1174/2017
Bericht des Jobcenter Köln
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5000 JC Vorlagen-Nummer 18.04.2017 1174/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 27.04.2017 Bericht des Jobcenter Köln Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter Köln- den folgenden Bericht vor. Anlagen: Bericht des Jobcenters Anlage 1: Ergebnisse 2016 des Kundenreaktionsmanagement Anlage 2: Ergebnismonitoring gez. Dr. Rau
TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln
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Bericht des Jobcenter Köln 1. Ziele 2017 Das Jobcenter Köln beabsichtigt auch im Jahr 2017 eine gemeinsame Zielvereinba- rung mit der Bundesagentur für Arbeit und der Stadt Köln abzuschließen. Dafür sind bislang drei Ziele vereinbart worden. Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Es wird eine Integrationsquote von 23,3 Prozent vereinbart. Das Ziel der Integrati- onsquote hat sich in Bezug auf das Jahr 2016 nicht erhöht. Allerdings ist davon aus- zugehen, dass die Anzahl der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) beziehen, im Jahresverlauf ansteigen wird. Daher müssen zur Erreichung der Integrationsquote in diesem Jahr mehr Integrationen erzielt werden. Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Menschen, die in den letzten 24 Monaten mindestens 21 Monate Leistungen nach dem SGB II bezogen haben, gelten als Langzeitleistungsbeziehende. Auch hierzu vereinbart das Jobcenter Köln ein Ziel dahingehend, dass die Anzahl von 58.536 nicht überstiegen werden soll. Dies bedeutet eine Erhöhung des Zielwertes gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent, da sich die Rahmenbedingungen aufgrund einer Rechtsänderung zum 01.03.2015 im Asylbewerberleistungsgesetz geändert haben. Diese Menschen mit Fluchthintergrund erhalten seit diesem Zeitpunkt Leistungen nach dem SGB II. Solange sie die deut- sche Sprache erlernen, werden sie sich im Leistungsbezug befinden, da der Erwerb der deutschen Sprache unmittelbar im Fokus steht. Verringerung der Hilfebedürftigkeit Das Ziel Leistungen zum Lebensunterhalt liegt im Jahr 2017 bei 320,0 Mio. Euro. Dies bedeutet eine Steigerung von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hintergrund ist hier die steigende Anzahl von Leistungsbeziehenden nach dem SGB II (siehe auch Integrationsquote) Darüber hinaus werden die Ziele zu der Höhe der Kosten der Unterkunft und die In- tegrationen von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt oder in Selb- ständigkeit sowie eine begleitende Kampagne „Der Mensch im Mittelpunkt“ noch ver- handelt. Anlage zur Mitteilung „Bericht des Jobcenter Köln“ zur Sitzung des Ausschusses für Sozia- les und Senioren am 27.04.2017 2 2. Eintritte in Maßnahmen für 2017 Das Jobcenter Köln hat folgende Eintrittsplanungen in Maßnahmen für 2017 festge- legt: Maßnahmen geplanten Eintritte in Prozent geplante Ausgaben in Euro Vermittlung, Aktivierung, berufliche Eingliederung 53,5% 21.406.000 Qualifizierung: 6,2% 12.100.000 Beschäftigung begleitende Maßnahmen 5,4 % 3.929.000 Maßnahme für Jüngere 13,7 % 5.740.000 Maßnahmen für Menschen mit Behinderung 1,7 % 4.100.000 Arbeitsgelegenheiten (AGH) 16% 5.757.000 Freie Förderung 3,5 % 1.733.000 Beschäftigungszuschuss 0 1.500.000 Gesamt: 100 56.265.000 3. Aktueller Sachstand zu der gemeinsamen Anlaufstelle der Agentur für Arbeit und des Jobcenter Köln für Flüchtlinge – „Integration-Point“ Personal und Sachstand Umstrukturierung Die Umstrukturierung des Integration Point des Jobcenter Köln wurde zum 01.03.2017 abgeschlossen. Alle Mitarbeitenden der Bereiche Leistungsgewährung und Orientierungsservice konnten entsprechend ihren Präferenzen in den Geschäfts- bereichen des Jobcenter Köln eingesetzt werden. Der Integration Point konzentriert sich nun vollständig auf die Aufgabe der Vermitt- lung in Arbeit, Ausbildung und Sprachförderung. Aktuell besteht der Integration Point des Jobcenter Köln aus 2 Teams (Team 791 und Team 792). Das Team 792 besteht nur aus Integrationsfachkräften (insgesamt 12 Mitarbeitende). Die Zusammensetzung des Teams 791 ist heterogen. Es besteht aus folgenden Be- reichen: Bereich Anzahl Mitarbeitende Eingangszone 6 Integrationsfachkräfte (inklusive ehemaliger Mitarbeitende des Orientierungsservice) 6 Stand-by-Orientierungsservice 1 Talentscouts Ü25 2 DIMA (Disability-Management) 1 Chance+ 6 Gesamt* 22 * Anzahl der Mitarbeitenden – entspricht nicht Vollzeitäquivalenten (Stand: März 2017) 3 Das Ziel der Senkung des Betreuungsverhältnisses für die Integrationsfachkräfte konnte somit erreicht werden. Das Betreuungsverhältnis beträgt aktuell 1:200. Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften Die Anzahl der antragsstellenden Bedarfsgemeinschaften im März 2017 ist mit 280 Neuanträgen konstant geblieben. Im Vergleich zum Vormonat ist ein leichter Anstieg von ca. 6% zu verzeichnen. Von den 280 Neuantragsstellenden entfallen ca. 30 % in die Zuständigkeit des Ge- schäftsbereiches der unter 25-Jährigen (U25). Am zweitstärksten ist der Geschäfts- bereich Süd mit ca. 17% betroffen. Aktuell betreut der Integration Point gesamt ca. 5650 Geflüchtete. Gesamt 5650 Bewerberinnen und Bewerber SGB III 1689 Bewerberinnen und Bewerber SGB II 3961 Tabelle 1: Stand: 03.04.2017 Die Verteilung nach Bewerberinnen und Bewerbern stellt sich folgendermaßen dar: Rechtskreis SGB II SGB III nach Geschlecht 3.961 Anteil in % 1.689 Anteil in % Geschlecht männlich 2.504 63% 1.404 83% Geschlecht weiblich 1.457 37% 285 17% Tabelle 2: Jahresfortschrittswerte (Stand: 01.04.2017) In der Agentur für Arbeit ist die größte Gruppe, die der afghanischen Geflüchteten mit durchschnittlich ca. 36% Im Jobcenter sind die Menschen aus Syrien noch die größte Gruppe mit durchschnitt- lich ca. 54 %. 4 Die Verteilung nach Herkunftsstaaten ist wie folgt: Rechtskreis SGB II SGB III nach Staatsangehörigkeit (8HKL) 3.770 Anteil in % 1.061 Anteil in % Afghanistan 183 4,9% 389 36,7% Eritrea 168 4,5% 47 4,4% Irak 1.143 30,3% 145 13,7% Iran 180 4,8% 185 17,4% Nigeria 10 0,3% 85 8,0% Pakistan 5 0,1% 77 7,3% Somalia 23 0,6% 25 2,4% Syrien 2.058 54,6% 108 10,2% Tabelle 3: Jahresfortschrittswerte (Stand: 01.04.2017) Maßnahme Besetzung und Integration Spracherwerb und Anerkennungsberatung sind weiterhin die hauptsächlichen ersten Schritte in Richtung Integration. Es wird an einer Art „Absolventenmanagement“ aus den Integrationskursen gearbei- tet, um den Anschluss zur berufsbezogenen Deutschförderung (§45a AufenthG) zu gewährleisten. Des Weiteren wird auch an einer Bedarfsplanung gearbeitet. Das Maßnahme Portfolio wird kontinuierlich angepasst und erweitert. Im SGB II – Be- reich starten in diesem Jahr neu: JOBLINGE für Geflüchtete und KompAS 3.0 Im SGB III – Bereich starten in diesem Jahr neu: Per-W (Perspektive für weibliche Geflüchtete) und KompAS 3.0 KompAS 3.0 beinhaltet nur wenige Anpassungen. Im Maßnahmeteil soll es künftig möglich sein, mit einem geringeren Stundenanteil zu starten und diesen Anteil suk- zessive zu erhöhen. Die hauptsächlichen Hinderungsgründe für die Besetzung der Maßnahme (z.B. fehlende Alphabetisierung, Vorrangigkeit spezieller Integrationskur- se wie die Jugendintegrationskurse) bestehen weiterhin. Planmäßig werden künftig auch die Jugendmigrationsdienste (JMD) sowie die Bera- tungsstellen für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) im Integration Point vertreten sein. Ein Büro wird zur Verfügung gestellt. Die Besetzung des Büros klären die Träger unter sich. 5 Schnittstellen zur Stadt Köln Aktuell wird an der Schnittstelle zum Sozialamt gearbeitet. Ziel ist es, den Übergang der Menschen vom Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in das Jobcenter rei- bungsloser zu gestalten. Netzwerke Die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Tätigen wird intensiviert, z.B. in Form der Teilnahme an Besprechungen. 4. JOB-Offensive Köln (JOK) Am 01.08.2012 startete die JOK mit zwei Integrationsteams und insgesamt 25 Ver- mittlerinnen und Vermittlern ihre operative Arbeit. Zunächst in den Geschäftsberei- chen, ab September 2012 arbeitet das Team zentral in der Pohligstr.3, in Köln- Zollstock. Seit Projektbeginn bis heute hat die JOK insgesamt 9439 Kundinnen und Kunden in Arbeit integriert. 2016 erreichte die JOK ihr bisher bestes Integrationsergebnis mit 2484 Integrationen. Beide Teams der JOK arbeiten branchenorientiert, so können sich Kundinnen und Kunden sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an kompetente Ansprechpart- ner/innen wenden. Die Betreuungsrelation liegt bei 1:100. Dieser geringere Betreu- ungsschlüssel schafft Raum für längere und intensivere Beratungsgespräche. Die Kundschaft der JOK wird mindestens alle vier Wochen beraten, sodass eine enge Bindung aufgebaut werden kann und gemeinsam vereinbarte Zielvereinbarungen nachgehalten werden. Mit großem Engagement vermittelt die JOK marktnahe Kundinnen und Kunden in Ar- beit. Die individuelle und persönliche Kundenbetreuung wird in der JOK gelebt und von den Kunden als wertschätzend wahrgenommen. Maximal betreut die JOK Kun- dinnen und Kunden für einen Zeitraum von 9 Monaten, danach werden sie in die Ge- schäftsbereiche zurückgegeben, sofern sie nicht bereits integriert sind. Angefangen hat alles im April 2012 mit der Evaluation einer Umsetzung der Berliner Joboffensive im Jobcenter Köln. Vorgesehen war nicht nur eine1:1 Übernahme, viel- mehr sollten neue Ansätze für eine verbesserte Kundenbetreuung sowie eine nach- haltige Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt unter Praxisbedingungen erprobt und umgesetzt werden. Die Öffnungszeiten wurden auf 32 Wochenstunden