1472/2026
Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/162/3 Vorlagen-Nummer 08.06.2026 1472/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 09.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 19.06.2026 Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025 Zusammenfassung in einfacher Sprache In Köln gibt es seit 2009 ein Projekt mit inzwischen fast 160 Integrationslotsinnen und Integra- tionslotsen. Das Projekt wird mit Hilfe von fünf Integrationsagenturen umgesetzt. Die Lotsinnen und Lotsen begleiten Menschen, die Deutsch nicht oder nur wenig sprechen, beispielsweise zu Arztterminen oder zu Gesprächen in Schulen, Jugendämtern und Kitas. Die Lotsinnen und Lotsen kommen selbst aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Sie spre- chen oft mehrere Sprachen. In 2025 gab es fast 2.100 Einsätze mit ungefähr 4.600 Stunden. Jede Agentur erhält im Jahr 6.600 Euro von der Stadt Köln für die Einsätze der Lotsinnen und Lotsen. Mitteilung Der Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025 sowie der aktuelle Flyer werden in der Anlage 1 und 2 zur Kenntnis vorgelegt. Das Projekt Integrationslots*innen wurde im Dezember 2008 konzipiert und mit der Be- schlussvorlage 2167/2009 umgesetzt. Das Projekt wird von den folgenden fünf Integrationsagenturen umgesetzt: Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V., Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Synagogen-Gemeinde Köln, Bürgerzentrum Vingst/Vingster Treff Köln und Integrationsagentur In Haus e.V. Das Projekt Integrationslots*innen übernimmt eine wichtige Brückenfunktion zwischen Neuzu- gewanderten und Kölner Bürger*innen, indem Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse oder mit geringen Kenntnissen durch die Integrationslots*innen sprach- und kultursensibel zu folgenden Anlässen begleitet werden: Asylverfahrensberatung, Arzttermine, Themen rund um Wohnungsangelegenheiten sowie El- terngespräche in Schulen, Jugendämtern und Kitas – insgesamt also in den Einsatzfeldern 2 Behördenbegleitung und Beratungsgespräche. Die Integrationslots*innen haben selbst eine Einwanderungsgeschichte, ausreichende bilingu- ale und bi- bzw. mehrsprachige Kenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen. So können sie zwischen Neuzugewanderten und den vorhandenen Dienstleistungsstrukturen (z.B. Ämtern) vermitteln. Sie tragen im Sinne der Verbesserung von Zugangs- und Teilhabechancen dazu bei, eine bestmögliche Orientierung zu fördern und das Ankommen zu erleichtern. Das Integrationslots*innen Projekt wird seit dem Jahr 2009 jährlich mit 33.000 Euro gefördert. Es wurde seinerzeit als Bestandteil des „Interkulturellen Maßnahmenprogramms“ angelegt, welches eine Zusammenstellung aller Maßnahmen zur Förderung der Integration, der Vielfalt und des interkulturellen Zusammenlebens in Köln beinhaltet. Die Fördermittel werden nach wie vor zu gleichen Teilen an fünf beteiligte Integrationsagenturen ausgezahlt. Die fachliche und soziale Kompetenz der Lots*innen wird kontinuierlich durch professionelle Schulung und Begleitung durch die Integrationsagenturen in Form von Gruppentreffen, Ge- sprächen und Fortbildungen, zum Beispiel zu den Themen interkulturelle Kompetenz, Ge- sundheitsprävention und zu rechtlichen Themen, gestärkt. Die Zahl der Einsätze der Integrationslots*innen belief sich im vergangenen Jahr auf 2.089. Insgesamt waren im Jahr 2025 156 Lots*innen mit 4.646,5 Stunden im Einsatz. Die Lots*in- nen repräsentieren dabei 34 Sprachen. Häufig genutzte Sprachen waren hierbei Ukrainisch, Russisch und Arabisch. Gez. Burmester Anlagen Anlage 1: Flyer Integrationslots_innen-Projekt Anlage 2: Tätigkeitsbericht 2025
Anlage 2 - Tätigkeitsbericht 2025
