Mandari Insight

1174/2017

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 18.04.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 27.04.2017, TOP 8.2

Mitteilung Ausschuss

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TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln

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TOP 8.2 Anlage 1 zum JC Bericht KRM Jahresbericht

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TOP 8.2 Anlage 2 zum JC Bericht Ergebnismonitoring Februar 2017

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Mitteilung Ausschuss

492 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/5000 JC 
 
Vorlagen-Nummer  18.04.2017 
 1174/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 27.04.2017 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
 
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter Köln- 
den folgenden Bericht vor.  
 
 
Anlagen:  
Bericht des Jobcenters 
Anlage 1: Ergebnisse 2016 des Kundenreaktionsmanagement 
Anlage 2: Ergebnismonitoring 
 
 
 
gez. Dr. Rau

TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln

29246 Zeichen

Bericht des Jobcenter Köln 
 
 
1. Ziele 2017 
 
Das Jobcenter Köln beabsichtigt auch im Jahr 2017 eine gemeinsame Zielvereinba-
rung mit der Bundesagentur für Arbeit und der Stadt Köln abzuschließen. Dafür sind 
bislang drei Ziele vereinbart worden.  
 
Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit 
 
Es wird eine Integrationsquote von 23,3 Prozent vereinbart. Das Ziel der Integrati-
onsquote hat sich in Bezug auf das Jahr 2016 nicht erhöht. Allerdings ist davon aus-
zugehen, dass die Anzahl der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch 
II (SGB II) beziehen, im Jahresverlauf ansteigen wird. Daher müssen zur Erreichung 
der Integrationsquote in diesem Jahr mehr Integrationen erzielt werden. 
 
Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug 
 
Menschen, die in den letzten 24 Monaten mindestens 21 Monate Leistungen nach 
dem SGB II bezogen haben, gelten als Langzeitleistungsbeziehende. Auch hierzu 
vereinbart das Jobcenter Köln ein Ziel dahingehend, dass die Anzahl von 58.536 
nicht überstiegen werden soll.  
 
Dies bedeutet eine Erhöhung des Zielwertes gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent, 
da sich die Rahmenbedingungen aufgrund einer Rechtsänderung zum 01.03.2015 im 
Asylbewerberleistungsgesetz geändert haben. Diese Menschen mit Fluchthintergrund 
erhalten seit diesem Zeitpunkt Leistungen nach dem SGB II. Solange sie die deut-
sche Sprache erlernen, werden sie sich im Leistungsbezug befinden, da der Erwerb 
der deutschen Sprache unmittelbar im Fokus steht.  
 
Verringerung der Hilfebedürftigkeit 
 
Das Ziel Leistungen zum Lebensunterhalt liegt im Jahr 2017 bei 320,0 Mio. Euro. 
Dies bedeutet eine Steigerung von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hintergrund 
ist hier die steigende Anzahl von Leistungsbeziehenden nach dem SGB II (siehe 
auch Integrationsquote) 
 
Darüber hinaus werden die Ziele zu der Höhe der Kosten der Unterkunft und die In-
tegrationen von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt oder in Selb-
ständigkeit sowie eine begleitende Kampagne „Der Mensch im Mittelpunkt“ noch ver-
handelt.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage zur Mitteilung „Bericht des Jobcenter 
Köln“ zur Sitzung des Ausschusses für Sozia-
les und Senioren am 27.04.2017

2 
 
2. Eintritte in Maßnahmen für 2017 
 
Das Jobcenter Köln hat folgende Eintrittsplanungen in Maßnahmen für 2017 festge-
legt: 
 
 
Maßnahmen 
 
geplanten Eintritte in 
Prozent 
 
geplante Ausgaben in 
Euro 
 
Vermittlung, Aktivierung, 
berufliche Eingliederung 
53,5% 21.406.000 
Qualifizierung: 6,2% 12.100.000 
Beschäftigung begleitende 
Maßnahmen 
5,4 % 3.929.000 
Maßnahme für Jüngere 13,7 % 5.740.000 
Maßnahmen für Menschen 
mit Behinderung 
1,7 % 4.100.000 
Arbeitsgelegenheiten 
(AGH) 
16% 5.757.000 
Freie Förderung 3,5 % 1.733.000 
Beschäftigungszuschuss 0 1.500.000 
Gesamt: 100 56.265.000 
 
3. Aktueller Sachstand zu der gemeinsamen Anlaufstelle der Agentur für Arbeit 
und des Jobcenter Köln für Flüchtlinge – „Integration-Point“ 
Personal und Sachstand Umstrukturierung 
Die Umstrukturierung des Integration Point des Jobcenter Köln wurde zum 
01.03.2017 abgeschlossen. Alle Mitarbeitenden der Bereiche Leistungsgewährung 
und Orientierungsservice konnten entsprechend ihren Präferenzen in den Geschäfts-
bereichen des Jobcenter Köln eingesetzt werden. 
Der Integration Point konzentriert sich nun vollständig auf die Aufgabe der Vermitt-
lung in Arbeit, Ausbildung und Sprachförderung.  
Aktuell besteht der Integration Point des Jobcenter Köln aus 2 Teams (Team 791 und 
Team 792). Das Team 792 besteht nur aus Integrationsfachkräften (insgesamt 12 
Mitarbeitende). 
Die Zusammensetzung des Teams 791 ist heterogen. Es besteht aus folgenden Be-
reichen: 
Bereich Anzahl Mitarbeitende 
Eingangszone 6 
Integrationsfachkräfte (inklusive ehemaliger 
Mitarbeitende des Orientierungsservice) 6 
Stand-by-Orientierungsservice 1 
Talentscouts Ü25 2 
DIMA (Disability-Management) 1 
Chance+ 6 
Gesamt* 22 
* Anzahl der Mitarbeitenden – entspricht nicht Vollzeitäquivalenten (Stand: März 2017)

3 
 
Das Ziel der Senkung des Betreuungsverhältnisses für die Integrationsfachkräfte 
konnte somit erreicht werden. Das Betreuungsverhältnis beträgt aktuell 1:200. 
Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften  
Die Anzahl der antragsstellenden Bedarfsgemeinschaften im März 2017 ist mit 280 
Neuanträgen konstant geblieben. Im Vergleich zum Vormonat ist ein leichter Anstieg 
von ca. 6% zu verzeichnen. 
Von den 280 Neuantragsstellenden entfallen ca. 30 % in die Zuständigkeit des Ge-
schäftsbereiches der unter 25-Jährigen (U25). Am zweitstärksten ist der Geschäfts-
bereich Süd mit ca. 17% betroffen. 
 
