2020/0133
Feuerwehren in Darmstadt
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2020/0133
12098 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
20.05.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat II
Dezernat III
Dezernat IV
Amt: Dezernat I
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0133
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 037-000-0100 Investitionsnummer: 190375100
Kostenträger: 1260-11 Sachkonto: 0951010
Betreff: Feuerwehren in Darmstadt
Vorlage vom: 04.05.2020
Beschlussvorschlag :
1. Der Feuerwehrbedarfs - und Entwicklungsplan wird verabschiedet. Wesentlicher Bestan d-
teil dieses Plans ist die Standortstruktur der Berufsfeuerwehr mit einer „Wache Nord“ und
einer “Wache Süd“. Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt wird nicht in eine der beiden
Hauptwachen integriert.
2. Mit den Feuerwehren des Landkreises soll eine Abstimmung der Planung erfolgen und die
Nutzung gemeinsamer Ressourcen in der Ausbildung vertieft werden. Derzeit sind g e-
meinsame Baumaßnahmen auf Grund fehlender Synergie nicht geplant.
3. Die Raumprogramme für die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr Wache Nord und Süd, s o-
wie für die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt werden beschlossen.
- 2 -
4. Für die Realisierung der Wache Nord für die Berufsfeuerwehr wird der Standort in der
Pfnorstraße festgelegt. Mit der Planung für den Bau der Wache Nord soll begonnen we r-
den.
5. Für die Wache Süd für die Berufsfeuerwehr soll ein Masterplan für den Bereich Rüdeshe i-
mer Straße entwickelt werden.
6. Für die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt (FFI) soll eine St andortabwägung mit Wirtschaf t-
lichkeitsbetrachtung für die verschiedenen Grundstücke erfolgen.
Anlagen: 1.1 Bedarfs- und Entwicklungsplanung Managementfassung
1.2 Bedarfs- und Entwicklungsplanung Gesamtfassung 2.1 Funktionsbe-
schreibung Berufsfeuerwehr Wache Nord
2.2 Funktionsbeschreibung Berufsfeuerwehr Wache Süd
2.3 Funktionsbeschreibung Freiwillige Feuerwehr Innenstadt
3.1 Raumprogramm Berufsfeuerwehr Wache Nord
3.2 Raumprogramm Berufsfeuerwehr Wache Süd
3.3 Raumprogramm Freiwillige Feuerwehr Innensta dt
4.1 Lageplan Grundstück Pfnorstraße - Berufsfeuerwehr Wache Nord
4.2 Lageplan Grundstück Rüdesheimer Straße - Berufsfeuerwehr Wache Süd
4.3 Lageplan Grundstücke Grundstücksoptionen FFI
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom
1. Der Feuerwehrbedarfs - und Entwicklungsplan wurde im Auftrag der Berufsfeuerwehr
Darmstadt extern erarbeitet und beruht auf einer aktuellen Datenbasis. Dabei spielt die
vom Gesetzgeber definierte maximale Eintreffzeit von 10 Minuten eine große Rolle. Die
Eintreffzeit ist die Zeitspanne von der Alarmierung der Feuerwehr bis zum Eintreffen an
der Einsatzstelle. Aufgrund der Größe des Stadtgebiet es kann diese Mindestvorgabe vom
jetzigen Standort in der Bismarckstraße für bestimmte, an den Rändern des Stadtg e-
biets liegende Einsatzbereiche nicht eingehalten werden. Aus diesem Grund müssen die
Einsätze der Berufsfeuerwehr von zwei verschiedenen Stand orten aus erfolgen. Diese 2 -
Wachen-Struktur besticht durch flächendeckend hinreichende Fahr -und Eintreffzeiten
und einer sehr guten gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeit in der zweiten Eintreffzeit
im Nachbar-Ausrückbereich. Damit kann auch das qualitati ve Ziel der Feuerwehr erreicht
werden, innerhalb von 8 Minuten nach der Alarmierung den Einsatzort im gesamten a b-
zudeckenden Stadtgebiet zu erreichen. Es ist das einzige Strukturmodell, das gegenüber
dem IST-Zustand relevante Verbesserungen aufweist. Der S tandort an der Bismarckstr a-
ße ist jedoch wesentlich zu klein, um auch in Zukunft alle relevanten Funktionen der
Darmstädter Berufsfeuerwehr aufnehmen zu können und somit keine Option mehr.
Auf der Wache Nord werden die zentralen Führungsfunktionen mit Verwaltung und Lei t-
stelle angesiedelt. Dazu gehören auch die Werkstätten, der Katastrophenschutz und der
Ausbildungsbetrieb. An der Wache Süd wird eine Grundschutz einheit und Bereiche für
den Tagdienst stationiert.
Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt is t derzeit an einem nicht zukunftsfähigen Standort
untergebracht, hierfür ist ein Ersatzstandort zu suchen. Die FFI ist insbesondere wichtig
für die Unterstützung an Einsatzstellen im Innenstadtbereich und beim Abarbeiten von
Duplizitätsereignissen. Bei län geren Einsätzen steht die Freiwillige Feuerwehr zur Wac h-
besetzung zur Verfügung. Eine Integration der FFI an einem neuen Standort der Beruf s-
feuerwehr ist auf Grund der randlichen Lage der beiden Wachen und auf Grund organis a-
torischer Abläufe nicht zu empfe hlen. Die Schaffung eines neuen Standortes für die FFI
ist daher notwendig, der nächste Schritt hierbei ist eine vergleichende Betrachtung der
Standortoptionen an der Bismarckstraße, am Sensfelder Weg oder an der Otto -Röhm-
Straße.
2. Der ursprünglich erwarte te Vorteil einer gemeinsamen Leitstelle konnte bei intensiver
Überprüfung durch eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Landrat Schellhaas und Bü r-
germeister Reißer nicht nachgewiesen werden. Die zu erwartenden Probleme in der U m-
setzung wurden als gravierend a ngesehen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist auch eine
gemeinsame Struktur beim Katastrophenschutz nicht machbar. Die Feuerwehren des
Landkreises Darmstadt -Dieburg decken ihren Bedarf an Werkstattleistungen auf unte r-
schiedliche Weise.
Die Zusammenarbeit s oll auf die Bereiche Ausbildung und Technik sowie organisator i-
sche Ausfallreserven fokussiert werden. Das Land Hessen plant eine Vernetzung der
Leitstellen, durch die eine Zusammenarbeit realisiert werden kann. Die Werkstätten der
Feuerwehr Darmstadt stehe n bei Bedarf für die Nutzung durch die Landkreis -Kommunen
offen. Sowohl die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren als auch des Rettungsdiens t-
personals soll in enger Kooperation erfolgen. Eine zusätzliche Struktur muss dafür nicht
geschaffen werden. Die v orhandenen Ressourcen an Ausbildern und Ausbildungseinric h-
tungen sollen für ein gemeinsam geplantes Ausbildungsprogramm zur Verfügung stehen.
- 4 -
3. Die Raumprogramme wurden auf der Grundlage einer extern erstellten Studie ab dem
Jahr 2016 erstellt. Die Berufsfe uerwehr hat diese gründlich überprüft und intern abg e-
stimmt und mit der DSE optimiert. Die räumlichen Forderungen stellen den Umfang dar,
der mindestens erforderlich ist, um die gesetzlichen Vorgaben lokal auch in Zukunft zu
erfüllen. Vor dem Hintergrund d er aktuellen Pandemiesituation w erden insbesondere
auch Hygieneanforder ungen, sensible Sicherheitsbereiche und Katastrophenschutzlager
berücksichtigt.
4. Das Gewerbegrundstück befindet sich im Nordwesten Darmstadts zwischen Gräfenhä u-
ser Straße, Pfnorstraße u nd der Bahnlinie direkt am neu gebauten Carl -Schenck-Ring
und grenzt unmittelbar an das Gewerbegebiet an. Die Grundstücksgröße beträgt ca.
30.000 m² und bietet genug Platz für die Wache Nord mit einem abgeschätzten Fl ä-
chenbedarf von 21.000 m². Damit bietet es auch Reserveflächen für eine zukünftige We i-
terentwicklung auf dem Grundstück. Eine verkehrsplanerische Betrachtung wurde durc h-
geführt und kommt zu dem Ergebnis, dass das Grundstück auch optimal erschlossen
werden kann und Alarmausfahrten trotz der komp lexen Ampelschaltungen technisch re a-
lisierbar sind. Das Grundstück befindet sich in städtischen Besitz und konnte durch
zahlreiche Einschränkungen (Achtungsabstand zur Bahn, Lärmschutz, nicht überbaub a-
re städtische Kanäle) noch nicht entwickelt und vermark tet werden. Die Wache Nord der
BF stellt eine optimale Nutzung für dieses Gelände dar und umgekehrt kann die BF die
Lage am Carl-Schenk-Ring nutzen, um insbesondere die Hilfsfristen in die nördlichen
Stadtteile aber auch in die Innenstadt zu gewährleisten. Eine Bauleitplanung zur Scha f-
fung von Baurecht ist an dieser Stelle nicht nötig, ein B -Plan existiert für das Grundstück
nicht. Nach Einschätzung von Bauaufsicht und Stadtplanung ist die Zulässigkeit des
Vorhabens nach §34 BauGB gegeben.
5. Die Wache Süd muss nahe genug an der Innenstadt liegen, da sich dort der Einsat z-
schwerpunkt befindet und weit genug südlich, um auch Eberstadt und seine südlichen
Ränder innerhalb der Hilfsfrist zu erreichen. Die Isochronenbetrachtung von Luelf & Ri n-
ke zeigt, dass die S üdwache an der Schnittstelle von Bessungen zu den beiden neuen
Stadtteilen realisiert werden sollte. Eine Masterplanung als vorbereitende Bauleitplanung
soll die Grundlagen für ein notwendiges Bauplanungsrecht in diesem Bereich (Rüde s-
heimer Straße- Ecke Donnersbergring/Karlsruher Straße) schaffen. Da eine Bebauung an
dieser Stelle, die Kaltluftschneise entlang der B3 beeinflussen könnte, soll der Maste r-
plan alle möglichen alternativen Flächen betrachten und beurteilen. So eignet sich in der
reinen Fahrzeitb etrachtung eine Fläche entlang der neuen Planstraße (Verlängerung der
Cooperstraße bei Einmündung in die Karlsruher Straße, Standortoption C) südlich von
Lincoln am Waldrand. Auch private Flächen, die nicht im Besitz der Stadt sind, aber von
der Eintreffze it und von der Einsatzverteilung noch hinreichend geeignet wären, sollen im
Masterplan betrachtet werden.
6. Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt -Innenstadt (FFI) ist zurzeit in einem Wohnge bäude
in der Kasinostraße 63 untergebracht, das der Bauverein AG geh ört. Der mit einer Lau f-
zeit von 50 Jahren abgeschlossene Mietvertrag läuft im Jahr 2024 aus. Die Räume sind
zu klein und entsprechen in wesentlichen Punkten nicht den aktuellen An forderungen.
Die FFI ist damit derzeit an einem nicht zukunftsfähigen Stando rt untergebracht. Die FFI
ist insbesondere wichtig für die Unterstützung an Einsatzstellen im Innenstadtbereich
und beim Abarbeiten von Duplizitätsereignissen.
Der aufgrund des Raumprogramms geschätzte minimale Flächenbedarf beträgt ca.
5.100m². Folgen de Grundstücke mit verschiedenen Besitzverhältnissen sind derzeit
denkbar: Sensfelder Weg 23 (leerstehend), das derzeit vom THW genutzte Grundstück in
- 5 -
der Eschollbrücker Straße 24, der derzeitige Standort der Berufsfeuerwehr in der Bi s-
marckstraße oder eine Fläche gegenüber der Otto -Röhm-Straße 20 (heute als Parkplatz
genutzt). Um eine Empfehlung geben zu können, muss eine Standortabwägung mit Wir t-
schaftlichkeitsbetrachtung erfolgen.
Mit der Vorlage 2018/0177 hatte der Magistrat beschlossen, das Projektmana gement aus-
gewählter Bauprojekte der Wissenschaftsstadt Darmstadt an die Darmstädter Stadtentwic k-
lungs GmbH & Co.KG zu delegieren, das Bauvorhaben Neubau der Hauptwache der Beruf s-
feuerwehr gehörte dazu. Die Aufteilung in zwei Wachen ändert nichts an den wei teren Rah-
menbedingungen der Aufgabe. Daher soll die DSE auch das Projektmanagement für die W a-
chen Nord- und Süd übernehmen und eine Standortabwägung für die FFI erarbeiten. Die Vo r-
lage wurde durch die DSE koordiniert und zusammengestellt.
Die entstehenden Kosten ergeben sich aus drei verschiedenen Planungsaufgaben. Unter I n-
vestitions-Nummer 19037-5100, Feuerwehr -Mitte, stehen in 2020 1,2 Mio EURO und in 2021
1,4 Mio EURO als Planungsmittel zur Verfügung.
Der Personalrat der Berufsfeuerwehr wurde im Rahmen des Hessischen Personalvertretung s-
gesetzes (HPVG) beteiligt . In Bezug auf die Themen Organisation und Personalentwicklung
wird im Anschluss ein externes Gutachten erstellt und zur Vorlage gebracht.
Darmstadt, 04.05.2020
Dezernat I Dezernat II Dezernat III
i. V.
Jochen Partsch Rafael Reißer Jochen Partsch
Oberbürgermeister Bürgermeister Oberbürgermeister
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 1
18885 Zeichen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Fortschreibung 2020
– Extrakt Managementfassung –
Stand: 16. April 2020
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 2
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 0 „Managementfassung“
0.1 Kurzübersicht 3
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“ 4
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“ 6
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“ 8
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung“ 10
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“ 12
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 3
0.1 Kurzübersicht
Ausgangssituation und Auftrag
Das vorliegende Dokument stellt die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans der Stadt Darmstadt zur Aufgabenerfüllung
gemäß des Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Bedarfs- und
Entwicklungsplan nach §3 Abs. 1, Nr. 1 HBKG) dar. Gemäß HBKG ist die Aufstellung und regelmäßige Fortschreibung von Bedarfs-
und Entwicklungsplänen Aufgabe der Kommune, die in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden erarbeitet werden. Der Bedarfs- und
Entwicklungsplan definiert in kommunaler Eigenverantwortung sowohl die Schutzziele als auch den zur Erreichung dieser Ziele
erforderlichen Umfang der kommunalen Feuerwehr. Die LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH unterstützte und begleitete die
Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans im Auftrag der Stadt Darmstadt.
Eckpunkte zur Struktur der Stadt
Das Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt umfasst eine Fläche von rund
122 km2, auf der rund 161.000 Einwohner leben. Die Tagbevölkerung ist durch einen
positiven Pendlersaldo erhöht. Das Gefahrenpotenzial ist geprägt von
zusammenhängenden und in das Stadtgebiet eingebetteten Industrie- und
Gewerbeansiedelungen. Eine weitere Anforderung für die Abdeckung durch die
Feuerwehr stellt die hohe Nord-Süd-Ausdehnung mit relevanten
Wohnbebauungsstrukturen auch in den peripheren Siedlungsbereichen dar.
Übersicht über die Feuerwehr
Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt gliedert sich in die Berufsfeuerwehr und die
Freiwillige Feuerwehr. Die Hauptamtlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr besetzen an
einer Feuerwache insgesamt im Brandschutz-Einsatzdienst inklusive Führungsdienst
22 Funktionen rund-um-die-Uhr.
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt besteht aus 4 Ortswehren mit 4 eigenen
Standorten. Insgesamt verfügt die Freiwillige Feuerwehr über ein Kräfte-
potenzial von 193 Einsatzkräften.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 4
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Grundlagen der Risikoanalyse in der Brandschutzbedarfsplanung
Grundlage einer Bemessung der Feuerwehr im Hinblick auf die operativen Ressourcen bildet eine Bewertung der Risikostruktur im
Stadtgebiet. Der ingenieurwissenschaftliche Risikobegriff definiert Risiko als das Produkt aus (möglichem) Schadensausmaß undder
Eintrittswahrscheinlichkeit. In der vorgenommenen Risikobewertung werden die möglichen Schadensausmaße durch die Klassifizierung
der Wohnbebauung in Risikoklassen und durch die Darstellung der nicht durch die flächendeckende Planung abgedeckten besonderen
Gefahren von Sonderobjekten abgebildet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird anhand der tatsächlich eingetretenen Einsatzstellen des
retrospektiven Betrachtungszeitraums georeferenziert analysiert.
Die Ableitung der Bewertung der Risikostrukturen erfolgt geografisch differenziert nach folgenden Parametern:
Planungsklassen Brand: Die Gefahrenklassen wurden unter Berücksichtigung der Feuerwehrverordnung des Landes Hessen definiert.
Als maßgebliches Kriterium ist hier die vorherrschende Wohnbebauung zu nennen. Unterschiedliche Strukturen in der Wohnbebauung
ergeben unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehren bei Brandereignissen (Beispiel: mehrgeschossiges Wohngebäude im
Kernstadtbereich im Vergleich zu einem Einfamilienhaus in einem peripheren, eher ländlich geprägten Gebiet).
Verteilung der Einsatzstellen: Als Maß für die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde die Verteilung der Einsatzstellen über das Stadtgebiet
betrachtet. Es zeigen sich dabei Schwerpunkte der Einsatzstellenverteilung (Trauben) und Bereiche, in denen ein Einsatz für die
Feuerwehr selten vorkommt.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 5
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Bewertung der Gefahrenpotenziale im Stadtgebiet
Unter Berücksichtigung der genannten Parameter (Gefahrenpotenziale und Einsatzstellenverteilung) wurde eine Risikoanalyse erstellt.
Es ergibt sich eine relevante Unterscheidung hinsichtlich der grundsätzlichen Strukturprägung der Wohnbebauung zwischen der
städtisch geprägten Kernstadt, sowie dem vorwiegend dörflich mit Einfamilienhausbebauung geprägten Stadtteil Wixhausen. Auch die
Lage der Sonderobjekte spiegelt diese grundsätzlichen, geografischen Unterschiede in der Gefahrenanalyse wieder. Im peripher-
südlichen Stadtteil Eberstadt finden sich auch komplexe Wohnbebauungsstrukturen höherer Gefährdungsklassen.
Bewertung des Einsatzgeschehens
Auch die Analysen zur geografischen Verteilung des Einsatzstellen
verdeutlichen die Befunde der Gefahrenanalyse. Die
Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Feuerwehreinsatz ist in der
Innenstadt signifikant höher als in den peripheren Stadtteilen. In
Eberstadt und Arheilgen ein mittleres Risiko festzustellen.
Zusammenführung zur Risikostruktur
Zur Bewertung der Gesamtrisikostruktur wurden die Analysen zur
geografischen Verteilung der Einsatzstellen, die Planungsklassen
„Brand“ hinsichtlich der Wohnbebauung und die Sonderobjekte
zusammengeführt. In der Gesamtbetrachtung der Risikostruktur
besteht ein hohes Risiko in der Innenstadt, ein mittleres Risiko in
den Stadtteilen Eberstadt, Arheilgen und Kranichstein. Im Stadtteil
Wixhausen ist ein im Vergleich geringeres Risiko festzustellen.
Besondere Risiken ergeben sich daneben aus den großräumigen
Industrieansiedlungen unter anderem nach StörfallVO im
städtischen Umfeld und der verkehrlichen Infrastruktur.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 6
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
Grundlagen zur Fortschreibung der Planungsgrundlagen
Das HBKG fordert in §3 Abs. 1: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen Hilfe […]
eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“
Der Gesetzgeber in Hessen hat im HBKG und der Feuerwehr-Organisationsverordnung bereits Mindestanforderungen an die
Planungsgrundlagen für die Feuerwehren festgelegt. Hier sind Eintreffzeiten als auch der Mindestbedarf an erforderlichen Einsatzkräften
und -mittel definiert. Die darüber hinausgehenden Parameter (Funktionsstärken und potenzielle Einsatzszenarien) sind in kommunaler
Eigenverantwortung in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
Hieraus ergeben sich damit als Mindestanforderung an die Planungsgrundlagen:
Einleitung wirksamer Hilfe innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung zu jeder Zeit und an jedem Ort (§3 Abs. 2 HBKG)
zur Einleitung wirksamer Hilfe wird mindestens eine Staffel (= 6 Einsatzkräfte) benötigt (§4 Abs. 3 FwOV)
Neben diesen Mindestanforderungen haben sich in Deutschland diverse Schutzzieldefinitionen für den kommunalen Brandschutz bzw.
die Bedarfsplanung entwickelt. In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen der Fachempfehlungen stark weiterentwickelt.
Es ist dabei zu beachten, dass in der aktuellen Forschung eine wissenschaftliche Ableitung „normierter“ Planungsszenarien oder eine
Validierung der in Deutschland etablierten Planungszieldefinitionen nicht gelang.
Während bisher aber insbesondere unterschiedliche Planungsgrundlagen für unterschiedliche Einsatzarten (Brandeinsätze oder
Technische Hilfeleistungen) oder zur Differenzierung der flächenbezogenen und objektspezifischen Anforderungen definiert wurden (so
auch im Bedarfs- und Entwicklungsplan 2012), wird zunehmend eine weitere Differenzierung bereits innerhalb der flächenbezogenen
Planung vorgesehen. Diese Differenzierung dient unter anderem der Vermeidung von Planungsfehlern, z. B. indem durch eine
Übergewichtung der einheitlichen Gebietsabdeckung gegenüber der Erreichung von Einsatzortschwerpunkten die mittlere Eintreffzeit
verlängert wird.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 7
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
Die aus den örtlichen Gefahrenpotenzialen resultierenden spezifischen Anforderungen an die Feuerwehr werden durch die
definierten Planungsgrundlagen abgedeckt.
Die differenzierten Planungsklassen für den Brandeinsatz berücksichtigen hierbei insbesondere die unterschiedlichen Anforderungen
an die Feuerwehr, die sich aus den Unterschieden der strukturtypprägenden Wohnbebauung ergibt.
Empfehlung von Planungsgrundlagen für die Stadt Darmstadt
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-1 / Brand-2 10 6 Löschfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-3 10 8 Löschfahrzeug
Hubrettungsfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-4 8 10
Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
13 16 Löschfahrzeug -
Technische Hilfeleistung 10 6 Löschfahrzeug 15 13 Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Eintreffzeiten beziehen sich auf im
Zusammenhang bebaute Ortsteile
ABC-Einsatz 10 6 Löschfahrzeug 15 16
Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Einsatzleitwagen
-
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit
Hinweis
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 8
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Analyseergebnisse zur Standortstruktur
Berufsfeuerwehr:
Es bestehen am Standort der Feuerwache erhebliche bauliche und funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die
Handlungsbedarfe wurden bereits im letzten Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan 2012 beschrieben.
Die Analysen haben gezeigt, dass eine Ertüchtigung resp. eine Neubau am heutigen Standort nicht realisierbar ist.
Die Abdeckung zeitkritischer Einsatzstellen insbesondere in der nördlichen und südlichen Peripherie gelingt aus der heutigen
Struktur nur eingeschränkt.
Für eine zukunftsorientierte Struktur der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Feuerwache unterschiedliche
Standortmodelle betrachtet. Dafür werden diese mit Fahrzeitisochronen simuliert, um eine optimale Flächenabdeckung der
planungsrelevanten Gebiete (abhängig der Fahrzeit) sowie eine hinreichende Abdeckung der tatsächlichen Einsatzstellenverteilung
identifizieren zu können.
Freiwillige Feuerwehr:
Zur Abdeckung der im Zusammenhang bebauten Stadt- und Ortsteile (Kernbereiche) sind von den Standorten Fahrzeiten von 4 bis
7 Minuten notwendig.
An fast allen Standorten bestehen – teils erhebliche – baulich-strukturelle Handlungsbedarfe.
Feuerwehr Innenstadt: Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes
Feuerwehr Eberstadt: Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen
Feuerwehr Wixhausen: Erstellung einer Perspektivplanung
Der Neubau der Feuerwehr Arheilgen ist bedarfsgerecht, hier sind keine Maßnahmen erforderlich.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 9
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Maßnahme „Umsetzung der 2-Feuerwachen-Struktur Feuerwehr Darmstadt“
Zur Verbesserung der Gebietsabdeckung mit Fokus auf die peripheren nördlichen und
südlichen Stadtteile wurden unter dem Eindruck der erheblichen baulichen
Handlungsbedarfe der heutigen Hauptwache im Verlauf der Bedarfsplanung diverse
Standortstrukturmodelle miteinander und mit der heutigen Standortstruktur verglichen.
Neben der Optimierung der Gesamt-Gebietsabdeckung besteht ein wesentliches
Planungsziel darin, dass ein Zusammenwirken der Einheiten beider Wachen im zentralen
Stadtgebiet möglich ist. Dieses Erfordernis ergibt sich aus mehreren Gründen:
Das mittlere Stadtgebiet stellt den Einsatzortschwerpunkt der Feuerwehr Darmstadt
dar. Mit der grundsätzlich hohen Eintrittswahrscheinlichkeit für Einsäte im zentralen
Stadtgebiet geht gleichzeitig eine hohe Wahrscheinlichkeit für Duplizitätseinsätze
einher. Sofern das zentrale Stadtgebiet nicht gleichermaßen durch beide zukünftigen
Wachen abgedeckt werden kann, wäre eine weitergehende Erhöhung der
Funktionsstärken mit resultierend steigendem Personalbedarf im Einsatzdienst
unumgänglich, da in diesem Fall die zur Abdeckung des Gleichzeitigkeitsrisikos
erforderlichen Einsatzkräfte insgesamt auf der Hauptwache vorgehalten werden
müssten. Das Einsatzpersonal der Wache Süd müsste dann vollständig zusätzlich zum
heutigen Personal vorgehalten werden.
Ebenso weist das mittlere Stadtgebiet eine Vielzahl von bedarfsplanerisch relevanten
Sonderobjekten und eine hohe Gefährdungsklasse hinsichtlich der Art der
Wohnbebauung auf. Es ist daher einsatztaktisch sinnvoll, dass die taktischen Einheiten
beider Wachen in diesem Gebiet bei paralleler Alarmierung ohne starken Zeitverzug an
der Einsatzstelle zur Verfügung stehen.
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pfnorstraße)
Aus dem Zielkonflikt „Verbesserung der Gebietsabdeckung der peripheren Bereiche“ vs. „Einheitliche Eingriffsmöglichkeiten beider
Wachen im zentralen Stadtgebiet“ ergibt sich auf Grundlage der durchgeführten Analysen bei alleiniger Betrachtung der
bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen eine eindeutige Reihenfolge möglicher Standortstrukturen. Bei gesetztem Standort Nord
„Pfnorstraße“ sind für den südlichen Standort insbesondere Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Kreuzungsbereiche „Rüdesheimer
Straße“ und „Karlsruher Straße“ bzw. „Heidelberger Straße“ geeignet. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Grundstück südlich des
Lincoln-Areals.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 10
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Personalausstattung der Berufsfeuerwehr
Aus den Planungszielen ergibt sich ein flächendeckend zu erfüllender Funktionskräftebedarf von 16 Funktionen in Summe der
beiden Eintreffzeiten.
Im IST-Zustand erfolgt die Besetzung der Funktionen an einer Feuerwache.
Zur Umsetzung des neuen Standortstrukturmodells mit 2 Wachen der Berufsfeuerwehr ist eine Aufteilung des Grundschutzes / des
Löschzuges erforderlich.
Ein neues taktisches Konzept findet sich daher im Rendez-Vous-System mit folgender Aufteilung der Komponenten:
Bei der Auswertung der einsatzbezogenen Fahrten der Sonderfahrzeuge zeigt sich jeweils eine geringe Frequenz. Gleichwohl sind
verschiedene Einsatzanlässe zu beachten, bei denen Sondertechnik in der Grundalarmierung vorgesehen wird oder nachgeführt
werden muss.
Des Weiteren ist eine Wahrscheinlichkeit für parallele Ereignisse gegeben, zumeist nur Kleineinsätze (Tiereinsätze, kleinere
technische Hilfeleistungen) und weitere Einsätze geringeren Umfangs.
Hieraus ergibt sich die Beibehaltung der 4 Sonderfunktionen, jedoch mit Anpassungen und Weiterentwicklung in der
Besetzungsdynamik:
KLAF-Besetzung über die Sonderfunktionen, nicht aus dem Grundschutz. Der Grundschutz sollte für solche Einsätze nicht
aufgelöst werden.
Künftig ist die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller Sonderfahrzeuge weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus sind noch 2 Springer tagsüber zu etablieren, um die eingeschränkte Verfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr sowohl
hinsichtlich Logistik als auch zur Erreichung einer Staffel für ein zusätzliches HLF zu kompensieren.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 11
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Funktionsstärke der Berufsfeuerwehr
Der Funktionsbesetzungsbedarf der Berufsfeuerwehr
steigt infolge der Umsetzung der 2-Wachen-Struktur um
2 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 2 Funktionen
wochentags tagsüber.
Die zusätzlichen Funktionen ergeben sich wie folgt:
2 Funktionen zusätzlich zur Besetzung des
Hubrettungsfahrzeugs auf Wache 2.
Verlagerung von 2 Funktionen „Springer“ auf das
HTLF der Wache 2 zur Erreichung einer
vollwertigen feuerwehrtaktischen Staffel auf dem 2.
H(T)LF. Im Gegenzug 2 Funktionen wochentags
tagsüber zusätzlich für die Springer-Funktionen.
Diese Funktionsbesetzung basiert erfordert als
Voraussetzung bei der Standortwahl, dass eine
gegenseitige Unterstützung der beiden Wachen im
mittleren Stadtgebiet aufgrund der Standortwahl
taktisch sinnvoll möglich ist.
Darüber hinaus ist anzustreben, die Einbindung der
Freiwilligen Feuerwehr im Bereich der einsatzkritischen
Logistik zu intensivieren.
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
GESAMTSUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
GESAMTSUMME = 8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 12
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“
Analyseergebnisse der Fahrzeug- und Technikausstattung
Grundschutz:
Die Ausstattung für den Grundschutz ist wirtschaftlich und bedarfsgerecht.
Im Perspektivzeitraum dieses Bedarfs- und Entwicklungsplans sind insbesondere Ersatzbeschaffungen aufgrund des Erreichens der
geplanten Nutzungshöchstdauer erforderlich.
Sonderausstattung:
Die vorhandene Sonderausstattung lässt sich aus dem vorhandenen Gefahrenpotenzial ableiten.
In folgenden Bereichen bestehen Defizite, die durch zusätzliche Beschaffungen abgestellt werden sollen:
Vorhaltung eines Gerätewagens zur Umsetzung neuer Anforderungen hinsichtlich der Einsatzstellenhygiene
Vorhaltung von Komponenten zur Reaktion auf das Szenario Stromausfall
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 13
Kontaktdaten der Projektgruppe
LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH
Bismarckstr. 29
41747 Viersen
Tel: 02162-43 69 4 0
Fax: 02162-43 69 4 99
E-Mail: info@luelf-rinke.de
Internet: www.luelf-rinke-sicherheitsberatung.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Berufsfeuerwehr
Bismarckstraße 86
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 780 1100
Fax: 06151 780 1109
Internet: www.feuerwehr-darmstadt.de
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Punkt 4: Feuerwehren in Darmstadt (V-Nr. 2020/0133) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 6
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Feuerwehr Darmstadt Feuerwache Nord - Berufsfeuerwehr mit Leitstelle, Verwaltung und Werkstätten Bedarfsermittlung: Raum- und Flächenprogramm Stand: 30.03.2020 Bauherr: Wissenschaftsstadt Darmstadt Feuerwehr Bismarckstraße 86 64293 Darmstadt Projektbetreuung: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE) Projektentwicklung und Gesamtplanung Mina-Rees-Straße 10 64295 Darmstadt Beratung: kplan®AG Projektentwicklung und Gesamtplanung Eiserfelder Straße 316 57080 Siegen Stand: 30.03.2020 Bereich netto gesamt EG OG BGF EG BGF OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. Leitung und Verwaltung 1.220 m² m² 1.220 m² m² 1.586 m² m² 384 m² 43 m² 1. 1. Amtsleitung 92 m² 0 m² 92 m² 0 m² 120 m² 0 m² 29 m² 3 m² 1. 2. Personalrat 42 m² 0 m² 42 m² 0 m² 55 m² 0 m² 13 m² 1 m² 1. 3. 1. Abteilungsleitung Einsatz 24 m² 0 m² 24 m² 0 m² 31 m² 0 m² 8 m² 1 m² 1. 3. 2. Sachgebiet Gefahrenabwehrplanung 144 m² 0 m² 144 m² 0 m² 187 m² 0 m² 45 m² 5 m² 1. 3. 3. Sachgebiet Feuerwachen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1. 3. 4. Sachgebiet Freiwillige Feuerwehr / Vereine / Verbände 90 m² 0 m² 90 m² 0 m² 117 m² 0 m² 28 m² 3 m² 1. 3. 5. Sachgebiet Ausbildung 114 m² 0 m² 114 m² 0 m² 148 m² 0 m² 36 m² 4 m² 1. 4. 1. Abteilungsleitung Vorbeugender Brandschutz 39 m² 0 m² 39 m² 0 m² 51 m² 0 m² 12 m² 1 m² 1. 4. 2. Sachgebiet Brandschutzerziehung 36 m² 0 m² 36 m² 0 m² 47 m² 0 m² 11 m² 1 m² 1. 4. 3. Sachgebiet Genehmigungsverfahren 66 m² 0 m² 66 m² 0 m² 86 m² 0 m² 21 m² 2 m² 1. 4. 4. Sachgebiet Gefahrenverhütungsschau 66 m² 0 m² 66 m² 0 m² 86 m² 0 m² 21 m² 2 m² 1. 4. 5. Sachgebiet Brandschutztechnische Einrichtungen 66 m² 0 m² 66 m² 0 m² 86 m² 0 m² 21 m² 2 m² 1. 5. 1. Abteilungsleitung Technik 24 m² 0 m² 24 m² 0 m² 31 m² 0 m² 8 m² 1 m² 1. 5. 2. Sachgebiet Fahrzeuge 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 19 m² 2 m² 1. 5. 3. Sachgebiet Geräte 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 19 m² 2 m² 1. 5. 4. Sachgebiet IuK (Information und Kommunikation) 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 19 m² 2 m² 1. 6. 1. Abteilungsleitung Verwaltung 24 m² 0 m² 24 m² 0 m² 31 m² 0 m² 8 m² 1 m² 1. 6. 2. Sachgebiet Allgemeine Verwaltung 117 m² 0 m² 117 m² 0 m² 152 m² 0 m² 37 m² 4 m² 1. 6. 3. Sachgebiet Haushalt und Personal 96 m² 0 m² 96 m² 0 m² 125 m² 0 m² 30 m² 3 m² 2. Integrierte Leitstelle 1.641 m² 55 m² 1.586 m² 72 m² 2.062 m² m² 436 m² 55 m² 2. 1. Integrierte Leitstelle 605 m² 0 m² 605 m² 0 m² 787 m² 0 m² 109 m² 19 m² 2. 2. Nebenräume Personal 351 m² 0 m² 351 m² 0 m² 457 m² 0 m² 111 m² 12 m² 2. 3. Nebenräume Technik 400 m² 55 m² 345 m² 72 m² 449 m² 0 m² 126 m² 14 m² 2. 4. 1. Leitung Leitstelle und Rettungsdienstträgerschaft 24 m² 0 m² 24 m² 0 m² 31 m² 0 m² 8 m² 1 m² 2. 4. 2. Betrieb Leitstelle 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 19 m² 2 m² 2. 4. 3. Technik Leitstelle 99 m² 0 m² 99 m² 0 m² 129 m² 0 m² 31 m² 3 m² 2. 4. 4. Rettungsdienstträgerschaft 102 m² 0 m² 102 m² 0 m² 133 m² 0 m² 32 m² 4 m² 3. Feuerwache 4.241 m² 2.982 m² 1.259 m² 3.263 m² 1.637 m² 2.950 m² 628 m² 69 m² 3. 1. 1. Fahrzeughalle 1. Abmarsch 430 m² 430 m² 0 m² 452 m² 0 m² 700 m² 21 m² 2 m² 3. 1. 2. Fahrzeughalle 2. Abmarsch und Sonderfahrzeuge 545 m² 545 m² 0 m² 572 m² 0 m² 545 m² 0 m² 0 m² 3. 1. 3. Wechsellader (WLF) und Abrollbehälter (AB) 1138 m² 1138 m² 0 m² 1194 m² 0 m² 1363 m² 0 m² 0 m² 3. 1. 4. Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF 162 m² 162 m² 0 m² 170 m² 0 m² 162 m² 0 m² 0 m² 3. 1. 5. Fahrzeughalle Anhänger 180 m² 180 m² 0 m² 189 m² 0 m² 180 m² 0 m² 0 m² 3. 2. 1. Wachbetrieb 242 m² 217 m² 25 m² 282 m² 33 m² 0 m² 121 m² 13 m² 3. 2. 2. Räume Einsatzabwicklung (Schwarz-Bereich) 310 m² 310 m² 0 m² 404 m² 0 m² 0 m² 98 m² 11 m² 3. 2. 3. Ruheräume und Umkleiden (Weiß-Bereich) 896 m² 0 m² 896 m² 0 m² 1165 m² 0 m² 282 m² 31 m² 3. 2. 4. Aufenthalts- und Bereitschaftsbereich 338 m² 0 m² 338 m² 0 m² 439 m² 0 m² 106 m² 12 m² 4. Ausbildung 1.421 m² 192 m² 1.229 m² 250 m² 1.598 m² 3.095 m² 562 m² 53 m² 4. 1. 1. Schulungsräume intern 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 4. 1. 2. Schulungsräume allgemein 471 m² 0 m² 471 m² 0 m² 612 m² 0 m² 148 m² 16 m² 4. 2. 1. Lehrgangsumkleide 95 m² 12 m² 83 m² 16 m² 108 m² 0 m² 30 m² 3 m² 4. 2. 2. Übungseinrichtungen 210 m² 70 m² 140 m² 91 m² 182 m² 530 m² 66 m² 7 m² 4. 2. 3. Lager Ausbildung 90 m² 90 m² 0 m² 117 m² 0 m² 115 m² 11 m² 3 m² 4. 2. 4. Atemschutzübungsstrecke 335 m² 0 m² 335 m² 0 m² 436 m² 0 m² 106 m² 12 m² 4. 3. 1. Sporträume 200 m² 0 m² 200 m² 0 m² 260 m² 0 m² 51 m² 7 m² 4. 3. 2. Sportplatz 20 m² 20 m² 0 m² 26 m² 0 m² 2450 m² 149 m² 4 m² 5. Katastrophenschutz 1.979 m² 800 m² 1.179 m² 840 m² 1.359 m² 180 m² 358 m² 31 m² 5. 1. 1. Katastrophenschutzstab 363 m² 0 m² 363 m² 0 m² 472 m² 0 m² 114 m² 13 m² 5. 1. 2. IuK- und GABC-Messzentrale 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 5. 1. 3. Info-Telefon 105 m² 0 m² 105 m² 0 m² 137 m² 0 m² 28 m² 3 m² 5. 1. 4. Verwaltungsstab 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 5. 1. 5. Sozialräume Stab 16 m² 0 m² 16 m² 0 m² 21 m² 0 m² 5 m² 1 m² 5. 2. 1. Großlager KatS-Material 800 m² 800 m² 0 m² 840 m² 0 m² 80 m² 96 m² 11 m² 5. 2. 2. Lager Zivilschutz 50 m² 0 m² 50 m² 0 m² 53 m² 0 m² 6 m² 1 m² 5. 3. Notunterkunft 645 m² 0 m² 645 m² 0 m² 677 m² 0 m² 108 m² 3 m² 5. 4. Tankstelle 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 100 m² 0 m² 0 m² 6. Werkstätten 1.516 m² 1.417 m² 99 m² 1.630 m² 114 m² 890 m² 382 m² 30 m² 6. 1. KFZ- und Pumpenwerkstatt 580 m² 580 m² 0 m² 667 m² 0 m² 580 m² 149 m² 12 m² 6. 2. Gerätewerkstatt 466 m² 466 m² 0 m² 536 m² 0 m² 0 m² 112 m² 9 m² 6. 3. Elektro und IT-Werkstatt 129 m² 30 m² 99 m² 35 m² 114 m² 0 m² 33 m² 3 m² 6. 4. Atemschutzwerkstatt 292 m² 292 m² 0 m² 336 m² 0 m² 0 m² 75 m² 6 m² 6. 5. Werkstattausstattung allgemein 49 m² 49 m² 0 m² 56 m² 0 m² 310 m² 13 m² 1 m² 7. Logistik 1.285 m² 1.130 m² 155 m² 1.187 m² 163 m² 226 m² 154 m² 18 m² 7. 1. Einsatzmittellager 525 m² 525 m² 0 m² 551 m² 0 m² 0 m² 63 m² 7 m² 7. 2. Bestückungshalle 186 m² 186 m² 0 m² 196 m² 0 m² 146 m² 22 m² 3 m² 7. 3. Schwarzlager - gebrauchtes Material 90 m² 90 m² 0 m² 95 m² 0 m² 0 m² 11 m² 1 m² 7. 4. Weißlager - gereinigtes Material 205 m² 205 m² 0 m² 215 m² 0 m² 0 m² 25 m² 3 m² 7. 5. sonstige Lager 279 m² 124 m² 155 m² 130 m² 163 m² 0 m² 33 m² 4 m² 7. 6. Entleerung ÖSF 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 80 m² 0 m² 0 m² 8. Gebäudeinfrastruktur 1.436 m² 404 m² 1.032 m² 525 m² 1.242 m² 3.069 m² 450 m² 49 m² 8. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges 360 m² 261 m² 99 m² 339 m² 129 m² 0 m² 111 m² 12 m² 8. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung 210 m² 0 m² 210 m² 0 m² 242 m² 0 m² 66 m² 7 m² 8. 2. 2. Elektrotechnik 176 m² 143 m² 33 m² 186 m² 38 m² 0 m² 55 m² 5 m² 8. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1269 m² 0 m² 0 m² 8. 3. 2. Zwischensumme Abstandsflächen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1800 m² 0 m² 0 m² 8. 4. Kleinlager / Archive 260 m² 0 m² 260 m² 0 m² 338 m² 0 m² 82 m² 9 m² 8. 5. Nebenräume 220 m² 0 m² 220 m² 0 m² 231 m² 0 m² 69 m² 8 m² 8. 6. Sanitäranlagen 56 m² 0 m² 56 m² 0 m² 64 m² 0 m² 18 m² 2 m² Summe Flächen 14.740 m² 6.980 m² 7.760 m² 7.765 m² 9.760 m² 10.410 m² 3.353 m² 347 m² Nutzfläche EG netto 6.980 m² Nutzfläche OG netto 7.760 m² PKW- Fahrrad- PKW- Fahrrad- Gesamtnutzfläche netto 14.740 m² Stellplätze Abstellplätze Stellplätze Abstellplätze Erdgeschoßfläche brutto 7.765 m² Verwaltung 1. 17,1 Stück 30,5 Stück 40,0 Stück 28,0 Stück 12,0 Stück Obergeschoßfläche brutto 9.760 m² Leitstelle 2.1-2.3 15,4 Stück 32,1 Stück Bruttogeschossfläche gesamt 17.526 m² Rettungsdienst 2.4 4,0 Stück 7,1 Stück Parkflächen bedarfsgerechter Stellplatznachweis 2.264 m² Hallen Feuerwache 3.1 0,9 Stück 1,1 Stück Außenfläche excl. Parkflächen 10.410 m² Einsatzabwicklung 3.2 27,0 Stück 48,2 Stück geschätzte minimale Grundstücksgröße 20.439 m² Ausbildung 4. 25,0 Stück 37,5 Stück 60,0 Stück 42,0 Stück 18,0 Stück KatS: Stabsräume 5.1 6,6 Stück 11,7 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück Umrechungsfaktoren NGF zu BGF Lager, Notunterk., Tankst. 5.2+5.4 9,3 Stück 10,5 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück - Büroflächen 1,30 Werkstätten 6. 17,0 Stück 21,2 Stück 5,0 Stück 3,5 Stück 1,5 Stück - Hallen, Großlager, Notunterkunft etc. 1,05 Logistik 7. 6,9 Stück 12,9 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück - Werkstätten, Technikräume 1,15 Besucher + Pförtner 8. 20,0 Stück 34,9 Stück 5,0 Stück 3,5 Stück 1,5 Stück 149,0 Stück 247,8 Stück 140,0 Stück 98 Stück 42 Stück Stellplätze/Parkplätze (formeller Stellplatznachweis) 2205 m² 59 m² Anzahl Stellplätze 149 Stück Gesamtfläche Flächenbedarf je Stellplatz incl. Verkehrsfläche 22,5 m² 1.148 m² 288 m² Stellplatzverhältnis gewerbliche Lagerräume: 1 Stellplatz je 188 m² 150 m² Stellplatzverhältnis Sportplatz: 1 Stellplatz je 375 m² 300 m² Stellplatzverhältnis Sporthalle: 1 Stellplatz je 94 m² 75 m² Stellplatzverhältnis Werkstatt: 1 Stellplatz je 88 m² 70 m² Stellplatzverhältnis Büro: 1 Stellplatz je 71 m² 50 m² Bedarf Abstellplätze Fahrräder (formeller Stellplatznachweis) Anzahl Abstellplätze 248 Stück Flächenbedarf je Abstellplatz Fahrrad (0,7x2,0m) 1,4 m² Stellplatzverhältnis gewerbliche Lagerräume für Fahrräder 100 m² Stellplatzverhältnis Werkstatt für Fahrräder 70 m² Stellplatzverhältnis Büro für Fahrräder 40 m² STELLPLATZNACHWEIS Erschließungsfaktor 0,8 0,8 0,8 0,8 0,7 Berufsfeuerwehr Darmstadt Raumplanung Feuerwache Nord mit Leitstelle, Verwaltung und Werkstätten Bedarf 2264 m² 1.437 m² Ersparnis Außenfläche Nummer Raumplan Feuerwache Nord formell 10,0 Stück 20,0 Stück bedarfsgerecht 7,0 Stück 14,0 Stück abgemindert mit 0,7 3,0 Stück 6,0 Stück Bereich 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 1. Leitung und Verwaltung 1. 1. Amtsleitung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 1. 1. Amtsleiter Feuerwehr Büro 1 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² 1 Arbeitsplatz mit großem Besprechungstisch (8 Personen) 1. 1. 2. Sekretariat / Vorzimmer Büro 1 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² vorgelagert vor Amtsleiterbüro 1. 1. 3. Assistenz der Amtsleitung / Stabstelle Büro 1 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 1. 4. Teeküche Nr. 1 Teeküche (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. mit anderen Abteilungen 1. 1. 5. Besprechungsraum Nr. 1 bis zu 15 Pers. (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. tägliche Lagebesprechung 1. 1. 6. Druckerraum Nr. 1 Drucker / Kopierer / Büromaterial (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 1. 7. Postfächer 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² besondere Einbauschränke, zentrale Lage 1. 1. 8. Wartezone Besucher Aufweitung Flur 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² Wartebereich für 5 Besucher mit Sitzmöglichkeit und Garderobe 1. 1. 0,00 m² 92,00 m² 0,00 m² 28,98 m² 3,22 m² 1. 2. Personalrat EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 2. 1. Personalrat Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Besprechungsraum 1. 2. 2. Archiv Lager (15) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 2. 3. Gleichstellungsbeauftragte / Schwerbehindertenvertretung Büro mit Besprechungseinheit 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 2. 0,00 m² 42,00 m² 0,00 m² 13,23 m² 1,47 m² 1. 3. 1. 3. 1. Abteilungsleitung Einsatz EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 3. 1. 1. Abteilungsleitungsleitung Einsatz Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Amtsleitung 1. 3. 1. 2. Teeküche Nr. 2 Teeküche (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 3. 1. 3. Besprechungsraum Nr. 2 bis zu 15 Pers. (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 3. 1. 4. Druckerraum Nr. 2 Drucker / Kopierer / Büromaterial (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 3. 1. 0,00 m² 24,00 m² 0,00 m² 7,56 m² 0,84 m² 1. 3. 2. Sachgebiet Gefahrenabwehrplanung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 3. 2. 1. SGL Gefahrenabwehrplanung Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Abteilungsleitung 1. 3. 2. 2. Gefahrenabwehrplanung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1 Azubi Nähe Sachgebietsleitung 1. 3. 2. 3. Gefahrenabwehrplanung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 3. 2. 4. Untere KatS-Behörde Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 3. 2. 5. Untere KatS-Behörde Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 3. 2. 6. Sonderlagen Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1 Azubi Nähe Sachgebietsleitung 1. 3. 2. 7. Arbeitsmaterial und Akten / Archiv Lager 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 3. 2. 0,00 m² 144,00 m² 0,00 m² 45,36 m² 5,04 m² 1. 3. 3. Sachgebiet Feuerwachen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 3. 3. 1. Arbeitsplatz Wachewechsel Büro 3 (25) x siehe 3.2.1.6. 1. 3. 3. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 1. 3. 4. Sachgebiet Freiwillige Feuerwehr / Vereine / Verbände EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 3. 4. 1. Stadtbrandinspektor und 2 Vertreter Büro mit Besprechungseinheit 3 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 1. 3. 4. 2. Sachbearbeiter FF Büro 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 1. 3. 4. 3. Stadtjugendfeuerwehrwart / Stadtkinderfeuerwehrwart Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 4. 4. Stadtkreisfeuerwehrverband Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 4. 5. Materiallager Lager (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 3. 4. 6. Aktenlager Lager (15) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 3. 4. 7. Feuerwehrverein Büro mit Besprechungseinheit 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 4. 8. Teeküche Nr. 3 Teeküche (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 3. 4. 9. Besprechungsraum Nr. 3 bis zu 15 Pers. (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 3. 4. 10. Druckerraum Nr. 3 Drucker / Kopierer / Büromaterial (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 3. 4. 0,00 m² 90,00 m² 0,00 m² 28,35 m² 3,15 m² 1. 3. 5. Sachgebiet Ausbildung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder siehe Ziffer 4 Ausbildung 1. 3. 5. 1. SGL Ausbildung Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 1. 3. 5. 2. SB Ausbildung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 5. 3. SB Ausbildung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 5. 4. SB Ausbildung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 5. 5. Laufbahnlehrgänge Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 5. 6. Ext. Referenten, Auszubildende gD + hD Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 3. 5. 7. Arbeitsmaterial und Akten / Archiv Lager (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 3. 5. 0,00 m² 114,00 m² 0,00 m² 35,91 m² 3,99 m² 1. 3. 0,00 m² 372,00 m² 0,00 m² 117,18 m² 13,02 m² 1. 4. 1. 4. 1. Abteilungsleitung Vorbeugender Brandschutz EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 4. 1. 1. Abteilungsleitung Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 1. 4. 1. 2. Geschäftszimmer Büro 1 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 1. 4. 1. 3. Teeküche Nr. 4 Teeküche (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 4. 1. 4. Besprechungsraum Nr. 4 bis zu 15 Pers. (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 4. 1. 5. Druckerraum Nr. 4 Drucker / Kopierer / Büromaterial (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 4. 1. 6. Lager für Druckschriften Lager; temporärer AP (20) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 4. 1. 7. Archiv Lager (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 4. 1. 0,00 m² 39,00 m² 0,00 m² 12,29 m² 1,37 m² 1. 4. 2. Sachgebiet Brandschutzerziehung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 4. 2. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Abteilungsleitung 1. 4. 2. 2. Sachbearbeiter Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 4. 2. 3. Lager BE-Material Lager (15) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 4. 2. 0,00 m² 36,00 m² 0,00 m² 11,34 m² 1,26 m² 1. 4. 3. Sachgebiet Genehmigungsverfahren EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 4. 3. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Abteilungsleitung 1. 4. 3. 2. Sachbearbeitung Büro mit Besprechungseinheit 2 21,00 m² x 6,62 m² 0,74 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Sachgebietsleitung 1. 4. 3. 3. Sachbearbeitung und Ausbildungsplatz Büro mit Besprechungseinheit 2 21,00 m² x 6,62 m² 0,74 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Sachgebietsleitung 1. 4. 3. 0,00 m² 66,00 m² 0,00 m² 20,79 m² 2,31 m² 1. 4. 4. Sachgebiet Gefahrenverhütungsschau EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 4. 4. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Abteilungsleitung 1. 4. 4. 2. Sachbearbeitung Büro 2 21,00 m² x 6,62 m² 0,74 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Sachgebietsleitung 1. 4. 4. 3. Sachbearbeitung und Ausbildungsplatz Büro 2 21,00 m² x 6,62 m² 0,74 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Sachgebietsleitung 1. 4. 4. 0,00 m² 66,00 m² 0,00 m² 20,79 m² 2,31 m² 1. 4. 5. Sachgebiet Brandschutztechnische Einrichtungen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 4. 5. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Abteilungsleitung 1. 4. 5. 2. Sachbearbeitung Büro 2 21,00 m² x 6,62 m² 0,74 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Sachgebietsleitung 1. 4. 5. 3. Sachbearbeitung und Ausbildungsplatz Büro 2 21,00 m² x 6,62 m² 0,74 m² an allen AP muss eine DIN A0 Planbearbeitung möglich sein Nähe Sachgebietsleitung 1. 4. 5. 0,00 m² 66,00 m² 0,00 m² 20,79 m² 2,31 m² 1. 4. 0,00 m² 273,00 m² 0,00 m² 86,00 m² 9,56 m² 1. 5. 1. 5. 1. Abteilungsleitung Technik EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 5. 1. 1. Abteilungsleitung Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 1. 5. 1. 2. Archiv (15) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 5. 1. 3. Teeküche Nr. 5 Teeküche (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 5. 1. 4. Besprechungsraum Nr. 5 bis zu 15 Pers. (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 5. 1. 5. Druckerraum Nr. 5 Drucker / Kopierer / Büromaterial (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 5. 1. 0,00 m² 24,00 m² 0,00 m² 7,56 m² 0,84 m² 1. 5. 2. Sachgebiet Fahrzeuge EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 5. 2. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Abteilungsleitung 1. 5. 2. 2. Behördenfahrschule Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 5. 2. 3. Sachbearbeitung Kfz Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 5. 2. 4. Werkstattmeister Büro 1 (18) x bei Werkstattbereich 1. 5. 2. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 1. 5. 3. Sachgebiet Geräte EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 5. 3. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Abteilungsleitung 1. 5. 3. 2. Sachbearbeitung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 5. 3. 3. Sachbearbeitung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 5. 3. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 1. 5. 4. Sachgebiet IuK (Information und Kommunikation) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 5. 4. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Abteilungsleitung 1. 5. 4. 2. Sachbearbeitung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 5. 4. 3. Sachbearbeitung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 5. 4. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 1. 5. 0,00 m² 204,00 m² 0,00 m² 64,26 m² 7,14 m² Zwischensumme Sachgebiet Fahrzeuge Zwischensumme Sachgebiet Geräte Zwischensumme Sachgebiet IuK Summe Abteilung Technik Zwischensumme Sachgebiet Genehmigungsverfahren Zwischensumme Sachgebiet Gefahrenverhütungsschau Zwischensumme Sachgebiet Brandschutztechnische Einrichtungen Summe Abteilung Vorbeugender Brandschutz Abteilung Technik 1 Nummer Summe Amtsleitung Summe Personalrat Zwischensumme Sachgebiet Freiwillige Feuerwehr Zwischensumme Abteilungsleitung Einsatz Zwischensumme Sachgebiet Gefahrenabwehrplanung Zwischensumme Feuerwachen Zwischensumme Abteilungsleitung Technik Zwischensumme Sachgebiet Ausbildung Zwischensumme Abteilungsleitung Vorbeugender Brandschutz Abteilung Einsatz Summe Abteilung Einsatz Abteilung Vorbeugender Brandschutz Zwischensumme Sachgebiet Brandschutzerziehung 1. 6. 1. 6. 1. Abteilungsleitung Verwaltung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 6. 1. 1. Abteilungsleitung Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Amtsleitung 1. 6. 1. 2. Archiv (15) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 1. 6. 1. 3. Teeküche Nr. 6 Teeküche (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 6. 1. 4. Besprechungsraum Nr. 6 bis zu 15 Pers. (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 6. 1. 5. Druckerraum Nr. 6 Drucker / Kopierer / Büromaterial (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 1. 6. 1. 0,00 m² 24,00 m² 0,00 m² 7,56 m² 0,84 m² 1. 6. 2. Sachgebiet Allgemeine Verwaltung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 6. 2. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Abteilungsleitung 1. 6. 2. 2. Geschäftszimmer Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² direkter Zugang zum Lagerraum, in Aufzugsnähe Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 2. 3. Lager Geschäftszimmer Lager 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² Regale 9 lfm, in Aufzugsnähe Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 2. 4. Sachbearbeitung Bauunterhaltung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 2. 5. Sachbearbeitung Öffentlichkeitsarbeit Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 2. 6. Sachbearbeitung Medienbetreuung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 2. 0,00 m² 117,00 m² 0,00 m² 36,86 m² 4,10 m² 1. 6. 3. Sachgebiet Haushalt und Personal EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 6. 3. 1. Sachgebietsleitung und SB Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Abteilungsleitung 1. 6. 3. 2. Sachbearbeitung Gebühren / Haushalt Büro 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Zusätzliche Regalmeter, mit Beistelltisch Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 3. 3. Sachbearbeitung Personal und Ausbildungsplatz Büro mit Aktenschränken für Personalakten, Ablageflächen, Magnetwände 2 24,00 m² 7,56 m² 0,84 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 3. 