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2015/0121

Feststellung des Jahresabschlusses 2011 Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt

Magistratsvorlage 26.03.2015

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1630 Zeichen

Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA)

Vorlage für die Betriebskommission des Eigenbetriebes IDA
zur Sitzung am 25.03.2015

Tagesordnungspunkt: 4

Betreff: Genehmigung des Jahresabschlusses 2011

Vorlage vom 16.03.2015 zu beschließen:

1. Die Betriebskommission genehmigt den Jahresabschluss 2011 des Eigenbetriebes
Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

2. Das Jahresergebnis wird folgendermaßen verwendet:
Das Jahresergebnis in Höhe von 1.933.168,19 € wird auf das Folgejahr übertragen.

3. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2011 werden offen
gelegt.

4. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum Ol. Januar bis zum 31. Dezember 2011
entlastet.

Beschluss-Nr. 2015/003 der Betriebskommission IDA vom 25.03.2015:
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.
a

Joachim Lisowski
1. und Technischer Betriebsleiter

Begründungsseite an die Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement
Darmstadt vom 16.03.2015:

Nach 8 27 Eigenbetriebsgesetz hat die Betriebsleitung den Jahresabschluss, den Lagebericht
und die Erfolgsübersicht aufzustellen, zu unterschreiben und der Betriebskommission
vorzulegen. Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und
Anhang. Der Geschäftsbericht enthält ferner einen Lagebericht, der entsprechend den
Vorschriften des 8 289 des Handelsgesetzbuches aufzustellen ist. Es sind der Geschäftsverlauf
und die Lage des Eigenbetriebes darzustellen.

Der entsprechende Prüfbericht des bestellten Wirtschaftsprüfers ist als Anlage beigefügt.
Darmstadt, 16.03.2015

N

Joachim Lisowski
1. und Technischer Betriebsleiter

Anlagen

2015/0121

2180 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
01.04.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0121 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2011  
Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt  
 
Vorlage vom: 26.03.2015 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Jahresabschluss 2011 des Eigenbetriebs Immobilienmanagement Darmstadt wird wie 
folgt festgestellt:  
 
Jahresgewinn 1.933.168,19 Euro  
 
2. Das Jahresergebnis wird auf das Folgejahr übertragen  
 
3. Der Jahresabschluss 2011 und der Lagebericht werden mit dem Testat der 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann und Partner AG öffentlich bekannt gemacht 
und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2011 entlastet.

- 2 - 
 
Anlagen: BK-Vorlage - Jahresabschluss 2011  
Anlage zur BK -Vorlage 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  26.03.2015 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs Immobilienmanagement hat in ihrer Sitzung am 
25.03.2015 den Bericht der Betriebsleitung zur Kenntnis genommen und den 
Jahresabschluss 2011 festgestellt.  
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und de r Stadtverordnetenversammlung die 
Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2011  
 
Der Eigenbetrieb schließt das Jahr 2011 mit einem Gewinn in Höhe von 1.933.168,19 Euro 
ab. Der Gewinn wird auf das Folgejahr übertragen.  
 
Darmstadt, 26.03.2015  
65-80-00 
 
 
Dezernat III 
 
 
 
 
Cornelia Zuschke  
Stadträtin

anlage 2

136045 Zeichen

Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(IDA) 
 
Bericht über die Prüfung des 
Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 
und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 
2011

Schüllermann und Partner AG 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
A. Prüfungsauftrag 1  
B. Grundsätzliche Feststellungen 3  
I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter 3  
II. Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB 4  
1. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen 4  
2. Beachtung von Vorschriften zur Rechnungslegung 4  
C. Analyse und Erläuterung des Jahresabschlusses 5  
I. Ertragslage (Gewinn- und Verlustrechnung) 5  
II. Vermögenslage (Bilanz) 11  
III. Finanzlage (Kapitalflussrechnung) 14  
D. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 15  
E. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 18  
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 18  
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 18  
2. Jahresabschluss 19  
3. Lagebericht 20  
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 21  
1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 21  
2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen 21  
3. Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen 21  
F. Feststellungen aus Erweiterungen des Prüfungsauftrages 22  
I. Feststellungen im Rahmen der Prüfung nach § 53 HGrG 22  
II. Wirtschaftsplan 22  
III. Feststellungen zur Einführung eines Risikofrüherkennungssystems 23  
G. Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes und Schlussbemerkungen 24

Schüllermann und Partner AG 
 
 
Anlagenverzeichnis 
 
Anlage 1: Bilanz zum 31. Dezember 2011 
Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011 
Anlage 3: Anhang für das Geschäftsjahr 2011 
Anlage 4: Lagebericht zum 31. Dezember 2011 
Anlage 5: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
Anlage 6: Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach 
§ 53 HGrG 
 
Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002 
 
 
074/15 
DGM 
11552 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen 
zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) 
auftreten.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 1 – 
A. Prüfungsauftrag 
 
Der 
 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
 
– im Folgenden auch kurz "Unternehmen" oder "Eigenbetrieb" genannt – hat uns beauftragt, den 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchfüh-
rung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 des Eigenbetriebes nach berufsüblichen 
Grundsätzen zu prüfen sowie über das Ergebnis unserer Prüfung schriftlich Bericht zu erstatten. 
 
Dem Prüfungsauftrag lag die Beauftragung mit Schreiben vom 11. Dezember 2014 zugrunde. 
Wir haben den Auftrag mit Schreiben vom 12. Dezember 2014 angenommen. Mit Beschluss der 
Stadtverordnetenversammlung wurden wir zum Abschlussprüfer gewählt (§ 318 Abs. 1 Satz 1 
HGB).  
 
Der Eigenbetrieb ist nach § 27 Abs. 2 EigBGes prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB. 
 
Bei unserer Prüfung waren auftragsgemäß auch die Vorschriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 
HGrG zu beachten. 
 
Darüber hinaus wurden wir von den gesetzlichen Vertretern beauftragt, die Ordnungsmäßigkeit 
der Geschäftsführung zu prüfen und hierüber zu berichten. Wegen Einzelheiten siehe auch Ab-
schnitt F. des Berichtes.  
 
Auftragsgemäß haben wir den Prüfungsbericht um die Berichterstattung über die Prüfung nach 
§ 53 HGrG erweitert, die diesem Bericht als Anlage 6 beigefügt ist. 
 
Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwend-
baren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. 
 
Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir den nachfolgenden 
Bericht, der in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei 
Abschlussprüfungen (IDW PS 450) erstellt wurde. 
 
Der Bericht enthält in Abschnitt B. vorweg unsere Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die 
gesetzlichen Vertreter sowie Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 2 – 
Die Prüfungsdurchführung und die Prüfungsergebnisse sind in den Abschnitten C., D. und E. im 
Einzelnen dargestellt. Die Feststellungen aus Erweiterungen des Prüfungsauftrages haben wir in 
Abschnitt F. dargestellt. Der aufgrund der Prüfung erteilte uneingeschränkte Bestätigungsver-
merk wird in Abschnitt G. wiedergegeben.  
 
Unserem Bericht haben wir den geprüften Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz (Anla-
ge 1), der Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) und dem Anhang (Anlage 3), sowie den ge-
prüften Lagebericht (Anlage 4) beigefügt.  
 
Für die Durchführung des Auftrages und unsere Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Drit-
ten, liegen die vereinbarten und diesem Bericht als Anlage beigefügten "Allgemeine Auftragsbe-
dingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der Fassung vom 
1. Januar 2002 zugrunde.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 3 – 
B. Grundsätzliche Feststellungen 
 
I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter 
 
Die Betriebsleitung hat im Lagebericht (Anlage 4) und im Jahresabschluss (Anlagen 1 bis 3), 
insbesondere im Anhang, die wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebes beurteilt. 
 
Gemäß § 321 Abs. 1 Satz 2 HGB nehmen wir als Abschlussprüfer mit den anschließenden Aus-
führungen vorweg zur Lagebeurteilung durch die Betriebsleitung im Jahresabschluss und im 
Lagebericht Stellung. Dabei gehen wir insbesondere auf die Beurteilung des Fortbestandes und 
der zukünftigen Entwicklung des Eigenbetriebes unter Berücksichtigung des Lageberichtes ein. 
Unsere Stellungnahme geben wir aufgrund unserer eigenen Beurteilung der Lage des Eigenbe-
triebes ab, die wir im Rahmen unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes 
gewonnen haben.  
 
Folgende Kernaussagen im Lagebericht sind hervorzuheben: 
 
– Die an den Eigenbetrieb übertragene Bausubstanz ist aufgrund einer in der Vergangenheit 
unzureichenden Bauunterhaltung vielfach in einem mangelhaften Zustand. 
 
– Die Haushaltssituation der Wissenschaftsstadt Darmstadt führt dazu, dass ab dem Jahr 
2010, mit der Aufstellung eines zweiten Haushalts- und Wirtschaftsplans, die zeitliche Rei-
henfolge der Umsetzung des Schulsanierungsprogrammes nicht mehr möglich war. 
 
– Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und ihrer Folgen für die Realwirtschaft haben sowohl 
der Bund als auch das Land Hessen Konjunkturprogramme verabschiedet, die zusätzliche 
Investitionen in die Bildungsinfrastruktur der Kommunen und sonstige kommunale Infra-
strukturinvestitionen ermöglichen. 
 
– Der Verkauf aus dem Immobilienbestand war auch im Jahr 2011 eine wesentliche Quelle 
der Einnahmen. 
 
– Die Abwicklung der Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes und die ambitio-
nierten Zeitvorgaben haben den Eigenbetrieb bis Mai 2012 beschäftigt. 
 
 
Die vorstehend angeführten Hervorhebungen werden in Abschnitt C. durch analysierende Dar-
stellungen wesentlicher Aspekte der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergänzt.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 4 – 
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Beurtei-
lung der Lage des Eigenbetriebes einschließlich der dargestellten Risiken der künftigen Entwick-
lung plausibel und folgerichtig abgeleitet. Die Lagebeurteilung durch die Betriebsleitung ist dem 
Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend. Unsere Prüfung hat keine Anhaltspunkte 
dafür ergeben, dass der Fortbestand des Eigenbetriebes gefährdet wäre. 
 
II. Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB 
 
1. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen 
 
Nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB haben wir als Abschlussprüfer über bei Durchführung der Prü-
fung festgestellte Tatsachen zu berichten, die die Entwicklung des Eigenbetriebes wesentlich 
beeinträchtigen oder dessen Bestand gefährden können. 
 
Im Rahmen unserer Prüfung wurden keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsge-
fährdenden Tatsachen i. S. d. § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB festgestellt.  
 
2. Beachtung von Vorschriften zur Rechnungslegung 
 
Als Abschlussprüfer haben wir nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB auch über bei Durchführung un-
serer Prüfung festgestellte Unrichtigkeiten oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu be-
richten. 
 
Gesetzliche Vorschriften i. S. d. § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB sind die für die Aufstellung des Jah-
resabschlusses und Lageberichtes geltenden Rechnungslegungsnormen i. S. d. § 317 Abs. 1 
Satz 2 HGB. Hierzu gehören die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, Ansatz-, Ausweis- 
und Bewertungsvorschriften für den Jahresabschluss, Angabe- und Erläuterungspflichten im 
Anhang, Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichtes sowie ggf. einschlägige Normen der 
Betriebssatzung. 
 
Die Aufstellungsfrist für den Jahresabschluss nach § 27 HessEigBGes (sechs Monate) wurde 
nicht eingehalten. 
 
Weitere wesentliche Unrichtigkeiten oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zur Rech-
nungslegung haben wir bei unserer Prüfung nicht festgestellt.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 5 – 
C. Analyse und Erläuterung des Jahresabschlusses  
 
Zur Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben wir die Posten der Bilanz und der 
Gewinn- und Verlustrechnung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geordnet, wobei 
sich die Darstellung auf eine Entwicklungsanalyse beschränkt. 
 
I. Ertragslage (Gewinn- und Verlustrechnung) 
 
Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) abgeleitete Erfolgsrechnung zeigt folgen-
des Bild der Ertragslage und ihre Veränderungen: 
 
2011 2010 Verän-
derung 
TEUR % TEUR % TEUR 
Umsatzerlöse 40.351 82 42.000 86 -1.649 
Sonstige betriebliche Erträge 8.790 18 6.564 14 2.226 
Gesamtleistung 49.141 100 48.564 100 577 
Materialaufwand 24.950 51 23.599 49 1.351 
Rohergebnis 24.191 49 24.965 51 -774 
Personalaufwand 9.899 20 9.291 19 608 
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und 
Sachanlagen 
6.606 13 5.797 12 809 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.239 3 1.870 4 -631 
Sonstige Steuern 174 0 184 0 -10 
Betriebsergebnis 6.273 13 7.823 16 -1.550 
Zinserträge 462 1 490 1 -28 
Zinsaufwand 4.802 10 4.979 10 -177 
Finanzergebnis -4.340 -9 -4.489 -9 149 
Außerordentliche Erträge 0 0 3 0 -3 
Außerordentliche Aufwendungen 0 0 2.836 6 -2.836 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 -2.833 -6 2.833 
Jahresgewinn 1.933 4 502 1 1.431

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 6 – 
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: 
 
 
2011 2010 
Verände-
rung 
TEUR TEUR TEUR 
Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt 33.577 35.522 -1.945 
Mieterträge 2.644 2.735 -91 
Erträge aus Erbbauzinsen 1.265 1.211 54 
Betriebskostenerstattungen 1.177 1.062 115 
Pachterträge 999 988 11 
Erstattung von Grundbesitzabgaben 271 280 -9 
Entgelte Dienstleistungen 185 194 -9 
Zuschüsse von Dritten 225 0 225 
Sonstige 8 8 0 
 
40.351 42.000 -1.649 
 
Die Veränderung der Umsatzerlöse beruht im Wesentlichen auf dem geringeren Zuschuss der 
Stadt. Die Zuschüsse von Dritten betreffen im Wesentlichen Spenden für die Sanierung des 
Paulsplatzes.  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten: 
 
2011 2010 
Verände-
rung 
TEUR TEUR TEUR 
Verkauf von Grundstücken 8.068 5.661 2.407 
Entgelte Verwaltungskostenanteile 127 127 0 
Erträge aus Zuschüssen begleitende Hilfe 12 30 -18 
Verminderung der Pauschalwertberichtigungen 0 22 -22 
Erstattungen 31 17 14 
Schadensersatzleistungen  102 2 100 
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten  10 0 10 
Erträge aus der Erstattung von Personalkosten  157 0 157 
Weitere sonstige betriebliche Erträge 28 394 -366 
Periodenfremde Erträge 255 311 -56 
 
8.790 6.564 2.226

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 7 – 
Aus dem Verkauf von Grundstücken wurden um TEUR 2.407 höhere Gewinne als im Vorjahr 
erzielt. Die periodenfremden Erträge betrafen im Wesentlichen Bewirtschaftungsüberschüsse 
des Sanierungsgebietes Martinsviertel aus dem Jahre 2007 (TEUR 215). 
 
Die Materialaufwendungen (TEUR 24.950) stellen sich wie folgt dar: 
2011 2010 
Verän- 
derung 
TEUR TEUR TEUR 
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und 
für bezogene Waren 7.800 7.488 312 
Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.150 16.111 1.039 
24.950 23.599 1.351 
 
 
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren beinhalten: 
 
2011 2010 
Verän- 
derung 
TEUR TEUR TEUR 
Strom 1.954 1.826 128 
Gas 2.255 2.214 41 
Fernwärme 1.814 1.783 31 
Abwasser 1.018 950 68 
Wasser 439 435 4 
Reinigungsmaterial 159 157 2 
Sonstige Aufwendungen für bezogene Waren  161 123 38 
7.800 7.488 312 
 
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren erhöhten sich um 
TEUR 312 von TEUR 7.488 in 2010 auf TEUR 7.800 in 2011. Der Anstieg beruht im Wesentli-
chen auf höheren Aufwendungen für Strom (+TEUR 128) und für Abwasser (+TEUR 68). Die 
sonstigen Aufwendungen für bezogene Waren enthalten unter anderem Kosten für Heizöl 
(TEUR 73 in 2011) und für Materialaufwand für die Betriebs- und Geschäftsausstattung 
(TEUR 22 in 2011).

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 8 – 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen setzen sich wie folgt zusammen: 
2011 2010 
Verän- 
derung 
TEUR TEUR TEUR 
Instandhaltung der Gebäude- und Außenanlagen  4.253 4.193 60 
Instandhaltung Sanierungsgebiet Martinsviertel 594 310 284 
Instandhaltung Grundstücke 861 780 81 
Gärtnerdienste 440 307 133 
Fremdreinigung 4.646 4.491 155 
Mieten und Pachten, Erbbauzinsen  3.961 3.772 189 
Müllgebühren  842 895 -53 
Straßen- und Gehwegreinigung 295 294 1 
Wartungskosten  270 255 15 
Instandhaltung Maschinen und Anlagen  162 37 125 
Sonstige Aufwendungen für bezogene Leistungen  826 777 49 
 17.150 16.111 1.039 
 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um TEUR 1.039 von TEUR 16.111 in 2010 
auf TEUR 17.150 in 2011.  
 
Der Anstieg beruht insbesondere auf höheren Aufwendungen für die Instandhaltung im Sanie-
rungsgebiet Martinsviertel (+TEUR 284) sowie auf der Erhöhung der Aufwendungen für Mieten, 
Pachten und Erbbauzinsen (+TEUR 189) und auf höheren Kosten für Fremdreinigung 
(+TEUR 155).  
 
Die sonstigen Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen unter anderem wiederkehrende 
Prüfungen des Fachbereichs 13 (TEUR 119), Softwarepflege (TEUR 82), Kosten für Energie-
zähler (TEUR 52) sowie für Aufzugswartung (TEUR 34).

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 9 – 
Der Personalaufwand (TEUR 9.899) beansprucht einen Anteil von 20 % der Gesamtleistung 
und beinhaltet folgende Aufwendungen: 
2011 2010 Verände-
rung 
TEUR TEUR TEUR 
Entgelt für geleistete Arbeitszeit 6.043 6.129 -86 
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.780 1.861 -81 
Beamtenbezüge 921 851 70 
Arbeitnehmer Sonderzuwendung 420 428 -8 
Zuführung zu Pensionsrückstellungen 480 10 470 
Zuführung zu Beihilferückstellungen 49 120 -71 
Veränderung der Überstundenrückstellungen 10 -159 169 
Veränderung der Urlaubsrückstellungen 27 -89 116 
Leistungsentgelte § 18 TVöD 102 78 24 
Sonderzuwendungen Beamte  45 42 3 
Sonstiger Personalaufwand 22 20 2 
 9.899 9.291 608 
 
Im Vorjahr war in den Entgelten für geleistete Arbeit auch die Bildung einer Rückstellung für 
Nachzahlungen von Personalkosten technischer Fachbereich 2008 - 2010 in Höhe von 
TEUR 181 enthalten.  
 
