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2022/0166

Feststellung des Jahresabschlusses 2020 des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 20.05.2022

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Punkt 20: Feststellung des Jahresabschlusses 2020 des Eigenbetriebs Bäder der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2022/0166) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt. 
 
Stimmenthaltungen: SPD-Fraktion und Stadtv. Klett (fraktionslos)

2022/0166

3943 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
01.06.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0166 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2020 des Eigenbetriebs Bäder der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt 
 
Vorlage vom: 20.05.2022  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Jahresabschluss 2020 des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird mit 
einem Jahresverlust in Höhe von EUR 71.927,74 nach dem Zuschuss der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt festgestellt. 
 
2. Der Jahresverlust 2020 in Höhe von EUR 71.927,74 wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
3. Der Jahresabschluss 2020 und der Lagebericht des Eigenbetriebs werden mit dem Testat der 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht 
und zur Einsichtnahme ausgelegt. 
 
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2020 entlastet. 
 
 
Anlagen: Testat EB Bäder Jahresabschluss zum 31.12.2020

- 2 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  20.05.2022 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs „Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ hat in 
ihrer Sitzung am 23.02.2022 den Bericht der Betriebsleitung zur Kenntnis genommen, den mit 
uneingeschränktem Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfungsinstituts versehenen Jahre s-
abschluss 2020 festgestellt und die Betriebsleitung entlastet. 
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat die Kenntnisnahme und der Stadtverordne-
tenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2020.  
 
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust 2020 vor der Verrechnung mit dem städti-
schen Zuschuss EUR 5.871.927,74 (Vorjahr Überschuss: EUR 352.028,66).  
 
Der Eigenbetrieb erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.034 (Vorjahr  
TEUR 4.567). Der starke Rückgang ist bedingt durch die Corona-Pandemie, aufgrund dessen 
es zu temporären Schwimmbadschließungen kam. 
 
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen in der Folge mit rund 111.000 Badegästen deut-
lich unter dem Vorjahresniveau (rund 400.000). Auch die Besucherzahlen in den Hallenbädern 
waren mit rund 222.000 Badegästen mehr als die Hälfte niedriger (rund 509.000).  
 
Die Einstellung des Gewinnvortrages in die allgemeine Rücklage des Eigenbetriebs Bäder der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (§ 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes) für das Jahr 2016 (TEUR 400) soll 
im Jahresabschluss 2021 durchgeführt worden. 
 
Das operative Geschäft des Eigenbetriebes Bäder war, ist und wird auch in Zukunft defizitär 
sein. In den Jahren, in denen ein besseres Jahresergebnis vor städtischem Zuschuss erzielt 
werden konnte, verbuchte der Eigenbetrieb Erträge aus Beteiligungen. 
 
Der Prüfbericht bestätigt die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den 
Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsäc h-
lichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigen-
betriebs.  
 
Auf das beigefügte Testat über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020 der Price-
waterhouseCoopers GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen. 
 
Darmstadt, 20.05.2022 
 
Der Dezernent IV Die Dezernentin II 
 
 
 
 
André Schellenberg Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer Bürgermeisterin

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Testatsexemplar

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Darmstadt

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020
und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2020

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS

pwc

Inhaltsverzeichnis Seite

Lagebericht 2020.2sersereenssnonsnennstunnssusnunnssnnnsgenonesansgenennnnensrar kann aa TRRe ea HR RER Eee FR EreTE Ener RE 1
Abweichungen zur Planung Soll-/Ist-Vergleich 2020.....u22uucnseesenseennesnenenseneseneneenennnnennnn 15
Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020... 1
1. Bilanz zum 31. Dezember 2020........u.urnessessesesenusnesesnsnennsnnsnennonsnnnnensnenesenonnnnnennnnennsnnnnsnnnnn 2
2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2020......uessnneeesesenene 5
3. Anhang für das Wirtschaftsjahr 2020

Zwischenblatt Anlagenspiegel......uuuussuesessssnsnesnsesnennsnenesnnnennennenennennnnnen
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt

- Betriebsleitung -

Lagebericht 2020

1. Vorbemerkungen

Nach 826 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Verweis auf 8289 Abs. 2 HGB ist mit dem
Jahresabschluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission
vorzulegen ist.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Wirtschaftliche Grundlagen

Nach 8 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit
die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen
Einrichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den
Betrieb der Bäder nach.

Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind.

2.2. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die Stärken des Eigenbetriebs liegen im breiten Spektrum an öffentlichen Bädern, deren Profil vom
Sportbad über freizeitorientierte Angebote bis hin zum klassischen Stadtbad aus der Jugendstilzeit
(mit moderner Erweiterung um ein Spa- und Saunaangebot) reicht.

Das Nordbad wurde im Jahr 2017 abgerissen und im September 2021 neu eröffnet. Es verfügt über
eine differenzierte Beckenlandschaft und ein breiteres Angebotsspektrum durch ein zusätzliches
Kurs- und Mehrzweckbecken. Ab 2022 wird das Nordbad dann gemeinsam mit dem angrenzenden
DSW-Freibad im Kombibetrieb als Sport- und Bewegungsbad betrieben werden.

Ein gesundheits- und wellnessorientiertes Publikum spricht vor allem das Jugendstilbad an. Es ist
ein historisches Stadtbad mit differenzierten Bäderlandschaften wie Wirkstoffbädern,
Saunalandschaft sowie Sauna- und Badgastronomie. Ergänzt wird das Angebot durch ein kleines
Außenbecken.

Das Bezirksbad Bessungen ist ein klassisches Stadtteil-Hallenbad, welches von Schulen und
Vereinen gleichermaßen genutzt wird wie von Individualbesucher*innen im Rahmen des öffentlichen
Badebetriebs.

Das Schul- und Trainingsbad, das 1969 eröffnet wurde, ist dem nichtöffentlichen Badebetrieb
(Nutzung nur durch organisierte Gruppen wie Schulen und Vereine) vorbehalten. Es soll im Jahr
2022 außer Betrieb genommen werden.

Bei dem Eberstädter Mühltalbad handelt sich um ein Familien- und Erlebnisfreibad mit Rutsche und
10 m Sprungturm, welches vor allem die lokale Nachfrage aus dem Stadtsüden (Ortsteil Eberstadt)
abdecken soll. Es wurde unter Denkmalschutz gestellt, da es exemplarisch für die stärker erlebnis-
orientierte Ausrichtung neuzeitlicher Freibäder steht.

Der Badesee Arheilger Mühlchen wird als Naturfreibad betrieben. Er verfügt über eine Fläche von
ca. 14.800 m? und weist eine durchschnittliche Wassertiefe von 2,20 m auf. In den See integriert
sind ein Sprungbrett (1 m), ein separater Nichtschwimmer*innenbereich und eine kleine
Wasserrutsche. Ein Kinderplanschbecken sowie eine Liegewiese mit Kinderspielplatz und
Volleyballfeld ergänzen das Angebot.

Auch bei dem Standort Großer Woog handelt es sich um ein Naturfreibad in Gestalt eines Badesees,
der im Zentrum Darmstadts liegt. Der See hat eine Gesamtfläche von ca. 58.600 m? und eine
durchschnittliche Wassertiefe von 2 m. Das eigentliche Naturfreibad ist durch Betonstege von der
übrigen Wasserfläche abgetrennt, so dass drei Becken entstehen. Ein Sprungturm (max.
Sprunghöhe 10m) befindet sich direkt neben der Steganlage. Eine Plattform im See
(„Schwimminsel‘) ein Kinderplanschbecken, eine kleine Wasserrutsche sowie großzügige
Liegewiesen mit Kinderspielplatz und ein Kiosk ergänzen das Freizeitangebot. Die Gesamtanlage
und mehrere Einzelgebäude stehen unter Denkmalschutz.

Mit den vorgenannten Bädern besitzt die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein breit gefächertes
Angebot, das sowohl den Anforderungen des Sports (Breiten- und Leistungssport) als auch den
Wünschen der Bevölkerung nach Familien-Freizeitangeboten und nach gesundheitsorientierten
Bäderangeboten Rechnung trägt.

