222113
Pilotprojekt: Fortbildungsreihe für die Freie Kulturszene
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Sammeldokument öffentlich
4873 Zeichen
Mitteilungsvorlage öffentlich 222113 Die Oberbürgermeisterin —— Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IV Pilotprojekt: Fortbildungsreihe für die Freie Kulturszene Beratungsfolge Mitteilung: Bedarf und Ziel: Die Corona-Pandemie, daraus resultierende Antragstellungen, Rückmeldungen aus der freien Szene und Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft der Mitarbeitenden im Kulturamt zeigen auf, dass es bei Akteur*innen der freien Kulturszene verschiedene Fortbildungsbedarfe gibt. Fortbildungsangebote sind jedoch häufig kostenpflichtig und können daher nicht immer von potenziellen Interessenten in Anspruch genommen werden. Hinzukommt das recht unübersichtliche Feld an Angeboten bzw. Anbieter*innen. Kostenfreie Angebote, zum Beispiel vom Kulturrat NRW („Corona-Webinare“), sind auf die Zeit der Folgen der Corona-Pandemie angelegt und/oder decken inhaltlich nicht alle erforderlichen Bereiche ab. Ziel ist es, den Akteur*innen der freien Szene in Bonn in einem Pilotprojekt kostenfrei eine Reihe von Seminaren anzubieten, die die derzeitigen Bedarfe decken. Diese Bedarfe wurden bereits an das Kulturamt herangetragen und sollen weiterhin auf verschiedenen Wegen (persönliche Ansprache, Umfrage beim Kulturstammtisch des Kulturamtes etc.) eruiert werden. Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen: Zielgruppe des Pilotprojekts ist die freie Szene – sowohl spartenübergreifend freischaffende (professionell) tätige Künstler*innen und Kulturakteur*innen/ Soloselbständige als auch Mitarbeitende oder Betreibende von (kleineren) Kultureinrichtungen (beispielsweise Empfänger*innen eines städtischen Betriebsmittelzuschusses). Teilnahmevoraussetzung ist ein Wohnsitz in Bonn bzw. eine Institution mit Sitz in Bonn. Bei eventuell vorhandenen Restplätzen können die Seminare ggf. für Teilnehmende aus angrenzenden Kommunen/ Gemeinden/Kreise geöffnet werden, wenn die Interessenten glaubhaft nachweisen können, dass sie auch in Bonn aktiv sind. Organisation und Ablauf: Ziel ist es, dass die Seminare in Präsenz stattfinden (ggf. mit Maskenpflicht), da diese dann ergänzend als Netzwerk- und Austauschmöglichkeit fungieren. Die Seminare sollen an wechselnden, gut erreichbaren Orten stattfinden. Hierzu wird das Kulturamt auf geeignete Kooperationspartner*innen zugehen. Darüber hinaus steht im Kulturamt im Rathaus Bad Godesberg ein großer Sitzungsraum Seite 1 von 3 Seite 2 —— zur Verfügung. Sollte sich die Pandemielage verschärfen, werden die Formate, wenn möglich, digital durchgeführt. Das zu bearbeitende Thema gibt den Zeitrahmen vor – es sind Kurzseminare in Form von 1,5 bis maximal 4 Stunden Dauer angedacht, die Basiswissen vermitteln und den Teilnehmenden ermöglichen im Anschluss selbstständig aktiv zu werden. Eine verbindliche Anmeldung im Vorfeld soll obligatorisch sein, so dass ggf. vorhandene Restplätze einem erweiterten Teilnehmendenkreis zugänglich gemacht werden können. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Bewerbung erfolgt über Pressemeldungen sowie Social Media und den Newsletter des Kulturamtes. Das Pilotprojekt soll bereits im Herbst/Winter 2022 anlaufen und nach einem ersten Zyklus evaluiert werden. Finanzierung: Das Pilotprojekt wird aus vorhandenen Eigenmitteln von Amt 41-1 finanziert. Auf Grund der Coronapandemie konnten auch im Jahr 2022 keine internationalen Kulturprojekte stattfinden, so dass die hier vorhandenen Mittel für die Fortbildungsreihe verwendet werden sollen. Aktuell werden Angebote von Seminar-Anbieter*innen eingeholt. Daher kann der konkrete Finanzbedarf derzeit noch nicht genau beziffert werden. Es sollen noch zwei bis drei Seminare im November/Dezember 2022 angeboten werden. Pilot-Seminare: Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft des Kulturamtes sowie Rückmeldungen von Kulturakteur*innen zeigen auf, das folgende thematische Bedarfe besonders akut beziehungsweise essenziell sind: - Künstlersozialkasse - Verwertungsgesellschaften und Urheber-/Lizenzrecht (GEMA; VG Wort; VG Bild-Kunst) - Basiswissen Steuern für Soloselbständige - Veranstaltungen ausrichten - Umgang mit der Energiekrise (wo finde ich Beratung etc.) - Erfolgreich Förderanträge schreiben Perspektivisch, vorbehaltlich der Evaluations-Ergebnisse und zur Verfügung stehender finanzieller Mittel, sind folgende weitere Themen denkbar: - Barrieren abbauen - Inklusion und kulturelle Teilhabe - Veranstaltungstechnik (Umfrageergebnis der Deutschen theatertechnischen Gesellschaft DTHG) - Kulturvermittlung, kulturelle Bildung und Jugendschutz - Fundraising - Förderungen suchen und finden - Projektmanagement-Basics - Kulturmarketing, Storytelling, Werbung und erfolgreicher Social Media- Einsatz - Erfolgreich Daten erheben und evaluieren Anlage/n Seite 2 von 3 Seite 3 —— Keine Seite 3 von 3
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 222113
- Typ
- Mitteilungsvorlage
- Datum
- 26.10.2022
- Erstellt
- 18.01.2026 04:40