Aktuell betreut der Integration Point gesamt ca. 5650 Geflüchtete. 
 
Gesamt 5650 
Bewerberinnen und Bewerber SGB III 1689 
Bewerberinnen und Bewerber SGB II 3961 
Tabelle 1: Stand: 03.04.2017 
 
Die Verteilung nach Bewerberinnen und Bewerbern stellt sich folgendermaßen dar: 
Rechtskreis SGB II   SGB III   
nach Geschlecht  3.961 Anteil in % 1.689 Anteil in % 
Geschlecht männlich 2.504 63% 1.404 83% 
Geschlecht weiblich 1.457 37% 285 17% 
Tabelle 2: Jahresfortschrittswerte (Stand: 01.04.2017) 
 
In der Agentur für Arbeit ist die größte Gruppe, die der afghanischen Geflüchteten mit 
durchschnittlich ca. 36% 
Im Jobcenter sind die Menschen aus Syrien noch die größte Gruppe mit durchschnitt-
lich ca. 54 %.

4 
 
Die Verteilung nach Herkunftsstaaten ist wie folgt: 
Rechtskreis SGB II   SGB III   
nach Staatsangehörigkeit 
(8HKL) 3.770 Anteil in % 1.061 Anteil in % 
Afghanistan 183 4,9% 389 36,7% 
Eritrea 168 4,5% 47 4,4% 
Irak 1.143 30,3% 145 13,7% 
Iran 180 4,8% 185 17,4% 
Nigeria 10 0,3% 85 8,0% 
Pakistan 5 0,1% 77 7,3% 
Somalia 23 0,6% 25 2,4% 
Syrien 2.058 54,6% 108 10,2% 
Tabelle 3: Jahresfortschrittswerte (Stand: 01.04.2017) 
 
Maßnahme Besetzung und Integration 
Spracherwerb und Anerkennungsberatung sind weiterhin die hauptsächlichen ersten 
Schritte in Richtung Integration. 
Es wird an einer Art „Absolventenmanagement“ aus den Integrationskursen gearbei-
tet, um den Anschluss zur berufsbezogenen Deutschförderung (§45a AufenthG) zu 
gewährleisten. Des Weiteren wird auch an einer Bedarfsplanung gearbeitet. 
Das Maßnahme Portfolio wird kontinuierlich angepasst und erweitert. Im SGB II – Be-
reich starten in diesem Jahr neu:  
 JOBLINGE für Geflüchtete und  
 KompAS 3.0 
Im SGB III – Bereich starten in diesem Jahr neu:  
 Per-W (Perspektive für weibliche Geflüchtete) und  
 KompAS 3.0  
KompAS 3.0 beinhaltet nur wenige Anpassungen. Im Maßnahmeteil soll es künftig 
möglich sein, mit einem geringeren Stundenanteil zu starten und diesen Anteil suk-
zessive zu erhöhen. Die hauptsächlichen Hinderungsgründe für die Besetzung der 
Maßnahme (z.B. fehlende Alphabetisierung, Vorrangigkeit spezieller Integrationskur-
se wie die Jugendintegrationskurse) bestehen weiterhin.  
Planmäßig werden künftig auch die Jugendmigrationsdienste (JMD) sowie die Bera-
tungsstellen für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) im Integration 
Point vertreten sein. Ein Büro wird zur Verfügung gestellt. Die Besetzung des Büros 
klären die Träger unter sich.

5 
 
Schnittstellen zur Stadt Köln 
Aktuell wird an der Schnittstelle zum Sozialamt gearbeitet. Ziel ist es, den Übergang 
der Menschen vom Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in das Jobcenter rei-
bungsloser zu gestalten. 
Netzwerke 
Die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Tätigen wird intensiviert, z.B. in Form der 
Teilnahme an Besprechungen. 
 
 
4. JOB-Offensive Köln (JOK) 
 
Am 01.08.2012 startete die JOK mit zwei Integrationsteams und insgesamt 25 Ver-
mittlerinnen und Vermittlern ihre operative Arbeit. Zunächst in den Geschäftsberei-
chen, ab September 2012 arbeitet das Team zentral in der Pohligstr.3, in Köln-
Zollstock.  
Seit Projektbeginn bis heute hat die JOK insgesamt 9439 Kundinnen und Kunden in 
Arbeit integriert. 2016 erreichte die JOK ihr bisher bestes Integrationsergebnis mit 
2484 Integrationen. 
Beide Teams der JOK arbeiten branchenorientiert, so können sich Kundinnen und 
Kunden sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an kompetente Ansprechpart-
ner/innen wenden. Die Betreuungsrelation liegt bei 1:100. Dieser geringere Betreu-
ungsschlüssel schafft Raum für längere und intensivere Beratungsgespräche. Die 
Kundschaft der JOK wird mindestens alle vier Wochen beraten, sodass eine enge 
Bindung aufgebaut werden kann und gemeinsam vereinbarte Zielvereinbarungen 
nachgehalten werden.  
Mit großem Engagement vermittelt die JOK marktnahe Kundinnen und Kunden in Ar-
beit. Die individuelle und persönliche Kundenbetreuung wird in der JOK gelebt und 
von den Kunden als wertschätzend wahrgenommen. Maximal betreut die JOK Kun-
dinnen und Kunden für einen Zeitraum von 9 Monaten, danach werden sie in die Ge-
schäftsbereiche zurückgegeben, sofern sie nicht bereits integriert sind.  
Angefangen hat alles im April 2012 mit der Evaluation einer Umsetzung der Berliner 
Joboffensive im Jobcenter Köln. Vorgesehen war nicht nur eine1:1 Übernahme, viel-
mehr sollten neue Ansätze für eine verbesserte Kundenbetreuung sowie eine nach-
haltige Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt unter Praxisbedingungen erprobt und 
umgesetzt werden. 
Die Öffnungszeiten wurden auf 32 Wochenstunden für eine kurzfristige Vorsprache 
bei einem/r freigestellten rotierenden „Tagesmanager/in“ (Empfang mit speziellen Zu-
satzaufgaben) erweitert.  
Die JOK ist seit Projektbeginn am 01.08.2012 integraler Bestandteil des Kapazitäts-
plans des Jobcenter Köln. Mit Ablauf der Projektphase zum 31.07.2014 erfolgte die 
Übernahme in die Aufbau- und Ablauforganisation.  
Innovationen der JOB-Offensive KÖLN (JOK) 
 