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Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025 In diesem Tätigkeitsbericht werden die folgenden Themen behandelt und ausgewertet: 1. Projekthistorie, Aufgaben und Ziele des Projekte s 2. Qualifikation und Aufgaben der Lots*innen 3. Netzwerkarbeit und Kooperationen 4. Auswertung der Projektentwicklung 2025 5. Ausblick und Prognose für das Jahr 2026. 1. Projekthistorie, Aufgaben und Ziele des Projekte s Seit dem Jahr 2009 werden ehrenamtliche „Integrationslots*innen“ eingesetzt, um bei Bedarf Termine, beispielsweise in KiTas, Schulen oder Behö rden und Ämtern zu begleiten und sprachliche Unterstützung anzubieten. Die Lots*inne n erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung. Das Projekt wird städtisch jährlich mit 33.000,- Eu ro finanziert. Die Fördermittel werden zu gleichen Teilen (6.600,- Euro) an folgende fünf beteiligte Integrationsagenturen ausgezahlt: • Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V., Integrationsagentur • Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Integratio nsagentur • Synagogen-Gemeinde Köln, Integrationsagentur • Förderungs- und Bildungsgemeinschaft Jugend- und A ltenarbeit Vingst/Ostheim e.V. Köln, Integrationsagentur • In-Haus e.V. Integrationshaus e. V. (seit 1. Oktob er 2020), zuvor Deutsches Rotes Kreuz, Integrationsagentur Ziel des Projekts ist es, zu besseren Teilhabemögli chkeiten für alle Menschen mit internationaler Familiengeschichte beizutragen und sprachliche Barrieren abzubauen, unabhängig von Herkunft, geschlechtlichen Identität, Hautfarbe und Religion. Inwieweit diese Teilhabe- und Chancengleichheit gel ingt, hängt davon ab, ob eine Stadtgesellschaft mit ihren Institutionen wie Schul en, Behörden, Vereinen und Unternehmen offen für die Vielfalt ihrer Einwohner*innen ist un d ob gleichzeitig Zugewanderte, die vorhandenen Angebote kennen und nutzen. Die Anzahl der Menschen mit internationaler Familiengeschichte in Köln steigt; mehr als jede vierte Person – und damit mehr als 43 % aller Kölner*innen - hat eine Einwanderungsgeschichte. Qu elle: Statistik Bevölkerung in Köln - Stadt Köln . 2. Qualifikation und Aufgaben der Lots*innen Im Rahmen der vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen übernimmt das Projekt der Integrationslots*innen eine wichtige Brückenfunktio n, insbesondere im Bereich Sprache, zwischen Neuzugewanderten und Menschen mit Unterstützungsbedarf in der Kommunikation mit Behörden und weiteren Institutionen, wie KiTa und Schule. Die Integrationslots*innen haben selbst eine Migrat ionsgeschichte, ausreichende bilinguale oder mehrsprachige Kenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen und können zwischen Neuzugewanderten und den vorhandenen Dienstleistung sstrukturen vermitteln und unterstützen, um Integration im Sinne der Verbesserung von Zugangs- und Teilhabechancen zielgerichtet zu fördern. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts stellt die A us- und Fortbildung sowie Stärkung der Lots*innen dar. Schulungsthemen beinhalteten zuletz t Aspekte wie „Empowerment“, Erweiterung der Sprachmittlung für den Medizinische n Bereich und Neuigkeiten und Änderungen in Bezug auf Wohngeld- oder Sozialleistu ngsanträge. Themen mit wiederkehrendem Schulungsbedarf sind Konfliktmanagement, interkulturelle Kompetenz und Mediation, Bürgergeld und Änderungen bei Anträgen s owie Aktualisierungen beispielsweise im Asylbewerberleistungsgesetz. Ein kontinuierlicher Austausch zwischen neuen und e rfahrenen Lots*innen findet statt, um gegenseitiges Lernen und Wissenstransfer zu fördern und sich bestmöglich auf die sich wandelnden Anforderungen und Herausforderungen vorz ubereiten. Die Qualifizierungen werden in Absprache mit der Koordination gleichmäßi g von den beteiligten