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2022/0044

Umsetzung der Organisationsuntersuchung

Magistratsvorlage 22.06.2022

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Punkt 24: Umsetzung der Organisationsuntersuchung 
 (V-Nr. 2022/0044) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

2022/0044

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
22.06.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Amt für Interne Dienste  
Organisationsabteilung  
Personalabteilung  
 
Amt: Feuerwehr 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0044 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 126,127,128 
Kostenstelle:  037-010-1000, 037-020-1000, 
37-030-1000, 037-210-1000, 037-000-0300, 
037-000-0100 
Investitionsnummer:        
Kostenträger:  12610,126020, 127010, 128010  Sachkonto:       
 
Betreff: Umsetzung der Organisationsuntersuchung  
 
Vorlage vom: 22 .06.2022 
 
Beschlussvorschlag:  
1. Der Magistrat nimmt die Organisationsuntersuchung der Feuerwehr zur Kenntnis.  
2. Die für den Einsatzdienst (Führungsdienst, Wachabteilung und Leitstelle) notwendigen 
Stellen werden im Stellenplan 2023 eingeplant  
Bis zur vorgesehen tatsächlichen Besetzung erhalten die Stellen einen entsprechenden 
Bewirtschaftungsvorbehalt.   
3. Die vorgeschlagenen Tagesdienst -Stellen ohne feuerwehrtechnische Ausbildung werden 
entsprechend dem Bedarf über das reguläre Stellenplanverfahrens in den jeweiligen 
Jahren auf Basis der Ergebnisse aus der Organisationsuntersuchung beantragt.

- 2 - 
Anlagen: Anlage 1 Bedarfs - und Entwicklungsplanung Gesamtfassung  
Anlage 2 Abschlussbericht FW DA_Organisationsuntersuchung_2021 -11-17 
Anlage 3 Personalbedarfsplan Feuerwehr Darmstadt 2030  
Anlage 4 Stellenbedarf Einsatzdienst Feuerwehr mit Personalkosten  
Anlage 5 Stellenbedarf Ausbildung und LAK  
Anlage 6 Stellenbedarf Tagesdienst  
 
Wegen des Umfangs der Anlagen sind diese nur im Parlis ersichtlich.  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  22.06.2022: 
Der am 25.6.2020 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Bedarfs - und 
Entwicklungsplan der Feuerwehr Darmstadt (Anlage 1) sieht für die Zukunft ein 2 -Wachen-
Konzept vor. Damit soll sichergestellt werden, dass die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet 
innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist von 10 Minuten wirksame Hilfe leistet.  
 
Durch die geplanten Standorte für die Wache Nord in der Pfn orstraße und die Wache Süd an 
einem Standort in der Nähe der Rüdesheimer Straße wird sichergestellt, dass im gesamten 
Stadtgebiet nach einer Fahrzeit von maximal 8 Minuten ein Löschfahrzeug und eine 
Drehleiter mit 8 Einsatzkräften verfügbar sind und nach 4  Minuten um eine weitere Einheit 
mit gleicher Stärke von der zweiten Wache ergänzt wird. Die Innenstadt wird - als Bereich mit 
dem höchsten Risiko für einen Brand mit Personengefährdung – von beiden Wachen 
innerhalb von 8 Minuten erreicht. Somit ist sicher gestellt, dass innerhalb dieser Zeit zwei 
Einheiten mit Löschfahrzeug und Drehleiter und ein Führungsdienst (insgesamt 18 
Einsatzkräfte vor Ort) sind. Durch das geplante Konzept wird eine deutliche Verbesserung 
der Gebietsabdeckung durch die Feuerwehr erre icht.  
 
Um die personellen und organisatorischen Voraussetzungen für das 2 -Wachen-Konzept zu 
schaffen, wurde eine Organisationsuntersuchung in Auftrag gegeben, deren Abschlussbericht 
am 17.11.2021 vorgelegt wurde (Anlage 2).  
 
Zur Sicherstellung der auf de n Wachen rund um die Uhr vorzuhaltenden 
Einsatzdienstfunktionen (Führungsdienst, Leitstelle, Wachbesatzung Nord und Süd) ist es 
notwendig, Einsatzbeamte und Einsatzbeamtinnen im mittleren und gehobenen 
feuerwehrtechnischen Dienst bis zur geplanten Inbetrie bnahme Ende 2026 einzustellen und 
auszubilden. Um die tatsächliche Besetzung der notwendigen Stellen zu ermöglichen, sind 
zusätzliche Ausbildungsstellen für die Ausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen 
Dienst und die Rettungsdienstausbildung als V oraussetzung für die Tätigkeit als 
Einsatzbearbeiter und -bearbeiterin in der Leitstelle erforderlich. Ebenso muss sichergestellt 
werden, dass die Stellen besetzt werden können, sobald Einsatzkräfte vor der 
Ruhestandsversetzung die Stunden aus dem Lebensar beitszeitkonto in Anspruch nehmen. 
Ein Vorschlag für die zeitliche Staffelung der Schaffung von Stellen im Zusammenspiel mit 
den bereits jetzt absehbaren Stellen -Wiederbestzungen wurde in der Personalbedarfsplanung 
2030 der Feuerwehr (Anlage 3) zusammenges tellt.  
 
Insgesamt sind für die Sicherstellung des Einsatzdienstes bis zur Inbetriebnahme der Wache 
Nord folgende Stellen erforderlich:  
 
Dauerhafte Stellen (Anlage 4):  
Führungsdienst gehobener Dienst (B - und C-Dienst):   8 Stellen 
Führungsdienst mittlerer  Dienst (Führungsassistenz und TD -Springer: 4 Stellen 
Leitstelle mittlerer Dienst (Einsatzbearbeiter):     2 Stellen 
Einsatzdienst Wachabteilungen gehobener Dienst :   1 Stelle 
Einsatzdienst Wachabteilungen mittlerer Dienst:    8 Stellen 
 
 
Im Bedarfsfall zu  besetzende Stellen (Anlage 5):  
Ausbildungsstellen gehobener Dienst :    3 Stellen 
Ausbildungsstelle Rettungsdienst:      1 Stelle  
LAK-Stellen zur Überbrückung:      4 Stellen

- 4 - 
Diese Stellen sollen im Stellenplan 2023 eingerichtet und bis zum Jahr der tat sächlich 
vorgesehenen Besetzung mit einem Bewirtschaftungssperrvermerk versehen werden.   
Dadurch ist eine Planungssicherheit für die mit mehreren Jahren Vorlauf notwendigen 
Ausschreibungen, Einstellungen und Ausbildungen geschaffen.  
 
Für die Stärkung der i nternen Abläufe wurde in der Organisationsuntersuchung der Aufbau 
von insgesamt 6,25 VZÄ im Tagesdienst ohne feuerwehrtechnische Ausbildung vorgeschlagen  
(Anlage 6). Diese Stellen sind im Rahmen der jährlichen Stellenplananträge durch die 
Feuerwehr zu beantragen. 
 
Um die personellen Maßnahmen mit dem notwendigen organisatorischen Maßnahmen zu 
begleiten, sollen ab dem 01.01.2024 die Änderungen in der Geschäftsverteilung 
entsprechend dem Vorschlag der Organisationsuntersuchung umgesetzt werden soweit die 
haushaltsrechtlichen und/oder stellenplantechnischen Voraussetzungen hierfür vorliegen. Ab 
dem 01.01.2025 wird der vorgeschlagene Verfügerdienst zur besseren Einhaltung der 
Sollstärke eingerichtet.  
 
Darmstadt, 22.06.2022 
 
Dezernat I       Dezernat IV 
 
 
 
Jochen Partsch      André Schellenberg   
Oberbürgermeister       Stadtkämmerer

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Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Fortschreibung 2020
Stand: 28. April 2020

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 2
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 0 „Managementfassung“ 4
0.1 Kurzübersicht 5
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“ 6
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“ 8
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“ 10
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung“ 12
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“ 14
Kapitel 1 „Einleitung und Aufgabenstellung“ 15
1.1 Ausgangssituation und Auftrag 17
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen 19
1.3 Zusammenfassung des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012 23
Kapitel 2 „Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen“ 24
2.1 Eckdaten der Kommune 26
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial 28
2.3 Besondere Objekte 38
2.4 Einsatzgeschehen 40
2.5 Bewertung Risikostruktur 44
Kapitel 3 „Planungsgrundlagen“ 46
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen 48
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten 51
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken 53
3.4 Grundsätze zu Controlling und Zielerreichung 55
3.5 Szenarienbasierte Planungsgrundlagen („Schutzziel“) 56

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 3
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 4 „Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr“ 62
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand 64
4.2 Analysen zur Standortstruktur 71
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren 75
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur 78
4.5 Zusammenfassung 97
Kapitel 5 „Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung“ 98
5.1 Funktionsbesetzungsplan „IST-Zustand“ 100
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF 101
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF 104
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan der BF und Einbindung der FF 109
5.5 Zusammenfassung 114
Kapitel 6 „Technik und Fahrzeugausstattung“ 115
Kapitel 7 „Organisation und Personalwirtschaft“ 122
Kapitel 8 „Anlagen“ 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 4
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122 
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 5
0.1 Kurzübersicht
Ausgangssituation und Auftrag
Das vorliegende Dokument stellt die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans der Stadt Darmstadt zur Aufgabenerfüllung 
gemäß des Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Bedarfs- und 
Entwicklungsplan nach §3 Abs. 1, Nr. 1 HBKG) dar. Gemäß HBKG ist die Aufstellung und regelmäßige Fortschreibung von Bedarfs-
und Entwicklungsplänen Aufgabe der Kommune, die in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden erarbeitet werden. Der Bedarfs- und 
Entwicklungsplan definiert in kommunaler Eigenverantwortung sowohl die Schutzziele als auch den zur Erreichung dieser Ziele 
erforderlichen Umfang der kommunalen Feuerwehr. Die LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH unterstützte und begleitete die 
Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans im Auftrag der Stadt Darmstadt.
Eckpunkte zur Struktur der Stadt
Das Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt umfasst eine Fläche von rund 
122 km2, auf der rund 161.000 Einwohner leben. Die Tagbevölkerung ist durch einen 
positiven Pendlersaldo erhöht. Das Gefahrenpotenzial ist geprägt von 
zusammenhängenden und in das Stadtgebiet eingebetteten Industrie- und 
Gewerbeansiedelungen. Eine weitere Anforderung für die Abdeckung durch die 
Feuerwehr stellt die hohe Nord-Süd-Ausdehnung mit relevanten 
Wohnbebauungsstrukturen auch in den peripheren Siedlungsbereichen dar.
Übersicht über die Feuerwehr
Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt gliedert sich in die Berufsfeuerwehr und die 
Freiwillige Feuerwehr. Die Hauptamtlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr besetzen an 
einer Feuerwache insgesamt im Brandschutz-Einsatzdienst inklusive Führungsdienst 
22 Funktionen rund-um-die-Uhr.
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt besteht aus 4 Ortswehren mit 4 eigenen 
Standorten. Insgesamt verfügt  die Freiwillige Feuerwehr über ein Kräfte-
potenzial von 193  Einsatzkräften.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 6
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Grundlagen der Risikoanalyse in der Brandschutzbedarfsplanung
Grundlage einer Bemessung der Feuerwehr im Hinblick auf die operativen Ressourcen bildet eine Bewertung der Risikostruktur im
Stadtgebiet. Der ingenieurwissenschaftliche Risikobegriff definiert Risiko als das Produkt aus (möglichem) Schadensausmaß undder 
Eintrittswahrscheinlichkeit. In der vorgenommenen Risikobewertung werden die möglichen Schadensausmaße durch die Klassifizierung
der Wohnbebauung in Risikoklassen und durch die Darstellung der nicht durch die flächendeckende Planung abgedeckten besonderen 
Gefahren von Sonderobjekten abgebildet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird anhand der tatsächlich eingetretenen Einsatzstellen des 
retrospektiven Betrachtungszeitraums georeferenziert analysiert.
Die Ableitung der Bewertung der Risikostrukturen erfolgt geografisch differenziert nach folgenden Parametern:
Planungsklassen Brand: Die Gefahrenklassen wurden unter Berücksichtigung der Feuerwehrverordnung des Landes Hessen definiert. 
Als maßgebliches Kriterium ist hier die vorherrschende Wohnbebauung zu nennen. Unterschiedliche Strukturen in der Wohnbebauung 
ergeben unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehren bei Brandereignissen (Beispiel: mehrgeschossiges Wohngebäude im 
Kernstadtbereich im Vergleich zu einem Einfamilienhaus in einem peripheren, eher ländlich geprägten Gebiet).
Verteilung der Einsatzstellen: Als Maß für die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde die Verteilung der Einsatzstellen über das Stadtgebiet 
betrachtet. Es zeigen sich dabei Schwerpunkte der Einsatzstellenverteilung (Trauben) und Bereiche, in denen ein Einsatz für die 
Feuerwehr selten vorkommt.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 7
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Bewertung der Gefahrenpotenziale im Stadtgebiet
Unter Berücksichtigung der genannten Parameter (Gefahrenpotenziale und Einsatzstellenverteilung) wurde eine Risikoanalyse erstellt. 
Es ergibt sich eine relevante Unterscheidung hinsichtlich der grundsätzlichen Strukturprägung der Wohnbebauung zwischen der 
städtisch geprägten Kernstadt, sowie dem vorwiegend dörflich mit Einfamilienhausbebauung geprägten Stadtteil Wixhausen. Auch die
Lage der Sonderobjekte spiegelt diese grundsätzlichen, geografischen Unterschiede in der Gefahrenanalyse wieder. Im peripher-
südlichen Stadtteil Eberstadt finden sich auch komplexe Wohnbebauungsstrukturen höherer Gefährdungsklassen.
Bewertung des Einsatzgeschehens
Auch die Analysen zur geografischen Verteilung des Einsatzstellen 
verdeutlichen die Befunde der Gefahrenanalyse. Die 
Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Feuerwehreinsatz ist in der 
Innenstadt signifikant höher als in den peripheren Stadtteilen. In 
Eberstadt und Arheilgen ein mittleres Risiko festzustellen.
Zusammenführung zur Risikostruktur
Zur Bewertung der Gesamtrisikostruktur wurden die Analysen zur 
geografischen Verteilung der Einsatzstellen, die Planungsklassen 
„Brand“ hinsichtlich der Wohnbebauung und die Sonderobjekte 
zusammengeführt. In der Gesamtbetrachtung der Risikostruktur 
besteht ein hohes Risiko in der Innenstadt, ein mittleres Risiko in 
den Stadtteilen Eberstadt, Arheilgen und Kranichstein. Im Stadtteil 
Wixhausen ist ein im Vergleich geringeres Risiko festzustellen.
Besondere Risiken ergeben sich daneben aus den großräumigen 
Industrieansiedlungen unter anderem nach StörfallVO im 
städtischen Umfeld und der verkehrlichen Infrastruktur.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 8
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
Grundlagen zur Fortschreibung der Planungsgrundlagen
Das HBKG fordert in §3 Abs. 1: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen Hilfe […] 
eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“ 
Der Gesetzgeber in Hessen hat im HBKG und der Feuerwehr-Organisationsverordnung bereits Mindestanforderungen an die 
Planungsgrundlagen für die Feuerwehren festgelegt. Hier sind Eintreffzeiten als auch der Mindestbedarf an erforderlichen Einsatzkräften 
und -mittel definiert. Die darüber hinausgehenden Parameter (Funktionsstärken und potenzielle Einsatzszenarien) sind in kommunaler 
Eigenverantwortung in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
Hieraus ergeben sich damit als Mindestanforderung an die Planungsgrundlagen:
 Einleitung wirksamer Hilfe innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung zu jeder Zeit und an jedem Ort (§3 Abs. 2 HBKG)
 zur Einleitung wirksamer Hilfe wird mindestens eine Staffel (= 6 Einsatzkräfte) benötigt (§4 Abs. 3 FwOV)
Neben diesen Mindestanforderungen haben sich in Deutschland diverse Schutzzieldefinitionen für den kommunalen Brandschutz bzw. 
die Bedarfsplanung entwickelt. In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen der Fachempfehlungen stark weiterentwickelt. 
Es ist dabei zu beachten, dass in der aktuellen Forschung eine wissenschaftliche Ableitung „normierter“ Planungsszenarien oder eine 
Validierung der in Deutschland etablierten Planungszieldefinitionen nicht gelang.
Während bisher aber insbesondere unterschiedliche Planungsgrundlagen für unterschiedliche Einsatzarten (Brandeinsätze oder 
Technische Hilfeleistungen) oder zur Differenzierung der flächenbezogenen und objektspezifischen Anforderungen definiert wurden (so 
auch im Bedarfs- und Entwicklungsplan 2012), wird zunehmend eine weitere Differenzierung bereits innerhalb der flächenbezogenen 
Planung vorgesehen. Diese Differenzierung dient unter anderem der Vermeidung von Planungsfehlern, z. B. indem durch eine 
Übergewichtung der einheitlichen Gebietsabdeckung gegenüber der Erreichung von Einsatzortschwerpunkten die mittlere Eintreffzeit
verlängert wird.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 9
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe 
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-1 / Brand-2 10 6 Löschfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-3 10 8 Löschfahrzeug
Hubrettungsfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-4 8 10
Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
13 16 Löschfahrzeug -
Technische Hilfeleistung 10 6 Löschfahrzeug 15 13 Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Eintreffzeiten beziehen sich auf im 
Zusammenhang bebaute Ortsteile
ABC-Einsatz 10 6 Löschfahrzeug 15 16
Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Einsatzleitwagen
Weitere Einsatzmittel und -kräfte nach 
FwDV 500 in 3. ETZ
(u.a. AB-A/S, AB-Dekon, Dekon-
Staffel)
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit
Hinweis
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
 Die aus den örtlichen Gefahrenpotenzialen resultierenden spezifischen Anforderungen an die Feuerwehr werden durch die 
definierten Planungsgrundlagen abgedeckt. 
 Die differenzierten Planungsklassen für den Brandeinsatz berücksichtigen hierbei insbesondere die unterschiedlichen Anforderungen 
an die Feuerwehr, die sich aus den Unterschieden der strukturtypprägenden Wohnbebauung ergibt.
Empfehlung von Planungsgrundlagen für die Stadt Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 10
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Analyseergebnisse zur Standortstruktur
Berufsfeuerwehr:
 Es bestehen am Standort der Feuerwache erhebliche bauliche und funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die
Handlungsbedarfe wurden bereits im letzten Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan 2012 beschrieben.
 Die Analysen haben gezeigt, dass eine Ertüchtigung resp. eine Neubau am heutigen Standort nicht realisierbar ist.
 Die Abdeckung zeitkritischer Einsatzstellen insbesondere in der nördlichen und südlichen Peripherie gelingt aus der heutigen 
Struktur nur eingeschränkt.
 Für eine zukunftsorientierte Struktur der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Feuerwache unterschiedliche 
Standortmodelle betrachtet. Dafür werden diese mit Fahrzeitisochronen simuliert, um eine optimale Flächenabdeckung der 
planungsrelevanten Gebiete (abhängig der Fahrzeit) sowie eine hinreichende Abdeckung der tatsächlichen Einsatzstellenverteilung 
identifizieren zu können.
Freiwillige Feuerwehr:
 Zur Abdeckung der im Zusammenhang bebauten Stadt- und Ortsteile (Kernbereiche) sind von den Standorten Fahrzeiten von 4 bis 
7 Minuten notwendig. 
 An fast allen Standorten bestehen – teils erhebliche – baulich-strukturelle Handlungsbedarfe.
 Feuerwehr Innenstadt: Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes
 Feuerwehr Eberstadt: Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen
 Feuerwehr Wixhausen: Erstellung einer Perspektivplanung
 Der Neubau der Feuerwehr Arheilgen ist bedarfsgerecht, hier sind keine Maßnahmen erforderlich.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 11
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Maßnahme „Umsetzung der 2-Feuerwachen-Struktur Feuerwehr Darmstadt“
Zur Verbesserung der Gebietsabdeckung mit Fokus auf die peripheren nördlichen und 
südlichen Stadtteile wurden unter dem Eindruck der erheblichen baulichen 
Handlungsbedarfe der heutigen Hauptwache im Verlauf der Bedarfsplanung diverse 
Standortstrukturmodelle miteinander und mit der heutigen Standortstruktur verglichen.
Neben der Optimierung der Gesamt-Gebietsabdeckung besteht ein wesentliches 
Planungsziel darin, dass ein Zusammenwirken der Einheiten beider Wachen im zentralen 
Stadtgebiet möglich ist. Dieses Erfordernis ergibt sich aus mehreren Gründen:
 Das mittlere Stadtgebiet stellt den Einsatzortschwerpunkt der Feuerwehr Darmstadt 
dar. Mit der grundsätzlich hohen Eintrittswahrscheinlichkeit für Einsäte im zentralen 
Stadtgebiet geht gleichzeitig eine hohe Wahrscheinlichkeit für Duplizitätseinsätze 
einher. Sofern das zentrale Stadtgebiet nicht gleichermaßen durch beide zukünftigen 
Wachen abgedeckt werden kann, wäre eine weitergehende Erhöhung der 
Funktionsstärken mit resultierend steigendem Personalbedarf im Einsatzdienst 
unumgänglich, da in diesem Fall die zur Abdeckung des Gleichzeitigkeitsrisikos 
erforderlichen Einsatzkräfte insgesamt auf der Hauptwache vorgehalten werden 
müssten. Das Einsatzpersonal der Wache Süd müsste dann vollständig zusätzlich zum 
heutigen Personal vorgehalten werden.
 Ebenso weist das mittlere Stadtgebiet eine Vielzahl von bedarfsplanerisch relevanten 
Sonderobjekten und eine hohe Gefährdungsklasse hinsichtlich der Art der 
Wohnbebauung auf. Es ist daher einsatztaktisch sinnvoll, dass die taktischen Einheiten 
beider Wachen in diesem Gebiet bei paralleler Alarmierung ohne starken Zeitverzug an 
der Einsatzstelle zur Verfügung stehen.
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pfnorstraße)
Aus dem Zielkonflikt „Verbesserung der Gebietsabdeckung der peripheren Bereiche“ vs. „Einheitliche Eingriffsmöglichkeiten beider
Wachen im zentralen Stadtgebiet“ ergibt sich auf Grundlage der durchgeführten Analysen bei alleiniger Betrachtung der 
bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen eine eindeutige Reihenfolge möglicher Standortstrukturen. Bei gesetztem Standort Nord 
„Pfnorstraße“ sind für den südlichen Standort insbesondere Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Kreuzungsbereiche „Rüdesheimer 
Straße“ und „Karlsruher Straße“ bzw. „Heidelberger Straße“ geeignet. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Grundstück südlich des 
Lincoln-Areals.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 12
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Personalausstattung der Berufsfeuerwehr
 Aus den Planungszielen ergibt sich ein flächendeckend zu erfüllender Funktionskräftebedarf von 16 Funktionen in Summe der 
beiden Eintreffzeiten. 
 Im IST-Zustand erfolgt die Besetzung der Funktionen an einer Feuerwache.
 Zur Umsetzung des neuen Standortstrukturmodells mit 2 Wachen der Berufsfeuerwehr ist eine Aufteilung des Grundschutzes / des 
Löschzuges erforderlich.
 Ein neues taktisches Konzept findet sich daher im Rendez-Vous-System mit folgender Aufteilung der Komponenten:
 Bei der Auswertung der einsatzbezogenen Fahrten der Sonderfahrzeuge zeigt sich jeweils eine geringe Frequenz. Gleichwohl sind
verschiedene Einsatzanlässe zu beachten, bei denen Sondertechnik in der Grundalarmierung vorgesehen wird oder nachgeführt 
werden muss.
 Des Weiteren ist eine Wahrscheinlichkeit für parallele Ereignisse gegeben, zumeist nur Kleineinsätze (Tiereinsätze, kleinere 
technische Hilfeleistungen) und weitere Einsätze geringeren Umfangs.
 Hieraus ergibt sich die Beibehaltung der 4 Sonderfunktionen, jedoch mit Anpassungen und Weiterentwicklung in der 
Besetzungsdynamik:
 KLAF-Besetzung über die Sonderfunktionen, nicht aus dem Grundschutz. Der Grundschutz sollte für solche Einsätze nicht 
aufgelöst werden.
 Künftig ist die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller Sonderfahrzeuge weiterzuentwickeln.
 Darüber hinaus sind noch 2 Springer tagsüber zu etablieren, um die eingeschränkte Verfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr sowohl 
hinsichtlich Logistik als auch zur Erreichung einer Staffel für ein zusätzliches HLF zu kompensieren.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 13
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Funktionsstärke der Berufsfeuerwehr
 Der Funktionsbesetzungsbedarf der Berufsfeuerwehr 
steigt infolge der Umsetzung der 2-Wachen-Struktur um 
2 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 2 Funktionen 
wochentags tagsüber.
 Die zusätzlichen Funktionen ergeben sich wie  folgt:
 2 Funktionen zusätzlich zur Besetzung des 
Hubrettungsfahrzeugs auf Wache 2.
 Verlagerung von 2 Funktionen „Springer“ auf das 
HTLF der Wache 2 zur Erreichung einer 
vollwertigen feuerwehrtaktischen Staffel auf dem 2. 
H(T)LF. Im Gegenzug 2 Funktionen wochentags 
tagsüber zusätzlich für die Springer-Funktionen.
 Diese Funktionsbesetzung basiert erfordert als 
Voraussetzung bei der Standortwahl, dass eine 
gegenseitige Unterstützung der beiden Wachen im 
mittleren Stadtgebiet aufgrund der Standortwahl 
taktisch sinnvoll möglich ist. 
 Darüber hinaus ist anzustreben, die Einbindung der 
Freiwilligen Feuerwehr im Bereich der einsatzkritischen 
Logistik zu intensivieren.
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
GESAMTSUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
GESAMTSUMME  =  8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 14
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“
Analyseergebnisse der Fahrzeug- und Technikausstattung
Grundschutz:
 Die Ausstattung für den Grundschutz ist wirtschaftlich und bedarfsgerecht.
 Im Perspektivzeitraum dieses Bedarfs- und Entwicklungsplans sind insbesondere Ersatzbeschaffungen aufgrund des Erreichens der 
geplanten Nutzungshöchstdauer erforderlich.
Sonderausstattung:
 Die vorhandene Sonderausstattung lässt sich aus dem vorhandenen Gefahrenpotenzial ableiten.
 In folgenden Bereichen bestehen Defizite, die durch zusätzliche Beschaffungen abgestellt werden sollen:
 Vorhaltung eines Gerätewagens zur Umsetzung neuer Anforderungen hinsichtlich der Einsatzstellenhygiene
 Vorhaltung von Komponenten zur Reaktion auf das Szenario Stromausfall

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 15
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 16
1 Einleitung und Aufgabenstellung
Im Folgenden werden allgemeine Zusammenhänge zum Thema der Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplanung dargestellt. 
Hierbei wird auf die Ausgangssituation und den Auftrag eingegangen. Die rechtlichen Grundlagen und Planungsgrundlagen werden 
definiert sowie die daraus resultierenden Aufgaben der Feuerwehr beschrieben.
Die Erkenntnisse des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans aus 2012 werden zusammenfassend dargestellt.
Das Kapitel gliedert sich in folgende Abschnitte:
1.1 Ausgangssituation und Vorbemerkungen
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
1.3 Zusammenfassung des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012
Einleitung

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 17
1.1 Ausgangssituation und Auftrag
Das vorliegende Dokument stellt die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans der Stadt Darmstadt zur Aufgabenerfüllung 
gemäß des Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Bedarfs- und 
Entwicklungsplan nach §3 Abs. 1, Nr. 1 HBKG) dar.
Gemäß HBKG ist die Aufstellung und regelmäßige Fortschreibung von Bedarfs- und Entwicklungsplänen Aufgabe der Kommune, die in 
Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden erarbeitet werden.
Der Bedarfs- und Entwicklungsplan definiert in kommunaler Eigenverantwortung sowohl die Schutzziele als auch den zur Erreichung 
dieser Ziele erforderlichen Umfang der kommunalen Feuerwehr.
Die LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH unterstützte und begleitete die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans im 
Auftrag der Stadt Darmstadt.
Zur Bedarfsplanung wurde eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung und der Feuerwehrführung, eingerichtet. 
Die Projektgruppe hat dabei die elementaren inhaltlichen Fragestellungen unter fachlicher Moderation und Beratung der LUELF &
RINKE Sicherheitsberatung behandelt.
Die vorliegende Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans stellt das Ergebnis der Projektgruppenarbeit dar.
Entsprechend der Feuerwehr-Organisationsverordnung (FwVO) ist der Bedarfs- und Entwicklungsplan alle 10 Jahre oder bei 
erheblichen Veränderungen fortzuschreiben.
Alle berücksichtigten Rohdaten stammen, soweit nicht anders angeben, von der Stadt Darmstadt (Stand: Oktober/November 2019).
Alle Auswertungen sind, soweit nicht anders angegeben, Stand 2019.
Die Analyse der Qualifikationen, Wohn- und Arbeitsorte der Freiwilligen Kräfte basiert auf einer in der Feuerwehr durchgeführten
Erhebung mit Stand Februar 2020. Aufgrund verschiedener Einflüsse (Neueintritte, Arbeitsplatzwechsel, Umzug etc.) sind die Daten der 
Freiwilligen Kräfte dynamisch und die Analysen sollten deshalb regelmäßig aktualisiert werden. Ggf. hat dies dann insbesondere 
Konsequenzen für die AAO. 
Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde beziehen sich die Angaben stets auf Angehörige aller 
Geschlechter.
Ausgangssituation und Auftrag

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 18
1.1 Ausgangssituation und Auftrag
Die Stadt Darmstadt beherbergt rund 161.000 Einwohner auf einer Fläche von 122 
km² mit einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung von 17 km und einer maximalen 
Ost-West-Ausdehnung von 15 km. Neben der Wohnbebauung hat die komplexe 
Verkehrsinfrastruktur mit Autobahnen, Straßentunneln und einem Straßen- und 
Fernbahnnetz ebenso Auswirkung auf die Risikostruktur wie Gesundheits- und 
Pflegeeinrichtungen und Betriebe der (chemischen) Industrie. 
Die Feuerwehr Darmstadt besteht aus einer Wache der Berufsfeuerwehr und 4 
Standorten der Freiwilligen Feuerwehr. Sie nimmt alle Aufgaben des Abwehrenden 
Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfeleistung im Stadtgebiet wahr. 
In den Jahren 2017 und 2018 fielen in diesen Bereichen insgesamt 4.222 relevante 
Einsätze an.
Die Berufsfeuerwehr ist an fast allen Einsätzen der Feuerwehr beteiligt, die 
Freiwillige Feuerwehr wird überwiegend unterstützend oder mit Spezialaufgaben 
tätig. Im Einsatzdienst setzt die Berufsfeuerwehr rund-um-die-Uhr 22 Funktionen ein. 
Die Freiwillige Feuerwehr verfügt über 193 aktive Mitglieder.
Die Feuerwehr Darmstadt stützt sich im abwehrenden Bereich auf eine Wache der Berufsfeuerwehr und 4 Standorte der Freiwilligen 
Feuerwehr. Sie nimmt unter anderem die Aufgaben des Abwehrenden Brandschutzes und der Hilfeleistung wahr.
Kurzdarstellung der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr
Legende
= BF-Wache
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
Abb.: IST-Standortstruktur der Feuerwehr Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 19
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
 Hessisches Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 14.01.2014
 Verordnung über die Organisation, Mindeststärke und Ausrüstung der öffentlichen Feuerwehren 
(Feuerwehr-Organisationsverordnung – FwOV) vom 23.12.2013
 Hessische Bauordnung (HBO) vom 28.05.2018
 Feuerwehrdienstvorschriften (FwDV)
 Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren (DGUV Vorschrift 49, ehem. GUV-VC 53)
 DGUV Information „Sicherheit im Feuerwehrhaus“ (DGUV Information 205-008, ehem. GUV-I 8554)
 Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 554)
 Technische Regel/Arbeitsblatt W 405 zur Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung des DVGW 
(Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) von Februar 2008
 DIN 14092 Feuerwehrhäuser
 Hinweise und Empfehlungen zur Durchführung einer Bedarfs- und Entwicklungsplanung für den Brandschutz und die Allgemeine 
Hilfe der Städte und Gemeinden, LFV Hessen vom 01.09.2010
 „Qualitätskriterien für die Bedarfsplanung von Feuerwehren in Städten“, Fortschreibung der Empfehlungen vom 19.11.2015 durch 
die AGBF
 Handreichung zur Feuerwehrbedarfsplanung für kommunale Entscheidungsträger vom Ministerium für Inneres und Kommunales 
NRW, Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW vom 07.07.2016 (zur bundesweiten Umsetzung 
empfohlen in der 218. Sitzung des Hauptausschusses des Deutschen Städtetages am 22.02.2017)
Die oben genannten wesentlichen Grundlagen wurden bei der Bedarfs- und Entwicklungsplanung berücksichtigt.
Übersicht der wesentlichen rechtlichen Grundlagen und relevanten Planungsunterlagen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 20
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
 Hessisches Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 14.01.2014 
(zuletzt geändert am 23.08.2018)
 HBKG regelt u. a. allgemeine Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse der Gemeinden, Landkreise und des Landes in den 
Bereichen Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz
 §3 Abs. 1 Nr. 1 HBKG: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen 
Hilfe in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden eine Bedarfs- und Entwicklungsplanung zu erarbeiten, fortzuschreiben und 
daran orientiert eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, diese mit 
den notwendigen baulichen Anlagen und Einrichtungen sowie technischer Ausrüstung auszustatten und zu unterhalten,[…]“
 Definition einer „Regelhilfsfrist“ von 10 Minuten (von der Alarmierung bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle 
[entspricht „Eintreffzeit“, vgl. Kapitel 3.2])
 §3 Abs. 2 HBKG: „Die Gemeindefeuerwehr ist so aufzustellen, dass sie in der Regel zu jeder Zeit und an jedem Ort 
ihres Zuständigkeitsbereichs innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe einleiten kann.“
 Das HBKG enthält darüber hinaus keine weiteren unmittelbaren Aussagen zu Planungsgrundlagen bzw. bedarfsplanerisch 
relevanten Parametern.
HBKG regelt u. a. allgemeine Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse der Gemeinden, Landkreise und des Landes in den 
Bereichen Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz.
Es ist eine Regelhilfsfrist von 10 Minuten definiert.
Übersicht der wesentlichen rechtlichen Grundlagen und relevanten Planungsunterlagen (Forts.)

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 21
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
 Verordnung über die Organisation, Mindeststärke und Ausrüstung der öffentlichen Feuerwehren “ (FwOV) vom 23.12.2013
 Zur Einhaltung der Regelhilfsfrist ist mindestens eine Staffel erforderlich.
 §4 Abs. 3 FwOV: „Die Regelhilfsfrist gilt als eingehalten, wenn eine taktische Einheit mindestens von der Stärke 
einer Staffel im Sinne der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 wirksame Hilfe eingeleitet hat. Diese gilt dann als eingeleitet, 
wenn am Einsatzort mit Erkundungsmaßnahmen begonnen wird. Weitere Einheiten sind bei Bedarf entsprechend den 
taktischen Erfordernissen zeitnah nachzuführen.“
 Definition von Gefahrenarten und Gefährdungsstufen (ausführlichere Darstellung siehe Anhang)
 Brandschutz (B 1 - B 4) 
 Technische Hilfe (TH1 - TH 4) 
 atomare, biologische, chemische Gefahren (ABC1 - ABC 3) 
 Wassernotfälle (W 1 - W 3)
 Zur Sicherstellung einer technischen Mindestausstattung auf kommunaler Ebene werden in Abhängigkeit der vorliegenden 
Gefährdungsstufen Mindestbedarfe an Fahrzeugen und Sonderausrüstungen als Richtwerte definiert.
Die aus den Gefährdungsstufen resultierende Mindestfahrzeugausstattung ist in 3 Stufen untergliedert, welche 
Anforderungen an den Zeitpunkt des Eintreffens definieren:
 Stufe 1: Eintreffen der Regel innerhalb von 10 Minuten (voller Umfang spätestens zu Beginn Stufe 2)
 Stufe 2: Eintreffen der Regel innerhalb von 20 Minuten (voller Umfang spätestens zu Beginn Stufe 3)
 Stufe 3: Eintreffen der Regel innerhalb von 30 Minuten
(Es handelt sich um Richtwerte, von denen in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten Abweichungen möglich sind.)
 Den Mindestbedarf aus Stufe 1 soll jede Gemeinde selbst in vollem Umfang bereithalten, der Mindestbedarf der Stufen 2 kann 
auch im Rahmen der gegenseitigen Hilfe durch andere Gemeinden bereitgehalten werden. Die Ausrüstung der Stufe 3 ist durch 
die Kreise und kreisfreien Städte sicherzustellen.
Übersicht der wesentlichen rechtlichen Grundlagen und relevanten Planungsunterlagen (Forts.)

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 22
1.2 Gesetzliche Grundlagen und sonstige Planungsgrundlagen
Grundsätzliche Aufgabe
 Unterhaltung einer den örtlichen Verhältnissen entsprechenden 
leistungsfähigen Feuerwehr als Pflichtaufgabe:
§3 Abs. 1 HBKG: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung 
ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen 
Hilfe […] eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende 
leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“ 
Zufallsverteilte Aufgaben
 Abwehrender Brandschutz (§1 Abs. 1 HBKG)
 Allgemeine Hilfe (§1 Abs. 1 HBKG)
 Abwehrender Umweltschutz
 Nachbarschaftliche Hilfe (§22 Abs. 1 HBKG)
 Abwehr von Katastrophen (§1 Abs. 1 HBKG)
 Warnung der Bevölkerung (§3 Abs. 1 HBKG)
 Aufgaben im Rahmen der Amtshilfe
Planbare Aufgaben (= nicht „zufallsverteilt“)
 Aufstellung einer Bedarfs- und Entwicklungsplanung 
(§3 Abs. 1 HBKG)
 Wartung, Instandsetzung, Prüfung und Pflege der Feuerwehr-
häuser, Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr 
(§3 Abs. 1 HBKG)
 Aus- und Fortbildung (§3 Abs. 1 HBKG)
 Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung (§3 Abs. 1 HBKG)
 Sicherstellung einer, den örtlichen Verhältnissen, 
angemessenen Löschwasserversorgung (§3 Abs. 1 HBKG)
 Einrichtung von Notrufmöglichkeiten und Weiterleitung an die 
Zentrale Leitstelle (§3 Abs. 1 HBKG)
 Beschaffung von Funkanlagen (§3 Abs. 1 HBKG)
 Sicherstellung der Warnung der Bevölkerung 
(§3 Abs. 1 HBKG)
 Selbstschutz der Bevölkerung fördern (§3 Abs. 1 HBKG)
 Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung 
(§3 Abs. 1 HBKG)
 Vorbeugender Brandschutz (§6 Abs. 2 HBKG)
 Unterhaltung einer Jugendfeuerwehr (§8 Abs. 1 HBKG)
 Möglichkeit zur Einrichtung einer Kinderfeuerwehr 
(§8 Abs. 3 HBKG)
 Brandsicherheitswachdienste (§17 Abs. 2 HBKG)
 Aufgaben außerhalb des HBKG („freiwillige Aufgaben“)
Aufgaben der Gemeinde

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 23
1.3 Zusammenfassung des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012
 Definition von Schutzzielen
 Brandeinsatz: 15 Fu.
 Einsatz der Technischen Hilfeleistung: 14 Fu.
 Umweltschutzeinsatz: 17 Fu.
 Eintreffzeit: 10 Minuten flächendeckend
 Erreichungsgrad: 90 %
 In der Wissenschaftsstadt Darmstadt können alle relevanten Objekte innerhalb des festgelegten Erreichungsgrades der Hilfsfrist von 
einem Standort (Wache der Berufsfeuerwehr) erreicht werden.
 Für die Bewältigung von Großschadensereignissen oder Flächenlagen ist die Berufsfeuerwehr immer auf die Unterstützung der 
Freiwilligen Feuerwehr angewiesen. Die Nachwuchsgewinnung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige bekommt einen besonderen 
Stellenwert, um die Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehr zu erhalten.
 Bauplanungen
 Die Wache der Berufsfeuerwehr ist eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur, hierfür sind hinreichend finanzielle Mittel 
bereitzustellen um die Liegenschaftsverwaltung und -anpassung sicherzustellen.
 Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Arheilgen im Norden des Stadtteils Arheilgen inkl. Stellfläche für Einsatzmittel der 
Berufsfeuerwehr
 Neubau der Feuerwache und der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr
 Schrittweise Erhöhung des Engagements im Rettungsdienst zur Generierung weiterer Einnahmen und Nachqualifizierung -
insbesondere des Leitstellenpersonals- zum Rettungsassistenten, aufgrund geänderter rechtlicher Vorgaben. Insgesamt verbesserte 
Verzahnung zwischen der Berufsfeuerwehr und dem Durchführer des Rettungsdienstes in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Wesentliche Ergebnisse/Maßnahmen des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2012

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 24
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 25
2 Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen
In diesem Kapitel wird die Risikostruktur, welche unter anderem die Grundlage für die Ableitung des SOLL-Konzepts darstellt, 
beschrieben.
Das Risiko definiert sich über das Produkt aus Schadensschwere und Eintrittswahrscheinlichkeit. Das bedeutet, dass neben den 
vorhandenen Gefahrenpotenzialen auch das Einsatzgeschehen bei der Bewertung der Risikostruktur zu berücksichtigen ist.
Hierzu wird, neben der Betrachtung allgemeiner Eck- und Infrastrukturdaten, die Grundstruktur der Kommune hinsichtlich der 
Gefahrenart „Brand“ unterteilt und die vorhandenen Gefahrenpotenziale, vor allem Sonderobjekte, in den Bereichen der 
„Brandgefahren“, „Technischen Hilfeleistung“, der „chemisch, biologisch, radiologisch, nukleare Gefahren“ (CBRN) und der „Wasser-
Gefahren“ betrachtet. Auch die zukünftige städtebauliche Entwicklung wird berücksichtigt.
Anschließend wird das Einsatzgeschehen im Stadtgebiet betrachtet und die Risikostruktur zusammenfassend bewertet.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
2.1 Eckdaten der Kommune
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
2.3 Besondere Objekte und Großveranstaltungen
2.4 Einsatzgeschehen
2.5 Bewertung Risikostruktur
Einleitung

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 26
2.1 Eckdaten der Kommune
Allgemeine Daten des Stadtgebiets
Einwohner:
(Stand 31.12.2018) 161.843
Fläche 122,0 km²
Höchster Punkt ü. NN 181 m (Mathildenhöhe)
Tiefster Punkt ü. NN 117 m (Kirchtannensiedlung)
Höhenunterschied max. 64 m
Nord-Süd Ausdehnung 17 km
Ost-West Ausdehnung 15 km
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 161.543
Einpendler 71.233
Auspendler 30.465
Pendlersaldo 40.768
Arbeitsort = Wohnort 131.078
Auspendlerquote 18,9%
Bahnstrecken 28 km
Bundesautobahn A5, A67 (19 km)
Bundesstraßen B3, B26, B42, B426, B449
Topografie
Pendlerströme
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stand 30.06.2017)
Verkehrswege

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 27
2.1 Eckdaten der Kommune
Einwohner, Flächen und Bevölkerungsdichten der Statistischen Bezirke
Mitte
21.055 EW
Ost
14.873 EW
Bessungen
14.679 EW
West
18.565 EW
Kranichstein
12.023 EW
Eberstadt
23.692 EW
Arheilgen
17.988 EW
Wixhausen
6.278 EW
Nord
32.690 EW
Darmstadt 161.843 122,01 1.327
Mitte 21.055 2,33 9.048
Nord 32.690 12,31 2.656
Ost 14.873 27,58 539
Bessungen 14.679 5,52 2.657
West 18.565 15,15 1.226
Arheilgen 17.988 11,26 1.598
Eberstadt 23.692 18,08 1.310
Wixhausen 6.278 23,23 270
Kranichstein 12.023 6,55 1.836
Stadt-/Ortsteil Gesamtfläche
 in km²
Wohnbe-
völkerung
EW-Dichte   
in E/km²

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 28
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Übersicht über wesentliche Grundlagen der FwOV
 Die Feuerwehr-Organisationsverordnung (FwOV) definiert vier verschiedene Gefahrenarten mit zugehörigen Gefährdungsstufen. 
Diese dienen primär zur Ermittlung des Mindestfahrzeugbedarfs.
 folgenden Gefahrenarten und Gefährdungsstufen werden unterschieden:
 Brandschutz (B 1 - B 4) 
 Technische Hilfe (TH1 - TH 4) 
 atomare, biologische, chemische Gefahren (ABC 1 - ABC 3) 
 Wassernotfälle (W 1 - W 3)
 Jeder Schutzbereich einer Gemeinde ist in die Gefährdungsstufen einzuordnen. Ein Schutzbereich umfasst dabei den 
Ausrückbereich der einzelnen Einheiten.
 für den vorliegenden Bedarfsplanung findet dies wie folgt Anwendung:
 Für die Gefahrenart Brand erfolgt eine Flächenbetrachtung unter anderem auf Basis der wesentlichen Gebäude- und 
Siedlungsstrukturen auf Ebene von Ortsteilen vorgenommen. 
 Für die weiteren Gefahrenarten erfolgt ebenfalls eine detailliertere Darstellung auf der Ebene von konkreten Risikoverursachern,
z. B. Objekten oder Verkehrswegen.
 Die Einordnung richtet sich in der Regel nicht nach Einzelobjekten, sondern nach der Gesamtstruktur.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 29
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Brandschutz“
Definition
Quelle:
„Verordnung über die Organisation, 
Mindeststärke und Ausrüstung
der öffentlichen Feuerwehren (Feuerwehr-
Organisationsverordnung – FwOV)“
(Ministerium des Innern und für Sport, 2013)
Anlage: „Richtwerte für die Ausrüstung einer 
Feuerwehr zur Sicherstellung des 
Brandschutzes“
Die Unterscheidung des 
Gefahrenpotenzials dient der 
Klassifizierung des Stadtgebiets.
Das Leitkriterium der 
Klassifizierung ist die 
Wohnbebauung!
Maßgeblich für die Einordnung in 
die jeweiligen Gefährdungsstufen 
sind, gemäß FwOV, in der Regel 
nicht Einzelobjekte, sondern die 
Gesamtstruktur.
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
B 1
- Gebäude: höchstens 8 m Brüstungshöhe 
- weitgehend offene Bauweise
- im Wesentlichen Wohngebäude 
- keine nennenswerten Gewerbebetriebe 
B 2
- Gebäude: höchstens 8 m Brüstungshöhe 
- überwiegend offene Bauweise (teilw. Reihenbebauung)
- überwiegend Wohngebäude (Wohngebiete) 
- einzelne kleinere Gewerbebetriebe, Handwerks- und Beherbergungsbetriebe
- keine oder nur eingeschossige kleine bauliche Anlagen oder Räume be-
  sonderer Art und Nutzung  
B 3
- Gebäude: über 8 m Brüstungshöhe 
- offene und geschlossene Bauweise
- im Wesentlichen Wohngebäude 
- kleinere bauliche Anlagen oder Räume besonderer Art und Nutzung
- Gewerbebetriebe ohne erhöhten Gefahrstoffumgang oder mit Werkfeuerwehr  
B 4
- Gebäude: über 8 m Brüstungshöhe 
- zum überwiegenden Teil großflächig geschlossene Bauweise
- Mischnutzung u.a. mit Gewerbegebieten 
- große bauliche Anlagen oder Räume besonderer Art und Nutzung
- Industrie- oder Gewerbebetriebe mit erhöhtem Gefahrstoffumgang ohne Werk- 
  feuerwehr

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 30
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Brandschutz“
Einteilung des Stadtgebiets
 Die wesentliche Bebauungsstruktur des Stadtgebiets besteht 
aus einer relativ dichten Bebauung bis hin zu großstädtischen 
Strukturen. In der Innenstadt und in den Stadtteilen Kranichstein 
und Arheilgen geht die Bebauung zu einem großen Anteil auch 
deutlich über das zweite Obergeschoss hinaus.
 Die Wohnbebauung im Stadtteil Wixhausen ist geprägt durch 
Einfamilienhäuser und einzelnen Mehrfamilienhäuser, 
überwiegend geringerer Gebäudehöhe.
 Im Stadtgebiet Darmstadt findet sich auch ein erheblicher Anteil 
an Industrie- und Gewerbefläche. Die Unternehmen staffeln sich 
von kleineren, mittelständischen Betrieben bis hin zu großen 
Unternehmen mit >1.000 Mitarbeitern.
Legende
=  GS Brand 1
=  GS Brand 2
=  GS Brand 3
=  GS Brand 4
= Industrie oder Gewerbe

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 31
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Technische Hilfeleistung“
Definition
Quelle:
„Verordnung über die Organisation, 
Mindeststärke und Ausrüstung
der öffentlichen Feuerwehren (Feuerwehr-
Organisationsverordnung – FwOV) “
(Ministerium des Innern und für Sport, 2013)
Anlage: „Richtwerte für die Ausrüstung einer 
Feuerwehr zur Sicherstellung der 
Technischen Hilfe“
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
TH 1
- Gemeindestraßen 
- kleine Handwerksbetriebe
- kleine Gewerbebetriebe 
TH 2
- Kreis- und Landesstraßen 
- kleinere Gewerbebetriebe 
- größere Handwerksbetriebe 
TH 3 - Bundessstraßen 
- größere Gewerbebetriebe und Schwerindustrie
TH 4
- vierspurige Bundesstraßen 
- zugewiesene Einsatzbereiche auf Verkehrswegen
- Schwerindustrie

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 32
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
 Bundesautobahnen: 
BAB 5, BAB 67
 Bundesstraßen: 
B3, B26, B42, B426, B449
 Landesstraßen: 
L 3094, L 3097
 Kreisstraßen:
K 141, K 165, K 166, K 167, K 177, K 178
 Bahnstrecken:
 Frankfurt – Eberbach
 Frankfurt – Wiesloch/Walldorf
 Frankfurt - Heidelberg
 Darmstadt – Pfungstadt
 Wiesbaden – Aschaffenburg
 Darüber hinaus unterhält die Stadt Darmstadt ein 
Straßenbahnnetz, welches ebenfalls Gefahrenpotenzial für 
Verkehrsunfälle birgt.
→ Gefahrenpotenzial für Verkehrsunfälle mit eingeklemmten 
Personen im gesamten Stadtgebiet (primär im Bereich der 
Hauptverkehrsachsen) gegeben.
Gefahrenart „Technische Hilfeleistung“
Verkehrswege
BAB 67
B 3
B 449
B 26
L 3097
B 426
L 3094
Legende
Autobahn
Bundesstraße
Landstraße
Bahnstrecke
BAB 5
B 42
B 3

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 33
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
 Im Stadtgebiet befinden sich verschiedene Gewerbe-/ 
Industriegebiete mit Unternehmen verschiedener Branchen.
 Diese Gebiete befinden sich vornehmlich DA-Nord und DA-
West. Kleinere Gebiete sind auch in den weiteren Stadtteilen 
zu finden.
 Gefahrenpotenzial für Arbeitsunfälle mit eingeklemmten 
Personen sind insbesondere im Bereich von Gewerbe- und 
Industriebetrieben gegeben.
Gefahrenart „Technische Hilfeleistung“
Gewerbe oder Industrie
Legende
Gewerbe-/Industrieflächen
Siedlungsflächen
Im Ergebnis ist das Stadtgebiet Darmstadt in die 
höchste Gefährdungsstufe TH 4 einzustufen.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 34
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „ABC-Gefahren“
Definition
Quelle:
„Verordnung über die Organisation, 
Mindeststärke und Ausrüstung
der öffentlichen Feuerwehren (Feuerwehr-
Organisationsverordnung – FwOV) “
(Ministerium des Innern und für Sport, 2013)
Anlage: „Richtwerte für die Ausrüstung einer 
Feuerwehr zur Sicherstellung der Hilfe bei 
ABC-Gefahren“
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
ABC 1
A - kein genehmigungspflichtiger Umgang mit radioaktiven Stoffen 
B - keine Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit biologischen Stoffen
      umgehen
C - kein bedeutender Umgang mit C-Gefahrstoffen
ABC 2
A - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit radioaktiven Stoffen umgehen,
      die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IA eingestuft sind 
B - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit biologischen Stoffen umgehen,
      die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IB eingestuft sind
C - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die in geringem Umfang mit C-Gefahr-      
      stoffen umgehen. Lagerung von Gefahrstoffen mit geringem Gefahren-
      potenzial (keine Chemikalienlager)
ABC 3
A - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit radioaktiven Stoffen umgehen,
      die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IIA oder IIIA eingestuft sind 
B - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die mit biologischen Stoffen umgehen,
      die gemäß FwDV 500 in die Gefahrengruppe IIB oder IIIB eingestuft sind
C - Anlagen oder Betriebe vorhanden, die in mittlerem oder großem Umfang
      mit C-Gefahrstoffen umgehen. Chemikalienhandlungen oder -lager

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 35
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „ABC-Gefahren“
 Im Stadtgebiet sind Betriebe angesiedelt, die in größerem 
Umfang Gefahrenpotenziale im Bereich ABC-Gefahren 
aufweisen.
 Insbesondere ist hier das Chemie- und Pharmaunternehmen 
Merck mit der Verwendung von Stoffen in größeren Mengen zu 
nennen. Darüber hinaus unterliegen einzelne Betriebsbereiche 
der Störfallverordnung (12. BImSchV).
 Vor allem in dem Industrie- und Gewerbegebiet sind auch 
weitere Unternehmen oder Einrichtungen vorhanden, bei denen 
von einem Gefahrstoffumgang, jedoch in deutlich geringerem 
Umfang, auszugehen ist.
 Im Bereich der Hauptverkehrsstraßen ist mit 
Gefahrguttransporten im Überland- und Zielverkehr zu rechnen.
Legende
= Objekte mit ABC-Gefahren
Im Ergebnis ist das Stadtgebiet Darmstadt in die 
höchste Gefährdungsstufe ABC 3 einzustufen.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 36
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Gefahrenart „Wassernotfälle“
größere Fließgewässer: 
 Modau
 Mühlbach
 Ruthsenbach
größere Teiche und Weiher:
 Backhausteich
 Großer Woog
 Steinbrücker Teich
 Bessunger Kiesgrube
Es findet Freizeitnutzung auf dem Großen Woog und dem 
Steinbrücker Teich statt.
Die Ansammlung von Wassermengen in den Kernbereichen durch 
Starkregenereignisse ist als allgemeines Risiko vorhanden.
Im Stadtgebiet sind nur einzelne Gewässer vorhanden von denen 
unter Umständen Ertrinkungsgefahren in geringem Maße ausgehen 
können. 
Im Verlauf der vorhandenen Bäche kann es insbesondere durch 
Starkregenereignisse zu (lokalen) Überflutungen kommen.
Backhausteich
Steinbrücker Teich
Großer Woog
Bessunger Kiesgrube
Ruthsenbach
Modau
Gefährdungsstufe Kennzeichnende Merkmale
W 1   - keine nennenswerten Gewässer vorhanden 
  - kleinere Bäche
W 2   - größere Weiher, Badeseen
  - Flüsse oder Seen ohne gewerbliche Schifffahrt
W 3
  - Flüsse oder Seen mit gewerblicher Schifffahrt 
  - zugewiesene Einsatzbereiche auf Bundeswasserstraßen
  - Flusshäfen oder Hafenanlagen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 37
Die geplante Stadtentwicklung zeichnet sich insbesondere durch 
eine Erweiterung der Stadtteile Arheilgen, Wixhausen und 
Eberstadt aus.
Die nördlichen Flächen sind insbesondere zur gewerblichen 
Nutzung vorgesehen, wohingegen die südlichen Flächen prioritär 
als Siedlungsflächen dienen.
Darüber hinaus finden auch fortlaufend Nachverdichtungen im 
Innenstadtbereich statt. 
Verschiedene Bevölkerungsvorausberechnungen gehen in den 
nächsten 10 Jahren von einem Bevölkerungsanstieg um 10.000 
Personen aus.
Ob die Ansiedelung von neuen Unternehmen mit einer Erhöhung 
des Gefahrenpotenzials einhergeht kann derzeit noch nicht 
beantwortet werden.
In jedem Fall führen die Erweiterungen zu einem quantitativen 
Anstieg der Einsatzzahlen der Feuerwehr der Stadt Darmstadt.
2.2 Grundstruktur Gefahrenpotenzial
Geplante Entwicklung des Stadtgebietes
Legende
Entwicklungsflächen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 38
2.3 Besondere Objekte
 In der nebenstehenden Abbildung sind herausragende 
Einzelobjekte, die (z. B.) über die Grundstruktur des 
Gefahrenpotenzials hinausgehen, dargestellt. 
 Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung sind 
solche, die im Einsatzfall Anforderungen an die Feuerwehr 
stellen, die über das Grundgefahrenpotenzial hinausgehen
Übersicht der Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung
Die Karte zeigt die ungefähre Lage der Objekte. Es handelt sich hierbei um keine exakte 
georeferenzierte Darstellung. Die tatsächliche Lage der einzelnen Objekte kann abweichen. 
Legende
= Kranken-/Pflegeeinrichtungen
= Hochhäuser
= Objekte mit ABC-Gefahren
= sonstige Objekte

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 39
2.3 Besondere Objekte
 Einen besonderen Gefahrenschwerpunkt stellt das Beschleuniger-
zentrum FAIR und der Campus der GSI dar.
 Das Objekt ist im nördlichen Stadtgebiet östlich vom Stadtteil
Wixhausen gelegen.
 Das Objekt stellt besondere Anforderungen an den Einsatz der 
Feuerwehr, da es u.a. folgende Herausforderungen vereint:
 komplexe Gebäudestruktur
 teils unterirdische Forschungsreinrichtungen mit entsprechend 
langen Anmarsch- und Einsatzzeiten für vorgehende Trupps
 spezifische CBRN-Gefahrenarten
 Die abzuleitenden Anforderungen an die Feuerwehr Darmstadt 
werden im Rahmen der SOLL-Konzeption berücksichtigt.
GSI / Beschleunigerzentrum FAIR
Die Karte zeigt die ungefähre Lage des Objekts. Es handelt sich hierbei um keine exakte 
georeferenzierte Darstellung.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 40
2.4 Einsatzgeschehen
Die Einsatzentwicklung der Jahre 2013 bis 2018 zeigt steigende Werte in den letzten 2 Jahren. Durchschnittlich ereigneten sich in den 
vergangenen Jahren zwischen 2.100 und 2.800 Einsätze pro Jahr.
Langfristige Einsatzentwicklung 2013 bis 2018
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
2013 2014 2015 2016 2017 2018
Anzahl Einsätze
Jahr
Brandsicherheitsdienst
Fehleinsätze
Technische Hilfeleistungen
Brandeinsätze
Einsatzart 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Brandeinsätze 410 366 366 391 477 458
Technische Hilfeleistungen 1.123 1.078 1.105 963 1.094 1.380
Fehleinsätze 730 742 734 756 790 861
Brandsicherheitsdienst 56 69 74 55 73 78
Summe 2.319 2.255 2.279 2.165 2.434 2.777
Datenquelle: Feuerwehr Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 41
2.4 Einsatzgeschehen
Die Wahrscheinlichkeit für einen zeitkritischen Einsatz ist in der 
Zeit von Mo.-Fr. 7-17 Uhr um den Faktor 1,70 erhöht gegenüber 
der übrigen Zeit (= 70 % höhere Wahrscheinlichkeit). 
Detailanalyse der Einsätze  – Datenmenge
 Im Rahmen der Bedarfs- und Entwicklungsplanung werden die 
Einsätze der Feuerwehr Darmstadt von zwei Jahren 
(01.01.2017 bis 31.12.2018) detaillierter betrachtet. Weitere 
Auswertungen befinden sich im Kapitel 5 und im Anhang.
 Als Grundlage dienen die elektronischen Einsatzdaten der 
Leitstelle Darmstadt.
 Im Betrachtungszeitraum wurden in diesen Daten 4.222 relevante 
Einsätze von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr (ohne planbare 
Einsätze, z. B. Brandsicherheitswachen) dokumentiert. Die 
feuerwehrinternen Dokumentationen der Gesamteinsatzzahlen 
können hiervon ggf. abweichen.
 Bei den Auswertungen erfolgt jeweils die Angabe der 
Einsatzzahlen bezogen auf ein Jahr (Jahresmittelwerte). Als 
Gesamteinsatzmenge pro Jahr ergeben sich somit 2.111 
Einsätze.
 Bei der Analyse erfolgt stets eine Aufteilung der Ergebnisse auf 
zwei Zeitbereiche nach dem erfahrungsgemäß unterschiedlichen 
Einsatzaufkommen sowie der Verfügbarkeit der Freiwilligen 
Kräften. Der „Zeitbereich 1“ umfasst dabei die übliche Arbeitszeit 
Montag bis Freitag tagsüber. „Zeitbereich 2“ die übrigen Zeiten 
Montag bis Freitag nachts, Samstag, Sonntag, Feiertag.
 Zeitkritische Einsätze sind Einsätze, die keinen Zeitverzug dulden 
und ein schnellstmögliches Eingreifen der Feuerwehr erfordern 
(z. B. Wohnungsbrand; Beispiel für nicht-zeitkritischen Einsatz: 
Ölspur). Die Einstufung erfolgt anhand der 
Alarmierungsstichwörter.
Zeitbereich Anzahl 
Einsätze Jahresstunden Einsätze 
pro Stunde
resultierender 
Faktor
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 1.064 5.010 0,21 1,70
Mo.-Fr. 17-7 Uhr, 
Sa./So./Fe. 1.565 12.510 0,13 (=1)
Gesamt 2.629 17.520 0,15 -
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 680 5.010 0,14 1,86
Mo.-Fr. 17-7 Uhr, 
Sa./So./Fe. 913 12.510 0,07 (=1)
Gesamt 1.593 17.520 0,09 -
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 1.744 5.010 0,35 1,76
Mo.-Fr. 17-7 Uhr, 
Sa./So./Fe. 2.478 12.510 0,20 (=1)
Gesamt 4.222 17.520 0,24 -
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
zeitkritischnicht zeitkritischalle Einsätze

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 42
Verteilung der Einsätze auf das Stadtgebiet
Kartografische Darstellung
Erfassungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
Dargestellt sind 2.428 Einsatzstellen bei zeitkritischen Einsätzen anhand der in den 
Einsatzdaten dokumentierten Koordinaten.
Doppelte Punkte sind mit einem Versatz von 80 m dargestellt.
Darstellungsbedingt kann es dennoch zur Überlagerung einzelner Punkte kommen.
Die Kartendarstellung zeigt die geografische Lage von 2.428 
zeitkritischen Einsatzstellen des Betrachtungszeitraums im 
Stadtgebiet Darmstadt.
Analog zu den Gefahrenklassen:
keine homogene Verteilung sondern deutlicher 
Schwerpunkt im Innenstadtbereich
Einsatzart
Brand (inkl. BMA)
THL
2.4 Einsatzgeschehen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 43
2.4 Einsatzgeschehen
 In der Tabelle sind die Alarmierungsstichwörter der Einsätze ausgewertet. Dazu wurden die Alarmierungsstichwörter der Leitstelle
kategorisiert (Beispiel: „F2“ wurde Brand/Kategorie II zugeordnet). 
Verteilung der Einsatzstichwörter
Anhand der Einsatzstichworte wurden die Einsätze zu 13 Kategorien zusammengefasst, die die gemeldete Lage widerspiegeln. Die 
höchsten Anteile am Einsatzgeschehen machen demnach Alarmierungen zu Brandmeldeanlagen (626,5 Einsätze) und kleinere 
Technische Hilfeleistungen (314 Einsätze) aus. Das Einsatzaufkommen ist, bei dem überwiegenden Teil der Einsatzarten, im ZB 2
höher als im ZB 1.
Mo.-Fr. 7-17 Uhr Mo.-Fr. 17-7 Uhr, 
Sa./So./Fe.
absolut absolut absolut relativ
Brand: Kategorie I 45,0 135,0 180,0 8,5 %
Brand: Kategorie II 64,0 138,0 202,0 9,6 %
Brand: Kategorie III 13,0 17,0 30,0 1,4 %
Brand: Brandmeldeanlage 300,0 326,5 626,5 29,7 %
Brand: Sonstiges 10,0 19,0 29,0 1,4 %
Zwischensumme Brand 432,0 635,5 1.067,5 50,6 %
THL: Person in Gefahr 15,0 27,0 42,0 2,0 %
THL: Türöffnung 112,0 200,0 312,0 14,8 %
THL: ABC/CBRN 12,0 28,0 40,0 1,9 %
THL: Ölspur/Kraftstoff 103,5 68,0 171,5 8,1 %
THL: Tiere 32,0 40,5 72,5 3,4 %
THL: Unwetter 44,5 43,5 88,0 4,2 %
THL: Sonstiges 118,5 195,5 314,0 14,9 %
Zwischensumme THL 437,5 602,5 1.040,0 49,3 %
Sonstiges 2,5 1,0 3,5 0,2 %
Zwischensumme Sonstiges 2,5 1,0 3,5 0,2 %
Summe 872,0 1.239,0 2.111,0 -
Anm.: Bei den Absolutzahlen handelt es sich um Jahresmittelwerte.
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
Einsatzart
Gesamt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 44
2.5 Bewertung Risikostruktur
Risikostruktur
Gefahrenklassen Besondere Objekte Verteilung der Einsatzstellen
Die Klassifizierung des Stadtgebiets in Planungsklassen bildet zusammen mit der Identifizierung der besonderen Objekte das 
Gefahrenpotenzial („kalte Lage“) ab. 
In Verbindung mit der Einsatzdatenanalyse, bei welcher eine Korrelation der Einsatzstellenschwerpunkte mit den Planungsklassen und 
der Grundstruktur festzustellen ist, ergibt sich die Risikobewertung und ist Basis für die Schutzzieldefinition und der daraus abgeleiteten 
SOLL-Konzeption.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 45
2.5 Bewertung Risikostruktur
Der Innenstadtbereich überwiegt als deutlicher Schwerpunkt, 
herausfordernd hier auch die Unternehmen nach StörfallVO im 
städtischen Umfeld.
Risikostruktur (Forts.)
Legende
Brand (inkl. BMA)
THL
Legende
=  GS Brand 1
=  GS Brand 2
=  GS Brand 3
=  GS Brand 4
= Industrie oder Gewerbe
Legende
= Kranken-/Pflegeeinrichtungen
= Hochhäuser
= Objekte mit ABC-Gefahren
= sonstige Objekte