In 2010 wurde die Berechnung der Rückstellung für Pensions- und Beihilfeverpflichtung auf das 
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz umgestellt. Daher wurde in 2010 der wesentliche Teil der 
Zuführung zu diesen Rückstellungen (TEUR 2.836) als außerordentlicher Aufwand ausgewie-
sen.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 10 – 
Bei den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 
und Sachanlagen (TEUR 6.606) handelt es sich überwiegend um planmäßige Abschreibungen, 
die im Wesentlichen die planmäßigen Gebäudeabschreibungen beinhalten. Außerplanmäßige 
Abschreibungen sind in Höhe von TEUR 177 enthalten. 
 2011 2010 
Verände-
rung 
TEUR TEUR TEUR 
Planmäßige Abschreibungen 6.429 5.727 702 
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Grundstücke 121 70 51 
Außerplanmäßige Abschreibungen auf sonstige Sachanlagen  56 0 56 
6.606 5.797 809 
 
In der planmäßigen Abschreibung ist die Abschreibung des vormaligen EAD-Gebäudes enthal-
ten. Durch das vorgesehene Nutzungsende in 2015 ergibt sich bis dahin eine zusätzliche Plan-
abschreibung in Höhe von TEUR 751 p. a.  
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen.  
 2011 2010 
Verände-
rung 
TEUR TEUR TEUR 
Verlust aus Verkauf von bebauten und unbebauten 
Grundstücken 28 298 -270 
Periodenfremde Aufwendungen  14 280 -266 
Wertberichtigungen auf Forderungen  259 180 79 
Beitrag für gebäudebezogene Versicherungen 279 269 10 
Regulierung von Schadensfällen 101 91 10 
Überprüfung Trinkwasseranlagen 38 55 -17 
Prüfungs- und Untersuchungsaufwendungen 74 51 23 
Mieten für DV-Geräte 39 38 1 
Zuführung zur Rückstellung für interne Jahresabschlusskosten -15 166 -181 
Aufwendungen für betriebswirtschaftliche Beratung 30 8 22 
Reisekosten 31 31 0 
Weitere sonstige betriebliche Aufwendungen 361 403 -42 
 
1.239 1.870 -631 
 
In den weiteren sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Kosten für Büroma-
terial, Telefonkosten, Versicherungen, Wirtschaftsprüfung sowie Aus- und Fortbildung enthalten.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 11 – 
II. Vermögenslage (Bilanz) 
 
In der folgenden Bilanzübersicht sind die Posten zum 31. Dezember 2011 nach wirtschaftlichen 
und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst und den entsprechenden Bilanzposten zum 
31. Dezember 2010 gegenübergestellt (vgl. Anlage 1). 
 
Zur Darstellung der Vermögensstruktur werden die Bilanzposten der Aktivseite dem langfristig 
(Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. dem mittel- und kurzfristig gebundenen Vermögen zugeord-
net. 
 
Zur Darstellung der Kapitalstruktur werden die Bilanzposten der Passivseite dem Eigen- bzw. 
Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger 
(Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. mittel- und kurzfristiger Verfügbarkeit erfolgt.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 12 – 
Die Vermögens- und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr erge-
ben sich aus der folgenden Zusammenstellung der Bilanzzahlen: 
 
31.12.2011 31.12.2010 Verände-
rung 
TEUR % TEUR % TEUR 
A k t i v s e i t e           
Immaterielle Vermögensgegenstände 36 0,0 68 0,0 -32 
Sachanlagen 312.557 94,7 280.875 95,2 31.682 
Langfristige Aktiva 312.593 94,7 280.943 95,2 31.650 
Vorräte 3.106 0,9 1.366 0,5 1.740 
Forderungen aus Lieferungen und  
Leistungen 1.157 0,4 895 0,3 262 
Forderungen an die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und andere Eigenbetriebe 10.602 3,2 6.773 2,3 3.829 
Sonstige Vermögensgegenstände 112 0,0 37 0,0 75 
Flüssige Mittel 2.105 0,6 4.704 1,6 -2.599 
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 382 0,1 270 0,1 112 
Kurzfristige Aktiva 17.464 5,3 14.045 4,8 3.419 
Summe Aktivseite 330.057 100,0 294.988 100,0 35.069 
     
P a s s i v s e i t e      
Eigenkapital 183.766 55,7 164.706 55,8 19.060 
Kapitalzuschüsse und andere  
Zuwendungen Dritter  3.066 0,9 3.031 1,0 35 
Langfristige Rückstellungen 8.653 2,6 7.415 2,5 1.238 
Langfristige Verbindlichkeiten gegen-
über Kreditinstituten  99.755 30,2 95.648 32,4 4.107 
Langfristige Passiva 295.240 89,5 270.800 91,8 24.440 
Kurzfristige Rückstellungen 12.242 3,7 9.388 3,2 2.854 
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten  6.104 1,8 5.474 1,9 630 
Erhaltene Anzahlungen auf  
Bestellungen 2.381 0,7 1.058 0,4 1.323 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen 6.424 1,9 5.036 1,7 1.388 
Verbindlichkeiten gegenüber der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt und anderen 
Eigenbetrieben 
7.465 2,3 2.964 1,0 4.501 
Sonstige Verbindlichkeiten 194 0,1 258 0,1 -64 
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 7 0,0 10 0,0 -3 
Kurzfristige Passiva 34.817 10,5 24.188 8,2 10.629 
Summe Passivseite 330.057 100,0 294.988 100,0 35.069

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 13 – 
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber der Eröffnungsbilanz um TEUR 35.068 (= 12 %) auf 
TEUR 330.057 erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer Zunahme des Anla-
gevermögens um TEUR 31.722, einer Zunahme der Vorräte um TEUR 1.669 sowie der um 
TEUR 3.828 höheren Forderungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt und an verbundene 
Unternehmen. Dem steht eine Verringerung der flüssigen Mittel um TEUR 2.599 gegenüber.  
 
Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen hat sich von 95,2 % auf 
94,7 % geringfügig vermindert. 
 
Die Zugänge des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen fertiggestellte Schulbauten 
(TEUR 45.838) sowie Sportstätten und Verwaltungsgebäude. Dem stehen die Abgänge und 
Abschreibungen des Berichtjahres gegenüber. 
 
Die Forderungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt und an verbundene Unternehmen  
beinhalten im Wesentlichen Forderungen an die Stadt aufgrund übernommener unverfallbarer 
Anwartschaften und aufgrund übernommener Beihilfeverpflichtungen (TEUR 4.599) sowie lau-
fende Forderungen an die Stadt (TEUR 4.942). 
 
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die im Dezember 2011 
bezahlten Beamtengehälter für Januar 2012 sowie Ansparraten und Sonderbeiträge von Investi-
tionsfondsdarlehen. 
 
Das Eigenkapital des Eigenbetriebes hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 164.706 um 
TEUR 19.060 auf TEUR 183.766 erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Erhö-
hung der Rücklagen um TEUR 17.127. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden den Rücklagen 
oder den Sonderposten mit Rücklagenanteil zugeführt. 
 
Die bilanzielle Eigenkapitalquote des Eigenbetriebes beträgt zum Abschlussstichtag 55,7 %. 
 
Die mittel- und kurzfristigen Passiva  (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sind um TEUR 10.629 
auf TEUR 34.818 gestiegen.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 14 – 
III. Finanzlage (Kapitalflussrechnung) 
 
Zur Beurteilung der Finanzlage wurde von uns die nachstehende Kapitalflussrechnung erstellt: 
 
 2011  2010 
 TEUR  TEUR 
1. Jahresgewinn 1.933  502 
2. Abschreibungen 6.606  5.797 
3. Veränderung der Pensionsrückstellungen 1.115  2.856 
4. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 9.654  9.155 
5. Veränderung der Vorräte -1.740  -1.286 
6. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenstän-
den des Anlagevermögens -8.035 
 
-5.362 
7. Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen und anderer Aktiva -4.278 
 
-729 
8. Veränderung der sonstigen Rückstellungen 2.977  481 
9. Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen und anderer Passiva 6.268 
 
89 
10. Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 4.846  2.348 
11. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des 
Anlagevermögens 13.713 
 
10.611 
12. Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -43.935  -30.447 
13. Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -30.222  -19.836 
14. Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber  
Kreditinstituten 5.613 
 
-3.262 
15. Einlagen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 17.127  14.318 
16. Sonderposten aus Zuweisung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 36 
 
934 
17. Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeiten 22.776  11.990 
18. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 4.704  10.202 
19. Zahlungswirksame Veränderungen  -2.599  -5.498 
20. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 2.105  4.704 
 
Aus der Kapitalflussrechnung wird ersichtlich, dass die laufende Geschäftstätigkeit einen positi-
ven Cashflow und einen positiven Mittelfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit aufweist. Die 
Investitionen wurden im Wesentlichen durch Einlagen der Stadt, durch Anlagenverkäufe und 
durch Darlehensaufnahme finanziert. Auch der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätig-
keit wurde für Investitionen verwendet. Der Finanzmittelfonds ging um TEUR 2.599 zurück.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 15 – 
D. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 
 
Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung, der Jahresabschluss zum 31. Dezem-
ber 2011 (Anlagen 1 bis 3) und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 (Anlage 4) sowie die 
Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung und der sie er-
gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung. Ferner prüften wir die Ordnungsmäßigkeit der 
Geschäftsführung in entsprechender Anwendung des § 53 HGrG (vgl. hierzu Abschnitt F.). 
 
Den Lagebericht haben wir auch daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei 
unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht und insgesamt eine zutreffende 
Vorstellung von der Lage des Eigenbetriebes vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die 
Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. 
 
Eine Überprüfung von Art und Angemessenheit des Versicherungsschutzes, insbesondere, ob 
alle Wagnisse berücksichtigt und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand unseres 
Prüfungsauftrages. 
 
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebes ist für die Buchführung und die Aufstellung von Jahres-
abschluss und Lagebericht sowie die uns gemachten Angaben verantwortlich. Unsere Aufgabe 
ist es, die von der Betriebsleitung vorgelegten Unterlagen und die gemachten Angaben im Rah-
men unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen. 
 
Die Prüfungsarbeiten haben wir im Dezember 2014 in den Geschäftsräumen des Eigenbetriebes 
in Darmstadt und in unseren Büroräumen in Dreieich-Sprendlingen durchgeführt. Anschließend 
erfolgte die Fertigstellung des Prüfungsberichtes. 
 
Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk vom 18. Dezember 2014 versehene Jahresabschluss zum 31. Dezem-
ber 2010. Er wurde bis zur Fertigstellung dieses Berichtes noch nicht von der Stadtverordneten-
versammlung festgestellt. 
 
Als Prüfungsunterlagen dienten uns die Buchhaltungsunterlagen, die Belege, Bestätigungen der 
Kreditinstitute sowie das Akten- und Schriftgut des Eigenbetriebes. 
 
Alle von uns erbetenen Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise sind uns von der Betriebslei-
tung und den zur Auskunft benannten Mitarbeitern bereitwillig erbracht worden.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 16 – 
Ergänzend hierzu hat uns die Betriebsleitung in der berufsüblichen Vollständigkeitserklärung 
schriftlich bestätigt, dass in der Buchführung und in dem zu prüfenden Jahresabschluss alle bi-
lanzierungspflichtigen Vermögenswerte, Verpflichtungen, Wagnisse und Abgrenzungen berück-
sichtigt, sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, alle erforderlichen Angaben gemacht 
und uns alle bestehenden Haftungsverhältnisse bekannt gegeben worden sind. 
 
In der Erklärung wird auch versichert, dass der Lagebericht hinsichtlich erwarteter Entwicklun-
gen alle für die Beurteilung der Lage des Eigenbetriebes wesentlichen Gesichtspunkte sowie die 
nach § 289 HGB erforderlichen Angaben enthält. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach 
dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben und sind uns 
bei unserer Prüfung nicht bekannt geworden. 
 
Bei der Durchführung unserer Jahresabschlussprüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. 
HGB und die vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprü-
fung beachtet. Danach haben wir unsere Prüfung problemorientiert – jedoch ohne spezielle Aus-
richtung auf eine Unterschlagungsprüfung – so angelegt, dass wir Unregelmäßigkeiten und Ver-
stöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen 
Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbe-
triebes wesentlich auswirken, hätten erkennen müssen. 
 
Der Prüfung lag eine Planung der Prüfungsschwerpunkte unter Berücksichtigung unserer vorläu-
figen Lageeinschätzung des Eigenbetriebes und eine Einschätzung der Wirksamkeit des rech-
nungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems (IKS) zugrunde (risikoorientierter Prüfungs-
ansatz). Die Einschätzung basierte insbesondere auf Erkenntnissen über die rechtlichen und 
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Branchenrisiken, Unternehmensstrategie und die daraus 
resultierenden Geschäftsrisiken sind aus der Prüfung des Vorjahresabschlusses sowie aus Ge-
sprächen mit der Betriebsleitung und Mitarbeitern des Eigenbetriebes bekannt. 
 
Aus den im Rahmen der Prüfungsplanung festgestellten Risikobereichen ergaben sich folgende 
Prüfungsschwerpunkte: 
 
– Anlagevermögen 
– Rückstellungen 
– Forderungen und Verbindlichkeiten an die Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie an die wei-
teren Eigenbetriebe der Stadt.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 17 – 
Ausgehend von einer vorläufigen Beurteilung des IKS haben wir bei der Festlegung der weiteren 
Prüfungshandlungen die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit beachtet. 
Sowohl die analytischen Prüfungshandlungen als auch die Einzelfallprüfungen wurden daher 
nach Art und Umfang unter Berücksichtigung der Bedeutung der Prüfungsgebiete und der Orga-
nisation des Rechnungswesens in ausgewählten Stichproben durchgeführt. Die Stichproben 
wurden so ausgewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jah-
resabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rech-
nungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen.  
 
Zur Prüfung des Nachweises der Vermögens- und Schuldposten des Eigenbetriebes haben wir 
Bank- und Rechtsamtsbestätigungen sowie Saldenbestätigungen für Forderungen und Verbind-
lichkeiten an die Stadt und die städtischen Eigenbetriebe durch den Betrieb einholen lassen. 
 
Art, Umfang und Ergebnis der im Einzelnen durchgeführten Prüfungshandlungen sind in unse-
ren Arbeitspapieren festgehalten (IDW PS 460).

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 18 – 
E. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 
 
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 
 
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 
 
Das Rechnungswesen (Finanz- und Anlagenbuchhaltung) des Eigenbetriebes erfolgt auf einer 
eigenen EDV-Anlage unter Verwendung des Programms newsystem kommunal (NSK). Die 
Lohn- und Gehaltsbuchhaltung wird über die Software LOGA abgewickelt.  
 
Das von dem Eigenbetrieb eingerichtete rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem 
(IKS) sieht für den Geschäftszweck und -umfang notwendige Regelungen zur Organisation und 
Kontrolle der Arbeitsabläufe vor.  
 
Die Organisation der Buchführung und das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem 
ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der 
Geschäftsvorfälle. Der Kontenplan ist ausreichend gegliedert; das Belegwesen ist klar und über-
sichtlich geordnet. Die Bücher wurden zutreffend mit den Zahlen der von uns geprüften Vorjah-
resbilanz eröffnet und insgesamt während des gesamten Geschäftsjahres ordnungsgemäß ge-
führt. 
 
Die Informationen, die aus den weiteren geprüften Unterlagen entnommen wurden, führen zu 
einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht. 
 
Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen 
(einschließlich Belegwesen, internes Kontrollsystem, Kostenrechnung und Planungsrechnun-
gen) nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen. Die Prüfung ergab keine wesentlichen Beanstan-
dungen.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 19 – 
2. Jahresabschluss 
 
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften des 
Eigenbetriebsgesetzes in Verbindung mit den handelsrechtlich geltenden Vorschriften für große 
Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung aufgestellt.  
 
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind ordnungsgemäß aus der Buchführung und den 
weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Gliederung erfolgt nach den Formblättern 1 und 2 
der Verordnung zur Bestimmung der Formblätter für den Jahresabschluss der Eigenbetriebe 
(Formblattverordnung).  
 
Soweit in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, 
erfolgen die entsprechenden Angaben weitgehend im Anhang. 
 
In dem von dem Eigenbetrieb aufgestellten Anhang (Anlage 3) sind die auf die Bilanz und die 
Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausrei-
chend erläutert. Alle gesetzlich geforderten Einzelangaben sowie die wahlweise in den Anhang 
übernommenen Angaben zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung sind vollständig 
und zutreffend dargestellt. Die Bewertung entspricht den Vorschriften des Dritten Buches des 
HGB für große Kapitalgesellschaften, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt. Die 
Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB ist bezüglich der Angabe der Bezüge der Betriebsleitung 
im Anhang zu Recht in Anspruch genommen worden. 
 
Im Bereich der Finanzbuchhaltung hat der Eigenbetrieb Nachweise zu Vermögen und Schulden 
vorgenommen. 
 
Das Anlagevermögen ist in einer Anlagenbuchhaltung nachgewiesen. 
 
Zur Anlagenbuchhaltung geben wir folgenden Hinweis zur kontinuierlichen Verbesserung 
 
• Der Grundstücksbestand insgesamt sollte mit dem Grundbuch abgeglichen werden. 
 
Der Jahresabschluss entspricht damit nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschrif-
ten einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Prüfung ergab keine we-
sentlichen Beanstandungen.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 20 – 
3. Lagebericht 
 
Die Prüfung des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2011 (Anlage 4) hat ergeben, dass der 
Lagebericht mit dem Jahresabschluss und den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im 
Einklang steht und dass er insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Eigenbe-
triebes vermittelt. 
 
Der Eigenbetrieb hat wesentliche Informationen zur Lage des Betriebes per 31. Dezember 2011 
sowie zur künftigen Entwicklung im Lagebericht dargestellt. 
 
Zur Darstellung der Lage des Eigenbetriebes wurden die Tätigkeit des Betriebes sowie die 
rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Die Veränderungen von Aufwendungen, Erträgen 
und Ergebnis sind summarisch angegeben. 
 
Die künftige Entwicklung des Eigenbetriebes nach dem Abschlussstichtag und die voraussichtli-
che Entwicklung über das Datum der Erstellung des Jahresabschlusses werden angegeben. 
 
Zur Kontrolle seiner Risiken hat der Betrieb ein Risikokontrollsystem aufgebaut. Bestandsge-
fährdende Risiken bestehen derzeit nicht. 
 
Zur kontinuierlichen Verbesserung geben wir folgende Hinweise zum Lagebericht: 
 
• Über den Stand der Anlagen im Bau und der geplanten Baukosten sollte detaillierter berich-
tet werden. 
• Die Darstellung der Entwicklung der Leistungsfähigkeit und des Ausnutzungsgrades der 
bestehenden Sachanlagen sollte erweitert werden. 
 
• Die Wirtschaftsplanung 2011 war aufgrund der mangelnden Erfahrungswerte und der Ände-
rungen im Bestand des Anlagevermögens von erheblichen Unsicherheiten geprägt. Daher 
beruhen erhebliche Plan-Ist-Abweichungen auf der gegebenen Planungsunsicherheit..