für eine kurzfristige Vorsprache bei einem/r freigestellten rotierenden „Tagesmanager/in“ (Empfang mit speziellen Zu- satzaufgaben) erweitert. Die JOK ist seit Projektbeginn am 01.08.2012 integraler Bestandteil des Kapazitäts- plans des Jobcenter Köln. Mit Ablauf der Projektphase zum 31.07.2014 erfolgte die Übernahme in die Aufbau- und Ablauforganisation. Innovationen der JOB-Offensive KÖLN (JOK) Im Laufe der Zeit hat sich die JOK, neben der ambitionierten Herausforderung der zu erzielenden Integrationen, durch neue innovative Ansätze und zusätzliche Aufgaben, sukzessiv weiterentwickelt. Ab März 2015 erweiterte die JOK ihr Dienstleistungsangebot für Akademiker/innen, deren Studium nicht länger als 4 Jahre zurück liegt. Hier liegt die Betreuungsrelation bei 1:175 (5 Integrationskräfte). Für diese spezielle Kundengruppe konzipiert die JOK derzeit neue Beratungsansätze mit dem Hintergrund gruppendynamische Prozesse in Kleingruppen anzuregen. 6 Gleichzeitig wurde in der JOK eine Arbeitgeberberatung (4 Integrationsfachkräfte) eingeführt, die sich ausschließlich um die Belange von Arbeitgebern kümmert. Die JOK hat die sogenannten Bewerbertage für das JC Köln ins Leben gerufen und zu einem festen Instrument der Personalrekrutierung vieler großer namhafter Arbeitge- ber etabliert. Ziel ist ein unmittelbares Kennenlern-Gespräch zwischen Arbeitgeberin- nen / Arbeitgebern und Kundinnen und Kunden unter begleitender Beteiligung von Mitarbeiter/innen der JOK. Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erleben das Job- center als kompetenten Dienstleister und suchen inzwischen selbst initiativ den Kon- takt. Im Durchschnitt organisiert die JOK wöchentlich einen Bewerbertag – auch in Kooperation mit dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service (gAGS) - und erzielt durch ihre hohe Qualität viele Integrationen. Die Qualität wird erreicht, weil die Kundinnen und Kundenpersönlich auf den Bewerbertag instruiert und gut vorbereitet werden. Niemand geht ohne Vorkenntnisse zu einem Termin. In Kooperation mit dem gAGS wurde eine Stellenbörse initialisiert. Gezielt angespro- chene und interessierte Kundinnen und Kunden können seitdem ohne Wartezeiten mit dem / der Tagesmanager/in konkrete Arbeitsangebote besprechen und werden über Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Die Stellenbörsen zielen grundsätzlich auf saisonale beziehungsweise aktuelle Stellen aus verschiedenen Branchen ab. Diese werden in allen Geschäftsbereichen mit großen Plakaten beworben, sodass sich die Kundinnen und Kunden in den Räumlichkeiten der JOK darüber ein Bild ma- chen und nach geeigneten Stellen suchen können. Um das Bewerbungsverfahren für Arbeitgeber zu verkürzen und dennoch attraktiv zu gestalten, werden auf Wunsch von Bewerbenden Kurzbewerbungen angelegt. Hier- bei wird ein standardisierter Lebenslauf mit Lichtbild in dem Vermittlungs-, Beratungs- und Informationssystem (VerBIS) hinterlegt und ist bei konkreten Arbeitgeberaufträ- gen sofort greifbar. Für initiative Arbeitgeberkontakte kann die JOK bereits auf rund 500 aussagekräftige Kurzbewerbungsbögen für eine Vorauswahl zugreifen. „Make more, buy less“. Im Rahmen dieser Idee bietet die JOK interessierten Kundinnen und Kunden selbst konzipierte Seminare zu den Themen „Gut vorbereitet in das Vorstellungsgespräch“, „Das Telefon als Bewerbungsinstrument“, „Die perfekte Bewerbung“, Stellenrecher- che im Internet“ und „1. Hilfe am PC – Thema Bewerbung“ an. In moderierten Klein- gruppen werden praxisnahe Bewerbungssituationen nachgestellt und gruppendyna- misch besprochen. Hier wird auf eine Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern Wert gelegt. Zudem stehen 5 Laptops zur Verfügung um gemeinsam, interaktiv, und auf technisch hohem Niveau, praktische Tipps im Internet etc. zu geben. 5. Projekt „Streetwork“ Für knapp 820.000 € übernimmt das Jobcenter Köln für zwei Jahre die Finanzierung sechs dringend benötigter Streetworker und Streetworkerinnen in Köln. Sie vervoll- ständigen das Projekt „Streetwork“ der Stadt Köln und leisten so einen wichtigen Bei- trag bei der präventiven Jugendarbeit mit dem Ziel die Jugendlichen und jungen Er- wachsenen im Rahmen von Freiwilligkeit zu stärken, ihr Leben eigenverantwortlich und selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und sie bei der sozialen Integration zu unterstützen. „Streetwork“ wird in Zusammenarbeit mit der AWO und Stadt Köln reali- siert. Gesetzliche Grundlage ist der in 2016 neu geschaffene § 16 h des Sozialge- setzbuches II, der aufsuchende Hilfe auch für Nicht-Jobcenter Kundinnen und Kun- den ermöglicht. Insgesamt kümmern sich 18 Streetworkerinnen und Streetworker im gesamten Stadtgebiet – jeweils 2 pro Stadtbezirk, um junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren. 7 Der Alltag dieser jungen Menschen ist durch viele belastende und ausgrenzende Faktoren – Gewalterfahrung, Probleme bei der persönlichen Entwicklung, Migration und Flucht, etc.