2016/0483
Erfolgsfaktor Familie: Abschlussbericht 2014 - 2016 sowie neuer Maßnahmenkatalog 2017 - 2019
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2016/0483
3877 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
13.12.2016
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Gesamtpersonalrat
Personalrat
Frauenbüro
Dezernat V
Organisationsabteilung
Personalabteilung
Amt: Zentrale Steue-
rungsunterstützung
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0483
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 111190
Kostenstelle: 722-010-1000 Investitionsnummer: /
Kostenträger: 1111-91 Sachkonto: diverse
Betreff: Erfolgsfaktor Familie: Abschlussbericht 2014 - 2016 sowie neuer Maßnahmenkatalog
2017 - 2019
Vorlage vom: 09.12.2016
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt Kenntnis
vom Abschlussbericht des Ziele - und Maßnahmenkatalogs 2014 – 2016
sowie vom Maßnahmenkatalog 2017 - 2019 (Exemplar Beschäftig te und Exemplar Steu e-
rungsgruppe)
und leitet beides zur Kenntnis an die Stadtverordnetenversammlung weiter.
- 2 -
Anlagen: Abschlussbericht Ziele - und Maßnahmenkatalog 2014 - 2016
Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019 - Exemplar Beschäftigte
Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019 - Exemplar Steue rungsgruppe
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.12.2016
Sicherstellung von Ausbau und Weiterentwicklung der familienbewussten Personalpolitik,
auch in Zeiten von finanziell und personell eingeschränkten Ressourcen – das war und ist der
wesentliche Leitgedanke, dem sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rah men der Ver-
einbarkeit von Beruf und Familie verschrieben hat.
Eine Vereinbarkeit zwischen diesen beiden Aspekten zu ermöglichen, ist kein neues Ziel. B e-
reits seit dem Jahr 2002 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des audit
berufundfamilie viel e Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfol g-
reich umsetzen können. Aufgrund der gewonnene n Erfahrungen und Kompetenzen wurde der
Ausbau von familienbewussten Strukturen seit 2009 unter dem Netzwerk „Erfolgsfaktor F a-
milie“ fortgeführt .
Ein wesentlicher Meilenstein in diesem fortlaufenden Prozess war die Entwicklung eines Zi e-
le- und Maßnahmenkataloges für die Jahre 2014 bis 2016. Die darin enthaltenen Maßna h-
men orientieren sich maßgeblich an den in der Vergangenheit bewährten Handlungs feldern.
Dieser Katalog hatte zum Ziel , eine bedarfsgerechte Priorisierung von neuen Ideen zu setzen
und die familienbewussten Strukturen sowie Angebote der Wissenschaftsstadt Darmstadt
weiter auszubauen. Der Abschlussbericht zum Ziele - und Maßnahmenkatalo g 2014 – 2016
soll Aufschluss darüber bieten, was in den vergangenen drei Jahren umgesetzt und welche
Neuerungen seitdem im Gefüge der Wissenschaftsstadt Darmstadt etabliert wurden.
Mit dem neuen Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019, den die Steuerungsgruppe Er folgsfaktor
Familie verabschiedet hat , soll an diese Erfolge an geknüpft und die familienbewusste Pers o-
nalpolitik in der Verwaltung weiter ausgebaut werden. Für eine familienbewusste Personalp o-
litik einzustehen und diese stetig weiter zu entwickeln, ist ein e der Zielsetzungen des Hess i-
schen Gleichberechtigungsgesetzes und darüber hinaus für die Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber ihren Beschäftigten. Die erprobten und
bewährten Handlungsfelder sollen dabei auch weiterhin als Grundlage für die einzelnen Ma ß-
nahmen stehen.
Darmstadt, 09 .12.2016
Der Dezernent I
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
anlage 3
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„Erfolgsfaktor Familie“ -Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019- -Maßnahmenübersicht für die Steuerungsgruppe- Stand 08.12.2016 Gültigkeit bis 31.12.2019 Verfasser Zentrale Steuerungsunterstützung - Geschäftsstelle „Erfolgsfaktor Familie“ - in Verbindung mit der Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ 2 Inhalt 1 Erläuternder Musterentwurf zur Maßnahmenübersicht ........................................................ 3 2 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2017 ............................................................................. 4 3 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2018 ............................................................................. 6 4 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2019 ............................................................................. 8 5 Übersicht aller Maßnahmen - sortiert nach Reihenfolge ..................................................... 11 6 Übersicht aller Maßnahmen - sortiert nach Handlungsfeldern ............................................ 13 3 1 Erläuternder Musterentwurf zur Maßnahmenübersicht Kennziffer [Maßnahme insgesamt] Maßnahme [Titel der Maßnahme bzw. Maßnahmenbezeichnung] Handlungsfeld [Name des Handlungsfeldes] Verantwortlichkeit [Verantwortliche Organisationseinheit] Umsetzung bis [Jahr der Umsetzung] Hinweis [Mögliche Hinweise zur Umsetzung der Maßnahme] Erläuterung [Nähere Erläuterung der Maßnahme] Stand 11|2017 [Stand zur Steuerungsgruppensitzung im November 2017] Die Spalte wird im Anschluss an die Sitzung ergänzt Stand 11|2018 [Stand zur Steuerungsgruppensitzung im November 2018] Die Spalte wird im Anschluss an die Sitzung ergänzt Stand 11|2019 [Stand zur Steuerungsgruppensitzung im November 2019] Die Spalte wird im Anschluss an die Sitzung ergänzt Ergebnis [abgeschlossen | offen | fehlgeschlagen | gestrichen] Die Spalte wird im Anschluss an die Sitzung des Jahres ergänzt, in dem die Maßnahme fällig wird Überblick der Handlungsfelder 1. Arbeitszeit 2. Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte 3. Arbeitsort 4. Informations- und Kommunikationspolitik 5. Führungskompetenz 6. Personalentwicklung 7. Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 8. Service für Familien 9. Betriebsspezifika 4 2 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2017 Kennziffer 01 Maßnahme Optimierung der Kommunikation der Wissenschaftsstadt Dar m- stadt als familienbewusste Arbeitgeberin gegenüber den (poten- tiellen) Beschäftigten Handlungsfeld Informations- und Kommunikationspolitik Verantwortlichkeit Zentrale Steuerungsunterstützung Umsetzung bis 2017 Hinweis Als Grundlage der Aufgabe dient das in 2016 erarbeitete interne Informations- und Kommunikationskonzept Erläuterung Obgleich die Wissenschaftsstadt Darmstadt quantitativ viele A n- gebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbietet und sich aktiv als familienbewusste Arbeitsstelle sieht, sind diese Informationen den Beschäftigten nicht immer in der Gesamtheit bekannt. Die Stellung der Wissenschaftsstadt Darmstadt als f a- milienbewusste und engagierte Arbeitsstelle soll daher optimiert kommuniziert werden. Kennziffer 02 Maßnahme Öffnung von ausgewählten Schulungen des Fortbildungspr o- gramms zu vereinbarkeitsrelevanten Themen für Familienang e- hörige Handlungsfeld Service für Familien Verantwortlichkeit Amt für Interne Dienste - Personalabteilung Umsetzung bis 2017 Hinweis Als Pilot kommt die Schulung „Herausforderung Pflege und B e- ruf - Gut informiert in die Betreuung und Pflege von Angehöri- gen“ in Betracht. Der Begriff „Familienangehörige“ bezieht sich hierbei auf nahe Angehörige. Erläuterung Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrifft nicht nur die Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt, sondern auch und insbesondere deren Familien. Für die Beschäftigten werden bereits Schulungen angeboten, die dabei unterstützen sollen, mit den Herausforderungen der Vereinbarkeit -insbesondere im Falle einer Pflegesituation - besser umzugehen. Die Erfolgsau s- sichten können hierbei wesentlich gesteigert werden, wenn auch die Angehörigen der Beschäftigten in diesen Prozess mit eing e- bunden werden. 5 Kennziffer 03 Maßnahme Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder städtischer Beschä f- tigter während den Ferien Handlungsfeld Service für Familien Verantwortlichkeit Jugendamt Umsetzung bis 2017 Hinweis In Betracht käme das Ferienangebot „Waldgeister“ . Erläuterung Die Ferienzeit stellt für viele Eltern eine Herausforderung dar, da während dieser Zeit die Betreuung der Kinder sichergestellt wer- den muss. Durch eine Unterstützung der städtischen Beschäfti g- ten in Form eines Ausbau der Betreuungsangebote während den Ferien könnte sich sowohl eine Steigerung der allgemeinen A r- beitszufriedenheit als auch -produktivität ergeben und di e Identi- fikation mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Arbeitgeberin gesteigert werden. Kennziffer 04 Maßnahme Implementierung von vereinbarkeitsrelevanten Themen bei der Umsetzung des internen Informations - und Kommunikationskon- zepts Handlungsfeld Informations- und Kommunikationspolitik Verantwortlichkeit Stelle für interne Kommunikation Umsetzung bis 2017 Hinweis Als Grundlage der Aufgabe dient das in 2016 erarbeitete Info r- mations- und Kommunikationskonzept Erläuterung - 6 3 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2018 Kennziffer 05 Maßnahme Überprüfung von Möglichkeiten von internen Sonderregelungen bei der Erkrankung eines Kindes und Pflege eines Angehörigen Handlungsfeld Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen Verantwortlichkeit Amt für Interne Dienste - Personalabteilung Umsetzung bis 2018 Hinweis Die konkreten Verfahrensregeln wurden in der Information für die Stadtverwaltung vom 20.08.2015 abgebildet Erläuterung Im Falle der Erkrankung eines Kindes wird den Tarifbeschäfti g- ten für den Zeitraum der Erkrankung kein Entgelt ausgezahlt. Nach § 45 SGB V besteht die Möglichkeit, bei der Krankenkasse einen Antrag auf Erstattung des Entgeltes zu stellen. Dieses Ver- fahren führt jedoch zu einem erhöhten Arbeitsaufwand auf Se i- ten der Beschäftigten. Aber auch arbeitgeberseitig müssen im System die geänderten Buchungen hinterlegt werden, sodass auch hier ein erhöhter Arbeitsaufwand entsteht. Darüber hinaus deckt die Leistung der Krankenkasse nicht das volle Arbeitsentgelt für den Zeitraum der Erkra nkung ab. Ähnlich verhält es sich bei den Beamtinnen und Beamten. Diese erhalten zwar auch im Falle der Abwesenheit aufgrund der E r- krankung eines Kindes ihre Besoldung; jedoch besteht dieser Anspruch lediglich für vier Tage pro Kalenderjahr - unabhängig der Anzahl von Kindern. Ähnliche Diskrepanzen tauchen auch bei der Pflege eines Ang e- hörigen auf. 7 Kennziffer 06 Maßnahme Optimierung der Umsetzung der familien bewussten Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Da rmstadt in operativen Bereichen und in Bereichen mit Schicht- und/oder Dienstplänen Handlungsfeld Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Verantwortlichkeit Die jeweiligen Frauen - und Gleichstellungsbeauftragten Umsetzung bis 2018 Hinweis - Erläuterung Die Praxis zeigt, dass es in verschiedenen Bereichen der Wis- senschaftsstadt Darmstadt aufgrund individueller Strukturen nicht immer gelingt, familienbewusste Maßnahmen in Gänze zu realisieren. Diese Strukturen sollen in den operativen Bereichen und den Bereichen mit Schicht- und/oder Dienstplänen unte r- sucht und ggf. optimiert werden. Kennziffer 07 Maßnahme Durchführung einer Beschäftigtenbefragung zum Thema Verei n- barkeit von Beruf und Familie Handlungsfeld Betriebsspezifika Verantwortlichkeit Zentrale Steuerungsunterstützung Umsetzung bis 2018 Hinweis - Erläuterung Mit der Durchführung einer Beschäftigtenbefragung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen einerseits die Ergebnisse der bisherigen Ma ß- nahmen überprüft, aber auch Bedürfnisse der Beschäftigten e r- mittelt werden. 8 Kennziffer 08 Maßnahme Konzeptionierung eines Workshops für Führungskräfte zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie Handlungsfeld Führungskompetenz Verantwortlichkeit Zentrale Steuerungsunterstützung Umsetzung bis 2018 Hinweis Die Maßnahme erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro Erläuterung Führungskräfte werden in der Praxis mit den unterschiedlichsten vereinbarkeitsrelevanten Herausforderungen ihrer Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter konfrontiert. Der Workshop soll einerseits Unterstützung bieten, diesen Herausforderungen zu begegnen und die Betroffenen für das Thema der Vereinbarkeit zu sensib i- lisieren. Darüber hinaus soll der Workshop aber auch praxisor i- entiert aufzeigen, wo Grenzen der Vereinbarkeit liegen und wie Führungskräfte mit diesen bestmöglich umgehen. Beispiele aus der Praxis -insbesondere aus dem Führungsalltag der Teilne h- menden- sollen den Workshop abrunden. 4 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2019 Kennziffer 09 Maßnahme Etablierung eines Netzwerkes für Väter Handlungsfeld Informations- und Kommunikationspolitik Verantwortlichkeit Frauenbüro Umsetzung bis 2019 Hinweis Die Maßnahme wird durch die AG Väter wahrgenommen (vorbe- haltlich der Entscheidung für AG Väter durch Herrn Oberbü r- germeister) Erläuterung In einer geeigneten Umsetzung soll ein Netzwerk für städtische Väter geschaffen werden, i nnerhalb dessen sich Betroffene über vereinbarkeitsrelevante und familiäre Themen austauschen und ihre Erfahrungen miteinander teilen können. 