3210/2021
Gegen jeden Antisemitismus - Prävention von und Schutz vor Antisemitismus
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Anlage 1, Auszug Intergrationsrat 16.11.2021
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Geschäftsführung Integrationsrat Frau Arikan Telefon: (0221) 29725 Fax : (0221) E-Mail: Neslihan.Arikan@STADT-KOELN.DE Datum: 19.11.2021 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Integrationsrates vom 16.11.2021 öffentlich 3.1 Beantwortung einer Anfrage - Gegen jeden Antisemitismus - Präventi- on von und Schutz vor Antisemitismus Antwort auf AN/1150/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Köln 3210/2021 RM Frau Brock-Storms bittet, die Beantwortung ebenso dem Ausschuss All- gemeine Verwaltung und Rechtsfragen sowie dem Ausschuss Soziales und Senior*innen zur Verfügung zu stellen. Die Mitglieder des Integrationsrates nehmen die Beantwortung der Verwal- tung zur Kenntnis.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4520 Vorlagen-Nummer 04.10.2021 3210/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 16.11.2021 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 29.11.2021 Ausschuss Soziales, Seniorinnen und Senioren 13.01.2022 Gegen jeden Antisemitismus - Prävention von und Schutz vor Antisemitismus Antwort auf AN/1150/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Köln 1. Im Mai 2019 lehnte die Stadt das Gesuch der jüdischen Gemeinde nach einem/einer Antisemitismusbeauftragten ab. Sieht die Verwaltung weiterhin keinen Nutzen in der Errichtung eines/einer Antisemitismusbeauftragten für Köln? Aufgrund des in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Antisemitismus ist es wichtig, dass die Stadt Köln und auch die Stadtgesellschaft ihre Bemühungen intensiviert haben, Antisemitismus zu bekämp- fen und ein demokratisches Miteinander zu bestärken. Mit der Initiierung der beim NS- Dokumentationszentrum angesiedelten Fachstelle „[m²] miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus“ hat die Stadt Köln eine Einrichtung geschaffen, deren Aufga- ben im Wesentlichen dem Profilbereich eines Antisemitismusbeauftragten entsprechen. Die Stadt Köln wird damit ihrer Verantwortung gerecht und ist durch die Schaffung dieser Infrastruktur einen wichtigen Schritt in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus vorangekommen. [m²] ist die erste Anlaufstelle in der Stadt bei der Beratung der von Antisemitismus Betroffenen und der Dokumentation antisemitischer Vorfälle. Auch in der Bildungsarbeit gibt es mit [m²] eine Vielzahl kostenfreier und auf Dauer angelegter Präventionsangebote. Zur Information der Öffentlichkeit wird alle sechs Monate über antisemitische Vorkommnisse in Köln in Form eines Halbjahresberichts berichtet werden, bei gravierenden Fällen auch zeitnaher. In allen Bereichen arbeitet [m²] eng mit der Synagogen-Gemeinde Köln sowie der liberalen Gemeinde Gescher LaMassoret zusammen. Mit anderen Fachstellen auf Landes- und Bundesebene ist [m²] vernetzt, zudem werden die Kontakte zu der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW gepflegt. Die Mitarbeiter*innen führen Kooperationsbeziehungen zu weiteren Organisationen und Initiativen in der Stadt, die sich schon seit Jahren in diesem Themenfeld engagieren – beispielsweise der Kölni- schen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Die Fachstelle unterstützt zivilgesell- schaftliche Akteure, wie sie sich unter anderem in dem Kölner „Aktionsnetzwerk gegen Antisemitis- mus“ zusammengeschlossen haben, in ihrer Auseinandersetzung mit Antisemitismus. So ist ein Aus- tausch mit der Stadt Köln gewährleistet, wenn es darum geht, in gesellschaftlich relevanten Diskussi- onen das Wort zu ergreifen. Auch die Repräsentant*innen der Stadt Köln, wie die Oberbürgermeiste- rin, zeigen in der Öffentlichkeit deutlich ihre Haltung gegen Antisemitismus. 