- gekennzeichnet. Der Ansatz und die sozialräumliche Anbindung der Streetworker passt sehr gut auf die präventiv ausgelegte Integrationsarbeit des Jobcenter Köln mit Jugendlichen Hil- feempfängern. Jugendlichen möglichst früh Hilfe und Unterstützung anzubieten und so zu ermögli- chen, dass diese den Weg in die Gesellschaft zurückfinden, gelingt der Stadtgesell- schaft nur in gemeinsamer Zusammenarbeit. Den Übergang in Ausbildung und Beruf zu finden ist für viele Jugendliche ein hartes Stück Arbeit, erst recht, wenn sie in die- ser Lebensphase keinen passenden Ansprechpartner oder keine passende An- sprechpartnerin finden, der/ die sie an die Orte begleitet und unterstützt, wo sie Hilfe finden können. Streetwork kann hier das ausschlaggebende Angebot sein. Jugendliche sollen (wieder) an das Jobcenter herangeführt werden und Vertrauen in das Hilfesystem haben. Dies bedeutet auch die Beantragung und Annahme von So- zialleistungen sowie das Aufzeigen neuer Wege und Perspektiven. Auf den ersten Blick scheint es, dass der freiwillige und nicht sanktionsbehaftete Zu- gang von Streetwork zu den jungen Erwachsenen im Gegensatz zu der Arbeit des Jobcenter Köln steht. In den ersten Treffen zur Zusammenarbeit mit den Streetworkern hat das Jobcenter Köln dies thematisiert und Absprachen getroffen. Der Austausch von Streetwork und Jobcenter Köln wird immer nur mit Zustimmung der jungen Erwachsenen stattfinden. Die Freiwilligkeit und Sanktionsfreiheit von Streetwork bleibt auch in der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter unangetastet. Das Jobcenter ist eine der Möglichkeiten jungen Menschen einen Weg aus ihrer Si- tuation zu ermöglichen. Die Streetworker arbeiten alle mit demselben Konzept, es gibt also keine speziellen Jobcenter Köln Streetworker. Das Jobcenter Köln geht nicht davon aus, dass es hier zu Konflikten kommen wird, da sich bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, dass der vermeintliche Gegensatz einem effektiven und wohlwollenden Miteinander zum Wohle des einzelnen Men- schen nicht im Wege steht. 6. Jahresbericht des Kundenreaktionsmanagement im Jobcenter Köln Das Kundenreaktionsmanagement hat sich als Service-Angebot des Jobcenter Köln auch 2016 bewährt. Im letzten Jahr haben sich Kundinnen und Kunden mit 1.471 An- liegen unmittelbar an das Kundenreaktionsmanagement gewandt. Zusätzlich wurde das Kundenreaktionsmanagement in 822 Fällen von Dritten kontaktiert. Bei diesen Dritten handelt es sich zu einem überwiegenden Teil um Mitarbeitende von Bera- tungsstellen, Betreuungsbüros, Sozialdiensten und Einrichtungen des Betreuten Wohnens. Auch Verwandte und Bekannte, Behörden, Rechtsanwälte und Rechtsan- wältinnen wenden sich im Auftrag von Kundinnen und Kunden an das Kundenreakti- onsmanagement. Einen weiteren Schwerpunkt stellte die Bearbeitung von Eingaben und Petitionen dar. Kundinnen und Kunden wandten sich mit ihren Anliegen an andere Behörden wie die Petitionsausschüsse, Ministerien, die Bundesagentur für Arbeit oder die Oberbürger- meisterin der Stadt Köln. Zudem erhielt das Kundenreaktionsmanagement Hinweise 8 von Dritten auf Leistungsmissbrauch oder Unterstützungsbedarfe von Kundinnen und Kunden. Die Anliegen der Kundinnen und Kunden betreffen weiterhin zu einem überwiegen- den Anteil (65, 6 %) leistungsrechtliche Themen. Bei Integrationsthemen sind es 12,4 %. Grund für die Anfragen sind sowohl bei materiellen als auch integrativen Themen hauptsächlich lange Bearbeitungszeiten sowie die Ablehnung einer Leistung und die Verständlichkeit von Bescheiden. Weitere Schwerpunkte sind mitarbeiterbezogene Beschwerden wie unzureichende Beratung und unangemessenes Verhalten, organisatorische Fragestellungen wie Er- reichbarkeit und Terminvergabe, allgemeine Themen wie Auskünfte über Verfahren, rechtliche Gegebenheiten einschließlich Datenschutzfragen sowie Beratungen. So ermöglicht die Tätigkeit des Kundenreaktionsmanagements den Kundinnen und Kun- den des Jobcenter Köln unter anderem auch eine Klärung ihrer Anliegen, ohne dass diese aufwendige Widerspruchs- oder Klageverfahren betreiben mussten. Hieraus kann geschlossen werden, dass die Tätigkeit des Kundenreaktionsmanagements sich in Bezug auf die personellen als auch finanziellen Ressourcen bei Rechtsverfah- ren einsparend auswirkt. Der überwiegende Anteil der Anliegen wurde durch Vermittlung, Erklärung, Moderati- on und Beratung erledigt. In 373 Beschwerden waren unbegründet und wurden zu- rückgewiesen. Im Vergleich zu 2015 ist ein Rückgang der Anfragen festzustellen. Auch positive Rückmeldungen hat es gegeben. Diese betrafen hauptsächlich die Beratungsqualität. Detaillierte Angaben können aus den beigefügten Anlage 1 entnommen werden. Das Kundenreaktionsmanagement gehört zu den Stabsstellen der Geschäftsführung. Durch monatliche jour fixe wird sichergestellt, dass regelmäßig zu den Beschwerde- gründen berichtet und Lösungen erarbeitet werden. Diese betreffen sowohl organisa- torische Fragestellungen als auch Themen der Beratung und der finanziellen Unter- stützung. Ergänzend zu der Klärung von Anliegen im Einzelfall organisierte das Kundenreakti- onsmanagement den Erfahrungsaustausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der SGB II-Beratungsstellen. Dieser findet zweimal jährlich statt und ermöglicht Gesprä- che über grundsätzliche Fragestellungen. 