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 46
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122 
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 47
3 Planungsgrundlagen
Die Planungsgrundlagen definieren die wesentliche Basis für die Ableitung der SOLL-Bedarfe.
Bei der Definition der Planungsgrundlagen werden die bisherigen Erkenntnisse des Bedarfs- und Entwicklungsplans berücksichtigt. Zum 
Beispiel ist die Analyse der Risikostruktur elementare Grundlage für die Ableitung szenarienbasierter Planungsgrundlagen („Schutzziel“).
Die Planungsgrundlagen stellen ein zentrales Element eines Bedarfs- und Entwicklungsplans dar. In diesem Kapitel werden zunächst
die einzelnen Parameter der Planungsziele – die Eintreffzeit, die Funktionsstärken und der Zielerreichungsgrad – näher erläutert. 
Anschließend werden unter Berücksichtigung des Gefahrenpotenzials und des Einsatzgeschehens innerhalb der Kommune die 
Planungsziele definiert und beschrieben.
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken
3.4 Grundsätze zu Controlling und Zielerreichung
3.5 Szenarienbasierte Planungsgrundlagen („Definition von Schutzzielen“)
Einleitung

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 48
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
Das HBKG fordert in §3 Abs. 1: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen Hilfe […] 
eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“ 
Der Gesetzgeber in Hessen hat im HBKG und der Feuerwehr-Organisationsverordnung bereits Mindestanforderungen an die 
Planungsgrundlagen für die Feuerwehren festgelegt. Hier sind Eintreffzeiten als auch der Mindestbedarf an erforderlichen Einsatzkräften 
und -mittel definiert. Die darüber hinausgehenden Parameter (Funktionsstärken und potenzielle Einsatzszenarien) sind in kommunaler 
Eigenverantwortung in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
Hieraus ergeben sich damit als Mindestanforderung an die Planungsgrundlagen:
Einleitung wirksamer Hilfe innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung zu jeder Zeit und an jedem Ort (§3 Abs. 2 HBKG)
zur Einleitung wirksamer Hilfe wird mindestens eine Staffel (= 6 Einsatzkräfte) benötigt (§4 Abs. 3 FwOV)
Weit entfernt liegende oder schwer erreichbare Einzelobjekte und Verkehrswege oder Gegebenheiten, bei denen die Einhaltung der 
Mindestanforderungen nur mit unverhältnismäßig hohem finanziellen Aufwand möglich ist, werden nicht berücksichtigt. Diese bekannten 
Sicherheitsmängel sind aber durch die Anordnung zusätzlicher Maßnahmen des Vorbeugenden Brandschutzes so weit wie möglich zu 
beheben (§4 Abs. 1 und 2 FwOV).
Gesetzliche Grundlagen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 49
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
 Im Rahmen der Fachempfehlung „Qualitätskriterien für die Bedarfsplanung von Feuerwehren in Städten“ schlug die 
Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) 1998 den sogenannten „kritischen Wohnungsbrand“ als ein 
mögliches standardisiertes Schadensereignis vor. In einer Fortschreibung der Qualitätskriterien im Jahre 2015 wurde die 
Planungszieldefinition aufrechterhalten, die theoretische Herleitung und die Allgemeingültigkeit der Empfehlung für alle Strukturen 
aber eingeschränkt. Für entsprechende, großstädtisch geprägte Wohnquartiere stellt der kritische Wohnungsbrand gleichwohl ein
weithin anerkanntes Planungsziel dar.
 Gleich mehrere Fachempfehlungen der letzten Jahre zielen zusätzlich auf eine differenziertere Betrachtung des unbestimmten 
Begriffs „den örtliche Verhältnissen entsprechend“ ab. Es wird empfohlen, die Planungsziele bereits in der intrakommunalen 
Betrachtungsebene anhand jeweiliger örtlicher Gegebenheiten zu differenzieren. In den Empfehlungen folgender Verbände sind 
entsprechende Forderungen enthalten:
 „Handreichung zur Brandschutzbedarfsplanung für kommunale Entscheidungsträger“ 
(Ministerium für Inneres und Kommunales NRW, Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW;
zur bundesweiten Umsetzung empfohlen durch den Hauptausschusses des Deutschen Städtetages)
 Abschlussbericht „Planungsgrundlagen und Strukturen“ des Gemeinschaftsprojekts FEUERWEHRENSACHE NRW 
(Gemeinschaftsprojekt des Ministerium für Inneres und Kommunales NRW und des Verbands der Feuerwehren NRW)
 Die inhaltlichen Grundlagen dieser Differenzierung werden im Abschnitt 3.3 ausgeführt.
 Allen vorgenannten Empfehlungen ist gemein, dass – bei Vorliegen entsprechender Gefahren – die Definition weiterer, spezifischer
Planungsziele für andere Einsatzarten (z. B. Technische Hilfeleistung, ABC-Gefahren) empfohlen wird. 
Entwicklung relevanter Fachempfehlungen zur Definition der Planungsgrundlagen
Planungsziele definieren ein standardisiertes Schadensereignis und ermöglichen somit die Ableitung spezifischer Anforderungenan die 
Feuerwehr. Die Definition von Planungszielen erfolgt in kommunaler Eigenverantwortung. Eine Differenzierung von Planungszielen auf 
Grundlage der Gefahren- und Risikoanalyse wird in aktuellen, relevanten Fachempfehlungen gefordert und entspricht somit dem Stand 
der Technik der Bedarfsplanung.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 50
3.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
 Bei der Bedarfsplanung für Feuerwehren in großstädtischen Strukturen hat sich ein mehrstufiges Planungsverfahren etabliert. 
Üblicherweise erfolgt in einem ersten Schritt eine flächenbasierte Planung auf Grundlage der für die Wohnbebauung definierten
Planungsziele. In einem zweiten Schritt werden dann für ein spezifisches Einsatzszenarien in einem oder mehreren Objekten 
besondere Anforderungen definiert.
 Hintergrund ist, dass besondere Objekte Anforderungen an den Feuerwehreinsatz stellen, die über die zeitlichen und personellen 
Anforderungen des kritischen Wohnungsbrandes hinausgehen.
 Je umfangreicher die Feuerwehrstruktur, desto mehr objektbezogene Anforderungen sind grundsätzlich über die vorhandene 
Feuerwehrstruktur abgedeckt. 
 Aus diesem Grund werden aus den in Kapitel 2 betrachteten Objekten solche exemplarisch ausgewählt, die
 eine gegenüber dem flächendeckenden Planungsziel deutlich erhöhte Anforderung in zeitlicher oder personeller Sicht erwarten 
lassen,
 eine grundsätzliche Übertragbarkeit der definierten Anforderungen auf weitere Objekte ermöglichen und
 insbesondere Auswirkungen auf die besonders sensiblen Schutzgüter „Menschenleben und körperliche Unversehrtheit“ haben.
 In der weiteren Entwicklung einer SOLL-Feuerwehrstruktur wird das zweistufige Planungsverfahren dann beibehalten:
 Die SOLL-Struktur wird vorrangig zur Erfüllung der flächenbezogenen Anforderungen entwickelt.
 Es erfolgt eine Prüfung, ob aus der somit resultierenden SOLL-Struktur die Anforderungen aus den objektbezogenen Szenarien 
erfüllt werden können.
 Wenn dies nicht der Fall ist, wird die resultierende SOLL-Struktur an die objektbezogenen Anforderungen angepasst.
Großstädtische Strukturen – mehrstufiges Planungsverfahren
Großstädtische Strukturen erfordern ein zweistufiges Planungsverfahren:
In einem ersten Schritt erfolgt eine flächenbezogene Planung im Hinblick auf die flächendeckend definierten Planungsziele fürden 
Brandeinsatz und die Technische Hilfeleistung. Im zweiten Schritt erfolgt die Überprüfung, ob die resultierende Feuerwehrstruktur zur 
Reaktion auf exemplarisch ausgewählte, besondere Anforderungen von risikologisch herausragenden Objekten ausreicht.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 51
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten
 Die Eintreffzeit ist die Zeitspanne von der Alarmierung der Feuerwehr bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle.
 Hierfür definiert der Gesetzgeber in Hessen die Mindestanforderung von einer Eintreffzeit von 10 Minuten.
 Zur Erreichung einer gleichermaßen leistungsfähigen und wirtschaftlichen Feuerwehrstruktur entspricht sie in der Definition der 
Szenarien dem Zeitpunkt nach Ereignisbeginn, zu dem wirksame Maßnahmen der Feuerwehr spätestens eingeleitet sein müssen, 
um Gefährdungen von Menschenleben abzuwehren oder die Ausbreitung von Gefahren zu verhindern. In den in Abschnitt 3.1 auf-
geführten Fachempfehlungen sind für unterschiedliche Einsatzarten entsprechende Eintreffzeiten als Stand der Technik enthalten.
 Im Gegensatz zur sogenannten „Hilfsfrist“ umfasst die Eintreffzeit nicht die Dispositionszeit (= Zeit von der Annahme des Notrufs in 
der Leitstelle bis zur Alarmierung der Feuerwehr). Diese ist von der Feuerwehr bzw. Stadt regelmäßig nicht beeinflussbar, da die
Notrufannahme und -bearbeitung über die Leitstelle erfolgt. Daher wird der Begriff der „Hilfsfrist“, der in aller Regel die 
Dispositionszeit beinhaltet, nicht zur Definition der Planungsgrundlagen im Rahmen der Brandschutzbedarfsplanung herangezogen.
 Auch wenn Darmstadt als kreisfreie Stadt eine eigene, gesetzliche Zuständigkeit für Einrichtung der Integrierte Leitstelle für den 
Brandschutz, die Allgemeine Hilfe, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst hat, erfolgt die Definition der 
Planungsgrundlagen im Einklang mit bundesweit etablierten Standards der Bedarfsplanung. In dem vorliegenden Bedarfsplan wird 
deshalb nur der Begriff der Eintreffzeit verwendet.
 Beim Vergleich intrakommunal unterschiedlich definierter Eintreffzeiten ist zu beachten, dass aufgrund örtlicher Gegebenheiten teils 
erhebliche Unterschiede in den Abläufen an der Einsatzstelle vorliegen können. Die Definition unterschiedlicher Eintreffzeiten führt 
auf Grundlage dieser Unterschiede in der Folge zu einem näherungsweise einheitlichen Zeitpunkt relevanter Einsatzerfolgswerte
nach Ereignisbeginn, zum Beispiel bei der Übergabe geretteter Personen an den Rettungsdienst.
Beispiel: Die Erkundungszeit des Einsatzleiters bei einem Brand im OG eines Mehrfamilienhauses in geschlossener Bauweise ist 
gegenüber der Erkundungszeit bei einem Brand im einem Einfamilienhaus erheblich erhöht. In der Folge erfolgt auch die erste 
Befehlsgabe später. Auch der zur Menschenrettung vorgehende Trupp benötigt aufgrund der weiteren Wege länger zum Vorgehen. 
In der Folge wird die Person später gerettet. In der Szenariodefinition wird diesem Umstand durch eine entsprechend kürzere 
Eintreffzeit Rechnung getragen.  
Erläuterung der Eintreffzeit
Grundsätzliches
Die Eintreffzeit ist die Zeitspanne von der Alarmierung der Feuerwehr bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle. Sie entsprichtder 
üblichen Größe zur Definition der zeitlichen Anforderung an die Feuerwehr im Rahmen der Bedarfsplanung.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 52
3.2 Grundsätze zu Hilfsfristen und Eintreffzeiten
 Es ist gängige Praxis der Bedarfsplanung, dass in den Planungszielen zwischen mehreren Eintreffzeiten unterschieden wird. In der 
Regel wird mindestens eine 1. und eine 2. Eintreffzeit definiert.
 Diese Unterscheidung basiert auf der unterschiedlichen Dringlichkeit der an der Einsatzstelle einzuleitenden Maßnahmen auf 
Grundlage z. B. von Feuerwehrdienstvorschriften und standardisierten Einsatzabläufen. Auch diese Differenzierung dient dem 
Ausgleich von Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Feuerwehrstruktur.
 Anhand des Szenarios „kritischer Wohnungsbrand – städtische Strukturen“ kann diese Unterscheidung verdeutlicht werden:
Erläuterung der Eintreffzeit
Unterteilung verschiedener Eintreffzeiten
Die Definition aufeinanderfolgender Eintreffzeiten in einem Szenario spiegelt die Dringlichkeit der Erledigung anfallender Aufgaben 
wieder und entspricht dem Stand der Technik der Bedarfsplanung.
1. Eintreffzeit: 2. Eintreffzeit:
Diese werden innerhalb der 2. Eintreffzeit durch weitere Kräfte ergänzt, die im 
Normalfall primär Aufgaben zur Unterstützung bei der Menschenrettung sowie 
zur Brandbekämpfung durchführen.
Innerhalb der 1. Eintreffzeit sollen die ersten Kräfte am Einsatzort eintreffen und 
in der Regel bei einem kritischen Wohnungsbrand primär Aufgaben zur 
Menschenrettung durchführen.
1. ETZ = z. B.  10 Min. 2. ETZ = z. B. 13 Min.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 53
 Die Funktionsstärke beschreibt den benötigten Bedarf an Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Sie leitet sich ab aus den an der 
Einsatzstelle erforderlichen, parallel durchzuführenden Tätigkeiten in der jeweils betrachteten Eintreffzeit. Daneben sind weitere 
Rahmenbedingungen, wie die generelle Einsatztaktik der Feuerwehr und bundesweit geltende Feuerwehrdienstvorschriften und 
Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.
 Bei den im jeweiligen Schutzziel definierten Personalstärken handelt es sich um Mindeststärken, die zur qualifizierten Bearbeitung 
der jeweiligen Einsatzart mindestens erforderlich sind. Dieser Ansatz wird wiederum gewählt, um eine gleichermaßen wirtschaftliche 
und leistungsfähige Feuerwehrstruktur zu erreichen. Sofern die resultierende Feuerwehrstruktur es zulässt, entspricht es der 
gängigen Praxis, im Rahmen der Alarm- und Ausrückeordnung ggf. höhere Funktionskräfteansätze vorzusehen, um zum Beispiel 
durch Reservebildung weitere Optimierungen im Einsatzablauf zu erreichen. 
 Analog zu den Eintreffzeiten differieren auch die Funktionsstärken in Abhängigkeit des gewählten, standardisierten 
Schadensereignisses. Dies betrifft auf Grundlage der Gefahren- und Risikoanalyse teilweise auch ähnliche Ereignisse. 
Erläuterung am Beispiel eines Wohnungsbrands in städtischer Struktur gegenüber eines Wohnungsbrandes in ländlicher Struktur:
Bei einem Wohnungsbrand in einem Gebäude geringer Höhe im ländlich-dörflichen Bereich handelt es sich in der Regel um Ein- bis 
Zweifamilienhäuser. Hier sind folgende Differenzen gegenüber dem städtischen Gebäude zu erkennen:
 deutlich geringere Geschoss-/Wohnfläche
 deutlich geringere Zahl möglicher betroffener / zu rettender Personen
 2. Rettungsweg in der Regel über Steckleiter gesichert (keine Drehleiter erforderlich)
 kürzere Entwicklungszeit (Zeit zwischen Eintreffen der Kräfte am Einsatzort und dem Wirksamwerden der
Maßnahmen / der Rettung der Person) aufgrund der kürzeren Wege vor Ort
Daraus resultiert ein geringerer Kräftebedarf als beim städtischen Gebäude. Die nach Abschnitt 5.1 der FwDV 3 definierte Staffel
(= 6 Funktionen) ist eine einsatztaktische Größe, die unter Beachtung der UVV/FwDV 7 in der Lage ist, einen Innenangriff unter 
Atemschutz durchzuführen. Eine Gruppe (= 9 Funktionen) könnte ggf. parallel eine weitere Aufgabe durchführen, beispielsweise die
Vornahme einer tragbaren Leiter. 
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken
Erläuterung der Funktionsstärken
Grundsätzliches

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 54
3.3 Grundsätze zu Funktionsstärken
Erläuterung der Funktionsstärken
Differenzierung auf intrakommunaler Ebene am Beispiel von Bränden in untersch. Bebauungsstrukturen
Die vorhandenen unterschiedlichen Strukturtypen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehr im Einsatz. Daraus ergibt 
sich eine differenzierte, anforderungsgerechte Planungszieldefinition bzgl. der Funktionsstärken. Die in den Planungsgrundlagen 
definierten Personalstärken sind Mindeststärken, die zur qualifizierten Bearbeitung des jeweiligen Einsatzes notwendig sind.
Großstädtische Strukturen: Offene Wohnbebauungs-Strukturen:
Merkmal: überwiegend geschlossene Wohnbebauung mit Gebäuden höher
als „geringer Höhe“ bzw. in den Gebäudeklassen 4 und 5 (nach MBO)
Beispiel: zusammenhängende Häuserzeilen
Merkmal: deutlich überwiegend offene Wohnbebauung mit Gebäuden
„geringer Höhe“ bzw. in den Gebäudeklassen 1, 2 und 3 (nach MBO)
Beispiel: Einfamilienhäuser
1. ETZ = z. B. 10 Fu. 1. ETZ = z. B.  6 Fu.
Demgegenüber ist der Mindest-Funktionskräftebedarf in Strukturen mit 
überwiegend alleinstehenden Einfamilienhäuser in der 1. Eintreffzeit reduziert. 
Der Einsatz ist insgesamt weniger komplex, eine Erkundung kann durch den 
Einheitsführer verhältnismäßig schnell durchgeführt werden. Es steht in der 
Regel hinreichend Entwicklungsfläche für die Einsatzkräfte zur Verfügung; 
aufgrund der Gebäudehöhen ist ein Hubrettungsfahrzeug zur Sicherung des 
Einsatzerfolgs im Bereich der Menschenrettung nicht zwingend erforderlich.
In der geschlossenen Bebauung ist von einem komplexen Erkundungsvorgang 
auszugehen, gleichzeitig steht in der häufig engen Bebauung weniger 
Entwicklungsfläche für den Löschzug zur Verfügung; das frühzeitige Eintreffen des 
Einsatzleitdienstes ist daher sachgerecht. Daneben ist das Mitführen und der 
Einsatz eines Hubrettungsfahrzeugs aufgrund der Gebäudehöhen zumindest 
planerisch erforderlich. Beide Effekte erhöhen in diesem Beispiel den erforderlichen 
Mindest-Funktionskräftebedarf zur Sicherung des Einsatzerfolgs.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 55
3.4 Grundsätze zu Controlling und Zielerreichung
 Es gibt Empfehlungen zur Brandschutzbedarfsplanung, in denen neben der Hilfsfrist bzw. Eintreffzeit und der Funktionsstärke als 
drittes Qualitätskriterium ein Erreichungsgrad eingeführt wird (prozentualer Anteil der Einsätze, bei denen die Zielgrößen Hilfsfrist 
und Funktionsstärke eingehalten wurden).
 Aufgrund der geringen Anzahl an Einsätzen, die dem Szenario „kritischer Wohnungsbrand“ entsprechen [vgl. Einsatzdaten-
auswertung], ist aus mathematischen Gründen (geringe Datenbasis) die alleinige Betrachtung eines Erreichungsgrades nicht 
zielführend.
 Gleiches ist in der Fortschreibung der AGBF-Qualitätskriterien („Qualitätskriterien für die Bedarfsplanung von Feuerwehren in 
Städten“, Fortschreibung der Empfehlungen vom 19.11.2015 durch die AGBF) formuliert: 
„Dieses Verfahren zur Ermittlung des Erreichungsgrades ist nur dann sachgerecht, wenn es für das untersuchte Versorgungsgebiet
auf einer hinreichenden Datenbasis erfolgt. Das dürfte bei weniger als etwa 50 bemessungsrelevanten Einsätzen nicht mehr der Fall 
sein. Bis auf wenige Ausnahmen wird eine solche Datenbasis nur für das jeweils vollständige Versorgungsgebiet zur Verfügung 
stehen. Wenn dann für die örtliche Bedarfsplanung differenzierte Aussagen zum Beispiel in Bezug auf einzelne Stadtteile gewünscht 
sind, kann die Darstellung seriös nicht mehr über individuelle Erreichungsgrade erfolgen.“
 Zur Bewertung der IST-Situation sowie ggf. zur Ableitung von Maßnahmen (Änderungen in der Alarm- und Ausrückeordnung, 
Durchführung von personellen Maßnahmen, Änderungen in der Standortstruktur) wurde zur Erreichung einer hinreichenden 
Aussagekraft die Gesamtheit aller Einsätze hinsichtlich der Einhaltung der definierten zeitlichen Vorgaben ausgewertet. Die 
definierten Funktionsstärken können bei einem fristgerechten Eintreffen rechnerisch aufgrund der Funktionsvorhaltung im Hauptamt
teilweise ohnehin eingehalten werden.
Diskussion Zielerreichungsgrad

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 56
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Derzeitige Schutzzieldefinition gemäß Bedarfs- und Entwicklungsplan 2012
 Die derzeitige Schutzzieldefinitionen basieren auf der gesetzlichen Hilfsfrist nach § 3 Abs. 2 HBKG:
 Die Feuerwehr Darmstadt hat für 3 Einsatzereignisse Schutzziele aufgestellt.
 Die 1. Eintreffzeit und 2. Eintreffzeit ist bisher gemäß der Alarmierungssystematik der Feuerwehr Darmstadt mit 1. und 2. Abmarsch 
betitelt. Für den 2. Abmarsch ist keine Eintreffzeit am Einsatzort definiert, da die Funktionsstärken der 1. Eintreffzeit aufBasis der 
bisherigen Wachenstruktur hinreichend zur Ereignisbewältigung sind.
 Eine Differenzierung des Kräftebedarfs in der 1. Eintreffzeit findet sich in der Abgrenzung verschiedener Einsatzereignisse, jedoch 
nicht durch unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehr bspw. in Bezug auf die differenzierte Wohnbebauung innerhalb der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt.
„Eine Feuerwehr ist so aufzustellen, dass sie zu jeder Zeit an jedem Ort ihres 
Zuständigkeitsbereiches innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung 
wirksame Hilfe [(Beginn Erkundungsmaßnahmen)] einleiten kann.“
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe 
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz 10 15
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
2 Löschfahrzeuge
- 19 nach Bedarf
Technische Hilfeleistung 10 14
Einsatzleitwagen
2 Löschfahrzeuge
Feuerwehrkran
- 16 Technische Einsatzleitung
Umweltschutzeinsatz 10 17
Einsatzleitwagen
3 Löschfahrzeuge
Gerätewagen 
Messtechnik
Wechselladerfahrzeug
- 19 Technische Einsatzleitung
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 57
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Fortschreibung der Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt
 Da in der Stadt Darmstadt ein sehr unterschiedliches Gefährdungs- und Risikopotenzial zwischen den einzelnen 
Stadtteilen vorliegt, wird von LUELF & RINKE die Beibehaltung eines differenziertes Schutzziels empfohlen. 
 Für den (Groß-)Städtischen Kernstadtbereich wäre die Anwendung des AGBF-Schutzziels mit einer ersten Eintreffzeit von 
8 Minuten und einer Stärke der Ersteinheit von 10 Funktionen im Quervergleich bedarfsgerecht (jedoch nur im innerstädtischen 
Bereich der Planungsklasse Brand 4).
 In den peripheren Stadtbereichen bzw. eher ländlich-dörflich geprägten Ortsteilen ist aus Sicht von LUELF & RINKE eine erste 
Eintreffzeit von 10 Minuten hinreichend.
 Außerdem kann die Funktionsstärke der ersten Einheit der vorhandenen Bebauungsstruktur angepasst werden.
 Die zweite Eintreffzeit kann durchgehend mit „ETZ 1 (+) 5 Minuten“ angesetzt werden. 
 Die Flächenplanung „Brand“ ist die Basis für die Bemessung und der Abgleich mit spezifischen Szenarien und anderen Einsatzarten 
folgt als zweiter Schritt.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 58
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Empfehlung für Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Forts.)
Planungsbereich B1/B2
Szenario
 Zimmerbrand im Erdgeschoss eines freistehenden 
Einfamilienhauses mit Rauchausbreitung im restlichen 
Objekt
 1 Person ist aus dem 1. Obergeschoss zu retten.
Anforderung an die Feuerwehr
Das qualitative Ziel ist es, dass die Feuerwehr:
 innerhalb von 10 Minuten (= 1. Eintreffzeit) nach der 
Alarmierung mit 6 Funktionen
und einem Löschfahrzeug
 und nach weiteren 5 Minuten 
(10 + 5 = 15 Minuten = 2. Eintreffzeit) 
mit weiteren 10 Funktionen (6 + 10 = 16 Funktionen), 
einem weiteren Löschfahrzeug sowie einem ELW und HuRF 
am Einsatzort ist.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 59
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Anforderung an die Feuerwehr
Das qualitative Ziel ist es, dass die Feuerwehr:
 innerhalb von 10 Minuten (= 1. Eintreffzeit) nach der 
Alarmierung mit 8 Funktionen
und einem Löschfahrzeug und Hubrettungsfahrzeug
 und nach weiteren 5 Minuten 
(10 + 5 = 15 Minuten = 2. Eintreffzeit) 
mit weiteren 8 Funktionen (8 + 8 = 16 Funktionen) 
sowie einem weiteren Löschfahrzeug sowie einem ELW 
am Einsatzort ist.
Szenario
 Zimmerbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses
mit Rauchausbreitung im restlichen Objekt
 1 Person ist aus einem Obergeschoss zu retten.
Empfehlung für Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Forts.)
Planungsbereich B3

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 60
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
Anforderung an die Feuerwehr
Das qualitative Ziel ist es, dass die Feuerwehr:
 innerhalb von 8 Minuten (= 1. Eintreffzeit) nach der 
Alarmierung mit 10 Funktionen
und einem Löschfahrzeug sowie einem Hubrettungsfahrzeug 
und ELW 
 und nach weiteren 5 Minuten 
(8 + 5 = 13 Minuten = 2. Eintreffzeit) 
mit weiteren 6 Funktionen (10 + 6 = 16 Funktionen) 
sowie einem weiteren Löschfahrzeug am Einsatzort ist.
Szenario
 Zimmerbrand in einem Obergeschoss eines 
Mehrfamilienhauses in geschlossener Bauweise mit 
verrauchten Rettungswegen 
 1 Person ist aus der Brandwohnung zu retten.
Empfehlung für Planungsgrundlagen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Forts.)
Planungsbereich B4

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 61
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe 
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-1 / Brand-2 10 6 Löschfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-3 10 8 Löschfahrzeug
Hubrettungsfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-4 8 10
Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
13 16 Löschfahrzeug -
Technische Hilfeleistung 10 6 Löschfahrzeug 15 13 Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Eintreffzeiten beziehen sich auf im 
Zusammenhang bebaute Ortsteile
ABC-Einsatz 10 6 Löschfahrzeug 15 16
Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Einsatzleitwagen
Weitere Einsatzmittel und -kräfte nach 
FwDV 500 in 3. ETZ
(u.a. AB-A/S, AB-Dekon, Dekon-
Staffel)
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit
Hinweis
3.5 Szenarienbasierte Planungsziele („Schutzziel“)
 Die aus den örtlichen Gefahrenpotenzialen resultierenden spezifischen Anforderungen an die Feuerwehr werden durch die 
definierten Planungsgrundlagen abgedeckt.
 Die definierten Planungsgrundlagen stellen somit eine wesentliche Grundlage für die Ableitung der angemessenen 
Feuerwehrstruktur dar. Sie werden im weiteren Verlauf durch weitere Betrachtungen, zum Beispiel zur Gleichzeitigkeit von 
Ereignissen (Duplizitäten) ergänzt, um neben einer angemessenen Standortstruktur auch den angemessenen Umfang der 
Funktionsvorhaltung zu ermitteln.
Zusammenfassung Szenarienbasierte Planungsgrundlagen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 62
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122 
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 63
Einleitung
Die Standortstruktur der Feuerwehr hat – neben der realen Einsatzstellenverteilung – wesentlichen Einfluss auf die Eintreffzeiten der 
benötigten Einheiten an der Einsatzstelle.
Neben einer homogenen Abdeckung des Stadtgebietes gilt es vor allem die Einsatzschwerpunkte in möglichst kurzen mittleren 
Eintreffzeiten zu erreichen, um sowohl planerisch als auch in der Realität ein bedarfsgerechtes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.
Deshalb sind zwei Parameter bei der Untersuchung der Standortstruktur der Berufsfeuerwehr zu betrachten: Eintreffzeiten gemäß
Definition der Planungsgrundlagen und die Einsatzstellenverteilung (d.h. die Abdeckung der Einsatzschwerpunkte).
Zur Ableitung der SOLL-Standortstruktur für die Freiwillige Feuerwehr werden neben der Gebietsabdeckung der einzelnen Standorte 
auch die Wohn- und Arbeitsorte der Freiwilligen Kräfte analysiert. 
Zusätzlich wird die bauliche Situation der Feuerwachen und Feuerwehrhäuser bewertet.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
4.2 Analysen zur Standortstruktur 
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
4.5 Zusammenfassung
4 Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 64
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Die Stadt Darmstadt beherbergt rund 161.000 Einwohner auf einer 
Fläche von 122 km² mit einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung 
von 17 km und einer maximalen Ost-West-Ausdehnung von 15 km. 
Neben der Wohnbebauung hat die komplexe Verkehrsinfrastruktur 
mit Autobahnen, Straßentunneln und einem Straßen- und 
Fernbahnnetz ebenso Auswirkung auf die Risikostruktur wie 
Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und Betriebe der 
(chemischen) Industrie. 
Die Feuerwehr Darmstadt besteht aus einer Wache der 
Berufsfeuerwehr und 4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr. Sie 
nimmt alle Aufgaben des Abwehrenden Brandschutzes und der 
Allgemeinen Hilfeleistung im Stadtgebiet wahr. 
In den Jahren 2017 und 2018 fielen in diesen Bereichen insgesamt 
4.222 relevante Einsätze an.
Die Berufsfeuerwehr ist an fast allen Einsätzen der Feuerwehr 
beteiligt, die Freiwillige Feuerwehr wird überwiegend unterstützend 
oder mit Spezialaufgaben tätig. Im Einsatzdienst setzt die 
Berufsfeuerwehr rund-um-die-Uhr 22 Funktionen ein. Die 
Freiwillige Feuerwehr verfügt über 193 aktive Mitglieder.
Die Feuerwehr Darmstadt stützt sich im abwehrenden Bereich 
auf eine Wache der Berufsfeuerwehr und 4 Standorte der 
Freiwilligen Feuerwehr. Sie nimmt unter anderem die 
Aufgaben des Abwehrenden Brandschutzes und der 
Allgemeinen Hilfeleistung wahr.
Kurzdarstellung der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr
Legende
= BF-Wache
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 65
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Hauptfeuerwache Darmstadt
Die Feuerwache der Berufsfeuerwehr Darmstadt befindet sich in der 
Bismarckstraße in strategisch guter Lage in der Innenstadt.
An diesem Standort sind alle Abteilungen des Amtes 37 und alle  
Einheiten der Berufsfeuerwehr untergebracht. 
Es bestehen am Standort der Feuerwache erhebliche bauliche und 
funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die 
Handlungsbedarfe wurden bereits im letzten Feuerwehrbedarfs- und 
Entwicklungsplan 2012 beschrieben.
Für eine geplante Sanierung und Erweiterung der Feuerwache 
wurde durch die Berufsfeuerwehr ein Raumprogramm erstellt, 
dessen Umsetzung zum einen die erheblichen Mängel beheben 
würde und zum anderen den gestiegenen Bedarfe einer 
Berufsfeuerwehr in einer wachsenden Stadt gerecht werden würde.
Das Raumprogramm wurde durch die kplan AG (begleitet durch 
IDA) geprüft und verifiziert.
Als Ergebnis wurde ein Grundstücksbedarf/Flächenbedarf in Höhe 
von mindestens 21.000 m² (empfohlen 25.000 m²) festgestellt. Das 
vorhandene Grundstück an der Bismarckstraße umfasst jedoch nur 
eine Fläche von rd. 10.000m².
Die Analysen haben somit gezeigt, dass eine Ertüchtigung resp. 
eine Neubau am heutigen Standort nicht realisierbar ist.
Somit wurden im Rahmen der Fortschreibung der Bedarfsplanung 
alternative Lösungen für die Standortstruktur der Berufsfeuerwehr 
analysiert.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 66
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Eberstadt
Standort: Heinrich-Delp Straße 4, 64297 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Eberstadt hat derzeit eine Stärke von rd. 35 Einsatzkräften 
und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr mit derzeit 15 
Jugendlichen.
Die Freiwillige Feuerwehr wird zu Einsätzen im Stadtteil sowie zur Unterstützung und 
Ergänzung der Berufsfeuerwehr alarmiert. Darüber hinaus ist der Freiwilligen 
Feuerwehr Eberstadt die Sonderaufgabe „Information und Kommunikation“ 
übertragen.
Das Gebäude stammt ursprünglich aus den 50er Jahren und wurde in den 80er 
Jahren erweitert:
 3 Stellplätze für Großfahrzeuge, 4 Stellplätze für Kleinfahrzeuge
 Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind in der Fahrzeughalle untergebracht.
 Eine Abgasabsauganlage ist vorhanden.
 Schulungs- und Aufenthaltsräume sind vorhanden und hinreichend dimensioniert.
 Sanitäre Einrichtungen getrennt für Damen und Herren sind vorhanden.
 Lagerflächen sind in der Fahrzeughalle vorhanden.
 Für die Jugendfeuerwehr gibt es einen Aufenthaltsraum und 
Umkleidemöglichkeiten.
 Rd. 10 Alarmparkplätze befinden sich auf dem Grundstück, hier besteht jedoch 
ein höherer Bedarf.
 Am Standort besteht Renovierungs- resp. Sanierungsbedarf.
Handlungsbedarfe
→ Sanierung resp. Renovierung des Gebäudes 
→ Schaffung weiterer Parkmöglichkeiten für die anrückenden Einsatzkräfte

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 67
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Wixhausen
Standort: Falltorstraße 56, 64291 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Wixhausen hat derzeit eine Stärke von rd. 40 Einsatzkräften 
und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr mit 10 Jugendlichen 
sowie eine Kinderfeuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr wird zu Einsätzen im Stadtteil 
sowie zur Unterstützung und Ergänzung der Berufsfeuerwehr alarmiert. Darüber 
hinaus ist der Freiwilligen Feuerwehr Wixhausen die Sonderaufgabe „Besetzung einer 
zusätzlichen Drehleiter“ übertragen.
Das Gebäude wurde in 2009 im Bereich der Umkleiden saniert; es besteht aber 
weiterhin Renovierungs- resp. Sanierungsbedarf in anderen Gebäudeteilen. 
Folgende Eckpunkte bezüglich der Funktionalität sind zu nennen:
 3 Stellplätze für Großfahrzeuge, 1 Stellplatz für Kleinfahrzeuge
 Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind in einem separaten Raum 
untergebracht.
 Eine Abgasabsauganlage ist vorhanden.
 Schulungs- und Aufenthaltsräume sind vorhanden und hinreichend dimensioniert.
 Sanitäre Einrichtungen getrennt für Damen und Herren sind vorhanden.
 Lagerflächen in der Fahrzeughalle sind vorhanden.
 Für die Jugendfeuerwehr gibt es einen Aufenthaltsraum und 
Umkleidemöglichkeiten.
 Rd. 10 Alarmparkplätze befinden sich auf dem Grundstück vorhanden.
 Am Standort besteht Renovierungs- resp. Sanierungsbedarf.
Handlungsbedarfe
→ Sanierung resp. Renovierung des Gebäudes 
→ Sanierung des Hofes, Zufahrt- und Parkplatzsituation sind zu optimieren

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 68
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Arheilgen
Standort: Floriansweg 2, 64291 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Arheilgen hat derzeit eine Stärke von rd. 55 Einsatzkräften 
und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr sowie eine 
Kinderfeuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr wird zu Einsätzen im Stadtteil sowie zur 
Unterstützung und Ergänzung der Berufsfeuerwehr alarmiert. Darüber hinaus ist der 
Freiwilligen Feuerwehr Arheilgen die Sonderaufgaben „Gefahrgut und Logistik“ 
übertragen.
Das Gebäude wurde neu errichtet und Ende 2019 bezogen:
 15 Stellplätze für Großfahrzeuge
 Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind in separaten Räumen untergebracht.
 Eine Abgasabsauganlage ist vorhanden.
 Schulungs- und Aufenthaltsräume sind vorhanden und hinreichend dimensioniert.
 Sanitäre Einrichtungen getrennt für Damen und Herren sind vorhanden.
 Lagerflächen in separaten Räumen sind vorhanden.
 Für die Jugendfeuerwehr gibt es einen Aufenthaltsraum und 
Umkleidemöglichkeiten.
 Auf dem Grundstück sind hinreichend viele Alarmparkplätze vorhanden.
Das Gebäude wird neben der Freiwilligen Feuerwehr Arheilgen auch durch die 
Berufsfeuerwehr für Aus- und Fortbildungen (Grundlehrgänge) sowie zur 
Unterbringung von Fahrzeugen und Geräten genutzt. Außerdem sind die 
Ausfallleitstelle sowie übergreifende Funktionsbereiche der Freiwilligen Feuerwehr 
Darmstadt (Seminare, Aus- und Fortbildungen, Büros) untergebracht.
Handlungsbedarfe
→ kein Handlungsbedarf (nach Behebung von Baumängeln), da Neubau aus 2019

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 69
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
Feuerwehrhaus Innenstadt
Standort: Kasinostraße 63, 64293 Darmstadt
Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt hat derzeit eine Stärke von rd. 65 
Einsatzkräften und erhält zur Nachwuchsgewinnung eine Jugendfeuerwehr mit 15 
Jugendlichen sowie eine Kinderfeuerwehr.
Die Freiwillige Feuerwehr wird vorwiegend zur Wachbesetzung und zu Einsätzen 
im Stadtteil sowie zur Unterstützung und Ergänzung der Berufsfeuerwehr 
alarmiert. Darüber hinaus ist der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt die 
Sonderaufgabe „Wasserversorgung über lange Wegstrecken und Unwetter“ 
übertragen.
Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt ist seit 1972 im Erdgeschoss einer 
Wohnanlage des Bauvereins in der Kasinostraße 63 eingemietet. Neben einer 
Fahrzeughalle für Einsatzfahrzeuge umfasst der Standort einen Unterrichtssaal, 
verschiedene Funktionsräume sowie entsprechende Sozialräume.
Es bestehen am Standort des Feuerwehrhauses Innenstadt erhebliche bauliche 
und funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf.
Die Unterbringung in der Wohnanlage bringt dementsprechende Probleme mit 
sich, wie z. B. Lärmbelästigung für die Bewohner bei Einsätzen, Übungen oder 
Ausbildungsveranstaltungen, verbunden mit entsprechenden Beschwerden. Durch 
parkende Autos sind Zufahrtmöglichkeit versperrt. Parkende Fahrzeuge stehen im 
Hofbereich. Aufgrund der Parksituation in der Zufahrtstraße ist das Gelände 
schlecht zu erreichen.
Handlungsbedarfe
→ Neubau eines Feuerwehrhauses an einem geeigneten Standort im 
Einzugsbereich der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 70
Übersicht der baulichen Situation der Standorte der Feuerwehr
4.1 Beschreibung der Standortstruktur im IST-Zustand
 Die Berufsfeuerwehr Darmstadt ist mit allen 
Organisationseinheiten auf der Feuerwache an der 
Bismarckstraße untergebracht. 
 Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Darmstadt verfügt über 
4 Feuerwehrhäuser.
 An vier von fünf Standorten besteht baulicher 
Handlungsbedarf in unterschiedlichem Umfang:
 Feuerwache: räumliche Enge, massiver 
Sanierungsstau, zwingender Handlungsbedarf für 
Neubau gegeben
 Feuerwehrhaus Innenstadt: dringender 
Handlungsbedarf für einen Neubau an einem neuen 
Standort gegeben
 Feuerwehrhaus Wixhausen: Sanierung 
 Feuerwehrhaus Eberstadt: Sanierung
Feuerwache der Berufsfeuerwehr
dringender Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Innenstadt
dringender Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Eberstadt
Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Wixhausen
Handlungsbedarf
Feuerwehrhaus Arheilgen
Neubau umgesetzt (kein Handlungsbedarf)
Bauliche Funktion:
= gut bis sehr gut
= befriedigend bis ausreichend 
= unbefriedigend/ 
nicht ausreichend

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 71
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Bei einer definierten Eintreffzeit 
von 10 Minuten und einer 
planerischen Ausrückzeit von 1 
Minute im hauptamtlichen Bereich 
verbleibt zum Eintreffen an der 
Einsatzstelle eine Fahrtzeit von 9 
Minuten.
Die nebenstehende Grafik zeigt 
die in dieser Zeit mögliche 
Gebietsabdeckung vom Standort 
der BF Darmstadt.
Es zeigt sich, dass vom Standort 
eine gute Gebietsabdeckung 
möglich ist. Teile von Eberstadt 
und kleine Teile von Wixhausen 
können in der Simulation jedoch 
nicht zeitgerecht erreicht werden.
Für eine (fast) vollständige 
Gebietsabdeckung wird eine 
maximale Fahrtzeit von rund 11 
Minuten benötigt, dies entspricht 
einer rechnerischen Eintreffzeit 
von 12 Minuten.
Legende
= Hauptwache (IST-Standort)
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger 
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Fahrzeit-Isochronen zur Abschätzung der Abdeckung durch die Feuerwache
Fahrzeiten 9 Minuten und 11 Minuten
[11 min][9 min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 72
 Ausgewertet wurde die Eintreffzeit des 1. Fahrzeugs an der Einsatzstelle.
 Bezogen auf alle Einsätze und die gesetzliche Hilfsfrist von 10 Minuten konnte 
in 91,9% der Fälle das zeitliche Ziel erreicht werden. Die Überschreitung des 
90%-Perzentils ist ein in der Bedarfsplanung anerkanntes Maß zur Bestimmung 
einer leistungsgerechten Feuerwehrstruktur.
 Gleichwohl zeigen sich Bereiche im nördlichen und südlichen Stadtgebiet,
die aus der heutigen Struktur heraus in keinem Fall in der gesetzlich
definierten Eintreffzeit erreicht werden können.
Es handelt sich dabei insbesondere im Süden um Bebauungs-
strukturen, die im Ereignisfall an die Eintreffzeiten hohe Anforderungen
stellen. 
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Die Abdeckung zeitkritischer Einsatzstellen insbesondere in der nördlichen und südlichen Peripherie gelingt aus der heutigen Struktur 
nur eingeschränkt.
Analyse der Abdeckung der zeitkritischen Einsatzstellen
Legende
= Hauptwache
= Eintreffen ≤ 8 min
= Eintreffen ≤ 10 min
= Eintreffen > 10 min
Basis: Einsätze von 2017-2018, ausgewertet werden konnten 2.236 von 2.434 Einsätzen.
Abb.: Tatsächliche Eintreffzeiten an den Einsatzstellen der Jahre 2017 
und 2018.
∑
Brand: Kategorie I 194 9% 38 2% 57 3% 289
Brand: Kategorie II 271 12% 54 2% 46 2% 371
Brand: Kategorie III 41 2% 13 1% 6 0% 60
Brand: Brandmeldeanlage 1077 48% 102 5% 35 2% 1214
THL: Person in Gefahr 37 2% 8 0% 2 0% 47
THL: ABC/CBRN 62 3% 6 0% 8 0% 76
THL: Unwetter 3 0% 3 0% 5 0% 11
THL: Tiere 2 0% 0 0% 0 0% 2
THL: Sonstiges 128 6% 16 1% 22 1% 166
Summe 1815 81,2% 240 10,7% 181 8,1% 2236
Einsatzart
Eintreffen Einsatzort in
≤ 8 min ≤ 10 min > 10 min

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 73
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr rücken im Mittel nach rund 1:30 Minuten aus. Im Mittel dauert es bei beiden Zeitbereichen in 90% 
der Fälle rund 2 Minuten bis zum Ausrücken.
Es ist zu empfehlen bei Planungen neuer Feuerwachen in Bezug auf Laufwege etc. ein schnelles Ausrücken möglich zu machen.
Ausrückzeiten der Berufsfeuerwehr
Für die Auswertung wurden nur zeitkritische Einsätze innerhalb des Stadtgebiets herangezogen.
Für die Datengrundlage besteht stets ein Fehlerpotenzial aufgrund möglicher fehlerhafter FMS-Statuszeiten. Eine Plausibilitätskontrolle 
der Zeiten wurde durchgeführt und unplausible Werte (z.B. negative Ausrückzeit) von der Auswertung ausgeschlossen.
Einheit Zeitbereich auswertbare
Einsätze
Mittelwert
[min]
Median
[min]
80%-Perzentil
[min]
90%-Perzentil
[min]
Mo.-Fr. 7-17 Uhr 947 01:21 01:17 01:35 01:49
Mo.-Fr. 17-7 Uhr, Sa./So./Fe. 1.377 01:36 01:28 01:53 02:12
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018
Berufsfeuerwehr 
Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 74
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung 
umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten 
von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ 
(75 km/h).
4.2 Analysen zur Standortstruktur
Zur Abdeckung der im Zusammenhang bebauten Stadt-
und Ortsteile (Kernbereiche) sind von den Standorten 
Fahrzeiten von 4 bis 7 Minuten notwendig. 
Fahrzeit-Isochronen zur Abschätzung der Gebietsabdeckung durch das Ehrenamt
Legende
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt
[7 min]
[5 min]
[4 min]
[4 min]
Innenstadt 7
Arheilgen 4
Wixhausen 4
Eberstadt 5
Standorte
Notw. 
Fahrzeit zur 
Abdeckung der 
Kerngebiete
[min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 75
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
Im Stadtgebiet der Stadt Darmstadt unterhalten 2 Betriebe eine 
Werkfeuerwehr.
Evonik Röhm GmbH
Die Evonik Röhm GmbH hat gemäß Anerkennungsbescheid eine Stärke 
von 0/0/1/8/9 rund um die Uhr hauptberuflich zu stellen.
Für den Dienstbetrieb der Gefahrenabwehrzentrale sind zusätzlich 2 Fu. 
hauptberuflich vorgesehen.
Merck KGaA
Die Merck KGaA hat gemäß Anerkennungsbescheid eine Grundstärke 
von 0/2/2/14/18 rund um die Uhr hauptberuflich zu stellen.
In der Kernarbeitszeit ist die Grundstärke durch Haupt- oder 
Nebenberufliche Einsatzkräfte in der Stärke von 1/1/2/11/15 zu 
verstärken.
Gesamtstärke Kernarbeitszeit: 1/3/4/25/33 (Mo.-Fr. 07:00 – 15:00 Uhr)
Für den Dienstbetrieb der Feuerwehrleitstelle sind 2 Fu. hauptberuflich 
vorgesehen.
Werkfeuerwehren
Legende
= WF Evonik
= WF Merck

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 76
Die Abbildung zeigt eine Auswahl an Standorten in den umliegenden Kommunen (Fokus: Unterstützung in kurzer Eintreffzeit).
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
Benachbarte Feuerwehrstandorte
Legende
Feuerwehrstandorte
Quellen: Öffentlich zugängliche Webseiten der Feuerwehren. Die 
Anordnung der Standorte entspricht in etwa einem der jeweiligen Stadt.
FF Erzhausen
Im unmittelbaren Umland 
befinden sich ausschließlich 
Freiwillige Feuerwehren, die 
keine Unterstützung für die BF 
Darmstadt darstellen können.
FF Gräfenhausen
FF Weiterstadt
FF Griesheim
FF Pfungstadt
FF Messel
FF Roßdorf
FF Traisa
FF Mühltal Nieder-Ramstadt
FF Nieder-Beerbach
FF Seeheim
FF Egelsbach

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 77
4.3 Werkfeuerwehren und benachbarte Feuerwehren
Die Feuerwehr Darmstadt ist über die gesetzlichen Aufgaben im eigenen Versorgungsbereich hinaus in weitere Aufgaben eingebunden.
ABC-Verbund mit den Werkfeuerwehren im Stadtgebiet
Mit den Werkfeuerwehren im Stadtgebiet bestehen Einsatzkonzepte zur Zusammenarbeit und Aufgabenteilung im ABC-Einsatz, in deren 
Rahmen die Feuerwehr Darmstadt auch unterhalb der Schwelle einer üblichen Einbindung der öffentlichen Gefahrenabwehr innerhalb 
der durch die Werkfeuerwehren geschützten Betriebe zum Einsatz kommt.
Einbindung in überörtliche Einsatzkonzepte
Die Feuerwehr Darmstadt ist in diverse überörtliche Einsatzkonzepte eingebunden. Hier bestehen zum einen intrakommunale 
Kooperationen mit dem umgebenden Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Daneben ist die Feuerwehr Darmstadt im System der vernetzten Gefahrenabwehr u. a. durch die Landes- und Bundesbereitstellung 
entsprechender Ausrüstung und Fahrzeuge in Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes eingebunden.
Freiwillige Aufgaben
Darüber hinaus nimmt die Feuerwehr Darmstadt weitere freiwillige Aufgaben wahr. Unter anderem ist sie über die reine Gefahrenabwehr 
hinaus auch für die Eingleisung von Straßenbahnen der HEAG mobilo nach Unfällen zuständig. Diese Zuständigkeit ist aufgrund der 
erforderlichen Ausbildung und Ausrüstung auch für das Umland bei der Feuerwehr Darmstadt konzentriert.
Überörtliche Konzepte und freiwillige Aufgaben

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 78
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Für eine zukunftsorientierte Struktur der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Feuerwache unterschiedliche 
Standortmodelle betrachtet. Dafür werden diese mit Fahrzeitisochronen simuliert, um eine optimale Flächenabdeckung der 
planungsrelevanten Gebiete (abhängig der Fahrzeit) sowie eine hinreichende Abdeckung der tatsächlichen Einsatzstellenverteilung 
identifizieren zu können.
Folgende Standortmodelle und zugehhörige Standortoptionen wurden analysiert:
 Standortstrukturmodell „IST-Standort“ (als Vergleichsmaßstab)
 Standortstrukturmodell „Pfnorstraße“ (als Vergleichsmaßstab)
 Standortstrukturmodell A: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Bismarckstraße“ (IST-Standort erweitert um eine Wache Nord)
 Standortstrukturmodell B: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Rüdesheimer Straße“
 Standortstrukturmodell C: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „B3/Heidelberger Straße“
 Standortstrukturmodell D: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Pfungstädter Straße“
Einleitung

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 79
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle“
Die dezidiert untersuchten Standortmodelle wurden wie folgt 
betrachtet:
 Pfnorstraße: Zuführung auf die Pfnorstraße in Höhe des 
heutigen Wirtschaftsweges
 Bismarckstraße (heutige Wache): Zuführung wie 
heute
 Rüdesheimer Straße (Kleingärten): Ausfahrt 25m 
westlich des Kreuzungsbereichs „Karlsruher Straße“
 Heidelberger Straße (südlich Lincoln-Areal; 70m 
südlich des Kreuzungsbereichs Franklinstraße): 
östliche Ausfahrt auf Heidelberger Straße in beide 
Fahrtrichtungen, westliche Ausfahrt auf B3 in nördliche 
Fahrtrichtung
 Pfungstädter Straße (Papierfabrik): in Eberstadt 
zwischen BAB 5 und Bahnstrecke an der Pfungstädter 
Straße
Die Wegezeiten von den simulierten Wachen zu den 
Anknüpfungspunkten im Straßennetz wurde einheitlich 
nicht berücksichtigt. Lediglich für die Standortoption 
„Heidelberger Straße“ wurde aufgrund der langen 
Wegstrecke zu beiden Anknüpfungspunkten jeweils eine 
simulierte Zuwegungszeit von 30 Sekunden 
berücksichtigt.
Legende
= Standort A
= Standort B
= Standort C
= Standort D

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 80
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd 
„Bismarckstraße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst 
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger 
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell A
Gebietsabdeckung
Das erste Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im 
Stadtgebiet Darmstadt vor:
 Wache Nord in der Pfnorstraße
 Wache Süd in der Bismarckstraße (IST-Standort)
 Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 
8 bis 11 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer 
planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem 
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 bis 12 
Minuten.
 Es ergibt sich eine sehr starke Überschneidung der 
Fahrzeitisochronen im mittleren und nördlichen 
Stadtgebiet über die Wachbereichsüberschneidung 
hinaus. Dies weist auf eine ineffektive Standortstruktur 
hin.
 Die maximal notwendigen Fahrzeiten zur 
Gebietsabdeckung im Süden sind für eine 2-Wachen-
Struktur deutlich zu lang.
[8 min]
[11 min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 81
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd 
„Rüdesheimer Straße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst 
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger 
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell B
Gebietsabdeckung
Das zweite Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im 
Stadtgebiet Darmstadt vor:
 Wache Nord in der Pfnorstraße
 Wache Süd in der Rüdesheimer Straße
 Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 
8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen 
Ausrückzeit von 1 Minute in diesem 
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 Minuten.
 Die fokussierte Überschneidung der Wachbereiche im 
Kernstadtbereich zeigt gute gegenseitige 
Unterstützungsmöglichkeiten der Wachen. Zugleich 
ergibt sich eine relevante Reduktion der maximal 
notwendigen Fahrzeiten zur Abdeckung der südlichen 
Stadtbereiche.
[8 min]
[8 min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 82
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd 
„B3/Heidelberger Straße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst 
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger 
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell C
Gebietsabdeckung
Das dritte Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im 
Stadtgebiet Darmstadts vor:
 Wache Nord in der Pfnorstraße
 Wache Süd zwischen der B3 und der 
Heidelberger Straße
[in de Simulation ist eine Ausfahrt auf beide Straßen mit 
einer ergänzenden Wegezeit von den Auffahrten zum 
Standort berücksichtigt]
 Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 
7 bis 8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer 
planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem 
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 8 bis 9 
Minuten.
 Der im Gegensatz zu den vorherigen 
Standortstrukturmodellen weiter südlich angeordnete 
Standort verkürzt die Eintreffzeiten im Süden, 
gleichzeitig bleibt weiterhin ein relevantes 
Unterstützungspotenzial für die 1. Eintreffzeit im 
Kernstadtbereich gegeben.
[8 min]
[7 min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 83
Legende
= Standort Nord
= Standort Süd 
„Pfungstädter Straße“
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Fahrgeschwindigkeiten:
Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst 
Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger 
Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h).
Standortstrukturmodell D
Gebietsabdeckung
Das vierte Standortstrukturmodell sieht zwei Wachen im 
Stadtgebiet Darmstadt vor:
 Wache Nord in der Pfnorstraße
 Wache Süd in der Pfungstädter Straße
 Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 
8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen 
Ausrückzeit von 1 Minute in diesem 
Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 Minuten.
 In diesem Standortstrukturmodell ist der Standort Süd 
deutlich aus dem Haupt-Einsatzgeschehen 
herausgezogen. Die häufig erforderliche Unterstützung 
im Kernstadtbereich ist nur mit signifikant verlängerten 
Eintreffzeiten zu realisieren.
[8 min]
[8 min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 84
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle
Erreichbarkeit der Einsatzstellen [Datenbasis: 2017 und 2018]
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min 11 min 12 min > 12 min
Anteil erreichter Einsatzstellen [%]
Eintreffzeit [min]
Standortstruktur
modell "IST-
Standort"
Standortstruktur
modell A
Standortstruktur
modell B
Standortstruktur
modell C
Standortstruktur
modell D
Standortstruktur
modell
"Pfnorstraße"

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 85
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle (Forts.)
Erreichbarkeit der Einsatzstellen [Datenbasis: 2017 und 2018]
Hinweis: Berücksichtigt werden konnten 2.287 zeitkritische Einsätze aus dem Zeitraum 01.01.2017-31.12.2018 (Einsatzdaten der BF Darmstadt)
Die Tabelle zeigt die Anteile der realen Einsatzstellen des Zeitraumes 2017 – 2018, die nach den entsprechenden Eintreffzeiten in den 
verschiedenen Standortstrukturmodellen bei einer theoretischen Betrachtung (simulierte Fahrtzeiten) durch die Berufsfeuerwehrerreicht 
werden können. Berücksichtigt wurde dabei neben der Fahrzeit eine planerische Ausrückzeit von 1 Minute. Markiert sind Eintreffzeiten 
von 8 Minuten resp. 10 Minuten.
Tab.: in Minutenintervallen aufsummierte, simulierte Erreichung der realen Einsatzstellen in den untersuchten Standortkombinationen 
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min 11 min 12 min > 12 min Nord Süd
Standortstrukturmodell "IST-Standort"
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort "Bismarckstraße" 2287 0,0% 4,9% 24,7% 47,0% 64,7% 73,9% 79,5% 85,0% 87,3% 90,2% 95,5% 98,9% 100,0% 4,0 8,9 - -
Standortstrukturmodell "Pfnorstraße"
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort "Pfnorstraße" 2287 0,0% 2,0% 5,7% 15,2% 32,9% 60,1% 73,0% 79,6% 84,8% 87,2% 89,1% 91,2% 100,0% 5,4 10,6 - -
Standortstrukturmodell A
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" 
und Standort Süd "Bismarckstraße"
2287 0,0% 6,9% 28,9% 50,7% 67,1% 76,3% 81,7% 86,6% 88,5% 90,9% 96,2% 99,4% 100,0% 3,8 8,8 16% 84%
Standortstrukturmodell B
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" 
und Standort Süd "Rüdesheimer Straße"
2287 0,0% 3,6% 11,8% 31,7% 60,7% 77,7% 85,4% 93,0% 98,6% 99,1% 99,9% 100,0% 100,0% 3,9 6,6 42% 58%
Standortstrukturmodell C
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" 
und Standort Süd "B3 / Heidelbergerstraße"
2287 0,0% 2,0% 7,0% 18,2% 43,0% 72,2% 82,3% 90,8% 96,6% 99,0% 99,9% 99,9% 100,0% 4,4 6,9 65% 35%
Standortstrukturmodell D
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" 
und Standort Süd "Pfungstädter Straße"
2287 0,0% 2,2% 8,1% 22,6% 43,3% 72,1% 84,9% 91,5% 97,0% 98,5% 99,8% 99,9% 100,0% 4,3 6,7 83% 17%
Einsatzstellen je StandortStandortstrukturmodell Gesamtzahl 
Einsätze
Anteil erreichter Einsatzstellen [in %] nach x min simulierter Eintreffzeit
(inkl. 1 min planerischer Ausrückzeit) Mittlere 
Fahrzeit [min]
90%-Perzentil 
der Fahrzeit 
[min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 86
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle (Forts.)
Zum Vergleich der Standortstrukturmodelle werden die Parameter Gebietsabdeckung, 
Einsatzstellenerreichung, mittlere Fahrzeit und bei den 2-Wachenmodellen die Aufteilung 
der Anzahl Einsatzstellen nach kürzester Fahrzeit betrachtet. Unter Betrachtung der 
Planungsziele mit einer definierten 1. Eintreffzeit von 8 oder 10 Minuten ist der 
höchstmögliche Anteil erreichter Einsatzstellen in dieser Zeit zu avisieren.
Zugleich gilt auch die mittlere Fahrzeit in Verbindung mit dem 90%-Perzentil als 
ausschlaggebendes Kriterium. Beide sind für eine schnelle Einsatzstellenerreichung gering 
zu halten. Bei einem 2-Wachenmodell ist eine ausgewogene Verteilung bei der 
Abarbeitung der Einsatzstellen unterhalb der Schwelle Löschzug zu berücksichtigen.
Für größere Einsätze ab der Schwelle Löschzug ist mittels der Gebietsabdeckung und 
unter Betrachtung der Einsatzstellenschwerpunkte die Unterstützung der jeweils anderen 
Wache wichtig und beide Eintreffzeiten sind möglichst gering zu halten. Die Nähe zum 
Einsatzschwerpunkt ist neben der Gebietsabdeckung in der Grenzbetrachtung das 
Leitkriterium.
Es ist festzuhalten, dass ein 1-Wachenmodell mit einem alleinigen Standort in der 
„Pfnorstraße“ keine bedarfsgerechte Abdeckung für das Stadtgebiet Darmstadt darstellt.
Der Bedarf an einem 2-Wachenmodell ergibt sich aus mehreren Gründen.
Die Stadt Darmstadt ist eine wachsende Stadt, einerseits finden Nachverdichtungen statt, 
andererseits geht mit zunehmend bewohnter und bebauter Fläche in den peripheren 
Bereichen eine Vergrößerung des Einsatzstellenschwerpunktes in den Norden und Süden 
einher. Die aktuell nicht eingehaltenen gesetzlichen Mindestanforderungen zur 
Einsatzstellenerreichung im nördlichen und südlichen Stadtgebiet zeigt deutlich, dass eine 
Anpassung in der Standortstruktur erforderlich ist. 
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pforstraße)
Unabhängig von den derzeit erwogenen verkehrspolitischen Maßnahmen ist davon auszugehen, dass sich die Fahrzeiten zur Gebiets-
abdeckung für die Feuerwehr weiter verlängern. Dies wäre als Folge einer zunehmenden Verkehrsauslastung der Hauptverkehrsachsen 
ebenso zu erwarten wie im Falle einer Reduktion der Höchstgeschwindigkeiten.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 87
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der Standortstrukturmodelle (Forts.)
Unter Berücksichtigung des gesetzten Standortes „Pfnorstraße“ ist eine örtlich dicht 
angesiedelte Südwache nicht bedarfsgerecht. Es ergibt sich hieraus keine substanzielle 
Verbesserung in der Erreichbarkeit der peripheren Einsatzstellen, insbesondere nicht im 
Stadtteil Eberstadt.
Das Standortstrukturmodell D, mit einer sehr peripheren Südwache, führt zwar zu einer 
deutlichen Verbesserung der peripheren Abdeckung. Die Kräfte dieser Wache stehen aber 
für eine primäre Unterstützung (bzw. Abdeckung im Duplizitätsfall) der Einsatzstellen im 
zentralen Stadtgebiet nicht zeitgerecht zur Verfügung.
Im Falle der Umsetzung steigt der Personalbedarf der Feuerwehr Darmstadt deutlich, da 
eine erhebliche Anzahl von Funktionen doppelt (sowohl auf der Südwache zur 
Gebietsabdeckung im Süden als auch auf der Hauptwache zur Sicherstellung des 
Einsatzgeschehens im peripheren Bereich) vorgehalten werden müssten.
Unter den vorgenannten Restriktionen ist die Wache Süd daher nach Möglichkeit im 
südlichen Bereich der Kernstadt zu platzieren (siehe Abbildung).
Aus diesem Grund werden die Standortstrukturmodelle B und C im Folgenden ergänzend 
im Detail analysiert und verglichen.
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pforstraße)

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 88
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle B und C“
Legende
= Standortmodell Süd
„Rüdesheimer Straße“
= Standortmodell Süd
„B3/Heidelberger 
Straße“
[7 min] [7 min]
Dargestellt ist die Fahrzeit von 7 Minuten, respektive eine planerische Eintreffzeit von 8 Minuten. Mit dem Standort „Rüdesheimer 
Straße“ ist eine hinreichende Abdeckung der Kernstadt möglich, der Standort „B3/Heidelberger Straße“ ist grundsätzlich ebenfalls gut 
geeignet, weist aber eine reduzierte Abdeckung des nord-östlichen Kernstadtbereichs auf. Das südliche Stadtgebiet wird bei beiden 
Modellen in einer Eintreffzeit von 10 Minuten abgedeckt, in weiten Bereichen bereits in einer Eintreffzeit von 8 Minuten.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 89
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle B und C“ (Forts.)
[12 min]
[14 min]
Dargestellt ist die Fahrzeit von 12 und 14 Minuten, respektive eine planerische Eintreffzeit von 13 und 15 Minuten. Mit beiden 
Standorten ist eine hinreichende Abdeckung in der 2. Eintreffzeit auch im nördlichen Stadtgebiet gewährleistet.
[12 min]
[14 min]
Legende
= Standortmodell Süd
„Rüdesheimer Straße“
= Standortmodell Süd
„B3/Heidelberger 
Straße“

