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1495/2017

Neugestaltung der Domumgebung; 2. Bauabschnitt

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 20.10.2017

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 09.11.2017, TOP 6.7

Beschlussvorlage Rat

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Anlage 5

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Anlage 6 Auszug StEA vom 09.11.2017

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Anlage 2

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Anlage 4 Auszug STEA vom 21.09.2017

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Beschlussvorlage Rat

7652 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
61/0 krei ma 
Vorlagen-Nummer 
 1495/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Neugestaltung der Domumgebung 
Städtebauliche Neugestaltung des Domumfeldes im Bereich Trankgasse 
Bauabschnitt 2 des Gesamtkonzeptes zur städtebaulichen Verbesserung der Domumgebung 
hier: Konkretisierung der Beschlusslage 
Beschlussorgan 
Rat Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Rat beschließt, die weitere Umsetzung der städtebaulichen Neuordnung der nördlichen 
Domumgebung auf der Grundlage des Planungskonzeptes des Architekturbüros Allmann Sattler 
Wappner (ASW) zu betreiben. Auf die Anlage eines zusätzlichen Fußweges auf der Südseite der 
Trankgasse sowie eines signalisierten Überweges zwischen dem Domtreppentunnel und der Tiefga-
ragenzufahrt "TGA Am Dom" wird zunächst verzichtet. Stattdessen soll im Vorgriff einer umfassen-
den Umgestaltung der Trankgasse die Wegebeziehung "Bahnhofsvorplatz – Gehweg nördliche Sei-
te Trankgasse – Überquerung im Kreuzungsbereich Marzellenstraße/Kardinal Höffner-Platz für 
Fußgänger deutlich attraktiviert werden. Die Verwaltung wird aufgefordert, hierzu unter Berücksich-
tigung der Fachgesprächsrunde vom 12.10.2017 (Anlage 5) entsprechende Konzepte zu erarbeiten 
und zur Beschlussfassung vorzulegen. 
 
 
Alternative: 
 
Das Konzept des Architekturbüros ASW soll dahingehend verändert werden, dass der heute vorhan-
dene Gehweg im Bereich der ehemaligen Bushaltstelle erhalten bleibt, dieser in westlicher Richtung 
weitergeführt wird. Die Querbarkeit der Trankgasse wird mittels eines signalisierten Überwegs für 
Fußgänger ermöglicht. 
 
Verkehrsausschuss 05.09.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 14.09.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 21.09.2017 
Rat 28.09.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 09.11.2017 
Rat 14.11.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   2.198.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen   54.950 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
 
Bereits am 18.12.2012 hatte der Rat der Stadt Köln beschlossen, kurzfristig auf der Grundlage der 
von ASW im Rahmen der Erarbeitung des Gesamtkonzeptes vorgelegten Planungsstudien (s. hierzu 
Anlage 1) die weitere Entwurfsplanung für den BA 2 zu erarbeiten. 
 
Eine Beauftragung der Architektenleistung und der Tragwerksplanung ist daraufhin erfolgt. Auf Grund 
der Auslastungen der Planungsbüros in 2013 bei den Maßnahmen für den Bauabschnitt 1 konnten 
zunächst kaum Planungsleistungen für den Bauabschnitt erbracht werden. 
 
Um Synergieeffekte zu nutzen, wurden bereits im Zuge der Abrissarbeiten zu dem Bauabschnitt 1, 
Östl. Domumgebung, die Betonpilze im Bereich der ehemaligen Bushaltestelle zeitgleich zurückge-
baut. 
 
Am 08.04.2014 erfolgte ein Baubeschluss des Rates zum Straßenbau "Neugestaltung der Östlichen 
Domumgebung" (Bauabschnitt 1). Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wurde dabei dahingehend 
erweitert, dass nunmehr auch der Gehweg auf der Südseite der Trankgasse erhalten bleiben sollte 
und ein signalisierter Überweg auf der Trankgasse eingerichtet werden sollte. 
 
Die Planungen für den Bauabschnitt 2 wurden daraufhin zunächst zurückgestellt, da diese Beschluss-
lage mit der ursprünglich beschlossenen Planungsidee von ASW nicht umsetzbar war. 
 
