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Antrag der SPD-Fraktion "Instandsetzung und Erhalt der historischen Platzmauer am Efeuplatz in Poll"

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/1437/2024 vom 23.10.2024

Stand: Am 07.11.2024 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) ungeändert beschlossen.

Dokumente

  • Antrag SPD - Efeuplatz

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    Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln SPD -Fraktion in der Bezirksvertretung Porz Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln-Porz mail SPD-BV7@stadt-koeln.de web www.porzspd.de Köln-Porz, 09.10.2024 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 07. November 2024 hier: Instandsetzung und Erhalt der historischen Platzmauer am Efeuplatz in Poll Die Bezirksvertretung Porz bittet die zuständige Fachverwaltung um Prüfung, über welche Maßnahmen oder Fördermittel die Sanierung und Instandsetzung der Begrenzungsmauer des Efeuplatzes Poll inklusive des sich auf der Mauer befindlichen Geländers erfolgen kann. Hierbei ist insbesondere zu prüfen, ob die notwendige Maßnahme über kommunale Beschäftigungsträger (z.B. evag-GmbH, KKBg-GmbH) erfolgen kann. Über das Ergebnis ist die Bezirksvertretung Porz bis Ende Februar 2025 zu informieren. Begründung: Der Efeuplatz mit dem Milchmädchendenkmal ist der Mittelpunkt der historischen Einfamilienhaussiedung, die in den Jahren 1919 bis 1921 errichtet wurde. Der Efeuplatz selbst wurde vor kurzem mit Mitteln des Stadtverschönerungsfonds saniert und teilweise neu bepflanzt. Die Sanierung der umlaufenden Mauer des Platzes war leider nicht Bestandteil dieser Maßnahme. Die Steinmauer ist stark in Mitleidenschaft gezogen und bricht an einigen Stellen aus. Auch das auf der Mauer befindliche Geländer bedarf dringend einer Sanierung. Es besteht Handlungsbedarf, damit dieses historische Schmuckstück eines dörflichen Mittelpunktes inmitten einer Großstadt nicht weiter verfällt. Für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen sollten in Priorität die kommunalen Beschäftigungsträger in Betracht gezogen werden. Jutta Komorowski Bettina Jureck Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreterin
  • Sachstandsbericht BV

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    Dezernat, Dienststelle VIII/67 Vorlagen-Nummer AN/1437/2024 Stand: 19.11.2024 Sachstandsbericht Antrag der SPD-Fraktion "Instandsetzung und Erhalt der historischen Platzmauer am Efeuplatz in Poll" Beschluss: Die Bezirksvertretung Porz bittet die zuständige Fachverwaltung um Prüfung, über welche Maßnahmen oder Fördermittel die Sanierung und Instandsetzung der Begrenzungsmauer des Efeuplatzes Poll inklusive des sich auf der Mauer befindlichen Geländers erfolgen kann. Hierbei ist insbesondere zu prüfen, ob die notwendige Maßnahme über kommunale Beschäfti- gungsträger (z.B. evag-GmbH, KKBg-GmbH) erfolgen kann. Über das Ergebnis ist die Bezirksvertretung Porz bis Ende Februar 2025 zu informieren. Abstimmungsergebnis: Einstimmig - bei Enthaltung der Stimme von Herrn Hallmann (Die PARTEI) zugestimmt. 2 Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Die Verwaltung begrüßt grundsätzlich den Beschluss zur Sanierung der Mauer. Auch wenn diese nicht denkmalgeschützt ist, ist die Mauer für die Gestaltung des Platzes, wie auch für das Denkmal „Milchmädchen“ wesentlich. Die Verwaltung hat sich im Zuge der Platzsanierung Anfang 2023 bereits mit der Mauer beschäftigt. Aufgrund der hohen Kosten wurde die Mau- ersanierung jedoch aus der Gesamtmaßnahme herausgenommen. In einem gesonderten Auf- trag wurden Ende 2023 im Rahmen der Verkehrssicherung partiell Reparaturarbeiten an der Mauer durchgeführt. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat eine detaillierte Kostenschätzung für eine fachgerechte Sanierung der Mauer inklusive Geländer erarbeitet. Diese beläuft sich auf ca. 97.000 Euro. Die Finanzierung einer Gesamtsanierung aus eigenen Mitteln kann die Verwal- tung derzeit leider nicht ermöglichen. Eine Möglichkeit, die erforderliche Summe über Förder- mittel zu beziehen, wird ebenfalls nicht gesehen. Die Sanierung der Klinkermauer, die Erneuerung der Abdecksteine sowie die Aufarbeitung des Stahlgeländers erfordern ein hohes Maß an Fachwissen und Fertigkeiten. Aus diesem Grund hält die Verwaltung eine Ausführung durch kommunale Beschäftigungsträger für schwierig beziehungsweise für nicht zielführend. Selbst in diesem Fall würden signifikante Ma- terialkosten für die Sanierung bestehen bleiben, zusammen mit der Unwägbarkeit, ob eine fachtechnische und nachhaltige Ausführung gewährleistet ist.

Beratungsverlauf

  1. 07.11.2024

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 8.2, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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