2017/0335
Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt
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Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Roadmap Regionalpark Südwest, Stand 16.11.2017 0 250 500 750 1.000 Meter Kartenhintergrund: WebAtlasDE © GeoBasis-DE / BKG 2017 Ausschnitt: Darmstadt Legende Raddirektverbindung, geplant Gemeindegrenze Mögliche Anbindung Raddirektverbindung Darmstadt Heidelberg/Mannheim
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Punkt 5: Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt (V-Nr. 2017/0335) Der Vorlage wird mit der Maßgabe zugestimmt, bis zum Haupt- und Finanzausschuss eine entsprechende Formulierung zu finden, dass eine Machbarkeitsstudie Grundlage für den Routenverlauf sein wird. Stimmenthaltungen: Fraktionen AfD und FDP
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
09.01.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Straßenverkehrs -
und Tiefbauamt OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
III 66
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0335
Magistratsbeschluss -Nr.
11
Internetfähig
Produkt-Nr.: 541011
Kostenstelle: 066-100-1000 Investitionsnummer: 15066-6111
Kostenträger: 5410-11 Sachkonto: 0952010
Betreff: Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt
Vorlage vom: 20.12.2017
Beschlussvorschlag :
1. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bestätigt den Routenverlauf in ihrer Gemarkung /
ihrem Stadtgebiet für die Umsetzung des Fahrraddirektweges zwischen Darmstadt und
Frankfurt.
2. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt nimmt die allgemeinen Informationen zum
Raddirektweg zur Kenntnis.
3. Die Anträge zur Baurechtschaffung und zur Förderung an Hessen Mobil werden über die
Regionalpark Südwes t GmbH gestellt. Die monetäre Zuweisung erfolgt an die
Regionalpark Südwest GmbH, die dann die Fördergelder an die einzelnen Kommunen
verteilt.
4. Zur Finanzierung des verbleibenden Eigenanteils ist die Kostenstelle 066 -100-1000,
Investitionsnummer 15066 -6111 – Radschnellroute Darmstadt -Frankfurt – heranzuziehen.
Die 2018 benötigten Mittel stehen im Haushalt in ausreichender Höhe zur Verfügung.
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Die weiteren notwendigen Mittel sind im Haushalt 2019 ff dargestellt. Die Unterhaltung
des Darmstädter Streckenabsch nitts wird übernommen.
5. Der vorläufige Zeitplan für die Umsetzung wird zur Kenntnis genommen. Nach
Konkretisierung der Planung und Kosten sowie Förderung werden Bauvorlagen zur
Entscheidung vorgelegt.
Anlagen: Gesamtstreckenübersicht
Übersicht Abschnitt Darmstadt
Roadmap 5 Bauabschnitte
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 17.01.2018
Der Vorlage wird zugestimmt.
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 20. Dezember 2017
Realisierung eines Raddirektweges zwischen Frankfurt und Darmstadt
Begründung:
Für einen Raddirekt- oder Radschnellweg wurde vom Regionalverband FrankfurtRheinMain im
Jahr 2015 eine detaillierte Machbarkeitsstudie erstellt. Das Ergebnis war das grundsätzlich
positive Ergebnis, dass ein Raddirektweg eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung im Rhein
Main Gebiet und eine echte Mobilitätsoption für den Ausbau des Verkehrssystems darstellt.
Angesichts der Schadstoffthematik durch den individuellen Fahrzeugverkehr in Kommunen und
das Erreichen von Klimaschutzzielen muss der Ausbau des Radverkehrsnetzes inner- und
außerörtlich eine wichtige Verkehrsmaßnahme sein.
Ein wichtiges Ziel für diese Raddirektverbindung ist es, Berufspendler, die heute mit dem Pkw
zur Arbeit fahren, auf das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit zu verlagern. Geringe
Umwegfaktoren und damit Reisezeitgewinne, insbesondere auf Kurz- und Mittelstrecken (5-
10 km) zwischen den Innenstädten sowie eine gute Sichtbarkeit des Angebotes im Stadtgebiet,
die Nutzung bestehender Straßen- und Radwegeverbindungen sowie ein stärkeres
Sicherheitsempfinden zu Tagesrandzeiten durch mehr Kontrolle und Beleuchtung des Weges
favorisieren eine Führung, die durch die Städte führt. Außerdem ist darauf zu achten, dass
verschiedene Aktivitäten (Arbeitswege, Erledigungen, Einkauf) leicht miteinander verbunden
werden können.
Einen Raddirektweg im Herzen des Rhein-Main-Gebietes zu realisieren, setzt eine sehr
komplexe Umsetzungsstrategie angesichts der vielen konkurrierenden Nutzungen und
erforderlichen Genehmigungen voraus. Ein solches Pilotprojekt ist für alle von besonderer
Bedeutung, stellt es doch einen Meilenstein für die Zukunft des Radverkehrs dar. Besonders in
den Niederlanden und Dänemark werden Radschnellwege bereits seit Jahren gebaut und
stellen eine echte Alternative zum Pkw dar.
Auf Initiative des Regionalverbandes wurde die Realisierung des Projektes der Regionalpark
Südwest GmbH angetragen. Die gemeinnützige GmbH besteht seit 1997 und hat als
Gesellschafter die Kommunen Frankfurt, Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach,
Kelsterbach, Raunheim, Rüsselsheim, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Mörfelden-
Walldorf, Nauheim, Groß-Gerau, Büttelborn und Trebur. Seit Ihrer Gründung baut die GmbH in
dem Geltungsbereich Radwege, aber auch naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen sowie
zahlreiche Freizeitobjekte. Alle Routen des Regionalparks sind beschildert.
Der Aufsichtsrat der Regionalpark Südwest GmbH hat im Herbst 2016 das Projekt
angenommen.
Die beteiligten Kommunen Darmstadt, Erzhausen, Dreieich, Egelsbach, Dreieich, Langen, Neu -
Isenburg und Frankfurt haben einstimmig für die Umsetzung des Projektes durch die
Regionalpark Südwest GmbH votiert.
Die Regionalpark Südwest GmbH hat danach in enger Abstimmung mit den beteiligten
Kommunen und auf Basis der Machbarkeitsstudie eine zusammenhängende Route konzipiert,
die nunmehr den Kommunen zur grundsätzlichen Zustimmung vorgelegt wird.
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Zu erwähnen ist, dass es sich hier um eine gemeinsame Vorlage handelt, die von allen
Kommunen im 4. Quartal 2017 bzw. 1 Quartal 2018 in ihren städtischen Gremien zur
Beschlussfassung vorgelegt wird. Spezifischer Aspekte, die ausschließlich Darmstadt betreffen,
wurden allerdings ergänzt.
Zu 1. – Feststellung des Routenverlaufes
Der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main hatte mit den beteiligten Kommunen zwei
Trassenvarianten erarbeitet und diese in der bereits erwähnten Machbarkeitsstudie
untersuchen lassen. Allgemein ist von einer bahnnahen und einer siedlungsnahen
Trassenvariante die Rede. Die Machbarkeitsstudie empfiehlt – wie bereits oben erwähnt –
aufgrund der hohen Erschließungswirkung und der besseren Realisierungschancen (weniger
Eingriffe in Natur und Landschaft) die siedlungsnahe Variante.
Der grundsätzliche Verlauf der Route ist gemäß Anlage 1 in der Übersicht dargestellt. Für die
Stadt Darmstadt ist der geplante Verlauf in Anlage 2 zu sehen.
Die Feststellung des gesamten Routenverlaufs ist für eine Antragstellung zur
Verkehrsinfrastrukturförderung unumgänglich. Im Laufe der nächsten Umsetzungsschritte
kann der Routenverlauf noch optimiert werden, jedoch hat der grundsätzliche Verlauf auch in
Bezug auf die Förderung einen verbindlichen Charakter.
Radrouten zur Anbindung an den Raddirektweg sind zu begrüßen, jedoch nicht Inhalt des
Projektes und müssen ggfs. gesondert für eine Förderung beantragt werden.
Die Realisierung der gesamten Raddirektverbindung ist in 5 Bauabschnitte unterteilt, die
jeweils einzelne funktionierende Abschnitte bilden und nach und nach den gesamten Verlauf
erstellen.
1. Bauabschnitt: Verbindung zwischen den Bahnhöfen Egelsbach, Erzhausen und Wixhausen
2. Bauabschnitt: Bahnhof Egelsbach bis Bahnhof Langen
Streckenabschnitt in Dreieich
3. Bauabschnitt: Bahnhof Wixhausen bis Langener Straße (Anschlusspunkt an Radrouten nach
Darmstadt)
Streckenabschnitte in Dreieich und Neu-Isenburg
4. Bauabschnitt: Verlängerung in Darmstadt entlang Langener Straße bis Gräfenhäuser Straße
Lückenschluss zwischen Langen und Dreieich
5. Bauabschnitt: Lückenschluss Dreieich
Neu-Isenburg bis Frankfurt
Sonderprojekt: Weiterführung in Darmstadt von Gräfenhäuser Straße bis Hauptbahnhof
Verlauf der Raddirektverbindung auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Die auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt verlaufenden Abschnitte der
Raddirektverbindung sollen nach derzeitigem Planungsstand in den Bauabschnitten 1, 3 und 4
reduziert. Die zeitliche Einordnung des Sonderprojektes „Gräfenhäuser Straße bis
Hauptbahnhof“ ist derzeit offen und richtet sich nach den Gesamtprioritäten.
Auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt verläuft die Raddirektverbindung von
Erzhausen kommend auf dem Wald- und Wirtschaftsweg östlich parallel zu den Gleisen
(Frankfurt-Darmstadt). Dabei gibt es in Richtung Bahnhof Wixhausen noch zwei Varianten die
geprüft werden. Die allen bisherigen Untersuchungen zugrunde gelegte Variante führt über die
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Straße Wegscheide zum Bahnhof Wixhausen. Eine wünschenswertere Führung würde von
Norden kommend immer direkt der Bahn folgen. Diese Grundstücke sind in Besitz der Bahn
und zurzeit laufen Abstimmungen bzgl. einer möglichen Trassenführung über diese
Grundstücke. Grundstücksankäufe wären dann notwendig. Dieser 1. Bauabschnitt mit einer
geplanten Länge von ca. 1.600 m auf Darmstädter Gebiet wird am Bahnhof Wixhausen enden.
Im Norden reicht der 1. Bauabschnitt über die Gemeinde Erzhausen bis zum Bahnhof
Egelsbach.
Eine Weiterführung nach Süden würde im 3. Bauabschnitt des gesamten Raddirektwegs
erfolgen und zwar vom Bahnhof Wixhausen kommend bis zum Weg von Wixhausen nach
Arheilgen. Dieser Bauabschnitt wäre ca. 1.300 m lang. Während des 4. Bauabschnittes würde
die Strecke entlang der B3 bis zur Querung der B42 ausgebaut werden, um dann
schlussendlich im letzten Bauabschnitt die Fortführung in Richtung Hauptbahnhof Darmstadt
realisieren zu können.
Zu 2. – Allgemeine Informationen
Für einen Raddirektweg gibt es besondere Anforderungen. Grundsätzlich gilt, dass er 4 Meter
breit für den gegenseitigen Verkehr sein sollte. Gibt es auf Abschnitten Mischverkehr (neben
Radverkehr auch landwirtschaftlicher Verkehr oder Fußverkehr) empfiehlt sich eine
Verbreiterung um 1 Meter auf 5 Meter. Der Belag sollte asphaltiert sein, um einen
durchgängigen Qualitätsstandard für Radfahrer zu gewährleisten. Wassergebundene Decken
können nur gefördert werden, wenn dies eine Auflage der Naturschutzb ehörde ist. Eine
Beleuchtung des Raddirektweges ist ebenfalls anzustreben, da gerade die Strecke zur Arbeit
im Winter oft im Dunkeln zurückgelegt wird, wobei eine mögliche Förderung der Beleuchtung
noch nicht abschließend geklärt ist. Eine Markierung bzw. Beschilderung ist unbedingt
notwendig. Dabei soll der Verlauf auf der Fahrbahn farbliche gekennzeichnet werden.
Zusätzlich können noch Schilder eingesetzt werden.
Der Weg führt durch Stadt- bzw. Gemeindegebiete, durch Wald und landwirtschaftliche
Flächen. Dies bedeutet, dass auch sensible Landschaftsbereiche einer individuellen
Betrachtung bedürfen. Ohne eine gemeinsame kooperative Umsetzung mit allen tangierenden
Nutzungen kann ein solcher Raddirektweg im RheinMain Gebiet nicht umgesetzt werden.
Zu 3. – Anträge und Baurechtschaffung
Grundlage für die Realisierung und Förderung ist die Richtlinie des Landes Hessen zur
Förderung der Nahmobilität, die am 21.08.2017 im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde.
Gegebenenfalls kann auch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz-(§5 Entflechtungsgesetz)
als Fördergrundlage dienen.
Den Antrag zur Gesamtroute stellt die Regionalpark Südwest GmbH. Nach Prüfung wird das
Projekt in das Programm aufgenommen, in dem in der Regel 70 Prozent der
Infrastrukturkosten (bis zu 90 Prozent) der Teilprojekte bezuschusst werden können. Für die
Planung wird mit einem Zuschuss von 75 Prozent und für die Öffentlichkeitsarbeit mit einem
Zuschuss von 65 Prozent gerechnet.
Abhängig von der Finanzkraft der Kommunen kann der in Abstimmung mit dem Innen- und
Finanzministerium festgelegte Fördersatz um +/- 10% davon abweichen. Hinzu kommt im Fall
des Projektes Raddirektverbindung Frankfurt - Darmstadt ein Aufschlag von 10 % wegen des
vorliegenden besonderen Landessinteresses. Die Addition der Regelfördersätze und der
möglichen Anhebungen ermöglicht Förderungen von bis zu 90% der förderfähigen Ausgaben.
Der für Darmstadt geltende Fördersatz muss noch abschließend ermittelt werden.
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Mit der Nahmobilitätsrichtlinie wurden für die Abgrenzung der förderfähigen Ausgaben die
besonderen Bedürfnisse von Radschnellwegen berücksichtigt. So können damit beispielsweise
im Gegensatz zu den aktuellen Regelungen der Verkehrsinfrastrukturförderung (VIF)
Kommunaler Straßenbau die für Radschnellwege notwendigen größeren Breiten gefördert
werden. Dadurch wird das Fördervolumen deutlich ausgeweitet.
Auf Grundlage dieses Antrages werden dann einzelne Bauabschnitte des Raddirektweges
umgesetzt und je nach Planungsstand gefördert.
Die Zuweisung der Zuschüsse erhält die Regionalpark Südwest GmbH. Diese verteilt dann die
Fördergelder an die jeweiligen Kommunen.
Zwischen der Regionalpark Südwest GmbH und der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird eine
Bau- und Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen, da die Wissenschaftsstadt Darmstadt
nicht Mitglied in der Regionalpark Südwest GmbH ist.
Bei der Realisierung der Bauabschnitte haben alle Kommunen grundsätzlich die Optionen die
Maßnahme in Eigenregie mit oder ohne externe Planung zu realisieren oder dies der
Regionalpark Südwest GmbH zu übertragen. Für einen gleichbleibenden Qualitätsstandard und
eine leichtere Abwicklung der Förderanträge sollte die Planung und Realisierung aus
Fördersicht der Regionalpark Südwest GmbH übertragen werden.
Zu 4. - Finanzierung
Die Förderung und die Bereitstellung des kommunalen Eigenanteils bezieht sich jeweils auf die
einzelnen Ausbauabschnitte des Raddirektweges. Hierzu wurde für jede Kommune eine
Roadmap erstellt, in der alle zurzeit identifizierten Projekte enthalten sind. Je nach
Planungsreife erfolgt dann eine Antragstellung im Einvernehmen mit der bzw. den jeweiligen
Kommunen in den nächsten Jahren (Anlage 3).
In der Machbarkeitsstudie 2015 wurden für das Gesamtprojekt Raddirektweg Darmstadt –
Frankfurt Kosten von ca. 8.400.000 € abgeschätzt, allerdings ohne die Weiterführung in
Darmstadt entlang der Langener Straße sowie ohne das Sonderprojekt einer Weiterführung bis
zum Hauptbahnhof Darmstadt. Auf die Darmstädter Abschnitte zwischen Erzhausen und
Langener Straße entfielen ca. 1.200.000 €. Die Kosten sind in den nächsten Planungsschritten
zu aktualisieren und zu konkretisieren und werden in den noch vorzulegenden Bauvorlagen
dargestellt.
Die Mittel für die weitere Planung sind im Haushalt 2018 in ausreichender Höhe bei der
Kostenstelle 066-100-1000, Investitionsnummer 15066-6111 - Radschnellroute Darmstadt
Frankfurt vorhanden. Die weiteren notwendigen Mittel sind im MIP erfasst und werden in den
Haushalten 2019 ff dargestellt
Die Unterhaltung der Strecke ist von den Kommunen zu gewährleisten. Um einen einheitlichen
Standard zu gewährleisten und auch eine effiziente interkommunale Unterhaltung zu erreichen,
wird im Laufe des nächsten Jahres von der Regionalpark Südwest GmbH eine Unterhaltungs-
und Pflegekonzeption vorgeschlagen.
Änderungen am Raddirektweg sind innerhalb der Zweckbindungsfrist (ergibt sich aus den
Förderregularien von Hessen Mobil) seitens der Kommune vorab bei der Regionalpark Südwest
GmbH zu beantragen. Diese setzt sich zwecks Genehmigung dieser Änderung mit Hessen
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Mobil in Verbindung.
Zu 5. - Zeitplan
Der 1. Ausbauabschnitt verbindet Egelsbach, Erzhausen und Darmstadt, Ortsteil Wixhausen.
Hierzu werden noch zeitnah Planungsaufträge vergeben. Detaillierte Gespräche zur Umsetzung
haben begonnen. Mit dem Ausbau soll 2018 begonnen werden. Zur Aufnahme in das
Förderprogramm ist zunächst der 1. Ausbauabschnitt mit dem entsprechenden
Antragsformular durch die Regionalpark Südwest GmbH bei Hessen Mobil anzumelden. Die
Absichtserklärungen / Zustimmungen aller Kommunen für das Gesamtkonzept müssen zu
diesem Zeitpunkt vorliegen. Parallel hierzu werden in den jeweiligen Kommunen weitere
Ausbauabschnitte festgelegt.
Zu den Darmstädter Abschnitten des Raddirektweges werden noch Bauvorlagen erstellt, aus
denen sich u.a. die konkreten Baumaßnahmen, deren Kosten und die erreichte
Landesförderung ergeben.
Darmstadt, den 20.12.2017
Die Dezernentin III Der Dezernent IV
Dr. Barbara Boczek André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
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Punkt 7: Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt (V-Nr. 2017/0335) Herr Ockel und Frau Bachem informieren ausführlich über den geplanten Raddirektweg. Der Ortsbeirat nimmt die Vorlage zur Kenntnis. Herr Ockel weist darauf hin, dass weitere Bürgerinformationsgespräche beabsichtigt sind, wenn konkretere Pläne vorliegen.