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 90
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Vergleich der „2-Wachenmodelle B und C“ (Forts.)
 Insgesamt konnten 2.292 zeitkritische Einsatzstellen im Stadtgebiet von Darmstadt 
anhand der Koordinaten dargestellt werden.
 Für die Berechnung der erreichten Einsatzstellen konnten 2.287 Einsatzstellen 
genutzt werden.
 Es ist zu erkennen, dass der Standort „Rüdesheimer Straße“ im Gegensatz zu den 
zwei Alternativen dichter am Zentrum des Einsatzgeschehens liegt und folglich die 
Eintreffzeiten beim Großteil aller Einsatzstellen geringer gehalten werden können.
Einsatzart
Brand (inkl. BMA)
THL
Legende
= Standortmodell Süd
„Rüdesheimer Straße“
= Standortmodell Süd
„B3/Heidelberger 
Straße“
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min 11 min 12 min > 12 min Nord Süd
Standortstrukturmodell B
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" 
und Standort Süd "Rüdesheimer Straße"
2287 0,0% 3,6% 11,8% 31,7% 60,7% 77,7% 85,4% 93,0% 98,6% 99,1% 99,9% 100,0% 100,0% 3,9 6,6 42% 58%
Standortstrukturmodell C
Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" 
und Standort Süd "B3 / Heidelbergerstraße"
2287 0,0% 2,0% 7,0% 18,2% 43,0% 72,2% 82,3% 90,8% 96,6% 99,0% 99,9% 99,9% 100,0% 4,4 6,9 65% 35%
Einsatzstellen je StandortStandortstrukturmodell Gesamtzahl 
Einsätze
Anteil erreichter Einsatzstellen [in %] nach x min simulierter Eintreffzeit
(inkl. 1 min planerischer Ausrückzeit) Mittlere 
Fahrzeit [min]
90%-Perzentil 
der Fahrzeit 
[min]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 91
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Maßnahme „Umsetzung der 2-Feuerwachen-Struktur Feuerwehr Darmstadt“
Aus den betrachteten Kriterien ergibt sich das Standortstrukturmodell B, mit dem Standort Nord in der Pfnorstraße und dem Standort 
Süd in der Rüdesheimer Straße, als favorisiertes Modell. Es besticht durch flächendeckend hinreichende Fahr- und Eintreffzeiten und 
einer sehr guten gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeit in der 2. Eintreffzeit im Nachbar-Ausrückbereich.
Es weisen jedoch alle hier betrachteten Standortstrukturmodelle relevante Verbesserungen gegenüber dem IST-Standort auf. Es können 
sowohl die Einsatzstellenschwerpunkte („Einsatztrauben“) im Bereich der Kernstadt gut erreicht werden als auch eine gute Abdeckung 
des gesamten Stadtgebiets erreicht werden. 
Für Einsätze, die hinsichtlich des Kräftebedarfs den Vorhalteumfang einer Wache überschreiten, ergeben sich gute 
Unterstützungsmöglichkeiten in der Überschneidung der beiden Isochronen der Wachen „Pfnorstraße“ und „Wache Süd“, ohne dass es 
zu einer unwirtschaftlichen Überschneidung über die jeweilige Nachbarwache hinaus kommt (vgl. Standortmodell A).
Als Alternativen in der konkreten Betrachtung stünden in absteigend favorisierter Platzierung die Standortstrukturmodelle B und C zur 
Verfügung.
Das Standortstukturmodell B („Rüdesheimer Straße“) weist dabei unter Beachtung der Erreichung der Einsatzstellen und dem 
wachenübergreifenden Unterstützungspotenzial die besten Werte auf.
Das Standortstrukturmodell C weist im 90%-Perzentil rechnerisch ebenfalls eine verbesserte Einsatzstellenerreichung auf. 
Es sind neben die hier dargestellten bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen weitere Aspekte zu beurteilen. Harte Faktoren stellen 
hier insbesondere die Ausgestaltung der Verkehrsanbindung der Standorte sowie die „innere Eignung“ des Grundstücks (Größe, 
Bebaubarkeit etc.) dar. 
Bei alleiniger Betrachtung der bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen empfiehlt sich die Umsetzung des Standortes Süd am 
südlichen Rand des Kernstadtbereichs. 
Die hier betrachteten Varianten B und C sind in der Reihenfolge ihrer Nennung prioritär zu betrachten, stellen jedoch gleichwohl alle 
eine geeignete Standortstruktur dar.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 92
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Standortstruktur der Freiwilligen Feuerwehr
 Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt besteht aus 4 Ortswehren, die 
sich im Stadtgebiet verteilen.
 Die Feuerwehr Arheilgen verfügt über ein kürzlich neu gebautes 
Feuerwehrgerätehaus, am nördlichen Rand des Stadtteils Arheilgen. 
Durch den Neubau findet sich hier ein modernes 
Feuerwehrgerätehaus wieder.
 Die Feuerwehr Wixhausen im nördlichsten Stadtteil der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über ein älteres 
Feuerwehrgerätehaus.
 Die Feuerwehr Innenstadt ist derzeit an einem nicht zukunftsfähigen 
Standort untergebracht, hierfür ist ein neuer Standort zu suchen. 
Die Feuerwehr Innenstadt ist insbesondere wichtig für die 
Unterstützung an Einsatzstellen im Innenstadtbereich, beim 
Abarbeiten von Duplizitätsereignissen und bei längeren Einsätzen 
steht die Freiwillige Feuerwehr zur Wachbesetzung zur Verfügung. 
 Die Feuerwehr Eberstadt im südlichsten Stadtteil der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über ein älteres 
Feuerwehrgerätehaus mit laufendem Sanierungsbedarf.
Legende
= BF-Wache
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 93
Anmerkung(en):
193 Datensätze importiert. Dargestellt werden konnten 191 Adressen.
Im Kartenausschnitt sind 187 Adressen dargestellt. Die restlichen 4 Wohnorte befinden 
sich außerhalb des Kartenausschnitts.
Darstellung doppelter Punkte mit einem Versatz von 80 m. 
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Erreichbarkeit Feuerwehrhäuser: Darstellung der Wohnorte
Die Karte zeigt die Wohnorte der Freiwilligen Kräfte 
sowie deren Zuordnung zu den einzelnen Standorten.
Legende
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 94
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Anmerkung:
Berücksichtigt wurden alle Einsatzkräfte, die eine Angabe zu ihrem Wohnort gemacht haben.
Fahrzeiten zum Standort der eigenen Einheit; Rüstzeit 2 Minuten
Legende
Erreichen einer Stärke von 6 bis 8 FM (Sb)
Erreichen einer Stärke von 9 bis 17 FM (Sb)
Erreichen einer Stärke ≥ 18 FM (Sb)
Erreichbarkeit der Standorte der Freiw. Feuerwehr 
Wohnort-Betrachtung (Analyse der Fahrzeiten)
1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min >10 min
Arheilgen 55 0 0 6 22 44 50 51 52 52 52 55
Eberstadt 33 0 0 8 20 27 29 29 31 32 33 33
Innenstadt 63 0 0 9 23 37 45 55 57 57 57 63
Wixhausen 40 0 0 12 17 32 35 37 40 40 40 40
Einheit
Anzahl 
auswertbare 
verfügbare 
Aktive [FM 
(Sb)]
Aufsummierte Stärken am Feuerwehrhaus nach x min
bei Alarmierung am Wohnort mit 2 Minuten Rüstzeit

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 95
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Erreichbarkeit Feuerwehrhäuser: Darstellung der Arbeitsorte
Die Karte zeigt die Arbeitsorte der im Stadtgebiet 
abkömmlichen Freiwilligen Kräfte.
Anmerkung(en):
74 Datensätze importiert. Dargestellt werden konnten 37 Adressen.
Im Kartenausschnitt sind 37 Adressen dargestellt.
Darstellung doppelter Punkte mit einem Versatz von 80 m. 
Legende
= FF Innenstadt
= FF Arheilgen
= FF Wixhausen
= FF Eberstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 96
4.4 Ableitung SOLL-Standortstruktur
Ableitung Handlungsbedarfe Freiwilligen Feuerwehr
Für eine zukunftsfähige Standortstruktur der Freiwilligen Feuerwehr leiten sich nachstehende Handlungsbedarfe ab.
Feuerwehr Arheilgen
 bestehender Neubau, keine Maßnahmen erforderlich
Feuerwehr Innenstadt
 Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes für die Feuerwehr Innenstadt
 eine gute Erreichbarkeit für die Freiwilligen Kräfte sollte gegeben sein
Feuerwehr Eberstadt
 Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen
Feuerwehr Wixhausen
 Erstellung einer Perspektivplanung für die Feuerwehr Wixhausen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 97
4.5 Zusammenfassung
Maßnahmenliste
Maßnahme
Schaffung eines neuen Standortes für die Einheit Innenstadt
Fortsetzung der Sanierung am Standort Eberstadt
Erstellung einer Perspektivplanung für die Einheit Wixhausen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 98
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 99
Einleitung
In diesem Kapitel wird die für den Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan relevante Personalstruktur der Feuerwehr bzw. des 
Abwehrenden Brandschutzes dargestellt und bewertet. Dazu werden die relevanten Personaldaten der haupt- und ehrenamtlichen 
Einsatzkräfte dargestellt und analysiert.
Die Kosten einer Berufsfeuerwehr werden wesentlich durch die Personalvorhaltung bestimmt (rd. 80% der Kosten einer 
Berufsfeuerwehr sind erfahrungsgemäß Personalkosten).
Der Personalbedarf einer Berufsfeuerwehr wiederum resultiert aus zwei Bereichen: den Anforderungen/Aufgaben in Bezug auf den 
Einsatzdienst sowie den Aufgaben im „rückwärtigen Bereich“ (Sachgebietsarbeit, zum Beispiel im Bereich des Vorbeugenden 
Brandschutzes).
Die wesentliche Säule zur Bemessung des Personalbedarfs „Einsatzdienst“ ist der sogenannte Funktionsbesetzungsplan. Dieser regelt, 
welche Funktionen zu welchen Zeiten auf den Feuerwachen zu besetzen sind. Der Funktionsbesetzungsplan ist das zentrale Ergebnis 
der Bedarfsplanung einer Berufsfeuerwehr. Die Ableitung des Funktionsbesetzungsplans erfolgt anhand der Planungsgrundlagen und 
ergänzender Analysen.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
5.1 Funktionsbesetzungsplan „IST-Zustand“
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
5.5 Zusammenfassung
5 Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 100
5.1 Funktionsbesetzungsplan IST-Zustand
Funktionsbesetzungsplan „IST-Zustand 2020“
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt hält für die Zwecke des Abwehrenden 
Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfeleistung 22 Funktionen rund um 
die Uhr sowie eine Funktion in Rufbereitschaft vor. 
Die Funktionen des Führungsdienstes (Technischer Einsatzleiter zzgl. 
Führungsassistent) rekrutieren sich aus Fach- und Führungskräften, die 
primär einem der rückwärtigen Sachgebiete zugeordnet sind. Sie leisten 
neben ihren Fachaufgaben anteilig 24h-Schichten zur Besetzung der 
entsprechenden Funktionen.
Die Funktionen des Grundschutzes werden aus den Wachabteilungen 
besetzt. Diese Mitarbeiter leisten stets 24h-Schichten und wirken aus 
diesen heraus im Rahmen ihrer geplanten Inanspruchnahme in den 
Sachgebieten mit.
Für größere Einsatzlagen existiert zusätzlich die Funktion des A-Dienstes. 
Diese Funktion wird bei Bedarf aus den Reihen der Amts- und 
Abteilungsleitung rekrutiert (nach dem „FF-Prinzip“). Der A-Dienst sollte 
eine Eintreffzeit von 30 Minuten sicherstellen können.
Legende:
x   rund-um-die-Uhr Funktion
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. ELW
6 Fu. HTLF
2 Fu. HuRF
4 Fu. HLF
6 Fu. Springer 
Hauptfeuerwache
Führungsfunktionen & Leitstelle
ZWISCHENSUMME = 4 Fu.
GESAMTSUMME = 22 + {1} Fu.
ZWISCHENSUMME = 16 Fu.
Sonderfunktionen
ZWISCHENSUMME = 2 + {1} Fu.
Grundschutz

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 101
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
Tägliche Funktionsstärke 2018 und 2019
Die Darstellung zeigt das Erreichen der Funktionsstärke in den 
Jahren 2018 und 2019.
Im Jahreswechsel ist eine deutliche Verbesserung in der Erreichung 
der Wachbesetzung zu erkennen.
Dennoch wurde die Wachbesetzung in 2019 nur in 55 % aller 
Diensttage erreicht.
Eine Überprüfung der Personalausstattung und der Methodik der 
Dienstplanung erscheint sinnvoll.
46%
55%54%
45%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2018 2019
Wachbesetzung ≥ 21 Wachbesetzung <21

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 102
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
Auswertung Gleichzeitigkeit von Einsätzen
Alle Einsätze nach Zeitbereichen
Theoretischer Ansatz:
Die Auswertung der Gleichzeitigkeit von Einsätzen erfolgt auf der Basis einer Poisson-Verteilung unter Zugrundelegung der jeweiligen 
Einsatzzahlen und mittleren Einsatzdauern.
Datenbasis: alle Einsätze des Betrachtungszeitraums in Darmstadt (n = 4.011; zeitkritische und nicht-zeitkritische Einsätze).
Für 192 Einsätze konnte keine Dauer (aufgrund fehlender Alarmierungszeit oder Statuszeiten) ausgewertet werden. Diese Einsätze 
fließen nur in die Gesamtzahl der Einsätze ein.
Es gab in dem Betrachtungszeitraum 6 Tage, an denen eine deutlich überdurchschnittliche Anzahl an Einsätzen stattfand. 
Diese Tage sind im Betrachtungszeitraum nicht berücksichtigt. 
nicht zu vernachlässigende Wahrscheinlichkeit zweier paralleler Einsätze im Stadtgebiet (Betrachtung: alle Einsätze)
→ rechnerisch rd. ein Gleichzeitigkeitsereignis pro Woche pro Zeitbereich
Durchführbare 
Einsätze 
(Absolut)
Anzahl 
Duplizitäts-
ereignisse im 
Zeitraum
Wiederkehrzeit 
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von 
Duplizitäts-
ereignissen                     
[pro Woche]
Planerisches 
Versorgungs-
niveau
Durchführbare 
Einsätze 
(Absolut)
Anzahl 
Duplizitäts-
ereignisse im 
Zeitraum
Wiederkehrzeit 
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von 
Duplizitäts-
ereignissen                     
[pro Woche]
Planerisches 
Versorgungs-
niveau
1 1.501 159 31,3 1,60 90,4% 2.233 124 99,9 1,18 94,7%
2 1.650 10 476,9 0,10 99,4% 2.353 4 2.821,8 0,04 99,8%
3 1.660 1 9.920,0 0,01 100,0% 2.357 0 124.160,0 0,00 100,0%
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018 (exklusive 13.01.2017, 30.05.2017, 23.04.2018, 09.08.2018, 23.09.2018, 24.09.2018)
Anzahl 
Ressourcen
Mo.-Fr. 7-17 Uhr Mo.-Fr. 17-7 Uhr, Sa./So./Fe.
Anmerkung: Anzahl Ressourcen bezieht sich hier auf die Ebene Löschfahrzeuge, da auch Kleineinsätze betrachtet werden

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 103
5.2 Analysen zur Bewertung des Funktionsbesetzungsplans der BF
Auswertung Gleichzeitigkeit von Einsätzen
Einsätze nach Zeitbereichen ohne Kleineinsätze
Theoretischer Ansatz:
Die Auswertung der Gleichzeitigkeit von Einsätzen erfolgt auf der Basis einer Poisson-Verteilung unter Zugrundelegung der jeweiligen 
Einsatzzahlen und mittleren Einsatzdauern.
Datenbasis: alle Einsätze des Betrachtungszeitraums in Darmstadt (n = 2.206; zeitkritische und nicht-zeitkritische Einsätze), welche 
planerisch nicht autark von einer Kleineinheit mit einem Fahrzeug abgearbeitet werden können. 
(dazu zählen: Kleine Hilfeleistungseinsätze, Tiereinsätze und Ölspuren).
Für 77 Einsätze konnte keine Dauer (aufgrund fehlender Alarmierungszeit oder Statuszeiten) ausgewertet werden. Diese Einsätze
fließen nur in die Gesamtzahl der Einsätze ein.
Es gab in dem Betrachtungszeitraum 6 Tage, an denen eine deutlich überdurchschnittliche Anzahl an Einsätzen stattfand. 
Diese Tage sind im Betrachtungszeitraum nicht berücksichtigt. 
→ deutliche Reduktion der Gleichzeitigkeitswahrscheinlichkeit in Bezug auf alle Einsätze ohne Kleineinsätze
Durchführbare 
Einsätze 
(Absolut)
Anzahl 
Duplizitäts-
ereignisse im 
Zeitraum
Wiederkehrzeit 
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von 
Duplizitäts-
ereignissen                     
[pro Woche]
Planerisches 
Versorgungs-
niveau
Durchführbare 
Einsätze 
(Absolut)
Anzahl 
Duplizitäts-
ereignisse im 
Zeitraum
Wiederkehrzeit 
von Duplizitäts-
ereignissen [h]
Häufigkeit von 
Duplizitäts-
ereignissen                     
[pro Woche]
Planerisches 
Versorgungs-
niveau
1 837 34 144,6 0,35 96,1% 1.258 33 382,0 0,31 97,5%
2 870 1 5.511,1 0,01 99,9% 1.290 1 24.832,0 0,00 100,0%
Betrachtungszeitraum: 01.01.2017 - 31.12.2018 (exklusive 13.01.2017, 30.05.2017, 23.04.2018, 09.08.2018, 23.09.2018, 24.09.2018)
Anzahl 
Ressourcen
Mo.-Fr. 7-17 Uhr Mo.-Fr. 17-7 Uhr, Sa./So./Fe.
Anmerkung: Anzahl Ressourcen bezieht sich hier auf die Ebene Löschzug, da keine Kleineinsätze betrachtet werden

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 104
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
 Die Tabelle zeigt den Ausbildungsstand der Freiwilligen Kräfte in den Einsatzabteilungen der einzelnen Einheiten.
Struktur und Qualifikationen der ehrenamtlichen Kräfte
Anmerkung/Hinweis:
Bei den Qualifikationen sind Mehrfachnennungen möglich. Beispiel: Jemand verfügt 
sowohl über die Qualifikation Gruppenführer als auch Zugführer und ist somit jeweils in 
beiden Spalten enthalten.
In Eberstadt wurden keine Angaben zur Qualifikation „Maschinist“ getätigt.
Für die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Darmstadt kann ein sehr guter Ausbildungsstand festgestellt werden.
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Arheilgen 55 51 93% 31 56% 39 71% 32 58% 21 38% 12 22% 2 4%
Eberstadt 33 23 70% 16 48% 18 0% 15 45% 10 30% 4 12% 2 6%
Innenstadt 64 59 92% 49 77% 48 75% 20 31% 20 31% 12 19% 4 6%
Wixhausen 41 26 63% 17 41% 22 54% 18 44% 10 24% 8 20% 4 10%
Summe 193 159 82% 113 59% 109 56% 85 44% 61 32% 36 19% 12 6%
Führerschein
> 7,5 t Gruppenführer Zugführer Verbandsführer
Einheit Anzahl
Aktive
AGT Grund-
ausbildung
Atemschutz-
geräteträger * Maschinisten

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 105
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Verfügbarkeit der Freiwilligen Kräfte
 Von den Freiwilligen Kräften sind – unter Zugrundelegung der Arbeitsorte – Montag bis Freitag tagsüber 6 % (11 Kräfte) nicht 
verfügbar, da sie sich außerhalb des Stadtgebietes von Darmstadt aufhalten.
 Bei 51 % (98 Kräfte) konnte keine Aussage aufgrund von fehlenden oder unvollständigen Angaben zum Tagesaufenthaltsort 
gemacht werden.
 Im gesamten Stadtgebiet sind – unter Zugrundelegung der Arbeitsorte – Montag bis Freitag tagsüber planerisch 80 Kräfte 
verfügbar.
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Arheilgen 55 0 36 35 64% 1 2% 0 0% 0 0% 0 0% 19 35% 0 0%
Eberstadt 33 0 25 2 6% 17 52% 6 18% 0 0% 5 15% 0 0% 3 9%
Innenstadt 64 0 19 19 30% 0 0% 0 0% 0 0% 6 9% 38 59% 2 3%
Wixhausen 41 0 0 0 0% 0 0% 0 0% 0 0% 0 0% 41 100% 0 0%
Gesamt 193 0 80 56 29% 18 9% 6 3% 0 0% 11 6% 98 51% 5 3%
Kategorie 3
wechselnder 
Tagesaufent-
haltsort innerhalb 
der Kommune
Kategorie 4
Tages-
aufenthaltsort in 
Kommune, aber 
nicht abkömmlich
Kategorie 5
Tages-
aufenthaltsort 
außerhalb der 
Kommune
Einheit Anzahl 
Aktive
Kategorie 1
Tages-
aufenthaltsort im 
Ortsteil der 
eigenen Einheit 
und abkömmlich
Kategorie 2
Tages-
aufenthaltsort im 
Ortsteil einer 
anderen Einheit
Anzahl 
Verfügbare 
in 
Kommune
Anzahl 
Externe
Schichtdienst-
leistende der 
Kategorie 4 / 5 / 6
Kategorie 7
keine oder 
unvollständige 
Angaben zum 
Tagesauf-
enthaltsort

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 106
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Grafische Auswertung der Verfügbarkeit der Freiwilligen Kräfte
Arbeitsortverteilung, Tagesverlaufskurve
 Im Ausrückbereich der Einheiten arbeiten 
insgesamt 18 Einsatzkräfte der jeweils anderen 
Einheiten. Durch diese stadtinternen Pendler 
kann die Tagesverfügbarkeit in den einzelnen 
Einheiten weiter gesteigert werden.
 Zusätzlich zu den Aktiven, die ihren Arbeitsplatz 
im Stadtgebiet haben und abkömmlich sind, 
steht tagsüber auch ein Teil der im 
Schichtdienst arbeitenden Einsatzkräfte zur 
Verfügung.
 115 Kräfte konnten nicht berücksichtigt werden, 
da sie keine Angaben zu ihrem 
Tagesaufenthaltsort gemacht haben oder die 
zeitliche Nicht-Verfügbarkeit nicht angegeben 
haben.
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
220
00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
Anzahl planerisch verfügbarer Einsatzkräfte
Halbstundenintervall im Tagesverlauf (Mo.-Fr.)
Schichtdienst (zu 1/3 gewertet)
planerisch im Gemeindeg. verfügb.
planerisch im eigenen Ortsteil verfügbar
Gesamtzahl
Auswertbares Personal
Gesamtes Personal: 193
Nicht auswertbare Personaldaten: 115 
[aufgrund fehlender Arbeitsorte 
und/oder -zeiten]

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 107
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
 Die Freiwillige Feuerwehr weist eine eher jüngere Altersstruktur auf. Der altersbedingte Abgang von Mitgliedern der Einsatzabteilung 
kann mit dem Nachwuchs der Jugendfeuerwehr aller Voraussicht nach gedeckt werden.
Altersstruktur der ehrenamtlichen Kräfte
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
17 - 29 Jahre 30 - 39 Jahre 40 - 49 Jahre 50 - 59 Jahre 60 - 65 Jahre
Anzahl FM (Sb)
Alter

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 108
5.3 Analysen zur Bewertung der Personalstruktur der FF
Altersstruktur der ehrenamtlichen Kräfte (Forts.)
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Arheilgen 55 47 85% 8 15% 21 38% 13 24% 7 13% 13 24% 1 2% 37
Eberstadt 33 29 88% 4 12% 17 52% 6 18% 4 12% 4 12% 2 6% 34
Innenstadt 64 55 86% 9 14% 29 45% 18 28% 8 13% 8 13% 1 2% 33
Wixhausen 41 39 95% 2 5% 11 27% 15 37% 9 22% 6 15% 0 0% 37
Gesamt 193 170 88% 23 12% 78 40% 52 27% 28 15% 31 16% 4 2% 35
Durch-
schnitts-
alter
[Jahre]
60 - 65 Jahre
Altersverteilung
Einheit
Auswert-
bare
Aktive
17 - 29 Jahre 30 - 39 Jahre 40 - 49 Jahre 50 - 59 Jahre
Geschlecht
m w

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 109
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Determinanten und Abhängigkeiten
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
Einflussfaktoren der Funktionsbesetzung sind unter anderem:
 die auf Basis der differenzierten Planungsziele abzuleitenden Funktionsbedarfe
 die auf Basis der Planungsziele abgeleitete Standortstruktur
 die Möglichkeit, Funktionsbedarfe der 1. und 2. Eintreffzeit durch die Freiwillige Feuerwehr zu erfüllen
 die Verfügbarkeit des Ehrenamtes in unterschiedlichen Zeitbereichen
 zu erwartende Duplizitätsereignisse
Die benannten Einflussfaktoren wurden auf den vorstehenden Seiten untersucht. Die Analyseergebnisse werden im Folgenden unterteilt 
nach folgenden Betrachtungsebenen bewertet und in ein Gesamtkonzept überführt:
 Führungsfunktionen und Leitstelle
 Grundschutz/einheitliches taktisches Grundkonzept
 Sonderfunktionen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 110
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Führungsdienst
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
 Zur taktischen Führung der Grundschutz-Einheit ist eine Führungsfunktion mit Mindestqualifikation Zugführer erforderlich (C-Dienst).
 Zur Führung von Einsätzen mit einem Kräfteaufkommen von mehr als einem Zug (Mitwirkung der FF oder umliegender 
Feuerwehren) ist die Vorhaltung eines B-Dienstes im Bereitschaftsdienst ab Wache bedarfsgerecht.
 Es verbleiben Koordinierungsbedarfe, die die Ebene des B-Dienstes übersteigen. Beispiele hierfür sind:
 flächendeckende Schadenslagen mit einer Vielzahl von Einsatzstellen (Gefahrenabwehrstufe IV, Führungsstufe D).
 Einsätze mit einer Vielzahl von Löschzügen, die hinsichtlich ihrer Anzahl die Führungsbreite lediglich einer Führungskraft 
überschreiten (Gefahrenabwehrstufe III, Führungsstufe C).
 Einzeleinsätze, die neben einer komplexen Einsatzleitung vor Ort aufgrund ihrer Auswirkungen die Führung weiterer 
Einsatzabschnitte im Stadtgebiet (z. B. Spüren und Messen im ABC-Einsatz) erfordern (Gefahrenabwehrstufe II, Führungsstufe 
B)
 komplexe, kombinierte Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst
Zur Bearbeitung dieser Einsatzanlässe sind weitere Führungsfunktionen erforderlich, die auf Grundlage der geringen 
Einsatzfrequenz und des tolerierbaren Einsatzvorlaufs weiterhin nach dem Prinzip „Alarmierung aus der Freizeit/FF-Prinzip“ besetzt 
werden können.
 die Führungsstruktur der Feuerwehr Darmstadt besteht weiterhin aus 
 2 Fu. B-Dienst (Führungsfunktion mit Mindestqualifikation Verbandsführer und Führungsassistent, Besetzung ELW 1)
 2 Fu. C-Dienst (Führungsfunktion mit Mindestqualifikation Zugführer und Führungsassistent, Besetzung ELW 1)
 Besetzung weiterer Funktionen nach dem Prinzip „Alarmierung aus der Freizeit/FF-Prinzip“

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 111
Feuerwache „Nord“ Feuerwache „Süd“
ELW C-Dienst H(T)LF 1 HuRF 1 H(T)LF 2 HuRF 2
2 Fu. 6 Fu. 2 Fu. 6 Fu. 2 Fu.
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Grundschutz
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
 Aus den Planungszielen ergibt sich ein flächendeckend zu erfüllender Funktionskräftebedarf von 16 Funktionen in Summe der 
beiden Eintreffzeiten. 
 Im IST-Zustand erfolgt die Besetzung der Funktionen an einer Feuerwache.
 Zur Umsetzung des neuen Standortstrukturmodells mit 2 Wachen der Berufsfeuerwehr ist eine Aufteilung des Grundschutzes / des 
Löschzuges erforderlich.
 Ein neues taktisches Konzept findet sich daher im Rendez-Vous-System mit folgender Aufteilung der Komponenten:

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 112
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Sonderfunktionen
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
 Bei der Auswertung der einsatzbezogenen Fahrten der Sonderfahrzeuge zeigt sich jeweils eine geringe Frequenz. Gleichwohl sind
verschiedene Einsatzanlässe zu beachten, bei denen Sondertechnik in der Grundalarmierung vorgesehen wird oder nachgeführt 
werden muss.
 Des Weiteren ist eine Wahrscheinlichkeit für parallele Ereignisse gegeben, zumeist nur Kleineinsätze (Tiereinsätze, kleinere 
technische Hilfeleistungen) und weitere Einsätze geringeren Umfangs.
 Hieraus ergibt sich der Bedarf von 4 Sonderfunktionen, jedoch mit Anpassungen und Weiterentwicklung in der Besetzungsdynamik:
 Die KLAF-Besetzung soll über die Sonderfunktionen erfolgen, nicht aus dem Grundschutz. Der Grundschutz sollte für solche 
Einsätze nicht aufgelöst werden.
 Künftig ist die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller Sonderfahrzeuge weiterzuentwickeln.
 Darüber hinaus sind 2 Springer tagsüber zu etablieren, um die eingeschränkte Verfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr sowohl 
hinsichtlich Logistik als auch zur Erreichung einer Staffel für ein zusätzliche HLF zu kompensieren.
 4 Sonderfunktionen und zusätzlich 2 Springer tagsüber, Weiterentwicklung der Einbindung der FF in die Besetzung aller 
nachrückenden Sonderfahrzeuge

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 113
5.4 SOLL-Funktionsbesetzungsplan BF und Einbindung der FF
Auf der Nordwache werden die 
zentralen Führungsfunktionen 
angesiedelt.
Auf beiden Feuerwachen wird jeweils 
eine Grundschutzeinheit mit 8 
Funktionen stationiert.
Insgesamt 4 Springerfunktionen stehen 
auf der Hauptwache zur Besetzung von 
Sonderfunktionen rund um die Uhr zur 
Verfügung. Im Zeitbereich 1 wird dieser 
Pool um 2 Springer aufgestockt.
Weitere Logistikaufgaben können durch 
die FF Arheilgen und (perspektivisch) 
durch die FF Innenstadt wahrgenommen 
werden.
Die zentralen Bereiche des Stadtgebiets 
können durch den C-Dienst der 
Nordwache fristgerecht erreicht werden. 
In den peripheren nördlichen und 
südlichen Bereichen ist der C-Dienst 
aufgrund der Risikostruktur und der 
daraus resultierenden 
Planungszieldefinition in der 2. ETZ 
hinreichend. Die 2. ETZ kann von der 
Nordwache flächendeckend eingehalten 
werden.
Funktionsbesetzungsplan „SOLL gemäß Bedarfsplan-Fortschreibung 2020“
Legende:
x   rund-um-die-Uhr Funktion
(x) wochentags tagsüber
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
GESAMTSUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
GESAMTSUMME  =  8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 114
5.5 Zusammenfassung
Maßnahmenliste
Maßnahme
Prüfung der Personalausstattung und der Dienstplanmethodik zur Erreichung der täglichen Funktionsstärke
Weiterentwicklung der Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller nachrückenden Sonderfahrzeuge
Umsetzung der zukünftigen Standortstruktur der Berufsfeuerwehr unter Aufteilung des Grundschutzes (Löschzug) auf zwei Feuerwachen
Vorhaltung von zusätzlich 2 Fu. Springer im Zeitbereich 1

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 115
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 116
6 Technik und Fahrzeugausstattung
 Die Fahrzeugausstattung der Feuerwehr Darmstadt im IST-Zustand basiert auf detaillierten Planungen der Berufsfeuerwehr und der 
Freiwilligen Feuerwehr sowie den früheren Bedarfsplanungen. Das Fahrzeugkonzept ist als weitestgehend bedarfsgerecht zu 
bewerten.
 Durch die Feuerwehr Darmstadt wird als Geschäft der laufenden Verwaltung eine mehrjährige Investitionsplanung fortgeschrieben. 
Diese bildet die Grundlage für die Erstellung des Investitionshaushaltes.
 Die SOLL-Konzeption im Rahmen der Bedarfsplanung basiert somit auf den früheren Bedarfsplanungen und insbesondere auf der 
aktuellen Investitionsplanung der Feuerwehr.
 Aus der Risikostruktur im Stadtgebiet Darmstadt und den abgeleiteten Planungszielen resultieren folgende Grundanforderungen an 
die Fahrzeugkonzeption:
 Für den Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr sind im Grundschutz 1x ELW 1, 2x H(T)LF und 2x DLK 23 erforderlich.
 Für die Tagverstärkung ist ein weiteres Löschfahrzeug bei der Berufsfeuerwehr erforderlich.
 Für den Grundschutz durch die Freiwillige Feuerwehr ist pro Einheit mindestens 1x Löschfahrzeug erforderlich.
 Für die Grundschutzkomponenten sind auf Grundlage fortlaufender feuerwehrinterner Auswertungen zur Ausfallzeit der 
Fahrzeuge eine entsprechende Anzahl an Reservefahrzeugen erforderlich. 
 Zur Wasserversorgung an Einsatzstellen mit hohem Löschwasserbedarf oder zur Wasserförderung über lange Wegstrecken 
sind Tanklöschfahrzeuge und Wasserförderkomponenten bedarfsgerecht.
 Zur Bearbeitung von Hilfeleistungseinsätzen sind Rüstkomponenten erforderlich.
 Auf Grundlage des Risikopotenzials und der übergreifenden Zuständigkeit der Stadt Darmstadt als kreisfreie Stadt auch für 
Großeinsatzlagen ist darüber hinaus diverse Sondertechnik erforderlich. Diese besteht unter anderem aus:
 einem weiteren ELW zur Koordinierung größerer Einsätze
 ABC-Komponenten für Einsätze mit Gefahrstoffen
 Logistikfahrzeugen
 diversen Abrollbehältern und zugehörigen Wechselladerfahrzeugen
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 117
6 Technik und Fahrzeugausstattung
 Der SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugausstattung ist auf den folgenden Seiten in tabellarischer Form dargestellt.
 Es handelt sich weit überwiegend um notwendige Ersatzbeschaffungen auf Grundlage der naturgemäß begrenzten Nutzungsdauer 
der Fahrzeuge.
Veränderungen in der grundsätzlichen Konzeption entstehen nicht, die Berufsfeuerwehr erfährt eine Erweiterung der Vorhaltung an 
Abrollbehältern.
 Es sind Änderungen/Streichungen von Fahrzeugen im Fahrzeugkonzept vorgesehen, die teilweise erst langfristig wirksam werden.
Anmerkungen und Legende:
In der Spalte „SOLL kurz-/mittelfristig“ sind Maßnahmen (sowohl konzeptionelle als auch klassische Ersatzbeschaffungen), die kurz-
oder mittelfristig, d. h. voraussichtlich im Zeitraum bis zur nächsten Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans (in rund 5 Jahren) 
notwendig werden, hellblau hinterlegt.
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.)
Alter der Fahrzeuge:
In der Spalte „Alter“ sind Fahrzeuge farbig hervorgehoben, die gewisse 
Altersgrenzen erreicht bzw. überschritten haben.
Das tatsächliche Erfordernis zur Außerdienststellung eines Fahrzeuges 
hängt vom spezifischen technischen Zustand ab.
Kleinfahrzeuge: Großfahrzeuge: 
hellgelb wenn > 10 Jahre hellgelb wenn > 15 Jahre
orange wenn > 15 Jahre orange wenn > 20 Jahre
Voraussichtliche Ersatzbeschaffung:
Die im SOLL-Konzept blau markierten Fahrzeuge sind voraussichtlich 
im Zeitraum bis zur nächsten Fortschreibung des Brandschutz-
bedarfsplans Ersatz zu beschaffen.
Neubeschaffung:
Fahrzeuge, die keine Ersatzbeschaffung eines einsatztaktisch 
ähnlichen Vorgängerfahrzeuges sind, sondern Neubeschaffungen 
darstellen (ggf. auch auf Basis einer geänderten Normung), sind im 
SOLL-Konzept grün dargestellt.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 118
6 Technik und Fahrzeugausstattung
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.) 
Berufsfeuerwehr
Einheit /
Standort
Nr. IST Baujahr Alter
[Jahre] Bemerkung SOLL
kurz-/mittelfristig
SOLL
langfristig
Maßnahme 
im Jahr
1 ELW 4 2015 5 - ELW ELW 2025
2 ELW 2 2017 3 KatS Fahrzeug (Land) ELW 2 ELW 2 -
3 ZFW 5 2015 5 - ZFW ZFW 2025
4 ZFW 6 2008 12 - ZFW ZFW 2020
5 HLF 1 2017 3 - HLF HLF 2026
6 HLF 2 2017 3 - HLF HLF 2028
7 HTLF 1 2017 3 - HLF HLF 2029
8 HTLF 2 2017 3 - HLF HLF 2030
9 PTLF 2001 19 - TLF 4000 TLF 4000 2025
10 TLF 24/50 2001 19 - TLF 4000 TLF 4000 2022
11 DL 1/30 2013 7 - DLK 23/12 DLK 23/12 -
12 DL 2/30 2020 0 - DLK 23/12 DLK 23/12 -
13 DL 3/30 2004 16 - DLK 23/12 DLK 23/12 2024
14 KLAF 2006 14 - KLAF KLAF 2022
15 GW ABC Erkundung 2019 1 KatS Fahrzeug (Land) GW ABC Erkundung GW ABC Erkundung -
16 GW Hörg 2020 0 - GW Hörg GW Hörg -
17 GW NL 2002 18 - GW-L GW-L 2021
18 GW Technik 2001 19 - GW Technik - -
- - - - - GW-Hygiene GW-Hygiene 2022
- - - - - GW-L GW-L 2024
19 KW 70 2019 1 - KW 70 KW 70 -
20 WLF 1 2019 1 - WLF 1 WLF 1 -
21 WLF 3 Kran 2001 19 - WLF Kran WLF Kran 2023
22 WLF 4 2011 9 - WLF 4 WLF 4 -
23 Teleskoplader 2004 16 - Teleskoplader Teleskoplader 2028
24 Holder SRF 1997 23 Schneeräumfahrzeug Holder Holder 2025
25 ÖSF 2009 11 - ÖSF ÖSF 2024
26 MTF 1 2012 8 - MTF MTF 2022
27 MTF 2 2008 12 - MTF MTF 2020
28 MTF 3 1999 21 - MTF MTF 2021
Berufsfeuerwehr

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 119
Einheit /
Standort
Nr. IST Baujahr Alter
[Jahre] Bemerkung SOLL
kurz-/mittelfristig
SOLL
langfristig
Maßnahme 
im Jahr
29 PKW 1 2012 8 - PKW PKW 2021
30 PKW 2 2013 7 - PKW PKW 2022
31 PKW 6 2019 1 - PKW PKW -
32 PKW 7 2013 7 - PKW PKW 2023
33 PKW 8 2010 10 - PKW PKW 2020
34 PKW 9 2013 7 - PKW PKW 2023
- - - - - PKW PKW 2025
35 Boot 2001 19 - Boot Boot 2027
36 AB A/S 2001 19 - AB A/S AB A/S 2024
37 AB Bau 2000 20 - AB Bau AB Bau -
38 AB Dekon 2009 11 - AB Dekon AB Dekon -
39 AB Mulde 15 m3 2002 18 - AB Mulde AB Mulde -
40 AB Mulde 2 40 m3 1985 35 - AB Mulde 2 AB Mulde 2 -
41 AB Pritsche 1994 26 - AB Pritsche AB Pritsche 2021
42 AB Rüst 2002 18 - AB Rüst AB Rüst 2029
43 AB SE 2002 18 - AB-SE AB-SE 2025
44 AB SLM 1999 21 - AB SLM AB SLM 2024
45 AB Strom 125 kVa 2019 1 - AB Strom AB Strom -
46 AB Strom 250 kVA 2012 8 KatS (Land) AB Strom AB Strom -
47 AB Teleskop 2008 12 - AB Teleskop AB Teleskop -
48 AB Üb 1997 23 - AB Üb AB Üb -
49 AB Waldbrand 2019 1 KatS (Land) AB Waldbrand AB Waldbrand -
50 AB Schlauch 2001 19 - AB Schlauch AB Schlauch 2028
51 AB-U 2019 1 - AB-U AB-U -
- - - - - AB Licht / Strom AB Licht / Strom 2023
- - - - - AB Tank AB Tank 2030
52 FwA Brandschutzaufklärung 2008 12 - FwA Brandschutzaufklärung FwA Brandschutzaufklärung -
53 Containeranhänger 2006 14 - Containeranhänger Containeranhänger 2027
54 Planenanhänger 1994 26 - Planenanhänger Planenanhänger -
55 Toilettenanhänger 2019 1 - Toilettenanhänger Toilettenanhänger -
Berufsfeuerwehr
6 Technik und Fahrzeugausstattung
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.) 
Berufsfeuerwehr

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 120
6 Technik und Fahrzeugausstattung
SOLL-IST-Vergleich der Fahrzeugkonzeption (Forts.) 
Freiwillige Feuerwehr
Einheit /
Standort
Nr. IST Baujahr Alter
[Jahre] Bemerkung SOLL
kurz-/mittelfristig
SOLL
langfristig
Maßnahme 
im Jahr
56 ZFW 1 2014 6 - ZFW ZFW 2024
57 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
58 LF 10 2008 12 - LF 10 LF 10 -
59 LF 16 TS 1986 34 - LF KatS LF KatS 2020
60 SW 20 1974 46 - SW KatS SW KatS 2020
61 GW L1 HW 2014 6 KatS Fahrzeug (Land) GW L1 HW GW L1 HW -
62 FwA SWW 1972 48 - FwA SWW FwA SWW -
63 ZFW 2 2007 13 - ZFW ZFW 2021
64 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
65 LF 10 2009 11 - LF 10 LF 10 -
66 LF 16 TS 1986 34 - LF 16 TS - -
67 GW L 1986 34 ehem. RW 1 GW-L 1 GW-L 1 2030
68 GW IuK 2011 9 KatS Fahrzeug (Land) GW IuK GW IuK -
- - - - - FwA Strom 40 kVA FwA Strom 40 kVA 2022
69 Planenanhänger 1987 33 - Planenanhänger Planenanhänger -
70 Planenanhänger 2001 19 - Planenanhänger Planenanhänger -
71 ZFW 3 2014 6 - ZFW ZFW 2024
72 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
73 LF 10 2011 9 - LF 10 LF 10 -
74 LF 16 1993 27 - LF 16 - -
75 HTLF 2001 19 - HTLF - -
76 WLF 2 1997 23 - WLF WLF 2021
77 AB ErkKW 2001 19 KatS Fahrzeug (Land) AB ErkKW AB ErkKW -
78 Dekon P 1999 21 KatS Fahrzeug (Land) Dekon P Dekon P -
79 MTF 4 2014 6 Jugendfeuerwehr MTF MTF 2030
80 AB Dekon 2012 8 - AB Dekon AB Dekon -
81 FwA Strom 60 kVA 2016 4 - FwA Strom FwA Strom -
82 Kühlanhänger 2014 6 - Kühlanhänger Kühlanhänger -
83 ZFW 4 2007 13 - ZFW ZFW 2021
84 HLF 20 2019 1 - HLF 20 HLF 20 -
85 LF 10 2011 9 - LF 10 LF 10 -
86 DL 3/30 2004 16 - DLK 23/12 DLK 23/12 -
- - - - - FwA Strom 40 kVA FwA Strom 40 kVA 2023
Freiwillige 
Feuerwehr
Innenstadt
Freiwillige 
Feuerwehr
Wixhausen
Freiwillige 
Feuerwehr
Eberstadt
Freiwillige 
Feuerwehr
Arheilgen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 121
6 Technik und Fahrzeugausstattung
Maßnahmenliste
Folgenden Maßnahmen sind im Bereich der Fahrzeuge umzusetzen (Basis: 5 Jahre Laufzeit des FEP):
Beschaffung eines AB SLM
Beschaffung eines AB Licht / Strom
Beschaffung eines ELW
Beschaffung eines LF KatS
Beschaffung eines SW KatS
Beschaffung eines WLF
Beschaffung von 2 FwA Strom 40 kVA
Beschaffung von 2 TLF 4000
Beschaffung eines KLAF
Beschaffung von 6 ZFW
Beschaffung von 2 GW-L
Beschaffung eines GW-Hygiene
Beschaffung eines WLF Kran
Beschaffung eines Holder
Beschaffung eines ÖSF
Beschaffung von 4 MTF
Beschaffung von 6 PKW
Beschaffung eines AB A/S
Maßnahme
Beschaffung einer DLK 23/12
Beschaffung eines AB Pritsche
Beschaffung eines AB SE

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 122
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122 
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 123
7 Organisation und Personalwirtschaft
 Aus den benannten Maßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Standortkonzeption und der Überarbeitung der Funktionsbesetzung, 
ergeben sich mittelbare und unmittelbare Auswirkungen auf die Aufbau- und Ablauforganisation der Feuerwehr.
 Darüber hinaus ergeben sich ebenso mittelbare und unmittelbare Auswirkungen auf den Personalbedarf.
 Diese Auswirkungen werden im Rahmen eines separaten, externen Gutachtens analysiert und eine SOLL-Konzeption abgeleitet.
Ableitung von Maßnahmen für die rückwärtige Organisation
Die organisatorischen und personalwirtschaftlichen Maßnahmenableitungen auf Basis der Analyseergebnisse zur Standortkonzeption 
und zur Funktionsbesetzung erfolgen in einem separaten, externen Gutachten.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 124
Kapitel  0: Managementfassung 4
Kapitel  1: Einleitung und Aufgabenstellung 15
Kapitel  3: Planungsgrundlagen 46
Kapitel  2: Gefahrenpotenzial und Einsatzgeschehen 24
Kapitel  6: Technik und Fahrzeugausstattung 115
Kapitel  4: Standortstruktur der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr 62
Kapitel  7: Organisation und Personalwirtschaft 122 
Kapitelübersicht
Kapitel  5: Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung 98
Kapitel  8:  Anlagen 124

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 125
8 Anlagen
Anlagenverzeichnis
Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Anlage 2: Erläuterungen Fahrtzeit-Simulationen und Isochronen
Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 126
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite
AAO Alarm- und Ausrückeordnung
ABC atomare, biologische u. chemische Gefahren, alternativ CBRN-Gefahren (chemisch, biologisch, 
radiologisch u. nuklear)
AGBF Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren
AGT Atemschutzgeräteträger
AZVO (-FEU) Arbeitszeitverordnung (für Feuerwehren) NRW
BAB Bundesautobahn
BauGB Baugesetzbuch
BauO Bauordnung
BF Berufsfeuerwehr
BMA Brandmeldeanlage
BSBP Brandschutzbedarfsplan
BSZ Bereitschaftszeit
CBRN siehe ABC
Def Definition
DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Dispositionszeit Zeit von der Annahme des Notrufs in der Leitstelle bis zur Alarmierung der Feuerwehr
DIN Deutsches Institut für Normung
Eintreffzeit(en) vgl. Definition in Kapitel 4
ELP Einsatzleitplatz (Arbeitsplatz in der Leitstelle)
ETZ Eintreffzeit
Fe Feiertag(e)
Feuer 1 Kleinbrand a (Einsetzen von nicht mehr als einem „kleinen Löschgerät“)  und
Kleinbrand b (Einsetzen von nicht mehr als einem C-Rohr)
Feuer 2 Mittelbrand (Gleichzeitiges Einsetzen von 2 bis 3 C-Rohren)

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 127
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Feuer 3 Großbrand (Gleichzeitiges Einsetzen von mehr als 3 C-Rohren)
FF Freiwillige Feuerwehr
FM (Sb) Feuerwehrmann (Sammelbegriff für alle Dienstgrade)
FrKFreiwillige Kräfte
FS C / CE / ll Führerschein der Klasse C, CE bzw. ll
Funktion(en) / Fu Eine Funktion bedeutet, dass eine qualifizierte Einsatzkraft im Einsatz benötigt wird
FüAss Führungsassistent
FwDV Feuerwehrdienstvorschrift(en)
Fw Feuerwehr
Fwa Feuerwehrangehöriger
FwH Feuerwehrhaus
FSHG Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung
Fzg. / Fhzg. Fahrzeug
GF Gruppenführer
GSG gefährliche Stoffe und Güter
GUV Gesetzliche Unfallversicherung
HaK Hauptamtliche Kräfte
Hilfsfrist(en) vgl. Definition in Kapitel 4
HuPF "Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung"
Isochrone(n) Punkte oder Bereiche die von einem Ausgangspunkt (z.B. Feuerwehrstandort) aus in der 
selben Zeit zu erreichen sind
JF / JFw Jugendfeuerwehr
KatS Katastrophenschutz
Kritischer Wohnungsbrand Brand im Obergeschoss eines mehrgeschossigen Gebäudes bei verqualmten
Rettungswegen [vgl. „standardisiertes Schadensereignis“ in: Qualitätskriterien für die
Bedarfsplanung von Feuerwehren in Städten / AGBF Bund, 16.09.1998]
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 128
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
LBO Landesbauordnung
LDF Lagedienstführer
LFV Landesfeuerwehrverband
Lst. Leitstelle
LZ Löschzug
MA Maschinist
ManV Massenanfall von Verletzten
NJLZ Nettojahresleistungszeit
NN Normal-Null
NRW Nordrhein-Westfalen
OT Ortsteil
Perzentil Maß für die Wahrscheinlichkeit, mit der ein (Mess-) Wert aus einer Wertemenge oberhalb 
oder unterhalb einer Schranke (hier: Minutenwert) liegt. Beispiel: Das 90%-Perzentil der 
Ausrückdauer bedeutet, dass der angegebene Minutenwert bei 10% der Einsätze über-
schritten wird, also die Feuerwehr in 10% der Fälle länger zum Ausrücken braucht, als 
den angegebenen Minutenwert.
PSA persönliche Schutzausrüstung
QM Qualitätsmanagement
SER Standardeinsatzregel
SGB Sozialgesetzbuch
StörfallVO Störfallverordnung (Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz)
S/W Schwarz/Weiß (in Bezug auf -Trennung o. -Bereich)
THL Technische Hilfe (-Leistung)
UVV Unfallverhütungsvorschrift
VB Vorbeugender Brandschutz 
VdF Verband der Feuerwehren
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 129
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
VF Verbandsführer
Vollalarm parallele Alarmierung aller Einheiten
VO zum BlmSchG Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz
VU Verkehrsunfall
VZÄ Vollzeitäquivalent
WAZ Wochenarbeitszeit
worst-case (englisch) Betrachtung des „schlimmsten Falles“
ZB Zeitbereich
ZB 1 Zeitbereich werktags (Mo.-Fr.) tagsüber
ZB 2 Zeitbereich werktags (Mo.-Fr.) nachts + Sa. + So. + Feiertage
Zeitkritischer Einsatz Einsatz, der keinen Zeitverzug duldet. Beispiel: Wohnungsbrand. Beispiel für nicht-
zeitkritischen Einsatz: Katze auf Baum. 
ZF Zugführer
ZSG Zivilschutzgesetz
ZSNeuOG Gesetz zur Neuordnung des Zivilschutzes
[Def] vgl. Definition auf dieser Seite

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 130
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Fahrzeuge
AB Abrollbehälter
ABC-ErkKW ABC-Erkundungswagen, Fahrzeug zum Messen, Spüren und Melden radioaktiver und 
chemischer Kontaminationen und Quellen
AB-A/S Abrollbehälter Atem-/Strahlenschutz
AB-SE Abrollbehälter Sondereinsatz
AB-SLM Abrollbehälter Sonderlöschmittel
AB-U Abrollbehälter Umweltschutz
AB-Üb Abrollbehälter Gefahrgutübung
Dekon-P Gerätewagen Dekontamination Personal
DL(K) Drehleiter (mit Korb)
ELW Einsatzleitwagen
FwA Feuerwehranhänger
GW-G Gerätewagen Gefahrgut
GW-IuK Gerätewagen Informations- und Kommunikationstechnik
GW-L Gerätewagen Logistik
HLF Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug
HTLF Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug
HuRF Hubrettungsfahrzeug
KdoW Kommandowagen
KlaF, KLAF Kleinalarmfahrzeug
KW Kranwagen
LF Löschgruppenfahrzeug

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 131
8 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Fahrzeuge
MLF Mittleres Löschfahrzeuge
MTF/ MTW Mannschaftstransportfahrzeug / Mannschaftstransportwagen 
MZF Mehrzweckfahrzeug
ÖSF Ölschadenfahrzeug
RW Rüstwagen
SoFa Sonderfahrzeug (Sammelbezeichnung)
SRF Schneeräumfahrzeug
SW Schlauchwagen
TLF Tanklöschfahrzeug
TM/TMF Teleskopmast/Teleskopmastfahrzeug 
WLF Wechselladerfahrzeug
ZFW Zugführerwagen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 132
8 Anlage 2: Erläuterungen Fahrzeit-Simulationen und Isochronen
 Die dargestellten Fahrzeit-Isochronen und Fahrzeit-Simulationen stellen das Ergebnis einer 
rechnergestützten Simulation dar (unter „mittleren Annahmen“). Im Gegensatz zu realen 
Einsatzfahrten oder auch Messfahrten unter Einsatzbedingungen unterliegen sie nicht den 
jeweils ortsüblichen oder tageszeitabhängigen Umwelteinflüssen. Beispielsweise sind hier 
Witterungseinflüsse, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, Straßensperrungen durch Baustellen 
oder auch schlechte Fahrbahnbeschaffenheit zu nennen.
 Für die Berechnung wird ein spezifisches Geschwindigkeitsprofil verwendet, welches 
unterschiedliche Straßenkategorien, wie zum Beispiel verkehrsberuhigte Bereiche oder 
Kraftfahrstraßen, mit jeweils individuellen Geschwindigkeiten bei einer mittleren 
Verkehrsauslastung berücksichtigt. Im Kartenmaterial hinterlegte Geschwindigkeits-
beschränkungen werden dabei berücksichtigt.
 Die zur Berechnung verwendete Geschwindigkeit ist abhängig von der simulierten Fahrstrecke:
 Für Fahrten vom Wohn- oder Arbeitsort zum Feuerwehrstandort mit dem (Privat-) Pkw 
umfasst die Simulation Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger 
Wohnbebauung“ (15 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (120 km/h).
 Die Geschwindigkeiten für Fahrten vom Feuerwehrstandort zur Einsatzstelle mit einem 
Einsatzfahrzeug (Lkw) liegen in einem Bereich von 10 km/h bis 75 km/h. 
 Das verwendete Kartenmaterial bzw. das sog. „Routingnetz“ entspricht handelsüblichen 
Kartendaten und weist keine „feuerwehrspezifischen“ Eigenschaften auf.
 Isochronen sind Linien gleicher Zeit. D.h. alle Punkte auf der Linie können vom Ausgangspunkt 
(dem Standort) in der gleichen Zeit erreicht werden. Damit wird die Gebietsabdeckung sowohl 
für den IST-Zustand wie auch für die theoretischen Standortmodelle sichtbar.
Mitunter werden in der kartografischen Darstellung der Isochronen weitläufig nicht erschlossene 
Bereiche „abgedeckt“ (z. B. Waldgebiete oder Seen). Dies ist auf die Interpolation der 
Isochronenflächen zurückzuführen, welche durch die verwendete Software durchgeführt wird 
um die Bildung von „Inseln“ zu vermeiden.
Erläuterungen zu Fahrzeit-Simulationen und Isochronen
Abb.: Exemplarische Darstellung einer 
„Standardabweichung“ von Fahrzeitisochronen 
aufgrund positiver sowie negativer Einflüsse.
+
-
Aufgrund der Einflüsse auf das 
reale Verkehrsgeschehen ist es 
erforderlich, die Isochronen bzw. 
Gebietsabdeckung nicht 
zwangsläufig als trennscharf zu 
interpretieren.
In der Realität ist stets eine nicht 
quantifizierbare Abweichung von 
den Isochronen zu erwarten. 
Diese kann sich sowohl in Form 
einer Abdeckung „über die 
Isochrone hinaus“, als auch in 
Form einer reduzierten 
Erreichbarkeit darstellen.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 133
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
1 Kita und Mehrgenerationenhaus Akazienweg 9+11 64283 Darmstadt
2 Kindertagesstätte "Siebenstein" Akazienweg 13 64283 Darmstadt
3 Kinderkrippe U 3 Alfred-Messel-Weg 4a 64283 Darmstadt
4 Kindertagesstätte "Selma-Lagerlöf-Haus" Alter Wixhäuser Weg 21 64291 Arheilgen
5 Kita (Kinderkrippe) Am Eichbaumeck 2-4 64283 Heimstättensiedlung
6 Waldkindergarten An der Fasaneriemauer 87 64283 Darmstadt
7 Kindertagesstätte Lebenshilfe e.V. Arheilger Straße 61 64283 Darmstadt
8 Kindergarten "Regenbogen" Arheilger Straße 81 64283 Darmstadt
9 Ev. Kindertagesstätte Sonnenblume Asternweg 6 64291 Arheilgen
10 SGA Kindergarten KiTa Auf der Hardt 82 64291 Arheilgen
11 Ev. Kindertagesstätte Am Ruthsenbach Bachstraße 11 64291 Arheilgen
12 Kita - Außenstelle Villa Kunterbunt Bahnhofstraße 15 64291 Wixhausen
13 Kindertagessätte Arche Noah Bartningstraße 36 64289 Neu-Kranichstein
14 Kinderhaus unter dem Regenbogen Bert-Brecht-Straße 6-16 64291 Wixhausen
15 Kinderkrippe TippiTap Bessunger Straße 3-5 64283 Darmstadt
16 Kindertagesstätte Traumwolke Bessunger Straße 195 64283 Darmstadt
17 Tagesgruppe (Kita) Bismarckstraße 15 64283 Darmstadt
18 Kita Klinikum Innenstadt Bismarckstraße 54 64283 Darmstadt
19 Kindertagesstätte "Rasp-Nuri-Haus" Bismarckstraße 62-64 64283 Darmstadt
20 Kindertagesstätte Ev. Christuskirchengemeinde Bodelschwinghweg 16 64283 Darmstadt
21 Kindertagesstätte "Papillon" Borsdorffstraße 1 64289 Kranichstein
22 Kindertagesstätte Strahringer-Haus Brandisstraße 1 64283 Darmstadt
23 Kindertagesstätte Ev. Kreuzkirchengemeinde Brüder-Grimm-Straße 2 64291 Arheilgen
24 Kinderhort "Gartenhort" Darmstraße 4 64283 Darmstadt
25 Kath. Kindertagesstätte Liebfrauengemeinde Donnersbergring 38a 64283 Darmstadt
26 Kindertagesstätte Einsteinstraße 1-3 64283 Darmstadt
27 TUD Kindertagesstätte El-Lissitzky-Straße 7 64283 Darmstadt
28 Kindertagesstätte "Wurzel" Elisabeth-Schumacher-Straße 50 64283 Darmstadt
29 Kinderhort Emilstraße 10 64283 Darmstadt
30 Kindergruppe "Orte für Kinder" + Flohkiste Emilstraße 26 64283 Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 134
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
31 Kath. Kindertagesstätte "Fidelisgemeinde" Feldbergstraße 30 64283 Darmstadt
32 Ev- Kindertagesstätte Thomasgemeinde Flotowstraße 29 64283 Darmstadt
33 Kindertagesstätte "Fortsmeisterhaus" Fortsmeisterstraße 9 64283 Darmstadt
34 Kinderladen Eberstadt e.V. Frankensteiner Straße 17 64297 Eberstadt
35 Kindertagesstätte "Die Wilde 13" Frankfurter Straße 23 64283 Darmstadt
36 Kindertagesstätte Zauberwald Gerhard-Hauptmann-Straße 60 64291 Arheilgen
37 Kita Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64283 Darmstadt
38 Kindertagesstätte "Am See" Grundstraße 16 64289 Neu-Kranichstein
39 Kindertagesstätte Regenbogenland + Kinderkrippe Havelstraße 14 64283 Darmstadt
40 Kita Pippi Langstrumpf Hebbelstraße 27 64291 Arheilgen
41 Kindertagesstätte "An der Modaubrücke" Heidelberger Landstraße 271 64297 Eberstadt
42 Kinderhort Prinz-Emil-Garten Heidelberger Straße 56 64283 Darmstadt
43 Kindertagesstätte Heidelberger Straße 108 64283 Darmstadt
44 Ev. Kindertagesstätte Matthäus-Gemeinde Heimstättenweg 73-75 64283 Darmstadt
45 Kindergarten "Adventgemeinde" Heimstättenweg 97b 64283 Darmstadt
46 Kath. Kindertagesstätte Heiligkreuzgemeinde Heimstättenweg 104 64283 Darmstadt
47 Kindertagesstätte Heinheimer Straße 10 64283 Darmstadt
48 Kindertagesstätte "Martinstraße" Heinrichwingertsweg 45 64283 Darmstadt
49 Waldorf-Kindergarten Herdweg 50 64283 Darmstadt
50 Kindertagesstätte Hilpertstraße 12 64283 Darmstadt
51 Kindertagesstätte Arheilger Strolche Hofgasse 3+4 64291 Arheilgen
52 Krabbelstube Hügelstraße 28 64283 Darmstadt
53 Ev. Kindertagesstätte "Friedrich-Fröbel-Haus" Im tiefen See 50 64283 Darmstadt
54 Kinderhort Jägertorstraße Jägertorstraße 181 64283 Darmstadt
55 Kinderhaus Wilde 13 Kahlertstraße 1+1a 64283 Darmstadt
56 Kindertagesstätte "Kinderinsel" Kirnbergerstraße 12 64297 Eberstadt
57 Kindertagesstätte "Kinderwelt" Kittlerstraße 28 64283 Darmstadt
58 Kindertagesstätte Klausenburger Straße 11 64283 Darmstadt
59 Kindertagesstätte "Kurt-Schumacher-Haus" Kurt-Schumacher-Straße 7 64297 Eberstadt
60 Kindertagesstätte Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Kurt-Schumacher-Straße 62 64297 Eberstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 135
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
61 Kindertagessätte Eberstadt-Süd Kurt-Schumacher-Straße 62 64297 Eberstadt-Süd
62 Ev. Kindertagesstätte Friedensgemeinde Landgraf-Philipps-Anlage 63 64283 Darmstadt
63 Ev. Kindertagesstätte "Wittenberghaus" Landwehrstraße 20-22 64283 Darmstadt
64 Kita "Landwehrstraße" Landwehrstraße 48 64283 Darmstadt
65 Kindertagesstätte "Lern- und Spielstube" Lichtenbergstraße 32-34 64283 Darmstadt
66 Ev. Kindertagesstätte Mittendrin Lichtenbergstraße 41 64283 Darmstadt
67 Ev. Kindertagesstätte Michaelsgemeinde Liebfrauenstraße 10 64283 Darmstadt
68 Kindertagesstätte Kath. St. Georg Gemeinde Lotzertweg 24 64297 Eberstadt
69 Kindertagesstätte Kinderwerkstatt Ludwigshöhstraße 42 64283 Darmstadt
70 Kindertagesstätte Educcare LUO Campus Ludwigshöhstraße 107 64283 Darmstadt
71 TUD educcare Kinderhaus Stadtmitte Magdalenenstraße 25 64283 Darmstadt
72 Kindertagesstätte Marburger Straße 14 64283 Darmstadt
73 Kindergarten Villa Zwergenreich + städt. Kita Martinstraße 140 64283 Darmstadt
74 Kindertagesstätte Lebenshilfe e.V. Mauerstraße 5 64283 Darmstadt
75 Kindertagesstätte Merck Maulbeerallee 12 64283 Darmstadt
76 Kindertagesstätte "Meißnerweg" Meißnerweg 23 64289 Neu-Kranichstein
77 Kindertagesstätte Wirbelwind Messeler Straße 114 64291 Arheilgen
78 Kindertagesstätte "Waldkolonie" Michaelisstraße 6-12b 64283 Darmstadt
79 Kindertagessätte "Die wilden Hummeln" Mina-Rees-Straße 6+8 64283 Darmstadt
80 Kinderhort in der Schillerschule Müllerstraße 11-13 64283 Darmstadt
81 Kath. Kindertagesstätte St. Ludwig Nieder-Ramstädter-Straße 28 64283 Darmstadt
82 Ev. Kindertagesstätte Petrusgemeinde Niederstraße 16a 64283 Darmstadt
83 Kindertagesstätte "Pestalozzi-Haus" Oberstraße 13 64297 Eberstadt
84 Kindertagesstätte U 3 Waldorfkindergarten Oberstraße 19 64297 Eberstadt
85 Ev. Kindertagesstätte Paulusgemeinde Ohlystraße 53 64283 Darmstadt
86 Kindertagesstätte "Kinderglück" Palisadenstraße 86 64297 Eberstadt
87 Kindertagesstätte Hedwig-Dohm-Haus Pankratiusstraße 9-11 64283 Darmstadt
88 Ev. Kindertagesstätte "Löwenzahn" Paul-Gerhardt-Platz 7 64283 Darmstadt
89 Kinderhaus Bessungen (Andreasgemeinde) Paul-Wagner-Straße 71 64283 Darmstadt
90 Kindertagesstätte Rubinweg 2 64283 Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 136
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kindergärten und -tagesstätten
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
91 ASB Kindertagesstätte Schlesierstraße 21 64297 Eberstadt
92 Kindertagesstätte Kath. St. Joseph Gemeinde Schwanenstraße 52-56 64297 Eberstadt
93 Kindertagesstätte St. Elisabeth Gemeinde Schwarzer Weg 16 64283 Darmstadt
94 Kindertagesstätte Siemensstraße 3 64289 Neu-Kranichstein
95 Kindertagesstätte Kranichnest Siemensstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
96 ASB Kinderkrippe Spreestraße 1 64283 Darmstadt
97 Elisabethstift Stiftstraße 16 64283 Darmstadt
98 Elisabethstift, Kinderhaus Stiftstraße 45+47 64283 Darmstadt
99 Ev. Kirchengemeinde Eberstadt-Süd Stresemannstraße 1 64297 Eberstadt-Süd
100 Kindertagesstätte "An der Nachtweide" Theodor-Heuss-Straße 41 64283 Darmstadt
101 Kindertagesstätte"Janusz-Korczak-Haus'" Theodor-Reh-Straße 9 64289 Neu-Kranichstein
102 Kita Thomasstraße Thomasstraße 50 64297 Eberstadt
103 Kindertagesstätte "Waldkolonie" Trierer Straße 20 64283 Darmstadt
104 Kinderhaus auf dem Pfarrhof Untergasse 1 64291 Wixhausen
105 Kindertagesstätte "Villa Kunterbunt" Verdistraße 22 64291 Wixhausen
106 Kindertagesstätte "Koch'sches Haus" Viktoriastraße 49 64283 Darmstadt
107 Kindertagesstätte Selma-Lagerlöf-Haus Außenstelle Wilhelm-Busch-Weg 4 64291 Arheilgen
108 Kindertagesstätte "Kindervilla" Wilhelm-Leuschner-Straße 9 64283 Darmstadt
109 Kinderkrippe Wilhelminenplatz 7-8 64283 Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 137
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Schulen
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
1 Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
2 Martin-Behaim-Schule Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
3 Friedrich-List-Schule Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
4 Berufsschulzentrum Nord Alsfelder Straße 23 64283 Darmstadt
5 Herderschule Am Kapellberg 1 64283 Darmstadt
6 Freie Waldorfschule Arndtstraße 6 64297 Eberstadt
7 Seminar Marienhöhe Schulzentrum Auf der Marienhöhe 31-33 64297 Eberstadt
8 Erich-Kästner-Schule Bartningstraße 33 64289 Kranichstein
9 Georg-Müller Schule Benzweg 3 64283 Darmstadt
10 Montessorischule Berliner Allee 5 64283 Darmstadt
11 Georg-August-Zinn-Schule Bert-Brecht-Straße 2-4 64283 Darmstadt
12 Wilhelm-Leuschner-Schule Bessunger Straße 195 64283 Darmstadt
13 Andersen Schule Brandenburger Straße 74 64297 Eberstadt
14 Grundschule Einsteinstraße 1-3 64283 Darmstadt
15 Kyritzschule Emilstraße 10 64283 Darmstadt
16 Gutenbergschule Gabelsbergerstraße 4-8 64297 Eberstadt
17 Stadtteilschule Arheilgen Grillparzerstraße 33 64291 Arheilgen
18 Schule Haardtring 96 64283 Darmstadt
19 Brüder-Grimm-Schule Hebbelstraße 23 64291 Arheilgen
20 Frankensteinschule Heinrich-Delp-Straße 187 64297 Eberstadt
21 Heinrich-Hoffmann-Schule Heinrichstraße 78 64283 Darmstadt
22 Mornewegschule Hermannstraße 21 64283 Darmstadt
23 Sabine Ball Schule Hilpertstraße 26 64283 Darmstadt
24 Viktoriaschule Hochstraße 44 64283 Darmstadt
25 Freie Comenius-Schule Jägertorstraße 179 b+c 64291 Arheilgen
26 Schulinsel Eleonorenschule Julius-Reiber-Straße 1 64283 Darmstadt
27 Schulinsel Justus-Liebig-Schule Julius-Reiber-Straße 3 64283 Darmstadt
28 Schulinsel Diesterwegschule Julius-Reiber-Straße 9 64283 Darmstadt
29 Alice-Eleonoren-Schule Kapellplatz 2 64283 Darmstadt
30 Käthe-Kollwitz-Schule Koblenzer Straße 8 64283 Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 138
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Schulen
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
31 Bertolt-Brecht-Schule Kranichsteiner Straße 84 64283 Darmstadt
32 Bessunger Schule Ludwigshöhstraße 10 64283 Darmstadt
33 Lichtenbergschule Ludwigshöhstraße 105 64283 Darmstadt
34 Peter-Behrens-Schule (Abendgymnasium) Martin-Buber-Straße 32-38 64283 Darmstadt
35 Fachschule für Sozialpädagogik Martinstraße 140 64283 Darmstadt
36 Heinrich-Heine-Schule Moltkestraße 18a 64283 Darmstadt
37 Peter-Behrens-Schule Mornewegstraße 18 64283 Darmstadt
38 Erasmus-Kittler-Schule Mornewegstraße 20 64283 Darmstadt
39 Schillerschule Müllerstraße 11-13 64283 Darmstadt
40 Ludwig-Georgs-Gymnasium Nieder-Ramstädter-Straße 2 64283 Darmstadt
41 Georg-Büchner-Schule Nieder-Ramstädter-Straße 120 64283 Darmstadt
42 Mühltalschule Nußbaumallee 6 64297 Eberstadt
43 Ludwig-Schwamb-Schule Nußbaumallee 6 64297 Eberstadt
44 Lessingschule Paul-Gerhardt-Platz 5 64283 Darmstadt
45 Friedrich-Ebert-Schule Pulverhäuserweg 31 64283 Darmstadt
46 Edith-Stein-Schule Seekatzstraße 18-22 64283 Darmstadt
47 Astrid-Lindgren-Schule Stadtweg 1 64291 Arheilgen
48 Pädagogische Fachschule "Hedwig Burgheim Haus" Stiftstraße 45 64283 Darmstadt
49 Pädagogische Akademie Elisabethstift Stiftstraße 37 64283 Darmstadt
50 Wilhelm-Hauff-Schule Stresemannstraße 5 64283 Darmstadt
51 Goetheschule Viktoriastraße 31 64283 Darmstadt
52 Christoph-Graupner-Schule Vogelsbergstraße 38 64283 Darmstadt
53 Ernst-Elias-Niebergall-Schule Vogelsbergstraße 46 64283 Darmstadt
54 Christian-Morgenstern-Schule Vogelsbergstraße 50 64283 Darmstadt
55 Bernhard-Adelung-Schule Vogelsbergstraße 50 64283 Darmstadt
56 Erich-Kästner-Schule Wickopweg 2 64289 Kranichstein
57 Wilhelm-Busch-Schule Wilhelm-Busch-Weg 6 64291 Arheilgen
58 Evangelische Hochschule Zweifalltorweg 8-12 64283 Darmstadt
59 Technische Universität Darmstadt Karolinenplatz 5 64283 Darmstadt
60 Hochschule Darmstadt Schöfferstraße 3 64283 Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 139
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Hochhäuser
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
1 Studentenwohnanlage Karlshof Alfred-messel-weg 4 - 10 64297 Darmstadt
2 Hochhaus Alfred-messel-weg 36 - 40 64297 Darmstadt
3 Best Western Plaza Hotel Darmstadt Am Kavalleriesand 6 64297 Darmstadt
4 Hochhaus August-Metz-Weg 1 64297 Eberstadt-Süd
5 Hochhaus August-Metz-Weg 3 64297 Eberstadt-Süd
6 Hochhaus August-Metz-Weg 9 64297 Eberstadt-Süd
7 Hochhaus August-Metz-Weg 15 64297 Eberstadt-Süd
8 Hochhaus Bartningstraße 7 64289 Neu-Kranichstein
9 Hochhaus Bartningstraße 8 64289 Neu-Kranichstein
10 Hochhaus Bartningstraße 9 64289 Neu-Kranichstein
11 Hochhaus Bartningstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
12 Hochhaus Bartningstraße 12 64289 Neu-Kranichstein
13 Hochhaus Bartningstraße 13 64289 Neu-Kranichstein
14 Hochhaus Bartningstraße 14 64289 Neu-Kranichstein
15 Hochhaus Bartningstraße 15 64289 Neu-Kranichstein
16 Hochhaus Bartningstraße 16 64289 Neu-Kranichstein
17 Hochhaus Bartningstraße 17 64289 Neu-Kranichstein
18 Hochhaus Bartningstraße 18 64289 Neu-Kranichstein
19 Hochhaus Bartningstraße 20 64289 Neu-Kranichstein
20 Bürogebäude (ZVK) Bartningstraße 55 64289 Neu-Kranichstein
21 Hochhaus Brandenburger Straße 10 64297 Eberstadt
22 Hochhaus Dieburger Straße 75 64297 Darmstadt
23 Nold-Hochhaus Eschollbrücker Straße 2-4a 64297 Darmstadt
24 Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64297 Darmstadt
25 Hochhaus Gruberstraße 2 64289 Neu-Kranichstein
26 Hochhaus Gruberstraße 4 64289 Neu-Kranichstein
27 Hochhaus Gruberstraße 6 64289 Neu-Kranichstein
28 Hochhaus Gruberstraße 8 64289 Neu-Kranichstein
29 Hochhaus Gruberstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
30 Hochhaus Gruberstraße 12 64289 Neu-Kranichstein

