V/0280/2008
Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen Gleichgestellte bei der Stadt Münster
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Daten2007_Anlage zur Vorlage
7764 Zeichen
Anlagen zur Vorlage V/0280/2008
Anlage 1:
1. Beschäftigungsquote der schwerbehinderten Beschä ftigten
4,83 % im Jahr 2003 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.484*
5,16 % im Jahr 2004 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.392*
5,34 % im Jahr 2005 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.350*
5,24 % im Jahr 2006 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.232*
5,14 % im Jahr 2007 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.230*
*)Die Quote kommt zustande im Hinblick auf Mehrfachanrechnungen einzelner schwerbehinderter Mitarbeiter und Mitarbeiterin-
nen.
In den letzten fünf Jahren waren durchschnittlich
, daher keine geschlechtsspezifischen An-
gaben möglich, wie folgt schwerbehinderte Menschen beschäftigt:
2003 = 217 Schwerbehinderte
2004 = 227 Schwerbehinderte
2005 = 233 Schwerbehinderte
2006 = 223 Schwerbehinderte
2007 = 218 Schwerbehinderte
2. stichtagsbezogene Struktur der schwerbehinderten Beschäftigten nach Geschlecht
Jahr Gesamtzahl Männer Frauen Quote Frauen
2003 185 98 87 47,0 %
2004 217 117 100 46,0 %
2005 216 119 97 44,9 %
2006 216 117 99 45,8 %
2007 201 111 90 44,8 %
3. stichtagsbezogene
Altersstruktur
Bis 39. Lebens-
jahr
40. - 49. Lebens-
jahr
50. – 59. Lebens-
jahr
60. – 65. Lebens-
jahr
2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007
Gesamt 37 29 27 60 57 54 109 120 107 10 10 13
Davon
Frauen
21
17
16
36
32
26
38
47
41
2
3
7
2
4. stichtagsbezogene
Struktur nach Laufbahngruppen
Laufbahngruppe 2005 2006 2007
Gesamt Frauen Gesamt Frauen Gesamt Frauen
Einf. und mittlerer Dienst 151 65 152 73 137 60
Gehobener Dienst 52 26 55 24 52 27
Höherer Dienst 13 6 9 2 12 3
5. Präventive Maßnahmen
Ausstattung Ar-
beitsplätze
Ausgaben Zuschüsse
(Zuweisungen aus der
Ausgleichsabgabe)
2005 2006 2007 2005
(€)
2006
(€)
2007
(€)
2005
(€)
2006
(€)
2007
(€)
Schwerbehin-
derte
Menschen
6
5
11
10.510
4.520
15.415
8.960
3.900
6.335
Sonstige
36
40
30
20.500
37.980
17.560
0
0
0
Gesamt
42
45
41
31.010
42.500
32.975
8.960
3.900
6.335
3
Anlage 2 :
1. Wohn- und Stadtbau GmbH
2004 2005 2006 2007
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt)
ca.
56 55 55 59
Anzahl der sb Beschäftigten 2 2 2 1,66**
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 1 1 1 2
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 1 1 1 0
Quote (Jahresschnitt) erfüllt* erfüllt* erfüllt* Nicht
erfüllt*
*Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich bis zu 59 Arbeitsplätzen sind gem. § 71
Absatz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zwei Pflichtarbeitsplätze zur Erfüllung
der Quote ausreichend/erforderlich.
** Jahresdurchschnittliche Beschäftigung, da in den ersten 4 Monaten nur 1 sb Person
beschäftigt war. Eine Ausgleichsabgabe ist aufgrun d der hohen Auftragsvergaben
nicht zu zahlen. Im Berichtsjahr 2007 erfolgten Auf tragsvergaben in Höhe von
102.929,91 €
an Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten.
2.
Stadtwerke Münster
2004 2005 2006 2007
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt)
ca.
1.232 1.091 1.081,33 1.057,41
Anzahl der sb Beschäftigten (Jahresschnitt) 75,0 77 ,6 70,2 67,2
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 66,75* 74** 70** 69**
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 8,25* 8** 8* * 6**
Quote (Jahresschnitt) 6,40 7,11 6,48 6,35
* Jahresdurchschnitt / ** Stichtagsbezogen
Alters-
struk-
tur
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebensjahr 41. – 50. L ebensjahr Über 50. Lebens-
jahr
2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007
Ge-
samt
0 0 0 3 8 6 32 28 33 47 42 36
Davon
Frauen
0 0 0 0 2 2 5 4 4 3 2 0
5 Mitarbeiter sind besonders betroffene schwer behi nderte Mitarbeiter im Sinne des § 72
Abs. 1 SGB IX. Im Jahr 2007 waren zwischen 33 und 3 8 Auszubildende beschäftigt.