Im Laufe der Zeit hat sich die JOK, neben der ambitionierten Herausforderung der zu 
erzielenden Integrationen, durch neue innovative Ansätze und zusätzliche Aufgaben, 
sukzessiv weiterentwickelt. 
Ab März 2015 erweiterte die JOK ihr Dienstleistungsangebot für Akademiker/innen, 
deren Studium nicht länger als 4 Jahre zurück liegt. Hier liegt die Betreuungsrelation 
bei 1:175 (5 Integrationskräfte). Für diese spezielle Kundengruppe konzipiert die JOK 
derzeit neue Beratungsansätze mit dem Hintergrund gruppendynamische Prozesse 
in Kleingruppen anzuregen.

6 
 
Gleichzeitig wurde in der JOK eine Arbeitgeberberatung (4 Integrationsfachkräfte) 
eingeführt, die sich ausschließlich um die Belange von Arbeitgebern kümmert. Die 
JOK hat die sogenannten Bewerbertage für das JC Köln ins Leben gerufen und zu 
einem festen Instrument der Personalrekrutierung vieler großer namhafter Arbeitge-
ber etabliert. Ziel ist ein unmittelbares Kennenlern-Gespräch zwischen Arbeitgeberin-
nen / Arbeitgebern und Kundinnen und Kunden unter begleitender Beteiligung von 
Mitarbeiter/innen der JOK. Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erleben das Job-
center als kompetenten Dienstleister und suchen inzwischen selbst initiativ den Kon-
takt. Im Durchschnitt organisiert die JOK wöchentlich einen Bewerbertag – auch in 
Kooperation mit dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service (gAGS) - und erzielt durch 
ihre hohe Qualität viele Integrationen. Die Qualität wird erreicht, weil die Kundinnen 
und Kundenpersönlich auf den Bewerbertag instruiert und gut vorbereitet werden. 
Niemand geht ohne Vorkenntnisse zu einem Termin. 
In Kooperation mit dem gAGS wurde eine Stellenbörse initialisiert. Gezielt angespro-
chene und interessierte Kundinnen und Kunden können seitdem ohne Wartezeiten 
mit dem / der Tagesmanager/in konkrete Arbeitsangebote besprechen und werden 
über Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Die Stellenbörsen zielen grundsätzlich 
auf saisonale beziehungsweise aktuelle Stellen aus verschiedenen Branchen ab. 
Diese werden in allen Geschäftsbereichen mit großen Plakaten beworben, sodass 
sich die Kundinnen und Kunden in den Räumlichkeiten der JOK darüber ein Bild ma-
chen und nach geeigneten Stellen suchen können. 
Um das Bewerbungsverfahren für Arbeitgeber zu verkürzen und dennoch attraktiv zu 
gestalten, werden auf Wunsch von Bewerbenden Kurzbewerbungen angelegt. Hier-
bei wird ein standardisierter Lebenslauf mit Lichtbild in dem Vermittlungs-, Beratungs- 
und Informationssystem (VerBIS) hinterlegt und ist bei konkreten Arbeitgeberaufträ-
gen sofort greifbar. Für initiative Arbeitgeberkontakte kann die JOK bereits auf rund 
500 aussagekräftige Kurzbewerbungsbögen für eine Vorauswahl zugreifen.  
 
 „Make more, buy less“.  
 
Im Rahmen dieser Idee bietet die JOK interessierten Kundinnen und Kunden selbst 
konzipierte Seminare zu den Themen „Gut vorbereitet in das Vorstellungsgespräch“, 
„Das Telefon als Bewerbungsinstrument“, „Die perfekte Bewerbung“, Stellenrecher-
che im Internet“ und „1. Hilfe am PC – Thema Bewerbung“ an. In moderierten Klein-
gruppen werden praxisnahe Bewerbungssituationen nachgestellt und gruppendyna-
misch besprochen. Hier wird auf eine Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern 
Wert gelegt. Zudem stehen 5 Laptops zur Verfügung um gemeinsam, interaktiv, und 
auf technisch hohem Niveau, praktische Tipps im Internet etc. zu geben.  
 
 
5. Projekt „Streetwork“ 
 
Für knapp 820.000 € übernimmt das Jobcenter Köln für zwei Jahre die Finanzierung 
sechs dringend benötigter Streetworker und Streetworkerinnen in Köln. Sie vervoll-
ständigen das Projekt „Streetwork“ der Stadt Köln und leisten so einen wichtigen Bei-
trag bei der präventiven Jugendarbeit mit dem Ziel die Jugendlichen und jungen Er-
wachsenen im Rahmen von Freiwilligkeit zu stärken, ihr Leben eigenverantwortlich 
und selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und sie bei der sozialen Integration zu 
unterstützen. „Streetwork“ wird in Zusammenarbeit mit der AWO und Stadt Köln reali-
siert. Gesetzliche Grundlage ist der in 2016 neu geschaffene § 16 h des Sozialge-
setzbuches II, der aufsuchende Hilfe auch für Nicht-Jobcenter Kundinnen und Kun-
den ermöglicht. Insgesamt kümmern sich 18 Streetworkerinnen und Streetworker im 
gesamten Stadtgebiet – jeweils 2 pro Stadtbezirk, um junge Menschen im Alter von 
14 bis 25 Jahren.