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Punkt 11: Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt (V-Nr. 2017/0035) Die Fraktion Die Linke. und die Fraktion UFFBASSE bringen unabhängig voneinander einen Antrag zur Änderung des Punktes 1 des Beschlussvorschlages ein. Im Laufe der Diskussion erklären die antragstellenden Fraktionen, dass sie die Anträge zu einem gemeinsamen Antrag mit folgendem Wortlaut zusammenfassen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Punkt 1 des Beschlussvorschlages wird vollständi g ersetzt wie folgt: a) Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bestätigt den nördlichen Abschnitt des Routenverlaufs in ihrer Gemarkung/ihrem Stadtgebiet für die Umsetzung des Fahrraddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt bis zum nördlichen Ortsrand von DA-Arheilgen (beschrieben in der Ro admap als lfd.Nr. DA01 bis einschl. DA08 des 3. Bauabschnittes). b) Grundlage für den weiteren Routenverlauf vom Ortsrand Arheilg en Richtung Süden sowie die Festlegung des Endpunktes im Stadtgebiet Darmstadts wird eine Machbarkeitsstudie mit einer überschlägigen Kostenschätzung sein. c) Dazu prüft die Wissenschaftsstadt Darmstadt bis Ende 2018 in einem Verfahren mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowi e Verbänden, ob auch ein Verlauf durch das Stadtgebiet und einem Endpunkt in der Nähe der Innenstadt möglich ist. Die Planung dieses Abschnittes wird erneut zur Beschlussfassung vorgelegt. Dem Antrag wird zugestimmt. Stimmenthaltung: 3 Stimmen aus AfD Die AfD-Fraktionen beantragt die Einzelabstimmung der Punkte des Beschlussvorschlages : Dem Punkt 1 des Beschlussvorschlages wird in der geänderten Fassung zugestimmt Gegenstimmen: 2 Stimmen aus AfD Dem Punkt 2 des Beschlussvors chlages wird zugestimmt. Gegenstimmen: 1 Stimme aus AfD Dem Punkt 3 des Beschlussvors chlages wird zugestimmt. Gegenstimmen: 1 Stimme aus AfD Stimmenthaltung: 1 Stimme aus AfD Dem Punkt 4 des Beschlussvors chlages wird zugestimmt. Gegenstimmen: AfD Dem Punkt 5 des Beschlussvors chlages wird zugestimmt. Gegenstimmen: 6 Stimmen aus AfD Stimmenthaltung: 1 AfD
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Punkt 3: Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt (V-Nr. 2017/0335) Die Vorsitzende verweist auf den vorliegenden Beschluss des Umweltausschusses und schlägt vor, im Sinne des Beschlusses abzustimmen. Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltung: AfD und FDP
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Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Roadmap Regionalpark Südwest, Stand 16.11.2017 0 1 2 3 4 km Kartenhintergrund: WebAtlasDE © GeoBasis-DE / BKG 2017 Legende Raddirektverbindung, geplant Gemeindegrenze Mögliche Anbindung Raddirektverbindung Darmstadt Heidelberg/Mannheim
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Punkt 4: Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt
(V-Nr. 2017/0335)
Bürgermeister Reißer bittet, Punkt 1. des Beschlussvorschlages wie folgt zu ändern:
1. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bestätigt den Routenverlauf in ihrer
Gemarkung/ihrem Stadtgebiet für die Umsetzung des Fahrraddirektweges zwischen
Darmstadt und Frankfurt bis zur B 42. Grundlage für den weiteren Routenverlauf
von der B 42 zum Hauptbahnhof wird eine Machbarkeitsstudie mit der Darstellung
einer überschlägigen Kostenschätzung sein.
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage mit der
vorgeschlagenen Änderung zu Punkt 1 zuzustimmen.
Dagegen: Fraktion Die Linke.
Enthaltung: FDP-Fraktion
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lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen FR01 Frankfurt Holbeinsteg Bordsteinabsenkung, evtl. Querungsverbesserung 30 ja 2 5.BA Stadt Ffm ASE ASE (Amt für Straßenbau und Erschließung) Bezug: Siehe 4. Arbeitstreffen FR02 Frankfurt Holbeinstraße Nordabschnitt Fahrradstraße 200 10FRA001 ja 2 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR03 Frankfurt Otto-Hahn-Platz Großer Kreuzungsumbau mit Berücksichtigung Raddirektverbindung 50 10FRA001_02 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE ASE Planung bei Stadt läuft bereits FR04 Frankfurt Holbeinstraße Südabschnitt Fahrradstraße, entfallen der LSA Textorstraße (Schulprojekt) 550 10FRA001_03-05 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE ASE Bezüge: Befahrung 29.5., 4. Arbeitstreffen FR05 Frankfurt Kreuzung Holbeinstraße/ Burnitzstraße/Oppenh. Großer Kreuzungsumbau (Kreisel), Fahrbahnreduzierungen 50 10FRA001_06 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE ASE Bezug: Siehe 4. Arbeitstreffen; Planung bei Stadt läuft bereits FR06 Frankfurt Oppenheimer Landstraße bis Mörfelder Landstraße Umbau Straßenquerschnitt mit Radfahrstreifen, auch der Bereich unter der Bahnbrücke 200 10FRA002 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR07 Frankfurt Kreuzung Mörfelder Landstraße Optimierung Signalführung 30 10FRA002_01 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR08 Frankfurt Oppenheimer Landstr. südlich Mörf. Landstr. Umbau Straßenquerschnitt mit Radfahrstreifen mit Anbindung an Ziegelhüttenweg 60 10FRA002 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR09 Frankfurt Ziegelhüttenweg bis Bahnquerung Umbau Straßenquerschnitt mit Radfahrstreifen, vorerst keine Maßnahmen an der Bahnquerung 320 10FRA002 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR10 Frankfurt Ziegelhüttenweg bis Breslauer Straße Markierungsarbeiten Mischverkehr 120 10FRA003 ja 2 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR11 Frankfurt Alternativstrecke: Mörfelder Landstraße / Breslauer Straße Verbreiterung Bahnunterquerung Mörfelder Landstraße, Ausbau Radfahrstreifen, rund 500 meter ja 4 5.BA Stadt Ffm/DB ASE/DB ASE/DB Bezug: Siehe 4. Arbeitstreffen FR12 Frankfurt Ziegelhüttenweg bis Beuthener Straße / Teplitz- Schönauer-Str. Markierungsarbeiten Mischverkehr mit Furt Beuthener und Mini-Kreisverkehr Teplitz-Sch.-Str. 300 10FRA003_01-02 ja 2 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR13 Frankfurt Ziegelhüttenweg nördlich Gablonzer Straße Einrichten einer Fahrradstraße, Furten Karlsbader Str., Bodenbacher Weg, Sachsenhäuser Landwehrweg, kurzfristig Belagserneuerung 550 10FRA004 ja 2 5.BA Stadt Ffm ASE ASE Bezug: Siehe 4. Arbeitstreffen FR14 Frankfurt Ziegelhüttenweg südlich Gablonzer Straße Einrichten einer Fahrradstraße mit Furten Schwarzsteinkautweg und Bauhofzufahrt, Beleuchtung 650 10FRA004_05-06 nein/ja 2 5.BA Stadt Ffm ASE ASE FR15 Frankfurt Bahnunterführung Verbesserung Beleuchtung, Farbasphalt zur Streckenführung und Erhöhung der Aufmerksamkeit 30 10FRA005_01 teils/ja 2 5.BA DB DB DB Bezug Gespräch Herr Wende DB Maßnahmen auf der Strecke Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER FR16 Frankfurt Welscher Weg bis Oberschweinstieg-schneise Furten Höhe DB-Steg und bei Einmündung in Oberschweinstiegschneise. Situationsangepasste Beleuchtung (mindestens hüfthoch) und Befestigung. 1100 10FRA005_02-03 nein/ja 3 5.BA Stadt Ffm Stadt- Forst RP (Bannwald), Stadtforst Bannwald muss zuerst aufgehoben werden. Beleuchtung: Kein Solarasphalt (Wald), keine bodennahen LED-Bänder (Laubfall), keine sektorale Beleuchtung (Fluchtreflex Waldtiere) FR17 Frankfurt Oberschweinstieg-schneise bis Isenburger Schneise (GrünGürtel-Radrundweg) Asphaltausbesserungen 350 10FRA006 ja 3 5.BA Stadt Ffm Stadt- Forst RP (Bannwald), Stadtforst FR18 Frankfurt Kreuzung Isenburger Schneise Anpassung eines signalisierten Knotens 20 10FRA005_04 ja 3 5.BA Stadt Ffm ASE? ASE? FR19 Frankfurt Kuhpfadschneise bis Bussardschneise südlich A3 (Regionalparkroute) Furt Höhe Stadtwaldhaus bei Einmündung in Bussardschneise. Situationsangepasste Beleuchtung (mindestens hüfthoch) und Befestigung. 