V/0341/2019
Haushalt 2019: Förderung des AFAQ e.V.
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Beschlussvorlage
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V/0341/2019 V/0341/2019 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Haushalt 2019: Förderung des AFAQ e.V. Beratungsfolge 26.06.2019 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r- schutz und Arbeitsförderung Vorberatung 03.07.2019 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Sperrvermerk des im Haushaltsjahr 2019 für die Miet- und Mietnebenkosten des AFAQ e.V. vor- gesehenen Teilzuschusses von 10.000 € wird aufgehoben. II. Finanzielle Auswirkungen: Der Haushaltsplan 2019 sieht in der Produktgruppe 0503 (Sicherung besonderer sozialer Bedarfe) Mittel von jährlich 20.000 € für den genannten Zweck vor. Davon sind 10.000 € mit einem Sperrver- merk versehen. Begründung: Der AFAQ e.V. erhielt in den Jahren 2017 und 2018 eine Förderung in Höhe von 24.000 €. Für das Jahr 2019 wurde von Seiten des Vereins ein Personal- und Sachkostenzuschuss in Höhe von 61.500 € beantragt. In seiner Sitzung am 05.12.2018 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss, dem AFAQ e.V. im Haushaltsjahr 2019 einen Zuschuss von bis zu 20.000 € zu gewähren und davon 10.000 € mit einem Sperrvermerk zu versehen. Der Rat schloss sich im Zusammenhang mit der Ver- abschiedung der Haushaltssatzung 2019 diesem Beschluss an. Die Aufhebung des Sperrvermerks wurde vom Haupt- und Finanzausschuss an nachfolgende Vo- raussetzungen geknüpft. Die Verwaltung hat dazu mehrere Gespräche mit dem Verein geführt und Unterlagen eingesehen. Sozialamt 13.06.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Stemmer Telefon: 492-5566 Stemmer@stadt- muenster.de - 2 - V/0341/2019 1. Es ist detailliert und transparent darzulegen, wofür 2019 Zuwendungsmittel beantragt wurden. Der Verein erhält im Jahr 2019 insgesamt 6.250 € für die Begleitung von Geflüchteten und Neuzugewanderten, sowie die Qualifizierung von Ehrenamtlichen und die Erstellung von Printmedien und die Pflege der Internetseite aus dem Programm „KOMM-AN NRW“. Darüber hinaus beantragte der Verein die Förderung mehrerer Stellen im Rahmen des Pro- gramms Teilhabe am Arbeitsmarkt gemäß §§ 16e und 16 i SGB II. Bis dato hat das Jobcenter die Förderung zweier Arbeitsverhältnisse bewilligt (15.01.2019 – 14.01.2021 -TZ 30 Std./Woche – und 01.03.2019 – 28.02.2021 - 35 Std./Woche -). Ein weiterer Antrag 01.05.2019 – 30.04.2021 - 40 Std./Woche- liegt entscheidungsreif vor (Stand 25.04.2019). Der AFAQ e.V. bemüht sich um weitere Einstellungen. Für die zwei bereits bewilligten Arbeitsver- hältnisse erhält der Verein 2019 rund 29.500 € vom Jobcenter. Es handelt sich um zweckgebundene Mittel, die nicht für die Miete und die Mietnebenkosten eingesetzt werden können, sondern komplett für die bewilligten Arbeitsbereiche im Rahmen der KOMM-AN NRW-Förderung und die Vergütung der Beschäftigten verwendet werden müs- sen. 2. Es ist zu erklären, warum der AFAQ e.V. in 2018 nicht die gesamten beantragten Mittel abge- rufen hat. Für das Jahr 2018 beantragte der AFAQ e.V. die Erhöhung des Zuschusses um 25.200 € für den Einsatz einer Koordinierungsstelle (0,5 VZÄ). Der Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung empfahl in seiner Etatsitzung am 22.11.2017, den bereits bestehenden Ansatz in Höhe von 24.000 € für das Haushaltsjahr 2018 um 4.000 € zu erhöhen und damit den Eigenanteil für eine vom Jobcenter geförderte Maßnahme zu finanzieren. Zwar konnte der Verein 2018 verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen des Programms Teilhabe am Arbeitsmarkt beschäftigen, eine passende Person für das Anforde- rungsprofil einer Koordinierungsstelle konnte über eine Maßnahme des Jobcenters jedoch nicht gefunden werden, sodass der Verein den Zuschussanteil zu Finanzierung des Eigenan- teils nicht abrufen konnte. Dementsprechend wurden von der Verwaltung nur 24.000 € für die Arbeit des AFAQ e.V., insbesondere für die Miet- und Mietnebenkosten ausgezahlt. 