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V/0280/2008

Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen Gleichgestellte bei der Stadt Münster

Vorlagen 30.04.2008

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 18.06.2008, TOP 3

Daten2007_Anlage zur Vorlage

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Daten2007_Anlage zur Vorlage

7764 Zeichen

Anlagen zur Vorlage V/0280/2008 
 
 
Anlage 1:  
 
 
 
1. Beschäftigungsquote der schwerbehinderten Beschä ftigten 
 
4,83 % im Jahr 2003 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.484*  
5,16 % im Jahr 2004 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.392* 
5,34 % im Jahr 2005 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.350*  
5,24 % im Jahr 2006 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.232*  
5,14 % im Jahr 2007 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.230* 
*)Die Quote kommt zustande im Hinblick auf Mehrfachanrechnungen einzelner schwerbehinderter Mitarbeiter und Mitarbeiterin- 
nen. 
 
 
In den letzten fünf Jahren waren durchschnittlich 
, daher keine geschlechtsspezifischen An- 
gaben möglich, wie folgt schwerbehinderte Menschen beschäftigt: 
 
2003 = 217 Schwerbehinderte 
2004 = 227 Schwerbehinderte 
2005 = 233 Schwerbehinderte 
2006 = 223 Schwerbehinderte 
2007 = 218 Schwerbehinderte 
 
 
 
 
2. stichtagsbezogene  Struktur der schwerbehinderten Beschäftigten nach Geschlecht  
 
Jahr Gesamtzahl Männer Frauen Quote Frauen 
2003 185 98 87 47,0 % 
2004 217 117 100 46,0 % 
2005 216 119 97 44,9 % 
2006 216 117 99 45,8 % 
2007 201 111 90 44,8 % 
 
 
 
 
3. stichtagsbezogene 
 Altersstruktur 
 
 Bis 39. Lebens- 
jahr 
40. -  49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
60. – 65. Lebens- 
jahr 
 2005  2006  2007  2005  2006  2007  2005 2006  2007  2005  2006  2007  
Gesamt  37 29 27 60 57 54 109 120 107 10 10 13 
Davon 
Frauen 
 
21 
 
17 
 
16 
 
36 
 
32 
 
26 
 
38 
 
47 
 
41 
 
2 
 
3 
 
7

2 
 
 
 
4. stichtagsbezogene 
Struktur nach Laufbahngruppen 
 
Laufbahngruppe 2005 2006 2007 
 Gesamt  Frauen Gesamt Frauen Gesamt  Frauen 
Einf. und mittlerer Dienst 151 65 152 73 137 60 
Gehobener Dienst 52 26 55 24 52 27 
Höherer Dienst 13 6 9 2 12 3 
 
 
 
 
 
5. Präventive Maßnahmen 
 
 Ausstattung Ar- 
beitsplätze 
Ausgaben Zuschüsse 
(Zuweisungen aus der 
Ausgleichsabgabe) 
 2005  2006  2007 2005 
(€) 
2006  
(€) 
2007 
(€) 
2005 
(€) 
2006 
(€) 
2007 
(€) 
Schwerbehin- 
derte 
Menschen 
 
6 
 
5 
 
11 
 
 
10.510 
 
4.520 
 
15.415 
 
 
 
8.960 
 
3.900 
 
6.335 
 
Sonstige 
 
36 
 
40 
 
30 
 
20.500 
 
37.980 
 
17.560 
 
 
0 
 
0 
 
0 
 
Gesamt 
 
42 
 
45 
 
41 
 
31.010 
 
42.500 
 
32.975 
 
 
8.960 
 
3.900 
 
6.335

3 
Anlage 2 : 
 
1.      Wohn- und Stadtbau GmbH 
 2004 2005 2006 2007 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) 
ca. 
56 55 55 59 
Anzahl der sb Beschäftigten 2 2 2 1,66**  
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  1 1 1 2 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 1 1 1 0 
Quote (Jahresschnitt) erfüllt*  erfüllt*  erfüllt*  Nicht 
erfüllt*  
 
*Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich bis zu  59 Arbeitsplätzen sind gem. § 71 
Absatz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zwei Pflichtarbeitsplätze zur Erfüllung 
der Quote ausreichend/erforderlich.  
 