7 
 
Der Alltag dieser jungen Menschen ist durch viele belastende und ausgrenzende 
Faktoren – Gewalterfahrung, Probleme bei der persönlichen Entwicklung, Migration 
und Flucht, etc.- gekennzeichnet.  
Der Ansatz und die sozialräumliche Anbindung der Streetworker passt sehr gut auf 
die präventiv ausgelegte Integrationsarbeit des Jobcenter Köln mit Jugendlichen Hil-
feempfängern. 
 
Jugendlichen möglichst früh Hilfe und Unterstützung anzubieten und so zu ermögli-
chen, dass diese den Weg in die Gesellschaft zurückfinden, gelingt der Stadtgesell-
schaft nur in gemeinsamer Zusammenarbeit. Den Übergang in Ausbildung und Beruf 
zu finden ist für viele Jugendliche ein hartes Stück Arbeit, erst recht, wenn sie in die-
ser Lebensphase keinen passenden Ansprechpartner oder keine passende An-
sprechpartnerin finden, der/ die sie an die Orte begleitet und unterstützt, wo sie Hilfe 
finden können. 
 
Streetwork kann hier das ausschlaggebende Angebot sein.  
Jugendliche sollen (wieder) an das Jobcenter herangeführt werden und Vertrauen in 
das Hilfesystem haben. Dies bedeutet auch die Beantragung und Annahme von So-
zialleistungen sowie das Aufzeigen neuer Wege und Perspektiven. 
 
Auf den ersten Blick scheint es, dass der freiwillige und nicht sanktionsbehaftete Zu-
gang von Streetwork zu den jungen Erwachsenen im Gegensatz zu der Arbeit des 
Jobcenter Köln steht.  
 
In den ersten Treffen zur Zusammenarbeit mit den Streetworkern hat das Jobcenter 
Köln dies thematisiert und Absprachen getroffen.  
Der Austausch von Streetwork und Jobcenter Köln wird immer nur mit Zustimmung 
der jungen Erwachsenen stattfinden. Die Freiwilligkeit und Sanktionsfreiheit von 
Streetwork bleibt auch in der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter unangetastet.  
 
Das Jobcenter ist eine der Möglichkeiten jungen Menschen einen Weg aus ihrer Si-
tuation zu ermöglichen. Die Streetworker arbeiten alle mit demselben Konzept, es 
gibt also keine speziellen Jobcenter Köln Streetworker.  
 
Das Jobcenter Köln geht nicht davon aus, dass es hier zu Konflikten kommen wird, 
da sich bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, dass der vermeintliche Gegensatz 
einem effektiven und wohlwollenden Miteinander zum Wohle des einzelnen Men-
schen nicht im Wege steht. 
 
 
6. Jahresbericht des Kundenreaktionsmanagement im Jobcenter Köln 
 
Das Kundenreaktionsmanagement hat sich als Service-Angebot des Jobcenter Köln 
auch 2016 bewährt. Im letzten Jahr haben sich Kundinnen und Kunden mit 1.471 An-
liegen unmittelbar an das Kundenreaktionsmanagement gewandt. Zusätzlich wurde 
das Kundenreaktionsmanagement in 822 Fällen von Dritten kontaktiert. Bei diesen 
Dritten handelt es sich zu einem überwiegenden Teil um Mitarbeitende von Bera-
tungsstellen, Betreuungsbüros, Sozialdiensten und Einrichtungen des Betreuten 
Wohnens. Auch Verwandte und Bekannte, Behörden, Rechtsanwälte und Rechtsan-
wältinnen wenden sich im Auftrag von Kundinnen und Kunden an das Kundenreakti-
onsmanagement.  
 
Einen weiteren Schwerpunkt stellte die Bearbeitung von Eingaben und Petitionen dar. 
Kundinnen und Kunden wandten sich mit ihren Anliegen an andere Behörden wie die 
Petitionsausschüsse, Ministerien, die Bundesagentur für Arbeit oder die Oberbürger-
meisterin der Stadt Köln. Zudem erhielt das Kundenreaktionsmanagement Hinweise

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von Dritten auf Leistungsmissbrauch oder Unterstützungsbedarfe von Kundinnen und 
Kunden.  
 
Die Anliegen der Kundinnen und Kunden betreffen weiterhin zu einem überwiegen-
den Anteil (65, 6 %) leistungsrechtliche Themen. Bei Integrationsthemen sind es 12,4 
%. Grund für die Anfragen sind sowohl bei materiellen als auch integrativen Themen 
hauptsächlich lange Bearbeitungszeiten sowie die Ablehnung einer Leistung und die 
Verständlichkeit von Bescheiden.  
Weitere Schwerpunkte sind mitarbeiterbezogene Beschwerden wie unzureichende 
Beratung und unangemessenes Verhalten, organisatorische Fragestellungen wie Er-
reichbarkeit und Terminvergabe, allgemeine Themen wie Auskünfte über Verfahren, 
rechtliche Gegebenheiten einschließlich Datenschutzfragen sowie Beratungen. So 
ermöglicht die Tätigkeit des Kundenreaktionsmanagements den Kundinnen und Kun-
den des Jobcenter Köln unter anderem auch eine Klärung ihrer Anliegen, ohne dass 
diese aufwendige Widerspruchs- oder Klageverfahren betreiben mussten. Hieraus 
kann geschlossen werden, dass die Tätigkeit des Kundenreaktionsmanagements 
sich in Bezug auf die personellen als auch finanziellen Ressourcen bei Rechtsverfah-
ren einsparend auswirkt.  
 
Der überwiegende Anteil der Anliegen wurde durch Vermittlung, Erklärung, Moderati-
on und Beratung erledigt. In 373 Beschwerden waren unbegründet und wurden zu-
rückgewiesen. 
 
