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1472/2026

Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025

Mitteilung Ausschuss 08.06.2026

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Nächste Beratung: Runder Tisch für Flüchtlingsfragen, Sitzung am 19.06.2026, TOP 5.3

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Flyer Integrationslots_innen-Projekt

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Anlage 2 - Tätigkeitsbericht 2025

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Mitteilung Ausschuss

3802 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162/3 
 
Vorlagen-Nummer 08.06.2026 
 1472/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 09.06.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 
Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 19.06.2026 
 
Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025 
Zusammenfassung in einfacher Sprache 
 
In Köln gibt es seit 2009 ein Projekt mit inzwischen fast 160 Integrationslotsinnen und Integra-
tionslotsen. Das Projekt wird mit Hilfe von fünf Integrationsagenturen umgesetzt.  
Die Lotsinnen und Lotsen begleiten Menschen, die Deutsch nicht oder nur wenig sprechen, 
beispielsweise zu Arztterminen oder zu Gesprächen in Schulen, Jugendämtern und Kitas. Die 
Lotsinnen und Lotsen kommen selbst aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Sie spre-
chen oft mehrere Sprachen.  
In 2025 gab es fast 2.100 Einsätze mit ungefähr 4.600 Stunden. Jede Agentur erhält im Jahr 
6.600 Euro von der Stadt Köln für die Einsätze der Lotsinnen und Lotsen. 
 
 
Mitteilung  
 
Der Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025 sowie der aktuelle 
Flyer werden in der Anlage 1 und 2 zur Kenntnis vorgelegt.  
 
Das Projekt Integrationslots*innen wurde im Dezember 2008 konzipiert und mit der Be-
schlussvorlage 2167/2009 umgesetzt.  
Das Projekt wird von den folgenden fünf Integrationsagenturen umgesetzt: 
 Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V., 
 Caritasverband für die Stadt Köln e.V., 
 Synagogen-Gemeinde Köln,  
 Bürgerzentrum Vingst/Vingster Treff Köln und 
 Integrationsagentur In Haus e.V. 
 
Das Projekt Integrationslots*innen übernimmt eine wichtige Brückenfunktion zwischen Neuzu-
gewanderten und Kölner Bürger*innen, indem Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse 
oder mit geringen Kenntnissen durch die Integrationslots*innen sprach- und kultursensibel zu 
folgenden Anlässen begleitet werden:  
Asylverfahrensberatung, Arzttermine, Themen rund um Wohnungsangelegenheiten sowie El-
terngespräche in Schulen, Jugendämtern und Kitas – insgesamt also in den Einsatzfeldern

2 
 
Behördenbegleitung und Beratungsgespräche. 
Die Integrationslots*innen haben selbst eine Einwanderungsgeschichte, ausreichende bilingu-
ale und bi- bzw. mehrsprachige Kenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen. So können sie 
zwischen Neuzugewanderten und den vorhandenen Dienstleistungsstrukturen (z.B. Ämtern) 
vermitteln. Sie tragen im Sinne der Verbesserung von Zugangs- und Teilhabechancen dazu 
bei, eine bestmögliche Orientierung zu fördern und das Ankommen zu erleichtern. 
Das Integrationslots*innen Projekt wird seit dem Jahr 2009 jährlich mit 33.000 Euro gefördert. 
Es wurde seinerzeit als Bestandteil des „Interkulturellen Maßnahmenprogramms“ angelegt, 
welches eine Zusammenstellung aller Maßnahmen zur Förderung der Integration, der Vielfalt 
und des interkulturellen Zusammenlebens in Köln beinhaltet. Die Fördermittel werden nach 
wie vor zu gleichen Teilen an fünf beteiligte Integrationsagenturen ausgezahlt. 
Die fachliche und soziale Kompetenz der Lots*innen wird kontinuierlich durch professionelle 
Schulung und Begleitung durch die Integrationsagenturen in Form von Gruppentreffen, Ge-
sprächen und Fortbildungen, zum Beispiel zu den Themen interkulturelle Kompetenz, Ge-
sundheitsprävention und zu rechtlichen Themen, gestärkt. 
Die Zahl der Einsätze der Integrationslots*innen belief sich im vergangenen Jahr auf 2.089.  
Insgesamt waren im Jahr 2025 156 Lots*innen mit 4.646,5 Stunden im Einsatz. Die Lots*in-
nen repräsentieren dabei 34 Sprachen. Häufig genutzte Sprachen waren hierbei Ukrainisch, 
Russisch und Arabisch.  
 