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 140
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Hochhäuser
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
31 Hochhaus Gruberstraße 14 64289 Neu-Kranichstein
32 Hochhaus Gruberstraße 16 64289 Neu-Kranichstein
33 Hochhaus Gruberstraße 18 64289 Neu-Kranichstein
34 Hochhaus Grundstraße 9 64289 Neu-Kranichstein
35 Hochhaus Grundstraße 11 64289 Neu-Kranichstein
36 Hochhaus Grundstraße 13 64289 Neu-Kranichstein
37 Hochhaus Grundstraße 15 64289 Neu-Kranichstein
38 Hochhaus Grundstraße 17 64289 Neu-Kranichstein
39 Hochhaus Grundstraße 19 64289 Neu-Kranichstein
40 Hochhaus Grundstraße 21 64289 Neu-Kranichstein
41 Hochhaus Grundstraße 23 64289 Neu-Kranichstein
42 Hochhaus Grundstraße 25 64289 Neu-Kranichstein
43 Hochhaus Grundstraße 27 64289 Neu-Kranichstein
44 Hochhaus Grundstraße 29 64289 Neu-Kranichstein
45 Hochhaus Grundstraße 31 64289 Neu-Kranichstein
46 Hochhaus Grundstraße 33 64289 Neu-Kranichstein
47 Exlibris Kreativhaus Havelstraße 16 64297 Darmstadt
48 Hochhaus In der Kirchtanne 6 64297 Eberstadt-Süd
49 Landratsamt Darmstadt-Dieburg Jägertorstraße 207 64297 Darmstadt
50 Technische Universität Darmstadt Karolinenplatz 5 64297 Darmstadt
51 Hochhaus Kirnbergerstraße 6a 64297 Eberstadt-Süd
52 Hochhaus Kirnbergerstraße 11 64297 Eberstadt-Süd
53 Hochhaus Kirnbergerstraße 13 64297 Eberstadt-Süd
54 Röhm - A 26 Kirschenallee 45 64297 Darmstadt
55 Hochhaus Koblenzer straße 10-14 64297 Darmstadt
56 Hochhaus Kurt-Schumacher-Straße 1 64297 Eberstadt
57 Hochhaus Kurt-Schumacher-Straße 58 64297 Eberstadt-Süd
58 Hochhaus Kurt-Schumacher-Straße 60 64297 Eberstadt
59 Hochhaus Pfannmüllerweg 40 64289 Neu-Kranichstein
60 Hochhaus Pfannmüllerweg 42 64289 Neu-Kranichstein

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 141
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Hochhäuser
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil
61 Hochhaus Pfannmüllerweg 44 64289 Neu-Kranichstein
62 Hochhaus Pfannmüllerweg 46 64289 Neu-Kranichstein
63 Hochhaus Pupinweg 3-5 64297 Darmstadt
64 HH Wohnungen und Gaststätte Restaurant Glasschrank Pützerstraße 6+6a 64297 Darmstadt
65 Hochhaus Reuterallee 44 64297 Eberstadt
66 Office Tower Rheinstraße 40-42 64297 Darmstadt
67 Maritim Konferenz Hotel Rheinstraße 105 64297 Darmstadt
68 Hochschule Darmstadt Schöfferstraße 1-3 64297 Darmstadt
69 Symbiose-Gebäude Schwarzer Weg 16a 64297 Darmstadt
70 Hochhaus Siemensstraße 4 64289 Neu-Kranichstein
71 Hochhaus Siemensstraße 8 64289 Neu-Kranichstein
72 Hochhaus Siemensstraße 10 64289 Neu-Kranichstein
73 Hochhaus Siemensstraße 14 64289 Neu-Kranichstein
74 Hochhaus Stresemannstraße 7 64297 Eberstadt
75 Hochhaus Stresemannstraße 10 64297 Eberstadt
76 Waldspirale-Hundertwasserhaus Waldspirale 1-8 64297 Darmstadt
77 Hochhaus Weidigweg 2 64297 Eberstadt-Süd
78 Hochhaus Weidigweg 4 64297 Eberstadt-Süd
79 Hochhaus Weidigweg 10 64297 Eberstadt-Süd
80 Hochhaus Weidigweg 16 64297 Eberstadt-Süd
81 Evangelische Hochschule EFH Zweifalltorweg 8-12 64297 Darmstadt

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 142
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Kranken- und Pflegeeinrichtungen
1 Behinderteneinrichtung Aumühle Auwiesenweg 20 64291 Wixhausen
2 Waldmühle Therapiezentrum Beerbacher Straße 20 64297 Eberstadt
3 Wohnpark Kranichstein GmbH Borsdorffstraße 38-46 64289 Kranichstein
4 Seniorenbetreuung Büschelstraße 2 64297 Eberstadt
5 Alice Hospital Dieburger Straße 29-31 64283 Darmstadt
6 Altenheim Aliceschwesternschaft Dieburger Straße 31b 64283 Darmstadt
7 Altenzentrum an der Rosenhöhe Dieburger Straße 199 64283 Darmstadt
8 Alten- und Pflegeheim Emilstraße 1 64283 Darmstadt
9 Elisabethstift, Seniorenzentrum Mathildenhöhe Erbacher Straße 25 64283 Darmstadt
10 Elisabethstift, Luise Karte Haus (Geriatrie u. Altenpflege) Erbacher Straße 29 64283 Darmstadt
11 Alten- und Pflegeheim Heimathaus Freiligrathstraße 8 64283 Darmstadt
12 Wohnheim für Schwerbehinderte "Kurt-Jahn-Anlage" Friedberger Straße 15-19 64283 Darmstadt
13 Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64283 Darmstadt
14 Wohnheim für Behinderte Heidelberger Landstraße 306 64297 Eberstadt
15 Klinikum Eberstadt Heidelberger Landstraße 379 64297 Eberstadt-Süd
16 Wohngebäude (für NRD) Heidelberger Landstraße 121 64283 Darmstadt
17 Darmstädter Werkstatt für Behinderte Heimstättenweg 99 64283 Darmstadt
18 DRK Seniorenzentrum Fiedlersee Im Fiedlersee 43 64291 Arheilgen
19 Pflegeheim und Betreutes Wohnen Kasinostraße 37 64283 Darmstadt
20 Kurzzeitpflegeeinrichtung Kiesstraße 56 64283 Darmstadt
21 Krankenhaus Elisabethstift Landgraf-Georg-Straße 100 64283 Darmstadt
22 Marienhospital Martinspfad 72 64283 Darmstadt
23 Tagesstätte für behinderte Menschen Mühltalstraße 35 64297 Eberstadt
24 Wohn- und Pflegeheim Mühltalstraße 59 64297 Eberstadt
25 Pflege- & Therapiezentrum Volpp Nußbaumallee 12 64297 Eberstadt
26 Wohnheim für Menschen mit Behinderung Paul-Wagner-Straße 41 64283 Darmstadt
27 Wohnheim für Behinderte Pulverhäuserweg 48 64283 Darmstadt
28 Altenheim "Lilienpalais" Rheinstraße 29-33 64283 Darmstadt
29 Alten- und Pflegeheim, Louise Dittmar Haus Rüdesheimer Straße 115 64283 Darmstadt
30 Alten- und Pflegeheim St. Josef Teichhausstraße 43 64283 Darmstadt
31 Kinder- und Jugendheim "Die Gruppe" Viktoriastraße 51 64283 Darmstadt
32 Wohnheim und Begegnungsstätte für Behinderte Wichernstraße 13 64291 Wixhausen
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 143
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Beherbergungsbetriebe
1 Best Wester Plaza Hotel Am Kavalleriesand 6 64297 Darmstadt
2 Jugendhof Bessunger Forst e.V. Aschaffenburger Straße 183-187 64297 Darmstadt
3 Hotel Prinz Heinrich Bleichstraße 48 64297 Darmstadt
4 Hotel - Bettenhaus Dieselstraße 14 64297 Darmstadt
5 Hotel Donnersberg Donnersbergring 38 64297 Darmstadt
6 Hotel mit TG Dornheimer Weg 7 64297 Darmstadt
7 Hotel Ernst Ludwig Ernst-Ludwig-Straße 14 64297 Darmstadt
8 H+ Hotel Eschollbrücker Straße 16 64297 Darmstadt
9 Hotel Tonini Frankfurter Landstraße 152 64291 Arheilgen
10 Hotel Weißer Schwan Frankfurter Landstraße 190 64291 Arheilgen
11 Hotel Rosengarten Frankfurter Straße 79 64297 Darmstadt
12 Hotel Frankfurter Straße 99 64297 Darmstadt
13 Hotel JungStil Frankfurter Straße 77 64297 Darmstadt
14 Boardinghaus Georg-Ohm-Straße 2 64297 Darmstadt
15 Parkhaus-Hotel Grafenstraße 31 64297 Darmstadt
16 Hotel Arheilger Hof Guerickeweg 16 64297 Darmstadt
17 Hotel Stadt Heidelberg Heidelberger Landstraße 351a 64297 Eberstadt
18 Beherberungsstätte In der Hahnecke 11 64291 Wixhausen
19 Welcome Hotel Darmstadt Karolinenplatz 4 64297 Darmstadt
20 Hotel IBIS Budget Kasinostraße 4 64297 Darmstadt
21 Hotel IBIS Darmstadt City Kasinostraße 6 64297 Darmstadt
22 Hotel Atlanta Kasinostraße 129 64297 Darmstadt
23 Hotel Bockshaut Kirchstraße 7-9 64297 Darmstadt
24 Hotel Jagdschloß Kranichstein Kranichsteiner Straße 261 64289 Kranichstein
25 Deutsche Jugendherberge am Woog Landgraf-Georg-Straße 119 64297 Darmstadt
26 Hotel Reuterhof Mainzer Straße 168 64297 Darmstadt
27 Hotel Messeler Straße 7 64291 Arheilgen
28 Hotel Hornung Mornewegstraße 43a 64297 Darmstadt
29 Hotel Alpha Mühlstraße 72 64297 Darmstadt
30 Hotel Mayflower Mühltalstraße 1 64297 Eberstadt
31 Hotel Kühler Grund Mühltalstraße 153 64297 Eberstadt
32 Hotel Contel Otto-Röhm-Straße 90 64297 Darmstadt
33 Intercity Hotel Poststraße 12 64297 Darmstadt
34 Maritim Konferenz Hotel Rheinstraße 105 64297 Darmstadt
35 Hotel Mathildehöhe Spessartring 53 64297 Darmstadt
36 Hotel Wöhlerweg 2 64297 Darmstadt
37 B&B Hotel Zweifalltorweg 4 64297 Darmstadt
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 144
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
Objekte mit ABC-Gefahren
A-Gefahr B-Gefahr C-Gefahr untere 
Klasse
obere 
Klasse
1 Stoe & Cie GmbH Hilpertstraße 10 64297 Darmstadt X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12
2 Technische Universität Darmstadt Schlossgartenstraße 9 64297 Darmstadt X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12
3 GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Planckstraße 1 64291 Wixhausen X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12
4 AB Enzymes GmbH Feldbergstraße 78 64297 Darmstadt X gentechnische u. biotechnische Anlagen der Sicherheitsstufe 2 bis 4
5 Klinikum Innenstadt Grafenstraße 9 64297 Darmstadt X X ab Gefahrengruppe II nach StrlSchV12, gentechnische u. biotechnische Anlagen der 
Sicherheitsstufe 2 bis 4
6 Julius Kühn Institut Heinrichstraße 243 64297 Darmstadt X gentechnische u. biotechnische Anlagen der Sicherheitsstufe 2 bis 4
7 Chemisch Analytisches Laboratorium Röntgenstraße 82 64291 Arheilgen X gentechnische u. biotechnische Anlagen der Sicherheitsstufe 2 bis 4
8 Breidert Galvanik GmbH Am Hasenpfad 9 64291 Wixhausen X
9 Merck Frankfurter Straße 250 64297 Darmstadt X X einzelne Betriebsbereiche nach BImSchG
10 Steigerwald-Arzneimittelwerk Havelstraße 5 64297 Darmstadt X
11 Röhm Kirschenallee 45 64297 Darmstadt X
12 Evonik Kirschenallee 45 64297 Darmstadt X
13 Diederichs Presswerk Messeler-Park-Straße 119 64291 Wixhausen X
14 OTD - Deutschland Ltd. Pulverbeschichtung Messeler-Park-Straße 128-130 64291 Wixhausen X
15 Döhler GmbH Riedstraße 7-9 64297 Darmstadt X
16 Döhler GmbH Riedstraße 15 64297 Darmstadt X
17 Kao Manufacturing Germany GmbH Uhlandstraße 11-15 64297 Eberstadt X
18 Kao Manufacturing Germany GmbH Zerninstraße 12-18 64297 Eberstadt X
lfd. Nr. Beschreibung der Gefahr (z. B. Gefahrengruppe bei radioaktiven Stoffen)
Gefahrenart StörfallVO
Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 145
8 Anlage 3: Ergänzende Darstellungen zur Analyse des Gefahrenpotenzials
Objekte von besonderer bedarfsplanerischer Bedeutung (Forts.)
sonstige Objekte
lfd. Nr. Name Straße & Hausnr. PLZ Stadtteil / Ortsteil Beschreibung der Gefahr, Bemerkung
1 Justizvollzugsanstalt Marienburgstraße 74 64297 Eberstadt
2 Abschiebungshafteinrichtung Land Hessen Marienburgstraße 78 64297 Eberstadt
3 Prosol Farben u. Lacke GmbH Pallaswiesenstraße 153 64297 Darmstadt feuer- od. explosionsgefährliche Stoffe
4 Biogasanlage der HSE Energie AG Wolfsgartenallee 81 64291 Wixhausen feuer- od. explosionsgefährliche Stoffe, BImSchG
5 Schenck Landwehrstraße 55 64297 Darmstadt feuer- od. explosionsgefährliche Stoffe

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 28.04.2020 146
Kontaktdaten der Projektgruppe
LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH
Bismarckstr. 29
41747 Viersen
Tel:  02162-43 69 4 0
Fax: 02162-43 69 4 99
E-Mail:  info@luelf-rinke.de
Internet:  www.luelf-rinke-sicherheitsberatung.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Berufsfeuerwehr
Bismarckstraße 86
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 780 1100
Fax: 06151 780 1109
Internet: www.feuerwehr-darmstadt.de

anlage 5

1018 Zeichen

Feuerwehr Darmstadt Stellenbedarf Ausbildung und LAK 7.6.2022
Stellenbedarf Ausbildung und LAK der Feuerwehr nach der Organisationsuntersuchung 2021Lfd Nr.
Aufgabe im 
Einsatzdienst
SG nach neuer
Geschäftsverteilung
Aufgabe im Innendienst
Dienstmod.Bewertungs-vorschlagBesetzung
1 Ausbildungsstelle15 Ausbildung Ausbildungsstellen gehobener feuerwehrtechnischer DienstTD A 9 2023
2 Ausbildungsstelle15 Ausbildung Ausbildungsstellen gehobener feuerwehrtechnischer DienstTD A 9 2023
3 Ausbildungsstelle15 Ausbildung Ausbildungsstellen gehobener feuerwehrtechnischer DienstTD A 9 2023
4 Ausbildungsstelle15 Ausbildung Ausbildungsstelle Rettungsdienst für Leitstelle TD A 8 2023
5 LAK-Stelle 4 Verwaltung zur Wiederbesetzung von Einsatzdienststellen TD A 8 ku 2023
6 LAK-Stelle 4 Verwaltung zur Wiederbesetzung von Einsatzdienststellen TD A 8 ku 2023
7 LAK-Stelle 4 Verwaltung zur Wiederbesetzung von Einsatzdienststellen TD A 8 ku 2023
8 LAK-Stelle 4 Verwaltung zur Wiederbesetzung von Einsatzdienststellen TD A 8 ku 2023

anlage 6

1038 Zeichen

Feuerwehr Darmstadt Stellenbedarf Tagesdienst 7.6.2022
Stellenbedarf im Tagesdienst der Feuerwehr nach der Organisationsuntersuchung 2021Lfd Nr.
SG nach neuer
Geschäftsverteilung
Aufgabe im Innendienst
VZÄBewertungs-vorschlagAntrag
1 31 Gerätewart Entfristung, zur Zeit noch befristet bis Ende 2022 1 EG 7 2023
2 31 Gerätewart Entfristung, zur Zeit noch befristet bis Ende 2022 1 EG 7 2023
3 12 Leitstelle Teamleitung IT und Digitalfunk 1 EG 12 2023
4 33 Liegenschaften Haustechik (Betreiberverantwortung bei der Feuerwehr) 1 EG 9a 2023
5 11 GefahrenabwehrplanungKatastrophenschutz und Zivilschutz 1 EG 11 2024
6 33 Liegenschaften Bauunterhaltung und Logistik 1 EG 6 2024
7 4 Verwaltung Sachbearbeitung Personal und Ehrenamtsförderung 0,5 EG 9a 2024
8 33 SB Liegenschaften Bauunterhaltung und Logistik 1 EG 6 2026
9 Amtsleitung Assistenzstelle Amtsleitung  und AbtL Einsatz + 0,25 VZÄ; 0,23 EG 8 2026
10 Abteilung 2 Assistenz der Abteilungsleitung 0,5 VZÄ 0,5 EG 6 2027
11 Abteilung 3 Assistenz der Abteilungsleitung 0,5 VZÄ 0,5 EG 6 2027

anlage 2

317139 Zeichen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ORGANISATIONSUNTERSUCHUNG
DER FEUERWEHR DARMSTADT
Stand: 17.11.2021

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VORBEMERKUNGEN
17.11.2021 2
AUSFÜHRENDES UNTERNEHMEN:
Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH, Bismarckstr . 29, 41747 Viersen
www.luelf-plus.de
BETEILIGTE GUTACHTER:
Gesamtverantwortlicher:
▪ Dr . Matthias Winterhalder, Geschäftsführer
Projektleitung:
▪ Sven Ohrem, B.A.
Geschäftsbereichsleiter
Kontaktdaten: ohrem@luelf-plus.de  – Fon: 02162 43 69 4 34
Mitwirkung:
▪ Sandro Langer, M.Sc.
▪ Alexander Tuman, B.Eng.
HINWEIS:
Die Weitergabe dieses Ergebnisberichts (auch auszugsweise) an davon nicht berührte Dritte und/oder die Veröffentlichung bedürfen unserer 
ausdrücklichen Zustimmung!
Viersen, 17.11.2021
Dr . Matthias Winterhalder i. V. Sven Ohrem

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Nachfolgend finden sich einige Vorbemerkungen und eine Übersicht der wesentlichen Begriffserklärungen und Abkürzungen; 
weitere Begriffserklärungen und Abkürzungen befinden sich im Anhang „Abkürzungen und Definitionen“. 
▪ Im Funktionsbesetzungsplan werden die zur Gefahrenabwehr notwendigen Einsatzfunktionen (qualifizierte Einsatzkräfte) und die 
erforderliche Besetzungsdauer (z.B. 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen im Jahr) definiert. Die Festlegung erfolgt im Rahmen der 
Brandschutzbedarfsplanung.
Angaben zu Funktionen in runden Klammern (x) weisen auf eine Funktionsbesetzung Mo.-Fr . tagsüber ab Wache hin.
▪ Die Abkürzung VZÄ bezeichnet das Vollzeitäquivalent und stellt die Maßeinheit für die fiktive Anzahl Vollzeitbeschäftigter bei gegebener 
Wochenarbeitszeit dar .
Pro Funktion im Einsatzdienst sind, abhängig von den personalwirtschaftlichen Parametern Wochenarbeitszeit und 
Anwesenheitswochen, mehrere VZÄ erforderlich, um die entsprechende Besetzung zu gewährleisten. 
(Beispiel: Bei einer Wochenarbeitszeit von 48 Stunden sind rund 5 VZÄ pro Funktion erforderlich.)
▪ Die Nettojahresleistungszeit (NJLZ) ist das Produkt aus Anwesenheitswochen (AnWo) und Wochenarbeitszeit (WAZ).
▪ Rückwärtige Aufgaben sind Aufgaben, die nicht direkt mit dem Einsatzgeschehen oder der Funktionsbesetzung in Verbindung stehen, 
z. B. Büro- oder Werkstattarbeiten.
▪ Soweit in diesem Dokument von mittlerem, gehobenem oder höherem Dienst die Rede ist, sind sowohl die Nachfolgebegriffe des 
Beamtenrechts als auch die äquivalenten Entgeltgruppen des TVöD ebenfalls umfasst.
▪ Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Aussagen und Empfehlungen entsprechen Erfahrungswerten bzw. Best-Practice-Beispielen 
aus unserer Beratungspraxis. Eine konkrete Prüfung rechtlicher Einzelfälle in jedem Einzelfall ist uns auf Basis des § 2, Abs. 1 RDG 
(Rechtsdienstleistungsgesetz) nicht erlaubt.
▪ Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde, beziehen sich die Angaben stets auf Angehörige aller
Geschlechter .
VORBEMERKUNGEN
17.11.2021 3
+ Kästen auf den Seiten kennzeichnen Zusammenfassungen und Bewertungen. 
Sie stellen einen über die Managementfassung (Kapitel 0) hinausgehenden Querleseservice für eilige Leser zur Verfügung.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INHALTSVERZEICHNIS
17.11.2021 4
KAPITEL 0   EXTRAKT UND ZUSAMMENFASSUNG (MANAGEMENTFASSUNG) 7
KAPITEL 1   AUFTRAG UND METHODISCHES VORGEHEN 23
KAPITEL 2   ZUSAMMENFASSUNG DES IST-ZUSTANDES 27
KAPITEL 3   BEMESSUNG DES PERSONALBEDARFS DER LEITSTELLE 40
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage 42
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung 50
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung 55
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse 60
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf 63
3.6 Zusammenfassung 68

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INHALTSVERZEICHNIS
17.11.2021 5
KAPITEL 4   ANALYSEN UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION 70
4.1 Führung und Kommunikation 72
4.2 Arbeitsabläufe 75
4.3 Aufgabenkritik 88
4.4 Aufbauorganisation 92
4.5 Personalentwicklung 93
4.6 Personaleinsatz 99
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse 104
KAPITEL 5   RESULTIERENDE HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR AUFBAUORGANISATION 107
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation 109
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation 111
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten 113
5.4 Zusammenfassung der Aufbauorganisation 135

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INHALTSVERZEICHNIS
17.11.2021 6
KAPITEL 6   PERSONALWIRTSCHAFTLICHE BETRACHTUNGEN 136
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten 138
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung 144
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung 151
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst 157
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept 159
KAPITEL 7   ANLAGEN 171

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 7

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUSGANGSSITUATION UND AUFTRAG
17.11.2021 8
Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt setzt sich aus der Berufsfeuerwehr sowie 
4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehren zusammen.
Gemäß der Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans (BEP) aus dem 
Jahre 2020 soll zukünftig eine 2-Feuerwachen-Struktur für die Berufsfeuerwehr 
umgesetzt werden. Mit dieser Standortstruktur sollen insgesamt 24 Funktionen 
rund-um-die-Uhr und zusätzlich 2 Funktionen Montag bis Freitag tagsüber 
besetzt werden.
Im Bereich der Wachabteilungen bestehen derzeit 127,5 Planstellen (Stand: 
31.12.2020). Im Tagesdienst sind derzeit 58,02 Vollzeitäquivalente für die 
„rückwärtigen Aufgaben“ (inkl. Verwaltung) der Feuerwehr eingerichtet. 
Die Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH wurde seitens der Stadt Darmstadt 
beauftragt, eine Organisationsuntersuchung der Feuerwehr mit folgenden 
Schwerpunkten durchzuführen:
▪ Gutachterliche Analyse der erforderlichen „Tischbesetztzeiten“ in der 
Leitstelle
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung im operativen Einsatzdienst und in den 
rückwärtigen Bereichen
▪ Analyse und Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation
▪ Vollumfängliche und bedarfsgerechte Personalbemessung für alle Aufgaben
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Abb.: Karte mit den Standorten der Feuerwehr Darmstadt
IST-Hauptfeuerwache BF
FF Innenstadt
FF Arheiligen
FF Wixhausen
FF Eberstadt
SOLL Feuerwache Süd BF
SOLL Feuerwache Nord BF

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEMESSUNG DES PERSONALBEDARFS IN DER LEITSTELLE
17.11.2021 9
Auf Grundlage einer risikoabhängigen und frequenzabhängigen
Bemessung der Leitstelle ergeben sich folgende notwendige
Besetzungszeiten der Einsatzleitplätze (ELP):
▪ täglich Montag - Sonntag (inklusive Feiertage): 
− 2 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr
− 1 Einsatzleitplatz im Zeitraum 07:00 - 23:00 Uhr zusätzlich
Auf Basis der Erkenntnisse zur notwendigen Ad-hoc-Nachbesetzung 
soll eine Nachbesetzungskapazität von mindestens 1Funktion zu 
jeder Zeit gewährleistet sein. 
Es ist weiterhin ein Schichtführer innerhalb des Dienstbetriebes 
vorzuhalten, der in Dispositionsaufgaben eingebunden ist. Die 
Aufgaben eines Lagedienstführers werden bei entsprechenden 
Einsatzlagen in der Erstphase durch den Schichtführer und im 
weiteren Verlauf durch die vorgehaltenen Führungsfunktionen der 
Feuerwehr wahrgenommen.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Leitstelle und Wachabteilung sowie zur regelmäßigen und planerischen Integrationder 
Leitstellenspringer in den Wachabteilungen soll ein gewisser „Personaltausch“ innerhalb der Funktionsbesetzung erfolgen. Hierzu versieht 
täglich ein Mitarbeiter der Wachabteilungen seinen 24-Stunden-Dienst in der Leitstelle und übernimmt währenddessen insgesamt 11 
Stunden Tischbesetzung (die übrige Zeit ist Bereitschaftszeit zur Ad-hoc-Nachbesetzung). Gleichzeitig wird ein Mitarbeiter der Leitstelle in 
den Ausrückdienst integriert und besetzt hier eine Funktion (Empfehlung: Führungsassistent C-Dienst).
Im Ergebnis sind durch die Mitarbeiter der Leitstelle folgende Besetzungszeiten zu erbringen:
▪ 3 Funktionen rund-um-die-Uhr + 1 Funktion Montag bis Sonntag 07:00 bis 19:00 Uhr
Dies entspricht im wesentlichen der IST-Besetzung, teilweise aber in einem anderen Arbeitszeitmodell (mit Bereitschaftszeitanteil).
0
5
10
15
20
25
30
35
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1:00
1:00 -
2:00
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3:00
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4:00 -
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6:00
6:00 -
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8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
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11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Telefonate pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
Abb.: Tagesganglinie der Anrufe in der Leitstelle nach Tageskategorien

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANPASSUNGSBEDARFE DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 10
Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr 
Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte 
Struktur auf.
In gewissen Teilbereichen sind Anpassungen 
sachgerecht, da sie zu einer effizienteren 
Aufgabenwahrnehmung oder zu weiteren Synergien 
beitragen:
▪ Einführung eines Stabsbereichs für Querschnitts-
themen (u. a. Projektmanagement, Arbeitsschutz, 
Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätsmanagement)
▪ Darstellung der organisatorischen Anbindung der 
Freiwilligen Feuerwehr als Sachgebiet (SG 14)
▪ Neustrukturierung der Abteilung Technik 
(Anpassung an Werkstättenverteilungin der 
2-Wachen-Struktur und Einführung Sachgebiet 
Liegenschaften und Logistik)
▪ Aufgabenanpassung Abteilung Verwaltung
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Abb.: SOLL-Aufbauorganisation

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
SOLL-STELLENAUSSTATTUNG TAGES-/MISCHDIENST
17.11.2021 11
Zur Erledigung der rückwärtigen Aufgaben der Feuerwehr sind unter Berücksichtigung des Einsatzdienstanteils der Mitarbeiter insgesamt 
63,25 VZÄ im Tages-/Mischdienst erforderlich. Dies entspricht einem Mehrbedarf gegenüber dem Stellenplan 2020 von 16,73VZÄ.
Die Mehrungen ergeben sich in der gesamten Breite der zukünftigen Aufbauorganisation, insbesondere zur Steigerung der Effizienz (u. a. 
Erledigung des Aufgabenumfangs in den Werkstätten, Verbesserung der Einsatzvorbereitung und Erfüllung gesetzlicher Aufgaben im 
Vorbeugenden Brandschutz).
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Abb.: Aufbauorganisation mit SOLL-Personalausstattung im Tages-/Mischdienst

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UNTERGLIEDERUNG DER WACHABTEILUNGEN 
17.11.2021 12
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN IN DER 2-WACHEN-STRUKTUR
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt besetzt die Einsatzdienstfunktionen des Abwehrenden Brandschutzes in einem 24-Stunden-Schichtdienst. 
Die Mitarbeiter sind in drei Wachabteilungen aufgeteilt, die in einem vordefinierten Rhythmus die kontinuierliche Funktionsbesetzung 
sicherstellen. In der zukünftigen Struktur mit 2 Feuerwachen müssen zusätzliche Determinanten für die Funktionsbesetzung und 
Mitarbeiterzuordnung berücksichtigt werden. 
Aus einsatztaktischer und ablauforganisatorischer Sicht wird in der zukünftigen Struktur eine Teilrotation der Mitarbeiter zwischen den 
beiden Feuerwachen empfohlen. Jede Feuerwache hat eine Stammmannschaft, die sich an qualitativen und quantitativen Kriterien zur
Funktionsbesetzung und Aufgabenerfüllung orientiert. Ein Teil der Mitarbeiter wechselt regelmäßig die Feuerwache, idealerweise in einem 
festen Turnus. Diese Mitarbeiter können ebenfalls kurzfristige Ausfälle an der anderen Feuerwache kompensieren. 
STRUKTUR DER WACHABTEILUNGSLEITUNG
Die Wachabteilungsleitung besteht derzeit jeweils aus 2 Mitarbeitern des gehobenen und 2 Mitarbeitern des mittleren Dienstes.Hieraus 
wird auch die Führungsfunktion C-Dienst besetzt. In den vergangenen Jahren hat sich insbesondere bei den Stellen des gehobenen Dienstes 
eine sehr hohe Fluktuation (Übergang in den Tages-/Mischdienst) ergeben. Hierdurch ist eine kontinuierliche Führung der Wachabteilungen 
erschwert, was auch innerhalb der Mitarbeiterschaft zu Problemen führt (einheitlicher Führungsstil, kontinuierliche Personalentwicklung).
Deshalb soll zukünftig die Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der Wachabteilungs-
leitung, sondern in rückwärtigen Sachgebieten erfolgen. Hierdurch müssen nicht mehr alle Mitarbeiter des gehobenen Dienstes zuerst die 
Wachabteilungsleitung durchlaufen. Um im Einsatzdienst eine Verwendung der „neuen“ Mitarbeiter des gehobenen Dienstes auf der
1. Führungsebene zu ermöglich, ist auch die Besetzung der Funktion C-Dienst analog zur bisherigen Besetzung der Funktion B-Dienst im 
Integrations- bzw. Mischdienst anzupassen. 
Damit ein einheitliches Konzept für den Integrations- bzw. Mischdienst umgesetzt werden kann, sollen im Ergebnis der Projektgruppenarbeit 
auch die Wachabteilungsleiter dem Tages-/Mischdienst zugeordnet werden, hieraus aber weiterhin die primäre Personalführung einerfest 
zugeordneten Wachabteilung übernehmen. Durch dieses Konzept ist dann eine stellvertretende Wachabteilungsleitung mit der Qualifikation 
zum gehobenen Dienst nicht mehr erforderlich. In Bezug auf die Anzahl der zu führenden Mitarbeiter ist aus Sicht von Lülf+ jeweils ein 
Wachabteilungsleiter mit gD-Qualifikation hinreichend. An der Feuerwache Süd empfehlen wir, aufgrund der geringeren Personalstärke eine 
übergeordnete Wachabteilungsleitung durch den Wachleiter der Wache Süd darzustellen. 
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN UND LEITSTELLE
17.11.2021 13
Derzeit umfasst die Personalausstattung der Wachabteilungen und der Leitstelle 127,5 Vollzeitäquivalente. Hiervon sind derzeit 4 VZÄ nicht 
besetzt.
Zur Ermittlung des Personalbedarfs der Wachabteilungen, der im Wesentlichen aus der Funktionsbesetzung resultiert, wurden die
personalwirtschaftlichen Parameter der Jahre 2017 - 2019 analysiert. Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt (z. B. „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“). Insgesamt ergibt sich 
damit eine mittlere Anwesenheit eines Mitarbeiters der Wachabteilung von rund 35,2 Wochen pro Jahr, ein Mitarbeiter der Leitstelle ist 
rund 34,9 Wochen anwesend.
Auf Basis der SOLL-Funktionsbesetzung der Wachabteilungen nach dem aktuellen Bedarfs- und Entwicklungsplan (21 Funktionen rund-um-
die-Uhr ohne Führungsdienst) ergibt sich ein Personalbedarf von 111 VZÄ. Für die Leitstelle besteht auf Basis der ermittelten Besetzung 
(3 Funktionen rund-um-die-Uhr und 1 Funktion Montag bis Sonntag tagsüber) ein Bedarf von 22 VZÄ.
Unter Mitberücksichtigung der zusätzlichen Tätigkeiten der Mitarbeiter der Wachabteilung zur Unterstützung des Tagesdienstes (z. B. 
Ausbildertätigkeit) sowie der Wachabteilungsleitung besteht in den Wachabteilungen und der Leitstelle ein Personalbedarf von insgesamt 
138 VZÄ. 
Dies entspricht einem Mehrbedarf im Einsatzdienst von 11 VZÄ gegenüber dem Stellenplan 2020, der insbesondere auf die Erhöhung der 
Funktionsbesetzung des Bedarfs- und Entwicklungsplans zurückzuführen ist.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BESETZUNG DER FÜHRUNGSDIENSTE AUS DEM TAGES-/MISCHDIENST
17.11.2021 14
Durch die Mitarbeiter des Tages-/Mischdienstes sind zukünftig folgende Funktionen zu besetzen:
▪ höherer und gehobener Dienst
− 1 Funktion B-Dienst (Verbandsführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
− 1 Funktion C-Dienst (Zugführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
▪ mittlerer Dienst
− 1 Funktion Führungsassistent B-Dienst [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
− 2 Funktionen Springer Mo.-Fr . 07:00 bis 17:00 Uhr [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
Zur Besetzung stehen zukünftig im langfristigen SOLL 26 eingerichtete Stellen im höheren und gehobenen sowie 16 Stellen im mittleren 
Dienst mit entsprechender Qualifikation zur Verfügung. Da auch im IST-Zustand nicht alle qualifizierten Mitarbeiter am Einsatzdienst 
mitwirken, wird auch zukünftig (zumindest in einer Übergangsphase) nicht von einer vollständigen Integration aller Mitarbeiter in die 
Besetzung ausgegangen. 
Wir empfehlen somit folgende Stellenzuteilung im Führungsdienst aus dem Integrationsdienst zu den Führungsebenen:
▪ B-Dienst: 12 Stellen
▪ C-Dienst: 10 Stellen
Aus der Personalausstattung im mittleren Dienst des Tages-/Mischdienstes ergeben sich folgende Zuweisungen zu den Funktionen:
▪ Führungsassistent: 10 Stellen
▪ Tagesspringer: 3(-4) Stellen
▪ Wachabteilung: 2 Stellen
Die Wahrnehmung der Führungsdienste führt in Abhängigkeit von der Anzahl der zur Besetzung herangezogenen Stellen zu einer Reduktion 
der tatsächlich zur Arbeitsleistung in den Sachgebieten nutzbaren effektiven Nettojahresleistungszeit. Die resultierende effektive 
Nettojahresleistungszeit eines Mitarbeiter mit Integration in den Einsatzdienst ergibt rund 900 bis 1.000 Stunden. Dies entspricht rund 60 % 
bis 70 % der verwaltungsüblichen Nettojahresleistungszeit und ist bei der Ableitung der Stellenbedarfe im Tagesdienst berücksichtigt.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION
17.11.2021 15
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
Die Auswertung der täglich Schichtstärke im Einsatzdienst zeigt in den letzten Jahren eine häufige Unterschreitung der SOLL-Stärke. Im Mittel 
wurde die SOLL-Stärke in den letzten Jahren um rund 1-2 Funktion unterschritten, wodurch die Anforderungen im Einsatzdienst nicht 
zuverlässig erfüllt werden können. Deshalb ist der Personaleinsatz im Einsatzdienst laufend zu überwachen, um eine kontinuierliche und 
zuverlässige Besetzung der Einsatzdienstfunktionen gewährleisten zu können. 
Die personalwirtschaftlichen Parameter werden von verschiedenen Rahmenbedingungen beeinflusst und unterliegen Schwankungen über 
die Jahre. Neben einer angepassten Personalausstattung der Wachabteilungen und der Leitstelle sind entsprechende Dienstplangrundsätze 
und die Fähigkeit zur Reaktion auf kurzfristige, tagesaktuelle Ausfälle (z.B. durch Krankheit) erforderlich, um eine konstante Einhaltung der 
SOLL-Funktionsstärke zu gewährleisten. Hierzu soll ein Dienstsystem mit täglich vorgehaltenen Verfügern, die bei kurzfristigen Ausfällen zum 
Dienst antreten können, eingeführt werden.
AUS- UND FORTBILDUNG
Durch regelmäßige Aus- und Fortbildung werden die Ergebnisqualität im Feuerwehreinsatz, die Routine und Sicherheit in der Anwendung 
von Technik und die Motivation der Mitarbeiter gesteigert. Die Aus- und Fortbildungsblöcke der Wachabteilungen werden teilweise wegen 
der erforderlichen Arbeitsleistung in den rückwärtigen Sachgebieten, teilweise wegen einer fehlenden Vorbereitung nicht immereffizient 
genutzt. Es fehlt an Kapazität zur Entwicklung von Grundsätzen, zur Erstellung von Ausbildungskonzepten und zur inhaltlichen Vorbereitung 
der Aus- und Fortbildung. Umfangreiche Übungen führen zu einer Einschränkung der Einsatzbereitschaft und verzögerter Ausrückung.
Das Sachgebiet Ausbildung ist (neben der grundsätzlichen Weiterentwicklung der Personalausstattung des Sachgebietes) mit mindestens 
2 Mitarbeitern je Wachabteilung aus den Wachabteilungen auszustatten, um im Sinne einer Matrixorganisation die einheitliche 
Vorbereitung und Vermittlung von Unterrichtsinhalten in den Wachabteilungen zu ermöglichen.
Dazu ist auch eine Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplanes mit klarer Zuweisung von Aus- und Fortbildungszeiten, Zeiten für rückwärtige 
Sachgebietstätigkeiten und die tatsächliche tägliche Inanspruchnahme der Aus- und Fortbildungszeiten zu prüfen. Um auch Fortbildungs-
maßnahmen zu ermöglichen, bei denen ein verzögertes Ausrücken insbesondere der Ersteinsatzfahrzeuge gegeben sein kann, soll hierzu 
regelmäßig (z. B. alle 14 Tage am Samstag) in diesem Zeitraum eine geplante Wachbesetzung durch jeweils eine Einheit der Freiwilligen 
Feuerwehr erfolgen. Als positiver Nebeneffekt kann dies auch zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Berufs- und Freiwilliger 
Feuerwehr auf Ebene des Einsatzdienstes sowie zu einer Steigerung der Motivation der ehrenamtlichen Kräfte führen.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION
17.11.2021 16
HAUSTECHNIK, BAUUNTERHALTUNG UND LOGISTIK
Die Durchführung von Wartung und Instandhaltung sowie von Reparaturarbeiten an den Gebäuden und der Gebäudetechnik obliegt offiziell 
dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA). Deshalb ist mindestens die Schnittstelle (u. a. Weitergabe von Mängelmeldungen) 
innerhalb der Feuerwehr personell darzustellen. 
Da im Bereich der Feuerwehr zahlreiche Gebäudeeinrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit von wesentlicher 
Bedeutung sind, muss die Funktionsfähigkeit rund-um-die-Uhr sichergestellt sein. Derartige Anforderungen weichen stark von der übrigen 
Stadtverwaltung bzw. städtischen Einrichtungen ab. Außerdem stellen die technischen Einrichtungen im Bereich der Feuerwehr 
Besonderheiten dar .
Deshalb empfiehlt sich sowohl aus Sicht von Lülf+ als auch aus Sicht der Darmstädter Stadtentwicklung (DSE) und Feuerwehr eine 
Verlagerung der Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber). Der hierdurch entstehende Personalbedarf ist in der vorliegenden 
Organisationsuntersuchung noch nicht berücksichtigt, da es sich um eine innerstädtische Organisationsanpassung außerhalb der Feuerwehr 
handelt.
Fast die gesamte Logistik der Feuerwehr wird aus der Wachabteilung heraus geleistet. Dies betrifft neben der wachinternen Ausstattung mit 
Verbrauchsmitteln auch Fahrten zu Außenstandorten der Freiwilligen Feuerwehr und Servicefahrten für die Sachgebiete (z.B. Abholen von 
Schrottfahrzeugen für die Aus- und Fortbildung). Dies führt unter anderem dazu, dass die Funktionsvorhaltung im Bereich Brandschutz 
geschwächt wird. Außerdem haben von der Logistik abhängige Prozesse (insb. in der Gerätewartung) Leerlauf und der Arbeitsverteilungsplan 
(insb. Aus- und Fortbildung) kann nicht eingehalten werden. Gleichzeitig entsteht durch die Einführung der 2-Wachen-Struktur der
Berufsfeuerwehr ein zusätzlicher Logistikbedarf zwischen den beiden Wachen. 
Durch die gleichzeitige Wahrnehmung von Logistik und Aufgaben der Liegenschaftsverwaltung (Schnittstelle IDA) ergeben sich diverse 
Synergien. Beispielsweise können durch das regelmäßige Ansteuern der einzelnen Standorte im Rahmen der Logistik gleichzeitig auch 
kleinere Kontrollen durchgeführt werden.
Deshalb wird empfohlen, für den Aufgabenbereich Liegenschaftsverwaltung/Schnittstelle IDA und Logistik ein rückwärtiges Sachgebiet 
einzurichten und entsprechend personell auszustatten.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION
17.11.2021 17
LEBENSARBEITSZEITKONTO UND AUSBILDUNGSSTELLEN
Aufgrund des Lebensarbeitszeitkontos nach § 1a Abs. 1 der Hessischen Arbeitszeitverordnung werden sich zukünftig lange Freistellungs-
phasen vor dem Ruhestand ergeben (bei 40 Dienstjahren rechnerisch rund 43,5 Wochen). Insbesondere im Bereich der Wachabteilungen
können sich hierdurch Probleme in der Besetzung des Einsatzdienstes ergeben. Entsprechend dem zukünftigen Personalbedarf in der 
Wachabteilung und der Leitstelle sind rechnerisch 4 bis 5 Poolstellen erforderlich, um diese Freistellungsphasen kompensierenzu können. 
Die Auswertung auf Basis der derzeitigen Altersverteilung zeigt aber, dass diese Anzahl von Stellen in einzelnen Jahren nichtzur vollständigen 
Kompensation hinreichend ist.
Deshalb sollen, analog zur Vorgehensweise bei der Stadt Darmstadt in der Freistellungsphase bei der Altersteilzeit, für die jeweils vorzeitig 
ausscheidenden Mitarbeiter sogenannte „LAK-kw-Stellen“ geschaffen werden. Hierdurch können die Stellen im Einsatzdienst 
verzögerungsfrei wiederbesetzt werden. Aufgrund der entstehenden Besetzungsschwierigkeiten im Einsatzdienst ist die unterjährige
Inanspruchnahme möglichst zu begrenzen. Als Ausgleich hierfür wird jedoch rund 1/3 des Lebensarbeitszeitkontos pro Mitarbeiter bei den 
Ausfallzeiten berücksichtigt
Mitarbeiter in Ausbildung (u. a. mittlerer und gehobener Dienst) sollen weiterhin außerhalb der Stellen der Wachabteilungen geführt 
werden, um hier keine Personalunterdeckungen herbeizuführen. Auf Basis der altersbedingten Abgänge sowie des Personalaufwuchses im 
Rahmen dieser Organisationsuntersuchung besteht in den kommenden Jahren ein erhöhter Ausbildungsbedarf. Rechnerisch sind insgesamt 
19 Ausbildungsstellen erforderlich. 
Im Sinne der bisherigen Praxis werden diese erforderlichen Stellen zur Ausbildung in der vorliegenden Untersuchung im Stellenplan der 
Feuerwehr berücksichtigt. Verwaltungsintern ist zu prüfen, ob ggf. ein anderes Verfahren Vorteile bietet (z.B. Verlagerung dieser Stellen in 
einen Zentralen Ausbildungsstellenplan der Stadt oder bedarfsweise Schaffung von Ausbildungsstellen während der Lehrgangszeit).
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)

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RESULTIERENDE SOLL-STELLENAUSSTATTUNG
17.11.2021 18
Der gesamte Personalbedarf summiert sich auf 219,75 VZÄ. Dies entspricht einem Mehrbedarf gegenüber dem Stellenplan 2020 von 
34,23 VZÄ (eine Mehrung von rund 20 %) zzgl. der Umwandlung von 2 kw- bzw. G 26.3-Stellen und der Entfristung von 3 Stellen. Von diesem 
Mehrbedarf geht der überwiegende Teil (rund 27 VZÄ / 80 %) direkt auf die Vorhalte- und Organisationsbedarfe aus dem Bedarfs- und 
Entwicklungsplan zurück oder umfasst Ausbildungsstellen.
Der weitere Personalbedarf ist zur Erreichung einer sachgerechten und rechtskonformen Aufgabenerledigung im rückwärtigen Bereich
erforderlich.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
hD gD mD nicht 
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich (1) 1 - - 1 - - - 0 1 1 VZÄ hD befristet
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 113 - 113 118 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 3 4 9 - - - 0 9
SG 32 Werkstätten Wache Süd - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 33 Liegenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 2 25 17 21,25 65,25 4 131 0 135 200,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 0 9 4 5,73 18,73 -6,5 16 -2 7,5 26,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 2 25,5 36 21,25 84,75 4 131 0 135 219,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 0 9 12 5,73 26,73 -6,5 16 -2 7,5 34,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe

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ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 19
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Nr. Thema Maßnahme zeitliche 
Priorität
Auswirkung / 
Bedeutsamkeit
M_1 Leitstelle Anpassung der Besetzungszeiten der Einsatzleitplätze 
(2 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr + 1 Einsatzleitplatz 7 bis 23 Uhr)
nach Umsetzung 
M_2 mittel
M_2 Leitstelle Einführung einer Ad-hoc-Verstärkung für die Leitstelle durch 1 Mitarbeiter in Bereitschaft nach Neubau 
FW Nord hoch
M_3 Leitstelle Besetzung der Bereitschaftsfunktion (Ad-hoc-Verstärkung) durch Leitstellenspringer aus der Wachabteilung 
(mit anteiliger Besetzung der Einsatzleitplätze) gering mittel
M_4 Leitstelle Besetzung einer Funktion im Ausrückdienst (Empfehlung: Führungsassistent C-Dienst) durch den 
Mitarbeiterpool der Leitstelle gering mittel
M_5 Leitstelle Einführung einer Rufbereitschaft der Systemadministration zur Störungsdiagnostik, -beseitigung und zur 
Koordination des Einsatzes von Fremdfirmen mittel mittel
M_6 Führung und 
Kommunikation
Umsetzung der durch die AG Kommunikation erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der 
Kommunikation innerhalb der Feuerwehr hoch hoch
M_7 Führung und 
Kommunikation
Prüfung von weitergehenden Möglichkeiten zur Information der Wachabteilungen (insb. auch nach 
Abwesenheiten) mittel hoch
M_8 Führung und 
Kommunikation
Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der 
Wachabteilungsleitung, sondern in den rückwärtigen Sachgebieten mittel hoch
M_9 Führung und 
Kommunikation Prüfung einer zentralen disziplinarischen Führung der Sekretariate und Assistenzfunktionen mittel gering
M_10 Arbeitsabläufe Umsetzung einer Teilrotation für die Besetzung der Einsatzfunktionen in der 2-Wachen-Struktur bei Umsetzung
2-FW-Struktur hoch
M_11 Arbeitsabläufe Regelmäßige Fortschreibung der personalwirtschaftlichen Parameter, insbesondere in den Bereichen 
Wachabteilung und Leitstelle (Empfehlung: mindestens alle 3 Jahre) regelmäßig hoch
M_12 Arbeitsabläufe Überarbeitung der Dienstplanregelungen in Bezug auf die konstante Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke hoch hoch
M_13 Arbeitsabläufe Einführung von Verfügerdiensten zur Kompensation kurzfristiger Ausfälle sehr hoch hoch
M_14 Arbeitsabläufe Durchgehendes Controlling der Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke regelmäßig hoch

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ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 20
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Nr. Thema Maßnahme zeitliche 
Priorität
Auswirkung / 
Bedeutsamkeit
M_15 Arbeitsabläufe Verbesserung der Steuerung und der operativen Umsetzung der Aus- und Fortbildung in den 
Wachabteilungen mittel mittel
M_16 Arbeitsabläufe Durchführung komplexerer Fortbildungsmaßnahmen am Samstag ggf. mit Wachbesetzung durch FF mittel mittel
M_17 Arbeitsabläufe Prüfung der Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplans mit einer klaren Zuweisung von Ausbildungszeiten 
und rückwärtigen Arbeitszeiten mittel mittel
M_18 Arbeitsabläufe Prüfung des rechtlichen Erfordernisses der Anstellung als geringfügig Beschäftigte zur Wahrnehmung des 
Brandsicherheitsdienstes mittel gering
M_19 Aufgabenkritik Prüfung der Eigenwahrnehmung von derzeit fremdvergebenen Geräteprüfungen und -wartungen sowie 
Pflege der Schutzkleidung mittel mittel
M_20 Aufgabenkritik Prüfung der Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System gering gering
M_21 Aufgabenkritik Bildung eines rückwärtigen Sachgebiets für die Liegenschaftsverwaltung und Logistik mittel mittel
M_22 Aufgabenkritik Verlagerung der Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber) hoch mittel
M_23 Aufbau-
organisation Umsetzung der in dieser Organisationsuntersuchung enthaltenen Anpassungen der Aufbauorganisation hoch mittel
M_24 Personal-
entwicklung
Anlassbezogene Schaffung von  „LAK-kw-Stellen“ für  vorzeitig ausscheidende Mitarbeiter durch die Nutzung 
des Lebensarbeitszeitkontos mittel hoch
M_25 Personal-
entwicklung
Schaffung von insgesamt 19 Ausbildungsstellen (mittlerer, gehobener Dienst und Rettungsdienst) im 
Stellenplan der Feuerwehr
alternativ : verwaltungsinterne Prüfung der bedarfsweisen Schaffung von Ausbildungsstellen während der 
Lehrgangszeiten
hoch mittel
M_26 Personaleinsatz Optimierung der Personalausstattung des Tagesdienstes mittel hoch

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ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 21
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Einrichtung eines Stabsbereichs für Querschnittsthemen + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle Projektleitung Neubauprojekte (befristet) + 1 VZÄ hD
▪ Stärkung des Bereichs Einsatzvorbereitung und Zivil-/Katastrophenschutz + 1 VZÄ gD
+ 1 VZÄ non-fw.
+ Umwandlung einer G 26.3-Stelle mD
▪ Einrichtung einer Stelle Sachbearbeitung/Teamleitung IT und Digitalfunk + 1 VZÄ non-fw.
▪ Stärkung des Bereichs IT und Digitalfunk + 1 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle Controllingunterstützung/Dienstplanung (inkl. Aufgabe Wachleitung Wache Süd) + 1 VZÄ gD
▪ Stärkung der Aus- und Fortbildung + 1 VZÄ gD
+ Entfall kw-Vermerk für eine Stelle gD
▪ Neuberechnung der Aufgabenaufwände im Bereich VB/Genehmigungsverfahren + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle für Sonderprojekte/FAIR in der Abteilung VB + 1 VZÄ mD*
▪ Neuverteilung der Aufgaben im Bereich Technik/Werkstätten + 1 VZÄ gD
- 1 VZÄ mD
+ Entfristung der 3 Stellen Gerätewarte
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
*) Stelle Sonderprojekte/FAIR wird im gD besetzt. Zur Personalausstattung des SG entsprechend Abschnitt 5.3 wird im Vergleich zum IST-Stellenplan eine zusätzliche Stelle mD
benötigt.
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen (ohne 
Ausbildungsstellen)

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ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 22
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Einrichtung eines Sachgebiets Liegenschaften und Logistik + 2 VZÄ non-fw.
▪ Stärkung des Bereichs Verwaltung + 0,5 VZÄ non-fw.
▪ Schaffung von Stellen für die Verwaltungsunterstützung in den Abteilungen/Sachgebieten + 1,23 VZÄ non-fw.
▪ Neuberechnung des Personalbedarfs in den Wachabteilungen + 3 VZÄ mD
▪ Anpassung des Besetzungsmodells C-Dienst (Integrationsdienst aus dem Mischdienst) - 3,5 VZÄ gD
▪ Anpassung der Besetzung in der Leitstelle + 2 VZÄ mD
ZUSÄTZLICHE PERSONELLE MAßNAHMEN (BEI UMSETZUNG 2 FEUERWACHEN)
▪ Entfall Stelle Projektleitung Neubauprojekte - 1 VZÄ hD
(nach Fertigstellung und (vollständiger) Inbetriebnahme von beiden neuen Wachen)
▪ Einrichtung zusätzlicher Stellen in den Werkstätten zur Besetzung der Tagesspringer + 3 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle zur Werkstattkoordination auf Wache Süd ± 0 VZÄ mD
▪ Besetzung von 2 zusätzlichen Funktionen auf Wache Süd + 9 VZÄ mD
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen (ohne 
Ausbildungsstellen).

