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2016/0229

Ideenwettbewerb Innenstadt

Magistratsvorlage 02.06.2016

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2016/0229

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2016/0229

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
07.06.2016 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassu ng Magistrat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2016/0229 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle: 61-010-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 6779300 
 
Betreff: Ideenwettbewerb Innenstadt  
 
Vorlage vom: 02.06.2016  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Durchführung eines städtebaulich en Ideenwettbe werbsverfahrens 
zur Qualifizierung von Gestaltun gsprinzipien für den öffentlichen Raum, mit dem Ziel die 
innerstädtischen Freiräume auf zuwerten, zu. 
 
2. Der Magistrat beschließt die Beauftragung eines Planungsbüros mit dem Wettbewerbs - und 
Verfahrensmanagement.  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.06.2016 
 
Anlass 
Die Innenstadt ist zentrale r Aufenthaltsbereich, Lebensraum und Treffpunkt für 
Bewohnerinnen, Bewohner  und Besucher der Wissenschaftsstadt Darmstadt . Die stetige 
Zunahme der Bedeutung von Einzelhandel und Dienstleistungen in der City wird begrüßt. 
Gerade vor dem Hintergrund wachsender Konkurrenz durch Einkaufszentren im Umland und 
des kontinuierlich wachsenden Onlinehandels ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt be strebt, 
die Innenstadt fortzuentwickeln und ihren  Bürgerinnen und Bürgern eine attraktive gestaltete 
City mit hoher Aufenthaltsqualität anbieten zu können . Das stetig wachsende 
Gastronomieangebot in der Inne nstadt verändert durch seine Ausdehnung in den öffentlichen 
Raum zunehmen d das hergebrac hte Bild der Stadt und stellt  mit vielen anderen 
Flächenkonkurrenten dadurch eine Herausforderung an die Stadtplanung- und Gestaltung dar. 
Mit der 'Richtlinie zur Gestaltung von Sondernutzungen im öffentlichen Raum' , dem Innen -
stadtkonzept, dem Konzept 'Kinderfreundliche Innenstadt', dem Einzelhandelskonzept, der 
Durchführung von 'Citywerkstätten'  sowie der beiden  in Arbeit befindlichen Bausteine 'Vergnü-
gungsstättenkonzept' und der 'Werberichtlinie' hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt berei ts  
Maßnahmen ergriffen, um die Vitalität und Attraktivität der Innenstadt zu stärken. 
Die Gebäude im Stadtzentrum sind zu ganz unterschiedlichen Zeiten entstanden. I m 
Wesentlichen entstammen sie jedoch der Zeit des Wiederaufbaus  und werden  nur durch 
wenige, in der Regel einfache Schmuckele mente geprägt. Die Einheitlichkeit und die 
architektonische Zurüc khaltung der Gebäude verleihen dem Darmstädter Innenstadtraum 
einen hohen städtebaulichen Wert, der einen sensiblen Umgang erfordert.  
In den vergangenen Ja hren sind bereits Teilbereiche der öffentlichen Straßen und Plätze der 
Darmstädter Innenstadt umgestaltet worden. Dies betrifft die obere Rheinstraße, die Ernst -
Ludwig- und die Ludwigstraße sowie den Marktplatz. Mit den Arbeiten zur Umgestaltung des 
Friedensplatzes soll , sobald die Tiefgarage abgedichtet ist und die Planung endgültig 
verabschiedet ist, nach erforderlicher Überarbeitung zeitnah begonnen werden. Im Zuge der 
Sanierungsmaßnahmen am Darmstädter Staatstheater hat auch der Georg -Büchner-Platz eine 
umfassende Neugesta ltung erfahren. Für den Wilhelminenplatz liegen ebenfalls neue 
Gestaltungsideen vor. Der Lu isenplatz wird jedoch aufgrund der Komplexität seiner 
verkehrlichen Aufgaben und der schwi erigen technischen Voraussetzungen durch seine 
teilweise Unterbauung nicht im Rahmen des ange strebten Wettbewerbs behandelt, sondern 
bedarf einer eigenen Bearbeitung. Um auch die noch nicht sanierten Geschäftsstraßen 
konkurrenzfähig zu erhalten und ein homogenes attraktives Erscheinungsbild der gesamten 
Darmstädter Innenstadt zu gewährleisten, ist es zwingend geboten prinzipielle Typologien, 
Gestaltungsprinzipien zu erarbeiten und diese City als Ganzes zu denken. Dafür wollen wir 
Beteiligungs- und ein Wettbewerbsverfahren initi ieren mit dem Ziel eine r+ städtebaulichen 
qualitativen Anforderung.