Die Bäder werden vom Eigenbetrieb Bäder geführt bzw. vermarktet. Eine Ausnahme bildet das
Jugengstilbad, welches im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- bzw. Betriebsführungsvertrags
von einem externen Vertragspartner betrieben wird.

Als Beitrag zum Umweltschutz werden die Hallen- und Freibäder z. B. mit Ökostrom betrieben.

Die Mitarbeiter*innen tragen durch die Benutzung des Jobtickets und von Fahrrädern zur
Reduzierung des CO>-Ausstoßes in der Stadt bei.

2.3. Geschäftsergebnis und Ertragslage

Die Anlagenquote ist von 74,18% im Vorjahr auf 76,73% im Berichtsjahr gestiegen. Die
Eigenkapitalquote hat sich bei einem geringeren Eigenkapital zum Vorjahr um 11,89 %-Punkte auf
55,58% verringert. Die Bilanzsumme hat sich durch die im Sachanlagevermögen erfassten
geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau im Zuge des Neubaus des Nordbades sowie die
hierfür erforderliche Kreditaufnahme erhöht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist im Wirtschaftsjahr 2020 einen Jahresverlust aus dem
operativen Geschäft in Höhe von TEUR 5.872 und nach dem Zuschuss der Wissensstadt Darmstadt
in Höhe von TEUR -72 aus. Mit dem getrennten Ausweis des Zuschusses der Stadt wird das
tatsächliche Ergebnis dargestellt. Das negative Jahresergebnis resultiert aus den Teilschließungen
der Bäder während der Corona-Pandemie und der fehlenden Gewinnausschüttung der HEAG
Holding AG.

Der Eigenbetrieb erzielte im Jahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.034 (Vorjahr
TEUR 4.567). Davon entfallen auf Benutzungsgebühren und Nebengeschäftserlöse TEUR 2.018
(Vorjahr TEUR 4.537) und auf Miet- und Pachterträge TEUR 16 (Vorjahr TEUR 30). Auch die
sonstigen betrieblichen Erträge, TEUR 640 (Vorjahr TEUR 3.844), verzeichneten einen Rückgang,
nachdem im Vorjahr der Buchgewinn aus dem Verkauf des Schul- und Trainingsbades
(TEUR 3.782) zu einem deutlichen Anstieg geführt hatte. Im Wirtschaftsjahr 2020 betreffen diese
Erträge insbesondere die November- und Dezemberhilfen des Bundes in Höhe von TEUR 519.

Die Besuchszahlen in den Freibädern lagen 2020 mit 111.200 Personen um rund 292.000
Badegästen unter dem Vorjahresergebnis (-72,4 %). Der starke Rückgang begründet sich mit den
Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen für den
Badebetrieb.

Um die Ausbreitung der Pandemie zu begrenzen, waren die Schwimmbäder vom 16. März 2020 bis
zum 15. Juni 2020 geschlossen und im Anschluss nur für eine begrenzte Besucher*innenzahl
geöffnet. Aufgrund eines gemeinsamen Bund-Länder-Beschlusses vom 28. Oktober 2020 mussten
alle Hallenbäder ab dem 2. November 2020 bis zum Beginn der Sommersaison in 2021 erneut
schließen.

Die Hallenbäder wurden im Jahr 2020 von rund 222.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und
Vereine) besucht, das entspricht einem Rückgang zum Vorjahr um rund 290.000 Besucher*innen
(- 56,5 %). Davon besuchten 104.000 Personen das Jugendstilbad. Das waren ca. 123.000 weniger
als im Vorjahr (- 54,2 %).

Die Benutzungsgebühren — ohne Jugendstilbad — sowie die wichtigsten hierzu gehörenden

Kennzahlen haben sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
519 1.053 1.125 De

118.028 282.438] 284.354] 282.916 301.715
111.199 403.217| 478.430) 389.836 372.866
229.227 685.655) 762.784| 672.752 674.581

Benutzungsgebühren
TEUR

Besucher*innen
— Hallenbäder
— Freibäder
Gesamt

Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher in EUR

Im Jugendstilbad entwickelten sich die Benutzungsgebühren und die Besuchszahlen wie
nachstehend:

2019 2018 2017 2016

1.210 2.772 2.786 2.026 2.051
103.701 226.408] 216.665| 218.098 226.910

Benutzungsgebühren
TEUR

Besucher*innen
Jugendstilbad

Burchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher*in EUR

Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus den Zuschüssen der November-
und Dezemberhilfe des Bundes im Rahmen der Corona-Pandemie (TEUR 519), Erträgen aus der
Herabsetzung und Auflösung von Rückstellungen (TEUR 74), Auflösung von Sonderposten
(TEUR 33) und Erträgen aus verschiedenen Zuschüssen, Nachlässen und Schenkungen
(TEUR 13).

Die HEAG Holding AG schüttete im Berichtsjahr keine Dividende aus. Die Beteiligung ist näher im
Anhang unter der Position Il erläutert.

Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2020 haben sich wie folgt entwickelt:

2020 2019 2018 | 2017 | 2016 |]
Löhne und Gehälter

Soziale Abgaben und Auf-

wendungen für

Altersversorgung/ 623 Se 5

Unterstützung

Abschreibungen 839 843 856 9
1.050 938

“
5
Sonstige betriebliche
Aufwendungen ae se

Die gesamten Aufwendungen von TEUR 8.192 sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 8.778) um
TEUR 586 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zum Vorjahr um TEUR 51
gestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Verlusten aus dem Abgang von Sachanlagen
(TEUR 18; Vorjahr TEUR 0) und gestiegenen Aufwendungen für Prüfung und Rechtsberatung
(TEUR 39; Vorjahr TEUR 27) sowie Vorsteuerkorrekturen von TEUR 49. Die restlichen Kosten
verzeichnen einen leichten Rückgang durch die Teilschließungen der Bäder. Es ist anzumerken,
dass aufgrund des bereits anteilig im Vorjahresabschluss berücksichtigten Unterschlagungsfalls
eine weitere Forderung, die das Wirtschaftsjahr 2020 betrifft, in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr
TEUR 104) aufgrund der langen Laufzeit von 40 Jahren abgeschrieben wurde.

2.4 Finanzlage

Der Kostendeckungsgrad städtischer Freibäder ist durch den Rückgang der Besuchszahlen im
Berichtsjahr auf 18,4 % (Vorjahr 27,2 %) gesunken. Der Kostendeckungsgrad der Hallenbäder ist
mit 17,2 % ebenfalls zum Jahr 2019 (28,0 %) gesunken. Darin sind anteilsmäßig die Corona-Hilfen
enthalten.

Vergleichszahlen zu einer überörtlichen Betrachtung liegen auf Grund der unterschiedlichen COVID-
19-Regelungen der einzelnen Bundesländer mit dem Umgang der Corona-Pandemie nicht vor.

2.5 _Vermögenslage / Anlagen im Bau und geplante Investitionen

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 15.396 (+21,2 %) auf TEUR 87.956
gestiegen (siehe Anlage Il, in der die einzelnen Bilanzposten des Berichtsjahres mit dem Vorjahr
gegenübergestellt sind).

Auf der Aktivseite haben sich nachfolgende Positionen bedeutend zum Vorjahr verändert:

Die Anlagen im Bau haben sich auf TEUR 25.042 (Vorjahr TEUR 10.720) erhöht.

Die Forderungen gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind um TEUR 702 zum Vorjahr auf
TEUR 17.369 und die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 108 auf TEUR 792 gestiegen.
Der Kassenbestand hat sich zum Vorjahr um TEUR 936 auf TEUR 1.377 erhöht. Im Vergleich zum
Vorjahr haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 471 auf TEUR 695
verringert.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um TEUR 72 verringert. Dies resultiert aus dem
Jahresverlust. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr um
TEUR 14.803 auf TEUR 34.225 gestiegen.