** Jahresdurchschnittliche Beschäftigung, da in den  ersten 4 Monaten nur 1 sb Person 
beschäftigt war.  Eine Ausgleichsabgabe ist aufgrun d der hohen Auftragsvergaben 
nicht zu zahlen. Im Berichtsjahr 2007 erfolgten Auf tragsvergaben in Höhe von 
102.929,91 €
 an Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten.  
 
2. 
     Stadtwerke Münster  
 2004 2005 2006 2007 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) 
ca. 
1.232 1.091 1.081,33 1.057,41 
Anzahl der sb Beschäftigten (Jahresschnitt) 75,0 77 ,6 70,2 67,2 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  66,75*  74** 70** 69** 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 8,25* 8** 8* * 6** 
Quote (Jahresschnitt) 6,40 7,11 6,48 6,35 
 
*  Jahresdurchschnitt  /  ** Stichtagsbezogen 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebensjahr 41. – 50. L ebensjahr Über 50. Lebens- 
jahr 
 2005  2006  2007  2005  2006  2007 2005  2006  2007 2005  2006  2007  
 
Ge- 
samt 
0 0 0 3 8 6 32 28 33 47 42 36 
Davon 
Frauen 
 
0 0 0 0 2 2 5 4 4 3 2 0 
  
5 Mitarbeiter sind besonders betroffene schwer behi nderte Mitarbeiter im Sinne des § 72 
Abs. 1 SGB IX. Im Jahr 2007 waren zwischen 33 und 3 8 Auszubildende beschäftigt. 
Personen mit Schwerbehinderung befanden sich nicht darunter. 
 
Darüber hinaus erfolgten im Berichtsjahr 2007 Auftragsvergaben in Höhe von 7.302,83 €
 
an Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten. 
 
3.      Items GmbH 
 2004 2005 2006 2007 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) 
ca. 
127,5 139,5 139,83 
 142,58  
Anzahl der sb Beschäftigten (Jahresschnitt) 3,92 6 5 3,33  
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  3,92 6 5 4 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0 
Quote (Jahresschnitt) 3,17 3,58 3,51 2,33

4 
  
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebens- 
jahr 
41. – 50. Lebensjahr Über 50. Lebensjahr 
 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006  2007 2005 2006  2007 
Ge- 
samt 
0 0 0 1 1 1 3 3 2 2 1 1 
  
Im Jahr 2007 waren 6 bis 8 Auszubildende bei der items GmbH beschäftigt. Personen mit 
Schwerbehinderung waren nicht darunter. 
 
 
4.       Allwetterzoo Münster 
 2004 2005 2006 2007 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) 
ca. 
82,67 84,08 83,0 82 
Anzahl der sb Beschäftigten 3,5 3,25 4,0 6 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  2,5 2,0 2,0  4 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 1 1,25 2,0 2 
Quote (Jahresschnitt) 4,23 3,86 4,82 7,32 
 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebensjahr 40. – 50. L ebensjahr Über 50. Lebens- 
jahr 
 2005  2006  2007  2005  2006  2007 2005 2006  2007  2005  2006  2007  
Ge- 
samt 
0 0 0 0 0 0 2 1 1 1,25 3 5 
Davon 
Frauen 
 
0 0 0 0 0 0 1 1 0 1,25 3 2 
 
 
 
5.       FMO GmbH 
 2004 2005 2006 2007 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) 
ca. 
286 288 295 296 
Anzahl der sb Beschäftigten 8 8 15 13 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  5 5 10 8 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 3 3 5 5 
Quote (Jahresschnitt) 2,79 2,77 5,09 4,39 
 
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebensjahr 60. – 64. Lebensjahr 
 2005 2006 2007 2005 2005  2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 
Ge- 
samt 
2 2 1 2 5 5 4 6 5 0 2 2 
Davon 
Frauen 
 
1 1 1 1 2 2 1 2 2 0 0 0

5 
6.       Halle Münsterland 
 2004 2005 2006 2007 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) ca. 4 2,33 Bis 59 Bis 59 Bis 59 
Anzahl der sb Beschäftigten 1 1 2 2 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  1 1 2 2 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0 
Quote (Jahresschnitt) Nicht 
erfüllt* 
Nicht 
erfüllt* 
erfüllt* erfüllt* 
 
*Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich bis zu  59 Arbeitsplätzen sind gem. § 71 Ab- 
satz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zwei Pf lichtarbeitsplätze zur Erfüllung der 
Quote ausreichend/erforderlich.  
 