Personen mit Schwerbehinderung befanden sich nicht darunter.
Darüber hinaus erfolgten im Berichtsjahr 2007 Auftragsvergaben in Höhe von 7.302,83 €
an Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten.
3. Items GmbH
2004 2005 2006 2007
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt)
ca.
127,5 139,5 139,83
142,58
Anzahl der sb Beschäftigten (Jahresschnitt) 3,92 6 5 3,33
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 3,92 6 5 4
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0
Quote (Jahresschnitt) 3,17 3,58 3,51 2,33
4
Alters-
struk-
tur
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebens-
jahr
41. – 50. Lebensjahr Über 50. Lebensjahr
2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007
Ge-
samt
0 0 0 1 1 1 3 3 2 2 1 1
Im Jahr 2007 waren 6 bis 8 Auszubildende bei der items GmbH beschäftigt. Personen mit
Schwerbehinderung waren nicht darunter.
4. Allwetterzoo Münster
2004 2005 2006 2007
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt)
ca.
82,67 84,08 83,0 82
Anzahl der sb Beschäftigten 3,5 3,25 4,0 6
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 2,5 2,0 2,0 4
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 1 1,25 2,0 2
Quote (Jahresschnitt) 4,23 3,86 4,82 7,32
Alters-
struk-
tur
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebensjahr 40. – 50. L ebensjahr Über 50. Lebens-
jahr
2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007
Ge-
samt
0 0 0 0 0 0 2 1 1 1,25 3 5
Davon
Frauen
0 0 0 0 0 0 1 1 0 1,25 3 2
5. FMO GmbH
2004 2005 2006 2007
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt)
ca.
286 288 295 296
Anzahl der sb Beschäftigten 8 8 15 13
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 5 5 10 8
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 3 3 5 5
Quote (Jahresschnitt) 2,79 2,77 5,09 4,39
Alters-
struk-
tur
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens-
jahr
50. – 59. Lebensjahr 60. – 64. Lebensjahr
2005 2006 2007 2005 2005 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007
Ge-
samt
2 2 1 2 5 5 4 6 5 0 2 2
Davon
Frauen
1 1 1 1 2 2 1 2 2 0 0 0
5
6. Halle Münsterland
2004 2005 2006 2007
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) ca. 4 2,33 Bis 59 Bis 59 Bis 59
Anzahl der sb Beschäftigten 1 1 2 2
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 1 1 2 2
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0
Quote (Jahresschnitt) Nicht
erfüllt*
Nicht
erfüllt*
erfüllt* erfüllt*
*Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich bis zu 59 Arbeitsplätzen sind gem. § 71 Ab-
satz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zwei Pf lichtarbeitsplätze zur Erfüllung der
Quote ausreichend/erforderlich.
Darüber hinaus erfolgten im Berichtsjahr 2007 Auftr agsvergaben in Höhe von 17.676,23 €
an Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten.
Alters-
struk-
tur
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebensjahr 50. – 59. L ebensjahr 60. – 64. Lebensjahr
2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007
Ge-
samt
o. A. 0 0 o. A. 1 1 o. A. 1 1 o. A. 0 0
7. Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH
2004 2005 2006 2007
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt)
ca.
76,67 96,08 97,58 90,66
Anzahl der sb Beschäftigten 0,42 1 1 3
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten 0,42 1 1 3
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0
Quote (Jahresschnitt) Nicht
erfüllt*
1,04 1,02 1,83
*Entsprechend der gestiegenen Beschäftigungszahl im Jahre 2004 wären 4 Pflichtar-
beitsplätze für die Erfüllung der Quote notwendig gewesen.
Alters-
struk-
tur
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens-
jahr
50. – 59. Lebens-
jahr
60. – 64. Lebens-
jahr
2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007
Ge-
samt
1 1 1 0 0 0 0 0 1 0 0 1
Auszubildende waren im Jahr 2007 nicht beschäftigt.
