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Mittagsverpflegung in der Kinderbetreuung
Die Linke. Antrag nach § 3 AN/0906/2021 vom 22.04.2021
Stand: Am 15.06.2021 im Jugendhilfeausschuss geändert beschlossen.
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Linke Antrag nach § 3
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An den Ausschussvorsitzenden Dr. Ralf Heinen Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221 -27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.04.2021 AN/0906/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 15.06.2021 Mittagsverpflegung in der Kinderbetreuung Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Ratsfraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses zu setzen. Beschluss: Der Rat beschließt die Umstellung der Verpflegung ab dem Kita-Jahr 2022/2023 in allen Kölner Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen auf biologisch und nachhaltig erzeugte Lebensmittel. Die Verwaltung wird gebeten, gemeinsam mit den unterschiedlichen Trägern der Jugendhilfe, dem Ernährungsrat und gegebenenfalls externer Fachleute ein Konzept für die schrittweise Umstellung der Verpflegung auf ökologisch erzeugte, fair gehandelte, regionale und saisonale Produkte, unter Beachtung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Verpflegung in Kitas, zu erarbeiten und dieses dem Jugendhilfeausschuss zum Jahresende zur Beschlussfassung vorzulegen. Diese Umstellung soll bis zum Sommer 2026 beendet sein. Die Stadt übernimmt die durch die Umstellung entstehenden Mehrkosten. Begründung: Die Stadt Köln hat mit dem Beschluss des Rates vom 18.06.2020 zur Ernährungsstrategie für Köln und Umgebung und mit dem Projekt StErn-Kita auch die Bedeutung der gesunden und ausgewogenen Verpflegung in Kita und Schule erkannt. Auch der Beitritt zum Netzwerk der Bio- Städte ist erfolgt. Während die Ernährungsstrategie noch wenig ambitioniert von einer Integration von ökologischen und regionalen Lebensmitteln spricht, sind andere Kommunen im Bio-Städte-Netzwerk schon einen deutlichen Schritt weiter. Nürnberg stellt seine Kitas bis 2026 auf 100 % Bio-Anteil um. Die Freie und Hansestadt Bremen möchte dieses Ziel für Kitas und Schulen bereits im Jahr 2022 erreichen. Selbst Düsseldorf macht sich jetzt auf den Weg. (RAT/083/2021) Da darf aus Sicht der LINKEN die Fair-Trade-Stadt und Bio-Stadt Köln nicht nachstehen und den Umstieg in eine zukunftsfähige Verpflegung in Schule und Kita nicht verpassen. Die Mehrkosten, die durch die Umstellung auf gesündere Lebensmittel entstehen, wird die Stadt übernehmen, so dass der Essenspreis sich durch die Umstellung nicht erhöht. Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
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