Gez. Burmester  
 
Anlagen 
Anlage 1: Flyer Integrationslots_innen-Projekt 
Anlage 2: Tätigkeitsbericht 2025

Anlage 1 - Flyer Integrationslots_innen-Projekt

1209 Zeichen

In-Haus
I n t egr ations h a us e . V .
Wir sind insgesamt fünf Organisationen, die ehrenamtliche Sprachmittler*innen mit 
unterschiedlichen Sprachkenntnissen betreuen. Deswegen ist es zu Beginn ggf. etwas mühsam, 
zu den jeweiligen Terminen eine*n passende*n Sprachmittler*in zu fi nden. Aber wir stehen in 
engen Kontakt miteinander, und unterstützen Sie bei der Organisation der Sprachmittlung bei den 
konkreten Terminen. 
Bitte beachten Sie: Integrationslots*innen engagieren sich ehrenamtlich. Sie sind:
• keine vereidigten Dolmetscher*innen und können deshalb für keine Übersetzung rechtlich eintreten und keine 
Dokumente co-unterzeichnen.
• können in der Regel nicht kurzfristig von heute auf morgen zu einem Termin erscheinen.
Wir sind insgesamt fünf Organisationen, die ehrenamtliche Sprachmittler*innen mit unterschiedlichen 
Sprachkenntnissen betreuen. Deswegen ist es zu Beginn ggf. etwas mühsam, zu den jeweiligen Terminen eine*n 
passende*n Sprachmittler*in zu fi nden. Aber wir stehen in engen Kontakt miteinander, und unterstützen Sie bei der 
Organisation der Sprachmittlung bei den konkreten Terminen.
Sprach- und
Informationsmittler*innen
= Integrationslots*innen
vingstertreff@bz-vingst.de

Anlage 2 - Tätigkeitsbericht 2025

13743 Zeichen

Tätigkeitsbericht zum Integrationslots*innen-Projekt für das Jahr 2025 
 
In diesem Tätigkeitsbericht werden die folgenden Themen behandelt und ausgewertet: 
1. Projekthistorie, Aufgaben und Ziele des Projekte s  
2. Qualifikation und Aufgaben der Lots*innen  
3. Netzwerkarbeit und Kooperationen  
4. Auswertung der Projektentwicklung 2025  
5. Ausblick und Prognose für das Jahr 2026. 
 
1. Projekthistorie, Aufgaben und Ziele des Projekte s 
Seit dem Jahr 2009 werden ehrenamtliche „Integrationslots*innen“ eingesetzt, um bei Bedarf 
Termine, beispielsweise in KiTas, Schulen oder Behö rden und Ämtern zu begleiten und 
sprachliche Unterstützung anzubieten. Die Lots*inne n erhalten dafür eine 
Aufwandsentschädigung. 
Das Projekt wird städtisch jährlich mit 33.000,- Eu ro finanziert. Die Fördermittel werden zu 
gleichen Teilen (6.600,- Euro) an folgende fünf beteiligte Integrationsagenturen ausgezahlt:  
• Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V.,  Integrationsagentur 
• Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Integratio nsagentur 
• Synagogen-Gemeinde Köln, Integrationsagentur 
• Förderungs- und Bildungsgemeinschaft Jugend- und A ltenarbeit Vingst/Ostheim e.V.  
Köln, Integrationsagentur 
• In-Haus e.V. Integrationshaus e. V. (seit 1. Oktob er 2020), zuvor Deutsches Rotes 
Kreuz, Integrationsagentur 
 