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 21 – 
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 
 
1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 
 
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss insgesamt, d. h. in seiner Gesamtaus-
sage – wie sie sich aus dem Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
Anhang ergibt –, unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des 
Eigenbetriebes vermittelt (§ 264 Abs. 2 HGB). 
 
Im Übrigen verweisen wir hierzu auch auf die analysierende Darstellung der Vermögens-, Fi-
nanz- und Ertragslage in Abschnitt C. I. bis III. 
 
2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen 
 
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahresabschluss an-
gewendet. 
 
Im Übrigen verweisen wir hierzu auf die Ausführungen im Anhang (Anlage 3). 
 
3. Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen 
 
Berichtspflichtige Tatsachen aus sachverhaltsgestaltenden Maßnahmen mit wesentlichen Aus-
wirkungen auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses lagen nach dem Ergebnis unserer 
Prüfungshandlungen im Prüfungszeitraum nicht vor.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 22 – 
F. Feststellungen aus Erweiterungen des Prüfungsauftrages 
 
Das Ergebnis der erweiterten Prüfung wird von uns nicht in den Bestätigungsvermerk aufge-
nommen, da sich hieraus keine wesentlichen Auswirkungen ergeben, die die Ordnungsmäßig-
keit der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Frage stellen. 
 
I. Feststellungen im Rahmen der Prüfung nach § 53 HGrG 
 
Gemäß § 27 Abs. 2 EigBGes erstreckt sich die Abschlussprüfung auch auf die Prüfung der Ord-
nungsmäßigkeit der Geschäftsführung. 
 
Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vorschriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 
HGrG und den hierzu vom IDW nach Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen, 
dem Bundesrechnungshof und den Landesrechnungshöfen veröffentlichten IDW PS 720 "Be-
richterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG" beachtet. 
 
Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungsgemäß, d. h. mit der er-
forderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen handelsrechtlichen Vor-
schriften und den Bestimmungen der Betriebssatzung, geführt worden sind. 
 
Die erforderlichen Feststellungen haben wir in diesem Bericht und in der Anlage 6 dargestellt. 
Über diese Feststellungen hinaus hat unsere Prüfung keine Besonderheiten ergeben, die nach 
unserer Auffassung für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung von Be-
deutung sind. 
 
II. Wirtschaftsplan 
 
Im Rahmen der Geschäftsführungsprüfung haben wir auch einen Vergleich des Rechnungser-
gebnisses mit dem von der Betriebsleitung für das Jahr 2011 nach § 15 EigBGes aufgestellten 
Wirtschaftsplan vorgenommen. 
 
Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes weist einen Jahresgewinn in Höhe von EUR 0,00 aus, wäh-
rend tatsächlich ein Jahresgewinn in Höhe von EUR 1.933.168,19 entstanden ist. 
 
Für die Darstellung des Plan-Ist-Vergleichs verweisen wir auf den Lagebericht.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 23 – 
III. Feststellungen zur Einführung eines Risikofrüherkennungssystems 
 
Als Abschlussprüfer haben wir im Rahmen der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäfts-
führung nach § 53 HGrG auch darüber zu berichten, ob die Betriebsleitung ein Risikofrüherken-
nungssystem eingerichtet hat und ob dieses geeignet ist, seine Aufgaben zu erfüllen. 
 
Nach IDW PS 720 ist die Prüfung des Risikofrüherkennungssystems rechtsformunabhängig als 
Bestandteil einer nach § 53 HGrG durchzuführenden Geschäftsführungsprüfung anzusehen. 
 
Ein Risikofrüherkennungssystem i. S. d. § 91 Abs. 2 AktG hat sicherzustellen, dass diejenigen 
Risiken, die den Fortbestand der Einrichtung gefährden können, früh erkannt werden. Es muss 
deshalb geeignet sein, den Eintritt und die Erhöhung derartiger Risiken rechtzeitig anzuzeigen 
und den Entscheidungsträgern mitzuteilen. Es muss ferner sicherstellen, dass eine Gesamtbe-
trachtung solcher Risiken, die im Zusammenwirken bestandsgefährdend werden können, erfolgt. 
 
Der Eigenbetrieb hat in 2013 ein sachgerechtes Risikokontrollsystem installiert. Bestandsge-
fährdende Risiken bestehen nicht.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 24 – 
G. Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes und Schlussbemerkungen 
 
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 
31. Dezember 2011 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 (Anla-
ge 4) des Eigenbetriebes Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) unter 
dem Datum vom 20. März 2015 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, 
der hier wiedergegeben wird: 
 
"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebes Immo-
bilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 
bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss 
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landes-
rechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in 
der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der 
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss un-
ter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 27 Abs. 2 EigBGes i. V. mit § 317 HGB unter 
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze 
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und 
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den 
Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch 
den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich aus-
wirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlun-
gen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtli-
che Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im 
Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kon-
trollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebe-
richt überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung 
der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebs-
leitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses 
und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere 
Grundlage für unsere Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Schüllermann und Partner AG 
 
 
– 25 – 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht 
der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landes-
rechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermit-
telt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Ver-
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. 
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffen-
des Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen 
Entwicklung zutreffend dar." 
 
Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vor-
schriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen 
(IDW PS 450). 
 
Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerkes außerhalb dieses Prü-
fungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe 
des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung ab-
weichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestä-
tigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwie-
sen. 
 
Dreieich, 20. März 2015  
 
 
 
Schüllermann und Partner AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft 
 
 
  
  
  
Dipl.-Betriebsw. (FH) – UA Wladimir Krasowitzki Dipl.-Ing. Stephan Schüllermann 
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Anlage 1   .   
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
A K T I V A
31.12.2011 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.287,65 68.477,13 I. Stammkapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Rücklagen
1. Allgemeine Rücklage 187.637.385,36 177.615.507,81
II. Sachanlagevermögen 2. Zweckgebundene Rücklage 18.470.549,11 11.364.951,00
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Bauten 231.949.007,20 176.946.667,79
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 55.630.371,20 58.648.267,89 III. Verlust aus Vorjahren -34.274.795,97 -34.776.614,20 
3. Technische Anlagen und Maschinen 105.208,34 65.209,74
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.479.680,37 1.007.380,24 IV. Jahresgewinn 1.933.168,19 501.818,23
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.393.117,95 44.207.635,43 183.766.306,69 164.705.662,84
312.557.385,06 280.875.161,09
312.593.672,71 280.943.638,22 B. Kapitalzuschüsse und andere Zuwendungen Dritter 3.066.304,75 3.030.625,25
B. Umlaufvermögen C. Rückstellungen
I. Vorräte 8.652.726,00 7.414.918,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.000,00 7.922,35 12.242.383,12 9.388.222,48
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.388.651,26 1.315.748,28 20.895.109,12 16.803.140,48
3. Fertige Erzeugnisse, fertige Leistungen 711.756,40 41.818,43
3.105.407,66 1.365.489,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände D. Verbindlichkeiten
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.157.419,93 894.752,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 105.858.143,85 101.121.508,29
a) Forderungen an Stadt Darmstadt 9.540.479,98 5.831.946,66
b) Forderungen an direkte Tochterunt. der Stadt Darmstadt 303.490,67 38.864,94 2.380.940,77 1.058.541,00
c) Forderungen an andere Eigenbetriebe 757.344,89 902.051,73
6.424.416,08 5.036.366,88
3. Sonstige Vermögensgegenstände 111.989,34 37.265,72
11.870.724,81 7.704.881,10
a) Verbindlichkeiten an Stadt Darmstadt 5.947.382,19 1.797.208,05
III. Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestand 2.105.040,50 4.704.344,85 b) Verbindlichkeiten an direkte Tochterunt. der Stadt Darmstadt 801.172,21 736.189,75
17.081.172,97 13.774.715,01 c) Verbindlichkeiten an andere Eigenbetriebe 715.899,74 430.802,90
5. Sonstige Verbindlichkeiten 194.331,38 258.054,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 382.214,26 269.746,22
122.322.286,22 110.438.670,88
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7.053,16 10.000,00
330.057.059,94 294.988.099,45 330.057.059,94 294.988.099,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
            Jahresabschluss zum 31 . Dezember 2011
             Bilanz zum 31. Dezember 2011
P A S S I V A
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2. Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Sonstige Rückstellungen

Anlage   2
2011 2010
EUR EUR
  1.Umsatzerlöse 40.350.724,22 42.000.532,83
  2.Sonstige betriebliche Erträge 8.789.986,42 6.563.733,48
davon Auflösungen von Sonderposten mit
Rücklagenanteil EUR 0,00
49.140.710,64 48.564.266,31
  3.Materialaufwand
a)Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren 7.799.877,35 7.487.561,27
b)Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.149.761,65 16.111.384,15
24.949.639,00 23.598.945,42
  4.Personalaufwand
a)Löhne und Gehälter 7.590.191,04 7.429.820,40
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und für Unterstützung 2.308.405,52 1.861.247,56
davon für Altersversorgung EUR 886.928,29
9.898.596,56 9.291.067,96
  5.Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen 6.606.400,30 5.797.247,33
davon nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB EUR 0,00
  6.Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.239.261,11 1.869.890,99
  7.Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 462.322,14 490.081,66
  8.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.802.474,01 4.978.847,36
  9.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.106.661,80 3.518.348,91
10.Außerordentliche Erträge 0,00 2.913,94
11.Außerordentliche Aufwendungen 0,00 2.835.581,00
12.Außerordentliches Ergebnis 0,00 -2.832.667,06
13.Sonstige Steuern 173.493,61 183.863,62
14.Jahresgewinn 1.933.168,19 501.818,23
Eigenbetrieb Immobilienmanagement 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Anlage  3 
Blatt  1 
 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)  
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 
 
Anhang für das Geschäftsjahr 2011 
 
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewer-
tungsmethoden 
 
Auf den Jahresabschluss des Eigenbetriebes zum 31. Dezember 2011 werden gemäß 
§ 22 EigBGes die Vorschriften der Rechnungslegung für große Kapitalgesellschaften angewen-
det.  
 
Die Bilanz wurde entsprechend den Formblattvorschriften des Eigenbetriebsgesetzes aufge-
stellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. 
 
Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgen nach den für alle Kaufleute gel-
tenden Grundsätzen der §§ 238 - 256 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalge-
sellschaften gemäß den §§ 264 - 288 HGB. 
 
Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens er-
folgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschrei-
bungen und außerplanmäßige Abschreibungen. 
 
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Konzessionen, gewerbliche 
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten.  
 
Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden nach dem Festwertverfahren bilanziert. 
 
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse betreffen Bauten, die der Betrieb für die Stadt Darm-
stadt errichtet. Die Bewertung der Erzeugnisse erfolgt mit den Einzelkosten, die dem Betrieb 
durch Rechnungen Dritter für diese Gebäude entstanden sind. 
 
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind jeweils mit Nennbeträgen 
bewertet; voraussichtliche Wertminderungen wurden berücksichtigt. 
 
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Anlage  3 
Blatt  2 
 
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die im Dezember 2011 bezahlten Beam-
tengehälter für Januar 2012 sowie Ansparraten und Sonderbeiträge für Investitionsdarlehen, die 
über die Laufzeit der Darlehen aufgelöst werden. 
 
II. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Anlagevermögen 
 
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 sind als Be-
standteil des Anhangs (Blatt A) beigefügt. 
 
Umlaufvermögen 
 
Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wird aus der 
nachfolgenden Übersicht ersichtlich: 
 
 31.12.2011  31.12.2010 
 TEUR  TEUR 
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.157  895 
Forderungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 9.540  5.832 
Forderungen an andere Eigenbetriebe 757  902 
Forderungen an Beteiligungen  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
304 
  
39 
Sonstige Vermögensgegenstände 112  37 
 11.870  7.705 
 
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um die Posten wertberichtigt, die älter 
als ein Jahr sind. Die Wertberichtigung betrug in 2011 TEUR 798 (Vorjahr TEUR 553).

Anlage  3 
Blatt  3 
 
Die Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedert sich wie folgt:  
 
  
 
 
 
Gesamt 
 Davon mit 
einer Rest-
laufzeit von 
über einem 
Jahr 
 TEUR  TEUR 
1. Forderungen aus Lieferung und Leistungen  1.157  0 
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen    
a) Forderungen an die Stadt Darmstadt  9.540  4.599 
b) Forderungen an direkte Tochterunternehmen 
der Stadt Darmstadt  
 
304 
  
0 
c) Forderungen an andere Eigenbetriebe  757  63 
3. Sonstige Vermögensgegenstände 112  0 
 11.870  4.662 
 
Die Forderungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jah-
res fällig mit Ausnahme der Forderungen, die durch Wechsel von Beamten aus Pensions- und 
Beihilfeverpflichtungen entstanden sind. Diese betreffen: 
 
 31.12.2011  31.12.2010 
 TEUR  TEUR 
Forderungen aus Beihilfeverpflichtungen 430  369 
Forderungen aus Pensionsverpflichtungen 4.169  3.643 
 4.599  4.012 
 
Eigenkapital 
 
Das Stammkapital des Eigenbetriebes beträgt EUR 10.000.000,00. 
 
Die Veränderung der Kapitalrücklage ist im Wesentlichen auf die Zuweisung der Schulbaupau-
schale (TEUR 6.188) sowie die Übertragung von Anlagevermögen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (TEUR 3.328) zurückzuführen. 
 
Im Rahmen des Konjunkturprogrammes erhaltene Zuweisungen (TEUR 7.106) wurden den 
Rücklagen zugeführt.

Anlage  3 
Blatt  4 
 
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 
 
Der Eigenbetrieb hat für Pensionsansprüche TEUR 7.837 zurückgestellt.  
 
Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt lag ein 
versicherungsmathematisches Gutachten vor, aus dem die Rückstellungen für die Mitarbeiter 
des Eigenbetriebes entnommen werden konnten. Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen 
erfolgte nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren unter Verwendung der 
Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Das Ruhegehalt wird mit Ruhestandseintritt (zwischen 
dem 65. und dem 67. Lebensjahr) gemäß § 50 Abs. 1 und 3 HBG oder bei vorzeitiger Invalidität 
gezahlt. Die Berechnung erfolgte unter der Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Akti-
ven von 2 %, einer voraussichtlichen Rentendynamik von 2 % und ohne die Berücksichtigung 
einer Fluktuationsrate. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach § 253 Abs. 2 S. 2 
HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen 
Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt der von der 
Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte Zinssatz für 2011 mit 
5,14 % zugrunde. Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung 
vorgenommen. 
 
Die Ermittlung der Verpflichtung zur künftigen Beihilfeleistung an Pensionäre und Hinterbliebe-
ne erfolgte nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren unter Verwendung der 
Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Das zu berücksichtigende Beihilfegeld wird mit Ruhe-
standseintritt (zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr) gemäß § 50 Abs. 1 und 3 HBG oder 
bei vorzeitiger Invalidität gezahlt. Die Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtli-
chen Dynamik der Kosten der Beihilfeleistungen von 2 % und ohne die Berücksichtigung einer 
Fluktuationsrate. Die Abzinsung der Verpflichtung zur künftigen Beihilfeleistung an Pensionäre 
und Hinterbliebene erfolgte nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen 
Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (Vereinfa-
chungsregelung). Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bundesbank verbindlich festge-
setzte und veröffentlichte Zinssatz für 2011 mit 5,14 % zugrunde. Bei einer Restlaufzeit von 
weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen. 
 
Darüber hinaus existiert eine mittelbare Pensionsverpflichtung aus der Mitgliedschaft bei der 
ZVK, die nicht in der Bilanz ausgewiesen ist.

Anlage  3 
Blatt  5 
 
Sonstige Rückstellungen 
 
Für den im Rahmen der Abrechnung des Sanierungsgebietes Martinsviertel mit Bund und Land 
zu entrichtenden Wertausgleichsbetrag besteht eine Rückstellung in Höhe von TEUR 5.500. 
Weitere sonstige Rückstellungen wurden gebildet für Altersteilzeit (TEUR 658), unterlassene 
Instandhaltung (TEUR 1.449), Urlaubsansprüche und Überstunden der Mitarbeiter (TEUR 155), 
Erstellung Jahresabschluss (TEUR 382), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 111), Leis-
tungsentgelte § 18 TWD (TEUR 184), Archivierungskosten (TEUR 258), Nachzahlung Perso-
nalkosten techn. Fachbereiche (TEUR 309) sowie für Berufsgenossenschaft (TEUR 27). 
 
Für bereits vereinnahmte Erträge aus dem Verkauf von Teilen des Geländes Knell existiert eine 
Verpflichtung zur Sanierung der Grundstücke, wofür eine Rückstellung in Höhe von 
TEUR 3.126 gebildet wurde. 
 
Die Ermittlung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen erfolgte nach der Stellungnah-
me des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19. Juni 2013 – IDW RS 
HFA 3 –. Sowohl für die zu leistenden Aufstockungsbeträge als auch für die Erfüllungsrück-
stände (im Blockmodell) wurden Rückstellungen nur für genehmigte Anträge auf Altersteilzeit 
gebildet. Aufstockungsbeträge wurden bislang aufgrund der expliziten Vorgabe des – IDW RS 
HFA 3 a. F. – vom 18. November 1998 als Abfindung klassifiziert. Die vorgenommene Klassifi-
zierung wurde für alle Altersteilzeitvereinbarungen beibehalten. Neue, in 2011 abgeschlossene 
Vereinbarungen lagen nicht vor. Die Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtli-
chen Dynamik der Bezüge der Berechtigten von 2 %. Als biometrische Rechengrundlage wur-
den die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet. Die Abzinsung der Verpflichtungen 
aus Altersteilzeitregelungen erfolgte pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der 
sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Die 
Vereinfachung des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Der durchschnittliche 
Marktzins wird von der Deutschen Bundesbank auf Basis einer Rechtsverordnung (RückAb-
zinsV) monatlich herausgegeben. Der von der Deutschen Bundesbank für 2011 verbindlich 
festgesetzte und veröffentlichte Zinssatz wurde mit 5,14 % in die Berechnungen übernommen. 
Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen. 
 
Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach ver-
nünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 
 
Die Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen wurden für Instandhaltungsmaßnahmen, 
die in den ersten drei Monaten 2012 nachgeholt wurden, gebildet.

Anlage  3 
Blatt  6 
 
Die Archivierungsrückstellung wurde mit einem Durchschnittswert in Höhe von jährlich 
EUR 83,43 pro m 2 berechnet, wobei eine Aufbewahrungsfrist von 10 bzw. 30 Jahren ange-
nommen wurde. Für die Folgejahre wurde mit einer jährlichen Kostensteigerung von 2 % kalku-
liert. Die Rückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit den von der Bundesbank veröffent-
lichten Zinssätzen abgezinst. 
 
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. 
 
Die Entwicklung der Rückstellungen im Geschäftsjahr 2011 ist als Bestandteil des Anhangs 
(Blatt B) beigefügt. 
 