2 2. Welche Initiativen sind der Verwaltung bereits bekannt, die sich um gegenseitige Verständigung zwischen den Religionsgemeinschaften (z. B. muslimisch/jüdisch) im Hinblick auf den Abbau von Feindbildern, Rassismus und Antisemitismus dauerhaft bemühen, und wie werden diese Initiativen von der Stadt Köln unterstützt? Folgende Organisationen, Initiativen und Projekte arbeiten im Bereich Verständigung zwischen den Religionsgemeinschaften und verfolgen Ziele, Feindbilder, Rassismus und Antisemitismus abzubauen: Der Rat der Religionen tagt seit dem Jahr 2006 im halbjährlichen Rhythmus. Er „ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften und Organisationen, die sich für die Förderung des interreligiösen Dialogs und das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner einsetzen und jede Form von Diskriminierung, Terror und Gewalt ablehnen“ (https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/diversity/rat-der- religionen?kontrast=schwarz). Der Rat wurde auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Fritz Schramma eingerichtet. Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist seit ihrer Entstehung im Kontext des interreligiösen Dialogs sowie in der Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus engagiert. Ebenso verhält es sich mit der Melanchthon- und der Karl-Rahner- Akademie. Allesamt bieten zahlreiche (Bildungs-)Formate oder Diskussionsforen an. Die Stadt Köln unterstützt z. B. die Kölnische Gesellschaft über Zuwendungen, die für die Anmietung der Geschäftsstellen-Räume bereitgestellt werden. Die von der Stadt Köln geförderten interkulturellen Zentren in Köln weisen als Orte der Begegnung oftmals auch einen Fokus auf interreligiösen Dialog aus. Seit vielen Jahren existiert so bspw. die Erzählwerkstatt „Hagars und Sarahs Töchter treffen sich“, an der Frauen mit unterschiedlicher religiöser Zugehörigkeit teilnehmen. Dieses Projekt fokussiert auf interreligiöse Begegnungen christlicher, jüdischer und muslimischer Frauen. Es stehen wechselnde Themen mit unterschiedlichen religiösen Bezügen im Fokus. Hierbei kooperieren das Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen, die Synagogen-Gemeinde Köln und das Erzbistum Köln sowie die Melanchthon Akademie. Im Rahmen der von der Stadt Köln mitgetragenen „Partnerschaften für Demokratie“ werden ebenso entsprechende Projekte unterstützt, beispielsweise das Mitmachprojekt „SHALOM SELFIE – Zeigt Zusammenhalt!“ Gefördert werden von der Stadt Köln zudem Aktivitäten im Rahmen des Festjahres 2021 „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Darüber hinaus gibt es viele weitere Initiativen „Abrahams Kinder“ ist eine jüdisch-christlich-muslimische Kooperation, beim Erzbistum Köln verortet ist. Im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Kitas werden jährlich 3-4 Veranstaltungen für Erzieh*rinnen durchgeführt. (https://www.erzbistum- koeln.de/seelsorge_und_glaube/kirche_im_dialog/interreligioeser_dialog/fort- _und_weiterbildungen/kindergarten/abrahams-kinder/) Der „Porzer Interreligiöse Arbeitskreis der Kinder Abrahams“ ist ein Zusammenschluss der Religionsgemeinschaften im Kölner Stadtbezirk Porz zur Durchführung von Veranstaltungen und sowie zur Sensibilisierung und Information der Öffentlichkeit für interreligiöse Themen. Alle zwei Jahre wird durch diesen Arbeitskreis ein „Fest der Kinder Abrahams – Religionen feiern in Porz zusammen“ organisiert. Der „Garten der Religionen“ ist ein Ort für interreligiöse Begegnungen und Veranstaltungen. Der Träger In Via bietet verschiedene Führungen und praktische Themenseminare zur 3 Förderung des interreligiösen Dialogs im Garten der Religionen an (https://www.invia- koeln.de/de/unsere-arbeit/der-garten-der-religionen.php) Das Projekt „Make Hummus not Walls“ ist ein partizipativ ausgerichtetes zivilgesellschaftliches Verständigungsprojekt, welches darauf abzielt, antisemitische und antimuslimische Tendenzen abzubauen und ein verständnisvolles Miteinander zu fördern. Es werden unterschiedliche Workshops und Exkursionen angeboten wie z.B. Workshops zu antimuslimischem Rassismus oder zur Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland und Antisemitismus (https://transaidency.org/make-hummus-not-walls-koeln-essen/). Das Projekt wird durch das MKFFI NRW gefördert, nicht durch die Stadt Köln. 3. Welche Maßnahmen hat die Stadt ergriffen, um die Anliegen der Resolution „Kein Raum für Antisemitismus in Köln! Für eine solidarische Stadtgesellschaft!