SV-2019/0011
Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, SPD, UFFBASSE und UWIGA vom 21. Januar 2019 betr. Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten
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Punkt 11: Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, SPD, UFFBASSE und UWIGA vom 21. Januar 2019 betr. Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten (SV-Nr. 2019/0011) Stadtve. Schüßler (Fraktion Bü 90/Grüne) begründet den Antrag. Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, dem Antrag zuzustimmen. Stimmenthaltung: FDP-Fraktion
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Punkt 41.3: Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, SPD, UFFBASSE und UWIGA vom 21. Januar 2019 betr. Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten (V-Nr. SV-2019/0011) Der Antrag wird bis zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zurückgestellt.
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Punkt 27.4: Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, SPD, UFFBASSE und UWIGA vom 21. Januar 2019 betr. Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten (V-Nr. SV-2019/0011) Dem Antrag wird zugestimmt. Gegenstimmen: AfD und 1 Stimme aus FDP Stimmenthaltung: 3 Stimmen aus FDP
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Vorlage-Nr. SV-2019/0011 Antrag der Fraktionen Bü 90/Grüne, CDU, SPD, UFFBASSE und UWIGA vom 21. Januar 2019 betr. Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten Darmstadt, den 21. Januar 2019 Antrag Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 1. Die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt schließt sich der Initiative der Oberbürgermeister*innen von deutschen Städten an und erklärt sich bereit, dreißig Geflüchtete aus der Seenotrettung im Mittelmeer aufzunehmen. 2. Die Stadtverordnetenversammlung bittet den Oberbürgermeister die notwendigen Schritte zu unternehmen Begründung: Jedes Jahr sterben tausende Menschen bei ihrer Überfahrt nach Europa im Mittelmeer. Dennoch verweigern Mitgliedsländer der Europäischen Union zivilen Seenotrettungsschiffen das Einlaufen in ihre Häfen. Lifeline, Aquarius oder Sea-Watch sind Namen, die aus der Berichtserstattung bekannt sind. Dass Bundesinnenminister Horst Seehofer in Aussicht stellt, 60 Menschen Zuflucht in Deutschland zu gewähren, unterstützen die unterzeichnenden Fraktionen. Völlig unabhängig davon wie man zur europäischen Grenzpolitik und zu den Verteilungsmechanismen von Geflüchteten innerhalb der EU steht und wie man Zuwanderung nach Europa und Deutschland bewertet, keine Doktrin, kein politisches Konzept rechtfertigt es, das Retten von Menschen aus Seenot zu behindern. Die Pflicht zur Rettung von Menschen in Seenot ist als Ausdruck der Menschlichkeit tief verankert in der Jahrhunderte alten, maritimen Tradition und im internationalen Seerecht. Irrelevant ist dabei, wie die Notlage von den zu rettenden Personen herbeigeführt wurde. Wenn zivile Initiativen sich entschließen, auf See zu fahren, um Menschen vor dem sicheren Tod zu retten, müssen sie unterstützt und dürfen nicht bestraft werden, denn sie versuchen die Lücke zu füllen, die die Einschränkung staatlicher europäischer Seenotrettungsmissionen hinterlassen hat. Gleiches gilt für Handelsschiffe, die ihrer rechtlichen und humanitären Verpflichtung 2 nachkommen. Über 30 Städte in der Bundesrepublik haben sich bereit erklärt, Überlebende der Mittelmeerroute aufzunehmen, um gegenüber der Bundesregierung politisch deutlich zu machen, dass sie die humanitären Ziele der zivilen Seenotretterinnen und Seenotretter unterstützen. Die weitere Begründung erfolgt mündlich. Bündnis 90/DIE GRÜNEN – Hildegard Förster-Heldmann, Yücel Akdeniz, Ellen Schüßler, Axel Eppich, Stefan Opitz CDU – Roland Desch, Alexander Schleith, Dorothee Schmitt, Peter Franz, Ctirad Kotoucek, Ludwig Achenbach Uffbasse – Kerstin Lau, Marc Arnold, Georg Hang, Sebastian Schmitt SPD – Michael Siebel, Dagmar Metzger, Moritz Röder Uwiga – Erich Bauer, Gudrun Deutschler, Jes Peter Nissen
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2019/0011
- Typ
- Antrag
- Datum
- 05.02.2019
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00