Am 15.03.2016 erfolgte dann ein Beschluss des Rates zu den Mehrkosten im Projekt "Neugestaltung 
der Östlichen Domumgebung", Bauabschnitt 1. Hierbei erfolgte wiederum eine Erweiterung des ei-
gentlichen Beschlussvorschlages um den Verweis auf die Berücksichtigung des oben genannten 
Ratsbeschlusses vom 08.04.2014.

3 
 
Somit ist die aktuelle Beschlusssituation widersprüchlich und nicht umsetzbar (siehe hierzu Anlage 2  
- Übersicht über die Beschlusslage). Das dem Beschluss von 2012 zugrunde liegende architektoni-
sche Konzept lässt sich nicht umsetzen, wenn gleichzeitig der Gehweg auf der domzugewandten 
Straßenseite der Trankgasse erhalten werden soll. 
 
Geprüft wurde daher eine Variante, bei der die neue Wandscheibe im Verlauf der heutigen Wand-
flucht errichtet wird. Damit würde es möglich, den Gehweg auf der Südseite zu erhalten und ihn in 
westliche Richtung bis zur Einmündung des Kardinal-Höffner-Platzes weiterzuführen (Anlage 3). Nicht 
mehr möglich wäre dann jedoch die Anlage einer Rampen-Treppe im westlichen Bereich (so wie sie 
auch heute schon vorhanden ist) für mobilitätseingeschränkte Menschen. 
 
Des Weiteren würde in diesem Fall auch die Engstelle auf der Domebene zwischen dem nordwestli-
chem Domsockel und der Brüstungsmauer nicht beseitigt werden.  
 
Eine Beibehaltung der heutigen Wandflucht würde zudem das vorhandene Profil der Trankgasse 
dauerhaft festschreiben. Bei derzeitig zwar nicht realisierbaren, aber für die Zukunft nicht ausschließ-
baren Reduzierungen bei den Fahrbahnprofilen würden dann nicht nutzbare Restflächen entstehen, 
die eine sinnvolle Gestaltung des Verkehrsraums stark einschränken würden. 
 
Eine Führung der Fußgänger auf der Südseite der Trankgasse bedeutet zudem, dass die Fußgänger 
die Tiefgaragenausfahrt queren müssten. Eine sichere Querung ist nur signalisiert möglich. Für die 
Abwicklung des ausfahrenden Verkehrs bedeutet die Berücksichtigung der Fußgänger eine zusätzli-
che Belastung, Einschränkungen ihrer Leistungsfähigkeit in Situationen hoher Auslastung (zum Bei-
spiel Weihnachtsverkehr, Samstage) sind zu erwarten. 
 
Es wird daher vorgeschlagen, dem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2012 entsprechend weiter zu verfah-
ren und nun die Planung auf der Grundlage des ursprünglichen Konzeptes von ASW weiter zu betrei-
ben und zur Baubeschlussfassung wieder vorzulegen. Der Verkehrsraum "Trankgasse" wird dabei 
zunächst nicht berücksichtigt. Zur komfortablen Führung der Fußgänger vom Bahnhof zur Innenstadt 
wird die nördliche Gehwegseite mit der Vorfahrt des Excelsior-Hotels neu gestaltet und die Querung 
großzügiger über die Kreuzung Marzellenstraße geführt. Eine spätere Neugestaltung der Trankgasse 
hat dann die neue bauliche Situation als Vorgabe zu berücksichtigen. Damit wird es möglich, relativ 
zeitnah auch die nördliche Domseite ansprechend neu zu gestalten und die mit dem Rückbau der 
Betonpilze bereits begonnene Maßnahme fertigstellen zu können. Für die Fußgängerführung auf der 
Domebene bedeutet diese Lösung eine große Verbesserung, die verbleibende, baulich erneuerte 
Stufen-Rampe am Kardinal-Höffner-Platz bietet hier den direkten Zugang zur Domebene und zumin-
dest eine erleichterte Zugänglichkeit für mobilitätseingeschränkte Menschen. 
 
Unter der Voraussetzung, dass die Planung zeitnah weiterbetrieben werden kann, ist beabsichtigt, 
innerhalb eines Jahres einen Zeit-Maßnahmen-Plan gemeinsam mit einer Baubeschlussfassung den 
Gremien des Rates vorzulegen. Mit den dann ermittelten Anforderungen für eine Umsetzung kann ein 
gesicherter Zeitplan dargestellt werden. Ziel muss es sein, den Domsockel in seiner umlaufenden 
neuen Gestaltung - in Verbindung mit den bereits erfolgten baulichen Maßnahmen auf der Ost- und 
Südseite - zügig fertigzustellen.