3. Der Verein sucht nach günstigeren Räumlichkeiten. Die Miete soll höchstens 50 Prozent der aktuellen Miete betragen. In den gemeinsamen Gesprächen berichtete der Verein über die Hürden bei der Immobilien- suche für einen Verein mit publikumsintensivem Aufgabenprofil und machte seine bisherigen Bemühungen mit einer Liste der verschiedenen besichtigten Immobilien deutlich, bei der eine Vermietung allerdings erfolglos blieb. Trotz dieser Schwierigkeiten hat der Verein glaubhaft versichert, dass er sich weiterhin um eine günstigere Alternative bemüht. Die Auslastung der aktuellen Räumlichkeiten verdeutlichte der Verein anhand eines Raumplans. Zukünftig beab- sichtigt der Verein, den Seminarraum anderen Vereinen und Organisationen für Veranstaltun- gen gegen ein angemessenes Entgelt zur Verfügung zu stellen und dadurch einen Beitrag zur Finanzierung der Räumlichkeiten zu leisten. 4. Der Verein legt ein ausführliches schriftliches Konzept zum Vereinszweck mit einer klaren Fo- kussierung vor. Bereits 2017 hatte der Verein zur Entsperrung des damaligen Zuschusses ein Konzept aus- gearbeitet, welches als Anlage zur Vorlage V/0470/2017 vorliegt. In Abstimmung mit dem Sozialamt wurde dieses Konzept überarbeitet und an die aktuelle S i- tuation angepasst (Anlage 1). Dabei konnten die folgenden vier Aufgabenschwerpunkte he r- ausgearbeitet werden: - 3 - V/0341/2019 I. Tägliche Beratung von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Men- schen II. Interkulturelles und gesellschaftliche Zusammenarbeit III. Medien und Bildung IV. Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt Zur besseren Verdeutlichung der Aufgabenschwerpunkte hat der Verein außerdem einen Fly- er herausgebracht, in dem die Arbeit des Vereins beschrieben wird (Anlage 2). Auf der Grundlage der vorgelegten Unterlagen empfiehlt die Verwaltung, den Sperrvermerk aufzuhe- ben und den Zuschuss in diesem Jahr auszuzahlen. Sie weist jedoch darauf hin, dass sich die Ent- scheidung über die Aufhebung des Sperrvermerks allein auf die Förderung des AFAQ e. V. im Haus- haltsjahr 2019 bezieht; in den Folgejahren sieht der städtische Haushalt gegenwärtig keine Zuschüs- se für den AFAQ e. V. vor. In Vertretung gez. Cornelia Wilkens Stadträtin Anlagen: Anlage 1: Konzept AFAQ e.V. inklusive Aufgabenschwerpunkte Anlage 2: Flyer des AFAQ e.V.
Anlage A
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Anlage A zur V/0341/2019 Kurzüberblick Im Haushaltsplan 2019 sind 20.000 € für einen Zuschuss an den AFAQ e.V vorgesehen. Davon sind 10.000 € mit einem Sperrvermerk versehen. In der Vorlage werden die verschiedenen Kriterien zur Entsperrung erörtert, mit der abschließen- den Empfehlung der Verwaltung, den Sperrvermerk aufzuheben. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Mit der Vorlage wird folgendes Ziel aus dem Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketing- konzept Münster (ISM) verfolgt: Wir werden Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch Dialog“ zu einer weltoffenen Stadt weiterentwickeln. Finanzierung Produktgruppe: 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? x Ja Nein . Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? x Ja Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig x vollständig frei- willig Die Höhe des Zuschusses beruht auf der Entscheidung des Rates vom 05.12.2018. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Die Vorlage behandelt das Thema Migration. Der AFAQ e.V. ist Akteur im Feld Integration von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund. Seine Arbeit hat damit eine unmittelbare Relevanz für dieses Querschnittsthema.
