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2013/0181

Vorplanung Straßenbrücken über die Bahnstrecke Frankfurt-Heidelberg (DB 3601) Grundsatzbeschluss zu den Brücken Stirnweg und Hilpertstraße Beantwortung der Fragestellung zur Stadtverordnetenversammlung am 25.04.2013

Magistratsvorlage 27.05.2013

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2013/0181

4403 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
05.06.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0181 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.: 541010 
Kostenstelle: 066-100-1000 Investitionsnummer: 08066-6116      
Kostenträger:       Sachkonto: 0952010 
 
Betreff: Vorplanung Straßenbr ücken über die Bahnstre cke Frankfurt-Heidelberg (DB 3601) 
Grundsatzbeschluss zu den Brücken Stirnweg und Hilpertstraße 
Beantwortung der Fragestellung zur Stadtverordnetenversammlung am 25.04.2013 
 
Vorlage vom: 27.05.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Beibehaltung der Knotenpunktaufteilung Hilpertstraße/Am Kavalleriesand (gemäß Magistratsvorlage 
Nr. 2013/0106) ohne eine direkte Weiterführung in das Gelände des Nathan-Hale-Depots wird 
zugestimmt. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 27. Mai 2013  
 
 
 
Aufgrund des schlechten Zustandes des Brückenbauwerkes Hilpertstraße sowie im Hinblick auf die 
Verkehrssicherheit des Bahnverkehrs kann die Brücke nicht nur saniert werden, sondern muss in 
absehbarer Zeit neu gebaut werden. Dadurch ergeben sich folgende komplexe verkehrsplanerische 
Randbedingungen: 
 
Bei einem Neubau müssen die aktuell geltenden Regelwerke der Eisenbahn- sowie der 
Straßenplanung eingehalten werden. Konkret bedeutet das für das Brückenbauwerk Hilpertstraße, 
dass sowohl die lichte Höhe als auch die lichte Weite im Bereich der Bahngleise gegenüber dem 
Bestand vergrößert werden müssen. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Straßengradiente des 
Brückenbauwerks den Zwangspunkten wie maximal zulässige Längsneigungen und 
Ausrundungsradien angepasst werden muss, wodurch sich der Anschluss an die Bestandshöhe in 
der Hilpertstraße nach Westen verlagert. 
 
Aus diesem Grund ist eine zusätzliche Anbindung zum ehemaligen Nathan-Hale-Depot auf Höhe 
des heute vorhandenen Industriegleises zur Weiterführung der Straße Am Kavalleriesand nach 
Süden höhentechnisch nicht oder nur mit einem überdimensionalen Brückenbauwerk möglich. 
Ebenso müsste das Brückenbauwerk dann um zwei und die Straße Am Kavalleriesand um 
mindestens einen Fahrstreifen verbreitert werden, was zum einen eine erhebliche Kostensteigerung 
zur Folge hätte und zum anderen den Wegfall zahlreicher Alleenbäume in diesem Bereich zur Folge 
hätte. 
 
Abgesehen von den Neigungsverhältnissen ist in dem Knotenpunktbereich Am 
Kavalleriesand/Hilpertstraße eine weitere Anbindung auf Höhe der vorhandenen Gleiszufahrt nicht 
empfehlenswert, da es sich bei den beiden benachbarten Knotenpunkten Am 
Kavalleriesand/Hilpertstraße und Haardtring/Hilpertstraße/Holzhofallee um zwei hoch belastete 
innerstädtische Verkehrsknoten handelt, die aufgrund der geplanten Entwicklungen auf den 
Konversionsflächen an Bedeutung noch zunehmen werden. So könnten aus Richtung Osten 
kommende Fahrzeuge (wartepflichtige Linksabbieger) bei der gewünschten Anbindung zeitweise zu 
einem Rückstau bis auf das Brückenbauwerk und darüber hinaus (Haardtring) führen und somit 
Verkehrsbehinderungen im angrenzenden Hauptstraßennetz verursachen. 
 
Eine Anbindung an das Nathan-Hale-Depot an dieser Stelle würde außerdem zukünftig zusätzlichen 
Verkehr aus den Konversionsflächen über den Straßenzug Am Kavalleriesand zu dem Knotenpunkt 
Rheinstraße/Am Kavvalleriesand führen, der mit dem heutigen Verkehrsaufkommen bereits 
zeitweise an der Grenze der Leistungsfähigkeit liegt und somit keinen weiteren Verkehr aufnehmen 
kann.

- 4 - 
 
 
Eine mögliche Lösungsvariante durch Ausbildung des Knotenpunktes als Kreisverkehr ist im 
Rahmen der Untersuchung ebenfalls geprüft worden und kann jedoch aus Platzgründen (Eingriff in 
die angrenzenden Privatgrundstücke) und den o.g. Gründen nicht realisiert werden. 
 
 
Darmstadt, 27. Mai 2013 
III-66/4 saa-br 
Nst. 2820 
 
 
 
Die Dezernentin III: 
 
 
 
 
Brigitte Lindscheid 
Stadträtin

Beratungsverlauf (4)

TOP 9
TOP 8
TOP 8
TOP 229

Orte (6)

  • Hilpertstraße
  • Rheinstraße
  • Haardtring
  • Am Kavalleriesand
  • Holzhofallee
  • Stirnweg

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Details

Vorlagen-Nr.
2013/0181
Typ
Magistratsvorlage
Datum
27.05.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00