Im Vergleich zu 2015 ist ein Rückgang der Anfragen festzustellen. Auch positive 
Rückmeldungen hat es gegeben. Diese betrafen hauptsächlich die Beratungsqualität.  
 
Detaillierte Angaben können aus den beigefügten Anlage 1 entnommen werden. 
 
Das Kundenreaktionsmanagement gehört zu den Stabsstellen der Geschäftsführung. 
Durch monatliche jour fixe wird sichergestellt, dass regelmäßig zu den Beschwerde-
gründen berichtet und Lösungen erarbeitet werden. Diese betreffen sowohl organisa-
torische Fragestellungen als auch Themen der Beratung und der finanziellen Unter-
stützung.  
 
Ergänzend zu der Klärung von Anliegen im Einzelfall organisierte das Kundenreakti-
onsmanagement den Erfahrungsaustausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der 
SGB II-Beratungsstellen. Dieser findet zweimal jährlich statt und ermöglicht Gesprä-
che über grundsätzliche Fragestellungen.  
 
 
7. Umzug des Geschäftsbereiches Mülheim in ein neues Gebäude 
 
Seit dem 28.03.2017 ist der Geschäftsbereich Mülheim des Jobcenter Köln am Wie-
ner Platz 3, 51065 in Köln Mülheim geöffnet. Das neue Gebäude liegt genau gegen-
über der alten Liegenschaft am Wiener Platz. Alle Arbeitsbereiche sind wie gewohnt 
unter der neuen Adresse für Kundinnen und Kunden zu erreichen. Die bekannten Te-
lefonnummern und E-Mail Adressen bleiben erhalten.  
 
Das neue Gebäude hat mehr Platz und ist ansprechender sowohl für Kundinnen und 
Kunden als auch für Beschäftigte. 
 
 Für Kundinnen und Kunden gibt es nun sechs Wartezonen, die mit Monitoren 
ausgestattet sind. Auf den Monitoren werden Kundeninformationen und Er-
klärfilme (mit Untertiteln) des Jobcenter Köln gezeigt. Wartenden Kundinnen 
und Kunden wird subjektiv die Wartezeit verkürzt.

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 Neu ist auch, dass keine Wartemarken mehr gezogen werden müssen. Kun-
dinnen und Kunden sprechen direkt am Eingangsschalter vor. Mitarbeitende 
geben sofort die Daten und das Anliegen in das System ein, so können Anlie-
gen schneller übermittelt werden und die Wartezeit verkürzt sich.  
 
 Spielecken für die Kleinsten sind ebenfalls vorhanden, damit keine Langeweile 
aufkommt und die Wartezeit angenehmer gestaltet werden kann.  
 
 Auf behindertengerechte Zugänge und Aufzüge wurde geachtet. Außerdem ist 
der Empfang auch für Menschen mit Rollstühlen barrierefrei. 
 
 Die acht Besprechungsräume lassen sich zu einem großen Raum verbinden. 
Hier können Veranstaltungen oder gruppendynamische Seminare für Kundin-
nen und Kunden stattfinden. 
 
 Ab Juni wird es für Mitarbeitende eine große Lounge geben. Es entsteht ein 
Raum, der beispielsweis zu informellen Gespräche sowie zum Austausch auf 
kollegialer Ebene, auch während der Mittagspause, einlädt. 
 
 
8. Drittmittelakquise im Jobcenter Köln 
 
Zurzeit setzt das Jobcenter Köln sechs sogenannte Drittmittel-Projekte um, die über 
das Land NRW, den Bund und/ oder den Europäischen Sozialfond (ESF) mitfinan-
ziert werden. Für die aktuell laufenden Projekte konnte das Jobcenter Köln insgesamt 
fast 31 Mio. Euro akquirieren.  
 
Es handelt sich hier um Projekte mit modellhaftem Charakter, die eine sinnvolle Er-
gänzung zum bestehenden Regelangebot des Jobcenter Köln darstellen. Dabei gilt 
es die Beschäftigungschancen und den Abbau von Benachteiligungen am ersten Ar-
beitsmarkt zu verbessern. Die Projekte zielen auf den Abbau von Langzeitarbeitslo-
sigkeit, die intensivierte Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Men-
schen, die Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen und die Förderung ge-
ringqualifizierter Jugendlichen und Erwachsenen.  
 
Die Programme „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ sowie das Bundesprogramm 
ESF-LZA ermöglichen über Lohnkostenzuschüsse den Teilnehmenden eine Partizi-
pation am Arbeitsmarkt und stellen so das Thema Arbeit (wieder) in den Fokus der 
Teilnehmenden, die aufgrund verschiedener schwerwiegender Hemmnisse bereits 
länger nicht mehr am Erwerbsleben teilgenommen haben.  
 
 ESF-LZA 
 
Programmtitel: „ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitar-
beitsloser Leistungsberechtigter nach dem Zweiten Buch 
Sozialgesetzbuch auf dem Arbeitsmarkt“ 
 
Schwerpunkt und 
Zielsetzung:  
 
 Vermittlung von langzeitarbeitslosen Personen im 
ALG II-Bezug in versicherungspflichtige Arbeitsver-
hältnisse  
 Einsatz von Betriebsakquisiteuren, die für die Projekt-
teilnehmenden passende Arbeitgeber gewinnen 
 Gewährung von Lohnkostenzuschüssen, die im Ver-
lauf der Beschäftigung reduziert werden 
 Begleitung durch einen Coach nach Arbeitsaufnahme

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zur Stabilisierung des Arbeitsverhältnisses  
 
Projektlaufzeit:  01.06.2015 – 31.05.2020 
 
Platzkontingent: 247 Förderfälle 
(Stand 04/17: 75 weitere Förderfälle beantragt) 
Fördersumme ge-
samt: 
10.355.522,70 € (ESF und Bund) 
(Stand 04/17: 1.280.070 € zusätzlich beantragt)  
Fördersumme in 
2017: 
4.350.893,84 € 
 
 CHANCE + - Netzwerk Flüchtlinge und Arbeit – Köln, Bonn, Düsseldorf,  
 Kreis Mettmann 
 