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 23

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUSGANGSSITUATION UND AUFTRAG
17.11.2021 24
DIE LÜLF+ SICHERHEITSBERATUNG GMBH WURDE SEITENS DER STADT DARMSTADT BEAUFTRAGT, EINE ORGANISATIONS-
UNTERSUCHUNG DER FEUERWEHR DURCHZUFÜHREN.
Im Rahmen der Untersuchung werden nach ganzheitlicher Erhebung des gegenwärtigen Zustandes folgende inhaltliche Schwerpunkte für
die Konzeption des zukünftigen Organisationsmodells betrachtet:
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung im operativen Einsatzdienst (z. B. Sicherstellung der Funktionsbesetzung)
▪ gutachterliche Analyse der erforderlichen „Tischbesetztzeiten“ in der Leitstelle und sachgerechte Integration der Organisationseinheit 
Leitstelle in die Aufbau- und Ablauforganisation des Amtes 37
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung in den rückwärtigen Bereichen (Werkstätten, Sachgebiete)
▪ Analyse und Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation des Amtes 37
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung hinsichtlich des Integrationsdienstes der Einsatzleitdienste
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung hinsichtlich der Einbindung der Wachabteilungen in rückwärtige Aufgaben
▪ vollumfängliche und bedarfsgerechte Personalbemessung für alle Aufgaben im Amt 37
Die Organisationsuntersuchung wurde durch eine Projektgruppe begleitet, in der Vertreter der Stadt und der Feuerwehr Darmstadt 
mitgewirkt haben. Die Projektgruppe hat in regelmäßigen Abstimmungstreffen, jeweils unter fachlicher Moderation und Beratung der Lülf+ 
Sicherheitsberatung GmbH, die elementaren Fragestellungen behandelt.
Hinweis zur Brandschutzbedarfsplanung:
Die Anzahl der durch die Hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Darmstadt besetzten Funktionen im Brandschutz wurde im Rahmen der 
vorliegenden Untersuchung nicht überprüft, sondern aus den Ergebnissen der zuvor fortgeschriebenen Brandschutzbedarfsplanung 
übernommen.
Die vorliegende Organisationsuntersuchung betrachtet die rückwärtigen Abläufe und Aufgaben der Feuerwache. Bei der Brandschutz-
bedarfsplanung wurden die operativen Anforderungen an die Feuerwehr Darmstadt (Tätigkeiten an der Einsatzstelle) betrachtet. 
Schnittmengen dieser Untersuchungsbereiche liegen insbesondere im Bereich der Verzahnung von Tagesdienstmitarbeitern, die während 
ihrer regulären Arbeitszeiten Einsatzdienstfunktionen übernehmen, sowie in der Anzahl der im rückwärtigen Bereich unterstützenden 
Mitarbeiter der Wachabteilungen.
1 Auftrag und methodisches Vorgehen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INFORMATIONSBASIS UND DATENQUELLEN
17.11.2021 25
Die in der vorliegenden Organisationsuntersuchung gewonnenen Erkenntnisse basieren auf verschiedenen Daten und Informationen,die auf 
folgenden Wegen gewonnen wurden:
▪ Schriftliche Daten und Dokumente wurden Lülf+ auf Basis einer Dokumentenanforderung durch das Amt37 und die Stadt Darmstadt 
umfangreich zur Verfügung gestellt.
▪ Mittels der durchgeführten Interviews wurden in Einzel- und Gruppengesprächen Beschäftigte des Amt 37 befragt.
▪ Auf Basis der durchgeführten Interviews und in der Projektphase erfolgten Datennacherhebungen durch Lülf+ im Amt 37.
▪ Zusätzlich liegen den Ergebnissen umfangreiche Prozesskenntnisse von Lülf+ aus vergleichbaren Organisationsuntersuchungen undim
Hause vorliegenden Benchmarkwerten vor .
Alle im Rahmen des Projektverlaufs angeforderten Dokumente wurden uns zur Verfügung gestellt. Die Interviews waren durchweg von einer 
offenen und vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre geprägt. 
Wir danken für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Alle Datenauswertungen basieren, sofern nicht anders angegeben, auf dem Stand 4. Quartal 2020.
Stichtag für die Beschreibung des IST-Zustandes ist, sofern nicht anders angegeben, der 1. Januar 2021.
1 Auftrag und methodisches Vorgehen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNG ZUM METHODISCHEN VORGEHEN DER PERSONALBEMESSUNG
17.11.2021 26
Im Rahmen der Personalbemessung kommen unterschiedliche Methodiken zur Anwendung. Grundsätzlich werden summarische Verfahren 
und analytische Verfahren unterschieden. Die Auswahl erfolgt aufgrund der konkret betrachteten Stellenart (Führungs- oder Sachbearbeiter-
Stellen, Routineausführungen oder stark wechselnde Tätigkeiten) und in Abhängigkeit der Qualität der zur Verfügung gestelltenDaten.
In den Organisationsuntersuchungen der Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH werden die Bemessungsverfahren konkret wie folgt durchgeführt:
▪ Summarische Bemessung: Die Notwendigkeit der Stelle ergibt sich primär aus ihrer Notwendigkeit für den Organisationsaufbau 
(insbesondere bei Führungsstellen). Die Auslastung und der Stellenumfang ergeben sich aus den durchgeführten Interviews und –
sofern vorhanden – aus den im Rahmen der Interviews durchgeführten Betrachtungen von konkreten (Teil-)Aufgabenbereichen und 
Arbeitsmengen. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden durch Lülf+ auf Grundlage von vorhandenen Benchmark-Werten und der 
Strukturkenntnis verschiedener Feuerwehren plausibilisiert.
▪ Analytische Bemessung: Bei der analytischen Bemessung sind objektive Daten (z. B. Fallzahlen aus Abrechnungssystemen, 
dokumentierte Prüffälle in der Atemschutzwerkstatt) für die Personalbedarfsfaktoren „Fallzahlen“ und „Prozesszeitbedarf“ vorhanden. 
Diese werden zu einem Gesamtpersonalbedarf multipliziert.
▪ Semi-analytische Bemessung: Die semi-analytische Bemessung orientiert sich grundsätzlich an der analytischen Bemessung, es liegen 
jedoch nicht für alle Personalbedarfsfaktoren objektive, belastbare Daten vor (z. B. nur Fallzahlen, aber keine mittleren 
Prozesszeitbedarfe). Die objektiven, projektspezifischen Daten werden um belastbare Vergleichswerte (Erfahrungswerte aus dem Hause 
Lülf+ oder aus übergeordneten Benchmarks) ergänzt.
▪ Aufwandsabschätzung: Die Aufwandsabschätzung wird insbesondere bei neu einzurichtenden Stellen vorgenommen. Auf Basis 
vorliegender, projektspezifischer Daten, Benchmark-Werten und Berechnungen werden möglichst belastbare Abschätzungen zu 
zukünftigen Arbeitsmengen vorgenommen.
1 Auftrag und methodisches Vorgehen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
17.11.2021 27

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
DIE FEUERWEHR DER STADT DARMSTADT
17.11.2021 28
▪ Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt setzt sich aus der Berufsfeuerwehr 
sowie 4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr zusammen.
▪ Die Feuerwehr ist in der gesamten Stadt zuständig für den Abwehrenden 
Brandschutz und die Technische Hilfeleistung sowie weitere rückwärtige 
Aufgaben (zum Beispiel im Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes). Die 
Stadt Darmstadt ist darüber hinaus auch Träger des Rettungsdienstes im 
Stadtgebiet.
▪ Die Feuerwehr Darmstadt wird innerhalb der städtischen Organisation als 
Amt 37 geführt. 
▪ Im IST-Zustand 2020 werden planerisch insgesamt 22 Funktionen rund-um-
die-Uhr im Einsatzdienst und 3 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 
1 Funktion Mo.-Fr . tagsüber in der Leitstelle besetzt.
▪ Im Bereich der Wachabteilungen sind hierfür derzeit 127,5 Planstellen 
(Stand: 31.12.2020) eingerichtet. Im Tagesdienst bestehen 58,02 Vollzeit-
äquivalente für die „rückwärtigen Aufgaben“ (inkl. Verwaltung) der 
Feuerwehr . 
▪ Zur einsatzbezogenen Spezialisierung sind die Mitarbeiter der Wach-
abteilungen zu 4 Fachgruppen zugeordnet und werden in den jeweiligen 
Bereich speziell fortgebildet:
− Fachgruppe Umweltschutz
− Fachgruppe Spezielle Rettung (Höhenrettung)
− Fachgruppe Technik
− Fachgruppe Information und Kommunikation
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Abb.: Karte mit den Standorten der Feuerwehr Darmstadt
Legende
IST-Standort BF
Standorte FF
Hauptfeuerwache BF
FF Innenstadt
FF Arheiligen
FF Wixhausen
FF Eberstadt

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Gemäß der Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans (BEP) aus 
dem Jahre 2020 soll zukünftig eine 2-Feuerwachen-Struktur für die Berufs-
feuerwehr umgesetzt werden:
− (Haupt-)Feuerwache Nord „Pfnorstraße“
− Feuerwache Süd 
(möglichst in unmittelbarer Nähe der Kreuzungsbereiche „Rüdes-
heimer Straße“ und „Karlsruher Straße“ bzw. „Heidelberger Straße“).
▪ Mit dieser Standortstruktur sollen insgesamt 24 Funktionen rund-um-die-Uhr 
und zusätzlich 2 Funktionen Mo.-Fr . tagsüber besetzt werden.
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
DIE FEUERWEHR DER STADT DARMSTADT
17.11.2021 29
+ Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt setzt sich aus der Berufsfeuerwehr sowie 
4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Zukünftig sollen durch die 
Berufsfeuerwehr 2 Feuerwachen besetzt werden. Abb.: Karte mit den Standorten der Feuerwehr Darmstadt
Legende
IST-Standort BF
SOLL-Standorte BF
Standorte FF
IST-Hauptfeuerwache BF
FF Innenstadt
FF Arheiligen
FF Wixhausen
FF Eberstadt
SOLL Feuerwache Süd BF
SOLL Feuerwache Nord BF

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die Berufsfeuerwehr Darmstadt hält für die Zwecke des Abwehrenden Brandschutzes und der 
Allgemeinen Hilfeleistung 22 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 1 Funktion in Rufbereitschaft 
vor . 
▪ Die Funktionen des Führungsdienstes (Technischer Einsatzleiter zzgl. Führungsassistent) 
rekrutieren sich aus Fach- und Führungskräften, die primär einem der rückwärtigen Sachgebiete 
zugeordnet sind. Sie leisten neben ihren Fachaufgaben anteilig 24-Stunden-Schichten zur 
Besetzung der entsprechenden Funktionen.
▪ Die Funktionen des Grundschutzes werden aus den Wachabteilungen besetzt. Diese Mitarbeiter 
leisten stets 24-Stunden-Schichten und wirken aus diesen heraus im Rahmen ihrer geplanten 
Inanspruchnahme in den Sachgebieten mit.
▪ Für größere Einsatzlagen existiert zusätzlich die Funktion des A-Dienstes. Diese Funktion wird bei 
Bedarf aus den Reihen der Amts- und Abteilungsleitung rekrutiert (nach dem „FF-Prinzip“). Der 
A-Dienst sollte eine Eintreffzeit von 30Minuten sicherstellen können. (Zu strenge oder nicht 
definierte Eintreffzeiten für den A-Dienst beinhalten die Gefahr, dass die Wahrnehmung 
beamtenrechtlich – auch rückwirkend – nicht als Rufbereitschaft, sondern als 
Bereitschaftsdienst gewertet wird).
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
FUNKTIONSBESETZUNGSPLAN IST-ZUSTAND
17.11.2021 30
+ Durch die Berufsfeuerwehr Darmstadt werden im IST-Zustand im Einsatzdienst insgesamt 22 Funktionen rund-um-die-Uhr besetzt.
Legende:
x   Funktion rund-um-die-Uhr 
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. ELW
6 Fu. HTLF
2 Fu. HuRF
4 Fu. HLF
6 Fu. Springer 
Hauptfeuerwache
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 6 Fu.
GESAMTSUMME = 22 + {1} Fu.
ZWISCHENSUMME = 14 Fu.
Sonderfunktionen
ZWISCHENSUMME = 2 + {1} Fu.
Grundschutz

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Nach dem Bedarfs- und Entwicklungsplan werden 
zukünftig insgesamt 24 Funktionen zzgl. 2 Funktionen 
Mo.-Fr . tagsüber auf 2 Feuerwachen besetzt.
▪ Auf der Nordwache werden die zentralen 
Führungsfunktionen angesiedelt.
▪ Auf beiden Feuerwachen wird jeweils eine 
Grundschutzeinheit mit 8 Funktionen stationiert.
▪ Insgesamt 4 Springerfunktionen stehen auf der 
Hauptwache zur Besetzung von Sonderfunktionen 
rund-um-die-Uhr zur Verfügung. Im Zeitbereich 1 wird 
dieser Pool um 2 Springer aufgestockt.
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
FUNKTIONSBESETZUNGSPLAN SOLL GEMÄß BEP
17.11.2021 31
+ Durch die Berufsfeuerwehr Darmstadt werden nach dem Bedarfs- und Entwicklungsplan im Einsatzdienst zukünftig insgesamt 24 Funktionen rund-
um-die-Uhr zzgl. 2 Funktionen Mo.-Fr. tagsüber auf 2 Feuerwachen besetzt.
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
SUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
SUMME  =  8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen
Legende:
x   Funktion rund-um-die-Uhr 
(x) Mo.-Fr. tagsüber
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LEITSTELLE
17.11.2021 32
▪ Die Leitstelle der Feuerwehr Darmstadt ist die Zentrale Leitstelle gemäß § 6 HRDG und § 54 HBKG für die Allgemeinen Hilfe, den 
Brandschutz, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst für die Stadt Darmstadt.
▪ Im IST-Zustand werden hier 3 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 1 Funktion Mo.-Fr . tagsüber besetzt.
▪ Die zukünftige operative Besetzung wird durch einer gutachterlichen Bemessung im Rahmen dieser Untersuchung definiert.
MONTAG BIS FREITAG
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 8 0 8
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
80 0 80
Σ
Dienstzeiten [h]
ELP-
Besetz-
ung
BSZ
Besetzungsplan Leitstelle  –  Montag bis Freitag
Besetzung 0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
24:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP
ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
Summe
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 0 0 0
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
72 0 72
22:00 - 
23:00
Besetzung
Besetzungsplan Leitstelle  –  Samstag/Sonntag/Feiertag Dienstzeiten [h]
ΣELP-
Besetz-
ung
BSZ0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
23:00 - 
24:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
Summe
SAMSTAG, SONNTAG, FEIERTAG

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die Einsatzentwicklung der Jahre 2013 bis 2019 zeigt leicht 
schwankende Werte mit einer gewissen Zunahme in den Jahren 
2017 und 2018.
▪ Durchschnittlich lag die Anzahl der Einsätze in diesen Jahren bei 
rund 2.300. 
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
EINSATZENTWICKLUNG
17.11.2021 33
+ Die Einsatzentwicklung der Jahre 2013 bis 2019 zeigt leicht schwankende Werte. Durchschnittlich lag die Anzahl der Einsätze in diesen Jahren bei rund 
2.300. 
Einsatzart 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Brandeinsätze 410 366 366 391 477 458 448
Technische Hilfeleistungen 1.123 1.078 1.105 963 1.094 1.380 1.197
Fehleinsätze 730 742 734 756 790 861 849
Einsätze durch Heimrauchmelder - * - * - * - * - * - * 132
Summe 2.263 2.186 2.205 2.110 2.361 2.699 2.626
Datenquelle: Jahresberichte Feuerwehr Darmstadt
*) erst ab 2019 separat erfasst
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Anzahl Einsätze
Jahr
Brandeinsätze Technische Hilfeleistungen Fehleinsätze Einsätze durch Heimrauchmelder

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINBINDUNG DER FEUERWEHR IN DIE GESAMTVERWALTUNG
17.11.2021 34
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Quelle: Stadt Darmstadt
Stand: 16.07.2021

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ORGANIGRAMM DER FEUERWEHR IM IST-ZUSTAND
35
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
17.11.2021
Amtsleitung
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
Abt. 3
Technik
SG 31 Fahrzeuge
SG 32 Geräte
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
SG 33 Bekleidung
SG 34 Information 
und Kommunikation
SG 41 Allgemeine 
Verwaltung
SG 42 Haushalt, 
Personal*
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle
Vorzimmer
SG 13 Einsatzdienst
SG 15 Ausbildung
Abt. 4
Verwaltung
SR 11.1 Einsatzpl.
SR 11.2 KatS
Dienstgruppen
Wachabteilungen
17.11.2021
*) In der offiziellen Geschäftsverteilung existiert das SG 42 nicht. Die dort 
beschäftigte Stelle ist direkt der Abteilungsleitung unterstellt.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
hD gD mD nicht 
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 1,02 2,02 - - - 0 2,02 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Abt. 1 Einsatz 1 - - - 1 - - - 0 1
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 1 1 2 4 - - - 0 4 1 VZÄ mD TD: G26.3-Stelle (edu)
SG 12 Leitstelle - 2 2 1 5 4 * 14 2 20 25 1 VZÄ mD TD: G26.3-Stelle (edu)
SG 13 Einsatzdienst - 1 - - 1 6,5 100 - 106,5 107,5 0,5 VZÄ gD ED: restlicher Stellenanteil PR
SG 15 Ausbildung - 2 - - 2 - - - 0 2 1 VZÄ gD TD mit kw-Vermerk
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - - 1 - - - 0 1
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 2 - - 2 - - - 0 2
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 1 - 3 - - - 0 3
Abt. 3 Technik - 1 - - 1 - - - 0 1
SG 31 Fahrzeug - - 2 2 4 - - - 0 4
SG 32 Geräte - 1 - 2 3 - 1 - 1 4 1 VZÄ mD Einsatzdienst: Leiter Atemschutz
SG 33 Bekleidung - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 34 Information und Kommunikation - - 2 - 2 - - - 0 2
Abt. 4 Verwaltung - - - 4,5 4,5 - - - 0 4,5
SG 41 Allgemeine Verwaltung - - 1 - 1 - - - 0 1
Zwischensumme Stellenplan (Aktiv) 2 16 13 15,52 46,52 10,5 115 2 127,5 174,02
Ausbildungsstellen - - 9 - 9 - - - 0 9
G26.3-Stellen für Einsatzdienst ** - - 2 - 2 - - - 0 2
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 Freistellung Personalrat mit ku-Vermerk
GESAMT Stellenplan (Stand 31.12.2020) 2 16,5 24 15,52 58,02 10,5 115 2 127,5 185,52
GESAMT tatsächlich besetzt (Stand: 31.12.2020) 3 15,5 22 15,52 56,02 9,5 112 2 123,5 179,52
*) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
**) ohne Zuweisung zu rückwärtigem Sachgebiet
BemerkungOrganisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
Tagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabteilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe
PERSONALAUSSTATTUNG IST-ZUSTAND (STELLENPLAN 2020)
17.11.2021 36
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Basis: Stellenbesetzungsliste Feuerwehr Anmerkung: hd / gD / mD: nur feuerwehrtechnische Beamte

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNGEN ZUM STELLENPLAN
▪ Zur Erfüllung der zugewiesenen Aufgaben sind im offiziellen Stellenplan der Stadt Darmstadt für das Amt 37 insgesamt 186,52 Vollzeit-
Stellen ausgewiesen. Hierbei ist eine Stelle für einen Mitarbeiter in Altersteilzeit eingerichtet, die nach Ablauf entfällt, sodass im 
vorstehend aufgeführten Stellenplan lediglich 185,52 VZÄ aufgeführt sind.
▪ Diese unterteilen sich in 58,02 Stellen im rückwärtigen Bereich und 127,5 Stellen im Einsatzdienst und dem Dispositionsbetrieb der 
Leitstelle.
▪ In der Aufstellung für das Amt 37 sind insgesamt 9 Ausbildungsstellen (z. B. Brandmeisteranwärter und Aufstieg gD), 2 „G 26.3-Stellen“ 
(für einsatzuntauglich Mitarbeiter), die keinem rückwärtigen Sachgebiet zugeordnet sind, und 0,5 VZÄ als Personalratsfreistellung 
enthalten.
▪ Zum 31.12.2020 sind insgesamt 5 VZÄ unbesetzt (davon 4 VZÄ in den Wachabteilungen). 
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
PERSONALAUSSTATTUNG IST-ZUSTAND (STELLENPLAN 2020)
17.11.2021 37
+ Im IST-Zustand umfasst die Personalausstattung der Berufsfeuerwehr Darmstadt 185,52Vollzeit-Stellen.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ARBEITSVERTEILUNGSPLAN DER WACHABTEILUNGEN
17.11.2021 38
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Anmerkung:
Innerhalb der Bedarfsarbeitszeit wird keine Präsenz in den Sachgebieten eingefordert. Sie ist dafür vorgesehen, anfallende Arbeiten (z. B. dringende Werkstattarbeiten, 
Ausbildung für die Freiwillige Feuerwehr, Atemschutzübungen, Einkleidungen, gemeinsame Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr) zu erledigen.
Montag
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Sonntag/
Feiertag
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B
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B
S
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Wochentag
Uhrzeit
110 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2312 13 21 2210 14 15 16 17 18 19 20
Legende
BSZ Bereitschaftszeit AD Arbeitsdienst AD-S Arbeitsdienst Sachgebiet B Bedarfsarbeitszeit AuF Ausbildung SP Sport ÜN Fahrzeugübernahme P Pause

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ARBEITSVERTEILUNGSPLAN DER WACHABTEILUNGEN 
17.11.2021 39
ANALYSE DES ARBEITSVERTEILUNGSPLANS UNTER ZUGRUNDELEGUNG „WOCHENARBEITSZEIT 48 STUNDEN“
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
▪ Der Arbeitsverteilungsplan definiert den grundsätzlichen Dienstrhythmus des 24-Stunden-Dienstes der Wachabteilungen. Neben dem 
Einsatzdienst versehen die Mitarbeiter außerhalb ihrer Alarmbereitschaft Arbeitsdienst in den Sachgebieten, führen Ausbildungen durch 
und betreiben Dienstsport. 
▪ Pro Woche sind gemäß Arbeitsverteilungsplan 60 Stunden planerische Inanspruchnahme vorgesehen. Damit entspricht die Zeit der 
geplanten Inanspruchnahme in einer 24-Stunden-Schicht im Mittel 8,6 Stunden, die übrige Zeit ist Alarmbereitschaft.
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonn- und
 Feiertag
7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr
Fahrzeugübernahme 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 7,00 2,0 1,0
Arbeitsdienst 2,00 0,00 0,00 0,00 2,00 1,00 1,00 6,00 1,7 0,9
Arbeitsdienst Sachgebiet 3,50 5,50 5,50 5,50 1,00 1,00 0,00 22,00 6,3 3,1
Aus- und Fortbildung 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 0,00 15,00 4,3 2,1
Dienstsport 0,00 0,00 0,00 0,00 2,50 1,00 1,50 5,00 1,4 0,7
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme 
"Geplante Inanspruchnahme" 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 6,50 3,50 60,00 17,1 8,6
Bereitschaftszeit 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 15,00 20,00 85,00 24,3 12,1
Pause 3,00 3,00 3,00 3,00 3,00 2,50 0,50 18,00 5,1 2,6
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme 
"Ohne geplante Inanspruchnahme" 14,00 14,00 14,00 14,00 14,00 17,50 20,50 108,00 30,9 15,4
Gesamt 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 168,00 48,0 24,0
*) wird zu 50 % als geplante Inanspruchnahme und 50 % als Bereitschaftszeit gewertet
Inanspruchnahme Summe pro 
Woche
Mittelwert 
pro 48h-
Zeitraum
Mittelwert 
pro 24h-
Schicht

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 40

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
17.11.2021 41
In diesem Kapitel werden die für die Funktionsbesetzung der Leitstelle relevanten Bemessungsergebnisse dargestellt.
Hierzu werden aufeinander aufbauend insbesondere die Funktionsbesetzung, basierend für die risikoabhängigen (Sicherstellung der 
Bediensicherheit des Notrufs) und die frequenzabhängigen (Einsatzbegleitung) Tätigkeiten, ermittelt.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
3.6 Zusammenfassung
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Im Dispositionsbetrieb ist folgende Vorhaltung umgesetzt (vgl. nachfolgende Seiten):
− 3 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr
− 1 Einsatzleitplatz Montag bis Freitag 09:00 - 17:00 Uhr (Tagverstärker)
▪ Während der Anwesenheit des Tagverstärkers können durch die Mitarbeiter weitere Tätigkeiten außerhalb der Leitstelle 
wahrgenommen werden (z.B. Pausen, Dienstsport, Belastungsübungen). Somit kann auch in dieser Zeit eine Besetzung von 
3 Einsatzleitplätzen gewährleistet werden.
▪ Unter Beachtung der mittleren Anzahl von Wochenfeiertagen beläuft sich der Umfang der gesamten Besetzzeiten auf einen Umfang 
von 28.280 h/p. a. 
▪ Die Besetzung erfolgt durch einen separaten Mitarbeiterpool „Leitstellendisponenten“ in 12-Stunden-Schichten ohne 
Bereitschaftszeitanteil.
▪ Einer der anwesenden Disponenten ist als Schichtführer qualifiziert (prüfungsfreier gehobener feuerwehrtechnischer Dienst). In 
auswachsenden Lagen übernimmt er bis zum Eintreffen einer weiteren Führungskraft die Aufgaben als Lagedienstführer .
▪ Als zusätzliche Aufgabe stellt die Leitstelle die ständig erreichbare Stelle für alle städtischen Brandmeldeanlagen dar . Zusätzlich 
übernimmt die Leitstelle außerhalb der regulären Arbeitszeiten (Mo.-So. tagsüber) die Aufgaben der Tunnelwarte der Stadt.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
IST-ZUSTAND DER LEITSTELLE
17.11.2021 42
+ Im IST-Zustand werden in der Leitstelle durch die Disponenten derzeit 3 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr sowie ein Tagverstärker Montag bis Freitag 
09:00 - 17:00 Uhr besetzt.

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FUNKTIONSBESETZUNG DER LEITSTELLE „IST-ZUSTAND“
17.11.2021 43
MONTAG BIS FREITAG
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
SAMSTAG, SONNTAG, FEIERTAG
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 8 0 8
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
80 0 80
Σ
Dienstzeiten [h]
ELP-
Besetz-
ung
BSZ
Besetzungsplan Leitstelle  –  Montag bis Freitag
Besetzung 0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
24:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP
ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
Summe
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 0 0 0
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
72 0 72
22:00 - 
23:00
Besetzung
Besetzungsplan Leitstelle  –  Samstag/Sonntag/Feiertag Dienstzeiten [h]
ΣELP-
Besetz-
ung
BSZ0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
23:00 - 
24:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
Summe

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
DATENGRUNDLAGE
17.11.2021 44
▪ Zur Bemessung der bedarfsgerechten Besetzung der Leitstelle werden alle Telefongespräche und 
Einsätze des Zeitraums 01.01.2018 bis 31.12.2019 (2 Jahre) analysiert.
▪ Nicht enthalten in diesen Daten sind Anrufe auf dem Hausanschluss, die primär durch den 
Pförtner bearbeitet werden. Bei Abwesenheit bzw. außerhalb der regulären Arbeitszeiten laufen 
diese allerdings auch in der Leitstelle auf einer separaten Telefonanlage auf.
▪ Aufgrund des überproportionalen Anruf- und Einsatzaufkommens am 23.09.2018 (Unwetter) wird 
dieser Tag von der Auswertung exkludiert.
▪ Damit können insgesamt 274.875 ein- und ausgehende Telefonate für die weitere Auswertung 
berücksichtigt werden. (Eingelaufene Brandmeldeanlagen werden analog zu eingehenden 
Telefonaten berücksichtigt.)
▪ Den Anrufarten werden folgende Prioritäten der Anrufbearbeitung zugeordnet:
− Priorität 1: Notruf, BMA, Polizei
− Priorität 2: Krankentransport („19222“)
− Priorität 3: allgemeine ein- und ausgehende Telefonate
▪ Daneben wird die Einsatzhäufigkeit in der Leitstelle betrachtet. Im selben Zeitraum wurden 
insgesamt 53.717 relevante Einsätze dokumentiert. Neben den Einsätzen von Feuerwehr, 
Notfallrettung und Krankentransport umfasst dies auch Dokumentationen im Einsatzleitsystem 
(z. B. Dokumentation von Sicherheitswachen und Übungen) ggf. ohne Fahrzeugbewegungen. 
▪ Bei weiteren 492 Einsätzen ist kein Zeitpunkt des Beginns dokumentiert, sodass diese bei den 
folgenden Auswertungen nicht berücksichtigt werden können.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
Notruf 73.291
Polizei 4.879
BMA 1.057
Krankentransport 32.210
Allgemeine Telefonate 104.434
Abgehende Telefonate 59.004
Summe 274.875
Anrufart Gesamtzahl 
Telefonate
Feuerwehr 4.935
Notfallrettung 41.995
Krankentransport 5.577
Dokumentationen 1.210
Summe 53.717
Einsatzart Gesamtzahl 
Einsätze

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Datenbasis für die Auswertung der dargestellten 
Tagesganglinie waren alle Telefonate (274.875) in 
der Leitstelle im Betrachtungszeitraum (insg. 
725 Tage).
▪ Im Diagramm ist die durchschnittliche Anzahl an 
Telefongesprächen in der jeweiligen Stunde des 
Tages, differenziert in 3Tageskategorien, 
dargestellt.
▪ Die nach Wochentagen differenzierte Darstellung 
des Tagespegels zeigt im Zeitbereich Montag bis 
Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ein erhöhtes 
Anrufaufkommen gegenüber den 
Wochenendtagen und Feiertagen.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
ANALYSE DES TELEFONIEAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
17.11.2021 45
+ Im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ist ein erhöhtes Anrufaufkommen gegenüber den Wochenendtagen und Feiertagen festzustellen.
0
5
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20
25
30
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1:00
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2:00 -
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3:00 -
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5:00 -
6:00
6:00 -
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7:00 -
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8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Telefonate pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANALYSE DES TELEFONIEAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
▪ Beispielhaft sind hier zusätzlich die separaten Tagesganglinien 
für die Telefonate der Priorität 1 sowie die Anrufe zum 
Krankentransport („19222“) dargestellt.
▪ Die mittlere Anzahl der Telefonate der Priorität 1 zeigt für alle 
Wochentage ähnliche Verläufe. In den Nachtstunden liegt die 
mittlere Anzahl an den Wochenend- und Feiertagen etwas höher 
als Montag bis Freitag. Tagsüber ist die mittlere Anzahl an Sonn-
und Feiertagen etwas geringer .
▪ Für die Anrufe zum Krankentransport ist ein erhöhtes 
Aufkommen im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis 
17:00 Uhr festzustellen. In diesen Zeitraum fallen rund die Hälfte 
aller Anrufe unter der Telefonnummer „19222“. In den 
Nachtstunden ist die mittlere Anzahl Anrufe pro Stunde an allen 
Tageskategorien ähnlich.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
17.11.2021 46
+ An allen Wochen- und Feiertagen ist ein vergleichbares Telefonie-
aufkommen der Priorität 1 festzustellen.
+ Für den Krankentransport ist im Zeitraum Montag bis Freitag 8:00 bis 
17:00 Uhr das Anrufaufkommen erhöht gegenüber den übrigen 
Tageskategorien.
0
1
2
3
4
5
6
7
8
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1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Anrufe pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
0
1
2
3
4
5
6
7
8
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Anrufe pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
TAGESGANGLINIE „KRANKENTRANSPORT“
TAGESGANGLINIE „PRIORITÄT 1“

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Datenbasis für die Auswertung der dargestellten 
Tagesganglinien waren alle in der Leitstelle 
dokumentierten Einsätze (53.717) im 
Betrachtungszeitraum (insg. 729 Tage).
▪ Im Diagramm ist die durchschnittliche Anzahl 
Einsätze (zum Alarmierungszeitpunkt) in der 
jeweiligen Stunde des Tages, differenziert in 
3 Tageskategorien, dargestellt.
▪ Die nach Wochentagen differenzierte Darstellung 
des Tagespegels zeigt im Zeitbereich Montag bis 
Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ein erhöhtes 
Einsatzkommen gegenüber den Wochenendtagen 
und Feiertagen.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
ANALYSE DES EINSATZAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
17.11.2021 47
+ Im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ist ein erhöhtes Einsatzaufkommen gegenüber den Wochenendtagen und Feiertagen 
festzustellen.
0
1
2
3
4
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Durchschnittliche Anzahl Einsätze pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANALYSE DES EINSATZAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
▪ Beispielhaft sind hier zusätzlich die separaten Tagesganglinien 
für die Einsätze der Notfallrettung sowie für die 
Krankentransporte dargestellt.
▪ In der Notfallrettung wie auch bei den Feuerwehreinsätzen sind 
ähnliche Verläufe des stündlichen Einsatzaufkommen an allen 
Wochentagen festzustellen. 
▪ Für die Einsätze der Notfallrettung liegt die mittlere Anzahl 
Einsätze pro Stunde in den Nachtstunden an den Wochenend-
und Feiertagen etwas höher als Montag bis Freitag. Dafür ist am 
Vormittag Montag bis Freitag ein etwas höheres 
Einsatzaufkommen gegeben.
▪ Bei den Krankentransporten zeigt sich ein erhöhtes 
Einsatzaufkommen im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis 
17:00 Uhr . In diesen Zeitraum fallen rund 70% aller 
Krankentransporte. In den Nachtstunden ist die mittlere Anzahl 
Einsätze pro Stunde in allen Tageskategorien ähnlich gering.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
17.11.2021 48
+ An allen Wochen- und Feiertagen ist ein vergleichbares Einsatz-
aufkommen für die Notfallrettung und Feuerwehreinsätze 
festzustellen.
+ Bei den Krankentransporten ist Montag bis Freitag tagsüber das 
Aufkommen höher gegenüber den übrigen Tageskategorien und 
Nachtstunden.
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Durchschn. Anzahl Notfallrettungseinsätze pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
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Durchschn. Anzahl Krankentransporte pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
TAGESGANGLINIE „KRANKENTRANSPORT“
TAGESGANGLINIE „NOTFALLRETTUNG“

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AUFGABENWAHRNEHMUNG IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 49
▪ Im Mittel lag die Wartezeit bei Notrufen im Betrachtungszeitraum bei 6,9 Sekunden.
▪ Hierbei ist zu berücksichtigen, dass diese Wartezeit nicht allein durch die Duplizität von Anrufen zustande kommt (mehr gleichzeitige 
Anrufe als zur Verfügung stehende Annahmeplätze). Auch wenn kein weiteres Telefonat lief, betrug die mittlere Wartezeit einesNotrufs 
im Mittel 6,4 Sekunden. Diese „Normalwartezeit“ tritt also immer unabhängig von laufenden Anrufen auf. Als Zielwert ist hier eine Zeit 
von 5 Sekunden anzustreben.
▪ Aus Sicht von Lülf+ sind folgende Versorgungsniveaus für die maximalen (zusätzlichen) Wartezeiten* bedarfsgerecht, die durch die 
Verzögerung bei Duplizitäten von Anrufen auftreten:
− Versorgungsniveau 1: 10 Sekunden für Anrufe der Priorität 1: Notruf, BMA, Polizei
− Versorgungsniveau 2: 20 Sekunden für Anrufe zum Krankentransport
− Versorgungsniveau 3: 30 Sekunden für allgemeine Telefonate
▪ Diese Versorgungsniveaus werden als Grundlagen für die risikoabhängige SOLL-Bemessung herangezogen.
▪ Die Erfüllung dieser Versorgungsniveaus im IST-Zustand ist in der Tabelle dargestellt.
(Eine stundengenaue Auswertung ist als Anlage aufgeführt.)
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
*) Wartezeiten, die über die mittlere Normalwartezeit hinausgehen
**) bezogen auf auswertbare Telefonate
absolut Anteil **
Versorgungsniveau 1 86.214 16.310 66.803 95,6%
Versorgungsniveau 2 33.014 1.343 30.890 97,5%
Versorgungsniveau 3 155.647 52.689 101.100 98,2%
Gesamt 274.875 70.342 198.793 97,2%
davon nicht 
auswertbar
 Niveau erreicht
Anm.: Betrachtung nur für eingehende Anrufe. Nicht auswertbare Telefonate durch fehlende Zeiten oder 
Auflegen nach wenigen Sekunden (geringer als Normalwartezeit).	 	 	 	 	 	 	
Versorgungsniveau Gesamtzahl 
Telefonate

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EINLEITUNG UND PLANUNGSANSATZ
▪ In der risikoabhängigen Bemessung wird ermittelt, wie viele Einsatzleitplätze besetzt sein müssen, um eine zeitgerechte Annahme 
gleichzeitiger Anrufe entsprechend den zuvor definierten Versorgungsniveaus gewährleisten zu können (Annahmesicherheit).
▪ Dazu wird im Rahmen einer Simulation die theoretische Wartezeit von Anrufen bei verschiedener Anzahl besetzter Einsatzleitplätze
ermittelt. Basis hierfür sind die tatsächlichen Telefonate in der Leitstelle im Betrachtungszeitrum mit ihrer jeweiligen Eingangszeit und 
ihrer Gesprächsdauer .
▪ Anschließend erfolgt eine Auswertung der Anzahl nicht innerhalb der definierten Versorgungsniveaus bedienbarer Anrufe in Bezug auf 
Stundenintervalle und Tagesbereiche (Montag bis Freitag, Samstag, Sonn-/Feiertag).
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 50
+ Planungsansatz: 99 % der Telefonate sollen innerhalb des Versorgungsniveau bedient werden können 
(Toleranzwert: 1%-Punkt).
→ Maximal 1 % (Toleranzbereich 2%) der Anrufe sollen eine längere Wartezeit als das Versorgungsniveau aufweisen.

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ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 51
SIMULATION DER DOKUMENTIERTEN TELEFONATE
Folgende Annahmen werden bei der Simulation zugrunde gelegt:
▪ mittlere Normalwartezeit: 5 Sekunden
▪ Sind mehrere Anrufe gleichzeitig in der Warteschleife, werden diese entsprechend ihrer Priorität angenommen.
▪ Alle Einsatzleitplätze nehmen alle Anrufe an.
▪ Bei Anrufen, zu denen keine tatsächliche Gesprächsdauer ermittelt werden kann (z.B. aufgelegte Anrufe), wird wie folgt verfahren:
− Ist bei aufgelegten Anrufen die Zeit zwischen Anrufeingang und Auflegen kleiner als die Normalwartezeit, erfolgt keine 
Berücksichtigung des Anrufs. (Auch wenn kein anderes Telefonat lief, hätte dieser Anruf nicht abgenommen werden können.)
− Ansonsten wird eine mittlere Gesprächsdauer angenommen (mittlere gerundete Gesprächsdauern im Betrachtungszeitraum).
▪ Bei ausgelösten Brandmeldeanlagen wird eine „Gesprächsdauer“ von 60 Sekunden angenommen.
▪ Abgehende Telefonate werden zum Zeitpunkt des Beginns wie eingehende Anrufe behandelt.
▪ Laufende Gespräche (insbesondere allgemeine Telefonate) werden nicht aufgelegt, um einen anderen Anruf (z.B. Notruf) anzunehmen.
→ Maximalbetrachtung
▪ Damit Einzelereignisse keinen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben, wird für jedes Stundenintervall die maximale Anzahl 
an Notrufen bzw. Telefonaten in einer Stunde ermittelt. Lag diese maximale Anzahl deutlich oberhalb des zweithöchsten Wertes,so wird 
dieses einzelne Stundenintervall an dem entsprechenden Tag nicht ausgewertet. 
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung

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ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 52
MONTAG BIS FREITAG
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich

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ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 53
SAMSTAG
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich

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ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 54
SONNTAG/FEIERTAG
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich

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ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 55
▪ In der frequenzabhängigen Bemessung wird ermittelt, wie viele Einsatzbearbeiter in der Leitstelle notwendig sind, um eine Bearbeitung 
der einsatzbegleitenden Tätigkeiten gewährleisten zu können (Bearbeitungssicherheit).
▪ Basis sind hierbei die tageszeitliche Verteilung des tatsächlichen Einsatzgeschehens und der Gesprächsdauern der Telefonate im 
Betrachtungszeitraum. (Die Einsätze sind zum Zeitpunkt der Alarmierung berücksichtigt.)
▪ Die Bearbeitungszeiten in der Leitstelle der einzelnen Einsätze werden differenziert nach der Einsatzart berücksichtigt. Auf Basis von 
Lülf+-Erfahrungswerten für die vorliegende Organisation beanspruchen die Einsätze folgende Zeitbedarfe für die rückwärtige 
Einsatzsteuerung (z. B. Entgegennahme von Rückmeldungen) in der Leitstelle:
− Feuerwehr: 30,0 Minuten
− Notfallrettung: 7,5 Minuten
− Krankentransport: 6,0 Minuten
− Dokumentationen: 2,5 Minuten
▪ Bei den Zeitbedarfen ist zu berücksichtigen, dass diese sich über den gesamten Einsatzverlauf verteilen und nicht alle zum Zeitpunkt der 
Alarmierung anfallen. Außerdem handelt es sich teilweise um Tätigkeiten, die nicht ad hoc durchgeführt werden müssen, sonderneine 
gewisse zeitliche Flexibilität aufweisen.
▪ Zu diesen Bearbeitungszeiten kommt die Inanspruchnahme der Disponenten durch die geführten Telefonate in der Leitstelle anhand der 
tatsächlichen Gesprächsdauern in den jeweiligen Stundenintervallen hinzu. 
▪ Einsätze aus dem Bereich Sonderdisposition Krankentransport (z.B. Intensivtransport) sind entsprechend der Kategorie 
Krankentransport zugeordnet. Der bei diesen Einsätzen benötigte zusätzliche Zeitbedarf ist insbesondere in erforderlichen telefonischen 
Abklärungen mit Kliniken bedingt. Diese Zeiten sind durch die Einbeziehung der tatsächlichen Gesprächsdauern bei der 
Arbeitsauslastung berücksichtigt und werden deshalb nicht zusätzlich bei der Einsatzbearbeitung angesetzt.
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 56
▪ Zur Bemessung erfolgt eine Analyse der stündlichen Inanspruchnahme der Einsatzbearbeiter in der Leitstelle (durch Einsatzbearbeitung 
und Telefonate). Im Sinne eines Stresstests wird die stündliche Inanspruchnahme im 95%-Perzentil für die weitere Bemessung 
berücksichtigt. (In 95 % der Stundenintervalle war die Inanspruchnahme geringer .) 
▪ Ausgehend von dieser stündlichen Inanspruchnahme erfolgt eine Auswertung der entstehenden Auslastung in Abhängigkeit von der 
Anzahl besetzter Einsatzleitplätze in Bezug auf Stundenintervalle und Tagesbereiche (Montag bis Freitag, Samstag, Sonn-/Feiertag).
▪ Um eine hinreichend zuverlässige Wahrnehmung der Aufgaben und arbeitsbegleitenden Tätigkeiten gewährleisten zu können, wird eine
maximale Auslastung von 90 % angesetzt (Toleranzbereich: 95%).
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER FREQUENZABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 57
MONTAG BIS FREITAG
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER FREQUENZABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 58
SAMSTAG
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER FREQUENZABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 59
SONTAG/FEIERTAG
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich

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ZUSAMMENFASSUNG DER BEMESSUNGSERGEBNISSE
17.11.2021 60
MONTAG BIS FREITAG
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
Legende
risikoabhängig (Toleranzbereich) frequenzabhängig (Toleranzbereich) SOLL-Besetzung
risikoabhängig frequenzabhängig

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER BEMESSUNGSERGEBNISSE
17.11.2021 61
SAMSTAG
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
Legende
risikoabhängig (Toleranzbereich) frequenzabhängig (Toleranzbereich) SOLL-Besetzung
risikoabhängig frequenzabhängig

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER BEMESSUNGSERGEBNISSE
17.11.2021 62
SONNTAG/FEIERTAG
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
Legende
risikoabhängig (Toleranzbereich) frequenzabhängig (Toleranzbereich) SOLL-Besetzung
risikoabhängig frequenzabhängig

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Zur Reaktion auf die allgemeinen Standardabweichungen von den ausgewerteten Mittelwerten hinsichtlich des allgemeinen 
gesetzlichen Sicherstellungsauftrags ist es erforderlich, dass die lagefähige Personalvorhaltung der Leitstelle mit möglichstgeringem 
Vorlauf („ad hoc“) erhöht werden kann.
▪ Im Einzugsbereich der Leitstelle sind vielfältige Risiken für koordinationsaufwändige Einsatzlagen vorhanden. 
▪ Die teilweise reduktiv berücksichtigten Toleranzbereiche im Besetzungsmodell und die erhöhten Risiken langfristiger Personalbindung in 
der Notrufbearbeitung (z. B. bei der Bearbeitung sogenannter „Telefonreanimationen“) unterstreichen diesen Bedarf zusätzlich.
▪ Darüber hinaus ist zu beachten, dass komplexe Einzelereignisse (z. B. Busunfall, Brand in komplexem Sonderobjekt) eine Verstärkung 
verzögerungsfrei ad hoc erforderlich machen. Dies ergibt sich zum einen aus der Notwendigkeit, auf ein erhöhtes Notrufaufkommen zu 
reagieren. Zum anderen sind unmittelbar einsatzkritische Entscheidungen zu treffen, umzusetzen und an die alarmierten Kräfte zu 
kommunizieren. 
▪ Im Quervergleich mit anderen Leitstellen vergleichbarer Größe ist es daher erforderlich, hierzu in der Regel eine vollständigunverplante
Funktion am Standort der Leitstelle vorzuhalten. 
▪ Für länger andauernde Einsatzlagen mit hohem Personalbedarf oder Lagen mit kurzen Vorwarnzeiten (z. B. flächendeckende 
Unwetterlagen) sind darüber hinaus weitere Regeln zur Nachbesetzung (z. B. Alarmierung dienstfreier Kräfte oder ausgebildete 
Springerfunktionen im Einsatzdienst) weiterhin sachgerecht und erforderlich.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
AD-HOC-NACHBESETZUNG
17.11.2021 63
+ Für die Leitstelle soll zur Ad-hoc-Verstärkung bei einem übermäßigen Notrufaufkommen in der Regel eine vollständig unverplante Funktion am 
Standort der Leitstelle vorgehalten werden.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
FÜHRUNGSSTRUKTUR DER LEITSTELLE
17.11.2021 64
In Leitstellen sind operativ-taktische Leitungsaufgaben wahrzunehmen:
▪ fortgesetzte Lagebeurteilung
▪ Koordination komplexer (über)örtlicher Schadenslagen:
− z. B. Festlegung von Bereitstellungsräumen
− Priorisierung von Einsatzstellen bei flächendeckenden Unwetterlagen
− Koordination der Einsatzleitplätze in Sonderlagen / Zuweisung von Sonderrollen (z. B. einsatzführender Platz Feuerwehr, 
Bettenabfrage Kliniken)
− lageabhängige Entscheidung über die Alarmierung von Ad-hoc-Verstärkung, Rufbereitschaften oder dienstfreien Disponenten
▪ Organisation des inneren Dienstbetriebs der Leitstelle
− Koordination der Störungsbeseitigung und Sicherung der eigenen Handlungsfähigkeit bei Störungen von Einsatzleitsystem, 
Kommunikationstechnik oder Alarmierungseinrichtungen
− Entscheidungs- und Lösungsinstanz bei Personalausfällen und technischen Defekten
In der Stadt Darmstadt sind entsprechende Einzelszenarien mit einem hohen Koordinierungsaufwand aufgrund der vorhandenen 
Risikostruktur (u. a. Störfallbetriebe) abzuleiten. 
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Wir empfehlen daher, weiterhin einen Schichtführer rund-um-die-Uhr innerhalb des Dienstbetriebs vorzuhalten. Kernaufgaben sind die 
Organisation des inneren Dienstbetriebs im Tagesgeschäft, die Ad-hoc-Koordination des Leitstellenmanagements von komplexen 
Schadenslagen und die Koordination der Reaktion auf Einschränkungen der technischen Handlungsfähigkeit der Leitstelle. Aufgrund der 
Größe des betreuten Zuständigkeitsbereichs ist eine Integration dieser Funktion in den Dispositionsbetrieb möglich. Auf Basisder 
resultierenden mittleren Inanspruchnahme ist eine Wahrnehmung der Aufgaben trotzdem möglich (vgl. Abschnitt 3.4).
Die Wahrnehmung der Aufgabe als Lagedienstführer (insbesondere zur Koordination komplexer Schadenslagen) bei entsprechenden 
Einsätzen erfolgt durch den diensthabenden B-Dienst oder weitere (nachalarmierbare) Führungskräfte. Die Ad-hoc-Wahrnehmung dieser 
Aufgabe in der primären Einsatzphase soll weiterhin durch die Schichtführer erfolgen. Durch die eingeführte Ad-hoc-Verstärkungsfunktion 
kann der Schichtführer in diesem Fall aus der Disposition herausgelöst werden.
Aus externer Sicht wird darüber hinaus empfohlen, auf länger andauernde oder „angekündigte“ Lagen (z. B. Unwetterlagen) an derartigen 
Tagen mit einem zusätzlichen „Führungsdienst Leitstelle / Lagedienst“ aus dem Personenkreis des rückwärtigen Dienstes der Leitstelle in 
Rufbereitschaft zu reagieren.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
FÜHRUNGSSTRUKTUR DER LEITSTELLE
17.11.2021 65
+ Es ist weiterhin ein Schichtführer innerhalb des Dienstbetriebes vorzuhalten, der in Dispositionsaufgaben eingebunden ist. Die Aufgaben eines 
Lagedienstführer werden bei entsprechenden Einsatzlagen in der Erstphase durch den Schichtführer und im weiteren Verlauf durch die vorgehaltenen 
Führungsfunktionen der Feuerwehr wahrgenommen.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die Leitstelle ist als zentrale Melde- und Koordinierungsstelle der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ein relevanter Baustein der 
öffentlichen Daseinsfürsorge. 
▪ Aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Gefahrenabwehr und der hohen technischen Komplexität der 
verwendeten Systeme stellt sie eine kritische Infrastruktur dar .
▪ Zur Sicherung der kontinuierlichen Verfügbarkeit der benötigten EDV-Systeme ist daher ein Rund-um-die-Uhr-Support erforderlich. Die 
Sicherstellung soll derzeit durch ein mit dem Lieferanten der Systemtechnik vereinbartes hohes Servicelevel gewährleistet sein. In der 
Praxis erweist sich dieses System nicht als hinreichend leistungsfähig. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass nicht alle 
vorhandenen Hochverfügbarkeitssysteme durch den Servicevertrag abgedeckt werden können. Zum anderen zeigen sich in der Praxis
Abgrenzungsprobleme zwischen Systemkomponenten und Eingriffsnotwendigkeiten an Hardwarekomponenten vor Ort, die einen 
wiederkehrenden Einsatz der Mitarbeiter der Systemadministration außerhalb ihrer Arbeitszeiten erforderlich machen.
▪ Zur Vermeidung resultierender arbeitszeitrechtlicher Risiken und zur zuverlässigen Umsetzung des gesetzlichen Sicherstellungsauftrags 
ist daher die Umsetzung eines entsprechend geeigneten Systems zur Rufbereitschaft aus dem rückwärtigen Dienst der Leitstelle 
erforderlich.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
SICHERSTELLUNG DER HOCHVERFÜGBARKEITSSYSTEME 
17.11.2021 66
+ Zur Störungsdiagnostik, -beseitigung und zur Koordination des Einsatzes von Fremdfirmen ist eine organisierte Rufbereitschaft der 
Systemadministration bedarfsgerecht.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
SEKUNDÄRER PERSONALBEDARF
17.11.2021 67
BILDSCHIRMARBEITSSTÄTTENVERORDNUNG
▪ Die gemäß Anhang (Punkt 6) zur Arbeitsstättenverordnung erforderlichen organisatorischen Schutzmaßnahmen für Beschäftigte an 
Bildschirmarbeitsplätzen (ehemals § 5 BildscharbV) sind durch die ermöglichten Erholungspausen gem. ArbZG sowie insbesondere 
durch die bereits heute wahrgenommenen und in der Personalausstattung auch weiterhin berücksichtigten Möglichkeit der 
Wahrnehmung von Kurzpausen und des kurzfristigen Verlassens des Einsatzleitplatzes gewährleistet (vgl. auch resultierende mittlere 
Inanspruchnahme in Kap. 3.4).
RUHEPAUSEN
▪ Bisher gibt es für die Gewährung von Ruhepausen keine planerische Vertretung. Zukünftig wird empfohlen, in Verbindung mit der
Einsatzleitplatzbesetzung der Ad-hoc-Verstärkung Möglichkeiten hierfür zu schaffen. In den Zeiten der daraus planerisch resultierenden 
Tischbesetztzeiten der Bereitschaftsfunktion übernehmen die pausenhabenden Disponenten die Funktion der Ad-hoc-Verstärkung.
ÜBERGABEZEITEN
▪ Zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Übergabe zu Dienstbeginn wird aus Sicht von Lülf+ eine entsprechende Übergabezeit für 
die Disponenten empfohlen. Diese Zeiträume (15 Minuten je Mitarbeiter und Schicht) werden in Abschnitt 6.2 entsprechend 
berücksichtigt.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
RESULTIERENDE SOLL-BESETZUNG
17.11.2021 68
▪ Zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Leitstelle und Wachabteilung sowie zur regelmäßigen und planerischen Integrationder 
Leitstellenspringer in den Wachabteilungen soll ein gewisser „Personaltausch“ innerhalb der Funktionsbesetzung erfolgen.
▪ Um die Leitstellenspringer der Wachabteilungen auch regelmäßig und planerisch in die Besetzung von Einsatzleitplätzen zu integrieren, 
soll die Bereitschaftsfunktion aus diesem Pool gestellt werden (im 24-Stunden-Dienst). Diese Funktion übernimmt innerhalb des 24-
Stunden-Zeitraums insgesamt 11 Stunden Tischbesetzung, um Ruhepausen und die Wahrnehmung von Dienstsport für die übrigen 
Disponenten zu ermöglich.
▪ Damit der Personalkörper der Leitstellendisponenten nicht zu klein wird und eine Integration in den Ausrückdienst (Thema Motivation) 
ermöglicht werden kann, soll durch die Leitstellendisponenten eine Funktion im Ausrückdienst (Empfehlung: Führungsassistent 
C-Dienst) übernommen werden (in 24-Stunden-Schichten analog zur Wachabteilung oder alternativ 12-Stunden-Schichten mit 
Bereitschaftszeitanteil).
▪ Während des rückwärtigen Arbeitsdienstes entsprechend dem Arbeitsverteilungsplan (s. Abschnitt 4.2) wird diese Funktion 
unterstützend im rückwärtigen Bereich der Leitstelle (SG 12) tätig.
3.6 Zusammenfassung
Einsatzleitplatz 5 0 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 0 0 0 0
Einsatzleitplatz 3 10 0 2 12
Einsatzleitplatz 2
BSZ
ELP 21,5 0 2,5 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer
ELP
BSZ 21,5 0 2,5 24
Führungsassistent C 0 24 0 24
Bereitschaftsfunktion
(aus Wachabteilung) 11 0 13 24
64 24 20 108
Besetzung
Besetzungsplan Leitstelle  –  Montag bis Sonntag Dienstzeiten [h]
ΣELP-
Besetz-
ung
Fzg.-
Besetz-
ung
BSZ0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
24:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
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6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
ELP ELPBSZ ELP ELP ELP BSZ ELPELP ELP ELP ELP
ELP BSZ ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP BSZ ELP ELP
ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
BSZ ELP ELP ELP BSZ
Fzg FzgFzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg
ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP BSZ ELP ELPBSZ BSZ BSZ BSZ BSZ BSZ
Summe
ELP
Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg
ELP BSZ ELP ELP ELP ELPELP ELP
Fzg Fzg Fzg
BSZ BSZ BSZ BSZ BSZ
Fzg Fzg Fzg Fzg

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Insgesamt resultieren rund 30.600 Jahresvorhaltestunden aus den Bemessungsergebnissen. Dies entspricht einem Mehrbedarf im 
Umfang von rund 2.380 Jahresvorhaltestunden (= 8 %), der auf die Vorhalteumfänge der Sonderlagenfähigkeit (Ad-hoc-Verstärkung) 
zurückzuführen ist.
▪ Es handelt sich hierbei um den Brutto-Stundenbedarf. Es ist zu beachten, dass der Mehrbedarf überwiegend in Form von 
Bereitschaftsfunktionen entsteht.
▪ Auf Basis der personalwirtschaftlichen Parameter ergibt sich für die Aufgaben der Leitstelle (durch die Anpassung der Besetzung und die 
organisatorischen Empfehlungen) ein Mehrbedarf von insgesamt 2 VZÄ (vgl.Kapitel 6) .
3.6 Zusammenfassung
VERGLEICH DER BESETZUNGSZEITEN
17.11.2021 69
+ Aus der Bemessung der Leitstelle resultiert ein Mehrbedarf im Umfang von rund 2.380 Jahresvorhaltestunden (= 8 %).
Disposition 80 72 72 28.280        64 64 64 23.360        -4.920
Bereitschaftsfunktion 0 0 0 -              20 20 20 7.300          7.300
GESAMT 80 72 72 28.280        84 84 84 30.660        2.380
Samstag
[52 Tage]
Sonntag / 
Feiertage
[63 Tage]
Besetzungsart
Besetzungsstunden
[IST]
Gesamt
[IST]
Besetzungsstunden
[SOLL]
Gesamt
[SOLL]
Differenz
[IST / SOLL]Montag-
Freitag
[250 Tage]
Samstag
[52 Tage]
Sonntag / 
Feiertage
[63 Tage]
Montag-
Freitag
[250 Tage]

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 70

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
17.11.2021 71
In diesem Kapitel werden die Analyseschritte und -ergebnisse der Organisationsuntersuchung dargestellt und ausgewertet. Es erfolgt die 
Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation.
Handlungsempfehlungen mit Auswirkungen auf die Aufbauorganisation werden in Kapitel 5 aufgegriffen und zu einer Gesamtstruktur 
fortentwickelt.
Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Personalbedarf werden im Kapitel 6 zu einer Gesamtbetrachtung der personalwirtschaftlichen
Parameter zusammengeführt.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
4.1 Führung und Kommunikation
4.2 Arbeitsabläufe
4.3 Aufgabenkritik
4.4 Aufbauorganisation
4.5 Personalentwicklung
4.6 Personaleinsatz
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt 17.11.2021 72
▪ Aus den durchgeführten Erhebungen ergibt sich ein starkes (gefühltes) Informationsdefizit bei den Mitarbeitern, insbesondere in den 
Wachabteilungen.
▪ Dies ist aus externer Sicht auch auf Besprechungsroutinen und das Informationsmanagement zurückzuführen:
− Die qualitative Durchführung der Besprechungen ist stark unterschiedlich.
− Teilweise wird eine hinreichende Struktur und Informationstiefe in den angesetzten Regelbesprechungen vermisst.
− Insbesondere wird problematisiert:
◦ Einige Besprechungen werden ohne bekannte Agenda festgelegt, eine individuelle Vorbereitung der Teilnehmer ist so nicht möglich.
◦ Es fehlt teilweise ein Beschluss- und Umsetzungscontrolling zu festgelegten Besprechungsergebnissen.
− Die Information der Wachabteilungen erfolgt durch die Wachabteilungsleiter, die durch den Wachvorsteher (Sachgebietsleiter 
Einsatzdienst) informiert werden. Hierdurch entsteht eine Flaschenhalsproblematik, insbesondere bei Abwesenheit (z.B. durch 
Einsatzdienst oder Krankheit) des Wachvorstehers (es gibt keine Vertretung).
▪ Die vorgenannten Probleme wurden bereits innerhalb der Feuerwehr erkannt und durch eine Arbeitsgemeinschaft Kommunikation 
behandelt. In diesem Zuge wurden Besprechungsarten und Häufigkeiten, Aufgaben der Sitzungsleitung und Grundlagen für die 
Gesprächsführung bei Besprechungen und für den Informationsaustausch definiert. Alle Maßnahmen befinden sich derzeit in der 
Umsetzung und sind aus Sicht von Lülf+ geeignet, die Probleme im Bereich der Kommunikation zu beheben.
Wir empfehlen daher:
▪ Die durch die AG Kommunikation erarbeiteten Ergebnisse sind konsequent umzusetzen. Hierzu ist auch eine entsprechende Fortbildung 
der Mitarbeiter mit Führungsaufgaben in den Bereichen Kommunikation und Besprechungsführung erforderlich.
▪ Vor dem Hintergrund der Veränderungen der Feuerwehrstruktur (im Rahmen des BEP und der Organisationsuntersuchung) ist zu 
prüfen, ob eine regelmäßige (z. B. quartalsweise) Vorstellung aktueller Themen / Umsetzungsstände der Organisationsentwicklungs-
maßnahmen erfolgen kann.
▪ Zur Information der Wachabteilungen sind weitergehende Möglichkeiten (insb. auch nach Abwesenheiten) zu prüfen. Ein Beispiel 
hierfür wäre eine webbasierte Plattform mit Ablage der wesentlichen Veränderungen / Anweisungen zur Eigeninformation der 
Mitarbeiter .
4.1 Führung und Kommunikation
KOMMUNIKATION

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
STÄRKUNG DER INNEREN FÜHRUNG DER WACHABTEILUNGEN
▪ Im Rahmen der Untersuchung war eine große Varianz von Führungsstilen und der allgemeinen Führungswahrnehmung in den 
Wachabteilungen wahrnehmbar .
▪ Aus externer Sicht ist dies unter anderem auf die Erstverwendung im gehobenen Dienst in der Wachabteilungsleitung und die hohe 
Fluktuation in dieser Funktion (teilweise mehrere Wechsel innerhalb eines Jahres) zurückzuführen.
▪ Vor dem Hintergrund der großen Anzahl geführter Mitarbeiter und der inzwischen ausdifferenzierten Besoldungsstruktur in den 
Wachabteilungen ist für die Mitarbeiterführung durch die Wachabteilungsleitung weiterhin eine Qualifikation zum gehobenen 
feuerwehrtechnischen Dienst erforderlich. Dies entspricht auch den Empfehlungen der KGSt zur Bewertung von Stellen bei 
Feuerwehren.
Wir empfehlen daher:
▪ Auf der Ebene der Sachgebietsleitung Einsatzdienst ist auf eine verstärkte Wahrnehmung der Führungsrolle durch die Wachabteilungs-
leitung hinzuwirken.
▪ Für den 1. Wachabteilungsleiter ist weithin eine Qualifikation im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst erforderlich.
▪ Die Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst soll nicht in der Wachabteilungsleitung, sondern in 
den rückwärtigen Sachgebieten erfolgen. Hierdurch müssen nicht alle Mitarbeiter des gehobenen Dienstes zuerst die Wachabteilungs-
leitung durchlaufen. Entsprechend ist die Führungsstruktur in den Wachabteilungsleitung anzupassen (s. Abschnitt 6.3)
▪ Neben der Führungsstruktur in den Wachabteilungen bildet daneben ein angepasster „Stellenkegel“ innerhalb des fw-techn. Dienstes 
des Tages- bzw. Mischdienstes eine weitere relevante Voraussetzung für die Umsetzung dieser Empfehlung.
4.1 Führung und Kommunikation
FÜHRUNGSWAHRNEHMUNG
17.11.2021 73
+ Zur Stärkung der Führung innerhalb der Wachabteilungen wird eine Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst 
nicht in der Wachabteilungsleitung, sondern in den rückwärtigen Sachgebieten empfohlen. Hierdurch kann die hohe Fluktuation innerhalb der 
Wachabteilungsleitung reduziert werden.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
FÜHRUNGSWAHRNEHMUNG
17.11.2021 74
DISZIPLINARISCHE FÜHRUNG DER SEKRETARIATE UND ASSISTENZFUNKTIONEN
▪ Gegenwärtig erfolgt die Führung von Mitarbeitern in Sekretariats- bzw. Assistenzfunktionen über die Führungskräfte, denen sie 
zugeordnet sind. 
▪ Eine eigentliche Personalführung und -entwicklung ist in dieser Zuordnung für die Stellen erfahrungsgemäß häufig eingeschränkt.
▪ Die Umsetzung von einheitlichen Vereinbarungen seitens der Führungskräfte zur Personalführung und Mitarbeiterbewertung ist nur 
bedingt gegeben.
▪ Dies erschwert zum einen die Führung des Personals, während gleichzeitig keine klare Orientierung für das zu führende Personal 
gegeben ist. 
▪ Insbesondere aufgrund der im Folgenden empfohlenen Ausweitung der Assistenzfunktionen auch auf andere Bereiche ist hier eine 
Anpassung der disziplinarischen Zuordnung zu prüfen.
Wir empfehlen daher:
▪ Auch wenn die Assistenzstellen in dieser Organisationsuntersuchung in den Organisationseinheiten verortet sind, in denen sie 
fachinhaltlich wirksam werden, sollte im Rahmen der Umsetzung geprüft werden, ob die disziplinarrechtliche Führung der Stellen 
zentralisiert (in der Verwaltungsabteilung) wahrgenommen werden soll.
4.1 Führung und Kommunikation