1000 10FRA006 nein/ja 3 5.BA Stadt Ffm Stadt- Forst RP (Bannwald), Stadtforst Bannwald zuerst aufheben. Kein Solarasphalt, keine bodennahen LED-Bänder, keine sektorale Beleuchtung FR20 Frankfurt Feuerschneise F11 (Regionalparkroute) und verlängerte Habichtschneise Wegverbreiterung von 2,5 auf 4 m, heller Farbasphalt. Furt am Abzweig zum Isenburger Bahnhof (Regionalparkroute). Situationsangepasste Beleuchtung (mindestens hüfthoch) und Befestigung. 770 10FRA007 nein/ja 3 5.BA Stadt Ffm Stadt- Forst RP (Bannwald), Stadtforst Bannwald zuerst aufheben. Kein Solarasphalt, keine bodennahen LED- Bänder, keine sektorale Beleuchtung Entfernung 6150 FR21 Frankfurt noch festzulegen Gestaltungsmaßnahmen an der Strecke FR22 Frankfurt Platz vor Gaststätte Buchscheer Größere Platzgestaltung mit Infos zur Raddirektverbindung teils schon umgesetzt? FR23 Frankfurt Querung Luderbach Evtl. Kleine Platzgestaltung gegenüber Bauhofzufahrt Naturschutz beachten NI01 Neu- Isenburg Kurt-Schumacher-Straße bis Bahnhofstraße Bau eines 4 Meter breiten, baulich abgesetzten Radwegs an der Westseite der Straße, Berücksichtigung von Zufahrten 230 20NIB001 ja 1 3. BA Stadt N.-I. Bezug: Besprechung 3.8.2017 NI02 Neu- Isenburg Kreuzung Bahnhofstraße Bau eines Kreisverkehrs unter Berücksichtigung der Raddirektverbindung 30 20NIB001_02 ja 1 3. BA Stadt N.-I. keine LSA wie in der Maba vorgeschlagen NI03 Neu- Isenburg Kurt-Schumacher-Straße südlich Bahnhofstraße Bau eines 4 Meter breiten, baulich abgesetzten Radwegs an der Ostseite der Straße, Berücksichtigung von Zufahrten 480 20NIB001 ja 1 3. BA Stadt N.-I. Bezug: Besprechung 3.8.2017 Maßnahmen auf der Strecke Ausgleichsmaßnahmen lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER NI04 Neu- Isenburg Geh-Radweg bis Gleis Regionaltangente Farbasphalt statt Betonpflaster, Zweirichtungsverkehr 175 20NIB002 ja 1 3. BA Stadt N.-I., Hessen Mobil (Hessen Mobil) NI05 Neu- Isenburg Unterführung Beleuchtung verbessern (beidseitig statt einseitig) 15 teils/ja 1 3. BA Hessen Mobil NI06 Neu- Isenburg Alternativstrecke: Zwischen Habichtschneise, Bahnhof, Bahnunterführung, Kleingärten Wegverbreiterung nördlich Bahnhof im Wald, Kreuzungsumbau vor Bahnhof, Wegneubau durch Krömmelbeingelände Gleis Autoverladezug auf insgesamt 1,3 Kilometer Länge nein/ja 3 3. BA N.-I.,DB, Hessen Mobil (Hessen Mobil) DB, Hessen Mobil Bezug: Besprechung 3.8.2017; nur für den Fall, dass das Krömmelbeingelände aktiviert wird! NI07 Neu- Isenburg Eisenbahnschneise Durchgängig 3 bis 3,5 m breit asphaltieren, mindestens kniehoch beleuchten 900 20NIB003 nein/ja 1 3. BA DB, Hessen Forst RP, DB, Hessen Forst, UNB Bannwald ist evtl. aufzuheben NI08 Neu- Isenburg Eisenbahnsch/Sandsch. Radienerweiterung/ Farbasphaltierung je 20 m davor; mindestens kniehoch beleuchten 50 nein/ja 1 3. BA Hessen Forst Hessen Forst, UNB Bannwald ist evtl. aufzuheben NI09 Neu- Isenburg Sandschneise Durchgängig 3 bis 3,5 m breit asphaltieren, mindestens kniehoch beleuchten 200 20NIB003 nein/ja 1 3. BA Hessen Forst Hessen Forst, UNB Bannwald ist evtl. aufzuheben NI10 Neu- Isenburg Sandsch./Dornhofsch. Radienerweiterung/ Farbasphaltierung je 30 m davor, mindestens kniehoch beleuchten 70 nein/ja 1 3. BA Stadt N.-I., Hessen Forst Hessen Forst, UNB Bannwald ist evtl. aufzuheben NI11 Neu- Isenburg Dornhofschneise Durchgängig 3 bis 3,5 m breit asphaltieren, mindestens kniehoch beleuchten 250 20NIB003 nein/ja 1 3. BA Hessen Forst Hessen Forst, UNB Bannwald ist evtl. aufzuheben Entfernung 2400 NI16 Kreis OF Wald Hessenforst im NSG Bruch von Gravenbruch 1 3. BA Hessen Forst, Forstamt Langen Hessen Forst, UNB Kreis OF Gestaltungsmaßnahmen an der Strecke NI17 Neu- Isenburg Eisenbahnschneise Platzgestaltung am Wegeknick, Baumbestand, RP-Beschilderung teils/ja 2 3. BA Stadt N.-I. NI18 Neu- Isenburg Unterführung Carl-Ulrich- Straße Logo-Anbringung wie Beispiel Schnellweg in den Niederlanden teils/ja 1 3. BA Hessen Mobil Maßnahmen auf der Strecke DR01 Dreieich Dornhofschneise im Wald bis Wegquerung Durchgängig mit 3,5 m Breite asphaltieren, mindestens hüfthohe Beleuchtung 665 30DRE001 nein/ja 1 2. BA Hessen- Forst Waldgebiet; Ausgleichsmaß-nahmen erforderlich; Naturschutz, Aufhebung Bannwald Ausgleichsmaßnahmen lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER DR02 Dreieich Dornhofschneise/Weg- querung/Spielplatz Anhebung des Kreuzungsbereichs, Farbasphalt, Beleuchtung 10 30DRE001_01 ja 1 2. BA Hessen- Forst, Stadt Dreieich Waldgebiet; Ausgleichsmaß-nahmen erforderlich; Naturschutz DR03 Dreieich Dornhofschneise im Wald im Siedlungsbereich Verbreiterung von 3 auf 5 m, Anhebung wg. Böschung, Asphalt, mindestens hüfthohe Beleuchtung 330 30DRE001 nein/ja 1 2. BA Stadt Dreieich Waldgebiet; Ausgleichsmaß-nahmen erforderlich; Naturschutz; Wegeparzelle hat 4 Meter Breite; Weg liegt aufgrund der Böschung aber außerhalb der Parzelle; ggf ist eine neue Wegeparzelle zu schaffen DR04 Dreieich Weg Höhe Gerhart- Hauptmann-Schule Zaunrückversetzung zwecks Wegverbreiterung von 3 auf 4 m rd 20 m² Fläche werden benötigt 10 30DRE001_02 ja 1 2. BA Kreis OF Mit Kreis Grund- stücksverhandlungen führen DR05 Dreieich Weg Höhe Gerhart- Hauptmann-Schule Wegverbreiterung von 1,5 bis 3 auf 4 m vor großem Weidenbaum, Farbasphalt; Parkflächen in grauem Asphalt 80 30DRE001_02 ja 1 2. BA NH od.Kreis OF mit den beiden Grundstücksanliegern verhandeln DR06 Dreieich Tannenweg Höhe Schule bis Schlesienweg Fahrradstraße + Verbreiterung und Farbmarkierung oder Farbasphalt im Einmündungsbereich 90 30DRE002 ja 1 2. BA Stadt Dreieich DR07 Dreieich Tannenweg bis Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße Fahrradstraße; Verbreiterung Kreuzungsbereich; Aussparung Parkierungsstreifen westlich, Farbmarkierungen oder Farbasphalt in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen 145 analog 30DRE002_05 ja 1 2. BA Stadt Dreieich DR08 Dreieich Tannenweg bis Am Wilhelmshof Fahrradstraße; Verbreiterung mit Farbasphalt im Versatzstück; Aussparung Parkierungsstreifen westlich 120 ja 1 2. BA Stadt Dreieich DR09 Dreieich Immanuel-Kant-Straße Fahrradstraße; Verbreiterung an Kreuzung Ulmenstraße mit Farbasphalt; Aussparung Parkierungsstreifen westlich 500 ja 1 2. BA Stadt Dreieich DR10 Dreieich Kreuzungsbereich Fichtestraße Farbasphalt im Versatzbereich, Ampelregelung (4 Ampeln) mit Überleitung für Radfahrer 40 ja 1 2. BA Stadt Dreieich Frühzeitig Ampel- planung / Prüfung Leistungsfähigkeit vornehmen DR11 Dreieich Erich-Kästner-Straße Fahrradstraße; Verbreiterung und Farbasphalt im Einmündungsbereich Westend- und Jahnstraße 355 ja 1 2. BA Stadt Dreieich DR12 Dreieich Breslauer Straße Höhe Ric.