Programmtitel: „Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“ - 
Teil der ESF-Integrationsrichtlinie Bund  
 
Schwerpunkt und 
Zielsetzung:  
 
 Arbeitsmarktliche Integration von Flüchtlingen mit 
zumindest nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt 
in einem Projektverbund mit mehreren Teilprojekten 
 Ganzheitliche Betreuung z.B. durch Beratung, 
Sprachkurse, Praktika und Qualifizierungen 
 Aktive Netzwerkarbeit 
 Gezielte Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verbes-
serung der Integration der Zielgruppe 
 
Projektlaufzeit:  01.07.2015 – 30.06.2019 
 
Platzkontingent:  1.280 Teilnehmende (davon 920 für das Gebiet Köln) 
Fördersumme ge-
samt: 
2.297.487,50 € (ESF + Bund) 
 
Fördersumme in 
2017: 
546.296,85 € 
 
 MitArbeit! in Köln 
 
Programmtitel: Programm der Bundesregierung zur "intensivierten Ein-
gliederung und Beratung von schwerbehinderten Men-
schen" 
 
Schwerpunkt und 
Zielsetzung:  
 
 Beratung und Begleitung von schwerbehinderten 
Menschen im ALG II - Bezug 
 Vermittlung der Projektteilnehmenden in reguläre 
Beschäftigungsverhältnisse 
 Akquise von interessierten Arbeitgebern, aktive Zu-
sammenarbeit 
 
Projektlaufzeit:  01.06.2015 – 31.05.2018 
 
Platzkontingent:  400 Teilnehmende 
Fördersumme ge-
samt: 
1.999.525,00 € (Bund) 
 
Fördersumme in 
2017: 
637.249,00 €

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 Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt 
 
Programmtitel: Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ 
 
Schwerpunkt und 
Zielsetzung:  
 
 Teilhabe am Arbeitsleben für sehr arbeitsmarktferne 
Personen im ALG II-Bezug mit den Ziel, die Chancen 
auf Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt zu verbes-
sern 
 Zielgruppe sind Leistungsberechtigte, die seit min-
destens 4 Jahren im SGB II-Leistungsbezug sind, 
und 
o gesundheitliche Einschränkungen haben und 
bzw. oder 
o mit mindestens einem minderjährigen Kind in 
einer Bedarfsgemeinschaft leben 
 Förderung von Arbeitsplätzen, die zusätzlich und 
wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interes-
se liegen 
 
Projektlaufzeit:  01.12.2015 – 31.12.2018 
 
Platzkontingent: 369 Stellen, die fortlaufend neu besetzt werden können 
Fördersumme ge-
samt: 
15.233.385,00 € (Bund) 
 
Fördersumme in 
2017: 
5.517.000,00 € 
 
 Gesundheitscoaching im Rahmen der Aufstockung von „Soziale  
 Teilhabe am Arbeitsmarkt“ 
 
Programmtitel: „Flankierung des Bundesprogramms Soziale Teilhabe 
am Arbeitsmarkt“ 
 
Schwerpunkt und 
Zielsetzung:  
 
 Gesundheitscoaching für die aufgestockten Plätze 
des Programms „Soziale Teilhabe“  
 Verbesserung der gesundheitlichen Situation der 
Teilnehmenden und hierdurch Verbesserung der In-
tegrationschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt  
 
Projektlaufzeit:  16.02.2017 – 31.12.2017 
 
Platzkontingent 70 Teilnehmende 
Fördersumme ge-
samt: 
132.000,00 € (Land) 
 
Fördersumme in 
2017: 
132.000,00 €

12 
 
 Durchstarten in Köln 
 
Programmtitel: „Modellprojekt zur Förderung geringqualifizierter Jugend-
licher und Erwachsener“ 
 
Schwerpunkt und 
Zielsetzung:  
 
 Modulare Qualifizierung von Menschen im ALG II-
Bezug zwischen 21-45 Jahren ohne Berufsabschluss.  
 Ziel ist das Erreichen eines Berufsabschlusses als 
Fachkraft Metalltechnik oder als Servicekraft Schutz 
und Sicherheit  
 Unterstützung der Teilnehmenden durch Qualifizie-
rungscoaches vor Ort 
 Gewährung von Erfolgsprämien bei Abschluss der 
Module sowie bei Abschluss der ganzen Qualifizie-
rung zur Erhöhung der Motivation 
 
Projektlaufzeit:  01.12.2016 – 30.11.2020 
 
Platzkontingent:  60 Plätze, die fortlaufend neu besetzt werden 
Fördersumme ge-
samt: 
817.640,00 € (ESF + Land) 
 
Fördersumme in 
2017: 
192.410,00 € 
 
Summe der akquirierten Drittmittel im Jobcenter Köln:  
 
Gesamtsumme der akquirierten 
Drittmittel (nur aktuell laufende 
Projekte):  
 
30.835.560,20 € 
Akquirierte Drittmittel in 2017: 11.436.549,34 € 
 
Begleitete Drittmittel-Projekte Dritter im Kölner Stadtgebiet: 
 
Neben den selbst umgesetzten Projekten ist das Jobcenter als einer der wichtigsten 
Akteure im Sozialraum aktiver Kooperationspartner von mehreren Drittmittel-
Projekten im Kölner Stadtgebiet und unterstützt die Projektumsetzenden z.B. durch 
Beratung, Netzwerkarbeit oder auch durch die Zuführung von geeigneten Teilneh-
menden:  
 
 Öffentlich geförderte Beschäftigung (ÖgB)  
 Teilzeitberufsausbildung (TEP) 
 Willkommen und Ankommen in Köln 
 Clearingstelle Gesundheit 
 Ausbildungs- und Arbeitsperspektive der IHK-Stiftung 
 Migrantinnen aktiv vor Ort (MiA) 
 BIWAQ Köln Mülheim 
 Integrationsrichtlinie Bund  
o Integration durch Austausch (IdA):  
 Projekt „Perspektive Europa“: Transnationale Mobilitätsmaß-
nahme mit dem Z iel der Aufnahme einer Arbeit, Au sbildung oder