7. Umzug des Geschäftsbereiches Mülheim in ein neues Gebäude Seit dem 28.03.2017 ist der Geschäftsbereich Mülheim des Jobcenter Köln am Wie- ner Platz 3, 51065 in Köln Mülheim geöffnet. Das neue Gebäude liegt genau gegen- über der alten Liegenschaft am Wiener Platz. Alle Arbeitsbereiche sind wie gewohnt unter der neuen Adresse für Kundinnen und Kunden zu erreichen. Die bekannten Te- lefonnummern und E-Mail Adressen bleiben erhalten. Das neue Gebäude hat mehr Platz und ist ansprechender sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für Beschäftigte. Für Kundinnen und Kunden gibt es nun sechs Wartezonen, die mit Monitoren ausgestattet sind. Auf den Monitoren werden Kundeninformationen und Er- klärfilme (mit Untertiteln) des Jobcenter Köln gezeigt. Wartenden Kundinnen und Kunden wird subjektiv die Wartezeit verkürzt. 9 Neu ist auch, dass keine Wartemarken mehr gezogen werden müssen. Kun- dinnen und Kunden sprechen direkt am Eingangsschalter vor. Mitarbeitende geben sofort die Daten und das Anliegen in das System ein, so können Anlie- gen schneller übermittelt werden und die Wartezeit verkürzt sich. Spielecken für die Kleinsten sind ebenfalls vorhanden, damit keine Langeweile aufkommt und die Wartezeit angenehmer gestaltet werden kann. Auf behindertengerechte Zugänge und Aufzüge wurde geachtet. Außerdem ist der Empfang auch für Menschen mit Rollstühlen barrierefrei. Die acht Besprechungsräume lassen sich zu einem großen Raum verbinden. Hier können Veranstaltungen oder gruppendynamische Seminare für Kundin- nen und Kunden stattfinden. Ab Juni wird es für Mitarbeitende eine große Lounge geben. Es entsteht ein Raum, der beispielsweis zu informellen Gespräche sowie zum Austausch auf kollegialer Ebene, auch während der Mittagspause, einlädt. 8. Drittmittelakquise im Jobcenter Köln Zurzeit setzt das Jobcenter Köln sechs sogenannte Drittmittel-Projekte um, die über das Land NRW, den Bund und/ oder den Europäischen Sozialfond (ESF) mitfinan- ziert werden. Für die aktuell laufenden Projekte konnte das Jobcenter Köln insgesamt fast 31 Mio. Euro akquirieren. Es handelt sich hier um Projekte mit modellhaftem Charakter, die eine sinnvolle Er- gänzung zum bestehenden Regelangebot des Jobcenter Köln darstellen. Dabei gilt es die Beschäftigungschancen und den Abbau von Benachteiligungen am ersten Ar- beitsmarkt zu verbessern. Die Projekte zielen auf den Abbau von Langzeitarbeitslo- sigkeit, die intensivierte Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Men- schen, die Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen und die Förderung ge- ringqualifizierter Jugendlichen und Erwachsenen. Die Programme „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ sowie das Bundesprogramm ESF-LZA ermöglichen über Lohnkostenzuschüsse den Teilnehmenden eine Partizi- pation am Arbeitsmarkt und stellen so das Thema Arbeit (wieder) in den Fokus der Teilnehmenden, die aufgrund verschiedener schwerwiegender Hemmnisse bereits länger nicht mehr am Erwerbsleben teilgenommen haben. ESF-LZA Programmtitel: „ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitar- beitsloser Leistungsberechtigter nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch auf dem Arbeitsmarkt“ Schwerpunkt und Zielsetzung: Vermittlung von langzeitarbeitslosen Personen im ALG II-Bezug in versicherungspflichtige Arbeitsver- hältnisse Einsatz von Betriebsakquisiteuren, die für die Projekt- teilnehmenden passende Arbeitgeber gewinnen Gewährung von Lohnkostenzuschüssen, die im Ver- lauf der Beschäftigung reduziert werden Begleitung durch einen Coach nach Arbeitsaufnahme 10 zur Stabilisierung des Arbeitsverhältnisses Projektlaufzeit: 01.06.2015 – 31.05.2020 Platzkontingent: 247 Förderfälle (Stand 04/17: 75 weitere Förderfälle beantragt) Fördersumme ge- samt: 10.355.522,70 € (ESF und Bund) (Stand 04/17: 1.280.070 € zusätzlich beantragt) Fördersumme in 2017: 4.350.893,84 € CHANCE + - Netzwerk Flüchtlinge und Arbeit – Köln, Bonn, Düsseldorf, Kreis Mettmann Programmtitel: „Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“ - Teil der ESF-Integrationsrichtlinie Bund Schwerpunkt und Zielsetzung: Arbeitsmarktliche Integration von Flüchtlingen mit zumindest nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt in einem Projektverbund mit mehreren Teilprojekten Ganzheitliche Betreuung z.B. durch Beratung, Sprachkurse, Praktika und Qualifizierungen Aktive Netzwerkarbeit Gezielte Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verbes- serung der Integration der Zielgruppe Projektlaufzeit: 01.07.2015 – 30.06.2019 Platzkontingent: 1.280 Teilnehmende (davon 920 für das Gebiet Köln) Fördersumme ge- samt: 2.297.487,50 € (ESF + Bund) Fördersumme in 2017: 546.296,85 € MitArbeit! in Köln Programmtitel: Programm der Bundesregierung zur "intensivierten Ein- gliederung und Beratung von schwerbehinderten Men- schen" Schwerpunkt und Zielsetzung: Beratung und Begleitung von schwerbehinderten Menschen im ALG II - Bezug Vermittlung der Projektteilnehmenden in reguläre Beschäftigungsverhältnisse Akquise von interessierten Arbeitgebern, aktive Zu- sammenarbeit Projektlaufzeit: 01.06.2015 – 31.05.2018 Platzkontingent: 400 Teilnehmende Fördersumme ge- samt: 1.999.525,00 € (Bund) Fördersumme in 2017: 637.249,00 € 11 Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt Programmtitel: Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ Schwerpunkt und Zielsetzung: Teilhabe am Arbeitsleben für sehr arbeitsmarktferne Personen im ALG II-Bezug mit den Ziel, die Chancen auf Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt zu verbes- sern Zielgruppe sind Leistungsberechtigte, die seit min- destens 4 Jahren im SGB II-Leistungsbezug sind, und o gesundheitliche Einschränkungen haben und bzw. oder o mit mindestens einem minderjährigen Kind in einer Bedarfsgemeinschaft leben Förderung von Arbeitsplätzen, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interes- se liegen Projektlaufzeit: 01.12.2015 – 31.12.2018 Platzkontingent: 369 Stellen, die fortlaufend neu besetzt werden können Fördersumme ge- samt: 15.233.385,00 € (Bund) Fördersumme in 2017: 5.517.000,00 € Gesundheitscoaching im Rahmen der Aufstockung von „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ Programmtitel: „Flankierung des Bundesprogramms Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ Schwerpunkt und Zielsetzung: Gesundheitscoaching für die aufgestockten Plätze des Programms „Soziale Teilhabe“ Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Teilnehmenden und hierdurch Verbesserung der In- tegrationschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt Projektlaufzeit: 16.02.2017 – 31.12.2017 Platzkontingent 70 Teilnehmende Fördersumme ge- samt: 132.000,00 € (Land) Fördersumme in 2017: 132.000,00 € 12 Durchstarten in Köln Programmtitel: „Modellprojekt zur Förderung geringqualifizierter Jugend- licher und Erwachsener“ Schwerpunkt und Zielsetzung: Modulare Qualifizierung von Menschen im ALG II- Bezug zwischen 21-45 Jahren ohne Berufsabschluss. Ziel ist das Erreichen eines Berufsabschlusses als Fachkraft Metalltechnik oder als Servicekraft Schutz und Sicherheit Unterstützung der Teilnehmenden durch Qualifizie- rungscoaches vor Ort Gewährung von Erfolgsprämien bei Abschluss der Module sowie bei Abschluss der ganzen Qualifizie- rung zur Erhöhung der Motivation Projektlaufzeit: 01.12.2016 – 30.11.2020 Platzkontingent: 60 Plätze, die fortlaufend neu besetzt werden Fördersumme ge- samt: 817.640,00 € (ESF + Land) Fördersumme in 2017: 192.410,00 € Summe der akquirierten Drittmittel im Jobcenter Köln: Gesamtsumme der akquirierten Drittmittel (nur aktuell laufende Projekte): 30.835.560,20 € Akquirierte Drittmittel in 2017: 11.436.549,34 € Begleitete Drittmittel-Projekte Dritter im Kölner Stadtgebiet: Neben den selbst umgesetzten Projekten ist das Jobcenter als einer der wichtigsten Akteure im Sozialraum aktiver Kooperationspartner von mehreren Drittmittel- Projekten im Kölner Stadtgebiet und unterstützt die Projektumsetzenden z.B. durch Beratung, Netzwerkarbeit oder auch durch die Zuführung von geeigneten Teilneh- menden: Öffentlich geförderte Beschäftigung (ÖgB) Teilzeitberufsausbildung (TEP) Willkommen und Ankommen in Köln Clearingstelle Gesundheit Ausbildungs- und Arbeitsperspektive der IHK-Stiftung Migrantinnen aktiv vor Ort (MiA) BIWAQ Köln Mülheim Integrationsrichtlinie Bund o Integration durch Austausch (IdA): Projekt „Perspektive Europa“: Transnationale Mobilitätsmaß- nahme mit dem Z iel der Aufnahme einer Arbeit, Au sbildung oder 13 Schulausbildung; das Jobcenter Köln ist hier mit einer Kofinanzierung beteiligt im Rahmen eines Stellenanteils von ~25% einer Integrations- fachkraft o Integration statt Ausgrenzung (IsA): Projekt „MOQI“: Motivation, Orientierung, Qualifizierung und In- tegration Projekt „Chancen geben – 100 Wege in Beschäftigung Berufsbezogenes Deutsch (ESF-BAMF sowie DeuFö) Integrationssprachkurse Respekt - Work4You Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) Jugendmigrationsdienst (JMD) 9. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – Stand: Februar 2017 Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Februar 2017 (Anlage 2) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der Stadt Köln ver- einbarten Ziele für das Jahr 2017 ein. gez. Wagner Anlagen: 1) Ergebnisse 2016 des Kundenreaktionsmanagement 2) Ergebnismonitoring