Verbindlichkeiten 
 
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus der folgenden Übersicht ersichtlich: 
 
      Davon mit einer Restlaufzeit 
     
Gesamtbetrag 
31.12.2011 
bis zu 
einem 
Jahr 
zwischen  
einem Jahr 
und fünf 
Jahren 
von mehr 
als 
fünf Jahren  
  TEUR TEUR TEUR TEUR 
Verbindlichkeiten gegenüber  
Kreditinstituten  105.858 9.035 22.750 74.073 
Verbindlichkeiten aus  
Lieferungen und Leistungen  8.889 8.432 457 0 
Verbindlichkeiten gegenüber  
der Stadt/anderen Eigenbetrieben 7.464 5.007 611 1.846 
Sonstige Verbindlichkeiten   111 111 0 0 
     122.322 22.585 23.818 75.919 
 
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Anlage  3 
Blatt  7 
 
Umsatzerlöse 
 
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: 
 2011  2010 
 TEUR  TEUR 
Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt 33.577  35.522 
Pachterträge 999  988 
Mieterträge 2.644  2.735 
Betriebskosten 1.177  1.062 
Erträge aus Erbbauzinsen 1.265  1.211 
Entgelte Dienstleistungen 185  194 
Parkgebühren 5  4 
Sonstige 499  284 
 40.351  42.000 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen auf den Verkauf von Grundstücken 
(TEUR 8.068), Bewirtschaftungsüberschüsse Sanierungsgebiet Martinsviertel (TEUR 215), 
Entgelte für Verwaltungskostenanteile (TEUR 127), Versicherungsleistungen (TEUR 102) sowie 
Erstattung von Personalkosten (TEUR 181) zurückzuführen. 
 
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren beinhalten 
im Wesentlichen Aufwendungen für Strom (TEUR 1.954), für Gas (TEUR 2.255), für Fernwärme 
(TEUR 1.814), für Wasser (TEUR 439) und für Abwasser (TEUR 1.018). 
 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen vor allem die Instandhaltung der Ge-
bäude und Außenanlagen (TEUR 4.253), die Instandhaltung von Grundstücken (TEUR 1.455), 
Fremdreinigung (TEUR 4.646) sowie Mieten und Pachten (TEUR 3.961). 
 
Die Personalaufwendungen setzen sich aus Löhnen und Gehältern (TEUR 7.590) sowie sozi-
alen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (TEUR 2.308) 
zusammen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.239) beinhalten im Berichtsjahr insbe-
sondere  die Erhöhung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Vermietung und Verpach-
tung (TEUR 259), gebäudebezogene Versicherungen (TEUR 279), Aufwendungen aus Regulie-
rungen von Schadensfällen (TEUR 101) sowie Prüfungs- und Untersuchungsaufwendungen 
(TEUR 74).

Anlage  3 
Blatt  8 
 
III. Sonstige Angaben 
 
Personalstand 
 
Bei dem Eigenbetrieb waren im Berichtsjahr 2011 im Durchschnitt 25 Beamten- (Plan 30) und 
169 Beschäftigtenstellen (Plan 187) in der Stellenübersicht ausgewiesen. 
 
Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind 
 
Es bestehen zum Bilanzstichtag Finanzierungsgeschäfte zu verschiedenen Darlehen, die nicht 
in der Bilanz ausgewiesen werden. Die Barwerte sind aus folgender Tabelle zu entnehmen: 
 
  31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 
Derivat zu Darlehen Barwert Barwert Barwert 
  EUR EUR EUR 
Doppelswap 8/735/0 k.A.* -- -- 
Payerswap 8/744 -945.216,35  -1.224.262,99  -922.153,53  
Payerswap 8/746 k.A.* -670.602,26  -501.208,79  
Payerswap 8/859 -740.199,27  -877.519,57  -660.685,61  
Summe -1.685.415,62  -2.772.384,82  -2.084.047,93  
* Der ursprüngliche Vertragspartner existiert nicht mehr. 
   Der jetzige Vertragspartner kann zu den Jahren vor 
   der Geschäftsübernahme keine Angaben machen. 
 
Es bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Miet-
verträgen sowie aus begonnenen Investitionsvorhaben.  
 
Der jährliche Aufwand aus Mieten und Pachtverträgen beläuft sich auf TEUR 3.961. Die durch-
schnittliche Laufzeit der Miet- und Pachtverträge beträgt fünf Jahre.  
 
Der vertragliche jährliche Aufwand aus Mieten und Leasing von DV-Geräten und Fahrzeugen 
beträgt TEUR 76, bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Verträge von vier Jahren. 
 
Finanzielle Verpflichtungen aus möglichen Vertragsstrafen bestanden nicht.

Anlage  3 
Blatt  9 
 
Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind 
 
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften bestanden zum Bilanz-
stichtag nicht. 
 
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bestanden ebenso nicht. 
 
Betriebsleiter 
 
Als Betriebsleiter des Eigenbetriebes im Jahr 2011 waren 
 
Frau Marit Werner  1. Betriebsleiterin, kaufmännischer Bereich 
Herr Joachim Lisowski Betriebsleiter, technischer Bereich 
 
bestellt. 
 
Die Angabe der Vergütung für die Betriebsleitung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Ver-
bindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Anlage  3 
Blatt  10 
 
Betriebskommission im Jahr 2011 
 
Der Betriebskommission des Eigenbetriebes gehörten an: 
 
Herr Bürgermeister Rafael Reißer, Vorsitzender (ab Juli 2011) Bürgermeister 
Frau Stadträtin Brigitte Lindscheid     Stadträtin  
Herr Stadtkämmerer André Schellenberg (ab Juli 2011)  Stadtkämmerer 
Herr Stadtverordneter Ctirad Kotoucek    Diplom-Industriedesigner 
Herr Stadtverordneter Hans Fürst (ab Juli 2011)   Ltd. Angestellter 
Frau Stadtverordnete Dr. Helena Schwaßmann (ab Juli 2011)  
Biologin/Biochemikerin 
Frau Stadtverordnete Katrin Kosub (ab Juli 2011)   Wissenschaftl. Mitarbeiterin 
Herr Stadtverordneter Georg Hang (ab Juli 2011)   EDV-Berater 
 
Herr Horst Weber       Personalrat 
Herr Gernot Beppler       Personalrat 
 
Herr German Nogueira      Prokurist  
Herr Jürgen Rittmannsperger      Archiktekt 
 
Ohne Stimmrecht:  
Frau Ilke Käppler       Finanzverwaltung  
Frau Ute Möser       Frauenbeauftragte  
 
Dr. Markus Hoschek, HEAG-AG     Vorstand  
 
 
Behandlung des Jahresergebnisses: 
 
Der Jahresgewinn in Höhe von EUR 1.933.168,19 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 
 
Darmstadt, den 11. Februar 2015 
 
 
 
 Joachim Lisowski 
 1. Betriebsleiter

Entwicklung des Anlagevermögens per 31. Dezember 2011 Anlage 3
Blatt A 
A. Anlagevermögen
 01.01.2011 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2011  01.01.2011 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2011  01.01.2011 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
      Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
      und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
192.258,99 0,00 0,00 0,00 192.258,99 123.781,86 32.189,48 0,00 0,00 155.971,34 68.477,13 36.287,65
Summe I.- Immaterielle Vermögensgegenstände 192.258,99 0,00 0,00 0,00 192.258,99 123.781,86 32.189,48 0,00 0,00 155.971,34 68.477,13 36.287,65
II. Sachanlagen
       1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Bauten 194.021.800,25 12.994.950,33 375.192,78 48.772.226,97 255.413.784,77 17.075.132,46 6.402.875,96 13.230,85 0,00 23.464.777,57 176.946.667,79 231.949.007,20
       2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 58.852.354,19 2.314.736,80 5.472.159,65 -17.640,50 55.677.290,84 204.086,30 0,00 157.166,66 0,00 46.919,64 58.648.267,89 55.630.371,20
       3. Technische Anlagen und Maschinen 75.049,80 0,00 0,00 48.763,76 123.813,56 9.840,06 8.765,16 0,00 0,00 18.605,22 65.209,74 105.208,34
       4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.173.666,52 150.914,71 1.376,03 485.157,62 1.808.362,82 166.286,28 162.569,70 173,53 0,00 328.682,45 1.007.380,24 1.479.680,37
       5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.207.635,43 28.473.990,37 0,00 -49.288.507,85 23.393.117,95 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 44.207.635,43 23.393.117,95
Summe II.- Sachanlagen 298.330.506,19 43.934.592,21 5.848.728,46 0,00 336.416.369,94 17.455.345,10 6.574.210,82 170.571,04 0,00 23.858.984,88 280.875.161,09 312.557.385,06
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III.- Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe A.- Anlagevermögen 298.522.765,18 43.934.592,21 5.848.728,46 0,00 336.608.628,93 17.579.126,96 6.606.400,30 170.571,04 0,00 24.014.956,22 280.943.638,22 312.593.672,71
BuchwerteAnschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen

Anlage 3
Blatt B
Entwicklung der Rückstellungen
Stand Stand
01.01.2011 Zuführung Verbrauch Auflösung 31.12.2011
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.415 1.238 0 0 8.653
Verpfl. für unverfallbare Anwartschaften 6.722 1.115 0 0 7.837
Beihilfeverpfl. gegenüber Versorgungsempfängern 693 123 0 0 816
2. Sonstige Rückstellungen 9.388 4.967 2.113 0 12.242
Verpfl. für Altersteilzeit und ähnliche Maßnahmen 879 0 221 0 658
Unterl. Instandhaltung 1.429 1.245 1.429 0 1.245
Sanierungsgebiet Martinsviertel 107 204 107 0 204
Wertausgleich Sanierungsgebiet Martinsviertel 5.500 0 0 0 5.500
Dekontamination Verkaufsgrundstück Knell 21 3.126 21 0 3.126
Urlaubs- und Zeitguthaben 118 155 118 0 155
Nachzahlung Personal techn. Fachbereiche 232 77 0 0 309
Rechts- und Beratungskosten 15 0 0 0 15
Abschluss- und Prüfungskosten 82 29 14 0 96
Leistungsentgelt § 18 TVöD 111 74 0 0 184
Archivierung 253 5 0 0 258
Erstellung Jahresabschlüsse 397 25 40 0 382
Betriebskosten DA City Carree 219 0 136 0 83
Berufsgenossenschaft 26 27 26 0 27
Summe der Rückstellungen 16.803 6.205 2.113 0 20.895

1 
 
Anlage 4 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
 
Lagebericht  
für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011  
 
 
 
Rahmenbedingungen 
 
 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wurde zum 01. Januar 2008 gegründet. Nach den 
Vorschriften der Hessischen Gemeindordnung in Verbindung mit dem Hessischen 
Eigenbetriebsgesetz wird der Eigenbetrieb Immobilienmanagement ohne eigene Rechtspersönlichkeit 
als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Bestimmungen der 
Betriebssatzung geführt. 
 
Der Zweck des Eigenbetriebes Immobilienmanagement ist die bedarfsgerechte Versorgung der 
Organisationseinheiten (Ämter und Verwaltungsstellen) der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 
Grundstücken, Gebäuden, Räumen und die Verwaltung und Verwertung stadteigener Immobilien 
unter betriebswirtschaftlich optimierten Bedingungen. 
 
Im Rahmen der sachgerechten Bewirtschaftung wird der Eigenbetrieb insbesondere in folgenden 
Bereichen tätig: 
 
• An- und Verkauf von Grundstücken, Gebäuden, Räumen und/oder Teilen davon; 
(Bereitstellung und Bewirtschaftung von Liegenschaften)  
• Interne und externe Vermietung  und Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen 
und/oder Teilen davon; 
• Allgemeine Bodenbevorratung 
• Neubau, Umbau, Instandhaltung, Unterhaltung, Ausbau und Modernisierung von Gebäuden 
und baulichen Anlagen 
• Portfolioanalyse und -management  
• Energiewirtschaft 
• Gestaltung und Pflege von Außenanlagen  
• Gebäudereinigung  
• Hausdienste 
• Hausmeisterdienste  
• Umzugsmanagement  
• Gebäudesicherung 
 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement ist außerdem Dienstleister für alle bestehenden 
Eigenbetriebe und Betriebe gewerblicher Art.

2 
 
Erläuterungen zur Lage 
 
Gesamtwirtschaftliche Situation 
 
Die deutsche Wirtschaft erlebte in 2011 ein weiteres sehr wachstumsstarkes Jahr. Während die 
Entwicklung in den ersten drei Quartalen ausgesprochen dynamisch verlief, schwächte sich die 
gesamtwirtschaftliche Leistung im Jahresabschlussquartal leicht ab. Die Gründe hierfür lagen vor 
allem in der Verunsicherung aufgrund der Verschuldungssituation, insbesondere im Euroraum.  
 
Ertragslage 
 
In 2011 erhielt die Immobilienwirtschaft geringere Zuschüsse als im Vorjahr. Trotz niedrigerer 
Aufwendungen konnte der Eigenbetrieb einen höheren Gewinn (TEUR 1.933) als im Vorjahr 
(TEUR 502) erwirtschaften.  
 
Investitionen 
 
Die an den Eigenbetrieb Immobilienmanagement übertragene Bausubstanz ist aufgrund einer in der 
Vergangenheit unzureichenden Bauunterhaltung noch immer vielfach in einem mangelhaften Zustand. 
 
Bei der Frankensteinschule wurde eine Schadstoffbelastung festgestellt, die weitreichende 
Sanierungsmaßnahmen verursachte. 
 
Die Umsetzung des Schulbausanierungsprogramms konnte 2009 noch im Rahmen der zeitlichen 
Reihenfolge der Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung Ende 2003 umgesetzt werden. 
 
Die Haushaltssituation der Wissenschaftsstadt Darmstadt führt dazu, dass ab 2010 und so auch in 
2011 die zeitliche Reihenfolge der Umsetzung des Schulbausanierungsprogramms nicht mehr 
möglich war. 
 
Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt: 
 01.01.2011  31.12.2011 
Summe des Anlagevermögens in TEUR 280.944  312.594 
Veränderung in TEUR   31.650 
Veränderung in %   11,27 
Bilanzsumme in TEUR   330.057 
Anlagenintensität in %   94,71 
Eigenkapital in TEUR 164.706  183.766 
Quote der Finanzierung des Anlagevermögens 
mit Eigenkapital in % 58,63  58,79

3 
 
Auf der Aktivseite ist der Bestand des Anlagevermögens von zuvor TEUR 280.944 auf TEUR 312.594 
angewachsen. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 11,27 %. 
 
Die Anlagenintensität des Betriebsvermögens zum 31. Dezember 2011 beträgt 94,71 %. 
 
Das Anlagevermögen ist stichtagsbezogen zu 58,79 % mit Eigenkapital finanziert.  
 
Die Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte mit Bauten entwickelten sich im Jahr 2011 wie 
folgt: 
 
 EUR  EUR 
Stand 01.01.2011   176.946.667,79 
Zugänge 12.994.950,33   
Umbuchungen  48.772.226,97   
Abschreibung -6.402.875,96   
Abgänge -361.961,93  55.002.339,41 
Stand 31.12.2011   231.949.007,20 
 
Die Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte ohne Bauten haben sich in 2011 wie folgt 
entwickelt: 
 
 EUR  EUR 
Stand 01.01.2011   58.648.267,89 
Zugänge 2.314.736,80   
Umbuchungen  -17.640,50   
Abschreibung 0,00   
Abgänge -5.314.992,99  -3.017.896,69 
Stand 31.12.2011   55.630.371,20 
 
Die Entwicklung der Position Anlagen im Bau ist in der folgenden Tabelle dargestellt: 
 
 EUR  EUR 
Stand 01.01.2011   44.207.635,43 
Zugänge 28.473.990,37   
Umbuchungen -49.288.507,85   
Abschreibung 0,00   
Abgänge 0,00  -20.814.517,48 
Stand 31.12.2011   23.393.117,95

4 
 
 
Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt. 
 
 01.01.2011   31.12.2011  
Summe des Eigenkapitals in TEUR  164.706  183.766 
Veränderung in TEUR    19.060 
Veränderung in %   11,6 
Bilanzsumme TEUR   330.057 
Eigenkapitalquote in %   55,68 
 
Der Betrieb verfügt per 31. Dezember 2011 über eine Eigenkapitalquote von 55,68 %. 
 
Die Änderungen des Eigenkapitals nach einzelnen Positionen zeigt der Eigenkapitalspiegel für das 
Jahr 2011: 
 
 
Stand 
01.01.2011 Einlagen 
Vortrag des 
Jahresgewin
ns 2010 
Jahresverlust (-) 
Jahresgewinn (+) 
2011 
Stand 
31.12.2011 
 EUR EUR EUR EUR EUR 
Stammkapital 10.000.000,00 0,00 0,00 0,00 10.000.000,00 
Allgemeine 
Rücklage 177.615.507,81 10.021.877,55 0,00 0,00 187.637.385,36 
Zweckgebundene 
Rücklage 11.364.951,00 7.105.598,11 0,00 0,00 18.470.549,11 
Ergebnisvortrag -34.776.614,20 0,00 501.818,23 0,00 -34.274.795,97 
Jahresergebnis 
Jahresverlust (-) 
Jahresgewinn (+) 501.818,23 0,00 -501.818,23 1.933.168,19 1.933.168,19 
 164.705.662,84 17.127.475,66 0,00 1.933.168,19 183.766.306,69 
 
Die summarische Entwicklung der Rückstellungen zeigt folgende Tabelle: 
 
 01.01.2011  31.12.2011 
Summe der Rückstellungen in TEUR  16.803  20.895 
Veränderung lfd. Jahr in TEUR   4.092 
Veränderung in %    24,4 
Bilanzsumme in TEUR  294.988  330.057 
Rückstellungsquote in %   6,33 
 
Die Rückstellungsquote per 31. Dezember 2011 erhöhte sich auf 6,3 %. 
 
Die Entwicklung der Rückstellungen im Einzelnen ist im Anhang dargestellt.

5 
 
Personalentwicklung 
 
Die Zahl der Beschäftigten in 2011 ist aus folgender Tabelle ersichtlich: 
 
 Beamte Beschäftigte 
 Plan Ist Plan Ist 
2011 30 25 187 169 
 
Tarifliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich in allen Bereichen einschließlich 
gesetzlicher bzw. geregelter Einmalzahlungen. Der Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes sah in 
2011 eine Erhöhung zum 01. April 2011 um 1,5 % und zum 01. Januar 2012 um 1,9 % sowie eine 
Einmalzahlung von EUR 360,00 spätestens zum 31. Mai 2011 vor.  
 
Die Dienstvereinbarungen zur flexiblen Arbeitszeit wurden eingehalten. 
 