13 
 
Schulausbildung; das Jobcenter Köln ist hier mit einer Kofinanzierung 
beteiligt im Rahmen eines Stellenanteils von ~25% einer Integrations-
fachkraft 
o Integration statt Ausgrenzung (IsA):  
 Projekt „MOQI“: Motivation, Orientierung, Qualifizierung und In-
tegration 
 Projekt „Chancen geben – 100 Wege in Beschäftigung 
 Berufsbezogenes Deutsch (ESF-BAMF sowie DeuFö) 
 Integrationssprachkurse 
 Respekt - Work4You  
 Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) 
 Jugendmigrationsdienst (JMD) 
 
 
9. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für 
Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – 
Stand: Februar 2017 
 
Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Februar 2017 
(Anlage 2) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der Stadt Köln ver-
einbarten Ziele für das Jahr 2017 ein. 
 
gez. Wagner 
 
 
 
Anlagen: 
 
1) Ergebnisse 2016 des Kundenreaktionsmanagement  
2) Ergebnismonitoring

TOP 8.2 Anlage 1 zum JC Bericht KRM Jahresbericht

3057 Zeichen

Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 27.04.2017
Standorte 1.889 Bundesagentur für Arbeit 
Nürnberg 39 Kundinnen/Kunden 1.471
Leistungsteams 1.323 Regionaldirektion der 
Bundesagentur in NRW 28 Behörden 54
Integrationsteams 368 Bundesagentur Köln 26 Beratungsstellen 278
Orientierungsservice 160 Bundesministerium für Arbeit 
und Soziales 18 sonst. Dritte/Arbeitgeber/  
Sozialdienst/Presse 218
Eingangszonen 36 Petitionsausschuss Bund 5 politische Gremien
Sonstige (z.B. Bereichsleitung) 2 Ministerium für Arbeit, 
Integration und Soziales NRW 7 Rechtsanwält/innen 48
Reso-Dienste 21 Petitionsausschuss Land gesetzl. Betreuer/innen 66
Joboffensive 38 Bundespräsident 1 Vermieter/innen 53
Integration Point 55
Oberbürgermeisterin der  
Stadt Köln 39 Verwandte/Bekannte 105
Widerspruchsstelle 44 Geschäftsführung Jobcenter 251 Gesamt 2.293
Bildung und Teilhabe 36 Kundenreaktionsmanagement 1.852
Unterhaltsheranziehung 13 Sonstige 27
Servicecenter 21 Gesamt 2.293 persönlich 93
ohne Standort / ohne BG 176 schriftlich 1.145
2.293 telefonisch 1.055
Gesamt 2.293
Anfragende
Kontaktart
Dienstaufsichtsbeschwerden       42Gesamt 
Kundenreaktionsmanagement im Jobcenter Köln Bericht 2016
Verteilung der Anliegen im Jobcenter Köln Adressaten
1

Miet/Wohnfragen 329
and.Leistungsrechtl.Themen einschl. BUT 1.001
Gesamt 1.330
kompletter  Leistungsanspruch 476 Lange Bearbeitungszeit 537
individuelle Bedarfe 64 Lange Bearbeitungszeit Widerspruch 74
Miethöhe 108 Ablehnung einer Leistung 239
Nebenkostenabrechnung 50 Umfang der Leistung 133
Notwendigkeit Umzug 82 ausgebliebene Zahlung 90
Umzugskosten 18 fehlender oder fehlerhafter Bescheid 89
Mietschulden 63 Ausdrucksweise/schriftliche Formulierung 21
Wohnungseinrichtung 61 Verständlichkeit von Bescheiden 193
Einkommensanrechnung 141 Ablehnung einer Forderung des Jobcenter 81
Rückforderungen 89 Dauer der Anweisung und Zahlungsform 55
Anfragen zum Krankenversucherungsschutz 36 Unterlagen mehrfach angefordert 42
Erstausstattung Baby 28 verschwundene Unterlagen 26
Integration 250 Gesamt 1580
Vermittlungsbudget 29
Eingliederungsvereinbarung 33
FBW 39
Sanktionen 34 1.580
Grund der Anfrage bei Leistungs- und 
Integrationsthemen 
Schwerpunkte Integrationsthemen  
Sachthemen
Häufigste Leistungsrechtliche Themen
2

Allgemeine Themen
positive Rückmeldung 8
Rahmenbedingungen 31 Vermittlung 859
Erreichbarkeit Mitarbeiter/innen 93 Erklärung 399
Terminvergabe 45 Beratung 239
unklare Zuständigkeit 26 Moderation 42
Verbindlichkeit von Zusagen 43 Weiterleitung an 
Standorte 265
Unfreundlichkeit Mitarbeiter/innen 132 sonstiges 95
Beratungsqualität 75 Zurückweisung 373
Hinweis auf Leistungsmissbrauch 33 Am 06.01.16 noch offen 21
Anfragen/Allgemeine Themen/Rechliche 
Auskünfte/Datenschutz 227 Gesamt 2.293
Gesamt 713
Sachthemen (siehe vorherige Seite) 1.580
Erledigungsarten 
In 187 Fällen wurden 
Entschuldigungen ausgesprochen
Zusätzlich wurden  im Rahmen der Amtshilfe 412 Anfragen zu Krankenversicherungsschutz über 
Sozialgesetzbuch II beantwortet
3

TOP 8.2 Anlage 2 zum JC Bericht Ergebnismonitoring Februar 2017

10818 Zeichen

Mitteilung zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 27.04.2017 
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2010 
TOP 8.2 Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln 
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2017 
Ergebnismonitoring 
Februar 2017 
N:\Ablagen\D35702-Jobcenter-F-C\Controlling\00_Controlling JC\2017\07_Monitoring\2017-02\2017-02_Monitoring_SoSe