Ziel des Projekts ist es, zu besseren Teilhabemögli chkeiten für alle Menschen mit 
internationaler Familiengeschichte beizutragen und sprachliche Barrieren abzubauen, 
unabhängig von Herkunft, geschlechtlichen Identität, Hautfarbe und Religion.  
Inwieweit diese Teilhabe- und Chancengleichheit gel ingt, hängt davon ab, ob eine 
Stadtgesellschaft mit ihren Institutionen wie Schul en, Behörden, Vereinen und Unternehmen 
offen für die Vielfalt ihrer Einwohner*innen ist un d ob gleichzeitig Zugewanderte, die 
vorhandenen Angebote kennen und nutzen. Die Anzahl der Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte in Köln steigt; mehr als jede vierte Person – und damit mehr als 43 % aller 
Kölner*innen - hat eine Einwanderungsgeschichte. Qu elle: 
Statistik Bevölkerung in Köln - 
Stadt Köln  . 
 
2. Qualifikation und Aufgaben der Lots*innen 
Im Rahmen der vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen übernimmt das Projekt der 
Integrationslots*innen eine wichtige Brückenfunktio n, insbesondere im Bereich Sprache, 
zwischen Neuzugewanderten und Menschen mit Unterstützungsbedarf in der Kommunikation 
mit Behörden und weiteren Institutionen, wie KiTa und Schule.  
Die Integrationslots*innen haben selbst eine Migrat ionsgeschichte, ausreichende bilinguale 
oder mehrsprachige Kenntnisse sowie interkulturelle  Kompetenzen und können zwischen 
Neuzugewanderten und den vorhandenen Dienstleistung sstrukturen vermitteln und 
unterstützen, um Integration im Sinne der Verbesserung von Zugangs- und Teilhabechancen 
zielgerichtet zu fördern.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts stellt die A us- und Fortbildung sowie Stärkung der 
Lots*innen dar. Schulungsthemen beinhalteten zuletz t Aspekte wie „Empowerment“, 
Erweiterung der Sprachmittlung für den Medizinische n Bereich und Neuigkeiten und 
Änderungen in Bezug auf Wohngeld- oder Sozialleistu ngsanträge. Themen mit 
wiederkehrendem Schulungsbedarf sind Konfliktmanagement, interkulturelle Kompetenz und 
Mediation, Bürgergeld und Änderungen bei Anträgen s owie Aktualisierungen beispielsweise 
im Asylbewerberleistungsgesetz.  
 
Ein kontinuierlicher Austausch zwischen neuen und e rfahrenen Lots*innen findet statt, um 
gegenseitiges Lernen und Wissenstransfer zu fördern  und sich bestmöglich auf die sich 
wandelnden Anforderungen und Herausforderungen vorz ubereiten. Die Qualifizierungen 
werden in Absprache mit der Koordination gleichmäßi g von den beteiligten 
Integrationsagenturen organisiert und durchgeführt. 
 
