AN/1103/2020
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr. Nachhaltige Wohnungsunternehmen
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Sachstandsbericht BV
9842 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
/
Dez. VIII/57
Vorlagen-Nummer
AN/1103/2020
Stand: 03.08.2022
Sachstandsbericht
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr. Nachhaltige Wohnungsunternehmen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld fordert die Verwaltung auf, zeitnah Gespräche mit der GAG und der
WSK aufzunehmen, um die folgenden Maßnahmen für im Stadtbezirk befindliche Immobilien der bei-
den Unternehmen zu prüfen bzw. umzusetzen.
· Umsetzung des Beschlusses „Essbares Ehrenfeld“ der Bezirksvertretung Ehrenfeld und des
darauf aufbauenden Beschlusses des Rats der Stadt Köln „Essbare Stadt“
· Deutliche Verringerung der Mähfrequenz auf allen Grünflächen und großflächige Umgestal-
tung der Grünflächen zu insektenfreundlichen Grünflächen
· Installation von vogelfreundlichen Fassadenelementen
· Teilnahme am Förderprogramm „Grün hoch drei“ der Stadt Köln und verstärkte Fassaden und
Dachbegrünung
· Einführung der Biotonne
· Nutzung von Regenwasser und Anlage von Regenwasserzisternen für die Bewässerung der
Grünflächen (Nutzung von Regenwasser schließt die Bewässerung von Grünflächen sowie die
Nutzung in den hauseigenen Wasserkreisläufen ein; außerdem soll Mieter*innen die Möglich-
keit gegeben werden die Grünflächen und vor allem Bäume zu bewässern)
· Installation von Photovoltaik-Anlagen und Angebot der Partizipation durch die Mieter*innen
· Einrichtung von Radnadeln und Umwidmung von Parkplätzen (sofern im Eigentum der Unter-
nehmen) für Fahrräder und Radanhänger
· Einsetzung einer Nachhaltigkeitsmanagerin für die im Stadtbezirk befindlichen Immobilien der
beiden Unternehmen
Die Verwaltung soll noch in diesem Jahr der Bezirksvertretung über die Gespräche berichten.
Status X in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
2
Im Nachgang zu diesem Beschluss hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz die beiden an-
gesprochenen Wohnungsbaukonzerne (GAG, WSK) angeschrieben und Gespräche geführt, um die
Beschlusspunkte und deren Umsetzungsstand zu diskutieren.
Verabredet wurde im Nachgang zu diesen Gesprächen konkrete Umsetzungsstände an das Amt für
Umwelt- und Verbraucherschutz zu liefern. Darüber hinaus sollten Ortstermine stattfinden. Leider
konnte dies pandemiebedingt nur teilweise realisiert werden.
Nächste Schritte:
Finale Abfrage bei den beiden Wohnungsbaugesellschaften zu den Umsetzungsständen zum Ende
des ersten Quartals.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Ende des ersten Quartals 2022!
3
Sachstandsbericht 2022:
Die Gespräche mit der GAG und der WSK zeigen den Sachstand der nachfolgenden Maßnahmen für
die im Stadtbezirk befindlichen Immobilien der beiden Unternehmen auf.
-Umsetzung des Beschlusses „Essbares Ehrenfeld“ der Bezirksvertretung Ehrenfeld und des
darauf aufbauenden Beschlusses des Rates der Stadt Köln „Essbare Stadt“
In den Außenanlagen der GAG-Quartiere wurden die Pflanzungen von Obstbäumen und Obstgehöl-
zen bereits realisiert. Aus Sicherheitsgründen werden diese jedoch nicht in unmittelbarer Nähe zu
befestigten Wegen und Spielplätzen gepflanzt (Fallobst/Wespen). Auch Gemüse- und Kräuterbeete
sind bereits angelegt.
Im Zuge des Neubauprojektes im Grünen Weg wurde beispielhaft ein Obsthain realisiert und informel-
le Radwege angelegt. Kräuterführungen werden angeboten.