4. Sachbearbeitung Personal und Ausbildungsplatz Büro mit Aktenschränken für Personalakten, Ablageflächen, Magnetwände 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Sachgebietsleitung 1. 6. 3. 0,00 m² 96,00 m² 0,00 m² 30,24 m² 3,36 m² 1. 6. 0,00 m² 237,00 m² 0,00 m² 74,66 m² 8,30 m² 1. 0,00 m² 1220,00 m² 0,00 m² 384,30 m² 42,70 m² Zwischensumme Allgemeine Verwaltung Zwischensumme Haushalt und Personal Summe Abteilung Verwaltung Abteilung Verwaltung Zwischensumme Abteilungsleitung Verwaltung Raumaufteilung muss im Rahmen der Detailplanung geklärt werden (ursprünglicher Bedarf 50 m²) Summe gesamt 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunk el mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 2. Integrierte Leitstelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt Sicherheitsanforderungen nach / in Anlehnung an DIN 50518 2. 1. Integrierte Leitstelle EG OG Außen Parkplätze Fahrräder höchster Sicherheitsbereich - nur über Zutrittskontrolle erreichbar 2. 1. 1. Vorraum / Schleuse Absicherung des Leitstellenbereichs 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 2. 1. 2. Wartebereich / Vorzone 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² 2. 1. 3. Leitstellenbetriebsraum Feuerwehr und Rettungsdienst 6 Arbeitsplätze (Hessen-Standard); 1 Standardbüroarbeitsplatz für Lagedienst 7 180,00 m² x 21,60 m² 6,30 m² lichte Raumhöhe ca. 3,5 m, Doppelboden, Schallschutz, Blendschutz, Akustik, Klimaanlage 2. 1. 4. Leitstelle Erweiterungsfläche 120,00 m² x 14,40 m² 4,20 m² lichte Raumhöhe ca. 3,5 m, Doppelboden, Schallschutz, Blendschutz, Akustik, Klimaanlage 2. 1. 5. IuK-Zentrale Leitstellenarbeitsplatz, Ausbildungsplatz gemäß KatS-Konzept Hessen; 1 Arbeitsplatz (Hessen-Standard), 1 Standardbüroarbeitsplatz 3 30,00 m² x Bedarf Katastrophenschutz 5.1.2.; Doppelnutzung als Ausbildungsplatz; lichte Raumhöhe ca. 3,5 m, Doppelboden, Schallschutz, Blendschutz, Akustik, Klimaanlage Nähe zum Stab 2. 1. 6. GABC-Messzentrale 1 Arbeitsplatz (Hessen-Standard), 2 Standardbüroarbeitsplätze 3 30,00 m² x Bedarf Katastrophenschutz 5.1.2.; lichte Raumhöhe ca. 3,5 m, Doppelboden, Schallschutz, Blendschutz, Akustik, Klimaanlage Nähe zum Stab 2. 1. 7. Ärztlicher Bereitschaftsdienst 1 Arbeitsplatz (Hessen-Standard), 2 Standardbüroarbeitsplätze 3 40,00 m² 12,60 m² 1,40 m² Leitstellenbetriebsraum; lichte Raumhöhe ca. 3,5 m, Doppelboden, Schallschutz, Blendschutz, Akustik, Klimaanlage 2. 1. 8. Leitstellenstab/TEL/EL RD - Dispositionsraum für Flächenlagen, - Schulungsraum für die praktische Disponenten-Ausbildung - Fernmeldebetriebszentrale des Stabes 20 60,00 m² x 18,90 m² 2,10 m² mit aufgebauter Hardware; lichte Raumhöhe ca. 3,5 m, Doppelboden, Schallschutz, Blendschutz, Akustik, Klimaanlage Sichtverbindung zum Betriebsraum 2. 1. 9. Druckerraum Nr. 7 Bereich Disposition (8) x -2,52 m² -0,28 m² in direkter Nähe zum Leitstellenbetriebsraum 2. 1. 10. Lagedienst Büro mit Besprechungseinheit 2 Standardbüroarbeitsplätze für den übergeordneten Koordinierungsbedarf bei Sonderlagen 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 2. 1. 11. Administration Einsatzleitrechner Büro inkl. 3 Notrufüberlaufplätze 3 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² erhöhter Platzbedarf (kein Standardbüroarbeitsplatz) 2. 1. 12. Datenpflege Einsatzleitrechner Büro inkl. 3 Notrufüberlaufplätze 3 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² erhöhter Platzbedarf (kein Standardbüroarbeitsplatz) 2. 1. 13. Teeküche Nr. 7 (8) x in direkter Nähe zum Leitstellenbetriebsraum 2. 1. 14. WC-Anlage Damen behindertengerecht 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² WC-Anlage im Sicherheitsbereich 2. 1. 15. WC-Anlage Herren behindertengerecht 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² WC-Anlage im Sicherheitsbereich 2. 1. 16. Freifläche Außenbereich Frischluft-Balkon 5,00 m² x konzeptabhängig 2. 1. 0,00 m² 605,00 m² 0,00 m² 109,08 m² 18,62 m² 2. 2. Nebenräume Personal EG OG Außen Parkplätze Fahrräder abgestufter Sicherheitsbereich 2. 2. 1. Spindraum Damen (Einsatzdienstbeamte) Weiß-Bereich 10 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Spinde B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² Nähe Leitstelle 2. 2. 2. Spindraum Herren (Einsatzdienstbeamte) Weiß-Bereich 40 72,00 m² x 22,68 m² 2,52 m² Spinde B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² Nähe Leitstelle 2. 2. 3. Spindraum Damen (Vertretung, Ausbildung, Praktikum) Weiß-Bereich 6 10,80 m² 3,40 m² 0,38 m² Spinde B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² Nähe Leitstelle 2. 2. 4. Spindraum Herren ( Vertretung, Ausbildung, Praktikum) Weiß-Bereich 24 43,20 m² 13,61 m² 1,51 m² Spinde B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² Nähe Leitstelle 2. 2. 5. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / Toiletten 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² barrierefrei Nähe Leitstelle 2. 2. 6. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / Toiletten 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² barrierefrei Nähe Leitstelle 2. 2. 7. Ruheraum Lagedienst 2 Betten, Nachttisch, Ablage 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Bereitschaftsanteil Nähe Leitstelle 2. 2. 8. Ruheraum Disponent 2 Betten, Nachttisch, Ablage 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Leitstellenverstärkung Nähe Leitstelle 2. 2. 9. Ruheraum Disponent 2 Betten, Nachttisch, Ablage 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Leitstellenverstärkung Nähe Leitstelle 2. 2. 10. Ruheraum Stab 1 1 Bett, Nachttisch, Ablage 1 (8) x siehe Raum 5.1.5.1. Nähe Leitstelle 2. 2. 11. Ruheraum Stab 2 1 Bett, Nachttisch, Ablage 1 (8) x siehe Raum 5.1.5.2. Nähe Leitstelle 2. 2. 12. Bettenspindraum Spindräume Bettzeug 64 38,40 m² x 12,10 m² 1,34 m² 40 Bettenspinde: B 0,3 m, H: 1,8 m, T 0,9 m; belüftet; keine Geschlechtertrennung erf. Nähe Leitstelle 2. 2. 13. Aufenthaltsraum Entspannungsstühle, Beistelltische, TV-Möbel, Regalkombination 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² Nähe Leitstelle 2. 2. 14. Küche und Speiseraum Einbauküche mit Spüle, Stauraum für Kochgeschirr u. Essgeschirr, E- Herd mit Induktionskochfeld, Backofen, Dunstabzugssystem, Mikrowellengerät Tische und Stühle 35,00 m² x 11,03 m² 1,23 m² Nähe Leitstelle 2. 2. 15. Essensspinde / Vorrat 64 Essensfächer, Kühlmöglichkeiten getrennt nach 4 Schichten 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² Nähe Leitstelle 2. 2. 16. Freifläche Außenbereich Erweiterungsfläche / Freisitz x konzeptabhängig 2. 2. 0,00 m² 351,40 m² 0,00 m² 110,69 m² 12,30 m² 2. 3. Nebenräume Technik EG OG Außen Parkplätze Fahrräder höchster Sicherheitsbereich - nur über Zutrittskontrolle erreichbar 2. 3. 1. Technikraum EDV 1 mit Funktionsarbeitsplatz für Techniker 70,00 m² x 22,05 m² 2,45 m² Nähe Leitstelle Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 2. Technikraum EDV 2 Raumtiefe min. 5 m 70,00 m² x 22,05 m² 2,45 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 3. Technikraum Funk 1 (Sicherheitsstufe) Raumtiefe min. 5 m 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 4. Technikraum Funk 2 (Sicherheitsstufe) Raumtiefe min. 5 m 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 5. Betreuung Systemtechnik Lagerraum Ersatzteile 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 6. Klimazentrale Klima / Lüftung / Kälte 100,00 m² x 31,50 m² 3,50 m² ggf. besondere Anforderungen beachten wie z.B. Seveso III Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 7. USV Anschluss 1 Überbrückungszeit 4,5 Std. 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 8. USV Anschluss 2 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 9. Technikraum ELA, TK-Anlage, Server Stadtnetz 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 10. Aufstellraum BMZ Feuerwache Technik 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Kurze Leitungswege zum Leitstellenraum 2. 3. 55,00 m² 345,00 m² 0,00 m² 126,00 m² 14,00 m² 2. 4. 2. 4. 1. Leitung Leitstelle und Rettungsdienstträgerschaft EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 2. 4. 1. 1. Leitung Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Leitstelle 2. 4. 1. 2. Archiv (15) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 2. 4. 1. 3. Teeküche Nr. 8 Teeküche (8) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.5. synergetische Nutzung 2. 4. 1. 4. Besprechungsraum Nr. 7 bis zu 15 Pers. (30) x Nähe Leitstelle 2. 4. 1. 5. Druckerraum Nr. 8 Drucker / Kopierer / Büromaterial (8) x Synergien prüfen 2. 4. 1. 0,00 m² 24,00 m² 0,00 m² 7,56 m² 0,84 m² 2. 4. 2. Betrieb Leitstelle EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 2. 4. 2. 1. Leitung Betrieb Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Leitung 2.4.1.1. 2. 4. 2. 2. Personalplanung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 2. 4. 2. 3. Einsatzplanung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 2. 4. 2. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 2. 4. 3. Technik Leitstelle EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 2. 4. 3. 1. Leitung Technik Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Leitung 2.4.1.1. 2. 4. 3. 2. Servicepoint Büro 3 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 2. 4. 3. 3. Materiallager Servicepoint Lager 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Nähe Büro Servicepoint 2. 4. 3. 4. Materiallager Servicepoint Lager (30) siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4.1.10 2. 4. 3. 5. Systembetreuer 1 Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 2. 4. 3. 6. Systembetreuer 2 Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 2. 4. 3. 7. Materialllager IT Lager (30) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 2. 4. 3. 0,00 m² 99,00 m² 0,00 m² 31,19 m² 3,47 m² 2. 4. 4. Rettungsdienstträgerschaft EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 2. 4. 4. 1. Leitung Rettungsdienstträgerschaft Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Nähe Leitung 2.4.1.1. 2. 4. 4. 2. Verwaltung / Abrechnung / EVM Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 2. 4. 4. 3. Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Büro 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 2. 4. 4. 4. Qualitätsmanagement Büro 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 2. 4. 4. 5. Institut für Notfallmedizin / Notärzte Büro 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 2. 4. 4. 6. PSNV / OLRD / LNA Büro 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 2. 4. 4. 7. Ärztlicher Bereitschaftsdienst Büro 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 2. 4. 4. 8. Archiv Lager (15) x siehe Gebäudeinfrastruktur 8.4. 2. 4. 4. 0,00 m² 102,00 m² 0,00 m² 32,13 m² 3,57 m² 2. 4. 0,00 m² 285,00 m² 0,00 m² 89,78 m² 9,98 m² 2. 55,00 m² 1586,40 m² 0,00 m² 435,55 m² 54,89 m² Leitstelle und Rettungsdienstträgerschaft 1 Nummer Zwischensumme Leitstelle Zwischensumme Nebenräume Personal Zwischensumme Nebenräume Technik Summe gesamt Zwischensumme Leitstelle und Rettungsdienstträgerschaft Zwischensumme Betrieb Leitstelle Zwischensumme Technik Leitstelle Zwischensumme Rettungsdienstträgerschaft Summe Leitstelle und Rettungsdienstträgerschaft 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 3. Feuerwache 3. 1. Fahrzeughallen 3. 1. 1. Fahrzeughalle 1. Abmarsch EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Durchfahrtshalle mit direkter Ausfahrt zur Straße 3. 1. 1. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 12,50 m² 25,00 m² Absauganlage, Ladeerhaltung, Druckluft unmittelbar am Wachgebäude 3. 1. 1. 2. Einsatzleitwagen ELW B-Dienst 2 * 12,5 m * 0,5 m 1 56,25 m² 112,50 m² als Durchfahrtshalle konzipiert 3. 1. 1. 3. Einsatzleitwagen ELW C-Dienst 1 56,25 m² 112,50 m² als Durchfahrtshalle konzipiert 3. 1. 1. 4. Löschfahrzeug HTLF 1 56,25 m² 112,50 m² als Durchfahrtshalle konzipiert 3. 1. 1. 5. Drehleiter DL Fahrzeuglänge 10,95 m beachten 1 56,25 m² 112,50 m² als Durchfahrtshalle konzipiert 3. 1. 1. 6. Löschfahrzeug HLF 1 56,25 m² 112,50 m² als Durchfahrtshalle konzipiert 3. 1. 1. 7. Tanklöschfahrzeug TLF24 1 56,25 m² 112,50 m² als Durchfahrtshalle konzipiert 3. 1. 1. 8. Grobreinigung Stiefel, PSA, Handwaschbecken, Spender laut Hygieneplan 15,00 m² 3,86 m² 0,30 m² Nebenräume, direkter Zugang zur Fahrzeughalle;Schwarz-Weiß-Trennung 3. 1. 1. 9. Kleiderhaken Feuerschutzkleidung Funktionsbezogen, plus Ablösemannschaft 40,00 m² 10,29 m² 0,80 m² 44 Haken mit Helmhalter und Ablagemöglichkeiten, ggfls. eigener Raum Nähe zu den Fahrzeugen 3. 1. 1. 10. Alarmraum Einsatzunterlagen, Alarmdrucker, Wachedisplay, Ladegeräte; 25,00 m² 6,43 m² 0,50 m² kein Durchgangsraum neben Fahrzeughalle 3. 1. 1. 6 430,00 m² 0,00 m² 700,00 m² 20,57 m² 1,60 m² 3. 1. 2. Fahrzeughalle 2. Abmarsch und Sonderfahrzeuge EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3. 1. 2. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2 * 12,5 m * 0,5 m 12,50 m² 12,50 m² Absauganlage, Ladeerhaltung, Druckluft Nähe Wache 3. 1. 2. 2. Einsatzleitwagen ELW Reserve 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 3. Einsatzleitwagen HLF Reserve 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 4. Kleinalarmfahrzeug KLAF 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 5. Feuerwehrkran FwK zGG 48t, L 13,5 m, B 2,6 m, 4 Achsen 1 82,50 m² 82,50 m² 3. 1. 2. 6. Ölschadensfahrzeug ÖSF 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 7. Einsatzleitwagen ELW2 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 8. GW-Technik (SG 31) 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 9. Gerätewagen Logistik GW-L 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 10. GW-Mess 1 56,25 m² 56,25 m² 3. 1. 2. 9 545,00 m² 0,00 m² 545,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 3. Wechsellader (WLF) und Abrollbehälter (AB) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 15 m Bewegungtiefe vor der Halle 3. 1. 3. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2 * 12,5 m * 0,5 m 12,50 m² 12,50 m² Absauganlage, Ladeerhaltung, Druckluft Nähe Wache 3. 1. 3. 2. Wechselladerfahrzeug WLF 1 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 3. Wechselladerfahrzeug WLF 2 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 4. Wechselladerfahrzeug WLF 3 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 5. Abrollbehälter AB Bau 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 6. Abrollbehälter AB Tank 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 7. Abrollbehälter AB Rüst 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 8. Abrollbehälter AB Kranzubehör 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 9. Abrollbehälter AB Pritsche 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 10. Abrollbehälter AB Umweltschutz 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 11. Abrollbehälter AB Sonderlöschmittel 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 12. Abrollbehälter AB Mulde 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 13. Abrollbehälter AB Sondereinsatz 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 14. Abrollbehälter AB Teleskop 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 15. Abrollbehälter AB Strom/Licht 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 16. Abrollbehälter AB Löschwasserrückh. 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 17. Abrollbehälter AB Waldbrand 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 18. Abrollbehälter AB Atemschutz 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 19. Abrollbehälter AB Hygiene 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 20. historische Drehleiter 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 21. Fahrschulanhänger 1 56,25 m² 67,50 m² 3. 1. 3. 20 1137,50 m² 0,00 m² 1362,50 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 4. Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3 m Stellplatzbreite, Sicherheitsabstände nach UVV sind einzuhalten 3. 1. 4. 1. Kommandowagen A-Dienst PKW 1 1 18,00 m² 18,00 m² Ladeerhaltung, interne Nummerierung der PKW 3. 1. 4. 2. Kommandowagen A-Dienst PKW 2 1 18,00 m² 18,00 m² Ladeerhaltung, interne Nummerierung der PKW 3. 1. 4. 3. PKW 6 1 18,00 m² 18,00 m² interne Nummerierung der PKW 3. 1. 4. 4. PKW 7 1 18,00 m² 18,00 m² interne Nummerierung der PKW 3. 1. 4. 5. PKW 8 1 18,00 m² 18,00 m² interne Nummerierung der PKW 3. 1. 4. 6. PKW 9 1 18,00 m² 18,00 m² interne Nummerierung der PKW 3. 1. 4. 7. Mannschaftstransportfahrzeug MTF 1 1 18,00 m² 18,00 m² 3. 1. 4. 8. Mannschaftstransportfahrzeug MTF 2 1 18,00 m² 18,00 m² 3. 1. 4. 9. Mannschaftstransportfahrzeug MTF 3 Bund 1 18,00 m² 18,00 m² 3. 1. 4. 10. KdoW Medizinische Taskforce 1 18,00 m² 18,00 m² 3. 1. 4. 11. Einsatzleitwagen ELW Medizinische Taskforce 1 18,00 m² 18,00 m² 3. 1. 4. 11 162,00 m² 0,00 m² 162,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 5. Fahrzeughalle Anhänger EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3 m Stellplatzbreite, Sicherheitsabstände nach UVV sind einzuhalten 3. 1. 5. 1. Brandschutzerziehung 1 45,00 m² 45,00 m² Ladeerhaltung 3. 1. 5. 2. Planenanhänger 1 45,00 m² 45,00 m² 3. 1. 5. 3. Schaummittel-Wasser-Werfer 1 45,00 m² 45,00 m² 3. 1. 5. 4. historische Pumpen 1 45,00 m² 45,00 m² 3. 1. 5. 4 180,00 m² 0,00 m² 180,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 2454,50 m² 0,00 m² 2949,50 m² 20,57 m² 1,60 m² 1 Nummer einheitliche Stellplatzgröße wünschenswert, da zukunftsorientiert und flexibel, Hallentore 3,6 m * 4,5 m Summe Fahrzeughallen Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Zwischensumme Fahrzeughalle 1. Abmarsch Zwischensumme 2. Abmarsch und Sonderfahrzeuge Zwischensumme Wechsellader (WLF) und Abrollbehälter (AB) Zwischensumme Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF Zwischensumme Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF 3. 2. Räume der Feuerwache 3. 2. 1. Wachbetrieb EG OG Außen Parkplätze Fahrräder an der Fahrzeughalle 1. Abmarsch 3. 2. 1. 1. Wachvorsteher Büro mit Besprechungseinheit 1 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 3. 2. 1. 2. Wachbüro Büro B-Dienst, C-Dienst, Vertreter 3 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 3. 2. 1. 3. Meister vom Dienst, Berichtseingabe Büro 3 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² erhöhter Bedarf an Schränken 3. 2. 1. 4. Dienstplankoordination Büro OC-Planer und ZbV 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 3. 2. 1. 5. Arbeitsplatz externe Ausbildungsbeamte Büro 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 1. 6. Arbeitsplatz Wachewechsel Büro 3 25,00 m² x 0,00 m² 0,00 m² 3. 2. 1. 7. Besprechungsraum Nr. 8 / Schulung Wachabteilung 20 50,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 3. 2. 1. 8. Teeküche Nr. 9 Teeküche 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 3. 2. 1. 9. Druckerraum Nr. 9 Drucker und Kopierer 8,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² zentral erreichbar, ebenerdig Aufzugsnähe 3. 2. 1. 10. Erste-Hilfe-Raum 15,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² 3. 2. 1. 11. Lagerraum Botenstelle 20,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² 3. 2. 1. 12. WC-Anlage Damen Toiletten 6,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 3. 2. 1. 13. WC-Anlage Herren Toiletten 8,00 m² x 68,36 m² 7,60 m² 3. 2. 1. 217,00 m² 25,00 m² 0,00 m² 120,96 m² 13,44 m² 3. 2. 2. Räume Einsatzabwicklung (Schwarz-Bereich) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder an der der Fahrzeughalle 1. Abmarsch 3. 2. 2. 1. Alarmspinde (schwarz) Lagerraum PSA min. 1,2 m² pro Person; 132 Wachbesatzung + 25 Ausbildung Praxis + 25 Leitstelle 182 218,40 m² x 68,80 m² 7,64 m² offene Metallspinde für Einsatzbekleidung; erhöhte Anforderung an Belüftung, genaue Abmessungen werden im Rahmen der Detailplanung festgelegt, Zugang von außen erforderlich 3. 2. 2. 2. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / Toiletten 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² keine Synergie mit anderen Sanitäranlagen möglich, da Schwarzbereich 3. 2. 2. 3. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / Toiletten 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² keine Synergie mit anderen Sanitäranlagen möglich, da Schwarzbereich 3. 2. 2. 4. Lager Waschuntensilien Vorhaltung Waschset; Bademantel; Badeschlappen 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² Vermeidung von Kontaminationsverschleppung 3. 2. 2. 5. Trockenraum Einsatzkleidung 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 3. 2. 2. 6. Bereitschaftsraum nachrückende Kräfte reduzierte Ausstattung für Fortbildungen BF 30 50,00 m² x 15,75 m² 1,75 m² synergetische Nutzung, kurze Alarmwege, Freisitz mit Rauchermöglichkeit 3. 2. 2. 310,40 m² 0,00 m² 0,00 m² 97,78 m² 10,86 m² 3. 2. 3. Ruheräume und Umkleiden (Weiß-Bereich) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder an/ über der Fahrzeughalle 1. Abmarsch 3. 2. 3. 1. Ruheräume Wachmannschaft und Auszubildende Funktionsbetten; je Funktion ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 16 288,00 m² x 90,72 m² 10,08 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. 3. 2. 3. 2. Ruheräume Wachabteilungsführung Funktionsbetten; je Funktion ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 2 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. 3. 2. 3. 3. Ruheräume Führungsdienst Funktionsbetten; je Funktion ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 2 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. 3. 2. 3. 4. Ruheräume für Springerbesatzungen Funktionsbetten; je Funktion ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 2 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. 3. 2. 3. 5. Ruheräume A-Dienst Funktionsbetten; ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 1 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. 3. 2. 3. 6. Gästezimmer für Ausbildungbeamte extern Bett, großer Kleiderschrank mit abschließbarem Fach für Wertsachen, Schreibtisch, Bücherregal, Kühlschrank 2 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² 3. 2. 3. 7. Sanitäranlage für Gästezimmer Waschen / Duschen / Toilette 2 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² Zugang über Gästezimmer 3. 2. 3. 8. Spindraum Herren Weiß-Bereich 132 237,60 m² x 74,84 m² 8,32 m² Spinde: B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² 3. 2. 3. 9. Spindraum Damen Weiß-Bereich 33 59,40 m² x 18,71 m² 2,08 m² Spinde: B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² 3. 2. 3. 10. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / Toiletten 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² 3. 2. 3. 11. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / Toiletten 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 3. 2. 3. 12. Waschmaschinenraum Haushaltswaschmaschine / Trockner 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 3. 2. 3. 13. Bettenspinde Spindräume Bettzeug 132 79,20 m² x 24,95 m² 2,77 m² 132 Bettenspinde: B 0,3 m, H: 1,8 m, T 0,9 m; belüftet; keine Geschlechtertrennung erf. 3. 2. 3. 0,00 m² 896,20 m² 0,00 m² 282,30 m² 31,37 m² 3. 2. 4. Aufenthalts- und Bereitschaftsbereich EG OG Außen Parkplätze Fahrräder an/ über der Fahrzeughalle 1. Abmarsch 3. 2. 4. 1. Küche Herstellung von Einsatzverpflegung, Ausstattung wie bisher 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² Zutritt nur für Befugte, angrenzend an Speiseraum, Ausgabeschalter (Durchreiche) 3. 2. 4. 2. Vorratsraum Lebensmittel Vorrat und Kühlung 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² drei Doppelschränke und zwei große Kühlschränke (in Nähe zum Aufzug) 3. 2. 4. 3. Müllraum 4,00 m² 1,26 m² 0,14 m² Taglich anfallender Müll, schmutzige Handtücher / Kochschürzen 3. 2. 4. 4. Vorratsraum Einsatzstellenverpflegung Kühlung, Lagerung, Verbrauchsmaterial und Transportlogistik 25,00 m² 7,88 m² 0,88 m² Andienung über Aufzug Rollwagen / Hubwagen 3. 2. 4. 5. Getränkelager 20,00 m² 6,30 m² 0,70 m² Andienung über Aufzug Rollwagen / Hubwagen 3. 2. 4. 6. Automatenraum Kaffeeautomat, Mikrowelle, Wasserspender, Snacks 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 3. 2. 4. 7. Essensspinde abschließbar 20,00 m² 6,30 m² 0,70 m² für bis zu 140 Personen, Größe je Fach H: 0,4 m, T: 0,5 m, B: 0,4 m 3. 2. 4. 8. Lagerraum Wachabteilung 1 1 Truhe, 1 Kühlschrank 12,00 m² 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 4. 9. Lagerraum Wachabteilung 2 1 Truhe, 1 Kühlschrank 12,00 m² 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 4. 10. Lagerraum Wachabteilung 3 1 Truhe, 1 Kühlschrank 12,00 m² 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 4. 11. Speiseraum Einsatzdienst plus Tagdienst und Wachbesetzung (ca. 60); Raumteiler 60 90,00 m² 28,35 m² 3,15 m² 3. 2. 4. 12. Aufenthalt / Bereitschaft 1 Fernsehraum 1 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² Tische, Stühle, Sessel Satellitenanschluss 3. 2. 4. 13. Aufenthalt / Bereitschaft 2 Fernsehraum 2 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² Tische, Stühle, Sessel Satellitenanschluss 3. 2. 4. 14. Freisitz / Dachterrasse / Loggia konzeptabhängig 3. 2. 4. 15. WC-Anlage Herren Toiletten 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² Sanitäranlagen der Ruheräume können nicht mitgenutzt werden, da sich im Aufenthaltsbereich auch Externe aufhalten 3. 2. 4. 16. WC-Anlage Damen Toiletten 8,00 m² 2,52 m² 0,28 m² Sanitäranlagen der Ruheräume können nicht 3. 2. 4. 16. Alarmflure in ausreichender Breite konzeptabhängig in Umrechnung auf BGF enthalten 3. 2. 4. 17. Rutschstangen und Rutschschächte mit automatischen Türen konzeptabhängig in Umrechnung auf BGF enthalten 3. 2. 4. 0,00 m² 338,00 m² 0,00 m² 106,47 m² 11,83 m² 3. 2. 527,40 m² 1259,20 m² 0,00 m² 607,51 m² 67,50 m² 3. 2981,90 m² 1259,20 m² 2949,50 m² 628,08 m² 69,10 m² Zwischensumme Aufenthalts- und Bereitschaftsbereich Summe gesamt ausgelegt für 14 Funktionen Wache, 2 Funktionen Wachabteilungsführung, 2 Funktionen Ausbildung: 18 Funktionen mit Personalfaktor 6, Summe 108 Personen, Summe Räume der Feuerwache Zwischensumme Wachbetrieb Zwischensumme Einsatzabwicklung Zwischensumme Ruheräume und Umkleiden 2 Funktionen Führungsdienst: Peronalfaktor 12, Summe 24 Personen; Gesamtsumme 132 Personen 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunk el mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 4. Ausbildung 4. 1. Schulungsräume 4. 1. 1. Schulungsräume intern EG OG Außen Parkplätze Fahrräder abgestufter Sicherheitsbereich - nur über Zutrittskontrolle erreichbar 4. 1. 1. Der Bereich der Stabsarbeit steht in Ausnahmefällen für interne Ausbildung zur Verfügung x Doppelnutzung Stabsräume 5.1. 4. 1. 1. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 4. 1. 2. Schulungsräume allgemein EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Zugang für Lehrgänge mit externen Teilnehmern 4. 1. 2. 1. Schulungsraum Schulungen mit externen Teilnehmern 40 75,00 m² x 23,63 m² 2,63 m² lichte Raumhöhe 3 m, öffenbare Trennwand zum Schulungsraum Fahrschule, Doppelnutzung Verwaltungsstab 5.1.4. separater Zugang, Nähe Katastrophenschutzstab 4. 1. 2. 2. Aufenthaltsraum offener Bereich, Getränkeautomaten 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² Doppelnutzung Verwaltungsstab 5.1.1.4. 4. 1. 2. 3. Schulungsraum Fahrschule Fahrschule, EVM 20 50,00 m² x 15,75 m² 1,75 m² öffenbare Trennwand zum großen Schulungsraum, Doppelnutzung Verwaltungsstab 5.1.4. 4. 1. 2. 4. Schulungsraum Gruppenraum Briefing EVM 10 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 4. 1. 2. 5. Schulungsraum Simulation Patientensimulation EVM 10 25,00 m² 7,88 m² 0,88 m² 4. 1. 2. 6. Steuerstand Simulation Regieraum Patientensimulation EVM 20,00 m² 6,30 m² 0,70 m² 4. 1. 2. 7. Unterrichtsraum - Plan- und Simulationsübungen, VR-Schulungen Schulungsraum, besondere Anforderungen 20 50,00 m² x 15,75 m² 1,75 m² erhöhte Sitzreihen, besondere Medientechnik 4. 1. 2. 8. Büro Büro Ausbilder EVM 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 4. 1. 2. 9. Bibliothek / Archiv Ausbildungsunterlagen, Arbeitsplätze eLearning 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² nicht in Gebäudeinfrastruktur 8.4. intgrierbar. Bedarf für Lehrgangsteilnehmer mit e-Learning- Zone 4. 1. 2. 10. Materialraum Ausbildung Lehrmittelraum Ausbildung 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 4. 1. 2. 11. Materialraum Ausbildung Lehrmittelraum Simulationsübung 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² 4. 1. 2. 12. Materialraum Lager EVM 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² nicht in Gebäudeinfrastruktur 8.4. intgrierbar. Bedarf für Praxisausbildung 4. 1. 2. 13. Garderobe offene Garderobenleisten, Schließfächer 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 4. 1. 2. 14. Materialraum Lager Koordinierungsgruppe 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Doppelnutzung Verwaltungsstab 5.1.4. 4. 1. 2. 15. Materialraum Lager Fahrschule 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 4. 1. 2. 16. Stuhllager 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 4. 1. 2. 17. Teeküche Nr. 10 Teeküche 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 4. 1. 2. 18. Druckerraum Nr. 10 Drucker und Kopierer (8) x Synergie Drucker Stab 4. 1. 2. 19. WC-Anlage Damen Toiletten 8,00 m² x 0,00 m² 2,52 m² 0,28 m² konzeptabhängig 4. 1. 2. 20. WC-Anlage Herren Toiletten 15,00 m² x 0,00 m² 4,73 m² 0,53 m² konzeptabhängig 4. 1. 2. 0,00 m² 471,00 m² 0,00 m² 148,37 m² 16,49 m² 4. 1. 0,00 m² 471,00 m² 0,00 m² 148,37 m² 16,49 m² 4. 2. Ausbildung Praxis 4. 2. 1. Lehrgangsumkleide EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 4. 2. 1. 1. Umkleide Damen Spinde mit Wertfach und Feuerschutzkleidung, 1,2 m² je Spind 10 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Spindgröße: B: 0,6 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, (B 0,3 m offen; 0,3 m geschlossenes Abteil mit Wertfach) Bezug zum Ausbildungsbereich 4. 2. 1. 2. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / WC-Anlage 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 4. 2. 1. 3. Umkleide Herren Spinde mit Wertfach und Feuerschutzkleidung, 1,2 m² je Spind 25 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² Spindgröße: B: 0,6 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, (B 0,3 m offen; 0,3 m geschlossenes Abteil mit Wertfach) Bezug zum Ausbildungsbereich 4. 2. 1. 4. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / WC-Anlage 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² 4. 2. 1. 5. WC-Anlage Damen Zugang vom Übungshof 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² Schwarzbereich, Nähe Übungshof ggfls. Sind WCs Werkstatt nutzbar, konzeptabhängig 4. 2. 1. 6. WC-Anlage Herren Zugang vom Übungshof 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² Schwarzbereich, Nähe Übungshof ggfls. Sind WCs Werkstatt nutzbar, konzeptabhängig 4. 2. 1. 12,00 m² 83,00 m² 0,00 m² 29,93 m² 3,33 m² 4. 2. 2. Übungseinrichtungen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 4. 2. 2. 1. Übungswohnung (anleiterbar) / Übungsgebäude mehrgeschossig mit Wasser am Rohr beübbar, Wandhydranten, trockene Steigleitung 70,00 m² 140,00 m² 66,15 m² 7,35 m² ggf. in Übungsturm integriert Am Übungshof, evtl. separates Gebäude/Container o.ä. 4. 2. 2. 2. Übungsturm Anleiterübungen, Höhenrettung, Trockene Steigleitung 30,00 m² Am Übungshof 4. 2. 2. 3. Übungsschacht Retten aus Tiefen (30) ggf. in Übungsturm integriert 4. 2. 2. 4. Anschlagpunkt Übung Zugeinrichtungen 4. 2. 2. 5. Übungshalle Witterungsunabhängige Praxisausbildung (300) Synergie mit Fahrzeughallen 4. 2. 2. 6. Übungshof GABC-Einsatz Versiegelt, Ablauf über Ölabscheider 150,00 m² angrenzend an Übungshof 4. 2. 2. 7. Übungshof 350,00 m² 4. 2. 2. 8. Aufenthaltsraum für Praxis-Ausbildung 30 (50) Doppelnutzung Wachbesetzung 3.2.2.6. 4. 2. 2. 70,00 m² 140,00 m² 530,00 m² 66,15 m² 7,35 m² 4. 2. 3. Lager Ausbildung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Zugang für Lehrgänge mit externen Teilnehmern 4. 2. 3. 1. Lager RD Ausbildung (Praxis) 20,00 m² 2,40 m² 0,70 m² abschließbar Nähe Übungshof 4. 2. 3. 2. Lager FW Ausbildung Übungspuppen, Nebelmaschinen, Brandhäuser 30,00 m² 3,60 m² 1,05 m² abschließbar Nähe Übungshof 4. 2. 3. 3. Lager Geräte und Schwarzbereich Kleidung 30,00 m² 3,60 m² 1,05 m² Nähe Lehrgangsumkleide 4. 2. 3. 4. Sprengmittel Material für Übungsdarstellung 10,00 m² 1,20 m² 0,35 m² besonder Schließung, kann im Außenbereich liegen (Container) 4. 2. 3. 5. Lager für Gasflaschen, Fettbrand- Darstellungen, Feuerlöscher Lager 50,00 m² Nähe Übungshof 4. 2. 3. 6. Lager Schrottfahrzeuge 50,00 m² Nähe Übungshof 4. 2. 3. 7. Lager Gasflaschen Feuerlöschtrainer 15,00 m² Nähe Werkstätten 4. 2. 3. 90,00 m² 0,00 m² 115,00 m² 10,80 m² 3,15 m² 4. 2. 4. Atemschutzübungsstrecke EG OG Außen Parkplätze Fahrräder nach DIN 14093 Nähe zur AS-Werkstatt 4. 2. 4. 1. Garderoben / Wartezone Mindestanforderung nach DIN: 30 m² 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² 4. 2. 4. 2. Umkleide Damen 1,2 m² / Übende 10 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 4. 2. 4. 3. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / Toiletten 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 4. 2. 4. 4. Umkleideraum Herren 1,2 m² / Übende; Mindestanforderung nach DIN: 18 m² 20 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 4. 2. 4. 5. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / Toiletten 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 4. 2. 4. 6. Aufenthaltsraum Mindestanforderung nach DIN: 18 m² für die kleinste Einheit 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 4. 2. 4. 7. Vorbereitungsraum Mindestanforderung nach DIN: 20 m² für die kleinste Einheit 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² 4. 2. 4. 8. Konditionsraum Mindestanforderung nach DIN: 20 m² 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² 4. 2. 4. 9. Übungsraum Mindestanforderung nach DIN: 70 m² 30 70,00 m² x 22,05 m² 2,45 m² in der Regel werden bis zu 2 Gruppen à 9 Personen zeitgleich an unterschiedlichen Punkten in der Strecke sein. Eine dritte Gruppe ist u.U. in Warteposition. 4. 2. 4. 10. Schleuse – pro Schleuse min. 6 m² – 2 Stück 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 4. 2. 4. 11. Zielraum taktische Ausbildung 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² ggf. in Kombination mit Übungswohnung vgl. Ziffer 5.10.5.; konzeptabhängig 4. 2. 4. 12. Lehrmittel / Equipment 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² Bedarf Ausbildung Atemschutz 4. 2. 4. 13. Wärmegewöhnungsraum 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 4. 2. 4. 14. Leitstand Mindestanforderung nach DIN: 12 m² 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 4. 2. 4. 15. Erste-Hilfe-Raum 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 4. 2. 4. 0,00 m² 335,00 m² 0,00 m² 105,53 m² 11,73 m² 4. 2. 172,00 m² 558,00 m² 645,00 m² 106,88 m² 13,83 m² 4. 3. Sport 4. 3. 1. Sporträume EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 4. 3. 1. 1. Ausdauertraining 100,00 m² x 25,71 m² 3,50 m² Nähe Wache 4. 3. 1. 2. Kraftraum 100,00 m² x 25,71 m² 3,50 m² Nähe Wache 4. 3. 1. 3. Mehrzweckhalle 30 * 15 m, Bodenbelag für Doppelnutzung geeignet, Bestuhlung mit Tischen für 180 Personen, Notunterkunft, Unterkunft und Versorgung externer Kräfte (450) x Doppelnutzung Notunterkunft 5.3.1., separater Zugang für FF, 400V-Anschluss, Beameranschluss, Hallenhöhe mind. 5 m; Sensorausstattung für Virtual-Reality-Übungen 4. 3. 1. 4. Stuhllager für 180 Stühle und entsprechende Tische (30) x Doppelnutzung Notunterkunft 5.3.2. 4. 3. 1. 5. Gerätelager Sportgeräte (50) x Doppelnutzung Notunterkunft 5.3.3. 4. 3. 1. 6. Sanitäranlage Damen (15) x Doppelnutzung Notunterkunft 5.3.4. 4. 3. 1. 7. Sanitäranlage Herren (20) x Doppelnutzung Notunterkunft 5.3.5. 4. 3. 1. 8. Ausgabeküche Essensausgabe für Notunterkunft, Unterkunft und Versorgung externe Kräfte (50) x Doppelnutzung Notunterkunft 5.3.6. 4. 3. 1. 9. Garderobe als Umkleide nutzbar H/D (30) x Doppelnutzung Notunterkunft 5.3.7. 4. 3. 1. 0,00 m² 200,00 m² 0,00 m² 51,43 m² 7,00 m² 4. 3. 2. Sportplatz EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 4. 3. 2. 1. Sportplatz 35 m * 70 m 2450,00 m² 147,00 m² 2,80 m² nach Möglichkeit 4. 3. 2. 2. Sportgeräte Lager 20,00 m² 2,40 m² 0,70 m² 4. 3. 2. 20,00 m² 0,00 m² 2450,00 m² 149,40 m² 3,50 m² 4. 3. 20,00 m² 200,00 m² 2450,00 m² 200,83 m² 10,50 m² 4. 192,00 m² 1229,00 m² 3095,00 m² 456,07 m² 40,81 m² 1 Nummer Zwischensumme Schulungsräume intern zeitgleich: tagsüber bis zu 5 Veranstaltungen mit bis zu 135 Personen; abends bis zu 3 Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen; Doppelnutzung Stabsräume Zwischensumme Schulungsräume extern Summe Schulungsräume Zwischensumme Übungseinrichtungen Zwischensumme Lager Ausbildung Summe Ausbildung Praxis Zwischensumme Lehrgangsumkleide Zwischensumme Atemschutzübungsstrecke Summe gesamt Zwischensumme Sporträume Zwischensumme Sportplatz Summe Sport 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunk el mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 5. Katastrophenschutz 5. 1. Stabsräume Anbindung an Leitstelle 5. 1. 1. Katastrophenschutzstab EG OG Außen Parkplätze Fahrräder abgestufter Sicherheitsbereich nähe Leitstelle - nur über Zutrittskontrolle erreichbar 5. 1. 1. 1. Eingangszone, Zugangsregistrierung Stab mit Wartezone 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² 5. 1. 1. 2. Zugangskontrolle Büro 1 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 5. 1. 1. 3. Garderobe offene Garderobenleisten, Schließfächer 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 5. 1. 1. 4. Aufenthaltsraum / Kommunikationszone 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² als offener Bereich gestaltet 5. 1. 1. 5. Führungsraum Leiter Stab mit S-Funktionen, FB und VB, Lagekarte, EDV-Vorbereitung, Medien 20 75,00 m² x 23,63 m² 2,63 m² lichte Raumhöhe 3 m, Doppelnutzung Ausbildung 5. 1. 1. 6. Funktionsraum 1 S1/S4 4 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² öffenbare Trennwand zu Funktionsraum 2, Doppelnutzung Ausbildung 5. 1. 1. 7. Funktionsraum 2 S2/S3 2 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² öffenbare Trennwände zu Funktionsräumen 1 und 3, Doppelnutzung Ausbildung 5. 1. 1. 8. Funktionsraum 3 S5/S6 2 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² öffenbare Trennwand zu Funktionsraum 2, Doppelnutzung Ausbildung 5. 1. 1. 9. Funktionsraum 4 Kreisverbindungskommando BW, Fachberater 2 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² 5. 1. 1. 10. Geschäftszimmer Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 5. 1. 1. 11. Materialraum Stab Einsatzunterlagen, Karten, Zubehör Lagekarte 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Bedarf Stabsarbeit 5. 1. 1. 12. Stuhllager Lager 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² 5. 1. 1. 13. Druckerraum Nr. 11 Drucker und Kopierer 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² Bereich Stab 5. 1. 1. 14. Teeküche Nr. 11 Teeküche 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 1. 1. 15. WC-Anlage behindertengerecht 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² 5. 1. 1. 16. WC-Anlage Damen Toiletten 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 1. 1. 17. WC-Anlage Herren Toiletten 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 5. 1. 1. 0,00 m² 363,00 m² 0,00 m² 114,35 m² 12,71 m² 5. 1. 2. IuK- und GABC-Messzentrale EG OG Außen Parkplätze Fahrräder abgestufter Sicherheitsbereich - nur über Zutrittskontrolle erreichbar 5. 1. 2. 1. IuK-Zentrale Leitstellenarbeitsplatz, Ausbildungsplatz gemäß KatS-Konzept Hessen; 1 Arbeitsplatz (Hessen-Standard), 1 Standardbüroarbeitsplatz, in Nähe Stab 2 (30) x Siehe Leitstelle 2.1.5. Nähe Katastrophenschutzstab, Nähe Leitstelle 5. 1. 2. 2. GABC-Messzentrale 1 Arbeitsplatz (Hessen-Standard), 1 Standardbüroarbeitsplatz, in Nähe Stab 2 (30) x Siehe Leitstelle 2.1.6. Nähe Katastrophenschutzstab, Nähe Leitstelle 5. 1. 2. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 5. 1. 3. Info-Telefon EG OG Außen Parkplätze Fahrräder abgestufter Sicherheitsbereich - nur über Zutrittskontrolle erreichbar 5. 1. 3. 1. Führungsraum 4 Plätze 4 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² öffenbare Trennwand zu Abrageplätzen Nähe Katastrophenschutzstab 5. 1. 3. 2. Abfrageplätze 10 Plätze / Doppelnutzung Gruppenraum 10 50,00 m² x 15,75 m² 1,75 m² besondere Ausstattung Akustik, EDV 5. 1. 3. 3. Lagerraum Hardware und Verbrauchsmaterial 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² neben Abfrageplätzen Nähe Abrageplätze 5. 1. 3. 4. Stuhllager Lager 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 5. 1. 3. 0,00 m² 105,00 m² 0,00 m² 28,35 m² 3,15 m² 5. 1. 4. Verwaltungsstab EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Zugang extern 5. 1. 4. Der Bereich der Ausbildung steht im Bedarfsfall für den Verwaltungsstab zur Verfügung. x Doppelnutzung Ausbildung extern 4.1.2. 5. 1. 4. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 5. 1. 5. Sozialräume Stab EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 5. 1. 5. 1. Ruheraum Stab 1 1 Bett, Nachttisch, Ablage 1 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² siehe 2.2.8. ggf Nähe Sozialräume Leitstelle 5. 1. 5. 2. Ruheraum Stab 2 1 Bett, Nachttisch, Ablage 1 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² siehe 2.2.8. ggf Nähe Sozialräume Leitstelle 5. 1. 5. 0,00 m² 16,00 m² 0,00 m² 5,04 m² 0,56 m² 5. 1. 0,00 m² 484,00 m² 0,00 m² 147,74 m² 16,42 m² 5. 2. Katastrophenschutzlager 5. 2. 1. Großlager KatS-Material EG OG Außen Parkplätze Fahrräder für Stellplatznachweis alles als Lager gerechnet 5. 2. 1. 1. Hochregallager Schwerlastregale mit drei Ebenen, Lichte Höhe min. 6,00 m; Lager Notunterkünfte, Ölwehr, Notbrunnen, Kulturschutzgut, Waldbrand, Notfallstation, Sandsäcke, Jodtabletten usw. 500,00 m² 60,00 m² 7,00 m² Hochregallager für insgesamt 650 Europaletten, befahrbar mit Flurförderfahrzeug, auch Rollwägen berücksichtigen, evtl. gemeinsame Räumlichkeit mit 3 Paletten übereinander, lichte Raumhöhe einhalten auch bei Leuchten und Haustechnikinstallationen 5. 2. 1. 2. Stellplatz für 2 Flurförderfahrzeuge (20) Ladestation, Synergie siehe 7.1.2. 5. 2. 1. 3. Beladebereich für GW-Logistik 80,00 m² 0,00 m² 0,00 m² Beladen muss in der Halle oder in überdachtem Bereich möglich sein 5. 2. 1. 4. Pallettenwaage 5,00 m² 0,60 m² 0,07 m² 5. 2. 1. 5. Lagerbüro 15,00 m² 1,80 m² 0,21 m² 5. 2. 1. 6. Lager Kleinteile Elektronik, Ladungssicherung, Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Ersatzteile 30,00 m² 3,60 m² 0,42 m² 5. 2. 1. 7. Reinigungsraum Reinigung Material/Ausstattung vor Wiedereinlagerung Bodenablauf, Spülbecken, Anschluss Wasserschlauch 30,00 m² 3,60 m² 0,42 m² kann entfallen, wenn in räumlicher Nähe zum Reinigungsraum von Kleinmittellager oder Bestückungshalle 5. 2. 1. 8. Stellplätze für KatS-Ausstattung Stellplätze für Fahrzeuge, Abrollbehälter und Anhänger, die nicht bei den KatS-Einheiten untergebracht werden können 200,00 m² 24,00 m² 2,80 m² zentrale Zufahrt möglich 5. 2. 1. 9. Gerätewart-Werkstatt Reparatur / Wartung / Prüfung 20,00 m² 2,40 m² 0,28 m² kann entfallen, wenn in Nähe der Werkstätten 5. 2. 1. 800,00 m² 0,00 m² 80,00 m² 96,00 m² 11,20 m² 5. 2. 2. Lager Zivilschutz EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 5. 2. 2. 1. Aktenlager Lager 20,00 m² 2,40 m² 0,28 m² kann auch in UG Verwaltung verortet werden 5. 2. 2. 2. Ernährungssicherstellung Lager mit besonderen Anforderungen 30,00 m² 3,60 m² 0,42 m² kann auch in UG Verwaltung verortet werden, Tresore - Türbreite und Nutzlasten beachten 5. 2. 2. 0,00 m² 50,00 m² 0,00 m² 6,00 m² 0,70 m² 5. 2. 800,00 m² 50,00 m² 80,00 m² 102,00 m² 11,90 m² 5. 3. Notunterkunft EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 5. 3. 1. Mehrzweckhalle 30 m * 15 m, Bodenbelag für Doppelnutzung geeignet, Bestuhlung mit Tischen für 180 Personen, Notunterkunft für 50 Personen, Unterkunft und Versorgung externer Kräfte 50 450,00 m² x 108,00 m² 2,80 m² 400V-Anschluss, Beameranschluss, Hallenhöhe 7 m; Sensorausstattung für Virtual- Reality-Übungen; separater Zugang 5. 3. 2. Stuhllager für 180 Stühle und entsprechende Tische 30,00 m² x 5. 3. 3. Gerätelager 50,00 m² x 5. 3. 4. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / Toiletten 15,00 m² x 5. 3. 5. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / Toiletten 20,00 m² x 5. 3. 6. Ausgabeküche Essensausgabe für Notunterkunft, Unterkunft und Versorgung externe Kräfte 50,00 m² x 5. 3. 7. Garderobe 30,00 m² x 5. 3. 0,00 m² 645,00 m² 0,00 m² 108,00 m² 2,80 m² 5. 4. Tankstelle EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 5. 4. 1. Tankstelle Diesel und Ottokraftstoff Sicherstellung der Kraftstoffversorgung (Fahrzeuge und Netzersatzanlage) in Krisensituationen 100,00 m² 5. 4. 0,00 m² 0,00 m² 100,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 5. 800,00 m² 1179,00 m² 180,00 m² 357,74 m² 31,12 m² Summe gesamt Summe Tankstelle Summe Notunterkunft Zwischensumme Verwaltungsstab 1 Nummer Zwischensumme Katastrophenschutzstab Zwischensumme IuK- und GABC-Messzentrale Zwischensumme Info-Telefon Zwischensumme Großlager KatS Zwischensumme Sozialräume Stab Summe Stabsräume Zwischensumme Lager Zivilschutz Summe Katastrophenschutzlager 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunk el mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 6. Werkstätten 6. 1. KFZ- und Pumpenwerkstatt EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Fahrzeuge 6. 1. 1. Waschhalle min. 6,0 m * 12,0 m 80,00 m² x 80,00 m² 20,57 m² 1,60 m² Lichte Hallenhöhe min. 6 m Automatische Waschanlage für LKW, soweit technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar Absauganlage Nähe KFZ-Werkstatt, Bestückungshalle 6. 1. 2. Pumpenprüfung Pumpenprüfstand 10,00 m² x 2,57 m² 0,20 m² ggf. in Verlängerung der Waschhalle 6. 1. 3. Gerätelager Waschhalle Hochdruckreiniger, Zubehör, Reinigungsmittel 10,00 m² x 2,57 m² 0,20 m² 6. 1. 4. Kfz-Werkhalle Breite pro Stellplatz min. 6 m und Länge 13 m Bremsenprüfstand mit Rüttelplatte und Tester; Grubenheber, Füllanlage für Getriebe- und Achsen-Öl inkl. Ölablauf; Portalkran 5 to über alle drei Arbeitsplätze 234,00 m² x 500,00 m² 60,17 m² 4,68 m² 3 Arbeitsplätze: - 2 x LKW, davon 1 x Grube; - 1 x PKW mit Hebebühne Lichte Hallenhöhe min. 7 m Absauganlagen Handwaschbecken mit Hygieneset, Erste-Hilfe-Ausstattung Betriebshof vor der KFZ-Werkstatt 6. 1. 5. Werkstattmeister Büro 2 18,00 m² x 4,63 m² 0,36 m² angrenzend an Kfz-Werkstatt 6. 1. 6. Kleinteilemagazin an Werkstatt angrenzend 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² für 14 Schränke à 0,5 m * 1,2 m angrenzend an Kfz-Werkstatt 6. 1. 7. Öl und Fett; Schmierstoffe 35,00 m² x 9,00 m² 0,70 m² Ölver- und Entsorgung Anschluss an Fahrzeuggrube in 6.1.4. Nähe KFZ-Werkstatt 6. 1. 8. Magazin / Teilelager 70,00 m² x 18,00 m² 1,40 m² Integration in Zentrallager möglich 6. 1. 9. Reifenlager Regalmaße: 15 x 1,2 x 6 m 50,00 m² x 12,86 m² 1,00 m² Integration in Zentrallager möglich 6. 1. 10. Gerätelager Wagenheber, Radgreifanlage mit Zubehör und Hebebühnenzubehör 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² angrenzend an Kfz-Werkstatt 6. 1. 11. Batterieladeraum / -werkstatt besondere Anforderungen beachten 15,00 m² x 3,86 m² 0,30 m² Nähe KFZ-Werkstatt 6. 1. 12. Industriedruckluft Kompressor 8,00 m² 2,06 m² 0,16 m² für alle Werkstätten, nicht mit Atemluftkompressor in einem Raum 6.4.11. 6. 1. 580,00 m² 0,00 m² 580,00 m² 149,14 m² 11,60 m² 6. 2. Gerätewerkstatt EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Geräte 6. 2. 1. Gerätewerkstatt / Schlosserei Werkstatt inkl. Lager 100,00 m² x 25,71 m² 2,00 m² Übernahme Geräte / Maschinen aus dem Bestand vgl. Ausstattungsliste; ggf. Ergänzungen erforderlich; angrenzend an KFZ-Werkhalle Nähe Kfz-Werkstatt 6. 2. 2. Kleinteilemagazin an Werkstatt angrenzend 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² für 14 Schränke à 0,5 m * 1,2 m 6. 2. 3. Lager Armaturen / Geräte an Werkstatt angrenzend 30,00 m² 6. 2. 4. Schreinerei inkl. Lager 90,00 m² x 23,14 m² 1,80 m² Übernahme Geräte / Maschinen aus dem Bestand vgl. Ausstattungsliste ggf. Ergänzungen erforderlich Nähe Schlosserei 6. 2. 5. Staubabsauganlage 1,6 m breit, 1,7 m hoch, 0,8 m tief 8,00 m² x 2,06 m² 0,16 m² 6. 2. 6. Gerätewerkstatt einschl. Lagerung von Prüfgeräten Platzbedarf für Prüfung Schiebleiter beachten (18 m * 5 m) Leiterprüfgerät 90,00 m² x 23,14 m² 1,80 m² in Kombination mit Reparatur- und Prüfungshalle; Lkw-Stellplatz; ausreichend Bewegungs- und Arbeitsflächen rund um das Fahrzeug, um Umbauten und Prüfungen durchzuführen Funktionalität muss auf Gelände untergebrach werden, gegebenenfalls mit Kfz-Werkstatt kombiniert 6. 2. 7. Dokumentation / Verwaltung Büro 2 18,00 m² x 4,63 m² 0,36 m² EDV-Arbeitsplatz an der Gerätewerkstatt 6. 2. 8. Hydraulikwerkstatt Reparatur von hydraulischen und anderen Großgeräten; mit Stapler befahrbar 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² Nähe KFZ-Werkstatt 6. 2. 9. Kleinteilemagazin Umweltschutz an Werkstatt angrenzend 25,00 m² x 6,43 m² 0,50 m² für 14 Schränke à 0,5 m x 1,2 m 6. 2. 10. Gefahrstofflager der Fachgruppe Umweltschutz mit besonderen Anforderungen Prüfstrahler, Chemikalienschrank mit Lüftung 20,00 m² 5,14 m² 0,40 m² 6. 2. 11. Desinfektion 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² 6. 2. 12. Lager Desinfektion 15,00 m² 3,86 m² 0,30 m² 6. 2. 466,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 112,11 m² 8,72 m² 6. 3. Elektro und IT-Werkstatt EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG IuK 6. 3. 1. PC- / EDV-Werkstatt 25,00 m² x 6,43 m² 0,50 m² 6. 3. 2. IuK Material 15,00 m² x 3,86 m² 0,30 m² 6. 3. 3. Elektrowerkstatt Reparaturwerkstatt für Elektrogeräte und zur elektrischen Geräteprüfung (ebenerdig!) 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² 6. 3. 4. Funk- und Elektrolager 20 Regalmeter 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² 6. 3. 5. Dokumentation / Verwaltung Büro 2 18,00 m² x 4,63 m² 0,36 m² 6. 3. 6. Messgerätewerkstatt Büro 2 21,00 m² x 5,40 m² 0,42 m² 6. 3. 30,00 m² 99,00 m² 0,00 m² 33,17 m² 2,58 m² 6. 4. Atemschutzwerkstatt EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Atemschutz / Umweltschutz 6. 4. 1. Anlieferung (Schwarz-Bereich) Schleuse 15,00 m² x 3,86 m² 0,30 m² 6. 4. 2. Nassraum (Schwarz-Bereich) Grobreinigung 40,00 m² x 10,29 m² 0,80 m² Reinigungsautomaten als Durchreiche-Anlage 6. 4. 3. Feinreinigung (Schwarz-Bereich) 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² 6. 4. 4. Wartungs- und Pflegebereich Prüf- und Wartungsplätze; Weißbereich 60,00 m² x 15,43 m² 1,20 m² 3 Prüfplätze / AP 6. 4. 5. PSA-Logistik / Büro ASW Dokumentation / Verwaltung Büro 2 18,00 m² x 4,63 m² 0,36 m² EDV-Arbeitsplatz 6. 4. 6. Besprechung / Briefing Besprechungsraum mit 1 PC-Arbeitsplatz 15,00 m² x 3,86 m² 0,30 m² 6. 4. 7. Wäscheraum (Trockner und Waschmaschine) CSA, Bebänderung etc. 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² 6. 4. 8. Füllraum 15,00 m² x 3,86 m² 0,30 m² Füll-Leiste 6. 4. 9. Lager für Übungs-CSA, Ersatzteillager allgemein, etc. 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² 6. 4. 10. Lager für Ersatzatemschutzgeräte 40,00 m² x 10,29 m² 0,80 m² 6. 4. 11. Atemluftkompressor 9,00 m² x 2,31 m² 0,18 m² nicht mit anderem Kompressor in einem Raum 6.1.12. 6. 4. 292,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 75,09 m² 5,84 m² 6. 5. Werkstattausstattung allgemein EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Fahrzeuge 6. 5. 1. Garderobe Arbeitskleidung Werkstätten Lagermöglichkeit für Arbeitskleidung wie Kittel, Regenjacken, etc. 15,00 m² 3,86 m² 0,30 m² Werkstattspinde aus Stahl Spindgröße min. B: 0,6 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m 6. 5. 2. WC-Anlage Damen Toiletten 6,00 m² 1,54 m² 0,12 m² mit Waschmöglichkeit 6. 5. 3. WC-Anlage Herren Toiletten 8,00 m² 2,06 m² 0,16 m² mit Waschmöglichkeit 6. 5. 4. Pausenraum 6 20,00 m² 5,14 m² 0,40 m² 6. 5. 5. Gasflaschenlager 15,00 m² 6. 5. 6. Reststoffe 50,00 m² 6. 5. 7. Lager kontaminierte Gegenstände 20,00 m² Lüftung, Bodenbelag 6. 5. 8. Reparaturfahrzeuge 225,00 m² 4 Stellplätze für Reparaturfahrzeuge (je 4,5 m * 12,5 m) Nähe Werkstatt 6. 5. 9. Teeküche Nr. 12 Teeküche (8) x Synergien prüfen 6. 5. 10. Druckerraum Nr. 12 Drucker und Kopierer (8) x Synergien prüfen 6. 5. 49,00 m² 0,00 m² 310,00 m² 12,60 m² 0,98 m² 6. 