.09.2024 den Bericht der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen, den mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk 
des Wirtschaftsprüfungsinstitutes versehenen Jahresabschluss 2021 festgestellt und die 
Betriebsleitung entlastet.  
 
Die Betriebskommi ssion empfiehlt dem Magistrat die Kenntnisnahme und der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 
2021. 
 
Der EDW schließt das Wirtschaftsjahr 2021 mit einem Jahresverlust von 820.254,84 Euro. 
Damit ist die Folge  von steigenden Verlusten der letzten Jahre durch den Abschluss neuer 
Kostensätze mit dem Kostenträger ab 2021 beendet. Für die Folgejahre zeichnet sich eine 
weitere Entspannung der wirtschaftlichen Situation ab.  
 
 
 
Darmstadt, 05.09.2024   
 
 
 
 
Dezernat II      Dezernat IV 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz      André Schellenberg  
Bürgermeisterin      Stadtkämmerer

anlage 4

245 Zeichen

Punkt 3: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2024/0264) 
 
Der Ausschuss für Soziales empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstim-
mig, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 5

248 Zeichen

Punkt 6: Feststellung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2024/0264) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung 
einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 1

1070 Zeichen

Eigenbetrieb Darmstädter
Werkstätten und Wohneinrichtungen Darmstadt, 05. September 2024

Betriebskommission des Eigenbetriebes
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen‘“

Vorlage 02/2024 vom 05.09.2024

Betreff: Genehmigung des Jahresabschlusses 2021
Übertragung des Jahresfehlbetrages 2021 auf das Folgejahr 2022

Beschlussvorschlag:

1. Der Jahresabschluss 2021 und der Lagebericht des Eigenbetriebes werden mit dem Testat der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und
zur Einsichtnahme ausgelegt.

2. Der Jahresverlust 2021 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
wird in Höhe von EUR 820.254,84 festgestellt.

3. Der Jahresverlust wird auf neue Rechnung übertragen.

4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2021 entlastet.

| Anlage: Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 |

[Foigekosten: |] Ja Nein |

Beschluss der Betriebskommission vom 05.09.2024

Der Vorlage wurde zugestimmt.

Darmstadt, den 05.09.2024

Wy

Wolfram Cuntz
Betriebsleiter

Beratungsverlauf (4)

TOP 6
TOP 322
TOP 3
TOP 13

Orte (4)

  • Frankfurter Straße
  • Schreberweg 2
  • Heimstättenweg 99
  • Pulverhäuserweg 48

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2024/0264
Typ
Magistratsvorlage
Datum
05.09.2024
Erstellt
29.09.2026 00:00