- Huch-Schule Fahrradstraße; Farbasphalt teils nur 2,8 m; Beachtung Parkbuchten (grauer Asphalt verbleibt) + Einleitung in Geh- Radweg 100 ja 1 2. BA Stadt Dreieich lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER DR13 Dreieich Fuß-Radweg zur Poststraße Fahrradstraße; Asphalt 3,9 m + Pflasterausbau, Beseitigung Wurzelaufbrüche Platanen Poststraße 145 ja 1 2. BA Stadt Dreieich DR14 Dreieich Poststraße über Kreuzung Konrad Adenauer Straße hinweg bis Liebknechtstraße Fahrradstraße; Verbreiterung und Farbasphalt im Kreuzungsbereich Konrad- Adenauer-Straße 235 ja 1 2. BA Stadt Dreieich Parkflächen Süd-Ost- Rand in grauem Asphalt; Begegnungs- bucht vor Haus Nr. 29; Parkbucht Nord- Westseite verbleibt DR15 Dreieich Georg-Büchner-Schule alternativ: Wegebau entlang Hengstbach über Grundstück der Schule nein/ja 3 2. BA Kreis Offenbach DR16 Dreieich Liebknechtstraße Fahrradstraße; Beachtung geplante Fahrradstraße mit Roteinfärbungen, Parkierung 90 30DRE002_23 ja 1 2. BA Stadt Dreieich Kompatibilität mit derzeitiger Fahrrad- straße herstellen DR17 Dreieich Wienandstraße Fahrradstraße; Farbasphalt 4 m mit Aussparung Parkierungsstreifen östlich 95 30DRE002_23 ja 1 2. BA Stadt Dreieich Parkflächen in grauem Asphalt, am besten auf der Westseite, da dort weniger Hauszufahrten DR18 Dreieich Querung Eisenbahnstraße / Theodor-Heuss-Str. Geteilte Querungshilfe, wartepflichtig; Farbasphalt wird hier unterbrochen 20 30DRE003_01 ja 1 2. BA Stadt Dreieich Übergeordnete Straße DR19 Dreieich Bahnquerung Lichtzeichenanlage mit Halbschranke statt Umlaufsperren, Abstand zu Wohnhäusern einhalten; Rampenasphaltierung und Rodung; Alternativ Unterführung 70 30DRE003_02 nein/ja 2 5. BA SO Stadt Dreieich und DB Bezug: Gespräch Herr Wende, DB, am 15.9.2017 DR20 Dreieich Wirtschaftsweg Bereich Kleingärten Geringfügige Wegverbreiterung 465 30DRE003 nein/ja 1 3. BA Stadt Dreieich Mögliches Baugebiet, viele Grundstücke; zunächst nur wenig investieren, bis Planungssicherheit besteht DR21 Dreieich RostädterStr/bis An der Lettkaut Teils Verbreiterung von 3 (?) auf 4 m (nur westlicher Abschnitt), Farbasphalt, qualitätvolle Durchfahrtssperre (heute Pflanzkübel) 715 30DRE004 teils/nein 1 3. BA Stadt Dreieich Mögliches Baugebiet im östl. Bereich, viele Grundstücke; Invest im östl. Bereich zunächst niedrig halten DR22 Dreieich Rostädter Straße bis Grenze Langen Belagsverbreiterung von 2,8 auf 3,5 Meter, Farbasphalt 915 30DRE005 nein/nein 1 3. BA Stadt Dreieich Verbreiterung schwierig, da viele Grundstückseigen- tümer Entfernung 5195 DR23 Dreieich noch offen Ausgleichsmaßnahmen Gestaltungsmaßnahmen an der Strecke lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER DR24 Dreieich Bürgerpark Gestaltung Ecke Fichtestraße / Erich- Kästner-Straße DR25 Dreieich Poststraße / Hengstbachquerung Kunstprojekt an der Bachquerung Maßnahmen auf der Strecke LA01 Langen Wirtschaftsweg entlang Hundsgraben Flurbereinigungsverfahren wegen gravierender Abweichungen mit Bestand 1000 nein/nein 3 4. BA Stadt Langen Ab Stadtgrenze Dreieich bis Liebigstraße LA02 Langen Einmündung Wirtschaftsweg in Liebigstraße Bau Brücke über Trog Liebigstraße; Lösung im Zuge B-Plan Nr. 45.III 40 ja 3 4. BA Stadt Langen Vorschlag bei Befahrung 29.5.2017 erfolgt LA03 Langen Liebigstraße bis Westendstraße Baulich abgetrennter Radweg in 2 Richtungen entlang Westseite, Farbasphalt 650 ja 3 4. BA Stadt Langen Großteils B-Plangebiet Nr. 45.III LA04 Langen Liebigstraße bis Westendstraße Provisorische Asphaltierung bis Realisierung Neubaugebiet, zumindest der Straßenränder ja 1 4. BA Stadt Langen Entfällt gem. Anruf Frau Krüger 4.7.2017 LA05 Langen Westendstraße Bereich P&R-Platz Farbmarkierungen 80 ja 2 4. BA Stadt Langen LA06 Langen Bahnhofsvorplatz Piktogramme auf Pflaster aufbringen 80 ja 2 4. BA Stadt Langen Berücksichtigung Stadtplanung/ Natursteinpflaster LA07 Langen Bahnhofsanlage Beschilderung und Farbmarkierung, Prüfung Verzicht Parkstreifen 150 ja 2 2. BA Stadt Langen Verbreiterung nicht möglich LA08 Langen Odenwaldstraße bis Friedensstraße Fahrradstraße, Farbasphalt oder Farbmarkierung; Regelung wilde Parkierung wg. Nähe zum Bahnhof Langen 145 ja 2 2. BA Stadt Langen LA09 Langen Bahnparalleler Geh- Radweg bis Th.-Müntzer- Str. Verbreiterung auf 6 m, Farbmarkierung von 4 m für Direktverbindung, 2 m für Gehweg 315 ja 2 2. BA Stadt Langen LA10 Langen Th.-Müntzer- Straße/Brückenrampe Ausnutzung der Breite von 6 m, Engpass 3,8 m am Ende der Rampe; Grundstückskauf zur Führung Bereich Brückenpfeiler 85 ja 2 2. BA Stadt Langen /teils privat Prüfung Führung entlang Bahn (Vorschlag Herr Schmidt) LA11 Langen Bahnparalleler Geh- Radweg bis Walter-Rietig- Straße Verbreiterung auf 6 m, Farbmarkierung von 4 m für Direktverbindung, 2 m für Gehweg 170 ja 2 2. BA Stadt Langen LA12 Langen Walter-Rietig-Straße Fahrradstraße, Farbmarkierung 4 m Breite, Aussparung der östlichen Parkierung in Grauasphalt 305 ja 1 2. BA Stadt Langen LA13 Langen Im Wiesengrund Fahrradstraße, Farbmarkierung volle Fahrbahnbreite von 4 m 100 ja 1 2. BA Stadt Langen LA14 Langen Durchstich Goethestraße 132 Geh-Radweg mit Verbreiterung von 1,6 auf 2 bzw. 3 m Breite, Beleuchtung 35 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen privat lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER LA15 Langen Weg durch Landschaftsschutzgebiet bis Sterzbach Verbreiterung von 1,6 wassergebunden auf 5 m, Farbmarkierung 3,5 m, Gehweg 1,5 m; B-Plan Nr. 54, Beleuchtung 75 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen LA16 Langen Steg Sterzbach Verbreiterung von 1,5 auf 5 m; B-Plan Nr. 54 5 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen LA17 Langen Weg durch LSG bis Leukertsweg Verbreiterung von 2,5 wassergebunden bis 5 m, Farbmarkierung 3,5 m, Gehweg 1,5 m; B-Plan Nr. 54, Beleuchtung 135 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen LA18 Langen Leukertsweg bis Abzw. Bahnunterführung Fahrradstraße wg. Fahrverkehr Im Loh und KG; Verbreiterung von 3,2 Asphalt auf 4,5 m; Farbmarkierung 3,0 m, Gehweg 1,5m 155 40LAN008 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen LA19 Langen Wirtschaftsweg in NS-Ri. bis Abzweig RP-Route Asphaltierung auf 4,5 m Breite; Farbmarkierung 3,0 m, Gehweg 1,5 m, durchgehende Beleuchtung, evtl. Solarasphalt 120 40LAN008 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen LA20 Langen Wirtschaftsweg in NS- und OW-Richtung Verbreiterung von 3 auf 3,3 m (evtl. mehr wg. großteils parallelem Privatgrundstück), Beleuchtung evtl. Solarasphalt 400 40LAN009 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen LA21 Langen Weg zur Brücke nach Egelsbach in NS-Richtung Verbreiterung von 2,5 bzw. 3 auf 4 m (Grundstücke sind breit genug!), Farbmarkierung, Beleuchtung evtl. Solarasphalt 115 40LAN009 nein/ja 1 2. BA Stadt Langen Entfernung 4160 LA22 Langen Nördlich der Nordumgehung Umwandlung Acker in Streuobst 1 2. BA Stadt Langen/ privat? LA23 Langen Gemarkungsgebiet Stadt Langen Änderung des Waldtyps / Aufwertung des Walds 2 2. BA Hessen Forst LA24 Langen Sterzbachwiesen Regelung von Ausgleichsmaßnahmen im Zuge B-Plan Nr. 54 3 2. BA Stadt Langen LA25 Langen Überleitung Walter-Rietig- Straße/ bahnparalleler Weg Gestaltung des spitz zulaufenden Plätzchens, Übersichtsplan, Servicestation 1 2. BA Stadtwerke Langen LA26 Langen Durchstich Goethestraße 132 Gestaltung Zaun zum verschmälerten Privatgrundstü. 1 2. BA Stadt Langen LA27 Langen Grünstreifen entlang Lärmschutzwand Aufwertung / Pflanzungen 3 2. BA DB Netz Ausgleichsmaßnahmen Gestaltungsmaßnahmen an der Strecke Maßnahmen auf der Strecke lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER EG01 Egelsbach Weg nördlich Georg- Wehsarg-Straße Rund 50 m nach Brücke verbreitern auf 4 m, Rest mit 5 m Breite; evtl. Farbasphalt 450 50EGB001 nein/ja 2 2. BA Gem. Egelsbach EG02 Egelsbach Georg-Wehsarg- Straße/Brückengärten Mini-Kreisverkehr Nr. 2 20 50EGB002_01 ja 2 2. BA Gem. Egelsbach EG03 Egelsbach Georg-Wehsarg-Straße Fahrradstraße, durchgängig Farbasphalt 250 50EGB002 ja 2 2. BA Gem. Egelsbach EG04 Egelsbach Georg-W.