Erwartungswert Prognose Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % 
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt in Tausend EUR -                52.264         51.435 -829 -1,6% 
81596 
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Soll 2017 26.559,3         52.264,4         -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2016 26.112,6         51.435,1         -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2016 25.730,0         51.520,7         77.412,3         103.188,0       128.923,8       154.687,0       180.459,1       206.164,7       231.781,3       257.281,2       282.633,7       307.137,3       
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verringerung der Hilfebedürftigkeit Februar 2017 
 - 
 50.000,0 
 100.000,0 
 150.000,0 
 200.000,0 
 250.000,0 
 300.000,0 
 350.000,0 
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LUH ) in T EUR 
Ist 2016 Ist 2016 Soll 2017 
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 2

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % 
Integrationsquote 0,0% 2,8% 2,6% -0,21%-Pkte -7,6% 
81596 
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Soll 2017 1,5% 2,8% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0, 0% 0,0% 
Ist 2016 1,3% 2,6% 
Ist 2016 1,8% 3,6% 5,5% 7,5% 9,2% 11,0% 12,9% 15,2% 18,0% 20,3 % 22,1% 23,3% 
Anzahl der Integrationen (Jahresfortschrittswert) 
Ist 2017 1.114               2.086               -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                  -                   -                   
Ist 2016 1.473               3.042               4.647               6.296               7.703               9.227               10.877             12.809             15.139             17.079             18.560             19.537             
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Februar 2017 
0,0% 
5,0% 
10,0% 
15,0% 
20,0% 
25,0% 
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Integrationsquote 
Ist 2016 Ist 2016 Soll 2017 
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 3

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % 
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern -                58.071         57.575 -496 -0,9% 
81596 
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Soll 2017 58.298            58.071            -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -  -                  
Ist 2017 57.855            57.575            -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -  -                  
Ist 2016 57.173            57.244            57.253            57.271            57.307            57.364            57.409            57.416            57.421            57.416            57.404 57.388            
Februar 2017 Zielmonitoring Jobcenter  Köln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug 
 56.600 
 56.800 
 57.000 
 57.200 
 57.400 
 57.600 
 57.800 
 58.000 
 58.200 
 58.400 
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - JDW 
Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 4

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % 
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) -                  54.990,27 54.990 -
81596 
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Soll 2017 -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   
Ist 2017 27.563,1          54.990,3          -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   
Ist 2016 26.527,8          53.705,6          80.435,0          107.547,2        134.609,7        161.957,9        189.322,0        216.100,2        242.907,3        269.530,1        296.621,2        323.667,8        
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Kosten der Unterkunft Februar 2017 
 - 
 50.000,0 
 100.000,0 
 150.000,0 
 200.000,0 
 250.000,0 
 300.000,0 
 350.000,0 
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) 
Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 
Datenquelle: ERP 
Seite 5

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % 
-                  2.184               2.184 -
81596 
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Soll 2017 -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   
Ist 2017 2.186               2.184               -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   
Ist 2016 2.224               2.235               2.240               2.246               2.250               2.256               2.251               2.249               2.243               2.222               2.208               2.200               
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit Februar 2017 
 2.140 
 2.160 
 2.180 
 2.200 
 2.220 
 2.240 
 2.260 
 2.280 
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit 
(gewichteter Jahresfortschrittswert) 
Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 
Datenquelle: Statistik der BA,  
Seite 6

Mitteilung zur Sitzung des Sozialausschusses am 26.01.2017 
81596 
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Ist 2017 150                  293                  -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   -                   
Ist 2016 157                  372                  572                  799                  1.009               1.208               1.452               1.654               1.904               2.123               2.316               2.484               
Zielmonitoring Jobcenter  Köln JOB-Offensive KÖLN Februar 2017 
 - 
 500 
 1.000 
 1.500 
 2.000 
 2.500 
 3.000 
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Integrationen (Jahresfortschrittswert) der JOB-Offensive KÖLN 
Ist 2017 Ist 2016 
Datenquelle: eigene Auswertung 
Seite 7

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 
Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Hochrechnung 
Anzahl Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit 
Ist 2017 61.825         61.738            
Ist 2016 62.431         62.559            62.583         62.527         62.499           62.511              62.322           62.000           61.761           61.604           61.441             61.500             
Anzahl Personen in Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport 
Ist 2017 
Ist 2016 121.666       122.006          122.100       121.987       121.944         122.000            121.746         121.087         120.654         120.542         120.335           
Anzahl Regelleistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit 
Ist 2017 116.786       116.190          
Ist 2016 116.180       116.529          116.642       116.534       116.524         116.645            116.487         116.217         116.049         115.984         115.866           116.124           
Anzahl erwerbsfähige Leistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit 
Ist 2017 83.992         83.679            
Ist 2016 83.951         84.257            84.334         84.230         84.209           84.305              84.125           84.039           83.856           83.715           83.525             83.588             
Quote der Leistungsberechtigten nach dem zweiten Sozialgesetzbuch* Datenquelle: Kreisreport,  Daten mit Wartezeit von 3 Monaten 
Ist 2017 
Ist 2016 13,3% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,3% 13,3% 13,2% 13,2% 13,2% 
Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug 
Anzahl Arbeitslose nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gesamt Datenquelle: Arbeitsmarktreport 
Ist 2017 35.238         35.052            
Ist 2016 39.627         39.999            39.977         39.769         38.539           37.695              37.667           37.761           37.471           36.953           36.500             35.684             
Kosten der Unterkunft 
Kosten der Unterkunft - Veränderungsquote zum kumulierten Vorjahreswert Datenquelle: Finanzen Jobcenter Köln 
Ist 2017 27.563,12       54.990,27          -                  -                  -                    -                       -                    -                    -                    -                    -                      -                      
Ist 2016 26.527,81       53.705,56          -                  -                  -                    -                       -                    -                    -                    -                    -                      -                      
Ist / Ist-Vergleich 3,9% 2,4% - - - - - - - - - -
Februar 2017 Zielmonitoring Jobcenter  Köln Indikatoren 
* Zähler = Leistungsberechtigte nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (erwerbsfähigeLeistungsberechtigte, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sonstige Leistungsberechtigte [z.B. Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II]) / Nenner = 
Bevölkerung unter 65 Jahre 
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Beratungsverlauf (1)

27.04.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1174/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27