In zahlreichen GAG-Quartieren wird in Kooperation mit Querwaldein e.V. „Urban Gardening“ angebo-
ten. GartenClubs sind installiert und mit geführten Angeboten wird zur Kinder- und Umweltbildung
beigetragen.
Die WSK hat bislang keine Maßnahmen zu Essbares Ehrenfeld umgesetzt.
-Deutliche Verringerung der Mähfrequenz auf allen Grünflächen und großflächige Umgestal-
tung der Grünfläche zu insektenfreundlichen Grünflächen
In den GAG-Quartieren befinden sich in Ehrenfeld rund 200.000 m² Rasenflächen und 68.000 m²
Gehölzflächen. Das Mähen und Pflege der Flächen erfolgt in zeitlichen Abständen durch Fachfirmen.
Die Rasenhöhe beträgt beim Mulchschnitt maximal 10 cm und wirkt wie ein Dünger und der Boden
trocknet im Hochsommer nicht so schnell aus.
Die Mähfrequenz ergibt sich dabei insbesondere anhand der jeweils vorherrschenden Witterungsbe-
dingungen.
In Teilbereichen sind Wildwiesen geplant und umgesetzt. Auch Ökoinseln ohne Eingriff des Men-
schen funktionieren dauerhaft und eigenständig.
Außenanlagen sowie im Zuge der Großsanierungen der Wohngebäude der WSK werden nachhalti-
gen Bepflanzungs- und Pflegekonzepte zugeführt. Die Umsetzung erfolgt für die Objekte Weinsberg-
straße/Melatengürtel in 2024.
-Installation von vogelfreundlichen Fassadenelementen
GAG: Das Artenschutzgutachten ist Bestandteil der Bauantragsunterlagen. Der relevante Reflekti-
onsgrad wird vom Bauaufsichtsamt in der Baugenehmigung vorgegeben. Großformatige Fensterele-
mente werden im Neubaubereich nicht realisiert.
Nisthilfen unterliegen der Einzelfallprüfung und eine Zusammenarbeit mit dem NABU ist gewährleis-
tet. Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse werden in das Wärmeverbundmaterial integriert.
-Teilnahme am Förderprogramm „GRÜN hoch 3“ und verstärkte Fassaden- und Dachbegrü-
nung
GAG: Grundsätzlich wird eine mögliche Begrünung von Dachflächen sowohl bei Instandhaltungspro-
jekten als auch auf Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen geprüft. Für Ehrenfeld werden Dach-
begrünungen in der Stolberger Straße/Linnicher Straße sowie Nußbaumerstraße geprüft. Beim Neu-
bauvorhaben Rochusplatz wurden Gründächer ausgeführt.
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Bereits 14000 m² Flachdachflächen des GAG-Bestandes im Bezirk Ehrenfeld besitzen eine Dachbe-
grünung. Weitere 70000 m² Flächen können im Zuge einer Instandsetzungsmaßnahme auf ihr Poten-
tial geprüft werden. Aus statischer Sicht werden jedoch nicht alle Dächer für eine Begrünung zur Ver-
fügung stehen.
Im Einzelfall ist zu entscheiden, ob eine Dachbegrünung einer Realisierung einer Photovoltaikanlage
entgegensteht bzw. eine Kombination aus beidem möglich ist.
Bei Maßnahmen zur Fassadenbegrünung verhält es sich ähnlich. Fassadenbegrünungen sind ge-
plant, Anträge sind gestellt. An denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Fassadenbegrünung nicht
möglich.
Im Quartier Ehrenfeld West sind Außenanlagenflächen in den Innenhöfen neu angelegt worden.
WSK: Die Fassadenseite der Weinsbergstraße wird eine Begrünung erhalten.
-Einführung der Biotonne
GAG: In Zusammenarbeit mit der AWB wird erarbeitet, in welchen Quartieren und Gebäudestrukturen
Biotonnen sinnvoll eingesetzt werden können.