Integrationsagenturen organisiert und durchgeführt. Auch im Jahr 2025 stand die gezielte Unterstützung von Zugewanderten Menschen im Mittelpunkt der Arbeit der Lots*innen. Aufgrund der anhaltenden Fluchtbewegungen in den letzten Jahren, lag der Fokus auf geflüchtete Mensc hen vor allem aus Ländern wie Syrien, Afghanistan, Irak und verschiedenen afrikanischer S taaten. Mit dem Ausbruch des Ukraine- Kriegs im Februar 2022 hatte sich die Zielgruppe entsprechend erweitert. Aufgrund dieser Entwicklungen erlebten die Integrat ionslots*innen eine Verschiebung der Themen und eine Neuausrichtung der Unterstützungsle istungen. Durch hervorragende Netzwerke, aufgebaute Strukturen und bestehende Kon takte der Lots*innen konnte das Ankommen der Menschen in Köln deutlich erleichtert werden. Durch den Einsatz bei Gruppenangeboten gelingt es, Menschen mit geringen deutschen Sprachkenntnissen einzubinden und Hemmschwellen und Ängste zur Teilnahme an Angeboten abzubauen. Die Lots*innen vermitteln Sich erheit, so dass es Teilnehmenden leichter fällt, Angebote im Bezirk oder der Stadt wahrzunehmen. Die Beratungseinsätze der Lots*innen - sowohl in Präsenz, als auch telefonisch und/oder per Mail - machten den Großteil der Unterstützungsleist ungen aus. Zudem wurden gemeinsam Schriftstücke von Behörden übersetzt, beim Ausfülle n von Formularen geholfen und die dort aufgeführten Informationen weitervermittelt. 3. Netzwerkarbeit und Kooperationen Die bestehenden Vernetzungen, insbesondere die Verbindung zwischen den fünf Agenturen, spielen eine entscheidende Rolle in der effektiven und dynamisch angepassten Arbeitsweise. Die regelmäßigen Quartalsarbeitskreise zwischen der Verwaltung und den Projektkoordinator*innen tragen dazu bei, einen for tlaufenden Informationsaustausch sicherzustellen und bieten eine strukturierte Platt form für den Dialog. Durch diese regelmäßigen Treffen können Prozesse optimiert, Ent wicklungen besprochen und Maßnahmen entsprechend der sich ändernden Anforderungen koordiniert werden. Es gilt, die Bedürfnisse der Klient*innen in Bereic hen wie Unterkunft, Wohnung, Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Integration zu berücksichtigen. Herausforderungen treten beispielsweise bei unvorhe rsehbaren Ereignissen, wie dem plötzlichen Anstieg der Zuwanderungszahlen (z.B. au fgrund von Flucht) oder spezifischen Bedürfnissen bestimmter Gruppen auf. Daher erforder t die Koordination ein flexibles und anpassungsfähiges Vorgehen, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. 4. Auswertung der Projektentwicklung 2025 Im Jahr 2025 waren bei den Beratungs- und Unterstüt zungsaktivitäten die am häufigsten eingesetzten Sprachen Ukrainisch, Russisch und Arabisch. Insbesondere die hohe Nachfrage nach den Sprachen U krainisch und Russisch ist auf den Ausbruch des Ukrainekrieges im Februar 2022 zurückzuführen. Insgesamt konnten Einsätze in 34 Sprachen* durchgef ührt werden. Für die Sprachen Albanisch, Bengali, Bulgarisch, Chinesisch und Romanes (alternativ Rumänisch) konnte nicht immer ein*e Integrationslots*in bereitgestellt werden. Die fehlende Verfügbarkeit von Integrationslots*innen für die genannten Sprachen führt dazu, dass verstärkt Anfragen zu diesen Sprachen bei Vern etzungstreffen und Informationsveranstaltungen gestellt werden. Die Agenturen sind bemüht Lots*innen für diese Sprachen zu finden. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die überwiegende Anzahl der Einsatzstunden in den Bereichen der Asylverfahrensberatung, bei Arztterminen, Themen rund um Wohnungsangelegenheiten sowie Elterngespräche in Schulen, Jugendämter und Kitas – insgesamt also in den Einsatzfeldern Behördenbegleitung und Beratungsgespräche – geleistet wurde. Zahl der Lotsinnen und Lotsen Nach einem leichten Rückgang im Jahr 2024 erhöhte s ich die Anzahl der Lots*innen im Jahr 2025 erheblich. Bei den Zahlen handelt es sich lediglich um erfasste Einsätze, die mit einer Aufwandsentschädigung für die Integrationslots*innen beglichen wurden. Da der Bedarf bei allen Integrationsagenturen deutlich höher ist als das dafür vorhandene Budget, wird ein 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Zahl der Lots*inn en Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 Datenreihen1 98 126 122 118 156 98 126 122 118 156 Anzahl der Lots*innen 2025 großer Teil der Einsätze ohne eine Aufwandsentschädigung durch die Integrationslots*innen geleistet. Zahl der Einsätze Im Jahr 2025 leisteten die Lots*innen 2.089 Einsätze. Somit ist ein geringfügiger Rückgang zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Zahlen liegen jedoch weiterhin deutlich über den Einsätzen von 2021-2022. Stundenzahl Im Jahr 2025 waren die Lots*innen 4.646,5 Stunden im Einsatz. Dies spiegelt die Entwicklung im Zusammenhang mit den Einsatzzahlen wider. 0 500 1000 1500 2000 2500 3000 Zahl der Einsätze Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 1819 1752,8 2716 2327 2089 Zahl der Einsätze 2025 0 1000 2000 3000 4000 5000 6000 Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 4303 4289,5 5728 5174,5 4646,5 Stundenzahl 2025 Anzahl der begleiteten Personen Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5.188 Personen von den Lots*innen begleitet. Dies hängt ebenso mit dem leichten Rückgang der Einsätze zusammen. Altersgruppen Im Jahr 2025 wurde das Angebot für Angelegenheiten, die Kinder betreffen, 475 mal in Anspruch genommen. 202 Begleitungen von Jugendlichen, 1.779 von Erwachsenen und 612 Senior*innen fanden statt. Im Verlauf der Jahre sind insbesondere die Einsätze; die Kinder und Jugendliche betreffen gestiegen. Sie haben sich zwischenzeitlich fast vervierfacht. Die Einsätze bei Erwachsenen liegen in einem gleichbleibenden Bereich und die Einsätze bei Senior*innen sind 2022 und 2023 leicht gestiegen und 2025 wieder ähnlich dem Wert von 2021. Dies könnte an Zugängen zur Zielgruppe liegen oder daran, dass die Einsätze der anderen Zielgruppen im Vergleich stärker gestiegen sind. Eine belegte Erklärung gibt es jedoch nicht. 0 1000 2000 3000 4000 5000 6000 7000 8000 Anzahl der begleiteten Personen Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 3662 6102 7434 6857 5188 Anzahl der begleiteten Personen 2025 0 500 1000 1500 2000 Kinder Jugendliche Erwachsene Senior*innen Jahr 2021 168 54 1030 616 Jahr 2022 783 63 1512 707 Jahr 2023 820 189 1867 859 Jahr 2024 631 246 1828 626 Jahr 2025 475 202 1779 612 Zahl der betreuten Personen nach Altersgruppen 2025 Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 Geschlecht Besonders auffällig ist, dass mehr Frauen als Männer das Angebot der Lots*innen in Anspruch nehmen: Im Jahr 2025: 1.293 Frauen im Vergleich zu 818 Män nern Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen könnte sein, dass Frauen sich vermehrt für Themen wie Arztbesuche und Schulangelegenheiten ihr er Kinder verantwortlich fühlen. Es könnte sein, dass Frauen tendenziell eher dazu neigen, Unterstützung in solchen Belangen zu suchen als Männer. Es ist jedoch wichtig zu betonen , dass dies lediglich eine Vermutung ist und es vielfältige Gründe für die beobachtete Gesch lechterverteilung geben könnte. Weitere Erhebungen und Gespräche mit den Betroffenen wären notwendig, um die genauen Hintergründe und Bedürfnisse zu verstehen und die angebotene Unterstützung entsprechend anzupassen. 