2018/0134
Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2018
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Punkt 3: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2018 (V-Nr. 2018/0134) - Kenntnisnahme - Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
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Punkt 26: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2018 - Kenntnisnahme - (V-Nr. 2018/0134) Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
2018/0134
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
08.05.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnete nversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Amt: Dezernat V
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2018/0134
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2018
Vorlage vom: 25.04.2018
Beschlussvorschlag :
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Sozialatlas_2018
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.04.2018
Der Sozialatlas 2018 liefert mit einer Sozialindexanalyse eine kleinräumige Berichterstattung
über die soziale Lage in Darmstadt und dient als Grundlage städtischer Interventionen bzw.
sozialpolitischer Anforderungen. Der Sozialatlas 2018 ist eine Fortschreibung der Berichte von
2010 und 2013. Er ist eine wichtige soziale Perspektive und bildet einen Baustein im
kommunalpolitischen Handlungsrahmen, mit dem der Versuch unternommen wird, durch die
Beobachtung, Bewertung und Bereitstellung von Daten Transparenz über die soziale Lage
sowie Entwicklungsprozesse in den Sozialräumen zu schaffen und gleichzeitig die
Entscheidungsgrundlage für präventive Maßnahmen zu verbessern.
Durch die Datenanalyse ist es möglich, Lebenslagen der Bevölkerung abzubilden und einen
Überblick über die Themen Armut und Ausgrenzung bzw. Teilhabe- und
Verwirklichungschancen verschiedener Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichem
Sozialstatus in den Stadtteilen und Bezirken zu geben.
Im Sozialatlas wurde die Methode der Sozialindex-Bildung aus sozioökonomischen
Einzelfaktoren verwendet. Diese Methode ermöglicht zum einen eine Gesamtschau auf die
ganze Stadt und zum anderen einen Vergleich der einzelnen Statistischen Bezirke. Zu
beachten ist, dass der gebildete Sozialindex eine rein ökonomische Ausrichtung hat, d.h. die
ausgewählten Faktoren unterstellen, dass die betroffenen Personen ihren Lebensunterhalt nicht
aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können und auf sozialstaatliche
Unterstützungsleistungen angewiesen sind.
Ausgewählt wurden folgende Faktoren:
Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I (SGB III)
Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld II (SGB II)
Faktor Leistungsbezug von Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII)
Faktor Leistungsbezug von Grundsicherung im Alter ( SGB XII)
Faktor Leistungsbezug von Wohngeld (WoGG)
Für den Sozialindex gilt grundsätzlich: je höher der Sozialindex, desto ausgeprägter die
sozialen Herausforderungen. Umso dringlicher ist infolgedessen der besondere Handlungs - und
Entwicklungsbedarf in den betroffenen Stadtteilen.
Als stark belastete Bezirke wurden das Morneweg-/Pallaswiesenviertel (250/260), die
Kirchtannensiedlung (750), Kranichstein-Süd (910) und Kranichstein-Nord (920) identifiziert,
die jedoch bereits im Rahmen der Soziale Stadt-Gebiete im besonderen Fokus kommunalen
Handelns sind.
Insgesamt ist festzuhalten, dass es im Vergleich zum Sozialatlas 2013 innerhalb der Bezirke
Verschiebungen von belasteten in unbelastete Bezirke oder umgekehrt gegeben hat. Die
soziale Lage in Darmstadt insgesamt weist keine augenscheinliche negative Entwicklung auf.
Dennoch ist auch in der Zukunft das sozialpolitische Ziel, die Teilhabechancen aller
Bürger*innen weiter zu verbessern und präventive Maßnahmen gegen Armut zu ergreifen sowie
sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken. Eine integrierte Herangehensweise, d.h. eine
bedarfsgerechte, vernetzte, soziale Infrastruktur und eine wirkungsorientierte,
ressortübergreifende Zusammenarbeit sind daher auch in Zukunft wichtige Faktoren zum
Gelingen aller Maßnahmen.
- 4 -
Sozialpolitische Interventionen müssen sozialräumlich sehr genau auf die vorliegenden
Lebenslagen und Bedarfe der dort wohnenden Menschen abgestimmt sein. Alle Statistischen
Bezirke wurden deshalb auch themenspezifisch, wie beispielsweise nach Bevölkerungsstruktur,
Hilfen zur Erziehung oder Hilfe zur Pflege untersucht.
Für die gesamtstädtischen Entwicklungen bildet die AG Sozialplanung eine wichtige Plattform
hinsichtlich der verschiedenen strategischen Planungsebenen. Sie ist ein geeignetes Forum,
um integrative Handlungskonzepte zu erarbeiten bei denen neben dem aktuellen Sozialatlas
beispielsweise der 3. Demografiebericht Perspektiven für Darmstadt, die Pflegebedarfsplanung
oder der Ende 2018 erscheinende Bildungsbericht miteinander in Bezug gesetzt werden. Denn
kein Lebensbereich steht für sich, sondern meist in einer Wechselbeziehung zu anderen
Lebensbereichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Prämissen Darmstädter Sozialpolitik – Partizipation,
Prävention und Sozialraumorientierung – nach wie vor gelten. Durch die bereits in vielen
Sozialräumen beauftragte Gemeinwesenarbeit wird dieser Ansatz bereits fachlich kompetent
zur Umsetzung gebracht.
Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Kommune bei der Bekämpfung von Armut und
Ausgrenzung und weiterer Förderung von Teilhabe und Gemeinwesenarbeit nicht nach lassen
darf.
Darmstadt, 25.04.2018
Dezernat I Dezernat V
Jochen Partsch Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Stadträtin
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Punkt 15: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2018 - Kenntnisnahme - (V-Nr. 2018/0134) Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
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Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2018
Entwurf Stand Mai 2018
Autorinnen
Daniela Wißbrok Sozial- und Jugendhilfeplanung
Eva-Maria Born Projektkoordination
Mitarbeit und Redaktion
Günther Bachmann Statistik und Stadtforschung
Michael Schäfer Statistik und Stadtforschung
Grafiken
Beatriz González Jiménez Amt für Interne Dienste
IT-Abteilung
Herausgeberin
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt
Telefon (0 61 51) 13 – 21 68
Telefax (0 61 51) 13 – 23 09
E-Mail dezernatV@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
Schutzhinweise
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugsweise –
ist nur mit Quellenangabe gestattet.
© 2018 Wissenschaftsstadt Darmstadt
Inhalt
Tabellenverzeichnis.............................................................................................................................. 3
Vorwort ................................................................................................................................................ 5
Einleitung ............................................................................................................................................ 6
1. Sozialindex der Wissenschaftsstadt Darmstadt ............................................................................. 7
1.1 Übersicht der Faktoren zur Bildung des Sozialindex ................................................................... 8
1.1.1 Faktor Arbeitsförderung (SGB III) ........................................................................................ 9
1.1.2 Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) ........................................................... 9
1.1.3 Faktor Sozialhilfe - Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) .................................................... 10
1.1.4 Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII) ...................................................... 10
1.1.5 Faktor Wohngeld ............................................................................................................... 10
1.2 Verteilung des Sozialindex ....................................................................................................... 11
1.3 Auswertung und Entwicklung der Einzelfaktoren ....................................................................... 14
1.4 Zusammenfassung zum Sozialindex ......................................................................................... 22
2. Darstellung der Statistischen Bezirke nach Themen und Zielgruppen .......................................... 23
2.1 Demographie und Beschäftigung .............................................................................................. 23
2.1.1 Bevölkerungsentwicklung .................................................................................................. 23
2.1.2 Altersspezifische Betrachtung ........................................................................................... 24
2.1.3 Herkunftsspezifische Betrachtung ..................................................................................... 28
2.1.4 Geschlechtsspezifische Betrachtung .................................................................................. 34
2.1.5 Familienstand und Haushalt .............................................................................................. 36
2.1.6 Wahlbeteiligung ................................................................................................................ 40
2.1.7 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Wohnort ..................................................... 40
2.2 Kinder, Jugend und Familie ...................................................................................................... 42
2.2.1 Kinderbetreuung ............................................................................................................... 42
2.2.2 Hilfen zur Erziehung .......................................................................................................... 44
2.2.3 Kinder im Leistungsbezug ................................................................................................. 47
2.3 Ältere Menschen – Hilfe zur Pflege ........................................................................................... 49
2.4. Zusammenfassung ausgewählter Bezirke ................................................................................ 51
3. Fazit .............................................................................................................................................. 53
Literatur ............................................................................................................................................ 55
Anhang .............................................................................................................................................. 56
3
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Faktoren zur Berechnung des Sozialindex ............................................................................ 9
Tabelle 2: Berechnung des Sozialindex in den statistischen Bezirken 2016, sortiert nach der Höhe des
Sozialindexes ..................................................................................................................................... 12
Tabelle 3: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2016¹, sortiert
nach normiertem Faktor .................................................................................................................... 17
Tabelle 4: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016¹, sortiert
nach normiertem Faktor .................................................................................................................... 18
Tabelle 5: Empfänger*innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum
31.12.2016¹, sortiert nach normiertem Faktor ................................................................................... 19
Tabelle 6: Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum
31.12.2016¹, sortiert nach normiertem Faktor ................................................................................... 20
Tabelle 7: Empfänger*innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum
31.12.2016¹, sortiert nach normiertem Faktor ................................................................................... 21
Tabelle 8: Altenquotient und Jugendquotient nach statistischen Bezirken am 31.12.2016, sortiert nach
statistischen Bezirken ........................................................................................................................ 27
Tabelle 9: Anteil ausländischer Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am
31.12.2016, sortiert nach statistischen Bezirken ............................................................................... 29
Tabelle 10: Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Statistischen Bezirken und Alter zum
31.12.2016 (nach Auswertung mit Einwohnerdatenbank MigraPro) .................................................... 32
Tabelle 11: Empfänger*innen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nach Geschlecht,
Art der Unterbringung und statistischen Bezirken am 31.12.2016 ...................................................... 33
Tabelle 12: Anteil weiblicher Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am
31.12.2016, sortiert nach statistischen Bezirken ............................................................................... 35
Tabelle 13: Haushalte¹ mit Kindern in Darmstadt nach statistischen Bezirken am 31.12.2016 ........... 39
Tabelle 14: Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort zum 31.12.2016 ....... 41
Tabelle 15: Verhältnis der Platzzahl in Kinderbetreuung zu Kindern (Versorgungsquote) nach
Altersgruppen und Stadtteilen zum 31.12.2016 ................................................................................. 42
Tabelle 16: Empfänger*innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2016,
sortiert nach Höhe der Leistungsdichte .............................................................................................. 46
Tabelle 17: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016 nach
Erwerbsfähigkeit ................................................................................................................................ 48
Tabelle 18: Empfänger*innen von Hilfe zur Pflege in Darmstadt zum 31.12.2016, sortiert nach
Leistungsdichte ................................................................................................................................. 50
Tabelle 19: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2016¹ ........ 57
Tabelle 20: Arbeitslose nach SGB III in Darmstadt zum 31.12.2016 .................................................. 58
Tabelle 21: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016¹ ......... 59
Tabelle 22: Arbeitslose nach SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016 ................................................... 60
Tabelle 23: Empfänger*innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum
31.12.2016¹ ...................................................................................................................................... 61
Tabelle 24: Empfänger*innen von HLU in Darmstadt zum 31.12.2016 ............................................... 62
Tabelle 25: Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum
31.12.2016¹ ...................................................................................................................................... 63
Tabelle 26: Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter in Darmstadt zum 31.12.2016 ................ 64
Tabelle 27: Empfänger*innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum
31.12.2016¹ ...................................................................................................................................... 65
4
Tabelle 28: Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken zum 31.12.2016 ................. 66
Tabelle 29: Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken zum 31.12.2016 (Fortsetzung)
......................................................................................................................................................... 67
Tabelle 30: Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2016 in Prozent
innerhalb des statistischen Bezirks .................................................................................................... 68
Tabelle 31: Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2016 in Prozent der
Gesamtstadt ...................................................................................................................................... 69
Tabelle 32: Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016 ... 70
Tabelle 33: Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016 in
Prozent innerhalb des statistischen Bezirks ....................................................................................... 71
Tabelle 34: Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016
......................................................................................................................................................... 72
Tabelle 35: Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirks .................................................................................... 73
Tabelle 36: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken am
31.12.2016 ....................................................................................................................................... 74
Tabelle 37: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken am
31.12.2016 in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes ............................................................... 75
Tabelle 38: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken am
31.12.2016 in Prozent innerhalb der Gesamtstadt ............................................................................. 76
Tabelle 39: Bevölkerung nach Familienstand, Geschlecht und statistischen Bezirken am 31.12.2016 77
Tabelle 40: Bevölkerung nach Familienstand, Geschlecht und statistischen Bezirken am 31.12.2016 in
Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes ...................................................................................... 78
Tabelle 41: Haushalte¹ in Darmstadt nach Personenzahl und statistischen Bezirken am 31.12.2016 . 79
Tabelle 42: Haushalte¹ in Darmstadt nach Personenzahl und stat. Bezirken am 31.12.2016
(Fortsetzung) ..................................................................................................................................... 80
Tabelle 43: Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl ..................................................................... 81
Tabelle 44: Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl (Fortsetzung) ................................................ 82
Tabelle 45: Empfänger*innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2016 .. 84
5
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
mit dieser Veröffentlichung legt das Sozialdezernat der Wissenschaftsstadt Darmstadt nach 2010 und
2013 zum dritten Mal einen Sozialatlas vor, mit dem die statistische Bestandsaufnahme der sozialen
Lage in Darmstadt fortgeführt und auf den aktuellen Stand gebracht wird.
Der Sozialatlas ist Teil einer umfassen den datenbasierten Berichterstattung de r Wissenschaftsstadt
Darmstadt, wie etwa dem Datenreport 2017, der verschiedene Daten über die Gesamtstadt als auch die
einzelnen Bezirke beinhaltet , der Pflegebedarfsplanung 2018 oder dem ersten Darmstädter
Bildungsbericht, der bis Ende 2018 vorliegen wird. Der Sozialatlas ergänzt diese Veröffentlichungen
daher um eine wichtige sozio -ökonomische Perspektive und bildet einen Baustein im
kommunalpolitischen Handlungsrahmen. Vor diesem Hintergrund wird mit dem Sozialatlas der Versuch
unternommen, durch die Beobachtung, Bewertung und Bereitstellung von Daten Transparenz über die
soziale Lage sowie die Entwicklungsprozesse in den Sozialräumen zu schaffen und gleichzeitig die
Entscheidungsgrundlage für präventive Maßnahmen zu verbessern.
Der Sozialatlas liefert e in facettenreiches Bild der Lebenswirklichkeit der Menschen in Darmstadt. Er
zeigt, wie sich die unterschiedlichen Merkmale der Lebensumstände über die Stadtviertel und
Statistischen Bezirke verteilen. Durch die kontinuierliche Beobachtung anhand statistischer Kennzahlen
werden die sozialen Lebenslagen wie etwa Armut und soziale Ausgrenzung im Stadtgebiet und im
Quartier erkennbar. Um allen Bürger*innen Chancen- und Teilhabegerechtigkeit zu ermöglichen, ist es
wichtig, diese Daten als Grundlage für sozialpolitische Maßnahmen ernst zu nehmen.
Unsere Aufgabe ist es dabei weiterhin und fokussiert präventive Maßnahmen gegen Armut und
Armutsgefährdung zu ergreifen und der Ausgrenzung entgegenzuwirken bzw. sie gar nicht erst
zuzulassen. Daher ist es wichtig, den jeweiligen Sozialraum mit seinen ganz individuellen
Gegebenheiten zu berücksichtigen und sozialpolitische Maßnahmen je nach den Bedürfnissen und
Lebenslagen der Menschen umzusetzen bzw. zu initiieren.
Dabei spielt die Gemeinwesenarbeit eine wichtige Rolle . Sie ist ein Baustein der sozialräumlichen
Strategie. Durch die Kombination ihrer Verankerung im Stadtteil mit den Daten aus dem Sozialatlas ist
sie ein wirksames Instrument sozialer Stadtteilentwicklung.
Der Sozialatlas soll der Fachöffentlichkeit, Verwaltung und Politik als Kompass und Planungsgrundlage
dienen. Gleichzeitig soll er allen interessierten Bürger*innen einen transparenten Überblick über die
sozialen Entwicklungen in unserer Stadt ermöglichen . Ich lade Sie ein, den Sozialatlas als Input für
Diskussionen zu nutzen, um so die sozialen Herausforderungen in unserer Stadt gemeinsam
anzugehen. Unser Ziel ist es, den sozialen Zusammenhalt weiter zu stärken sow ie Chancen - und
Teilhabegerechtigkeit für alle Menschen in ihren unterschiedlichsten Lebenslagen zu ermöglichen.
Barbara Akdeniz
Stadträtin/ Sozial – und Umweltdezernentin
6
Einleitung
Die Aufgabe der Sozialberichterstattung ist es, Lebenslagen der Bevö lkerung abzubilden und den Grad
von Armut und Ausgrenzung bzw. Teilhabe - und Verwirklichungschancen bestimmter
Bevölkerungsgruppen aufzuzeigen. Anhand weniger Indikatoren wird versucht, die sozialen
Lebensverhältnisse möglichst umfassend abzubilden.
In dem vorliegenden Bericht werden vorwiegend sozio -ökonomische Daten auf kleinräumiger Ebene
betrachtet. Dies geschieht auf der Grundlage der Statistischen Bezirke. Diese kleinräumige Betrachtung
ist wichtig, da einzelne Gebiete nicht immer dem Trend der Gesamt stadt folgen. S o sind leichter
Tendenzen zur sozialen Polarisieru ng und Ungleichheit zu erkennen, Entwicklungsprozesse können
erfasst und beobachtet werden, die Entwicklung von Stadtteilen kann verglichen und Potenziale
entdeckt werden.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat neun Stadtteile, die in 37 Statistische Bezirke unterteilt sind.
Seit dem 1. Juni 2016 ist die Lincoln-Siedlung (440) ein Statistischer Bezirk. Dieser Bezirk wurde auf
Grundlage einer Konversionsfläche zugeschnitten, die derzeit entwickel t wird. Gleichzeitig soll damit
sichergestellt werden, dass die Gebietsentwicklung von Anfang an mit statistischen Daten ver folgt
werden kann. Der Bezirk Lincoln-Siedlung (440) weist derzeit noch eine sehr geringe Bevölkerungszahl
auf, so dass eine sinnvol le und statistisch wertvoll e Aussagekraft noch nicht gegebe n ist und deshalb
immer gesondert bei den Analysen betrachtet werden muss.
Der Sozialatlas 2018 ist eine Fortschreibung des Sozialatlas ses 2013 (Stichtag 31.12.2011). Mit
Stichtag 31.12.2016 werden neue Daten präsentiert, um mögliche Veränderungen in der räumlichen
Verteilung zeitnah abzubilden. Die Struktur des Berichts ist daher unverändert, um einen direkt
Vergleich mit den vorherigen Berichten zu ermöglichen.
Im ersten Teil des Sozialatlas wird aus den Faktoren Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Hilfe zum
Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und Wohngeld ein Index gebildet. Dieser erfasst differenziert
die Statistischen Bezirke unter der Prämisse der ökonomischen Verwirklichungschancen der
Bevölkerung, d.h. die ausgewählten Faktoren unterstellen, dass die betroffenen Personen nicht in der
Lage sind, ihren Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen oder Vermögen sicherzustellen und auf
sozialstaatliche Unterstützungsleistungen angewiesen sind. Danach wird jeder dieser Faktoren einzeln
betrachtet und mi t denen aus dem Sozialatlas 2013 verglichen. Die beim Sozialindex verwendetete
Kategoriebildung wird hierbei fortgesetzt. Wesentliche Daten sind für jeden Faktor visualiert in Karten
abgebildet. Am Ende des Kapitels findet sich zu jedem Faktor eine Tabelle, die zum einen die Rohdaten
angibt und zum anderen die Belastung der Bezirke darstellt.
Der zweite Teil des Sozialatlas nimmt die Abweichungen in Bezug auf Bevölkerung, Wahlbeteiligung und
Kinderbetreuung, aber auch Erziehung, Pflege und den Arbeitsmarkt für alle Statistischen Bezirke zur
Gesamtsstadt in den Blick . Aus der Fokussierung auf bestimmte Stadtbezirke mit besonderem
Entwicklungsbedarf im ersten Teil werden die Abweichungen zur Gesamtss tadt für diese Statistischen
Bezirke weiter ausdifferenziert einer näheren Untersuchung unterzogen.
7
1. Sozialindex der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Mit dem vorliegenden Sozialmonitoring wird das Stadtgebiet einer Bewertung un terzogen. Dies
geschieht auf Grundlage der Statistischen Bezirke und mittels definierter sozialer Merkmale. Dadurch
lassen sich sowohl Stadtteile bzw. -viertel mit besonderem Handlungsbedarf identifizieren, als auch
Stadtteile, die "intakt" sind, d.h. eine geringe Ausprägung des nachfolgend beschriebenen Sozialindexes
aufweisen. Bei den hier vorliegenden Fragestellungen wird eine Vielzahl von Faktoren und Indikatoren
der Statistischen Bezirke Darmstadts verwendet und auf deren innere Zusammenhänge hin untersucht
(siehe die folgenden Unterkapitel).
Die Indikatoren werden über die Teilgebiete der Stadt – die Statistischen Bezirke – miteinander
verbunden und die resultierende Matrix einer Sozialindexanalyse unterzogen. Da sich die städtischen
Teilgebiete durch eine sehr große Zahl von Mer kmalen (Indikatoren) kennzeichnen lassen, werden
davon nur die für bedeutsam erachteten und erhebbaren ausgewählt. Das Analysemodell beruht darauf,
hoch korrelierende Indikatoren zu beschreiben und zu bewerten Dies bedeutet, dass enge
Zusammenhänge zwischen der ungleichen Verteilung der Bevölkerungsgruppen und z. B. Merkmalen
wie Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit etc. bestehen – und diese gilt es mittels der Faktoren zu
analysieren.
Um die soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteiles/Stadt viertels statistisch
erfassen zu können, müssen diese bestimmbar in berechenbare Größen übertragen werden.
Grundsätzlich ist eine Vielzahl unterschiedlicher sozialer Daten denkbar, die unmittelbar oder mittelbar
auf die soziale Lage Einfluss nehmen. Die Ba ndbreite reicht von individuellen Merkmalen wie Bildung,
über demografische Daten, wie z.B. die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung im Quartier, bis hin zu
materiellen Aspekten wie Arbeit und Einkommen.
Die theoretische Vielfalt der Daten erfährt jedoch umgehend eine drastische Eingrenzung, wenn man die
Anforderungen berücksichtigt, die an die Daten zu stellen sind:
• sie müssen regionalisierbar sein, d.h. auf der Ebene der Statistischen Bezirke vorliegen,
• sie müssen quantitativ von hoher Aussagekraft sein,
• sie müssen fortgeschrieben werden können, um Entwicklungen aufzuzeigen, und
• sie müssen Aktualität besitzen.
Nicht alle der verfügbaren kleinräumigen Daten erfüllen diese Anforderungen. Andere Daten wiederum
waren in ihrer Gesamtzahl zu gering, um – statistisch vertretbar – die Bildung von Verhältniszahlen im
gesamtstädtischen Vergleich zuzulassen.
Aus den Daten, die die genannten Anforderungen erfüllen, wurden insgesamt fünf Faktoren gebildet.
Den Faktoren ist gemeinsam, dass sie die Verteilung von geringen verfügbaren Einkommen abbilden.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte staatliche oder
kommunale Transferleistungen auslösen. Leistungen, ohne die die Betroffenen außerstande wären, ihr
Existenzminimum zu sichern. Zudem sollen sie Lebensbezüge wiedergeben, die die Betroffenen von der
sozialen Teilhabe ausgrenzen bzw. perspektivisch staatliche Transferleistungen auslösen können.
Die Auswahl der in Kapitel 1.1 aufgeführten Faktoren ließ sich von der Überlegung leiten, inwieweit
diese am objektivsten – weil quantifizierbar – benachteiligte, aber auch intakte Wohngebiete
identifizieren helfen. Darüber hinaus – weil administratives Handeln auslösend – für Verwaltung und
Kommunalpolitik von Bedeutung sind. Die Faktoren drücken jeweils das Verhältnis des bestimmten
sozialen Merkmals für den Statistischen Bezirk zur Bezugsgröße aus. Die so ermittelten Werte wurden
8
auf einer Skala von 0 bis 100 normiert, in dem der ger ingste Wert mit 0, der höchste Wert für einen
Statistischen Bezirk entsprechend mit 100 normiert wurde. Dadurch ließen sich alle fünf Faktoren auf
der Wertskala von 0 bis 100 einordnen bzw. standardisieren. Aus den standardisierten Faktoren wurde
schließlich ein einzelner Index, der Sozialindex, gebildet. Da alle Faktoren gleich gewichtet sind, ging
jeder Faktor zu einem Fünftel in den Sozialindex ein.
Für den Sozialindex gilt grundsät zlich: Je höher der Sozialindex umso dringlicher ist der besondere
Entwicklungsbedarf in dem betroffenen Stadtviertel. Die „Wertung“ der Bezirke mittels eines
Sozialindexes (Kapitel 1.2 ) beruht auf der so genannten Faktorenanalyse. Das Modell der
Faktorenanalyse beschreibt hoch korreliere nde Einzelmerkmale durch eine ihnen gemeinsame
Dimension. Bei der hier vorliegenden Analyse wurden – mathematisch-statistisch gesehen –
ungewichtete additive Indizes verwendet.
Kapitel 1.2 beinhaltet darüber hinaus einen Abgleich der Daten und Merkmale aus der Beschreibung
der Statistischen Bezirke, wie sie in Kapitel 1.3 vorgenommen wird, mit dem Sozialindex, um etwaige
Zusammenhänge zu überprüfen. Der Fokus wurde dabei auf die Statistischen Bezirke gelegt, die einen
besonders hohen oder besonders geringen Sozialindex aufweisen.
Kapitel 1.3 beschreibt in standardisierter Form die einzelnen Statistischen Bezirke. Bestandteil der
Beschreibung ist auch die Zusammensetzung der Bevölkerung. Anders als bei der Berechnung des
Sozialindexes ließ sich für die jeweilige Bevölkerungsstruktur kein Index bilden. Der Grund hierfür lag in
dem Umstand, dass zwischen den einzelnen, für die Bevölkerungsanalyse verwandten Merkmalen keine
so starke Korrelation bestanden, die eine Indexbildung zugelassen hätte. Die Analyse wurde daher nach
Einzelmerkmalen, wie z. B. Anteil der Ausländerinnen und Ausländer oder Anteil der 65 -Jährigen und
älter, usw. vorgenommen und die Ausprägung der Einzelmerkmale am städtischen Mittelwert
gemessen.
Zwischen der so ermittelten Bevölkerungsstruktu r und dem Sozialindex erfolgt dann ebenfalls ein
Abgleich, um etwaige Zusammenhänge zwischen der Ausprägung des Sozialindexes und der
Ausprägung der Einzelmerkmale zur Bevölkerungsstruktur zu überprüfen. In der Anlage werden die
wesentlichen statistischen Zusammenhänge und alle relevanten Daten aufgeführt. Sie sollen speziell
den Fachleuten zur weitergehenden Verwendung dienen. Die für die einzelnen Faktoren errechneten
Werte sind tabellarisch und ihre räumliche Verteilung über das Stadtgebiet graphisch dargestellt.
1.1 Übersicht der Faktoren zur Bildung des Sozialindex
Der hier gebildete Sozialindex hat eine ausschließlich ökonomische Ausrichtung. Ausgewählt wurden
Faktoren, die eine nicht ausreichende Deckung des Bedarfes zum Lebensunterhalt aus eigenem
Einkommen und Vermögen sicherstellen. Damit sind sie als Indikatoren für finanzielle Armut
angemessen. Es gilt jedoch zu beachten, dass der Armutsbegriff immer auch normative Implikationen
enthält. So wird mit diesem Sozialindex eine sozialstaatliche Interve ntionsschwelle als Armutsgrenze
gewählt. Dies ist eine normative Grenze, hat also nichts mit subjektiv erlebter Armut zu tun.
Etwas aus dem Rahmen fällt das Arbeitslosengeld I (SGB III): Obwohl es relativ hoch sein kann, sind
dennoch finanzielle Einbußen hinzunehmen. Auch muss erwähnt werden, dass es sich bei diesem
Faktor um eine Leistung der Sozialversicherung handelt. Demgegenüber stellen die übrigen Faktoren
steuerfinanzierte Sozialleistungen dar. Die Fokussierung auf die ökonomischen Dimensionen von Armut
und Ausgrenzung dient dazu, einen statistisch stabilen Faktor zu entwickeln, der Hinweise auf solche
Bezirke liefert, in denen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verwirklichungschancen durch finanzielle
Armut eingeschränkt sind.
9
Im Folgenden werden eine tabellarische Übersicht der Faktoren und deren Berechnungsweise gegeben.
Im Anhang sind die einzelnen Faktoren auch nach Stadtteilen und, soweit zahlenmäßig erfasst, nach
Geschlecht und Staatsangehörigkeit aufgeführt.
Tabelle 1: Faktoren zur Berechnung des Sozialindex
Faktor Berechnungsweise
Arbeitsförderung SGB III Verhältnis von Personen, die Arbeitslosengeld I beziehen,
zu der Gesamtbevölkerung vom 15. Lebensjahr bis zur
Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent.
Grundsicherung für
Arbeitssuchende SGB II
Verhältnis von Personen, die Regelleistung oder
Sozialgeld beziehen, zu der Gesamtbevölkerung bis zur
Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent.
Sozialhilfe – Hilfe zum
Lebensunterhalt SGB XII
Verhältnis von Pers onen, die Hilfe zum Lebensunterhalt
(SGB XII) außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der
Gesamtbevölkerung bis zur Vollendung des 65.
Lebensjahres in Prozent.
Sozialhilfe – Grundsicherung im
Alter SGB XII
Verhältnis von Personen, die Grundsicherung im A lter
außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der
Gesamtbevölkerung ab der Vollendung des 65.
Lebensjahres in Prozent.
Faktor Wohngeld Verhältnis der Personen, die Wohngeld erhalten zur
Gesamtbevölkerung.
1.1.1 Faktor Arbeitsförderung (SGB III)
Dieser Faktor bezieht sich auf die Leistung des klassischen Arbeitslosengeldes (ALG I) gemäß § 3 Abs. 1
Ziff. 8. Personen haben Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn sie arbeitslos sind, bei der Arbeitsagentur
arbeitslos gemeldet sind, die Anwartschaftszeit erfüllt haben und die Altersgrenze zur gesetzlichen
Rentenversicherung noch nicht erreicht haben. Der Faktor Arbeitsförderung errechnet sich aus dem
Verhältnis von Personen, die Arbeitslosengeld I beziehen, zu der Gesamtbevölkerung vom 15.
Lebensjahr bis zur Voll endung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich auf den
Statistischen Bezirk.
1.1.2 Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)
Als Ergebnis der so genannten „Hartz -Kommission“ wurde durch das Vierte Gesetz für moderne
Dienstleistungen am Arbeitsmarkt das Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) verabschiedet, das am
01.01.2005 in Kraft getreten ist. Mit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende hat der
Gesetzgeber die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe nach dem ehemalig en Bundessozialhilfegesetz für
erwerbsfähige, arbeitssuchende Personen zusammengefasst. Anspruchsberechtigt sind Personen, die
erwerbsfähig und hilfebedürftig sind. Die Erwerbsfähigkeit ist darüber definiert, dass die Person
mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes
erwerbstätig sein kann. Die Hilfebedürftigkeit besteht dann, wenn eine Person ihren Lebensunterhalt
und den Lebensunterhalt, der mit ihr in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen nicht ode r nicht
10
ausreichend durch eigene Kräfte und Mittel, vor allem nicht durch Aufnahme einer zumutbaren Arbeit
oder dem zu berücksichtigenden Einkommen oder Vermögen sichern kann. Und sie besteht, wenn eine
Person die erforderliche Hilfe auch nicht von anderen (Angehörige, andere Leistungsträger) erhält. In
einer Bedarfsgemeinschaft sind auch Einkommen und Vermögen die/der Partner/ -innen zu
berücksichtigen. Die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende bestehen aus
Eingliederungsleistungen und Leistunge n zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Zur Sicherung des
Lebensunterhaltes wird an die erwerbsfähige und hilfebedürftige Person die so genannte
„Regelleistung“ und an nicht erwerbsfähige, aber hilfebedürftige Personen in gleicher
Bedarfsgemeinschaft „Sozialgeld“ gezahlt. Diese Geldleistungen umfassen als Pauschale den gesamten
Lebensunterhalt und stellen das soziokulturelle Existenzminimum dar. Zudem werden Leistungen zu
den Kosten der Unterkunft gewährt. Der Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende errechnet sich aus
dem Verhältnis von Personen, die Regelleistung oder Sozialgeld beziehen, zu der Gesamtbevölkerung
bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich auf den Statistischen
Bezirk. Zur Zielgruppe zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen erhalten.
1.1.3 Faktor Sozialhilfe - Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII)
Die Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß SGB XII hat das Ziel, „die Führung eines Lebens zu
ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht“ (§ 1 SGB XII). Anspruchsberechtigt sind
Personen, „die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften
und Mitteln, insbesondere aus ihrem Einkommen und Vermögen, beschaffen können“ (§ 19 Abs. 1 SGB
XII), unter 65 Jahre alt, n icht dauerhaft voll erwerbsgemindert und nicht anspruchsberechtigt auf
Leistungen zum Lebensunterhalt gemäß SGB II sind. Ansprüche von Personen auf Sicherung des
Lebensunterhaltes gemäß SGB II (siehe 2.1 Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende) schließen den
Anspruch auf Sozialhilfe gemäß SGB XII aus. Sie gilt daher nicht mehr, wie ehemals die Sozialhilfe
gemäß Bundessozialhilfegesetz (BSHG), als letztes Auffangnetz.
Der Faktor Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) errechnet sich aus dem Verhä ltnis von
Personen, die Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der
Gesamtbevölkerung bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich
jeweils auf den Statistischen Bezirk. Zur Zielgruppe zäh len auch Personen, die ergänzende Leistungen
erhalten.
1.1.4 Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII)
Seit 2003 ist die Grundsicherung im Alter eine bedarfsorientierte Sozialleistung zur Sicherstellung des
notwendigen Lebensunterhalts. Sie ist Personen zu gewähren, „die ihren notwendigen Lebensunterhalt
nicht aus ihrem Einkommen und Vermögen, beschaffen können“ (§ 41 Abs. 2 SGB XII) und entweder
das 65. Lebensjahr vollendet haben oder dauerhaft erwerbsgemindert sind. Da die Grundsicherung für
Personen bei Erwerbsminderung in absoluten Fallzahlen gering ist, wird nicht weiter darauf Bezug
genommen.
Der Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII) errechnet sich aus dem Verhältnis von
Personen, die Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen beziehen, zu der
Gesamtbevölkerung ab der Vollendung des 65. Lebensjahres in Prozent. Die Größen beziehen sich
jeweils auf den Statistischen Bezirk. Zur Zielgrupp e zählen auch Personen, die ergänzende Leistungen
erhalten.
1.1.5 Faktor Wohngeld
Wohngeld ist ein von Bund und Ländern getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Zweck des
Wohngeldes ist, Haushalten mit niedrigem Einkommen ein angemessenes und familiengerecht es
11
Wohnen zu ermöglichen. Es wird Mietern/innen und Eigentümern/innen gezahlt, wenn die Höhe ihrer
Miete oder Belastung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ihrer Haushalte überfordert. Der Anspruch
auf ALG II Leistungen schließt dem Grunde nach den Bezug von Wohngeld aus, außer der Anspruch auf
Wohngeld deckt den gesamten Bedarf der Bedarfsgemeinschaft. In diesem Fall ist das Wohngeld
vorrangig.
Der Faktor Wohngeld errechnet sich aus dem Verhältnis der Personen, die Wohngeld erhalten, zu den
Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Größe bezieht sich auf den Statistischen Bezirk.
1.2 Verteilung des Sozialindex
In Tabelle 2 werden die fünf normierten Faktoren und deren Durchschnitt – der Sozialindex – pro
Statistischem Bezirk abgebildet. Die Statistischen Bezirk e sind nach der Höhe des Sozialindexes
absteigend sortiert. Je weiter oben in der Tabelle ein Statistischer Bezirk positioniert ist, desto größer
ist seine Belastung nach dem Sozialindex im innerstädtischen Vergleich.
Die Statistischen Bezirke werden in Kategorien eingeteilt, die ihre jeweilige Abweichung zum Mittelwert
der Gesamtstadt darstellen. Dabei bedeutet keine Färbung, dass der Bezirk weniger als 33% vom
Mittelwert nach oben oder unten abweicht. Eine gelbe Färbung steht für eine Abweichung ab 33% b is
unter 66% und eine orangefarbene für eine Abweichung von mehr als 66% über dem Mittelwert. Bei
einer Abweichung von 33% bis unter 66% unter dem Mittelwert ist der Bezirk hellgrün und ab 66%
unter dem Mittelwert dunkelgrün gefärbt.
In der Gesamtschau ergibt sich demnach, dass die Bezirke Kirchtannensiedlung (750), Mornewegviertel
(250), Lincoln-Siedlung (440), Kranichstein-Nord (920), Kranichstein-Süd (910) und Pallaswiesenviertel
(260), Am Kavalleriesand (540) und Am Ziegelbusch (270) unter dem Fokus der sozioökonomischen
Situation der Bevölkerung hoch belastet sind. Sie rücken somit in den Blickpunkt präventiver
Strategien, um eine Verschlechterung in diesen Gebieten zu verhindern.
Dagegen sind die Bezirke Am Lämmchesberg (720), Heimstättensiedlung (520), Hochschulviertel (130),
Alt-Eberstadt (710), Arheilgen-Ost (640), An den Lichtwiesen (340) leicht unterdurchschnittlich belastet
und die Bezirke Am Frankenstein (740), Paulusviertel (410), Villenkolonie (730) und Am Oberfeld (310)
deutlich unterdurchschnittlich belastet.
Die folgende Abbildung zeigt die Stadtkarte Darmstadt mit den entsprechend eingefärbten Statistischen
Bezirken und ihrer geographischen Lage im Stadtgebiet.