WSK: Umsetzungspläne befinden sich in der Prüfung.
-Nutzung von Regenwasser und Anlage von Regenwasserzisternen für die Bewässerung der
Grünflächen (Nutzung von Regenwasser schließt die Bewässerung von Grünflächen sowie die
Nutzung in dem hauseigenen Wasserkreisläufen ein; außerdem soll Mieter*innen die Möglich-
keit gegeben werden, die Grünflächen und vor allem Bäume zu bewässern)
GAG: Regenwasserzisternen sollen in der künftigen Neubau-/Modernisierungs- und Instandset-
zungsplanung stets geprüft werden. Als konträr erweisen sich meist Platzangebote. Im Bereich Eh-
renfeld (Erlenweg) wurde eine Zisternenanlage geplant und in Kürze errichtet.
Darüber hinaus wurde das Projekt „Baumpatenschaften“ ins Leben gerufen und wird gut angenom-
men. Mieter*innen versorgen die Bäume in Trockenperioden.
Die Nutzung des Regenwassers in den hauseigenen Kreislauf wird als hygienisch risikobehaftet an-
gesehen und nicht weiterverfolgt.
-Installation von Photovoltaik-Anlagen und Angebot der Partizipation durch die Mieter*innen
GAG: Im Bereich Ehrenfeld werden seit dem Jahr 2009 insgesamt 14 Photovoltaikanlagen mit einer
Gesamtleistung von 310 kWp betrieben. Die 14 Anlagen dienen der Netzeinspeisung.
Im Rahmen des GAG internen Projektes „Klima 2050“ sind die Dachflächen untersucht worden und
es wurde entschieden, auf möglichst allen der im Bestand der GAG befindlichen Dächern PV nachzu-
rüsten.
Im Quartier Ehrenfeld stehen insgesamt 160000 m² Dachfläche. In der Potentialanalyse reduzierte
sich die Gesamtfläche auf 33000 m², verteilt auf 56 Gebäudekomplexe. Ausschlusskriterien: Denk-
malschutz, bereits vorhandene PV-Anlagen, ungeeignete Dachflächen. Das maximale Potenzial be-
trägt ca. 2200 kWp bzw. 3600 kWp bei Belegung auch der nach Norden ausgerichteten Dächer.
Die Errichtung der PV-Anlagen fällt in den Zuständigkeitsbereich der GAG Servicegesellschaft mbH,
die größte Mieterstromanbieterin in NRW ist.
WSK: Avisiert ist im kommenden Jahr, Photovoltaik-Anlagen zu installieren im Mieterstrommodell mit
einer voraussichtlichen Leistung von 40 bis 50 kWp.
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-Einrichtung von Radnadeln und Umwidmung von Parkplätzen (sofern im Eigentum der Unter-
nehmen) für Fahrräder und Radanhänger
GAG: Der zunehmende Bedarf nach Abstellmöglichkeiten bildet sich mit der Mieterbefragung ab.
Sukzessive werden in den kommenden Jahren Fahrradhäuschen in den Freianlagen errichtet. Hierbei
sind auch Umwidmungen von Stellplätzen nötig, die mit der Bauaufsicht abzustimmen sind.
Bei Neuplanungen werden die baurechtlichen Anforderungen mitberücksichtigt.
WSK: Im Quartier werden unter der Pergola zwei Fahrradräume mit Platz für ca. 50 Fahrräder errich-
tet. Dort werden Fahrradständer vorgesehen. Eine Umwidmung von Parkplätzen ist nicht geplant.
-Einsetzung einer Nachhaltigkeitsmanagerin für die im Stadtbezirk befindlichen Immobilien der
beiden Unternehmen
GAG: Ab dem Jahr 2016 erstellt die GAG einen Nachhaltigkeitsbericht, der sich jedoch nicht auf die
einzelnen Stadtbezirke herunterbrechen lässt. Seit 2022 ist ein „Nachhaltigkeitsboard“ bestehend aus
5 Nachhaltigkeitsbeauftragten implementiert. Alle Nachhaltigkeitsthemen der GAG werden von den 5
Mitarbeiter*innen bearbeitet.