Auch im Jahr 2025 stand die gezielte Unterstützung von Zugewanderten Menschen im 
Mittelpunkt der Arbeit der Lots*innen. Aufgrund der  anhaltenden Fluchtbewegungen in den 
letzten Jahren, lag der Fokus auf geflüchtete Mensc hen vor allem aus Ländern wie Syrien, 
Afghanistan, Irak und verschiedenen afrikanischer S taaten. Mit dem Ausbruch des Ukraine-
Kriegs im Februar 2022 hatte sich die Zielgruppe entsprechend erweitert. 
Aufgrund dieser Entwicklungen erlebten die Integrat ionslots*innen eine Verschiebung der 
Themen und eine Neuausrichtung der Unterstützungsle istungen. Durch hervorragende 
Netzwerke, aufgebaute Strukturen und bestehende Kon takte der Lots*innen konnte das 
Ankommen der Menschen in Köln deutlich erleichtert werden.  
Durch den Einsatz bei Gruppenangeboten gelingt es, Menschen mit geringen deutschen 
Sprachkenntnissen einzubinden und Hemmschwellen und  Ängste zur Teilnahme an 
Angeboten abzubauen. Die Lots*innen vermitteln Sich erheit, so dass es Teilnehmenden 
leichter fällt, Angebote im Bezirk oder der Stadt wahrzunehmen. 
Die Beratungseinsätze der Lots*innen - sowohl in Präsenz, als auch telefonisch und/oder per 
Mail - machten den Großteil der Unterstützungsleist ungen aus. Zudem wurden gemeinsam 
Schriftstücke von Behörden übersetzt, beim Ausfülle n von Formularen geholfen und die dort 
aufgeführten Informationen weitervermittelt.  
 
3. Netzwerkarbeit und Kooperationen 
Die bestehenden Vernetzungen, insbesondere die Verbindung zwischen den fünf Agenturen, 
spielen eine entscheidende Rolle in der effektiven und dynamisch angepassten Arbeitsweise. 
Die regelmäßigen Quartalsarbeitskreise zwischen der  Verwaltung und den 
Projektkoordinator*innen tragen dazu bei, einen for tlaufenden Informationsaustausch 
sicherzustellen und bieten eine strukturierte Platt form für den Dialog. Durch diese 
regelmäßigen Treffen können Prozesse optimiert, Ent wicklungen besprochen und 
Maßnahmen entsprechend der sich ändernden Anforderungen koordiniert werden.  
 
Es gilt, die Bedürfnisse der Klient*innen in Bereic hen wie Unterkunft, Wohnung, 
Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Integration zu berücksichtigen. 
Herausforderungen treten beispielsweise bei unvorhe rsehbaren Ereignissen, wie dem 
plötzlichen Anstieg der Zuwanderungszahlen (z.B. au fgrund von Flucht) oder spezifischen

Bedürfnissen bestimmter Gruppen auf. Daher erforder t die Koordination ein flexibles und 
anpassungsfähiges Vorgehen, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. 
 
4. Auswertung der Projektentwicklung 2025 
Im Jahr 2025 waren bei den Beratungs- und Unterstüt zungsaktivitäten die am häufigsten 
eingesetzten Sprachen Ukrainisch, Russisch und Arabisch.  
Insbesondere die hohe Nachfrage nach den Sprachen U krainisch und Russisch ist auf den 
Ausbruch des Ukrainekrieges im Februar 2022 zurückzuführen.  
Insgesamt konnten Einsätze in 34 Sprachen* durchgef ührt werden. Für die Sprachen 
Albanisch, Bengali, Bulgarisch, Chinesisch und Romanes (alternativ Rumänisch) konnte nicht 
immer ein*e Integrationslots*in bereitgestellt werden.  
Die fehlende Verfügbarkeit von Integrationslots*innen für die genannten Sprachen führt dazu, 
dass verstärkt Anfragen zu diesen Sprachen bei Vern etzungstreffen und 
Informationsveranstaltungen gestellt werden. Die Agenturen sind bemüht Lots*innen für diese 
Sprachen zu finden.  
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die überwiegende Anzahl der Einsatzstunden in 
den Bereichen der Asylverfahrensberatung, bei Arztterminen, Themen rund um 
Wohnungsangelegenheiten sowie Elterngespräche in Schulen, Jugendämter und Kitas – 
insgesamt also in den Einsatzfeldern Behördenbegleitung und Beratungsgespräche – 
geleistet wurde.  
 
Zahl der Lotsinnen und Lotsen 
Nach einem leichten Rückgang im Jahr 2024 erhöhte s ich die Anzahl der Lots*innen im Jahr 
2025 erheblich. 
 