Darüber hinaus erfolgten im Berichtsjahr 2007 Auftr agsvergaben in Höhe von 17.676,23 €
 
an Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten. 
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebensjahr 50. – 59. L ebensjahr 60. – 64. Lebensjahr 
 
 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 
Ge- 
samt 
o. A. 0 0 o. A. 1 1 o. A. 1 1 o. A. 0 0 
 
 
 
7.       Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
 2004 2005 2006 2007 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl (Jahresschnitt) 
ca. 
76,67 96,08 97,58 90,66 
Anzahl der sb Beschäftigten 0,42 1 1 3 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  0,42 1 1 3 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0 
Quote (Jahresschnitt) Nicht 
erfüllt*  
1,04 1,02 1,83 
 
*Entsprechend der gestiegenen Beschäftigungszahl im  Jahre 2004 wären 4 Pflichtar- 
beitsplätze für die Erfüllung der Quote notwendig gewesen. 
 
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
60. – 64. Lebens- 
jahr 
 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 2005 2006 2007 
Ge- 
samt 
1 1 1 0 0 0 0 0 1 0 0 1 
 
Auszubildende waren im Jahr 2007 nicht beschäftigt.

Berichtsvorlage

9560 Zeichen

V/0280/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Personal- und Organisationsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen 
Gleichgestellte bei der Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
27.05.2008 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
 Bericht 
03.06.2008 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht
18.06.2008 Hauptausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
1. Einleitung 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit Beschluss vom 10.12.2003 die Verwaltung beauf-
tragt einen jährlichen Bericht über die Beschäftigungssituation der schwerbehinderten Men-
schen bei der Stadt Münster und ihrer Beteiligungen zu erstellen.  
 
 
2. Beschäftigungsquote  und Struktur der schwerbehinderten Beschäftigten 
 
 Die Stadt Münster hat im Jahr 2007 die gesetzlich geforderte Beschäftigungsquote mit einer 
Quote von  5,14  % erfüllt (siehe Anlage 1
). 
 Eine Pflichtabgabe ist daher für das Jahr 2007 nicht zu entrichten. Im Jahr 2007 sind 27 
schwerbehinderte Mitarbeiter/innen aus dem Dienst der Stadt Münster ausgeschieden. 
Demgegenüber stehen 13 neu anerkannte schwerbehinderte Menschen. In 11  Fällen wurde 
der Ausweis nicht verlängert, bzw. sank die Prozentzahl der Schwerbehinderung unter 50 %.  
 Im Jahr 2007 betrugen die Auftragsvergaben an anerkannte Werkstätten für behinderte 
Menschen bzw. an Blindenwerkstätten insgesamt ca. 72.860 €. Dies entspricht einer Steige-
rung von 4,2 % gegenüber dem Vorjahr (Steigerung 2006 = 2,1 %). 
 Hinsichtlich der strukturellen Verteilung der schwerbehinderten Beschäftigten wird auf die 
Anlage 1 verwiesen. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0280/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Goerke 
Ruf: 
492 11 00 
E-Mail: 
Goerke@stadt-muenster.de 
Datum: 
08.04.2008 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0280/2008 
 
3. Maßnahmen zur Förderung, Integration, Fortbildung und Einstellung von schwerbe-
hinderten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen 
 
•  Innerhalb der Stadtverwaltung ist die Integration und Förderung schwerbehinderter Mitar-
beiter und Mitarbeiterinnen sowie von Behinderung Bedrohter weiterhin gelebter Alltag. 
Das spiegelt sich wider in: 
 
• den finanziellen Aufwendungen für die behindertengerechte Ausstattung von Ar-
beitsplätzen, die sich im Jahr 2007 für die Menschen mit Behinderungen auf einem 
deutlich gestiegenen Niveau bewegte (siehe Ziffer 5 der Anlage 1
), 
• den bewilligten Anträgen von Menschen mit Behinderung auf Teilzeitarbeit 
• der weiterhin erfolgreichen Arbeit des Integrationsteams 
 
• Die Stadtverwaltung sowie die Vertrauensfrau der schwerbehinderten Mitarbeiter und Mit-
arbeiterinnen haben in den letzten Jahren verstärkt aktuelle Informationen in der Mitarbei-
terzeitung und im Intranet der Stadt Münster veröffentlicht. Wie bisher auch erweist sich 
das Forum Intranet dabei als sehr effektiv.   
 