“ umzusetzen, und sind in diesem Zusammenhang bereits Maßnahmen evaluiert, die die Verwaltung in der Stellungnahme zum Antrag „Stärkung der präventiven Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung“ ausgearbeitet hat? Eine Maßnahme stellt die Schaffung der Fachstelle „[m²] miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus“ im Jahr 2019 dar. Die Fachstelle konnte im Jahr 2020 personell und hinsichtlich des Kompetenzspektrums weiter ausgebaut werden. [m²] gliedert sich seitdem in die drei ineinandergreifenden Bereiche Bildung, Beratung und Dokumentation. Ziel der Fachstelle ist es, dem Motto „informieren – sensibilisieren – stark machen. kontinuierlich!“ folgend, über Antisemitismus zu informieren und für die Gefahren zu sensibilisieren, die mit ihm verbunden sind. Die Mitarbeiter*innen von [m²] zielen darauf ab, mit ihren Angeboten in die Breite der Kölner Stadtgesellschaft zu wirken. Sie zeigen dabei denjenigen Unterstützungsmöglichkeiten auf, die von Antisemitismus bedroht und betroffen sind: jüdische Kölner*innen sowie Jüdinnen und Juden in Köln. Der Bereich Bildung bietet ein breit gefächertes, unkompliziert und kostenfrei buchbares Angebot im Themenfeld „Antisemitismus“ für unterschiedliche Zielgruppen (Schüler*innen, Studierende, Multiplikator*innen u.v.m.) an. Der Kompetenzbereich Dokumentation schließt eine Lücke in der Erfassung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle in der Stadt Köln und erfasst u.a. über die Meldeseite www.antisemitismus-melden.koeln antisemitischen Vorfälle – auch solche, die keinen Straftatbestand erfüllen. Daneben dient er als Anlaufstelle für von Antisemitismus Betroffene, deren Angehörige und Zeug*innen. Von Antisemitismus Betroffene finden darüber hinaus im dritten [m²]- Kompetenzbereich Möglichkeiten für psychosoziale Einzel- und auch Gruppenberatungen in geschützten Räumen, wobei das Erkennen von Belastungen und Folgewirkungen, die mit einem antisemitischen Vorfall verbunden sein können, sowie deren Bearbeitung im Mittelpunkt stehen. Für eine Evaluation der drei Bereiche von [m²] ist es noch zu früh, allerdings kann der Bereich Bildung bereits auf eine fast zweijährige Arbeit zurückblicken. Diese wurde zwar durch die Covid-19- Pandemie beeinträchtigt, trotzdem wurde eine Vielzahl von Bildungsveranstaltungen sowohl mit Schüler*innen als auch mit Multiplikator*innen durchgeführt. Die Rückmeldungen waren in der Regel sehr positiv. Anhand der Anfragen hat sich gezeigt, dass nicht nur bei Schulen ein hoher Bedarf an unterschiedlichen Angeboten zum Themas Antisemitismus besteht. Da die Arbeitsbereiche Recherche/Dokumentation und Beratung erst im September 2020 ihre Arbeit aufgenommen haben, lassen sich hier noch keine vergleichbaren Aussagen treffen. 4. Die Fachstelle „[m²] miteinander mittendrin“ wurde in diesem Frühjahr durch die Melde- und Dokumentationsstelle komplettiert. Die Fachstelle bietet auch viele Bildungsangebote zum Thema. Hat die Fachstelle schon erste Erkenntnisse über die Verbreitung von Antisemitismus und die Lage 4 der von Antisemitismus Betroffenen in Köln erlangen können, die sie dem Integrationsrat bereits mitteilen kann? Seit März 2021 können bei der Fachstelle [m²] antisemitische Vorfälle in Köln gemeldet werden. Aufgrund der kurzen Zeitspanne ist die Datenlage momentan noch nicht ausreichend, um ein empirisch fundiertes Lagebild zum Problem Antisemitismus in Köln vorzulegen. Der erste umfassende Bericht der Fachstelle [m²] zur Verbreitung von Antisemitismus in Köln wird voraussichtlich im Frühjahr 2022 veröffentlicht. Schon jetzt lässt sich jedoch bestätigen, dass auch in Köln alle Erscheinungsformen des Antisemitismus anzutreffen sind. Dominant sind dabei oft jene, bei denen ein „aktueller Anlass“ besteht: In diesem Zusammenhang sind insbesondere antisemitische Verschwörungsmythen im