TOP 8.2 Anlage 1 zum JC Bericht KRM Jahresbericht
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Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 27.04.2017 Standorte 1.889 Bundesagentur für Arbeit Nürnberg 39 Kundinnen/Kunden 1.471 Leistungsteams 1.323 Regionaldirektion der Bundesagentur in NRW 28 Behörden 54 Integrationsteams 368 Bundesagentur Köln 26 Beratungsstellen 278 Orientierungsservice 160 Bundesministerium für Arbeit und Soziales 18 sonst. Dritte/Arbeitgeber/ Sozialdienst/Presse 218 Eingangszonen 36 Petitionsausschuss Bund 5 politische Gremien Sonstige (z.B. Bereichsleitung) 2 Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW 7 Rechtsanwält/innen 48 Reso-Dienste 21 Petitionsausschuss Land gesetzl. Betreuer/innen 66 Joboffensive 38 Bundespräsident 1 Vermieter/innen 53 Integration Point 55 Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 39 Verwandte/Bekannte 105 Widerspruchsstelle 44 Geschäftsführung Jobcenter 251 Gesamt 2.293 Bildung und Teilhabe 36 Kundenreaktionsmanagement 1.852 Unterhaltsheranziehung 13 Sonstige 27 Servicecenter 21 Gesamt 2.293 persönlich 93 ohne Standort / ohne BG 176 schriftlich 1.145 2.293 telefonisch 1.055 Gesamt 2.293 Anfragende Kontaktart Dienstaufsichtsbeschwerden 42Gesamt Kundenreaktionsmanagement im Jobcenter Köln Bericht 2016 Verteilung der Anliegen im Jobcenter Köln Adressaten 1 Miet/Wohnfragen 329 and.Leistungsrechtl.Themen einschl. BUT 1.001 Gesamt 1.330 kompletter Leistungsanspruch 476 Lange Bearbeitungszeit 537 individuelle Bedarfe 64 Lange Bearbeitungszeit Widerspruch 74 Miethöhe 108 Ablehnung einer Leistung 239 Nebenkostenabrechnung 50 Umfang der Leistung 133 Notwendigkeit Umzug 82 ausgebliebene Zahlung 90 Umzugskosten 18 fehlender oder fehlerhafter Bescheid 89 Mietschulden 63 Ausdrucksweise/schriftliche Formulierung 21 Wohnungseinrichtung 61 Verständlichkeit von Bescheiden 193 Einkommensanrechnung 141 Ablehnung einer Forderung des Jobcenter 81 Rückforderungen 89 Dauer der Anweisung und Zahlungsform 55 Anfragen zum Krankenversucherungsschutz 36 Unterlagen mehrfach angefordert 42 Erstausstattung Baby 28 verschwundene Unterlagen 26 Integration 250 Gesamt 1580 Vermittlungsbudget 29 Eingliederungsvereinbarung 33 FBW 39 Sanktionen 34 1.580 Grund der Anfrage bei Leistungs- und Integrationsthemen Schwerpunkte Integrationsthemen Sachthemen Häufigste Leistungsrechtliche Themen 2 Allgemeine Themen positive Rückmeldung 8 Rahmenbedingungen 31 Vermittlung 859 Erreichbarkeit Mitarbeiter/innen 93 Erklärung 399 Terminvergabe 45 Beratung 239 unklare Zuständigkeit 26 Moderation 42 Verbindlichkeit von Zusagen 43 Weiterleitung an Standorte 265 Unfreundlichkeit Mitarbeiter/innen 132 sonstiges 95 Beratungsqualität 75 Zurückweisung 373 Hinweis auf Leistungsmissbrauch 33 Am 06.01.16 noch offen 21 Anfragen/Allgemeine Themen/Rechliche Auskünfte/Datenschutz 227 Gesamt 2.293 Gesamt 713 Sachthemen (siehe vorherige Seite) 1.580 Erledigungsarten In 187 Fällen wurden Entschuldigungen ausgesprochen Zusätzlich wurden im Rahmen der Amtshilfe 412 Anfragen zu Krankenversicherungsschutz über Sozialgesetzbuch II beantwortet 3
TOP 8.2 Anlage 2 zum JC Bericht Ergebnismonitoring Februar 2017
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Mitteilung zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 27.04.2017 Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2010 TOP 8.2 Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2017 Ergebnismonitoring Februar 2017 N:\Ablagen\D35702-Jobcenter-F-C\Controlling\00_Controlling JC\2017\07_Monitoring\2017-02\2017-02_Monitoring_SoSe Erwartungswert Prognose Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt in Tausend EUR - 52.264 51.435 -829 -1,6% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 26.559,3 52.264,4 - - - - - - - - - - Ist 2016 26.112,6 51.435,1 - - - - - - - - - - Ist 2016 25.730,0 51.520,7 77.412,3 103.188,0 128.923,8 154.687,0 180.459,1 206.164,7 231.781,3 257.281,2 282.633,7 307.137,3 Zielmonitoring Jobcenter Köln Verringerung der Hilfebedürftigkeit Februar 2017 - 50.000,0 100.000,0 150.000,0 200.000,0 250.000,0 300.000,0 350.000,0 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LUH ) in T EUR Ist 2016 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 2 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Integrationsquote 0,0% 2,8% 2,6% -0,21%-Pkte -7,6% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 1,5% 