1417,00 m² 99,00 m² 890,00 m² 382,11 m² 29,72 m² Summe gesamt Zwischensumme Atemschutzwerkstatt Zwischensumme Elektro und IT-Werkstatt Zwischensumme Werkstattausstattung allgemein nach DIN 14092 - Teil 7, ASR etc.; Türbreiten mind. 1 m (Palettenmaß) 1 Nummer Zwischensumme KFZ- und Pumpenwerkstatt Zwischensumme Gerätewerkstatt unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verortung auch im OG/UG möglich 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 7. Logistik nach DIN 14092 - Teil 7, ASR etc. 7. 1. Einsatzmittellager EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 7. 1. 1. Einsatzmittellager / Zentrallager Schwerlastregale mit drei Ebenen, Lichte Höhe min. 6,00 m 450,00 m² x 54,00 m² 6,30 m² Hochregallager für 350 Europaletten befahrbar mit Flurförderfahrzeug 4 Reihen à 30 Paletten, 3 Ebenen auch Rollwägen berücksichtigen Nähe Bestückungshalle, ggf mit KatS-Lager kombinierbar, Achtung lichte Höhe nach Ausbau einhalten 7. 1. 2. Stellplatz für zwei handgeführte Stapler mit Ladebereich Stellplatz 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² auch für Lager Katastrophenschutz, mit Ladestation, Synergie mit 5.2.1.2. 7. 1. 3. Gerätemagazin / Lager Kleingeräte Lager 30,00 m² x 3,60 m² 0,42 m² lichte Raumhöhe min. 5 m 7. 1. 4. Lagerverwaltung / Ausgabe Büro 1 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² im Zentrallager 7.1.1. 7. 1. 5. Reinigung Naßraum mit Edelstahlspüle, bodengleicher Gitterrost mit Bodeneinlauf und Schlammfang, Wasseranschluss für Hochdruckreiniger (40) x Synergie mit 7.2.2. 7. 1. 6. Lager Putzmittel Lager 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 1. 525,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 63,00 m² 7,35 m² 7. 2. Bestückungshalle EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Schwarz-Weiß-Schleuse für Ausrüstung 7. 2. 1. Service- und Logistikpunkt/ Bestückungshalle Stellplatz zur Aufrüstung der Fahrzeuge nach dem Einsatz angrenzend zu Räumen für verschmutztes Material und Verbrauchs- material, Füllanschluss zur Betankung von Fahrzeugen mit Wasser 90,00 m² x 90,00 m² 10,80 m² 1,26 m² als Durchfahrtshalle; eine Seite mit Anbindung über die Aufstellfläche/Stauraum an die öffentliche Straße; Zugänglichkeit für FF Nähe Gerätewerkstatt / Nähe Waschhalle / Hallenhöhe mind. 5,5 m 7. 2. 2. Grobreinigung für Kleinteile Naßraum mit Edelstahlspüle, bodengleicher Gitterrost mit Bodeneinlauf und Schlammfang, Wasseranschluss für Hochdruckreiniger 40,00 m² x 4,80 m² 0,56 m² Synergie mit 7.1.5. Nähe Bestückunghalle / Waschhalle 7. 2. 3. Tageslagerraum Wiederbestückung Einsatzfahrzeuge Sofortzugriff auf 20 Pallettenstellplätze, davon 2 Schaummittel je 1.000 l 56,25 m² x 56,25 m² 6,75 m² 0,79 m² Platz für Rollwagen vorsehen (1,8 m hoch) neben Bestückungshalle 7. 2. 186,25 m² 0,00 m² 146,25 m² 22,35 m² 2,61 m² 7. 3. Schwarzlager - gebrauchtes Material Parkplätze Fahrräder Bezug zur Bestückungshalle 7. 3. 1. Schläuche Anlieferung gebrauchter Schläuche 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² Schwarzlager ggf.zusammengefasst im Raster einer Fahrzeugbox 7. 3. 2. Atemschutzgeräte / CSA 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 3. 3. Feuerschutzkleidung 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 3. 4. Wäsche 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 3. 5. Geräte 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 3. 6. Tauschlager FF Abgabe von gebrauchten o. defekten Geräten, Zugang von außen für FF 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 3. 7. Grobreinigung Naßraum mit Edelstahlspüle, bodengleicher Gitterrost mit Bodeneinlauf und Schlammfang, Wasserschloss für Hochdruckreiniger (40) x Synergie mit 7.2.2. konzeptabhängig 7. 3. 90,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 10,80 m² 1,26 m² 7. 4. Weißlager - gereinigtes Material Anlieferung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Bezug zur Bestückungshalle 7. 4. 1. Schläuche 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² Weißlager und Anlieferung ggf.zusammengefasst im Raster von Fahrzeugboxen 7. 4. 2. Atemschutzgeräte / CSA 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 4. 3. Feuerschutzkleidung 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 4. 4. Wäsche 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 4. 5. Geräte 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 4. 6. Tauschlager FF Abholung von Tauschgeräten oder reparierten Geräten, Zugang von außen für FF 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 4. 7. Anlieferung Firmen 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 4. 8. Lager Feuerschutzkleidung 100,00 m² x 12,00 m² 1,40 m² 7. 4. 205,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 24,60 m² 2,87 m² 7. 5. sonstige Lager EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 7. 5. 1. Zentrales Archiv und Aktenlager mit verschließbaren Sammelbehältern zur Aktenvernichtung 60,00 m² x 7,20 m² 0,84 m² 7. 5. 2. Streusalz-Lager Nähe Schneeräumfahrzeug 4,00 m² x 0,48 m² 0,06 m² 2 x Gitterboxen 7. 5. 3. Stellfläche Holder Arbeitsgerät (u.a. Schneeräumfahrzeug) L: 2,2 m, B: 1,0 m, H: 2,0 m 30,00 m² x 3,60 m² 0,42 m² einschl. Lagerung der Zusatzgeräte Außentür / Garagentor; evtl. Tiefgarage 7. 5. 4. Stellfläche Rasensammler 20,00 m² x 2,40 m² 0,28 m² Außentür, für Sportplatz 7. 5. 5. Stellfläche Kehrmaschinen Selbstfahrer / Feuchtreiniger 20,00 m² x 2,40 m² 0,28 m² Außentür Nähe Werkstatt 7. 5. 6. Bauunterhaltung Regale 50,00 m² x 6,00 m² 0,70 m² Regale 0,6 m tief, raumhoch, 25 Regalmeter 7. 5. 7. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Regale 50,00 m² x 6,00 m² 0,70 m² 7. 5. 8. Möbel und Matratzen Regale 30,00 m² x 3,60 m² 0,42 m² 7. 5. 9. Reinigungsmaterial Feuerwehr Regale und Blechschränke 15,00 m² x 1,80 m² 0,21 m² 7. 5. 124,00 m² 155,00 m² 0,00 m² 33,48 m² 3,91 m² 7. 6. Entleerung ÖSF EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 7. 6. 1. Entleerung ÖSF x 50,00 m² 7. 6. 2. Lagerfläche IBC x 30,00 m² 7. 6. 0,00 m² 0,00 m² 80,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 7. 1130,25 m² 155,00 m² 226,25 m² 154,23 m² 17,99 m² Summe gesamt Zwischensumme Entleerung ÖSF Zwischensumme sonstige Lager 1 Nummer Zwischensumme Einsatzmittellager Zwischensumme Bestückungshalle Zwischensumme Schwarzlager Zwischensumme Weißlager 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Außen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 8. Gebäudeinfrastruktur 8. 1. 8. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 1. 1. 1. Foyer / Empfang Ausstellungsfläche Historisches Fahrzeug / Geräte 100,00 m² x 31,50 m² 3,50 m² z.B. Drehleiter, BJ 1935 L 8,6 m * B 2,2 m * H 2,7 m oder Hydranten Wagen L 3,0 m * B 1,5 m * H 1,7 m oder Handpumpen Wagen L 3,4 m * B 1,3 m * H 1,9 m 8. 1. 1. 2. Pförtner 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² bei Lage an einer Ein-/Zufahrt dann auf Fahrerseite Nähe Foyer 8. 1. 1. 3. Postannahmestelle / Paket Lager Warenannahme 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Außentür für Palettenlieferung Nähe Pförtner 8. 1. 1. 4. Besuchergruppen, Schulungsraum Brandschutzerziehung für Besuchergruppen, Pressekonferenz bei Großschadenslagen; BS-Aufklärung / BS-Erziehung / Mitarbeiterschulungen 40 60,00 m² x 18,90 m² 2,10 m² getrennt von anderen Schulungsbereichen; Zugang von außen oder vom Foyer; einfacher Experimentiertisch; Waschbecken, kindgerecht; Garderobe, Ablage Rucksäcke 8. 1. 1. 5. Materialraum Lager Brandschutzerziehung 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Nähe Schulungsraum 8.1.1.4. 8. 1. 1. 6. Stuhllager Lager 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Nähe Schulungsraum 8.1.1.4. 8. 1. 1. 7. Teeküche Nr. 13 Teeküche (8) x -2,52 m² -0,28 m² Synergie nutzbar? Keine zusätzliche Teeküche in diesem Bereich erforderlich 8. 1. 1. 8. Besucher-WC, unisex, behindertengerecht 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 8. 1. 1. 9. WC-Anlagen Damen konzeptabhängig 8,00 m² 24,00 m² x 10,08 m² 1,12 m² pro Geschoss / Funktionsbereich 8. 1. 1. 10. WC-Anlagen Herren konzeptabhängig 15,00 m² 45,00 m² x 18,90 m² 2,10 m² Annahme jeweils 4 WC-Anlagen 8. 1. 1. 11. Aufzugsanlage(n) Aufzugskabine barrierefrei, für Transport Europalette / Server-Schrank geeignet (Höhe beachten) 10,00 m² 30,00 m² x 12,60 m² 1,40 m² Andienung sämtlicher Geschosse 8. 1. 1. 261,00 m² 99,00 m² 0,00 m² 110,88 m² 12,32 m² 8. 1. 2. Umkleiden Tagesdienst EG OG Außen Parkplätze Fahrräder auch für Werkstattmitarbeiter 8. 1. 2. 1. Umkleide Damen Spinde mit Wertfach 10 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² 8. 1. 2. 2. Sanitärbereich Damen 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 8. 1. 2. 3. Umkleide Herren Spinde mit Wertfach 20 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² 8. 1. 2. 4. Sanitärbereich Herren 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² 8. 1. 2. 0,00 m² 93,00 m² 0,00 m² 29,30 m² 3,26 m² 8. 1. 3. Umkleiden Fremdpersonal EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 1. 3. 1. Umkleide Damen Spinde mit Wertfach 10 (20) x Synergie mit 8.1.2 prüfen 8. 1. 3. 2. Umkleide Herren Spinde mit Wertfach 2 (30) x Synergie mit 8.1.2 prüfen 8. 1. 3. 3. Sanitärbereich Damen (18) x Synergie mit 8.1.2 prüfen 8. 1. 3. 4. Sanitärbereich Herren (25) x Synergie mit 8.1.2 prüfen 8. 1. 3. 5. Zentraler Lagerraum Verbrauchsmaterial Reinigung 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² 8. 1. 3. 6. Putzmittelräume pro Geschoss 1* 4 m² 16,00 m² x 5,04 m² 0,56 m² 8. 1. 3. 7. Waschküche 2 Waschmaschinen 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² Nähe zentraler Lagerraum 8.1.3.5. 8. 1. 3. 8. Trockenraum Putzmittel 2 Trockner, Trockengestelle 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² Nähe zentraler Lagerraum 8.1.3.5. 8. 1. 2. 0,00 m² 61,00 m² 0,00 m² 19,22 m² 2,14 m² 8. 1. 261,00 m² 253,00 m² 0,00 m² 159,39 m² 17,71 m² 8. 2. 8. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 2. 1. 1. Heizungsraum 50,00 m² 15,75 m² 1,75 m² 8. 2. 1. 2. Lüftungs- und Klimazentrale 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 8. 2. 1. 3. Lüftungszentralen FW 60,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 8. 2. 1. 4. Absauganlage Fahrzeughallen 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 8. 2. 1. 5. Lüftungszentrale Umkleiden ASÜ 40,00 m² 12,60 m² 1,40 m² 8. 2. 1. 0,00 m² 210,00 m² 0,00 m² 66,15 m² 7,35 m² 8. 2. 2. Elektrotechnik EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 2. 2. 1. Hausanschlussraum WK 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 8. 2. 2. 2. Hausanschlussraum Gas / Heizmedium 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 8. 2. 2. 3. Hauptunterverteilung + HA Elt. 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 8. 2. 2. 4. Unterverteilung 1 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 5. Unterverteilung 2 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 6. Unterverteilung 3 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 7. Unterverteilung 4 6,00 m² 1,89 m² 0,00 m² 8. 2. 2. 8. Unterverteilung 5 6,00 m² 1,89 m² 0,00 m² 8. 2. 2. 9. Unterverteilung 6 6,00 m² 1,89 m² 0,00 m² 8. 2. 2. 10. Serverraum - allgemeine EDV 15,00 m² 4,73 m² 0,00 m² 8. 2. 2. 11. BMA 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 8. 2. 2. 12. Netzersatzanlage (NEA) stationäre Notstromversorgung 50,00 m² 15,75 m² 1,75 m² Gesamte Liegenschaft 8. 2. 2. 143,00 m² 33,00 m² 0,00 m² 55,44 m² 5,01 m² 8. 2. 143,00 m² 243,00 m² 0,00 m² 121,59 m² 12,36 m² 8. 3. 8. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 3. 1. 1. Zufahrt ohne Kreuzung der Alarmausfahrt Notausfahrt 150,00 m² 8. 3. 1. 2. Alarmausfahrt 500,00 m² 8. 3. 1. 3. Grünanlage Einsatzdienst 50,00 m² 8. 3. 1. 4. Fahnenmasten 10,00 m² 8. 3. 1. 5. Bewegungsfläche konzeptabhängig 500,00 m² 8. 3. 1. 6. Fahrradstellplätze 58,80 m² 0,7 m x 2,0 m gem. StellplatzVO, bezieht sich auf bedarfsgerechten Stellplatznachweis 8. 3. 1. 0,00 m² 0,00 m² 1268,80 m² 0,00 m² 0,00 m² 8. 3. 2. Abstandsflächen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 3. 2. 1. Abstandsflächen pauschal 1800,00 m² idealisierte Grundatücksannahme: 100 m + 200 m + 100 m + 200 m, jeweils 3 Meter konzeptabhängig 8. 3. 2. 0,00 m² 0,00 m² 1800,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 8. 3. 0,00 m² 0,00 m² 3068,80 m² 0,00 m² 0,00 m² 8. 4. 8. 4. 1. Archive Verwaltung EG UG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 4. 1. 1. Personalrat 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 1. 2. Materiallager FF 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² 8. 4. 1. 3. Aktenlager FF 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 1. 4. Arbeitsmaterial und Akten / Archiv Sachgebiet Ausbildung 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² 8. 4. 1. 5. Druckschriften - Vorb. Brandschutz Lager; temporärer AP 20,00 m² X 6,30 m² 0,70 m² 8. 4. 1. 6. Archiv Vorbeugender Brandschutz 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² 8. 4. 1. 7. BE-Material - Brandschutzerziehung Lager 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 1. 8. Abteilungsleitung Technik Archiv 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 1. 9. Abteilungsleitung Verwaltung Archiv 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 1. 10. Materiallager Servicepoint 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 1. 0,00 m² 200,00 m² 0,00 m² 63,00 m² 7,00 m² 8. 4. 2. Archive Leitstelle EG UG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 4. 2. 1. Archiv Leitstelle und Rettungsdienst 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 2. 2. Materiallager IT 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² 8. 4. 2. 3. Archiv Trägeraufgaben 15,00 m² X 4,73 m² 0,53 m² 8. 4. 2. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 8. 4. 3. Archive Ausbildung EG UG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 4. 3. 1. Bibliothek / Archiv Schulungsräume (30) X Nähe Ausbildungsbereich 8. 4. 3. 2. Materialraum Schulung extern Lager EVM (15) X Nähe Ausbildungsbereich 8. 4. 3. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 8. 4. 0,00 m² 260,00 m² 0,00 m² 81,90 m² 9,10 m² 8. 5. 8. 5. 1. Nebenräume Verwaltung EG UG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 5. 1. 1. Druckerraum Drucker / Kopierer / Büromaterial 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Druckerraum je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 2. Druckerraum Drucker / Kopierer / Büromaterial 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Druckerraum je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 3. Druckerraum Drucker / Kopierer / Büromaterial 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Druckerraum je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 4. Druckerraum Drucker / Kopierer / Büromaterial 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Druckerraum je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 5. Teeküche Teeküche 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Teeküche je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 6. Teeküche Teeküche 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Teeküche je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 7. Teeküche Teeküche 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Teeküche je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 8. Teeküche Teeküche 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Teeküche je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 9. Besprechungsraum bis zu 15 Pers. 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² 8. 5. 1. 10. Besprechungsraum bis zu 15 Pers. 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² 8. 5. 1. 11. Besprechungsraum bis zu 15 Pers. 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² 8. 5. 1. 12. Putzmittelraum Ausgussbecken, Putzmittelschrank 5,00 m² X 1,58 m² 0,18 m² Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 13. Putzmittelraum Ausgussbecken, Putzmittelschrank 5,00 m² X 1,58 m² 0,18 m² Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 14. Putzmittelraum Ausgussbecken, Putzmittelschrank 5,00 m² X 1,58 m² 0,18 m² Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 15. Putzmittelraum Ausgussbecken, Putzmittelschrank 5,00 m² X 1,58 m² 0,18 m² Anzahl konzeptabhängig 8. 5. 1. 0,00 m² 174,00 m² 0,00 m² 54,81 m² 6,09 m² 8. 5. 2. Nebenräume Leitstelle EG UG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 5. 2. 1. Druckerraum Drucker / Kopierer / Büromaterial 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² siehe auch 8.5.1. 8. 5. 2. 2. Teeküche Teeküche 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² siehe auch 8.5.1. 8. 5. 2. 3. Besprechungsraum bis zu 15 Pers. 30,00 m² X 9,45 m² 1,05 m² siehe auch 8.5.1. 8. 5. 2. 0,00 m² 46,00 m² 0,00 m² 14,49 m² 1,61 m² 8. 5. 0,00 m² 220,00 m² 0,00 m² 69,30 m² 7,70 m² 8. 6. 1. Sanitäranlagen Verwaltung Außen Parkplätze Fahrräder 8. 6. 1. 1. WC-Anlage Damen Toiletten 6,00 m² X 1,89 m² 0,21 m² 1 Toilettenanlage Herren je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 2. WC-Anlage Herren Toiletten 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Toilettenanlage Damen je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 3. WC-Anlage Damen Toiletten 6,00 m² X 1,89 m² 0,21 m² 1 Toilettenanlage Herren je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 4. WC-Anlage Herren Toiletten 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Toilettenanlage Damen je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 5. WC-Anlage Damen Toiletten 6,00 m² X 1,89 m² 0,21 m² 1 Toilettenanlage Herren je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 6. WC-Anlage Herren Toiletten 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Toilettenanlage Damen je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 7. WC-Anlage Damen Toiletten 6,00 m² X 1,89 m² 0,21 m² 1 Toilettenanlage Herren je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 8. WC-Anlage Herren Toiletten 8,00 m² X 2,52 m² 0,28 m² 1 Toilettenanlage Damen je Verwaltungsgeschoss, Anzahl konzeptabhängig 8. 6. 1. 0,00 m² 56,00 m² 0,00 m² 17,64 m² 1,96 m² 8. 404,00 m² 1032,00 m² 3068,80 m² 449,82 m² 48,83 m² Zwischensumme Umkleiden Tagesdienst 1 Nummer Zwischensumme Besucherzugang / sonstiges Gebäudeinfrastruktur Allgemein Zwischensumme Umkleiden Tagesdienst Lagerflächen (Kleinlager) Zwischensumme Archive Verwaltung Zwischensumme Archive Leitstelle Zwischensumme Archive Ausbildung Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein Zwischensumme Elektrotechnik Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein Außen Zwischensumme Erschließung / Grünanlagen Zwischensumme Abstandsflächen Summe Außenflächen Haustechnik Zwischensumme Heizung / Klima / Lüftung Summe gesamt Summe Nebenräume Zwischensumme Sanitäranlagen Verwaltung Summe Lagerflächen (Kleinlager) Nebenräume Zwischensumme Nebenräume Verwaltung Zwischensumme Nebenräume Leitstelle
anlage 12
70 Zeichen
Freiwillige Feuerwehr innenstadtÜbersichtsplan M. 1:2.500 Anlage 4.3.2
anlage 13
197387 Zeichen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Fortschreibung 2020
Stand: 28. April 2020
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 2
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 0 „Managementfassung“ 4
0.1 Kurzübersicht 5
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“ 6
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“ 8
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“ 10
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung“ 12
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“ 14
Kapitel 1 „Einleitung und Aufgabenstellung“ 15
1.1 Ausgangssituation und Auftrag 17
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen 19
1.3 Zusammenfassung des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012 23
Kapitel 2 „Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen“ 24
2.1 Eckdaten der Kommune 26
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial 28
2.3 Besondere Objekte 38
2.4 Einsatzgeschehen 40
2.5 Bewertung Risikostruktur 44
Kapitel 3 „Planungsgrundlagen“ 46
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen 48
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten 51
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken 53
3.4 Grundsätze zu Controlling und Zielerreichung 55
3.5 Szenarienbasierte Planungsgrundlagen („Schutzziel“) 56
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 3
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 4 „Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr“ 62
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand 64
4.2 Analysen zur Standortstruktur 71
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren 75
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur 78
4.5 Zusammenfassung 97
Kapitel 5 „Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung“ 98
5.1 Funktionsbesetzungsplan „IST-Zustand“ 100
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF 101
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF 104
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan der BF und Einbindung der FF 109
5.5 Zusammenfassung 114
Kapitel 6 „Technik und Fahrzeugausstattung“ 115
Kapitel 7 „Organisation und Personalwirtschaft“ 122
Kapitel 8 „Anlagen“ 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 4
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 5
0.1 Kurzübersicht
Ausgangssituation und Auftrag
Das vorliegende Dokument stellt die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans der Stadt Darmstadt zur Aufgabenerfüllung
gemäß des Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Bedarfs- und
Entwicklungsplan nach §3 Abs. 1, Nr. 1 HBKG) dar. Gemäß HBKG ist die Aufstellung und regelmäßige Fortschreibung von Bedarfs-
und Entwicklungsplänen Aufgabe der Kommune, die in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden erarbeitet werden. Der Bedarfs- und
Entwicklungsplan definiert in kommunaler Eigenverantwortung sowohl die Schutzziele als auch den zur Erreichung dieser Ziele
erforderlichen Umfang der kommunalen Feuerwehr. Die LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH unterstützte und begleitete die
Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans im Auftrag der Stadt Darmstadt.
Eckpunkte zur Struktur der Stadt
Das Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt umfasst eine Fläche von rund
122 km2, auf der rund 161.000 Einwohner leben. Die Tagbevölkerung ist durch einen
positiven Pendlersaldo erhöht. Das Gefahrenpotenzial ist geprägt von
zusammenhängenden und in das Stadtgebiet eingebetteten Industrie- und
Gewerbeansiedelungen. Eine weitere Anforderung für die Abdeckung durch die
Feuerwehr stellt die hohe Nord-Süd-Ausdehnung mit relevanten
Wohnbebauungsstrukturen auch in den peripheren Siedlungsbereichen dar.
Übersicht über die Feuerwehr
Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt gliedert sich in die Berufsfeuerwehr und die
Freiwillige Feuerwehr. Die Hauptamtlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr besetzen an
einer Feuerwache insgesamt im Brandschutz-Einsatzdienst inklusive Führungsdienst
22 Funktionen rund-um-die-Uhr.
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt besteht aus 4 Ortswehren mit 4 eigenen
Standorten. Insgesamt verfügt die Freiwillige Feuerwehr über ein Kräfte-
potenzial von 193 Einsatzkräften.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 6
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Grundlagen der Risikoanalyse in der Brandschutzbedarfsplanung
Grundlage einer Bemessung der Feuerwehr im Hinblick auf die operativen Ressourcen bildet eine Bewertung der Risikostruktur im
Stadtgebiet. Der ingenieurwissenschaftliche Risikobegriff definiert Risiko als das Produkt aus (möglichem) Schadensausmaß undder
Eintrittswahrscheinlichkeit. In der vorgenommenen Risikobewertung werden die möglichen Schadensausmaße durch die Klassifizierung
der Wohnbebauung in Risikoklassen und durch die Darstellung der nicht durch die flächendeckende Planung abgedeckten besonderen
Gefahren von Sonderobjekten abgebildet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird anhand der tatsächlich eingetretenen Einsatzstellen des
retrospektiven Betrachtungszeitraums georeferenziert analysiert.
Die Ableitung der Bewertung der Risikostrukturen erfolgt geografisch differenziert nach folgenden Parametern:
Planungsklassen Brand: Die Gefahrenklassen wurden unter Berücksichtigung der Feuerwehrverordnung des Landes Hessen definiert.
Als maßgebliches Kriterium ist hier die vorherrschende Wohnbebauung zu nennen. Unterschiedliche Strukturen in der Wohnbebauung
ergeben unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehren bei Brandereignissen (Beispiel: mehrgeschossiges Wohngebäude im
Kernstadtbereich im Vergleich zu einem Einfamilienhaus in einem peripheren, eher ländlich geprägten Gebiet).
Verteilung der Einsatzstellen: Als Maß für die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde die Verteilung der Einsatzstellen über das Stadtgebiet
betrachtet. Es zeigen sich dabei Schwerpunkte der Einsatzstellenverteilung (Trauben) und Bereiche, in denen ein Einsatz für die
Feuerwehr selten vorkommt.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 7
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Bewertung der Gefahrenpotenziale im Stadtgebiet
Unter Berücksichtigung der genannten Parameter (Gefahrenpotenziale und Einsatzstellenverteilung) wurde eine Risikoanalyse erstellt.
Es ergibt sich eine relevante Unterscheidung hinsichtlich der grundsätzlichen Strukturprägung der Wohnbebauung zwischen der
städtisch geprägten Kernstadt, sowie dem vorwiegend dörflich mit Einfamilienhausbebauung geprägten Stadtteil Wixhausen. Auch die
Lage der Sonderobjekte spiegelt diese grundsätzlichen, geografischen Unterschiede in der Gefahrenanalyse wieder. Im peripher-
südlichen Stadtteil Eberstadt finden sich auch komplexe Wohnbebauungsstrukturen höherer Gefährdungsklassen.
Bewertung des Einsatzgeschehens
Auch die Analysen zur geografischen Verteilung des Einsatzstellen
verdeutlichen die Befunde der Gefahrenanalyse. Die
Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Feuerwehreinsatz ist in der
Innenstadt signifikant höher als in den peripheren Stadtteilen. In
Eberstadt und Arheilgen ein mittleres Risiko festzustellen.
Zusammenführung zur Risikostruktur
Zur Bewertung der Gesamtrisikostruktur wurden die Analysen zur
geografischen Verteilung der Einsatzstellen, die Planungsklassen
„Brand“ hinsichtlich der Wohnbebauung und die Sonderobjekte
zusammengeführt. In der Gesamtbetrachtung der Risikostruktur
besteht ein hohes Risiko in der Innenstadt, ein mittleres Risiko in
den Stadtteilen Eberstadt, Arheilgen und Kranichstein. Im Stadtteil
Wixhausen ist ein im Vergleich geringeres Risiko festzustellen.
Besondere Risiken ergeben sich daneben aus den großräumigen
Industrieansiedlungen unter anderem nach StörfallVO im
städtischen Umfeld und der verkehrlichen Infrastruktur.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 8
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
Grundlagen zur Fortschreibung der Planungsgrundlagen
Das HBKG fordert in §3 Abs. 1: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen Hilfe […]
eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“
Der Gesetzgeber in Hessen hat im HBKG und der Feuerwehr-Organisationsverordnung bereits Mindestanforderungen an die
Planungsgrundlagen für die Feuerwehren festgelegt. Hier sind Eintreffzeiten als auch der Mindestbedarf an erforderlichen Einsatzkräften
und -mittel definiert. Die darüber hinausgehenden Parameter (Funktionsstärken und potenzielle Einsatzszenarien) sind in kommunaler
Eigenverantwortung in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
Hieraus ergeben sich damit als Mindestanforderung an die Planungsgrundlagen:
Einleitung wirksamer Hilfe innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung zu jeder Zeit und an jedem Ort (§3 Abs. 2 HBKG)
zur Einleitung wirksamer Hilfe wird mindestens eine Staffel (= 6 Einsatzkräfte) benötigt (§4 Abs. 3 FwOV)
Neben diesen Mindestanforderungen haben sich in Deutschland diverse Schutzzieldefinitionen für den kommunalen Brandschutz bzw.
die Bedarfsplanung entwickelt. In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen der Fachempfehlungen stark weiterentwickelt.
Es ist dabei zu beachten, dass in der aktuellen Forschung eine wissenschaftliche Ableitung „normierter“ Planungsszenarien oder eine
Validierung der in Deutschland etablierten Planungszieldefinitionen nicht gelang.
Während bisher aber insbesondere unterschiedliche Planungsgrundlagen für unterschiedliche Einsatzarten (Brandeinsätze oder
Technische Hilfeleistungen) oder zur Differenzierung der flächenbezogenen und objektspezifischen Anforderungen definiert wurden (so
auch im Bedarfs- und Entwicklungsplan 2012), wird zunehmend eine weitere Differenzierung bereits innerhalb der flächenbezogenen
Planung vorgesehen. Diese Differenzierung dient unter anderem der Vermeidung von Planungsfehlern, z. B. indem durch eine
Übergewichtung der einheitlichen Gebietsabdeckung gegenüber der Erreichung von Einsatzortschwerpunkten die mittlere Eintreffzeit
verlängert wird.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 9
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-1 / Brand-2 10 6 Löschfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-3 10 8 Löschfahrzeug
Hubrettungsfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-4 8 10
Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
13 16 Löschfahrzeug -
Technische Hilfeleistung 10 6 Löschfahrzeug 15 13 Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Eintreffzeiten beziehen sich auf im
Zusammenhang bebaute Ortsteile
ABC-Einsatz 10 6 Löschfahrzeug 15 16
Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Einsatzleitwagen
Weitere Einsatzmittel und -kräfte nach
FwDV 500 in 3. ETZ
(u.a. AB-A/S, AB-Dekon, Dekon-
Staffel)
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit
Hinweis
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
Die aus den örtlichen Gefahrenpotenzialen resultierenden spezifischen Anforderungen an die Feuerwehr werden durch die
definierten Planungsgrundlagen abgedeckt.
Die differenzierten Planungsklassen für den Brandeinsatz berücksichtigen hierbei insbesondere die unterschiedlichen Anforderungen
an die Feuerwehr, die sich aus den Unterschieden der strukturtypprägenden Wohnbebauung ergibt.
Empfehlung von Planungsgrundlagen für die Stadt Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 10
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Analyseergebnisse zur Standortstruktur
Berufsfeuerwehr:
Es bestehen am Standort der Feuerwache erhebliche bauliche und funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die
Handlungsbedarfe wurden bereits im letzten Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan 2012 beschrieben.
Die Analysen haben gezeigt, dass eine Ertüchtigung resp. eine Neubau am heutigen Standort nicht realisierbar ist.
Die Abdeckung zeitkritischer Einsatzstellen insbesondere in der nördlichen und südlichen Peripherie gelingt aus der heutigen
Struktur nur eingeschränkt.
Für eine zukunftsorientierte Struktur der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Feuerwache unterschiedliche
Standortmodelle betrachtet. Dafür werden diese mit Fahrzeitisochronen simuliert, um eine optimale Flächenabdeckung der
planungsrelevanten Gebiete (abhängig der Fahrzeit) sowie eine hinreichende Abdeckung der tatsächlichen Einsatzstellenverteilung
identifizieren zu können.
Freiwillige Feuerwehr:
Zur Abdeckung der im Zusammenhang bebauten Stadt- und Ortsteile (Kernbereiche) sind von den Standorten Fahrzeiten von 4 bis
7 Minuten notwendig.
An fast allen Standorten bestehen – teils erhebliche – baulich-strukturelle Handlungsbedarfe.
Feuerwehr Innenstadt: Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes
Feuerwehr Eberstadt: Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen
Feuerwehr Wixhausen: Erstellung einer Perspektivplanung
Der Neubau der Feuerwehr Arheilgen ist bedarfsgerecht, hier sind keine Maßnahmen erforderlich.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 11
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Maßnahme „Umsetzung der 2-Feuerwachen-Struktur Feuerwehr Darmstadt“
Zur Verbesserung der Gebietsabdeckung mit Fokus auf die peripheren nördlichen und
südlichen Stadtteile wurden unter dem Eindruck der erheblichen baulichen
Handlungsbedarfe der heutigen Hauptwache im Verlauf der Bedarfsplanung diverse
Standortstrukturmodelle miteinander und mit der heutigen Standortstruktur verglichen.
Neben der Optimierung der Gesamt-Gebietsabdeckung besteht ein wesentliches
Planungsziel darin, dass ein Zusammenwirken der Einheiten beider Wachen im zentralen
Stadtgebiet möglich ist. Dieses Erfordernis ergibt sich aus mehreren Gründen:
Das mittlere Stadtgebiet stellt den Einsatzortschwerpunkt der Feuerwehr Darmstadt
dar. Mit der grundsätzlich hohen Eintrittswahrscheinlichkeit für Einsäte im zentralen
Stadtgebiet geht gleichzeitig eine hohe Wahrscheinlichkeit für Duplizitätseinsätze
einher. Sofern das zentrale Stadtgebiet nicht gleichermaßen durch beide zukünftigen
Wachen abgedeckt werden kann, wäre eine weitergehende Erhöhung der
Funktionsstärken mit resultierend steigendem Personalbedarf im Einsatzdienst
unumgänglich, da in diesem Fall die zur Abdeckung des Gleichzeitigkeitsrisikos
erforderlichen Einsatzkräfte insgesamt auf der Hauptwache vorgehalten werden
müssten. Das Einsatzpersonal der Wache Süd müsste dann vollständig zusätzlich zum
heutigen Personal vorgehalten werden.
Ebenso weist das mittlere Stadtgebiet eine Vielzahl von bedarfsplanerisch relevanten
Sonderobjekten und eine hohe Gefährdungsklasse hinsichtlich der Art der
Wohnbebauung auf. Es ist daher einsatztaktisch sinnvoll, dass die taktischen Einheiten
beider Wachen in diesem Gebiet bei paralleler Alarmierung ohne starken Zeitverzug an
der Einsatzstelle zur Verfügung stehen.
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pfnorstraße)
Aus dem Zielkonflikt „Verbesserung der Gebietsabdeckung der peripheren Bereiche“ vs. „Einheitliche Eingriffsmöglichkeiten beider
Wachen im zentralen Stadtgebiet“ ergibt sich auf Grundlage der durchgeführten Analysen bei alleiniger Betrachtung der
bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen eine eindeutige Reihenfolge möglicher Standortstrukturen. Bei gesetztem Standort Nord
„Pfnorstraße“ sind für den südlichen Standort insbesondere Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Kreuzungsbereiche „Rüdesheimer
Straße“ und „Karlsruher Straße“ bzw. „Heidelberger Straße“ geeignet. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Grundstück südlich des
Lincoln-Areals.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 12
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Personalausstattung der Berufsfeuerwehr
Aus den Planungszielen ergibt sich ein flächendeckend zu erfüllender Funktionskräftebedarf von 16 Funktionen in Summe der
beiden Eintreffzeiten.
Im IST-Zustand erfolgt die Besetzung der Funktionen an einer Feuerwache.
Zur Umsetzung des neuen Standortstrukturmodells mit 2 Wachen der Berufsfeuerwehr ist eine Aufteilung des Grundschutzes / des
Löschzuges erforderlich.
Ein neues taktisches Konzept findet sich daher im Rendez-Vous-System mit folgender Aufteilung der Komponenten:
Bei der Auswertung der einsatzbezogenen Fahrten der Sonderfahrzeuge zeigt sich jeweils eine geringe Frequenz. Gleichwohl sind
verschiedene Einsatzanlässe zu beachten, bei denen Sondertechnik in der Grundalarmierung vorgesehen wird oder nachgeführt
werden muss.
Des Weiteren ist eine Wahrscheinlichkeit für parallele Ereignisse gegeben, zumeist nur Kleineinsätze (Tiereinsätze, kleinere
technische Hilfeleistungen) und weitere Einsätze geringeren Umfangs.
Hieraus ergibt sich die Beibehaltung der 4 Sonderfunktionen, jedoch mit Anpassungen und Weiterentwicklung in der
Besetzungsdynamik:
KLAF-Besetzung über die Sonderfunktionen, nicht aus dem Grundschutz. Der Grundschutz sollte für solche Einsätze nicht
aufgelöst werden.
Künftig ist die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller Sonderfahrzeuge weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus sind noch 2 Springer tagsüber zu etablieren, um die eingeschränkte Verfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr sowohl
hinsichtlich Logistik als auch zur Erreichung einer Staffel für ein zusätzliches HLF zu kompensieren.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 13
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Funktionsstärke der Berufsfeuerwehr
Der Funktionsbesetzungsbedarf der Berufsfeuerwehr
steigt infolge der Umsetzung der 2-Wachen-Struktur um
2 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 2 Funktionen
wochentags tagsüber.
Die zusätzlichen Funktionen ergeben sich wie folgt:
2 Funktionen zusätzlich zur Besetzung des
Hubrettungsfahrzeugs auf Wache 2.
Verlagerung von 2 Funktionen „Springer“ auf das
HTLF der Wache 2 zur Erreichung einer
vollwertigen feuerwehrtaktischen Staffel auf dem 2.
H(T)LF. Im Gegenzug 2 Funktionen wochentags
tagsüber zusätzlich für die Springer-Funktionen.
Diese Funktionsbesetzung basiert erfordert als
Voraussetzung bei der Standortwahl, dass eine
gegenseitige Unterstützung der beiden Wachen im
mittleren Stadtgebiet aufgrund der Standortwahl
taktisch sinnvoll möglich ist.
Darüber hinaus ist anzustreben, die Einbindung der
Freiwilligen Feuerwehr im Bereich der einsatzkritischen
Logistik zu intensivieren.
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
GESAMTSUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
GESAMTSUMME = 8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 14
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“
Analyseergebnisse der Fahrzeug- und Technikausstattung
Grundschutz:
Die Ausstattung für den Grundschutz ist wirtschaftlich und bedarfsgerecht.
Im Perspektivzeitraum dieses Bedarfs- und Entwicklungsplans sind insbesondere Ersatzbeschaffungen aufgrund des Erreichens der
geplanten Nutzungshöchstdauer erforderlich.
Sonderausstattung:
Die vorhandene Sonderausstattung lässt sich aus dem vorhandenen Gefahrenpotenzial ableiten.
In folgenden Bereichen bestehen Defizite, die durch zusätzliche Beschaffungen abgestellt werden sollen:
Vorhaltung eines Gerätewagens zur Umsetzung neuer Anforderungen hinsichtlich der Einsatzstellenhygiene
Vorhaltung von Komponenten zur Reaktion auf das Szenario Stromausfall
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 15
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 16
1 Einleitung und Aufgabenstellung
Im Folgenden werden allgemeine Zusammenhänge zum Thema der Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplanung dargestellt.
Hierbei wird auf die Ausgangssituation und den Auftrag eingegangen. Die rechtlichen Grundlagen und Planungsgrundlagen werden
definiert sowie die daraus resultierenden Aufgaben der Feuerwehr beschrieben.
Die Erkenntnisse des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans aus 2012 werden zusammenfassend dargestellt.
Das Kapitel gliedert sich in folgende Abschnitte:
1.1 Ausgangssituation und Vorbemerkungen
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
1.3 Zusammenfassung des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012
Einleitung
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 17
1.1 Ausgangssituation und Auftrag
Das vorliegende Dokument stellt die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans der Stadt Darmstadt zur Aufgabenerfüllung
gemäß des Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Bedarfs- und
Entwicklungsplan nach §3 Abs. 1, Nr. 1 HBKG) dar.
Gemäß HBKG ist die Aufstellung und regelmäßige Fortschreibung von Bedarfs- und Entwicklungsplänen Aufgabe der Kommune, die in
Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden erarbeitet werden.
Der Bedarfs- und Entwicklungsplan definiert in kommunaler Eigenverantwortung sowohl die Schutzziele als auch den zur Erreichung
dieser Ziele erforderlichen Umfang der kommunalen Feuerwehr.
Die LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH unterstützte und begleitete die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans im
Auftrag der Stadt Darmstadt.
Zur Bedarfsplanung wurde eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung und der Feuerwehrführung, eingerichtet.
Die Projektgruppe hat dabei die elementaren inhaltlichen Fragestellungen unter fachlicher Moderation und Beratung der LUELF &
RINKE Sicherheitsberatung behandelt.
Die vorliegende Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans stellt das Ergebnis der Projektgruppenarbeit dar.
Entsprechend der Feuerwehr-Organisationsverordnung (FwVO) ist der Bedarfs- und Entwicklungsplan alle 10 Jahre oder bei
erheblichen Veränderungen fortzuschreiben.
Alle berücksichtigten Rohdaten stammen, soweit nicht anders angeben, von der Stadt Darmstadt (Stand: Oktober/November 2019).
Alle Auswertungen sind, soweit nicht anders angegeben, Stand 2019.
Die Analyse der Qualifikationen, Wohn- und Arbeitsorte der Freiwilligen Kräfte basiert auf einer in der Feuerwehr durchgeführten
Erhebung mit Stand Februar 2020. Aufgrund verschiedener Einflüsse (Neueintritte, Arbeitsplatzwechsel, Umzug etc.) sind die Daten der
Freiwilligen Kräfte dynamisch und die Analysen sollten deshalb regelmäßig aktualisiert werden. Ggf. hat dies dann insbesondere
Konsequenzen für die AAO.
Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde beziehen sich die Angaben stets auf Angehörige aller
Geschlechter.
Ausgangssituation und Auftrag
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 18
1.1 Ausgangssituation und Auftrag
Die Stadt Darmstadt beherbergt rund 161.000 Einwohner auf einer Fläche von 122
km² mit einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung von 17 km und einer maximalen
Ost-West-Ausdehnung von 15 km. Neben der Wohnbebauung hat die komplexe
Verkehrsinfrastruktur mit Autobahnen, Straßentunneln und einem Straßen- und
Fernbahnnetz ebenso Auswirkung auf die Risikostruktur wie Gesundheits- und
Pflegeeinrichtungen und Betriebe der (chemischen) Industrie.
Die Feuerwehr Darmstadt besteht aus einer Wache der Berufsfeuerwehr und 4
Standorten der Freiwilligen Feuerwehr. Sie nimmt alle Aufgaben des Abwehrenden
Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfeleistung im Stadtgebiet wahr.
In den Jahren 2017 und 2018 fielen in diesen Bereichen insgesamt 4.222 relevante
Einsätze an.
Die Berufsfeuerwehr ist an fast allen Einsätzen der Feuerwehr beteiligt, die
Freiwillige Feuerwehr wird überwiegend unterstützend oder mit Spezialaufgaben
tätig. Im Einsatzdienst setzt die Berufsfeuerwehr rund-um-die-Uhr 22 Funktionen ein.
Die Freiwillige Feuerwehr verfügt über 193 aktive Mitglieder.
Die Feuerwehr Darmstadt stützt sich im abwehrenden Bereich auf eine Wache der Berufsfeuerwehr und 4 Standorte der Freiwilligen
Feuerwehr. Sie nimmt unter anderem die Aufgaben des Abwehrenden Brandschutzes und der Hilfeleistung wahr.
Kurzdarstellung der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr
Legende
= BF-Wache
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
Abb.: IST-Standortstruktur der Feuerwehr Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 19
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
Hessisches Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 14.01.2014
Verordnung über die Organisation, Mindeststärke und Ausrüstung der öffentlichen Feuerwehren
(Feuerwehr-Organisationsverordnung – FwOV) vom 23.12.2013
Hessische Bauordnung (HBO) vom 28.05.2018
Feuerwehrdienstvorschriften (FwDV)
Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren (DGUV Vorschrift 49, ehem. GUV-VC 53)
DGUV Information „Sicherheit im Feuerwehrhaus“ (DGUV Information 205-008, ehem. GUV-I 8554)
Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 554)
Technische Regel/Arbeitsblatt W 405 zur Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung des DVGW
(Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) von Februar 2008
DIN 14092 Feuerwehrhäuser
Hinweise und Empfehlungen zur Durchführung einer Bedarfs- und Entwicklungsplanung für den Brandschutz und die Allgemeine
Hilfe der Städte und Gemeinden, LFV Hessen vom 01.09.2010
„Qualitätskriterien für die Bedarfsplanung von Feuerwehren in Städten“, Fortschreibung der Empfehlungen vom 19.11.2015 durch
die AGBF
Handreichung zur Feuerwehrbedarfsplanung für kommunale Entscheidungsträger vom Ministerium für Inneres und Kommunales
NRW, Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW vom 07.07.2016 (zur bundesweiten Umsetzung
empfohlen in der 218. Sitzung des Hauptausschusses des Deutschen Städtetages am 22.02.2017)
Die oben genannten wesentlichen Grundlagen wurden bei der Bedarfs- und Entwicklungsplanung berücksichtigt.
Übersicht der wesentlichen rechtlichen Grundlagen und relevanten Planungsunterlagen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 20
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
Hessisches Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 14.01.2014
(zuletzt geändert am 23.08.2018)
HBKG regelt u. a. allgemeine Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse der Gemeinden, Landkreise und des Landes in den
Bereichen Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz
§3 Abs. 1 Nr. 1 HBKG: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen
Hilfe in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden eine Bedarfs- und Entwicklungsplanung zu erarbeiten, fortzuschreiben und
daran orientiert eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, diese mit
den notwendigen baulichen Anlagen und Einrichtungen sowie technischer Ausrüstung auszustatten und zu unterhalten,[…]“
Definition einer „Regelhilfsfrist“ von 10 Minuten (von der Alarmierung bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle
[entspricht „Eintreffzeit“, vgl. Kapitel 3.2])
§3 Abs. 2 HBKG: „Die Gemeindefeuerwehr ist so aufzustellen, dass sie in der Regel zu jeder Zeit und an jedem Ort
ihres Zuständigkeitsbereichs innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe einleiten kann.“
Das HBKG enthält darüber hinaus keine weiteren unmittelbaren Aussagen zu Planungsgrundlagen bzw. bedarfsplanerisch
relevanten Parametern.
HBKG regelt u. a. allgemeine Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse der Gemeinden, Landkreise und des Landes in den
Bereichen Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz.
Es ist eine Regelhilfsfrist von 10 Minuten definiert.
Übersicht der wesentlichen rechtlichen Grundlagen und relevanten Planungsunterlagen (Forts.)
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 21
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
Verordnung über die Organisation, Mindeststärke und Ausrüstung der öffentlichen Feuerwehren “ (FwOV) vom 23.12.2013
Zur Einhaltung der Regelhilfsfrist ist mindestens eine Staffel erforderlich.
§4 Abs. 3 FwOV: „Die Regelhilfsfrist gilt als eingehalten, wenn eine taktische Einheit mindestens von der Stärke
einer Staffel im Sinne der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 wirksame Hilfe eingeleitet hat. Diese gilt dann als eingeleitet,
wenn am Einsatzort mit Erkundungsmaßnahmen begonnen wird. Weitere Einheiten sind bei Bedarf entsprechend den
taktischen Erfordernissen zeitnah nachzuführen.“
Definition von Gefahrenarten und Gefährdungsstufen (ausführlichere Darstellung siehe Anhang)
Brandschutz (B 1 - B 4)
Technische Hilfe (TH1 - TH 4)
atomare, biologische, chemische Gefahren (ABC1 - ABC 3)
Wassernotfälle (W 1 - W 3)
Zur Sicherstellung einer technischen Mindestausstattung auf kommunaler Ebene werden in Abhängigkeit der vorliegenden
Gefährdungsstufen Mindestbedarfe an Fahrzeugen und Sonderausrüstungen als Richtwerte definiert.
Die aus den Gefährdungsstufen resultierende Mindestfahrzeugausstattung ist in 3 Stufen untergliedert, welche
Anforderungen an den Zeitpunkt des Eintreffens definieren:
Stufe 1: Eintreffen der Regel innerhalb von 10 Minuten (voller Umfang spätestens zu Beginn Stufe 2)
Stufe 2: Eintreffen der Regel innerhalb von 20 Minuten (voller Umfang spätestens zu Beginn Stufe 3)
Stufe 3: Eintreffen der Regel innerhalb von 30 Minuten
(Es handelt sich um Richtwerte, von denen in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten Abweichungen möglich sind.)
Den Mindestbedarf aus Stufe 1 soll jede Gemeinde selbst in vollem Umfang bereithalten, der Mindestbedarf der Stufen 2 kann
auch im Rahmen der gegenseitigen Hilfe durch andere Gemeinden bereitgehalten werden. Die Ausrüstung der Stufe 3 ist durch
die Kreise und kreisfreien Städte sicherzustellen.
Übersicht der wesentlichen rechtlichen Grundlagen und relevanten Planungsunterlagen (Forts.)
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 22
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
Grundsätzliche Aufgabe
Unterhaltung einer den örtlichen Verhältnissen entsprechenden
leistungsfähigen Feuerwehr als Pflichtaufgabe:
§3 Abs. 1 HBKG: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung
ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen
Hilfe […] eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende
leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“
Zufallsverteilte Aufgaben
Abwehrender Brandschutz (§1 Abs. 1 HBKG)
Allgemeine Hilfe (§1 Abs. 1 HBKG)
Abwehrender Umweltschutz
Nachbarschaftliche Hilfe (§22 Abs. 1 HBKG)
Abwehr von Katastrophen (§1 Abs. 1 HBKG)
Warnung der Bevölkerung (§3 Abs. 1 HBKG)
Aufgaben im Rahmen der Amtshilfe
Planbare Aufgaben (= nicht „zufallsverteilt“)
Aufstellung einer Bedarfs- und Entwicklungsplanung
(§3 Abs. 1 HBKG)
Wartung, Instandsetzung, Prüfung und Pflege der Feuerwehr-
häuser, Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr
(§3 Abs. 1 HBKG)
Aus- und Fortbildung (§3 Abs. 1 HBKG)
Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung (§3 Abs. 1 HBKG)
Sicherstellung einer, den örtlichen Verhältnissen,
angemessenen Löschwasserversorgung (§3 Abs. 1 HBKG)
Einrichtung von Notrufmöglichkeiten und Weiterleitung an die
Zentrale Leitstelle (§3 Abs. 1 HBKG)
Beschaffung von Funkanlagen (§3 Abs. 1 HBKG)
Sicherstellung der Warnung der Bevölkerung
(§3 Abs. 1 HBKG)
Selbstschutz der Bevölkerung fördern (§3 Abs. 1 HBKG)
Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung
(§3 Abs. 1 HBKG)
Vorbeugender Brandschutz (§6 Abs. 2 HBKG)
Unterhaltung einer Jugendfeuerwehr (§8 Abs. 1 HBKG)
Möglichkeit zur Einrichtung einer Kinderfeuerwehr
(§8 Abs. 3 HBKG)
Brandsicherheitswachdienste (§17 Abs. 2 HBKG)
Aufgaben außerhalb des HBKG („freiwillige Aufgaben“)
Aufgaben der Gemeinde
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 23
1.3 Zusammenfassung des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012
Definition von Schutzzielen
Brandeinsatz: 15 Fu.
Einsatz der Technischen Hilfeleistung: 14 Fu.
Umweltschutzeinsatz: 17 Fu.
Eintreffzeit: 10 Minuten flächendeckend
Erreichungsgrad: 90 %
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt können alle relevanten Objekte innerhalb des festgelegten Erreichungsgrades der Hilfsfrist von
einem Standort (Wache der Berufsfeuerwehr) erreicht werden.
Für die Bewältigung von Großschadensereignissen oder Flächenlagen ist die Berufsfeuerwehr immer auf die Unterstützung der
Freiwilligen Feuerwehr angewiesen. Die Nachwuchsgewinnung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige bekommt einen besonderen
Stellenwert, um die Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehr zu erhalten.
Bauplanungen
Die Wache der Berufsfeuerwehr ist eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur, hierfür sind hinreichend finanzielle Mittel
bereitzustellen um die Liegenschaftsverwaltung und -anpassung sicherzustellen.
Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Arheilgen im Norden des Stadtteils Arheilgen inkl. Stellfläche für Einsatzmittel der
Berufsfeuerwehr
Neubau der Feuerwache und der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr
Schrittweise Erhöhung des Engagements im Rettungsdienst zur Generierung weiterer Einnahmen und Nachqualifizierung -
insbesondere des Leitstellenpersonals- zum Rettungsassistenten, aufgrund geänderter rechtlicher Vorgaben. Insgesamt verbesserte
Verzahnung zwischen der Berufsfeuerwehr und dem Durchführer des Rettungsdienstes in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Wesentliche Ergebnisse/Maßnahmen des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 24
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 25
2 Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen
In diesem Kapitel wird die Risikostruktur, welche unter anderem die Grundlage für die Ableitung des SOLL-Konzepts darstellt,
beschrieben.