Insgesamt ist bei der Verteilung der einzelnen Faktoren und deren Bewertung immer zu beachten, dass
es vier Bezirke gibt und zwar Hochschulviertel (130), Mornewegviertel (250), Lincoln -Siedlung (440)
und Am Kavalleriesand (540), die absolut gesehen nur seh r wenige Einwohner*innen haben. Hier
können wenige Empfänger*innen von Leistungen einen großen Einfluss auf die Bewertung in der
Belastungsskala nehmen. So erzielt beispielsweise der Bezirk Lincoln -Siedlung (440) beim Faktor
Grundsicherung im Alter und bei m Wohngeld einen hohen Rang in der Belastungsskala. Absolut
gesehen handelt es sich um eine sehr geringe Anzahl von Leistungsempfänger*innen.
Wie bereits im Sozialatlas 2010 und 2013 gehören die Bezirke Kirchtannensiedlung (750), Kranichstein-
Süd (910), Kranichstein-Nord (920) und Pallaswiesenviertel (260) zu den hoch belasteten Bezirken. Der
Bezirk Mornewegviertel (250) wird hier erstmals aufgeführt . Auch der Bezirk Am Ziegelbusch gehört
bereits zum zweiten Mal in den belasteten Bereich.
Nicht mehr zu den belasteten Gebieten zählen dagegen die Bezirke Waldkolonie ( 240) und
Verlegerviertel (530).
12
Tabelle 2: Berechnung des Sozialindex in den statistischen Bezirken 2016, sortiert nach der Höhe
des Sozialindexes
Normierter Faktor Sozialindex
Statistische Bezirke Arbeits- Empf. Empf. von Grund- Wohngeld Durchschnitt
förderung nach HLU nach sicherung im der Spalten
SGB III SGB II SGB XII Alter SGB XII 2 - 6
1 2 3 4 5 6 7
750 Kirchtannensiedlung 43,2 100,0 100,0 63,4 51,6 71,6
250 Mornewegviertel 24,7 29,6 82,6 22,0 100,0 51,8
440 Lincoln-Siedlung 16,4 18,8 19,0 100,0 99,1 50,7
920 Kranichstein-Nord 32,5 56,8 31,1 53,9 70,3 48,9
910 Kranichstein-Süd 30,4 73,5 40,4 34,1 61,0 47,9
540 Am Kavalleriesand 100,0 47,5 14,3 28,6 48,7 47,8
260 Pallaswiesenviertel 30,1 63,4 45,8 41,8 49,8 46,2
270 Am Ziegelbusch 19,4 25,2 20,5 51,9 59,6 35,3
530 Verlegerviertel 36,3 25,1 20,9 27,8 49,8 32,0
330 Woogsviertel 30,4 20,0 32,0 26,6 42,8 30,3
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 27,8 23,1 29,9 20,0 49,9 30,1
220 Martinsviertel-West 25,1 27,6 34,9 29,5 31,5 29,7
230 Martinsviertel-Ost 27,0 27,7 32,2 27,7 29,7 28,8
120 Rheintor/Grafenstraße 23,4 30,0 35,3 28,8 20,9 27,7
510 Am Südbahnhof 25,4 33,1 21,9 15,8 41,5 27,6
420 Alt-Bessungen 36,4 13,2 24,1 22,8 30,0 25,3
820 Wixhausen-Ost 28,6 22,5 20,6 11,0 40,5 24,6
620 Arheilgen-Süd 20,5 27,0 23,5 6,9 44,9 24,5
430 An der Ludwigshöhe 71,9 43,3 0,0 0,2 6,0 24,3
630 Arheilgen-West 26,5 19,9 21,7 26,0 24,6 23,7
320 Mathildenhöhe 32,0 23,8 18,0 18,6 22,0 22,9
240 Waldkolonie 22,6 27,0 23,1 19,3 16,8 21,8
610 Alt-Arheilgen 31,0 22,1 20,8 10,4 24,2 21,7
140 Kapellplatzviertel 33,0 15,6 18,4 16,8 23,7 21,5
210 Johannesviertel 19,7 16,5 17,6 21,2 21,8 19,3
810 Wixhausen-West 27,6 19,0 7,7 8,2 30,8 18,7
110 Stadtzentrum 24,5 15,2 9,6 22,7 18,2 18,0
720 Am Lämmchesberg 22,6 21,7 10,6 10,7 19,7 17,0
520 Heimstättensiedlung 31,3 10,5 8,0 5,9 22,5 15,6
130 Hochschulviertel 24,4 18,9 0,0 28,0 6,4 15,5
710 Alt-Eberstadt 33,8 12,8 14,1 3,8 11,0 15,1
640 Arheilgen-Ost 0,0 13,8 11,4 3,3 34,5 12,6
340 An den Lichtwiesen 13,5 4,5 7,0 7,2 23,9 11,2
740 Am Frankenstein 21,5 6,8 8,2 2,4 3,2 8,4
410 Paulusviertel 22,4 2,8 6,3 1,6 8,1 8,2
730 Villenkolonie 24,0 3,0 4,5 2,8 0,0 6,9
310 Am Oberfeld 5,7 0,0 3,4 0,0 8,6 3,5
Stadtgebiet insgesamt 28,3 27,4 25,0 19,5 32,4 26,5
13
Abbildung 1
14
1.3 Auswertung und Entwicklung der Einzelfaktoren
Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass sich über die Bildung des Sozialindex eine nachvollziehbare
Bewertung herstellen lässt, wie belastet ein Bezirk durch den Bezug sozialer Transferleistungen seiner
Bewohnerschaft ist. Durch die Bildung des Durchschnit ts der einzelnen normierten Faktoren können
jedoch pro Bezirk wichtige Informationen verloren gehen. Aus diesem Grund wird im Folgenden jeder
einzelne Faktor für sich einer Betrachtung unterzogen. Dabei wird, wie beim Sozialindex auch, die
Abweichung von 3 3% bzw. 66% über dem städtischen Durchschnitt des jeweiligen Faktor s zur
Kategoriebildung verwendet. Durch Visualisierung der Daten entstehen Karten, welche die jeweilige
Belastung der Bezirke für die einzelnen Faktoren darstellen. In diesen Abbildungen we rden nur die
Bezirke eingefärbt, die mehr als 33 % bzw. 66 % über dem städtischen Durchschnitt liegen. In der
Legende der einzelnen Karten wird aber auf die absoluten Werte Bezug genommen, so dass sich
erkennen lässt, wie hoch die Anteile bestimmter Leistu ngsbezieher*innen an der entsprechenden
Bevölkerungsgruppe tatsächlich sind.
Im Zeitvergleich zum Sozialatlas 2010 und 2013 werden Auffälligkeiten benannt und extreme
Abweichungen beschrieben.
Am Ende des Kapitels findet sich zu jedem Faktor eine Tabelle, die zum einen die Rohdaten des Faktors
angibt und zum anderen die Belastung der Bezirke dar stellt. Die Sortierung der Statistischen Bezirke
erfolgt nach der Höhe ihrer Belastung im jeweiligen Faktor.
Faktor Arbeitsförderung SGB III
Der städtische Durchschnitt bei den Leistungsempfänger*innen nach SGB III im Alter zwischen 15 bis
unter 65-Jahren liegt bei 1,08 %. Im Vergleich zum Sozialatlas 2013 ist dieser Faktor um 0,18 % -
Punkte gestiegen (0,9% Sozialatlas
2013), d.h. bei steigender
Bevölkerungszahl ist die Anzahl der
Leistungsempfänger*innen nach SGB III
leicht gestiegen.
Bei diesem Faktor sind zwei von drei der
am stärksten belasteten Bezirke des
Sozialindex vertreten. So hat der Bezirk
Am Kavalleriesand (540 ) mit 2,87% den
höchsten Wert , der Bezirk
Kirchtannensiedlung (750) ist mit 1,46%
an dritter Stelle. Dazwischen ist der
Bezirk An der Ludwigshöhe (430), der im
Vergleich zum Sozialindex insgesamt
immer im Durchschnittsbereich liegt und
im Gegensatz zum Sozialatlas 2013 von
33% unter d em städtischen Durchschnitt
66% über dem städtischen Durchschnitt
gestiegen ist. Der Bezirk Mornewegviertel
(250), welcher im Sozialatlas 2013 noch
der einzige Bezirk war, mit 66% unter
dem städtischen Durchschnitt, ist nun in
den Durchschnittsbereich gestiegen.
Abbildung 2
15
Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende SGB II
Der städtische Durchschnitt für das Verhältnis
von Leistungsempfänger*innen nach SGB II zu
den Einwohner*innen unter 65 Jahren liegt bei
11,35 %. Im Vergleich zum Sozialatlas 2013
ist dieser Durchschnittswert um 1,52% -
Punkte gestiegen. Die Spitze der
Belastungsskala beim Faktor Grundsicherung
für Arbeitssuchende SGB II führt der Bezirk
Kirchtannensiedlung (750) mit 38,86% an,
gefolgt von den Bezirken Kranichstein -Süd
(910) mit 28,80%, Pallaswiesenviertel (260)
mit 25,01% und Kranichstein -Nord (920) mit
18,98%. Die Bezirke Mornewegviertel (250)
und Verlegerviertel (530) liegen nicht mehr im
belasteten Bereich wie noch im Sozialatlas
2013.
Faktor Sozialhilfe – Hilfe zum
Lebensunterhalt (SGB XII)
Das Verhältnis der Leistungsbezieher*innen auf E inwohner*innen unter 65 Jahren liegt bei diesem
Faktor durchschnittlich bei 0,52% und ist im Vergleich zum Sozialatlas 2013 um 0,21% -Punkte
gesunken. Hierbei handelt es sich um sehr geringe absolute Werte. So sind im gesamten Stadtgebiet
lediglich 685 Leis tungsempfänger*innen zu verzeichnen. Dies hat zur Folge, dass selbst bei geringen
absoluten Abweichungen große Veränderungen im normierten Faktor vorzufinden sind. Dabei liegen die
drei Bezirke Kirchtannensiedlung (750) mit 2,06%, Mornewegviertel (250) mi t 1,71 %,
Pallaswiesenviertel (260) mit 0,95% deutlich
über dem städtischen Durchschnitt.
Ebenfalls hohe Werte haben die Bezirke
Kranichstein-Süd (910),
Rheintor/Grafenstraße (120) und
Martinsviertel-West (220). Im Sozialindex
liegen bis auf Kranichstein -Süd (910) die
zuletzt genannten Bezirke nur knapp über
dem Durchschnitt.
Auffällig sind die Verschiebungen der
Bezirke Arheilgen -Ost (640) und
Stadtzentrum (110), die sich im Gegensatz
zum Sozialatlas 2013 nicht mehr im
überdurchschnittlichen Bereich, so ndern im
unterdurchschnittlichen Bereich befinden.
Abbildung 3
Abbildung 4
16
Faktor Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter (SGB XII)
Bei diesem Faktor liegen außerordentlich viele Bezirke weit über oder unter dem städtischen
Durchschnitt, der von 6,73 % auf 5,96 %
gesunken ist. Fast alle hoch belasteten Bezirke
aus dem Sozialindex befinden sich bei diesem
Faktor unter den am stärksten belasteten
Bezirken, wie der neue Statistische Bezirk
Lincoln-Siedlung (440) mit 28,57 %, gefolgt von
der Kirchtannensiedlung (750) mi t 18,28% .
Ausnahme bildet dabei der Bezirk
Mornewegviertel (250). Die sechs Bezi rke:
Martinsviertel-West (220),
Rheintor/Grafenstraße (120), Hochschulviertel
(130), Verlegerviertel (530), Martinsviertel -Ost
(230 und Woogsviertel (330) liegen mit Werten
über 7 % im leicht belasteten Bereich,
wohingegen sie jedoch bei der Berechnung des
Sozialindex im Durchschnittsbereich oder wie
das Hochschulviertel (130) sogar unter dem
Durchschnitt liegen. Der Bezirk Mornewegviertel
(250) ist im Vergleich zum Sozialatlas 2013
wieder von einem stark belasteten Wert von mehr als 66% zu einem Durchschnittswert gefallen,
genauso wie der Bezirk Stadtzentrum (110). Dagegen ist der Bezirk Am Kavalleriesand (540) aus dem
leicht unterdurchschnittlichen in den leicht überdurchschnittlichen Bereich gestiegen.
Faktor Wohngeld
Stadtweit erhalten 2.684 Einwohner*innen Wohngeld. Der städtische Durchschnitt liegt bei 1,68 % der
Gesamtbevölkerung und ist im Vergleich zum
Sozialatlas 2013 (1,72 %) fast gleich geblieben.
Der Bezirk Mornewegviertel (250) weist mit 4,79
% den am höchste n belasteten Wert in der Skala
aus. An zweiter Stelle der Belastungsskala steht
der Bezirk Lincoln -Siedlung (440) mit 4,75%.
Auffällig ist, dass bei diesem Faktor die Bezirke
St. Ludwig mit Eichbergviertel (150),
Verlegerviertel (530) und Arheilgen -Süd (62 0)
über dem städtischen Durchschnitt liegen,
während sie sich bezogen auf den Sozialindex im
Durchschnittsbereich befinden. Der Bezirk
Wixhausen-Ost (820), welcher im Sozialatlas
2013 66% über dem Durchschnitt lag, sowie der
Bezirk Südbahnhof 510), welche r im Sozialatlas
33 % über dem Durchschnitt lag, liegen nun
wieder, wie auch im Sozialatlas 2010, im
Durchschnittsbereich.
Abbildung 5
Abbildung 6
17
Tabelle 3: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2016¹, sortiert
nach normiertem Faktor
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke von Leistungen im Alter von 15 je 100 Einw. Faktor
nach dem bis unter im Alter von 15 kleinster Wert =0
SGB III 65 Jahre bis unter 65 Jahre größter Wert =100
540 Am Kavalleriesand 24 835 2,87 100,0
430 An der Ludwigshöhe 27 1.243 2,17 71,9
750 Kirchtannensiedlung 60 4.121 1,46 43,2
420 Alt-Bessungen 60 4.671 1,28 36,4
530 Verlegerviertel 67 5.222 1,28 36,3
710 Alt-Eberstadt 48 3.931 1,22 33,8
140 Kapellplatzviertel 53 4.417 1,20 33,0
920 Kranichstein-Nord 25 2.102 1,19 32,5
320 Mathildenhöhe 25 2.125 1,18 32,0
520 Heimstättensiedlung 58 5.004 1,16 31,3
610 Alt-Arheilgen 34 2.953 1,15 31,0
910 Kranichstein-Süd 61 5.368 1,14 30,4
330 Woogsviertel 44 3.874 1,14 30,4
260 Pallaswiesenviertel 28 2.481 1,13 30,1
820 Wixhausen-Ost 27 2.474 1,09 28,6
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 56 5.226 1,07 27,8
810 Wixhausen-West 17 1.594 1,07 27,6
230 Martinsviertel-Ost 46 4.376 1,05 27,0
630 Arheilgen-West 52 5.012 1,04 26,5
510 Am Südbahnhof 24 2.372 1,01 25,4
220 Martinsviertel-West 46 4.585 1,00 25,1
250 Mornewegviertel 8 805 0,99 24,7
110 Stadtzentrum 14 1.415 0,99 24,5
130 Hochschulviertel 5 507 0,99 24,4
730 Villenkolonie 25 2.562 0,98 24,0
120 Rheintor/Grafenstraße 38 3.958 0,96 23,4
240 Waldkolonie 39 4.141 0,94 22,6
720 Am Lämmchesberg 21 2.235 0,94 22,6
410 Paulusviertel 37 3.951 0,94 22,4
740 Am Frankenstein 18 1.972 0,91 21,5
620 Arheilgen-Süd 22 2.477 0,89 20,5
210 Johannesviertel 35 4.036 0,87 19,7
270 Am Ziegelbusch 32 3.716 0,86 19,4
440 Lincoln-Siedlung 5 637 0,78 16,4
340 An den Lichtwiesen 13 1.819 0,71 13,5
310 Am Oberfeld 12 2.309 0,52 5,7
640 Arheilgen-Ost 4 1.063 0,38 0,0
Stadtgebiet insgesamt 1.210 111.589 1,08 28,3
1)Nur die Leistungsempfänger/innen
18
Tabelle 4: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016¹, sortiert
nach normiertem Faktor
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke von Leistungen unter je 100 Faktor
nach dem 65 Jahren Einwohner/innen kleinster Wert =0
SGB II unter 65 Jahre größter Wert =100
750 Kirchtannensiedlung 2.089 5.376 38,86 100,0
910 Kranichstein-Süd 2.035 7.065 28,80 73,5
260 Pallaswiesenviertel 714 2.855 25,01 63,4
920 Kranichstein-Nord 595 2.646 22,49 56,8
540 Am Kavalleriesand 193 1.017 18,98 47,5
430 An der Ludwigshöhe 271 1.559 17,38 43,3
510 Am Südbahnhof 388 2.873 13,51 33,1
120 Rheintor/Grafenstraße 525 4.255 12,34 30,0
250 Mornewegviertel 107 879 12,17 29,6
230 Martinsviertel-Ost 586 5.119 11,45 27,7
220 Martinsviertel-West 603 5.273 11,44 27,6
240 Waldkolonie 563 5.029 11,20 27,0
620 Arheilgen-Süd 346 3.094 11,18 27,0
270 Am Ziegelbusch 447 4.255 10,51 25,2
530 Verlegerviertel 630 6.011 10,48 25,1
320 Mathildenhöhe 241 2.417 9,97 23,8
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 581 5.984 9,71 23,1
820 Wixhausen-Ost 290 3.059 9,48 22,5
610 Alt-Arheilgen 326 3.496 9,32 22,1
720 Am Lämmchesberg 253 2.754 9,19 21,7
330 Woogsviertel 375 4.392 8,54 20,0
630 Arheilgen-West 532 6.258 8,50 19,9
810 Wixhausen-West 155 1.897 8,17 19,0
130 Hochschulviertel 47 577 8,15 18,9
440 Lincoln-Siedlung 62 765 8,10 18,8
210 Johannesviertel 337 4.677 7,21 16,5
140 Kapellplatzviertel 345 5.009 6,89 15,6
110 Stadtzentrum 102 1.514 6,74 15,2
640 Arheilgen-Ost 79 1.275 6,20 13,8
420 Alt-Bessungen 324 5.433 5,96 13,2
710 Alt-Eberstadt 279 4.800 5,81 12,8
520 Heimstättensiedlung 299 6.041 4,95 10,5
740 Am Frankenstein 83 2.350 3,53 6,8
340 An den Lichtwiesen 56 2.085 2,69 4,5
730 Villenkolonie 69 3.253 2,12 3,0
410 Paulusviertel 93 4.622 2,01 2,8
310 Am Oberfeld 28 2.886 0,97 0,0
Stadtgebiet insgesamt 15.080 132.850 11,35 27,4
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft; 32 Personen konnten regional nicht zugeordnet werden.
19
Tabelle 5: Empfänger*innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum
31.12.2016¹, sortiert nach normiertem Faktor
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke von Hilfe zum unter je 100 Faktor
Lebensunterhalt 65 Jahren Einwohner/innen kleinster Wert =0
nach SGB XII unter 65 Jahre größter Wert =100
750 Kirchtannensiedlung 111 5.376 2,06 100,0
250 Mornewegviertel 15 879 1,71 82,6
260 Pallaswiesenviertel 27 2.855 0,95 45,8
910 Kranichstein-Süd 59 7.065 0,84 40,4
120 Rheintor/Grafenstraße 31 4.255 0,73 35,3
220 Martinsviertel-West 38 5.273 0,72 34,9
230 Martinsviertel-Ost 34 5.119 0,66 32,2
330 Woogsviertel 29 4.392 0,66 32,0
920 Kranichstein-Nord 17 2.646 0,64 31,1
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 37 5.984 0,62 29,9
420 Alt-Bessungen 27 5.433 0,50 24,1
620 Arheilgen-Süd 15 3.094 0,48 23,5
240 Waldkolonie 24 5.029 0,48 23,1
510 Am Südbahnhof 13 2.873 0,45 21,9
630 Arheilgen-West 28 6.258 0,45 21,7
530 Verlegerviertel 26 6.011 0,43 20,9
610 Alt-Arheilgen 15 3.496 0,43 20,8
820 Wixhausen-Ost 13 3.059 0,42 20,6
270 Am Ziegelbusch 18 4.255 0,42 20,5
440 Lincoln-Siedlung 3 765 0,39 19,0
140 Kapellplatzviertel 19 5.009 0,38 18,4
320 Mathildenhöhe 9 2.417 0,37 18,0
210 Johannesviertel 17 4.677 0,36 17,6
540 Am Kavalleriesand 3 1.017 0,29 14,3
710 Alt-Eberstadt 14 4.800 0,29 14,1
640 Arheilgen-Ost 3 1.275 0,24 11,4
720 Am Lämmchesberg 6 2.754 0,22 10,6
110 Stadtzentrum 3 1.514 0,20 9,6
740 Am Frankenstein 4 2.350 0,17 8,2
520 Heimstättensiedlung 10 6.041 0,17 8,0
810 Wixhausen-West 3 1.897 0,16 7,7
340 An den Lichtwiesen 3 2.085 0,14 7,0
410 Paulusviertel 6 4.622 0,13 6,3
730 Villenkolonie 3 3.253 0,09 4,5
310 Am Oberfeld 2 2.886 0,07 3,4
130 Hochschulviertel 0 577 0,00 0,0
430 An der Ludwigshöhe 0 1.559 0,00 0,0
Stadtgebiet insgesamt 685 132.850 0,52 25,0
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
20
Tabelle 6: Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum
31.12.2016¹, sortiert nach normiertem Faktor
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke von Grund- im Alter von je 100 Faktor
sicherung im Alter 65 Jahren Einwohner/innen kleinster Wert =0
nach SGB XII und älter 65 Jahre u. älter größter Wert =100
440 Lincoln-Siedlung 10 35 28,57 100,0
750 Kirchtannensiedlung 193 1.056 18,28 63,4
920 Kranichstein-Nord 102 653 15,62 53,9
270 Am Ziegelbusch 130 863 15,06 51,9
260 Pallaswiesenviertel 40 327 12,23 41,8
910 Kranichstein-Süd 155 1.543 10,05 34,1
220 Martinsviertel-West 63 718 8,77 29,5
120 Rheintor/Grafenstraße 38 443 8,58 28,8
540 Am Kavalleriesand 8 94 8,51 28,6
130 Hochschulviertel 4 48 8,33 28,0
530 Verlegerviertel 67 808 8,29 27,8
230 Martinsviertel-Ost 55 667 8,25 27,7
330 Woogsviertel 63 794 7,93 26,6
630 Arheilgen-West 108 1.389 7,78 26,0
420 Alt-Bessungen 69 1.003 6,88 22,8
110 Stadtzentrum 10 146 6,85 22,7
250 Mornewegviertel 4 60 6,67 22,0
210 Johannesviertel 45 699 6,44 21,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 67 1.101 6,09 20,0
240 Waldkolonie 47 798 5,89 19,3
320 Mathildenhöhe 33 578 5,71 18,6
140 Kapellplatzviertel 49 943 5,20 16,8
510 Am Südbahnhof 32 651 4,92 15,8
820 Wixhausen-Ost 28 787 3,56 11,0
720 Am Lämmchesberg 28 807 3,47 10,7
610 Alt-Arheilgen 25 735 3,40 10,4
810 Wixhausen-West 13 469 2,77 8,2
340 An den Lichtwiesen 12 482 2,49 7,2
620 Arheilgen-Süd 26 1.076 2,42 6,9
520 Heimstättensiedlung 30 1.406 2,13 5,9
710 Alt-Eberstadt 17 1.104 1,54 3,8
640 Arheilgen-Ost 5 359 1,39 3,3
730 Villenkolonie 13 1.020 1,27 2,8
740 Am Frankenstein 11 959 1,15 2,4
410 Paulusviertel 10 1.070 0,93 1,6
430 An der Ludwigshöhe 2 387 0,52 0,2
310 Am Oberfeld 5 1.054 0,47 0,0
Stadtgebiet insgesamt 1.617 27.132 5,96 19,5
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
21
Tabelle 7: Empfänger*innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum
31.12.2016¹, sortiert nach normiertem Faktor
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke von Wohngeld von Wohngeld Faktor
je 100 kleinster Wert =0
Einwohner/innen größter Wert =100
250 Mornewegviertel 45 939 4,79 100,0
440 Lincoln-Siedlung 38 800 4,75 99,1
920 Kranichstein-Nord 113 3.299 3,43 70,3
910 Kranichstein-Süd 258 8.608 3,00 61,0
270 Am Ziegelbusch 150 5.118 2,93 59,6
750 Kirchtannensiedlung 165 6.432 2,57 51,6
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 176 7.085 2,48 49,9
260 Pallaswiesenviertel 79 3.182 2,48 49,8
530 Verlegerviertel 169 6.819 2,48 49,8
540 Am Kavalleriesand 27 1.111 2,43 48,7
620 Arheilgen-Süd 94 4.170 2,25 44,9
330 Woogsviertel 112 5.186 2,16 42,8
510 Am Südbahnhof 74 3.524 2,10 41,5
820 Wixhausen-Ost 79 3.846 2,05 40,5
640 Arheilgen-Ost 29 1.634 1,77 34,5
220 Martinsviertel-West 98 5.991 1,64 31,5
810 Wixhausen-West 38 2.366 1,61 30,8
420 Alt-Bessungen 101 6.436 1,57 30,0
230 Martinsviertel-Ost 90 5.786 1,56 29,7
630 Arheilgen-West 101 7.647 1,32 24,6
610 Alt-Arheilgen 55 4.231 1,30 24,2
340 An den Lichtwiesen 33 2.567 1,29 23,9
140 Kapellplatzviertel 76 5.952 1,28 23,7
520 Heimstättensiedlung 91 7.447 1,22 22,5
320 Mathildenhöhe 36 2.995 1,20 22,0
210 Johannesviertel 64 5.376 1,19 21,8
120 Rheintor/Grafenstraße 54 4.698 1,15 20,9
720 Am Lämmchesberg 39 3.561 1,10 19,7
110 Stadtzentrum 17 1.660 1,02 18,2
240 Waldkolonie 56 5.827 0,96 16,8
710 Alt-Eberstadt 41 5.904 0,69 11,0
310 Am Oberfeld 23 3.940 0,58 8,6
410 Paulusviertel 32 5.692 0,56 8,1
130 Hochschulviertel 3 625 0,48 6,4
430 An der Ludwigshöhe 9 1.946 0,46 6,0
740 Am Frankenstein 11 3.309 0,33 3,2
730 Villenkolonie 8 4.273 0,19 0,0
Stadtgebiet insgesamt 2.684 159.982 1,68 32,4
1) Alle Haushaltsmitglieder
22
1.4 Zusammenfassung zum Sozialindex
Eine positive Entwicklung zeigt d er Bezirk Waldkolonie (240) auf. Gehörte der Bezirk noch im
Sozialatlas 2010 und 2013 zu den belasteten Gebieten, so befindet sich der Bezirk nun in keinem
einzigen Bereich mehr unter den belasteten Gebieten. Dagegen gilt der Bezirk Rheintor/Grafenstraße
zwar nicht mehr als belastetes Ge biet, ist aber bei zwei Bereichen (Grundsicherung im Alter und Hilfe
zum Lebensunterhalt) weiterhin belastet.
Der Bezirk Kirchtannensiedlun g (750) weist wie bereits im Sozialatlas 2010 und im Sozialatlas 2013
die höchste Belastung aus . Auch innerha lb der einzelnen Faktoren ist dieser Bezirk deutlich als
besonders stark belasteter Bezirk anzusehen. Ähnlich verhält es sich mit den Bezirken
Pallaswiesenviertel (260), Kranichstein -Süd (910) und Kranichstein -Nord (920). Der Bezirk
Mornewegviertel (250) ist demg egenüber in drei von fünf Einzelfaktoren im städtischen
Durchschnittsbereich, nur bei den Empfänger*innen von Wohngeld und von Hilfen zum Lebensunterhalt
liegt der Bezirk im stark belasteten Bereich. Sowohl den Bezirk Lincoln-Siedlung (440) als auch den
Bezirk Am Kavalleriesand (540) muss man aufgrund seiner geringen Bevölkerungszahlen etwas
differenzierter betrachten. So können wenige Leistungsbezieher*innen den Anteilswert sehr stark
beeinflussen.
Der Bezirk Am Ziegelbusch (270) liegt in der Gesamtbetrachtung des Sozialindex im belasteten Bereich
und weist bei den Einzelfaktoren zwei Faktoren eine starke Belastung (Empfänger*innen von Wohngeld
und Grundsicherung im Alter) auf.
23
2. Darstellung der Statistischen Bezirke nach Themen und
Zielgruppen
2.1 Demographie und Beschäftigung
2.1.1 Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur ist von zahlreichen Parametern abhängig und unterliegt
einem ständigen Wandel. Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur ergeben sich aus den so
genannten Bevölkerungsbewegungen, also den Geburt en und Sterbefällen. Darüber hinaus spielen die
räumlichen Bevölkerungsbewegungen in Form von Zu-, Weg- und Umzügen eine Schlüsselrolle.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat seit einigen Jahren sowohl eine positive Wanderungsbilanz, als
auch einen Geburtenüberschuss zu verzeichnen. Die Grundlage dafür liegt in der Kombination mehrerer
Faktoren: unter anderem in der Veränderung der Wirtschaftsstruktur, des spezifischen
Arbeitsplatzangebotes, der Veränderung der Hochsc hullandschaft und weiteren Indikatoren (siehe
Demografiebericht 3, Perspektiven für Darmstadt).
Das Diagramm zeigt de utlich den Zuwachs der Bevölkerungszahlen der letzten Jahre in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Seit 2006 ist die Bevölkerung um 14,2% angestiegen. Zum Stichtag
31.12.2016 lebten in Darmstadt 159.982 Personen.
Abbildung 7
Quelle: Datenreport 2017, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abt. Statistik und Stadtforschung
Im Demografiebericht 3 der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird deutlich, dass auch unter der Annahme
einer Abschwächung der positiven Wanderungsbewegung die gegenwärtige Bevölkerungszahl
Darmstadts in den nächsten Jahren stark ansteigen wird (siehe Demografiebericht, S. 62). Stärkste
Jahrgänge werden weiterhin die Altersgruppen der Studierenden sein. Aber auch die Jahrgänge der 40-
bis 50-Jährigen werden ähnlich stark sein. Die Jahrgänge der jüngsten Generation (bis 15 Jahre) werden
140.108 141.058 140.999
142.237
143.276
147.930
150.155
151.944
154.002
157.390
159.982
135.000
140.000
145.000
150.000
155.000
160.000
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Bevölkerungsentwicklung seit 2006
24
voraussichtlich überwiegend gleichmäßig besetzt sein. Bei den Personen über 80 Jahren wird der
Frauenüberschuss nicht mehr ganz so gravierend ausfallen wie in der Vergangenheit.
In den folgenden Kapiteln wird näher über die genaue Zusammensetzung der Bevölkerung eingegangen.
Zu beachten ist dabei, dass sich die Bevölkerungsstruktur in den Stadtteilen und Statistischen Bezirken
unterschiedlich entwickelt.
2.1.2 Altersspezifische Betrachtung
Jugendquotient
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die seit Jahrzehnten bundesweit sinkenden Geburtenzahlen
und die beständig steigende Lebenserwartung zu einer deutlichen Veränderung des Verhältnisses
zwischen jüngerer und älterer Generation führen werden. Der Jugendquotient ist eine Rechengröße zur
Abschätzung potenzieller Abhängigkeit der jungen – noch nicht erwerbstätigen – Bevölkerungsgruppe
von der Bevölkerung im potenziell
erwerbsfähigen Alter. Bei der
stadtweiten Erhebung des
Jugendquotienten wird daher die
Altersgruppe der 0 bis unter 18 -
Jährigen auf die Bevölkerungsgruppe
der 18 bis unter 65 -Jährigen bezogen.
Eine „alte“ Gesellschaft weist einen
geringen Jugendquotienten auf und eine
„junge“ Gesellschaft einen hohen
Jugendquotienten.
Der Jugendquotient ist ein
Kernindikator für die Ausgewogenheit
der demographischen Struktur in den
Statistischen Bezirken. Ein hoher
Jugendquotient bedeutet somit für die
kommunale Sozialpolitik, u.a. in
besonderem Maße bedarfsgerechte
familienunterstützende Leistungen
anzubieten.
Der städtische Durchschnitt des
Jugendquotienten hat sich im Vergleich zum Sozialatlas 2013 kaum verändert und liegt zum Stichtag
31.12.2016 bei 23,5 (Sozialatlas 2013: 23,6). Das bedeutet, dass auf 100 Menschen zwischen 18 und
65 Jahren in der Gesamtstadt 23,5 Kinder und Jugendliche kommen.
Auf Abbildung 8 wird die Verteilung des Jugendquotienten auf Bezirksebene in einer Karte mit
Abweichung nach oben als auch nach unten farblich markiert dargestellt.
Die Auswertung des Jugendquotienten zeigt, dass das Verhältnis vo n Kindern und Jugendlichen zur
erwerbsfähigen, erwachsenen Bevölkerung in den Innenstadtbezirken unverändert extrem gering ist (vgl.
Sozialatlas 2013). Dafür ist der Anteil der zwischen 18 und 40-Jährigen in diesen Stadtgebieten höher,
da große Teile der Darmstädter Student*innen in innenstadtnahen mehrstöckigen Mehrfamilienhäusern,
Wohnheimen für Studierende, in Wohngemeinschaften oder in kleinen Appartements wohnen.
Abbildung 8
25
Die Bezirke, die über einen hohen Jugendquotienten verfügen, sind im Vergleich zum Sozialatlas 2013
nahezu identisch geblieben. Die Statistischen Bezirke Kranichstein -Süd (910) und Kranichstein -Nord
(920) sowie die Kirchtannensiedlung (750) sind als junge Stadtteile bekannt und liegen deutlich über
dem städtischen Durchschnitt.
Die Bezirke Wixhausen-Ost (820), An der Ludwigshöhe (430) und Am Oberfeld (310) sind von einem
durchschnittlichen Jugendquotienten auf einen B ezirk mit überdurchschnittlichen Quotienten
gewachsen. Dabei ist zu bea chten, dass zum Stichtag im S tatistischen Bezirk An der Ludwigshöhe
(430) verstärkt geflüchtete Menschen in der ehemaligen Jefferson -Siedlung untergebracht waren,
darunter auch viele unbegleitete minderjährige Ausländer*innen.
Durch ein neues Wo hngebiet im Statistischen Bezirk Am Oberfeld (310) kam es dort in den letzten
Jahren zu einem Bevölkerungsanstieg und somit zu einer Veränderung in der Bevölkerungsstruktur.
Sehr auffällig ist, dass drei der sieben am stärksten belasteten Bezirke des Sozia lindexes einen hohen
Jugendquotienten aufweisen, darunter der Bezirk Kirchtannensiedlung (750), Kranichstein -Nord (920)
und Kranichstein-Süd (910). Diese sind dementsprechend aus jugendplanerischer Sicht besonders zu
betrachten.
Altenquotient
Der Altenquotient errechnet sich, wenn der Anteil des älteren Teils der Bevölkerung (über 65 -Jährige)
mit der Bevölkerung der 18 bis unter 65 -Jährigen ins Verhältnis gesetzt wird. Der Altenquotient ist
ebenso wie der Jugendquotient ein wichtiger Indikator für die demographische Entwicklung einer Stadt.
Grundsätzlich ist bei einer älter werdenden Gesellschaft mit einem kontinuierlichen Anstieg des
Altenquotienten zu rechnen. Von daher ist auch die Entwicklung des Altenquotienten über die Jahre von
großem Interesse, vor allem für die Sozialplanung für ältere Menschen.
Der städtische Durchschnitt des Altenquotienten ist im Vergleich zum Sozialatlas 2013 um 1,2
Prozentpunkte gefallen und liegt nunmehr bei 25,2. Dies bedeutet, dass 25,2 ältere Menschen über 65
Jahre auf 100 Menschen zw ischen 18 und
65 Jahren kommen.
Der Anteil der älteren Bevölkerung ist im
Vergleich zum Sozialatlas leicht gesunken
und somit auch der Altenquotient.
In Abbildung 9 wird die Verteilung des
Altenquotienten dargestellt. Dabei wird auch
hier die Abweichung nach oben als auch
nach unten farblich markiert.
In der räumlichen Verteilung kann
festgestellt werden, dass die Hälfte der fünf
Bezirke mit sehr hohem Altenquotie nten
unverändert im Vergleich zum Sozialatla s
2013 im Stadtteil Eber stadt, und zwar in
den Bezirken Am Frankenstein (740), Am
Lämmchesberg, (720) und Villenkolonie
(730) liegt. Außerdem liegen die
Statistischen Bezirke Arheilgen -Süd (620)
und Am Oberfeld (310) mit über 50% über
Abbildung 9
26
dem städtischen Durchschnitt. Besonders auffä llig sind jene Statistischen Bezirke, in denen sich
Seniorenheime befinden. In Arheilgen -Süd (620) liegt das Seniorenzentrum „Fiedlersee“ und Am
Oberfeld (310) das Altenzentrum „An der Rosenhöhe“. Ebenso befindet sich im Bezirk An der
Ludwigshöhe (430) eine Pflegeeinrichtung, die den erhöhten Altenquotienten erklären kann.
Die Bezirke mit einem geringeren Altenquotienten konzentrieren sich vorwiegend in der Innenstadt von
Darmstadt – Stadtzentrum (110), Rheintor/Grafenstraße (120), Hochschulviertel (130),
Mornewegviertel (250). Außerdem weisen die beiden Statistischen Bezirke Lincoln -Siedlung (440) und
Am Kavalleriesand (540) einen niedrigen Altenquotienten auf. Die ersten Bewohner*innen in der Lincoln-
Siedlung sind vorwiegend Studierende , wodurch die Alters struktur beeinflusst wird. Am Kavalleriesand
(540) wohnen nur wenige Einwohner*innen in einem überwiegend gewerblich genutzten Stadtgebiet. Zu
beachten ist außerdem, dass sich zum Stichtag ein Erstwohnhaus für geflüchtete Menschen in diesem
Bezirk befand.
Der Bezirk Kranichstein -Nord (920) ist der einzige mit einem hohen Altenquotienten, der auch im
Sozialindex zu den belasteten Gebieten gehört. Dagegen weisen zwei der im Sozialindex belasteten
Bezirke einen unterdurchschnittlichen Altenquotienten (Morneweg viertel und Pallaswiesenviertel) auf.
Daraus lässt sich folgern, dass die Stadtbezirke, in denen der Altenquotient sehr hoch ist, der
Sozialindex durchschnittlich bis sehr günstig ist, wohin bei niedrigem Altenquotienten der Sozialindex
durchschnittlich bis hoch belastet ist.