9 Kennziffer 10 Maßnahme Konzeptionierung einer Schulung zur Vorbereitung auf Bewer- bungs- und Personalgespräche Handlungsfeld Personalentwicklung Verantwortlichkeit Amt für Interne Dienste - Personalabteilung Umsetzung bis 2019 Hinweis Die Kosten für die erste Zielgruppe werden für eine Testphase von 2 Jahren vom Frauenbüro getragen. Erläuterung Um den Beschäftigten genügend Sicherheit in der Vorbereitung auf ein Bewerbungs- oder Personalgesprächen zu vermitteln, soll ein jährlich wiederkehrendes Training in Form einer Schulung konzipiert werden. Diese Schulung richtet sich an zwei verschi e- dene Zielgruppen, wobei für jede Ziel gruppe ein separater Sch u- lungstermin erfolgen soll, um auf die besonderen Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen stärker eingehen zu können. Die erste Schulung richtet sich an Beschäftigte in einer Beurla u- bungsphase aufgrund von Kinderbetreuung oder Pflege . Die zweite Schulung richtet sich an alle Beschäftigten der Wisse n- schaftsstadt Darmstadt, inklusive der Nachwuchskräfte. Kennziffer 11 Maßnahme Konkretisierung und Umsetzung des Konzeptes "Übergänge ge- stalten - für Mütter und Väter vor, während und nach Mutte r- schutz und Elternzeit " Handlungsfeld Betriebsspezifika Verantwortlichkeit Verschiedene, gemäß Konzept „Übergänge gestalten“ Umsetzung bis 2019 Hinweis - Erläuterung Mit dem Programm „Übergänge gestalten“ möchte die Wisse n- schaftsstadt Darmstadt Mütter und Väter bei der Planung einer vereinbarkeitsbedingten beruflichen Auszeit und anschließe n- dem Wiedereinstieg umfassend und gemäß den jeweiligen spez i- fischen Bedarfen vor, während und nach der Elter nzeit unter- stützen. 10 Kennziffer 12 Maßnahme Mehr Kita-Plätze für städtische Beschäftigte zur Verfügung stel- len Handlungsfeld Betriebsspezifika Verantwortlichkeit Jugendamt Umsetzung bis 2019 Hinweis Die Maßnahme könnte ggf. durch eine Erhöhung der Kita- Kontingente oder durch eine betriebseigene Kita realisiert we r- den Erläuterung - 11 5 Übersicht aller Maßnahmen - sortiert nach Reihenfolge Lfd. Nr. Handlungsfeld Maßnahme Verantwortlichkeit Umsetzung bis 1 Informations- und Kommunikationspolitik Optimierung der Kommunikation der Wi s- senschaftsstadt Darmstadt als familienb e- wusste Arbeitgeberin gegenüber den (poten- tiellen) Beschäftigten Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2017 2 Service für Familien Öffnung von ausgewählten Schulungen des Fortbildungsprogramms zu vereinbarkeitsr e- levanten Themen für Familienangehörige Amt für Interne Dienste - Personalabteilung 2017 3 Service für Familien Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder städtischer Beschäftig ter während den Fer i- en Jugendamt 2017 4 Informations- und Kommunikationspolitik Implementierung von vereinbarkeitsreleva n- ten Themen bei der Umsetzung des Info r- mations- und Kommunikationskonzeptes Stelle für interne Kommun i- kation 2017 5 Entgeltbestandteile und geldwerte Leistu n- gen Überprüfung von Möglichkeiten von internen Sonderregelungen bei der Erkrankung eines Kindes und Pflege eines Angehörigen Amt für Interne Dienste - Personalabteilung 2018 6 Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Optimierung der Umsetzung der familie n- bewussten Maßnahmen der Wissenschaft s- stadt Darmstadt in operativen Bereichen, und in Bereichen mit Schicht - und/oder Dienstplänen Die jeweilige Frauen - und Gleichstellungsbeauftragte 2018 7 Betriebsspezifika Durchführung einer Beschäftigtenbefragung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2018 8 Führungskompetenz Konzeptionierung eines Workshops für Fü h- rungskräfte zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2018 12 9 Informations- und Kommunikationspolitik Etablierung eines Netzwerkes für Väter Frauenbüro 2019 10 Personalentwicklung Konzeptionierung einer Schulung zu r Vorbe- reitung auf Bewerbungs- und Personalg e- spräche Amt für Interne Dienste - Personalabteilung 2019 11 Betriebsspezifika Konkretisierung und Umsetzung des Ko n- zeptes "Übergänge gestalten - für Mütter und Väter vor, während und nach Mutter - schutz und Elternzeit" verschiedene, gemäß Ko n- zept "Übergänge gestalten" 2019 12 Betriebsspezifika Mehr Kita-Plätze für städt ische Beschäftigte zur Verfügung stellen Jugendamt 2019 13 6 Übersicht aller Maßnahmen - sortiert nach Handlungsfeldern Handlungsfeld Maßnahme Verantwortlichkeit Umsetzung bis Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Konkretisierung und Umsetzung des Konzeptes "Übergänge gestalten - für Mütter und Väter vor, während und nach Mutterschutz und Elternzeit" verschiedene, gemäß Konzept "Übergänge gestalten" 2019 Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Optimierung der Umsetzung der familienbewussten Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in operativen Bereichen, und in Bereichen mit Schicht - und/oder Dienstplänen Die jeweilige Frauen - und Gleichstellungsbeauftragte 2018 Betriebsspezifika Mehr Kita-Plätze für städt ische Beschäftigte zur Verfügung stellen Jugendamt 2019 Informations- und Kommunikationspolitik Optimierung der Kommunikation der Wissenschaft s- stadt Darmstadt als familienbewusste Arbeitgeberin gegenüber den Beschäftigten Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2017 Informations- und Kommunikationspolitik Implementierung von vereinbarkeitsrelevanten Th e- men bei der Umsetzung des Informations - und Kommunikationskonzeptes Stelle für interne Kommunik a- tion 2017 Informations- und Kommunikationspolitik Etablierung eines Netzwerkes für Väter Frauenbüro 2019 Führungskompetenz Konzeptionierung eines Workshops für Führung s- kräfte zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und F a- milie Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2018 Personalentwicklung Konzeptionierung einer Schulung zur Vorbereitung auf Bewerbungs- und Personalgespräche Amt für Interne Dienste - Personalabteilung 2019 Entgeltbestandteile und geldwerte Leistu n- gen Überprüfung von Möglichkeiten von internen So n- derregelungen bei der Erkranku ng eines Kindes und Pflege eines Angehörigen Amt für Interne Dienste - Per- sonalabteilung 2018 14 Service für Familien Öffnung von ausgewählten Schulungen des Fortbi l- dungsprogramms zu vereinbarkeitsrelevanten Th e- men für Familienangehörige Amt für Interne Dienste - Per- sonalabteilung 2017 Service für Familien Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder städt i- scher Beschäftigter während den Ferien Jugendamt 2017 Betriebsspezifika Durchführung einer Beschäftigtenbefragung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2018