Das Risiko definiert sich über das Produkt aus Schadensschwere und Eintrittswahrscheinlichkeit. Das bedeutet, dass neben den
vorhandenen Gefahrenpotenzialen auch das Einsatzgeschehen bei der Bewertung der Risikostruktur zu berücksichtigen ist.
Hierzu wird, neben der Betrachtung allgemeiner Eck- und Infrastrukturdaten, die Grundstruktur der Kommune hinsichtlich der
Gefahrenart „Brand“ unterteilt und die vorhandenen Gefahrenpotenziale, vor allem Sonderobjekte, in den Bereichen der
„Brandgefahren“, „Technischen Hilfeleistung“, der „chemisch, biologisch, radiologisch, nukleare Gefahren“ (CBRN) und der „Wasser-
Gefahren“ betrachtet. Auch die zukünftige städtebauliche Entwicklung wird berücksichtigt.
Anschließend wird das Einsatzgeschehen im Stadtgebiet betrachtet und die Risikostruktur zusammenfassend bewertet.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
2.1 Eckdaten der Kommune
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
2.3 Besondere Objekte und Großveranstaltungen
2.4 Einsatzgeschehen
2.5 Bewertung Risikostruktur
Einleitung
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 26
2.1 Eckdaten der Kommune
Allgemeine Daten des Stadtgebiets
Einwohner:
(Stand 31.12.2018) 161.843
Fläche 122,0 km²
Höchster Punkt ü. NN 181 m (Mathildenhöhe)
Tiefster Punkt ü. NN 117 m (Kirchtannensiedlung)
Höhenunterschied max. 64 m
Nord-Süd Ausdehnung 17 km
Ost-West Ausdehnung 15 km
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 161.543
Einpendler 71.233
Auspendler 30.465
Pendlersaldo 40.768
Arbeitsort = Wohnort 131.078
Auspendlerquote 18,9%
Bahnstrecken 28 km
Bundesautobahn A5, A67 (19 km)
Bundesstraßen B3, B26, B42, B426, B449
Topografie
Pendlerströme
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stand 30.06.2017)
Verkehrswege
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 27
2.1 Eckdaten der Kommune
Einwohner, Flächen und Bevölkerungsdichten der Statistischen Bezirke
Mitte
21.055 EW
Ost
14.873 EW
Bessungen
14.679 EW
West
18.565 EW
Kranichstein
12.023 EW
Eberstadt
23.692 EW
Arheilgen
17.988 EW
Wixhausen
6.278 EW
Nord
32.690 EW
Darmstadt 161.843 122,01 1.327
Mitte 21.055 2,33 9.048
Nord 32.690 12,31 2.656
Ost 14.873 27,58 539
Bessungen 14.679 5,52 2.657
West 18.565 15,15 1.226
Arheilgen 17.988 11,26 1.598
Eberstadt 23.692 18,08 1.310
Wixhausen 6.278 23,23 270
Kranichstein 12.023 6,55 1.836
Stadt-/Ortsteil Gesamtfläche
in km²
Wohnbe-
völkerung
EW-Dichte
in E/km²
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 28
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Übersicht über wesentliche Grundlagen der FwOV
Die Feuerwehr-Organisationsverordnung (FwOV) definiert vier verschiedene Gefahrenarten mit zugehörigen Gefährdungsstufen.
Diese dienen primär zur Ermittlung des Mindestfahrzeugbedarfs.
folgenden Gefahrenarten und Gefährdungsstufen werden unterschieden:
Brandschutz (B 1 - B 4)
Technische Hilfe (TH1 - TH 4)
atomare, biologische, chemische Gefahren (ABC 1 - ABC 3)
Wassernotfälle (W 1 - W 3)
Jeder Schutzbereich einer Gemeinde ist in die Gefährdungsstufen einzuordnen. Ein Schutzbereich umfasst dabei den
Ausrückbereich der einzelnen Einheiten.
für den vorliegenden Bedarfsplanung findet dies wie folgt Anwendung:
Für die Gefahrenart Brand erfolgt eine Flächenbetrachtung unter anderem auf Basis der wesentlichen Gebäude- und
Siedlungsstrukturen auf Ebene von Ortsteilen vorgenommen.
Für die weiteren Gefahrenarten erfolgt ebenfalls eine detailliertere Darstellung auf der Ebene von konkreten Risikoverursachern,
z. B. Objekten oder Verkehrswegen.
Die Einordnung richtet sich in der Regel nicht nach Einzelobjekten, sondern nach der Gesamtstruktur.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 29
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Brandschutz“
Definition
Quelle:
„Verordnung über die Organisation,
Mindeststärke und Ausrüstung
der öffentlichen Feuerwehren (Feuerwehr-
Organisationsverordnung – FwOV)“
(Ministerium des Innern und für Sport, 2013)
Anlage: „Richtwerte für die Ausrüstung einer
Feuerwehr zur Sicherstellung des
Brandschutzes“
Die Unterscheidung des
Gefahrenpotenzials dient der
Klassifizierung des Stadtgebiets.
Das Leitkriterium der
Klassifizierung ist die
Wohnbebauung!
Maßgeblich für die Einordnung in
die jeweiligen Gefährdungsstufen
sind, gemäß FwOV, in der Regel
nicht Einzelobjekte, sondern die
Gesamtstruktur.
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
B 1
- Gebäude: höchstens 8 m Brüstungshöhe
- weitgehend offene Bauweise
- im Wesentlichen Wohngebäude
- keine nennenswerten Gewerbebetriebe
B 2
- Gebäude: höchstens 8 m Brüstungshöhe
- überwiegend offene Bauweise (teilw. Reihenbebauung)
- überwiegend Wohngebäude (Wohngebiete)
- einzelne kleinere Gewerbebetriebe, Handwerks- und Beherbergungsbetriebe
- keine oder nur eingeschossige kleine bauliche Anlagen oder Räume be-
sonderer Art und Nutzung
B 3
- Gebäude: über 8 m Brüstungshöhe
- offene und geschlossene Bauweise
- im Wesentlichen Wohngebäude
- kleinere bauliche Anlagen oder Räume besonderer Art und Nutzung
- Gewerbebetriebe ohne erhöhten Gefahrstoffumgang oder mit Werkfeuerwehr
B 4
- Gebäude: über 8 m Brüstungshöhe
- zum überwiegenden Teil großflächig geschlossene Bauweise
- Mischnutzung u.a. mit Gewerbegebieten
- große bauliche Anlagen oder Räume besonderer Art und Nutzung
- Industrie- oder Gewerbebetriebe mit erhöhtem Gefahrstoffumgang ohne Werk-
feuerwehr
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 30
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Brandschutz“
Einteilung des Stadtgebiets
Die wesentliche Bebauungsstruktur des Stadtgebiets besteht
aus einer relativ dichten Bebauung bis hin zu großstädtischen
Strukturen. In der Innenstadt und in den Stadtteilen Kranichstein
und Arheilgen geht die Bebauung zu einem großen Anteil auch
deutlich über das zweite Obergeschoss hinaus.
Die Wohnbebauung im Stadtteil Wixhausen ist geprägt durch
Einfamilienhäuser und einzelnen Mehrfamilienhäuser,
überwiegend geringerer Gebäudehöhe.
Im Stadtgebiet Darmstadt findet sich auch ein erheblicher Anteil
an Industrie- und Gewerbefläche. Die Unternehmen staffeln sich
von kleineren, mittelständischen Betrieben bis hin zu großen
Unternehmen mit >1.000 Mitarbeitern.
Legende
= GS Brand 1
= GS Brand 2
= GS Brand 3
= GS Brand 4
= Industrie oder Gewerbe
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 31
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Technische Hilfeleistung“
Definition
Quelle:
„Verordnung über die Organisation,
Mindeststärke und Ausrüstung
der öffentlichen Feuerwehren (Feuerwehr-
Organisationsverordnung – FwOV) “
(Ministerium des Innern und für Sport, 2013)
Anlage: „Richtwerte für die Ausrüstung einer
Feuerwehr zur Sicherstellung der
Technischen Hilfe“
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
TH 1
- Gemeindestraßen
- kleine Handwerksbetriebe
- kleine Gewerbebetriebe
TH 2
- Kreis- und Landesstraßen
- kleinere Gewerbebetriebe
- größere Handwerksbetriebe
TH 3 - Bundessstraßen
- größere Gewerbebetriebe und Schwerindustrie
TH 4
- vierspurige Bundesstraßen
- zugewiesene Einsatzbereiche auf Verkehrswegen
- Schwerindustrie
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 32
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Bundesautobahnen:
BAB 5, BAB 67
Bundesstraßen:
B3, B26, B42, B426, B449
Landesstraßen:
L 3094, L 3097
Kreisstraßen:
K 141, K 165, K 166, K 167, K 177, K 178
Bahnstrecken:
Frankfurt – Eberbach
Frankfurt – Wiesloch/Walldorf
Frankfurt - Heidelberg
Darmstadt – Pfungstadt
Wiesbaden – Aschaffenburg
Darüber hinaus unterhält die Stadt Darmstadt ein
Straßenbahnnetz, welches ebenfalls Gefahrenpotenzial für
Verkehrsunfälle birgt.
→ Gefahrenpotenzial für Verkehrsunfälle mit eingeklemmten
Personen im gesamten Stadtgebiet (primär im Bereich der
Hauptverkehrsachsen) gegeben.
Gefahrenart „Technische Hilfeleistung“
Verkehrswege
BAB 67
B 3
B 449
B 26
L 3097
B 426
L 3094
Legende
Autobahn
Bundesstraße
Landstraße
Bahnstrecke
BAB 5
B 42
B 3
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 33
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Im Stadtgebiet befinden sich verschiedene Gewerbe-/
Industriegebiete mit Unternehmen verschiedener Branchen.
Diese Gebiete befinden sich vornehmlich DA-Nord und DA-
West. Kleinere Gebiete sind auch in den weiteren Stadtteilen
zu finden.
Gefahrenpotenzial für Arbeitsunfälle mit eingeklemmten
Personen sind insbesondere im Bereich von Gewerbe- und
Industriebetrieben gegeben.
Gefahrenart „Technische Hilfeleistung“
Gewerbe oder Industrie
Legende
Gewerbe-/Industrieflächen
Siedlungsflächen
Im Ergebnis ist das Stadtgebiet Darmstadt in die
höchste Gefährdungsstufe TH 4 einzustufen.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 34
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „ABC-Gefahren“
Definition
Quelle:
„Verordnung über die Organisation,
Mindeststärke und Ausrüstung
der öffentlichen Feuerwehren (Feuerwehr-
Organisationsverordnung – FwOV) “
(Ministerium des Innern und für Sport, 2013)
Anlage: „Richtwerte für die Ausrüstung einer
Feuerwehr zur Sicherstellung der Hilfe bei
ABC-Gefahren“
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
ABC 1
A - kein genehmigungspflichtiger Umgang mit radioaktiven Stoffen
B - keine Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit biologischen Stoffen
umgehen
C - kein bedeutender Umgang mit C-Gefahrstoffen
ABC 2
A - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit radioaktiven Stoffen umgehen,
die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IA eingestuft sind
B - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit biologischen Stoffen umgehen,
die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IB eingestuft sind
C - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die in geringem Umfang mit C-Gefahr-
stoffen umgehen. Lagerung von Gefahrstoffen mit geringem Gefahren-
potenzial (keine Chemikalienlager)
ABC 3
A - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit radioaktiven Stoffen umgehen,
die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IIA oder IIIA eingestuft sind
B - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit biologischen Stoffen umgehen,
die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IIB oder IIIB eingestuft sind
C - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die in mittlerem oder großem Umfang
mit C-Gefahrstoffen umgehen. Chemikalienhandlungen oder -lager
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 35
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „ABC-Gefahren“
Im Stadtgebiet sind Betriebe angesiedelt, die in größerem
Umfang Gefahrenpotenziale im Bereich ABC-Gefahren
aufweisen.
Insbesondere ist hier das Chemie- und Pharmaunternehmen
Merck mit der Verwendung von Stoffen in größeren Mengen zu
nennen. Darüber hinaus unterliegen einzelne Betriebsbereiche
der Störfallverordnung (12. BImSchV).
Vor allem in dem Industrie- und Gewerbegebiet sind auch
weitere Unternehmen oder Einrichtungen vorhanden, bei denen
von einem Gefahrstoffumgang, jedoch in deutlich geringerem
Umfang, auszugehen ist.
Im Bereich der Hauptverkehrsstraßen ist mit
Gefahrguttransporten im Überland- und Zielverkehr zu rechnen.
Legende
= Objekte mit ABC-Gefahren
Im Ergebnis ist das Stadtgebiet Darmstadt in die
höchste Gefährdungsstufe ABC 3 einzustufen.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 36
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Wassernotfälle“
größere Fließgewässer:
Modau
Mühlbach
Ruthsenbach
größere Teiche und Weiher:
Backhausteich
Großer Woog
Steinbrücker Teich
Bessunger Kiesgrube
Es findet Freizeitnutzung auf dem Großen Woog und dem
Steinbrücker Teich statt.
Die Ansammlung von Wassermengen in den Kernbereichen durch
Starkregenereignisse ist als allgemeines Risiko vorhanden.
Im Stadtgebiet sind nur einzelne Gewässer vorhanden von denen
unter Umständen Ertrinkungsgefahren in geringem Maße ausgehen
können.
Im Verlauf der vorhandenen Bäche kann es insbesondere durch
Starkregenereignisse zu (lokalen) Überflutungen kommen.
Backhausteich
Steinbrücker Teich
Großer Woog
Bessunger Kiesgrube
Ruthsenbach
Modau
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
W 1 - keine nennenswerten Gewässer vorhanden
- kleinere Bäche
W 2 - größere Weiher, Badeseen
- Flüsse oder Seen ohne gewerbliche Schifffahrt
W 3
- Flüsse oder Seen mit gewerblicher Schifffahrt
- zugewiesene Einsatzbereiche auf Bundeswasserstraßen
- Flusshäfen oder Hafenanlagen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 37
Die geplante Stadtentwicklung zeichnet sich insbesondere durch
eine Erweiterung der Stadtteile Arheilgen, Wixhausen und
Eberstadt aus.
Die nördlichen Flächen sind insbesondere zur gewerblichen
Nutzung vorgesehen, wohingegen die südlichen Flächen prioritär
als Siedlungsflächen dienen.
Darüber hinaus finden auch fortlaufend Nachverdichtungen im
Innenstadtbereich statt.
Verschiedene Bevölkerungsvorausberechnungen gehen in den
nächsten 10 Jahren von einem Bevölkerungsanstieg um 10.000
Personen aus.
Ob die Ansiedelung von neuen Unternehmen mit einer Erhöhung
des Gefahrenpotenzials einhergeht kann derzeit noch nicht
beantwortet werden.
In jedem Fall führen die Erweiterungen zu einem quantitativen
Anstieg der Einsatzzahlen der Feuerwehr der Stadt Darmstadt.
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Geplante Entwicklung des Stadtgebietes
Legende
Entwicklungsflächen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 38
2.3 Besondere Objekte
In der nebenstehenden Abbildung sind herausragende
Einzelobjekte, die (z. B.) über die Grundstruktur des
Gefahrenpotenzials hinausgehen, dargestellt.
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung sind
solche, die im Einsatzfall Anforderungen an die Feuerwehr
stellen, die über das Grundgefahrenpotenzial hinausgehen
Übersicht der Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung
Die Karte zeigt die ungefähre Lage der Objekte. Es handelt sich hierbei um keine exakte
georeferenzierte Darstellung. Die tatsächliche Lage der einzelnen Objekte kann abweichen.
Legende
= Kranken-/Pflegeeinrichtungen
= Hochhäuser
= Objekte mit ABC-Gefahren
= sonstige Objekte
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 39
2.3 Besondere Objekte
Einen besonderen Gefahrenschwerpunkt stellt das Beschleuniger-
zentrum FAIR und der Campus der GSI dar.
Das Objekt ist im nördlichen Stadtgebiet östlich vom Stadtteil
Wixhausen gelegen.
Das Objekt stellt besondere Anforderungen an den Einsatz der
Feuerwehr, da es u.a. folgende Herausforderungen vereint:
komplexe Gebäudestruktur
teils unterirdische Forschungsreinrichtungen mit entsprechend
langen Anmarsch- und Einsatzzeiten für vorgehende Trupps
spezifische CBRN-Gefahrenarten
Die abzuleitenden Anforderungen an die Feuerwehr Darmstadt
werden im Rahmen der SOLL-Konzeption berücksichtigt.
GSI / Beschleunigerzentrum FAIR
Die Karte zeigt die ungefähre Lage des Objekts. Es handelt sich hierbei um keine exakte
georeferenzierte Darstellung.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 40
2.4 Einsatzgeschehen
Die Einsatzentwicklung der Jahre 2013 bis 2018 zeigt steigende Werte in den letzten 2 Jahren. Durchschnittlich ereigneten sich in den
vergangenen Jahren zwischen 2.100 und 2.800 Einsätze pro Jahr.
Langfristige Einsatzentwicklung 2013 bis 2018
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
2013 2014 2015 2016 2017 2018
Anzahl Einsätze
Jahr
Brandsicherheitsdienst
Fehleinsätze
Technische Hilfeleistungen
Brandeinsätze
Einsatzart 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Brandeinsätze 410 366 366 391 477 458
Technische Hilfeleistungen 1.123 1.078 1.105 963 1.094 1.380
Fehleinsätze 730 742 734 756 790 861
Brandsicherheitsdienst 56 69 74 55 73 78
Summe 2.319 2.255 2.279 2.165 2.434 2.777
Datenquelle: Feuerwehr Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 41
2.4 Einsatzgeschehen
Die Wahrscheinlichkeit für einen zeitkritischen Einsatz ist in der
Zeit von Mo.-Fr. 7-17 Uhr um den Faktor 1,70 erhöht gegenüber
der übrigen Zeit (= 70 % höhere Wahrscheinlichkeit).
Detailanalyse der Einsätze – Datenmenge
Im Rahmen der Bedarfs- und Entwicklungsplanung werden die
Einsätze der Feuerwehr Darmstadt von zwei Jahren
(01.01.2017 bis 31.12.2018) detaillierter betrachtet. Weitere
Auswertungen befinden sich im Kapitel 5 und im Anhang.
Als Grundlage dienen die elektronischen Einsatzdaten der
Leitstelle Darmstadt.
Im Betrachtungszeitraum wurden in diesen Daten 4.222 relevante
Einsätze von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr (ohne planbare
Einsätze, z. B. Brandsicherheitswachen) dokumentiert. Die
feuerwehrinternen Dokumentationen der Gesamteinsatzzahlen
können hiervon ggf. abweichen.
Bei den Auswertungen erfolgt jeweils die Angabe der
Einsatzzahlen bezogen auf ein Jahr (Jahresmittelwerte). Als
Gesamteinsatzmenge pro Jahr ergeben sich somit 2.111
Einsätze.
Bei der Analyse erfolgt stets eine Aufteilung der Ergebnisse auf
zwei Zeitbereiche nach dem erfahrungsgemäß unterschiedlichen
Einsatzaufkommen sowie der Verfügbarkeit der Freiwilligen
Kräften. Der „Zeitbereich 1“ umfasst dabei die übliche Arbeitszeit
Montag bis Freitag tagsüber. „Zeitbereich 2“ die übrigen Zeiten
Montag bis Freitag nachts, Samstag, Sonntag, Feiertag.
Zeitkritische Einsätze sind Einsätze, die keinen Zeitverzug dulden
und ein schnellstmögliches Eingreifen der Feuerwehr erfordern
(z. B. Wohnungsbrand; Beispiel für nicht-zeitkritischen Einsatz:
Ölspur). Die Einstufung erfolgt anhand der
Alarmierungsstichwörter.
Zeitbereich Anzahl
Einsätze Jahresstunden Einsätze
pro Stunde
resultierender
Faktor
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 1.064 5.010 0,21 1,70
Mo.-Fr. 17-7 Uhr,
Sa./So./Fe. 1.565 12.510 0,13 (=1)
Gesamt 2.629 17.520 0,15 -
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 680 5.010 0,14 1,86
Mo.-Fr. 17-7 Uhr,
Sa./So./Fe. 913 12.510 0,07 (=1)
Gesamt 1.593 17.520 0,09 -
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 1.744 5.010 0,35 1,76
Mo.-Fr. 17-7 Uhr,
Sa./So./Fe. 2.478 12.510 0,20 (=1)
Gesamt 4.222 17.520 0,24 -
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
zeitkritischnicht zeitkritischalle Einsätze
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 42
Verteilung der Einsätze auf das Stadtgebiet
Kartografische Darstellung
Erfassungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
Dargestellt sind 2.428 Einsatzstellen bei zeitkritischen Einsätzen anhand der in den
Einsatzdaten dokumentierten Koordinaten.
Doppelte Punkte sind mit einem Versatz von 80 m dargestellt.
Darstellungsbedingt kann es dennoch zur Überlagerung einzelner Punkte kommen.
Die Kartendarstellung zeigt die geografische Lage von 2.428
zeitkritischen Einsatzstellen des Betrachtungszeitraums im
Stadtgebiet Darmstadt.
Analog zu den Gefahrenklassen:
keine homogene Verteilung sondern deutlicher
Schwerpunkt im Innenstadtbereich
Einsatzart
Brand (inkl. BMA)
THL
2.4 Einsatzgeschehen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 43
2.4 Einsatzgeschehen
In der Tabelle sind die Alarmierungsstichwörter der Einsätze ausgewertet. Dazu wurden die Alarmierungsstichwörter der Leitstelle
kategorisiert (Beispiel: „F2“ wurde Brand/Kategorie II zugeordnet).
Verteilung der Einsatzstichwörter
Anhand der Einsatzstichworte wurden die Einsätze zu 13 Kategorien zusammengefasst, die die gemeldete Lage widerspiegeln. Die
höchsten Anteile am Einsatzgeschehen machen demnach Alarmierungen zu Brandmeldeanlagen (626,5 Einsätze) und kleinere
Technische Hilfeleistungen (314 Einsätze) aus. Das Einsatzaufkommen ist, bei dem überwiegenden Teil der Einsatzarten, im ZB 2
höher als im ZB 1.
Mo.-Fr. 7-17 Uhr Mo.-Fr. 17-7 Uhr,
Sa./So./Fe.
absolut absolut absolut relativ
Brand: Kategorie I 45,0 135,0 180,0 8,5 %
Brand: Kategorie II 64,0 138,0 202,0 9,6 %
Brand: Kategorie III 13,0 17,0 30,0 1,4 %
Brand: Brandmeldeanlage 300,0 326,5 626,5 29,7 %
Brand: Sonstiges 10,0 19,0 29,0 1,4 %
Zwischensumme Brand 432,0 635,5 1.067,5 50,6 %
THL: Person in Gefahr 15,0 27,0 42,0 2,0 %
THL: Türöffnung 112,0 200,0 312,0 14,8 %
THL: ABC/CBRN 12,0 28,0 40,0 1,9 %
THL: Ölspur/Kraftstoff 103,5 68,0 171,5 8,1 %
THL: Tiere 32,0 40,5 72,5 3,4 %
THL: Unwetter 44,5 43,5 88,0 4,2 %
THL: Sonstiges 118,5 195,5 314,0 14,9 %
Zwischensumme THL 437,5 602,5 1.040,0 49,3 %
Sonstiges 2,5 1,0 3,5 0,2 %
Zwischensumme Sonstiges 2,5 1,0 3,5 0,2 %
Summe 872,0 1.239,0 2.111,0 -
Anm.: Bei den Absolutzahlen handelt es sich um Jahresmittelwerte.
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
Einsatzart
Gesamt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 44
2.5 Bewertung Risikostruktur
Risikostruktur
Gefahrenklassen Besondere Objekte Verteilung der Einsatzstellen
Die Klassifizierung des Stadtgebiets in Planungsklassen bildet zusammen mit der Identifizierung der besonderen Objekte das
Gefahrenpotenzial („kalte Lage“) ab.
In Verbindung mit der Einsatzdatenanalyse, bei welcher eine Korrelation der Einsatzstellenschwerpunkte mit den Planungsklassen und
der Grundstruktur festzustellen ist, ergibt sich die Risikobewertung und ist Basis für die Schutzzieldefinition und der daraus abgeleiteten
SOLL-Konzeption.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 45
2.5 Bewertung Risikostruktur
Der Innenstadtbereich überwiegt als deutlicher Schwerpunkt,
herausfordernd hier auch die Unternehmen nach StörfallVO im
städtischen Umfeld.
Risikostruktur (Forts.)
Legende
Brand (inkl. BMA)
THL
Legende
= GS Brand 1
= GS Brand 2
= GS Brand 3
= GS Brand 4
= Industrie oder Gewerbe
Legende
= Kranken-/Pflegeeinrichtungen
= Hochhäuser
= Objekte mit ABC-Gefahren
= sonstige Objekte
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 46
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 47
3 Planungsgrundlagen
Die Planungsgrundlagen definieren die wesentliche Basis für die Ableitung der SOLL-Bedarfe.
Bei der Definition der Planungsgrundlagen werden die bisherigen Erkenntnisse des Bedarfs- und Entwicklungsplans berücksichtigt. Zum
Beispiel ist die Analyse der Risikostruktur elementare Grundlage für die Ableitung szenarienbasierter Planungsgrundlagen („Schutzziel“).
Die Planungsgrundlagen stellen ein zentrales Element eines Bedarfs- und Entwicklungsplans dar. In diesem Kapitel werden zunächst
die einzelnen Parameter der Planungsziele – die Eintreffzeit, die Funktionsstärken und der Zielerreichungsgrad – näher erläutert.
Anschließend werden unter Berücksichtigung des Gefahrenpotenzials und des Einsatzgeschehens innerhalb der Kommune die
Planungsziele definiert und beschrieben.
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken
3.4 Grundsätze zu Controlling und Zielerreichung
3.5 Szenarienbasierte Planungsgrundlagen („Definition von Schutzzielen“)
Einleitung
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 48
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
Das HBKG fordert in §3 Abs. 1: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen Hilfe […]
eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“
Der Gesetzgeber in Hessen hat im HBKG und der Feuerwehr-Organisationsverordnung bereits Mindestanforderungen an die
Planungsgrundlagen für die Feuerwehren festgelegt. Hier sind Eintreffzeiten als auch der Mindestbedarf an erforderlichen Einsatzkräften
und -mittel definiert. Die darüber hinausgehenden Parameter (Funktionsstärken und potenzielle Einsatzszenarien) sind in kommunaler
Eigenverantwortung in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
Hieraus ergeben sich damit als Mindestanforderung an die Planungsgrundlagen:
Einleitung wirksamer Hilfe innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung zu jeder Zeit und an jedem Ort (§3 Abs. 2 HBKG)
zur Einleitung wirksamer Hilfe wird mindestens eine Staffel (= 6 Einsatzkräfte) benötigt (§4 Abs. 3 FwOV)
Weit entfernt liegende oder schwer erreichbare Einzelobjekte und Verkehrswege oder Gegebenheiten, bei denen die Einhaltung der
Mindestanforderungen nur mit unverhältnismäßig hohem finanziellen Aufwand möglich ist, werden nicht berücksichtigt. Diese bekannten
Sicherheitsmängel sind aber durch die Anordnung zusätzlicher Maßnahmen des Vorbeugenden Brandschutzes so weit wie möglich zu
beheben (§4 Abs. 1 und 2 FwOV).
Gesetzliche Grundlagen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 49
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
Im Rahmen der Fachempfehlung „Qualitätskriterien für die Bedarfsplanung von Feuerwehren in Städten“ schlug die
Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) 1998 den sogenannten „kritischen Wohnungsbrand“ als ein
mögliches standardisiertes Schadensereignis vor. In einer Fortschreibung der Qualitätskriterien im Jahre 2015 wurde die
Planungszieldefinition aufrechterhalten, die theoretische Herleitung und die Allgemeingültigkeit der Empfehlung für alle Strukturen
aber eingeschränkt. Für entsprechende, großstädtisch geprägte Wohnquartiere stellt der kritische Wohnungsbrand gleichwohl ein
weithin anerkanntes Planungsziel dar.
Gleich mehrere Fachempfehlungen der letzten Jahre zielen zusätzlich auf eine differenziertere Betrachtung des unbestimmten
Begriffs „den örtliche Verhältnissen entsprechend“ ab. Es wird empfohlen, die Planungsziele bereits in der intrakommunalen
Betrachtungsebene anhand jeweiliger örtlicher Gegebenheiten zu differenzieren. In den Empfehlungen folgender Verbände sind
entsprechende Forderungen enthalten:
„Handreichung zur Brandschutzbedarfsplanung für kommunale Entscheidungsträger“
(Ministerium für Inneres und Kommunales NRW, Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW;
zur bundesweiten Umsetzung empfohlen durch den Hauptausschusses des Deutschen Städtetages)
Abschlussbericht „Planungsgrundlagen und Strukturen“ des Gemeinschaftsprojekts FEUERWEHRENSACHE NRW
(Gemeinschaftsprojekt des Ministerium für Inneres und Kommunales NRW und des Verbands der Feuerwehren NRW)
Die inhaltlichen Grundlagen dieser Differenzierung werden im Abschnitt 3.3 ausgeführt.
Allen vorgenannten Empfehlungen ist gemein, dass – bei Vorliegen entsprechender Gefahren – die Definition weiterer, spezifischer
Planungsziele für andere Einsatzarten (z. B. Technische Hilfeleistung, ABC-Gefahren) empfohlen wird.
Entwicklung relevanter Fachempfehlungen zur Definition der Planungsgrundlagen
Planungsziele definieren ein standardisiertes Schadensereignis und ermöglichen somit die Ableitung spezifischer Anforderungenan die
Feuerwehr. Die Definition von Planungszielen erfolgt in kommunaler Eigenverantwortung. Eine Differenzierung von Planungszielen auf
Grundlage der Gefahren- und Risikoanalyse wird in aktuellen, relevanten Fachempfehlungen gefordert und entspricht somit dem Stand
der Technik der Bedarfsplanung.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 50
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
Bei der Bedarfsplanung für Feuerwehren in großstädtischen Strukturen hat sich ein mehrstufiges Planungsverfahren etabliert.
Üblicherweise erfolgt in einem ersten Schritt eine flächenbasierte Planung auf Grundlage der für die Wohnbebauung definierten
Planungsziele. In einem zweiten Schritt werden dann für ein spezifisches Einsatzszenarien in einem oder mehreren Objekten
besondere Anforderungen definiert.
Hintergrund ist, dass besondere Objekte Anforderungen an den Feuerwehreinsatz stellen, die über die zeitlichen und personellen
Anforderungen des kritischen Wohnungsbrandes hinausgehen.
Je umfangreicher die Feuerwehrstruktur, desto mehr objektbezogene Anforderungen sind grundsätzlich über die vorhandene
Feuerwehrstruktur abgedeckt.
Aus diesem Grund werden aus den in Kapitel 2 betrachteten Objekten solche exemplarisch ausgewählt, die
eine gegenüber dem flächendeckenden Planungsziel deutlich erhöhte Anforderung in zeitlicher oder personeller Sicht erwarten
lassen,
eine grundsätzliche Übertragbarkeit der definierten Anforderungen auf weitere Objekte ermöglichen und
insbesondere Auswirkungen auf die besonders sensiblen Schutzgüter „Menschenleben und körperliche Unversehrtheit“ haben.
In der weiteren Entwicklung einer SOLL-Feuerwehrstruktur wird das zweistufige Planungsverfahren dann beibehalten:
Die SOLL-Struktur wird vorrangig zur Erfüllung der flächenbezogenen Anforderungen entwickelt.
Es erfolgt eine Prüfung, ob aus der somit resultierenden SOLL-Struktur die Anforderungen aus den objektbezogenen Szenarien
erfüllt werden können.
Wenn dies nicht der Fall ist, wird die resultierende SOLL-Struktur an die objektbezogenen Anforderungen angepasst.
Großstädtische Strukturen – mehrstufiges Planungsverfahren
Großstädtische Strukturen erfordern ein zweistufiges Planungsverfahren:
In einem ersten Schritt erfolgt eine flächenbezogene Planung im Hinblick auf die flächendeckend definierten Planungsziele fürden
Brandeinsatz und die Technische Hilfeleistung. Im zweiten Schritt erfolgt die Überprüfung, ob die resultierende Feuerwehrstruktur zur
Reaktion auf exemplarisch ausgewählte, besondere Anforderungen von risikologisch herausragenden Objekten ausreicht.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 51
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten
Die Eintreffzeit ist die Zeitspanne von der Alarmierung der Feuerwehr bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle.
Hierfür definiert der Gesetzgeber in Hessen die Mindestanforderung von einer Eintreffzeit von 10 Minuten.
Zur Erreichung einer gleichermaßen leistungsfähigen und wirtschaftlichen Feuerwehrstruktur entspricht sie in der Definition der
Szenarien dem Zeitpunkt nach Ereignisbeginn, zu dem wirksame Maßnahmen der Feuerwehr spätestens eingeleitet sein müssen,
um Gefährdungen von Menschenleben abzuwehren oder die Ausbreitung von Gefahren zu verhindern. In den in Abschnitt 3.1 auf-
geführten Fachempfehlungen sind für unterschiedliche Einsatzarten entsprechende Eintreffzeiten als Stand der Technik enthalten.
Im Gegensatz zur sogenannten „Hilfsfrist“ umfasst die Eintreffzeit nicht die Dispositionszeit (= Zeit von der Annahme des Notrufs in
der Leitstelle bis zur Alarmierung der Feuerwehr). Diese ist von der Feuerwehr bzw. Stadt regelmäßig nicht beeinflussbar, da die
Notrufannahme und -bearbeitung über die Leitstelle erfolgt. Daher wird der Begriff der „Hilfsfrist“, der in aller Regel die
Dispositionszeit beinhaltet, nicht zur Definition der Planungsgrundlagen im Rahmen der Brandschutzbedarfsplanung herangezogen.
Auch wenn Darmstadt als kreisfreie Stadt eine eigene, gesetzliche Zuständigkeit für Einrichtung der Integrierte Leitstelle für den
Brandschutz, die Allgemeine Hilfe, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst hat, erfolgt die Definition der
Planungsgrundlagen im Einklang mit bundesweit etablierten Standards der Bedarfsplanung. In dem vorliegenden Bedarfsplan wird
deshalb nur der Begriff der Eintreffzeit verwendet.
Beim Vergleich intrakommunal unterschiedlich definierter Eintreffzeiten ist zu beachten, dass aufgrund örtlicher Gegebenheiten teils
erhebliche Unterschiede in den Abläufen an der Einsatzstelle vorliegen können. Die Definition unterschiedlicher Eintreffzeiten führt
auf Grundlage dieser Unterschiede in der Folge zu einem näherungsweise einheitlichen Zeitpunkt relevanter Einsatzerfolgswerte
nach Ereignisbeginn, zum Beispiel bei der Übergabe geretteter Personen an den Rettungsdienst.
Beispiel: Die Erkundungszeit des Einsatzleiters bei einem Brand im OG eines Mehrfamilienhauses in geschlossener Bauweise ist
gegenüber der Erkundungszeit bei einem Brand im einem Einfamilienhaus erheblich erhöht. In der Folge erfolgt auch die erste
Befehlsgabe später. Auch der zur Menschenrettung vorgehende Trupp benötigt aufgrund der weiteren Wege länger zum Vorgehen.
In der Folge wird die Person später gerettet. In der Szenariodefinition wird diesem Umstand durch eine entsprechend kürzere
Eintreffzeit Rechnung getragen.
Erläuterung der Eintreffzeit
Grundsätzliches
Die Eintreffzeit ist die Zeitspanne von der Alarmierung der Feuerwehr bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle. Sie entsprichtder
üblichen Größe zur Definition der zeitlichen Anforderung an die Feuerwehr im Rahmen der Bedarfsplanung.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 52
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten
Es ist gängige Praxis der Bedarfsplanung, dass in den Planungszielen zwischen mehreren Eintreffzeiten unterschieden wird. In der
Regel wird mindestens eine 1. und eine 2. Eintreffzeit definiert.
Diese Unterscheidung basiert auf der unterschiedlichen Dringlichkeit der an der Einsatzstelle einzuleitenden Maßnahmen auf
Grundlage z. B. von Feuerwehrdienstvorschriften und standardisierten Einsatzabläufen. Auch diese Differenzierung dient dem
Ausgleich von Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Feuerwehrstruktur.
Anhand des Szenarios „kritischer Wohnungsbrand – städtische Strukturen“ kann diese Unterscheidung verdeutlicht werden:
Erläuterung der Eintreffzeit
Unterteilung verschiedener Eintreffzeiten
Die Definition aufeinanderfolgender Eintreffzeiten in einem Szenario spiegelt die Dringlichkeit der Erledigung anfallender Aufgaben
wieder und entspricht dem Stand der Technik der Bedarfsplanung.
1. Eintreffzeit: 2. Eintreffzeit:
Diese werden innerhalb der 2. Eintreffzeit durch weitere Kräfte ergänzt, die im
Normalfall primär Aufgaben zur Unterstützung bei der Menschenrettung sowie
zur Brandbekämpfung durchführen.
Innerhalb der 1. Eintreffzeit sollen die ersten Kräfte am Einsatzort eintreffen und
in der Regel bei einem kritischen Wohnungsbrand primär Aufgaben zur
Menschenrettung durchführen.
1. ETZ = z. B. 10 Min. 2. ETZ = z. B. 13 Min.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 53
Die Funktionsstärke beschreibt den benötigten Bedarf an Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Sie leitet sich ab aus den an der
Einsatzstelle erforderlichen, parallel durchzuführenden Tätigkeiten in der jeweils betrachteten Eintreffzeit. Daneben sind weitere
Rahmenbedingungen, wie die generelle Einsatztaktik der Feuerwehr und bundesweit geltende Feuerwehrdienstvorschriften und
Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.
Bei den im jeweiligen Schutzziel definierten Personalstärken handelt es sich um Mindeststärken, die zur qualifizierten Bearbeitung
der jeweiligen Einsatzart mindestens erforderlich sind. Dieser Ansatz wird wiederum gewählt, um eine gleichermaßen wirtschaftliche
und leistungsfähige Feuerwehrstruktur zu erreichen. Sofern die resultierende Feuerwehrstruktur es zulässt, entspricht es der
gängigen Praxis, im Rahmen der Alarm- und Ausrückeordnung ggf. höhere Funktionskräfteansätze vorzusehen, um zum Beispiel
durch Reservebildung weitere Optimierungen im Einsatzablauf zu erreichen.
Analog zu den Eintreffzeiten differieren auch die Funktionsstärken in Abhängigkeit des gewählten, standardisierten
Schadensereignisses. Dies betrifft auf Grundlage der Gefahren- und Risikoanalyse teilweise auch ähnliche Ereignisse.
Erläuterung am Beispiel eines Wohnungsbrands in städtischer Struktur gegenüber eines Wohnungsbrandes in ländlicher Struktur:
Bei einem Wohnungsbrand in einem Gebäude geringer Höhe im ländlich-dörflichen Bereich handelt es sich in der Regel um Ein- bis
Zweifamilienhäuser. Hier sind folgende Differenzen gegenüber dem städtischen Gebäude zu erkennen:
deutlich geringere Geschoss-/Wohnfläche
deutlich geringere Zahl möglicher betroffener / zu rettender Personen
2. Rettungsweg in der Regel über Steckleiter gesichert (keine Drehleiter erforderlich)
kürzere Entwicklungszeit (Zeit zwischen Eintreffen der Kräfte am Einsatzort und dem Wirksamwerden der
Maßnahmen / der Rettung der Person) aufgrund der kürzeren Wege vor Ort
Daraus resultiert ein geringerer Kräftebedarf als beim städtischen Gebäude. Die nach Abschnitt 5.1 der FwDV 3 definierte Staffel
(= 6 Funktionen) ist eine einsatztaktische Größe, die unter Beachtung der UVV/FwDV 7 in der Lage ist, einen Innenangriff unter
Atemschutz durchzuführen. Eine Gruppe (= 9 Funktionen) könnte ggf. parallel eine weitere Aufgabe durchführen, beispielsweise die
Vornahme einer tragbaren Leiter.
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken
Erläuterung der Funktionsstärken
Grundsätzliches
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 54
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken
Erläuterung der Funktionsstärken
Differenzierung auf intrakommunaler Ebene am Beispiel von Bränden in untersch. Bebauungsstrukturen
Die vorhandenen unterschiedlichen Strukturtypen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehr im Einsatz. Daraus ergibt
sich eine differenzierte, anforderungsgerechte Planungszieldefinition bzgl. der Funktionsstärken. Die in den Planungsgrundlagen
definierten Personalstärken sind Mindeststärken, die zur qualifizierten Bearbeitung des jeweiligen Einsatzes notwendig sind.
Großstädtische Strukturen: Offene Wohnbebauungs-Strukturen:
Merkmal: überwiegend geschlossene Wohnbebauung mit Gebäuden höher
als „geringer Höhe“ bzw. in den Gebäudeklassen 4 und 5 (nach MBO)
Beispiel: zusammenhängende Häuserzeilen
Merkmal: deutlich überwiegend offene Wohnbebauung mit Gebäuden
„geringer Höhe“ bzw. in den Gebäudeklassen 1, 2 und 3 (nach MBO)
Beispiel: Einfamilienhäuser
1. ETZ = z. B. 10 Fu. 1. ETZ = z. B. 6 Fu.
Demgegenüber ist der Mindest-Funktionskräftebedarf in Strukturen mit
überwiegend alleinstehenden Einfamilienhäuser in der 1. Eintreffzeit reduziert.
Der Einsatz ist insgesamt weniger komplex, eine Erkundung kann durch den
Einheitsführer verhältnismäßig schnell durchgeführt werden. Es steht in der
Regel hinreichend Entwicklungsfläche für die Einsatzkräfte zur Verfügung;
aufgrund der Gebäudehöhen ist ein Hubrettungsfahrzeug zur Sicherung des
Einsatzerfolgs im Bereich der Menschenrettung nicht zwingend erforderlich.
In der geschlossenen Bebauung ist von einem komplexen Erkundungsvorgang
auszugehen, gleichzeitig steht in der häufig engen Bebauung weniger
Entwicklungsfläche für den Löschzug zur Verfügung; das frühzeitige Eintreffen des
Einsatzleitdienstes ist daher sachgerecht. Daneben ist das Mitführen und der
Einsatz eines Hubrettungsfahrzeugs aufgrund der Gebäudehöhen zumindest
planerisch erforderlich. Beide Effekte erhöhen in diesem Beispiel den erforderlichen
Mindest-Funktionskräftebedarf zur Sicherung des Einsatzerfolgs.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 55
3.4 Grundsätze zu Controlling und Zielerreichung
Es gibt Empfehlungen zur Brandschutzbedarfsplanung, in denen neben der Hilfsfrist bzw. Eintreffzeit und der Funktionsstärke als
drittes Qualitätskriterium ein Erreichungsgrad eingeführt wird (prozentualer Anteil der Einsätze, bei denen die Zielgrößen Hilfsfrist
und Funktionsstärke eingehalten wurden).
Aufgrund der geringen Anzahl an Einsätzen, die dem Szenario „kritischer Wohnungsbrand“ entsprechen [vgl. Einsatzdaten-
auswertung], ist aus mathematischen Gründen (geringe Datenbasis) die alleinige Betrachtung eines Erreichungsgrades nicht
zielführend.
Gleiches ist in der Fortschreibung der AGBF-Qualitätskriterien („Qualitätskriterien für die Bedarfsplanung von Feuerwehren in
Städten“, Fortschreibung der Empfehlungen vom 19.11.2015 durch die AGBF) formuliert:
„Dieses Verfahren zur Ermittlung des Erreichungsgrades ist nur dann sachgerecht, wenn es für das untersuchte Versorgungsgebiet
auf einer hinreichenden Datenbasis erfolgt. Das dürfte bei weniger als etwa 50 bemessungsrelevanten Einsätzen nicht mehr der Fall
sein. Bis auf wenige Ausnahmen wird eine solche Datenbasis nur für das jeweils vollständige Versorgungsgebiet zur Verfügung
stehen. Wenn dann für die örtliche Bedarfsplanung differenzierte Aussagen zum Beispiel in Bezug auf einzelne Stadtteile gewünscht
sind, kann die Darstellung seriös nicht mehr über individuelle Erreichungsgrade erfolgen.“
Zur Bewertung der IST-Situation sowie ggf. zur Ableitung von Maßnahmen (Änderungen in der Alarm- und Ausrückeordnung,
Durchführung von personellen Maßnahmen, Änderungen in der Standortstruktur) wurde zur Erreichung einer hinreichenden
Aussagekraft die Gesamtheit aller Einsätze hinsichtlich der Einhaltung der definierten zeitlichen Vorgaben ausgewertet. Die
definierten Funktionsstärken können bei einem fristgerechten Eintreffen rechnerisch aufgrund der Funktionsvorhaltung im Hauptamt
teilweise ohnehin eingehalten werden.
Diskussion Zielerreichungsgrad
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 56
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Derzeitige Schutzzieldefinition gemäß Bedarfs- und Entwicklungsplan 2012
Die derzeitige Schutzzieldefinitionen basieren auf der gesetzlichen Hilfsfrist nach § 3 Abs. 2 HBKG:
Die Feuerwehr Darmstadt hat für 3 Einsatzereignisse Schutzziele aufgestellt.
Die 1. Eintreffzeit und 2. Eintreffzeit ist bisher gemäß der Alarmierungssystematik der Feuerwehr Darmstadt mit 1. und 2. Abmarsch
betitelt. Für den 2. Abmarsch ist keine Eintreffzeit am Einsatzort definiert, da die Funktionsstärken der 1. Eintreffzeit aufBasis der
bisherigen Wachenstruktur hinreichend zur Ereignisbewältigung sind.
Eine Differenzierung des Kräftebedarfs in der 1. Eintreffzeit findet sich in der Abgrenzung verschiedener Einsatzereignisse, jedoch
nicht durch unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehr bspw. in Bezug auf die differenzierte Wohnbebauung innerhalb der
Wissenschaftsstadt Darmstadt.
„Eine Feuerwehr ist so aufzustellen, dass sie zu jeder Zeit an jedem Ort ihres
Zuständigkeitsbereiches innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung
wirksame Hilfe [(Beginn Erkundungsmaßnahmen)] einleiten kann.“
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz 10 15
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
2 Löschfahrzeuge
- 19 nach Bedarf
Technische Hilfeleistung 10 14
Einsatzleitwagen
2 Löschfahrzeuge
Feuerwehrkran
- 16 Technische Einsatzleitung
Umweltschutzeinsatz 10 17
Einsatzleitwagen
3 Löschfahrzeuge
Gerätewagen
Messtechnik
Wechselladerfahrzeug
- 19 Technische Einsatzleitung
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 57
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Fortschreibung der Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt
Da in der Stadt Darmstadt ein sehr unterschiedliches Gefährdungs- und Risikopotenzial zwischen den einzelnen
Stadtteilen vorliegt, wird von LUELF & RINKE die Beibehaltung eines differenziertes Schutzziels empfohlen.
Für den (Groß-)Städtischen Kernstadtbereich wäre die Anwendung des AGBF-Schutzziels mit einer ersten Eintreffzeit von
8 Minuten und einer Stärke der Ersteinheit von 10 Funktionen im Quervergleich bedarfsgerecht (jedoch nur im innerstädtischen
Bereich der Planungsklasse Brand 4).
In den peripheren Stadtbereichen bzw. eher ländlich-dörflich geprägten Ortsteilen ist aus Sicht von LUELF & RINKE eine erste
Eintreffzeit von 10 Minuten hinreichend.
Außerdem kann die Funktionsstärke der ersten Einheit der vorhandenen Bebauungsstruktur angepasst werden.
Die zweite Eintreffzeit kann durchgehend mit „ETZ 1 (+) 5 Minuten“ angesetzt werden.
Die Flächenplanung „Brand“ ist die Basis für die Bemessung und der Abgleich mit spezifischen Szenarien und anderen Einsatzarten
folgt als zweiter Schritt.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 58
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Empfehlung für Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Forts.)
Planungsbereich B1/B2
Szenario
Zimmerbrand im Erdgeschoss eines freistehenden
Einfamilienhauses mit Rauchausbreitung im restlichen
Objekt
1 Person ist aus dem 1. Obergeschoss zu retten.
Anforderung an die Feuerwehr
Das qualitative Ziel ist es, dass die Feuerwehr:
innerhalb von 10 Minuten (= 1. Eintreffzeit) nach der
Alarmierung mit 6 Funktionen
und einem Löschfahrzeug
und nach weiteren 5 Minuten
(10 + 5 = 15 Minuten = 2. Eintreffzeit)
mit weiteren 10 Funktionen (6 + 10 = 16 Funktionen),
einem weiteren Löschfahrzeug sowie einem ELW und HuRF
am Einsatzort ist.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 59
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Anforderung an die Feuerwehr
Das qualitative Ziel ist es, dass die Feuerwehr:
innerhalb von 10 Minuten (= 1. Eintreffzeit) nach der
Alarmierung mit 8 Funktionen
und einem Löschfahrzeug und Hubrettungsfahrzeug
und nach weiteren 5 Minuten
(10 + 5 = 15 Minuten = 2. Eintreffzeit)
mit weiteren 8 Funktionen (8 + 8 = 16 Funktionen)
sowie einem weiteren Löschfahrzeug sowie einem ELW
am Einsatzort ist.
Szenario
Zimmerbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses
mit Rauchausbreitung im restlichen Objekt
1 Person ist aus einem Obergeschoss zu retten.
Empfehlung für Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Forts.)
Planungsbereich B3
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 60
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Anforderung an die Feuerwehr
Das qualitative Ziel ist es, dass die Feuerwehr:
innerhalb von 8 Minuten (= 1. Eintreffzeit) nach der
Alarmierung mit 10 Funktionen
und einem Löschfahrzeug sowie einem Hubrettungsfahrzeug
und ELW
und nach weiteren 5 Minuten
(8 + 5 = 13 Minuten = 2. Eintreffzeit)
mit weiteren 6 Funktionen (10 + 6 = 16 Funktionen)
sowie einem weiteren Löschfahrzeug am Einsatzort ist.
Szenario
Zimmerbrand in einem Obergeschoss eines
Mehrfamilienhauses in geschlossener Bauweise mit
verrauchten Rettungswegen
1 Person ist aus der Brandwohnung zu retten.
Empfehlung für Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Forts.)
Planungsbereich B4
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 61
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-1 / Brand-2 10 6 Löschfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-3 10 8 Löschfahrzeug
Hubrettungsfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-4 8 10
Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
13 16 Löschfahrzeug -
Technische Hilfeleistung 10 6 Löschfahrzeug 15 13 Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Eintreffzeiten beziehen sich auf im
Zusammenhang bebaute Ortsteile
ABC-Einsatz 10 6 Löschfahrzeug 15 16
Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Einsatzleitwagen
Weitere Einsatzmittel und -kräfte nach
FwDV 500 in 3. ETZ
(u.a. AB-A/S, AB-Dekon, Dekon-
Staffel)
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit
Hinweis
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Die aus den örtlichen Gefahrenpotenzialen resultierenden spezifischen Anforderungen an die Feuerwehr werden durch die
definierten Planungsgrundlagen abgedeckt.
Die definierten Planungsgrundlagen stellen somit eine wesentliche Grundlage für die Ableitung der angemessenen
Feuerwehrstruktur dar. Sie werden im weiteren Verlauf durch weitere Betrachtungen, zum Beispiel zur Gleichzeitigkeit von
Ereignissen (Duplizitäten) ergänzt, um neben einer angemessenen Standortstruktur auch den angemessenen Umfang der
Funktionsvorhaltung zu ermitteln.
Zusammenfassung Szenarienbasierte Planungsgrundlagen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 62
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 63
Einleitung
Die Standortstruktur der Feuerwehr hat – neben der realen Einsatzstellenverteilung – wesentlichen Einfluss auf die Eintreffzeiten der
benötigten Einheiten an der Einsatzstelle.
Neben einer homogenen Abdeckung des Stadtgebietes gilt es vor allem die Einsatzschwerpunkte in möglichst kurzen mittleren
Eintreffzeiten zu erreichen, um sowohl planerisch als auch in der Realität ein bedarfsgerechtes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.
Deshalb sind zwei Parameter bei der Untersuchung der Standortstruktur der Berufsfeuerwehr zu betrachten: Eintreffzeiten gemäß
Definition der Planungsgrundlagen und die Einsatzstellenverteilung (d.h. die Abdeckung der Einsatzschwerpunkte).
Zur Ableitung der SOLL-Standortstruktur für die Freiwillige Feuerwehr werden neben der Gebietsabdeckung der einzelnen Standorte
auch die Wohn- und Arbeitsorte der Freiwilligen Kräfte analysiert.
Zusätzlich wird die bauliche Situation der Feuerwachen und Feuerwehrhäuser bewertet.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
4.2 Analysen zur Standortstruktur
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
4.5 Zusammenfassung
4 Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 64
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Die Stadt Darmstadt beherbergt rund 161.000 Einwohner auf einer
Fläche von 122 km² mit einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung
von 17 km und einer maximalen Ost-West-Ausdehnung von 15 km.
Neben der Wohnbebauung hat die komplexe Verkehrsinfrastruktur
mit Autobahnen, Straßentunneln und einem Straßen- und
Fernbahnnetz ebenso Auswirkung auf die Risikostruktur wie
Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und Betriebe der
(chemischen) Industrie.
Die Feuerwehr Darmstadt besteht aus einer Wache der
Berufsfeuerwehr und 4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr. Sie
nimmt alle Aufgaben des Abwehrenden Brandschutzes und der
Allgemeinen Hilfeleistung im Stadtgebiet wahr.
In den Jahren 2017 und 2018 fielen in diesen Bereichen insgesamt
4.222 relevante Einsätze an.
Die Berufsfeuerwehr ist an fast allen Einsätzen der Feuerwehr
beteiligt, die Freiwillige Feuerwehr wird überwiegend unterstützend
oder mit Spezialaufgaben tätig. Im Einsatzdienst setzt die
Berufsfeuerwehr rund-um-die-Uhr 22 Funktionen ein. Die
Freiwillige Feuerwehr verfügt über 193 aktive Mitglieder.
Die Feuerwehr Darmstadt stützt sich im abwehrenden Bereich
auf eine Wache der Berufsfeuerwehr und 4 Standorte der
Freiwilligen Feuerwehr. Sie nimmt unter anderem die
Aufgaben des Abwehrenden Brandschutzes und der
Allgemeinen Hilfeleistung wahr.
Kurzdarstellung der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr
Legende
= BF-Wache
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 65
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Hauptfeuerwache Darmstadt
Die Feuerwache der Berufsfeuerwehr Darmstadt befindet sich in der
Bismarckstraße in strategisch guter Lage in der Innenstadt.
An diesem Standort sind alle Abteilungen des Amtes 37 und alle
Einheiten der Berufsfeuerwehr untergebracht.
Es bestehen am Standort der Feuerwache erhebliche bauliche und
funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die
Handlungsbedarfe wurden bereits im letzten Feuerwehrbedarfs- und
Entwicklungsplan 2012 beschrieben.
Für eine geplante Sanierung und Erweiterung der Feuerwache
wurde durch die Berufsfeuerwehr ein Raumprogramm erstellt,
dessen Umsetzung zum einen die erheblichen Mängel beheben
würde und zum anderen den gestiegenen Bedarfe einer
Berufsfeuerwehr in einer wachsenden Stadt gerecht werden würde.
Das Raumprogramm wurde durch die kplan AG (begleitet durch
IDA) geprüft und verifiziert.
Als Ergebnis wurde ein Grundstücksbedarf/Flächenbedarf in Höhe
von mindestens 21.000 m² (empfohlen 25.000 m²) festgestellt. Das
vorhandene Grundstück an der Bismarckstraße umfasst jedoch nur
eine Fläche von rd. 10.000m².
Die Analysen haben somit gezeigt, dass eine Ertüchtigung resp.
eine Neubau am heutigen Standort nicht realisierbar ist.
Somit wurden im Rahmen der Fortschreibung der Bedarfsplanung
alternative Lösungen für die Standortstruktur der Berufsfeuerwehr
analysiert.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 66
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Eberstadt
Standort: Heinrich-Delp Straße 4, 64297 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Eberstadt hat derzeit eine Stärke von rd. 35 Einsatzkräften
und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr mit derzeit 15
Jugendlichen.
Die Freiwillige Feuerwehr wird zu Einsätzen im Stadtteil sowie zur Unterstützung und
Ergänzung der Berufsfeuerwehr alarmiert. Darüber hinaus ist der Freiwilligen
Feuerwehr Eberstadt die Sonderaufgabe „Information und Kommunikation“
übertragen.
Das Gebäude stammt ursprünglich aus den 50er Jahren und wurde in den 80er
Jahren erweitert:
3 Stellplätze für Großfahrzeuge, 4 Stellplätze für Kleinfahrzeuge
Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind in der Fahrzeughalle untergebracht.
Eine Abgasabsauganlage ist vorhanden.
Schulungs- und Aufenthaltsräume sind vorhanden und hinreichend dimensioniert.
Sanitäre Einrichtungen getrennt für Damen und Herren sind vorhanden.