Anlage 2 - AFAQ Flyer
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Integrationsarbeit und Geflüchtetenhilfe
Integrationsarbeit und Geflüchtetenhilfe
AFAQAFAQ
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AFAQ
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AFAQ
Integra�onsarbeit und
Geflüchtetenhilfe
Medien, Bildungs- und
Weiterbildungsarbeit
Integra�on in den
Arbeitsmarkt
Interkulturelle Veranstaltungen
und gesellscha�liche
Zusammenarbeit
AFAQ e.V. ist ein interkultureller Verein, der sich auf die Themen
Migra�on und Integra�on von Menschen mit Migra�onsvorgeschichte und
Geflüchteten spezialisiert hat. Der kultursensible und sozialintegra�ve Ansatz
ist ein zentrales Element für die Arbeit des Vereins. Hervorzuheben ist außer-
dem der interna�onale, mul�linguale Ansatz. Alle relevanten Angebote,
sowohl Beratung als auch Hilfestellung, werden von einem promovierten
Sozialwissenscha�ler betreut und angeleitet .
• Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen
• Möglichkeit zum Ableisten von Sozialstunden
• Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche
• Sozialteilhabe am Arbeitsmarkt nach §16i SGB II
• Eingliederung von Langzeitarbeitslosen nach §16e SGB II
• Schaffung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Geflüchtete
• Praktikumsplätze für SchülerInnen mit und ohne
Migrationsvorgeschichte
• Praktikumsplätze für Studierende mit und ohne
Migrationsvorgeschichte sowie weitere BewerberInnen
• Beratung und Unterstützung des BDS
(Bund Deutscher Schiedsmänner u. Schiedsfrauen)
• Beratung und Unterstützung bei der Zimmer- und Wohnungssuche
• Beratung in schulrelevanten Fragen für internationale Kinder und Jugendliche
• Unterstützung jugendlicher unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UmA)
• Beratung von Menschen, die aus der JVA kommen(Resozialisierungshilfen)
• Beratung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen im Rahmen der Gleichstellung
• Ausfüllen von städtischen Formularen wie ALG I, ALG II
• Hilfe bei Aufenthalts- und Visumsangelegenheiten
• Beratung bei der Beantragung der Familienzusammenführung
• Begleiten von Ämterbesuchen (Sozialamt, Ausländeramt, Jobcenter, etc.)
• Dolmetschen für Sachbearbeiter, Rechtsanwälte, Ärzte und Krankenkassen
• Unterstützung bei der Beantragung eines WBS-Scheines • Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen
• Möglichkeit zum Ableisten von Sozialstunden
• Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche
• Sozialteilhabe am Arbeitsmarkt nach §16i SGB II
• Eingliederung von Langzeitarbeitslosen nach §16e SGB II
• Schaffung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Geflüchtete
• Praktikumsplätze für SchülerInnen mit und ohne
Migrationsvorgeschichte
• Praktikumsplätze für Studierende mit und ohne
Migrationsvorgeschichte sowie weitere BewerberInnen
• Beratung und Unterstützung des BDS
(Bund Deutscher Schiedsmänner u. Schiedsfrauen)
• Beratung und Unterstützung bei der Zimmer- und Wohnungssuche
• Beratung in schulrelevanten Fragen für internationale Kinder und Jugendliche
• Unterstützung jugendlicher unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UmA)
• Beratung von Menschen, die aus der JVA kommen(Resozialisierungshilfen)
• Beratung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen im Rahmen der Gleichstellung
Finalisten für den Bürgerpreis Münster 2014
Individuelle Beratung
Beratung in Alltagsfragen
zur Integra�on Hilfe
in den Arbeitsmarkt
Beratung zu Religion und Glauben
• Beratung in praktischen Glaubensfragen durch kultursensible und
erfahrene Fachleute
Tägliche Beratung von Migrantinnen und Migranten
sowie geflüchteten Menschen
Interkulturelle
Veranstaltungen
&gesellschaftliche
Zusammenarbeit
• Veranstaltungen zu Fragen der Gleichstellung, z.B. „Erfolgreiche
Migrantinnen als Vorbilder und inspirierende Frauen stellen sich vor“
• Veranstaltungen im Rahmen der internationalen Städtepartnerschaften, z.B.