Im Gegensatz zum Sozialatlas 2013 gibt es sechs Bezirke (2013 waren es noch zwei Bezirke), in denen
das Verhältnis der älteren Menschen zur mittleren Altersgruppe sehr hoch und auch das der Kinder und
Jugendlichen hoch bzw. sehr hoch ist. Darunter fallen d ie Bezirke Am Oberfeld (310), An der
Ludwigshöhe (430), Arheilgen -Süd (620), Villenkol onie (730), Wixhausen -Ost (820) und Kranichstein-
Nord (920). Hier wohnen verhältnismäßig sehr viele ältere Menschen und überdurchschnittlich viele
Kinder und Jugendliche.
In den Innenstadtbezirken Stadtzentrum (110), Rheintor/Grafenstraße (120) und Mornewegviertel (250)
ist sowohl der Jugend - als auch Altenquotient unterdurchschnittlich. D.h. in diesen Bezirken ist die
Altersgruppe der 18 bis 6 5-Jährigen überproportional stark vertreten (meist Singles und Ein-Personen-
Haushalte).
27
Tabelle 8: Altenquotient und Jugendquotient nach statistischen Bezirken am 31.12.2016, sortiert
nach statistischen Bezirken
Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahre
Altenquotient Jugendquotient Statistische Bezirke/Stadtteile insgesamt darunter darunter darunter
0 - 18 18 - 65 65 und älter
110 Stadtzentrum 1.660 120 1.394 146 10,5 8,6
120 Rheintor/Grafenstraße 4.698 334 3.921 443 11,3 8,5
130 Hochschulviertel 625 91 486 48 9,9 18,7
140 Kapellplatzviertel 5.952 688 4.321 943 21,8 15,9
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.085 873 5.111 1.101 21,5 17,1
210 Johannesviertel 5.376 763 3.914 699 17,9 19,5
220 Martinsviertel-West 5.991 812 4.461 718 16,1 18,2
230 Martinsviertel-Ost 5.786 833 4.286 667 15,6 19,4
240 Waldkolonie 5.827 1.051 3.978 798 20,1 26,4
250 Mornewegviertel 939 90 789 60 7,6 11,4
260 Pallaswiesenviertel 3.182 433 2.422 327 13,5 17,9
270 Am Ziegelbusch 5.118 632 3.623 863 23,8 17,4
310 Am Oberfeld 3.940 660 2.226 1.054 47,3 29,6
320 Mathildenhöhe 2.995 333 2.084 578 27,7 16,0
340 An den Lichtwiesen 2.567 335 1.750 482 27,5 19,1
410 Paulusviertel 5.692 822 3.800 1.070 28,2 21,6
420 Alt-Bessungen 6.436 892 4.541 1.003 22,1 19,6
430 An der Ludwigshöhe 1.946 403 1.156 387 33,5 34,9
440 Lincoln-Siedlung 800 148 617 35 5,7 24,0
510 Am Südbahnhof 3.524 594 2.279 651 28,6 26,1
520 Heimstättensiedlung 7.447 1.267 4.774 1.406 29,5 26,5
530 Verlegerviertel 6.819 908 5.103 808 15,8 17,8
540 Am Kavalleriesand 1.111 220 797 94 11,8 27,6
610 Alt-Arheilgen 4.231 685 2.811 735 26,1 24,4
620 Arheilgen-Süd 4.170 742 2.352 1.076 45,7 31,5
630 Arheilgen-West 7.647 1.495 4.763 1.389 29,2 31,4
640 Arheilgen-Ost 1.634 248 1.027 359 35,0 24,1
710 Alt-Eberstadt 5.904 1.059 3.741 1.104 29,5 28,3
720 Am Lämmchesberg 3.561 625 2.129 807 37,9 29,4
730 Villenkolonie 4.273 823 2.430 1.020 42,0 33,9
740 Am Frankenstein 3.309 472 1.878 959 51,1 25,1
750 Kirchtannensiedlung 6.432 1.477 3.899 1.056 27,1 37,9
810 Wixhausen-West 2.366 371 1.526 469 30,7 24,3
820 Wixhausen-Ost 3.846 696 2.363 787 33,3 29,5
910 Kranichstein-Süd 8.608 2.016 5.049 1.543 30,6 39,9
920 Kranichstein-Nord 3.299 659 1.987 653 32,9 33,2
Stadtgebiet insgesamt 159.982 25.269 107.581 27.132 25,2 23,5
28
2.1.3 Herkunftsspezifische Betrachtung
Ausländer*innenanteil
Der Ausländer*innenanteil gibt Auskunft darüber, wie viele Menschen mit ausländischer
Staatsbürgerschaft im Verhältnis zur deutschen Bevölkerung im entsprechenden Bezirk leben.
Bei der Betrachtung der räumlichen Verteilung der Bevölkerung mit ausländischer Staats angehörigkeit
fällt auf, dass der Anteil der ausländischen Bevölkerung im Vergleich zum Sozialatlas 2013 um 3,8
Prozentpunkte gestiegen ist und nun bei 19,9 % liegt. In den beiden Innenstadt-Bezirken Stadtzentrum
(110) und Rheintor/Grafenstraße (120) ist we iterhin ein hoher Anteil an ausländischer Bevölkerung zu
verzeichnen. Die nächsthöhere Konzentration des Anteils an ausländischer Bevölkerung befindet sich im
Norden der Stadt . Allein hier wohnen in den Bezirken Waldkolonie (240), Mornewegviertel (2 50),
Pallaswiesenviertel (260), A m Ziegelbusch (270) weit über 50 % Ausländer*innen bezogen auf den
städtischen Durchschnitt.
Weit über dem städtischen Durchschnitt
liegen noch drei weitere Bezirke: An der
Ludwigshöhe (430), Lincoln -Siedlung
(440) und Am Kavalle riesand (540) . Zu
beachten ist dabei, dass in d iesen
Bezirken zum Stichtag jeweils
Wohnungen bzw. Erstwohnhäuser für
geflüchtete Menschen bestanden.
Im Gegensatz zum Sozialatlas 2013
weist der Bezirk Kranichstein -Süd (910)
keinen überdurchschnittlichen Wert mehr
auf.
Der gesamte Stadtteil Arheilgen hingegen
hat fast einen unterdurchschnittlichen
Anteil an ausländischer Bevölkerung;
ebenso der gesamte Stadtteil Eberstadt ,
mit Ausnahme des Bezirks
Kirchtannensiedlung (750), der einen
überdurchschnittlichen Wert aufweist.
Die Bezirke Am Oberfeld (310),
Villenkolonie (730) und Am Frankenstein (740) weisen unterdurchschnittliche Werte auf.
In der folgenden Tabelle 9 wird der Anteil der ausländischen Bevölkerung nach drei Altersgruppen und
zwar 0 bis unter 18 Jahre, 18 bis unter 65 Jahre sowie 65 Jahre und älter ersichtlich. Daraus geht
hervor, dass der Anteil der ausländischen Bevölkerung stadtweit bei Kindern und Jugendlichen bei 14,3
% liegt, bei der mittleren Altersgruppe bei 23,9 % und bei den älteren Menschen bei 8,8%. Im Vergleich
zum Sozialatlas 2013 ist der Anteil bei den 0 – unter 18-Jährigen um 3,7%-Punkte gestiegen, der Anteil
an den über 65 -Jährigen um 1,8 % -Punkte gestiegen und in der mittleren Gruppe der ausländischen
Bevölkerung i st der Anteil um 4,1% -Punkte gestiegen. Insgesamt ist zu beachten, dass bei der
Erhebung des Ausländer*innenanteil allein die Erfassung über die Staatsangehörigkeit erfolgt und die
Personen mit Migrationshintergrund unberücksichtigt bleiben.
Abbildung 10
29
Tabelle 9: Anteil ausländischer Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am
31.12.2016, sortiert nach statistischen Bezirken
Ausl. Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Anteil
Statistische Bezirke/Stadtteile 0 - 18 18 - 65 65 u. älter insg. ausländische
absolut in % absolut in % absolut in % absolut Bevölkerung
110 Stadtzentrum 40 33,3 446 32,0 17 11,6 503 30,3
120 Rheintor/Grafenstraße 133 39,8 1.542 39,3 74 16,7 1.749 37,2
130 Hochschulviertel 11 12,1 122 25,1 6 12,5 139 22,2
140 Kapellplatzviertel 87 12,6 966 22,4 115 12,2 1.168 19,6
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 147 16,8 1.311 25,7 117 10,6 1.575 22,2
210 Johannesviertel 48 6,3 745 19,0 91 13,0 884 16,4
220 Martinsviertel-West 80 9,9 763 17,1 113 15,7 956 16,0
230 Martinsviertel-Ost 62 7,4 758 17,7 93 13,9 913 15,8
240 Waldkolonie 238 22,6 1.321 33,2 99 12,4 1.658 28,5
250 Mornewegviertel 34 37,8 361 45,8 8 13,3 403 42,9
260 Pallaswiesenviertel 150 34,6 1.055 43,6 86 26,3 1.291 40,6
270 Am Ziegelbusch 73 11,6 1.154 31,9 99 11,5 1.326 25,9
310 Am Oberfeld 29 4,4 289 13,0 37 3,5 355 9,0
320 Mathildenhöhe 54 16,2 450 21,6 50 8,7 554 18,5
330 Woogsviertel 42 7,0 710 18,7 84 10,6 836 16,1
340 An den Lichtwiesen 47 14,0 387 22,1 16 3,3 450 17,5
410 Paulusviertel 33 4,0 693 18,2 35 3,3 761 13,4
420 Alt-Bessungen 61 6,8 812 17,9 104 10,4 977 15,2
430 An der Ludwigshöhe 229 56,8 531 45,9 15 3,9 775 39,8
440 Lincoln-Siedlung 59 39,9 242 39,2 5 14,3 306 38,3
510 Am Südbahnhof 133 22,4 676 29,7 45 6,9 854 24,2
520 Heimstättensiedlung 65 5,1 687 14,4 78 5,5 830 11,1
530 Verlegerviertel 143 15,7 1.449 28,4 121 15,0 1.713 25,1
540 Am Kavalleriesand 111 50,5 394 49,4 14 14,9 519 46,7
610 Alt-Arheilgen 83 12,1 521 18,5 51 6,9 655 15,5
620 Arheilgen-Süd 56 7,5 451 19,2 46 4,3 553 13,3
630 Arheilgen-West 98 6,6 884 18,6 111 8,0 1.093 14,3
640 Arheilgen-Ost 22 8,9 149 14,5 15 4,2 186 11,4
710 Alt-Eberstadt 108 10,2 732 19,6 59 5,3 899 15,2
720 Am Lämmchesberg 42 6,7 372 17,5 43 5,3 457 12,8
730 Villenkolonie 37 4,5 292 12,0 75 7,4 404 9,5
740 Am Frankenstein 24 5,1 204 10,9 32 3,3 260 7,9
750 Kirchtannensiedlung 417 28,2 1.421 36,4 149 14,1 1.987 30,9
810 Wixhausen-West 33 8,9 294 19,3 38 8,1 365 15,4
820 Wixhausen-Ost 89 12,8 505 21,4 63 8,0 657 17,1
910 Kranichstein-Süd 400 19,8 1.590 31,5 139 9,0 2.129 24,7
920 Kranichstein-Nord 96 14,6 474 23,9 56 8,6 626 19,0
Stadtgebiet insgesamt 3.614 14,3 25.753 23,9 2.399 8,8 31.766 19,9
30
Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund
Lange Zeit war es nicht möglich, verlässlich e Daten auf kommunaler Ebene über den
Migrationshintergrund der Einwohner*innen zu erheben. Ein weiteres Problem sind die verschiedenen
Definitionen des B egriffs Migrationshintergrund. Zum Stichtag 31.12.2015 ist es dem Amt für
Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abteilung Statistik und Stadtforschung, gelungen, die Daten zu
Menschen mit Migrationshintergrund mit Hilfe einer Software, die auf kommunal vorhandene
Melderegister zurückgreift (MigraPro), kleinräumig und umfassend darzustellen.
Dem Softwareprogramm MigraPro liegt folgende Definition zugrunde: Als Einwohner mit
Migrationshintergrund zählen alle Ausländer*innen, Eingebürgerte, im Ausland geborene Deutsche
sowie Aussiedler*innen (persönlicher Migrationshinter grund). Kinder unter 18 Jahren, von denen
mindestens ein Elternteil einen Migrationshintergrund hat, zählen ebenfalls zu den Einwohnern mit
Migrationshintergrund (familiärer Migrationshintergrund). (vgl. Statistische Berichte 1. Halbjahr 2016,
Sonderbeitrag: Menschen mit Migrationshintergrund).
Bei den folgenden Darstellungen der Daten darf folglich nicht vergessen werden, dass die Personen, die
als Ausländer*innen im vorherigen Kapitel definiert wurden, ebenfalls in diese Statistik mit einfließen.
Da die Daten zum ersten Mal im Sozialatlas aufgenommen werden, ist kein Vergleich zu den vorherigen
Berichten möglich.
Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund gibt Auskunft darüber, wie viele Menschen mit
Migrationshintergrund im Verhältnis zur deutsch en Bevölkerung im entsprechenden Bezirk leben. Der
gesamtstädtische Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund liegt bei 38,8 %. Darunter sind die
Hälfte Mitbürger*innen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit (19,9%).
Bei der Betrachtung der räumlichen Verteilung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund fällt auf,
dass die Personen mit
Migrationshintergrund sehr
unterschiedlich auf die
Statistischen Bezirke verteilt sind.
Der niedrigste Anteil von 19,9 %
findet sich im Bezirk Am Ober feld
(310), dagegen gibt es im
Statistischen Bezirk Am
Kavalleriesand mit 65,9 % den
höchsten Anteil. Hierbei ist wieder
darauf zu achten, dass der
Statistische Bezirk absolut wenige
Einwohner*innen zählt und eher
von Gewerbe geprägt ist und zum
Stichtag 31.12.2016 dort ein
Erstwohnhaus auf ehemaligem
Militärgelände angesiedelt war. Die
höchsten Anteile mit über 50%
über dem städtischen Durchschnitt
finden sich im Mornewegviertel
(250), im Pallaswiesenviertel
(260), i n der Kirchtannensiedlung
(750) und in den beiden Bezirken
Abbildung 11
31
des Stadtteils Kranichstein.
Extreme Unterschiede innerhalb eines Stadtteils finden sich zum einem in Eberstadt und in Bessungen.
Die Kirchtannensiedlung liegt mit 62,2% weit über dem städtischen Durchschnitt, der Bezirk A m
Frankenstein hingegen liegt mit 17,4% über 50% unter dem städtischen Durchschnitt. Etwas weniger
extrem ist es in Bessungen mit dem Statistischen Bezirk Paulusviertel (24,1%) und der Lincoln -
Siedlung (57,6%). Aber auch hierbei ist zu beachten, dass ähnli ch wie im Bezirk Am Kavalleriesand
(540) die absolute Bevölkerungszahl sehr gering ist, um statistisch gesicherte Aussagen treffen zu
können. Außerdem werden im Bezirk Lincoln -Siedlung für geflüchtete Mensche n Wohnungen
bereitgestellt.
In Tabelle 10 wird die Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach dem Alter unter 18 Jahren und über
18 Jahren unterschieden. Wenn man die absolute Zahl der Kinder und Jugendlichen zugrunde legt,
leben v iele Kinder und Jugendliche mit Migrationsh intergrund unter 18 Jahren be ispielsweise in den
einwohnerstarken Bezirken Kranichstein-Süd (910) und Kirchtannensiedlung (750).
Auffällig ist, dass alle Bezirke, die im Sozialindex zu den belasteten Gebieten gehört, auch einen sehr
hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund aufweisen.
Empfänger*innen von Leistung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
In den Jahren 2015 und 2016 ist die Zahl der geflüchteten Menschen, die in der Wissenschaftsstadt
Darmstadt angekommen sind, stark angestiegen. Damit einher ging auch ein Anstieg der Anzahl der
Empfänger*innen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Der Kreis der
leistungsberechtigten Personen ist in § 1 Abs. 1 AsylbLG abschließend geregelt. Zu ihnen gehören
materiell hilfebedürftige Asylbewerber*innen, gedul dete und vollziehbar zur Ausreise verpflichtete
Ausländer*innen, auch wenn kein legaler Aufenthaltsstatus mehr vorliegt. In wenigen Ausnahmefällen
sind auch Inhaber*innen einer befristeten Aufenthaltserlaubnis leistungsberechtigt nach dem AsylbLG.
Zum ers ten Mal wird die Anzahl der Empfänger*innen nach dem AsylbLG in den Sozialatlas
aufgenommen, daher ist kein Vergleich mit den vorherigen Berichten möglich.
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde trotz des großen Anstiegs eine dezentrale Unterbringung
der Asylbewerber*innen angestrebt. Dennoch mussten aufgrund der sehr hohen Anzahl an einreisenden
geflüchteten Menschen so genannte „Erstwohnhäuser“ eingerichtet werden. Erstwohnhäuser dienen der
vorübergehenden Unterbringung der Asylsuchenden, bis diese in anderen geeigneten, dezentralen
Wohnräumen untergebracht werden können oder das Asylverfahren abgeschlossen ist. Einige
Erstwohnhäuser wurden bereits im Laufe des Jahres 2017 aufgelöst. Zum Stichtag 31.12.2016 lebten
in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1.721 Asylbewerber*innen.
32
Tabelle 10: Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Statistischen Bezirken und Alter zum
31.12.2016 (nach Auswertung mit Einwohnerdatenbank MigraPro)
Bevölkerung mit Migrationshintergrund
Statistische Bezirke/Stadtteile unter 18 Jahre 18 Jahre und älter zusammen Anteil an
Bevölkerung insg. dar. weibl. insg. dar. weibl. insg. dar. weibl.
110 Stadtzentrum 89 41 638 291 727 332 43,8
120 Rheintor/Grafenstraße 292 145 2.181 840 2.473 985 52,6
130 Hochschulviertel 33 15 181 74 214 89 34,2
140 Kapellplatzviertel 424 204 1.884 924 2.308 1.128 38,8
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 611 285 2.362 1.144 2.973 1.429 42,0
100 DA-MITTE 1.449 690 7.246 3.273 8.695 3.963 43,4
210 Johannesviertel 296 137 1.410 644 1.706 781 31,7
220 Martinsviertel-West 370 199 1.493 718 1.863 917 31,1
230 Martinsviertel-Ost 391 202 1.526 736 1.917 938 33,1
250 Mornewegviertel 75 32 472 184 547 216 58,3
260 Pallaswiesenviertel 340 161 1.536 647 1.876 808 59,0
270 Am Ziegelbusch 420 210 1.893 812 2.313 1.022 45,2
200 DA-NORD 2.610 1.285 10.510 4.747 13.120 6.032 40,7
310 Am Oberfeld 181 93 605 321 786 414 19,9
320 Mathildenhöhe 214 118 896 448 1.110 566 37,1
330 Woogsviertel 339 165 1.396 685 1.735 850 33,5
340 An den Lichtwiesen 116 49 633 252 749 301 29,2
300 DA-OST 850 425 3.530 1.706 4.380 2.131 29,8
410 Paulusviertel 226 121 1.144 512 1.370 633 24,1
420 Alt-Bessungen 372 181 1.538 764 1.910 945 29,7
430 An der Ludwigshöhe 279 108 650 227 929 335 47,7
440 Lincoln-Siedlung 111 58 350 140 461 198 57,6
400 DA-BESSUNGEN 988 468 3.682 1.643 4.670 2.111 31,4
510 Am Südbahnhof 418 193 1.167 563 1.585 756 45,0
520 Heimstättensiedlung 602 307 1.657 816 2.259 1.123 30,3
530 Verlegerviertel 648 330 2.598 1.204 3.246 1.534 47,6
540 Am Kavalleriesand 200 92 532 208 732 300 65,9
500 DA-WEST 1.868 922 5.954 2.791 7.822 3.713 41,4
Darmstadt-Innenstadt 7.765 3.790 30.922 14.160 38.687 17.950 38,4
610 Alt-Arheilgen 303 145 928 438 1.231 583 29,1
620 Arheilgen-Süd 406 214 965 520 1.371 734 32,9
630 Arheilgen-West 771 364 2.199 1.111 2.970 1.475 38,8
640 Arheilgen-Ost 112 59 357 170 469 229 28,7
600 DA-ARHEILGEN 1.592 782 4.449 2.239 6.041 3.021 34,2
710 Alt-Eberstadt 373 178 1.253 596 1.626 774 27,5
720 Am Lämmchesberg 291 139 830 412 1.121 551 31,5
730 Villenkolonie 244 124 711 415 955 539 22,3
740 Am Frankenstein 114 60 462 230 576 290 17,4
750 Kirchtannensiedlung 1.130 535 2.872 1.481 4.002 2.016 62,2
700 DA-EBERSTADT 2.152 1.036 6.128 3.134 8.280 4.170 35,3
810 Wixhausen-West 170 91 553 248 723 339 30,6
820 Wixhausen-Ost 411 200 1.062 525 1.473 725 38,3
800 DA-WIXHAUSEN 581 291 1.615 773 2.196 1.064 35,4
910 Kranichstein-Süd 1.546 762 3.557 1.838 5.103 2.600 59,3
920 Kranichstein-Nord 503 253 1.333 693 1.836 946 55,7
900 DA-KRANICHSTEIN 2.049 1.015 4.890 2.531 6.939 3.546 58,3
Darmstadt-Außenbezirke 6.374 3.124 17.082 8.677 23.456 11.801 39,6
Stadtgebiet insgesamt 14.139 6.914 48.004 22.837 62.143 29.751 38,8
1) Auswertung der Einwohnerdatenbank mit MigraPro
33
Tabelle 11: Empfänger*innen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nach
Geschlecht, Art der Unterbringung und statistischen Bezirken am 31.12.2016
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Empfänger*innen nach
Aslybewerberleisistungsgesetz
Art der Unterbringung
männlich weiblich insgesamt EWH/Hotel/
Pension
Privat
110 Stadtzentrum 2 0 2 0 2
120 Rheintor/Grafenstraße 22 3 25 0 25
130 Hochschulviertel 0 0 0 0 0
140 Kapellplatzviertel 5 7 12 7 5
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 2 2 4 0 4
100 DA-MITTE 31 12 43 7 36
210 Johannesviertel 28 16 44 28 16
220 Martinsviertel-West 5 5 10 0 10
230 Martinsviertel-Ost 5 5 10 0 10
240 Waldkolonie 41 5 46 43 3
250 Mornewegviertel 31 23 54 42 12
260 Pallaswiesenviertel 83 76 159 144 15
270 Am Ziegelbusch 5 5 10 0 10
200 DA-NORD 198 135 333 257 76
310 Am Oberfeld 3 1 4 0 4
320 Mathildenhöhe 8 7 15 0 15
330 Woogsviertel 6 5 11 0 11
340 An den Lichtwiesen 0 1 1 0 1
300 DA-OST 17 14 31 0 31
410 Paulusviertel 0 1 1 0 1
420 Alt-Bessungen 8 6 14 0 14
430 An der Ludwigshöhe 339 182 521 520 1
440 Lincoln-Siedlung 24 22 46 0 46
400 DA-BESSUNGEN 371 211 582 520 62
510 Am Südbahnhof 70 71 141 122 19
520 Heimstättensiedlung 31 6 37 23 14
530 Verlegerviertel 6 5 11 0 11
540 Am Kavalleriesand 192 68 260 260 0
500 DA-WEST 299 150 449 405 44
Darmstadt-Innenstadt 916 522 1.438 1.189 249
610 Alt-Arheilgen 6 3 9 0 9
620 Arheilgen-Süd 1 1 2 0 2
630 Arheilgen-West 31 19 50 34 16
640 Arheilgen-Ost 0 0 0 0 0
600 DA-ARHEILGEN 38 23 61 34 27
710 Alt-Eberstadt 11 18 29 10 19
720 Am Lämmchesberg 1 3 4 0 4
730 Villenkolonie 39 2 41 37 4
740 Am Frankenstein 1 0 1 0 1
750 Kirchtannensiedlung 42 35 77 0 77
700 DA-EBERSTADT 94 58 152 47 105
810 Wixhausen-West 2 0 2 0 2
820 Wixhausen-Ost 5 7 12 0 12
800 DA-WIXHAUSEN 7 7 14 0 14
910 Kranichstein-Süd 26 21 47 0 47
920 Kranichstein-Nord 6 3 9 0 9
900 DA-KRANICHSTEIN 32 24 56 0 56
Darmstadt-Außenbezirke 171 112 283 81 202
Stadtgebiet insgesamt 1.087 634 1.721 1.270 451
34
2.1.4 Geschlechtsspezifische Betrachtung
In der folgenden Karte wird das Verhältnis der weiblichen Bevölkerung zur Gesamtbevölkerung im
Bezirk betrachtet. Hieraus lässt sich erkennen, in welchen Statistischen Bezirken es
überdurchschnittlich mehr Frauen als Männer gibt . Dies ist von großem Interesse mit Blick auf
frauenspezifische Förder - und Unterstützungsleistungen. Zu beachten ist jedoch, dass damit keine
Aussage zur absoluten Verteilung der Frauen innerhalb der Gesamtstadt getroffen wird. Vielmehr
handelt es sich hierbei immer um das Verhältnis der weiblichen zur männlichen Bevölkerung. Allerdings
ist der folgenden Tabelle zu entnehmen, wie sich die Verteilung der absoluten Zahlen der weiblichen
Bevölkerung darstellt.
Der städtische Durchschnitt beim Anteil der weiblich en Bevölkerung beträgt 49,0 % und ist damit um
1,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Sozialatlas 2013 gesunken. Wie im Sozialatlas 2013 leben in allen
Bezirken der Stadtteile Eberstadt und Kranic hstein mehr Frauen als Männer. In Bessungen dagegen
sind in den Bezirken An der Ludwigshöhe (430) und Lincoln-Siedlung (440) mehr Männer als Frauen zu
finden.
Der Anteil der Frauen ist in den Bezirken
Am Oberfeld (310), Arheilgen -Süd (620)
und Villenkolonie ( 730) am höchsten, vor
allem in der Altersgruppe 65 Jahre und
älter. Diese drei Bezirke weis en daneben
auch einen hohen Altenquotienten auf. In
den Bezirken leben folglich viele
alleinstehende ältere Frauen. Zu beachten
ist dabei, dass sich in diesen Bezirken
jeweils eine stationäre Pflegeeinrichtung
befindet.
Im Stadtteil Darmstadt -Mitte und in
Darmstadt-Nord – in fast allen darin
befindlichen Statistischen Bezirken - leben
im Verhäl tnis weniger weibliche als
männliche Personen. Dabei weisen drei
von den acht Bezirken sowohl einen
niedrigen Alten- als auch einen niedrigen
Jugendquotienten aus.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass verhältnismäßig viele Männer mittleren Alters zwischen 18 und 65
Jahren im Innenstadtbereich und im Nord-Westen der Stadt wohnen. Diese Männer sind in der Mehrzahl
erwerbstätig und haben eine ausländische Staatsangehörigkeit.
In Tabelle 12 ist der Anteil der weiblichen Bevölkerung nach den drei Altersgruppen 0 bis unter 18
Jahren, 18 bis unter 65 Jahren sowie 65 Jahre und älter dargestellt. Der Anteil bei den älteren Frauen
liegt bei 57,3 %, der städtische Durchschnitt beträgt 49,0%. Leicht unter dem Durchschnitt beträgt bei
den Kindern und Jugendlichen der Anteil von Mädchen mit 48,7 und bei der mittleren Altersgruppe liegt
der Anteil der Frauen zwei Prozent punkte unter dem städtischen Durchschnitt bei 47,0 %. Im Hinbl ick
auf den Sozialindex gilt es zu beachten, dass alle Faktoren auch nach weiblichen und männlichen
Personen ausgewiesen wurden. Im Anhang ist zudem aus den Tabellen 31 und 32 zu entnehmen, wie
sich die weibliche Bevölkerung nach unterschiedlichen Kriterien über die Gesamtstadt verteilt.
Abbildung 12
35
Tabelle 12: Anteil weiblicher Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am
31.12.2016, sortiert nach statistischen Bezirken
Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Anteil
Statistische Bezirke/Stadtteile 0 - 18 18 - 65 65 u. älter insg. weiblicher
absolut in % absolut in % absolut in % absolut Bevölkerung
110 Stadtzentrum 53 44,2 594 42,6 72 49,3 719 43,3
120 Rheintor/Grafenstraße 162 48,5 1.485 37,9 255 57,6 1.902 40,5
130 Hochschulviertel 41 45,1 197 40,5 24 50,0 262 41,9
140 Kapellplatzviertel 338 49,1 2.031 47,0 570 60,4 2.939 49,4
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 422 48,3 2.455 48,0 660 59,9 3.537 49,9
210 Johannesviertel 369 48,4 1.791 45,8 398 56,9 2.558 47,6
220 Martinsviertel-West 427 52,6 2.132 47,8 395 55,0 2.954 49,3
230 Martinsviertel-Ost 427 51,3 2.055 47,9 365 54,7 2.847 49,2
240 Waldkolonie 506 48,1 1.830 46,0 428 53,6 2.764 47,4
250 Mornewegviertel 37 41,1 282 35,7 29 48,3 348 37,1
260 Pallaswiesenviertel 200 46,2 981 40,5 176 53,8 1.357 42,6
270 Am Ziegelbusch 308 48,7 1.544 42,6 524 60,7 2.376 46,4
310 Am Oberfeld 332 50,3 1.079 48,5 649 61,6 2.060 52,3
320 Mathildenhöhe 177 53,2 961 46,1 368 63,7 1.506 50,3
330 Woogsviertel 290 48,4 1.824 48,1 463 58,3 2.577 49,7
340 An den Lichtwiesen 148 44,2 758 43,3 276 57,3 1.182 46,0
410 Paulusviertel 425 51,7 1.821 47,9 608 56,8 2.854 50,1
420 Alt-Bessungen 448 50,2 2.226 49,0 556 55,4 3.230 50,2
430 An der Ludwigshöhe 162 40,2 479 41,4 258 66,7 899 46,2
440 Lincoln-Siedlung 82 55,4 240 38,9 18 51,4 340 42,5
510 Am Südbahnhof 283 47,6 1.090 47,8 381 58,5 1.754 49,8
520 Heimstättensiedlung 618 48,8 2.349 49,2 781 55,5 3.748 50,3
530 Verlegerviertel 463 51,0 2.216 43,4 450 55,7 3.129 45,9
540 Am Kavalleriesand 99 45,0 296 37,1 47 50,0 442 39,8
610 Alt-Arheilgen 338 49,3 1.373 48,8 400 54,4 2.111 49,9
620 Arheilgen-Süd 386 52,0 1.200 51,0 630 58,6 2.216 53,1
630 Arheilgen-West 684 45,8 2.349 49,3 794 57,2 3.827 50,0
640 Arheilgen-Ost 121 48,8 500 48,7 195 54,3 816 49,9
710 Alt-Eberstadt 530 50,0 1.817 48,6 621 56,3 2.968 50,3
720 Am Lämmchesberg 298 47,7 1.043 49,0 458 56,8 1.799 50,5
730 Villenkolonie 411 49,9 1.269 52,2 600 58,8 2.280 53,4
740 Am Frankenstein 234 49,6 940 50,1 528 55,1 1.702 51,4
750 Kirchtannensiedlung 695 47,1 1.944 49,9 626 59,3 3.265 50,8
810 Wixhausen-West 172 46,4 709 46,5 248 52,9 1.129 47,7
820 Wixhausen-Ost 326 46,8 1.180 49,9 438 55,7 1.944 50,5
910 Kranichstein-Süd 978 48,5 2.535 50,2 902 58,5 4.415 51,3
920 Kranichstein-Nord 319 48,4 1.019 51,3 368 56,4 1.706 51,7
Stadtgebiet insgesamt 12.309 48,7 50.594 47,0 15.559 57,3 78.462 49,0
36
2.1.5 Familienstand und Haushalt
Im Folgenden wird dargestellt, wie viele Personen in einem Statistischen Bezirk ledig, verheiratet,
geschieden oder verwitwet sind. Zudem wird aufgezeigt, wie sich die Anteile der Haushalte nach Anzahl
der Personen verteilen. Bei den Haushalten wird unters chieden, ob eine Person allein oder zwei, drei,
vier oder fünf und mehr Personen gemeinsam leben.
Außerdem ist es gelungen, die Haushalte nach Haushalten mit Kindern zu differenzieren, wobei
unterschieden wird, ob dies Haushalte als Paare/Ehepaare mit Kin dern oder Alleinerziehende
darstellen.
In den drei Innenstadtbezirken (110 Stadtzentrum, 120 Rheintor/Grafenstraße und 130
Hochschulviertel) wohnen nach wie vor (vgl. Sozialatlas 2013) sehr viele ledige Personen. Allerdings
weist auch der Bezirk Mornewegviertel (250) mit 67,6% einen sehr hohen Wert an ledigen Personen auf.
Die Lincoln-Siedlung (440) hat den höchsten Wert mit 70,3%.
In den Außenbezirken leben deutlich mehr verheiratete Paare als im Vergleich zur Innenstadt.
Ausnahme hierbei bildet lediglich der Bezirk Kirchtannensiedlung (750), der mit 34,6 % sogar unter
dem innerstädtischen Durchschnitt an verheirateten Personen liegt.
Der Bezirk Heimstättensiedlung (520) hingegen gehört zum Innenstadtbereich und weist einen höheren
Anteilswert verheirateter Personen auf. Dieser Bezirk ist aber auch eher als suburban strukturiertes,
abgegrenztes Quartier zu verstehen und liegt wie die ze ntrumsfernen Stadtviertel mit 45,9% im oberen
Bereich der Anzahl der verheirateten Personen.
Der Anteil bei den verwitweten Personen ist in den Bezirken Am Oberfeld (310) und Arheilgen-Süd (620)
am höchsten. Dies deckt sich auch mit hohen Werten beim Altenquotienten und beim Anteil weiblicher
Bevölkerung. Hier leben überproportional viele ältere Witwen, vermutlich in einer stationären
Pflegeeinrichtung, die es in den genannten Bezirken gibt.
Mehrpersonenhaushalte ab 3 Personen gibt es vor allem in den Außenbezirken der Stadt Darmstadt,
also in den Stadtteilen Kranichstein, Wixhausen, Arheilgen und Eberstadt. Sie weisen deutliche Werte
über dem städtischen Durchschnitt auf, wohingegen die Innenstadt hier unter dem städtischen
Durchschnitt liegt. Zieht man nun einen Vergleich mit den Familienstand daten, lässt sich daraus
folgern, dass in der Innenstadt eher Singles, beispielsweise viele junge Berufstätige und Studierende
leben; in den Stadtvierteln un d ehemaligen dörflichen Innenstadtquartieren wie der Waldkolonie sowie
der Heimstättensiedlung wohnen mehr Familien.
In Darmstadt wohnen in 16,9 % der Haushalte Kinder, entweder mit Paaren (12,6%) oder in
Alleinerziehenden-Haushalten (4,4%). Die Außenbezir ke Arheilgen, Eberstadt, Wixhausen und
Kranichstein liegen mit 23,0% deutlich über dem städtischen Durchschnitt , was sich mit den
Familienstands- und Haushaltsdaten deckt. In den Bezirken Kirchtannensiedlung (750), in Kranichstein-
Süd (910) und Kranichstei n-Nord (920) ist der Anteil an Alleinerziehenden-Haushalte hoch. In diesen
Bezirken ist auch der Anteil der Mehrpersonenhaushalte ab 4 Personen höher als der städtische
Durchschnitt, was darauf schließen lässt, dass es sich um Haushalte mit mehr als einem oder zwei
Kindern handelt. Der Bezirk Kranichstein -Süd (910) weist , wie bereits im Sozialatlas 2013 , mit 8,1%
einen deutlich höheren Wert an Mehrpersonenhaushalte ab 5 Personen auf als alle anderen Bezirke.
Im Hinblick auf die nach dem Sozialindex stark be lasteten Bezirke fäl lt auf, dass in den Bezirken
Kranichstein-Süd (910), Kranichstein-Nord (920), Kirchtannensiedlung (750) und Am Kavalleriesand
(540) überproportional vie le Kinder und Jugendliche leben und dies sich auch anhand der höheren
Anzahl an Mehrpersonenhaushalte widerspiegelt.
37
Dagegen sind die Bezirke Mornewegviertel (250) und Pallaswiesenviertel (260) eher geprägt von
überdurchschnittlich vielen Ein -Personenhaushalten mit vielen Singles im mittleren Alter und einem
hohem Männeranteil.