Lagerflächen sind in der Fahrzeughalle vorhanden.
Für die Jugendfeuerwehr gibt es einen Aufenthaltsraum und
Umkleidemöglichkeiten.
Rd. 10 Alarmparkplätze befinden sich auf dem Grundstück, hier besteht jedoch
ein höherer Bedarf.
Am Standort besteht Renovierungs- resp. Sanierungsbedarf.
Handlungsbedarfe
→ Sanierung resp. Renovierung des Gebäudes
→ Schaffung weiterer Parkmöglichkeiten für die anrückenden Einsatzkräfte
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 67
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Wixhausen
Standort: Falltorstraße 56, 64291 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Wixhausen hat derzeit eine Stärke von rd. 40 Einsatzkräften
und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr mit 10 Jugendlichen
sowie eine Kinderfeuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr wird zu Einsätzen im Stadtteil
sowie zur Unterstützung und Ergänzung der Berufsfeuerwehr alarmiert. Darüber
hinaus ist der Freiwilligen Feuerwehr Wixhausen die Sonderaufgabe „Besetzung einer
zusätzlichen Drehleiter“ übertragen.
Das Gebäude wurde in 2009 im Bereich der Umkleiden saniert; es besteht aber
weiterhin Renovierungs- resp. Sanierungsbedarf in anderen Gebäudeteilen.
Folgende Eckpunkte bezüglich der Funktionalität sind zu nennen:
3 Stellplätze für Großfahrzeuge, 1 Stellplatz für Kleinfahrzeuge
Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind in einem separaten Raum
untergebracht.
Eine Abgasabsauganlage ist vorhanden.
Schulungs- und Aufenthaltsräume sind vorhanden und hinreichend dimensioniert.
Sanitäre Einrichtungen getrennt für Damen und Herren sind vorhanden.
Lagerflächen in der Fahrzeughalle sind vorhanden.
Für die Jugendfeuerwehr gibt es einen Aufenthaltsraum und
Umkleidemöglichkeiten.
Rd. 10 Alarmparkplätze befinden sich auf dem Grundstück vorhanden.
Am Standort besteht Renovierungs- resp. Sanierungsbedarf.
Handlungsbedarfe
→ Sanierung resp. Renovierung des Gebäudes
→ Sanierung des Hofes, Zufahrt- und Parkplatzsituation sind zu optimieren
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 68
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Arheilgen
Standort: Floriansweg 2, 64291 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Arheilgen hat derzeit eine Stärke von rd. 55 Einsatzkräften
und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr sowie eine
Kinderfeuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr wird zu Einsätzen im Stadtteil sowie zur
Unterstützung und Ergänzung der Berufsfeuerwehr alarmiert. Darüber hinaus ist der
Freiwilligen Feuerwehr Arheilgen die Sonderaufgaben „Gefahrgut und Logistik“
übertragen.
Das Gebäude wurde neu errichtet und Ende 2019 bezogen:
15 Stellplätze für Großfahrzeuge
Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind in separaten Räumen untergebracht.
Eine Abgasabsauganlage ist vorhanden.
Schulungs- und Aufenthaltsräume sind vorhanden und hinreichend dimensioniert.
Sanitäre Einrichtungen getrennt für Damen und Herren sind vorhanden.
Lagerflächen in separaten Räumen sind vorhanden.
Für die Jugendfeuerwehr gibt es einen Aufenthaltsraum und
Umkleidemöglichkeiten.
Auf dem Grundstück sind hinreichend viele Alarmparkplätze vorhanden.
Das Gebäude wird neben der Freiwilligen Feuerwehr Arheilgen auch durch die
Berufsfeuerwehr für Aus- und Fortbildungen (Grundlehrgänge) sowie zur
Unterbringung von Fahrzeugen und Geräten genutzt. Außerdem sind die
Ausfallleitstelle sowie übergreifende Funktionsbereiche der Freiwilligen Feuerwehr
Darmstadt (Seminare, Aus- und Fortbildungen, Büros) untergebracht.
Handlungsbedarfe
→ kein Handlungsbedarf (nach Behebung von Baumängeln), da Neubau aus 2019
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 69
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Innenstadt
Standort: Kasinostraße 63, 64293 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt hat derzeit eine Stärke von rd. 65
Einsatzkräften und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr mit 15
Jugendlichen sowie eine Kinderfeuerwehr.
Die Freiwillige Feuerwehr wird vorwiegend zur Wachbesetzung und zu Einsätzen
im Stadtteil sowie zur Unterstützung und Ergänzung der Berufsfeuerwehr
alarmiert. Darüber hinaus ist der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt die
Sonderaufgabe „Wasserversorgung über lange Wegstrecken und Unwetter“
übertragen.
Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt ist seit 1972 im Erdgeschoss einer
Wohnanlage des Bauvereins in der Kasinostraße 63 eingemietet. Neben einer
Fahrzeughalle für Einsatzfahrzeuge umfasst der Standort einen Unterrichtssaal,
verschiedene Funktionsräume sowie entsprechende Sozialräume.
Es bestehen am Standort des Feuerwehrhauses Innenstadt erhebliche bauliche
und funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf.
Die Unterbringung in der Wohnanlage bringt dementsprechende Probleme mit
sich, wie z. B. Lärmbelästigung für die Bewohner bei Einsätzen, Übungen oder
Ausbildungsveranstaltungen, verbunden mit entsprechenden Beschwerden. Durch
parkende Autos sind Zufahrtmöglichkeit versperrt. Parkende Fahrzeuge stehen im
Hofbereich. Aufgrund der Parksituation in der Zufahrtstraße ist das Gelände
schlecht zu erreichen.
Handlungsbedarfe
→ Neubau eines Feuerwehrhauses an einem geeigneten Standort im
Einzugsbereich der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 70
Übersicht der baulichen Situation der Standorte der Feuerwehr
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt ist mit allen
Organisationseinheiten auf der Feuerwache an der
Bismarckstraße untergebracht.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Darmstadt verfügt über
4 Feuerwehrhäuser.
An vier von fünf Standorten besteht baulicher
Handlungsbedarf in unterschiedlichem Umfang:
Feuerwache: räumliche Enge, massiver
Sanierungsstau, zwingender Handlungsbedarf für
Neubau gegeben
Feuerwehrhaus Innenstadt: dringender
Handlungsbedarf für einen Neubau an einem neuen
Standort gegeben
Feuerwehrhaus Wixhausen: Sanierung
Feuerwehrhaus Eberstadt: Sanierung
Feuerwache der Berufsfeuerwehr
dringender Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Innenstadt
dringender Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Eberstadt
Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Wixhausen
Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Arheilgen
Neubau umgesetzt (kein Handlungsbedarf)
Bauliche Funktion:
= gut bis sehr gut
= befriedigend bis ausreichend
= unbefriedigend/
nicht ausreichend
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 71
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Bei einer definierten Eintreffzeit
von 10 Minuten und einer
planerischen Ausrückzeit von 1
Minute im hauptamtlichen Bereich
verbleibt zum Eintreffen an der
Einsatzstelle eine Fahrtzeit von 9
Minuten.
Die nebenstehende Grafik zeigt
die in dieser Zeit mögliche
Gebietsabdeckung vom Standort
der BF Darmstadt.
Es zeigt sich, dass vom Standort
eine gute Gebietsabdeckung
möglich ist. Teile von Eberstadt
und kleine Teile von Wixhausen
können in der Simulation jedoch
nicht zeitgerecht erreicht werden.
Für eine (fast) vollständige
Gebietsabdeckung wird eine
maximale Fahrtzeit von rund 11
Minuten benötigt, dies entspricht
einer rechnerischen Eintreffzeit
von 12 Minuten.
Legende
= Hauptwache (IST-Standort)
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Fahrzeit-Isochronen zur Abschätzung der Abdeckung durch die Feuerwache
Fahrzeiten 9 Minuten und 11 Minuten
[11 min][9 min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 72
Ausgewertet wurde die Eintreffzeit des 1. Fahrzeugs an der Einsatzstelle.
Bezogen auf alle Einsätze und die gesetzliche Hilfsfrist von 10 Minuten konnte
in 91,9% der Fälle das zeitliche Ziel erreicht werden. Die Überschreitung des
90%-Perzentils ist ein in der Bedarfsplanung anerkanntes Maß zur Bestimmung
einer leistungsgerechten Feuerwehrstruktur.
Gleichwohl zeigen sich Bereiche im nördlichen und südlichen Stadtgebiet,
die aus der heutigen Struktur heraus in keinem Fall in der gesetzlich
definierten Eintreffzeit erreicht werden können.
Es handelt sich dabei insbesondere im Süden um Bebauungs-
strukturen, die im Ereignisfall an die Eintreffzeiten hohe Anforderungen
stellen.
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Die Abdeckung zeitkritischer Einsatzstellen insbesondere in der nördlichen und südlichen Peripherie gelingt aus der heutigen Struktur
nur eingeschränkt.
Analyse der Abdeckung der zeitkritischen Einsatzstellen
Legende
= Hauptwache
= Eintreffen ≤ 8 min
= Eintreffen ≤ 10 min
= Eintreffen > 10 min
Basis: Einsätze von 2017-2018, ausgewertet werden konnten 2.236 von 2.434 Einsätzen.
Abb.: Tatsächliche Eintreffzeiten an den Einsatzstellen der Jahre 2017
und 2018.
∑
Brand: Kategorie I 194 9% 38 2% 57 3% 289
Brand: Kategorie II 271 12% 54 2% 46 2% 371
Brand: Kategorie III 41 2% 13 1% 6 0% 60
Brand: Brandmeldeanlage 1077 48% 102 5% 35 2% 1214
THL: Person in Gefahr 37 2% 8 0% 2 0% 47
THL: ABC/CBRN 62 3% 6 0% 8 0% 76
THL: Unwetter 3 0% 3 0% 5 0% 11
THL: Tiere 2 0% 0 0% 0 0% 2
THL: Sonstiges 128 6% 16 1% 22 1% 166
Summe 1815 81,2% 240 10,7% 181 8,1% 2236
Einsatzart
Eintreffen Einsatzort in
≤ 8 min ≤ 10 min > 10 min
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 73
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr rücken im Mittel nach rund 1:30 Minuten aus. Im Mittel dauert es bei beiden Zeitbereichen in 90%
der Fälle rund 2 Minuten bis zum Ausrücken.
Es ist zu empfehlen bei Planungen neuer Feuerwachen in Bezug auf Laufwege etc. ein schnelles Ausrücken möglich zu machen.
Ausrückzeiten der Berufsfeuerwehr
Für die Auswertung wurden nur zeitkritische Einsätze innerhalb des Stadtgebiets herangezogen.
Für die Datengrundlage besteht stets ein Fehlerpotenzial aufgrund möglicher fehlerhafter FMS-Statuszeiten. Eine Plausibilitätskontrolle
der Zeiten wurde durchgeführt und unplausible Werte (z.B. negative Ausrückzeit) von der Auswertung ausgeschlossen.
Einheit Zeitbereich auswertbare
Einsätze
Mittelwert
[min]
Median
[min]
80%-Perzentil
[min]
90%-Perzentil
[min]
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 947 01:21 01:17 01:35 01:49
Mo.-Fr. 17-7 Uhr, Sa./So./Fe. 1.377 01:36 01:28 01:53 02:12
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
Berufsfeuerwehr
Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 74
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung
umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten
von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“
(75 km/h).
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Zur Abdeckung der im Zusammenhang bebauten Stadt-
und Ortsteile (Kernbereiche) sind von den Standorten
Fahrzeiten von 4 bis 7 Minuten notwendig.
Fahrzeit-Isochronen zur Abschätzung der Gebietsabdeckung durch das Ehrenamt
Legende
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
[7 min]
[5 min]
[4 min]
[4 min]
Innenstadt 7
Arheilgen 4
Wixhausen 4
Eberstadt 5
Standorte
Notw.
Fahrzeit zur
Abdeckung der
Kerngebiete
[min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 75
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
Im Stadtgebiet der Stadt Darmstadt unterhalten 2 Betriebe eine
Werkfeuerwehr.
Evonik Röhm GmbH
Die Evonik Röhm GmbH hat gemäß Anerkennungsbescheid eine Stärke
von 0/0/1/8/9 rund um die Uhr hauptberuflich zu stellen.
Für den Dienstbetrieb der Gefahrenabwehrzentrale sind zusätzlich 2 Fu.
hauptberuflich vorgesehen.
Merck KGaA
Die Merck KGaA hat gemäß Anerkennungsbescheid eine Grundstärke
von 0/2/2/14/18 rund um die Uhr hauptberuflich zu stellen.
In der Kernarbeitszeit ist die Grundstärke durch Haupt- oder
Nebenberufliche Einsatzkräfte in der Stärke von 1/1/2/11/15 zu
verstärken.
Gesamtstärke Kernarbeitszeit: 1/3/4/25/33 (Mo.-Fr. 07:00 – 15:00 Uhr)
Für den Dienstbetrieb der Feuerwehrleitstelle sind 2 Fu. hauptberuflich
vorgesehen.
Werkfeuerwehren
Legende
= WF Evonik
= WF Merck
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 76
Die Abbildung zeigt eine Auswahl an Standorten in den umliegenden Kommunen (Fokus: Unterstützung in kurzer Eintreffzeit).
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
Benachbarte Feuerwehrstandorte
Legende
Feuerwehrstandorte
Quellen: Öffentlich zugängliche Webseiten der Feuerwehren. Die
Anordnung der Standorte entspricht in etwa einem der jeweiligen Stadt.
FF Erzhausen
Im unmittelbaren Umland
befinden sich ausschließlich
Freiwillige Feuerwehren, die
keine Unterstützung für die BF
Darmstadt darstellen können.
FF Gräfenhausen
FF Weiterstadt
FF Griesheim
FF Pfungstadt
FF Messel
FF Roßdorf
FF Traisa
FF Mühltal Nieder-Ramstadt
FF Nieder-Beerbach
FF Seeheim
FF Egelsbach
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 77
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
Die Feuerwehr Darmstadt ist über die gesetzlichen Aufgaben im eigenen Versorgungsbereich hinaus in weitere Aufgaben eingebunden.
ABC-Verbund mit den Werkfeuerwehren im Stadtgebiet
Mit den Werkfeuerwehren im Stadtgebiet bestehen Einsatzkonzepte zur Zusammenarbeit und Aufgabenteilung im ABC-Einsatz, in deren
Rahmen die Feuerwehr Darmstadt auch unterhalb der Schwelle einer üblichen Einbindung der öffentlichen Gefahrenabwehr innerhalb
der durch die Werkfeuerwehren geschützten Betriebe zum Einsatz kommt.
Einbindung in überörtliche Einsatzkonzepte
Die Feuerwehr Darmstadt ist in diverse überörtliche Einsatzkonzepte eingebunden. Hier bestehen zum einen intrakommunale
Kooperationen mit dem umgebenden Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Daneben ist die Feuerwehr Darmstadt im System der vernetzten Gefahrenabwehr u. a. durch die Landes- und Bundesbereitstellung
entsprechender Ausrüstung und Fahrzeuge in Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes eingebunden.
Freiwillige Aufgaben
Darüber hinaus nimmt die Feuerwehr Darmstadt weitere freiwillige Aufgaben wahr. Unter anderem ist sie über die reine Gefahrenabwehr
hinaus auch für die Eingleisung von Straßenbahnen der HEAG mobilo nach Unfällen zuständig. Diese Zuständigkeit ist aufgrund der
erforderlichen Ausbildung und Ausrüstung auch für das Umland bei der Feuerwehr Darmstadt konzentriert.
Überörtliche Konzepte und freiwillige Aufgaben
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 78
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Für eine zukunftsorientierte Struktur der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Feuerwache unterschiedliche
Standortmodelle betrachtet. Dafür werden diese mit Fahrzeitisochronen simuliert, um eine optimale Flächenabdeckung der
planungsrelevanten Gebiete (abhängig der Fahrzeit) sowie eine hinreichende Abdeckung der tatsächlichen Einsatzstellenverteilung
identifizieren zu können.
Folgende Standortmodelle und zugehhörige Standortoptionen wurden analysiert:
Standortstrukturmodell „IST-Standort“ (als Vergleichsmaßstab)
Standortstrukturmodell „Pfnorstraße“ (als Vergleichsmaßstab)
Standortstrukturmodell A: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Bismarckstraße“ (IST-Standort erweitert um eine Wache Nord)
Standortstrukturmodell B: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Rüdesheimer Straße“
Standortstrukturmodell C: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „B3/Heidelberger Straße“
Standortstrukturmodell D: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Pfungstädter Straße“
Einleitung
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 79
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle“
Die dezidiert untersuchten Standortmodelle wurden wie folgt
betrachtet:
Pfnorstraße: Zuführung auf die Pfnorstraße in Höhe des
heutigen Wirtschaftsweges
Bismarckstraße (heutige Wache): Zuführung wie
heute
Rüdesheimer Straße (Kleingärten): Ausfahrt 25m
westlich des Kreuzungsbereichs „Karlsruher Straße“
Heidelberger Straße (südlich Lincoln-Areal; 70m
südlich des Kreuzungsbereichs Franklinstraße):
östliche Ausfahrt auf Heidelberger Straße in beide
Fahrtrichtungen, westliche Ausfahrt auf B3 in nördliche
Fahrtrichtung
Pfungstädter Straße (Papierfabrik): in Eberstadt
zwischen BAB 5 und Bahnstrecke an der Pfungstädter
Straße
Die Wegezeiten von den simulierten Wachen zu den
Anknüpfungspunkten im Straßennetz wurde einheitlich
nicht berücksichtigt. Lediglich für die Standortoption
„Heidelberger Straße“ wurde aufgrund der langen
Wegstrecke zu beiden Anknüpfungspunkten jeweils eine
simulierte Zuwegungszeit von 30 Sekunden
berücksichtigt.
Legende
= Standort A
= Standort B
= Standort C
= Standort D
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 80
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd
„Bismarckstraße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell A
Gebietsabdeckung
Das erste Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im
Stadtgebiet Darmstadt vor:
Wache Nord in der Pfnorstraße
Wache Süd in der Bismarckstraße (IST-Standort)
Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von
8 bis 11 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer
planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 bis 12
Minuten.
Es ergibt sich eine sehr starke Überschneidung der
Fahrzeitisochronen im mittleren und nördlichen
Stadtgebiet über die Wachbereichsüberschneidung
hinaus. Dies weist auf eine ineffektive Standortstruktur
hin.
Die maximal notwendigen Fahrzeiten zur
Gebietsabdeckung im Süden sind für eine 2-Wachen-
Struktur deutlich zu lang.
[8 min]
[11 min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 81
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd
„Rüdesheimer Straße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell B
Gebietsabdeckung
Das zweite Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im
Stadtgebiet Darmstadt vor:
Wache Nord in der Pfnorstraße
Wache Süd in der Rüdesheimer Straße
Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von
8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen
Ausrückzeit von 1 Minute in diesem
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 Minuten.
Die fokussierte Überschneidung der Wachbereiche im
Kernstadtbereich zeigt gute gegenseitige
Unterstützungsmöglichkeiten der Wachen. Zugleich
ergibt sich eine relevante Reduktion der maximal
notwendigen Fahrzeiten zur Abdeckung der südlichen
Stadtbereiche.
[8 min]
[8 min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 82
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd
„B3/Heidelberger Straße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell C
Gebietsabdeckung
Das dritte Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im
Stadtgebiet Darmstadts vor:
Wache Nord in der Pfnorstraße
Wache Süd zwischen der B3 und der
Heidelberger Straße
[in de Simulation ist eine Ausfahrt auf beide Straßen mit
einer ergänzenden Wegezeit von den Auffahrten zum
Standort berücksichtigt]
Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von
7 bis 8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer
planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 8 bis 9
Minuten.
Der im Gegensatz zu den vorherigen
Standortstrukturmodellen weiter südlich angeordnete
Standort verkürzt die Eintreffzeiten im Süden,
gleichzeitig bleibt weiterhin ein relevantes
Unterstützungspotenzial für die 1. Eintreffzeit im
Kernstadtbereich gegeben.
[8 min]
[7 min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 83
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd
„Pfungstädter Straße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell D
Gebietsabdeckung
Das vierte Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im
Stadtgebiet Darmstadt vor:
Wache Nord in der Pfnorstraße
Wache Süd in der Pfungstädter Straße
Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von
8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen
Ausrückzeit von 1 Minute in diesem
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 Minuten.
In diesem Standortstrukturmodell ist der Standort Süd
deutlich aus dem Haupt-Einsatzgeschehen
herausgezogen. Die häufig erforderliche Unterstützung
im Kernstadtbereich ist nur mit signifikant verlängerten
Eintreffzeiten zu realisieren.
[8 min]
[8 min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 84
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle
Erreichbarkeit der Einsatzstellen [Datenbasis: 2017 und 2018]
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min 11 min 12 min > 12 min
Anteil erreichter Einsatzstellen [%]
Eintreffzeit [min]
Standortstruktur
modell "IST-
Standort"
Standortstruktur
modell A
Standortstruktur
modell B
Standortstruktur
modell C
Standortstruktur
modell D
Standortstruktur
modell
"Pfnorstraße"
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 85
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle (Forts.)
Erreichbarkeit der Einsatzstellen [Datenbasis: 2017 und 2018]
Hinweis: Berücksichtigt werden konnten 2.287 zeitkritische Einsätze aus dem Zeitraum 01.01.2017-31.12.2018 (Einsatzdaten der BF Darmstadt)
Die Tabelle zeigt die Anteile der realen Einsatzstellen des Zeitraumes 2017 – 2018, die nach den entsprechenden Eintreffzeiten in den
verschiedenen Standortstrukturmodellen bei einer theoretischen Betrachtung (simulierte Fahrtzeiten) durch die Berufsfeuerwehrerreicht
werden können. Berücksichtigt wurde dabei neben der Fahrzeit eine planerische Ausrückzeit von 1 Minute. Markiert sind Eintreffzeiten
von 8 Minuten resp. 10 Minuten.
Tab.: in Minutenintervallen aufsummierte, simulierte Erreichung der realen Einsatzstellen in den untersuchten Standortkombinationen
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min 11 min 12 min > 12 min Nord Süd
Standortstrukturmodell "IST-Standort"
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort "Bismarckstraße" 2287 0,0% 4,9% 24,7% 47,0% 64,7% 73,9% 79,5% 85,0% 87,3% 90,2% 95,5% 98,9% 100,0% 4,0 8,9 - -
Standortstrukturmodell "Pfnorstraße"
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort "Pfnorstraße" 2287 0,0% 2,0% 5,7% 15,2% 32,9% 60,1% 73,0% 79,6% 84,8% 87,2% 89,1% 91,2% 100,0% 5,4 10,6 - -
Standortstrukturmodell A
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße"
und Standort Süd "Bismarckstraße"
2287 0,0% 6,9% 28,9% 50,7% 67,1% 76,3% 81,7% 86,6% 88,5% 90,9% 96,2% 99,4% 100,0% 3,8 8,8 16% 84%
Standortstrukturmodell B
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße"
und Standort Süd "Rüdesheimer Straße"
2287 0,0% 3,6% 11,8% 31,7% 60,7% 77,7% 85,4% 93,0% 98,6% 99,1% 99,9% 100,0% 100,0% 3,9 6,6 42% 58%
Standortstrukturmodell C
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße"
und Standort Süd "B3 / Heidelbergerstraße"
2287 0,0% 2,0% 7,0% 18,2% 43,0% 72,2% 82,3% 90,8% 96,6% 99,0% 99,9% 99,9% 100,0% 4,4 6,9 65% 35%
Standortstrukturmodell D
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße"
und Standort Süd "Pfungstädter Straße"
2287 0,0% 2,2% 8,1% 22,6% 43,3% 72,1% 84,9% 91,5% 97,0% 98,5% 99,8% 99,9% 100,0% 4,3 6,7 83% 17%
Einsatzstellen je StandortStandortstrukturmodell Gesamtzahl
Einsätze
Anteil erreichter Einsatzstellen [in %] nach x min simulierter Eintreffzeit
(inkl. 1 min planerischer Ausrückzeit) Mittlere
Fahrzeit [min]
90%-Perzentil
der Fahrzeit
[min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 86
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle (Forts.)
Zum Vergleich der Standortstrukturmodelle werden die Parameter Gebietsabdeckung,
Einsatzstellenerreichung, mittlere Fahrzeit und bei den 2-Wachenmodellen die Aufteilung
der Anzahl Einsatzstellen nach kürzester Fahrzeit betrachtet. Unter Betrachtung der
Planungsziele mit einer definierten 1. Eintreffzeit von 8 oder 10 Minuten ist der
höchstmögliche Anteil erreichter Einsatzstellen in dieser Zeit zu avisieren.
Zugleich gilt auch die mittlere Fahrzeit in Verbindung mit dem 90%-Perzentil als
ausschlaggebendes Kriterium. Beide sind für eine schnelle Einsatzstellenerreichung gering
zu halten. Bei einem 2-Wachenmodell ist eine ausgewogene Verteilung bei der
Abarbeitung der Einsatzstellen unterhalb der Schwelle Löschzug zu berücksichtigen.
Für größere Einsätze ab der Schwelle Löschzug ist mittels der Gebietsabdeckung und
unter Betrachtung der Einsatzstellenschwerpunkte die Unterstützung der jeweils anderen
Wache wichtig und beide Eintreffzeiten sind möglichst gering zu halten. Die Nähe zum
Einsatzschwerpunkt ist neben der Gebietsabdeckung in der Grenzbetrachtung das
Leitkriterium.
Es ist festzuhalten, dass ein 1-Wachenmodell mit einem alleinigen Standort in der
„Pfnorstraße“ keine bedarfsgerechte Abdeckung für das Stadtgebiet Darmstadt darstellt.
Der Bedarf an einem 2-Wachenmodell ergibt sich aus mehreren Gründen.
Die Stadt Darmstadt ist eine wachsende Stadt, einerseits finden Nachverdichtungen statt,
andererseits geht mit zunehmend bewohnter und bebauter Fläche in den peripheren
Bereichen eine Vergrößerung des Einsatzstellenschwerpunktes in den Norden und Süden
einher. Die aktuell nicht eingehaltenen gesetzlichen Mindestanforderungen zur
Einsatzstellenerreichung im nördlichen und südlichen Stadtgebiet zeigt deutlich, dass eine
Anpassung in der Standortstruktur erforderlich ist.
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pforstraße)
Unabhängig von den derzeit erwogenen verkehrspolitischen Maßnahmen ist davon auszugehen, dass sich die Fahrzeiten zur Gebiets-
abdeckung für die Feuerwehr weiter verlängern. Dies wäre als Folge einer zunehmenden Verkehrsauslastung der Hauptverkehrsachsen
ebenso zu erwarten wie im Falle einer Reduktion der Höchstgeschwindigkeiten.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 87
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle (Forts.)
Unter Berücksichtigung des gesetzten Standortes „Pfnorstraße“ ist eine örtlich dicht
angesiedelte Südwache nicht bedarfsgerecht. Es ergibt sich hieraus keine substanzielle
Verbesserung in der Erreichbarkeit der peripheren Einsatzstellen, insbesondere nicht im
Stadtteil Eberstadt.
Das Standortstrukturmodell D, mit einer sehr peripheren Südwache, führt zwar zu einer
deutlichen Verbesserung der peripheren Abdeckung. Die Kräfte dieser Wache stehen aber
für eine primäre Unterstützung (bzw. Abdeckung im Duplizitätsfall) der Einsatzstellen im
zentralen Stadtgebiet nicht zeitgerecht zur Verfügung.
Im Falle der Umsetzung steigt der Personalbedarf der Feuerwehr Darmstadt deutlich, da
eine erhebliche Anzahl von Funktionen doppelt (sowohl auf der Südwache zur
Gebietsabdeckung im Süden als auch auf der Hauptwache zur Sicherstellung des
Einsatzgeschehens im peripheren Bereich) vorgehalten werden müssten.
Unter den vorgenannten Restriktionen ist die Wache Süd daher nach Möglichkeit im
südlichen Bereich der Kernstadt zu platzieren (siehe Abbildung).
Aus diesem Grund werden die Standortstrukturmodelle B und C im Folgenden ergänzend
im Detail analysiert und verglichen.
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pforstraße)
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 88
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle B und C“
Legende
= Standortmodell Süd
„Rüdesheimer Straße“
= Standortmodell Süd
„B3/Heidelberger
Straße“
[7 min] [7 min]
Dargestellt ist die Fahrzeit von 7 Minuten, respektive eine planerische Eintreffzeit von 8 Minuten. Mit dem Standort „Rüdesheimer
Straße“ ist eine hinreichende Abdeckung der Kernstadt möglich, der Standort „B3/Heidelberger Straße“ ist grundsätzlich ebenfalls gut
geeignet, weist aber eine reduzierte Abdeckung des nord-östlichen Kernstadtbereichs auf. Das südliche Stadtgebiet wird bei beiden
Modellen in einer Eintreffzeit von 10 Minuten abgedeckt, in weiten Bereichen bereits in einer Eintreffzeit von 8 Minuten.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 89
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle B und C“ (Forts.)
[12 min]
[14 min]
Dargestellt ist die Fahrzeit von 12 und 14 Minuten, respektive eine planerische Eintreffzeit von 13 und 15 Minuten. Mit beiden
Standorten ist eine hinreichende Abdeckung in der 2. Eintreffzeit auch im nördlichen Stadtgebiet gewährleistet.
[12 min]
[14 min]
Legende
= Standortmodell Süd
„Rüdesheimer Straße“
= Standortmodell Süd
„B3/Heidelberger
Straße“
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 90
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle B und C“ (Forts.)
Insgesamt konnten 2.292 zeitkritische Einsatzstellen im Stadtgebiet von Darmstadt
anhand der Koordinaten dargestellt werden.
Für die Berechnung der erreichten Einsatzstellen konnten 2.287 Einsatzstellen
genutzt werden.
Es ist zu erkennen, dass der Standort „Rüdesheimer Straße“ im Gegensatz zu den
zwei Alternativen dichter am Zentrum des Einsatzgeschehens liegt und folglich die
Eintreffzeiten beim Großteil aller Einsatzstellen geringer gehalten werden können.
Einsatzart
Brand (inkl. BMA)
THL
Legende
= Standortmodell Süd
„Rüdesheimer Straße“
= Standortmodell Süd
„B3/Heidelberger
Straße“
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min 11 min 12 min > 12 min Nord Süd
Standortstrukturmodell B
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße"
und Standort Süd "Rüdesheimer Straße"
2287 0,0% 3,6% 11,8% 31,7% 60,7% 77,7% 85,4% 93,0% 98,6% 99,1% 99,9% 100,0% 100,0% 3,9 6,6 42% 58%
Standortstrukturmodell C
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße"
und Standort Süd "B3 / Heidelbergerstraße"
2287 0,0% 2,0% 7,0% 18,2% 43,0% 72,2% 82,3% 90,8% 96,6% 99,0% 99,9% 99,9% 100,0% 4,4 6,9 65% 35%
Einsatzstellen je StandortStandortstrukturmodell Gesamtzahl
Einsätze
Anteil erreichter Einsatzstellen [in %] nach x min simulierter Eintreffzeit
(inkl. 1 min planerischer Ausrückzeit) Mittlere
Fahrzeit [min]
90%-Perzentil
der Fahrzeit
[min]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 91
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Maßnahme „Umsetzung der 2-Feuerwachen-Struktur Feuerwehr Darmstadt“
Aus den betrachteten Kriterien ergibt sich das Standortstrukturmodell B, mit dem Standort Nord in der Pfnorstraße und dem Standort
Süd in der Rüdesheimer Straße, als favorisiertes Modell. Es besticht durch flächendeckend hinreichende Fahr- und Eintreffzeiten und
einer sehr guten gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeit in der 2. Eintreffzeit im Nachbar-Ausrückbereich.
Es weisen jedoch alle hier betrachteten Standortstrukturmodelle relevante Verbesserungen gegenüber dem IST-Standort auf. Es können
sowohl die Einsatzstellenschwerpunkte („Einsatztrauben“) im Bereich der Kernstadt gut erreicht werden als auch eine gute Abdeckung
des gesamten Stadtgebiets erreicht werden.
Für Einsätze, die hinsichtlich des Kräftebedarfs den Vorhalteumfang einer Wache überschreiten, ergeben sich gute
Unterstützungsmöglichkeiten in der Überschneidung der beiden Isochronen der Wachen „Pfnorstraße“ und „Wache Süd“, ohne dass es
zu einer unwirtschaftlichen Überschneidung über die jeweilige Nachbarwache hinaus kommt (vgl. Standortmodell A).
Als Alternativen in der konkreten Betrachtung stünden in absteigend favorisierter Platzierung die Standortstrukturmodelle B und C zur
Verfügung.
Das Standortstukturmodell B („Rüdesheimer Straße“) weist dabei unter Beachtung der Erreichung der Einsatzstellen und dem
wachenübergreifenden Unterstützungspotenzial die besten Werte auf.
Das Standortstrukturmodell C weist im 90%-Perzentil rechnerisch ebenfalls eine verbesserte Einsatzstellenerreichung auf.
Es sind neben die hier dargestellten bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen weitere Aspekte zu beurteilen. Harte Faktoren stellen
hier insbesondere die Ausgestaltung der Verkehrsanbindung der Standorte sowie die „innere Eignung“ des Grundstücks (Größe,
Bebaubarkeit etc.) dar.
Bei alleiniger Betrachtung der bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen empfiehlt sich die Umsetzung des Standortes Süd am
südlichen Rand des Kernstadtbereichs.
Die hier betrachteten Varianten B und C sind in der Reihenfolge ihrer Nennung prioritär zu betrachten, stellen jedoch gleichwohl alle
eine geeignete Standortstruktur dar.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 92
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Standortstruktur der Freiwilligen Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt besteht aus 4 Ortswehren, die
sich im Stadtgebiet verteilen.
Die Feuerwehr Arheilgen verfügt über ein kürzlich neu gebautes
Feuerwehrgerätehaus, am nördlichen Rand des Stadtteils Arheilgen.
Durch den Neubau findet sich hier ein modernes
Feuerwehrgerätehaus wieder.
Die Feuerwehr Wixhausen im nördlichsten Stadtteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über ein älteres
Feuerwehrgerätehaus.
Die Feuerwehr Innenstadt ist derzeit an einem nicht zukunftsfähigen
Standort untergebracht, hierfür ist ein neuer Standort zu suchen.
Die Feuerwehr Innenstadt ist insbesondere wichtig für die
Unterstützung an Einsatzstellen im Innenstadtbereich, beim
Abarbeiten von Duplizitätsereignissen und bei längeren Einsätzen
steht die Freiwillige Feuerwehr zur Wachbesetzung zur Verfügung.
Die Feuerwehr Eberstadt im südlichsten Stadtteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über ein älteres
Feuerwehrgerätehaus mit laufendem Sanierungsbedarf.
Legende
= BF-Wache
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 93
Anmerkung(en):
193 Datensätze importiert. Dargestellt werden konnten 191 Adressen.
Im Kartenausschnitt sind 187 Adressen dargestellt. Die restlichen 4 Wohnorte befinden
sich außerhalb des Kartenausschnitts.
Darstellung doppelter Punkte mit einem Versatz von 80 m.
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Erreichbarkeit Feuerwehrhäuser: Darstellung der Wohnorte
Die Karte zeigt die Wohnorte der Freiwilligen Kräfte
sowie deren Zuordnung zu den einzelnen Standorten.
Legende
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 94
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Anmerkung:
Berücksichtigt wurden alle Einsatzkräfte, die eine Angabe zu ihrem Wohnort gemacht haben.
Fahrzeiten zum Standort der eigenen Einheit; Rüstzeit 2 Minuten
Legende
Erreichen einer Stärke von 6 bis 8 FM (Sb)
Erreichen einer Stärke von 9 bis 17 FM (Sb)
Erreichen einer Stärke ≥ 18 FM (Sb)
Erreichbarkeit der Standorte der Freiw. Feuerwehr
Wohnort-Betrachtung (Analyse der Fahrzeiten)
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min >10 min
Arheilgen 55 0 0 6 22 44 50 51 52 52 52 55
Eberstadt 33 0 0 8 20 27 29 29 31 32 33 33
Innenstadt 63 0 0 9 23 37 45 55 57 57 57 63
Wixhausen 40 0 0 12 17 32 35 37 40 40 40 40
Einheit
Anzahl
auswertbare
verfügbare
Aktive [FM
(Sb)]
Aufsummierte Stärken am Feuerwehrhaus nach x min
bei Alarmierung am Wohnort mit 2 Minuten Rüstzeit
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 95
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Erreichbarkeit Feuerwehrhäuser: Darstellung der Arbeitsorte
Die Karte zeigt die Arbeitsorte der im Stadtgebiet
abkömmlichen Freiwilligen Kräfte.
Anmerkung(en):
74 Datensätze importiert. Dargestellt werden konnten 37 Adressen.
Im Kartenausschnitt sind 37 Adressen dargestellt.
Darstellung doppelter Punkte mit einem Versatz von 80 m.
Legende
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 96
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Ableitung Handlungsbedarfe Freiwilligen Feuerwehr
Für eine zukunftsfähige Standortstruktur der Freiwilligen Feuerwehr leiten sich nachstehende Handlungsbedarfe ab.
Feuerwehr Arheilgen
bestehender Neubau, keine Maßnahmen erforderlich
Feuerwehr Innenstadt
Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes für die Feuerwehr Innenstadt
eine gute Erreichbarkeit für die Freiwilligen Kräfte sollte gegeben sein
Feuerwehr Eberstadt
Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen
Feuerwehr Wixhausen
Erstellung einer Perspektivplanung für die Feuerwehr Wixhausen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 97
4.5 Zusammenfassung
Maßnahmenliste
Maßnahme
Schaffung eines neuen Standortes für die Einheit Innenstadt
Fortsetzung der Sanierung am Standort Eberstadt
Erstellung einer Perspektivplanung für die Einheit Wixhausen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 98
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 99
Einleitung
In diesem Kapitel wird die für den Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan relevante Personalstruktur der Feuerwehr bzw. des
Abwehrenden Brandschutzes dargestellt und bewertet. Dazu werden die relevanten Personaldaten der haupt- und ehrenamtlichen
Einsatzkräfte dargestellt und analysiert.
Die Kosten einer Berufsfeuerwehr werden wesentlich durch die Personalvorhaltung bestimmt (rd. 80% der Kosten einer
Berufsfeuerwehr sind erfahrungsgemäß Personalkosten).
Der Personalbedarf einer Berufsfeuerwehr wiederum resultiert aus zwei Bereichen: den Anforderungen/Aufgaben in Bezug auf den
Einsatzdienst sowie den Aufgaben im „rückwärtigen Bereich“ (Sachgebietsarbeit, zum Beispiel im Bereich des Vorbeugenden
Brandschutzes).
Die wesentliche Säule zur Bemessung des Personalbedarfs „Einsatzdienst“ ist der sogenannte Funktionsbesetzungsplan. Dieser regelt,
welche Funktionen zu welchen Zeiten auf den Feuerwachen zu besetzen sind. Der Funktionsbesetzungsplan ist das zentrale Ergebnis
der Bedarfsplanung einer Berufsfeuerwehr. Die Ableitung des Funktionsbesetzungsplans erfolgt anhand der Planungsgrundlagen und
ergänzender Analysen.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
5.1 Funktionsbesetzungsplan „IST-Zustand“
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
5.5 Zusammenfassung
5 Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 100
5.1 Funktionsbesetzungsplan IST-Zustand
Funktionsbesetzungsplan „IST-Zustand 2020“
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt hält für die Zwecke des Abwehrenden
Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfeleistung 22 Funktionen rund um
die Uhr sowie eine Funktion in Rufbereitschaft vor.
Die Funktionen des Führungsdienstes (Technischer Einsatzleiter zzgl.
Führungsassistent) rekrutieren sich aus Fach- und Führungskräften, die
primär einem der rückwärtigen Sachgebiete zugeordnet sind. Sie leisten
neben ihren Fachaufgaben anteilig 24h-Schichten zur Besetzung der
entsprechenden Funktionen.
Die Funktionen des Grundschutzes werden aus den Wachabteilungen
besetzt. Diese Mitarbeiter leisten stets 24h-Schichten und wirken aus
diesen heraus im Rahmen ihrer geplanten Inanspruchnahme in den
Sachgebieten mit.
Für größere Einsatzlagen existiert zusätzlich die Funktion des A-Dienstes.
Diese Funktion wird bei Bedarf aus den Reihen der Amts- und
Abteilungsleitung rekrutiert (nach dem „FF-Prinzip“). Der A-Dienst sollte
eine Eintreffzeit von 30 Minuten sicherstellen können.
Legende:
x rund-um-die-Uhr Funktion
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. ELW
6 Fu. HTLF
2 Fu. HuRF
4 Fu. HLF
6 Fu. Springer
Hauptfeuerwache
Führungsfunktionen & Leitstelle
ZWISCHENSUMME = 4 Fu.
GESAMTSUMME = 22 + {1} Fu.
ZWISCHENSUMME = 16 Fu.
Sonderfunktionen
ZWISCHENSUMME = 2 + {1} Fu.
Grundschutz
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 101
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
Tägliche Funktionsstärke 2018 und 2019
Die Darstellung zeigt das Erreichen der Funktionsstärke in den
Jahren 2018 und 2019.
Im Jahreswechsel ist eine deutliche Verbesserung in der Erreichung
der Wachbesetzung zu erkennen.
Dennoch wurde die Wachbesetzung in 2019 nur in 55 % aller
Diensttage erreicht.
Eine Überprüfung der Personalausstattung und der Methodik der
Dienstplanung erscheint sinnvoll.
46%
55%54%
45%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2018 2019
Wachbesetzung ≥ 21 Wachbesetzung <21
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 102
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
Auswertung Gleichzeitigkeit von Einsätzen
Alle Einsätze nach Zeitbereichen
Theoretischer Ansatz:
Die Auswertung der Gleichzeitigkeit von Einsätzen erfolgt auf der Basis einer Poisson-Verteilung unter Zugrundelegung der jeweiligen
Einsatzzahlen und mittleren Einsatzdauern.
Datenbasis: alle Einsätze des Betrachtungszeitraums in Darmstadt (n = 4.011; zeitkritische und nicht-zeitkritische Einsätze).
Für 192 Einsätze konnte keine Dauer (aufgrund fehlender Alarmierungszeit oder Statuszeiten) ausgewertet werden. Diese Einsätze
fließen nur in die Gesamtzahl der Einsätze ein.
Es gab in dem Betrachtungszeitraum 6 Tage, an denen eine deutlich überdurchschnittliche Anzahl an Einsätzen stattfand.
Diese Tage sind im Betrachtungszeitraum nicht berücksichtigt.
nicht zu vernachlässigende Wahrscheinlichkeit zweier paralleler Einsätze im Stadtgebiet (Betrachtung: alle Einsätze)
→ rechnerisch rd. ein Gleichzeitigkeitsereignis pro Woche pro Zeitbereich
Durchführbare
Einsätze
(Absolut)
Anzahl
Duplizitäts-
ereignisse im
Zeitraum
Wiederkehrzeit
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von
Duplizitäts-
ereignissen
[pro Woche]
Planerisches
Versorgungs-
niveau
Durchführbare
Einsätze
(Absolut)
Anzahl
Duplizitäts-
ereignisse im
Zeitraum
Wiederkehrzeit
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von
Duplizitäts-
ereignissen
[pro Woche]
Planerisches
Versorgungs-
niveau
1 1.501 159 31,3 1,60 90,4% 2.233 124 99,9 1,18 94,7%
2 1.650 10 476,9 0,10 99,4% 2.353 4 2.821,8 0,04 99,8%
3 1.660 1 9.920,0 0,01 100,0% 2.357 0 124.160,0 0,00 100,0%
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018 (exklusive 13.01.2017, 30.05.2017, 23.04.2018, 09.08.2018, 23.09.2018, 24.09.2018)
Anzahl
Ressourcen
Mo.-Fr. 7-17 Uhr Mo.-Fr. 17-7 Uhr, Sa./So./Fe.
Anmerkung: Anzahl Ressourcen bezieht sich hier auf die Ebene Löschfahrzeuge, da auch Kleineinsätze betrachtet werden
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 103
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
Auswertung Gleichzeitigkeit von Einsätzen
Einsätze nach Zeitbereichen ohne Kleineinsätze
Theoretischer Ansatz:
Die Auswertung der Gleichzeitigkeit von Einsätzen erfolgt auf der Basis einer Poisson-Verteilung unter Zugrundelegung der jeweiligen
Einsatzzahlen und mittleren Einsatzdauern.
Datenbasis: alle Einsätze des Betrachtungszeitraums in Darmstadt (n = 2.206; zeitkritische und nicht-zeitkritische Einsätze), welche
planerisch nicht autark von einer Kleineinheit mit einem Fahrzeug abgearbeitet werden können.
(dazu zählen: Kleine Hilfeleistungseinsätze, Tiereinsätze und Ölspuren).
Für 77 Einsätze konnte keine Dauer (aufgrund fehlender Alarmierungszeit oder Statuszeiten) ausgewertet werden. Diese Einsätze
fließen nur in die Gesamtzahl der Einsätze ein.
Es gab in dem Betrachtungszeitraum 6 Tage, an denen eine deutlich überdurchschnittliche Anzahl an Einsätzen stattfand.
Diese Tage sind im Betrachtungszeitraum nicht berücksichtigt.
→ deutliche Reduktion der Gleichzeitigkeitswahrscheinlichkeit in Bezug auf alle Einsätze ohne Kleineinsätze
Durchführbare
Einsätze
(Absolut)
Anzahl
Duplizitäts-
ereignisse im
Zeitraum
Wiederkehrzeit
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von
Duplizitäts-
ereignissen
[pro Woche]
Planerisches
Versorgungs-
niveau
Durchführbare
Einsätze
(Absolut)
Anzahl
Duplizitäts-
ereignisse im
Zeitraum
Wiederkehrzeit
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von
Duplizitäts-
ereignissen
[pro Woche]
Planerisches
Versorgungs-
niveau
1 837 34 144,6 0,35 96,1% 1.258 33 382,0 0,31 97,5%
2 870 1 5.511,1 0,01 99,9% 1.290 1 24.832,0 0,00 100,0%
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018 (exklusive 13.01.2017, 30.05.2017, 23.04.2018, 09.08.2018, 23.09.2018, 24.09.2018)
Anzahl
Ressourcen
Mo.-Fr. 7-17 Uhr Mo.-Fr. 17-7 Uhr, Sa./So./Fe.
Anmerkung: Anzahl Ressourcen bezieht sich hier auf die Ebene Löschzug, da keine Kleineinsätze betrachtet werden
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 104
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Die Tabelle zeigt den Ausbildungsstand der Freiwilligen Kräfte in den Einsatzabteilungen der einzelnen Einheiten.
Struktur und Qualifikationen der ehrenamtlichen Kräfte
Anmerkung/Hinweis:
Bei den Qualifikationen sind Mehrfachnennungen möglich. Beispiel: Jemand verfügt
sowohl über die Qualifikation Gruppenführer als auch Zugführer und ist somit jeweils in
beiden Spalten enthalten.
In Eberstadt wurden keine Angaben zur Qualifikation „Maschinist“ getätigt.
Für die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Darmstadt kann ein sehr guter Ausbildungsstand festgestellt werden.
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Arheilgen 55 51 93% 31 56% 39 71% 32 58% 21 38% 12 22% 2 4%
Eberstadt 33 23 70% 16 48% 18 0% 15 45% 10 30% 4 12% 2 6%
Innenstadt 64 59 92% 49 77% 48 75% 20 31% 20 31% 12 19% 4 6%
Wixhausen 41 26 63% 17 41% 22 54% 18 44% 10 24% 8 20% 4 10%
Summe 193 159 82% 113 59% 109 56% 85 44% 61 32% 36 19% 12 6%
Führerschein
> 7,5 t Gruppenführer Zugführer Verbandsführer
Einheit Anzahl
Aktive
AGT Grund-
ausbildung
Atemschutz-
geräteträger * Maschinisten
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 105
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Verfügbarkeit der Freiwilligen Kräfte
Von den Freiwilligen Kräften sind – unter Zugrundelegung der Arbeitsorte – Montag bis Freitag tagsüber 6 % (11 Kräfte) nicht
verfügbar, da sie sich außerhalb des Stadtgebietes von Darmstadt aufhalten.
Bei 51 % (98 Kräfte) konnte keine Aussage aufgrund von fehlenden oder unvollständigen Angaben zum Tagesaufenthaltsort
gemacht werden.
Im gesamten Stadtgebiet sind – unter Zugrundelegung der Arbeitsorte – Montag bis Freitag tagsüber planerisch 80 Kräfte
verfügbar.
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Arheilgen 55 0 36 35 64% 1 2% 0 0% 0 0% 0 0% 19 35% 0 0%
Eberstadt 33 0 25 2 6% 17 52% 6 18% 0 0% 5 15% 0 0% 3 9%
Innenstadt 64 0 19 19 30% 0 0% 0 0% 0 0% 6 9% 38 59% 2 3%
Wixhausen 41 0 0 0 0% 0 0% 0 0% 0 0% 0 0% 41 100% 0 0%
Gesamt 193 0 80 56 29% 18 9% 6 3% 0 0% 11 6% 98 51% 5 3%
Kategorie 3
wechselnder
Tagesaufent-
haltsort innerhalb
der Kommune
Kategorie 4
Tages-
aufenthaltsort in
Kommune, aber
nicht abkömmlich
Kategorie 5
Tages-
aufenthaltsort
außerhalb der
Kommune
Einheit Anzahl
Aktive
Kategorie 1
Tages-
aufenthaltsort im
Ortsteil der
eigenen Einheit
und abkömmlich
Kategorie 2
Tages-
aufenthaltsort im
Ortsteil einer
anderen Einheit
Anzahl
Verfügbare
in
Kommune
Anzahl
Externe
Schichtdienst-
leistende der
Kategorie 4 / 5 / 6
Kategorie 7
keine oder
unvollständige
Angaben zum
Tagesauf-
enthaltsort
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 106
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Grafische Auswertung der Verfügbarkeit der Freiwilligen Kräfte
Arbeitsortverteilung, Tagesverlaufskurve
Im Ausrückbereich der Einheiten arbeiten
insgesamt 18 Einsatzkräfte der jeweils anderen
Einheiten. Durch diese stadtinternen Pendler
kann die Tagesverfügbarkeit in den einzelnen
Einheiten weiter gesteigert werden.
Zusätzlich zu den Aktiven, die ihren Arbeitsplatz
im Stadtgebiet haben und abkömmlich sind,
steht tagsüber auch ein Teil der im
Schichtdienst arbeitenden Einsatzkräfte zur
Verfügung.
115 Kräfte konnten nicht berücksichtigt werden,
da sie keine Angaben zu ihrem
Tagesaufenthaltsort gemacht haben oder die
zeitliche Nicht-Verfügbarkeit nicht angegeben
haben.
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
220
00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
Anzahl planerisch verfügbarer Einsatzkräfte
Halbstundenintervall im Tagesverlauf (Mo.-Fr.)
Schichtdienst (zu 1/3 gewertet)
planerisch im Gemeindeg. verfügb.
planerisch im eigenen Ortsteil verfügbar
Gesamtzahl
Auswertbares Personal
Gesamtes Personal: 193
Nicht auswertbare Personaldaten: 115
[aufgrund fehlender Arbeitsorte
und/oder -zeiten]
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 107
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Die Freiwillige Feuerwehr weist eine eher jüngere Altersstruktur auf. Der altersbedingte Abgang von Mitgliedern der Einsatzabteilung
kann mit dem Nachwuchs der Jugendfeuerwehr aller Voraussicht nach gedeckt werden.
Altersstruktur der ehrenamtlichen Kräfte
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
17 - 29 Jahre 30 - 39 Jahre 40 - 49 Jahre 50 - 59 Jahre 60 - 65 Jahre
Anzahl FM (Sb)
Alter
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 108
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Altersstruktur der ehrenamtlichen Kräfte (Forts.)
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Arheilgen 55 47 85% 8 15% 21 38% 13 24% 7 13% 13 24% 1 2% 37
Eberstadt 33 29 88% 4 12% 17 52% 6 18% 4 12% 4 12% 2 6% 34
Innenstadt 64 55 86% 9 14% 29 45% 18 28% 8 13% 8 13% 1 2% 33
Wixhausen 41 39 95% 2 5% 11 27% 15 37% 9 22% 6 15% 0 0% 37
Gesamt 193 170 88% 23 12% 78 40% 52 27% 28 15% 31 16% 4 2% 35
Durch-
schnitts-
alter
[Jahre]
60 - 65 Jahre
Altersverteilung
Einheit
Auswert-
bare
Aktive
17 - 29 Jahre 30 - 39 Jahre 40 - 49 Jahre 50 - 59 Jahre
Geschlecht
m w
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 109
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Determinanten und Abhängigkeiten
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
Einflussfaktoren der Funktionsbesetzung sind unter anderem:
die auf Basis der differenzierten Planungsziele abzuleitenden Funktionsbedarfe
die auf Basis der Planungsziele abgeleitete Standortstruktur
die Möglichkeit, Funktionsbedarfe der 1. und 2. Eintreffzeit durch die Freiwillige Feuerwehr zu erfüllen
die Verfügbarkeit des Ehrenamtes in unterschiedlichen Zeitbereichen
zu erwartende Duplizitätsereignisse
Die benannten Einflussfaktoren wurden auf den vorstehenden Seiten untersucht. Die Analyseergebnisse werden im Folgenden unterteilt
nach folgenden Betrachtungsebenen bewertet und in ein Gesamtkonzept überführt:
Führungsfunktionen und Leitstelle
Grundschutz/einheitliches taktisches Grundkonzept
Sonderfunktionen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 110
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Führungsdienst
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
Zur taktischen Führung der Grundschutz-Einheit ist eine Führungsfunktion mit Mindestqualifikation Zugführer erforderlich (C-Dienst).
Zur Führung von Einsätzen mit einem Kräfteaufkommen von mehr als einem Zug (Mitwirkung der FF oder umliegender
Feuerwehren) ist die Vorhaltung eines B-Dienstes im Bereitschaftsdienst ab Wache bedarfsgerecht.
Es verbleiben Koordinierungsbedarfe, die die Ebene des B-Dienstes übersteigen. Beispiele hierfür sind:
flächendeckende Schadenslagen mit einer Vielzahl von Einsatzstellen (Gefahrenabwehrstufe IV, Führungsstufe D).
Einsätze mit einer Vielzahl von Löschzügen, die hinsichtlich ihrer Anzahl die Führungsbreite lediglich einer Führungskraft
überschreiten (Gefahrenabwehrstufe III, Führungsstufe C).
Einzeleinsätze, die neben einer komplexen Einsatzleitung vor Ort aufgrund ihrer Auswirkungen die Führung weiterer
Einsatzabschnitte im Stadtgebiet (z. B. Spüren und Messen im ABC-Einsatz) erfordern (Gefahrenabwehrstufe II, Führungsstufe
B)
komplexe, kombinierte Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst
Zur Bearbeitung dieser Einsatzanlässe sind weitere Führungsfunktionen erforderlich, die auf Grundlage der geringen
Einsatzfrequenz und des tolerierbaren Einsatzvorlaufs weiterhin nach dem Prinzip „Alarmierung aus der Freizeit/FF-Prinzip“ besetzt
werden können.
die Führungsstruktur der Feuerwehr Darmstadt besteht weiterhin aus
2 Fu. B-Dienst (Führungsfunktion mit Mindestqualifikation Verbandsführer und Führungsassistent, Besetzung ELW 1)
2 Fu. C-Dienst (Führungsfunktion mit Mindestqualifikation Zugführer und Führungsassistent, Besetzung ELW 1)
Besetzung weiterer Funktionen nach dem Prinzip „Alarmierung aus der Freizeit/FF-Prinzip“
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 111
Feuerwache „Nord“ Feuerwache „Süd“
ELW C-Dienst H(T)LF 1 HuRF 1 H(T)LF 2 HuRF 2
2 Fu. 6 Fu. 2 Fu. 6 Fu. 2 Fu.
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Grundschutz
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
Aus den Planungszielen ergibt sich ein flächendeckend zu erfüllender Funktionskräftebedarf von 16 Funktionen in Summe der
beiden Eintreffzeiten.
Im IST-Zustand erfolgt die Besetzung der Funktionen an einer Feuerwache.
Zur Umsetzung des neuen Standortstrukturmodells mit 2 Wachen der Berufsfeuerwehr ist eine Aufteilung des Grundschutzes / des
Löschzuges erforderlich.
Ein neues taktisches Konzept findet sich daher im Rendez-Vous-System mit folgender Aufteilung der Komponenten:
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 112
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Sonderfunktionen
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
Bei der Auswertung der einsatzbezogenen Fahrten der Sonderfahrzeuge zeigt sich jeweils eine geringe Frequenz. Gleichwohl sind
verschiedene Einsatzanlässe zu beachten, bei denen Sondertechnik in der Grundalarmierung vorgesehen wird oder nachgeführt
werden muss.