Berichtsvorlage
9560 Zeichen
V/0280/2008 DER OBERBÜRGERMEISTER Personal- und Organisationsamt Betrifft Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen Gleichgestellte bei der Stadt Münster Beratungsfolge 27.05.2008 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen Bericht 03.06.2008 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht 18.06.2008 Hauptausschuss Bericht Bericht: 1. Einleitung Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit Beschluss vom 10.12.2003 die Verwaltung beauf- tragt einen jährlichen Bericht über die Beschäftigungssituation der schwerbehinderten Men- schen bei der Stadt Münster und ihrer Beteiligungen zu erstellen. 2. Beschäftigungsquote und Struktur der schwerbehinderten Beschäftigten Die Stadt Münster hat im Jahr 2007 die gesetzlich geforderte Beschäftigungsquote mit einer Quote von 5,14 % erfüllt (siehe Anlage 1 ). Eine Pflichtabgabe ist daher für das Jahr 2007 nicht zu entrichten. Im Jahr 2007 sind 27 schwerbehinderte Mitarbeiter/innen aus dem Dienst der Stadt Münster ausgeschieden. Demgegenüber stehen 13 neu anerkannte schwerbehinderte Menschen. In 11 Fällen wurde der Ausweis nicht verlängert, bzw. sank die Prozentzahl der Schwerbehinderung unter 50 %. Im Jahr 2007 betrugen die Auftragsvergaben an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen bzw. an Blindenwerkstätten insgesamt ca. 72.860 €. Dies entspricht einer Steige- rung von 4,2 % gegenüber dem Vorjahr (Steigerung 2006 = 2,1 %). Hinsichtlich der strukturellen Verteilung der schwerbehinderten Beschäftigten wird auf die Anlage 1 verwiesen. Vorlagen-Nr.: V/0280/2008 Auskunft erteilt: Herr Goerke Ruf: 492 11 00 E-Mail: Goerke@stadt-muenster.de Datum: 08.04.2008 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0280/2008 3. Maßnahmen zur Förderung, Integration, Fortbildung und Einstellung von schwerbe- hinderten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen • Innerhalb der Stadtverwaltung ist die Integration und Förderung schwerbehinderter Mitar- beiter und Mitarbeiterinnen sowie von Behinderung Bedrohter weiterhin gelebter Alltag. Das spiegelt sich wider in: • den finanziellen Aufwendungen für die behindertengerechte Ausstattung von Ar- beitsplätzen, die sich im Jahr 2007 für die Menschen mit Behinderungen auf einem deutlich gestiegenen Niveau bewegte (siehe Ziffer 5 der Anlage 1 ), • den bewilligten Anträgen von Menschen mit Behinderung auf Teilzeitarbeit • der weiterhin erfolgreichen Arbeit des Integrationsteams • Die Stadtverwaltung sowie die Vertrauensfrau der schwerbehinderten Mitarbeiter und Mit- arbeiterinnen haben in den letzten Jahren verstärkt aktuelle Informationen in der Mitarbei- terzeitung und im Intranet der Stadt Münster veröffentlicht. Wie bisher auch erweist sich das Forum Intranet dabei als sehr effektiv. • Der bisherige Tiefpunkt bezüglich der Ausschreibungen des Jahres 2006 konnte über- wunden werden. Im Jahr 2007 wurden bereits wieder 38 Stellen (davon 25 befristet) ex- tern bzw. über die Arbeitsagentur ausgeschrieben. Dementsprechend stieg die Gesamt- zahl der externen Bewerbungen auf 1055 an. Von diesen 1055 Bewerbungen stammten 19 von schwerbehinderten Menschen. Mit einer Anzahl von 5 Neueinstellungen konnte die Quote von 2006 (2 von 6 Bewerber/innen wurden eingestellt = 33 %) nicht ganz gehal- ten werden. Sie liegt bei 26,3 %. Die Quote läge bei 31 %, hätte nicht ein schwerbehin- derter Bewerber, der als Diplom-Ingenieur eingestellt werden sollte, die Stelle abgelehnt. Die Vertrauensfrau der Schwerbehinderten wird in alle Auswahlverfahren einbezogen, bei denen Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen vorliegen. Sämtliche Entschei- dungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit der Vertrauensfrau getroffen. Auch so ist sichergestellt, dass dem gültigen Grundsatz der Bestenauslese oh- ne dass Menschen mit Behinderungen benachteiligt werden, entsprochen wird. Die Vertrauensfrau der Schwerbehinderten wird in alle Auswahlverfahren einbezogen, bei denen Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen vorliegen. Sämtliche Entschei- dungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit ihr getroffen. Auch so ist sichergestellt, dass dem gültigen Grundsatz der Bestenauslese entsprochen wird, ohne dass Menschen mit Behinderungen benachteiligt werden. Nach wie vor gilt: Alle Ausschreibungstexte er halten seit Ende des Jahres 2001 den Passus: „Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls aus- drücklich erwünscht.“ Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird Gelegenheit zur persönlichen Vorstellung gegeben, auch wenn Teile des An forderungsprofils auf Grund der Behin- derung nicht erfüllt werden. Ob und ggf. dur ch welche organisatorischen und/oder technischen Maßnahmen auf die Erfüllung dies es Anforderungsprofils verzichtet wer- den kann, wird bereits im Vorfeld der Bewerbung geprüft. Stellenausschreibungen werden seit 2003 elektronisch der Arbeitsagentur übermittelt und stehen dort über das Internetportal der Bundesagentur für Arbeit bundesweit Bewerberinnen und Bewerbern zur Verfügung. Zusätzlich werden die städt. Sonder- schulen über zu besetzende Ausbildungsstellen informiert. 3 V/0280/2008 • In Jahr 2007 sind insgesamt 21 Anwärter/innen bzw. Auszubildende in 6 verschiedenen Berufen / Ausbildungsgängen eingestellt worden. Bei 903 Bewerbungen lagen nur 16 Bewerbungen von Schwerbehinderten vor, das entspricht einer Quote von 1,77 %. Eine Einstellung eines schwerbehinderten Auszubildenden konnte leider nicht erfolgen. Der für den Beruf des Kfz-Mechatronikers vorgesehene schwerbehinderte Bewerber hat das Ein- stellungsangebot abgelehnt. Alle Schulen für Behinderte im Bereich des Landschaftsver- bandes Westfalen Lippe und die Integrationsfachdienste wurden über die Ausschreibun- gen informiert. Allen Münsteraner Schulen wurde darüber hinaus angeboten, auf Wunsch direkt in die Schule zu kommen, um die Schüler/innen persönlich zu informieren. Das Angebot wurde jedoch von keiner Schule wahrgenommen. Nach wie vor gilt: Bei Einstellungen zu Ausbildungszwecken wird bei schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern jeweils die 1. Stufe des Auswahlverfahrens übersprungen. Einladun- gen für das Vorstellungsgespräch erfolgen so beispielhaft unabhängig vom Noten- durchschnitt. Notwendige Hilfsmittel werden im Auswahl verfahren und im weiteren Verlauf der Ausbildung selbstverständlich zur Verfügung gestellt. • In 2007 haben leider nur 5 schwer behinderte Bewerber/innen ein Praktikum bei der Stadt Münster abgeleistet. Im Jahre 2006 waren es 14. Die relativ geringe Zahl liegt u.a. auch darin begründet, dass 6 Bewerber/innen einen bereits zugesagten Platz nicht angenom- men haben. 4. Die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen bei den städtischen Betei- ligungen /Vergaben Bei folgenden sieben Beteiligungen wurden wie in den vergangenen Jahren die Angaben zur Beschäftigungssituation der schwerbehinderten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen er- fragt: • Wohn- und Stadtbau GmbH • Stadtwerke Münster GmbH • Gesellschaft für Informationstechnologie, Kommunikation und Organisation Münster mbH (items GmbH) • Westf. Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo Münster) • FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich Tochtergesellschaften) • Halle Münsterland GmbH • Verkehrsservice Gesellschaft mbH Die Ergebnisse sind in der Anlage 2 aufgeführt. Die Auftragsvergaben an staatlich anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen belau- fen sich bei den städtischen Beteiligungen auf insgesamt rd. 127.910 €. 5. Ausblick Die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten bleibt annähernd stabil. Die Integration in den Arbeitsalltag gelingt weiterhin auch unter den schwierigeren Bedingungen, die sich in den letzten Jahren im Rahmen der Haushaltskonsolidierung in allen Bereichen ergeben haben. Trotz dieser Restriktionen konnte die Zahl der externen Ausschreibungen erhöht werden. Nach einer Hochrechnung aufgrund der Zahlen der ersten drei Monate wird sich der Trend in 2008 voraussichtlich nicht halten können. 4 V/0280/2008 Entsprechend dem Auftrag des Hauptausschusses aus dem Jahr 2006 hat die Verwaltung die Ämter als auch die städtischen Beteiligungen gebeten, bei Auftragsvergaben verstärkt die Werkstätten für behinderte Menschen einzubeziehen. Dazu ist ein Rundschreiben an alle Ämter aufgelegt worden, ebenso wurden letztmalig im März 2008 erneut die Beteiligungen angeschrieben und für die Auftragsvergaben an Werkstätten sensibilisiert. Trotz dieser Maß- nahmen konnte eine deutliche Steigerung der Vergaben nicht realisiert werden. Dies liegt zum Teil auch darin begründet, dass die Werkstätten teilweise Aufträge ablehnen mussten, da sie an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. Diese Rückmeldungen sind von unterschiedlichen Ämtern/Beteiligungen gemeldet worden. Trotz der gestiegenen Anzahl von externen Ausschreibungen kann eine nachhaltige und erhebliche Steigerung der Beschäftigungszahlen schwerbehinderter Menschen nur im Rah- men von gezielten Beschäftigungsförderungsmöglic hkeiten erreicht werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn hierfür zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Nach wie vor ist die erfolgreiche Arbeit des Integrationsteams bei personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis hervor zu heben. In Vertretung Gez. Dr. Heinrichs Anlagen: Anlage 1 Anlage 2
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0280/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 30.04.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37