Investitionen sind neben der Neubaumaßnahme (Nordbad) im Eberstädter Mühltalbad geplant. Hier
besteht Sanierungsbedarf bei der denkmalschutzgerechten Sanierung des Mehrzweckbeckens, der
Sanierung des Funktionsgebäudes und der Sanierung des Kinderplanschbeckens.

Für das Arheilger Mühlchen ist perspektivisch eine Entschlammung vorgesehen.

3. Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung

Der Eigenbetrieb erfüllt mit der Bereitstellung von Badeeinrichtungen einen wesentlichen Aspekt der
Daseinsvorsorge. Die Gewinnerzielung steht daher nicht im Vordergrund des Handelns. Die Höhe
des Zuschussbedarfs ist, wenn möglich, zu reduzieren.

Optimierungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit sollen durch die Gestaltung des Betriebs erfolgen.
Dies bedeutet einerseits ein Ausschöpfen der Einnahmepotentiale aus Eintrittsgebühren,
Nutzungsentgelten und Kursgebühren, andererseits eine kostenbewusste Organisation der

Betriebsabläufe unter besonderer Berücksichtigung der Öffnungszeiten und Nutzungsfenster für die
unterschiedlichen Interessengruppen (Schulen, Vereine, Individualbesucher*innen,
Kursteilnehmer*innen etc.).

Mit dem Kursbecken im Nordbad entsteht ein neues, zusätzliches Angebot. Durch die organisierte
Nutzung und professionelle Vermarktung im Rahmen von Kursen und Rehasport-Angeboten sollen
zusätzliche Besucherinnen und Besucher angesprochen und wirtschaftliche Potentiale erschlossen
werden.

Zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten bestehen ferner durch den Kombibadbetrieb im Nordbad,
der es insbesondere im Sommer ermöglicht, die Becken im Hallenbad Vereinen und sonstigen
Dritten zur Verfügung zu stellen.

4. Risikoberichterstattung

Die Betriebskommission wird durch die Betriebsleitung regelmäßig über die Risikoentwicklung
unterrichtet. Zur Risikobewertung wird ausgeführt, dass Defizite in den Bädern durch Zuschüsse der
Wissenschaftsstadt Darmstadt gedeckt werden und insofern kein Marktrisiko und dadurch auch kein
unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist.

Im Rahmen der Finanzwirtschaft und Investition werden absehbar nur die im Folgenden aufgeführten
Finanzrisiken erwartet.

4.1. Wesentliche Risiken

Wesentliche Kostenrisiken bestehen weiterhin durch die Corona-Pandemie. Derzeit ist noch nicht
absehbar, wann ein Normalbetrieb in den Bädern wieder stattfinden kann.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Betrieb der Freibäder durch ein Bäder- und
Hygienekonzept reglementiert werden. Das DSW-Freibad stand ausschließlich für einen
Vereinsbetrieb zur Verfügung. Die Freibäder Großer Woog, Eberstädter Mühltalbad und Arheilger
Mühlchen wurden dagegen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Allerdings mussten die
Besuchszahlen begrenzt und ein Online-Ticketing eingeführt werden.

Durch den Ausbruch der zweiten Corona-Welle wurde der Betrieb der Hallenbäder durch
Landesverordnung im Oktober 2020 erneut untersagt. Die Schließung der Hallenbäder erstreckte sich
vom 2. November 2020 bis zum Beginn der Sommersaison in 2021. Ausnahmen galten lediglich für
einen stark eingeschränkten Schulbetrieb und für den Spitzensport.

Aus dem Bundesprogramm zur Überbrückung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde
dem Eigenbetrieb in 2020 eine Novemberhilfe in Höhe von 256 TEUR und eine Dezemberhilfe in
Höhe von 263 TEUR gewährt. Ein weiteres Förderprogramm zur Deckung von Einnahmeausfällen
wurde in 2021 nicht aufgelegt.

Das Jugendstilbad nahm den Betrieb im Juli 2021 unter Pandemiebedingungen wieder auf. Das
Bezirksbad Bessungen und das Nordbad öffneten im September 2021.

Darüber hinaus bestehen Weitere Risiken beim Außengelände des Neubaus des Nordbades, in der
Unterhaltung und anstehenden Sanierung des Eberstädter Mühltalbades sowie dem Betrieb der
Naturbadeseen.

Außengelände Nordbad

Das alte Nordbad wurde 2017 außer Betrieb genommen und abgerissen. Das neue Hallenbad wurde
im September 2021 eröffnet. Bis zum Beginn der Sommersaison 2022 soll das Außengelände
hergerichtet werden. Die Errichtung des Neubaus des Hallenbades hat zweieinhalb Jahre gedauert
und rund 39 Mio. EURO gekostet. Das Gesamtvolumen des Projektes mit Außenanlage und
Freibadgebäude liegt bei 47 Mio. EURO.

Münhltalbad Eberstadt

Im Eberstädter Mühltalbad besteht umfassender Sanierungsbedarf. Bis zur Durchführung der
Sanierungsmaßnahme kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Freibad aufgrund baulich-
technischer Mängel (Undichtigkeiten und großflächige Fliesenschäden) für die Bevölkerung nur
eingeschränkt zur Verfügung steht. Im Zuge der Sanierung bestehen darüber hinaus
Planungsrisiken aufgrund höherer Anforderungen durch den Denkmalschutz

Naturbadeseen Woog und Arheilger Mühlchen

Für die beiden Naturbadeseen Woog und Arheilger Mühlchen besteht das Risiko, dass durch
geringen Zulauf im Sommer, verbunden mit hoher Sonnenstrahlung gegen Ende der Badesaison
die Wasserqualität einen Badebetrieb gefährdet oder ausschließt.

4.2. Allgemeine Risiken

Entwicklung der Besuchszahlen
Zu den allgemeinen Risiken zählen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden in den

Sommermonaten. Die Betriebsleitung begegnet dem durch die Einstellung von konservativen
Umsatzzahlen (5-Jahresschnitt). Künftig bietet ferner der geplante Kombibetrieb des Nordbades die
Möglichkeit, durch zusätzliche Angebote die Besucher*innenzahlen auch in Schlechtwetterperioden
konstant zu halten bzw. weiter zu steigern.

Steigende Energiekosten
Der Eigenbetrieb Bäder rechnet in den nächsten Jahren mit steigenden Energiekosten. Unter der

Prämisse weiterer Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der Druck auf das operative
Geschäft im Eigenbetrieb Bäder weiter verschärfen. Der Neubau des Nordbades und die geplante
baulich-technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades werden sich zwar perspektivisch
energetisch rentieren, in der Gesamtbilanz sind aber Abschreibungen und Zinskosten
gegenüberzustellen. Dies wird zu einem höheren Zuschussbedarf führen.

Personalwirtschaftliches Risiko

Es besteht ein zunehmendes personalwirtschaftliches Risiko, da auch im Jahr 2020 nicht alle Stellen
in der Wasseraufsicht zur Sommersaison besetzt werden konnten. Es besteht das Risiko, dass
Öffnungszeiten reduziert werden müssen. Die Gründe hierfür liegen in einem bundesweiten
Fachkräftemangel.

Zinsrisiko

Der Eigenbetrieb ist größten Teils über Bankkredite finanziert. Es handelt sich hier um langfristige
Kredite, die eine Laufzeit von 10 bis derzeit 25 Jahre haben. Daher besteht nur ein sehr geringes
Zinsänderungsrisiko. Kassenkredite liegen nicht vor.

4.3. Rechtliche Risiken

Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge. Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig
getragen. Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigenbetriebes abgeschlossen:

. Versicherungssumme in
Versicherung EUR

1.  Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-,

Sach- und Vermögens-Drittschäden) unbegrenzt
2a. Eigenschadenversicherung 125.000,00
2b. Für Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordnete,

Ausschuss- und Betriebskommissionsmitglieder zusätzlich 125.000,00
3. _ Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz

und Verkehrsrechtschutz) 2.000.000,00
4. _Sachversicherung (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl ohne

Gebäude und Inhalt) (jeweils aktueller Neuwert)
5. __KFZ-Feuerversicherung Fahrzeuge zum Nennwert

Eine Änderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen. Ein
rechtliches Risiko ist nicht erkennbar.

