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V/0341/2019

Haushalt 2019: Förderung des AFAQ e.V.

Vorlagen 06.06.2019

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Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 03.07.2019, TOP 9

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

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Anlage 2 - AFAQ Flyer

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Anlage 1 - AFAQ Konzept

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Beschlussvorlage

6356 Zeichen

V/0341/2019 
V/0341/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Haushalt 2019: Förderung des AFAQ e.V. 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   26.06.2019 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r-
schutz und Arbeitsförderung 
Vorberatung 
   03.07.2019 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Sperrvermerk des im Haushaltsjahr 2019 für die Miet- und Mietnebenkosten des AFAQ e.V. vor-
gesehenen Teilzuschusses von 10.000 € wird aufgehoben.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen:  
Der Haushaltsplan 2019 sieht in der Produktgruppe 0503 (Sicherung besonderer sozialer Bedarfe) 
Mittel von jährlich 20.000 € für den genannten Zweck vor. Davon sind 10.000 € mit einem Sperrver-
merk versehen.  
 
 
 
Begründung: 
 
 
Der AFAQ e.V. erhielt in den Jahren 2017 und 2018 eine Förderung in Höhe von 24.000 €. Für das 
Jahr 2019 wurde von Seiten des Vereins ein Personal- und Sachkostenzuschuss in Höhe von 61.500 
€ beantragt. In seiner Sitzung am 05.12.2018 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss, dem 
AFAQ e.V. im Haushaltsjahr 2019 einen Zuschuss von bis zu 20.000 € zu gewähren und davon 
10.000 € mit einem Sperrvermerk zu versehen. Der Rat schloss sich im Zusammenhang mit der Ver-
abschiedung der Haushaltssatzung 2019 diesem Beschluss an.  
Die Aufhebung des Sperrvermerks wurde vom Haupt- und Finanzausschuss an nachfolgende Vo-
raussetzungen geknüpft. Die Verwaltung hat dazu mehrere Gespräche mit dem Verein geführt und 
Unterlagen eingesehen. 
 
 
 
Sozialamt 
 
13.06.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Stemmer 
Telefon: 492-5566 
Stemmer@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0341/2019 
1. Es ist detailliert und transparent darzulegen, wofür 2019 Zuwendungsmittel beantragt wurden. 
Der Verein erhält im Jahr 2019 insgesamt 6.250 € für die Begleitung von Geflüchteten und 
Neuzugewanderten, sowie die Qualifizierung von Ehrenamtlichen und die Erstellung von 
Printmedien und die Pflege der Internetseite aus dem Programm „KOMM-AN NRW“.  
 
Darüber hinaus beantragte der Verein die Förderung mehrerer Stellen im Rahmen des Pro-
gramms Teilhabe am Arbeitsmarkt gemäß §§ 16e und 16 i SGB II. Bis dato hat das Jobcenter 
die Förderung zweier Arbeitsverhältnisse bewilligt (15.01.2019 – 14.01.2021 -TZ 30 
Std./Woche – und 01.03.2019 – 28.02.2021  - 35 Std./Woche -). Ein weiterer Antrag 
01.05.2019 – 30.04.2021 - 40 Std./Woche- liegt entscheidungsreif vor (Stand 25.04.2019). Der 
AFAQ e.V. bemüht sich um weitere Einstellungen. Für die zwei bereits bewilligten Arbeitsver-
hältnisse erhält der Verein 2019 rund 29.500 € vom Jobcenter. 
 
Es handelt sich um zweckgebundene Mittel, die nicht für die Miete und die Mietnebenkosten 
eingesetzt werden können, sondern komplett für die bewilligten Arbeitsbereiche im Rahmen 
der KOMM-AN NRW-Förderung und die Vergütung der Beschäftigten verwendet werden müs-
sen. 
 