-Str./An der Molkeswiese Baulich abgetrennter Radweg in 2 Richtungen, Einmündungen in Farbasphalt 400 50EGB003 ja 1 1. BA Gem. Egelsbach EG06 Egelsbach Schillerstraße Baulich abgetrennter Radweg in 2 Richtungen, Einmündungen in Farbasphalt 127 50EGB004 ja 1 1. BA Gem. Egelsbach EG07 Egelsbach Kreuzung Schillerstraße K168 Kreisverkehrausbau 70 50EGB005_01 nein/ja 1 1. BA Kreis OF Kreis OF/Gem Egelsb. EG08 Egelsbach Weg südlich K168 Verbreiterung von 3,2 auf 4 m, Farbeinfärbung evtl. komplett 147 50EGB005 nein/ja 1 1. BA Gem. Egelsbach EG09 Egelsbach Weg südlich K168 Neubau Gehweg östlich parallel dazu auf 179 m Länge 50EGB005 nein/ja 3 Gem. Egelsbach EG10 Egelsbach Abzweig + Bahnparalleler Weg Verbreiterung Schotter-/Erdweg von rund 2 bis 2,5 auf 4 m, teils Farbasphalt, durchgehende Beleuchtung evtl. Solarasphalt, evtl. Verschieben Richtung Bahnkörper 921 50EGB006 nein/ja 1 1. BA Gem. Egelsbach UNB Kreis Offenbach Bezug: Gespräch Herr Wende DB AG am 15.9.2017 EG11 Egelsbach Hegbachbrücke Neubau Steg 5 m Breite neben den alten oder Richtung Bahnkörper 10 50EGB006_02 nein/ja 1 1. BA Gem. Egelsbach Evtl. RP, Untere Wasserbehörde Verbreiterung um 1 m siehe Befahrung 29.5.17 Entfernung 2395 EG12 Egelsbach Freies Feld westlich K168 Evtl. Ausgleichsfläche Polebecker Loch neu nein 1 1. BA Gem. Egelsbach EG13 Egelsbach Freifläche westlich An der Molkeswiese Evtl. Ausgleichsfläche neu nein 1 1. BA Gem. Egelsbach EG14 Egelsbach Bereich B-Plan "Im Brühl" Evtl. Ausgleichsflächen neu nein 1 1. BA Gem. Egelsbach EG15 Egelsbach Georg-Wehsarg-Straße Gestaltungsprojekt Lärmschutzwand Logo Schnell- weg/Bepflanzung/Graffiti neu nein/ja 2 1. BA Gem. Egelsbach Ausgleichsmaßnahmen Maßnahmen auf der Strecke Gestaltungsmaßnahmen an der Strecke lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER EZ01 Erzhausen Bahnparalleler Weg außerhalb NSG Verbreiterung wg Weg von 2 bis 2,5 auf 4 m, teils Farbasphalt, Beleuchtung, Mischnutzung, Ausbildung von Haltestreifen für Radler und PKW; evtl. Verschieben Richtung Bahngelände, d. h. weg vom NSG 1090 60ERZ001 teils/ja 1 1. BA Land Hessen Land Hessen Evtl. RP, UNB Kreis Darmstadt_Deibu rg, Hessen Forst Herr Kalinka Separater Gehweg ist nicht möglich; Verkauf an gem. Egelsbach; Ertüchtigung Weg im NSG für Forst; Bezug gespräch Herr Wende DBAG Entfernung 1090 EZ02 Erzhausen südwestlich der Ortslage Feldhecken 1000 m² "Am Wixhäuser Loch" 1 1. BA Gem. Erzhausen EZ03 Erzhausen südwestlich der Ortslage Feldhecke 100m² "Auf die Hellwiese" 1 1. BA Gem. Erzhausen EZ04 Erzhausen NSG Waldumbau evtl. 1 1. BA Land Hessen Land Hessen Hessen Forst Herr Müller EZ05 Erzhausen Bahnhof Ostseite entlang der Route Kunstprojekt zur Einbindung des hoch liegenden Bahnhofs 3 1. BA DB Netz DA01 Darmstadt- Wixhaus. Durchgängig bahnparalleler Weg Verbreiterung von 2,5 (wassergebunden) bzw. 2,8 (Beton) auf 4 m, teils Farbasphalt; evtl. verschieben Richtung Bahngelände 1650 70DAR001 nein/ja 1 1. BA Stadt DA Stadt DA Bezug: Gespräch Herr Wende, DB, am 15.9.2017 DA04 Darmstadt- Wixhaus. Bhf DA-Wixhausen bis Auwiesenweg Neuer bahnparalleler Weg 4 m Breite, Farbasphalt 345 70DAR003 ja 2 3. BA Stadt DA Stadt DA Alleebäume erhalten. Weg wird westlich davon gebaut DA05 Darmstadt- Wixhaus. Überquerung Hindemithstraße Neues Brückenbauwerk westlich der jetzigen Brücke 5 m Breite 20 70DAR003 ja 2 3. BA Stadt DA Stadt DA Abstandsbereich zur Bahn prüfen; früher Start der Planung DA06 Darmstadt- Wixhaus. Auwiesenweg Fahrradstraße, einfache Belagssanierung (nicht grundhaft) 320 70DAR004 ja 2 3. BA Stadt DA Stadt DA Magistratsbeschluss 2012/0016 DA07 Darmstadt- Wixhaus. Neuer Parallelweg zum Dammweg Neuanlage eines 5 m breiten Wegs parallel zum Dammweg mit Brücke über den Mühlbach 300 analog 70DAR005 nein/ja 2 3. BA Privat (Diakonie) Stadt DA Wasserrechtl. Genehmigung erforderlich Grundstückserwerb Diakonie + früher Planungsstart nötig DA08 Darmstadt- Wixhaus. Weg von Wixhausen nach Arheilgen Verbreiterung von 2,5? auf 4 5 m, Flurbereinigungsverfahren nötig? 350 nein/ja 2 3. BA Stadt DA/privat Stadt DA Frühzeitige Klärung Grundstücksfrage DA09 Darmstadt- Arheilgen Weg parallel zur B3 bis Weiterstädter L-Straße Verbeiterung an Schmalstellen auf 4 m (rund die Hälfte der Strecke) 865 70DAR006 nein/ja 3 4. BA Hessen Mobil Hessen Mobil Bahnquerung ist ausreichend breit DA10 Darmstadt- Arheilgen Querung Weiterstädter Landstraße Bevorrechtigte Querung mit LSA analog zu Ampelschaltung B3 20 ja 2 4. BA Stadt DA Hessen Mobil kurzfristig möglich DA11 Darmstadt- Arheilgen Weg parallel zur B3 bis zum Brühlgraben Aufwändige Verbreiterung auf 4 m durch Fällung Baumzeile aus Linden 440 ja 3 4. BA Hessen Mobil Hessen Mobil Status der Linden prüfen DA12 Darmstadt- Arheilgen Querung Brühlgraben/ Fußgängerunterquerung Aufwändiges Eigenständiges Brückenbauwerk westl. Seite 30 ja 3 4. BA Hessen Mobil Hessen Mobil Brückenverbreiterung ist zu aufwändig DA13 Darmstadt- Arheilgen Weg parallel zur B3 bis Virchowstraße Verbeiterung durchgängig auf 4 m 625 nein/ja 3 4. BA Hessen Mobil Hessen Mobil keine "störenden" Bäume westlich Maßnahmen auf der Strecke Ausgleichsmaßnahmen Gestaltungsmaßnahmen an der Strecke lfd. Nr. Name der Kommune Straßen- bzw. Wegbezeichnung Maßnahmenbeschreibung Kurzform Länge in m, ca. Nr. in Machbar- keitsstudie Beleuchtung vorh./neu Kosten in € netto lokale Priorität Vorschlag Bauabschnitt gesamt Eigentum von Baulast- träger Genehmigung durch Sonstige Bemerkungen Bauherr: Regionalpark RheinMain Südwest GmbH, c/o Stadt Kelsterbach, GF Manfred Ockel, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach; Planungsbüro: grün³, Albrecht Schaal, Westendstraße 94, 60325 Frankfurt Finale Roadmap mit Entwurf der Einteilung in 5 Bauabschnitte und Realisierung ab 2018 (1. BA) sowie 2 Sonderprojekte SO Raddirektverbindung Frankfurt-Darmstadt Stand 10.11.2017, AUSDRUCK A3-QUER DA14 Darmstadt- Arheilgen Querung Virchowstraße Bevorrechtigte Querung mit LSA analog zu Ampelschaltung B3 20 ja 2 4. BA Stadt DA Hessen Mobil kurzfristig möglich DA15 Darmstadt Weg parallel zur B3 bis etwa 125 m vor der B42 Verbeiterung durchgängig auf 3,5 bis 4 m großteils in Dammlage, Farbasphalt 1775 nein/ja 3 4. BA Hessen Mobil Hessen Mobil Anbindungen (2 Stück) Merck berücksichtigen DA16 Darmstadt Querung B42 Aufwändiges Brückenbauwerk bis zum Gelände Zentralkläranlage 325 nein/ja 3 5. BA SO Hessen Mobil Hessen Mobil Abgewinkelte Konstruktion, oder großer Bogen DA17 Darmstadt Weg über Zentralkläranlage Ebenerdiger oder aufgeständerter Weg am östlichen Betriebsgeländes 475 nein/ja 3 5. BA SO Stadt DA Stadt DA Klärung mit Betrieb Kläranlage DA18 Darmstadt Querung Mainzer Straße Bevorrechtigung der Querung durch geteilte Querungshilfe oder Brücke 20 ja 3 5. BA SO Stadt DA Stadt DA DA19 Darmstadt Weg zwischen Mainzer Straße und Dornheimer Weg über Starkenburg- kaserne/ Güterbahnhof Hälftig ebenerdiger Weg auf dem Damm, hälftig aufgeständerte Konstruktion 1125 nein/ja 4 5. BA SO DB / Bund? Stadt DA Klärung auf höchster Ebene DB durch Herrn Ockel, Gespräch am 26.6. DA20 Darmstadt Querung Dornheimer Weg Bevorrechtigung der Querung durch geteilte Querungshilfe oder Umbau vorhandener LSA-Knotenpunkt 20 ja 3 5. BA SO Stadt DA Stadt DA DA21 Darmstadt Zweifalltorweg Fahrradstraße oder 2 Schutzstreifen beidseits 300 ja 3 5. BA SO Stadt DA Stadt DA Frau Bachem klärt Straßenbreite Entfernung 9025 DA22 Darmstadt- Wixhaus. Flur 10, städtische Flurstücke 4/1, 5 und 6 Ausgleichs-Maßnahmen am südlichen Rand des NSG sinnvoll Klärung Frau Bachem mit UNB Gestaltungsmaßnahmen an der Strecke DA23 Darmstadt- Wixhaus. Flur 3, städtische Flurstücke 3 und 4/1 Plätzchen im Bereich der Apfelbach- Querung am Ortsrand (siehe DA03A) Idee beim Termin 6.6. entstanden Gesamtsumme Entfernungen 30445
2017/0335
16117 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
09.01.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Straßenverkehrs-
und Tiefbauamt OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0335
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 541011
Kostenstelle: 066-100-1000 Investitionsnummer: 15066-6111
Kostenträger: 5410-11 Sachkonto: 0952010
Betreff: Realisierung eines Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt
Vorlage vom: 20.12.2017
Beschlussvorschlag :
1. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bestätigt den Routenverlauf in ihrer Gemarkung /
ihrem Stadtgebiet für die Umsetzung des Fahrraddirektweges zwischen Darmstadt und
Frankfurt.
2. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt nimmt die allgemeinen Informationen zum
Raddirektweg zur Kenntnis.
3. Die Anträge zur Baurechtschaffung und zur Förderung an Hessen Mobil werden über die
Regionalpark Südwes t GmbH gestellt. Die monetäre Zuweisung erfolgt an die
Regionalpark Südwest GmbH, die dann die Fördergelder an die einzelnen Kommunen
verteilt.
4. Zur Finanzierung des verbleibenden Eigenanteils ist die Kostenstelle 066 -100-1000,
Investitionsnummer 15066 -6111 – Radschnellroute Darmstadt -Frankfurt – heranzuziehen.
Die 2018 benötigten Mittel stehen im Haushalt in ausreichender Höhe zur Verfügung .
Die weiteren notwendigen Mittel sind im Haushalt 2019 ff dargestellt. Die Unterhaltung
des Darmstädter Streckenabschnitts wird übernommen.
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5. Der vorläufige Zeitplan für die Umsetzung wird zur Kenntnis genommen. Nach
Konkretisierung der Planung und Kosten sowie Förderung werden Bauvorlagen zur
Entscheidung vorgelegt.
Anlagen: Gesamtstreckenübersicht
Übersicht Abschnitt Darmstadt
Roadmap 5 Bauabschnitte
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 20. Dezember 2017
Realisierung eines Raddirektweges zwischen Frankfurt und Darmstadt
Begründung:
Für einen Raddirekt- oder Radschnellweg wurde vom Regionalverband FrankfurtRheinMain im
Jahr 2015 eine detaillierte Machbarkeitsstudie erstellt. Das Ergebnis war das grundsätzlich
positive Ergebnis, dass ein Raddirektweg eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung im Rhein
Main Gebiet und eine echte Mobilitätsoption für den Ausbau des Verkehrssystems darstellt.
Angesichts der Schadstoffthematik durch den individuellen Fahrzeugverkehr in Kommunen und
das Erreichen von Klimaschutzzielen muss der Ausbau des Radverkehrsnetzes inner- und
außerörtlich eine wichtige Verkehrsmaßnahme sein.
Ein wichtiges Ziel für diese Raddirektverbindung ist es, Berufspendler, die heute mit dem Pkw
zur Arbeit fahren, auf das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit zu verlagern. Geri nge
Umwegfaktoren und damit Reisezeitgewinne, insbesondere auf Kurz- und Mittelstrecken (5-
10 km) zwischen den Innenstädten sowie eine gute Sichtbarkeit des Angebotes im Stadtgebiet,
die Nutzung bestehender Straßen- und Radwegeverbindungen sowie ein stärkeres
Sicherheitsempfinden zu Tagesrandzeiten durch mehr Kontrolle und Beleuchtung des Weges
favorisieren eine Führung, die durch die Städte führt. Außerdem ist darauf zu achten, dass
verschiedene Aktivitäten (Arbeitswege, Erledigungen, Einkauf) leicht miteinander verbunden
werden können.
Einen Raddirektweg im Herzen des Rhein-Main-Gebietes zu realisieren, setzt eine sehr
komplexe Umsetzungsstrategie angesichts der vielen konkurrierenden Nutzungen und
erforderlichen Genehmigungen voraus. Ein solches Pilotprojekt ist für alle von besonderer
Bedeutung, stellt es doch einen Meilenstein für die Zukunft des Radverkehrs dar. Besonders in
den Niederlanden und Dänemark werden Radschnellwege bereits seit Jahren gebaut und
stellen eine echte Alternative zum Pkw dar.
Auf Initiative des Regionalverbandes wurde die Realisierung des Projektes der Regionalpark
Südwest GmbH angetragen. Die gemeinnützige GmbH besteht seit 1997 und hat als
Gesellschafter die Kommunen Frankfurt, Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach,
Kelsterbach, Raunheim, Rüsselsheim, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Mörfelden-
Walldorf, Nauheim, Groß-Gerau, Büttelborn und Trebur. Seit Ihrer Gründung baut die GmbH in
dem Geltungsbereich Radwege, aber auch naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen sowie
zahlreiche Freizeitobjekte. Alle Routen des Regionalparks sind beschildert.
Der Aufsichtsrat der Regionalpark Südwest GmbH hat im Herbst 2016 das Projekt
angenommen.
Die beteiligten Kommunen Darmstadt, Erzhausen, Dreieich, Egelsbach, Dreieich, Langen, Neu -
Isenburg und Frankfurt haben einstimmig für die Umsetzung des Projektes durch die
Regionalpark Südwest GmbH votiert.
Die Regionalpark Südwest GmbH hat danach in enger Abstimmung mit den beteiligten
Kommunen und auf Basis der Machbarkeitsstudie eine zusammenhängende Route konzipiert,
die nunmehr den Kommunen zur grundsätzlichen Zustimmung vorgelegt wird.
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Zu erwähnen ist, dass es sich hier um eine gemeinsame Vorlage handelt, die von allen
Kommunen im 4. Quartal 2017 bzw. 1 Quartal 2018 in ihren städtischen Gremien zur
Beschlussfassung vorgelegt wird. Spezifischer Aspekte, die ausschließlich Darmstadt betreffen,
wurden allerdings ergänzt.
Zu 1. – Feststellung des Routenverlaufes
Der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main hatte mit den beteiligten Kommunen zwei
Trassenvarianten erarbeitet und diese in der bereits erwähnten Machbarkeitsstudie
untersuchen lassen. Allgemein ist von einer bahnnahen und einer siedlungsnahen
Trassenvariante die Rede. Die Machbarkeitsstudie empfiehlt – wie bereits oben erwähnt –
aufgrund der hohen Erschließungswirkung und der besseren Realisierungschancen (weniger
Eingriffe in Natur und Landschaft) die siedlungsnahe Variante.
Der grundsätzliche Verlauf der Route ist gemäß Anlage 1 in der Übersicht dargestellt. Für die
Stadt Darmstadt ist der geplante Verlauf in Anlage 2 zu sehen.
Die Feststellung des gesamten Routenverlaufs ist für eine Antragstellung zur
Verkehrsinfrastrukturförderung unumgänglich. Im Laufe der nächsten Umsetzungsschritte
kann der Routenverlauf noch optimiert werden, jedoch hat der grundsätzliche Verlauf auch in
Bezug auf die Förderung einen verbindlichen Charakter.
Radrouten zur Anbindung an den Raddirektweg sind zu begrüßen, jedoch nicht Inhalt des
Projektes und müssen ggfs. gesondert für eine Förderung beantragt werden.
Die Realisierung der gesamten Raddirektverbindung ist in 5 Bauabschnitte unterteilt, die
jeweils einzelne funktionierende Abschnitte bilden und nach und nach den gesamten Verlauf
erstellen.
1. Bauabschnitt: Verbindung zwischen den Bahnhöfen Egelsbach, Erzhausen und Wixhausen
2. Bauabschnitt: Bahnhof Egelsbach bis Bahnhof Langen
Streckenabschnitt in Dreieich
3. Bauabschnitt: Bahnhof Wixhausen bis Langener Straße (Anschlusspunkt an Radrouten nach
Darmstadt)
Streckenabschnitte in Dreieich und Neu-Isenburg
4. Bauabschnitt: Verlängerung in Darmstadt entlang Langener Straße bis Gräfenhäuser Straße
Lückenschluss zwischen Langen und Dreieich
5. Bauabschnitt: Lückenschluss Dreieich
Neu-Isenburg bis Frankfurt
Sonderprojekt: Weiterführung in Darmstadt von Gräfenhäuser Straße bis Hauptbahnhof
Verlauf der Raddirektverbindung auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Die auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt verlaufenden Abschnitte der
Raddirektverbindung sollen nach derzeitigem Planungsstand in den Bauabschnitten 1, 3 und 4
reduziert. Die zeitliche Einordnung des Sonderprojektes „Gräfenhäuser Straße bis
Hauptbahnhof“ ist derzeit offen und richtet sich nach den Gesamtprioritäten.
Auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt verläuft die Raddirektverbindung von
Erzhausen kommend auf dem Wald- und Wirtschaftsweg östlich parallel zu den Gleisen
(Frankfurt-Darmstadt). Dabei gibt es in Richtung Bahnhof Wixhausen noch zwei Varianten die
geprüft werden. Die allen bisherigen Untersuchungen zugrunde gelegte Variante führt über die
Straße Wegscheide zum Bahnhof Wixhausen. Eine wünschenswertere Führung würde von
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Norden kommend immer direkt der Bahn folgen. Diese Grundstücke sind in Besitz der Bahn
und zurzeit laufen Abstimmungen bzgl. einer möglichen Trassenführung über diese
Grundstücke. Grundstücksankäufe wären dann notwendig. Dieser 1. Bauabschnitt mit einer
geplanten Länge von ca. 1.600 m auf Darmstädter Gebiet wird am Bahnhof Wixhausen enden.