Anlage 5

4530 Zeichen

/ 2 
 
A N L A G E  5  
61/0krei1495-2017ma1.doc 
 
 
Neugestaltung der Domumgebung 
hier:    Fachgespräch zur weiteren Verfahrensweise und Rahmenbedingungen für die Pla-
nung 
 
 
 
 
Am 21.09.2017 hat der Stadtentwicklungsausschuss die Angelegenheit mit dem Auftrag in die 
Verwaltung zurückverwiesen, zu einer Fachgesprächsrunde unter Einbezug von Vertretern des 
Stadtentwicklungsausschusses, des Verkehrsausschusses, der Bezirksvertretung Innenstadt und 
des Dombaumeisters einzuladen (siehe Anlage 4: Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 27. 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 21.09.2017). 
 
Diese Fachgesprächsrunde hat am 12.10.2017 stattgefunden. Die intensive Diskussion hatte vor 
allem zum Gegenstand, welche Qualität der Straßenraum zukünftig erhalten soll und welche Lage 
für eine komfortable und sichere Fußgängerquerung in dem Teilraum Trankgasse die am besten 
geeignete wäre. Dabei stellte sich heraus, dass nicht allein die Wegebeziehung vom Bahnhof in 
Richtung Hohe Straße zu betrachten ist, sondern vielmehr die umgekehrte Richtung aus der Stadt 
zum Bahnhof eine noch höhere Bedeutung hat; nämlich wie kommt der Fußgänger auf einer breit 
angelegten Querung barrierefrei an der Straße Burgmauer vorbei  zur Marzellenstraße. Einmütig 
konnte festgestellt werden, dass der Kreuzungspunkt Marzellenstraße / Trankgasse als Nadelöhr 
durch geeignete Maßnahmen aufgelöst werden sollte und eine gestalterische Neuordnung des 
nördlichen Fußwegs stadträumliche Verbesserungen verspricht. 
 
Somit wurden folgende Punkte als Grundlage der weiteren planerischen Entwicklung im Bereich 
der nord-westlichen Domumgebung – Trankgasse festgelegt: 
 Die bauliche Vollendung des Domsockels erfolgt auf der Grundlage des von ASW vorgeleg-
ten Architekturkonzepts und des entsprechenden Planungsbeschlusses des Rates aus 2012. 
Diese Baumaßnahme erfolgt als eigenständiges Projekt, eine bauliche Verknüpfung mit den 
folgend beschriebenen Maßnahmen ist nicht vorgesehen. 
 Auf die Anlage eines Gehweges auf der südlichen Straßenseite der Trankgasse wird verzich-
tet. Die Notwendigkeit dafür wird nicht gesehen. Das gilt auch für die Anlage eines weiteren 
signalisierten Überwegs auf der Trankgasse. 
 Die Fußgängerbeziehung vom Bahnhofsvorplatz Richtung Innenstadt über den südlichen 
Gehweg der Trankgasse soll durch verschiedene Maßnahmen deutlich verbessert werden: 
 Verlagerung der Fahrradständer im Bereich des U-Bahn-Zugangs am Bahnhofsplatz 
 Beschränkung und Neuordnung der Außengastronomieflächen zugunsten der Fuß-
gängerflächen 
 Reduzierung der Hotelzufahrt auf die tatsächlich für eine Vorfahrt notwendige Fläche, 
kein Parken 
 Neuorganisation der Fußgängerüberführung an der Kreuzung Marzellenstraße vor-
zugsweise mit einer Diagonalführung. Schaffung einer größeren Aufstellfläche durch 
Rückbau des U-Bahnzugangs. Berücksichtigung des Radverkehrs bei der Verbesse-
rung des Querungsangebots 
 
Im Zuge der Konkretisierung der Planungen für den neuen Domsockel soll der Zugangsbereich zu 
der Tiefgarage im Bereich des Kardinal-Höfner-Platzes funktional und gestalterisch aufgewertet 
werden. Damit soll auch eine verbesserte Auffindbarkeit der römischen Stadtmauer innerhalb der 
Tiefgarage erreicht werden.