2. Es ist zu erklären, warum der AFAQ e.V. in 2018 nicht die gesamten beantragten Mittel abge-
rufen hat. 
Für das Jahr 2018 beantragte der AFAQ e.V. die Erhöhung des Zuschusses um 25.200 € für 
den Einsatz einer Koordinierungsstelle (0,5 VZÄ). Der Ausschuss für Soziales, Stiftungen, 
Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung empfahl in seiner Etatsitzung am 
22.11.2017, den bereits bestehenden Ansatz in Höhe von 24.000 € für das Haushaltsjahr 
2018 um 4.000 € zu erhöhen und damit den Eigenanteil für eine vom Jobcenter geförderte 
Maßnahme zu finanzieren.  
 
Zwar konnte der Verein 2018 verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen des 
Programms Teilhabe am Arbeitsmarkt beschäftigen, eine passende Person für das Anforde-
rungsprofil einer Koordinierungsstelle konnte über eine Maßnahme des Jobcenters jedoch 
nicht gefunden werden, sodass der Verein den Zuschussanteil zu Finanzierung des Eigenan-
teils nicht abrufen konnte. Dementsprechend wurden von der Verwaltung nur 24.000 € für die 
Arbeit des AFAQ e.V., insbesondere für die Miet- und Mietnebenkosten ausgezahlt.  
 
3. Der Verein sucht nach günstigeren Räumlichkeiten. Die Miete soll höchstens 50 Prozent der 
aktuellen Miete betragen. 
In den gemeinsamen Gesprächen berichtete der Verein über die Hürden bei der Immobilien-
suche für einen Verein mit publikumsintensivem Aufgabenprofil und machte seine bisherigen 
Bemühungen mit einer Liste der verschiedenen besichtigten Immobilien deutlich, bei der eine 
Vermietung allerdings erfolglos blieb. Trotz dieser Schwierigkeiten hat der Verein glaubhaft 
versichert, dass er sich weiterhin um eine günstigere Alternative bemüht. Die Auslastung der 
aktuellen Räumlichkeiten verdeutlichte der Verein anhand eines Raumplans. Zukünftig beab-
sichtigt der Verein, den Seminarraum anderen Vereinen und Organisationen für Veranstaltun-
gen gegen ein angemessenes Entgelt zur Verfügung zu stellen und dadurch einen Beitrag zur 
Finanzierung der Räumlichkeiten zu leisten.  
 
4. Der Verein legt ein ausführliches schriftliches Konzept zum Vereinszweck mit einer klaren Fo-
kussierung vor. 
Bereits 2017 hatte der Verein zur Entsperrung des damaligen Zuschusses ein Konzept aus-
gearbeitet, welches als Anlage zur Vorlage V/0470/2017 vorliegt.  
 
In Abstimmung mit dem Sozialamt wurde dieses Konzept überarbeitet und an die aktuelle S i-
tuation angepasst (Anlage 1). Dabei konnten die folgenden vier Aufgabenschwerpunkte he r-
ausgearbeitet werden:

- 3 - 
V/0341/2019 
I. Tägliche Beratung von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Men-
schen 
II. Interkulturelles und gesellschaftliche Zusammenarbeit 
III. Medien und Bildung 
IV. Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt 
 
Zur besseren Verdeutlichung der Aufgabenschwerpunkte hat der Verein außerdem einen Fly-
er herausgebracht, in dem die Arbeit des Vereins beschrieben wird (Anlage 2).  
 
 
 
Auf der Grundlage der vorgelegten Unterlagen empfiehlt die Verwaltung, den Sperrvermerk aufzuhe-
ben und den Zuschuss in diesem Jahr auszuzahlen. Sie weist jedoch darauf hin, dass sich die Ent-
scheidung über die Aufhebung des Sperrvermerks allein auf die Förderung des AFAQ e. V. im Haus-
haltsjahr 2019 bezieht; in den Folgejahren sieht der städtische Haushalt gegenwärtig keine Zuschüs-
se für den AFAQ e. V. vor. 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Konzept AFAQ e.V. inklusive Aufgabenschwerpunkte  
Anlage 2: Flyer des AFAQ e.V.