Der Personalaufwand entwickelte sich wie folgt: 
 
 2010  2011 
 TEUR  TEUR 
Entgelte für geleistete Arbeitszeit 6.129  6.043 
Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung 1.861 
 
1.780 
Beamtenbezüge 851  921 
Arbeitnehmer Sonderzuwendung 428  420 
Zuführung zu Pensionsrückstellungen 10  480 
Zuführung zu Beihilferückstellungen 120  49 
Veränderung der Überstundenrückstellungen -159  27 
Veränderung der Urlaubsrückstellungen -89  10 
Leistungsentgelt § 18 TVöD 78  102 
Sonderzuwendung Beamte 42  45 
Sonstiger Personalaufwand 20  22 
 9.291  9.899 
 
 
 
Haushaltsausgabereste 
 
Die Haushaltsausgabereste 2011, die in das Wirtschaftsjahr 2012 übertragen wurden, zeigt die 
folgende Tabelle:

6 
 
Übersicht der Haushaltsausgabereste 2011, die in das Wirtschaftsjahr 2012 übertragen wurden 
         
    
Saldo 
 
neue nachrichtl.: 
    
HH-Reste Um- Gesamt- 
 
Haushalts- gebundene  
Nr. Jahr Beschreibung Ansatz aus  planungen budget Bewegung ausgabe- Mittel in 
   
2011 2010 2011 2011 2011 reste 2011 2012 
          
MN_000001 2011 
IZBB Mornewegschule- Erweiterung Ganztagesschule  
Neubau IZBB 0,00 53.714,33 0,00 53.714,33 7.730,81 45.983,52 45.541 
MN_000002 2011 Neubau eines Südbaus 0,00 2.184.487,79 -147.365,08 2.037.122,71 1.070.440,33 966.682,38 838.205 
MN_000003 2011 Wilhelm-Leuschner-Schule/Neubau NaWi-Fachklassentrakt 500.000,00 25.948,41 -267.000,00 258.948,41 24.796,33 234.152,08 51.434 
MN_000005 2011 Alice-Eleonoren-Schule, Ausbau der Küche 0,00 50.030,56 0,00 50.030,56 24.002,29 26.028,27 14.000 
MN_000007 2011 Sanierung des Altbaus incl. Hof Feuerwehr 0,00 311.641,12 6.499,87 318.140,99 112.716,90 205.424,09 197.937 
MN_000008 2011 
Parkpalette Elsa-Brandström-Weg, Verschränkungszone,  
Neubau 0,00 616.924,79 100.000,00 716.924,79 614.810,56 102.114,23 93.492 
MN_000009 2011 
Parkpalette Jägertorstraße, Herta-Mansbacher-Straße,  
Neubau 0,00 16.911,97 -10.000,00 6.911,97 475,19 6.436,78 4.400 
MN_000010 2011 Herderschule Außenstelle Bessunger Str.80, Sanierung 0,00 346.675,87 15.000,00 361.675,87 329.029,95 32.645,92 24.324 
MN_000011 2011 SSP Goetheschule Turnhalle, Neubau 0,00 562.653,51 97.000,00 659.653,51 623.012,64 36.640,87 21.872 
MN_000012 2011 SSP Bessunger Schule / Gesamtsanierung (Nachtrag) 150.000,00 69.976,10 150.000,00 369.976,10 209.316,41 160.659,69 64.314 
MN_000013 2011 
SSP Heinr.-Heine-Schule, Neubau Interimsunterk./ 
Abriss Bestand/Neubau 0,00 44.519,81 7.500,00 52.019,81 18.303,78 33.716,03 33.334 
MN_000014 2011 
SSP Heinrich-Heine-Schule, Einrichtung von Neubau  
und Turnhalle  0,00 4.976,61 -2.500,00 2.476,61 0,00 2.476,61 1.493 
MN_000015 2011 SSP Friedrich-Ebert-Schule, Gesamtsanierung 500.000,00 958,26 -344.000,00 156.958,26 85.424,81 71.533,45 64.986 
MN_000016 2011 SSP Andersenschule, Gesamtsanierung 0,00 12.704,00 -10,00 12.694,00 12.656,41 37,59 42.298 
MN_000017 2011 SSP Kyritzschule, Gesamtsanierung                       0,00 154.449,55 109.000,00 263.449,55 260.966,06 2.483,49 31.674 
MN_000019 2011 SSP Wilhelm-Leuschner-Schule,Gesamtsanierung         200.000,00 86.648,39 -6.000,00 280.648,39 17.000,45 263.647,94 9.095 
MN_000021 2011 SSP Ludwig-Georgs-Gymnasium, Gesamtsanierung 100.000,00 92.796,82 -45.000,00 147.796,82 17.740,57 130.056,25 175.500 
MN_000022 2011 SSP Georg-Büchner-Schule, Gesamtsanierung        0,00 64.482,41 0,00 64.482,41 32.201,93 32.280,48 66.405 
MN_000023 2011 SSP Viktoriaschule, Brandschutz 0,00 78.200,27 0,00 78.200,27 65.431,40 12.768,87 3.523 
MN_000024 2011 SSP Viktoriaschule, Gesamtsanierung 100.000,00 100.000,00 -144,60 199.855,40 153.110,37 46.745,03 0

7 
 
         
    
Saldo 
 
neue nachrichtl.: 
    
HH-Reste Um- Gesamt- 
 
Haushalts- gebundene  
Nr. Jahr Beschreibung Ansatz aus  planungen budget Bewegung ausgabe- Mittel in 
   
2011 2010 2011 2011 2011 reste 2011 2012 
          
MN_000025 2011 SSP Bertolt-Brecht-Schule, Gesamtsanierung  3.090.000,00 122.062,24 -1.139.674,67 2.072.387,57 69.528,65 2.002.858,92 107.236 
MN_000026 2011 SSP Lichtenbergschule, Gesamtsanierung  0,00 163.856,40 -935,25 162.921,15 4.059,27 158.861,88 0 
MN_000027 2011 SSP Abendgymnasium, Gesamtsanierung 0,00 477.682,51 0,00 477.682,51 361.375,63 116.306,88 42.674 
MN_000028 2011 SSP Eleonorenschule, Gesamtsanierung (Nachtrag) 700.000,00 1.085.130,48 -817.100,01 968.030,47 677.547,83 290.482,64 152.483 
MN_000029 2011 
SSP Peter-Behrens-Schule, Mornewegstr.  
Dach- und Fassade 0,00 373.458,68 1.200.000,00 1.573.458,68 1.427.407,12 146.051,56 211.044 
MN_000030 2011 SSP Erasmus-Kittler-Schule, Brandschutz 0,00 393.081,52 150.000,00 543.081,52 482.696,83 60.384,69 107.736 
MN_000032 2011 SSP Stadtteilschule Arheilgen, Gesamtsanierung 100.000,00 238.753,45 -166.200,00 172.553,45 0,00 172.553,45 96.525 
MN_000034 2011 
SSP Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Gesamtsanierung  
(Nachtrag) 0,00 335.708,94 -250.000,00 85.708,94 57.998,89 27.710,05 26.626 
MN_000035 2011 SSP Berufsschulzentrum, Brandschutz 1.800.000,00 246.380,02 -110.000,00 1.936.380,02 512.208,38 1.424.171,64 146.194 
MN_000037 2011 SSP Diesterwegschule, Brandschutz 0,00 19.059,35 0,00 19.059,35 7.925,41 11.133,94 522 
MN_000038 2011 SSP Astrid-Lindgren-Schule, Brandschutz 0,00 0,00 19.500,00 19.500,00 0,00 19.500,00 29.823 
MN_000040 2011 SSP Goetheschule, Brandschutz 0,00 2.376,71 0,00 2.376,71 10,89 2.365,82 1.618 
MN_000041 2011 SSP Ludwig-Schwamb-Schule, Fassadensa. Klassengeb. 0,00 23.208,24 0,00 23.208,24 21.307,54 1.900,70 553 
MN_000042 2011 SSP Justus-Liebig-Schule, Gesamtsanierung 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00 0,00 100.000,00 0 
MN_000044 2011 SSP Alice-Eleonoren-Schule, Brandschutz 0,00 3.121,96 0,00 3.121,96 0,00 3.121,96 2.200 
MN_000046 2011 Akazienweg 33 A, Neubau 0,00 90.079,22 -90.079,22 0,00 0,00 0,00 0 
MN_000050 2011 
Gutenbergschule, Um- und Ausbau, Sanierung d. Altbauten  
2. BA (einschl. Nachtrag) 1.045.000,00 1.933.357,84 165.500,00 3.143.857,84 977.634,39 2.166.223,45 2.381.171 
MN_000054 2011 Tempelgebäude, Sanierung und Umbau 0,00 584.191,58 0,00 584.191,58 0,00 584.191,58 161.201 
MN_000057 2011 Stadtteilschule Arheilgen, Erweiterungsbau / Abriss Pavillions 0,00 159.931,28 21.200,00 181.131,28 79.224,78 101.906,50 97.186 
MN_000058 2011 Stadtteilschule Arheilgen, Erweiterungsbau / Einrichtung 0,00 808,80 0,00 808,80 0,00 808,80 0 
MN_000059 2011 Schillerschule SSP, Sanierung 900.000,00 447.902,67 0,00 1.347.902,67 351.871,48 996.031,19 1.034.423 
MN_000060 2011 Abendgymnasium, Brandschutz, 1. Priorität u. Sanierung 231.000,00 250.000,00 0,00 481.000,00 0,00 481.000,00 0

8 
 
         
    
Saldo 
 
neue nachrichtl.: 
    
HH-Reste Um- Gesamt- 
 
Haushalts- gebundene  
Nr. Jahr Beschreibung Ansatz aus  planungen budget Bewegung ausgabe- Mittel in 
   
2011 2010 2011 2011 2011 reste 2011 2012 
          
MN_000064 2011 Bernhard-Adelung-Schule, Erweiterungsbau (IZBB) 0,00 25.420,92 -23.000,00 2.420,92 1.376,39 1.044,53 100 
MN_000066 2011 
Stadthaus Grafenstraße, Sanierung u. Brandschutz,  
Bürgerfoyer 0,00 892.009,50 -449.500,00 442.509,50 0,00 442.509,50 0 
MN_000068 2011 
Wilhelm-Busch-Schule, Neubau Betreuungseinrichtung,  
Sanierung Hort 0,00 0,00 10.998,00 10.998,00 10.886,43 111,57 0 
MN_000069 2011 Frankensteinschule, Neubau  0,00 236.404,42 93.000,00 329.404,42 304.261,21 25.143,21 31.091 
MN_000070 2011 Georg-Büchner-Schule, Erweiterungsbau Schulmensa 950.000,00 322.100,61 11.000,00 1.283.100,61 615.441,47 667.659,14 656.485 
MN_000072 2011 Georg-August-Zinn-Schule, Sanierung 0,00 0,00 240.000,00 240.000,00 199.389,08 40.610,92 17.664 
MN_000073 2011 Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Erweiterungsbau 0,00 497.313,03 -100.000,00 397.313,03 114.559,16 282.753,87 261.440 
MN_000076 2011 Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Einrichtung 0,00 68.335,40 -30.000,00 38.335,40 33.740,32 4.595,08 2.000 
MN_000084 2011 Rodgaustraße 8, Sanierung 0,00 44.900,81 0,00 44.900,81 0,00 44.900,81 10.681 
MN_000085 2011 Rodgaustraße 6, Sanierung 250.000,00 1.600.255,74 0,00 1.850.255,74 19.971,24 1.830.284,50 26.340 
MN_000090 2011 
Jugendhaus Wixhausen, Sanierung und Umbau  
ehemalige TSG-Turnhalle 0,00 11.838,54 0,00 11.838,54 8.469,34 3.369,20 598 
MN_000097 2011 Sanierung Akazienweg 5-7 0,00 774.180,11 0,00 774.180,11 458.925,62 315.254,49 304.176 
MN_000103 2011 Mensa Schulinsel,Erweiterungsbau, IZBB 0,00 104.942,10 0,00 104.942,10 85.692,76 19.249,34 9.841 
MN_000108 2011 Bessunger Schule Interimslösung Donnersbergring 0,00 12.765,96 -3.124,91 9.641,05 4.534,61 5.106,44 537,56 
MN_000109 2011 
Einrichtung einer Jugendwerkstatt Gelände Cirkus  
Waldoni - Grenzallee 4-6 (Nachtrag) 60.000,00 37.408,89 0,00 97.408,89 16.938,64 80.470,25 3.760 
MN_000125 2011 SSP Erich-Kästner-Schule, Brandschutz und Sanierung 0,00 5.059,08 0,00 5.059,08 62,76 4.996,32 4.506 
MN_000127 2011 SSP Wilhelm-Hauff-Schule, Brandschutz 0,00 7.875,09 -7.875,09 0,00 0,00 0,00 0 
MN_000130 2011 SSP Bernhard-Adelung-Schule, Brandschutz 1. Priorität 100.000,00 33.722,24 -55.000,00 78.722,24 5.291,05 73.431,19 8.563 
MN_000133 2011 Viktoriaschule, Schüler-Cafeteria 0,00 544,39 0,00 544,39 0,00 544,39 0 
MN_000136 2011 Gemeinschaftshaus Rodgaustrasse 0,00 45.726,02 0,00 45.726,02 7.942,08 37.783,94 6.663 
MN_000156 2011 Peter-Behrens-Schule Gesamtsanierung incl. Küche 1.500.000,00 706.082,09 -1.200.000,00 1.006.082,09 338.673,46 667.408,63 848.340

9 
 
    
Saldo 
 
neue nachrichtl.: 
    
HH-Reste Um- Gesamt- 
 
Haushalts- gebundene  
Nr. Jahr Beschreibung Ansatz aus  planungen budget Bewegung ausgabe- Mittel in 
   
2011 2010 2011 2011 2011 reste 2011 2012 
          
MN_000158 2011 Erneuerung Heizkessel Bezirksverwaltung Wixhausen 0,00 10.043,15 0,00 10.043,15 0,00 10.043,15 3.000 
MN_000161 2011 Kita Kinderwelt Sanierung 0,00 452.531,41 -381.000,00 71.531,41 0,00 71.531,41 2.999 
MN_000173 2011 
Anschaffung Anlagen und Maschinen (bis 2010)  
s. MN_366 0,00 2.300,00 -2.300,00 0,00 0,00 0,00 0 
MN_000174 2011 
Anschaffung Betriebs- u. Geschäftsausstattung (bis 2010)  
s. MN_332 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0 
MN_000175 2011 
Anschaffung Büromaschine, Organisationsmittel (bis 2010)  
s. MN_333 0,00 12.700,00 -12.700,00 0,00 0,00 0,00 0 
MN_000176 2011 
Anschaffung geringwertiger Wirtschaftsgüter (bis 2010)  
s. MN_334 0,00 17.780,54 -17.780,54 0,00 0,00 0,00 0 
MN_000177 2011 Anschaffung Software (bis 2010) s. MN_335 0,00 2.711,91 -2.711,91 0,00 0,00 0,00 0 
MN_000195 2011 Hofgasse 3 Sanierung KITA AWO Investition 0,00 4.112,68 11.316,40 15.429,08 0,00 15.429,08 0 
MN_000196 2011 Albert-Schweitzer-Haus, Brandschutz und Sanierung 0,00 344.695,50 0,00 344.695,50 23.700,00 320.995,50 1.300 
MN_000210 2011 Ankauf Liegenschaften  2.000.000,00 818.615,92 -944.600,00 1.874.015,92 220.118,67 1.653.897,25 59.428 
MN_000216 2011 
Georg-Büchner-Schule Fachklassentrakt (Nachtrag)  
ohne SIP-Ausg. 250.000,00 0,00 0,00 250.000,00 250.000,00 0,00 69.187 
MN_000222 2011 
Erasmus-Kittler-Schule, Gesamtsanierung (Nachtrag)  
ohne SIP-Ausg. 500.000,00 0,00 750.000,00 1.250.000,00 1.250.000,00 0,00 2.368.235 
MN_000238 2011 Frankensteinschule, ohne SIP-Ausgaben 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00 50.000,00 0,00 69.958 
MN_000256 2011 Freiwillige Feuerwehr Arheilgen 200.000,00 71.871,98 0,00 271.871,98 0,00 271.871,98 0 
MN_000309 2011 offenes Parkhaus Elisabeth-Selbert-Str.1 0,00 392.707,77 40.000,00 432.707,77 387.160,31 45.547,46 45.547 
MN_000310 2011 offenes Parkhaus Elisabeth-Selbert-Str.2 0,00 878.472,01 60.000,00 938.472,01 14.937,01 923.535,00 909.059 
MN_000314 2011 Kirnberger Str. 12, Umbau wegen 0,00 764.000,00 0,00 764.000,00 6.256,23 757.743,77 472.630 
MN_000315 2011 SSP Mornewegsschule, Herrmannstraße 100.000,00 75.632,78 5.000,00 180.632,78 94.247,23 86.385,55 12.257 
MN_000320 2011 Lichtenbergschule SSP 4.BA 1.950.000,00 141.533,78 -61.864,75 2.029.669,03 1.106.420,97 923.248,06 1.576.383 
MN_000322 2011 Herderschule, Einrichtung 0,00 38.467,45 0,00 38.467,45 32.662,79 5.804,66 5.655 
MN_000323 2011 Christoph-Graupner-Schule, Container 0,00 52.561,84 60.000,00 112.561,84 101.048,65 11.513,19 10.380

10 
 
    
Saldo 
 
neue nachrichtl.: 
    
HH-Reste Um- Gesamt- 
 
Haushalts- gebundene  
Nr. Jahr Beschreibung Ansatz aus  planungen budget Bewegung ausgabe- Mittel in 
   
