Mandari Insight

222113

Pilotprojekt: Fortbildungsreihe für die Freie Kulturszene

Mitteilungsvorlage 26.10.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 23.11.2022, TOP 9.5

Sammeldokument öffentlich

64.9 KB · pdf

Ansehen

Sammeldokument öffentlich

4873 Zeichen

Mitteilungsvorlage 
öffentlich 
222113 
 
 
 
  
Die Oberbürgermeisterin 
 
 
——
 
Federführung: 
41 Kulturamt 
Dezernat: 
Dez. IV 
 
 
 
 
 
Pilotprojekt: Fortbildungsreihe für die Freie 
Kulturszene 
 
Beratungsfolge 
 
Mitteilung: 
 
Bedarf und Ziel: 
Die Corona-Pandemie, daraus resultierende Antragstellungen, Rückmeldungen 
aus der freien Szene und Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft der 
Mitarbeitenden im Kulturamt zeigen auf, dass es bei Akteur*innen der freien 
Kulturszene verschiedene Fortbildungsbedarfe gibt. Fortbildungsangebote sind 
jedoch häufig kostenpflichtig und können daher nicht immer von potenziellen 
Interessenten in Anspruch genommen werden. Hinzukommt das recht 
unübersichtliche Feld an Angeboten bzw. Anbieter*innen. Kostenfreie 
Angebote, zum Beispiel vom Kulturrat NRW („Corona-Webinare“), sind auf die 
Zeit der Folgen der Corona-Pandemie angelegt und/oder decken inhaltlich nicht 
alle erforderlichen Bereiche ab. 
  
Ziel ist es, den Akteur*innen der freien Szene in Bonn in einem Pilotprojekt 
kostenfrei eine Reihe von Seminaren anzubieten, die die derzeitigen Bedarfe 
decken. Diese Bedarfe wurden bereits an das Kulturamt herangetragen und 
sollen weiterhin auf verschiedenen Wegen (persönliche Ansprache, Umfrage 
beim Kulturstammtisch des Kulturamtes etc.) eruiert werden.  
 
Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen: 
Zielgruppe des Pilotprojekts ist die freie Szene – sowohl spartenübergreifend 
freischaffende (professionell) tätige Künstler*innen und Kulturakteur*innen/ 
Soloselbständige als auch Mitarbeitende oder Betreibende von (kleineren) 
Kultureinrichtungen (beispielsweise Empfänger*innen eines städtischen 
Betriebsmittelzuschusses). Teilnahmevoraussetzung ist ein Wohnsitz in Bonn 
bzw. eine Institution mit Sitz in Bonn. Bei eventuell vorhandenen Restplätzen 
können die Seminare ggf. für Teilnehmende aus angrenzenden Kommunen/ 
Gemeinden/Kreise geöffnet werden, wenn die Interessenten glaubhaft 
nachweisen können, dass sie auch in Bonn aktiv sind.   
 
Organisation und Ablauf: 
Ziel ist es, dass die Seminare in Präsenz stattfinden (ggf. mit Maskenpflicht), da 
diese dann ergänzend als Netzwerk- und Austauschmöglichkeit fungieren. Die 
Seminare sollen an wechselnden, gut erreichbaren Orten stattfinden. Hierzu 
wird das Kulturamt auf geeignete Kooperationspartner*innen zugehen. Darüber 
hinaus steht im Kulturamt im Rathaus Bad Godesberg ein großer Sitzungsraum 
Seite 1 von 3

Seite 2  
 
 
——
zur Verfügung. Sollte sich die Pandemielage verschärfen, werden die Formate, 
wenn möglich, digital durchgeführt. 
 
Das zu bearbeitende Thema gibt den Zeitrahmen vor – es sind Kurzseminare in 
Form von 1,5 bis maximal 4 Stunden Dauer angedacht, die Basiswissen 
vermitteln und den Teilnehmenden ermöglichen im Anschluss selbstständig 
aktiv zu werden. Eine verbindliche Anmeldung im Vorfeld soll obligatorisch sein, 
so dass ggf. vorhandene Restplätze einem erweiterten Teilnehmendenkreis 
zugänglich gemacht werden können. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die 
Bewerbung erfolgt über Pressemeldungen sowie Social Media und den 
Newsletter des Kulturamtes.  
 
Das Pilotprojekt soll bereits im Herbst/Winter 2022 anlaufen und nach einem 
ersten Zyklus evaluiert werden.  
 
Finanzierung: 
Das Pilotprojekt wird aus vorhandenen Eigenmitteln von Amt 41-1 finanziert. 
Auf Grund der Coronapandemie konnten auch im Jahr 2022 keine 
internationalen Kulturprojekte stattfinden, so dass die hier vorhandenen Mittel 
für die Fortbildungsreihe verwendet werden sollen. 
 
Aktuell werden Angebote von Seminar-Anbieter*innen eingeholt. Daher kann 
der konkrete Finanzbedarf derzeit noch nicht genau beziffert werden. Es sollen 
noch zwei bis drei Seminare im November/Dezember 2022 angeboten werden.  
 
Pilot-Seminare: 
Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft des Kulturamtes sowie Rückmeldungen 
von Kulturakteur*innen zeigen auf, das folgende thematische Bedarfe 
besonders akut beziehungsweise essenziell sind: 
 
- Künstlersozialkasse 
- Verwertungsgesellschaften und Urheber-/Lizenzrecht (GEMA; VG Wort; 
VG Bild-Kunst) 
- Basiswissen Steuern für Soloselbständige  
- Veranstaltungen ausrichten  
- Umgang mit der Energiekrise (wo finde ich Beratung etc.) 
- Erfolgreich Förderanträge schreiben  
 
Perspektivisch, vorbehaltlich der Evaluations-Ergebnisse und zur Verfügung 
stehender finanzieller Mittel, sind folgende weitere Themen denkbar: 
- Barrieren abbauen - Inklusion und kulturelle Teilhabe 
- Veranstaltungstechnik (Umfrageergebnis der Deutschen 
theatertechnischen Gesellschaft DTHG) 
- Kulturvermittlung, kulturelle Bildung und Jugendschutz 
- Fundraising - Förderungen suchen und finden 
- Projektmanagement-Basics 
- Kulturmarketing, Storytelling, Werbung und erfolgreicher Social Media-
Einsatz 
- Erfolgreich Daten erheben und evaluieren 
 
 
 
Anlage/n 
Seite 2 von 3

Seite 3  
 
 
——
Keine 
 
Seite 3 von 3

Beratungsverlauf (1)

23.11.2022 Kulturausschuss
TOP 9.5 Kenntnisnahme

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
222113
Typ
Mitteilungsvorlage
Datum
26.10.2022
Erstellt
18.01.2026 04:40