„Migration in my town“: Besuch und Austausch der Partnerstädte Münsters in
den Räumen von AFAQ e.V. (in Kooperation und enger Zusammenarbeit mit
dem Amt 33 der Stadt Münster)
• Jährliche Teilnahme bei der Veranstaltung zum „Diversity Tag“
• Veranstaltungen zum interreligiösen und interkulturellen Dialog
(in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt Münster)
• Unterstützung von anderen interkulturellen Vereinen und Migrantische
Selbstorganisationen (MSO) z.B. durch Überlassung der eigenen Räumlichkeiten
und bei Fragen der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit, Beratung in
Gründungs- und Satzungsrelevanten Fragen
Preisverleihung Münster-Nadel 2016
• Interkulturelle Veranstaltungen zum Thema friedliches Miteinander im
Rahmen des Friedens-Kultur-Monats (in Kooperation mit dem Friedensbüro
der Stadt Münster und dem Integrationsrat der Stadt Münster)
• Informations- und Aufklärungsveranstaltungen zum "Politischen Salafismus"
(in Kooperation mit dem Polizeipräsidium und der Bundeszentrale für
politische Bildung)
• Projekt für politische Bildung zur Stärkung der Demokratie (in Kooperation
mit dem Integrationsrat der Stadt Münster)
• Jährliche Teilnahme mit verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der
"Wochen gegen Rassismus"
(in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster)
• Antidiskriminierungsarbeit für interkulturelles Verständnis
Friedensarbeit
Frauentreff
Kulturelles Verständnis
• Interkultureller Frauentreff in den Vereins-Räumen von AFAQ e.V. mit einer
öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des internationalen Weltfrauentages
am 8. März (mit Unterstützung des Gleichstellungsbüros)
• Sprachkurse für Deutsch, Arabisch und Englisch
• „Sprache als Handschlag“: Arabischkurse für Sozialarbeiter und
Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit
• Lernwerkstatt für Kinder und Jugendliche: Nachhilfe und Hausauf-
gabenbetreuung für SchülerInnen mit Migrationsvorgeschichte
• Treffpunkt Sprache: Deutsch-Konversationskurs für Frauen mit und
ohne Migrationsvorgeschichte und geflüchtete Frauen
• Institutionelle Beratung und Unterstützung von Sprach- und Bildungs-
trägern.
• Bilingualer Nachrichtendienst, crossmedial: HALA NEWS und HALA
MAGAZIN in deutscher und arabischer Sprache
• Aufklärungsarbeit für gegenseitiges interkulturelles Verständnis
• Medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne
Migrationsvorgeschichte, z.B. Rap Workshop (in Kooperation mit dem
Jugendtheater Cactus Münster)
• Medienkompetenz für Migrantinnen und Migranten sowie geflüchtete Menschen,
Workshop mit Film und Fotografie
• Angebot von Praktikums- und EQJ-Stellen für die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher
• Medienpädagogische Arbeit zur Auseinandersetzung und Aufklärung zum Thema
des politischen Salafismus (in Kooperation mit dem PP Münster)
• Integration von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Menschen in den
hiesigen Arbeitsmarkt durch Maßnahmen der sozialen Teilhabe (in Kooperation
mit dem Jobcenter der Stadt Münster)
• Kooperation und Austausch mit der FH-Münster, insbesondere des Fachbereiches
der sozialen Arbeit, Professoren und Studierende des FB lernen die Arbeit des AFAQ e. V.
vor Ort kennen, diskutieren und tauschen sich mit dem Vereinsteam aus
Sprache und Lernwerkstatt
Deutsch-arabische Nachrichten
Workshops und Seminare
Einige Unterstützer und Kooperationspartner
"AFAQ e.V. trägt zum friedlichen, interkulturellen Zusammenleben bei,
indem er den kulturellen Austausch und den gesellscha�lichen Dialog
stärkt. Das ist für Münster von großer Bedeutung."
"AFAQ e.V. arbeitet in einem Netzwerk mit vielen Beteiligten. Das gute
und intensive Zusammenspiel vieler Akteure führt zum Erfolg einer
gelungenen Integration. Davon profitieren nicht nur die haupt- und
ehrenamtlich Engagierten, sondern auch die neuzugewanderten Men-
schen selbst und damit die gesamte Münsteraner Stadtgesellscha�. "
Andrea Reckfort, Leiterin Kommunales Integra�onszentrum Münster
"Durch ihr großes Informa�ons- und Beratungsangebot leistet AFAQ e.V.
einen wertvollen Beitrag für die kulturelle und gesellschaftliche
Integration der neuen Mitbürger in Münster."