Kontext der Covid-19-Pandemie sowie israelbezogener Antisemitismus mit Bezugnahme auf Entwicklungen im israelisch-palästinensischen Konflikt zu nennen. Die Meldestelle der Fachstelle [m²] erfasste bislang mehrere antisemitische Vorfälle im öffentlichen Raum (Schändung von Stolpersteinen und Gedenkorten, Hetzschriften im öffentlichen Nahverkehr, judenfeindliche Schilder und Plakate auf Demonstrationen etc.). Doch auch Kölner Jüdinnen*Juden sind von Antisemitismus konkret bedroht und betroffen: der Meldestelle wurden u.a. Vorfälle in der Schule, am Arbeitsplatz, auf der Straße und im Internet geschildert. Im Rahmen eines kleineren Forschungsprojektes hat [m²] biographisch-narrative Interviews mit jungen Jüdinnen*Juden aus Köln geführt, die dies bestätigen: Alle Interviewten berichten von Erfahrungen mit Antisemitismus, besonders in Alltagssituationen. Der Schule kommt dabei oft eine zentrale Rolle zu; hier werden negative Erfahrungen nicht nur mit Mitschüler*innen, sondern oftmals auch mit Lehrkräften gemacht. Hauptträger*innengruppen lassen sich dabei nur bedingt ausmachen. Vorfälle reichen insgesamt von judenfeindlichen Stereotypen bis hin zu einem mutmaßlich antisemitisch motivierten Raubüberfall. Die Beratungsstelle der Fachstelle [m²] bestätigt, dass individuelle Antisemitismus-Erfahrungen in jüdischen Communities in Köln weit verbreitet sind. Aufgrund der manifesten Bedrohungslage sehen sich Kölner Jüdinnen*Juden vermehrt gezwungen, auf das Tragen religiöser Symbolik im öffentlichen Raum zu verzichten. 5. Auch bei Demonstrationen oder Aktionen der „Querdenken“-Bewegung oder anderer Corona- Leugner konnte die Verbreitung antisemitistischer Inhalte beobachtet werden. Hat die Stadt Kenntnis darüber, ob im Zusammenhang mit all den in der Anfrage erwähnten Demonstrationen Ermittlungen gegen Teilnehmende wegen der Verbreitung antisemitischer Inhalte eingeleitet wurden, und können Demonstrationen mit antisemitischen Inhalten zukünftig wie in Frankfurt verhindert werden? Der Stadt ist bekannt, dass polizeiliche Ermittlungen gegen einen Mann eingeleitet wurden, der im Mai 2020 auf einer Demonstration gegen die Corona-Schutzregeln ein Plakat mit der Aufschrift „Impfen macht frei“ zur Schau stellte. Das Kölner Amtsgericht verurteilte den Angeklagten wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 200 Euro. Der Staatsschutz Köln antwortete wie folgt: Am 28.01.2021 kam es in einem Imbiss in Köln-Chorweiler zu einem antisemitischen Vorfall durch eine Corona-Leugnerin. Hierbei betraten zwei weibliche Personen ohne Mund-Nasen-Schutz den Imbiss und wurden daher einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Die Personen wiesen ein Attest über eine Maskenbefreiung vor. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass eine der beiden Frauen einen gelben kreisrunden Anstecker, auf dem ein Davidstern sowie das Wort „Maskenbefreit“ aufgedruckt war, auf der Brust trug. Diesbezüglich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Das Verfahren wurde am 16.04.2021 an die Staatsanwaltschaft abgegeben und erhielt dort folgendes 5 Aktenzeichen 121 Js 210/21. Der Ausgang des Verfahrens ist hier nicht bekannt. Weitere antisemitische Vorfälle in Zusammenhang mit Demonstrationen oder Aktionen der Querdenken-Bewegung wurden hier nicht bekannt bzw. wurden durch die Polizei der Stadt Köln keine weiteren Vorfälle zur Kenntnis gegeben. Grundsätzlich wurden im Rahmen von Open Source Intelligence (OSINT)-Recherchen in sozialen Medien, insbesondere auf dem Messenger-Dienst Telegram, in einigen Chatgruppen der Querdenken-Bewegung antisemitische Tendenzen festgestellt. Beispielhaft hierfür sind die Verbreitung der Verschwörungserzählung „QAnon“ sowie offen antisemitische Beiträge von Attila Hildmann. Die Frage nach einem Verbot von Demonstrationen mit antisemitischen Inhalten fällt in den Zuständigkeitsbereich von Polizei und Justiz. Gez. Charles
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3210/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 19.11.2021
- Erstellt
- 06.09.2021 14:51