- 4 - 
 
Geltungsbereich 
Der Geltungsbereich umfasst, die beidseitig das Luisencenter einrahmende Wilhelminen - und 
Luisenstraße. Von der Wilhelminenstraße nach Westen abgehend die Straße Am A lten Landtag 
sowie die Adelungstraße bis zur Grafenstraße. Im Süden liegend die Elisabethenstraße von der 
Grafenstraße bis zum Ludwigsplatz  und die südliche Wilhelminenstraße bis zur Hügelstraße . 
Von der Luisenstraße in Richtung Osten abgehend die Schuchardstraße übergehend in die 
Ludwigspassage mit der Fortführung in der Straße An der Stadtkirche mit dem Stadtkirchplatz. 
Weiter gehören zum Geltungsbereich die Kirchstraße von der Straße An der Stadtkirche ab und 
die Schustergasse, die den kleinen Platz hinter dem Café Extrablatt am ehemaligen M usikhaus 
Crusius umfasst. 
 
Geltungsbereich / Quelle: Stadtplanungsamt 
Ziel 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist eine junge wachsende Stadt, die zu den wenigen 
'Schwarmstädten' Deutschlands zählt. Sie gilt als Stadt mit dem größten Zukunftspotenzial im 
innerdeutschen Städtevergleich. Dies sollte sich auch in einem angemessenem und 
ansprechendem Stadtbild mit hohem Gestaltungswert sowie hoher Attraktivität wiederspiegeln.  
Mit der Durchführung eines städtebaulich en Ideenw ettbewerbs sollen grundsätzliche 
Gestaltungsprinzipien für den öffentlichen Raum, mit dem Ziel die innerstädtischen Freiräume 
aufzuwerten und langfristig zu erhalten, formuliert werden. Dabei soll im Wettbewerbsergebnis 
die Wilhelminenstraße beispielhaft detailliert werden. 
Eine Vielzahl von Restriktionen (Sondernutzungen, Feuerwehrangriffswege, unterirdische 
Bauwerke, etc.) im Innenstadtbereich erschwert die Konzepterarbeitung. Mit der Durchführung 
eines städtebaulichen W ettbewerbs bekommt  die Wissenschaftsstadt Darmstadt eine 
größtmögliche Ideenvielfalt, um anstehende P lanungsaufgaben im City -Bereich 
zukunftsweisend mit hohem Identifikationswert zu lösen.

- 5 - 
Verfahren 
Zur Durchführung des Wettbewerbs soll ein externes Büro mit dem Wettbewerbs - und 
Verfahrensmanagement beauftragt werden. 
Beabsichtigt ist die Durchführung eines städtebaulichen Ideenwettbewerb s. Hier steht die 
Lösung der konzeptionellen Aufgabe im Vordergrund. Ein Auftrags - und 
Realisierungsversprechen geht die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dieser Art des Verfahrens 
nicht ein.  
Angesprochen werden Stadtplaner, Freiraumplaner, Architekten und Kreative, die sich mit dem 
öffentlichen Raum im Ganzen auseinandersetzen. Gewünscht sind Arbeitsgemeinschaften 
jeweils mit Stadtplanern oder Freiraumplanern. Die Bewerbungsmatrix wird so abge stimmt, 
dass auch junge Büros die Möglichkeit zur Teilnahme haben. 
Kosten 
Die Kosten für die Vorbereitung und Umsetzung des Wettbewerbsverfahrens sowie die Preis -
gelder stehen im Haushalt des Stadtplanungsamtes unter allgemeinen Planungsmitteln zur 
Verfügung. 
Mit der Angebotsaufforderung externer Büros soll unmittelbar nach der Beschlussfassung 
durch den Magistrat begonnen werden. 
Darmstadt, 02.06.2016 
61.1/hs Nst.: 2115 
Dezernat III 
 
Cornelia Zuschke 
Stadträtin

Beratungsverlauf (1)

TOP 310

Orte (14)

  • Rheinstraße
  • Ludwigstraße
  • Luisenstraße
  • Adelungstraße
  • Grafenstraße
  • Elisabethenstraße
  • Wilhelminenstraße
  • Hügelstraße
  • Schuchardstraße
  • Kirchstraße
  • Schustergasse
  • Marktplatz
  • Ludwigsplatz
  • Stadtkirchplatz

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Details

Vorlagen-Nr.
2016/0229
Typ
Magistratsvorlage
Datum
02.06.2016
Erstellt
29.09.2026 00:00