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3295/2022

Klimaschutzkooperation mit der TH Köln

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 22.11.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 26.01.2023, TOP 1.1.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4137 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
Vorlagen-Nummer 22.11.2022 
 3295/2022 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 24.11.2022 
 
Klimaschutzkooperation mit der TH Köln 
Die FDP-Fraktion bittet die Verwaltung um Auskunft zur Klimaschutzkooperation mit der TH Köln 
(AN/1667/2022).  
 
Die Verwaltung beantwortet die Fragen wie folgt: 
1. Wieviel Studierende haben von dem Angebot Gebrauch gemacht, Praxissemester, Masterpro-
jekte oder Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln durchzuführen? 
Insgesamt wurden in 2021 12 Studierende in zwei Projekten betreut. 
2. Inwieweit sind die erstellten Kataster und die mit Studierenden durchgeführten Arbeiten für 
Politik und Öffentlichkeit zugänglich? 
Die erbrachten Prüfungsleistungen in Form der Projektberichte werden nicht veröffentlicht. Die erarbei-
ten Kartengrundlagen mit den entsprechenden Daten sind derzeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. 
Die Daten werden im Rahmen der Veröffentlichung der weiterentwickelten strategischen Energiepla-
nung, die aktuell in Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleisterkonsortium (Hamburg Institut 
GmbH, Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. München, Averdung Ingenieursgesellschaft) zur Auf-
stellung der kommunalen Wärmeplanung weiterentwickelt wird, zum Ende des 1. Quartals 2023 veröf-
fentlicht 
3. Die Klimastrategie der Stadt Köln wird in der politischen Wahrnehmung stark von den Gutach-
tern von Gertec und Wuppertal Institut dominiert. Welche Rolle spielen TH Köln (CIRE) und Uni-
versität zu Köln (z. B. Energiewirtschaftliches Forschungsinstitut) mit ihrer großen Zahl an orts-
kundigen Studierenden bei der Konzeption der Energiewende in Köln und welche Rolle können 
sie in der Zukunft spielen? 
Die TH Köln und die Universität zu Köln sind über die Projektgruppen des Klimarats mit mehreren Ver-
treter*innen Teil des Prozesses. Die Ergebnisse der Studienarbeiten wurden bei der Klimaneutralitäts-
strategie dahingehend berücksichtigt, dass auf die Potentialerhebungen der Studierenden zurückgegrif-
fen und diese nach Validierung weiter verarbeitet wurden. 
4. Der Text von Prof. Stadler spricht von „unbegrenzten Möglichkeiten der Energiespeicherung“: 
Wie haben sich die Kapazitäten der Energiespeicherung in Köln (soweit der stadteigenen Rheini-
schen Netzgesellschaft bekannt) in den letzten Jahren entwickelt? 
Die RheinEnergie AG hat hierzu die nachfolgende Auswertung zu den Batteriespeichern in Köln (Stand 
Markstammdatenregister 08/2022) zugeliefert. 
Batteriespeicher in Köln 
Typ Nettonennleistung in kWel. 
Lithium-Batterie 6.540

2 
 
Sonstige Batterie 527 
Gesamt 7.067 
  Nach Inbetriebnahmejahr Nettonennleistung in kWel. 
2007 bis 2018 960 
2019 525 
2020 1.199 
2021 2.571 
2022 1.812 
Gesamt 7.067 
 
Obgleich für das laufende Jahr 2022 erst zwei Drittel erfasst sind, kann man seit 2020 einen klaren Zu-
wachs an Batteriespeichern erkennen, der Ende dieses Jahres bei 8 MWel liegen könnte. Bei einem 
unterstellten Verhältnis von 1:1 zwischen Leistung und Kapazität entspräche dies einer Kapazität von 8 
MWhel. 
Zum Vergleich die thermischen Kapazitäten der Fernwärmespeicher der RheinEnergie: 
Standort Niehl 25.000 m3 bzw. rd. 500 MWhth. 
Standort Merheim (geplant) 3.000 m3 bzw. rd. 100 MWhth. 
5. Wie haben sich die für Energieerzeugung und Energiespeicher abgeflossenen Fördermittel 
(Stadt Köln und Rheinenergie) entwickelt und wie viele Anträge auf Förderung von Energieerzeu-
gungsanlagen und Energiespeichern (Anzahl, Leistung, Speicherkapazität) liegen der Verwaltung 
noch zur Bearbeitung vor? 
Am 01.04.2022 ist das neue Förderprogramm „Gebäudesanierung und Erneuerbare Energien – klima-
freundliches Wohnen“ in Kraft getreten. 
Das neue Förderprogramm wurde gut angenommen. Bis zum 31.10.2022 wurden 3.036 Anträge gestellt. 
Rund 85 Prozent (2536 Anträge) davon beziehen sich auf Photovoltaik-Anlagen, entsprechende Batte-
riespeicher-Lösungen sowie Steckersolargeräte. 
Die RheinEnergie AG teilt mit, dass von dort aus keine Fördermittel vergeben wurden. 
 
Gez. Wolfgramm

Beratungsverlauf (1)

26.01.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3295/2022
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
22.11.2022
Erstellt
06.10.2022 18:00