Anlage A

1555 Zeichen

Anlage A zur V/0341/2019 
Kurzüberblick 
Im Haushaltsplan 2019 sind 20.000 € für einen Zuschuss an den AFAQ e.V vorgesehen. Davon 
sind 10.000 € mit einem Sperrvermerk versehen.  
In der Vorlage werden die verschiedenen Kriterien zur Entsperrung erörtert, mit der abschließen-
den Empfehlung der Verwaltung, den Sperrvermerk aufzuheben. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Vorlage wird folgendes Ziel aus dem Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketing-
konzept Münster (ISM) verfolgt: 
 Wir werden Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch 
Dialog“ zu einer weltoffenen Stadt weiterentwickeln. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? x Ja  Nein  . 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
Die Höhe des Zuschusses beruht auf der Entscheidung des Rates vom 05.12.2018. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Vorlage behandelt das Thema Migration. Der AFAQ e.V. ist Akteur im Feld Integration von 
Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund. Seine Arbeit hat damit eine unmittelbare 
Relevanz für dieses Querschnittsthema.

Anlage 2 - AFAQ Flyer

8924 Zeichen

Spenden
Bankverbindung: Sparkasse Münsterland Ost
Konto-Nr. 537662 / Bankleitzahl 40050150
IBAN: DE90 40050150 0000 5376 62
BIC: WELADED1MST
Erweiter Deinen Horizont durch
VIELFALT
GEMEINSCHAFT
SOLIDARITÄT
Integrationsarbeit und Geflüchtetenhilfe
Integrationsarbeit und Geflüchtetenhilfe

AFAQAFAQ
AFAQAFAQ
AFAQ
AFAQAFAQ
AFAQ
Integra�onsarbeit und 
Geflüchtetenhilfe
Medien, Bildungs- und
Weiterbildungsarbeit
Integra�on in den
 Arbeitsmarkt 
Interkulturelle Veranstaltungen 
und gesellscha�liche 
Zusammenarbeit
AFAQ e.V. ist ein interkultureller Verein, der sich auf die Themen
Migra�on und Integra�on von Menschen mit Migra�onsvorgeschichte und 
Geflüchteten spezialisiert hat. Der kultursensible und sozialintegra�ve Ansatz 
ist ein zentrales Element für die Arbeit des Vereins. Hervorzuheben ist außer-
dem der interna�onale, mul�linguale Ansatz. Alle relevanten Angebote, 
sowohl Beratung als auch Hilfestellung, werden von einem promovierten 
Sozialwissenscha�ler betreut und angeleitet . 
•  Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen
• Möglichkeit zum Ableisten von Sozialstunden
• Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche
• Sozialteilhabe am Arbeitsmarkt nach §16i SGB II
• Eingliederung von Langzeitarbeitslosen nach §16e SGB II
• Schaffung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Geflüchtete 
• Praktikumsplätze für SchülerInnen mit und ohne 
Migrationsvorgeschichte
• Praktikumsplätze für Studierende mit und ohne 
Migrationsvorgeschichte sowie weitere BewerberInnen
• Beratung und Unterstützung des BDS
 (Bund Deutscher Schiedsmänner u. Schiedsfrauen)
• Beratung und Unterstützung bei der Zimmer- und Wohnungssuche
• Beratung in schulrelevanten Fragen für internationale Kinder und Jugendliche
• Unterstützung jugendlicher unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UmA)
• Beratung von Menschen, die aus der JVA kommen(Resozialisierungshilfen)
• Beratung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen im Rahmen der Gleichstellung

