V/0993/2006
Wohnungspolitische Anträge: R/0036/2006 und R/0046/2006
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Anlage 2
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Antrag Nr.: A-R/0036/2006 im Rat der Stadt Münster Der Rat möge beschließen: Der Rat der Stadt Münster beauftragt die Verwaltung zeitnah ein Konzept vorzulegen, die Anzahl preiswerter Wohnungen in Münster deutlich auszuweiten durch: 1. Vereinbarungen zur Sicherung von Belegungsrechte n, Kooperationen und Absprachen mit den Wohnungsunternehmen 2. Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten zum Neuba u preisgebundenen Wohnraums 3. Erweiterung der Handlungsstrategien (Erwirtschaf tung von Mitteln) und Ausbau des Engagements der Wohn- und Stadtbau im Segment preiswerten Wohnraums 4. Verstärkte Ausweisung von Flächen für den Mehrfamilienwohnungsbau 5. Nachverdichtung und Umbau im Bestand 6. Verstärkte Bemühungen um eine qualitative Anpass ung von Wohnraum an den Bedarf von Menschen mit Unterstützungsbedarf durch die Verzahnung mit erschwinglichen Service- und Betreuungsleistungen 7. Verstärkte Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements für andere Wohnformen u.a. durch eine gezielte Unterstützung und Beratung bei der Suche nach geeigneten Liegenschaften, Finanzierungsmodellen, finanziellen Förderungen und Kooperationspartnern 8. Unterstützung von Initiativen zur Gründung von Wohnungsgenossenschaften (Vermittlung von Finanzierungs- möglichkeiten, Beratung [auch durch SK MLO] etc.) Bündnis 90/Die Grünen/GAL Ratsfraktion Münster Bremer Str. 54 48155 Münster Fon: 0251 / 8 99 58 10 Fax: 0251 / 8 99 58 15 gruene.ratsfraktion@muenster.de www.gruene -muenster.de Antrag „Preiswerten Wohnraum in Münster schaffen – Einkommensschwache Haushalte und den Haushalt der Stadt 23.08.2006 9. Erhalt preiswerten Wohnraums für die Zielgruppe der Menschen in Wohnungsnotständen und mit Bedarf nach Einfachwohnraum (wie z.B. am Rigaweg) 10. Schaffung eines Angebotes von Einfachwohnraum für Wohnungslose und Wohnungsnotfälle im Umfang von ca. 5 Wohnungen 11. Beratung und Unterstützung privat gemeinnütziger Initiativen zur Versorgung älterer wohnungsloser Menschen (z.B. bei Grundstücksaquise etc.) 12. Im Rahmen dieses Handlungskonzeptes werden auch die Handlungsmöglichkeiten der Stiftungen geprüft Begründung: Schon das Handlungsprogramm Wohnen V/0351/2005 hat verdeutlicht, dass es einen dringenden Handlungsbedarf im Bereich der sozialverantwortlichen Wohnungsversorgung in Münster gibt. Der Teilmarkt des preisgebundenen Mietwohnungsbestands umfasst danach derzeit ca. 11.500 Wohnungen, das sind ca. 8% des gesamten Wohnungsbestandes. Bis zum Jahr 2016 wird dieser Bestand aufgrund auslaufender Sozialbindungen auf 7000 Wohnungen schrumpfen. Bereits bis zum Jahr 2009 entfallen ca. 3440 Wohnungen aus dem Bestand mit gesetzlichen Bindungswirkungen. Insbesondere im Bereich des Wohnungsangebotes für Alleinstehende ist der Handlungsdruck in Münster besonders groß, da hier ein hoher Marktdruck und Verdrängungswettbewerb durch die hohe Anzahl von Studenten und Auszubildenden, von älteren Menschen und von Erwerbslosen besteht. Das statistische Landesamt hat unlängst bekannt gegeben, dass die Anzahl Alleinlebender in Münster und Aachen in NRW an der Spitzenposition steht. Auch viele Haushalte mit Erwerbseinkommen, hier insbesondere auch junge Familien, verfügen häufig über ein finanzielles Budget knapp oberhalb des Sozialhilfeniveaus, sodass das insgesamt sehr hohe Mietpreisniveau in Münster einen ernsthaften Grund darstellt, nicht in Münster zu wohnen, sondern z.B. in Nachbargemeinden zu wechseln. All diese Faktoren sind auch für die demografische Entwicklung und die Zukunft Münsters nachteilig. Das Handlungsprogramm Wohnen zählt folgende Zielgruppen in Münster auf, die dringend auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind: - Alleinstehende (Wohnungslose, Arbeitssuchende sowi e StudentInnen und Auszubildende - Menschen im Alter - Ausländische Familien (insb. Kinderreiche) - Überschuldete Haushalte - EmpfängerInnen von SGB II/SGB XII Leistungen - Personen mit besonderen psychosozialen Problemen Die Wohn- und Stadtbau (W+S) verweist in ihrem Jahresbericht auf einen Leerstand von 2 Wohnungen aufgrund von Modernisierungsbedarf bei einer Warteliste von 3000 Interessenten. Ein Wechsel im Wohnungsbestand findet kaum statt. In 2005 hat die W+S Euro 1,4 Mio. an den städtischen Haushalt abgeführt (in 2004 waren es 2 Mio.). Mit dem Vorhaben der Starterhäuser will die Wohn- und Stadtbau einen richtigen Weg gehen, doch darf dies nicht der einzige Ansatz sein. Die Situation in Münster wird durch das Vorhaben der Landesregierung, den Wohnungsbestand der Landes-Entwicklungs-Gesellschaft (LEG) zu veräußern, noch einmal drastisch verschärft. In Münster sind von dieser geplanten Veräußerung 6.031 Haushalte betroffen. Die LEG hält 50 Prozent der Anteile an der WGM (Wohnungsgesellschaft Münsterland) sowie über 90 Prozent an der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft Nordwestdeutschland (GWN) mit Sitz in Münster. Die Stadt Münster hat im Jahr 2005 41,3 Mio. € für die Mietkosten von 10.289 SGB II Beziehenden Haushalten aufbringen müssen. Diese Kosten werden für das Jahr 2006 voraussichtlich um weitere 8 Mio. steigen, da die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften nach SGB II kontinuierlich weiter gestiegen ist. Mit dem Gutachten von Rödl & Partner wurde unlängst aufgezeigt, dass eine wesentliche Ursache der im NRW Vergleich überdurchschnittlich hohen Kosten für die KdU der in Münster ausgesprochen niedrige Anteil geförderten Wohnraums ist. So lag danach in Münster der Anteil der öffentlich geförderten Wohnungen bei 7,8% und damit weit hinter Städten wie Aachen oder Bielefeld, aber auch unterhalb der Stadt Bonn mit 8,6%. Folgerichtig können in Münster daher auch nur 34% der wohnungssuchenden und berechtigten Haushalte mit einer Sozialwohnung versorgt werden, in Bonn werden immerhin 45% der Haushalte abgedeckt. Neben einem verstärkten Engagement für mehr Arbeitsplätze stellt die Versorgung mit preiswertem Wohnraum deshalb eine wichtige Handlungsstrategie auch zur Senkung der Kosten der Stadt Münster dar. Der Bericht zur aktuellen Situation im Bereich „Alleinstehender Wohnungsloser und Familien in Wohnungsnotsituationen“ V/0256/2006 verweist auf 450 alleinstehende Wohnungslose, davon derzeit 48 alleinstehenden Männern die befristet in privatem Wohnraum eingewiesen wurden und denen bald Wohnungsalternativen angeboten werden müssen. Gerade im Bereich der Wohnungssicherung und der Vermeidung von Wohnungslosigkeit ist ein Angebot von einfachem, funktionalem Wohnraum unerlässlich. Fehlt dieser Wohnraum werden aufwändige und betreuungsintensive Hilfsangebote der Wohnungslosenhilfe von weniger hilfsbedürftigen Wohnungssuchenden genutzt. gez. Maria Klein-Schmeink gez. Helga Bennink gez. Wilhelm Breitenbach gez. Christof Hoffmann gez. Manfred Kehr gez. Hery Klas gez. Jutta Möllers gez. Jörn Möltgen gez. Carsten Peters gez. Tim Rohleder gez. Ilse Schleef gez. Claudia Scholz gez. Dr. Rita Stein-Redent gez. Brigitte von Schoenebeck
Anlage 1