68,6
65,5
68,3
56,8
54,5
59,8
61,5
59,6
53,3
67,6
60,1
59,1
40,9
54,2
57,1
54,0
51,7
53,8
60,6
70,3
49,9
41,4
58,5
65,3
44,1
38,7
41,9
40,6
43,7
40,5
42,8
37,0
50,1
41,6
41,9
45,7
41,2
51,1
22,7
22,6
24,6
30,2
32,5
30,1
26,5
30,0
37,8
22,8
28,4
27,3
44,8
31,0
29,0
35,2
38,5
33,9
27,1
25,5
34,0
45,9
30,9
27,9
43,1
46,2
46,1
44,9
43,5
44,0
47,0
49,8
34,7
46,7
45,7
41,9
45,8
36,6
2,0
4,0
2,2
4,6
4,1
3,9
3,8
3,5
3,9
1,8
3,5
5,7
8,4
6,7
4,7
4,8
4,2
3,7
7,4
1,3
7,0
5,9
3,1
1,9
6,3
8,0
5,2
7,2
5,4
7,2
5,0
6,6
5,7
5,7
6,0
6,6
5,9
5,1
6,6
7,8
4,8
8,4
8,8
6,3
8,1
6,9
4,9
7,8
8,0
7,9
5,8
8,1
9,2
6,0
5,7
8,5
4,8
3,0
9,1
6,8
7,5
4,9
6,5
7,1
6,8
7,3
7,4
8,3
5,2
6,5
9,5
6,0
6,5
5,9
7,2
7,2
0% 20% 40% 60% 80% 100%
110 Stadtzentrum
120 Rheintor/Grafenstraße
130 Hochschulviertel
140 Kapellplatzviertel
150 St. Ludwig mit Eichbergv.
210 Johannesviertel
220 Martinsviertel-West
230 Martinsviertel-Ost
240 Waldkolonie
250 Mornewegviertel
260 Pallaswiesenviertel
270 Am Ziegelbusch
310 Am Oberfeld
320 Mathildenhöhe
330 Woogsviertel
340 An den Lichtwiesen
410 Paulusviertel
420 Alt-Bessungen
430 An der Ludwigshöhe
440 Lincoln-Siedlung
510 Am Südbahnhof
520 Heimstättensiedlung
530 Verlegerviertel
540 Am Kavalleriesand
610 Alt-Arheilgen
620 Arheilgen-Süd
630 Arheilgen-West
640 Arheilgen-Ost
710 Alt-Eberstadt
720 Am Lämmchesberg
730 Villenkolonie
740 Am Frankenstein
750 Kirchtannensiedlung
810 Wixhausen-West
820 Wixhausen-Ost
910 Kranichstein-Süd
920 Kranichstein-Nord
Stadtgebiet insgesamt
Bevölkerung nach Familienstand und statistischen Bezirken am
31.12.2016
ledig verheiratet verwitwet geschieden
Abbildung 13
38
71,3
69,1
67,3
63,9
61,2
60,5
65,2
61,9
41,9
63,5
62,0
59,7
46,4
64,5
65,9
56,6
52,8
58,7
50,5
57,1
54,0
39,3
55,9
51,3
44,5
40,5
39,7
43,0
44,9
45,9
42,6
43,1
44,1
41,4
41,8
37,9
40,4
53,1
21,1
21,6
16,3
22,8
25,0
23,1
20,5
21,9
32,5
25,8
22,7
26,6
29,5
23,1
21,7
26,3
26,7
24,4
26,3
23,3
26,7
31,1
28,3
25,6
28,9
33,1
29,8
30,6
28,1
28,4
28,9
34,1
27,0
29,5
30,0
27,2
31,1
26,4
4,5
5,4
8,0
7,6
7,4
8,3
7,6
8,8
12,3
6,2
7,5
6,7
11,0
6,9
6,8
8,2
10,4
9,6
9,0
7,7
8,7
14,5
8,2
7,8
12,2
12,4
13,8
14,0
12,5
12,6
13,0
10,8
13,7
14,6
13,3
13,7
14,6
10,0
2,3
2,4
6,6
3,8
4,6
6,1
4,9
5,3
7,6
1,9
4,4
4,9
9,5
4,1
3,9
6,3
7,9
5,6
7,8
7,2
6,6
11,2
4,6
6,7
10,5
9,8
12,2
8,7
11,2
9,3
11,3
10,1
8,6
10,2
10,4
13,1
8,7
7,2
0,8
1,5
1,7
1,9
1,9
2,0
1,8
2,1
5,8
2,6
3,4
2,1
3,6
1,5
1,6
2,6
2,2
1,8
6,5
4,7
4,0
3,9
3,0
8,5
3,9
4,3
4,5
3,6
3,3
3,8
4,2
2,0
6,5
4,2
4,5
8,1
5,2
3,3
0% 20% 40% 60% 80% 100%
110 Stadtzentrum
120 Rheintor/Grafenstraße
130 Hochschulviertel
140 Kapellplatzviertel
150 St. Ludwig mit Eichbergv.
210 Johannesviertel
220 Martinsviertel-West
230 Martinsviertel-Ost
240 Waldkolonie
250 Mornewegviertel
260 Pallaswiesenviertel
270 Am Ziegelbusch
310 Am Oberfeld
320 Mathildenhöhe
330 Woogsviertel
340 An den Lichtwiesen
410 Paulusviertel
420 Alt-Bessungen
430 An der Ludwigshöhe
440 Lincoln-Siedlung
510 Am Südbahnhof
520 Heimstättensiedlung
530 Verlegerviertel
540 Am Kavalleriesand
610 Alt-Arheilgen
620 Arheilgen-Süd
630 Arheilgen-West
640 Arheilgen-Ost
710 Alt-Eberstadt
720 Am Lämmchesberg
730 Villenkolonie
740 Am Frankenstein
750 Kirchtannensiedlung
810 Wixhausen-West
820 Wixhausen-Ost
910 Kranichstein-Süd
920 Kranichstein-Nord
Stadtgebiet insgesamt
Haushalte nach Personenzahl und statistischen Bezirken am 31.12.2016
1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 und mehr Personen
Abbildung 14
39
Tabelle 13: Haushalte¹ mit Kindern in Darmstadt nach statistischen Bezirken am 31.12.2016
Statistische Bezirke/
Haushalte
insgesamt
darunter
Stadtteile Paare/Ehepaare Alleinerziehende Haushalte mit mit Kindern Kindern insgesamt
absolut in % absolut in % absolut in %
110 Stadtzentrum 1.214 45 3,7 33 2,7 78 6,4
120 Rheintor/Grafenstraße 3.313 160 4,8 69 2,1 229 6,9
130 Hochschulviertel 410 43 10,5 17 4,1 60 14,6
140 Kapellplatzviertel 3.863 308 8,0 134 3,5 442 11,4
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 4.483 395 8,8 156 3,5 551 12,3
100 DA-MITTE 13.283 951 7,2 409 3,1 1.360 10,2
210 Johannesviertel 3.303 342 10,4 144 4,4 486 14,7
220 Martinsviertel-West 3.899 327 8,4 190 4,9 517 13,3
230 Martinsviertel-Ost 3.584 383 10,7 154 4,3 537 15,0
240 Waldkolonie 2.869 467 16,3 131 4,6 598 20,8
250 Mornewegviertel 617 34 5,5 18 2,9 52 8,4
260 Pallaswiesenviertel 1.940 169 8,7 77 4,0 246 12,7
270 Am Ziegelbusch 3.178 274 8,6 126 4,0 400 12,6
200 DA-NORD 19.390 1.996 10,3 840 4,3 2.836 14,6
310 Am Oberfeld 2.065 329 15,9 55 2,7 384 18,6
320 Mathildenhöhe 1.984 154 7,8 63 3,2 217 10,9
330 Woogsviertel 3.417 269 7,9 121 3,5 390 11,4
340 An den Lichtwiesen 1.516 158 10,4 37 2,4 195 12,9
300 DA-OST 8.982 910 10,1 276 3,1 1.186 13,2
410 Paulusviertel 3.235 414 12,8 108 3,3 522 16,1
420 Alt-Bessungen 3.900 400 10,3 174 4,5 574 14,7
430 An der Ludwigshöhe 979 137 14,0 44 4,5 181 18,5
440 Lincoln-Siedlung 443 59 13,3 20 4,5 79 17,8
400 DA-BESSUNGEN 8.557 1.010 11,8 346 4,0 1.356 15,8
510 Am Südbahnhof 1.967 247 12,6 95 4,8 342 17,4
520 Heimstättensiedlung 3.577 601 16,8 157 4,4 758 21,2
530 Verlegerviertel 4.081 397 9,7 155 3,8 552 13,5
540 Am Kavalleriesand 550 85 15,5 16 2,9 101 18,4
500 DA-WEST 10.175 1.330 13,1 423 4,2 1.753 17,2
Darmstadt-Innenstadt 60.387 6.197 10,3 2.294 3,8 8.491 14,1
610 Alt-Arheilgen 2.133 322 15,1 93 4,4 415 19,5
620 Arheilgen-Süd 2.058 319 15,5 118 5,7 437 21,2
630 Arheilgen-West 3.627 726 20,0 173 4,8 899 24,8
640 Arheilgen-Ost 826 127 15,4 30 3,6 157 19,0
600 DA-ARHEILGEN 8.644 1.494 17,3 414 4,8 1.908 22,1
710 Alt-Eberstadt 2.983 503 16,9 129 4,3 632 21,2
720 Am Lämmchesberg 1.835 300 16,3 90 4,9 390 21,3
730 Villenkolonie 2.122 396 18,7 80 3,8 476 22,4
740 Am Frankenstein 1.730 244 14,1 58 3,4 302 17,5
750 Kirchtannensiedlung 3.091 466 15,1 343 11,1 809 26,2
700 DA-EBERSTADT 11.761 1.909 16,2 700 6,0 2.609 22,2
810 Wixhausen-West 1.154 180 15,6 53 4,6 233 20,2
820 Wixhausen-Ost 1.875 338 18,0 86 4,6 424 22,6
800 DA-WIXHAUSEN 3.029 518 17,1 139 4,6 657 21,7
910 Kranichstein-Süd 3.779 821 21,7 244 6,5 1.065 28,2
920 Kranichstein-Nord 1.592 269 16,9 110 6,9 379 23,8
900 DA-KRANICHSTEIN 5.371 1.090 20,3 354 6,6 1.444 26,9
Darmstadt-Außenbezirke 28.805 5.011 17,4 1.607 5,6 6.618 23,0
Stadtgebiet insgesamt 89.192 11.208 12,6 3.901 4,4 15.109 16,9
¹ Die Haushaltsgenerierung nach HHGen umfasst alle Personen im Haushalt, sowohl mit Haupt- als auch mit
Nebenwohnung
40
2.1.6 Wahlbeteiligung
Die Wahlforschung unterstellt einen Zusammenhang zwischen der Wahlbeteiligung und sozialen bzw.
sozioökonomischen Lebenslagen der Bevölkerung. Die Wahlbeteiligung gibt Aufschluss darüber, wie
sehr die Wohnbevölkerung von ihrer Mögli chkeit formeller gesellschaftlicher Partizipation Gebrauch
macht. Die These lautet dabei, je schwieriger die soziale Lage, desto niedriger die Wahlbeteiligung und
desto größer das Desinteresse am politischen Geschehen.
In Hessen haben Ausländer*innen mit e iner EU -Staatsbürgerschaft bei Kommunal - und
Oberbürgermeisterwahlen ein Wahlrecht. Grundlage der Darstellung ist daher die Kommunal - und
Oberbürgermeisterwahl 2017, da diese das Wahlverhalten der Darmstädter Wahlbevölkerung am
deutlichsten wiedergeben.
Der Zusammenhang zwischen schwierigen Lebenslagen und einer niedrigen Wahlbeteiligung zeigt sich
ziemlich deutlich. Die Wahlbeteiligung in den Bezirken in Eberstadt -Süd fällt rund 19 % niedriger aus
als die gesamtstädtische Wahlbeteiligung. Auch die Bezirke Kranichstein-Nord, Pallaswiesenviertel,
Mornewegviertel und Am Kavalleriesand weisen auffällige Abweichungen zum Durchschnitt auf.
Fast alle Bezirke, die im Sozialindex besser als der städtische Durchschnitt liegen, weisen eine
durchschnittliche oder überdurchschnittliche Wahlbeteiligung auf. Grundsätzlich kann man also
festhalten, dass eine niedrige Wahlbeteiligung auch in Darmstadt mit hoch belasteten ökonomischen
Faktoren in Verbindung gebracht werden kann. In den Bezirken, in denen die Bewohner*innen größeres
ökonomisches Potential besitzt, ist deren Bereitschaft kommunalpolitischer Einflussnahme von
vorneherein höher einzuschätzen. Die Daten zur Wahlbeteiligung können im Anhang aus den Tabellen
43 und 44 entnommen werden. Auf Seite 83 im Anhang sind die Darmstädter Wahlbezirke abgebildet.
2.1.7 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Wohnort
Die Beschäftigtenquote dient der Beurteilung des Beschäftigungsstandes. Sie zeigt an, in welchem
Umfang sich soziodemographische Voraussetzungen, insbesondere Zahl und Struktur der Bevölkerung,
auf die Beschäftigung auswirken. Die Beschäftigungsquote gibt den Anteil der
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Altersklasse der 15 bis 65 -Jährigen an der
gleichaltrigen Bevölkerung wieder.
Der Bundesdurchschnitt liegt im Erhebungszeitraum bei 57,4% (vgl. Bundesagentur für Arbeit) , die
städtische Beschäftigungsquote hingegen fällt mit 53,3% deutlich niedriger aus. Sie ist aber im
Vergleich zum Sozialatlas 2013 um 4,3%-Punkte gestiegen. Unter dem städtischen Durchschnitt liegen
deutlich der Bezirk An der Ludwigshöhe (430) mit 32,3%, dann der Bezirk Lincoln-Siedlung (440) mit
38,5% un d das Mornewegviertel (250) mit 40,1%. Auch die restlichen belasteten Bezirke des
Sozialindex, wie Am Kavalleriesand (540), Pallaswiesenviertel (260), Kirchtannensiedlung (750) und der
Stadtteil Kranichstein liegen unter dem städtischen Durchschnitt. Bei den beiden Bezirken Am Oberfeld
(50,8%) und Villenkolonie (49,8%) ist zu vermuten, dass hier vermehrt Beamte, Selbstständige und
andere nicht sozialversicherungspflichtige Erwerbstätige leben, die bei dieser Kennzahl nicht enthalten
sind.
Im Anhang werden in der Tabelle 48 die Beschäftigten zudem nach Geschlecht und ausländischer
Staatsangehörigkeit dargestellt. Der Anteil der ausländischen Beschäftigten an allen
sozialversicherungspflichten Beschäftigten liegt stadtweit bei 18,5%. Die Bezirke Mornewegviertel (250)
mit 40,6% und Pallaswiesenviertel (260) mit 35,4% haben dabei die höchsten Werte. Dagegen weisen
die Bezirke Am Frankenstein (740) mit 7,5% und die Villenkolonie (730) mit 8,5% – gemessen an der
Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten – den geringsten Ausländeranteil aus.
41
Tabelle 14: Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort zum 31.12.2016
Bevölkerung Beschäftigte Beschäftigten- Bevölkerung Beschäftigten-
Statistische Bezirke/Stadtteile insgesamt insgesamt anteil im Alter von quote
15 - 65 Jahre
110 Stadtzentrum 1.660 747 45,0 1.415 52,8
120 Rheintor/Grafenstraße 4.698 2.093 44,6 3.958 52,9
130 Hochschulviertel 625 266 42,6 507 52,5
140 Kapellplatzviertel 5.952 2.448 41,1 4.417 55,4
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 7.085 3.040 42,9 5.226 58,2
210 Johannesviertel 5.376 2.133 39,7 4.036 52,8
220 Martinsviertel-West 5.991 2.487 41,5 4.585 54,2
230 Martinsviertel-Ost 5.786 2.481 42,9 4.376 56,7
240 Waldkolonie 5.827 2.153 36,9 4.141 52,0
250 Mornewegviertel 939 323 34,4 805 40,1
260 Pallaswiesenviertel 3.182 1.169 36,7 2.481 47,1
270 Am Ziegelbusch 5.118 1.905 37,2 3.716 51,3
310 Am Oberfeld 3.940 1.172 29,7 2.309 50,8
320 Mathildenhöhe 2.995 1.190 39,7 2.125 56,0
330 Woogsviertel 5.186 2.205 42,5 3.874 56,9
340 An den Lichtwiesen 2.567 801 31,2 1.819 44,0
410 Paulusviertel 5.692 1.939 34,1 3.951 49,1
420 Alt-Bessungen 6.436 2.588 40,2 4.671 55,4
430 An der Ludwigshöhe 1.946 402 20,7 1.243 32,3
440 Lincoln-Siedlung 800 245 30,6 637 38,5
510 Am Südbahnhof 3.524 1.279 36,3 2.372 53,9
520 Heimstättensiedlung 7.447 2.958 39,7 5.004 59,1
530 Verlegerviertel 6.819 2.753 40,4 5.222 52,7
540 Am Kavalleriesand 1.111 310 27,9 835 37,1
610 Alt-Arheilgen 4.231 1.721 40,7 2.953 58,3
620 Arheilgen-Süd 4.170 1.412 33,9 2.477 57,0
630 Arheilgen-West 7.647 2.924 38,2 5.012 58,3
640 Arheilgen-Ost 1.634 677 41,4 1.063 63,7
710 Alt-Eberstadt 5.904 2.166 36,7 3.931 55,1
720 Am Lämmchesberg 3.561 1.182 33,2 2.235 52,9
730 Villenkolonie 4.273 1.276 29,9 2.562 49,8
740 Am Frankenstein 3.309 1.084 32,8 1.972 55,0
750 Kirchtannensiedlung 6.432 1.915 29,8 4.121 46,5
810 Wixhausen-West 2.366 938 39,6 1.594 58,8
820 Wixhausen-Ost 3.846 1.529 39,8 2.474 61,8
910 Kranichstein-Süd 8.608 2.516 29,2 5.368 46,9
920 Kranichstein-Nord 3.299 1.079 32,7 2.102 51,3
Stadtgebiet insgesamt 159.982 59.506 37,2 111.589 53,3
Keine Zuordnung möglich 87
Beschäftigtenanteil: Beschäftigte auf 100 Einwohnerinnen und Einwohner
Beschäftigtenquote: Beschäftigte auf 100 Einw. Im Alter von 15 bis unter 65 Jahre
42
2.2 Kinder, Jugend und Familie
2.2.1 Kinderbetreuung
Aus familien- und dabei besonders unter frauenpolitischen Gesichtspunkten sind Betreuungsplätze im
Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von größter Bedeutung. Die Kinder - und
Jugendhilfe verfolgt mit dem Angebot der Kinderbetreuung das Ziel , Kinder in ihrer
Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern, sie zu bilden und nicht zuletzt auch
einen Beitrag zum Kinderschutz zu leisten.
Wie bereits beschrieben, wachsen in Darmstadt sowohl die Bevölkerung insgesamt als auch die
Altersgruppe der 0 bis 6,5-Jährigen kontinuierlich. So stieg im Vergleich zum Sozialatlas 2013 die Zahl
der Kleinkinder (0 bis 3 -Jährige) von 4.258 auf 4.705 Kleinkinder. Bei den 3 bis 6,5-jährigen ist im
gleichen Zeitraum die Zahl um 334 Kinder auf 5.112 Kinder angewachsen.
Im Folgenden werden die Versorgungsquoten der Kinder von 0 bis unter 3 Jahren (U3 Betreuung) und
der Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt beleuchtet. Im Hinblick auf die Darstellung der U3
Betreuung und der Kinderbetreuung bis zum Schuleintritt werden mehrere Statistische Bezirke
zusammengefasst. Dies geschieht, weil sonst aufgrund der räumlichen Lage d er
Betreuungseinrichtungen große Verzerrungen entstehen würden. Die Aspekte der Wohnortnähe versus
Arbeitsplatznähe bleiben unberücksichtigt. Die Versorgungsquote gibt somit immer das Verhältnis der
im Stadtteil lebenden Kinder z u vorhandenen Plätzen an. Außerdem wurde auch die Reduzierung der
Platzzahl durch Integrationsmaßnahmen außer Acht gelassen. Die nachfolgende Tabelle schließt bei
den 0 bis unter 3-Jährigen die Plätze der Tagespflege mit ein.
Tabelle 15: Verhältnis der Platzzahl in Kinderbetreuung zu Kindern (Versorgungsquote) nach
Altersgruppen und Stadtteilen zum 31.12.2016
Stadtteile
Alter von … bis unter … Jahren
0 - 3 3 - 6,5
Kinder Plätze Versorgung in % Kinder Plätze Versorgung in %
100 DA-Mitte 531 195 36,7 454 300 66,1
200 DA-Nord 984 436 44,3 999 1080 108,1
300 DA-Ost 389 152 39,1 393 438 111,5
400 DA-Bessungen 412 219 53,2 446 609 136,5
500 DA-West 526 271 51,5 583 472 80,9
600 DA-Arheilgen 528 253 47,9 605 661 109,5
700 DA-Eberstadt 712 243 34,1 874 833 95,3
800 DA-Wixhausen 221 89 40,3 195 202 103,6
900 DA-Kranichstein 402 149 37,1 563 480 85,3
Stadtgebiet
insgesamt 4.705 2.007 42,7 5.112 5.075 99,3
43
Das Angeb ot an Betreuungsplätzen für
Kleinkinder (0 bis unter 3-Jährige) hat sich im
Vergleich zum Sozialat las 2013 deutlich
verbessert. D er städtische Durchschnitt liegt
nunmehr bei einer Versorgungsquote von
42,7% (2013: 33,6%) . Die 2007 beim
bundesweiten Krippengipfel festgelegte U3 -
Versorgungsquote von 35% ist für Darmstadt
aufgrund spezifischer lokaler
Rahmenbedingungen als nicht bedarfsdeckend
zu sehen. Vielmehr wird derzeit eine stadtweite
Versorgungsquote von mindestens 45%
angestrebt (siehe Versorgungsbericht 2016).
Die Innenstadtversorgung an
Kinderbetreuungsplätzen liegt durchschnittlich
bei 44,96%. I n den Außenbezirken liegt sie
jedoch unterdurchschnittlich bei 39,85%.
Dabei ist anzumerken, dass die
Versorgungsquote seit Veröffentlichung des Sozialatlas 2013 auch in d en Außenb ezirken deutlich
verbessert hat (2013: 26,1%) . Eine Ursache liegt i nsbesondere im Stadtteil Arheilgen , wo durch den
Ausbau von Betreuungsplätzen die Versorgungsquote von 28,8% (Sozialatlas 2013) auf 47,9%
gestiegen ist. Besonders defizitär ist das Platzangebot noch in Eberstadt (34,1%), sowie - wenn auch in
geringerem Ausmaß - in Darmstadt-Mitte (36,7%) und in Kranichstein (37,1%). Und dies, obwohl sich
in Eberstadt und Kranichstein nach dem Sozialindex, die am stärksten belasteten Bezirke befinden. Im
Bezirk Kirchtannensiedlung (750) wie auch in Kranichstein-Süd (910) leben stadtweit die meisten 0 bis
unter 3-Jährigen. Eine nähere Betrachtungsweise und die weiteren Planungsschritte für den Ausbau von
Kindertagesbetreuungsplätzen können dem jährlich erscheinenden Bericht zum Versorgungsgrad in der
Kinderbetreuung entnommen werden.
Die Anzahl der Plätze der 3 bis 6,5 - Jährigen ist
im Vergleich zum Sozialatlas 2013 von 4.524
Plätze auf 5.075 gestiegen. A uch die
Versorgungsquote ist von 94,7% auf 99,3%
gestiegen. Aus planerischer Sicht wird eine
Versorgungsquote von 10 5% angestrebt, damit
u.a. auch Integrationskinder bedarfsgerecht
berücksichtigt werden können. Die
Versorgungsquote der Kinderbetreuung weist
besonders in der Stadtmitte (66,1%) weiterhin
einen e rheblichen Bedarf beim Ausbau von
Plätzen aus. Wie schon im U3 -Bereich, besteht
in Eberstadt und Kranichstein auch für Kinder
dieser Altersgruppe eine unterdurchschnittliche
Versorgungslage. Ebenso in Darmstadt -West
setzt sich der im Sozialatlas 2013 berei ts
beschriebene Bedarf weiter fort. Allerdings
schafft die sehr gute Versorgungslage im
Abbildung 15
Abbildung 16
44
angrenzenden Stadtteil Bessungen Entlastung, sowohl für den Stadtteil West als auch für die Stadtmitte
(vgl. Versorgungsbericht 2016).
Wegen der nachrückenden geburtens tarken Jahrgänge steigt der Bedarf weiter. Auch hier werden
weitere Schritte zum Ausbau von Kindertagesbetreuungsplätzen fortgeführt.
2.2.2 Hilfen zur Erziehung
Die Hilfen zur Erziehung sind Leistungen nach dem SGB VIII. Dieser Rechtsanspruch wird gewähr t,
wenn eine dem Wohl des Kinde s oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet
und die Hilfe für die Entwicklung geeignet und notwendig ist. Personensorgeberechtigte haben die
Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Die Hilfen sind sozialpädagogische
Dienstleistungen, die in ganz unterschiedlichen Formen, ambulant oder stationär , erbracht werden
können. Einflussfaktoren zur Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung sind neben der individuellen
Bedarfssituation der Familie auch die zur Verfügung stehende Infrastruktur in Sachen Dienstleistungen
für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien
im entsprechenden sozialen Nahraum.
Darüber hinaus spielt die familiäre
Infrastruktur eine wichtige Rolle. Im
Folgenden sind die Hilfen zur Erziehung nach
§ 27 ff SGB VII (ohne Berücksichtigung der
Kostenerstattungsfälle) im Bereich der
Vollzeitpflege abgebildet. In Tabelle 16 wird
die Anzahl der von Leistungen betroffenen
Kindern und Jugendlichen ins Verhältnis zu
allen im Bezirk lebenden Kindern und
Jugendlichen gesetzt.
Der städtische Durch schnitt bei der
Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung ist
im Ve rgleich zum Sozialatlas 2013 gleich
geblieben. Er liegt weiterhin bei 2,0 Kindern
pro 100 Einwohner*innen unter 18 Jahren. Zu
beachten ist dabei allerdings, dass es 210
Fälle gibt, die keinem Statistischen Bezirk
zugeordnet werden können. Im Jahr 2016 kam es durch die gestiegene Anzahl an unbegleiteten
minderjährigen Ausländer*innen auch zu einem Anstieg der Fälle na ch SGB VIII, diese können aber
nicht unbedingt regional zugeordnet werden. Der Bezirk Kirchtannensiedlung (750) führt deutlich die
Spitze bei der Gewährung von Hilfen zur Erziehung an. Dieser Bezirk ist auch im Sozialindex derjenige
mit der stärksten Belas tung. Im Vergleich zum Sozialatlas 2013 sind die Hilfen dort sogar noch –
bezogen auf den städtischen Durchschnitt – leicht angestiegen. Gleichzeitig hat dieser Bezirk eine sehr
geringe Versorgungsquote hinsichtlich der Betreuungsplätze in der Kindertagesbetreuung sowohl für die
0 bis unter 3-Jährigen als auch für die 3 bis 6,5-Jährigen.
An zweiter Stelle der Belastungen steht der Bezirk Mornewegviertel (250), der einen nie drigen
Jugendquotienten aufweist und in dem absolut gesehen wenige Kinder und Jugendliche im Alter bis zu
18 Jahren leben . Im Sozialatlas 2013 war noch der Bezirk Am Kavalleriesand (540) an zweiter Stelle,
dieser ist nun nicht mehr im belasteten Bereich bei den Hilfen zu Erziehu ng zu finden. Die drei Bezirke
Martinsviertel-West (220), Ver legerviertel (530) und Stadtzentrum (110) liegen im Sozialindex im
Durchschnittsbereich, weisen jedoch bei den Hilfen zur Erziehung hohe Werte aus. Dabei war der Bezirk
Abbildung 7
45
Stadtzentrum im Sozialatlas 2013 noch im Durchschnittsbereich. Die Bezirke Am Ziegelbus ch (270),
Woogsviertel (330), Rheintor/Grafenstraße (120) und Mathildenhöhe (320) befinden sich nicht mehr im
belasteten Bereich wie noch im Sozialatlas 2013. Das Pallaswiesenviertel (260) zählt ebenfalls bei der
Leistungsgewährung der Hilfen zur Erziehung zu den Bezirken, die mehr als 66% über dem städtischen
Durchschnitt belastet ist. Dieser gehört auch im Sozialindex insgesamt mit zu den belasteten Gebieten.
Dennoch ist ein enger Zusammenhang der erzieherischen Hilfen und der Belastung im Sozialindex nicht
immer zu sehen. So sind Kranichstein-Süd (910) und Kranichstein-Nord (920) im Sozialindex sehr weit
oben auf der Belastungsskala, beide weisen jedoch im Bereich der Hilfen zur Erziehung
Durchschnittswerte auf.
46
Tabelle 16: Empfänger*innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2016,
sortiert nach Höhe der Leistungsdichte
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen
Statistische Bezirke/ in Hilfe im Alter von je 100
Stadtteile zur Erziehung unter 18 Jahren Einwohner*innen im Alter
nach SGB VIII von unter 18 Jahren
absolut absolut in %
750 Kirchtannensiedlung 98 1.477 6,6
250 Mornewegviertel 5 90 5,6
260 Pallaswiesenviertel 18 433 4,2
220 Martinsviertel-West 32 812 3,9
530 Verlegerviertel 32 908 3,5
110 Stadtzentrum 4 120 3,3
820 Wixhausen-Ost 17 696 2,4
720 Am Lämmchesberg 15 625 2,4
140 Kapellplatzviertel 16 688 2,3
510 Am Südbahnhof 13 594 2,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 19 873 2,2
710 Alt-Eberstadt 22 1.059 2,1
270 Am Ziegelbusch 13 632 2,1
640 Arheilgen-Ost 5 248 2,0
330 Woogsviertel 12 599 2,0
230 Martinsviertel-Ost 16 833 1,9
920 Kranichstein-Nord 12 659 1,8
910 Kranichstein-Süd 33 2.016 1,6
810 Wixhausen-West 6 371 1,6
610 Alt-Arheilgen 11 685 1,6
520 Heimstättensiedlung 20 1.267 1,6
120 Rheintor/Grafenstraße 5 334 1,5
540 Am Kavalleriesand 3 220 1,4
620 Arheilgen-Süd 10 742 1,3
240 Waldkolonie 13 1.051 1,2
320 Mathildenhöhe 4 333 1,2
740 Am Frankenstein 5 472 1,1
210 Johannesviertel 8 763 1,0
630 Arheilgen-West 14 1.495 0,9
420 Alt-Bessungen 8 892 0,9
430 An der Ludwigshöhe 3 403 0,7
410 Paulusviertel 6 822 0,7
730 Villenkolonie 5 823 0,6
340 An den Lichtwiesen 1 335 0,3
130 Hochschulviertel 0 91 0,0
310 Am Oberfeld 0 660 0,0
440 Lincoln-Siedlung 0 148 0,0
Stadtgebiet insgesamt 504 25.269 2,0
Außerhalb 210
47
2.2.3 Kinder im Leistungsbezug
Der Faktor Grundsicherung für Arbeitssuchende SGB II ist einer der fünf Faktoren des Sozialindex und
wurde bereits behandelt. Im Folgenden werden jedoch die Anspruchsberechtigten nach SGB II
differenziert, und zwar nach dem Erhalt der Regelleistung bzw. des Sozialgeldes.
Die Leistungsempfänger*innen des Sozialgeldes sind Personen, die nicht erwerbsfähig sind und in einer
Bedarfsgemeinschaft mit einem erwerbsfähigen Hilfeberechtigten leben. Hierzu zählen alle in einer
Bedarfsgemeinschaft lebenden Kinder unt er 15 Jahren, dauerhaft erwerbsunfähige Minderjährige bis
zum 18. Lebensjahr sowie volljährige Hilfebedürftige, die vorübergehend erwerbsgemindert sind. Der
Anteil der nicht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen wird hier auf die Altersklasse der unter 15 -Jährigen
bezogen. Er lässt sich als Indikator für Kinderarmut lesen. Die Anzahl der volljährigen Hilfebedürftigen,
die nur vorübergehend erwerbsgemindert sind, ist gering und bleibt daher bei der folgenden Tabelle
unberücksichtigt.
Tabelle 17 verdeutlicht bei den Leistungsbezieher*innen nach SGB II den Anteil der hilfebedürftigen
Kinder und Jugendlichen zu den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Im Bezirk Kirchtannensiedlung (750)
leben 60,8% leben Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren von Leistungen des SGB II. Dies bedeutet
im Vergleich zum Sozialatlas 2013 eine Steigerung der von Kinderarmut Betroffenen um 6,1
Prozentpunkte. In den Bezirken Pallaswiesenviertel und Mornewegviertel haben sich die Anteile im
Vergleich zum Sozialatlas 2013 reduziert, allerdings sind dennoch noch 35,1% aller Kinder und
Jugendlichen im Mornewegviertel im SGB -II-Bezug, im Pallaswiesenviertel 44,4%. Ebenso sind im
Bezirk An der Ludwigshöhe (430 ) die Werte im Vergleich zum Sozialatlas 2013 um 27,5 -%-Punkte
gestiegen und im Bezirk Hochschulviertel um 12,6 %- Punkte.
In Kranichstein-Nord (920) liegt der Anteil der betroffenen Kinder und Jugendlichen immer noch mit
37,5 % sehr hoch. Allerdings hat sich der Anteil der betroffenen Kindern und Jugendlichen um 5,4%-
Punkte ver ringert. Interessant sind auch die Bezirke, in denen die Gruppe n in ihrer Belast ung stark
voneinander abweichen. So sind in den Statistischen Bezirken Rheintor/Grafenstraße (120) und
Mornewegviertel (250) die Quoten der über 15 -Jährigen Leistungsempfänger* innen im städtischen
Durchschnittsbereich. Bei den nicht erwerbsfähigen Hilfeempfänger*innen liegen sie indes deutlich im
starken bis sehr starken Belastungsbereich.
Laut einer Studie der Bertelsmann -Stiftung über Armutsmuster in Kindheit und Jugend haben Kinder
und Jugendliche das höchste Armutsrisiko, wenn sie in alleinerziehenden Familien aufwachsen.
Interessant ist deshalb auch die Betrachtung der alleinerziehenden Hilfebedürftigen.
Im gesamten Stadtgebiet sind 14,3% der Hilfebedürftige n alleinerziehend. Der höchste Wert von 20,0
% wird im Bezirk Am Lämmchesberg (720) erreicht. Dieser Bezirk ist weder bei den Einzelfaktoren
noch beim Sozialindex in einem belasteten Bereich zu finden . Ebenfalls hoch ist der Anteil im
Hochschulviertel (130), mit 19,4 % in der Kirchtannensiedlung (750) mit 18,9% und im Verlegerviertel
(530) mit 18,5 %.
48
Tabelle 17: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016 nach
Erwerbsfähigkeit
erwerbs- Einw. in % nicht erwebs- Einw. in %
Statistische Bezirke/Stadtteile fähige Hilfe- 15 bis unter fähige Hilfe- unter 15
bedürftige 65 Jahre bedürftige Jahre
110 Stadtzentrum 75 1.415 5,3 21 99 21,2
120 Rheintor/Grafenstraße 404 3.958 10,2 109 297 36,7
130 Hochschulviertel 31 507 6,1 15 70 21,4
140 Kapellplatzviertel 239 4.417 5,4 96 592 16,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 379 5.226 7,3 182 758 24,0
210 Johannesviertel 268 4.036 6,6 64 641 10,0
220 Martinsviertel-West 403 4.585 8,8 179 688 26,0
230 Martinsviertel-Ost 403 4.376 9,2 168 743 22,6
240 Waldkolonie 374 4.141 9,0 161 888 18,1
250 Mornewegviertel 81 805 10,1 26 74 35,1
260 Pallaswiesenviertel 519 2.481 20,9 166 374 44,4
270 Am Ziegelbusch 282 3.716 7,6 155 539 28,8
310 Am Oberfeld 25 2.309 1,1 1 577 0,2
320 Mathildenhöhe 155 2.125 7,3 78 292 26,7
330 Woogsviertel 268 3.874 6,9 94 518 18,1
340 An den Lichtwiesen 37 1.819 2,0 15 266 5,6
410 Paulusviertel 72 3.951 1,8 18 671 2,7
420 Alt-Bessungen 239 4.671 5,1 72 762 9,4
430 An der Ludwigshöhe 169 1.243 13,6 93 316 29,4
440 Lincoln-Siedlung 42 637 6,6 20 128 15,6
510 Am Südbahnhof 245 2.372 10,3 133 501 26,5
520 Heimstättensiedlung 192 5.004 3,8 95 1.037 9,2
530 Verlegerviertel 405 5.222 7,8 206 789 26,1
540 Am Kavalleriesand 111 835 13,3 68 182 37,4
610 Alt-Arheilgen 226 2.953 7,7 92 543 16,9
620 Arheilgen-Süd 211 2.477 8,5 123 617 19,9
630 Arheilgen-West 338 5.012 6,7 170 1.246 13,6
640 Arheilgen-Ost 54 1.063 5,1 18 212 8,5
710 Alt-Eberstadt 192 3.931 4,9 79 869 9,1
720 Am Lämmchesberg 145 2.235 6,5 96 519 18,5
730 Villenkolonie 48 2.562 1,9 18 691 2,6
740 Am Frankenstein 62 1.972 3,1 18 378 4,8
750 Kirchtannensiedlung 1.266 4.121 30,7 763 1.255 60,8
810 Wixhausen-West 97 1.594 6,1 55 303 18,2
820 Wixhausen-Ost 179 2.474 7,2 99 585 16,9
910 Kranichstein-Süd 1.169 5.368 21,8 818 1.697 48,2
920 Kranichstein-Nord 364 2.102 17,3 204 544 37,5
Stadtgebiet insgesamt 9.769 111.589 8,8 4.788 21.261 22,5
Keine Zuordnung möglich 21 8
49
2.3 Ältere Menschen – Hilfe zur Pflege
Hilfe zur Pflege ist eine bedarfsorientierte Sozialleistung nach dem SGB XII zur Unterstützung
pflegebedürftiger Personen, die den notwendigen Pflegeaufwand nicht aus eigenen Mitteln sicherstellen
können. Der Bedarf definiert sich darin, dass die jeweilig e Person aufgrund einer dauerhaften
körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und
regelmäßigen Verrichtungen des Alltags erheblich eingeschränkt ist und der Hilfe bedarf. In der Regel
handelt es sich bei der Hi lfe zur Pflege um eine ergänzende Leistung zur Pflegeversicherung.
Grundsätzlich können dies betroffene Personen jedes Alters sein. Allerdings kumuliert sich die Hilfe zur
Pflege in den höheren Altersstufen, was auch damit korreliert, dass es einen deutlic h höheren Anteil
weiblicher Leistungsbezieherinnen gibt.
Der städtische Durchschnitt bei der Hilfe zur Pflege pro 1.000 Einwohner*innen ist im Vergl eich zum
Sozialatlas 2013 um 0,6 %-Punkte leicht gesunken und liegt nun derzeit bei 2,6. Auffällig ist, dass die
meisten Bezirke entweder weit über dem
Durchschnitt oder weit unter dem städtischen
Durchschnitt liegen. Die absolute Anzahl an
Empfänger*innen von Hilfen zur Pflege ist mit
413 im gesamten Stadtgebiet allerdings sehr
gering.
Besonders hohe Werte erre ichen die Bezirke
Martinsviertel-West (220), An der
Ludwigshöhe (430), Arheilgen-Süd (620) und
die Kirchtannensiedlung (750). Wie bereits
im Sozialatla s 2013 liegt d er Statistische
Bezirk Martinsviertel-West (220) deutlich
über dem städtischen Durchschnitt , obwohl
er einen geringen Altenquotienten aufweist .
Im Gegensatz zum Sozialatlas 2013 ist der
Bezirk Am Südbahnhof (510) zwar noch im
überdurchschnittlichen Bereich, ist aber von
der ersten Stelle in der Skala um sechs
Positionen nach unten gefallen. Besonders
auffällig ist, dass die Werte der weiblichen Leistungsbezieherinnen in den meisten Bezirken extrem über
dem Durchschnitt liegen. Ferner ist zu beachten, dass in den Bezirken Martinsviertel-West (220), Am
Südbahnhof (510), An der Ludwigshöhe (430) und in der Kirchtannensiedlung (750) größere
Pflegeeinrichtungen liegen. Im Sozialin dex hingegen liegt der Bezirk An der Ludwigshöhe (430) im
Durchschnittsbereich, sowie die Bezirke Martinsviertel-West (220) und Am Südbahnhof (510). Auch der
Bezirk Arheilg en-Süd (620) weist hohe Belastungswerte auf. Es gibt viele Bezirke, die keine einzige
Person aufweisen, die Leistungen im Rahmen Hilfe zur Pflege erhält: Hochschulviertel (130), Am
Kavalleriesand (540), Arheilgen -Ost (640), Am Frankenstein (740), Wixhausen -West (810) und
Wixhausen-Ost (820).