- 2 - 
 
 
 
 
Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik stellte dar, dass es derzeit keine Alternative zu den zwei 
Fahrspuren Richtung Rheinufer gibt, da nur so ein reibungsloser Abfluss aus der Tiefgarage in 
Situationen mit hoher Verkehrsbelastung gewährleistet werden kann. Die Notwendigkeit von zwei 
durchlaufenden Fahrspuren auf der Nordseite Richtung Komödienstraße wird durch die Verwal-
tung nicht gesehen. Gegebenenfalls besteht hier eine Flächenreserve für andere Nutzungen (zum 
Beispiel für die Verbesserung des Angebotes für den Radverkehr). 
 
Für den Bereich auf der Domebene soll mit der Hohen Domkirche über die gestalterisch unbefrie-
digende Situation mit den Kioskaufbauten sowie der Bauzäune (mit Stacheldraht) gesprochen 
werden. Auch hier müssen, im Sinne des Gesamtkonzepts Domumgebung, gestalterische Verbes-
serungen erreicht werden. Da der Dombaumeister bei dem Fachgespräch terminbedingt nicht zu-
gegen sein konnte, wurde diese Thematik der Verwaltung zur weiteren Absprache mit dem Dom-
baumeister mitgegeben. 
 
Der Beschluss der Vorlage wird dahingehend ergänzt, dass die im Rahmen des Fachgesprächs 
besprochenen und vereinbarten Maßnahmen bei der Erarbeitung von Konzepten für den Verkehrs-
raum "Trankgasse" Berücksichtigung finden sollen.

Anlage 6 Auszug StEA vom 09.11.2017

5042 Zeichen

Anlage 6 
 
 
 
Geschäftsführung  
Stadtentwicklungsausschuss 
Herr Freitag 
Telefon:  (0221) 221-23657  
Fax       :  (0221) 221-24141 
E-Mail:  uwe.freitag@stadt-koeln.de 
Datum: 13.11.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 28. Sitzung des 
Stadtentwicklungsausschusses vom 09.11.2017 
öffentlich 
6.7 Neugestaltung der Domumgebung  
Städtebauliche Neugestaltung des Domumfeldes im Bereich Trankgas-
se  
Bauabschnitt 2 des Gesamtkonzeptes zur städtebaulichen Verbesse-
rung der Domumgebung  
hier: Konkretisierung der Beschlusslage 
1495/2017 
Vorsitzender Kienitz macht auf das Fachgespräch zur weiteren Verfahrensweise und 
den Rahmenbedingungen für die Planung zur Neugestaltung der Domumgebung 
aufmerksam, welches dem Ausschuss als Anlage 5 zu der entsprechenden Be-
schlussvorlage vorliege. 
RM Frenzel begrüßt das Ergebnis des Workshops, insbesondere die fußgänger-
freundliche Planung der Trankgasse. Er macht darauf aufmerksam, dass sich im drit-
ten Spiegelstrich der Anlage 5 ein redaktioneller Fehler eingeschlichen habe. Hier 
müsse es heißen, dass die Fußgängerbeziehung vom Bahnhofsvorplatz Richtung 
Innenstadt über den nördlichen Gehweg der Trankgasse durch verschiedene Maß-
nahmen deutlich verbessert werden soll. 
RM De Bellis hebt ebenfalls das gute Ergebnis des Workshops hervor, welches 
durch die Zusammenarbeit aller beteiligten erarbeitet worden sei. Insbesondere sei 
mit der Diagonalquerung eine gute verkehrstechnische Lösung gefunden worden. 
Sie hofft, dass es mittelfristig zu einer Umsetzung des geplanten Beschlussvorschla-
ges der Verwaltung kommen werde. 
RM Sterck macht darauf aufmerksam, dass man bei dem erzielten Ergebnis zwi-
schen den verschiedenen Ebenen unterscheiden müsse. Es mache insbesondere 
sehr viel Sinn auf der oberen Ebene der Domplatte mehr Platz zu schaffen, indem 
die entsprechende Mauer vorgezogen werde. Er befürwortet im Übrigen die Einbe-
ziehung des Dombaumeisters in die Planung für die Neugestaltung des Domumfel-
des. Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass, bis auf einen kleinen Teil,