4.4. Sonstige Risikovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Bäder der Stadt Darmstadt seit dem Jahr 2013 installiert. Im Jahr 2019 wurden die

vorhandenen Kontrollmechanismen überarbeitet und ergänzt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2019 stellte der Eigenbetrieb Unstimmigkeiten in der
Buchhaltung fest. In der Folge wurde ein Betrugs- und Unterschlagungsfall aufgedeckt. Die

Beschuldigte hat im Februar 2021 ein notarielles Schuldanerkenntnis einschließlich der
Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung abgegeben.

Die Auswirkung der Unterschlagung zeichnete sich rückwirkend in das Berichtsjahr 2018 ab. Der bis
zum Wirtschaftsjahr 2019 entstandene Schaden von TEUR 104 wurde im Jahresabschluss 2019
berücksichtigt. Im Jahresabschluss 2020 wurde der restliche Schaden von TEUR 22 berücksichtigt.

Der Schaden wird seit Januar 2021 in monatlichen Raten von € 250 von der Beschuldigten erstattet.
Aufgrund der Laufzeit dieser Vereinbarung von mehr als 40 Jahren wurde auch die davon auf das
Berichtsjahr entfallende Forderung in voller Höhe aus Vorsichtsgründen wertberichtigt und führt ab
dem Wirtschaftsjahr 2021 bei einem Zahlungseingang zu einem periodenfremden Ertrag.

Die vorhandenen Kontrollmechanismen des Eigenbetriebs wurden in der Folge einer kritischen
Überprüfung unterzogen und verschärft.

5. Nachhaltiger Umgang der Ressourcen

Der Eigenbetrieb Bäder verfolgt das Ziel, die Schwimmbäder energieeffizient und
ressourcenschonend zu betreiben.

So verfügt das neue Nordbad über eine innovative Technik mit intelligenten Regelkonzepten. Eine
Photovoltaik-Anlage soll Anfang 2022 in Betrieb genommen werden und erzeugt Strom für den
Eigenverbrauch mit folgenden Leistungsdaten: 75 kW Nennleistung entsprechen 99,75 kWp der
installierten Leistung. Weiterhin findet eine Wärmerückgewinnung statt, die das Nachspeisewasser
vorerwärmt.

Ab 2022 soll auch das DSW Freibad an das Nordbad angeschlossen werden.

Im Mühltalbad ist eine 850 m? große Solarabsorber-Anlage installiert mit folgender Leistung: 500 KW
Maximum. Pro m? der Anlage können ca. 300 KW/h pro Jahr Energiekosten erspart werden.

Im Falle der Sanierung des Mühltalbades soll eine Wärmeversorgungsanlage errichtet werden,
welche vollständig auf regenerativen Energien beruht. Das Konzept sieht ein bivalentes System vor,
welches ein solarthermisches Kollektorfeld mit Einspeisepriorität und eine Luft-Wasser-
Wärmepumpe zur Deckung der Grundlast und zur Gewährleistung der Betriebssicherheit beinhaltet.

6. Chancenberichterstattung

Die Chancen im Eigenbetrieb Bäder liegen in einem breiteren Besuchsangebot und der über das
Stadtgebiet verteilten Frei- und Hallenbäder. Durch den Kombibad-Betrieb im neuen Nordbad
können neue Kund*innengruppen erschlossen werden.

10

7. Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss das Berichtsjahr 2020 mit einem Jahresverlust in Höhe von TEUR 72

(Vorjahresgewinn TEUR 3.852), bei einem Jahresverlust vor dem Zuschuss der Wissenschaftsstadt
Darmstadt von TEUR 5.872 (Vorjahresgewinn TEUR 352), ab.

7.1. Entwicklung des Anlagevermögens

Anhand des Anlagespiegels (Anlage zum Anhang) wird die Entwicklung der einzelnen
Anlagegruppen für das Berichtsjahr dargestellt.

7.1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Im Berichtsjahr gab es in dieser Bilanzposition weder Zu- und Abgänge. Die Veränderung zum
Vorjahr resultiert aus der Abschreibung.

7.1.2. Veränderung der Sachanlagen

Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung setzen sich überwiegend aus Anschaffungen
von Büroausstattung (ca. TEUR 7,7), geringwertigen Anlagegütern (ca. TEUR 3,6) und einer
künstlerisch gestalteten Stellwand (TEUR 3), die durch eine Spende finanziert wurde, zusammen.
Die Abgänge betreffen Verschrottungen von Altbeständen. Die Abschreibungen erfolgten
planmäßig.

7.1.3. Ausweis der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau

Bei den Zugängen handelt es sich im Wesentlichen um die Neubaukosten des Nordbades
(TEUR 14.308) und eine Aquacrossanlage für das Nordbad (TEUR 25,6). Des Weiteren gab es
Zugänge für eine Teildacherneuerung des Mühltalbads (TEUR 161) und eine neue Steganlage des
Woog-Familienbads (TEUR 17,4), die in 2020 aktiviert wurden

7.1.4. Finanzanlagen

Die Beteiligung der Finanzanlagen ist zum Vorjahr unverändert geblieben:

2020 Vorjahr
HEAG Holding AG 23.255.880,38 23.255.880,38

Im Anhang unter der Position Il, Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung, wird die Beteiligung näher dargestellt.

11

7.2. Entwicklung des Eigenkapitals

Der Jahresverlust in Höhe von TEUR 72 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals verweisen wir auf die Ausführung des
Eigenkapitalspiegels im Anhang.

7.3. Entwicklung der Rückstellungen

Im Jahr 2020 wurden weiterhin die gegenseitigen Ansprüche und Verpflichtungen im Bereich der
Pensions- und Beihilferückstellungen abgebildet, die durch den Wechsel von Beamten von/zur Stadt
oder einen anderen Eigenbetrieb entstehen.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und damit auch ihre Eigenbetriebe sind Mitglied der
Zusatzversorgungskasse. Aus dieser Mitgliedschaft besteht eine mittelbare

Pensionsverpflichtung, die in der Bilanz nicht auszuweisen ist.

Die Zusammensetzung der Rückstellungen ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich (TEUR):

Rückstellungen für

Pensionen 114,2 928,5
Beihilfen 2| 104,4

94,
27

Überstunden

Abschlusserstellung
und Prüfung

Prozesskosten 0)

3
Leistungsentgelt 4
Lebensarbeits-
zeitkonto

Archivierung und
andere 124,0 154,6
Aufwendungen

Rückstellungen für
ungewisse 29,
Verbindlichkeiten

1,1
2,4
2,4

1.328,6

12

Die Zuführung in der Position der Archivierung und andere Aufwendungen beinhaltet im
Wesentlichen die Spitzabrechnung des Betreibers des JSB für die Jahre 2018 (TEUR 95) und
2019 (TEUR 21).

7.4. Vergleich des Jahresabschlusses 2020 mit den Werten des Wirtschaftsplanes

Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt.

Im Vergleich mit dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2020 ergeben sich sowohl bei den Erträgen
als auch bei den Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung.

Für die Darstellung des Soll- und Ist-Vergleichs verweisen wir auf die Anlage, die dem Bericht
beigefügt ist.

7.4.1. Soll-/st-Vergleich Erfolgsplan 2020

Erläuterung der Differenzen zwischen Ansatz und Rechnungsergebnis:

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird der Zuschussbedarf durch die Wissenschaftsstadt
Darmstadt geplant (TEUR 5.800). Die tatsächlichen Zahlungen der Stadt richten sich nach dem
Liquiditätsbedarf des Eigenbetriebs im Laufe des Jahres. Die erfolgten Zahlungen in Höhe von
(TEUR 5.800) werden in der Gewinn- und Verlustrechnungen in dem Posten Zuschuss der
Wissenschaftsstadt Darmstadt separat ausgewiesen. Somit wird das Ergebnis transparenter.

Die Differenz der Position sonstige betriebliche Erträge zwischen Planung und GuV entstand durch
die Zuschüsse des Bundes (November- und Dezemberhilfe), die in der Planung nicht einbezogen
waren.