• Der bisherige Tiefpunkt bezüglich der Ausschreibungen des Jahres 2006 konnte über-
wunden werden. Im Jahr 2007 wurden bereits wieder 38 Stellen (davon 25 befristet) ex-
tern bzw. über die Arbeitsagentur ausgeschrieben. Dementsprechend stieg die Gesamt-
zahl der externen Bewerbungen auf 1055 an. Von diesen 1055 Bewerbungen stammten 
19 von schwerbehinderten Menschen. Mit einer Anzahl von 5 Neueinstellungen konnte 
die Quote von 2006 (2 von 6 Bewerber/innen wurden eingestellt = 33 %) nicht ganz gehal-
ten werden. Sie liegt bei 26,3 %. Die Quote läge bei 31 %, hätte nicht ein schwerbehin-
derter Bewerber, der als Diplom-Ingenieur eingestellt werden sollte, die Stelle abgelehnt.  
 
 Die Vertrauensfrau der Schwerbehinderten wird in alle Auswahlverfahren einbezogen, bei 
denen Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen vorliegen. Sämtliche  Entschei-
dungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit der Vertrauensfrau 
getroffen. Auch so ist sichergestellt, dass dem gültigen Grundsatz der Bestenauslese oh-
ne dass Menschen mit Behinderungen benachteiligt werden, entsprochen wird.  
 
 Die Vertrauensfrau der Schwerbehinderten wird in alle Auswahlverfahren einbezogen, bei 
denen Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen vorliegen. Sämtliche Entschei-
dungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit ihr getroffen. Auch so 
ist sichergestellt, dass dem gültigen Grundsatz der Bestenauslese entsprochen wird, ohne 
dass Menschen mit Behinderungen benachteiligt werden. 
 
Nach wie vor gilt: Alle Ausschreibungstexte er halten seit Ende des Jahres 2001 den Passus: 
„Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls aus-
drücklich erwünscht.“ 
 Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird Gelegenheit zur persönlichen 
Vorstellung gegeben, auch wenn Teile des An forderungsprofils auf Grund der Behin-
derung nicht erfüllt werden. Ob und ggf. dur ch welche organisatorischen und/oder 
technischen Maßnahmen auf die Erfüllung dies es Anforderungsprofils verzichtet wer-
den kann, wird bereits im Vorfeld der Bewerbung geprüft. 
 Stellenausschreibungen werden seit 2003 elektronisch der Arbeitsagentur übermittelt 
und stehen dort über das Internetportal der Bundesagentur für Arbeit bundesweit 
Bewerberinnen und Bewerbern zur Verfügung. Zusätzlich werden die städt.  Sonder-
schulen über zu besetzende Ausbildungsstellen informiert.

3 
V/0280/2008 
 
• In Jahr 2007 sind insgesamt 21 Anwärter/innen bzw. Auszubildende in 6 verschiedenen 
Berufen / Ausbildungsgängen eingestellt worden.  Bei 903 Bewerbungen lagen nur 16 
Bewerbungen von Schwerbehinderten vor, das entspricht einer Quote von 1,77 %. Eine 
Einstellung eines schwerbehinderten Auszubildenden konnte leider nicht erfolgen. Der für 
den Beruf des Kfz-Mechatronikers vorgesehene schwerbehinderte Bewerber hat das Ein-
stellungsangebot abgelehnt. Alle Schulen für Behinderte im Bereich des Landschaftsver-
bandes Westfalen Lippe und die Integrationsfachdienste wurden über die Ausschreibun-
gen informiert. Allen Münsteraner Schulen wurde darüber hinaus angeboten, auf Wunsch 
direkt in die Schule zu kommen, um die Schüler/innen persönlich zu informieren.  Das 
Angebot wurde jedoch von keiner Schule wahrgenommen. 
 