Betrachtet man den Sozialindex, so ist aufgrund der sozioökonomischen Situation davon auszugehen,
dass bei den zuletzt genannten Bezirken mögliche pflegebedürftige Personen aufgrund ihrer eigenen
finanziellen Mittel keinen Anspruch auf Hilfe zur Pflege haben.
50
Tabelle 18: Empfänger*innen von Hilfe zur Pflege in Darmstadt zum 31.12.2016, sortiert nach
Leistungsdichte
Statistische Bezirke Empf. Hilfe zur Pflege auf 1 000 Einw.
männlich weiblich insg. männl. weibl. insg.
220 Martinsviertel-West 16 31 47 5,3 10,5 7,8
430 An der Ludwigshöhe 1 13 14 1,0 14,5 7,2
620 Arheilgen-Süd 10 20 30 5,1 9,0 7,2
750 Kirchtannensiedlung 13 33 46 4,1 10,1 7,2
210 Johannesviertel 17 19 36 6,0 7,4 6,7
270 Am Ziegelbusch 6 22 28 2,2 9,3 5,5
510 Am Südbahnhof 4 15 19 2,3 8,6 5,4
920 Kranichstein-Nord 7 9 16 4,4 5,3 4,8
140 Kapellplatzviertel 5 18 23 1,7 6,1 3,9
910 Kranichstein-Süd 8 25 33 1,9 5,7 3,8
320 Mathildenhöhe 0 9 9 0,0 6,0 3,0
260 Pallaswiesenviertel 6 2 8 3,3 1,5 2,5
630 Arheilgen-West 9 10 19 2,4 2,6 2,5
250 Mornewegviertel 2 0 2 3,4 0,0 2,1
120 Rheintor/Grafenstraße 2 7 9 0,7 3,7 1,9
530 Verlegerviertel 5 8 13 1,4 2,6 1,9
110 Stadtzentrum 2 1 3 2,1 1,4 1,8
720 Am Lämmchesberg 2 4 6 1,1 2,2 1,7
310 Am Oberfeld 0 6 6 0,0 2,9 1,5
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 3 6 9 0,8 1,7 1,3
440 Lincoln-Siedlung 1 0 1 2,2 0,0 1,3
610 Alt-Arheilgen 1 4 5 0,5 1,9 1,2
330 Woogsviertel 3 3 6 1,1 1,2 1,2
420 Alt-Bessungen 4 3 7 1,2 0,9 1,1
230 Martinsviertel-Ost 2 2 4 0,7 0,7 0,7
520 Heimstättensiedlung 3 1 4 0,8 0,3 0,5
240 Waldkolonie 2 1 3 0,7 0,4 0,5
710 Alt-Eberstadt 2 1 3 0,7 0,3 0,5
730 Villenkolonie 1 1 2 0,5 0,4 0,5
340 An den Lichtwiesen 1 0 1 0,7 0,0 0,4
410 Paulusviertel 0 1 1 0,0 0,4 0,2
130 Hochschulviertel 0 0 0 0,0 0,0 0,0
540 Am Kavalleriesand 0 0 0 0,0 0,0 0,0
640 Arheilgen-Ost 0 0 0 0,0 0,0 0,0
740 Am Frankenstein 0 0 0 0,0 0,0 0,0
810 Wixhausen-West 0 0 0 0,0 0,0 0,0
820 Wixhausen-Ost 0 0 0 0,0 0,0 0,0
Stadtgebiet insgesamt 138 275 413 1,7 3,5 2,6
51
2.4. Zusammenfassung ausgewählter Bezirke
Der Sozialindex weist insgesamt sieben Statistische Bezirke mit hohen Belastungen aus. Es handelt sich
hierbei um die Bezirke 750 Kirchtannensiedlung, 250 Mornewegviertel, 440 Lincoln -Siedlung, 920
Kranichstein-Nord, 910 Kranichstein -Süd, 540 Am Kavalleriesand und 260 Pallaswiesenviertel. Diese
müssen verstärkt in den Blick genommen werden, um weitere Maßnahmen zur Verbesserung der
Situation zu entwickeln bzw. einzusetzen. Auch der Bezirk 270 Am Ziegelbusch, der sich an der
Schwelle zu einer sehr hohen Belastung befindet, muss gesondert betrachtet werden. Ziel muss sei n,
diese frühzeitig mit entsprechenden sozialraumorientierten und bedarfsgerechten Handlungskonzepten
zu stützen bzw. die Lage zu verbessern. Dafür leistet dieser Sozialatlas eine datenbasierte Grundlage.
Im ersten Teil des Sozialatlas werden der Sozialind ex und seine fünf Faktoren vorgestellt. Im zweiten
Teil werden ausgewählte Daten zu bestimmten Themen und Zielgruppen auf Ebene der Statistischen
Bezirke näher betrachtet und mit den Ergebnissen des Sozialindex verknüpft. Diese Verknüpfung soll im
Folgenden grafisch dargestellt werden.
Die sieben Bezirke, die sich im stark belasteten Bereich des Sozialindex befinden, werden i n einem
Netzdiagramm (siehe unten ) mit den Indikatoren Jugendquotient, Altenquotient, Menschen mit
Migrationshintergrund, Hilfen zur Erziehung und Hilfen zur Pflege im Verhältnis zum gesamtstädtischen
Durchschnitt abgebildet. Hier wurde der Indikator Menschen mit Migrationshintergrund gewählt, die die
Ausländer*innen hier bereits eingerechnet sind. Die rot markierte Raute zeigt mit dem W ert 100 den
städtischen Durchschnitt an. Der Ausschlag über den Wert von 100 stellt einen verhältnisgerechten
Wert über dem städtischen Durchschnitt dar, ein Wert unter 100 entsprechend darunter.
Bei den Indikatoren Hilfen zur Erziehung und Hilfe zur Pflege handelt es sich um relativ kleine absolute
Werte. Das bedeutet, dass wenige Leistungsempfänger*innen bereits einen großen Ausschlag in diesem
Diagramm auslösen können. Dies gilt es bei diesen Diagrammen zu beachten.
Bei der Betrachtung der Netzdiagramme fällt auf, dass sich die Bezirke im Hinblick auf die fünf
weiteren Indikatoren unterscheiden. Es wird deutlich, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen
der ökonomischen Belastung nach dem Sozialindex und den 5 Indikatoren gibt. Gemeinsam ist den
dargestellten Bezirken, dass der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund immer über dem
gesamtstädtischen Durchschnitt liegt.
Der Bezirk 750 Kirchtannensiedlung steht an der Spitze des Sozialindex und auch in der Verknüpfung
mit weiteren Indikatoren wird deutlich, dass der Bezirk in allen Bereichen überdurchschnittliche Werte
aufweist. Beim Bezirk 250 Mornewegviertel ist auffälli g, dass es überdurchschnittlich viele
52
Empfänger*innen von Hilfe zur Erziehung gibt – bei einer unterdurchschnittlichen Anzahl an Kindern
und Jugendlichen, die in diesem Bezirk leben.
Vor allem bei den Bezirken 910 Kranichstein Nord, 920 Kranichstein Süd un d 540 Am Kavalleriesand
wird deutlich, dass es keinen Zusammenhang zwischen einer Belastung im Sinne des Sozialindex und
den fünf Indikatoren gibt.
Das Netzdiagramm für den Bezirk 440 Lincoln -
Siedlung ist der Vollständigkeit halber enthalten, da
dieser Bezirk im Sozialindex an zweiter Stelle steht.
Die Lincoln -Siedlung als neuer Statistischer Bezirk
ist zum ersten Mal Untersuchungsgegenstand in
einem Sozialatlas. Der Bezirk ist aufgrund der neu
zu entwickelnden Konversionsfläche zugeschnitten
worden, um dort von Anfang an die
Gebietsentwicklung mit statistischen Daten verfolgen
zu können. Der Bezirk Lincoln -Siedlung (440) weist
derzeit noch eine sehr geringe Bevölkerungszahl auf,
so dass eine sinnvolle und statistisch wertvoll e
Aussagekraft noch nicht gegeben ist und deshalb immer gesondert bei den Analysen betrachtet werden
muss.
53
3. Fazit
Der vorliegende Sozialatlas liefert wichtige Informationen zur Betrachtung der sozialen Lage in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Er weist auf gefährdete Bezirke hin und gibt Hinweise auf künftige
Handlungsfelder der Sozialpolitik. Dies geschieht auf der Grundlage einer umfassenden Datenanalyse
und darauf basierender statistischer Auswertungen. Doch eine quantitative Analyse allein würde zu kurz
greifen, um die Situation vor Ort vollumfänglich erfassen zu können. Welche Erkenntnisse und Schlüsse
können also aus dem Sozialatlas als rein quantitative Quelle gezogen werden, welche Steuerungseffekte
ergeben sich aus dem Sozialatlas für die kommunale Sozialpolitik?
Der Sozialatlas dokumentiert, dass Gemeinwesenarbeit in Darmstadt in den richtigen Bezirken
angesiedelt ist. Gemeinwesenarbeit ist Teil der kommunalen Strateg ie zur Überwindung
sozialräumlicher Armutsdimensionen und Ausgrenzung und leistet einen wichtigen Beitrag bei der
Entwicklung des jeweiligen Stadtteils/Sozialraumes. Standorte befinden sich in Eberstadt
(Stadtteilwerkstatt), im Pallaswiesenviertel (Gemeins chaftshaus), in Arheilgen (Muckerhaus), in der
Waldkolonie (Sigfried-Geppert-Haus), in Kranichstein (Stadtteilwerkstatt) und ganz neu in der Lincoln -
Siedlung (Quartierswerkstatt). Kern der Gemeinwesenarbeit ist – auf der Basis einer emanzipatorischen
Sozialarbeit – die Bewohner*innen der benachteiligten Quartiere zu ermutigen und zu befähigen, sich
für die Interessen und Anforderungen in ihrem Quartier einzusetzen und diese zu artikulieren. Kein
Bezirk oder Quartier gleicht dem anderen, daher orientieren si ch auch die Maßnahmen und Vorhaben
an den Bedingungen vor Ort.
Ein zentraler Baustein in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf ist das
Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt. Mit dem Bund -Länder-Programm Soziale Stadt
unterstützen Bund, Land und Kommune zu jeweils einem Drittel die Stabilisierung und Aufwertung
städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt - und Ortsteile.
Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des
Wohnens sollen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier sorgen
und damit die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration verbessern. Zu den
Fördergebieten in Darmstadt zählen aktuell Kranichstein sowie das Pallaswiesen -Mornewegviertel. Die
Stadtteilwerkstatt im ehemaligen Fördergebiet Eberstadt -Süd wird kommunal weiter finanziert. Im
Rahmen der Sozial -Stadt-Programme gilt es auch zuvorderst, adäquate Beteiligungsstrukturen im
Stadtteil aufzubaue n bzw. zu festigen. Die Kooperation und Vernetzung von allen Akteur innen und
Akteuren im Stadtteil, der Stadt – und Sozialplanung, ökologischer, ökonomischer und kultureller
Aspekte sowie der aktiven Einbindung der Bewohner *innen muss weiterhin gemeinsam v orangetrieben
werden. Die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Stadtteil ist Garant für eine gute Entwicklung.
Bei der Untersuchung der unterschiedlichen Zielgruppen im Sozialatlas fällt die Gruppe der Kinder und
Jugendlichen besonders auf. In drei der nach dem Sozialindex hoch belasteten Bezirke ist der
Jugendquotient überdurchschnittlich hoch. Diese sind aus jugendplanerischer Sicht besonders zu
betrachten. Auch die Zahl der von Kinderarmut betroffenen oder bedrohten Kinder muss näher
betrachtet werden, um den Kindern gleiche Chancen zu ermöglichen. Dazu zählt auch der Ausbau der
Kinderbetreuung in den entsprechenden Bezirken, der in den vergangenen Jahren gerade in den
benachteiligten Stadtteilen enorm vorangetrieben wurde.
Darmstadt ist eine dynam ische und wachsende Stadt mit besonderem Entwicklungspotenzial. Damit
einhergehen allerdings auch steigende Mietpreise bei knapper werdendem Wohnraum. Menschen mit
geringem Einkommen werden es – wie in allen Ballungsräumen - noch schwerer haben als bisher, eine
passende, bezahlbare Wohnung zu finden.
54
Entsprechend ist der Ausbau geförderten Wohnungsbaus eine zentrale politische Zielsetzung. Um
Segregation entgegen zu wirken, müssen auslaufende Bindungen an Sozialwohnungen in bevorzugten
Wohnlagen zum Rückkauf realisiert werden.
Doch quantitative Auswertungen und Daten allein können kein umfängliches Bild über die
Lebensbedingungen in den Quartieren zeichnen. Deswegen müssen die Entwicklungsverläufe von
Sozialräumen kontinuierlich beobachtet und bewertet und mit anderen städtische n Berichten in
Zusammenhang gesetzt werden. 2017 hat die Abteilung Statistik und Stadtforschung mit dem 3.
Demografiebericht Perspektiven für Darmstadt vorgestellt. 2018 wurde die Pflegebedarfsplanung
veröffentlicht und der erste Darmstädter Bildungsberich t wird erscheinen. Jeder dieser Berichte liefert
wichtige Erkenntnisse. Um ein möglichst umfassendes Bild über Korrelationen von
Benachteiligungsfaktoren zu bekommen, müssen die Berichte verknüpft und in einen Zusammenhang
gestellt werden. So können sie ei ne noch größere Wirkung erzielen, als wenn sie nur einzeln betrachtet
werden. Denn kein Lebensbereich steht nur für sich, sondern steht meist in einer Wechselbeziehung zu
anderen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Grundsicherung im Alter und Pflegebedürftig keit oder
Bildungsabschluss und Transferleistungsbezug, um exemplarisch zwei Bereiche herauszunehmen.
Ein weiteres Handlungsfeld betrifft die Sozialberichterstattung an sich. Neben dem Sozialindex
behandelt der Sozialatlas vor allem bestimmte Zielgruppen und deren Bedürfnisse. Nachdem durch den
Index belastete Bezirke identifiziert werden, könnten daran anschließend einzelne Sozialräume auf
kleinteiliger Ebene näher betrachtet werden und die Zielgruppen an dieser Stelle mituntersuchen. So
können auf den Be zirk abgestimmte Maßnahmen und Projekte entwickelt werden. Um dies zu
erreichen, setzt die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf die Zusammenarbeit mit Expert *innen vor Ort,
um die Herausforderungen im Sozialraum gemeinsam anzugehen.
Mit dem Sozialatlas 2018 le gt das Sozialdezernat aktualisierte Daten über die soziale Lage in
Darmstadt vor. Er liefert eine datengestützte Grundlage, auf der Maßnahmen, Projekte oder Ideen fußen
können. Der Sozialatlas ist mit den Koopera tionspartner*innen der Wissenschaftsstadt Da rmstadt,
insbesondere mit den Trägern der Jugend - und Alt enhilfe, den Trägern und Akteur *innen der
Gemeinwesenarbeit, den Vereinen, städtischen Ämtern und in den in Stadtviertel - oder Stadtteilrunden
engagierten ehren - und hauptamtlichen Personen zu erörte rn. Gemeinsam sind inhaltliche
Aufgabenschwerpunkte zu ermitteln. Daher sind alle Interessierten aufgerufen, gemeinsam mit der
Wissenschaftsstadt Darmstadt, vorbeugende Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Armut zu entwickeln.
Die Koordination hiervon übernimmt die städtische Sozialplanung, die den Wissenstransfer zwischen
der Wissenschaftsstadt und ihren Dienststell en sowie den beteiligten Akteur *innen gewährleisten soll.
Die Ergebnisse dieses Diskussionsprozesses werden anschließend den politischen Gremien zur
Entscheidung vorgelegt. Ziel der beteiligten Gremien, Institutionen und fachkundigen Menschen ist es
dabei, die Teilhabechancen aller Bürger*innen zu verbessern.
55
Literatur
Bertelsmann Stiftung (2017): Armutsmuster in Kindheit und Jugend: Längsschnittbetrachtungen von
Kinderarmut, Gütersloh 2017
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2017): Datenreport 2017, Darmstadt 2017
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2012): Darmstadts ausländische Bevölkerung, Statistische Berichte
1/2012, Darmstadt 2012
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2017): Demografiebericht 3. Perspektiven für Darmstadt,
Darmstadt 2017
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2013): Sozialatlas Darmstadt, Beiträge zur Sozialberichterstattung
2013, Darmstadt 2013
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2016): Statistische Berichte 1/2016, Sonderbeitrag: Die Bevölkerung
mit Migrationshintergrund in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt (2016): Bericht der Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung) 2016,
Darmstadt 2016
56
Anhang
57
Tabelle 19: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB III in Darmstadt zum 31.12.2016¹
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke/ von Leistungen im Alter von 15 je 100 Einw. Faktor
Stadtteile nach dem bis unter im Alter von 15 kleinster Wert =0
SGB III 65 Jahre bis unter 65 Jahre größter Wert =100
110 Stadtzentrum 14 1.415 0,99 24,5
120 Rheintor/Grafenstraße 38 3.958 0,96 23,4
130 Hochschulviertel 5 507 0,99 24,4
140 Kapellplatzviertel 53 4.417 1,20 33,0
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 56 5.226 1,07 27,8
100 DA-MITTE 166 15.523 1,07 27,7
210 Johannesviertel 35 4.036 0,87 19,7
220 Martinsviertel-West 46 4.585 1,00 25,1
230 Martinsviertel-Ost 46 4.376 1,05 27,0
240 Waldkolonie 39 4.141 0,94 22,6
250 Mornewegviertel 8 805 0,99 24,7
260 Pallaswiesenviertel 28 2.481 1,13 30,1
270 Am Ziegelbusch 32 3.716 0,86 19,4
200 DA-NORD 234 24.140 0,97 23,7
310 Am Oberfeld 12 2.309 0,52 5,7
320 Mathildenhöhe 25 2.125 1,18 32,0
330 Woogsviertel 44 3.874 1,14 30,4
340 An den Lichtwiesen 13 1.819 0,71 13,5
300 DA-OST 94 10.127 0,93 22,1
410 Paulusviertel 37 3.951 0,94 22,4
420 Alt-Bessungen 60 4.671 1,28 36,4
430 An der Ludwigshöhe 27 1.243 2,17 71,9
440 Lincoln-Siedlung 5 637 0,78 16,4
400 DA-BESSUNGEN 129 10.502 1,23 34,1
510 Am Südbahnhof 24 2.372 1,01 25,4
520 Heimstättensiedlung 58 5.004 1,16 31,3
530 Verlegerviertel 67 5.222 1,28 36,3
540 Am Kavalleriesand 24 835 2,87 100,0
500 DA-WEST 173 13.433 1,29 36,5
Darmstadt-Innenstadt 796 73.725 1,08 28,2
610 Alt-Arheilgen 34 2.953 1,15 31,0
620 Arheilgen-Süd 22 2.477 0,89 20,5
630 Arheilgen-West 52 5.012 1,04 26,5
640 Arheilgen-Ost 4 1.063 0,38 0,0
600 DA-ARHEILGEN 112 11.505 0,97 23,9
710 Alt-Eberstadt 48 3.931 1,22 33,8
720 Am Lämmchesberg 21 2.235 0,94 22,6
730 Villenkolonie 25 2.562 0,98 24,0
740 Am Frankenstein 18 1.972 0,91 21,5
750 Kirchtannensiedlung 60 4.121 1,46 43,2
700 DA-EBERSTADT 172 14.821 1,16 31,4
810 Wixhausen-West 17 1.594 1,07 27,6
820 Wixhausen-Ost 27 2.474 1,09 28,6
800 DA-WIXHAUSEN 44 4.068 1,08 28,2
910 Kranichstein-Süd 61 5.368 1,14 30,4
920 Kranichstein-Nord 25 2.102 1,19 32,5
900 DA-KRANICHSTEIN 86 7.470 1,15 31,0
Darmstadt-Außenbezirke 414 37.864 1,09 28,7
Stadtgebiet insgesamt 1.210 111.589 1,08 28,3
1)Nur die Leistungsempfänger/innen
58
Tabelle 20: Arbeitslose nach SGB III in Darmstadt zum 31.12.2016
Statistische Bezirke/ Arbeitslose SGB III dar. auf 1 000 Einw. 15-unter65 dar.
Stadtteile männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 10 4 14 8 12,3 6,6 9,9 17,7
120 Rheintor/Grafenstraße 22 16 38 15 9,0 10,6 9,6 9,6
130 Hochschulviertel 5 - 5 1 16,6 - 9,9 7,9
140 Kapellplatzviertel 31 22 53 9 13,3 10,6 12,0 9,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 35 21 56 15 12,8 8,4 10,7 11,2
100 DA-MITTE 103 63 166 48 11,9 9,1 10,7 10,8
210 Johannesviertel 21 14 35 6 9,6 7,6 8,7 8,0
220 Martinsviertel-West 27 19 46 6 11,3 8,6 10,0 7,8
230 Martinsviertel-Ost 31 15 46 9 13,6 7,1 10,5 11,6
240 Waldkolonie 25 14 39 9 11,2 7,3 9,4 6,7
250 Mornewegviertel 6 2 8 4 11,6 6,9 9,9 10,8
260 Pallaswiesenviertel 22 6 28 6 14,9 6,0 11,3 5,5
200 DA-NORD 155 79 234 51 11,7 7,2 9,7 8,1
310 Am Oberfeld 4 8 12 4 3,4 7,1 5,2 13,7
320 Mathildenhöhe 14 11 25 5 12,3 11,2 11,8 10,9
330 Woogsviertel 25 19 44 12 12,4 10,3 11,4 16,7
340 An den Lichtwiesen 6 7 13 2 5,8 9,0 7,1 5,0
300 DA-OST 49 45 94 23 9,1 9,5 9,3 12,3
410 Paulusviertel 22 15 37 4 10,7 7,9 9,4 5,7
420 Alt-Bessungen 33 27 60 8 13,9 11,8 12,8 9,7
430 An der Ludwigshöhe 19 8 27 18 25,8 15,8 21,7 31,1
440 Lincoln-Siedlung 3 2 5 1 7,7 8,0 7,8 3,9
400 DA-BESSUNGEN 77 52 129 31 13,9 10,5 12,3 13,2
510 Am Südbahnhof 21 3 24 11 17,0 2,6 10,1 15,7
520 Heimstättensiedlung 29 29 58 11 11,4 11,8 11,6 15,6
530 Verlegerviertel 45 22 67 18 15,2 9,7 12,8 12,2
540 Am Kavalleriesand 19 5 24 19 36,3 16,0 28,7 46,0
500 DA-WEST 114 59 173 59 15,7 9,6 12,9 17,9
Darmstadt-Innenstadt 498 298 796 212 12,4 8,8 10,8 11,6
610 Alt-Arheilgen 21 13 34 12 13,9 9,0 11,5 22,1
620 Arheilgen-Süd 13 9 22 5 10,7 7,1 8,9 10,7
630 Arheilgen-West 27 25 52 4 10,6 10,1 10,4 4,4
640 Arheilgen-Ost 2 2 4 - 3,7 3,9 3,8 -
600 DA-ARHEILGEN 63 49 112 21 10,8 8,6 9,7 10,1
710 Alt-Eberstadt 27 21 48 13 13,4 10,9 12,2 17,3
720 Am Lämmchesberg 12 9 21 4 10,5 8,2 9,4 10,6
730 Villenkolonie 11 14 25 3 9,0 10,4 9,8 10,0
740 Am Frankenstein 10 8 18 1 10,1 8,1 9,1 4,8
750 Kirchtannensiedlung 39 21 60 21 18,8 10,3 14,6 14,2
700 DA-EBERSTADT 99 73 172 42 13,3 9,9 11,6 13,5
810 Wixhausen-West 6 11 17 5 7,0 14,8 10,7 16,8
820 Wixhausen-Ost 13 14 27 6 10,5 11,4 10,9 11,5
800 DA-WIXHAUSEN 19 25 44 11 9,1 12,7 10,8 13,4
910 Kranichstein-Süd 28 33 61 20 10,5 12,3 11,4 12,1
920 Kranichstein-Nord 15 10 25 6 14,6 9,3 11,9 11,9
900 DA-KRANICHSTEIN 43 43 86 26 11,6 11,4 11,5 12,1
Darmstadt-Außenbezirke 224 190 414 100 11,8 10,1 10,9 12,2
Stadtgebiet insgesamt 722 488 1.210 312 12,2 9,3 10,8 11,8
59
Tabelle 21: Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016¹
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke/ von Leistungen unter je 100 Faktor
Stadtteile nach dem 65 Jahren Einwohner*innen kleinster Wert =0
SGB II unter 65 Jahre größter Wert =100
110 Stadtzentrum 102 1.514 6,74 15,2
120 Rheintor/Grafenstraße 525 4.255 12,34 30,0
130 Hochschulviertel 47 577 8,15 18,9
140 Kapellplatzviertel 345 5.009 6,89 15,6
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 581 5.984 9,71 23,1
100 DA-MITTE 1.600 17.339 9,23 21,8
210 Johannesviertel 337 4.677 7,21 16,5
220 Martinsviertel-West 603 5.273 11,44 27,6
230 Martinsviertel-Ost 586 5.119 11,45 27,7
240 Waldkolonie 563 5.029 11,20 27,0
250 Mornewegviertel 107 879 12,17 29,6
260 Pallaswiesenviertel 714 2.855 25,01 63,4
270 Am Ziegelbusch 447 4.255 10,51 25,2
200 DA-NORD 3.357 28.087 11,95 29,0
310 Am Oberfeld 28 2.886 0,97 0,0
320 Mathildenhöhe 241 2.417 9,97 23,8
330 Woogsviertel 375 4.392 8,54 20,0
340 An den Lichtwiesen 56 2.085 2,69 4,5
300 DA-OST 700 11.780 5,94 13,1
410 Paulusviertel 93 4.622 2,01 2,8
420 Alt-Bessungen 324 5.433 5,96 13,2
430 An der Ludwigshöhe 271 1.559 17,38 43,3
440 Lincoln-Siedlung 62 765 8,10 18,8
400 DA-BESSUNGEN 750 12.379 6,06 13,4
510 Am Südbahnhof 388 2.873 13,51 33,1
520 Heimstättensiedlung 299 6.041 4,95 10,5
530 Verlegerviertel 630 6.011 10,48 25,1
540 Am Kavalleriesand 193 1.017 18,98 47,5
500 DA-WEST 1.510 15.942 9,47 22,4
Darmstadt-Innenstadt 7.917 85.527 9,26 21,9
610 Alt-Arheilgen 326 3.496 9,32 22,1
620 Arheilgen-Süd 346 3.094 11,18 27,0
630 Arheilgen-West 532 6.258 8,50 19,9
640 Arheilgen-Ost 79 1.275 6,20 13,8
600 DA-ARHEILGEN 1.283 14.123 9,08 21,4
710 Alt-Eberstadt 279 4.800 5,81 12,8
720 Am Lämmchesberg 253 2.754 9,19 21,7
730 Villenkolonie 69 3.253 2,12 3,0
740 Am Frankenstein 83 2.350 3,53 6,8
750 Kirchtannensiedlung 2.089 5.376 38,86 100,0
700 DA-EBERSTADT 2.773 18.533 14,96 36,9
810 Wixhausen-West 155 1.897 8,17 19,0
820 Wixhausen-Ost 290 3.059 9,48 22,5
800 DA-WIXHAUSEN 445 4.956 8,98 21,1
910 Kranichstein-Süd 2.035 7.065 28,80 73,5
920 Kranichstein-Nord 595 2.646 22,49 56,8
900 DA-KRANICHSTEIN 2.630 9.711 27,08 68,9
Darmstadt-Außenbezirke 7.131 47.323 15,07 37,2
Stadtgebiet insgesamt 15.080 132.850 11,35 27,4
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft; 32 Personen konnten regional nicht zugeordnet werden.
60
Tabelle 22: Arbeitslose nach SGB II in Darmstadt zum 31.12.2016
Statistische Bezirke Arbeitslose SGB II 1) dar. auf 1 000 Einw. im Alter dar.
Ausl. 15 bis u. 65 Jahre Ausl.
männl. weibl. insg. männl. weibl. insg.
110 Stadtzentrum 23 14 37 12 28,3 23,3 26,1 26,5
120 Rheintor/Grafenstraße 127 44 171 78 51,8 29,2 43,2 50,1
130 Hochschulviertel 6 4 10 2 19,9 19,5 19,7 15,7
140 Kapellplatzviertel 53 42 95 41 22,7 20,2 21,5 41,8
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 79 78 157 72 29,0 31,2 30,0 53,7
210 Johannesviertel 93 56 149 49 42,6 30,2 36,9 65,2
220 Martinsviertel-West 98 88 186 54 41,2 39,9 40,6 69,9
230 Martinsviertel-Ost 110 76 186 74 48,3 36,2 42,5 95,7
240 Waldkolonie 75 56 131 37 33,6 29,3 31,6 27,4
250 Mornewegviertel 32 19 51 19 62,0 65,7 63,4 51,2
260 Pallaswiesenviertel 118 55 173 88 79,7 54,9 69,7 81,3
270 Am Ziegelbusch 58 56 114 44 27,3 35,3 30,7 37,7
310 Am Oberfeld 7 6 13 7 5,9 5,3 5,6 24,1
320 Mathildenhöhe 32 27 59 21 28,0 27,5 27,8 45,8
330 Woogsviertel 57 47 104 33 28,2 25,4 26,8 46,0
340 An den Lichtwiesen 6 12 18 9 5,8 15,3 9,9 22,3
410 Paulusviertel 16 9 25 3 7,8 4,7 6,3 4,3
420 Alt-Bessungen 56 56 112 40 23,6 24,4 24,0 48,7
430 An der Ludwigshöhe 5 2 7 5 6,8 3,9 5,6 8,7
440 Lincoln-Siedlung 10 2 12 3 25,8 8,0 18,8 11,8
510 Am Südbahnhof 44 41 85 39 35,5 36,2 35,8 55,7
520 Heimstättensiedlung 52 34 86 34 20,5 13,8 17,2 48,2
530 Verlegerviertel 81 83 164 73 27,4 36,7 31,4 49,6
540 Am Kavalleriesand 15 12 27 20 28,7 38,5 32,3 48,4
610 Alt-Arheilgen 53 39 92 34 35,1 27,0 31,2 62,6
620 Arheilgen-Süd 37 39 76 34 30,5 30,9 30,7 72,6
630 Arheilgen-West 56 68 124 37 22,0 27,6 24,7 40,6
640 Arheilgen-Ost 13 12 25 10 23,8 23,2 23,5 66,2
710 Alt-Eberstadt 43 24 67 24 21,4 12,5 17,0 31,9
720 Am Lämmchesberg 23 25 48 17 20,1 22,9 21,5 44,9
730 Villenkolonie 13 9 22 9 10,7 6,7 8,6 29,9
740 Am Frankenstein 8 8 16 5 8,1 8,1 8,1 24,2
750 Kirchtannensiedlung 227 224 451 190 109,2 109,7 109,4 128,6
810 Wixhausen-West 20 15 35 17 23,4 20,2 22,0 57,0
820 Wixhausen-Ost 29 26 55 24 23,3 21,1 22,2 46,0
910 Kranichstein-Süd 175 184 359 198 65,4 68,4 66,9 119,9
920 Kranichstein-Nord 64 79 143 58 62,3 73,6 68,0 115,3
ohne Ortskennziffer 0 2 2 0
Stadtgebiet insgesamt 2.014 1.673 3.687 1.514 34,1 31,8 33,0 57,4
1) 2 Arbeitslose konnten regional nicht zugeordnet werden.
61
Tabelle 23: Empfänger*innen von Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII in Darmstadt zum
31.12.2016¹
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke/ von Hilfe zum unter je 100 Faktor
Stadtteile Lebensunterhalt 65 Jahren Einwohner*innen kleinster Wert =0
nach SGB XII unter 65 Jahre größter Wert =100
110 Stadtzentrum 3 1.514 0,20 9,6
120 Rheintor/Grafenstraße 31 4.255 0,73 35,3
130 Hochschulviertel 0 577 0,00 0,0
140 Kapellplatzviertel 19 5.009 0,38 18,4
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 37 5.984 0,62 29,9
100 DA-MITTE 90 17.339 0,52 25,1
210 Johannesviertel 17 4.677 0,36 17,6
220 Martinsviertel-West 38 5.273 0,72 34,9
230 Martinsviertel-Ost 34 5.119 0,66 32,2
240 Waldkolonie 24 5.029 0,48 23,1
250 Mornewegviertel 15 879 1,71 82,6
260 Pallaswiesenviertel 27 2.855 0,95 45,8
270 Am Ziegelbusch 18 4.255 0,42 20,5
200 DA-NORD 173 28.087 0,62 29,8
310 Am Oberfeld 2 2.886 0,07 3,4
320 Mathildenhöhe 9 2.417 0,37 18,0
330 Woogsviertel 29 4.392 0,66 32,0
340 An den Lichtwiesen 3 2.085 0,14 7,0
300 DA-OST 43 11.780 0,37 17,7
410 Paulusviertel 6 4.622 0,13 6,3
420 Alt-Bessungen 27 5.433 0,50 24,1
430 An der Ludwigshöhe 0 1.559 0,00 0,0
440 Lincoln-Siedlung 3 765 0,39 19,0
400 DA-BESSUNGEN 36 12.379 0,29 14,1
510 Am Südbahnhof 13 2.873 0,45 21,9
520 Heimstättensiedlung 10 6.041 0,17 8,0
530 Verlegerviertel 26 6.011 0,43 20,9
540 Am Kavalleriesand 3 1.017 0,29 14,3
500 DA-WEST 52 15.942 0,33 15,8
Darmstadt-Innenstadt 394 85.527 0,46 22,3
610 Alt-Arheilgen 15 3.496 0,43 20,8
620 Arheilgen-Süd 15 3.094 0,48 23,5
630 Arheilgen-West 28 6.258 0,45 21,7
640 Arheilgen-Ost 3 1.275 0,24 11,4
600 DA-ARHEILGEN 61 14.123 0,43 20,9
710 Alt-Eberstadt 14 4.800 0,29 14,1
720 Am Lämmchesberg 6 2.754 0,22 10,6
730 Villenkolonie 3 3.253 0,09 4,5
740 Am Frankenstein 4 2.350 0,17 8,2
750 Kirchtannensiedlung 111 5.376 2,06 100,0
700 DA-EBERSTADT 138 18.533 0,74 36,1
810 Wixhausen-West 3 1.897 0,16 7,7
820 Wixhausen-Ost 13 3.059 0,42 20,6
800 DA-WIXHAUSEN 16 4.956 0,32 15,6
910 Kranichstein-Süd 59 7.065 0,84 40,4
920 Kranichstein-Nord 17 2.646 0,64 31,1
900 DA-KRANICHSTEIN 76 9.711 0,78 37,9
Darmstadt-Außenbezirke 291 47.323 0,61 29,8
Stadtgebiet insgesamt 685 132.850 0,52 25,0
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
62
Tabelle 24: Empfänger*innen von HLU in Darmstadt zum 31.12.2016
Statistische Bezirke Empf. HLU dar. auf 1 000 Einw. unter 65 dar.