Die Zinserträge (TEUR 209) beinhalten im Wesentlichen die Verzinsung des Verrechnungskontos
in Höhe von TEUR 174 und die Verzinsung der Forderungen aus Pensionsrückstellungen
gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von TEUR 24.

Im Wirtschaftsplan wurde der Wert (TEUR 903) für die Position “Zinsen und ähnliche
Aufwendungen“ um TEUR 367 höher angesetzt als im Berichtsjahr (TEUR 535). Die
Kreditaufnahme durch den Baufortschritt des Nordbades war geringer als geplant, was sich auf den
Zinsaufwand positiv ausgewirkt hat.

13

Eintrittspreise für Hallen- und Freibäder in Euro (gültig ab 01. Januar 2020)

Hallenbäder

(ohne .
Jugendstilbad) (2 Stunden bis Tageskarte)

Spa incl.
10,30 — 15,80

Ei. = =
incl.

Jugendstilbad

spa incl, 7,90 - 12,20

Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2020 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt (incl. Aushilfskräfte):

Anzanı Anzahl [mannien Iweiieh__ |awerse
Beamte/Beamtinnen 1 | 1 1 | 0
Tarifbeschäftigte 64 | 56 30 | 26
Auszubildende 3 | 1 |

Die Veränderung der Beschäftigten wird im Anhang näher erläutert.
Die Personalaufwendungen betrugen (in TEUR):

Löhne und Gehälter 1.718,5
Soziale Abgaben und Aufwendungen für 642.0
Altersversorgung und für Unterstützung ’

Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierfür wird ein
Kostenersatz gezahlt, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird.

14

7.4.2. Soll-/st-Vergleich Vermögensplan 2020

Ansatz IST Abweichung
EUR EUR EUR
1. Investitionen 4.587.000,00 14.526.182,07 9.939.182,07
2. Tilgung von Krediten 1.814.310,00 1.183.761,27 -630.548,73

Die Investitionen für das Nordbad wurden dem Planungsstand angepasst. Umschuldungen blieben
bei der Betrachtung der Kredittiigung außen vor.

8. Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes in der Zukunft

Ausblick auf das folgende Wirtschaftsjahr

Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukünftig Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesserungen führen.

Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2021

2021 2020 Veränderung

Plan Ist

EUR EUR %
Erträge 4.630.390 2.156.100 114,8
Aufwendungen 10.133.220 8.192.032 23,7

Die Gegenüberstellung der Ist-Zahlen des Jahres 2020 mit den Plan-Zahlen für das Jahr 2021
erfolgt ohne Berücksichtigung der Zinsen, Steuern, ohne den Zuschuss der Stadt, ohne Erträge
aus Beteiligungen und ohne die Erträge aus dem COVID-19-Hilfsprogramm der Bundesregierung.
Bei der Aufstellung der Beträge in 2021 handelt es sich um Erträge und Aufwendungen aus dem
Wirtschaftsplan 2021 (ohne Nachtrag).

Die HEAG Holding wird im Jahr 2021 keine Dividendenausschüttung tätigen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben auch in 2021 ungewiss und nur sehr schwer
prognostizierbar.

Darmstadt, 10. Dezember 2021

Martin Westermann i. V. Ike Käppler
1. Betriebsleiter Leiterin der Finanzverwaltung

15

(Anlage zum Lagebericht)

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Abweichungen zur Planung Soll-/Ist-Vergleich 2020

R Gewinn- und .
I Euro | Euro | Euro |
4.080.700,00 2.034.459,62] -2.046.240,38
Sonstige betriebliche Erträge 320.142,00 640.253,59) 320.111,59
Erträge aus Betelligungen 000 os 0,0]
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 500,00 208.877,50 208.377,50
Erträge aus Wertpapieren des
Umlaufvermögens
Summe Erträge 4.401.342,00 2.883.591,21 -1.517.750,79
Aufwendungen EEE EEE DE
Materalaufwand HE KEN
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und [
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 720.800.09 01.597,52 19.202,68
Aufwendungen f. bezogene Leistungen 3.791.885,00 3.190.192,67 -601.692,33
Löhne und Gehälter 2.103.960,00 1.718.476,24 -385.483,76
Soziale Abgaben und Aufwendungen I, 621.460,00 641.992,93) 20.532,93
Altersversorgung und f. Unterstützung
Übriger Personalaufwand 10.280000) 0,00] -10.280,00
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen 1.082.326,00 838.970,76 -243.355,24
Sonstige betriebliche Aufwendungen 968.041,00 1.100.802,35) 132.761,35
Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 902.590,00) 535.491,82 -367.098,18
Sonstige Steuern 0,001 27.994,86 27.994,86
Summe Aufwendungen 10.201.342,00 8.755.518,95 -1.445.823,05
Außerordentliche Erträge 000 of 0.00
Außerordentliche Aufwendungen oo oo 0,00)
Jahresergebnis -5.800.000,00 -5.871.927,74 -71.927,74
Zuschuss der Stadt 5.800.000,00 58000000 0,00)
Jahresergebnis nach städtischem „71.927,74 71.927,74
Zuschuss

Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt

Bilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVSEITE
31.12.2020 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software

. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 18.159.167,55 18.546,696,55
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 487.190,00 636.675,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 574.836,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 25.041.668,23
__44.262.862,54,

It. Finanzanlagen
Beteiligungen 23.225.880,38
67,492.538,92

. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Betriebsstoffe

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 695.002,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 555,75
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 17.369.309,88
4. Sonstige Vermögensgegenstände 791.6527,87
__18.856.4°

Ill. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.377.497 ,86
a. 072

C. Rechnungsabgrenzungsposten 223.574,75

87.955.715,01 72.559.236,95

PASSIVSEITE
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
. Eigenkapital
I. Stammkapital 17.000.000,00 17.000.000,00
Il. Rücklagen
Allgemeine Rücklage 22.955.539,54 22.591.479,21
Il. Bilanzgewinn 8.930.444,05
59

. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.897.811,97

. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 928.531,00
2. Sonstige Rückstellungen 400.078,66
1.328.609,66

. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.224.589,31
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.073.247,02 1.061.946,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.244,13 33.081,73)
4, Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der

Wissenschaftsstadt Darmstadt 500.567,75 469.941,01
5. Sonstige Verbindlichkeiten 13.661,58

davon aus Steuern EUR 11.083,64 (Vorjahr EUR 11.354,68)

[E. Rechnungsabgrenzungsposten

87.955.715,01

14.

15.
16.

17.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020

2020 Vorjahr
EUR EUR
. Umsatzerlöse 2.034.459,62 4.566.895,24
Sonstige betriebliche Erträge _3.843.508,23
„u 8,410,408AT,
. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 701.597,32 790.359,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.501.754,40
. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.718.476,24 1.962.039,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 641.992,93 630.774,34
davon für Altersversorgung EUR 260.910,39 (Vorjahr EUR 207.944,05)
"__2.360.469.17. .__2.,592.813,62,
. Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 838.970,76 843.267,09
. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.100.802,35 1.049.681,21
. Erträge aus Beteiligungen 0,50 1.024.380,00
. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 208.877,50 207.673,61
. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 535.491,82 484.087 ,01
davon Aufwendungen aus Aufzinsung EUR 19.869,46 (Vorjahr EUR 21.921,36)
. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit „_5:843.932,88 380.494,14
. Sonstige Steuem 27.994,86 28.465,48
. Jahresverlust (Vorjahr Jahresgewinn) vor städtischem Zuschuss -5.871.927,74 352.028,66
Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt 5.800.000,00 3.500.000,00
Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss -71.927,74 3.852.028,66
Gewinn aus dem Vorjahr 9.366.432,12 5.690.496,26
Einstellungen in die Rücklagen -364.060.33 -176.092,80
Bilanzgewinn 8.930.444,05 9.366.432,12

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGSUND
BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss des Eigenbetriebes zum 31. Dezember 2020 wird gemäß 8 22 EigBGes
nach den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes in Verbindung mit den Rechnungslegungsvor-
schriften für große Kapitalgesellschaften in den aktuellen Fassungen aufgestellt.

Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgen nach den für alle Kaufleute gel-
tenden Grundsätzen der 88 238 bis 256a HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapital-
gesellschaften gemäß den 88 264 bis 288 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung richtet sich nach den Formblattvorschriften des Eigenbetriebsgesetzes. Das
Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zum einem gemäß $ 24 Abs. 1 Eig-
BGes mit einer Anpassung der Postenbezeichnungen erweitert, um die Ertragszuschüsse der
Wissenschaftsstadt Darmstadt transparent darzustellen, und zum anderen gemäß
8 268 Abs. 1 HGB i.V.m. $ 158 Abs. 1 AktG ergänzt, weil die Bilanz unter der Berücksichtigung
der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt ist.

Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden bis zum 31.Dezember 2013 erfolgsneutral
in die Rücklagen eingebucht. Seit dem Geschäftsjahr 2014 erfolgt eine Entnahme aus den Rück-
lagen, die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wird. Seit dem Jahr 2014 von der
Wissenschaftsstadt Darmstadt gewährte Zuschüsse zum Verlustausgleich werden in der Gewinn-
und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst und in einem separaten Posten "Zuschuss der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt“ ausgewiesen.

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten (Rechnungspreise zu-
züglich Nebenkosten abzüglich Skonti) und, soweit abnutzbar, vermindert um lineare planmäßige
Abschreibungen, nach Maßgabe der wirtschaftlich betriebsindividuellen Nutzungsdauer zwischen
5 und 55 Jahren angesetzt. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau werden zum Nennbetrag
angesetzt. Bei dauernder Wertminderung wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegen-
den Wert abgeschrieben. Bei einem Wegfall der Gründe werden erforderlichenfalls Zuschreibun-
gen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden über
5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem
am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbring-
lichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenom-
men; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Alle Forderungen und sonstige Ver-
mögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
wurde eine Pauschalwertberichtigung unverändert von 1,0 % der Nettoforderungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt,
soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Erhaltene Investitionszuschüsse werden nach $ 23 Abs. 3 EigBGes in den Sonderposten für In-
vestitionszuschüsse eingestellt und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der
bezuschussten Vermögensgegenstände über die sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag
bewertet, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurde.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkei-
ten gemäß $ 249 Abs. 1 HGB und sind somit mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach ver-
nünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (8°253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige
Preis- und Kostensteigerungen mitberücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vor-
genommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entspre-
chenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Wirtschaftsjahre verwendet,
die von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich er-
mittelt und bekanntgegeben werden.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert ($ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).
Als passive Rechnungsabgrenzungskosten sind Erträge vor dem Abschlussstichtag angesetzt,

soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Il. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND
VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Wirtschaftsjahr 2020 sind als Be-
standteil des Anhangs als Anlage (Anlagenspiegel) beigefügt.

Finanzanlagen

Der Eigenbetrieb ist an der HEAG Holding AG, Darmstadt, mit einem Anteil am Stammkapital in
Höhe von nominal TEUR 3.748 beteiligt. Der Buchwert der Beteiligung beläuft sich auf

TEUR 23.226.

Das gezeichnete Kapital der HEAG Holding AG zum 31. Dezember 2020 beträgt TEUR 48.533.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt besitzt insgesamt 900.000 Stück Aktien der HEAG Holding
AG mit den Nummern von 1 bis 900.000 und einem Nominalwert von TEUR 46.100.
Die Aktien sind zwischen den Aktionären wie folgt verteilt:

j s Anzahl der
Anteile am Grundkapital Aktien
EUR %

Eigenbetrieb Kulturinstitute 15.915.660,00 32,7933 310.718
Eigenbetrieb Bäder 3.747.930,00 7,7224 73.170
Eigenbetrieb EAD-Vivarium 1.887.120,00 3,8883 36.842
BgA Bürgerhäuser und Märkte 5.695.670,00 11,7356 111.195
BgA Kindertagesstätten 18.853.620,00 38,8468 368.075
Zwischensumme 46.100.000,00 94,9864 900.000
Andere (Stadt- und Kreis-Sparkasse) 2.433.260,00 5,0136 47.504

48.533.260,00 100,000 947.504

Forderungen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt (incl. Verrechnungskonto) zeigt zum
Bilanzstichtag folgende Zusammensetzung:

Stand 31.12.2020

EUR
Kamerale Rücklagen, Liquiditätsvorschuss, Verzinsung vor 2009 13.340.838,16
Anpassungen div. Buchungen ab 2009 415.013,77
Kumulierte Verzinsung Verrechnungskonto Vorjahre 2.481.981,26
Verzinsung Verrechnungskonto laufendes Jahr 174.264,34
Ford. / Verb. ggü. der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2020 1.300.043,11
Zwischensumme Verrechnungskonto Stadt 31.12.2020 17.712.140,64
Forderungen/Verbindlichkeiten aus Cashpooling Kernhaushalt -600.000,00
Be nn Euer aus Übertragung von Pensionsverpflichtun- 257.169.24
Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 17.369.309,88

Bis zum Jahr 2007 besaß der Eigenbetrieb kein eigenes Bankkonto. Zahlungsvorgänge wurden
bis dahin komplett über die Stadt abgewickelt.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Cashpooling wurde im Wirtschaftsjahr 2020 eingeführt, um kurzfristige Liquiditätslücken zu
überbrücken

10

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus der Beantra-
gung der Wirtschaftshilfe des Bundes für November und Dezember 2020 (TEUR 519) und For-
derungen aus Steuern der Dividendenzahlung 2019 (TEUR 270) und Forderungen (TEUR 3) ge-
gen das Land Hessen aus Zuschüssen der Entschuldungshilfe enthalten. In den sonstigen Ver-
mögensgegenständen ist mit TEUR 126 (Vorjahr TEUR 104) eine Forderung gegen eine ehema-
lige Mitarbeiterin enthalten. Die Forderung betreffend das Wirtschaftsjahr 2019 von T€ 104 war
im Vorjahr bereits vollständig wertberichtigt worden. Die Restforderung gegen die ehemalige Mit-
arbeiterin betreffend das Wirtschaftsjahr 2020 von TEUR 22 wurde aus kaufmännischer Vorsicht
in Wirtschaftsjahr 2020 voller Höhe wertberichtigt.

Eigenkapital
Das Stammkapital des Eigenbetriebes beträgt TEUR 17.000.

Bis zum Wirtschaftsjahr 2013 wurde der städtische Zuschuss direkt der Allgemeinen Rücklage
zugewiesen. Die Entschuldungshilfe wurde in die allgemeine Rücklage eingestellt.

. Verlustver-
Stand Umgiederung machsisdizu SETUNEGEM on
schuss 2020 Ges fur2015
01.01.2020 2020 2020 2020 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
Stammkapital 17.000.000,00 0,00 0,00 0,00 17.000.000,00
Allgemeine Rücklage 22.591.479,21 0,00 0,00 364.060,33 22.955.539,54
rn der 5.514.40346 3.852.028,66 0,00 -364.060,33 9.002.371,79
Gewinn/Verlust 3.852.028,66 -3.852.02866 -71.927,74 0.00 -71.927,74
48.957.911,33 000 71.927,74 0,00 48.885.983,59

Der Jahresverlust 2020 in Höhe von TEUR 72 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten betrifft Zuschüsse vom Land für Sanierungsarbeiten und Spenden von Dritten
für Einrichtungsgegenstände von Schwimmbädern.

Stand Zugang Umgliederung Auflösung Stand
01.01.2020 2020 2020 2020 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
na vom 1.072.307,00 500.000,00 0,00 22.202,00  1.550.105,00
SoPo priv. Un-
ternehmen 330.228,75 28.044,18 0,00 10.565,96 347.706,97

1.402.535,75 528.044,18 0,00 32.767,96 1.897.811,97

11

Im Berichtsjahr wurde eine Zuwendung des Landes für den Neubau des Nordbades in Höhe von
TEUR 500 gezahlt.