 
 
Bei den Zahlen handelt es sich lediglich um erfasste Einsätze, die mit einer 
Aufwandsentschädigung für die Integrationslots*innen beglichen wurden. Da der Bedarf bei 
allen Integrationsagenturen deutlich höher ist als das dafür vorhandene Budget, wird ein 
0% 
10% 
20% 
30% 
40% 
50% 
60% 
70% 
80% 
90% 
100% 
Zahl der 
Lots*inn 
en 
Jahr 
2021 
Jahr 
2022 
Jahr 
2023 
Jahr 
2024 
Jahr 
2025 
Datenreihen1 98 126 122 118 156 
98 126 122 118 156 
Anzahl der Lots*innen 2025

großer Teil der Einsätze ohne eine Aufwandsentschädigung durch die Integrationslots*innen 
geleistet. 
 
 
Zahl der Einsätze 
Im Jahr 2025 leisteten die Lots*innen 2.089 Einsätze. Somit ist ein geringfügiger Rückgang 
zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Zahlen liegen jedoch weiterhin deutlich über den Einsätzen 
von 2021-2022.  
 
 
 
Stundenzahl 
Im Jahr 2025 waren die Lots*innen 4.646,5 Stunden im Einsatz. Dies spiegelt die 
Entwicklung im Zusammenhang mit den Einsatzzahlen wider. 
 
 
0
500 
1000 
1500 
2000 
2500 
3000 
Zahl der 
Einsätze 
Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 
1819 1752,8 
2716 
2327 
2089 
Zahl der Einsätze 2025  
0
1000 
2000 
3000 
4000 
5000 
6000 
Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 
4303 4289,5 
5728 
5174,5 
4646,5 
Stundenzahl 2025

Anzahl der begleiteten Personen 
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5.188 Personen von den Lots*innen begleitet. Dies hängt 
ebenso mit dem leichten Rückgang der Einsätze zusammen. 
 
 
 
 
Altersgruppen 
Im Jahr 2025 wurde das Angebot für Angelegenheiten, die Kinder betreffen, 475 mal in 
Anspruch genommen. 202 Begleitungen von Jugendlichen, 1.779 von Erwachsenen und 612 
Senior*innen fanden statt. Im Verlauf der Jahre sind insbesondere die Einsätze; die Kinder 
und Jugendliche betreffen gestiegen. Sie haben sich zwischenzeitlich fast vervierfacht. Die 
Einsätze bei Erwachsenen liegen in einem gleichbleibenden Bereich und die Einsätze bei 
Senior*innen sind 2022 und 2023 leicht gestiegen und 2025 wieder ähnlich dem Wert von 
2021. Dies könnte an Zugängen zur Zielgruppe liegen oder daran, dass die Einsätze der 
anderen Zielgruppen im Vergleich stärker gestiegen sind. Eine belegte Erklärung gibt es 
jedoch nicht. 
 
0
1000 
2000 
3000 
4000 
5000 
6000 
7000 
8000 
Anzahl der begleiteten Personen Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 
3662 
6102 
7434 
6857 
5188 
Anzahl der begleiteten Personen 2025 
0
500 
1000 
1500 
2000 
Kinder Jugendliche Erwachsene Senior*innen 
Jahr 2021 168 54 1030 616 
Jahr 2022 783 63 1512 707 
Jahr 2023 820 189 1867 859 
Jahr 2024 631 246 1828 626 
Jahr 2025 475 202 1779 612 
Zahl der betreuten Personen nach Altersgruppen 
2025  
Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025

Geschlecht 
Besonders auffällig ist, dass mehr Frauen als Männer das Angebot der Lots*innen in 
Anspruch nehmen:  
Im Jahr 2025:  1.293 Frauen im Vergleich zu 818 Män nern 
 
 
 
Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen könnte sein, dass Frauen sich vermehrt für 
Themen wie Arztbesuche und Schulangelegenheiten ihr er Kinder verantwortlich fühlen. Es 
könnte sein, dass Frauen tendenziell eher dazu neigen, Unterstützung in solchen Belangen zu 
suchen als Männer. Es ist jedoch wichtig zu betonen , dass dies lediglich eine Vermutung ist 
und es vielfältige Gründe für die beobachtete Gesch lechterverteilung geben könnte. Weitere 
Erhebungen und Gespräche mit den Betroffenen wären notwendig, um die genauen 
Hintergründe und Bedürfnisse zu verstehen und die angebotene Unterstützung entsprechend 
anzupassen. 
 