5. Ausblick und Prognose für das Jahr 2026 Besorgniserregend ist auch im Jahr 2025 die Tatsach e, dass erneut hunderte von Einsätzen der Lots*innen in der Statistik nicht erfasst wurde n, da sie ohne Aufwandsentschädigung stattgefunden haben, weil die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausgereicht haben. Als Prognose wird für das Jahr 2026 aufgrund der no ch immer andauernden Kriegs- und Krisensituationen in der Welt weiterhin ein hoher Bedarf an Einsätzen durch Lots*innen in Köln erwartet. Zudem leben bereits viele Menschen in Köl n, die das Angebot wahrnehmen. Das vorhandene Budget reicht nicht aus, um den Bedarf z u decken. Dies stellt die Kooperationspartner*innen in der Planung der Einsät ze und dem Versuch, den Anfragen gerecht zu werden, immer wieder vor große Herausforderungen. Die Möglichkeit einer gleichberechtigten gesellscha ftlichen Teilhabe, der Zugang zu Bildung und dem Arbeitsmarkt sowie die Wohnraumversorgung sind entscheidende Faktoren und die Bereitstellung der strukturellen Voraussetzungen liegen in der Verantwortung der Verwaltung 0 500 1000 1500 2000 2500 Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 711 1043 1431 1308 818 1072 1984 2256 2208 1293 männlich weiblich divers und den betreffenden Institutionen und Arbeitgeber*innen. Um die bedarfsgerechte Betreuung und Beratung aller Kölner*innen sicherzustellen, wäre eine bessere interkulturelle Öffnung der Verwaltung wünschenswert. Letztere wird dabei als s tändige bedarfsorientierte Anpassung von Angeboten und Leistungen der Verwaltung in eine r sich auch durch Migration stetig verändernden Gesellschaft verstanden. Dabei wird es von entscheidender Bedeutung sein, alle Menschen - Neuzugewanderte, genauso wie Bürger *innen mit oder ohne Einwanderungsgeschichte – in die Prozesse auf dem W eg in eine postmigrantische Gesellschaft einzubinden. Die Projektbeschreibung sowie die Kontaktdaten der Kooperationspartner*innen sind dem Flyer in der Anlage 1 zu entnehmen. Näheres finden Sie auch auf der Homepage des Kommunalen Integrationszentrums . *Albanisch, Amharisch, Arabisch, Aramäisch, Bosnisc h/Serbisch/Kroatisch, Bulgarisch, Dari/Farsi/Persisch, Deutsch, Englisch, Französisch , Hindi, Italienisch, Japanisch, Kurdisch/Kurmanci, Kurdisch/Sorani , Malayalam, Marathi, (Nord)Mazedon isch, Mongolisch, Polnisch, Portugiesisch, Punjabi, Romanes, Russisch, Serbisch, Somali, Spanisch, Tamil, Tigirinya, Türkisch, Ukrainisch, Urdu, Usbekisch, Vietnamesisch
Anlage 1 - Flyer Integrationslots_innen-Projekt
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In-Haus I n t egr ations h a us e . V . Wir sind insgesamt fünf Organisationen, die ehrenamtliche Sprachmittler*innen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen betreuen. Deswegen ist es zu Beginn ggf. etwas mühsam, zu den jeweiligen Terminen eine*n passende*n Sprachmittler*in zu fi nden. Aber wir stehen in engen Kontakt miteinander, und unterstützen Sie bei der Organisation der Sprachmittlung bei den konkreten Terminen. Bitte beachten Sie: Integrationslots*innen engagieren sich ehrenamtlich. Sie sind: • keine vereidigten Dolmetscher*innen und können deshalb für keine Übersetzung rechtlich eintreten und keine Dokumente co-unterzeichnen. • können in der Regel nicht kurzfristig von heute auf morgen zu einem Termin erscheinen. Wir sind insgesamt fünf Organisationen, die ehrenamtliche Sprachmittler*innen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen betreuen. Deswegen ist es zu Beginn ggf. etwas mühsam, zu den jeweiligen Terminen eine*n passende*n Sprachmittler*in zu fi nden. Aber wir stehen in engen Kontakt miteinander, und unterstützen Sie bei der Organisation der Sprachmittlung bei den konkreten Terminen. Sprach- und Informationsmittler*innen = Integrationslots*innen vingstertreff@bz-vingst.de
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1472/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 08.06.2026
- Erstellt
- 18.05.2026 12:25