2011 2010 2011 2011 2011 reste 2011 2012 
          
MN_000324 2011 Neubau Kita AmSee (Außenstelle), Grundstr. 22 0,00 509.176,43 196.000,00 705.176,43 612.726,63 92.449,80 73.043 
MN_000325 2011 Jugendhaus Oettinger Villa, Planungskosten 0,00 20.000,00 0,00 20.000,00 0,00 20.000,00 0 
MN_000328 2011 Christoph-Graupner-Schule, Gesamtsanierung 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00 13.759,95 86.240,05 39.931 
MN_000332 2011 Anschaffung Beriebs- und Geschäftsausstattung ab 2011 3.000,00 0,00 13.033,30 16.033,30 8.235,57 7.797,73 31.898 
MN_000333 2011 
Anschaffung Büromaschine, Organisationsmittel  
(bis 2010 s. MN_175) 0,00 0,00 3.400,00 3.400,00 1.002,00 2.398,00 0 
MN_000334 2011 
Anschaffung geringwertiger Wirtschaftsgüter 
(bis 2010 s. MN_176) 10.000,00 0,00 16.780,54 26.780,54 9.744,39 17.036,15 5.147 
MN_000335 2011 Anschaffung Software (bis 2010 s. MN_177) 2.000,00 0,00 2.711,91 4.711,91 2.495,62 2.216,29 0 
MN_000337 2011 Jugendhaus HEAG-Häuschen, Brandschutz 0,00 0,00 62.000,00 62.000,00 14.461,25 47.538,75 30.212 
MN_000338 2011 Sporthalle Kasinostr. Schwingboden 0,00 41.980,45 340.000,00 381.980,45 268.407,49 113.572,96 11.700 
MN_000339 2011 Barkhausstr.6 u. a. Modernisierung 0,00 0,00 10.000,00 10.000,00 6.672,33 3.327,67 1.328 
MN_000340 2011 Haus der Vereine, Darmstr. 2, Gesamtsanierung (Nachtrag) 120.000,00 0,00 0,00 120.000,00 30.246,62 89.753,38 61.994 
MN_000341 2011 Jugndhaus GO IN TWO, Adenauerplatz, Dachneuaufbau 0,00 0,00 86.000,00 86.000,00 24.927,18 61.072,82 50.868 
MN_000343 2011 Akazienweg, Hauskanäle + Außenanlagen (Nachtrag) 230.000,00 0,00 25.000,00 255.000,00 0,00 255.000,00 28.000 
MN_000344 2011 Jugendhaus Akazienweg  400.000,00 0,00 500.000,00 900.000,00 0,00 900.000,00 126.375 
MN_000345 2011 Akazienweg, Außenanlagen Süd 0,00 195.083,00 0,00 195.083,00 0,00 195.083,00 0 
MN_000347 2011 Kampfsportstudio "Shark´s Gym" (Nachtrag) 110.000,00 0,00 120.000,00 230.000,00 3.500,00 226.500,00 187.166 
MN_000348 2011 Herderschule, Aufstockung Dach 300.000,00 80.000,00 0,00 380.000,00 2.770,00 377.230,00 14.587 
MN_000349 2011 Elly-Heuss-Knapp-Schule, Gesamtsanierung 300.000,00 100.000,00 0,00 400.000,00 4.301,16 395.698,84 501.664 
MN_000354 2011 Herderschule, Gesamtsanierung 250.000,00 0,00 0,00 250.000,00 0,00 250.000,00 0 
MN_000355 2011 Ludwig-Schwamb-Schule, Gesamtsanierung 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00 0,00 200.000,00 0 
MN_000357 2011 Jugendhaus HEAG-Häuschen,  120.000,00 0,00 0,00 120.000,00 0,00 120.000,00 1.560 
MN_000360 2011 Entwicklung EAD-Gelände 50.000,00 0,00 -25.000,00 25.000,00 23.892,07 1.107,93 309

11 
 
 
    
Saldo 
 
neue nachrichtl.: 
    
HH-Reste Um- Gesamt- 
 
Haushalts- gebundene  
Nr. Jahr Beschreibung Ansatz aus  planungen budget Bewegung ausgabe- Mittel in 
   
2011 2010 2011 2011 2011 reste 2011 2012 
          
MN_000366 2011 Anschaffung von Anlagen und Maschinen ab 2011 2.300,00 0,00 1.800,00 4.100,00 0,00 4.100,00 0 
SK 
0810010 2011 Fuhrpark (Nachtrag) (INV00167)  80.000,00 3.006,14 21.965,08 104.971,22 101.704,76 3.266,46 0 
INV00042 2011 Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Ausbau eines KSF 0,00 36.000,00 0,00 36.000,00 0,00 36.000,00 36.000 
INV00046 2011 H.-Emanuel-Merck-Schule, Ausbau für EDV-Berufe 0,00 72.000,00 -65.000,00 7.000,00 0,00 7.000,00 0 
INV00099 2011 Stadtgut Gehaborn 0,00 40.000,00 0,00 40.000,00 0,00 40.000,00 40.000 
INV00185 2011 Techn. Stadthaus Geamt- einschl. Dachsanierung Gebäude G 300.000,00 0,00 -55.000,00 245.000,00 0,00 245.000,00 0 
INV00201 2011 Alice-Eleonoren-Schule, Martinstr., Sanierung 100.000,00 75.000,00 0,00 175.000,00 0,00 175.000,00 0 
INV00202 2011 Alice-Eleonoren-Schule, Gesamtsanierung 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00 0,00 100.000,00 0 
MN_neu 2011 Jugendhaus Arheilgen 0,00 75.000,00 0,00 75.000,00 0,00 75.000,00 0 
MN_neu 2011 Kinder-u. Jugendhaus Wixhausen, Einrichtung MN_090 0,00 20.000,00 0,00 20.000,00 0,00 20.000,00 0 
MN_neu 2011 Pavillon Orangeriegarten 0,00 50.000,00 0,00 50.000,00 0,00 50.000,00 0 
MN_neu 2011 Kita Wixhausen, Ostendstr. 27-29 15.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0 
 
  
Summe  20.218.300,00 22.653.722,14 -2.056.260,93 40.080.761,21 15.601.518,78 22.433.722,14 15.423.623 
 Anmerkung Der Saldo ist durch Umplanungen zu hier nicht 
Im Mag.Beschl. 414 vom 31.08.2011belaufen sich die HH-Reste aus 2010 auf  22.437.504,74 € aufgeführten SIP-MN negativ und nicht wie zu 
Die Abweichung in Höhe von   216.217,40 € erwarten ausgeglichen.   
ergibt sich aus folgenden Maßnahmen infolge von nachträglichen (Um-)Buchungen 
 MN_000069 Frankensteinschule 21.134,40 € 
 MN_000345 Akazienweg, Außenanlagen Süd nicht berücksichtigte Dez. V-Sondermittel 195.083,00 € 
  216.217,40 €

12 
 
 
Dynamische Kennzahlen 
 
Die folgenden dynamischen Kennzahlen dienen der Beurteilung der Ergebnisrechnung. Sie gewinnen 
an Aussagekraft, wenn Vorjahre verglichen werden können. Derzeit stehen die Zahlen aus den Jahren 
2008 bis 2011 zur Verfügung. 
 
Materialintensitätsquote 
 
Die Materialintensitätsquote zeigt die Bedeutung und die Entwicklung des Materialaufwandes im 
Bezug zu den gesamten ordentlichen Aufwendungen: 
 
Materialintensitätsquote  = Materialaufwand 
Ordentliche Aufwendungen 
 
 2008  2009  2010  2011 
 EUR  EUR  EUR  EUR 
Materialaufwand 22.662.953,73  23.690.906,71  23.598.945,42  24.949.639,00 
Ordentliche 
Aufwendungen  41.184.573,30  49.949.008,27  45.719.862,68  47.669.864,59 
 
 
 2008 
% 
 2009 
% 
 2010 
% 
 2011 
% 
Materialintensitätsquote  55,0  47,4  51,6  52,3 
 
Die Entwicklung der Materialintensitätsquote zeigt folgende Grafik:

13 
 
Personalintensitätsquote 
 
Die Personalintensitätsquote zeigt die Bedeutung und die Entwicklung des Personalaufwandes im 
Bezug zu den gesamten ordentlichen Aufwendungen. 
 
Personalintensitätsquote  = Personalaufwand 
Ordentliche Aufwendungen 
 
2008 2009 2010 2011 
EUR EUR EUR EUR 
        
Personalaufwand 8.158.335,66 9.809.151,21 9.291.067,96 9.898.596,56 
Ordentliche 
Aufwendungen 41.184.573,30 49.949.008,27 45.719.862,68 47.669.864,59 
 
2008 2009 2010 2011 
% % % % 
Personalintensitätsquote 19,8 19,6 20,3 20,8 
 
Folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Personalintensitätsquote:

14 
 
Abschreibungsintensität 
 
Die Abschreibungsintensität zeigt die Bedeutung und Entwicklung des Abschreibungsaufwandes im 
Bezug zu den gesamten ordentlichen Aufwendungen. 
 
Abschreibungsintensität  = 
Abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände und Sachanlagen  
Ordentliche Aufwendungen 
 
2008 2009 2010 2011 
EUR EUR EUR EUR 
Abschreibungen 3.455.945,06 9.176.100,06 5.797.247,33 6.606.400,30 
Ordentliche  
Aufwendungen 41.184.573,30 49.949.008,27 45.719.862,68 47.669.864,59 
 
2008 2009 2010 2011 
% % % % 
Abschreibungsintensität 8,4 18,4 12,7 13,9 
 
Folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Abschreibungsintensitätsquote:

15 
 
Zinslastquote 
 
Die Zinslastquote zeigt die Bedeutung und die Entwicklung der Zinsen im Bezug zu den gesamten 
ordentlichen Aufwendungen. 
 
Zinslastquote  = Finanzaufwendungen 
Ordentliche Aufwendungen 
 
2008 2009 2010 2011 
EUR EUR EUR EUR 
Finanzaufwendungen 4.925.578,30 5.109.237,75 4.978.847,36 4.802.474,01 
Ordentliche 
Aufwendungen 41.184.573,30 49.949.008,27 45.719.862,68 47.669.864,59 
 
2008 2009 2010 2011 
% % % % 
Zinslastquote 12,0 10,2 10,9 10,1 
 
 
Folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Zinslastquote:

16 
 
Plan-Ist-Vergleich 
 
Der Plan-Ist-Vergleich mit Bezug auf die Aufwendungen und Erträge ist aus folgender Übersicht 
ersichtlich: 
 
Ansätze 2011 Ergebnis 2011 Abweichung 
EUR EUR EUR 
      
Umsatzerlöse 6.117.810,00  40.350.724,22  34.232.914,22  
      
Andere aktivierte Eigenleistungen 250.000,00  0,00  -250.000,00  
      
Sonstige betriebliche Erträge 38.178.670,00  8.789.986,42  -29.388.683,58  
      
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 185.300,00  462.322,14  277.022,14  
      
Summe: 44.731.780,00  49.603.032,78  4.871.252,78  
 
      
Materialaufwand       
      
Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 
und für bezogene Waren 8.420.870,00  7.799.877,35  -620.992,65  
Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.453.040,00  17.149.761,65  3.696.721,65  
      
Personalaufwand       
a) Löhne und Gehälter 7.828.700,00  8.118.894,25  290.194,25  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und für Unterstützung 2.092.430,00  1.779.702,31  -312.727,69  
      
Abschreibungen       
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen 3.816.000,00  6.606.400,30  2.790.400,30  
b) auf Vermögensgegenstände des 
Umlaufvermögens, soweit diese die im 
Unternehmen üblichen Abschreibungen 
überschreiten 0,00  0,00  0,00  
      
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.108.020,00  1.239.261,11  -4.868.758,89  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.461.500,00  4.802.474,01  340.974,01  
      
Sonstige Steuern 201.220,00  173.493,61  -27.726,39  
      
Summe: 46.381.780,00  47.669.864,59  1.288.084,59  
      
Ergebnis -1.650.000,00  1.933.168,19  3.583.168,19

17 
 
Der Wirtschaftsplan 2011 wurde am 23. Juni 2010 von der Betriebskommission zur Vorlage 
beschlossen. Der Magistrat hat den Wirtschaftsplan 2011 der Stadtverordnetenversammlung zur 
Beratung und zur Beschlussfassung weitergeleitet.  
 
Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Wirtschaftsplan für das Wirtschaftsjahr 2011 am 
09. Dezember 2010 zugestimmt. 
 
Am 15. Dezember 2011 hat die Stadtverordnetenversammlung einen Nachtrags-Wirtschaftsplan für 
2011 beschlossen, der dem obigen Plan-Ist-Vergleich zugrunde liegt.

18 
 
Sonderinvestitionsprogramme 
 
Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und ihrer Folgen für die Realwirtschaft haben sowohl der Bund 
als auch das Land Hessen Konjunkturprogramme verabschiedet, die zusätzliche Investitionen in die 
Bildungsinfrastruktur der Kommunen und sonstige kommunale Infrastrukturinvestitionen ermöglichen. 
 
Förderfähig sind kommunale bzw. kommunalersetzende Neubau-, Umbau-, Anbau-, Ausstattungs- 
sowie Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben unter Berücksichtigung energiesparender 
Maßnahmen im Bereich von: 
 
• Schulen 
• Brandschutzvorhaben (d. h. Feuerwehren) einschließlich Fahrzeuge 
• Sportstätten 
• Kindertageseinrichtungen 
• Verwaltungsgebäude 
• Dorfgemeinschafts- und Bürgerhäuser 
• Kultureinrichtungen 
• Bauliche Maßnahmen sozialer Infrastruktur 
• Straßen (Bundesmittel sind auf Lärmschutzmaßnahmen beschränkt) 
• Krankenhäuser 
 
Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihren Sitzungen am 3. Februar 2009 und 28. April 2009 der 
Anmeldung von Maßnahmen zugestimmt. Maßgeblich für die Beantragung und den Abruf der Mittel 
sowie für die Umsetzung der Maßnahmen sind die am 19. März 2009 veröffentlichten 
Förderrichtlinien. Wichtiges Kriterium für die Entscheidung, ob eine Maßnahme über die 
Konjunkturprogramme des Bundes oder des Landes finanziert werden kann, ist die „Zusätzlichkeit“. 
 
Landesprogramm: 
 
Die Maßnahmen müssen zusätzlich sein, im Jahr 2009 begonnen werden und im Jahr 2011 beendet 
(Inbetriebnahme) sein. 
 
Bundesprogramm: 
 
Es muss sich um zusätzliche Maßnahmen handeln. Dies ist dann der Fall, wenn die abgerufenen 
Finanzhilfen nicht zur Finanzierung eines Investitionsvorhabens eingesetzt werden, dessen 
Gesamtfinanzierung bereits durch einen beschlossenen und in Kraft getretenen Haushalts- oder 
Wirtschaftsplan gesichert ist. 
 
Die Maßnahmen dürfen nicht mit anderen Bundesmitteln gefördert werden und müssen spätestens bis 
zum 31. Dezember 2011 abgerechnet werden können. Bundesmittel werden nach dem 
30. Dezember 2011 nicht mehr ausgezahlt.

19 
 
Die folgende Tabelle enthält die Maßnahmen, die vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement 
umgesetzt wurden. 
 
NR. 
Magistrats- 
beschluss 
Gebäude Maßnahmentitel 
Mittel 
Konjunktur-
paket 
EUR Programm 
1.a) Schulinsel Mensa  Ausstattung 250.000 SIP/Land 
1.b) Georg-Büchner-Schule  Mensa Ausstattung 250.000 SIP/Land 
1.f) Alle Schulen   Erneuerung 
Toilettenanlagen 750.000 SIP/Land 
2.1.a) Bertolt-Brecht-Schule   Fachklassentrakt Neubau 5.000.000 SIP/Land 
2.1.b) Georg-Büchner-Schule Fachklassentrakt 
Sanierung 2.700.000 SIP/Land 
2.1.c) Eleonorenschule  Gesamtsanierung 3.580.000 SIP/Land 
2.1.d) Berufsschulzentrum Interimslösung 1.250.000 SIP/Land 
2.1.e) Interimslösung 
Hermannstraße 
Peter-Behrens-Schule 
750.000 SIP/Land 
2.1.f) Frankensteinschule  Neubau 1. Bauabschnitt 1.100.000 SIP/Land 
2.1.g) Frankensteinschule  Erweiterung 2. 
Bauabschnitt 800.000 SIP/Land 
2.1.h) Viktoriaschule  Schüleraufenthalt 250.000 SIP/Land 
2.1.j) Berufsschulzentrum  Interimslösung 700.000 SIP/Land 
2.1.k) Christian-Morgenstern-
Schule  
Abstellraum 
20.000 SIP/Land 
2.2.g) Andersenschule  Ausbau Ganztagsangebot 500.000 SIP/Land 
2.2.i) Gutenbergschule  Ausstattung Fachräume 
Mobiliar 450.000 SIP/Land 
2.3.a) Erasmus-Kittler-Schule  Gesamtsanierung 3.050.000 ZIP/Bund 
2.3.b) Lichtenbergschule  Energetische Sanierung 2.000.000 ZIP/Bund 
2.3.c) Ludwig-Georgs-
Gymnasium 
Energetische Sanierung 
2.000.000 ZIP/Bund 
2.3.d) Friedrich-Ebert-Schule  Gesamtsanierung inkl. 
Brandschutz 2.258.000 ZIP/Bund 
2.3.e) Frankensteinschule  Fassadensanierung 700.000 ZIP/Bund 
2.3.f) Käthe-Kollwitz-Schule Energetische Sanierung 
Dach + Fassade 1.210.000 ZIP/Bund 
2.3.g) Schillerschule  Neubau Ganztagsangebot 600.000 ZIP/Bund 
2.3.h) Bernhard-Adelung-
Schule  
Sanierung Turnhalle 
1.505.000 ZIP/Bund 
1.1.f) Feuerwehrneubau  Sanitäranlagen für 
Übungsgelände 150.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.h) Freiw. Feuerwehr 
Innenstadt  
Abgassauganlage, 
Drucklufthalterung 34.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.i) Freiw. Feuerwehr Abgassauganlage, 33.000 SIP/Land kom.Infr.

20 
 
NR. 
Magistrats- 
beschluss 
Gebäude Maßnahmentitel 
Mittel 
Konjunktur-
paket 
EUR Programm 
Eberstadt  Drucklufthalterung 
1.1.k) Freiw. Feuerwehr 
Innenstadt  
Sanierung Umkleide- und 
Sanitärbereich 70.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.l) Freiw. Feuerwehr 
Wixhausen  
Sanierung Gerätehaus 
460.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.q) Freizeitz. Steinbrücker 
Teich  
Teichsanierung, Spielplatz, 
Wege etc. 800.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.u) Mehrgenerationenhaus Realisierung 500.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.v) Mehrgenerationenhaus    Kita U3 1.000.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.w) Kita Messeler Straße  Sanierung Brandschutz 1.013.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.x) Kita Ruthsenbach  Umbau 135.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.y) Kita Asternweg  Erweiterung   370.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.z) Kindervilla   Trockenlegung des Kellers 50.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.aa) Koch'sches Haus  Küchensanierung 70.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.ab) Kita am See  Dachsanierung 
Brandschutzmaßnahmen 230.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.ac) Kita Hofgasse  Außenanlagen 
Brandschutzmaßnahmen 72.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.ad) Kita Traumwolke Sanierung 55.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.am) Ev.Kita Arche Noah  Bodensanierung 12.100 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.bc) Frauenhaus  Sanierung und Erneuerung 60.000 SIP/Land kom.Infr. 
1.1.bd) Frauenzentrum 
Kyritzschule  
Behindertengerechter 
Zugang 40.000 SIP/Land kom.Infr. 
2.1.c) Kita Meißnerweg  Fassade, Dachfenster, 
Brandschutzmaßnahmen 354.000 ZIP/Bund prior.M 
2.1.d) Kita Rasp-Nuri-Haus  Boden- und Dachsanierung 106.000 ZIP/Bund prior.M 
2.1.e) Oberhessisches Haus  Umbau und energetische 
Sanierung 100.000 ZIP/Bund prior.M 
2.1.f) Stadthaus Grafenstraße  Erneuerung Fenster 557.000 ZIP/Bund prior.M 
2.1.g) Stadthaus Bessunger 
Straße 
Erneuerung Fenster 
200.000 ZIP/Bund prior.M 
2.1.h) Kita Waldkolonie  Gebäudedämmung, 
Brandschutzmaßnahmen 300.000 ZIP/Bund prior.M 
 
 
Die im Rahmen der Sonderinvestitionsprogramme begonnenen Schulbaumaßnahmen ermöglichen in 
einem ersten Bauabschnitt die Gesamtsanierung an der Eleonorenschule, der Bertolt-Brecht-Schule 
der Erasmus-Kittler-Schule und an der Schillerschule.