• Ausfüllen von städtischen Formularen wie ALG I, ALG II 
• Hilfe bei Aufenthalts- und Visumsangelegenheiten
• Beratung bei der Beantragung der Familienzusammenführung
• Begleiten von Ämterbesuchen (Sozialamt, Ausländeramt, Jobcenter, etc.)
• Dolmetschen für Sachbearbeiter, Rechtsanwälte, Ärzte und Krankenkassen
• Unterstützung bei der Beantragung eines WBS-Scheines •  Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen
• Möglichkeit zum Ableisten von Sozialstunden
• Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche
• Sozialteilhabe am Arbeitsmarkt nach §16i SGB II
• Eingliederung von Langzeitarbeitslosen nach §16e SGB II
• Schaffung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Geflüchtete 
• Praktikumsplätze für SchülerInnen mit und ohne 
Migrationsvorgeschichte
• Praktikumsplätze für Studierende mit und ohne 
Migrationsvorgeschichte sowie weitere BewerberInnen
• Beratung und Unterstützung des BDS
 (Bund Deutscher Schiedsmänner u. Schiedsfrauen)
• Beratung und Unterstützung bei der Zimmer- und Wohnungssuche
• Beratung in schulrelevanten Fragen für internationale Kinder und Jugendliche
• Unterstützung jugendlicher unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UmA)
• Beratung von Menschen, die aus der JVA kommen(Resozialisierungshilfen)
• Beratung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen im Rahmen der Gleichstellung 
  
Finalisten für den Bürgerpreis Münster 2014
Individuelle Beratung
Beratung in Alltagsfragen
             zur Integra�on  Hilfe
in den Arbeitsmarkt 
Beratung zu Religion und Glauben
• Beratung in praktischen Glaubensfragen durch kultursensible und  
  erfahrene Fachleute 
Tägliche  Beratung von Migrantinnen und Migranten 
sowie geflüchteten Menschen

Interkulturelle
   Veranstaltungen 
&gesellschaftliche 
Zusammenarbeit
• Veranstaltungen zu Fragen der Gleichstellung, z.B. „Erfolgreiche 
Migrantinnen als Vorbilder und inspirierende Frauen stellen sich vor“ 
 
• Veranstaltungen im Rahmen der internationalen Städtepartnerschaften, z.B.
 „Migration in my town“: Besuch und Austausch der Partnerstädte Münsters in
 den Räumen von AFAQ e.V. (in Kooperation und enger Zusammenarbeit mit 
dem Amt 33 der Stadt Münster)
• Jährliche Teilnahme bei der Veranstaltung zum „Diversity Tag“
• Veranstaltungen zum interreligiösen und interkulturellen Dialog 
(in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt Münster)
• Unterstützung von anderen interkulturellen Vereinen und Migrantische 
Selbstorganisationen (MSO) z.B. durch Überlassung der eigenen Räumlichkeiten
und bei Fragen der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit, Beratung in
Gründungs- und Satzungsrelevanten Fragen
  
 Preisverleihung Münster-Nadel 2016
• Interkulturelle Veranstaltungen zum Thema friedliches Miteinander im 
  Rahmen des Friedens-Kultur-Monats (in Kooperation mit dem Friedensbüro 
  der Stadt Münster und dem Integrationsrat der Stadt Münster)
• Informations- und Aufklärungsveranstaltungen zum "Politischen Salafismus" 
  (in Kooperation mit dem Polizeipräsidium und der Bundeszentrale für 
  politische Bildung)
• Projekt für politische Bildung zur Stärkung der Demokratie (in Kooperation 
 mit dem Integrationsrat der Stadt Münster)
• Jährliche Teilnahme mit verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der 
 "Wochen gegen Rassismus" 
 (in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster)
• Antidiskriminierungsarbeit für interkulturelles Verständnis
Friedensarbeit
Frauentreff
Kulturelles Verständnis
• Interkultureller Frauentreff in den Vereins-Räumen von AFAQ e.V. mit einer
  öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des internationalen Weltfrauentages 
  am 8. März (mit Unterstützung des Gleichstellungsbüros)