Status in Bearbeitung
X erledigt
Antrag nach § 3 (Grüne BV4)
3941 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Josef Wirges
Im Hause
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Rathaus
50667 Köln
Eingang beim Bezirksbürgermeister:
AN/1103/2020
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 07.09.2020
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr. Nachhaltige Wohnungsunternehmen
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN bittet folgenden Antrag auf die Tagesordnung
der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 07.09.2020 zu setzen.
Beschluss
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld fordert di e Verwaltung auf, zeitnah Gespräche
mit der GAG und der WSK aufzunehmen, um die folgenden Maßnahmen für im
Stadtbezirk befindliche Immobilien der beiden Unternehmen zu prüfen bzw.
umzusetzen.
Umsetzung des Beschlusses „Essbares Ehrenfeld“ der
Bezirksvertretung Ehrenfeld und des darauf aufbauenden Beschlusses
des Rats der Stadt Köln „Essbare Stadt“
Deutliche Verringerung der Mähfrequenz auf allen Grünflächen und
großflächige Umgestaltung der Grünflächen zu insektenfreundlichen
Grünflächen
Installation von vogelfreundlichen Fassadenelementen
Teilnahme am Förderprogramm „Grün hoch drei“ der Stadt Köln und
verstärkte Fassaden und Dachbegrünung
Einführung der Biotonne
Nutzung von Regenwasser und Anlage von Regenwasserzisternen für
die Bewässerung der Grünflächen (Nutzung von
Regenwasser schließt die Bewässerung von
Grünflächen sowie die Nutzung in den
hauseigenen Wasserkreisläufen ein; außerdem
soll Mieter*innen die Möglichkeit gegeben
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Bezirksvertretung Köln-Ehrenfeld
Ehrenfeld - Neuehrenfeld - Bickendorf/
Ossendorf - Bocklemünd-Mengenich -
Vogelsang
Bezirksrathaus Ehrenfeld
Venloer Str. 419-421
50825 Köln
Tel./Fax: 0221/22194-309
Email: gruene-bv4@stadt-koeln.de
www.gruenekoeln.de/Bezirk4
clasen@netcologne.de
- 2 -
werden die Grünflächen und vor allem Bäume zu bewässern)
Installation von Photovoltaik-Anlagen und Angebot der Partizipation
durch die Mieter*innen
Einrichtung von Radnadeln und Umwidmung von Parkplätzen (sofern im
Eigentum der Unternehmen) für Fahrräder und Radanhänger
Einsetzung einer Nachhaltigkeitsmanagerin für die im Stadtb ezirk
befindlichen Immobilien der beiden Unternehmen
Die Verwaltung soll noch in diesem Jahr der Bezirksvertretung über die
Gespräche berichten.
Begründung
GAG und WSK sind wichtige Wohnungseigentümer im Stadtbezirk, die vielen
Ehrenfelder*innen gute un d günstige Wohnungen zur Verfügung stellen. Beide
Unternehmen befinden sich (z. T. mehrheitlich) im Besitz der Stadt Köln.
Dementsprechend sollten auch und ganz besonders stadteigene Unternehmen die
Beschlüsse des Rates der Stadt und der Bezirksvertretung Ehrenfeld nicht nur zur
Kenntnis nehmen, sondern auch umsetzen. Dies gilt besonders nach Ausrufung des
Klimanotstands durch die Stadt Köln. Beide Unternehmen besitzen bedeutende
Flächen und eine bedeutende Anzahl von Wohnungen im Bezirk Ehrenfeld und
prägen so nicht nur die Lebensrealität vieler Ehrenfelder*innen, sondern auch die
direkte Umweltsituation im Veedel und sind für die Erreichung der Klimaschutzziele
unerlässlich. Wenn sich die stadteigenen Unternehmen im Bezirk nicht entschieden
für die Klimafo lgenbewältigung, den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz
der Umwelt einsetzen, werden diese Ziele nicht erreicht werden. Der
Bezirksvertretung Ehrenfeld ist bewusst, dass nicht alle Maßnahmen im gleichen
Umfang in allen Immobilien umgesetzt werden k önnen, allerdings sind einige
Maßnahmen wie z. B. die Verringerung der Mahdfrequenz oder die Einführung der
Biotonne in der Rosenhofsiedlung sofort und unkompliziert umsetzbar.