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„Erfolgsfaktor Familie“ Abschlussbericht zum Ziele- und Maßnahmenkatalog 2014 bis 2016 Stand 08.12.2016 Verfasser Zentrale Steuerungsunterstützung - Geschäftsstelle „Erfolgsfaktor Familie“ - in Verbindung mit der Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ 2 Inhalt 1 Einleitung ............................................................................................................................. 3 2 Rückblick auf die Jahre 2014 bis 2016 ................................................................................ 4 2.1 Handlungsfeld Arbeitszeit .................................................................................................................... 4 2.2 Handlungsfeld Arbei tsabläufe und Arbeitsinhalte ........................................................................ 5 2.3 Handlungsfeld Arbeitsort ..................................................................................................................... 6 2.4 Handlungsfeld Informations - und Kommunikationspolitik ........................................................ 6 2.5 Handlungsfeld Führungskompetenz ................................................................................................. 8 2.6 Handlungsfeld Personalentwicklung ................................................................................................. 9 2.7 Handlungsfeld Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen .............................................. 10 2.8 Handlungsfeld Service für Familien ................................................................................................ 11 2.9 Handlungsfeld Betriebsspezifika ..................................................................................................... 12 3 Fazit und Ausbl ick ............................................................................................................. 12 3 1 Einleitung Sicherstellung von Ausbau und Weiterentwicklung der familienbewussten Persona l- politik, auch in Zeiten von finanziell und personell eingeschränkten Ressourcen – das war und ist der wesentliche Leitgedanke, dem sich die Wissenschaftsstadt Dar m- stadt im Rahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie verschrieben hat. Eine Vereinbarkeit zwischen diesen beiden Aspekten zu ermöglichen, ist kein neues Ziel. Bereits seit dem Jahr 2002 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des audit berufundfamilie viele Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich umsetzen können. Aufgrund der gewonnene Erfahrungen und Kompetenzen wurde der Ausbau von familienbewussten Strukturen seit 2009 unter dem Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ fortgeführt. Ein wesentlicher Meilen stein in diesem fortlaufenden Prozess war die Entwicklung eines Ziele- und Maßnahmenkataloges für die Jahre 2014 bis 2016. Die darin entha l- tenen Maßnahmen orientieren sich maßgeblich an den in der Vergangenheit bewäh r- ten Handlungsfeldern. Dieser Katalog sollte eine bedarfsgerechte Priorisierung von neuen Ideen setzen und die familienbewussten Strukturen sowie Angebote der Wi s- senschaftsstadt Darmstadt weiter ausbauen. Die nachfolgenden Seiten sollen Ihnen Aufschluss darüber bieten, was sich in den vergangenen drei Jahren getan hat und welche Neuerungen seitdem im Gefüge der Wissenschaftsstadt Darmstadt etabliert wurden. Der Aufbau des Abschlussberichts unterteilt sich in die jeweiligen Handlungsfelder. Dort sind enthalten: alle Zielsetzungen des jeweiligen Handlungsfeldes (rot) alle geplanten Maßnahmen sowie die Ergebnisse der geplanten Maßnahmen (blau) alle fortlaufenden Maßnahmen des jeweiligen Handlungsfeldes (grün). 4 2 Rückblick auf die Jahre 2014 bis 2016 2.1 Handlungsfeld Arbeitszeit Zielsetzungen im Handlungsfeld Arbeitszeit Spielräume der flexiblen Arbeitszeitregelung nutzen Die Möglichkeiten des personellen Ausgleiches bei familiär bedingter Reduzierung der Arbeitszeit bzw. Elternzeit weiter ausschöpfen Für Teilzeitbeschäftigte chancengleiche Bedingungen in der Verwaltung und im Rahmen der Flexibilisierung der Arbeit s- zeit erreichen bzw. erhalten Teilzeit in Führung ermöglichen Geplante Maßnahmen und Ergebnisse Eine Bedarfsabfrage, ob ein Personaleinsatzplanungsmodul notwendig ist, wird durchgeführt (Loga-Kompatibilität muss gegeben sein) Die Bedarfsabfrage zeigte, dass die Nachfrage nach einem Perso- naleinsatzplanungsmodul derzeit niedrig ist und vereinzelt nicht umgesetzt werden kann. Modell „Führen in (vollzeitnaher) Teilzeit“ überprüfen Es wurde eine Handlungshilfe für interessierte Beschäftigte und Vor- gesetzte erarbeitet und mit der Rundverfügung Nr. 33 im Jahr 2014 veröffentlicht. Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Leitsätze zur flexiblen und familienbewussten Arbeitszeitge- staltung des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" werden g e- prüft und ggf. umgesetzt. Mit der Information für die Stadtverwaltung vom 10.07.2014 wurden Leitsätze zur flexiblen und familienbewussten Arbeit s- zeitgestaltung bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt veröffen t- licht. Sie dienen allen als Orientierung. Sicherung einer transparenten Struktur zum personellen Ausgleich bei familiär bedingter Reduzierung der Arbeitszeit: Nachbesetzung bei Stundenreduktion, vereinbarkeitsfreun d- licher Umgang mit Stellenresten, pflege - und kinderbetreu- ungsfreundliche Anpassung der Arbeitszeit. Ämter und Verwaltungsstellen werden über die Ergebnisse 5 sowie Umgang und Verfahrensweg bei personellem Ausgleich informiert. Bei der Umsetzung haushaltsrechtlicher Vorgaben sind die Vorgaben des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes und die Ziele des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" zu berüc k- sichtigen. Zur Pflege von Angehörigen werden Möglichkeiten zur A n- passung von Arbeitszeit entsprechend dem Pflegebedarf g e- schaffen (mit oder ohne Reduzierung des Stundenumfangs) und personeller Ausgleich sichergestellt. Es findet ein regelmäßiger Austausch (alle vier Wochen) zw i- schen der Leitung des Amtes für Interne Dienste und der Frauenbeauftragten über den personellen Ausgleich bei fam i- lienbedingter Reduzierung statt. Bewusstsein schärfen und Chancen verbessern, Vorteile, Nutzen und Risiken von Teilzeit für Beschäftigte und Arbei t- geber kommunizieren. Weiterhin verschiedene Teilzeitmode l- le anbieten. Teilzeit für Väter forcieren. Ein Flyer für Väter befindet sich gegenwärtig in der Endabsti m- mung. 2.2 Handlungsfeld Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Zielsetzungen im Handlungsfeld Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Berücksichtigung der familiären Situation bei der Arbeits -, Seminar- und Sitzungsorganisation. Sinnvolle Vertretungsmöglichkeiten, insbesondere in Kran k- heitsfällen sind zu gewährleisten. Geplante Maßnahmen und Ergebnisse Instrumente einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Fa- milie/Pflege für Führungskräfte stärker in den Blick nehmen. Im Jahr 2014 wurde eine Handlungshilfe „Führen in Teilzeit“ entwickelt, die dabei unterstützen soll, auch in Teilzeitbeschäft i- gung die Übernahme einer Führungsposition zu ermöglichen (Rundverfügung Nr. 33 vom 27.11.2014) . Eine Analyse der von der Hertie -Stiftung vorgesehenen Instr u- mente ergab, dass diese bereits im Arbeitsalltag gelebt werden (Flexible Arbeitszeit, ...) Bevor ggf. neue Maßnahmen installiert 6 werden, soll zunächst beob achtet werden, ob die bereits vorhandenen Maßnahmen dazu führen, dass in den nächsten Ja h- ren Führen in Teilzeit vermehrt praktiziert wird .. Instrumente der Personalbörse ausschöpfen sowie weitere Möglichkeiten überprüfen. Das Instrument der Personalbörse wurde überprüft und wird per- spektivisch vom Amt für Interne Dienste weitergeführt. Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Dienstbesprechungen, Sitzungen, Fortbildungen und Ve r- sammlungen werden geplant im Gleichgewicht zwi schen be- trieblichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen im B e- reich der Vereinbarkeit. 2.3 Handlungsfeld Arbeitsort Zielsetzungen im Handlungsfeld Arbeitsort Einrichtung eines Eltern -Kind-Büros Geplante Maßnahmen und Ergebnisse entfällt Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Möglichkeit der Einrichtung eines Eltern -Kind-Büros im neu- en Rathaus prüfen. Das Projekt „Neues Rathaus“ wurde zurückgestellt. 2.4 Handlungsfeld Informations - und Kommunikationspolitik Zielsetzungen im Handlungsfeld Informations- und Kommunikati- onspolitik Erhöhung des internen Bekanntheitsgrades der Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Aktive externe Information zum Thema Vereinbarkeit von B e- ruf und Familie zum Imagegewinn und Vorbildfunktion. 7 Geplante Maßnahmen und Ergebnisse Erarbeitung eines Informations- und Kommunikationskonzep- tes. Ein entsprechendes Konzept zur internen Information und Kom- munikation wurde erarbeitet und befindet sich gegenwärtig in der Endabstimmung. Pflege und Ausbau der Informationen über familienbewusste Maßnahmen und der Themen zum "Erfolgsfaktor Familie" im Intranet z.B. durch Infotipps auf der Startseite, weiterführen- de Informationen zu den einzelnen Handlungsfeldern und Maßnahmen, Einrichtung eines Forums (Gesamtüberblick). Im Rahmen der Neueinführung des städtischen Intranets wurde der Bereich zum Erfolgsfaktor Familie überarbeitet. Die Pflege und der weitere Ausbau sind seitdem fortlaufend in Prozesse i n- tegriert. Zugang zum städtischen Intranet für alle Beschäftigten, auch über den heimischen PC ermöglichen. www.familien - willkommen.de ergänzt das Angebot. Im 1. Quartal 2015 wurde das neue städtische Intranet eing e- führt. Der Zugang ist seither auch über den heimisc hen PC mög- lich. Entwicklung eines Konzeptes zur Fachkräftegewinnung sowie zur Nachwuchskräftegewinnung Ein entsprechendes Konzept wur de entwickelt und befindet sich gegenwärtig in der Endabstimmung. Entwicklung eines Konzeptes zur externen Information und Kommunikation. Im ersten Schritt wurde ein internes Informations - und Kommunikationskonzept entworfen, dessen Zielgruppe die Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist. Das Konzept befindet sich gegenwärtig in der Endabstimmung. Sodann soll im zweiten Schritt ein externes Konzept zur Information und Kommunikation erarbeitet werden. Teile dieser Thematik werden bereits im Konzept zur Personalgewinnung sowie im neuen Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019 bearbeitet. Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Weiterhin zusätzliche schriftliche Informationen über fam i- lienbewusste Maßnahmen und den Verlauf des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" in Form von Rundschreiben an die B e- 8 schäftigten mit Wiedererkennungswert. "Erfolgsfaktor Familie" wird als fester Tagesordnungspunkt bei Besprechungen der Amts -, Verwaltungsstellen - und Ei- genbetriebsleitungen thematisiert, z.B.: zur Schärfung des Arbeitszeitbewusstseins (Flexibles Arbeitszeitmanagement, Abbau der Plusstunden, Akzeptanz von Teilzeit, Rolle der Führungskraft, Planung und Absprachen im Team,...). Die I n- formationen werden mit den Beschäftigten kommuniziert Weiterhin aktive Teilnahme z.B. am Erfahrungsaustausch des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, bestehenden lokalen Bündnissen für Familien und anderen Netzwerken. Materialsammlung zu Maßnahmen im „Erfolgsfaktor Familie“ und öffentliche Darstellung der Ergebnisse (auf www.darmstadt.de) Die Maßnahmen im Erfolgsfaktor Familie sind auf www.darmstadt.de veröffentlicht. Zudem wird das Thema im Rahmen der AG Personalgewinnung weiter entwickelt. 2.5 Handlungsfeld Führungskompetenz Zielsetzungen im Handlungsfeld Führungskompe- tenz Fortsetzung der Integration des Themas "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" in Seminaren mit dem Ziel der weiteren Sensibilisierung der Führungskräfte für familienbewusstes Verhalten. Geplante Maßnahmen und Ergebnisse Führungskräfte werden zum Thema „familienbewusstes Führen“ geschult. Die Maßnahme konnte aus organisatorischen und finanziellen Gründen nicht im geplanten Zeitraum umgesetzt werden. Die Maßnahme wird jedoch im neuen Maßnahmenkatalog für die Jahre 2017 – 2019 fortgeführt. Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Das Thema "Vereinbarkeit von Ber uf und Familie" findet als Querschnittsthema weiterhin in allen selbst konzipierten Führungskräfteseminaren Berücksichtigung. Dies geschieht durch die Referent/innen, die die Schulungen durchführen. 9 2.6 Handlungsfeld Personalentwicklung Zielsetzungen im Handlungsfeld Arbeitszeit Unterstützung von Beschäftigten bei beruflicher Weiteren t- wicklung / Aufstiegsmöglichkeiten, die Beruf und Familie vereinbaren. Nahtlosen Wiedereinstieg nach der Elternzeit, Pflegezeit bzw. Beurlaubung fördern und erleichtern Fort- und Weiterbildung für alle Beschäftigten auch unter familiären Aspekten nachhaltig sicherstellen. Vereinbarkeitsfreundliche Umsetzung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst – TVöD Geplante Maßnahmen und Ergebnisse Ein Angebot wird entwickelt, um zu gewährleisten, dass der Kontakt zur Amts-, Verwaltungs- und Betriebsleitung sowie Arbeitgeber/ Dienstherr aufrechterhalten werden kann. Die Maßnahme konnte aus personellen Gründen nicht im gepla n- ten Zeitraum umgesetzt werden. Die Maßnahme wird jedoch im neuen Maßnahmenkatalog für die Jahre 2017 – 2019 fortgeführt. Ergänzung und fortlaufende gesetzliche/rechtliche Aktualisierung des Leitfadens "Beruf und Familie vereinbaren" (z.B.: Vergleich der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Möglichkeiten der Beurlaubung). Die Personalabteilung informiert die Beschäftigten über gesetzl i- che Regelungen und ggf. Änderungen. Die Aktualisierung des Leitfadens wäre somit eine Doppelung von Aufgaben, die ve r- mieden werden soll. Das Thema wird daher i n die Arbeitsgruppe „Übergänge gestalten“ integriert und ist im neuen Maßnahme n- katalog für die Jahre 2017 – 2019 aufgenommen worden. Neukonzeption einer Veranstaltung/ Seminar zur Berufsweg - planung für Nachwuchskräfte sowie für werdende Eltern (Beschäftigte) sowie für Beschäftigte in Elter n- zeit/Beurlaubung. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Seminar zur Berufs- wegeplanung für Nachwuchskräfte auch in 2016 im Fortbi l- dungsprogramm aufgenommen. Die Neukonzeption eines Sem i- nars für werdende Eltern sowie Beschäftigte in Elter n- zeit/Beurlaubung wird im Rahmen der Maßnahme „Übergänge gestalten“ im Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019 weiter bearbe i- tet. 10 Neukonzeption einer Veranstaltung/ Seminar für Beschäfti g- te, die Pflege und Beruf miteinander vereinbaren müs- sen/wollen. Das Seminar wurde jährlich im Fortbildungsprogramm aufg e- nommen und wird auch zukünftig je nach Bedarf weiter angeb o- ten. Erstellung von vereinbarkeitsfreundlichen Kriterien bei der Einführung des § 18 TVöD Vereinbarkeitsrelevante Kriterien bei der Einführung der Leistungsorientierten Bezahlung (LOB) gemäß § 18 TVöD wurden entsprechend eingebracht und in der Dienstvereinbarung berück- sichtigt. Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Dieses Ziel wird als ein kontinuierlicher Prozess umgesetzt, der auf unterschiedlichen Ebenen eingebracht werden muss (z.B. Amtsleitungsrunden, Führungskräfteschulungen). Vorgesetzte bieten Beschäftigten vor Eintritt in die Elter n- zeit/ Beurlaubung/ Pflegezeit Personalentwicklungsgespr ä- che mit dem Ziel an, die Rückkehr zu planen. Fortbildungsmaßnahme in den Eltern -, Pflege- und Beurlau- bungszeiten anbieten und im Intranet bewerben. Schaffung von Möglichkeiten bei vorzeitiger Rückkehr aus der Elternzeit und/oder befristet reduzierten Arbeitszeiten. Hinweise zur Übernahme von Kinderbetreuungskosten bei Schulungsteilnahme werden entsprechend kommuniziert. 2.7 Handlungsfeld Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen Zielsetzungen im Handlungsfeld Entgeltbestand- teile und Geldwerte Leistungen Erleichterung der Alltagsbelastung unter dem Aspekt Beruf und Familie. 11 Geplante Maßnahmen und Ergebnisse Subventioniertes Parken in Arbeitsplatznähe sicherstellen (Ergebnisse der Mobilitätsbefragung bei der Prüfung unter dem Aspekt der Vereinbarkeit Beruf und Familie berücksic h- tigen). Modifizierung der bestehenden DV unter dem Aspekt familienfreundlicher un d umweltpolitischer Kriterien (Car-Sharing). Zum 01.01.2014 wurde das Job -Ticket inklusive Mitnahmereg e- lung eingeführt. Die Maßnahme zum subventionierten Parken in Arbeitsplatznähe konnte aus personellen und organisatorischen Gründen nicht im geplanten Zeitraum umgesetzt werden. Die Maßnahme wird auch weiterhin vom Betrieblichen Mobilitätsmanagement verfolgt, je- doch nicht explizit im neuen Maßnahmenkatalog für die Jahre 20178 - 2019 aufgenommen. Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Übernahme von Kinderbetreuungskosten während Fortbi l- dungsveranstaltungen. 2.8 Handlungsfeld Service für Familien Zielsetzungen im Handlungsfeld Service für Familien Bereitstellung von Kontingenten für städtische Beschäftigte in städtischen Kindertagesstätten, zur Optimierung des b e- ruflichen (Wieder-) Einstiegs bzw. der Erwerbstätigkeit. Einrichtung einer betrieblichen Kita Unterstützung von Familien in Ferienzeiten fortsetzen Betreuung für Kinder an besonderen Tagen Erleichterung für pflegende Beschäftigte und Eltern von Ki n- dern mit Behinderung Geplante Maßnahmen und Ergebnisse Überprüfung der bestehenden Kindertagesstättenkontingente für städtische Beschäftigte. Die Kontingente wurden überprüft und angehoben. 12 Leitfaden "Vereinbarkeit von Beruf und Pflege" wird erstellt Der Leitfaden wurde erarbeitet und mit der Rundverfügung Nr. 21 vom 24.05.2016 veröffentlicht. Kontinuierlich fortlaufende Maßnahmen Berücksichtigung einer betriebsinternen Kita inklusive No t- fall-Plätze bei der Planung eines neuen Rathauses. Frühzeitiges Ankündigen der Ferienbetreuungsangebote s o- wohl der Stadtverwaltung als auch der freien Träger, im Hi n- blick auf eine gute langfristige Planbarkeit (durch Informat i- onsschreiben, Intranet (Erfolgsfaktor Familie) und Nutzen von www.familien-willkommen.de). Das städtische Kontingent in der Notfallbetreuung " Fluggis- Abenteuer-Land" wird fortlaufend zur Verfügung gestellt. Das Angebot "Fluggis -Abenteuer-Land" wird weiter beworben (z.B.: Informationen, Tage der offenen Tür). Die Informationen und Angebote der städtischen Abteilung Altenhilfe/Pflegestützpunkt können von allen Beschäftigten (auch den nicht in Darmstadt lebenden) genutzt werden. Die Beratungsangebote sind der jeweiligen Bedarfslage ang e- passt und beinhalten ggf. die Vermittlung an weitere Fac h- stellen. 2.9 Handlungsfeld Betriebs spezifika Im Handlungsfeld Betriebsspezifika wurden für die Jahre 2014 bis 2016 keine expl i- ziten Ziele und Maßnahmen geplant. 3 Fazit und Ausblick Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann nicht als einzelner Akteur e r- reicht werden. Erst durch das gemeinsame Engagement aller Beschäftigten der Wi s- senschaftsstadt Darmstadt kann die Vision verwirklicht werden, eine nachhaltige, familienbewusste Personalpolitik umzusetzen. In den vergangenen drei Jahren konnte viel erreicht werden. Es wurden eine Vielzahl neuer Angebote entwickelt und Strukturen etabliert, die die Beschäftigten dabei un- terstützen sollen, das berufliche und private Leben in Einklang zu bringen. 13 Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass Vereinbarkeit auch ihre Grenzen hat. Nicht jede Teamsitzung kann optimal auf alle Belange der Kolleginnen und Kollegen im Team abgestimmt werden. Nicht alle Teilzeitmodelle, die denkbar sind, erweisen sich in der Praxis als praktikabel. Erst durch das gemeinsame Engagement, gegen- seitige Rücksichtnahme und andauernde Wertschätzung kann im Rahmen der dienst- lichen Erfordernisse eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelin gen. Um diese Vision nachhaltig bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt umzusetzen, wu r- de ein weiterer Maßnahmenkatalog für die J ahre 2017 bis 2019 entwickelt. Darin werden weitere Thematiken zur familienbewussten Personalpolitik aufgegriffen und in Form von neuen Maßnahmen bearbeitet.