21 
 
In Zusammenarbeit mit der Kämmerei und dem Revisionsamt wurden für alle o.g. Maßnahmen 
Verwendungsnachweise im Rahmen der vorgegebenen Frist bis Ende 2011 erstellt und an die 
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen versendet. Die bewilligten Mittel wurden nahezu 100 % 
verausgabt.  
 
Grundstücksgeschäfte 
 
Im Jahre 2011 erfolgten Grundstücksverkäufe von insgesamt 13.346.435,84 EUR. Die Buchwerte 
beliefen sich auf eine Summe von 5.292.091,82 EUR, so dass ein Gewinn von 8.082.156,12 EUR 
erzielt werden konnte. 
 
Grundstücksankäufe wurden zu einer Summe von 14.096,00 EUR getätigt (Ackerland). 
Bei den Grundstücksverkäufen handelt es sich in erster Linie um Bauplätze. Hierbei entfallen auf das 
Baugebiet in Eberstadt (E44) 29 Verkäufe zu einer Gesamtsumme von 5.032.803 EUR, 18 Verkäufe 
zu insgesamt 1.235.010 EUR auf das Baugebiet in Kranichstein (K6) sowie weitere 7 Verkäufe zu 
einer Summe von 584.630 EUR auf Wixhausen (Wx8). 
Zusätzlich wurden innerhalb des Stadtgebietes ein weiterer Bauplatz, ein bebautes Grundstück sowie 
14 Erbbaugrundstücke verkauft. 
 
Das einzige größere Grundstücksgeschäft über 2.102.960,00 EUR für ein Tauchcenter in Arheilgen 
wurde allerdings im Jahre 2014 rück abgewickelt. 
 
Die Käufe und Verkäufe von Grundbesitz in 2011 zeigen die folgenden Tabellen: 
 
Zusammenfassung der Verkäufe für den Grundbesitz im Jahr 2011 
 
 Buchwerte Verkaufserlöse Gewinne Verluste 
 EUR EUR EUR EUR 
I.   Quartal 971.257,64 3.357.285,89 2.386.028,25 0,00 
II.  Quartal 710.811,95 2.511.536,30 1.800.724,35 0,00 
III. Quartal 2.843.173,72 4.918.397,12 2.057.223,40 0,00 
IV. Quartal 766.848.51 2.559.216,53 1.820.180,12 27.812,10 
2011 5.292.091,82 13.346.435,84 8.082.156,12 27.812,10

22 
 
Zusammenfassung der Ankäufe für den Grundbesitz im Jahr 2011  
 
 Buchwerte 
 EUR 
I.   Quartal 3.312,00 
II.  Quartal 0,00 
III. Quartal 0,00 
IV. Quartal 10.7894,00 
2011 14.096,00 
 
Summe der Verkäufe im Baugebiet E 44 (Bauplätze und Stellplätze) 
 EUR  
I.   Quartal 1.718.018,12 11 Bauplätze 
II.  Quartal 1.741.090,00 9 Bauplätze 
III. Quartal 1.330.695,25 8 Bauplätze 
IV. Quartal 243.000,00 1 Bauplatz 
 5.032.803,37 29 Bauplätze 
 
Summe der Verkäufe im Baugebiet K 6.1 (Bauplätze und MEA) 
 EUR  
I.   Quartal 529.285,05 7 Bauplätze 
II.  Quartal 158.604,70 2 Bauplätze 
III. Quartal   
IV. Quartal 547.120,52 9 Bauplätze 
 1.235.010,27 18 Bauplätze 
 
Summe der Kaufverträge im Baugebiet Wx 8 
 EUR  
I.   Quartal 284.171,50 3 Bauplätze 
II.  Quartal 62.024,58 1 Bauplatz 
III. Quartal 54.601,00 1 Bauplatz 
IV. Quartal 138.832,77 2 Bauplätze 
 584.629,85 7 Bauplätze

23 
 
Weitere Verkäufe von Wohnbaugrundstücken:  
14 Erbbaugrundstücke  
  1 Bauplatz 
  1 bebautes Grundstück 
 
 
Umsetzung der Kosten- und Leistungsrechnung 
 
Bereits seit 1. Januar 2008 werden Erträge und Aufwendungen gebäude- oder grundstücksbezogen 
gebucht. Die Kostenstellenstruktur ermöglicht Auswertungen nach Gebäudearten, z. B. Kitas in 
Verwaltung von IDA, Gymnasien und Sporthallen. Die Sachkontenstruktur ist an den KVKR angelehnt 
und ermöglicht im Sinne des HGB die Auswertung nach Ertrags- oder Aufwandsarten. 
 
Es verbleibt ein Betrag, der vom städtischen Kernhaushalt an IDA zu zahlen ist, da z. B. für Brunnen 
kein „Nutzeramt“ benennbar ist. Insgesamt dürfen die Einzelansätze der Ämter und der 
Erstattungsbetrag des Kernhaushaltes den bis heute ausgewiesenen Erstattungsbetrag in Summe 
nicht übersteigen. 
 
Die Auszahlung der Raten erfolgt jeweils in Abhängigkeit der Liquidität des Eigenbetriebes 
Immobilienmanagement.

24 
 
Ausblick und Risiken 
 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt 
bzw. zu einer veränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt. Die Liquidität des Eigenbetriebes 
war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
 
Die Abwicklung der Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes und die ambitionierten 
Zeitvorgaben haben den Eigenbetrieb Immobilienmanagement bis Mai 2012 beschäftigt.  
 
Der Verkauf aus dem Immobilienbestand war auch 2011 eine wesentliche Ertragsquelle.  
 
Derzeit besteht nur Interesse an der Entwicklung von Wohnungsbau, wofür jedoch nicht genügend 
Grundstücke bei IDA verfügbar sind. Da keine weitere Ausweisung von Baugebieten zu erwarten ist, 
ist zukünftig der wichtigste Teil des Vermögensplans gefährdet. 
 
Folgende Gesamtsanierungen können aufgrund der Einsparvorgaben derzeit nicht realisiert bzw. 
mussten mindestens bis 2014 verschoben werden: 
 
• Georg-Büchner-Schule, Gesamtsanierung 
• Justus-Liebig-Schule, Gesamtsanierung 
• Ludwig-Georgs-Gymnasium, Gesamtsanierung 
• Mornewegschule, Gesamtsanierung 
• Stadtteilschule Arheilgen, Gesamtsanierung 
• Viktoriaschule, Gesamtsanierung 
• Wilhelm-Leuschner-Schule, Gesamtsanierung 
• Berufsschulzentrum Nord, Sanierung und Erweiterung (ÖPP), Mittel in Teilraten 
• Bernhard-Adelung-Schule, Gesamtsanierung 
• Erich-Kästner-Schule, Gesamtsanierung 
• Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Gesamtsanierung 
• Bertolt-Brecht-Schule, Sporthalle/Rollsporthalle 
• Ludwig-Schwamb-Schule, Gesamtsanierung 
• Ludwigshöhe, Gesamtsanierung 
• Diesterwegschule 
• Georg-August-Zinn-Schule (Umbau Altbau, Abriss Pavillon und Außenanlagen)

25 
 
Ein besonderes Augenmerk ist zudem auf die Reduzierung von angemieteten Flächen, insbesondere 
im Bereich der Verwaltungsgebäude, zu legen. Hier ist der Bereich Portfoliomanagement aufzubauen, 
um die optimale Beurteilung und Vermarktung der Flächen zu erreichen. Der Aufbau eines 
Risikomanagementsystems wurde betrieben. 
 
Das Risikomanagementsystem besteht aus folgenden Komponenten: 
 
- Analyse 
- Bewertung 
- Steuerung (Minimierung) 
- Überwachung (Verfügung) 
 
IDA ist in drei Teilbereichen zu betrachten: 
 
- Bau 
- Grundstücksverkehr/Wohnen 
- Finanzen 
 
Folgende Risikoarten/-kategorien wurden identifiziert: 
 
- Marktrisiko 
- Unternehmensstrategisches Risiko 
- Leistungswirtschaftliches Risiko 
- Personalrisiko 
- Informationstechnisches Risiko 
- Finanzrisiko 
- Rechtliches Risiko 
- Sonstiges Risiko 
 
Ein Risikobericht wurde erstellt. Derzeit bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für den 
Eigenbetrieb. 
 
Darmstadt, den 11. Februar 2015  
 
 
 
 
 
 
 
 Joachim Lisowski 
 Betriebsleiter

Anlage  5 
Blatt  1 
 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebes 
Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) für das Geschäftsjahr vom 
1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von 
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den 
ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der 
Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere 
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über 
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht 
abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 27 Abs. 2 EigBGes i. V. mit § 317 HGB unter 
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze 
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und 
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den 
Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch 
den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich 
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der 
Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das 
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögliche 
Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des 
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben 
beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und 
der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung 
der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der 
Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung 
bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Anlage  5 
Blatt  2 
 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht 
der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden 
landesrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und 
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des 
Eigenbetriebes. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt 
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und 
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 
 
Dreieich, 20. März 2015 
 
 
 
Schüllermann und Partner AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft 
 
 
  
  
  
Dipl.-Betriebsw. (FH) – UA Wladimir Krasowitzki Dipl.-Ing. Stephan Schüllermann 
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Anlage  6 
Seite  1 
 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 
 
Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG 
 
 
Grundlage unserer Arbeiten ist der Prüfungsstandard IDW PS 720 des Instituts der Wirtschafts-
prüfer in Deutschland e. V. (Fragenkatalog zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäfts-
führung und der wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 53 HGrG). Dieser Prüfungsstandard ist in 
Zusammenarbeit mit dem Bundesfinanzministerium, dem Bundesrechnungshof und den Lan-
desrechnungshöfen erarbeitet worden.  
 
Die dort aufgeführten Fragen sind lückenlos zu beantworten. Soweit eine einzelne Frage für die 
geprüfte Einrichtung nicht einschlägig ist, ist dies zu begründen. Soweit sich die Beantwortung 
der Frage bereits aus der Berichterstattung über die Jahresabschlussprüfung ergibt, haben wir 
Verweisungen vorgenommen. 
 
Der oben bezeichnete Fragenkatalog gliedert sich wie folgt: 
 
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführungsorganisation 
Ordnungsmäßigkeit des Geschäftsführungsinstrumentariums 
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführungstätigkeit 
Vermögens- und Finanzlage 
Ertragslage 
 
Beantwortung des Fragenkatalogs:

Anlage  6 
Seite  2 
 
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführungsorganisation 
 
Fragenkreis 1: Tätigkeit von Überwachungsorganen und Geschäftsleitung sowie indivi-
dualisierte Offenlegung der Organbezüge 
 
a) Gibt es Geschäftsordnungen für die Organe und einen Geschäftsverteilungsplan für 
die Geschäftsleitung sowie ggf. für die Konzernleitung? Gibt es darüber hinaus schriftli-
che Weisungen des Überwachungsorgans zur Organisation für die Geschäfts- sowie ggf. 
für die Konzernleitung (Geschäftsanweisung)? Entsprechen diese Regelungen den Be-
dürfnissen des Unternehmens bzw. des Konzerns? 
 
Durch die Betriebssatzung sind die Aufgaben der Betriebsleitung, der Betriebskommission und 
der Stadtverordnetenversammlung geregelt.  
Es bestehen Geschäftsordnungen für die Betriebsleitung und die Betriebskommission. Die ge-
troffenen Regelungen entsprechen den Anforderungen bzw. Bedürfnissen des Eigenbetriebes. 
 
b) Wie viele Sitzungen der Organe und ihrer Ausschüsse haben stattgefunden und wur-
den Niederschriften hierüber erstellt? 
 
Im Berichtsjahr haben 5 Sitzungen der Betriebskommission stattgefunden. Es wurde zu jeder 
Sitzung ein Protokoll erstellt. Die Stadtverordnetenversammlung hat 19 Vorlagen und der Ma-
gistrat 30 Vorlagen zum Eigenbetrieb behandelt. 
 
c) In welchen Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5 des 
Aktiengesetzes sind die einzelnen Mitglieder der Geschäftsleitung tätig? 
 
Auskunftsgemäß übt die Betriebsleitung keine entsprechende Aufsichtstätigkeit aus. 
 
d) Wird die Vergütung der Organmitglieder (Geschäftsleitung, Überwachungsorgan) indi-
vidualisiert im Anhang des Jahresabschlusses/Konzernabschlusses aufgeteilt nach Fi-
xum, erfolgsbezogenen Komponenten und Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 
ausgewiesen? Falls nein, wie wird dies begründet? 
 
Nein, es wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Anlage  6 
Seite  3 
 
Ordnungsmäßigkeit des Geschäftsführungsinstrumentariums 
 
Fragenkreis 2: Aufbau- und ablauforganisatorische Grundlagen 
 
a) Gibt es einen den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechenden Organisations-
plan, aus dem Organisationsaufbau, Arbeitsbereiche und Zuständigkeiten/Weisungs-
befugnisse ersichtlich sind? Erfolgt dessen regelmäßige Überprüfung? 
 
Der Eigenbetrieb verfügt über einen Geschäftsverteilungsplan, der regelmäßig überprüft wird. 
Weiterhin bestehen sachgerechte Stellenbeschreibungen. 
 
b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass nicht nach dem Organisationsplan verfahren 
wird? 
 
Nein, im Berichtsjahr haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass nicht nach dem Organisati-
onsplan verfahren wurde.  
 
c) Hat die Geschäftsleitung Vorkehrungen zur Korruptionsprävention ergriffen und do-
kumentiert? 
 
Die Betriebsleitung hat den Erlass vom Dezember 2008 "Korruptionsvermeidung in hessischen 
Kommunalverwaltungen" des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport zur Kenntnis 
genommen und die enthaltenen Empfehlungen teilweise umgesetzt. Entsprechende Dokumen-
tationen haben wir eingesehen. Im Jahr 2014 wurde der Leiter des städtischen Rechnungsprü-
fungsamtes zum Antikorruptionsbeauftragten bestellt. 
 
Die Anwendung der Vorgaben des Vergaberechts für Städte und Gemeinden wurde schriftlich 
mitgeteilt. 
 
d) Gibt es geeignete Richtlinien bzw. Arbeitsanweisungen für wesentliche Entschei-
dungsprozesse (insbesondere Auftragsvergabe und Auftragsabwicklung, Personalwesen, 
Kreditaufnahme und -gewährung)? Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass diese nicht 
eingehalten werden? 
 
Durch die Aufstellung des Wirtschaftsplans wird ein Entscheidungsrahmen vorgegeben. Weiter-
hin gelten die allgemeinen Geschäftsanweisungen der Stadt Darmstadt. Im Rahmen unserer 
Prüfung haben sich keine Beanstandungen ergeben.

Anlage  6 
Seite  4 
 
e) Besteht eine ordnungsmäßige Dokumentation von Verträgen (z. B. Grundstücksverwal-
tung, EDV)? 
 
Die ordnungsgemäße Dokumentation erfolgt im Rahmen der ordnungsmäßigen Aktenführung 
und in elektronischen Dateien. 
 
Fragenkreis 3: Planungswesen, Rechnungswesen, Informationssystem und Controlling 
 
a) Entspricht das Planungswesen – auch im Hinblick auf Planungshorizont und Fort-
schreibung der Daten sowie auf sachliche und zeitliche Zusammenhänge von Projekten – 
den Bedürfnissen des Eigenbetriebes? 
 
Ja, das Planungswesen entspricht den Bedürfnissen des Unternehmens. 
 
b) Werden Planabweichungen systematisch untersucht? 
 
Ja, Planabweichungen werden systematisch untersucht.  
 
c) Entspricht das Rechnungswesen einschließlich der Kostenrechnung der Größe und 
den besonderen Anforderungen des Unternehmens? 
 
Das Unternehmen verfügte in 2011 nicht über eine Kostenrechnung. Unter Berücksichtigung 
dieser Feststellung entspricht das Rechnungswesen der Größe und den Anforderungen des Un-
ternehmens. Zwischenzeitlich wurde die Kostenstellenrechnung eingeführt. Darüber hinaus ist 
im Fachbereich ein Energiemanagement implementiert worden. 
 
d) Besteht ein funktionierendes Finanzmanagement, welches u. a. eine laufende Liquidi-
tätskontrolle und eine Kreditüberwachung gewährleistet? 
 
Ja, die Kreditüberwachung erfolgt zentral auf Grund besonderer Aufgabenzuweisungen durch 
die Abt. Kämmerei der Finanzverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Eine laufende Li-
quiditätskontrolle wird durch die Abt. Stadtkasse der Finanzverwaltung vorgenommen.

Anlage  6 
Seite  5 
 
e) Gehört zu dem Finanzmanagement auch ein zentrales Cash-Management und haben 
sich Anhaltspunkte ergeben, dass die hierfür geltenden Regelungen nicht eingehalten 
worden sind? 
 
Ein zentrales Cash-Management besteht nicht. Durch die Abwicklung der Zahlungsströme über 
die Abteilung Stadtkasse werden wesentliche Funktionen eines Cash-Managements wahrge-
nommen.  
 
f) Ist sichergestellt, dass Entgelte vollständig und zeitnah in Rechnung gestellt werden? 
Ist durch das bestehende Mahnwesen gewährleistet, dass ausstehende Forderungen 
zeitnah und effektiv eingezogen werden? 
 
Im Jahr 2009 wurde ein entsprechendes Mahnwesen eingerichtet, das in 2011 gestrafft wurde. 
Ab 2011 gibt es nur noch zwei Mahnstufen, danach wird der Vorgang an die Vollstreckungsstelle 
übergeben. 
 
g) Entspricht das Controlling den Anforderungen des Unternehmens/Konzerns und um-
fasst es alle wesentlichen Unternehmens-/Konzernbereiche? 
 
Das Controlling des Betriebes befindet sich im Aufbau. 
 
h) Ermöglicht das Rechnungs- und Berichtswesen eine Steuerung und/oder Überwa-
chung der Tochterunternehmen und der Unternehmen, an denen eine wesentliche Betei-
ligung besteht? 
 
Der Eigenbetrieb hat keine derartigen Anteile oder Beteiligungen. 
 
Fragenkreis 4: Risikofrüherkennungssystem 
 
a) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung nach Art und Umfang Frühwarnsignale definiert und 
Maßnahmen ergriffen, mit deren Hilfe bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig erkannt 
werden können? 
 
Der Eigenbetrieb hat in 2013 ein sachgerechtes Risiko-Kontrollsystem installiert. Bestandsge-
fährdende Risiken bestehen nicht.

Anlage  6 
Seite  6 
b) Reichen diese Maßnahmen aus und sind sie geeignet, ihren Zweck zu erfüllen? Haben 
sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Maßnahmen nicht durchgeführt werden? 
 