Ralf Bierstedt, Leiter des Jobcenters
Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster
"Wir fördern die Grundbildung und Alphabe�sierung, den deutschen
Spracherwerb, Lernen von 19 Sprachen, die Familienbildung, die all-
gemeine und berufliche Weiterbildung. AfAQ unterstützt diesen
Au�rag der vhs Münster."
"Als Anlaufstelle für Migranten öffnet AFAQ e.V. Horizonte, trägt zum
kulturellen Austausch bei und beugt so dem Misstrauen vor."
Anna Ringbeck, vhs-Direktorin
Hans-Joachim Kuhlisch, Polizei Münster
"AFAQ e.V. trägt zum konstruktiven und lebendigen Austausch der
Internationalisierung der Arbeit der Stadt Münster bei."
Jürgen Kupferschmidt, Leiter für Bürger- und Ratsservice
Sozialamt
Jobcenter
Gleichstellung
Kulturamt
Beziksregierung
Arnsberg
Integrationsrat
Caritasverband
für die Stadt Münster e. V.
Anlage 1 - AFAQ Konzept
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AFAQ e.V. – Integrationsarbeit und Geflüchtetenhilfe AFAQ e.V. ist ein interkultureller Verein, der sich auf die Themen Migration und Integration von Menschen mit Migrationsvorgeschichte und Geflüchteten spezialisiert hat. Der kultursensible und sozialintegrative Ansatz ist ein zentrales Element für die Arbeit des Vereins. Hervorzuheben ist außerdem der internationale, multilinguale Ansatz. Alle relevanten Angebote, sowohl Beratung als auch Hilfestellung, werden von einem promovierten Sozialwissenschaftler betreut und angeleitet. Bei AFAQ e.V. sind unter den Mitarbeitern, den Praktikantinnen und den Ehrenamtlichen alle relevanten Sprachen vertreten (Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Kurdisch, Russisch und Spanisch). I. Tägliche Beratung von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Menschen Individuelle Beratung in Behörden- und Sachfragen • Ausfüllen von städtischen Formularen wie ALG I, ALG II • Begleiten von Ämterbesuchen (Sozialamt, Ausländeramt, Jobcenter, etc.) • Dolmetschen für Sachbearbeiter, Rechtsanwälte, Ärzte und Krankenkassen • Hilfe bei Aufenthalts- und Visumangelegenheiten • Beratung bei der Beantragung der Familienzusammenführung • Unterstützung bei der Beantragung eines WBS-Scheines (Wohnberechtigung-Schein) Beratung in Alltagsfragen • Beratung und Unterstützung bei der Zimmer- und Wohnungssuche • Beratung in schulrelevanten Fragen für internationale Kinder und Jugendliche • Unterstützung jugendlicher unbegleiteter minderjährige Ausländer (UmA) • Beratung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen im Rahmen der Gleichstellung • Beratung von Menschen, die aus der JVA kommen (Resozialisierungshilfen) • Beratung und Unterstützung des BDS (Bund Deutscher Schiedsmänner u Schiedsfrauen) Beratung zu Religion und Glauben • Beratung in praktischen Glaubensfragen durch kultursensible und erfahrene Fachleute II. Interkulturelles und gesellschaftliche Zusammenarbeit Friedensarbeit • Interkulturelle Veranstaltungen zum Thema friedliches Miteinander im Rahmen des Friedens-Kultur-Monats (in Kooperation mit dem Friedensbüro der Stadt Münster und dem Integrationsrat der Stadt Münster) • Informations- und Aufklärungsveranstaltungen zum "Politischen Salafismus" (in Kooperation mit dem Polizeipräsidium und der Bundeszentrale für politische Bildung) • Projekt für politische Bildung zur Stärkung der Demokratie (in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt Münster) • Jährliche Teilnahme mit verschiedenen Veranstaltung im Rahmen der „Wochen gegen Rassismus“ (in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Münster) • Antidiskriminierungsarbeit für interkulturelles Verständnis Frauentreff • Interkultureller Frauentreff in den Vereins-Räumen von AFAQ e.V. mit einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des internationalen Weltfrauentages am 8. März (in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro) • Veranstaltungen zu Fragen der Gleichstellung, z.B. „Erfolgreiche Migrantinnen als Vorbilder und inspirierende