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SPD-Fraktion Antrag Nr. A-R/0046/2006 im Rat der Stadt Münster 1 Antrag 31.10.2006 SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Münzstr. 15 48143 Münster Telefon: 0251/ 45 314 Fax: 0251/ 511 750 mail: spdfrak@muenster.de Internet: www.spd-muenster.de Münster für alle: Preisgünstigen Wohnraum für Alt und Jung schaffen! Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Um der angespannten und sich voraussichtlich weiter verschärfenden Situation auf dem Teilmarkt der preisgünstigen Wohnungen zu begeg nen, wird die Verwaltung beauftragt, folgende Maßnahmen einzuleiten: 1. Deutliche und möglichst schnelle Ausweitung des Ang ebots an geeigneten baureifen und verfügbaren Grundstücken für den Mehr familienwohnungsbau (mit Vorrang für Mietwohnungen) - insbesondere in i ntegrierten innerstädtischen und innenstadtnahen Lagen. 2. Prüfung und Einleitung planungsrechtlicher und/oder liegenschaftlicher Schritte zu folgenden städtischen Grundstücken bzw. Immobilien für die Bebauung mit Mehrfamilienhäusern bzw. die Umnutzung im preisgünstigen Wohnungssegment (mit Vorrang für Mietwohnungen): •• •• Eckgrundstück Steinfurter Straße/Yorkring (ehemalig es TÜV-Gelände): Schwerpunkt preisgünstiges Wohnen. •• •• Grundstück und Gebäude Hafenstraße Nr. 6 - 8: Schwe rpunkt preisgünstiges Wohnen für junge Familien und für Studierende. •• •• Eckgrundstück Steinfurter Straße/Catharina-Müller-S traße: Schwerpunkt preisgünstige Kleinwohnungen für alte u nd für junge Menschen. •• •• Gebäude Von-Steuben-Straße 4 - 6 sowie 8: Schwerpun kt preisgünstiges Wohnen. 3. Prüfung der im Zuge des Abzugs der britischen Strei tkräfte absehbar frei werdenden rund 850 Wohneinheiten in Gremmendorf, Co erde und Gievenbeck auf ihre Verfügbarkeit als preisgünstige r Wohnraum für Familien (sowohl im Falle einer ggf. notwendigen Neubebauun g wie des Erhalts der vorhandenen Häuser). 2 4. Bericht an den Rat der Stadt zur Vermarktungssituat ion von Mehrfamilienhausgrundstücken in den Neubaugebieten der Außenstadtteile in den Jahren 2000 bis 2005 sowie Erarbeitung von Hand lungsvorschlägen mit dem Ziel, das Angebot an preisgünstigem Wohnraum a uch in den Außenstadtteilen zu vergrößern. 5. Bericht an den Rat der Stadt zur Entwicklung und ak tuellen Situation in Münster in dem Wohnungssegment, der für die Wohnrau mversorgung obdachloser Menschen geeignet ist. Darauf aufbauend zielgruppenorientierte Handlungsvorschläge zur Verbesserung der Lage. 6. Prüfung, ob ehemals gewerblich genutzte Flächen (z. B. langfristig leer stehende Ladenlokale und Büroräume) für wohnwirtsch aftliche Zwecke genutzt werden können und entsprechende Beratung de r jeweiligen Hauseigentümer. Begründung: Angesichts der dramatischen Verknappung des preisge bundene Wohnungsangebot in Münster von 19.500 Wohnungen in 1985 auf aktuell 11.000 (7,6 % aller Wohnungen) und auf voraussichtlich 7.000 Wohnungen im Jahre 2016 muss endlich entschieden gegengesteuert werden. Die bislang vorg esehenen bzw. eingeplanten Zuwächse im Rahmen der Neubauförderung reichen bei weitem nicht aus, die enormen Verluste an Sozialbindungen in den kommende n Jahren auszugleichen. Zusätzlich wird sich durch den von der schwarz-gelb en Landesregierung geplanten Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) mi t ihren großen Wohnungsbeständen die Situation in Münster absehbar weiter verschärfen. Um neue Impulse zu setzen, bedarf es nach Auffassun g der SPD-Ratsfraktion insbesondere einer gezielten Grundstücksmarktpoliti k, die Investoren baureife Grundstücke vor allem in sogenannten „integrierten Lagen“ anbietet. Es erscheint daher dringend geboten, die Prioritäten der liegens chaftlichen Angebotspolitik in diese Richtung zu verändern. Darüber hinaus sollte die Stadt Münster auch ihren eigenen Gebäudebestand - soweit zur Veräußerung ans tehend - auf eine mögliche Umnutzung in Richtung eines preiswerten Wohnungsang ebotes überprüfen und entsprechende Vorschläge entwickeln. Selbstverständ lich sollte die Wohn+Stadtbau hier einbezogen werden. Zu den genannten Einzelgrundstücken: Das seinerzeitige Vermarktungsverfahren zur Vergabe des unbebauten städtischen Grundstücks an d er Ecke Steinfurter Straße/Yorkring (ehemaliges TÜV-Gelände) ist am 31. 