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 0 3 3 1 0,0 4,6 2,0 2,1
120 Rheintor/Grafenstraße 24 7 31 7 9,2 4,3 7,3 4,2
130 Hochschulviertel 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
140 Kapellplatzviertel 8 11 19 7 3,0 4,6 3,8 6,6
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 16 21 37 11 5,1 7,3 6,2 7,5
210 Johannesviertel 10 7 17 7 4,0 3,2 3,6 8,8
220 Martinsviertel-West 22 16 38 11 8,1 6,3 7,2 13,0
230 Martinsviertel-Ost 16 18 34 6 6,1 7,3 6,6 7,3
240 Waldkolonie 13 11 24 1 4,8 4,7 4,8 0,6
250 Mornewegviertel 9 6 15 6 16,1 18,8 17,1 15,2
260 Pallaswiesenviertel 17 10 27 11 10,2 8,5 9,5 9,1
270 Am Ziegelbusch 8 10 18 4 3,3 5,4 4,2 3,3
310 Am Oberfeld 2 0 2 0 1,4 0,0 0,7 0,0
320 Mathildenhöhe 5 4 9 4 3,9 3,5 3,7 7,9
330 Woogsviertel 14 15 29 5 6,1 7,1 6,6 6,6
340 An den Lichtwiesen 3 0 3 0 2,5 0,0 1,4 0,0
410 Paulusviertel 4 2 6 1 1,7 0,9 1,3 1,4
420 Alt-Bessungen 16 11 27 5 5,8 4,1 5,0 5,7
430 An der Ludwigshöhe 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
440 Lincoln-Siedlung 1 2 3 1 2,3 6,2 3,9 3,3
510 Am Südbahnhof 5 8 13 3 3,3 5,8 4,5 3,7
520 Heimstättensiedlung 6 4 10 4 2,0 1,3 1,7 5,3
530 Verlegerviertel 8 18 26 3 2,4 6,7 4,3 1,9
540 Am Kavalleriesand 2 1 3 0 3,2 2,5 2,9 0,0
610 Alt-Arheilgen 12 3 15 2 6,7 1,8 4,3 3,3
620 Arheilgen-Süd 9 6 15 5 6,0 3,8 4,8 9,9
630 Arheilgen-West 14 14 28 19 4,3 4,6 4,5 19,3
640 Arheilgen-Ost 2 1 3 0 3,1 1,6 2,4 0,0
710 Alt-Eberstadt 7 7 14 0 2,9 3,0 2,9 0,0
720 Am Lämmchesberg 3 3 6 1 2,1 2,2 2,2 2,4
730 Villenkolonie 1 2 3 0 0,6 1,2 0,9 0,0
740 Am Frankenstein 4 0 4 1 3,4 0,0 1,7 4,4
750 Kirchtannensiedlung 63 48 111 20 23,0 18,2 20,6 10,9
810 Wixhausen-West 0 3 3 0 0,0 3,4 1,6 0,0
820 Wixhausen-Ost 3 10 13 3 1,9 6,6 4,2 5,1
910 Kranichstein-Süd 20 39 59 15 5,6 11,1 8,4 7,5
920 Kranichstein-Nord 8 9 17 5 6,1 6,7 6,4 8,8
Stadtgebiet insgesamt 355 330 685 169 5,1 5,2 5,2 5,8
63
Tabelle 25: Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen zum
31.12.2016¹
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke/ von Grund- im Alter von je 100 Faktor
Stadtteile sicherung im Alter 65 Jahren Einwohner*innen kleinster Wert =0
nach SGB XII und älter 65 Jahre u. älter größter Wert =100
110 Stadtzentrum 10 146 6,85 22,7
120 Rheintor/Grafenstraße 38 443 8,58 28,8
130 Hochschulviertel 4 48 8,33 28,0
140 Kapellplatzviertel 49 943 5,20 16,8
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 67 1.101 6,09 20,0
100 DA-MITTE 168 2.681 6,27 20,6
210 Johannesviertel 45 699 6,44 21,2
220 Martinsviertel-West 63 718 8,77 29,5
230 Martinsviertel-Ost 55 667 8,25 27,7
240 Waldkolonie 47 798 5,89 19,3
250 Mornewegviertel 4 60 6,67 22,0
260 Pallaswiesenviertel 40 327 12,23 41,8
270 Am Ziegelbusch 130 863 15,06 51,9
200 DA-NORD 384 4.132 9,29 31,4
310 Am Oberfeld 5 1.054 0,47 0,0
320 Mathildenhöhe 33 578 5,71 18,6
330 Woogsviertel 63 794 7,93 26,6
340 An den Lichtwiesen 12 482 2,49 7,2
300 DA-OST 113 2.908 3,89 12,1
410 Paulusviertel 10 1.070 0,93 1,6
420 Alt-Bessungen 69 1.003 6,88 22,8
430 An der Ludwigshöhe 2 387 0,52 0,2
440 Lincoln-Siedlung 10 35 28,57 100,0
400 DA-BESSUNGEN 91 2.495 3,65 11,3
510 Am Südbahnhof 32 651 4,92 15,8
520 Heimstättensiedlung 30 1.406 2,13 5,9
530 Verlegerviertel 67 808 8,29 27,8
540 Am Kavalleriesand 8 94 8,51 28,6
500 DA-WEST 137 2.959 4,63 14,8
Darmstadt-Innenstadt 893 15.175 5,88 19,3
610 Alt-Arheilgen 25 735 3,40 10,4
620 Arheilgen-Süd 26 1.076 2,42 6,9
630 Arheilgen-West 108 1.389 7,78 26,0
640 Arheilgen-Ost 5 359 1,39 3,3
600 DA-ARHEILGEN 164 3.559 4,61 14,7
710 Alt-Eberstadt 17 1.104 1,54 3,8
720 Am Lämmchesberg 28 807 3,47 10,7
730 Villenkolonie 13 1.020 1,27 2,8
740 Am Frankenstein 11 959 1,15 2,4
750 Kirchtannensiedlung 193 1.056 18,28 63,4
700 DA-EBERSTADT 262 4.946 5,30 17,2
810 Wixhausen-West 13 469 2,77 8,2
820 Wixhausen-Ost 28 787 3,56 11,0
800 DA-WIXHAUSEN 41 1.256 3,26 9,9
910 Kranichstein-Süd 155 1.543 10,05 34,1
920 Kranichstein-Nord 102 653 15,62 53,9
900 DA-KRANICHSTEIN 257 2.196 11,70 40,0
Darmstadt-Außenbezirke 724 11.957 6,06 19,9
Stadtgebiet insgesamt 1.617 27.132 5,96 19,5
1) Alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
64
Tabelle 26: Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter in Darmstadt zum 31.12.2016
Statistische Bezirke Empf. GSiG dar. auf 1 000 Einw. 65 u. älter dar.
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 6 4 10 3 81,1 55,6 68,5 176,5
120 Rheintor/Grafenstraße 27 11 38 10 143,6 43,1 85,8 135,1
130 Hochschulviertel 3 1 4 1 125,0 41,7 83,3 166,7
140 Kapellplatzviertel 20 29 49 13 53,6 50,9 52,0 113,0
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 27 40 67 22 61,2 60,6 60,9 188,0
210 Johannesviertel 17 28 45 18 56,5 70,4 64,4 197,8
220 Martinsviertel-West 29 34 63 17 89,8 86,1 87,7 150,4
230 Martinsviertel-Ost 20 35 55 17 66,2 95,9 82,5 182,8
240 Waldkolonie 18 29 47 17 48,6 67,8 58,9 171,7
250 Mornewegviertel 3 1 4 3 96,8 34,5 66,7 375,0
260 Pallaswiesenviertel 20 20 40 18 132,5 113,6 122,3 209,3
270 Am Ziegelbusch 52 78 130 34 153,4 148,9 150,6 343,4
310 Am Oberfeld 2 3 5 0 4,9 4,6 4,7 0,0
320 Mathildenhöhe 17 16 33 16 81,0 43,5 57,1 320,0
330 Woogsviertel 28 35 63 20 84,6 75,6 79,3 238,1
340 An den Lichtwiesen 6 6 12 3 29,1 21,7 24,9 187,5
410 Paulusviertel 4 6 10 0 8,7 9,9 9,3 0,0
420 Alt-Bessungen 32 37 69 24 71,6 66,5 68,8 230,8
430 An der Ludwigshöhe 1 1 2 1 7,8 3,9 5,2 66,7
440 Lincoln-Siedlung 6 4 10 3 352,9 222,2 285,7 600,0
510 Am Südbahnhof 18 14 32 12 66,7 36,7 49,2 266,7
520 Heimstättensiedlung 12 18 30 11 19,2 23,0 21,3 141,0
530 Verlegerviertel 26 41 67 21 72,6 91,1 82,9 173,6
540 Am Kavalleriesand 4 4 8 0 85,1 85,1 85,1 0,0
610 Alt-Arheilgen 14 11 25 6 41,8 27,5 34,0 117,6
620 Arheilgen-Süd 12 14 26 10 26,9 22,2 24,2 217,4
630 Arheilgen-West 44 64 108 30 73,9 80,6 77,8 270,3
640 Arheilgen-Ost 1 4 5 0 6,1 20,5 13,9 0,0
710 Alt-Eberstadt 6 11 17 5 12,4 17,7 15,4 84,7
720 Am Lämmchesberg 15 13 28 9 43,0 28,4 34,7 209,3
730 Villenkolonie 9 4 13 0 21,4 6,7 12,7 0,0
740 Am Frankenstein 5 6 11 1 11,6 11,4 11,5 31,3
750 Kirchtannensiedlung 68 125 193 59 158,1 199,7 182,8 396,0
810 Wixhausen-West 8 5 13 5 36,2 20,2 27,7 131,6
820 Wixhausen-Ost 11 17 28 8 31,5 38,8 35,6 127,0
910 Kranichstein-Süd 65 90 155 63 101,4 99,8 100,5 453,2
920 Kranichstein-Nord 44 58 102 22 154,4 157,6 156,2 392,9
Stadtgebiet insgesamt 700 917 1.617 502 60,5 58,9 59,6 209,3
65
Tabelle 27: Empfänger*innen von Wohngeld außerhalb von Einrichtungen in Darmstadt zum
31.12.2016¹
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen Normierter
Statistische Bezirke/ von Wohngeld von Wohngeld Faktor
Stadtteile je 100 kleinster Wert =0
Einwohner/innen größter Wert =100
110 Stadtzentrum 17 1.660 1,02 18,2
120 Rheintor/Grafenstraße 54 4.698 1,15 20,9
130 Hochschulviertel 3 625 0,48 6,4
140 Kapellplatzviertel 76 5.952 1,28 23,7
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 176 7.085 2,48 49,9
100 DA-MITTE 326 20.020 1,63 31,3
210 Johannesviertel 64 5.376 1,19 21,8
220 Martinsviertel-West 98 5.991 1,64 31,5
230 Martinsviertel-Ost 90 5.786 1,56 29,7
240 Waldkolonie 56 5.827 0,96 16,8
250 Mornewegviertel 45 939 4,79 100,0
260 Pallaswiesenviertel 79 3.182 2,48 49,8
270 Am Ziegelbusch 150 5.118 2,93 59,6
200 DA-NORD 582 32.219 1,81 35,2
310 Am Oberfeld 23 3.940 0,58 8,6
320 Mathildenhöhe 36 2.995 1,20 22,0
330 Woogsviertel 112 5.186 2,16 42,8
340 An den Lichtwiesen 33 2.567 1,29 23,9
300 DA-OST 204 14.688 1,39 26,1
410 Paulusviertel 32 5.692 0,56 8,1
420 Alt-Bessungen 101 6.436 1,57 30,0
430 An der Ludwigshöhe 9 1.946 0,46 6,0
440 Lincoln-Siedlung 38 800 4,75 99,1
400 DA-BESSUNGEN 180 14.874 1,21 22,2
510 Am Südbahnhof 74 3.524 2,10 41,5
520 Heimstättensiedlung 91 7.447 1,22 22,5
530 Verlegerviertel 169 6.819 2,48 49,8
540 Am Kavalleriesand 27 1.111 2,43 48,7
500 DA-WEST 361 18.901 1,91 37,4
Darmstadt-Innenstadt 1.653 100.702 1,64 31,6
610 Alt-Arheilgen 55 4.231 1,30 24,2
620 Arheilgen-Süd 94 4.170 2,25 44,9
630 Arheilgen-West 101 7.647 1,32 24,6
640 Arheilgen-Ost 29 1.634 1,77 34,5
600 DA-ARHEILGEN 279 17.682 1,58 30,2
710 Alt-Eberstadt 41 5.904 0,69 11,0
720 Am Lämmchesberg 39 3.561 1,10 19,7
730 Villenkolonie 8 4.273 0,19 0,0
740 Am Frankenstein 11 3.309 0,33 3,2
750 Kirchtannensiedlung 165 6.432 2,57 51,6
700 DA-EBERSTADT 264 23.479 1,12 20,4
810 Wixhausen-West 38 2.366 1,61 30,8
820 Wixhausen-Ost 79 3.846 2,05 40,5
800 DA-WIXHAUSEN 117 6.212 1,88 36,8
910 Kranichstein-Süd 258 8.608 3,00 61,0
920 Kranichstein-Nord 113 3.299 3,43 70,3
900 DA-KRANICHSTEIN 371 11.907 3,12 63,6
Darmstadt-Außenbezirke 1.031 59.280 1,74 33,7
Stadtgebiet insgesamt 2.684 159.982 1,68 32,4
1) Alle Haushaltsmitglieder
66
Tabelle 28: Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken zum 31.12.2016
Statistische Bezirke/ Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahre
Stadtteile 0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
110 Stadtzentrum 39 2,3 18 1,1 37 2,2 26 1,6 65 3,9
120 Rheintor/Grafenstraße 101 2,1 63 1,3 123 2,6 47 1,0 233 5,0
130 Hochschulviertel 17 2,7 15 2,4 36 5,8 23 3,7 32 5,1
140 Kapellplatzviertel 190 3,2 128 2,2 244 4,1 126 2,1 189 3,2
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 184 2,6 157 2,2 379 5,3 153 2,2 205 2,9
100 DA-MITTE 531 2,7 381 1,9 819 4,1 375 1,9 724 3,6
210 Johannesviertel 153 2,8 148 2,8 313 5,8 149 2,8 200 3,7
220 Martinsviertel-West 172 2,9 138 2,3 348 5,8 154 2,6 193 3,2
230 Martinsviertel-Ost 217 3,8 170 2,9 321 5,5 125 2,2 175 3,0
240 Waldkolonie 204 3,5 183 3,1 451 7,7 213 3,7 249 4,3
250 Mornewegviertel 16 1,7 20 2,1 34 3,6 20 2,1 76 8,1
260 Pallaswiesenviertel 101 3,2 83 2,6 166 5,2 83 2,6 126 4,0
270 Am Ziegelbusch 121 2,4 129 2,5 267 5,2 115 2,2 284 5,5
200 DA-NORD 984 3,1 871 2,7 1.900 5,9 859 2,7 1.303 4,0
310 Am Oberfeld 118 3,0 135 3,4 293 7,4 114 2,9 109 2,8
320 Mathildenhöhe 82 2,7 60 2,0 134 4,5 57 1,9 86 2,9
330 Woogsviertel 144 2,8 94 1,8 258 5,0 103 2,0 199 3,8
340 An den Lichtwiesen 45 1,8 49 1,9 142 5,5 99 3,9 149 5,8
300 DA-OST 389 2,6 338 2,3 827 5,6 373 2,5 543 3,7
410 Paulusviertel 144 2,5 133 2,3 348 6,1 197 3,5 213 3,7
420 Alt-Bessungen 167 2,6 159 2,5 397 6,2 169 2,6 199 3,1
430 An der Ludwigshöhe 62 3,2 68 3,5 168 8,6 105 5,4 136 7,0
440 Lincoln-Siedlung 39 4,9 30 3,8 51 6,4 28 3,5 53 6,6
400 DA-BESSUNGEN 412 2,8 390 2,6 964 6,5 499 3,4 601 4,0
510 Am Südbahnhof 111 3,1 98 2,8 266 7,5 119 3,4 102 2,9
520 Heimstättensiedlung 181 2,4 194 2,6 589 7,9 303 4,1 267 3,6
530 Verlegerviertel 192 2,8 164 2,4 375 5,5 177 2,6 460 6,7
540 Am Kavalleriesand 42 3,8 36 3,2 96 8,6 46 4,1 82 7,4
500 DA-WEST 526 2,8 492 2,6 1.326 7,0 645 3,4 911 4,8
Darmstadt-Innenstadt 2.842 2,8 2.472 2,5 5.836 5,8 2.751 2,7 4.082 4,1
610 Alt-Arheilgen 111 2,6 115 2,7 287 6,8 172 4,1 164 3,9
620 Arheilgen-Süd 134 3,2 116 2,8 328 7,9 164 3,9 135 3,2
630 Arheilgen-West 234 3,1 241 3,2 677 8,9 343 4,5 280 3,7
640 Arheilgen-Ost 49 3,0 47 2,9 98 6,0 54 3,3 60 3,7
600 DA-ARHEILGEN 528 3,0 519 2,9 1.390 7,9 733 4,1 639 3,6
710 Alt-Eberstadt 163 2,8 167 2,8 501 8,5 228 3,9 201 3,4
720 Am Lämmchesberg 108 3,0 113 3,2 263 7,4 141 4,0 108 3,0
730 Villenkolonie 103 2,4 123 2,9 407 9,5 190 4,4 118 2,8
740 Am Frankenstein 59 1,8 72 2,2 218 6,6 123 3,7 98 3,0
750 Kirchtannensiedlung 279 4,3 262 4,1 645 10,0 291 4,5 237 3,7
700 DA-EBERSTADT 712 3,0 737 3,1 2.034 8,7 973 4,1 762 3,2
810 Wixhausen-West 80 3,4 50 2,1 154 6,5 87 3,7 73 3,1
820 Wixhausen-Ost 141 3,7 118 3,1 297 7,7 140 3,6 131 3,4
800 DA-WIXHAUSEN 221 3,6 168 2,7 451 7,3 227 3,7 204 3,3
910 Kranichstein-Süd 293 3,4 362 4,2 939 10,9 422 4,9 360 4,2
920 Kranichstein-Nord 109 3,3 111 3,4 282 8,5 157 4,8 118 3,6
900 DA-KRANICHSTEIN 402 3,4 473 4,0 1.221 10,3 579 4,9 478 4,0
Darmstadt-Außenbezirke 1.863 3,1 1.897 3,2 5.096 8,6 2.512 4,2 2.083 3,5
Stadtgebiet insgesamt 4.705 2,9 4.369 2,7 10.932 6,8 5.263 3,3 6.165 3,9
67
Tabelle 29: Bevölkerung nach Altersgruppen und Statistischen Bezirken zum 31.12.2016
(Fortsetzung)
Statistische Bezirke/ Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahre Bevölkerung
Stadtteile 21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. älter insgesamt
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
110 Stadtzentrum 970 58,4 359 21,6 87 5,2 59 3,6 1.660 100
120 Rheintor/Grafenstraße 2.597 55,3 1.091 23,2 198 4,2 245 5,2 4.698 100
130 Hochschulviertel 279 44,6 175 28,0 29 4,6 19 3,0 625 100
140 Kapellplatzviertel 2.495 41,9 1.637 27,5 463 7,8 480 8,1 5.952 100
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 2.887 40,7 2.019 28,5 542 7,6 559 7,9 7.085 100
100 DA-MITTE 9.228 46,1 5.281 26,4 1.319 6,6 1.362 6,8 20.020 100
210 Johannesviertel 2.112 39,3 1.602 29,8 401 7,5 298 5,5 5.376 100
220 Martinsviertel-West 2.495 41,6 1.773 29,6 403 6,7 315 5,3 5.991 100
230 Martinsviertel-Ost 2.401 41,5 1.710 29,6 366 6,3 301 5,2 5.786 100
240 Waldkolonie 2.051 35,2 1.678 28,8 398 6,8 400 6,9 5.827 100
250 Mornewegviertel 473 50,4 240 25,6 33 3,5 27 2,9 939 100
260 Pallaswiesenviertel 1.405 44,2 891 28,0 184 5,8 143 4,5 3.182 100
270 Am Ziegelbusch 2.087 40,8 1.252 24,5 375 7,3 488 9,5 5.118 100
200 DA-NORD 13.024 40,4 9.146 28,4 2.160 6,7 1.972 6,1 32.219 100
310 Am Oberfeld 773 19,6 1.344 34,1 407 10,3 647 16,4 3.940 100
320 Mathildenhöhe 1.203 40,2 795 26,5 257 8,6 321 10,7 2.995 100
330 Woogsviertel 2.097 40,4 1.497 28,9 396 7,6 398 7,7 5.186 100
340 An den Lichtwiesen 863 33,6 738 28,7 223 8,7 259 10,1 2.567 100
300 DA-OST 4.936 33,6 4.374 29,8 1.283 8,7 1.625 11,1 14.688 100
410 Paulusviertel 1.756 30,9 1.831 32,2 526 9,2 544 9,6 5.692 100
420 Alt-Bessungen 2.296 35,7 2.046 31,8 563 8,7 440 6,8 6.436 100
430 An der Ludwigshöhe 547 28,1 473 24,3 149 7,7 238 12,2 1.946 100
440 Lincoln-Siedlung 416 52,0 148 18,5 22 2,8 13 1,6 800 100
400 DA-BESSUNGEN 5.015 33,7 4.498 30,2 1.260 8,5 1.235 8,3 14.874 100
510 Am Südbahnhof 1.113 31,6 1.064 30,2 252 7,2 399 11,3 3.524 100
520 Heimstättensiedlung 1.765 23,7 2.742 36,8 653 8,8 753 10,1 7.447 100
530 Verlegerviertel 2.799 41,0 1.844 27,0 433 6,3 375 5,5 6.819 100
540 Am Kavalleriesand 463 41,7 252 22,7 44 4,0 50 4,5 1.111 100
500 DA-WEST 6.140 32,5 5.902 31,2 1.382 7,3 1.577 8,3 18.901 100
Darmstadt-Innenstadt 38.343 38,1 29.201 29,0 7.404 7,4 7.771 7,7 100.702 100
610 Alt-Arheilgen 1.149 27,2 1.498 35,4 346 8,2 389 9,2 4.231 100
620 Arheilgen-Süd 882 21,2 1.335 32,0 403 9,7 673 16,1 4.170 100
630 Arheilgen-West 1.753 22,9 2.730 35,7 736 9,6 653 8,5 7.647 100
640 Arheilgen-Ost 392 24,0 575 35,2 170 10,4 189 11,6 1.634 100
600 DA-ARHEILGEN 4.176 23,6 6.138 34,7 1.655 9,4 1.904 10,8 17.682 100
710 Alt-Eberstadt 1.402 23,7 2.138 36,2 532 9,0 572 9,7 5.904 100
720 Am Lämmchesberg 806 22,6 1.215 34,1 364 10,2 443 12,4 3.561 100
730 Villenkolonie 724 16,9 1.588 37,2 478 11,2 542 12,7 4.273 100
740 Am Frankenstein 551 16,7 1.229 37,1 462 14,0 497 15,0 3.309 100
750 Kirchtannensiedlung 1.666 25,9 1.996 31,0 508 7,9 548 8,5 6.432 100
700 DA-EBERSTADT 5.149 21,9 8.166 34,8 2.344 10,0 2.602 11,1 23.479 100
810 Wixhausen-West 606 25,6 847 35,8 217 9,2 252 10,7 2.366 100
820 Wixhausen-Ost 940 24,4 1.292 33,6 428 11,1 359 9,3 3.846 100
800 DA-WIXHAUSEN 1.546 24,9 2.139 34,4 645 10,4 611 9,8 6.212 100
910 Kranichstein-Süd 2.072 24,1 2.617 30,4 686 8,0 857 10,0 8.608 100
920 Kranichstein-Nord 747 22,6 1.122 34,0 348 10,5 305 9,2 3.299 100
900 DA-KRANICHSTEIN 2.819 23,7 3.739 31,4 1.034 8,7 1.162 9,8 11.907 100
Darmstadt-Außenbezirke 13.690 23,1 20.182 34,0 5.678 9,6 6.279 10,6 59.280 100
Stadtgebiet insgesamt 52.033 32,5 49.383 30,9 13.082 8,2 14.050 8,8 159.982 100
68
Tabelle 30: Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2016 in Prozent
innerhalb des statistischen Bezirks
Statistische Bezirke/ Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Insgesamt
Stadtteile 0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. abs. in %
älter
110 Stadtzentrum 2,3 1,1 2,2 1,6 3,9 58,4 21,6 5,2 3,6 1.660 100
120 Rheintor/Grafenstraße 2,1 1,3 2,6 1,0 5,0 55,3 23,2 4,2 5,2 4.698 100
130 Hochschulviertel 2,7 2,4 5,8 3,7 5,1 44,6 28,0 4,6 3,0 625 100
140 Kapellplatzviertel 3,2 2,2 4,1 2,1 3,2 41,9 27,5 7,8 8,1 5.952 100
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 2,6 2,2 5,3 2,2 2,9 40,7 28,5 7,6 7,9 7.085 100
100 DA-MITTE 2,7 1,9 4,1 1,9 3,6 46,1 26,4 6,6 6,8 20.020 100
210 Johannesviertel 2,8 2,8 5,8 2,8 3,7 39,3 29,8 7,5 5,5 5.376 100
220 Martinsviertel-West 2,9 2,3 5,8 2,6 3,2 41,6 29,6 6,7 5,3 5.991 100
230 Martinsviertel-Ost 3,8 2,9 5,5 2,2 3,0 41,5 29,6 6,3 5,2 5.786 100
240 Waldkolonie 3,5 3,1 7,7 3,7 4,3 35,2 28,8 6,8 6,9 5.827 100
250 Mornewegviertel 1,7 2,1 3,6 2,1 8,1 50,4 25,6 3,5 2,9 939 100
260 Pallaswiesenviertel 3,2 2,6 5,2 2,6 4,0 44,2 28,0 5,8 4,5 3.182 100
270 Am Ziegelbusch 2,4 2,5 5,2 2,2 5,5 40,8 24,5 7,3 9,5 5.118 100
200 DA-NORD 3,1 2,7 5,9 2,7 4,0 40,4 28,4 6,7 6,1 32.219 100
310 Am Oberfeld 3,0 3,4 7,4 2,9 2,8 19,6 34,1 10,3 16,4 3.940 100
320 Mathildenhöhe 2,7 2,0 4,5 1,9 2,9 40,2 26,5 8,6 10,7 2.995 100
330 Woogsviertel 2,8 1,8 5,0 2,0 3,8 40,4 28,9 7,6 7,7 5.186 100
340 An den Lichtwiesen 1,8 1,9 5,5 3,9 5,8 33,6 28,7 8,7 10,1 2.567 100
300 DA-OST 2,6 2,3 5,6 2,5 3,7 33,6 29,8 8,7 11,1 14.688 100
410 Paulusviertel 2,5 2,3 6,1 3,5 3,7 30,9 32,2 9,2 9,6 5.692 100
420 Alt-Bessungen 2,6 2,5 6,2 2,6 3,1 35,7 31,8 8,7 6,8 6.436 100
430 An der Ludwigshöhe 3,2 3,5 8,6 5,4 7,0 28,1 24,3 7,7 12,2 1.946 100
440 Lincoln-Siedlung 4,9 3,8 6,4 3,5 6,6 52,0 18,5 2,8 1,6 800 100
400 DA-BESSUNGEN 2,8 2,6 6,5 3,4 4,0 33,7 30,2 8,5 8,3 14.874 100
510 Am Südbahnhof 3,1 2,8 7,5 3,4 2,9 31,6 30,2 7,2 11,3 3.524 100
520 Heimstättensiedlung 2,4 2,6 7,9 4,1 3,6 23,7 36,8 8,8 10,1 7.447 100
530 Verlegerviertel 2,8 2,4 5,5 2,6 6,7 41,0 27,0 6,3 5,5 6.819 100
540 Am Kavalleriesand 3,8 3,2 8,6 4,1 7,4 41,7 22,7 4,0 4,5 1.111 100
500 DA-WEST 2,8 2,6 7,0 3,4 4,8 32,5 31,2 7,3 8,3 18.901 100
Darmstadt-Innenstadt 2,8 2,5 5,8 2,7 4,1 38,1 29,0 7,4 7,7 100.702 100
610 Alt-Arheilgen 2,6 2,7 6,8 4,1 3,9 27,2 35,4 8,2 9,2 4.231 100
620 Arheilgen-Süd 3,2 2,8 7,9 3,9 3,2 21,2 32,0 9,7 16,1 4.170 100
630 Arheilgen-West 3,1 3,2 8,9 4,5 3,7 22,9 35,7 9,6 8,5 7.647 100
640 Arheilgen-Ost 3,0 2,9 6,0 3,3 3,7 24,0 35,2 10,4 11,6 1.634 100
600 DA-ARHEILGEN 3,0 2,9 7,9 4,1 3,6 23,6 34,7 9,4 10,8 17.682 100
710 Alt-Eberstadt 2,8 2,8 8,5 3,9 3,4 23,7 36,2 9,0 9,7 5.904 100
720 Am Lämmchesberg 3,0 3,2 7,4 4,0 3,0 22,6 34,1 10,2 12,4 3.561 100
730 Villenkolonie 2,4 2,9 9,5 4,4 2,8 16,9 37,2 11,2 12,7 4.273 100
740 Am Frankenstein 1,8 2,2 6,6 3,7 3,0 16,7 37,1 14,0 15,0 3.309 100
750 Kirchtannensiedlung 4,3 4,1 10,0 4,5 3,7 25,9 31,0 7,9 8,5 6.432 100
700 DA-EBERSTADT 3,0 3,1 8,7 4,1 3,2 21,9 34,8 10,0 11,1 23.479 100
810 Wixhausen-West 3,4 2,1 6,5 3,7 3,1 25,6 35,8 9,2 10,7 2.366 100
820 Wixhausen-Ost 3,7 3,1 7,7 3,6 3,4 24,4 33,6 11,1 9,3 3.846 100
800 DA-WIXHAUSEN 3,6 2,7 7,3 3,7 3,3 24,9 34,4 10,4 9,8 6.212 100
910 Kranichstein-Süd 3,4 4,2 10,9 4,9 4,2 24,1 30,4 8,0 10,0 8.608 100
920 Kranichstein-Nord 3,3 3,4 8,5 4,8 3,6 22,6 34,0 10,5 9,2 3.299 100
900 DA-KRANICHSTEIN 3,4 4,0 10,3 4,9 4,0 23,7 31,4 8,7 9,8 11.907 100
Darmstadt-Außenbezirke 3,1 3,2 8,6 4,2 3,5 23,1 34,0 9,6 10,6 59.280 100
Stadtgebiet insgesamt 2,9 2,7 6,8 3,3 3,9 32,5 30,9 8,2 8,8 159.982 100
69
Tabelle 31: Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken zum 31.12.2016 in Prozent
der Gesamtstadt
Statistische Bezirke Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Insgesamt
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. abs. in %
älter
110 Stadtzentrum 0,8 0,4 0,3 0,5 1,1 1,9 0,7 0,7 0,4 1.660 1,0
120 Rheintor/Grafenstraße 2,1 1,4 1,1 0,9 3,8 5,0 2,2 1,5 1,7 4.698 2,9
130 Hochschulviertel 0,4 0,3 0,3 0,4 0,5 0,5 0,4 0,2 0,1 625 0,4
140 Kapellplatzviertel 4,0 2,9 2,2 2,4 3,1 4,8 3,3 3,5 3,4 5.952 3,7
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3,9 3,6 3,5 2,9 3,3 5,5 4,1 4,1 4,0 7.085 4,4
210 Johannesviertel 3,3 3,4 2,9 2,8 3,2 4,1 3,2 3,1 2,1 5.376 3,4
220 Martinsviertel-West 3,7 3,2 3,2 2,9 3,1 4,8 3,6 3,1 2,2 5.991 3,7
230 Martinsviertel-Ost 4,6 3,9 2,9 2,4 2,8 4,6 3,5 2,8 2,1 5.786 3,6
240 Waldkolonie 4,3 4,2 4,1 4,0 4,0 3,9 3,4 3,0 2,8 5.827 3,6
250 Mornewegviertel 0,3 0,5 0,3 0,4 1,2 0,9 0,5 0,3 0,2 939 0,6
260 Pallaswiesenviertel 2,1 1,9 1,5 1,6 2,0 2,7 1,8 1,4 1,0 3.182 2,0
270 Am Ziegelbusch 2,6 3,0 2,4 2,2 4,6 4,0 2,5 2,9 3,5 5.118 3,2
310 Am Oberfeld 2,5 3,1 2,7 2,2 1,8 1,5 2,7 3,1 4,6 3.940 2,5
320 Mathildenhöhe 1,7 1,4 1,2 1,1 1,4 2,3 1,6 2,0 2,3 2.995 1,9
330 Woogsviertel 3,1 2,2 2,4 2,0 3,2 4,0 3,0 3,0 2,8 5.186 3,2
340 An den Lichtwiesen 1,0 1,1 1,3 1,9 2,4 1,7 1,5 1,7 1,8 2.567 1,6
410 Paulusviertel 3,1 3,0 3,2 3,7 3,5 3,4 3,7 4,0 3,9 5.692 3,6
420 Alt-Bessungen 3,5 3,6 3,6 3,2 3,2 4,4 4,1 4,3 3,1 6.436 4,0
430 An der Ludwigshöhe 1,3 1,6 1,5 2,0 2,2 1,1 1,0 1,1 1,7 1.946 1,2
440 Lincoln-Siedlung 0,8 0,7 0,5 0,5 0,9 0,8 0,3 0,2 0,1 800 0,5
510 Am Südbahnhof 2,4 2,2 2,4 2,3 1,7 2,1 2,2 1,9 2,8 3.524 2,2
520 Heimstättensiedlung 3,8 4,4 5,4 5,8 4,3 3,4 5,6 5,0 5,4 7.447 4,7
530 Verlegerviertel 4,1 3,8 3,4 3,4 7,5 5,4 3,7 3,3 2,7 6.819 4,3
540 Am Kavalleriesand 0,9 0,8 0,9 0,9 1,3 0,9 0,5 0,3 0,4 1.111 0,7
610 Alt-Arheilgen 2,4 2,6 2,6 3,3 2,7 2,2 3,0 2,6 2,8 4.231 2,6
620 Arheilgen-Süd 2,8 2,7 3,0 3,1 2,2 1,7 2,7 3,1 4,8 4.170 2,6
630 Arheilgen-West 5,0 5,5 6,2 6,5 4,5 3,4 5,5 5,6 4,6 7.647 4,8
640 Arheilgen-Ost 1,0 1,1 0,9 1,0 1,0 0,8 1,2 1,3 1,3 1.634 1,0
710 Alt-Eberstadt 3,5 3,8 4,6 4,3 3,3 2,7 4,3 4,1 4,1 5.904 3,7
720 Am Lämmchesberg 2,3 2,6 2,4 2,7 1,8 1,5 2,5 2,8 3,2 3.561 2,2
730 Villenkolonie 2,2 2,8 3,7 3,6 1,9 1,4 3,2 3,7 3,9 4.273 2,7
740 Am Frankenstein 1,3 1,6 2,0 2,3 1,6 1,1 2,5 3,5 3,5 3.309 2,1
750 Kirchtannensiedlung 5,9 6,0 5,9 5,5 3,8 3,2 4,0 3,9 3,9 6.432 4,0
810 Wixhausen-West 1,7 1,1 1,4 1,7 1,2 1,2 1,7 1,7 1,8 2.366 1,5
820 Wixhausen-Ost 3,0 2,7 2,7 2,7 2,1 1,8 2,6 3,3 2,6 3.846 2,4
910 Kranichstein-Süd 6,2 8,3 8,6 8,0 5,8 4,0 5,3 5,2 6,1 8.608 5,4
920 Kranichstein-Nord 2,3 2,5 2,6 3,0 1,9 1,4 2,3 2,7 2,2 3.299 2,1
Stadtgebiet insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 159.982 100,0
70
Tabelle 32: Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016
Statistische Bezirke/ Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Frauen
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. insg.