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende Frank Jablonski, stv. Fraktionsvorsitzender
Sachstandsbericht BV (Stand 13.01.2022)
2555 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VIII/57
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Vorlagen-Nummer
AN/1103/2020
Stand: 13.01.2022
Sachstandsbericht
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betr. Nachhaltige Wohnungsunternehmen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld fordert die Verwaltung auf, zeitnah Gespräche mit der GAG und der
WSK aufzunehmen, um die folgenden Maßnahmen für im Stadtbezirk befindliche Immobilien der bei-
den Unternehmen zu prüfen bzw. umzusetzen.
· Umsetzung des Beschlusses „Essbares Ehrenfeld“ der Bezirksvertretung Ehrenfeld und des
darauf aufbauenden Beschlusses des Rats der Stadt Köln „Essbare Stadt“
· Deutliche Verringerung der Mähfrequenz auf allen Grünflächen und großflächige Umgestal-
tung der Grünflächen zu insektenfreundlichen Grünflächen
· Installation von vogelfreundlichen Fassadenelementen
· Teilnahme am Förderprogramm „Grün hoch drei“ der Stadt Köln und verstärkte Fassaden und
Dachbegrünung
· Einführung der Biotonne
· Nutzung von Regenwasser und Anlage von Regenwasserzisternen für die Bewässerung der
Grünflächen (Nutzung von Regenwasser schließt die Bewässerung von Grünflächen sowie die
Nutzung in den hauseigenen Wasserkreisläufen ein; außerdem soll Mieter*innen die Möglich-
keit gegeben werden die Grünflächen und vor allem Bäume zu bewässern)
· Installation von Photovoltaik-Anlagen und Angebot der Partizipation durch die Mieter*innen
· Einrichtung von Radnadeln und Umwidmung von Parkplätzen (sofern im Eigentum der Unter-
nehmen) für Fahrräder und Radanhänger
· Einsetzung einer Nachhaltigkeitsmanagerin für die im Stadtbezirk befindlichen Immobilien der
beiden Unternehmen
Die Verwaltung soll noch in diesem Jahr der Bezirksvertretung über die Gespräche berichten.
Status X in Bearbeitung
erledigt
2
Aktueller Bearbeitungsstand:
Im Nachgang zu diesem Beschluss hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz die beiden an-
gesprochenen Wohnungsbaukonzerne (GAG, WSK) angeschrieben und Gespräche geführt, um die
Beschlusspunkte und deren Umsetzungsstand zu diskutieren.
Verabredet wurde im Nachgang zu diesen Gesprächen konkrete Umsetzungsstände an das Amt für
Umwelt- und Verbraucherschutz zu liefern. Darüber hinaus sollten Ortstermine stattfinden. Leider
konnte dies pandemiebedingt nur teilweise realisiert werden.
Nächste Schritte:
Finale Abfrage bei den beiden Wohnungsbaugesellschaften zu den Umsetzungsständen zum Ende
des ersten Quartals.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Ende des ersten Quartals 2022!
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (8)
- Venloer Straße 419
- Stolberger Straße
- Nußbaumerstraße
- Erlenweg
- Linnicher Straße
- Weinsbergstraße
- Melatengürtel
- Straße 4
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/1103/2020
- Typ
- Antrag nach § 3 BV4 (Grüne)
- Datum
- 24.08.2020
- Erstellt
- 24.08.2020 08:13