Des Weiteren ist eine Wahrscheinlichkeit für parallele Ereignisse gegeben, zumeist nur Kleineinsätze (Tiereinsätze, kleinere
technische Hilfeleistungen) und weitere Einsätze geringeren Umfangs.
Hieraus ergibt sich der Bedarf von 4 Sonderfunktionen, jedoch mit Anpassungen und Weiterentwicklung in der Besetzungsdynamik:
Die KLAF-Besetzung soll über die Sonderfunktionen erfolgen, nicht aus dem Grundschutz. Der Grundschutz sollte für solche
Einsätze nicht aufgelöst werden.
Künftig ist die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller Sonderfahrzeuge weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus sind 2 Springer tagsüber zu etablieren, um die eingeschränkte Verfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr sowohl
hinsichtlich Logistik als auch zur Erreichung einer Staffel für ein zusätzliche HLF zu kompensieren.
4 Sonderfunktionen und zusätzlich 2 Springer tagsüber, Weiterentwicklung der Einbindung der FF in die Besetzung aller
nachrückenden Sonderfahrzeuge
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 113
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
Auf der Nordwache werden die
zentralen Führungsfunktionen
angesiedelt.
Auf beiden Feuerwachen wird jeweils
eine Grundschutzeinheit mit 8
Funktionen stationiert.
Insgesamt 4 Springerfunktionen stehen
auf der Hauptwache zur Besetzung von
Sonderfunktionen rund um die Uhr zur
Verfügung. Im Zeitbereich 1 wird dieser
Pool um 2 Springer aufgestockt.
Weitere Logistikaufgaben können durch
die FF Arheilgen und (perspektivisch)
durch die FF Innenstadt wahrgenommen
werden.
Die zentralen Bereiche des Stadtgebiets
können durch den C-Dienst der
Nordwache fristgerecht erreicht werden.
In den peripheren nördlichen und
südlichen Bereichen ist der C-Dienst
aufgrund der Risikostruktur und der
daraus resultierenden
Planungszieldefinition in der 2. ETZ
hinreichend. Die 2. ETZ kann von der
Nordwache flächendeckend eingehalten
werden.
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Legende:
x rund-um-die-Uhr Funktion
(x) wochentags tagsüber
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
GESAMTSUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
GESAMTSUMME = 8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 114
5.5 Zusammenfassung
Maßnahmenliste
Maßnahme
Prüfung der Personalausstattung und der Dienstplanmethodik zur Erreichung der täglichen Funktionsstärke
Weiterentwicklung der Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller nachrückenden Sonderfahrzeuge
Umsetzung der zukünftigen Standortstruktur der Berufsfeuerwehr unter Aufteilung des Grundschutzes (Löschzug) auf zwei Feuerwachen
Vorhaltung von zusätzlich 2 Fu. Springer im Zeitbereich 1
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 115
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 116
6 Technik und Fahrzeugausstattung
Die Fahrzeugausstattung der Feuerwehr Darmstadt im IST-Zustand basiert auf detaillierten Planungen der Berufsfeuerwehr und der
Freiwilligen Feuerwehr sowie den früheren Bedarfsplanungen. Das Fahrzeugkonzept ist als weitestgehend bedarfsgerecht zu
bewerten.
Durch die Feuerwehr Darmstadt wird als Geschäft der laufenden Verwaltung eine mehrjährige Investitionsplanung fortgeschrieben.
Diese bildet die Grundlage für die Erstellung des Investitionshaushaltes.
Die SOLL-Konzeption im Rahmen der Bedarfsplanung basiert somit auf den früheren Bedarfsplanungen und insbesondere auf der
aktuellen Investitionsplanung der Feuerwehr.
Aus der Risikostruktur im Stadtgebiet Darmstadt und den abgeleiteten Planungszielen resultieren folgende Grundanforderungen an
die Fahrzeugkonzeption:
Für den Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr sind im Grundschutz 1x ELW 1, 2x H(T)LF und 2x DLK 23 erforderlich.
Für die Tagverstärkung ist ein weiteres Löschfahrzeug bei der Berufsfeuerwehr erforderlich.
Für den Grundschutz durch die Freiwillige Feuerwehr ist pro Einheit mindestens 1x Löschfahrzeug erforderlich.
Für die Grundschutzkomponenten sind auf Grundlage fortlaufender feuerwehrinterner Auswertungen zur Ausfallzeit der
Fahrzeuge eine entsprechende Anzahl an Reservefahrzeugen erforderlich.
Zur Wasserversorgung an Einsatzstellen mit hohem Löschwasserbedarf oder zur Wasserförderung über lange Wegstrecken
sind Tanklöschfahrzeuge und Wasserförderkomponenten bedarfsgerecht.
Zur Bearbeitung von Hilfeleistungseinsätzen sind Rüstkomponenten erforderlich.
Auf Grundlage des Risikopotenzials und der übergreifenden Zuständigkeit der Stadt Darmstadt als kreisfreie Stadt auch für
Großeinsatzlagen ist darüber hinaus diverse Sondertechnik erforderlich. Diese besteht unter anderem aus:
einem weiteren ELW zur Koordinierung größerer Einsätze
ABC-Komponenten für Einsätze mit Gefahrstoffen
Logistikfahrzeugen
diversen Abrollbehältern und zugehörigen Wechselladerfahrzeugen
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 117
6 Technik und Fahrzeugausstattung
Der SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugausstattung ist auf den folgenden Seiten in tabellarischer Form dargestellt.
Es handelt sich weit überwiegend um notwendige Ersatzbeschaffungen auf Grundlage der naturgemäß begrenzten Nutzungsdauer
der Fahrzeuge.
Veränderungen in der grundsätzlichen Konzeption entstehen nicht, die Berufsfeuerwehr erfährt eine Erweiterung der Vorhaltung an
Abrollbehältern.
Es sind Änderungen/Streichungen von Fahrzeugen im Fahrzeugkonzept vorgesehen, die teilweise erst langfristig wirksam werden.
Anmerkungen und Legende:
In der Spalte „SOLL kurz-/mittelfristig“ sind Maßnahmen (sowohl konzeptionelle als auch klassische Ersatzbeschaffungen), die kurz-
oder mittelfristig, d. h. voraussichtlich im Zeitraum bis zur nächsten Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans (in rund 5 Jahren)
notwendig werden, hellblau hinterlegt.
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.)
Alter der Fahrzeuge:
In der Spalte „Alter“ sind Fahrzeuge farbig hervorgehoben, die gewisse
Altersgrenzen erreicht bzw. überschritten haben.
Das tatsächliche Erfordernis zur Außerdienststellung eines Fahrzeuges
hängt vom spezifischen technischen Zustand ab.
Kleinfahrzeuge: Großfahrzeuge:
hellgelb wenn > 10 Jahre hellgelb wenn > 15 Jahre
orange wenn > 15 Jahre orange wenn > 20 Jahre
Voraussichtliche Ersatzbeschaffung:
Die im SOLL-Konzept blau markierten Fahrzeuge sind voraussichtlich
im Zeitraum bis zur nächsten Fortschreibung des Brandschutz-
bedarfsplans Ersatz zu beschaffen.
Neubeschaffung:
Fahrzeuge, die keine Ersatzbeschaffung eines einsatztaktisch
ähnlichen Vorgängerfahrzeuges sind, sondern Neubeschaffungen
darstellen (ggf. auch auf Basis einer geänderten Normung), sind im
SOLL-Konzept grün dargestellt.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 118
6 Technik und Fahrzeugausstattung
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.)
Berufsfeuerwehr
Einheit /
Standort
Nr. IST Baujahr Alter
[Jahre] Bemerkung SOLL
kurz-/mittelfristig
SOLL
langfristig
Maßnahme
im Jahr
1 ELW 4 2015 5 - ELW ELW 2025
2 ELW 2 2017 3 KatS Fahrzeug (Land) ELW 2 ELW 2 -
3 ZFW 5 2015 5 - ZFW ZFW 2025
4 ZFW 6 2008 12 - ZFW ZFW 2020
5 HLF 1 2017 3 - HLF HLF 2026
6 HLF 2 2017 3 - HLF HLF 2028
7 HTLF 1 2017 3 - HLF HLF 2029
8 HTLF 2 2017 3 - HLF HLF 2030
9 PTLF 2001 19 - TLF 4000 TLF 4000 2025
10 TLF 24/50 2001 19 - TLF 4000 TLF 4000 2022
11 DL 1/30 2013 7 - DLK 23/12 DLK 23/12 -
12 DL 2/30 2020 0 - DLK 23/12 DLK 23/12 -
13 DL 3/30 2004 16 - DLK 23/12 DLK 23/12 2024
14 KLAF 2006 14 - KLAF KLAF 2022
15 GW ABC Erkundung 2019 1 KatS Fahrzeug (Land) GW ABC Erkundung GW ABC Erkundung -
16 GW Hörg 2020 0 - GW Hörg GW Hörg -
17 GW NL 2002 18 - GW-L GW-L 2021
18 GW Technik 2001 19 - GW Technik - -
- - - - - GW-Hygiene GW-Hygiene 2022
- - - - - GW-L GW-L 2024
19 KW 70 2019 1 - KW 70 KW 70 -
20 WLF 1 2019 1 - WLF 1 WLF 1 -
21 WLF 3 Kran 2001 19 - WLF Kran WLF Kran 2023
22 WLF 4 2011 9 - WLF 4 WLF 4 -
23 Teleskoplader 2004 16 - Teleskoplader Teleskoplader 2028
24 Holder SRF 1997 23 Schneeräumfahrzeug Holder Holder 2025
25 ÖSF 2009 11 - ÖSF ÖSF 2024
26 MTF 1 2012 8 - MTF MTF 2022
27 MTF 2 2008 12 - MTF MTF 2020
28 MTF 3 1999 21 - MTF MTF 2021
Berufsfeuerwehr
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 119
Einheit /
Standort
Nr. IST Baujahr Alter
[Jahre] Bemerkung SOLL
kurz-/mittelfristig
SOLL
langfristig
Maßnahme
im Jahr
29 PKW 1 2012 8 - PKW PKW 2021
30 PKW 2 2013 7 - PKW PKW 2022
31 PKW 6 2019 1 - PKW PKW -
32 PKW 7 2013 7 - PKW PKW 2023
33 PKW 8 2010 10 - PKW PKW 2020
34 PKW 9 2013 7 - PKW PKW 2023
- - - - - PKW PKW 2025
35 Boot 2001 19 - Boot Boot 2027
36 AB A/S 2001 19 - AB A/S AB A/S 2024
37 AB Bau 2000 20 - AB Bau AB Bau -
38 AB Dekon 2009 11 - AB Dekon AB Dekon -
39 AB Mulde 15 m3 2002 18 - AB Mulde AB Mulde -
40 AB Mulde 2 40 m3 1985 35 - AB Mulde 2 AB Mulde 2 -
41 AB Pritsche 1994 26 - AB Pritsche AB Pritsche 2021
42 AB Rüst 2002 18 - AB Rüst AB Rüst 2029
43 AB SE 2002 18 - AB-SE AB-SE 2025
44 AB SLM 1999 21 - AB SLM AB SLM 2024
45 AB Strom 125 kVa 2019 1 - AB Strom AB Strom -
46 AB Strom 250 kVA 2012 8 KatS (Land) AB Strom AB Strom -
47 AB Teleskop 2008 12 - AB Teleskop AB Teleskop -
48 AB Üb 1997 23 - AB Üb AB Üb -
49 AB Waldbrand 2019 1 KatS (Land) AB Waldbrand AB Waldbrand -
50 AB Schlauch 2001 19 - AB Schlauch AB Schlauch 2028
51 AB-U 2019 1 - AB-U AB-U -
- - - - - AB Licht / Strom AB Licht / Strom 2023
- - - - - AB Tank AB Tank 2030
52 FwA Brandschutzaufklärung 2008 12 - FwA Brandschutzaufklärung FwA Brandschutzaufklärung -
53 Containeranhänger 2006 14 - Containeranhänger Containeranhänger 2027
54 Planenanhänger 1994 26 - Planenanhänger Planenanhänger -
55 Toilettenanhänger 2019 1 - Toilettenanhänger Toilettenanhänger -
Berufsfeuerwehr
6 Technik und Fahrzeugausstattung
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.)
Berufsfeuerwehr
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 120
6 Technik und Fahrzeugausstattung
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.)
Freiwillige Feuerwehr
Einheit /
Standort
Nr. IST Baujahr Alter
[Jahre] Bemerkung SOLL
kurz-/mittelfristig
SOLL
langfristig
Maßnahme
im Jahr
56 ZFW 1 2014 6 - ZFW ZFW 2024
57 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
58 LF 10 2008 12 - LF 10 LF 10 -
59 LF 16 TS 1986 34 - LF KatS LF KatS 2020
60 SW 20 1974 46 - SW KatS SW KatS 2020
61 GW L1 HW 2014 6 KatS Fahrzeug (Land) GW L1 HW GW L1 HW -
62 FwA SWW 1972 48 - FwA SWW FwA SWW -
63 ZFW 2 2007 13 - ZFW ZFW 2021
64 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
65 LF 10 2009 11 - LF 10 LF 10 -
66 LF 16 TS 1986 34 - LF 16 TS - -
67 GW L 1986 34 ehem. RW 1 GW-L 1 GW-L 1 2030
68 GW IuK 2011 9 KatS Fahrzeug (Land) GW IuK GW IuK -
- - - - - FwA Strom 40 kVA FwA Strom 40 kVA 2022
69 Planenanhänger 1987 33 - Planenanhänger Planenanhänger -
70 Planenanhänger 2001 19 - Planenanhänger Planenanhänger -
71 ZFW 3 2014 6 - ZFW ZFW 2024
72 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
73 LF 10 2011 9 - LF 10 LF 10 -
74 LF 16 1993 27 - LF 16 - -
75 HTLF 2001 19 - HTLF - -
76 WLF 2 1997 23 - WLF WLF 2021
77 AB ErkKW 2001 19 KatS Fahrzeug (Land) AB ErkKW AB ErkKW -
78 Dekon P 1999 21 KatS Fahrzeug (Land) Dekon P Dekon P -
79 MTF 4 2014 6 Jugendfeuerwehr MTF MTF 2030
80 AB Dekon 2012 8 - AB Dekon AB Dekon -
81 FwA Strom 60 kVA 2016 4 - FwA Strom FwA Strom -
82 Kühlanhänger 2014 6 - Kühlanhänger Kühlanhänger -
83 ZFW 4 2007 13 - ZFW ZFW 2021
84 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
85 LF 10 2011 9 - LF 10 LF 10 -
86 DL 3/30 2004 16 - DLK 23/12 DLK 23/12 -
- - - - - FwA Strom 40 kVA FwA Strom 40 kVA 2023
Freiwillige
Feuerwehr
Innenstadt
Freiwillige
Feuerwehr
Wixhausen
Freiwillige
Feuerwehr
Eberstadt
Freiwillige
Feuerwehr
Arheilgen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 121
6 Technik und Fahrzeugausstattung
Maßnahmenliste
Folgenden Maßnahmen sind im Bereich der Fahrzeuge umzusetzen (Basis: 5 Jahre Laufzeit des FEP):
Beschaffung eines AB SLM
Beschaffung eines AB Licht / Strom
Beschaffung eines ELW
Beschaffung eines LF KatS
Beschaffung eines SW KatS
Beschaffung eines WLF
Beschaffung von 2 FwA Strom 40 kVA
Beschaffung von 2 TLF 4000
Beschaffung eines KLAF
Beschaffung von 6 ZFW
Beschaffung von 2 GW-L
Beschaffung eines GW-Hygiene
Beschaffung eines WLF Kran
Beschaffung eines Holder
Beschaffung eines ÖSF
Beschaffung von 4 MTF
Beschaffung von 6 PKW
Beschaffung eines AB A/S
Maßnahme
Beschaffung einer DLK 23/12
Beschaffung eines AB Pritsche
Beschaffung eines AB SE
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 122
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 123
7 Organisation und Personalwirtschaft
Aus den benannten Maßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Standortkonzeption und der Überarbeitung der Funktionsbesetzung,
ergeben sich mittelbare und unmittelbare Auswirkungen auf die Aufbau- und Ablauforganisation der Feuerwehr.
Darüber hinaus ergeben sich ebenso mittelbare und unmittelbare Auswirkungen auf den Personalbedarf.
Diese Auswirkungen werden im Rahmen eines separaten, externen Gutachtens analysiert und eine SOLL-Konzeption abgeleitet.
Ableitung von Maßnahmen für die rückwärtige Organisation
Die organisatorischen und personalwirtschaftlichen Maßnahmenableitungen auf Basis der Analyseergebnisse zur Standortkonzeption
und zur Funktionsbesetzung erfolgen in einem separaten, externen Gutachten.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 124
Kapitel 0: Managementfassung 4
Kapitel 1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel 3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel 2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel 6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel 4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel 7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel 5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel 8: Anlagen 124
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 125
8 Anlagen
Anlagenverzeichnis
Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Anlage 2: Erläuterungen Fahrtzeit-Simulationen und Isochronen
Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 126
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite
AAO Alarm- und Ausrückeordnung
ABC atomare, biologische u. chemische Gefahren, alternativ CBRN-Gefahren (chemisch, biologisch,
radiologisch u. nuklear)
AGBF Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren
AGT Atemschutzgeräteträger
AZVO (-FEU) Arbeitszeitverordnung (für Feuerwehren) NRW
BAB Bundesautobahn
BauGB Baugesetzbuch
BauO Bauordnung
BF Berufsfeuerwehr
BMA Brandmeldeanlage
BSBP Brandschutzbedarfsplan
BSZ Bereitschaftszeit
CBRN siehe ABC
Def Definition
DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Dispositionszeit Zeit von der Annahme des Notrufs in der Leitstelle bis zur Alarmierung der Feuerwehr
DIN Deutsches Institut für Normung
Eintreffzeit(en) vgl. Definition in Kapitel 4
ELP Einsatzleitplatz (Arbeitsplatz in der Leitstelle)
ETZ Eintreffzeit
Fe Feiertag(e)
Feuer 1 Kleinbrand a (Einsetzen von nicht mehr als einem „kleinen Löschgerät“) und
Kleinbrand b (Einsetzen von nicht mehr als einem C-Rohr)
Feuer 2 Mittelbrand (Gleichzeitiges Einsetzen von 2 bis 3 C-Rohren)
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 127
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Feuer 3 Großbrand (Gleichzeitiges Einsetzen von mehr als 3 C-Rohren)
FF Freiwillige Feuerwehr
FM (Sb) Feuerwehrmann (Sammelbegriff für alle Dienstgrade)
FrKFreiwillige Kräfte
FS C / CE / ll Führerschein der Klasse C, CE bzw. ll
Funktion(en) / Fu Eine Funktion bedeutet, dass eine qualifizierte Einsatzkraft im Einsatz benötigt wird
FüAss Führungsassistent
FwDV Feuerwehrdienstvorschrift(en)
Fw Feuerwehr
Fwa Feuerwehrangehöriger
FwH Feuerwehrhaus
FSHG Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung
Fzg. / Fhzg. Fahrzeug
GF Gruppenführer
GSG gefährliche Stoffe und Güter
GUV Gesetzliche Unfallversicherung
HaK Hauptamtliche Kräfte
Hilfsfrist(en) vgl. Definition in Kapitel 4
HuPF "Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung"
Isochrone(n) Punkte oder Bereiche die von einem Ausgangspunkt (z.B. Feuerwehrstandort) aus in der
selben Zeit zu erreichen sind
JF / JFw Jugendfeuerwehr
KatS Katastrophenschutz
Kritischer Wohnungsbrand Brand im Obergeschoss eines mehrgeschossigen Gebäudes bei verqualmten
Rettungswegen [vgl. „standardisiertes Schadensereignis“ in: Qualitätskriterien für die
Bedarfsplanung von Feuerwehren in Städten / AGBF Bund, 16.09.1998]
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 128
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
LBO Landesbauordnung
LDF Lagedienstführer
LFV Landesfeuerwehrverband
Lst. Leitstelle
LZ Löschzug
MA Maschinist
ManV Massenanfall von Verletzten
NJLZ Nettojahresleistungszeit
NN Normal-Null
NRW Nordrhein-Westfalen
OT Ortsteil
Perzentil Maß für die Wahrscheinlichkeit, mit der ein (Mess-) Wert aus einer Wertemenge oberhalb
oder unterhalb einer Schranke (hier: Minutenwert) liegt. Beispiel: Das 90%-Perzentil der
Ausrückdauer bedeutet, dass der angegebene Minutenwert bei 10% der Einsätze über-
schritten wird, also die Feuerwehr in 10% der Fälle länger zum Ausrücken braucht, als
den angegebenen Minutenwert.
PSA persönliche Schutzausrüstung
QM Qualitätsmanagement
SER Standardeinsatzregel
SGB Sozialgesetzbuch
StörfallVO Störfallverordnung (Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz)
S/W Schwarz/Weiß (in Bezug auf -Trennung o. -Bereich)
THL Technische Hilfe (-Leistung)
UVV Unfallverhütungsvorschrift
VB Vorbeugender Brandschutz
VdF Verband der Feuerwehren
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 129
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
VF Verbandsführer
Vollalarm parallele Alarmierung aller Einheiten
VO zum BlmSchG Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz
VU Verkehrsunfall
VZÄ Vollzeitäquivalent
WAZ Wochenarbeitszeit
worst-case (englisch) Betrachtung des „schlimmsten Falles“
ZB Zeitbereich
ZB 1 Zeitbereich werktags (Mo.-Fr.) tagsüber
ZB 2 Zeitbereich werktags (Mo.-Fr.) nachts + Sa. + So. + Feiertage
Zeitkritischer Einsatz Einsatz, der keinen Zeitverzug duldet. Beispiel: Wohnungsbrand. Beispiel für nicht-
zeitkritischen Einsatz: Katze auf Baum.
ZF Zugführer
ZSG Zivilschutzgesetz
ZSNeuOG Gesetz zur Neuordnung des Zivilschutzes
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 130
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Fahrzeuge
AB Abrollbehälter
ABC-ErkKW ABC-Erkundungswagen, Fahrzeug zum Messen, Spüren und Melden radioaktiver und
chemischer Kontaminationen und Quellen
AB-A/S Abrollbehälter Atem-/Strahlenschutz
AB-SE Abrollbehälter Sondereinsatz
AB-SLM Abrollbehälter Sonderlöschmittel
AB-U Abrollbehälter Umweltschutz
AB-Üb Abrollbehälter Gefahrgutübung
Dekon-P Gerätewagen Dekontamination Personal
DL(K) Drehleiter (mit Korb)
ELW Einsatzleitwagen
FwA Feuerwehranhänger
GW-G Gerätewagen Gefahrgut
GW-IuK Gerätewagen Informations- und Kommunikationstechnik
GW-L Gerätewagen Logistik
HLF Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug
HTLF Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug
HuRF Hubrettungsfahrzeug
KdoW Kommandowagen
KlaF, KLAF Kleinalarmfahrzeug
KW Kranwagen
LF Löschgruppenfahrzeug
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 131
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Fahrzeuge
MLF Mittleres Löschfahrzeuge
MTF/ MTW Mannschaftstransportfahrzeug / Mannschaftstransportwagen
MZF Mehrzweckfahrzeug
ÖSF Ölschadenfahrzeug
RW Rüstwagen
SoFa Sonderfahrzeug (Sammelbezeichnung)
SRF Schneeräumfahrzeug
SW Schlauchwagen
TLF Tanklöschfahrzeug
TM/TMF Teleskopmast/Teleskopmastfahrzeug
WLF Wechselladerfahrzeug
ZFW Zugführerwagen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 132
8 Anlage 2: Erläuterungen Fahrzeit-Simulationen und Isochronen
Die dargestellten Fahrzeit-Isochronen und Fahrzeit-Simulationen stellen das Ergebnis einer
rechnergestützten Simulation dar (unter „mittleren Annahmen“). Im Gegensatz zu realen
Einsatzfahrten oder auch Messfahrten unter Einsatzbedingungen unterliegen sie nicht den
jeweils ortsüblichen oder tageszeitabhängigen Umwelteinflüssen. Beispielsweise sind hier
Witterungseinflüsse, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, Straßensperrungen durch Baustellen
oder auch schlechte Fahrbahnbeschaffenheit zu nennen.
Für die Berechnung wird ein spezifisches Geschwindigkeitsprofil verwendet, welches
unterschiedliche Straßenkategorien, wie zum Beispiel verkehrsberuhigte Bereiche oder
Kraftfahrstraßen, mit jeweils individuellen Geschwindigkeiten bei einer mittleren
Verkehrsauslastung berücksichtigt. Im Kartenmaterial hinterlegte Geschwindigkeits-
beschränkungen werden dabei berücksichtigt.
Die zur Berechnung verwendete Geschwindigkeit ist abhängig von der simulierten Fahrstrecke:
Für Fahrten vom Wohn- oder Arbeitsort zum Feuerwehrstandort mit dem (Privat-) Pkw
umfasst die Simulation Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger
Wohnbebauung“ (15 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (120 km/h).
Die Geschwindigkeiten für Fahrten vom Feuerwehrstandort zur Einsatzstelle mit einem
Einsatzfahrzeug (Lkw) liegen in einem Bereich von 10 km/h bis 75 km/h.
Das verwendete Kartenmaterial bzw. das sog. „Routingnetz“ entspricht handelsüblichen
Kartendaten und weist keine „feuerwehrspezifischen“ Eigenschaften auf.
Isochronen sind Linien gleicher Zeit. D.h. alle Punkte auf der Linie können vom Ausgangspunkt
(dem Standort) in der gleichen Zeit erreicht werden. Damit wird die Gebietsabdeckung sowohl
für den IST-Zustand wie auch für die theoretischen Standortmodelle sichtbar.
Mitunter werden in der kartografischen Darstellung der Isochronen weitläufig nicht erschlossene
Bereiche „abgedeckt“ (z. B. Waldgebiete oder Seen). Dies ist auf die Interpolation der
Isochronenflächen zurückzuführen, welche durch die verwendete Software durchgeführt wird
um die Bildung von „Inseln“ zu vermeiden.
Erläuterungen zu Fahrzeit-Simulationen und Isochronen
Abb.: Exemplarische Darstellung einer
„Standardabweichung“ von Fahrzeitisochronen
aufgrund positiver sowie negativer Einflüsse.
+
-
Aufgrund der Einflüsse auf das
reale Verkehrsgeschehen ist es
erforderlich, die Isochronen bzw.
Gebietsabdeckung nicht
zwangsläufig als trennscharf zu
interpretieren.
In der Realität ist stets eine nicht
quantifizierbare Abweichung von
den Isochronen zu erwarten.
Diese kann sich sowohl in Form
einer Abdeckung „über die
Isochrone hinaus“, als auch in
Form einer reduzierten
Erreichbarkeit darstellen.
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 133
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
1 Kita und Mehrgenerationenhaus Akazienweg 9+11 64283 Darmstadt
2 Kindertagesstätte "Siebenstein" Akazienweg 13 64283 Darmstadt
3 Kinderkrippe U 3 Alfred-Messel-Weg 4a 64283 Darmstadt
4 Kindertagesstätte "Selma-Lagerlöf-Haus" Alter Wixhäuser Weg 21 64291 Arheilgen
5 Kita (Kinderkrippe) Am Eichbaumeck 2-4 64283 Heimstättensiedlung
6 Waldkindergarten An der Fasaneriemauer 87 64283 Darmstadt
7 Kindertagesstätte Lebenshilfe e.V. Arheilger Straße 61 64283 Darmstadt
8 Kindergarten "Regenbogen" Arheilger Straße 81 64283 Darmstadt
9 Ev. Kindertagesstätte Sonnenblume Asternweg 6 64291 Arheilgen
10 SGA Kindergarten KiTa Auf der Hardt 82 64291 Arheilgen
11 Ev. Kindertagesstätte Am Ruthsenbach Bachstraße 11 64291 Arheilgen
12 Kita - Außenstelle Villa Kunterbunt Bahnhofstraße 15 64291 Wixhausen
13 Kindertagessätte Arche Noah Bartningstraße 36 64289 Neu-Kranichstein
14 Kinderhaus unter dem Regenbogen Bert-Brecht-Straße 6-16 64291 Wixhausen
15 Kinderkrippe TippiTap Bessunger Straße 3-5 64283 Darmstadt
16 Kindertagesstätte Traumwolke Bessunger Straße 195 64283 Darmstadt
17 Tagesgruppe (Kita) Bismarckstraße 15 64283 Darmstadt
18 Kita Klinikum Innenstadt Bismarckstraße 54 64283 Darmstadt
19 Kindertagesstätte "Rasp-Nuri-Haus" Bismarckstraße 62-64 64283 Darmstadt
20 Kindertagesstätte Ev. Christuskirchengemeinde Bodelschwinghweg 16 64283 Darmstadt
21 Kindertagesstätte "Papillon" Borsdorffstraße 1 64289 Kranichstein
22 Kindertagesstätte Strahringer-Haus Brandisstraße 1 64283 Darmstadt
23 Kindertagesstätte Ev. Kreuzkirchengemeinde Brüder-Grimm-Straße 2 64291 Arheilgen
24 Kinderhort "Gartenhort" Darmstraße 4 64283 Darmstadt
25 Kath. Kindertagesstätte Liebfrauengemeinde Donnersbergring 38a 64283 Darmstadt
26 Kindertagesstätte Einsteinstraße 1-3 64283 Darmstadt
27 TUD Kindertagesstätte El-Lissitzky-Straße 7 64283 Darmstadt
28 Kindertagesstätte "Wurzel" Elisabeth-Schumacher-Straße 50 64283 Darmstadt
29 Kinderhort Emilstraße 10 64283 Darmstadt
30 Kindergruppe "Orte für Kinder" + Flohkiste Emilstraße 26 64283 Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 134
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
31 Kath. Kindertagesstätte "Fidelisgemeinde" Feldbergstraße 30 64283 Darmstadt
32 Ev- Kindertagesstätte Thomasgemeinde Flotowstraße 29 64283 Darmstadt
33 Kindertagesstätte "Fortsmeisterhaus" Fortsmeisterstraße 9 64283 Darmstadt
34 Kinderladen Eberstadt e.V. Frankensteiner Straße 17 64297 Eberstadt
35 Kindertagesstätte "Die Wilde 13" Frankfurter Straße 23 64283 Darmstadt
36 Kindertagesstätte Zauberwald Gerhard-Hauptmann-Straße 60 64291 Arheilgen
37 Kita Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64283 Darmstadt
38 Kindertagesstätte "Am See" Grundstraße 16 64289 Neu-Kranichstein
39 Kindertagesstätte Regenbogenland + Kinderkrippe Havelstraße 14 64283 Darmstadt
40 Kita Pippi Langstrumpf Hebbelstraße 27 64291 Arheilgen
41 Kindertagesstätte "An der Modaubrücke" Heidelberger Landstraße 271 64297 Eberstadt
42 Kinderhort Prinz-Emil-Garten Heidelberger Straße 56 64283 Darmstadt
43 Kindertagesstätte Heidelberger Straße 108 64283 Darmstadt
44 Ev. Kindertagesstätte Matthäus-Gemeinde Heimstättenweg 73-75 64283 Darmstadt
45 Kindergarten "Adventgemeinde" Heimstättenweg 97b 64283 Darmstadt
46 Kath. Kindertagesstätte Heiligkreuzgemeinde Heimstättenweg 104 64283 Darmstadt
47 Kindertagesstätte Heinheimer Straße 10 64283 Darmstadt
48 Kindertagesstätte "Martinstraße" Heinrichwingertsweg 45 64283 Darmstadt
49 Waldorf-Kindergarten Herdweg 50 64283 Darmstadt
50 Kindertagesstätte Hilpertstraße 12 64283 Darmstadt
51 Kindertagesstätte Arheilger Strolche Hofgasse 3+4 64291 Arheilgen
52 Krabbelstube Hügelstraße 28 64283 Darmstadt
53 Ev. Kindertagesstätte "Friedrich-Fröbel-Haus" Im tiefen See 50 64283 Darmstadt
54 Kinderhort Jägertorstraße Jägertorstraße 181 64283 Darmstadt
55 Kinderhaus Wilde 13 Kahlertstraße 1+1a 64283 Darmstadt
56 Kindertagesstätte "Kinderinsel" Kirnbergerstraße 12 64297 Eberstadt
57 Kindertagesstätte "Kinderwelt" Kittlerstraße 28 64283 Darmstadt
58 Kindertagesstätte Klausenburger Straße 11 64283 Darmstadt
59 Kindertagesstätte "Kurt-Schumacher-Haus" Kurt-Schumacher-Straße 7 64297 Eberstadt
60 Kindertagesstätte Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Kurt-Schumacher-Straße 62 64297 Eberstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 135
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
61 Kindertagessätte Eberstadt-Süd Kurt-Schumacher-Straße 62 64297 Eberstadt-Süd
62 Ev. Kindertagesstätte Friedensgemeinde Landgraf-Philipps-Anlage 63 64283 Darmstadt
63 Ev. Kindertagesstätte "Wittenberghaus" Landwehrstraße 20-22 64283 Darmstadt
64 Kita "Landwehrstraße" Landwehrstraße 48 64283 Darmstadt
65 Kindertagesstätte "Lern- und Spielstube" Lichtenbergstraße 32-34 64283 Darmstadt
66 Ev. Kindertagesstätte Mittendrin Lichtenbergstraße 41 64283 Darmstadt
67 Ev. Kindertagesstätte Michaelsgemeinde Liebfrauenstraße 10 64283 Darmstadt
68 Kindertagesstätte Kath. St. Georg Gemeinde Lotzertweg 24 64297 Eberstadt
69 Kindertagesstätte Kinderwerkstatt Ludwigshöhstraße 42 64283 Darmstadt
70 Kindertagesstätte Educcare LUO Campus Ludwigshöhstraße 107 64283 Darmstadt
71 TUD educcare Kinderhaus Stadtmitte Magdalenenstraße 25 64283 Darmstadt
72 Kindertagesstätte Marburger Straße 14 64283 Darmstadt
73 Kindergarten Villa Zwergenreich + städt. Kita Martinstraße 140 64283 Darmstadt
74 Kindertagesstätte Lebenshilfe e.V. Mauerstraße 5 64283 Darmstadt
75 Kindertagesstätte Merck Maulbeerallee 12 64283 Darmstadt
76 Kindertagesstätte "Meißnerweg" Meißnerweg 23 64289 Neu-Kranichstein
77 Kindertagesstätte Wirbelwind Messeler Straße 114 64291 Arheilgen
78 Kindertagesstätte "Waldkolonie" Michaelisstraße 6-12b 64283 Darmstadt
79 Kindertagessätte "Die wilden Hummeln" Mina-Rees-Straße 6+8 64283 Darmstadt
80 Kinderhort in der Schillerschule Müllerstraße 11-13 64283 Darmstadt
81 Kath. Kindertagesstätte St. Ludwig Nieder-Ramstädter-Straße 28 64283 Darmstadt
82 Ev. Kindertagesstätte Petrusgemeinde Niederstraße 16a 64283 Darmstadt
83 Kindertagesstätte "Pestalozzi-Haus" Oberstraße 13 64297 Eberstadt
84 Kindertagesstätte U 3 Waldorfkindergarten Oberstraße 19 64297 Eberstadt
85 Ev. Kindertagesstätte Paulusgemeinde Ohlystraße 53 64283 Darmstadt
86 Kindertagesstätte "Kinderglück" Palisadenstraße 86 64297 Eberstadt
87 Kindertagesstätte Hedwig-Dohm-Haus Pankratiusstraße 9-11 64283 Darmstadt
88 Ev. Kindertagesstätte "Löwenzahn" Paul-Gerhardt-Platz 7 64283 Darmstadt
89 Kinderhaus Bessungen (Andreasgemeinde) Paul-Wagner-Straße 71 64283 Darmstadt
90 Kindertagesstätte Rubinweg 2 64283 Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 136
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
91 ASB Kindertagesstätte Schlesierstraße 21 64297 Eberstadt
92 Kindertagesstätte Kath. St. Joseph Gemeinde Schwanenstraße 52-56 64297 Eberstadt
93 Kindertagesstätte St. Elisabeth Gemeinde Schwarzer Weg 16 64283 Darmstadt
94 Kindertagesstätte Siemensstraße 3 64289 Neu-Kranichstein
95 Kindertagesstätte Kranichnest Siemensstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
96 ASB Kinderkrippe Spreestraße 1 64283 Darmstadt
97 Elisabethstift Stiftstraße 16 64283 Darmstadt
98 Elisabethstift, Kinderhaus Stiftstraße 45+47 64283 Darmstadt
99 Ev. Kirchengemeinde Eberstadt-Süd Stresemannstraße 1 64297 Eberstadt-Süd
100 Kindertagesstätte "An der Nachtweide" Theodor-Heuss-Straße 41 64283 Darmstadt
101 Kindertagesstätte"Janusz-Korczak-Haus'" Theodor-Reh-Straße 9 64289 Neu-Kranichstein
102 Kita Thomasstraße Thomasstraße 50 64297 Eberstadt
103 Kindertagesstätte "Waldkolonie" Trierer Straße 20 64283 Darmstadt
104 Kinderhaus auf dem Pfarrhof Untergasse 1 64291 Wixhausen
105 Kindertagesstätte "Villa Kunterbunt" Verdistraße 22 64291 Wixhausen
106 Kindertagesstätte "Koch'sches Haus" Viktoriastraße 49 64283 Darmstadt
107 Kindertagesstätte Selma-Lagerlöf-Haus Außenstelle Wilhelm-Busch-Weg 4 64291 Arheilgen
108 Kindertagesstätte "Kindervilla" Wilhelm-Leuschner-Straße 9 64283 Darmstadt
109 Kinderkrippe Wilhelminenplatz 7-8 64283 Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 137
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Schulen
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
1 Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
2 Martin-Behaim-Schule Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
3 Friedrich-List-Schule Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
4 Berufsschulzentrum Nord Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
5 Herderschule Am Kapellberg 1 64283 Darmstadt
6 Freie Waldorfschule Arndtstraße 6 64297 Eberstadt
7 Seminar Marienhöhe Schulzentrum Auf der Marienhöhe 31-33 64297 Eberstadt
8 Erich-Kästner-Schule Bartningstraße 33 64289 Kranichstein
9 Georg-Müller Schule Benzweg 3 64283 Darmstadt
10 Montessorischule Berliner Allee 5 64283 Darmstadt
11 Georg-August-Zinn-Schule Bert-Brecht-Straße 2-4 64283 Darmstadt
12 Wilhelm-Leuschner-Schule Bessunger Straße 195 64283 Darmstadt
13 Andersen Schule Brandenburger Straße 74 64297 Eberstadt
14 Grundschule Einsteinstraße 1-3 64283 Darmstadt
15 Kyritzschule Emilstraße 10 64283 Darmstadt
16 Gutenbergschule Gabelsbergerstraße 4-8 64297 Eberstadt
17 Stadtteilschule Arheilgen Grillparzerstraße 33 64291 Arheilgen
18 Schule Haardtring 96 64283 Darmstadt
19 Brüder-Grimm-Schule Hebbelstraße 23 64291 Arheilgen
20 Frankensteinschule Heinrich-Delp-Straße 187 64297 Eberstadt
21 Heinrich-Hoffmann-Schule Heinrichstraße 78 64283 Darmstadt
22 Mornewegschule Hermannstraße 21 64283 Darmstadt
23 Sabine Ball Schule Hilpertstraße 26 64283 Darmstadt
24 Viktoriaschule Hochstraße 44 64283 Darmstadt
25 Freie Comenius-Schule Jägertorstraße 179 b+c 64291 Arheilgen
26 Schulinsel Eleonorenschule Julius-Reiber-Straße 1 64283 Darmstadt
27 Schulinsel Justus-Liebig-Schule Julius-Reiber-Straße 3 64283 Darmstadt
28 Schulinsel Diesterwegschule Julius-Reiber-Straße 9 64283 Darmstadt
29 Alice-Eleonoren-Schule Kapellplatz 2 64283 Darmstadt
30 Käthe-Kollwitz-Schule Koblenzer Straße 8 64283 Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 138
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Schulen
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
31 Bertolt-Brecht-Schule Kranichsteiner Straße 84 64283 Darmstadt
32 Bessunger Schule Ludwigshöhstraße 10 64283 Darmstadt
33 Lichtenbergschule Ludwigshöhstraße 105 64283 Darmstadt
34 Peter-Behrens-Schule (Abendgymnasium) Martin-Buber-Straße 32-38 64283 Darmstadt
35 Fachschule für Sozialpädagogik Martinstraße 140 64283 Darmstadt
36 Heinrich-Heine-Schule Moltkestraße 18a 64283 Darmstadt
37 Peter-Behrens-Schule Mornewegstraße 18 64283 Darmstadt
38 Erasmus-Kittler-Schule Mornewegstraße 20 64283 Darmstadt
39 Schillerschule Müllerstraße 11-13 64283 Darmstadt
40 Ludwig-Georgs-Gymnasium Nieder-Ramstädter-Straße 2 64283 Darmstadt
41 Georg-Büchner-Schule Nieder-Ramstädter-Straße 120 64283 Darmstadt
42 Mühltalschule Nußbaumallee 6 64297 Eberstadt
43 Ludwig-Schwamb-Schule Nußbaumallee 6 64297 Eberstadt
44 Lessingschule Paul-Gerhardt-Platz 5 64283 Darmstadt
45 Friedrich-Ebert-Schule Pulverhäuserweg 31 64283 Darmstadt
46 Edith-Stein-Schule Seekatzstraße 18-22 64283 Darmstadt
47 Astrid-Lindgren-Schule Stadtweg 1 64291 Arheilgen
48 Pädagogische Fachschule "Hedwig Burgheim Haus" Stiftstraße 45 64283 Darmstadt
49 Pädagogische Akademie Elisabethstift Stiftstraße 37 64283 Darmstadt
50 Wilhelm-Hauff-Schule Stresemannstraße 5 64283 Darmstadt
51 Goetheschule Viktoriastraße 31 64283 Darmstadt
52 Christoph-Graupner-Schule Vogelsbergstraße 38 64283 Darmstadt
53 Ernst-Elias-Niebergall-Schule Vogelsbergstraße 46 64283 Darmstadt
54 Christian-Morgenstern-Schule Vogelsbergstraße 50 64283 Darmstadt
55 Bernhard-Adelung-Schule Vogelsbergstraße 50 64283 Darmstadt
56 Erich-Kästner-Schule Wickopweg 2 64289 Kranichstein
57 Wilhelm-Busch-Schule Wilhelm-Busch-Weg 6 64291 Arheilgen
58 Evangelische Hochschule Zweifalltorweg 8-12 64283 Darmstadt
59 Technische Universität Darmstadt Karolinenplatz 5 64283 Darmstadt
60 Hochschule Darmstadt Schöfferstraße 3 64283 Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 139
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Hochhäuser
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
1 Studentenwohnanlage Karlshof Alfred-messel-weg 4 - 10 64297 Darmstadt
2 Hochhaus Alfred-messel-weg 36 - 40 64297 Darmstadt
3 Best Western Plaza Hotel Darmstadt Am Kavalleriesand 6 64297 Darmstadt
4 Hochhaus August-Metz-Weg 1 64297 Eberstadt-Süd
5 Hochhaus August-Metz-Weg 3 64297 Eberstadt-Süd
6 Hochhaus August-Metz-Weg 9 64297 Eberstadt-Süd
7 Hochhaus August-Metz-Weg 15 64297 Eberstadt-Süd
8 Hochhaus Bartningstraße 7 64289 Neu-Kranichstein
9 Hochhaus Bartningstraße 8 64289 Neu-Kranichstein
10 Hochhaus Bartningstraße 9 64289 Neu-Kranichstein
11 Hochhaus Bartningstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
12 Hochhaus Bartningstraße 12 64289 Neu-Kranichstein
13 Hochhaus Bartningstraße 13 64289 Neu-Kranichstein
14 Hochhaus Bartningstraße 14 64289 Neu-Kranichstein
15 Hochhaus Bartningstraße 15 64289 Neu-Kranichstein
16 Hochhaus Bartningstraße 16 64289 Neu-Kranichstein
17 Hochhaus Bartningstraße 17 64289 Neu-Kranichstein
18 Hochhaus Bartningstraße 18 64289 Neu-Kranichstein
19 Hochhaus Bartningstraße 20 64289 Neu-Kranichstein
20 Bürogebäude (ZVK) Bartningstraße 55 64289 Neu-Kranichstein
21 Hochhaus Brandenburger Straße 10 64297 Eberstadt
22 Hochhaus Dieburger Straße 75 64297 Darmstadt
23 Nold-Hochhaus Eschollbrücker Straße 2-4a 64297 Darmstadt
24 Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64297 Darmstadt
25 Hochhaus Gruberstraße 2 64289 Neu-Kranichstein
26 Hochhaus Gruberstraße 4 64289 Neu-Kranichstein
27 Hochhaus Gruberstraße 6 64289 Neu-Kranichstein
28 Hochhaus Gruberstraße 8 64289 Neu-Kranichstein
29 Hochhaus Gruberstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
30 Hochhaus Gruberstraße 12 64289 Neu-Kranichstein
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 140
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Hochhäuser
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
31 Hochhaus Gruberstraße 14 64289 Neu-Kranichstein
32 Hochhaus Gruberstraße 16 64289 Neu-Kranichstein
33 Hochhaus Gruberstraße 18 64289 Neu-Kranichstein
34 Hochhaus Grundstraße 9 64289 Neu-Kranichstein
35 Hochhaus Grundstraße 11 64289 Neu-Kranichstein
36 Hochhaus Grundstraße 13 64289 Neu-Kranichstein
37 Hochhaus Grundstraße 15 64289 Neu-Kranichstein
38 Hochhaus Grundstraße 17 64289 Neu-Kranichstein
39 Hochhaus Grundstraße 19 64289 Neu-Kranichstein
40 Hochhaus Grundstraße 21 64289 Neu-Kranichstein
41 Hochhaus Grundstraße 23 64289 Neu-Kranichstein
42 Hochhaus Grundstraße 25 64289 Neu-Kranichstein
43 Hochhaus Grundstraße 27 64289 Neu-Kranichstein
44 Hochhaus Grundstraße 29 64289 Neu-Kranichstein
45 Hochhaus Grundstraße 31 64289 Neu-Kranichstein
46 Hochhaus Grundstraße 33 64289 Neu-Kranichstein
47 Exlibris Kreativhaus Havelstraße 16 64297 Darmstadt
48 Hochhaus In der Kirchtanne 6 64297 Eberstadt-Süd
49 Landratsamt Darmstadt-Dieburg Jägertorstraße 207 64297 Darmstadt
50 Technische Universität Darmstadt Karolinenplatz 5 64297 Darmstadt
51 Hochhaus Kirnbergerstraße 6a 64297 Eberstadt-Süd
52 Hochhaus Kirnbergerstraße 11 64297 Eberstadt-Süd
53 Hochhaus Kirnbergerstraße 13 64297 Eberstadt-Süd
54 Röhm - A 26 Kirschenallee 45 64297 Darmstadt
55 Hochhaus Koblenzer straße 10-14 64297 Darmstadt
56 Hochhaus Kurt-Schumacher-Straße 1 64297 Eberstadt
57 Hochhaus Kurt-Schumacher-Straße 58 64297 Eberstadt-Süd
58 Hochhaus Kurt-Schumacher-Straße 60 64297 Eberstadt
59 Hochhaus Pfannmüllerweg 40 64289 Neu-Kranichstein
60 Hochhaus Pfannmüllerweg 42 64289 Neu-Kranichstein
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 141
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Hochhäuser
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
61 Hochhaus Pfannmüllerweg 44 64289 Neu-Kranichstein
62 Hochhaus Pfannmüllerweg 46 64289 Neu-Kranichstein
63 Hochhaus Pupinweg 3-5 64297 Darmstadt
64 HH Wohnungen und Gaststätte Restaurant Glasschrank Pützerstraße 6+6a 64297 Darmstadt
65 Hochhaus Reuterallee 44 64297 Eberstadt
66 Office Tower Rheinstraße 40-42 64297 Darmstadt
67 Maritim Konferenz Hotel Rheinstraße 105 64297 Darmstadt
68 Hochschule Darmstadt Schöfferstraße 1-3 64297 Darmstadt
69 Symbiose-Gebäude Schwarzer Weg 16a 64297 Darmstadt
70 Hochhaus Siemensstraße 4 64289 Neu-Kranichstein
71 Hochhaus Siemensstraße 8 64289 Neu-Kranichstein
72 Hochhaus Siemensstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
73 Hochhaus Siemensstraße 14 64289 Neu-Kranichstein
74 Hochhaus Stresemannstraße 7 64297 Eberstadt
75 Hochhaus Stresemannstraße 10 64297 Eberstadt
76 Waldspirale-Hundertwasserhaus Waldspirale 1-8 64297 Darmstadt
77 Hochhaus Weidigweg 2 64297 Eberstadt-Süd
78 Hochhaus Weidigweg 4 64297 Eberstadt-Süd
79 Hochhaus Weidigweg 10 64297 Eberstadt-Süd
80 Hochhaus Weidigweg 16 64297 Eberstadt-Süd
81 Evangelische Hochschule EFH Zweifalltorweg 8-12 64297 Darmstadt
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 142
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kranken- und Pflegeeinrichtungen
1 Behinderteneinrichtung Aumühle Auwiesenweg 20 64291 Wixhausen
2 Waldmühle Therapiezentrum Beerbacher Straße 20 64297 Eberstadt
3 Wohnpark Kranichstein GmbH Borsdorffstraße 38-46 64289 Kranichstein
4 Seniorenbetreuung Büschelstraße 2 64297 Eberstadt
5 Alice Hospital Dieburger Straße 29-31 64283 Darmstadt
6 Altenheim Aliceschwesternschaft Dieburger Straße 31b 64283 Darmstadt
7 Altenzentrum an der Rosenhöhe Dieburger Straße 199 64283 Darmstadt
8 Alten- und Pflegeheim Emilstraße 1 64283 Darmstadt
9 Elisabethstift, Seniorenzentrum Mathildenhöhe Erbacher Straße 25 64283 Darmstadt
10 Elisabethstift, Luise Karte Haus (Geriatrie u. Altenpflege) Erbacher Straße 29 64283 Darmstadt
11 Alten- und Pflegeheim Heimathaus Freiligrathstraße 8 64283 Darmstadt
12 Wohnheim für Schwerbehinderte "Kurt-Jahn-Anlage" Friedberger Straße 15-19 64283 Darmstadt
13 Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64283 Darmstadt
14 Wohnheim für Behinderte Heidelberger Landstraße 306 64297 Eberstadt
15 Klinikum Eberstadt Heidelberger Landstraße 379 64297 Eberstadt-Süd
16 Wohngebäude (für NRD) Heidelberger Landstraße 121 64283 Darmstadt
17 Darmstädter Werkstatt für Behinderte Heimstättenweg 99 64283 Darmstadt
18 DRK Seniorenzentrum Fiedlersee Im Fiedlersee 43 64291 Arheilgen
19 Pflegeheim und Betreutes Wohnen Kasinostraße 37 64283 Darmstadt
20 Kurzzeitpflegeeinrichtung Kiesstraße 56 64283 Darmstadt
21 Krankenhaus Elisabethstift Landgraf-Georg-Straße 100 64283 Darmstadt
22 Marienhospital Martinspfad 72 64283 Darmstadt
23 Tagesstätte für behinderte Menschen Mühltalstraße 35 64297 Eberstadt
24 Wohn- und Pflegeheim Mühltalstraße 59 64297 Eberstadt
25 Pflege- & Therapiezentrum Volpp Nußbaumallee 12 64297 Eberstadt
26 Wohnheim für Menschen mit Behinderung Paul-Wagner-Straße 41 64283 Darmstadt
27 Wohnheim für Behinderte Pulverhäuserweg 48 64283 Darmstadt
28 Altenheim "Lilienpalais" Rheinstraße 29-33 64283 Darmstadt
29 Alten- und Pflegeheim, Louise Dittmar Haus Rüdesheimer Straße 115 64283 Darmstadt
30 Alten- und Pflegeheim St. Josef Teichhausstraße 43 64283 Darmstadt
31 Kinder- und Jugendheim "Die Gruppe" Viktoriastraße 51 64283 Darmstadt
32 Wohnheim und Begegnungsstätte für Behinderte Wichernstraße 13 64291 Wixhausen
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 143
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Beherbergungsbetriebe
1 Best Wester Plaza Hotel Am Kavalleriesand 6 64297 Darmstadt
2 Jugendhof Bessunger Forst e.V. Aschaffenburger Straße 183-187 64297 Darmstadt
3 Hotel Prinz Heinrich Bleichstraße 48 64297 Darmstadt
4 Hotel - Bettenhaus Dieselstraße 14 64297 Darmstadt
5 Hotel Donnersberg Donnersbergring 38 64297 Darmstadt
6 Hotel mit TG Dornheimer Weg 7 64297 Darmstadt
7 Hotel Ernst Ludwig Ernst-Ludwig-Straße 14 64297 Darmstadt
8 H+ Hotel Eschollbrücker Straße 16 64297 Darmstadt
9 Hotel Tonini Frankfurter Landstraße 152 64291 Arheilgen
10 Hotel Weißer Schwan Frankfurter Landstraße 190 64291 Arheilgen
11 Hotel Rosengarten Frankfurter Straße 79 64297 Darmstadt
12 Hotel Frankfurter Straße 99 64297 Darmstadt
13 Hotel JungStil Frankfurter Straße 77 64297 Darmstadt
14 Boardinghaus Georg-Ohm-Straße 2 64297 Darmstadt
15 Parkhaus-Hotel Grafenstraße 31 64297 Darmstadt
16 Hotel Arheilger Hof Guerickeweg 16 64297 Darmstadt
17 Hotel Stadt Heidelberg Heidelberger Landstraße 351a 64297 Eberstadt
18 Beherberungsstätte In der Hahnecke 11 64291 Wixhausen
19 Welcome Hotel Darmstadt Karolinenplatz 4 64297 Darmstadt
20 Hotel IBIS Budget Kasinostraße 4 64297 Darmstadt
21 Hotel IBIS Darmstadt City Kasinostraße 6 64297 Darmstadt
22 Hotel Atlanta Kasinostraße 129 64297 Darmstadt
23 Hotel Bockshaut Kirchstraße 7-9 64297 Darmstadt
24 Hotel Jagdschloß Kranichstein Kranichsteiner Straße 261 64289 Kranichstein
25 Deutsche Jugendherberge am Woog Landgraf-Georg-Straße 119 64297 Darmstadt
26 Hotel Reuterhof Mainzer Straße 168 64297 Darmstadt
27 Hotel Messeler Straße 7 64291 Arheilgen
28 Hotel Hornung Mornewegstraße 43a 64297 Darmstadt
29 Hotel Alpha Mühlstraße 72 64297 Darmstadt
30 Hotel Mayflower Mühltalstraße 1 64297 Eberstadt
31 Hotel Kühler Grund Mühltalstraße 153 64297 Eberstadt
32 Hotel Contel Otto-Röhm-Straße 90 64297 Darmstadt
33 Intercity Hotel Poststraße 12 64297 Darmstadt
34 Maritim Konferenz Hotel Rheinstraße 105 64297 Darmstadt
35 Hotel Mathildehöhe Spessartring 53 64297 Darmstadt
36 Hotel Wöhlerweg 2 64297 Darmstadt
37 B&B Hotel Zweifalltorweg 4 64297 Darmstadt
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 144
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Objekte mit ABC-Gefahren
A-Gefahr B-Gefahr C-Gefahr untere
Klasse
obere
Klasse
1 Stoe & Cie GmbH Hilpertstraße 10 64297 Darmstadt X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12
2 Technische Universität Darmstadt Schlossgartenstraße 9 64297 Darmstadt X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12
3 GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Planckstraße 1 64291 Wixhausen X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12
4 AB Enzymes GmbH Feldbergstraße 78 64297 Darmstadt X gentechnische u. biotechnische Anlagen der Sicherheitsstufe 2 bis 4
5 Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64297 Darmstadt X X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12, gentechnische u. biotechnische Anlagen der
Sicherheitsstufe 2 bis 4
6 Julius Kühn Institut Heinrichstraße 243 64297 Darmstadt X gentechnische u. biotechnische Anlagen der Sicherheitsstufe 2 bis 4
7 Chemisch Analytisches Laboratorium Röntgenstraße 82 64291 Arheilgen X gentechnische u. biotechnische Anlagen der Sicherheitsstufe 2 bis 4
8 Breidert Galvanik GmbH Am Hasenpfad 9 64291 Wixhausen X
9 Merck Frankfurter Straße 250 64297 Darmstadt X X einzelne Betriebsbereiche nach BImSchG
10 Steigerwald-Arzneimittelwerk Havelstraße 5 64297 Darmstadt X
11 Röhm Kirschenallee 45 64297 Darmstadt X
12 Evonik Kirschenallee 45 64297 Darmstadt X
13 Diederichs Presswerk Messeler-Park-Straße 119 64291 Wixhausen X
14 OTD - Deutschland Ltd. Pulverbeschichtung Messeler-Park-Straße 128-130 64291 Wixhausen X
15 Döhler GmbH Riedstraße 7-9 64297 Darmstadt X
16 Döhler GmbH Riedstraße 15 64297 Darmstadt X
17 Kao Manufacturing Germany GmbH Uhlandstraße 11-15 64297 Eberstadt X
18 Kao Manufacturing Germany GmbH Zerninstraße 12-18 64297 Eberstadt X
lfd. Nr. Beschreibung der Gefahr (z. B. Gefahrengruppe bei radioaktiven Stoffen)
Gefahrenart StörfallVO
Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 145
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
sonstige Objekte
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil Beschreibung der Gefahr, Bemerkung
1 Justizvollzugsanstalt Marienburgstraße 74 64297 Eberstadt
2 Abschiebungshafteinrichtung Land Hessen Marienburgstraße 78 64297 Eberstadt
3 Prosol Farben u. Lacke GmbH Pallaswiesenstraße 153 64297 Darmstadt feuer- od. explosionsgefährliche Stoffe
4 Biogasanlage der HSE Energie AG Wolfsgartenallee 81 64291 Wixhausen feuer- od. explosionsgefährliche Stoffe, BImSchG
5 Schenck Landwehrstraße 55 64297 Darmstadt feuer- od. explosionsgefährliche Stoffe
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 146
Kontaktdaten der Projektgruppe
LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH
Bismarckstr. 29
41747 Viersen
Tel: 02162-43 69 4 0
Fax: 02162-43 69 4 99
E-Mail: info@luelf-rinke.de
Internet: www.luelf-rinke-sicherheitsberatung.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Berufsfeuerwehr
Bismarckstraße 86
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 780 1100
Fax: 06151 780 1109
Internet: www.feuerwehr-darmstadt.de
anlage 14
12061 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
20.05.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Dezernat II
Dezernat III
Dezernat IV
Amt: Dezernat I
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 65
II 37
III 61
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0133
Magistratsbeschluss-Nr.