Stadtteile älter
110 Stadtzentrum 18 7 18 10 32 405 157 39 33 719
120 Rheintor/Grafenstraße 52 30 55 25 82 1.011 392 86 169 1.902
130 Hochschulviertel 7 8 16 10 12 98 87 14 10 262
140 Kapellplatzviertel 87 60 122 69 80 1.130 821 265 305 2.939
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 87 80 191 64 106 1.350 999 316 344 3.537
100 DA-MITTE 251 185 402 178 312 3.994 2.456 720 861 9.359
210 Johannesviertel 67 69 157 76 80 932 779 206 192 2.558
220 Martinsviertel-West 85 71 181 90 82 1.168 882 196 199 2.954
230 Martinsviertel-Ost 106 88 169 64 85 1.137 833 194 171 2.847
240 Waldkolonie 98 91 210 107 92 956 782 200 228 2.764
250 Mornewegviertel 4 11 12 10 31 160 91 13 16 348
260 Pallaswiesenviertel 54 40 73 33 56 539 386 89 87 1.357
270 Am Ziegelbusch 56 60 136 56 108 810 626 211 313 2.376
200 DA-NORD 470 430 938 436 534 5.702 4.379 1.109 1.206 15.204
310 Am Oberfeld 72 60 135 65 51 364 664 229 420 2.060
320 Mathildenhöhe 39 32 74 32 32 536 393 136 232 1.506
330 Woogsviertel 75 49 130 36 88 968 768 213 250 2.577
340 An den Lichtwiesen 22 24 62 40 45 337 376 128 148 1.182
300 DA-OST 208 165 401 173 216 2.205 2.201 706 1.050 7.325
410 Paulusviertel 74 70 175 106 83 768 970 291 317 2.854
420 Alt-Bessungen 81 77 198 92 95 1.108 1.023 286 270 3.230
430 An der Ludwigshöhe 35 24 72 31 30 207 242 86 172 899
440 Lincoln-Siedlung 26 18 26 12 20 156 64 11 7 340
400 DA-BESSUNGEN 216 189 471 241 228 2.239 2.299 674 766 7.323
510 Am Südbahnhof 55 51 123 54 42 507 541 132 249 1.754
520 Heimstättensiedlung 95 87 287 149 123 827 1.399 332 449 3.748
530 Verlegerviertel 110 90 184 79 173 1.167 876 235 215 3.129
540 Am Kavalleriesand 19 20 39 21 22 157 117 21 26 442
500 DA-WEST 279 248 633 303 360 2.658 2.933 720 939 9.073
Darmstadt-Innenstadt 1.424 1.217 2.845 1.331 1.650 16.798 14.268 3.929 4.822 48.284
610 Alt-Arheilgen 56 60 139 83 74 548 751 168 232 2.111
620 Arheilgen-Süd 65 56 179 86 59 467 674 230 400 2.216
630 Arheilgen-West 115 101 311 157 139 853 1.357 403 391 3.827
640 Arheilgen-Ost 25 29 40 27 29 182 289 88 107 816
600 DA-ARHEILGEN 261 246 669 353 301 2.050 3.071 889 1.130 8.970
710 Alt-Eberstadt 83 84 243 120 89 668 1.060 291 330 2.968
720 Am Lämmchesberg 54 55 120 69 61 383 599 191 267 1.799
730 Villenkolonie 57 55 196 103 57 377 835 277 323 2.280
740 Am Frankenstein 28 38 110 58 45 266 629 255 273 1.702
750 Kirchtannensiedlung 139 130 295 131 115 843 986 294 332 3.265
700 DA-EBERSTADT 361 362 964 481 367 2.537 4.109 1.308 1.525 12.014
810 Wixhausen-West 39 23 72 38 27 277 405 108 140 1.129
820 Wixhausen-Ost 71 53 138 64 62 463 655 229 209 1.944
800 DA-WIXHAUSEN 110 76 210 102 89 740 1.060 337 349 3.073
910 Kranichstein-Süd 147 175 448 208 164 1.024 1.347 389 513 4.415
920 Kranichstein-Nord 53 46 143 77 47 381 591 184 184 1.706
900 DA-KRANICHSTEIN 200 221 591 285 211 1.405 1.938 573 697 6.121
Darmstadt-Außenbezirke 932 905 2.434 1.221 968 6.732 10.178 3.107 3.701 30.178
Stadtgebiet insgesamt 2.356 2.122 5.279 2.552 2.618 23.530 24.446 7.036 8.523 78.462
71
Tabelle 33: Weibliche Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016 in
Prozent innerhalb des statistischen Bezirks
Statistische Bezirke/ Weibliche Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Frauen
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. insg. in %
Stadtteile älter
110 Stadtzentrum 2,5 1,0 2,5 1,4 4,5 56,3 21,8 5,4 4,6 719 100
120 Rheintor/Grafenstraße 2,7 1,6 2,9 1,3 4,3 53,2 20,6 4,5 8,9 1.902 100
130 Hochschulviertel 2,7 3,1 6,1 3,8 4,6 37,4 33,2 5,3 3,8 262 100
140 Kapellplatzviertel 3,0 2,0 4,2 2,3 2,7 38,4 27,9 9,0 10,4 2.939 100
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 2,5 2,3 5,4 1,8 3,0 38,2 28,2 8,9 9,7 3.537 100
100 DA-MITTE 2,7 2,0 4,3 1,9 3,3 42,7 26,2 7,7 9,2 9.359 100
210 Johannesviertel 2,6 2,7 6,1 3,0 3,1 36,4 30,5 8,1 7,5 2.558 100
220 Martinsviertel-West 2,9 2,4 6,1 3,0 2,8 39,5 29,9 6,6 6,7 2.954 100
230 Martinsviertel-Ost 3,7 3,1 5,9 2,2 3,0 39,9 29,3 6,8 6,0 2.847 100
240 Waldkolonie 3,5 3,3 7,6 3,9 3,3 34,6 28,3 7,2 8,2 2.764 100
250 Mornewegviertel 1,1 3,2 3,4 2,9 8,9 46,0 26,1 3,7 4,6 348 100
260 Pallaswiesenviertel 4,0 2,9 5,4 2,4 4,1 39,7 28,4 6,6 6,4 1.357 100
270 Am Ziegelbusch 2,4 2,5 5,7 2,4 4,5 34,1 26,3 8,9 13,2 2.376 100
200 DA-NORD 3,1 2,8 6,2 2,9 3,5 37,5 28,8 7,3 7,9 15.204 100
310 Am Oberfeld 3,5 2,9 6,6 3,2 2,5 17,7 32,2 11,1 20,4 2.060 100
320 Mathildenhöhe 2,6 2,1 4,9 2,1 2,1 35,6 26,1 9,0 15,4 1.506 100
330 Woogsviertel 2,9 1,9 5,0 1,4 3,4 37,6 29,8 8,3 9,7 2.577 100
340 An den Lichtwiesen 1,9 2,0 5,2 3,4 3,8 28,5 31,8 10,8 12,5 1.182 100
300 DA-OST 2,8 2,3 5,5 2,4 2,9 30,1 30,0 9,6 14,3 7.325 100
410 Paulusviertel 2,6 2,5 6,1 3,7 2,9 26,9 34,0 10,2 11,1 2.854 100
420 Alt-Bessungen 2,5 2,4 6,1 2,8 2,9 34,3 31,7 8,9 8,4 3.230 100
430 An der Ludwigshöhe 3,9 2,7 8,0 3,4 3,3 23,0 26,9 9,6 19,1 899 100
440 Lincoln-Siedlung 7,6 5,3 7,6 3,5 5,9 45,9 18,8 3,2 2,1 340 100
400 DA-BESSUNGEN 2,9 2,6 6,4 3,3 3,1 30,6 31,4 9,2 10,5 7.323 100
510 Am Südbahnhof 3,1 2,9 7,0 3,1 2,4 28,9 30,8 7,5 14,2 1.754 100
520 Heimstättensiedlung 2,5 2,3 7,7 4,0 3,3 22,1 37,3 8,9 12,0 3.748 100
530 Verlegerviertel 3,5 2,9 5,9 2,5 5,5 37,3 28,0 7,5 6,9 3.129 100
540 Am Kavalleriesand 4,3 4,5 8,8 4,8 5,0 35,5 26,5 4,8 5,9 442 100
500 DA-WEST 3,1 2,7 7,0 3,3 4,0 29,3 32,3 7,9 10,3 9.073 100
Darmstadt-Innenstadt 2,9 2,5 5,9 2,8 3,4 34,8 29,6 8,1 10,0 48.284 100
610 Alt-Arheilgen 2,7 2,8 6,6 3,9 3,5 26,0 35,6 8,0 11,0 2.111 100
620 Arheilgen-Süd 2,9 2,5 8,1 3,9 2,7 21,1 30,4 10,4 18,1 2.216 100
630 Arheilgen-West 3,0 2,6 8,1 4,1 3,6 22,3 35,5 10,5 10,2 3.827 100
640 Arheilgen-Ost 3,1 3,6 4,9 3,3 3,6 22,3 35,4 10,8 13,1 816 100
600 DA-ARHEILGEN 2,9 2,7 7,5 3,9 3,4 22,9 34,2 9,9 12,6 8.970 100
710 Alt-Eberstadt 2,8 2,8 8,2 4,0 3,0 22,5 35,7 9,8 11,1 2.968 100
720 Am Lämmchesberg 3,0 3,1 6,7 3,8 3,4 21,3 33,3 10,6 14,8 1.799 100
730 Villenkolonie 2,5 2,4 8,6 4,5 2,5 16,5 36,6 12,1 14,2 2.280 100
740 Am Frankenstein 1,6 2,2 6,5 3,4 2,6 15,6 37,0 15,0 16,0 1.702 100
750 Kirchtannensiedlung 4,3 4,0 9,0 4,0 3,5 25,8 30,2 9,0 10,2 3.265 100
700 DA-EBERSTADT 3,0 3,0 8,0 4,0 3,1 21,1 34,2 10,9 12,7 12.014 100
810 Wixhausen-West 3,5 2,0 6,4 3,4 2,4 24,5 35,9 9,6 12,4 1.129 100
820 Wixhausen-Ost 3,7 2,7 7,1 3,3 3,2 23,8 33,7 11,8 10,8 1.944 100
800 DA-WIXHAUSEN 3,6 2,5 6,8 3,3 2,9 24,1 34,5 11,0 11,4 3.073 100
910 Kranichstein-Süd 3,3 4,0 10,1 4,7 3,7 23,2 30,5 8,8 11,6 4.415 100
920 Kranichstein-Nord 3,1 2,7 8,4 4,5 2,8 22,3 34,6 10,8 10,8 1.706 100
900 DA-KRANICHSTEIN 3,3 3,6 9,7 4,7 3,4 23,0 31,7 9,4 11,4 6.121 100
Darmstadt-Außenbezirke 3,1 3,0 8,1 4,0 3,2 22,3 33,7 10,3 12,3 30.178 100
Stadtgebiet insgesamt 3,0 2,7 6,7 3,3 3,3 30,0 31,2 9,0 10,9 78.462 100
72
Tabelle 34: Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016
Statistische Bezirke/ Ausländische Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Ausl.
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. insg.
Stadtteile älter
110 Stadtzentrum 13 7 13 7 14 291 141 13 4 503
120 Rheintor/Grafenstraße 45 23 47 18 62 992 488 60 14 1.749
130 Hochschulviertel 3 0 3 5 5 80 37 4 2 139
140 Kapellplatzviertel 24 17 28 18 31 575 360 77 38 1.168
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 25 25 62 35 36 735 540 80 37 1.575
100 DA-MITTE 110 72 153 83 148 2.673 1.566 234 95 5.134
210 Johannesviertel 10 7 20 11 39 462 244 63 28 884
220 Martinsviertel-West 14 7 42 17 31 435 297 70 43 956
230 Martinsviertel-Ost 11 16 17 18 28 439 291 59 34 913
240 Waldkolonie 72 41 88 37 105 788 428 68 31 1.658
250 Mornewegviertel 8 5 11 10 28 232 101 6 2 403
260 Pallaswiesenviertel 36 20 56 38 61 622 372 62 24 1.291
270 Am Ziegelbusch 20 11 27 15 76 843 235 56 43 1.326
200 DA-NORD 171 107 261 146 368 3.821 1.968 384 205 7.431
310 Am Oberfeld 6 6 15 2 9 141 139 18 19 355
320 Mathildenhöhe 8 11 22 13 16 265 169 33 17 554
330 Woogsviertel 10 7 18 7 24 401 285 60 24 836
340 An den Lichtwiesen 10 8 13 16 23 284 80 11 5 450
300 DA-OST 34 32 68 38 72 1.091 673 122 65 2.195
410 Paulusviertel 7 8 12 6 20 503 170 19 16 761
420 Alt-Bessungen 15 11 24 11 27 475 310 76 28 977
430 An der Ludwigshöhe 30 45 99 55 97 324 110 12 3 775
440 Lincoln-Siedlung 7 10 25 17 17 176 49 5 0 306
400 DA-BESSUNGEN 59 74 160 89 161 1.478 639 112 47 2.819
510 Am Südbahnhof 32 24 51 26 36 384 256 28 17 854
520 Heimstättensiedlung 14 12 20 19 35 362 290 55 23 830
530 Verlegerviertel 35 26 49 33 101 844 504 82 39 1.713
540 Am Kavalleriesand 16 22 52 21 51 246 97 7 7 519
500 DA-WEST 97 84 172 99 223 1.836 1.147 172 86 3.916
Darmstadt-Innenstadt 471 369 814 455 972 10.899 5.993 1.024 498 21.495
610 Alt-Arheilgen 12 14 30 27 26 280 215 37 14 655
620 Arheilgen-Süd 12 9 16 19 13 201 237 26 20 553
630 Arheilgen-West 24 11 30 33 43 404 437 75 36 1.093
640 Arheilgen-Ost 6 4 8 4 9 79 61 10 5 186
600 DA-ARHEILGEN 54 38 84 83 91 964 950 148 75 2.487
710 Alt-Eberstadt 17 19 49 23 40 389 303 37 22 899
720 Am Lämmchesberg 11 6 18 7 19 188 165 28 15 457
730 Villenkolonie 7 4 14 12 12 113 167 51 24 404
740 Am Frankenstein 3 4 14 3 9 87 108 19 13 260
750 Kirchtannensiedlung 101 77 164 75 83 720 618 88 61 1.987
700 DA-EBERSTADT 139 110 259 120 163 1.497 1.361 223 135 4.007
810 Wixhausen-West 10 4 14 5 8 154 132 23 15 365
820 Wixhausen-Ost 17 16 33 23 27 245 233 41 22 657
800 DA-WIXHAUSEN 27 20 47 28 35 399 365 64 37 1.022
910 Kranichstein-Süd 55 69 198 78 96 823 671 91 48 2.129
920 Kranichstein-Nord 12 9 41 34 28 211 235 38 18 626
900 DA-KRANICHSTEIN 67 78 239 112 124 1.034 906 129 66 2.755
Darmstadt-Außenbezirke 287 246 629 343 413 3.894 3.582 564 313 10.271
Stadtgebiet insgesamt 758 615 1.443 798 1.385 14.793 9.575 1.588 811 31.766
73
Tabelle 35: Ausländische Bevölkerung nach Altersgruppen und statistischen Bezirken am 31.12.2016
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirks
Statistische Bezirke/ Ausländische Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren Ausl.
0 - 3 3 - 6 6 - 14 14 - 18 18 - 21 21 - 40 40 - 65 65 - 75 75 u. insg. in %
Stadtteile älter
110 Stadtzentrum 2,6 1,4 2,6 1,4 2,8 57,9 28,0 2,6 0,8 503 100
120 Rheintor/Grafenstraße 2,6 1,3 2,7 1,0 3,5 56,7 27,9 3,4 0,8 1.749 100
130 Hochschulviertel 2,2 0,0 2,2 3,6 3,6 57,6 26,6 2,9 1,4 139 100
140 Kapellplatzviertel 2,1 1,5 2,4 1,5 2,7 49,2 30,8 6,6 3,3 1.168 100
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 1,6 1,6 3,9 2,2 2,3 46,7 34,3 5,1 2,3 1.575 100
100 DA-MITTE 2,1 1,4 3,0 1,6 2,9 52,1 30,5 4,6 1,9 5.134 100
210 Johannesviertel 1,1 0,8 2,3 1,2 4,4 52,3 27,6 7,1 3,2 884 100
220 Martinsviertel-West 1,5 0,7 4,4 1,8 3,2 45,5 31,1 7,3 4,5 956 100
230 Martinsviertel-Ost 1,2 1,8 1,9 2,0 3,1 48,1 31,9 6,5 3,7 913 100
240 Waldkolonie 4,3 2,5 5,3 2,2 6,3 47,5 25,8 4,1 1,9 1.658 100
250 Mornewegviertel 2,0 1,2 2,7 2,5 6,9 57,6 25,1 1,5 0,5 403 100
260 Pallaswiesenviertel 2,8 1,5 4,3 2,9 4,7 48,2 28,8 4,8 1,9 1.291 100
270 Am Ziegelbusch 1,5 0,8 2,0 1,1 5,7 63,6 17,7 4,2 3,2 1.326 100
200 DA-NORD 2,3 1,4 3,5 2,0 5,0 51,4 26,5 5,2 2,8 7.431 100
310 Am Oberfeld 1,7 1,7 4,2 0,6 2,5 39,7 39,2 5,1 5,4 355 100
320 Mathildenhöhe 1,4 2,0 4,0 2,3 2,9 47,8 30,5 6,0 3,1 554 100
330 Woogsviertel 1,2 0,8 2,2 0,8 2,9 48,0 34,1 7,2 2,9 836 100
340 An den Lichtwiesen 2,2 1,8 2,9 3,6 5,1 63,1 17,8 2,4 1,1 450 100
300 DA-OST 1,5 1,5 3,1 1,7 3,3 49,7 30,7 5,6 3,0 2.195 100
410 Paulusviertel 0,9 1,1 1,6 0,8 2,6 66,1 22,3 2,5 2,1 761 100
420 Alt-Bessungen 1,5 1,1 2,5 1,1 2,8 48,6 31,7 7,8 2,9 977 100
430 An der Ludwigshöhe 3,9 5,8 12,8 7,1 12,5 41,8 14,2 1,5 0,4 775 100
440 Lincoln-Siedlung 2,3 3,3 8,2 5,6 5,6 57,5 16,0 1,6 0,0 306 100
400 DA-BESSUNGEN 2,1 2,6 5,7 3,2 5,7 52,4 22,7 4,0 1,7 2.819 100
510 Am Südbahnhof 3,7 2,8 6,0 3,0 4,2 45,0 30,0 3,3 2,0 854 100
520 Heimstättensiedlung 1,7 1,4 2,4 2,3 4,2 43,6 34,9 6,6 2,8 830 100
530 Verlegerviertel 2,0 1,5 2,9 1,9 5,9 49,3 29,4 4,8 2,3 1.713 100
540 Am Kavalleriesand 3,1 4,2 10,0 4,0 9,8 47,4 18,7 1,3 1,3 519 100
500 DA-WEST 2,5 2,1 4,4 2,5 5,7 46,9 29,3 4,4 2,2 3.916 100
Darmstadt-Innenstadt 2,2 1,7 3,8 2,1 4,5 50,7 27,9 4,8 2,3 21.495 100
610 Alt-Arheilgen 1,8 2,1 4,6 4,1 4,0 42,7 32,8 5,6 2,1 655 100
620 Arheilgen-Süd 2,2 1,6 2,9 3,4 2,4 36,3 42,9 4,7 3,6 553 100
630 Arheilgen-West 2,2 1,0 2,7 3,0 3,9 37,0 40,0 6,9 3,3 1.093 100
640 Arheilgen-Ost 3,2 2,2 4,3 2,2 4,8 42,5 32,8 5,4 2,7 186 100
600 DA-ARHEILGEN 2,2 1,5 3,4 3,3 3,7 38,8 38,2 6,0 3,0 2.487 100
710 Alt-Eberstadt 1,9 2,1 5,5 2,6 4,4 43,3 33,7 4,1 2,4 899 100
720 Am Lämmchesberg 2,4 1,3 3,9 1,5 4,2 41,1 36,1 6,1 3,3 457 100
730 Villenkolonie 1,7 1,0 3,5 3,0 3,0 28,0 41,3 12,6 5,9 404 100
740 Am Frankenstein 1,2 1,5 5,4 1,2 3,5 33,5 41,5 7,3 5,0 260 100
750 Kirchtannensiedlung 5,1 3,9 8,3 3,8 4,2 36,2 31,1 4,4 3,1 1.987 100
700 DA-EBERSTADT 3,5 2,7 6,5 3,0 4,1 37,4 34,0 5,6 3,4 4.007 100
810 Wixhausen-West 2,7 1,1 3,8 1,4 2,2 42,2 36,2 6,3 4,1 365 100
820 Wixhausen-Ost 2,6 2,4 5,0 3,5 4,1 37,3 35,5 6,2 3,3 657 100
800 DA-WIXHAUSEN 2,6 2,0 4,6 2,7 3,4 39,0 35,7 6,3 3,6 1.022 100
910 Kranichstein-Süd 2,6 3,2 9,3 3,7 4,5 38,7 31,5 4,3 2,3 2.129 100
920 Kranichstein-Nord 1,9 1,4 6,5 5,4 4,5 33,7 37,5 6,1 2,9 626 100
900 DA-KRANICHSTEIN 2,4 2,8 8,7 4,1 4,5 37,5 32,9 4,7 2,4 2.755 100
Darmstadt-Außenbezirke 2,8 2,4 6,1 3,3 4,0 37,9 34,9 5,5 3,0 10.271 100
Stadtgebiet insgesamt 2,4 1,9 4,5 2,5 4,4 46,6 30,1 5,0 2,6 31.766 100
74
Tabelle 36: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken am
31.12.2016
Statistische Bezirke/ EU Türkei sonst. Marokko sonst. Amerika China sonst. Austr. u. Ausl.
Stadtteile Europa Afrika Asien ungeklärt insg.
110 Stadtzentrum 243 50 37 8 16 24 17 104 4 503
120 Rheintor/Grafenstraße 735 155 119 104 151 77 70 305 33 1.749
130 Hochschulviertel 58 16 24 2 3 5 15 16 0 139
140 Kapellplatzviertel 518 184 79 30 77 45 58 148 29 1.168
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 641 274 184 52 81 88 50 193 12 1.575
100 DA-MITTE 2.195 679 443 196 328 239 210 766 78 5.134
210 Johannesviertel 332 95 81 29 53 48 54 141 51 884
220 Martinsviertel-West 401 142 122 38 81 34 23 103 12 956
230 Martinsviertel-Ost 361 166 83 38 56 43 37 119 10 913
240 Waldkolonie 426 243 110 64 130 33 65 221 366 1.658
250 Mornewegviertel 109 28 13 18 40 11 40 83 61 403
260 Pallaswiesenviertel 457 145 83 59 96 31 23 250 147 1.291
270 Am Ziegelbusch 348 142 122 45 110 98 113 334 14 1.326
200 DA-NORD 2.434 961 614 291 566 298 355 1.251 661 7.431
310 Am Oberfeld 189 15 45 4 7 30 10 50 5 355
320 Mathildenhöhe 216 72 74 28 43 34 15 59 13 554
330 Woogsviertel 353 129 91 29 51 50 41 75 17 836
340 An den Lichtwiesen 116 24 26 3 27 38 79 113 24 450
300 DA-OST 874 240 236 64 128 152 145 297 59 2.195
410 Paulusviertel 266 48 57 18 53 67 75 169 8 761
420 Alt-Bessungen 410 121 115 19 68 43 46 141 14 977
430 An der Ludwigshöhe 74 9 21 0 2 8 5 55 601 775
440 Lincoln-Siedlung 104 20 14 10 32 14 26 44 42 306
400 DA-BESSUNGEN 854 198 207 47 155 132 152 409 665 2.819
510 Am Südbahnhof 197 182 70 22 33 16 39 131 164 854
520 Heimstättensiedlung 328 126 73 23 46 39 33 105 57 830
530 Verlegerviertel 634 259 162 61 111 89 97 276 24 1.713
540 Am Kavalleriesand 77 59 25 12 31 5 26 65 219 519
500 DA-WEST 1.236 626 330 118 221 149 195 577 464 3.916
Darmstadt-Innenstadt 7.593 2.704 1.830 716 1.398 970 1.057 3.300 1.927 21.495
610 Alt-Arheilgen 286 130 45 15 46 22 22 67 22 655
620 Arheilgen-Süd 236 106 82 15 20 16 5 68 5 553
630 Arheilgen-West 466 157 150 44 32 39 22 124 59 1.093
640 Arheilgen-Ost 94 37 9 6 12 7 5 16 0 186
600 DA-ARHEILGEN 1.082 430 286 80 110 84 54 275 86 2.487
710 Alt-Eberstadt 434 88 41 24 81 38 20 148 25 899
720 Am Lämmchesberg 204 97 42 18 20 20 8 40 8 457
730 Villenkolonie 214 30 35 2 12 53 8 45 5 404
740 Am Frankenstein 141 40 18 1 9 13 7 30 1 260
750 Kirchtannensiedlung 698 268 204 65 372 29 14 267 70 1.987
700 DA-EBERSTADT 1.691 523 340 110 494 153 57 530 109 4.007
810 Wixhausen-West 158 64 32 14 18 12 8 48 11 365
820 Wixhausen-Ost 284 157 69 10 25 16 8 77 11 657
800 DA-WIXHAUSEN 442 221 101 24 43 28 16 125 22 1.022
910 Kranichstein-Süd 519 457 210 61 154 35 119 516 58 2.129
920 Kranichstein-Nord 190 119 67 51 49 11 10 99 30 626
900 DA-KRANICHSTEIN 709 576 277 112 203 46 129 615 88 2.755
Darmstadt-Außenbezirke 3.924 1.750 1.004 326 850 311 256 1.545 305 10.271
Stadtgebiet insgesamt 11.517 4.454 2.834 1.042 2.248 1.281 1.313 4.845 2.232 31.766
75
Tabelle 37: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken am
31.12.2016 in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
Statistische Bezirke/ EU Türkei sonst. Marokko sonst. Amerika China sonst. Austr. u. Ausl.
Stadtteile Europa Afrika Asien ungeklärt insg.
110 Stadtzentrum 48,3 9,9 7,4 1,6 3,2 4,8 3,4 20,7 0,8 100,0
120 Rheintor/Grafenstraße 42,0 8,9 6,8 5,9 8,6 4,4 4,0 17,4 1,9 100,0
130 Hochschulviertel 41,7 11,5 17,3 1,4 2,2 3,6 10,8 11,5 0,0 100,0
140 Kapellplatzviertel 44,3 15,8 6,8 2,6 6,6 3,9 5,0 12,7 2,5 100,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 40,7 17,4 11,7 3,3 5,1 5,6 3,2 12,3 0,8 100,0
100 DA-MITTE 42,8 13,2 8,6 3,8 6,4 4,7 4,1 14,9 1,5 100,0
210 Johannesviertel 37,6 10,7 9,2 3,3 6,0 5,4 6,1 16,0 5,8 100,0
220 Martinsviertel-West 41,9 14,9 12,8 4,0 8,5 3,6 2,4 10,8 1,3 100,0
230 Martinsviertel-Ost 39,5 18,2 9,1 4,2 6,1 4,7 4,1 13,0 1,1 100,0
240 Waldkolonie 25,7 14,7 6,6 3,9 7,8 2,0 3,9 13,3 22,1 100,0
250 Mornewegviertel 27,0 6,9 3,2 4,5 9,9 2,7 9,9 20,6 15,1 100,0
260 Pallaswiesenviertel 35,4 11,2 6,4 4,6 7,4 2,4 1,8 19,4 11,4 100,0
270 Am Ziegelbusch 26,2 10,7 9,2 3,4 8,3 7,4 8,5 25,2 1,1 100,0
200 DA-NORD 32,8 12,9 8,3 3,9 7,6 4,0 4,8 16,8 8,9 100,0
310 Am Oberfeld 53,2 4,2 12,7 1,1 2,0 8,5 2,8 14,1 1,4 100,0
320 Mathildenhöhe 39,0 13,0 13,4 5,1 7,8 6,1 2,7 10,6 2,3 100,0
330 Woogsviertel 42,2 15,4 10,9 3,5 6,1 6,0 4,9 9,0 2,0 100,0
340 An den Lichtwiesen 25,8 5,3 5,8 0,7 6,0 8,4 17,6 25,1 5,3 100,0
300 DA-OST 39,8 10,9 10,8 2,9 5,8 6,9 6,6 13,5 2,7 100,0
410 Paulusviertel 35,0 6,3 7,5 2,4 7,0 8,8 9,9 22,2 1,1 100,0
420 Alt-Bessungen 42,0 12,4 11,8 1,9 7,0 4,4 4,7 14,4 1,4 100,0
430 An der Ludwigshöhe 9,5 1,2 2,7 0,0 0,3 1,0 0,6 7,1 77,5 100,0
440 Lincoln-Siedlung 34,0 6,5 4,6 3,3 10,5 4,6 8,5 14,4 13,7 100,0
400 DA-BESSUNGEN 30,3 7,0 7,3 1,7 5,5 4,7 5,4 14,5 23,6 100,0
510 Am Südbahnhof 23,1 21,3 8,2 2,6 3,9 1,9 4,6 15,3 19,2 100,0
520 Heimstättensiedlung 39,5 15,2 8,8 2,8 5,5 4,7 4,0 12,7 6,9 100,0
530 Verlegerviertel 37,0 15,1 9,5 3,6 6,5 5,2 5,7 16,1 1,4 100,0
540 Am Kavalleriesand 14,8 11,4 4,8 2,3 6,0 1,0 5,0 12,5 42,2 100,0
500 DA-WEST 31,6 16,0 8,4 3,0 5,6 3,8 5,0 14,7 11,8 100,0
Darmstadt-Innenstadt 35,3 12,6 8,5 3,3 6,5 4,5 4,9 15,4 9,0 100,0
610 Alt-Arheilgen 43,7 19,8 6,9 2,3 7,0 3,4 3,4 10,2 3,4 100,0
620 Arheilgen-Süd 42,7 19,2 14,8 2,7 3,6 2,9 0,9 12,3 0,9 100,0
630 Arheilgen-West 42,6 14,4 13,7 4,0 2,9 3,6 2,0 11,3 5,4 100,0
640 Arheilgen-Ost 50,5 19,9 4,8 3,2 6,5 3,8 2,7 8,6 0,0 100,0
600 DA-ARHEILGEN 43,5 17,3 11,5 3,2 4,4 3,4 2,2 11,1 3,5 100,0
710 Alt-Eberstadt 48,3 9,8 4,6 2,7 9,0 4,2 2,2 16,5 2,8 100,0
720 Am Lämmchesberg 44,6 21,2 9,2 3,9 4,4 4,4 1,8 8,8 1,8 100,0
730 Villenkolonie 53,0 7,4 8,7 0,5 3,0 13,1 2,0 11,1 1,2 100,0
740 Am Frankenstein 54,2 15,4 6,9 0,4 3,5 5,0 2,7 11,5 0,4 100,0
750 Kirchtannensiedlung 35,1 13,5 10,3 3,3 18,7 1,5 0,7 13,4 3,5 100,0
700 DA-EBERSTADT 42,2 13,1 8,5 2,7 12,3 3,8 1,4 13,2 2,7 100,0
810 Wixhausen-West 43,3 17,5 8,8 3,8 4,9 3,3 2,2 13,2 3,0 100,0
820 Wixhausen-Ost 43,2 23,9 10,5 1,5 3,8 2,4 1,2 11,7 1,7 100,0
800 DA-WIXHAUSEN 43,2 21,6 9,9 2,3 4,2 2,7 1,6 12,2 2,2 100,0
910 Kranichstein-Süd 24,4 21,5 9,9 2,9 7,2 1,6 5,6 24,2 2,7 100,0
920 Kranichstein-Nord 30,4 19,0 10,7 8,1 7,8 1,8 1,6 15,8 4,8 100,0
900 DA-KRANICHSTEIN 25,7 20,9 10,1 4,1 7,4 1,7 4,7 22,3 3,2 100,0
Darmstadt-Außenbezirke 38,2 17,0 9,8 3,2 8,3 3,0 2,5 15,0 3,0 100,0
Stadtgebiet insgesamt 36,3 14,0 8,9 3,3 7,1 4,0 4,1 15,3 7,0 100,0
76
Tabelle 38: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und statistischen Bezirken am
31.12.2016 in Prozent innerhalb der Gesamtstadt
Statistische Bezirke/ EU Türkei sonst. Marokko sonst. Amerika China sonst. Austr. u. Ausl.
Stadtteile Europa Afrika Asien ungeklärt insg.
110 Stadtzentrum 2,1 1,1 1,3 0,8 0,7 1,9 1,3 2,1 0,2 1,6
120 Rheintor/Grafenstraße 6,4 3,5 4,2 10,0 6,7 6,0 5,3 6,3 1,5 5,5
130 Hochschulviertel 0,5 0,4 0,8 0,2 0,1 0,4 1,1 0,3 0,0 0,4
140 Kapellplatzviertel 4,5 4,1 2,8 2,9 3,4 3,5 4,4 3,1 1,3 3,7
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 5,6 6,2 6,5 5,0 3,6 6,9 3,8 4,0 0,5 5,0
100 DA-MITTE 19,1 15,2 15,6 18,8 14,6 18,7 16,0 15,8 3,5 16,2
210 Johannesviertel 2,9 2,1 2,9 2,8 2,4 3,7 4,1 2,9 2,3 2,8
220 Martinsviertel-West 3,5 3,2 4,3 3,6 3,6 2,7 1,8 2,1 0,5 3,0
230 Martinsviertel-Ost 3,1 3,7 2,9 3,6 2,5 3,4 2,8 2,5 0,4 2,9
240 Waldkolonie 3,7 5,5 3,9 6,1 5,8 2,6 5,0 4,6 16,4 5,2
250 Mornewegviertel 0,9 0,6 0,5 1,7 1,8 0,9 3,0 1,7 2,7 1,3
260 Pallaswiesenviertel 4,0 3,3 2,9 5,7 4,3 2,4 1,8 5,2 6,6 4,1
270 Am Ziegelbusch 3,0 3,2 4,3 4,3 4,9 7,7 8,6 6,9 0,6 4,2
200 DA-NORD 21,1 21,6 21,7 27,9 25,2 23,3 27,0 25,8 29,6 23,4
310 Am Oberfeld 1,6 0,3 1,6 0,4 0,3 2,3 0,8 1,0 0,2 1,1
320 Mathildenhöhe 1,9 1,6 2,6 2,7 1,9 2,7 1,1 1,2 0,6 1,7
330 Woogsviertel 3,1 2,9 3,2 2,8 2,3 3,9 3,1 1,5 0,8 2,6
340 An den Lichtwiesen 1,0 0,5 0,9 0,3 1,2 3,0 6,0 2,3 1,1 1,4
300 DA-OST 7,6 5,4 8,3 6,1 5,7 11,9 11,0 6,1 2,6 6,9
410 Paulusviertel 2,3 1,1 2,0 1,7 2,4 5,2 5,7 3,5 0,4 2,4
420 Alt-Bessungen 3,6 2,7 4,1 1,8 3,0 3,4 3,5 2,9 0,6 3,1
430 An der Ludwigshöhe 0,6 0,2 0,7 0,0 0,1 0,6 0,4 1,1 26,9 2,4
440 Lincoln-Siedlung 0,9 0,4 0,5 1,0 1,4 1,1 2,0 0,9 1,9 1,0
400 DA-BESSUNGEN 7,4 4,4 7,3 4,5 6,9 10,3 11,6 8,4 29,8 8,9
510 Am Südbahnhof 1,7 4,1 2,5 2,1 1,5 1,2 3,0 2,7 7,3 2,7
520 Heimstättensiedlung 2,8 2,8 2,6 2,2 2,0 3,0 2,5 2,2 2,6 2,6
530 Verlegerviertel 5,5 5,8 5,7 5,9 4,9 6,9 7,4 5,7 1,1 5,4
540 Am Kavalleriesand 0,7 1,3 0,9 1,2 1,4 0,4 2,0 1,3 9,8 1,6
500 DA-WEST 10,7 14,1 11,6 11,3 9,8 11,6 14,9 11,9 20,8 12,3
Darmstadt-Innenstadt 65,9 60,7 64,6 68,7 62,2 75,7 80,5 68,1 86,3 67,7
610 Alt-Arheilgen 2,5 2,9 1,6 1,4 2,0 1,7 1,7 1,4 1,0 2,1
620 Arheilgen-Süd 2,0 2,4 2,9 1,4 0,9 1,2 0,4 1,4 0,2 1,7
630 Arheilgen-West 4,0 3,5 5,3 4,2 1,4 3,0 1,7 2,6 2,6 3,4
640 Arheilgen-Ost 0,8 0,8 0,3 0,6 0,5 0,5 0,4 0,3 0,0 0,6
600 DA-ARHEILGEN 9,4 9,7 10,1 7,7 4,9 6,6 4,1 5,7 3,9 7,8
710 Alt-Eberstadt 3,8 2,0 1,4 2,3 3,6 3,0 1,5 3,1 1,1 2,8
720 Am Lämmchesberg 1,8 2,2 1,5 1,7 0,9 1,6 0,6 0,8 0,4 1,4
730 Villenkolonie 1,9 0,7 1,2 0,2 0,5 4,1 0,6 0,9 0,2 1,3
740 Am Frankenstein 1,2 0,9 0,6 0,1 0,4 1,0 0,5 0,6 0,0 0,8
750 Kirchtannensiedlung 6,1 6,0 7,2 6,2 16,5 2,3 1,1 5,5 3,1 6,3
700 DA-EBERSTADT 14,7 11,7 12,0 10,6 22,0 11,9 4,3 10,9 4,9 12,6
810 Wixhausen-West 1,4 1,4 1,1 1,3 0,8 0,9 0,6 1,0 0,5 1,1
820 Wixhausen-Ost 2,5 3,5 2,4 1,0 1,1 1,2 0,6 1,6 0,5 2,1
800 DA-WIXHAUSEN 3,8 5,0 3,6 2,3 1,9 2,2 1,2 2,6 1,0 3,2
910 Kranichstein-Süd 4,5 10,3 7,4 5,9 6,9 2,7 9,1 10,7 2,6 6,7
920 Kranichstein-Nord 1,6 2,7 2,4 4,9 2,2 0,9 0,8 2,0 1,3 2,0
900 DA-KRANICHSTEIN 6,2 12,9 9,8 10,7 9,0 3,6 9,8 12,7 3,9 8,7
Darmstadt-Außenbezirke 34,1 39,3 35,4 31,3 37,8 24,3 19,5 31,9 13,7 32,3
Stadtgebiet insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
77
Tabelle 39: Bevölkerung nach Familienstand, Geschlecht und statistischen Bezirken am 31.12.2016
Statistische Bezirke/ ledig verheiratet verwitwet geschieden Bevölkerung
Stadtteile insg. weibl. insg. weibl. insg. weibl. insg. weibl. insg. weibl.