Die durchgeführten Maßnahmen sind zweckentsprechend. Anhaltspunkte, dass die Maßnahmen 
nicht durchgeführt werden, haben sich nicht ergeben. Allerdings war das Risikofrüherkennungs-
system bis 2014 statisch. Ab 2015 soll eine regelmäßige Anpassung des Risikokontrollsystems 
implementiert werden. 
 
c) Sind diese Maßnahmen ausreichend dokumentiert? 
 
Ja. 
 
d) Werden Frühwarnsignale und Maßnahmen kontinuierlich und systematisch mit dem 
aktuellen Geschäftsumfeld sowie mit den Geschäftsprozessen und Funktionen abge-
stimmt und angepasst? 
 
Siehe Antwort zu Frage 4b). 
 
Fragenkreis 5: Finanzinstrumente, andere Termingeschäfte, Optionen und Derivate 
 
Der Eigenbetrieb schließt Geschäfte, auf die sich dieser Fragenkreis bezieht, nicht selbständig 
ab. Sie werden zentral von der Finanzverwaltung, Abt. Kämmerei, der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt erledigt. Alle Antworten beziehen sich demnach auf die Tätigkeit der Finanzverwal-
tung. 
 
a) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung den Geschäftsumfang zum Einsatz von Finanzin-
strumenten sowie von anderen Termingeschäften, Optionen und Derivaten schriftlich 
festgelegt? Dazu gehört: 
 
Welche Produkte/Instrumente dürfen eingesetzt werden? 
 
Es dürfen nur Produkte zur Absicherung von Zinsrisiken von Krediten eigesetzt werden. 
 
Mit welchen Partnern dürfen die Produkte/Instrumente bis zu welchen Beträgen einge-
setzt werden? 
 
Es werden nur Zinssicherungsgeschäfte mit direktem Bezug zu den bestehenden Darlehen ge-
tätigt. Die Auswahl der Partner erfolgt durch die Stadt Darmstadt.

Anlage  6 
Seite  7 
Wie werden die Bewertungseinheiten definiert und dokumentiert und in welchem Umfang 
dürfen offene Posten entstehen? 
 
Es liegt eine Bewertungseinheit vor, wenn zwischen Grund- und dem Sicherungsgeschäft eine 
eindeutige Verbindung besteht. Grundsätzlich werden keine Sicherungsgeschäfte ohne ein ent-
sprechendes Grundgeschäft abgeschlossen. 
 
Sind die Hedge-Strategien beschrieben, z. B. ob bestimmte Strategien ausschließlich zu-
lässig sind bzw. bestimmte Strategien nicht durchgeführt werden dürfen (z. B. antizipati-
ves Hedging)? 
 
Gemäß der Auslegung des allgemeinen Spekulationsverbotes durch die Anlagerichtlinien des 
Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport sind derivative Finanzinstrumente nur für 
Zinssicherungsgeschäfte für bestehende Kredite und beabsichtigte Kreditaufnahmen zulässig. 
An diese Vorgaben ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt gebunden und verfährt entsprechend. 
 
b) Werden Derivate zu anderen Zwecken eingesetzt als zur Optimierung von Kreditkondi-
tionen und zur Risikobegrenzung? 
 
Der Einsatz von Derivaten ist ausschließlich zur Optimierung von Kreditkonditionen und zur Ri-
sikobegrenzung vorgesehen. 
 
c) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung ein dem Geschäftsumfang entsprechendes Instru-
mentarium zur Verfügung gestellt, insbesondere in Bezug auf 
 
Erfassung der Geschäfte 
 
Die Erfassung der Geschäfte erfolgt zentral durch die Kämmerei der Stadt Darmstadt. 
 
Beurteilung der Geschäfte zum Zweck der Risikoanalyse 
 
Ja. Die Zinssicherungsgeschäfte werden nur zur Absicherung gegen Zinsschwankungen getä-
tigt. 
 
Bewertung der Geschäfte zum Zweck der Rechnungslegung 
 
Ja. Da nur Sicherungsgeschäfte getätigt werden, erfolgt kein Ausweis in der Bilanz.

Anlage  6 
Seite  8 
Kontrolle der Geschäfte? 
 
Ja. Die Überwachung der Geschäfte erfolgt zentral durch die Abt. Kämmerei der Finanzverwal-
tung. 
 
d) Gibt es eine Erfolgskontrolle für nicht der Risikoabsicherung (Hedging) dienende Deri-
vatgeschäfte und werden Konsequenzen aufgrund der Risikoentwicklung gezogen? 
 
Nicht der Risikosicherung dienende Geschäfte werden nicht getätigt. 
 
e) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung angemessene Arbeitsanweisungen erlassen? 
 
Ja, die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine entsprechende Anweisung erlassen. 
 
f) Ist die unterjährige Unterrichtung der Geschäfts-/Konzernleitung im Hinblick auf die of-
fenen Positionen, die Risikolage und die ggf. zu bildenden Vorsorgen geregelt? 
 
Es findet 2 Mal im Jahr eine Sitzung des Portfoliobeirates statt.

Anlage  6 
Seite  9 
 
Fragenkreis 6: Interne Revision 
 
a) Gibt es eine den Bedürfnissen des Eigenbetriebes entsprechende interne Revision? 
Besteht diese als eigenständige Stelle oder wird diese Funktion durch eine andere Stelle 
(ggf. welche?) wahrgenommen? 
 
Eine eigene interne Revision besteht nicht. Die Prüfung der Kasse und der Vergaben werden 
vom Revisionsamt der Stadt Darmstadt durchgeführt. 
 
b) Wie ist die Anbindung der internen Revision/Konzernrevision im Unterneh-
men/Konzern? Besteht bei ihrer Tätigkeit die Gefahr von Interessenkonflikten? 
 
Das Revisionsamt ist keine Dienststelle des Eigenbetriebes, sondern ein eigenständiges Amt 
der Stadt Darmstadt. Die Gefahr von Interessenskollisionen besteht nicht. 
 
c) Welches waren die wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkte der internen Revisi-
on/Konzernrevision im Geschäftsjahr? Wurde auch geprüft, ob wesentlich miteinander 
unvereinbare Funktionen (z. B. Trennung von Anweisung und Vollzug) organisatorisch 
getrennt sind? Wann hat die interne Revision das letzte Mal über Korruptionsprävention 
berichtet? Liegen hierüber schriftliche Revisionsberichte vor? 
 
Siehe Antwort 6 a). 
 
d) Hat die interne Revision ihre Prüfungsschwerpunkte mit dem Abschlussprüfer abge-
stimmt? 
 
Nein. 
 
e) Hat die interne Revision/Konzernrevision bemerkenswerte Mängel aufgedeckt und um 
welche handelt es sich? 
 
Durch das Revisionsamt wurden im Berichtsjahr keine bemerkenswerten Mängel aufgedeckt. 
 
f) Welche Konsequenzen werden aus den Feststellungen und Empfehlungen der internen 
Revision/Konzernrevision gezogen und wie kontrolliert die interne Revision/Konzern-
revision die Umsetzung ihrer Empfehlungen? 
 
Siehe Antwort 6 e)

Anlage  6 
Seite  10 
 
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführungstätigkeit 
 
Fragenkreis 7: Übereinstimmung der Rechtsgeschäfte und Maßnahmen mit Gesetz, Sat-
zung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden Beschlüssen des Überwa-
chungsorgans 
 
a) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die vorherige Zustimmung des Überwa-
chungsorgans zu zustimmungspflichtigen Rechtsgeschäften und Maßnahmen nicht ein-
geholt worden ist? 
 
Nein. 
 
b) Wurde vor der Kreditgewährung an Mitglieder der Geschäftsleitung oder des Überwa-
chungsorgans die Zustimmung des Überwachungsorgans eingeholt? 
 
Solche Geschäftsvorfälle lagen im Berichtsjahr nicht vor. 
 
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass anstelle zustimmungsbedürftiger Maßnah-
men ähnliche, aber nicht als zustimmungsbedürftig behandelte Maßnahmen vorgenom-
men worden sind (z. B. Zerlegung in Teilmaßnahmen)? 
 
Im Rahmen unserer Prüfung haben sich hierfür keine Anhaltspunkte ergeben. 
 
d) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Geschäfte und Maßnahmen nicht mit Ge-
setz, Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden Beschlüssen des 
Überwachungsorgans übereinstimmen? 
 
Nein. 
 
Fragenkreis 8: Durchführung von Investitionen 
 
a) Werden Investitionen (in Sachanlagen, Beteiligungen, sonstige Finanzanlagen, immate-
rielle Anlagewerte und Vorräte) angemessen geplant und vor Realisierung auf Rentabili-
tät/Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit und Risiken geprüft? 
 
Ja, die Prüfung der Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit und Risiken wird bei allen Investitionen im 
Rahmen des Wirtschaftsplans durchgeführt. Auch durch die Sonderinvestitionsprogramme zur

Anlage  6 
Seite  11 
Konjunkturbelastung wurden Investitionen ausgeführt. Für diese gelten reduzierte Prüfungs-
pflichten mit Bezug auf die Wirtschaftlichkeit. 
 
b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Unterlagen/Erhebungen zur Preisermitt-
lung nicht ausreichend waren, um ein Urteil über die Angemessenheit des Preises zu er-
möglichen (z. B. bei Erwerb bzw. Veräußerung von Grundstücken oder Beteiligungen)? 
 
Nein. 
 
c) Werden Durchführung, Budgetierung und Veränderungen von Investitionen laufend 
überwacht und Abweichungen untersucht? 
 
Ja. 
 
d) Haben sich bei abgeschlossenen Investitionen wesentliche Überschreitungen erge-
ben? Wenn ja, in welcher Höhe und aus welchen Gründen? 
 
Die einzelnen Investitionen wurden im Wesentlichen planmäßig durchgeführt. 
 
e) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass Leasing- oder vergleichbare Verträge nach 
Ausschöpfung der Kreditlinien abgeschlossen wurden? 
 
Nein. 
 
Fragenkreis 9: Vergaberegelungen 
 
a) Haben sich Anhaltspunkte für eindeutige Verstöße gegen Vergaberegelungen (z. B. 
VOB, VOL, VOF, EU-Regelungen) ergeben? 
 
Es haben keine Anhaltspunkte für eindeutige Verstöße gegen Vergaberegelungen vorgelegen. 
 
b) Werden für Geschäfte, die nicht den Vergaberegelungen unterliegen, Konkurrenzange-
bote (z. B. auch für Kapitalaufnahmen und Geldanlagen) eingeholt? 
 
Grundsätzlich werden Vergleichsangebote eingeholt.

Anlage  6 
Seite  12 
 
Fragenkreis 10: Berichterstattung an das Überwachungsorgan 
 
a) Wird dem Überwachungsorgan regelmäßig Bericht erstattet? 
 
Ja, die Betriebsleitung berichtete in regelmäßig stattfindenden Betriebskommissionssitzungen 
mündlich und schriftlich über die Lage des Betriebes. Es wurden Quartalsberichte vorgelegt. 
 
b) Vermitteln die Berichte einen zutreffenden Einblick in die wirtschaftliche Lage des Un-
ternehmens/Konzerns und in die wichtigsten Unternehmens-/Konzernbereiche? 
 
Die Berichterstattung der Betriebsleitung gibt einen zutreffenden Einblick in die wirtschaftliche 
Lage des Eigenbetriebes. 
 
c) Wurde das Überwachungsorgan über wesentliche Vorgänge angemessen und zeitnah 
unterrichtet? Liegen insbesondere ungewöhnliche, risikoreiche oder nicht ordnungsge-
mäß abgewickelte Geschäftsvorfälle sowie erkennbare Fehldispositionen oder wesentli-
che Unterlassungen vor und wurde hierüber berichtet? 
 
Die betreffenden Organe wurden angemessen und zeitnah informiert. Im Rahmen unserer Prü-
fung haben wir keine ungewöhnlichen Geschäftsvorfälle, Fehldispositionen oder Ähnliches fest-
gestellt.  
 
d) Zu welchen Themen hat die Geschäfts-/Konzernleitung dem Überwachungsorgan auf 
dessen besonderen Wunsch berichtet (§ 90 Abs. 3 AktG)? 
 
Üblicherweise werden derartige Wünsche in den Betriebskommissionssitzungen formlos geäu-
ßert und durch die Betriebsleitung beantwortet. Ausweislich der uns vorgelegten Protokolle gab 
es hier keine Besonderheiten. 
 
e) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Berichterstattung (z. B. nach § 90 AktG 
oder unternehmensinternen Vorschriften) nicht in allen Fällen ausreichend war? 
 
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir keine derartigen Feststellungen getroffen.

Anlage  6 
Seite  13 
 
f) Gibt es eine D&O-Versicherung? Wurde ein angemessener Selbstbehalt vereinbart? 
Wurden Inhalt und Konditionen der D&O-Versicherung mit dem Überwachungsorgan er-
örtert? 
 
Eine solche Versicherung liegt nicht vor. 
 
g) Sofern Interessenkonflikte der Mitglieder der Geschäftsleitung oder des Überwa-
chungsorgans gemeldet wurden, ist dies unverzüglich dem Überwachungsorgan offenge-
legt worden? 
 
Solche Interessenkonflikte wurden nicht gemeldet.

Anlage  6 
Seite  14 
 
Vermögens- und Finanzlage 
 
Fragenkreis 11: Ungewöhnliche Bilanzposten und stille Reserven 
 
a) Besteht im wesentlichen Umfang offenkundig nicht betriebsnotwendiges Vermögen? 
 
Im Rahmen unserer Prüfung ergaben sich dafür keine Hinweise. 
 
b) Sind Bestände auffallend hoch oder niedrig? 
 
Auffallend hohe oder niedrige Bestände konnten wir im Rahmen der Abschlussprüfung nicht 
feststellen. 
 
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Vermögenslage durch im Vergleich zu 
den bilanziellen Werten erheblich höhere oder niedrigere Verkehrswerte der Vermögens-
gegenstände wesentlich beeinflusst wird? 
 
Solche Anhaltspunkte haben sich nicht ergeben. 
 
Fragenkreis 12: Finanzierung 
 
a) Wie setzt sich die Kapitalstruktur nach internen und externen Finanzierungsquellen 
zusammen? Wie sollen die am Abschlussstichtag bestehenden wesentlichen Investiti-
onsverpflichtungen finanziert werden? 
 
Erläuterungen zur Kapitalstruktur, zu Finanzierungsquellen und den dazu gehörigen Kennziffern 
geben wir im Hauptteil dieses Prüfungsberichtes. Die Investitionsverpflichtungen zum Ab-
schlussstichtag sollen durch Grundstücksverkäufe, Darlehensaufnahmen, die Schulbaupauscha-
le sowie durch Zuschüsse der Stadt finanziert werden.  
 
b) Wie ist die Finanzlage des Konzerns zu beurteilen, insbesondere hinsichtlich der Kre-
ditaufnahmen wesentlicher Konzerngesellschaften? 
 
Ein Konzern im Sinne des HGB liegt nicht vor. Ein städtischer Gesamtabschluss wird noch nicht 
erstellt.

Anlage  6 
Seite  15 
 
c) In welchem Umfang hat das Unternehmen Finanz-/Fördermittel einschließlich Garan-
tien der öffentlichen Hand erhalten? Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die damit 
verbundenen Verpflichtungen und Auflagen des Mittelgebers nicht beachtet wurden? 
 
Es wurden Einlagen und Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt geleistet. Hierbei wurden 
alle Auflagen beachtet. Wir verweisen auf die Erläuterungen zu den Umsatzerlösen und zur 
Entwicklung der Rücklagen. 
 
Fragenkreis 13: Eigenkapitalausstattung und Gewinnverwendung 
 
a) Bestehen Finanzierungsprobleme aufgrund einer evtl. zu niedrigen Eigenkapitalaus-
stattung? 
 
Nein. Es besteht eine hinreichende Eigenkapitalquote. Außerdem ist die Kreditwürdigkeit durch 
die Gebietskörperschaft sichergestellt. Finanzierungsprobleme bestehen nicht. 
 
b) Ist der Gewinnverwendungsvorschlag (Ausschüttungspolitik, Rücklagenbildung) mit 
der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens vereinbar? 
 
Das Berichtsjahr schließt mit einem Jahresgewinn . Der Vorschlag zur Behandlung des Ergeb-
nisses ist mit der wirtschaftlichen Lage vereinbar.

Anlage  6 
Seite  16 
 
Ertragslage 
 
Fragenkreis 14: Rentabilität/Wirtschaftlichkeit 
 
a) Wie setzt sich das Betriebsergebnis des Unternehmens/Konzerns nach Segmenten/ 
Konzernunternehmen zusammen? 
 
Der Eigenbetrieb hat keine Segmente. 
 
b) Ist das Jahresergebnis entscheidend von einmaligen Vorgängen geprägt? 
 
Nein. 
 
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass wesentliche Kredit- oder andere Leistungs-
beziehungen zwischen Konzerngesellschaften bzw. mit den Gesellschaftern eindeutig zu 
unangemessenen Konditionen vorgenommen werden? 
 
Solche Anhaltspunkte haben sich nicht ergeben. 
 
d) Wurde die Konzessionsabgabe steuer- und preisrechtlich erwirtschaftet? 
 
Es ist keine Konzessionsabgabe abzuführen. 
 
Fragenkreis 15: Verlustbringende Geschäfte und ihre Ursachen 
 
a) Gab es verlustbringende Geschäfte, die für die Vermögens- und Ertragslage von Be-
deutung waren, und was waren die Ursachen der Verluste? 
 
Vom EAD wurden Gebäude und Anlagen erworben, die der Eigenbetrieb nur eingeschränkt nut-
zen kann. Diese Anlagen wurden beschleunigt abgeschrieben. Aus dem Verkauf des Grund und 
Bodens wird ein Gewinn erwartet, der aber noch ungewiss ist. 
 
b) Wurden Maßnahmen zeitnah ergriffen, um die Verluste zu begrenzen, und um welche 
Maßnahmen handelt es sich? 
 
Entfällt, siehe Antwort zu Frage 15a).

Anlage  6 
Seite  17 
Fragenkreis 16: Ursachen des Jahresgewinns und Maßnahmen zur Verbesserung der Er-
tragslage 
 
a) Was sind die Ursachen des Jahresgewinns? 
 
Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von TEUR 33.577. 
 
b) Welche Maßnahmen wurden eingeleitet bzw. sind beabsichtigt, um die Ertragslage des 
Unternehmens zu verbessern? 
 
Durch den abzuarbeitenden Sanierungsstau ist in den nächsten Jahren nicht mit einer Verbes-
serung der Ertragslage ohne laufende Zuschüsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu 
rechnen. Das Hauptaugenmerk des Betriebes wird in den nächsten Jahren die wirtschaftliche 
und sachgerechte Durchführung der Sanierungen sein.

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Details

Vorlagen-Nr.
2015/0121
Typ
Magistratsvorlage
Datum
26.03.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00