• Sprachkurse für Deutsch, Arabisch und Englisch
• „Sprache als Handschlag“: Arabischkurse für Sozialarbeiter und 
   Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit
• Lernwerkstatt für Kinder und Jugendliche: Nachhilfe und Hausauf-    
  gabenbetreuung für SchülerInnen mit Migrationsvorgeschichte 
• Treffpunkt Sprache: Deutsch-Konversationskurs für Frauen mit und 
  ohne Migrationsvorgeschichte und geflüchtete Frauen
• Institutionelle Beratung und Unterstützung von Sprach- und Bildungs-
trägern.
• Bilingualer Nachrichtendienst, crossmedial: HALA NEWS und HALA
   MAGAZIN in deutscher und arabischer Sprache
• Aufklärungsarbeit für gegenseitiges interkulturelles Verständnis 
• Medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne 
  Migrationsvorgeschichte, z.B. Rap Workshop (in Kooperation mit dem
 Jugendtheater Cactus Münster)
• Medienkompetenz für Migrantinnen und Migranten sowie geflüchtete Menschen,
   Workshop mit Film und Fotografie
• Angebot von Praktikums- und EQJ-Stellen für die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher
• Medienpädagogische Arbeit zur Auseinandersetzung und Aufklärung zum Thema 
   des politischen Salafismus (in Kooperation mit dem PP Münster)
• Integration von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Menschen in den
   hiesigen Arbeitsmarkt durch Maßnahmen der sozialen Teilhabe (in Kooperation 
   mit dem Jobcenter der Stadt Münster) 
• Kooperation und Austausch mit der FH-Münster, insbesondere des Fachbereiches 
der sozialen Arbeit, Professoren und Studierende des FB lernen die Arbeit des AFAQ e. V.
 vor Ort kennen, diskutieren und tauschen sich mit dem Vereinsteam aus
Sprache und Lernwerkstatt
Deutsch-arabische Nachrichten
Workshops und Seminare

Einige Unterstützer und Kooperationspartner
"AFAQ e.V. trägt zum friedlichen, interkulturellen Zusammenleben bei, 
indem er den kulturellen Austausch und den gesellscha�lichen Dialog
stärkt. Das ist für Münster von großer Bedeutung."
"AFAQ e.V. arbeitet in einem Netzwerk mit vielen Beteiligten. Das gute
und intensive Zusammenspiel vieler Akteure führt zum Erfolg einer 
gelungenen Integration. Davon profitieren nicht nur die haupt- und 
ehrenamtlich Engagierten, sondern auch die neuzugewanderten Men-
schen selbst und damit die gesamte Münsteraner Stadtgesellscha�. "
  
Andrea Reckfort, Leiterin Kommunales Integra�onszentrum Münster
 "Durch ihr großes Informa�ons- und Beratungsangebot leistet AFAQ e.V. 
 einen wertvollen Beitrag für die kulturelle und gesellschaftliche            
 Integration  der neuen Mitbürger in Münster."
   
Ralf Bierstedt, Leiter des Jobcenters
Markus Lewe,  Oberbürgermeister der Stadt Münster 
"Wir fördern die Grundbildung und Alphabe�sierung, den deutschen 
Spracherwerb, Lernen von 19 Sprachen, die Familienbildung, die all-
gemeine und berufliche Weiterbildung. AfAQ unterstützt diesen 
Au�rag der vhs Münster." 
 
"Als Anlaufstelle für Migranten öffnet AFAQ e.V.  Horizonte, trägt zum 
kulturellen Austausch bei und beugt so dem Misstrauen vor."  
 
Anna Ringbeck, vhs-Direktorin
Hans-Joachim Kuhlisch, Polizei Münster
"AFAQ e.V. trägt zum konstruktiven und lebendigen Austausch der 
Internationalisierung der Arbeit der Stadt Münster bei."
 
Jürgen Kupferschmidt, Leiter für Bürger- und Ratsservice
Sozialamt
Jobcenter
Gleichstellung 
Kulturamt
 
Beziksregierung
Arnsberg
Integrationsrat
Caritasverband
für die Stadt Münster e. V.