12.2005 mit negativem Ergebnis beendet worden (Hochhausprojekt „York-Towe r“). An diesem Standort ist nun wegen der dringenden Notwendigkeit weiterer inn erstädtischer Wohnangebote eine Wohnbebauung - mit zusätzlichen untergeordnete n Dienstleistungsfunktionen - sinnvoll. Der städtebaulichen Verträglichkeit einer Neubebauung sollte u.a. mit Blick auf das Erschließungskonzept sowie die Höhenentwick lung besondere Beachtung geschenkt werden. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob die bislang vorgesehene Straßenrandbebauung entlang von Steinfurter Straße und Yorkring beibehalten werden soll. 3 Das Gebäude Hafenstraße 6 – 8 ist im überwiegenden Eigentum der Stadt und wird derzeit nur provisorisch bzw. überwiegend gar nicht genutzt. Aufgrund der günstigen innerstädtischen Lage ist eine Nutzung des Standort s für studentisches Wohnen und/oder für preiswertes Wohnen für junge Familien vorstellbar. Es ist daher unter Beteiligung der Wohn+Stadtbau zu prüfen, ob ein Umb au des Gebäudes oder eine Neubebauung für Wohnzwecke an diesem Standort machb ar ist. Zu prüfen ist auch, ob eine Umnutzung auch ohne den Teil des Gebäudes m öglich ist, der derzeit noch im Eigentum einer Erbengemeinschaft steht (Viktoriastraße 2). Das unbebaute städtische Grundstück an der Ecke Ste infurter Straße/Catharina- Müller-Straße zeichnet sich u.a. durch die Nähe zur City, die gute ÖPNV-Anbindung und die direkte Nachbarschaft zu Dienstleistungsang eboten in den Bereichen Gesundheit und Einzelhandel aus. Daher wäre an dies em Standort eine Neubebauung mit Geschosswohnungsbau zu prüfen mit d em Ziel, preiswerte Kleinwohnungen in der Innenstadt für alte und für j unge Menschen anzubieten. Das Wohnungsangebot für alte Menschen in der Innenstadt darf sich nach Auffassung der SPD-Fraktion nicht auf teure „Senioren-Residenz en“ verengen. In diesem Zusammenhang sollte die Zusammenarbeit mit der Seni orenvertretung Münster gesucht werden. Die beiden städtischen Bürogebäude Von-Steuben-Stra ße 4 – 6 sowie 8 stehen seit zwei Jahren leer und sollen veräußert werden. Aufgr und des insbesondere in der Innenstadt fehlenden preiswerten Wohnungsangebots s ollte unter Beteiligung der Wohn+Stadtbau intensiv geprüft werden, ob ein Umbau der Gebäude oder eine Neubebauung für Wohnzwecke an diesem Standort machbar ist. Die britischen Soldatenfamilien nutzen derzeit in d en Stadtteilen Gremmendorf, Coerde und Gievenbeck rund 850 Wohneinheiten, vorwiegend in Einfamilienhäusern. Deren Übergang auf den freien Wohnungsmarkt muss ni cht zuletzt in seinen Konsequenzen für die städtische Wohnungs- und Baufl ächenpolitik intensiv geprüft werden. Aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt ist von der Stadt vor allem darauf hin zu wirken, dass hier preiswert e Wohnmöglichkeiten für junge Familien angeboten werden können. Für die zukünftige zivile Nutzung der beiden insges amt 77 ha großen britischen Kasernen in Gremmendorf und Gievenbeck ist - möglic herweise auf der Grundlage von städtebaulichen Ideenwettbewerben und Machbarke itsstudien - zunächst eine Rahmenplanung zu entwickeln, die sowohl gesamtstädt ische Anforderungen berücksichtigt, als auch die besonderen Bedürfnisse und Entwicklungsbedingungen der beiden betroffenen Stadtteile aufnimmt. In dies em Zusammenhang sollte wohnungspolitischen Anforderungen besondere Beachtung geschenkt werden. Zur kommunalen Verantwortung in der Wohnungspolitik zählt auch die angemessene Bereitstellung eines ausreichenden Angebots für von Obdachlosigkeit betroffene Bürger. Hierzu sollte dem Rat baldmöglichst ein Ber icht vorgelegt werden, der Aufschluss gibt zur Entwicklung der letzten Jahre s owie zur aktuellen Situation. Darauf aufbauend möge die Fachverwaltung Handlungse mpfehlungen vorlegen, die für die Zukunft zufriedenstellende Entwicklungsperspektiven