Im Norden reicht der 1. Bauabschnitt über die Gemeinde Erzhausen bis zum Bahnhof
Egelsbach.
Eine Weiterführung nach Süden würde im 3. Bauabschnitt des gesamten Raddirektwegs
erfolgen und zwar vom Bahnhof Wixhausen kommend bis zum Weg von Wixhausen nach
Arheilgen. Dieser Bauabschnitt wäre ca. 1.300 m lang. Während des 4. Bauabschnittes würde
die Strecke entlang der B3 bis zur Querung der B42 ausgebaut werden, um dann
schlussendlich im letzten Bauabschnitt die Fortführung in Richtung Hauptbahnhof Darmstadt
realisieren zu können.
Zu 2. – Allgemeine Informationen
Für einen Raddirektweg gibt es besondere Anforderungen. Grundsätzlich gilt, dass er 4 Meter
breit für den gegenseitigen Verkehr sein sollte. Gibt es auf Abschnitten Mischverkehr ( neben
Radverkehr auch landwirtschaftlicher Verkehr oder Fußverkehr) empfiehlt sich eine
Verbreiterung um 1 Meter auf 5 Meter. Der Belag sollte asphaltiert sein, um einen
durchgängigen Qualitätsstandard für Radfahrer zu gewährleisten. Wassergebundene Decken
können nur gefördert werden, wenn dies eine Auflage der Naturschutzbehörde ist. Eine
Beleuchtung des Raddirektweges ist ebenfalls anzustreben, da gerade die Strecke zur Arbeit
im Winter oft im Dunkeln zurückgelegt wird, wobei eine mögliche Förderung der Beleuchtung
noch nicht abschließend geklärt ist. Eine Markierung bzw. Beschilderung ist unbedingt
notwendig. Dabei soll der Verlauf auf der Fahrbahn farbliche gekennzeichnet werden.
Zusätzlich können noch Schilder eingesetzt werden.
Der Weg führt durch Stadt- bzw. Gemeindegebiete, durch Wald und landwirtschaftliche
Flächen. Dies bedeutet, dass auch sensible Landschaftsbereiche einer individuellen
Betrachtung bedürfen. Ohne eine gemeinsame kooperative Umsetzung mit allen tangierenden
Nutzungen kann ein solcher Raddirektweg im RheinMain Gebiet nicht umgesetzt werden.
Zu 3. – Anträge und Baurechtschaffung
Grundlage für die Realisierung und Förderung ist die Richtlinie des Landes Hessen zur
Förderung der Nahmobilität, die am 21.08.2017 im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde.
Gegebenenfalls kann auch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz-(§5 Entflechtungsgesetz)
als Fördergrundlage dienen.
Den Antrag zur Gesamtroute stellt die Regionalpark Südwest GmbH. Nach Prüfung wird das
Projekt in das Programm aufgenommen, in dem in der Regel 70 Prozent der
Infrastrukturkosten (bis zu 90 Prozent) der Teilprojekte bezuschusst werden können. Für die
Planung wird mit einem Zuschuss von 75 Prozent und für die Öffentlichkeitsarbeit mit einem
Zuschuss von 65 Prozent gerechnet.
Abhängig von der Finanzkraft der Kommunen kann der in Abstimmung mit dem Innen- und
Finanzministerium festgelegte Fördersatz um +/- 10% davon abweichen. Hinzu kommt im Fall
des Projektes Raddirektverbindung Frankfurt - Darmstadt ein Aufschlag von 10 % wegen des
vorliegenden besonderen Landessinteresses. Die Addition der Regelfördersätze und der
möglichen Anhebungen ermöglicht Förderungen von bis zu 90% der förderfähigen Ausgaben.
Der für Darmstadt geltende Fördersatz muss noch abschließend ermittelt werden.
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Mit der Nahmobilitätsrichtlinie wurden für die Abgrenzung der förderfähigen Ausgaben die
besonderen Bedürfnisse von Radschnellwegen berücksichtigt. So können damit beispielsweise
im Gegensatz zu den aktuellen Regelungen der Verkehrsinfrastrukturförderung (VIF)
Kommunaler Straßenbau die für Radschnellwege notwendigen größeren Breiten gefördert
werden. Dadurch wird das Fördervolumen deutlich ausgeweitet.
Auf Grundlage dieses Antrages werden dann einzelne Bauabschnitte des Raddirektweges
umgesetzt und je nach Planungsstand gefördert.
Die Zuweisung der Zuschüsse erhält die Regionalpark Südwest GmbH. Diese verteilt dann die
Fördergelder an die jeweiligen Kommunen.
Zwischen der Regionalpark Südwest GmbH und der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird eine
Bau- und Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen, da die Wissenschaftsstadt Darmstadt
nicht Mitglied in der Regionalpark Südwest GmbH ist.
Bei der Realisierung der Bauabschnitte haben alle Kommunen grundsätzlich die Optionen die
Maßnahme in Eigenregie mit oder ohne externe Planung zu realisieren oder dies der
Regionalpark Südwest GmbH zu übertragen. Für einen gleichbleibenden Qualitätsstandard und
eine leichtere Abwicklung der Förderanträge sollte die Planung und Realisierung aus
Fördersicht der Regionalpark Südwest GmbH übertragen werden.
Zu 4. - Finanzierung
Die Förderung und die Bereitstellung des kommunalen Eigenanteils bezieht sich jeweils auf die
einzelnen Ausbauabschnitte des Raddirektweges. Hierzu wurde für jede Kommune eine
Roadmap erstellt, in der alle zurzeit identifizierten Projekte enthalten sind. Je nach
Planungsreife erfolgt dann eine Antragstellung im Einvernehmen mit der bzw. den jeweiligen
Kommunen in den nächsten Jahren (Anlage 3).
In der Machbarkeitsstudie 2015 wurden für das Gesamtprojekt Raddirektweg Darmstadt –
Frankfurt Kosten von ca. 8.400.000 € abgeschätzt, allerdings ohne die Weiterführung in
Darmstadt entlang der Langener Straße sowie ohne das Sonderprojekt einer Weiterführung bis
zum Hauptbahnhof Darmstadt. Auf die Darmstädter Abschnitte zwischen Erzhausen und
Langener Straße entfielen ca. 1.200.000 €. Die Kosten sind in den nächsten Planungsschritten
zu aktualisieren und zu konkretisieren und werden in den noch vorzulegenden Bauvorlagen
dargestellt.
Die Mittel für die weitere Planung sind im Haushalt 2018 in ausreichende r Höhe bei der
Kostenstelle 066-100-1000, Investitionsnummer 15066-6111 - Radschnellroute Darmstadt
Frankfurt vorhanden. Die weiteren notwendigen Mittel sind im MIP erfasst und werden in den
Haushalten 2019 ff dargestellt
Die Unterhaltung der Strecke ist von den Kommunen zu gewährleisten. Um einen einheitlichen
Standard zu gewährleisten und auch eine effiziente interkommunale Unterhaltung zu erreichen,
wird im Laufe des nächsten Jahres von der Regionalpark Südwest GmbH eine Unterhaltungs-
und Pflegekonzeption vorgeschlagen.
Änderungen am Raddirektweg sind innerhalb der Zweckbindungsfrist (ergibt sich aus den
Förderregularien von Hessen Mobil) seitens der Kommune vorab bei der Regionalpark Südwest
GmbH zu beantragen. Diese setzt sich zwecks Genehmigung dieser Änderung mit Hessen
Mobil in Verbindung.
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Zu 5. - Zeitplan
Der 1. Ausbauabschnitt verbindet Egelsbach, Erzhausen und Darmstadt, Ortsteil Wixhausen.
Hierzu werden noch zeitnah Planungsaufträge vergeben. Detaillierte Gespräche zur Umsetzung
haben begonnen. Mit dem Ausbau soll 2018 begonnen werden. Zur Aufnahme in das
Förderprogramm ist zunächst der 1. Ausbauabschnitt mit dem entsprechenden
Antragsformular durch die Regionalpark Südwest GmbH bei Hessen Mobil anzumelden. Die
Absichtserklärungen / Zustimmungen aller Kommunen für das Gesamtkonzept müssen zu
diesem Zeitpunkt vorliegen. Parallel hierzu werden in den jeweiligen Kommunen weitere
Ausbauabschnitte festgelegt.
Zu den Darmstädter Abschnitten des Raddirektweges werden noch Bauvorlagen erstellt, aus
denen sich u.a. die konkreten Baumaßnahmen, deren Kosten und die erreichte
Landesförderung ergeben.
Darmstadt, den 20.12.2017
Die Dezernentin III Der Dezernent IV
Dr. Barbara Boczek André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (6)
Orte (26)
- Langener Straße
- Gräfenhäuser Straße
- Karlsbader Straße
- Bahnhofstraße
- Fichtestraße
- Theodor-Heuss-Straße
- Liebigstraße
- Hindemithstraße
- Virchowstraße
- Auwiesenweg
- Dammweg
- Kurt-Schumacher-Straße
- Carl-Ulrich-Straße
- Brücke über den Mühlbach 300
- Weiterstädter Landstraße
- Holbeinstraße
- Odenwaldstraße
- Goethestraße 132
- Schillerstraße
- Mainzer Straße
- Dornheimer Weg
- Zweifalltorweg
- Wegscheide
- Landwehrweg
- Jahnstraße 355
- Poststraße 145
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2017/0335
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 20.12.2017
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00