Anlage 1 - AFAQ Konzept

6776 Zeichen

AFAQ e.V. – Integrationsarbeit und Geflüchtetenhilfe 
AFAQ e.V. ist ein interkultureller Verein, der sich auf die Themen Migration und Integration von 
Menschen mit Migrationsvorgeschichte und Geflüchteten spezialisiert hat. Der kultursensible und 
sozialintegrative Ansatz ist ein zentrales Element für die Arbeit des Vereins. Hervorzuheben ist 
außerdem der internationale, multilinguale Ansatz. Alle relevanten Angebote, sowohl Beratung 
als auch Hilfestellung, werden von einem promovierten Sozialwissenschaftler betreut und 
angeleitet. Bei AFAQ e.V. sind unter den Mitarbeitern, den Praktikantinnen und den 
Ehrenamtlichen alle relevanten Sprachen vertreten (Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, 
Griechisch, Kurdisch, Russisch und Spanisch). 
 
I. Tägliche Beratung von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten 
Menschen 
Individuelle Beratung in Behörden- und Sachfragen 
• Ausfüllen von städtischen Formularen wie ALG I, ALG II  
• Begleiten von Ämterbesuchen (Sozialamt, Ausländeramt, Jobcenter, etc.) 
• Dolmetschen für Sachbearbeiter, Rechtsanwälte, Ärzte und Krankenkassen 
• Hilfe bei Aufenthalts- und Visumangelegenheiten 
• Beratung bei der Beantragung der Familienzusammenführung 
• Unterstützung bei der Beantragung eines WBS-Scheines (Wohnberechtigung-Schein) 
 
Beratung in Alltagsfragen 
• Beratung und Unterstützung bei der Zimmer- und Wohnungssuche 
• Beratung in schulrelevanten Fragen für internationale Kinder und Jugendliche 
• Unterstützung jugendlicher unbegleiteter minderjährige Ausländer (UmA) 
• Beratung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen im Rahmen der Gleichstellung

• Beratung von Menschen, die aus der JVA kommen (Resozialisierungshilfen) 
• Beratung und Unterstützung des BDS (Bund Deutscher Schiedsmänner u Schiedsfrauen) 
 
Beratung zu Religion und Glauben 
• Beratung in praktischen Glaubensfragen durch kultursensible und erfahrene Fachleute  
 
II. Interkulturelles und gesellschaftliche Zusammenarbeit 
Friedensarbeit 
• Interkulturelle Veranstaltungen zum Thema friedliches Miteinander im Rahmen des 
Friedens-Kultur-Monats (in Kooperation mit dem Friedensbüro der Stadt Münster und 
dem Integrationsrat der Stadt Münster) 
• Informations- und Aufklärungsveranstaltungen zum "Politischen Salafismus" (in 
Kooperation mit dem Polizeipräsidium und der Bundeszentrale für politische Bildung) 
• Projekt für politische Bildung zur Stärkung der Demokratie (in Kooperation mit dem 
Integrationsrat der Stadt Münster) 
• Jährliche Teilnahme mit verschiedenen Veranstaltung im Rahmen der „Wochen gegen 
Rassismus“ (in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt 
Münster) 
• Antidiskriminierungsarbeit für interkulturelles Verständnis 
 
Frauentreff 
• Interkultureller Frauentreff in den Vereins-Räumen von AFAQ e.V. mit einer öffentlichen 
Veranstaltung im Rahmen des internationalen Weltfrauentages am 8. März (in 
Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro) 
• Veranstaltungen zu Fragen der Gleichstellung, z.B. „Erfolgreiche Migrantinnen als 
Vorbilder und inspirierende Frauen stellen sich vor“ (in Kooperation mit dem 
Gleichstellungsbüro)

Kulturelles Verständnis 
• Veranstaltungen im Rahmen der internationalen Städtepartnerschaften, z.B. „Migration in 
my town“: Besuch und Austausch der Partnerstädte Münsters in den Räumen von AFAQ 
e.V. (in Kooperation und enger Zusammenarbeit mit dem Amt 33 der Stadt Münster) 
• Jährliche Teilnahme bei der Veranstaltung zum „Diversity Tag“ 
• Veranstaltungen zum interreligiösen und interkulturellen Dialog (in Kooperation mit dem 
Integrationsrat der Stadt Münster) 
• Unterstützung von anderen interkulturellen Vereinen und MSO z.B. durch Überlassung 
der eigenen Räumlichkeiten und bei Fragen der Kommunikations- und 
Öffentlichkeitsarbeit, Beratung in Gründungs- und Satzungsrelevanten Fragen 
 