die Platzfläche rund um dem Dom der Stadt gehöre. Außerdem begrüßt er, dass 
Überlegungen bezüglich der überdimensionierten Parkplatzsituation des Excelsior-
Hotels und des danebenliegenden U-Bahn-Aufgangs durchgeführt werden.  
RM Pakulat regt ergänzend an, dass für die Berücksichtigung des Radverkehrs bei 
der Verbesserung des Querungsangebotes hierbei auch die Möglichkeiten für den 
Radverkehr aus Richtung Westen (z.B. Ehrenfeld) zu beachten seien.  
Frau Prof. Dr. Schock-Werner schlägt vor, dass der Stadtentwicklungsausschuss 
bzw. der Rat eine offizielle Bitte an die Hohe Domkirche richte, die Nordseite des 
Domes anhand einer Neuordnung anders und besser zu gestalten. 
Vorsitzender Kienitz fasst zusammen, dass der Stadtentwicklungsausschuss die vor-
liegende Anlage 5 um den Vorschlag, die Querungsmöglichkeit der linksabbiegenden 
Radfahrer aus Richtung Westen über den Bahnhofsvorplatz mit zu berücksichtigen. 
Zudem stelle der Stadtentwicklungsausschuss den Antrag, die Hohe Domkirche zu 
bitten, die Fläche an der nördlichen Domseite anhand einer Neuordnung besser zu 
gestalten. 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat die Annahme folgenden Be-
schlusses: 
 
Der Rat beschließt, die weitere Umsetzung der städtebaulichen Neuordnung der 
nördlichen Domumgebung auf der Grundlage des Planungskonzeptes des Architek-
turbüros Allmann Sattler Wappner (ASW) zu betreiben. Auf die Anlage eines zu-
sätzlichen Fußweges auf der Südseite der Trankgasse sowie eines signalisierten 
Überweges zwischen dem Domtreppentunnel und der Tiefgaragenzufahrt "TGA Am 
Dom" wird zunächst verzichtet. Stattdessen soll im Vorgriff einer umfassenden Um-
gestaltung der Trankgasse die Wegebeziehung "Bahnhofsvorplatz – Gehweg nörd-
liche Seite Trankgasse – Überquerung im Kreuzungsbereich Marzellenstra-
ße/Kardinal Höffner-Platz für Fußgänger deutlich attraktiviert werden. Die Verwal-
tung wird aufgefordert, hierzu unter Berücksichtigung der Fachgesprächsrunde vom 
12.10.2017 (Anlage 5) entsprechende Konzepte zu erarbeiten und zur Beschluss-
fassung vorzulegen. 
 
Ferner bittet der Stadtentwicklungsausschuss folgende Korrekturen bzw. Ergänzun-
gen in der Anlage 5 vorzunehmen: 
 
 Die Fußgängerbeziehung vom Bahnhofsvorplatz Richtung Innenstadt über den 
nördlichen Gehweg der Trankgasse soll durch verschiedene Maßnahmen 
deutlich verbessert werden: 
… 
 Neuorganisation der Fußgängerüberführung an der Kreuzung Marzellen-
straße vorzugsweise mit einer Diagonalführung. Schaffung einer größeren 
Aufstellfläche durch Rückbau des U-Bahnzugangs. Berücksichtigung des 
Radverkehrs bei der Verbesserung des Querungsangebots. Hierbei ist 
die Möglichkeit für den Radverkehr aus Richtung Westen (z.B. Ehren-
feld) zu beachten.

 Der Stadtentwicklungsausschuss bzw. der Rat bittet die Hohe Domkirche 
darum, 
die Nordseite des Domes anhand einer Neuordnung anders und besser zu 
gestalten. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 2

1956 Zeichen

Anlage 2 
 
 
Übersicht über die Beschlusslage 
 
Ratsbeschluss vom 18.12.2012 
 
Städtebauliche Neuordnung des Domumfeldes im Bereich Trankgasse 
Bauabschnitt 2 des Gesamtkonzeptes zur städtebaulichen Verbesserung der 
Domumgebung; 
hier: Auftrag zur Entwurfsplanung – Planungsbeschluss 
Vorlagen-Nummer 4201/2012 
Beschluss:  
Der Rat beschließt, 
1. kurzfristig auf der Grundlage der vom Architekturbüro Allmann, Sattler und 
Wappner im Rahmen der Erarbeitung des Gesamtkonzeptes für die 
Domumgebung bislang vorgelegten Planungsstudien die weitere 
Entwurfsplanung für den Bauabschnitt 2 (Bereich Trankgasse) zu erarbeiten. 
Ziel ist es, die notwendigen Abriss- und Rohbaumaßnahmen zusammen mit 
den Leistungen für Bauabschnitt 1 auszuschreiben.  
 