142
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 037-000-0100 Investitionsnummer: 190375100
Kostenträger: 1260-11 Sachkonto: 0951010
Betreff: Feuerwehren in Darmstadt
Vorlage vom: 04.05.2020
Beschlussvorschlag:
1. Der Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan wird verabschiedet. Wesentlicher
Bestandteil dieses Plans ist die Standortstruktur der Berufsfeuerwehr mit einer „Wache
Nord“ und einer “Wache Süd“. Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt wird nicht in eine der
beiden Hauptwachen integriert.
2. Mit den Feuerwehren des Landkreises soll eine Abstimmung der Planung erfolgen und die
Nutzung gemeinsamer Ressourcen in der Ausbildung vertieft werden. Derzeit sind
gemeinsame Baumaßnahmen auf Grund fehlender Synergie nicht geplant.
3. Die Raumprogramme für die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr Wache Nord und Süd,
sowie für die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt werden beschlossen.
- 3 -
4. Für die Realisierung der Wache Nord für die Berufsfeuerwehr wird der Standort in der
Pfnorstraße festgelegt. Mit der Planung für den Bau der Wache Nord soll begonnen
werden.
5. Für die Wache Süd für die Berufsfeuerwehr soll ein Masterplan für den Bereich
Rüdesheimer Straße entwickelt werden.
6. Für die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt (FFI) soll eine St andortabwägung mit
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die verschiedenen Grundstücke erfolgen.
Anlagen: 1.1 Bedarfs- und Entwicklungsplanung Managementfassung
1.2 Bedarfs- und Entwicklungsplanung Gesamtfassung 2.1
Funktionsbeschreibung Berufsfeuerwehr Wache Nord
2.2 Funktionsbeschreibung Berufsfeuerwehr Wache Süd
2.3 Funktionsbeschreibung Freiwillige Feuerwehr Innenstadt
3.1 Raumprogramm Berufsfeuerwehr Wache Nord
3.2 Raumprogramm Berufsfeuerwehr Wache Süd
3.3 Raumprogramm Freiwillige Feuerwehr Innensta dt
4.1 Lageplan Grundstück Pfnorstraße - Berufsfeuerwehr Wache Nord
4.2 Lageplan Grundstück Rüdesheimer Straße - Berufsfeuerwehr Wache Süd
4.3 Lageplan Grundstücke Grundstücksoptionen FFI
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 27.05.2020
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom
1. Der Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan wurde im Auftrag der Berufsfeuerwehr
Darmstadt extern erarbeitet und beruht auf einer aktuellen Datenbasis. Dabei spielt die
vom Gesetzgeber definierte maximale Eintreffzeit von 10 Minuten eine große Rolle. Die
Eintreffzeit ist die Zeitspanne von der Alarmierung der Feuerwehr bis zum Eintreffen an
der Einsatzstelle. Aufgrund der Größe des Stadtgebiet es kann diese Mindestvorgabe vom
jetzigen Standort in der Bismarckstraße für bestimmte, an den Rändern des
Stadtgebiets liegende Einsatzbereiche nicht eingehalten werden. Aus diesem Grund
müssen die Einsätze der Berufsfeuerwehr von zwei verschiedenen Stand orten aus
erfolgen. Diese 2-Wachen-Struktur besticht durch flächendeckend hinreichende Fahr -und
Eintreffzeiten und einer sehr guten gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeit in der
zweiten Eintreffzeit im Nachbar -Ausrückbereich. Damit kann auch das qualitati ve Ziel
der Feuerwehr erreicht werden, innerhalb von 8 Minuten nach der Alarmierung den
Einsatzort im gesamten abzudeckenden Stadtgebiet zu erreichen. Es ist das einzige
Strukturmodell, das gegenüber dem IST -Zustand relevante Verbesserungen aufweist. Der
Standort an der Bismarckstraße ist jedoch wesentlich zu klein, um auch in Zukunft alle
relevanten Funktionen der Darmstädter Berufsfeuerwehr aufnehmen zu können und
somit keine Option mehr.
Auf der Wache Nord werden die zentralen Führungsfunktionen mit Verwaltung und
Leitstelle angesiedelt. Dazu gehören auch die Werkstätten, der Katastrophenschutz und
der Ausbildungsbetrieb. An der Wache Süd wird eine Grundschutz einheit und Bereiche
für den Tagdienst stationiert.
Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt is t derzeit an einem nicht zukunftsfähigen Standort
untergebracht, hierfür ist ein Ersatzstandort zu suchen. Die FFI ist insbesondere wichtig
für die Unterstützung an Einsatzstellen im Innenstadtbereich und beim Abarbeiten von
Duplizitätsereignissen. Bei län geren Einsätzen steht die Freiwillige Feuerwehr zur
Wachbesetzung zur Verfügung. Eine Integration der FFI an einem neuen Standort der
Berufsfeuerwehr ist auf Grund der randlichen Lage der beiden Wachen und auf Grund
organisatorischer Abläufe nicht zu empfe hlen. Die Schaffung eines neuen Standortes für
die FFI ist daher notwendig, der nächste Schritt hierbei ist eine vergleichende
Betrachtung der Standortoptionen an der Bismarckstraße, am Sensfelder Weg oder an
der Otto-Röhm-Straße.
2. Der ursprünglich erwartete Vorteil einer gemeinsamen Leitstelle konnte bei intensiver
Überprüfung durch eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Landrat Schellhaas und
Bürgermeister Reißer nicht nachgewiesen werden. Die zu erwartenden Probleme in der
Umsetzung wurden als gravierend a ngesehen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist auch
eine gemeinsame Struktur beim Katastrophenschutz nicht machbar. Die Feuerwehren
des Landkreises Darmstadt-Dieburg decken ihren Bedarf an Werkstattleistungen auf
unterschiedliche Weise.
Die Zusammenarbeit soll auf die Bereiche Ausbildung und Technik sowie
organisatorische Ausfallreserven fokussiert werden. Das Land Hessen plant eine
Vernetzung der Leitstellen, durch die eine Zusammenarbeit realisiert werden kann. Die
Werkstätten der Feuerwehr Darmstadt stehe n bei Bedarf für die Nutzung durch die
Landkreis-Kommunen offen. Sowohl die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren als
auch des Rettungsdienstpersonals soll in enger Kooperation erfolgen. Eine zusätzliche
Struktur muss dafür nicht geschaffen werden. Die v orhandenen Ressourcen an
- 5 -
Ausbildern und Ausbildungseinrichtungen sollen für ein gemeinsam geplantes
Ausbildungsprogramm zur Verfügung stehen.
3. Die Raumprogramme wurden auf der Grundlage einer extern erstellten Studie ab dem
Jahr 2016 erstellt. Die Berufsfe uerwehr hat diese gründlich überprüft und intern
abgestimmt und mit der DSE optimiert. Die räumlichen Forderungen stellen den Umfang
dar, der mindestens erforderlich ist, um die gesetzlichen Vorgaben lokal auch in Zukunft
zu erfüllen. Vor dem Hintergrund d er aktuellen Pandemiesituation w erden insbesondere
auch Hygieneanforderungen, sensible Sicherheitsbereiche und Katastrophenschutzlager
berücksichtigt.
4. Das Gewerbegrundstück befindet sich im Nordwesten Darmstadts zwischen
Gräfenhäuser Straße, Pfnorstraße u nd der Bahnlinie direkt am neu gebauten Carl -
Schenck-Ring und grenzt unmittelbar an das Gewerbegebiet an. Die Grundstücksgröße
beträgt ca. 30.000 m² und bietet genug Platz für die Wache Nord mit einem
abgeschätzten Flächenbedarf von 21.000 m². Damit bietet es auch Reserveflächen für
eine zukünftige Weiterentwicklung auf dem Grundstück. Eine verkehrsplanerische
Betrachtung wurde durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis, dass das Grundstück
auch optimal erschlossen werden kann und Alarmausfahrten trotz der komp lexen
Ampelschaltungen technisch realisierbar sind. Das Grundstück befindet sich in
städtischen Besitz und konnte durch zahlreiche Einschränkungen (Achtungsabstand zur
Bahn, Lärmschutz, nicht überbaubare städtische Kanäle) noch nicht entwickelt und
vermarktet werden. Die Wache Nord der BF stellt eine optimale Nutzung für dieses
Gelände dar und umgekehrt kann die BF die Lage am Carl -Schenk-Ring nutzen, um
insbesondere die Hilfsfristen in die nördlichen Stadtteile aber auch in die Innenstadt zu
gewährleisten. Eine Bauleitplanung zur Schaffung von Baurecht ist an dieser Stelle nicht
nötig, ein B-Plan existiert für das Grundstück nicht. Nach Einschätzung von Bauaufsicht
und Stadtplanung ist die Zulässigkeit des Vorhabens nach §34 BauGB gegeben.
5. Die Wache Süd muss nahe genug an der Innenstadt liegen, da sich dort der
Einsatzschwerpunkt befindet und weit genug südlich, um auch Eberstadt und seine
südlichen Ränder innerhalb der Hilfsfrist zu erreichen. Die Isochronenbetrachtung von
Luelf & Rinke zeigt, dass die S üdwache an der Schnittstelle von Bessungen zu den
beiden neuen Stadtteilen realisiert werden sollte. Eine Masterplanung als vorbereitende
Bauleitplanung soll die Grundlagen für ein notwendiges Bauplanungsrecht in diesem
Bereich (Rüdesheimer Straße- Ecke Donnersbergring/Karlsruher Straße) schaffen. Da
eine Bebauung an dieser Stelle, die Kaltluftschneise entlang der B3 beeinflussen könnte,
soll der Masterplan alle möglichen alternativen Flächen betrachten und beurteilen. So
eignet sich in der reinen Fahrzeitb etrachtung eine Fläche entlang der neuen Planstraße
(Verlängerung der Cooperstraße bei Einmündung in die Karlsruher Straße,
Standortoption C) südlich von Lincoln am Waldrand. Auch private Flächen, die nicht im
Besitz der Stadt sind, aber von der Eintreffze it und von der Einsatzverteilung noch
hinreichend geeignet wären, sollen im Masterplan betrachtet werden.
6. Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt -Innenstadt (FFI) ist zurzeit in einem Wohnge bäude
in der Kasinostraße 63 untergebracht, das der Bauverein AG geh ört. Der mit einer
Laufzeit von 50 Jahren abgeschlossene Mietvertrag läuft im Jahr 2024 aus. Die Räume
sind zu klein und entsprechen in wesentlichen Punkten nicht den aktuellen An -
forderungen. Die FFI ist damit derzeit an einem nicht zukunftsfähigen Stando rt unter-
gebracht. Die FFI ist insbesondere wichtig für die Unterstützung an Einsatzstellen im
Innenstadtbereich und beim Abarbeiten von Duplizitätsereignissen.
Der aufgrund des Raumprogramms geschätzte minimale Flächenbedarf beträgt ca.
5.100m². Folgende Grundstücke mit verschiedenen Besitzverhältnissen sind derzeit
denkbar: Sensfelder Weg 23 (leerstehend), das derzeit vom THW genutzte Grundstück in
der Eschollbrücker Straße 24, der derzeitige Standort der Berufsfeuerwehr in der
Bismarckstraße oder eine Fläche gegenüber der Otto -Röhm-Straße 20 (heute als
Parkplatz genutzt). Um eine Empfehlung geben zu können, muss eine Standortabwägung
mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erfolgen.
Mit der Vorlage 2018/0177 hatte der Magistrat beschlossen, das Projektmana gement
ausgewählter Bauprojekte der Wissenschaftsstadt Darmstadt an die Darmstädter
Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG zu delegieren, das Bauvorhaben Neubau der Hauptwache
der Berufsfeuerwehr gehörte dazu. Die Aufteilung in zwei Wachen ändert nichts an den
weiteren Rahmenbedingungen der Aufgabe. Daher soll die DSE auch das Projektmanagement
für die Wachen Nord- und Süd übernehmen und eine Standortabwägung für die FFI
erarbeiten. Die Vorlage wurde durch die DSE koordiniert und zusammengestellt.
Die entstehenden Kosten ergeben sich aus drei verschiedenen Planungsaufgaben. Unter
Investitions-Nummer 19037-5100, Feuerwehr-Mitte, stehen in 2020 1,2 Mio EURO und in
2021 1,4 Mio EURO als Planungsmittel zur Verfügung.
Der Personalrat der Berufsfeuerwehr wurde im Rahmen des Hessischen
Personalvertretungsgesetzes (HPVG) beteiligt . In Bezug auf die Themen Organisation und
Personalentwicklung wird im Anschluss ein externes Gutachten erstellt und zur Vorlage
gebracht.
Darmstadt, 04.05.2020
Dezernat I Dezernat II Dezernat III
i. V.
Jochen Partsch Rafael Reißer Jochen Partsch
Oberbürgermeister Bürgermeister Oberbürgermeister
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 8
9960 Zeichen
Feuerwehr Darmstadt Gerätehaus Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Innenstadt Bedarfsermittlung: Raum- und Flächenprogramm Stand: 30.03.2020 Bauherr: Wissenschaftsstadt Darmstadt Feuerwehr Bismarckstraße 86 64293 Darmstadt Projektbetreuung: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE) Projektentwicklung und Gesamtplanung Mina-Rees-Straße 10 64295 Darmstadt Beratung: kplan®AG Projektentwicklung und Gesamtplanung Eiserfelder Straße 316 57080 Siegen Stand: 30.03.2020 Bereich gesamt EG OG BGF EG BGF OG Außen Parkplätze 1. FF Innenstadt 1.405 m² 995 m² 410 m² 1.155 m² 533 m² 893 m² 675 m² 1. 1. Fahrzeughalle 553 m² 553 m² 0 m² 580 m² 0 m² 543 m² 675 m² 1. 2. Einsatzabwicklung 299 m² 219 m² 80 m² 285 m² 104 m² 0 m² 0 m² 1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume 261 m² 0 m² 261 m² 0 m² 339 m² 350 m² 0 m² 1. 3. 2. Führung / Verwaltung 91 m² 22 m² 69 m² 29 m² 90 m² 0 m² 0 m² 1. 3. 3. Werkstätten und Lager 201 m² 201 m² 0 m² 261 m² 0 m² 0 m² 0 m² 2. Gebäudeinfrastruktur 224 m² 123 m² 101 m² 160 m² 131 m² 1.460 m² m² 2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges 101 m² 81 m² 20 m² 105 m² 26 m² 0 m² 0 m² 2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 0 m² 2. 2. 2. Elektrotechnik 63 m² 42 m² 21 m² 55 m² 27 m² 0 m² 0 m² 2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 560 m² 0 m² 2. 3. 2. Abstandsflächen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 900 m² 0 m² 1.629 m² 1.118 m² 511 m² 1.315 m² 664 m² 2.353 m² 675 m² Nutzfläche EG netto 1.118 m² Nutzfläche OG netto 511 m² Gesamtnutzfläche netto 1.629 m² Erdgeschoßfläche brutto 1.315 m² Obergeschoßfläche brutto 664 m² Bruttogeschossfläche gesamt 1.979 m² Außenfläche excl. Parkflächen 3.028 m² Anzahl Parkplätze (bedarfsgerecht) 30 Stück je 22,5 m² Anzahl Fahrradstellplätze (bedarfsgerecht) 10 Stück je 1,4 m² Außenfläche Parkplätze (bedarfsgerecht) 689 m² geschätzte minimale Grundstücksgröße 5.031 m² Raumplan Freiwillige Feuerwehr Innenstadt Nummer Feuerwehr Darmstadt Raumplanung Freiwillige Feuerwehr Innenstadt Bedarf 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belichtet dunkel möglich Aussen Bemerkung Raumbeziehung 1. FF Innenstadt 1. 1. 1. 1. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2 * 12,5 m * 0,5 m 12,50 m² 12,50 m² 1. 1. 2. Zugführerfahrzeug ELW 1 3 56,25 m² 56,25 m² Druckluft, Ladeerhaltung 1. 1. 3. Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 6 56,25 m² 56,25 m² Absauganlage 1. 1. 4. Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 6 56,25 m² 56,25 m² Alarmdrucker 1. 1. 5. Löschgruppenfahrzeug LF KatS 6 56,25 m² 56,25 m² 1. 1. 6. Gerätewagen GW-Hochwasser 6 56,25 m² 56,25 m² 1. 1. 7. Schlauchwagen 3 56,25 m² 56,25 m² 1. 1. 8. Mehrzweckanhänger Schaum-/Wasser-Anhänger 56,25 m² 56,25 m² 1. 1. 9. Anhänger Stromerzeuger 56,25 m² 56,25 m² 1. 1. 10. Waschhalle min. 6,0 m * 12,0 m 80,00 m² 80,00 m² 1. 1. 11. Gerätelager Waschhalle Hochdruckreiniger, Zubehör 10,00 m² 1. 1. 552,50 m² 0,00 m² 542,50 m² 1. 2. Einsatzabwicklung EG OG Außen 1. 2. 1. Stiefelwäsche / Grobwäsche Schwarzschleuse 10,00 m² x unmittelbar im Übergang von der Fahrzeughalle zum Sozialbereich Anbindung an Fahrzeughalle 1. 2. 2. Umkleide Einsatzbekleidung Herren PSA-Ablage einschl. JF min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF plus JF 70 84,00 m² x Spindgröße: B: 0,6 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, (B 0,3 m offen; 0,3 m geschlossenes Abteil mit Wertfach) Schwarz-Weiß-Trennung im Spind 1. 2. 3. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / Toiletten 30,00 m² x 1. 2. 4. Umkleide Einsatzbekleidung Damen PSA- Ablage einschl. JF min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF plus JF 30 36,00 m² x Spindgröße: B: 0,6 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, (B 0,3 m offen; 0,3 m geschlossenes Abteil mit Wertfach) 1. 2. 5. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / Toiletten 20,00 m² x 1. 2. 6. Trocknungsraum / Waschküche 20,00 m² x Waschmaschine / Trockner (haushaltsübliche Geräte), Abwurfmöglichkeit für gebrauchte Kleidung, Trocknungsmöglichkeit; Türbreite für Gitterboxen bzw. Rollwagen geeignet; Anforderungen an Lüftung 1. 2. 7. Putzmittelraum 4,00 m² x 1. 2. 8. Bereitschaftsraum / Aufenthaltsraum nachrückende Kräfte / Wachenbesetzung 50,00 m² x mit Freisitz (Lärmschutz / Sichtschutz beachten) 1. 2. 9. Küche 15,00 m² x mit Teeküche und Abstellbereich ggf. in Bereitschaftsraum integriert 1. 2. 10. Vorrat Küche / Getränke 15,00 m² x 1. 2. 11. Funk-/ Telekommunikationsraum 15,00 m² x Funk, Alarmdrucker, Alarmfax, Pläne, Wachedisplay angrenzend an die Fahrzeughalle 1. 2. 219,00 m² 80,00 m² 0,00 m² 1. 3. 1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume EG OG Außen 1. 3. 1. 1. Schulungs- und Ausbildungsraum 1 Die Notwendigkeit und die Größe sind durch Nutzungskonzept festzulegen. Empfehlung/Formel: 1,5 m² je planmäßigem Nutzer / Schulungsteiln. 30 50,00 m² x Trennwand zum Schulungsraum 2 1. 3. 1. 2. Schulungs- und Ausbildungsraum 2 30 50,00 m² 1. 3. 1. 3. Lehrmittelraum mind. 6 m² für die kleinste Einheit 8,00 m² 1. 3. 1. 4. Garderobe / Stuhllager 10,00 m² 1. 3. 1. 5. Teeküche mind. 8 m² für die kleinste Einheit 8,00 m² 1. 3. 1. 6. WC Herren 2 WC, 2 Urinale + Vorraum 15,00 m² 1. 3. 1. 7. WC Damen 2 WC + Vorraum 8,00 m² 1. 3. 1. 8. WC behindertengerecht 8,00 m² 1. 3. 1. 9. Putzmittelraum 4,00 m² 1. 3. 1. 10. Jugendfeuerwehr (Gruppenraum inkl. Lager) Empfehlung / Formel: 2 m² je planmäßigem Nutzer / Schulungst. 40,00 m² ausgelegt für Gruppen mit 15 - 20 Jugendlichen; bei voller Stärke Nutzung der Schulungsräume 1. 3. 1. 11. Kinderfeuerwehr / Wichtel Garderobe / Lager Bastelmaterial 20,00 m² 1. 3. 1. 12. Sportraum 40,00 m² Ausstattung bauseits bzw. durch Eigenleistung FF 1. 3. 1. 13. Übungshof 350,00 m² 1. 3. 1. 0,00 m² 261,00 m² 350,00 m² 1. 3. 2. Führung / Verwaltung EG OG Außen 1. 3. 2. 1. Büro Wehrführung mind. 15 m² für die kleinste Einheit 2 22,00 m² x mit Besprechungseinheit; Wunsch: mit Einsicht in die Fahrzeughalle und/oder den Übungshof 1. 3. 2. 2. Büro Geschäftszimmer Sachgebiete 2 18,00 m² x mit Besprechungseinheit 1. 3. 2. 3. Büro JF und Kinderfeuerwehr 2 18,00 m² x 1. 3. 2. 4. Büro Feuerwehrverein 2 18,00 m² x 1. 3. 2. 5. Archiv, Aktenraum, Drucker, Kopierer und Verbrauchsmittel 15,00 m² x 1. 3. 2. 6. WC-Anlage Herren x Synergie mit Schulungsbereich 1. 3. 2. 7. WC-Anlage Damen x Synergie mit Schulungsbereich 1. 3. 2. 22,00 m² 69,00 m² 0,00 m² 1. 3. 3. Werkstätten und Lager EG OG Außen 1. 3. 3. 1. Werkstatt / Schlosserei Gerätewart 20,00 m² x für allgemeine, kleinere Reparaturen etc. / Wartung Kettensäge; 6 Meter Schränke, abschließbar; Werkbank 1. 3. 3. 2. Lagerraum für brennbare Flüssigkeiten 10,00 m² x Betriebsstoffe für Eigenbedarf in kleineren Gebinden 1. 3. 3. 3. Lager Einsatzmittel / Verbrauchsmaterial insgesamt 12 m² je Stellplatz gem. Förderrichtlinie; Berechnung nach Bedarf 8 96,00 m² x Verbrauchsmaterial und FF-Nachschub; ebenerdig; 20 Paletten und Rollwagen; befahrbar mit Flurförderfahrzeug 1. 3. 3. 4. Lager 25,00 m² x Jugend und Verein; Einlagerungsmöglichkeit für Zelte 1. 3. 3. 5. Lager Kleingeräte 25,00 m² x 1. 3. 3. 6. Kleiderkammer FF 25,00 m² x Lagerung und Ausgabe FF-interner Bedarf und Vereinskleidung (z.B. T-Shirts); Ersatzkleidung für kurzfristigen Bedarf; 10 m Regale 1. 3. 3. 201,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 1. 3. 223,00 m² 330,00 m² 350,00 m² 1. 994,50 m² 410,00 m² 892,50 m² 1 Nummer Zwischensumme Fahrzeughalle Zwischensumme Einsatzabwicklung Fahrzeughalle je Sitzplatz auf Einsatzfahrzeug 1 Stellplatz Zwischensumme Summe Räume für Ausbildung, Aufenhalt, Verwaltung, Sonstiges Zwischensumme Schulungs- und Ausbildungsräume Zwischensumme Führung / Verwaltung Zwischensumme Werkstätten und Lager 2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutzer EG OG / UG tages- belichtet dunkel möglich Aussen Bemerkung Raumbeziehung 2. Gebäudeinfrastruktur 2. 1. 2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges EG OG Außen 2. 1. 1. 1. Foyer / Empfang Ausstellungsfläche 30,00 m² x 2. 1. 1. 2. Sanitätsraum 15,00 m² x 2. 1. 1. 3. Besucher-WC behindertengerecht 8,00 m² x 2. 1. 1. 4. WC-Anlagen Damen konzeptabhängig 8,00 m² x 2. 1. 1. 5. WC-Anlagen Herren konzeptabhängig 10,00 m² x 2. 1. 1. 6. Aufzugsanlage Aufzugskabine, für Transport Europaletten geeignet (Höhe beachten) 10,00 m² 20,00 m² x Andienung sämtlicher Geschosse 2. 1. 81,00 m² 20,00 m² 0,00 m² 2. 2. 2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung EG OG Außen 2. 2. 1. 1. Heizungsraum 20,00 m² x 2. 2. 1. 2. Lüftungs- und Klimazentrale 40,00 m² x 2. 2. 1. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 2. 2. 2. Elektrotechnik EG OG Außen 2. 2. 2. 1. Hausanschlussraum WK 8,00 m² x 2. 2. 2. 2. Hausanschlussraum Gas / Heizmedium 8,00 m² x 2. 2. 2. 3. Hauptunterverteilung + HA Elt. 10,00 m² x 2. 2. 2. 4. Unterverteilung 6,00 m² x 2. 2. 2. 9. Unterverteilung 6,00 m² x 2. 2. 2. 10. Serverraum - allgemeine EDV 15,00 m² x 2. 2. 2. 11. BMA 10,00 m² x 2. 2. 2. 42,00 m² 21,00 m² 0,00 m² 2. 2. 42,00 m² 81,00 m² 0,00 m² 2. 3. 2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen EG OG Außen 2. 2. 1. 1. Zufahrt ohne Kreuzung der Alarmausfahrt 100,00 m² grundstücksabhängig 2. 2. 1. 2. Alarmausfahrt 200,00 m² grundstücksabhängig 2. 2. 1. 3. Grünanlage Einsatzdienst 50,00 m² grundstücksabhängig 2. 2. 1. 4. Fahnenmasten 10,00 m² grundstücksabhängig 2. 2. 1. 5. Bewegungsfläche konzeptabhängig 200,00 m² grundstücksabhängig 2. 3. 1. 0,00 m² 0,00 m² 560,00 m² 2. 3. 2. Abstandsflächen EG OG Außen 2. 2. 2. 1. Abstandsflächen pauschal 900,00 m² idealisierte Grundatücksannahme: 50 m + 100 m + 50 m + 100 m, jeweils 3 Meter 2. 3. 2. 0,00 m² 0,00 m² 900,00 m² 2. 3. 0,00 m² 0,00 m² 1460,00 m² 2. 123,00 m² 101,00 m² 1460,00 m² Summe 1 Nummer Zwischensumme Besucherzugang / sonstiges Gebäudeinfrastruktur Allgemein Außen Zwischensumme Erschließung / Grünanlagen Zwischensumme Abstandsflächen Summe Außenflächen Haustechnik Zwischensumme Heizung / Klima / Lüftung Zwischensumme Elektrotechnik Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein
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Berufsfeuerwehr Darmstadt - Nordwache PfnorstraßeLageplan M. 1 : 1500 Freihaltezone Bahn Freihaltezone Kanal Anlage 4.1
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Punkt 13: Feuerwehren in Darmstadt (V-Nr. 2020/0133) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
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Freiwillige Feuerwehr innenstadtÜbersichtsplan M. 1:2.500 Anlage 4.3.1 Eschollbrücker Straße 24 Bismarckstraße 86
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Punkt 8: Feuerwehren in Darmstadt (V-Nr. 2020/0133) Stadtv. Bauer (UWIGA) stellt folgenden Änderungsantrag: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 1. In Ziffer 1 des Beschlussvorschlages wird der 2. Satz wie folgt gefasst: Es ist zu prüfen, ob die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt ebenfalls auf dem für die Hauptwache Nord vorgesehenen Grundstück untergebracht werden kann. 2. An Ziffer 5 des Beschlussvorschlags wird ein zweiter Satz wie folgt angefügt: „Die Standortoption C südlich Lincoln am Waldrand wird dabei nicht weiter verfolgt.“ Der Antrag wird abgelehnt. Gegen die Ablehnung: AfD, Die Linke., UWIGA und Stadtv Sigmund (fraktionslos) Stimmenthaltung: UFFBASSE Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: UWIGA Stimmenthaltung: Stadtv. Sigmund (fraktionslos)
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Feuerwehr Darmstadt Darmstadt, 31 .03 .2020 37. AL Tel.: 1000 Fax: 1009 Funktionsbeschreibung Gerätehaus FFI Allgemeines Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt - Innenstadt (FFI) ist zur Zeit in einem Wohngebäude in der Kasinostraße 63 untergebracht, das der Bauverein AG gehört. Der mit einer Laufzeit von 50 Jahren abgeschlossene Mietvertrag läuft im Jahr 2024 aus. Die Räume sind zu klein und entsprechen in wesentliche Bereichen nicht den akt uellen Anforde rungen. Aus diesem Grund soll im Rahmen de r Neuplanung der Berufsfeuerwehr auch ein e Lösung für die Zukunft der FFI gefunden werden. Personal der Freiwilligen Feuerwehr Darmstadt - Innenstadt Die Einsatzabteilung der FFI beträgt derzeit 64 akt ive Mitglieder, davon 9 Frauen. Daneben sind in der Kinderfeuerwehr 15 (9 Jungen und 6 Mädchen) , in der Jugendfeuerwehr 24 (15 Jungen und 9 Mädchen) und in der Ehren - und Altersabteilung 9 Mitglieder. Umkleiden, Sanitärbereiche und Sozialräume sind auf di ese Personalstärke auszulegen und ein Frauenanteil von 25% vorzusehen. Für die Einsatzkräfte ist ein Aufenthaltsraum und eine Küche mit Vorratsraum notwendig. Fahrzeuge Am neuen Standort sollen die gleichen Einsatzfahrzeugen stationiert werden, die bisher der FFI zugeordnet waren : 1. Führungsfahrzeug ELW 1 kommunal 2. Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/20 kommunal 3. Löschfahrzeug LF 10/6 kommunal 4. Schlauchwagen SW kommunal 5. Löschfahrzeug LF 16 - TS Bund 6. Gerätewagen GW - Hochwasser GW - L Land 7. Mehrzweckanhänger + Schaum - Wassser - Werfer kommunal 8. Anhänger Stromerzeuger kommunal Schulung Der Unterrichtsbereich soll einen Schulungsraum für mindestens 60 Teilnehmer, Lehrmittelraum, Garderobe, Teeküche und WC beinhalten. Im Aussengelände ist ein Übungshof vor zu sehen. Für die Jugend und Kindergruppen werden Gruppenräume benötigt. Sport spielt auch bei den Freiwilligen Feuerwehren eine zunehmende Rolle, daher gehört ein Sp o r traum mit Geräten für Kraft - und Ausdauertraining zum Raumprogramm. Verwal tung Für die Wehrführung, die Jugendfeuerwehr/Kinderfeuerwehr und den Feuerwehrverein ist jeweils ein Büro für Verwaltungsaufgaben notwendig. Werkstatt und Lager Die Reinigung von Fahrzeugen und Ausrüstung wird in einer Waschhalle durchgeführt. Kleinere Reparaturen sollen in einer Werkstatt durch die FF selbst durchgeführt werden. Neben einem Lager für Einsatzmaterial werden Lagerräume für brennbare Flüssigkeiten, Kleingeräte, die Kleiderkammer und den Feuerwehrverein benötigt. Zusätzliche Funktionalitäten Bei der Anordnung der Räume soll die Nutzung als Betreuungsstelle für die kurzfristige Unterbringung von bis zu 25 Personen eingeplant werden. Bei einem Stromaus fall ist das Gerätehaus Anlaufpunkt für die Bevölkerung (Leuchtturmkonzept). Dazu ist eine externe Stromeinspeisung notwendig. Braxenthaler
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Feuerwehr Darmstadt Feuerwache Süd - Berufsfeuerwehr Bedarfsermittlung: Raum- und Flächenprogramm Stand: 30.03.2020 Bauherr: Wissenschaftsstadt Darmstadt Feuerwehr Bismarckstraße 86 64293 Darmstadt Projektbetreuung: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE) Projektentwicklung und Gesamtplanung Mina-Rees-Straße 10 64295 Darmstadt Beratung: kplan®AG Projektentwicklung und Gesamtplanung Eiserfelder Straße 316 57080 Siegen Stand: 30.03.2020 Bereich gesamt EG OG BGF EG BGF OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. Verwaltung und Leitung 99 m² m² 99 m² m² 129 m² m² 26 m² 3 m² 1. 1. 1. Sachgebiet Feuerwachen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1. 1. 2. Sachgebiet Ausbildung 39 m² 0 m² 39 m² 0 m² 51 m² 0 m² 8 m² 1 m² 1. 2. Sachgebiet Feuerwehrwerkstätten 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 19 m² 2 m² 2. Abschnittsleitung Süd m² m² m² m² m² m² m² m² 2. 1. Abschnittsleitung Süd 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 2. 2. Nebenräume Technik 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 3. Feuerwache 1.670 m² 818 m² 853 m² 939 m² 1.108 m² 431 m² 389 m² 43 m² 3. 1. 1. Fahrzeughalle 1. Abmarsch 298 m² 298 m² 0 m² 312 m² 0 m² 250 m² 19 m² 2 m² 3. 1. 2. Fahrzeughalle Sonderfahrzeuge 181 m² 181 m² 0 m² 190 m² 0 m² 181 m² 0 m² 0 m² 3. 1. 3. Wechsellader (WLF) und Abrollbehälter (AB) 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 3. 1. 4. Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF 18 m² 18 m² 0 m² 19 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 3. 1. 5. Fahrzeughalle Anhänger 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 3. 2. 1. Wachbetrieb 178 m² 178 m² 0 m² 231 m² 0 m² 0 m² 56 m² 6 m² 3. 2. 2. Räume Einsatzabwicklung (Schwarz-Bereich) 143 m² 143 m² 0 m² 186 m² 0 m² 0 m² 45 m² 5 m² 3. 2. 3. Ruheräume und Umkleiden (Weiss-Bereich) 603 m² 0 m² 603 m² 0 m² 783 m² 0 m² 190 m² 21 m² 3. 2. 4. Aufenthalts- und Bereitschaftsbereich 250 m² 0 m² 250 m² 0 m² 325 m² 0 m² 79 m² 9 m² 4. Ausbildung 180 m² 30 m² 150 m² 39 m² 195 m² 330 m² 57 m² 6 m² 4. 1. Übungseinrichtungen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 330 m² 0 m² 0 m² 4. 2. Lager Ausbildung 30 m² 30 m² 0 m² 39 m² 0 m² 0 m² 9 m² 1 m² 4. 3. Sporträume 150 m² 0 m² 150 m² 0 m² 195 m² 0 m² 47 m² 5 m² 5. Rettungswache 506 m² 241 m² 265 m² 264 m² 345 m² 185 m² 120 m² 13 m² 5. 1. Fahrzeughalle 196 m² 196 m² 0 m² 206 m² 0 m² 125 m² 22 m² 2 m² 5. 2. Lagerbereich 45 m² 45 m² 0 m² 59 m² 0 m² 60 m² 14 m² 2 m² 5. 3. Ruheräume und Umkleiden (Weiß-Bereich) 179 m² 0 m² 179 m² 0 m² 233 m² 0 m² 56 m² 6 m² 5. 4. Verwaltung, Aufenthalt, Sonstiges 86 m² 0 m² 86 m² 0 m² 112 m² 0 m² 27 m² 3 m² 6. Werkstätten 1.161 m² 672 m² 489 m² 773 m² 562 m² 431 m² 320 m² 29 m² 6. 1. KFZ- Pflege und Bestückung 254 m² 254 m² 0 m² 292 m² 0 m² 146 m² 65 m² 5 m² 6. 2. Gerätewerkstatt 90 m² 45 m² 45 m² 52 m² 52 m² 0 m² 19 m² 1 m² 6. 3. Schlauchpflege 165 m² 165 m² 0 m² 190 m² 0 m² 0 m² 42 m² 3 m² 6. 4. Wäscherei 159 m² 159 m² 0 m² 183 m² 0 m² 0 m² 41 m² 3 m² 6. 5. Bekleidung / persönliche Ausrüstung 444 m² 0 m² 444 m² 0 m² 511 m² 0 m² 140 m² 16 m² 6. 6. Werkstattausstattung allgemein 49 m² 49 m² 0 m² 56 m² 0 m² 285 m² 13 m² 1 m² 7. Logistik 449 m² 379 m² 70 m² 398 m² 74 m² m² 54 m² 6 m² 7. 1. Einsatzmittellager 150 m² 150 m² 0 m² 158 m² 0 m² 0 m² 18 m² 2 m² 7. 2. Schwarzlager - gebrauchtes Material 80 m² 80 m² 0 m² 84 m² 0 m² 0 m² 10 m² 1 m² 7. 3. Weißlager - gereinigtes Material 75 m² 75 m² 0 m² 79 m² 0 m² 0 m² 9 m² 1 m² 7. 4. sonstige Lager 144 m² 74 m² 70 m² 78 m² 74 m² 0 m² 17 m² 2 m² 8. Gebäudeinfrastruktur 579 m² 224 m² 355 m² 291 m² 462 m² 2.090 m² 182 m² 20 m² 8. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges 137 m² 81 m² 56 m² 105 m² 73 m² 0 m² 43 m² 5 m² 8. 1. 2. Umkleiden Tagesdienst 26 m² 0 m² 26 m² 0 m² 34 m² 0 m² 8 m² 1 m² 8. 1. 3. Umkleiden Fremdpersonal 50 m² 0 m² 50 m² 0 m² 65 m² 0 m² 16 m² 2 m² 8. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung 170 m² 0 m² 170 m² 0 m² 221 m² 0 m² 54 m² 6 m² 8. 2. 2. Elektrotechnik 196 m² 143 m² 53 m² 186 m² 69 m² 0 m² 62 m² 7 m² 8. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1010 m² 0 m² 0 m² 8. 3. 2. Zwischensumme Abstandsflächen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1080 m² 0 m² 0 m² Summe Flächen 4.644 m² 2.364 m² 2.281 m² 2.704 m² 2.874 m² 3.468 m² 1.148 m² 121 m² Nutzfläche EG netto 2.364 m² Nutzfläche OG netto 2.281 m² PKW- Fahrrad- PKW- Fahrrad- Gesamtnutzfläche netto 4.644 m² Stellplätze Abstellplätze Stellplätze Abstellplätze Erdgeschoßfläche brutto 2.704 m² Verwaltung 1. 1,2 Stück 2,1 Stück 2,0 Stück 1,4 Stück 0,6 Stück Obergeschoßfläche brutto 2.874 m² Abschnittsleitung 2. 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück Bruttogeschossfläche gesamt 5.578 m² Hallen Feuerwache 3.1 0,8 Stück 1,5 Stück Parkflächen bedarfsgerechter Stellplatznachweis 566 m² Einsatzabwicklung 3.2 16,4 Stück 29,3 Stück Außenfläche excl. Parkflächen 3.468 m² Ausbildung 4. 2,5 Stück 4,5 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück geschätzte minimale Grundstücksgröße 6.738 m² Rettungswache 5. 5,3 Stück 9,5 Stück 8,0 Stück 5,6 Stück 2,4 Stück Werkstätten 6. 14,2 Stück 20,7 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück Umrechungsfaktoren NGF zu BGF Logistik 7. 2,4 Stück 4,5 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück - Büroflächen 1,30 Besucher + Pförtner 8. 8,1 Stück 14,5 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück 0,0 Stück - Hallen, Großlager, Notunterkunft etc. 1,05 51,0 Stück 86,6 Stück 35,0 Stück 25 Stück 11 Stück - Werkstätten, Technikräume 1,15 551 m² 15 m² Gesamtfläche Stellplätze/Parkplätze (formeller Stellplatznachweis) 597 m² 107 m² Anzahl Stellplätze 51 Stück Flächenbedarf je Stellplatz incl. Verkehrsfläche 22,5 m² Stellplatzverhältnis gewerbliche Lagerräume: 1 Stellplatz je 188 m² 150 m² Stellplatzverhältnis Sportplatz: 1 Stellplatz je 375 m² 300 m² Stellplatzverhältnis Sporthalle: 1 Stellplatz je 94 m² 75 m² Stellplatzverhältnis Werkstatt: 1 Stellplatz je 88 m² 70 m² Stellplatzverhältnis Büro: 1 Stellplatz je 71 m² 50 m² Bedarf Abstellplätze Fahrräder Anzahl Abstellplätze 87 Stück Flächenbedarf je Abstellplatz Fahrrad (0,7x2,0m) 1,4 m² Stellplatzverhältnis gewerbliche Lagerräume für Fahrräder 100 m² Stellplatzverhältnis Werkstatt für Fahrräder 70 m² Stellplatzverhältnis Büro für Fahrräder 40 m² 0,8 0,8 Nummer Berufsfeuerwehr Darmstadt Raumplanung Feuerwache Süd Bedarf Erschließungsfaktor 566 m² Ersparnis Außenfläche 704 m² Raumplan Feuerwache Süd 0,7 formell bedarfsgerecht abgemindert mit 0,7 25,0 Stück 17,5 Stück 7,5 Stück STELLPLATZNACHWEIS Bereich 0,8 0,8 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutz er EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 1. Verwaltung und Leitung 1. 1. 1. 1. 1. Sachgebiet Feuerwachen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder siehe Ziffer 3 Feuerwache 1. 1. 1. 1. Arbeitsplatz Wachewechsel Büro 2 (18) x 1. 1. 1. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 1. 1. 2. Sachgebiet Ausbildung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 1. 2. 1. Ausbildung / Ausbildungsmeister und Fachgruppen Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 1. 1. 2. 2. Arbeitsmaterial und Akten / Archiv Lager 15,00 m² x 1. 1. 2. 0,00 m² 39,00 m² 0,00 m² 7,56 m² 0,84 m² 1. 1. 0,00 m² 39,00 m² 0,00 m² 7,56 m² 0,84 m² 1. 2. Sachgebiet Feuerwehrwerkstätten EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 1. 2. 1. Sachgebietsleitung und Sachbearbeitung Büro mit Besprechungseinheit 2 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² 1. 2. 2. Sachbearbeitung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 2. 3. Sachbearbeitung Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 1. 2. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 1. 0,00 m² 99,00 m² 0,00 m² 26,46 m² 2,94 m² Summe Abteilung Einsatz Summe Sachgebiet Feurwehrwerkstätten Summe gesamt 1 Nummer Zwischensumme Feuerwachen Zwischensumme Sachgebiet Ausbildung Abteilung Einsatz 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutz er EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 2. Abschnittsleitung Süd 2. 1. Abschnittsleitung Süd EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 2. 1. 1. Der Bereich für den Wachbetrieb steht im Bedarfsfall für eine Abschnittsleiting Süd zur Verfügung Doppelnutzung Wachbetrieb 3.2.1. 2. 1. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 2. 2. Nebenräume Technik EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 2. 2. 1. Serverraum IuK Einsatz mit USV (20) siehe 8.2.2.11. 2. 2. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 2. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 1 Nummer Zwischensumme Abschnittsleitung Süd Zwischensumme Nebenräume Technik Summe 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutz er EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 3. Feuerwache 3. 1. Fahrzeughallen 3. 1. 1. Fahrzeughalle 1. Abmarsch EG OG Außen Parkplätze Fahrräder möglichst Durchfahrtshalle mit direkter Ausfahrt zur Straße 3. 1. 1. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2 * 12,5 m * 0,5 m 12,50 m² 25,00 m² 3. 1. 1. 2. ZFW 1 56,25 m² 56,25 m² Ladeerhaltung, Drucklufterhaltung Ausfahrt direkt zur Straße 3. 1. 1. 3. HTLF 1 56,25 m² 56,25 m² Ladeerhaltung, Drucklufterhaltung Ausfahrt direkt zur Straße 3. 1. 1. 4. DL Fahrzeuglänge 10,95 m beachten 1 56,25 m² 56,25 m² Ladeerhaltung, Drucklufterhaltung Ausfahrt direkt zur Straße 3. 1. 1. 5. TLF24 1 56,25 m² 56,25 m² Ladeerhaltung, Drucklufterhaltung Ausfahrt direkt zur Straße 3. 1. 1. 6. Grobreinigung Stiefel, PSA, Handwaschbecken, Spender laut Hygieneplan 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² Nebenräume, direkter Zugang zur Fahrzeughalle;Schwarz-Weiß-Trennung 3. 1. 1. 7. Kleiderhaken PSA Funktionsbezogen, plus Ablösemannschaft 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 28 Haken mit Helmhalter und Ablagemöglichkeiten, ggfls. eigener Raum Nähe zu den Fahrzeugen 3. 1. 1. 8. Alarmraum Einsatzunterlagen, Alarmdrucker, Wachedisplay, Ladegeräte; 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² kein Durchgangsraum neben Fahrzeughalle 3. 1. 1. 297,50 m² 0,00 m² 250,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 3. 1. 2. Fahrzeughalle Sonderfahrzeuge EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3. 1. 2. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2 * 12,5 m * 0,5 m 12,50 m² 12,50 m² Nähe Wache 3. 1. 2. 2. GW N/L 1 56,25 m² 56,25 m² Ladeerhaltung, Drucklufterhaltung 3. 1. 2. 3. GW Hörg 1 56,25 m² 56,25 m² Ladeerhaltung, Drucklufterhaltung 3. 1. 2. 4. Rett-Boot 1 56,25 m² 56,25 m² Ladeerhaltung, Drucklufterhaltung 3. 1. 2. 181,25 m² 0,00 m² 181,25 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 3. Wechsellader (WLF) und Abrollbehälter (AB) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3. 1. 3. WLF entfällt 3. 1. 3. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 4. Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3 m Stellplatzbreite, Sicherheitsabstände nach UVV sind einzuhalten 3. 1. 4. 1. MTF 1 18,00 m² Ladeerhaltung 3. 1. 4. 18,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 5. Fahrzeughalle Anhänger EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3 m Stellplatzbreite, Sicherheitsabstände nach UVV sind einzuhalten 3. 1. 5. 1. entfällt 3. 1. 5. 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 3. 1. 496,75 m² 0,00 m² 431,25 m² 18,90 m² 2,10 m² 3. 2. Räume der Feuerwache 3. 2. 1. Wachbetrieb EG OG Außen Parkplätze Fahrräder je 35 m² Bürofläche 1 Stellplatz 3. 2. 1. 1. Büro MvD, Einsatzberichte und Dokumentation (Florix, CENARIO) Büro 3 27,00 m² x 8,51 m² 0,95 m² Zentrale für Haustechnik, Doppelnutzung Funk Abschnittsleitung Süd, siehe 2.1.1. 3. 2. 1. 2. Besprechung 14 Personen 40,00 m² x 12,60 m² 1,40 m² Doppelnutzung Abschnittsleitung Süd direkt neben MvD-Büro 3. 2. 1. 3. Teeküche 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 3. 2. 1. 4. Drucker / Kopierer Drucker 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² 3. 2. 1. 5. Wachbüro Büro C-Dienst, Dienstplankoordinator und Azubi 3 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² 3. 2. 1. 6. Wachvorsteher Büro mit Besprechungseinheit 2 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² 3. 2. 1. 7. Arbeitsplatz Wachewechsel Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 3. 2. 1. 8. Erste-Hilfe-Raum 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² zentral erreichbar, ebenerdig, Aufzugsnäche 3. 2. 1. 9. WC-Anlage Herren Toiletten 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 3. 2. 1. 10. WC-Anlage Damen Toiletten 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² 3. 2. 1. 178,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 56,07 m² 6,23 m² 3. 2. 2. Räume Einsatzabwicklung (Schwarz-Bereich) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3. 2. 2. 1. Alarmspinde (schwarz) Lagerraum PSA min. 1,2 m² pro Person 84 100,80 m² x 31,75 m² 3,53 m² offene Metallspinde für Einsatzbekleidung; erhöhte Anforderung an Belüftung, Abmessungen werden in Detailplanung festgelegt 3. 2. 2. 2. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / WC-Anlage 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 3. 2. 2. 3. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / WC-Anlage 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 2. 4. Lager Waschuntensilien Vorhaltung Waschset; Bademantel; Badeschlappen 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² Vermeidung von Kontaminationsverschleppung 3. 2. 2. 5. Trockenraum Einsatzkleidung 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 3. 2. 2. 142,80 m² 0,00 m² 0,00 m² 44,98 m² 5,00 m² 3. 2. 3. Ruheräume und Umkleiden (Weiss-Bereich) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3. 2. 3. 1. Ruheräume Wachmannschaft und Auszubildende Funktionsbetten; je Funktion ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 12 216,00 m² x 68,04 m² 7,56 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. über der Fahrzeughalle 3. 2. 3. 2. Ruheräume Wachabteilungsführung Funktionsbetten; je Funktion ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 2 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. über der Fahrzeughalle 3. 2. 3. 3. Ruheräume Springerbesatzungen Funktionsbetten; je Funktion ein Bett mit abschließbarem Schrankfach, Ablagemöglichkeit für Kleidung (alarmbereit) und Sitzecke; 18 m² 2 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² Das Konzept der Ruheräume (Einzelbetten oder Funktionsbetten) ist im Rahmen der Planung zu klären. über der Fahrzeughalle 3. 2. 3. 4. Gästezimmer für Ausbildungbeamte extern Bett, großer Kleiderschrank mit abschließbarem Fach für Wertsachen, Schreibtisch, Bücherregal, Kühlschrank 2 36,00 m² x 11,34 m² 1,26 m² 3. 2. 3. 5. Sanitäranlage für Gästezimmer Waschen / Duschen / WC-Anlage 2 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² Zugang über Gästezimmer 3. 2. 3. 6. Spindraum Herren Weiß-Bereich 84 151,20 m² x 47,63 m² 5,29 m² Spinde: B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² Nähe Ruheräume 3. 2. 3. 7. Spindraum Damen Weiß-Bereich 21 37,80 m² x 11,91 m² 1,32 m² Spinde: B: 1,2 m, H: 2,4 m T: 0,6 m (oder Aufsatz), je 1,8 m² Nähe Ruheräume 3. 2. 3. 8. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / WC-Anlage 20,00 m² x 6,30 m² 0,70 m² angrenzend an Spindräume 3. 2. 3. 9. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / WC-Anlage 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² angrenzend an Spindräume 3. 2. 3. 10. Waschmaschinenraum Haushaltswaschmaschine / Trockner 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 3. 2. 3. 11. Putzmittel Ausgussbecken, Reinigungswagen, Lager 4,00 m² x 1,26 m² 0,14 m² 3. 2. 3. 12. Bettenspinde Spindräume Bettzeug 84 33,60 m² x 10,58 m² 1,18 m² 84 Bettenspinde: B 0,3 m, H: 1,8 m, T 0,9 m; belüftet; keine Geschlechtertrennung erf. 3. 2. 3. 0,00 m² 602,60 m² 0,00 m² 189,82 m² 21,09 m² 3. 2. 4. Aufenthalts- und Bereitschaftsbereich EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 3. 2. 4. 1. Küche Herstellung von Einsatzverpflegung, Ausstattung wie bisher 25,00 m² 7,88 m² 0,88 m² Zutritt nur für Befugte, angrenzend an Speiseraum, Ausgabeschalter (Durchreiche) Nähe Wache 3. 2. 4. 2. Vorratsraum Lebensmittel Vorrat und Kühlung 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² drei Doppelschränke und zwei große Kühlschränke (in Nähe zum Aufzug) 3. 2. 4. 3. Müllraum 4,00 m² 1,26 m² 0,14 m² Taglich anfallender Müll, schmutzige Handtücher / Kochschürzen 3. 2. 4. 4. Getränkelager 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² Andienung über Aufzug Rollwagen / Hubwagen 3. 2. 4. 5. Automatenraum Kaffeeautomat, Mikrowelle, Wasserspender, Snacks 10,00 m² 3,15 m² 0,35 m² 3. 2. 4. 6. Essensspinde abschließbar 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² für bis zu 90 Personen, Größe je Fach H: 0,4 m, T: 0,5 m, B: 0,4 m 3. 2. 4. 7. Lagerraum Wachabteilung 1 1 Truhen, 1 Kühlschrank 12,00 m² 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 4. 8. Lagerraum Wachabteilung 2 1 Truhen, 1 Kühlschrank 12,00 m² 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 4. 9. Lagerraum Wachabteilung 3 1 Truhen, 1 Kühlschrank 12,00 m² 3,78 m² 0,42 m² 3. 2. 4. 10. Speiseraum Einsatzdienst plus Tagdienst (ca. 20 Personen) 20 50,00 m² 15,75 m² 1,75 m² 3. 2. 4. 11. Aufenthalt / Bereitschaft 1 Fernsehraum 1 25,00 m² 7,88 m² 0,88 m² Tische, Stühle, Sessel Satellitenanschluss 3. 2. 4. 12. Aufenthalt / Bereitschaft 2 Fernsehraum 2 25,00 m² 7,88 m² 0,88 m² Tische, Stühle, Sessel Satellitenanschluss 3. 2. 4. 13. Freisitz / Dachterrasse / Loggia 0,00 m² 0,00 m² konzeptabhängig 3. 2. 4. 14. WC-Anlage Herren Toiletten 20,00 m² 6,30 m² 0,70 m² 3. 2. 4. 15. WC-Anlage Damen Toiletten 10,00 m² 3,15 m² 0,35 m² 3. 2. 4. 16. Alarmflure in ausreichender Breite konzeptabhängig in Umrechnung auf BGF enthalten 3. 2. 4. 17. Rutschstangen und Rutschschächte mit automatischen Türen konzeptabhängig in Umrechnung auf BGF enthalten 3. 2. 4. 0,00 m² 250,00 m² 0,00 m² 78,75 m² 8,75 m² 3. 2. 320,80 m² 852,60 m² 0,00 m² 369,62 m² 41,07 m² 3. 817,55 m² 852,60 m² 431,25 m² 388,52 m² 43,17 m² Zwischensumme Aufenthalts- und Bereitschaftsbereich 1 Nummer Zwischensumme Fahrzeughalle 1. Abmarsch einheitliche Stellplatzgröße wünschenswert, da zukunftsorientiert und flexibel, Hallentore 3,6 m * 4,5 m ausgelegt für 10 Funktionen Wache, 2 Funktionen Wachabteilungsführung, 2 Funktionen Ausbildung: 14 Funktionen mit Personalfaktor 6 = 84 Personen, Zwischensumme 2. Abmarsch und Sonderfahrzeuge Zwischensumme Wechsellader (WLF) und Abrollbehälter (AB) Zwischensumme Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF Zwischensumme Fahrzeughalle KdoW, PKW und MTF Summe Fahrzeughallen Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Summe Summe Räume der Feuerwache Zwischensumme Wachbetrieb Zwischensumme Einsatzabwicklung Zwischensumme Ruheräume und Umkleiden 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nut zer EG OG / UG tages- belich tet dunk el mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 4. Ausbildung 4. 1. Übungseinrichtungen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 4. 1. 1. Schulungsraum Unterrichtsraum Wache (40) x Nutzung des Besprechungsraumes Wache 4. 1. 2. Übungshof GABC-Einsatz und Fahrzeugrettung Versiegelt, Ablauf über Ölabscheider 300,00 m² 6. 3. 4. Übungsturm Fachgruppe Höhenrettung (30) x 30,00 m² 4. 1. 0,00 m² 0,00 m² 330,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 4. 2. Lager Ausbildung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Zugang für Lehrgänge mit externen Teilnehmern 4. 2. 1. Lager FW Ausbildung Übungspuppen, Nebelmaschinen, Brandhäuser 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² abschließbar Nähe Übungshof 4. 2. 30,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 4. 3. Sporträume EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 4. 3. 1. Ausdauertraining 75,00 m² x 23,63 m² 2,63 m² unmittelbar an der Wache 4. 3. 2. Kraftraum 75,00 m² x 23,63 m² 2,63 m² unmittelbar an der Wache 4. 3. 3. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / WC-Anlage x konzeptabhängig 4. 3. 4. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / WC-Anlage x konzeptabhängig 4. 3. 0,00 m² 150,00 m² 0,00 m² 47,25 m² 5,25 m² 4. 30,00 m² 150,00 m² 330,00 m² 56,70 m² 6,30 m² Summe 1 Nummer Zwischensumme Sporträume Zwischensumme Übungseinrichtungen Zwischensumme Lager Ausbildung 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutz er EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 5. Rettungswache 5. 1. Fahrzeughalle EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 5. 1. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2 * 12,5 m * 0,5 m 12,50 m² x 12,50 m² einheitliche Stellplatzgröße wünschenswert, da zukunftsorientiert und größere Flexibilität; 5. 1. 2. Rettungswagen 4,5 m * 12,5 m 56,25 m² x 56,25 m² Tore: 3,6 m * 4,0 m Doppelspüle und Ablagetisch (2,0m x 1,0 m), Desinfektionsmittelkonstantdosierer 5. 1. 3. Notarzteinsatzfahrzeug 4,5 m * 12,5 m 56,25 m² x 56,25 m² 5. 1. 