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt besetzt die Einsatzdienstfunktionen des Abwehrenden Brandschutzes in einem 24-Stunden-Dienst. Die 
Mitarbeiter sind in drei Wachabteilungen aufgeteilt, die in einem vordefinierten Rhythmus die kontinuierliche Funktionsbesetzung
sicherstellen. Derzeit besetzt die Berufsfeuerwehr Darmstadt eine Feuerwache. Die Mitarbeiter sind gleichmäßig über alle drei
Wachabteilungen verteilt. Neben der täglichen Funktionseinteilung im Einsatzdienst hat jeder Mitarbeiter weitergehende Aufgaben und 
Fachkenntnisse für den Einsatzdienst innerhalb einer Fachgruppe (THL, SRHT, GABC, IuK) und in einem rückwärtigen Sachgebiet oder einer 
Werkstatt. Durch die gleichmäßige Verteilung aller Fachgruppen und Qualifikationen zwischen den drei Wachabteilungen ist eine
kontinuierliche Besetzung der Fachgruppen und der rückwärtigen Sachgebiete sichergestellt.
In der zukünftigen Struktur mit 2 Feuerwachen müssen zusätzliche Determinanten für die Funktionsbesetzung und Mitarbeiterzuordnung 
berücksichtigt werden. In der Planung muss die Funktionsbesetzung für den Abwehrenden Brandschutz an 2 Standorten berücksichtigt
werden. Hierdurch erhöht sich die Komplexität in der Planung. Neben der Funktionsbesetzung muss auch die Mitarbeiterverteilung auf die 
Fachgruppen und rückwärtigen Sachgebiete berücksichtigt werden.
Für die Zuordnung der Mitarbeiter gibt es prinzipiell drei Möglichkeiten:
▪ feste Zuteilung der Mitarbeiter auf die Feuerwachen
▪ vollständige Rotation der Mitarbeiter im Wechsel zwischen den Feuerwehrwachen, ohne eine dauerhafte Zuteilung
▪ Teil-Rotationder Mitarbeiter mit einer festen Stammmannschaft an jeder Wache
Eine ausführliche Diskussion der Varianten und eine Betrachtung verschiedener Determinanten für die Mitarbeiterzuordnung sindim
Anhang dargestellt.
4.2 Arbeitsabläufe
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
17.11.2021 75
+ Zusätzlich zu den Anforderungen der Funktionsbesetzung müssen auch organisatorische Gesichtspunkte bei der Zuordnung der Mitarbeiter 
berücksichtigt werden. Diese sind Führungswahrnehmung, Arbeitsorganisation, Dienstplanung, Betrieb der Werkstätten und Sachgebiete, Austausch 
mit der Leitstelle sowie Arbeitsumfeld und soziale Hygienefaktoren.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Aus einsatztaktischer und ablauforganisatorischer Sicht empfehlen wir eine Teilrotation der Mitarbeiter zwischen den Feuerwachen. Jede 
Feuerwache hat eine Stammmannschaft, die sich an qualitativen und quantitativen Kriterien zur Funktionsbesetzung und Aufgabenerfüllung 
orientiert. Dazu sollte eine ausgewogene Verteilung zwischen Mannschaft und Führungskräften angestrebt werden. Ebenso sollte die
Zugehörigkeit zu Fachgruppen und rückwärtigen Sachgebieten berücksichtigt werden. Ein Teil der Mitarbeiter wechselt regelmäßig, 
idealerweise in einem festen Turnus, die Feuerwache. Diese Mitarbeiter können ebenfalls kurzfristige Ausfälle an der anderen Feuerwache 
kompensieren. Durch die demographische Entwicklung und durch Fluktuation werden kontinuierlich Stellen zur festen Wachbesetzung frei. 
Wir empfehlen daher, an der Feuerwache Süd 4 Einsatzfunktionen mit fest zugeteilten Mitarbeitern und 4 Einsatzfunktionen mit 
Mitarbeitern der Besoldungsgruppen A7 bis A9 in Rotation von der Feuerwache Nord zu besetzen (mit Ausnahme der fest zugeteilten 
Führungskräfte).
Die feste Zuordnung der Mitarbeiter erfolgt
▪ gemäß Einsatz in den Fachgruppen und Tätigkeit in den rückwärtigen Sachgebieten (z. B. Leitstelle, Atemschutzwerkstatt etc.)
▪ um Möglichkeiten für Spezialisierung der Mitarbeiter und Aufgabenteilung im Führungskreis zu etablieren.
▪ um Werkstätten mit mittlerem Spezialisierungsgrad von der Stammmannschaft zu besetzen.
Durch die Rotation zwischen den Feuerwachen
▪ können kurzfristige Engpässe in der Funktionsbesetzung leichter ausgeglichen werden.
▪ wird eine gleichmäßige Arbeitsauslastung und Verfügbarkeit der Mitarbeiter erreicht.
Für die Wahrnehmung der Führungsaufgabe empfehlen wir an der Feuerwache Nord die Besetzung der Wachabteilungsleitung durch fest 
zugteilte gD-Beamte. An der Feuerwache Süd empfehlen wir aufgrund der geringeren Personalstärke eine übergeordnete 
Wachabteilungsleitung durch den Wachleiter der Wache Süd (s. auch Abschnitt 6.3).
4.2 Arbeitsabläufe
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
17.11.2021 76
+ Die Zuteilung des festen Personalkörpers zu den einzelnen Feuerwachen sollte den einsatztaktischen und organisatorischen Determinanten Rechnung 
tragen. Durch den rotierenden Personalkörper zwischen den Wachen kann den Mitarbeitern nach der Grundausbildung ein umfassender Einblick in 
alle Aufgaben und Sachgebiete der Feuerwehr geben werden.
+ Wir empfehlen, die Fachgruppe SRHT an der Feuerwache Süd zu stationieren.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
IST-ZUSTAND
▪ Die Tabelle zeigt die Anzahl der besetzten Funktionen im 
Einsatzdienst (ohne Leitstelle) in den Schichten.
▪ Die SOLL-Funktionsstärke im IST-Zustand beträgt 22 Funktionen 
(inkl. Führungsdienst).
▪ Es zeigt sich, dass in allen Jahren in mehr als der Hälfte der 
Schichten nicht die SOLL-Funktionsstärke erreicht werden 
konnte.
▪ Im Mittel wurde in den Jahren 2017 bis 2019 eine 
Funktionsstärke von 20 bis 21 Funktionen erreicht.
▪ Das Jahr 2020 wird aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen 
durch die Corona-Pandemie nicht betrachtet (u. a. abweichende 
planerische SOLL-Funktionsstärken). 
4.2 Arbeitsabläufe
17.11.2021 77
+ Die Auswertung der täglichen Schichtstärke im Einsatzdienst zeigt in den letzten Jahren eine häufige Unterschreitung der SOLL-Stärke um rund 
1 bis 2 Funktionen. 
Anzahl 
Schichten * Anteil Anzahl 
Schichten Anteil Anzahl 
Schichten Anteil
< 21 334 58,4 % 197 54,0 % 164 44,9 %
21 157 27,4 % 111 30,4 % 98 26,8 %
22 56 9,8 % 43 11,8 % 88 24,1 %
23 24 4,2 % 13 3,6 % 14 3,8 %
> 23 1 0,2 % 1 0,3 % 1 0,3 %
Summe Schichten 572 - 365 - 365 -
mittlere Stärke [Fu.] 20,1 - 20,3 20,6
besetzte Funktionen
2017 2018 2019
*) im Jahr 2017 noch keine durchgehende 24-Stunden-Dienstplansystematik

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
REGELMÄßIGE PERSONALBEDARFSBERECHNUNG IM EINSATZDIENST
▪ Die Auswertung der täglichen Schichtstärke zeigt in den letzten Jahren eine häufige Unterschreitung der SOLL-Stärke (vgl. Abschnitt 6.2). 
Im Mittel wurde die SOLL-Stärke in den letzten Jahren um rund 1-2 Funktionen unterschritten.
▪ Eine angepasste Personalausstattung im Einsatzdienst ist die Grundlage für die Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke.
▪ Die Abwesenheitswerte der Mitarbeiter (personalwirtschaftliche Parameter) unterliegen Schwankungen über die Jahre und sind durch
verschiedene Randbedingungen beeinflusst. 
▪ Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und -minderbedarfe im Einsatzdienst zu 
ermitteln.
Wir empfehlen daher:
▪ eine zyklische Fortschreibung des Personalfaktors, insbesondere in den Bereichen Wachabteilung und Leitstelle (Empfehlung: 
mindestens alle 3 Jahre).
4.2 Arbeitsabläufe
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 78
+ Die Personalbedarfsberechnung für den Einsatzdienst ist regelmäßig zu überwachen, um eine kontinuierliche und zuverlässige Besetzung der 
Einsatzdienstfunktionen gewährleisten zu können.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
KOMPENSATION KURZ- UND MITTELFRISTIGER AUSFÄLLE
▪ Neben einer angepassten Personalausstattung der Wachabteilungen und der Leitstelle sind entsprechende Dienstplangrundsätze und 
die Fähigkeit zur Reaktion auf kurzfristige, tagesaktuelle Ausfälle (z.B. durch Krankheit) erforderlich, um eine konstante Einhaltung der 
SOLL-Funktionsstärke zu gewährleisten.
▪ Derzeit gibt es kein planerisches System zur Kompensation derartiger kurzfristiger Ausfälle.
Wir empfehlen daher:
▪ Zur Gewährleistung einer konstanten Funktionsstärke sind Vorkehrungen zur Kompensation von Ausfällen zu treffen. 
▪ Um auf mittelfristige Ausfälle reagieren zu können (z.B. externe Lehrgänge, längerfristige Krankheiten), sind die entsprechenden 
Dienstplanregelungen zu überprüfen (z.B. Verfügbarkeit von Mitarbeitern in sogenannten Springerschichten, Verbindlichkeitsvorlauf des 
Dienstplanes). Dabei sollten auch Anreizsysteme für die freiwillige Übernahme von Diensten geprüft werden.
▪ Für die Kompensation von kurzfristigen Ausfällen wird die Vorhaltung je eines Verfügerdienstesan beiden Feuerwachen und in der 
Leitstelle empfohlen. Möglichkeiten und die Empfehlung der konkreten Umsetzung sind auf den folgenden Seiten dargestellt.
▪ Die Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke ist im Rahmen eines durchgehenden Controllings zu überwachen.
4.2 Arbeitsabläufe
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 79
+ Zur Kompensation von kurz- und mittelfristigen Ausfällen im Einsatzdienst sind die Dienstplanregelungen zu überprüfen und ein System mit 
Verfügerdiensten einzuführen.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 80
UMSETZUNG DER VERFÜGERDIENSTE
▪ Auf Landesebene gibt es keine allgemeingültigen Festlegungen für die Umsetzung von Verfügerdienstendurch Rufbereitschaft. In einem 
ähnlichen Fall hat das Verwaltungsgericht Gießen, mit Urteil vom 18.07.2013 - 5 K 2148/12.GI, festgestellt, dass der Inhalt der 
Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Bundes (Arbeitszeitverordnung - AZV) dem allgemeinen 
arbeitszeitrechtlichen Verständnis von Rufbereitschaft entspricht und auch im Geltungsbereich der HAZVO zugrunde zu legen ist.
Wir empfehlen, zwei Funktionen für den Einsatzdienst und eine Funktion für die Leitstelle pro Tag als Verfügerdienste vorzuhalten. 
Es ergeben sich zwei Möglichkeiten, um Verfügerdienste in Rufbereitschaft zu besetzen:
RUFBEREITSCHAFT NACH § 2 NR. 14 AZV
▪ „Rufbereitschaft [ist] die Pflicht, sich außerhalb des Arbeitsplatzes bereitzuhalten, um bei Bedarf sofort zu Dienstleistungen abgerufen 
werden zu können“. 
▪ Die zeitwirtschaftliche Bewertung der Rufbereitschaft erfolgt in § 12 AZV: „Zeiten der Rufbereitschaft sind keine Arbeitszeit. Hat die 
Beamtin oder der Beamte jedoch über die Arbeitszeit hinaus mehr als zehn Stunden im Kalendermonat Rufbereitschaft, wird innerhalb 
von zwölf Monaten ein Achtel der über zehn Stunden hinausgehenden Zeit bei feststehender Arbeitszeit als Freizeitausgleich gewährt 
und bei Gleitzeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben, soweit nicht zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.“
▪ Die Kriterien für die Anwendung der Vergütung gem. AZV sind erfüllt. Es sind circa 17 Stunden Rufbereitschaft pro Beamten undMonat 
zu erwarten. (3 Verfüger LSt und WA je Tag = 26.280 Rb-Stunden p.a. / 131 Beamte LSt und WA / 12 Monate = 16,71 h)
DIENSTVEREINBARUNG ZUR RUFBEREITSCHAFT FÜR VERFÜGERDIENSTE
▪ Durch eine Dienstvereinbarung können die besonderen örtlichen Anforderungen an Verfügerdienste geregelt werden.
▪ Im Rahmen eines Interessensausgleiches zwischen Dienststelle und Personalvertretung können Punkte wie Abgeltung der Bereitschaft
ohne Aufbau von Zeitguthaben, Zeitfenster für die Verfügbarkeit zur Inanspruchnahme, Vorrang einer freiwilligen Einteilung vor 
Dienstverpflichtung und Controlling-Instrumente zur Einhaltung von Ruhezeiten und Gesundheitsschutz der Beamten vereinbart 
werden. 
▪ Üblicherweise wird das Zeitfenster für die Bereithaltung des Verfügerdienstespauschaliert abgegolten (1 h Verfüger = 1 h Vergütung).
4.2 Arbeitsabläufe

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VOR- UND NACHTEILE DER UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR VERFÜGERDIENSTE
RUFBEREITSCHAFT NACH § 2 NR. 14 AZV (BUND)
▪ Vorteile sind die (rechtlich) verbindliche Regelung zur Stundengutschrift und die Verfügbarkeit während der ganzen Schicht.
▪ Nachteilig ist der zügige Aufbau von Zeitguthaben bei Nicht-Abruf der Beamten in Verbindung mit beschränkten Möglichkeiten zur 
Gewährung von Freizeitausgleich durch die verhältnismäßig geringe Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme im weiteren Tagesverlauf.
▪ Für die Beamten ist der Grad der persönlichen Einschränkung sehr hoch, wenn die Inanspruchnahme in dem gesamten Zeitfenster von 
einer 24-Stunden-Schicht möglich ist, bei sinkender Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme im Verlauf der Schicht.
DIENSTVEREINBARUNG ZUR RUFBEREITSCHAFT FÜR VERFÜGERDIENSTE
▪ Vorteil ist der Interessenausgleich zwischen Dienststelle und Personalvertretung zur Berücksichtigung der spezifischen Anforderung an 
Anzahl, Umfang und Ausgestaltung der Verfügerdienste. Insbesondere Regelungen für Zeitfenster der Inanspruchnahme 
(+/- 0,5 Stunden zu Dienstbeginn), Abgeltung von Freizeitausgleich durch Pauschalen und Vereinbarungen zur Freiwilligkeit vor 
verpflichtender Anordnung von Rufbereitschaft steigern die Akzeptanz bei den Beamten und erlauben es der Dienststelle, den 
Stundenaufbau für die Bereithaltung als Verfüger zu begrenzen.
▪ Nachteile sind für die Dienststelle die geringere Verfügbarkeit des Mitarbeiters (z.B. bei einem krankheitsbedingten Ausfall über den 
Tag), der ggf. komplexe Entwicklungsprozess und die Verhandlung einer Dienstvereinbarung mit der Personalvertretung.
4.2 Arbeitsabläufe
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 81
+ Wir empfehlen den Abschluss einer Dienstvereinbarung für Verfügerdienste durch Rufbereitschaft für 2 Funktionen Einsatzdienstund 1 Funktion 
Leitstelle, um die örtlichen Besonderheiten und Anforderungen an die Dienstplanung adäquat berücksichtigen zu können.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VERBESSERUNG DER STEUERUNG UND OPERATIVEN UMSETZUNG IN DEN WACHABTEILUNGEN
▪ Eine wachinterne Aus- und Fortbildung findet derzeit trotz des aufgestellten Arbeitsverteilungsplans teilweise nur eingeschränktstatt.
▪ Dies führt zu folgenden Problemen:
− abnehmende Ergebnisqualität im Feuerwehreinsatz
− Reduktion der Sicherheit und Routine bei der Anwendung seltener Techniken
− Demotivation des Personals in den Wachabteilungen
▪ Zur Verbesserung der Vorbereitung und Durchführung der Aus- und Fortbildung im Dienstbetrieb wurde bereits die Funktion des 
„Ausbildungsmeisters“ innerhalb der Wachabteilungen eingeführt.
Wir empfehlen daher:
▪ Das Sachgebiet Ausbildung ist (neben der grundsätzlichen Weiterentwicklung der Personalausstattung des SG) mit mindestens 
2 Mitarbeitern je WA aus den WA auszustatten, um im Sinne einer Matrixorganisation die einheitliche Vorbereitung und Vermittlung von 
Unterrichtsinhalten in den Wachabteilungen zu ermöglichen.
▪ Das Zusammenwirken dieser Mitarbeiter und dem Sachgebiet ist zu verbessern.
4.2 Arbeitsabläufe
AUS- UND FORTBILDUNG
17.11.2021 82
+ Zur einheitliche Vorbereitung und Vermittlung von Unterrichtsinhalten in den Wachabteilungen sollen je Wachabteilung mindestens 2 Mitarbeiter 
dem Sachgebiet Aus- und Fortbildung zugewiesen werden.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERHALT „HAUPTAMTLICHER AUSRÜCKZEITEN“ DURCH VERZAHNUNG MIT VORGEPLANTER WACHBESETZUNG FF
▪ Verschiedene Bestandteile der Aus- und Fortbildungen zum Erhalt und Ausbau der Qualifikationen weisen eine höhere Komplexität bzw. 
zeitliche Inanspruchnahme auf (z. B. CBRN). Gleichzeitig ist eine gewisse Bindung von Einsatzkräften gegeben, was ein verzögertes 
Ausrücken zur Folge hat.
▪ Im Ergebnis kann auch hier keine reibungsfreie und fortwährende Sicherstellung der Weiterbildungsmaßnahmen gewährleistet werden,
wodurch es unter anderem zu einer verminderten Leistungsfähigkeit bzw. einer verlängerten Ausrückzeit im Einsatzfall kommen kann. 
Wir empfehlen daher:
▪ Zur Ermöglichung von komplexeren Fortbildungsmaßnahmen sind am Samstag weiterhin entsprechend lange Aus- und 
Fortbildungszeiten im Arbeitsverteilungsplan vorzusehen.
▪ Um auch Fortbildungsmaßnahmen zu ermöglichen, bei denen ein verzögertes Ausrücken insbesondere des Ersteinsatzfahrzeuges 
gegeben sein kann, soll hierzu regelmäßig (z.B. alle 14 Tage) in diesem Zeitraum eine Wachbesetzung durch jeweils eine FF erfolgen. 
− Wachbesetzung eines HLF auf der Wache durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr: Hierdurch können trotz Ausbildung und 
Übung kurze Ausrückzeiten auf den Wachen gewährleistet werden. 
− Als positiver Nebeneffekt kann dies auch zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr 
auf Ebene des Einsatzdienstes führen.
− Es sind dabei zur Erhöhung der Motivation möglichst alle Einheiten zu integrieren. Bei einer 14-täglichen Umsetzung dieser 
Maßnahme ergibt sich bei Einbeziehung aller Einheiten rund ein zusätzlicher Dienst alle 2 Monate, der neben der Erhöhung der 
Einsatzpraxis auch zu rückwärtigen Tätigkeiten (Fahrzeugpflege, Gerätekunde, theoretische Ausbildung) genutzt werden kann.
4.2 Arbeitsabläufe
AUS- UND FORTBILDUNG
17.11.2021 83
+ Um auch komplexe Fortbildungsmaßnahmen zu ermöglichen, bei denen ein verzögertes Ausrücken insbesondere der Ersteinsatzfahrzeuge der 
Berufsfeuerwehr gegeben sein kann, soll hierzu regelmäßig (z. B. alle 14 Tage) in diesem Zeitraum eine geplante Wachbesetzung durch jeweils eine FF 
erfolgen.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Der Arbeitsverteilungsplan der Feuerwehr Darmstadt sieht formal eine mittlere Inanspruchnahme von 8,6 Stunden pro 24-Stunden-
Dienst vor . Im Vergleich zu anderen Feuerwehren liegt dieser Wert im unteren Durchschnittsbereich. Aus externer Sicht sind rund 9 bis 
10 Stunden realistisch umsetzbar .
▪ Der ausgewiesene Umfang der einzelnen Aufgabenbereiche wird tatsächlich aus unterschiedlichen Gründen vielfach nicht erreicht:
− Die Aus- und Fortbildungsblöcke werden teilweise wegen der erforderlichen Arbeitsleistung in den rückwärtigen Sachgebieten, 
teilweise wegen einer fehlenden Vorbereitung nicht immer effizient genutzt.
− Das Zuweisung des Personals in die rückwärtigen Sachgebiete/Werkstätten erfolgt teilweise nicht zuverlässig.
Wir empfehlen daher:
▪ Aus externer Sicht ist eine Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplanes zu prüfen. Hierbei ist auch die Mitarbeitervertretung zu 
integrieren. Der Arbeitsverteilungsplan ist dabei so anzupassen, dass die SOLL-Struktur tatsächlich eingehalten werden kann. 
Eine exemplarische Empfehlung ist auf der folgenden Seite dargestellt.
▪ Die ausgewiesenen Arbeitsblöcke sind stringent in Arbeitsblöcke innerhalb der Wachabteilung und in rückwärtige Arbeitsblöcke in den 
Sachgebieten zu unterteilen, damit die fachliche Weisungsbefugnis eindeutig geregelt ist. Zum Ausgleich sind der WA (vergleichbar mit 
en Sachgebieten) ebenfalls Mitarbeiter für rückwärtige Tätigkeiten zuzuordnen, sodass den WAL weiterhin Personal für die Tätigkeiten 
im Zuständigkeitsbereich der WA zur Verfügung steht.
▪ Der Zeitansatz für Aus- und Fortbildung ist tatsächlich wahrzunehmen. Entsprechend den Ausführungen zur Aus- und Fortbildung sind 
lange Aus- und Fortbildungszeiten am Samstag vorzusehen.
4.2 Arbeitsabläufe
STEUERUNG DER AUFGABENERLEDIGUNG INNERHALB DER WACHABTEILUNG
17.11.2021 84
+ Aus externer Sicht ist eine Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplanes zu prüfen, sodass die SOLL-Struktur tatsächlich eingehalten werden kann 
(insb. Wahrnehmung der Zeiten für die Aus- und Fortbildung sowie Werkstätten-/Sachgebietsarbeit).

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEISPIELHAFTE WEITERENTWICKLUNG DES ARBEITSVERTEILUNGSPLANS 
17.11.2021 85
4.2 Arbeitsabläufe
Montag
B
S
Z
B
S
Z
B
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S
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-
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PPPPPP
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S
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Anmerkung:
Innerhalb der Bedarfsarbeitszeit wird keine Präsenz in den Sachgebieten eingefordert. Sie ist dafür vorgesehen, anfallende Arbeiten (z. B. dringende Werkstattarbeiten, 
Ausbildung für die Freiwillige Feuerwehr, Atemschutzübungen, Einkleidungen, gemeinsame Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr) zu erledigen.
Legende
BSZ Bereitschaftszeit AD Arbeitsdienst AD-S Arbeitsdienst Sachgebiet B Bedarfsarbeitszeit AuF Ausbildung SP Sport ÜN Fahrzeugübernahme P Pause

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEISPIELHAFTE WEITERENTWICKLUNG DES ARBEITSVERTEILUNGSPLANS 
17.11.2021 86
ANALYSE UNTER ZUGRUNDELEGUNG „WOCHENARBEITSZEIT 48 STUNDEN“
4.2 Arbeitsabläufe
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonn- und
 Feiertag
7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr
Fahrzeugübernahme 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 7,00 2,0 1,0
Arbeitsdienst 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 3,50 9,50 2,7 1,4
Arbeitsdienst Sachgebiet 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 0,00 0,00 22,50 6,4 3,2
Aus- und Fortbildung 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 6,00 0,00 13,50 3,9 1,9
Dienstsport 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 2,00 11,00 3,1 1,6
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme 
"Geplante Inanspruchnahme" 10,50 10,50 10,50 10,50 10,50 9,50 6,50 68,50 19,6 9,8
Bereitschaftszeit 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 12,00 15,50 77,50 22,1 11,1
Pause 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 2,00 17,00 4,9 2,4
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme 
"Ohne geplante Inanspruchnahme" 13,50 13,50 13,50 13,50 13,50 14,50 17,50 99,50 28,4 14,2
Gesamt 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 168,00 48,0 24,0
*) wird zu 50 % als geplante Inanspruchnahme und 50 % als Bereitschaftszeit gewertet
Inanspruchnahme Summe pro 
Woche
Mittelwert 
pro 48h-
Zeitraum
Mittelwert 
pro 24h-
Schicht

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BRANDSICHERHEITSDIENST
17.11.2021 87
▪ Die Wahrnehmung des Brandsicherheitsdienstes erfolgt vornehmlich durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die hierzu in einem 
geringfügigen Beschäftigtenverhältnis mit der Stadt stehen. Insgesamt handelt es sich um 34 Personen, die zusammen einen 
Stellenumfang von 3 VZÄ besetzen. Die „disziplinarische“ Anbindung erfolgt im Sachgebiet 23 Gefahrenverhütungsschau.
▪ Durch diese Praxis ergibt sich ein verhältnismäßig hoher Aufwand zur Personalführung. Neben der allgemeinen Stundendokumentation
und Abrechnung sind entsprechend den städtischen Vorgaben auch regelmäßige Mitarbeitergespräche durchzuführen und eine 
leistungsorientierte Bezahlung anzuwenden.
▪ Im Quervergleich zu anderen Feuerwehren handelt es sich hierbei um ein ungewöhnliches Modell. Üblicherweise erfolgt eine Vergütung 
derart geleisteter Stunden über eine Aufwandsentschädigung. Hierdurch verringert sich insbesondere im Bereich der Personalführung 
der Aufwand deutlich.
Wir empfehlen daher:
▪ Prüfung des rechtlichen Erfordernisses der Anstellung als geringfügig Beschäftigte zur Wahrnehmung des Brandsicherheitsdienstes:
Hierbei ist auch der jeweilige Umfang der geleisteten Stunden des Einzelnen zu berücksichtigen. Ggf. ist nur eine vertragliche Anstellung 
erforderlich, falls mehr Stunden geleistet werden, als über die Aufwandsentschädigung vergütet werden können.
4.2 Arbeitsabläufe

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
GERÄTEPRÜFUNG UND -WARTUNG
17.11.2021 88
▪ Derzeit sind aufgrund der personellen und räumlichen Kapazitäten gewisse Geräteprüfungen und -wartungen an Fremdfirmen vergeben 
(u. a. Schläuche, Hydraulikgeräte, Schiebleitern). Hierdurch ist ein entsprechender finanzieller Aufwand gegeben. Zusätzlich bleibt aber 
ein gewisser Aufgabenaufwand weiterhin bei der Feuerwehr (z.B. Übergabe der Geräte und Koordination mit der Firma).
▪ In Bezug auf den Neubau der Wachen und Werkstätten ist deshalb die Eigendurchführung zu prüfen. Insbesondere im Bereich der 
Schläuche wird aufgrund der Qualifizierungsanforderungen (geringe Umsetzungsschwelle) die Wahrnehmung auf der geplanten Wache
Süd empfohlen.
4.3 Aufgabenkritik

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEKLEIDUNG
17.11.2021 89
▪ Derzeit wird die Wäsche der persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehr Darmstadt durch eine Fremdfirma durchgeführt.
▪ Bei einer Eigenwahrnehmung können sich folgende Probleme ergeben:
− Das Beschicken der Waschmaschinen, die Trocknung und die zugehörige Logistik führt zu einem hohen Personalaufwand.
◦ Aufgabenimmanent führt dies zu einer kontinuierlichen Unterbrechung anderer Tätigkeiten und damit zu unwirtschaftlichen 
Abläufen in anderen rückwärtigen Bereichen und zur Nichteinhaltung des Arbeitsverteilungsplans.
− Das Thema Wäscherei ist erfahrungsgemäß bei den Mitarbeitern stark negativ besetzt.
− Die Anforderungen sowohl an die Prozess- als auch an die Ergebnisqualität (Einhaltung von Arbeitssicherheit und 
Hygienevorschriften) sind bei einer Wahrnehmung aus dem Einsatzdienst heraus nur eingeschränkt einzuhalten.
▪ Nach der Umsetzung der 2. Wache entsteht dort Arbeitsleistung aus den Wachabteilungen, die aufgrund der Wachentrennung nicht im 
gleichen Umfang in den ursprünglichen Werkstätten oder Sachgebieten eingesetzt werden kann wie auf Wache Nord. Deshalb ist in
diesem Zuge zu prüfen, ob eine entsprechende Arbeitsleistung zur Verfügung steht, um die Eigenwahrnehmung von Wäschereiaufgaben 
zu ermöglichen. 
▪ Aus externer Sicht ist die Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System zu prüfen. Hierdurch ergeben sich folgende Vorteile:
− ohne Pool-System zusätzliche Wechselkleidung erforderlich
− geringerer Gesamtbedarf an Schutzkleidung (Poolkleidung liegt nicht während Urlaub im Spind)
− Voraussetzung für Hygienekonzept (ansonsten hoher Aufwand beim Tausch)
▪ Folgende Nachteile sind hiermit verbunden:
− individuelle Anpassung der Schutzkleidung nur im geringen Maße möglich
Wir empfehlen daher:
▪ Die Eigenwahrnehmung der Pflege der persönlichen Schutzausrüstung ist im Zuge der Einrichtung von Wache Süd auf Basis der zur
Verfügung stehenden Arbeitsleistung aus den Wachabteilungen zu prüfen.
▪ Die Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System ist zu prüfen.
4.3 Aufgabenkritik

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Fast die gesamte Logistik der Feuerwehr wird aus der Wachabteilung heraus geleistet. Dies betrifft neben der wachinternen Ausstattung 
mit Verbrauchsmitteln auch Fahrten zu Außenstandorten der Freiwilligen Feuerwehr und Servicefahrten für die Sachgebiete (z.B. 
Abholen von Schrottfahrzeugen für die Aus- und Fortbildung).
▪ Dies führt zu folgenden Problemen:
− Die Funktionsvorhaltung im Bereich Brandschutz wird geschwächt oder es wird unverhältnismäßig viel Personal gebunden, um 
diese Fahrten mit Großfahrzeugen des Einsatzdienstes durchzuführen.
(Die im BEP definierte Funktionsvorhaltung im Einsatzdienst ist als Mindestbedarf zu verstehen, der in den definierten 
Vorhaltezeiten ständig an den Wachen einsatzbereit vorgehalten werden muss.)
− Von der Logistik abhängige Prozesse, insb. in der Gerätewartung, haben Leerlauf und können nicht effizient arbeiten.
− Der Arbeitsverteilungsplan kann nicht eingehalten werden.
▪ Durch die Einführung der 2-Wachen-Struktur der Berufsfeuerwehr entsteht ein zusätzlicher Logistikbedarf zwischen den beiden 
Wachen. 
▪ Daneben ist aktuell kaum Personal für die Liegenschaftsverwaltung (Bauherrenvertretung gegenüber Gebäudewirtschaft, 
Entgegennahme von Meldungen der FF , Schnittstelle IDA) vorhanden.
▪ Durch die gleichzeitige Wahrnehmung von Logistik und Aufgaben der Liegenschaftsverwaltung ergeben sich diverse Synergien. 
Beispielsweise können durch das regelmäßige Ansteuern der einzelnen Standorte im Rahmen der Logistik gleichzeitig auch kleinere 
Kontrollen durchgeführt werden.
Wir empfehlen daher:
▪ Für den Aufgabenbereich Liegenschaftsverwaltung/Schnittstelle IDA und Logistik ist ein rückwärtiges Sachgebiet einzurichten. Dies wird 
bei der Ableitung der Personalbedarfe berücksichtigt.
4.3 Aufgabenkritik
LOGISTIK / ABWESENHEITEN AUS DER WACHABTEILUNG VON DER WACHE
17.11.2021 90
+ Um die Funktionsvorhaltung im Bereich Brandschutz nicht durch Logistikaufgaben zu schwächen, ist hierfür separates Personal erforderlich. 
Gleichzeitig können hierbei Synergien mit der Liegenschaftsverwaltung (insb. im Bereich FF) genutzt werden.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
HAUSTECHNIK / BAUUNTERHALTUNG
17.11.2021 91
▪ Die Durchführung von Wartung und Instandhaltung sowie von Reparaturarbeiten an den Gebäuden und der Gebäudetechnik obliegen 
offiziell dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA).
▪ Deshalb ist, wie zuvor dargestellt, mindestens die Schnittstelle (u. a. Weitergabe von Mängelmeldungen) innerhalb der Feuerwehr 
darzustellen. 
▪ Da im Bereich der Feuerwehr zahlreiche Gebäudeeinrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit von wesentlicher 
Bedeutung sind, muss die Funktionsfähigkeit rund-um-die-Uhr sichergestellt sein. Derartige Anforderungen weichen stark von der 
übrigen Stadtverwaltung bzw. von städtischen Einrichtungen ab. Außerdem stellen die technischen Einrichtungen im Bereich der 
Feuerwehr Besonderheiten dar .
▪ Nach Auskunft der Feuerwehr wurde der Bedarf für die Verlagerung der vollständigen Haustechnik (Durchführung kleinerer 
Reparaturen, Abstimmung und Beauftragung von Fremdfirmen etc.) zur Feuerwehr durch das Immobilienmanagement auf 2 VZÄ 
ermittelt.
▪ Auch durch die Darmstädter Stadtentwicklung (DSE) werden folgende Vorteile für die Feuerwehr als Betreiber der Liegenschaften
gesehen:
− nötige Ausfallsicherheit 
− komplexe und spezielle Technik
− Der Aufbau des Wissens über die neuen Anlagen muss ohnehin neu erarbeiten werden.
− Bauunterhalt und Personalkosten werden an IDA oder Feuerwehr direkt bezahlt (ähnliche Kosten).
− Die Übergabe nach Fertigstellung der Maßnahme wird vereinfacht, da ein Player weniger integriert ist.
Wir empfehlen daher:
▪ Aus den vorgenannten Gründen empfiehlt sich aus Sicht von Lülf+ wie auch aus Sicht von DSE und Feuerwehr eine Verlagerung der
Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber).
▪ Da es sich hierbei um eine innerstädtische Organisationsanpassung handelt, wird der hierdurch erforderliche zusätzliche personelle 
Aufwand in Abschnitt 5.4 im Sachgebiet Liegenschaften optional ausgewiesen.
4.3 Aufgabenkritik

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte Struktur auf.
▪ In gewissen Teilbereichen können Anpassungen zu weiteren Synergien führen.
Wir empfehlen daher:
▪ Die Aufbauorganisation ist zukunftsfähig fortzuschreiben bzw. weiterzuentwickeln,
die konkrete Weiterentwicklung der Aufbauorganisation ist Bestandteil des Kapitels 5.
4.4 Aufbauorganisation
WEITERENTWICKLUNG DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 92
+ Die Aufbauorganisation zukunftsfähig fortzuschreiben bzw. weiterzuentwickeln, wobei insbesondere eine verbesserte Zuordnung von Arbeitsinhalten 
in die entsprechenden Abteilungen und Sachgebiete vorzunehmen ist.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LEBENSARBEITSZEITKONTO
17.11.2021 93
▪ Entsprechend § 1a Abs. 1 der Hessischen Arbeitszeitverordnung (HAZVO) wird den „Hauptamtlich tätigen Beamtinnen und Beamten mit 
einer durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit von 41 Stunden pro Woche […] eine Arbeitsstunde pro Kalenderwoche auf einem
Lebensarbeitszeitkonto gutgeschrieben.“
▪ Abs. 3: „Für die angesparten Stunden erfolgt in der Regel Freistellung vom Dienst unter Weitergewährung der Besoldung unmittelbar 
vor dem Ruhestand oder vor Beginn der Freistellung nach § 118 Abs. 3 Nr . 2 des Hessischen Beamtengesetzes. Auf Antrag kann die 
Freistellung ganz oder teilweise zu einem früheren Zeitpunkt gewährt werden, soweit dienstliche Belange nicht beeinträchtigt werden.“
▪ Zukünftig werden sich hierdurch lange Freistellungsphasen vor dem Ruhestand ergeben (bei 40 Dienstjahren und im Mittel 52,18 
Stunden Lebensarbeitszeitkonto pro Jahr: 2.087,2 h ≙ 43,5 Wochen bei WAZ 48). Insbesondere im Bereich der Wachabteilungen können 
sich hierdurch Probleme bei der Besetzung des Einsatzdienstes ergeben.
▪ Da diese Regelung seit 2007 existiert, ist in den folgenden Jahren ein weiterer Aufbau der Lebensarbeitszeitkonten gegeben.
▪ Rechnerisch ergibt sich folgender Personalbedarf zur Kompensation des Lebensarbeitszeitkontos:
− 52,18 Stunden pro Mitarbeiter und Jahr LAK bei WAZ 48 und 36,04 Anwesenheitswochen pro Jahr = 0,03 VZÄ pro Mitarbeiter und 
Jahr
▪ Entsprechend
4.5 Personalentwicklung
0
1
2
3
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10
Anzahl VZÄ pro Jahr
▪ Entsprechend dem zukünftigen Personalbedarf in der Wachabteilung und 
der Leitstelle sind rechnerisch 4 bis 5 Stellen erforderlich (0,03 VZÄ pro 
Mitarbeiter im Jahr x 138 VZÄ als SOLL in den Wachabteilungen, s. Abs. 
6.5). Die Auswertung auf Basis der derzeitigen Altersverteilung zeigt aber, 
dass diese Anzahl von Stellen in einzelnen Jahren nicht zur vollständigen 
Kompensation hinreichend ist.

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LEBENSARBEITSZEITKONTO
17.11.2021 94
▪ Zusätzlich wird das Lebensarbeitszeitkonto von den Mitarbeitern auch regelmäßig für kürzere Freistellungsphasen während ihres
Arbeitslebens genutzt. Hierdurch können bei der Inanspruchnahme von einer größeren Anzahl von Mitarbeitern Probleme in der 
zuverlässigen Besetzung des Einsatzdienstes entstehen. 
▪ Deshalb ist die unterjährige Inanspruchnahme durch diese „dienstlichen Belange“ zu begrenzen. Um aber weiterhin eine unterjährige 
Inanspruchnahme zu ermöglichen (mitarbeiterorientierte Dienstgestaltung), wird im Rahmen der Personalwirtschaft eine zusätzliche
Abwesenheit berücksichtigt, sodass im Mittel 1/3 des Lebensarbeitszeitkontos pro Mitarbeiter und Jahr kompensiert werden können.
Wir empfehlen daher:
▪ Für die zeitnahe Nachbesetzung von praktisch vakanten Stellen sollen, analog zur Vorgehensweise bei der Stadt Darmstadt in der 
Freistellungsphase bei der Altersteilzeit, für die jeweils vorzeitig ausscheidenden Mitarbeiter sogenannte „LAK-kw-Stellen“ geschaffen 
werden. Hierdurch können die Stellen im Einsatzdienst verzögerungsfrei wiederbesetzt werden.
▪ Berücksichtigung einer zusätzlichen Ausfallzeit für die unterjährige Inanspruchnahme des Lebensarbeitszeitkontos 
(1/3 des LAK ≙ 0,36 Wochen Abwesenheit je Mitarbeiter)
4.5 Personalentwicklung

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AUSBILDUNGSBEDARFE
17.11.2021 95
MITTLERER FEUERWEHRTECHNISCHER DIENST
▪ Die Ausbildung zum mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfordert eine 18-monatige Ausbildungszeit, die derzeit im Verbund mit der 
Stadt Offenbach durchgeführt wird.
▪ Während dieser Zeiten stehen die entsprechenden Mitarbeiter zur Besetzung des Einsatzdienstes jedoch noch nicht zur Verfügung. 
▪ Problem: 
− Werden diese Mitarbeiter bereits auf einer Stelle in der Wachabteilung geführt, führt dies zu einer potenziellen Unterbesetzung.
GEHOBENER FEUERWEHRTECHNISCHER DIENST
▪ Der Aufstieg eines Mitarbeiters vom mittleren in den gehobenen Dienst bedingt eine etwa 18-monatige Ausbildungszeit. Die Ausbildung 
eines Mitarbeiters ohne vorherige Feuerwehrqualifikation dauert 2 Jahre.
▪ Während dieser Zeiten stehen die entsprechenden Mitarbeiter den Wachabteilungen jedoch nicht bzw. nur sehr eingeschränkt zur 
Verfügung. Für die Vollausbildung zum gehobenen Dienst ergeben sich vergleichbare Probleme wie im mittleren Dienst.
▪ Problem: 
− Wird der Mitarbeiter weiterhin bzw. bereits auf einer Stelle in der Wachabteilung geführt, ist eine Nachbesetzung praktisch nicht 
möglich.
− Dies führt zu einer potenziellen Unterbesetzung der Wachabteilung bzw. zu zeitlichen Verzögerungen bei der Nachbesetzung von 
Stellen.
RETTUNGSDIENSTQUALIFIKATION
▪ Als Voraussetzung zur Beschäftigung als Leitstellendisponent ist entsprechend § 5 Abs. 1 Nr . 2b HRDG-DV eine Ausbildung als 
Rettungssanitäter und eine Erfahrung von mindestens einem Jahr im Rettungsdienst erforderlich. Da durch die Feuerwehr Darmstadt 
keine Funktionen im Rettungsdienst besetzt werden, werden entsprechend vorgesehene Mitarbeiter für diese Zeit zu den 
durchführenden Organisationen im Rettungsdienst abgeordnet und stehen somit zur Besetzung im Einsatzdienst nicht zur Verfügung.
4.5 Personalentwicklung

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AUSBILDUNGSBEDARFE
17.11.2021 96
▪ Folgende altersbedingte Ausschiede ergeben sich in den nächsten 10 Jahren auf Basis eines Ruhestandes mit 60 Jahren planerisch:
− Wachabteilung: 27 Mitarbeiter
− Leitstelle: 7 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst mD: 10 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst gD/hD: 14 Mitarbeiter
▪ Auf Basis des SOLL-Konzeptes sind folgende zusätzliche Personalbedarfe im feuerwehrtechnischen Dienst vorgesehen:
− Wachabteilung und Leitstelle: 10,5 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst mD: 4 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst gD: 6 Mitarbeiter
▪ Bei den Neueinstellung von Mitarbeitern des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes sollte aus externer Sicht ein ausgewogenes 
Verhältnis zwischen Aufstiegsbeamten und Laufbahnbewerbern (mit Hochschulstudium) erzielt werden. Hierdurch können die 
unterschiedlichen Erfahrungshintergründe innerhalb der Feuerwehr genutzt werden. Deshalb ist für die Hälfte des Bedarfs im 
gehobenen Dienst zusätzlich eine Nachsteuerung im mittleren Dienst erforderlich.
▪ Aufgrund des erschöpften Arbeitsmarktes im Bereich der ausgebildeten Berufsfeuerwehrkräfte wird nicht von einem relevanten Anteil 
ausgegangen, der nicht selbst ausgebildet werden muss. Es wird erwartet, dass hierdurch lediglich die Abgänge zu anderen Feuerwehr 
gedeckt werden können.
▪ Somit ergeben sich in den nächsten 10 Jahren folgende Ausbildungsbedarfe:
− mittlerer Dienst: 68,5 Mitarbeiter (Bedarf mittlerer Dienst und hälftig gehobener Dienst)
→ gerundet 7 pro Jahr
− gehobener Dienst: 20 Mitarbeiter (Bedarf gehobener Dienst)
→ gerundet 2 pro Jahr
4.5 Personalentwicklung

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AUSBILDUNGSBEDARFE
17.11.2021 97
▪ Im Sinne der bisherigen Praxis werden die erforderlichen Stellen zur Ausbildung in der vorliegenden Untersuchung im Stellenplan der 
Feuerwehr berücksichtigt. Verwaltungsintern ist zu prüfen, ob ggf. ein anderes Verfahren Vorteile bietet (z.B. Verlagerung dieser Stellen 
in einen Zentralen Ausbildungsstellenplan der Stadt oder bedarfsweise Schaffung von Ausbildungsstellen während der Lehrgangszeit).
▪ Da die Ausbildung im mittleren Dienst jeweils 18 Monate dauert, ist die doppelte Anzahl an jährlich erforderlichen Auszubildenen als 
Stellen vorzusehen.
▪ Im gehobenen Dienst ergeben sich Ausbildungszeiten von einem bzw. zwei Jahren. Hierdurch ist ebenfalls die doppelte Anzahl der pro 
Jahr benötigten Stellen erforderlich.
▪ Auf dieser Basis sollen folgende Poolstellen zu Ausbildungszwecken bei der Feuerwehr vorgesehen werden:
− Auszubildende mittlerer Dienst: 14 Stellen
− Laufbahnaufstieg gehobener Dienst: 4 Stellen
− Rettungsdienstqualifikation Leitstelle: 1 Stelle
− Summe Ausbildungsstelle: 19 Stellen
▪ Anmerkung: 
Bei diesen Stellen handelt es sich um Poolstellen, die nicht zur dauerhaften Besetzung vorgesehen sind, sondern nur während der 
entsprechenden Ausbildungszeiten genutzt werden. Insgesamt wird eine Besetzung im Mittel von 50 % erwartet.
Die ermittelte Anzahl basiert auf einer gleichmäßigen Verteilung der Ausbildungsbedarfe. Gegebenenfalls wird in einzelnen Jahren
(insbesondere in der Umstellungsphase auf die 2-Wachen-Struktur oder auch zur Kompensation altersbedingter Abgänge) eine höhere 
Anzahl an Ausbildungsstellen erforderlich. In diesem Fäll könnte ein oben beschriebenes Verfahren (bedarfsweise Schaffung der
notwendigen Ausbildungsstellen) Vorteile bieten.
Wir empfehlen daher:
▪ Zu Ausbildungszwecken sind insgesamt 19 Stellen im Stellenplan der Feuerwehr auszuweisen, die bedarfsweise besetzt werden sollen.
4.5 Personalentwicklung

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EINSATZ VON AUSZUBILDENDEN UND PRAKTIKANTEN
Im Rahmen der Ausbildung für eine Laufbahn im feuerwehr-
technischen Dienst absolvieren die Beamten der Feuerwehr 
Darmstadt verschiedene berufspraktische Ausbildungsabschnitte als 
Praktikum. Art und Umfang hängen von der Laufbahn und der 
zukünftigen Verwendung der Beamten ab.
Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst als mehrmonatiger Abschnitt in der 
Laufbahnausbildung
▪ Praktika im Rettungsdienst (Klinik und Einsatzdienst)
▪ Lehrgänge und Einweisungen im Tagesdienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst in der Einarbeitung als 
Gruppenführer
Gehobener / höherer feuerwehrtechnischer Dienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst als Zugführer, B-Dienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst in der Einarbeitung als Zugführer im 
Rahmen der Aufstiegs-Fortbildung
FEUERWACHE NORD
Praktikum mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst
Löschzug und Sonderfahrzeug
Einweisung Gruppenführer
Praktikum gehobener / höherer feuerwehrtechnischer Dienst
Zugführer, B-Dienst
Einweisung Zugführer 
FEUERWACHE SÜD
Praktikum mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst
Löschzug und Sonderfahrzeuge
Einweisung Gruppenführer
4.5 Personalentwicklung
17.11.2021 98
+ Die Verteilung der Praktikanten auf die Feuerwachen folgt der zukünftigen Laufbahnverwendung und muss die Anzahl verfügbarer Begleiter-Plätze auf 
den Fahrzeugen des Löschzuges und auf den Führungsfahrzeugen berücksichtigen. Durch die Verteilung auf alle Wachabteilungen, eine sequenzielle 
Planung der Praktika und die Ergänzung um Abschnitte im Tagesdienst für Lehrgänge, Leitstellen-Hospitation und Einsätze in den Werkstätten und 
Sachgebieten kann die Planung weitestgehend entzerrt werden.

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SACHGEBIETSARBEIT AUS DEN WACHABTEILUNGEN
17.11.2021 99
▪ Im IST-Zustand erfolgt bei der Feuerwehr Darmstadt in nahezu allen Sachgebieten eine relevante Arbeitsleistung von Mitarbeitern der 
Wachabteilung aus dem 24-Stunden-Dienst heraus. Diese soll in den im Arbeitsverteilungsplan ausgewiesenen Zeitblöcken erfolgen. 
▪ Neben der tatsächlichen Arbeitsleistung innerhalb der geplanten Blöcke (s. Abschnitt 4.2) stellt auch die eigentliche Arbeitserledigung 
aufgrund des Schichtdienstes ein Problem dar . Vor allem im Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes mit teils komplexen 
Einzelvorgängen und notwendigen Außenterminen ist eine Arbeitsleistung aus dem Schichtdienst heraus auf Basis der Erhebungen und
Erfahrung nur eingeschränkt möglich.
▪ Durch die zukünftige Aufteilung auf 2 Wachen wird dieses Problem weiter verschärft.
▪ Leistungen insbesondere in den Werkstätten können hingegen gut durch die Wachabteilungen erfolgen. Zur Effizienzsteigerung und 
Vermeidung von häufigen Übergaben bieten sich hier Tagesdienstkräfte an, die die jeweilige Koordination der Arbeiten übernehmen.
Wir empfehlen daher:
▪ Die möglichen Unterstützungsbereiche für die Mitarbeiter der Wachabteilungen sollen kritisch geprüft werden. Im Rahmen der 
folgenden Personalbetrachtung sind die Veränderung der Unterstützung aus den Wachabteilungen berücksichtigt und die Bereiche für
die weiteren Tätigkeiten benannt.
4.6 Personaleinsatz

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VERWALTUNGSUNTERSTÜTZUNG
▪ Die Personalausstattung im Tagesdienst der Feuerwehr Darmstadt konzentriert sich stark auf Personal des feuerwehrtechnischen 
Dienstes. Es ist in den Sachgebieten (mit Ausnahme der Verwaltung) derzeit meist ein personeller Unterbau nur von Mitarbeitern aus 
den Wachabteilungen vorhanden.
▪ Dies führt zu ineffizienten Arbeitsvorgängen, da auch grundsätzliche Verwaltungsangelegenheiten und einfachste Sachbearbeiter-
tätigkeiten durch Personal des gehobenen oder höheren Dienstes erledigt werden.
▪ Wir empfehlen daher, in den zukünftigen Abteilungen mit relevantem Verwaltungsaufwand jeweils eine Verwaltungsfachkraft 
vorzusehen. Es handelt sich hierbei ausdrücklich nicht um Sekretariate für die Abteilungsleitungen, sondern um Verwaltungs-
Querschnittsservices für die jeweilige Gesamtverwaltung, die vorrangig zur Unterstützung der Abteilungs- und Sachgebietsleitung sowie 
der Sachbearbeiter in den Sachgebieten vorgesehen sind. 
▪ Tätigkeiten sind hier beispielsweise das Ausstellen von Bescheinigungen und die Personalaktenführung im Bereich Aus- und 
Fortbildung/FF oder die Unterstützung bei der Digitalisierung von Aktenbeständen und Abrechnung von Leistungen im Vorbeugenden 
Brandschutz. Zusätzlich wird auch bei Einsatzdiensttätigkeit der Sachbearbeiter eine Erreichbarkeit des Sachgebietes sichergestellt.
4.6 Personaleinsatz
NACHSTEUERUNG VON PERSONAL IM TAGESDIENST
17.11.2021 100
+ Zur Übernahme von Verwaltungsaufgaben innerhalb der Abteilungen sollen Assistenzstellen im Sinne eines Verwaltungs-Querschnittsservices 
geschaffen werden.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NACHSTEUERUNG VON PERSONAL IM TAGESDIENST
17.11.2021 101
UMGANG MIT MEHRARBEIT AUS SONDERLAGEN
▪ Die anteilige Besetzung von Einsatzdienstfunktionen ist eine wesentliche Determinante für die Anzahl von feuerwehrtechnisch 
qualifizierten Tagesdienstmitarbeitern in jeder Laufbahn. 
▪ Die rückwärtige Organisation der Feuerwehr ist in der Lage, ad hoc auf besondere Anforderungen zu reagieren und innerhalb der
Stadtverwaltung Amtshilfe zu leisten (z.B. Abrechnung für das Impfzentrum) oder die Sicherstellung einer kontinuierlichen 
Führungsorganisation bei besonderen Ereignissen durch die Besetzung von Einsatz- und Ereignisstäben zur Koordination operativ 
taktisch-technischer Maßnahmen zu gewährleisten.
▪ Zum Abbau der sich aus der gesamtstädtischen Inanspruchnahme dieser Unterstützungsressource ergebenden Stundenvolumina sind 
im Einzelfall konstruktive Lösungen zu finden, z.B. durch den Abbau der Mehrarbeitsstunden oder durch die Überführung der 
entsprechenden Stundenvolumina in die LAK der Mitarbeiter mit in Folge entsprechend vorgezogenem Pensionseintritt.
4.6 Personaleinsatz

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die allgemeine Veränderung der Arbeitswelt führt auch im Einsatzdienst der Feuerwehr zu dem zunehmenden Bedarf, eine 
Beschäftigung in Teilzeit (Verringerung der Wochenarbeitszeit) zu ermöglichen. Aufgrund der besonderen Anforderungen, sind hier –
anders als in der städtischen Kernverwaltung – weitergehende Betrachtungen erforderlich. Hierfür sind personalwirtschaftliche 
Besonderheiten und operative Anforderungen an die Dienstplanung und Funktionsbesetzung zu berücksichtigen.
PERSONALWIRTSCHAFTLICHE BESONDERHEITEN
▪ Die meisten Ausfallzeiten der Mitarbeiter skalieren sich entsprechend der reduzierten Wochenarbeitszeit (z.B. Urlaub, Krankheit). 
Insbesondere die Aus- und Fortbildung ist aber, unabhängig vom Stellenanteil, für jeden Mitarbeiter vollständig erforderlich. Hierdurch 
erhöht sich die mittlere Ausfallzeit.
▪ Die zuverlässige Vorhaltung von speziellen Qualifikationen führt bei Gewährung von Teilzeitbeschäftigungen zu einer ggf. höheren
erforderlichen Personalmenge aufgrund der Abweichungen zwischen rechnerischem Bedarf und dienstplanerischem Erfordernis.
OPERATIVE ANFORDERUNGEN AN DIE DIENSTPLANUNG
▪ Die Anforderungen an die Dienstplanung hängen vom Umfang der Arbeitszeitreduzierung und der benötigten Flexibilität bei der 
Diensteinteilung ab. Feste freie Tage oder eine verkürzte tägliche Arbeitszeit sind aufgrund des 24-Stunden-Dienstes unüblich.
▪ Üblicherweise wird die individuelle Dienstplanung durch eine verringerte Anzahl von Schichten umgesetzt, wodurch eine Reduktion der 
mittleren Wochenarbeitszeit erreicht wird und der Mitarbeiter in seiner Wachabteilung und Dienstplangruppe verbleibt.
▪ Innerhalb einer Wachabteilung können mehrere Beamte in Teilzeit ein Team bilden, welches innerhalb der Schichtfolge der 
Wachabteilung und unter Berücksichtigung der individuellen Arbeitszeitanpassungen verplant wird (= „Teilzeit-Tandem“).
▪ Ein möglicher wachabteilungsübergreifender Einsatz von Teilzeitbeschäftigten erfordert eine hohes Maß an Abstimmung und die 
Berücksichtigung weiterer Parameter wie Einhaltung von Ruhezeiten, wöchentliche Höchstarbeitszeit und tägliche Funktionsstärke.
▪ Kurzfristig gewährte Teilzeitbeschäftigung kann aufgrund der Jahresdienstplanung nur erschwert ausgeglichen werden.
4.6 Personaleinsatz
TEILZEIT IM EINSATZDIENST
17.11.2021 102
+ Für die Gewährung von Teilzeit im Einsatzdienst sind insbesondere klare Regelungen erforderlich, worauf sich die Teilzeit konkret bezieht. Hieraus 
ergeben sich die konkreten Anforderungen an die Dienstplanung und somit letztlich die Entscheidung, ob eine Teilzeitbeschäftigung im Einzelfall in 
Abwägung mit den dienstlichen Notwendigkeiten gewährt werden kann.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BRANDSCHUTZKOORDINATION FÜR DIE WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
17.11.2021 103
▪ Die Brandschutzkoordination (Brandschutzbeauftragter) für die städtischen Gebäude ist aktuell im Dezernatsbüro I mit einer Stelle im 
Umfang 1 VZÄ angesiedelt. 
▪ Durch diese Stelle werden Aufgaben wie die Beratung des Arbeitgebers bzw. der verantwortlichen Führungskräfte in Bezug auf 
Brandgefährdungen und Brandschutzbestimmungen sowie die Durchführung von Brandschutzbegehungen und Kontrolle von 
Brandschutzeinrichtungen wahrgenommen.
▪ Da es sich hier um Maßnahmen aus dem Aufgabenbereich des Vorbeugenden Brandschutzes handelt, besteht ein sachlogischer Bezug 
zur entsprechenden Abteilung innerhalb der Feuerwehr . Hierdurch entsteht die Frage, ob durch eine Verlagerung dieser Stelle zur 
Feuerwehr Synergiemöglichkeiten gegeben sind.
▪ Bei den Aufgaben der Brandschutzkoordination handelt es sich um Maßnahmen der Durchführung bzw. des Vorbeugenden 
Brandschutzes im Betrieb. Die Abteilung innerhalb der Feuerwehr kümmert sich um die Anordnung von Maßnahmen (insb. innerhalb 
von Bauvorhaben) sowie um die Kontrolle des Brandschutzes. Hierdurch ist sogar ein gewisser Interessenskonflikt aufgrund der 
Durchführung (Brandschutzkoordination) und Kontrolle (Feuerwehr) gegeben.
▪ Gewisse Synergien können sich bei den Gefahrenverhütungsschauen innerhalb der städtischen Gebäude ergeben. Hierbei kann die 
Brandschutzkoordination wesentlich unterstützen.
▪ Insgesamt zeigen sich nur geringe Synergien durch die Verlagerung der Brandschutzkoordination der Feuerwehr . Gleichzeitig istdie 
beratende Funktion eher von den Kontrollaufgaben zu trennen.
Wir empfehlen daher:
▪ Die Stelle „Brandschutzkoordination für die Wissenschaftsstadt Darmstadt“ soll nicht zur Feuerwehr verlagert werden.
4.6 Personaleinsatz

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 104
VORBEMERKUNGEN
▪ Aus den vorbenannten Empfehlungen (und im Vorgriff auf die weiteren Betrachtungen, insbesondere im Kapitel 6) resultieren die
nachfolgenden Handlungsempfehlungen. Sie sind mit Einschätzungen zur „zeitlichen Priorität“ sowie zur „Auswirkung/Bedeutsamkeit“
versehen.
▪ Bei Personalmaßnahmen, die hier angegeben sind, ist eine hohe Umsetzung anzustreben. Die Angabe zur zeitlichen Priorität 
berücksichtigt, dass gleichwohl ein langer Umsetzungsvorlauf (Anpassung Stellenplan, Stellenbesetzung, ggf. Qualifizierungsbedarf) 
besteht.
▪ Des Weiteren ist zu beachten, dass eine hohe gegenseitige Wechselwirkung der Maßnahmen besteht und diese als Gesamtkonzept 
entwickelt wurden. So kann die Nicht-Umsetzung einer Maßnahme auch die Wirksamkeit anderer Maßnahmen negativ beeinflussen.
▪ Die zeitliche Priorität ist dabei wie folgt gestaffelt:
− sehr hoch: Maßnahmen zur generellen Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr
− hoch: Maßnahmen zur Aufbau- und Ablauforganisation, die einzelne Bereiche betreffen oder eine deutliche Verbesserung für die 
Arbeitsbedingungen einer Vielzahl von Stelleninhabern darstellen oder relevant sind für die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr
− mittel: Maßnahmen, die hohe Auswirkungen haben, aber von anderen Maßnahmen abhängig sind 
− gering: Maßnahmen, die in hohem Maße von anderen Maßnahmen abhängig sind
▪ Die Einstufung zur „Auswirkung/Bedeutsamkeit“ ist insbesondere davon abhängig,
− wie viele Stelleninhaber durch die Maßnahme betroffen sind und
− wie umfangreich die Maßnahme in die Arbeitsabläufe der Stelleninhaber eingreift.
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 105
MAßNAHMENLISTE
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
Nr. Thema Maßnahme zeitliche 
Priorität
Auswirkung / 
Bedeutsamkeit
M_1 Leitstelle Anpassung der Besetzungszeiten der Einsatzleitplätze 
(2 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr + 1 Einsatzleitplatz 7 bis 23 Uhr)
nach Umsetzung 
M_2 mittel
M_2 Leitstelle Einführung einer Ad-hoc-Verstärkung für die Leitstelle durch 1 Mitarbeiter in Bereitschaft nach Neubau 
FW Nord hoch
M_3 Leitstelle Besetzung der Bereitschaftsfunktion (Ad-hoc-Verstärkung) durch Leitstellenspringer aus der Wachabteilung 
(mit anteiliger Besetzung der Einsatzleitplätze) gering mittel
M_4 Leitstelle Besetzung einer Funktion im Ausrückdienst (Empfehlung: Führungsassistent C-Dienst) durch den 
Mitarbeiterpool der Leitstelle gering mittel
M_5 Leitstelle Einführung einer Rufbereitschaft der Systemadministration zur Störungsdiagnostik, -beseitigung und zur 
Koordination des Einsatzes von Fremdfirmen mittel mittel
M_6 Führung und 
Kommunikation
Umsetzung der durch die AG Kommunikation erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der 
Kommunikation innerhalb der Feuerwehr hoch hoch
M_7 Führung und 
Kommunikation
Prüfung von weitergehenden Möglichkeiten zur Information der Wachabteilungen (insb. auch nach 
Abwesenheiten) mittel hoch
M_8 Führung und 
Kommunikation
Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der 
Wachabteilungsleitung, sondern in den rückwärtigen Sachgebieten mittel hoch
M_9 Führung und 
Kommunikation Prüfung einer zentralen disziplinarischen Führung der Sekretariate und Assistenzfunktionen mittel gering
M_10 Arbeitsabläufe Umsetzung einer Teilrotation für die Besetzung der Einsatzfunktionen in der 2-Wachen-Struktur bei Umsetzung
2-FW-Struktur hoch
M_11 Arbeitsabläufe Regelmäßige Fortschreibung der personalwirtschaftlichen Parameter, insbesondere in den Bereichen 
Wachabteilung und Leitstelle (Empfehlung: mindestens alle 3 Jahre) regelmäßig hoch
M_12 Arbeitsabläufe Überarbeitung der Dienstplanregelungen in Bezug auf die konstante Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke hoch hoch
M_13 Arbeitsabläufe Einführung von Verfügerdiensten zur Kompensation kurzfristiger Ausfälle sehr hoch hoch
M_14 Arbeitsabläufe Durchgehendes Controlling der Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke regelmäßig hoch

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 106
MAßNAHMENLISTE
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
Nr. Thema Maßnahme zeitliche 
Priorität
Auswirkung / 
Bedeutsamkeit
M_15 Arbeitsabläufe Verbesserung der Steuerung und der operativen Umsetzung der Aus- und Fortbildung in den 
Wachabteilungen mittel mittel
M_16 Arbeitsabläufe Durchführung komplexerer Fortbildungsmaßnahmen am Samstag ggf. mit Wachbesetzung durch FF mittel mittel
M_17 Arbeitsabläufe Prüfung der Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplans mit einer klaren Zuweisung von Ausbildungszeiten 
und rückwärtigen Arbeitszeiten mittel mittel
M_18 Arbeitsabläufe Prüfung des rechtlichen Erfordernisses der Anstellung als geringfügig Beschäftigte zur Wahrnehmung des 
Brandsicherheitsdienstes mittel gering
M_19 Aufgabenkritik Prüfung der Eigenwahrnehmung von derzeit fremdvergebenen Geräteprüfungen und -wartungen sowie 
Pflege der Schutzkleidung mittel mittel
M_20 Aufgabenkritik Prüfung der Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System gering gering
M_21 Aufgabenkritik Bildung eines rückwärtigen Sachgebiets für die Liegenschaftsverwaltung und Logistik mittel mittel
M_22 Aufgabenkritik Verlagerung der Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber) hoch mittel
M_23 Aufbau-
organisation Umsetzung der in dieser Organisationsuntersuchung enthaltenen Anpassungen der Aufbauorganisation hoch mittel
M_24 Personal-
entwicklung
Anlassbezogene Schaffung von  „LAK-kw-Stellen“ für  vorzeitig ausscheidende Mitarbeiter durch die Nutzung 
des Lebensarbeitszeitkontos mittel hoch
M_25 Personal-
entwicklung
Schaffung von insgesamt 19 Ausbildungsstellen (mittlerer, gehobener Dienst und Rettungsdienst) im 
Stellenplan der Feuerwehr
alternativ : verwaltungsinterne Prüfung der bedarfsweisen Schaffung von Ausbildungsstellen während der 
Lehrgangszeiten
hoch mittel
M_26 Personaleinsatz Optimierung der Personalausstattung des Tagesdienstes mittel hoch

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 107

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
17.11.2021 108
In diesem Kapitel werden die in Kapitel 3 aufgeführten Handlungsnotwendigkeiten mit Wirkung auf die Aufbauorganisation 
zusammengeführt und eine entsprechende SOLL-Aufbauorganisation abgeleitet.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
5.4 Zusammenfassung der Aufbauorganisation
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ORGANIGRAMM IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 109
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation
Amtsleitung
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
Abt. 3
Technik
SG 31 Fahrzeuge
SG 32 Geräte
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
SG 33 Bekleidung
SG 34 Information 
und Kommunikation
SG 41 Allgemeine 
Verwaltung
SG 42 Haushalt, 
Personal*
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle
Vorzimmer
SG 13 Einsatzdienst
SG 15 Ausbildung
Abt. 4
Verwaltung
SR 11.1 Einsatzpl.
SR 11.2 KatS
Dienstgruppen
Wachabteilungen
*) In der offiziellen Geschäftsverteilung existiert das SG 42 nicht. Die dort 
beschäftigte Stelle ist direkt der Abteilungsleitung unterstellt.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte Struktur auf.
▪ In gewissen Teilbereichen können Anpassungen zu weiteren Synergien führen:
− Einführung eines Stabsbereichs für Querschnittsthemen (u. a. Projektmanagement, Arbeitsschutz, Öffentlichkeitsarbeit und QM)
− Beibehaltung der Integration des Katastrophenschutzes in das Sachgebiet Gefahrenabwehrplanung (SG 11)
− Darstellung der organisatorischen Anbindung der FF als Sachgebiet (SG 14)
− Neustrukturierung der Abteilung Technik (Anpassung an Werkstättenverteilungin 2-Wachen-Struktur)
◦ Zusammenführung Sachgebiete Fahrzeuge und Geräte (SG 31 und 32) zu „Werkstätten Wache Nord“
◦ Umwandlung Sachgebiet Bekleidung in „Werkstätten Wache Süd“ (perspektivisch zusätzlich Schlauchwerkstatt)
◦ Einführung Sachgebiet Liegenschaften und Logistik (teilw. Aufgabenverlagerung aus dem SG 41)
◦ Neustrukturierung des Aufgabenbereichs IuK (SG 34)
• THEMEN IT UND FERNMELDETECHNIK ZUR LEITSTELLE (SG 12)
HIERDURCH WIRD DURCH EINEN GRÖßEREN MITARBEITERPOOL AUCH DIE SYSTEMADMINISTRATION DER LEITSTELLENSYSTEME 
VERBESSERT .
• THEMEN ELEKTROPRÜFUNGEN ZUR GERÄTEWERKSTATT
◦ Verlagerung der Behördenfahrschule in das Sachgebiet Ausbildung
− Aufgabenanpassung Abteilung Verwaltung (keine weitere Untergliederung in Sachgebiete)
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation
ANPASSUNGSBEDARFE DER AUFBAUORGANISATION 
17.11.2021 110
+ Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte Struktur auf. In gewissen Teilbereichen können 
Anpassungen zu weiteren Synergien führen.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
SOLL-STRUKTUR DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 111
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation
Amtsleitung
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten 
Wache Nord
SG 32 Werkstätten 
Wache Süd
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
SG 33 Liegenschaften 
und Logistik
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
Stabsbereich
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Abt. 4
Verwaltung
Personal
Finanzen
Feuerwache Süd

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNGEN
▪ Die Zielsetzungen bei der Entwicklung des Organigramms sind:
− klare disziplinarische Zuordnung der Beamten und Beschäftigten
− klare Ansprechpartner für Fachthemen
− wo erforderlich: klare Differenzierung zwischen disziplinarischer und fachlicher Vorgesetztenfunktion
▪ Die Untergliederung erfolgt grundsätzlich in 2 Gliederungsebenen. Wo es aufgrund der Personalausstattung und/oder der fachlichen
Differenzierung geboten ist, erfolgt im Einzelfall die Berücksichtigung einer 3. Gliederungsebene:
− Abteilungen
− Sachgebiete
− (Wachabteilungen/Dienstgruppen/Teams)
▪ Die thematische Zuordnung von Sachgebieten zu Abteilungen orientiert sich an dem Ziel einer möglichst hohen Schnittstellenfreiheit 
innerhalb der dienstlichen Arbeitsabläufe sowie eines kompetenzprofilorientierten Personaleinsatzes.
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation
SOLL-STRUKTUR DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 112
+ Die SOLL-Struktur zur Aufbauorganisation berücksichtigt konkrete Ziele, die insbesondere die Orientierung für die Beschäftigten erhöhen und eine 
klare Personal- und Themenzuordnung ermöglichen.