Nach wie vor gilt: Bei Einstellungen zu Ausbildungszwecken wird bei schwerbehinderten Bewerberinnen 
und Bewerbern jeweils die 1. Stufe des Auswahlverfahrens übersprungen. Einladun-
gen für das Vorstellungsgespräch erfolgen so beispielhaft unabhängig vom Noten-
durchschnitt. Notwendige Hilfsmittel werden im Auswahl verfahren und im weiteren 
Verlauf der Ausbildung selbstverständlich zur Verfügung gestellt. 
 
• In 2007 haben leider nur 5 schwer behinderte Bewerber/innen ein Praktikum bei der Stadt 
Münster abgeleistet. Im Jahre 2006 waren es 14. Die relativ geringe Zahl liegt u.a. auch 
darin begründet, dass 6 Bewerber/innen einen bereits zugesagten Platz nicht angenom-
men haben.  
 
 
4. Die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen bei den städtischen Betei-
ligungen /Vergaben 
 
 Bei folgenden sieben Beteiligungen wurden wie in den vergangenen Jahren die Angaben zur 
Beschäftigungssituation der schwerbehinderten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen er-
fragt: 
 
• Wohn- und Stadtbau GmbH 
• Stadtwerke Münster GmbH 
• Gesellschaft für Informationstechnologie, Kommunikation und Organisation Münster 
mbH (items GmbH) 
• Westf. Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo Münster) 
• FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich Tochtergesellschaften) 
• Halle Münsterland GmbH 
• Verkehrsservice Gesellschaft mbH 
 
 Die Ergebnisse sind in der Anlage 2 aufgeführt. 
 
Die Auftragsvergaben an staatlich anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen belau-
fen sich bei den städtischen Beteiligungen auf insgesamt rd. 127.910 €. 
 
5. Ausblick 
 
 Die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten bleibt annähernd stabil. Die Integration in den 
Arbeitsalltag gelingt weiterhin auch unter den schwierigeren Bedingungen, die sich in den 
letzten Jahren im Rahmen der Haushaltskonsolidierung in allen Bereichen ergeben haben. 
Trotz dieser Restriktionen konnte die Zahl der externen Ausschreibungen erhöht werden. 
Nach einer Hochrechnung aufgrund der Zahlen der ersten drei Monate wird sich der Trend in 
2008 voraussichtlich nicht halten können.

4 
V/0280/2008 
 
 Entsprechend dem Auftrag des Hauptausschusses aus dem Jahr 2006 hat die Verwaltung 
die Ämter als auch die städtischen Beteiligungen gebeten, bei Auftragsvergaben verstärkt 
die Werkstätten für behinderte Menschen einzubeziehen. Dazu ist ein Rundschreiben an alle 
Ämter aufgelegt worden, ebenso wurden letztmalig im März 2008 erneut die Beteiligungen 
angeschrieben und für die Auftragsvergaben an Werkstätten sensibilisiert. Trotz dieser Maß-
nahmen konnte eine deutliche Steigerung der Vergaben nicht realisiert werden. Dies liegt 
zum Teil auch darin begründet, dass die Werkstätten teilweise Aufträge ablehnen mussten, 
da sie an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. Diese Rückmeldungen sind von unterschiedlichen 
Ämtern/Beteiligungen gemeldet worden. 
 
 Trotz der gestiegenen Anzahl von externen Ausschreibungen kann eine nachhaltige und 
erhebliche Steigerung der Beschäftigungszahlen schwerbehinderter Menschen nur im Rah-
men von gezielten Beschäftigungsförderungsmöglic hkeiten erreicht werden. Dies ist jedoch 
nur möglich, wenn hierfür zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt werden. 
 
 Nach wie vor ist die erfolgreiche Arbeit des Integrationsteams bei  personen-, verhaltens- 
oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis hervor zu heben.  
 
 
 
In Vertretung 
 
Gez. 
Dr. Heinrichs 
 
Anlagen: 
Anlage 1 
Anlage 2

Beratungsverlauf (3)

27.05.2008 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.06.2008 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.06.2008 Hauptausschuss
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0280/2008
Typ
Vorlagen
Datum
30.04.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37