4. Desinfektionsschleuse Mitarbeiter 1 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 5. 1. 5. Desinfektionsschleuse Mitarbeiter 2 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 5. 1. 6. Desinfektion Geräte 1 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 5. 1. 7. Medizinwerkstatt 1 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 5. 1. 8. Vorraum Fahrzeughalle Einsatzjacken RD 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 1. 9. Tauschwäsche 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 1. 10. Wäschesammlung unrein Übergabe Schmutzwäsche 6,00 m² x 1,89 m² 0,21 m² 5. 1. 196,00 m² 0,00 m² 125,00 m² 22,37 m² 2,49 m² 5. 2. Lagerbereich EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 5. 2. 1. Lagerraum / Logistikraum Med. Gerät / Verbandsmaterial / Verbrauchsmaterial 15,00 m² x 50,00 m² 4,73 m² 0,53 m² Anlieferung 5. 2. 2. Lager für Desinfektionsmittel und -material / Reinigungsmittel / Betriebs-/Verbrauchsmaterialien Gefahrstofflagerung 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 5. 2. 3. Lagerraum Einsatzkleidung Wäsche-Anlieferung 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 5. 2. 4. KFZ-Zubehör und Technik einschl. Putzmittelraum 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 5. 2. 5. Lager Sauerstoffflaschen 10,00 m² 5. 2. 45,00 m² 0,00 m² 60,00 m² 14,18 m² 1,58 m² 5. 3. Ruheräume und Umkleiden (Weiß-Bereich) EG OG Außen Parkplätze Fahrräder je Funktion 1 Stellplatz 5. 3. 1. Ruheraum Rettungsdienst 1 RTW 8,00 m² x 0,00 m² 2,52 m² 0,28 m² 1 Bett, Nachttisch, Ablage 5. 3. 2. Ruheraum Rettungsdienst 2 RTW 8,00 m² x 0,00 m² 2,52 m² 0,28 m² 5. 3. 3. Ruheraum Rettungsdienst 3 RTW Praktikant 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 3. 4. Ruheraum Rettungsdienst 4 NEF 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 3. 5. Ruheraum Rettungsdienst 5 NEF 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 3. 6. Ruheraum Rettungsdienst 6 NEF Praktikant 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 3. 7. Bettenspinde Spindräume Bettzeug 50 30,00 m² x 9,45 m² 1,05 m² 50 Bettenspinde: B 0,3 m, H: 1,8 m, T 0,9 m; belüftet; keine Geschlechtertrennung erf. 5. 3. 8. Spindraum Herren RTW je Person 1,2 m² 20 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Spindgröße: B: 0,8 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, je 1,2 m² 5. 3. 9. Spindraum Herren NEF je Person 1,2 m² 20 24,00 m² x 7,56 m² 0,84 m² Spindgröße: B: 0,8 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, je 1,2 m² 5. 3. 10. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / WC-Anlage 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 5. 3. 11. Spindraum Damen RTW je Person 1,2 m² 10 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² Spindgröße: B: 0,8 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, je 1,2 m² 5. 3. 12. Spindraum Damen NEF je Person 1,2 m² 10 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² Spindgröße: B: 0,8 m, H: 1,8 m, T: 0,5 m, je 1,2 m² 5. 3. 13. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / WC-Anlage 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² 5. 3. 14. Putzmittelraum 4,00 m² x 1,26 m² 0,14 m² 5. 3. 0,00 m² 179,00 m² 0,00 m² 56,39 m² 6,27 m² 5. 4. Verwaltung, Aufenthalt, Sonstiges EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Zugang extern 5. 4. 1. Bereitschaftsraum Aufenthalt, max. zeitgleich 6 Personen 25,00 m² x 7,88 m² 0,88 m² 5. 4. 2. Küche 12,00 m² x 3,78 m² 0,42 m² 5. 4. 3. Vorratsraum Lebensmittel 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 5. 4. 4. Essensspinde, Kühlschränke abschließbar 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² für 50 Personen, Größe je Fach H: 0,4 m, T: 0,5 m, B: 0,4 m 5. 4. 5. Freisitz / Dachterrasse / Loggia konzeptabhängig x 0,00 m² 0,00 m² 5. 4. 6. Leitung Büro mit Besprechungseinheit 1 15,00 m² x 4,73 m² 0,53 m² 5. 4. 7. Berichtswesen / Einsatzberichte Büro 2 18,00 m² x 5,67 m² 0,63 m² 5. 4. 0,00 m² 86,00 m² 0,00 m² 27,09 m² 3,01 m² 5. 241,00 m² 265,00 m² 185,00 m² 120,02 m² 13,34 m² Summe Einstufung als Kfz-Werkstätte, keine Stellplätze erforderlich Zwischensumme Verwaltung, Aufenthalt, Sonstiges 1 Nummer Zwischensumme Fahrzeughalle Zwischensumme Lagerbereich Zwischensumme Sozialbereich / Umkleiden räumlich und organisatorisch vollständig von der Feuerwache getrennt; eigener Zugang 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutz er EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 6. Werkstätten nach DIN 14092 - Teil 7, ASR etc. 6. 1. KFZ- Pflege und Bestückung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Atemschutz / Umweltschutz 6. 1. 1. Waschhalle und Bestückungshalle 90,00 m² x 90,00 m² 23,14 m² 1,80 m² Lichte Hallenhöhe min. 6,0 m Grobreinigung, Absauganlage Nähe Werkstätten 6. 1. 2. Gerätelager Waschhalle Hochdruckreiniger, Zubehör, Reinigungsmittel 10,00 m² x 2,57 m² 0,20 m² 6. 1. 3. Gerätewerkstatt Gerätewart 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² Kleinreparaturen 6. 1. 4. Magazin / Teilelager 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² 6. 1. 5. Industriedruckluft Kompressor 8,00 m² x 2,06 m² 0,16 m² für alle Werkstätten 6. 1. 6. Grobreinigung für Kleinteile Naßraum mit Edelstahlspüle, bodengleiches Gitterrost mit Bodeneinlauf und Schlammfang, Wasserschloss für Hochdruckreiniger 40,00 m² x 10,29 m² 0,80 m² Nähe Bestückunghalle / Waschhalle 6. 1. 7. Tageslagerraum Wiederbestückung Einsatzfahrzeuge Sofortzugriff auf 10 Palettenstellplätze 56,25 m² x 56,25 m² 14,46 m² 1,13 m² Rollwagen 1,8 m hoch neben Bestückungshalle 6. 1. 254,25 m² 0,00 m² 146,25 m² 65,38 m² 5,09 m² 6. 2. Gerätewerkstatt EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Atemschutz / Umweltschutz 6. 2. 1. Prüfwerkstatt Hörg Raum zur Unterbringung und Prüfung der Höhenrettungsausrüstung, mit EDV- Arbeitsplatz 30,00 m² 7,71 m² 0,60 m² Waschbecken zur Grobreinigung der Seile; Waschmaschine für Seile; Magnettafel an der Wand 1 x 2 m; Fliesenspiegel im Bereich des Waschbeckens und der Waschmaschine 6. 2. 2. Lager für Ausrüstung Hörg für Seiltrocknung/Restfeuchte ist eine Belüftung erforderlich 15,00 m² x 3,86 m² 0,30 m² Seiltrocknung im Schlauchtrockenturm 5.2.4. 6. 2. 3. Medizinprodukte und Sanitätsmaterial Prüfung und Desinfektion 30,00 m² x 7,71 m² 0,00 m² 6. 2. 4. Lager Lager Medizinprodukte 15,00 m² 6. 2. 45,00 m² 45,00 m² 0,00 m² 19,29 m² 0,90 m² 6. 3. Schlauchpflege EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik 6. 3. 1. Schlauchannahme (Schwarz-Bereich) Anlieferungsschleuse 10,00 m² x 2,57 m² 0,20 m² ggf. Integration in zentrales Schwarzlager 7.2.1. Nähe Bestückungshalle 6. 3. 2. Schlauchwaschraum Werkstatt für Schlauchpflege, Reparaturen; Waschen, Prüfen, Wickeln 90,00 m² x 23,14 m² 1,80 m² Vollwaschstraße nach DIN 75 m² 6. 3. 3. Instandsetzung / Werkstatt Werkstatt mit Büro 15,00 m² x 3,86 m² 0,30 m² mit EDV-Arbeitsplatz 6. 3. 4. Schlauchlager (Weiß-Bereich) Lager 40,00 m² x 10,29 m² 0,80 m² Platz für 30 Schlauchrollwagen; Platzbedarf pro Wagen B 0,55 m * H 1,65 m * L 0,9 m 6. 3. 5. Schlauchausgabe (Weiß-Bereich) Abholung, Schleuse 10,00 m² x 2,57 m² 0,20 m² ggf. Integration in zentrales Weißlager 7.3.1. Nähe Bestückungshalle 6. 3. 165,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 42,43 m² 3,30 m² 6. 4. Wäscherei EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Bekleidung 6. 4 1. Anlieferung (Schwarz-Bereich) 5 Behälter zum Abwerfen der kontaminierten Bekleidung, Stangen zum Aufhängen feuchter Kleidung, 2,0 m² Arbeitsfläche 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² Bestückung der Durchreiche-Waschmaschine, Boden und Wände gefliest, Handwaschbecken, Wasseranschluss mit Schlauch, Bodenablauf 6. 4 2. Waschmaschinenraum 2 Industriewaschmaschinen, Möglichkeit kontaminierte Feuerschutzkleidung ohne Kontaminationsverschleppung in die Wäscherei zu bringen (Verpacken der FSK in sich in der Waschmaschine auflösende Wäschesäcke) 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² je nach Lage: Nähe zu Lastenaufzug Schwarz-Weiß-Trennung 6. 4 3. Waschmittellager Zentraldosierung 4,00 m² x 1,03 m² 0,08 m² 6. 4 4. Trockenraum (Weiß-Bereich) 2 Industrietrockner 30,00 m² x 7,71 m² 0,60 m² Trockner, Flächen zum Legen/Falten und Bügeln 6. 4 5. Anlieferungslager und Lager gereinigte Wäsche Lagerung der gereinigten Kleidung, Anlieferung von externen Reinigungen und neu gelieferter Waren (kommen in großen Mengen!) 30,00 m² 7,71 m² 0,60 m² Türbreiten für Rollgitterboxen und Paletten geeignet 6. 4 6. PSA-Logistik mit Werkstatt für Näharbeiten, Prüfen von Feuerwehrgurten u.ä. mit EDV-Arbeitsplatz zur Dokumentation und Verwaltung; glz. Werkstatt 25,00 m² x 6,43 m² 0,50 m² 6. 4 7. Ausgabe / Lager Sauberwäsche 20,00 m² x 5,14 m² 0,40 m² Zentrale Ausgabe weiß? Mengengerüst Landkreis 6. 4. 159,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 40,89 m² 3,18 m² 6. 5. Bekleidung / persönliche Ausrüstung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Bekleidung 6. 5. 1. Kleiderkammer Annahme- und Ausgaberaum: Annahme von defekten Kleidungsstücken, Ausgabe von Poolkleidung, reparierten Kleidungsstücken, Ausgabe von Bestellungen über Punktekonto, Ausgabe von gewaschenen Kleidungsstücken und anderer Wäsche, Einkleidung von BF und FF, Umkleidekabine im Raum, Büroarbeitsplatz zur Dateneingabe 200,00 m² x 63,00 m² 7,00 m² Ausgabetheke, Umkleide Flächenansatz ggf. durch Lagertechnik / Ausstattung optimierbar 6. 5. 2. Wäsche-Lagerraum Lager für gesamte Dienst- und Schutzkleidung BF/FF, Bettwäsche, etc. 140,00 m² x 44,10 m² 4,90 m² direkter Raumverbund mit Ausgaberaum; Lagerfläche in Rollregalen oder Regalreihen mind. 2,7 m Höhe 6. 5. 3. Lagerraum Feuerschutzkleidung 100,00 m² x 31,50 m² 3,50 m² Flächenansatz ggf. durch Lagertechnik / Ausstattung optimierbar 6. 5. 4. WC-Anlage Toiletten 4,00 m² x 1,26 m² 0,14 m² je nach Lage Synergien möglich 6. 5. 0,00 m² 444,00 m² 0,00 m² 139,86 m² 15,54 m² 6. 6. Werkstattausstattung allgemein EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Abt. Technik SG Fahrzeuge 6. 6. 1. Garderobe Arbeitskleidung Werkstätten Lagermöglichkeit für Arbeitskleidung wie Kittel, Regenjacken, etc. 15,00 m² 3,86 m² 0,30 m² Werkstattspinde aus Stahl Spindgröße min. H: 1,8 m, T: 0,5 m, B: 0,6 m 6. 6. 2. Sanitäreinheit Herren WC-Anlage; Waschmöglichkeit 8,00 m² 2,06 m² 0,16 m² 6. 6. 3. Sanitäreinheit Damen WC-Anlage; Waschmöglichkeit 6,00 m² 1,54 m² 0,12 m² 6. 6. 4. Pausenraum 6 20,00 m² 5,14 m² 0,40 m² 6. 6. 5. Gasflaschenlager 15,00 m² 6. 6. 6. Reststoffe 50,00 m² 6. 6. 7. Lager kontaminierte Stoffe 20,00 m² 6. 6. 8. Anlieferung 200,00 m² Fläche für WLF oder GW-L 6. 6. 49,00 m² 0,00 m² 285,00 m² 12,60 m² 0,98 m² 6. 672,25 m² 489,00 m² 431,25 m² 320,44 m² 28,99 m² Summe Zwischensumme Schlauchpflege Zwischensumme Werkstattausstattung allgemein 1 Nummer Zwischensumme KFZ- Pflege und Bestückung Zwischensumme Gerätewerkstatt Zwischensumme Wäscherei Zwischensumme Bekleidung / persönliche Ausrüstung 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nutz er EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 7. Logistik nach DIN 14092 - Teil 7, ASR etc. 7. 1. Einsatzmittellager EG OG Außen Parkplätze Fahrräder Schwarz-Weiß-Schleuse für Ausrüstung 7. 1. 1. Einsatzmittellager / Zentrallager Schwerlastregale mit drei Ebenen, Lichte Höhe min. 6,00 m 100,00 m² x 12,00 m² 1,40 m² Reegallager für ca. 80 Rollwagen und Paletten 7. 1. 2. Stellplatz füreinen handgeführten Stapler mit Ladebereich Stellplatz 10,00 m² x 1,20 m² 0,14 m² 7. 1. 3. Gerätemagazin / Lager Kleingeräte Lager 30,00 m² x 3,60 m² 0,42 m² 7. 1. 4. Lager Putzmittel 10,00 m² x 1,20 m² 0,14 m² 7. 1. 150,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 18,00 m² 2,10 m² 7. 2. Schwarzlager - gebrauchtes Material Parkplätze Fahrräder 7. 2. 1. Schläuche Anlieferung gebrauchter Schläuche 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² Schwarzlager ggf.zusammengefasst im Raster einer Fahrzeugbox 7. 2. 2. Atemschutzgeräte / CSA Anlieferung gebrauchter Atemschutzgeräte 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 2. 3. Feuerschutzkleidung Anlieferung gebrauchter Feuerschutzkleidung 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 2. 4. Wäsche Anlieferung gebrauchter Wäsche 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 2. 5. Geräte Lagerung von gebrauchten Geräten 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 2. 6. Tauschlager FF Abgabe von gebrauchten o. defekten Geräten, Zugang von außen für FF 15,00 m² 1,80 m² 0,21 m² 7. 2. 7. Grobreinigung Naßraum mit Edelstahlspüle, bodengleicher Gitterrost mit Bodeneinlauf und Schlammfang, Wasserschloss für Hochdruckreiniger 15,00 m² 1,80 m² 0,21 m² konzeptabhängig, ggf. Synergie mit Bestückungshalle 7. 2. 80,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 9,60 m² 1,12 m² 7. 3. Weißlager - gereinigtes Material Anlieferung und Auslieferung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 7. 3. 1. Schläuche 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² Weißlager und Anlieferung ggf. zusammen- gefasst im Raster von Fahrzeugboxen 7. 3. 2. Atemschutzgeräte / CSA 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 3. 3. Feuerschutzkleidung 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 3. 4. Wäsche 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 3. 5. Geräte 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 3. 6. Tauschlager FF Abholung von Tauschgeräten oder reparierten Geräten, Zugang von außen für FF 15,00 m² 1,80 m² 0,21 m² 7. 3. 7. Anlieferung Firmen 10,00 m² 1,20 m² 0,14 m² 7. 3. 75,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 9,00 m² 1,05 m² 7. 4. sonstige Lager EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 7. 4. 1. Aktenlager mit verschließbaren Sammelbehältern zur Aktenvernichtung 20,00 m² x 2,40 m² 0,28 m² 7. 4. 2. Streusalz-Lager Nähe Schneeräumfahrzeug 4,00 m² x 0,48 m² 0,06 m² 2 x Gitterboxen 7. 4. 3. Stellfläche Holder Arbeitsgerät (u.a. Schneeräumfahrzeug) L: ca. 2,2 m, B: ca. 1,0 m, H: ca. 2,0 m 30,00 m² x 3,60 m² 0,42 m² einschl. Lagerung der Zusatzgeräte Außentür / Garagentor; evtl. Tiefgarage 7. 4. 4. Stellfläche Kehrmaschinen Selbstfahrer / Feuchtreiniger 20,00 m² x 2,40 m² 0,28 m² Außentür Nähe Werkstatt 7. 4. 5. Bauunterhaltung Regale 20,00 m² x 2,40 m² 0,28 m² Regale 0,6 m tief, raumhoch, 10 Regalmeter 7. 4. 6. Möbel und Matratzen Regale 30,00 m² x 3,60 m² 0,42 m² 7. 4. 7. Reinigungsmaterial Feuerwehr Regale 0,4 m tief, 2-3 Blechschränke 20,00 m² x 2,40 m² 0,28 m² 7. 4. 74,00 m² 70,00 m² 0,00 m² 17,28 m² 2,02 m² 7. 379,00 m² 70,00 m² 0,00 m² 53,88 m² 6,29 m² Summe Zwischensumme sonstige Lager 1 Nummer Zwischensumme Bestückungshalle Zwischensumme Schwarzlager Zwischensumme Weißlager 2 3 4 5 6 7 8 9 10.1 10.2 11 12 Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN / Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und RW Nut zer EG OG / UG tages- belich tet dunke l mögli ch Aussen Parkplätze Abstellplätze Fahrräder Bemerkung Raumbeziehung 8. Gebäudeinfrastruktur 8. 1. 8. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 1. 1. 1. Foyer / Empfang Ausstellungsfläche 30,00 m² x 0,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 8. 1. 1. 3. Postannahmestelle / Paket Lager Warenannahme 15,00 m² x 0,00 m² 4,73 m² 0,53 m² Außentür für Palettenlieferung 8. 1. 1. 8. Besucher-WC behindertengerecht 8,00 m² x 0,00 m² 2,52 m² 0,28 m² 8. 1. 1. 9. WC-Anlagen Damen Toiletten 6,00 m² 12,00 m² x 0,00 m² 5,67 m² 0,63 m² Synergie mit 8.2 prüfen 8. 1. 1. 10. WC-Anlagen Herren Toiletten 12,00 m² 24,00 m² x 0,00 m² 11,34 m² 1,26 m² Synergie mit 8.2 prüfen 8. 1. 1. 11. Aufzugsanlage Aufzugskabine barrierefrei, für Transport Europaletten / Server-Schrank geeignet (Höhe beachten) 10,00 m² 20,00 m² x 0,00 m² 9,45 m² 1,05 m² Andienung sämtlicher Geschosse 8. 1. 1. 81,00 m² 56,00 m² 0,00 m² 43,16 m² 4,80 m² 8. 1. 2. Umkleiden Tagesdienst EG OG Außen Parkplätze Fahrräder auch für Werkstattmitarbeiter 8. 1. 2. 1. Umkleide Herren Spinde mit Wertfach 5 6,00 m² x 0,00 m² 1,89 m² 0,21 m² nähe Werkstattbereich 8. 1. 2. 2. Sanitärbereich Herren 8,00 m² x 0,00 m² 2,52 m² 0,28 m² 8. 1. 2. 4. Umkleide Damen Spinde mit Wertfach 2 6,00 m² x 0,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 1. 2. 5. Sanitärbereich Damen 6,00 m² x 0,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 1. 2. 0,00 m² 26,00 m² 0,00 m² 8,19 m² 0,91 m² 8. 1. 3. Umkleiden Fremdpersonal EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 1. 3. 1. Umkleide Damen Spinde mit Wertfach 5 6,00 m² x 0,00 m² 1,89 m² 0,21 m² Nähe Umkleide Tagesdienstmitarbeiter 8. 1. 3. 2. Umkleide Herren Spinde mit Wertfach 2 6,00 m² x 0,00 m² 1,89 m² 0,21 m² Nähe Umkleide Tagesdienstmitarbeiter 8. 1. 3. 3. Sanitäranlage Damen Waschen / Duschen / WC-Anlage x 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² Synergie mit 8.1 prüfen 8. 1. 3. 4. Sanitäranlage Herren Waschen / Duschen / WC-Anlage x 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m² Synergie mit 8.1 prüfen 8. 1. 3. 5. Zentraler Lagerraum Verbrauchsmaterial Reinigung 10,00 m² x 0,00 m² 3,15 m² 0,35 m² 8. 1. 3. 6. Putzmittelräume pro Geschoss 1* 4 m² 8,00 m² x 2,52 m² 0,28 m² 8. 1. 3. 7. Waschküche 2 Waschmaschine 10,00 m² x 3,15 m² 0,35 m² Nähe zentraler Lagerraum 8. 1. 3. 8. Trockenraum PuMi 2 Trockner, Trockengestelle 10,00 m² x 0,00 m² 3,15 m² 0,35 m² Nähe zentraler Lagerraum 8. 1. 2. 0,00 m² 50,00 m² 0,00 m² 15,75 m² 1,75 m² 8. 1. 81,00 m² 132,00 m² 0,00 m² 67,10 m² 7,46 m² 8. 2. 8. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 2. 1. 1. Heizungsraum 50,00 m² 15,75 m² 1,75 m² 8. 2. 1. 2. Lüftungs- und Klimazentrale 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 8. 2. 1. 3. Lüftungszentralen FW 60,00 m² 18,90 m² 2,10 m² 8. 2. 1. 4. Absauganlage Fahrzeughallen 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 8. 2. 1. 0,00 m² 170,00 m² 0,00 m² 53,55 m² 5,95 m² 8. 2. 2. Elektrotechnik EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 2. 2. 1. Hausanschlussraum WK 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 8. 2. 2. 2. Hausanschlussraum Gas / Heizmedium 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 8. 2. 2. 3. Hauptunterverteilung + HA Elt. 30,00 m² 9,45 m² 1,05 m² 8. 2. 2. 4. Unterverteilung 1 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 5. Unterverteilung 2 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 6. Unterverteilung 3 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 7. Unterverteilung 4 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 8. Unterverteilung 5 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 9. Unterverteilung 6 6,00 m² 1,89 m² 0,21 m² 8. 2. 2. 10. Serverraum - allgemeine EDV 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 8. 2. 2. 11. Serverraum IuK Einsatz mit USV 20,00 m² 6,30 m² 0,70 m² 8. 2. 2. 12. BMA 15,00 m² 4,73 m² 0,53 m² 8. 2. 2. 13. Netzersatzanlage (NEA) stationäre Notstromversorgung 50,00 m² 15,75 m² 1,75 m² Gesamte Liegenschaft 8. 2. 2. 143,00 m² 53,00 m² 0,00 m² 61,74 m² 6,86 m² 8. 2. 143,00 m² 223,00 m² 0,00 m² 115,29 m² 12,81 m² 8. 3. 8. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 2. 1. 1. Zufahrt ohne Kreuzung der Alarmausfahrt 150,00 m² 8. 2. 1. 2. Alarmausfahrt 400,00 m² 8. 2. 1. 3. Grünanlage Einsatzdienst 50,00 m² 8. 2. 1. 4. Fahnenmasten 10,00 m² 8. 2. 1. 5. Bewegungsfläche konzeptabhängig 400,00 m² 8. 3. 1. 0,00 m² 0,00 m² 1010,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 8. 3. 2. Abstandsflächen EG OG Außen Parkplätze Fahrräder 8. 2. 2. 1. Abstandsflächen pauschal 1080,00 m² Idealisierte Grundstücksannahme: 80 m + 100 m + 80 m +100 m, jeweils 3 Meter 8. 3. 2. 0,00 m² 0,00 m² 1080,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 8. 3. 0,00 m² 0,00 m² 2090,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 8. 224,00 m² 355,00 m² 2090,00 m² 182,39 m² 20,27 m² Zwischensumme Umkleiden Tagesdienst 1 Nummer Zwischensumme Besucherzugang / sonstiges Gebäudeinfrastruktur Allgemein Zwischensumme Umkleiden Tagesdienst Haustechnik Zwischensumme Heizung / Klima / Lüftung Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein Zwischensumme Elektrotechnik Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein Summe Außen Zwischensumme Erschließung / Grünanlagen Zwischensumme Abstandsflächen Summe Außenflächen
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Berufsfeuerwehr Darmstadt - SüdwacheÜbersichtsplan M. 1: 2.500 Anlage 4.2
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Feuerwehr Darmstadt, 17.03 .2020 37. AL Tel.: 1000 Fax: 1009 Funktionsbeschreibung Feuerw ache Nord Allgemeines Die Berufsfeuerwehr Darmstadt ist derzeit mit 177 Mitarbeitern in der Wache in der Bismarckstraße 86 untergebracht. Das Hauptgebäude stammt aus dem Jahr 1954 mit Erweite rungen aus den Jahren 1974, 1998 und 20 05 . Der Standort ist zu klein für den Bedarf der Berufsfeuerwehr, di e Bausubstanz wesentlicher Bereiche ist so schlecht, dass eine Sanierung nicht in Frage kommt, die Betriebsabläufe sind unpraktisch und eine sukzessive Erneuerung bei laufendem Betrieb ist nicht möglich. Aus diesen Gründen besteht die Notwendigkeit, einen neuen Standort für die Berufsfeuerwehr zu finden. Der Flächenbedarf für den Neubau eine r zentrale n Wache liegt bei ca. 25.000 m 2 - e in geeignetes Grundstück in dieser Größe ist nicht verfügbar. Für die Abdeckung des Stadtgebietes sind daher künftig zwei W achen notwendig, die idealerweise im Norden und Süden der Innensta dt liegen sollen, um das ganze Stadtgebiet gut abdecken zu können und die gegenseitige Ergänzung in angemessener Zeit sicherstellen zu können. Auf der Wache Nord , die künftig die Hauptfeuerw ache sein wird, werden neben dem Einsatzdienst die Bereiche Verwaltung, Leitstelle und Rettungsdienst , Ausbildung, Katastrophenschutz, Werkstätten und Logistik untergebracht. Für die Wache Süd ist neben dem Einsatzdienst die Kleiderkammer , eine Wäscherei sowie die Schlauchpflege geplant. Bis zum Neubau der Wache Süd verbleiben diese Aufgaben am bisherigen Standort in der Bismarckstraße . Die neue Feuerwache ist Teil der kritisch en Infrastruktur, die auch in Krisensituationen voll funktionsfähig b leiben muss. Dazu gehören eine Netzersatzanlage, eine Tankstelle, redundante Leitungsführungen und eine Notausfahrt vom Gelände ebenso wie eigene Werkstätten. Die höchste Priorität für die Leitstelle und Feuerwehr ist die jederzeitige Gewährleistung der E insatzbereitschaft. Das bedeutet, dass an alle Systeme einer Feuerwache hohe Anforderungen bezüglich der Au sfallsicherheit gestellt werden, wesentliche Elemente werden redundant ausgelegt. Die zweite grundlegende Anforderung ist die Einhaltung einer Ausrüc kezeit von 60 Sekunden zu jeder Stunde des Tages, auf der alle Planungen bezüglich der Hilfsfrist basieren. Die Anordnung der Arbeitsplätze und Ruheräume, die Laufwege, die Unterbringung der persönlichen Schutzkleidung, die Anordnung der Fahrzeug - Stellplät ze und die Alarmausfahrt sind auf dieses Ziel hin zu planen. Die dritte wesentliche Forderung ist die Realisierung einer baulichen und organisatoris chen Schwarz - Weiß - Trennung. Bei der Rückkehr von den Einsatzstellen können sowohl die Einsatzkräfte als auch Fahrzeuge und Geräte mit den unterschiedlichsten Stoffen verschmutzt sein. Die Abläufe vom Entladen verschmutzter Geräte, der Reinigung von Gerät und Fahrzeug, der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft, dem Abl egen verschmutzter Kleidung, dem Duschen und der Ausstattung mit neuer Schutzausrüstung müssen so gestaltet sein, dass der Schwarz - Bereich möglichst klein und klar begrenzt ist. Eine Kontamination des Weiß - Bereichs, zu dem Büros, Schulungsräume, Aufenthalt sräume und Ruheräume gehören, muss verhindert werden. Grundstück Für die Wache Nord steht ein Grundstück Ecke Pfnorstraße/Gräfenhäuser Straße zur Verfügu ng. Das Grundstück hat eine Flä che von ca. 29.000 m 2 , die aber auf Grund der Geometrie nur eingeschrän kt nutzbar sind. Einschränkungen ergeben sich auch durch die Lage direkt an den Bahngleisen sowie einen nicht überbaubaren Abwasserkanal, der das Grundstück quert. Die Verkehrsanbindung erfolgt Richtung Nord über die L angener Straße, Richtung West zur BAB 5 über die Gräfenhäuser Straße, Richtung Ost über den Carl - Schenk - Ring und Richtung Süden über die Pfnorstraße. Leitung und Verwaltung Zur Verw altung gehören die Amtsleitung und die Fachabteilungen Einsatz, Vorbeugender Brandschutz, Technik und Verwaltun g mit insgesamt 15 Sachgebieten . Zu den Besonderheit en der Feuerwehr gehört es, dass neben den Mitarbeitern im Tagesdienst auch Beamte aus dem Einsatzdienst und auch ehrenamtliche Helfer Aufgaben innerhalb der Fachabteilung übernehmen. Die Zahl der eingesetzten Mitarbeiter entspricht also nicht der Zahl der benötigten Arbeitsplätze. Insgesamt werden 86 Arbeit splätze und 3 Besprechungsräume benötigt. Für Besuchergruppen (Wachbesichtigung un d Schulklassen und Kindergartengruppen zur Brandschutzerziehung) soll ein Schulungsraum im Eingangsbereich zur Verfügung stehen, damit diese Gruppen außerhalb des Lehrgangs - und Wachbetriebs betreut werden können. Leitstelle und Rettungsdienst In der int egrierten Leitstelle werden alle Hilfeersuchen aus dem Stadtgebiet entgegengenommen und die Einsätze für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz an 7 Arbeitsplätzen bearbeitet. Für besondere Einsatzsituationen (z.B. Unwetter) muss die Kapazität um weitere 7 Abfrageplätze erhöht werden können. Die Leitstelle ist ein Bereich mit erhöhten Sicherheitsanforderungen in Anlehnung an DIN 50518. Vorgaben für den Betrieb und die Ausstattung werden vom hessischen Innenministerium und vom Sozialministerium gem acht. Von der Notruftechnik über den Einsatzleitrechner, die Kommunikation, die Informationsgewinnung bis zur Anmeldung von Patienten in den Krankenhäusern ist eine Vielzahl von IT - Systemen im Einsatz. Der Leitstelle Darmstadt sind als Leitfunkstelle noch Sonderaufgaben im Bereich der überörtlichen Un terstützung und Ü bernahme von Aufgaben anderer Leitstellen bei technischen Ausfällen zugewiesen. Es ist davon auszugehen, dass die Aufgaben der Leitstellen durch allgemeine Entwicklungen im Gesundheitswesen (Sektorenübergreifende Versorgung, Sekundärtransporte zwischen Spezialkliniken, Demografischer Wandel) in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden. Dafür wird ein zusätzlicher Arbeitsplatz vorgesehen, de r für Telemedizin oder die Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst zur Verfügung steht. Für größere Schadensereignisse ist ein Führungsraum vorzusehen, der unmittelbar an der Leitstelle liegt, in dem der Leitstellenstab die Einsatzkoordinatio n übernehmen kann. Innerhalb des Leitstellenbereichs sind Arbeitsplätze für einen Lagedienst, die Administration des Einsatzleitrechners und die Datenpflege notwendig. Die Büros für die Leitung der Leitstelle, die Dienstplanung, Einsatzplanung und Ausbild ung können außerhalb des Sicherheitsbereichs angeordnet werden. Die Leitstelle übernimmt für die Feuerwehr Darmstadt die Funktion der Fernmelde - und Hauszentrale. Dazu gehören Aufgaben wie die Telefonzentrale, Störungsüberwachung , Ampel - und Tunnelüberwa chung oder auch Benachrichtigungen und A larmierung en . T echnisch ist die Leitstelle eine autarke Einheit , die eigenes technisches Personal sowie die eigene Technikräume für EDV, Funk, Klimatechnik und unterbrechungsfreie Stromversorgung benötigt. Dem Bereich der Leitstelle sind die Trägeraufgaben im Rettungsdienst zugeordnet. Dazu gehören Abrechnung, Ausschreibungen, Beauftragungen, Ausbildung des Rettungsdienstpersonals, Qualitätsmanagement und die Organisation der Einsatzleitung Rettungsdienst ebenso wie die Zusammenarbeit mit Notärzten, Ärztlichem Bereitschaftsdienst und psychosozialer Notfallversorgung. Für die Mitarbeiter der Leitstelle und das Vertretungspersonal aus der Wache werden Nebenräume wie Umkleiden, ein Pausenraum und eine Küche benötig t. Um für Änderungen zu einem Dienstmodell mit Bereitschaftsanteilen vorbereitet zu sein, werden ein Aufenthaltsraum und zwei Ruheräume vorgesehen. Feuerwache Die Feuerwache ist für eine Stärke von 2 Funktionen im Führungsdienst, 2 Funktionen Wachabteilun gsführung, 14 Funktionen Wachabteilung und je 2 Funktionen Auszubildende intern und extern ausgelegt. Gleichzeitig werden maximal 22 Einsatzkräfte rund um die Uhr D ienst versehen. Daraus ergibt sich eine gesamte Personalstärke von 140 Einsatzkräften , auf d ie die Wache ausgelegt sein muss. Bei größeren Einsätzen werden dienstfreie Kräfte und Freiwillige Feuerwehren zur Wachbesetzung alarmiert. Die eingesetzten Kräfte werden über die Wache versorgt. Küche, Speise raum und Lager müssen dafür ausgelegt sein. Di e Funktionsbereiche der Wache sind so anzuordnen , dass der Löschzug innerhalb von 60 Sekunden ausrückt. Fahrzeuge des 1. Abmarsches ( 6 Fahrzeugstellplätze ) müssen unmittelbar an den Ruhe - und Sozialbereich der Wache angrenzen sowie von allen Bereichen des Wachg eländes schnell erreichbar sein . Diese Fahrzeughallen sind als Durchfahrtshallen auszuführen. Fahrzeuge des 2. Abmarsches ( 10 Reserve - und Sonderfahrzeuge) sollen ebenfalls schnell erreichbar sein, ein etwas längerer Weg ist aber akzeptabel. Die Wechselladerfahrzeuge und Abrollbehälter ( 20 Fahrzeugstellplätze) dienen dem Transport von Sondergeräten und – material, für sie ist eben falls ein längerer Weg vom Wachgebäude aus vertret bar . Zusätzlich sind Stellplätze für 11 Führungs - und Mannschaftstran s portfahrzeuge sowie 4 Anhänger notwendig. Die gesamte Wache ist so zu planen, dass sich eine Schwarz - Weiß - Trennung sowohl für die Einsat zkleidung als auch für die Einsatzgeräte ergibt. Die Kontamination mit Schadstoffen stellt bei den unterschiedlichsten Einsatzszenarien (Gefahrguteinsätze, Brände usw.) eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. Für die Kräfte der Freiwilligen Fe uerwehren ist daher ein Bereitschafts raum zur Wachbesetzung vorzusehen, der direkt vom Hof aus mit Einsatzkleidung betreten werden kann. In den Schwarz - Bereich gehören auch die Alarmspinde, in denen die Feuerschutzkleidung aller Einsatzdienstbeamten und der Lehrgangstei lnehmer untergebracht werden. Vom Schwarz - Bereich ist eine kurze Verbindung zu den Duschen und Umkleiden vorzusehen . Ausgehend von einen derzeitigen Frauenanteil von 2% und einem geschätzten maximalen Frauenanteil von 25% ist von einem Bedarf von 13 2 Spind en für Männer und 3 3 Spinden für Frauen auszugehen. Die Ruheräume sind möglichst nahe an der Fahrzeughalle für den 1. Abmarsch anzuordnen. Für jede der maximal 22 Einsatzkräfte sowie 2 Gästezimmer und ein Zimmer für den A - Dienst (in der Regel in Rufbereits chaft) werden insgesamt 25 Ruheräume benötigt. Die Zimmer sind mit 2 Betten und 2 Spinden sowie einer Sitzgelegenheit auszustatten. Der Aufenthalts - und Bereitschaftsbereich ist so auszuführen, dass er für den Dienst in 24h - Schichten eine angemessene Aufen thaltsqualität bietet. Neben dem Speiseraum sind zwei Aufenthalts - / Fernsehräume und eine Dachterrasse / Loggia vorzusehen. Die Büros für die Abwicklung des Einsatzdienstes (Wachvorsteher, B - Dienst, C - Dienst, Meister vom Dienst, Berichtseingabe) und ein B esprechungsraum sind im Erdgeschoß nahe der Fahrzeughalle für den 1. Abmarsch anzuordnen. Katastrophenschutz Der Feuerwehr sind die Aufgaben der unteren Katastrophenschutzbehörde übertragen. Dazu gehört die Sicherstellung der Führung der Einsatzkräfte durch einen Führungsstab (Führungsraum mit 4 Funktionsräumen zur Sachbearbeitung) mit Kommunikationsz entrale, Gefahrstoff - Messzentrale und Info - Telefon sowie die Koordination des Verwaltungsbereichs durch einen Krisenstab (Führungsraum mit 4 Funktionsräume n für die Koordinierungsgruppe und Sachbearbeitung) . Diese Strukturen werden nur bei größeren Schadenslagen genutzt, müssen dann aber insbesondere im Bereich der Medien und EDV - Ausstattung unmittelbar und reibungsfrei funktionsfähig sein. Für die Planung i st die Nutzung der Räume zur Führung im Katastrophenschutz vorrangig, im Alltagsbetrieb ist eine synergetische Nutzung für die Ausbildung vorgesehen. Zu den Aufgaben der unteren Katastrophenschutzbehörde gehört auch die Lagerung von Ausstattung, die von K aliumjodid - Tablet ten bis zu Dekontaminationsschle usen reicht. Dazu ist eine Lager fläche von 800 m 2 notwendig, die Stellflächen für Sondergeräte ebe n so vorsieht wie ein Palettenlager. Für die schnelle Unterbringung von Betroffenen – sei es nach Bränden oder auch nach Unfällen – ist eine Notunterkunft vorgesehen. Die Unterbringung von bis zu 50 Personen oder die Versorgung von bis zu 180 Personen soll damit möglich sein . Dieser Raum soll auch als Versammlungsraum und als Sporthalle genutzt werden können. Da s ich in der Halle betriebsfremde Personen aufhalten, ist ein gesonderter Zugang notwendig. Um die Feuerwehr in Krisenfällen über mehrere Tage betreiben zu können, ist eine sichere und unabhängige Kraftstoffversorgung notwendig. Über die eigene Tankstelle können sowohl die Fahrzeuge als auch die mobilen und stationären Generatoren von Einrichtungen der kritischen Infrastruktur versorgt werden. Ausbildung Die Ausbildung (dazu gehört bei der Feuerwehr auch Sport ) hat einen besonde rs hohen Stellenwert . Jede Einsatzkraft der Berufsfeuerwehr absolviert im Jahr durchschnittlich 350 Stunden theoretische und praktische Ausbildung. Schulungen werden nicht nur für die Berufsfeuerwehr sondern auch für die Freiwillige Feuerwehr und Kräfte de s Rettungsdienstes und des Katastrophenschutz durchgeführt. Theorie: Auf der Feuerwache finden bis zu 5 Schulungen mit maximal 135 Teilnehmern gleichzeitig statt. Dabei wird unterschieden zwischen Lehrgängen mit ausschließlich internen Teilnehmern (z.B. Wa ch e fortbildung, Führungsausbildung, Fachlehrgänge, Simulationsübungen) und Lehrgängen mit externen Teilnehmern (z.B. Fahrschule, Rettungsdienstfortbildung , überörtliche Gremien ), die den Schulungsbereich über einen gesonderten Zugang erreichen sollen. Für die Ausbildung werden im Wesentlichen die Räume genutzt, die für die Führung im Katastrophen schutz vorgehalten werden. Zusätzlicher Bedarf für die Ausbildung besteht für einen Raum für Simulationsübungen sowie Gruppenräumen für die zentrale Fortbildung des Rettungsdienstpersonals. Die Ausstattung der Unterrichts - und Gruppenräume ist nach den Gesichtspunkten einer modernen Erwachsenenbildung zu planen. Der Lehrgangsbetrieb soll den übrigen Betrieb von Wache, Verwaltung und Leitstelle möglichst nicht bee inträchtigen. Praxis: Für die praktische Ausbildung werden Übungsmöglichkeiten für die Brandbekämpfung, die Rettung aus Höhen und Tiefen, die technische Hilfeleistung, den Gefahrguteinsatz und die rettungsdienstliche Patientenversorgung benötigt. Dazu dien en eine Übungswohnung über 2 Stockwerke und ein Übungsturm, in denen Übungen mit „Wasser am Rohr“ durchgeführt werden können. Übungsflächen, die teilweise versiegelt und an einem Ölabscheider angeschlossen sein müssen sollen so angeordnet sein, dass der Be trieb von Werkstätten und der Einsatzdienst nicht beeinträchtigt werden . Sport: In jedem 24h - Dienst ist eine Sporteinheit im Dienstplan vorgesehen. Dazu sind ein Kraftraum und ein Raum für Ausdauersport vorzusehen. Die Halle für die Notunterkunft ist so zu planen, dass sie als Sporthalle nutzbar ist. Werkstätten Die Feuerwehr Darmstadt führt jährlich ca. 10.000 Prüfungen von Geräten und Ausstattung durch. Für die dabei anfallenden Prüfarbeiten und Reparaturen werden Werkstätten in den Bereich en Fahrzeug e und Pumpen, Geräte prüfung , Schlosserei, Schreinerei, h ydrauli sche Geräte , Atemschutz , sowie Elektro - und IT - Ausstattung benötigt. Die Werkstätten werden vo n Tagesdienstpersonal betrieben, die durch Mitarbeiter aus dem Einsatzdienst unterstützt werden . Der Betrieb der eigenen Werkstätten dient auch dazu , Reparaturen außerhalb der regulären Geschäftszeiten selbst durchführen zu können und die Funktionsfähigkeit der Feuerwehr auch in Krisensituationen jederzeit zu gewährleisten . Einsatz - Logistik Die Logis tik umfasst die Lagerhaltung an Einsatzmitteln ( 525 m 2 ) , den Wareneingang, die Sicherstellung von Nachschub und den Umgang mit verschmutzter Ausstattung. Eine Bestückungshalle soll in Verbindung mit zentralen Schwarz - und Weiß - Bereichen , der Waschhalle und einem Tageslager den Tausch und die Reinigung verschmutzter Ausstattung sowie die schnelle Aufrüstung der Fahrzeuge ermöglichen. Für den Nachschub an größeren Einsatzstellen ist ein Einsatzmittellager vorzusehen. Für das Ölschadensfahrzeug wird eine Entle erungsstelle benötigt, an der das a ufgenommenen Öl - Wasser - Gemisch abgelassen und der Tank gereinigt werden kann. Außenflächen Um Unfälle zu vermeiden ist die Alarmausfahrt von der Ein - und Ausfahrt für Besucher und Lieferanten zu trennen. Fahr - und Laufwege sollen die Alarmausfahrt nicht kreuzen. Eine Notausfahrt als Alternative zur Alarmausfahrt ist vorzusehen. Der Stauraum vor den Toren soll mindestens der Stellplatzlänge in der Fahrzeughalle entsprechen . Die notwendigen Bewegungs - und Üb ungsflächen dürfen den Stauraum nicht einschränken. Für Übungen sind mindestens 500 m 2 vorzusehen, von denen 150 m 2 für Gefahrstoff - Übungen geeignet sein müssen. Für den Sportbetrieb in den Sommermonaten ist ein Rasenplatz (35 x 70 m) geplant, der als Grün fläche das Wachegelände aufwertet. Für die Einsatzkräfte ist ein Freisitz für 20 Personen vorzusehen. Der Bedarf von 98 Stellplätzen für PKW wurde nach der Einstellplatzsatzung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ermittelt. Braxenthaler
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Feuerwehr Darmstadt Darmstadt, 31 .03 .2020 37. AL Tel.: 1000 Fax: 1009 Funktionsbeschreibung Feuerw ache Süd Allgemeines Die Berufsfeuerwehr Darmstadt ist derzeit mit 177 Mitarbeitern in der Wache in der Bismarckstraße 86 untergebracht. Das Hauptgebäude stammt aus dem Jahr 1954 mit Erweite rungen aus den Jahren 1974, 1998 und 20 05 . Der Standort ist zu klein für den Bedarf der Berufsfeuerwehr, die Bausubstanz wesentlicher Bereiche ist so schlecht, dass eine Sanierung nicht in Frage kommt, die Betriebsabläufe sind unpraktisch und eine sukzessive Erneuerung bei laufendem Betrieb ist nicht möglich. Aus diesen Gründen besteht die Notwendigkeit, einen neuen Standort für die Berufsfeuerwehr zu finden. Der Flächenbedarf für den Neubau eine r zentrale n Wache liegt bei ca. 2 5.000 m 2 - e in geeignetes Grundstück in dieser Größe ist nicht verfügbar. Für die Abdeckung des Stadtgebietes sind daher künftig zwei Wachen notwendig, die idealerweise im Norden und Süden der Innensta dt liegen sollen, um das ganze Stadtgebiet gut abdecke n zu können und die gegenseitige Ergänzung in angemessener Zeit sicherstellen zu können. Die Wache Süd soll als Gruppenwache die Einhaltung der Hilfsfrist im Süden der Stadt sicherstellen und in den übrigen Stadtteilen die Kräfte der Hauptwache ergänzen. Neben dem Einsatzdienst werden Kleiderkammer, Wäscherei und Schlauchpflege, dort untergebracht. Als Sonderaufgabe im Einsatzdienst wird der Wache Süd der Bereich Spezielle Rettung zugewiesen. So ist eine ausgewogene Zuteilung von Einsatzdienst - und Innendi enstaufgaben auf die beiden Wachen gewährleistet. In die Planung für die Wache Süd wurden Räume für eine Rettungswache aufgenommen. Es ist im Innenstadtbereich auch für die Leistungserbringer im Rettungsdienst sehr schwer, geeignet Grundstücke für eine Re ttungswache zu finden. Um langfristig die rettungsdienstliche Versorgung in diesem Bereich sicherstellen zu können, sollte die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei einem Neubau der Feuerwache Räume für eine Rettungwache vorsehen. Die neue Feuerwache ist Teil der kritisch en Infrastruktur, die auch in Krisensituationen voll funktionsfähig bleiben muss. Dazu gehören eine Netzersatzanlage, redundante Leitungsführungen und eine Notausfahrt vom Gelände ebenso wie die eigene n Werkstätten. Die höchste Priorität für die Feuerwehr ist die jederzeitige Gewährleistung der Einsatzbereitschaft. Das bedeutet, dass an alle Systeme einer Feuerwache hohe Anforderungen bezüglich der Au sfallsicherheit gestellt werden, wesentliche Elemente werden redundant ausgelegt. Die zweite g rundlegende Anforderung ist die Einhaltung einer Ausrückezeit von 60 Sekunden zu jeder Stunde des Tages, auf der alle Planungen bezüglich der Hilfsfrist basieren. Die Anordnung der Arbeitsplätze und Ruheräume, die Laufwege, die Unterbringung der persönlich en Schutzkleidung, die Anordnung der Fahrzeug - Stellplätze und die Alarmausfahrt sind auf dieses Ziel hin zu planen. Die dritte wesentliche Forderung ist die Realisierung einer baulichen und organisatoris chen Schwarz - Weiß - Trennung. Bei der Rückkehr von de n Einsatzstellen können sowohl die Einsatzkräfte als auch Fahrzeuge und Geräte mit den unterschiedlichsten Stoffen verschmutzt sein. Die Abläufe vom Entladen verschmutzter Geräte, der Reinigung von Gerät und Fahrzeug, der Wiederherstellung der Einsatzberei tschaft, dem Ablegen verschmutzter Kleidung, dem Duschen und der Ausstattung mit neuer Schutzausrüstung müssen so gestaltet sein, dass der Schwarz - Bereich möglichst klein und klar begrenzt ist. Eine Kontamination des Weiß - Bereichs, zu dem Büros, Schulungsr äume, Aufenthaltsräume und Ruheräume gehören, muss verhindert werden. Grundstück Der künftige Standort der Wache Süd steht noch nicht fest. Aus der Bedarfs - und Entwicklungsplanung geht hervor, dass der Standort am südlichen Ausgang der Innenstadt liegen soll und verkehrsgünstig angebunden sein muss . Der Flächenbedarf liegt bei ca. 6.000 m 2 . Leitung und Verwaltung Für den Verwaltungsbereich sind insgesamt acht Büros für die Innendienstaufgaben und die Ausbildung vorgesehen. Abschnittsleitung Süd Analog der Planung für das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Arheilgen ist die Einrichtung einer Abschnittsleitung für Flächenlagen (z.B. Unwetter) vorz usehen. Dazu sind die Räume für den Wachbetrieb (Büro, Besprechungsraum) so vorzusehen, dass daraus ein Fernmelderaum, ein Führungsraum und Büros als Nebenräume genutzt werden können. Feuerwache Die Feuerwache ist für eine Stärke von 2 Funk tionen Wachabteilungsführung, 10 Funktionen Wachabteilung und 2 Funktionen für Auszubildende ausgelegt. Gleichzeitig können maximal 14 Einsatzkräfte rund um die Uhr D ienst versehen. Daraus ergibt sich eine gesamte Personalstärke von maximal 84 Einsatzkräften , auf die die Wache ausgelegt sein muss. Die Funktionsbereiche der Wache sind so anzuordnen , dass der Löschzug innerhalb von 60 Sekunden ausrückt. Fahrzeuge des 1. Abmarsches ( 4 Fahrzeugstellplätze ) müssen unmittelbar an den Ruhe - und Sozialbereich der Wache angrenzen sowie von allen Bereichen des Wachg eländes schnell erreichba r sein . Diese Fahrzeughallen sollten als Durchfahrtshallen ausgeführt werden . Sonderf ahrzeuge ( 3 Fahrzeugstellplätze ) sollen ebenfalls schnell erreichbar sein, ein etwas längerer Weg ist aber akzeptabel. Zusätzlich ist ein Stellpl a tz für ein Mannschaftstra n s portfahrzeuge notwendig. Die gesamte Wache ist so zu planen, dass sich eine Schwarz - Weiß - Trennung sowohl für die Einsatzkleidung als auch für die Einsatzgeräte ergibt. Die Kontamination mit Schadstoffen stellt bei den unterschiedlichsten Einsatzszenarien (Gefahrguteinsätze, Brände usw.) eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. In den Schwarz - Bereich gehören die Alarmspinde, in denen die Feuerschutzkleidung aller Einsatzdienstbeamten untergebracht werden. Vom Schwarz - Bereich ist eine kurze Verbindung zu den Duschen und Umkleiden vorzusehen . Ausgehend von einen derzeitigen Frauenanteil von 2% und einem geschätzten maximalen Frauenanteil von 25% ist von einem Bedarf von 84 Spinden für Männer und 21 Spinden für Frauen auszugehen. Die Ruheräume sind möglichst na he an der Fahrzeughalle für den 1. Abmarsch anzuordnen. Es werden Ruheräume für jede der maximal 14 Einsatzkräfte , für 2 Springerfunktionen sowie 2 e x terne Auszubildende (Gästezimmer) Ruheräume benötigt. Die Zimmer sind mit 2 Betten und 2 Spinden sowie einer Sitzgelegenheit auszustatten. Der Aufenthalts - und Bereitschaftsbereich ist so auszuführen, dass er für den Dienst in 24h - Schichten eine angemessene Aufenthaltsqualität bietet. Neb en dem Speiseraum sind zwei Aufenthalts - / Fernsehräume und eine Dachterrasse / Loggia vorzusehen. Die Büros für die Abwicklung des Einsatzdienstes (Wachvorsteher, Wachbüro , Meister vom Dienst ) und ein Besprechungsraum sind im Erdgeschoß nahe der Fahrzeugh alle für den 1. Abmarsch anzuordnen und für eine Nutzung als Abschnittsleitung vorzubereiten . Rettungsdienst Die Rettungswache ist für 2 Fahrzeuge mit einer Besatzung von jeweils 2 Funktionen und je einem Auszubildenen nach den in Hessen geltenden Richt linen geplant . Die Rettungswache soll nicht von der Berufsfeuerwehr sondern von einem beauftragten Leistungserbringer besetzt werden. Ausbildung Für die Wachausbildung ist ein geeigneter Besprechungsraum notwendig, dessen Ausstattung den Erfordernissen einer modernen Erwachsenenbildung entsprechen muss . Praxis: Für die praktische Ausbildung w ird eine Übungs fläche für den Gefahrguteinsatz benötigt. die Übungsfläche , die teilweise versiegelt und an einem Ölabsc heider angeschlossen sein muss, soll so angeo rdnet sein, dass der Betrieb von Werkstätten und der Einsatzdienst nicht beeinträchtigt werden . Sport: In jedem 24h - Dienst ist eine Sporteinheit im Dienstplan vorgesehen. Dazu sind ein Kraftraum und ein Raum für Ausdauersport vorzusehen. Werkstätten Auf der Wache Süd werden als Innendienstaufgabe die Kleiderkammer, die Wäscherei und die Schlauchpflege betrieben. Einsatz - Logistik Die Logistik umfasst die Lagerhaltung an Einsatzmitteln , ein Tageslager und Flächen für den Umgang mit verschmutzter Ausstattung. Eine Waschhalle soll in Verbindung mit dem Tageslager den Tausch und die Reinigung verschmutzter Ausstattung sowie die schnelle Aufrüstung der Fahrzeuge ermöglichen. Außenflächen Um Unfälle zu vermeiden ist die Alarmausfahrt von der Ein - und Ausfahrt für Besucher und Lieferanten zu trennen. Fahr - und Laufwege sollen die Alarmausfahrt nicht kreuzen. Eine Notausfahrt als Alternative zur Alarmausfahrt ist vorzusehen. Der Stauraum vor den Toren soll mindestens der Stellplatzlänge in der Fahrzeughalle entsprechen . Die notwendigen Bewegungs - und Übungsflächen dürfen den Stauraum nicht einschränken. Die Fachgruppe Spezielle Rettung benötigt einen Übungsturm. Für Gefahrstoff - Übungen sind mi ndestens 300 m 2 vorzusehen . Für die Einsatzkräfte ist ein Freisitz für 15 Personen vorzusehen. Der Bedarf von 40 Stellplätzen für PKW wurde nach der Einstellplatzsatzung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ermittelt. Braxenthaler
Beratungsverlauf (4)
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2020/0133
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 04.05.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00