Die Auflösungen resultieren aus den Abschreibungen der bezuschussten Vermögensgegen-
stände.

Rückstellungen

Die Entwicklung der Rückstellungen im Berichtsjahr ist im Rückstellungsspiegel dargestellt, der
sich im Lagebericht unter der Position 7.3. befindet.

Pensionsrückstellungen

Die Ermittlung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach dem versicherungsmathematischen An-
wartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck.
Das Ruhegeld wird mit Ruhestandseintritt (zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr) gemäß
8 33 Abs. 1 und 3 HBG oder bei vorzeitiger Invalidität gezahlt.

Die Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Bezüge der Ak-
tiven von 2 % und einer voraussichtlichen Rentendynamik von 2 % und ohne die Berücksichti-
gung einer Fluktuationsrate.

Die Abzinsung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit
dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünf-
zehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bun-
desbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte Zinssatz, auf Basis des 10-Jahres-Durch-
schnittszins, für Dezember 2020 mit 2,30 % (Vorjahr 2,71 %) zugrunde. Bei einer Laufzeit von
weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen.

Der Eigenbetrieb hat für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen TEUR 929 zurückgestellt. Die
Entwicklung der Pensionsrückstellung ist im Rückstellungsspiegel, im Lagebericht, dargestellt.
Der Zinsaufwand beträgt TEUR 18.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Verzinsung auf der Basis des 7-Jahres-Durchschnittszins
und der Basis des 10-Jahres-Durchschnittszins beträgt TEUR 117. Die Beiträge sind ausschüt-
tungsgesperrt, sofern nicht ausreichend freie Rücklagen vorhanden sind.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Nebenkosten und sonst. Aufwendungen 169
Beihilfeleistungen an Pensionäre und Hinterbliebene 104
Leistungsentgelt 43
Abschluss und Prüfung 31
Urlaub 18
Überstunden 17
Archivierung 16
Lebensarbeitszeitkonto 2

400

12

Beihilferückstellungen

Die Ermittlung der Verpflichtung zur künftigen Beihilfeleistung an Pensionäre und Hinterbliebene
erfolgte nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwen-
dung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck.

Das zu berücksichtigende Beihilfegeld wird mit Ruhestandseintritt (zwischen dem 65. und dem
67. Lebensjahr) gemäß $ 33 Abs. 1 und 3 HBG oder bei vorzeitiger Invalidität gezahlt.

Die Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Kosten der Beihil-
feleistungen von 2 % und ohne die Berücksichtigung einer Fluktuationsrate.

Die Abzinsung der Verpflichtung zur künftigen Beihilfeleistung an Pensionäre und Hinterblie-
bene erfolgte nach $ 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz,
der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsre-
gelung). Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und
veröffentlichte auf Basis des 7-Jahres-Durchschnittszins für Dezember 2020 mit 1,60 % (Vor-
jahr 1,97 %) zugrunde.

Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zueinem über einem davon mehr

31.12.2020 Jahr Jahr als fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kre-
ditinstituten 34.224.589,31 1.471.625,77 32.752.963,54 27.283.404,94
(19.421.849,35) (985.740,95) (18.436.108,40) (15.053.054,49)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 4.073.247.02 1 073.247.02 0.00 0.00
und Leistungen nn Bun ' '
(1.061.946,61)  (1.061.946,61) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber ver- 22.244,13 22.244,13 0.00 0.00
bundenen Unternehmen nn nn ' "
(33.081,73) (33.081,73) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber an- 500.567,755 55.119,93 445.447,82 353.613,79
deren Eigenbetrieben
(469.941,01) (49.477,39) (420.463,62) (33.783,44)
Sonstige Verbindlichkeiten 13.661,58 13.661,58 0,00 0,00
(13.550,20) (13.550,20) (0) (0)

35.834.309,79 2.635.898,43 33.198.411,36 27.637.018,73
(21.000.368,90) (2.143.796,88) (18.856.572,02) (15.386.837,93)

Die Zahlen in Klammern betreffen das Vorjahr.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen die offenen Pos-
ten für den Neubau des Nordbades (TEUR 1.036) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber anderen Eigen-
betrieben betreffen Lieferungen und Leistungen.

Es besteht eine langfristige Verbindlichkeit gegenüber dem Eigenbetrieb Darmstädter Werkstät-
ten, die aus Pensionsansprüchen durch Personalwechsel resultiert.

13

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Wissenschaftsstadt
Darmstadt abgesichert.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2020 2019

TEUR TEUR

Eintrittsgelder (Hallen- und Freibäder einschl. Jugendstilbad) 1.443 3.035
Miet- und Pachterträge 16 30
Nebenerlöse (Sauna, Gastronomie, Shop im Jugendstilbad) 575 1.502
2.034 4.567

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr durch die COVID-19-Pandemie um
2.533 TEUR zurückgegangen (Rückgang um 55,5 %). Die von der Landesregierung beschlos-
sene Teilschließungen und die hohen Hygienemaßnahmen ließen nur begrenzt Badegäste zu.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge enthalten:

2020 2019

TEUR TEUR

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 74 5
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionen 33 31
Erträge aus Spenden 9 0
Kostenerstattungen 4 4
Erträge aus Verkauf von Grundstücken 0 3.782
sonstige Erträge 520 22
640 3.844

In den sonstigen Erträgen ist im Wesentlichen die Wirtschaftshilfe durch die COVID-19-Pande-
mie, die November- und Dezemberhilfe des Bundes (TEUR 519) enthalten. Des Weiteren sind
die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um TEUR 69 zum Vorjahr (TEUR 5) gestie-
gen.

Erträge aus Beteiligungen

Im aktuellen Wirtschaftsjahr 2020 hat die HEAG Holding AG keine Dividende für das Vorjahr
ausgeschüttet.

14

Personalaufwand

Der Personalaufwand betrifft die dem Eigenbetrieb gemäß Stellenübersicht zugeordneten Mitar-
beiter. Die Mitarbeiterzahl hat sich durchschnittlich zu den Vorjahren wie folgt verändert:

2020 2019
Beamte 1 1
Beschäftigte 56 64

Die Mitarbeiterzahl in 2020 hat sich gegenüber dem Vorjahr um acht Beschäftigte verringert.
Grund dafür sind geringere Einstellungen im Reinigungsbereich und in der Wasseraufsicht zur
Sommersaison.

Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2020 2019

TEUR TEUR

Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 702 790
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.190 3.502
3.892 4.292

Die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sind um TEUR 88 gesunken.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Fremdleistungen
von Aquapark, dem Betreiber des JSB, (TEUR 2.748), des EADs, Aqua Power (Rettungsschwim-
mer) und der Instandhaltung von Gebäuden und Außenanlagen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zu-
sammen:

2020 2019

TEUR TEUR

Aufwendungen Inanspruchnahme von Rechten 505 518
Aufwendungen für Zuweisung, Zuschüsse 324 326
Versicherungen, Beiträge 48 48
Aufwendungen für Prüfung, Rechtsberatung 40 27
Aufwendungen für Kommunikation, Dokumentation 30 41
andere sonstige Aufwendungen 154 90
1.101 1.050

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 51 angestie-
gen. Einen wesentlichen Ausschlag gaben Korrekturen der Vorsteuer (TEUR 49), die sich im Auf-
wand niedergeschlagen haben, sowie Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen (TEUR 18;

15

Vorjahr TEUR 0) und gestiegenen Aufwendungen für Prüfung und Rechtsberatung (TEUR 39;
Vorjahr TEUR 27)

Des Weiteren ist ein bedeutender Kostenfaktor die Miete der Traglufthalle mit Umkleide- und
Sanitärcontainer für das DSW Freibad.

Der Verkauf der Tickets für die einzelnen Schwimmbäder wurde erstmalig überwiegend digital
von einer Ticketagentur abgewickelt. Daher sind im Berichtsjahr TEUR 35 mehr an Gebühren
angefallen als im Vorjahr.