eröffnet. Vielfach ist in unterschiedlichen Wohngebieten zu b eobachten, dass vor allem kleinere Ladenlokale (aber auch Büroräume) nicht me hr fortgeführt werden und dann über Jahre hinweg leer stehen. Hier wäre eine Änder ung in Richtung Wohnnutzung 4 häufig der bessere Weg – der von Seiten der Stadt i m Rahmen von Information und Hilfestellung begleitet werden sollte. Wolfgang Heuer Ralf Hubert Udo Reiter Beanka Ganser Dr. Michael Jung Moritz von Schmel ing Alexander Bercht Marianne Koch Anne Schulze Wint zler Anika Bergner Gaby Kubig-Steltig Joachim Tonn Philipp Gabriel Kurt Pölling Beate Vilhjalmsson Anne Hakenes Karsten Rahn Holger Wigger Marianne Hopmann
Beschlussvorlage
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V/0993/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Antrag R/0036/2006 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL im Rat der Stadt Münster vom 23.08.2006 "Preiswerten Wohnraum in Münster schaffen - Einkommensschwache Haushalte und den Haushalt der Stadt entlasten" Antrag A-R/0046/2006 der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster vom 31.10.2006 "Preisgünsti- gen Wohnraum für Alt und Jung schaffen!" Beratungsfolge 13.12.2006 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: Die Verwaltung wird beauftragt, die inhaltlichen Aspekte und Aufträge der beiden o. g. Ratsanträge im Kontext sozialer und planerischer Handlungsansätze zusammenhängend zu prüfen und dem Hauptausschuss im 2. Quartal 2007 – nach Vor beratung in den zu beteiligenden politischen Gre- mien - über die Ergebnisse der Prüfung zu berichten. Kosten/Folgekosten Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit dem vorstehenden Beschluss unmittelbar keine Kosten entstehen. Begründung: Die beiden o. g. Anträge wurden vom Rat - der Antrag der Bündnis90/Die Grünen/GAL am 27.09.2006, der Antrag der SPD-Fraktion am 08.11.2006 - an den Hauptausschuss verwiesen. Beide Fraktionen nehmen die zunehmende Verknappung im Angebotssegment preiswerter Woh- nungen sowie die steigende Belastung des städtischen Etats im Rahmen der Übernahme der Kos- ten der Unterkunft für Leistungsempfänger nach SGB II und SGB XII zum Anlass, eine Intensivie- rung der städtischen Leistungen zur Sicherung und Ausweitung des Angebotes an preiswerten Wohnungen anzuregen. Vorlagen-Nr.: V/0993/2006 Auskunft erteilt: Frau Fahl Herr Uplawski Ruf: 492 6480 / 492 12 20 E-Mail: FahlA@stadt-muenster.de Uplawski@stadt-muenster.de Datum: 22.11.2006 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0993/2006 Die o. g. Anträge verfolgen weitgehend konforme Zielsetzungen mit breiten thematischen Über- schneidungen, die in den Kontext der Ratsbeschlüsse zum Handlungsprogramm Wohnen – Fort- schreibung 2005 (V/0351/2005) vom 21.09.2005 zu stellen sind. Die Verwaltung wird die mit den Anträgen vorgeschlagenen Maßnahmen prüfen und die Ergebnis- se zum Anlass nehmen, das Handlungsprogramm Wohnen umsetzungsorientiert im Sinne der Antragsziele zu konkretisieren. . i . V . i . V . Schultheiß Dr. Heinrichs Stadtdirektor Anlagen: 1. Antrag R/0036/2006 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL im Rat der Stadt Münster vom 23.08.2006 "Preiswerten Wohnraum in Münster schaffen - Einkommensschwache Haushalte und den Haushalt der Stadt entlasten" 2. Antrag A-R/0046/2006 der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster vom 31.10.2006 "Preisgünsti-gen Wohnraum für Alt und Jung schaffen!"
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (8)
- Münzstraße 15
- Steinfurter Straße
- Viktoriastraße 2
- Bremer Straße 54
- Rigaweg
- Von-Steuben-Straße 4
- Catharina-Müller-Straße
- Hafenstraße 6
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0993/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 04.12.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37