Frauen stellen sich vor“ (in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro) Kulturelles Verständnis • Veranstaltungen im Rahmen der internationalen Städtepartnerschaften, z.B. „Migration in my town“: Besuch und Austausch der Partnerstädte Münsters in den Räumen von AFAQ e.V. (in Kooperation und enger Zusammenarbeit mit dem Amt 33 der Stadt Münster) • Jährliche Teilnahme bei der Veranstaltung zum „Diversity Tag“ • Veranstaltungen zum interreligiösen und interkulturellen Dialog (in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt Münster) • Unterstützung von anderen interkulturellen Vereinen und MSO z.B. durch Überlassung der eigenen Räumlichkeiten und bei Fragen der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit, Beratung in Gründungs- und Satzungsrelevanten Fragen III. Medien und Bildung Workshops und Seminare zur Weiterbildung • Medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationsvorgeschichte, z.B. Rap Workshop (in Kooperation mit dem Jugendtheater Cactus Münster) • Medienkompetenz für Migrantinnen und Migranten sowie geflüchtete Menschen, Workshop mit Film und Fotografie • Angebot von Praktikums- und EQJ-Stellen für die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher • Weiterbildung und Unterstützung von Ehrenamtlichen, die in der Geflüchteten- und Migrationsarbeit engagiert sind (in Kooperation mit: KI, GGUA, DRK, ASB, SSB und dem Integrationsrat der Stadt Münster) • Medienpädagogische Arbeit zur Auseinandersetzung und Aufklärung zum Thema des politischen Salafismus (in Kooperation mit dem PP Münster) • Integration von Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Menschen in den hiesigen Arbeitsmarkt durch Maßnahmen der sozialen Teilhabe (in Kooperation mit dem Jobcenter der Stadt Münster) • Kooperation und Austausch mit der FH-Münster insbesondere des Fachbereiches der sozialen Arbeit, Professoren und Studierende des FB lernen die Arbeit des AFAQ-Vereins vor Ort kennen, diskutieren und tauschen sich mit dem Vereinsteam aus Sprache und Lernwerkstatt • Sprachkurse für Deutsch, Arabisch und Englisch • „Sprache als Handschlag“: Arabischkurse für Sozialarbeiter und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit • Lernwerkstatt für Kinder und Jugendliche: Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung für Schülerinnen mit Migrationsvorgeschichte • Treffpunkt Sprache: Deutsch-Konversationskurs für Frauen mit und ohne Migrationsvorgeschichte und geflüchtete Frauen • Institutionelle Beratung und Unterstützung von Sprach- und Bildungsträgern Deutsch-arabische Nachrichten • Bilingualer Nachrichtendienst, crossmedial: HALA NEWS, Radio HALA und HALA MAGAZIN in deutscher und arabischer Sprache • Aufklärungsarbeit für interkulturelles Verständnis, z.B. kurze Filme über die Kriminalitätsstatistik der Polizei Münster und Bräuche zu deutschen Feiertagen IV. Hilfe zur Integration in den Arbeitsmarkt • Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche • Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungen • Sozialteilhabe am Arbeitsmarkt nach §16i SGB II • Eingliederung von Langzeitarbeitslosen nach §16e SGB II • Schaffung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Geflüchtete • Praktikumsplätze für SchülerInnen mit und ohne Migrationsvorgeschichte • Praktikumsplätze für Studierende mit und ohne Migrationsvorgeschichte sowie weitere BewerberInnen Vorstand AFAQ e.V. Interkulturelles individuelle Beratung Medien und Bildung Behörden- und Sachfragen Religion und Glauben Friedensarbeit Kulturelles Verständnis Frauentreff Workshops und Seminare Deutsch- arabische Nachrichten Sprache und Lernwerkstatt Integration in den Arbeitsmarkt Ausbildungs- und Arbeitssuche Sozialteilhabe am Arbeitsmarkt §16e und §16i SGB II Praktikumsplätze
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0341/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 06.06.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37