Einen weiteren Ausschlag gab die Abschreibung der Forderung in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr
TEUR 104) gegen eine ehemalige Mitarbeiterin. Mit der ehemaligen Mitarbeiterin wurde am 11.
Februar 2021 eine Stundungsvereinbarung abgeschlossen, so dass sie den offenen Restbetrag
von TEUR 126 einschließlich Zinsen in monatlichen Raten von EUR 250 seit Januar 2021 über
mindestens 42 Jahre zurückzahlt. Aufgrund der langen Laufzeit der Vereinbarung sowie der Un-
gewissheit über das finanzielle Leistungsvermögen der Schuldnerin wurde, wie im Vorjahr, auch
die das Wirtschaftsjahr 2020 betreffende Forderung im Rahmen der kaufmännischen Vorsicht in
voller Höhe wertberichtigt.

Ill. ERGÄNZENDE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und damit auch ihre Eigenbetriebe sind Mitglied der Zusatz-
versorgungskasse Darmstadt. Aus dieser Mitgliedschaft besteht eine mittelbare Pensionsver-
pflichtung, die in der Bilanz nicht auszuweisen ist.

Im Rahmen der Baumaßnahmen Nordbad besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo in Höhe
von ca. TEUR 13.775.

Sonstige Pflichtangaben

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das Berichtsjahr netto TEUR 11 für die Abschluss-
prüfungsarbeiten.

Geschäfte mit nahestehenden Personen nach $ 285 Nr. 21 HGB

Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Un-
ternehmen und Personen nach 8 285 Nr. 21 HGB bestanden, mit Ausnahme der Schulen, denen
Sonderkonditionen eingeräumt wurden, im Geschäftsjahr 2020 nicht.

Betriebsleitung

Als Betriebsleitung des Eigenbetriebes waren im Wirtschaftsjahr 2020 Herr Martin Westermann,
Erster Betriebsleiter und Frau Beate Konradt, Kaufmännische Betriebsleiterin (bis 30. September

2021), bestellt.

Die Angabe der Vergütung für die Betriebsleitung unterbleibt gemäß $ 286 Abs. 4 HGB.

16

Betriebskommission

Der Betriebskommission des Eigenbetriebes gehören in 2020 an:

Mitglieder des Magistrats

Herr Bürgermeister Rafael Reißer

Herr Stadtkämmerer Andre Schellenberg
Frau Stadträtin Iris Bachmann

Herr Stadtrat Dr. Dierk Molter

Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung
Frau Stadtverordnete Birgit Pörtner

Herr Stadtverordneter Roland Desch

Herr Stadtverordneter Philip Krämer

Frau Stadtverordnete Ursula Knechtel

Herr Stadtverordneter Olaf Sigmund

Mitglieder des Personalrates
Frau Melanie Mohr
Frau Inge Egner

Sonstige Mitglieder

Herr Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend, Vorstand der HEAG Holding AG (als wirtschaftlich beson-
ders erfahrene Person gem. $ 6 Abs. 3 EigBGes)

Im Berichtsjahr fand Corona-bedingt lediglich eine Sitzung der Betriebskommission statt.

Vergütung der Betriebskommission

Die Betriebskommission erhält für ihre Tätigkeit keine zusätzlichen Entgelte.
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses
nach Zuschuss durch die Stadt

Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden:

Das Jahresergebnis weist einen Verlust in Höhe von TEUR 72 aus. Der Verlust wird auf neue
Rechnung in voller Höhe vorgetragen.

17

Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses aus 2016

Die Einstellung des Gewinnvortrages in die allgemeine Rücklage des Eigenbetriebs Bäder der
Wissenshaftstadt Darmstadt ($ 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes) für das Jahr 2016 (TEUR 400) soll im
Jahresabschluss 2021 durchgeführt werden.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Veränderungen eingetreten, die zu einer ande-
ren Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage geführt hätten.

Der mit notariellem Kaufvertrag zum 1. Januar 2019 erfolgte Verkauf des Grundstücks des Schul-
und Trainingsbads soll wegen fehlender Bebauungsmöglichkeiten noch im Wirtschaftsjahr 2021
rückabgewickelt werden. Derzeit ist noch offen, ob das Grundstück wieder in das Eigentum des
Eigenbetrieb Bäder oder in den Kernhaushalt der Wissenschaftsstadt Darmstadt übertragen wer-
den soll.

Darmstadt, 10. Dezember 2021

Martin Westermann i. V. Ike Käppler
Erster Betriebsleiter Leiterin der Finanzverwaltung

19

Entwicklung des Anlagevermögens 2020

20

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020

Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugang Abgang Umbu- Endstand
chungen

EUR EUR EUR

t.  Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Software 0,00

9.867,45

ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
mit Geschäfts-, Betriebs und anderen Bauten

28.669.078,94
2.630.909,56
2.359.733,49
10.719.685,86

44.379.407,85

63.790,23] 160.923,71
51.486,00 0,00
18.722,31 29.014,00

0,00] -189.937,71

133.998,54

28.766.212,42
2.579.423,56
2.384.287,17
25.041.668,23

58.771.591,38

2. Maschinen und maschinelle Anlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

”

14.261,99
14.511.920,08

14.526.182,07

Il. Finanzanlagen
Beteiligungen 23.225.880,38

23.225.880,38

0,00 23.225.880,38
0,00 0,00] 23.225.880,38

67.615.155,68| 14.526.182,07| 133.998,54 0,00| 82.007.339,21

21

Abschreibungen Restbuchwerte

Kennzahlen |

Anfangs- Abschreibun- Umbu- Entnahme Endstand |am Endes des| am Anfang Durch- Durch-
stand gen des chungen für Wirtschafts- des schnitt- schnitt-
Wirtschafts- Abgänge jahres Wirtschafts- licher licher
jahres jahres ‚Abschrei- Restbuch-
bungssatz wert

v.H

18.159.167,55
487.190,00)
574.836,76
25.041.668,23

44.262.862,54

10.122.382,39| 535.039,06 50.376,58] 10.607.044,87 18.546.696,55
1.994.234,56) 145.378,98 47.379,98| 2.092.233,56
1.670.905,00| 157.267,72 18.722,31) 1.809.450,41

0,00 0,00 0,00 0,00

13.787.521,95| 837.685,76 116.478,87| 14.508.728,84

0,00 0,00
0,00 0,00

13.792.308,40| 838.970,76

23.225.880,38
23.225.880,38

116.478,87| 14.514.800,29| 67.492.538,92

©

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An den Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darm-
stadt, — bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließ-
lich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht des Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Wirtschafts-
jahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

° entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie den er-
gänzenden Vorschriften der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild der Vermögens- und Finanzlage des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 2020 sowie sei-
ner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

® vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzli-
chen Vorschriften zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs. In allen wesentlichen Be-
langen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-
treffend dar.

Gemäß 8 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit

8 317 HGB und $ 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestäti-
gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu

dienen.

DEE00035734.1.1

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und
den ergänzenden Vorschriften der Betriebssatzung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen ent-
sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstim-
mung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt
haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - be-
absichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften zutreffendes Bild von der
Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss
in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verant-
wortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben,
um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aus-
sagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist,
und ob der Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften
zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu-
künftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der un-
sere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

DEE00035734.1.1

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit $317 HGB und 8 27 Abs. 2 EigBGes Hessen unter Beachtung der vom Insti-
tut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschluss-
prüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Dar-
stellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich an-
gesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf
der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei-
dungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus

° identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.

e gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des
Eigenbetriebs abzugeben.

e beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

* ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

e beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften ein den

DEE00035734.1.1

tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Eigenbetriebs vermittelt.

+ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.

e führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um-
fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

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Frankfurt am Main, den 10. Dezember 2021

WIRTSCHAr ;
PRÜFUNGS
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PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

odauonest

Christiane Lawrenz
Wirtschaftsprüferin

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DEE00035734.1.1

Leerseite aus bindetechnischen Gründen

08629870000002

Beratungsverlauf (4)

TOP 5
TOP 25
TOP 190
TOP 20

Details

Vorlagen-Nr.
2022/0166
Typ
Magistratsvorlage
Datum
20.05.2022
Erstellt
29.09.2026 00:00