 
5. Ausblick und Prognose für das Jahr 2026 
Besorgniserregend ist auch im Jahr 2025 die Tatsach e, dass erneut hunderte von Einsätzen 
der Lots*innen in der Statistik nicht erfasst wurde n, da sie ohne Aufwandsentschädigung 
stattgefunden haben, weil die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausgereicht haben.  
Als Prognose wird für das Jahr 2026 aufgrund der no ch immer andauernden Kriegs- und 
Krisensituationen in der Welt weiterhin ein hoher Bedarf an Einsätzen durch Lots*innen in Köln 
erwartet. Zudem leben bereits viele Menschen in Köl n, die das Angebot wahrnehmen. Das 
vorhandene Budget reicht nicht aus, um den Bedarf z u decken. Dies stellt die 
Kooperationspartner*innen in der Planung der Einsät ze und dem Versuch, den Anfragen 
gerecht zu werden, immer wieder vor große Herausforderungen. 
 
Die Möglichkeit einer gleichberechtigten gesellscha ftlichen Teilhabe, der Zugang zu Bildung 
und dem Arbeitsmarkt sowie die Wohnraumversorgung sind entscheidende Faktoren und die 
Bereitstellung der strukturellen Voraussetzungen liegen in der Verantwortung der Verwaltung 
0
500 
1000 
1500 
2000 
2500 
Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 
711 
1043 
1431 1308 
818 
1072 
1984 
2256 2208 
1293 
männlich weiblich divers

und den betreffenden Institutionen und Arbeitgeber*innen. Um die bedarfsgerechte Betreuung 
und Beratung aller Kölner*innen sicherzustellen, wäre eine bessere interkulturelle Öffnung der 
Verwaltung wünschenswert. Letztere wird dabei als s tändige bedarfsorientierte Anpassung 
von Angeboten und Leistungen der Verwaltung in eine r sich auch durch Migration stetig 
verändernden Gesellschaft verstanden. Dabei wird es  von entscheidender Bedeutung sein, 
alle Menschen - Neuzugewanderte, genauso wie Bürger *innen mit oder ohne 
Einwanderungsgeschichte – in die Prozesse auf dem W eg in eine postmigrantische 
Gesellschaft einzubinden. 
 
Die Projektbeschreibung sowie die Kontaktdaten der Kooperationspartner*innen sind dem 
Flyer in der Anlage 1 zu entnehmen. Näheres finden Sie auch auf der Homepage des 
Kommunalen Integrationszentrums .  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
*Albanisch, Amharisch, Arabisch, Aramäisch, Bosnisc h/Serbisch/Kroatisch, Bulgarisch, 
Dari/Farsi/Persisch, Deutsch, Englisch, Französisch , Hindi, Italienisch, Japanisch, Kurdisch/Kurmanci,  
Kurdisch/Sorani , Malayalam, Marathi, (Nord)Mazedon isch, Mongolisch, Polnisch, Portugiesisch, 
Punjabi, Romanes, Russisch, Serbisch, Somali, Spanisch, Tamil, Tigirinya, Türkisch, Ukrainisch, Urdu, 
Usbekisch, Vietnamesisch

Beratungsverlauf (3)

09.06.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 5.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
11.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.3.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.06.2026 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen
TOP 5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1472/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
08.06.2026
Erstellt
18.05.2026 12:25