110 Stadtzentrum 1.139 451 377 182 34 28 110 58 1.660 719
120 Rheintor/Grafenstraße 3.079 1.101 1.064 481 189 152 366 168 4.698 1.902
130 Hochschulviertel 427 155 154 73 14 11 30 23 625 262
140 Kapellplatzviertel 3.378 1.505 1.797 890 276 230 501 314 5.952 2.939
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 3.860 1.737 2.305 1.139 293 257 627 404 7.085 3.537
100 DA-MITTE 11.883 4.949 5.697 2.765 806 678 1.634 967 20.020 9.359
210 Johannesviertel 3.214 1.391 1.619 801 207 168 336 198 5.376 2.558
220 Martinsviertel-West 3.687 1.681 1.588 800 230 188 486 285 5.991 2.954
230 Martinsviertel-Ost 3.450 1.579 1.735 874 200 156 401 238 5.786 2.847
240 Waldkolonie 3.107 1.346 2.205 1.083 230 183 285 152 5.827 2.764
250 Mornewegviertel 635 208 214 96 17 12 73 32 939 348
260 Pallaswiesenviertel 1.912 719 904 428 110 91 256 119 3.182 1.357
270 Am Ziegelbusch 3.026 1.182 1.398 696 291 236 403 262 5.118 2.376
200 DA-NORD 19.031 8.106 9.663 4.778 1.285 1.034 2.240 1.286 32.219 15.204
310 Am Oberfeld 1.613 771 1.766 876 331 278 230 135 3.940 2.060
320 Mathildenhöhe 1.622 712 928 463 201 173 244 158 2.995 1.506
330 Woogsviertel 2.959 1.315 1.506 761 242 201 479 300 5.186 2.577
340 An den Lichtwiesen 1.386 533 904 453 123 103 154 93 2.567 1.182
300 DA-OST 7.580 3.331 5.104 2.553 897 755 1.107 686 14.688 7.325
410 Paulusviertel 2.940 1.351 2.190 1.098 240 198 322 207 5.692 2.854
420 Alt-Bessungen 3.464 1.619 2.181 1.085 241 201 550 325 6.436 3.230
430 An der Ludwigshöhe 1.180 442 528 269 144 119 94 69 1.946 899
440 Lincoln-Siedlung 562 220 204 98 10 8 24 14 800 340
400 DA-BESSUNGEN 8.146 3.632 5.103 2.550 635 526 990 615 14.874 7.323
510 Am Südbahnhof 1.760 750 1.199 602 246 195 319 207 3.524 1.754
520 Heimstättensiedlung 3.081 1.381 3.419 1.717 438 362 509 288 7.447 3.748
530 Verlegerviertel 3.987 1.607 2.107 1.033 212 171 513 318 6.819 3.129
540 Am Kavalleriesand 726 249 310 152 21 16 54 25 1.111 442
500 DA-WEST 9.554 3.987 7.035 3.504 917 744 1.395 838 18.901 9.073
Darmstadt-Innenstadt 56.194 24.005 32.602 16.150 4.540 3.737 7.366 4.392 100.702 48.284
610 Alt-Arheilgen 1.867 832 1.822 911 266 210 276 158 4.231 2.111
620 Arheilgen-Süd 1.612 790 1.926 970 335 274 297 182 4.170 2.216
630 Arheilgen-West 3.207 1.413 3.522 1.758 397 338 521 318 7.647 3.827
640 Arheilgen-Ost 663 292 734 369 118 87 119 68 1.634 816
600 DA-ARHEILGEN 7.349 3.327 8.004 4.008 1.116 909 1.213 726 17.682 8.970
710 Alt-Eberstadt 2.582 1.178 2.568 1.279 318 257 436 254 5.904 2.968
720 Am Lämmchesberg 1.442 632 1.567 782 257 213 295 172 3.561 1.799
730 Villenkolonie 1.829 956 2.009 1.005 214 178 221 141 4.273 2.280
740 Am Frankenstein 1.224 569 1.649 827 220 172 216 134 3.309 1.702
750 Kirchtannensiedlung 3.224 1.438 2.229 1.129 369 313 610 385 6.432 3.265
700 DA-EBERSTADT 10.301 4.773 10.022 5.022 1.378 1.133 1.778 1.086 23.479 12.014
810 Wixhausen-West 984 404 1.104 541 136 103 142 81 2.366 1.129
820 Wixhausen-Ost 1.610 740 1.757 870 230 186 249 148 3.846 1.944
800 DA-WIXHAUSEN 2.594 1.144 2.861 1.411 366 289 391 229 6.212 3.073
910 Kranichstein-Süd 3.930 1.804 3.608 1.830 564 449 506 332 8.608 4.415
920 Kranichstein-Nord 1.358 623 1.512 762 193 159 236 162 3.299 1.706
900 DA-KRANICHSTEIN 5.288 2.427 5.120 2.592 757 608 742 494 11.907 6.121
Darmstadt-Außenbezirke 25.532 11.671 26.007 13.033 3.617 2.939 4.124 2.535 59.280 30.178
Stadtgebiet insgesamt 81.726 35.676 58.609 29.183 8.157 6.676 11.490 6.927 159.982 78.462
78
Tabelle 40: Bevölkerung nach Familienstand, Geschlecht und statistischen Bezirken am 31.12.2016
in Prozent innerhalb des statistischen Bezirkes
Statistische Bezirke/ ledig verheiratet verwitwet geschieden Bevölkerung
Stadtteile absolut in %
110 Stadtzentrum 68,6 22,7 2,0 6,6 1.660 100,0
120 Rheintor/Grafenstraße 65,5 22,6 4,0 7,8 4.698 100,0
130 Hochschulviertel 68,3 24,6 2,2 4,8 625 100,0
140 Kapellplatzviertel 56,8 30,2 4,6 8,4 5.952 100,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 54,5 32,5 4,1 8,8 7.085 100,0
100 DA-MITTE 59,4 28,5 4,0 8,2 20.020 100,0
210 Johannesviertel 59,8 30,1 3,9 6,3 5.376 100,0
220 Martinsviertel-West 61,5 26,5 3,8 8,1 5.991 100,0
230 Martinsviertel-Ost 59,6 30,0 3,5 6,9 5.786 100,0
240 Waldkolonie 53,3 37,8 3,9 4,9 5.827 100,0
250 Mornewegviertel 67,6 22,8 1,8 7,8 939 100,0
260 Pallaswiesenviertel 60,1 28,4 3,5 8,0 3.182 100,0
270 Am Ziegelbusch 59,1 27,3 5,7 7,9 5.118 100,0
200 DA-NORD 59,1 30,0 4,0 7,0 32.219 100,0
310 Am Oberfeld 40,9 44,8 8,4 5,8 3.940 100,0
320 Mathildenhöhe 54,2 31,0 6,7 8,1 2.995 100,0
330 Woogsviertel 57,1 29,0 4,7 9,2 5.186 100,0
340 An den Lichtwiesen 54,0 35,2 4,8 6,0 2.567 100,0
300 DA-OST 51,6 34,7 6,1 7,5 14.688 100,0
410 Paulusviertel 51,7 38,5 4,2 5,7 5.692 100,0
420 Alt-Bessungen 53,8 33,9 3,7 8,5 6.436 100,0
430 An der Ludwigshöhe 60,6 27,1 7,4 4,8 1.946 100,0
440 Lincoln-Siedlung 70,3 25,5 1,3 3,0 800 100,0
400 DA-BESSUNGEN 54,8 34,3 4,3 6,7 14.874 100,0
510 Am Südbahnhof 49,9 34,0 7,0 9,1 3.524 100,0
520 Heimstättensiedlung 41,4 45,9 5,9 6,8 7.447 100,0
530 Verlegerviertel 58,5 30,9 3,1 7,5 6.819 100,0
540 Am Kavalleriesand 65,3 27,9 1,9 4,9 1.111 100,0
500 DA-WEST 50,5 37,2 4,9 7,4 18.901 100,0
Darmstadt-Innenstadt 55,8 32,4 4,5 7,3 100.702 100,0
610 Alt-Arheilgen 44,1 43,1 6,3 6,5 4.231 100,0
620 Arheilgen-Süd 38,7 46,2 8,0 7,1 4.170 100,0
630 Arheilgen-West 41,9 46,1 5,2 6,8 7.647 100,0
640 Arheilgen-Ost 40,6 44,9 7,2 7,3 1.634 100,0
600 DA-ARHEILGEN 41,6 45,3 6,3 6,9 17.682 100,0
710 Alt-Eberstadt 43,7 43,5 5,4 7,4 5.904 100,0
720 Am Lämmchesberg 40,5 44,0 7,2 8,3 3.561 100,0
730 Villenkolonie 42,8 47,0 5,0 5,2 4.273 100,0
740 Am Frankenstein 37,0 49,8 6,6 6,5 3.309 100,0
750 Kirchtannensiedlung 50,1 34,7 5,7 9,5 6.432 100,0
700 DA-EBERSTADT 43,9 42,7 5,9 7,6 23.479 100,0
810 Wixhausen-West 41,6 46,7 5,7 6,0 2.366 100,0
820 Wixhausen-Ost 41,9 45,7 6,0 6,5 3.846 100,0
800 DA-WIXHAUSEN 41,8 46,1 5,9 6,3 6.212 100,0
910 Kranichstein-Süd 45,7 41,9 6,6 5,9 8.608 100,0
920 Kranichstein-Nord 41,2 45,8 5,9 7,2 3.299 100,0
900 DA-KRANICHSTEIN 44,4 43,0 6,4 6,2 11.907 100,0
Darmstadt-Außenbezirke 43,1 43,9 6,1 7,0 59.280 100,0
Stadtgebiet insgesamt 51,1 36,6 5,1 7,2 159.982 100,0
79
Tabelle 41: Haushalte¹ in Darmstadt nach Personenzahl und statistischen Bezirken am 31.12.2016
Statistische Bezirke/ Bevölkerung in
Haushalten
Haushalte
insgesamt
davon Haushalte mit …
Stadtteile 1 Person 2 Personen
absolut in % absolut in %
110 Stadtzentrum 1.709 1.214 865 71,3 256 21,1
120 Rheintor/Grafenstraße 4.853 3.313 2.290 69,1 716 21,6
130 Hochschulviertel 655 410 276 67,3 67 16,3
140 Kapellplatzviertel 6.090 3.863 2.469 63,9 882 22,8
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 7.247 4.483 2.742 61,2 1.119 25,0
100 DA-MITTE 20.554 13.283 8.642 65,1 3.040 22,9
210 Johannesviertel 5.503 3.303 1.998 60,5 763 23,1
220 Martinsviertel-West 6.163 3.899 2.544 65,2 800 20,5
230 Martinsviertel-Ost 5.896 3.584 2.218 61,9 785 21,9
240 Waldkolonie 5.964 2.869 1.201 41,9 931 32,5
250 Mornewegviertel 964 617 392 63,5 159 25,8
260 Pallaswiesenviertel 3.232 1.940 1.203 62,0 441 22,7
270 Am Ziegelbusch 5.225 3.178 1.896 59,7 844 26,6
200 DA-NORD 32.947 19.390 11.452 59,1 4.723 24,4
310 Am Oberfeld 4.036 2.065 958 46,4 609 29,5
320 Mathildenhöhe 3.090 1.984 1.279 64,5 458 23,1
330 Woogsviertel 5.261 3.417 2.252 65,9 743 21,7
340 An den Lichtwiesen 2.622 1.516 858 56,6 398 26,3
300 DA-OST 15.009 8.982 5.347 59,5 2.208 24,6
410 Paulusviertel 5.835 3.235 1.708 52,8 865 26,7
420 Alt-Bessungen 6.554 3.900 2.289 58,7 950 24,4
430 An der Ludwigshöhe 1.979 979 494 50,5 257 26,3
440 Lincoln-Siedlung 803 443 253 57,1 103 23,3
400 DA-BESSUNGEN 15.171 8.557 4.744 55,4 2.175 25,4
510 Am Südbahnhof 3.557 1.967 1.063 54,0 526 26,7
520 Heimstättensiedlung 7.540 3.577 1.407 39,3 1.111 31,1
530 Verlegerviertel 7.025 4.081 2.281 55,9 1.156 28,3
540 Am Kavalleriesand 1.127 550 282 51,3 141 25,6
500 DA-WEST 19.249 10.175 5.033 49,5 2.934 28,8
Darmstadt-Innenstadt 102.930 60.387 35.218 58,3 15.080 25,0
610 Alt-Arheilgen 4.290 2.133 950 44,5 617 28,9
620 Arheilgen-Süd 4.229 2.058 833 40,5 681 33,1
630 Arheilgen-West 7.737 3.627 1.440 39,7 1.082 29,8
640 Arheilgen-Ost 1.658 826 355 43,0 253 30,6
600 DA-ARHEILGEN 17.914 8.644 3.578 41,4 2.633 30,5
710 Alt-Eberstadt 5.988 2.983 1.339 44,9 838 28,1
720 Am Lämmchesberg 3.629 1.835 842 45,9 522 28,4
730 Villenkolonie 4.388 2.122 904 42,6 614 28,9
740 Am Frankenstein 3.360 1.730 745 43,1 590 34,1
750 Kirchtannensiedlung 6.500 3.091 1.362 44,1 836 27,0
700 DA-EBERSTADT 23.865 11.761 5.192 44,1 3.400 28,9
810 Wixhausen-West 2.391 1.154 478 41,4 341 29,5
820 Wixhausen-Ost 3.894 1.875 784 41,8 562 30,0
800 DA-WIXHAUSEN 6.285 3.029 1.262 41,7 903 29,8
910 Kranichstein-Süd 8.704 3.779 1.434 37,9 1.028 27,2
920 Kranichstein-Nord 3.333 1.592 643 40,4 495 31,1
900 DA-KRANICHSTEIN 12.037 5.371 2.077 38,7 1.523 28,4
Darmstadt-Außenbezirke 60.101 28.805 12.109 42,0 8.459 29,4
Stadtgebiet insgesamt 163.031 89.192 47.327 53,1 23.539 26,4
80
Tabelle 42: Haushalte¹ in Darmstadt nach Personenzahl und stat. Bezirken am 31.12.2016
(Fortsetzung)
Statistische Bezirke/ davon Haushalte mit … Personen
je
Haushalt
Stadtteile 3 Personen 4 Personen 5 und mehr
Personen
absolut in % absolut in % absolut in %
110 Stadtzentrum 55 4,5 28 2,3 10 0,8 1,4
120 Rheintor/Grafenstraße 180 5,4 78 2,4 49 1,5 1,5
130 Hochschulviertel 33 8,0 27 6,6 7 1,7 1,6
140 Kapellplatzviertel 293 7,6 146 3,8 73 1,9 1,6
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 330 7,4 208 4,6 84 1,9 1,6
100 DA-MITTE 891 6,7 487 3,7 223 1,7 1,5
210 Johannesviertel 274 8,3 201 6,1 67 2,0 1,7
220 Martinsviertel-West 295 7,6 191 4,9 69 1,8 1,6
230 Martinsviertel-Ost 316 8,8 191 5,3 74 2,1 1,6
240 Waldkolonie 354 12,3 217 7,6 166 5,8 2,1
250 Mornewegviertel 38 6,2 12 1,9 16 2,6 1,6
260 Pallaswiesenviertel 145 7,5 86 4,4 65 3,4 1,7
270 Am Ziegelbusch 213 6,7 157 4,9 68 2,1 1,6
200 DA-NORD 1.635 8,4 1.055 5,4 525 2,7 1,7
310 Am Oberfeld 227 11,0 197 9,5 74 3,6 2,0
320 Mathildenhöhe 137 6,9 81 4,1 29 1,5 1,6
330 Woogsviertel 233 6,8 133 3,9 56 1,6 1,5
340 An den Lichtwiesen 124 8,2 96 6,3 40 2,6 1,7
300 DA-OST 721 8,0 507 5,6 199 2,2 1,7
410 Paulusviertel 337 10,4 254 7,9 71 2,2 1,8
420 Alt-Bessungen 374 9,6 217 5,6 70 1,8 1,7
430 An der Ludwigshöhe 88 9,0 76 7,8 64 6,5 2,0
440 Lincoln-Siedlung 34 7,7 32 7,2 21 4,7 1,8
400 DA-BESSUNGEN 833 9,7 579 6,8 226 2,6 1,8
510 Am Südbahnhof 171 8,7 129 6,6 78 4,0 1,8
520 Heimstättensiedlung 518 14,5 401 11,2 140 3,9 2,1
530 Verlegerviertel 336 8,2 186 4,6 122 3,0 1,7
540 Am Kavalleriesand 43 7,8 37 6,7 47 8,5 2,0
500 DA-WEST 1.068 10,5 753 7,4 387 3,8 1,9
Darmstadt-Innenstadt 5.148 8,5 3.381 5,6 1.560 2,6 1,7
610 Alt-Arheilgen 260 12,2 223 10,5 83 3,9 2,0
620 Arheilgen-Süd 255 12,4 201 9,8 88 4,3 2,1
630 Arheilgen-West 499 13,8 444 12,2 162 4,5 2,1
640 Arheilgen-Ost 116 14,0 72 8,7 30 3,6 2,0
600 DA-ARHEILGEN 1.130 13,1 940 10,9 363 4,2 2,1
710 Alt-Eberstadt 373 12,5 335 11,2 98 3,3 2,0
720 Am Lämmchesberg 231 12,6 171 9,3 69 3,8 2,0
730 Villenkolonie 275 13,0 239 11,3 90 4,2 2,1
740 Am Frankenstein 187 10,8 174 10,1 34 2,0 1,9
750 Kirchtannensiedlung 424 13,7 267 8,6 202 6,5 2,1
700 DA-EBERSTADT 1.490 12,7 1.186 10,1 493 4,2 2,0
810 Wixhausen-West 169 14,6 118 10,2 48 4,2 2,1
820 Wixhausen-Ost 250 13,3 195 10,4 84 4,5 2,1
800 DA-WIXHAUSEN 419 13,8 313 10,3 132 4,4 2,1
910 Kranichstein-Süd 516 13,7 496 13,1 305 8,1 2,3
920 Kranichstein-Nord 233 14,6 139 8,7 82 5,2 2,1
900 DA-KRANICHSTEIN 749 13,9 635 11,8 387 7,2 2,2
Darmstadt-Außenbezirke 3.788 13,2 3.074 10,7 1.375 4,8 2,1
Stadtgebiet insgesamt 8.936 10,0 6.455 7,2 2.935 3,3 1,8
81
Tabelle 43: Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl
Wahl-
bezirk Wahllokal
Wahl zur Stadtverordneten-
versammlung 2016
Oberbürgermeisterwahl 2017
Wahlbe- Abweichung Wahlbe- Abweichung
teiligung zur Gesamt- teiligung zur Gesamt-
in % stadt in in % stadt in
%-Punkten %-Punkten
30 Justus-Liebig-Haus 44,3 -3,5 39,2 -4,7
40 Literaturhaus 35,0 -12,8 29,9 -14,0
50 Justus-Liebig-Haus 30,6 -17,2 26,3 -17,6
60 Erasmus-Kittler-Schule 31,3 -16,5 26,3 -17,6
90 Goetheschule 46,4 -1,4 43,1 -0,8
100 Goetheschule 62,1 14,3 60,5 16,6
120 Stadthaus Frankfurter Straße 71 27,7 -20,1 25,3 -18,6
130 ehem. Kyritzschule 62,9 15,1 57,3 13,4
140 ehem. Kyritzschule 54,1 6,3 48,6 4,7
150 ehem. Kyritzschule 52,4 4,6 51,8 7,9
180 Schillerschule 46,7 -1,1 44,3 0,4
190 Schillerschule 55,7 7,9 52,8 8,9
200 Schillerschule 53,5 5,7 48,2 4,3
210 Schillerschule 46,5 -1,3 44,7 0,8
220 Christoph-Graupner-Schule 55,2 7,4 48,7 4,8
230 Christoph-Graupner-Schule 44,3 -3,5 43,5 -0,4
240 Seniorenwohnanlage 48,1 0,3 43,3 -0,6
250 Christian-Morgenstern-Schule 50,9 3,1 47,8 3,9
260 Kindergarten Ev. Thomasgemeinde 69,0 21,2 66,1 22,2
270 Kindergarten Ev. Thomasgemeinde 64,4 16,6 58,5 14,6
280 Abendgymnasium 63,2 15,4 58,0 14,1
290 Abendgymnasium 54,4 6,6 50,7 6,8
310 Abendgymnasium 41,1 -6,7 40,6 -3,3
320 Abendgymnasium 51,9 4,1 46,4 2,5
330 Abendgymnasium 46,7 -1,1 42,2 -1,7
340 Elly-Heuss-Knapp-Schule 61,0 13,2 60,0 16,1
350 Elly-Heuss-Knapp-Schule 47,6 -0,2 42,9 -1,0
370 Ehem. Lessingschule 50,5 2,7 45,0 1,1
390 Käthe-Kollwitz-Schule 39,2 -8,6 33,8 -10,1
411 Erich Kästner-Schule 53,5 5,7 48,6 4,7
412 Erich Kästner-Schule 42,9 -4,9 37,6 -6,3
421 Erich Kästner-Schule 36,2 -11,6 28,6 -15,3
422 Erich Kästner-Schule 43,5 -4,3 38,7 -5,2
431 Kinderhort, Jägertorstraße 34,9 -12,9 32,5 -11,4
432 Erich Kästner-Schule 52,8 5,0 45,4 1,5
440 Kinderhort, Jägertorstraße 53,0 5,2 47,2 3,3
450 Stadtteilschule Arheilgen 43,4 -4,4 39,4 -4,5
460 Stadtteilschule Arheilgen 56,7 8,9 51,4 7,5
481 Astrid-Lindgren-Schule 52,9 5,1 49,5 5,6
482 Wilhelm-Busch-Schule 48,9 1,1 40,7 -3,2
483 Wilhelm-Busch-Schule 49,4 1,6 43,8 -0,1
490 Astrid-Lindgren-Schule 59,8 12,0 54,2 10,3
500 Astrid-Lindgren-Schule 51,0 3,2 47,4 3,5
510 Astrid-Lindgren-Schule 47,5 -0,3 45,6 1,7
520 Wilhelm-Busch-Schule 54,9 7,1 46,6 2,7
530 Wilhelm-Busch-Schule 45,4 -2,4 38,1 -5,8
540 Ludwig-Georgs-Gymnasium 42,3 -5,5 39,6 -4,3
550 Ludwig-Georgs-Gymnasium 48,4 0,6 43,3 -0,6
560 Ludwig-Georgs-Gymnasium 45,7 -2,1 39,7 -4,2
82
Tabelle 44: Wahlbeteiligung nach Wahlbezirk und Wahl (Fortsetzung)
Wahl-
bezirk Wahllokal
Wahl zur Stadtverordneten-
versammlung 2016
Oberbürgermeisterwahl 2017
Wahlbe- Abweichung Wahlbe- Abweichung
teiligung zur Gesamt- teiligung zur Gesamt-
in % stadt in in % stadt in
%-Punkten %-Punkten
570 Heinrich-Hoffmann-Schule 48,3 0,5 44,1 0,2
580 Heinrich-Hoffmann-Schule 54,1 6,3 46,4 2,5
600 Georg-Büchner-Schule 62,4 14,6 56,9 13,0
610 Alice-Eleonoren-Schule, Martinstr. 67,4 19,6 64,3 20,4
620 Lichtenbergschule 53,3 5,5 48,7 4,8
630 Herderschule 60,2 12,4 58,4 14,5
640 Herderschule 54,6 6,8 49,8 5,9
660 Herderschule 54,1 6,3 51,7 7,8
680 Mornewegschule 60,1 12,3 60,7 16,8
690 Mornewegschule 52,6 4,8 49,4 5,5
710 Ehem. Außenstelle der Peter-Behrens-Schule 41,5 -6,3 37,0 -6,9
720 Ehem. Außenstelle der Peter-Behrens-Schule 35,6 -12,2 32,2 -11,7
730 Heinrich-Heine-Schule 44,3 -3,5 40,9 -3,0
750 Heinrich-Heine-Schule 39,0 -8,8 35,2 -8,7
760 Heinrich-Heine-Schule 49,2 1,4 45,2 1,3
780 Wilhelm-Leuschner-Schule 36,5 -11,3 33,4 -10,5
790 Wilhelm-Leuschner-Schule 47,0 -0,8 41,6 -2,3
800 Jobcenter Darmstadt 34,4 -13,4 28,8 -15,1
820 Friedrich-Ebert-Schule 57,5 9,7 49,9 6,0
830 Friedrich-Ebert-Schule 47,6 -0,2 43,1 -0,8
840 Friedrich-Ebert-Schule 51,3 3,5 48,6 4,7
850 Friedrich-Ebert-Schule 49,2 1,4 45,9 2,0
860 Ehem. Außenstelle G.-August-Zinn-Schule 47,5 -0,3 39,7 -4,2
870 Ehem. Außenstelle G.-August-Zinn-Schule 47,8 0,0 41,2 -2,7
880 Georg-August-Zinn-Schule 47,9 0,1 40,3 -3,6
890 Georg-August-Zinn-Schule 56,1 8,3 50,4 6,5
900 Frankensteinschule 67,0 19,2 65,1 21,2
910 Andersenschule 52,9 5,1 48,1 4,2
920 Andersenschule 50,6 2,8 41,2 -2,7
930 Andersenschule 50,8 3,0 45,9 2,0
940 Gutenbergschule 50,6 2,8 47,4 3,5
950 Gutenbergschule 58,7 10,9 52,8 8,9
960 Haus der Vereine 57,9 10,1 52,3 8,4
970 Haus der Vereine 56,3 8,5 50,8 6,9
980 Ludwig-Schwamb-Schule 56,0 8,2 50,2 6,3
990 Ludwig-Schwamb-Schule 28,7 -19,1 22,1 -21,8
1000 Ludwig-Schwamb-Schule 51,1 3,3 46,0 2,1
1010 Ludwig-Schwamb-Schule 69,6 21,8 63,0 19,1
1020 Wilhelm-Hauff-Schule 28,3 -19,5 24,3 -19,6
1030 Wilhelm-Hauff-Schule 29,2 -18,6 23,1 -20,8
1040 Frankensteinschule 63,2 15,4 56,8 12,9
1050 Frankensteinschule 62,5 14,7 58,9 15,0
Gesamtstadt 47,8 0,0 43,9 0,0
83
84
Tabelle 45: Empfänger*innen von Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII in Darmstadt zum 31.12.2016
Empfänger*innen Einwohner*innen Empfänger*innen
Statistische Bezirke/ in Hilfe im Alter von je 100
Stadtteile zur Erziehung unter 18 Jahren Einwohner*innen im Alter
nach SGB VIII von unter 18 Jahren
110 Stadtzentrum 4 120 3,3
120 Rheintor/Grafenstraße 5 334 1,5
130 Hochschulviertel 0 91 0,0
140 Kapellplatzviertel 16 688 2,3
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 19 873 2,2
100 DA-MITTE 44 2.106 2,1
210 Johannesviertel 8 763 1,0
220 Martinsviertel-West 32 812 3,9
230 Martinsviertel-Ost 16 833 1,9
240 Waldkolonie 13 1.051 1,2
250 Mornewegviertel 5 90 5,6
260 Pallaswiesenviertel 18 433 4,2
270 Am Ziegelbusch 13 632 2,1
200 DA-NORD 105 4.614 2,3
310 Am Oberfeld 0 660 0,0
320 Mathildenhöhe 4 333 1,2
330 Woogsviertel 12 599 2,0
340 An den Lichtwiesen 1 335 0,3
300 DA-OST 17 1.927 0,9
410 Paulusviertel 6 822 0,7
420 Alt-Bessungen 8 892 0,9
430 An der Ludwigshöhe 3 403 0,7
440 Lincoln-Siedlung 0 148 0,0
400 DA-BESSUNGEN 17 2.265 0,75
510 Am Südbahnhof 13 594 2,2
520 Heimstättensiedlung 20 1.267 1,6
530 Verlegerviertel 32 908 3,5
540 Am Kavalleriesand 3 220 1,4
500 DA-WEST 68 2.989 2,28
Darmstadt-Innenstadt 251 13.901 1,81
610 Alt-Arheilgen 11 685 1,6
620 Arheilgen-Süd 10 742 1,3
630 Arheilgen-West 14 1.495 0,9
600 DA-ARHEILGEN 35 2.922 1,2
710 Alt-Eberstadt 22 1.059 2,1
720 Am Lämmchesberg 15 625 2,4
730 Villenkolonie 5 823 0,6
740 Am Frankenstein 5 472 1,1
750 Kirchtannensiedlung 98 1.477 6,6
700 DA-EBERSTADT 145 4.456 3,3
810 Wixhausen-West 6 371 1,6
820 Wixhausen-Ost 17 696 2,4
800 DA-WIXHAUSEN 23 1.067 2,2
910 Kranichstein-Süd 33 2.016 1,6
920 Kranichstein-Nord 12 659 1,8
900 DA-KRANICHSTEIN 45 2.675 1,7
Darmstadt-Außenbezirke 248 11.120 2,2
Stadtgebiet insgesamt 627 25.269 2,5
Außerhalb 210
85
Tabelle 46: Empfänger*innen von Hilfe zur Pflege in Darmstadt zum 31.12.2016
Statistische Bezirke Empf. Hilfe z. Pflege dar. auf 1 000 Einw. dar.
männl. weibl. insg. Ausl. männl. weibl. insg. Ausl.
110 Stadtzentrum 2 1 3 1 2,1 1,4 1,8 2,0
120 Rheintor/Grafenstraße 2 7 9 0 0,7 3,7 1,9 0,0
130 Hochschulviertel 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
140 Kapellplatzviertel 5 18 23 1 1,7 6,1 3,9 0,9
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 3 6 9 4 0,8 1,7 1,3 2,5
210 Johannesviertel 17 19 36 4 6,0 7,4 6,7 4,5
220 Martinsviertel-West 16 31 47 1 5,3 10,5 7,8 1,0
230 Martinsviertel-Ost 2 2 4 1 0,7 0,7 0,7 1,1
240 Waldkolonie 2 1 3 2 0,7 0,4 0,5 1,2
250 Mornewegviertel 2 0 2 0 3,4 0,0 2,1 0,0
260 Pallaswiesenviertel 6 2 8 3 3,3 1,5 2,5 2,3
270 Am Ziegelbusch 6 22 28 5 2,2 9,3 5,5 3,8
310 Am Oberfeld 0 6 6 1 0,0 2,9 1,5 2,8
320 Mathildenhöhe 0 9 9 0 0,0 6,0 3,0 0,0
330 Woogsviertel 3 3 6 2 1,1 1,2 1,2 2,4
340 An den Lichtwiesen 1 0 1 0 0,7 0,0 0,4 0,0
410 Paulusviertel 0 1 1 0 0,0 0,4 0,2 0,0
420 Alt-Bessungen 4 3 7 1 1,2 0,9 1,1 1,0
430 An der Ludwigshöhe 1 13 14 0 1,0 14,5 7,2 0,0
440 Lincoln-Siedlung 1 0 1 0 2,2 0,0 1,3 0,0
510 Am Südbahnhof 4 15 19 2 2,3 8,6 5,4 2,3
520 Heimstättensiedlung 3 1 4 0 0,8 0,3 0,5 0,0
530 Verlegerviertel 5 8 13 4 1,4 2,6 1,9 2,3
540 Am Kavalleriesand 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
610 Alt-Arheilgen 1 4 5 0 0,5 1,9 1,2 0,0
620 Arheilgen-Süd 10 20 30 2 5,1 9,0 7,2 3,6
630 Arheilgen-West 9 10 19 5 2,4 2,6 2,5 4,6
640 Arheilgen-Ost 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
710 Alt-Eberstadt 2 1 3 0 0,7 0,3 0,5 0,0
720 Am Lämmchesberg 2 4 6 4 1,1 2,2 1,7 8,8
730 Villenkolonie 1 1 2 0 0,5 0,4 0,5 0,0
740 Am Frankenstein 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
750 Kirchtannensiedlung 13 33 46 10 4,1 10,1 7,2 5,0
810 Wixhausen-West 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
820 Wixhausen-Ost 0 0 0 0 0,0 0,0 0,0 0,0
910 Kranichstein-Süd 8 25 33 8 1,9 5,7 3,8 3,8
920 Kranichstein-Nord 7 9 16 1 4,4 5,3 4,8 1,6
Stadtgebiet insgesamt 138 275 413 62 1,7 3,5 2,6 2,0
86
Tabelle 47: Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort zum 31.12.2016
Statistische Bezirke/ soz.vers. Beschäftigte darunter auf 1.000 Einw. darunter
am Wohnort 1) Ausl. Ausl.
Stadtteile männl. weibl. insg. % männl. weibl. insg.
110 Stadtzentrum 431 316 747 211 28,2 458,0 439,5 450,0 419,5
120 Rheintor/Grafenstraße 1.262 831 2.093 725 34,6 451,4 436,9 445,5 414,5
130 Hochschulviertel 157 109 266 67 25,2 432,5 416,0 425,6 482,0
140 Kapellplatzviertel 1.312 1.136 2.448 445 18,2 435,4 386,5 411,3 381,0
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 1.648 1.392 3.040 667 21,9 464,5 393,6 429,1 423,5
100 DA-MITTE 4.810 3.784 8.594 2.115 24,6 451,2 404,3 429,3 412,0
210 Johannesviertel 1.159 974 2.133 348 16,3 411,3 380,8 396,8 393,7
220 Martinsviertel-West 1.281 1.206 2.487 328 13,2 421,8 408,3 415,1 343,1
230 Martinsviertel-Ost 1.290 1.191 2.481 373 15,0 438,9 418,3 428,8 408,5
240 Waldkolonie 1.224 929 2.153 483 22,4 399,6 336,1 369,5 291,3
250 Mornewegviertel 201 122 323 131 40,6 340,1 350,6 344,0 325,1
260 Pallaswiesenviertel 689 480 1.169 414 35,4 377,5 353,7 367,4 320,7
270 Am Ziegelbusch 1.111 794 1.905 519 27,2 405,2 334,2 372,2 391,4
200 DA-NORD 6.955 5.696 12.651 2.596 20,5 408,8 374,6 392,7 349,3
310 Am Oberfeld 607 565 1.172 118 10,1 322,9 274,3 297,5 332,4
320 Mathildenhöhe 645 545 1.190 231 19,4 433,2 361,9 397,3 417,0
330 Woogsviertel 1.146 1.059 2.205 351 15,9 439,2 410,9 425,2 419,9
340 An den Lichtwiesen 448 353 801 153 19,1 323,5 298,6 312,0 340,0
300 DA-OST 2.846 2.522 5.368 853 15,9 386,5 344,3 365,5 388,6
410 Paulusviertel 995 944 1.939 272 14,0 350,6 330,8 340,7 357,4
420 Alt-Bessungen 1.324 1.264 2.588 348 13,4 413,0 391,3 402,1 356,2
430 An der Ludwigshöhe 201 201 402 51 12,7 192,0 223,6 206,6 65,8
440 Lincoln-Siedlung 153 92 245 69 28,2 332,6 270,6 306,3 225,5
400 DA-BESSUNGEN 2.673 2.501 5.174 740 14,3 354,0 341,5 347,9 262,5
510 Am Südbahnhof 700 579 1.279 283 22,1 395,5 330,1 362,9 331,4
520 Heimstättensiedlung 1.542 1.416 2.958 342 11,6 416,9 377,8 397,2 412,0
530 Verlegerviertel 1.591 1.162 2.753 660 24,0 431,2 371,4 403,7 385,3
540 Am Kavalleriesand 177 133 310 90 29,0 264,6 300,9 279,0 173,4
500 DA-WEST 4.010 3.290 7.300 1.375 18,8 408,0 362,6 386,2 351,1
Darmstadt-Innenstadt 21.294 17.793 39.087 7.679 19,6 406,2 368,5 388,1 357,2
610 Alt-Arheilgen 913 808 1.721 229 13,3 430,7 382,8 406,8 349,6
620 Arheilgen-Süd 745 667 1.412 205 14,5 381,3 301,0 338,6 370,7
630 Arheilgen-West 1.584 1.340 2.924 430 14,7 414,7 350,1 382,4 393,4
640 Arheilgen-Ost 375 302 677 102 15,1 458,4 370,1 414,3 548,4
600 DA-ARHEILGEN 3.617 3.117 6.734 966 14,3 415,2 347,5 380,8 388,4
710 Alt-Eberstadt 1.165 1.001 2.166 302 13,9 396,8 337,3 366,9 335,9
720 Am Lämmchesberg 630 552 1.182 143 12,1 357,5 306,8 331,9 312,9
730 Villenkolonie 630 646 1.276 109 8,5 316,1 283,3 298,6 269,8
740 Am Frankenstein 551 533 1.084 81 7,5 342,9 313,2 327,6 311,5
750 Kirchtannensiedlung 1.091 824 1.915 536 28,0 344,5 252,4 297,7 269,8
700 DA-EBERSTADT 4.067 3.556 7.623 1.171 15,4 354,7 296,0 324,7 292,2
810 Wixhausen-West 523 415 938 125 13,3 422,8 367,6 396,4 342,5
820 Wixhausen-Ost 824 705 1.529 251 16,4 433,2 362,7 397,6 382,0
800 DA-WIXHAUSEN 1.347 1.120 2.467 376 15,2 429,1 364,5 397,1 367,9
910 Kranichstein-Süd 1.382 1.134 2.516 604 24,0 329,6 256,9 292,3 283,7
920 Kranichstein-Nord 567 512 1.079 203 18,8 355,9 300,1 327,1 324,3
900 DA-KRANICHSTEIN 1.949 1.646 3.595 807 22,4 336,8 268,9 301,9 292,9
Darmstadt-Außenbezirke 10.980 9.439 20.419 3.320 16,3 377,3 312,8 344,5 323,2
Stadtgebiet insgesamt 32.274 27.232 59.506 10.999 18,5 395,9 347,1 372,0 346,3
1) 87 Beschäftigte konnten regional nicht zugeordnet werden
anlage 2
5722 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
08.05.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Amt: Dezernat V
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 15
V 50
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2018/0134
Magistratsbeschluss-Nr.
179
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2018
Vorlage vom: 25.04.2018
Beschlussvorschlag:
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Sozialatlas_2018
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 3 -
Beschluss des Magistrats vom 16.05.2018
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.04.2018
Der Sozialatlas 2018 liefert mit einer Sozialindexanalyse eine kleinräumige Berichterstattung
über die soziale Lage in Darmstadt und dient als Grundlage städtischer Interventionen bzw.
sozialpolitischer Anforderungen. Der Sozialatlas 2018 ist eine Fortschreibung der Berichte von
2010 und 2013. Er ist eine wichtige soziale Perspektive und bildet einen Baustein im
kommunalpolitischen Handlungsrahmen, mit dem der Versuch unternommen wird, durch die
Beobachtung, Bewertung und Bereitstellung von Daten Transparenz über die soziale Lage
sowie Entwicklungsprozesse in den Sozialräumen zu schaffen und gleichzeitig die
Entscheidungsgrundlage für präventive Maßnahmen zu verbessern.
Durch die Datenanalyse ist es möglich, Lebenslagen der Bevölkerung abzubilden und einen
Überblick über die Themen Armut und Ausgrenzung bzw. Teilhabe- und
Verwirklichungschancen verschiedener Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichem
Sozialstatus in den Stadtteilen und Bezirken zu geben.
Im Sozialatlas wurde die Methode der Sozialindex-Bildung aus sozioökonomischen
Einzelfaktoren verwendet. Diese Methode ermöglicht zum einen eine Gesamtschau auf die
ganze Stadt und zum anderen einen Vergleich der einzelnen Statistischen Bezirke. Zu beachten
ist, dass der gebildete Sozialindex eine rein ökonomische Ausrichtung hat, d.h. die
ausgewählten Faktoren unterstellen, dass die betroffenen Personen ihren Lebensunterhalt nicht
aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können und auf sozialstaatliche
Unterstützungsleistungen angewiesen sind.
Ausgewählt wurden folgende Faktoren:
Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I (SGB III)
Faktor Leistungsbezug von Arbeitslosengeld II (SGB II)
Faktor Leistungsbezug von Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII)
Faktor Leistungsbezug von Grundsicherung im Alter ( SGB XII)
Faktor Leistungsbezug von Wohngeld (WoGG)
Für den Sozialindex gilt grundsätzlich: je höher der Sozialindex, desto ausgeprägter die
sozialen Herausforderungen. Umso dringlicher ist infolgedessen der besondere Handlungs- und
Entwicklungsbedarf in den betroffenen Stadtteilen.
Als stark belastete Bezirke wurden das Morneweg-/Pallaswiesenviertel (250/260), die
Kirchtannensiedlung (750), Kranichstein-Süd (910) und Kranichstein-Nord (920) identifiziert,
die jedoch bereits im Rahmen der Soziale Stadt-Gebiete im besonderen Fokus kommunalen
Handelns sind.
Insgesamt ist festzuhalten, dass es im Vergleich zum Sozialatlas 2013 innerhalb der Bezirke
Verschiebungen von belasteten in unbelastete Bezirke oder umgekehrt gegeben hat. Die soziale
Lage in Darmstadt insgesamt weist keine augenscheinliche negative Entwicklung auf.
Dennoch ist auch in der Zukunft das sozialpolitische Ziel, die Teilhabechancen aller
Bürger*innen weiter zu verbessern und präventive Maßnahmen gegen Armut zu ergreifen sowie
sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken. Eine integrierte Herangehensweise, d.h. eine
bedarfsgerechte, vernetzte, soziale Infrastruktur und eine wirkungsorientierte,
ressortübergreifende Zusammenarbeit sind daher auch in Zukunft wichtige Faktoren zum
Gelingen aller Maßnahmen.
Sozialpolitische Interventionen müssen sozialräumlich sehr genau auf die vorliegenden
Lebenslagen und Bedarfe der dort wohnenden Menschen abgestimmt sein. Alle Statistischen
Bezirke wurden deshalb auch themenspezifisch, wie beispielsweise nach Bevölkerungsstruktur,
Hilfen zur Erziehung oder Hilfe zur Pflege untersucht.
Für die gesamtstädtischen Entwicklungen bildet die AG Sozialplanung eine wichtige Plattform
hinsichtlich der verschiedenen strategischen Planungsebenen. Sie ist ein geeignetes Forum,
um integrative Handlungskonzepte zu erarbeiten bei denen neben dem aktuellen Sozialatlas
beispielsweise der 3. Demografiebericht Perspektiven für Darmstadt, die Pflegebedarfsplanung
oder der Ende 2018 erscheinende Bildungsbericht miteinander in Bezug gesetzt werden. Denn
kein Lebensbereich steht für sich, sondern meist in einer Wechselbeziehung zu anderen
Lebensbereichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Prämissen Darmstädter Sozialpolitik – Partizipation,
Prävention und Sozialraumorientierung – nach wie vor gelten. Durch die bereits in vielen
Sozialräumen beauftragte Gemeinwesenarbeit wird dieser Ansatz bereits fachlich kompetent
zur Umsetzung gebracht.
Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Kommune bei der Bekämpfung von Armut und
Ausgrenzung und weiterer Förderung von Teilhabe und Gemeinwesenarbeit nicht nachlassen
darf.
Darmstadt, 25.04.2018
Dezernat I Dezernat V
Jochen Partsch Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Orte (8)
- Jägertorstraße 34
- Martinstraße 67
- Luisenplatz 5a
- Am Kavalleriesand 100
- Am Lämmchesberg 22
- Am Oberfeld 5
- Frankfurter Straße 71
- Grafenstraße 23
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2018/0134
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 25.04.2018
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00