2,8% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0, 0% 0,0% Ist 2016 1,3% 2,6% Ist 2016 1,8% 3,6% 5,5% 7,5% 9,2% 11,0% 12,9% 15,2% 18,0% 20,3 % 22,1% 23,3% Anzahl der Integrationen (Jahresfortschrittswert) Ist 2017 1.114 2.086 - - - - - - - - - - Ist 2016 1.473 3.042 4.647 6.296 7.703 9.227 10.877 12.809 15.139 17.079 18.560 19.537 Zielmonitoring Jobcenter Köln Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Februar 2017 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Integrationsquote Ist 2016 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 3 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - 58.071 57.575 -496 -0,9% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 58.298 58.071 - - - - - - - - - - Ist 2017 57.855 57.575 - - - - - - - - - - Ist 2016 57.173 57.244 57.253 57.271 57.307 57.364 57.409 57.416 57.421 57.416 57.404 57.388 Februar 2017 Zielmonitoring Jobcenter Köln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug 56.600 56.800 57.000 57.200 57.400 57.600 57.800 58.000 58.200 58.400 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - JDW Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 4 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) - 54.990,27 54.990 - 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 - - - - - - - - - - - - Ist 2017 27.563,1 54.990,3 - - - - - - - - - - Ist 2016 26.527,8 53.705,6 80.435,0 107.547,2 134.609,7 161.957,9 189.322,0 216.100,2 242.907,3 269.530,1 296.621,2 323.667,8 Zielmonitoring Jobcenter Köln Kosten der Unterkunft Februar 2017 - 50.000,0 100.000,0 150.000,0 200.000,0 250.000,0 300.000,0 350.000,0 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: ERP Seite 5 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % - 2.184 2.184 - 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 - - - - - - - - - - - - Ist 2017 2.186 2.184 - - - - - - - - - - Ist 2016 2.224 2.235 2.240 2.246 2.250 2.256 2.251 2.249 2.243 2.222 2.208 2.200 Zielmonitoring Jobcenter Köln Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit Februar 2017 2.140 2.160 2.180 2.200 2.220 2.240 2.260 2.280 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit (gewichteter Jahresfortschrittswert) Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Statistik der BA, Seite 6 Mitteilung zur Sitzung des Sozialausschusses am 26.01.2017 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Ist 2017 150 293 - - - - - - - - - - Ist 2016 157 372 572 799 1.009 1.208 1.452 1.654 1.904 2.123 2.316 2.484 Zielmonitoring Jobcenter Köln JOB-Offensive KÖLN Februar 2017 - 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Integrationen (Jahresfortschrittswert) der JOB-Offensive KÖLN Ist 2017 Ist 2016 Datenquelle: eigene Auswertung Seite 7 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Hochrechnung Anzahl Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2017 61.825 61.738 Ist 2016 62.431 62.559 62.583 62.527 62.499 62.511 62.322 62.000 61.761 61.604 61.441 61.500 Anzahl Personen in Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport Ist 2017 Ist 2016 121.666 122.006 122.100 121.987 121.944 122.000 121.746 121.087 120.654 120.542 120.335 Anzahl Regelleistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2017 116.786 116.190 Ist 2016 116.180 116.529 116.642 116.534 116.524 116.645 116.487 116.217 116.049 115.984 115.866 116.124 Anzahl erwerbsfähige Leistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2017 83.992 83.679 Ist 2016 83.951 84.257 84.334 84.230 84.209 84.305 84.125 84.039 83.856 83.715 83.525 83.588 Quote der Leistungsberechtigten nach dem zweiten Sozialgesetzbuch* Datenquelle: Kreisreport, Daten mit Wartezeit von 3 Monaten Ist 2017 Ist 2016 13,3% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,3% 13,3% 13,2% 13,2% 13,2% Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Anzahl Arbeitslose nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gesamt Datenquelle: Arbeitsmarktreport Ist 2017 35.238 35.052 Ist 2016 39.627 39.999 39.977 39.769 38.539 37.695 37.667 37.761 37.471 36.953 36.500 35.684 Kosten der Unterkunft Kosten der Unterkunft - Veränderungsquote zum kumulierten Vorjahreswert Datenquelle: Finanzen Jobcenter Köln Ist 2017 27.563,12 54.990,27 - - - - - - - - - - Ist 2016 26.527,81 53.705,56 - - - - - - - - - - Ist / Ist-Vergleich 3,9% 2,4% - - - - - - - - - - Februar 2017 Zielmonitoring Jobcenter Köln Indikatoren * Zähler = Leistungsberechtigte nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (erwerbsfähigeLeistungsberechtigte, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sonstige Leistungsberechtigte [z.B. Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II]) / Nenner = Bevölkerung unter 65 Jahre Seite 10
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1174/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27