Ratsbeschluss 08.04.2014 
 
Städtebauliche Neuordnung des Domumfeldes im Bereich Dionysoshof/Baptisterium; 
Bauabschnitt 1, Baubeschluss Bauphase 3, Straßenbau 
Vorlagen-Nummer 0458/2014 
 
Bei der Umsetzung sind folgende Punkte zu beachten: 
… 
 
Der Bürgersteig auf der Südseite der Trankgasse zwischen Tunnelmund und 
künftiger Tiefgaragenausfahrt bleibt erhalten. Im Zuge der Signalisierung der 
künftigen Tiefgaragenausfahrt wird ein signalisierter Fußgängerüberweg von der 
Nordseite auf die Südseite der Trankgasse eingerichtet. 
 
Ratsbeschluss vom 15.03.2016 
 
Städtebauliche Neuordnung des Domumfeldes, Bauabschnitte 1 und 3; 
Bauabschnitt 2 
hier: Kostenentwicklung und weitere Beschlüsse  
Vorlagen-Nummer 3828/2015 
… 
2. Bauabschnitt 2:  
Neugestaltung der nördlichen Domumgebung, Bereich Trankgasse 
Die Verwaltung wird beauftragt unter Berücksichtigung des Ratsbeschlusses 
vom 08.04.2014 (Vorlagen-Nr. 0458/2014), die Planung bis zur 
Entwurfsplanung (Leistungsphase 3 HOAI) weiter zu betreiben und diese dann 
inklusive der geprüften Kostenberechnung zur weiteren Beschlussfassung 
vorzulegen. Die voraussichtlichen Bau- und Planungskosten werden sich auf 
circa 2,1 Mio. € belaufen.

Anlage 1

256 Zeichen

Anlage 1
Visualisierung und 
Grundriss

BAHHOFSVORPLATZ
Marzellenstraße
Domkloster
KölnÖTourismus
Römertor
Trankgasse
Kreuzblume
AbbruchlderlbestehendenlSTBlDachkonstruktionsowielderlbeidenlTreppen
HauptbahnhofUÖBahnhof
Taubenbrunnen
KARDINALÖHÖFFNERÖPLATZ

Anlage 3

340 Zeichen

Anlage 3
Neue Domsockelmauer im 
Verlauf der heutigen Mauer

+3
s3/3 - Markierung verlängern bis zum Anschluss an den Plan 13-11-07-mp-0
Doppelstrich - Markierung verlängern bis zum Anschluss an den Plan 13-11-07-mp-0
s1/1
s
s
s
b
s1/2b1,5/1,5
+0
S1/1
S1/1
B0,5/0,2
S0,5/0,2
S0,5/0,2 S1/1
S
S
S
S1/1
B1,5/1,5
B
B1,5/1,5
+0
+3
+3+3
+3
+12
+0

Anlage 4 Auszug STEA vom 21.09.2017

906 Zeichen

Anlage 4 
 
 
 
Geschäftsführung  
Stadtentwicklungsausschuss 
Herr Freitag 
Telefon:  (0221) 221-23657  
Fax       :  (0221) 221-24141 
E-Mail:  uwe.freitag@stadt-koeln.de 
Datum: 27.09.2017 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 27. Sitzung des 
Stadtentwicklungsausschusses vom 21.09.2017 
öffentlich 
6.3 Neugestaltung der Domumgebung  
Städtebauliche Neugestaltung des Domumfeldes im Bereich Trankgasse  
Bauabschnitt 2 des Gesamtkonzeptes zur städtebaulichen Verbesse-
rung der Domumgebung  
hier: Konkretisierung der Beschlusslage 
1495/2017 
Beschluss: 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss verweist die Angelegenheit zur Überarbeitung in 
die Verwaltung. Diese soll zu einer Fachgesprächsrunde unter Einbezug von Vertre-
tern des Stadtentwicklungsausschusses, des Verkehrsausschusses, der Bezirksver-
tretung Innenstadt und des Dombaumeisters einladen. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Beratungsverlauf (5)

05.09.2017 Verkehrsausschuss
TOP 5.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
14.09.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
21.09.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen

Zur Sitzung
28.09.2017 Rat
TOP 10.12 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
09.11.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1495/2017
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
20.10.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27