III. Medien und Bildung 
Workshops und Seminare zur Weiterbildung 
• Medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne 
Migrationsvorgeschichte, z.B. Rap Workshop (in Kooperation mit dem Jugendtheater 
Cactus Münster) 
• Medienkompetenz für Migrantinnen und Migranten sowie geflüchtete Menschen, 
Workshop mit Film und Fotografie 
• Angebot von Praktikums- und EQJ-Stellen für die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher 
• Weiterbildung und Unterstützung von Ehrenamtlichen, die in der Geflüchteten- und 
Migrationsarbeit engagiert sind (in Kooperation mit: KI, GGUA, DRK, ASB, SSB und 
dem Integrationsrat der Stadt Münster) 
• Medienpädagogische Arbeit zur Auseinandersetzung und Aufklärung zum Thema des 
politischen Salafismus (in Kooperation mit dem PP Münster) 
• Integration von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Menschen in den 
hiesigen Arbeitsmarkt durch Maßnahmen der sozialen Teilhabe (in Kooperation mit dem 
Jobcenter der Stadt Münster)  
• Kooperation und Austausch mit der FH-Münster insbesondere des Fachbereiches der 
sozialen Arbeit, Professoren und Studierende des FB lernen die Arbeit des AFAQ-Vereins 
vor Ort kennen, diskutieren und tauschen sich mit dem Vereinsteam aus

Sprache und Lernwerkstatt 
• Sprachkurse für Deutsch, Arabisch und Englisch 
• „Sprache als Handschlag“: Arabischkurse für Sozialarbeiter und Ehrenamtliche in der 
Flüchtlingsarbeit 
• Lernwerkstatt für Kinder und Jugendliche: Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung für 
Schülerinnen mit Migrationsvorgeschichte 
• Treffpunkt Sprache: Deutsch-Konversationskurs für Frauen mit und ohne 
Migrationsvorgeschichte und geflüchtete Frauen 
• Institutionelle Beratung und Unterstützung von Sprach- und Bildungsträgern 
 
Deutsch-arabische Nachrichten 
• Bilingualer Nachrichtendienst, crossmedial: HALA NEWS, Radio HALA und HALA 
MAGAZIN in deutscher und arabischer Sprache 
• Aufklärungsarbeit für interkulturelles Verständnis, z.B. kurze Filme über die 
Kriminalitätsstatistik der Polizei Münster und Bräuche zu deutschen Feiertagen 
 
IV. Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt 
• Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche 
• Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen 
• Sozialteilhabe am Arbeitsmarkt nach §16i SGB II 
• Eingliederung von Langzeitarbeitslosen nach §16e SGB II 
• Schaffung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Geflüchtete  
• Praktikumsplätze für SchülerInnen mit und ohne Migrationsvorgeschichte 
• Praktikumsplätze für Studierende mit und ohne Migrationsvorgeschichte sowie weitere 
BewerberInnen

Vorstand 
AFAQ e.V. 
Interkulturelles individuelle 
Beratung 
Medien und 
Bildung 
Behörden- und 
Sachfragen 
Religion und 
Glauben 
Friedensarbeit 
Kulturelles 
Verständnis 
Frauentreff 
Workshops und 
Seminare 
Deutsch-
arabische 
Nachrichten 
Sprache und 
Lernwerkstatt 
Integration in 
den 
Arbeitsmarkt 
Ausbildungs- 
und 
Arbeitssuche 
Sozialteilhabe am 
Arbeitsmarkt §16e 
und §16i SGB II 
Praktikumsplätze

Beratungsverlauf (2)

26.06.2019 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 12 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.07.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0341/2019
Typ
Vorlagen
Datum
06.06.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37