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 113
EINLEITUNG
▪ Im folgenden Unterkapitel werden die Kernaufgaben der aus der SOLL-Struktur resultierenden Organisationseinheiten sowie die jeweils 
resultierende Personalausstattung aufgeführt.
▪ Zielsetzung der Darstellung ist die sachlogische Abgrenzung von Aufgaben und Arbeitsmengen zwischen den Organisationseinheiten. 
▪ Die aufgeführten Aufgabeninhalte und die daraus abzuleitenden Aufgabenabgrenzungen stellen somit die Basis für folgende weitere 
Anpassungen dar:
− Überarbeitung der Arbeitsplatzbeschreibung bestehender Stellen
− Erstellung von Arbeitsplatzbeschreibungen von neu abgeleiteten Stellen
− Aktualisierung des Geschäftsverteilungsplans des Amtes 37
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 114
OE „AMTSLEITUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleiter [hD fw-techn.] (ggf. Einsatzdienst B)
− 0,5 VZÄ Assistenz [non-fw-techn.]
− 0,25 VZÄ Gleichstellungsbeauftrage (aus IST übernommen)
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Gesamtverantwortung für das Amt 37 inklusive der Freiwilligen Feuerwehr
− Sicherstellung von Brandschutz und Bevölkerungsschutz der Stadt Darmstadt
− Vertretung des Amtes innerhalb der Stadtverwaltung und nach außen
− Erarbeitung von Grundsätzen, Richtlinien und Verfügungen
− Entscheidung von Grundsatzangelegenheiten des Amtes
− Personalführung der Abteilungsleitung
− Sicherstellung des Arbeitsschutzes
− Finanzverantwortung / Mittelcontrolling
− strategische Weiterentwicklung der Feuerwehr
− Verantwortung für und Mitwirkung an der Erstellung der Bedarfs- und Entwicklungsplanung
− einsatzbezogene Leitung der Feuerwehr bei Großschadensereignissen
− Sicherstellung des Informationsflusses innerhalb der Feuerwehr
− fachbezogene Gremienarbeit
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Amtsleitung
Stabsbereich

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 115
OE „STABSBEREICH“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Stabsbereichsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Projektleitung Neubauprojekte [hD fw-techn.] 
(befristet für Neubauprojekte BF)
− [0,31 VZÄ] (11 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA für Öffentlichkeitsarbeit
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA für Öffentlichkeitsarbeit
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Projektmanagement
− Arbeitsschutz
− Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
− allgemeines Qualitätsmanagement
▪ Kernaufgaben der befristeten Stelle Projektleitung Neubauprojekte:
− Unterstützung bei den begonnenen und aus der Bedarfsplanung abzuleitenden Bauprojekten der Berufsfeuerwehr 
(„Bauherrenvertretung“) 
− Etablierung eines umfassenden Arbeitsschutzes insb. in den Werkstätten im Zusammenhang mit den Neubauten
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Amtsleitung
Stabsbereich

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 116
ABTEILUNG 1 „EINSATZ“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [hD fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Assistenz (abteilungsweite Querschnittsunterstützung) [non fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− übergeordnete Steuerung der Wachabteilungen
− Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Aufgabenwahrnehmung in der Leitstelle
− Erstellung und Überprüfung der Einhaltung von Dienstplangrundsätzen
− Fortschreibung der Stellenplanung im Einsatzdienst in Abstimmung mit Abt. Verwaltung
− Entscheidung über Personalangelegenheiten
− federführende Mitwirkung bei der Personalauswahl (mittlerer Dienst, Brandmeisteranwärter)
− strategische Steuerung der Aus- und Fortbildung
− strategische Koordination der Freiwilligen Feuerwehren
(Bindeglied der FF zu den jeweiligen Themen/Fachbereichen innerhalb der Berufsfeuerwehr)
− Leitung der Gefahren- und Risikoanalyse sowie Ableitung entsprechender Gefahrenabwehrpläne
− Mitwirkung bei der Erstellung und Fortschreibung von BEP , Katastrophenschutzplanung und AAO
▪ Die abteilungsweite Querschnittsunterstützung dient der Verwaltungsunterstützung aller in der Abteilung 
vorhandenen Sachgebiete und der Abteilungsleitung. Exemplarische Aufgaben sind:
− Unterstützung beim Reporting im SG Einsatzdienst
− Beurkundungen im SG Fw-/RD-Schule/FF
− Dokumentationen/Schriftverkehr im Bereich FF
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 117
SACHGEBIET 11 „GEFAHRENABWEHRPLANUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Einsatzvorbereitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Einsatzvorbereitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung Zivil- und Katastrophenschutz [non-fw-techn.]
− 1 VZÄ techn. Sachbearbeitung Zivil- und Katastrophenschutz [non-fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben Einsatzvorbereitung:
− Organisation und Durchführung der objektbezogenen Einsatzvorbereitung
− Erstellung und Fortschreibung von Sonderplänen und externen Notfallplänen
− Organisation und Durchführung der ereignisbezogenen Einsatzplanung
− Bearbeitung der Themen Sondernutzung, Straßensperren, Baustellen
− Mitwirkung bei der Veranstaltungssicherheit
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben Zivil- und Katastrophenschutz:
− Risikoanalysen/Bedarfsplanung für den Bevölkerungsschutz
− Erstellung von Einsatzplänen und Einsatzkonzeptionen
− Organisation des Krisenstabes
− Implementierung und Unterhaltung von Systemen zur Warnung der Bevölkerung
− Unterhaltung der Notbrunnen
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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17.11.2021 118
SACHGEBIET 12 „LEITSTELLE UND RETTUNGSDIENST“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung / Leitung Leitstelle (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Rettungsdienstträgerschaft (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung/Teamleitung IT und Digitalfunk [non fw-techn.*]
− 1,5 VZÄ Digitalfunk (ServicePoint) (davon 1 VZÄ mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.] 
− 2 VZÄ IT-Administration (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Systemadministration [non-fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Datenpflege Leitstelle [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Pförtner [mD fw-techn. nicht ed-tauglich] (aus IST-Zustand übernommen)
− 4 VZÄ Schichtführung [gD** fw-techn.]
− 18 VZÄ Disposition [mD fw-techn.]
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
*) Qualifikation: Beschäftigter mit einschlägiger abgeschlossener Hochschulbildung, z.B. Informationstechnik
**) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 119
SACHGEBIET 12 „LEITSTELLE UND RETTUNGSDIENST“
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Organisation des Dispositionsbetriebs der Leitstelle
− fachliche und disziplinarische Führung der Mitarbeiter der Leitstelle
− Wahrnehmung der Rettungsdienstträgerschaft
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben im Bereich IT & Digitalfunk
− operative Systemadministration für die Leitstelle
− Betreuung der Funktechnik der Feuerwehr, ServicePoint Digitalfunk
− Konzeption von Kommunikations- und Alarmierungssystemen
− Erstellung und permanente Umsetzung eines IT-Konzeptes für die Feuerwehr
− Systemadministration für Netzwerkkomponenten und Hardware
− Administration von Fachanwendungen der Feuerwehr
− 1st-, tlw. 2nd-Level-Support für die IT auf den Feuerwachen und in den Feuerwehrhäusern
− Gebäudefunkanlagen
− Qualitätsmanagement Leitstelle
− fachbezogene Mitwirkung bei Vergabeverfahren
− Sicherstellung der Rufbereitschaft Systemadministration Leitstelle 
− Gremienarbeit
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Anmerkung: Durch die dargestellte Personalausstattung können die aktuellen Anforderungen im Bereich IT gedeckt werden. Bei zukünftig steigenden Anforderungen (z. B. weitere 
Digitalisierung im Einsatzdienst) ist der Bedarf neu zu beurteilen.
Projektbezogene erhöhte Arbeitsaufwände (z. B. Implementierung neuer Software, Anbindung einer neuen Wache) können befristetezusätzliche Personalbedarfe auslösen.
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 120
SACHGEBIET 13 „EINSATZDIENST“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Wachleitung Wache Süd, Controllingunterstützung/Dienstplanung 
(mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 3 VZÄ Wachabteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil C) [gD fw-techn.]
− 113 VZÄ Wachabteilungen [mD fw-techn.]
▪ Kernaufgaben Sachgebietsleitung Einsatzdienst und Controllingunterstützung:
− Leitung der Feuerwachen
− operatives Personalmanagement
− fortlaufende Ermittlung der Personal- und Qualifizierungsbedarfe in den Wachabteilungen
− übergeordnete Unterstützung der WAL bei der Steuerung des Personaleinsatzes (Dienstplanung)
− Controlling des Personaleinsatzes, Erstellung von Berichten
▪ Wachabteilungsleitung:
− disziplinarische und (einsatzbezogene) fachliche Führung der Mitarbeiter der Wachabteilung
− Dienstplanung für die Wachabteilung
− Sicherstellung der täglichen Abläufe auf der Wache
− Koordination des Einsatzes der Mitarbeiter der Wachabteilung im rückwärtigen Bereich
▪ Mitarbeiter der Wachabteilungen:
− Einsatzdienst: Besetzung von Funktionen im Brandschutz und Rettungsdienst
− operative Mitarbeit in den zugeordneten rückwärtigen Sachgebieten
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 121
SACHGEBIET 14 „FREIWILLIGE FEUERWEHR“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− [Stadtbrandinspektor (ehrenamtlich)]
▪ Sachgebiet zur Darstellung der organisatorischen Anbindung der Freiwilligen Feuerwehr.
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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17.11.2021 122
SACHGEBIET 15 „AUSBILDUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Lehrgangsleitung GAL (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Leitung Fahrschule (mit Einsatzdienstanteil WA und ggf. TD-Springer) [mD fw-techn.]
− [0,65 VZÄ] (23 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA als Ausbilder Grundlehrgang
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
− [0,37 VZÄ] (13 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA als Ausbilder
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
◦ Ausbilder Freiwillige Feuerwehr
◦ Ausbilder Rettungsdienst
◦ Vorbereitung Großübung
◦ EVM-Ausbilder
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA (Ausbildungsmeister)
− 19 VZÄ Zuweisung von Poolstellen für Ausbildungszwecke:
◦ 14 VZÄ Ausbildungsstellen mD
◦ 4 VZÄ Ausbildungsstellen Aufstieg gD
◦ 1 VZÄ RD-Qualifikation Leitstelle
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 123
SACHGEBIET 15 „AUSBILDUNG“
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben im Bereich Aus- und Fortbildung:
− Vorbereitung und Durchführung der Aus- und Fortbildung innerhalb der Wachabteilungen
− Steuerung der Ausbildung von Brandmeistern
− Erstellung und Umsetzung des fachpraktischen Curriculums
− Koordination und Abstimmungen mit externen Bildungseinrichtungen
− Koordination der wachinternen Aus- und Fortbildung
− Organisation in- und externer Fortbildungsveranstaltungen
− operative Vorbereitung und Durchführung von Auswahlverfahren für Beamte und Anwärter des 
mittleren Dienstes
▪ Zusätzlich findet im Sachgebiet die strategische Anbindung/Korrespondenz der Freiwilligen Feuerwehr zur 
Berufsfeuerwehr statt. Folgende Kernaufgaben werden in diesem Bereich wahrgenommen:
− taktisch-strategische Aufsicht über die Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet
− Aufsicht über Einsatzfähigkeit
− Korrespondenz mit den Einheitsführern
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und 
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige 
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd

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17.11.2021 124
ABTEILUNG 2 „VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [hD/gD* fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Assistenz (abteilungsweite Querschnittsunterstützung) [non fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Fachverantwortung für und inhaltliche Mitwirkung in den zugehörigen Sachgebieten
− federführende Gesamtverantwortung im Vorbeugenden Brandschutz
− strategische Fortentwicklung des Aufgabenbereichs
▪ Die abteilungsweite Querschnittsunterstützung dient der Verwaltungsunterstützung aller in der Abteilung 
vorhandenen Sachgebiete und der Abteilungsleitung. Exemplarische Aufgaben sind:
− Abrechnung der im SG VB erbrachten Leistungen
− Organisation der BSE/BSA
− Dokumentenablage und Unterstützung bei der Digitalisierung der Aktenbestände
− Personalverwaltung/Abrechnung der BSD-Beschäftigten
− allgemeiner Schriftverkehr
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
*) Thema Stellenbewertung

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 125
SACHGEBIET 21 „BRANDSCHUTZAUFKLÄRUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− ggf. zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Steuerung und Durchführung der Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten
− Steuerung und Durchführung der Brandschutzaufklärung
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen

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17.11.2021 126
SACHGEBIET 22 „GENEHMIGUNGSVERFAHREN“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Stellungnahmen im Baugenehmigungsverfahren
− Stellungnahmen im BImSchG-Verfahren
− Beratung von Behörden und Bürgern
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 127
SACHGEBIET 23 „GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 3 VZÄ geringfügig Beschäftigte für BSD (aus IST übernommen)
− [0,38 VZÄ] (550 Stunden) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA für BSD
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Organisation und Durchführung von Brandverhütungsschauen
− Stellungsnahmen zu Veranstaltungen, Feuerwerken und Anordnung von Brandsicherheitswachen
− Organisation von Brandsicherheitswachen
− Beratung von Behörden und Bürgern
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 128
SACHGEBIET 24 „BRANDSCHUTZTECHNISCHE EINRICHTUNGEN“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Sonderprojekte / FAIR* [gD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Abnahme und Betreuung von Brandmeldeanlagen
− Abnahme und Kontrolle von Feuerwehrplänen und Feuerwehrschlüsseldepots
− Abnahme und Betreuung von sonstigen brandschutztechnischen Einrichtungen
− Bearbeitung des Themenbereichs Löschwasserversorgung
− Betreuung von Sonderprojekten (z.B. FAIR)
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender 
Brandschutz
SG 21 
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
*) Nach der Fertigstellung des Bauprojektes FAIR ist die Verlagerung dieser Stellen in das SG 23 aufgrund des erheblichen Aufwandes zur Durchführung der 
Gefahrenverhütungsschau in diesem Objekt zu prüfen.

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 129
ABTEILUNG 3 „TECHNIK“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Assistenz (abteilungsweite Querschnittsunterstützung) und Unfallbearbeitung [non-fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Mitwirkung bei der strategischen Planung der benötigten Fahrzeug- und Gerätetechnik
− Gesamtverantwortung für die Ausstattung der Feuerwehr mit Schutzausrüstung
− fachliche Verantwortung für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen für technische 
Beschaffungsvorhaben
− Steuerung und Überwachung der Liegenschaften bzw. Logistik
− allgemeine Überwachung der zugeordneten Sachgebiete
− strategische Fortentwicklung des Aufgabenbereichs
▪ Die abteilungsweite Querschnittsunterstützung dient der Verwaltungsunterstützung aller in der Abteilung 
vorhandenen Sachgebiete und der Abteilungsleitung. Exemplarische Aufgaben sind:
− Unfallbearbeitung
− Bearbeitung von Eingangsrechnungen der Werkstätten
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten 
Wache Nord
SG 32 Werkstätten 
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften 
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 130
SACHGEBIET 31 „WERKSTÄTTEN WACHE NORD“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Beschaffung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Werkstätten (mit Einsatzdienstanteil TD-Springer) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Leitung Kfz-Werkstatt [non-fw-techn.]
− 1 VZÄ Kfz-Werkstatt [non fw-techn.]
− 1 VZÄ Leitung Gerätewerkstatt (mit Einsatzdienstanteil TD-Springer) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Gerätewerkstatt [non-fw-techn.] 
− 1 VZÄ Leitung Atemschutz / Atemschutzwerkstatt (mit Einsatzdienstanteil TD-Springer und WA) 
[mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Atemschutzwerkstatt [non-fw-techn.]
− [0,11 VZÄ] (4 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA für Fahrzeugüberführungen 
und -abnahmen (Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten 
Wache Nord
SG 32 Werkstätten 
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften 
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 131
SACHGEBIET 31 „WERKSTÄTTEN WACHE NORD“
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Erstellung von Fahrzeug- und Technik-Konzepten
− Beschaffung von Fahrzeugen und Geräten
− Koordination und Organisation der Wartung und Reparatur der Fahrzeuge
− Wartung und Prüfung aller eingesetzten Geräte inklusive der erforderlichen Dokumentation
− kontinuierliche Pflege und Wartung der vorhandenen Atemschutztechnik
− Mitwirkung bei der Erstellung und permanenten Umsetzung von Ausstattungskonzeptionen im Bereich 
Atemschutz
− Unterstützung bei der technischen Ausbildung (Atemschutz, Maschinisten)
− Steuerung des rückwärtigen Einsatzes der Wachabteilungen in den Werkstätten der Wache Nord
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten 
Wache Nord
SG 32 Werkstätten 
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften 
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 132
SACHGEBIET 32 „WERKSTÄTTEN WACHE SÜD“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleiter / WerkstättenkoordinatorWache Süd (mit Einsatzdienstanteil WA) 
[mD fw-techn.] 
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Wartung und Prüfung des Schlauchmaterials
− Erstellung und permanente Umsetzung von Konzepten hinsichtlich Bekleidung / persönlicher 
Schutzausrüstung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes
− Wartung und Prüfung des Materials Höhenrettung/Absturzsicherung
− Prozessverantwortung für die Wäscherei 
− Beschaffung, Unterhaltung sowie Ausgabe von Schutzausrüstung und Dienstkleidung
− Steuerung des rückwärtigen Einsatzes der Wachabteilungen in den Werkstätten der Wache Süd
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten 
Wache Nord
SG 32 Werkstätten 
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften 
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 133
SACHGEBIET 33 „LIEGENSCHAFTEN UND LOGISTIK“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 2 VZÄ Logistik / Schnittstelle IDA [non-fw-tech., ggf. mD fw-techn. ed-untauglich]
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
▪ (Bei Verlagerung der gesamten Haustechnik zur Feuerwehr (s. Abschnitt 4.3) zusätzlich:
− 1 VZÄ Haustechnik [non-fw-tech.])
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben*:
− Mitwirkung und teilw. Durchführung Liegenschaftsverwaltung (Feuerwache und Feuerwehrhäuser FF)
◦ Aufnahme und Weiterleitung von Schadensmeldungen an IDA
◦ Betreuung von Firmen bei Reparatur- und Wartungsarbeiten
◦ Durchführung kleinerer Instandsetzungen und Prüfungen/Wartungen
◦ Unterstützung IDA bei der Planung von Sanierungen etc.
− Durchführung von regelmäßigen Logistikaufgaben
− Durchführung von spezifischen Logistikaufgaben auf Weisung der Abteilungsleitung
− tägliche Logistikfahrten zwischen den Standorten der BF (nach Umsetzung 2-Wachen-Struktur)
− wöchentliche und bedarfsweise Logistikfahrten zu den Standorten der FF
− Mitwirkung bei Fahrzeugtransfers
− Koordination der Lagerlogistik (Einsatzmittellager, KatS-Lager)
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten 
Wache Nord
SG 32 Werkstätten 
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften 
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
*) ohne eine vollständige Verlagerung der gesamten Haustechnik zur Feuerwehr (s. Abschnitt 4.3)

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PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 134
ABTEILUNG 4 „VERWALTUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung [non-fw-tech., gD-äquivalent]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung Personal [non-fw-tech., mD/gD-äquivalent]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung Finanzen [non-fw-tech., mD/gD-äquivalent]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Bearbeitung von Grundsatzangelegenheiten im Bereich Verwaltung
− Bearbeitung von Grundsatzangelegenheiten im Bereich Personalmanagement
− Gesamtaufsicht für die Bereiche Haushaltsplanung, Controlling und Abrechnungen
− Budget- und Haushaltsplanung 
− rechtssichere Durchführung der Vergabeverfahren unter inhaltlicher Mitwirkung der Fachabteilungen
− Bearbeitung von Widersprüchen, ggf. Niederschlagung
− Erstellung von Kostenbescheiden für den Einsatz der Feuerwehr
− Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln im Katastrophenschutz
− Erstellung und Auswertung von Statistiken
− Schnittstelle zum FB Personal
− Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 4
Verwaltung
Personal
Finanzen

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5.4 Zusammenfassung der Aufbauorganisation
ORGANIGRAMM UND STELLENAUSSTATTUNG TAGES-/MISCHDIENST
17.11.2021 135
+ Insgesamt ergibt sich im Tages-
dienst (inkl. Mischdienst) ein 
Personalbedarf von 63,25 VZÄ. 
Dies entspricht einem Mehr-
bedarf gegenüber dem IST-
Stellenplan von 16,73 VZÄ.
Amtsleitung
[1,75 VZÄ]
Abt. 2 VB
[1,5 VZÄ]
SG 21 Brandschutzauf.
[2 VZÄ]
SG 22 Genehmigungsv.
[3 VZÄ]
Abt. 3 Technik
[1,5 VZÄ]
SG 31 Werkstätten FWN
[9 VZÄ]
SG 32 Werkstätten FWS
[1 VZÄ]
SG 23 GVS
[4 VZÄ + 3 VZÄ BSD]
SG 24 BS-Einrichtungen
[4 VZÄ]
SG 33 Liegens. / Logistik
[3 VZÄ]
Abt. 1 Einsatz
[1,5 VZÄ]
SG 11 Gefahrenabwpl.
[6 VZÄ]
SG 12 Leitstelle & RD
[9 VZÄ]
Stabsbereich
[2 VZÄ]
SG 13 Einsatzdienst
[2 VZÄ]
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
SG 14 Freiw. Feuerwehr
[0 VZÄ]
SG 15 Ausbildung
[4 VZÄ]
Abt. 4 Verwaltung
[5 VZÄ]
Personal
Finanzen
Feuerwache Süd

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1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 136

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
137
Die Kosten einer Berufsfeuerwehr werden wesentlich durch die Personalvorhaltung bestimmt. Der Personalbedarf einer Feuerwehr 
wiederum resultiert aus zwei Bereichen: den Anforderungen/Aufgaben in Bezug auf den Einsatzdienst sowie den Aufgaben im „rückwärtigen 
Bereich“ (z. B. Sachgebietsarbeit im Vorbeugenden Brandschutz).
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen
17.11.2021

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NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT WACHABTEILUNG
AUSWERTUNG DER ABWESENHEITEN
▪ Es wurden die mittleren Abwesenheitswochen pro Mitarbeiter 
ermittelt. Abwesenheitswochen entstehen planmäßig unter 
anderem durch 
− Urlaub
− Wochenfeiertage
− Aus- und Fortbildung
− Abordnungen und Sonstiges
− sowie unplanmäßig durch Krankheit.
▪ Die Tabelle zeigt die anhand der Dienstplandokumentation der 
Kalenderjahre 2017 bis 2019 ermittelten mittleren Abwesen-
heitswochen der Mitarbeiter der Wachabteilungen.
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 138
Berück-
sichtigung für 
NJLZ
Bemerkung
1 0,91 Abordnung Tagesdienst - separate Berücksichtigung
2 0,00 Bildungsurlaub ✓ -
3 0,00 Dienstreise - -
4 0,47 Elternzeit/Mutterschutz ✓ -
5 3,16 Fortbildung ✓ -
6 4,37 Krankheit ✓ -
7 0,05 Kur ✓ -
8 0,50 Lebensarbeitszeitkonto (✓) planerische Berücksichtigung
9 0,11 Sonderurlaub/Dienstbefreiung ✓ -
10 1,72 Springerdienst LSt - keine Abwesenheit
11 6,62 Urlaub (✓) planerische Berücksichtigung
12 0,00 Zusatzdienst - -
Einzelwerte Auswertung der Dienstplanmerkmale
[Wochen]
Anmerkungen:
zu 8) s. Abschnitt 4.5

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NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT WACHABTEILUNG
ERMITTLUNG DER MITTLEREN NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT PRO 
MITARBEITER
▪ Zur Ermittlung des Personalbedarfs der Wachabteilungen, der 
aus der Funktionsbesetzung resultiert, wurden die 
personalwirtschaftlichen Parameter analysiert.
▪ Die zuvor entsprechend markierten Abwesenheiten wurden für 
die Berechnung der Nettojahresleistungszeit bzw. des 
Personalfaktors herangezogen (Wochenarbeitszeit von 
48 Stunden).
▪ Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht 
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt 
(vgl. dazu „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“).
▪ Die Abwesenheitswerte unterliegen Schwankungen über die 
Jahre und sind durch verschiedene Randbedingungen 
beeinflusst. Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der 
Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und 
-minderbedarfe zu ermitteln.
▪ Insgesamt ergibt sich für die Mitarbeiter der Wachabteilungen 
eine Anwesenheit von rund 35,22 Wochen pro Jahr .
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 139
+ Auf Basis der Abwesenheiten der Mitarbeiter der Wachabteilungen erfolgt die Berechnung der Nettojahresleistungszeit eines Mitarbeiters.
Zur Berechnung des Personalbedarfes der Wachabteilungen sind weitere Abwesenheiten bzw. Sonderstunden zu berücksichtigen, welche im 
Folgenden hinzugerechnet werden.
Ausfallart Abwesenheiten
[Wochen] Grundlage / Bemerkung
Erholungsurlaub 6,00 planerischer Wert gem. HUrlVO
Feiertagsausgleich 2,40 planerischer Wert (inkl. 24./31.12.)
Bildungsurlaub 0,00 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "gesetzliche Variablen" 8,40  - 
Krankheit 4,37 Mittelwert 2017-2019
Kur 0,05 Mittelwert 2017-2019
Elternzeit/Mutterschutz 0,47 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "laufendes Controlling" 4,89  - 
Fortbildung 3,16 Mittelwert 2017-2019
Sonderurlaub/Dienstbefreiung 0,11 Mittelwert 2017-2019
Lebensarbeitszeitkonto 0,36 planerischer Wert
Zwischensumme "organisatorische Variablen" 3,63  - 
Resultierende Anwesenheitswochen 35,22
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 48 [h] 1.691
Personalfaktor bei WAZ 48 h 5,18

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NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT LEITSTELLE
AUSWERTUNG DER ABWESENHEITEN
▪ Es wurden die mittleren Abwesenheitswochen pro Mitarbeiter 
ermittelt. Abwesenheitswochen entstehen planmäßig unter 
anderem durch 
− Urlaub
− Wochenfeiertage
− Aus- und Fortbildung
− Abordnungen und Sonstiges
− sowie unplanmäßig durch Krankheit.
▪ Die Tabelle zeigt die anhand der Dienstplandokumentation der 
Kalenderjahre 2017 bis 2019 ermittelten mittleren Abwesen-
heitswochen der Mitarbeiter der Leitstelle.
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 140
Berück-
sichtigung für 
NJLZ
Bemerkung
1 0,04 Abordnung Tagesdienst - separate Berücksichtigung
2 0,02 Bildungsurlaub ✓ -
3 0,11 Dienstreise - -
4 0,07 Elternzeit/Mutterschutz ✓ -
5 2,57 Fortbildung ✓ -
6 5,42 Krankheit ✓ -
7 0,25 Kur ✓ -
8 0,49 Lebensarbeitszeitkonto (✓) planerische Berücksichtigung
9 0,12 Sonderurlaub/Dienstbefreiung ✓ -
10 7,63 Urlaub (✓) planerische Berücksichtigung
11 0,02 Zusatzdienst - -
Einzelwerte Auswertung der Dienstplanmerkmale
[Wochen]
Anmerkungen:
zu 8) s. Abschnitt 4.5

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT LEITSTELLE
ERMITTLUNG DER MITTLEREN NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT PRO 
MITARBEITER
▪ Zur Ermittlung des Personalbedarfs der Leitstelle, der aus der 
Funktionsbesetzung resultiert, wurden die 
personalwirtschaftlichen Parameter analysiert.
▪ Die zuvor entsprechend markierten Abwesenheiten wurden für 
die Berechnung der Nettojahresleistungszeit bzw. des 
Personalfaktors herangezogen (Wochenarbeitszeit von 
41 Stunden).
▪ Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht 
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt 
(vgl. dazu „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“).
▪ Die Abwesenheitswerte unterliegen Schwankungen über die 
Jahre und sind durch verschiedene Randbedingungen 
beeinflusst. Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der 
Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und 
-minderbedarfe zu ermitteln.
▪ Insgesamt ergibt sich für die Mitarbeiter in der Leitstelle eine 
Anwesenheit von rund 34,93 Wochen pro Jahr .
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 141
Ausfallart Abwesenheiten
[Wochen] Grundlage / Bemerkung
Erholungsurlaub 6,00 planerischer Wert gem. HUrlVO
Feiertagsausgleich 2,40 planerischer Wert (inkl. 24./31.12.)
Bildungsurlaub 0,02 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "gesetzliche Variablen" 8,42  - 
Krankheit 5,42 Mittelwert 2017-2019
Kur 0,25 Mittelwert 2017-2019
Elternzeit/Mutterschutz 0,07 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "laufendes Controlling" 5,74  - 
Fortbildung 2,57 Mittelwert 2017-2019
Sonderurlaub/Dienstbefreiung 0,12 Mittelwert 2017-2019
Lebensarbeitszeitkonto 0,36 planerischer Wert
Zwischensumme "organisatorische Variablen" 3,05  - 
Resultierende Anwesenheitswochen 34,93
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 41 [h] 1.432
Personalfaktor bei WAZ 41 h 6,12

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT „MITARBEITER MISCHDIENST“
AUSWERTUNG DER ABWESENHEITEN
▪ Es wurden die mittleren Abwesenheitswochen pro Mitarbeiter 
ermittelt. Abwesenheitswochen entstehen planmäßig unter 
anderem durch 
− Urlaub
− Wochenfeiertage
− Aus- und Fortbildung
− Abordnungen und Sonstiges
− sowie unplanmäßig durch Krankheit.
▪ Die Tabelle zeigt die anhand der Dienstplandokumentation der 
Kalenderjahre 2017 bis 2019 ermittelten mittleren Abwesen-
heitswochen der Mitarbeiter im Mischdienst (B-Dienst und 
Führungsassistent).
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 142
Berück-
sichtigung für 
NJLZ
Bemerkung
1 0,03 Bildungsurlaub ✓ -
2 0,90 Dienstreise ✓ -
3 0,00 Elternzeit/Mutterschutz ✓ -
4 1,76 Fortbildung ✓ -
5 5,65 Krankheit ✓ -
6 0,07 Kur ✓ -
7 0,87 Lebensarbeitszeitkonto (✓) planerische Berücksichtigung
8 0,20 Sonderurlaub/Dienstbefreiung ✓ -
9 7,43 Urlaub (✓) planerische Berücksichtigung
10 0,42 Zusatzdienst - -
Einzelwerte Auswertung der Dienstplanmerkmale
[Wochen]
Anmerkungen:
zu 7) s. Abschnitt 4.5

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT „MITARBEITER MISCHDIENST“
ERMITTLUNG DER MITTLEREN NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT PRO 
MITARBEITER
▪ Zur Ermittlung des Personalbedarfs im Mischdienst, der aus der 
Funktionsbesetzung resultiert, wurden die 
personalwirtschaftlichen Parameter analysiert.
▪ Die zuvor entsprechend markierten Abwesenheiten wurden für 
die Berechnung der Anwesenheitswochen herangezogen.
▪ Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht 
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt 
(vgl. dazu „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“).
▪ Die Abwesenheitswerte unterliegen Schwankungen über die 
Jahre und sind durch verschiedene Randbedingungen 
beeinflusst. Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der 
Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und 
-minderbedarfe zu ermitteln.
▪ Insgesamt ergibt sich für die Mitarbeiter des Mischdienstes eine 
Anwesenheit von rund 34,77 Wochen pro Jahr .
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 143
Ausfallart Abwesenheiten
[Wochen] Grundlage / Bemerkung
Erholungsurlaub 6,00 planerischer Wert gem. HUrlVO
Feiertagsausgleich 2,40 planerischer Wert (inkl. 24./31.12.)
Bildungsurlaub 0,03 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "gesetzliche Variablen" 8,43  - 
Krankheit 5,65 Mittelwert 2017-2019
Kur 0,07 Mittelwert 2017-2019
Elternzeit/Mutterschutz 0,00 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "laufendes Controlling" 5,72  - 
Fortbildung 1,76 Mittelwert 2017-2019
Dienstreise 0,90 Mittelwert 2017-2019
Sonderurlaub/Dienstbefreiung 0,20 Mittelwert 2017-2019
Lebensarbeitszeitkonto 0,36 planerischer Wert
Zwischensumme "organisatorische Variablen" 3,22  - 
Resultierende Anwesenheitswochen 34,77
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 44,6 [h] 1.551
Personalfaktor bei WAZ 44,6 h 5,65

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN
IST-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die 
Ermittlung des Personalbedarfs für die 
Wachabteilungen auf der Basis des IST-
Funktionsbesetzungsplans bei einer 
Wochenarbeitszeit von 48 Stunden 
dargestellt. 
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 144
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
ELW 48 2 365 24 17.520 - - - - -
H(T)LF 48 10 365 24 87.600 - - - - -
HuRF 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Springer 48 6 365 24 52.560 - - - - -
Summe - 20 - - 175.200 - 0 - - 0
WAZ 48 WAZ 48
175.200 0
- -
3.504 0
178.704 0
WAZ 48 WAZ 48
35,22 35,22
48 48
1.691 1.691
105,7 0,0
Funktionsbesetzung
Hauptfeuerwache -
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Personalwirtschaftliche Parameter
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
105,7
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG (OHNE 
ORGANISATORISCHE EMPFEHLUNGEN)
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die 
Ermittlung des Personalbedarfs für die 
Wachabteilungen auf der Basis der 
langfristigen SOLL-Besetzung für 
2 Feuerwachen ohne die organisato-
rischen Empfehlungen (Verfügerdienst) 
bei einer Wochenarbeitszeit von 
48 Stunden dargestellt. 
▪ Der Personalbedarf des Führungs-
dienstes und der Tagverstärkung 
(Springer) wird separat ermittelt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter 
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen 
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall 
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht 
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische 
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden, 
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen 
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 145
*) Wahrnehmung aus Leitstelle
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Fürungsassistent C * 48 0 365 24 0 - - - - -
H(T)LF 48 6 365 24 52.560 48 6 365 24 52.560
HuRF 48 2 365 24 17.520 48 2 365 24 17.520
KLAF / Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Leitstelle 48 1 365 24 8.760 - - - - -
Summe - 13 - - 113.880 - 8 - - 70.080
Wache Nord Wache Süd
113.880 70.080
0 0
2.278 1.402
116.158 71.482
Wache Nord Wache Süd
35,22 35,22
48 48
1.691 1.691
68,7 42,3
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Feuerwache Nord Feuerwache Süd
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
111,0

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die 
Ermittlung des Personalbedarfs für die 
Wachabteilungen auf der Basis der 
langfristigen SOLL-Besetzung für 
2 Feuerwache bei einer Wochenarbeits-
zeit von 48 Stunden dargestellt. 
▪ Der Personalbedarf des Führungs-
dienstes und der Tagverstärkung 
(Springer) wird separat ermittelt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter 
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen 
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall 
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht 
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische 
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden, 
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen 
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 146
*) Wahrnehmung aus Leitstelle
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Fürungsassistent C * 48 0 365 24 0 - - - - -
H(T)LF 48 6 365 24 52.560 48 6 365 24 52.560
HuRF 48 2 365 24 17.520 48 2 365 24 17.520
KLAF / Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Leitstelle 48 1 365 24 8.760 - - - - -
Summe - 13 - - 113.880 - 8 - - 70.080
Wache Nord Wache Süd
113.880 70.080
365 365
2.278 1.402
116.523 71.847
Wache Nord Wache Süd
35,22 35,22
48 48
1.691 1.691
68,9 42,5
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Feuerwache Nord Feuerwache Süd
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst (je Wache 1 Verfüger pro Tag vergütet mit 1 h) [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
111,4

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF LEITSTELLE
IST-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die 
Ermittlung des Personalbedarfs für die 
Wachabteilungen auf der Basis des IST-
Funktionsbesetzungsplans bei einer 
Wochenarbeitszeit von 41 Stunden 
dargestellt. 
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 147
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Disposition 41 6 365 12 26.280 - - - - -
Dispostion Tag 41 1 250 8 2.000 - - - - -
Summe - 7 - - 28.280 - 0 - - 0
WAZ 41 WAZ 41
28.280 0
- -
566 0
28.846 0
WAZ 41 WAZ 41
34,93 34,93
41 41
1.432 1.432
20,1 0,0
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
20,1
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Personalwirtschaftliche Parameter
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Funktionsbesetzung
Leitstelle -
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF LEITSTELLE
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG (OHNE 
ORGANISATORISCHE EMPFEHLUNGEN)
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die 
Ermittlung des Personalbedarfs für die 
Wachabteilungen auf der Basis der SOLL-
Besetzung ohne die organisatorischen 
Empfehlungen (Verfügerdienst, 
Übergabezeiten) dargestellt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Schicht wird 1Mitarbeiter 
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme zu Schicht-
beginn bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen 
Ausfall (z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke 
nicht erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische 
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden, 
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen 
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 148
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Disposition 41 4 365 12 17.520 - - - - -
Dispostion Tag 41 1 365 12 4.380 - - - - -
Führungsassistent C - - - - - 48 1 365 24 8.760
Summe - 5 - - 21.900 - 1 - - 8.760
WAZ 41 WAZ 48
21.900 8.760
- -
438 175
22.338 8.935
WAZ 41 WAZ 48
34,93 34,93
41 48
1.432 1.677
15,6 5,3
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Leitstelle (Vollarbeitszeit WAZ 41 h) Leitstelle (Bereitschaftszeit WAZ 48 h)
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
20,9

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF LEITSTELLE
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG 
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die 
Ermittlung des Personalbedarfs für die 
Wachabteilungen auf der Basis der SOLL-
Besetzung bei einer Wochenarbeitszeit 
von 41 Stunden dargestellt. 
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter 
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen 
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall 
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht 
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische 
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden, 
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen 
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 149
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Disposition 41 4 365 12,25 17.885 - - - - -
Dispostion Tag 41 1 365 12,25 4.471 - - - - -
Führungsassistent C - - - - - 48 1 365 24 8.760
Summe - 5 - - 22.356 - 1 - - 8.760
WAZ 41 WAZ 48
22.356 8.760
730 -
447 175
23.533 8.935
WAZ 41 WAZ 48
34,93 34,93
41 48
1.432 1.677
16,4 5,3
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
21,7
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Leitstelle (Vollarbeitszeit WAZ 41 h) Leitstelle (Bereitschaftszeit WAZ 48 h)
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst (1 Verfüger vergütet mit 1 h je Schicht) [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF TAGVERSTÄRKUNG SPRINGER
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die 
Ermittlung des Personalbedarfs für die 
Tagverstärkung (Springer) dargestellt. 
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter 
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen 
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall 
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht 
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische 
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden, 
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen 
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 150
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Springer (Tag) 41 2 250 10 5.000 - - - - -
Summe - 2 - - 5.000 - 0 - - 0
Wache Nord Wache Süd
5.000 0
100 0
5.100 0
Wache Nord Wache Süd
35,22 35,22
41 41
1.444 1.444
3,5 0,0
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Feuerwache Nord Feuerwache Süd
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
3,5

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Neben dem Einsatzdienst werden weitere Tätigkeiten aus der Wachabteilung 
geleistet bzw. werden Mitarbeiter der Wachabteilung hierzu herangezogen 
(s. Abschnitt 5.3). Insgesamt entspricht dies 1,82 VZÄ. Bereits im IST-Zustand 
werden Tagesdienstschichten durch Mitarbeiter der Wachabteilungen 
geleistet. In den Jahren 2017 bis 2019 hat sich dies auf rund 4.000 Stunden pro 
Jahr summiert.
▪ Für einzelne Mitarbeiter des mittleren Dienstes im Tagesdienst ist eine gewisse 
Integration in die Funktionsbesetzung vorgesehen bzw. zum Erhalt der 
Einsatzpraxis sinnvoll (Leiter Atemschutz und Fahrlehrer). Hierdurch reduziert 
sich der Personalbedarf in den Wachabteilungen (Ansatz: je 1 Schicht pro 
Monat: 3 MA x 12 Monate x 24 h = 864 h ≙ 0,50 VZÄ)
▪ Darüber hinaus sind weiterhin Pool-Stellen erforderlich, sodass z.B. die 
erforderlichen Qualifizierungszeiten für den Laufbahnaufstieg keine 
Unterbesetzung in der Wachabteilung erzeugen. Diese Pool-Stellen sind nicht 
zur permanenten Besetzung vorgesehen, sondern dienen der fallweisen 
Versetzung von Beamten, die für entsprechende Qualifikationsmaßnahmen 
vorgesehen sind, sodass eine verzögerungsfreie Wiederbesetzung der Stellen 
in der Wachabteilung ermöglicht wird. Diese Stellen sollen im Stellenplan 
außerhalb der Wachabteilungen geführt werden. 
▪ Insgesamt ergibt sich somit ein Personalbedarf im mittleren feuerwehr-
technischen Dienst in den Wachabteilungen von gerundet 113 VZÄ.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
GESAMTPERSONALBEDARF WACHABTEILUNG
17.11.2021 151
+ Insgesamt ergibt sich ein Personalbedarf im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst in 
den Wachabteilungen von 113 VZÄ.
111,40 Einsatzdienst
-0,51 Einsatzdienst durch TD-Mitarbeiter Wache Nord
0,50 Besetzung Tagesspringer
0,38 Brandsicherheitswachen
0,11 Fahrzeugüberführung / -abnahmen
0,31 Öffentlichkeitsarbeit
0,65 Ausbilder Grundlehrgang
0,37 Ausbilder
Laufbahnausbildung mD
Laufbahnaufstieg (B-IV-Qualifikation)
RD-Qualifikation Leitstelle
113,21 Gesamtsumme VZÄ
113,00 Gesamtsumme VZÄ [gerundet]
werden
separat
geführt
Überblick aller VZÄ in der Wachabteilung
SOLL-Zustand
Einsatzdienst
Tagesdienstunterstützung aus der Wachabteilung
Ausbildung
Pool-Stellen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
STRUKTUR DER WACHABTEILUNGSLEITUNG
17.11.2021 152
▪ Die Mitarbeiter der Wachabteilungen sind auf 3 Wachabteilungen aufgeteilt, die durch die Wachabteilungsleitung geführt werden. 
Diese besteht derzeit jeweils aus folgenden 4 Mitarbeitern:
− 1 VZÄ Wachabteilungsleiter gD [Einsatzfunktion: C-Dienst]
− 1 VZÄ stv. Wachabteilungsleiter gD [Einsatzfunktion: C-Dienst]
− 2 VZÄ stv. Wachabteilungsleiter mD [Einsatzfunktion: Fahrzeugführer HLF , ggf. C-Dienst]
▪ In den vergangenen Jahren hat sich insbesondere bei den Stellen des gD eine sehr hohe Fluktuation (Übergang in den Tages-/Misch-
dienst) ergeben (teilw. mehrmals pro Jahr). Hierdurch ist eine kontinuierliche Führung der Wachabteilungen erschwert, was auch 
innerhalb der Mitarbeiterschaft zu Problemen führt (einheitlicher Führungsstil, kontinuierliche Personalentwicklung).
▪ Deshalb soll zukünftig die Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der Wachabteilungs-
leitung, sondern im Tages-/Mischdienst erfolgen. Hierdurch müssen nicht alle Mitarbeiter des gehobenen Dienstes zuerst die 
Wachabteilungsleitung durchlaufen.
▪ Um im Einsatzdienst eine Verwendung der „neuen“ gD-Mitarbeiter auf der 1. Führungsebene zu ermöglich, ist auch die Besetzung der 
Funktion C-Dienst analog zur bisherigen Besetzung der Funktion B-Dienst im Integrations- bzw. Mischdienst anzupassen. 
▪ Damit ein einheitliches Konzept für den Integrations- bzw. Mischdienst umgesetzt werden kann, sollen im Ergebnis der Projektgruppen-
arbeit auch die Wachabteilungsleiter dem Tages-/Mischdienst zugeordnet werden, hieraus aber weiterhin die primäre Personalführung 
einer fest zugeordneten Wachabteilung übernehmen. Hierdurch kann auch eine durchgehende Besetzung der Funktion C-Dienst mit der 
Qualifikation „Zugführer“ (gehobener Dienst) entsprechend des BEP gewährleistet werden.
▪ Aus Sicht von Lülf+ sollten die Wachabteilungsleiter allerdings einen höheren Einsatzdienstanteil als die übrigen eingebundenen 
Mitarbeiter versehen.
▪ Während ihrer Tagesdienstzeiten ohne Einbindung in den Einsatzdienst wirken die Wachabteilungsleiter dann neben der 
organisatorischen Führung der Wachabteilung auch verstärkt in die Sachgebiete mit Bezug zur konkreten Arbeit der Wachabteilung ein 
(insb. im Bereich Ausbildungskonzeption der Wachabteilungen) und übernehmen die organisatorische Führung der Fachgruppen. 
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
STRUKTUR DER WACHABTEILUNGSLEITUNG
17.11.2021 153
▪ Durch dieses Konzept ist dann eine stellvertretende Wachabteilungsleitung mit der Qualifikation zum gehobenen Dienst nicht mehr 
erforderlich. In Hinblick auf die Anzahl der zu führenden Mitarbeiter ist aus Sicht von Lülf+ jeweils ein WAL mit gD-Qualifikation 
hinreichend. 
▪ An der Feuerwache Süd empfehlen wir aufgrund der geringeren Personalstärke eine übergeordnete Wachabteilungsleitung durch den
Wachleiter der Wache Süd (s. auch Abschnitt 4.2), der ebenfalls je „Dienstgruppe“ jeweils 2 stellvertretende WAL (insgesamt 6) 
zugeordnet sind. 
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
GESAMTPERSONALBEDARF WACHABTEILUNG
17.11.2021 154
SOLL-IST-VERGLEICH
▪ Bei der Berechnung des SOLL-Personalbedarfs für die Wachabteilungen sind die bisher aufgeführten organisatorischen Empfehlungen 
berücksichtigt:
− Neustrukturierung der Wachabteilungsleitung und Besetzung Führungsebene C (WAL und Integrationsdienst, FüAss aus Leitstelle)
− Einführung Verfügerdienst
− Anpassung der SOLL-Funktionsbesetzung
▪ Hiermit ergibt sich für die Wachabteilung nach der Umsetzung von 2 Feuerwachen ein Personalbedarf von 113 VZÄ mD zzgl. 3 VZÄ gD
Wachabteilungsleiter .
▪ Dies entspricht einem Mehrbedarf von insgesamt 9 VZÄ gegenüber dem IST-Stellenplan.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
gD mD
IST-Zustand gemäß Stellenplan 2020 6,0 101,0 107,0 107,0 -
Fortschreibung personalwirtschaftliche Parameter *
[Basis: IST-Funktionsbesetzung] 105,7 106,0 -1,0
SOLL-Funktionsbesetzung 3,0 111,0 114,0 114,0 7,0
SOLL-Funktionsbesetzung inkl. OrgU Empfehlungen 3,0 111,4 114,4 114,0 7,0
SOLL-Funktionsbesetzung inkl. OrgU Empfehlungen,
TD-Abordnungen und Integrationsdienst TD 3,0 113,4 116,4 116,0 9,0
105,7
*) keine getrennte Berechnung von gD und mD
Betrachtung
Stellenumfang [VZÄ]
Wachabteilungen
Gesamt-
summe
Gesamt-
summe
(gerundet)
Differenz zum 
IST-Zustand 
Stellenplan 2020

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONALBEDARF LEITSTELLE
17.11.2021 155
SOLL-IST-VERGLEICH
▪ Bei der Berechnung des SOLL-Personalbedarfs für die Leitstelle sind die bisher aufgeführten organisatorischen Empfehlungen 
berücksichtigt:
− Einführung Verfügerdienst und Übergabezeiten
− Anpassung der Tischbesetzzeiten
− Integration der Leitstellenspringer der Wachabteilungen und Besetzung FüAss C-Dienst durch Leitstelle
▪ Hiermit ergibt sich für die Leitstelle ein Personalbedarf von 22 VZÄ.
▪ Dies entspricht einem Mehrbedarf von 2 VZÄ gegenüber dem IST-Stellenplan.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
gD mD
IST-Zustand gemäß Stellenplan 2020 4,0 16,0 20,0 20,0 -
Fortschreibung personalwirtschaftliche Parameter *
[Basis: IST-Funktionsbesetzung] 20,1 20,0 0,0
SOLL-Funktionsbesetzung * 20,9 21,0 1,0
SOLL-Funktionsbesetzung inkl. OrgU Empfehlungen * 21,7 22,0 2,0
20,1
*) keine getrennte Berechnung von gD und mD
21,7
Betrachtung
Stellenumfang [VZÄ]
Leitstelle
Gesamt-
summe
Gesamt-
summe
(gerundet)
Differenz zum 
IST-Zustand 
Stellenplan 2020
20,9

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UMSETZUNG DER TAGVERSTÄRKUNG
17.11.2021 156
▪ Bei der Umsetzung der 2-Wachen-Struktur soll entsprechend dem Bedarfs- und Entwicklungsplan an der Wach Nord zusätzlich eine 
Tagverstärkung für 2 Springerfunktionen umgesetzt werden. Rechnerisch entsteht hierfür ein Personalbedarf von 3,5VZÄ (s. Abschnitt 
6.2).
▪ Prinzipiell sind zur Umsetzung 2 Varianten möglich:
− Erhöhung des Personals in den Wachabteilungen und rollierende Besetzung der Funktionen aus den Wachabteilungen.
(Aufgrund der differierenden Arbeitszeiten (24Stunden vs. 10 Stunden) ist ein negativer Einfluss auf die Motivation der 
Mitarbeiter möglich.)
− Besetzung aus dem Pool der Tages-/Mischdienstmitarbeiter mD und entsprechende Erhöhung des Personals.
▪ In Abwägung der Vor- und Nachteile wird eine Besetzung der Tagverstärkung aus dem Pool der Tages-/Mischdienstmitarbeiter mD
empfohlen. Hierzu werden 3 zusätzliche Vollzeitäquivalente im Tagesdienst / Mischdienst umgesetzt. Da durch die 2-Wachen-Struktur 
eine geringere Zuarbeitsleistung aus den Wachabteilungen in den Werkstätten der Wache Nord entsteht, sollen die zusätzlichen 
Mitarbeiter dort angesiedelt werden. Diese sind bereits im Kapitel 5.4 im Sachgebiet 31 berücksichtigt.
▪ Um dienstplanerisch die Besetzung der 2 Funktionen Montag bis Freitag sicherstellen zu können, sind neben den festen Stellen für die 
TD-Springer weitere Mitarbeiter gelegentlich einzubinden, um gleichzeitige Abwesenheiten (Urlaub, Krankheit etc.) kompensieren zu 
können. Dieser Kreis sollte sich auf eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern aus dem Pool Führungsassistenten beschränkten, umden 
zusätzlichen Ausbildungsaufwand nicht übermäßig zu erhöhen. 
▪ Zusätzlich wird die verbleibende Differenz des rechnerischen Personalbedarfs von 0,5 VZÄ (rechnerisch 3,5 VZÄ erforderlich, 3,0 VZÄ 
zusätzlich berücksichtigt) in den Wachabteilungen angesiedelt. Hierdurch ist ein großer Pool zur Besetzung gegeben, gleichzeitig kann 
hierdurch Mitarbeitern der Wachabteilung ermöglich werden, für rückwärtige Aufgaben (z.B. spezielle Gerätewartung) an einzelnen 
oder mehreren Tagen in den Tagesdienst zu wechseln, ohne dass es einen negativen Einfluss auf den Personalbedarf hat.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BESETZUNGSBEDARF
17.11.2021 157
▪ Durch die Mitarbeiter des Tages-/Mischdienstes sind zukünftig folgende Funktionen zu besetzen:
− höherer und gehobener Dienst
◦ 1 Funktion B-Dienst (Verbandsführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
◦ 1 Funktion C-Dienst (Zugführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
− mittlerer Dienst
◦ 1 Funktion Führungsassistent B-Dienst [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
◦ 2 Funktionen Springer Mo.-Fr . 07:00 bis 17:00 Uhr [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
▪ Hierzu ist folgendes Personal entsprechend der SOLL-Ausstattung prinzipiell fachlich qualifiziert und nicht für andere 
Einsatzdienstfunktionen vorgesehen:
− höherer und gehobener Dienst: 27 Mitarbeiter
− mittlerer Dienst: 16 Mitarbeiter
▪ Im IST-Zustand umfasst der Pool 17 potenzielle Mitarbeiter im gehobenen/höheren Dienst. Davon sind derzeit 11 Mitarbeiter in die
Besetzung des B-Dienstes integriert. Deshalb wird auch zukünftig (zumindest in einer Übergangsphase) nicht von einer vollständigen 
Integration aller Mitarbeiter des gehobenen/höheren Dienstes in die Besetzung der Führungsfunktionen ab Wache ausgegangen. 
▪ Außerdem ist es aufgrund der rückwärtigen Anforderungen im Bereich der Abteilung VB (hohe externe Schnittstellen, Außentermine) 
bedarfsgerecht, hier einen geringeren Einsatzdienstanteil der Mitarbeiter umzusetzen. Die Abteilungsleitungen nehmen zusätzlich die 
Funktion A-Dienst wahr, wodurch auch hier nur ein geringerer Einsatzdienstanteil B-Dienst bedarfsgerecht ist. Diese Verringerungder 
Einsatzdienstanteile ist im Rahmen der Umsetzung festzulegen.
▪ Für das SOLL-Konzept wird im Bereich des höheren und gehobenen Dienstes von einem (rechnerischen) Pool von 22 Mitarbeitern 
ausgegangen, die gleichmäßig in den Einsatzdienst eingebunden sind. Die übrigen 5 Mitarbeiter mit der entsprechenden Qualifikation 
sind planerisch nicht in den Einsatzdienst einberechnet (z.B. durch unbesetzte Stellen, kapazitive Gründe im rückwärtigen Bereich).
▪ Von den Mitarbeitern im mittleren Dienst sind 6 für die Besetzung der Tagesspringer (mit Einsatzdienstanteil in den Wachabteilungen 
oder ohne Einsatzdienst) vorgesehen. Somit verbleiben 10Mitarbeiter zur Besetzung der Funktion Führungsassistent B-Dienst. Zur 
zuverlässigen Besetzung der Tagesspringer ist hiervon ein geringer Anteil ggf. gelegentlich auch in diese Besetzung einzubinden.
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BESETZUNGSBEDARF 
17.11.2021 158
▪ Wir empfehlen somit folgende Stellenzuteilung im Führungsdienst aus dem 
Integrationsdienst zu den Führungsdiensten:
− B-Dienst: 12 Stellen
− C-Dienst: 10 Stellen*
(Die konkrete Aufteilung der Mitarbeiter auf die Führungsebenen ist im Rahmen der 
Umsetzung und laufenden Personalentwicklung ggf. auf Basis von persönlichen 
Einsatzerfahrungen und Stellenbewertungen anzupassen.)
▪ Hierdurch ergeben sich Einsatzdienstanteile, die eine effektive Aufgaben-
wahrnehmung im rückwärtigen Bereich ermöglichen.
▪ Die Wahrnehmung der Einsatzdienste führt in Abhängigkeit von der Anzahl der 
zur Besetzung herangezogenen Stellen zu einer Reduktion der tatsächlich zur 
Arbeitsleistung im Tagesdienst nutzbaren effektiven Nettojahresleistungszeit. 
Diese Reduktion ist nebenstehend unter der erfahrungsgemäßen Annahme 
berechnet, dass je 24 h-Dienst 6 h Arbeitsleistung erbracht werden können.
▪ Des Weiteren sind Ausbildungszeiten und Zeiten für Dienstsport hiervon 
abzuziehen.
▪ Die resultierende effektive NJLZ liegt somit bei rund 900 bis 1.000 Stunden und 
entspricht rund 60 % bis 70 % der verwaltungsüblichen Nettojahresleistungs-
zeit. Diese Einschränkung ist bei der Ableitung der Stellenbedarfe in den 
Kapiteln 4 und 5 bereits berücksichtigt.
▪ Aus der Personalausstattung im mittleren Dienst des Tages-/Mischdienstes 
ergeben sich folgende Zuweisungen zu den Funktionsbesetzungen:
− Führungsassistent: 10 Stellen
− Tagesspringer: 3(-4) Stellen
− Wachabteilung: 2 Stellen
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst
1.425,6 h
1.669,0 h
Stunden Anteil
Zu besetzende Jahresfunktionsstunden 8.760,0 h -
Einsatzdienst bei 12 VZÄ [WAZ 48] 730,0 h 43,7 %
Tagdienst bei 12 VZÄ [WAZ 41] 802,0 h 56,3 %
resultierende effektive NJLZ (Tagdienst) 984,5 h 69,1 %
Stunden Anteil
Zu besetzende Jahresfunktionsstunden 8.760,0 h -
Anteil Einsatzdienst bei 10 VZÄ [WAZ 48] 876,0 h 52,5 %
Anteil Tagdienst bei 10 VZÄ [WAZ 41] 677,3 h 47,5 %
resultierende effektive NJLZ (Tagdienst) 896,3 h 62,9 %
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 41
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 48
SOLL-Empfehlung B-Dienst und FüAss Besetzung
SOLL-Empfehlung C-Dienst-Besetzung
*) Aus Sicht von Lülf+ sollten die Wachabteilungsleiter einen höheren 
Einsatzdienstanteil als die übrigen eingebundenen Mitarbeiter versehen.
In der Tabelle ist als Vergleichswert der Einsatz - und Tagdienstanteil bei 
einer Gleichverteilung dargestellt.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UMSETZUNGSKONZEPT 2-WACHEN-STRUKTUR
17.11.2021 159
▪ Einsatzdienst
− Änderung Funktionsbesetzung:
◦ + 2 Funktionen Wache Süd (Hubrettungsfahrzeug)
◦ + [2] Funktionen Mo.-Fr . tagsüber Wache Nord (TD-Springer) → Besetzung durch Tagesdienst
→ Resultierender zusätzlicher Personalbedarf: 9 VZÄ in den Wachabteilungen
▪ Leitstelle
− Umstellung Besetzungssystematik (Reduktion Tischbesetzzeiten und Vorhaltung Bereitschaftsfunktion) aufgrund fehlender 
Ruheräume am IST-Standort erst nach Neubau Feuerwache Nord möglich
▪ Amtsleitung
− Stabsbereich
◦ Nach Fertigstellung und (vollständiger) Inbetriebnahme entfällt Projektleitung Neubauprojekte.
→ Resultierender zusätzlicher Personalbedarf: - 1 VZÄ hD
▪ Abteilung 1
− Sachgebiet 11 (Gefahrenabwehrplanung):
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
− Sachgebiet 12 (Leitstelle):
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur auf rückwärtige Personalausstattung
− Sachgebiet 13 (Einsatzdienst):
◦ Wachleiter Wache Süd aufgrund zusätzlicher Aufgabe Controllingunterstützung/Dienstplanung auch schon vor Umsetzung Wache 
Süd erforderlich. Gleichzeitig Integration bei organisatorischer Planung 2-Wachen-Struktur (u. a. Auswahl Personalkörper Wache 
Süd).
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UMSETZUNGSKONZEPT 2-WACHEN-STRUKTUR
17.11.2021 160
▪ Abteilung 1 (Forts.)
− Sachgebiet 14 (Freiwillige Feuerwehr)
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
− Sachgebiet 15 (Aus- und Fortbildung)
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
▪ Abteilung 2 (Vorbeugender Brandschutz)
− kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
▪ Abteilung 3 (Technik)
− Sachgebiet 31 (Werkstätten Wache Nord)
◦ Bedarf mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst erst nach Inbetriebnahme Wache Süd zur Besetzung der Tagesspringer . Gleichzeitig
ist damit die sinkende Zuarbeit aus den Wachabteilungen zu kompensieren (durch Verlagerung von 6 Funktionen zur Wache Süd).
→ Resultierender zusätzlicher Personalbedarf: + 3 VZÄ mD
− Sachgebiet 32 (Werkstätten Wache Süd)
◦ Bedarf zur Einrichtung des Sachgebiets entsteht erst nach Inbetriebnahme Wache Süd zur Koordination der Werkstattätigkeit; bis 
dahin aber als bisheriges Sachgebiet „Bekleidung“ erforderlich.
Durch das entstehende Arbeitspotenzial (durch rückwärtige Leistung der Wachabteilung) können ggf. fremdvergebene Leistungen 
(insb. Schlauchpflege und Reinigung der Schutzkleidung) wieder selbst übernommen werden (vgl. Abschnitt 4.3)
− Sachgebiet 33 (Liegenschaftsverwaltung und Logistik)
◦ In Abhängigkeit von der Übernahme der Betreiberpflichten durch die Feuerwehr können durch den Neubau Wache Nord sowie die 
Inbetriebnahme der Wache Süd zusätzliche Bedarfe für die Haustechnik entstehen (vgl. Abschnitt 4.3).
▪ Abteilung 4
− kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITTELFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 1 FEUERWACHE
17.11.2021 161
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
hD gD mD nicht 
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich 1 1 - - 2 - - - 0 2 1 VZÄ hD befristet
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 104 - 104 109 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 - 4 6 - - - 0 6
SG 32 Werkstätten Wache Süd - - - - 0 - - - 0 0
SG 33 Leigenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 3 25 13 21,25 62,25 4 122 0 126 188,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 1 9 0 5,73 15,73 -6,5 7 -2 -1,5 14,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 3 25,5 32 21,25 81,75 4 122 0 126 207,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 1 9 8 5,73 23,73 -6,5 7 -2 -1,5 22,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe
hD gD mD nicht 
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich 1 1 - - 2 - - - 0 2 1 VZÄ hD befristet
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 104 - 104 109 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 - 4 6 - - - 0 6
SG 32 Bekleidung | Werkstätten Wache Süd - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 33 Liegenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 3 25 14 21,25 63,25 4 122 0 126 189,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 1 9 1 5,73 16,73 -6,5 7 -2 -1,5 15,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 3 25,5 33 21,25 82,75 4 122 0 126 208,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 1 9 9 5,73 24,73 -6,5 7 -2 -1,5 23,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITTELFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 1 FEUERWACHE
17.11.2021 162
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Einrichtung eines Stabsbereichs für Querschnittsthemen + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle Projektleitung Neubauprojekte (befristet) + 1 VZÄ hD
▪ Stärkung des Bereichs Einsatzvorbereitung und Zivil-/Katastrophenschutz + 1 VZÄ gD
+ 1 VZÄ non-fw.
+ Umwandlung einer G26.3-Stelle mD
▪ Einrichtung einer Stelle Sachbearbeitung/Teamleitung IT und Digitalfunk + 1 VZÄ non-fw.
▪ Stärkung des Bereichs IT und Digitalfunk + 1 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle Controllingunterstützung/Dienstplanung (inkl. Aufgabe Wachleitung Wache Süd) + 1 VZÄ gD
▪ Stärkung der Aus- und Fortbildung + 1 VZÄ gD
+ Entfall kw-Vermerk für eine Stelle gD
▪ Neuberechnung der Aufgabenaufwände im Bereich VB/Genehmigungsverfahren + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle für Sonderprojekte/FAIR in der Abteilung VB + 1 VZÄ mD*
▪ Neuverteilung der Aufgaben im Bereich Technik/Werkstätten + 1 VZÄ gD
- 1 VZÄ mD
+ Entfristung der 3 Stellen Gerätewarte
▪ Einrichtung eines Sachgebiets Liegenschaften und Logistik + 2 VZÄ non-fw.
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
*) Stelle Sonderprojekte/FAIR wird im gD besetzt. Zur Personalausstattung des SG entsprechend Abschnitt 5.3 wird im Vergleich zum IST-Stellenplan eine zusätzliche Stelle mD
benötigt.
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen .

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONELLE MAßNAHMEN 
▪ Stärkung des Bereichs Verwaltung + 0,5 VZÄ non-fw.
▪ Schaffung von Stellen für die Verwaltungsunterstützung in den Abteilungen/Sachgebieten + 1,23 VZÄ non-fw.
▪ Neuberechnung des Personalbedarfs in den Wachabteilungen + 3 VZÄ mD
▪ Anpassung des Besetzungsmodells C-Dienst (Integrationsdienst aus dem Mischdienst) - 3,5 VZÄ gD
▪ Anpassung der Besetzung in der Leitstelle + 2 VZÄ mD
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
MITTELFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 1 FEUERWACHE
17.11.2021 163
+ Insgesamt summiert sich der mittelfristige Mehrbedarf (1 Feuerwache) auf insgesamt 15,23 VZÄ gegenüber dem Stellenplan 2020 zzgl. der 
Umwandlung von 2 kw- bzw. G 26.3-Stellen und der Entfristung von 3 Gerätewart-Stellen (ohne Betrachtung von Ausbildungsstellen).
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LANGFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 2 FEUERWACHEN
17.11.2021 164
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
hD gD mD nicht 
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich - 1 - - 1 - - - 0 1
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 113 - 113 118 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 3 4 9 - - - 0 9
SG 32 Werkstätten Wache Süd - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 33 Liegenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 2 25 17 21,25 65,25 4 131 0 135 200,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 0 9 4 5,73 18,73 -6,5 16 -2 7,5 26,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 2 25,5 36 21,25 84,75 4 131 0 135 219,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 0 9 12 5,73 26,73 -6,5 16 -2 7,5 34,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Entfall Stelle Projektleitung Neubauprojekte - 1 VZÄ hD
(nach Fertigstellung und (vollständiger) Inbetriebnahme von beiden neuen Wachen)
▪ Einrichtung zusätzlicher Stellen in den Werkstätten zur Besetzung der Tagesspringer + 3 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle zur Werkstattkoordination auf Wache Süd ± 0 VZÄ mD
▪ Besetzung von 2 zusätzlichen Funktionen auf Wache Süd + 9 VZÄ mD
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
LANGFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 2 FEUERWACHEN
17.11.2021 165
+ Der zusätzliche langfristige Stellenmehrbedarf (bei Einrichtung der 2. Feuerwache) beträgt insgesamt 11 VZÄ.
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen .

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 166
Für die Umsetzung der Maßnahmen zur organisatorischen Weiterentwicklung der Feuerwehr Darmstadt müssen Voraussetzungen 
geschaffen werden, die zum Teil einen erheblichen zeitlichen Vorlauf benötigen.
Für den Betrieb der zwei Feuerwachen muss der Personalkörper zur Funktionsbesetzung im Einsatzdienst vergrößert werden. Ebenso 
müssen im rückwärtigen Bereich Kapazitäten geschaffen werden, um alle anfallenden Aufgaben zur Einführung und zum Betrieb derneuen 
Struktur wahrnehmen zu können. 
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Besetzung von Stellen, die eine feuerwehrtechnische Qualifikation erfordern, je nachLaufbahn eine 
Ausbildungszeit von 1 bis 2 Jahren erfordern. Eine Stellenbesetzung mit vorhandenen Mitarbeitern erfordert eine Nachbesetzung, für die 
aufgrund der geringen Marktverfügbarkeit von fertig ausbildeten Feuerwehrbeamten ebenfalls die Ausbildungszeiten zu berücksichtigen 
sind. Das notwendige umfangreiche Auswahlverfahren mit Sporttest und ärztlichen Untersuchungen verlängert den 
Stellenbesetzungsprozess, sodass Stellenplananträge für Stellen, die eine Feuerwehrausbildung erfordern, deutlich früher gestellt werden 
müssen als für Stellen, die keine solche Qualifikation benötigen.
Die jährliche Verfügbarkeit von Lehrgangsplätzen für die Grundausbildung und Aufstiegsfortbildung ist eingeschränkt, sodass der 
Personalaufbau über mehrere Jahre gestreckt werden muss.
Dargestellt ist auf der folgenden Seite eine grobe Aufteilung der zeitlichen Entwicklung der Neueinstellungen zur Umsetzung der 
organisatorischen Maßnahmen/Empfehlungen, um den jährlichen Ausbildungsbedarf abschätzen zu können.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 167
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
Hinweis:
Der Block „GAL“ beschreibt 
lediglich qualitativ, dass für 
diese Stellen ggf. vor der 
Besetzung die Durchführung 
eines feuerwehrtechnischen 
Grundlehrgangs erforderlich 
ist, und steht für keinen 
konkreten Zeitraum dieses 
Lehrgangs.
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal Einsatzdienst & Funktionsbesetzung
Besetzung C-Dienst Integrationsdienst
-3,5 gD stv. Wachabteilungsleitung
+3 mD Wachabteilung
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+3 mD Wache Süd
+3 mD Springer Wache Nord
Personal Leitstelle
+1 mD Disposition
+1 mD Anpassung Organisation LSt
Personal Fw Tages-/Mischdienst
+1 hD Neubauprojekte (befr.)
+1 gD Stabsbereich
+1 gD Einsatzplanung
Umwandlung G26.3-Stelle Einsatzplanung
+1 mD IT / Digitalfunk
+1 gD Dienstplanung, Controlling / WL Süd
+1 gD Leiter GAL
Entfall kw-Vermerk Ausbildung
+1 gD VB/Genehmigungsverfahren
+1 mD VB Sonderprojekte/FAIR - Kompensation
Umwandlung Stelle mD in gD Beschaffung
Personal non-fw.-techn.
+1 VZÄ Einsatzvorbereitung Zivil-/KatS
+1 VZÄ Teamleitung IT
Entfristung der Stellen Gerätewarte
+2 VZÄ Logistik/Liegenschaften (ggf. mD edu)
+0,5 VZÄ SB Personal
+0,25 VZÄ Verwaltungsunterstützung
+0,98 VZÄ Verwaltungsunterstützung
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
Aufstieg
GAL

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 168
WACHABTEILUNGEN/LEITSTELLE 
Mit der Inbetriebnahme der Feuerwache Nord wird die Feuerwehr 
Darmstadt zwei Feuerwachen betreiben. Im Einsatzdienst müssen 
hierfür die folgenden personellen Maßnahmen umgesetzt werden:
▪ Aufstockung des Personals um 3 VZÄ mD aufgrund der 
Neuberechnung des Personalfaktors
▪ Ausbildung von 9 VZÄ mD zur Funktionsbesetzung an 
der neuen Feuerwache Süd
▪ Ausbildung von 3 VZÄ mD als Springer für die Feuerwache Nord
▪ Aufteilung des Personals in Rumpfmannschaft und Springer für die Teilrotation zwischen den Feuerwachen im Rahmen der 
Jahresdienstplanung.
▪ zeitnahe Aufstockung um 1 VZÄ mD für die Besetzung der Leitstelle
▪ Aufstockung um 1 VZÄ mD für den Betrieb der neuen Leitstelle mit der angepassten Organisation an der Feuerwache Nord
Die Veränderung der Besetzung der Funktion C-Dienst erfordert eine Verlagerung von gD-Stellen aus der Wachabteilung in den rückwärtigen 
Bereich. Dies erfordert die folgenden Umsetzungsschritte:
▪ Besetzung von 3 VZÄ gD Wachabteilungsleiter im Tagesdienst, die einer Wachabteilung zugeordnet sind, um die Aufgaben der 
Personalführung zu übernehmen. Wir empfehlen für diese Stellen einen größeren Anteil an Integrationsdiensten, um die Anbindung an 
die Wachabteilung sicherzustellen. Der verbleibende Tagesdienstanteil ist für administrative Aufgaben im Bereich der Organisation des 
Dienstbetriebs der Wachabteilungen, der Einsatzplanung und der Organisation der Fachgruppen vorgesehen.
▪ Im Tagesdienst müssen weitere gD-Stellen besetzt werden, um einen stabilen Integrationsdienst für die Funktionen des C-Dienstes und 
des B-Dienstes sicherzustellen. 
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal Einsatzdienst & Funktionsbesetzung
Besetzung C-Dienst Integrationsdienst
-3,5 gD stv. Wachabteilungsleitung
+3 mD Wachabteilung
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+3 mD Wache Süd
+3 mD Springer Wache Nord
Personal Leitstelle
+1 mD Disposition
+1 mD Anpassung Organisation LSt
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
TAGES-/MISCHDIENST
Die organisatorischen Veränderungen in der Feuerwehr Darmstadt 
erfordern eine Anpassung des Personalkörpers im Tagesdienst. 
Die Verschiebung von gD-Stellen aus den Wachabteilungen in den 
Tagesdienst zur Besetzung der Funktion C-Dienst im Integrations-/
Mischdienst erfordert ebenfalls eine Personalanpassung.
Insbesondere im Bereich der Ausbildung und in den 
organisatorischen Querschnittsthemen ist mit einem deutlichen 
Aufgabenzuwachs zu rechnen. Aus diesem Grund empfehlen wir die 
zeitnahe Besetzung der folgenden Stellen:
▪ Aufbau des Stabsbereiches mit 1 VZÄ gD
▪ Stärkung der Ausbildung durch Aufstockung um 1 VZÄ gD für die Leitung der Grundausbildung 
(zzgl. Entfall kw-Vermerk für eine Stelle gD) 
▪ Stärkung der Einsatzplanung durch Aufstockung um 1 VZÄ gD (zzgl. Entfall kw-Vermerk für eine Stelle mD) 
▪ Stärkung des Vorbeugenden Brandschutzes durch 1 VZÄ mD zur Kompensation der Stellenbesetzung Sonderprojekte/FAIR
Die weiteren Funktionen, die zum Aufbau der 2-Wachen-Struktur notwendig sind, können in den Folgejahren bedarfsgerecht besetzt werden. 
In Vorbereitung auf die Besetzung der Stelle Wachführer Feuerwache Süd können Aufgaben des Dienstplan-Controllings vorerst durchdie 
Wachabteilungsführer im Tagesdienst übernommen werden, um perspektivisch aus diesem Kreis 1 VZÄ gD für die Besetzung der Stelle 
Wachführer Feuerwache Süd zu rekrutieren.
Ebenso sollten die weiteren Stellen in der Einsatzplanung und im vorbeugenden Brandschutz in den Folgejahren, in Abhängigkeitvon der 
Marktverfügbarkeit von Bewerbern und der Ausbildungskapazität, besetzt werden.
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 169
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal Fw Tages-/Mischdienst
+1 hD Neubauprojekte (befr.)
+1 gD Stabsbereich
+1 gD Einsatzplanung
Umwandlung G26.3-Stelle Einsatzplanung
+1 mD IT / Digitalfunk
+1 gD Dienstplanung, Controlling / WL Süd
+1 gD Leiter GAL
Entfall kw-Vermerk Ausbildung
+1 gD VB/Genehmigungsverfahren
+1 mD VB Sonderprojekte/FAIR - Kompensation
Umwandlung Stelle mD in gD Beschaffung
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
Aufstieg

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
In den Abteilungen der Feuerwehr Darmstadt besteht im nicht-
feuerwehrtechnischen Bereich Bedarf an Verwaltungsunterstützung. 
Treiber des Personalbedarfs sind der Aufbau der 2-Wachen-
Struktur und die daraus folgende Funktionserhöhung und 
Personalaufstockung. Im Bereich der Logistik, der Bauunterhaltung 
und der IT steigert der Aufgabenzuwachs ebenfalls den 
Personalbedarf.
Wir empfehlen eine zeitnahe Besetzung der folgenden Stellen:
▪ 1 VZÄ Teamleitung IT
▪ 2 VZÄ Logistik/Liegenschaften (ggf. mD mit eingeschränkter/fehlender Feuerwehrtauglichkeit)
▪ 0,5 VZÄ SB Personal
▪ 0,25 VZÄ Verwaltungsunterstützung
Die Besetzung von zusätzlichen Stellen zur Verwaltungsunterstützung wird derzeit durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Arbeits-
plätzen begrenzt. Aus diesem Grund sind die Raumprogramme der Feuerwachen zu überprüfen und ggf. anzupassen. Für eine zeitnahe 
Stellenbesetzung sind ggf. Zwischenlösungen notwendig, um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.
Befristete Stellenbesetzungen mit einer langfristigen Beschäftigungsperspektive sollten zeitnah entfristet werden.
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 170
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal non-fw.-techn.
+1 VZÄ Einsatzvorbereitung Zivil-/KatS
+1 VZÄ Teamleitung IT
Entfristung der Stellen Gerätewarte
+2 VZÄ Logistik/Liegenschaften (ggf. mD edu)
+0,5 VZÄ SB Personal
+0,25 VZÄ Verwaltungsunterstützung
+0,98 VZÄ Verwaltungsunterstützung
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
17.11.2021 171

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANLAGENVERZEICHNIS
17.11.2021 172
Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
7 Anlagen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 173
AAO Alarm- und Ausrückeordnung
Abt Abteilung
AG Arbeitsgruppe
ÄLRD Ärztliche Leitung Rettungsdienst
AnWo Anwesenheitswochen
ArbZG Arbeitszeitgesetz
ATS Atemschutz
AZV Arbeitszeitverordnung
BEP Bedarfs- und Entwicklungsplan
BF Berufsfeuerwehr
B-III / B 3 Qualifikation zum Gruppenführer im mittleren feuerwehrtechnischer Dienst
BildscharbV Bildschirmarbeitsverordnung
BImSchG Bundes-Immissionsschutzgesetz
B-IV / B 4 Qualifikation zum gehobener feuerwehrtechnischer Dienst
BMA Brandmeldeanlage
BS Brandschutz
BSA Brandschutzaufklärung
BSD Brandsicherheitsdienst
BSE Brandschutzerziehung
BSZ Bereitschaftszeit
CBRN Stoffe, von denen chemische, biologische, radiologische oder nukleare Gefahren 
ausgehen
CSA Chemikalienschutzanzug
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 174
DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
DLK Drehleiter mit Korb
DSE Darmstädter Stadtentwicklung 
DSGVO Datenschutz-Grundverordnung
ED / ed Einsatzdienst
edu einsatzdienstuntauglich
Effektive Leistungszeit Arbeitszeit Hauptamtlicher Einsatzkräfte, die für planbare (sekundäre) Aufgaben zur 
Verfügung steht
ELP Einsatzleitplatz
ELW Einsatzleitwagen
EVM Erweiterte Versorgungsmaßnahmen
FAIR Teilchenbeschleunigeranlageam Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in 
Darmstadt
FB Fachbereich
Fe Feiertag(e)
FF Freiwillige Feuerwehr
FSD Feuerwehrschlüsseldepot
FüAss Führungsassistent
Funktion(en) / Fu Eine Funktion bedeutet, dass eine qualifizierte Einsatzkraft im Einsatz benötigt wird
Fw Feuerwehr
FwK Feuerwehrkran
FWN Feuerwache Nord
FWS Feuerwache Süd
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 175
fw-techn. feuerwehr-technisch
Fzg Fahrzeug
G 26.3 Arbeitsmedizinischer Grundsatz 26 (Atemschutzuntersuchung)
GABC Sondereinheit Umweltschutz
GAL Grundausbildungslehrgang
gD gehobener (feuerwehr-technischer) Dienst
GVS Gefahrenverhütungsschau
GW Gerätewagen
HAZVO Hessische Arbeitszeitverordnung 
HBKG Hessisches Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den 
Katastrophenschutz
hD höherer (feuerwehr-technischer) Dienst
HH Haushalt
HLF Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
HRDG Hessisches Rettungsdienstgesetz
HRDG-DV Verordnung zur Durchführung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes
HTLF Hilfeleistungstanklöschfahrzeug
HuRF Hubrettungsfahrzeug (in der Regel DLK)
HUrlVO Hessische Urlaubsverordnung 
IDA Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt
IuK Information und Kommunikation
KatS Katastrophenschutz
KdoW Kommandowagen
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 176
KGSt Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement
KLAF Kleinalarmfahrzeug
ku Umwandlungsvermerk im Stellenplan
kw Wegfallvermerk im Stellenplan
LA Lungenautomat
LAK Lebensarbeitszeitkonto
LF Löschfahrzeug
LSt Leitstelle
mD mittlerer (feuerwehr-technischer) Dienst
MTW Mannschaftstransportfahrzeug/Mannschaftstransportwagen 
nfwt nicht feuerwehr-technisch
NJLZ Nettojahresleistungszeit
OE Organisationseinheit
OrgU Organisationsuntersuchung
PA Pressluftatmer
PR Personalrat
PSNV Psycho-soziale Notversorgung
QM Qualitätsmanagement
Rb Rufbereitschaft
RD Rettungsdienst
SG Sachgebiet
SR Sachrate
SRHT Sondereinheit Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 177
SW Schlauchwagen
TD Tagdienst/Tagesdienst
TH / THL Technische Hilfe(-leistung)
VB Vorbeugender Brandschutz
VZÄ Vollzeitäquivalent [Maßeinheit für fiktive Anzahl Vollzeitbeschäftigter bei gegebener 
Wochenarbeitszeit / standardisierte Vergleichsgröße]
WA Wachabteilung
WAL Wachabteilungsleiter
WAZ Wochenarbeitszeit
WLF Wechselladerfahrzeug (Trägerfahrzeug für Abrollbehälter (AB))
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERFÜLLUNG DER VERSORGUNGSNIVEAUS IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 178
MONTAG BIS FREITAG
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Uhrzeit 0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00 Gesamt
Anzahl 
Telefonate 1.064 900 731 648 642 703 1.124 1.802 2.518 2.727 2.892 3.082 3.042 2.913 2.941 2.938 2.981 2.900 2.886 2.485 2.248 1.960 1.729 1.406 49.262
nicht 
erreicht 68 60 38 35 29 56 69 89 92 85 114 113 129 108 122 172 117 118 142 68 94 58 52 56 2.084
Anteil 6,4% 6,7% 5,2% 5,4% 4,5% 8,0% 6,1% 4,9% 3,7% 3,1% 3,9% 3,7% 4,2% 3,7% 4,1% 5,9% 3,9% 4,1% 4,9% 2,7% 4,2% 3,0% 3,0% 4,0% 4,2%
Anzahl 
Telefonate 291 258 215 161 154 176 298 658 1.390 1.989 2.201 2.314 2.215 1.854 1.662 1.777 1.575 1.337 1.046 917 804 663 568 433 24.956
nicht 
erreicht 14 13 10 1 6 7 11 15 31 30 45 56 48 44 32 47 43 30 33 22 13 10 8 19 588
Anteil 4,8% 5,0% 4,7% 0,6% 3,9% 4,0% 3,7% 2,3% 2,2% 1,5% 2,0% 2,4% 2,2% 2,4% 1,9% 2,6% 2,7% 2,2% 3,2% 2,4% 1,6% 1,5% 1,4% 4,4% 2,4%
Anzahl 
Telefonate 1.182 1.057 832 676 674 722 1.432 2.943 4.829 4.900 5.803 5.856 5.133 4.884 4.950 4.725 4.403 3.937 4.042 3.664 3.142 2.517 2.219 1.654 76.176
nicht 
erreicht 42 35 25 13 17 14 26 37 71 66 116 138 106 111 86 106 72 69 85 47 42 18 22 30 1.394
Anteil 3,6% 3,3% 3,0% 1,9% 2,5% 1,9% 1,8% 1,3% 1,5% 1,3% 2,0% 2,4% 2,1% 2,3% 1,7% 2,2% 1,6% 1,8% 2,1% 1,3% 1,3% 0,7% 1,0% 1,8% 1,8%
Anzahl 
Telefonate 2.537 2.215 1.778 1.485 1.470 1.601 2.854 5.403 8.737 9.616 10.896 11.252 10.390 9.651 9.553 9.440 8.959 8.174 7.974 7.066 6.194 5.140 4.516 3.493 150.394
nicht 
erreicht 124 108 73 49 52 77 106 141 194 181 275 307 283 263 240 325 232 217 260 137 149 86 82 105 4.066
Anteil 4,9% 4,9% 4,1% 3,3% 3,5% 4,8% 3,7% 2,6% 2,2% 1,9% 2,5% 2,7% 2,7% 2,7% 2,5% 3,4% 2,6% 2,7% 3,3% 1,9% 2,4% 1,7% 1,8% 3,0% 2,7%
Versorgungs-
niveau 1
Versorgungs-
niveau 2
Versorgungs-
niveau 3Gesamt

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERFÜLLUNG DER VERSORGUNGSNIVEAUS IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 179
SAMSTAG
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Uhrzeit 0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00 Gesamt
Anzahl 
Telefonate 362 363 320 303 249 180 154 209 314 395 474 546 616 566 511 557 552 580 545 557 514 504 394 410 10.175
nicht 
erreicht 23 34 25 32 18 11 6 7 18 14 22 19 42 26 30 21 20 27 18 17 16 16 8 9 479
Anteil 6,4% 9,4% 7,8% 10,6% 7,2% 6,1% 3,9% 3,3% 5,7% 3,5% 4,6% 3,5% 6,8% 4,6% 5,9% 3,8% 3,6% 4,7% 3,3% 3,1% 3,1% 3,2% 2,0% 2,2% 4,7%
Anzahl 
Telefonate 85 94 94 56 49 47 52 77 139 172 204 245 190 194 200 185 210 210 160 171 113 126 131 99 3.303
nicht 
erreicht 2 8 5 3 1 2 0 1 0 6 3 4 11 5 5 4 10 6 3 4 0 4 3 1 91
Anteil 2,4% 8,5% 5,3% 5,4% 2,0% 4,3% 0,0% 1,3% 0,0% 3,5% 1,5% 1,6% 5,8% 2,6% 2,5% 2,2% 4,8% 2,9% 1,9% 2,3% 0,0% 3,2% 2,3% 1,0% 2,8%
Anzahl 
Telefonate 297 335 254 223 217 190 226 491 697 712 794 832 773 755 803 752 682 675 770 636 595 512 525 415 13.161
nicht 
erreicht 10 20 8 11 7 3 5 2 4 8 14 15 19 17 13 13 10 15 5 7 5 7 6 7 231
Anteil 3,4% 6,0% 3,1% 4,9% 3,2% 1,6% 2,2% 0,4% 0,6% 1,1% 1,8% 1,8% 2,5% 2,3% 1,6% 1,7% 1,5% 2,2% 0,6% 1,1% 0,8% 1,4% 1,1% 1,7% 1,8%
Anzahl 
Telefonate 744 792 668 582 515 417 432 777 1.150 1.279 1.472 1.623 1.579 1.515 1.514 1.494 1.444 1.465 1.475 1.364 1.222 1.142 1.050 924 26.639
nicht 
erreicht 35 62 38 46 26 16 11 10 22 28 39 38 72 48 48 38 40 48 26 28 21 27 17 17 801
Anteil 4,7% 7,8% 5,7% 7,9% 5,0% 3,8% 2,5% 1,3% 1,9% 2,2% 2,6% 2,3% 4,6% 3,2% 3,2% 2,5% 2,8% 3,3% 1,8% 2,1% 1,7% 2,4% 1,6% 1,8% 3,0%
Versorgungs-
niveau 1
Versorgungs-
niveau 2
Versorgungs-
niveau 3Gesamt

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERFÜLLUNG DER VERSORGUNGSNIVEAUS IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 180
SONNTAG/FEIERTAG
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Uhrzeit 0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00 Gesamt
Anzahl 
Telefonate 464 433 404 392 314 226 219 269 274 391 453 495 541 502 563 588 570 554 598 556 516 418 419 308 10.467
nicht 
erreicht 50 34 36 43 25 21 18 14 11 13 15 12 21 11 26 29 22 18 34 22 22 14 16 11 538
Anteil 10,8% 7,9% 8,9% 11,0% 8,0% 9,3% 8,2% 5,2% 4,0% 3,3% 3,3% 2,4% 3,9% 2,2% 4,6% 4,9% 3,9% 3,2% 5,7% 4,0% 4,3% 3,3% 3,8% 3,6% 5,1%
Anzahl 
Telefonate 102 100 90 76 82 71 59 91 141 156 207 229 214 197 176 188 202 174 189 183 142 136 120 87 3.412
nicht 
erreicht 5 8 4 7 5 3 1 1 3 4 2 5 10 4 6 3 6 8 4 2 4 0 2 5 102
Anteil 4,9% 8,0% 4,4% 9,2% 6,1% 4,2% 1,7% 1,1% 2,1% 2,6% 1,0% 2,2% 4,7% 2,0% 3,4% 1,6% 3,0% 4,6% 2,1% 1,1% 2,8% 0,0% 1,7% 5,7% 3,0%
Anzahl 
Telefonate 412 334 347 360 309 253 288 530 636 579 722 873 759 731 641 723 824 808 731 694 654 526 503 384 13.621
nicht 
erreicht 8 15 13 24 12 6 4 3 5 8 5 8 11 13 16 14 10 18 10 14 1 3 5 7 233
Anteil 1,9% 4,5% 3,7% 6,7% 3,9% 2,4% 1,4% 0,6% 0,8% 1,4% 0,7% 0,9% 1,4% 1,8% 2,5% 1,9% 1,2% 2,2% 1,4% 2,0% 0,2% 0,6% 1,0% 1,8% 1,7%
Anzahl 
Telefonate 978 867 841 828 705 550 566 890 1.051 1.126 1.382 1.597 1.514 1.430 1.380 1.499 1.596 1.536 1.518 1.433 1.312 1.080 1.042 779 27.500
nicht 
erreicht 63 57 53 74 42 30 23 18 19 25 22 25 42 28 48 46 38 44 48 38 27 17 23 23 873
Anteil 6,4% 6,6% 6,3% 8,9% 6,0% 5,5% 4,1% 2,0% 1,8% 2,2% 1,6% 1,6% 2,8% 2,0% 3,5% 3,1% 2,4% 2,9% 3,2% 2,7% 2,1% 1,6% 2,2% 3,0% 3,2%
Versorgungs-
niveau 1
Versorgungs-
niveau 2
Versorgungs-
niveau 3Gesamt

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 181
MONTAG BIS FREITAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 1
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,1% 0,1% 0,1% 0,1% 0,3% 0,1% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,1% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,3% 0,4% 0,7% 0,9% 1,2% 1,1% 0,7% 0,7% 1,5% 0,8% 0,5% 0,8% 0,3% 0,3% 0,6% 0,3% 0,2%
2 0,7% 0,9% 0,1% 0,1% 0,3% 0,6% 0,8% 3,0% 4,7% 6,0% 6,7% 7,8% 7,6% 6,3% 5,8% 7,2% 6,4% 5,9% 5,3% 4,1% 3,2% 3,6% 2,9% 2,1%
1 12,9% 11,7% 8,1% 6,9% 6,5% 8,2% 13,5% 23,1% 33,7% 37,5% 41,9% 45,0% 45,2% 39,0% 41,6% 40,1% 40,1% 37,3% 33,4% 30,5% 27,5% 25,7% 23,5% 17,2%
Gesamtzahl 
Telefonate 1.180 1.018 811 727 720 772 1.237 2.046 2.753 3.006 3.195 3.382 3.391 3.217 3.218 3.210 3.298 3.230 3.186 2.757 2.445 2.196 1.940 1.566
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 1  –  Montag bis Freitag
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,1% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,3% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,3% 0,1% 0,6% 0,3% 0,7% 0,9% 0,5% 0,8% 0,8% 0,4% 0,1% 0,7% 0,6% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0%
2 0,7% 0,4% 0,5% 0,0% 0,6% 0,0% 0,3% 1,6% 2,5% 4,3% 5,0% 6,7% 6,1% 4,7% 4,7% 5,8% 4,1% 3,8% 4,4% 2,4% 2,2% 2,2% 3,4% 1,1%
1 9,8% 11,2% 7,8% 3,7% 3,2% 7,8% 12,2% 19,2% 27,1% 30,8% 38,9% 42,6% 37,6% 35,2% 34,5% 34,8% 34,3% 31,3% 29,4% 26,9% 22,7% 20,9% 20,1% 21,1%
Gesamtzahl 
Telefonate 296 258 217 162 155 180 294 673 1.417 2.023 2.257 2.379 2.265 1.905 1.720 1.825 1.650 1.379 1.060 940 825 676 581 440
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 2  –  Montag bis Freitag
MONTAG BIS FREITAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 2

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 182
MONTAG BIS FREITAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 3
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
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16:00 - 
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17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1%
3 0,1% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,3% 0,5% 0,6% 0,5% 0,4% 0,2% 0,6% 0,3% 0,2% 0,3% 0,2% 0,1% 0,0% 0,2% 0,2%
2 0,9% 0,3% 0,0% 0,7% 0,4% 0,5% 0,3% 1,4% 2,6% 3,5% 4,8% 6,2% 5,8% 4,3% 3,6% 4,6% 3,8% 3,2% 2,6% 2,3% 2,0% 2,0% 1,5% 1,9%
1 9,4% 8,9% 5,0% 6,3% 6,9% 6,2% 10,3% 18,7% 30,2% 34,7% 42,0% 46,4% 47,3% 38,8% 36,5% 38,4% 37,7% 36,2% 30,8% 26,4% 26,3% 24,5% 22,6% 19,2%
Gesamtzahl 
Telefonate 1.789 1.585 1.233 1.037 1.045 1.126 2.243 4.465 7.274 6.909 8.757 8.968 8.008 7.372 7.390 7.104 6.780 6.162 6.104 5.258 4.573 3.696 3.241 2.469
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 3  –  Montag bis Freitag

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 183
SAMSTAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 1
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
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6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,4% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,3% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,5% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,3% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 1,1% 1,4% 0,9% 0,2% 0,7% 0,5% 0,5% 0,7% 0,2% 0,5% 0,0% 0,2% 2,0% 0,5% 0,0%
2 1,0% 0,8% 2,3% 0,7% 1,1% 0,5% 1,2% 0,0% 4,0% 3,2% 4,5% 5,7% 3,9% 4,6% 5,3% 5,2% 4,2% 3,5% 3,1% 2,5% 2,5% 6,1% 3,7% 2,0%
1 19,1% 15,5% 15,7% 11,1% 9,4% 11,5% 9,6% 16,1% 26,2% 28,0% 29,1% 32,8% 35,6% 31,8% 31,3% 32,4% 29,3% 32,1% 29,0% 26,7% 26,0% 26,3% 29,0% 25,6%
Gesamtzahl 
Telefonate 392 374 343 297 267 217 166 230 351 435 515 582 649 606 550 630 594 629 607 604 569 558 428 461
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 1  –  Samstag
SAMSTAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 2
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,7% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,8% 0,0% 0,0% 0,5% 0,0% 0,0% 0,5% 1,2% 0,6% 0,0% 0,0% 0,7% 0,0%
2 0,0% 1,1% 1,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 1,3% 2,9% 3,5% 2,4% 2,0% 2,2% 2,6% 4,4% 2,7% 3,7% 4,2% 4,3% 1,8% 1,8% 2,3% 2,8% 1,0%
1 12,9% 17,9% 15,8% 5,3% 8,5% 10,2% 11,3% 13,8% 18,6% 26,7% 24,9% 22,1% 27,3% 28,1% 27,7% 23,9% 24,5% 27,9% 28,2% 19,5% 24,8% 27,1% 23,4% 18,8%
Gesamtzahl 
Telefonate 85 95 95 57 47 49 53 80 140 172 209 249 183 192 206 188 216 215 163 169 113 129 141 101
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 2  –  Samstag

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 184
SAMSTAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 3
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,3% 0,3% 0,2% 0,0% 0,2% 0,0% 0,3% 0,2% 0,0% 0,1% 0,3% 0,4% 0,3% 0,2%
2 0,9% 0,4% 0,0% 0,0% 0,0% 0,4% 0,3% 0,3% 0,8% 2,1% 2,8% 3,6% 2,1% 2,0% 3,0% 2,0% 2,4% 2,8% 2,1% 1,9% 1,8% 2,6% 2,5% 1,7%
1 16,6% 14,7% 12,0% 8,9% 7,5% 10,7% 6,9% 10,5% 16,1% 21,6% 27,2% 29,1% 30,4% 29,4% 32,8% 29,9% 27,9% 29,3% 22,5% 22,1% 31,4% 24,1% 32,1% 19,5%
Gesamtzahl 
Telefonate 470 463 367 316 267 280 349 648 981 963 1.160 1.163 1.115 1.124 1.150 1.125 997 1.053 1.061 894 869 783 773 600
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 3  –  Samstag

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 185
SONNTAG/FEIERTAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 1
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,4% 0,2% 0,5% 0,0% 0,0% 0,8% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,2% 0,2% 0,5% 0,5% 0,0% 0,7% 0,0% 0,6% 0,4% 0,4% 0,2% 0,0%
2 2,4% 1,8% 0,7% 2,5% 0,9% 1,5% 2,4% 1,3% 3,0% 1,2% 2,5% 2,7% 1,8% 2,2% 3,1% 2,8% 3,7% 3,4% 2,4% 3,4% 3,7% 2,3% 2,1% 1,4%
1 21,5% 14,7% 18,6% 20,2% 18,2% 9,5% 12,1% 17,7% 20,0% 17,2% 28,4% 24,2% 30,0% 25,3% 26,1% 26,3% 30,5% 25,6% 26,7% 26,1% 20,7% 26,8% 20,7% 18,5%
Gesamtzahl 
Telefonate 498 489 451 441 330 263 248 299 305 413 510 521 600 541 609 639 622 593 660 618 569 482 439 346
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 1  –  Sonntag/Feiertag
SONNTAG/FEIERTAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 2
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 1,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
2 0,0% 2,9% 1,2% 2,9% 0,0% 1,5% 1,8% 0,0% 0,0% 0,6% 1,4% 3,4% 2,9% 2,6% 0,0% 3,6% 1,0% 2,3% 1,5% 2,1% 1,4% 1,5% 1,7% 0,0%
1 16,5% 13,6% 7,4% 20,0% 5,3% 4,5% 7,1% 9,7% 15,0% 15,4% 20,7% 25,1% 21,1% 23,0% 19,3% 24,2% 24,3% 25,4% 21,5% 15,5% 16,6% 19,8% 19,2% 6,9%
Gesamtzahl 
Telefonate 97 103 81 70 75 66 56 93 147 156 208 235 209 196 176 194 202 177 195 187 145 131 120 87
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 2  –  Sonntag/Feiertag

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 186
SONNTAG/FEIERTAG  – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 3
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 - 
1:00
1:00 - 
2:00
2:00 - 
3:00
3:00 - 
4:00
4:00 - 
5:00
5:00 - 
6:00
6:00 - 
7:00
7:00 - 
8:00
8:00 - 
9:00
9:00 - 
10:00
10:00 - 
11:00
11:00 - 
12:00
12:00 - 
13:00
13:00 - 
14:00
14:00 - 
15:00
15:00 - 
16:00
16:00 - 
17:00
17:00 - 
18:00
18:00 - 
19:00
19:00 - 
20:00
20:00 - 
21:00
21:00 - 
22:00
22:00 - 
23:00
23:00 - 
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,2% 0,6% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,1% 0,5% 0,2% 0,2% 0,1% 0,0% 0,2% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0%
2 1,8% 0,8% 1,2% 1,2% 1,2% 0,8% 0,9% 0,9% 0,7% 1,2% 0,8% 1,6% 1,2% 2,4% 2,0% 1,5% 2,2% 2,3% 2,5% 3,0% 1,9% 2,5% 1,0% 0,6%
1 17,7% 14,4% 16,4% 13,3% 12,6% 7,8% 11,6% 16,4% 13,2% 17,7% 20,4% 24,7% 22,9% 22,7% 21,4% 21,1% 26,1% 22,5% 21,9% 25,7% 20,6% 20,7% 18,4% 14,8%
Gesamtzahl 
Telefonate 603 514 489 504 428 361 456 737 904 810 1.046 1.253 1.060 1.040 967 1.065 1.209 1.216 1.120 1.070 917 728 684 541
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 3  –  Sonntag/Feiertag

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG „GENEHMIGUNGSVERFAHREN“
17.11.2021 187
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Stellungnahmen Sonderbauten 215 7,50 1.612,5 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
2 Stellungnahmen BImSch-Verfahren 56 15,00 840,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
3 Stellungnahmen Baugenehmigungsverfahren 34 5,00 170,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
4 Prüfung Brandschutzkonzept 33 4,00 132,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
5 Beratungen von Behörden, Bürgern etc. 250 2,00 500,0 Erfahrungswert (täglich 2 h)
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 162,7 -
Gesamt - - 3.417,2
(Semi-)Analytische Bemessung "Genehmigungsverfahren"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl p.a. Zeitbedarf pro 
Fall [h]
Gesamtdauer 
p.a. [h] Erläuterung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG „GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU“
17.11.2021 188
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Gefahrenverhütungsschau 273 7,50 2.049,0 1366 Objekte mit 5-jährigem Rhythmus
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
2 Nachschau GVS 68 7,50 512,3 25 % des Aufwandes GVS
3 Abnahme Generalproben 25 3,00 75,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
4 Beurteilung von Feuerwerken 25 2,00 50,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
5 Genehmigung Sonderveranstaltungen 30 4,00 120,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Jahresbericht VB 2019)
6 Schulräumungsübungen 27 3,50 94,5 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
7 Mängelbeseitigung nach Einsätzen 12 1,00 12,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
8 Beratungen von Behörden, Bürgern etc. 52 2,00 104,0 Erfahrungswert (wöchentlich 2 h)
9 Brandsicherheitsdienst (Organisation und Nachkontrolle) 430 0,50 215,0 Fallzahl: Mittelwert 2016-2019 zzgl. Stadiondienste
Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 161,6 -
Gesamt - - 3.393,4
(Semi-)Analytische Bemessung "Gefahrenverhütungsschau"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl p.a. Zeitbedarf pro 
Fall [h]
Gesamtdauer 
p.a. [h] Erläuterung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG „BRANDSCHUTZTECHNISCHE EINRICHTUNGEN“
17.11.2021 189
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Abnahme BMA 36 8,00 288,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
2 Abnahme Fw-Pläne und Laufkarten 86 3,00 258,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
3 Abnahme Feuerwehrschlüsseldepot 58 2,00 116,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
4 Mängelbeseitigung BMA 53 2,00 106,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
5 Betrieb BMA 411 0,50 205,5 411 BMA im Stadtgebiet 
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
6 Kontrolle Fw-Pläne 244 0,50 122,0 488 Fw-Pläne mit 2-jähriger Kontrolle
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
7 Kontrolle FSD 136 2,00 272,0 682 FSD mit 5-jähriger Kontrolle
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
8 Löschwasserversorgung - - 150,0 Erfahrungswert
9 Betreuung Sonderobjekte - - 100,0 Abschätzung
10 Abnahme sonstige brandschutztechnische Einrichtungen 15 4,00 60,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
11 Beratungen von Behörden, Bürgern etc. 52 2,00 104,0 Erfahrungswert (wöchentlich 2 h)
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 89,1 -
Gesamt - - 1.870,6
(Semi-)Analytische Bemessung "Brandschutztechnische Einrichtungen"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl p.a. Zeitbedarf pro 
Fall [h]
Gesamtdauer 
p.a. [h] Erläuterung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG ATEMSCHUTZWERKSTATT
17.11.2021 190
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 1.324,2 
1.1 Atemanschluss - Vollmaske
(Desinf., Trocknung, Reinigung) 562 0,50 0,42 117,1 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.2 Atemanschluss (Vollmaske)
Wechsel Ausatemventilscheibe 562 0,25 0,17 23,4 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.3 Atemanschluss (Vollmaske)
Wechsel Sprechmembrane 562 0,17 0,17 15,6 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.4 Atemluftflasche  (Atemschutzgerät) 480 12,00 0,08 480,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.5 Chemikalienschutzanzug
(Typ 1A oder 1B) 10 2,00 0,33 6,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.6 Chemikalienschutzanzug (Belastungsprüfung)
(Typ 1A oder 1B) 10 1,00 0,50 5,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.7 Chemikalienschutzhandschuhe 100 1,00 0,08 8,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.8 Chemikalienschutzoverall
(Körperschutz Form 2) 16 1,00 0,17 2,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.9 Filtergerät
(Filter) 350 2,00 0,08 58,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.10 Fluchthauben
(Filter mit Haube) 200 1,00 0,08 16,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.11 Lungenautomat
(Desinf., Trocknung, Reinigung) 285 2,00 0,50 285,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.12 Lungenautomat
(Wechsel Membran) 285 0,25 0,33 23,8 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.13 Lungenautomat
(Grundüberholung) 285 0,17 0,67 31,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.14 Pressluftatmer
(Desinf., Trocknung, Reinigung) 235 2,00 0,42 195,8 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.15 Pressluftatmer
(Grundüberholung Druckminderer) 235 0,17 0,67 26,1 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
1.16 Sicherheitstrupptasche 14 12,00 0,17 28,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
Regelmäßige Prüfungen
(Semi-)Analytische Bemessung "Atemschutzwerkstatt"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl Zeitbedarf pro 
Fall [h]
Gesamtdauer 
p.a. [h] ErläuterungFrquenz p.a.
···
···

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG ATEMSCHUTZWERKSTATT
17.11.2021 191
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
2 1.031,9 
2.1 CSA Hauptprüfung 22 2,00 1,00 44,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
2.2 LA Grundüberholung 43 0,17 0,50 3,6 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
2.3 LA/PA Halbjahresprüfung 520 2,00 0,50 520,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
2.4 Verbund Hauptprüfung 20 1,00 0,50 10,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
2.5 PA 6-Jahres-Prüfung 235 0,17 0,50 19,6 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
2.6 Masken Hauptprüfung 562 2,00 0,25 281,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
2.7 Masken Hauptprüfung KatS 104 2,00 0,25 52,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
2.8 DF Hauptprüfung 1.220 1,00 0,08 101,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
3 1.814,7 
3.1 CSA Reinigung 180 1,00 0,50 90,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
(120 Übungen BF, 60 Übungen FF)
3.2 LA Reinigung nach Einsatz 1.600 1,00 0,17 266,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
(400 Brandeinsätze p.a. mit je 4 PA)
3.3 LA Desinfektion 2.360 1,00 0,08 196,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt (180x CSA, 
420 Atemschutzstrecke, 160 Übung BF/FF, 1600 Einsätze)
3.4 PA Reinigung (Begurtung) 2.360 1,00 0,17 393,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt (180x CSA, 
420 Atemschutzstrecke, 160 Übung BF/FF, 1600 Einsätze)
3.5 PA Reinigung (Trageplatte) 1.600 1,00 0,17 266,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt 
(400 Brandeinsätze p.a. mit je 4 PA)
3.6 Masken Reinigung/Desinfektion 2.360 1,00 0,17 393,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt (180x CSA, 
420 Atemschutzstrecke, 160 Übung BF/FF, 1600 Einsätze)
3.7 Wöchentliche Reinigungsarbeiten 1 52,00 4,00 208,0 Planerischer SOLL-Wert Lülf+
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 208,5 -
Gesamt - - 4.379,3
Wartung
Reinigung
(Semi-)Analytische Bemessung "Atemschutzwerkstatt"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl Zeitbedarf pro 
Fall [h]
Gesamtdauer 
p.a. [h] ErläuterungFrequenz p.a.
···
···

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG FAHRZEUGE UND GERÄTE
17.11.2021 192
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / HuRF 4 80,00 320,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
2 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / LF, TLF 7 100,00 700,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
3 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / HLF 8 120,00 960,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
4 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / ELW, KdoW 8 8,00 64,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
5 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / Abrollbehälter 16 120,00 1.920,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
6 Fahrzeugüberprüfung / Abrollbehälter (ohne Geräte) 4 20,00 80,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
7 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / WLF 4 20,00 80,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
8 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / FwK 1 80,00 80,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
9 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / GW, SW 12 20,00 240,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
10 Fahrzeugüberprüfung / MTW, PKW 11 8,00 88,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
11 Fahrzeugüberprüfung / Sonstige Fahrzeuge 2 20,00 40,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
12 Fahrzeugüberprüfung / Boote 1 8,00 8,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
13 Fahrzeugüberprüfung / Anhänger 11 20,00 220,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller 
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
14 Geräteprüfungen Lagerbestand - - 80,0 Abschätzung: 2 Wochen p.a.
15 Projekte (z. B. kleiner Umbauten) - - 80,0 Abschätzung: 2 Wochen p.a.
16 Wöchentliche Reinigungsarbeiten 52 4,00 208,0 Planerischer SOLL-Wert Lülf+
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 258,4 
Gesamt - - 5.426,4
Abschätzung Aufwand "Fahrzeug- und Gerätetechnik"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl Zeitbedarf pro 
Fall [h]
Gesamt-dauer
p.a. [h] Erläuterung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG VERWALTUNG
17.11.2021 193
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Dienstbesprechungen 230,0 -
2 Personal, HH-GB, Bau, Öffentlichkeitsarbeit 197,0 -
3 Personalwesen 119,0 -
4 Gremienarbeit Gremien 33,0 -
5 Arbeitsgruppen AG 165,0 -
6 Stellungnahmen/Anfragen 16,0 -
7 Magistratsvorlagen 15,0 -
8 Fördermittel 4,0 -
9 Kleiderordnung BF, FF 6,0 -
10 Grafikkonzept 30,0 -
11 Gesundheitsmanagement 9,0 -
12 Statistik Statistische Daten 89,0 -
13 Dienstorganisation 24,0 -
14 Mitarbeiterbeteiligung 6,0 -
15 Lebensarbeitszeitkonto 32,0 -
16 Zeitwirtschaft - Grundsatzfragen 24,0 -
17 Urlaub - Grundsatzangelegenheiten 11,0 -
18 Ehrungen 57,0 -
19 Stellenplan 584,0 -
20 Einstellung 9,0 -
21 Nachwuchskräfte 215,0 -
22 Sonstige Stellen 157,0 -
23 Beurteilungen 136,0 -
24 Unfälle HaK 16,0 -
25 Ärztliche Untersuchungen HaK 126,0 -
···
···
(Semi-)Analytische Bemessung "Verwaltung"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Gesamtdauer 
p.a. [h] Bemerkung
Personal Hauptamtliche
Führung
Führung
Grundsatzangelegenheiten
Qualitätsmanagement
Qualitätssicherung
···
···
26 Personalsachbearbeitung 522,0 -
27 Auszubildende 312,0 -
28 Personal FF 84,0 -
29 Ehrungen für ca. 600 Ehrenamtliche 114,0 -
30 Ärztliche Untersuchungen FF 54,0 -
31 Unfälle FF 12,0 -
32 Datenschutzkoordination Datenschutz 336,0 -
33 Produkt-HH Produkt-HH 38,0 -
34 Haushalt 370,0 -
35 Aufstellung Folgehaushalt 236,0 -
36 HH-Konsolidierung 10,0 -
37 Sachbearbeitung HH 76,0 -
38 Finanz-HH 97,0 -
39 Ergebnis-HH 293,0 -
40 Rückfragen / Beantwortung von Anfragen 289,0 -
41 Zuwendungsbescheide 8,0 -
42 Controlling 4,0 -
43 Verwendungsnachweise FF 7,0 -
44 Kosten ÄLRD und LNA 3,0 -
45 Erstattung KatS 13,0 -
46 Abrechnung Leitstellengebühr 4,0 -
47 Rechnungsbearbeitung (Ergebnis- und FinanzHH) 1.095,0 ggf. anteilig auch bei Assistenzen
48 Handkasse 14,0 -
49 Versicherungen - Beiträge Kfz. 1,0 -
···
···
Haushalt
Haushalt
Ehrenamtliche
(Semi-)Analytische Bemessung "Verwaltung"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Gesamtdauer 
p.a. [h] Bemerkung
Personal
Hauptamtliche
Datenquelle: Feuerwehr Darmstadt

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG VERWALTUNG
17.11.2021 194
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
Anmerkung:
Aufgaben, die entsprechend der SOLL-Organisation zukünftig in anderen 
Organisationseinheiten wahrgenommen werden, sind hier nicht mehr 
berücksichtigt. 
Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Themenbereiche:
• Bauunterhaltung/Liegenschaftsverwaltung (Verlagerung in das Sachgebiet 33 
(Liegenschaften und Logistik)
• Öffentlichkeitsarbeit (Verlagerung der Koordination in die Stabsstelle zzgl. 
weiterhin Zuarbeit aus den Wachabteilungen)
Datenquelle: Feuerwehr Darmstadt
···
···
50 Gebühren 130,0 -
51 Erstellung Gebührenbescheid inkl. Nachbearbeitung 291,0 -
52 Erstellung Rechnung 15,0 -
53 Rücksprachen / Telefonate 61,0 -
54 Abgleich 4,0 -
55 Widersprüche 17,0 -
56 Niederschlagungen 2,0 -
57 Stundungen / Ratenzahlungen 5,0 -
58 Erlasse 0,0 keine Angaben
59 Verwaltung und Bestellen von Büromaterial 369,0 -
60 DIN Normen 32,0 -
61 Zeitschriften 16,0 -
62 Kopier- und Faxgeräte 11,0 -
63 KatS-Stab bzw. Info-Telefon 120,0 -
64 Sonderlagen 0,0 keine Angaben
7.375,0
KatS KatS
Gesamt
Gebühren
Allgemeine
Verwaltung Geschäftszimmer
Haushalt
(Semi-)Analytische Bemessung "Verwaltung"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Gesamtdauer 
p.a. [h] Bemerkung

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
FESTE ZUTEILUNG
Die feste Zuteilung der Mitarbeiter zu einer 
Feuerwache erfolgt idealerweise unter der 
primären Berücksichtigung der Qualifikation, 
der Zugehörigkeit zu einer Fachgruppe und 
den rückwärtigen Sachgebietsaufgaben oder 
der Anbindung an die Leitstelle.
Des Weiteren sollten soziale Aspekte, wie die 
Bildung von Fahrgemeinschaften, und eine 
ausgeglichene demographische Struktur 
berücksichtigt werden.
Die Dienstplanung und Arbeitsorganisation 
erfolgt primär auf Ebene der einzelnen 
Feuerwachen. Ein Personalausgleich oder 
Austausch erfolgt i. d. R. nur mittel- oder 
langfristig.
Innerhalb der Feuerwache und des 
Führungskreises lässt sich eine dauerhafte 
Aufgabenteilung etablieren. 
TEIL-ROTATION
Jede Feuerwache hat eine Rumpf-
Mannschaft, die sich an qualitativen und 
quantitativen Kriterien zur 
Funktionsbesetzung und Aufgabenerfüllung 
orientiert. Dazu sollte eine ausgewogene 
Verteilung zwischen Mannschaft und 
Führungskräften angestrebt werden. Ebenso 
sollte die Zugehörigkeit zu Fachgruppen und 
rückwärtigen Sachgebieten berücksichtigt 
werden. 
Ein Teil der Mitarbeiter wechselt regelmäßig, 
idealerweise in einem festen Turnus, die 
Feuerwache. Diese Mitarbeiter können 
ebenfalls kurzfristige Ausfälle an der anderen 
Feuerwache kompensieren.
Durch die demographische Entwicklung und 
Fluktuation werden kontinuierlich Stellen zur 
festen Wachbesetzung frei.
VOLLSTÄNDIGE PERSONALROTATION
Alle Mitarbeiter (abhängig von der 
Qualifikation auch Führungskräfte) wechseln 
regelmäßig die Feuerwache. Die 
Mitarbeiterverteilung folgt den 
Anforderungen der Dienstplanung an die 
Funktionsbesetzung. Die Zugehörigkeiten zu 
Fachgruppen, Werkstätten und rückwärtigen 
Sachgebieten sind sekundäre Kriterien in der 
Mitarbeiterverteilung.
Personalengpässe an den Feuerwachen 
können sehr flexibel ausgeglichen werden. 
Durch den kontinuierlichen 
Personalaustausch können regelmäßig 
wiederkehrende Tätigkeiten und 
Sonderaufgaben im Tagesablauf nur mit 
bestimmten Funktionen verknüpft werden.
Für den regelmäßigen Wechsel zwischen den 
Feuerwachen sollten nachvollziehbare 
Kriterien formuliert werden.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 195
+ Die zukünftige Struktur der Feuerwehr Darmstadt mit zwei Standorten der Berufsfeuerwehr bedingt die Festlegung von Kriterien für die Verteilung der Mitarbeiter 
auf die Feuerwachen. Quantitative und qualitative Parameter zur Mitarbeiterverteilung leiten sich aus den Funktionsbesetzungsplänen der Feuerwachen (siehe 
Kapitel 6.2) ab. Weitere Kriterien sind die Zuordnung von Fachgruppen, der Standort von Werkstätten und die Verknüpfung mit der Leitstelle oder dem 
Tagesdienst.

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
FESTE ZUTEILUNG
▪ Die feste Zuteilung der Mitarbeiter erfolgt nach Qualifikation und 
Sachgebietszuordnung.
▪ Durch die feste Zuordnung zu den Feuerwachen gibt es eine hohe Kontinuität in der 
Wahrnehmung der vorgesetzten Funktion. In der Arbeitsorganisation gibt es 
Möglichkeiten zur dauerhaften Aufgabenzuteilung im Führungskreis.
▪ In der Dienstplanung können kurzfristige Ausfälle zwischen den Wachen schwerer 
ausgeglichen werden. Die mittel- und langfristige Planung ist auf der Ebene der 
einzelnen Wachen leichter .
▪ In Abhängigkeit von der Zuteilung der Mitarbeiter ist ein kontinuierlicher Betrieb der 
Werkstätten möglich. Ggf. lässt sich die Kapazität durch kontinuierliche 
Arbeitsorganisation sogar steigern. 
▪ In den Fachgruppen ist die Planung und Überwachung des Qualifikationserhalts einfach. 
Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter bei einem Parallel-Ereignis ist, abhängig von der 
Verteilung auf die Feuerwachen, niedrig bis hoch.
▪ Leitstellenspringer können kontinuierlich abgerufen werden.
▪ Die feste Zuteilung von Mannschaft und Führungskräften bietet die Möglichkeit von 
Spezialisierungen und eingespielten Teams. Es besteht jedoch das Risiko der Konkurrenz 
zwischen den Wachen und der Entwicklung von Sub-Strukturen in den 
Wachabteilungen.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 196

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
TEIL-ROTATION
▪ Die Teil-Rotation des Personals über die Feuerwachen wird durch die Funktions-
besetzung sowie die Zuordnung zu Fachgruppen, Sachgebieten und Führungsfunktionen 
gesteuert.
▪ Durch den ständigen Wechsel zwischen den Feuerwachen gibt es eine geringere 
Kontinuität in der Wahrnehmung der Vorgesetztenfunktion. In der Arbeitsorganisation 
gibt es Möglichkeiten zur festen Aufgabenzuteilung im Führungskreis, wenn die 
Führungskräfte (teilweise) eine feste Zuordnungen zu den Feuerwachen haben.
▪ In der Dienstplanung können kurzfristige Ausfälle zwischen den Wachen ausgeglichen 
werden. In der mittel- und langfristigen Planung muss nur teilweise die Funktions-
besetzung an beiden Wachen berücksichtigt werden.
▪ In Abhängigkeit von der Zuteilung der Mitarbeiter ist ein kontinuierlicher Betrieb der 
Werkstätten möglich.
▪ In den Fachgruppen wird die Planung und Überwachung des Qualifikationserhalts 
erschwert. Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter bei einem Parallel-Ereignis ist, abhängig 
von der Verteilung auf die Feuerwachen, niedrig bis hoch.
▪ Leitstellenspringer können, in Abhängigkeit von der Wachzuteilung, kontinuierlich 
abgerufen werden.
▪ Die Teil-Rotation von Mannschaft und Führungskräften bietet die Möglichkeit von 
Spezialisierungen und eröffnet Räume, um sesshaft zu werden und innerhalb der Wache 
und Wachabteilung Strukturen zu verfestigen.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 197

Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
VOLLSTÄNDIGE PERSONALROTATION
▪ Die vollständige Rotation des Personals über die Feuerwachen wird lediglich durch die 
Funktionsbesetzung gesteuert.
▪ Durch den ständigen Wechsel zwischen den Feuerwachen gibt es keine kontinuierliche 
Wahrnehmung der Vorgesetztenfunktion. In der Arbeitsorganisation gibt es keine feste 
Aufgabenzuteilung im Führungskreis, da die Aufgabenzuteilung von der Funktions-
einteilung abhängt.
▪ In der Dienstplanung können kurzfristige Ausfälle leicht zwischen den Wachen 
ausgeglichen werden. In der mittel- und langfristigen Planung muss jedoch die 
Funktionsbesetzung an beiden Wachen berücksichtigt werden.
▪ Durch den stetigen Wechsel der Mitarbeiter kann der kontinuierliche Werkstattbetrieb 
nicht sichergestellt werden. 
▪ In den Fachgruppen wird die Planung und Überwachung des Qualifikationserhalts 
erschwert. Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter bei einem Parallel-Ereignis ist jedoch sehr 
hoch.
▪ Leitstellenspringer sind nicht dauerhaft an der Wache Nord verfügbar .
▪ Die kontinuierliche Personalrotation beugt der Bildung von Routinen und Substrukturen 
vor . Der ständige Wechsel kann jedoch zu Unruhe führen, wenn die Rotation nicht 
gleichmäßig und „gerecht“ erfolgt.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 198

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ZUSAMMENFASSUNG
Die Verteilung der Mitarbeiter auf die Feuerwachen erfordert die Berücksichtigung verschiedener organisatorischer Determinanten und 
sozialer Aspekte. Für die Berufsfeuerwehr Darmstadt stellt der Wechsel zum Modell mit zwei Feuerwachen eine grundlegende und 
maßgebliche Veränderung dar . In der Übergangsphase und in der Anfangszeit des 2-Wachen-Betriebes werden neue organisatorische 
Fragestellungen aufgeworfen, die gelöst werden müssen. Dies sind insbesondere die Kriterien für die Zuteilung, den Austausch oder den 
dauerhaften Wechsel zwischen den Wachen. 
Mit der 2-Wachen-Struktur entsteht eine neue Komplexität in der Organisation und Durchführung des Einsatzdienstes, des Dienstbetriebes 
in den Fachgruppen, in den Werkstätten und in den rückwärtigen Sachgebieten. Die Dienstplanung und die Aus- und Fortbildungsplanung 
muss in der neuen Struktur zukünftig ebenfalls mehr Parameter berücksichtigen. Vergleiche mit den Vorteilen des Modells einerFeuerwache 
sind nicht zielführend, da dies keine eine geeignete Organisationsform und Standortstruktur für eine allumfassende Aufgabenerfüllung ist.
Die Auswahl eines Besetzungsmodells muss nachvollziehbar begründet werden. In der Planung und Umsetzung sind die operativen 
Fragestellungen, Hindernisse und Einwände der Mitarbeiter rechtzeitig zu überprüfen und zu klären. Die Kriterien für die Wachzuteilung und 
die Spielregeln für den Wachwechsel sollten mit der Personalvertretung und/oder den Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet werden.
Die wesentlichen objektiven organisatorischen Kriterien für die Mitarbeiterzuordnung folgen aus der Verortung der Fachgruppen, 
Werkstätten und rückwärtigen Sachgebiete. Hierbei sind verschiedene Konstellationen möglich. Werden alle Fachgruppen auf eineWache 
konzentriert, folgt daraus ein Schwerpunkt für die Funktionseinteilung und den Arbeits- und Ausbildungsdienst (Übungsdienst Fachgruppe 
vs. Allgemeiner Übungsdienst an der anderen Wache) und eine geringere Verfügbarkeit der Fachgruppen bei Parallel-Einsätzen. Die 
Verortung der Werkstätten bestimmt einen Großteil des Arbeitspensums im rückwärtigen Dienst. Ein kontinuierlicher Werkstattbetrieb ist 
essentiell für den Erhalt der Einsatzbereitschaft.
Werden Fachgruppen, Werkstätten und Sachgebiete auf die Wachen verteilt, bedarf es einer klar priorisierten Arbeitsorganisation an jeden 
Dienst, um alle Pflichtaufgaben zum Erhalt der Einsatzbereitschaft und zum Qualifikationserhalt der Mitarbeiter zu erfüllen.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
17.11.2021 199
+ Aus einsatztaktischer und ablauforganisatorischer Sicht empfehlen wir eine Teilrotation der Mitarbeiter. Die Zuteilung des festen Personalkörpers zu den einzelnen 
Feuerwachen sollte den einsatztaktischen und organisatorischen Determinanten Rechnung tragen. Der zwischen den Wachen rotierende Personalkörper sollte 
perspektivisch aus Beamten auf Probe bestehen, um diesen nach der Grundausbildung einen umfassenden Einblick in alle Aufgabenund Sachgebiete der Feuerwehr 
zu ermöglichen.

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anlage 4

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Feuerwehr Darmstadt Stellenbedarf Einsatzdienst mit Personalkosten 7.6.2022
Lfd Nr.
Aufgabe im 
Einsatzdienst
SG nach neuer
Geschäftsverteilung
Aufgabe im Innendienst
Dienstmod.Bewertungs-vorschlagBesetzungjährliche Personal-kosten*
1 Führungsassistenz 11 GefahrenabwehrplanungEinsatzvorbereitung MD A 9+Z 2023 83.401,37
2 Führungsassistenz 12 Leitstelle Datenpflege; Servicepoint MD A 9 2023 76.541,14
3 C-Dienst 15 Ausbildung Lehrgangsbüro Ausbildung BF und FF MD A 11 2023 92.417,21
4 C-Dienst 15 Ausbildung Planung Laufbahnausbildungen; Durchführung GAL MD A 11 2023 92.417,21
5 B-Dienst 24 Brandschutztechnische 
Einrichtungen
Betreuung von Sonderobjekten MD A 12 2023
101.826,42
6 B-Dienst 22 SB gD Baugenehmigungsverfahren, Stellungnahmen in BImSch-VerfahrenMD A 12 2023 101.826,42
7 C-Dienst 4 Verwaltung QM; Arbeitsschutz; Öffentlichkeitsarbeit MD A 11 2024 92.417,21
8 Einsatzbearbeiter 12 Leitstelle Einsatzbearbeiter in der Leitstelle LS A 9 2024 76.541,14
9 C-Dienst 11 Gefahrenabwehrplanung Einsatzvorbereitung MD A 11 2025 92.417,21
10 Einsatzbearbeiter 12 Leitstelle Einsatzbearbeiter in der Leitstelle LS A 9 2025 76.541,14
11 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Personal Wachabteilungen Wache A 9 2025 76.541,14
12 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Personal Wachabteilungen Wache A 9 2025 76.541,14
13 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Personal Wachabteilungen Wache A 9 2025 76.541,14
14 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Personal Wachabteilungen Wache A 9 2025 76.541,14
15 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Personal Wachabteilungen Wache A 9 2025 76.541,14
16 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Personal Wachabteilungen Wache A 9 2025 76.541,14
17 B-Dienst 13 Einsatzdienst Wachleiter Süd MD A 12 2026 101.826,42
18 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Stellvertetende Wachleitung Süd und WachhabenderWache A 10 2026 83.700,32
19 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Wachhabender Süd und Ausbildungsmeister Wache A 9+Z 2026 83.401,37
20 Wachbesatzung 13 Einsatzdienst Wachhabender Süd und Ausbilder Höhenrettung Wache A 9+Z 2026 83.401,37
21 C-Dienst 31 Werkstätten Nord Beschaffungen MD A 11 2027 92.417,21
22 Führungsassistenz 31 Werkstätten NordLeiter Atemschutzwerkstatt MD A 10 2027 83.700,32
23 Führungsassistenz 31 Werkstätten NordSachbearbeiter Werstätten MD A 10 2027 83.700,32
* Stand 2022
Stellenbedarf im Einsatzdienst der Feuerwehr nach der Organisationsuntersuchung 2021

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Details

Vorlagen-Nr.
2022/0044
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.06.2022
Erstellt
29.09.2026 00:00