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„Erfolgsfaktor Familie“ -Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019- Stand 08.12.2016 Gültigkeit bis 31.12.2019 Verfasser Zentrale Steuerungsunterstützung - Geschäftsstelle „Erfolgsfaktor Familie“ - in Verbindung mit der Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ 2 Inhalt 1 Vorwort Herr Oberbürgermeister Partsch .............................................................................. 3 2 Häufig gestellte Fragen ........................................................................................................ 4 2.1 Was ist der Erfolgsfaktor Familie? ..................................................................................................... 4 2.2 Warum sind wir Mitglied im Erfolgsfaktor Familie? ..................................................................... 4 2.3 Seit wann sind wir Mitglied im Erfolgsfaktor Familie? ................................................................ 4 2.4 In welchen Handlungsfeldern setzt die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der familienbewussten Personalpolitik an? ......................................................................................................... 5 2.5 Wer ist die Steuerungsgruppe Erfolgsfaktor Familie? ................................................................. 6 2.6 An wen kann ich mich wenden? ......................................................................................................... 6 3 Der neue Maßnahmenkatalog .............................................................................................. 6 3.1 Was ist neu? ............................................................................................................................................. 6 3.2 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2017 ....................................................................................... 7 3.3 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2018 ....................................................................................... 8 3.4 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2019 ....................................................................................... 9 4 Schlussbemerkun g ............................................................................................................. 10 3 1 Vorwort Herr Oberbürgermeister Partsch Für eine familienbewusste Personalpolitik einzustehen und diese stetig weiter zu entwickeln , ist eine der Zielsetzungen des Hessischen Gleichberechtigungsgesetz es und darüber hinaus für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Sie sind das Kernelement unserer funkti onierenden Verwaltung und tragen durch ihre tägliche Leistung maßgeblich zum E rfolg unserer Stadt bei. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in den vergangenen 15 Jahren bereits einige Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie eingeführt und nac h- haltig umgesetzt. Zu nennen sei an dieser Stelle beispielhaft die Flexibilisierung der Arbeitszeit, Kindertagesstätten-Kontingente für städtische Beschäftigte, Einführung der Telearbeit, Leitfaden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, Notfallbetreuung für Kinder im Fluggis Abenteuerland und einiges mehr. Eine Übersicht über die familienbewussten Angebote d er Wissenschaftsstadt Dar m- stadt finden Sie im Intranet unter Personalinformation/Beruf & Familie/ Erfolgsfaktor Familie. Mit dem neuen Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019 wollen wir an diese Erfolge a n- knüpfen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt für alle Beteiligten eine He r- ausforderung dar – sowohl für Sie als Beschäftigte als auch für die Arbeitsorganis a- tion in Ihren Verwaltungseinheiten. Denn manchmal sind die betrieblichen Erforde r- nisse und die individuellen Situationen und Bedürfnisse der Beschä ftigten nicht für beide Seiten befriedigend miteinander in Einklang zu bringen. Gleichwohl setzt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt auch weiterhin dafür ein, Sie bei Ihren Herausfo r- derungen der Vereinbarkeit bestmöglich zu unterstützen. Nachfolgend erhalten Sie Informationen zum Erfolgsfaktor Familie sowie eine Übe r- sicht der familienbewussten Maßnahmen, deren Umsetzung die Wissenschaftsstadt Darmstadt in den nächsten 3 Jahren (2017 bis 2019) beschlossen hat. Ideen oder Anregungen zum Thema Vereinbarkei t von Beruf und Familie können Sie sehr gerne an die Geschäftsstelle des „Erfolgsfaktor Familie“, die Zentrale Steuerungsunterstützung unter zentrale -steuerungsunterstuetzung@darmstadt.de oder 13 - 4043 richten. Lassen Sie uns auch in Zukunft die Wissensc haftsstadt Darmstadt gemeinsam weiter gestalten. Ihr Jochen Partsch 4 2 Häufig gestellte Fragen 2.1 Was ist der Erfolgsfaktor Familie? Beim „Erfolgsfaktor Familie“ handelt es sich um ein Unternehmensprogramm, das vom Bundesfamilienministerium zusammen mit d en Spitzenverbänden der deu t- schen Wirtschaft (BDA, DIHK, ZDH) und dem DGB entwickelt wurde. Die strateg i- schen Kooperationen sind Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung von Politik und Wirtschaft für eine familienbewusste Arbeitswelt. Ziel des Programms ist es, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen. Das damit verbundene Netzwerk, das gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus über 5.000 Mitgliedern besteht, bietet anhand von Erfolgsbeispielen einen Erfahrun gsaustausch zwischen den Mitgliedern. Durch innovative Maßnahmen soll die familienbewusste Personalpolitik im Unte r- nehmen gefördert werden. Darüber hinaus steht in der Wissensplattform eine breite Auswahl an Praxisbeispi e- len, Studien und Ratgebern zu Them en wie Arbeitszeitgestaltung, familienbewusstes Führen und Personalmarketing zur Verfügung. Weitere Informationen zum bundesweiten Netzwerk „ Erfolgsfaktor Familie“ sind un- ter www.erfolgsfaktor -familie.de abrufbar. 2.2 Warum sind wir Mitglied im Erfolgsfaktor Familie? Wir sehen in unseren Beschäftigten das Kernelement einer funktionierenden Verwa l- tung. Jede Serviceleistung und jedes Produkt, das bei der Wissenschaftsstadt Dar m- stadt entsteht und von den Bürgerinnen und Bürgern wa hrgenommen wird, basiert auf deren täglichen Leistung. Wir sind Mitglied im Erfolgsfaktor Familie, weil wir durch die gute Vernetzung von den Erfahrungen, Ideen und Umsetzungen anderer familienfreundlich ausgerichteter Unternehmen und Organisationen profitieren möchten. Mit der Mitgliedschaft im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ bekennt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt zur familienbewussten Personalpolitik und deren stetiger Weiterentwicklung. Eine fami- lienbewusste Personalpolitik zu leben ist für uns ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber allen Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 2.3 Seit wann sind wir Mitglied im Erfolgsfaktor Familie? Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist seit 2009 Mitglied im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“. Bereits im Jahr 2002 beschloss der Magist rat die Teilnahme am audit berufundfam i- lie und verschrieb sich damit als eine der ersten Kommunen bundesweit dem Aufbau und der Festigung einer familienfreundlichen Personalkultur. In diesem Rahmen wurden in den folgenden Jahren viele Maßnahmen zur bessere n Vereinbarkeit von 5 Beruf und Familie eingeführt und nachhaltig umgesetzt. Nach Erhalt des Grundzert i- fikats wurde die Stadtverwaltung in den Jahren 2006 und 2009 erfolgreich reaud i- tiert und weiterhin mit dem Zertifikat audit berufundfamilie ausgezeichnet. Nach 10 Jahren externer Begleitung durch die berufundfamilie gGmbH wurden fam i- lienbewusste Maßnahmen in der Stadtverwaltung etabliert, weiterentwickelt und konzeptionell neu erarbeitet. Durch die in diesem Rahmen in der Zwischenzeit e r- worbenen Kompetenzen ist die Stadtverwaltung nunmehr eigenständig in der Lage, eine bedarfsgerechte Priorisierung, Spezialisierung und Steuerung von familienb e- wussten Maßnahmen zu erbringen, so dass keine weitere kostenpflichtige Hilfe eines externen Auditierungsunternehmens mehr erforderlich war. Um auch zukünftig eine hohe Qualität und Weiterentwicklung der Thematik zu s i- chern, wird die familienbewusste Personalpolitik seitdem im Rahmen des Netzwe r- kes „Erfolgsfaktor Familie“ weitergeführt. 2.4 In welchen Handlungsfeldern setzt die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der familienbewussten Personalpolitik an? Das Ziel des „Erfolgsfaktor Familie“ ist der kontinuierliche Ausbau und die Weite r- entwicklung der familienbewussten Personalpolitik auch in Zeiten von finanziell und personell eingeschränkten Ressourcen. Familienbewusste Personalpolitik wird bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachtet. Es ist unser Ziel, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in jedem Aspekt des täglichen Arbeitsbetri ebs zu fördern. Die laufenden und zukünftigen Maßnahmen orientieren sich daher an folgenden praxisre- levanten Handlungsfeldern: 1. Arbeitszeit 2. Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte 3. Arbeitsort 4. Informations- und Kommunikationspolitik 5. Führungskompetenz 6. Personalentwicklung 7. Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 8. Service für Familien 9. Betriebsspezifika Die Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ verabschiedet jeweils für 3 Jahre einen Ziele- und Maßnahmenkatalog. Nachdem der K atalog für den Zeitraum 2014 bis 2016 ausläuft, hat die Steuerungsgruppe im November 2016 einen neuen, für die Jahre 2017 bis 2019 gel tenden Maßnahmenkatalog beschlossen. 6 2.5 Wer ist die Steuerungsgruppe Erfolgsfaktor Familie? Inhaltlich steuerndes Organ des „Erfolg sfaktor Familie“ ist die Steuerungsgruppe, die sich unter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Partsch wie folgt zusa m- mensetzt: 1. Herr Oberbürgermeister Partsch (Vorsitz) 2. Frau Stadträtin Akdeniz 3. Frauenbüro 4. Amt für Interne Dienste 5. Gesamtpersonalrat 6. Schwerbehindertenvertretung 7. Zentrale Steuerungsunterstützung (Geschäftsführung) 2.6 An wen kann ich mich wenden? Die Geschäftsführung obliegt der Zentralen Steuerungsunterstützung. Fragen, Anr e- gungen und Wünsche können jederzeit an die Kolleg innen und Kollegen unter der Tel.-Nr.: 13 – 4043 oder über per Mail an zentrale–steuerungsunterstuetzung@darmstadt.de gerichtet werden. 3 Der neue Maßnahmenkatalog 3.1 Was ist neu? Mit dem Ziele- und Maßnahmenkatalog der Jahre 2014 bis 2016 setzte die Wisse n- schaftsstadt Darmstadt einen bedeutenden Pfeiler für strukturierte und an den B e- langen der Beschäftigten orientierte Serviceangebote. Im neuen Maßnahmenkatalog 2017 bis 2019 liegt der Schwerpunkt auf Information und Kommunikation sowie dem Ausbau weiterer Maßnahmen. Die Angebote zur fa- milienbewussten Personalpolitik der Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen stärker kommuniziert und gemeinsam mit den Beschäftigten ausgebaut werden. Um für Sie transparenter zu machen, wer die Ansprechpersonen für jede einzelne Maßnahme sind, wurde zudem die jeweils zuständige Organisationseinheit aufg e- nommen; nicht mehr Arbeitsgruppen. Für Rückfragen und Ideen stehen Ihnen dadurch konkrete Kolleginnen und Kol legen zur Verfügung. Zudem wurden die Maßnahmen leichter verständlich aufbereitet. Punktgenau soll es nun möglich sein, alle wesentlichen Informationen kurz und bündig auf einen Blick zu erhalten. 7 3.2 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2017 Lfd. Nr. Handlungsfeld Maßnahme Verantwortlichkeit Umsetzung bis 1 Informations- und Kommunikationspolitik Optimierung der Kommunikation der Wissenschaftsstadt Darmstadt als f a- milienbewusste Arbeitgeberin gege n- über den (potentiellen) Beschäftigten Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2017 2 Service für Familien Öffnung von ausgewählten Schulungen des Fortbildungsprogramms zu ve r- einbarkeitsrelevanten Themen für F a- milienangehörige Amt für Interne Dienste - Personalabteilung 2017 3 Service für Familien Ausbau der Betreuungsange bote für Kinder städtischer Beschäftigter wä h- rend den Ferien Jugendamt 2017 4 Informations- und Kommunikationspolitik Implementierung von vereinbarkeitsr e- levanten Themen bei der Umsetzung des Informations- und Kommunikati- onskonzeptes Stelle für interne K ommu- nikation 2017 8 3.3 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2018 Lfd. Nr. Handlungsfeld Maßnahme Verantwortlichkeit Umsetzung bis 1 Entgeltbestandteile und geldwerte Lei s- tungen Überprüfung von Möglichkeiten von internen Sonderregelungen bei der Erkrankung eines Kindes und Pflege eines Angehörigen Amt für Interne Dienste - Personalabteilung 2018 2 Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Optimierung der Umsetzung der f a- milienbewussten Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in operativen Bereichen, und in Berei- chen mit Schicht- und/oder Dienst- plänen Die jeweilige Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte 2018 3 Betriebsspezifika Durchführung einer Beschäftigtenb e- fragung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2018 4 Führungskompetenz Konzeptionierung eines Workshops für Führungskräfte zum Thema Ve r- einbarkeit von Beruf und Familie Zentrale Steuerungsunte r- stützung 2018 9 3.4 Geplante Maßnahmen für das Jahr 2019 Lfd. Nr. Handlungsfeld Maßnahme Verantwortlichkeit Umsetzung bis 1 Informations- und Kommunikationspolitik Etablierung eines Netzwerkes für Väter Frauenbüro 2019 2 Personalentwicklung Konzeptionierung einer Schulung zur Vorbereitung auf Bewerbungs- und Per- sonalgespräche Amt für Interne Dienste - Personalabteilung 2019 3 Arbeitsabläufe und Arbeitsinhalte Konkretisierung und Umsetzung des Konzeptes "Übergänge gestalten - für Mütter und Väter vor, während und nach Mutterschutz und Elternzeit" verschiedene, gemäß Konzept "Übergänge gestalten" 2019 4 Betriebsspezifika Mehr Kita-Plätze für städtische Beschäf- tigte zur Verfügung stellen Jugendamt 2019 10 4 Schlussbemerkung Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann nicht als einzelner Akteur e r- reicht werden. Erst durch Ihre Mithilfe, Ihr Engagement und Ihren Einsatz können wir die familienbewusste Personalpolitik bei der Wissenschaftsstadt Darms tadt kontinu- ierlich weiter ausbauen. Bitte vergessen Sie jedoch nicht, dass die Vereinbarkeit auch Grenzen hat. Nicht jede Teamsitzung kann optimal auf alle Belange der Kolleginnen und Kollegen im Team abgestimmt werden. Nicht alle Teilzeitmodelle, die de nkbar sind, erweisen sich in der Praxis als praktikabel. Erst durch unser gemeinsames Engagement, gegenseitige Rücksichtnahme und a n- dauernde Wertschätzung kann eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie geli n- gen. Dies ist ein Ziel, das kein Akteur bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt alleine erreichen kann.
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0483
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 09.12.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00